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Die Bürger organisieren sich: Gratiszeitung ohne Korruptionsgelder

Die österreichischen Steuerzahler sind die einzig wirklich himmelschreiend diskriminierte Personengruppe in diesem Land. Um alle anderen Gruppen, wie Bezieher von arbeitsfreien Einkommen, Asylwerber oder Migranten sorgt sich eine wahre Fülle von staatlichen Stellen, geförderten Vereinen und subventionierten Organisationen. Für die Finanzierung all dieser Umverteilungsleistungen bis hin zur Übernahme der Risiken für die Rettungsschirme bankrotter EU-Mitgliedsstaaten wie Griechenland sorgt der österreichische Steuerzahler.

Wer aber sorgt sich um den österreichischen Steuerzahler? Wer hört auf ihn? Niemand, denn er war in der Vergangenheit viel zu leise. Er arbeitet und bezahlt pünktlich seine Steuern, er schweigt, aber er ärgert sich zusehends. Er ist verärgert über die Politik und deren Unfähigkeit zu tiefgreifenden strukturellen Reformen. Die Politik hat das fehlende Engagement des österreichischen Steuerzahlers auch längst erkannt und verinnerlicht. Sie betreibt lieber kostspielige Imagepflege durch Inserate in Gratis- Zeitungen, um sich eine vorteilhafte Berichterstattung zu erkaufen und greift dem Steuerzahler damit erneut tief in die Taschen.

Die beiden Gratis-Zeitungen bedanken sich für die staatliche (und stattliche) Finanzspritze aus unseren Steuergeldern mit gefälligen Berichten, vorteilhaften Bildern und – besonders wichtig – in Vorwahlzeiten mit der einen oder anderen Kampagne und Stimmungsmache. Das bringt vielleicht doch noch ein paar Prozentpunkte in die eine oder andere Richtung. Nebenher wird das Volk mit Berichten über Übeltäter aller Art auf einem Niveau unterhalten, demgegenüber das alte Rom mit seinen „Brot und Spielen“ ein Hort intellektueller Hochblüte war. Es ist erschreckend, dass man, beispielsweise in der Wiener U-Bahn, frühmorgens ungefähr zwei Drittel der Bürger bei der Lektüre dieser Blätter beobachten kann.

Eine naheliegende Frage drängt sich daher auf: Warum hält in der österreichischen Medien- und Zeitungsbranche niemand dagegen und bringt eine seriös informierende und unabhängige Gratis-Zeitung auf den Markt?

Eine beachtlich große Gruppe von Bürgern hat sich aber nun gefunden und versucht genau dies.

Wir haben die erste Ausgabe einer Gratis-Zeitung, das „Echo der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler“ produziert und verteilen es in diesen Tagen gratis an mehreren Plätzen in Wien, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich.

In dieser Gratis-Zeitung schreiben österreichische Steuerzahler, die ihre Mitbürger über ihre Sichtweise informieren möchten. Ebenfalls gratis, aber ohne das Steuergeld ihrer Mitbürger finanziert. Keine Partei, kein Verein, keine Initiative oder andere Sponsoren stehen hinter uns. Wir haben für diese Zeitung unser eigenes Geld und unsere eigene Zeit investiert.

Es ist wichtig, dass die Stimme des österreichischen Steuerzahlers wieder gehört wird. Wir werden einen Beitrag dazu leisten.

Sie finden die erste Ausgabe auf unserer Webseite www.conwutatio.at.

Wenn Sie uns für eine nächste Ausgabe mit einem redaktionellen Beitrag unterstützen möchten, schreiben Sie uns an redaktion@conwutatio.at.

Wenn Sie uns mit einer Werbeeinschaltung unterstützen möchten, schreiben Sie uns an werbung@conwutatio.at. Wir ersuchen um Verständnis, dass wir entsprechend unserer Ausrichtung und Blattlinie keine Werbeeinschaltungen akzeptieren können, die direkt oder indirekt mit Steuergeld finanziert werden.

Helmut Graser, Jahrgang 1964, ist Unternehmensberater in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 05:33

    Nun wird klar, was mit "Umverteilung von oben nach unten" gemeint ist = nämlich vom Steuerzahler unten zu den Parteien und Medienmogulen nach oben.

    Endlich gibt es einen Anlauf der "Unterdrückten", diesem "Diktat" zu entrinnen; möge die Übung gelingen!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 13:42

    Wie immer die Kraftfelder in diesem A.U.-Forum auch verlaufen: diese begrüßenswerte und gutgelungene Aktivität wurde ja - nicht nur indirekt - als Folge der vielen Diskussionen hier, von einigen verdienstvollen Wutanten geplant und nun auch realisiert.
    Dem Echo-Team wünsche ich viel Durchhaltekraft und einen genügend Elan-Polster für die künftigen Ausgaben: ich habe jahrzehntelang Periodika für Jugendorganisationen, Partei- und "bürgerliche" Bürgerinitiativen geschriftleitert, und weiß daher, wieviel Atem man für derlei "Hobbies" benötigt.

    Alles Gute!

  3. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 18:10

    Graulation zu dieser schönen Initiative. Vielen Dank!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2011 11:46

    Vielen Dank für die wunderbare Initiative, einem wesentlichen Teil der öffentlichen Meinung ein Sprachrohr zu bieten, das den Unterschied zur veröffentlichten Meinung so deutlich aufzeigt.

    Ich möchte ein paar Punkte als Feedback zu Ihrer Initiative erwähnen, um für zukünftige Ausgaben eine noch bessere Wirkung zu erzielen.

    1) Zielgruppe
    Für mich kommen zwei mögliche Zielgruppen in Betracht:

    a) Unterberger-Leser, PI-News-Leser, deklarierte konservative, büergerliche, ... die sich bereits intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Die Zeitschrift soll dabei diese eingefleischten Leser in ihrer Meinung bestärken, jeder soll sich als Mitglied in einem erlauchten Kreis der Wissenden fühlen und sich dadurch abheben. Die immer wiederkehrenden gleichen Themen sollen dieses Gefühl der Erhabenheit verstärken. Also ein reines In-Group-Selbstbeweihräucherungs-Medium.

    b) Oder wollen Sie mit dieser Zeitschrift die vielen vernünftigen Leute erreichen, die nur ein leichtes, unsicheres Gefühl des Unwohlseins hegen, die aber noch nicht in diese Themen involviert sind? Die unsere Medien nur oberflächlich konsumieren und dadurch empfänglich für die täglich auf sie einschmetternde Manipulation sind?

    2) Wirkung
    Ich bevorzuge klar die Zielgruppe b. Erstens weil die Zielgruppe a bereits vollständig informiert ist. Zweitens ist die Zielgruppe b viel größer, und nur wenn diese Menschen "aktiviert" werden, kann etwas bewegt werden.

    Die geplante Wirkung der Zeitschrift ist für mich daher klar, diese Menschen zu "aktivieren"?

    3) Erscheinung
    Bevor ich darauf eingehen, _wie_ diese Menschen "aktiviert" werden können, möchte ich auf die Erscheinung der Zeitschrift eingehen. Die wichtigste Frage ist:
    Wie wird die Zeitschrift vom Mann auf der Straße wahrgenommen?
    Und nicht, wie wir als involvierte Konservative sie wahrnehmen. Wir müssen die Empfänger-Perspektive einnehmen! Das ist ein viel zu selten praktizierter Punkt, wenn Konservative ihre Meinung verbreiten wollen.

    Also, wie wird die erste Ausgabe der Zeitschrift wahrgenommen? (Ich versuche mich selbst in die Lage eines unbedarften Mannes von der Straße zu versetzen, folgende Punkte sind daher Mutmaßungen, ich denke aber dass sie dennoch ganz gut passen sollten.)

    Die Zeitschrift hebt sich völlig von einer gewöhnlichen Zeitung ab, und zwar durch lange Artikel, ein klares schlichtes Layout, völliger Verzicht auf reißerische Aufmachung, seriöse Argumentation, ...

    Das Positive daran ist, dass sie sich angenehm seriös vom Boulevard abhebt.

    Das Negative daran ist, dass sie wie der "Wachturm" der Zeugen Jehovas wirkt. Gleich auf der ersten Seite werden Ausländer-Probleme angesprochen, wodurch eine starke Assoziation zum rechtsextremen Rand entsteht. Bedenken Sie bitte, dass die Zielgruppe b völlig manipuliert ist und bei ihnen durch all diese negativen Punkte eine automatische Abwehrreaktion einstellt ("Ach, das sind ja die rechten Spinner, was die schreiben ist sowieso nur ihr eigenes Geplänkel.") Das blockiert sofort jede noch so seriöse und wahre Darstellung von Problemen.

    4) Methoden
    Die geplante Wirkung soll, wie oben geschrieben, die Zielgruppe b "aktivieren". Die Menschen müssen aus ihrem Alltag abgeholt werden, die Zeitschrift muss ein niederschwelliger Einstieg in die für sie bisher völlig unbekannte Welt sein. Dazu muss jeder auch noch so kleine Hauch von "verstaubt", "elitär", "eigenwillig", "abgehoben", "Verschwörungstheorie", "extremistisch", ... vermieden werden, da er sonst sofort eine Abwehrreaktion hervorruft, und dann die gesamten Druckkosten für dieses Exemplar verschwendet waren.

    Wie erreicht man diese völlige Abkehr von Gründen für eine Abwehrreaktion? Ich denke dass die Erscheinungsform der Zeitschrift wesentlich stärker an bereits bekannte Tageszeitungen angelehnt werden sollte. Es soll ein Zwischending zwischen "Heute" und "Standard" sein (rein optisch). Am Anfang muss dazu eine unseriöse Erscheinungsform akzeptiert werden, auch wenn es eine schmerzhafte Entscheidung ist. Die Inhalte sind ja trotzdem seriös. Wenn die Zeitschrift etabliert ist und sie alleine schon durch Mundpropaganda an Akzeptanz gewinnt, kann die Aufmachung seriöser gestaltet werden.

    Meine Vorschläge: Viele (sehr) kurze Artikel, plakative Überschriften, viele kleine Bilder mit Bildunterschriften, Einleitungssätze die neugierig machen, kleine Kästen die sich abheben, ...

    Inhaltlich sollten ebenfalls weitere Mittel eingesetzt werden. Wie gelingt es eigentlich unseren österreichischen Kabarettisten, ihr Publikum in ihre Phantasie-Welt einzulullen? Sie machen sich lustig über ihre "Gegner" und sie bedienen bewusst das Schubladendenken des Publikums (z.B. Pfarrer -> Kinderschänder, ÖVP -> Klientelpolitik, Reiche/Fleißige -> Schmarotzer, gegen Gesamtschule -> ewiggestrig, ...). Konservativen ist es nie gelungen, Schubladen in den Köpfen der Bevölkerung zu installieren (z.B Gewerkschaft -> Schmarotzer, ORF -> Manipulation, SPO -> Steuerverschwendung, Künstler -> Allimentierung, p.c. -> Faschismus, ...). Die Versuche der FPÖ wurden mittlerweile geschickt umgekehrt (z.B. Ausländer -> Sozialschmarotzer -> Nazi).

    Ein gutes Beispiel für die oben erwähnte "Taktik" ist der Artikel über den Bildungsweg der Katze, auch wenn er viel zu lang ist. Wir müssen viel mehr mit den gleiche Mitteln wie Linke vorgehen. Es darf aber nicht offensichtlich, plump, aggressiv oder brutal sein. Es muss mit der feinen Klinge geschehen. Nur kleine Andeutungen statt offen ansprechen, Schubladen müssen implizit statt explizit verwendet werden, niemals übertreiben!

    Bedenken Sie das Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Nicht alles auf Einmal erreichen. Weniger ist mehr.

    Ich bitte Sie, diese Punkte bei jeder Zeile, die Sie schreiben, bei jedem Handgriff beim Layout, bei allen Tätigkeiten zu berücksichtigen. Überarbeiten Sie die Rohversion der nächsten Ausgabe, indem Sie in die Rolle des Mannes von der Straße schlüpfen und jedes Wort dahingehend prüfen, ob es sicher keine Abwehrreaktion hervorruft. Nur so kann die Zeitschrift in der Zielgruppe b angenommen werden. Und nur so "aktivieren" sie die vielen vernünftigen Menschen in unserem Land.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 19:01

    Nicht nur ÖSTERREICH, HEUTE und KRONE werden mit halb- und ganzseitigen Inseraten von Ministerien beglückt. Auch auf andere Zeitrungen (z.B. Standard und Presse) wird nun das Füllhorn - wenn auch in bescheidenerem Rahmen - ausgeschüttet.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2011 02:21

    Auch ich schließe mich der Gratulation an: Steuerzahler haben keine Lobby - mit - allerdings unterschiedlichem Schwerpunkten - in keiner Partei, da diese tendenziell „Spielraum zum Verteilen der Mittel nach ihren Vorstellungen oder schlicht zu „Wählerkauf“ behalten“ und deswegen die verfügbaren Mittel maximieren wollen. Eine Verkleinerung des zu vergebenden Kuchens wäre demnach Kastration eigenen Machtanspruchs.

    Dem entgegenzusteuern, bedarf engagierte Bewusstseinsarbeit in engagierten Bürgerinitiativen, die sich möglichst über die Ziele einig und auch fähig und gewillt sind, „mit EINER Stimme“ zu sprechen.

    Möge notwendiger Aufbau von Vernetzungen ähnlicher Initiativen nicht durch allfällige persönliche Animositäten gehemmt sein, die jeden nachhaltigen Erfolg von Bewusstseinsarbeit, die sich von gegen den längst pervertierten Mainstream richtet, verhindert und Anstrengungen selbst bei reinen Motiven wirkungslos verpuffen lässt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 10:23

    „Gratis“, sowohl in diesem Zusammenhang wie auch in allen anderen, heißt niemals „kostenlos“.
    Ähnlich wie „vergebens“ nicht „umsonst“ bedeutet. *

    „Geschenkte“ Zeitungen kann man sich allerdings wirklich schenken.
    Der Sinn des Spruches „Was nichts kostet ist auch nichts wert“ trifft hier übrigens überdeutlich zu.

    Man braucht sich nur die Art der Entsorgung dieser gedruckten „Gehirn-Tenside“ anzuschauen.
    Außerdem werden nicht nur die „umsonst“ (*) abgegebenen Medien von der „öffentlichen Hand“ (oder sollte es „Pfote“ heißen?), also den Steuerzahlern, alimentiert.
    Ein Blick in das auflagenstärkste Printmedium in Ö. würde genügen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2011 11:46

    Vielen Dank für die wunderbare Initiative, einem wesentlichen Teil der öffentlichen Meinung ein Sprachrohr zu bieten, das den Unterschied zur veröffentlichten Meinung so deutlich aufzeigt.

    Ich möchte ein paar Punkte als Feedback zu Ihrer Initiative erwähnen, um für zukünftige Ausgaben eine noch bessere Wirkung zu erzielen.

    1) Zielgruppe
    Für mich kommen zwei mögliche Zielgruppen in Betracht:

    a) Unterberger-Leser, PI-News-Leser, deklarierte konservative, büergerliche, ... die sich bereits intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Die Zeitschrift soll dabei diese eingefleischten Leser in ihrer Meinung bestärken, jeder soll sich als Mitglied in einem erlauchten Kreis der Wissenden fühlen und sich dadurch abheben. Die immer wiederkehrenden gleichen Themen sollen dieses Gefühl der Erhabenheit verstärken. Also ein reines In-Group-Selbstbeweihräucherungs-Medium.

    b) Oder wollen Sie mit dieser Zeitschrift die vielen vernünftigen Leute erreichen, die nur ein leichtes, unsicheres Gefühl des Unwohlseins hegen, die aber noch nicht in diese Themen involviert sind? Die unsere Medien nur oberflächlich konsumieren und dadurch empfänglich für die täglich auf sie einschmetternde Manipulation sind?

    2) Wirkung
    Ich bevorzuge klar die Zielgruppe b. Erstens weil die Zielgruppe a bereits vollständig informiert ist. Zweitens ist die Zielgruppe b viel größer, und nur wenn diese Menschen "aktiviert" werden, kann etwas bewegt werden.

    Die geplante Wirkung der Zeitschrift ist für mich daher klar, diese Menschen zu "aktivieren"?

    3) Erscheinung
    Bevor ich darauf eingehen, _wie_ diese Menschen "aktiviert" werden können, möchte ich auf die Erscheinung der Zeitschrift eingehen. Die wichtigste Frage ist:
    Wie wird die Zeitschrift vom Mann auf der Straße wahrgenommen?
    Und nicht, wie wir als involvierte Konservative sie wahrnehmen. Wir müssen die Empfänger-Perspektive einnehmen! Das ist ein viel zu selten praktizierter Punkt, wenn Konservative ihre Meinung verbreiten wollen.

    Also, wie wird die erste Ausgabe der Zeitschrift wahrgenommen? (Ich versuche mich selbst in die Lage eines unbedarften Mannes von der Straße zu versetzen, folgende Punkte sind daher Mutmaßungen, ich denke aber dass sie dennoch ganz gut passen sollten.)

    Die Zeitschrift hebt sich völlig von einer gewöhnlichen Zeitung ab, und zwar durch lange Artikel, ein klares schlichtes Layout, völliger Verzicht auf reißerische Aufmachung, seriöse Argumentation, ...

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    Die geplante Wirkung soll, wie oben geschrieben, die Zielgruppe b "aktivieren". Die Menschen müssen aus ihrem Alltag abgeholt werden, die Zeitschrift muss ein niederschwelliger Einstieg in die für sie bisher völlig unbekannte Welt sein. Dazu muss jeder auch noch so kleine Hauch von "verstaubt", "elitär", "eigenwillig", "abgehoben", "Verschwörungstheorie", "extremistisch", ... vermieden werden, da er sonst sofort eine Abwehrreaktion hervorruft, und dann die gesamten Druckkosten für dieses Exemplar verschwendet waren.

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  59. Johann Glaser (kein Partner)
    03. Juli 2011 11:46

    Vielen Dank für die wunderbare Initiative, einem wesentlichen Teil der öffentlichen Meinung ein Sprachrohr zu bieten, das den Unterschied zur veröffentlichten Meinung so deutlich aufzeigt.

    Ich möchte ein paar Punkte als Feedback zu Ihrer Initiative erwähnen, um für zukünftige Ausgaben eine noch bessere Wirkung zu erzielen.

    1) Zielgruppe
    Für mich kommen zwei mögliche Zielgruppen in Betracht:

    a) Unterberger-Leser, PI-News-Leser, deklarierte konservative, büergerliche, ... die sich bereits intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Die Zeitschrift soll dabei diese eingefleischten Leser in ihrer Meinung bestärken, jeder soll sich als Mitglied in einem erlauchten Kreis der Wissenden fühlen und sich dadurch abheben. Die immer wiederkehrenden gleichen Themen sollen dieses Gefühl der Erhabenheit verstärken. Also ein reines In-Group-Selbstbeweihräucherungs-Medium.

    b) Oder wollen Sie mit dieser Zeitschrift die vielen vernünftigen Leute erreichen, die nur ein leichtes, unsicheres Gefühl des Unwohlseins hegen, die aber noch nicht in diese Themen involviert sind? Die unsere Medien nur oberflächlich konsumieren und dadurch empfänglich für die täglich auf sie einschmetternde Manipulation sind?

    2) Wirkung
    Ich bevorzuge klar die Zielgruppe b. Erstens weil die Zielgruppe a bereits vollständig informiert ist. Zweitens ist die Zielgruppe b viel größer, und nur wenn diese Menschen "aktiviert" werden, kann etwas bewegt werden.

    Die geplante Wirkung der Zeitschrift ist für mich daher klar, diese Menschen zu "aktivieren"?

    3) Erscheinung
    Bevor ich darauf eingehen, _wie_ diese Menschen "aktiviert" werden können, möchte ich auf die Erscheinung der Zeitschrift eingehen. Die wichtigste Frage ist:
    Wie wird die Zeitschrift vom Mann auf der Straße wahrgenommen?
    Und nicht, wie wir als involvierte Konservative sie wahrnehmen. Wir müssen die Empfänger-Perspektive einnehmen! Das ist ein viel zu selten praktizierter Punkt, wenn Konservative ihre Meinung verbreiten wollen.

    Also, wie wird die erste Ausgabe der Zeitschrift wahrgenommen? (Ich versuche mich selbst in die Lage eines unbedarften Mannes von der Straße zu versetzen, folgende Punkte sind daher Mutmaßungen, ich denke aber dass sie dennoch ganz gut passen sollten.)

    Die Zeitschrift hebt sich völlig von einer gewöhnlichen Zeitung ab, und zwar durch lange Artikel, ein klares schlichtes Layout, völliger Verzicht auf reißerische Aufmachung, seriöse Argumentation, ...

    Das Positive daran ist, dass sie sich angenehm seriös vom Boulevard abhebt.

    Das Negative daran ist, dass sie wie der "Wachturm" der Zeugen Jehovas wirkt. Gleich auf der ersten Seite werden Ausländer-Probleme angesprochen, wodurch eine starke Assoziation zum rechtsextremen Rand entsteht. Bedenken Sie bitte, dass die Zielgruppe b völlig manipuliert ist und bei ihnen durch all diese negativen Punkte eine automatische Abwehrreaktion einstellt ("Ach, das sind ja die rechten Spinner, was die schreiben ist sowieso nur ihr eigenes Geplänkel.") Das blockiert sofort jede noch so seriöse und wahre Darstellung von Problemen.

    4) Methoden
    Die geplante Wirkung soll, wie oben geschrieben, die Zielgruppe b "aktivieren". Die Menschen müssen aus ihrem Alltag abgeholt werden, die Zeitschrift muss ein niederschwelliger Einstieg in die für sie bisher völlig unbekannte Welt sein. Dazu muss jeder auch noch so kleine Hauch von "verstaubt", "elitär", "eigenwillig", "abgehoben", "Verschwörungstheorie", "extremistisch", ... vermieden werden, da er sonst sofort eine Abwehrreaktion hervorruft, und dann die gesamten Druckkosten für dieses Exemplar verschwendet waren.

    Wie erreicht man diese völlige Abkehr von Gründen für eine Abwehrreaktion? Ich denke dass die Erscheinungsform der Zeitschrift wesentlich stärker an bereits bekannte Tageszeitungen angelehnt werden sollte. Es soll ein Zwischending zwischen "Heute" und "Standard" sein (rein optisch). Am Anfang muss dazu eine unseriöse Erscheinungsform akzeptiert werden, auch wenn es eine schmerzhafte Entscheidung ist. Die Inhalte sind ja trotzdem seriös. Wenn die Zeitschrift etabliert ist und sie alleine schon durch Mundpropaganda an Akzeptanz gewinnt, kann die Aufmachung seriöser gestaltet werden.

    Meine Vorschläge: Viele (sehr) kurze Artikel, plakative Überschriften, viele kleine Bilder mit Bildunterschriften, Einleitungssätze die neugierig machen, kleine Kästen die sich abheben, ...

    Inhaltlich sollten ebenfalls weitere Mittel eingesetzt werden. Wie gelingt es eigentlich unseren österreichischen Kabarettisten, ihr Publikum in ihre Phantasie-Welt einzulullen? Sie machen sich lustig über ihre "Gegner" und sie bedienen bewusst das Schubladendenken des Publikums (z.B. Pfarrer -> Kinderschänder, ÖVP -> Klientelpolitik, Reiche/Fleißige -> Schmarotzer, gegen Gesamtschule -> ewiggestrig, ...). Konservativen ist es nie gelungen, Schubladen in den Köpfen der Bevölkerung zu installieren (z.B Gewerkschaft -> Schmarotzer, ORF -> Manipulation, SPO -> Steuerverschwendung, Künstler -> Allimentierung, p.c. -> Faschismus, ...). Die Versuche der FPÖ wurden mittlerweile geschickt umgekehrt (z.B. Ausländer -> Sozialschmarotzer -> Nazi).

    Ein gutes Beispiel für die oben erwähnte "Taktik" ist der Artikel über den Bildungsweg der Katze, auch wenn er viel zu lang ist. Wir müssen viel mehr mit den gleiche Mitteln wie Linke vorgehen. Es darf aber nicht offensichtlich, plump, aggressiv oder brutal sein. Es muss mit der feinen Klinge geschehen. Nur kleine Andeutungen statt offen ansprechen, Schubladen müssen implizit statt explizit verwendet werden, niemals übertreiben!

    Bedenken Sie das Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Nicht alles auf Einmal erreichen. Weniger ist mehr.

    Ich bitte Sie, diese Punkte bei jeder Zeile, die Sie schreiben, bei jedem Handgriff beim Layout, bei allen Tätigkeiten zu berücksichtigen. Überarbeiten Sie die Rohversion der nächsten Ausgabe, indem Sie in die Rolle des Mannes von der Straße schlüpfen und jedes Wort dahingehend prüfen, ob es sicher keine Abwehrreaktion hervorruft. Nur so kann die Zeitschrift in der Zielgruppe b angenommen werden. Und nur so "aktivieren" sie die vielen vernünftigen Menschen in unserem Land.

    • Helmut Graser
      03. Juli 2011 23:47

      @Johann Glaser

      Vielen Dank für Ihre ausführliche und sehr fundierte Stellungnahme.

      Hier nur kurz der Versuch einiger Antworten.

      1 b

      2 ja

      3 stimmt, ist oft eine Gratwanderung, wird uns in Ausgabe 2 hoffentlich noch besser gelingen. Wachturm naja ;-)

      4 das ist uns klar und noch ein stück arbeit, nobody is perfect, steter tropfen ist auch ganz klar ...

      Wir sollten uns ausführlicher unterhalten: redaktion@conwutatio.at

    • Erich Bauer
      04. Juli 2011 13:41

      MANÖVERKRITIK

      Johann Glaser hat sehr recht.

      Bei der Verteilung meiner derzeitigen Exemplare habe ich mir überlegt, wie ich den Streuungsverlust so gering wie möglich halten kann. Ich habe mich daher entschieden diese Zeitung vorwiegend an KMUs abzugeben. Meine persönliche Erfahrung dabei war überraschend gut. Ich habe dabei den Eindruck gewonnen, daß diese "Klientel" wie ein Verdurstender darauf wartet, daß irgendwo ein Gedankenstrohhalm gereicht wird, der nichts mit "Kammeraktivitäten" zu tun hat. Etwas, was weitgehend deren Sicht der Dinge bestätigt...

      1b) KMUs wären meinem Dafürhalten nach eine Untergruppe der erwähnten Zielgruppe.

      2) Was die "Wirkung" betrifft, so glaube ich, daß es nicht unbedingt die Aufgabe dieses Zeitungsprojektes sein kann, etwas zu "aktivieren". So etwas wollen Parteizeitungen bis zum Erbrechen. Diese Zeitung sollte sich, meiner Meinung nach als "Sprachrohr" für NICHTLinke versuchen.

      3) Erscheinung. Bei der Empfängeradresse will man informiert werden. Wenn auf der Titelseite ein Bericht über "Die Steuereintreiber" angekündigt wird, sollte man diesen Titel auch unter "Die Steuereintreiber" auffinden können. Als Empfänger erwarte ich mir, daß ich eine Reportage über die Erlebnisse, die ein Steuereintreiber so hat, informiert werde. z.B., wie es dazu kam, daß die Kinderjausenpackerl mit dem inkludierten Cola aus den BILLA Regalen "rausfielen". Das heißt, Bericht und Meinung dazu sind strikt zu trennen. Was man in weiterer Folge unbedingt vermeiden muß, wie Johann Graser richtigerweise sagt, ist, mit den Nimbus einer "Sekte" punziert zu werden.

      4) Methoden. Der "niederschwellige" Einstieg ist sicher ein nicht unwesentlicher Punkt, um den "Alltagsmenschen" zu erreichen. Wenn jemand mit dem "Standard" herumläuft, wird er reflexartig als etwas "schubladisiert", was er gar nicht sein muß. Ebenso, wenn jemand sich ins "Heute" vertieft. Das "Zwischending" zu kreieren, wäre eine Herausforderung an der auch ganze "Art-Directors"-Abteilungen wahrscheinlich noch länger ergebnislos "kiefeln". Es ist sicher nicht unrichtig, daß Hochglanzprodukte etwas signalisieren, was beim "Alltagsmenschen" eine unbestimmte "Schwellenangst" hervorruft. Daß wir mit den gleichen "subtilen" Mitteln wie die "Linke" vorgehen sollten, überzeugt mich nicht so sehr. Ich fürchte, dafür wird die Zeit ein bißchen knapp. Niemand kann ALLES machen. Wenn irgendwelche "Nebenprodukte" zusätzlich inspiriert werden und auf der "subtilen Schiene" fahren, ist das für das Gesamtprojekt ganz sicher nützlich.

      Ein unabhängiges Druckwerk will in erster Linie informieren. Geist und Seele stecken dahinter. Wenn wirklich ehrliches Engagement dahinter steht, wird es für den Leser sichtbar. Layout, Erscheinungsbild sind dann eher sekundär. Was nicht heißt, sich nicht ständig verbessern zu wollen. Eine Grundvoraussetzung für eine Informationszeitung ist:

      1. Ein ARCHIV (Eine Zeitung ist so gut wie das Archiv)
      2. UMBRUCH (z.B. Thema, Gesellschaft, Meinung, Kultur, u.v.m.... am festen Platz)
      3. VERTRIEB (Auch mit 2000-Auflage kann man an Verschleißstellen präsent sein. Rest Direktbeschickung)

      Ohne zu demotivieren, im Gegenteil, aber das ARCHIV verlangt bereits eine Fulltimeposition.

      DIE GANZ ANDERE MÖGLICHKEIT

      ECHO versteht sich und deklariert sich als Meinungs-, Kolummnen-, Essay- und Feuilletonzeitschrift. Und zwar als ECHO-INKORREKT... Als eine Zeitung gegen den "Genderei", p.c. und "Quoterei" Mainstream. Die "Linke" wird es schwer haben diese Zeitung zu "schubladisieren" (hängt natürlich von der Autorenauswahl der Redaktion ab). Das ARCHIV ist dann eher Sache der Autoren (wenn auch die Redaktion eines hätte, wär's auch nicht schlecht). Der UMBRUCH könnte auskommen mit: Inland, Ausland, Europa, Gesellschaft. Der VERTRIEB sollte dann jedenfalls auch über die Verschleißstellen erfolgen (Verkaufszeitung).

      Die Zielgruppe sollte jedenfalls auf Blogs, wie Unterberger, Ortner, pi, ef uvm., hingewiesen werden. Denn viel zu WENIGE kennen diese Blogs. Außerdem denke ich, daß ein Bedarf an einer "Meinungszeitung" da ist. Selbstverständlich sollte auch dem "Leserbrief" (vglb. dem Posting) breiter Raum gewidmet sein.

      Das Ganze wäre angelehnt an das Erfolgskonzept "Unterberger". Das "Tagebuch" ist eine Kolumne, nicht mehr und nicht weniger. Und der Erfolg gibt "Unterberger" recht. Wenn der eine oder andere Poster sich darüber mokiert, daß es zuwenig "informativ" ist, so hat dieser Zeitgenosse so gut wie gar nichts über Journalismus kapiert. Denn eine Kolumne ist eben kein Bericht...

      Das sind meine Gedanken zu unserem gemeinsamen Projekt. Sollte ich irgendjemand „nahegetreten“ sein, darf ich versichern, dass man das auch mit mir machen kann. Gründe gibt es immer genug…

    • Helmut Graser
      04. Juli 2011 19:11

      @Erich Bauer

      Danke! Auch wir sollten wieder ausführlicher reden, die Gelegenheit dazu werden wir finden ...

      Das sind ebenfalls sehr valide Punkte und Ideen!

    • Brigitte Imb
      04. Juli 2011 20:00

      Sehr konstruktive Kritik, danke, die unbedingt zu beachten ist, sollte es zu einer 2. Ausgabe kommen, die ich eigentlich sehr befürworten würde.

      @Johann Glaser,

      Sie sind herzlich eingeladen zur Mitwirkung.

    • contra
      04. Juli 2011 23:02

      Das Wichtigste bei all diesen Überlegungen hier, wurde wieder einmal außer Acht gelassen:

      Wer wird in Zukunft eine regelmäßig erscheinende Ausgabe dieses ECHOs FINANZIEREN?

      Denn vorerst war ja nur diese eine Ausgabe geplant und wurde quasi von den "Herausgebern" finanziert.

      Soll es womöglich dabei bleiben? *staun*

    • Helmut Graser
      04. Juli 2011 23:48

      @contra

      Wir. Der Weg ist das Ziel.
      Machen Sie mit?

      redaktion@conwutatio.at

      PS: Sie haben natürlich vollkommen recht und darüber muss man ausführlicher nachdenken und das Ganze dann entsprechend organisieren und aufstellen ...

    • Helmut Graser
      05. Juli 2011 22:50

      Nachtrag (um korrekt und vollständig zu sein): Wir + Werbeeinnahmen (aber ohne direkt oder indirekt mit Steuergeld finanzierte Werbeeinschaltungen) ...

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 16:08

      @ Helmut,

      da ich aufgrund abnehmender Jugendlichkeit nicht mehr ganz so viele High-Heels tragen kann, bleiben mir einige "Cents" übrig um in eine Zeitung zu investieren.

      Womöglich geht´s anderen ehemaligen "High-Heelerinnen" ebenso und sie unterstützen unser Projekt. *lol*

    • Undine
      06. Juli 2011 20:30

      @Johann Glaser

      Ihre Kritik finde ich sehr berechtigt, da Sie mit wirklich guten Ratschlägen aufzuwarten haben. Zu lange Artikel---da gebe ich Ihnen sehr Recht---zumal, wenn sie rein optisch zu wenig gegliedert sind, machen wenig Lust zu lesen. Lange Absätze können abschreckend sein. Zu bedenken ist natürlich, daß wir alle keine "Zeitungsprofis" sind. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

    • terbuan
      06. Juli 2011 20:54

      Johann Glaser
      Auch von mir herzlichen Dank für Ihre konstruktive Kritik und wertvollen Anregungen.

      Dieses Zeitungsprojekt war ein einheimlich spannender gruppendynamischer Prozess, welcher, aus einer spontanen Idee geboren und mit Hilfe eines genialen "Chefredakteurs" und vieler hier nicht genannter Helfer realisiert werden konnte!

      Man muß sich vorstellen, hier ist ein Team entstanden, dessen Teilnehmer sich teilweise noch gar nicht persönlich kennen, nur das Forum Unterberger hat sie vereint!

      Das größte Problem bei der Realisierung Ihrer sehr guten Vorschläge wäre natürlich die Finanzierung einer entsprechend hohen Auflage! Wir möchten in kleinen Schritten vorwärts kommen und die Qualität steht dabei im Vordergrund und diese ist zweifellos nicht billig.

      Herlichen Dank und freundliche Grüße,
      terbuan@aon.at
      D

    • Johann Glaser (kein Partner)
      10. Juli 2011 22:04

      Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen zu meinem Beitrag. Es freut mich, dass meine Vorschläge tatsächlich Anklang finden, und nicht nur Hirngespinste von mir sind. :-)

      Kurze Antworten auf einzelne Punkte:

      @Helmut Graser: Ich habe Ihnen soeben eine EMail geschickt.

      @Erich Bauer: Ihr Vorschlag, dass ECHO ein Sprachrohr für Nicht-Linke sein soll, ist in gewisser Hinsicht ein Plädoyer für die Zielgruppe 1a, und nicht 1b.

      Ein Sprachrohr schließt die Zielgruppe 1b eigentlich nicht aus, allerdings auch nicht wirklich ein. Es besteht (in meinen Augen) die Gefahr, dass sich über die Zeitschrift viele bereits tief involvierte Leute gegenseitig darüber unterhalten, wie schlecht "die Welt da draußen" ist, und dass sie dabei ganz zufrieden sind, dass dieser eingeschworene Kreis so gut zusammenhält. Aber ohne dass (merklich) neue Leute involviert werden. Nett, aber schade um die Energie, finde ich.

      Mein Beitrag sollte eines ganz klar darstellen: Ich finde es am wichtigsten, die Missstände in unserer Gesellschaft an all jene Leute zu kommunizieren, die sie bisher noch nicht wahrgenommen haben. Es geht darum, sie vom noch-nicht-beachtet mitten ins Bewusstsein dieser Leute zu rücken.

      Und um möglichst viele von den potentiell ansprechbaren Leuten auch wirklich anzusprechen, müssen alle unnötigen Hürden, die wir uns selbst dabei in den Weg stellen, abgebaut werden. Und auch hier geht es wieder um die Wahrnehmung: Mein Beitrag soll diese versehentlich aufgebauten Hürden vom noch-nicht-beachtet mitten ins Bewusstsein der Redakteure und Mitarbeiter von ECHO rücken.

      @Terbuan: Sie sprechen an, dass meine Vorschläge Probleme mit der Finanzierung machen würden. Eigentlich sind meine Vorschläge völlig unabhängig von der Auflage. Sie haben nur (hoffentlich) den Effekt, die Anzahl der Leser zu erhöhen. Und um die so gestiegene Nachfrage zu bedienen, müsste die Auflage steigen. Aber bei Interesse könnte man die Zeitschrift ja statt in Papier auch als PDF weiterempfehlen. Und das kostet nichts (wenn der Server kein Upload-Limit hat). Dann bräuchte die Papier-Auflage nicht erhöht werden.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2011 18:01

      Johann Glaser,

      Ohne mich jetzt an "Begriffe" festkrallen zu wollen, möchte ich doch festhalten, daß das "NICHT-Linke" meiner Ansicht nach sehr wohl die "1b" betrifft. Das Problem der "1b" scheint ja eher zu sein, daß sie keineswegs RECHTS punziert werden möchte. Verständlicherweise. Denn das ist die "1b" nicht. Der "allgemeine Nonsens" verbreitet nämlich, durchaus erfolgreich, daß, wer nicht LINKS ist, eben RECHTS sein MUSS... Und hier muß die Differenzierung stattfinden und auch bewußt gemacht werden. Die Aufgabe und Herausforderung ist, daß dies, nicht zuletzt, die "1b" Stammtische "überfliegen" soll...

      Wie geht das? Nun, so ganz sauber wird man dabei nicht bleiben können. Aber, in jene ekligen Schmutzkübel, wie die "Systemprofiteure", wird man ganz sicher nie greifen müssen. Nur mal so aus dem Ärmel geschüttelt:

      "GrasGRÜN erhält Auftrag für Sexspielerzeugung"
      "Bundeshymne mit Binnen-I gesungen"
      "Mit den Waffen ihres Mannes. Rauch-Kallat lädt durch"
      "Nur noch Fußgägner ohne Helme"

      Wie das dann geschieht ist mir persönlich einerlei. Ich finde nur es ist sehr wichtig zum "Stammtischthema" zu werden. Ich habe jedenfalls keine so starke Hoffnung, daß die "1b", über mittelfristig, das Internet für Informationen nützen wird wollen.

    • Helmut Graser
      11. Juli 2011 21:27

      @Johann Glaser

      Danke für Ihre Nachricht. Ich habe geantwortet und freue mich auf nächste Schritte.

      @Erich Bauer

      Ein gelungener und treffender Vergleich, den ich aus meiner Beobachtung bestätigen kann. Es gibt sehr viele eigentlich "bürgerliche", "sparsame", "konservative" Leute, die es tunlichst vermeiden, sich (a) mit Politik zu beschäftigen und (b) auf keinen Fall als "rechts" punziert werden möchten.

      Wenn es gelingt, diese sehr breite Masse zu bewegen, kann man fast gar nicht verlieren. Es ist eine herkulische Aufgabe, aber über die Schiene "Print" könnte man es versuchen. Nur über das Internet geht das nicht.

    • inge schuster
      16. Juli 2011 15:00

      Lieber Herr Glaser,

      Im Namen meines Katers Shiva möchte ich Ihnen für das ihm gespendete Lob herzlichst danken! Er geht nun mit Stolz geschwellter Brust einher, hat mich aber gebeten, ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß er (im Prinzip) männlichen Geschlechts ist. Ihr Kommentar bestärkt ihn auch in seinem fortwährenden Bestreben, nicht mit anderen literarischen Katzen - wie z.B. dem Kater Murr oder dem Gestiefelten Kater - in einen Topf geworfen werden zu wollen.

  60. Karl Rinnhofer
    02. Juli 2011 02:21

    Auch ich schließe mich der Gratulation an: Steuerzahler haben keine Lobby - mit - allerdings unterschiedlichem Schwerpunkten - in keiner Partei, da diese tendenziell „Spielraum zum Verteilen der Mittel nach ihren Vorstellungen oder schlicht zu „Wählerkauf“ behalten“ und deswegen die verfügbaren Mittel maximieren wollen. Eine Verkleinerung des zu vergebenden Kuchens wäre demnach Kastration eigenen Machtanspruchs.

    Dem entgegenzusteuern, bedarf engagierte Bewusstseinsarbeit in engagierten Bürgerinitiativen, die sich möglichst über die Ziele einig und auch fähig und gewillt sind, „mit EINER Stimme“ zu sprechen.

    Möge notwendiger Aufbau von Vernetzungen ähnlicher Initiativen nicht durch allfällige persönliche Animositäten gehemmt sein, die jeden nachhaltigen Erfolg von Bewusstseinsarbeit, die sich von gegen den längst pervertierten Mainstream richtet, verhindert und Anstrengungen selbst bei reinen Motiven wirkungslos verpuffen lässt.

    • Helmut Graser
      02. Juli 2011 22:43

      @Karl Rinnhofer,

      Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit auch gerne bei allen, die uns bislang ein sehr erfreuliches und positives Feedback übermittelt haben.

      redaktion@conwutatio.at

  61. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    01. Juli 2011 16:20

    Gute Idee, durch die politisch eindeutige Schlagseite aber falsch umgesetzt. Engangieren Sie Sich doch lieber in der ÖVP, meine Damen und Herren, da können Sie vielleicht was von innen heraus verbessern.

    • Die Rote Melone
      01. Juli 2011 20:57

      Die Autoren sind alle verkappte Schwarze? Danke lieber Schnabeltierfresser, dass Sie denen die Maske so schnell heruntergerissen haben. Gottseidank haben wir hier so Leuchten wie Sie, sonst würden wir hier noch ewig im Dunkeln tappen.

    • brechstange
      02. Juli 2011 08:47

      @Rote Melone

      Wissen Sie, in den Augen des Schnabeltierfressers darf sich die Gruppe der Menschen, die offenbar nicht blind linxlink nachlaufen, nicht engagieren.
      Den Vorwurf, den er immer wieder gegen den Unterberger-Blog vorbringt, nur der eigenen Klientel zu dienen, gilt eben nur für seine Person und Gruppe.

    • inside
      02. Juli 2011 12:56

      Schnabeltierfresser

      Liebe Frau Marek!

      Unter Ihnen zum Beispiel? Nein Danke!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Juli 2011 12:17

      Wieso verkappt? Ich bin nur überrascht, wie man es im Heft hinbekommen hat, die Schwarzen gerade bei DIESEN behandelten Themen so gut wegkommen zu lassen.

    • brechstange
      03. Juli 2011 12:42

      @schnabeltierfresser

      Aus Ihrer Argumentation erkennt man eindeutig, wie manipuliert inzwischen Menschen sind. Lesen Sie die Artikel einmal wirklich wertfrei, vielleicht können Sie das eine oder andere für sich erkennen.

  62. Observer
    29. Juni 2011 19:01

    Nicht nur ÖSTERREICH, HEUTE und KRONE werden mit halb- und ganzseitigen Inseraten von Ministerien beglückt. Auch auf andere Zeitrungen (z.B. Standard und Presse) wird nun das Füllhorn - wenn auch in bescheidenerem Rahmen - ausgeschüttet.

  63. Richard Mer
    29. Juni 2011 18:10

    Graulation zu dieser schönen Initiative. Vielen Dank!

  64. Steuerzahler (kein Partner)
    29. Juni 2011 14:15

    Man merkt sehr deutlich woher diese Initiative kommt. Konkrete Verbesserungsvorschläge kommen nicht, stattdessen eine Ansammlung von Gesudere, Polemik und Halbwahrheiten.
    Das war zu erwarten, ist aber schade, zumal einige der Themen (undurchsichtige Subventionen usw.) durchaus wichtig sind und in das Blatt an sich offenbar einiges an Energie gesteckt wurde. Das Layout ist gelungen, auch die Auflagenanzahl ist für so ein Werk nicht übel. Leider bleibt es beim schönen Schein, Wut alleine reicht eben nicht. Mit den Gesellen die da mitschreiben wird das wohl auch kaum mehr werden, insofern vergebliche Mühe.
    Statt an konkreten Dingen zu arbeiten bzw. sie zu thematisieren, wird die ach so verdorbene Welt mit einem Suderbombardement überzogen.
    Alleine die Aussage der Diskriminierung von Steuerzahlern ist lächerlich. Steuerzahler werden vielleicht übermäßig belastet, meinetwegen ausgesackelt o.ä. aber sicher nicht diskriminiert. Man sollte nicht vergessen, dass man als Steuerzahler deswegen (viel oder wenig) abgibt, weil man etwas hat. Mit dem polemischen Geraunze macht man sich bestenfalls lächerlich.

    • brechstange
      29. Juni 2011 15:39

      Besser lächerlich machen und Tun, als Nichtstun und sudern. Aber ja, mit Nichtstun kann man nicht kritisiert werden, nicht anecken, man kann richtig toll in aller Anonymität sudern. Gratulation zu Ihrer Entscheidung, Herr Steuerzahler.

    • Celian
      29. Juni 2011 16:35

      Die Linke will von anderen immer nur Patent-Lösungen für das Schlamassel, das sie selber angerichtet hat. Wie wärs mal mit selber Nachdenken? Aber dafür reicht es ja nicht. Es reicht ja nicht einmal für eine gesittete Parlamentsdebatte. Die linken Kawall-Schanis schaffens gerade mal bis vors Parlament, um ihre Demo-Shows abzuziehen. Das ist lächerlich.

    • terbuan
      29. Juni 2011 17:38

      at brechstange & celian und alle "Gesellen", die da mitgeschrieben haben:
      Ich bin mir ziemlich sicher wer hinter diesem Nick steckt, ein beleidigter Blockpopulist, dessen Sudereien immer mehr ins Leere gehen.
      Aber wie habe ich heute schon einmal festgestellt:
      "Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung!"

    • Brigitte Imb
      29. Juni 2011 17:54

      Auch schlechte Kritik kann Werbung sein.

      Das ist ein Spaß!

    • Alexander Renneberg
      29. Juni 2011 18:09

      @steuerzahler: phaidros, bist du´s?

    • terbuan
      29. Juni 2011 18:23

      Nein, A.R.,
      ganz sicher nicht, ich denke da einen ganz anderen Partner-Poster!

    • Alexander Renneberg
      29. Juni 2011 20:12

      terbuan, bin kommende woche "eh" in sbg. vielleicht geh ich mal ein bißl spzieren.
      im chiemseehof!
      vorzugsweise.

    • terbuan
      29. Juni 2011 20:48

      Geh lieber ins Tomaselli ;-)

    • Celian
      29. Juni 2011 21:22

      terbuan,

      ich habe nicht die leiseste Ahnung wer das ist und es ist mir auch wurscht.

    • terbuan
      29. Juni 2011 21:48

      Celian,
      mir ist es auch völlig wurscht, einer von den ewigen Stänkerern, wie wir ja einige im Forum haben. Und mein Verdacht ist auch genauso wurscht, es fallen eben bisweilen gewisse Ähnlichkeiten in der Argumentation auf, aber egal,
      es macht Spaß, habe bisher nur positive Reaktionen bekommen, im Freundes- und Bekanntenkreis!

    • Alexander Renneberg
      29. Juni 2011 22:21

      terbuan, der chiemseehof ist das regierungsgbäude des landes sbg. da sitzt die burgstallerIn, und so. ;-)

      das tomaselli ist zur turifalle geworden, aber es gibt ja zum essen noch immer die blaue gans, das gwandhaus, die von mir sehr geschätzte riedenburg, das pfefferschiff, das magazin, das zoss, nach dem festspielhaus das triangel.....
      und wenn man es ganz bodenständig will: der husarenwirt in anif.

    • Celian
      29. Juni 2011 23:36

      terbuan,

      Ähnlichkeiten in der Argumentation. Welche Argumentation frage ich, dummdreiste Unterstellungen sind das. Der sich Steuerzahler nennende Kobold behauptet nämlich, daß keine "konkreten Verbesserungsvorschläge kämen". Das stimmt ja sowas von gar nicht. Es gibt allein im "Schlaf weiter, Österreich"-Artikel zwei konkrete Vorschläge, was zu tun ist. Die kann man wohl kaum übersehen.

    • terbuan
      30. Juni 2011 07:30

      celian,
      Jetzt hat er die Aufmerksamkeit, die er gar nicht verdient, lassen wir es besser!
      renneberg
      Danke für die Tipps, das Pefferschiff schätze ich sehr, einer meiner Söhne wohnt in der Linzer Gasse, dort gibt es auch ein paar nette Lokalitäten!

    • Steuerzahler (kein Partner)
      30. Juni 2011 07:56

      Wow, ganze zwei konkrete Vorschläge - unglaublich. Aber suchen wir einmal diese Vorschläge.

      Dabei wäre es so einfach: Die Zentralbanken müssten nur die Zinsen so verteuern, dass es sich für die Banken nicht mehr rentiert, am Rohstoffmarkt zu spekulieren.

      Ja, so einfach wäre das, VWL für Suderberger... Wie weit müsste man die Zinsen denn verteuern, damit sich Rohstiffspekulation nicht mehr lohnt? Vielleicht fügen die werten Damen und Herren in die nächste Ausgabe eine entsprechende Rechnung ein. Wenn das schlüssig ist geht das große Heinzelmännchen in der Zentralbank sicher gleich zum grünen Zinshahn und dreht ihn ein bisschen auf. Mit Nebeneffekten ist in der binären Welt der Suderberger ohnehin nicht zu Rechnen, Komplexität ist eine linkslinke Erfindung.

      So nebenbei finde ich da wieder den üblich verklärten Blödsinn. Mit Ausnahme der Periode Schüssel wurden diese Schulden immer nur mehr. Und wodurch erkauft? Höchste Abgabenquote (aber sonst immer buhuu böse Steuern), Einmalerlöse durch Verkäufe (grundsätzlich ok aber wie das gelaufen ist wird ja immer noch aufgearbeitet) und zu guter Letzt hat der fesche KHG noch das Verkauft was alle als wahnsinnig solide erachten - Gold.

      Sonst habe ich gewisse Schwierigkeiten den zweiten konkreten Vorschlag zu finden. Vielleicht ist ja [...]und verloren, wenn nicht endlich eisern gespart wird. gemeint.
      Ziemlich konkrete Sache - eisern sparen. Wenn wir vom sparen sprechen sollten wir zuerst einmal bedenken, dass nicht nur die bösen Sozialisten Geld verpulvern. Hätte man sich darauf geeinigt könnte man eine ernsthafte Diskussion beginnen, von konkreten Vorschlägen ist man dann noch immer meilenweit entfernt.

      Tja sonst entwickelt sich der Beitrag wie immer. Kritik schweisst das Suderregiment nur noch enger zusammen, der Kritiker ist ohnehin ein Troll und der Renneberg versucht sich wie so oft in Selbstdarstellung. Seht her welche Lokale ich kenne und besuche! Es ist also nur logisch, dass eine Zeitung die gedruckte Fortsetzung der Zustände des Kommentarsystems ist. Das ist schade, weil dadurch wichtige Themen in die Raunzerecke gerückt werden.

    • Celian
      30. Juni 2011 08:20

      Gerade vorhin haben Sie behauptet, es hat keine Vorschläge gegeben. Und jetzt können Sie sie aus dem Ärmel schütteln. Wie geht denn das zusammen?

      Also doch ein Kobold, der hier nur Stunk machen will.

    • brechstange
      30. Juni 2011 08:36

      @steuerzahler

      Gut, dass Sie das Thema Goldverkauf ansprechen.

      In 20 Jahren reduzierten wir unseren Goldbestand um 388 t, das sind pro Jahr durchschnittlich 19,4 Tonnen.

      Der durchschn. Goldverkauf p.a. nach Regierungen betrug
      Regierung Vranitzky/Lacina 17,2 Tonnen
      Regierung Klima/Edlinger 31,8 Tonnen
      Regierung Schüssel/Grasser 17 Tonnen
      Regierung Gusenbauer/Molterer 8,7 Tonnen

      Daraus ist eindeutig zu erkennen, dass Klima/Edlinger, die größten Versilberer zum niedrigsten Goldpreis waren. Da war es nur logisch, dass ein Regierungswechsel dringendst notwendig war.

      Doch was noch wichtiger zu sehen ist, dass alle Regierungen, voran die sozialdemokratischen Regierungen, nichts dabei finden von der Substanz zu leben. Das muss man der Regierung Schüssel/Grasser aber lassen, Herr Steuerzahler, sie haben es wenigstens versucht, auch wenn man alles und jedes kristisieren und in den Boden stampfen möchte.

    • Alexander Renneberg
      30. Juni 2011 08:59

      steuerzahler, sagen sie uns: was macht sie zu so einem neidigen, mißgünstigen menschen?

    • Martin Bauer
      30. Juni 2011 09:09

      Steuerzahler

      In Anbetracht, dass Sie ein Schwarzer sind, geben mir Ihre Zeilen - hinsichtlich des Befindens der ÖVP - mehr als zu denken ....

    • phaidros
      30. Juni 2011 11:41

      @Renneberg: selbstverständlich nicht. Aber wie der Schelm denkt, so ist er, daher wundert mich die Frage nicht.

      Die Schäbigkeit, sie öffentlich zustellen, obwohl Du meine Mailadresse hast, richtet sich selbst.

    • phaidros
      30. Juni 2011 11:44

      (mein 11:41 bezog sich auf renneberg, 29.6. 18:09)

    • Alexander Renneberg
      30. Juni 2011 14:43

      phaidros,

      dass sie eher schmähbefreit sind erschließt sich durch ihre postings.

      "aber nehmen´s es nicht zu tragisch..."
      wir wissen eh, dass die es nicht waren.

    • phaidros
      30. Juni 2011 14:51

      Bemerkenswerte Reaktion, nachdem man gerade wieder einmal mehr öffentlich daneben gehaut hat. Aber wie der Schelm denkt, so ist er. daher wundert mich .... (Ui! deja vù!?)

    • terbuan
      30. Juni 2011 16:24

      Hier werden völlig unnötig alte Rechnungen beglichen und der Zahlkellner "Steuerzahler(-berater?)" lacht sich einen Ast ;-)

    • phaidros
      30. Juni 2011 16:50

      Ich habe keine Rechnung offen.

      Allerdings bin ich es leid, ständig aus derselben Ecke - Entschuldigung schon - präpubertär »angemacht« zu werden. Da auch ein Jahr lang Ignorieren beim vorliegenden Mindsetting keine Wirkung zeigte, kontere ich halt. Wenn Sie Ihren väterlichen Rat also bitte freundlich (vielleicht hinter den Kulissen) an den Absender richten wollen, danke.

    • terbuan
      30. Juni 2011 16:58

      Den Verdacht gegen phaidros habe ich umgehend zurückgewiesen! Alles klar?

    • phaidros
      30. Juni 2011 17:02

      Danke dafür. Das war auch gleich das Zweitbeste nach: keiner kommt auf die Idee so einen Kinderkram öffentlich auszusprechen. In diesem Sinne meine Bitte. Alles klar?

    • Alexander Renneberg
      30. Juni 2011 17:22

      Phaidros, ihr ständiges heulsusenartiges beleidigt sein nennen sie kontern?

      Das mag vielleicht bei den drei verbliebenen biö mitgliedern reingehen, sonst weniger.

      Leider sind sie nicht satisfaktionsfähig. Schad!

      P.s. Lesens das "echo" vielleicht hilfts.

    • phaidros
      30. Juni 2011 17:33

      Wie viele Leute Ihrer geistigen Flughöhe, Renneberg, verwechseln Sie das Weglassen von Beschimpfungen mit »nicht kontern«. Sie haben 5 davon in Ihrem so unglaublich überlegenem Repertoire: »Heulsuse«, »retardiert«, »sinnerfassend lesen«, »nicht satisfaktionsfähig« und »Sozialfall«.

      Aber nichts, was Sie sagen kann irgendetwas am Vergangenen ändern. Weder an Ihren Bauchflecks, noch an Ihren Arschbomben. Sie wissen das so gut wie ich. Und deswegen wird auch das miese Gefühl immer bleiben (das Sie sich vielleicht/vermutlich/wahrscheinlich gar nicht eingestehen).

      -oo-

    • Alexander Renneberg
      30. Juni 2011 17:59

      phaidros,

      jetzt haben`s doch tatsächlich fast das letzte wort gehabt.

      der einzige der einen bauchfleck gelandet hat z.b. mit dem biö waren sie. fast alle sind ihnen davon gelaufen.
      macht ja nichts.
      wir haben nur eine idee nicht weiterverfolgt weil sie nicht verfolgenswert war. also versuchens nicht anderen einen bauchfleck zu unterstellen wo keiner ist.
      aber wie sie selber schreiben, wie der schlem denkt so ist er.

      sie leben für solche dinge, andere sehen die dinge entspannt.

      phaidros, wären sie entspannt und nicht dermaßen schmäh & charismabefreit (nehmen`s das wort auf wenn´s mich das nächste mal versuchen anzugreifen) würdens nicht versuchen dermaßen schwach zu kontern.

      sie haben nicht mal terbuans posting komplett verstanden.
      macht nichts, in ihrem verschlüsselungs, geheimhaltungswahn, (phobie) haben sie verlernt "an schmäh zu haben."
      das ist meistens so wenn das eigenbild mit dem fremdbild nicht mehr korrespondiert.

      machens einfach einen punkt oder einen strich, sinnbefreiter als ihre psotings, phaidros, kann das auch nicht mehr sein und sie haben wenigstens einmal das letzte wort gehabt.
      oder melden´s sich wenn sie ihren schmäh wiedergefunden haben sollten.

      in diesem sinne noch einen schönen nachmittag!

    • phaidros
      30. Juni 2011 18:19

      »wir haben nur eine idee nicht weiterverfolgt weil sie nicht verfolgenswert war.«

      Ach so war das.

      Und was stört Sie dann so daran, dass wir diese Idee doch weiterverfolgen, dass Sie jetzt schon gut ein Dutzend Mal unsere Arbeit schlecht zu machen versuchen? Komisch, passt irgendwie nicht zusammen.

      Dieser (einmal mehr völlig entbehrliche) Diskurs begann (unprovoziert) mit einer schäbigen Verdächtigung von Ihnen, und hätte mit einer schäbigen Verächtlichmachung geendet, wenn ich - Asche auf mein Haupt - mir das hier hätte verkneifen können.

      Dass Ihr Zitat übrigens eine glatte, dummdreiste Lüge ist, wissen ohnehin alle die damals dabei waren.

    • Lisa
      30. Juni 2011 21:14

      @Alexander Renneberg

      Sie machen sich verdammt lächerlich mit Ihren merkwürdigen Angriffen auf @phaidros.

    • Eva
      30. Juni 2011 21:32

      Alexander Renneberg vermeint, @phaidros zu kennen; ich kenne ihn auch. Und weil ich @phaidros kenne, weiß ich, daß er so etwas Blödes einfach nicht von sich geben würde. Dieser Verdacht ist einfach beleidigend und dumm. Wenn Sie ein Hühnchen mit @phaidros zu rupfen haben, dann tun Sie das bitte außerhalb des Blogs. Ich weiß, daß phaidros keine Verteidigung nötig hat; er kann sich schon selbst verteidigen. Daß ich dies hier poste geschieht deshalb, weil Sie wissen sollen, daß solch kleinliches, kindisches Hickhack hier bestimmt nicht allgemein goutiert wird.

    • Helmut Graser
      30. Juni 2011 22:14

      @Steuerzahler

      Es ist aber bitte nicht die Pflicht der Steuerzahler und Bürger konkrete Verbesserungsvorschläge auf den Tisch zu legen. Noch dazu, wo eine Vielzahl von Vorschlägen (man denke nur an Verwaltungs-, Verfassungsreformvorschlägen und sonstige Konvente) seit Jahren bekannt sind.

    • Alexander Renneberg
      30. Juni 2011 22:55

      Eva und lisa, subjekte wie sie sind einfach putzig wenn sie versuchen phaidros auf kommando zu verteidigen.Alleine die postingzeiten sprechen bände. Aber ich habe hohen respekt vor Verliereren wie phaidros und ihnen.......
      Mehr als nett sind ihre kleinkarierten aufgeregten postings jedoch nicht.

      Schön, dass sie in ihrem kleingeistigen schrebergartenleben einen ängstlichen phaidros verteidigen.

      Sorry ein wenig mehr mut hätte ich ihm und seinen drei verbliebenen, peinlichen biö mitgliedern schon zugtetraut.

      Eva und lisa messen sie sich mit ihresgleichen kleingeistern. Passt besser zu ihnen. Da haben sie wenigstens die chance zu gewinnen.

      Eine gute nacht wünsche ich phaidros und seinen drei verbliebenen mitgliedern.

      Nehmen sie es nicht gram, dass sie in der welt der bürger nicht ernst genommen werden.

    • terbuan
      01. Juli 2011 07:40

      Helmut,
      danke und nur noch ein Satz:
      Es gibt konstruktive und destruktive Kritik, der "Steuerzahler" betreibt letztere und disqualifiziert sich damit von selbst!

    • phaidros
      01. Juli 2011 07:52

      Ein ganz herzliches "Danke", an beide Damen!

      Dank auch an renneberg für das neuerlich unverhoffte Scheinwerferlicht auf die BIÖ. Mein Apell an den Leser lautet: bitte glauben Sie mir nicht! Überzeugen Sie sich selbst, dass renneberg einen ganz wichtigen und mutigen Beitrag zur Internethygiene leistet, indem er uns laufend unprovoziert herunterputzt. Begutachten Sie die hilflose Stümperhaftigkeit unserer irrelevanten Tätigkeit unter http://www.biö.at . Danke!

      Aber ernsthaft: insbesondere unsere Positionspapiere halten wir für einen Kern unserer Tätigkeit. Derzeit bereiten wir das Thema "Wirtschaft" vor, und werden demnächst damit erscheinen können!

      Herr Graser: Da haben Sie einerseits ganz recht. Und ich stehe auch nicht an, Ihnen öffentlich (per Mail hatte ich bereits) zum Erscheinen zu gratulieren!

      Bedenken Sie aber bitte zweierlei: "steter Tropfen höhlt den Stein" wurde irgendwo geschrieben (ich dachte, hier, finde es aber nicht mehr), aber ein Tropfen höhlt gar nichts. Die wichtigste Phase, nämlich Folgenummern, steht dem Echo erst bevor - die besten Wünsche dazu!

      Und zweitens: mit Unmutsäußerungen allein weiß die Politik bestens umzugehen! Wenn man die Bürgerbewegung nicht mehr leugnen kann, dann lobt man sie. Verteilt vielleicht sogar Verdienstorden, bittet an Gesprächstische, macht Kinkerlitzchenzugeständnisse ... und lässt so alles im Sande verlaufen.

      Diese Technik ist auf direktem Wege nicht zu kontern.

      Daher glaube ich nicht, dass Forderungen an die Politik zu etwas führen. Aber auch nicht, dass Unmutsäußerungen zweckdienlich sind. Denn Unmut zu kanalisieren kann zu nichts anderem führen als aus-dem-Ruder-Laufen und Sachbeschädigung, wie man am jüngsten Beispiel Griechenland sehen kann. Oder Frankreich vor gar nicht allzu langer Zeit. Beschädigung von Privateigentum ist sowieso das letzte, aber auch "öffentliches Gut" zu beschädigen nützt den Demonstranten in der verzweifelten Schuldensituation, in der Griechenland steckt - nichts!

      Das einzige, das die Politik zu Bewegung veranlassen kann ist, Ihnen Angst vor Stimmverlust zu bereiten. Und daher ist Aufklärungsarbeit so wichtig und bietet langfristig die einzige Erfolgschance (und das heißt: nicht mehr als Chance, nicht Garantie).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      01. Juli 2011 07:57

      ('tschuldigung, hatte sich überschnitten)

      terbuan, lesen Sie nochmal: "..schade, zumal einige der Themen (undurchsichtige Subventionen usw.) durchaus wichtig sind und in das Blatt an sich offenbar einiges an Energie gesteckt wurde. Das Layout ist gelungen, auch die Auflagenanzahl ist für so ein Werk nicht übel. Leider bleibt es beim schönen Schein, Wut alleine reicht eben nicht."

      Ich finde das keineswegs nur destruktiv. Man sollte Kritik auch auf Gehalt untersuchen und annehmen können.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Martin Bauer
      01. Juli 2011 08:01

      terbuan

      Allein, dass der Steuerzahler nicht auf die an ihn (vergessen wir bitte den phaidros renneberg satisfaktionsunfähigen Kleinkrieg :-) ) gerichteten Kommentare reagiert, bestätigt meinen Verdacht Richtung Salzburg.

      Und damit von meiner Seite aus: finito, basta, aus ....

    • phaidros
      01. Juli 2011 08:15

      Herr Bauer: "renneberg - phaidros", wenn ich höflich ersuchen dürfte. Ich möchte da bitte nicht als Erster genannt werden, danke.

    • Erich Bauer
      01. Juli 2011 08:21

      Im Ortner-Blog wird diese Zeitung bereits unter "Bürger schreiben für Bürger" erwähnt und der Link reingestellt. Darum geht es. Es braucht kein "Qualitätsgeschwurbel". Dafür ist eine solche Aktion auch gar nicht gedacht. Es ist der Kieselstein, der in den See geworfen wird...

    • phaidros
      01. Juli 2011 08:26

      ... eine kleine Welle schlägt, versinkt und unauffindbar verschwindet.

      Nein, Herr Bauer, der Meinung bin ich nicht. Nur der stete Tropfen höhlt den Stein!

      Damit will ich keineswegs irgendetwas schmälern! Im Gegenteil: der Start war optimal, nochmal Gratulation dazu! Und jetzt: dran bleiben! Von uns die besten Wünsche dazu!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      01. Juli 2011 08:44

      phaidros,

      Naja... dann sind Sie halt nicht dieser Meinung...

    • Steuerzahler (kein Partner)
      01. Juli 2011 16:43

      Na bist du narrisch, schon zerfleischt sich die Meute selbst, mit ein Grund für die voraussichtliche Erfolglosigkeit. Lustig, war aber gar nicht beabsichtigt.

      Dem Renneberg sie gesagt, dass er Kritik an permanenter und penetranter Selbstdarstellung nicht mit Neid verwechseln sollte. Worauf sollte ich neidig sein? Auf den Besuch von Lokalen in Sbg? Naja...

      Der Bauer gefällt mir auch, weil ich auf seine Vorwürfe nicht eingehe bin ich der für den er mich hält - wer auch immer das sein mag. Logik dürfte nicht seine Stärke sein, schließlich wäre es doch ein Leichtes abschlägig zu antworten. Aber ich schulde Ihnen tatsächlich eine Antwort oder besser tiefen Dank. Ich war schon ein Linkslinker, Rotgrüner, bezahlter Löwelstraßenposter usw.
      Sie haben mich nun zum "Schwarzen" geadelt - Danke!

    • Helmut Graser
      01. Juli 2011 16:50

      @Steuerzahler

      Auch Ihnen dürfte es einfacher fallen, in seichte Polemik zu verfallen, als fundierte Kritik zu üben. Wo bleiben Ihre Antworten auf die Repliken von Brechstange und celian?

    • Helmut Graser
      01. Juli 2011 21:21

      @phaidros

      Danke. Die Wege mögen unterschiedlich sein, die Ziele sind gleich. Ebenfalls viel Erfolg!

  65. Wertkonservativer
    29. Juni 2011 13:42

    Wie immer die Kraftfelder in diesem A.U.-Forum auch verlaufen: diese begrüßenswerte und gutgelungene Aktivität wurde ja - nicht nur indirekt - als Folge der vielen Diskussionen hier, von einigen verdienstvollen Wutanten geplant und nun auch realisiert.
    Dem Echo-Team wünsche ich viel Durchhaltekraft und einen genügend Elan-Polster für die künftigen Ausgaben: ich habe jahrzehntelang Periodika für Jugendorganisationen, Partei- und "bürgerliche" Bürgerinitiativen geschriftleitert, und weiß daher, wieviel Atem man für derlei "Hobbies" benötigt.

    Alles Gute!

    • Wertkonservativer
      29. Juni 2011 13:44

      Erstens:
      ...einen genügenden Elan-Polster ..
      und, zweitens:
      (mailto: gerhard@michler.at)

  66. Neppomuck (kein Partner)
    29. Juni 2011 10:23

    „Gratis“, sowohl in diesem Zusammenhang wie auch in allen anderen, heißt niemals „kostenlos“.
    Ähnlich wie „vergebens“ nicht „umsonst“ bedeutet. *

    „Geschenkte“ Zeitungen kann man sich allerdings wirklich schenken.
    Der Sinn des Spruches „Was nichts kostet ist auch nichts wert“ trifft hier übrigens überdeutlich zu.

    Man braucht sich nur die Art der Entsorgung dieser gedruckten „Gehirn-Tenside“ anzuschauen.
    Außerdem werden nicht nur die „umsonst“ (*) abgegebenen Medien von der „öffentlichen Hand“ (oder sollte es „Pfote“ heißen?), also den Steuerzahlern, alimentiert.
    Ein Blick in das auflagenstärkste Printmedium in Ö. würde genügen.

    • Johann Scheiber
      29. Juni 2011 13:35

      Mannen und Frauen, wenn schon und wirklich emanzipierte, keine Quotentussis!

  67. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. Juni 2011 07:40

    Klar, lasst Unterberger und seine Mannen machen, dann kommt endlich wieder die Umverteilung von Rot nach Schwarz. Und alles wird gut. :)

  68. libertus
    29. Juni 2011 05:33

    Nun wird klar, was mit "Umverteilung von oben nach unten" gemeint ist = nämlich vom Steuerzahler unten zu den Parteien und Medienmogulen nach oben.

    Endlich gibt es einen Anlauf der "Unterdrückten", diesem "Diktat" zu entrinnen; möge die Übung gelingen!!





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