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Fischlers sinnloser Kampf

Franz Fischler wird also nicht Chef der FAO, der UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung, sondern ein Brasilianer. Das spricht zwar nicht grundsätzlich gegen Fischler, aber sehr gegen die EU. Und für die Naivität aller jener, die ihn aufgestellt haben.

Denn es war mehr als naiv zu glauben, dass irgendein Kandidat aus der EU ausgerechnet den Bereich Landwirtschaft im globalen UNO-System übernehmen kann. Bilden die Europäer in der UNO ja nur eine kleine Minderheit. Die EU-Landwirtschaftspolitik mit ihren hohen, wettbewerbsverzerrenden Subventionen ist in der ganzen Welt, vor allem der Dritten verhasst. Noch mehr als bei den geduldigen europäischen Steuerzahlern.

Und Fischler steht nun einmal als Symbol sehr direkt für diese Landwirtschaftspolitik, hat er doch die letzte Reform zu verantworten gehabt. Diese ging zwar prinzipiell in die richtige Richtung, war aber angesichts der europäischen Machtverhältnisse viel zu zaghaft. Notgedrugen, denn insbesondere Frankreich würde eher aus der EU ausscheren, als eine Beschneidung seiner Bauern hinzunehmen.

Wenn das durchschnittliche Einkommen eines österreichischen Bauern zu zwei Drittel aus (überwiegend europäischen) Steuergeldern kommt, wenn die EU mehr als 42 Prozent für direkte und getarnte Agrarausgaben aufwendet, dann ist das Ergebnis klar: Vor allem die Bauern der Dritten Welt werden dadurch in Grund und Boden konkurriert. Müssten die EU-Agrarpreise hingegen ohne Subventionen auskommen, dann würde das den schmerzhaften Strukturwandel in Europa noch einmal beschleunigen.

Dann würden sich aber die armen Länder in Übersee – ohne teure Entwicklungshilfe! – landwirtschaftlich und sozial viel besser entwickeln können. Ihre Bauern wären auch ohne Großtechnik auf Grund der niedrigen Löhne und des meist günstigen Klimas konkurrenzfähig. Sie müssten nicht in so großer Zahl die Dörfer verlassen und könnten ihr eigenes Land ohne Importe aus Europa ernähren. Ja, sie könnten sogar exportieren.

Die europäische Agrarpolitik scheint sich aber trotz aller Geldknappheit jeder Änderung zu entziehen. Wer aber glaubt, dass die Nichteuropäer diesen Egoismus unserer Bauern auch noch durch ein Avancement für einen der prominentesten EU-Agrarier belohnen würden, der muss schon ziemlich ahnungslos durch die Welt gehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 17:01

    Ach wissen Sie, Herr Dr. Unterberger, wenn ein 13ha-Betrieb pa 1500 Euro Betriebsprämie, ds 125 Euro im Monat bekommt, bringt das keinen Landwirt in der dritten Welt um.

    Wenn Agrarindustrien und Investmentgesellschaften, die Landwirtschaften auch wegen der Subventionspolitik und der Überschuldungen der Landwirtschaften übernehmen und die Märkte fluten, dann ist es wettbewerbsverzerrend.

    Beispiel: Bereits 1995 zum Zeitpunkt des österr. EU-Beitritts waren viele der größeren französischen Landwirtschaften von Banken übernommen. Auch das ist Teil der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Banken und Investmentgesellschaften haben ihre Kompetenzen mit Hilfe willfähriger, korrupter und dummer Politiker und Beamten eindeutig überschritten.

    Fischler ist Teil der Nomenklatura, die an wichtigen Positionen ungesunde Entwicklungen zuließen bzw. nicht eingriffen. Der Job war diesen Herrschaft eben wichtiger.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 17:31

    Und wer kämpft gegen Raiffeisen-Ware, Credit Agricole-Sümpfe in Frankreich, Parmalat in Italien, gegen die Fleischmafia in Argentinien, brasilianische Agrarindustrielle, amerikanische Grossbauern mit Flächen grössser als Niederösterreich und so weiter und so fort.

    Da lobe ich mir die österreichischen Kleinbauern mit deren Direktvermarktung - obwohl hier die EU auch schon schikanöse Auflage herbeigezaubert hat. Von diesen nimmt sicher niemand einem Dritteweltbauern einen Dollar weg.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 16:51

    Kandidaten aus Österreich scheinen im Moment nicht sehr erfolgreich zu sein.

    Liegt das vielleicht auch an dem derzeitigen, unfähigen Führungsduo Fischer/Faymännchen?
    Dann hat man sogar schon international erkannt, daß mit diesen beiden Politikern kein Staat zu machen ist!

    Damit macht es erst wieder Sinn jemanden aus unserem Land zu nominieren, wenn sich an der Spitze etwas geändert hat!

    P.S.: Dieser Beitrag kommt zwar vom Herzen, soll jedoch ein bißchen zur Auflockerung eines absolut zutreffenenden A.U.-Kommentars dienen, dem man fast nichts mehr hinzufügen muß!

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 22:50

    Grundsätzlich sollte sich jedes Land die Basisgüter an landwirtschaftlichen Produkten selbst schaffen - und nicht die Waren quer durch die halbe Welt - oder nur durch Europa - karren. Für Ausnahmen gelten andere Regeln - Feigen oder Datteln nach Österreich, zum Beispiel. Ist aber kein Muß - man kommt auch ohne diese Dinge 'gut über die Runden'.
    Das wäre aus meiner Sicht auch ein sinnvoller Beitrag für den Umweltschutz - direkt und indirekt: Belastende Transporte fallen weg und Länder, wo nichts gedeiht, die nicht einmal die Grundversorgung für alle Bürger sicherstellen können, dürften auch die Welt nicht mit unnötiger Überbevölkerung belasten.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 16:56

    Die Agrarförderung der EU führt zum Beispiel dazu, dass bayerische Milchkonzerne ihre Produkte um die halbe Welt nach Indien transportieren können und die dortigen Milchbauern in den Ruin stürzen, da sie mit ihren Preisen nicht mithalten können.

    Haben da unsere linken EU Vertreter kein schlechtes Gewissen? Wo bleiben die Bedenken und Sorgen? Wie schon im Beitrag angesprochen, vor den Franzosen kuschen sie alle.

    Oder die geförderte Fischerei-Industrie der EU: die Gewässer vor Westafrika werden leergefischt, die Lebensgrundlage der dortigen Fischer wird zerstört, die Afrikaner leiden Hunger und machen sich auf den Weg Richtung EU.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 16:58

    Trotz und wegen Berlusconi scheint Italien auf der Siegerstraße zu sein:

    1) Vorsitz der OSZE

    2) Vorsitz der EZB

    Und Österreich? Bedeutungslos wie seine Staatsmänner!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2011 23:06

    o.t.:
    was sich heute dieser kerl schilcher von der övp steiermark im fernsehen geleistet hat ist unglaublich.
    es ist zu hoffen,dass sich spindelegger diesen knülch nicht mehr gefallen lässt.
    hoffentlich ist das auch a.u. noch einen blog wert.denn ich schäume.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    28. Juni 2011 20:14

    Appropos EU:

    http://fakten-fiktionen.de/2011/06/28/die-eu-verschworung/

    "Im Jahre 1992 bekam ich als erster Zugang zu Geheimdokumenten des Politbüros und des Zentralkomitees – Dokumenten, die heute immer noch, 30 Jahre nach ihrer Entstehung, Verschlusssache sind. Diese Dokumente zeugen klar davon, dass der Plan, Europa von einem bloßen gemeinsamen Markt in einen Zentralstaat zu verwandeln, auf einer Vereinbarung zwischen linken europäischen Parteien und Moskau basiert. Er wurde als gemeinsames Projekt konzipiert, welches Gorbatschow „unser gemeinsames europäisches Haus“ nannte....."

  2. november (kein Partner)
    27. Juni 2011 19:33

    In der Landwirtschaft ist der Karren total verfahren. Nur aufgrund hoher Subventionen und des Protektionismus können die Bauern in Europa und Nordamerika überhaupt noch existieren. Und weil sie so brav sind, können sie ihre Überproduktion auch noch am Weltmarkt verscherbeln und die Bauern der Dritten Welt aus dem Markt drängen. Aber wenn es um die Frucht unserer Erde geht, verwischen die Grenzen zwischen Heimatverbundenen und (linken) Globalisierungsgegnern.

  3. socrates
    27. Juni 2011 13:28

    O.T. EU verbietet Klostersuppe!
    In F große Aufregung: Hier gibt es verschiedene Organisationen, die Lebensmittel an Arme abgeben (z.B. Resto du coeur). Das wird jetzt von Brüssel veboten. Die P.C. Führer denken nur ans Verdienen. Wenn Menschen der Hungertod droht, muß die Allgemeinheit bei ihnen kaufen. Auch wir haben solche Organisationen, die den Zorn der Nahrungsmittelindustrie herausfordern.

    • inside
      27. Juni 2011 14:04

      Ganz schön link. Aber wo ist der Link?

    • brechstange
      27. Juni 2011 14:31

      Angeblich wollen sie jetzt in Ö alle Hütten überprüfen, ob alle möglichen Auflagen erfüllt sind bei sonstiger sofortiger Schließung der Hütte.

    • cmh (kein Partner)
      27. Juni 2011 19:25

      In Wien ist dann sicher die Rathütte fällig. Die g'hörat scho längst zuagsperrt:

  4. byrig
    26. Juni 2011 23:06

    o.t.:
    was sich heute dieser kerl schilcher von der övp steiermark im fernsehen geleistet hat ist unglaublich.
    es ist zu hoffen,dass sich spindelegger diesen knülch nicht mehr gefallen lässt.
    hoffentlich ist das auch a.u. noch einen blog wert.denn ich schäume.

    • realist
      27. Juni 2011 09:41

      Mir ergeht es genau so. Schilcher, der aufrief das Androsch-Volksbegehren zu unterschreiben, macht reine SPÖ Schulpolitik. Vielleicht ist er ebenso gekauft wie die Medien?

    • durga
      27. Juni 2011 10:38

      es war wieder einmal ein Paradebeispiel für Meinungsvielfalt im ORF.

      Was das Modulschema des Mag. Georg Latzke betrifft, so kann ich mir wohl vorstellen, daß in seinen Unterrichts-Fächern Turnen und Englisch einzelne Module nicht aufeinander aufzubauen brauchen, nicht aber z.B. in Mathematik. Wie jemand, der Gleichungen/Funktionen nicht begriffen hat, dies nachholt während er z.B. bereits Differentialrechnungen lernen soll, ist schwer zu verständlich.

    • cmh (kein Partner)
      27. Juni 2011 17:25

      Mathematik ist nur ein überflüssiges Schikaniererfach. Da kommen Sie mit dem Argument "aufbauend" sicher nicht durch.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Juni 2011 19:53

      @cmh:
      "Mathematik ist nur ein überflüssiges Schikaniererfach", schreiben Sie. O.K., wenn Sie das sagen. Aber Mathematik, um nur einige Teilgebiete zu erwähnen, besteht aus Arithmetik, Algebra, Integral- und Infinitesimalrechnung, Kurvendiskussion, Statistik, etc.
      Wenn unsere ehrenwertesten Volksbeglücker auch nur die Arithmetik und ihre vier Grundrechnungsarten (+, -, ., :) gelernt und vor allem kapiert hätten, wär ' uns schon viel geholfen.
      Dagegen können Sie doch nicht sein, oddärr?

    • phaidros
      27. Juni 2011 20:27

      @cmh: »Mathematik ist nur ein überflüssiges Schikaniererfach«

      Das sehe ich mit Verlaub aber ganz anders! Denken Sie sich die Mathematik einen Moment weg: es gäbe keine Telekommunikation, ergo kein Internet, keine Satellitentechnik und keine Computer (wir würden dieses Gespräch also gar nicht führen), keine effizienten, zuverlässigen und dabei sparsame Maschinen, keinen zuverlässigen Wetterbericht und somit deutlich schlechtere Erträge in der Landwirtschaft, keine elektronische B2B-Kommunikation (Bestell- und Verrechnungswesen), keinen modernen Börsenhandel, wir könnten keine sicheren Autos bauen noch Flugzeuge, die Planetenbahnen blieben ebenso unverstanden wie simple Bewegungsabläufe (etwa simple Wurfparabeln) und und und... diese Liste lässt sich ad infinítum fortsetzen!

      Mit einem Wort: wir wären wieder zurück im Mittelalter. Die Mathematik ist der Pfeiler, der das Zelt der Aufklärung gestützt hat, und zum tragenden Element unserer modernen Lebensarchitektur wurde. Mathematik ist die - und ich meine »die«, nicht »eine« - Grundlage unserer modernen Gesellschaft. Ob uns das nun bewusst ist oder nicht, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • byrig
      27. Juni 2011 22:40

      richtig,phaidros.jemand,der meint,mathematik sei ein schikanierfach,ist in der heutigen zeit einfach nicht angekommen.wobei es mir schwer fällt,deftigere attribute nicht zu gebrauchen!

    • november (kein Partner)
      27. Juni 2011 23:11

      "Mathematik ist nur ein überflüssiges Schikaniererfach"

      *Facepalm* Fünf, setzen! Unsere Zeit ist mehr denn je von Wissenschaft, Technik und natürlich Mathematik durchdrungen. Leider gibt es zu wenige, die sich damit auseinandersetzen wollen.

    • cmh (kein Partner)
      28. Juni 2011 09:09

      phaidros et al

      Ich gebe schon zu, hier trollig argumentiert zu haben. Daher zwei Klarstellungen:

      Warum sollte ich Ihnen lieber phaidros aus der Naiven Mengenlehre von Halmos gleich zweimal zitieren wenn Sie das nicht zur Kenntnis nehmen? Eigentlich sollte auch mein Vergleich Partizipialkonstruktionenen und Unterprogramme, den Sie so nicht gutiert haben, doch etwas über das Gewicht aussagen, dass ich nicht nur alten Sprachen, sondern auch den formalen Wissenschaften zumesse.

      Andererseits ist es auch eine Tatsache, dass Mathematik, weil schlecht gelehrt (als Kochrezept für Rechnungsmethoden, die niemand braucht statt als intellektuelle Herausforderung) als Schikanierfach angesehen wird. Davon kann man sich in Gesprächen vor allem mit Studenten/Absolventen der eher schöngeistigen Studienrichtungen wohl leicht überzeugen.

      Und nein - ich werde nicht bei jeder Ironie Gänsefüsschen beifügen. Ich lasse mich doch nicht schikanieren.

    • cmh (kein Partner)
      28. Juni 2011 09:36

      Jetzt habe die ganzen erbosten Antworten auf mein subversives Posting nocheinmal gelesen.

      Ihr seids schon alle Betonköpfe. (Keine "")

      Den Vorwurf des Mittelalters trage ich mit Fassung. Ich habe zum Mittelalter eine etwas vom Mainstream abweichende Meinung. Denn der Mainstream sieht ja schon die 30er Jahre als finster an.

      Ich bitte Euch die folgenden Gedanken nachzuvollziehen:

      1. Es stand nicht ohne Grund über dem Eingang der platonischen Akademie, dass die Kenntnis der Mathematik vorausgesetzt ist.

      2. Die Grenzen der Mathematik werden von Technikern gerne übersehen. Stichwort Planetenbahnen. Das allgemeine Dreikörperproblem ist ja immer noch nicht gelöst. Die Mathematik endet also hier. Strenggenommen stellt sich daher trotz Kepler immer noch die Frage, warum der Mond nicht plötzlich herunterfällt. Den mathematischen Nachweis, warum er das dennoch nicht tut schaue ich mir an wenn Sie ihn liefern phaidros. Ein anderes Ende ist das Scheitern des Konzeptes von Hilbert. Daher hier Ignorabimus!

      3. Dass Mathematiker auch nicht die besseren Menschen sind dafür liefert die Statistik jeden Tag den Beweis. Welcher sinnige und ausgeklügelter Methodenapparat wird da bemüht, um zum gewünschtrne Ergebnis zu kommen.

      4. Schulmathematik, dabei bleibe ich, ist eine Schikaniererei - solange sie nicht wirklich fordernd und fördernd betrieben wird. Heute muss ein Mathematiklehrer doch nur sicherstellen, dass durch eine geeignete vorhersehbare Aufgabenstellung nicht alle Deppen und/oder Unwilligen durchfliegen. Das ist Schikaniererei, aber nicht der Schüler qua Flaschen, sondern der Schüler als Menschen.

      5. Mathematik und Aufklärung haben miteinander rein gar nichts zu tun. Denn die wichtigste Wurzel der INfinitesimalrechnung waren nicht Newtons here Planetenbahnen, sondern die Notwendigkeit, aus den gebogenen Tauben den Inhalt der Fässer zu berechnen. Und die ziemlich gar nicht wirklich aufgeklärte Sowjetunion hat viele beachtliche Mathematiker erzeugt.

      phaidros abschließend. Sie erinnern mich immer mehr an meinen alten Mathematiklehrer. Seine Begründung für die Beschäftigung mit den Logarithmen war, dass man einen Rechenschieber im Gegensatz zum Taschenrechner auch ohne Strom betreiben könne. Ich hätte eher die Effekte der Fremdfinanzierung von Konsumausgaben als Grund herangezogen. Also beleidigen Sie mich nicht indem Sie mir platte Gründe für die Mathematik angeben. Die halten nicht lange, und weder ich noch die Mathematik haben Gründe nötig.

    • cmh (kein Partner)
      28. Juni 2011 09:47

      Und nocheinmal gelesen:

      phaidros: Auch wenn ich keine Gründe brauche; Ihre Argumentation ist gerade im Gegensatz zu den anderen Missfallensäußerungen sehr wohltuend.

      Ich weiss schon, warum ich mich so gerne gerade mit Ihnen anlege.

    • byrig
      28. Juni 2011 23:57

      mit äusserster mühe und ziemlich holprig hat cmh hier versucht,die kurve zu kratzen-der mühsame versuch,sich nicht entschuldigen zu müssen für seine wunderliche einstellung.

    • cmh (kein Partner)
      29. Juni 2011 09:18

      byrig

      Das ist alles? Schwach!

      Wie soll man mit jemandem reden, der Blödsinniges ohne zu denken apportiert und längere Ausführungen als "Kurve kratzen" bezeichnet.

      Diese Betonkopfeinstellung ist es auch die Mathematik, genauso wie übrigens auch die alten Sprachen oder die Geschichte a la Gott Kupfer, zu Schikaniererfächern degradiert hat.

      Vielleicht reden Sie einmal mit Schülern. Da wird Mathematik als Schikaniererfach bezeichnet und so wie mir das dann begründet wird, ist es auch so.

      Außerdem byrig unterscheidet sich meine Einstellung zur Mathematik ganz gewaltig zu der Ihrigen. Das was Sie betreiben ist Rechnen, aber nicht Mathematik. So schätze ich Sie nach Ihren Äußerungen ein und ich bin mir sicher, von Ihnen in Ihrem nächsten Posting kein Verständnis sondern nur eine Bestätigung dieser Einstellung zu erhalten.

      Die Einstellung, die ich habe mag zwar wunderlich sein, aber es ist meine. Und ich denke nicht daran mich dafür zu entschuldigen. Dieses Ansinnen zeigt nur, dass Sie - auch wenn Sie das sicher leugnen werden - nicht verstanden haben, wie das mit Argument und Gegenargument funktioniert.

      Also liefern Sie ein wenig argumentatives Fleisch nach zu Ihrem Gerippe von Posting.

  5. Rosi
    26. Juni 2011 22:50

    Grundsätzlich sollte sich jedes Land die Basisgüter an landwirtschaftlichen Produkten selbst schaffen - und nicht die Waren quer durch die halbe Welt - oder nur durch Europa - karren. Für Ausnahmen gelten andere Regeln - Feigen oder Datteln nach Österreich, zum Beispiel. Ist aber kein Muß - man kommt auch ohne diese Dinge 'gut über die Runden'.
    Das wäre aus meiner Sicht auch ein sinnvoller Beitrag für den Umweltschutz - direkt und indirekt: Belastende Transporte fallen weg und Länder, wo nichts gedeiht, die nicht einmal die Grundversorgung für alle Bürger sicherstellen können, dürften auch die Welt nicht mit unnötiger Überbevölkerung belasten.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      27. Juni 2011 09:50

      @Rosi

      Auch ich fände es naheliegend, ja eigentlich selbstverständlich, daß in erster Linie ICH die Milch von des Nachbarn Kuh trinke, bzw das Brot esse, das aus dem Mehl, das von seiner Getreideernte stammt, verzehre und nicht eine Familie Joubert im fernen Bordeaux!
      Und warum soll ich stattdessen Milch aus Holland trinken und Brot essen, dessen "Rohstoff" etwa aus Norddeutschland stammt, wenn wir selbst ausreichend Acker-und Weideland besitzen?

      Österreich könnte sich mühelos SELBST ERNÄHREN! Aber war dies nicht auch das Ziel im 3. Reich?!? Ein triftiger Grund also, dies nicht anzustreben. Da lassen wir doch lieber die bäuerlichen Produkte kreuz und quer durch ganz Europa kutschieren!

    • Rosi
      27. Juni 2011 10:03

      @Undine

      Der Transport müßte entsprechend preislich angepaßt, sprich in diesem Fall verteuert werden, und - besonders auch bezüglich des Transportes - müßte bei den Produkten Kostenwahrheit herrschen.

    • brechstange
      27. Juni 2011 10:47

      @undine

      Österreich könnte sich selbst ernähren, doch werden Strukturen aufgebaut, die sollte es mal krachen, zu Hungersnot führen können.
      Doch offenbar will sich keiner erinnern mehr erinnern, liegt die Zeit ferner als das 3. Reich, nämlich im zerfallenem Habsburgerreich, das die Landwirtschaft aus Cisleithanien ausgelagert hat. Durch die Feindschaften, den Zerfall, eigene Probleme der Nachfolgestaaten war im Restösterreich zu wenig zu essen da, was dazu führte, erpressbar zu sein. So wurde die Südsteiermark praktisch gegen Lebensmittel für die österr. Großstädte von den österr. Politikern (voran Politiker der SDAP) eingetauscht, was zum Verlust der deutschen Gebiete führte. Die Menschen dort wurden durch falsche Wirtschaftspolitik des Habsburgerreichs geopfert. Die landwirtschaftlichen Strukturen mussten mühsam aufgebaut werden, Lebensmittel inflationsbedingt teuer eingekauft werden.

    • brechstange
      27. Juni 2011 10:50

      @Undine

      Cisleithanien ist nicht korrekt. Das spätere Restösterreich hatte somit eine schlecht ausgestattete Landwirtschaft.

    • Undine
      27. Juni 2011 14:11

      @Rosi

      @brechstange

      Aus all diesen Mißständen kann man leicht erkennen, daß diejenigen---nicht viel anders als heute--- die damals für die Landwirtschaft zuständig waren, ganz offensichtlich von der ihnen anvertrauten Aufgabe nicht viel verstanden haben; wie sonst hätte es zu solchen Konzentrationen in wenigen Teilen der Monarchie kommen können. Der Verlust der wunderschönen Untersteiermark als Tauschobjekt infolge der verfehlten Agrarpolitik in der Monarchie ist nach wie vor unverzeihlich!

  6. Celian
    26. Juni 2011 21:25

    Notgedrugen, denn insbesondere Frankreich würde eher aus der EU ausscheren, als eine Beschneidung seiner Bauern hinzunehmen.

    ;-) Na ich hoffe, daß wir das nicht allzu wörtlich nehmen müssen.

  7. byrig
    26. Juni 2011 19:20

    fischler wird also ein brasilianer?

    • byrig
      26. Juni 2011 19:22

      no,habs schon verstanden,hat mich aber in den tippfingern gejuckt.
      ansonsten wunderbar erklärt.

    • Rosi
      26. Juni 2011 22:42

      Das habe ich mich beim ersten Lesen auch gefragt.
      Ja - Deutsche Sprache, schwere Sprache ;-)

  8. Observer
    26. Juni 2011 18:50

    Nicht erwähnt wurde hier, wer hinter den grosszügigen EU-Fördergeldern für die Landwirtschaft steckt. Es sind dies vorwiegend die Regierungen von Frankreich und Spanien, deren Produkte dank dieser Unterstützungen quer durch Europa zu den Konsumenten gekarrt werden können. Und auch die USA schütten über ihren Landwirten regelmässig das Füllhorn aus. Damit sind die Weltmarktpreise vieler landwirtschaftlicher Produkte fern jeder realen Erzeugerkosten. Schliesslich darf auch nicht vergessen werden, dass vielen Kleinbauern in Entwicklungländern ihr Geschäft dadurch vermiest wird, da die NGOs vielerorts Hirse & anderes gratis verteilen und damit den lokalen Markt zerstören. Es soll schon kleine afrikanische Bauern geben, welche anstatt mühevoller Arbeit am Feld plus Transport zu den Märkten sich nun selbst bei den NGO-Verteilstellen anstellen.

    Zur Kanditatur von Fischler:
    erstens hat Österreich da nicht ordentlich die Lobbyingmaschinerie (welche heutzutage überall angewendet wird) in Bewegung gesetzt und zweitens wird Franz Fischler sicher kein Sozialfall werden, welcher künftig Steuergelder für seinen Lebensunterhalt braucht.

  9. inside
    26. Juni 2011 17:31

    Und wer kämpft gegen Raiffeisen-Ware, Credit Agricole-Sümpfe in Frankreich, Parmalat in Italien, gegen die Fleischmafia in Argentinien, brasilianische Agrarindustrielle, amerikanische Grossbauern mit Flächen grössser als Niederösterreich und so weiter und so fort.

    Da lobe ich mir die österreichischen Kleinbauern mit deren Direktvermarktung - obwohl hier die EU auch schon schikanöse Auflage herbeigezaubert hat. Von diesen nimmt sicher niemand einem Dritteweltbauern einen Dollar weg.

  10. HJR
    26. Juni 2011 17:20

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]
    Abgesehen davon, dass ich nicht von Kampf gesprochen hätte, sondern eher von einer Bewerbung ...
    No comment!

  11. brechstange
    26. Juni 2011 17:01

    Ach wissen Sie, Herr Dr. Unterberger, wenn ein 13ha-Betrieb pa 1500 Euro Betriebsprämie, ds 125 Euro im Monat bekommt, bringt das keinen Landwirt in der dritten Welt um.

    Wenn Agrarindustrien und Investmentgesellschaften, die Landwirtschaften auch wegen der Subventionspolitik und der Überschuldungen der Landwirtschaften übernehmen und die Märkte fluten, dann ist es wettbewerbsverzerrend.

    Beispiel: Bereits 1995 zum Zeitpunkt des österr. EU-Beitritts waren viele der größeren französischen Landwirtschaften von Banken übernommen. Auch das ist Teil der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Banken und Investmentgesellschaften haben ihre Kompetenzen mit Hilfe willfähriger, korrupter und dummer Politiker und Beamten eindeutig überschritten.

    Fischler ist Teil der Nomenklatura, die an wichtigen Positionen ungesunde Entwicklungen zuließen bzw. nicht eingriffen. Der Job war diesen Herrschaft eben wichtiger.

    • Johann Scheiber
      27. Juni 2011 08:14

      Völlig richtig, werte brechstange, von der EU profitiert vor allem die industrialisierte, längst nicht mehr bäuerliche Landwirtschaft, deren Unterstützung mehr als fragwürdig ist. Das alles den "Bauern" in die Schuhe zu schieben, geht beinahe in Richtung Klassenkampf.
      Mir persönlich kann an der Spitze irgend einer völlig unnötigen internationalen Organisation der Herr Fischler ebenso gestohlen bleiben wie die ehemalige Sekretärin von BK Schüssel, deren Name mir nicht einfällt.
      Da sind mir eigentlich Quälgeister die ich nicht kenne lieber.

  12. PostScriptum
    26. Juni 2011 16:58

    Wie können Sie sowas nur sagen, Herr Unterberger. Böse Globalisierung, böser Handel! Sowas macht man doch nicht.

  13. Cotopaxi
    26. Juni 2011 16:58

    Trotz und wegen Berlusconi scheint Italien auf der Siegerstraße zu sein:

    1) Vorsitz der OSZE

    2) Vorsitz der EZB

    Und Österreich? Bedeutungslos wie seine Staatsmänner!

    • PostScriptum
      26. Juni 2011 17:00

      Ich würde den Posten als Wachbeamter in Hintertupfing nicht gerade als Siegerstraße bezeichnen. Spitzenpositionen von Organisationen, die bald der Vergangenheit angehören, sind mir nun wirklich egal.

    • Undine
      26. Juni 2011 23:01

      @Cotopaxi

      Und Berlusconi ist---unseren ORF-Ansagern zum Trotz! ---noch immer am Ruder! Ja, darf denn das sein? Unsere Korrespondentin in Rom, Mathilde Schwabeneder, muß schon so lange so frustriert mit vorwurfsvollem, verbissenem Blick uns immer wieder sagen, daß Berlusconi ihr noch immer nicht den Gefallen getan hat, sein Amt niederzulegen. Ich wette, da verläßt eher die Mathilde Schwabeneder Rom als ihr spezieller Feind Berlusconi! :-)

  14. Cotopaxi
    26. Juni 2011 16:56

    Die Agrarförderung der EU führt zum Beispiel dazu, dass bayerische Milchkonzerne ihre Produkte um die halbe Welt nach Indien transportieren können und die dortigen Milchbauern in den Ruin stürzen, da sie mit ihren Preisen nicht mithalten können.

    Haben da unsere linken EU Vertreter kein schlechtes Gewissen? Wo bleiben die Bedenken und Sorgen? Wie schon im Beitrag angesprochen, vor den Franzosen kuschen sie alle.

    Oder die geförderte Fischerei-Industrie der EU: die Gewässer vor Westafrika werden leergefischt, die Lebensgrundlage der dortigen Fischer wird zerstört, die Afrikaner leiden Hunger und machen sich auf den Weg Richtung EU.

    • Markus Theiner
      26. Juni 2011 22:48

      Das ist halt die übliche Doppelmoral.

      Einerseits propagieren wir die Marktwirtschaft und den freien Welthandel (Hurra, Globalisierung!) und beschweren uns lautstark, wenn uns irgendwelche Märkte nicht offen stehen. Andererseits verfallen wir schnell in merkantilistischen Protektionismus, wenn wir irgendwo im Wettbewerb nicht mithalten können, und intervenieren diverse märkte zu Tode - teilweise sogar mit humanitären Argumenten.

      Und dann kommen so Intelektuelle Globalisierungsgegner, die behaupten der freie Welthandel wäre am Tod der indischen Milchindustrie schuld. Genausogut kann man behaupten die Marktwirtschaft hätte am europäischen Finanzmarkt versagt, oder Faymann hielte nicht genug Vorlesungen an der WU.

      Wäre doch mal ein netter Anreiz: FRONTEX kooperiert mit den afrikanischen Staaten. Illegale Einwanderer und illegale Fischer werden gestoppt. Die können dann gleich Boote tauschen und schon haben alle was davon.

    • cmh (kein Partner)
      27. Juni 2011 17:47

      Genau!

      Und die Chinesen und Inder haben unsere Vorarlberger Textilindustrie ruiniert. Die Frächter aus den OStstaaten unsere Speditionen.

      Und die russische Mafia kauft unsere besten Baugünde auf.

      Ganz zu schweigen davon, dass ein roter Randa alles darangesetzt hat, die BA-CA an die Hypovereinsbank zu verscherbeln. Und und und ...

      Gibt es eigentlich noch Schneider bei uns ohne Migrationshintergrund?
      Oder ist unsereiner nicht ganz erpicht darauf mit allem möglichen zu zocken und "Mehr" herauszuholen, als er hineingesteckt hat? Da braucht nur einer kommen, der ein "Mehr" bezahlt und der - falsch verstandene - ökonomische Kalkül stimmt. Das bedeutet dann, dass die Märkte so entschieden haben.

      Ich weiss zwar nicht was man unter nachhaltig versteht, aber diese Verhöckerermentalität ist es sicher nicht.

      Man muss sich auch im Wirtschaftlichen einmal die Frage stellen, wofür man steht und was man bereit ist zu verkaufen. Wenn man drei Wohnungen hat, kann man die sicher verkaufen. Aber wenn man nur eine hat, muss man dann auswandern. Tut aber auch wieder niemand.

      Jetzt ein Haken zur Hochschulpoltitk: Warum sind unsere Hochschulen nicht international führend? Es kommt ja jeder zu uns, da muss doch auch etwas Qualität dabei sein.

      Ich möchte da nur an die Wiener Medizinische Schule, den Wiener Kreis, die vor kurzem genannten Austrians, die österreichische Tunntelbautechnik etc erinnern. Ach ja, die Chinesen kopieren Doppelmayertechnik. Aber kommt jemand zu uns, um hier etwas zu lernen und dafür zu bezahlen wie überall anderswo auch?

      Nein, ich glaube viel eher dass die Hochzeit der Zwischenkriegszeit nicht durch die NAzi beendet wurde, sondern durch die urösterreichische Indolenz, die in roter Manier immer glaubt, alles geschenkt bekommen zu müssen. angefangen von der Revolution (Renner) über den Führer (Renner ich stimme mit ja) zum Staatsvertrag und bis zu unseren heutigen Sozialleistungen. Man kommt nach Österreich um sich einen Teil davon herauszureissen, aber nicht um etwas am Gemeinsamen beizutragen.

      Ich fürchtre ohne gröbere Krise werden wir aus dieser Schlamastik nicht mehr herauskommen.

    • Maybach (kein Partner)
      28. Juni 2011 13:59

      @cmh
      Gibts eigentlich irgendein Thema, wo man diesen Nazi=Rote Vergleich nicht anbringen kann. Eine abgekupferte Idee, weil die Linken mit Austrofaschisten=Nazis angefangen haben. Beides ist meines Erachtens bei näherer Betrachtung grober Unfug.

    • cmh (kein Partner)
      28. Juni 2011 16:21

      Maybach

      Es handelt sich eigentlich nicht um einen Vergleich. Ich glaube nur, dass man nicht müde werden sollte, den Umstand anzusprechen, dass die Roten eben keine Vaserln waren und natürlich auch ihre Interessen zielstrebig verfolgt haben. Trotz des ganzen Gefasels um Revolution und Volksfront (Otto Bauer ist da köstlich zu lesen: Revolution in Österreich) mussten sich andere mit den Nazis schmutzigmachen. Man kann ruhig sagen, dass man sich da mehr hätte erwarten können, gerade angesichts der Vollmundigkeit ihrer heutigen Verurteilung des Ständestaates. Diese ist nur durch ihr schlechtes Gewissen zu erklären.

      Natürlich kann ein Geschichtsbild nie differenziert genug sein. Aber für den Hausgebrauch kann man nur sagen: Simplifiziert die Simplifikateure!

    • cmh (kein Partner)
      28. Juni 2011 16:24

      Ich möchte aber die Frage wiederholen, ob jemand einen Schneider ohne Migrationshintergrund kennt. Ganz besonders verwunderlich finde ich nebenbei bemerkt auch den Umstand, dass nach dem Greisslersterben die SÜPERMERKTE wie die Pilze aus dem Boden schießen. Fehlt es uns da an Geschäftstüchtigkeit? Haben wir eine zu hohe Akademikerquote?

  15. Wertkonservativer
    26. Juni 2011 16:56

    Wir Österreicher gehen halt immer davon aus, dass wir so quasi "der Nabel der Welt" sind.
    Ich hatte persönlich gar nicht registriert, dass es sich hier ja um weltweite UNO-Organisation handelt, wo - wie Dr. Unterberger richtig meint, ja sogar unsere EU nur einer der vielen sonstigen Player ist.

    Aber eine Sauerei ist das schon: nach unserer langen, mir recht sympathischen Blondern, nun auch der mir ebenfalls sympathische Bartträger ein Opfer geheimer Mächte!
    Die zuständigen Leute wissen halt nicht, dass wir der Meinung sind, am österreichischen Wesen könne die Welt genesen!

    Traurig, sowas!

    • phaidros
      26. Juni 2011 19:24

      »wir so quasi "der Nabel der Welt" sind.«

      Sind wir ja auch: irgendwann mal eine durchaus wichtige Funktion gehabt, heute zu nix mehr wirklich gut. Allenfalls gibt's zwischendurch mal Probleme damit, bestenfalls bleibt er unbemerkt.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  16. libertus
    26. Juni 2011 16:51

    Kandidaten aus Österreich scheinen im Moment nicht sehr erfolgreich zu sein.

    Liegt das vielleicht auch an dem derzeitigen, unfähigen Führungsduo Fischer/Faymännchen?
    Dann hat man sogar schon international erkannt, daß mit diesen beiden Politikern kein Staat zu machen ist!

    Damit macht es erst wieder Sinn jemanden aus unserem Land zu nominieren, wenn sich an der Spitze etwas geändert hat!

    P.S.: Dieser Beitrag kommt zwar vom Herzen, soll jedoch ein bißchen zur Auflockerung eines absolut zutreffenenden A.U.-Kommentars dienen, dem man fast nichts mehr hinzufügen muß!





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