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Wie ernsthaft ist Spindeleggers Erwachen?

Das hätte ich Michael Spindelegger so deutlich gar nicht zugetraut. Denn der neue Vormann der Volkspartei findet gleich in zwei politischen Kernfragen überraschend klare Worte, die eine signifikante Kursabkehr von der Linie seines Vorgängers bedeuten. Das gilt sowohl für die Griechenland-Krise wie auch für die Versuche der extremen Linken zwischen Grün und ORF, wieder einmal eine künstliche Nazi-Debatte zu lancieren.

Das wichtigere ist natürlich die Griechenland-Politik. Da hat Spindelegger den Griechen mitgeteilt, dass es nichts mehr zu verhandeln gibt, sondern dass Athen die Vorgaben zu erfüllen hat: „Man kann jetzt nicht durch einen neuen politischen Dialog sagen: Jetzt verhandeln wir vielleicht doch noch über Sonderkonditionen. Die Dinge liegen am Tisch.“ Abgesehen von grammatikalischen Feinheiten, dass die Dinge hoffentlich auf dem Tisch liegen und nicht „an“ diesem, unterscheidet sich dieser Satz doch stark vom Gerede Josef Prölls, dass die Griechenland-Hilfe alternativlos wäre.

Hingegen unterscheidet sich Spindelegger mit dem Versuch, Härte zu zeigen, nicht allzusehr von der allgemein verschärften Tonlage der Europäer, vor allem der Deutschen. Lediglich die Gewerkschaften und die EZB, in die Österreich Geistesriesen wie Ewald Nowotny oder Gertrude Tumpel-Gugerell entsandt hat, plädieren weiterhin ungebremst für weitere Griechenland-Milliarden. Was freilich logisch ist, hat die EZB doch im letzten Jahr fahrlässigerweise den Banken – vor allem den französischen – griechische Staatspapiere für mindestens 40 Milliarden abgekauft, die sie nun ohne neue Milliardenhilfe abwerten müsste. Und die Gewerkschaften glauben ja sowieso immer an den Weihnachtsmann, der am Schluss alles zahlt.

Freilich kennt niemand wirklich die genauen Konditionen, die von Griechenland verlangt werden, auf Komma und Beistrich. Daher sind Spindeleggers Drohungen eher nicht so ganz ernst zu nehmen, weil es letztlich immer im Ermessen Resteuropas bleibt, ob man die Konditionen für erfüllt erklären wird. Und man wird natürlich.

Viel gravierender an den nunmehrigen Spindelegger-Kommentaren zu Griechenland ist der Bezug zum Euro. Denn der Außenminister sagt erstmals, dass der Euro durch die Griechenland-Krise nicht in Gefahr ist. Und das ist nun wirklich ein gewaltiger Qualitätssprung: Wir erinnern uns noch alle, wie im Mai 2010 die 110 Milliarden, die über Nacht für Griechenland gespendet worden sind, zur dringend notwendigen und alternativlosen „Euro-Rettung“ mutiert sind.

Nun ist auch in der österreichischen Regierung – oder zumindest beim schwarzen Parteichef – das angekommen, was schon im Vorjahr völlig klar war: Der Euro wäre bei einem Konkurs Griechenlands mit anschließender Schulden-Restrukturierung nicht in Gefahr. Wohl würden die Kurse ein paar Tage lang in wildem Zickzack ausschlagen. Aber in Wahrheit wird sich der Umrechnungskurs bald wieder beruhigen. Und ein niedriger Euro wäre sowieso vorteilhaft.

Man sollte sich an diese überaus lobenswerte Erkenntnis Spindeleggers freilich auch dann erinnern, wenn in einigen Wochen wieder von „alternativloser Euro-Rettungsaktion“ die Rede sein wird.

„Wiener Initiative“: ein dummes Gerede

Das derzeit laut rauschende Gerede von einer neuen „Wiener Initiative“ sollte man hingegen rasch vergessen. Denn das, was private Finanzinstitute 2009 unter dieser Bezeichnung als Osteuropa-Hilfe gemacht haben, lässt sich mit der Causa Griechenland in keiner Weise vergleichen. Osteuropa hatte damals im Zuge der plötzlich ausgebrochenen globalen Hysterie Liquiditätsprobleme und brauchte akut frisches Geld beziehungsweise Gläubigerschutz. Und diesen bekam es durch eine Konsensaktion der Banken, die freiwillig ihre Kredite verlängerten..

Osteuropa war damals keineswegs insolvent. Ganz im Gegenteil: Die volkswirtschaftlichen Daten waren und sind besser als in Österreich – zumindest die der nördlichen Reformstaaten. Daher war es eine weise Investition, europäische Schuldner in einer kurzfristigen Krise nicht fallenzulassen. Und die damals großzügigen Banken verdienen im Osten wieder sehr gut.

In Griechenland ist die Lage hingegen viel schlechter als damals in Osteuropa. Es glaubt kein seriöser Mensch mehr an eine Erholungsfähigkeit des Landes. Griechenland ist finanziell nach manchen Statistiken sogar das am wenigsten kreditwürdige Land der Welt.

Daher ist es absurd zu erwarten, dass auch nur eine einzige Bank der Welt wirklich freiwillig den Griechen Geld spenden wird, wie das nun die Finanzminister vollmundig erwarten. Denn dieses Geld müssten sie ja den Sparern, den Kreditnehmern, den Bankaktionären stehlen. Was diese gar nicht gern sehen. Außerdem würden sich dadurch einige Banken selbst in Gefahr bringen. Beides wird kein Bankvorstand lange überleben.

Wird jedoch Druck auf die Banken ausgeübt (etwa: „Wenn ihr nicht freiwillig spendet, dann werden wir euch mit Kontrollen und Vorschriften in Grund und Boden schikanieren“), dann ist das nicht freiwillig, sondern nur eine spezielle Form eines griechischen Konkurses, mit allen Konsequenzen. Diese werden insbesondere die EZB und die nationalen Finanzminister treffen, deren Kreditwürdigkeit in der Folge ebenfalls bezweifelt würde.

Das ewige Loch Hitler

Noch einmal zurück zum Staunen über Spindelegger: Nachrichten vom schottischen Ungeheuer von Loch Ness sind bekanntlich geradezu spannend gegen die ewigen Nazidebatten der extremen Linken. Sie versucht regelmäßig, Österreich oder nicht genehmen österreichischen Politikern über das Ausland einen braunen Anstrich zu verleihen. Vor allem ORF und die Grünen spielen sich da ständig die Bälle zu. Und die SPÖ versucht munter mitzumachen.

In der Vergangenheit haben bisweilen auch einige schwarze Politiker das öde Spiel mitgemacht. Spindelegger wagt aber auch diesbezüglich erstaunlich klare Worte: Man solle „nicht versuchen, über internationale Medien Österreich wirklich in seinem Ansehen zu schaden.“ Die Linken werden es natürlich weiterhin tun, leben sie doch ganz in der Vergangenheit (siehe die Probleme, die die SPÖ heute noch mit den Habsburgern hat). Aber es tut gut, wenn zumindest der Vizekanzler der Republik da neuerdings klare Worte findet.

Jetzt bleibt nur das Rätseln: Erwacht die ÖVP unter Spindelegger wirklich noch einmal? Oder wird sie gleich wieder wegschlummern?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 07:55

    Rote Desinformation kann ohne Adolf Hitler nicht auskommen. Es ist das ewig gleiche Strickmuster, die Milliarden werden verwirtschaftet, korrupte Parteibonzen mit Plastiksackerln voller Geld, Arbeiterführer aus Penthäusern und Gewerkschafter als Bankenchefs - und dann, wenn das korrupte Pack wieder und wieder das Geld - unser aller Geld - verbrannt hat, dann kommt er, der Gottseibeiuns. Alle bekreuzigen sich schnell vor dem marxistischen Verehrungswinkel, pardon, sie recken wahrscheinlich trotzig ihr geballtes Fäustchen in die Luft und schon läuft auf allen Kanälen: Kriegsverbrecher sowieso in Syrien vermutet, Adolf Hitler noch immer Ehrenbürger von Klein-Irgendwas, hinter der Hasenhecke 17, Gedenktag für dieses und jenes Naziverbrechen, Demokratie gefährdet weil drei Schüler dabei ertappt werden, wie sie mit Stoppelgewehr und Luftdruckpistole Kreig gespielt haben und nicht zuletzt - und hauptsächlich - rechter Politiker bezeichnet das System als korrupt.
    Ohne Frage, die Republik ist erschüttert.
    Er wird wieder kommen, der Gottseibeiuns, in den Nachrichten. Spätestens wenn Bilderberger und die Freimaurerei den Griechen endgültig die letzten Noteinlagen der Steuerzahler zugeschoben haben, dann werden sie wiederkommen, die Bilder von den Nazigreueln. Es ist so vorhersehbar und ödet gleichzeitig auch so an, weil es auch gleichzeitig so primitiv ist. Es ist aber auch gefährlich, denn wovor es zu warnen gilt, wird , besonders bei jüngeren Menschen, durch diese Instrumentalisierung immer unglaubhafter. Aber darauf kommt es den linken Superdemokraten ja ohnehin nicht an, wenn es gilt, den eigenen Pfründnern die Stange zu halten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 10:23

    Wir wollen Taten sehen, die Wortspenden interessieren keinen mehr.

    Diese karrieregeilen, sich im Staub wälzenden Politikertypen werden hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 07:56

    Allmählich wird es mir zu blöde, mich täglich irgendwelchen - von den Medien wahrscheinlich ohnehin verfälschten - Wortspenden auseinander zu setzen, im Bewusstsein, dass Politik ihre eigene Dynamik entfaltet und - ebenso wie alle anderen Phänomene dieser Welt - nicht prognostizierbar ist.

    Zwar gibt es das Sprichwort - und das wird schon einen Grund haben - "die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln". Kurze Zeit schien es so, als müsste dieses Sprichwort modifiziert werden, indem man "Bauern" durch "Politiker" ersetzt, aber mittlerweile ist es manifest: Politiker und Volk sind eins, sie sind immer gleich dumm oder gescheit, gleich faul oder gleich agil. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Poltik die Befindlichkeit des Volkes spiegelt und dabei mal die, mal die andere Eigenschaft in den Fokus der Vergrößerungslinse rückt - derzeit scheint mir dies die durch nichts zu beschönigende Einfallslosigkeit, Untätigkeit und einen eklatanten Mangel an Gestaltungskraft zu sein, welch letzterer nur durch den Unwillen zu handeln übertroffen wird.

    Haben wir nicht, weiß Gott, andere Probleme, als die nur mehr komischen Sager von Leuten wie Spindelegger, Mitterlehner, Amon oder anderen (auch weiblichen) Leuchten der bürgerlichen Zunft, wenn diese gerade am Absaufen ist? Glauben wir wirklich, dass unser Rettungsboot (denn in einem Schiff sitzen wir schon lange nicht mehr) durch widersprechende Kommandos von Bug und Heck, von Luv und Lee, ans rettende Ufer gelangen wird? Halten wir es für möglich, dass die Beförderung des bisherigen Kombüsenchefs zum Kapitän nebst Ernennung einiger Schiffsjungen zum Maat bei gleichzeiter Einhaltung einer politisch korrekten Frauenquote unser Land über die derzeitigen, gravierenden Probleme hinweg hieven wird?

    Oder sind wir alle schon so müde - wie mein Vater kurz vor seiner letzten Schlacht im August 1944 als es ihm schon egal war, ob der Russe kommt oder ob er weiter nichts zu fressen bekommt - und wollen uns nur noch in die Sommerpause retten, hoffend dass diese nicht im September mit einer europäischen Pleite geendet haben werde?

    In diesem Sinne schon mal einen schönen Sommer an die Runde!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 01:15

    Sie sind schon sehr genügsam geworden, Herr Dr.! Ihre Worte wirken wie der wochenlang Hungernde, dem man einen Klumpen Brot hinschmeißt. Ah endlich hat der Spindelegger etwas gesagt, was sich sowieso bis zum letzten Stammtisch in Niedertupfing herumgesprochen hat.

    Aber halt, hat er das überhaupt gesagt? Wiederum wäre ich erfreut, wenn Sie endlich anfangen würden, Quellen zu nennen. Meine Quellen sagen mir nämlich, dass Spindelegger bis vor ein paar Stunden die Griechenlandhilfe als- jetzt bitte nicht schockiert sein- "alternativlos" bezeichnet hat:

    Quelle ORF Teletext und

    http://www.volksblatt.at/index.php?id=76059&MP=61-157

    Zitat Volksblatt:"Für Außenminister und Vizekanzler Michael Spindelegger ist dieses „alternativlos aus meiner Sicht“. "

    Unterberger gerade eben:

    "...,unterscheidet sich dieser Satz doch stark vom Gerede Josef Prölls, dass die Griechenland-Hilfe alternativlos wäre."

    Peinlich ist diese dreiste Anbiederung an Spindelegger angesichts der Tatsache, dass die FPÖ laut Umfragen nun offiziell stärkste Partei ist. Herr Unterberger traut sich wohl nicht mehr, gegen die ÖVP zu schreiben, weil er Angst hat, sie könnte noch mehr verlieren. Zumindest ist dieser Artikel erklärungsbedürftig.

    Schlimm wird dann noch die Kuschelei mit Spindelegger, weil er einmal (die Quelle hiefür wäre auch informativ) Österreich gegen die Anfeindungen aus dem Inland verteidigte. Hier drängt sich umso mehr der Verdacht auf, dass Herr Unterberger beim Lesen über Stracheartikel auf die Idee dieses Beitrags gekommen ist.

    Noch peinlicher ist ein Kommentator, der die ÖVP sofort wieder für wählbar hält, nur weil sie beim Nein zum Berufsheer bleibt.

    Die werten Herren vergessen offenbar dass:

    1) Die ÖVP rein gar nichts gegen das drängende Ausländerproblem zu tun gedenkt.

    2) Die ÖVP weiterhin alternativlos beim Thema Bildung dahinschwurbelt und zuerst in peinlichster Manier einen "Erfolg" bei einem Bildungsreförmchen feiert, nur um dann wieder kleinlaut von diesem "Erfolg" zurückzutreten, nur weil sogar der dümmste Bauer aus Kleinfucking weiß, dass es rein gar nichts bringt, wenn man schlechte Schüler weiterzerrt.

    3) Die ÖVP offensichtlich keine Sekunde mehr einen Gedanken daran verschwendet, wie man das fast explodierende Defizit in den Griff bekommen könnte und das Tage nachdem die EU und der IWF Österreich eindrücklich ermahnten, einen Sparkurs einzuschlagen!

    4) Die ÖVP weiterhin linke Gesellschaftspolitik gegen die Familie betreibt und kein Wort zur beschämenden, mit Steuergeld finanzierten Schwulenparade verliert.

    5) Die ÖVP weiterhin nicht einmal daran denkt, Zahlungen an ein schon seit einem Jahr insolventes Land einzustellen! Schon vor einem Jahr wussten alle, dass Griechenland diese Gelder niemals zurückzahlen wird können (hier im Unterbergerforum machte u.a. ich ausdrücklich darauf aufmerksam) aber nein, schon damals ließen sich die Naiven von den Worten der Politik einlullen, man müsse "Greichenland auf die Beine helfen" in völliger Ahnungslosigkeit der Faktenlage!

    6) Die ÖVP von einer Steuererleichterung in einem der Höchststeuerländer dieser Erde nicht einmal träumt, um den Mittelstand zu entlasten!

    7) Die ÖVP auch bei allen anderen Themen wie Gesundheit und Verwaltung orientierungslos im Politraum herumschwirrt und keine Ahnung, geschweige denn eine Vision hat, wie man das Land hier verbessern könnte!

    8) Die Personaldecke der ÖVP schon jetzt nicht mehr vorhanden ist, sodass man einen 24 Jährigen zum Staatssekretär machen muss!

    Es ist schon fast bemitleidenswert, wie hier die ÖVP verhätschelt wird. Wie ein Kind, das ständig kriminell wird und dem man einfach nicht böse sein kann. Nur dass Sie meine Herren auch über die Zukunft jedes einzelnen Österreichers schreiben und offensichtlich bereit sind, die Zukunft der jungen Generation aufs Spiel zu setzen, nur weil ein Obmann nach 365 Tagen endlich einmal begriffen hat (nachdem es in jedem Schmutzblatt zu lesen war), dass eine Umschuldung nicht gleich Eurozerstörung ist!

    Man kann für dieses Land nur hoffen, dass Spindelegger nicht plötzlich ein Steuerreförmchen kurz vor der Wahl herauswürgt, sonst würden Menschen wie Herr Unterberger und libertus wohl Freudensprünge machen und sich nicht mehr zurückhalten können.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 13:38

    OT:

    Wo bleiben die Demos der linken Chaoten anläßlich des Besuchs von Schwarzenegger bei Faymann und Fischer?
    Mußte doch seinerzeit sogar in seiner Heimat ein Stadion unbenannt werden, weil er Todesurteile unterschrieben hatte und nun auch noch dieses Privatleben?

    Hätte der z. B. den H.C. Strache besucht, möchte ich nicht wissen, was da los gewesen wäre, einschließlich entsprechender Berichterstattung unseres "Rotfunks" mitsamt "Runden Tisch", "Club 2" etc. etc.!!!!!!

    Oh, diese häßlichen Pharisäer!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 06:10

    Vor dem Weiterschreiben meines heutigen Kommentares raune ich mir fast unhörbar zu: nur keine falsche Bescheidenheit, Wertkonservativer!
    Einmal kommt Dr. Unterberger der ÖVP und Dir ein wenig zur Hilfe, und - o Freude - auch einige andere Mit-Poster finden ein gutes Wort zum immer noch unter dem Schutzmantel der 100 Tage stehenden Dr. Spindelegger!

    Nun, liebe Freunde, die tieferstehende Philippika unsere Freundes Philipp kann mich nicht aus dem Tritt bringen: noch ist Österreich (und auch die ÖVP) nicht verloren.

    Wenn hier von "Verhätschelung" der ÖVP die Rede ist, kann ich nur laut herauslachen! Einmal ein positives Wort, und dann gleich solche Witzlosigkeiten und Übertreibungen.

    Also lasst den Mann und seine Leute arbeiten! Gegenüber dem Oppositions-Schreier H.C. ist er immerhin der Mann, der im Rahmen der Regierung dem recht unfähigen Kanzler-Darsteller (samt dessen unheiligen Medien-Mafia) da und dort wirksam und in unserem Sinne Paroli bieten kann!

    Guten Morgen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2011 09:06

    Die aktuell artikulierte Haltung von Spindelegger sind tatsächlich erfreulich bemerkenswert - klare Aussagen sind mehr als notwendig für Profilierung, Akzeptanz, Bestand der ÖVP. Er war auch einer der ersten, der in den Chor der Hurra-Schreier über den „Fortschritt“, mit drei Nicht-Genügend an unseren Höheren Schulen aufsteigen zu können, nicht einstimmte, vielmehr – noch vor Wirtschaftsvertretern - die mangelnde Leistungsbezogenheit der jüngsten „Reform“ beklagte, während einige von letzteren zugleich mit der Gesamtschule sympathisieren. Auch den Umgang der Türkei mit Plassnik kritisierte Spindelegger scharf.

    Doch ihm droht innerparteilich einiges Ungemach: Die „Steiermark-ÖVP“ kocht ihr eigenes Süppchen, ihr aktuell artikulierter „explizit eigenständiger“ Weg erscheint weitgehend unvereinbar mit dem Umfeld Spindeleggers. Nach meiner Beobachtung aus dem Schulwesen wurde die Steiermark-ÖVP sehr früh von den dort besonders ideologieaffinen Sozialisten instrumentalisiert; dazu kommt die derzeitige grundsätzlich zu begrüßende „Reformpartnerschaft“ Voves-Schützenhöfer. Sie ist dringend nötig, folgte doch den steiermark-exklusiven Sozial-Luxusgeschenken (Einbeziehung aller Betriebskosten in die Wohn- und Mitbeihilfen) finanzielle Schieflage des Landesbudgets. Doch dies scheint die Steiermark-ÖVP erst recht zu einem Kuschelkurs mit der Voves-SPÖ zu nötigen.

    Manche ÖVP-Exponenten geben sich in ihren Aussagen linker als die SPÖ: VP-Landeshauptmannstellvertreter und Stmk-ÖVP-Vorsitzender Schützenhöfer fordert unumwunden bei jeder Gelegenheit „höhere Steuern“, forciert Ganztagsschulen, interpretiert diese offenbar als flächendeckende und alternativenlose Regelschulen, nimmt in Kauf, dass diese die Kinder den Familien entziehen und ideologischen Einflüssen öffnen; Landesrätin Edlinger-Ploder sympathisiert seit je her offen mit der Gesamtschule, „Schulexperte“ Schilcher (Ex-ÖVP-Landesschulratspräsident) ist graue Eminenz – just des „Androsch’schen Bildungsvolksbegehrens“, bewirbt mit stets prächtiger Rhetorik und überbordender Medienpräsenz das SPÖ-Gesamtschulmodell, stellt Gymnasium und differenziertes Schulwesen als von Dünkelhaftigkeit der AHS-Professoren und deren „Beton-Vertretern“ alleinmotiviertes Auslaufmodell dar, das nur mehr das Gnadenbrot einer dahinschwindenden Tradition zu essen habe. Manche prominente ÖVP-Schulfunktionäre (Schulaufsicht, schulpsychologischer Dienst etc.) verhalten sich noch „linker“ und leistungsfeindlicher als ihre ideologisch präformierten SPÖ-Pendants, fallen „fordernden“ Lehrern geradezu exemplarisch in den Rücken. Ministerin Karl trat früh mit dem Ansinnen „kein Durchfallen mehr“ und „Gymnasium für alle“ in die Fußstapfen linker Bildungspolitiker, erwog diverse „positive Diskriminierungen“ durch Einführung von Quoten nach Gender-Kriterien, um Frauenkarrieren an Unis zu forcieren, und für Bildungsferne an Hochschulen. Sie wurde teilweise zurückgepfiffen wurde, teilweise in Zick-Zack-Kurs eigene Aussagen relativierte, letztlich in der „Zentrale“ von Amon abgelöst wurde. Andere bilden eine Achse mit problematischen Positionen oberösterreichischer ÖVP-Proponenten und identifizieren sich von Forderungen von LH Pühringer, die zusätzlichen Steuereinnahmen (Wirtschaftsaufschwung) nicht für Schuldenrückbau, sondern für neue Staatausgaben zu verwenden; andere fordern neue Steuern, um „den Spielraum der Politik zu erhöhen“, wieder andere sympathisieren mit der Forderung des OÖ- ÖVP-Landesschulratspräsidenten Enzenhofer nach Verbot von Privatschulen; sie könnten „zu elitär“ sein und deren Absolventen gegenüber Abgängern der (niedergehenden) staatlichen Schulen positiv diskriminieren.

    Kaum verborgener Aggressionsstau unter den Steirer-ÖVP-lern gegenüber der Niederösterreich-Gruppe (schon in Lichals Zeiten als „Stahlhelm-Fraktion“ negativ assoziiert) ist unübersehbar. Zudem sind die Steiermark-Schwarzen frustriert, bei der Regierungsumbildung wenig berücksichtigt worden zu sein (Lobatka), treten aktuell offen gegen Spindelegger auf. Auch die seinerzeitige Spaltung (Hirschmann – Klasnic) ist keineswegs überwunden, hat sie doch die Langzeitdominanz der ÖVP nachhaltig gebrochen.

    Es wird abzuwarten sein, ob die ÖVP sich weiter schwächen will oder doch einen „selbst-bewussten“ Weg zu sich (wieder-)findet, diesen klar ausformuliert und deren mutigen Vertreter nicht aus den eigenen Reihen torpediert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2011 11:30

    Der griechische Staat kommt mit seiner „arbeitsteiligen Wirtschaft“ (De aan måchn a Wirtschaft, die åndern håm d’ ?rbeit) nicht zurecht und machen Schulden.

    Wie alle anderen Staaten dieser Welt übrigens auch, mehr oder weniger jedenfalls.
    Dabei sollen ihnen nun die besser wirtschaftenden Staaten insofern helfen, als sie den Hellenen Geld zufließen lassen, damit ihre ‚Beschaulichkeit unter Olivenhainen’ nicht gestört ist.
    Großes Gejeier der EU-Gewaltigen.

    In der EU treibt etwa die doppelte Zahl der im „Griesenland“ ansässigen Nachfahren von Odysseus und Agamemnon etc. (in Form der ubiquitären Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Herren Länder) ihr alimentiertes (Un-)Wesen und kaum ein/e
    Staatsmann oder -männin findet etwas daran auszusetzen.

    Merkwürdige Welt.
    Wo doch die Griechen uns immerhin den Vorzug erweisen, im eigenen Land zu bleiben und nur den Geldfluss dorthin wohlwollend in Empfang nehmen.


alle Kommentare

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  8. Gasthörer (kein Partner)
    23. Juni 2011 13:47

    ÖVP = ehemals katholikenaffin = heute Fronleichnahm

    Impressionen:
    Als ich heute über den Karlsplatz wandere, seh ich am Brunnen ein Schlauchboot. Darin eine Tafel: "Das Boot ist leer". Ca. 20 Leutchen haben sich versammelt und halten ein Transparent in die Höhe "Asyl in Not".

    Zeitleich setzt sich von der Karlskirche kommend die Fronleichnahmsprozession in Gang. Viel Weihrauch, Kinder streuen Rosenblätter, Fahnen am Anfang, unter dem Baldachin der Pfarrer mit Monstranz (er ist Pole oder Tscheche) einige Ministranten ihm zur Seite, gefolgt von ca. 50 Gläubigen, nicht nur, aber vor allem älteren Semesters. Eine sehr kleines Häufchen Gläubiger, jedoch mit postiver Austrahlung - zumindest auf mich.

    Die Altäre der einzelnen Bet-Station werden fliegend abgebaut. Die Prozession führt rechts am Brunnen vorbei Richtung U-Bahn-Passage.

    Sobald die Prozession sich vom Brunnen entfernt, beginnen die Leute von "Asyl in Not" via Megaphon - für mich Unverständliches - zu deklamieren. Kein Mensch bleibt stehen: im Gegenteil, die Jugendlichen, welche sich in der Nähe niederließen, verlassen fluchtartig die Arena.

    Nach wohl 20 Minuten kommt die Prozession nördlich des Brunnens zurück zur Karlskirche. Was macht "Asyl in Not". Sie legen eine Pause ein, stören die Prozession nicht, halten lediglich Transparent hoch: Leben und Leben lassen.

    PS: In meiner Kindheit in den 80ern, waren Prezessionen im Kaunertal (500 Einwohner) an die hundert Meter lang.

  9. Coze (kein Partner)
    22. Juni 2011 16:04

    Die ÖVP blockiert einfach nur, zuerst hurra, dann nana - klare Linie gibts generell keine. Ich vermute mal, ohne tiefere Kenntnis der ÖVP Strukturen, dass da im Hintergrund diverse Machtkämpfe ablaufen. Durch die ÖVP gehen ja viele Risse, ein auffälliger ist jener zwischen der pseudourbanen aber erfolglosen Wiener ÖVP und der ländlichen aber erfolgreichen NÖ-VP.

    Ein kleiner Exkurs weil hier schon viel über das Aufsteigen mit drei 5ern geraunzt wurde: Das System bedingt an sich weder Leistungsfeindlichkeit noch sind diese 5er geschenkte Noten. Das Aufsteigen wäre Teil eines modularen Schulsystems, die Module müssen bis zum Abschluss nachgeholt werden. Das hat nichts mit der Belohnung mangelnder Leistung zu tun, ich würde eher meinen es fördert die Eigenverantwortung - der 5er muss ausgeglichen werden, der Aufstieg ist nicht geschenkt. Das Kind verbleibt dabei im Klassenverband und kann entsprechende Defizite (hoffentlich) nachträglich ausgleichen. Aktuell darf es eine Klasse wiederholen, mit allen negativen Begleiterscheinungen - bringt natürlich wahnsinnig viel.

    Auch dieses System muss man nicht befürworten, nur wäre es besser sinnvolle Alternativen zu nennen und die "Argumentation" nicht auf haltlose Anwürfe ("die leistungsfeindlichen Sozis verschenken die Noten usw.") abzustellen.

    • PostScriptum
      22. Juni 2011 16:12

      Gerne, Privatisierung des Bildungssystems. Dann können Sie Ihre Kinder gerne in eine Schule schicken, die mit drei Fünfern aufsteigen lässt. Ich werde meine aber lieber in eine schicken, in der Leistung gefordert und gefördert wird und in der es nur wenige "Nachzipf" gibt.

    • *** (kein Partner)
      22. Juni 2011 17:17

      Wir haben aktuell kein privatisiertes Bildungssystem, es sieht auch nicht so aus als würde es dafür eine Mehrheit geben. Insofern wird wohl aktuell auch über das staatliche System zu diskutieren sein. Sie können sich natürlich weiter mit ihrer hocherfolgreichen Partei für eine Privatisierung einsetzen.
      Sollte sich jemals jemand finden der sich mit Ihnen paart und Kinder großziehen will, können Sie ihre Überkinder schon heute in eine private Eliteschule stecken.

    • PostScriptum
      22. Juni 2011 17:28

      "können Sie ihre Überkinder schon heute in eine private Eliteschule stecken."

      Ja kann ich. Zahl mich dafür dumm und blöd (mangels Wettbewerbs) und darf auch noch Ihre und alle anderen Kinder von Museln bis über linkes Gesocks mitfinanzieren. Danke dafür!

    • *** (kein Partner)
      22. Juni 2011 17:57

      Zieh nach Somalia, da hast du deinen Minimalstaat.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 20:02

      Ach, ist das Sternchen wieder putzig heute.
      "Wir haben aktuell kein privatisiertes Bildungssystem..." - dafür gehört ja schon die Erkenntnismedaille mit Hammer und Sichel am Eichenkranz verliehen! Und das auch noch als Begründung dafür, dass P.S. ja ein solches damit gar nicht fordern kann - natürlich nicht, weil jene, deren Forderungskatalog von Gleichberechtigung für Frauen über Kinderschutz im Verfassungsrang bis Meinungsbeschränkung für böse Nazis reicht, sind es ja nur gewohnt, eben das zu fordern, was bereits existiert. Aber, oh Wunder, das Sternchen kann es kaum fassen, es soll noch immer Ewiggestrige geben, die Dinge fordern, die noch nicht da sind! Als nächstes wollen diese braunen Affen womöglich noch von den Bäumen steigen, vom aufrechten Gang fabulieren sie ja schon lange genug?!
      Eins-zwei-fix springt auch die mit vermeintlichem Humor umwickelte Nazikeule aus dem roten Notfallsäckchen und verteilt neben persönlichen Geschmacklosigkeiten (was solls, da ist P.S. beim Austeilen auch nicht zimperlich, drum sei es verziehen) natürlich den rechtsextremen Haken "Überkinder" unter die Nase.
      Dann schnell noch die streng sachliche und argumentativ unschlagbare "Verpiss-Dich-doch!" Keule ausgepackt und nachgeprügelt, dann schmeckt dem Helden des Proletariats das hart klassenerkämpfte und ehrlich mit Steuergeld verdiente Abendbrot viel besser.
      Toll gemacht, Sternchen, nicht alle Abend kann man ein solches Musterstück linker hilfloser und argumentationsfreier Herumprügelei auf der Person mit den unbequemen politischen Ansichten erleben...

    • **** (kein Partner)
      22. Juni 2011 22:14

      Jaja Reini, die alte Gleichung: andere Meinung = Transferempfänger, fast so originell wie der Schmäh mit der Löwelstraße.
      Wünschen kann sich der P.S. eine Menge, in der realpolitischen Diskussion ist das mangels Mehrheiten irrelevant. Was du mit deiner Keulenparanoia hast ist mir etwas unklar.

    • RB (kein Partner)
      23. Juni 2011 10:07

      Können Sie mir eine realistische Zahl von Schülern nennen, die derzeit drei 5er im Zeugnis haben?
      Nehmen wir an, dieses System, wie von der Ministerin vorgeschlagen kommt,
      wie schaut dann die Wirklichkeit aus?
      Es gibt einen Schüler, der ist in drei (!) Fächern sehr schlecht, sprich beurteilt mit "nicht genügend". Er steigt er in die nächste Klasse auf, gut. Jetzt müsste er in den drei Fächern, die er im Vorjahr nicht geschafft hat, im laufenden Schuljahr positiv abschließen (wie schafft er das, wenn er die vorangegangenen Wissensinhalte nicht begriffen hat?) und gleichzeitig die nicht genügenden Lehrinhalte aufholen und positiv abschließen. Wie oft kann ein Schüler dieses
      Horrorszenario durchspielen? Die gesamte Oberstufe hindurch? Und was macht er dann in der 8. Klasse? Wie und wann holt er diese "nicht genügenden" Module auf?
      Bei einem "nicht genügend" kann ich mir das neue System ja noch vorstellen,
      aber bei 2 oder 3?
      Also ich bin der Meinung, wenn ein Schüler 2 oder 3 "nicht genügend", vielleicht sogar in sogenannten Hauptgegenständen hat, dann soll er die Klasse wiederholen können und dürfen. Deshalb geht doch die Welt nicht unter!

    • Reinhard (kein Partner)
      23. Juni 2011 12:16

      Jaja, Sternchen, Ihnen ist eine Menge unklar, das kann man sehen.
      Auch, dass es in der Realpolitik neue Impulse benötigt, ja auch solche die nicht aus dem linken Wunschkatalog abgeschrieben sind. Da wächst Ihnen ein vierter Stern, das ist putzig, so ist wenigstens beim Nick etwas mehr Inhalt zu verzeichnen, im Gegensatz zum Posting.

      RB, überfordern Sie unsere linken Visionäre nicht mit Fakten; solche haben sie nämlich noch nie davon abgehalten, am Schulsystem so lange herumzuexperimentieren bis der bekannte Quargel herausgekommen ist, aus dem heute Schulabgänger quellen, die nicht einmal mehr intellektuell in der Lage sind, einfache Hilfsarbeiten zu verrichten oder einen Busfahrplan zu lesen. Die Zukunft unserer Kinder wurde durch ideologische Grabenkämpfe nachhaltig versaut; das Herumpfuschen von beratungsresistenten selbstgefühlten Wissenseliten ohne jeden Dunst von der Praxis hat das System so zerstört, dass man jetzt an den Symptomen herumdoktert anstzatt die Krankheit zu bekämpfen.
      Die Krankheit der politischen Verfilzung der Schulen würde durch ein privates Bildungssystem (ein wirklich privates, nicht scheinprivates) sofort abgeschafft, es gäbe Billig- und Qualitätsanbieter und die Leute müssten nur das seit Jahrzehnten in rosaroten Versorgungsqualm eingenebelte Hirn wieder einschalten und für ihre Kinder die beste Schule eruieren - schon wären 90% der Bildungsprobleme gelöst.
      Aber in linksideologisch eingerauchte Hirnkastln dringt so etwas nicht vor; enbensowenig die Erkenntnis, dass eine Aufklärung statt der praktizierten Verdummung der Massen nach kurzer Zeit andere Mehrheitsverhältnisse schaffen könnte.
      Deshalb züchtet das parteiverseuchte Bildungssystem Leute, die nicht nur nicht mehr logisch denken können sondern ganz bewusst auch nicht mehr wollen.
      Ein dummes Volk lässt sich leichter lenken...

  10. A.E.I.O.U (kein Partner)
    22. Juni 2011 15:13

    Der heilige Michael ist nicht Ernst zu nehmen.

    Gehört er doch einer katholischen Sekte an, die sich hinter einem Ritterorden versteckt.
    Ihr Motto, man glaubt es kaum, ist:

    "Gott will es ! "

    Woher weiß denn der heilige Michael denn das ?

    Hört er vielleicht Stimmen, die andere nicht hören und die ihm das einflüstern ?

    Oder ist das nur das typische Polit-Borderlinesyndrom und der heilige Michael ist nur scheinheilig, gibt sich nur deswegen einen religiös-wahnsinnigen Anstrich, damit ihm die katholisch verseuchten Menschen wählen sollen ?

    • Erich Bauer
      22. Juni 2011 15:25

      Dürfen wir hinkünftig damit rechnen, daß er im "Pluralis Majestatis" zu uns spricht?

    • Zraxl (kein Partner)
      22. Juni 2011 19:54

      A.E.I.O.U , ich möchte Sie ja nicht inkommodieren, aber Ihr Beitrag enthält doch ein paar Ungereimtheiten, auf die ich Sie jedenfalls aufmerksam machen möchte.

      Eine "katholische Sekte" ist eine contradictio in adiecto.

      Es ist das Wesen einer Offenbarungsreligion, dass Gott den Menschen kundtut, was ER will. Das Christentum ist eine Offenbarungsreligion. Die Katholische Kirche gehört dem Christentum an. Der Ritterorden gehört der Katholischen Kirche an. Daraus folgt unmittelbar, dass der Ritterorden mit Recht behauptet, den Willen Gottes in dem Rahmen zu kennen, den ER in der Offenbarung dargelegt hat.
      Anm: Wenn Sie also darlegen wollen, dass jemand nicht ernst zu nehmen ist, weil er sich auf den Willen Gottes beruft, dann sollten Sie das begründen.

      Sie fragen, woher jemand ("der heilige Michael") den Willen Gottes kennen kann. Diese Frage drückt entweder ein reales oder rhetorisch dargestelltes Nichtwissen des Fragestellers über einen Sachverhalt aus. Aus dem bloßen Nichtwissen eines Fragestellers lässt sich aber keineswegs eine Aussage über die Ernsthaftigkeit einer anderen Person ableiten.

      Was verstehen Sie unter dem Begriff "katholisch verseuchter Mensch"? Möchten Sie damit z.B. im Sinne von R. D. Brinkmann, einfach den Katholizismus herabwürdigen, oder gibt es für diese Wortsetzung eine ernsthafte Begründung? Wenn diese Begrifflichkeit eine ernsthafte Grundlage hat, sollten Sie das unbedingt darstellen, denn sonst unterstellt am Ende noch jemand ausgerechnet Ihnen einen Mangel an Ernsthaftigkeit.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    22. Juni 2011 11:30

    Der griechische Staat kommt mit seiner „arbeitsteiligen Wirtschaft“ (De aan måchn a Wirtschaft, die åndern håm d’ ?rbeit) nicht zurecht und machen Schulden.

    Wie alle anderen Staaten dieser Welt übrigens auch, mehr oder weniger jedenfalls.
    Dabei sollen ihnen nun die besser wirtschaftenden Staaten insofern helfen, als sie den Hellenen Geld zufließen lassen, damit ihre ‚Beschaulichkeit unter Olivenhainen’ nicht gestört ist.
    Großes Gejeier der EU-Gewaltigen.

    In der EU treibt etwa die doppelte Zahl der im „Griesenland“ ansässigen Nachfahren von Odysseus und Agamemnon etc. (in Form der ubiquitären Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Herren Länder) ihr alimentiertes (Un-)Wesen und kaum ein/e
    Staatsmann oder -männin findet etwas daran auszusetzen.

    Merkwürdige Welt.
    Wo doch die Griechen uns immerhin den Vorzug erweisen, im eigenen Land zu bleiben und nur den Geldfluss dorthin wohlwollend in Empfang nehmen.

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. Juni 2011 10:03

    Verdammt, jetzt wird es eng für Unterbergers rechtskonservative, total politisch unkorrekte Projekte. Warum zum Schmidl gehen, wenn der Schmied wieder sein Geschäft aufsperrt?

    http://derstandard.at/1308186620952/Staberl-Comeback-bei-der-Kronen-Zeitung

    8)

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:31

      Staberltierfresser - wir sind wieder jung.

      Mein Führer - I can walk! oder besser : Und neues Leben blüht aus den Ruinen.

      Oder: NIcht alles was hinkt ist ein Vergleich.

      Tuns Ihnen bessern.

    • Schnabetierfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:36

      Sie haben vielleicht recht, Unterberger ist ja bekanntlich der Staberl für Akademiker. Obwohl, den Staberl hat glaube ich auch nur ein Bruchteil der Kroneleser kapiert, reich sprachlich sehr gepflegt. Was letzteren wiederum von Unterberger abhebt. Alles sehr kompliziert.

    • Erich Bauer
      22. Juni 2011 11:45

      Jetzt wird's eng für die "Löwelstraßler". Die werden sich jetzt warm anziehen müssen. Die "Inkorrekten" sind bald schon gut aufgestellt. :-) Für "Staberl" sollte diese Zeit eigentlich ein Geschenk des Himmels sein. Könnte sein, daß sich die KRONEkolummne nun für die Beibehaltung der Wehrplicht, die Erleichterung des Sitzenbleibens, die Abschaffung des Frauenministeriums... u.v.m. ausspricht. :-) Die Umzingelung ist bald schon abgeschlossen. Das Gemetzel kann beginnen. :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Juni 2011 12:57

      Den 'Quotenbringer Nimmerrichter' wieder in den Ring zurückzuholen dürfte das Ergebnis sinkender Auflagezahlen der Krone sein. Ein Jeannée ist wohl doch nicht das Gelbe vom Ei.
      Als ob die Linken nicht Feindbilder genug hätten. Sicherlich werden sich die Antifanterln wieder an der morschen Eiche reiben, aber warum tut man das dem „Vox populi-Greis“ an?

      Will man ihm den Lebensabend versauen, indem man ihm mit Geld zwingt, sich dem Gekreisch rotgrüner Empörungskünstler auszusetzen?
      Oder ist die Firmenpension Staberls einem frischgfangten Betriebswirt in seiner Controllerfunktion sauer aufgestoßen?

      Na ja, wer weiß, auch ein Archie Moore hat es als Box-Methusalem verstanden, bis 55 regierender Weltmeister zu sein.
      Und ein Muhammad Ali, auch als Cassius Clay bekannt, ist entgegen der ehernen Regel „they never come back“ dennoch „zurückgekommen“.
      Und Otto Scrinzi schreibt trotz seines biblischen Alters von 93 Jahren immer noch lesenswerte Betrachtungen in der Zeitschrift „Die Aula“.

      Lassen wir uns denn überraschen.

    • socrates
      22. Juni 2011 21:37

      Schnabeltierfresser
      "Fange an dich zu fürchten!" :-))

  13. Amadeus (kein Partner)
    22. Juni 2011 09:15

    Der untenstehende Beitrag von Celian (vom 21.Juni um 10:13) geht sehr detailliert auf den Punkt ein dass die griechischen Gewerkschaften und Oppostionsparteien gegen das Sparpaket sind. Diese Problematik ist DIE ESSENZ des Problems und gehört beleuchtet!

    Genau zu diesem Thema ein Artikel:
    http://www.faz.net/artikel/C30638/griechenlands-regierungsgegner-denn-sie-wissen-was-sie-tun-30444113.html
    Aus der „Frankfurter Allgemeinen“:

    Griechenlands Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun

    Opposition und Gewerkschaften in Griechenland werfen der Regierung vor, sie habe das Land dem „Diktat“ der EU und des IWF ausgeliefert. Sie sind gegen den Sparkurs, weil sie fest darauf bauen, dass die Europäer Griechenland so oder so helfen werden. (von Michael Martens, Athen, 21. Juni 2011)

    Für Evangelos Venizelos, den frisch in das Scharfrichteramt des griechischen Finanzministers berufenen obersten Sparkommissar der neu besetzten Athener Regierung, ist es die erste große Bewährungsprobe: An diesem Dienstag wird Griechenlands Ministerpräsident Giorgios Papandreou dem Parlament in Athen die Vertrauensfrage stellen. Am Ausgang der Abstimmung wird sich absehen lassen, ob die jüngste Kabinettsumbildung ihr Ziel erreicht hat und die verbliebenen Abgeordneten von Papandreous allein regierender „Panhellenischer Sozialistischer Bewegung“, der Pasok, wieder geschlossen hinter der Regierung stehen.

    Venizelos mahnte am Montag zur Geschlossenheit und wandte sich dabei auch an die Opposition. Allgemeine Einheit müsse in Zeiten wie diesen Teil des „nationalen Selbsterhaltungsinstinkts“ sein, sagte der Minister, der seine Ansprachen gern mit martialischen Durchhalteparolen würzt. Nach seiner Ernennung in der vergangenen Woche hatte der vormalige Verteidigungsminister gleich von dem „wahren Krieg“ gesprochen, in den er nun ziehe. Am Montag forderte er allgemeine Gefechtsbereitschaft: „Wir können es uns nicht leisten, auch nur eine Stunde zu verlieren.“

    Zuletzt hatten sich in den Reihen der Pasok-Fraktion bedenkliche Auflösungserscheinungen gezeigt. Glückt die Abstimmung, dürfte hingegen auch das wiederum mit umfangreichen Kürzungen verbundene neueste Sparprogramm der Regierung durch das Parlament gebracht werden können. Das wäre ein wichtiger Etappensieg auf Griechenlands Weg an den Abgrund.

    Außerhalb des Parlaments wird unterdessen weiter gegen die Sparpolitik demonstriert – auch wenn es den Regierungsgegnern bisher nicht gelungen ist, jene Massen auf die Straßen zu bringen, die sie dort gern sähen. Am Wochenende waren es zeitweilig wohl 20.000 Personen, die auf dem Athener Syntagma-Platz gegen die neueste Sparrunde protestierten. Die Schuldigen sind bei solchen Veranstaltungen schnell gefunden. Als die griechischen Schurken gelten Ministerpräsident Papandreou und sein abgelöster Finanzminister Papakonstantinou. Aber sie werden meist nur als Erfüllungsgehilfen angesehen, denn die Hauptgegner sitzen im Ausland: Es sind die politischen Führer der EU (allen voran Bundeskanzlerin Merkel) und des Internationalen Währungsfonds (IWF).

    „Erpressung“ Griechenlands durch EU und IWF

    Die Geldgeber Griechenlands hätten, so schallt es von Rednertribünen, so heißt es auf Plakaten, das stolze Hellas versklavt und die Bevölkerung unter das Schuldenjoch gezwungen. Auch ein Kommentator der linksgerichteten Athener Zeitung „Eleftherotypia“ sieht es so: Die Forderung der europäischen Finanzminister, vor Auszahlung der zwölf Milliarden Euro umfassenden fünften Tranche des Rettungspakets müsse das griechische Parlament weitere Reformen beschließen, bezeichnete das Blatt als „Erpressung“ Griechenlands durch die EU und den IWF. Es ist zwar nur eine Minderheit, die die Ursachen für das derzeitige Unheil allein im Ausland sieht – aber es ist eine lautstarke und einflussreiche Minderheit, die dem Land schon oft ihren Willen aufgezwungen hat.

    Takis Michas, einer der bekanntesten Publizisten Griechenlands, dürfte schwerlich überrascht sein von der Entwicklung. Schon vor einem Jahr, als das 110 Milliarden Euro umfassende erste Hilfspaket für Griechenland ausgehandelt wurde, hatte der 62 Jahre alte Kolumnist des „Wall Street Journal“ und mehrerer griechischer Medien nämlich prophezeit, dass es so kommen werde. Die Geldgeber sollten darauf beharren, dass die Nothilfen nur dann ausgezahlt werden, wenn auch die größte Oppositionspartei sowie die wichtigsten Gewerkschaften die Reformen in Griechenland ausdrücklich unterstützen, warnte er damals. Aber es kam anders. Weder die Nea Dimokratia, die größte Oppositionskraft im Parlament, noch die Gewerkschaften wurden in die Pflicht genommen.

    „Bei der EU und dem Währungsfonds war man damals offenbar der Ansicht, die Griechen würden ihren Geldgebern dankbar sein, weil man ihr Land vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt hat“, wundert sich Michas. Naiv nennt er eine solche Haltung. „Die Griechen haben ein hohes Anspruchsdenken. Sie sind der Ansicht, bestimmte Dinge stünden ihnen zu, ganz losgelöst von der Frage der Produktivität ihrer Wirtschaft. Also versuchen sie jetzt, noch mehr herauszuholen.“

    Kein Anreiz, dem Rettungspaket zuzustimmen

    Oppositionsparteien und Gewerkschaften haben derzeit laut Michas keinerlei Anreiz, dem zweiten Rettungspaket von EU und IWF zuzustimmen, im Gegenteil. Sie versuchen, sich die wachsende Unzufriedenheit griechischer Bürger zunutze zu machen, indem sie hervorkehren, sie seien schließlich schon immer gegen die Reformen gewesen. „In oppositionellen Kreisen ist man der Ansicht, die Bedingungen für Griechenland könnten günstiger ausfallen, wenn man nur genügend gegen die Sparmaßnahmen protestiert. Diese Leute haben genau registriert, dass die ausländischen Geldgeber sich vor der Kettenreaktion fürchten, die eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands angeblich auslösen kann. Deshalb sind sie sich sicher, dass man das griechische Defizit immer weiter finanzieren wird, auch ohne Reformen in Athen.“

    Tatsächlich ist es schwer, sich einen Reim auf das Verhalten von griechischen Spitzenpolitikern wie beispielsweise Antonis Samaras zu machen. Der Chef der Nea Dimokratia, laut Eigendefinition eine „konservative Volkspartei“, hat in ihrer Regierungszeit zwischen 2004 und 2009 die ohnehin exorbitanten Staatsausgaben aufgebläht wie keine Regierung zuvor. Dennoch lässt Samaras seine Abgeordneten im Parlament gegen die Sparmaßnah6men stimmen. Wer nicht mitzieht, wie die ehemalige Außenministerin Dora Bakogiannis, wird aus der Partei ausgeschlossen. „Sie wissen, dass ihre ablehnende Haltung keine negativen Folgen für sie hat, weil sie der Ansicht sind, dass Griechenlands Gläubiger ohnehin keine andere Wahl haben, als das Land weiter zu stützen“, kommentiert Michas ein solches Verhalten. Eine ähnliche Sichtweise kommt in einem Artikel der regierungsnahen Athener Zeitung „To Vima“ zum Ausdruck: Wenn die EU sich durchgerungen habe, Athen abermals durch Notzahlungen zu unterstützen, so liege das auch an den Protesten, kommentiert das Blatt.

    „Zutiefst unmoralisch, aber rational“

    Michas sieht eine Mitschuld für die Entwicklung bei der EU. „Wenn alle sagen, dass Griechenland um jeden Preis gestützt werden müsse, kann man Oppositionskräften wie der griechischen Kommunistischen Partei oder den Gewerkschaften nicht vorwerfen, dass sie sich so verhalten. Indem sie sich dem Sparprogramm verweigern, handeln sie zwar zutiefst unmoralisch, aber zugleich vollkommen rational. Sie wissen nämlich, dass sie damit durchkommen.“ Was also tun?

    Takis Michas plädiert für mehr Strenge mit Griechenland – oder für ein europapolitisches Geständnis: „Wenn die europäischen Führer tatsächlich glauben, dass die Zukunft der Eurozone oder gar der Weltwirtschaft von dem guten Willen griechischer Gewerkschaften und ihrer Freunde im Parlament abhängt, dann sollten sie das auch sagen.“

    In seinem jüngsten Beitrag für das „Wall Street Journal“ regt Michas an, detaillierter als bisher über die Frage zu diskutieren, ob eine Insolvenz Griechenlands, dessen Bruttoinlandsprodukt etwa zwei Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone entspricht, den europäischen Steuerzahler tatsächlich teurer zu stehen komme als eine lange Alimentierung der morschen griechischen Wirtschaft. Denn was unterstütze man eigentlich durch die immer neuen Überweisungen an Athen? „Eine Wirtschaft, deren wichtigster Daseinsgrund es in den vergangenen vierzig Jahren war, ihre Klientel aus dem öffentlichen Sektor mit Vorteilen zu versorgen.“

    Soeben hat Michas ein Buch abgeschlossen, das in wenigen Wochen erscheinen soll. Schon der Titel lässt seine in Griechenland wohlbekannte Lust an der Zuspitzung erkennen. Das „Schwarzbuch der griechischen Sowjetwirtschaft“ widmet sich dem über Jahrzehnte entstandenen Geflecht zwischen Gewerkschaften, Parteien, Behörden und staatlichen Unternehmen, an dem Griechenland zu ersticken droht. In dem Buch seien einige Daten und Zahlen enthalten, die als Diskussionsgrundlage recht interessant sein könnten, sagt Michas kokett. (Ende des Artikels)

  14. cmh (kein Partner)
    22. Juni 2011 09:06

    Kann mir bitte so nebenher jemand erklären, warum wir uns mit den Geldern an die Griechen so aufhalten.

    Wenn die Türkei der EU betritt, werden die schon sorgen, dass sie nichts nach Athen zahlen müssen. Da kann man sich dann anhängen und den Türken zeigen, wo sie hinwollen. Soferne die so höflich sind, uns zu sagen, ob wir das richtig erraten haben.

    Egal. Wir müssen die Türken reinholen, schon damit wir unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

    • Rado (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:07

      Zahlungsverpflichtungen an wen? An die Türken?
      Ich nehme an, dieser Beitrag ist ironisch gemeint. Kann mE. nicht anders sein.
      An dem, wie die Türkei nachdem sie in die EU "reingeholt" würde, gegenüber Österreich auftreten wird, lassen türkische Politiker und Botschafter bereits jetzt keine Zweifel. Und gibt es eigentlich irgendein Nachbarland, das mit der Türkei keine Schwierigkeiten hat, außer der Iran vielleicht?

    • cmh (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:37

      Richtig ironisch.

      Ich habe mir gedacht, was passiert, wenn in einem EU-Gremium das was jetzt so durchgewunken wird, von einem Mitglied Türkei mitgetragen werden muss.

      Sicher hätten die Griechen da genauso wenig ein Leiberl wie unsere Ursula.

      Und Österreich hätte erst dann wieder eines, wenn in Wien die Ortstafeln zweisprachig sind.

      Vae victis.

      PS Letztere ist der jungen Generation sehr schwer zu vermitteln. Die glauben, auch nach einer Niederlage im wirklichen Leben hätten sie noch ein Leben.

  15. cmh (kein Partner)
    22. Juni 2011 08:54

    Ich glaube erst, wenn symbolischerweise der Kopf der schwarzen Grinsekatze CL präsentiert wird. Sein Gebiss würde mir auch genügen.

  16. Rado (kein Partner)
    22. Juni 2011 08:09

    Wo sich die Griechenlandschulden und die medialen Hitler-Wiedergeburten unmittelbar treffen, ist bei diversen Geldforderungen.
    Beim ersten Griechenlandhilfspaket ist das Thema zB. mit der Erwähnung des Raubgoldes der griechischen Nationalbank kurz aufgekocht, dann aber als offenbare Lüge sofort wieder verschwunden.
    Dieser Spiegel-Artikel vom März 2011 zeigt aber wie aktiv die Szene der Gelderpresser mit der Nazimasche ist, und welche unvorstellbaren Umsätze sie macht.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,752722,00.html
    Wohin diese riesigen Summen fließen und wer diese merkwürdigen Stiftungen betreibt, ist natürlich vollig unkontrollierbar. Jeder Rechnungshof würde sich hüten, da nachzuschauen.
    Die österreichischen Hitler-Ehrenbürgeraufregungen sind natürlich Wasser auf solche Mühlen. Ob es direkte Verbindungen oder Geldrückflüsse zu den österreichischen Betreibern der Nazikampagnen gibt, ist leider nur schwer zu beweisen. Man kann es bei bestimmten persönlichen Verflechtungen aber durchaus vermuten.

    • Johann Scheiber
      22. Juni 2011 08:19

      Griechenland ist nur das Instrument der Erpresser- und Auspressermaschine!

    • Rado (kein Partner)
      22. Juni 2011 11:01

      @Johann Scheiber 22. Juni 2011 08:19

      Das glaube ich nicht. Auf der NAZImasche reiten diese Leute gut und erfolgreich und wegen des großen Erfolges wird dieses Schauspiel ad infinitum prolongiert.
      Wenn Spindelegger einen falschen Pieps macht, wird er bei den Griechen ein NAZI und seine Puppe in Athen öffentlich verbrannt. Andere Politiker genießen diese Ehre schon.
      http://www.welt.de/politik/ausland/article13439292/Die-Griechen-haben-einen-Suendenbock-Deutschland.html
      Vielleicht ein Zufall, aber warum kommt der Hitler-Ehrenbürger gerade jetzt.
      Die geistige Verwandtschaft der Initiatoren der Kampagne zu den Demonstranten in Athen kann man jedenfalls nicht abstreiten.

  17. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. Juni 2011 07:47

    Erwacht die ÖVP unter Spindelegger wirklich noch einmal?

    Wieso sollte sie? Spindelegger setzt die mehr als eigenartige Strategie seines Vorgängers fort: die SPÖ gibt die Themen vor, die ÖVP blockiert sie, manchmal aus mehr, manchmal aus weniger nachvollziehbaren Gründen. Egal ob Wehrpflicht, Mindestsicherung, Wertpapiersteuern oder jetzt Aufsteigen mit 3 Fünfern.

    Proaktiv kommt aus der ÖVP quasi gar nichts, sie re-agiert immer nur und versucht das aus Ihrer Sicht Schlimmste zu verhindern. Mit Ausnahme der Regierungsumbildung, und die war auch nicht wirklich positiv besetzt. So wird das wohl nichts.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 08:24

      Da ist was dran, auch wenn ich das durchaus so sehe, dass die rote Linie System hat.
      Man bombardiert den "Partner" mit vollkommen realitätsfernen, unsinnigen, sauteuren und unverantwortlichen Vorschlägen, die dieser bei einem Mindestmaß an Vernunft nur ablehnen kann, um sich dann hinzustellen und "Blockierer!" zu plärren.
      Hat ja bei Molterer auch funktioniert.
      Das Pröllchen ist da lieber unter die Kuscheldecke gekrochen und hat zugelassen, dass Positionen angenommen werden, die aus konservativer Sicht unannehmbar sind, was naturgemäß Wählersubstanz in der Kerngruppe gekostet hat und weiterhin kosten wird. Wenn persönliche Versorgung und gute Beziehungen zum Onkel wichtiger sind als die Partei, kommt so etwas dabei heraus. (Die Roten sind da disziplinierter, dort wird sich der Ideologie genau so lange bedingungslos unterworfen, wie die Partei die monatlichen Bezüge und die Versorgung der Anverwandten sicherstellt...)
      Wenn Spindelegger diesen Kuschelkurs fortsetzt, ist die ÖVP tot.
      Wenn statt der ständigen Reaktion auf neue unsinnige Vorschläge nicht endlich eindeutige und konkrete Positionspapiere erstellt werden und die darin vorgegebene Linie konsequent und diszipliniert eingehalten wird, konstruktive Gegenvorschläge erarbeitet und umgesetzt werden, ist das ein Zeichen dafür, dass die letzten fähigen Denkmaschinen im Hintergrund der auf der Bühne präsenten Akteure bereits den Betrieb eingestellt haben und die "Experten" inkompetente geistige Tiefflieger sind. Und dann hat die ÖVP als Partei auch ihre Existenzberechtigung verloren, denn ich brauche keinen Cigarrenclub wählen sondern will eine starke Interessenvertretung meiner Interessen und der Interessen des Staates in dem ich lebe und des Volkes dem ich angehöre.

      Ich warte auf einen Gegenbeweis, höre außer geschraubten Worten ohne inhaltlichen Kern aber nicht viele brauchbare Nebengeräusche.

    • Schnabetierfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 09:56

      Das mit den unsinnigen Vorschläge, à la Berufsheer mag Strategie der SPÖ sein, allerdings sind da doch auch genug diskussionswürdige Vorschläge dabei, die genauso von der ÖVP blockiert werden. Dabei spielt oft nur die Ideologie eine Rolle, eben z.B. Mindestsicherung in ihrer beschlossenen Form und Dreifünferaufstieg.

      So objektiv muss man bei aller SPÖ-Opposition schon sein.

    • cmh (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:40

      Offensichtlich ist bei der ÖVP der Molterersager: Es reicht immer noch nicht angekommen.

      Zum Mitschreiben: Sozen abwählen!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:46

      Fast wäre ich darauf hereingefallen und hätte gefragt: Meinen Sie das mit der Mindestsicherung und dem Dreifünferaufstieg ernst?
      Aber natürlich meinen Sie das.
      Genau die von Ihnen genannten sind aber die unausgegorenen und auf Wünschen aus Wolkenkuckucksheim aufgebauten "Vorschläge", deren Lektüre bereits Schmerzen auslöst. Als wäre Deutschland mit seinem "Hartz-IV"-System zum Schlaraffenland der Leistenden aufgestiegen und als würden Schüler, die bei "Normalbetrieb" schon ihr Pensum nicht derbeißen im nächsten Jahr das eben "nebenher" nachholen - da steckt nichts drinnen als das bekannte Einschleimen bei potenziellen Wählergruppen, die die Linke übrigens besonders auf der Verliererseite abfischt, da diese Klientel sonst ruckzuck im blauen Netz landet. Und Verlierer sind immer mehr nicht jene wenigen wirklich Armen, die nicht können, sondern das täglich rasant wachsende Heer jener, die nicht wollen und dafür Ausreden und Scheinargumente erfinden, dass es eigentlich schade um die ungenutzte kreative Kraft dieser Leistungsverweigerer ist.
      Sie bezeichnen das Verhindern von Ressourcenvernichtung zur Klientelbeglückung als "ideologisches Blockieren"? Na gut, wenn sie meinen, der Name ist mir egal, aber ich finde es gut, dass zumindest teilweise noch jemand gegen diesen ganzen Unfug antritt. Auch wenn die Schwarzen immer knieweicher werden und bereits zufrieden sind, wenn sie den gleichen Vorschlag etwas abgemildert als Gegenvorschlag aufsagen dürfen, was automatisch dazu führt, dass die Roten in bekannt selbstherrlicher "Es wird so gemacht wie wir das wollen oder gar nicht!"-Manier alles vom Tisch wischen.
      Allein die Gesamtschuldebatte ist bisher ein Einknicken auf Raten, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann schwarzte Politiker sich nicht mehr vom großen Koalitionsbruder in den Staub zwingen lassen sondern freiwillig darin herumrobben. In anderen Fragen wie Ausländerpolitik oder Finanzen ist dies bereits Tagesgeschäft.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 10:48

      Sorry, vergess' ich manchmal, mein Posting ging natürlich an @Schnabeltierfresser.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 13:28

      Wenn solche Dinge für Sie schon "Wolkenkuckucksheim" sind, ist es natürlich schwierig, sachlich zu diskutieren.

      Bezüglich "Schlaraffenland der Leistenden" ist es so, dass Bezug der Mindestsicherung im Gegensatz zur Sozialhilfe alt von der Arbeitsbereitschaft der Bezieher abhängig gemacht wird. Die Mehrkosten halten sich zumindest im Plan in sehr engen Grenzen (nicht einmal 1/500tel von Harz IV), viele Empfänger bekommen jetzt interessanterweise sogar weniger als früher vom Sozi.

      Was eine neue (für mich positive) Qualität ist, ist der klarere Rechtsanspruch für die Empfänger unter Einhaltung der Kriterien. Früher musste man zum Sozi als gedemütigter Bittsteller gehen, und daran kann ich weiß Gott auch keine bürgerliche Tugend erkennen.

      Freilich hätte ich das ganze auch ganz anders gemacht (radikale Vereinfachung), aber Wolkenkuckucksheim ist schon, mit Verlaub, ein bisschen ignorant.

      Und ob man jetzt mit 2 (wie jetzt) oder mit 3 Fünfern trotzdem aufsteigen darf, ist mir ehrlich gesagt ein bisschen Wurst. Da quälen das Bildungssystem ganz andere Probleme. Wolkenkuckucksheim kann ich auch hier keines erkennen.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 13:50

      Worin die bürgerliche Tugend besteht, statt als Bittsteller als Fordernder zum Sozialamt zu gehen, bleibt mir wie vieles Ihrer Denkungsart verschlossen. Wir leben wirklich in sehr verschiedenen geistigen Welten.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 18:14

      Ja, ich finde es eigentlich garade aus einem bürgerlich-liberalen Selbstverständnis heraus unerträglich, Menschen in Not einem Prolo-Parteibuch-Magistratsbeamten in den Arsch kriechen zu lassen, um Sozialhilfe beziehen zu können.

      Da finde ich einen Rechtsanspruch besser. So bin ich eben.

    • Reinhard (kein Partner)
      23. Juni 2011 12:30

      SchnabelTF, Menschen in Not - nachweislich physisch oder psychisch Kranke oder Behinderte - haben diesen Rechtsanspruch schon lange.
      Worum geht es also?
      Es geht um die Versorgung der anderen, der Tachinierer und Dampfplauderer, der Schmarotzer und Blutegel. Die es natürlich laut linker Ideologie nicht geben darf.

      In der Steiermark hat man auch vorausberechnte, dass eine höhere und leichter zugängliche Mindestsicherung fast gar nichts kosten würde - und hatte nur zwei Wochen später doppelt so viele Einsteiger in das System als für die ersten zwei Jahre angenommen war.
      Wenn unsere "Experten" endlich aus ihrem Wolkenkuckucksheim in die Niederungen der Realität herabstiegen würden, täten sie erkennen, dass sie die gleichen Probleme wie im "Hartz"-System bekommen werden, aber wie bei unseren ideologisch vorprogrammierten lernresistenten Alleswissern nicht anders zu erwarten, kann eben nicht sein was nicht sein darf.
      Manchmal wird es einem schon zu langweilig, hinterher sagen zu müssen "Das hab ich doch vorher schon gesagt.", nur weil die Karre immer wieder gegen die gleiche Wand gefahren wird, die aus Ignoranz, Präpotenz und göttlicher Selbstherrlichkeit errichtet wurde.

      Das Gleiche, als man vor 10 Jahren behauptete, es werden bald nicht mehr nur ein oder zwei Ausländerkinder in jeder Schulklasse sitzen - oh, wie wurde man da niedergebrüllt von den antifaschistischen Fremdenhasserjägern!
      Heute nähern wir uns der 20%-Marke (im Gesamt-Ö. Durchschnitt!), bei den Geburten sieht es so aus, dass die 25% bereits geknackt wurden.
      Ich möchte hier keine Ausländerdebatte lostreten sondern nur zeigen, was das Geschrei der gutmenschlichen "Experten" in Wirklichkeit wert ist - nämlich nicht einmal den Stickstoffanteil der Luft, den sie dabei durch ihre Lunge ventilieren.
      Und das meine ich mit "Wolkenkuckucksheim", Realitätsferne, Lernresistenz und Selbstherrlichkeit der Linken.
      Täglich zu erleben und die Folgen immer katastrophaler für unsere Zukunft.

  18. Segestes (kein Partner)
    22. Juni 2011 05:36

    Die ÖVP ist nicht aufgewacht, wehrter Blogger, auch nicht vorübergehend.
    Das ist lediglich eine Art Wachkoma.
    Und die nächste Nationalratswahl wird den Schwarzen endgültig den Stecker raus ziehen.

    Werden eigentlich schon Wetten angenommen, welchen Versorgungsposten Spindelegger dann zugeschanzt bekommt?
    Vielleicht Botschafter in Lampukistan?
    Oder Grüßaugust in der Raiffeisenzentrale?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Juni 2011 07:49

      Wenn in Lampukistan gerade nichts frei ist, kann man Spindi ja immer noch ins Taka-Tuka-Land schicken!

  19. xRatio (kein Partner)
    22. Juni 2011 03:12

    Wahrlich lachhafte Lobeshymnen auf die Witzfigur Spindelegger.

    Sollen Sie hier im Regierungsauftrag für Volksverdummung sorgen, Herr Dr. Unterberger???

    Kommen morgen gar noch die anderen ÖVP-Gurken dran: Sebastian Kurz etc.???

    Sie werden doch sicher nicht dafür bezahlt?!

    • Segestes (kein Partner)
      22. Juni 2011 05:41

      Wer weiß schon, wer sich hinter seinen zahlenden Abonnenten verbirgt?
      Diese Leute dürfen den Inhalt des Blogs bekanntlich mitbestimmen...

      Vielleicht ist der Blogger aber auch einfach nur ein unverbesserlicher Träumer,
      der sich eine Volkspartei wünscht, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat und die es gewiss nie geben wird.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 09:18

      Naja, wenn man bei einem Konservativen Nähe zur ÖVP entdeckt, muss man da wohl keine Bestechungsversuche annehmen. Es gibt Dinge, die recht logisch sind.
      Was den zweiten Absatz angeht, da könnten sie richtig liegen, Segestes...

  20. PostScriptum
    22. Juni 2011 01:47

    Hier noch eine aktuelle und historische Bestandsaufnahme Österreichs:

    http://networkedblogs.com/juCKr

    • xRatio (kein Partner)
      22. Juni 2011 03:03

      @Starl:
      Weswegen Sie hier ständig die Links auf EF verfälschen, jetzt z.B. wieder auf (korrekt)

      http://ef-magazin.de/2011/06/22/3049-oesterreich-von-der-kunst-des-verschiebens

      ist mir schleierhaft.

      Aber gut, daß Sie Ihre Nase mal bei EF reinstecken.
      Obwohl ebenfalls nicht astrein, können Sie da jedenfalls noch allerhand lernen. :-)

    • PostScriptum
      22. Juni 2011 03:05

      Können'S nicht mal einem anderen auf die Nerven gehen? Für Ihre dümmlichen Anwürfe hab ich echt keinen Nerv grad.

    • PostScriptum
      22. Juni 2011 03:13

      Antwort auf unten: na ja is klar, hat mit der Währung überhaupt nichts zu tun. Die griechische Wirtschaft würde nicht mehr exportieren, wenn sie die Drachme einführen und abwerten würden, neeeeein. Meine Güte Sie gehen mir wirklich auf die Nerven, keine Ahnung haben aber dümmlich daherreden.

      Wissen'S was? Mir ist egal, welchen Blödsinn Sie schreiben und auf welchen Linien wir einer Meinung sind. Sie sind menschlich einfach ein absoluter Kotzbrocken und werden von mir daher ab sofort ignoriert. Tun Sie aber bitte mir, allen anderen und sich selbst einen Gefallen und lassen so dümmliche Aussagen wie:

      "Die Beweislast liegt bei denen, die es behaupten". Stimmt zwar, in concreto behaupten Sie aber, dass etwas falsch sei also müssen SIE DAS begründen. Aber Ihnen hat sowieso wer ins Hirn gschissen. So und jetzt gute Nacht.

    • xRatio (kein Partner)
      22. Juni 2011 03:26

      @Starl,

      ich hatte die Ehre, Ihnen in Sachen Geld bereits vor Monaten die Leviten zu lesen.

      Kapiert haben Sie es noch immer nicht.

      Wundert mich nicht, wenn man nicht mal sein Studium erfolgreich abschließen kann und daher Politiker werden möchte. ;-)

      Die Beweislast für Ihre (absurden geldtheoretischen) Behauptungen bleibt sehr wohl und nach wie vor bei Ihnen.

      Aber zu einer Begründung sind Sie eben außerstande und ergehen sich folglich in hilflosen Flegeleien. :-)

      Habe richtig Mitleid mit Ihnen. :-)

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      22. Juni 2011 06:09

      xRatio und PS: Ich möchte euch beiden Sterne geben.
      Ihr seid soooo toll!

      *******************
      ********
      ***********
      ***********
      ***

    • Lisa
      22. Juni 2011 17:02

      @Sternderlfetischist

      Ist eigentlich der "ehrenwerte" Verein ZARA Ihr Brötchengeber oder das ebenso "ehrenwerte" DÖW??? Oder führen Sie auf eigene Faust ein Spitzelunternehmen, eine SPITZEL-ICH-AG?

    • Norman Bates
      22. Juni 2011 22:21

      @Lisa

      ... der nächste Jahresbericht Anti-Rassismus und Blogbeobachtung muss natürlich gefüllt werden ;-)

  21. november (kein Partner)
    22. Juni 2011 00:21

    Guter Kommentar, aber letztendlich ist es eine Grundsatzentscheidung, vor der wir uns nicht mehr drücken können. Wollen wir eine lose Staatengemeinschaft und eine Freihandelszone oder eine Union mit föderaler Regierung. Die "EU-Eliten" fürchten sich davor, das den Bürgern zu erklären. Klar ist, dass eine Währungsunion nur mit einer der beiden Varianten langfristig machbar ist. Direkte Transferleistungen an Griechenland würden nicht bedeuten, dass daran keine strengen Bedingungen geknüpft sind, würden aber das Risiko langfristig minimieren und Griechenland die Chance geben, sich endlich zu sanieren. Teuer wird es sowieso.

  22. byrig
    21. Juni 2011 23:55

    bis jetzt zeichnet sich eines ab:spindelegger kanns in jeder hinsicht besser als sonnyboy pröll.

  23. machmuss verschiebnix
    21. Juni 2011 18:54

    Ich tu' mich schwer damit, an das Aufwachen der ÖVP zu glauben,
    schon gar nicht als konservative Partei .

    Andererseits - noch ein beherzter Links-Ruck - dann avanziert die ÖVP
    zu DER Partei mit Sozialkompetenz, während die Linken über den
    "Linken Teller-Rand" runterfallen (das ist dort, wo der Verfassungsbogen endet :) ).

    Egal wie M. Spindelegger es schafft, es bleibt ihm letztlich nichts anderes
    übrig, als sich möglichst rasch und nachhaltig aus den Fängen des Roten Kraken
    zu befreien.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 05:26

      Jenseits des Verfassungsbogens befinden sie sich schon längst.
      Sogar die Schwarzen haben bereits Ausflüge in jene Gefilde hinter sich, z.B. als das Pröllchen keck die Erfüllung seiner verfassungsmäßigen Aufgaben verweigerte und damit den Wert der Verfassung dem eines Papiers gleichsetzte, das man in Rollenform neben der Muschel hängen hat.
      Mal sehen, ob Spindelegger sich solche präpotenten und vertrauenszerstörenden Maßnahmen verkneift - zumindest wagte niemand bei den Schwarzen eine Kritik am Sonnenkönigsgehabe des ersten Lakaien von Faymanns Gnaden. Die Roten haben es nicht mal bemerkt, denn sie können die Aufregung nicht verstehen wegen so einer Lappalie wie dem Verfassungsbruch durch einen Bundespolitiker..

  24. PostScriptum
    21. Juni 2011 17:40

    Halb OT: Ein wirklich ausgezeichneter, informativer Artikel aus dem EF:

    Warum Griechenland insolvent ist und warum sich daran nichts ändern wird; zusätzlich: welche Faktoren sind für eine Nation wichtig. Besonders erhellend: der Euro hilft niemandem!

    http://networkedblogs.com/jtwb0

    Ich möchte noch hinzufügen, dass auch die Anzahl der Patente sehr viel über die industrielle und damit wirtschaftliche Potenz von Staaten aussagt:

    Griechenland 130, Tschechien 213. Aber zum Vergleich:

    Österreich 2212, Deutschland 33.139 (Daten 2010, Quelle: http://www.epo.org/about-us/office/statistics/filings_de.html )

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 17:41

      Anmerkung: die Zahlen beziehen sich auf Patentanmeldungen im Jahre 2010, nicht die Gesamtzahl.

    • Erich Bauer
      21. Juni 2011 17:51

      PostScriptum,

      Auch ich habe schon länger den Verdacht, daß es da gar nicht so sehr ums GELD geht. Denn es ist ja widersinnig jemanden, der pleite ist, immer wieder Geld zu borgen, zu immer höheren Zinssätzen. Diese Gelder können nie mehr zurückgezahlt werden. Der Schuldner weiß das (außer er befindet sich noch in einem komplett umnebelten Zustand - "Schuldnersyndrom") und auch der GLÄUBIGER... Also, hat der Schuldner vielleicht etwas, was der Gläubiger gerne hätte! Wenn die Verschuldung hoch genug ist, wird der Gläubiger vom Schuldner das bekommen was er will! Auch Patente - auch von Deutschland...

    • Anton Volpini
      21. Juni 2011 17:57

      P.S.

      Die Anzahl der Patente ist von bedingter Aussagekraft. Vor allem auch deshalb, weil über das Europäische Patentamt der Zugang zu Patenten zu leicht gemacht wird.
      Viel wichtiger für die Volkswirtschaften wäre eine Statistik von diesen Patenten, die es auf die Aktivseite der Unternehmensbilanzen geschafft haben!

    • brechstange
      21. Juni 2011 18:04

      Danke für den Link.

    • terbuan
      21. Juni 2011 18:08

      Philipp,
      ich wollte auch gerade diesen Kommentar reinstellen, gut dass Du mir zuvorgekommen bist.
      Was ich besonders bemerkenswert finde am Unterschied zwischen Griechenland und Tschechien, das sind
      1. Die extrem hohen Militärausgaben und vor allem
      2. Das strukturelle Handelsbilanzdefizit in Zusammenhang mit der extrem niedrigen Industrialisierungsquote, da liegen ja Welten zu den Tschechen!
      3. Nicht zu vergessen auch die viel zu hohen Löhne, Gehälter und Renten im Vergleich zur wirtschaftlichen Leistung des Landes!

      Man hat jahrelang auf unsere Kosten in Saus und Braus gelebt und beschimpft uns jetzt als Nazis, weil wir uns weigern, diesen Zustand aufrecht zu erhalten!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 18:14

      @ A.V.

      Rein faktisch mögen Sie Recht haben. Und trotzdem sind gerade jene Nationen wirtschaftlich führend, die die meisten Patentanmeldungen aufweisen können:

      Österreich und Deutschland nannte ich bereits. Weltweite Vergleichszahlen:

      USA 219.614 (Quelle: US Patent and Trademark Office)

      China: 160.000 (Quelle: Spiegel)

      Bei weltweiten Anmeldungen führen ebenso die großen Industrienationen:

      http://www.asiatext.de/index.php/aktuelles/116-aktuelles-japanische-patente

      Schauen Sie sich nur die Statistiken auf der HP vom WIPO an. Hier korrelliert die Anzahl de Patentanmeldungen in auffälligen Maße mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Nation.

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 18:18

      @ brechstange

      Bitte ;-) .

      @ terbuan

      Was mich bedrückt, ist die Tatsache, dass niemand auf diese offensichtlichen Fakten achtet, die doch nur eine logische Konsequenz haben:

      Ohne grundlegende Reformen (wie z.b. Rechtsstaatlichkeit, Installierung eines freien Marktes, usw.;Privatisierungen bringen hier nur kurzzeitig Linderung) wird Griechenland immer insolvent bleiben, solang es den Euro hat.

    • xRatio (kein Partner)
      22. Juni 2011 03:08

      @PostScriptum 21. Juni 2011 18:18
      wird Griechenland immer insolvent bleiben, solang es den Euro hat.

      Falsch!!
      Das mit der Währung rein gar nichts zu tun.

      Die Beweislast für diesen eklatanten Unsinn liegt bei denen, die das behaupten. :-)

  25. perseus
    21. Juni 2011 16:38

    @Griechenlandpolitik:

    Der Lackmustest für die Schuldenpolitik der Regierung wird kommen: irgendwann muss das ganze gedruckte Geld wieder aus dem System entfernt werden. Das geschieht durch:

    • Banken- und Unternehmenspleiten
    • Staatspleiten oder
    • Inflation

    Bankenpleiten können, je nach Größe der Bank zum Crash führen oder auch Staatspleiten auslösen. Beides tut den Wählern sehr weh. Nur über Inflation, die wie ein Placebo wirkt (alles steigt, die Wirtschaft wächst, die Löhne steigen) und auch gleichzeitig ohne Erhöhung der Steuersätze die Steuereinnahmen des Staates erhöht – die Mehrwertsteuer steigt automatisch mit den steigenden Preisen – wird scheinbar so entschuldet, dass die große Mehrzahl der Wähler jedenfalls anfangs nicht merkt, was vor sich geht. Die derzeit stark steigenden Steuereinnahmen sind ein erstes Indiz dafür.

    Spindelegger und jeden Politiker muss man daran messen, wie er das Thema Entschuldung des Staates lösen will. Das ist der eigentliche Lackmustest für alle Politiker, wobei unsere marxistischen Exemplare (einschließlich unser Notenbankchef) ausscheiden; die sind nur gut, wenn es was zu verteilen gibt und das gibt es schon lange nicht mehr auch wenn gerade die Steuereinnahmen steigen.

  26. Geheimrat
    21. Juni 2011 16:17

    Aufschlußreich:

    Juncker nach falschen Dementis in der Kritik
    Mit der Wahrheit darf man es im Umgang mit der Euro-Krise nicht immer ganz genau nehmen. Da sind sich Vertreter von Kommission und EU-Staaten einig. Nur offen lügen sollte man dann doch nicht.

    http://www.faz.net/artikel/C30638/nach-geheimtreffen-zu-griechenland-juncker-nach-falschen-dementis-in-der-kritik-30336555.html

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 17:50

      So ist er, der Bezirkshauptmann von Luxenburg!

    • brechstange
      21. Juni 2011 18:20

      Danke für den Link.

      Natürlich lügt er mit seiner "Freundin Lagarde". Hoffentlich stürzen beide gemeinsam.
      Intransparente und geheime Treffen sorgen für Aufregung und Spekulation. Das Griechenland u. a. am Rande des Bankrotts steht, weiß man, daher sollte sich jede Lüge erübrigen.

    • terbuan
      21. Juni 2011 18:41

      Johann Scheiber
      Bezirkshauptmann ist ja etwas sehr geschmeichelt, der Bezirk Liezen ist größer als Luxemburg und wenn man die vielen Ausländer wegrechnet, dann kommen wir Obersteierer auch noch mit der Bevölkerung fast hin ;-)))

      Obmann des "SC EU-Schrebergärtner-Finanzamateure" wäre vielleicht angebrachter! ;-)

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 18:44

      @ all

      Wie wär's mit Generaldirektor der größten Bankenvereinigung Europas?

    • brechstange
      21. Juni 2011 18:51

      Das 18fache BIP machen die Bilanzsummen der Luxemburger Banken aus.

      Außerdem übersiedelte Latsis mit seiner Bank, die 50 mrd. griech. Anleihen im Portefeuille hat, noch schnell im Dezember 2009 nach Luxemburg. Wie viele Anleihen diese Bank wohl noch hat bzw. an die EZB verschoben hat?

      Außerdem war Luxemburg bereits Nettoempfänger.

      Außerdem ist Juncker gegen die Statuten der Euro-Gruppe inzwischen auf Drängen der Lagarde zweimal als Mister Euro verlängert worden.

      Eigeninteresse über Eigeninteresse in den obersten Etagen, da bleibt einem eben nur mehr das Lügen.

    • brechstange
      21. Juni 2011 18:54

      brechstange

      Latsis wechselte von der Schweiz (Nicht-EU) nach Luxemburg (EU). Latsis ist ein griechischer Milliardär mit einer eu-subventionierten Reederei (dreistelliger Förderbetrag nach einem gemeinsamen Familienurlaub mit Barosso) und einem unkonzessionierten Einkaufszentrum (Schwarzbau) in Athen, etc.

    • Brigitte Imb
  27. contra
    21. Juni 2011 13:38

    OT:

    Wo bleiben die Demos der linken Chaoten anläßlich des Besuchs von Schwarzenegger bei Faymann und Fischer?
    Mußte doch seinerzeit sogar in seiner Heimat ein Stadion unbenannt werden, weil er Todesurteile unterschrieben hatte und nun auch noch dieses Privatleben?

    Hätte der z. B. den H.C. Strache besucht, möchte ich nicht wissen, was da los gewesen wäre, einschließlich entsprechender Berichterstattung unseres "Rotfunks" mitsamt "Runden Tisch", "Club 2" etc. etc.!!!!!!

    Oh, diese häßlichen Pharisäer!

    • libertus
      22. Juni 2011 00:34

      Tja, Daumen hoch oder runter liegt nurmehr in der Hand einer einzigen Politikerkaste. :-(

  28. Pannonicus
    21. Juni 2011 13:10

    Zum "ewigen Loch" ein persönliches Erlebnis:

    Als ich vor einigen Jahren an der Uni Wien in ein Gespräch über den Straßenverkehr verwickelt wurde, wobei naturgemäß gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallten, erlaubte ich mir, eine - wie ich meinte - versöhnliche Bemerkung: "Naja, früher waren die Juden an allem schuld, heute sind es halt die Autofahrer." Ein Student, so im zwanzigsten oder dreißigsten Semester, der stets betonte, Trotzkist zu sein ("Trotzkist, nicht Marxist"), konterte entrüstet: "Das ist aber eine arge Verharmlosung des Faschismus!" Meine Verblüffung hat sich bald gelegt - oder eher in Entsetzen verwandelt, denn offensichtlich hatte ich einen verbotenen Vergleich getätigt, und auf "Verharmlosung" bestimmter, einseitig ausgewählter Dinge steht bekanntlich Gefängnis hierzulande.

  29. Cotopaxi
    21. Juni 2011 10:53

    Ich habe gestern Spindelegger mit eigenen Ohren gehört, da klang das ganz anders, zumindest für mich.
    Wahrscheinlich greift auch er jetzt auf Spin-Doktoren zurück, die ihm empfehlen, für jeden das Gewünschte abzusondern, damit alle sich angesprochen fühlen und zufrieden sind.
    Ich habe den Verdacht, dass die Roten die Schwarzen an ihrem Spin-Doktoren-Pool mitnaschen lassen.
    Seiner Physiognomie nach ist Spindelegger ein Teddy-Bär und für das Formulieren eigenständiger Politik und deren Durchsetzung nicht geeignet.

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 11:41

      Besser ein Teddybär, als ein Armloch, wie der Andere!

    • Cotopaxi
      21. Juni 2011 12:23

      @Werter Herr Wertkonservativer:

      Weder Armlöcher noch Teddy-Bären haben an der Spitze unseres Staates etwas verloren.

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 12:53

      Dann schlagen Sie halt, werter cotopaxi, klügere und bessere Leute für die Jobs vor!

      Wir jammern hier alle über die Dummheit unserer verantwortlichen Politiker, und wer ist hier der Hoffnungsträger: unser blauer Reiter!
      Glauben Sie, dass der besser oder klüger ist als der Durchschnitt unserer Polit-Kasperln?
      Der ist eine genauso - bestenfalls mittelmäßige - schwache Raspel wie die von Ihnen laufend Gemaßregelten.
      Oder kennen Sie den Polit-Messias der nächsten Jahre bereits? Dann sagen Sie es uns bitte, wir warten darauf!

      Langsam werde ich der Diskussionen hier müde! Alle wissen es besser, alle verteufeln die Aktionen der - meist zumindest - bemühten Aktiven, und - außer nebulosen und halt kurz- und mittelfristig sicher nicht erreichbaren Vorschlägen - ist realistischerweise hier kaum wer willens bzw. in der Lage, wirklich wirksam in die Geschehnisse eingreifen zu wollen bzw. zu können.

      Bitte um Verzeihung, ich habe gerade bei einem guten Mittagessen mit meiner lieben Frau zwei Gläser Wein getrunken; vielleicht hat mich das enthemmt, hier einmal meinen Grant herauszulassen!

      Mi scusi, signore e signori!

    • Cotopaxi
      21. Juni 2011 13:15

      Um Namen zu nennen, muss man nicht unbedingt in den blauen Wühltisch greifen, denn die Schwarzen haben vor kurzem bewiesen, dass sie ministrables Personal haben:

      z.B. Dr. Schüssel und sein Team (die meisten sind noch nicht im Pensionsalter).

      Da ich kein Insider bin, kann ich leider nicht sagen, warum Schüssel und sein Team parteiintern in Ungnade gefallen und schmählich behandelt wird. Neidet man ihm vielleicht den Erfolg?

      Das, was jetzt agiert, ist in meinen Augen nur 2. Wahl und der kleinste gemeinsame Nenner.

      Jetzt sollen andere die Change zum Regieren erhalten. Schlechter können sie es auch nicht machen.

    • CHP
      21. Juni 2011 13:28

      WK@12:53
      S.g. Wertkonservativer
      Es kann doch nicht sein, daß Sie nach nur zwei Glas bestem Wein bereits blaue Reiter sehen. Evt. war er ein nicht gerebelt!?
      lg

    • Undine
      21. Juni 2011 14:04

      Meiner bescheidenen Meinung nach haben die Schwarzen eigentlich nichts mehr zu verlieren und könnten schon alleine aus diesem Grund diesen lähmenden Kuschelkurs augenblicklich beenden. Sie könnten es sich leisten--mit dem Mut der Verzweiflung--sich endlich von den Sozis ABZUGRENZEN und sich endlich darauf zu konzentrieren und beinhart durchzusetzen,was gut für das Land ist. Wie gesagt, sie haben nichts mehr zu verlieren, dafür aber etwas zurückzugewinnen: Vertrauen!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 14:12

      Das stimmt, werte Undine. Die Schwarzen haben aber ein veritables Dilemma: ihre Glaubwürdigkeit wäre vollständig dahin, wenn sie jetzt den Kurs so stark ändern. Ein Richtungswechsel wäre nur mit umfassender personeller und inhaltlicher Erneuerung möglich, verbunden mit einer sofortigen Neuwahl, am besten begleitet von Volksabstimmungen, um dem Volk die Wahl des neuen ÖVP- Inhalts zu überlassen. Dann wäre es wieder eine echte Volkspartei!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 14:13

      Volksbefragungen, Verzeihung.

    • contra
      21. Juni 2011 14:15

      @Undine

      Gut gebrüllt, genauso ist es!

    • phaidros
      21. Juni 2011 14:43

      Als Partei haben sie kaum noch was zu verlieren, aber die Funktionsträger als Personen.

    • libertus
      21. Juni 2011 15:06

      @phaidros

      Das ist die Krux daran und sie rechnen damit, daß sich eine GROKO "ollewei no ausgeht"!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 15:10

      Alles zur Kenntnis genommen, liebe Freunde!

      Am Abend trinke ich dann mein Gesundheitsachterl, und, anschließend? Träume ich dann schön von den Taten, die Sie gemeinschaftlich hier in nächster Zukunft vollbringen wollen; ich bitte um Ihr Verständnis, wenn ich aus Altersgründen nicht mehr mitmarschieren kann.

      Viel Erfolg,
      Ihr Wertkonservativer!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 16:19

      Kurz nocxh einmal, cotopaxi:

      Schüssel brauchen Sie mir nicht einreden: der ist mein "hero" seit den früheren Neunzigern!
      Nur, der Mann ist so klug und gescheit, sich nicht mehr in die Niederungen der heutigen Politik begeben zu wollen: Cellospielen und Nachdenken über die Dummheit der Leute ist viel befriedigender, als neuerliches Bohren viel zu dicker Bretter!
      Wie ich schon vorher gesagt habe: schlagen Sie andere Leute vor, die imstande sind, die von Ihnen vorgebenen Aufgaben zu derstemmen!
      Her mit Ihren Vorschlägen, werter cotopaxi!

    • Cotopaxi
      21. Juni 2011 17:58

      @Werter Herr Wertkonservativer: wie gesagt, ich bin kein Schwarzer Insider, ich weiß also nicht, welche Nachwuchshoffnungen einander beim Bauernbund oder beim ÖAAB einander auf die Füße steigen.

      Wenn die Schwarzen nichts besseres als Spindelegger, Karl, Marek, Kdolsky,.... zu bieten haben, sollten sie besser den Laden zusperren.

    • byrig
      21. Juni 2011 23:22

      spitzenpolitiker oder auch politiker mit charisma,intelligenz,volksverbundenheit-also spitze in der politik-wachsen nicht auf bäumen.die kommen wie naturereignisse.zur zeit herrscht diesbezüglich eine veritable flaute.in allen parteien.

      spindelegger vertritt halt die brave mitte,die wie beamte halt ihre aufgabe erledigen.gähn.wobei der gute faymann ja an charisma durchaus auch locker zu überbieten wäre.
      aber wo sind die jörg haiders,kreiskys,schüssels?
      es gibt sie heute schlicht und einfach nicht.
      was natürlich dem strache sehr zugute kommt.mit recht.denn seine performance ist mindestens so gut wie die faymanns.
      und eines muss man dem strache sehr zugute halten,eine eigenschaft,die heutzutage wahrscheinlich sehr wertvoll ist:er weicht nicht zurück,auch nicht vor extremen medialem und (links)politischen gegenwind,auch persönliche diffamierungen und versuche,ihn lächerlich zu machen,wie durch linke "comedians",haben ihn nicht vom kurs abgebracht.
      auf spö-seite führt ein apparatschik pur,auf övp-seite ein braver funktionär.
      die grünen sind gottseidank relativ irrelevant,die führerin,eine kärntner wirtstochter,ein rückschritt nach v.d.b.
      aber:morgen schon könnte ein vollblutpolitiker wie ein phönix aus der asche aufsteigen.(vielleicht sebastian kurz?)

  30. brechstange
    21. Juni 2011 10:23

    Wir wollen Taten sehen, die Wortspenden interessieren keinen mehr.

    Diese karrieregeilen, sich im Staub wälzenden Politikertypen werden hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 20:32

      Ich verweise hiezu auf meinen heutigen Disput mit cotopaxi.

      Ihre Kampf-Rhetorik, werte brechstange, ist beeindruckend (siehe Sternderflut, wirklich kein Neid dabei!).

      Doch, bitte, wälzen sich diese Politikertypen aus eigenem Antrieb im Staub, oder werden sie gar von mutigen Wutbürgern in den Staub geschmissen?
      Interessiert mich wirklich nur ganz am Rande!

      Schönen guten Abend!

    • brechstange
      21. Juni 2011 20:55

      Sg Hr. Wertkonservativer,

      Die wälzen sich freiwillig schon im Staub, in der Hoffnung aufzusteigen. Die vielen Schweiger und Opportunisten haben uns eben dahingebracht, wo wir nun stehen. Wir haben es zugelassen.

      Aber ich weiß schon, Sie sehen alles viel positiver.

    • Celian
      21. Juni 2011 23:00

      Obacht W.K., brechstange gehört zu den aktiven Mitbürgern dieses Landes. Ihre Aktivitäten würden Sie nicht am Rand mit Neid erblaßen lassen.

    • Wertkonservativer
      22. Juni 2011 06:34

      @ Brechstange
      @ Celian:

      Mittelgroße Ehrenerklärung gegenüber Brechstange!

      Es tut mir leid, gestern in meiner Rage hinsichtlich Ihres Beitrages ein wenig überreagiert zu haben: ich bitte Sie um Verzeihung!

      Mein Problem ist, gegenüber überschiessend pathetischen Wortmeldungen hochgradig allergisch zu sein; das verführt mich dann manchmal zu ebenfalls überschiessenden Reaktionen! Bitte um Verständnis!

      Liebe Brechstange: Ihre immer couragierten und meist sehr berechtigten Wortmeldungen schätze ich sehr (trotz hin und wieder kleiner gegenseitiger Dispute
      (siehe Kroatien!). Bitte tragen Sie mir meine gestrige Replik nicht nach!

      DANKE !

  31. inside
    21. Juni 2011 10:20

    Eines versteh' ich nicht.

    Sollten nicht alle Banken deren Griechenlandobligi bereits in den Büchern um zumindest 30% abgewertet haben, sofern diese laufzeitbedingt im "Umlaufvermögen" bilanziert sind (Niederstwertprinzip)?
    Für den Fall, dass diese ihre Obligi versichert haben, träfe es die (wenigen) entsprechenden Institute und die EZB etc., wobei zu hinterfragen wäre, zu welchem Kurs die EZB etx. die Anleihen in den Büchern hat.

    Also:

    Ich frage mich daher: Täte der Haircut unseren europäischen BANKEN wirklich noch so weh wie alle jammern?

  32. Celian
    21. Juni 2011 10:13

    Die griechischen Gewerkschaften und die Oppositionspartei sind aus zwei Gründen, der Meinung, daß ihnen auf alle Fälle geholfen werde, auch wenn sie keine Reformen umsetzen. Zum einen deshalb, weil die europäischen Politiker die Griechenland-Hilfe als „alternativlos“ ansehen. Die Griechenland-Hilfe ist offenbar für die EU viel wichtiger als für Griechenland selbst. Das liegt wohl an den hohen Forderungen, die die europäischen Banken gegenüber Griechenland haben, die bei einem Zahlungsausfall abgeschrieben werden müßten.

    Zum anderen, weil die Griechen es gewohnt sind, auf Kosten der EU zu leben. Seit 40 Jahren subventioniert die EU Griechenland, warum sollte das nun anders werden? Die Griechen bestehen auf ihre „wohlerworbenen Rechte“.

    Die Griechen sollten sich aber nicht so sicher sein, daß die Griechenland-Hilfe ewig weitergeht. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Abhängigkeiten durch Forderungen der europäischen Banken gegenüber Griechenland auf ein erträgliches Maß reduziert worden sind.

    Da jedoch immer mehr Forderungen durch weitere Griechenland-Hilfen aufgebaut werden, fragt man sich wie das gehen soll. Dabei ist es ganz einfach, man muß sich nur darüber klar werden, daß nicht die Abhängigkeiten aller Länder reduziert werden sollen, sondern nur aller Länder außer Deutschland. Im Gegenzug soll Deutschland die Forderungen der anderen übernehmen. Genau das ist bisher geschehen. Während die europäischen und auch amerikanischen Großbanken ihre Forderungen auf die Hälfte oder auch ein Drittel reduzieren konnten und auf die EZB übertragen haben, blieben die Deutschen auf ihren Forderungen sitzen. Und sind damit der größte Gläubiger der Griechen geworden, binnen einem Jahr, davor waren es die Franzosen. Da die EZB zu einem Drittel durch Deutschland finanziert wird, ist Deutschland zu einem Drittel an ihren Schulden beteiligt. Die anderen Länder haben in guter alter sozialistischer Tradition zuerst immense Schulden angehäuft, die sie dann sozialisiert haben. Der deutsche Finanzminister hat die Sozialisten dabei auch noch tatkräftig unterstützt und hat vor einem Jahr die deutschen Banken dazu aufgefordert, ihre griechischen Staatsanleihen zu behalten. Das nennt man wahre Freundschaft, Genossen! Gutgläubig wie sie sind, ein Mann ein Wort, taten die deutschen Banken wie ihnen geheißen war. Nun sind sie die doppelt Angeschmierten. Ihre eigenen griechischen Staatsanleihen dürfen die Deutschen gerne für sich selber behalten. Für die der anderen Länder dürfen sie zu einem Drittel gerade stehen. Und für ihre Solidarität dürfen sie sich von den Griechen auch noch als Nazis beschimpfen lassen.

    Die ganze Zeit ging es nur darum, den blonden Michl als Zahlmeister einzuspannen. Offenbar hat die EZB dem einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie den Ankauf von griechischen Staatsanleihen mit Jahresbeginn gestoppt hat. Die Euro-Staaten allen voran Frankreich waren aber noch nicht so weit, ihre Forderungen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Sie müssen sich nun einen anderen Weg überlegen wie sie ihre Forderungen auf Deutschland abwälzen können. Das Modell der „Wiener Initiative“ ist offenbar der nächste Versuch. Nun, die deutschen Banken werden so dumm sein und darauf eingehen. Das hat ja schon einmal geklappt, und wieder betätigt sich Schäuble als willfähriger Handlanger und fordert die „freiwillige“ Beteiligung der privaten Gläubiger, also der Banken und Versicherungen. Dieses Mal funktionierts ganz bestimmt, Griechenland kann endlich in den Konkurs geschickt werden, die Deutschen haben den Zahlungsausfall zum größten Teil zu schultern und fallen wirtschaftlich zurück. Das gibt den anderen Länder allen voran Frankreich einen wirtschaftlichen Auftrieb. Und die Deutschen sind obendrein der Buhmann. Die Welt ist wieder in Ordnung. Nach nicht-deutschen Maßstäben.

    • Undine
      21. Juni 2011 13:20

      @Celian

      *********!!!

      Besser könnte man diese deprimierende, aussichtslos scheinende Situation für D nicht formulieren! Die Deutschen hackeln also nicht nur für die eigenen und die zugewanderten Schmarotzer im eigenen Land, sondern um das "Friedensprojekt Europa" fast im Alleingang zu finanzieren. Die Schatten des 3. Reichs weichen wohl nie, jedenfalls nicht, solange noch ein paar Euro herauszupressen sind. Man könnte auch sagen, die meisten Mitgliedsländer der EU lassen sich gemütlich und genüßlich von den Deutschen AUSHALTEN.

    • Cotopaxi
      21. Juni 2011 14:39

      @Werte Undine: Ein hervorragender Kommentar, aber sagen Sie das einmal einem Deutschen nördlich von Bayern.

    • libertus
      22. Juni 2011 02:05

      @Undine

      Sehe ich genauso und so werden die 1000 Jahre doch noch fatale Realität! :-(

  33. mike1
    21. Juni 2011 09:52

    ich hoffe doch stark, dass die övp sich endlich mehr aus dem fenster lehnt und die wesentlichen überlebensnotwendigen dinge der republik anspricht.

    angelegenheiten, die für ein geordnetes weiterbestehen des staates lebenswichtig sind: ein budget, das - längst aus dem ruder gelaufen - "einzufangen" wäre. wie man liest, sprudeln die steuereinnahmen besser als erwartet. trotz dieser "regierung". vermutlich wird die spö demnächst wieder die geldverteilungsmaschinerie anwerfen wollen, dies gilt es zu verhindern. schuldenabbau ist die devise !!

    des weiteren z.b. eine verwaltungsreform, die langfristige einsparungen ermöglicht. eine realistische sicht betreffend die finanzierung der staatlichen pensionen. etc., etc.

    hier ist herr spindelegger stark gefordert. er muss aber auch die övp daran hindern, in alter manier wieder den internen bundesländerstreit (siehe den bildungssektor) hochkommen zu lassen. diese eifesüchteleien sind ja wirklich hirnrissig und machen nur böses blut, an dem sich der orf delektiert.

    die övp scheint aber doch die einzige partei zu sein, die zumindest in die zukunft sieht. die grünen, die sozis und sonstige linke - siehe orf - richten ihre blicke ja nach wie vor in die vergangenheit, hier ist das problem "ehrenbürgerschaft " hitlers da und dort offensichtlich wesentlich wichtiger als die echten probleme. die grünen haben nichts mehr im sinn, als den armen gio hahn (und uns bürger) mit diesen lächerlichen und unehrlichen (siehe auch den spaltpilz) plagiatsgeschichten zu quälen.

    wo sind eigentlich die zukunftsweisenden vorschläge der roten und grünen ? die visionen des herr faymann ?

    zu griechenland verschweige ich mich, da fehlt mir wirklich das wissen um eine lösung !

    nun, hoffen wir - die hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt - auf einen spindelegger, der sich endlich in seiner partei und vor allem in der koalition durchsetzen kann !! mit den roten, blauen und grünen ist wie die erfahrung zeigt, schlicht und einfach kein staat zu machen.

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 11:03

      Sie sind, lieber mike1,
      neben wenigen anderen ein wirklicher Lichtblick für mich!
      Freut mich immer wieder, Ihre maßvollen Beiträge "genießen" zu können.

      Herzliche Grüße!

    • mike1
      21. Juni 2011 11:17

      lieber wertkonservativer !

      danke für ihre netten worte. man versucht halt sein bestes.

      mir geht es mit ihren beiträgen ähnlich: bedächtig, realistisch, tolerant, aber auch amüsant, jedenfalls niemals beleidigend. ich gestehe, dass ich ihre beiträge am meisten genieße und in der früh sofort nach unten scrolle, da ich sie als frühaufsteher kenne !!

      ganz herzliche grüße !

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 20:21

      Da geht mir das Herz auf, lieber mike1!
      Sie möchte ich wirklich einmal persönlich kennenlernen (das sag' ich nicht jedem!).
      Vielleicht gelingts?

      Liebe Grüße,

      Ihr Wertkonservativer!

    • mike1
      21. Juni 2011 22:09

      lieber wertkonservativer !

      der persönliche kontakt sollte kein problem sein !
      ich habe herrn dr. unterberger jetzt ein mail geschrieben mit dem ersuchen meine private mailadresse an sie, verehrtester, zu übermitteln. dann können wir was vereinbaren !

      liebe grüße und schönen abend noch !

  34. HDW
    21. Juni 2011 09:25

    Nur als Ergänzung: Spinderl hat auch zur Wehrpflicht eindeutige (und meiner Ansicht nach richtig) Stellung bezogen. Daß diejenigen die eigentlich an der unseligen marxistischen Kulturhegemonie schuld sind, nämlich die schwarzen Gscheiterln aus Döbling und Hietzingn (Typus Busek) , sich als erste dagegen melden ist ja zu erwarten, zum Beispiel um sich korrupterweise vermittels Geldtöpfe der Gemeinde Wien die Taschen vollzustopfen.

  35. Karl Rinnhofer
    21. Juni 2011 09:06

    Die aktuell artikulierte Haltung von Spindelegger sind tatsächlich erfreulich bemerkenswert - klare Aussagen sind mehr als notwendig für Profilierung, Akzeptanz, Bestand der ÖVP. Er war auch einer der ersten, der in den Chor der Hurra-Schreier über den „Fortschritt“, mit drei Nicht-Genügend an unseren Höheren Schulen aufsteigen zu können, nicht einstimmte, vielmehr – noch vor Wirtschaftsvertretern - die mangelnde Leistungsbezogenheit der jüngsten „Reform“ beklagte, während einige von letzteren zugleich mit der Gesamtschule sympathisieren. Auch den Umgang der Türkei mit Plassnik kritisierte Spindelegger scharf.

    Doch ihm droht innerparteilich einiges Ungemach: Die „Steiermark-ÖVP“ kocht ihr eigenes Süppchen, ihr aktuell artikulierter „explizit eigenständiger“ Weg erscheint weitgehend unvereinbar mit dem Umfeld Spindeleggers. Nach meiner Beobachtung aus dem Schulwesen wurde die Steiermark-ÖVP sehr früh von den dort besonders ideologieaffinen Sozialisten instrumentalisiert; dazu kommt die derzeitige grundsätzlich zu begrüßende „Reformpartnerschaft“ Voves-Schützenhöfer. Sie ist dringend nötig, folgte doch den steiermark-exklusiven Sozial-Luxusgeschenken (Einbeziehung aller Betriebskosten in die Wohn- und Mitbeihilfen) finanzielle Schieflage des Landesbudgets. Doch dies scheint die Steiermark-ÖVP erst recht zu einem Kuschelkurs mit der Voves-SPÖ zu nötigen.

    Manche ÖVP-Exponenten geben sich in ihren Aussagen linker als die SPÖ: VP-Landeshauptmannstellvertreter und Stmk-ÖVP-Vorsitzender Schützenhöfer fordert unumwunden bei jeder Gelegenheit „höhere Steuern“, forciert Ganztagsschulen, interpretiert diese offenbar als flächendeckende und alternativenlose Regelschulen, nimmt in Kauf, dass diese die Kinder den Familien entziehen und ideologischen Einflüssen öffnen; Landesrätin Edlinger-Ploder sympathisiert seit je her offen mit der Gesamtschule, „Schulexperte“ Schilcher (Ex-ÖVP-Landesschulratspräsident) ist graue Eminenz – just des „Androsch’schen Bildungsvolksbegehrens“, bewirbt mit stets prächtiger Rhetorik und überbordender Medienpräsenz das SPÖ-Gesamtschulmodell, stellt Gymnasium und differenziertes Schulwesen als von Dünkelhaftigkeit der AHS-Professoren und deren „Beton-Vertretern“ alleinmotiviertes Auslaufmodell dar, das nur mehr das Gnadenbrot einer dahinschwindenden Tradition zu essen habe. Manche prominente ÖVP-Schulfunktionäre (Schulaufsicht, schulpsychologischer Dienst etc.) verhalten sich noch „linker“ und leistungsfeindlicher als ihre ideologisch präformierten SPÖ-Pendants, fallen „fordernden“ Lehrern geradezu exemplarisch in den Rücken. Ministerin Karl trat früh mit dem Ansinnen „kein Durchfallen mehr“ und „Gymnasium für alle“ in die Fußstapfen linker Bildungspolitiker, erwog diverse „positive Diskriminierungen“ durch Einführung von Quoten nach Gender-Kriterien, um Frauenkarrieren an Unis zu forcieren, und für Bildungsferne an Hochschulen. Sie wurde teilweise zurückgepfiffen wurde, teilweise in Zick-Zack-Kurs eigene Aussagen relativierte, letztlich in der „Zentrale“ von Amon abgelöst wurde. Andere bilden eine Achse mit problematischen Positionen oberösterreichischer ÖVP-Proponenten und identifizieren sich von Forderungen von LH Pühringer, die zusätzlichen Steuereinnahmen (Wirtschaftsaufschwung) nicht für Schuldenrückbau, sondern für neue Staatausgaben zu verwenden; andere fordern neue Steuern, um „den Spielraum der Politik zu erhöhen“, wieder andere sympathisieren mit der Forderung des OÖ- ÖVP-Landesschulratspräsidenten Enzenhofer nach Verbot von Privatschulen; sie könnten „zu elitär“ sein und deren Absolventen gegenüber Abgängern der (niedergehenden) staatlichen Schulen positiv diskriminieren.

    Kaum verborgener Aggressionsstau unter den Steirer-ÖVP-lern gegenüber der Niederösterreich-Gruppe (schon in Lichals Zeiten als „Stahlhelm-Fraktion“ negativ assoziiert) ist unübersehbar. Zudem sind die Steiermark-Schwarzen frustriert, bei der Regierungsumbildung wenig berücksichtigt worden zu sein (Lobatka), treten aktuell offen gegen Spindelegger auf. Auch die seinerzeitige Spaltung (Hirschmann – Klasnic) ist keineswegs überwunden, hat sie doch die Langzeitdominanz der ÖVP nachhaltig gebrochen.

    Es wird abzuwarten sein, ob die ÖVP sich weiter schwächen will oder doch einen „selbst-bewussten“ Weg zu sich (wieder-)findet, diesen klar ausformuliert und deren mutigen Vertreter nicht aus den eigenen Reihen torpediert.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 11:05

      Hervorragende Analyse, Herr Rinnhofer! Der Absturz der steirischen Volkspartei hat seine Wurzel in der Demontage Niederls. Der Schwadroneur und Pseudovisionär Krainer hat die Substanz der Steirer-VP zerstört. Da laufen nur noch verbogene Modernisterln im Steirergewand herum. Die Achse Schilcher-Androsch z.B. ist keine Engleisung, sondern Ausdruck der totalen Dekadenz der steirischen Schwarzen.

    • brechstange
      21. Juni 2011 11:09

      Ich stimme mit Ihnen überein, aber das Niederls Demontage die Wurzel ist, dem kann ich nicht zustimmen. Er ist mit Ursache aufgrund seiner nehmenden Verhaltensweisen.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 12:38

      Sie werden wohl recht haben, brechstange. Ich war zwar damals in der Steiermark, habe die Sache aber so genau nicht mitbekommen. Krainers aktivistischen Aufbruch Richtung links habe ich allerdings gut in Erinnerung.

    • Karl Rinnhofer
      21. Juni 2011 16:28

      @Johann Scheiber @Brechstange
      Herzlichen Dank für die Kenntnisnahme meines Beitrages und die Reaktion. Wem ad personam die „totale Dekadenz“ (@ Scheiber; sehe ich auch so) der steirischen ÖVP zuzuordnen ist, vermag ich nicht zu sagen. Zweifellos gab es persönliche Verfehlungen von Niederl (vor allem im Zusammenhang mit den Schladming-Hotelprojekten seiner Söhne), zweifellos riss Krainer II mit seiner „steirischen Breite“ und der „steirischen Schule“ (besonders „veständnisvoll“ etc.) ein Vakuum für Einflussnahme anderer Ideologien auf; er gab ja bei seinem Rücktritt explizit „persönliche Fehler“ zu. Doch die ÖVP blieb noch „vorne“; Klasnics Affaire Herberstein + Gründung der Partei Hirschmann – ursprünglich ihr eigener Landesrat –besiegelte allerdings die Niederlage.

      Doch alle diese „Vorgänger“ erscheinen mir als Charisma-Helden gegenüber der derzeitigen ÖVP-Steiermark-Führung zu sein, die nicht einmal über ein Minimum an Strahlkraft verfügvt oder an Willen, der ÖVP mutig ein eigenständiges Profil zu geben und Umverteilungs-, Populismus, Schuldenmaximierungs-, Verantwortungsminimierungsideologien Paroli zu bieten. Opportunismus und anbiedernder Postenerhalt, vielerorts sogar „Links-Überholen“ mit populistischen Elementen wurde zum dominierenden Habitus.

      Nie hätte ich mir in früheren Zeiten gedacht, dass gerade aus dem Kern der Steiermark-ÖVP die Speerspitze einer linken, leistungsfeindlichen, berechtigungsinflationären Schulpolitik erwachsen würde. Ursprünglich dominierten im Bereich der Schulaufsicht echte Persönlichkeiten, die gewissenhaft „fordernde“ Lehrer verlässlich stützten, wenn sie gesetzeskonform Erwartungen von Nachfolgeinstanzen in ausgestellte Atteste sicherstellten. Parteieinflussnahme und vor allem Ideologisierung von Lehrern und entsprechend „organisierten“ Schülern war kein Thema. Dankbar sehe ich sowohl als Schpler als auch als

    • brechstange
      21. Juni 2011 18:25

      Sg Herr Rinnhofer,

      ich denke, das Fass füllt sich langsam und irgendwann ist es voll und läuft über. Inzwischen ist die ÖVP ein Inzuchtverein, der alles beseitigt, was irgendwie gefährlich werden könnte. Dasselbe spielt sich natürlich bei den Konkurrenten ab. Darum denke ich, dass der der dieses durchbrechen mag, gewinnen wird. Ist natürlich ein mühsamer Prozess. Ob Spindelegger das schaffen wird, ist fraglich, wenn man seine Personalauswahl betrachtet.

    • Karl Rinnhofer
      21. Juni 2011 21:25

      Liebe „Brechstange“,

      ich teile diesen Befund. Eine Partei, von Ihnen in dieser Abwärts-Entwicklungsstufe durchaus treffend als „Inzuchtverein“ bezeichnet, die – statt die internen potentiellen Kräfte aufzuspüren und durch Bestärkung zu aktivieren – tendenziell Ängste vor Profilierten entwickelt, diese bekämpft oder ausgrenzt und lieber mediokre Leute ohne Charisma und „Identifikationsangebot“ nach oben spült, damit als gesamte Wirkungskraft und Physiognomie verliert, in unausgesprochener Selbsterkenntnis dessen nur durch Anbiederung zu überleben zu können glaubt und temporär (Schein-)Profilierung nur punktuell als „Neurosen“ in „Hau-Rucks“ auslebt, doch de facto insgesamt kaum mehr Konturen zeigt, solche fürchtet und eher bereit ist, extern vorgegebene Umrisse nachzuzeichnen.

      Es ist schwer zu sagen, ob aus dem Inneren noch Kraft kommen kann, dem bedenklichen Zeitgeist und deren Adepten und diesen Bestärkenden Paroli zu bieten, ob „Neues Leben aus den Ruinen“ entstehen kann oder es überhaupt einer Neugründung einer Gesinnungsgemeinschaft bedarf, die von allem Ballast befreit wäre.

    • byrig
      21. Juni 2011 23:34

      ganz bezeichnend ist,dass ein linksabweichler wie dieser unsägliche schilcher noch immer in der steirer-övp so einen stellewert hat.eigentlich müsste dieser typ hochkant von der övp rausgeworfen werden.
      auch kerle wie der drexler sind sicher keine zukunftshoffnungen,sondern arbeiten den linken in die hände.
      alles in allem eine sehr gute analyse,aufgrund derer abzusehen ist,dass zumindest von der steirer-övp im derzeitigen zustand maximal eines zu erwarten ist:eine geistige fusionierung mit der spö und der linken allgemein.

  36. HJR
    21. Juni 2011 07:56

    Allmählich wird es mir zu blöde, mich täglich irgendwelchen - von den Medien wahrscheinlich ohnehin verfälschten - Wortspenden auseinander zu setzen, im Bewusstsein, dass Politik ihre eigene Dynamik entfaltet und - ebenso wie alle anderen Phänomene dieser Welt - nicht prognostizierbar ist.

    Zwar gibt es das Sprichwort - und das wird schon einen Grund haben - "die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln". Kurze Zeit schien es so, als müsste dieses Sprichwort modifiziert werden, indem man "Bauern" durch "Politiker" ersetzt, aber mittlerweile ist es manifest: Politiker und Volk sind eins, sie sind immer gleich dumm oder gescheit, gleich faul oder gleich agil. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Poltik die Befindlichkeit des Volkes spiegelt und dabei mal die, mal die andere Eigenschaft in den Fokus der Vergrößerungslinse rückt - derzeit scheint mir dies die durch nichts zu beschönigende Einfallslosigkeit, Untätigkeit und einen eklatanten Mangel an Gestaltungskraft zu sein, welch letzterer nur durch den Unwillen zu handeln übertroffen wird.

    Haben wir nicht, weiß Gott, andere Probleme, als die nur mehr komischen Sager von Leuten wie Spindelegger, Mitterlehner, Amon oder anderen (auch weiblichen) Leuchten der bürgerlichen Zunft, wenn diese gerade am Absaufen ist? Glauben wir wirklich, dass unser Rettungsboot (denn in einem Schiff sitzen wir schon lange nicht mehr) durch widersprechende Kommandos von Bug und Heck, von Luv und Lee, ans rettende Ufer gelangen wird? Halten wir es für möglich, dass die Beförderung des bisherigen Kombüsenchefs zum Kapitän nebst Ernennung einiger Schiffsjungen zum Maat bei gleichzeiter Einhaltung einer politisch korrekten Frauenquote unser Land über die derzeitigen, gravierenden Probleme hinweg hieven wird?

    Oder sind wir alle schon so müde - wie mein Vater kurz vor seiner letzten Schlacht im August 1944 als es ihm schon egal war, ob der Russe kommt oder ob er weiter nichts zu fressen bekommt - und wollen uns nur noch in die Sommerpause retten, hoffend dass diese nicht im September mit einer europäischen Pleite geendet haben werde?

    In diesem Sinne schon mal einen schönen Sommer an die Runde!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 11:23

      Wäre dieser Satz wahr, dann würde die große Koalition bei der nächsten Wahl eine Zweidrittelmehrheit erhalten. Das wird sie, da dürfen wir uns sicher sein, nicht erreichen. Ihre Analyse findet daher keine Entsprechung in der Realität.

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 11:24

      Meinte diesen Satz:

      "Politiker und Volk sind eins, sie sind immer gleich dumm oder gescheit, gleich faul oder gleich agil. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Poltik die Befindlichkeit des Volkes spiegelt "

  37. Helmut Oswald
    21. Juni 2011 07:55

    Rote Desinformation kann ohne Adolf Hitler nicht auskommen. Es ist das ewig gleiche Strickmuster, die Milliarden werden verwirtschaftet, korrupte Parteibonzen mit Plastiksackerln voller Geld, Arbeiterführer aus Penthäusern und Gewerkschafter als Bankenchefs - und dann, wenn das korrupte Pack wieder und wieder das Geld - unser aller Geld - verbrannt hat, dann kommt er, der Gottseibeiuns. Alle bekreuzigen sich schnell vor dem marxistischen Verehrungswinkel, pardon, sie recken wahrscheinlich trotzig ihr geballtes Fäustchen in die Luft und schon läuft auf allen Kanälen: Kriegsverbrecher sowieso in Syrien vermutet, Adolf Hitler noch immer Ehrenbürger von Klein-Irgendwas, hinter der Hasenhecke 17, Gedenktag für dieses und jenes Naziverbrechen, Demokratie gefährdet weil drei Schüler dabei ertappt werden, wie sie mit Stoppelgewehr und Luftdruckpistole Kreig gespielt haben und nicht zuletzt - und hauptsächlich - rechter Politiker bezeichnet das System als korrupt.
    Ohne Frage, die Republik ist erschüttert.
    Er wird wieder kommen, der Gottseibeiuns, in den Nachrichten. Spätestens wenn Bilderberger und die Freimaurerei den Griechen endgültig die letzten Noteinlagen der Steuerzahler zugeschoben haben, dann werden sie wiederkommen, die Bilder von den Nazigreueln. Es ist so vorhersehbar und ödet gleichzeitig auch so an, weil es auch gleichzeitig so primitiv ist. Es ist aber auch gefährlich, denn wovor es zu warnen gilt, wird , besonders bei jüngeren Menschen, durch diese Instrumentalisierung immer unglaubhafter. Aber darauf kommt es den linken Superdemokraten ja ohnehin nicht an, wenn es gilt, den eigenen Pfründnern die Stange zu halten.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 12:39

      Einfach super!

    • Undine
      21. Juni 2011 13:33

      @Helmut Oswald

      Hervorragend! 3 Sternderl hoch x!

    • HJR
    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 15:08

      Warum werden die Griechenland Schulden nicht einfach über SDR's der BIZ ausgeglichen, wie bei anderen Schuldnerstaaten auch üblich?
      Wahrscheinlich spielt Griechenland nun die gleiche Rolle wie Lehmann 2008. Europa, besonders Mitteleuropa - von den Negeranten kann man sich ja nichts holen - wird an einer Sollbruchstelle unter Mitwirkung der politischen Kollaborateure ausgeweidet und ausgeblutet.
      Die Nationen, der Mittelstand, die Familie, die Religion, die Subjektivität also die Freiheit, das alles soll vernichtet werden und zwar zugunsten einer Konzernherrschaft, die es ja schon gibt, die uns Vereinzelten, Durchmischten und Verarmten vorschreibt, was wir zu produzieren, zu konsumieren zu denken und am wahrscheinlich auch noch, wie wir, pardon, zu sch..... haben.
      Das ist die Agenda des Kaffeekränzchens namens Bilderberg!

      Europa und der Westen hat fertig, weil wir von einer bösartigen Machtclique beherrscht werden. Die Amis, die Engländer sind so arme Schweine wie wir Europäer auch. Diese Clique, die sich in den Bilderbergern und anderen Clubs organisieren, deren vornehmlicher Feind seit zweihundert Jahren Deutschland ist, zeichnet verantwortlich für den Niedergang der westlich-europäischen Zivilisation.
      Deutschland ist deshalb der Feind, weil durch die deutsche Kultur, durch die Existenz des Mittelstandes und der traditionellen Volksverbundenheit der Eliten (zb Luther oder Maria Theresia) die golfspielenden Affen der angelsächsischen Eliten sich in ihrer Gottähnlichen Position gefährdet fühlen.
      (Damit will ich nicht alle Golfspieler verunglimpfen, Herr Renneberg!)

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/vortrag-anlasslich-der-bilderberg.html

    • Alexander Renneberg
      21. Juni 2011 15:14

      @ scheiber: ;-))

    • diko
      21. Juni 2011 16:55

      "Johann Scheiber",
      danke, ausgezeichnete Ergänzung zu "Helmut Oswald" 's Kommentar!
      beiden **************hoch x !

    • Haider
      21. Juni 2011 23:09

      Ihr Beitrag: Klar, einfach und daher punktgenau zutreffend. Eine Wohltat nach dem krusen Politikgewäsch in der ZIB.
      Wenn's um Ablenkung vor eigenem Unvermögen geht, schreckte die vereinigte Linke noch nie davor zurück, das eigene Nest zu beschmutzen. Die marxistischen Heilslehre gibt ihnen recht und einzig diese gilt!

  38. Graf Berge von Grips
    21. Juni 2011 07:44

    Nr.391
    Kann ich hier eine neue Parteistrategie erkennen?
    So alle 99 Tage einen Neuen zu ernennen....

  39. Anton Volpini
    21. Juni 2011 07:07

    Die ÖVP ist unter Spindelegger erwacht? Machen zwei Schwalben schon einen Sommer?

    Ich persönlich hab da meine großen Zweifel, daß aus dieser Truppe noch in dieser Periode eine wählbare Partei wird. Selbst wenn der Parteichef zu zwei Themen richtige Worte gefunden hat, und auch sonst zwei weitere Themen von Mitläufern zumindest in ihrem zerstörerischen Fortschreiten gebremst wurden, Berufsheer und Aufsteigen mit 3 Fünfern, so hat es die ÖVP noch nicht geschafft, zu einer handelnden Partei umzuschwenken.

    Der Worte sind genug gewechselt,
    Laßt mich auch endlich Taten sehn!
    Indes ihr Komplimente drechselt,
    Könnte etwas Nützliches geschehn.

    In leichter Abwandlung nach Goethe!

    • Alexander Renneberg
      21. Juni 2011 07:15

      mag wohl auch daran liegen, dass die bundespartei im moment darnieder liegt.

      öde bis keine presseausendungen, die ots kuschelnd mit dem politischen gegener, keine linie erkennbar, dieser input muss von der bp kommken.

      da erinnere ich mich noch an zeiten wo ein direktor m.f und eine rauch kalat die bundespartei im griff hatten und das werkl funktionierte. da wurde politik gemacht, da wurden wege vorgegeben, da wurde nachgedacht.

      heute wird verwaltet, vorsichtl, rücksichtl und hinsichtl regieren. so kann man keine partei in die zukunft führen. ebensowenig in eine wahl.

      ich wünschte mir mehr mut in der bp.

    • h.schmidt
      21. Juni 2011 12:17

      ist doch von schiller!

    • Anton Volpini
      21. Juni 2011 12:24

      Nein, das ist im Vorspiel von Faust 1....

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 12:41

      Jedenfalls von einem Klassiker!

    • Anton Volpini
      21. Juni 2011 12:57

      ....sagt der Direktor zum Dichter und zum Spaßvogel. Das mit dem .....da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor;......kommt später, Johann.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 13:42

      Brauchst mich da nicht aufklären Anton, ich heiße sogar Johann W. !

    • Anton Volpini
      21. Juni 2011 13:59

      " ich heiße sogar Johann W. !"

      Das also war des Pudels Kern!

    • diko
      21. Juni 2011 17:11

      ....woran erinnert "der Tragödie Zweiter Teil" (1.Akt Saal, des Thrones)
      "Dadurch sind unsre Mängel nicht erledigt, was willst du jetzt mit deiner Fastenpredigt?"

    • Anton Volpini
      21. Juni 2011 18:07

      Da muß ich leider passen diko! Den zweiten Teil vom Faust hab ich nicht gelesen.
      Den ersten Teil aber hatte ich als Reclamausgabe während meiner Grundwehrdienstzeit immer bei mir, und hab während Leerlaufzeiten das nachgeholt, wofür ich während der Gymnasialzeit zu unreif war. Der Johann kann über meine Unreife damals ein Lied singen.... :-)

    • Florin
      21. Juni 2011 18:30

      lol Wolfgang W.

    • h.schmidt
      21. Juni 2011 20:10

      bitte vielmals um vergebung - ich schaeme ich - und das, obwohl ich in der schule im zeichenunterricht ein plakat mit diesem spruch machen musste!!

  40. Wertkonservativer
    21. Juni 2011 06:10

    Vor dem Weiterschreiben meines heutigen Kommentares raune ich mir fast unhörbar zu: nur keine falsche Bescheidenheit, Wertkonservativer!
    Einmal kommt Dr. Unterberger der ÖVP und Dir ein wenig zur Hilfe, und - o Freude - auch einige andere Mit-Poster finden ein gutes Wort zum immer noch unter dem Schutzmantel der 100 Tage stehenden Dr. Spindelegger!

    Nun, liebe Freunde, die tieferstehende Philippika unsere Freundes Philipp kann mich nicht aus dem Tritt bringen: noch ist Österreich (und auch die ÖVP) nicht verloren.

    Wenn hier von "Verhätschelung" der ÖVP die Rede ist, kann ich nur laut herauslachen! Einmal ein positives Wort, und dann gleich solche Witzlosigkeiten und Übertreibungen.

    Also lasst den Mann und seine Leute arbeiten! Gegenüber dem Oppositions-Schreier H.C. ist er immerhin der Mann, der im Rahmen der Regierung dem recht unfähigen Kanzler-Darsteller (samt dessen unheiligen Medien-Mafia) da und dort wirksam und in unserem Sinne Paroli bieten kann!

    Guten Morgen!

    • Alexander Renneberg
      21. Juni 2011 07:05

      na bumm der spindi hat tatsächlich was gesagt..... wow.... und da wird dann auch noch von einer 100 tage schonfrist schwadroniert.

      am besten drückt es ortner aus:

      Sozialdemokraten unter sich!
      12. Juni 2011 | Autor: Christian Ortner
      “Ich habe persönlich das Gefühl, dass Michael Spindelegger jemand ist, der in vielen Bereichen ein wirklicher Partner ist. Ich schätze ihn nicht nur als verlässlichen Mann, sondern habe das Gefühl, dass er mit seiner persönlichen Vergangenheit und seinem Charakter kein kalter Neoliberaler ist,” sagt SPÖ-Chef Werner Faymann in der “Presse”. – Präziser läßt sich das Problem Spindeleggers nicht mehr beschreiben.

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 07:21

      Danke, wieder einmal, für das Halbsternderl; hier im A.U.-Forum ein veritabler Guillotine-Ersatz!
      Nichts gegen Kontra-Meinungen und auch offene Anwürfe; aber bitte offen, wenn möglich!
      Noch kurz zum Ortner-Blog:
      da diesen positiven Spindelegger-Spruch ja Herr Faymann geäußert hat, kann Herr Ortner wohl kaum der Autor sein sind, bestenfalls der Zitierer!

      Verstandevous, Herr Renneberg?

    • Alexander Renneberg
      21. Juni 2011 07:31

      was genau ist an meinem posting nicht offen oder unklar?

      wie kann ich helfen?

    • Alexander Renneberg
      21. Juni 2011 07:32

      pps
      jetzt geb ich ihnen auch noch ein halbes sternderl, wenn sie schon darum betteln!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 07:49

      Tun Sie das ruhig, guter Mann: ich freu' mich drauf!

    • HJR
      21. Juni 2011 08:32

      Wetkonservativer vs. Renneberg,
      das nenne ich Brutalität! [Frei nach Qualtinger]

      Lieber, werter Wertkonservativer,
      Ihr unglaublicher "Positivismus" erreicht manchmal so schwindelerregende Höhen, dass selbst dem größten Romantiker und erst recht einem ausgewiesenen Skeptiker, der Sauerstoff zum Atmen ausgeht! Könnte ich in solche Tiefen blicken, wie Ihre Hoffnungsfreude "Höhen" erreicht, ich hätte schon den Hades ddurchquert!

      Ich kenne nur zwei Beispiele bekannter Leute, welche die Stärke Ihrer "Durchdrungeheit aufweisen: Karl Marx und Nils Bohr. Letzterer schaffte es, in einer kritischen Diskussion seiner Quantentheorie, in der diese als allen bekannten Fakten widersprechend "zerlegt" wurde, den abschließenden Satz zu formulieren: "Schlimm für die Fakten!" Wie wir inzwischen wissen, dürfte Bohr recht behalten.

      Allerdings sollten Sie beachten, dass in der Geschichte der Philosophie keine größere Bauchlandung verzeichnet ist, als jene von Karl Marx (et alii).

      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen hier im Forum einen schönen Sommer! (in der Hoffnung, dass wir uns im September trotz Griechenland, Barroso und Spindelegger noch in der EU wieder finden)

    • HJR
      21. Juni 2011 08:40

      @Wertkonservativer
      P.S.:
      Der Vergabe von (halben) Sternen enthalte ich mich grundsätzlich.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 08:52

      Werter Wertkonservativer, sie haben den Mut, hier gegen den Strom zu schwimmen. In der VP, für die sie sich abstrampeln, kann ich solche Leute leider nicht finden. Inhaltlich kann ich daher ihrem Beitrag nichts abgewinnen, gebe ihnen aber drei Sterne für den Kampfesmut.
      Die Larmoyanz steht ihnen allerdings nicht, die Halbsternchen sind die Wellen die, stromaufwärts, über einen hinwegschwappen.
      Fichte meinte einmal, dass angesichts der Zustände, wie sie auf der Welt nun einmal sind, der Streit noch das Beste ist, was wir haben.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 09:00

      @HJR
      Dieses Diktum von Nils Bohr geht eigentlich auf Hegel zurück, der auf die Kritik, er sei wirklichkeitsfremd antwortete: Umso schlimmer für die Wirklichkeit!
      Kardinal Ratzinger antwortete einmal auf den Einwand, die Kirche sei weltfremd: Ja, denn die Welt ist heilsfremd!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 09:31

      Hochwerte Herren HJR und Scheiber!

      Danke für zumindest teilweises Verständnis und freundlichen Zuspruch für einen "Unbelehrbaren"!

      Der Vergleich mit den angeführten "Geistesriesen" (natürlich völlig unverhältnismäßig!) ehrt mich zwar einerseits, doch mit Herrn Marx möchte ich eigentlich nicht in einem Satz erwähnt werden (haha).

      Larmoyanz gehört - nach eigener Einschätzung - eigentlich nicht zu meinem bevorzugten Aussage-Reperoire. Aber wenn Sie es so verstanden haben, werter J.Sch., nehme ich Ihren Verweis gebührend zur Kenntnis (und will mich - falls das noch möglich ist - auch bessern!

      Ihre anscheinend ernstgemeinte Sommer-Absenz im Forum, werter HJR, bedauere ich! Sie werden mir richtig abgehen! Ihnen - allen anderen Urlaubern natürlich auch - eine schöne Zeit!

  41. Observer
    21. Juni 2011 05:07

    Trotz aller Widersprüche: gebt dem Spindelegger eine Chance!
    Die traditionelle 100-Tage-Schonfrist ist ja noch nicht vorbei.

    • HJR
      21. Juni 2011 08:34

      Vgl. meinen Kommentar zum Wertkonservativen.

    • byrig
      21. Juni 2011 23:36

      die soll er voll und ganz haben!und wir sollten ihm auch vollen erfolg wünschen und den mut,sich gegen die linke durchzusetzen!

  42. Richard Mer
    21. Juni 2011 02:05

    Dieses bißchen Vernunft kann mich auch nicht wirklich beeindrucken. Es leuchtet ein wenig, weil der Rest so dunkel ist. Wenn die Regierung überleben will, muss sie mehr bieten: Verwaltungsreform, Pensionsreform, Schulreform, Unireform, Privatisierung der ÖBB. Sie wird also scheitern. Inzwischen sind die Leute so wütend, dass auch "Zauberei" in der letzten Minute diesmal nichts bringen wird. Ich kann die Wahlen gar nicht mehr erwarten.

  43. PostScriptum
    21. Juni 2011 01:15

    Sie sind schon sehr genügsam geworden, Herr Dr.! Ihre Worte wirken wie der wochenlang Hungernde, dem man einen Klumpen Brot hinschmeißt. Ah endlich hat der Spindelegger etwas gesagt, was sich sowieso bis zum letzten Stammtisch in Niedertupfing herumgesprochen hat.

    Aber halt, hat er das überhaupt gesagt? Wiederum wäre ich erfreut, wenn Sie endlich anfangen würden, Quellen zu nennen. Meine Quellen sagen mir nämlich, dass Spindelegger bis vor ein paar Stunden die Griechenlandhilfe als- jetzt bitte nicht schockiert sein- "alternativlos" bezeichnet hat:

    Quelle ORF Teletext und

    http://www.volksblatt.at/index.php?id=76059&MP=61-157

    Zitat Volksblatt:"Für Außenminister und Vizekanzler Michael Spindelegger ist dieses „alternativlos aus meiner Sicht“. "

    Unterberger gerade eben:

    "...,unterscheidet sich dieser Satz doch stark vom Gerede Josef Prölls, dass die Griechenland-Hilfe alternativlos wäre."

    Peinlich ist diese dreiste Anbiederung an Spindelegger angesichts der Tatsache, dass die FPÖ laut Umfragen nun offiziell stärkste Partei ist. Herr Unterberger traut sich wohl nicht mehr, gegen die ÖVP zu schreiben, weil er Angst hat, sie könnte noch mehr verlieren. Zumindest ist dieser Artikel erklärungsbedürftig.

    Schlimm wird dann noch die Kuschelei mit Spindelegger, weil er einmal (die Quelle hiefür wäre auch informativ) Österreich gegen die Anfeindungen aus dem Inland verteidigte. Hier drängt sich umso mehr der Verdacht auf, dass Herr Unterberger beim Lesen über Stracheartikel auf die Idee dieses Beitrags gekommen ist.

    Noch peinlicher ist ein Kommentator, der die ÖVP sofort wieder für wählbar hält, nur weil sie beim Nein zum Berufsheer bleibt.

    Die werten Herren vergessen offenbar dass:

    1) Die ÖVP rein gar nichts gegen das drängende Ausländerproblem zu tun gedenkt.

    2) Die ÖVP weiterhin alternativlos beim Thema Bildung dahinschwurbelt und zuerst in peinlichster Manier einen "Erfolg" bei einem Bildungsreförmchen feiert, nur um dann wieder kleinlaut von diesem "Erfolg" zurückzutreten, nur weil sogar der dümmste Bauer aus Kleinfucking weiß, dass es rein gar nichts bringt, wenn man schlechte Schüler weiterzerrt.

    3) Die ÖVP offensichtlich keine Sekunde mehr einen Gedanken daran verschwendet, wie man das fast explodierende Defizit in den Griff bekommen könnte und das Tage nachdem die EU und der IWF Österreich eindrücklich ermahnten, einen Sparkurs einzuschlagen!

    4) Die ÖVP weiterhin linke Gesellschaftspolitik gegen die Familie betreibt und kein Wort zur beschämenden, mit Steuergeld finanzierten Schwulenparade verliert.

    5) Die ÖVP weiterhin nicht einmal daran denkt, Zahlungen an ein schon seit einem Jahr insolventes Land einzustellen! Schon vor einem Jahr wussten alle, dass Griechenland diese Gelder niemals zurückzahlen wird können (hier im Unterbergerforum machte u.a. ich ausdrücklich darauf aufmerksam) aber nein, schon damals ließen sich die Naiven von den Worten der Politik einlullen, man müsse "Greichenland auf die Beine helfen" in völliger Ahnungslosigkeit der Faktenlage!

    6) Die ÖVP von einer Steuererleichterung in einem der Höchststeuerländer dieser Erde nicht einmal träumt, um den Mittelstand zu entlasten!

    7) Die ÖVP auch bei allen anderen Themen wie Gesundheit und Verwaltung orientierungslos im Politraum herumschwirrt und keine Ahnung, geschweige denn eine Vision hat, wie man das Land hier verbessern könnte!

    8) Die Personaldecke der ÖVP schon jetzt nicht mehr vorhanden ist, sodass man einen 24 Jährigen zum Staatssekretär machen muss!

    Es ist schon fast bemitleidenswert, wie hier die ÖVP verhätschelt wird. Wie ein Kind, das ständig kriminell wird und dem man einfach nicht böse sein kann. Nur dass Sie meine Herren auch über die Zukunft jedes einzelnen Österreichers schreiben und offensichtlich bereit sind, die Zukunft der jungen Generation aufs Spiel zu setzen, nur weil ein Obmann nach 365 Tagen endlich einmal begriffen hat (nachdem es in jedem Schmutzblatt zu lesen war), dass eine Umschuldung nicht gleich Eurozerstörung ist!

    Man kann für dieses Land nur hoffen, dass Spindelegger nicht plötzlich ein Steuerreförmchen kurz vor der Wahl herauswürgt, sonst würden Menschen wie Herr Unterberger und libertus wohl Freudensprünge machen und sich nicht mehr zurückhalten können.

    • libertus
      21. Juni 2011 01:29

      PS.:

      Die ÖVP wird nicht verhätschelt, sondern man ist schon froh, wenn ein Funke von Handlungsfähigkeit einkehrt, um nicht immer nur in Grund und Boden zu kritisieren.

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 01:32

      "wenn ein Funke von Handlungsfähigkeit einkehrt,..."

      Ähm, die ÖVP ist handlungsfähig. Sie will nur nicht. Keine Sorge, Sie werden es auch noch begreifen.

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 09:09

      Muss heute ihnen und dem Wertkonservativen drei Sternchen geben!

      Das erinnert mich an jene Gerichtsverhandlung:

      Der Kläger erzählt dem Richter seine Version worauf der Richter sagt: Sie haben recht.
      Danach erzählt der Bekagte seine Version, worauf der Richter ebenfalls sagt: Sie haben recht.
      Da springt der Kläger auf und ruft: Aber Herr Rat, das kann ja nicht sein, dass wir beide recht haben.
      Darauf der Richter: Da haben sie auch recht!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 09:10

      Also, Philipp,

      zur "Verhätschelung" der ÖVP habe ich bereits andernorts geantwortet: die der ÖVP hier in diesem löblichen Forum zugedachten und erteilten Schläge hätten wohl sogar ein Rhinozeros spielend zur Strecke gebracht!

      Zu Deiner Philippika nur so viel: warum sammelst Du nicht wirklich bald treue Anhänger, mit denen Du dann zunächst die ÖVP, und in Folge natürlich auch den Staat im Sinne Deiner Ideen und Forderungen so richtig auf Vordermann bringen kannst?
      Wer so viel weiß und so viel kann, der sollte sich und seine Anhänger mit fliegenden Fahnen an den Feind wagen, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste!

      Nur zu, Philipp: wir rechnen mit Dir! Zeig's doch den tumben Toren und deren Anhängern, wie der Hase (davon-)läuft!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 11:31

      Werter WK,

      Eine Machtstruktur durchbricht man nicht mit Mut, mit Courage oder Fleiß und Talent. Man braucht Glück und die richtigen Beziehungen. Seien Sie aber versichert, dass ich die Chance ergreifen werde, sollte die ÖVP auf mich zukommen. Dazu müsste sie aber schon ein Angebot machen, das ich nicht ablehnen kann; sprich: ich müsste freie Hand haben, damit ich diese riesigen alten Strukturen aufbrechen kann. Dazu muss die ÖVP aber wahrscheinlich erstmal 22% 2013 erhalten, vielleicht ist sie ja dann "sturmreif geschossen".

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 11:57

      Hier noch was Witziges zur Auflockerung. Treffender Cartoon aus dem Economist:

      http://www.economist.com/node/18837358?story_id=18837358&fsrc=scn/fb/wl/kc/16jun2011

    • byrig
      21. Juni 2011 23:49

      irgendwie bin ich ziemlich verärgert,sollte postskripzum tatsächlich starl sein,der mit grosskotzigen worten angekündigt hat,alle mögliche leute zu verklagen,sein geld von unterberger zurückzuforden,und sich endgültig aus dem blog zurückzuziehen.
      terbuan zumindest meint das zu wissen.
      andererseits:ich stimme mit obigen voll überein,und es wäre schade,würde es nicht geschrieben sein.
      insofern wird mein ärger besänftigt,vorerst.
      wenn sie der jungrotzer starl sind:halten sie sich zurück bei persönlichen dingen.

    • xRatio (kein Partner)
      22. Juni 2011 03:11

      Wahrlich lachhafte Lobeshymnen auf die Witzfigur Spindelegger.

      Sollen Sie hier im Regierungsauftrag für Volksverdummung sorgen, Herr Dr. Unterberger???

      Kommen morgen gar noch die anderen ÖVP-Gurken dran: Sebastian Kurz etc.???

      Sie werden doch sicher nicht dafür bezahlt?!

  44. libertus
    21. Juni 2011 00:29

    Wenn Spindelegger jetzt auch noch die Absage an ein Berufsheer durchhält, könnte eventuell doch ein vernünftiger ÖVP-Kurs bis 2013 zustandekommen.

    Die Hoffnung stirbt ja wie so oft zuletzt!

    P.S.: Nachdem die Banken ganz "freiwillig" einen großen Teil der schlechten Griechenland-Papiere schon bei der EZB abgeliefert haben, werden sie sich schon zu einer finanziellen "Augenauswischerei" durchringen, damit die EU weiter von der dringend notwendigen Griechenlandrettung mit dem Hinweis auf die Bankenbeteilung trommeln kann.
    Die EZB wird dann diese Last - wieder ganz "freiwillig" natürlich - auf den europäischen Steuerzahler abwälzen, eh kloa!

    • Wertkonservativer
      21. Juni 2011 07:46

      Sie haben, werte(r) libertus (klingt männlich!) sehr, sehr oft- nicht nur zeitlich, auch qualitativ - die "Nase vorn"!
      Darf ich Ihnen dazu gratulieren?
      Zur - von mir immer wieder bemühten - Hoffnung: darf ich mich in diesem Falle der Ihren submissest anschließen?
      Danke!

    • HJR
      21. Juni 2011 08:47

      [... Wenn Spindelegger jetzt auch noch die Absage an ein Berufsheer durchhält, könnte eventuell doch ein vernünftiger ÖVP-Kurs bis 2013 zustandekommen ...]

      Und sollten wir - aufgrund eines bisher unbekannten geographischen Irrtums - entdecken, dass der Schatz der Nibelungen nicht im Rhein sondern in der Donau (bei Pöchlarn) versenkt wurde, dann ...!

    • libertus
      21. Juni 2011 13:34

      @HJR

      *lol* - nicht schlecht! ;-)))

  45. Markus Theiner
    21. Juni 2011 00:22

    Die "Wiener Initiative" war eine typische Spekulation. Man wägt das Risiko gegen den möglichen Gewinn ab. Was die "böse" Spekulation von der "guten" Hilfe trennt ist nicht etwa die Uneigennützigkeit - auch bei der "Hilfe" ist schließlich die Rede davon, dass man am Ende des Tages dadurch Gewinn gemacht haben will - sondern so ziemlich ausschließlich der Grad der Vernunft bei der Abwägung.

    Man kann daher die heutige politische Doktrin mit drei Worten zusammenfassen: Denken ist böse!

    • Markus Theiner
      21. Juni 2011 00:29

      Zu früh abgeschickt, ein Kommentar fehlte noch:

      Dass die Linken in der Vergangenheit leben ist kein Zufall. Das ist ja durchaus angenehm. Man hat ein klares Feindbild, das man mit der Klugheit des Nachher komplett durchschauen kann. Damit kann man auch als aufrechter Widerstandskämpfer sich von all den Mitläufern (die aus naheliegenden Gründen die nachträgliche Klugheit nicht besitzen) moralisch abheben.
      Und dadurch, dass man nur in Gedanken in der Vergangenheit lebt geht man mit diesem Widerstand nicht mal ein Risiko ein.
      Der einzige Haken an der Sache - dass die Ziele des Widerstandes nicht im gleichen Maße in der Vergangenheit hängen - lässt sich durch Leugnen einfach lösen.
      Das System ist sogar nachhaltig, weil man damit jegliche Probleme der Gegenwart übersieht und damit den kommenden Generationen eine Vergangenheit hinterlässt, in der sie leben können um sich gegen die heutigen Mitläufer erhaben zu fühlen.
      Das Umlagensystem der moralischen Überlegenheit - ein rundum geniale Erfindung.

    • Undine
      21. Juni 2011 13:49

      @Markus Theiner

      "Das Umlagensystem der moralischen Überlegenheit - ein rundum geniale Erfindung"

      Für Ihre geniale zusammenfassende Formulierung der linken Verhaltensweise noch eine Extraportion Sternderl: *****!

    • PostScriptum
      21. Juni 2011 13:57

      Klar werte Undine. Moralische Überlegenheit wirkte schon beim alten Adolf super.





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