Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2011 06:45 - Die Bilderberger bilden unsern Werner

    Zunächst: schöne Pfingstfeiertage!

    Über Herrn Faymann wurde hier schon oft und viel (kaum je Positives) geschrieben.
    Der heutige A.U.-Kommentar vertieft die allgemeine Meinung über unseren Kanzler-Flachwurzler in üblich meisterhafter Art.

    Zum Bilderberg-Treffen nur kurz:
    was Faymann (ohne wirklich auskömmliche Englisch-Kenntnisse und ohne seinen Ohreneinbläser Ostermayer) dort wirklich verloren hat, ist bestenfalls aus seiner Stellung und seiner politischen Weltanschauung zu begründen.

    Weil heute Pfingstsonntag (und mir danach) ist, noch ein Wahrwort Mahatma Gandhis:

    "Aus der Demokratie wird nichts, wenn wir nicht bereit sind, die andere Seite anzuhören. Wir schlagen vor der Vernunft die Tür zu, wenn wir unsere Gegner nicht anhören wollen oder wenn wir nach der Anhörung unseren Spott mit ihnen treiben.
    Wird Intoleranz zur Gewohnheit, dann kann es soweit kommen, dass wir die Wahrheit verfehlen.
    Wohl müssen wir in den Grenzen, die unserer Erkenntnis von Natur aus gezogen sind, furchtlos handeln gemäß der Einsicht, die uns geschenkt wurde; zugleich aber müssen wir unseren Geist offenhalten und stets zu dem Eingeständnis bereit sein, dass, was wir für Wahrheit hielten, sich als Unwahrheit herausgestellt hat.
    Diese Offenheit des Geistes stärkt in uns die Wahrheit und löst die Schlacken von ihr ab, in denen sie allenfalls steckt."

    Wahre Worte eines großen Menschen, uns allen zu einsichtiger Befolgung angeraten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 07:02 - SN-Kontroverse: Weiter mit drei Fünfern

    Als (selbsternannter) Mensch von gestern sind mir alle "Verhätschelungen", die unsere Kinder und jungen heute "geniessen", ein Greuel (bewusst alte Schreibweise - siehe gestrige Diskussion).

    Konnten wir unsere vier Kinder (heute zwischen 45 und 56) noch einigermaßen "normal" ins Erwachsenenleben begleiten, so sehen wir an unseren zahlreichen Enkeln die jugendverbiegenden Auswüchse der p.c.Krankheit ziemlich deutlich. Es ist ein rechter Jammer!

    Staatswesen, die nicht mehr bereit waren, ihre Jugend zu einer sicher manchmal anstrengenden, jedoch werthaltigen und dadurch befriedigenden Lebenseinstellung anzuhalten, wurden jeweils von jüngeren und tatkräftigeren Völkern überrannt und schlussendlich im Wortsinn "inhaliert".

    So wird es wohl auch uns verwöhnten Abendländlern ergehen, alle Anzeichen sprechen dafür. Die von vielen hier prophezeite Katharsis durch Platzen weltumspannender Finanzblasen und dadurch bedingter Verwerfungen, könnte allerdings bald ein Ende des allseits betriebenen "Kuschelkurses" einleiten!

    Aufsteigen mit drei oder mehr Fünfern?
    Wer das als gut und sinnvoll ansieht, ist in meinen Augen ein Jugendverderber und Volksschädling.
    Basta!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2011 07:48 - Ohne uns: Europas Zukunft ohne Europäer

    Selbstsicherheit, Kraft, Mut, Visionen:
    Fremdwörter im "vereinten" und doch so uneinigen Europa (in unserem Österreich sowieso!)!
    Dr. Unterberger hat alles Relevante dazu gesagt!

    Nun, o.t. (bitte um Verzeihung), einiges Persönliche zu drei Pfingstmontagen meines Lebens:

    Pfingstmontag 1946 verlor ich in einem tschechischen Aussiedlungslager als Dreizehnjähriger durch Unfall die Sehkraft eines Auges: fatal, doch in der Folge auch wieder glückbringend, da statt Aussiedlung nach Thüringen Repatriierung nach Österreich erwirkt).

    Pfingstmontag 1988:
    beim Besuch des wunderbaren Naturparkes des Grafen Sigurta (am Mincio, südlich des Gardasees), am "Stein der Jugend", tiefe Gedanken Albert Schweizers aus seinem lyrischen Gedankengebilde "Was ist Jugend", seit damals eine der Leitlinien meines Lebens.
    Wer es lesen will, lese bitte:

    "Was ist Jugend?

    Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt - sie ist ein Geisteszustand,
    sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Phantasie,
    Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über Feigheit,
    Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

    Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat;
    Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl gesagt hat.
    Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung
    aber runzelt die Seele.
    Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit,
    das sind die langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen
    und den aufrechten Geist in den Staub beugen.

    Ob Siebzig oder Siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen
    wohnt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren,
    das erhebende Staunen beim Anblick der ewigen Sterne
    und der ewigen Gedanken und Dinge, das furchtlose Wagnis,
    die unersättliche kindliche Spannung, was der nächste Tag bringen werde,
    die ausgelassene Freude und Lebenslust.

    Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel.
    So jung wie dein Selbstvertrauen, so alt wie deine Furcht.
    So jung wie deine Hoffnungen, so alt wie deine Verzagtheit.

    So lange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit,
    Größe, Macht, von der Erde, den Menschen und dem Unendlichen
    dein Herz erreichen, solange bist du jung.

    Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere deines Herzens
    vom Schnee des Pessimismus und vom Eis des Zynismus bedeckt sind,
    dann erst bist du wahrhaft alt geworden!"

    Pfingsmontag 2011:
    heute ist Familientag! Weitere zwei unserer Enkel werden uns stolz ihr Maturazeugnis präsentieren! Viel Glück auf den Weg, liebe Kinder!

    Drei Pfingstmontage eines langen Lebens: ich bin zufrieden!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 06:09 - Fußnote 206: Wieder eine lustige kleine Ehrung

    Auch ich möchte freudig in den Jubelchor einstimmen:

    Gratulation zur wohlverdienten Aufnahme in den Ehrenolymp der Edel-Journalisten!
    (Wir wissen schon lange, was wir an unserem Dr. Unterberger haben) !!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 06:53 - Vorwärts, rückwärts seitwärts: Schulpolitik 2011

    Die seit einigen Wochen vieldiskutierte "Oberstufe" (unter peinlicher Vermeidung des Wortes "Gymnasium") ist nun durch die diversen Bildungsfunktionäre so richtig auf die Reihe gebracht worden:
    Zwei Fünfer (welch Erfolg für die ÖVP!!??) bringen die hoffnungsvollen Unterdurchschnittler in die nächste Klasse, das Modularsystem wird Lernunwillige und Hirnvernachlässigte schon auf Vordermann und zur Matura schleifen!

    Und das Wichtigste zum Schluss: die PISA-Werte unseres Landes werden durch diese epochalen und fortschrittlichen Maßnahmen explosionsartig in die oberen Ränge katapultiert! Nix Korea, Neuseeland, Australien, Hongkong und umliegende Ortschaften (wie jetzt wieder beim lächerlichen Internet-Lesevergleich):

    Austria ( gesegnet noch dazu mit überdurchschnittlich vielen Fremdabkömmlingen) wird zukünftig ganz vorne mitmatchen!
    (Wer's glaubt, wird selig)!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juni 2011 04:35 - Ausgerechnet dort, wo die EU goldrichtig liegt, ist sie zu schüchtern

    Es ist immer wieder schwierig, den Kommentaren unseres A.U. noch wirklich Relevantes und einigermaßen Originelles "nachzuschiessen"!

    Ich lasse mich nicht davon abbringen, die EU als für unseren Kontinent absolut wichtiges und unverzichtbares Ordnungs- und Friedenswerk einzuschätzen!

    Dass Richtlinien und Empfehlungen schon vom Wortsinn her eben keine bindende Wirkung auslösen wollen, sollen bzw. können, ist auch klar; unvernünftige (speziell p.c.-verseuchte) Verbote sind da schon eine andere (auch bekämpfbare) Kategorie!

    Aber: Gurkenkrümmung, Glühlampenverbot hin und her; auf das Wesentliche kommt es an!

    Noch kurz zu unseren roten und grünen Polit-Amateuren in Stadt und Land:
    Dass diese von ordnungsgemaßem Wirtschaften (vom Sparen gar nicht zu reden) mehrheitlich keine Ahnung haben, und wenn doch, aus vordergründig populistischen Gründen nicht die notwendigen Handlungen setzen, ist längst erwiesen!
    Im Interesse politischer und wirtschaftlicher Hygiene ist daher sehr zu hoffen, dass die Mitte-Rechts-Kräfte in unserem Lande (mit unserer Hilfe) recht bald die Stärke erlangen, um die rot/grüne Flut wirksam einzudämmen!

    Guten Morgen allerseits!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juni 2011 07:23 - EHEC: Eine doppelte Vergiftung

    Der unsägliche Bio-Schmäh geht mir - schon aus familiären Gründen - seit langem auf die Nerven.

    Während unsere älteren Enkel noch in einigermaßen normalen Zeiten aufgewachsen sind, haben unsere beiden jüngsten (10 und 12) den Bio-Wahn inzwischen voll inhaliert.

    Wie ich auch kürzlich schon einmal erwähnte: jeder Blick in den Großeltern-Kühlschrank wird zur peinlichen Befragung: ist dies und jenes BIO ?

    Noch so jung (und so lieb!), und schon so bio-kontaminiert!!

    Unser Trost: die konservativ gefertigten Serviettenknödel der lieben Oma und das vom Opa fachgerecht geschmurgelte Puten- oder Rinds-Geschnetzelte ist ein "must" bei ihren oftmaligen Besuchen im großelterlichen Refugium!

    Noch ist gute Normalkost nicht ganz p.c.-verseucht!

    Ich sage halt immer wieder: jedem Tierchen sein Pläsierchen!

  8. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2011 19:27 - Grüße in den Gefängnishof

    Werte Freunde im Forum,

    jetzt, nach Anhören des Schluss-Plädoyes Geert Wilders, bin ich ehrlich tief beeindruckt; ich nehme meine heute früh ausgesprochene Punzierung dieses Mannes als "Edel-Populisten" hiemit mit dem Ausdruck ehrlichen Bedauerns zurück!
    Auch byrig und libertus bitte ich, meine Relativierung ihrer hymnischen Zustimmung zu Wilders zu entschuldigen!
    Außerdem sehe ich - anhand der von Wilders an den Gerichtshof und an das niederländische Volk gerichteten Worte - dass es charismatisch wirkender und handelnder Menschen bedarf, um den Mitbürgern wichtige Botschaften wahrhaft und ehrlich vorzulegen.
    Wir haben Politiker dieser Wilders-Qualität hier derzeit kaum; die meisten sind Nudeldrucker, manche sind Feiglinge und lediglich Postenbewahrer; Querulanten und Verneiderer ergänzen das Bild unserer Politikerzunft.

    Ein Geert Wilders müsste her!

    Fazit: so wird der Wertkonservative - durch einen Charismatiker aus den Niederlanden "erleuchtet"- vom Saulus zum Paulus!
    Ab sofort behaupte ich das Gegenteil!
    Bitte auch um Verzeihung für manche dumme Worte zu diesem Thema in der Vergangenheit!

    Ihr reumütiger Wertkonservativer!

    (mailto: gerhard@michler.at)

  9. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 06:29 - Die Vergangenheit wartet auf ihre ganze Bewältigung

    Der auch heute noch immer merk- und spürbare Linkstrend im Justiz-Bereich konnte seit Broda auch von andersgefärbten Ministern nicht wirksam eingedämmt werden: die ansehnliche Schar der Broda-Nachahmer treibt auch noch heute ihr Unwesen in vielen Bereichen unseres Rechtswesens.

    Was mich wirklich ärgert, ist (A.U. spricht es ja klar aus), dass der Kommunismus auch heute noch - sozusagen - vielfach mit "Samthandschuhen" angefasst wird, wogegen auch wirklich kleine NS-Verfehlungen dummer Buben als Wiederaufleben der (gottseidank unsanft entschlafenen) NS-Ideologie gewertet werden.

    Die Unverhältnismäßigkeit, zwei unselige, in ihrer grausamen Wirkungsweise jedoch ganz ähnliche Weltanschauungs-Konstrukte so verschieden zu bewerten und in den p.c.-Kanon entsprechend einzuordnen, halte ich für eine der größeren Dummheiten unserer Zeit!

  10. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juni 2011 06:52 - Die großen Tricks des kleinen Kanzlerdarstellers

    Faymann ist - das wissen wir seit langem - eine veritable Nullnumer!
    Wenn der den hinterfotzigen und bubengesichtigen Sekretär Ostermayer nicht als Ohreneinbläser hätte, wäre er schon lange weit unter Null!

    Zur ÖVP: man kennt hier meine Meinung, daher enthalte mich inzwischen jeglicher positiven Äußerung. Aber eines nur: man sollte Spindelegger nicht unterschätzen;
    hinter der Fassade der Biederkeit verbirgt sich ein stärkerer Wille, als man ihm gemeiniglich zutraut.
    Lassen wir die Ergebnisse sprechen: noch sind die Schwarzen nicht im Orkus!
    (Schon wieder ein positives Statement; dem Mann ist nicht zu helfen!)

  11. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 13:42 - Die Bürger organisieren sich: Gratiszeitung ohne Korruptionsgelder

    Wie immer die Kraftfelder in diesem A.U.-Forum auch verlaufen: diese begrüßenswerte und gutgelungene Aktivität wurde ja - nicht nur indirekt - als Folge der vielen Diskussionen hier, von einigen verdienstvollen Wutanten geplant und nun auch realisiert.
    Dem Echo-Team wünsche ich viel Durchhaltekraft und einen genügend Elan-Polster für die künftigen Ausgaben: ich habe jahrzehntelang Periodika für Jugendorganisationen, Partei- und "bürgerliche" Bürgerinitiativen geschriftleitert, und weiß daher, wieviel Atem man für derlei "Hobbies" benötigt.

    Alles Gute!

  12. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2011 18:37 - Nicht die Lehrer, sondern Richter, Beamte und Politiker am Pranger

    Ich gebe zu, inzwischen zu Umfragen ein gespaltenes Verhältnis zu haben; ich habe zwar - aus purer Gutmütigkeit - jahrelang die mindest einmal im Monat eintrudelnden umfangreichen Umfrage-Briefe des Fessel-Institutes jeweils penibel beantwortet, doch kürzlich "den Hut draufgehaut" und die Leute ersucht, mich nicht mehr zu berücksichtigen.

    Wenn ich höre, dass nach Befragung von - sagen wir -600 Personen beiderlei Geschlechtes und verschiedenen Intelligenzgrades dann -wozuauchimmer - ein Ergebnis von 34,67 % ja oder nein herauskommt, kann ich eigentlich nur mehr lachen!

    Die Einschätzung der Durchschnittsbürger zu gewissen Fragen und Entwicklungen ist schon im eigenen Lande mit Vorsicht zu genießen. Aber, wie mike1 ganz richtig erwähnt, über Verhältnisse in anderen Ländern Europas befragt, werden die meisten Beurteilungen wohl Klischees bedienen: die Engländer sind steif und fad, die Italiener feurige Machos, die Schweden meist blond, die Ukrainer alle Mafiosi, usw. usf.

    Zur Ehrenrettung der Lehrerzunft: in meinem Freundeskreis befinden sich zumindest zehn meist inzwischen pensionierte AHS- und HAK-Lehrer; durchwegs feine Leute, die ihren Job jahrzehntelang mit großem Idealismus und Wissen ausgeübt haben.

    Dass sich die "Götter in Weiß" an der Spitze der Positiv-Wertungen befinden, wundert wohl niemanden! In der Ordination unseres Hausarztes wird auch die Frau Gemahlin dieses verdientvollen Mannes (sie sitzt am Computer, immerhin drei Klassen Handelsschule) von vielen Patienten ganz selbstverständlich mit "Frau Doktor" angesprochen! So stark ist der Strahlkraft des weißen Kittels, dass auch Unberufene sich in diesem Glanz sonnen können!

    Aber noch kurz zu der Umfrage (die ich nicht verfolgt habe): nur ein kleiner Teil der Befragten wird wohl wirklich relevante Vergleichsmöglichkeiten zwischen unseren und den jeweiligen Verhältnissen in den anderen Ländern haben; daher halte ich das Ergebnis kaum für sehr aussagekräftig.

  13. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 06:10 - Wie ernsthaft ist Spindeleggers Erwachen?

    Vor dem Weiterschreiben meines heutigen Kommentares raune ich mir fast unhörbar zu: nur keine falsche Bescheidenheit, Wertkonservativer!
    Einmal kommt Dr. Unterberger der ÖVP und Dir ein wenig zur Hilfe, und - o Freude - auch einige andere Mit-Poster finden ein gutes Wort zum immer noch unter dem Schutzmantel der 100 Tage stehenden Dr. Spindelegger!

    Nun, liebe Freunde, die tieferstehende Philippika unsere Freundes Philipp kann mich nicht aus dem Tritt bringen: noch ist Österreich (und auch die ÖVP) nicht verloren.

    Wenn hier von "Verhätschelung" der ÖVP die Rede ist, kann ich nur laut herauslachen! Einmal ein positives Wort, und dann gleich solche Witzlosigkeiten und Übertreibungen.

    Also lasst den Mann und seine Leute arbeiten! Gegenüber dem Oppositions-Schreier H.C. ist er immerhin der Mann, der im Rahmen der Regierung dem recht unfähigen Kanzler-Darsteller (samt dessen unheiligen Medien-Mafia) da und dort wirksam und in unserem Sinne Paroli bieten kann!

    Guten Morgen!

  14. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    20. Juni 2011 06:26 - Von Kroatien lernen heißt Sauberkeit in den Mediensumpf bringen

    Auch wenn ich hier dem werten @byrig ein wenig widerspreche:
    Kroatien zu schätzen, zu loben, und - speziell die Kroaten als Volk - zu lieben, fällt mir nicht schwer.
    Seit 1999 (damals flogen gerade die Nato-Kampfflugzeuge ihre Einsätze im Kosovo und Umgebung) haben wir dort ein uriges Steinhaus, verbringen einige Monate im Jahr dort unter Genuss von Olio vergine, Prsut, Tartuffi und Malvasier und des glasklaren Meeres, und fühlen uns einfach "wie Gott in Istrien"!

    Die kroatische Gegenwartspolitik können wir aus den Schilderungen, Nöten und Ängsten unserer inzwischen vielen kroatischen Freunde ziemlich gut bewerten:
    noch ziemlich große Zweifel an wirklich baldiger Angleichung an mitteleuropäische Verhältnisse (trotz großer und von uns auch miterlebter Fortschritte in den vergangenen Jahren!), Zweifel auch da und dort an der Sinnhaftigkeit des EU-Beitrittes (aber wo gibt es diese Zweifel nicht?), noch immer viel zu hohe Arbeitslosen-Zahlen, Zweifel an der Integrität vieler Schaltstellen-Inhaber usw. usf.
    Das Pressewesen und die sonstige Medienlandschaft scheint mir jedoch - zumindest derzeit - weitgehend frei von staatlicher Einflussnahme bzw. Gängelung.

    Aber insgesamt: ein wunderschönes Land (Istrien, Dalmatien!), mit arbeitsfreudigen Menschen (oft aus Notlagen heraus zwei, drei Berufe ausübend), offen und (oft fast unangnehm) ehrlich

  15. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juni 2011 07:03 - Die Brandstifter als Feuerlöscher

    "Die tollen Feuerlöscher des Finanzbrandes sind selbst die ärgsten Brandstifter gewesen"!
    Wenn das so stimmen sollte, wie es A.U. anschaulich schildert, dann kann man sich nur an den Kopf greifen und an der (Wirtschafts-)Welt verzweifeln!

    Jeder Wirtschaftler (und auch Privater) weiß genau, dass Schuldenmachen ohne Rückzahlungswillen bzw. -möglichkeit irgendwann einmal zum Konkurs bzw. zum Verlust der selbstbestimmten Lebensweise führt.

    Wenn - wie anscheinend derzeit in den Gremien der EU und der diversen Staatskanzleien - die Gesetzlichkeiten der Ökonomie aus falschverstandenen "humanen" Gründen wissentlich außer Kraft gesetzt werden, dann wird es wohl so kommen, wie es von A.U. und vielen hier hellsichtig geschildert wird:
    Absturz, Katharsis, und mühseliger Neubeginn auf dem Level früherer Jahrhunderte!

  16. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 06:33 - Drogen für die Party

    So sehr ich den Vater als "Presse"-Chefredatkteur, extrem brillianten Diskutierer und Formulierer geschätzt, ja als junger Mensch fast verehrt habe, so sehr geht mir sein Sohn Stephan schon seit vielen Jahren mit seinen linken Wirtschaftstheorien auf die Nerven!

    Mag sein, dass er alles glaubt, was er als "Wirtschaftsforscher" so von sich gibt; seine Thesen sind - wie A.U. hier wieder treffend beweist - jedenfalls recht oft ziemlich verquer und auch wissenschaftlich anfechtbar.

    Manchmal fällt der Apfel halt recht weit vom Stamm!

  17. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    25. Juni 2011 06:51 - Grüße in den Gefängnishof

    Bitte um Verzeihung, werte Freunde @ byrig und @ libertus, doch als Gegner allzu euphorischer Übertreibungen halte ich Geert Wilders zwar für einen guten, aufrechten und kämpferischen Mann; als Heilsbringer Europas scheint mir der "begnadete " Edel-Populist jedoch ein wenig überbewertet!

    Absolut legitim, gegen die Überfremdung Europas jetzt und in den kommenden Jahren energisch und - wie Wilders - intelligent aufzutreten.
    Das Hauptproblem Europas scheint mir jedoch der eklatante Geburtenrückgang, die p..c.-verursachte Hinneigung zu einer leistungsfeindlichen Lebenseinstellung der Europäer, der Skeptizismus eines großen Teiles unserer (eh kleinen) Intelligenzschicht!

    Das sind die wahren Gefahren, die, wenn ihnen nicht Einhalt geboten wird, ganz automatisch Menschen jüngerer, unverbrauchter Völker aus Ost und Süd nach Europa schwemmen werden.

    Da werden auch die großen Sprüche eines Geerd Wilders und unseres H.C. Strache nichts daran ändern können!

    Mit angstvoller Wohlstands-Absicherung, hemmungsloser Sozialgeschenk-Verteilung, mit Bejahen lebensfeindlicher Modernismen werden wir den Ansturm hungriger und arbeitswilliger Menschen nicht aufhalten können

    Ich möchte - ein tiefen Satz Rilkes abwandelnd - schließen:

    "Europa, Du musst Dein Leben ändern!",
    vor allem eine immer noch hochgehaltene Meinung, aufgrund Deiner Geschichte und auch heute noch "der Nabel der Welt" zu sein!

    Das alles stimmt nicht mehr! Die Asiaten (China, Indien, Japan) haben inzwischen die wichtigsten Schaltstellen der Welt in die Hand genommen; die Afrikaner "bedrohen" uns mit ungezügelter Vitalität!

    Da gibt es für uns nur eines: klug überlegen, hart arbeiten (nicht nur fordern, auch etwas geben!), und - so gut es eben geht - unsere Europa-Flagge auch im Gegenwind hochhalten!

  18. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    15. Juni 2011 05:23 - Götterdämmerung für Berlusconi: Die guten und die schlechten Nachrichten

    Unbestritten. dass Berlusconi ein zum Teil ungustiöses Schlitzohr ist; seine Zeit wird sicher bald abgelaufen sein, da sein "Charakterbild in der Geschichte" ja bereits gehörig schwankt.

    Interessant ist, dass etliche meiner großteils sehr intelligenten und gebildeten italienischen Geschäftsfreunde (auch bekennende Katholiken darunter) an dem Mann buchstäblich "einen Narren gefressen haben"!
    Irgendwas muss er haben, das die Leute dort für ihn einnimmt. Gut, unsere südlichen männlichen Freunde sind im Grunde Machos mit teilweise intakten Macho-Manieren!
    Aber die Frauen? Die mögen ihn mehrheitlich auch!

    Da passe ich! Wer kennt schon die heimlichen Vorlieben und Sehnsüchte unserer italienischen Nachbarn?
    Freud, schau oba!

  19. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2011 08:03 - SN-Kontroverse: Erbschaftssteuer einführen?

    Frau KKP meint, mit ihrer Zweckbindung der nach ihrer Vorstellung wiedereinzuführenden Erbschaftssteuer mit der Pflegefinanzierung den Stein der Weisen gefunden zu haben.
    Wie A.U. klar vorrechnet, weit gefehlt!

    Die Überalterung und die damit einhergehenden Pflege-Notwendigungen und -Kosten sind Mammutprobleme, die mit solchen Pippimax-Klugsch.......... auch nicht im Geringsten gelöst werden können.

    Da wäre das Einsickern wichtiger Einsichten hinsichtlich der Notwendigkeit (moderater) Eindämmung falschverstandener sozialer "Zuckerln" in die linken Gehirne der Roten und Grünen schon viel erfolgversprechender!

    Nur, liebe Freunde, wie und mit welchen Mitteln können wir mithelfen, die rotgrüne Flut einzudämmen? Die einzige Chance (nach meiner bescheidenen Meinung):
    BEIDE Mitte/Rechts-Parteien (und nicht nur eine!) mittels eindrucksvollem Wählervotum stärken und (gemeinsam) an die Spitze bringen!

    Guten Morgen!

  20. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    29. Juni 2011 06:39 - Bern, das Recht und Greenpeace

    Dieser Super-Kommentar unseres Dr. Unterberger hat schon eine eigene Geschichte: alle paar Tage irgendwie auf-, dann wieder untertauchend, ein wechselvolles Schicksal.
    Nun ist er da, wo er hingehört!

    Im dritten Absatz wird von Dr. Unterberger klar ausgedrückt, wo bei uns "der Schuh drückt"!
    Die durch den unheilvollen p.c.-Virus amtlich und auch im persönlichen Zusammenleben immer spürbarer werdende Einschränkung der Meinungsfreiheit steht im Gegensatz zu den vielen Benefizien und Wohltaten, deren die vielen NGOs, Berufsrandalierer und sonstigen Weltverbesserer teilhaftig werden.

    Ich habe es schon wiederholt angeschnitten: wenn sich ein enkelverrückter Großvater wie ich, sich von seinen jüngsten Nachkommen da und dort Schelte wegen irgeneines p.c.-konträren Wortes einhandeln kann, dann zeigt dies die verheerende Wirkung des p.c.-Virus schon auf unseren geliebten, hoffnungsvollen Nachwuchs!
    Da und dort versuche ich sanft gegenzusteuern, dies gelingt mir aber nicht wirklich. Ein Schicksal, das ich wohl mit vielen Großeltern teile (die Eltern haben da meist viel weniger Probleme: sie sind ja - leider - meist bereits ebenfalls infiziert)!

    So betrachte ich - als Mensch von gestern - meine Umgebung und die Welt insgesamt mit den milden Augen des Alters, wissend, dass man als Einzelner und auch in kleiner Gemeinschaft die Welt, wie sie ist, nicht wirklich verändern kann.

    Guten Morgen allerseits!

  21. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    27. Juni 2011 06:21 - Sieg der Umfassenden Verhinderer-Partei

    Meine persönliche Auffassung:

    aus unterschiedlichen Gründen sind die drei derzeitigen Oppositionspartei zumindest gleichermaßen schuld an den vielen unguten Zuständen in unserem Lande!

    Die Grünen sind einfach gegen alles, was nicht zumindest grün angestrichen ist;
    die beiden Rechtsparteien vertreten vorzugsweise Standpunkte und Zielsetzungen, die - falls zur Realisierung kommend - wirtschaftlich desastrastöse Folgen für Staat und Volk auslösen würden. Mit diesen Leuten ist wirklich kein Staat zu machen!

    Ich brauche nicht den Herrn Faymann (der sich übrigens gestern recht wacker schlug - soviel Ehrlichkeit muss sein!), um erkennen zu können, dass der Rückfall in den Schilling und der EU-Austritt eine ausgemachte Dummheit wäre!

    Also nochmals: unsere Regierungsparteien und deren Repräsentanten fabrizieren viel leere Luft, überbieten sich in Schaumschlägereien und haben den notwendigen Mut wahrlich nicht gepachtet!
    Doch das Staatswesen funktioniert einigermaßen und wir alle leben ganz gut in unserem schönen Lande!
    Die Alternaven - so sie überhaupt ernstzunehmen sind - überzeugen mich jedoch auch weiterhin nicht!

    Sorgen wir mit unseren Kritiken und - bitte - auch mit aktivem Handeln )durch Unterwanderung der agierenden Parteien mit hier reichlich vorhandenem Intelligenzpotential) für eine nachhaltige Verbesserung der Situation unseres Landes!
    (Ich bin weit über der Altersgrenze, kann daher beim Sturm auf die schwachbrüstigen Politinstititutionen auch bei bestem Willen nicht mehr mitmachen).

    Mit Kritik allein wird's jedoch nicht funktionieren! Also, werte Freunde, nur intelligente Aktivitäten, kraftvoll in die Tat umgesetzt, werden unser Land weiterbringen können!

  22. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 06:19 - Der Bürger als Spekulant

    Dass die Linken und Grünen bei uns und woanders die Hauptschuld an unsinnigen wirtschafts- und finanzpolitischen Entscheidungen und Zuständen tragen, hat sich herumgesprochen.
    Wie sehr sich der an sich ja recht kluge NB-Chef geistig verbiegen muss, um manche diesbezüglichen Aussagen bzw. Vorschläge seiner roten Brüder (Tumpel, Foglar & Co.) zu schlucken, kann ich mir nicht recht vorstellen.

    Aber wie ja libertus unterhalb so treffend feststellt:
    Mitte/Rechts bei der nächsten Wahl stärken, das ist die Parole!

  23. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    23. Juni 2011 06:03 - Microsoft und andere Sprach-Verbrecher

    Die unselige und großteils lächerlich anmutende Rechtschreibreform lehne ich bis heute standhaft ab: für mich sind "Gämsen" immer noch Gemsen!

    Die ebenso unselige Genderei ist für mich ebenfalls ein Grund, an der Menschheit ein wenig zu verzweifeln: allein das viele Papier, das das millionenfache "-/innen" oder (m/w) verschluckt; die viele Zeit, die Vortragende, Sprecher und andere Sprach-Artikulierer brauchen, um diese extrem-dummheitlichen Wortungetüme auszusprechen; das alles unter dem zwingenden p.c.-Mantel!

    Ich fasse es nicht, dass wir "Normale" das alles praktisch unwidersprochen aushalten!
    Weinheber hat den möglichen (aber nie wirkliche erreichten) Widerstands-Wunsch genial ausgedrückt:
    "Wann i, verstehst, was z'reden hätt, i schaffert olles a!"

    Leider haben wir "Normalen" halt nicht viel zu reden; auch unser richtig gesetztes Kreuzerl bei der nächsten Wahl wird uns vor Dummheiten der geschilderten Art kaum wirksam retten können!
    Aber was solls! Regen wir uns lieber über die anstehenden, gröberen Probleme auf!

    Guten Morgen; ich gehe nun in die Küche, um meiner lieben Frau ein Feiertagsmorgen-Frühstück zu bereiten (sie hat gerade die rechte Hand in Gips, das arme Moidele)!

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    17. Juni 2011 08:48 - SN-Kontroverse: Pleite gehen lassen?

    Zwischen zwei Geschäfts-Mails zu A.U. geschaut, und was sehen meinen entzündeten Augen:

    schon wieder reden wir über die uns indirekt drangsalierenden Griechen!

    Ich habe gestern meine (unmaßgebliche) Meinung hier ausgedrückt, wurde belächelt und klug beeinsprucht.
    Nun, wie Freund byrig - und weiland unser verewigter Burgenländer Sinowatz - meine auch ich, dass hier ja wirklich alles sehr schwierig ist, und sich überdies kein Mensch mehr auskennt!
    Daher schweige ich ab nun in dieser Causa, werde aber recht entspannt die weitere Diskussion verfolgen.

    So, und nun wieder zurück zur Tagesfron!

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    09. Juni 2011 04:38 - Sind sie nicht süß, unsere lieben linkischen Linken?

    Der Giftpilz fällt mir seit vielen Jahren extrem unangenehm auf (wem nicht?).
    Sowas von mieser Vernaderer-Visage muss der liebe Gott erst noch einmal zusammenbringen!
    Und die Frau Handlos fällt mir seit kurzem recht unangenehm auf: zuerst dachte ich, die hätte sich versehentlich in den ORF-Sprecher-Raum verirrt, doch nun ist es klar: Herr Wrabetz hat wieder eine weitere super-linke Spitzenmitarbeiterin an seiner Seite!

    Unangenehme und miese Bagage, alle miteinander!

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    06. Juni 2011 07:06 - Ethische Atomspezialisten, schuldige Unschuldige, neoliberale Kulturmenschen

    Verzeihung, doch das ist zu starker Tobak für einen Urlaubsmenschen!

    Daher nur soviel:
    A.U. ist - und das wissen wir hier - nicht nur ein unbestechlicher Kommentator der österreichischen Seele, sondern auch ein scharfsichtiger Beobachter des gesamten Weltgeschehens!
    Vielen Dank, Herr Dr. Unterberger!

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    01. Juni 2011 06:50 - Fußnote 203: Im Zweifel für den Angeklagten

    Der Herr Kachelmann ist mir zwar echt piepegal, doch habe ich den gestern über ihn "verhängten" Freispruch positiv aufgenommen.

    Wenn sich eine Dame, die mit dem erwiesenermaßen recht aktiven Womanizer ein nicht nur einmal stattfindendes Verhältnis pflegt (und dessen Vorlieben wohl kennt), plötzlich nurmehr an gewisse negative Auswüchse beim gemeinsamen Spaß erinnert, scheint mir das doch ein wenig unglaubwürdig.

    Also: im Zweifel für den Angeklagten! Gut so!

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    01. Juni 2011 07:18 - Alles schon einmal dagewesen - oder doch nicht

    Da hat sich A.U. wieder einmal selbst übertroffen: volle Zustimmung!

    Ja, unsere Regierung ist schlecht aufgestellt, handelt unklug, kurzsichtig und zukunftsverweigernd!
    Auch die vielen klugen Berater in den politik- und wirtschaftsbegleitenden Institutionen und Vereinigungen sind - bei allem Aufzählen notwendiger Aktivitäten zwecks umgehenden Ausstiegs aus der Schuldenfalle - eigentlich feig, da nicht hart genug im Verfolgen ihrer Argumente!

    Einziger Einwand: von Frau Fekter die Forderung bzw. sofortige Realisierung eines Null-Defizites zu erwarten bzw. zu verlangen, halte ich für etwas überzogen:
    sie hat sich schon mit ihrem mutigen Vorstoß in diese Richtung naturgemäß nicht nur positive Kommentare eingehandelt
    Es heisst irgendwo so schön, Politik sei die Kunst des Möglichen (oder so ähnlich):
    Bei uns in Kakanien ist wohl manches möglich, klug regieren in letzter Zeit jedoch erwiesenermaßen aus Gründen unqualifizierten Personals eher unmöglich!

    Aber wo hernehmen, und nicht stehlen?

    Guten Morgen allerseits!

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    28. Juni 2011 06:33 - Europa beschädigt sich selbst – und nicht die Rating-Agenturen

    Zu den am Finanz-Durcheinander sicher zumindest mitschuldigen Rating-Agenturen will ich gar nichts mehr sagen: das tun A.U. und etliche andere hier viel kompetenter.

    Was mich jedoch viel mehr beschäftigt, ist der Umstand, dass unsere Welt heute von unsicht- und unfassbaren Geldmächten gegängelt und geleitet wird, die - gleich unheimlichen und vielgliedrigen Kraken - Völker und Menschen mit ihren unermesslichen Finanz-Ressourcen wie Bauern am Schachbrett ganz in ihrem Sinne hin- und herschieben, und - wenn es ihnen passt, auch vom Brett werfen.

    Das sind heute die wahren Weltherrscher (nur China wird sich da zukünftig vielleicht ein wenig wehren können), und niemand kann sie stellen oder fassen!

    Noch kurz - zur Erholung - wieder in überschaubarere Gefilde:

    Nach eingehendem Studium des Morgenblattes (Namen nenne ich keine mehr, man weiß, was ich frühmorgens lese):

    1) Ein Lob den Dino-Schlachtrössern Khol und Blecha:
    gemeinsam wettern sie gegen die Hacklerregelung und plädieren für einen
    späteren Pensionsantritt! Ja, wer hätte das gedacht? Die trau'n sich was.
    die Beiden!

    2) Die griechischen Gewerkschaften wollen mit ihrem Generalstreik heute und
    morgen das Beste (?) für ihr Volk! Sie werden mit diesem Aufruf ihrem Volk
    wohl mehr schaden als nützen, denke ich.
    Unsere Gewerkschaftshanseln sind ja nicht viel besser, nur - gottseidank -
    mangels wirklich existentieller Probleme bei uns bisher mehr oder weniger
    blosse Schreibtischtäter mit beschränkter Haftung!

    Mehr fällt mir nicht mehr ein. Guten Morgen!

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    22. Juni 2011 06:06 - Wo unser Geld ohne jede ordentliche Kontrolle ausgegeben wird

    Gerne gebe ich zu, die Aktivitäten des Europäischen Rechnungshofes bisher kaum verfolgt zu haben; das geht anderen wohl ähnlich.

    Der österreichische Rechnungshof, sein Leiter und viele seiner ambitionierten Fachleute sind für mich jedoch ein Bollwerk des gesunden Menschenverstandes, Entwerfer sachlicher Bestandsaufnahmen über viele wirtschaftliche (und politische) Unzukömmlichkeiten in unserem Lande!

    Nur weiter so, Dr. Moser: klopfen Sie den "Mächtigen" nur ruhig und beherzt weiter auf die Finger!!
    (Übrigens: dieser Mann zumindest mittelfristig in einer führenden Position der FPÖ: das wäre wahrlich ein Grund für mich, diese Partei wesentlich positiver zu sehen!!)

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    17. Juni 2011 05:17 - Countdown auf tirolerisch: Zwei Berge, ein Bürgermeister, Null Vernunft

    Nach den letzten Griechenland-Aufregungen wieder einmal eine heimische Satire, die unserem A.U. da aus der Feder floss!.

    Gut so, denn in der großen Welt der internationalen Finanzpolitik sind wir Österreicher zwar noch immer mit dem Triple-A ausgestattet (mir san mir!), haben aber insgesamt dort wirklich nichts mitzureden. Daher: (frei nach Wittgenstein: "wer nichts zu sagen hat, sollte schweigen")!

    Zur angesprochenen Realsatire meine Meinung:

    solange wir keine größeren Sorgen haben, als hier anschaulich, wenn auch kritisch geschildert, kann es um uns und die Welt ja eigentlich noch nicht gar so schlecht bestellt sein!
    Uns die täglichen Dummheiten unserer Politikerkaste kritisch vor Augen zu führen, das kann unser A.U. meisterlich. Wo wir bessere Politiker herbekommen könnten, vermochte er uns bisher allerdings auch nicht zu sagen.

    Also dann, wurschteln wir halt weiter, dies in der Hoffnung, nicht bald größere Probleme zu haben, als heute und hier geschildert.

    Ein alter Bauernspruch besagt ja so anschaulich:
    "Etwas fürchten, hoffen und sorgen, muss der Mensch für den kommenden Morgen"!

  32. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    03. Juni 2011 13:01 - SN-Kontroverse: Erbschaftssteuer einführen?

    A.U. und die heutigenGelbsternderl-Capos haben bereits alles Wesentliche gesagt (mein bescheidener Beitrag tieferstehend).

    Dies wieder einmal o.t. und recht persönlich:
    heute unser letzter Tag in der Toscana (schluchz!), doch viel Dankbarkeit, dass es so Schönes (nebst vielem anderen Schönen) auf der Erde gibt.

    Mir fällt das herrliche Dichterwort ein:
    "Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, wird für keinen Dienst der Erde taugen!".

    Die Dienste der Zeit- und Weltbeurteilung überlasse ich gerne den hier so zahlreich vertretenen intellektuellen und vielfach extrem geistreichen Mit-Diskutanten; für den Rest meines Lebens erfreue ich mich an der Welt und an meinen zahlreichen Nachkommen, will noch einige Jahre das Leben mit meiner guten Frau teilen, um dann irgendwann einmal (möglichst nicht zu bald) ruhig die Augen schließen zu können.
    Conclusio: die Tagesereignisse und der hier laufend aktualisierte Politkrampf und -Kampf interessieren mich eigenhtlich nur mehr am Rande.

    Bitte um Verständnis und Verzeihung,falls dieser Beitrag (wäre verständlich!) als nicht zum Thema passend, pathetisch und überhaupt ein wenig jenseitig augenommen würde.
    Morgen geht's nach Südtirol; wir freuen uns darauf!

  33. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    26. Juni 2011 16:56 - Fischlers sinnloser Kampf

    Wir Österreicher gehen halt immer davon aus, dass wir so quasi "der Nabel der Welt" sind.
    Ich hatte persönlich gar nicht registriert, dass es sich hier ja um weltweite UNO-Organisation handelt, wo - wie Dr. Unterberger richtig meint, ja sogar unsere EU nur einer der vielen sonstigen Player ist.

    Aber eine Sauerei ist das schon: nach unserer langen, mir recht sympathischen Blondern, nun auch der mir ebenfalls sympathische Bartträger ein Opfer geheimer Mächte!
    Die zuständigen Leute wissen halt nicht, dass wir der Meinung sind, am österreichischen Wesen könne die Welt genesen!

    Traurig, sowas!

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    26. Juni 2011 05:55 - Der Tod einer großen Bank als Lehrbuch der Wirtschaftspolitik

    Wieder einmal o.t., doch heute habe ich mir einen stressfreien Tag verordnet, jenseits von Politik- und Wirtschaftsproblemen.

    Darf ich Sie kurz in den Zaubergarten der Lyrik entführen?

    "
    Ingeborg Bachmann - Freies Geleit

    Mit schlaftrunkenen Vögeln
    und winddurchschossenen Bäumen
    steht der Tag auf, und das Meer
    leert einen schäumenden Becher auf ihn.

    Die Flüsse wallen ans große Wasser,
    und das Land legt Liebesversprechen
    der reinen Luft in den Mund
    mit frischen Blumen.

    Die Erde will keinen Rauchpilz tragen,
    kein Geschöpf ausspeien vorm Himmel,
    mit Regen und Zornesblitzen abschaffen
    die unerhörten Stimmen des Verderbens.

    Mit uns will sie die bunten Brüder
    und grauen Schwestern erwachen sehn,
    den König Fisch, die Hoheit Nachtigall
    und den Feuerfürsten Salamander.

    Für uns pflanzt sie Korallen ins Meer.
    Wäldern befiehlt sie, Ruhe zu halten,
    dem Marmor, die schöne Ader zu schwellen,
    noch einmal dem Tau, über die Asche zu gehn.

    Die Erde will ein freies Geleit ins All
    jeden Tag aus der Nacht haben,
    daß noch tausend und ein Morgen wird
    von der alten Schönheit jungen Gnaden.
    "
    Dieses Gedicht der 1957 tragisch verstorbenen Ingeborg Bachmann, für mich eines der schönsten unserer Sprache im 20. Jhdt., ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gruß an den Tag, an das Leben, an die herrliche und gefährdete Möglichkeit des menschlichen Daseins!

    Guten Morgen!

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    23. Juni 2011 11:59 - Der Bürger als Spekulant

    Heute gestatte ich mir wieder einmal einen zweiten Hauptbeitrag:

    Im heutigen Kurier (nochmals, ich genieße dort keinerlei Vorteile aus meinen diversen Zitierungen) ein bemerkenswerter Lreitartikel des von mir sonst nicht sehr geschätzten Helmut Brandstätter:

    "Alter schützt vor Weisheit nicht"! (beziehe ich wirklich nicht auf mich!).

    Da wird von einem Artikel Helmut Schmids in der letzten "Zeit" gesprochen, von seinen Vorstellung der Zukunft Europas, vom Thema Griechenland und eingeforderter Solidarität, von Freundschaftsbezeugungen großer französischer und deutscher Staatsmänner, kurz: vom Geist Europas in seiner besten und edelsten Form.

    Wer den heutigen Kurier bei der Hand hat , der lese bitte; er könnte von unserem Dr. Unterberger geschrieben sein!

    Herr Brandstätter möge das - falls er das liest - als großes Lob auffassen;
    Dr. Unterberger wird meinen Vergleich mit einem Berufskollegen wohl nicht als Affront empfinden: DIESER Brandstätter-Kommentar ist ja wirklich sehr gut!

    Wünsche Ihnen allen noch einen schönen Feiertag!

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    19. Juni 2011 07:57 - Dann doch lieber deutsch als schwul

    Zunächst eine kurze Klarstellung:
    an sich hätte ich kaum etwas gegen die FPÖ einzuwenden, schon gar nicht aus ideologischen Gründen: meine Brüder, Eltern und Großeltern waren - vorwiegend in der Nachmonarchie-Diaspora - durchwegs Deutschnationale in den jeweils aktuellen politischen Konstellationen, und die "Übriggebliebenen" (nicht von den Kriegswirren Verschlungen), auch noch nach dem zweiten unseligen Weltkrieg.

    Auch ich fühle mich noch heute als österreichischer Bürgerlicher der deutschen Kulturgemeinschaft ganz selbstverständlich zugehörig, und sehe schon allein darin überhaupt keinen Grund, die FPÖ diesbezüglich in ein Schmuddeleck zu stellen.

    Dass ich schlussendlich als junger Mensch bei der Volkspartei "anheuerte", ist aus meiner Zuwendung zur katholischen Kirche, als junger Pfadfinder ( +Ministrant), und junger Ehemann zu verstehen. Herrliche Priester waren meine ersten Vorbilder und Erzieher beim Übergang ins Erwachsenenleben!
    Das prägt wohl mehr als politische Slogans und windige Weltverbesserungs-Szenarien!

    Der FPÖ trage ich ihre seit Jahrzehnten immer wieder bewiesene mangelnde Standfestigkeit nach, ihren Hang zu obskuren Spaltungen, meist hervorgerufen durch zu geringes Persönlichkeits-Potential ihrer jeweiligen Führungsmannschaft.

    Ja, es gab schon einige honorige und seriöse Leute in der FPÖ (und auch Haider war - bei allen berechtigten Gegeneinwänden - ein sehr guter und wirkungsvoller Politiker), doch die vielen, oft wenig seriösen unqualifizierten "Freunderln", oft mit Neigung zur braunen Farbe und zum raschen Gelderwerb, trübten immer wieder mein Bild der "Reformpartei" FPÖ.

    Nun, auch heute, nach dem gestrigen Parteitag, bin ich recht skeptisch, ob diese Partei wirklich die innere Kraft und das für das Stemmen der zukünftigen großen Aufgaben notwendige Human-Potential hat, bzw. in den kommenden Monaten aufbessern kann.
    Die Herren Kickl, Hofer Guten Morgen!

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    16. Juni 2011 06:49 - Stresstests als Opium für das Finanzvolk

    Mangels ausreichender eigener Kompetenz, das nationale und internationale Bankwesen sowie die weltweit grassierende Schuldenkrisen-Situation durchschauen zu können, verweise ich wieder einmal auf zwei Beiträge im heutigen Frühkurier (Seite 5):

    Herbert Paierl (für mich noch immer ein potentieller Hoffnungsträger der ÖVP, so er sich wieder in die Politik einklinken wollte bzw. sollte), schreibt recht sachlich über die realistischen Möglichkeiten, wie man Griechenland helfen könnte bzw. sollte, ohne die vielfach befürchteten gravierenden Verlust-Potentiale in Kauf nehmen zu müssen.
    Am Schluss seines Beitrages gibt er sowohl der Politik, als auch der internationalen Finanzwirtschaft die Schuld an der Misere:
    Conclusio: "Wenn das Geld der Steuerzahler nicht reicht, wendet sich die Politik an den Finanzsektor, und dann hält er das Werkel am Laufen.
    Der Finanzsektor verhält sich wie ein Drogendealer: solange es geht, gibt er. Und wenn der Tod reinschaut, kriegt er die Panik"
    Der gute Steirermann abschließend: "Die Lehre aus Griechenland auch für Österreich sei:
    Ein Staat müsse ohne strukturelles Dauerdefizit wirtschaften!"
    Wahre Worte!

    Auf der gleichen Seite im Leserforum ein Beitrag, der - ausgehend vom Griechen-Thema - ein Schlaglicht auf die Weltpolitik (auch im Hinblick auf das weltweit betriebene Schuldenmachen) wirft, und zwar auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Machtverschiebungen zwischen den USA und China bereits derzeit und in näherer Zukunft:
    Ausspruch eines sehr guten deutschen Kabarettisten:
    "die USA ist Griechenland für die Chinesen" !!!

    Weit haben wir es gebracht, wir Westler !!??!!

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    14. Juni 2011 05:14 - Fußnote 205: Datenschutz schützt Kriminelle

    Datenschutz wird vielfach als Ausrede benützt; im täglichen Leben der Menschen hat er die Konsistenz des guten Schweizer Emmentaler: löchrig, sehr löchrig!

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    11. Juni 2011 07:38 - Österreich und seine Sicherheit: Die Geschichte eines Abstiegs

    Ein klassischer Widerspruch:

    unsere "Heereszerstörer" sind mehrheitlich für ein "Zerbröseln" der EU und für die Wiederaufwertung der einzelnen Staatshoheiten in unserem schönen Europa.
    Eine gemeinsame europäische Verteidigungsstrategie (und gar die NATO, pfui gack!) wird von denselben "Kräften" ebenfalls strikt abgelehnt.

    Dass aber gerade kleine Staaten ein Mindestmaß an Schutz vor möglichen "Überrumplungen" durch fremde Kräfte benötigen, will diesen Leuten nicht in ihren Kopf gehen!

    Wir brauchen ein kleines, effektives Bundesheer (in welcher Form auch immer), das unsere Bevölkerung und unser Land dann wirksam zu schützen in der Lage ist, wenn Gefahren drohen (sei es an den Grenzen (im Überrumplungsfall - siehe Weinheber), oder bei Naturkatastrophen.

    Auch in (unsicheren) Friedenszeiten gilt der alte Spruch:
    Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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    10. Juni 2011 06:02 - SN-Kontroverse: ÖBB-Privatisierung

    Bei allem Schwachsinn, den sie sonst meist verzapft, wollen wir Frau KKP diesmal auch einen Punkt geben; also - sagen wir: 3:1 für A.U. !

    Natürlich sind nicht alle Privatisierungen hier und anderswo geglückt: es gibt dabei zuviele Impoderabilien, und schwache Charaktere in Politik und Wirtschaft, die diese heiklen Umstellungen im Sinne von "mehr privat, weniger Staat" auszunützen versuchen und teilweise im negativen Sinn karikieren!

    Das ändert jedoch gar nichts daran, dass in den meisten Fällen die positiven Effektive weit überwiegen, und teilweise wirklich unheilvolle Blasen (meist mit roter Übertünchung) aufgestochen werden!

    Dass die Roten gegen eine ÖBB-Privatisierung wettern, liegt klar auf der Hand:
    eine ihrer letzten Bastionen, Bollwerk des Steinzeit-Sozialismus, würde ihnen entgleiten!

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    06. Juni 2011 06:59 - Bürgerliche Trauer um die gedemütigten Sozialisten

    Ich habe gestern hier in Südtirol lediglich die letzten zehn Minuten des Herrn Foglar gehört und gesehen: lange genug, um meine Meinung zu bestätigen, dass die Gewerkschaft der größte Hemmschuh in der weiteren Entwicklung unseres Landes ist!
    Zur "Abstrafung" von Politikern und Parteien, die es wagen, notwendige Gesundungsprozesse in die Tat umsetzen zu wollen:
    da die überwiegende Mehrheit auch in den gewachsenen Demokratien unserer Hemisphäre nur an den heutigen Tag und an die eigene Brieftasche denkt, sind Massenorganisationen wie Gewerkschaften und Linksparteien von vorneherein im Vorteil: sie haben einfach das größere Publikum!

    Dass dieses Publikum dann hin wieder genug von ihren (Ver)-Führern hat (so sich diese etwas Unpopuläres anzugehen trauen), zeigt sich jetzt wieder einmal am Beispiel Portugal (und wahrscheinlich bald auch in Griechenland).

    Ja, das ist die Krux der Demokratie: die Mehrheit entscheidet einmal so, einmal anders, wie es ihr halt gerade passt und welche "Führer" ihr halt nach dem Mund reden.

    Abschließend noch ein einschlägiger Sinnspruch des früheren bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß:
    er schlug wiederholt vor, "dem Volk aufs Maul zu schauen, aber nicht nach dem Mund zu reden"!
    Wie wahr, wie wahr!

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    02. Juni 2011 06:45 - Die erste Peinlichkeit der neuen Justizministerin

    Mit manchen ihrer Aussagen - so auch mit dieser - hat Frau Karl nicht gerade ein gutes Händchen (bzw. Mundwerk).
    Sie meint es zwar etwas anders, als A.U. es ihr vorwirft, doch potschert ist der Sager allemal!

    Trotzdem halte ich es für fair, Frau Karl noch eine kleine Probezeit zu gewähren; sie hat zwar bereits in ihrer vorherigen Positionen einige anfechtbare Beispiele ihrer Denk- und Formulierweise geliefert, doch wollen wir in ihrer neuen Funktion nicht gleich den Stab über sie brechen!
    Glaubt mir, liebe Mitdiskutanten, beim nächsten gravierenden Hoppala dieser Dame bin ich beim Stabbrechen dabei!

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    30. Juni 2011 06:29 - Von den Schweden lernen

    Die Einschätzung unseres A.U., Schweden als europäischen Vorzeigestaat "vor den Vorhang" zu bitten, stimmt - vergleicht man die Mehrheit unserer europäischen Länder - im Wesentlichen ganz sicher.

    Mein Schwedenbild, von den hochklassigen Mankell-Krimis nachhaltig geprägt (eine kleine, hoffentlich verzeihbare Schwäche von mir), zeigt allerdings ein teilweise etwas graueres Bild: die Jugend dort, zumindest wie in anderen europäischen Ländern, konsum-, nicht leistungsorientiert, in Randbereichen drogenanfällig, mit großer Skepsis gegenüber den Autoritäten, usw. usf.

    Mankell, der großteils in Afrika lebende Weltbürger, hält seinen Landsleuten immer wieder einen unbestechlichen Spiegel vor die Augen.

    Mag sein, dass wir und andere von den Schweden da und dort etwas lernen können.

    Gar so untadelig sind die netten Nordfrauen und -Männer aber wieder auch nicht (denken wir doch auch an den Schlanklkönig Carl-Gustav)!

    Mein Vorschlag: hegen und pflegen wir doch auch unsere einheimischen Vorzüge:
    Lipizzaner, Mozartkugeln, unsere Ski-Kanonen, den Heurigen; das ist doch auch was!

    Also, bitte, nur kan' Neid, liebe Leute!

    (mailto: gerhard@michler.at)

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    30. Juni 2011 16:24 - Fußnote 207: Das sind ja ganz neue steirische Bräuch

    Ja, auch als eingeschriebener Schwarzer muss ich sagen, dass mir in letzter die Zeit die Frau Burgstaller und der Herr Voves von der anderen Fakultät um einiges mehr imponieren, als die jeweiligen schwarzen Stellvertreter!

    Die Frau Burgstaller hat den Mut, da und dort auch gegen ihre Wiener Parteifreunde recht imponierend aufzumucken; der Herr Voves macht's genauso, hat keinerlei Bedenken, den "Wienern" eins hineinzusagen, und hat jetzt, mit dem auch langsam warm werdenden LH-StV. anscheinend eine auskömmliche Diskussions- und Aktionsbasis gefunden.
    Der schwarze Vize Haslauer ist zwar ein guter Mann, aber - im Gegensatz zu seinem Vater - ein sehr ruhiger, zurückhaltender Politiker, der gegen die mundgewaltige und rasche Burgstallerin nicht recht punkten kann.

    Stimmen der Vernunft, zwar diesmal aus dem gemäßigten roten Lager, doch erfreulich und ein Indiz hinsichtlich Lernfähigkeit unserer vielgeschmähten Politikerzunft!

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    29. Juni 2011 19:23 - Die Griechen kassieren, die Banken bekommen Garantien: von wem nur, von wem?

    Bitte um Entschuldigung, doch wir reden und schreiben fast täglich immer wieder über die gleichen Themen; natürlich extrem wichtig für uns und die Zukunft Europas und der Welt, doch was bringt das insgesamt?

    Wir können uns noch so erregen, den Politikern die Schuld an unserem EU-Beitritt geben, den Politikern die Schuld an unserem EU-Nichtaustritt geben, den verd. .. Griechen die Pest an den Hals wünschen, usw. usf.

    Ich verstehe die diversen Frustrationen besorgter Mit-Diskutanten; ich teile sie ja zumindest teilweise auch!
    Doch, liebe Forumsfreunde, meine ich ganz ehrlich, dass wir die schicksalhaften politischen und wirtschaftlichen Verstrickungen in Europa und der Welt leider überhaupt nicht beeinflussen können.

    Das können nicht wir hier im A.U.-Forum, das können nicht unsere österreichischen Politiker; und auch die EU-Veraantwortlichen sind Getriebene im Strudel der Ereignisse.

    Also, Freunde, schimpft ruhig weiter, Ihr habt ja so recht! Ich jedoch will mich an Diskussionen dieser Art in Hinkunft nicht mehr aktiv beteiligen.

    Ich gehe jetzt in meinen schönen Garten, um die Blumen zu gießen; am Freitag werden wir mit unseren beiden jüngsten Enkerln nach der Zeugnisverteilung auf ein Eis gehen, die Schulzeugnisse belobigen und uns freuen, so liebe und gescheite Mini-Einsteins zu haben.
    Realitätsverweigerung? Glaube ich nicht!
    Am Leben Freude haben, das ist es, was ich Ihnen - trotz aller dunklen Wolken am Horizont - von Herzen wünsche!

    (mailto: gerhard@michler.at)

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    16. Juni 2011 12:49 - Stresstests als Opium für das Finanzvolk

    Heute - aus aktuellem Grund - zur umstrittenen Griechenlandhilfe - noch einmal:

    ich weiß, dass ich mich mit meiner Meinung im Gegensatz zu vielen meiner Mitposter befinde.
    Ganz klar auch, dass - in üblicher Hackordnung - praktisch nur die Schwarzen (Fekter, Spindelegger) mit ihren heutigen Ausführungen im Parlament ihr Fett abbekommen!

    Das gerade in den Mittagsnachrichten gehörte Interview mit dem vormaligen Notenbank-Chef Klaus Liebscher gibt mir einige Sicherheit, dass die Bemühungen, Griechenland auch weiterhin bestmöglich "unter die Arme zu greifen, sinnvoll, gut und richtig sind.
    Liebscher spricht klar aus, was viele echt kompetente Fachleute und auch verantwortungsvolle Politiker schon festgestellt haben: Ein völliges Fallenfallen Griechenlands hätte - abgesehen von den Folgerungen für das griechische Volk (das sich allerdings ab sofort heftig am Riemen zu reissen haben wird) - für die vielen europäischen Gläubigerländer und deren Banken außerordentlich prekäre Folgewirkungen, die auch uns Österreichern wesentlich mehr kosten würden, als mögliche Abstriche bei den gewährten Krediten und Haftungen!!

    Bitte allseits um Verzeihung, aber ich glaube Klaus Liebscher mehr, als selbsternannten Kritikastern!

    Und die Blauen und Orangen? Die sind für mich weiterhin nichts als halbstarke Oppositions-Schreier ohne jeglichen Wirtschafts-Verstand!

    Keine Sternderln, bitte!

    Nachsatz:
    Es mag sein, dass ich mich irre! Aber bitte, bedenken Sie doch auch die Gegenargumente, die Ihre (natürlich in vieler Hinsicht verständliche) Meinung relativieren könnte!
    Danke!

  47. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juni 2011 04:58 - Die tödliche Unsicherheit

    Unser verehrter Dr. Unterberger kommentiert nun seit längerem fast täglich die zu erwartenden Turbulenzen, Blasen und schlussendlich wahrscheinlich dramatischen Folgen der diversen Finanzkrisen in Europa und weltweit.

    Etliche unserer oft fachlich hochqualifizierten und gutinformierten Poster schreiben viel Kluges zum Thema, was an der ganzen Situation - weil unglaublich komplex - natürlich gar nichts ändern kann und wird: wenn schon die Staats- und Wirtschaftsleute in aller Welt eigentlich nurmehr hilflos dahinlavieren und dem kommenden Unheil keine wirksamen Gegenmaßnahmen entgegenzusetzen imstande sind, was hilft uns armen Normalverbraucher-Würsteln da das viele Herumreden um schicksalhafte Entwicklungen, die inzwischen außer Kontrolle zu geraten drohen?
    Wer Geld und Besitz hat, möge diese Werte bestmöglich für sich und seine Nachkommen absichern; wer - wie die meisten - von der Hand in den Mund lebt, wird schauen müssen, wie er im Katastrophenfall einigermaßen menschenwürdig über die Runden kommt.

    Wollen wir hoffen, dass es nicht gar so arg kommen wird, wie prophezeit!

  48. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 07:20 - Die türkisch-österreichische Unfreundschaft

    Bitte um Verzeihung, Herr Dr. Unterberger,

    aber langsam kann ich - auch in meinem Urlaub - vor lauter Türken- und Türkei-
    Themen hier im Forum gar nicht mehr klar denken. Türken, da, Türken dort, überall das Türken-Thema in allen Facetten breitgetreten bis zum gehtnichtmehr.

    Ich weiß schön, die dritte Türkenbelagerung Österreichs ist in vollem Gang!
    Doch mir wird's langsam zu viel:
    jetzt fahre ich ins nahe Bozen und suche ein Standl mit türkischem Honig, den ich dann genussvoll verspeisen werde (ganz auf der PS/Oswald-Linie, oder?)

    Übrigens: Frau Plassnik, die ich seit langem sehr mag, wird als Botschafterin unser Land auch weiterhin souverän vertreten!


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