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Countdown auf tirolerisch: Zwei Berge, ein Bürgermeister, Null Vernunft

Es gibt in Österreich keinen einzigen Berg, dessen Begehung und Besteigung untersagt wäre. Egal, wem er gehört. Privaten, Adeligen, Stiften, den Bundesforsten, dem Alpenverein. Niemand darf Bürger und Touristen von den Anhöhen fernhalten. In Tirol stürzt jedoch der Himmel ein, wenn zwei völlig unbedeutende Berge verkauft werden sollen.

Zumindest in der Phantasiewelt eines Bürgermeisters einer Kleingemeinde ist diese Verkaufsabsicht trotz der gesetzlich abgesicherten Freiheit der Berg-Nutzung für jedermann die absolute Katastrophe. Dieser Bürgermeister treibt wiederum seinen Landeshauptmann auf die Barrikaden, als gelte es, wie einst Andreas Hofer Bayern und Franzosen aus dem Heiligen Land zu vertreiben. Und der Landeshauptmann treibt wiederum den Wirtschaftsminister auf noch höhere Barrikaden. Ein Verkauf komme ja überhaupt nicht in Frage, donnert der Minister, der sich bekanntlich (ob seiner Schönheit) sogar zu Höherem berufen fühlt.

Was war geschehen? Der verkaufswillige Bösewicht ist die Bundesimmobilien-Gesellschaft BIG, an die (bis auf einige Schätze wie die Hofburg) alle Gebäude der Republik samt Grundstücken übertragen worden sind. Damit sollten nach der jahrzehntelangen, korruptionsfreudigen Misswirtschaft der diversen Bundesgebäudeverwaltungen die Häuser und Grundstücke so effizient verwaltet werden, wie das auch private Grundeigentümer schaffen.  Das ist jahrelang auch durchaus geglückt. Das hat dem Steuerzahler etlichen Gewinn gebracht. – und es gab keinerlei Hinweis auf Korruption. Ihrem Auftrag entsprechend wollte die BIG nun zwei Tiroler Berge verkaufen, mit denen sie absolut nichts anfangen konnte, die auch absolut nicht zu den sonstigen Tätigkeiten der Gesellschaft passen.

Das hat genügt, um eine Tiroler Komödie ausbrechen zu lassen. Anlass war aber nicht die sich logischerweise aufdrängende Frage: Wer mag überhaupt Geld für ein paar Berge ohne irgendwelche bekannte Schätze in die Hand nehmen? Nein, in Tirol ist vielmehr deshalb die Panik ausgebrochen, weil die Heimat ausverkauft werde. So als ob ein Amerikaner jene Berge abtragen würde, um sie in Disneyland wieder aufzustellen. Und niemand dachte daran, in einem Verkauf auch eine Chance zu sehen: Na, vielleicht kann man einen neuen Eigentümer dazu motivieren, beispielsweise durch Bau einer Hütte etwas in den Tourismus auf diesen Bergen zu investieren.

Dümmer geht’s nimmer. Oder doch? Denn ein Wirtschaftsminister, der als Eigentümervertreter dieser BIG sofort mit ins Horn des Montan-Populismus bläst, ist wahrscheinlich noch ärger als ein paar Tiroler Lokalpolitiker nach dem vierten Schnaps.

Wo bleibt da die Wirtschaftskompetenz der Volkspartei? Dabei geht es natürlich nicht nur um die erhofften Einnahmen für die Berge. Es geht darum, dass in dieser Regierung nicht einmal mehr ein Wirtschaftsminister an den Effizienzsteigerungen durch die diversen Ausgliederungen interessiert ist. Der Steuerzahler ist dieser Regierung absolut wurscht geworden. Und offensichtlich auch der einstigen – und letzten – Wirtschaftspartei ÖVP (zu der ja alle Akteure zählen). Denn was einem Tiroler Bürgermeister zugestanden worden ist, wird man nun auch Hunderten anderen lautstarken Interessenten zugestehen müssen.

Es hat ja auch schon vor den Bergen angefangen: nämlich als die Unterrichtsministerin Schmied von der Noch-Nie-Wirtschaftspartei SPÖ beschlossen hat, der BIG nicht mehr (oder zumindest erst zu Sankt Nimmerlein) die Mieten für die Schulen zu zahlen. Da ging es sogar um viel größere Beträge. Und auch da hat niemand die Stimme zugunsten des Steuerzahlers erhoben.

Ähnliches passierte, als der Bund die Grenzen für die Pflicht zur Ausschreibung von öffentlichen Aufträgen gewaltig in die Höhe schnellen ließ. Das sorgt natürlich dafür, dass nun wieder viel öfter, Freunde – nennen wir sie halt so – einzelner Politiker und Beamter zum Zug kommen. Und nicht jene Firma, die es am billigsten und besten macht.

Wir haben ja offenbar eh genug Geld, dass wir uns all das leisten können. Auch das Geld für Griechenland oder die Hypo Alpe-Adria ist ja eh alles nur verborgt und wird auf Heller und Pfennig zurückgezahlt . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 08:31

    Als die Regierung erfuhr, dass eine Gruppe aus dem Forum Unterberger die Berge zu kaufen beabsichtigt, um dort eine Art Arche Noah zu errichten, wurde die Aktion natürlich augenblicklich gestopp! ;-))))))

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 07:22

    "wo bleibt da die wirtschaftskompetenz der volkspartei"?

    Welche volkspartei?

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 10:44

    Anstatt der Berge sollten wir einige Politiker verscherbeln. Leider wird sie uns niemand abnehmen,wohl nicht einmal geschenkt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 05:17

    Nach den letzten Griechenland-Aufregungen wieder einmal eine heimische Satire, die unserem A.U. da aus der Feder floss!.

    Gut so, denn in der großen Welt der internationalen Finanzpolitik sind wir Österreicher zwar noch immer mit dem Triple-A ausgestattet (mir san mir!), haben aber insgesamt dort wirklich nichts mitzureden. Daher: (frei nach Wittgenstein: "wer nichts zu sagen hat, sollte schweigen")!

    Zur angesprochenen Realsatire meine Meinung:

    solange wir keine größeren Sorgen haben, als hier anschaulich, wenn auch kritisch geschildert, kann es um uns und die Welt ja eigentlich noch nicht gar so schlecht bestellt sein!
    Uns die täglichen Dummheiten unserer Politikerkaste kritisch vor Augen zu führen, das kann unser A.U. meisterlich. Wo wir bessere Politiker herbekommen könnten, vermochte er uns bisher allerdings auch nicht zu sagen.

    Also dann, wurschteln wir halt weiter, dies in der Hoffnung, nicht bald größere Probleme zu haben, als heute und hier geschildert.

    Ein alter Bauernspruch besagt ja so anschaulich:
    "Etwas fürchten, hoffen und sorgen, muss der Mensch für den kommenden Morgen"!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 02:12

    Hin und wieder muß auch trotz monetärer Überlegungen den Schaden gegen den Nutzen abwägen und bei diesen Bergspitzenverkauf kann ein viel höherer Schaden entstehen, als der Verkaufspreis überhaupt einbringt, daher finde ich die Entscheidung, diese Naturgebiete in Bundesbesitz zu belassen, richtig und es spricht nichts dagegen, dort trotzdem eine neue Berghütte oder ähnliches entstehen zu lassen.

    Das Durchgreifsrecht, um solche Gebiete vor Mißbrauch zu schützen, verbleibt eben beim Staat und das ist gut so!

    Was die Grenzen für die Ausschreibepflicht betrifft waren sich die GROKO in unserem "Ildefonsostaat" (=rot/schwarz/rot/schwarz usw.) wieder einmal einig, sodaß bei den beiden Regierungsparteien die Freunderlwirtschaft weiterhin fröhliche Urstände feiern darf.

    Weit sind wir jedenfalls bei dieser Geldverschleuderung von Griechenland nicht mehr entfernt. Bald wird es auch bei uns losgehen, an den Bildern von dort dürfen wir uns schon einmal einen Vorgeschmack holen!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 09:39

    sollten es sich die entscheidungsträger noch einmal überlegen:
    norman bates und ich stehen mit je 10% der möglichen kaufsumme bereit, wer macht mit?
    oder wurde die aktion abgeblasen, als man von unseren absichten erfuhr, wie terbuan bereits sehr treffend geschildert hat?

  7. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2011 06:42

    Die Lösung wäre denkbar einfach. Der Bürgermeister, Landeshauptmann und der Wirtschaftsminister gehen mit der Sammelbüchse herum und gründen einen privaten Verein, der die beiden Berge von der BIG kauft. Der kann dann all die namenlosen Grauslichkeiten verhindern, die von einem bösen Eigentümer zu erwarten wären.

    Wird natürlich nicht passieren, weil erstens niemand wirklich eine Vorstellung von solchen Grauslichkeiten hat und zweitens die großen Schreihälse der Nation im Regelfall auch die sind, die am wenigsten zur Lösung ihrer selbst erfundenen Probleme beitragen wollen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 03:14

    @Wertkonservativer 17. Juni 2011 05:17

    Sorry, ich habe Ihnen nun ja schon mehrfach mehr oder weniger deutlich und geduldig begründet widersprochen und zu verstehen gegeben:

    Leute wie Sie, ja wie SIE(!) sind es, die für den Niedergang Österreichs und Europas binnen weniger Jahre verantwortlich sind:

    Wachsweiche Semi-Sozialisten, sogenannte "Wertkonservative", Leute die (verlogen, weil unmöglich) in der "Mitte" herumturnen. -

    Leute wie Sie!


    Dies habe ich hier schon mal gesagt und ich wiederhole es: Bereits Ihr Nick ist ein Witz....

    Interessiert Sie wirklich nicht im geringsten, was wurschtige Leute Ihrer Sorte anrichten????

    Schlafen Sie immer noch gut, @Wertkonservativer ???

    Daß Sie, wie ebenfalls bereits gesagt, persönlich ein netter und anständiger Kerl sind, davon bin ich nach wie vor fest überzeugt.

    Politisch sind Sie -leider!!!- ein verantwortungsloser Geselle!!

    Möchte Sie nachdrücklich ersuchen, gescheitere Persönlichkeiten wie Alexander Renneberg oder Undine künftig in Ruhe zu lassen.

    Oder sich - weitaus besser- auf deren Seite zu schlagen. :-)

    Ihr ewig substanzloses Gemeckere gegen "die Blauen" ist ebenfalls völlig fehl am Platz. FPÖ/BZÖ sind derzeit bei allen Defiziten die Parteien, die man noch am ehesten wählen könnte.

    Und noch etwas:
    Schleimereien mit denen Sie hier seeeehr oft "arbeiten", und dümmliche Aggressivitäten (nicht von Ihnen) beeindrucken mich nicht im mindesten.

    Mich interessieren nur Argumente.


alle Kommentare

  1. Andie (kein Partner)
    19. Februar 2015 04:46

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    21. Januar 2015 17:25

    You mean I don't have to pay for expert advice like this anomrye?!

  6. Ayu (kein Partner)
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    21. Januar 2015 02:11

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  10. Segestes (kein Partner)
    25. Juni 2011 08:10

    Herr Unterberger,
    kennen Sie die Sendung "Quer" vom Bayrischen Rundfunk?
    Nein?
    Dan sehen Sie sich doch bitte die letzte Ausgabe an, da wurde genau dieser Fall von den zwei Bergen behandelt

    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/index.xml
    (am rechten Bildschirmrand wird das Video gestartet).

    Nur ein Tipp: Eine deutsche Softwarefirma wollte die Berggipfel kaufen und ihnen den NAmen der eigenen Firma verpassen... so wie ein Würste erzeugender Betrieb das bereits mit einem anderen österr. Gipfel gemacht hat....
    "
    Irgend wann wird es, geht es nach Ihnen, wohl nicht mehr "Großglockner" heißen, sondern "Red Bull präsentiert den Großglockner" ^^

  11. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    20. Juni 2011 07:58

    "Niemand darf Bürger und Touristen von den Anhöhen fernhalten."

    Diese Aussage hat leider keinerlei Rechtsgrundlage, solange es sich nicht um Wald im Sinne des ForstG handelt. Empfehle mal ein Gespräch mit den Juristen vom Alpenverein, die sind eh auch halbwegs wertkonservativ.

  12. timeo (kein Partner)
    19. Juni 2011 13:39

    Also, liebe Bauern, aufgepasst: Wenn ihr vielleicht ein Grundstück von einem anderen Bauern kaufen wollt, das einen kleinen Hügel hat: Vorerst den Wirtschaftminister fragen, ob dies eh erlaubt ist.

    Nicht anderes war es nämlich: ein GrundstücK sollter verkauft werden , auf dem ein etwas höherer Hügel ( Berg) stand !
    .

  13. C.Blocker (kein Partner)
    19. Juni 2011 01:01

    ".... In Tirol stürzt jedoch der Himmel ein, wenn zwei völlig unbedeutende Berge verkauft werden sollen.::"

    Es ist klar, dass ein Wiener Schreibtischhengst wie Herr Unterberger das nicht versteht. Und wenn er fragt " Gehts noch dümmer ", dann garf man die Frage zurück stellen.

    Wir krank muss man im Kopf sein , wenn man auf die Idee kommt einen Berggipfel zu kaufen. Das kann nur mit irrationaler Machtgier zu tun haben.

    Und zu Rolle der BIG. Sie haben richtig geschrieben, die haben die Vermögen der Republik zu verwalten und einen Ertrag zu erwirtschaften. Aber nicht zu alle zu verscherbeln.
    Alleine der Ausdruck von U.A. .. " zwei nutzlose Gipfel die keiner braucht " .. !!!
    Da stellt sich auch die Frage vom Restalkohol.

    Warum verkaufen wir eigentlich nicht die Donau ?? ups. Jetzt hab ich sie auf eine Idee gebracht.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      20. Juni 2011 15:31

      Die Donau verkaufen? Aber bitte nur die Teile außerhalb Wiens. Denn das will der Wiener sicher nicht :-)

  14. Bim Käsinger (kein Partner)
    18. Juni 2011 14:57

    Habe ja mit Argaröknomie nichts am Hut, und vermutlich deshalb frage ich mich, warum jemand "völlig unbedeutende Berge" kaufen sollte.

    Da dreht sich mir der Kopf.

  15. xRatio (kein Partner)
    18. Juni 2011 03:14

    @Wertkonservativer 17. Juni 2011 05:17

    Sorry, ich habe Ihnen nun ja schon mehrfach mehr oder weniger deutlich und geduldig begründet widersprochen und zu verstehen gegeben:

    Leute wie Sie, ja wie SIE(!) sind es, die für den Niedergang Österreichs und Europas binnen weniger Jahre verantwortlich sind:

    Wachsweiche Semi-Sozialisten, sogenannte "Wertkonservative", Leute die (verlogen, weil unmöglich) in der "Mitte" herumturnen. -

    Leute wie Sie!


    Dies habe ich hier schon mal gesagt und ich wiederhole es: Bereits Ihr Nick ist ein Witz....

    Interessiert Sie wirklich nicht im geringsten, was wurschtige Leute Ihrer Sorte anrichten????

    Schlafen Sie immer noch gut, @Wertkonservativer ???

    Daß Sie, wie ebenfalls bereits gesagt, persönlich ein netter und anständiger Kerl sind, davon bin ich nach wie vor fest überzeugt.

    Politisch sind Sie -leider!!!- ein verantwortungsloser Geselle!!

    Möchte Sie nachdrücklich ersuchen, gescheitere Persönlichkeiten wie Alexander Renneberg oder Undine künftig in Ruhe zu lassen.

    Oder sich - weitaus besser- auf deren Seite zu schlagen. :-)

    Ihr ewig substanzloses Gemeckere gegen "die Blauen" ist ebenfalls völlig fehl am Platz. FPÖ/BZÖ sind derzeit bei allen Defiziten die Parteien, die man noch am ehesten wählen könnte.

    Und noch etwas:
    Schleimereien mit denen Sie hier seeeehr oft "arbeiten", und dümmliche Aggressivitäten (nicht von Ihnen) beeindrucken mich nicht im mindesten.

    Mich interessieren nur Argumente.

    • Wertkonservativer
      18. Juni 2011 06:00

      @XRatio:

      Zunächst: wer verbirgt sich wohl hinter dem intelligenten Nick "XRatio"?
      Ich vermeine Ähnlichkeiten mit einer mir bereits bekannten Person zu erkennen, bin mir jedoch noch nicht ganz sicher!

      Wie dem auch sei: die zweifelhafte "Ehre", von Ihnen in einem Hauptbeitrag exklusiv angesprochen und somit "herausgehoben" zu werden, finde ich ein wenig übertrieben und dem Anlass (mein Beitrag gestern 5:17 nicht gemäß!
      Dass diese lockere Morgenbetrachtung bei Ihnen derart harsche Reaktionen auslöst, wundert mich wirklich!

      Was Sie sonst gegen mich relativ harmlosen Zeitgenossen vorbringen, mögen andere beurteilen. Am Niedergang Österreichs möchte ich jedoch - mit Verlaub - wirklich nicht schuld sein! Da sind Typen wie Sie wohl schon eher Kandidaten für diese zweifelhafte Ehre!

      Dass Sie mich jedoch Unfreundlichkeiten gegen honorige und seriöse Persönlichkeiten in diesem Forum zeihen, das ärgert mich ein wenig.
      Mit Renneberg habe ich da und dort eine kleine Diskussion über politische Frustrationen hinsichtlich unserer Lebenspartei.
      Aber - bitte - Undine - ???
      Dieser wahrhaft feinen Dame gegenüber empfinde ich höchste Sympathie, bin mit ihr auch persönlich in herzlichem Kontakt, und würde nie ein auch nur annähernd negatives Wort über sie verlieren!

      Also, XRatio, ich sehe Sie ja direkt vor mir: Schaum vor dem Mund, und Hass in der Seele (verkürzt das Leben, habe ich gehört!).

      Beruhigen Sie sich bitte wieder, obwohl (falls Sie das ärgert): Ihre Tiraden nehme ich zwar zur Kenntnis, kann sie jedoch - weil ich mich einigermaßen zu kennen glaube - nicht wirklich ernstnehmen.
      Und eines noch, den Nicknamen "Wertkonservativer" lasse ich mir von Ihnen nicht anpatzen: dieser Begriff impliziert viele gute Eigenschaften, die bei unserem Forum-Publikum durchaus breit gestreut sind!
      Also, was solls, XRatio? Machen Sie ruhig so weiter, man kennt Ihre speziellen Meinungen ja hier schon zur Genüge !!

    • Well well well (kein Partner)
      18. Juni 2011 07:40

      Na ich hau mich ab, den Mann der sonst hauptsächlich Geschimpfe herausbringt, interessieren plötzlich Argumente. Zu diesem wirren Selbstverständnis passend präsentiert der Sozialismusgegner und Fan des Anarchokapitalisten Hoppe eine Wahlempfehlung für eine rechtssozialistische Partei.

    • Fragender Historiker (kein Partner)
      18. Juni 2011 08:18

      Wertkonservativer: Hinter den xRatio versteckt sich schlicht ein grindiger Neonazi. Aber so ist das eben, wenn man sich - so wie hier - mit den Hunden ins Bett legt. Man wacht eben mit Flöhen auf.

    • Anton Volpini
      18. Juni 2011 09:49

      Restalkohol xRatio?
      Muß ja sehr heftig zugegangen sein....

    • durga
      18. Juni 2011 11:54

      @ xratio

      Unser Wertkonservativer ist ein Mann der "alten Schule", ein wirklicher Herr, mit Umgangsformen von denen Sie sehr, sehr viel lernen könnten: stets höflich, freundlich, dennoch immer seine Wertvorstellungen vertretend und nie ausfällig gegenüber anderen Meinungen oder Personen. Sie müssen die Anschauungen eines erfahrenen alten Mannes, der eine so positive Lebenseinstellung ausstrahlt und auch noch immer im Arbeitsprozeß steht, ja nicht teilen. Es steht Ihnen ebenso frei Ihre Argumente, Vorstellungen, Verbesserungsvorschläge bis hin zu Initiativen in einer für alle überzeugenden Form ins Forum zu stellen.

      Derartige Untergriffe und unhaltbare Beleidigungen auch anderer Forumsmitglieder sind nicht tolerabel. Wenn Sie einen Funken dessen, was man wertkonservativ Ehre nennt besitzen, ersuche ich Sie sich in entsprechender Form zu entschuldigen!

    • terbuan
      18. Juni 2011 16:00

      Man sollte um 3:14 nicht unüberlegt Beiträge schreiben oder jedenfalls sie nicht absenden, das kann ganz schön ins Auge gehen!

    • Wertkonservativer
      18. Juni 2011 16:34

      Verehrte Durga,

      DANKE!
      (Viel zu positiv, Ihr Bild vom Wertkonservativen!)

    • terbuan
      18. Juni 2011 17:18

      Durga,
      für Ihren Beitrag zum Wertkonservativen ziehe ich meinen Hut mit dem allergrößten Respekt: Ja, Sie sind eine Lady!

    • Schleimspur (kein Partner)
      18. Juni 2011 20:08

      Achtung, wieder einmal schwere Rutschgefahr!

    • mike1
      21. Juni 2011 13:28

      @xRatio 18. Juni 2011 03:14:

      wo ist ihre entschuldigung für ihr rüpelhaftes benehmen ? sich hier einfach zu verschweigen bedeutet ja sowieso, dass sie ein verdammt schlechtes gewissen haben !

    • xRatio (kein Partner)
      22. Juni 2011 04:26

      @mike1 21. Juni 2011 13:28

      wo ist ihre entschuldigung für ihr rüpelhaftes benehmen, mike1 ?

      Ich stehe zu jedem Wort.

      Was ich über den Wertko geschrieben habe, war und ist sachlich voll und ganz begründet.

      Daß mir Rüpeleien und explizit sogar Unstreitiges (durga) keiner Antwort wert sind, sollte selbst in Ihr Kleinhirn passen. :-)

  16. Doppeladler
    17. Juni 2011 15:10

    Mir kommen die Zwergenkarikaturen des begnadeten Ironimus in den Sinn.

  17. Observer
    17. Juni 2011 14:35

    Die Sache mit den beiden Osttiroler Bergspitzen ist doch nicht so besonders wichtig. Diese "Besitztümer" passen nicht in das Portfolio der BIG, daher denkt man bereits an einen Liegenschaftstausch mit den Bundesforsten nach.
    Übrigens: vor 4 Jahren gab es auch eine Aufregung um den Mullwitzkogel (bei Pregarten/Osttirol, welcher nach Gemeinderatsbeschluss in Wiesbauer-Spitze umbenannt wurde. Man erwartete sich da gegenseitigen Nutzen, denn die "Bergsteiger"-Wurstfabrik bringt damit den Gipfel und damit viele Wanderinformationen auf Millionen von Etiketten (grosser Exportanteil nach Deuitschland), sponsort schon seit vielen Jahren den Tourismus (Wanderwege) und die Pregartner erwarten sich mehr Tourismus. Es gab damals eigentlich nur energischen Protest vom Alpenverein, welcher sich weigerte, den neuen Namen in sein Kartenmaterial aufzunehmen.

  18. schreyvogel
    17. Juni 2011 12:09

    Wer glaubt, es geht nicht mehr schlimmer: Die Chinesen wollen Hallstatt samt See eins zu eins in China nachbauen.
    Der Hallstätter Bürgermeister rotiert ob dieses Plagiats!
    Selbst dass sie es seitenverkehrt bauen wollen, kann ihn nicht besänftigen.

    Das ist fast so schlimm wie der (Gott sei Dank gescheiterte) Versuch, Heiliges Tiroler Wasser nach Deutschland zu verkaufen!

    • terbuan
      17. Juni 2011 12:51

      schreyvogel
      Sollen sie doch unser schönes Hallstatt nachbauen, so wie sie auch alles andere nachbauen die lieben Chinesen!
      An unser Weltkulturerbe kommen sie niemals heran, allemal besser ist das Original und nicht die billige Kopie (und soll sie noch so viel kosten)!

    • Alexander Renneberg
      17. Juni 2011 17:53

      die sollen über die gratis werbung froh und stolz sein. kommen noch mehr leut!

  19. Brigitte Imb
    17. Juni 2011 10:44

    Anstatt der Berge sollten wir einige Politiker verscherbeln. Leider wird sie uns niemand abnehmen,wohl nicht einmal geschenkt.

  20. simplicissimus
    17. Juni 2011 09:39

    sollten es sich die entscheidungsträger noch einmal überlegen:
    norman bates und ich stehen mit je 10% der möglichen kaufsumme bereit, wer macht mit?
    oder wurde die aktion abgeblasen, als man von unseren absichten erfuhr, wie terbuan bereits sehr treffend geschildert hat?

    • brechstange
      19. Juni 2011 12:51

      ich mach mit, sollte es dazu kommen, da können wir unser fiat money trefflich in reales wandeln, denn 4000 euro sind real eh nur mehr 100, aber terbuan wird recht haben, normale kleine staatsbürger dürfen eben nicht eigenverantwortlich und selbständig denken, da finden mir mal lieber ein paar oligarchen

  21. Stadtindianer
    17. Juni 2011 09:28

    Ein guter Kontrast du den Skandalen um die Agrargemeinschaften!

    Was bei den Agrargemeinschaften passiert, lässt den Andreas Hofer im Grabe nicht rotieren? Würde mich wundern.

  22. HJR
    17. Juni 2011 08:56

    Da haben also meine tiroler Landsleute im Bemühen, dem in Stein gemeißelten Andreas-Hofer-Bild ein weiteres Denkmal zu setzen, eine Provinzposse von der Sorte Niessl/Burgenland vom Zaun gebrochen - wahrscheinlich, weil sie keinen Neusiedler See ihr Eigen nennen können, dafür aber viel mehr und viel höhere Berge (auf einigen von deren Gipfeln zu stehen ich in früherer Zeit die Ehre hatte), deren territoriale Integrität notfalls Sensen, Dreschflegeln und eben auch tiroler Blut verteidigt wird.

    Womit ich allerdings kein Qualitätsurteil über die Mitterlehner'sche Idee, Berge zu verkaufen gefällt haben will. Er hätte ja auch - und sei es nur, um die SPÖ zu ärgern - von der Schied die ausstehenden Mieten für die Schulgebäude einfordern können.

  23. terbuan
    17. Juni 2011 08:31

    Als die Regierung erfuhr, dass eine Gruppe aus dem Forum Unterberger die Berge zu kaufen beabsichtigt, um dort eine Art Arche Noah zu errichten, wurde die Aktion natürlich augenblicklich gestopp! ;-))))))

    • simplicissimus
      17. Juni 2011 09:40

      das muss wohl der grund gewesen sein, niemand gönnt uns unser stilles refugium!
      :-)

    • Martin Bauer
      17. Juni 2011 11:05

      Wo wir doch hoffentlich bald auf Volpinis Latifundien entsprechend üben werden könn(t)en (dürf/t)en) .... :-)

    • Anton Volpini
      17. Juni 2011 11:49

      Selbstverständlich!

    • durga
      17. Juni 2011 13:36

      Lieber Terbuan,

      den Aufkauf durch das Unterberger-Forum halte ich für eine wunderbare, durchaus realisierbare Idee!

      Wenn jeder Partner einen dem jährlichen Unterstützungsbeitrag äquivalenten Betrag aufbringt, gehört einer der Berge uns - etwa 600.000 m2, d.i. immerhin etwa 600 m2 pro Partner. Umwidmungen/Vertreibungen aus diesem Gebiet sind dann wohl nur nach ziemlich chancenlosen Klagen jeden einzelnen im Grundbuch eingetragenen Besitzer möglich (mit dieser Strategie hat ja schon der Alpenverein erfolgreich "wichtige Planungen" abgewehrt).

      Wir könnten dann z.B. den großen Kinigat schlicht in "Unterberg" (unterscheide: nicht Untersberg) umbenennen, den Normalweg (für nicht ganz Schwindelfreie) auf den Gipfel als "Konservativensteig", einen (durch Steinschlag gefährdeten, vor allem für Bankfachleute geschaffenen) Klettersteig als "Bailout-Führe" mit einem "Hair-Cut Überhang" als Schlüsselstelle, usw., usw. bis zu einem als "Trollsteig" zu bezeichnenden Steig, der normalerweise als Verhauer endet.

      Wäre das nicht ein Spaß? Norman Bates, wo bist Du?

    • Wertkonservativer
      17. Juni 2011 14:29

      @ Durga (Ladies first!), und Terbuan:

      Euer Vorschlag wäre wahrlich überlegenswert! Wenn ich an die vielen vermögenden Mit-Diskutanten hier denke (kann natürlich nur schätzen!), wäre das sicher kein Geldproblem.

      Einen schönen Berg (so um die 2500 m, wir wollen ja nicht übertreiben!), umringt von wunderbaren Almen, im Rahmen einer schwungvollen "Tauf- und Saufparty" (möglichst auf mittlerer Höhe, bedenkt bitte mein Alter!) auf den Namen "Unterberger Spitze" zu benennen, wäre schon ein bleibendes Zeichen für Dr. Unterbergers und unsere gemeinsamen Bemühungen, unser Land, seine Leute, seine Politiker und darüberhinaus die Welt zu verstehen und - in bescheidenem Rahmen, ein klein wenig zu verbessern.
      Aber, jetzt wieder Ernst beiseite: als Gewerbepensionist und Kleinunternehmer könnte ich nicht viel dazu beitragen (mein Zweithaus in Istrien ist ja auch nicht billig).
      Daher, bitte, Geldleute, geht Ihr voran!

    • Brigitte Imb
      17. Juni 2011 15:44

      Super Idee, durga!
      Dort machen wir für die diskriminierten Steuerzahler ein Auffanglager und schicken täglich das Echo zu Tal....

    • simplicissimus
      17. Juni 2011 16:38

      norman bates, cotopaxi und ich haben uns schon wildentschlossen zusammengerottet mit der absicht je 10% der summe aufzubringen. fehlen noch mindestens 7, wenn es mehr werden, sinkt der prozentsatz.
      namensgebungen, widmungen und aktivitäten a la arche noah oder wk1 museum bleiben dem basisdemokratischen konsortium überlassen.
      wenn die tiroler es erlauben ...

    • simplicissimus
      17. Juni 2011 16:40

      ... und da die idee von mir stammt bitte ich ganz unbescheiden den 2. gipfel zum "kleinen simpel" neben dem "grossen unterberg" umzubenennen.

    • inside
      17. Juni 2011 16:41

      Bin dabei. kann aber derzeit nur das Gipfelbuch spenden .... :-)

    • inside
    • Brigitte Imb
      17. Juni 2011 18:55

      *lol* Taxidienst rauf gibt´s auch bereits....

      Einige "Kröten" werde ich für das Projekt schon locker machen können, alleine des Echos wegen.

      Das wird ein Spaß!

    • Norman Bates
      17. Juni 2011 19:01

      durga,

      Da fällt mir nur noch das sehr gefährliche "Griechen-Loch" ein. Das soll eine sehr tiefe Felsspalte sein. In grauer Vorzeit soll dort der Legende nach einem Bergbauern das Portmonnaie hineingefallen sein. Er hat es nicht mehr gefunden und all sein Hab und Gut verloren ...

    • Florin
      17. Juni 2011 19:25

      "Simplicissimus, norman bates, und cotopaxi... wildentschlossen zusammen- gerottet..." : aka die "Wilde Jagd"? ;)

    • terbuan
  24. Cotopaxi
    17. Juni 2011 08:05

    An Häupls liberalen Wirtschaftskurs könnten sich die Schwarzen ein Beispiel nehmen, oder?

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/670785/Sperrstunde-sechs-Uhr-frueh-ist-fix

    Da rollt der Rubel und die Besoffenen und Bekifften können morgens mit den Öffis nachhause fahren.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:47

      Sie haben recht, es müsste viel mehr und viel strikter reguliert werden. Wozu z.B. überhaupt die Geschäfte am Freitag offenhalten, ist doch schließlich Fasttag?

  25. Cotopaxi
    17. Juni 2011 07:49

    Mit Verlaub, mir ist der Verbleib österreichischen Grund und Bodens in Bundeshand lieber, als der Verkauf an dubiose Milliardäre aus den ehemaligen Sowjetrepubliken.

    • simplicissimus
      17. Juni 2011 09:42

      einverstanden, aber wollten sie sich nicht norman bates und mir anschliessen?

    • Cotopaxi
      17. Juni 2011 09:54

      @simplicissimus@: ich stehe zur Verfügung.

    • terbuan
      17. Juni 2011 12:22

      Ich erwerbe die Ostanserseehütte am Roßkopf vom ÖAV mit Fördermitteln der EU und stelle sie Euch gratis zur Nutzung zur Verfügung ;-)))

    • simplicissimus
      17. Juni 2011 13:21

      aber wir werden das gebiet dann nicht klein-griechenland nennen, oder?

    • terbuan
      17. Juni 2011 13:26

      Aber nein, es wird "Haus Conwutantia" heißen! :-)

    • Brigitte Imb
      17. Juni 2011 20:04

      *lol*

      Und Latein als neue Volksgruppensprache, ist ohnehin völlig genderabel.

  26. Helmut Oswald
    17. Juni 2011 07:29

    Angesichts der buchstäblich tausenden von Auflagen, die der österreichische Realsozialismus den Eigentümern bereits jetzt zur Vorschrift gemacht hat, kann sich die Veräusserung von Berggipfeln niemals nachteilig auf wasauchimmer auswirken. Die Bürgermeister sind die fanatischsten Kommunarden - in meinem niederösterreichischen Dorf hat ein (ÖVP Bürgermeister) den Kindern eines ÖVP Mitgliedes und Baunternehmers, verschwägert mit einem EX Landtagsabgeordneten derselben Partei sage und schreibe 45 % des Grund und Bodens an die Gemeinde abtreten lassen, um für etwa ein Drittel des verbliebenen Bodens eine Baulandwidmung zu erteilen - da hätten die sogenannten Bürgerlichen gleich einen SED Bürgermeister wählen können - und daß diese Partei Ihren Niedergang erlebt, zeichnet sich seit Jahren an genau solchen und vergleichbaren vielen kleinen Ereignissen ab, die ein verheerendes Gesamtbild abgeben ...

  27. mike1
    17. Juni 2011 07:27

    das ist doch der gipfel..... :-))

  28. Alexander Renneberg
    17. Juni 2011 07:22

    "wo bleibt da die wirtschaftskompetenz der volkspartei"?

    Welche volkspartei?

    • Wertkonservativer
      17. Juni 2011 07:42

      Ihr Ätz-Repertoire gegenüber Ihrer früheren Vorzugspartei ÖVP ist noch immer nicht ausgereizt, werter Renneberg?
      Da müssen Sie ja schwere Wunden erlitten haben, Sie Armer!
      Aber schauen Sie: inzwischen zahlen Sie dieser "unwürdigen" Bürgerpartei ja alles mit Zins und Zinseszins zurück.
      Nobel, nobel!

    • Alexander Renneberg
      17. Juni 2011 07:49

      Ach wertekonservativer, im gegensatz zu ihnen sehe ich die fakten.

      Wenn sie die fakten welche die volkspartei in den letzten jahren geschaffen mit wunden gleichsetzen haben sie recht.

    • Wertkonservativer
      18. Juni 2011 08:26

      Lieber Renneberg, was Sie betrifft, behaupte ich ab sofort das Gegenteil!

      Grüße!

  29. Anton Volpini
    17. Juni 2011 07:08

    "Dümmer geht’s nimmer. Oder doch?"

    Apropos, wo bleibt heute die Fr. KKP? Wenn sie schon nicht hinter solchen Kampagnien steckt, wie in Tirol, dann wars sicher der Alpenverein!

    Der Alpenverein hat vor einigen Jahren den Gletscher und den Gipfel der "Tauernkönigin" , der Hochalmspitze bei einer Versteigerung erworben. Kürzlich stand in der Kleinen Zeitung, daß der Alpenverein damit den Berg vor einer touristischen Übernutzung durch Lifte gerettet hätte. Als Anrainer weiß ich, daß nie so etwas geplant gewesen wäre.
    Es stand auch kürzlich in der Kleinen Zeitung, daß der Kärnter Alpenverein in den 1930 iger Jahren auf dem Dobratsch auf einer eigenen Hütte eine Tafel aufgehängt hat, auf der geschrieben stand: "Zutritt für Juden und Hunde verboten"

    Heute hängt der Alpenverein über Umweltideologien einer eigentumsfeindlichen Haltung nach, und das teilweise in so einer penetranten Art, daß er damit sogar die Naturfreunde übertrifft!

  30. Markus Theiner
    17. Juni 2011 06:42

    Die Lösung wäre denkbar einfach. Der Bürgermeister, Landeshauptmann und der Wirtschaftsminister gehen mit der Sammelbüchse herum und gründen einen privaten Verein, der die beiden Berge von der BIG kauft. Der kann dann all die namenlosen Grauslichkeiten verhindern, die von einem bösen Eigentümer zu erwarten wären.

    Wird natürlich nicht passieren, weil erstens niemand wirklich eine Vorstellung von solchen Grauslichkeiten hat und zweitens die großen Schreihälse der Nation im Regelfall auch die sind, die am wenigsten zur Lösung ihrer selbst erfundenen Probleme beitragen wollen.

    • Anton Volpini
      17. Juni 2011 08:29

      Die Sammelbüchse hat der Alpenverein schon herumgereicht.....

  31. raeter
    17. Juni 2011 05:47

    Da zeigt sich, daß die political correctness bis ins hinterste Tal gedrungen ist.

    Bis unter den Gipfel darf alles verkauft werden, nur die Gipfel müssen in Staatsbesitz bleiben. Offensichtlich fragt sich niemand, wie man auf so einen Gipfel hinaufkommen kann, ohne Privatgrund zu betreten.
    Die Art in der unser hochverehrter Herr Bundespräsident in dieser Angelegenheit Partei ergreift verwundert nicht und zeigt von der Qualität unserer politischen Klasse.

  32. Wertkonservativer
    17. Juni 2011 05:17

    Nach den letzten Griechenland-Aufregungen wieder einmal eine heimische Satire, die unserem A.U. da aus der Feder floss!.

    Gut so, denn in der großen Welt der internationalen Finanzpolitik sind wir Österreicher zwar noch immer mit dem Triple-A ausgestattet (mir san mir!), haben aber insgesamt dort wirklich nichts mitzureden. Daher: (frei nach Wittgenstein: "wer nichts zu sagen hat, sollte schweigen")!

    Zur angesprochenen Realsatire meine Meinung:

    solange wir keine größeren Sorgen haben, als hier anschaulich, wenn auch kritisch geschildert, kann es um uns und die Welt ja eigentlich noch nicht gar so schlecht bestellt sein!
    Uns die täglichen Dummheiten unserer Politikerkaste kritisch vor Augen zu führen, das kann unser A.U. meisterlich. Wo wir bessere Politiker herbekommen könnten, vermochte er uns bisher allerdings auch nicht zu sagen.

    Also dann, wurschteln wir halt weiter, dies in der Hoffnung, nicht bald größere Probleme zu haben, als heute und hier geschildert.

    Ein alter Bauernspruch besagt ja so anschaulich:
    "Etwas fürchten, hoffen und sorgen, muss der Mensch für den kommenden Morgen"!

  33. libertus
    17. Juni 2011 02:12

    Hin und wieder muß auch trotz monetärer Überlegungen den Schaden gegen den Nutzen abwägen und bei diesen Bergspitzenverkauf kann ein viel höherer Schaden entstehen, als der Verkaufspreis überhaupt einbringt, daher finde ich die Entscheidung, diese Naturgebiete in Bundesbesitz zu belassen, richtig und es spricht nichts dagegen, dort trotzdem eine neue Berghütte oder ähnliches entstehen zu lassen.

    Das Durchgreifsrecht, um solche Gebiete vor Mißbrauch zu schützen, verbleibt eben beim Staat und das ist gut so!

    Was die Grenzen für die Ausschreibepflicht betrifft waren sich die GROKO in unserem "Ildefonsostaat" (=rot/schwarz/rot/schwarz usw.) wieder einmal einig, sodaß bei den beiden Regierungsparteien die Freunderlwirtschaft weiterhin fröhliche Urstände feiern darf.

    Weit sind wir jedenfalls bei dieser Geldverschleuderung von Griechenland nicht mehr entfernt. Bald wird es auch bei uns losgehen, an den Bildern von dort dürfen wir uns schon einmal einen Vorgeschmack holen!

    • libertus
      17. Juni 2011 02:15

      Das verlorengegangene "man" in der ersten Zeile reiche ich hiermit nach und streiche dafür das "auch"!
      Außerdem muß es natürlich "....bei dieseM Bergspitzenverkauf...." heißen.

      Ich schiebe die Fehler halt auf die sommerliche Hitze - das ist am einfachsten! *g*

  34. Brigitte Kashofer
    17. Juni 2011 01:42

    Also gar so weit hergeholt ist die Befürchtung der Tiroler nicht, dass ein Privater nur an finanzielle Nutzung denkt und Natur- und Landschaftsschutz außer Acht läßt. Und die diesbezüglichen Gesetze und Vorschriften sind dehnbar wie Kaugummi.
    In Amstetten gibt es ein einzigartiges Landschaftsschutz- und Natura 2000 Gebiet ganz in Stadtnähe, die 2600 ha große Forstheide. Einst gehörte sie den Bundesforsten, dann der Span. Hofreitschule, und wurde in dieser Zeit forstwirtschaftlich kaum genutzt. Sie entwickelte sich zum ganzjährigen Naherholungsgebiet für Spaziergänger, Jogger, Langläufer, Walker ... und Lebensraum für bedrohte Pflanzen und Tiere. Es wachsen dort flächendeckend Schneerosen, Zyklamen, Maiglöckchen, es gibt Seidelbast und im Frühling ein blaues Meer von Leberblümchen ... 2006 wurden 250 ha an einen Unternehmer verkauft. Er versprach eine schonende Nutzung und Fällung nur bei gefrorenem Boden. In diesem Winter ließ er den Wald mit riesigen Harvestern umlegen und durchwühlte den Boden tiefgründig. Außerdem suchte er um Schotterabbau an, der ihm - nicht zuletzt auf Druck einer Bürgerinitiative - nicht genehmigt wurde. Zahlreiche Schottergruben haben sich schon in die Forstheide gefressen und nur schmale Waldsäume übriggelassen. Nach dem Schotterabbau folgte oft die Industrialisierung. Dem Unternehmer ist an sich nichts vorzuwerfen, er handelte gesetzeskonform. Aber die Gesetze sind so dehnbar und zahnlos, dass sie auch die Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes zulassen. Und nach erfolgtem Schotterabbau wird jeder Bürgermeister klammheimlich auf eine Umwidmung von Forst auf Industriegebiet drängen - außer es bildet sich eine Bürgerinitiative.

    • Markus Theiner
      17. Juni 2011 06:49

      Wenn man der Meinung ist den privaten Eigentümern blieben zu viele Freiräume, dann muss man die Gesetze ändern. Privates Eigentum gleich ganz auszuschließen und flächendeckend durch ineffiziente Staatsverwaltung zu ersetzen ist auch keine Lösung.
      Vor allem wenn man bedenkt, dass ja die Staatsverwaltung auch nicht immer auf Natur- und Landschaftsschutz achtet. Das ist bei der Flächenwidmung so und bei der Verwaltung von eigenen Grundstücken nicht anders.





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