Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation


Der Aschbacher-Skandal überrascht zwar nicht prinzipiell, jedoch wegen seiner Unverfrorenheit. Er erinnert lebhaft an eigene Erfahrungen und Beobachtungen im slowakischen Bildungssystem mit Querverbindungen nach Österreich.

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Hass in Favoriten


Die Silvesterereignisse in Favoriten haben in skandalöser Weise ein Strafrechtsdefizit offenbart, bei dem die Republik seit Jahren wegschaut. Im Zuge des kürzlich präsentierten Terrorbekämpfungspakets gibt die Koalition zwar den starken Mann. Mit dem neuen – völlig unbestimmten, und daher verfassungs- und menschenrechtswidrigen – Straftatbestand "Religiös motivierte extremistische Verbindungen" oder der Kampagne gegen "Hass im Netz" soll der Bevölkerung gezeigt werden, dass man beim Verbrechen keine Toleranz kenne. In Wirklichkeit gibt es ein viel brennenderes Problem: Die Reparatur des Straftatbestandes Landfriedensbruch, der 2015 kastriert worden ist und de facto nicht mehr angewendet werden kann. Favoriten hat die Machtlosigkeit des Staates gegenüber der Massenkriminalität auf erschreckende Weise offenbart.

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Corona: Nicht alle leiden ...


So weit das Auge reicht: Die Coronakrise bringt weltweit – fast – nur Verlierer hervor. Mit interessanten Ausnahmen:

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"Waffenlager“


Nach intensiven polizeilichen Ermittlungen treten die Hintergründe zum ausgehobenen Waffenlager endlich zutage...

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Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...


Mit Missmut, Ärger und durchaus auch etwas Enttäuschung haben wir uns auf einen langweiligen Jahreswechsel eingestellt. Die Herren Kurz, Anschober, Nehammer und Konsorten haben – zutiefst Spaß befreit – den (autochthonen?) Österreichern nahezu alles versaut, was zu Silvester Freude bereitet: Keine Partys, kein Saufen und Tanzen in der Öffentlichkeit, keine Rudelbildungen welcher Zusammensetzung auch immer, am besten zu Hause hocken vor der Glotze mit einem Achterl in der Hand, im Idealfall um Zehn in die Heia einem Covid-freien neuen Jahr entgegenschlummernd – trostlos und fad.

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„Crisis? What Crisis?“


Just auf dem Höhepunkt der zweiten katastrophalen Covid-Welle, anlässlich der Verkündigung eines harten "Hammer-Lockdowns" (Bild) wählten die beiden höchsten alpenländischen Krisenmanager, Bundeskanzler Kurz (ÖVP) und der Grüne Gesundheitsminister Anschober, ein besonders subtiles Understatement: Der Türkise Kurz erschien, mitten im grauen Wiener Nebelherbst, wohlgebräunt mit Solarium-Teint, und der Grüne Anschober plötzlich mit tiefschwarz gefärbten Haaren. Wer soll sich da in der politischen Farbenlehre noch auskennen mögen?

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Krisen-Gewinnler


Nicht alle sind traurig, über diese Krise. 

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Chinas Aufstieg und Europas Bankrott


Vor rund 500 Jahren hat sich die Führung des damals dem Rest der Welt technologisch weit überlegenen Reichs der Mitte dazu entschlossen, seine Flotte zu zerstören und es damit den Europäern überlassen, in den nachfolgenden Jahrhunderten die Welt zu erobern und unter sich aufzuteilen. Soeben haben sich nun umgekehrt die politischen Eliten der einst weltbeherrschenden Zivilisation darauf geeinigt, das Feld den Chinesen und allen anderen globalen Wettbewerbern zu überlassen, indem sie die wirtschaftlichen Grundlagen Europas nachhaltig ruinieren. Sic transit gloria mundi, wie der Chinese sagt ...

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Verunsicherte Kinder


Mittlerweile ist die Jugend komplett verunsichert...

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Kurz, Corona und die Identitären


Man fasst es nicht: Die Reaktion auf einen islamistischen Terroranschlag mitten in Wien ist neben einem überraschend bestimmten, aber dafür reichlich zahnlosen Gesetz gegen die radikalisierte islamistische Szene – ein Verbot der Symbole der Identitären. Symbole einer politisch exponierten, aber in ihrem öffentlichen Auftreten harmlosen und legal agierenden migrationskritischen Bewegung kurzerhand zu verbieten, ist in einem gefestigten Rechtsstaat eine Ungeheuerlichkeit. Und mit dieser Ungeheuerlichkeit wird der "tiefe Staat" der Zweiten Republik vermutlich auch durchkommen.  weiterlesen

Euthanasie und die Illusion des neutralen Staates


 

In "Lord of the World" erlebt Mabel Brand gleich zu Beginn Schreckliches: Eine Flugmaschine der Regierung kracht in eine Zugstation. Sofort eilen Regierungseinheiten herbei, um mittels Euthanasie die Verwundeten und Sterbenden von ihren Leiden zu befreien. Einem zufällig anwesenden Priester gelingt es noch, einem sterbenden Katholiken das Viatikum zu spenden. Mabel Brand lässt diese Begebenheit nicht in Ruhe, im Verlauf der Geschichte verfällt sie mehr und mehr einer tiefen Traurigkeit und weist sich schließlich in eine Euthanasieklinik ein, um sich selbst dem Tod zu übergeben.

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Klima der Einschüchterung


Der abendländische Sündenfall ist jetzt 15 Jahre her, als die sogenannten "Mohammed-Karikaturen" fundamentalistischen Muslimen als Vorwand zu einer einzigartigen Gewaltorgie gegen die westliche Welt dienten. Botschaften wurden beschädigt, Kirchen zerstört und zahllose Christen getötet. Europa trat diesem Terror nicht mit der nötigen Entschiedenheit entgegen, sondern zog den Schwanz ein. Der Chefredakteur der betroffenen Zeitung entschuldigte sich, dass man die Gefühle der Muslime verletzt habe, der deutsche Journalistenverband verurteilte die Karikaturen und auch aus dem Vatikan kam Kritik. Der linke Vorzeige-Literat Günther Grass bezeichnete den Hinweis auf die Meinungsfreiheit gar als "Heuchelei". Eigenartig – die gleichen, die sich noch bei den unappetitlichsten Angriffen auf unsere Traditionen, auf christliche Werte, Kirche oder Papst stets lautstark auf die Freiheit der Kunst berufen, bekommen bei Islamkritik kalte Füße. Vielleicht liegt das daran, dass man bei der Verspottung christlicher Inhalte nichts zu befürchten hat, sondern eher noch im zeitgeistigen Feuilleton Applaus erhält, während Islamkritik lebensgefährlich sein kann.

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Medina und Mekka im ehemaligen Deutschland


Journalisten der "Welt" ermahnen Lehrer, allen Schülern beizubringen, wie man in einer westlichen Gesellschaft zu leben hat. Mit Meinungsfreiheit nämlich "und so…". Sie haben Angst, sie sehen das Auseinanderdriften der Berliner Republik in sogenannte "Parallelkulturen".

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Die Babyboomer und ihre Hinterlassenschaft


Noch nie seit 100 Jahren hatte eine junge Generation im Westen so wenig Chancen, wohlhabend zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine hochinteressante Studie zur Vermögensverteilung aus den USA. Diese für die USA ermittelten Ergebnisse gelten im Großen und Ganzen auch für Europa. Mit den Babyboomern hat die westliche Welt den "Peak Wohlstand" überschritten. Keine Generation davor hatte bessere Voraussetzungen, reich zu werden. Die Nachkommen der jetzt sukzessive aus ihren Berufslebenden scheidenden Boomer können zwar mit beachtlichen Erbschaften und Unterstützungen durch ihre Eltern rechnen, aus eigener Kraft aber kaum mehr Vermögen aufbauen.

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„War die Sex-Party in Brüssel eine Geheimdienst-Falle?“...


… gestellt durch den deutschen BND, gegen einen ungarischen Fidesz-EU-Abgeordneten, um Polen und Ungarn im EU-Veto-Streit zu erpressen? Vieles deutet drauf hin.

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Der zivilisatorische Aufstieg


Das Christentum hat einen schönen Anfang gemacht: Es hat die Nächstenliebe gepredigt. Wie würde diese Nächstenliebe, wenn sie tatsächlich immer praktiziert würde, das Zusammenleben der Menschen im christlichen Abendland doch friedfertig und erfreulich machen! Die Kaiserin Maria Theresia hat die Schulpflicht eingeführt. Das hat bei uns in Österreich die Massen auf ein Niveau der Bildung gehoben, das ihnen den Blick erweitert und kulturelle Entwicklung ermöglicht hat. Dann die Aufklärung, die Französische Revolution, die von Brüderlichkeit spricht, die großen Geister Goethe, Schiller, Beethoven: "Alle Menschen werden Brüder" wird mit Begeisterung gesungen.

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Der Öko-Realsozialismus


Eine weitgehende Ausblendung der Begriffe "Totalitarismus" und "totalitärer Sozialismus" sowie eine Relativierung, eine Verschleierung und ein Verschweigen der Folgen realsozialistischer Diktaturen förder(te)n einen realsozialistischen Analphabetismus. Wir sind Zeitzeugen einer Renaissance realsozialistischer Ideen. Der Öko-Realsozialismus erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit.

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Unters Joch zwingen – Wie Staaten usurpierte Völker entnationalisieren am Beispiel Italien-Südtirol  


"Um Völker auszulöschen, beginnt man damit, sie ihrer Erinnerung zu berauben. Man zerstört ihre Bücher, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Symbole, ihre Fahne. Andere schreiben dann ihre Bücher, geben ihnen eine andere Kultur, erfinden für sie eine andere Geschichte und zwingen ihnen andere Symbole und eine andere Fahne auf. Danach beginnt das Volk zu vergessen, wer es gewesen ist, wenn nicht die geschichtliche Erinnerung von neuem geweckt wird."

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Grüne Transparenz: Geschwätz von gestern


Die österreichischen Grünen sind (wie keine andere politische Bewegung) geradezu besessen von einem politischem Messianismus - g e w e s e n... Überschwänglich ließen sie sich (noch vor einem Jahr anlässlich ihres letzten Wahlsieges) von einer "Aufbruchstimmung” (Standard) tragen. Felsenfest davon überzeugt, dass sich dieser - wie von selbst, wie eine ewige Monstersurf-Welle – ins Politisch-Unendliche hinein fortpflanzen werde...:

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Regelmäßige Antigen-Schnelltests könnten die Covid-Krise innerhalb von Wochen beenden


Bei Corona scheinen Medizin und Politik oft aneinander vorbei zu agieren. Die Medizin möchte mit größtmöglicher Sicherheit jeden einzelnen Fall identifizieren; etwa indem – wie bei einer forensischen Beweissicherung – schon geringste Mengen an Virus nachgewiesen werden. Für die Politik hingegen ginge es eigentlich eher um die Gesamtsumme an Kontakten und schweren Verläufen. (Also mehr um Wahrscheinlichkeiten, kalkuliertes Risiko und praktische Vernunft – nicht um theoriegetriebenen Perfektionismus.) 

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Wie die Kontaktverfolgung (nicht) funktioniert


 

Hier wird aus persönlichem Erleben der Zeitablauf in der Kontaktverfolgung einer Hoch-Risiko-Kontaktperson bezüglich COVID-19 geschildert.

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Die Sterbehilfe, die Selbstbestimmung und die Menschenwürde


Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) wird vermutlich in Kürze über vier Beschwerden entscheiden, die auf die Legalisierung der Sterbehilfe in Österreich abzielen. Da der genaue Inhalt dieser Beschwerden der Öffentlichkeit bisher nicht mitgeteilt wurde, ist man hinsichtlich der rechtlichen Argumente, die gegen das Verbot der Sterbehilfe ins Treffen geführt werden, auf Mutmaßungen angewiesen; der Pressemitteilung des Höchstgerichts ist nur zu entnehmen, dass die Antragsteller die bestehende Rechtslage "aus mehreren Gründen" für verfassungswidrig halten, weil durch sie "leidende Menschen gezwungen (würden), entweder entwürdigende Verhältnisse zu erdulden oder – unter Strafandrohung für Helfer – Sterbehilfe im Ausland in Anspruch zu nehmen."

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Corona hat auch Positives


Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Diese Erfahrung machten Generationen vor uns. Wie viele Entdeckungen und Erfindungen verdankten unsere Vorfahren und auch noch unsere Generationen kriegerischen Auseinandersetzungen! Nicht nur bei Waffen, sondern auch bei so manchen simplen Geräten des Alltags. Oft aus den Nöten einer Mangelwirtschaft entstanden, erwiesen sie sich auch in Friedenszeiten als durchaus brauchbar und nützlich.

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Die Corona-Verharmlosung


Ich bin schon seit Jahren ein begeisterter Leser dieses Blogs. Wie immer im Leben findet man Nützliches, manchem stimmt man zu, vieles lehnt man ab. Hin und wieder verfolge ich auch die Kommentare, die eben auch manchmal nützlich, g'scheit, aber auch dumm sind. Bei der überwiegenden Mehrheit der Leserschaft scheint sich nun aber eine gewisse Verharmlosung der COVID-19-Viruserkrankung zu zeigen. 

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Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt?


Wenn Friedrich Schiller in der Schlussszene seines Trauerspiels "Die Braut von Messina" dem Chor folgende Worte in den Mund legt: "Das Leben ist der Güter höchstes nicht, Der Übel größtes aber ist die Schuld", stößt er damit in der Alten Welt heute auf wenig Verständnis – was auch immer der Dichter damit sagen wollte. Für die meisten Menschen steht kein anderer Wert über dem Leben.

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Wiener Tagebuch: Zeichen statt Taten


Sonntagspaziergang vor dem großen Lockdown. Ich schlendere an diesem herbstlichen Nachmittag durch den ersten Bezirk. Dass hier vor wenigen Tagen ein Islamist zur Bluttat geschritten ist, geht mir erst durch den Kopf, als ich am Schwedenplatz ein wahres Meer an Grabkerzen und anderen Lichtern sehe. Hunderte oder gar Tausende wollten hier offenbar ein Zeichen setzen. Das ist heutzutage sehr beliebt und modern. Vor allem, weil Zeichen bequemer als Taten sind. Zeichen setzen bringt soziales Prestige, ohne Risiko und großen Aufwand.

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Nach dem Terror: die feige Reaktion in Wiener Gymnasien


Am Abend des 2. November 2020 wurde in einem privaten Chat einer Unterstufenklasse eines Wiener Gymnasiums über den Anschlag im ersten Bezirk debattiert. Aus den Medien war bereits zu erfahren, dass in der Seitenstettengasse, bei der Hauptsynagoge, also dem jüdischen Stadttempel, Schüsse abgegeben worden seien und eine Person einen Sprengstoffgürtel trage bzw. sich jemand mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gejagt habe.

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Die Pandemie und der dräuende Wohlstandsverlust


Geld, so scheint es, ist derzeit im Überfluss vorhanden. Keine Rede mehr von einem ausgeglichenen Budget als Staatsziel. Pensionisten, Arbeitslose, Kurzarbeiter, Künstler, Gewerbetreibende, Medienschaffende – sie alle kommen derzeit in den Genuss großzügiger Gaben aus dem scheinbar übervollen Füllhorn des Wohlfahrtsstaates.

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Die europäischen Wohlfahrtsstaaten sind die größten Financiers des Terrorismus


Vieles hat man über den Attentäter von Wien lesen können. Über seine Lebensumstände, seine Einstellung (eh klar) und die üblichen Beschwichtigungen von linker sowie links-christlicher Seite wie auch von sonstigen Mitgliedern der sogenannten Zivilgesellschaft. Was aber in diesem Zusammenhang bisher kaum erwähnt wurde, ist die Finanzierung solcher Attentäter und ihrer mutmaßlichen Mitstreiter, also die Art und Weise, wie diese Terroristen diese Aktionen im Vorfeld finanzieren konnten.

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Zweiter Lockdown: Tödliche Bedrohung für den Mittelstand


Vielen Unternehmern, besonders solchen, die im Gastgewerbe und in der Hotellerie tätig sind, geht es derzeit wie gesetzestreuen Waffenbesitzern seit vielen Jahren: Sie können noch so brav jedem Bocksprung der Behörden folgen, jede Menge Kosten und Mühen auf sich nehmen (z. B. für die immer strenger regulierte Registrierung und Verwahrung ihres Eigentums) – am Ende sind sie aber doch die Dummen. Eine neue Richtlinie aus Brüssel, ein dadurch motivierter Federstrich des Ministers – und sie sind entrechtet und enteignet.

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