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Ethische Atomspezialisten, schuldige Unschuldige, neoliberale Kulturmenschen

Diese Welt ist voller seltsamer Merkwürdigkeiten – auch außerhalb Österreichs. Viele weltweite Beobachtungen aus den vergangenen Tagen haben den kleinen Beobachter immer wieder ins Staunen versetzt.

In Deutschland etwa hat eine Ethik-Kommission nun für die dortige Regierung die Entscheidung über die Zukunft der Atomkraftwerke getroffen. Und sie hat dabei ein präzises ethisches Urteil abgegeben: Bis 2022 sind AKW ethisch korrekt, nachher nicht mehr. Das hat eine bunte Mischung aus Bischöfen, Soziologieprofessoren, Geschichtslehrern, Altpolitikern usw. erkannt. Irgendwie bewundernswert.

Ob danach (oder auch schon am Weg dorthin) Deutschland seinen Wohlstand halten kann, wie es die Stromversorgung seiner Bürger und Arbeitsplätze regelt, welche Auswirkungen der deutsche Stromkollaps auf die Nachbarstaaten haben wird, wie hoch die in den letzten Jahren von Gerhard Schröders fünf auf drei Millionen abgesunkenen Arbeitslosenzahlen als Folge der Energieverknappung wieder steigen werden: Das sind alles offenbar unethische Fragen, die niemanden scheren. Und deshalb saßen auch nur wenige Energieexperten und Ökonomen in der Kommission.

Aber Angela Merkel glaubt, solcherart wieder die verloren gegangenen Wähler zurückholen zu können. Und sie übersieht, dass diese in dem wirren ethischen Gerede nur noch eines heraushören: Merkel hat neuerlich ihre Führungsschwäche unter Beweis gestellt.

Die Bundeskanzlerin übersieht aber auch, dass Deutschland hurtig dabei ist, seine plötzlich wirtschaftliche Erholung nach zwei Jahrzehnten depressiver Krise durch diese Schockreaktion auf die grünen Wahlerfolge schon wieder im Eiltempo zu verspielen.

In China hingegen hat man keine Ethik-Kommissionen – und prompt forciert das Land den Ausbau der Atomenergie. Es tut das nicht zuletzt im Kampf gegen die Umweltverschmutzung – und zwar gegen die echte, nicht gegen eine in den Computern der Global-Warming-Industrie errechnete. In China sind jedenfalls mehr als doppelt so viele Reaktoren in Bau, wie dort schon in Betrieb sind. Und China will sich nun auch die jetzt arbeitslos werdenden deutschen Atom-Ingenieure holen. Ist es sehr schwer zu erraten, ob es in ein paar Jahrzehnten Europa oder China besser gehen wird?

In Russland ist der einstige Unternehmer Michail Chodorkowski in zwei grotesken Prozessen zu langen Serienstrafen verurteilt worden, ohne dass unabhängige Rechtsexperten auch nur ein einziges Delikt des Mannes erkannt hätten. Außer dass er es gewagt hat, Machthaber Putin zu kritisieren; außer dass in Russland (und vielleicht auch schon bei uns?) jeder Unternehmer automatisch als Mafioso gilt; außer dass er ein Jude ist. Der sogenannte Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg (in den bekannte Rechtsstaaten wie Aserbaidschan, Serbien und Mazedonien genauso einen Richter entsenden wie Österreich oder Deutschland) hat die Urteile jedenfalls stehen gelassen.

Der Gerichtshof tat dies noch dazu mit einer sensationellen Begründung: Die Anwälte Chodorkowskis hätten zuwenig Beweise für dessen Unschuld vorgelegt. Als ich einst Jus studiert habe, da hatten noch Gerichte und Staatsanwälte vor einer Verurteilung die Schuld eines Angeklagten beweisen müssen. Beim Menschenrechtsgerichtshof ist es heutzutage offensichtlich umgekehrt; da muss ein Angeklagter seine Unschuld beweisen. Wirklich toll, wie sich die Menschenrechte weiterentwickelt haben. Bravo! Und Russlands Machtelite – also die Geheimdienste – haben jetzt endgültig freie Bahn, sich unter fadenscheinigsten Vorwänden weitere Firmen zu schnappen und die bisherigen Eigentümer einzulochen. Noch einmal ein doppeltes Bravo!

Polen hat heute überaus eindrucksvolle Wirtschaftsperspektiven. Es konnte sogar die Krisenjahre ohne ein Wachstumsminus überstehen. Das ist klare Folge einer mutigen neoliberalen Wirtschaftspolitik mit Deregulierungen, niedrigen Steuern und Privatisierungen (und – ausgerechnet jetzt – sogar der Einführung der Atomenergie).

Dafür setzen halt andere Länder mehr auf Kultur, wissen jetzt sofort einige Besserwisser. Und irren damit. In keinem Land werden derzeit so viele Kulturbauten errichtet wie in eben diesem Polen. Museen, Theater, Konzerthallen: Alles wird dort derzeit gebaut, heftiger denn je in Polens Geschichte. Wollen diese grauslichen Liberalen jetzt auch in Sachen Kultur den Hochsteuer-Sozialismus übertrumpfen, der in anderen Ländern reihenweise Kulturausgaben streicht? Das ginge doch wirklich zu weit.

Nochmals Deutschland: Was ich hier vor einigen Wochen als theoretische Konsequenz des feministischen Quoten-Unsinns bezeichnet habe, haben die deutschen Sozialdemokraten postwendend beschlossen: Alle Führungsgremien der SPD müssen künftig mindestens 15 Prozent Mitglieder mit Migrationshintergrund haben. (Und hierzulande jubelt natürlich das „Profil“ und empfiehlt Österreich Ähnliches). Und wie ist es mit meinen Quoten als Linkshänder, Brillenträger und Hundefürchter? Wo ist mein garantierter Platz?

In Schweden ist der König arg unter Beschuss gekommen und sogar mit Rücktrittsaufforderungen konfrontiert. Er soll sich in jüngeren Jahren des öfteren bei sogenannten Herrenabenden in (meist ausländischen) Nachtklubs amüsiert haben. Jetzt könnten auch Photos veröffentlicht werden. Das erstaunt vor allem aus einem Grund: Schweden war in den Sechziger und Siebziger Jahren weltweit als Mekka der freien Liebe und sexuellen Großzügigkeit bekannt. Hat das für alle, nur nicht den König gegolten? Oder haben sich die Moralvorstellungen oben im Norden wieder in eine ganz andere Richtung gewandelt?

Zum Abschluss noch einmal Deutschland: Dort lässt sich die SPD schon in einigen Bundesländern von der neokommunistischen „Linken“ die Mehrheit verschaffen. Dass diese Partei eine Nachfolgepartei der diktatorischen SED ist, stört die Sozialdemokraten ebensowenig wie die Tatsache, dass die Linke nun immer stärker antisemitisch wird und in alter Manier sogar zum Boykott israelischer Waren aufruft. Die Sozialdemokraten schweigen dazu. Sie schweigen aber nicht nur, sondern machen sich auch selbst ganz direkt die Hände schmutzig. In Nordrhein-Westfalen haben sie jetzt sogar eine Staatssekretärin mit türkischen Wurzeln berufen, die engste Kontakte zu prominenten türkischen Rechtsradikalen unterhalten hat, darunter auch zu den Grauen Wölfen, denen der Papstattentäter Agca angehört hat. Die Sozialdemokraten werden aber mit Sicherheit neuerlich den braunen Farbkübel herauszuholen, wenn wieder irgendwo eine rechtspopulistische Partei Wahlerfolge feiert – auch wenn diese nicht das geringste mit Antisemitismus oder Neonazismus am Hut hat. Das alte Motto gilt weiterhin: Wenn einer links ist, darf er alles. Der Rest wird verboten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 06:50

    Europa wird immer mehr zu Absurdistan!
    Ob mit oder ohne Atomkraft, es ist die eigentumsfeindliche, leistungsverachtende, rechtsverdrehende und selbst bemitleidende, jammernde Geisteshaltung, die uns den Abstieg beschert. Deutschland hupft uns restlichen Europäern gerade wieder einmal eine ordentliche Fehlentwicklung vor!

  2. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 11:19

    "...eine bunte Mischung aus Bischöfen, Soziologieprofessoren, Geschichtslehrern, Altpolitikern usw..."

    "Ethik" ist derzeit total modern... In Trance befindliche Schamanen palavern ums kuschelig knisternde Lagerfeuer, im Rundkreis sitzend, über die moralisch unbedenklichste Sterbehilfe für Wirtschaft und Technik... Mit "positiven Denken" läßt sich das schon irgendwie bewerkstelligen. Vorausgesetzt, man hat die Mittel dazu, bzw. nimmt sie. Und... Kontemplation läßt sich erlernen. Gibt jede Menge "Lebenshilfe"-Literatur dazu...

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 01:09

    Einspruch - Merkel hat nicht Führungsschwäche bewiesen, sondern der Mehrheit des Volkes Rechnung getragen, das nennt man immer noch eine demokratische Entscheidung und diese Ethikkommission war ja wohl zur Gesichtswahrung bestimmt.

    Aber hätte Merkel nicht jetzt sofort auf die neue Entwicklung in Sachen Atom seit Fukushima reagiert, dann wäre nach den nächsten Wahlen eine linke Koalition gekommen (siehe BW) und die hätte vermutlich die Atomkraftwerke noch gnadenloser abgeschaltet. So gesehen, hat sie in meinen Augen eher Führungsstärke gezeigt, weil sie mit dem simplen Antiatomargument den Linken nicht den nächsten Wahlsieg ermöglichen möchte.

    Hoffentlich stimmen alle diese polnischen Wirtschaftsdaten - nicht das demnächst ein böses Erwachen wie in Griechenland, Irland und jüngst sogar in Dänemark folgt.
    In der EU gehört nämlich Staatsbudgetwahrheit offensichtlich nicht wirklich zum guten Ton!

    Das chinesische Volk kann sich erst gar nicht gegen neue AKWs wehren, das ist halt der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie.

    Mein Mitleid mit dem russischen Oligarchen hält sich in Grenzen, denn sein Weg in die russische Oligarchie war nicht zimperlich und mit Leichen gepflastert. Außerdem wollte er russisches Vermögen nach Amerika schaffen und diesen Schaden für das Land hat Putin nicht zugelassen. Eine richtige Entscheidung wenn auch unter eher willkürlichen Vorwürfen >>> der Zweck heiligt halt manchmal die Mittel.

    Schaurig - der Genderwahn greift in Europa wie eine Seuche um sich. EHEC ist ein Dreck dagegen! :-(

    Am Beispiel Schweden sieht man, daß nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Moral eine Tochter der Zeit ist!
    Aber als König sich solche Blöße zu geben, ist ein Grund zum Rücktritt und der jungen Generation eine Chance zu bieten! Er hat seine Schuldigkeit getan.

    Daß die Linken mit zweierlei Maß messen und bestimmen, wer rechtsradikal bzw. Neonazi, Rassist oder Antisemit ist und wer nicht, scheint ja hinlänglich bekannt, aber wie war es möglich diese Oberhoheit darüber zu gewinnen und wo ist der politische Gegner, der ihnen endlich Einhalt gebietet?
    In dem man es zuläßt, zeigt es das Versagen aller Andersdenkender.
    Wir müssen uns jeder selbst bei der Nase nehmen, die pure Heuchelei immer wieder aufzeigen und unser Wahlverhalten entsprechend abstimmen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 15:04

    Eines haben die Wahlen in Portugal wieder einmal bewiesen, wenn die Sozialisten keine Wahlzuckerln und auch sonst nichts mehr zum Verteilen, interessiert die linke Ideologie rasch den Wähler nicht mehr!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 07:06

    Verzeihung, doch das ist zu starker Tobak für einen Urlaubsmenschen!

    Daher nur soviel:
    A.U. ist - und das wissen wir hier - nicht nur ein unbestechlicher Kommentator der österreichischen Seele, sondern auch ein scharfsichtiger Beobachter des gesamten Weltgeschehens!
    Vielen Dank, Herr Dr. Unterberger!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 17:37

    OT: Es ist schon wirklich sehr interessant für wie dumm vor allem die Roten die Menschen in diesem Land verkaufen wollen.

    Wie berichtet erwägte Finanzministerin Fekter eine Teilprivatisierung der ÖBB. Doch Bures scheint sich seitdem mit dem Kanzler beraten zu haben und siehe da, der übliche dumme Spruch:

    "Ein Verscherbeln von Staatseigentum kommt nicht in Frage".

    Besonders pikant ist diese Meldung heute, weil sie mit einer anderen, unmittelbar damit in Verbindung stehenden Meldung zusammenfällt, der Sanierung der AUA:

    http://derstandard.at/1304553769272/Kranich-hat-bei-AUA-Sanierung-langen-Atem

    Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Da wird ein ehemaliges Staatsunternehmen immer weiter saniert und hat bald Aussicht auf Gewinne und gleichzeitig wird Privatisierung als der Teufel hingestellt.

    Herr Kanzler Faymann, Frau Minister Bures, sagen Sie bitte dem österreichischen Volk was Sie unter verscherbeln verstehen, wenn der österreichische Steuerzahler in den letzten 10 Jahren Dutzende an Milliarden durch dieses Unternehmen verloren hat!

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 17:08

    Man stelle sich vor: Eine Ethik-Kommission aus schwadronierenden Soziologieprofessoren und Geschichtslehrern aus dem Elfenbeinturm schreibt vor, was in den privat investierten Energiekonzernen e.on und RWE, beide an der Börse notierend, zu geschehen hat. Und nicht deren Eigentümer!

    Auf Knopfdruck sollen alle AKWs bis 2022 abgeschaltet werden. Dadurch werden viele Milliarden Investitionskapital vernichtet. Diese können nun feinsäuberlich abgeschrieben werden. Und obendrein sind nun Investitionen in Milliardenhöhe fällig, um den politisch korrekten Traum der Ethik-Heinis vom grünen Strom zu Ende zu träumen. Dabei schleppen die beiden Unternehmen zusammen über 60 Mrd Euro Schulden aus dem Atomzeitalter mit. Obendrein dürfen sie auch noch die Brennelementesteuer brennen. Das geht an die Substanz. Ich kann mich nicht erinnern, daß ein Staat jemals die Eigentumsrechte von Heerscharen von Kleinanlegern und institutionellen Anlegern, hinter denen wiederum Kleinanleger stehen, so grob verletzt hat.

    Die Vernichtung von Investitionen, die sich erst nach Jahrzehnten amortisieren und nun in Schutt und Asche gelegt wurden, kommt einer Enteignung gleich, die nur in einer vom Pöbel geführten Demokratie möglich ist, dem das Eigentum anderer herzlich wurscht ist.

    Eine marodierende Räubersbande, die sich nicht um die unveräußerlichen Grundrechte eines Menschen wie dem Recht auf Eigentum schert, auch noch „Ethik-Kommission“ zu nennen, auf diese Frechheit muß man auch erst einmal kommen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBim Käsinger
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juni 2011 17:22

    Opposition zur Atomenergie muss keine linke Sache sein!

    Ich persönlich bin starker Gegner der derzeitigen Art der Energiegewinnung via Kernspaltung, und das obwohl ich in dem Bereich studiert habe.

    Jeder TU-Professor wird (ggf. off the record) bestätigen, daß die derzeit benutzten Techniken bestenfalls steinzeitlich sind, höchst ineffizient und zu guter Letzt inhärent gefährlich.

    Die Abschaltung der Reaktoren, deren Schemata Nachwehen des 2. Weltkriegs waren, ist nur zu begrüßen.

    ABER:
    Die Qualität der jetzigen Atom-Debatte hinterläßt nichts außer verbrannter Erde.
    Wir reden hier ja nicht von Magie, oder Religion - es geht um harte, wissenschaftliche Fakten!

    Es gibt so viele gute theoretische und praktische Ansätze Kernenergie sicher und sauber(er) bereitzustellen, aber in diesem DUMMEN Glaubenskrieg sind die Vernünftigen die ersten, die man nicht mehr hört.


alle Kommentare

  1. Mateen (kein Partner)
  2. Matheus (kein Partner)
  3. Hekayah (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:30

    Please teach the rest of these internet honlogais how to write and research!

  4. Deivid (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:22

    Didn't know the forum rules allowed such brliilant posts.

  5. Jeremias (kein Partner)
    10. Juni 2011 02:14

    libertus 06. Juni 2011 22:28

    Es ist ihre falsche Annahme. Die Wahl in Bremen hat Merkel schon verloren. Dort ist die Union jetzt drittstärkste Kraft und die FDP hat die Hälfte der Stimmen von BIW(Bürger in Wut) - die jetzt trotz 3,7% in der Bremer Bürgschaft ist - erreicht.

    Und Rösler - neuer FDP-Chef - gibt die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon verloren und konzentriert sich auf die Wahlen in 2012.

    Frau Merkel hat mehr zerstört, als wenn sie bei den AKW geblieben wäre. Ein Markenzeichen der Union war die Verlässlichkeit.Und die ist seit den Volten unwiederbringlich dahin. Ich habe bei der letzen BTW die FDP gewählt, weil ich die quälende Große Koalition nicht mehr wollte. Und ich hatte mir von der FDP mehr Standfestigkeit und Kühnheit erhofft. Doch die letzten anderthalb Jahre waren aus meiner Sicht für die FDP ein Desaster. Vor allem weil sie sich immer mehr in den Mainstream eingegliedert hat. Und die Milliarden für Griechenland und der Rettungsschirm sind der Tod der FDP. Außerdem die Affäre um Sarrazin hatten mir offenbart wie es um den Artikel 5 GG in Deutschland bestellt ist. Hier war das Versagen der FDP hinsichtlich der Bürgerrechte katastrophal. Deshalb gibt es keine Stimme mehr für die FDP. Und dann noch die Wahl von Muhahahahamad Wuff zum Bundespräsidenten. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht.
    In einem anderen Blog gibt es seit einem Jahr ein Abstimmungsspiel, wann die Union unter 15% fällt. Es werden dreieinhalb Jahre gesetzt. Ich schätze früher. Die Union geht den Weg der Democrazia Cristiana. Und der Totengräber ist Frau Merkel. Frau Merkel ist ein Kind des SED-Regimes und so verhält sie sich auch.
    Deutschland ist zur Zeit in jener DDR-Phase, in der Bertolt Brecht folgenden Satz formulierte:
    "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

  6. Bim Käsinger (kein Partner)
    08. Juni 2011 17:22

    Opposition zur Atomenergie muss keine linke Sache sein!

    Ich persönlich bin starker Gegner der derzeitigen Art der Energiegewinnung via Kernspaltung, und das obwohl ich in dem Bereich studiert habe.

    Jeder TU-Professor wird (ggf. off the record) bestätigen, daß die derzeit benutzten Techniken bestenfalls steinzeitlich sind, höchst ineffizient und zu guter Letzt inhärent gefährlich.

    Die Abschaltung der Reaktoren, deren Schemata Nachwehen des 2. Weltkriegs waren, ist nur zu begrüßen.

    ABER:
    Die Qualität der jetzigen Atom-Debatte hinterläßt nichts außer verbrannter Erde.
    Wir reden hier ja nicht von Magie, oder Religion - es geht um harte, wissenschaftliche Fakten!

    Es gibt so viele gute theoretische und praktische Ansätze Kernenergie sicher und sauber(er) bereitzustellen, aber in diesem DUMMEN Glaubenskrieg sind die Vernünftigen die ersten, die man nicht mehr hört.

    • cmh (kein Partner)
      08. Juni 2011 19:51

      Was wir benötigen ist nicht ein Ausstieg aus der Atomkraft sondern einen Entzug!

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      08. Juni 2011 20:11

      Insofern richtig, daß wir nicht mehr in den technokratisch-naiven 50er und 60ern leben, und uns auch den Folgen unseres Handelns bewußt werden müssen.

  7. Segestes (kein Partner)
    08. Juni 2011 16:58

    Wenn die chinesischen Atomkraftwerke so sicher sind wie deren Kohlegruben,
    dann sehen wir einer "strahlenden" Zukunft entgegen ^^

    Der Blogger muss im Angesicht der ständigen Hiobsbotschaften aus Fukushima ziemlich verzweifelt sein, wenn er für sein Pro-AKW-Getrolle nun schon China als beispielgebend heranzieht. Eine brutalen Diktatur, in der ein Menschenleben so gut wie nichts zählt.
    Wenn China AKWs baut, dann in erster Linie deshalb, weil man damit Plutonium für Atomwaffen gewinnen kann.
    Und diese AKWs werden garantiert nicht westlichen Sicherheitsansprüchen genügen, so wie es auch die bereits bestehenden nicht tun.
    Soll heißen: Selbst Fukushima ist im Vergleich dazu ein Muster an Sicherheit (gewesen).

    Des Bloggers Reaktionen zur Atomkraft sind ja aber offensichtlich sowieso rein affektiver Natur und beruhen nicht auf einer intellektuellen Auseinandersetzung mit diesem Thema.
    Oder einfach formuliert: Weil die Grünen dagegen sind, ist er dafür.
    Dito sein Fanclub.
    Man kann regelrecht hören, wie er und diese Leute ticken.
    Tick-tack, tick-tack, tick-tack, .....

  8. Beobachter X (kein Partner)
    08. Juni 2011 08:40

    Gehört zwar jetzt nicht zum Thema, aber ich frag mich schon lang, ob nicht Unterberger, Kattinger und Gmeiner Halbbrüder sind. Der Physiognomie nach müßten sie solche sein - oder prägt die Geisteshaltung die Gesichter so stark, jedenfalls haben alle drei den gleichen verzwickten Gesichtsausdruck, gerade so als hätten sie nach langem Fasten jeder einen Kübel Schmalznudeln gegessen und jetzt die entsprechenden Magen- und Darmprobleme!
    Das sind halt die Folgen von Fanatismus!

    • Segestes (kein Partner)
      08. Juni 2011 17:02

      In Wirklichkeit verwechseln diese Leute ihre ständig grantiges Dreinschauen mit Seriosität.
      Josef Fischer, Ex-Außenminister der BRD, ist auch so ein Beispiel dafür.

  9. xRatio (kein Partner)
    07. Juni 2011 15:12

    Sehr bedauerlich, daß die Website der WELTWOCHE teilweise nur für Abonnenten zugänglich ist.
    Hier daher ein Auszug aus einem sehr schönen Artikel:

    Hohepriester der Anmassung

    Nach Fukushima strahlen über allem die Moralprediger und besonders die Energieethiker.
    Ihr Wirken ist für Individuum und Gesellschaft gefährlicher als jegliche Form der Stromproduktion.
    Von Urs Paul Engeler

    Eine Seuche ist tief in alle Verästelungen der westlichen Gesellschaften eingedrungen: die Ethik. Die sichtbaren Beulen der fortgeschrittenen Infiltration sind Ethiklehrstühle mit Ethikprofessoren sonder Zahl, Ethikforen, Ethikinstitute, Ethikkommissionen, Ethikzentren, Ethikbanken, Ethik(bei)Räte, Ethikkodizes, Ethikfonds, Ethikparteien (www.ethikpartei.ch), Ethikvereine, Ethikschulen plus «Ethiktrainings» für Manager mit integrierten «Diskussionen über Moral, Sein und Haben, das Gute, Werte und Tugenden, ­Sollen».

    Die Moralisten haben sämtliche Lebensbereiche erobert. Es gibt – die Aufzählung kann nie abschliessend sein – Broschüren, Bücher, Bibliotheken, Seminare und Spezialisten für Arbeitsethik, Sportethik, Pflegeethik, Be­triebs­ethik, Ernährungsethik, Tierethik, ­Polizeiethik (mit Kodex des Europarates), Wirtschafts­ethik, Tötungsethik, Sexualethik, Konsumethik, Reproduktionsethik, Mobilitätsethik, Gewinnethik, Landwirtschaftsethik, Kriegsethik, Pflanzenethik, Tourismusethik, Handelsethik, Kommunikationsethik, Militärethik (samt Handbuch, 620 Seiten, mit Tipps, ob, wann und wie militärische Gewalt eventuell doch angedroht und praktiziert werden darf), Wanderethik, Bildungsethik, Verteilungsethik, Waldethik, Computerethik («Du sollst über die sozialen Konsequenzen deiner Programme nachdenken! Du sollst den Computer so benutzen, dass du Verantwortung und Respekt zeigst!»), Armutsethik, Bioethik. Das Internet quillt über von hochmoralischen Angeboten. Es hat sich eine mentale Pandemie ausgebreitet.

    Im Allzeithoch sonnt sich die Spezies der Energieethiker, die der Sparte «Solarethik» huldigen. Nach den Problemen im japanischen AKW Fukushima hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) flugs eine Ethikkommission zusammengetrommelt, die ihr die Entscheidung über die Zukunft der deutschen Energieversorgung, insbesondere der (negativen) Bewertung der Atomenergie, abnehmen soll. Ende März wurde das Grüppchen installiert; am 4. April tagten die siebzehn Weisen, vor laufenden Kameras ihre Besorgtheit zelebrierend, zum ersten Mal (zu geniessen über www.phoenix.de). Schon einen Monat später kann die Kommission erstens ihr Fazit («Die Ethikkommission empfiehlt einen vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie») ziehen sowie als richtiges Datum dafür das Jahr 2021 nennen.
    ...
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-20/hohepriester-der-anmassung-die-weltwoche-ausgabe-202011.html
    -----------

    Abo der WELTWOCHE übrigens sehr zu empfehlen! Wenigstens ein deutschsprachiges Blatt in Europa, das man noch ernst nehmen kann.
    Die anderen Blätter sind auch in der Schweiz von Sozialismus, Feminismus, Islam infiziert.

    Die Schweiz ist seit ratenweiser Einführung der egalitären Demokratie wie alle anderen Dämokraturen ganz eindeutig ebenfalls auf dem absteigenden Ast. Genderwahn und Links-Dummweiber ham auch dort die Macht bis alles echt zusammenkracht.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 16:31

      Ethisch ist

      weniger fressen, weniger saufen, weniger wegschmeißen, weniger kaufen, weniger saufen (das hatten wir schon aber ich meinte eigentlich etwas anderes, es war aber nicht das singen), weniger Gesetzte machen, weniger über Ethik herumlabern, weniger ...

      Merkwürdigerweise wird das nur sehr selten vorgeschlagen. Das liegt möglicherweise daran, weil wir nicht wissen, was wir dann mit unserer Zeit anfangen sollen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juni 2011 16:31

      "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

      E. Kästner

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juni 2011 16:57

      N.B.:
      Das Gesabbel der Ethik-Peers ist bei derartigen Entscheidungen verzichtbar.
      Hier geht es um Wettbewerbsfähigkeit und Wahrscheinlichkeiten, um „return on investment“ und ein optimiertes Ausstiegs-Szenario, das alle Optionen berücksichtigt.

      Was sollen die Deutschen nicht noch alles tun, um sich selbst abzuschaffen?

    • november (kein Partner)
      07. Juni 2011 17:07

      @neppomuck

      "Das Gesabbel der Ethik-Peers ist bei derartigen Entscheidungen verzichtbar.
      Hier geht es um Wettbewerbsfähigkeit und Wahrscheinlichkeiten, um „return on investment“ und ein optimiertes Ausstiegs-Szenario, das alle Optionen berücksichtigt."

      Ganz genau. Deswegen hat die Deutsche Regierung so entschieden und sich dabei höchst wahrscheinlich von echten Energieexperten beraten lassen. Mit dem klaren Ziel, sich nicht abzuschaffen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. Juni 2011 18:27

      @xRatio:
      Wohltuendes Posting, vielen Dank für das "Weltwoche"-Zitat. Kein Wunder, daß Chefredakteur Roger Koeppel, der auch bei der deutschen "Welt" einiges in Bewegung setzte, bei letzterem Blatt nicht lange bleiben konnte.
      Denn in Deutschland (in Österreich noch mehr, fürchte ich) gilt Grimmelshausens Weisheit aus dem Dreißigjährigen Krieg so wie damals:
      "Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel auf den Kopf."

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 18:50

      Ich muss da noch nach haken.

      Ethik ohne Handlungsanweisungen bzw nur mit Handlungsanweisungen die sich an Alle, an die Konzerne, an das System oder ähnliche Konstrukte richtet hat genauso viel Konsequenzen wie ein Brief an den Knecht Ruprecht. Keine. Diese Art von Ethik ist daher, man verzeihe mir, geistiges Onanieren (c. Vzlt Platzek).

      Paralell dazu wird die einzige Organisation, die Handlungsanweisungen an den konkreten Einzelnen erteilt, ins Winckerle gestellt.

      Ja richtig, es ist die Organisation, die früher einmal den folgenden Katalog aufgestellt hat:

      Superbia: Hochmut (Eitelkeit, Stolz, Übermut)
      Avaritia: Geiz (Habgier)
      Luxuria: Wollust (Ausschweifung, Genusssucht)
      Ira: Zorn (Rachsucht, Vergeltung, Wut)
      Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
      Invidia: Neid (Eifersucht, Missgunst)
      Acedia: Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)

      Ich denke der Katalog ist abschließend und vor allem elegant. Ich bitte jedoch um Argumente abweichender Ansichten. Würde mcih sehr interessieren.

    • phaidros
      07. Juni 2011 19:21

      Jawoll! Endlich wird hier Klartext geredet: erst kommt das Fressen, dann die Moral!

      So muss es sein.

      Daher finde ich es auch völlig richtig, dass dieser Text unter Verletzung der Urheber- und Kopierrechte aus dem Abonnentenbereich der Weltwoche gestohlen wurde! Schließlich geht's um Wettbewerb! Und wenn Unterberger als Seitenbetreiber damit Scherereien kriegen sollte - wen juckt's?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      Und Klick! Sarkasmusmodus wieder aus.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 19:59

      phaidros

      Ich wußte gar nicht, dass die Weltwoche unter Datenschutz steht.

      Datenschutz recte Informierungsverhinderungsgebot. Vielleicht können Sie zum Ausgleich noch ein Plagiatsprogramm drüberlaufen lassen.

      Und am Ende gibt es dann einige, die vollständig informiert sind, denen die Weitergabe jeglicher INformation aber verboten ist. Dabei wird es als erschwerend angesehen, dass die betreffenden INformationen für den Empfänger interessant oder belehrend sein könnten. Und mit dem Tode wird bestraft, wenn die Information für den Empfänger den geringsten Nutzen gehabt haben könnten.

      Das ist doch pervers.

      Sarkasmusmodus wieder an.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 20:00

      phaidros

      Wenn Sie noch nichts gegessen haben sollten und Ihre gute Laune darunter leidet, ist die Nahrungsmittelaufnahme schon in grenzen gestattet.

    • xRatio (kein Partner)
      08. Juni 2011 01:35

      @Marcus Aurelius 07. Juni 2011 18:27

      Danke, werter Imperator.

      Ja, Roger Köppel ist wirklich ein Mann von herausragendem Format, eine richtige Sensation heutzutage.

      Roger Köppel ist sogar die einzige politisch bedeutende Persönlichkeit, bei der selbst ein Skeptiker und Kritikaster wie ich noch kein Haar in der Suppe finden konnte. -- Und das will was heißen! :-)

      Aber was nicht ist, kann schon noch werden... Ich kenne das inzwischen... Irgendwo hat heute anscheinend jeder seine Macke. :-(

      Ich fürchte z.B., daß Roger Köppel trotz seiner fulminanten und sehr berechtigten Kritik am Trottel Philipp Hildebrand, dem Präsidenten der Schweizer Notenbank (SNB), geldtheoretisch zwar besser durchblickt als alle anderen, aber doch nicht wirklich auf der Höhe der Zeit ist.

      Wenn das herauskommen sollte, dann nehme ich mir die Zeit und suche den Roger persönlich heim, um ihm privatissime et gratis auch in diesem Punkte den letzten Schliff zu verpassen. :-)

      An sich bräuchte Roger Köppel ja nur meine einschlägigen, unwiderlegten und sicher(!) unwiderlegbaren Kommentare im Internet, u.a. bei Ortner etc. zu lesen und zu verstehen.

      Aber wie man hier auch an Starl/Postscriptum, systemfehler und anderen gesehen hat und sieht, setzt bei vielen der Verstand einfach aus, wenn es um ein so ominöses und vermeintlich geheimnnisvolles Ding wie "Geld" geht. -- Einfach grotesk.

    • phaidros
      08. Juni 2011 06:22

      cmh, gehn's, lassen Sie sich bitte nicht auch noch auf dieses Niveau hinunterziehen - es wäre echt schade.

      Mit »Datenschutz« hat das nichts zu tun, beim Datenschutz geht es um schützenswürdige persönliche Daten. Hier geht es um Urheberrecht und Copyright, und da sind Gesetzeslage und Spruchpraxis eindeutig.

    • cmh (kein Partner)
      08. Juni 2011 19:59

      Schutz des geistigen Eigentums ja, aber nicht diese Erbsenzählerei.

      Weniger Papier produzieren mit fremden Gedanken natürlich auch.

      Bitte aber nicht vergessen, dass die guten Ideen Eigentum aller sind. Gerade die Einrichtung der Universitäten beruht ja gerade darauf, dass die Ideen gleichsam als Handwerkszeug weitergegeben werden. Das gemeinsames Gespräch ist es, das neue Ideen produziert.

    • phaidros
      09. Juni 2011 05:24

      @cmh: wenn jemand seine Erbsen zählen will, dann hat er das wohletablierte Recht dazu. Stellt eine Zeitung einen Artikel nicht in den öffentlichen Bereich, so darf sie das, und es ist ganz sicher nicht mein Recht, diese seine Entscheidung auszuhebeln. (Nicht mal aus dem öffentlichen Bereich dürfte man einen Text so ohne weiteres kopieren!)

      Persönlich teile ich Ihre Meinung, aber das kann nichts daran ändern, dass die Rechte anderer zu respektieren sind. Beim Musizieren muss man sich auch nach dem Lautstärkeempfinden der Nachbarn richten, nicht nach dem eigenen. Im Zweifel immer stringenter.

      Wer veröffentlichen will, kann das ja ganz wunderbar unter PDL, GFDL und wie-sie-alle-heißen-Lizenzen tun. Alle diese Lizenzen regeln mit gutem Grund, unter welchen Bedingungen man kopieren darf.

    • xRatio (kein Partner)
      09. Juni 2011 16:30

      @phaidros

      Jetzt reicht Ihr dummes Gelaber allmählich.

      Zunächst einmal sollte selbst ein blutiger Laie wie Sie wissen:
      mit Zustimmung des Autors ist jede Wiedergabe eines geschützten Werkes rechtmäßig. WELTWOCHE und Autor Urs Paul Engeler sind froh und dankbar, wenn sie Zustimmung finden und auf diese Weise potentiellen Abonnenten bekannt werden. Wenn Sie's nicht glauben, fragen Sie die Herrschaften doch mal, was sie von kostenfreier Werbung halten.

      Hier kommt obendrein noch hinzu, daß Zitate mit Quellenangabe selbst gegen den Willen eines Autors oder Verlags zulässig sind.

      § 51 Zitate
      Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist.

      Im Falle von Zeitungen etc. geht das noch weiter:
      § 49 Zeitungsartikel und Rundfunkkommentare
      Zulässig ist die Vervielfältigung und Verbreitung einzelner Rundfunkkommentare und einzelner Artikel sowie mit ihnen im Zusammenhang veröffentlichter Abbildungen aus Zeitungen und anderen lediglich Tagesinteressen dienenden Informationsblättern in anderen Zeitungen und Informationsblättern dieser Art sowie die öffentliche Wiedergabe solcher Kommentare, Artikel und Abbildungen, wenn sie politische, wirtschaftliche oder religiöse Tagesfragen betreffen und nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen sind. ...

      Also stecken Sie Ihre Nase wenigstens mal ins UrhG, statt auch hier mal wieder fortlaufend hanebüchenen Blödsinn abzulaichen.

    • phaidros
      09. Juni 2011 21:58

      Danke. Und warum können Sie das nicht ganz normal vortragen?

    • phaidros
      09. Juni 2011 22:22

      ... andererseits, ob nicht ein abgetrennter, gesperrter Bereich für Abonnenten konkludent auf einen "Vorbehalt der Rechte" schließen lässt?

  10. xRatio (kein Partner)
    07. Juni 2011 14:14

    Ausgezeichneter Artikel, Herr Dr. Unterberger!

    Daß der Sozialismus allein im letzten Jahrhundert 600 Millionen Leichen auf dem Kerbholz hat und die

    egalitäre Demokratie der ideale Nährboden für diesen Wahnsinn ist,

    wird allerdings auch von Ihnen viel zu wenig wahrgenommen und reflektiert.

    Die eigentliche Schuld für alle staatlichen Fehlentwicklungen liegt beim WÄHLER!!!

    Und damit beim egalitären Wahlrecht, das die sozialistische Pöbelherrschaft überhaupt erst ermöglicht hat (Hitler) und schon wieder ermöglicht.

    Abschaum und Pöbel ist halt stets in der Mehrheit und wählt halt stets seinesgleichen: Abschaum und Pöbel.

    Losverfahren oder Zensuswahlrecht wären geeignete Alternativen.

    • Jacky (kein Partner)
      07. Juni 2011 19:27

      Losverfahren - na, sicher doch. Dann muss man in Zukunft also einen Lottosechser machen, um Regierungschef zu werden...

      Gut für Sie, dass Dummheit nicht wehtut.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    07. Juni 2011 09:54

    Ich bin mehr für eine Ästhetik-Kommission.

    Da wären die Renate K: und die Claudia R. schnell weg vom Fenster und damit die Nutznießer des jüngsten GAUs, der eigentlich ein ZABAU (zweitgrößter aller bisher anzunehmenden Unfälle) ist, auch.

    Was auch jeder hysterischen Anlassgesetzgebung, die eigentlich eine politische Ablasszahlung bedeutet, den biologischen Wind aus den Segeln nehmen und die zweifelsfrei vorhandene Problematik weniger emotionell angehen lassen sollte.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. Juni 2011 18:39

      Ts, ts, Neppomuck!

      Wie können Sie die weltweit bewunderten Schönheiten Künast und Roth so heruntermachen? Die sind doch allwöchentlich und allmonatlich auf den Titelseiten von "Vogue", "Cosmopolitan" und "Frau im Koma" abgebildet!
      Denn, wie Sie zweifellos wissen: Dafür muß man so schlank sein, daß man keinen Haustürschlüssel braucht; man betritt und verläßt sein Haus durch den Briefschlitz.
      Oisdann: Etwas mehr Respekt vor den Models, die sich für die Politik opfern!

      P.S:: Die Damen Vassilakou, Bures, Fekter, Rudas und Glawischnig nicht zu vergessen, pittäh!

  12. november (kein Partner)
    07. Juni 2011 09:50

    Die polnischen Atomkraftwerke sollen übrigens von PGE, dem größten Energiekonzern Polens, gebaut und betrieben werden. PGE ist nach wie vor in Staatsbesitz und es gibt (vorerst) keine Pläne zur Privatisierung. Seltsam, dass der Blogautor nichts dagegen einzuwenden hat. Ein Atomkraftwerk ist nichts anderes als angewandter Sozialismus, wie in vielen ausgezeichneten Kommentater schon erörtert wurde.

    • november (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:51

      in vielen ausgezeichneten Kommentaren...

    • Jeremias (kein Partner)
      10. Juni 2011 01:06

      Ich weiß nicht, ob hier schon bemerkt wurde, daß die Polen den EURO noch nicht(!) eingeführt haben. Und das ist der Beweis, daß der EURO den schwachen Wirtschaftsländern schadet.
      Polen hat, wie ich mitbekommen habe, seit der Einführung des EURO in den anderen EU-MitgliedStaaten, seinen Zloty schon zweimal abgewertet. Das ist die Handlungsfreiheit, die den SüdEuropäern fehlt.
      Ich habe und hatte öfters Besuch aus Polen. Vor der Einführung des EURO, 2002, haben sie mich gefragt, was ich vom EURO halte. Ich habe ihnen gesagt, daß Polen bei Einführung des EURO finanz-und wirtschafts-politisch eine Menge seiner Souveränität verlieren würde. Daß Polen also kaum noch wirtschafts- und finanz-politisch Handlungsspielraum hat. Und sie haben dem zugestimmt.
      Und bis heute hat sich Polen nicht um den EURO geschert und fährt real gut damit.
      Ich will nur den Leu nicht wecken. Das heißt, wenn jetzt Polen lautstark als Beispiel vorgeführt wird, wie gut es ohne den EURO geht, wird die EU Druck auf Polen ausüben, den EURO einzuführen. Ich finde, Polen sollte in der Hinterhand gehalten werden, um den Herren in Brüssel im entscheidenden Moment als Gegenbeispiel präsentieren zu können.

  13. jump (kein Partner)
    07. Juni 2011 08:46

    Na, Herr Unterberger, hat die Atomlobby mal wieder ein bissl was springen lassen?

    • kaffka (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:23

      Dummschwätzer, ohne Argumente

    • Nose (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:44

      Sollte die Atomlobby für solche schwachen Argumente tatsächlich Geld bezahlen wäre sie wohl äusserst verzweifelt.

    • Erich Bauer
      07. Juni 2011 09:54

      Wir müssen jetzt alle fest zusammenstehen um die SCHÜSSEL-Plänne zu durchkreuzen!!! Wir müssen ihn VERHINDERN!!!!

    • jump (kein Partner)
      07. Juni 2011 11:45

      @nose: Ja,eh;-)

      Unterbergers "Um jeden Preis-Dagegenreden" macht speziell in diesem Kontext immer wieder fassungslos! Wenigstens hat er heute nicht vor der Gefahr durch umstürzende Windräder gewarnt.

  14. Nose (kein Partner)
    07. Juni 2011 08:15

    Jaja der Stromkollaps, erfunden vom Energieexperten Unterberger.
    So ziemlich jeder der von Energieversorgung Ahnung hat, hält einen vernünftigen Atomausstieg für machbar, aber unser Blogguru hält wacker dagegen, weil is so.
    Da darf dann sogar die Diktatur in China als gutes Beispiel herhalten.

    Wir könnten auch den Markt bestimmen lassen. Endlagerungskosten voll vom Betreiber zu tragen, entsprechende Versicherung für AKWs und schon ist der ach so wirtschaftliche Atomstrom nicht mehr so herrlich billig. Von den bisherigen Subventionen in die Atomkraft sprechen wir da noch gar nicht.

    • kaffka (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:24

      Inhaltsloses Geschwätz ohne inhaltlichem Gewicht

    • phaidros
      07. Juni 2011 09:29

      Endlagerungskosten voll vom Betreiber zu tragen, entsprechende Versicherung für AKWs und schon ist der ach so wirtschaftliche Atomstrom nicht mehr so herrlich billig.

      Hab nix dazu zu sagen. Hab's nur kopiert und nochmal eingestellt weil ich wollte, dass es ein zweites mal da steht - es ist nämlich so (w/r)ichtig.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Ein Denkfehler steckt aber doch drin: keine Versicherung auf diesem Planeten akzeptiert ein Atomkraftwerk. Tatsache. Hmm, komisch, warum nicht? - Wohl doch kein Denkfehler!

    • Jeremias (kein Partner)
      10. Juni 2011 01:14

      Noch nichts gelesen von Atomreaktoren, die den Atommüll verbrennen, so daß die Halbwertszeit auf 500 Jahre fällt?
      Diese Technologie wurde schon in Deutschland entwickelt. Dank der Grünen, wurde diese Technologie billig an China verschachert.
      Ich freue mich auf den Tag,an dem den Grünen diese Technologie in China präsentiert wird. Und dann in Deutschland die Rechnung präsentiert wird. Ich habe meine Enkel damit instruiert und verpflichtet.
      Aber eher läuft es darauf hinaus: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf!"

  15. november (kein Partner)
    07. Juni 2011 08:08

    Außerdem hat Polen 2008 die Wehrpflicht abgeschafft.

  16. PostScriptum
    06. Juni 2011 17:37

    OT: Es ist schon wirklich sehr interessant für wie dumm vor allem die Roten die Menschen in diesem Land verkaufen wollen.

    Wie berichtet erwägte Finanzministerin Fekter eine Teilprivatisierung der ÖBB. Doch Bures scheint sich seitdem mit dem Kanzler beraten zu haben und siehe da, der übliche dumme Spruch:

    "Ein Verscherbeln von Staatseigentum kommt nicht in Frage".

    Besonders pikant ist diese Meldung heute, weil sie mit einer anderen, unmittelbar damit in Verbindung stehenden Meldung zusammenfällt, der Sanierung der AUA:

    http://derstandard.at/1304553769272/Kranich-hat-bei-AUA-Sanierung-langen-Atem

    Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Da wird ein ehemaliges Staatsunternehmen immer weiter saniert und hat bald Aussicht auf Gewinne und gleichzeitig wird Privatisierung als der Teufel hingestellt.

    Herr Kanzler Faymann, Frau Minister Bures, sagen Sie bitte dem österreichischen Volk was Sie unter verscherbeln verstehen, wenn der österreichische Steuerzahler in den letzten 10 Jahren Dutzende an Milliarden durch dieses Unternehmen verloren hat!

    • Celian
      06. Juni 2011 17:51

      "Ein Verscherbeln von Staatseigentum kommt nicht in Frage."

      Eh nicht. Die Eisenbahn wurde ursprünglich verstaatlicht, also gestohlen. Da Diebsgut Diebsgut ist und nicht Eigentum, ist festzustellen, daß der Staat die ÖBB gar nicht besitzt. Sie gehört an ihre ursprünglichen, rechtmäßigen Eigentümer restitutiert. Die Geschichte der ÖBB ist eine der Enteignung.

    • libertus
      06. Juni 2011 22:16

      Bures hat ja auch verkündet, daß die ÖBB im Jahr 2013 schwarze Zahlen schreiben soll und genau das werden neben dem Berufsheer die beiden Wahlschlager sein, weil jede Stimme zählt auch die der ÖBB-Günstlinge sowie der Wehrpflichtigen!

      Bis dahin ist den Sozis nichts zu teuer und nach den Wahlen werden sie dann die Budgetlöcher mit jeder Menge neuer Steuern stopfen.

      Tu felix Austria!

    • mike1
      07. Juni 2011 00:00

      hatte ich heute schon zu mittag geschrieben:

      und zwar : 06. Juni 2011 13:31
      heute gibt es ja ein weiteres beispiel betreffend die dumpfheit sozialistischer wirtschaftspolitik: bures lehnt natürlich ab, eine der großen vorfeldorganisationen der roten - die öbb - möglicherweise einer besserung unterziehen zu lassen.

      ich geh davon aus, dass die frau fekter - die frau dr.fekter - im gegensatz zur zahnarzthelferin bures (nix gegen zahnarzthelferinnen, aber dass die gleich minister spielen wollen, na ja) eine sicher gewiefte geschäftsfrau - weiß, was sie tut (oder tun könnte).

      im orf lese ich jetzt gar im zusammenhang mit der privatisierung der aua, dies wäre ein schlechtes beispiel der schwarzblauen regierung (zit. bures: "wenig erfolgreiche Verkaufspolitik von Schwarz-Blau"). da kann man nur sagen: diese äh äh, frau bmvit ist gar nicht in der lage, zu erkennen, wie wichtig der verkauf der aua an die lufthansa war.

      und diese unwissende und unfähige frau will gar entscheiden, was für die öbb gut wäre ? die ist doch wirklich nicht dazu in der lage !! und so eine ist bitte eine sogenannte bundesministerin. das muss man sich auf der zunge zergehen lassen.

      es ist also auf allen linien erkennbar, dass die roten hauptsächlich nur zu einem fähig sind: zerstörung der wirtschaft und der gesellschaft. hauptsache, bei den nächsten wahlen werden sie wiedergewählt. aber dafür habe sie eh die krone und profil und falter und was weiß

    • Nose (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:18

      Das "verscherbeln von Staatseigentum" wäre ja keine schlechte Idee. Hat nur leider inzwischen einen ziemlich schlechten Ruf und der kommt nicht von ungefähr.
      Verbockt haben es die fleissigen Privatisierer, es kommt eben auch darauf an wie man es macht.

    • kaffka (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:29

      Warum dieser PS immer neben dem Thema herumschreibt und glaubt, das hätte irgendeinen Sinn?

      In Unterbergers Blog sollen sich nicht die Kommentatoren ein Publikum für ihre Gedanken schaffen (sollen eigene Blogs machen, wenn sich jemand für ihre Ergüsse interessiert) und nicht alle anderen beschwafeln.

    • kaffka (kein Partner)
      07. Juni 2011 09:34

      Und der mike und der celian und der libertus und der nose haben nichts gescheiteres zu tun als den Quark von PS zu bemauscheln

  17. Celian
    06. Juni 2011 17:08

    Man stelle sich vor: Eine Ethik-Kommission aus schwadronierenden Soziologieprofessoren und Geschichtslehrern aus dem Elfenbeinturm schreibt vor, was in den privat investierten Energiekonzernen e.on und RWE, beide an der Börse notierend, zu geschehen hat. Und nicht deren Eigentümer!

    Auf Knopfdruck sollen alle AKWs bis 2022 abgeschaltet werden. Dadurch werden viele Milliarden Investitionskapital vernichtet. Diese können nun feinsäuberlich abgeschrieben werden. Und obendrein sind nun Investitionen in Milliardenhöhe fällig, um den politisch korrekten Traum der Ethik-Heinis vom grünen Strom zu Ende zu träumen. Dabei schleppen die beiden Unternehmen zusammen über 60 Mrd Euro Schulden aus dem Atomzeitalter mit. Obendrein dürfen sie auch noch die Brennelementesteuer brennen. Das geht an die Substanz. Ich kann mich nicht erinnern, daß ein Staat jemals die Eigentumsrechte von Heerscharen von Kleinanlegern und institutionellen Anlegern, hinter denen wiederum Kleinanleger stehen, so grob verletzt hat.

    Die Vernichtung von Investitionen, die sich erst nach Jahrzehnten amortisieren und nun in Schutt und Asche gelegt wurden, kommt einer Enteignung gleich, die nur in einer vom Pöbel geführten Demokratie möglich ist, dem das Eigentum anderer herzlich wurscht ist.

    Eine marodierende Räubersbande, die sich nicht um die unveräußerlichen Grundrechte eines Menschen wie dem Recht auf Eigentum schert, auch noch „Ethik-Kommission“ zu nennen, auf diese Frechheit muß man auch erst einmal kommen.

    • Samtpfote
      06. Juni 2011 17:20

      Leo Koller: " Man kann gar nicht so viel ....."

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 17:24

      Celian,
      "...Eine Ethik-Kommission aus schwadronierenden Soziologieprofessoren und Geschichtslehrern..."

      Ist das DUMMHEIT? Ist das BOSHEIT? Ist das die SORGE um das "ethische Seelenheil" der gesamten Menscheit?... Was meinen SIE?

    • Celian
      06. Juni 2011 17:44

      Erich Bauer,

      ob die Ethik-Kommission durch Dummheit oder Bosheit oder durch vorauseilenden Gehorsam aus Buckelei vor der P.C. angetrieben ist, kann man nur raten. Ich tippe auf Letzteres. Im Wesentlichen ist es egal. Auch wenn die Ethik-Kommission aus den hehrsten Motiven Eigentumsverletzung anordnet und ihn die Regierung in die gleißendsten Gesetze gießt, so bleibt es doch was es ist. Diebstahl ist Diebstahl. Den kann man nicht schön reden. Auch nicht durch Ethik-Kommissionen.

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 18:14

      Celian,
      "...aus den hehrsten Motiven Eigentumsverletzung anordnet..."

      Ich denke, es geht um "Eigentumsverschiebung"... Und da wil ich weder "schönreden" noch "raten". Ich will wissen, wer die Nutznießer sind. Die haben Namen. Wenn Sie für diese Entwicklung den P.C. heranziehen, muß man sich doch fragen, warum das so ist. Wenn der p.c. für die meisten ohnehin nur "lächerlich" ist - eine Zeiterscheinung. Vernachlässigbar in der Auseinandersetzung. Aber wirksam in der politischen und wirtschaftlichen Realität und Konsequenz! Ich weigere mich einfach zu glauben, daß sich ganze "Volkswirtschaften" dem "Lächerlichen" - einfach nur so - preisgeben... Cui bono...

    • Celian
      06. Juni 2011 19:25

      Das nützt Merkel und Co, die den Forderungen der dumpfen Öffentlichkeit bereitwillig nachgeben. Daß sie dafür auch Investitionen zerstören, bzw. Deutschland an den Rand eines Energie-Kollapses bringen und Deutschland auf Jahre hinaus wenn nicht für immer einen Wettbewerbsnachteil verordnen, zeigt nur wie verkommen das Regierungspack ist. Es macht alles, nur um sich an der Macht zu halten.

      Wie man so liest, ist man schon eifrig am Gießen der Enteignungsgesetze. Ein Unterschied zwischen einer Mitte-Rechts-Regierung und einer linken Regierung ist nicht mehr erkennbar.

    • xRatio (kein Partner)
      07. Juni 2011 13:57

      @Celian 06. Juni 2011 17:08

      Eine marodierende Räubersbande, die sich nicht um die unveräußerlichen Grundrechte eines Menschen wie das Recht auf Eigentum schert, auch noch „Ethik-Kommission“ zu nennen, auf diese Frechheit muß man auch erst einmal kommen.
      --------

      Volltreffer!!! :-) :-)

    • Jeremias (kein Partner)
      10. Juni 2011 01:27

      Wenn ich daran denke, daß die FDP fleissig daran mitwerkelt.

      Naja, wenn Liberale Islamisten in den eigenen Reihen hofiere. Und der Liberalismus und der Islam eine Durchschnittsmenge im Mikrobereich haben, dann muß deren Gehirninhalt ein größeres Chaos sein als eine Kernspaltung sich oberflächlich darstellt.

  18. contra
    06. Juni 2011 15:04

    Eines haben die Wahlen in Portugal wieder einmal bewiesen, wenn die Sozialisten keine Wahlzuckerln und auch sonst nichts mehr zum Verteilen, interessiert die linke Ideologie rasch den Wähler nicht mehr!

    • Martin Bauer
      06. Juni 2011 17:22

      Immerhin, die Wahlgewinner in Portugal sind die einzigen Christlich-Sozialen in Europa, die sich Sozialisten nennen. Zu Recht natürlich...

    • Jeremias (kein Partner)
      10. Juni 2011 01:29

      Martin Bauer 06. Juni 2011 17:22

      Sie nennen sich Sozialdemokraten; und das sind sie auch.

  19. Erich Bauer
    06. Juni 2011 11:19

    "...eine bunte Mischung aus Bischöfen, Soziologieprofessoren, Geschichtslehrern, Altpolitikern usw..."

    "Ethik" ist derzeit total modern... In Trance befindliche Schamanen palavern ums kuschelig knisternde Lagerfeuer, im Rundkreis sitzend, über die moralisch unbedenklichste Sterbehilfe für Wirtschaft und Technik... Mit "positiven Denken" läßt sich das schon irgendwie bewerkstelligen. Vorausgesetzt, man hat die Mittel dazu, bzw. nimmt sie. Und... Kontemplation läßt sich erlernen. Gibt jede Menge "Lebenshilfe"-Literatur dazu...

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 12:06

      Einfach nur zum Nachdenken... (entnommen aus dem Ortner-Blog)

      Ein äußerst interessantes Interview für alle Interessierten:
      Startling revelations from a Swiss banking insider
      (interview with a Swiss banker done in Mos?ow 30.05.2011)

      Der Insider berichtet über Vorkommnisse bei Geldtransaktionen. Tötungsaufträge, wechselseitige Unterstützung von Revolutionen in der 3. Welt... Irgendwann hat hier, vor nicht allzulanger Zeit, ein Poster eindringlich nach den "Gläubigern der Welt" gefragt. Dieses Interview könnte eine Antwort sein. Ich kann es jedenfalls nicht nachrecherchieren. Wenn dieses Interview auch nur zu 50 Prozent die Tatsachen anspricht, dann geht es diesen "Gläubigern" gar nicht so sehr ums Geld. Man will die Kontrolle. Der Auszug unterhalb soll nur die "Geldsummen" ansprechen die im "Spiel" sind...

      Q: This is a very startling revelation that you are making. Why do you feel the urge to say this now?

      A: Because Bilderberg is meeting in Switzerland. Because the world situation is getting worse and worse. And because the biggest banks in Switzerland are involved in unethical activities. Most of these operations are outside the balance sheet. It is a multiple of what is officially declared. Its not audited and happening without any taxes. The figures involved have a lot of zeros. Its huge amounts.

      Q: So its billions?

      A: Its much more, its trillions, completely unaudited, illegal and besides the tax system. Basically it’s a robbery of everybody. I mean most normal people are paying taxes and abiding by the laws. What is happening here is complete against our Swiss values, like neutrality, honesty and good faith. In the meetings I was involved in, the discussions where completely against our democratic principles. You see, most of the directors of Swiss banks are not locals anymore, they are foreigners, mostly Anglo-Saxon, either American or British, they don’t respect our neutrality, they don’t respect our values, they are against our direct democracy, they just use the Swiss banks for their illegal means.

      Das gesamte Interview ist im Ortner-Blog.

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 12:51

      Kanns leider beim Ortner nicht finden....

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 12:59

      Anton Volpini,

      Unter dem Titel: Der Euro Staatsstreich (Poster: rubens)

      http://www.ortneronline.at/?p=8085

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 13:00

      Danke Hr. Bauer!

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 13:07

      Anton Volpini,

      Ihre Meinung dazu würde mich interessieren. Wie gesagt... mich hat's ein bißchen "derschlagen". Wenngleich ich es nicht nachrecherchieren kann. Auch als "Nicht"-Verschwörungstheoretiker erscheint mir manches durchaus plausibel. Da paßt das gesamten "Ethik"-Gelaber noch zusätzlich ins Bild(erberger)...

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 14:04

      Erich Bauer

      Ein spannendes Thema, keine Frage! Da würd mich auch jedermanns Meinung interessieren.
      Können Sie mir aber bitte bis zum Abend mit eine Antwort Zeit geben, bin grad in Vorbereitungen für einen morgigen Kundenbesuch, und dieses Thema kann ich einfach aus dem Ärmel schütteln....

    • Johann Scheiber
      06. Juni 2011 14:04

      Erich Bauer, jetzt weiß ich, dass die Verdoppelung der Vorstandsgehälter bei der Ersten nicht nur so eine normale Bänkerfrechheit war, sondern, dass man die Kohle eben für die angelsächsischen Spezialisten, die das übliche Banken-knowhow ergänzen, braucht.

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 14:19

      Selbstverständlich Herr Volpini. Lassen wir uns Zeit bevor wir alle zusammen da irgendwo "reinkippen"... Wenngleich man trozt allem den Satz nicht vergessen sollte: "Ich glaube nicht an Verschwörung, solange die Dinge auch mit Dummheit zu erklären sind..." Allerdings, Weltherrschaftsbestrebungen gibt es seit der Erfindung der Schwerter... Und alle "Bestreber" hatten immer Übles vor...

    • brechstange
      06. Juni 2011 15:13

      @Erich Bauer
      Es gibt den Verdacht auf ein griechisches Insidergeschäft mit der griech. Postbank. Diese musste auf Anweisung von Papandreou CDS an eine gerade erst gegründete Firma IJ Partners in Genf verkaufen. Die WErtsteigerung inzwischen 27 Milliarden Euro, ds fast 10 % der griechischen Staatsschulden, die hier außer Landes geschafft wurden. Nutznießer ein Herr Margellos, Grieche, Freund des Papandreou'Clans, Herr Figueres, ehemals Präsident von Costa Rica und Organisator des WEF in Davos, im Advisory Board sitzt eine Frau Xaffa, Griechin und Ökonomin des IWF.
      Unter anderem gehört zum Geschäftszweck dieser Firma die Übernahme von Mittelstandsfirmen im inneralpinen Raum wie Österreich und Süddeutschland.

      Diese ganzen WEF- und Bilderberger-Treffen dienen offenbar dem Ziel, Konkurrenz auf korrupte Weise auszuschalten und dient den Großen Kurs in stürmischer See mit unlauteren Methoden zu halten.

      Prominente österr. Vertreter bei den Bilderbergern: Scholten, Vranitzky, Androsch, Fischer, Faymann, Gusenbauer, Bronner und siehe da auch der Bürgerliche Treichl.

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 19:22

      Erich Bauer

      ....und dieses Thema kann ich NICHT einfach aus dem Ärmel schütteln!

      Grundsätzlich halte ich es bei menschlichen Entwicklungen mit der Einsteinschen Unendlichkeit, es läßt sich aber andererseits bei gewissen Trends eine zentrale Steuerungsmacht nicht leugnen. Ich denke da bei aktuellen Strömungen an so weltumspannende Trends wie den Klimawandelwahn (-wandel hat es immer gegeben und wird es immer geben, das Klima kann nicht im von Ernst Haekel erfundenen Gleichgewicht sein, das ganze Universum lebt von Ungleichgewichten), weiters die Gender- und PC-Hysterie und schließlich auch die heute ausufernde weltweite Finanzpolitik.

      Die Bilderberger haben da als Freimaurerische Bewegung seit ihrer Gründung immer für Verschwörungstheorien gesorgt!

      http://en.wikipedia.org/wiki/Bilderberg_Group

      Der schlaue Kreisky ist in den 1970 iger Jahren der Einladung zur Bilderbergkonferenz nicht gefolgt, und hat statt seiner Person den Androsch hingeschickt. Und wenn Sie sich die Liste der teilnehmenden Österreicher anschauen, wie schon von @brechstange angeführt, dann läßt sich der Eindruck einer zentralen "Befehlsausgabe" nicht ganz leugnen. Aber stutzig macht mich, wie öffentlich die heute auftreten, eine Geheimverschwörung schaut anders aus! Sollte es so was wie eine zentrale Weltsteuerung geben, dann wird man wohl tiefer schürfen müssen.

      Was mich aber an diesem Interview so irritiert, ist die Aussage dieses Schweizers, daß die zwei schweizer Großbanken heute von Nichtschweizern gesteuert werden, denen das nationalschweizerische Schicksal wurscht ist. Jetzt wissen wir seit der Finanzkrise, daß diese zwei Banken von der Größe her, die Nationalhaftungen der Schweiz bei weiten überfordern. Diese Diskussion ist seit 2009 in der NZZ sehr gut zu beobachten.
      Und wenn man die Systematik studieren konnte, mit der drei isländische Banken einen kleinen Inselstaat in den Ruin treiben konnten, dann wird man den Eindruck nicht ganz los, daß es sich dabei nur um ein Trockentraining gehandelt hat, so dem Schweizer Exbankdirektor seine Aussagen ernst zu nehmen seien. Dahinter könnte man sich aber sehr wohl große "Politik" vorstellen.

      Daß Mörder gedungen und Revolutionen angezettelt werden, ist nichts Neues, fragen wir uns doch schon seit der französischen Revolution, woher die Waffen für den Pöbel zum Sturm auf die Bastille stammen?

      Ach ja, noch etwas. Daß die zwei Todsünden, Habsucht und Neid, immer hervorragende Steuerungsinstrumente waren, belegt die menschliche Geschichte hinlänglich. Daß dabei die Völlerei (Dekadenz) ein willfähriges Mittel am Weg zur Selbstaufgabe ist, auch.

    • Erich Bauer
      07. Juni 2011 08:15

      (Ortner-Blog) Die Administration hat eingegriffen...

      "...@all: bitte hier keinen verschwörungstheoretischen müll a la bilderberger abladen, danke für die kooperation..."

      Es wird alles gut. :-)

    • diko
      07. Juni 2011 08:27

      danke Herr Volpini, (6.6. 19:22)
      trefflich ausgesprochen, wie ich auch sonst ihre Ansichten in vielem teile. Ich vermute aber auch, dass die sogenannten, dem Volk zur AusWAHL stehenden
      " Bilderberger " Politiker, lediglich zur Befehlsausgabe und weniger zu Beratungen in die Schweiz reisen..

    • socrates
      07. Juni 2011 09:05

      brechstange
      Genau meine Meinung! Das Volk sagt mit Recht: "Wir haben kein Geld bekommen!" Wohl ist der Lebensstandart von Griechenland tark gestiegen, aber die Kleinkorruption wurde belassen, damit die Großen sich besser bereichern konnten.

    • Anton Volpini
      07. Juni 2011 19:31

      Danke @diko!

    • Erich Bauer
      08. Juni 2011 16:59

      Bedanke mich, Herr Volpini.

  20. Rosi
    06. Juni 2011 10:56

    Was in diesem Zusammenhang Sorge macht, ist nicht die Art der Absurditäten - weltfremde Spinner und Verbrecher gab es immer. Es ist die Anzahl, und es ist die Tatsache, daß man nicht in allen Printmedien davon als Absurdität oder Verbrechen berichtet. Das heißt, der Unsinn, und damit sind speziell die zwei Berichte aus Deutschland gemeint, Menschenrechtsverletzung und Hoffähigmachen von Verbrechern wird generell - zumindest laut den Medien - akzeptiert. Das gibt am meisten zu denken.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  21. socrates
    06. Juni 2011 10:03

    Ethik neu: in Anglet (Fr) gab es Ende letzter Woche Schmierereien auf moderner Kunst: ein Keltenkreuz. Wikipedia:
    Keltenkreuzaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Keltisches Kreuz
    Protoform eines Keltenkreuzes in Errigal
    Hochkreuz in Irland
    Keltisches Kreuz als GrabsteinEin Keltenkreuz, Hochkreuz oder Irisches Kreuz ist ein Element der frühmittelalterlichen und mittelalterlichen sakralen Kunst im keltischen Kulturraum der britischen Inseln und Irlands (Cornwall, Irland, Isle of Man, Schottland, Wales). Es ist ein Balkenkreuz mit verlängertem Stützbalken (lateinisches Kreuz), meist aus Stein gehauen, bei dem um den Schnittpunkt der Balken ein Ring liegt. In der Heraldik wird diese Form die sich im Volkstum bis nach Schweden (Mittsommerkreuz) verbreitet hat, als Radkreuz bezeichnet. Die ursprünglichen irischen Hochkreuze fanden sich nicht auf Grabstätten, sondern markierten dekorativ ein besonderes Gebiet oder heiliges Land. Sie waren auch regionale gesellschaftliche Treffpunkte, um die herum Feiern abgehalten wurden.
    Seit 2008 ist D + Ö um ein Tabu reicher: Das Keltenkreuz ist ein Nazisymbol ! Nie hätte ich das bei meinen Reisen in F gedacht. Dort gibt es sogar Menhire, die solcherart in christliche Symbole umgewandelt wurden als die Irischen Mönch mit der Christianisierung Europas begannen. Mir bietet sich der Eindruck, daß die Erben immer wieder Neues finden um uns an die Erbsünde zu erinnern, egal wie dumm es ist. Dafür haben wir eine überlebensgroße Christusgestalt als Gekreuzigter, ohne Kreuz, vor dem Parlament, mit Bewilligung durch Prammer!

  22. phaidros
    06. Juni 2011 08:24

    Nicht jeder Artikel, der auf ef erscheint, ist immer nur zu bejubeln. So auch dieser nicht, der den Autor mglw. umtrieb, als er das heutige Tagebuchblatt verfasste: http://www.ef-magazin.de/2011/06/05/3025-atom-ausstieg-der-schoepfung-verpflichtet . Ich möchte gar nicht im Detail darauf eingehen, was ich daran für (und zwar auf eine für einen Biologen ziemlich peinliche Weise!) verkehrt halte, das wäre eine Themenverfehlung.

    Aber wir sind es, die der Politik in einer Tour vorwerfen unmoralisch zu handeln. Nun sind aber Moral und Ethik praktisch synonym; was kann also verkehrt daran sein, eine Ethikkommission einzusetzen, die in einer der kompliziertesten Fragestellungen mögliche Szenarien durchleuchtet, um zu einer tragfähigen Meinung zu kommen und sich deren Urteil zu unterwerfen?

    Ich finde das hochanständig von Frau Merkel, geradezu eine Qualität, die heimische Politik seit Jahrzehnten vermissen lässt (wobei wir über den peinlichen Ausrutscher des "Weisenrates" zu Waldheim einmal den Mantel des Schweigens decken wollen). Im Gegenteil, mich nerven einfache Lösungen Marke "sagt der Scharfrichter: 'Kopfweh? Da hab ich was für Sie!'" (Waalkes) nur, denn so gut wie keine der großkotzig dahergetönten "da-müsste-man-nur"s, die man so hört, hätten irgendeine Praxistauglichkeit. Vorausgesetzt, es fände sich jemand, der so dämlich wäre, sie umzusetzen. Und das gilt keineswegs nur für die hohe Politik!

    Natürlich wird das Argument gebracht, dass die Kommission ohnehin gekauft oder beeinflusst oder mit Marionetten besetzt, jedenfalls lediglich ein vorhersagbares Feigenblatt, sei. Aber das glaube ich - ohne es zu begründen - nicht: da müssen schon erst echte Beweise auf den Tisch, dass die Kommission nicht astrein ist, nicht umgekehrt!

    Also: große Respektsbezeugung für Frau Dr. Merkel, die den Mut hat, als Kanzlerin zuzugeben überfragt zu sein.

    Nebenbei: es gibt meines Erachtens kein einziges belastbares Argument für die Atomkraft. Selbstverständlich ganz insbesondere nicht das Kostenargument! Man muss es ja schon als dumm bezeichnen, sich davon blenden zu lassen!

    BG/phaidros

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 08:46

      Danke phaydros, daß Sie mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht haben! Wie immer von Edgar L. Gärtner, treffsicher und pointiert formuliert!

    • Johann Scheiber
      06. Juni 2011 08:57

      Von mir drei Sterne für den guten Hinweis.

    • Anton Volpini
      06. Juni 2011 09:52

      Johann, hast Du bei den Sternderln gezittert?

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2011 12:07

      Schau, schau!
      Einmal ein positives Wort von Johann Scheiber in Richtung phaidros?
      Sehr hochgesinnt!

    • Johann Scheiber
      06. Juni 2011 14:26

      Leider nein, werter Wertkonservativer. Das war zynisch gemeint.

    • phaidros
      06. Juni 2011 18:47

      Der Leser beurteile die Treffsicherheit selbst:

      »Dafür gibt es etliche Beispiele so genannter erneuerbarer Ressourcen (z.B. Tier- und Pflanzenarten), die von Menschen vollständig aufgebraucht beziehungsweise ausgerottet wurden. Und ausgerechnet die am besten erneuerbare Energieressource, nämlich Plutonium, wird bekanntlich von den Propheten der „Nachhaltigkeit“ verteufelt. Ich bin auch sicher, dass der Schöpfer den Pflanzen-Nährstoff Kohlenstoffdioxid nicht zu einem "Treibhausgas" gemacht hat.« (4. Absatz)

    • Erich Bauer
      06. Juni 2011 18:59

      phaidros,
      "...den Pflanzen-Nährstoff Kohlenstoffdioxid nicht zu einem "Treibhausgas" gemacht hat.«..."

      Empfehle, sich mit der gesamten Zusammensetzung unserer Atmosphäre schlau zu machen... CO2 eignet sich sehr gut als "Zockereigegenstand"...

      Schönen Aben noch. Hab' noch eine "Besprechung"...

    • phaidros
      06. Juni 2011 19:02

      Darum geht's nicht mal ansatzweise, herr Bauer.

    • diko
      08. Juni 2011 15:34

      Danke phaydros, daß Sie mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht haben! Wie immer von Edgar L. Gärtner, treffsicher und pointiert formuliert!

    • phaidros
      09. Juni 2011 05:25

      Der Leser beurteile die Treffsicherheit selbst:

      »Dafür gibt es etliche Beispiele so genannter erneuerbarer Ressourcen (z.B. Tier- und Pflanzenarten), die von Menschen vollständig aufgebraucht beziehungsweise ausgerottet wurden. Und ausgerechnet die am besten erneuerbare Energieressource, nämlich Plutonium, wird bekanntlich von den Propheten der „Nachhaltigkeit“ verteufelt. Ich bin auch sicher, dass der Schöpfer den Pflanzen-Nährstoff Kohlenstoffdioxid nicht zu einem "Treibhausgas" gemacht hat.« (4. Absatz)

  23. Grantiger Alter
    06. Juni 2011 07:30

    Zu Polen:
    Ich war in den Neunzigerjahren einige Male in Südpolen und war überrascht von dem damals dort herrschenden Optimismus, allerdings auch von einigen Zeichen eines bei uns fast unbekannten Teiles europäischer Geschichte. So weiss man in Polen nicht nur über die Vertreibung der Deutschen Bescheid, sondern auch über die Vertreibung (gewaltsame Umsiedlung) der ursprünglich entlang der slowakischern Grenze wohnenden Ruthenen - die wurden in die neugewonnen Gebiete verpflanzt, und so werden jetzt Kirchen des östlichen (unierten) Ritus samt Ikonostase von katholischen Polen benutzt, die auch an Marterln die zyrillischen Aufschriften nicht verstehen. Vor der Danziger Leninwerft gibt es Denkmäler und Gedenktafeln, die in für uns unvorstellbarer Weise Politik und Religion vermischen, daneben aber sah ich auch ein Spruchband: "Die Russen haben wir überlebt; Brüssel hat uns umgebracht." Das ist allerdings auch schon einige Jahre her. (Die Leninwerft macht mehr als drei Viertel des Danziger Stadtgebietes aus.)

  24. Wertkonservativer
    06. Juni 2011 07:06

    Verzeihung, doch das ist zu starker Tobak für einen Urlaubsmenschen!

    Daher nur soviel:
    A.U. ist - und das wissen wir hier - nicht nur ein unbestechlicher Kommentator der österreichischen Seele, sondern auch ein scharfsichtiger Beobachter des gesamten Weltgeschehens!
    Vielen Dank, Herr Dr. Unterberger!

  25. Observer
    06. Juni 2011 07:04

    Zu den drei Themen aus Deutschland:

    Deutschland wird den (langfristigen) Ausstieg aus der Atomenergie auch trotz der Bedenken von AU schaffen. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

    Leider gibt es dort (aber auch bei uns) keine echte demokratische Kultur, dass man auch in Opposition gute Arbeit leisten kann. Daher werden die (ehem.) Kommunisten gerne als Mehrheitsbeschaffer benützt. Auch Minderheitsregierungen mit zu den einzelnen Themen wechselnden Abstimmungsmehrheiten (wie in Skandinavien) sind scheinbar undenkbar.

    Und was die Quotenregelungen betrifft, so warte ich noch auf ein Gesetz, welches auch den Schwulen in Regierungen, Parteien usw. einen Prozentsatz an Positionen garantiert.

    • diko
      06. Juni 2011 08:34

      Frau Observer, sind Sie aus der Propagandaabteilung der ausschließlich von den GRÜNEN kontrollierten Windradel- u. Tageslicht- Energiezwangszulieferung ? Welche in diesem Blog mit Sternderln und Zustimmung heuchelt, - geht es nicht um dieses Thema wie auch jenem "der vom Mensch verursachten Erderwärmung ?

    • Observer
      06. Juni 2011 12:58

      Geehrte/r diko:
      Ich gehöre weder einer Partei an, noch sympathisiere ich mit einer solchen. Und die Grünen sind überhaupt das Letzte für mich. So wie ich die extremen und verrückten Standpunkte dieser linkslinken Leute verabscheue, so sehr lehne ich auch die anderen "Extremisten" ab, welche die AKWs verharmlosen, den Klimawandel abstreiten usw. In manchen dieser Themen verbeisst sich auch unser geschätzter Herr Dr. Unterberger und seine engste Fangemeinde. Mir macht es nichts aus, wenn diese Leute (damit meine ich beide Extrempositionen!) von ihren Standpunkten nicht abweichen wollen, die Realität sieht ohnehin anders aus und wird auch anders sein.
      Ihr
      Observer (mask.)

    • Observer
      06. Juni 2011 13:06

      diko:
      zur "Sternderlwirtschaft: ich brauche weder Sterne noch vergebe ich welche. Denn dieses System hat - wie schon öfters besprochen - zu viele Nachteile und sollte eigentlich total reformiert werden. Z.B. auch negative Beurteilungen möglich machen. Aber solange der Blogbetreiber und manche Leute daran Gefallen finden, soll es mir auch recht sein.

  26. Anton Volpini
    06. Juni 2011 06:50

    Europa wird immer mehr zu Absurdistan!
    Ob mit oder ohne Atomkraft, es ist die eigentumsfeindliche, leistungsverachtende, rechtsverdrehende und selbst bemitleidende, jammernde Geisteshaltung, die uns den Abstieg beschert. Deutschland hupft uns restlichen Europäern gerade wieder einmal eine ordentliche Fehlentwicklung vor!

    • Erich Bauer
      07. Juni 2011 09:58

      Diesmal ist aber augenscheinlich kein Österreicher involviert...

  27. libertus
    06. Juni 2011 01:09

    Einspruch - Merkel hat nicht Führungsschwäche bewiesen, sondern der Mehrheit des Volkes Rechnung getragen, das nennt man immer noch eine demokratische Entscheidung und diese Ethikkommission war ja wohl zur Gesichtswahrung bestimmt.

    Aber hätte Merkel nicht jetzt sofort auf die neue Entwicklung in Sachen Atom seit Fukushima reagiert, dann wäre nach den nächsten Wahlen eine linke Koalition gekommen (siehe BW) und die hätte vermutlich die Atomkraftwerke noch gnadenloser abgeschaltet. So gesehen, hat sie in meinen Augen eher Führungsstärke gezeigt, weil sie mit dem simplen Antiatomargument den Linken nicht den nächsten Wahlsieg ermöglichen möchte.

    Hoffentlich stimmen alle diese polnischen Wirtschaftsdaten - nicht das demnächst ein böses Erwachen wie in Griechenland, Irland und jüngst sogar in Dänemark folgt.
    In der EU gehört nämlich Staatsbudgetwahrheit offensichtlich nicht wirklich zum guten Ton!

    Das chinesische Volk kann sich erst gar nicht gegen neue AKWs wehren, das ist halt der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie.

    Mein Mitleid mit dem russischen Oligarchen hält sich in Grenzen, denn sein Weg in die russische Oligarchie war nicht zimperlich und mit Leichen gepflastert. Außerdem wollte er russisches Vermögen nach Amerika schaffen und diesen Schaden für das Land hat Putin nicht zugelassen. Eine richtige Entscheidung wenn auch unter eher willkürlichen Vorwürfen >>> der Zweck heiligt halt manchmal die Mittel.

    Schaurig - der Genderwahn greift in Europa wie eine Seuche um sich. EHEC ist ein Dreck dagegen! :-(

    Am Beispiel Schweden sieht man, daß nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Moral eine Tochter der Zeit ist!
    Aber als König sich solche Blöße zu geben, ist ein Grund zum Rücktritt und der jungen Generation eine Chance zu bieten! Er hat seine Schuldigkeit getan.

    Daß die Linken mit zweierlei Maß messen und bestimmen, wer rechtsradikal bzw. Neonazi, Rassist oder Antisemit ist und wer nicht, scheint ja hinlänglich bekannt, aber wie war es möglich diese Oberhoheit darüber zu gewinnen und wo ist der politische Gegner, der ihnen endlich Einhalt gebietet?
    In dem man es zuläßt, zeigt es das Versagen aller Andersdenkender.
    Wir müssen uns jeder selbst bei der Nase nehmen, die pure Heuchelei immer wieder aufzeigen und unser Wahlverhalten entsprechend abstimmen!

    • efrinn2
      06. Juni 2011 02:37

      Wie etwas aussieht, hängt oft vom eigenen Standpunkt ab. Das hat schon Plato im Höhlengleichnis gezeigt, modernere Perspektiven sprechen von Spiegelwelten. Umso wichtiger ist eine klare Aussage und ein fixer Standpunkt. Lavieren und relativieren, wie in einigen Punkten betrieben, tragen dazu nicht bei. Daher erhebe ich Einspruch gegen den Einspruch!

    • phaidros
      06. Juni 2011 02:39

      Da brauche ich ja nix mehr zu schreiben - überall ganz Ihrer Meinung!
      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      06. Juni 2011 08:37

      Polen ist der größte Nettoempfänger Europas mit 6,9 Mrd. Euro jährlich und wenn die Polen glauben, dass mit der Produktion von Dauersubventionsträgern wie Museen, Konzerthallen ein Staat zu machen ist, wird das ein bitteres Aufwachen geben. Denke man da nur an die Thermenflut bei uns, wo jede Therme, jeder Freizeitpark jedes Jahr um Verlustausgleich Schlange stehen.

      Vielen Menschen in Polen geht es sehr schlecht, sie sind Verlierer des Umschwungs, sie haben keine Krankenversicherung und haben aufgrund ihres Alters oder Krankheit keine Chance mehr an irgendeinem Aufschwung teilzuhaben. Sozialen Sprengstoff gibt es in Polen genug.

    • Susa
      06. Juni 2011 09:04

      @libertus

      "Mein Mitleid mit dem russischen Oligarchen hält sich in Grenzen, denn sein Weg in die russische Oligarchie war nicht zimperlich und mit Leichen gepflastert. Außerdem wollte er russisches Vermögen nach Amerika schaffen und diesen Schaden für das Land hat Putin nicht zugelassen"

      Da geht's mir wie Ihnen; Chodorkowski ist allerdings der einzige von allen russischen Oligarchen, die es "erwischt" hat. Allen anderen ist es gelungen, ihr auf gigantischen Betrügereien fußendes Vermögen in unvorstellbarer Höhe dem russischen Volk zu stehlen und ins Ausland zu schaffen. Aber eines haben diese "russischen Oligarchen" gemeinsam: ALLE besitzen einen israelischen Paß.

    • PostScriptum
      06. Juni 2011 12:04

      Sie sind schon ein bissi komisch. Sie schwafeln vom Volkswillen in Deutschland, ohne einen solchen je nachgewiesen zu haben. Wenn Merkel doch so sehr "auf das Volk hört", hätte sie ganz einfach eine Volksabstimmung machen lassen können. Punkt, aus, Wille des Volkes. Aber sie entblöden sich nicht, hier einen Volkswillen zu projezieren, der möglicherweise gar nicht vorhanden ist. Sorry aber das linkslinke Diktatur in Reinform.

    • libertus
      06. Juni 2011 22:25

      @Susa

      Stimmt schon, aber der Chodorkowski war der einzige, der einen der wichtigsten Ölkonzerne an die amerikanische Börse bringen wollte und sich gleichzeitig mit Putin anlegte. Das konnte nicht gut gehen.
      Ansonsten haben Sie vollkommen recht!

    • libertus
      06. Juni 2011 22:28

      P.S.:

      Na, na - kleiner "Heißsporn", geht's nicht ein bißchen höflicher?

      Abgesehen davon, waren doch die Wahlen in BW wohl Volkswille genug, oder?
      Hätte Merkel darauf nicht reagiert, wäre dies grob fahrlässig gegenüber ihren Wählern, ihrer Partei und alle, die sie eventuell weiter als Bundeskanzlerin sehen möchten.

      Nur wegen der Atomkraftwerke die nächste Wahl zu verlieren, wäre für die Opposition ein billiger Sieg gewesen.

      Ich erlaube mir daher weiterhin, ihre Reaktion gut zu finden - und aus! ;-)





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