Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Dann doch lieber deutsch als schwul

Warum sich viele Medien mit der FPÖ so schwer tun. Und warum ich mir so schwer mit ihr tue. Der Unterschied zwischen den wirklichen und den vermeintlichen Schattenseiten der vermutlich stärksten Partei Österreichs ist ein gewaltiger.

Die FPÖ liefert an diesem Wochenende wieder 'politisch korrekten' Kommentatoren jede Menge Stoff. Und fast alle gehen der FPÖ dabei in die immer gleiche Falle. Sie versuchen sie ständig braun anzustreichen, der ORF wirft mit Vokabeln wie „rechtsextrem“ nur so um sich. Der eine Anlass für Erregung war die Kärntner Volksbefragung, der andere das erneuerte Bekenntnis zur deutschen Kulturgemeinschaft. Beides sind künstliche und unberechtigte Erregungen. Die wahren Probleme mit der FPÖ sind ganz andere.

Die Kärntner Volksbefragung zu den Ortstafeln hatte zwar keine verfassungsrechtliche Basis – aber das macht sie ja noch zu keinem Verbrechen. Vor allem die Kritik der Grünen daran ist absurd, treten sie doch selbst immer wieder für direkte Demokratie ein (was auch eine der relativ wenigen lobenswerten Seiten der Grünen ist).

Zu Recht kann man grundsätzlich kritisieren, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung nicht von der Zustimmung einer Bevölkerungsmehrheit abhängig sein darf. Nur: Jahrzehntelang haben Rot wie Schwarz diese Verpflichtung nicht umgesetzt (auch Blau und Orange in ihren Mitregierungszeiten nicht). Man hatte einfach jahrzehntelang Angst, dass das Kärntner Volk wieder ein paar Ortstafeln umschmeißt. Das war auch eine Art Volksbefragung – wenn auch eine der übelsten Art.

Die SPÖ hat überdies vor fünf Jahren eine schon fertig ausgehandelte Ortstafellösung fast völlig identischen Zuschnitts wie die nunmehr fixierte aus rein parteitaktischen Interessen torpediert (sie verweigerte einem von Wolfgang Schüssel, Jörg Haider und der Mehrheit der Slowenen ausgehandelten Kompromiss die notwendige Verfassungsmehrheit, weil sie ja sonst Schwarz-Orange nicht mehr in ein rechtes Eck stecken hätte können). Also fehlt auch der SPÖ jede Legitimation zur Kritik.

In Wahrheit ist es sicher gut, dass die Ortstafellösung nun auch eine demokratische Legitimation erhalten hat. Niemand kann künftig noch herumrennen und sagen, der böse Bund hätte den Kärntnern etwas aufs Auge gedrückt. Das haben auch die Klügeren unter den Kärntner Slowenen selbst voll eingesehen.

Zweiter Kritikpunkt an der FPÖ ist das wiederentdeckte Bekenntnis zur „deutschen Volks-, Sprach- und Kulturgemeinschaft“. Nun, solche Parolen sind auch nicht so ganz das Meine. Nicht einmal die Sprachgemeinschaft mit den deutschen Nachbarn ist ja wirklich eine hundertprozentige. So habe ich vor zwei Tagen einen Vortrag in Berlin gehalten und gespürt, dass ich bei jedem Wort eine kurze Nachdenkschleife mit der Frage einschiebe: „Verstehen die auch jedes Wort meines österreichischen Deutsch?“ In Sachen Architektur, Geschichte und Speisezettel fühlen sich die meisten Österreicher unbestreitbar im k. und k. Mitteleuropa stärker daheim als im Norden Deutschlands. Im Kino gefallen zumindest mir im Schnitt trotz mancher Enttäuschungen amerikanische Filme deutlich besser als deutsche (und nach den Besucherzahlen zu schließen auch den meisten anderen). Und „Volksgemeinschaft“ gehört schon gar nicht zu meinem Sprachgebrauch.

Dennoch habe ich wenig  Zweifel, dass in der Summe der vielen Anknüpfungs- und Berührungspunkte, die die kulturelle Identität der Österreicher ausmachen, jene Richtung Deutschland doch die häufigsten sind. Aber selbst wenn das nicht so wäre, regt mich das FPÖ-Bekenntnis nicht so wirklich auf – solange es nicht auch mit Anschlussgedanken verbunden ist. Wofür es seit Jahrzehnten keine Indizien gibt. Aber selbst bei diesem Gedanken sollte die SPÖ mit Vorwürfen sehr ruhig sein. Waren doch selbst nach 1945 viele SPÖ-Politiker noch Verfechter eines wirklichen Anschlusses und haben sich über den betonten Österreich-Patriotismus der ÖVP eher lustig gemacht.

Jedenfalls bot dieses Wochenende noch die Möglichkeit des Vergleichs mit einer zweiten Kulturgemeinschaft. Was ein ziemlich deutliches Ergebnis bringt: Ich fange mit einer deutschen Kulturgemeinschaft deutlich mehr an als mit der schwulen Kulturgemeinschaft, die Rot und Grün (und natürlich der ORF) wieder so schrill propagiert haben. Und für die sie vor allem in Wien viel Steuergeld verbraten.

Hinter diesen Scheinaufregungen bleiben die wahren Defizite der FPÖ verborgen. Diese Defizite sollten uns aber große Sorge bereiten. Denn in Sachen Wirtschafts- und Sozialpolitik stößt man bei der aufstrebenden Strache-Partei immer nur auf Zweierlei: entweder auf gähnende Leere, personell wie inhaltlich, oder auf klassischen Verschwendungssozialismus. Und das ist ja nun wirklich keine Alternative zur gegenwärtigen Politik. Denn beides gibt es bei der SPÖ in Reinkultur und bei der ÖVP in starken Ansätzen. Dabei geht es aber – im Gegensatz zu irgendwelchen imaginären Kulturgemeinschaften – um das weitaus wichtigste Betätigungsfeld der Politik. Vor allem in Zeiten wie diesen. Österreich wird da in den nächsten Jahren sehr schwierige und mühsame Entscheidungen brauchen.

Es ist natürlich klar, warum der rot-grüne Machtapparat diese FPÖ-Defizite nicht anspricht. Und dementsprechend tun dies auch nicht jene ORF-Menschen, welche die Innenpolitik kommentieren. (Deren Geistesgröße erkennt man übrigens auch daran, dass sie ihre Antworten von einem Zettel ablesen müssen, wenn sie sich von einem Kollegen ausgemachte Fragen stellen lassen). Denn dann nüsste man ja auch den ebenso gefährlichen SPÖ-Sozialismus kritisieren.

Weniger klar ist, warum auch andere, unabhängigere Medien die FPÖ immer nur volkstumspolitisch und nicht wirtschaftspolitisch untersuchen.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 08:52

    ich bin lieber österreicher, deutscher, europäer und weltbürger, als feminist, schwuler, lesbe und transgender.
    ich bin lieber wettbewerbsfähiger leistungsträger, der versucht, mehr zu produzieren, als zu konsumieren, als sozial gepäppelte quotentussi, die ständig mehr leistung von anderen zur umverteilung einfordert.
    ich bin für natürliches leben, und das nicht nur bei bioprodukten (sofern diese unbedenklich geniessbar sind), sondern vor allem auch in der frau-mann beziehung, der familie und der hinwendung zu kinder.
    die 10 gebote der fpö bekennen sich klar zu freiheit, familie und leistung. der sozialanspruch wird erwähnt, die historische und wahre verbindung zu deutschland ebenso. die angelsachsen genieren sich für ihre verbundenheit ja auch nicht.
    mir persönlich fehlt ein stärkeres bekenntnis zu einer europäischen völkergemeinschaft, sonst finde ich die gebote vernünftig, notwendig, zielgerichtet.
    es liegt an der fpö, die hoffentlich die nächsten wahlen gewinnen wird, sie vernünftig umzusetzen.
    herumreiten auf den schwächen der fpö ist grosse mode. aber wenn man den direkten vergleich zieht, dann soll mir jemand schlüssig zeigen, wo denn die stärken der regierenden liegen?
    bleiben noch die schlüsselfiguren über:
    interessant, dass spitzenpolitiker nicht unhäufig relativ extrem in ihrer jeweiligen politischen richtung in der jugend unterwegs waren. das betrifft spitzenleute der spö ebenso wie solche der fpö. manche haben sogar die farben gewechselt, ehe sie im politischen alltag abgeschliffen, heute realere, gemässigtere richtungen vertreten.
    ob solche leute nun eine negativauslese der demokratie bedeuten, oder besonders starke politiker sind, weil sie sich in ihrer jugend dem alter entsprechend extrem für eine sache eingesetzt und damit besonderes engagement bekundet haben, muss man wohl im einzelfall beurteilen.
    geben wir der fpö eine chance.
    wählen wir sie ab, wenn sie sie nicht ergreift.
    wählen wir sie wieder, wenn sie eine bessere politik macht.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 01:17

    das bekenntnis zur deutschen volks-.sprach und kulturgemeinschaft halte ich für in ordnung,gerade in der jetzigen phase der linksdominanz in den medien,geisteswissenschaftlichen universitäten,ausstrahlend bis in die grundschulen,wo diese linke meinungsmafia versucht,jegliche bindungen österreichs zur deutschen kultur als nazi-machwerk hinzustellen.
    churchill hat in seinem buch "the english speaking world" die besonderen bande der angelsächischen kultur rund um den globus,besonders zwischen england,amerika und australien betont und wurde nicht eines nationalismus geziehen.
    österreich ist teil des deutschen kulturraumes und hat diesen sogar überproportional mitgeprägt,nicht nur aufgrund der tatsache,dass wien lange jahrhunderte hauptstadt des heiligen römischen reiches deutscher nation war.
    wenn unterberger probleme mit der sprache bei vorträgen in berlin-nur mental hat-das ist unbegründet.ein berliner versteht ihn genauso gut wie einen bayern,und sicher wesentlich besser als einen schwaben.
    die fpö hat einen entscheidenden nachteil:sie war nie wirklich im filz des staates verankert,sprich in den ausserparlamentarischen basen der systemparteien wie gewerkschaft,ak,wk,iv,konnte nie gemeindewohnungen vergeben etc.
    auch die indirekte parteienfinanzierungen durch diese organisationen blieb diesen beiden parteien vorbehalten.
    das muss man in rechnung stellen.und man sollte doch versuchen,diese nach wie vor bestehende herrschaft dieser parteien,speziell der spö,zu brechen.
    davor gibt es keine wirkliche demokratie.
    zum abschluss:spö und övp haben das ausländerdesaster alleine zu verantworten.und keine von beiden zeigt sich bis jetzt wirklich bereit,einen wirksamen schlussstrich zu ziehen.
    alleine deswegen sollte man etwaige anlaufschwierigkeiten der fpö tolerieren.zum wohle österreichs,was vielleicht etwas schwülstig klingt.aber es dürfte so sein,v.a.auch,wenn man an unsere kinder denkt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 12:21

    Wenn die FPÖ die Massenzuwanderung von ausländischen Parallelweltlern, Islamisten, Kriminellen und Sozialschmarotzern stoppt bzw umkehrt, dann spart das alleine schon mindestens 5-10 Milliarden Euro pro Jahr. Bei Gesamtausgaben des Staates von 150 Milliarden Euro ist das realistisch.

    Weiters würde sich das Land durch FPÖ-Politik etliche Milliarden Euro sparen, die dann eben nicht mehr für hoffnungslose Pleiteländer wie Griechenland aus dem Fenster geworfen würden.

    Bei notwendigen Eingriffen in verkrustete Strukturen würde sich die FPÖ eventuell sogar leichter tun, da sie viel weniger Personal an Futtertrögen hat wie SPÖ und ÖVP, bzw keine linkslinken Vorfeldorganisationen der Sozial- und Ökoindustrie aus Steuertöpfen zu versorgen hat wie die Grünen.

    Auch die Wirtschaftspolitik kann unter einer FPÖ-Regierung nicht schlechter werden. Wie auch? Im letzten Jahr betrug die Staatsquote 53%, und die ungeschönte Staatsverschuldung galoppiert auf 90% des BIP zu. Das sind griechische Verhältnisse. Die selbsternannte "Wirtschaftspartei" ÖVP ist übrigens seit 25 Jahren an der Macht. Wenn etwas ökonomisch gut funktioniert, dann kann das übrigens auch TROTZ der Politik geschehen, und nicht WEGEN der "weisen" Entscheidungen unserer Oberen.

    Strache wird keinen intelligenten Menschen begeistern, genausowenig wie das übrige Personal der FPÖ. Allerdings liegt die Latte die Faymann, Spindelegger & Co legen so niedrig, daß FPÖ - Politiker da aus dem Stand drüber springen.

    Einzig die linkslinke Propaganda funktioniert in diesem Land noch prächtig:
    http://kurier.at/nachrichten/3915085.php

    Laut Bachmayer ist das Bild einer radikalen und am rechten Rand angesiedelten FPÖ nach wie vor fest verankert. Das belegen auch die Daten: Jeder Dritte (35 Prozent) ist überzeugt: Die FPÖ ist "rechts außen".

    In Wahrheit sind Grüne, SPÖ und ÖVP extremst radikal, weil sie Österreich nach und nach in einen islamischen Pleitestaat verwandeln.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2011 16:48

    @ hyper...

    In unserem gesellschaftlichen Zusammenleben gibt es -noch- Benimmgrundregeln. Und diese sollten besonders von Erwachsenen in Bezug auf ihre Vorbildwirkung auf Kinder und Jugendliche eingehalten werden.

    Diese Benimmregeln gelten anscheinend nicht für jene Gruppen wie die Schwulen die aber am lautesten schreien sollte sich jemand ihnen gegenüber auch nur einmal im Ton vergreifen. Wie war das doch mit dem mimosenhaften Promi-Schwulen Alfons dem im ORF ein Forum geboten wird um sich über "Schei...österreicher" auszulassen? Aber wehe umgekehrt...Abgesehen davon würde der ORF dies zensurieren...

    Für Schwulennacktparaden wird der Ring gesperrt , das Rathaus für Schwulenbälle zur Verfügung gestellt ...Jede Menge Werbung, keinerlei Kritik und nur Positives über Schwulen und deren Aktionismus in fast allen Medien... Förderungen und Forderungen sind also fast schon an der Tagesordnung und das soll keine Schwulenpropaganda sein?

    Mutter-Vater-Kind will man spielen, Hochzeit feiern und für den Kinderwunsch der Schwulen sollen wohl Automaten her (Wirtschaftszweig: Samenbank und Leihmutter) gleich neben den Kondomautomaten. Motto "Willst Du Kind oder Kondom?"

    Wer unbedingt auf A...kriecherei steht der soll seine sexuelle Vorliebe mit gleichgesinnten Erwachsenen ausleben (und tolerieren, dass andere dies ekelhaft finden) aber bitte nicht öffentlich seine Geschlechtsorgane präsentieren und nicht andauernd Diskriminierung schreien. Kein anderer Mensch demonstriert für seine sexuellen Vorlieben (kriegt dafür die Innenstadt gesperrt) oder rennt ungestraft nackert in den Straßen herum.

    Wenn aber von Schwulen Narrenfreiheit für Schwule gefordert wird, dann sollen sie auch als Narren behandelt werden dürfen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 01:00

    Wie alt eine Altpartei wirklich aussehen kann, zeigen die Sozis - einschließlich des ORF - immer deutlicher, weil sie in ihrer Borniertheit nicht bemerken, wie ihre Nazi-Keule mehr und mehr abstumpft.

    Auch das Bekenntnis zur deutschen Kulturgemeinschaft lockt niemanden mehr hinterm Ofen hervor, pflegte man doch z. B. jahrzehntelang eine wirtschaftliche Gemeinschaft, indem der Schilling untrennbar an die Mark gebunden war und niemand diese Symbiose angezweifelt hatte.

    Damit kommen wir auch gleich zur Wirtschaftspolitik:

    Bei der FPÖ besteht wenigstens noch die Hoffnung, daß sie in Regierungsverantwortung einen wirtschaftskompetenten Politiker aus dem Hut zieht, die man jedoch bei ÖVP und SPÖ sogleich fahren lassen darf.

    Die sind nämlich in der Regierung und beweisen tagtäglich durch Geldverprassen und neue Schuldenanhäufung, daß sie keinerlei Gedanken an wirtschaftliches Handeln verschwenden, sondern höchstens an ihre eigene Wirtschaft besonderer Art = die FreunderlWIRTSCHAFT!

    Damit hat Strache leichtes Spiel und wird den Herrschenden bei den nächsten Wahlen mächtig einheizen, ohne daß er womöglich beweisen muß, ob er es besser kann oder nicht. Als Hecht im Karpfenteich taugt er allemal und das ist gut so!

    P.S.: Die Volksbefragung in Kärnten war ein kluger Schachzug, den ich dieser seltsamen FPK gar nicht zugemutet hätte, weil er sowohl Befürwortern als auch Gegnern den Wind aus den Segeln nimmt - beide können sich jetzt auf das Ergebnis berufen. Weiter so!

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 19:44

    Bin der festen Überzeugung, daß die repräsentative Demokratie um starke direktdemokratische Elemente unbedingt ausgebaut werden muß; die Mehrheit der Österreicher, hätte man sie denn gefragt, hätten mit Sicherheit von Anfang an gegen sämtliche Auswüchse, also Schuldenmacherei, Homo - Ehe, Abtreiberei, Sozialschmarotzer - Import, etc., etc., optiert; so aber wurden sie seit des unseligen Kreisky's Zeiten von unseren Politgauklern mittels getürkter Ansagen (z.B. Keynes'sche "Wunderdroge" Defizit) am Nasenring vorgeführt.
    Hinsichtlich Direktdemokratie "Marke Schweiz" siehe folgenden Link (Wiener Zeitung, vom letzten Samstag)
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=566223

  7. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2011 10:59

    Das wieder aufgetauchte Bekenntnis der FPÖ zum Deutschtum erzeugt bei den angeblich politisch Korrekten wieder Schaum vor dem Mund. Es ist allerdings genauso legal, wie das Bekenntnis unserer Slowenen zum slowenischen Volkstum, unserer Kroaten zum kroatischen uns so fort. Eine Gefahr für die Republik Österreich geht von der Minderheit, die sich zum Deutschtum bekennt, nicht mehr aus, also sollten wir sie behandeln, wie alle Minderheiten. Toleranz wäre angesagt, die wird aber von den "Guten Menschen" nur sehr selektiv angewendet.
    Die Ortstafelbefragung sollte man aber auch positiv sehen. Das in Wien gepflegte Vorurteil, die Mehrheitsbevölkerung sei minderheitenfeindlich, sollte jetzt wohl ausgeräumt sein. Was immer man aus dem Ergebnis ableiten will, bleibt eines klar und eindeutig: Eine breitere Protestbewegung gegen neue Ortstafeln existiert in Kärnten nicht, die hätte ja die Möglichkeit gehabt, ihren Protest durch ein Nein zu artikulieren. Könnte es sein, dass der Ortstafelsturm auf ähnlichen Ressentiments gegen den Wiener Zentralismus beruht, wie der Sturm in Fussach 1964 anlässlich der Benennung eines Bodenseeschiffes? Könnte es sein, dass die angesprochenen Fälle unter Anwendung der Subsidiarität einfach und schon viel früher gelöst werden hätten können?
    Nachdem die FPK der Bevölkerung eine Mitwirkung bei der Lösung der Ortstafelfrage versprochen hat, war die Volksbefragung der Einhaltung dieses Versprechens geschuldet. Hätte sie nicht stattgefunden, würden heute dieselben Kreise, die die Volksbefragung als teure und unnötige Aktion kritisieren, den Bruch des Versprechens propagandistisch auswerten.
    Und schlussendlich: Die FPÖ fischt trotz rechter Führung erfolgreich im linken Wählerreservoir. Sie betreibt dazu eine etatistische, weitgehend sozialistische Politik. Liberale Ansätze, wie sie noch 1848 in den Burschenschaften erkennbar waren, sind heute nicht einmal mehr in Spurenelementen vorhanden. Für einen Liberalen bleibt sie daher weiterhin unwählbar, außer man will explizit seinen Protest ausdrücken, aber auch dafür gibt es andere Varianten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAGLT
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2011 09:21

    Na, da werdens wieder schön g(k)eifern, die Linken und die gleichgeschalteten Medien! Bekenntnis zum Deutschtum! Wahnsinn, der Nationalsozialismus steht vor der Türe!

    Dass sich in Österreich (oder in Deutschland) Geborene der 2., 3. 4. etc. Generation jedoch sehr wohl als Türken und nicht als Österreicher oder Deutsche fühlen, das ist für dieses linke Gesindel natürlich absolut verständlich und normal!

    Dass die linke Medienmafia ihre Maschinerie gegen Strachte 2013 angeworfen hat, sieht man zB am Kurier (die Bibel der Linken, das lachsfarbene Hetzblatt gegen Ö, ist nicht erwähnenswert, die hat immer nur eine einzige Blattlinie).


alle Kommentare

  1. Tertullian (kein Partner)
    24. Juni 2011 09:25

    Deutsch sein in (Rest-)Österreich, ein Problem - immer wieder!
    warum?
    Nach gültigem Volksgruppengestz gibt es eine angestammte Mehrheitsbevölkerung und die ist (noch) deutsch.
    So einfach wäre das!

  2. Gennadi (kein Partner)
    23. Juni 2011 09:15

    Bestürzend ist es, wenn man hier die Kommentarchen liest, die das "Deutschtum" Österreichs hervorheben.

    Mit Ausnahme der sieben Jahre, in denen Österreich nicht existiert hat, war Österreich nie ein Teil Deutschlands, oder "deutsch". Ein echter Österreicher fühlt und fühlte sich nie als einer "deutschen Nation" zugehörig, umso mehr, als es eine solche Nation nie gab. Das heutige Deutschland wurde als ein Konglomerat germanischer und slawischer (Preussen, Bajuwaren) Stämme bzw. Kleinstaaten zusammengeschustert, während Österreich einem gänzlich anderen Hintergrund entstammt. Nicht nur Sprache trennt Österreicher und Deutsche, sondern auch ein unterschiedlicher Kulturkreis.

    Strache deutschnational? Nichts neues, und Grund für jeden Österreicher, ihn deshalb nicht zu wählen. Mögen gewisse Möchtegern-Nazis da unten noch so laut schreien.

    Vergessen wird gern, dass die echte deutschnationale Partei die SPÖ ist. Sich aus ihr letztlich der Stamm der FPÖ und ihrer Wähler rekrutiert. Sie nach dem Krieg als Sammelbecken der "Ehemaligen" diente. Es gab keine eifrigeren Verfechter des Anschlusses an Deutschland, als Renner und sein Klüngel. Die Beteiligung Österreichs an der völlig unsinnigen Neusprachreform ging, so leicht es vergessen wird, vom SPÖ-Minister Moritz aus, der die Berechtigung Österreichs als eigener Staat beharrlich verneinte. Österreich hatte schon eine einheitliche Amts- und Unterrichtssprache lange, bevor Deutschland gegründet wurde (1871).

    Österreicher wollen sich weder mit Deutschen gleichgesetzt fühlen - was in vielen Teilen der Welt zu Ablehnung führt - noch wollen Österreicher sich als Anhängsel der Türkei fühlen. Laßt uns unser eigenes Land, erteilt allen eine Absage, die Österreich in Frage stellen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juni 2011 11:16

      Lernen s' Geschichte.

      "Heiliges Römisches Reich (lateinisch Sacrum Romanum Imperium) war die offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser vom Mittelalter bis zum Jahre 1806.

      Das Reich bildete sich im 10. Jahrhundert unter der Dynastie der Ottonen aus dem ehemals karolingischen Ostfrankenreich heraus. Der Name Sacrum Imperium ist für 1157 und der Titel Sacrum Romanum Imperium für 1254 erstmals urkundlich belegt. Seit dem späten 15. Jahrhundert setzte sich allmählich der Zusatz Deutscher Nation (lat. Nationis Germanicæ) durch. Zur Unterscheidung vom 1871 gegründeten Deutschen Reich wird es auch als das Alte Reich bezeichnet."
      wiki

    • Gennadi (kein Partner)
      23. Juni 2011 11:52

      Lernen's denken.

      Wer das Wiki-Blog braucht, in das jeder ungeprüft jeden beliebigen Blödsinn hineinschreiben darf, sollte wenig Veranlassung haben, andere zu kritisieren.

      PS: Ich meinte, eigentlich gut verständlich, nicht das "Heilige Römische Reich", in welcher Ausführung auch immer, sondern "Deutschland".
      Urkundlich belegt - ist auch die Übertragung souveräner Rechte am 8. September 1156, durch welche Österreich politisch entstanden ist. Steht nicht in Wiki? So ein Pech...

    • SOKs (kein Partner)
      23. Juni 2011 17:35

      to Gennadi
      soweit OK- nur Wien sollt man ändern

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juni 2011 19:56

      Luther , Dr. Martin, hat mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für unsere gemeinsame deutsche Muttersprache gelegt, die österreichischen Kaiser waren bereits seit dem 15. Jahrhundert (Kaiser Albrecht II. von Habsburg) immer „Kaiser deutscher Nation“ (bis 1806), gennadi.

      Clemenceau hat bei der Aufteilung des habsburgischen Reiches (Vertrag = Diktat von Versailles/St. Germain-en-Laye) den verbliebenen deutschen Teil der Monarchie als „der Rest ist Österreich“ zugeordnet, nach der Wunschvorstellung aller Politiker dieses verbliebenen Teils sollte damals allerdings das heutige Österreich „Deutsch-Österreich“ heißen, was aber von der „Entente Cordiale“ verboten wurde.
      Jetzt eine „österreichische Nation“ kreieren zu wollen ist Schwachsinn, die hat es nie gegeben.

      Es sei denn, man hängt dem „etatistischen Nationenbegriff“ an, statt dem „ethnischen N.b.“ den Vorzug zu geben.
      Da „natio“ allerdings "Geburt" heißt, also im übertragenen Sinne „Volksstamm“ und somit alle Personen, die eine gemeinsame Abstammung aufweisen, bezeichnet, hat eine willkürliche Grenzziehung mit der Schaffung einer „Nation“ nichts zu tun.
      Oder ist man grundsätzlich ein Auto, wenn man in einer Garage das Licht der Welt erblickt?

    • Steuerzahler (kein Partner)
      23. Juni 2011 20:49

      JÖRG HAIDER, deutscher Politiker aus Österreich:

      „Das wissen Sie ja so gut wie ich, daß die österreichische Nation eine Mißgeburt gewesen ist, eine ideologische Mißgeburt. Denn die Volkszugehörigkeit ist eine Sache, und die Staatszugehörigkeit ist die andere Sache.” (ORF-Inlandsreport, 18.08.1988)

    • contra
      24. Juni 2011 23:35

      @Steuerzahler

      Was ist daran falsch?
      Niemand wußte, wohin das nach dem 1. Weltkrieg vom Imperium zum Kleinstaat zerbrochene Österreich gehören soll.
      Bis in die 30iger Jahre haben sogar die Sozis den Anschluß an Deutschland gefordert, weil niemand diesem kleinen Land eine Überlebenschance gegeben hatte. Und Haider nannte diesen Zustand in seiner gewohnt pointierten Art - die übrigens heute mehr denn je in der Politik fehlt!!!! - eine "Mißgeburt"!
      Wo ist Ihr Problem?

  3. Segestes (kein Partner)
    21. Juni 2011 10:20

    So, da bin ich wieder.

    Aber nun zum Thema:
    Die Grünen treten für direkte Demokratie ein, lieber Blogger?
    Ja wo denn?
    Deren "Basisdemokratie" spielt sich doch höchstens in der eigenen Partei und den dazugehörigen Gremien ab.
    Also unter Leuten, bei denen man grundsätzlich davon ausgehen kann, dass sie
    ideologisch gewissen Mindestanforderungen genügen und Abstimmungen keine bösen Überraschungen produzieren.
    Ansonsten sind die Grünen Verfechter der repräsentativen Eliten-Demokratie.
    Siehe Graz: Diverse Volksabstimmungen des schwarzen Koalitionspartners wollte man dort unbedingt verhindern, da das Ergebnis wohl nicht den eigenen Wünschen entsprochen hätte...

    Das Problem der FPÖ ist, dass Teile des Kaderpersonals natürlich in gewissem Umfang in der Jugend mehr oder weniger nazoid war.
    Auch heute ist das noch so.

    Allerdings, auch bei SPÖ und Grünen gibt es radikale Elemente - for allem in den Jugendorganisationen.
    Deren Glück ist die totale Sehstörung unserer Medien, die diese immer auf dem linken Auge befällt, wenn es um politische Gewalt geht.

    Übrigens, auch den meisten Bundesdeutschen gefallen amerikanische Kinofilme besser, als deutsche. Das ist also kein Argument für das angeblich Trennende zwischen uns und unseren Nachbarn ;)

    • Segestes (kein Partner)
      21. Juni 2011 11:47

      Pardauz - ich ersetze das englische "for" gegen ein deutsches "vor"
      :)

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Juni 2011 12:36

      @Segestes,
      ein guter Kommentar!

  4. Steuerzahler (kein Partner)
    21. Juni 2011 01:06

    „Verstehen die auch jedes Wort meines österreichischen Deutsch?“

    Mit diesem Satz enttäuschen Sie mich nun wirklich ein wenig, da ich von Ihnen etwas mehr Selbstbewusstsein erwartet hätte.

    In den 70er Jahren meiner Kindheit gingen im damaligen Hotel meiner Großeltern unsere lieben Stammgäste aus Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Amsterdam und Rotterdam das ganze Jahr über aus und ein. Sowohl meine Großeltern, Eltern als auch wir Kinder unterhielten uns ganz ungezwungen mit ihnen in unserem westösterreichischen Dialekt, ohne uns auch nur im Geringsten zu verstellen. Genau so wenig verstellten sich unsere Freunde umgekehrt nicht. Probleme gab es einzig ab und zu mit den damals noch eher seltener anwesenden Wiener Gästen. Verstanden haben sie uns zwar sehr gut, nur wollten die meisten auf „Wichtig machenden“ Wiener Herrschaften uns gar nicht so richtig verstehen, und bestanden darauf sich mit ihnen auf Hochdeutsch zu unterhalten. Dieses etwas die Nase zu hoch zu tragen der Wiener mag zu Zeiten der Monarchie vielleicht noch auf die Menschen eine Wirkung gehabt haben. In den 70ern als auch heute noch ignorieren wir dieses Verhalten mit etwas schmunzeln, und reden nach wie vor wie uns der Schnabel gewachsen ist. Das sollten die Wiener, in dieser schönen Stadt habe ich sieben wunderbare Jahre gelebt, vielleicht auch tun. Denn mit einem unverkrampften authentischen südlichen, nördlichen, östlichen oder westlichen deutschen Dialekt, ist man immer noch 10x verständlicher, als verstellt und verkrampft nach der Schrift zu plappern.

    Und eines versichere ich Ihnen zu 100 %, die Sprachgemeinschaft zwischen(!) uns deutschen Nachbarn war immer, und ist nach wie vor mehr denn je vorhanden. Selbst mit den Holländern funktioniert diese gegenseitig noch immer bestens und mit großer Freude. Einzig manche Umerzogene oder ewig gestrig linkslastig deutschhassende behaupten genau das Gegenteil, da ja sonst ihre Welt zusammen brechen würde.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Juni 2011 07:37

      „Verstehen die auch jedes Wort meines österreichischen Deutsch?“

      Erfahrungsgemäß verstehen die Preussen nicht mal, dass mein Deutsch österreichisch ist. Klassische Frage zum Einstieg: "Bist du Bayer?". ;)

    • Johann Scheiber
      21. Juni 2011 13:01

      Wenn wir tirolerisch oder kärntnerisch reden, dann sprechen wir ohnedies hochdeutsch, eben neuhochdeutsch! Walter von der Vogelweide sprach ja mittelhochdeutsch.
      Aber soviel Schriftdeutsch muss man wenigstens innerlich sprechen können, dass man das Schriftdeutsche auch zu Papier bringen kann.

      Hinsichtlich der bestehenden Sprachgemeinschaft teile ich ihre Erfahrungen, Steuerzahler!

    • Gennadi (kein Partner)
      23. Juni 2011 09:21

      "die Sprachgemeinschaft zwischen(!) uns deutschen Nachbarn war immer, und ist nach wie vor mehr denn je vorhanden"

      Dazu kann man bestens empfehlen - Ewiggestrige, bitte heim ins Reich.

      Wenn "deutschhassende" links wären, wohin würde man dann Renner und seine Anhänger stellen? Etwa nach "rechts"? Bitte vor Schreiben Hirn einschalten, möchte man dazu sagen.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      23. Juni 2011 20:52

      Ilja Ehrenburg ist vermutlich ihr geistiger Ziehvater. Selbst mit fünf „Fleck“ hätten Sie bei ihm tadellos bestanden!

      Aufruf des jüdischen Schriftstellers Ilja Ehrenburg aus seinem 1943 erschienenen Buch:

      'Wir sagen nicht mehr Guten Morgen oder Gute Nacht ! Wir sagen morgens : 'Töte den Deutschen' und abends : 'Töte den Deutschen !!' '

      'Es geht jetzt nicht um Bücher, Liebe, Sterne, es geht jetzt nur um den einzigen Gedanken : die Deutschen zu töten. Sie alle zu töten. Sie zu vergraben... Es gibt nichts Schöneres für uns, als deutsche Leichen. Schlag den Deutschen tot ! — bittet Dich die alte Mutter. Schlag den Deutschen tot ! — so fleht Dich das Kind an.'

      'Deutsche sind keine Menschen, Deutsche sind zweibeinige Tiere, widerliche Wesen, Bestien.' 'Sie haben keine Seele. Sie sind einzellige Lebewesen, seelenlose Mikroben, die mit Maschinen, Waffen und Minenwerfern ausgerüstet sind.'
      'Wenn Du einen Deutschen erschlagen hast, schlage noch einen anderen tot; es gibt für uns nichts Lustigeres als deutsche Leichen !'

      „Wir wissen alles. Wir erinnern uns an alles. Wir haben begriffen: Die Deutschen sind keine Menschen. Von nun ab ist das Wort ‚Deutscher' für uns der allerschrecklichste Fluch. Von nun ab entladet das Wort ‚Deutscher' das Gewehr. Wir werden nicht reden. Wir werden uns nicht empören. Wir werden töten. Wenn du im Laufe des Tages einen Deutschen nicht getötet hast, ist dein Tag verloren. Wenn du denkst, daß dein Nachbar für dich einen Deutschen tötet, dann hast du die Bedrohung nicht erkannt. Wenn du den Deutschen nicht tötest, wird der Deutsche dich töten. Er holt deine Nächsten und wird sie in seinem verfluchten Deutschland quälen.“

      „Wenn du den Deutschen mit der Kugel nicht töten kannst, töte den Deutschen mit dem Seitengewehr. Wenn es auf deinem Frontabschnitt ruhig ist, wenn du auf den Kampf wartest, töte den Deutschen vor dem Kampf. Wenn du den Deutschen leben läßt, wird der Deutsche einen russischen Menschen erhängen und eine russische Frau schänden.“

      „Wenn du einen Deutschen getötet hast, töte noch einen — es gibt für uns nichts Lustigeres, als deutsche Leichen. Zähle nicht die Tage. Zähle nicht die Wersten. Zähle nur eins: die von dir getöteten Deutschen. Töte den Deutschen! — das bittet die alte Mutter. Töte den Deutschen! — das fleht das Kind. Töte den Deutschen! — das ruft die Heimaterde. Verfehle nicht das Ziel. Laß ihn nicht entgehen. Töte!’

      „Es genügt nicht, die Deutschen nach Westen zu treiben. Die Deutschen müssen ins Grab hineingejagt werden.“

  5. Neppomuck (kein Partner)
    21. Juni 2011 00:36

    Wozu sollte man sich als Österreicher mit bodenständigen Wurzeln, die über den „WW II.“ hinausreichen sonst bekennen wenn nicht zur „deutschen Volks-, Sprach- und Kulturgemeinschaft“?
    Selbst wenn der Österreicher Karl Kraus einst gemeint hat, dass „das Einzige, was die Österreicher und Deutschen trennt, die gemeinsame Sprache ist.“
    Wir haben nichts anderes.
    Und das ist durchaus zu begrüßen.

    In Sachen „Wirtschafts- und Sozialpolitik“ zeichnen sich die sog. (ehedem) „staatstragenden Parteien“ wie SPÖ und ÖVP auch nicht durch besondere Klugheit und Weitsicht aus. Da kann man angesichts der augenscheinlichen Entwicklungen kaum daran vorbei.
    Man hätte punktuell sicher vieles besser machen können, aber dieser Vorwurf trifft die Verantwortlichen, nicht die FPÖ seit 2005. (Straches Amtsantritt)

    Parallelversuche sind dem Laborbereich vorbehalten.
    Und „Experten“ sind lt. Churchill (e. a.) “Leute, die hinterher genau sagen können, warum ihre Prognose nicht gestimmt hat.“
    Also auch keine besonders ergiebige Antwort auf die (nie gestellte) Frage, wie freiheitliche Wirtschaftspolitik anders aussehen hätte können.

    Jetzt, da die politische Mitverantwortung der Freiheitlichen greifbar nahe ist, von Defiziten zu sprechen ist nicht mehr als, noch dazu sehr „schlichte“, Demagogie.
    Zum „hic Rhodos, hic salta!“ ist es noch nicht gekommen.

    Die „Sprünge“ der Regierung hingegen gemahnten und gemahnen immer noch an das „Management by Kangoroo“. (Mit leerem Beutel große Sprünge machen (wollen).
    Und ein „Management by Kachelofen“ (die unten zu feuern, damit es die oben schön warm haben können), das lustig von Rot und Schwarz betrieben wurde, wäre unter freiheitlicher Mitgestaltung kaum möglich gewesen.

    Aber auch das ist reine Spekulation.
    Und auf Spekulationen sollte man kein (Vor-)Urteil begründen.

    Wenn es uns vergleichsweise (noch) gut geht, dann deshalb, weil wir (Österreicher) in der glücklichen Lage sind, wie kaum ein anderes Land über Industrie-, Gewerbe- und Fremdenverkehrsangebote zu verfügen, die (weitgehend unbehelligt von Politik und fremden Interessen) noch Wertschöpfung zulassen.

    Das ist aber kein Verdienst der bisherigen Politik.

  6. KH (kein Partner)
    20. Juni 2011 18:06

    Was ist eine "schwule Kulturgemeinschaft"?

    Die entsprechende Kultivierung des Enddarms?

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Juni 2011 23:52

      Was ist eine Gemeinschaft?
      Na, dazu sage ich einmal: „die Summe der freiwillig Teilnahme haben wollenden Personen an einer Gruppe, die spezifische Merkmale/Verhaltensweisen aufweist bzw. angenommen hat oder annehmen will und sich mitunter auch (bis auf Widerruf) verpflichtet, nach diesen zu leben."

      Was ist Kultur?
      Die Summe aller geistigen und materiellen Errungenschaften eines Volkes.

      Was schwul ist, braucht man nicht zu erklären.

      Daraus ergibt sich der Umstand, dass es ein Konstrukt wie eine "schwule Kulturgemeinschaft" gar nicht geben kann.

  7. Merkantilist (kein Partner)
    20. Juni 2011 17:29

    OT
    Was die begeisterten Leser vielleicht interessieren könnte: Hab da einen ganz interessanten, ähnlich gesinnten Blog gefunden (vor allem der angeführte Autor ist ganz interessant)

    http://www.my-box.at/blog/2011/06/lob-des-kapitalismus-eine-glosse/

  8. haro
    20. Juni 2011 16:48

    @ hyper...

    In unserem gesellschaftlichen Zusammenleben gibt es -noch- Benimmgrundregeln. Und diese sollten besonders von Erwachsenen in Bezug auf ihre Vorbildwirkung auf Kinder und Jugendliche eingehalten werden.

    Diese Benimmregeln gelten anscheinend nicht für jene Gruppen wie die Schwulen die aber am lautesten schreien sollte sich jemand ihnen gegenüber auch nur einmal im Ton vergreifen. Wie war das doch mit dem mimosenhaften Promi-Schwulen Alfons dem im ORF ein Forum geboten wird um sich über "Schei...österreicher" auszulassen? Aber wehe umgekehrt...Abgesehen davon würde der ORF dies zensurieren...

    Für Schwulennacktparaden wird der Ring gesperrt , das Rathaus für Schwulenbälle zur Verfügung gestellt ...Jede Menge Werbung, keinerlei Kritik und nur Positives über Schwulen und deren Aktionismus in fast allen Medien... Förderungen und Forderungen sind also fast schon an der Tagesordnung und das soll keine Schwulenpropaganda sein?

    Mutter-Vater-Kind will man spielen, Hochzeit feiern und für den Kinderwunsch der Schwulen sollen wohl Automaten her (Wirtschaftszweig: Samenbank und Leihmutter) gleich neben den Kondomautomaten. Motto "Willst Du Kind oder Kondom?"

    Wer unbedingt auf A...kriecherei steht der soll seine sexuelle Vorliebe mit gleichgesinnten Erwachsenen ausleben (und tolerieren, dass andere dies ekelhaft finden) aber bitte nicht öffentlich seine Geschlechtsorgane präsentieren und nicht andauernd Diskriminierung schreien. Kein anderer Mensch demonstriert für seine sexuellen Vorlieben (kriegt dafür die Innenstadt gesperrt) oder rennt ungestraft nackert in den Straßen herum.

    Wenn aber von Schwulen Narrenfreiheit für Schwule gefordert wird, dann sollen sie auch als Narren behandelt werden dürfen.

    • Undine
      20. Juni 2011 17:18

      @haro

      Ich glaube, da sprechen Sie den meisten Menschen aus der Seele! *******!

    • simplicissimus
    • Florin
      20. Juni 2011 18:38

      Vollkommen richtig! Ich frage nur warum das so schwer zu verstehen ist?

    • Wertkonservativer
      20. Juni 2011 18:53

      Vollkommen Ihrer Meinung, werter @haro!

    • Alexander Renneberg
      20. Juni 2011 18:59

      der fonsi...

      wen kümmert der?

    • Hyperkonservativliberal (kein Partner)
      20. Juni 2011 20:00

      Keinerlei Kritik? Nun hier gibts wohl nur Kritik - die Frage ist ob sie tragfähig ist. Ich wüsste nicht warum man Schwule kritisieren sollte - sie schaden ja Niemandem. Irgendwie dürfte für Leute wie Sie jeder Schmarrn schon Schwulenpropaganda sein. Meine Güte, eine Parade und ein Ball, vielleicht ein paar Zeitungsmeldungen - Wahnsinn.

    • Celian
      20. Juni 2011 21:11

      Der HKL stammelt nur mehr, keine Kritik an Ihren Worten.

      haro, da haben Sie wohl genau ins Schwarze getroffen!

    • contra
      20. Juni 2011 23:53

      @HKL

      Mich stört das messen mit zweierlei Maß bei den Schwulen.
      Wenn ein normaler Heterobürger seine Geschlechtsteile entblößt gilt das als Verhaltensstörung und er wird wegen Exhibitionismus gerichtlich zur Verantwortung gezogen, nur bei Schwulen ist es legal! Irgendetwas stimmt da nicht im Rechtsstaat, oder?

    • libertus
      21. Juni 2011 00:40

      @Susa

      *********!!

    • libertus
      21. Juni 2011 00:43

      Gehört natürlich weiter unten zu 21:50 Uhr!

    • haro
      21. Juni 2011 09:30

      @ hyper...

      "Ich wüsste nicht warum man Schwule kritisieren sollte - sie schaden ja Niemandem."

      Abgesehen von den bereits angeführten Punkten die ich hier nicht nochmals wiederhole, sind vor allem Schwule durch ihre bevorzugten Sexualpraktiken an der Entstehung und Ausbreitung von AIDS erheblich beteiligt und da reden Sie von "Schwule schaden niemandem" ???

  9. Hyperkonservativliberal (kein Partner)
    20. Juni 2011 13:51

    Wenn man die Kommentare über die Homosexuellenparade liest muss man sich echt an den Kopf greifen.

    Dazu ein paar Anmerkungen:

    1.) Der Geburtenrückgang wird nicht durch Homosexualität verursacht. Homosexuelle werden so oder so keine Kinder bekommen.
    2.) Das war kein Event um die Menschen zu homosexualisieren. Manche hier glauben wohl, dass es Leute gibt die ein paar nackerte Schwule sehen und dann nach Hause gehen und beschließen "jetzt bin ich schwul und bekomm keine Kinder - Hurra".
    Dieses Gelaber vom Propagieren eines homosexuellen Lebensstils usw. ist einfach völlig schwachsinnig. Ja, da sind auch einige schrille Typen dabei - meine Güte was solls? Lasst die Leute doch feiern und nackt herumlaufen wenn sie das wollen, wen juckt das?

    Naja und bei dem Zuspruch für die FPÖ zeigt sich wie weit die liberalen Gesinnungen hier gehen. Bei der SPÖ schreit man "böse Sozialisten" aber kaum kommen die Sozialisten blau gefärbt daber passt das schon - zumindest als angebliche Proteststimme. Weil wir mit den roten Sozis nicht zufrieden sind, wählen wir halt die blauen Sozis.

    • cmh (kein Partner)
      20. Juni 2011 14:36

      Hyperkonservativliberal und was sonst nicht alles außer nicht deppert

      Aber ansonsten recht vielen Dank für die Art und Weise wie diese Regenbogeler denken.

      Als kleines Dankeschön in aller Kürze:

      Selbstverständlich sind nicht geborene Menschen nicht dafür verantwortlich, dass weniger Menschen geboren werden - sie fehlen aber trotzdem.

      Die Homosexualität ist ein Korrelat des Geburtenrückganges. Die Homosexualtät gutzuheissen bedeutet nichts anderes als den Geburtenrückgang gutzuheissen.

      Es gibt immer Leute mit queren Ansichten. Aber deswegen müssen sie nicht eine öffentlcih gesponserte Parade abhalten. Schrille Typen sollten ihren Neigungen in einem Varietee nachkommen oder noch besser im Zoo.

      Steter Tropfen höhlt den Stein. Es ist dieses permanente Hämmern, dass die Schwuchteln die besseren Menschen sind, das junge Leute prägt - ja prägt! Homosexualität wird zu Großteil gemacht, ist ein Kennzeichen für dekadente Zeiten und diese Parade ist für alle Nichthomosexuellen so als würde einem Jemand mit seinem A.sch in das Gesicht springen.

      Wie oft muss man denn noch nein sagen, bevor diejenigen, die die Rücksichtnahme und das Verständnis von allen fordern dieses nein auch hören? Wenn man die Typen wenigestens auch anschauen könnte.

      Dem homosexuellen "Lebensstil" - was immer das auch ist - fehlt doch jeglicher Stil.

      Den Absatz zur FPÖ verstehe ich hingegen gar nicht. Wie können Sie nur etwas gegen Sozialisten haben? Nach der Wahl werden wir mit großer Genugtuung sehen, dass sich die blauen Sozen mit den roten Sozen in ein Bett gelegt haben und alles wird wieder gut. Schlimmer als mit dem schwarzen Bettgenossen kann es ja doch nicht werden. Auch die Grünen duldet man nur zu gerne im Mastdarm.

    • Celian
      20. Juni 2011 14:52

      Es geht nicht darum, "wen das juckt". Sondern wer will das sehen? Das Traurige an den Homosexuellen und ihrer Regenbogenparade ist, daß sie den Regenbogen schon so für sich vereinnahmt haben, daß man bei Regenbogen nur mehr an Homosexuelle und deren angebliche Diskriminierung denkt.

      Was ist bloß aus dem guten alten Regenbogen geworden? Heutztage befällt die Eltern Panik, wenn ihr Kind einen Regenbogen malt. Es könnte ja bereits verdorben sein.

      Indem die Homosexuellen die Besetzung des öffentlichen Raums für sich "als ihr Recht" beanspruchen, bleibt kein Platz mehr für den Otto Normalo. Mit ihrem totalitären Anspruch auf irgendwelche "Rechte" haben sie alles andere, "Normale", verdrängt und auf die hinteren Plätze verwiesen. Heutztage muß man sich ja schämen, wenn man nicht homosexuell ist. Mit ihrem beständigen Kampf für "ihre Rechte" haben die Homosexuellen den Regenbogen reichlich überspannt.

    • Martin Bauer
      20. Juni 2011 15:06

      Celian

      ****!

    • Undine
      20. Juni 2011 15:17

      @Celian

      Für mich ist dieses ganze schrille Homosexuellen -und Transvestitengetue einfach GESCHMACKLOS zur höchsten Potenz. Wenn es für diese Leute zum Glücklichsein nötig ist, sich so zur Schau zu stellen und anglotzen zu lassen, tun sie mir wirklich leid. Leid tut's mir auch um den fiesen Mißbrauch des schönen Naturschauspiels "Regenbogen" für diese naturferne lächerliche Parade. Und um das dafür verschwendete Steuergeld ist auch schade.

    • Peter (kein Partner)
      20. Juni 2011 15:25

      Meiner Meinung nach haben Sie recht, dass die FPler mindestens genau so mies und unfähig sind wie ihre KollegInnen in SPÖVP und vielleicht ebenso autoritär wie die GrünInnen. Leider kann man auch nicht behaupten, dass sie noch widerlicher sind. Bei direkten Vergleichen HC-Feigman fällt wirklich schwer den größeren Ungustl zu erkennen.
      Aber einen großen Vorteil haben die FPler. Bei Gewerkschaft, AK uns WK sind sie Paria. Es bleibt also zu hoffen, dass sie diese Schmarotzer mit dem nassen Fetzen aus den Tempeln treiben, schon allein um die Machtbasis von SP und VP zurückzustutzen. Vielleicht schafft es die FP gewollt oder zufällig unser Land endgültig von den Fesseln des Ständestaates zu befreien. Wenn das gelingt, wäre das mehr wert als die geballte Wirtschaftskompetenz von Feigmann, Fekter und Co.

    • Anton Volpini
      20. Juni 2011 15:39

      @HKL

      Bin da sehr Ihrer Meinung, speziell was die blauen Sozialisten betrifft!
      Bei den Homos allerdings, wird die veröffentliche Meinung schon sehr einseitig schrill mißbraucht.

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 15:42

      Es wurde schon öfter erwähnt, aber es muss völlig irrelevant sein, was jemand macht und wie er es macht. Wenn Schwule und Lesben nackt herumrennen wollen, ist das ihre Sache. Selbst wenn dadurch die Geburtenrate gesenkt würde (was selbstverständlich nonsens ist), darf man sich nicht in deren Leben einmischen.

      Das Problem ist, dass es mit unserem Geld geschieht. Geld zu rauben und dann für Paraden einzusetzen die

      a) kein Schwein außer die Homosexuellen interessieren und

      b) den öffentlichen Verkehr an einem Samstag dermaßen stark behindern

      ist nicht nur eine Chuzpe, sondern gehört schlicht verboten. Es ist wie bei jedem anderen Thema: wenn der Staat die Bürger in hohem Maße enteignet, wird das Geld stets für Dinge ausgegeben, von denen nur Minderheiten profitieren. So ist es bei den Öffentlichen, so ist es bei Veranstaltungen, so ist es bei den Bauern, so ist es überall.

      Anstatt den Menschen ihr Geld zu belassen und sie selbst entscheiden zu lassen, wofür sie es ausgeben, wird enteignet und entschieden, was "förderungswürdig" ist.

      Diese Art der Politik muss endgültig der Vergangenheit angehören.

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 15:47

      Übrigens Herr/Frau HKL

      Die FPÖ ist genauso links wie die SPÖ und die ÖVP, da haben Sie Recht. Aber wenn ich die Wahl zwischen Sozialisten habe, die

      a) unser Geld in insolvente Länder stecken,

      b) Massenzuwanderung gefördert haben und sie weiterhin nicht unterbinden,

      c) eine Familienpolitik betreiben, die man nur als Volksverrat bezeichnen kann

      und Sozialisten, die all das eben nicht tun, dann entscheide ich mich lieber doch für letztgenannte Sozialisten.

    • Hyperkonservativliberal (kein Partner)
      20. Juni 2011 16:09

      @ cmh: Sie müssen recht wenig Vertrauen in die eigene Sexualität haben, wenn Sie meinen, ein paar Paraden würden junge Leute prägen. Das einzige was sein kann ist, dass einige Homosexuelle erkennen, dass ihre sexuelle Orientierung ok ist und sich nicht mehr verstecken. Ich fühle mich in meiner Sexualität jedenfalls nicht beeinflusst wenn eine Gruppe von Menschen, schrill oder auch nicht, auf der Straße tanzt. Aber mit ihrer Zoo-Meldung haben Sie ja schon gezeigt, was von Ihnen zu halten ist.

      @ Celian: Was heisst es bleibt kein Platz für Otto-Normalo? Die Kernfamilie ist nach wie vor das dominierende Familienmodell und sie soll das auch gerne bleiben - wird sie wohl auch, ausser die krude Ansteckungstheorie erweist sich gegen alle Logik als richtig. Es geht doch maximal darum Akzeptanz für andere Modelle zu schaffen, das ist kein Angriff auf das "Standardmodell". Wie man hier sieht gibt es noch massive Ressentiments, genau das macht solche Paraden erst notwendig. Über das schrille mag man streiten, ich halte es so: Solange es mir nicht wehtut mögen sie so schrill sein wie sie wollen. Warum sollten sie nicht Spass haben? Ich muss mir die Parade nicht ansehen, auch keine Fotostrecken oder sonstwas und die Ringsperre ist wohl auch zu verkraften. Das aktive Leben eines anderen Modells ist grundsätzlich kein Angriff auf irgendetwas. Das war eine Parade von Homosexuellen, keine Anti-Familienparade oder ähnliches. Ich fühle mich als "Normaler" jedenfalls nicht verdrängt. Jedem seine Freiheit, Homosexuelle tun niemandem etwas. Es ist völlig unsinnig anzunehmen, dass sie am Geburtenrückgang schuld wären, "angesteckt" wird durch offene Homosexualität auch niemand.

      @Undine: Geschmack - über den lässt sich ja bekanntlich streiten. Es ist ihr gutes Recht schrille Menschen nicht geschmackvoll zu finden. Wenn sie nicht gerade am Paradentag auf dem Ring mit offenen Augen festgebunden wurden, sehe ich kein Problem darin einfach wegzusehen.

    • Hyperkonservativliberal (kein Partner)
      20. Juni 2011 16:16

      Nachtrag @ Celian:

      Anders gesagt: Würden sie sich als passionierter Apfelesser auch verdrängt vorkommen wenn jemand neben ihnen sagt, dass Birnen total lecker sind?

    • Celian
      20. Juni 2011 16:33

      an HKL:

      wenn einem über alle Kanäle Fernsehen, Zeitungen und Rundfunk andauernd eingehämmert wird, wie gut doch Birnen schmecken und einem eingeredet wird, daß Apfelesser die Birnenesser diskriminieren, schon. Warum will man mir meinen Apfel madig machen? Ich will in Ruhe meinen Apfel essen. Warum führen die Birnenesser immerzu so einen Tanz auf vor meiner Nase? Mache ich das etwa? Nein.
      Warum bedrängen die Birnenesser einen immerzu? Genügt es ihnen nicht, ihre Birne einfach nur zu essen? Müssen sie anderen damit auch noch auf die Nerven gehen, und so tun als ob das ganz was Besonderes wäre? Nein.

      Also sollen doch bitteschön die Schwulen und Lesben in ihre Schwulen- und Lesbenbars gehen und sich dort amüsieren. So wie das die Normalen auch tun und in ihre Bars gehen. Und sich dort unter ihresgleichen amüsieren.

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 16:33

      Werter HKL,

      Es freut mich, dass Sie offenbar keine Einwände haben.

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 17:18

      zu hyperkonservativliberalem beitrag von weiter unten:

      die homos etc sind längst befreit und werden nicht mehr diskriminiert. diskriminiert werden hausfrauen und familienväter, die einen zukunftsbeitrag für die gesellschaft liefern. die haben weniger einkommen, höhere kosten und dürfen sich dann noch als die altmodischen depperln der nation belächeln lassen. da dürfen sie sich nicht wundern, wenn diese sauer reagieren, vor allem, da deren wenige kinder die pensionen der homos einmal bezahlen müssen.
      es geht bei diesem thema vor allem um das mass. und die medienpräsenz, die homos, lesben und neuerdings "transgender" einnehmen, steht in keiner vernünftigen relation zu anderen WEIT wichtigeren themen.

      ich bleibe dabei: angesichts des dramatischen rückgangs der geburtenrate erwarte ich mir von der politik massive förderung und imageverstärkung von familien, verständnis von frau und mann füreinander und heterosexualität und weniger von genannten randgruppen. natürlich ist der feminismus viel mehr schuld an der schwachen geburtenrate, als die homsexualität. ich kritisiere nicht, dass diese leute ihre show abziehen, es ist mir persönlich ziemlich wurscht, ob ein nackerter über die strasse rennt oder nicht. es ist mir wurscht, wer homos und lesben sind, was sie tun und ich diskriminiere sie deswegen nicht. ich arbeite gerne und jederzeit mit jedem schwulen, jeder lesbe und "transgenderIn" persönlich zusammen.

      was mich massiv stört, ist, dass die etablierte politik diese lebensform so aufwendig und aufdringlich fördert anstatt sich um wichtigere dinge zu kümmern.

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 17:24

      .. zu seinem beitrag weier OBEN..

    • Undine
      20. Juni 2011 17:32

      @Hyperkonservativliberal

      " Warum sollten sie nicht Spass haben?"

      Den sollen sie auch haben! Aber wofür brauchen sie dazu
      1. Unser Steuergeld? Weshalb finanzieren sie ihren Spaß nicht selber?
      2. Publikum? Wozu brauchen sie ein Publikum? Normalerweise nennt man ein derartiges Verhalten schlicht und einfach EXHIBITIONISMUS

    • cmh (kein Partner)
      20. Juni 2011 18:39

      HyKoLi

      Ist das alles was Sie auf mein Posting antworten können? Dass Sie auf den Zoosager losgehen würden war klar, der sollte provozieren und steht ja deshalb da. Es war auch zu erwarten, dass Sie Jemanden mit einer anderen Meinung als der Ihrern persönlich anschütten würden.

      Peinlich ist nur der mangelnde Inhalt und die totale Abwesenheit irgendeines nachvollziehbaren Argumentes. Dass Sie von dem Schwulengehämmere bereits geprägt sind und nicht mehr darauf reagieren, vielleicht sogar in die andersherume Richtung geprägt wurden ist nicht mehr zu ändern. Aber auch die Schwulen sollten sich noch soviel Anstand behalten haben, ihre Ansichten in höflicher Art und Weise zu begründen.

      Wenn ich nunmehr versuche, IHren Postings einen Sinn zu hinterlegen, dann muss ich auch annehmen, dass Sie es durchaus ok finden, wenn einige Schrille Typen so wie sie halt auch Mitglieder im Wiener Korportionsring sind, ihr gestörtes Körpergefühl halt nicht in Sadomasopraktiken sondern in der immer noch beliebten Schlägermensur ausleben und dies in einer Veranstaltung genannt Wiener Korporationsring-Kommers (lt. Internet heuer am 26.11.) dartun zu müssen glauben.

      Sie werden mir sicher bestätigen, dass es keinen Grund gibt, sich dadurch gestört zu fühlen.

      Und Sie werden mir jetzt sicher erklären, warum ich mich in beiden Fällen auch durch die Unannehmlichkeiten in der Behinderung der Benutzbarkeit öffentlicher Verkehrsflächen nicht gestört zu fühlen habe, im einen Fall der Ringstraße und im andern Fall der Wallnerstraße/Herrengasse, wo doch im einen Fall die linken Schwuchteln und im andern Fall die linken Krawallmacher die Verursacher waren.

      Also geben Sie sich Mühe. Ich hoffe nur, Sie verwenden Ihre Sexualität nicht zum posten.

    • Hyperkonservativliberal (kein Partner)
      20. Juni 2011 20:09

      Jetzt muss ich aber lachen - keine Argumente...wo verstecken sich eigentlich ihre Argumente? Auf die Herabwürdigungen kann man nicht besonders viele Argumente gründen.

      Nehmen wir mal so ein "Argument" von Ihnen.
      Die Homosexualtät gutzuheissen bedeutet nichts anderes als den Geburtenrückgang gutzuheissen.
      Purer Schwachsinn. Homsexualität ist eine Tatsache, wenn sie glauben, dass sie durch "Schwulenpropaganda" verursacht wird muss man wohl annehmen, dass im Tierreich auch viel davon konsumiert wird. Ob die schwulen Delfine auch von der Regenbogenparade angesteckt wurden? Oder die Elefanten vom der Haiderpräsenz? Warum sollte ich also einen Geburtenrückgang befürworten, wenn ich eine Tatsache akzeptiere? Der Geburtenrückang fußt darauf, dass heterosexuelle Paare im Durchschnitt weniger Kinder bekommen, daran den Homosexuellen eine Schuld zu unterstellen ist hirnrissig.

    • Susa
      20. Juni 2011 21:50

      Finden es die Schwulen, Lesben, Transvestiten und was es da sonst noch alles gibt, wirklich so NORMAL, pudelnackert in der Öffentlichkeit umherzulaufen? Dazu fällt mir auch nur EXHIBITIONISMUS ein, wie weiter oben schon gepostet wurde. Ist der eigentlich nicht mehr strafbar?
      Der nächste Schritt wäre dann, sich in der Öffentlichkeit zu paaren, weil's ja so NATÜRLICH ist. Und warum nicht auch Blase und Darm vor aller Augen entleeren? Auch das ist ein völlig natürlicher Vorgang, den man niemandem ankreiden könnte.

    • cmh (kein Partner)
      21. Juni 2011 08:51

      HKL

      Gerade das war kein Argument für oder gegen Homosexualität sondern ein Hinweis auf eine gesellschaftliche Tendenz.

      Wer wem welche seiner dafür wie oder auch nicht geeigneten Dinger wo hineinsteckt hat natürlich niemanden zu interessieren. Allerdings nur post festum. Diese komischen Paraden, die Ihnen anscheinend so gefallen, sind eigentlich nur der Ausdruck dafür, dass die Sache schon gelaufen ist. Die Erregung darüber kommt, obwohl immer zu spät, nie aber unberechtigt.

      Auf einer individuellen Ebene sind wir beide völlig unterschiedlicher Meinung. Ich gestehe Ihnen zwar zu, dass es geborene Homosexuelle gibt, ihre Anzahl dürfte prozentuell jedoch konstant und ziemlich gering sein. Jedenfalls nicht so groß wie das Geschrei darüber. Was heute so als zumeist als homosexuell daherkommt ist meiner Meinung nach nur eine durch Mitläufertum geprägte Mache, ähnlich etwa den Irrsinnikeiten der Tulpenblase oder der Südseeblasen. Dazu kommt noch das, was Doderer als Praterruß bezeichnet. Individuen müssen zur Homosexualität zumeist hinverbogen werden.

      Sie hingegen sind offensichtlich der Meinung, dass es geborene Homosexuelle in einer derart großen Zahl gibt, dass sie einen zusätzlichen Weg zum traditionellen der reproduzierenden Familie gäbe.

      Womit beide Ansichten zu einer gesellschaftlichen Dimension gelangen. Hier kann man bei einer Betrachtung einer ausreichend langen Periode (also über die Machtergreifung Hitlers hinaus) feststellen, dass ohne am einzelnen Individuum herumzumäkeln, dass das massive Auftreten und Gutheissen der Homosexualität den eher dekadenten Perioden kurz vor radikalen Wechseln zukommt.

      Homosexualität ist ständiger Teilnehmer bei den Wettkämpfen für den Darwinaward. WErden sie glücklich dabei, aber maßen Sie sich nicht an, damit einen allgemeinen Wert geschaffen zu haben.

  10. november (kein Partner)
    20. Juni 2011 13:13

    Fleischhacker hat wieder einmal einen guten Leitartikel geschrieben:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/fleischhacker/671157/Wir-haben-uns-Straches-Erfolg-redlich-verdient?_vl_backlink=/home/meinung/kommentare/fleischhacker/index.do

    Außerdem scheint es, dass alle Fans einer deutschnationalkonservativen Linie die letzte Regierungsbeteiligung der FPÖ bereits vergessen haben.

    • cmh (kein Partner)
      20. Juni 2011 14:11

      Selbstverständlich ist uns die letzte Regierungsnichtbeteiligung der SPÖ noch in sehr guter ERinnerung.

      Hat man denn immer noch nicht begriffen, dass es nicht die FPÖ ist, von der man etwas will, sondern es ist die SPÖ, von der man nichts mehr wissen will.

      Es ist hingegen unverständlich, wie man es guten Gewissens in einer Demokratie dulden kann, dass eine Partei seit rund 40 Jahren immer an den Futtertrögen ist und bei jedem Versuch sie davon zu verdrängen immer das Ende der Demokratie an die Wand malte.

      Es ist nur der Wechsel, den eigentlich jeder wollen sollte. Lieber wäre mir natürlich, führte diesen Wechsel eine christlichsoziale Partei herbei, aber leider hat sich die ÖVP in den Jahren seit Schussel immer mehr zu einer Vorfeldorganisation der Roten entwickelt.

      Und weiss wählen geht schon überhaupt nicht. Daher muss man die Krot schlucken auch wenn es alle Gutties nicht in ihr simples realitätsfreies einbauen können.

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 15:11

      Da muss ich ihnen weitgehend recht geben. Allerdings scheinen viele hier tatsächlich die FPÖ als Zukunftskraft zu sehen.

    • Konrad Loräntz
      20. Juni 2011 16:17

      Ad: Außerdem scheint es, dass alle Fans einer deutschnationalkonservativen Linie die letzte Regierungsbeteiligung der FPÖ bereits vergessen haben.

      Im Gegenteil. Dies war in 40 Jahren die einzige Zeit, in der das Budgetdefizit Österreichs sank. Es ist war die Zeit, in der wir einen der Sprache mächtigen Kanzler hatten, einen der vernünftigsten Justizminister (Böhmdorfer), eine Bildungsministerien, die Lehrerin und Mutter, aber nicht Lesbe war, einen Verteidigungsminister, der selbst beim Heer war, etc. etc. Es war ja fast schon kitschig schön.

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 16:29

      Im Wesentlichen war es eine ÖVP-Alleinregierung (und über die Strickliesl möchte ich lieber nichts sagen), mit ein paar wenigen vernünftigen FPÖ-Individuen, die den Schüsselkurs umgesetzt haben. Die blaue Partei an sich war ein unsicherer Partner und hat es regelrecht zerbröselt. Die Effen taugen maximal als Mehrheitsbeschaffer für die ÖVP. Hoffentlich nie wieder für die Sozen! Aber schauen Sie sich hier um, dann sehen Sie doch, wieviel echten Anklang die Blauen hier finden. Erschreckend.

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 16:32

      Es tut mir leid, dass Sie eine demokratisch legitimierte Partei als erschreckend empfinden. Was ich erschreckend finde, ist, dass Sie dem österreichischen Volk offenbar keine Entscheidung darüber gewähren wollen, von wem es regiert werden möchte. Aber Menschen Ihres Schlags kämpfen halt "für die gute Sache", da kann man sich ein paar faschistische Töne schon erlauben.

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 16:42

      @PS
      Was ist den das für eine dumme Antwort?

      Wo habe ich gesagt, dass ich irgendjemanden einschränken will? Was sind Menschen meines Schlags? Von welcher "guten Sache" reden sie? Inwiefern habe ich faschistische Töne angeschlagen?

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 16:45

      Antwort auf all Ihre Fragen:

      "Aber schauen Sie sich hier um, dann sehen Sie doch, wieviel echten Anklang die Blauen hier finden. Erschreckend."

      Was ist denn erschreckend? Wohl die FPÖ. Warum ist es erschreckend? Weil Sie die FPÖ wohl für absolut unwählbar halten. Was tut man gegen Erschreckendes? Man würd es am liebsten gar nicht haben. Deutsch ist eine schöne Sprache, nicht wahr?

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 16:51

      Mein Gott, es gibt wohl einen großen Unterschied zwischen etwas nicht wollen und etwas verbieten. Die Grünen muss man ja auch tolerieren. Hier zeigt sich, was bei manchen eine aufgesetzte liberale Attitüde wert ist.

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 16:56

      Menschen wie Sie beweisen Ihr "Nichtwollen" in Dutzenden Kerzerlmärschen und oft auch sich in physische Gewalt manifestierende Proteste gegen die bösen Burschenschaften und die böse Nazi- FPÖ. Gäbe es eine Volksabstimmung, ob die FPÖ verboten werden solle, Sie würden JA ankreuzen, dafür leg ich meine Hand ins Feuer. Und gerade diese faschistische Gesinnung ist es, die ich anprangere.

      Rechte hingegen sind noch nie auf die Straße gegangen um gegen Schwule oder die Grünen zu protestieren. Sie stören auch keine Schwulenparaden und drohen offen mit Gewalt.

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 17:08

      Was hat dich denn gebissen? Oder kann es sein, dass man um diese Zeit schon zuviel geladen hat? Ich würde dir raten, ein paar Gänge zurückzuschalten, bevor du dich weiter lächerlich machst.

    • Lisa
      20. Juni 2011 17:08

      @november

      Zitat Fleischhacker:
      " Die paar Künstler und Intellektuellen, die sich trotz des strengen geistfeindlichen Geruchs der Regierungsdarsteller noch mit Politik beschäftigen, haben nämlich etwas Entscheidendes verstanden: Einen Bundeskanzler Strache verhindert man nicht, indem man ihn und seine Partei als Nazis denunziert. Sondern, indem man den Sumpf trockenlegt, in dem seine exotischen Stil- und Gedankenblüten so prachtvoll gedeihen"

      Ist es tatsächlich Aufgabe von "Künstlern" (auch von "sogenannten" und in Selbstüberschätzung selbsternannten Künstlern!), Politik zu machen? Das heißt selbstredend LINKE POLITIK, denn ein NICHTLINKER hat in unserer Bananenrepublik ohnedies keine Chance. Das Motto lautet also "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing!" Alt, aber vielfach bewährt.

      Wenn ich mir also unsere Künstleroide (mir fällt da gleich einmal der MENASSE mit seinen so interessanten sorgenvollen Intellektuellenstirnfalten ein!) der Reihe nach vorstelle, kann ich mir schon ausmalen, was dabei herauskommt, wenn DIE den SUMPF, den ihre Parteifreunde von ROT (und neuerdings auch GRÜN) im Lauf von Jahrzehnten angelegt haben, nun auf einmal TROCKENLEGEN sollen! Da lachen ja die Hühner!

    • PostScriptum
      20. Juni 2011 17:10

      Hätten Sie den Mund gehalten, hätten Sie nur Ihre Glaubwürdigkeit verloren. Jetzt haben Sie auch noch Ihre Würde verloren.

    • Lisa
      20. Juni 2011 17:14

      Nur der Ordnung halber-- es muß heißen: "Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing'"!

    • cmh (kein Partner)
      20. Juni 2011 19:01

      november und ps

      Beim Sprechen über die FPÖ ist man immer mit dem wohligen Grunzen der Ablehnung konfrontiert. Jeder der über die FPÖ redet sieht sich bei irgendeiner Gelegenheit einmal zu einem caveat veranlasst. Kurz gesagt, man hat es hier mit einem Denkverbot, mit einem Taboo zu tun.

      Gerade die politisch Korrekten, die immer das Verdrängen der Nazizeit anprangern, setzen hier alles mögliche in Bewegung, um etwas zu verdrängen. Und dieses Verdrängte steht dann zur Unzeit stärker denn je entgegen. So will es der Vulgarpsycholog und das Verdrängte ist die FPÖ mit ihren GEdanken und Proponeneten.

      Dabei ist sind eigentlich die politisch Korrekten die schizophrenen, die von Demokratie faseln, der FPÖ aber ohne Begründungen die demokratische LEgitimation absprechen. Die jeden Schas mit großem Tamtam kriminalisieren, aber keine wirklichen Unkorrektheiten, die zu einem Verbot führen würden nachweisen können.

      Also entweder die FPö ist innerhalb des Verfassungsbogens, dann ist sie auch wählbar, oder sie ist es nicht, dann ist dies gerichtlich nach zuweisen und die FPÖ zu verbieten. Aber so tun, als müsste sie verboten werden das ist fies.

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 19:16

      cmh
      Ich muss ihnen wieder größtenteils recht geben. Es gibt zwar einige Unkorrektheiten bei der FPÖ, für ein Verbot reicht es bei Weitem nicht, und damit hat es sich. Mein "erschreckend" bezog sich auf die Tatsache, dass die FPÖ bis auf die Scheinaufregerthemen, von denen sich manche abgestossen, andere gerade angezogen fühlen, nicht viel zu bieten hat.

      "Denn in Sachen Wirtschafts- und Sozialpolitik stößt man bei der aufstrebenden Strache-Partei immer nur auf Zweierlei: entweder auf gähnende Leere, personell wie inhaltlich, oder auf klassischen Verschwendungssozialismus." (Andreas Unterberger)

      Genau. Man könnte noch einiges hinzufügen. Das scheint aber manche, die sonst immer auf die intellektuell antisozialistisch liberale Tour daherkommen nicht zu stören.

    • cmh (kein Partner)
      21. Juni 2011 08:31

      november

      Jetzt muss ich Ihnen im Inhaltlichen recht geben.

      Meinen Punkt möchte ich aber zur Abwechslung auf linxisch wiedergeben:

      Sozen abwählen!

      PS Wieso muss ich denn eigentliches Inhaltliches bemühen, wenn eine Partei der geistigen Lähmung Gegenstand ist?

  11. Heri (kein Partner)
    20. Juni 2011 11:17

    Auf dem Wahlplakat der FPÖ steht eh schon klar und deutlich:
    "FPÖ... die soziale Heimatpartei". Das sagt ja eh schon alles.

    D.h. für mich FPÖ sind die "Nationalen Sozialisten" zum Unterschied von den "Internationalen Sozialisten" (=SPÖ). Was sich ja im Groben "nur" durch das Ausländerproblem widerspiegelt. Nur wird das Ausländerproblem halt immer immanenter. Sonst ist aber kein Unterschied zur SPÖ zu erkennen.

    Oder habe ich etwas relevantes übersehen?

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 11:41

      Sie schreiben ja auch "Unser Geld für unsere Leut", was impliziert, da wäre sozialistisch Geld zu verteilen.
      Wären sie ehrlich, hieße es: "Die Kassen sind leer, Sparen muss her!"
      Aber dann sacken sie auf 0,3%...

    • Heri (kein Partner)
      20. Juni 2011 12:09

      @Reinhard,

      ja, da haben Sie recht! Dann wären sie wahrscheinlich sofort weg vom Fenster, weil das Stimmvieh es nicht hören will.
      Nur warum wollen sie nichts vom Sparen hören? Weil, die Medien immer alles schön ist. Wie: "Wien ist die lebenswerteste Stadt des Planeten.", oder: "Hurra, der Wirtschaftsaufschwung ist da!"...
      ... bis es kracht... und dann tut's halt ein bisserl mehr weh. Aber anscheinend geht's nicht anders...

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Juni 2011 12:12

      Auch wenn das wirtschaftliche Konzept (bzw. dessen Nichtexistenz) der FPÖ jenem der SPÖ in manchem gleicht, gibt es doch einige Unterschiede zwischen diesen Parteien. Die FPÖ trägt etwa die Geldumschauflungsaktionen von Österreich an noch marodere EU-Staaten nicht mit. Man muss das doch als positiven Denkansatz werten, auch wenn die FPÖ Träume zu einer Rückkehr zum Schilling ungefähr so realistisch sind, wie die 100€ Netzkarte der Grünen. Denken Sie etwa an den Bildungbereich, der von der SPÖ mit Zustimmung(!) der ÖVP in Grund und Boden gefahren werden soll, oder denken Sie an die Abschaffung einer Landesverteidigung durch die SPÖ, oder denken Sie an das, was die SPÖ zur Inneren Sicherheit bisher so von sich gegeben hat. Da unterscheidet sich die FPÖ doch von der SPÖ.

      Wo liegt das Problem mit einer "sozialen Heimatpartei"? Soviel ich bisher mitbekommen habe, hat die FPÖ mit Massenmorden an Juden oder anderen Bevölkerungsgruppen sowie mit Mörderregimen absolut nichts am Hut. Wenn die anderen Parteien hier einen Ansatzpunkt gefunden hätten, wäre die FPÖ längst nach dem Verbotsgesetz abgeschafft worden. Im Gegensatz zur SPÖ, deren Jugendorganisation bei Demonstrationen aufmarschiert, bei denen ein Mao Plakat herumgetragen wird, sind die Jungfreiheitlichen bisher noch nicht mit einem Hitler-Plakat durch die Innenstadt gezogen.

      Im übrigen finde ich es schrecklich, dass eine positive Einstellung und ein Bekenntnis zu Österreich andauernd als Nazitum diffamiert wird.

    • Martin Bauer
    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 12:41

      Zraxl, das einzige Problem ist, dass es nicht um eine "soziale" sondern eher eine "sozialistische Heimatpartei" geht, und für Wirtschaftstreibende und Leistungsorientierte ist es meist egal, ob der Sozialismus durch die Vordertür, die Hintertür oder den Seiteneingang kommt.
      Ansonsten haben Sie sicher Recht, auch wenn ich persönlich mit der Taktik und der oft mangelnden Kompetenz nicht viel anfangen kann sehe ich, dass sie zumindest das kleinere Übel gegen die momentane Stillstandsregierung darstellt. Und die Personaldecke von Rot und Schwarz, unter der sich mittlerweile Schranzen und Verwandte der altgedienten Parteiniks kuscheln, ist bereits ebenso ausgedünnt und von Inkompetenz zerfressen, dass es fast schon egal ist, wer die Karre gegen die Wand fährt.
      Manchmal habe ich auch den Verdacht, das Ganze hat System. Nachdem allen Beteiligten klar ist, dass die Schussfahrt unaufhaltsam in den Abgrund führt, übergibt man schnell noch das Ruder dem Paria, um ihn hinterher zu geißeln, nur er wäre Schuld am Niedergang gewesen. Die Frage ist, ob die FPÖ, wenn es denn erst soweit ist, das Ruder auf dem sinkenden Schiff noch übernehmen möchte?
      Würden Sie zuschauen, wie ein anderer seine Karosse gegen die Wand karrt, ihn dann aussteigen lassen und selbst einsteigen bis die Polizei kommt???

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Juni 2011 13:33

      @ Reinhard,

      Der Unterschied zwischen "sozial..." und "sozialistisch..." ist nach üblicher Diktion etwa so groß, wie jener zwischen einer Sozialdemokratischen Partei und einer Sozialistischen Partei.

      Das Drama ist ja gerade, dass es eben keine Wirtschaftspartei gibt, bzw. dass eine solche keinerlei Chance auf eine nennenswerte Wählerschaft haben würde, so es denn eine gäbe. Die ÖVP hat ja all die Unsäglichkeiten der SPÖ sowohl im Wirtschaftspolitischen als auch im Gesellschaftspolitischen Bereich direkt oder indirekt mitgetragen. Wenn von Mitbürgern der linken Reichshälfte oftmals hämisch angemerkt wird, dass die ÖVP seit sehr langer Zeit in der Regierung sitzt und deshalb die Verantwortung für die derzeitigen Übelstände trägt, dann haben jene leider nicht ganz unrecht. Es mag schon sein, dass in ÖVP und SPÖ mehr Wirtschaftsfachleute sitzen als in der FPÖ, es stellt sich aber die Frage, ob diese ihren Wirtschaftsfachverstand zum Nutzen Österreichs einsetzen. (z.B.: Wenn ein sozialdemokratischer Vorzeigemilliardär wieder einmal die Republik "gerettet" hat, hat dies dem Steuerzahler viel Geld gekostet, das dann irgendwie in seinem Privatvermögen gelandet ist. Die Rettung der Republik durch schwarze Banken hatte oftmals das gleiche Ergebnis.)

    • Heri (kein Partner)
      20. Juni 2011 15:00

      @Zraxl & Reinhard,

      ich glaube wir sind eh aller einer Meinung: Heimat etc. ist ja per se nix schlechtes. Nur Geld zum Verteilen gibt's halt nicht allzuviel zur Zeit.
      D.h. mein Problem ist einfach, dass auch die FPÖ den "Sozigaul" reitet um das Stimmvieh zu gewinnen. Und das ist m.E. das größte Problem der FPÖ. Und ein Krone-konformes "Raus aus der EU"-Geschrei, ist auch nicht wirklich seriös.
      Mit dem Rest des FPÖ-Programms habe ich zumindest keine Probleme.

  12. socrates
    20. Juni 2011 11:08

    Mit Schuldzuweisungen durch Spätgeborene ist das so eine Sache! Eine Frau, die in Ö geboren wurde, in Polen in die Schule ging, in D studiert hat, in RU gearbeitet hat und nun in der Ukraine lebt, ist sie weit gereist oder war sie immer in Lemberg? Woran ist sie schuld, wenn sie immer das gemacht hat was zum Überleben gut war?
    Sind wir an allen Fehlern der EU schuld? An den Toten in Lybien, in Afghanistan, im Iraq, im nahen Osten?
    Ein Bekannter, geboren in D (heute Polen), kämpfte in der H-jugend an der 8,8 Flak im Erdbeschuß mit viel Erfolg. Er kam in amerikanische Gefangenschaft als "Combattant", da er kein Soldat war. Nach kurzer Gefangenschaft lud man die kampferprobten Kämpfer ein, am Koreakrieg teilzunehmen und versprach ihnen dafür nach 3 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft. Als GI, Ami und Veteran studierte er in den USA, brachte es zum Universitätsprofessor und ist hochgeachtetes und ausgezeichnetes Mitglied einiger Veteranenorganisationen.
    Die Schuldzuweisungen der Erbengeneration, die nie vom Hungertod bedroht waren, sind lächerlich.

  13. APM (kein Partner)
    20. Juni 2011 10:32

    Es mag ja richtig sein was Unterberger über die FP schreibt. Die Frage ist nur, ob die vorhandenen Restparteien seine Vorstellungen von Wirtschafts- bzw. Finanzpolitik erfüllt.
    In Bezug auf die Sozialpolitik - die man in Österreich eher als Idiotenpolitik bezeichnen sollte - zum. in Hinblick auf die Verhaltensweise, JEDEM und JEDER Geld in deren -Südseite zu schieben, OHNE auch nur im Geringsten - zu differenzieren. Das hat Sozialpolitik, die ABSOLUT ihre Notwendigkeit hat, in Verruf und Mitschuld, den Staat an den Rand der Pleite gebracht zu haben.Wobei ich mir aber zu 100% sicher bin, dass die "Banken- und IFPolitik" weit Schlimmeres dazu beigetragen hat!
    Ich kann nur inständig hoffen, dass es sich Strache 100x und noch mehr - überlegt mit Typen a la Schüssel (dem Lieblings-Kanzler von U.) in's gleiche Boot zu steigen. Solch ein Gespann würde Österreich ein 2.Mal nicht überstehen...
    Noch mehr will ich dazu nicht sagen um nicht Gefahr zu laufen, wegen "beleidigender" Äußerungen angeflegelt zu werden.

  14. Torres (kein Partner)
    20. Juni 2011 10:23

    Mich stört an der FPÖ am meisten die wild antieuropäische Stimmungsmache, vor allem die Forderung nach Grenzkontrollen und Wiedereinführung des Schillings; genau das ist primitivster Populismus, weil das angeblich die Mehrheit der "Hausbesorger" (nichts gegen sie, nur deren Horizont), die kaum je ins Ausland fahren (höchstens nach Caorle), fordert. Gerade das sind die deutlichsten und augenscheinlichsten Errungenschaften der EU, die den Menschen mit etwas weiterem Horizont tatsächlich Vorteile bringen. Die "Räuberbanden" aus dem Osten gibt es natürlich, aber erstens nicht mehr als früher und zweitens sind die mit Grenzkontrollen auch kaum zu fassen. Alternativen dazu hat die FPÖ natürlich keine.

    • AGLT (kein Partner)
      20. Juni 2011 12:36

      "Die "Räuberbanden" aus dem Osten gibt es natürlich, aber erstens nicht mehr als früher und zweitens sind die mit Grenzkontrollen auch kaum zu fassen"

      Wie bitte? Nicht mehr als früher? Wo leben Sie denn?

      Und natürlich würden Grenzkontrollen bzw. Grenzen dazu beitragen, die Kriminalitätsrate zu senken! Erstens gäbe es dann keine freie Fahrt mehr für Kriminelle (warum wird gerade entlang der Autobahnen und Schnellstraßen so viel eingebrochen? Weil es sich schnell wieder ungebremst ins Heimatland vertschüssen lässt!!) und zweitens wurde während der EM 2008 Schengen außer Kraft gesetzt und genau in diesem Zeitraum ist die Kriminalitätsrate gesunken.

      Btw. und um die Schublade gleich gar nicht öffnen zu lassen: Ich bin weder Hausbesorger noch Caorle-oÄ-Urlauber. Ich reise viel und gerne und würde die eventuellen Wartezeiten an den Grenzen in Kauf nehmen. Da ich in erster Linie mit dem Flugzeug verreise, kenne ich nämlich noch immer - zT lange - Warteschlangen ...

      Warum glauben die Leute eigentlich immer intelligenter und weltoffener zu sein, wenn sie für offene Grenzen eintreten? Irrglaube ist auch ein Glaube.

  15. AGLT (kein Partner)
    20. Juni 2011 09:21

    Na, da werdens wieder schön g(k)eifern, die Linken und die gleichgeschalteten Medien! Bekenntnis zum Deutschtum! Wahnsinn, der Nationalsozialismus steht vor der Türe!

    Dass sich in Österreich (oder in Deutschland) Geborene der 2., 3. 4. etc. Generation jedoch sehr wohl als Türken und nicht als Österreicher oder Deutsche fühlen, das ist für dieses linke Gesindel natürlich absolut verständlich und normal!

    Dass die linke Medienmafia ihre Maschinerie gegen Strachte 2013 angeworfen hat, sieht man zB am Kurier (die Bibel der Linken, das lachsfarbene Hetzblatt gegen Ö, ist nicht erwähnenswert, die hat immer nur eine einzige Blattlinie).

  16. Herby (kein Partner)
    20. Juni 2011 08:41

    Die jetzigen Regierungsparteien: SPÖ u. ÖVP werden ihre Kooperationsfähigkeit, Kreativität, politischen Willen, Entscheidungs- und Durchsetzungsstärke - jeweils auch innerparteilich - gewaltig steigern müssen:

    Im Herbst 2013 sind die nächsten Nationalratswahlen angesetzt:

    Garsoviel Zeit bleibt eigentlich nicht mehr um die aufstrebende FPÖ in die Schranken zu weisen.

    Auf EU-Ebene gibt es jede Menge Zoff, also genug populistische Angriffsfläche für Strache. Wobei die EU-Entscheidungen nur ein Themenkreis von vielen sind wo die Regierungsparteien sehr angreifbar sind.

    Letztenendes ist es Michael Spindelegger auf der eine große Verantwortung trägt, dass wir ab 2013 nicht einen Bundeskanzler Strache haben .....

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:18

      Herby, Sie schreiben: "Die jetzigen Regierungsparteien: SPÖ u. ÖVP werden ihre Kooperationsfähigkeit, Kreativität, politischen Willen, Entscheidungs- und Durchsetzungsstärke - jeweils auch innerparteilich - gewaltig steigern müssen."

      Da hätten Sie sicherlich Recht, aber genau diese Eigenschaften kann man nur steigern, wenn sie vorhanden sind. Sie müssten sie erst wieder bilden, sich ein politisches Rückgrat wachsen lassen und dann eine Linie ziehen.
      Aber man wird sich lieber darauf verlassen, rechtszeitig ein paar Schmutzkübel zu finden, alte Fotos und Kommentare ausgraben, Strache persönlich oder eben den Hilfskabelträger des Wahlkampfhelfers von Hintertupfingen des schweren neonazitums überführen, weil er irgendwann irgendwo irgendwas gesagt haben könnte, was wenn man es richtig auslegt auch vom dritten Untersturmbannführer von Obertupfingen überliefert ist, blablabla... und die europäischen freundesmedien werden sich begeistert darauf stürzen und weder Rot noch Schwarz werden es wagen, mit diesen Nazis auch nur zu sprechen ohne Sanktionen zu befürchten...
      Hat schonmal funktioniert, also warum nicht wieder?
      Es wird schmutzig werden...

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 10:11

      reinhard: lol!

  17. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    20. Juni 2011 07:56

    Es ist wirklich ärgerlich, dass man sich, seit in Kärnten die Sonne vom Himmel gefallen ist, zwischen deutschnational und schwul entscheiden muss. Früher war alles besser.

  18. Katholik (kein Partner)
    20. Juni 2011 07:49

    Da empören sie sich wieder künstlich, die berufsempörten Heuchler, über Homosexuelle. Und am Abend - ganz heimlich - geilen sie sich an Lesbenpornos auf.

    • brechstange
      20. Juni 2011 08:20

      Sind Sie so einer, der das braucht?

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 09:11

      geehrter katholik, wohlmeinende toleranz gegenüber allen nicht-heteros ist eine unbedingte notwendigkeit einer aufgeklärten und fairen gesellschaft.
      was anderes ist es, schrille beständige werbung für biologische sackgassen zu machen, wenn daneben die geburtenraten in zukunft nicht mehr ausreichen, für die pensionen der so bejubelten regenbogenleute aufzukommen.
      alles kann in jede richtung übertrieben werden und das findet gerade in der regenbogenmania statt.
      format hätte, wer dies erkennt, engstirnig ist der, der kein ausgewogenes mass mehr findet.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:17

      Bei Lesbenpornos spielen wenigstens keine Schwulen mit. Katholiken sicher auch nicht.

      Außerdem fällt mir bei den Heteropornos das stupide G'schau der männlichen Darsteller viel mehr auf als das der Frauen. Als Mann muss man halt auch gewisse Verzerrungen in Kauf nehmen.

      Viele rotgrüne Politiker bringen allerdings auch nicht mehr Potenz auf. Nur fällt das auch bei weiblichen Politikern (pejorativ gebraucht, daher ja nicht gendern!) dieser Parteien so richtig schnuckelig auf. Mein Beschützerinstinkt wird daher von diesen Armutschkerln intensiv angesprochen.

      Zurück zu Katholik. Sicher wurde gegen ihn intrigiert und kam daher möglicherweise am letzten Set (zur ERinnerung: ein Lesbenporno) nicht zum Schuss. Man hätte daher auch einmal sein Gesicht sehen können.

      Na ja. Gehen wir halt wieder einmal ins Akademietheater Titten schaun.

  19. xRatio (kein Partner)
    20. Juni 2011 02:27

    Nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, bin ich echt baff.

    Der gesamte Blog mit einer erbärmlichen Ausnahme wie auf Kommando plötzlich auf FPÖ-Kurs mit Ausnahme des Bloggers selbst, der sich vielleicht ebenfalls auf dem Rückzug befindet, sich jedenfalls erstmals erkennbar und keineswegs besonders kritisch ("doch lieber deutsch als schwul") mit der FPÖ zu befassen geruht hat.

    Selbst der Blauenhasser und verbissene ÖVP-Verehrer Wertko, über den ich mich gerade noch wegen seiner ewig substanzlosen Seitenhiebe auf FPÖ, Strache & Co. aufgeregt habe, hat mit umständlichen Erklärungen und Erläuterungen den Rückzug angetreten. Er hat's natürlich immer schon gewußt. - LOL!!

    Persönlich ist mir der Herr Strache mit seiner ebenso zackigen wie nebulösen Sprache ja ziemlich unsympathisch.

    Ist aber nach wie vor gegenüber der sozialistischen Einheitspartei SPÖVP mit Sicherheit das geringere Übel.

    Im derzeit mit Abstand wichtigsten Punkt

    -dem Verbrechen der Islamisierung-

    scheinen mir FPÖ und BZÖ jedenfalls 100%ig glaubwürdig.

    Erinnere an die denkwürdigen Rede von Ewald Stadler (BZÖ) im Nationalrat
    http://www.jungefreiheit.de/Stadlers-Rede-im-Nationalrat.790.0.html

    sowie
    an DDR. Werner Königshofer, Abgeordneter zum Nationalrat der Republik Österreich (FPÖ)
    http://www.koenigstiger.at/index.php
    Archiv Kommentare
    http://www.koenigstiger.at/4178589db609adc12.php

    usw.

    Ich wage es kaum zu hoffen. Aber vielleicht werden aus den "Freiheitlichen" ja doch mal echt LIBERALE Parteien... Tja, wenn sie nicht wie auch in D und in der Schweiz ständig um die Wählerstimmen des linken Mobs buhlen müßten.

    Letztlich sind es in einer egalitären Dämokrattie immer noch die Massen, die über den Erfolg und damit auch das Angebot an und der Parteien entscheiden.

    Das geht, wie schon die Alten sungen, eine zeitlang auf und ab - auf die Dauer aber wie auch in USA mit Sicherheit schief.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 07:17

      K.B., wurde er nicht. Die demokratisch mehrheitlich gewählten Parteien waren nur so zerstritten und politisch bankrott, dass der Reichspräsident nach mehreren Anläufen Hitler trotz seiner schwächeren Position zum Kanzler ernennen musste, um genau jenes Zerbrechen der jungen Republik zu verhindern, das Hitler dann genüsslich zelebrierte.
      Nicht alles, K.B., was hinkt, ist automatisch ein Vergleich.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      20. Juni 2011 07:51

      Auch euer geliebter Führer Strache wird über 30-35% der Stimmen nicht hinauskommen, auch er wird also keine qualifizierte Mehrheit haben, sodass er nur aufgrund der Schwäche der anderen an die Macht kommen kann.

    • Wertkonservativer
      20. Juni 2011 08:02

      "Wertko", eine für mich neue Abwandlung meines Nick-Namens!
      Sie sind geistvoll (oder anders hochprozentig?) XRatio!

      Aber - bitte - bei der nächsten negativen Schlammlawine mir gegenüber (diesmal wars ja nur ein Bächlein), möchte ich mit meinem kompletten Nicknamen angesprochen werden: soviel Zeit muss sein!

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:09

      Aha, K.B., und Sie haben verlässliche Informationen darüber, wie Strache das Parlament aushebeln und Österreich in einen Angriffskrieg gegen Resteuropa führen wird? Bitte her damit, ich freue mich über jede Munition gegen den gescheiterten Zahnklempner - es wird nämlich täglich weniger (abgesehen von unbegründeten Hasstiraden verbitterter Zeitgenossen wie Ihnen).
      Brauchbare Argumente fehlen, es wird (wie in Ihrem billigen und an den Haaren eines Glatzerten herbeigezogenen Hitler-Vergleich) nur mit der Nazikeule herumgedroschen. Ich halte Strache neben einer gewissen subjektiven Antipathie für einen großmäuligen Dampfplauderer ohne wirtschaftliche Kompetenz und mit einer viel zu dünnen Personaldecke - aber Beweise zur Untermauerung dieser Einschätzung, an der man Strache messen und mit den Koryphäen anderer Parteien vergleichen könnte, bleiben Sie ebenso schuldig wie die anderen Parteien keine Koryphäen mehr vorzuweisen haben.
      Die Menschen sehen nur das Multiorganversagen unseres Regierungskörpers und das blind-polemische argumentationsfreie Herumprügeln auf Strache mit der Extremismus- und Nazikeule. Wenn sie dann Strache wählen, dann nur, weil Leute wie Ihnen nichts anderes als Hasstiraden und persönliche Anwürfe eingefallen sind und die von Ihnen damit geschützten Politiker zur totalen Leistungsverweigerung umgesattelt haben.

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    20. Juni 2011 01:47

    reinhard.horner@chello.at

    Geht es in der und mit der Strache-FPÖ nur um eine Deutschung, um eine (an diese angeknüpfte) deutsch-österreichisch verheimatete Nationalisierung und um populistische Finten?

    „Deutsch Österreich“ war 1918 ff die Bezeichnung für ein Überbleibsel, das aus französischer Sicht bekanntermaßen ausdrücklich als „Rest“ benannt wurde. Noch in der (inoffiziell verwendeten) Renner-Kienzl-Hymne 1920 ff hieß es: „Deutsch Österreich, du herrliches Land, wir lieben dich.“ Es war an sich gar nicht so verwunderlich, dass in Österreich verkürzt von „national“ gesprochen wurde, wenn man deutsch-national meinte. Und dass in den späteren Jahren der Ersten Republik gerne die Vorstellung von den „besseren Deutschen“ in Österreich gepflegt wurde.

    Tatsächlich steht mehr an: Orientierung und/oder Occidentierung? Nordung und/oder Südung? Verlust (Preisgabe) oder Stärkung der Mitte? Offenheit (welche?) oder Abschottung? Bloß nachahmend Gelerntes oder zukunftstauglich Erarbeitetes?

    Zunächst ist interessant, dass sich „Orientierung“ aus der ursprünglichen Bedeutungsherkunft „Ostrichtung“ zum allgemeinen Begriff (gegen Orientierungslosigkeit, Desorientierung) fortentwickelt hat, etwa bis zur Verwendung für unterschiedliche „sexuelle Orientierungen“, die mit dem „Licht aus dem Osten“ aber schon gar nichts zu schaffen haben. Ferner haben Nationalität und Nationalisierung mit „Geborenheit“, also natürlicher Abstammung zu tun. Der werden kulturelle Merkmale („Sprach- und Kulturgemeinschaft“) gar nicht so selten eingefügt.

    Abgesehen von der langen Geschichte aus seiner Vielfältigkeit zum „Deutschen Vaterland“, an deren Entwicklung übrigens ein Herr Napoleon durchaus nicht unbeteiligt war, hat Deutschland auch heute noch und wieder viel an Vielfältigem zu bieten. Nunmehr nicht in maßlos überhobener Gigantomanie als „Deutschland, Deutschland über alles“, sondern vor allem in betont europäischer Solidarität in „Einigkeit und Recht und Freiheit“ und „brüderlich mit Herz und Hand“.

    Die Vielfältigkeit österreichischen Zuschnitts reicht noch wesentlich weiter. Der Zuwanderungen (und Auswanderungen), wie sie sich etwa in den vielen Familiennamen fremder Herkunft manifestieren, brauchen wir uns keinesfalls zu schämen. Wenn es heute viele neue Tschuschen gibt, so gibt es tatsächlich noch viel mehr „Alttschuschen“ in diesem Land. Die Offenheit hat nicht geschadet, sondern enorm bereichert. Heutzutage steht freilich die Aufgabe und Verantwortung an, die Offenheit zukunftstauglich zu gestalten. Denn heute gibt es akute Gefährdungen: innere mit uferlosen Zuzugsschleppungen und äußere wie zum Beispiel aus imperialistischen Herrschaftsansprüchen der Herkunft, wie sie u. a. Herr Erdogan u. Co. betreiben.

    Wenn der Strachismus seine Ostabschottung sowie seine inter- und übernationalen Ausritte mit allen Mitteln durchboxen möchte, bleibt jegliche zukunftstaugliche Entfaltung auf der Strecke. Rechtsradikale Anbiederungen nach Westen, nach Norden und nach Süden finden vielleicht eine vorübergehende Zukunft. Speziell im Verhältnis zu Deutschland (interessanterweise nicht zur Schweiz bemüht) stehen sie ernstlich in der Gefahr, aus einer überaus positiven Verwandtschaft in Abhängigkeit und Gegenabhängigkeit fehlzuleiten.

    Die durchgängig rückgewandten Uniformierungen, die der Strachismus propagiert, widersprechen insbesondere den tatsächlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten (Erfordernissen) dieses Landes und sind insgesamt dazu angetan, Österreich einer Isolation, einer Verschrumpfung, einer Verschrebergartelung zuzuführen. Die internationale Entsolidarisierung geht stets mit einer innerösterreichischen einher. Für ein fortgesetztes Paintball-Spiel ist Österreich zu schade. Es wäre grob fahrlässig, ihm „eine Chance zu geben“. Darüber sollten uns die – nicht wenigen zutreffenden – Unzufriedenheiten an den derzeit regierenden Politikern und Interessenvertretern nicht hinwegtäuschen. Die Einflüsse, die der Strachismus heute in Österreich und speziell auf die regierenden Kräfte ausübt, bewirken beileibe nicht ein zukunftstaugliches Korrektiv. Die Zuversicht müsste uns individuell und gemeinschaftlich umso stärker für „Motivation und Engagement“ zum „Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten“ bewegen. Nicht nur, aber nicht minder einen Abkömmling vermischter niederösterreichischer, sudetendeutscher und böhmischer Herkunft.

    • Wertkonservativer
      20. Juni 2011 13:14

      Verehrter Herr Professor Horner,

      abgesehen davon, dass auch ich vermischter (in meinem Fall wiener), sudetendeutscher und böhmischer Herkunft bin, also ein Nachgeborener des alten, großen Österreichs, fühle ich mich durch Ihre Ausführungen hinsichtlich des hier ausufernden "Strachismus" von einem Berufenen rückengestärkt und auch ein wenig bestätigt.
      Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

      Wieder einmal: Hochachtung und Respekt!

  21. Markus Theiner
    19. Juni 2011 23:31

    Ich bin im weitesten Sinn auch "deutsch-national". Nämlich in dem Sinne, dass ich mich eben einer deutschen Volksgemeinschaft zugehörig fühle, die allerdings eine für eine Volksgruppe recht heterogen ist.

    Das heißt aber noch lange nicht, dass ich Nationalist bin. Ich freue mich zwar, dass es seit Schengen zwischen Hamburg und Bozen recht wenig Grenzbalken gibt, aber weder halte ich einen gemeinsamen Staat für unverzichtbar, noch habe ich was gegen (vernünftige) Zuwanderung in Staaten mit (im weitesten Sinn) deutscher Mehrheit.
    Und dass ich den Rest der Welt ausrotten will ist mir auch noch nicht passiert - obwohl das doch nach so manchen Schauermärchen untrennbar mit dem "deutsch sein" zusammen hängen sollte.

    Das sind leider heute schon fast Reflexe. Man hyperventiliert beim Verdacht auf einen möglichen Ansatz eines Problems. Womit man die tatsächlichen Mißstände automatisch nivelliert. Wer zwischen Skinheads, die Synagogen und Moscheen abfackeln, und Politikern, die Gemeinsamkeiten zwischen Österreich und Deutschland betonen, keinen Unterschied macht wird als Kritiker nicht ernst genommen. Und wer mit zweierlei Maß misst tut seiner Glaubwürdigkeit auch keinen großen Gefallen.
    Braucht man aber auch nicht, so lange man eh nicht andersdenkende überzeugen will, sondern nur die Anhänger, die man schon hat, weiter anstacheln will.

    Wobei ich mich da nicht beschweren darf. Wenigstens bin ich kein Israeli...

    • byrig
      20. Juni 2011 01:06

      würde dir gerne einen stern oder 3 geben,weiss aber nicht,was du ausdrücken willst.

    • Norbert Mühlhauser
      20. Juni 2011 02:40

      @ byrig:

      Ja, ein wenig kryptisch, das Finale. Da Theiner normalerweise immer bestens formuliert, ahne ich Schlimmes ... :-)

    • Markus Theiner
      20. Juni 2011 12:14

      Ich hielt das für eindeutig. War vielleicht die Uhrzeit. Mea Culpa.

      Gemeint war: Wenn ich mich auch manchmal ärgere wenn sich diverse Gruppen auf Basis ihrer Doppelmoral unverhältnismäßig über irgendwelchen tatsächlichen oder eingebildeten Deutschtümmelein ecchaufieren bin ich trotzdem froh, dass es mir nicht so schlimm geht wie den Israeli. Was in der "Israelkritik"an doppelten Standards und Überreaktionen herumschwirrt ist durch nichts zu überbieten.

      Ist das jetzt klarer?

  22. FranzAnton
    19. Juni 2011 19:44

    Bin der festen Überzeugung, daß die repräsentative Demokratie um starke direktdemokratische Elemente unbedingt ausgebaut werden muß; die Mehrheit der Österreicher, hätte man sie denn gefragt, hätten mit Sicherheit von Anfang an gegen sämtliche Auswüchse, also Schuldenmacherei, Homo - Ehe, Abtreiberei, Sozialschmarotzer - Import, etc., etc., optiert; so aber wurden sie seit des unseligen Kreisky's Zeiten von unseren Politgauklern mittels getürkter Ansagen (z.B. Keynes'sche "Wunderdroge" Defizit) am Nasenring vorgeführt.
    Hinsichtlich Direktdemokratie "Marke Schweiz" siehe folgenden Link (Wiener Zeitung, vom letzten Samstag)
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=566223

    • terbuan
      19. Juni 2011 20:50

      FrantAnton *****!

    • Celian
      19. Juni 2011 20:56

      Sie meinen, man solle die Massen bestimmen lassen, schließlich und endlich leben wir ja in einer Massendemokratie? Dann Freibier für alle und Schuldenmachen bis zum Abwinken? Das haben wir heut auch schon. Nur das Klientel veränderte sich durch eine direkte Demokratie Marke Schweiz. Da bin ich noch eher für die Wiedereinführung der Monarchie Österreich-Ungarn. Habsburg an die Macht.

  23. Cotopaxi
    19. Juni 2011 17:59

    Wer es noch nicht gesehen hat:

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/671287/Regenbogenparade_Nackte-Haut-gegen-Diskriminierung?_vl_backlink=/home/leben/mensch/671285/index.do&direct=671285

    Angesichts solchen Treibens, das gegen die guten Sitten verstößt und berechtigterweise Ärgernis erregt, müsste nächstes Jahr die Veranstaltung behördlich untersagt werden, oder?

    • brechstange
      19. Juni 2011 18:23

      Porno in der Presse?

    • Brigitte Imb
      19. Juni 2011 18:32

      Blicken allerdings ein paar fesche Mädel mit etwas tieferem Dekoltèe von einem Werbeplakat, pudeln sich die "Gutpolitiker" auf wegen sexistischer Werbung,
      (s. Hirter Bier), als ob diese Damen dies nicht auch freiwillig zur Schau gestellt hätten.

    • Cotopaxi
      19. Juni 2011 18:35

      Ich bin auch schon neugierig, was die Frauenbergerin zu diesem sexistischen Treiben sagen wird.

    • Undine
      19. Juni 2011 19:05

      @Cotopaxi

      Glauben diese halbnackerten, sich doch ziemlich pervers verhaltenden Homosexuellen wirklich, daß sie mit diesen ordinären Faschingsumzügen Sympathien gewinnen und gar ernst genommen werden sollen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß diese Leute am nächsten Tag einem normalen Beruf nachgehen. Wer sich so lächerlich verhalten kann und dann noch glaubt, deswegen bewundert zu werden zu müssen-- denn deshalb veranstalten sie ja den ganzen Tamtam--kann nicht verlangen, daß man sie als "normal" empfindet. Kein normaler Mensch stellt sich so obszön, provokant und lächerlich zur Schau. Würde ich den Teilnehmer dieses absurden Spektakels hinter dem Schalter meiner Bank erkennen, würde ich umgehend die Bank wechseln, denn einem Menschen, der sich so darstellt, würde ich nicht einmal mein Geld anvertrauen.
      Mit diesen Paraden schaden diese Leute mit ihrem schrillen Gebahren jenen Homosexuellen, die ihre Neigung nicht an die große Glocke hängen, SEHR.

    • Undine
      19. Juni 2011 20:48

      Soll heißen: Gebaren!

    • Celian
      19. Juni 2011 20:57

      Die Schwulen, Lesben etc. etc., stellen sich selbst bloß. In beiderlei Bedeutung des Wortes.

    • Karlo (kein Partner)
      20. Juni 2011 01:29

      Meine Güte, das regt Sie so auf, dass Sie es verbieten wollen? Ach, kommen Sie, Gott oder wer auch immer hat uns Menschen so geschaffen. So kommen wir in diese Welt und so verlassen wir diese Welt.
      Und zur Undine möchte ich lieber nichts sagen, nur dass die werte Dame schon ziemlich reaktionär zu sein scheint.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 08:28

      Karlo, nix verstanden? Die Gleichen, die dem nackten Treiben begeistert zujubeln, erregen sich an halbnackten Models auf Werbetafeln. Es ist (wieder einmal) die Heuchelei dieser Leute, die hier angeprangert wird.
      Dass es Menschen gibt, die auf primitives Ballermanngehabe in der Öffentlichkeit und nackte Haut an allen Ecken verzichten können, hat nichts mit reaktionär zu tun, sondern damit, dass Schönheit eben im Auge des Betrachters liegt. Ich persönlich finde halbnackte und feminin aufgeschminkte Kerle abstoßend und hässlich. Ist ja wohl mein gutes Recht, zumindest hat die Gedankenpolizei noch keine gesetzliche Grundlage zur Festlegung des politisch korrekten Geschmacks erhalten. Mich stört auch diese offene Transenshow nicht wirklich, ich muss es mir ja nicht ansehen, ich finde nur widerlich, dass in unserem LKH die Geburtenstation wegen Geldmangel geschlossen wird, während Steuergelder in Schwulenpartys gebuttert werden. Sollen die ihre Umzüge selbst bezahlen, aber dann würden wahrscheinlich zu wenige kommen.
      Die Tatsache, wie hier Gelder verteilt werden, wie hier bestimmte Gruppen mit Millionen gefördert werden, während Sozial- und Gesundheitswesen ausgeblutet werden sollen, wirkt auch deswegen pikant, weil es durch die Bank Rote sind, die so agieren.
      Man stelle sich vor, die Blauen wären an der Macht und würden eine Party in Wien schmeißen bei gleichzeitiger Kürzung der Gesundheitsausgaben - das wäre ein Leckerli in den Resaktionsstuben und unsere ORF-ModeratorInnen könnten ganz neue Entrüstungs- und Empörungsblicke üben...

    • cmh (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:22

      Die Models sind alle von der Baddei oder dem Maggi-strat. Sie werden daher auch an den kommenden Tagen nicht arbeiten.

    • phaidros
      20. Juni 2011 17:01

      Geht's noch erbärmlicher!? Die Fotostrecke wurde verändert.

      Während heute morgen noch das erste Foto eine vor der Kamera sich produzierende Nackte (plus geißkopfmasken-tragenden Begleitintellektuellen) zeigte, zeigt man uns jetzt anscheinend kaugummitauschende Schirmkappelträger.

      Ist der Anblick einer weiblichen Scham wirklich etwas so ungeheuerliches, dass man ihn ersetzen muss? Soll Fotojournalismus nicht unvoreingenommen Geschehnisse abbilden?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  24. Celian
    19. Juni 2011 17:15

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, daß es Menschen gibt, die sich nicht dem deutschen Kulturkreis verbunden fühlen. Wer in den nicht zu verleugnenden Gemeinsamkeiten Deutschlands und Österreichs bereits Deutschtümelei sieht, nur weil Hitler ein Österreicher war, dem ist nicht zu helfen. Er läßt sich von der Entnazifizierung genauso vereinnahmen, wie das Tausendjährige Reich Richard Wagner vereinnahmt hat. Ich weiß nicht was soll es bedeuten, daß ich so traurig bin. Das hat schon Heinrich Heine geschrieben. Auf das Deutsche zu verzichten bedeutet sich selbst zu verleugnen.

    • terbuan
      19. Juni 2011 17:26

      Alles "Deutsche" zu verachten ist sogar bereits in Deutschland salonfähig geworden, warum sollte es bei uns anders sein?

    • Undine
      19. Juni 2011 18:01

      @Celian

      Sie haben mit jedem Wort Recht! Aber bei diesem Thema scheint selbst mit Sachlichkeit nichts auszurichten zu sein. Die intelligentesten Leute plappern PC-konform Standardfloskeln daher, als koste es das Leben, sich über dieses Thema einmal EIGENE Gedanken zu machen. Es scheint, daß der Mensch eben einen Prügelknaben braucht, den man UNGEFÄHRDET beschimpfen kann, weil die ganze Welt das tut, und da bieten sich die Deutschen als einziges Volk an, weil sie sich nicht wehren (können und dürfen).

    • Cotopaxi
      19. Juni 2011 18:07

      Die Amerikaner haben für dieses auffällige Phänomen bereits eine Bezeichnung gefunden: die Deutsche Krankheit.

    • Celian
      19. Juni 2011 20:50

      An terbuan:
      "Alles "Deutsche" zu verachten ist sogar bereits in Deutschland salonfähig geworden, warum sollte es bei uns anders sein?"

      Dabei war doch Heinrich Heine Jude. Was haben die schon wieder gegen Juden? Oder sind in den Augen der Linken die Deutschen auch schon Juden? Immer diese Vorläufer der Nationalsozialisten, also wirklich.

      An Undine:
      Der Mensch braucht einen Prügelknaben... Das bringt mich auf eine Idee. Vielleicht ist jenen Verächtlichmachern das eigene Leben irgendwie sinnlos, "unwert" irgendwie. Da kommt ein Sündenbock gerade recht. Jaja, man schlägt den Sack und meint den Esel. In diesem Falle sich selbst.

      An Cotopaxi:
      Ich glaube nicht, daß das Deutsche selbst die "Deutsche Krankheit" genannt wird. Es sei denn man meint damit, daß an der Verächtlichmachung einer Person oder Volkes, diese Person oder dieses Volk selbst daran schuld ist. Das wäre ja noch eine Frechheit obendrauf.

      Mit der "Deutschen Krankheit" meint man die Angst, die dieses Volk vor allem und jedem hat. Das letzte Mal, als die Angst wieder mal mit aller Vehemenz akut geworden ist, war als die deutsche Regierung beschloß, den Atomstrom mit 2022 abzudrehen. In den Worten der Frau Merkel klingt das dann so: Es gehe nicht darum, ob es in Deutschland ein ähnlich verheerendes Erdbeben oder einen vergleichbaren Tsunami wie in Japan geben werde. "Jeder weiß, daß das genau so nicht passieren wird." Es gehe viel mehr um die Verläßlichkeit von Risikoannahmen. (FAZ,10. Juni 2011 Seite 1)

      Wenn gar nichts sicher ist, ist alles unsicher. Die pure Angst. Das ist die "Deutsche Krankheit".

    • Undine
      19. Juni 2011 20:57

      @Cotopaxi

      Ob die Amerikaner auch schon die Aussagen von der unsagbar dummen deutschen Grüntussi Claudia Roth oder dem ebenso gehirnamputierten grünen Jürgen Trittin kennen, die nichts so sehr zu hassen scheinen wie ihre Heimat D und deren baldigen Untergang ersehnen? Die "Deutsche Krankheit" scheint viele, allzu viele befallen zu haben.....

    • terbuan
      19. Juni 2011 21:01

      Celian
      Sie meinen wohl die "German Angst", die in der Philosophie und Politik schon seit Kirkegaard herumgeistert. Es soll das zögerliche Verhalten der Deutschen charakterisieren welche auch in einem gestörten (bzw. zerstörten) Selbstwertgefühl zum Ausdruck kommt.

    • Celian
    • Undine
      19. Juni 2011 22:12

      @Celian

      Ich glaube, Sie haben vielleicht @Cotopaxi ein bißchen mißverstanden. Er meint mit dem Phänomen, daß die Deutschen, so wie es aussieht, gar nicht genug kriegen können von ihren Selbstbeschimpfungen und Selbstbeschuldigungen, daß sie schon so weit sind, daß ihnen etwas abgeht, wenn sie nicht dauernd beschimpft und beschuldigt werden. Man sieht das ja vor allem an den unsagbar dämlichen, leider höchst gefährlichen Aussagen einiger deutscher GRÜN-POLITIKER! Dieses Phänomen der Selbstgeißelung kennt man ja aus der Geschichte: Die Flagellanten, die dem Zwang frönten, sich selbst zu geißeln.
      Das glaube ich, meinte @Cotopaxi, als er von der von den Amerikanern für dieses auffallende Phänomen so bezeichneten "Deutschen Krankheit" schrieb. Andere Völker scheinen gegen diese Krankheit völlig immun zu sein. Sie ist in D endemisch.

    • Celian
      19. Juni 2011 22:26

      Ich habe von der Deutschen Krankheit als Nestbeschmutzung noch nie was gehört.

      Aber hier noch ein Erklärung für die Deutsche Krankheit aus dem Jahre 2001. Da wurden die Deutschen für krank erklärt, weil sie nicht so ein Wirtschaftswachstum zusammenbrachten, wie - man höre und staune - Portugal, Griechenland und Irland. Just jene Länder, die heute an der Staatsverschuldungskrankheit leiden!

      Da leid ich lieber unter der Deutschen Krankheit.

      http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,158192,00.html

    • byrig
      20. Juni 2011 01:14

      österreich und ein gewisser,grösserer teil seiner bewohner ist nicht teil der bundesrepublik deutschland,sicher nicht.aber österreich ist ein sehr wichtiger teil der deutschen kultur,geschichte und sprache.
      und wir dürfen nicht zulassen,dass unsere kinder diese tatsachen nicht mehr erfahren.
      nicht zuletzt das bis jetzt ziemlich erfolglose androsch-begehren hat ähnliches im hinterkopf.

    • Cotopaxi
      20. Juni 2011 06:43

      @Werte Undine: Sie haben vollkommen recht, ich gebrauchte den Begriff in dem von Ihnen dargelegten Sinne.

  25. Undine
    19. Juni 2011 16:23

    Gestern bin ich von einer 11-tägigen Reise zurückgekehrt: "Höhlenkunst in Frankreich und Spanien" (sehr zu empfehlen!).Nur drei Punkte möchte ich hier erwähnen:

    1. Ich war--wie fast immer--mit einem Reiseveranstalter aus München unterwegs, weil da eigentlich immer alles stimmt, was die Qualität betrifft. Die Mitreisenden--Deutsche aus Ost und West und ein paar Schweizer--konnte ich als Österreicherin beim besten Willen nicht als "Fremde" bezeichnen, und wir verstanden einander bestens (soviel zum deutschen Kulturkreis, dem ich mir erlaube, anzugehören).

    2. Wie zweifelhaft es mit der französisch-deutschen "Freundschaft" steht, konnte man unschwer daran erkennen, daß mit Ausnahme vom Museumsshop in Lascaux (dem einzigen von 12!) KEIN EINZIGER Prospekt oder Bildband in deutscher Sprache aufzutreiben war, wohl aber in italienischer und englischer Sprache. Ich empfand dieses bewußte Negieren als Affront.

    3. Während der ganzen Reise sah ich--sowohl südlich als auch nördlich der Pyrenäen-- gezählte 5 (FÜNF!) KOPFTUCHFRAUEN! Wie soll ich mir diese Tatsache, obwohl dort sicher viele Muslime leben, erklären?

    • terbuan
      19. Juni 2011 17:11

      Undine
      Zunächst herzlich willkommen in der Heimat!
      Abgesehen von dem nur schwer zu ertragenden Chauvinismus der Franzosen und ihrer Abneigung gegen oder mangelnde Begabung für fremde Sprachen, (insbesondere die deutsche Sprache zu erlernen), hatte ich im vergangenen Jahr nicht derart schlechte Erfahrungen machen müssen.
      Anläßlich einer Flußkreuzfahrt auf Rhone und Saone gab es fast überall Prospekte, Reiseführer und Bücher auch in deutscher Sprache, von Nimes bis Dijon!
      Vielleicht ist dieser südwestliche Teil von Frankreich ein Sonderfall, aber war es in Spanien auch so? Die Spanier sind doch eher deutschfreundlich!
      Herzliche Grüße
      terbuan

    • diko
      19. Juni 2011 17:56

      ebenfalls ein herzliches Willkommen meinerseits.
      Eine meine ersten Erfahrungen, im „Französischen“, vor -zig Jahren schon - war, daß bei „ J’ne suis pas Allemande, je suis Autrichien “, die Menschen nicht nur wesentlich freundlicher sich verhielten, sondern auch zum Teil Deutsch mit mir sprachen. (Äh, . . . meine Standard SAT-Hintergrundberieselung zu Hause, nennt sich übrigens "Radio Classique", )
      Liebe Grüße diko

    • Undine
      19. Juni 2011 20:24

      @terbuan
      @Diko

      4 der 12 besuchten Höhlen sind in Spanien; dort gab's auch keine Prospekte und Bücher in deutscher Sprache. Allerdings ist Frankreich im Gegensatz zu Spanien NACHBAR Deutschlands. In allen europäischen Ländern, die ich bisher besucht hatte, gab es Prospekte, Reiseführer und Bildbände in deutscher Sprache.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      20. Juni 2011 06:43

      Ein normal gebildeter Mensch sollte heutzutage wohl des Englischen mächtig sein - womit diese gekünstelte Aufregung vom Tisch sein sollte. Ihr kommts mir vor wie die typischen Piefke-Touristen, die in Jesolo einfallen und sich beschweren, wenn der Kellner nicht Deutsch spricht.

      Von Zuwanderern verlangen wir perfekte Deutschkenntnisse vor der Einreise, aber als Touristen sind wir nicht willens, uns im Urlaub entweder mit der dortigen Sprache oder mit einer Sprache auseinanderzusetzen, die international verständlich ist. Blöder geht ja nimmer.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juni 2011 07:53

      Und, waren wenigstens die Speisekarten in E und F auf Deutsch übersetzt? Oder wurde Sie auch da affrontiert?

    • Undine
      20. Juni 2011 09:04

      @Kritischer Beobachter

      @Schnabeltierfresser

      Ich habe den Verdacht, daß Sie mich nicht verstehen WOLLTEN! Stimmt doch, oder?

    • AGLT (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:11

      @Kritischer Beobachter: Doch, blöder gehts schon noch! Danke für Ihr Eingeständnis. Spät, aber immerhin.

      Blöder gehts nämlich dann, wenn man zwischen einem Touristen und einem Zuwanderer nicht unterscheidet.

      Und ich bin mir sicher, dass @Undine zu mehr als einer Fremdsprache fähig ist. Das ist aber nicht das Thema. Nicht geschnallt?

      Hauptsache, dummdreist polemisieren - ist das Ihr Lebenselixier?

    • Zamenhoff (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:20

      @Schnabel, KB

      FREMDsprachen lernen ist Verrat an der Deutschen VOLKSgemeinschaft. Linke wie ihr versteht das nicht.

      @AGLT
      "Und ich bin mir sicher, dass @Undine zu mehr als einer Fremdsprache fähig ist. Das ist aber nicht das Thema. Nicht geschnallt?"

      Woher wollen Sie das wissen? So wie sich Undine echauffiert, ist eher das Gegenteil anzunehmen.

    • AGLT (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:29

      @Zamenhoff: Geben Sie dem KB die Hand (oder geht das nicht *fg*).

      Geistig nicht in der Lage, den Kommentar von Undine zu verarbeiten oder ideologisch wirklich gänzlich verbohrt? Egal, Sie müssen damit leben, nicht ich - GOTT sei dank.

    • Zamenhoff (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:33

      Die einzigen hier, die ideologisch verbohrt sind, sind offenbar Undine und Ihresgleichen. Wenn ich ins Ausland fahre, erwarte ich, dass ich mit anderen Sprachen konfrontiert werde, und freue mich, wenn ich meine Fremdsprachenkenntnisse anwenden kann. Wenn ich DEUTSCH lesen und hören will, fahre ich in die Sächsische Schweiz. Dort gibt's auch Höhlen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:38

      @ Undine

      Nicht böse sein, dass ich mich um Ihre Deutschsprachige-sind-ja-sooo-unbeliebt-Paranoia auch noch kümmere.

    • Undine
      20. Juni 2011 11:08

      @Kritischer Beobachter
      @Schnabeltierfresser
      @Zahmenhoff

      Oh, welche Ehre! Gleich drei Poster, die sich auf den Schlips getreten fühlen! Aber macht nichts; wer nicht verstehen will, soll's bleiben lassen.

      Zahmenhoff, mit der Anwendung "Ihrer" Erfindung wäre ich in F und E vermutlich verhungert oder ins Narrenhaus gekommen!

      @AGLT

      Herzlichen Dank fürs Sekundieren!

    • Zamenhoff (kein Partner)
      20. Juni 2011 13:03

      @Undine
      Ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten, wie kommen Sie darauf? Ich verstehe wohl ihr Problem, will mich aber nicht auf Ihr Niveau begeben. Der Grund warum bei Touristenattraktionen Broschüren in Fremdsprachen aufliegen ist einfach eine Frage der Nachfrage. Es geht darum, wieviele Touristen jedes Jahr aus welchen Ländern kommen. Nationale und andere Sozialisten tun sich eben schwer mit wirtschaftlichem Denken und interpretieren alles mögliche hinein.

      Ich komme übrigens immer wieder mit anderen Europäern zusammen, wir kommunizieren problemlos auf Englisch. Als Österreicher sehe ich keinen Grund, warum ich diese Leute als FREMDE bezeichnen soll. Wir stammen alle aus dem europäischen Kulturraum.

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 13:09

      @undine: willkommen zu hause!

      und an alle: danke für alle kommentare, hab mich wirklich köstlich amüsiert! sogar das deutsch war gut verständlich, was ja zb in der sächsischen schweiz nicht unbedingt der fall sein muss! :-)

    • november (kein Partner)
      20. Juni 2011 13:23

      LOL. Also mir hätte es die ganze Reise verpatzt, wenn ich nicht deutschsprachige Broschüren bekommen hätte... Das mit den Kopftuchfrauen ist allerdings rätselhaft. In Österreich wimmelt es ja nur so von denen in inneralpinen Lagen.

    • Schreckliche Welt (kein Partner)
      20. Juni 2011 14:35

      Unglaublich, keine deutschen Bildbände in französischen Höhlen! Wiener Schnitzel hats vermutlich auch keines gegeben nehme ich an - wirklich eine Frechheit sowas.

    • Undine
      20. Juni 2011 18:17

      UM DIE VIELEN AUFGEBRACHTEN HERREN ZU BERUHIGEN: :-)

      Es ging mir auch nicht um einen Bildband in deutscher Sprache (den schleppe ich ohnedies nicht nach Hause, weil ich so etwas auch in meiner Buchhandlung nebenan bekommen kann), sondern um ein reizendes Kinderbuch über das Leben eines Kindes namens NOUNE, das in der Steinzeit lebte. Dieses entzückende Buch wollte ich meinem neunjährigen Enkel mitbringen, da er zu den Kindern gehört, die gerne selber lesen. Was sollte ich also mit der französischen, englischen, schwedischen oder italienischen Ausgabe? Nun, am vorletzten Tag wurde ich zu meiner Freude in Lascaux fündig!
      Und wenn Sie vermuten sollten, ich wäre auf meinen vielen Auslandsreisen (seit fünf Jahrzehnten!) darauf erpicht, ein Wiener Schnitzel serviert zu bekommen, dann täuschen Sie sich gründlich--ebenso mit Ihren übrigen Schlüssen, die Sie zu ziehen belieben; aber bleiben Sie ruhig bei Ihren festgefahrenen Vorurteilen! :-)

  26. A.K.
    19. Juni 2011 16:19

    Wenn man sich eine Österreichische Parteilandschaft wünschen könnte, dann sollte die ÖVP mit absoluter Mehrheit ausgestattet sein und nur mit Persönlichkeiten vergleichbar wie Figl, Raab, Drimmel, Klaus, Schüssel oder Mock in ihren Reihen haben. Die Wirklichkeit schaut schon allein nicht nur bezüglich Mehrheit anders aus. Was daher bleibt, ist wie immer, ein Kompromiß. Alle anderen Partner für eine Koalitionsregierung aber haben große Mängel. Meiner Meinung nach sind die Linken, ob Grüne oder Sozialisten (der Begriff Sozialdemokraten ist geschönt), jene mit den größten Mängeln. Beide huldigen dem "intoleranten ethischen Relativismus" – meist als "Political Correctness" verpackt, demgemäß man nicht einmal denken dürfe, daß es Richtig und Falsch gibt. "Political Correctness" führte u.a. zur Bewußtseinsänderung bezüglich der "Fristenlösung": Sie wurde 1974 nur von der SPÖ (die Grünen gab es noch nicht) beschlossen; Widerstand leisteten ÖVP, FPÖ und katholische Kirche. Primär die Linken haben sich gegen das Leben Unschuldiger – mit allen heute schon sichtbaren Folgen - entschieden. Die FPÖ ist durch ihren früheren ideologischen Hintergrund aus der Vergangenheit zwar schwer belastet, doch sind die lebenden FPÖ-Politiker – durch die Gnade der späten Geburt - wohl selbst nicht persönlich schuldig geworden. Die notwendige Wahl nach dem Prinzip des kleineren Übels sollte die ÖVP deshalb eigentlich recht leicht fallen. Was verwundert ist, daß sie schon so lange zugewartet hat. - Bis sie wohl nicht mehr die Wahlberechtigte ist.

    • Undine
      19. Juni 2011 17:41

      @A.K.

      Bei den genannten einstigen ÖVP- Politikern kann man Ihnen nur Recht geben. Sie waren "Persönlichkeiten".
      Was die "Fristenlösung" anbelangt (einen noch verharmlosenderen Begriff für die Tötung Ungeborener hätte man damals nicht finden können!): Kardinal König, der speziell von den Linken "Hochgelobte", hätte das ganze Gewicht seines hohen Amtes ins Treffen führen müssen, um diese folgenschwere Entscheidung zu torpedieren. Ganz so viel Größe scheint er aber doch nicht gehabt zu haben, denn seinen Status unter den Linken wollte er offensichtlich doch nicht opfern!
      Kardinal König hätte, in Anlehnung an Cato, jeden Gottesdienst mit den Worten "Ceterum censeo, foetum non esse necandum!" nicht nur beginnen sondern auch beenden müssen. Manchmal wünscht man sich einen Prediger vom Kaliber eines Abraham a Santa Clara!

    • byrig
      20. Juni 2011 01:27

      A.K.-es ist wohl ein völliger unsinn,wenn sie schreiben,dass die fpö durch ihren früheren ideologischen hintergrund schwer belastet ist.da haben sie von zeitgeschichte wohl null ahnung.
      zu keinem zeitpunkt hat die fpö,als anerkannte partei irgendwelche nationalsozialistische positionen verteidigt oder innegehabt.sonst wäre sie auch nie ins parlarment gekommen.
      auf fpö-politiker überhaupt die floskel der "gnade der späten geburt"-von helmut kohl geprägt-zeigt von völliger geschichtlicher ignoranz!
      ich bin kein fpö-mitglied,sondern bürgerlicher wechselwähler,aber einen grösseren unfug hab ich hier selten gelesen!

    • A.K.
      21. Juni 2011 12:59

      @byrig:
      Zu Ihrem Text (Zitat): „es ist wohl ein völliger unsinn,wenn sie schreiben,dass die fpö durch ihren früheren ideologischen hintergrund schwer belastet ist.da haben sie von zeitgeschichte wohl null ahnung.“
      Ich habe zwar nicht Zeitgeschichte studiert, aber doch einen Teil davon selbst erlebt. Eine gewisse „nationale Linie“ bei der FPÖ und ihren Vorgängerparteien (nach dem zweiten Weltkrieg) kann man z.B. sehr einfach mit einer Liste der Vornamen der handelnden Personen plausibel machen, die eher auf nordischem Heldensagen als auf christlichen Wurzeln fußt. Ein solcher Plausibilitätshinweis ist natürlich kein Beleg für eine nationalsozialistische Vergangenheit, doch macht er nachdenklich.
      Es ist wohl mein gutes Recht, die FPÖ als kleineres Übel für mich zu betrachten.
      Völlige geschichtliche Ignoranz, Unsinn und Unfug wollte ich Ihnen natürlich mit meinem Kommentar nicht zumuten!

  27. Reflecting
    19. Juni 2011 16:14

    Die direkte und versteckte Hypokrisie so mancher Medien zum FPÖ Bekenntnis zur „deutschen Volks-, Sprach- und Kulturgemeinschaft“ zeugt nicht von intellektueller Lauterkeit oder von einem Drang nach Wahrheit bei einem komplexen Thema. Bekanntlich stellte schon Pilatus die ewig und fortwährend aktuelle Frage „Quid est veritas?“ Augustinus hat wie zu vielen anderen Dingen auch auf diese Frage eine Antwort gehabt: „Quod ita est, ut videtur“. Was ist heute wirklich so, wie es scheint? Wie steht es mit der intellektuellen Lauterkeit allgemein?
    Der ORF als Stiftung öffentl. Rechtes in der Republik Österreich bringt en masse drittklassige deutsche Filme, Serien und andere Programme, die in Summe mehr als ein Bekenntnis zur deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft ausmachen; wir werden richtigehend „vertatortet“ (als pars pro toto zu verstehen) und dafür muss ich ausbeuterische Zwangsgebühren entrichten!
    In der Sonntagsmesse bereitet mir das von den österr. Bischöfen (auch der von Bozen und Brixen, von Lüttich und Luxemburg; von den Schweizer Bischöfen keine Rede) autorisierte Gotteslob nicht unbedingt Freude, da alte österreichische Gesangs- und Gebetskultur in den Anhang verbannt wurde. Auch im Gotteslob gibt es also praktizierte deutsche Sprach- und Kulturgemeinschaft. Was für den ORF recht ist, muss für die Kirche billig sein. Oder Nicht?
    Wer hat je den ORF, wer die katholische Kirche wegen der praktizierten deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft kritisiert bzw. wer hat gegen die genannten Institutionen deswegen demonstriert?
    Ich bin weder ein Anhänger noch ein Sympathisant der FPÖ. Aber ihr einseitig Deutschtümelei und sonstige einschlägige Vorwürfe zu machen, nur weil es als politisch korrekt verkündet wurde, wird langsam mehr als öde. Was wirklich zu kritisieren ist, hat Dr. Unterberger ja bestens herausgearbeitet. Ansonsten fehlt es ganz einfach an intellektueller Lauterkeit oder an der Fähigkeit, lauter, aufrichtig und wahrhaft sein zu wollen.

  28. Patriot
    19. Juni 2011 12:21

    Wenn die FPÖ die Massenzuwanderung von ausländischen Parallelweltlern, Islamisten, Kriminellen und Sozialschmarotzern stoppt bzw umkehrt, dann spart das alleine schon mindestens 5-10 Milliarden Euro pro Jahr. Bei Gesamtausgaben des Staates von 150 Milliarden Euro ist das realistisch.

    Weiters würde sich das Land durch FPÖ-Politik etliche Milliarden Euro sparen, die dann eben nicht mehr für hoffnungslose Pleiteländer wie Griechenland aus dem Fenster geworfen würden.

    Bei notwendigen Eingriffen in verkrustete Strukturen würde sich die FPÖ eventuell sogar leichter tun, da sie viel weniger Personal an Futtertrögen hat wie SPÖ und ÖVP, bzw keine linkslinken Vorfeldorganisationen der Sozial- und Ökoindustrie aus Steuertöpfen zu versorgen hat wie die Grünen.

    Auch die Wirtschaftspolitik kann unter einer FPÖ-Regierung nicht schlechter werden. Wie auch? Im letzten Jahr betrug die Staatsquote 53%, und die ungeschönte Staatsverschuldung galoppiert auf 90% des BIP zu. Das sind griechische Verhältnisse. Die selbsternannte "Wirtschaftspartei" ÖVP ist übrigens seit 25 Jahren an der Macht. Wenn etwas ökonomisch gut funktioniert, dann kann das übrigens auch TROTZ der Politik geschehen, und nicht WEGEN der "weisen" Entscheidungen unserer Oberen.

    Strache wird keinen intelligenten Menschen begeistern, genausowenig wie das übrige Personal der FPÖ. Allerdings liegt die Latte die Faymann, Spindelegger & Co legen so niedrig, daß FPÖ - Politiker da aus dem Stand drüber springen.

    Einzig die linkslinke Propaganda funktioniert in diesem Land noch prächtig:
    http://kurier.at/nachrichten/3915085.php

    Laut Bachmayer ist das Bild einer radikalen und am rechten Rand angesiedelten FPÖ nach wie vor fest verankert. Das belegen auch die Daten: Jeder Dritte (35 Prozent) ist überzeugt: Die FPÖ ist "rechts außen".

    In Wahrheit sind Grüne, SPÖ und ÖVP extremst radikal, weil sie Österreich nach und nach in einen islamischen Pleitestaat verwandeln.

    • byrig
      20. Juni 2011 01:34

      ganz ihrer meinung.und ihr schlusssatz sollte weiterverbreitet werden!

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      20. Juni 2011 06:45

      Bei etwa 6% Muslimen in Österreich.
      Eure Paranoia stinkt echt zum Himmel.

    • Undine
      20. Juni 2011 10:04

      @Kritischer Beobachter

      6% Muslime erscheint mir etwas ZU niedrig gegriffen! Nach der Art, wie sich die Muslime hier in Ö aufplustern, könnte man meinen, es wären eher 56%, also eine "gefühlte" Mehrheit!

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. Juni 2011 11:54

      Die Kurzsichtigkeit eines Patrioten.
      "die FPÖ-Politik würde Milliarden einsparen die für Griechenland aus dem Fenster geworfen werden." Stimmt mit Einschränkung: wir hätten diese Milliarden nämlich erst gar nicht eingenommen!

      Denn Zahlungsverweigerung gäbe es nur nach unserem EU-Austritt, was ja eine zentrale Forderung des HC darstellt - das allerdings auch nur in der Opposition.

      Bitte nur einmal nachdenken: wo stünden wir, und unsere Ersparnisse und Pensionen, wenn wir damals als die Finanzwelt gegen die CEE-Länder spekulierten, NICHT in der Eurogemeinschaft gewesen wären?

    • Patriot
      21. Juni 2011 16:07

      @kritischer Beobachter

      Es ist später als du denkst.

      http://www.krone.at/Oesterreich/Islam-Anteil_in_Oesterreich_waechst-Gesellschaftswandel-Story-159625

      2008 stellten die Moslems in Wien 24% (!!!) der Neugeborenen. Tendenz stark steigend. Es ist absehbar, daß Wien in einer Generation strukturell mosemisch wird, und damit waren die Türkenkriege umsonst. Wir haben per Geburtendschihad und Massenimmigration verloren.

      Österreichweit stellten die Moslems bereits 14% aller Neugeborenen. In Deutschland hatte schon 2005 jedes 3. Kind "Migrationshintergrund".

      @AppolloniO

      Du hast die Mentalität eines Zockers der verlorenes Geld durch Verdoppelung der Einsätze zurückholen will. Ja, wir haben schon viel Geld an Griechenland verloren. Die FPÖ ist aber offenbar die einzige Partei, die uns vor weiteren Verlusten bewahren will.

  29. Rupert Wenger
    19. Juni 2011 10:59

    Das wieder aufgetauchte Bekenntnis der FPÖ zum Deutschtum erzeugt bei den angeblich politisch Korrekten wieder Schaum vor dem Mund. Es ist allerdings genauso legal, wie das Bekenntnis unserer Slowenen zum slowenischen Volkstum, unserer Kroaten zum kroatischen uns so fort. Eine Gefahr für die Republik Österreich geht von der Minderheit, die sich zum Deutschtum bekennt, nicht mehr aus, also sollten wir sie behandeln, wie alle Minderheiten. Toleranz wäre angesagt, die wird aber von den "Guten Menschen" nur sehr selektiv angewendet.
    Die Ortstafelbefragung sollte man aber auch positiv sehen. Das in Wien gepflegte Vorurteil, die Mehrheitsbevölkerung sei minderheitenfeindlich, sollte jetzt wohl ausgeräumt sein. Was immer man aus dem Ergebnis ableiten will, bleibt eines klar und eindeutig: Eine breitere Protestbewegung gegen neue Ortstafeln existiert in Kärnten nicht, die hätte ja die Möglichkeit gehabt, ihren Protest durch ein Nein zu artikulieren. Könnte es sein, dass der Ortstafelsturm auf ähnlichen Ressentiments gegen den Wiener Zentralismus beruht, wie der Sturm in Fussach 1964 anlässlich der Benennung eines Bodenseeschiffes? Könnte es sein, dass die angesprochenen Fälle unter Anwendung der Subsidiarität einfach und schon viel früher gelöst werden hätten können?
    Nachdem die FPK der Bevölkerung eine Mitwirkung bei der Lösung der Ortstafelfrage versprochen hat, war die Volksbefragung der Einhaltung dieses Versprechens geschuldet. Hätte sie nicht stattgefunden, würden heute dieselben Kreise, die die Volksbefragung als teure und unnötige Aktion kritisieren, den Bruch des Versprechens propagandistisch auswerten.
    Und schlussendlich: Die FPÖ fischt trotz rechter Führung erfolgreich im linken Wählerreservoir. Sie betreibt dazu eine etatistische, weitgehend sozialistische Politik. Liberale Ansätze, wie sie noch 1848 in den Burschenschaften erkennbar waren, sind heute nicht einmal mehr in Spurenelementen vorhanden. Für einen Liberalen bleibt sie daher weiterhin unwählbar, außer man will explizit seinen Protest ausdrücken, aber auch dafür gibt es andere Varianten.

    • ProConsul
      19. Juni 2011 13:01

      Ich sehe das genauso und finde auch, dass die FPÖ zu sozialistisch ist, auch wenn sie sich wenigstens nur auf Österreicher konzentriert - im Unterscheid zu unseren "internationalen Sozialisten" (SPÖ). Trotzdem hoffe, ich dass unter der FPÖ der Kurs der Privatisierungen (zB. ORF) und der Bürokratieabbau weiter fortgesetzt wird.

      Hier noch ein Zitat von James Q. Wilson: "Wenn eine Gesellschaft in ihrer Sichtweise immer egalitärer wird, wird sie skeptisch gegenüber dem Anspruch, dass der Beitrag einiger Personen dem Wesen nach dem anderer überlegen ist, und damit werden ihre Mitglieder zunehmend bereit, den Ertrag anderer als ungerechten Verdienst zu beschreiben. Es kann kaum Zweifel geben, denken wir, dass der Trend des Denkens in modernen Nationen sich auf mehr egalitäre Meinungen zubewegt hat, unterstützt in eingen Fällen durch den zunehmenden Glauben unter benachteiligten rassischen, ethnischen und religiösen Minderheiten, dass sie den Respekt, den sie früher zollten, nicht mehr schuldig sind; im Gegenteil, nun schuldet die Mehrheitsgruppe ihnen etwas als Wiedergutmachung für vergangene Ungerechtigkeiten." (Wilson und Hernstein, "Crime and Human Nature")

    • Rupert Wenger
      19. Juni 2011 13:24

      Sehr geehrter ProConsul!
      Danke Ihnen für Ihren von hohem Niveau geprägten Beitrag. Ihr Zitat hat mir einiges zum Nachdenken gegeben. Prinzipiell stimme ich ihm absolut zu, aus der Sicht eines Mitglieds der Mehrheitsbevölkerung bedaure ich aber zutiefst, dass unsere slowenische Minderheit im Aussterben begriffen ist. Damit verliert meine Heimat einen Teil ihrer Identität. Aus diesem Grund würde ich unserem kleinen schwachen Bruder von mir aus mehr geben, als ihm zusteht, um ihn möglichst am Leben zu erhalten. Gleichgültig ob wir es ihnen schulden, oder ob sie es verlangen, ich möchte es ihnen freiwillig geben.
      Dass die FPÖ einige dringend notwendigen Reformen umsetzen könnte, ist unbestritten. Es ist allerdings höchste Zeit für einen grundsätzlichen Kurswechsel mit strategischer Ausrichtung zu mehr Liberalismus und Subsidiarität, dabei sehe ich kein Licht in der FPÖ.

    • Wertkonservativer
      19. Juni 2011 15:35

      Lieber Rupert,

      Deine Gedanken kommen bei mir gut an!

      Das mit dem FPÖ-Fischen im linken Lager hat schon was für sich, nur sind das halt nicht immer die Leute, mit denen wir uns verbrüdern sollten!

      Der junge ProConsul ist ein wirklich seriöser und ernstzunehmender junger Mensch mit positiven Ansichten in unsere Richtung hin; einer der raren Jungen, die wissen, was in der Zukunft nottun wird, und die es auch verstehen, diese Gedanken zu artikulieren.

      Nochmals: volle Zustimmung, und liebe Grüße nach Kärnten (übrigens auch an die Basiskärntner Volpini und Scheiber)!

    • byrig
      20. Juni 2011 01:43

      rupert wenger:die slowenen sind kein aussterbendes volk wie eskimos in kanada,sondern haben ein prosperierendes mutterland gleich über der grenze zu österreich.ein mutterland,das aber durchaus nicht bereit ist,der deutschen minderheit auch nur annähernd die gleichen rechte zuzugestehen.
      aber das nur nebenbei.
      wie die letzte abstimmung diesbezüglich in kärnten gezeigt hat,brauchen sie sich um die slowenen keine sorgen zu machen.

    • Undine
      20. Juni 2011 10:06

      @byrig

      *********!!

  30. Helmut Oswald
    19. Juni 2011 10:19

    'Der Herrgott liebt nur die Heißen oder die Kalten, die Lauen, die speit er aus.'
    Ich bin Österreicher, Deutscher, Europäer und Weltbürger. Punkt.

    • byrig
      20. Juni 2011 01:46

      das ist ein bissi zuwenig.
      ich bin sicher kein türke,tschetschene,nigerianer etc.etc.

    • Helmut Oswald
      20. Juni 2011 11:57

      @ byrig

      Für das Volkstumsbekenntnis reicht es allemal. Zu den übrigen Themen habe ich mich hinlänglich im Blog an entsprechenden Stellen geäußert - und ein paar andersrum Paradierende regen mich nicht auf - auch der Opernball wir staatlich subventioniert. Wenn nicht-subventionieren, dann bitte alles nicht subventionieren - ausgenommen staatspolitisch wichtige Bereiche wie strategische Schlüsselindustrien. Das schaffen die Clowns natürlich nicht, die gerade Mal regieren. Und der HC auch nicht - die FPÖ wird in die Sozialbürokratie einrücken und die Strukturen werden in der Hauptsache unangetastet bleibe - ein paar Prozent da mehr dort weniger - das wird nicht reichen. Dieser Staat ist im Wesentlichen abzuschaffen bis auf jenes Mindestmaß, das aus Aussen- und sicherheitspolitsichen Gründen derzeit noch bestehen bleiben muß. Denn dieser Staat ist eine Beute erpresserischer Funktionärsbürokratien geworden, die nur noch in einer einzigen Angelegenheit Exzellenz aufweisen, nämlich beim Abkassieren der Bevölkerung.

  31. Brockhaus
    19. Juni 2011 10:18

    Ich hätte mir nie gedacht, daß Jörg Haider eines Tages so abgehen wird. Kaum vorstellbar, was er heute alles erreicht hätte. So gesehen können SPÖ, ÖVP und vorallem Strache froh sein, daß es ihn nicht mehr gibt, denn vorallem Letzterer hätte ihm niemals das Wasser reichen können.

    • Undine
      19. Juni 2011 15:23

      @Brockhaus

      Es ist sehr schmerzlich, zu sehen, wie ungehemmt, verantwortungslos und dilettantisch ROT und SCHWARZ und GRÜN seit Jörg Haiders Tod schalten und walten! Wie sehr hatten sie sich doch alle miteinander vor J. H. GEFÜRCHTET! Heute werkeln sie, ohne ständig das Damoklesschwert J.H. über ihren Häuptern spüren zu müssen, in unserem Land herum---zu Lasten der einheimischen Bevölkerung.

    • libertus
      19. Juni 2011 23:10

      @Undine

      Ich freue mich über die wohlbehaltene Rückkehr aus dem Urlaub und kann diesem Kommentar nur zustimmen:

      Nicht nur daß die heimischen Politiker seit Jörg Haiders Tod noch unverschämter ihre Geschäfte besorgen, versuchen sie auch noch bei jeder Gelegenheit ihm ins Grab nachzutreten. Daran kann man schon erkennen, welche Geisteskinder uns regieren.

    • byrig
      20. Juni 2011 01:48

      sogar der linke rabl erwähnt heute im kurier,dass haider heute wohl alles erreichen könnte.

  32. perseus
    19. Juni 2011 09:19

    Solange Persönlichkeiten wie Georg Mautner Markhof in Führungspositionen kommen konnten, war ausreichend wirtschaftspolitisches Know How in der FPÖ vorhanden. Leider wurden mit Heide Schmidt alle „Wirtschaftsliberalen“ vertrieben. Seither besteht ein absolutes Vakuum. Das ist schade, denn sehr viele Wähler wählen die FPÖ, weil sie wollen, dass sich wirtschaftspolitische Situation in Österreich ändert.

    Weg vom Zwangs-Kammernstaat, Privatisierung der Verstaatlichten (ÖBB+++), Verwaltungsreform d.h. in Frage stellen der Doppelt- und Dreifach-Verwaltung (Bund, Länder und Gemeinden. Leider gibt es hier keine Ansätze – oder unterliegt etwa auch die FPÖ dem „People Pleasing“?

    • Undine
      19. Juni 2011 15:33

      @perseus

      Mit Leuten wie Mautner- Markhof und noch einigen anderen gebe ich Ihnen Recht; die fehlen! Aber der HEIDE SCHMIDT trauerte ich nur anfangs nach. Genau betrachtet zeigte sie sich mit der Zeit linker als die Linksten. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, sie für eine ehrliche echte BLAUE gehalten zu haben und ihr auf den Leim gegangen zu sein! Heide Schmidt braucht es, im Mittelpunkt zu stehen; da ist es ihr schnuppe, welche Partei ihr dies ermöglicht.

    • byrig
      20. Juni 2011 01:51

      heide schmidt war wohl eine der miesesten figuren auf dem politischen parkett.diese person hat mir fast körperliche aversionen bereitet.alleine beim lesen ihres namens steigt meine herzfrequenz.

    • Undine
      20. Juni 2011 21:39

      @byrig

      Heide Schmidt hatte--dank Jörg Haider--einen kometenhaften Aufstieg, erwies sich aber letztendlich bestenfalls als vergängliche STERNSCHNUPPE! Geschieht ihr auch recht, der falschen Schlange, daß kein Hahn mehr nach ihr kräht!

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Juni 2011 22:28

      Toller Unternehmer, dieser Georg M. M.

      http://wien.orf.at/stories/330673/

  33. simplicissimus
    19. Juni 2011 08:52

    ich bin lieber österreicher, deutscher, europäer und weltbürger, als feminist, schwuler, lesbe und transgender.
    ich bin lieber wettbewerbsfähiger leistungsträger, der versucht, mehr zu produzieren, als zu konsumieren, als sozial gepäppelte quotentussi, die ständig mehr leistung von anderen zur umverteilung einfordert.
    ich bin für natürliches leben, und das nicht nur bei bioprodukten (sofern diese unbedenklich geniessbar sind), sondern vor allem auch in der frau-mann beziehung, der familie und der hinwendung zu kinder.
    die 10 gebote der fpö bekennen sich klar zu freiheit, familie und leistung. der sozialanspruch wird erwähnt, die historische und wahre verbindung zu deutschland ebenso. die angelsachsen genieren sich für ihre verbundenheit ja auch nicht.
    mir persönlich fehlt ein stärkeres bekenntnis zu einer europäischen völkergemeinschaft, sonst finde ich die gebote vernünftig, notwendig, zielgerichtet.
    es liegt an der fpö, die hoffentlich die nächsten wahlen gewinnen wird, sie vernünftig umzusetzen.
    herumreiten auf den schwächen der fpö ist grosse mode. aber wenn man den direkten vergleich zieht, dann soll mir jemand schlüssig zeigen, wo denn die stärken der regierenden liegen?
    bleiben noch die schlüsselfiguren über:
    interessant, dass spitzenpolitiker nicht unhäufig relativ extrem in ihrer jeweiligen politischen richtung in der jugend unterwegs waren. das betrifft spitzenleute der spö ebenso wie solche der fpö. manche haben sogar die farben gewechselt, ehe sie im politischen alltag abgeschliffen, heute realere, gemässigtere richtungen vertreten.
    ob solche leute nun eine negativauslese der demokratie bedeuten, oder besonders starke politiker sind, weil sie sich in ihrer jugend dem alter entsprechend extrem für eine sache eingesetzt und damit besonderes engagement bekundet haben, muss man wohl im einzelfall beurteilen.
    geben wir der fpö eine chance.
    wählen wir sie ab, wenn sie sie nicht ergreift.
    wählen wir sie wieder, wenn sie eine bessere politik macht.

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 08:54

      ..hinwendung zu kinderN.

    • Martin Bauer
    • Alexander Renneberg
      19. Juni 2011 09:23

      sie haben völlig recht,

      .......ich warte noch immer auf das neue grundsatzprogramm der övp. wurde ja vor 2 jahren pompös in der akademie der wissenschaften angekündigt.

      was die övp in den letzten jahren hätte tun sollen hat die fpö erledigt.

      zwei dinge allerdings sind es über die ich mir gedanken mache:

      a) hat die fpö nachhaltige mitarbeiter, die nicht nach 3 monaten wegen ihrer vergangenheit (jugendsünden) sturmreif geschossen abtreten müssen?

      b) mir kommt vor, dass die fpö die besseren sozialisten beherbergt. und das gefällt mir weniger. denn da kommt mir der leistungsgedanke , die subsidiarität viel zu kurz.

      aber warten wir ab, eine chance sollte die fpö in jedem fall erhalten. wenn es nicht paßt, schlechter als faymann/sepp und jetzt spindi kann man es nimmer machen.

    • terbuan
      19. Juni 2011 10:49

      Ebenfalls *****!

    • Wertkonservativer
      19. Juni 2011 14:51

      Auch von mir einen (realen) Sternderlregen!

      Alles das, was Sie wollen und sind, lieber simplicissimus, will und bin ich auch!
      Hinsichtlich der Erfolgsaussichten der blauen Reiter sind wir moderat anderer Meinung, aber - bitte - wesentlich lieber blau (und bitte, auch ein wenig schwarz dabei!), als rot und grün!
      Diese Ideologie kann ich, - ohne sp.....n zu müssen, nicht aushalten!

      Kämpfen wir daher gemeinsam in Richtung wirksamer Reduzierung des Rot/Grün-Virus in unserem Lande; nach erfolgreicher Wirksamkeit unserer besseren Rezepte wird uns leichter sein!

      Liebe Grüße!

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 20:32

      ihnen allen: vielen dank für die zustimmung!
      setzen wir uns weiter ein für demokratie und wechsel erstarrter verhältnisse.
      einen schönen abend!

    • Wertkonservativer
      20. Juni 2011 06:59

      Nach nochmaligem Durchlesen Ihres wirklich imponierenden Beitrages, werter simplicissimus:

      ungeteilte Zustimmung zu den ersten drei Absätzen Ihrer beeindruckenden Österreich-Philippika!

      Zu Ihren FPÖ-Hoffnungen nur ganz bescheidene Einwände:
      was mir eben persönlich gar nicht zusagt, ist (subjektiv betrachtet):
      - die Anti-Europa (nicht nur Anti-EU)-Phobie der Blauen,
      - die absolut dünne Personaldecke (kann sich ändern, aber wann?)
      - die fehlende Wirtschaftskompetenz
      - die derzeit - als praktisch alleiniger FPÖ-Knüller) - doch recht überzogene
      Anti-Ausländerpolitik. Übertreibungen haben noch selten zu Dauer-Erfolgen im
      privaten wie auch im öffentlichen Leben geführt!

      Aber nochmals: mir solls recht sein, wenn eine starke FPÖ - mit guten Leuten und echten Zukunftsprogrammen - in Hinkunft Positives für Österreich anstrebt und erwirkt; alles unter dem Blücher?-Motto:
      "Macht mir den rechten Flügel stark" !!

    • simplicissimus
      20. Juni 2011 07:14

      werter wertkonservativer: ich teile ihre bedenken. wobei die anti-ausländerpolitik einseitig ist, da die fpö ja stark auf die serben setzt. eine etwas seltsam anmutende konstellation, allerdings sind die serben die stärkste nicht-eu ausländergruppe, wenn ich richtig informiert bin.
      schön wäre es, wir hätten eine perfekte partei. die haben wir nicht. der derzeitige zustand ist untragbar, der wechsel muss gewagt werden.

    • kaffka (kein Partner)
      20. Juni 2011 11:48

      ich bin lieber österreicher, deutscher, europäer und weltbürger, als feminist, schwuler, lesbe und transgender.

      Lesbe und Transgender!

      Für heute habe ich meinen Lachausbruch gehabt!Danke!!!

      Ein Mann bekennt sich als Frau und geht dann ein sexuelles Verhältnis zu einer sich zu Frauen hingezogenen Lesbe ein.

      DAS HÄTTE ER ALS MANN ALLEINE AUCH HABEN KÖNNEN!

      Eine Lesbe bekennt sich als Mann und f... einen Mann, der behauptet eine Frau zu sein. Meine technischen (nicht technologischen) Vorstellungen sind leicht überfordert. Aber der Schwulenverein wird mit seinen Technoligien sicher eine Lösung finden! Abwarten das kommt noch!!!z9c9zj

  34. Observer
    19. Juni 2011 08:19

    Kärntner Ortstafeln, Schwulenanerkennung und Bekenntnisse zum Deutschtum sind keine wichtigen Themen. Vielmehr sollten die derzeitigen finanziellen Probleme unseres Staatshaushaltes wieder in Ordnung gebracht werden.
    Da SPÖVP diese nicht in den Griff bekommen, sollte anderen Parteien eine Chance gegeben werden. Die Grünen sowie Orangen haben wenig Ideen, sind dazu zu schwach und müssen hoffen, bei den nächsten Wahlen die Einstiegshürde überhaupt zu erreichen. Dies wünsche ich mir trotzdem, denn in einer Demokratie braucht es auch kleine Oppositionsparteien.
    So bleibt also als wirkliche Alternative eigentlich nur Herr Strache mit seiner Partei, welche - wegen des bei uns dummen Wahlrechtes - realistischer weise wieder nur mit einer der beiden ehemaligen Grossparteien koalieren kann und auch wird. Für Minderheitsregierungen mit wechselnden Mehrheiten ist unser Land leider nicht reif genug.
    Herr AU, Schattenseiten haben wir alle, ebenso auch die Parteien. Trotzdem: geben wir doch Strache eine Chance, denn schlechter als unter Faymann kann es ohnedies nicht mehr werden. Ich hoffe auch, dass er für seine Minister bessere Leute hat, als ehemals Gorbach, Haupt und die andere farblosen Leute.
    Derzeit befinden wir uns schon in einem "Wahlkampf auf Sparflamme", wo jeder der genannten Parteien die nicht selbstdenkenden Wähler "bearbeitet". Die SPÖ bedient sich dabei vorwiegend der käuflichen Presse sowie des Wrabetz-Fernsehens. Das Anpatzen der FP mit brauner Farbe ist dabei ein ständiges Mittel der Roten.
    Dies alles meint Ihr
    Observer
    (habe aber nichts "am Hut" mit der ehemaligen Parteizeitung "Völkischer Beobachter" des Dritten Reiches :-)).

  35. Wertkonservativer
    19. Juni 2011 07:57

    Zunächst eine kurze Klarstellung:
    an sich hätte ich kaum etwas gegen die FPÖ einzuwenden, schon gar nicht aus ideologischen Gründen: meine Brüder, Eltern und Großeltern waren - vorwiegend in der Nachmonarchie-Diaspora - durchwegs Deutschnationale in den jeweils aktuellen politischen Konstellationen, und die "Übriggebliebenen" (nicht von den Kriegswirren Verschlungen), auch noch nach dem zweiten unseligen Weltkrieg.

    Auch ich fühle mich noch heute als österreichischer Bürgerlicher der deutschen Kulturgemeinschaft ganz selbstverständlich zugehörig, und sehe schon allein darin überhaupt keinen Grund, die FPÖ diesbezüglich in ein Schmuddeleck zu stellen.

    Dass ich schlussendlich als junger Mensch bei der Volkspartei "anheuerte", ist aus meiner Zuwendung zur katholischen Kirche, als junger Pfadfinder ( +Ministrant), und junger Ehemann zu verstehen. Herrliche Priester waren meine ersten Vorbilder und Erzieher beim Übergang ins Erwachsenenleben!
    Das prägt wohl mehr als politische Slogans und windige Weltverbesserungs-Szenarien!

    Der FPÖ trage ich ihre seit Jahrzehnten immer wieder bewiesene mangelnde Standfestigkeit nach, ihren Hang zu obskuren Spaltungen, meist hervorgerufen durch zu geringes Persönlichkeits-Potential ihrer jeweiligen Führungsmannschaft.

    Ja, es gab schon einige honorige und seriöse Leute in der FPÖ (und auch Haider war - bei allen berechtigten Gegeneinwänden - ein sehr guter und wirkungsvoller Politiker), doch die vielen, oft wenig seriösen unqualifizierten "Freunderln", oft mit Neigung zur braunen Farbe und zum raschen Gelderwerb, trübten immer wieder mein Bild der "Reformpartei" FPÖ.

    Nun, auch heute, nach dem gestrigen Parteitag, bin ich recht skeptisch, ob diese Partei wirklich die innere Kraft und das für das Stemmen der zukünftigen großen Aufgaben notwendige Human-Potential hat, bzw. in den kommenden Monaten aufbessern kann.
    Die Herren Kickl, Hofer Guten Morgen!

    • Wertkonservativer
      19. Juni 2011 08:18

      Bitte um Entschuldigung: da ist zum Schluss etwas durcheinander gekommen bzw. verschluckt worden:

      Es sollte so weitergehen:
      Die Herren Kickl, Hofer allseits guten Morgen !

    • Wertkonservativer
      19. Juni 2011 08:23

      Jetzt passe ich: entweder spinnt mein Laptop, oder ich:
      Conclusio:

      Ich hoffe, dass eine starke FPÖ - zusammen mit einer hoffentlich wiedererstarkten ÖVP- in der Lage sein wird, den unseligen Linkstrend der rot/grünen Volksverführer-Truppe (unter Medienmithilfe) - wirkungsvoll aufzuhalten.

      Das ist mein Wort zum Sonntag; guten Morgen
      (hoffentlich klappts jetzt!

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 08:26

      wertkonservativer: guten morgen. fühle nicht unähnlich wie sie, habe mich jedoch zu einer entscheidung richtung veränderung durchgerungen.

      mit allen unwägbarkeiten und chancen.

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 08:31

      das hat sich überschnitten: dem letzten kommenar stimme ich 100% zu.

    • phaidros
      19. Juni 2011 08:41

      Linkstrend wirkungsvoll aufhalten

      Da habe ich meine Zweifel, denn die FPÖ wird ebenfalls der Versuchung erliegen mit der Gießkanne zu verteilen. Die ÖVP wurde zweimal für den Versuch gegenzusteuern brutal abgestraft, und hat ihre »Lektion« daraus gelernt.

      Trotzdem sollen sie freilich eine Chance kriegen! Nur, bitte nicht enttäuscht sein, wenn das auch nix wird. Und wenn ich hier falsch liegen sollte: na ,dann umso besser!

  36. byrig
    19. Juni 2011 01:17

    das bekenntnis zur deutschen volks-.sprach und kulturgemeinschaft halte ich für in ordnung,gerade in der jetzigen phase der linksdominanz in den medien,geisteswissenschaftlichen universitäten,ausstrahlend bis in die grundschulen,wo diese linke meinungsmafia versucht,jegliche bindungen österreichs zur deutschen kultur als nazi-machwerk hinzustellen.
    churchill hat in seinem buch "the english speaking world" die besonderen bande der angelsächischen kultur rund um den globus,besonders zwischen england,amerika und australien betont und wurde nicht eines nationalismus geziehen.
    österreich ist teil des deutschen kulturraumes und hat diesen sogar überproportional mitgeprägt,nicht nur aufgrund der tatsache,dass wien lange jahrhunderte hauptstadt des heiligen römischen reiches deutscher nation war.
    wenn unterberger probleme mit der sprache bei vorträgen in berlin-nur mental hat-das ist unbegründet.ein berliner versteht ihn genauso gut wie einen bayern,und sicher wesentlich besser als einen schwaben.
    die fpö hat einen entscheidenden nachteil:sie war nie wirklich im filz des staates verankert,sprich in den ausserparlamentarischen basen der systemparteien wie gewerkschaft,ak,wk,iv,konnte nie gemeindewohnungen vergeben etc.
    auch die indirekte parteienfinanzierungen durch diese organisationen blieb diesen beiden parteien vorbehalten.
    das muss man in rechnung stellen.und man sollte doch versuchen,diese nach wie vor bestehende herrschaft dieser parteien,speziell der spö,zu brechen.
    davor gibt es keine wirkliche demokratie.
    zum abschluss:spö und övp haben das ausländerdesaster alleine zu verantworten.und keine von beiden zeigt sich bis jetzt wirklich bereit,einen wirksamen schlussstrich zu ziehen.
    alleine deswegen sollte man etwaige anlaufschwierigkeiten der fpö tolerieren.zum wohle österreichs,was vielleicht etwas schwülstig klingt.aber es dürfte so sein,v.a.auch,wenn man an unsere kinder denkt.

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 08:05

      das empfinde ich genauso.

    • Wertkonservativer
      19. Juni 2011 08:26

      Auch ich, werter byrig, sehe es ebenso (siehe auch meinen - zum Schluss verhunzten - Beitrag) !

      Liebe Grüße!

  37. libertus
    19. Juni 2011 01:00

    Wie alt eine Altpartei wirklich aussehen kann, zeigen die Sozis - einschließlich des ORF - immer deutlicher, weil sie in ihrer Borniertheit nicht bemerken, wie ihre Nazi-Keule mehr und mehr abstumpft.

    Auch das Bekenntnis zur deutschen Kulturgemeinschaft lockt niemanden mehr hinterm Ofen hervor, pflegte man doch z. B. jahrzehntelang eine wirtschaftliche Gemeinschaft, indem der Schilling untrennbar an die Mark gebunden war und niemand diese Symbiose angezweifelt hatte.

    Damit kommen wir auch gleich zur Wirtschaftspolitik:

    Bei der FPÖ besteht wenigstens noch die Hoffnung, daß sie in Regierungsverantwortung einen wirtschaftskompetenten Politiker aus dem Hut zieht, die man jedoch bei ÖVP und SPÖ sogleich fahren lassen darf.

    Die sind nämlich in der Regierung und beweisen tagtäglich durch Geldverprassen und neue Schuldenanhäufung, daß sie keinerlei Gedanken an wirtschaftliches Handeln verschwenden, sondern höchstens an ihre eigene Wirtschaft besonderer Art = die FreunderlWIRTSCHAFT!

    Damit hat Strache leichtes Spiel und wird den Herrschenden bei den nächsten Wahlen mächtig einheizen, ohne daß er womöglich beweisen muß, ob er es besser kann oder nicht. Als Hecht im Karpfenteich taugt er allemal und das ist gut so!

    P.S.: Die Volksbefragung in Kärnten war ein kluger Schachzug, den ich dieser seltsamen FPK gar nicht zugemutet hätte, weil er sowohl Befürwortern als auch Gegnern den Wind aus den Segeln nimmt - beide können sich jetzt auf das Ergebnis berufen. Weiter so!

    • simplicissimus
      19. Juni 2011 08:22

      sehe ich ähnlich.

    • brechstange
      19. Juni 2011 11:49

      Die Menschen sind eben doch gescheiter als manch Politiker uns anderes einreden möchte.

    • schreyvogel
      19. Juni 2011 13:06

      Dass in der SPÖ ein gewisses Umdenken bezüglich Asylanten(un)wesen eingesetzt hat, ist ausschließlich der FPÖ zu verdanken.

    • Undine
      19. Juni 2011 15:43

      @schreyvogel

      Bei der SPÖ herrscht die schiere Angst vor der FPÖ, die sich DAS laut zu sagen traut, was die SPÖ bisher nicht einmal zu denken wagte, da sie ja --ebenso wie die GRÜNEN--dauernd predigt, wie schön und gut MULTIKULTI ist, obwohl bereits die Getreuesten der Linken nicht mehr leugnen können, daß diese Politik in die Binsen gegangen ist.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung