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Bürgerliche Trauer um die gedemütigten Sozialisten

Wird es in Europa bald gar keine Sozialisten als Regierungschefs geben – bis auf ein kleines Dorf hinter den sieben Bergen namens Österreich? Darauf deutet nach dem Sonntag viel hin. Aber es ist in Wahrheit alles andere als ein Grund zur Freude für Nichtsozialisten.

In Portugal wurden am Sonntag die Sozialisten mit Donner und Krach abgewählt. Und in Slowenien erlitt die Linksregierung bei mehreren Referenden eine so schwere Niederlage, dass dort jetzt Neuwahlen unvermeidlich erscheinen.

Aber warum soll das für bürgerliche Menschen kein Grund der Freude sein? Die Antwort ist einfach: Die Sozialisten haben in beiden Ländern – wie auch schon anderswo – Niederlagen erlitten, weil sie endlich einige Schritte Richtung Vernunft gehen wollten. In Slowenien etwa ging die wichtigste, von den Gewerkschaften erzwungene Referendumsfrage um eine Hinaufsetzung des Pensionsalters. Diese wird von den Gewerkschaften – die das eigentliche Erzübel der europäischen Gesellschaft geworden sind – strikt abgelehnt. Ähnlich ist auch in Portugal die Linksregierung an der Ablehnung von Sparmaßnahmen gescheitert.

Dieses Nein zu rettenden Maßnahmen aber ist eine echte Katastrophe. Wenn die Menschen nicht einmal so relativ schmerzarme Maßnahmen wie eine Hinaufsetzung des Pensionsalters akzeptieren, dann steuert ganz Europa dem Abgrund zu. Wenn Mäßigung und Vernunft erst unter dem Kuratel des Internationalen Währungsfonds eine Chance bekommen, dann führen Europas Bürger auch die Demokratie ad absurdum.

Hauptschuldige Totengräber der Demokratie wie auch unserer Chance auf künftigen Wohlstand sind die Gewerkschaften – und all jene Journalisten, die den dumpfen Massenprotesten zwischen Athen und Madrid zujubeln, obwohl die ins absolute Nichts führen. Alle Politiker als Diebe zu beschimpfen ist zwar vielleicht eine gute Psychotherapie, aber keine politische Alternative. Zu allem nur Nein zu sagen und nur immer weiter Schulden machen wollen, ist es schon gar nicht.

Und dass die österreichische Gewerkschaft um keinen Deut besser ist, sondern genauso verantwortungslos wie die ausländischen Kollegen, hat deren Chef am Sonntag im Fernsehen wieder des Langen und Breiten darlegen können. Wenn der ÖGB-Chef an Steuererhöhungen denkt, gerät er in Exstase wie Nachbars Hund beim Anblick einer Stelze.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 22:50

    mein gott, wie oft hab ich schon geschrieben, dass die gewerkschaften die totengräber der nationen sind - dieses weitere bestätigende beispiel war leider abzusehen.

    diese bewegung ist schon lange an ihr ende gekommen. foglar bestätigte dies mit seiner wortmeldung ziemlich klar - nur war er sich dessen nicht bewusst.

    gewerkschaften sind die größten und effektivsten arbeitsplatzvernichter ! wie die sozn halt so sind.....

  2. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 10:17

    Der Kommunismus und der Sozialismus sind durch den Fall des Eisernen Vorhangs lediglich geografisch gescheitert. Mitten durch alle unsere Gesellschaftsschichten feiern diese Ideologien fröhliche Urständ.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 22:54

    wenn das stimmt, was au sagt, dann bin ich der meinung, daß die menschen durch jahrzehnte des wohlstands süßlich verweichlicht und durch opportune politiker aller couleurs - voran natürlich die roten - vollkommen eingelullt und unselbständig wurden.
    sehr harte einschnitte werden die notwendige kneippkur sein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 22:57

    Ich hoffe, auch im "kleinen Dorf Österreich" wird es bald keinen sozialistischen Regierungschef mehr geben.

    Bei uns denken die Linken nicht einmal ansatzweise über Einsparmaßnahmen nach, denn wenn man heute den Gewerkschaftsboß im ORF zugehört hat, konnte man lediglich eine schwindelerregende Aufzählung von neuen Steuern erleben, die ihm gleich einmal aus dem Stand einfielen, aber man vernahm keine einzige ausgabenseitige Reform!

    Man darf ruhig behaupten - die Gewerkschaften sind die Totengräber der eigenen Genossen und eines ausgewogenen Staatsbudgets >>>>> siehe europaweit ihre zum Teil gewaltsamen Agitationen, wenn endlich jemand der Bevölkerung erklärt, daß die ruinöse Schuldenpolitik nicht mehr weitergeführt werden kann!

  5. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 06:46

    Mit Verlaub,

    nicht Europas Sozialisten führen die "Demokratie" ad absurdum, die Demokratie IST ein absurdes Konzept.

    Das hat zwar schon Platon vor über zweitausend Jahren erkannt und in seiner politeia für die Nachwelt verewigt, aber es will bis heute niemand wahrhaben.

    Es macht einfach keinen "Sinn", als Schaf mit Wölfen demokratisch darüber zu bestimmen, was es zum Abendessen gibt...

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 06:45

    ...Gewerkschaften – die das eigentliche Erzübel der europäischen Gesellschaft...
    Die Konservativen haben gar keinen Grund, nach den letzten Wahlschlappen der Sozis Schadenfreude zu haben. Viele dumme Entscheidungen gehen auch zu Lasten der rechten Reichshälften.
    Das ist auch Herrn Oberbetonierer Neugebauer ins Stammbuch zu schreiben. Die Gewerkschaften haben sicher vor 100 oder noch vor 50 Jahren manches Gute gebracht, aber jetzt kämpfen sie ausschliesslich um ihre eigene Existenzberechtigung (= Massnahmen, welche die Zwangsmitgliedsbeiträge berechtigen sollen). Ständige Erfüllung unberechtigter Forderungen, ohne die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung zu haben, kann auf die Dauer nicht funktionieren. Denn dabei wird auf Nachhaltigkeit und besserer Zukunft unseres Landes keinerlei Rücksicht genommen.

    P.S.: Subjektiv sehe ich bei Hundstorfer schon manches radikale gewerkschaftliche Gedankengut abgelegt. Oder irre ich mich?

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 06:33

    Die Sozialisten im Geiste sitzen heute mehrheitlich in allen Parteien!
    Würden demnächst in Österreich die Stracheleute gewählt werden, dann würd ich nicht behaupten, die Sozialisten seinen abgewählt worden. Bei der ÖVP stellt sich die Frage gar nicht mehr.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorH.G.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 22:42

    Das Problem ist, dass die Gewerkschaften auch die eigenen spö-nahe Unternehmungen zu Grunde richten.

    Beispiel 1
    Der Konsum wurde durch die Halsstarrigkeit der Gewerkschaftsvertreter in den Ruin getrieben.

    Beispiel 2
    Die Bawag wurde durch die Forderungen des Eigentümers ÖGB nach Zusatzdividenden zu hochspekulativen Geschäften gezwungen.

    .


alle Kommentare

  1. Butterfly (kein Partner)
    10. Februar 2015 16:30

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  2. Ciouz (kein Partner)
  3. Lettie (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:17

    I could watch Scih'dlerns List and still be happy after reading this.

  4. Rym (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:45

    I lilleatry jumped out of my chair and danced after reading this!

  5. Haider
    07. Juni 2011 22:04

    Wenn ich (70jähriger Pensionist) an einem normalen Arbeitstag nachmittags durch die Mariahilferstraße gehe, dann habe ich den Eindruck, daß bei uns speziell die 2.-Generation-Türken mit 25 in Pension gehen. Dabei erklären uns unsere Multi-Kulti-Phantasten immer, wir brauchen Zuwanderung, um unser Pensionssystem abzusichern! Die Scheuklappen-Ideologen finden auch noch Zustimmung in fast allen Gazetten. Es ist eine einzige Schande.

    • wiebitte (kein Partner)
      08. Juni 2011 12:09

      Auch in der SCS, SCN, Ottakring, Floridsdorf, Favoriten usw. Nein, nicht nur Türken der 2. Generation, sondern auch der ersten (50+) und viele andere Nationalitäten. Es wird a Wein sein und wir …..

  6. Segestes (kein Partner)
    07. Juni 2011 18:56

    Der Sozialismus ist sich mittlerweile nicht zu schade, mit Mitteln des Neoliberalismus zu operieren. Deshalb wir er überall abgewählt. Andererseits gehts mit Grünen, aber auch Kommunisten, vielerorts bergauf - ein genauerer Blick auf diverse Wahlergebnisse, fördert diese Erkenntnis zutage.
    Die etablierten pseudo-sozialistischen Parteien, sind schlicht und ergreifend unglaubwürdig - spätestens seit der Finanzkriese, in deren Verlauf eben auch Sozialisten Bankenrettungspakete, auf Kosten der hart schuftenden Allgemeinheit, geschnürt haben, ist das jedem klar - vor allem der einstigen Kernklientel, den manuell arbeitenden Menschen. Die, aber auch viele andere Leute, bleiben dann bei Wahlen zuhause oder machen ihr Kreuz aus Protest bei einer alternativen Partei - welche ist nebensächlich. Im Endeffekt werden jetzt also nur jene Parteien abgewählt, die bei der Finanzkriese am Ruder waren - und das waren eben viele sozialistisch eingefärbte.

    Solange man aber auch nicht differenziert, zwischen körperlich arbeitenden Menschen, die statistisch eine niedrigere Lebenserwartung haben, als Menschen die ihr Leben lang im klimatisierten Büro Pixel über den Bildschirm schieben, solange ist auch die Diskussion über eine allgemeine Anhebung des Pensionsantrittsalters, mehr als nur entbehrlich.
    Und jede Regierung, so wie die slowenische, die nicht Willens ist das zu verstehen und darauf einzugehen, gehört zurecht abgestraft.

    Aber das versteht einer wie Unterberger, der sein Leben lang nur am Schreibtisch geklebt ist und andere herumkommandiert hat, natürlich nicht. Ebenso wie etliche intellektuell eher schlicht formatierte Zeitgenossen aus seinem Fanclub hier, bei denen der Spruch, "mit vollen Hosen ist gut stinken", zutrifft wie kaum auf eine andere Personengruppe.
    Dieses dünkelhafte Ignorieren anderer Lebenswelten, die nicht der eigenen Zuckerwatterealität und den eigenen gemütlichen Lebenserfahrungen entsprechen, ist einfach nur zum Speiben.

    PS: Frauen werden älter als Männer, müssen aber nicht so lange arbeiten wie diese. Warum wird nicht wenigstens hier für Gerechtigkeit gesorgt?
    Frauen sollen, ihrer höheren Lebenserwartung entsprechend, gefälligst länger arbeiten als Männer.
    Der eh nicht sehr feministische Blogger, könnte zur Abwechslung mal in diese Richtung polemisieren - dann würde er zumindest EINMAL richtig liegen.

  7. Viktor
    07. Juni 2011 15:59

    Ein nicht sehr feiner,aber zutreffender Vers aus meiner Studentenzeit :

    Fressen,saufen,scheißen,speiben
    Weiber vögeln,Huren treiben
    Auf die Arbeit pfeift der Hund
    Es lebe der Gewerkschaftsbund

  8. AppolloniO (kein Partner)
    07. Juni 2011 12:09

    Zur Erhellung der gewerkschaftlichen Unvernunft bedarf es keiner Polemik. Es reicht die wörtliche Wiedergebung einer Aussage unseres höchsten Gewrkschafters:

    "Es gibt in Österreich soviele Millionäre, da werden wir uns doch eine sechste Urlaubswoche leisten können". Soviel Blödsinn muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    1. Glaubt Herr Foglar - Präsident des Österr. Gewrkschaftsbundes - wirklich, dass irgenwelche Millionäre einen Zusatzurlaub für Arbeitnehmer finanzieren werden?
    Da könnt man schon eher die einsparungswürdigen Milliarden der ÖBB-Frührentner heranziehen.
    2. Auch bei uns muss in Zukunft mehr und nicht weniger arbeiten.
    3. Vergleicht man das wirtschaftswissenschaftliche Gedankendut von Foglar mit dem von Vorgänger Verzetnitsch, könnte man letzteren für den Wirtschafts-Nobelpreis vorschlagen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juni 2011 13:05

      "Die Österreicher sind 36 Prozent ihrer Arbeitszeit inaktiv. Das liege, einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Czipin Consulting zufolge, allerdings nicht an schlechter Arbeitsmoral - im Gegenteil: die Mitarbeiter seien sogar sehr motiviert.
      Schuld an den umgerechnet 79 verlorenen Arbeitstagen im Jahr sei vielmehr die Führungsschwäche der Vorgesetzten, so das Ergebnis der Studie."

      Da dürfen sich doch die Gewerken nicht lumpen lassen.

      Siehe den alten Witz der Orig. Spitzbuben, Gott hab sie lustig:

      Gewerkschaftsversammlung, es spricht der Präsident.

      "Genossinen, Genossen, wir haben die 50 Stundenwoche erkämpft, das hat uns Funktionäre viel Arbeit gekostet.
      Dann haben wir die 45-Stundenwoche ertrotzt, dann die 40-Stundenwoche.
      Jetzt haben wir die 38,5-Stundenwoche ... Applaus ...
      ... aber wir werden weiter kämpfen, dass wir nur mehr am Mittwoch zu arbeiten brauchen!"
      Frenetischer Beifall, alles steht und klatscht sich die Finger wund.

      Dann eine Stimme aus dem Publikum:
      "Jeden Mittwoch, Herr Präsident?"

    • libertus
      08. Juni 2011 01:02

      @Neppomuck

      Grooooßartig - kein Witz, sondern aus dem Gewerkschaftsleben gegriffen! ;-)

  9. cmh (kein Partner)
  10. cmh (kein Partner)
    07. Juni 2011 08:48

    Das einzige Mittel aus der Misere, das ich sehe: Wegnehmen!

    Denn jeder ist in gewissen Situationen in der Rolle des Nachbarhundes. Nur ist man meistens gewöhnt, die Stelze auch zu bekommen.

    • wiebitte (kein Partner)
      08. Juni 2011 12:28

      In den 70 Jahren hat die Wohnbaugesellschaft der Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter neue Reihenhäuser errichtet, gefördert durch Wohnbaumitteln der Stadt Wien. Wo? Wien 17. Bezirk, Alszeile. Noble Gegend, schöne Grünruhelage. Eingezogen sind einige Herren und deren Familienmitglieder, der damaligen Führungsfunktionäre der Bau- und Holzarbeiter Gewerkschaft. Freundschaft Genossen! Wir kämpfen weiter für euch und euer Wohlergehen.

  11. xRatio (kein Partner)
    07. Juni 2011 04:52

    dann führen Europas Bürger auch die Demokratie ad absurdum.

    Der gute Dr. Unterberger schreitet ja geradezu stürmisch voran auf dem Weg der Erkenntnis. :-)

    Daß jetzt aber doch mal wieder irgendwelche anderen
    als ALLEIN(!) die Wähler schuld sein sollen,
    jetzt also "die Gewerkschaften und Journalisten",
    möchte ich ihm als vorübergehende Fehlleistung auf dem steinigen Weg der Erkenntnis daher doch erst einmal mal verzeihen.

    Wird schon noch!! Nur Mut!! :-) :-)

    • xRatio (kein Partner)
      07. Juni 2011 05:01

      Als nächstes können wir dann auf allerhöchstem Niveau vor allem über die Staatsform der egalitären Pöbelherrschaft diskutieren.

      Demokratie in unserem egalitären Sinne heißt wörtlich übersetzt nichts weiter als: Pöbelherrschaft.

      Das wissen intelligente Menschen, Philosophen, Politiker seit rund 3000 Jahren.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:51

      Privatisieren wir die Demokratie.

      Jeder Wähler und Nichtwähler muss einfach einmal überringeln, dass er der Souverän ist und dass die Konsequenzen jeder seiner Entscheidungen und auch Nichtentscheidungen nur von einem zu tragen sind: von ihm selbst.

      Unternehmer wissen es nicht anders.

    • xRatio (kein Partner)
      07. Juni 2011 13:50

      @cmh 07. Juni 2011 08:51
      http://www.andreas-unterberger.at/2011/06/buergerliche-trauer-um-die-gedemuetigten-sozialisten/#comment-133337

      Privatisieren wir die Demokratie.

      Zustimmung! Wir müssen das egalitäre und damit zwingend sozialistische und damit verbrecherische

      Wahlrecht

      ändern, weil es dem Pöbel ermöglicht, andere via Staat auszurauben und auf Kosten einer immer kleiner und ärmer werdenden Minderheit schamlos zu schmarotzen.

      Am besten wäre nach verbreiteter Ansicht ein Losverfahren wie im alten Athen oder ein Zensuswahlrecht wie in Preußen. Wer zahlt schafft an. Bewährt sich überall, warum nicht auch und besonders in einer gewalt-monopolistischen Wach- und Schließgesellschaft.

      Da wäre es sogar ganz besonders angebracht, um die voraussehbar verheerenden Folgen einer marodierenden, schmarotzenden und schließlich mordenden Pöbelherrschaft via Staat zu vermeiden.

      Daß der Sozialismus allein im letzten Jahrhundert 600 Millionen Leichen auf dem Kerbholz hat und die egalitäre Demokratie der ideale Nährboden für diesen Wahnsinn ist, wird viel zu wenig wahrgenommen und reflektiert.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juni 2011 14:24

      Und da wundern sich die Brachialliberalen, dass sie zwischen 0,5 und 5 % hin- und herpendeln.

  12. mike1
    06. Juni 2011 23:19

    und noch einmal:

    Gewerkschaft fordert mehr Urlaub

    Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) will eine Woche mehr Urlaub für die Österreicher. Konkret fordert sie diese sechste Urlaubswoche schon ab 20 Jahren Betriebszugehörigkeit, fünf Jahre früher als derzeit.

    die sind ja wirklich vollkommen irre !!

  13. H.G. (kein Partner)
    06. Juni 2011 22:42

    Das Problem ist, dass die Gewerkschaften auch die eigenen spö-nahe Unternehmungen zu Grunde richten.

    Beispiel 1
    Der Konsum wurde durch die Halsstarrigkeit der Gewerkschaftsvertreter in den Ruin getrieben.

    Beispiel 2
    Die Bawag wurde durch die Forderungen des Eigentümers ÖGB nach Zusatzdividenden zu hochspekulativen Geschäften gezwungen.

    .

  14. mike1
    06. Juni 2011 13:31

    heute gibt es ja ein weiteres beispiel betreffend die dumpfheit sozialistischer wirtschaftspolitik: bures lehnt natürlich ab, eine der großen vorfeldorganisationen der roten - die öbb - möglicherweise einer besserung unterziehen zu lassen.

    ich geh davon aus, dass die frau fekter - die frau dr.fekter - im gegensatz zur zahnarzthelferin bures (nix gegen zahnarzthelferinnen, aber dass die gleich minister spielen wollen, na ja) eine sicher gewiefte geschäftsfrau - weiß, was sie tut (oder tun könnte).

    im orf lese ich jetzt gar im zusammenhang mit der privatisierung der aua, dies wäre ein schlechtes beispiel der schwarzblauen regierung (zit. bures: "wenig erfolgreiche Verkaufspolitik von Schwarz-Blau"). da kann man nur sagen: diese äh äh, frau bmvit ist gar nicht in der lage, zu erkennen, wie wichtig der verkauf der aua an die lufthansa war.

    und diese unwissende und unfähige frau will gar entscheiden, was für die öbb gut wäre ? die ist doch wirklich nicht dazu in der lage !! und so eine ist bitte eine sogenannte bundesministerin. das muss man sich auf der zunge zergehen lassen.

    es ist also auf allen linien erkennbar, dass die roten hauptsächlich nur zu einem fähig sind: zerstörung der wirtschaft und der gesellschaft. hauptsache, bei den nächsten wahlen werden sie wiedergewählt. aber dafür habe sie eh die krone und profil und falter und was weiß ich.....

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      07. Juni 2011 06:48

      Was hast du gegen Zahnarzthelferinnen?
      Hierzulande gibts auch einen Zahntechniker, der sogar davon träumt, Bundeskanzler zu werden.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:57

      Die Bures weiss genau was sie tut. Die Lage der ÖBB muss jedem Deppen (auch postenden Trollen) mittlerweile klar sein.

      Die Frau Minister möchte die ÖBB nur noch länger als aus Staatsgeldern alimentierte rote Vorfeldorganisation gebrauchen.

      Was ist das? Lassen Sie mich raten? ...

      Ihr Dummheit vorzuwerfen, ist nur eine Entschuldigung der Roten Taten.

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:01

      Hier gibt es kritsche Trolle, die glauben, ernst genommen zu werden und ärgern zu können.

  15. perseus
    06. Juni 2011 12:00

    Gewerkschaften zählen zu den konservativsten Kräften im Land: sie konservieren Zustände, die längst nicht mehr tragbar sind – „Besitzpositionen“, die früher mit Klassenkampfmethoden erobert oder in diffusen Sozialpartnerrunden als Tauschobjekte verhandelt wurden.
    Sozialisten können nur regieren, wenn es etwas zu verteilen gibt. Also weg mit ihnen und zwar überall in Europa, auch in Österreich.
    Leider fehlt hier eine nationalliberale Partei – die FPÖ ist es leider nicht.

  16. schreyvogel
    06. Juni 2011 10:25

    Wenn Wir, das Volk, eine sozialistische Regierung abwählen und eine konservative Regierung berufen, dann erwarten Wir, das Volk, dass Uns die die neue Regierung nicht mit scharfen Sparmaßnahmen behelligt, ansonsten Wir, das Volk, die neue Regierung schnell wieder verjagen werden.

  17. socrates
    06. Juni 2011 10:19

    Das kann man so oder so sehen. Die konservativen Staaten wurden nach einer sogenannten Demokratisierung von sozialistischen Regierungen übernommen. Diese verwöhnten das Volk gemäß ihrer Wahlversprechen mit Geld und geborgtem Wohlstand. Helfeshelfer ist die Gewerkschaft (gut wenn ein Nichtmaturant der Chef ist!). Das Geld wurde zu Zinsen ausgeborgt, die eine Rückzahlung unmöglich machte. Immer mehr Geld wurde ausgeborgt und die Staaten gerieten in totale Abhängigkeit der Investoren (ein altes Rezept, das auch die Mafia benützt). Dann kommen die Daumenschrauben der Investoren und das Land wird filetiert (Näheres im ausgezeichneten Film Pritty Women). Die ungerechtfertigt hohen Zinsen - die EU muß sicher zahlen - beschleunigen den Prozeß, der uns alle in die Lohnsklaverei bringt. Dann kommt entweder Solon oder Faschismus neu. Ich bin für Solon!

  18. Norman Bates
    06. Juni 2011 10:17

    Der Kommunismus und der Sozialismus sind durch den Fall des Eisernen Vorhangs lediglich geografisch gescheitert. Mitten durch alle unsere Gesellschaftsschichten feiern diese Ideologien fröhliche Urständ.

    • brechstange
      06. Juni 2011 11:01

      Deutschland hat die Aufarbeitung des SED-Unrechtsregimes eindeutig verabsäumt. Die "Täter" sind heute finanziell wesentlich besser gestellt als die Opfer des Regimes. Unsere Medien öffnen diesen verdeckten Roten im Hubertusmantel die Türen, geben denen das Wort, wie einem Gregor Gysi, der als Saubermann kürzlich in der Kleinen Zeitung präsentiert wurde. Oder kürzlich bot man einem Herrn Klau in der Presse eine Plattform.

      Sind die Journalisten so unwissend, so dumm oder bereits unterwandert von gesellschaftsgefährdeten Elementen?

    • Norman Bates
      06. Juni 2011 11:08

      Die Geschichte wird tendenziell leider zumeist nur von Linken "aufgearbeitet", wobei dieser Personenkreis unter "aufarbeiten" eine Art von ideologischem Revisionismus zu ihren Gunsten versteht.

    • simplicissimus
      06. Juni 2011 12:20

      da kann ich nur beistimmen!

    • brechstange
      06. Juni 2011 15:20

      Und wieder treffen wir uns bei der Zeitfrage, die eindeutig beweist, die Linken haben zuviel Zeit, sie sind zeitreich. Während alle anderen das BIP erhöhen, revisionieren die die historischen Vorkommnisse. Was setzen wir Zeitarmen wohl dagegen?

    • Norman Bates
      06. Juni 2011 15:46

      @brechstange

      Das ist eine absolut richtige Beobachtung, die ich auch in meinem recht großen Bekanntenkreis beobachten kann.

      Der Tag müsste 48 Stunden haben und wir hätten immer noch keine Zeit, um uns retrospektiv mit der Vergangenheit zu befassen.

      Erfreulicherweise werden es doch schön langsam immer mehr, die sich ein paar Zeitscheiben heraus schälen, um diese in unterschiedlichste Initiativen einzubringen. Siehe Verwaltungsreform-jetzt, siehe Fr. Rohrer in der Presse mit Stammtisch, etc. etc.

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 15:57

      hl. Augustinus

      "Ihr seid die Zeit! Seid Ihr gut, sind auch die Zeiten gut"

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:08

      Toll, dass es noch Leute gibt, die Augustinus noch als Denker begreifen.

      Die Nutzung der Zeit ist aber relativ einfach zu lösen. Es genügt, sich in einer Epoche gut auszukennen. Denn im Grunde geht es ja nicht darum, dass der Peter Zapfel am 28.2.1941 ein Riesenarschloch gewesen ist (damit beschäftigen sich die Linxen) sondern darum, was man sich aus seiner Qualität als Arschloch für das heute fehlervermeidend mitnehmen kann um eben kein Arschloch sein zu müssen.

      Es geht doch nicht darum, dass in vergangenen Perioden Leute mit Splittern in den Augen herumrennen durften, sondern darum daraus die Möglichkeit des Balkens im eigenen Auge zu erkennen. Entfernen muss man den Balken natürlich im Hier und Jetzt.

      Und der Balken kann auch Gysi heißen.

  19. Celian
    06. Juni 2011 09:31

    Solange in einer Demokratie mehr Menschen vom Neid auf irgendwelche fiktive "Habende" getrieben sind, werden andere mit noch tieferer Gesinnung, dies auszunützen verstehen, indem sie in die Politik gehen und den Neid weiter schüren, damit diese ihnen die Mehrheit beschaffen und sie an die Macht bringen.

    Deshalb darf man sich nicht wundern, daß auch Sozialisten sofort abgewählt werden, wenn sie offenbar "vernünftig" werden. Das System "Mehrheitsrecht" ist das Problem, daß der Prozeß der Zivilisation rückwärts gewandt ist. Solange der Pöbel immer nur "Robbing Hoods" an die Macht mit Hilfe der Mehrheits-Demokratie bringt, wird Zwangsenteignung und Umverteilung weiter an der Tagesoprdnung bleiben. Und sich weiter verstärken.

  20. Wertkonservativer
    06. Juni 2011 06:59

    Ich habe gestern hier in Südtirol lediglich die letzten zehn Minuten des Herrn Foglar gehört und gesehen: lange genug, um meine Meinung zu bestätigen, dass die Gewerkschaft der größte Hemmschuh in der weiteren Entwicklung unseres Landes ist!
    Zur "Abstrafung" von Politikern und Parteien, die es wagen, notwendige Gesundungsprozesse in die Tat umsetzen zu wollen:
    da die überwiegende Mehrheit auch in den gewachsenen Demokratien unserer Hemisphäre nur an den heutigen Tag und an die eigene Brieftasche denkt, sind Massenorganisationen wie Gewerkschaften und Linksparteien von vorneherein im Vorteil: sie haben einfach das größere Publikum!

    Dass dieses Publikum dann hin wieder genug von ihren (Ver)-Führern hat (so sich diese etwas Unpopuläres anzugehen trauen), zeigt sich jetzt wieder einmal am Beispiel Portugal (und wahrscheinlich bald auch in Griechenland).

    Ja, das ist die Krux der Demokratie: die Mehrheit entscheidet einmal so, einmal anders, wie es ihr halt gerade passt und welche "Führer" ihr halt nach dem Mund reden.

    Abschließend noch ein einschlägiger Sinnspruch des früheren bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß:
    er schlug wiederholt vor, "dem Volk aufs Maul zu schauen, aber nicht nach dem Mund zu reden"!
    Wie wahr, wie wahr!

    • Observer
      06. Juni 2011 07:10

      ...die Mehrheit entscheidet einmal so, einmal anders...

      In einer Demokratie entscheidet eben die Mehrheit - und die Mehrheit ist eben DUMM.

    • Celian
      06. Juni 2011 10:46

      Lieber Observer,

      das würd ich nicht sagen, daß die Mehrheit dumm ist. Sie ist viel mehr so schlau, mit möglichst geringem Aufwand das Beste für sich herauszuholen. Das schließt den Mißbrauch des Sozialnetzes mit ein. Das ist ja nicht dumm. Aber durchtrieben. Berechnend. Bauernschlau.

    • Observer
      06. Juni 2011 12:01

      Celian:
      Kurzfristig betrachtet, haben Sie mir Ihrer Aussage sicher recht. Aber in grösseren Zeiträumen denkend?

  21. DerTurm
    06. Juni 2011 06:46

    Mit Verlaub,

    nicht Europas Sozialisten führen die "Demokratie" ad absurdum, die Demokratie IST ein absurdes Konzept.

    Das hat zwar schon Platon vor über zweitausend Jahren erkannt und in seiner politeia für die Nachwelt verewigt, aber es will bis heute niemand wahrhaben.

    Es macht einfach keinen "Sinn", als Schaf mit Wölfen demokratisch darüber zu bestimmen, was es zum Abendessen gibt...

    • Observer
      06. Juni 2011 07:08

      Der Turm:
      was ist nach Ihrer Meinung nach eine brauchbare Alternative zur Demokratie? Eine demokratische Diktatur oder doch eine diktatorische Demokratie? War es nicht Churchill, der auch keine bessere Alternative kannte?

    • DerTurm
      06. Juni 2011 07:32

      Diese Antwort höre und lese ich andauernd...

      Nein, "keine Demokratie" ist nicht gleichbedeutend mit Diktatur (im Gegenteil: eigentlich ist die Demokratie gleichbedeutend mit der Diktatur der Systemparasiten).

      Nun, beispielsweise haben die Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika eine ganz brauchbare Verfassung zustande gebracht, bevor diese umgehend von den "Sozialisten" wieder aufgeweicht wurde.

      Eine konsitutionelle Republik wäre meiner bescheidenen Meinung nach noch die beste Regierungsform, und zwar eine Strikte ohne Möglichkeit für die Regierenden, sich gleich wieder zusätzliche Macht zu verschaffen.

      Weiters sollte in diesem Staat das Subsidiaritätsprinzip ganz weit oben stehen, und sich der Staat möglichst aus allen operativen Geschäften heraushalten (ich bin der Meinung, dass es nicht einmal eine Legislative braucht, da ein Staat mit nur zwei Gesetzen und einer Verfahrens/Prozessordnung wunderbar auskommen könnte).

      Die verbleibenden operativen Tätigkeiten sollten auf Bezirks- und Gemeindeebene reduziert werden.

      Sämtliche "Sozialleistungen" sollten ersatzlos gestrichen werden, denn dafür gibt es Cariative Organisationen, welche heutzutage - da ihnen der Staat ihre eigentliche Aufgabe bzw. Daseinsberechtigung genommen hat - neue Betätigungsfelder gesucht haben (Stichwort "Asylantenhilfe").

      Ein solcher Minimalstaat täte allen gut, nur ist der Großteil der europäischen Bevölkerung nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen.

      Daher sind alle Hoffnungen, dass sich irgend etwas ändern würde, dass die Leute irgendwann zur Vernunft kämen, völlige Illusion.

      Lediglich ein "katastrophales" Ereignis, wie z.B. eine Staatspleite oder zumindest eine richtige Wirtschaftskrise könnte daran etwas ändern.

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 10:34

      Ich könnte auch einem Zensus-Wahlrecht etwas abgewinnen. Warum sollen nicht die mehr mitzureden haben, die alles bezahlen müssen?

    • Observer
      06. Juni 2011 20:09

      DerTurm:
      Die von Ihnen vorgeschlagenen nur notwendigen "zwei Gesetze" erinnern mich an die alte Hausregel in einer Firma:
      § 1: der Chef hat immer recht.
      § 2: sollte er einmal nicht rechtbhaben, tritt automatisch § 1 in Kraft.
      Aber Spass beiseite, natürlich wäre der von Ihnen vorgeschlagene Weg eine gute Lösung vieler Probleme, aber leider ist er nicht realistisch.

      schreyvogel:
      Gab es da nicht schon einmal eine Abstimmungsmethode, wo anstelle von Köpfen nach Kurien gewählt wurde? Es ist ja wirklich traurig, dass ein Manager, welcher jährlich eine Steuerleistung von einer Million Euronen erbringt, das gleiche Stimmgewicht wie ein dauerbesoffener Sozialhilfemepfänger hat. Man kann dabei nur hoffen, dass dieser Schmarotzer gar nicht zur Wahl geht, aber dies hilft dann leider auch wieder der stimmenstärksten Partei.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      06. Juni 2011 22:40

      @Observer: Mit dem von Ihnen und demTurm wieder aus der Rumpelkammer der Geschichte hervorgeholten Zensuswahlrecht kämen tatsächlich andere Resultate heraus.

      Zum Beispiel hat sich kürzlich das Volk des Kantons Zürich erfrecht, ein von Regierung und Parlament empfohlenes neues Steuergesetz abzulehnen, weil darin nur für die höchsten Einkommen substanzielle Steuererleichterungen vorgesehen waren. Mit Ihrem Zensuswahlrecht wäre natürlich das richtige Ergebnis herausgekommen und die Einkommen ab 250.000 CHF jährlich wären endlich steuerlich entlastet worden. Schaut so Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit aus?

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:19

      Platon sagt in der Politeia nur, dass die ganze Angelegenheit sehr schwierig ist.

      Er spricht davon, dass die gemischt geschlechtlich erzogenen EphebenInnen an nichts anderes als das Vöglen denken werden.

      ER spricht davon, dass den Stusseinbläsern (Dichtern aka Medienmacher) das Handwerk gelegt werden muss.

      Er spricht davon, dass die Philosophen die Könige werden sollen, meint aber dabei nicht die "Philosophen" wie sie sich an unseren Universitäten und Feullitons tummeln.

      Er ist Aristokrat, der zur Kenntnis nimmt, dass auch nicht alle Aristokraten aristokratisch-tugendhaft handeln.

      Er bringt das Höhlengleichnis, und zeigt damit ausdrücklich, dass die Politeia kein Buch wie der Staat der Athener von Aristoteles ist.

      Die Polteia ist ein Buch für Grübler, nicht für Politiker.

  22. Observer
    06. Juni 2011 06:45

    ...Gewerkschaften – die das eigentliche Erzübel der europäischen Gesellschaft...
    Die Konservativen haben gar keinen Grund, nach den letzten Wahlschlappen der Sozis Schadenfreude zu haben. Viele dumme Entscheidungen gehen auch zu Lasten der rechten Reichshälften.
    Das ist auch Herrn Oberbetonierer Neugebauer ins Stammbuch zu schreiben. Die Gewerkschaften haben sicher vor 100 oder noch vor 50 Jahren manches Gute gebracht, aber jetzt kämpfen sie ausschliesslich um ihre eigene Existenzberechtigung (= Massnahmen, welche die Zwangsmitgliedsbeiträge berechtigen sollen). Ständige Erfüllung unberechtigter Forderungen, ohne die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung zu haben, kann auf die Dauer nicht funktionieren. Denn dabei wird auf Nachhaltigkeit und besserer Zukunft unseres Landes keinerlei Rücksicht genommen.

    P.S.: Subjektiv sehe ich bei Hundstorfer schon manches radikale gewerkschaftliche Gedankengut abgelegt. Oder irre ich mich?

  23. Anton Volpini
    06. Juni 2011 06:33

    Die Sozialisten im Geiste sitzen heute mehrheitlich in allen Parteien!
    Würden demnächst in Österreich die Stracheleute gewählt werden, dann würd ich nicht behaupten, die Sozialisten seinen abgewählt worden. Bei der ÖVP stellt sich die Frage gar nicht mehr.

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 10:14

      Die Sozialisten und die Grünen!

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:22

      Ich wähle HCS damit sich die Roten und die Blauen, die immer am Viktor Adlermarkt gegeneinander demonstrieren, sich endlich einmal die Schädel einhauen dürfen.

  24. byrig
    05. Juni 2011 23:04

    um die sozialisten braucht man sich überhaupt keine sorge zu machen.verlieren sie einmal eine parlamentswahl,können sie sich zurücklehnen und den bürgerlichen beim "machen" genüsslich zuschauen.
    zu breitgefächert ist die macht der sozis in unserem gemeinwesen verankert,als dass diese beunruhigt sein müssten.
    der gewerkschaftsbund ist nur die augenfälligste "überparteiliche" organisation,die fest in sozialistischer hand ist.
    riesige unternehmen,wie z.b. die öbb,sind fast privateigentum der "badei".der sozi-badei,natürlich.
    in den zeiten der 2-parteiendiktaktur,also von 45 an bis zum erstarken der fpö unter jörg haider,hat die spö die hälfte dieses landes unter ihren einfluss gebracht.
    durch die erfolgreiche eroberung des grossteils der sogenannten 4.macht,der presse,ist es den sozialisten auch gelungen,bis weit in traditionelle bürgerliche bereiche zu invadieren.
    heute sind nicht unerhebliche kirchliche vertreter ideologisch eher der spö als dem rechten spektrum zuzuordnen.seit die evangelische bischöfin der spö offen beitrat,ist klar,dass weite bereiche der evangelischen führung sozialisten sind.
    was bischof bünker wählt,ist ziemlich evident,der ist linker als so manche genossen.
    es ist gar nicht möglich,auf kleinem raum aufzuzählen,wo überall die linken erfolgreich fuss fassen konnten.
    zumindest muss aber die wirtschaftskammer erwähnt werden,deren chef ein verkappter sozialist ist.hätte die övp rückrat,würde sie diesen pharisäer leitl sofort ausschliessen.in einem aufwaschen mit diesem unsäglichen verräter schilcher aus der steiermark.
    nein,bürgerliche sorge um die sozialisten ist mehr als unbegründet.
    wobei sich unterberger ja sorge um die sozialisten macht,die endlich eine verantwortungsvolle politik machen wollen und zur strafe abgewählt werden.

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 10:36

      Wie ein Krebs, der bereits metastasiert.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 10:24

      Schüssel hat sich den Unmut der Sozen wohl auch deshalb zugezogen, weil er diese Brut ohne das groß anzukündigen endlich killen wollte. (Intertemporale Gewaltenteilung kann man mit denen eh nicht mehr machen.)

      Aber was soll man machen, wenn der Souverän dem Lüg(us)enbauer sogar das abnimmt, was dieser angesichts schlechter Umfragewerte nur zwecks verbrannter Erde versprochen hatte. Das unerwartete Ergebnis brachte dann die Situation, dass von Gusenbauer (ähnlich Schröder) erwartete wurde, die Versprechen, an deren Einhaltung auch nicht im geringsten gedacht wurde, einzuhalten. Blöd gelaufen, für Gusi, für Schüssel, für den Steuerzahler, für den Wähler und für das Volk.

      Die Sozen sind dann in alle Baustellen gefahren, haben sich darüber aufgeregt, dass eben nur Baustellen da sind und haben sich mit den auf den Baustellen herumliegenden Werkzeugen bewaffnet.

      Hätte Schüssel weiterarbeiten können, wäre von den Sozen heute nur noch das Sudern übrig geblieben. (Plagiat: Alice im Wunderland Kapitel mit der Grinsekatze, deren Lächeln zuletzt noch übrig bleibt)

      Heut haben werden wir von einer Grinsekatze regiert. Danke, Gusi! (oder wie man auf Tschetschenisch halt sagt)

  25. M.S.
    05. Juni 2011 23:00

    In dem kleinen Dorf hinter den sieben Bergen leben Menschen die eine Regierung haben, die während rings um das Dorf ein Kampf ums Überleben tobt, so tut als ob sie das alles nichts angeht und in den Tag hineinlebt als gebe es kein morgen. Wenn dann das Ende naht und der Germteig überläuft, werden dann gleich zwei Linke abgewählt werden.
    Zur Einstimmung wird empfohlen, den heutigen Artikel "Geisterstunde am Zauberberg" im ECO der Sonntagspresse von Franz Schellhorn zu lesen.

  26. libertus
    05. Juni 2011 22:57

    Ich hoffe, auch im "kleinen Dorf Österreich" wird es bald keinen sozialistischen Regierungschef mehr geben.

    Bei uns denken die Linken nicht einmal ansatzweise über Einsparmaßnahmen nach, denn wenn man heute den Gewerkschaftsboß im ORF zugehört hat, konnte man lediglich eine schwindelerregende Aufzählung von neuen Steuern erleben, die ihm gleich einmal aus dem Stand einfielen, aber man vernahm keine einzige ausgabenseitige Reform!

    Man darf ruhig behaupten - die Gewerkschaften sind die Totengräber der eigenen Genossen und eines ausgewogenen Staatsbudgets >>>>> siehe europaweit ihre zum Teil gewaltsamen Agitationen, wenn endlich jemand der Bevölkerung erklärt, daß die ruinöse Schuldenpolitik nicht mehr weitergeführt werden kann!

    • libertus
      05. Juni 2011 22:59

      "......deM Gewerkschaftsboß.........." muß es natürlich heißen!

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 10:25

      Wegnehmen!

      Den Gewerkschaftsbossen den pragmatisierten Posten.

  27. simplicissimus
    05. Juni 2011 22:54

    wenn das stimmt, was au sagt, dann bin ich der meinung, daß die menschen durch jahrzehnte des wohlstands süßlich verweichlicht und durch opportune politiker aller couleurs - voran natürlich die roten - vollkommen eingelullt und unselbständig wurden.
    sehr harte einschnitte werden die notwendige kneippkur sein.

  28. mike1
    05. Juni 2011 22:50

    mein gott, wie oft hab ich schon geschrieben, dass die gewerkschaften die totengräber der nationen sind - dieses weitere bestätigende beispiel war leider abzusehen.

    diese bewegung ist schon lange an ihr ende gekommen. foglar bestätigte dies mit seiner wortmeldung ziemlich klar - nur war er sich dessen nicht bewusst.

    gewerkschaften sind die größten und effektivsten arbeitsplatzvernichter ! wie die sozn halt so sind.....

  29. Rosi
    05. Juni 2011 22:35

    Wenn der Spruch stimmt, daß jedes Volk die Regierung hat, die es verdient, sprich: gewählt hat, und man sich anschaut, nach welchen Gesichtspunkten die Menschen wählen, und wie wenig an Beitrag ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung zu leisten bereit ist, kann selbst der größte Verfechter der Demokratie ein Pessimist werden.
    Wenn das Volk primär aus Sozialhilfeempfängern besteht, hat sich sicher die Demokratie selbst abgeschafft - das ist Faktum, oder korrekter gesagt: wird Faktum.
    Das bedeutet jedoch nicht, daß das Konzept der Demokratie falsch ist, sondern schlicht und ergreifend, daß die betreffenden Völker in Europa dafür noch nicht reif genug sind.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      06. Juni 2011 22:44

      Sie haben mit Ihrem Ceterum censeo ja recht. Aber was ist mit den arbeitsscheuen Inländern? Solche gibt's nämlich auch. Oder was schlagen Sie für diese Leute vor?

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 10:31

      Kann schon sein, dass sich das Volk die Regierung verdient hat, aber warum muss ich dafür bezahlen?

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Wirtshaus intergiert werden kann. Zumindest nicht am Vormittag.

      Andersherum: Auch im Moscheeverein kann man integriert sein.

      Es geht bei der Integration darum, dass eine Wertegemeinschaft besteht. Damit sollte sich die Frage an Rosi erledigt haben. Bei der Durchführung kann man dann krativer sein.

  30. brechstange
    05. Juni 2011 22:26

    Die Sozialisten werden abgewählt,
    weil sie sich mit den Gewerkschaften verbündeten und verbünden,
    weil die Menschen die Verlogenheit dieser Seite kennenlernten,
    weil die Sparmaßnahmen auf die Masse abzielen,
    weil die das Thema Korruption weiterhin tabu ist.

    Vielleicht nur ein Traum, träumen wird man noch dürfen.

    • Paige
      05. Juni 2011 22:32

      Die Sozialisten werden immer dann abgewählt, wenn der Staat beinahe pleite ist. Das wollen sie selbst so, denn mit den kommenden Sparmaßnahmen können sie sich nicht beliebt machen. Dann sparen die Schwarzen und alle hassen sie wegen ihrer "sozialen Kälte". Kaum beginnen die Schulden etwas zu schrumpfen bzw. nicht mehr so rapide anzusteigen, versprechen die Sozialisten wieder Geschenke und werden gewählt. Dann wird wieder solange geprasst, bis der Staat fast pleite ist...

    • Rosi
      05. Juni 2011 22:49

      Ich teile diesen Traum - mit Ausnahme von Punkt 3. Ich glaube, die Sparmaßnahmen bringen nur dann substantiell etwas, wenn sie auf die Masse abzielen.

    • libertus
      05. Juni 2011 22:58

      @Paige

      Vollkommen richtig = ein Teufelskreis!

    • brechstange
      05. Juni 2011 23:07

      @Rosi

      Natürlich muss die Masse beim Sparen dabei sein, doch sollten die Politiker mit gutem Beispiel vorangehen und Korruption massivst bekämpfen. Geld zu verdienen, gelang am besten im korrupten / kriminellen Bereich.

      Europa wird immer mehr von Organisierter Kriminalität unterwandert, das ist das Problem, das zusätzlich und vorrangig gelöst werden muss. Die Menschen spüren das und weil das noch keiner anpackt, gibt es kein Vertrauen.

    • Undine
      05. Juni 2011 23:17

      @Paige

      *********!!!

      Das sind auch seit längerem meine Überlegungen!

    • Rosi
      05. Juni 2011 23:26

      @brechstange

      Danke - so gesehen haben Sie natürlich Recht!





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