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Die Vergangenheit wartet auf ihre ganze Bewältigung

Wäre das dem Angehörigen einer anderen Partei passiert, dann hätte Österreich seine große Aufregung. So aber blieb die Affäre weitgehend unter dem Teppich. Und kaum eine Zeitung nahm davon Notiz.

Aber in Wahrheit ist es aufregend und empörend, dass der Bruder des langjährigen SPÖ-Justizministers Christian Broda ein sowjetischer Spion gewesen ist, wie sein Sohn nun offen zugibt. Engelbert Broda war das aus voller Überzeugung und tiefer Aversion gegen den Westen. Gewiss ist es schon etliche Jahre her, aber wir „bewältigen“ mit großer Intensität ja auch noch viel länger zurückliegende Vergangenheiten.

Das bedeutet nun keineswegs einen Appell, nach Art der Linksmedien in die Sippenhaftung zurückzufallen. Das heißt aber sehr wohl, sich bewusst zu machen, wie sehr einer der gesellschaftspolitisch einflussreichsten Politiker der zweiten Republik, auch über den gemeinsamen Vater und andere enge Familienangehörige – in einer schwer kommunistischen Umwelt aufgewachsen ist.

Denn auch Christian Broda selbst ist vor seiner Ministerzeit deklarierterweise ein Kommunist gewesen. Was zusammen mit dem familiären Umfeld viele seiner politischen Aktionen in einem – sagen wir: interessanten Licht erscheinen lässt. Zu diesem gehört, dass er von einem gefängnislosen Strafrecht geträumt hat. Dass er personalpolitisch das Justizministerium und insbesondere die Staatsanwaltschaft auf einen bis heute nachweisbaren gesellschaftspolitischen Linkskurs gebracht hat. Dass von dieser Staatsanwaltschaft jahrzehntelang – bis heute – politisch relevante Causen fast immer nur bei Politikern rechts der Mitte verfolgt werden (wenn nicht gerade ein Bauernopfer wie Helmut Elsner unumgänglich geworden ist).

Denn zweifellos hat jeder Kommunist ein wenig Mitverantwortung am Tod der 80 Millionen Opfer des Kommunismus. So wie jeder Nazi und NSDAP-Wähler zumindest eine kleine Mitschuld an den nationalsozialistischen Verbrechen hat.

Ich würde mich jedenfalls viel wohler in diesem Land fühlen, wenn mir irgendwo eine ordentliche und reuevolle Aufarbeitung seines eigenen Lebens durch Christian Broda bekannt geworden wäre. Oder wenn die SPÖ selbst einmal auch ihre diesbezügliche Vergangenheit aufgearbeitet hätte – bei allen, großen Verdiensten, die SPÖ-Politiker wie Franz Olah oder Franz Kreuzer im Kampf gegen die kommunistische Bedrohung erworben hatten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 09:32

    Fischer , Marsch, Broder und Blecha waren tief in ihrer Wolle gefärbte Bolschewiken. Sie alle haben, nicht nur damals, unser Land veraten!
    Wenn ich jetzt höre, daß der Bruder ein sowjetischer Spion gewesen war, dann verwundert mich das überhaupt nicht!
    Hätte in den Anfang 1970iger Jahren Hans Pretterebner sich mit seinen "Politischen Briefen" gegen die bolschewistische Gefahr in Österreich nicht die Finger wundgeschrieben, so hätten diese Burschen noch viel brutaler gewütet. Ich selbst bin in dieser Zeit erst politisch "erwacht", die "Politischen Briefe" waren meine Lieblingslektüre.
    Karl Blecha sagte damals: "Erst nach einem totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch unseres Landes läßt sich eine perfekte sozialistische Gesellschaft aufbauen."

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 09:57

    In Niederösterreich hatte Engelbert Broda als Politkommissar die kleineren Ortschaften hinsichtlich der - allerdings nur von der amerikanischen und britischen Besatzungsmacht als 'Entnazifizierung' bezeichneten - Zerschlagung der lokalen Strukturen der NSDAP betreut. Die Vorgehensweise der Sowjetkommunisten - man hatte seit Katyn dazugelernt und wollte keine durch Internationale Rotkreuzkommissionen allenfalls nachweisbare Spuren von Mordtaten zurücklassen - war stets gleich. Bürgermeister oder Ortsgruppenleiter, Ortsbauernführer der NSDAP usw (eine Zahl von 700 bis 800 wird überliefert) wurden - wenn sie Glück hatten - bewusstlos geschlagen, in eine Sarg gepackt und - nicht selten auf dem Ortsfriedhof - begraben. Was wird ein Pathologe später einmal diagnostizieren, wenn nach der Todesursache gefragt wird ? In meiner Ortschaft gab es noch während meiner Jugend eine Kriegsruine, mitten im Ort, mit Wandgemälden in schweren dunklen Farben gehalten, an denen große Bildnisse sowjetischer Marschälle prangten. Bei der Renovierungen in den späten Siebziger Jahren wurden im verschütteten ehemaligen Keller die Überreste von glaublich etwa 12 Menschen gefunden .. keine Erkennungsmarken also entweder Zivilpersonen oder Angehörige der Waffen SS. Die Ortschronik hat diesen Teil der Geschichte ausgelassen.
    Die ÖVP wußte schon immer, was sie der sowjetischen Besatzungsmacht schuldete. Marx - Lenin - Stalin - Broda - Proksch wer seine Geschichte kennt, vernimmt in diesen Tagen nichts wirklich Neues.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 10:33

    Zitat aus der Wiener Zeitung:
    "....Erstmals in Fahrtrichtung zieht heuer die Regenbogenparade über die Wiener Ringstraße – aus administrativen Gründen, wie die Veranstalter erklären.
    Start ist am Samstag um 15 Uhr bei der Börse. Dann bewegt sich der Tross über den Schottenring, vorbei an Schwedenplatz, Urania, Stadtpark, Karlsplatz und Heldenplatz zum Rathausplatz. Dort findet die Abschlusskundgebung in Form einer "Pride Show" statt. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Frauentags wird auch der Zug von Frauen, den "Lesbians’ Pride", angeführt. Erwartet werden zur 16. Regenbogenparade rund 40 Gruppen und 100.000 Besucher. Erstmals prämiert heuer auch eine Promi-Jury die originellsten Trucks und Kostüme. Außerdem veranstaltet die Uni Wien vor dem Hauptgebäude um 12 Uhr eine "Regenbogenführung" zum Thema "Homosexualität in der Wissenschaft". "
    -----------------------------------------------------------------------------------------
    Es wäre eine nützliche Aufgabe für Journalisten herauszuarbeiten, welche "Damen" und"Herren" in der Wiener Stadtverwaltung, der Uni-Wien und in der erwähnten "Promi-Jury" aktiv sind und deren politische Einstellung zu erkunden. Wer in einer stark alterenden Gesellschaft für solches eintritt, ist nämlich nicht nur unmoralisch, sondern zerstört die Fundamente des Gemeinwesens. Ich glaube nicht, daß dieser Beitrag mit O.T. gekennzeichnet werden muß, er paßt sicher zur beschriebenen linken Szene.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 15:04

    Bei Broda überrascht mich gar nichts mehr und der Umgang mit seiner Vergangenheit beweist einmal mehr, wie LINKSverrottet dieses Österreich immer noch ist.

    Wenn es nämlich gegen Rechts geht - wobei allzu oft nicht einmal unterschieden wird ob rechts, rechtsradikal oder nationalsozialistisch, sondern man wirft gleich einmal alles in einen Topf - zerrt man jede Mücke ans Licht der Öffentlichkeit, die man dann zum Elefanten aufbläst. Es muß lediglich dazu dienen, den "pösen" politischen Gegner zu desavouieren.

    Nur mit dem eigenen "Glashaus" geht die Linken möglichst diskret um, was man ganz leicht am Beispiel "Bund Sozialistischer Akademiker" kurz BSA genannt, erkennt:
    Da wurde von der SPÖ versprochen, die "braunen Flecken" in den eigenen Reihen aufzuarbeiten - auf das definitive Ergebnis (zeitweise wurden sogar die Archive geschlossen und jeder Zutritt verwehrt!) in den diversen, ach so mitteilungsfreudigen Medien warten wir jedoch bis heute.

    Einmal mehr zeigt sich, wie diese Wölfe im Schafspelz mit zweierlei Maß messen und sich der Unterstützung unserer linksgeschalteten Medienlandschaft sicher sein können!

  5. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 09:09

    zu broda:

    für mich ist eine haupterinnerung an diesen unseligen minister der spö, dass dieser kommunist war, also einer partei angehört hat, die weltweit zigmillionen leute auf dem gewissen hat. positives ist mir nicht mehr geläufig.

    wenn man nun hört, dass hier sein bruder ein russenspion war, wundert mich das nicht, sondern bestätigt mich nur in der ablehnung der linken parteien. auch der heutigen sozis und grünen, die ja zum teil die kommunistenverehrung bis heute betreiben und sogar denkmäler für mörder aufstellen lassen (auf steuerzahlers kosten !). und die "linke" in deutschland, nachfolgepartei der kommunistischen sed, wird in deutschen landen von verirrten wählern gestärkt.

    man sollte glauben, dass man aus der geschichte lernt (oder lernen könnte). was der reale mensch aber nicht tut.

  6. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 10:11

    Ja zur Aussage: Gesellschaftspolitisch einflussreichste Politiker der zweiten Republik, sind in einer schwer kommunistischen Umwelt aufgewachsen ist. Viele Aktionen die gegenwärtig gesetzt werden zeigen, daß gegenwärtig Personen noch immer am Werk sind, die man - wegen staatszerstörendem Wirken - zu Kaisers Zeiten als Landesverräter bezeichnet hätte. Der sogenannte "sozialistische Adel" unterdrückt deutlich gegenwärtig jene, die durch Können und Leistung das Gedeihen Österreichs bestrebt sind. Eine Reihe der Roten knechten nämlich das Land durch Beziehungen, (mehrfache) Heiraten, Nepotismus und mafiaähnliche Verflechtungen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juni 2011 06:29

    Der auch heute noch immer merk- und spürbare Linkstrend im Justiz-Bereich konnte seit Broda auch von andersgefärbten Ministern nicht wirksam eingedämmt werden: die ansehnliche Schar der Broda-Nachahmer treibt auch noch heute ihr Unwesen in vielen Bereichen unseres Rechtswesens.

    Was mich wirklich ärgert, ist (A.U. spricht es ja klar aus), dass der Kommunismus auch heute noch - sozusagen - vielfach mit "Samthandschuhen" angefasst wird, wogegen auch wirklich kleine NS-Verfehlungen dummer Buben als Wiederaufleben der (gottseidank unsanft entschlafenen) NS-Ideologie gewertet werden.

    Die Unverhältnismäßigkeit, zwei unselige, in ihrer grausamen Wirkungsweise jedoch ganz ähnliche Weltanschauungs-Konstrukte so verschieden zu bewerten und in den p.c.-Kanon entsprechend einzuordnen, halte ich für eine der größeren Dummheiten unserer Zeit!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornovember
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2011 13:49

    Engelbert Broda, Vater der russischen Atombombe. Auf den können die Sozis so richtig stolz sein. Geld hat er keins angenommen, er war Überzeugungstäter. Die Amerikaner haben immer gewusst, dass es im Britischen Atomprogramm einen Maulwurf gab, deswegen haben sie auch die Kooperation mit den Briten eingestellt. Cambridge scheint übrigens ein guter Nährboden für kommunistische Spionen (gewesen) zu sein.


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  1. november (kein Partner)
    20. Juni 2011 13:49

    Engelbert Broda, Vater der russischen Atombombe. Auf den können die Sozis so richtig stolz sein. Geld hat er keins angenommen, er war Überzeugungstäter. Die Amerikaner haben immer gewusst, dass es im Britischen Atomprogramm einen Maulwurf gab, deswegen haben sie auch die Kooperation mit den Briten eingestellt. Cambridge scheint übrigens ein guter Nährboden für kommunistische Spionen (gewesen) zu sein.

  2. Bookworm (kein Partner)
    20. Juni 2011 11:51

    Nie wurde auch aufgeklärt, welche Rolle im Mai 1945 der damalige "provisorische" Bürgermeister von Ried in OÖ , Dr. Christian Broda, - er war beim Rückzug der Wehrmacht im Innviertel "hängen" geblieben - im Zusammenhang mit Fememorden an vermuteten National-Sozialisten spielte. Franz Olah schreibt in seiner Biografie ("Die Erinnerungen") sehr kryptisch darüber - schließlich hatte die politische Vernichtung des Antikommunisten Olah durch Broda, Pittermann und Probst exakt dann in 1964 voll eingesetzt, als diese dunkle Zeit im Mai 1945 aufgerollt werden konnte...

    • brechstange
      20. Juni 2011 15:18

      Interessante Familiengeschichte.

    • durga
      20. Juni 2011 15:44

      Auszug aus dem Brief von Hans Christian Broda an das ZK der KPÖ vom 11. August 1945:

      "Ich bitte das Zentralkomitee der komm. Partei Österreichs folgende persönliche Erklärung zur Kenntnis zu nehmen: Seit Anfang 1931 im komm. Jugendverband Österreichs tätig, bin ich 1936 in Gegensatz zur Politik der Partei und des Jugendverbandes getreten und in der Folge - als Ergebnis einer Fraktionstätigkeit mit einigen Jugend- und Parteigenossen ausgeschlossen worden. ..
      Die Art und Weise meines oppositionellen Auftretens 1936 muss ich politisch und moralisch als unqualifiziert bezeichnen. ....In der Folgezeit habe ich es als meine Aufgabe betrachtet, die kommunistischen Organisationen, wo ich es nur konnte, ohne selbst Mitglied zu sein, zu unterstützen. Ich konnte diese Absicht im Rahmen meiner Tätigkeit bei der Deutschen Wehrmacht ziemlich erfolgreich verwirklichen....
      Infolge verschiedener glücklicher Umstände und dank der mich entlastenden Aussage Alfred Rabofsky´s (dieser wurde wegen Hochverrat hingerichtet) vom Kriegsgericht nur zu einer Bagatellstrafe verurteilt, habe ich nach meiner Freilassung im Herbst 1943 bis zum Kriegsende beim Militär in Oberösterreich gedient. Ich habe auch dort meine ziemlich breite antifaschistische Hilfstätigkeit für alle wertvollen Kader fortgesetzt.
      Es war daher nur ein selbstverständlicher Schlussstrich unter meine parteilose Tätigkeit in der O.Oe. Freiheitsbewegung, dass ich ....jetzt das Zentralkomitee schriftlich zur Kenntnis zu nehmen bitte, dass ich mich, wie seit meiner frühesten Jugend als Kommunist, in Zukunft in meiner Berufs- oder allfälligen öffentlichen Tätigkeit nur als Beauftragter der führenden demokratischen und antifaschistischen Kraft in Österreich, der komm. Partei Österreichs betrachte und ihr gegenüber verantwortlich fühlen werde."

    • Undine
      21. Juni 2011 22:25

      @durga

      Da bin ich einfach platt! Und solchen Leuten war Österreich ausgeliefert!Da wird einem speiübel.

  3. brechstange
    19. Juni 2011 21:48

    O.T. Ein aufschlussreicher Link zur Korrelation von Schulden und Korruption aus der Presse, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

    http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Korruption_Artikel.pdf

  4. Celian
    19. Juni 2011 19:30

    Manch Linker bringt es fertig, die von der Linken konstruierte Nähe von Fr. Rosenkranz zum Nationalsozialismus auch noch als Beweis anzuführen, wie ungerechtfertigt es ist, Christian Broda ins linke Eck zu stellen, nur weil sein Bruder ein kommunistischer Spion war. Daraus ist erkennbar, daß erstens die Linke der Meinung ist, nur ihr ist es erlaubt andere auf gemeinste Weise durch den Dreck zu ziehen. Und zweitens, indem sie sich dagegen verwahrt, macht sie das Publikum auch noch irre, daß hier einem Christian Broda genauso etwas angedichtet wird, wie damals der Fr. Rosenkranz. Dabei war Christian Broda doch selbst ein deklarierter Kommunist. Der Apfel fiel also nicht weit vom Stamm im Hause Broda.

    Das einzige, das damit der Linke indirekt zugibt, wenn auch unbeabsichtigt, ist daß auch er der Meinung ist, daß die Anwürfe gegen Fr. Rosenkranz eine Schmutzkübelkampagne waren.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      19. Juni 2011 21:27

      Der Gutmensch: Die Inkarnation des Übels

      http://ef-magazin.de/2008/08/26/602-der-gutmensch-die-inkarnation-des-uebels

      Gutmenschen sind klinisch Geisteskranke. Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

    • Undine
      19. Juni 2011 21:45

      @Steuerzahler

      Danke für den Link! Und Ihre Charakterisierung der Gutmenschen ist sehr zutreffend!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:51

      Echt, so was von konstruiert die Nähe von Fr. Rosenkranz zum Nationalsozialismus...
      http://derstandard.at/1304553257099/Niederoesterreich-Sonnwendfeier-Einladung-mit-Anleihen-aus-Nazibuch

    • Zamenhoff (kein Partner)
      20. Juni 2011 09:55

      Ich hoffe, die Einladung wurde auch in Französisch und Italienisch verschickt.

    • Celian
      20. Juni 2011 12:33

      Wie furchtbar. Die haben aus einem alten Buch aus der Nazizeit den Holzschnitt von drei Feuerchen kopiert. Na das beweist nun endlich alles.

    • Undine
      20. Juni 2011 14:03

      @Zamenhoff

      Nein, nein, wozu auch, wenn's schon das so unglaublich praktische Esperanto gibt, das Ihr Namensvetter, der "Zamenhoffende", kreiert hat und das mittlerweile seinen Siegeszug rund um den Globus geschafft hat. Oder täusche ich mich da? Aber man soll die "spes" nie aufgeben.

    • Undine
      20. Juni 2011 14:39

      @Schnabeltierfresser

      Wenn Sie sich am"Standard", diesem Waschblattl, orientieren, wundert es mich nicht, wenn Sie das bald 200 Jahre alte Volks-und Studentenlied "Wenn alle untreu werden" für ein "Nazilied" halten und deshalb gleich Gespenster sehen!

  5. Neppomuck (kein Partner)
    19. Juni 2011 15:31

    Wenn man mit der selben Energie, mit der nun schon seit gut 50 Jahren eine Vergangenheit bewältigt wird, die uns kunstvoll geklittert und selektiv überzeichnet aufs Auge gedrückt wurde, an die Bewältigung der Zukunft ginge, dann hätten wir vielleicht auch eine, die diesen Namen verdient.

  6. Gennadi (kein Partner)
    19. Juni 2011 14:53

    Vergangenheitsbewältigung?
    Andere gäben nicht weniger her. Hemut Zilk zum Beispiel, und seine jehrzehntelangen engen Verflechtungen mit dem Kommunismus.

    • Undine
      19. Juni 2011 21:50

      @Gennadi

      Bei Helmut Zilk genügt es schon, ihn von aller Spioniererei frezusprechen, wenn seine Dagi mit vollster Überzeugung sagt, das hätte ihr Helmut NIE im Leben gemacht! :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juni 2011 05:39

      Bei Zilk hatte das wohl auch weniger mit Ideologie zu tun als mit der Tatsache, dass es einfach Plaudertaschen gibt, die vor jedem in endlosen Tiraden damit herumprotzen müssen, wie wichtig sie sind und was sie alles wissen - denen muss ein Geheimdienst nur ein kleines Mikro ins Revers nähen, der Rest erledigt sich von selbst...

  7. brechstange
    19. Juni 2011 12:19

    Wie ein roter Faden zieht sich die einseitige Vergangenheitsbewältigung durch Europas Geschichte.

  8. brechstange
    19. Juni 2011 12:07

    Broda hat in Wien ein EHRENGRAB. Eine Schande.

    • Katholik (kein Partner)
      19. Juni 2011 13:42

      "Das bedeutet nun keineswegs einen Appell, nach Art der Linksmedien in die Sippenhaftung zurückzufallen."

      Wenn man Frau Rosenkranz ihren rechtsextremen mann vorhält, dann schreien Wappler wie du auf, gell?

    • contra
      19. Juni 2011 14:47

      @Katholik = Antichrist?

      Jedenfalls tragen die dann Ihre Argumente wenigstens etwas intelligenter vor.
      Mäßigen Sie sich ein bißchen!

    • brechstange
      19. Juni 2011 15:27

      @katholik

      Der Engelbert hat ein Ehrengrab, was hat das mit Sippenhaftung zu tun?

      P.S. Es fällt mir schwer bei Ihren Einstellungen katholik zu schreiben, wirklich.

    • Specht (kein Partner)
      19. Juni 2011 19:43

      Das Ehrengrab von Broda ist unverständlich wenn man nicht das rote Wien kennt, ebenso die Ehrungen von Che Guevara oder Julius Tandler. Da wird nicht lange hinterfragt. Dafür hat man versucht Pretterebner zu ruinieren und verfolgen, ein Vranitzky war sich dazu nicht zu schade. Ich warte zudem immer noch auf die Durchleuchtung der zwielichtigen Situation, welche durch eine Schattenregierung vom Demel aus erfolgte, da etliche darin involvierte immer noch hoch angesehene Persönlichkeiten sind. Der Kunst und Kulturbetrieb und die Unis haben heute die Handschrift der roten Kummerl, die Kirche ging brav ein Stück des Weges mit und habe nicht bemerkt, dass sie vom Weg abgekommen wäre. Man hat doch die Blauen um selber mit weisser Weste dastehen zu können.

    • libertus
      20. Juni 2011 23:59

      @brechstange

      Ein Skandal dieses Ehrengrab von Engelbert Broda. Wo sind da die GrünInnen, um diesen Mißstand öffentlich anzuprangern und die Aberkennung zu erreichen?
      UNFASSBAR!

  9. Neppomuck (kein Partner)
    19. Juni 2011 10:02

    Schuld und Schulden weiterzugeben ist ein beliebter Volkssport.
    Von einer „Mitschuld“ oder „Mitverantwortung“ der „Kapitalisten“ liest man hier allerdings gar nix.

    Die „Erbsünde Gier“ ist also eine lässliche.
    Das „kybernetische Kalkül“ ist kaum zu übersehen.

    • SOKs (kein Partner)
      19. Juni 2011 12:32

      N.: ich habe ein Liste von Büchern und Untersuchungen darüber, über die "Kapitalisten". Haben Sie eigentlich eine Liste der bücher die das negieren?

  10. WFL
    18. Juni 2011 18:09

    Hochinteressanter Hinweis + Artikel!
    Da gab's noch einen anderen: Smolka.
    Ein jüdischer Wr. Linker, kam immer wieder in den Erinnerungen der Hilde Spiel vor.
    Emigrierte ebenfalls nach Großbritannien + wurde dort eingebürgert. Erst später fanden sich Hinweise, dass er sein britisches Gastgeberland (das ihm als jüdischen Verfolgten Schutz vor den Nazis gewährt hatte) an die sowjetische Seite verraten hatte.
    Wenn ich mich richtig erinnere, war der in England lebende Smolka-Sohn an der Gründung des Standard beteiligt; zumindest führte Bronner damals Gespräche mit ihm.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      19. Juni 2011 12:10

      Ja, diese bösen Juden, gell?
      Nicht umsonst tituliert die Alpen-Donau-Info den Standard als "offen jüdisch".
      Liegt wohl auf deiner Wellenlänge.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Juni 2011 12:51

      Mit Oscar Bronner, Eric Frey
      ist jeder, der das will, dabei.
      Die zwei sind niemals mitgeritten,
      jedoch sind beide Herrn beschn…

    • Undine
      19. Juni 2011 20:35

      @Neppomuck

      Mich würde interessieren, ob der Name des Standard-Journalisten Eric Frey, der gar nichts mit dem berühmten Schauspieler Eric Frey gemein hat, "frei" erfunden ist, was ja in manchen Kreisen gang und gäbe ist.

    • WFL
      20. Juni 2011 09:15

      Weitere Infos zur Person Smolka siehe weiter unten die Antwort von durga.
      WFL

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Juni 2011 17:20

    reinhard.horner@chello.at

    Zur redlich unverkürzten Aufarbeitung

    Die Stadt Wien sollte zumindest am Broda-Platz in Mariahilf eine biographische Zusatztafel anbringen, auf der die wichtigsten Daten über diese Person ersichtlich gemacht werden.

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft. Für die Gestaltung der Zukunft sind wir insbesondere unserer Jugend ehrliche Informationen über die in die Gegenwart und dadurch möglicherweise auch in die Zukunft wirkenden Fakten der Vergangenheit schuldig.

    Jeder Ausweg daran vorbei ist und bleibt eine Übeltat.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      19. Juni 2011 13:44

      "Das bedeutet nun keineswegs einen Appell, nach Art der Linksmedien in die Sippenhaftung zurückzufallen."

      Warum sollte man eine Zusatztafel über den Bruder anbringen?
      Soll man der Frau Rosenkranz ihren rechtsextremen Mann vorwerfen?

    • Gennadi (kein Partner)
      19. Juni 2011 14:50

      Welcher Bruder? Waren doch beide gestandene Kommunisten.
      Was aber ein "kritisch beobachtender" Kommunist nie zugeben würde.

  12. durga
    18. Juni 2011 17:13

    Ich habe mir lange Zeit eingebildet Berti Broda einigermaßen gut zu kennen. Immerhin war er mein Doktorvater, wir waren dann mit ihm bis zu seinem Tod 1983 befreundet und er fühlte sich mit und bei uns Antikommunisten offensichtlich recht wohl - zumindest mehrere Tage im Jahr, die er jeweils bei uns am Land verbrachte. Ich habe ihn als persönlich anspruchslosen, eher distanzierten – wenn nicht sogar kontaktscheuen -, höchstgebildeten Mann kennengelernt (er hat sich selbst als unerschöpflichen Quell absolut nutzlosen Wissens bezeichnet), mit außergewöhnlichem Wissen vor allem in historischen, geographischen und biologisch-chemischen Fächern. Mit uns hat er allerdings jedwede politische Debatte vermieden, ich kann mich nicht erinnern, daß er jemals von den Vorzügen östlicher Systeme gesprochen hätte.

    Als 2007die BBC erste Berichte über eine mögliche Spionagetätigkeit von Berti Broda herausbrachte (Unterlagen der Security Service Mi5), als dies 2 Jahre später nach Öffnung der KGB-files bestätigt wurde (Times titelte Juni 2009: „MI5 and KGB files have at last revealed the identity of the agent who passed Britain’s atomic bomb secrets to the Soviet Union — and triggered the Cold War“), begann ich Berti in einem neuen Licht zu sehen und begann auch meinerseits zu recherchieren. Das im April erschienene Buch von Paul Broda „SCIENTIST SPIES -A MEMOIR OF MY THREE PARENTS AND THE ATOM BOMB“, habe ich sofort gelesen.

    Paul Broda ist in England aufgewachsen, wohin sein Vater - 1947 nach Österreich zurückgekehrt - nicht mehr einreiste (nicht mehr einzureisen wagte). Das Bild, das der Sohn von seinem Vater zeichnet, zeigt einen völlig bindungsunfähigen, selbstgerechten Menschen, dessen einziges Ziel es war: „für eine bessere Welt zu kämpfen“, der aber im ureigensten Kreis scheiterte. Weder seine kurzfristigen Ehepartnerinnen, noch seine Eltern noch sein Bruder (mit Christian Broda war er nahezu 30 Jahre verfeindet) erfüllten seine Ansprüche: er fand sie zu selbstsüchtig, schwach und ungeeignet um bei seinen “hehren Zielen“ mitzuwirken. Es ist glaubhaft, daß auch sein nächster Umkreis nicht in seine Spionagetätigkeit eingeweiht war - es wäre ansonsten kaum möglich gewesen, daß diese Tätigkeit (für die – wie aus den KGB-Akten hervorgeht - er übrigens jede Bezahlung ablehnte) erst 60 Jahre später aufgedeckt wurde.

    Wenn ich versuche Berti Broda objektiv zu sehen, so war er zweifellos ein (auf dem linken Auge völlig blinder) Idealist. Seine Weitergabe von Details zum Bau von Atomwaffen an den Russischen Geheimdienst hat wesentlich zum darauffolgenden Kalten Krieg beigetragen. Vermutlich war er dabei bis zum Schluß überzeugt völlig richtig und moralisch unanfechtbar vorgegangen zu sein. Diese Überzeugung hatten im vergangenen Jahrhundert auch andere „Idealisten“, die alles der Verfolgung ihrer Ziele unterordneten und, die es schafften die Welt in Unglück und Chaos zu stürzen.

    Wenn wir die Vergangenheit bewältigen – wie erkennen wir, ob und wie gefährlich Idealisten der Jetztzeit sich auswirken können?

    • terbuan
      18. Juni 2011 17:23

      Danke durga,
      für diesen relativierenden, beinahe "Augenzeugenbericht", tja, wer kann schon hineinsehen in seine besten Freunde? Manche bleiben für immer ein Rätsel!

    • Wertkonservativer
      18. Juni 2011 17:42

      Ja, liebe Durga, so war das vergangene Jahrhundert!
      zwei Weltkriege, Technik-Explosion, völlige Umgestaltung der Machtverhältnisse (natürlich von den Verlierern zu den Siegern), große und kleine Verbrecher aller Schattierungen und Nationalitäten, und obendrein eine große Anzahl von Idealisten, die oft das Beste wollten, und manchmal eben auch ziemlich viel Unheil stifteten (wie eben auch Ihr Doktorvater Broda!).
      Ein sachlicher, menschlich anrührender Bericht: danke dafür!
      (Die Idealisten der Jetztzeit halten sich gut versteckt: ich sehe kaum welche!)

    • WFL
      18. Juni 2011 18:14

      @durga:
      Ausgezeichneter Beitrag, danke!

    • WFL
      18. Juni 2011 18:44

      @durga: PS:
      Sagt Ihnen der Name Smolka etwas?

    • durga
      19. Juni 2011 11:17

      @WFL

      Hans Peter Smolka - als Journalist in England unter Peter Smollett bekannt - war eine offensichtlich recht schillernde Persönlichkeit:

      The Guardian, June 21, 2003: "The Daily Express journalist Peter Smollett has been identified as a Soviet agent, recruited by Kim Philby (der bekannte KGB Spion), by study of the Mitrokhin archive of documents revealed by a senior KGB librarian. Smollett headed the Russian section in Britain's wartime information ministry".

      "Evidence in recently published KGB files shows that Smolka was at their service at least by 1939, when he had started work as a journalist for the Times (sein Code-Name war ABO). After the war broke out he became head of the Soviet Relations Division at the British Ministry of Information, a government department run by Brendan Bracken. During this period Philby, according to his own account, approached Smolka and "said to him, 'Listen, Hans, if in your present job you come across some information that in your opinion could help me in my work for England' - and I winked at him - 'come over to me and offer me two cigarettes, I'll take one, you'll keep the other, and that will be a signal that you want to tell me something important.'" Smolka agreed. The deal was done."(Peter Wollen, Paris Hollywood - writing on films, google books).

      Zurück in Wien hat Smolka mehrere Tage Graham Greene durch Wien geführt und in Folge sehr wesentlich Drehbuch und Handlung von "Der Dritte Mann" beeinflußt. Wenn es Sie interessiert: es gibt im Netz eine Diplomarbeit von Wolfgang Lackner, 2010, Uni Graz: "Wien als Drehscheibe internationaler Geheim- und Nachrichtendienste im Kalten Krieg"

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      19. Juni 2011 23:24

      Höchste Bildung, kultiviertes Auftreten und scharfe Intelligenz machen durchaus noch keinen anständigen Menschen aus. Absolut nicht. Nicht bös sein, werte linke Intelligenzija, aber für mich ist dieser Altkommunist, der den damals durchaus verwundbaren Westen an die Sovjets verraten hat (Atomgeheimnisse, bitte! er hat also keine halben Sachen gemacht wie andere Intellektuelle Wiener) in allererste Linie ein mieser Charakter (um das Wort Charakterschwein zu vermeiden), dann erst alles andere. Für einen derartigen Verrat gibt es keine Rechtfertigung.

    • durga
      20. Juni 2011 09:06

      @Wilhelm Conrad,

      falls Sie mich zur linken Intelligenzija rechnen, muß ich Sie enttäuschen. Ich war seit jeher (auch) politischer Agnostiker - vielleicht, weil ich Weltanschauungen jedweder Art zu sehr hinterfrage und finde, daß Fanatismus auch zu Terrorismus werden kann. Auch teile ich Mitmenschen nicht von vornherein nach Lagerzugehörigkeit in Gut und Schlecht ein, halte es hier vielmehr mit dem fernöstlichen Grundsatz: "Niemand ist vollkommen gut, niemand ist vollkommen schlecht (Krishna, Mahabharata)". Dementsprechend hatte und habe ich liebe Freunde aus allen Lagern.

    • WFL
      20. Juni 2011 09:20

      @durga:
      Herzlichen Dank für Ihre Antwort + die weiteren Infos!
      Smolka muss auf jeden Fall ein äußerst charismatischer Typus gewesen sein,
      er kommt, wie gesagt, öfter in den Erinnerungen der Hilde Spiel vor, die ja die Szene der österr. expatriates in London sehr treffend beschrieben hat.

  13. Alex
    18. Juni 2011 17:10

    OT
    der Standard, die unnötigste Zeitung Österreichs schreibt heute:

    Was tun Flüchtlinge, die sich keinen Schlepper leisten können? Österreich sollte manche von ihnen aufnehmen, fordern NGOs
    Aus humanitärer Sicht wären solche Programme enorm wichtig, sagt Herbert Langthaler von der Asylkoordination: Schließlich geht es um Menschen, die aus eigener Kraft nie in Europa ankommen würden. „Das sind Kranke, Minderjährige, oder einfach Menschen, die sich die 6000 bis 10.000 Dollar für die Schlepper nicht leisten können."

    http://derstandard.at/1308186203717/Fluechtlinge-in-Nordafrika-Asyl-vor-Ort-statt-Todesfahrt

    • Norman Bates
      19. Juni 2011 09:13

      ... noch interessanter ist aber die sich offensichtlich ändernde Stimmungslage bei den Postings im Standard zu diesem Artikel.

      Waren früher alle Postings rot-bestricherlt, die gegen diesen Schlepper-NGO-Import geschrieben haben, so sind diese jetzt auf einmal massiv grün-bestricherlt.

    • brechstange
      19. Juni 2011 12:06

      @norman

      Der Wind dreht sich.

    • Norman Bates
      19. Juni 2011 16:09

      Ganz offensichtlich. Die Linken haben ein Problem, ein zunehmend größer werdendes Problem. Sehr erstaunlich.

  14. libertus
    18. Juni 2011 15:04

    Bei Broda überrascht mich gar nichts mehr und der Umgang mit seiner Vergangenheit beweist einmal mehr, wie LINKSverrottet dieses Österreich immer noch ist.

    Wenn es nämlich gegen Rechts geht - wobei allzu oft nicht einmal unterschieden wird ob rechts, rechtsradikal oder nationalsozialistisch, sondern man wirft gleich einmal alles in einen Topf - zerrt man jede Mücke ans Licht der Öffentlichkeit, die man dann zum Elefanten aufbläst. Es muß lediglich dazu dienen, den "pösen" politischen Gegner zu desavouieren.

    Nur mit dem eigenen "Glashaus" geht die Linken möglichst diskret um, was man ganz leicht am Beispiel "Bund Sozialistischer Akademiker" kurz BSA genannt, erkennt:
    Da wurde von der SPÖ versprochen, die "braunen Flecken" in den eigenen Reihen aufzuarbeiten - auf das definitive Ergebnis (zeitweise wurden sogar die Archive geschlossen und jeder Zutritt verwehrt!) in den diversen, ach so mitteilungsfreudigen Medien warten wir jedoch bis heute.

    Einmal mehr zeigt sich, wie diese Wölfe im Schafspelz mit zweierlei Maß messen und sich der Unterstützung unserer linksgeschalteten Medienlandschaft sicher sein können!

  15. simplicissimus
    18. Juni 2011 12:06

    die nationalsozialisten waren und sind das grösste unglück deutschlands und mitteleuropas seit dem dreissigjährigen krieg.
    ich fremdschäme mich zwar grundsätzlich nicht, aber in diesem fall schäme ich mich als nachgeborener trotzdem. die unheimliche perfidie mit der massenmorde begangen wurden und menschen behandelt wurden macht mich heute noch betroffen, traurig und wütend. man denke zb nur an den schwarzen unteroffizier aus deutsch-ostafrika, der während des ganzen wk1 aufopfernd gedient hatte, dann in der weimarer republik unterschlupf fand und geehrt wurde, aber in den letzten kriegsjahren angeblich wegen seiner hautfarbe ins kz wanderte und dort umgekommen sein soll.
    sicher, sogar die nazis werden anfangs nur das "beste" und "edelste" im sinn gehabt haben. was sich leider durch ihren wahn, totale wahrheit und totales recht auf ihrer seite zu haben, ins schwerkriminelle gewandelt hat.

    wobei wir nahtlos nun auf der anderen seite des politischen extremismus, dem kommunismus mit den vielen spielarten, angelangt sind.
    bei vielen diskussionen und postings, die ich mit linken in den letzten jahren geführt habe, kann ich mich nicht ein einziges mal erinnern, ähnlich tiefe betroffenheit gefühlt zu haben:

    "...die sowjetunion, die nach einem brutalen krieg kommunistisch wurde ..."
    "... aber stalin hat ja nie so technisch perfekt gemordet wie hitler ..."
    "...das ist nicht bei uns passiert, das geht uns nicht soviel an..."
    "...aber china kann man doch überhaupt nicht mit uns vergleichen..."
    "...die millionen bauern in china sind verhungert, umgebracht wurden sie nicht..."

    usw und so fort. die che guevara geschichte lass ich heute aus.

    kommunisten sind nach wie vor salonfähig und wenn etwas anrüchiges ans tageslicht kommt, spricht man von realpolitik.

    das alles lässt mich 2 dinge erkennen:

    - es gibt wohl kaum mehr verlogenheit als im umgang mit weltanschauungen
    - jede weltanschauung, die absolutheitsansprüche an wahrheit und glückseligkeit
    stellt, ist brandgefährlich und in ihren auswirkungen oft vollkommen unmenschlich

    • schreyvogel
      18. Juni 2011 12:17

      Über solche Themen soll man nicht diskutieren - zu groß ist die Gefahr, als Gedankenverbrecher in einem österreichischen Kerker zu landen.

    • ProConsul
      18. Juni 2011 13:05

      "Etatisten reagieren ganz wie Sozialisten, wenn sie mit der trostlosen ökonomischen Leistung der Sowjetunion und ihrer Satelliten konfrontiert werden. Sie leugnen die enttäuschenden Fakten nicht unbedingt, aber sie versuchen sie wegzuargumentieren, indem sie behaupten, dass diese Tatsachen das Resultat einer systematischen Diskrepanz zwischen 'realem' und 'idealem' oder 'wahrem' Etatismus (bzw. Sozialismus) sind. Bis heute behauten Sozialisten, dass der 'wahre' Sozialismus nicht durch die empirische Beweislage widerlegt worden ist und dass alles wunderbar gewesen wäre und Wohlstand ohnegleichen resultiert hätte, wenn nur Trotzkis oder Bucharins oder besser noch ihre eigene Vorstellung von Sozialismus statt der Stalins implementiert worden wäre." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.452)

    • simplicissimus
      18. Juni 2011 14:24

      schreyvogel: ja und nein. ich meine, es soll nicht sein, dass rechte zwar die verbrechen von rechtsextremismus verurteilen, linke jedoch völlig ungeniert denkmäler für linke verbrecher aufstellen. eine solche einstellung werde ich immer anprangern und als verlogen empfinden.
      ProConsul: unsere wenn und aber sozialisten meinen sicher auch, dass der mensch, wenn er nicht durch die böse umwelt so böse gemacht worden wäre, ein guter mensch sei und daher jedes mittel recht ist, ihn zu diesem guten zustand hinzuführen und sei es mit gewalt.

  16. inside
    18. Juni 2011 11:28

    Warum erinnern mich Marsch und Blecha usw immer an etwas? ....

  17. A.K.
    18. Juni 2011 10:33

    Zitat aus der Wiener Zeitung:
    "....Erstmals in Fahrtrichtung zieht heuer die Regenbogenparade über die Wiener Ringstraße – aus administrativen Gründen, wie die Veranstalter erklären.
    Start ist am Samstag um 15 Uhr bei der Börse. Dann bewegt sich der Tross über den Schottenring, vorbei an Schwedenplatz, Urania, Stadtpark, Karlsplatz und Heldenplatz zum Rathausplatz. Dort findet die Abschlusskundgebung in Form einer "Pride Show" statt. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Frauentags wird auch der Zug von Frauen, den "Lesbians’ Pride", angeführt. Erwartet werden zur 16. Regenbogenparade rund 40 Gruppen und 100.000 Besucher. Erstmals prämiert heuer auch eine Promi-Jury die originellsten Trucks und Kostüme. Außerdem veranstaltet die Uni Wien vor dem Hauptgebäude um 12 Uhr eine "Regenbogenführung" zum Thema "Homosexualität in der Wissenschaft". "
    -----------------------------------------------------------------------------------------
    Es wäre eine nützliche Aufgabe für Journalisten herauszuarbeiten, welche "Damen" und"Herren" in der Wiener Stadtverwaltung, der Uni-Wien und in der erwähnten "Promi-Jury" aktiv sind und deren politische Einstellung zu erkunden. Wer in einer stark alterenden Gesellschaft für solches eintritt, ist nämlich nicht nur unmoralisch, sondern zerstört die Fundamente des Gemeinwesens. Ich glaube nicht, daß dieser Beitrag mit O.T. gekennzeichnet werden muß, er paßt sicher zur beschriebenen linken Szene.

    • libertus
      18. Juni 2011 20:03

      Wichtig wäre auch zu wissen, aus welchem Budget all diese Absurditäten finanziert werden? Hoffentlich nicht aus dem der Gemeinde Wien, die dann jammert, daß für die wirklich wichtigen Vorhaben keine Mittel zur Verfügung stehen!

      Man faßt es nicht!

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Juni 2011 09:09

      Ts, ts, ts, wer "anders rum" ist, kann doch nicht in Fahrtrichtung ziehen.

    • Susanna (kein Partner)
      19. Juni 2011 09:49

      Lieber libertus: Es wird sich wohl um ein "wirklich wichtiges Vorhaben" handeln, darüber wurden wir mit Hilfe der Parade belehrt. Man beachte: das englische Wort pride bedeutet immerhin "Stolz"! Man braucht seine Phantasie nicht allzu sehr enzustrengen, um zu erkennen, wo die Prioritäten liegen...

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Juni 2011 10:15

      "Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz."

      Weiß der Volksmund.

  18. A.K.
    18. Juni 2011 10:11

    Ja zur Aussage: Gesellschaftspolitisch einflussreichste Politiker der zweiten Republik, sind in einer schwer kommunistischen Umwelt aufgewachsen ist. Viele Aktionen die gegenwärtig gesetzt werden zeigen, daß gegenwärtig Personen noch immer am Werk sind, die man - wegen staatszerstörendem Wirken - zu Kaisers Zeiten als Landesverräter bezeichnet hätte. Der sogenannte "sozialistische Adel" unterdrückt deutlich gegenwärtig jene, die durch Können und Leistung das Gedeihen Österreichs bestrebt sind. Eine Reihe der Roten knechten nämlich das Land durch Beziehungen, (mehrfache) Heiraten, Nepotismus und mafiaähnliche Verflechtungen.

    • A.K.
      18. Juni 2011 10:17

      Soll richtig heißen:
      Gesellschaftspolitisch einflussreichste Politiker der zweiten Republik, sind in einer schwer kommunistischen Umwelt aufgewachsen.

  19. Helmut Oswald
    18. Juni 2011 09:57

    In Niederösterreich hatte Engelbert Broda als Politkommissar die kleineren Ortschaften hinsichtlich der - allerdings nur von der amerikanischen und britischen Besatzungsmacht als 'Entnazifizierung' bezeichneten - Zerschlagung der lokalen Strukturen der NSDAP betreut. Die Vorgehensweise der Sowjetkommunisten - man hatte seit Katyn dazugelernt und wollte keine durch Internationale Rotkreuzkommissionen allenfalls nachweisbare Spuren von Mordtaten zurücklassen - war stets gleich. Bürgermeister oder Ortsgruppenleiter, Ortsbauernführer der NSDAP usw (eine Zahl von 700 bis 800 wird überliefert) wurden - wenn sie Glück hatten - bewusstlos geschlagen, in eine Sarg gepackt und - nicht selten auf dem Ortsfriedhof - begraben. Was wird ein Pathologe später einmal diagnostizieren, wenn nach der Todesursache gefragt wird ? In meiner Ortschaft gab es noch während meiner Jugend eine Kriegsruine, mitten im Ort, mit Wandgemälden in schweren dunklen Farben gehalten, an denen große Bildnisse sowjetischer Marschälle prangten. Bei der Renovierungen in den späten Siebziger Jahren wurden im verschütteten ehemaligen Keller die Überreste von glaublich etwa 12 Menschen gefunden .. keine Erkennungsmarken also entweder Zivilpersonen oder Angehörige der Waffen SS. Die Ortschronik hat diesen Teil der Geschichte ausgelassen.
    Die ÖVP wußte schon immer, was sie der sowjetischen Besatzungsmacht schuldete. Marx - Lenin - Stalin - Broda - Proksch wer seine Geschichte kennt, vernimmt in diesen Tagen nichts wirklich Neues.

    • Alexander Renneberg
      18. Juni 2011 12:57

      danke für die infos.

      grade für uns nachgeborene sind solche infos enorm wichtig, es gilt sie einerseits zu bewahren andererseits aber auch hinauszutragen.
      es gibr bald keine menschen mehr die das alles mitgemacht haben und zeugnis ablegen könnten.

      der große wendig, richtigstellungen zur zeitgeschichte, wird sicher auch bald am index stehen.

    • Helmut Oswald
      18. Juni 2011 13:42

      Die Wahrheit ist geduldig, den sie hat eine lange Zukunft vor sich.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      19. Juni 2011 12:48

      Auch in unserem Heimatbuch wurden die wirklich wesentlichen Verbrechen der Nazis verschwiegen, dabei wäre es ganz gut zu wissen, wer die Nazi-Familien waren! Ich kenne mich auf diesem Gebiet ganz gut aus und weiß daher wer sie sind und vor allem weiß ich auch dass in ihnen der Geist des Nationalsozialismus weiterlebt!

    • Gennadi (kein Partner)
      19. Juni 2011 14:55

      So dreht man einen Beitrag in die entgegengesetzte Richtung, nicht wahr?

    • Eva
      19. Juni 2011 16:58

      @gennadi

      ***! :-)

  20. Anton Volpini
    18. Juni 2011 09:32

    Fischer , Marsch, Broder und Blecha waren tief in ihrer Wolle gefärbte Bolschewiken. Sie alle haben, nicht nur damals, unser Land veraten!
    Wenn ich jetzt höre, daß der Bruder ein sowjetischer Spion gewesen war, dann verwundert mich das überhaupt nicht!
    Hätte in den Anfang 1970iger Jahren Hans Pretterebner sich mit seinen "Politischen Briefen" gegen die bolschewistische Gefahr in Österreich nicht die Finger wundgeschrieben, so hätten diese Burschen noch viel brutaler gewütet. Ich selbst bin in dieser Zeit erst politisch "erwacht", die "Politischen Briefe" waren meine Lieblingslektüre.
    Karl Blecha sagte damals: "Erst nach einem totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch unseres Landes läßt sich eine perfekte sozialistische Gesellschaft aufbauen."

    • ftt
      18. Juni 2011 16:11

      In Deutschland war Herbert Wehner - angeblich - sowjetischer Spion, zumindest Informant. Und zugleich Fraktionsvorsitzender der SPD. Nur wenige Blätter - ausser "Der Spiegel" - haben darüber berichtet, als dies aus den Moskauer Unterlagen deutlich wurde.

    • byrig
      18. Juni 2011 23:43

      auch ich habe die "politischen briefe" pretterebners mit grossem interesse gelesen.das war aber vor pretterebners tollen "lucona"-erfolg,und es ist den linken und sozis damals gut gelungen,pretterebners briefe und sonstige veröffentlichungen als rechtsextreme spinnereien zu diffamieren.
      nachträglich erkennt man die richtigkeit seiner aussagen umso mehr,und seine teilweise pessimistischen prophezeihungen sind leider eingetroffen.
      und ein bolschewist wie blecha darf heute den um die senioren besorgten biedermann spielen,unterstützt von övp-khol.

    • Susanna (kein Partner)
      19. Juni 2011 09:38

      Ja, leider. Khol ist ein lieber alter Herr, gebildet und mit Manieren - aber unsere Zukunft interessiert ihn nicht.

    • Undine
      19. Juni 2011 20:43

      @Susanna

      Der Andreas Khol mag ein lieber, gebildeter alter Herr mit guten Manieren sein; auf jeden Fall ist er ein falscher Fuffz'ger, genaugenommen ein kleiner Volksverräter (seine Rede zu den Jungtürken beweist das)

  21. mike1
    18. Juni 2011 09:09

    zu broda:

    für mich ist eine haupterinnerung an diesen unseligen minister der spö, dass dieser kommunist war, also einer partei angehört hat, die weltweit zigmillionen leute auf dem gewissen hat. positives ist mir nicht mehr geläufig.

    wenn man nun hört, dass hier sein bruder ein russenspion war, wundert mich das nicht, sondern bestätigt mich nur in der ablehnung der linken parteien. auch der heutigen sozis und grünen, die ja zum teil die kommunistenverehrung bis heute betreiben und sogar denkmäler für mörder aufstellen lassen (auf steuerzahlers kosten !). und die "linke" in deutschland, nachfolgepartei der kommunistischen sed, wird in deutschen landen von verirrten wählern gestärkt.

    man sollte glauben, dass man aus der geschichte lernt (oder lernen könnte). was der reale mensch aber nicht tut.

  22. terbuan
    18. Juni 2011 09:01

    Ich dachte eigentlich immer, Christian Broda selbst wäre ein sowjetischer Spion gewesen, an seinen Worten und Taten gemessen?

  23. Observer
    18. Juni 2011 08:56

    Christian Broda hat sich während seiner offiziellen Funktionen vom "Edel"kommunismus distanziert, auch wenn alle seine Entscheidungen weiterhin "links" waren. Aber eine Sippenhaftung für die Untaten seines Bruders sollte es doch nicht geben.
    Übrigens: nach 1945 und auch noch viel später gab es eine Vielzahl von ehemaligen aktiven Nazis, welche in unseren Verwaltungen tätig waren. Manche waren wirklich im nachhinein von der Naziherrschaft "geheilt", andere aber gehörten eben zu den bekannten "Wendehälsen", welche es sich der Zeit entsprechend richteten. Fairerweise muss man aber zugestehen, dass es bei einem Systemwechsel gar nicht genug brauchbare Leute gibt, um eine neue Verwaltung aufzubauen bzw. aufrecht zu erhalten. Da greift man eben meist auf die früheren Fachleute zurück und drückt beide Augen zu. So wurden nach 1945 nur ganz wenige Mit Gefängnis (auch Tod), mit Berufsverbot bzw. Frühpensionierung bestraft. Traurig war es aber, dass z.B. Richter bis 1945 - welche damals auch Todesurteile verhängten - später wieder in Amt und Würden waren. Manche Leute haben durch geschicktes Lavieren - auch mit Unterstützung von Grossparteien - es zu weiteren Karriereschritten gebracht. Eine lange Personenliste könnte man dazu nennen, denn diese Leute sind nun alle schon gestorben.

    • brechstange
      19. Juni 2011 12:15

      Opportunismus macht sich eben bezahlt in unserem Österreich. Die Methoden bleiben subtil ähnlich. Eine gefährliche Verharmlosung wie auch pauschale Verurteilung sind natürlich abzuwägen.

  24. Wertkonservativer
    18. Juni 2011 06:29

    Der auch heute noch immer merk- und spürbare Linkstrend im Justiz-Bereich konnte seit Broda auch von andersgefärbten Ministern nicht wirksam eingedämmt werden: die ansehnliche Schar der Broda-Nachahmer treibt auch noch heute ihr Unwesen in vielen Bereichen unseres Rechtswesens.

    Was mich wirklich ärgert, ist (A.U. spricht es ja klar aus), dass der Kommunismus auch heute noch - sozusagen - vielfach mit "Samthandschuhen" angefasst wird, wogegen auch wirklich kleine NS-Verfehlungen dummer Buben als Wiederaufleben der (gottseidank unsanft entschlafenen) NS-Ideologie gewertet werden.

    Die Unverhältnismäßigkeit, zwei unselige, in ihrer grausamen Wirkungsweise jedoch ganz ähnliche Weltanschauungs-Konstrukte so verschieden zu bewerten und in den p.c.-Kanon entsprechend einzuordnen, halte ich für eine der größeren Dummheiten unserer Zeit!

    • phaidros
      18. Juni 2011 06:40

      Der Sieger schreibt eben die Geschichte.

    • Wertkonservativer
      18. Juni 2011 07:48

      Weiß ich, phaidros, dass wir zu den (damaligen) Verlierern gehören!
      Trotzdem:
      lassen wir unsere Fahne weiterhin im Winde wehen!

    • Cotopaxi
      18. Juni 2011 08:41

      Ich fürchte, die Angehörigen der deutschsprachigen und christlichen Bevölkerungsgruppe in Österreich sind immer noch auf der Verliererstraße und werden es auch bis zum bitteren Ende bleiben, denn die Fahrt geht rasant abwärts.

      Jedes zaghafte Aufmucken wird mit der eh-schon-wissen-Keule beantwortet und die Christdemokraten, sprich die Schwarzen, basteln gutmenschlich und naiv gesinnt am Niedergang mit.

      Auch von der österreichischen katholischen Kirche ist perverserweise kein Bekenntnis zur christlichen Zukunft unserer Heimat zu erwarten.

      Die Kirchenführung hat unser Land offenbar schon aufgegeben, denn sie schwafelt davon, dass auch die Juden als kleine Minderheit die Jahrtausende überlebt haben. Aber vorher wird noch mit Vehemenz die Kirchensteuer eingetrieben.

    • byrig
      18. Juni 2011 23:50

      ganz ihrer meinung,werter wertkonservativer.nur würde ich den p.c.-kanon nicht als dummheit,sondern als linke perfidie bezeichnen.
      phaidros:gesiegt hat v.a. auch der demokratische westen.das überlassen der geschichte an die linken und kommunisten war eine unverzeihliche nachlässigkeit des westens.

    • phaidros
      19. Juni 2011 09:36

      war eine unverzeihliche nachlässigkeit des westens.

      Ich seh' schon den Punkt, byrig, und es ist ein guter Punkt!

      Aber andererseits: hätte man rein theoretisch, indem man Propaganda mit Gegenproaganda »bekämpft«, überhaupt so etwas wie Objektivität herstellen können? Oder wäre eher das Gegenteil der Fall: die Wahrheit wird überhaupt nicht mehr erkennbar. Siehe dazu die Parallelen zur Klimadebatte, zur Atomdiskussion und jedem kontroversiellen Thema, bei dem Fanatiker (fast immer ohne jede Kompetenz) aufeinander eindreschen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      19. Juni 2011 12:17

      Am Ende des Kreises treffen sich Nationalsozialimus und Sozialismus, die Ähnlichkeiten sind kaum zu übersehen. Obwohl es den Sozialisten perfekt gelungen scheint sich von Ähnlichkeiten zu distanzieren, als Mittel dazu dienen Faschimuskeule, Opferdasein im Bürgerkrieg von 34 und GErechtigkeit in allen Facetten.





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