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Drogen für die Party

Manches Mal traut man seinen Augen nicht: Da fordert Stephan Schulmeister vom Wirtschaftsforschungsinstitut doch tatsächlich eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik. Das ist wohl ein schlagender Beweis dafür, dass viele Mensch nicht lernfähig sind, und sogenannte Experten schon gar nicht. Zumindest wenn sie die wirkliche Welt ignorieren.

Denn längst ist klar, dass keine andere Ursache der jüngsten Wirtschaftskrise folgenstärker war als eben die Niedrigzinspolitik der amerikanischen Fed. Ohne deren niedrige Zinsen hätte es niemals diese Fülle leichtfertiger Verschuldungen quer durch das Finanzsystem – und noch mehr quer durch die Staatenwelt geben können. Sogar die Begründung war damals die gleiche wie heute bei Schulmeister: Durch niedrige Zinsen werden Kredite billiger, und das sei gut gegen Wachstumsschwäche und Arbeitslosigkeit. In Wahrheit aber sind niedrige Zinsen so wirksam wie Schmerzmittel gegen einen eitrigen Zahn; diese sind zwar als Symptomkur beliebt, gleichzeitig wird der Krankheitsherd aber immer schlimmer.

Hundertfach hat die wirkliche Welt gezeigt: Am Schluss verursachen die infolge niedriger Zinsen angehäuften Schulden sowohl Wachstumsschwäche wie Arbeitslosigkeit wie Krisen. Und zwar alles in viel schlimmerem Ausmaß als bei Verzicht auf Symptomkuren.

Die Fed konnte sich in den Jahren vor 2008 noch zugute halten, dass damals die gemessene Inflation trotz enormer Geldschöpfung niedrig blieb. Man hat nur die Ursache der niedrigen Inflation übersehen: Ostasien überschwemmte die Verbrauchermärkte mit billigen Produkten, während die aufgeblähten Geldmittel überwiegend in Finanz-, Aktien- und in Immobilienblasen flossen. Deren späteres Platzen wurde dadurch unausweichlich. Heute haben wir nicht nur wild sich aufblähende Blasen (vom Gold bis zu den Immobilien), sondern auch schon monatlich munter zunehmende Inflationsraten. Die eigentlich zwingend zu Zinsenerhöhungen führen müssten.

Dennoch empfiehlt Schulmeister neuerlich Niedrigzinsen. Dabei muss er hoffen, dass sich niemand mehr an die Zeit vor der Krise erinnert. Damals hat nämlich derselbe Schulmeister die Europäer heftig getadelt, weil die Zinsen nicht ganz so niedrig waren wie in den USA.

Gewiss: Niedrige Zinsen können – genauso wie weitere Milliardenpakete für Griechenland – die gegenwärtige Überraschungs-Party noch ein paar Monate länger in Gang halten. Das Kopfweh und der Katzenjammer danach werden aber umso katastrophaler sein. Übrigens würden mit einer anderen, viel sinnvolleren Maßnahme die Kreditzinsen ebenfalls sinken: nämlich wenn Länder wie Deutschland oder Österreich, die derzeit in einem Zwischenhoch boomen, keine Schulden mehr machten, sondern Überschüsse erzielten. Was aber nicht der Fall ist.

Wer heute nach noch mehr billigem Geld ruft, der hat nur eines im Sinn: Er will weiteren Drogennachschub für die Party.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 04:21

    Stefan Schulmeister ist einer der sattsam bekannten (selbsternannten) „Experten“, die offensichtlich Ihre Existenz durch in vorauseilendem Gehorsam zu erstellenden „Expertisen“ im Schlepptau ideologischer Vorgaben begründen. Dass sich Analoges derzeit auch in weiteren Bereichen abspielt (s.u.), ist wenig tröstlich, zumal der Begriff des „Experten“ noch immer positiv konnotiert ist und sich hinsichtlich der Kriterien der Hinterfragung a priori entzieht.

    Alle Fernsehdebatten, alle sonstigen Wortmeldungen beweisen es: Das ist linke Position, weit entfernt von Wissenschaftlichkeit, verbrämt und immunisiert durch unreflektierten Gebrauch möglichst unverständlicher (pseudo-)wissenschaftlicher Terminologie.

    Wer in Zeiten der Inflation nach Niedrigzinsen ruft, heizt die Geldentwertung zusätzlich an, bedient damit viele „erwünschte“ Reflexe: Alle Sparzinsen bleiben weit unter der Inflationsrate, werden durch Kapital-„Ertrags(!)-Steuer und Vermögens-„Zuwachs - (!) Steuer (welch semantischer Betrug!) zusätzlich zu Gunsten des nimmersatten Fiskus beschnitten, lassen alle Geldvermögen verantwortungsbewusster Sparer dahinschmelzen wie den Schnee in der Frühlingssonne. Zusätzlich müssen diverse neue Bankensteuern und Finanztransaktionssteuern“ erst verdient werden – u.a. durch weiteres Vergrößern der Lücke katastrophal niedriger Verzinsung Sparzinsen zu Preisanstieg bei verkraftbaren Kreditzinsen infolge „befohlener“ Niedrigzinspolitik. Wunderbar: Eigentum ist bekanntlich Diebstahl, es zu entwerten bzw. zu enteignen trifft ja nur die verachteten „Reichen“, die „Besserverdiener“, ist damit jederzeit moralisch geboten. So wird Konsum- und Investitionskraft „des kleinen Mannes“ vorgetäuscht, verantwortungsloses Geldausgeben stimuliert; „jedem nach seinen Bedürfnissen“ - unabhängig von der eingebrachten Leistung - ein klassischer Schlachtruf des bekanntlich wirtschaftlich enorm erfolgreichen Kommunismus. Robin Hood steht Pate, linke kirchennahe Gutmenschen nicken wohlwollend dazu: „Eher kommt mir ein Kamel durch das Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel!“. Ein Beispiel aus der Antike (Catilina; siehe Sallust und Cicero) wird gerne bemüht: Dort sprach man bezeichnender Weise vom „aes alienum“ (wtl. „fremdes Geld“),wenn man „Schulden“ meinte. Man forderte deren Tilgung als gerechtes „Reset“, als Neustart unter gleichen Bedingungen für alle ...

    Auch die Gefälligkeitsdemokratien Europas mit ihren infolge Wählerkaufs angehäuften Schuldenbergen haben Freude an dieser Entwicklung: Die auf diese Weise irrational gepushte „Konsumkraft“ aller, harmonisiert (welch kalmierendes Wort!) durch flankierende, durch Kumulierbarkeit längst sozialökonomisch überkompensierende Umverteilungsmaßnahmen im Sinne der „sozialen Gerechtigkeit“ spült diverse Verbrauchssteuern in die bodenlosen Fässer des nimmersatten Fiskus; nicht korrigierte und inflationsbedingt beschleunigte kalte Inflation („Steuerreform können wir uns nicht leisten!“) drängt zudem alle in höchste Lohn/Einkommenssteuersätze, für die diese ursprünglich keineswegs gedacht waren. Die enorme Staatsverschuldung wird durch relativ moderate Zinszahlungen „erträglich“, sodass neue Schulden „Bedenken-los“ aufgenommen werden können – von den Regierenden, die damit weiter ihre Klientele bedienen und Wähler kaufen, von den Privaten angesichts der niedrigen Zinsen sowieso. Und wie es den Sparern ergeht, - selber schuld! (s.o.)

    So reiht sich diese „Empfehlung“ in die flächendeckende Grundhaltung des Errichtens potemkinscher Dörfer, des gezielten Abbaus aller Verantwortungen, der Symptomkuren – die jeden Blick auf substanzielle Heilungsmaßnahmen verstellen, der optimierten Medienwirksamkeiten, der immunisierten Schönwetterpolitik mitten in zuziehenden Gewitterhimmel.

    Auch in der Schulpolitik wird man die Pisa - Misere mit zusätzlichen Steuermitteln als Alibi, mit attraktiven Terminologien („Mittelschule“ statt Hauptschule) „bekämpfen“. „Matura für alle“ (ohne Beachtnahme auf Eignung, Neigung und Arbeitmarkterfordernis; man vergleiche amerikanisches „Eigenheim für alle!“), „kein Durchfallen mehr!“ : Prestige- und Lebensstandarderwartung werden ohne Prüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen einfach „bedient“.

    Und wenn die Wirtschaft und die ausbildenden Nachfolgeinstanzen weiter über katastrophale Nicht-Kenntnisse von Absolventen klagen, wird man halt weiter Anforderungsniveaus senken (logisch, oder?) – wie das faktisch seit Jahrzehnten geschieht, und dies mit schon infolge ihrer Unverständlichkeit toll klingenden Lehrplanforderungen und infolge Widersprüchlichkeit nie erfüllbaren pädagogisch-didaktischen Anweisungen verbrämen, um die neuen „Unterrichtserfolge“ sowie der neue, wunderbare Welt der inflationierten Berechtigungsatteste für alle - und letztlich die erwünschte Sozialchancenzuteilung durch Funktionärseliten zu erreichen.

    Vorauszusehender Fachkräftemangel: Kein Thema: Man kann ja auf „die Ausländer“ zurückgreifen, uns sie mit allerlei Mitnahmeeffekten ins Land holen ...
    Der Wissende ist wie der Besitzende und der an Eigenleistung Glaubende eine Bedrohung für die erwünschten existenziellen Abhängigkeiten aller von Politfunktionären der „brave new world“.

    Flächendeckend-immunisierend hat man immer den positiv besetzten Begriff „neu“ zur Verfügung. Und immer waren es die „Experten“, die zu diesen „Innovationen“ raten – was ist schon dagegen der gesunde Menschenverstand!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 01:15

    Ich denke, ich bin es schuldig, viele Leser hier einmal darüber zu informieren, wie Wirtschaft funktioniert. Am Anfang war der Fischer. Er fischte, um sich zu ernähren. Da er aber mit der Zeit so gut wurde, dass er mehr Fische angelte, als er brauchte, fing er an, Fische zu verkaufen. Der Fischer wurde zum Unternehmer. Der Fischer bekam als Tausch für seine Fische vom Tischler eine bessere Angelrute. In so einer Situation besteht der Markt nur aus Unternehmern, denn es ist derjenige Unternehmer, der mit seiner persönlichen Kraft Werte schöpft, seien das nun Fische, Tische, Schwerter oder I- Phones.

    In der modernen Wirtschaft ist es aber so, dass man nicht mehr einfach hingehen kann und so mir nichts dir nichts etwas produziert mit seiner eigenen Kraft. Produktionsvorgänge sind kompliziert geworden, man braucht Maschinen, Räume für Maschinen, usw. Hier kommt der Kreditgeber ins Spiel. Er leiht dem Unternehmer das Geld, das er braucht, um sein Unternehmen aufzubauen. Der Kreditgeber will aber natürlich etwas dafür, denn der Kreditgeber weiß natürlich nicht, ob der Unternehmer je erfolgreich sein wird. Vielleicht kommt das Produkt am Markt nicht an oder der Unternehmer hat keine Ahnung von dem Geschäft. Für dieses Ausfallsrisiko verlangt der Kreditgeber Zinsen. In einem freien Markt bestimmt sich der Zins nach Ausfallsrisiko und nach vorhandener Geldmenge.
    Denn wenn wenig Geld zum Verleihen da ist, ist es dementsprechend kostbar. Nicht nur das, wenn wenig Geld da ist, wird auch umso genauer darauf geschaut, wem man es verleiht.

    Und so beginnt der Wirtschaftskreislauf. Person A spart sich ein bisschen Geld zusammen und verleiht es Person B, damit Person B ein Unternehmen aufbauen kann. Person B verdient mit seinem Unternehmen mit der Zeit ganz gut, sodass auch B Geld verleihen kann, usw.

    Was aber passiert heutzutage und was verlangt Schulmeister? Nun, Banken sind heutzutage die Kreditgeber. Sie verleihen das Geld aber nicht nach einem natürlichen Zins, der am Markt entsteht, sondern nach einem zentral festgelegten Zins. Dieser wird durch die Geldmenge bestimmt. Schulmeister verlangt, dass die Banken mehr Geld verleihen, damit mehr Menschen mehr Unternehmen gründen oder ihre Unternehmen ausbauen und so Arbeitsplätze schaffen. Das klingt doch grundvernünftig, oder?

    Jetzt gibt es aber folgendes Problem. Wenn derart viel Geld vorhanden ist, dann wird es natürlich investiert. Aber es wird sehr unvorsichtig investiert. Man kann es mit einer Dartscheibe vergleichen, wobei das Geld die Pfeile darstellt. Herr Schulmeister will also Milliarden an Dartpfeilen auf die Dartscheibe schießen. Nun, zweifelsohne trifft er mit vielen genau ins Schwarze. Es florieren und entstehen also tatsächlich Unternehmen. Der entscheidende Schwachpunkt ist aber, dass die meisten Dartpfeile, also die meisten Darlehen der Banken, ins Leere gehen.

    Das Ganze läuft dann so ab: Milliarden werden investiert und zuerst läuft alles wunderbar und man investiert weitere Milliarden. Irgendwann stellt sich aber heraus, dass diese Milliarden in etwas investiert wurden, das schlicht und einfach nicht den Wert hat. So geschah es bei der New Economy Blase 2001, bei der man merkte, dass die meisten Internetfirmen wertlos waren und so geschah es bei der Immobilienblase 2008, in der man merkte, dass die Häuser nicht das Geld wert waren.
    Was ist die Folge? Die meisten Kredite werden nicht mehr zurückgezahlt, sie werden faul; die Blase platzt. Banken, also die Kreditgeber, sind mit einem Schlag pleite, weil sie das Geld, das sie investierten, nicht wiedersehen.

    Aber zurück zu Schulmeister. Zweifelsohne erzielt man mit seinen Forderungen einen Effekt. Aber je mehr Geld einfach in den Markt gepumpt wird, desto größer wird diese Blase. Seine Forderungen kommen daher der Forderung gleich, eine schon im Bau befindliche Atombombe mit noch weitaus größerer Sprengkraft auszustatten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 01:06

    Auch wenn der ORF diesem Herrn Stephan Schulmeister immer wieder eine Plattform bietet (= eine typische Symbiose), nimmt ihn denn doch niemand mehr wirklich ernst.

    Ein Glück, daß sein Vater Otto Schulmeister, seligen Angedenkens und eine durchaus honorige Persönlichkeit, die Laufbahn sowie die Ansichten seines Sohnes nicht mehr miterleben muß.

    Welche Blase als nächstes platzt, werden wir alle noch miterleben.
    @P.S. zeigt uns ja fast schon stündlich auf, wie sich die Horrorszenarien darstellen werden.

    Wo immer es krachen wird, eines steht fest - dieses Mal werden die Auswirkungen verheerender sein als je zuvor.
    Und dann ist so oder so Schluß mit Lustig bzw. mit "Drogen und Party"!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 06:33

    So sehr ich den Vater als "Presse"-Chefredatkteur, extrem brillianten Diskutierer und Formulierer geschätzt, ja als junger Mensch fast verehrt habe, so sehr geht mir sein Sohn Stephan schon seit vielen Jahren mit seinen linken Wirtschaftstheorien auf die Nerven!

    Mag sein, dass er alles glaubt, was er als "Wirtschaftsforscher" so von sich gibt; seine Thesen sind - wie A.U. hier wieder treffend beweist - jedenfalls recht oft ziemlich verquer und auch wissenschaftlich anfechtbar.

    Manchmal fällt der Apfel halt recht weit vom Stamm!

  5. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 16:29

    Die Kunst der Linken ist es, die einen um ihr hart verdientes Gerstl zu bringen, ohne daß die es merken. Durch niedrige Zinsen und hohe Inflation. Und es den anderen freudig zu überbringen. Und sich dafür als die Robin Hoods der heutigen Zeit feiern lassen. Daß es sich dabei oft um ein und die selbe Person handelt, der genommen und wieder gegeben wird, leuchtet dem linken Wähler nicht ein. Der freut sich über die Bestechungsgeschenke aus der eigenen Tasche. Und so wählen die dümmsten Kälber ihre Schlächter wieder selber. Aus reiner Dankbarkeit.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 01:46

    wenn man noch live den konservativ-bürgerlichen otto schulmeister miterlebt hat,in seinen konfontationen mit bruno kreisky,aber auch im "club 2",kann man sich nur schwer erklären,wie seine söhne,speziell aber sohn stephan schulmeister,so ins linke eck abdriften konnten.
    vielleicht spielt der berühmte vater-sohn-konflikt hier eine signifikante rolle.
    wobei sohn stephan mit deutlich über 60 auch schon in die jahre gekommen ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2011 14:45

    Traditionellerweise legen die meisten Österreicher ihr sauer verdientes Geld, das sie dem Finanzamt abringen und gleichzeitig irgendwo herausschneiden konnten, auf ein seriöses Sparbuch. Nur wenige Abenteuerlustige wagen ihr Glück am Kapitalmarkt, der mit unsicheren Renditen und hohen Verlusten lockt. Wer sich nicht auskennt, wird abgezockt. Der brave Österreicher bleibt da lieber beim althergebrachten Sparbuch.

    Derzeitig liegt die Inflation bei 3,3 % (Statistik Austria für April). Selbst die besten Sparbuchzinsen für einjährig gebundenes Geld liegen darunter (2,5 %). Und von diesem „Vermögenszuwachs“ darf man auch noch die Kapitalertragssteuer abziehen. Ceterum paribus bleibt nach 10 Jahren etwa zehn Prozent weniger vom Ersparten übrig. Eine Wahrheit, die der Sparer nicht gern hört, sie wird ihm aber eh verschwiegen.

    Mit Befremden stellt man fest, daß Herrn Schulmeister nun die feste Absicht hegt, die Sparer noch verstärkt um ihr Geld zu prellen. Jene „Reichen“, die am Kapitalmarkt mit Geld umgehen können, kümmern die Ansagen Schulmeisters eher weniger. Die frohlocken mit intelligenten Investitionen und satten Renditen und lachen sich einen Ast, wenn der Herr Schulmeister schulmeistert, wie er die Masse der Österreicher schröpfen will. Und die merkens nicht einmal.

    Auf der Strecke bleibt der kleine Sparer.

    Herr Schulmeister bekommt daher die Rote Karte wegen übertriebener Härte gegenüber dem Kleinen Mann. Beziehungsweise das rote Wifo. Von dort her weht nämlich der Wind der Sozialen Kälte. Nicht von den bösen Kapitalisten. Die Sozis sind es selbst, die sich und ihre Klientel berauben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAppollonio
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2011 12:24

    Schulmeister, Schratzenstaller und der Wifo-Rest hatten während der Ausbidung immer nur ein Ohr offen. Nämlich das linke das nur eine Theorie vernimmt: Geld rauswerfen. Geld verbilligen und dann kommt der Wohlstand für alle.

    Dabei geht`s den Staaten am schlechtesten, die den höchsten Schuldenstand haben.
    Allen voran Japan, mit bereits jahrzehntelanger (!) Verschuldung, USA aber auch Griechenland. Lernen will daraus keiner.

    Am wenigsten die Keynesianer. Denn die sind zwar sehr für`s Verschulden in der Krise, aber noch nie fanden diese Pseudoexperten die Konjunktur für so gut, dass sie das Rückführen der Verschuldung empfehlen würden.

    Also es gibt gar keine Keynesianer sondern nur Halbtheoretiker. Wer schiebt denen noch unser Steuergeld hinüber?


alle Kommentare

  1. Jawad (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:34

    your blog is in high ranking on goolge and i also must say your regular writing style deserves your internet-site to become such high in rankings.i savored your way of writing.keep writing.

  2. Appollonio (kein Partner)
    03. Juni 2011 12:24

    Schulmeister, Schratzenstaller und der Wifo-Rest hatten während der Ausbidung immer nur ein Ohr offen. Nämlich das linke das nur eine Theorie vernimmt: Geld rauswerfen. Geld verbilligen und dann kommt der Wohlstand für alle.

    Dabei geht`s den Staaten am schlechtesten, die den höchsten Schuldenstand haben.
    Allen voran Japan, mit bereits jahrzehntelanger (!) Verschuldung, USA aber auch Griechenland. Lernen will daraus keiner.

    Am wenigsten die Keynesianer. Denn die sind zwar sehr für`s Verschulden in der Krise, aber noch nie fanden diese Pseudoexperten die Konjunktur für so gut, dass sie das Rückführen der Verschuldung empfehlen würden.

    Also es gibt gar keine Keynesianer sondern nur Halbtheoretiker. Wer schiebt denen noch unser Steuergeld hinüber?

  3. Anton Volpini
    03. Juni 2011 11:50

    Billige Zinsen zu fordern, ist nichts anderes als eine Fortsetzung der intervenistischen, planwirtschaftlichen und bolschewistischen Politik zu fordern. Und das ist die Ursache für die Krise, die solange andauern wird, solange solche Gestalten das Sagen haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juni 2011 11:58

      Weiße Wochen.

      Man räumt das Lager für die nächste Kollektion.

    • Anton Volpini
      03. Juni 2011 12:25

      Ich liebe ihre Beiträge wegen Ihrer Treffsicherheit, Neppomuck, aber diesmal muß ich schon um Aufklärung bitten.
      Was ist als nächste Kollektion zu erwarten?

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juni 2011 12:50

      Keine Ahnung, wie die neue Währung heißen wird.

      "CNYUSDEUR", Alpen-Yuan, Merkelpfenning, oder Kauri-Muschel ... wer kann es wissen?

    • terbuan
      03. Juni 2011 17:39

      Neppomuck
      Philharmoniker!

    • Anton Volpini
      03. Juni 2011 18:02

      Ich bin fürs Wörgler Freigeld!
      So ähnlich gibts das jetzt in Vorarlberg, der rührige Bürgermeister Moosbrugger hat mir das vor kurzem erklärt...

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juni 2011 18:02

      Den wird sich demnächst, auf jeden Fall aber nach der Währungsreform kaum noch einer leisten können.
      Und die kommt.

      Das „Ob“ dürfte keine Frage mehr sein, nur das „Wann“ ist ungewiss.
      Und das „Wie“.
      Aber wenn man nicht nur den „Dummen und Feigen“ sondern auch den „Klugen und Mutigen“ gut zuhört, gewinnt man schon eine Vorstellung davon.

      So hat der „Gouvernator“ der Ö. Nationalbank, ein gewisser Ewald Nowotny, schon seine „sozialistischen“ Vorstellungen davon präzisiert:
      Es wird einen „Selbstbehalt“ bei der Einlagensicherung der Banken in der Größenordnung von 10.000,- Euro geben, d.h. nach seinem sozialdemokratischen Verantwortungsbewusstsein, dass die untersten 10 Riesen weg sind und nur das am Konto bleibt, was darüber hinaus geht. Er sieht das als Förderung der Eigenverantwortung der Sparer. Dass den „vertrauenswürdigen Bankinstitute“ (das sind die klugen und mutigen) damit die Schmutzkonkurrenz (etwas höhere Verzinsung der Bankeinlagen) vom Halse geschafft werden soll, liegt auf der Hand.

      Wie sozial, was?

      Er wurde auch gescholten (!) dafür, aber wohl nur, weil er sich verplappert hat und weniger deshalb, weil der Raubzug vorerst nur die trifft, die sparbuchmäßig weniger intensiv veranlagt sind als die Betuchten im Lande.
      Was dann passiert, vor allem wenn sich die „Zuagrasten“ um ihre bescheidenen Spareinlagen betrogen fühlen, will ich mir lieber erst gar nicht vorstellen.

      Aber auch für die Bescheidenen unter den Heimischen wird das ein grausamer Haarschnitt sein. Und nicht der letzte.

      Denn der zweite Schritt liegt auf der Hand: Etliche der „seriösen“ (siehe „klug und mutig“) Banken gehen (halt etwas später) auch pleite und dann kommt der große Tag der Währungsreform.

      Jeder kriegt ein paar Netsch auf die Hand und das Pyramidenspiel geht wieder von vorne los.
      Ich denke die Dummen und Feigen können den Klugen und Mutigen die Hand reichen.
      Der charakterliche Unterschied ist bestenfalls marginal.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juni 2011 18:11

      Komplementärwährungen sind nur räumlich begrenzt einsetzbar, Anton V. und können ohne eine Leitwährung nicht existieren.
      Und selbst "mit" nur so lang, bis die Steuerhoheit den Unfug abstellt, da der Staat Verpflichtungen hat, die damit nicht abzugelten sind.

    • Anton Volpini
      03. Juni 2011 20:19

      @Neppomuck, Sie haben recht und haben mir mit dem Argument der Leitwährung wieder einen Teil meiner Naivität genommen!

  4. Fat Freddy (kein Partner)
    03. Juni 2011 10:52

    Da hat sich der PS unter Klagedrohungen und Beschimpfungen schon x-mal verabschiedet, Wochen später fressen ihm die Leute wieder aus der Hand. Richtig reizend wie er auf einmal voller Pathos die Wichtigkeit von Erfahrung und Alter betont - es kommt offenbar gut an. Da darf er sogar seine ökonomischen Belehrungen auf Volksschulniveau absondern und kassiert dafür Applaus.
    Verzeihen und Toleranz wird hier offenbar groß geschrieben, zumindest wenn es um den Jungstar(l) geht, diese Selbsterniedrigung kann man durch Hass auf den Rest der Welt gut kompensieren. Man mag kaum glauben, dass diese Schmierenkomödie mit ihrer verwirrten Besetzung echt ist.
    Der terbuan gefällt mir auch sehr gut wenn er den PS wie einen Helden verteidigt und schüchterne Kontaktanbahnungen mit der Leserschaft wagt.

  5. xRatio (kein Partner)
  6. PostScriptum
    03. Juni 2011 00:03

    Hier ein Link für alle, die etwas mehr wissen wollen:

    http://networkedblogs.com/iCpYg

  7. terbuan
    02. Juni 2011 21:44

    Die Poster mit den besten Bewertungen zuletzt sind
    raeter, libertus, Karl Rinnhofer und postscriptum, herzliche Gratulation allen zu ihren hervorragenden Kommentaren.
    Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man dies nicht zum Anlaß nehmen, Neid und Mißgunst in diesem Forum aufkommen zu lassen und sich irgendwie in seiner Lufthohheit bedroht zu fühlen.
    Persönliche Angriffe sind absolut entbehrlich und schaden nur der Qualität dieses Blogs.
    Herzliche Grüße
    terbuan@aon.at
    (Demnächst mache ich es dem Wertkonservativen nach, Bella Italia winkt!)

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 21:48

      "...Neid und Mißgunst in diesem Forum aufkommen zu lassen und sich irgendwie in seiner Lufthohheit bedroht zu fühlen.
      Persönliche Angriffe sind absolut entbehrlich und schaden nur der Qualität dieses Blogs."

      Es ist mir egal, was Du sagst. Ich kann nur mit Neid und Missgunst antworten und ich muss einfach persönlich werden, denn wie kann nur schon wieder einer in diese wunderschöne Gegend fahren?

      Bin schon fast grün!

    • terbuan
      02. Juni 2011 21:51

      Philipp,
      mein Kommentar hat sich in keiner Weise auf Dich bezogen, du ahnst sicherlich wen ich ansprechen wollte!
      Liebe Grüße
      terbuan

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 21:53

      Hm? Der Neid und die Missgunst waren auf Deine Reise nach Bella Italia bezogen. Dachte, das war klar ^^ .

    • libertus
      02. Juni 2011 21:55

      @terbuan

      Vielen Dank und ich wünsche Ihnen einen erholsamen Aufenthalt in "Bella Italia", wer soll da nicht neidig werden? *lach*

      Kehren Sie jedenfalls wohlbehalten ins "Tagebuch" zurück, man harret Ihrer! ;-)

    • terbuan
      02. Juni 2011 22:08

      libertus,
      danke, es wird so eine Art Faulenzerurlaub, den ich mir einmal im Jahr gönne,
      kein Internet, kein TV, nur Sonne, Strand und Meer, und gute Bücher!
      Gerne würde ich Sie einmal persönlich kennenlernen, wenn Sie es möchten!
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • xRatio (kein Partner)
      03. Juni 2011 01:22

      @terbuan

      Da ich es gerade parat habe, hier eine kleine Auswahl "guter Bücher" :-)

      Alexis de Tocqueville, „Über die Demokratie in Amerika“
      Erik R. v. Kuehnelt-Leddihn, „Freiheit oder Gleichheit“
      John Burnheim, "Über Demokratie"
      Ludwig von Mises, „Vom Wert der besseren Ideen“
      Ludwig von Mises, „Liberalismus“
      F. A. von Hayek, „Die Verfassung der Freiheit“
      Gustave Le Bon, „Psychologie der Massen“
      Felix Somary, „Krise und Zukunft der Demokratie“
      Hans Hermann Hoppe, „Eigentum, Anarchie und Staat“
      Hans-Hermann Hoppe, Demokratie. Der Gott der keiner ist. (2003)

      online lesenswert:

      http://ef-magazin.de/2010/01/28/1820-felix-somary-die-kommunistische-zukunft-der-egalitaeren-demokratie

      http://mises.de/public_home/article/41

    • terbuan
      03. Juni 2011 11:17

      Danke xratio, aber ich habe schon gepackt:
      Darunter befinden sich
      Udo Ulfkotte: "Kein Schwarz, kein Rot, kein Gold"
      Milton Friedmann: "Kapitalismus und Freiheit"
      sowie ein Geschenk meiner deutschen Schiegertochter:
      Dirk Stermann, "6 Österreicher unter den ersten5" ;-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juni 2011 15:35

      Ein Masochist,
      wer Stermann liest.
      Doch ist Menasse
      auch nicht Klasse.
      Und selbst Elfriede Jelinek
      schrieb meistens Dreck
      und schießt, wie Zeusen seinen Blitz,
      auf die Marlene Streeruwitz,
      macht eine Vagina, die spricht
      aus ihr. Und so was tut man nicht.
      Man sieht, in unsrem Dichterreiche,
      da krabbelt munter manche Leiche.
      Wann werden wir uns ’von erholen?
      Na, Gott befohlen.

    • terbuan
      03. Juni 2011 15:49

      Neppomuck,
      danke für den Vers,
      es ist eine Pflichtlektüre für mich, meine Schwiegertochter meint, ich hätte dann mehr Verständnis für die Befindlichkeiten unserer nördlichen Nachbarn, aber immerhin, meine Enkelkinder wachsen mittlerweile 2sprachig auf:
      Palatschinken, Germknödel und Leberknödelsuppe sind ihnen kein Fremdwort mehr und zur Fridattensuppe sagen sie auch nicht mehr Pfannkuchenstreifensuppe! :-)))

  8. Celian
    02. Juni 2011 16:29

    Die Kunst der Linken ist es, die einen um ihr hart verdientes Gerstl zu bringen, ohne daß die es merken. Durch niedrige Zinsen und hohe Inflation. Und es den anderen freudig zu überbringen. Und sich dafür als die Robin Hoods der heutigen Zeit feiern lassen. Daß es sich dabei oft um ein und die selbe Person handelt, der genommen und wieder gegeben wird, leuchtet dem linken Wähler nicht ein. Der freut sich über die Bestechungsgeschenke aus der eigenen Tasche. Und so wählen die dümmsten Kälber ihre Schlächter wieder selber. Aus reiner Dankbarkeit.

    • Observer
      02. Juni 2011 20:29

      So ist es lieber Celian. Es ist, wie ich vor zwei Tagen hier gelesen habe:
      In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit - und die Mehrheit ist eben DUMM.

  9. Celian
    02. Juni 2011 14:45

    Traditionellerweise legen die meisten Österreicher ihr sauer verdientes Geld, das sie dem Finanzamt abringen und gleichzeitig irgendwo herausschneiden konnten, auf ein seriöses Sparbuch. Nur wenige Abenteuerlustige wagen ihr Glück am Kapitalmarkt, der mit unsicheren Renditen und hohen Verlusten lockt. Wer sich nicht auskennt, wird abgezockt. Der brave Österreicher bleibt da lieber beim althergebrachten Sparbuch.

    Derzeitig liegt die Inflation bei 3,3 % (Statistik Austria für April). Selbst die besten Sparbuchzinsen für einjährig gebundenes Geld liegen darunter (2,5 %). Und von diesem „Vermögenszuwachs“ darf man auch noch die Kapitalertragssteuer abziehen. Ceterum paribus bleibt nach 10 Jahren etwa zehn Prozent weniger vom Ersparten übrig. Eine Wahrheit, die der Sparer nicht gern hört, sie wird ihm aber eh verschwiegen.

    Mit Befremden stellt man fest, daß Herrn Schulmeister nun die feste Absicht hegt, die Sparer noch verstärkt um ihr Geld zu prellen. Jene „Reichen“, die am Kapitalmarkt mit Geld umgehen können, kümmern die Ansagen Schulmeisters eher weniger. Die frohlocken mit intelligenten Investitionen und satten Renditen und lachen sich einen Ast, wenn der Herr Schulmeister schulmeistert, wie er die Masse der Österreicher schröpfen will. Und die merkens nicht einmal.

    Auf der Strecke bleibt der kleine Sparer.

    Herr Schulmeister bekommt daher die Rote Karte wegen übertriebener Härte gegenüber dem Kleinen Mann. Beziehungsweise das rote Wifo. Von dort her weht nämlich der Wind der Sozialen Kälte. Nicht von den bösen Kapitalisten. Die Sozis sind es selbst, die sich und ihre Klientel berauben.

    • terbuan
      02. Juni 2011 14:54

      Wer sich von Schulmeister schulmeistern läßt, sollte sich schleunigst eine neue Meisterschule suchen!

    • Observer
      02. Juni 2011 15:06

      Celian:
      Bitte sagen Sie es nicht zu laut weiter, dass die in Milliardenhöhe auf Sparbüchern liegenden Einlagen praktisch "Geldverbrennungen" darstellen. Denn der niedrige Habenszinssatz, die darauf entfallende 25 % Kest sowie die aktuelle Inflationsrate lassen das Angesparte tatsächlich wie einen Eisbrocken schmelzen. Die Banken wiederum sind froh, dass es genug ängstliche und dumme Leute gibt, welche trotz dieser genannnten Fakten weiterhin ihr Geld auf der scheinbar sicheren Seite haben wollen. So kommen sie zu günstigem "Spielkapital" und der Staat freut sich auch über die ständig sprudelnden Kest-Einnahmen.
      Die Dummen sind wieder die "kleinen Leute", welche sich teilweise mühsam etwas für das Alter erspart haben und dabei draufzahlen. Aber die Roten wollen ohnedies, dass alle Leute die gleichen Voraussetzungen haben und man sich um Vorsorge usw. nicht kümmern sollte.

    • terbuan
      02. Juni 2011 15:18

      Observer
      Das war die Idee, aber es wird noch schlimmer kommen! (Stichwort: Saldierung)

    • Celian
      02. Juni 2011 15:23

      Observer, terbuan,

      hinausschreien muß man das, damit es alle wissen, wie grandios die Linke den Kleinen Mann linkt. Linken. Dieses Wort hat seine Bedeutung nicht von ungefähr.

  10. perseus
    02. Juni 2011 14:22

    Die Notenbanken sind treue Diener der Politik und werden von dieser gezwungen, die Zinsen niedrig zu halten. Täten sie das nicht wären folgende Aktionen gar nicht möglich:

    • Gutes Geld schlechtem nachwerfen (Griechenland, Portugal, Irland…zukünftig auch Italien und Spanien)
    • Das Auffangen von maroden Banken (diese werden „systemrelevant“ um die sinnlose Aktion zu rechtfertigen)
    • Das Schnüren von „Konjunkturpaketen“
    • Sinnlose Projekte

    Ohne niedrige Zinsen müsste sich die Politik auf folgende Themen konzentrieren:

    • Ausgabenseitige Sanierung des Staatshaushaltes
    • Privatisierung der Reste der „Verstaatlichten“ (ÖBB, Flughafen Wien…); es könnte endlich zu Ende geführt werden, was Schwarz/Blau sehr erfolgreich begonnen hat
    • Eine Verwaltungsreform, die endlich wirtschaftlich vertretbare Strukturen schafft in diesem kleinen 8 Millionen-Einwohner-Land, das verwaltet wird wie eine 100 Millionen-Einwohner-Republik
    • Endlich klare Bankengesetze, die Banken dazu zwingt, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und damit zukünftige Banken-Crashs verhindern würden

    Niedrige Zinsen sind eine Droge für Politiker, das stimmt: sie verändern das Bewusstsein, wobei das egal ist, weil Politiker nichts im Kopf haben, was bewusst werden könnte.

  11. lässing
    02. Juni 2011 08:57

    Viele Kommentare in diesem Forum laufen nach dem gleichen Muster ab:
    eine langweilige, umfangreiche, belehrende, immer wieder das gleiche wiederkauende Suada, meist geifernd und völlig humorlos.
    Und ein düsteres Zukunftsszenario darf in dieser etwas einfältigen Mischung auch nicht fehlen.
    Als würde hier eine Person das Forum völlig zumüllen.
    Auch eine Form von SPAM.

    • terbuan
      02. Juni 2011 12:55

      Die Teilnahme an diesem Forum, sowohl aktiv als auch passiv, geschieht auf vollkommen freiwilliger Basis. Die Ausgangstüre steht ganz weit offen und heißt: ABMELDEN!

    • mischu
      02. Juni 2011 13:14

      @terbuan

      ******************!!

    • lässing
      02. Juni 2011 13:18

      @terbuan
      Wie recht Sie haben. Würde der Vielschreiber ihren Vorschlag befolgen, dann wäre dieses Forum vielleicht wieder ernst zu nehmen.

    • mischu
      02. Juni 2011 15:05

      @lässing

      Bitte, zuerst vor der eigenen Türe kehren, ehe Sie andere anpatzen!

    • Samtpfote
      02. Juni 2011 19:54

      lässig

      Masochist?!

    • phaidros
      03. Juni 2011 08:19

      Lassen Sie sich den Mund nicht verbieten, lässing. Den Damen und Herren, die Sie hier so herablassend abkanzeln wollen, ist nicht mal bewusst, dass sie auf Punkt und Komma das machen, was sie der Gegenseite in seitenlangen, weinerlichen Reden immer und immer wieder bitter vorwerfen, ohne freilich dadurch auch nur irgendetwas bewirken zu können: Meinungsterror betreiben gegen jeden, der nicht die "offizielle Blogmeinung" vertritt, die durch Akklamation gekürt wird. Und die nebenbei meines Erachtens recht oft genau im Ziel, aber auch dann und wann ziemlich weit daneben liegt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • terbuan
      03. Juni 2011 16:48

      Zum Glück ist der lahnsteirer auf Urlaub, das wäre ein Fressen für ihn! :-)

    • byrig
      03. Juni 2011 23:04

      lässing,dieser vielschreiber versucht,nicht zuletzt mit einer weitgehend anonymen anhängerschaft,dieses forum zuzumüllen.zuletzt berühmt sich der kerl,der täglich postet(und posten kann),die meisten sterne errungen zu haben.

      bei einer leisen kritik("der kann schreiben was er will") meldet sich sofort ein "woggirl" oder so aus einer anonymen anhängerschaft.

      dieser kerl soll schreiben was er will-aber er soll nicht versuchen,hier eine art meinungsterror auszuüben.z.b. im sinne der serben.

  12. Wertkonservativer
    02. Juni 2011 06:33

    So sehr ich den Vater als "Presse"-Chefredatkteur, extrem brillianten Diskutierer und Formulierer geschätzt, ja als junger Mensch fast verehrt habe, so sehr geht mir sein Sohn Stephan schon seit vielen Jahren mit seinen linken Wirtschaftstheorien auf die Nerven!

    Mag sein, dass er alles glaubt, was er als "Wirtschaftsforscher" so von sich gibt; seine Thesen sind - wie A.U. hier wieder treffend beweist - jedenfalls recht oft ziemlich verquer und auch wissenschaftlich anfechtbar.

    Manchmal fällt der Apfel halt recht weit vom Stamm!

  13. Karl Rinnhofer
    02. Juni 2011 04:21

    Stefan Schulmeister ist einer der sattsam bekannten (selbsternannten) „Experten“, die offensichtlich Ihre Existenz durch in vorauseilendem Gehorsam zu erstellenden „Expertisen“ im Schlepptau ideologischer Vorgaben begründen. Dass sich Analoges derzeit auch in weiteren Bereichen abspielt (s.u.), ist wenig tröstlich, zumal der Begriff des „Experten“ noch immer positiv konnotiert ist und sich hinsichtlich der Kriterien der Hinterfragung a priori entzieht.

    Alle Fernsehdebatten, alle sonstigen Wortmeldungen beweisen es: Das ist linke Position, weit entfernt von Wissenschaftlichkeit, verbrämt und immunisiert durch unreflektierten Gebrauch möglichst unverständlicher (pseudo-)wissenschaftlicher Terminologie.

    Wer in Zeiten der Inflation nach Niedrigzinsen ruft, heizt die Geldentwertung zusätzlich an, bedient damit viele „erwünschte“ Reflexe: Alle Sparzinsen bleiben weit unter der Inflationsrate, werden durch Kapital-„Ertrags(!)-Steuer und Vermögens-„Zuwachs - (!) Steuer (welch semantischer Betrug!) zusätzlich zu Gunsten des nimmersatten Fiskus beschnitten, lassen alle Geldvermögen verantwortungsbewusster Sparer dahinschmelzen wie den Schnee in der Frühlingssonne. Zusätzlich müssen diverse neue Bankensteuern und Finanztransaktionssteuern“ erst verdient werden – u.a. durch weiteres Vergrößern der Lücke katastrophal niedriger Verzinsung Sparzinsen zu Preisanstieg bei verkraftbaren Kreditzinsen infolge „befohlener“ Niedrigzinspolitik. Wunderbar: Eigentum ist bekanntlich Diebstahl, es zu entwerten bzw. zu enteignen trifft ja nur die verachteten „Reichen“, die „Besserverdiener“, ist damit jederzeit moralisch geboten. So wird Konsum- und Investitionskraft „des kleinen Mannes“ vorgetäuscht, verantwortungsloses Geldausgeben stimuliert; „jedem nach seinen Bedürfnissen“ - unabhängig von der eingebrachten Leistung - ein klassischer Schlachtruf des bekanntlich wirtschaftlich enorm erfolgreichen Kommunismus. Robin Hood steht Pate, linke kirchennahe Gutmenschen nicken wohlwollend dazu: „Eher kommt mir ein Kamel durch das Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel!“. Ein Beispiel aus der Antike (Catilina; siehe Sallust und Cicero) wird gerne bemüht: Dort sprach man bezeichnender Weise vom „aes alienum“ (wtl. „fremdes Geld“),wenn man „Schulden“ meinte. Man forderte deren Tilgung als gerechtes „Reset“, als Neustart unter gleichen Bedingungen für alle ...

    Auch die Gefälligkeitsdemokratien Europas mit ihren infolge Wählerkaufs angehäuften Schuldenbergen haben Freude an dieser Entwicklung: Die auf diese Weise irrational gepushte „Konsumkraft“ aller, harmonisiert (welch kalmierendes Wort!) durch flankierende, durch Kumulierbarkeit längst sozialökonomisch überkompensierende Umverteilungsmaßnahmen im Sinne der „sozialen Gerechtigkeit“ spült diverse Verbrauchssteuern in die bodenlosen Fässer des nimmersatten Fiskus; nicht korrigierte und inflationsbedingt beschleunigte kalte Inflation („Steuerreform können wir uns nicht leisten!“) drängt zudem alle in höchste Lohn/Einkommenssteuersätze, für die diese ursprünglich keineswegs gedacht waren. Die enorme Staatsverschuldung wird durch relativ moderate Zinszahlungen „erträglich“, sodass neue Schulden „Bedenken-los“ aufgenommen werden können – von den Regierenden, die damit weiter ihre Klientele bedienen und Wähler kaufen, von den Privaten angesichts der niedrigen Zinsen sowieso. Und wie es den Sparern ergeht, - selber schuld! (s.o.)

    So reiht sich diese „Empfehlung“ in die flächendeckende Grundhaltung des Errichtens potemkinscher Dörfer, des gezielten Abbaus aller Verantwortungen, der Symptomkuren – die jeden Blick auf substanzielle Heilungsmaßnahmen verstellen, der optimierten Medienwirksamkeiten, der immunisierten Schönwetterpolitik mitten in zuziehenden Gewitterhimmel.

    Auch in der Schulpolitik wird man die Pisa - Misere mit zusätzlichen Steuermitteln als Alibi, mit attraktiven Terminologien („Mittelschule“ statt Hauptschule) „bekämpfen“. „Matura für alle“ (ohne Beachtnahme auf Eignung, Neigung und Arbeitmarkterfordernis; man vergleiche amerikanisches „Eigenheim für alle!“), „kein Durchfallen mehr!“ : Prestige- und Lebensstandarderwartung werden ohne Prüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen einfach „bedient“.

    Und wenn die Wirtschaft und die ausbildenden Nachfolgeinstanzen weiter über katastrophale Nicht-Kenntnisse von Absolventen klagen, wird man halt weiter Anforderungsniveaus senken (logisch, oder?) – wie das faktisch seit Jahrzehnten geschieht, und dies mit schon infolge ihrer Unverständlichkeit toll klingenden Lehrplanforderungen und infolge Widersprüchlichkeit nie erfüllbaren pädagogisch-didaktischen Anweisungen verbrämen, um die neuen „Unterrichtserfolge“ sowie der neue, wunderbare Welt der inflationierten Berechtigungsatteste für alle - und letztlich die erwünschte Sozialchancenzuteilung durch Funktionärseliten zu erreichen.

    Vorauszusehender Fachkräftemangel: Kein Thema: Man kann ja auf „die Ausländer“ zurückgreifen, uns sie mit allerlei Mitnahmeeffekten ins Land holen ...
    Der Wissende ist wie der Besitzende und der an Eigenleistung Glaubende eine Bedrohung für die erwünschten existenziellen Abhängigkeiten aller von Politfunktionären der „brave new world“.

    Flächendeckend-immunisierend hat man immer den positiv besetzten Begriff „neu“ zur Verfügung. Und immer waren es die „Experten“, die zu diesen „Innovationen“ raten – was ist schon dagegen der gesunde Menschenverstand!

  14. byrig
    02. Juni 2011 01:46

    wenn man noch live den konservativ-bürgerlichen otto schulmeister miterlebt hat,in seinen konfontationen mit bruno kreisky,aber auch im "club 2",kann man sich nur schwer erklären,wie seine söhne,speziell aber sohn stephan schulmeister,so ins linke eck abdriften konnten.
    vielleicht spielt der berühmte vater-sohn-konflikt hier eine signifikante rolle.
    wobei sohn stephan mit deutlich über 60 auch schon in die jahre gekommen ist.

    • Undine
      02. Juni 2011 12:16

      @byrig

      Eine Diskussionssendung mit Otto Schulmeister war ein--- leider viel zu seltenes!--- Erlebnis der Sonderklasse. Der Mann hatte Rückgrat!!! Wie es dazu kommen konnte, daß Sohn Stephan ein so jämmerliches Bild als im ORF! gern gesehenes "rot-grünes Schaf" der Familie abgibt, ist mir ein Rätsel.
      Es gab einmal einen "Club2" mit dem Thema "Väter und Söhne"; ich erinnere mich leider nur noch dunkel daran. Jedenfalls waren damals nicht nur Vater und Sohn Chorherr dabei, sondern auch Vater und Sohn Schulmeister.

  15. PostScriptum
    02. Juni 2011 01:15

    Ich denke, ich bin es schuldig, viele Leser hier einmal darüber zu informieren, wie Wirtschaft funktioniert. Am Anfang war der Fischer. Er fischte, um sich zu ernähren. Da er aber mit der Zeit so gut wurde, dass er mehr Fische angelte, als er brauchte, fing er an, Fische zu verkaufen. Der Fischer wurde zum Unternehmer. Der Fischer bekam als Tausch für seine Fische vom Tischler eine bessere Angelrute. In so einer Situation besteht der Markt nur aus Unternehmern, denn es ist derjenige Unternehmer, der mit seiner persönlichen Kraft Werte schöpft, seien das nun Fische, Tische, Schwerter oder I- Phones.

    In der modernen Wirtschaft ist es aber so, dass man nicht mehr einfach hingehen kann und so mir nichts dir nichts etwas produziert mit seiner eigenen Kraft. Produktionsvorgänge sind kompliziert geworden, man braucht Maschinen, Räume für Maschinen, usw. Hier kommt der Kreditgeber ins Spiel. Er leiht dem Unternehmer das Geld, das er braucht, um sein Unternehmen aufzubauen. Der Kreditgeber will aber natürlich etwas dafür, denn der Kreditgeber weiß natürlich nicht, ob der Unternehmer je erfolgreich sein wird. Vielleicht kommt das Produkt am Markt nicht an oder der Unternehmer hat keine Ahnung von dem Geschäft. Für dieses Ausfallsrisiko verlangt der Kreditgeber Zinsen. In einem freien Markt bestimmt sich der Zins nach Ausfallsrisiko und nach vorhandener Geldmenge.
    Denn wenn wenig Geld zum Verleihen da ist, ist es dementsprechend kostbar. Nicht nur das, wenn wenig Geld da ist, wird auch umso genauer darauf geschaut, wem man es verleiht.

    Und so beginnt der Wirtschaftskreislauf. Person A spart sich ein bisschen Geld zusammen und verleiht es Person B, damit Person B ein Unternehmen aufbauen kann. Person B verdient mit seinem Unternehmen mit der Zeit ganz gut, sodass auch B Geld verleihen kann, usw.

    Was aber passiert heutzutage und was verlangt Schulmeister? Nun, Banken sind heutzutage die Kreditgeber. Sie verleihen das Geld aber nicht nach einem natürlichen Zins, der am Markt entsteht, sondern nach einem zentral festgelegten Zins. Dieser wird durch die Geldmenge bestimmt. Schulmeister verlangt, dass die Banken mehr Geld verleihen, damit mehr Menschen mehr Unternehmen gründen oder ihre Unternehmen ausbauen und so Arbeitsplätze schaffen. Das klingt doch grundvernünftig, oder?

    Jetzt gibt es aber folgendes Problem. Wenn derart viel Geld vorhanden ist, dann wird es natürlich investiert. Aber es wird sehr unvorsichtig investiert. Man kann es mit einer Dartscheibe vergleichen, wobei das Geld die Pfeile darstellt. Herr Schulmeister will also Milliarden an Dartpfeilen auf die Dartscheibe schießen. Nun, zweifelsohne trifft er mit vielen genau ins Schwarze. Es florieren und entstehen also tatsächlich Unternehmen. Der entscheidende Schwachpunkt ist aber, dass die meisten Dartpfeile, also die meisten Darlehen der Banken, ins Leere gehen.

    Das Ganze läuft dann so ab: Milliarden werden investiert und zuerst läuft alles wunderbar und man investiert weitere Milliarden. Irgendwann stellt sich aber heraus, dass diese Milliarden in etwas investiert wurden, das schlicht und einfach nicht den Wert hat. So geschah es bei der New Economy Blase 2001, bei der man merkte, dass die meisten Internetfirmen wertlos waren und so geschah es bei der Immobilienblase 2008, in der man merkte, dass die Häuser nicht das Geld wert waren.
    Was ist die Folge? Die meisten Kredite werden nicht mehr zurückgezahlt, sie werden faul; die Blase platzt. Banken, also die Kreditgeber, sind mit einem Schlag pleite, weil sie das Geld, das sie investierten, nicht wiedersehen.

    Aber zurück zu Schulmeister. Zweifelsohne erzielt man mit seinen Forderungen einen Effekt. Aber je mehr Geld einfach in den Markt gepumpt wird, desto größer wird diese Blase. Seine Forderungen kommen daher der Forderung gleich, eine schon im Bau befindliche Atombombe mit noch weitaus größerer Sprengkraft auszustatten.

    • lässing
      02. Juni 2011 09:50

      Starl-Entusiasten, seid ihr alle da! Der Märchenonkel Philipp erklärt euch die Ökonomie.
      Der (Halb-?)Jurist erläutert den Deppen im Forum die wirtschaftlichen Zusammenhänge.
      Endlich hat dann auch der dümmste Sterndlgeber alles kapiert und wird dann begeistert "bravo Philipp" schrei(b)en.

    • werauchimmer
      02. Juni 2011 10:25

      Sympathisch, wie Sie sich um ein wirtschaftliches Verständnis bemühen, wenn auch ein wenig weitschweifig.

      Ja, es ist der Unternehmer, der durch zielstrebiges, dh erfolgsgerichtetes Wirken (nicht bloß Handeln) eine Wertvorstellung der Mitbürger, die Nachfrage, in einen realen Vorteil für diese umsetzt.

      Ich erlaube mir noch anzumerken, dass der Geldgeber nicht bloß ein Ausfallrisiko vergütet haben möchte, sondern auch einen Anteil am Erfolg der durch sein Geld, genauer: seine Vorleistungen, erst ermöglichten Wirtschaftsgebarung.

    • Observer
      02. Juni 2011 11:49

      Zitat: "Für dieses Ausfallsrisiko verlangt der Kreditgeber Zinsen"

      Die verlangten Zinsen decken

    • Undine
      02. Juni 2011 12:21

      @lässing

      Na, ist doch befriedigend, wenn man als Einziger unter lauter Narren und Närrinnen die Wahrheit kennt! Sie dürfen sich in diesem Wohlgefühl auf beide Schultern klopfen.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 12:34

      Und lässing, weil es Ihrer Meinung nach ja so viele Deppen hier gibt, möchte ich gleich noch eine Erklärung anschließen.

      Oft wird ja von diesen Hochrisikoderivaten geredet; dabei fällt oft das Akronym CDS. Nun, das steht für "Credit Default Swap" zu Deutsch "Kreditausfallstausch". Diese CDS haben also die Funktion, den Kreditgeber zu versichern. Jemand glaubt einfach, dass der Kreditnehmer nicht pleite geht und versichert dem Kreditgeber, gegen eine gewisse Summe den Kreditausfall zu bezahlen, falls er denn eintritt.

      Diese CDS sind also etwas vollkommen Natürliches, eine Versicherung eben.

      Natürlich gerieten diese CDS im Zuge der Finanzkrise in Misskredit. Sorgten sie doch für eine Kettenreaktion. Das funktioniert so:

      Kreditgeber A gibt dem Unternehmer B sagen wir 1 Mio Euro. Kreditgeber A versichert gegen den Ausfall dafür mit dem CDS von C. C wiederum hat das Geld gar nicht. Wenn der Kredit ausfällt, braucht er das auch gar nicht, er versichert einfach so viele Kreditgeber, dass er im Ausnahmefall zahlen kann. Er selbst wiederum versichert seinen Ausfall mit einem CDS bei D, usw usf

      So bricht natürlich eine riesige Kette zusammen, wenn viele Schuldner bankrott gehen.

      Passieren kann das aber nur im fiat money System. Denn nur darin gibt es dermaßen viel Geld, um es überall hin zu investieren. In einem freien Markt ist Geld sehr wertvoll und niemand würde auf die Idee kommen, wahllos Kredite zu vergeben.

      Selbstverständlich bekommen dann weniger Unternehmen Geld. Das heißt natürlich, dass die Wirtschaft keine schnellen und großen Sprünge machen kann. Sie ist dafür aber auf einem festen Fundament gebaut, das nicht zusammenbricht. In einem freien Markt gibt es keine Konjunkturzyklen, in einem freien Markt gibt es nur stetes Wachstum.

    • lässing
      02. Juni 2011 12:55

      anscheinend ist PS schon so in seinem Schreibwahn, dass er meine Ironie nicht kapiert. Wenn ich mir allerdings die zustimmenden Schreiben zu dem Müll, den PS hier ununterbrochen produziert, anschaue, müsste man fast die Ironie zurücknehmen.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 13:00

      Sie sind herzlich eingeladen, den "Müll" zu widerlegen. Es würde mir einen großen Hochgenuss bereiten.

    • Observer
      02. Juni 2011 13:27

      Da gab es um 11,49 Uhr einen Fehler bei der Übertragung, daher nochmals:

      Zitat: "Für dieses Ausfallsrisiko verlangt der Kreditgeber Zinsen"

      Die verlangten Zinsen decken NICHT nur das Ausfallsrisiko. In erster Linie will man für sein Geld auch etwas bekommen, sonst könnte man es ja anderwärtig investieren. Wenn es sogar - wie oft bei Banken - fremdes Geld (z.B. Spareinlagen) sind, dann müssen die Habenzinsen, die Verwaltungskosten und der Gewinn in den Sollzinsen untergebracht werden. Wenn dies vom Markt nicht akzeptiert wird bzw. der Wettbewerb günstiger anbietet, dann kommt es ebn zu keinem Geschäft.

    • GOP
      02. Juni 2011 13:33

      Liebe Vorposter,
      "Müll" war es keiner, was hier PostScriptum geschrieben hat. Alles war ja nur als Einstiegsvorlesung für die Leute gedacht, welche die Zusammenhänge der Wirtschaft nicht genau kennen. Alle anderen können es ja "überlesen" und sich wieder den "schulmeisterlichen" Ausführungen vom Stephan widmen.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 13:54

      @ Observer

      Natürlich haben Sie Recht. Der Zins ist der "Mietpreis" für das Geld. Ich wollte lediglich deutlich zum Ausdruck bringen, dass die Zinsen sich vor allem nach Geldmenge und Ausfallsrisiko richten. Man nehme nur Anleihen Griechenlands als Beispiel. Die Zinsen schießen deswegen so enorm in die Höhe, weil Griechenland das Geld nicht mehr zurückzahlen wird können.

      Ergo: je höher der Zins, desto höher das Ausfallsrisiko. Natürlich beinhaltet der Zins, wie Sie richtig formulieren, auch ein Entgeltelement.

    • lässing
      02. Juni 2011 14:13

      Die letzten Belehrungen sind eigentlich schon Grundschulniveau. Starl gibt die
      Vorlesung: Grundbegriffe der Wirtschaft für Senioren.
      Und die sind hier für jeden Brosamen dankbar und bedanken sich noch für das Geschwafel.
      Wie ich schon gesagt habe: das Forum verkommt immer mehr zur Therapiestation.
      Sowohl für den Lehrenden als auch für die Lernenden.
      Gibt es eigentlich noch den "Seniorenclub" im ORF, wo ein junger Besserwisser dem etwas belämmerten Publikum allerlei Binsenweisheiten aufschwatzte.

    • Observer
      02. Juni 2011 14:51

      lässing:
      Ihre Belehrungen in allen Ehren. Aber bedenken Sie doch, dass es hier Poster mit unterschiedlichem Wissen, Ausbildung und Erfahrungen gibt. Da schreibt man lieber etwas einfacher, damit es alle mitbekommen. PostScriptum gehört zu den Menschen, welche in wenigen Worte Grundwissen vermitteln, damit alle einsteigen und auch mitkommen können. Sie gehören aber sicher zu den Leuten, welche auch noch auf einen schnell fahrenden Zug aufspringen können. Daher bitte: seien Sie froh, dass Sie dies alles schon wissen und üben Sie Nachsicht gegenüber den anderen Mitmenschen.

    • terbuan
      02. Juni 2011 14:59

      Observer
      Merken Sie nicht, der will keine Nachsicht üben und auch keine Gegenargumente einbringen, der will einfach nur stänkern, etwas anderes kann er offensichtlich nicht und dafür wird er (auch offensichtlich) bezahlt!

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 15:34

      @ lässing

      Sie sollten etwas mehr Respekt für die ältere Generation aufbringen. Sie haben alle unser Land aufgebaut und das mit bloßen Händen und oft schwerer körperlicher Arbeit.

      Unsere Generation hat dank Internet das Glück, unendlich viel Wissen anhäufen zu können. Wir können viel von den Menschen hier in diesem Forum lernen, das man aber nicht einfach irgendwo im Internet nachschlagen kann.

      Wir stehen nicht nur in ihrer Schuld, wir haben auch die Pflicht, Menschen über die Vorgänge in der Welt aufzuklären, damit wir alle im Wissen über die Wahrheit gemeinsam die Zukunft gestalten können.

    • schreyvogel
      02. Juni 2011 18:23

      @Postscriptum 2.6.2011, 12:34
      Ich glaube, Ihre Definition von CDS ist nicht vollständig.
      Eine CDS ist keine Versicherung, er ähnelt vielmehr einer Wette.
      Bei einer Versicherung gilt das Prinzip, dass der Verischerungsnehmer lediglich seinen Schaden ersetzt bekommt, aber darüber hinaus keinen Vorteil aus dem Schadenfall ziehen darf.
      Ein CDS ist eine Wette, ob ein bestimmter Kreditschuldner ausfällt oder nicht. Fällt er aus, so hat der Sicherungsnehmer die Wette gewonnen und erhält die vereinbarte Summe unabhängig davon, ob er selber einen Kreditausfall hat, also selbst dann, wenn er gar keinen Kredit vergeben hatte.
      Zum Unterschied von einer Versicherung ist ein CDS also keineswegs etwas "vollkommen Natürliches", sondern ein Derivat, das man allerdings auch zur Absicherung eines Kredites verwenden kann.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 18:40

      @ schreyvogel

      Eine Wette ist ein CDS nicht. Bei einer Wette geht es um einen Wetteinsatz und wer die Wette gewonnen hat, bekommt den Wetteinsatz.

      Zum Beispiel können wir beide um 100 Euro wetten, dass Österreich bis 2014 bankrott geht. Einer von uns wird diese 100 Euro gewinnen. Der Betrag, den jemand für einen CDS zahlt, entspricht aber nicht dem Betrag, den er im Kreditausfallsfall bekommt. Wenn also A dem Unternehmer B 100.000 Euro leiht, zahlt er keine 100.000 Euro für den CDS, sondern einen viel kleineren Betrag. Er bekommt die bezahlten Beträge auch nicht wieder zurück, wenn der Kredit ausfällt, sondern die Kreditsumme. Insofern ist der CDS eine Kreditausfallsversicherung.

      Natürlich haben Sie insofern Recht, als dass bei einer normalen Versicherung nur der wahrhaft entstandene Schaden ersetzt wird und bei einem CDS auch dann gezahlt wird, wenn gar kein Schaden entstanden ist. Dies ändert aber den Versicherungscharakter dieses Derivats nicht. Im Übrigen verstehe ich nicht, warum Sie betonen, dass es ein Derivat ist. Derivat kommt nämlich vom Lateinischen derivare (ableiten) und bedeutet lediglich, dass der Vertragsinhalt sich von etwas ableitet.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 18:43

      Im Übrigen ist ein CDS schon allein deswegen keine Wette, weil beim CDS der Sicherungsgeber auch dann Geld verdient, wenn der Kredit nicht ausfällt. Bei einer Wette bekommt der Verlierer gar nichts.

    • PostScriptum
      02. Juni 2011 18:45

      Sicherungsnehmer statt Sicherungsgeber, sry.

    • Observer
      02. Juni 2011 19:18

      lässing:
      Macht es Ihnen wirklich Spaß und dient Ihrer Befriedigung, wenn Sie die Einträge von Postscriptum immer kritisieren? Ich habe PS zweimal persönlich getroffen und kann Ihnen sagen, dass er ein junger, an der Gesellschaft und Politik sehr intererssierter Mann ist. Wenn er manchmal auch etwas über das Ziel schiesst, so würde ich mir wünschen, wenn es in Österreich viele solche jungen Leute geben würde, denen nicht alles egal ist. Auch in diesem Forum gibt es viele Leute, welche Missstsände anprangern, manche auch gute Lösungsvorschläge haben, aber wenige, welche sich aktiv für eine Verbesserung einsetzen. Wann haben Sie, geehrter lässing schon einmal einen Abgeordneten bzw. Minister kontaktiert und ihm Ihre Meinung gesagt? Jammern allein genügt nicht, es gehören auch Erfolgserlebnisse her!

    • lässing
      02. Juni 2011 20:18

      @observer
      sind sie mir nicht böse, aber wer bitte nimmt jemanden ernst, der Geld in Türkenfotzen schieben will, alle Türken aus Österreich rausschmeissen will und zum bewaffneten Widerstand gegen die da oben aufruft.
      Irgendwie ist es auch tragisch, dass ein so junger, aufgeweckter Mann nichts besseres zu tun hat, als in einem Seniorenblog langatmige Belehrungen und Hetztiraden en masse zu verfassen.

    • contra
      02. Juni 2011 20:21

      @lässing

      Kann ich mir gut vorstellen, daß einem alten Brunnenvergifter wie Sie einer sind, der P.S. ein Dorn im Auge ist.
      Ich finde, das ist gut so!

    • terbuan
      02. Juni 2011 20:31

      Jetzt dürfen wir einmal raten, wer hinter dem neuen Nick "lästig", pardon "lässing" steckt, ich vermute, ein alter Bekannter!

    • terbuan
      02. Juni 2011 20:53

      Kleiner Nachschlag, alte Weisheit:
      "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft"! ;-))))

    • schreyvogel
      03. Juni 2011 01:28

      Wer sagt, dass Wetteinsätze für beide Partner gleich hoch sein müssen? Wenn Sie beim Pferderennen auf einen krassen Aussenseiter setzen, ist Ihr Einsatz niedriger und Ihr eventueller Gewinn (=der Einsatz des Wettbüros) höher als wenn Sie auf einen Top-Favoriten setzen.

      Bei den CDS ist der eine Wetteinsatz die Gebühr, die der Sicherungsgeber verlangt. Der andere Einsatz ist die Summe, die der Sicherungsgeber im Ereignisfall zahlen muss. Übrigens (zu 18:43): Wenn der Kredit nicht ausfällt, dann hat der Sicherungsgeber die Wette GEWONNEN, nicht verloren!

    • schreyvogel
      03. Juni 2011 01:33

      Obiger Kommentar geht an Postscriptum 18:40

    • PostScriptum
      03. Juni 2011 01:44

      Ich sprach aber vom Sicherungsnehmer, der hat die "Wette" bei Nichtausfall nämlich verloren und verdient trotzdem.

      Wenn Sie CDS als Wette bezeichnen, ist jede Versicherung eine Wette. Ein dermaßen krasser Vergleich der CDS als Wette ist sachlich nicht rechtfertigbar. Der einzige Unterschied zu Versicherungen ist, dass die Schadenssumme ungeachtet eines tatsächlichen Schadens gezahlt wird. Das ändert aber bitte noch lange nicht den Charakter der CDS. Kreditgeber schließen CDS aus Versicherungsgründen ab und nicht, um damit Geld zu verdienen.

    • phaidros
      03. Juni 2011 08:22

      dafür wird er (auch offensichtlich) bezahlt!

      Da mir das auch schon unterstellt wurde, glaube ich es nicht. Und finde es offen gesagt nicht korrekt, solche Behauptungen in den Raum zu stellen. Das ist nur eine Keule, die jemanden diskreditieren soll. Haben wir so einen Diskussionsstil nötig?

    • schreyvogel
      03. Juni 2011 11:41

      Herr Postskriptum,
      ich strecke die Waffen. Sie durchschauen das derivative Finanzinstrument CDS einfach nicht. Warum googlen Sie nicht einfach nach "CDS" oder "CDS Wette" (ein großes Thema im Internet).

      Übrigens: Die etymologische Herleitung des Wortes "Derivat" ist Ihnen ganz gut gelungen! An der seiner Semantik sollten Sie aber noch arbeiten (googlen!).

      P.S.: Schön, dass Sie wieder posten!

    • PostScriptum
      03. Juni 2011 12:10

      Dann versuche ich es erst gar nicht weiter. Aber vielleicht glauben Sie ja Definitionen, die man im Internet findet:

      Der Credit Default Swap ermöglicht es, sich gegen das Ausfallrisiko eines Schuldners abzusichern. Dies gelingt durch die Loslösung des Kreditrisikos von der zu Grunde liegenden Kreditbeziehung. Für die Absicherung gegen bestimmte Risiken aus einer Kreditbeziehung zahlt der Risikoverkäufer (Sicherungsnehmer) an den Risikokäufer (Sicherungsgeber) eine von der Laufzeit des Credit Default Swaps abhängige, regelmäßige Risikoprämie, den sogenannten CDS-Spread. Die Höhe dieser Prämie stellt den Preis der Absicherung dar, die typischerweise vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich nachschüssig gezahlt wird. Der CDS-Spread ist dabei ein Anteil des fiktiven Nominalbetrags, der in Basispunkten (BP) angegeben wird, wobei 1 BP 0,01 % des fiktiven Nominalbetrags entspricht. Tritt ein Kreditereignis ein, hat sich der Sicherungsgeber durch den Credit Default Swap verpflichtet, eine Ausgleichszahlung zu leisten, die sich in ihrer Höhe an der Differenz zwischen Restwert des Referenzaktivums (z.B. Anleihen, Buchkredite) und dessen Nominalbetrag orientiert.

      Beachten Sie die Diktion eines CDS. Vor allem heißen die Vertragspartner Sicherungsgeber und Sicherungsnehmer. Der Spread ist auch eine Prämie, wie eine Versicherungsprämie (vgl. dieselbe Wortwahl).

      Oder eine andere Quelle:

      http://www.investorwords.com/5876/credit_default_swap.html

      Zitat:"... and the counterparty in the credit default swap agrees to insure this risk in exchange of regular periodic payments .

      Sie müssen mir ja nicht glauben, aber glauben Sie wenigstens den Definitionen im Internet, die so zahlreich vorhanden sind.

      Und bitte nochmal: natürlich kann man damit spekulieren, aber das ändert den Charakter des CDS nicht. Nur weil man mit einem Schraubstock jemanden umbringen kann, ist der Schraubstock keine Mordwaffe. Sein Zweck ist ein anderer.

    • phaidros
      03. Juni 2011 12:20

      Jetzt dürfen wir einmal raten, wer hinter dem neuen Nick "lästig", pardon "lässing" steckt, ich vermute, ein alter Bekannter!

      terbuan, Sie sind ein Zündler.

    • byrig
      03. Juni 2011 23:46

      postsciptum,solltest du tatsächlich dier grosskotige starl sein,hast du ja hier nichts mehr verloren.und von solchen inkosequenten rotzpipn wie die lasse ich mich schon gar nicht belehren!

  16. libertus
    02. Juni 2011 01:06

    Auch wenn der ORF diesem Herrn Stephan Schulmeister immer wieder eine Plattform bietet (= eine typische Symbiose), nimmt ihn denn doch niemand mehr wirklich ernst.

    Ein Glück, daß sein Vater Otto Schulmeister, seligen Angedenkens und eine durchaus honorige Persönlichkeit, die Laufbahn sowie die Ansichten seines Sohnes nicht mehr miterleben muß.

    Welche Blase als nächstes platzt, werden wir alle noch miterleben.
    @P.S. zeigt uns ja fast schon stündlich auf, wie sich die Horrorszenarien darstellen werden.

    Wo immer es krachen wird, eines steht fest - dieses Mal werden die Auswirkungen verheerender sein als je zuvor.
    Und dann ist so oder so Schluß mit Lustig bzw. mit "Drogen und Party"!





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