02. Januar 2026 01:15 | Autor: Andreas Unterberger
Es wäre eine gute Investition, dem Finanzminister eine Reise nach Großbritannien zu spendieren. Dort könnte der begeisterte Anhänger einer Erbschaftssteuer viel für ihn Ernüchterndes lernen.
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07. Januar 2026 01:44 | Autor: Andreas Unterberger
Die frommen Illusionen, dass die Welt nach Ende des Kommunismus in eine Ära des Friedens, der Stabilität und der Herrschaft des Völkerrechts eingekehrt ist, sind endgültig geplatzt. Zuerst durch den mit voller Brutalität und Millionen Opfern geführten Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine samt den immer mehr eskalierenden russischen Aggressions- und Provokationsaktionen gegen EU-Europa, und jetzt durch das Zurückziehen des US-Schutzes für Europa und durch den Wechsel der Amerikaner von der Weltpolizisten-Rolle im Dienste der Demokratie zu der einer sich auf den eigenen Kontinent konzentrierenden Kolonialmacht. Da wird für Europa – wie für andere – eine bisher meist verdrängte Konsequenz deutlich: Da hilft nur noch die Atombombe.
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06. Januar 2026 00:40 | Autor: Andreas Unterberger
Die Regierungsparteien haben in den letzten 15 Monaten nicht weniger als zehn Prozentpunkte an Unterstützern verloren, die zu FPÖ, Grünen oder Kommunisten gewechselt sind. Ein solcher Tiefpunkt kann aber auch zur idealen, weil letzten Möglichkeit werden, die wirklich wichtigen Aufgaben doch gleich kraftvoll und richtig anzugehen. Schlechter können die Umfragen ja kaum werden. Zugleich ist das Jahr 2026 ein Jahr ohne irgendeinen wesentlichen Wahltermin. Zugleich zeigen ausländische Beispiele und noch mehr die eigene Bevölkerung, dass sie sich viel stärker der Notwendigkeiten bewusst sind als das österreichische Regierungshandeln. Dieses hat sich im ersten Jahr in peinlichen Mikro-Aktionen verloren wie der – zu einer weiteren Erhöhung der Staatsschulden führenden – Verbilligung von Tampons, wie der Anhebung der Umsatzgrenze für Buchführungspflichten. Dabei müsste es vor allem um folgende drei zentrale Aufgabenbereiche gehen.
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08. Januar 2026 00:15 | Autor: Andreas Unterberger
Steuert die Welt ungehemmt auf einen großen Krieg zu? Die Eskalation der letzten Stunden ist jedenfalls besorgniserregend. Denn die Kaperung eines Schiffes unter russischer Flagge durch amerikanische Spezialeinheiten ist höflich ausgedrückt ein absolut ungewöhnlicher Akt. Etwas direkter formuliert scheint das eine absolut undurchdachte und überflüssige Provokation Russlands durch Trump zu sein. Es wäre überraschend, würde Russlands Diktator Putin eine solche Demütigung reaktionslos hinnehmen. Das würde seinem Image schwer schaden – es sei denn, es gäbe zwischen den beiden Politikern Absprachen, die das Ganze entschärfen, die wir aber noch nicht durchschauen. Gleichzeitig haben die Amerikaner in der Karibik auch noch ein zweites, vorerst nicht identifiziertes Schiff jener Schattenflotte aufgebrochen, die verwendet wird, um internationale Sanktionen zu umgehen.
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