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Microsoft und andere Sprach-Verbrecher

In Österreich gibt es eine wachsende Zahl von Analphabeten, also von Menschen, die nicht den Sinn eines geschriebenen Textes begreifen können. Jedes vierte Kind am Ende der Gesamtschule Volksschule (die das Vermitteln von Lesen und Schreiben als wichtigste Aufgabe hat) kann das nicht; und bei den Erwachsenen ist es als Folge kaum besser. Das hat natürlich viele Ursachen, von der Migration über die reduzierte Zeit der Eltern für ihre Kinder bis zur progressiven Zertrümmerung des Leistungsprinzips in den Schulen. Man sollte aber auch an die Schuld der Politik durch ganz andere Maßnahmen erinnern.

Diese werden aufs erste oft gar nicht mit der Leseschwäche in Zusammenhang gebracht. Die eine Maßnahme war die unselige Rechtschreibreform. Diese wurde gegen den Widerstand großer Kreise der Bevölkerung weitgehend durchgesetzt: Der Staat hatte und hat ja die Schulen als Instrument, um den Untertanen völlig überflüssige Dinge wie jene Rechtschreibreform aufzuzwingen. Und die Schulen haben bei solchen Aktionen immer noch gut funktioniert (auch wenn die Zeit dort eigentlich für weit Wichtigeres genutzt werden sollte).

Diese Rechtschreibreform hatte einzig der Existenzrechtfertigung von einigen Dutzend Germanisten und Pädagogen gedient – und den Milliardenumsätzen von Wörterbuchverlagen.

Die Rechtschreibreform wurde von ihren Schöpfern auch heftig gelobt: Es gebe seither deutlich weniger Fehler in den Texten. Auch wenn ich es nicht nachprüfen kann, glaube ich das sogar. Denn wenn die Setzung von Beistrichen in wichtigen Bereichen – vor allem bei den sogenannten erweiterten Infinitivgruppen – ins Belieben des Schreibenden gerückt wird, dann ist es logisch, dass ein geschriebener Text gleicher Rechtschreibqualität nach der Reform deutlich weniger Fehler aufweist als vorher.

Was dabei aber völlig übersehen – oder als gleichgültig angesehen worden ist: Gerade diese Beistriche haben eine wichtige Hilfsfunktion für den Leser eines Textes. Mit Hilfe der Beistriche erkennt man viel leichter die Struktur des Satzes; man weiß dadurch, was zusammengehört und was nicht.

Die "Reform" hat also den Schreibern geholfen und den Lesern geschadet. Was die hohen Pädagogen natürlich nie zugeben. Sei blicken ja nur nach vorn und reiten weiter zur nächsten Zerstörungsattacke auf das Bildungssystem.

Eine weitere, noch viel wirksamere Attacke auf die Lesbarkeit von Texten ist das sogenannte Gendern. Denn wenn man in geschriebenen Texten ständig Formulierungen findet, die man nicht aussprechen kann, dann schadet das gewaltig dem Verständnis:

Das gilt für das schwachsinnige – und vom Duden weiter tapfer abgelehnte – Binnen-I, etwa in „PädagogInnen“. Dieses „I“ ist ja höchstens dadurch aussprechbar, dass man beim Lesen jedes Mal den Hintern aus dem Sessel hebt. Das gilt genauso für die der gewohnten Sprache völlig fremden Umschreibungen wie „Fußgehende“ statt „Fußgänger“. Und das gilt erst recht für die unendlich langen und mühsamen Schrägstrich-Konstruktionen wie „Landeshauptmannstellvertreter/Landeshauptmannstellvertreterin/Landeshauptfraustellvertreter/Landeshauptfraustellvertreterin“. Davon dass man solche Ungetüme bisweilen – und mit deutlich mehr Sachlogik – sowohl im Plural wie auch im Singular schreiben muss, wollen wir gar nicht reden.

Dieser Schwachsinn hat sich zum Glück bisher nur in Schulen und Universitäten sowie in Politik und Bürokratie durchgesetzt. Offenbar ist es nicht so wichtig, dass die Bürger Gesetze, Verordnungen, Schulbücher und Skripten auch gut verstehen. Hauptsache man hat den Menschen wieder einmal ein ideologisches Prinzip aufgezwungen. Und die Lehrer sowie Beamten in ihrer oft erstaunlichen Einfalt trotten brav hinterher.

Literaten und Medien verzichten hingegen fast geschlossen auf das Gendern des Feminismus-Terrors. Denn sie wollen ja gelesen und verstanden werden (zumindest die meisten). Aber langsam fließt es nun in den ORF ein – was dort allerdings im allgemeinen Qualitätsverfall kaum noch auffällt.

Für den neuesten Tiefpunkt zeichnet die Software-Firma Microsoft verantwortlich. Sie hat eine Gratis-Software entwickelt, die jeden verständlichen Text auf Knopfdruck in einen holprigen Gendertext verwandelt. Dass dieser Schwachsinn natürlich sofort von der Frauenministerin propagiert worden ist, war zu erwarten gewesen. Sie muss ja regelmäßig ihre Existenz gegenüber den feministischen Tugendwächterinnen rechtfertigen. Ihr Selbstlob, dass diese Software in Österreich als erstem Land der Welt eingeführt wird, sollte freilich einem/einer intelligenten MenschIn zu denken geben. Frau Heinisch-Hosek gibt es das natürlich nicht.

Aber es sind ja auch manche betrunkene Jugendliche durchaus stolz darauf, als Geisterfahrer unterwegs zu sein.

Mein kleiner Protest gegen diese Microsoft-Idiotie: Bei der nächsten Computer-Anschaffung werde ich auf Apple umsteigen. Dazu haben mir zwar auch schon viele Experten in meiner Umgebung aus Qualitätsgründen geraten. Ich bin aber aus Trägheit – weil einst eben auf einem Microsoft-PC eingeschult – bisher bei einem solchen geblieben. Die paar Stunden des Umgewöhnens ist es mir jetzt jedenfalls wert, meinen Zorn abzureagieren. Und um auf ein besseres System umzusteigen, das sich von ideologischem Terror fernhält. Hoffentlich.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 05:41

    RassistInnen, KinderschänderInnen, TerroriistInnen, SchwerverbrecherInnen, MörderInnen, VergewaltigerInnen, …

    Ich kann gar nicht aufhören :-))

  2. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 01:55

    sie hapen einen wichtiken factor vergessen (kann das wer lesen? :-D ) . Die Anglizismen. Wenn ich auf Facebook die Kommentare lese, wird mir regelmäßig schlecht. Die Jugendlichen machen dann vor allem Fehler, die nur logisch sind, wenn man halb Deutsch, halb Englisch schreibt. So heißt es dann eben nicht mehr der Nächste, sondern der nexte. Auch in der Grammatik hat sich das schon lange durchgeschlagen. Es fällt schon fast keinem mehr auf. So heißt es (natürlich auch) beim ORF: er hat einen guten Job gemacht (he did a great job). Ein völlig unsinniger Satz. Man macht bei uns eben keine Arbeit, man leistet sie. Für einen Juristen sind solche Feinheiten entscheidend!

    Z.b.: heißt es im ABGB die Verjährung beträgt drei Jahre bei Forderungen für Lieferungen und nicht auf Lieferungen. Sodass die dreijährige Verjährungsfrist nicht für den Anspruch auf Lieferung gilt.

    Genauso kann ein einziger Beistrich eine gesamte Norm so verändern, dass das Ergebnis völlig anders aussieht. Aber das nur zur Veranschaulichung, wie wichtig die Regeln sind.

    Das Internet selbst trägt auch zur Unlesbarkeit von Texten bei. So ist es im Internet Usus, klein zu schreiben. Die Folge: die Texte lesen sich viel schwerer.

    Aber die Linke hat eben viele ihrer Teilziele teilweise erreicht. So ist die Zerstörung des Bürgertums weit vorangeschritten. Die Keimzelle Familie fast vernichtet. Ich glaube trotzdem, dass sich die Menschen wieder eines besseren besinnen werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 06:17

    Ludwig XIV. hat, um den Höflingen von Versailles den Mut zu kühlen und um sie von allzuvielen Intrigen abzuhalten, angeordnet, dass sie ich täglich bei der farblichen Wahl ihrer Gewänder an der Kacke des Dauphin zu orientieren hätten.

    Die Sekanz des sogenannt "demokratischen" Tugendterrorpackes ist nicht weniger groß, aber humorlos, ironiefrei und unendlich dumm.
    Dass jetzt der Weibersozialismus auch von Microsoft unterstützt wird, beweist nur, dass seit der Befehlsausgabe am Pekinger Weltfrauentag, von der UNO über die Konzernherrschaft bis hinunter zu den executiv PolittrottelInnen alles auf die Zerstörung des Geschlechterverhältnisses eingeschworen wurde.

    Die Zerstörung der Sprache ist nur eine weitere Angriffsfront gegen Volk, Nation und Kultur. Die paar Germanisterln die sich da wichtig gemacht haben sind nur armselige Handlanger.

    Ich, für meinen Teil, konnte nie ordentlich rechtschreiben - bin Kärntner - und kann es daher nun auch nicht verlernen. Durch die unübersichtlichen Änderungen wurden einfach meiner Ignoranz weitere Grenzen gesetzt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 10:22

    Es ist erschreckend, wie der Staat immer mehr in unsere Angelegenheiten eingreift, und jetzt mit der Genderrechtschreibung sogar eine Angriff auf unsere Sprache macht. Wer noch nicht ganz von diesem Wahnsinn eingelullt ist, merkt wie die "Stricke" immer fester zugezogen werden.

    "Laut Aussagen unserer Staatsführer und ihrer intellektuellen Leibwächter (von denen es mehr denn je gibt) sind wir besser geschützt und sicherer als je zuvor. Wir werden angeblich vor globaler Erwärmung und Abkühlung geschützt, vor dem Aussterben von Tieren und Pflanzen, vor dem Mißbrauch durch Ehemänner und Ehefrauen, Eltern, Arbeitgebern, vor Armut, Krankheit, Katastrophen, Unwissenheit, Vorurteilen, Rassismus, Sexismus, Homophobie und zahllosen anderen öffentlichen Feinden und Gefahren. Tatsächlich jedoch ist die Lage auffallend anders. Um uns mit al diesem 'Schutz' zu versorgen, müssen die Staatslenker jahrein, jahraus mehr als 40 Prozent des Einkommens privater Produzenten enteignen. Regierungsschulden und Verbindlichkeiten sind ununterbrochen gestiegen, somit steigt der Bedarf nach zusätzlichen Enteignungen. Aufgrund des Gebrauchs von Regierugspapiergeld statt Gold ist die finanzielle Unsicherheit deutlich angestiegen, und wir werden durch Währungsverfall kontinuierlich beraubt. Jedes Detail des Privatlebens, des Eigentums, des Handels und von verträgen wird durch ständig wachsende Berge von Gesetzen (Gesetzgebung) reguliert, wodurch dauerhafte rechtliche Unsicherheit und dauerhaftes moralisches Risiko erzeugt werden. Als Verkäufer können wir nicht verkaufen und als Käufer können wir nicht kaufen, an wen und von wem auch immer wir wollen. Und als Mitglieder von vereinen ist es uns nicht erlaubt, beliebigen restrektiven Übereinkünften beizutreten, die wir für gegenseitig vorteilhaft halten. Als Amerikaner müssen wir Einwanderer akzeptieren, die wir nicht als Nachbarn haben wollen. Als Lehrer können wir schlechterzogene Schüler nicht loswerden. Als Arbeitgeber haben wir inkompetente oder destruktive Arbeitnehmer am Hals. Als Vermieter sind wir gezwungen, mit schlechten Vermietern zurechtzukommen. Als Banker und Versicherer ist es uns nicht erlaubt, schlechte Risiken zu vermeiden. Als Restaurant- oder Barbesitzer müssen wir unwillkommene Gäste bewirten. Und als Mitglieder privater Verbände werden wir gezwungen, Individuen und Handlungen zu akzeptieren, die unsere eigenen Regeln und Beschränkungen verletzen." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.449)

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 10:03

    Ist Ihnen, werte Mitposter, auch aufgefallen, daß neuerdings vermehrt die englische "Übersetzung" einer "Unterlassung" sogar von gebildeten Leuten geschrieben und gesprochen wird? Ein x-beliebiges Ereignis fand IN 1956 statt!
    Da dreht es mir regelmäßig den Magen um.
    Sollte die Zeit wirklich nicht reichen, zu sagen, bzw. zu schreiben: Im JAHR 1956? Oder will man mit dieser Verstümmelung beweisen, daß man die englische Sprache im kleinen Finger hat, ja, sie gar besser beherrscht als die deutsche Muttersprache, deren Regeln man nach Gutdünken ignorieren kann?

    Besonders störend ist in meinen Augen auch die falsche Verwendung des Wortes WEIL statt DENN. Von der durchgehenden Kleinschreibung, den fehlenden Beistrichen, die ein zügiges Lesen eines Textes unmöglich machen, ganz zu schweigen!
    Seit etwa 30 Jahren, wenn ich mich recht erinnere, vernahm man zum ersten Mal das merkwürdige IN ETWA. Einer verwendete diese unsinnige Wortkombination (sie steht auch im Duden), einigen Wichtigtuern imponierte es, und schon hat IN ETWA Einzug gehalten in unserem Sprachgebrauch. Logischerweise müßte man dann auch IN UNGEFÄHR oder IN CIRCA sagen können.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 09:50

    Mir ist gestern erstmalig ein Binnen-N untergekommen (das allerdings nicht "Binnen" ist). Dafür muss man wohl eineN besonders kreativeN AutorIn loben. Und ich dachte, dass mich nach der ÖH-Zensuranweisung mit der Wortschöpfung der AnwältInanwärterInnen nichts mehr schockieren kann.

    Nachdem ich ja recht viel mit Ministerien zu tun habe krieg ich regelmäßig gegenderte Texte vorgelegt. Mir ist aber noch nie einer untergekommen, der konsequent gegendert gewesen wäre. Immer wurden dann doch wieder einzelne Begriffe vergessen. Juristisch würde das eigentlich bedeuten, dass diese Teile dann tatsächlich nur für ein Geschlecht gelten würden. Denn wenn man davon ausgeht, dass der Begriff unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht beide biologischen und alle sozialen Geschlechter umfasst, dann bräuchte es die unleserlichen Gender-Konstruktionen nicht.

    Es geht aber noch weiter.
    "Auftraggeber" ist grammatikalisch männlich. Wenn die Mustermann-GmbH Auftraggeber ist muss man aber "Auftraggeberin" schreiben. Weil die Mustermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung ja (ebenfalls rein grammatikalisch) weiblich ist. Der logische nächste Schritt wäre es, wenn man auf das biologische Geschlecht der Gesellschafter abstellt...

    In der Schule waren Rechtschreibung und Grammatik meine Erzfeinde. Heute sind sie es wieder, allerdings aus anderen Gründen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2011 13:18

    reinhard.horner@chello.at

    Wie schön war doch einst Karl Hirschbolds „Sprachpolizei“ im Österreichischen Rundfunk (475 Folgen), als der noch nicht als Wrabetz u. Co-ORF verkommen war! Wie lehrreich war seine Kolumne „Pirschgänge im Sprachrevier“ in der PRESSE!
    Nur schluchz - oder besteht Aussicht auf Wiederbelebung?
    Besteht Aussicht darauf, dass der Abbruchtätigkeit an unserer Kultur durch die Zerstörung der Sprache Einhalt geboten wird? Wie könnten wir das anlegen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 18:50

    Jetzt hab ichs!

    Wir machen eine neue Rechtschreib- und Grammatikreform bei der wir das Einheitsgeschlecht einführen und die übrigen Geschlechter abschaffen. Dann kann jeder nach Belieben Mandl oder Weibl sein.

    Es heißt dann nicht mehr Hebamme, sondern HebammerIn.

    Wenn wir dann noch bei Absolvierung des verpflichtenden und aus Steuermitteln finanzierten Kindergartenkurses "Verletzungsfreies Verwenden der Eingeborenensprache Deutsch" den akadamischen Grad eines Baccalaureus/Spinsterin taxfrei drauflegen ist das Paradies nahe. Und alle sind glücklich.


alle Kommentare

  1. Anonymer Feigling (kein Partner)
    27. Juni 2011 13:12

    Vielleicht ist folgendes ein bißchen sachfremd (= offtopic), aber wer ein gepflegtes Deutsch schätzt und Anglizismen vermeiden will, findet beim "Verein deutscher Sprache" folgende Liste:

    http://www.vds-ev.de/index

    Einige Beispiele:
    off topic = sachfremdes Thema
    laptop = Klapprechner
    abgefuckt = verwahrlost

  2. Pilotenistnichtsverboten (kein Partner)
    26. Juni 2011 18:34

    Ich habe mir die Einträge der Datei „Worttabelle.xml“ für das „Gendering Add-In for Microsoft Office Word 2010“ angesehen. Es gibt dort zwar Täter (und Täterinnen), aber keine Verbrecher und daher auch keine Verbrecherinnen, keine Diebe und keine Taschendiebe (daher auch nicht die weiblichen Formen dazu), und natürlich auch keine Mörder und -innen. Heile Welt!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Juni 2011 09:21

      Und, gibt's wenigstens Schwanzträgerinnen?

  3. Marcus Aurelius (kein Partner)
    25. Juni 2011 22:02

    Lieber Dr. Unterberger,

    Sie schreiben: "Die Rechtschreibreform wurde von ihren Schöpfern auch heftig gelobt: Es gebe seither deutlich weniger Fehler in den Texten." Zu Ihrer anschließenden Bemerkung, Sie hätten keine Informationen zum Wahrheitsgehalt dieser Behauptung, darf ich ein wenig Füllmaterial beisteuern — als in Deutschland lebender Ösi, der mit zahlreichen Lehrern befreundet ist.
    Letztere, alte wie junge Lehrer, sind seit der Einführung der Rechtschreibreform regelrecht verzweifelt; die Fehlerquote in Aufsätzen und Diktaten ist gewaltig gestiegen, nicht gesunken. Der zitierte Konjunktiv ("es gebe deutlich weniger Fehler ...") kommt aus derselben Schlangengrube wie die beharrliche Lobhudelei der Gesamtschule.

    Dazu gibt's viele Referenzen, von denen ich nur eine zitiere:

    http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/rechtschreibreform-schueler-machen-doppelt-so-viele-fehler_aid_321008.html

    Die Orthographiereform hat den Zugang zur Muttersprache nicht erleichtert, sondern nur für flächendeckende Verwirrung gesorgt, Kinder und Pädagogen zur Verzweiflung getrieben. Dazu kommt, daß Literatur und Presse die "Segnungen" dieser Reform kaum übernommen haben, von "dass" für "daß" abgesehen — und nun "dass" ständig mit "das" verwexxxeln, was mit "daß" seltener passierte. Auch die Interpunktion lesbarer Nebensätze blieb großteils erhalten.

    Aber niemand schreibt hier "Eisen verarbeitende Industrie", wenn er die eisenverarbeitende meint. Der Unterschied zwischen einem viel versprechenden und vielversprechenden Mitmenschen blieb erhalten. Das unselige Binnen-I findet in Deutschland nicht statt; muß ein Hobby der österreichischen Gender-Fans sein.

    Eigentlich könnt' man diesen Schildbürgerstreich ersatzlos streichen und zum status quo ante bellum zurückkehren.

  4. Haider
    25. Juni 2011 21:13

    Mit diesem Beitrag haben Sie eines meiner Herzensanliegen angesprochen. Die bewußte Verstümmelung und Zertrümmerung unserer Schriftsprache als äußerst wichtiges Kulturgut ist natürlich gezielt eingesetzte Strategie. Schriftliches Gestammel gepaart mit konsequenter Kleinschreibung behindert flüssiges Lesen ungemein. So hält man die Bevölkerung dumm und glaubt sich seines Wählerstimmviehs sicher.
    Wenn Apple nicht einknickt, wird mein nächster PC auch ein Mac sein.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    25. Juni 2011 19:47

    Die p.c. Gutmenschen vom ORF schaffen es einen Mordversuch, von einem Asylbewerber gegangen, völlig ohne Hinweis auf diesen zentralen Umstand zu verkaufen:

    Hier die Tat lauf krone.at:

    "Der Mann, ein 37- jähriger Asylwerber, hatte um 9.20 Uhr bei seiner Ex- Freundin geklingelt. Kaum hatte die Frau die Tür geöffnet, drängte er sie sofort in die Wohnung. Er soll sie niedergeschlagen, an den Haaren ins Schlafzimmer gezerrt und weiter brutal attackiert haben, ehe er ein Stanleymesser zückte und auf die Frau einstach. Dem Opfer gelang es, sich durch einen Fußtritt zu befreien und zur Nachbarin zu laufen. Daraufhin ergriff der Verdächtige die Flucht."

    auf ORF.at klingt das so, als hätte ein Niederösterreicher die Tat begangen.

    http://noe.orf.at/stories/523081/

  6. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Juni 2011 18:51

    reinhard.horner@chello.at

    „Verantwortung“ – Demolierung eines Wortes und einer Wirklichkeit

    * Wenn jemand eine führende Position einnimmt – insbesondere ein Politiker –, dann heißt es: er „übernimmt die Verantwortung“. Tatsächlich erhält er ein Mandat mit bestimmten Aufgaben und Vollmachten hierfür. Ob er schließlich wirklich die Verantwortung trägt, sie erfüllt, wenn es darauf ankommt, bleibt offen. Nicht selten wird er sich schließlich den schuldigen Beantwortungen und dem persönlichen Eintreten für negative Folgen seiner Handlungen und Unterlassungen mehr oder minder trickreich entziehen.

    * Wenn Terroristen sich als Verursacher von Untaten öffentlich machen, dann „bekennen“ sie sich dazu oder sie erklären, sie „übernehmen die Verantwortung“. In Wahrheit propagieren sie ihre Urheberschaft aus ihrer Sicherheit, sich dafür nie zur Verantwortung ziehen lassen zu müssen.

    * Im Wetterbericht erfahren wir oft, welches Hoch oder Tief für unsere Wetterlage „verantwortlich“ ist. Auch in Darlegungen technischer oder allgemein sachlicher Ursachen wird das Wort gerne verwendet. Da geht es dann vollends nicht mehr um Verantwortung.

    So weit können wir es mit einem Wort, einem Begriff und damit letztlich einer Wirklichkeit in unserem Denken, Empfinden und Handeln bringen! Dass die eigentliche Bedeutung mit der entsprechenden Haltung verloren geht!

    Wie können wir dennoch unterscheiden:
    - sachliche Ursachen,
    - provozierende Veröffentlichungen von Verursachungen,
    - Aufgaben und Bevollmächtigungen hierfür
    - von Verantwortung (Responsibility) als unverkürzt verpflichtetes Beantworten von Fragen (als Rechtfertigung) zu den Handlungen und Unterlassungen sowie als konsequentes persönliches Eintreten für deren Folgen?

  7. meike (kein Partner)
    25. Juni 2011 18:45

    "Wieder ein Hund weniger" - Junge Moslems stören christliche Beerdigungen
    Müsste hier dann Hündinnen stehen`?

    http://www.youtube.com/watch?v=xDApf4vM8Pc

  8. Trollfresser (kein Partner)
    25. Juni 2011 16:01

    Maybach, bitte schau hinauf. Es ist nur der letzte Absatz. Es ging in dem Blogeintrag nicht um Computer, sondern nur um den schwachsinnigen Umgang damit.

    Beschäftige Dich mit schlechtem GEschmack. Der sucht immer noch jemanden zum Spielen.

    • Maybach (kein Partner)
      26. Juni 2011 09:26

      Worauf bezog sich das denn, das hatten wir schon geklärt? Ihre guten ratschläge können Sie sich im Übrigen sparen. Ich spiele nur mit Ihnen, aber leider hab ich nicht soviel Tagesfreizeit wie Sie. bb.

    • cmh (kein Partner)
      26. Juni 2011 10:36

      Es gab das einmal in der Urzeit ein Psychoprogramm namens ELIZA. (Eintrag auch auf der Wiki.)

      Trollfresser: Sie haben jetzt MAYBACH ins Leben gerufen und werden ihn nicht mehr los.

    • Maybach (kein Partner)
      26. Juni 2011 12:57

      Dann gibts hier aber Dutzende LIZAS. Also ich glaub abgesehen davon dass ich so Einiges an Unterberger kritisch sehe, bin ich aber weitgehend harmlos im Vergleich zu manch anderen wie xratio und Konsorten. Deswegen ist mir konkretes Ansprechen von Problemen lieber als dieses diffuse Ablehnen von missliebigen Positionen als links, PC, Nazi-Keule oder dergl. Ist das wirklich nciht einsehbar, cher cmh??

  9. Marc Rodgers (kein Partner)
    25. Juni 2011 12:04

    "Mein kleiner Protest gegen diese Microsoft-Idiotie: Bei der nächsten Computer-Anschaffung werde ich auf Apple umsteigen. Dazu haben mir zwar auch schon viele Experten in meiner Umgebung aus Qualitätsgründen geraten. Ich bin aber aus Trägheit – weil einst eben auf einem Microsoft-PC eingeschult – bisher bei einem solchen geblieben"

    nur zur Information:

    einen Microsoft-Computer in dem Sinne gibt es nicht!

    es ist jedem freigestellt, andere Programme (z.B. OpenOffice unter http://download.openoffice.org/ ) aufzuspielen und den Microsoft-Müll nicht zu nutzen

    zum Thema:

    der Irrsinn des gendering und des "Binnen-I" hat hierzulande schon einen wahren (höchst zweifelhaften) Kultstatus erworben, vor Allem bei GrünInnen und LinkInnen, daran werden unsere Kinder und Kindeskinder noch dran zu knabbern haben !

    Grüße aus Deutschland in's schöne Österreich

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juni 2011 16:43

      Insbesondere die zukünftigen „Damen weiblichen Geschlechts“ werden unter dieser Gleichstellung (wie kann man Ungleiches gleich stellen?) zu leiden haben.

      Da werden Jahrtausende alte Verhaltensrituale, die stets eine Bevorzugung des weiblichen Teils der Gesellschaft zum Inhalt hatten, peu a peu abgeschafft.
      Türen aufzuhalten, Gepäckstücke (besonders schwere) abzunehmen, Sitzplatz anzubieten, Ritterlichkeit walten zu lassen, Minnedienste aller Art zu leisten, Zeichen weiblicher Schwäche verständnisvoll zu begegnen usw. usf. wird bald der Vergangenheit angehören und die morgenländische Sitte, die „bessere Hälfte“ 5 Meter hinter dem Manne der Schöpfung einherwatscheln zu lassen (Ausnahme – Minenfeld) wird das „progressive“ Verhalten des an sich schwachen, aber (immer noch) als „stark“ bezeichneten Geschlechts prägen.

      Da dürften die Initiatoren dieser Kater- ... halt, sagen wir lieber „Katzenidee“ ... mit der „Goaß“ (für alle jenseits der Weißwurstäquators: „Ziege“) geackert haben.

      Die Hoffnung bleibt, dass diese flagrante Missachtung des Intellekts der Eingeborenen nicht ohne Folgen bleiben wird, irgendwann ist Schluss mit schäbig.

      Was mich die ganze leidige Angelegenheit mit der gebotenen Fassung tragen lässt.

  10. Röhrbacher (kein Partner)
    25. Juni 2011 08:04

    Zum Thema Beistrich, ein schönes Beispiel:

    Alles Böse wünsch ich Dir
    fern vom Leibe bleibe mir
    alles Unglück treffe Dich
    niemals denke Du an mich

    Durch setzen von Beistrichen,
    ergibt dieses Gedicht einen
    ganz anderer Sinn.

    • SOKs (kein Partner)
      25. Juni 2011 09:47

      ich würds so tun

      Alles Böse wünsch ich, Dir
      fern vom Leibe bleibe, mir
      alles Unglück treffe, Dich
      niemals denke Du an, mich

  11. xRatio (kein Partner)
    25. Juni 2011 01:20

    @phaidros, @Segestes und andere EDV-"Experten"

    Wenn Sie schon so viel von EDV verstehen, dann frage ich mich, warum Sie hier nur allgemein über Windoze, Äppel, LINUX, OS2 und was weiß ich philosophieren,
    aber nicht die doch eigentlich wichtigere Idee erörtern, wie man Herrn Dr. Unterberger

    endlich mal eine MASSIVE technische Verbesserung seines Blogs nahelegen könnte.

    Der Kommentarteil Dr. Unterbergers ist doch eine

    -weltweit wahrlich einmalige- :-)

    Katastrophe und Zumutung!!!!!

    Jeder halbwegs gescheite Laie weiß doch, daß gute Blogger-Dienste weltweit in großer Auswahl und dazu meist völlig umsonst zu haben sind.
    Da hat man doch nur die Qual der Wahl!

    Der lückenlose Transfer aller bisherigen Dateien auf einen neuen Server sollte doch ebenfalls kein großes Problem sein.
    Das macht man binnen weniger Stunden, die zudem hauptsächlich aus der Wartezeit beim Kopieren aller Artikel, Kommentare und Bilderchen in das neue System bestehen.

    Ein Umleitungs-Link auf die neue Adresse ist ebenfalls ruckzuck installiert.

    Also wo liegt für Dr. Unterberger das Problem?

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2011 01:30

      Apropos:

      Den Verhau der diversen EDV-Betriebssysteme habe ich als erfahrener EDV-Fan noch nie verstanden, da Sachfragen, Logik und folglich auch die innere Technik immer und ausnahmslos dieselben sind.

      Bloß "nach oben zu" wird es immer "vielfältiger" und "bunter", in Wahrheit immer grotesker (wie in der Politik:-) ).

      Wer sich ernsthaft für EDV-Programmierung und nicht bloß an der Oberfläche nur für fertige Anwendungen wie diese unsäglichen Programme wie WORD, Office oder WORKS interessiert, sollte sich mal mit REBOL befassen.

      REBOL ist ein von mir schon vor längerem erst einmal kritisch getestetes und dann benutztes, wahrhaft geniales System:

      REBOL ist plattformübergreifend:
      Applications and their graphical user interfaces run without modification on Windows, Macintosh, Linux, BSD, Amiga, BeOS, Solaris, SGI, HP UX, SCO Unix, and more.

      Kaum glaublich, aber wahr.

      REBOL ist ebenso mächtig wie winzig. REBOL benötigt nicht einmal 1 MB!!

      REBOL Programme laufen ohne jede Änderung sofort auf allen gängigen Betriebssystemen.

      REBOL verträgt sich außerdem mit allen gängigen Programmiersprachen wie C, C++, Java, SQL, Clipper, xHarbour etc.

      Man kann REBOL kostenlos herunterladen (Empfehle REBOL 2.7, nicht unbedingt das neue REBOL 3, das mir noch zuviel Macken aufweist):

      Der Schöpfer des Wunders ist ein wahres Genie namens Carl Sassenrath, ein wahrer Einstein der EDV. :-)

      http://www.rebol.com/rebol-view.html

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 11:25

      xRatio - Sie haben sicher recht.

      Allerdings verwenden Sie für ein simples Werkzeug zu werben doch zuviel missionarischen Eifer. Hier mein Link dazu:

      http://www.youtube.com/watch?v=bh1YU3YKFBI&feature=related

      jine the cavalry und trotzdem danke!

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:52

      @cmh
      "zuviel missionarischen Eifer"

      wie für alles. Was heißt übrigens "jine"?

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 14:33

      Südstaatensprech. Die haben anscheinend ein Problem mit dem o.

      http://www.youtube.com/watch?v=xD5694cg8is&feature=related

      wäre ein anderes Beispiel, aber das ist mir zu schwuchtlig. Also nur zur Vollständigkeit.

      Die Ähnlichkeit amerikanischer Werbeauftritte (Apple) mit der dortigen Proselytenmache wurde außerdem schon behandelt.

      Daher die schneidigen Konföderierten!

    • xRatio (kein Partner)
      26. Juni 2011 00:03

      @cmh 25. Juni 2011 11:25

      Naja.
      Sie als bekennenden EDV-Laien wollte ich mit technischen Finessen (REBOL etc.) mit Sicherheit nicht ansprechen, allenfalls Ihren "Sohnemann". :-)

      Für mich ist Computer-Programmierung eine Art Freizeitvergnügen.

      Macht schon Spaß, sich mit einem intelligenten und lernfähigen Wesen zu beschäftigen, das einem aufs Wort gehorcht (und daher auch jeden Unsinn mitmacht, den man ihm eintrichtert). :-)

    • cmh (kein Partner)
      26. Juni 2011 10:32

      lernfähig?

      Sie meinen sicher wieder Ihr REBOL?

  12. cmh (kein Partner)
    24. Juni 2011 18:50

    Jetzt hab ichs!

    Wir machen eine neue Rechtschreib- und Grammatikreform bei der wir das Einheitsgeschlecht einführen und die übrigen Geschlechter abschaffen. Dann kann jeder nach Belieben Mandl oder Weibl sein.

    Es heißt dann nicht mehr Hebamme, sondern HebammerIn.

    Wenn wir dann noch bei Absolvierung des verpflichtenden und aus Steuermitteln finanzierten Kindergartenkurses "Verletzungsfreies Verwenden der Eingeborenensprache Deutsch" den akadamischen Grad eines Baccalaureus/Spinsterin taxfrei drauflegen ist das Paradies nahe. Und alle sind glücklich.

  13. Stefan (kein Partner)
    24. Juni 2011 18:47

    Lieber Herr Unterberger,

    da ist bloß noch anzumerken, dass man sich - wenn man den Standard der Vollständigkeit halber gelegentlich auch lesen möchte - für den Firefox ein nettes kleines Programm laden kann, dass automatisch die Binnen I´s aus dem Text filtert.

    Also: Firefox herunterladen und Add On installieren - und sich freuen wie der Text wie von Zauberhand kürzer wird :-)

    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      24. Juni 2011 18:55

      Dieses Binnen-I geht mir schon so aufn Zager. Ich halte das einfach für sexuelle Belästigung:

      Hier mehr dazu: http://shop.beate-uhse.at/product/overview/10045-umschnall-dildos/?page=1&is_age_verified=1&pcode=&gclid=COi-3KqAz6kCFdAr3wodCls4Mg

      Um wohlfeile Euro 44,99 ist jede dabei. Das kann sich jede leisten und bräuchte sich nicht mehr als Penisneidhammelin zwanghaft outen.

    • Gennadi (kein Partner)
      24. Juni 2011 21:01

      "dass automatisch"

      Wenn man weiterhin über solche Kleinigkeiten wie "dass" und "das" stolpert, braucht man nichts mehr herunterladen.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2011 01:18

      @Gennadi 24. Juni 2011 21:01
      Wenn man weiterhin über solche Kleinigkeiten wie "dass" und "das" stolpert, braucht man nichts mehr herunterladen.

      Ihr fehlerhaftes Deutsch, Gennadi ist weitaus peinlicher als der Tippfehler, den Sie da monieren.

      braucht man nichts mehr herunterladen

      Aua!
      Das tut Lesern wie mir, Undine und wohl noch den meisten hier richtig weh. :-(

    • schlechter GEschmack (kein Partner)
      25. Juni 2011 11:18

      Diese noble Zurückhaltung und das Ignorieren meines "staatskünstlerisch wertvollen" Postings ist mit auch Schuld am derzeitigen Verfall der Moral.

      "Trau Dich (Palmerswäsche anzuziehen)" ist offensichtlich gängiger als ein simples '"PFui!".

      Man könnte ja mit dem Humer verglichen werden.

  14. cmh (kein Partner)
    24. Juni 2011 18:41

    Mein Gott was haben wir damals noch gelacht.

    Vor etwa zwanzig Jahren begrüßte ich gemeinsam mit meiner Gattin ein befreundetes Ehepaar. Höflich wie ich damals noch war, wollte ich zuerst der Dame die Hand schütteln. Doch die ließ mit einem : "Die Damen begrüßt man zuerst." meine Hand in der Luft hängen.

    Danach wusste ich, wer dorten die Hosen anhatte. Es tat der Freundschaft aber keinen Abbruch. Aber wie wir seit Billy Wilders Some like it hot wissen: Nobody is perfect!

    Heute allerdings ist mir das Lachen vergangen und mein Kredo ist: Es gibt keine Witze - alles ist wahr.

  15. till uilenspygel (kein Partner)
    24. Juni 2011 17:20

    ...nicht zu unterschätzen ist der Lustgewinn, der EmanzInnen warm durchflutet, wenn sie unseren Hauptworten ein großen "I" hinten hineinschieben.

    ..man gönnt sich ja sonst nichts.

    Und Hand auf's Herz: ist das Tschändern im ORF wirklich aufgefallen?
    Falls ja- get a life.

  16. Friedrich von Oberhausen (kein Partner)
    24. Juni 2011 15:55

    Sie haben recht, Beistriche werden immer mehr nach Wohlbefinden eingesetzt. Es gibt Leute, die verzichten fast gänzlich darauf und es viele andere, die sie geradezu inflationär einsetzen. Gerade im Internet liest man viel von diesen Texten, wo Beistrichregel und Rechtschreibung überhaupt eine eher untergeordnete Rolle spielen. Ich finde, dass das keine so gute Entwicklung ist. Natürlich, Sprache wandelt sich, aber eine Auflösung auf bald stammelndes Steinzeitniveau ist kein Fortschritt.

  17. Carlo (kein Partner)
    24. Juni 2011 15:25

    Sind Sie noch zu retten, Herr Unterberger? Sie wollen auf Apple umsteigen? Ausgerechnet auf diesen homophil-grünen Bobocomputer. Das ist ja nicht zu glauben. Wäre ich Partner, würde ich auf der Stelle kündigen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 17:00

      Zahlst eh nix.

    • Erich Bauer
      24. Juni 2011 17:14

      Meiner Ehe(Partnerin) hat sich im März ein niegelnagelneues MacBook gekauft. Sie wollte das unbedingt. Ich kann das nicht einmal zum "Maschinschreiben" verwenden. Die Tastatur ist so angeordnet, daß ich mit dem 10-Finger-System einfach nicht zurecht komme. Es entsteht da immer eine mir völlig unbekannte Sprache. Ich glaub' zum Arbeiten ist das nicht gedacht... Und wenn ich die jungen Ladies im "Baigle" vor dem "Apferl" sitzen sehe, komme ich drauf, daß sie nur irgendwie in Bilderl machen...

  18. Maybach (kein Partner)
    24. Juni 2011 14:11

    @Trollfr
    Übrigens, jetzt kommts mir erst: Ihr Jörgl hat sich in einem VW Phaeton derstessen (oder wurde vom Mossad ermordet für unsere Kopp-Freunde) und *nicht* in einem Maybach, also aupassen mit solchen Vorwürfen

  19. Maybach (kein Partner)
    24. Juni 2011 13:18

    Bitte Herr Unterberger keinen Apple kaufen: Apple-User sind in der Regel häufiger schwul oder gendergerecht als PC-User. Zweitens ist MS Office dass genauso am Apple als häufigste Textverarbeitung verwendet wird, ich kann mir nicht vorstellen dass es keine Apple-Variante davon mit Genderung gibt. Also bitte nicht das Betriebssystem (Windows oder Apple OS mit den Officeprogrammen verwechseln, die plattformunabhängig verbreitet sind.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:52

      Viel schlimmer. Die glauben alle so an Ufos.

      Wie Maybachl ans Christkindl.

      (Anfrage nur so: Findest Du es nicht mehr als geschmacklos, den Todeswagen vom Jörgl als Nick zu nehmen?)

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:08

      1. Sie glauben also nicht, dass gendergerechte Textverarbeitung genauso für Apple erhältlich ist/sein wird, lol ...
      2. Andere erzeugen diese Autos noch oder fahren sie sogar, warum sollte ich mich genieren. Es gibt sogra Leute, die fahren noch Porsche, obwohl sich der James Dean in einem derstessen hat ... so what??
      3. Was werfen Sie mir konkret vor, nachdem ich nur einige Fakten ausgesprochen habe, zu starke Grobheit gegenüber Herrn Unterberger ... ?

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:11

      @Trollfr
      Übrigens, jetzt kommts mir erst: Ihr Jörgl hat sich in einem VW Phaeton derstessen (oder wurde vom Mossad ermordet für unsere Kopp-Freunde) und *nicht* in einem Maybach, also aupassen mit solchen Vorwürfen

    • Norman Bates
      24. Juni 2011 14:13

      @Trollfresser

      ... hatte der nicht einen VW Phaeton mit diesem seltsamen Loch im Dachhimmel oberhalb des Fahrersitzes?

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:40

      Mit den Automarken kriegt man alle, wenn auch mit Verzögerung. In meinem Quartett sind die beiden Typen von exotischen Protzschlitten in der gleichen Gruppe.

      Worin liegt überhaupt der Unterschied? Beides sind doch VW?

      Wie kommen Sie im übrigen darauf, dass mir Ihre Grobheit dem Bloginhaber gegenüber nciht recht ist?

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:10

      @Trollfresser
      Maybach ist Daimler, nicht VW.
      Ansonsten finde ich Ihre Kritik an meinem Beitrag nicht besonders gelungen, lege ich doch den Finger an eine wunde Stelle, nämlich dass Unterberger von Computern soviel Ahnung hat wie ich von Luxusschlitten. Gehabt Euch wohl.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:55

      Also i bitt'Sie ... doch nicht nur von Luxusschlitten!

      Wo ist denn da die Wunde an der Sie den Phantomschmerz fühlen? Daimler ist auch in dem Quartett. Was regen Sie sich auf, Sie haben ein zweites Posting gebraucht, um meinen Irrtum zu erkennen.

      Und wenn AU von Computern überhaupt keine Ahnung hätte .. so what? Wollen Sie lieber als kleinlicher Erbsenzähler oder als pinkelnder Troll in die Geschichte eingehen.

      Wenn Ihr Beitrag lustig gemeint war, müssten Sie auch einen Spaß vertragen. Wenn er ernst gemeint war, dann war er unhöflich und das gehört sich auch nicht.

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 17:07

      @Troll
      Ach, nun werden aber Sie kleinkariert. Ich hab ein zweites Posting gebraucht, um Ihren Irrtum zu korrigieren, das ich 2 Minuten später abgeschickt habe? Jetzt bin ich aber frustriert.
      Meine Meinung bleibt: Unterberger sollte über Themen schreiben, wo er sattelfest ist und sollte nicht über Technik salbadern, die er nur vom Hörensagen kennt. Das mag jetzt unhöflich sein, ist aber zumindest ehrlich. Das hat nix mit Erbsen oder Pinkeln zu tun.

      Und wo liegen jetzt meine Irrtümer, bitteschön, außer dass ich nciht zu den Unterberger beherrscht jedes Thema-Verzückten zähle?

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 18:34

      Dass der AU einen ziemlich langen Eintrag verfasst hat, in dem der Applesager nur den letzten Absatz ausmachte ist Dir aber schon auch aufgefallen. Oder?

      Wenn nicht alle Coputerfritzen sich nicht auf den offensichtlich einzigen Absatz gestürtzt hätten, den sie verstanden haben, wäre mir der vielleicht projektierte Apfelumstieg AUs gar nicht aufgefallen. Es hat halt nicht jeder Lust, sich in mehreren Programmwelten informiert zu halten und die Unterschiede evident zu halten. Wem danach der Sinn steht für den gibt sicher auch viele andere Blogs.

      Wie deutlich muss man denn noch schreiben, dass jemand, dessen Assoziationskette Rechtschreibung - Apple - Schwul - AU kann nix geht vielleicht doch etwas übersehen hat. Und das wäre nicht nur bei Automarken.

      Im übrigen tust Du mir unrecht, wenn Du glaubst, ich müsste mir hier eine Meinung abholen. Ich bin kein entsprungener Löwelstrassler, der alten Gewohnheiten nachhängt.

      Und abschließend: Wenn Du schon den Eintrag nicht nachvollziehen kannst, dann nerve nicht andere mit Deiner Personlichbetroffenheitsmache.

      Thanks for all the fish!

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:23

      @Trollo
      Entschuldige jetzt und nimms nicht persönlich, aber ein bisschen ein leicht inflationierter Forumswauwau, der nichts übers Herrli kommen lassen darf, bist Du aber schon. Daran ändern auch Deine geistreichen Wendungen wenig, weil man die Absicht soforterkennt. Und jeder der was an A.U. kritisiert ist ein Löwelstraßler, gell? Gähn!

    • Trollfresser (kein Partner)
      25. Juni 2011 11:15

      Maibachl

      Also geistreich wollte ich nun wirklich nicht sein.

      In meiner Jobdescription steht nämlich nur "Trolle durch ihre eigenen Plattitüden langweilen."

      Ich werde mich bessern.

      Schlunz.

      Außerdem würde ich so gerne auch einmal Jeffe beißen, aber das wird sicher falsch verstanden. Zumal von den Trollen. Ein Biss in den eigenen Hintern wäre das dann.

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:10

      Sie sind eh lieb, bei näherem Hinsehen. Zumindets gegen so manch andere Zeitgeister hier. Weitermachen.

  20. Rechtschreibung (kein Partner)
    24. Juni 2011 12:39

    Gebt mich doch einfach frei!

    Inzwischen weißss fast keinerIn mehr, wie man was wie schreibt. Selbst die neue Rechtschreibung wurde ja noch einmal "reformiert", und seitdem ist es ganz vorbei. Die Jungen haben den letzten Rest der Rechtschreibung abgeschafft und ignorieren zB das Wort "dass" vollständig. Es gibt nur mehr "das". Wie diese Jugendlichen es bis zur Matura geschafft haben und dann auch noch die Deutschmatura bestanden haben, läßsst nur mehr auf ein ebensolches Unvermögen der LehrendInnen schließen. Es ist eine Schande, was sich jetzt alles Maturant (...) nennen darf.

    Für einige viele war die Rechtschreibung immer neu. Egal, ob alt oder neu.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:54

      Ich bin auch für die Freigabe der Rechtschreibung. Jeder kann dann richtig schreiben irgendwie und was das beste ist:

      Wissende können dann aus der Schreibe mit den ständige wechselnden Regeln das Datum erkennen. Das wäre wenigstens ein Gewinn.

    • APM (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:33

      Das wäre doch ein Schtich ins Lesbennesd! Habd ihr den keine Angsd?. Da däd ja auch das schtendern nichd mer so sein wi es sein sol! Ir rewoluzer...

    • SOKs (kein Partner)
      24. Juni 2011 19:16

      Da ist eine ganze Industrie mit der Rechtschreibung tätig. Bei Ihren Wünschen empfiehlt sich die neue Schreibe Linkschreibung zu benennen. Und Dudin springt auf

    • Gennadi (kein Partner)
      24. Juni 2011 21:04

      Dudin sprang schon lange auf...

      Wem die neuteutsche Rechtschreibe nicht paßt, der ist herzlich eingeladen, die bisherige österreichische Rechtschreibung zu verwenden. Wir beherrrschen sie ja noch.

  21. Susanna (kein Partner)
    24. Juni 2011 12:34

    Bei gegenderten Texten fällt mir immer der "Semmeln-Knödeln"-Sketch von Karl Valentin ein. Dort ging es zwar um Singular und Plural, bei der Genderei um männlich und weiblich. So haben wir jetzt im Alltag, was man damals im Kabarett serviert bekam - eigentlich lustig!
    Aber noch viel spaßiger ist folgende Assoziation.
    In den Wolken von Aristophanes spricht der säumige Schuldner Strepsiades:
    "Nicht einen Heller geb ich einem Mann,
    der Backtrog mir anstatt Backtrögin sagt."
    Mit einem Wort: Nichts Neues unter der Sonne!

  22. dieba (kein Partner)
    24. Juni 2011 12:17

    Herr Unterberger übersieht in seinem Geifer, dass das Gendern sowieso nur in offiziellen Texten vorgesehen ist.

    Und wenn er Wörter wie PolitikerInnen nicht oder nur schwer lesen kann, dann ist er wohl auch funktionaler Analphabet.

    *thihihi

    • AGLT (kein Partner)
      24. Juni 2011 12:29

      Blödsinn, der Genderwahn dringt überall ein, und viele "Normalos" sind schon so indoktriniert, dass sie selbst im "privaten" (sprich zB Kommentaren) Bereich diese unglaublich nervende Belästigung, erfunden von linken Krampfemanzen, anwenden!

    • Celian
      24. Juni 2011 12:53

      Gänzlich wertlose Meldung von dieba. Hat offenbar den Sinn von A.U.s Text nicht verstanden. Naja, der Text ist halt schon etwas länger als eine twitter-Meldung, das verstehen funktionale Analphabeten nicht mehr.

    • Susa
      24. Juni 2011 13:54

      @dieba

      Mein Gott, dieba......
      Ist diese Art des Postens das einzige, was Sie können?

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:55

      Wertlos aber wenigstens selbstehrlich.

    • dieba (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:04

      Nun, in welchen Bereichen außer Gesetzestexten und öffentlichen Ausschreibungen findet ihr denn "gegenderte" Texte?

      Herrn Unterbergers Blog könnte übrigens eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung ohnehin nicht schaden. Oftmals liest man auf dieser "Heimatseite" ziemlich schauderhafte Passagen, über die es sich wirklich aufzuregen lohnte. Da fällt es allerdings schon leichter, sich über ein Binnen-I zu mokieren (bei Andreas Unterberger heißt das übrigens "mockieren").

      *thihihi*

    • phaidros
      24. Juni 2011 14:19

      dieba: zum Beispiel im Ö3-Wecker.

    • Trollfresse (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:44

      diedierdasba

      Ist IHnen eigentlich schon aufgefallen, dass Ihr Name nicht gegendert ist?

      Sicherheitshalber (siehe Maybachl) habe ich auch noch das dazugefügt. Das macht es umfassender.

    • Celian
      24. Juni 2011 14:47

      Dieba hat offenbar noch kein Bankkonto, da entweder zu jung oder weil als unmündig erklärt, denn sonst würde er wissen, was alle wissen, daß nämlich auf einem Zahlschein der Genderismus schon seit langem seinen verzichtbaren Einzug gehalten hat. Auch scheint er nicht viel mit Arbeit in Kontakt zu kommen, sonst wüßte er, daß auch im Berufsleben der Genderismus längst gang und gäbe ist.

      Beim Mokieren über das "Mockieren" hat sich dieba durch sinnerfassendes Lesen ein zweites Mal hervorgetan.

      Und was das "thihihi" betrifft, mit dem dieba seine Texte typischerweise abschließt, ist mir noch nicht klar, was es bedeuten soll: eine Art Graffiti-Signatur ohne Graffiti, die lautmalerische Darstellung von Gelächter eines Irrwitzigen. Oder vielleicht doch nur ein systematischer Rechtschreibfehler.

    • SOKs (kein Partner)
      24. Juni 2011 19:19

      dieber: einfach findet man kein Personalinserat ohne I dazwischen oder in am End. Und in feinen Journalen diverser Farben.

    • Lisa
      24. Juni 2011 20:12

      @dieba weist gewisse Ähnlichkeiten mit @erne und @meriva auf; jedenfalls haben sie einen ähnlichen Klescher.

    • byrig
      25. Juni 2011 00:04

      alleine schon die unnötige floskel:sehr geehrte wählerinnen und wähler und ähnliche sind einfach zum kotzen!
      the english speaking world(churchill) hat sich so einen irsinn-zumindest bis jetzt-erspart.dort ist es den grünInnen bis jetzt nicht gelungen,eine ganze sprache so zu zerstören.
      die glawischnigg sollte mit ihrem kärtner wirtsvater lieber einen obstler trinken als hier in wien destruktiv zu wirken.

  23. Celian
    24. Juni 2011 11:54

    Während Apple durch Produktinnovationen glänzt, tut Microsoft selbiges durch Abwesenheit. Nach Jahren der Kreativpause zieht Microsoft nun nach. Eine Software, die Texte politisch korrekt gendert. Darauf hat die Welt schon lange gewartet. Der nächste Staatsauftrag für Büroautomation mit integriertem Gender-Modul ist so gut wie in der Tasche. DAS Alleinstellungsmerkmal gegen Linux, diesem billigen Schund.

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:22

      Und Sie glauben wohl auch noch, dass es kein Gendermodul für die Textverarbeitung bei Apple gibt (kommt in der Regel eh von MS), wo doch gerade Apple-User oft/meist rot-grüne Bobos mit Schwächen für Homos und Gendergrechtigekit sind? lol.

    • Celian
      24. Juni 2011 14:49

      Und Sie glauben wohl, daß sie sich in einem einzigen Satz nicht selber widersprechen ohne daß man das merkt. Ein Gendermodul von Apple das von MS kommt. Oje.

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:13

      @Celian
      Nix oje sagen, bitte? Die gängigste Textverarbeitung ist auch für den Apple seit vielen Jahren nix anderes als eine Version von MS Word. Also Betriebssystem Mac OS : Textverarbeitung MS Word. Verständlich?

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:39

      MS Word ist Teil der Office-Suite Microsoft Office, wird aber auch als Word 2010 für Windows und Word 2011 für Mac einzeln verkauft.

      Also: Eine Nudel, ein teig. Warum soll es also keine Gendersoftware von MS für den Apple geben?

    • Celian
      24. Juni 2011 17:32

      woraus schließen sie nun, daß ein Textverarbeitungsprogramm geschweige denn ein Gendermodul von Microsoft das auch beliebt auf Apple zu laufen, von Apple ist. Verständlich?
      Es geht nicht darum, auf welchem OS es läuft, sondern welche Firma das Ding in die Welt gesetzt hat. Jetzt capiche?

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 17:38

      Ihre Arroganz ist auf nichts gegründet. Apple ist also kreativer, weil MS das Gendermodul entwickelt. Sie kennen sich echt aus. Belehren Sie weiter.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 18:44

      Maybachl nocheinmal.

      Dass alle wichtigen Programme für beide Plattformen gebraut sind interessiert in diesem Zusammenhang nicht. Wenn Du willst schicke ich Dir eine große Urkunde mit der Verleihung des besten Appleauskenners von Welt und Umgebung. Aber bitte nicht mehr nerven.

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:26

      @Trollo
      Dein Senf dazu ist meistens mehr sehr entbehrlich, kriegst dafür baer die große Unterberger-vor Trollen Beschützer-Medaille am popobraunen Seidenband.

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:29

      @Troll
      So jetzt noch mal in zivilem Ton, weil ich an sich nicht auf das Niveau Ihrer Grobheiten sinken will. Wenns eh alle Programme für beide Plattformen gibt und damit auch das Gendering-Programm, was bringt dann ein Systemwechsel genau?? Geht dann MS pleite? Eben nicht. Tolle Strategie. Sehr überlegt.

  24. McGee (kein Partner)
    24. Juni 2011 11:04

    Liebe Leute,

    hier ein nettes Add-On für den Firefox: Binnen-I Be Gone. Die tollen Binnen-Is werden vom Webbrowser automatisch entfernt. *YIPPIE*

    Das könnte auf den PCs der diversen "Arbeitskreise für Gleichbehandlungssorgen" gleich standardmäßig drauf installiert werden... ;))

    :)
    McGee

    • McGee (kein Partner)
    • DSMVW (kein Partner)
      24. Juni 2011 12:45

      Das gibt es auch für einige andere Browser - Chrome zb.

      Das Surfen mit diesem Add-On hat aber auch einen Nachteil: man registriert die tatsächliche Verbreitung des Phallus-Is nicht mehr; und kann so auch nicht mehr dagegen halten.

      Ich schalte es von Zeit zu Zeit für ein paar Tage ab - und trete mit großer Freude in den Foren der üblichen verdächtigen Medien Binnen-I-Diskussionen los die in der Regel recht flott anschwellen, was Gendertrullas wie lila Pudel regelmäßig ganz narrisch macht.

      Man gönnt sich ja sonst nichts. :-)

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:56

      Darauf habe ich mich gleich unten bezogen.

  25. cmh (kein Partner)
    24. Juni 2011 10:12

    Ich glaube den Stein der WeisInnen gefunden zu haben.

    Wie man hier hört, gibt es bei Mikroschrott Programme, die einen vorgegebenen Txt gendern. Gut. Es gibt aber auch Programme, die einen gegenderten Text entgendern und damit lesbar machen. Gut.

    Daraus ergibt sich folgendes:

    Jemand/Eine schreibt einen gut geschriebenen Text. Dann lässt er/sie ein Programm drüberlaufen, dass den an sich guten Text komplett unlesbar macht. Dieser Text, etwa eine Gesetzesvorlage, eine DoktorInnenarbeit oder sonst was wichtiges, wird ausgedruckt und vervielfältigt. Dann wird er/sie verteilt an das p.t. Publikum.

    Um den Text wieder lesbar zu machen, muss er eingescannt, digitalisiert und entgendert werden, um sodann genussvoll gelesen zu werden.

    Damit sind gewaltige Impulse für die HerstellerInnnen von Hard- und/oder Software verbunden, die makroökonomisch expansive Impulse bringen und so die Weltwirtschaftkrise bekämpfen.

    Genial doch, diese(r) SelbstläuferIn.

    PS: Swift (Gulliver und so) beschreibt eine seiner weniger bekannten Reisen in ein Land, wo die gelehrten Texte von Affen/Äffinen auf Buchstabensetzmaschinen erzeugt werden. Irgendwann schaffen auch die etwas Geniales. Vielleicht gitbt es auch bald eine Antiplagiatserkennungssoftware, in die man seine/ihre Doktorarbeit eingibt und jegliche Ähnlichkeit mit Bekanntem kann dann ausgeschlossen werden.

  26. cmh (kein Partner)
    24. Juni 2011 09:37

    Nietsche hat einmal gesagt: Wenn Du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht.

    Dieser Spruch ist nicht so gängig wie das Gottisttot-gefasel des alten Paralytikers. Stimmt aber umso mehr!

    Das innere Widerstreben kann man leicht unter Kontrolle bringen, wenn man bedenkt, dass er nicht gesagt hat: Peitsche Deine Frau! Vulgäre Wannabephilosophen sind nacht Absolvierung einer der älteren Nixlernuniversitäten marxistoider Prägung z.B. Hauptuni (sic!) Wien, ja oft nicht mehr in der Lage, den Unterschied zu erkennen und brüllen sofort los.

    Dabei geht es dabei ja gar nicht um die Frauen. Es wird eine psychische (Fehl)Haltung beschrieben, die durch eine etreme Unterwürfigkeit unter etwas Schwächeres gekenntzeichnet ist. Dadurch wird das Schwache unverdient stark und das Unheil kann beginnen. Es wird dabei ja nicht das Schwache zu etwas STarkem gemacht, sondern es bleibt schwach und das Unheil besteht dann darin, dass es von einem wirklich auch stark sein wollendem Starken dann rücksichtslos hinweggefegt wird.

    Wir wollten die Frauen ehren und lassen ihnen überall den Vortritt. Fein, dann werden auch unsere männlichen Kinder weibisch erzogen und wissen dann sprichwörtlich nicht mehr, ob sie ein Mandl oder ein Weibl sind.

    Fein, dann wird jede Form von GEwalt verpönt und sich bereits am Ziele wähnend wird dann verlernt, mit den findigen Formen der Gewalt umzugehen. Taucht dann wirklich einmal eine manifeste Gewalt auf, schließt man die Augen und hofft, dass die Gewalt auch den Anordnungen von Mama folge leisten wird. Tut sie aber nicht und ich möchte nicht in Innenstadt überfallen werden. Niemand wird für mich einspringen. Aber die Leute im Leute in Libyen gehören mit chirurgischen Attaken zur Nächstenliebe geprügelt. Oder wie stellt man sich das vor, dort etwas zu ändern, nachdem man Gaddafi (oder wie sich der schreibt) jahrzehntelang in den Allerwertesten gekrochen ist.

    Fein, dann sind wir eh fein heraussen, wenn wir unsere werten Damen, denen wir alle ihre Kapricen widerspruchslos durchgehen haben lassen an unsere anatolischen Neomitbürger verloren haben. Ob frau (sic!) allerdings eine Freude haben kann, wenn die dann mit Kopftüchel herumrennen, kann ich noch nicht sagen.

    (Eine Anmerkung an unser pc-Trolle: Es gibt jetzt in Favüriten ja wieder viele Klosterschwestern, die in Klostergewandung herumrennen. Denn wie erinnerlich ist, musste ich mir einmal von einem dieser Trolle die Frage stellen lassen, ob ich mich mit den verscheidenen Arten der Verschleierung überhaupt auskenne. Seitdem lasse ich die Peitsche daheim und sehen halt nur mehr Klosterschwestern. Jetzt aber bitte trollsche Zustimmung und Lob.)

    Fein, dann brauchen wir ja keine Logik mehr, denn wir machen alles mit weiblicher Intuition. Und die stellt sicher, dass wir uns nicht irren können. Oder was?

    • Celian
      24. Juni 2011 10:30

      Nietzsche war nicht frauenfeindlich. Wie oft muß man das noch sagen.

      http://blogs.pm-magazin.de/PhilosophieBlog/stories/2085

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:37

      Habe ich das behauptet? Ein Paralytiker war er!

      Die Bürger hat er aufgeregt und die Dummen haben ihn nicht verstanden und nachgebetet.

      Ein Philosophenschicksal.

      Wie ich den link einordnen soll, weiss ich nicht. Aber es werden schon die Vorurteile ünber Nietsche darin bedient.

  27. Torres (kein Partner)
    24. Juni 2011 09:12

    "Davon dass man solche Ungetüme bisweilen...". Tja, Herr (Doktor!) Unterberger, wenn man schon die neue Beistrichsetzung kritisiert, sollte man diese zumindest selbst beherrschen, vor allem, wenn sich im Vergleich zur früheren nichts geändert hat. Vor "dass" (früher "daß") steht immer noch zwingend ein Beistrich, das ist jetzt so und war früher genauso. Daher: "Davon, (Beistrich) dass man solche Ungetüme ..." Angesichts Ihrer auch sonstigen Kenntnisse der deutsche Grammatik und Rechtschreibung, sollten Sie sich eher zurückhalten, diese zum Thema Ihres Blogs zu machen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:43

      Und daraus folgt bitte was?

      Man sollte das Tu-quoque-Argument möglichst für inhaltliches vorbehalten, wenn man es schon unbedingt nicht missen will.

      MAn könnte sonst leicht für einen Erbsenzähler und Beckmesser gehalten werden, der nichts zusammenbringt außer andere sinnlos - das heisst ohne Gewinn - zu kritisieren.

      Wobei ich mich natürlich selber bei der Nase nehmen muss, denn Trolle lassen selten auf einen Einwand etwas Brauchbares nachfolgen. Gelt, Torres!

    • Celian
      24. Juni 2011 10:19

      Vor „daß“ steht also immer ein Beistrich? Dann müßte der Satz gemäß Torres` Grammatik so geschrieben sein:

      Davon, dass man solche Ungetüme bisweilen – und mit deutlich mehr Sachlogik – sowohl im Plural wie auch im Singular schreiben muss wollen wir gar nicht reden.

      Das kommt dabei heraus, wenn man stur Beistrichregeln für Dummies anwendet und nicht versteht, was der Sinn eines Beistrichs ist: u.a., den Hauptsatz vom Nebensatz zu trennen. Laut Torres ist das Wort „Davon“ der Hauptsatz und alles, was dahinter steht, der Nebensatz. Gratuliere zum sprachlichen Verständnis eines Gesamtschülers.

    • Andreas Unterberger
      24. Juni 2011 10:34

      Selbstverständlich mache ich wie jeder bisweilen Fehler. Es ist nur ein Riesenunterschied, ob ein solcher gelegentlich passiert oder gar keiner mehr ist, weil man die Regel einfach aufhebt. Und daher tausende Male passiert.
      Es ist einfach absurd, ernsthaft zu verlangen, dass man wegen eines - angeblichen - Fehlers nicht mehr die Aufhebung einer ganzen Regel diskutieren darf. Und dass man sich über einen angeblichen Beistrichfehler mockiert und selbst gleich einen heftigen Fallfehler produziert.

      Außerdem: Im konkreten Fall liegt gar kein Fehler vor. Nach Duden-Regel K127 ist in diesem Fall der Beistrich eine Kann- und keine Muss-Regel. Der Beistrich dient hier ja auch keiner Lese- bzw. Verständnis-Hilfe.
      Ich schalte mich nur ausnahmsweise ein, weil diese Kritik wirklich paradigmatisch ist: Manche Poster glauben, ein winziges Fehlerchen entdeckt zu haben und damit die zentrale Argumentation ignorieren oder gar verbieten zu können. Glauben sie wirklich, dass das jemand in einem sonst durchaus anspruchsvollen Diskussionsforum ernst nimmt?
      (Ist Torres nicht ein Fussballer, der nur noch durch seine wechselnden Haarfarben und nicht mehr durch geschossene Tore auffällt?)

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:43

      Torres wird jetzt nicht nur seine Haarfarbe, sondern auch seinen Nick ändern.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:48

      phaidros et al. (eine Lanze für das Latein)

      Die Beistriche sind nur eine Krücke des Deutschen, um der mangelnden Möglichkeit, Kongruenzen durch Endungen auszudrücken, abhelfen kann.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:57

      @celian: Danke für den Hinweis auf die vermutliche Gesamtschulkarriere des "Torres".

      Das klingt recht logisch. Auch seine deutlich durchklingende spöttischen Rechthaberei (" . . . sollte man sie selbst beherrschen . . ." etc.) passt gut dazu.

      Argumentatives Gesamtschulnivoo eben.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:04

      Torres, siehst du was du angerichtet hast?!

      Der Blogger wurde aus seinem 12stündigen Schönheitsschlaf gerissen und sah sich überdies genötigt, hier im Kommentarbereich Kalorien zu verbrennen.
      Schäm dich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:13

      Was bedeutet "mockieren", Herr Unterberger?

      Wenn ein etwas bescheuerter Außenminister von einer ebensolchen Staatssekretärin als "Maskottchen" spricht?

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:16

      Und wenn Sie noch so schreien, Segestes, er wir Ihnen nicht antworten.

      Und noch zur Erinnerung und um das ganze auch in die andere Richtung hin zu personalisieren.

      Segestes war ein Kollaborateur der Römer, der für schicken Tand, seine Leute an die Besatzer verkauft hat. Der heute Segestes versucht es mit der politischen Korrektness.

    • phaidros
      24. Juni 2011 11:19

      cmh, jetzt wird's aber Prinzipienreiterei und geht völlig am Thema vorbei (sowohl an diesem als auch am seinerzeitigen): warum sollte man eine solche Sprache lernen *müssen* (gegen können habe ich nicht die geringsten Einwände!), wenn die eigene Ähnliches ohnehin nicht mehr enthält? Es braucht es nicht eine Krücke weniger, egal wie gut wir nun Latein können oder nicht.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:25

      Trollfresser, was ist bitte "politische Korrektness"??!?

      Bwahahahahahaha!

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:28

      Übrigens, Trollfresser, das war kein "schicker Tand", sondern eine hübsche Villa in Ravenna ^^

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:57

      segestes

      Sie sind sicher in der EDV-Branche und hören so manches. Ich kann daher etwas deutlicher sein.

      Wenn ich mich von A nach B bewegen möchte, steht mir eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Beine für kurze oder ganz anspruchsvolle Wege, Fahrrad detto nur etwas länger, Öffis innerstädtisch, Auto wo keine Öffis sind, etwa zu den Einkaufszentren für den täglichen Gebrauch, Bahn, Flugzeug, Raumschiff. Ich muss nur kurz überlegen, welches Gerät ich verwenden möchte. Also muss ich mir kurz die Frage stellen, was ich will.

      Nur bei den Blechtrotteln reden sie einem ein, dass man damit alles können muss. Und das mühelos. Ich muss also auch zum sprichwörtlichen Zigarettenholen mit einem Ding fahren, mit dem ich auch im Weltraum herumschippern könnte. Mir ist die Entscheidung, was ich will abgenommen.

      Typischerweise läft die Liturgie einer Werbeveranstaltung vor MS/Applegläubigen auch so ab, wie eine Amipredigt. Für viele:

      http://www.youtube.com/watch?v=kulq7biswMw

      Muss man ein verstockter Europäer sein, damit einem das auffällt?

      Wesentlich daran ist, dass den Nutzern das Denken abgenommen wird. Am Ende wundern sich dann alle, dass sie keinen freien Willen mehr haben - sie können Freiheit ja nicht mehr denken - und glauben, sie sitzen noch nicht in der Matrix, weil sie die Schläucherln nicht sehen.

      Wieviel Content habe ich mir nciht schon aus dem Netz heruntergeladen und habe kaum die wichtigen Bücher in meiner Bibliothek gelesen, geschweige denn verstanden? Wozu also das ganze?

      Sie selbst sind in IHrer Sprache auch schon soweit fortgeschritten, dass Sie das wesentliche nicht mehr für Außenstehende zum Ausdruck bingenkönnen. Schauen Sie auf die vielen angelsprech Wörter die Sie verwenden. Ich muss mir Mühe geben, zu wissen, was Sie überhaupt meinen.

      Dass sich die Appelianer und Mikroschrotter so bekämpfen ist eigentlich auch nur ein Zeichen der vanitas. Denn je sinnloser, desto erbitterter der Kampf.

      Womit wir beim nächsten wären. Denn wenn die Ausdrucksmöglichkeit software nur wenige Jahre hält, dann hält auch das Ausgedrückte nur so lange. Es wird als Witz erzählt, dass die Nasa ein Problem hatte, als wider Erwarten eine Sonde aus dem tieferen Weltraum nach 15 Jahren wieder zurückkam und nur DOS verstand.

      Aber das ist schrecklicher Ernst.

      Mich erschrecken daher alle diese EDV-Dinge, die man nur mit Hilfe von Wahnsinnigen verstehen und damit beherrschen kann. Appel ist daher für mich der gelíche Schrott, wie Mikrosoft. Aber das werden Sie nicht verstehen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 12:03

      segestes

      politische Korretness ist ein ähnliches Unwort wie Fittness. Gefällt es Ihnen vielleicht nicht? Verstehen Sie es nicht?

      Wenn ihre Antwort ja ist, dann sage ich Bwahahahahahaha!

      Wenn nicht dann bitte ich um eine Begründung.

      ERschütternd finde ich aber, dass Ihnen die Villa in Ravenna genügte um näher bei Hofe zu sein. Jeder hat halt seinen Preis. Billig also für Ihren Käufer.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 12:16

      @CMH:
      Also gerade ich bin bemüht, mich durchaus in allgemein verständlichem Vokabular auszudrücken. Dieses gestelzte Schwadronieren hat mich noch nie "angemacht".
      Und ob ich nun Taskleiste oder Taskbar sage, ist doch Jacke wie Hose.
      Das versteht auch mein Vater - der ist 65 und hat nur ein paar Jahre echte Computererfahrung.
      Un es tut mir leid, aber Dinge wie "Netbios-Scan" kann man nicht einfacher ausdrücken.
      Da muss man dann eben Google bemühen und darf sich nicht frustriert in sein Schneckhaus zurückziehen.
      Man lernt eben nie aus.

      Übrigens, Apple ist auch für mich der gleiche Schrott wie Microsoft.
      Mich nervt nur die Arroganz vieler passionierter Apple-Nutzer ungemein.
      Immer dieses schöngeistige Mir-san-mir-Getue.

      Die IT-Branchebzw. ihre Produkte, sind in der Tat über die Maßen unvollkommen - ich mache diese Erfahrung seit vielen Jahren tagtäglich.
      Genau deshalb bin ich übrigens auch nicht mehr direkt in der IT tätig, sondern übe einen gestalterischen Beruf aus, der lediglich "IT-nahe" ist.
      Einfach ausgedrückt - ich entwerfe das äußere Computergesteuerte Maschinen.
      Als ITler würde ich mich deshalb nicht wirklich bezeichnen.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 12:24

      Trollfresser, entschuldige, aber was soll "politische Korrektness" für eine Sprache sein?
      Denglisch?
      Frag mal Google.

      Ich bin sicher keiner dieser Rechtschreibkorinthenkacker, auch weil mir selber immer wieder saublöde Fehler unterlaufen, aber da du ja hier so auf den Putz haust, kann ich über deine obige Darbietung nur noch lachen.

      Und ob Verräter oder treuer Verbündeter der sich an Verträge hält - das ist reine Ansichtssache....

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:11

      @Celian
      Stimmt, der richtige (und sinnvolle) Komma-Einsatz wäre:

      Davon, dass man solche Ungetüme bisweilen – und mit deutlich mehr Sachlogik – sowohl im Plural wie auch im Singular schreiben muss, wollen wir gar nicht reden.

      Der Hauptsatz lautet: "Davon wollen wir gar nicht reden", während der Nebensatz erklärt, welches "Wovon" das "Davon" meint.

      @Torres
      Wenn man schon mit Steinen wirft, dann bitte nicht im Glashaus sitzend...

      @Andreas Unterberger
      Richtig, es ist eine Kann-Regel. Die Kommas sind eine gute Hilfe beim lauten Vorlesen, haben aber keine Auswirkungen auf den inhaltlichen Sinn des Satzes und sind somit nicht zwingend.

      Dass, wer dem Inhalt nichts entgegnen kann, sich meist an Form und Person reibt, ist nichts Neues. Allerdings wird es natürlich dort am ehesten Versucht, wo die Form der Inhalt ist. Eine Eiche wie Sie wird es kaum stören, wenn sich ein Hündchen daran reibt, daher finde ich auch den letzten Satz Ihrer Replik entbehrlich - bitte begeben Sie isch nicht auf das Niveau eines Kläffers herab, der nichts besseres zu tun hat als unter Ihrem Blätterdach Korinthen zu kacken...

    • phaidros
      24. Juni 2011 13:29

      Interpunktion kann durchaus mehr als nur Spaß machen: "Sie erbte den Schmuck nicht ihr Mann". Was heißt das? "Sie erbte den Schmuck, nicht ihr Mann." Oder "Sie erbte den Schmuck nicht, ihr Mann".

      Oder, etwas pikanter, dem Erschießungskommando wird ein Zettel überreicht: "Schießt nicht warten!" Was soll der arme Kommandant jetzt tun? (Er wartet, denn die Korrektur, falls er damit daneben liegt, ist einfacher als anders herum).

      BG

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:50

      Ach ja, eines vergaß ich noch:

      Es heißt nicht "sowohl...wie auch" sondern "sowohl...als auch".
      Aber jetzt sind der Korinthen genug entlegt...

      @phaidros
      LOL
      Ja, die deutsche Sprache und die Zweideutigkeit.
      Mein Favorit: "Dem Junggesellen fehlt zum Glück die Frau."
      :o)

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:06

      segestes (hier oder weiter unten)

      Ich verstehe Sie selbstverständlich, egal ob Sie Taskleiste oder Taskbar sagen. Wenn ich weiss, was das Ding ist, dann können Sie die Worte nach Belieben wählen. Ich werde Ihnen gedanklich selbstverständlich folgen, soweit ich eben kann.

      Mein Punkt war aber ein etwas anderer. Ich wollte darauf nur hinweisen und muss dazu sagen, dass ich auch keine Lösung dafür weiss. Nämlich, dass (ich setze hier einen Beistrich) Ihnen gar nicht auffällt, dass bereits der erste Wortteil Task ein Fremdwort ist. Ob es leiste oder bar heisst, ist dann schon wurscht.

      Ist schon klar, dass man keinen großen gedanklichen Aufwand zur Erfindung eines deutschen Wortes machen wird. Der alte Meuchelpuffer für Pistole oder statt Mumie Dörrleiche ist nur noch kurios.

      Aber dass in einem wichtigen Bereich des täglichen Lebens (EDV) in einer Fremdsprache gedacht wird, darauf sollte man schon immer wieder einmal hinweisen.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:08

      Reinhard

      Danke bis jetzt war mein Favorit immer "Wartet nicht hängen!"

      Aber da jetzt alle glauben, sie hätten immere mehrere Bonusleben geht hier die Spitze teilweise verloren.

      Aber die fehlende Frau ist ein wirklicher Glücksgriff.

    • Undine
      24. Juni 2011 14:14

      @Torres

      "Angesichts Ihrer auch sonstigen Kenntnisse der deutsche Grammatik und Rechtschreibung,...."

      Ich nehme an, daß Sie Ihren Fallfehler bei nochmaligem Lesen selbst bemerkt hätten--- oder etwa nicht? Sehen Sie, und so kann's auch in der Eile hin und wieder dem Dr. Unterberger gehen, den Sie so liebend gerne wegen solcher Lappalien kritisieren, meinen Sie nicht auch? Nur wer NIE schreibt, macht keine Fehler.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:31

      @segestes

      Natürlich sollen Sie über meine Darbietungen lachen. Was denn sonst? Glauben Sie, dass ich hier den Trollen ersthaft gegenübertrete? Nicht doch.

      Ihnen auch nicht, auch wenn Sie kein Troll sind. Im Gegensatz zu den Trollen kriege ich von Ihnen eine Antwort.

      Zum Wort selbst gibt es hier einen Beleg: http://www.mydict.com/Wort/Korrektness/

      Und im übrigen ist der Begriff schon so lächerlich von seiten seiner Erfinder her, dass er hier als Schimpfwort durchgehen kann. Da kommt es auf die sprachliche Ausformung dann auch nicht mehr an.

      Also bis zur nächsten Ranggelei.

    • Torres (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:27

      Au, weia, Unterberger! "mockiert"! Ist zwar kein deutsches Wort, wird aber trotzdem nicht mit "ck" sondern nur mit "k" geschrieben (Duden, Wahrig, Österreichisches Wörterbuch ...). Weiters: "Glauben sie wirklich, dass das jemand ... ernst nimmt?" Wer "sie"? Oder vielleicht doch "Sie" (mit großem Anfangsbuchstaben). Hat Ihr PC kein Rechtschreibeprogramm? Na, vielleicht ist ja dann der Apple besser. Und mein "Fallfehler" wird wohl wieder eine Unkenntnis der deutschen Grammatik Ihrerseits sein. (Inhaltlich) gute Artikel zu schreiben ist durchaus eine Leistung (die ich natürlich voll anerkenne), doch sollte man - egal in welchem Beruf - zumindest die Grundlagen, also das "Handwerkliche", beherrschen. Ich übe selbst einen teilweise schreibenden Beruf aus (Übersetzer/Dolmetscher); wenn ich mir derartige Sprachfehler leisten würde (nicht nur in Deutsch, auch in den jeweiligen Fremdsprachen), wäre ich wahrscheinlich schon längst ein Kunde des AMS.

    • Samtpfote
      24. Juni 2011 16:33

      Torres

      Wird Zeit, dass ich mich auch einbringe... :-) und den Korinthenberg drastisch erhöhe:

      ..... wenn ich mir derartige Sprachfehler leisten würde (nicht nur in Deutsch, auch in den jeweiligen Fremdsprachen), wäre ich wahrscheinlich schon längst ein Kunde des AMS......

      Wenn-Sätze sind "würdelos".
      Vorschlag:
      Leistete ich mir solche Sprachfehler, ich wäre schon längst Kunde beim AMS ...

    • Undine
      24. Juni 2011 18:07

      @Torres

      Es ist ja etwas lächerlich, drauf herumzureiten; dennoch meine Frage an Sie: Sehen Sie bei folgendem Satz, den Sie heute verfaßt haben, als Sie A.U. kritisierten, tatsächlich keinen Fehler, auch wenn Sie ganz, ganz genau hinsehen? :-)

      "... Kenntnisse der deutsche Grammatik und Rechtschreibung..."

      Also doch, nehme ich an. Zu Ihrem und unser aller Trost: Nobody is perfect!

  28. cmh (kein Partner)
    24. Juni 2011 09:09

    Die Rechtschreibreform war eine Reform für Schreiber und nicht für Leser. Habe irgendwo gelesen. Daher ist es sowieso bald wurscht, was wie geschrieben wird, denn lesen kann es dann sowieso niemand mehr. Und wenn man in der Lage ist, beim Lesen das Denken willentlich abzuschalten, ist es auch kein Fehler.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:40

      „Lesen heißt, mit einem fremden statt dem eigenen Kopf zu denken!“

      Arthur Schopenhauer

      Damit hatte der alte Griesgram nicht so unrecht.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:46

      Von dem habe ich es eigentlich in gewisser Weise.

      Aber der wird nicht gelesen wegen seines Essays Über die Weiber.

      Versuchen Sie einmal einer dieser Tussen zu erklären, dass man Schopenhauer lesen muss, um ordenliches Deutsch zu erleben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:02

      Die Sprache ist das Rohmaterial der Gedanken.

      Oder anders formuliert: Aus Scheiße kann man keine Bonbons machen.

      Was den Versuch der Linken, die Lufthoheit über den Sprachstammtischen zu erringen, hinlänglich erklärt haben sollte.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:12

      Einspruch!

      Tagtäglich versuchen sie uns diese Scheißbonbons mit der Miene des Wohlwollens zu verkaufen. Und finden mehr Trotteln als es gut ist, die den Ramsch auch tatsächlich kaufen.

      Dass sie dann nicht zahlen wollen, tut nichts zur Sache. Heute ist davon das Zentralorgan.

  29. RB (kein Partner)
    24. Juni 2011 08:47

    Abgesehen vom Gender-Wahnsinn, die deutsche Sprache "verludert" immer mehr. Man braucht nur aufmerksam Radionachrichten hören oder auch sogenannte Qualitätszeitungen lesen. Die Satzstellung ist häufig falsch, die Umgangssprache findet immer mehr Einzug in den Texten und neue Wörter werden erfunden oder falsch verwendet.
    "Das Rathaus ist abends erleuchtet" :-(
    "aufoktruyiert" :-(
    "ausverhandelt" :-(
    "die was" :-(
    etc. etc.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:07

      ***
      Fater unseer, thu pist in himile,
      uuihi namun dinan,
      qhueme rihhi din,
      uuerde uuillo diin,
      so in himile sosa in erdu.
      prooth unseer emezzihic kip uns hiutu,
      oblaz uns sculdi unseero,
      so uuir oblazem uns sculdikem,
      enti ni unsih firleiti in khorunka,
      uzzer losi unsih fona ubile.
      ***

      Sprache wandelt sich.
      Wir sprechen, siehe am Beispiel des althochdeutschen
      "Vaterunser",
      eben auch nicht mehr wie vor tausend Jahren.
      Sicher, es ist auch immer die Frage, wohin bewegt sich
      die Sprache und was sind die Gründe für die Veränderung.
      Die gegenwärtige Anglizismenflut ist z.B. ein Fall
      der zu hinterfragen ist, da darin oft eine Geringschätzung
      der eigenen Kultur zum Ausdruck kommt.
      Aber ansonsten muss man schon aufpassen,
      hier nicht allzu sehr Erbsen zu zählen.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:54

      Wie immer bei den Themen zur Sprache kommen diese Argumente.

      Dass sich die Sprache ändert sollte eigentlich keine Bemerkung wert sein. (Anonymer Feigling: wo bist Du? Den Argument war damals, dass sich das Esperanto nicht ändern würde.)

      Das Problem ist hier jedoch vielmehr, dass nicht eine Veränderung, sondern dass ein Verfall einsetzt. Möglicherweise ergibt sich daraus nach Jahrtausenden eine überlegene Kultur. Aber es will doch niemand heute einen Verlust hinnehmen, damit man es in 1000 Jahren fein hat ohne sich an unsere heutigen Opfer zu erinnern.

      Und ich glaube schon, dass es ein großer Verlust ist, wenn wir zwischen Beleuchtung und Erleuchtung, zwischen Besuch und Audienz, zwischen sterben und getötet werden usw. keinen Unterschied mehr machen können. Denn letztendlich können wir das dann auch nicht mehr denken. Und die Möglichkeiten, den anderen misszuverstehen, werden auch immer mehr. Das schlägt sich dann auch in einem schlechtern Betriebsklima nieder.

      Und dann wundern sich alle, dass die Leute streiten.

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:06

      Also so falsch ist die Wendung "Das Rathaus ist abends erleuchtet" nun auch wieder nicht. Man wollte halt ein Fremdwort vermeiden. Besser verständlich wäre: "Das Rathaus ist abends illuminiert". Das ist zwar immer noch nicht ganz exakt, denn eigentlich sind ja Personen illuminiert und nicht das Rathaus selbst. Dieses "abends" ist eigentlich auch etwas ungenau, da oftmals die wichtigen Personen des Rathauses bereits am Vormittag illuminiert sind, ja manchmal sogar schon in der Früh, wenn der vorhergehende Abend gar zu intensiv gefeiert worden ist. Aber man muss da nicht übergenau sein.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:15

      Zraxl - Sie sind ein Erbsenzähler. Also ich bitt'Sie! Was meinen Sie da nur?

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:27

      @cmh

      Meine Anmerkung ist eine freie Assoziation zum Thema "erleuchtetes Rathaus" die damit zusammenhängt, dass der Rathausplatz der sauberste Platz von Wien ist.
      Hier ist z.B. der Bürgermeister, in Ausübung seines Amtes: http://dev.mediabridge.s3.amazonaws.com/1c/18074e2613fbcff3602e602f2466b3/picture_001.jpg

      Mit der sehr berechtigten Kritik an der Verlotterung unserer Sprache hat das nichts zu tun.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:39

      Ich bin ja eh ganz auf Ihrer Seite. Das Amtsverständnis unseres HBM hat aber leider schon etwas mit der Sprachverhuntzung und den Nixlernschulen zu tun.

    • Undine
      24. Juni 2011 14:43

      @RB

      Da kann ich Ihnen nur Recht geben.
      Mit einer kleinen Anmerkung möchte ich Sie auf gar keinen Fall kränken, aber es heißt: "Wer BRAUCHEN nicht mit ZU GEBRAUCHT, BRAUCHT BRAUCHEN nicht ZU GEBRAUCHEN!"
      Mir verursacht das fehlende ZU immer Bauchweh!

  30. Segestes (kein Partner)
    24. Juni 2011 08:37

    Ach ja, Herr Unterberger, kennen Sie eigentlich folgende App für die Apple-Plattform?

    http://itunes.apple.com/de/app/politically-correct/id355379622?mt=8

    Was wird nun aus Ihrem Protestumstieg auf Apple?
    Bleibt wohl nur noch Linux, gell?

    :D

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:06

      Da kann man doch leicht abhelfen.

      Einfach bei xp bleiben. Der Terror liegt nicht in den Zusatzprogrammen, sondern in der Notwendigkeit, wegen dieser Zusatzprogramme auf ein neues Betriebssystem umzusteigen.

      Das tut den Herren viel mehr weh.

      Warum gibt es eigentlich noch keine Community, die sich das Weioterverwenden alter Computer mit nicht mehr ganz neuen Betriebssystemen auf die Fahnen geschrieben hat?

      Ach ja. Wir wollen doch nihcth die geleichen Computer verwenden wie die Rumänen, denen wir unseren alten Cyberschrott geschickt haben.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:20

      Also ich muss sagen, mit Windows 7 arbeitet es sich deutlich angenehmer als mit dem 10 Jahre alten XP (Vista habe ich wohl wissend ausgelassen).
      Deshalb mein Umstieg, nicht wegen den Zusatzprogrammen die eventuell nicht mehr funktionieren.
      Auf meinem Server läuft Linux - und das sehr performant.
      Da kann man nicht meckern.
      Pech also für die Rumänen, ich hab nix zu verschenken, wie Lauda sagen würde :)

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:57

      Inwiefern ist Windows 7 besser als das 10 Jahre (!? war das jetzt gut oder schlecht?) alte xp?

      Wie Sie wissen bin ich da ganz bewusst Laie, wenn auch interessierter.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:57

      @CMH:

      Windows 7 bietet eine weitaus größere Geräteunterstützung mi als XP.
      Extra Treiber installieren ist im Vergleich zu XP nur mehr in Ausnahmefällen nötig.
      Außerdem läuft aktuelle Hardware unter XP sowieso nicht mehr.

      Das Einrichten von Heimnetzwerken ist fast idiotensicher und kinderleicht geworden.

      Eine Such- und Indizierungsfunktion, die endlich ihren Namen verdient, wurde realisiert.

      Es gibt die die Möglichkeit Online-Speicherplatz, z.B. von Windows Live, direkt in den Arbeitsplatz zu integrieren.

      Die vollkommen überarbeitete Taskbar, mit vielen nützlichen Funktionen (jene von XP stammte de facto noch von Windows 95, also aus dem Jahr 1995(!)),
      ist ebenfalls sehr angenehm

      Es gibt ein durchdachtes, integriertes Sicherheitspaket das gratis erweitert werden kann (Drittanwendungen werden für den Normalo weitestgehend überflüssig)

      usw. usw. usw.
      Die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen.

      Ich habe Windows 7 seit der öffentlichen Testphase verwendet und bin schwer davon überzeugt.
      Ohne Übertreibung das bisher beste Betriebssystem aus dem Hause Winzigweich.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:28

      segestes

      Die Probleme habe ich alle nicht.

      Wenn mein Sohn ein Heimnetzwerk haben möchte, konnte er das schon bisher installieren. Drucker und Scanner laufen schon bisher ohne Problem. Das Wort Taskbar verstehe ich nicht. Hat das was mit Bolsbar oder Fahrbar zu tun? Welches kranke Hirn kann Hirn kann wollen, dass eigene Daten irgendwo gespeichert sind. Wenn ich großen Speicherplatz benötige handelt es sich dabei um die tollen Lesbenpornos (wird einem hier im Blog manchmal vorgeworfen) oder die SM-Videos (da sind die Gefühle echt) handeln und das kann ich billiger haben, wenn ich den Schmarrn nicht herunterlade. Die Such- und Indizierungsfunktion kommt jetzt wo ich meine Daten so organisiert habe, dass ich sowas nur noch für die mp3 des iPods brauche. Das war bisher immer die Zuständigkeit von Sohnemann.

      Also: Gibt es wieder etwas, dass der lustig herumspringenden Büroklammer von W95 entspricht. Kostet Speicher und ist überflüssig.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:44

      CMH, wenn der Sohnemann das kann, ist das fein.
      Die meisten, darunter viele mittelständische und kleine Unternehmen, konnten es unter XP nicht - zumindest nicht richtig.
      Das Ergebnis war, dass die Daten des eigenen PCs frei im Internet abrufbar waren. Darunter sehr viele Kundendaten...
      Ein einfacher Netbios-Scan reichte aus, um innerhalb kürzester Zeit zig solcher Rechner zu finden. Auch heute gibt es das noch - meist bei XP-Nutzern...
      Ich weiß wovon ich spreche, da ich das in meinen Sturm- und Drang-Jahren... aber das ist eine andere Geschichte...

      Und Online-Speicher ist nicht böse sondern durchaus sinnvoll, wenn die einzelnen Mitglieder einer Arbeitsgruppe räumlich im Land oder auf dem Planeten verstreut sind und trotzdem auf gemeinsame Daten zugreifen möchten.
      Eine entsprechende Verschlüsselung vorausgesetzt, ist dagegen nichts einzuwenden.

      http://en.wikipedia.org/wiki/Taskbar

    • phaidros
      24. Juni 2011 11:51

      cmh vs. Segestes - hier haben beide Herren aus ihrer jeweiligen Sicht vollkommen recht, wie ich finde!

      W7: das beste Betriebssytem, das MS jemals gebaut hat! Absolut! Eine stundenlange Installation mit dutzenden, wenn nicht hunderten, tw. sehr spezifischen Treibern und SW-Paketen lief bei mir erstmals mit W7 fehlerfrei und ganz unspektakulär einfach durch. (So, wie ich das von Linux praktisch seit immer schon gewohnt bin) Segestes, Sie haben also ganz recht!

      ABER: wenn XP alles kann, was ich brauche, so gibt es nicht den kleinsten Grund, wegen ein bisschen blinkendem Chrom das gute, alte System wegzuschmeißen. cmh, Sie haben also ganz recht!

      BG/phaidros

    • phaidros
      24. Juni 2011 11:56

      Online-Speicher: "Eine entsprechende Verschlüsselung vorausgesetzt, ist dagegen nichts einzuwenden."

      Das wiederum sehe ich anders: sie geben Daten aus der Hand. Nehmen wir mal an, Heikles. Die Firma wird ausspioniert und ruiniert. In einem Prozess wird die Schuld geklärt. Ob da nicht heraus kommen mag, dass ein Administrator, der Firmengeheimnisse auf einem öffentlichen Server ablegt, mitschuld trägt?

      Und egal, wer juristisch Schuld ist: Ihre Firma ist trotzdem perdu.

      Daten im gemeinsamen Zugriff: wunderbar. Auf den eigenen, abgesicherten und zugangsgesicherten Laufwerken!

      BG/phaidros

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:07

      Phaidros:
      Du kannst von Microsoft aber schlecht verlangen, dass sie den "Support" für jedes jemals produzierte Betriebssystem bis in alle Ewigkeit ausdehnen.
      Das macht keine Software-Firma, da ruinös.
      Und ein Betriebssystem das sicherheitstechnisch nicht gewartet wird, ist schlicht und ergreifend absolut undenkbar. Die totale Viren- und Spam-Schleuder entstünde.
      Also gibt es bei XP sehr wohl einen absolut zwingenden Grund, umzusteigen.

      Zur Auslagerung von Daten an Vertragsunternehmen:
      Das ist seit vielen Jahren üblich und bei entsprechende End to End-Verschlüsselung überaus sicher.
      Natürlich, eine zusätzliche Sicherung in der eigenen Firma selbst, erspart man sich als verantwortungsvoller Unternehmer dadurch nicht.
      Das habe ich ja aber auch nicht behauptet.
      Es geht um gemeinsames Arbeiten an gemeinsamen Daten - und da liefern die großen Anbieter wie Microsoft oder Amazon deutlich mehr an Sicherheit und Garantie immer online verfügbar zu sein, als wenn ein kleiner Betrieb es selbst in die Hand nimmt, sich vor Hackern/Crackern zu schützen.
      Außerdem ist die Skalierbarkeit in der "Wolke" einfach weitaus besser.
      Brauche ich 500 GB mehr, kann ich mir die ruck-zuck freischalten lassen, brauche ich sie nicht mehr, dann eben weg damit und ich bezahle wieder dementsprechend weniger.
      Das macht die IT-Infrastruktur von Unternehmen deutlich flexibler und kostengünstiger.

    • phaidros
      24. Juni 2011 13:36

      Bei aktuellen Plattenpreisen von 90€ für 2TB ist das Kostenargument wohl nicht mehr so schlagend.

      Die professionelle Betreung an sich durchaus, aber andererseits: ich bin noch nie gehackt worden. Zum Teil sicher, weil ich unter der Wahrnehmungsschwelle liege. Von wirklich großen Portalen hört man das alle Pfiff lang. MS-Server zu härten lehne ich nach wie vor ab, da ich es für nicht möglich halte (obwohl natürlich bereits stark nachgebessert wurde, aber trotzdem: viele Schwächen sind konstruktionsbdingt und weit mehr als bloß Programmierfehler).

      BG

    • phaidros
      24. Juni 2011 13:47

      Übersehen: Sicherheitswartung als Grund zum Umsteigen.

      Prinzipiell völlig richtig!

      Aber XP (mit SP3) wird derzeit noch unterstützt (=es gibt noch Sicherheitsupdates). Und Kunden daher einzureden, dass sie aus Sicherheitsgründen auf W7 umsteigen müssten (und dabei höchstwahrscheinlich ihre Hadrware wegschmeißen!) ist schlichtweg falsch. (Womit ich Dir nicht unterstelle, dass Du das irgendwo behauptet hättest, aber ich halte es nur mal so fest)

      (Nebenbei: wenn heute die Sicherheitsunterstützung für XP ausläuft, braucht man auch nicht morgen ein komplett neues System! Schließlich wurde das alte System über Jahre, manchmal mehr als ein ganzes Jahrzehnt stabilisiert! Wenn man also keine kategorisch neuen Lücken findet, ist das ohnehin wasserdicht.)

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:00

      Du brauchst ja nicht nur die Platte, sondern auch den Server in den du sie einbaust.
      Den kannst du nicht ewig erweitern und am Leben erhalten.
      Und welches kleine Unternehmen hat ein Notstromaggregat, wenn der Strom ausfällt?
      Die großen Anbieter haben das bzw. spiegeln die Daten weltweit, um immer für die (Außendienst)Mitarbeiter den Zugriff zu ermöglichen, egal was passiert.

      Ich persönlich kann nicht beurteilen, ob MS Server sicherer oder weniger sicher sind als Linux-Maschinen.
      Es gibt ja zum Glück genügend Anbieter, wo man sich aussuchen kann welches BS auf dem gemieteten Server laufen soll.

    • phaidros
      24. Juni 2011 14:12

      Wieder alles richtig!

      Aber das lässt sich ewig weiterführen: wenn der Strom ausfällt, wozu brauche ich dann noch Serverzugriff? Wie oft fällt bei uns der Strom aus? Ein Fileserver (sagen wir: 3600€) lässt sich 10 Jahre betreiben, das sind 100€/Monat - auch für eine kleine Firma keine große Sache. ABER: das Netzwerk ist auch bei guten Anbietern immer wieder mal weg. Und dann haben wir keinen Datenzugriff.

      Große Firmen haben natürlich auch da in jeder Hinsicht ganz andere Möglichkeiten wie kleine, auch da sehe ich den Nutzen eines Outsourcing nicht.

      Aber ich rede das niemandem aus! Was ich sagen will: es gibt viel für und viel wider, ganz sicher gibt es nicht "die richtige" Antwort. Wie fast praktisch überall im Leben: das Optimum ist, wo die größtmögliche Wahlfreiheit herrscht.

      Mein persönliches Gefühl verbietet mir, sensible Daten außer Haus zu lagern (und ich rate auch davon ab). Weil nicht kontrollierbar. Hackerangriffe, Betriebsspionage, Beschlagnahmungen, das sind alles Unwägbarkeiten, von denen ich z.T. noch nicht mal etwas erfahren würde!

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:16

      Zum Support:
      Ewig gibts denn wie gesagt nicht.
      Hinzu kommt, dass die Drittanwendungen für XP sehr oft nicht mehr gewartet werden.
      Und gerade die sind es dann ja auch, die das Einfallstor für Schadcode darstellen.
      Von den neuen Programmen laufen immer weniger unter XP, so dass man auch hier nicht so einfach umsteigen kann. Und dass sich bei XP selbst zukünftig keine Lücken auftun, halte ich für eine ziemlich optimistische Einschätzung, die nicht sehr mit den bisherigen Erfahrungen übereinstimmt.

      Man muss auch ganz klar sagen, Windows 7 ist von der Architektur her deutlich sicherer als XP.
      Es weist nur ein Viertel so vieler "Infektionen" pro Quartal auf, wie XP.
      http://blog.softwareload.de/windows-7-ist-sicherer-als-xp/

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:20

      Also ohne irgendwem nahetreten zu wollen. Und nichts für Ungut. Das folgende meine ich ernst.

      Wie ich glaube haben wir da mit dem Netz etwas geschaffen, dem wir genauso ratlos gegenüberstehen wie der Natur. (Hilflos sage ich erst ab W9.)

      Die enscheidende Frage ist, was tue ich, wenn der Schirm dunkel bleibt?

      Alttestamentalerisch könnte man fragen, ob das Netz auch zu der Natur gehört, die ich mir untertan machen soll. Diese Frage kann man nur stellen, wenn man nicht zu sehr in diesem Betrieb intergriert ist. Ich glaube aber nicht, dass es unter salbungsvolles Schafeln fällt (um einen Einwand von segestes vorwegzunehmen.)

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 14:26

      Bei Stromausfall: Wegen Außendienstmitarbeitern bzw Leute wie mir, die ihre Arbeit größtenteils von zuhause aus erledigen, ist auch dann die Erreichbarkeit noch wichtig.

      Und ich möchte auch klar stellen: Jede Form von Daten würde auch ich sicher nicht auslagern.
      Es zahlt sich auch sicher nicht für jeden immer aus.
      Das muss von Fall zu Fall entschieden werden.
      Ich wollte lediglich die Möglichkeiten aufzeigen, die diese Entwicklung bietet.
      Die Risiken sind mir durchaus bewusst.

      So, und jetzt begebe ich mich zu Tisch ;)

    • phaidros
      24. Juni 2011 14:34

      Oje! Lies den 2. Satz: "bestätigt Microsoft jetzt offiziell in seinem “Security Intelligence Report 2010?". Na, Überraschung! Die werden den Leuten sagen: bleibt beim alten System!

      Warum dieses Evangelistentum? Alles was Du sagst, ist durchaus richtig. Ist aber auf ein System, auf dem man mangels Notwendigkeit Software nicht viel auswechselt einfach nicht anwendbar! (Und das ist gut so!)

      Und wenn jemand (wie zB. cmh) sagt, er will nicht dauernd herumgurken, so gibt es keinen Grund es ihm einzureden, solange es Sicherheitsunterstützung gibt. Und die gibt es für XP nach wie vor.

      Einer der Hauptvorwürfe, die ich M$ mache ist der, dass dieses alle 18 Monate alles über den Haufen schmeißen und Neues oktroyieren von ihnen in die Branche gebracht wurde. Das hat es in dieser Form früher - aus bestem Grund! - nicht gegeben. Mittlerweile ist es gelungen den Anwendern einzureden, dass sie das sogar wollen! Der Grund ist denkbar einfach: nach 18 Monaten gehen die Verkaufszahlen ihrer neuen Produkte/Versionen in den Keller.

      Gretchenfrage: kaufst Du Dir jedes Jahr ein neues Auto, wegen des Schnickschnacks, das im Folgemodell eingebaut wurde?

    • phaidros
      24. Juni 2011 14:35

      ... Mahlzeit! (hat sich überkreuzt)

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:43

      Wenn der "Schnickschnack" die Sicherheit und den Komfort deutlich erhöht und das neue Auto so wenig kostet wie ein BS, JA!
      Mal davon abgesehen, es kommt nicht jährlich ein neues Betriebsystem auf den Markt. Die Produktzyklen betragen mehrere Jahre. Bei XP waren es sogar 6.
      Dein Vergleich hinkt also in vielerlei Hinsicht gewaltig.

      Dass Windows 7 deutlich sicherer ist (Stichwort Bitlocker, UAC, usw usw), kannst du überall im Netz nachlesen, wenn du "M$" selbst nicht vertrauen möchtest.

      Ich weiß auch nicht wo Microsoft andauern alles "umschmeißt".
      Windows 7 ist in Sachen Abwärtskompatibilität vorbildhaft und man hat nach Vista auch kein neues "Treibermodell" eingeführt.
      Soll heißen, seit 4 Jahren hat sich da nichts geändert.
      Die Brüder in Redmond sind lernfähiger als du ihnen zutraust ^^

      Ich will übrigens niemandem etwas "einreden".
      Ich kann allerdings nicht diesen Unsinn "XP ist so toll und Windows 7 bringt doch eh keinen Mehrwert", stillschweigend hinnehmen.
      Das ist schlicht und ergreifend Unsinn.
      Unsinn der von Leute erzählt wird, die Windows 7 gar nicht aus dem Produktiveinsatz kennen und dann möglicherweise auch noch irgendwelche Anti-Microsoft-Parolen abnudeln, die noch aus Großvaters Zeiten stammen.
      Der gleiche Blödsinn also wie "Linux ist nur was für Frickler".

    • phaidros
      24. Juni 2011 19:52

      Bitte nachesen, und mir nicht Argumente in den Mund legen, die ich nicht gebracht habe. Ich habe gesagt: Windows 7 ist das beste Betriebssystem, das je aus Redmond kam. Einen neuen Rechner würde ich (wenn denn Windows drauf muss) mit nichts anderem aufsetzen!

      Aber ich würde niemandem, der zufrieden ist, raten, auf W7 umzusteigen! Und da schießt Du meines Erachtens übers Ziel. Du postulierst sofort "anti-MS", wenn man einfach nur nicht begeistert ist. Aber dazu geben die Damen und Herren aus Redmond wahrlich wenig Anlass!

      Deren Problem: sie haben ausgezeichnete Techniker, aber das Sagen haben die Kaufleute. Und das ist immer problematisch. (Jobs hat das etwas anders ausgedrückt, er hat ungefähr gesagt: »Their problem is that they don't have taste. And I don't mean this in a small sense, I mean it in a big, comprehensive sense« (Man findet das Originalzitat sicher leicht)

      Nebenbei: Schau Dir mal die diversen Lebenszyklen mal genauer an: Windows, .Net, Office, Backoffice, Visual Studio, Internet Explodierer, die diversen Web-basierten Server - alles hängt irgendwie so von einander, dass Du de facto jeweils eher früher als später zum Umstieg gezwungen wirst, wenn Du Deine Infratruktur sinnvoll weiter betreiben willst. Auch wenn beim Betriebssystem 4-6 Jahre Lebenszyklus rausschauen (mit 2003, Vista und 2008 geht sich das eh nicht aus): wenn Du durchdividierst kommst Du ziemlich genau auf die 18 Monate, die MS aus reinen Verkaufsüberlegungen anstrebt.

      Zum Abschluss: leider gibt ihnen der Geschäftserfolg recht, denn Firmen, bei denen die Technik das Sagen hatte, nimmt der Kunde vom Markt: DEC, sun, wie sie alle heißen. Ein Jammer!

    • phaidros
      24. Juni 2011 20:50

      Und da Du offenbar youtube magst, hier der Jobs-Sager: http://www.youtube.com/watch?v=WfALGcDNEDw

      ;-) BG

    • byrig
      26. Juni 2011 20:21

      ach gott,segestes:diese app zeigt doch nur,was aktuell p.c. ist.ohne empfehlungen.

  31. Segestes (kein Partner)
    24. Juni 2011 08:17

    Da wird sich der gute Herr Unterberger aber noch kräftig wundern, wenn er auf das Betriebssystem bzw. den Rechner aus Cupertino umsteigt und meint, dies brächte automatisch eine Produktivitätssteigerung mit sich....

    Macs haben, verglichen mit Windows, eine andere Strukturierung von Pfaden, da auf Unix basierend (viel Spaß beim Umgewöhnen:) ),
    die Programmauswahl schrumpft massiv zusammen (oder glauben Sie etwa, Ihre derzeitigen Windowsanwendungen laufen auch unter MacOSX ? Sie müssen sich deshalb umfassend mit neuen Anwendungen eindecken.),
    Hardware mit gleicher Leistung kostet bei Apple immer mehr als in der PC-Welt (OK, ihre Fans hier finanzieren ihnen das),
    die Apple-Plattform wird mit steigender Verbreitung (iPad, iPhone) zunehmend attraktiver für Programmierer von Schadprogrammen (eine Entwicklung auf die Apple unzureichend reagiert),
    die Geräte haben fast ausschließlich Hochglanzbildschirme (viel Spaß mit den daraus resultierenden Spiegelungen während der Arbeit)
    die Produktzyklen von Apple sind vergleichsweise lahm (auf dem technisch aktuellen Stand sind Sie mit einem Mac deshalb nur, wenn er gerade dann wenn Sie ihn kaufen wollen, neu auf den Markt gekommen ist.)

    Interessant wäre ja sowieso, welches Betriebsystem Sie derzeit verwenden?
    XP? Vista?
    Technisch betrachtet also alte Hüte.
    Das ist ungefähr so, als wenn ich sagen würde, mein neuer VW Jetta ist moderner und besser als der 10 Jahre alte Opel Astra meines Nachbarn.
    No na!

    Ihr Umfeld das Ihnen zu Apple rät, besteht zweifellos aus Journalisten, Medienschaffenden und ähnlichen Gestalten: Also genau aus jenen Leuten, die in der Branche dafür berüchtigt sind, aus ihrer größtenteils historisch bedingten Apple-Präferenz eine Religion zu machen, die sie per Missionierung unter das Volk bringen wollen.
    Wenn Sie sich von solchen schrulligen Würschteln beeinflussen lassen, dann ist das Ihr Problem :)

    Hier der kurze, überaus interessante Zusammenschnitt einer Apple Keynote (nichts wurde doppelt verwendet):
    http://www.youtube.com/watch?v=Nx7v815bYUw
    So indoktriniert Apple seine Fanboys - also bald auch Sie :)

  32. Gerald Fauland (kein Partner)
    24. Juni 2011 08:05

    Ein bischen muss ich jetzt aber Microsoft verteidigen:

    Als Unternehmen tut es nur, was der "Markt" fordert. Die wahren Schuldigen sind die "Politiker", die solches fordern....Und die noch mehr Schuldigen sind ihre Waehler...

    • phaidros
      24. Juni 2011 08:26

      Jain. Denn der Markt fordert ja überhaupt nichts mehr: seit Office 97 ist die Produktivität am Arbeitsplatz nicht mehr gestiegen - eher zurück gegangen.

      Hier wird also mE. versucht, "Markt zu erzeugen". Was verständlich ist, die Lösungen aber nicht besser macht, zu denen man die Probleme erst suchen muss.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 09:46

      @phaidros: Was aber weniger an Office liegt, sondern eher an den vielen Ablenkungen, die das Internet den Mitarbeitern am Arbeitsplatz heutzutage bietet.

    • phaidros
      24. Juni 2011 10:14

      Interessanter Punkt, segestes, hab' ich so noch nicht betrachtet. Aber andererseits: können Sie ein Feature nennen, das seit O97 dazu gekommen ist (Office 2000, 2003, 2007, 2010), das Sie auch tatsächlich brauchen, oder auf das Sie womöglich sogar gewartet haben?! Ich kenne kein einziges.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:04

      Ohne spitz klingen zu wollen, aber ich kannte noch lange Zeit verdiente Damen, die immer am Ende des Bildschirmes ein CR eingaben.

      Sicher hat jeder relativ zu seinem Computer etwas, wo er ohne zu nachzudenken, ohne dass es ihm in den Sinn kommt ein fiktives CR eingibt. Eben weil er es immer schon gemacht hat.

      Aber andererseits, werden Programme halt nicht für den User gemacht.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:19

      Seit Office 2007 ist die herausragendste Änderung vor allem die neue Multifunktionsleiste "Ribbon".
      Die finde ich absolut genial, da man sich nicht mehr durch zig kaskadierende Untermenüs klicken muss.

      Smart Arts finde ich, da ich öfters Präsentationen halten muss, ebenso überaus hilfreich.
      Und die Layoutfunktionen sind seit Office 2007 auch viel pfiffiger.

      OK, jemand der bloß ab und zu mal etwas tippt, mag man das alles kaum brauchen.
      Aber wenn das Dokument anspruchsvoller sein soll, dann sind die vielen Verbesserungen doch eine sehr schöne Sache..

      Wenn ich überlege was für ein Krampf es war, mit Office 2003 meine Diplomarbeit zu schreiben - der totale Graus!
      Das geht heute viel leichter.

    • phaidros
      24. Juni 2011 11:36

      Komisch: meine Kunden fluchten lange Zeit den lieben langen Tag genau über das "Ribbon", weil man nichts mehr wieder fand, was man jahrelang gewohnt war! (Manche brachten mehrere Tage lang nicht mal mehr einen Ausdruck zustande!) Für einen neuen Benutzer mag sich das anders darstellen, aber das sind nun mal die wenigsten.

      Dass das Ribbon gut 2cm Platz belegt am oberen Rand von Bildschirmen, die immer breiter werden ist ja auch so ein Unfug (und man kann es meines Wissens nicht an den Seitenrand schieben)!

      Und neue Funktionalität (nach der ich gefragt hatte) hat es auch nicht gebracht.

      Dass O2003 ein Graus war, da bin ich allerdings völlig bei Ihnen. Ich empfehle LibreOffice (bzw. das Projekt aus dem es hervorging, OpenOffice)

      Segestes, offen gesagt klingen Sie in dem Punkt für mich ein wenig wie ein M$-Claqeur. Naheverhältnis?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Segestes (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:58

      @phaidros:
      Ribbon hat polarisiert, keine Frage.
      Wird mittlerweile aber überall nachgemacht.
      Egal ob innerhalb von Windows selbst, bei Linux-Distributionen für Netbooks, oder bei der nächsten großen Version von Open Office.
      Auch bei Libre Office beschäftigt man sich damit - und das bestimmt nicht, weils nicht nachgefragt wird.

      Die Leiste kann man übrigens automatisch ein oder ausblenden lassen, wenn man einen kleinen Bildschirm benutzt.
      Bei den meisten Büro-PCs, wo 22-24 Zoll mittlerweile Standard sind, ist ohnehin mehr als genug Platz vorhanden.
      Und auf einem Mini-Netbook wird eh niemand ernsthaft mit Office arbeiten wollen.

      Und nein, ich bin kein M$-Fanboy.
      Ich kritisiere ansonsten die Redmonder mindestens genauso oft (z.B. für Vista oder die Lahmar***igkeit auf dem Smartphone-Markt), wie ich sie lobe.
      Aber in dem Fall gilt, Ehre wem Ehre gebührt.

    • phaidros
      24. Juni 2011 12:21

      Ich glaube, da geht's uns eh ähnlich, segestes. Ich nehme mir halt nur heraus "der Kaiser ist ja nackt" zu sagen, wenn ich einfach ein etwas anders aufgeschlichtetes Menü sehe - und nichts anderes ist dieses Ribbon bei Licht betrachtet. Neue Funktionalität: Fehlanzeige. Und das ist auch kein Wunder, denn das Thema Textverarbeitung ist im Wesentlichen durch, da sind keine großartigen Neuerungen zu erwarten.

      Deswegen ist es sicher nötig die kleinen hochzujubeln, um die Umsätze oben zu halten. Aber da ich meinen Kunden in der Pflicht bin, und nicht den Anbietern, stehe ich als einsamer Rufer in der Wüste und rate unverdrossen vom Umstieg auf neue Versionen ab.

    • phaidros
      24. Juni 2011 13:17

      Nur zur Ergänzung ein Nachsatz, zum tollen Ribbon, diesem neuen Segen: wenn Sie als Entwickler das UI-Element "Ribbon" (in den von MS gekauften Entwicklerbibliotheken!!) in Ihrer Applikation benützen, dann wird - tadaa! - Lizenzgebühr fällig, denn M$ hat da ein Patent drauf (bzw. versucht es, denn es müsste nichtig sein, da sich das Ribbon technisch so gut wie nicht von den althergebrachten Symbolleisten unterscheidet.)

  33. Wertkonservativ (kein Partner)
    24. Juni 2011 05:38

    Ohje Herr Unterberger, da tut sich eine Zwickmühle auf. Die elektronischen Rechenmaschinen von Apple haben zwar keine Genderweichware, werden aber hauptsächlich von progressiven Linkslinken benutzt - Journalisten, Werbeleute usw.
    Überhaupt sind elektronische Rechenmaschinen eine eher linksprogressive Domäne - ich empfehle einen Umstieg auf die gute, wertkonservative Schreibmaschine, sie kann auch nicht mit sogenannter Gendersoftware oder anderen Schadprogrammen infiziert werden.

    • A (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:05

      "wertkonservative Schreibmaschine"
      Danke für den Lacher.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2011 16:59

      Wie bei allem sitzt der Fehler in der Software. Auch bei der wertkonservativen Schreibmaschine.

    • phaidros
      24. Juni 2011 19:53

      cmh. »We were able to localise the error: it sat between the chair and the keyboard.« ;-)

    • byrig
      25. Juni 2011 00:09

      a very prospective advice,indeed!

  34. Kritischer Beobachter (kein Partner)
    24. Juni 2011 03:18

    Na da wird sich Microsoft aber kränken, wenn der arbeitslose Chefredakteur seine dummen kleinen Polemiken nicht mit Windows-Programmen schreibt.

    P.S. Wut ist ein schlechter Ratgeber, durchzieht aber dieses gesamte Blog. Wie auch Hass. Armselig.

    • udo (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:34

      Und du bist ja da die Ausnahme,nicht wahr?

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 11:09

      kriBi

      Wie bist Du eigentlch gestrickt, wenn Du bei der Nennung von Mikroschrott sofort Hass etc. ortest?

      Verzeih. Eigentlich wollte ich schreiben.

      Wieder hat uns der große selbstdenkende Mitposter Kikeritischer Beobachter mit einem sensationellen Posting bedacht. Wir freuen uns, von unserem großen Vorbild wieder in den Niederungen des täglichen Postens freundschaftlich besucht worden zu sein. Danke großes Vorbild, dass Du uns die Liebe gebracht hast.

      Sieg der Liebe und Kikerikritischer Beobachter in universal love forever.

      Bussi aufs Bauchi.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:46

      Kikeriki

      Ist da jemand?

  35. DSMVW (kein Partner)
    24. Juni 2011 02:15

    "Das werden wir jetzt auch im Bund verwenden" - so vermeldet "Ohne-Quote-wäre-ich-nicht-dort-wo-ich-heute-bin"-Dumpfbacken-Gabi stolz.

    Es sollen also dem Bundesbediensteten seine Worte per Software in Fem-Neusprech verbogen werden; der spurt wohl noch nicht so recht...
    Nicht zuletzt wohl auch mit dem Ziel, diesen Neusprech der Gesellschaft - die sich dem bevormundenden Unsinn instinktiv beharrlich noch weitgehend entzieht (so verwendet ja praktisch kein normaler Mensch im Alltag freiwillig so holprige Dummheiten wie das Bienen-I) - über diese Flanke ins Private gehend schleichend unterzujubeln.

    Auf welcher rechtlichen Basis bewegt sich das Binnen-I eigentlich?
    Als Leser/Bürger ist man derartigen Belästigungen ja mehr oder weniger ohnmächtig ausgeliefert. Wo aber kann sich zb. der praktisch betroffene Student, der genötigt wird seine Arbeiten zu "gendern", seine Texte unleserlich zu machen, über den Zwang regelfremdes Deutsch verwenden zu müßen[!] beschweren bzw. wen wo ev. sogar anzeigen?

  36. A.K.
    23. Juni 2011 20:47

    @Dr. Unterberger:
    Zu Ihrem Text (Zitat):"...Mein kleiner Protest gegen diese Microsoft-Idiotie: Bei der nächsten Computer-Anschaffung werde ich auf Apple umsteigen. Dazu haben mir zwar auch schon viele Experten in meiner Umgebung aus Qualitätsgründen geraten. Ich bin aber aus Trägheit – weil einst eben auf einem Microsoft-PC eingeschult – bisher bei einem solchen geblieben. "
    Von solchen Schritten möchte ich Ihnen - sehr (!) abraten. Protestieren Sie anders!
    Sie wollen doch einen PC als Werkzeug benutzen und nicht als Objekt um sich, das was Sie derzeit schon können, in neuer Form wieder durch "trial and error" neuerlich anzueignen. IT-Spruch: Never change a running system!
    Hätten Sie wirklich die Sicherheit, daß alle Ihre Ihnen geläufigen Anwenderprogramme unter dem (neuen) Betriebssystem auf Apple funktionieren? Übrigens: Anwender unterschätzen regelmäßig die Bedeutung der diversen Stufen bei Betriebssystemen. Ob "Home" oder "Business", etc. sind nicht nur Markenbezeichungen, sie betreffen auch reale Unterschiede. So kann z.B. bei Windows Vista eine Complete-PC Sicherung nur ab Vista Business einfach gemacht werden, auch Wiederherstellungspunkte sind eventeull gar nicht frei wählbar, Kompatibilitätswahl zu älteren Anwenderprogrammen nicht bei allen Betriebssystemstufen möglich, etc. Im Supermarkt gekaufte PC- Manuals schweigen darüber, meist auch unwissende Verkäufer in anderen Läden. Zum Beschweren über Microsoft sollten Sie jedenfalls andere Wege wählen. Ich möchte weiterhin Ihr Tagebuch regelmäßig lesen können!

  37. Leakwiki
    23. Juni 2011 20:01

    http://binnenibegone.awardspace.com/

    Die Internetseite wurde hier schon erwähnt - sie soll, um an vorderer stelle platziert zu sein, nochmals erwähnt werden. Herrlich - auf Firefox, Chrome, oder Safari installieren und weg sind die K(r)ampf-I´s. Bitte auch Leserbriefe mit dem Hinweis an den Standard verfassen. Die werden dort zensuriert....

  38. Brigitte Kashofer
    23. Juni 2011 19:48

    Die Lehrer werden hier zu unrecht angegriffen! Sie mussten die neue Rechtschreibung lehren, sonst hätten sie den Kindern geschadet, wenn diese zu einem anderen Lehrer wechseln. Es wurde genau vorgeschrieben, ab wann Aufsätze nach der neuen Rechtschreibung zu beurteilen sind. Nur die obersten Schulbehörden hätten die Rechtschreibreform ablehnen können. Doch die sind durch und durch politisch besetzt. Außerdem, wenn die Linken etwas mit dem Adjektiv "neu" versehen, ist die ÖVP sowieso nicht mehr zu halten und springt über kurz oder lang immer auf den Zug auf, siehe "Neue Mittelschule"!

  39. AC58
    23. Juni 2011 19:36

    Geschätzter Herr Unterberger,
    dass sie den Umstieg auf Apple überlegen stimmt mich als Macianer der ersten Stunde sehr fröhlich. Ich möchte Ihnen dazu kostenlos eine Systemeinführung anbieten;-)
    (ernst gemeint!). Die gesellschaftspolitische Positionierung von Apple verfolge ich mit großem Interesse und kann Ihnen bestätigen, dass Apple durch die Jahre in religiösen und weltanschaulichen Fragen einen sehr vernünftigen Kurs fährt. Tolerant zwar aber keineswegs schleimerisch ehrgeizig, wie offensichtlich Microsoft jüngst. Ich denke dass das auch sehr mit der Person Steve Jobs zusammenhängt und wünsche ihm nicht zuletzt deshalb ein langes und gesundes Leben - man weiß nie was danach kommt.

  40. PostScriptum
    23. Juni 2011 14:44

    Warten Sie, warten Sie. Ich hab noch welche: Systemgastronom (also beim Mäci arbeitest, versteh), Einzelhandelskauffrau (Tipse).

    Diese dümmliche Aufwertung von Berufen geht mir gehörig auf den Zeiger. Eine Putzfrau ist eine Putzfrau und keine ausgebildete Systemreinigungskraft.

    Ich hab hier auch mal ein Novum: ein gänzlich unpolitisches Video. Es passt aber hervorragend zum Thema und ist genial. Es ist aus der Kultserie Californication:

    http://www.youtube.com/watch?v=8KQMONOglDQ

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:47

      Auf Deutsch:

      http://www.youtube.com/watch?v=ZDKjmCsXWbI

      Das müssen Sie sich ansehen.

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:58

      Für alle, die zu faul zum Schauen sind:

      Hank Moody auf die Frage, was ihn grad stört:

      "Just the fact that people seem to be getting dumber and dumber. You know, I mean we have all this amazing technology and yet computers have turned into basically four figure wank machines. The internet was supposed to set us free, democratize us, but all it’s really given us is Howard Dean’s aborted candidacy and 24 hour a day access to kiddie porn. People…they don’t write anymore - they blog. Instead of talking, they text, no punctuation, no grammar: LOL this and LMFAO that. You know, it just seems to me it’s just a bunch of stupid people pseudo-communicating with a bunch of other stupid people at a proto-language that resembles more what cavemen used to speak than the King’s English."

    • Norman Bates
      23. Juni 2011 15:08

      Empfangsdame = Director of First Impressions

    • Observer
      23. Juni 2011 15:29

      Zu diesem Beitrag:
      da wurde kürzlich im Bayrischen Fernsehen im Rahmen einer Humorsendung ein Stellenangebot verlesen. Gesucht wurde dabei ein/e Front Office Manager/in für face-to-face contacts. Da hat sich auch jemand spasshalber beworben und es stellte sich dann heraus, dass eine Arbeitskraft hinter einer Bierschanktheke gesucht wurde.

    • GOP
      23. Juni 2011 17:08

      Norman Bates:
      Der grosse Vorteil in der englischen Sprache ist, dass auch die Direktorin ein directorbleibt.

    • Markus Theiner
      23. Juni 2011 19:15

      @ GOP:
      Nur wenn die Verantwortlichen zu wenig Problembewußtsein zeigen. Ansonsten würden sie die Vergewaltigung der Sprache - die ja ohnehin keine Regeln kennt - zugunsten der sprachlichen Gleichberechtigung in Kauf nehmen und in ihrem Ablehnungsschreiben dem unerwünschten weiblichen Bewerber den Posten als directress vorenthalten. Womit dann auch die extremsten Feministen keinen Einwand mehr erheben können, und da man die blöde Zicke eh nicht genommen hat ist auch egal, dass der Titel dämlich klingt.

      Das ist wahre Gleichberechtigung: Blödheit für alle! Ist genug da, keiner muss zurückstecken.

    • byrig
      25. Juni 2011 00:14

      marcus theiner:die englische sprache ist sogar sehr eng regelmentiert.ihr statement kann daher nur auf groben unwissen derselben beruhen.

  41. durga
    23. Juni 2011 14:20

    Der "Neusprech" kann ja weder mehr vorgelesen werden noch läßt er überhaupt ein "sinnerfassendes Lesen " zu. Dies gilt nicht nur für die vertrottelten genderisierten Formen, sondern auch für nahezu alles, das von unseren Bildungs-beauftragten Arbeitskreisen abgesondert wird. Als Beispiel ein Satz aus dem Positionspapier des bifie "Standardisierte kompetenzbasierte Reife- und Diplomprüfung im Klausurfach Deutsch":

    "Die mit der Kompetenzorientierung verbundene Neuregelung der Reife- und Diplomprüfung fördert die ziel- und kompetenzorientierte Unterrichtspraxis. Nicht alles jedoch, was gelernt wird, wird geprüft, nicht alles, was geprüft wird, wird in der Reifeprüfung bzw. Reife- und Diplomprüfung geprüft und nicht alles, was hier geprüft wird, wird in der schriftlichen Reifeprüfungbzw. Reife- und Diplomprüfung geprüft."

    Einfach - kompliziert! Ich versteh's nicht.

    • schreyvogel
      23. Juni 2011 18:02

      Alles, was nicht so vorgelesen werden kann, wie es geschrieben wird ( ein/e aufgebrachte/r BürgerIn) wird sich ohnehin nicht langfristig halten. Genauso wie die amtliche Datum-Schreibweise JJJJ-MM-TT (2011-06-23) - die verschwindet auch zusehend aus dem Gebrauch.
      Gendering ist einfach dumm!

    • Markus Theiner
      23. Juni 2011 19:18

      @ schreyvogel:
      Man kann es vorlesen wie es geschrieben wird. Dann wird halt "eine aufgebrachter Bürgerin" daraus. Ist zwar absolut unsinnig und ergibt keinen Sinn, aber wen stört denn sowas heutzutage noch?
      Zumindest beim Binnen-I ist mir das schon des öfteren untergekommen. Da wurde allein die weibliche Form ausgesprochen und dann folgte nach einigen Sätzen irgendwann der Zusatz, dass das natürlich jetzt als Binnen-I gemeint war.

  42. Robert Boder
    23. Juni 2011 14:11

    Und was sagen die Ministerien zur Verwendung des Binnenmajuskel in Bezug auf die gesetzlich garantierte Barrierefreiheit für sehbehinderte Bürger?

    Anfrage an das Frauenministerium: http://bit.ly/k93ajX
    Und die Antwort dazu: http://bit.ly/lS3hrF

    Das Bundesministerium für Landesverteidigung: http://bit.ly/j0Hjk9

    Humor hat sie ja, die FPÖ.

  43. Reflecting
    23. Juni 2011 14:04

    Mein nachstehender Beitrag ist gar nicht so o.t., wenn man „microsoft und andere Sprach-Verbrecher“ in seinen vielen Facetten zu lesen gewillt ist.
    Der heutige Feiertag ist ein arbeitsfreier Tag, aber kein Feiertag. Daran ändert im Prinzip auch die von mir in mehrerer Hinsicht als teilerfreulicher Lichtblick gesehene Fronleichnamsprozession von St. Stephan aus sehr wenig.
    Es bleibt eine sentimental nostalgische Stimmung, die mich an Feiertagen befällt, weil mir an solchen Tagen so richtig bewusst wird, unter welch schwerer Belagerung das Erbe der Väter steht. Und da fällt mir immer der Psalm 136 (Super flumina Babylonis….) ein.
    Wie könnte man unter Verwendung der schwermütigen Gedanken des Psalmisten Parallelen mit heutigen Zuständen ziehen? Befinden wir uns, von unserem Standpunkt aus gesehen, auch in der Verbannung, in einem geistigen Exil oder sind wir in der inneren Emigration (haben also migrantischen Hintergrund, wie es newspeaklish lautet)? Verschwindet nicht alles, wofür wir gestanden sind und stehen? Wird nicht alles, was wir verehrten, als wertvoll ansahen, was uns schon in die Wiege gelegt wurde, mehr und mehr und immer wirkungsvoller der Verunglimpfung preisgegeben? Wie sollen wir Lieder von einer Welt singen, die dem Untergang entgegengeht? Wir haben kaum mehr einen Platz oder eine Stelle, wo wir unsere Harfen hängen könnten.

  44. Alfred E. Neumann
    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:10

      Kramar ist sowieso ein Verrückter. Ignorieren.

    • contra
      23. Juni 2011 14:13

      Damit hat sich dieses "Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien" wohl endgültig selbst desavouiert.

      Eine Rückgabewelle bzw. eine zukünftige Ablehnung wäre die gerechte Antwort darauf!

    • libertus
      23. Juni 2011 14:16

      Die Realität überholt jede erfundene Kabarettnummer und das Land Wien bzw. der "Buagamasta" muß sich fragen: "Wos woa sei Leistung?" :-(((

    • AGLT (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:18

      Wos woa sei Leistung?

      Er ist eine ultralinke Ausgeburt, der über Österreich im Allgemeinen und über die FPÖ im Besonderen primitivst schimpft und vor Hass zerfressen ist (@kritischer Beobachter: DAS ist HASS!!!!).

      Das ist für solch eine Auszeichnung Leistung genug!

  45. Vaeinemoeinen
    23. Juni 2011 13:19

    Zu Ihrem Umstieg auf Apple kann ich Ihnen nur gratulieren, wenn dieser Umstieg auch schon etwas spät kommt, da die neuen Betriebsysteme sich immer weniger unterscheiden werden und auch Apple im Zug des Mobile-Wahns mehr und mehr an Qualität verliert.

  46. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Juni 2011 13:18

    reinhard.horner@chello.at

    Wie schön war doch einst Karl Hirschbolds „Sprachpolizei“ im Österreichischen Rundfunk (475 Folgen), als der noch nicht als Wrabetz u. Co-ORF verkommen war! Wie lehrreich war seine Kolumne „Pirschgänge im Sprachrevier“ in der PRESSE!
    Nur schluchz - oder besteht Aussicht auf Wiederbelebung?
    Besteht Aussicht darauf, dass der Abbruchtätigkeit an unserer Kultur durch die Zerstörung der Sprache Einhalt geboten wird? Wie könnten wir das anlegen?

  47. leshandl
    23. Juni 2011 13:03

    "Und die Lehrer sowie Beamten in ihrer oft erstaunlichen Einfalt trotten brav hinterher."
    Es müsste richtig heißen: "trotteln brav hinterher."

  48. Charlesmagne
    23. Juni 2011 12:34

    Die Rechtschreibreform hatte ein viel weiterführendes Ziel im Auge. Viele Bibliotheken entsorgen mit den Büchern, die nicht der neuen Rechtschreibung entsprechen, auch das Gedankengut, das in diesen Büchern verbreitet wurde. Ideale, die in diesen, in alter Rechtschreibung geschriebenen Büchern, trahiert wurden müssen somit auch zusehends der aufoktroierten PC-gerechten Ideologie weichen. Zudem brachte die Neuauflage von in neuer Rechtschreibung gedruckten alten (Schul-)büchern den Verlagen ein ansehnliches Körberlgeld auf Kosten des Steuerzahlers (Ersatzanschaffungen in Bibliotheken werden auch auf Kommunalkosten, sprich: Kosten des Steuerzahlers getätigt.).
    Das nennt man im Volksmund zwei Fliegen auf einen Streich erwischen.

    • charlemagne
      23. Juni 2011 12:44

      Bei den Schulbüchern gebe ich Ihnen Recht, aber ansonsten sind wir zum Glück noch nicht soweit, alle Bücher nach der alten Rechtschreibung zu verbrennen!

  49. HJR
    23. Juni 2011 12:20

    Es ist ein inzwischen ein sicheres Kennzeichen für "Idiotien", "Abstrusitäten" und anderen Schwachsinn, wenn etwas (vorwiegend in Form eines "MS-Tools") in Ämtern und Schulen Einzug hält.
    Leider ist solcher Mist, sobald er in der "offiziellen" Welt gelandet ist, dort unausrottbar festgezurrt und er lebt sogar selbständig weiter, gebiert neue Blüten, mutiert zu anderem Unsinn und schafft Subkulturen (wie jene der "SMSer", der "Abloser", etc.) in die kein Außenstehender mehr Zutritt hat.
    Wer einmal (wie ich - leider) feststellen musste, dass er mit seinen Enkeln nur mehr einen äußerst begrenzten Wortschatz gemeinsam hat, der sich gerade noch auf die existentiellsten Begriffe erstreckt, der wird diesem Wandel ziemlich hilflos gegenüber stehen.

  50. A.K.
    23. Juni 2011 12:13

    In „Microsoft und andere Sprach-Verbrecher“ erwähnt Dr. Unterberger die Schuld der Politik durch die unselige Rechtschreibreform und das sogenannte Gendern. Interessant ist dabei, daß beide Sinnesverwirrungen dem Deutschen Sprachraum entstammen. Vereinfachungen durch Reformen wären z.B. für das Englische oder Französische viel dringender zu begründen; werden doch z.B. Konjugationen im Französischen noch immer entsprechend der lateinischen Herkunft geschrieben, unterscheiden sich aber praktisch nicht mehr in der Aussprache.
    Was von der Rechtschreibreform am deutlichsten ins Auge fällt, daß man statt „daß“ nun „dass“ schreiben soll. Wann aber der Schüler „das“ oder „dass“ zu schreiben hat, muß er weiterhin lernen. So verstehen eben die Reform - „Oberlehrer“ eine Vereinfachung.
    Meiner Meinung nach hat Italienisch ziemlich sinnvolle Rechtschreiberegeln und gestattet in einigen wenigen Fällen nach Belieben zwei Möglichkeiten. Die Reformer sollten sich dort ein wenig umschauen.
    Der größte Unsinn ist das „Gendern“. Ich habe beobachtet, daß dies sogar im katholischen Schrifttum – Gott sei Dank – schon „milde“ beginnt. Wenn es dort einmal die Formulierungen „EminenzInnen“, „KardinalInnen“ oder „PriesterInnen“ geben sollte, dann hoffe ich allerdings auf einen päpstlichen Bannfluch.
    Kürzlich kam mir von einer Tierschutzorganisation ein „ge-genderter“ Text unter. Man gab sich international und druckte daneben die englische Übersetzung. Siehe da: Keine Spur von „gendern“ im englischen Teil, es fand sich wohl kein Übersetzer der ausreichend verbildet war.

  51. terbuan
    23. Juni 2011 11:43

    Apple gegen Microsoft hier in diesem Forum, ganz nett, aber kein wirklich brisantes Thema.
    Was mich heute bewegt ist die Meldung, dass Geert Wilders in allen Punkten der Anklage freigesprochen wurde, auch in dem Punkt, Rassenhass verbreitet zu haben:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,770007,00.html
    Es gibt sie doch noch, die Lichtblicke!

    • terbuan
      23. Juni 2011 11:50

      Alexander Renneberg
      bitte um Vergebung, habe Dein OT von heute 9:34 überlesen!

    • Alexander Renneberg
      23. Juni 2011 12:41

      na dann will ich mal nachsichtig sein. dass mir das aber nicht zu oft vorkommt! ;-)

      abgesehen davon kann man diesen umstand garnicht oft genug posten!

      mal sehen was facebook bzw. die rund 1300 "freunde" von mir zu dem link sagen......

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:16

      Danke vielmals terbuan für diese Meldung (hehe :-P @ Renneberg). Haben Sie Wilders' Abschlussplädoyer gesehen? Must look!

      http://www.pi-news.net/2011/06/schlusspladoyer-von-geert-wilders-vor-gericht/

    • libertus
      23. Juni 2011 14:27

      Ein ganz wichtiges Signal, welches hier von den Niederlanden ausgeht.
      Gut und weiter so!

    • ProConsul
      23. Juni 2011 17:10

      er zitiert Franz Kafka: "Man sieht die Sonne langsam untergehen und doch ist man erschrocken, wenn es plötzlich dunkel ist."
      eine beindruckende Rede, erinnert mich an die von Ewald Stadler in unserem Parlament

      http://www.youtube.com/watch?v=8I79c_LFH-o

    • schreyvogel
      23. Juni 2011 21:27

      Postscriptum,
      Der link ist sehr interessant, nicht nur wegen der hervorragenden Apologie des Geert Wilders, sondern auch weil man infolge der synchronen schriftlichen Übersetzung sehr deutlich hört und sieht, wie ähnlich sich Deutsch und Niederländisch sind, nicht nur in den Worten, sondern auch im Satzbau und in der Aussprache.

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 21:41

      @ schreyvogel

      Das hat mich auch gewundert. Es klingt fast, als wär holländisch leicht zu lernen als Deutschsprachiger.

    • byrig
      25. Juni 2011 00:20

      richtig,terbuan-geert wilders`freispruch ist sehr wichtig!zumal auch unsere dr.sabbaditsch-wolf hier in wien wegen reiner interpretation des korans verurteilt wurde.
      die linken beherrschen unsere justiz nach broda halt noch immer,in holland ist das anders.gottseidank.und solange die linken/grünen glauben,die bevölkerung weiter verarschen zu können,werden sie massiv verlieren.

  52. Gerhard Pascher
    23. Juni 2011 10:55

    Ob Apple tatsächlich das "bessere System" ist, kann nur subjektiv beantwortet werde. Es gab Zeiten, wo kreative Leute tatsächlich mit Mac mehr Möglichkeiten hatten, aber dies ändert sich immer wieder. Bekannt ist auch, dass Apple vor über 10 Jahren nur durch die Unterstützung von Microsoft überleben konnte und es auch weiterhin "hinter den Kulissen" auf verschiedenen Gebieten eine Zusammenarbeit gibt. Die relativ kleinen Marktanteile von Apple sind zwar in den vergangenen Jahren infolge mancher Neuentwicklungen (i-Serien) gestiegen, gehen nun aber schon wieder etwas zurück.
    Der Umstsieg auf Apple wird Ihnen, sehr geehrter Herr Unterberger, sicher nicht schwer fallen, manches neues werden Sie schätzen lernen, anderes wieder vermissen. Sicher ist, dass man den Eintritt in die "exklusive Mac-Gemeinde" mit höheren Preisen bezahlen muss, was das dessen Preis:Leistungsverhältnis nicht rechtfertigt.

    • Alex
      23. Juni 2011 11:00

      sehe ich genauso

    • phaidros
      23. Juni 2011 11:48

      Genau so ist es. Eine zeitlang (ist schon etwas her) waren tatsächlich die professionellen Bereiche der Graphik, Satz- und Redaktionssysteme sowie Multimedia sw-mäßig unter MacOS besser abgedeckt als in anderen Systemen. Aber zumal mittlerweile praktisch alles plattformübergreifend läuft, ist dieses Argument bereits seit langem nicht mehr schlagend, und wirkliche Unterschiede in der Benutzbarkeit gibt es in Wirklichkeit gar nicht (andere Argumente gibt es schon, aber die sind für den Endbenutzer zumeist irrelevant).

      Wenn also jemand mit dem Brustton der Überzeugung erklärt, was »das beste System« ist, so deklariert er damit meistens nichts anderes wie eigene Unwissenheit (oft musste ich schon feststellen: diese Leute kennen andere Systeme gar nicht und das eigene nicht gut. Erklären aber, was das beste sei). Und das gilt für Microsofties gleichermaßen wie für Apfelmännchen! Bei letzteren kommt der überteuerte Preis und (mir unverständlich) das damit verbundene Prestige hinzu. Als ob es besonders hipp wäre, schlecht einzukaufen.

      Es scheinen ähnliche Mechanismen am Werk zu sein wie bei der Auswahl der Automarke: auch da sind ja erforschtermaßen weniger rationale Aspekte im Spiel als die Käufer sich selbst gemeinhin eingestehen würden. Und das kann ja auch ein funktionierendes Geschäftsmodell sein - dagegen ist rein gar nichts einzuwenden, niemand wird ja zum Kauf gezwungen.

      Was übrig bleibt, ist im Grunde persönliche Vorliebe und Geschmack (wobei sogar das oft bis meistens eine Illusion ist und fast immer mit Gewohnheit verwechselt wird).

      Ich fahre übrigens Peugeot.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • terbuan
      23. Juni 2011 13:09

      phaidros
      Es kommt noch ein Aspekt hinzu, in manchen Branchen ist Apple einfach ein "must", (z.B. Journalismus, Graphik, Design, Kommunikation), wenn man dort mit einem Windows-Rechner daherkommt, ist man völlig untendurch!

    • Gerhard Pascher
      23. Juni 2011 13:32

      teruban & phaidros:
      wie richtig erwähnt wurde ist die Frage "Apple- oder Microsoft-Betriebsprogramm" heutzutage nur mehr eine sog. Glaubensfrage. Natürlich schauen auch die heutigen Grafiker, Zeitungsmacher usw. noch immer - aber unberechtigter weise - auf jeder MS- oder Linuxbenützer "von oben herab". Das ist eben ein Markenzeichen einer kleinen Minderheit, welche exklusiv bleiben will. Auch einen langjährigen BMW-Fahrer können Sie nicht von den Vorteilen eines Audis überzeugen und umgekehrt.

    • libertus
      23. Juni 2011 14:28

      @Gerhard Pascher

      *unterschreib*!

    • contra
      23. Juni 2011 14:29

      @Gerhard Pascher

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Apple ist mir zu sehr "Lifestyle"-Produkt!

  53. Richard Mer
    23. Juni 2011 10:29

    Ein Tip für alle: Es gibt schon länger als Firefox-Applikation einen Gender Filter, ein Programm das gegenderte Texte erkennt, und automatisch zurückkorrigiert. Besonders für Freunde des Standard-Forums ist das zu empfehlen.

  54. ProConsul
    23. Juni 2011 10:22

    Es ist erschreckend, wie der Staat immer mehr in unsere Angelegenheiten eingreift, und jetzt mit der Genderrechtschreibung sogar eine Angriff auf unsere Sprache macht. Wer noch nicht ganz von diesem Wahnsinn eingelullt ist, merkt wie die "Stricke" immer fester zugezogen werden.

    "Laut Aussagen unserer Staatsführer und ihrer intellektuellen Leibwächter (von denen es mehr denn je gibt) sind wir besser geschützt und sicherer als je zuvor. Wir werden angeblich vor globaler Erwärmung und Abkühlung geschützt, vor dem Aussterben von Tieren und Pflanzen, vor dem Mißbrauch durch Ehemänner und Ehefrauen, Eltern, Arbeitgebern, vor Armut, Krankheit, Katastrophen, Unwissenheit, Vorurteilen, Rassismus, Sexismus, Homophobie und zahllosen anderen öffentlichen Feinden und Gefahren. Tatsächlich jedoch ist die Lage auffallend anders. Um uns mit al diesem 'Schutz' zu versorgen, müssen die Staatslenker jahrein, jahraus mehr als 40 Prozent des Einkommens privater Produzenten enteignen. Regierungsschulden und Verbindlichkeiten sind ununterbrochen gestiegen, somit steigt der Bedarf nach zusätzlichen Enteignungen. Aufgrund des Gebrauchs von Regierugspapiergeld statt Gold ist die finanzielle Unsicherheit deutlich angestiegen, und wir werden durch Währungsverfall kontinuierlich beraubt. Jedes Detail des Privatlebens, des Eigentums, des Handels und von verträgen wird durch ständig wachsende Berge von Gesetzen (Gesetzgebung) reguliert, wodurch dauerhafte rechtliche Unsicherheit und dauerhaftes moralisches Risiko erzeugt werden. Als Verkäufer können wir nicht verkaufen und als Käufer können wir nicht kaufen, an wen und von wem auch immer wir wollen. Und als Mitglieder von vereinen ist es uns nicht erlaubt, beliebigen restrektiven Übereinkünften beizutreten, die wir für gegenseitig vorteilhaft halten. Als Amerikaner müssen wir Einwanderer akzeptieren, die wir nicht als Nachbarn haben wollen. Als Lehrer können wir schlechterzogene Schüler nicht loswerden. Als Arbeitgeber haben wir inkompetente oder destruktive Arbeitnehmer am Hals. Als Vermieter sind wir gezwungen, mit schlechten Vermietern zurechtzukommen. Als Banker und Versicherer ist es uns nicht erlaubt, schlechte Risiken zu vermeiden. Als Restaurant- oder Barbesitzer müssen wir unwillkommene Gäste bewirten. Und als Mitglieder privater Verbände werden wir gezwungen, Individuen und Handlungen zu akzeptieren, die unsere eigenen Regeln und Beschränkungen verletzen." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.449)

  55. Undine
    23. Juni 2011 10:03

    Ist Ihnen, werte Mitposter, auch aufgefallen, daß neuerdings vermehrt die englische "Übersetzung" einer "Unterlassung" sogar von gebildeten Leuten geschrieben und gesprochen wird? Ein x-beliebiges Ereignis fand IN 1956 statt!
    Da dreht es mir regelmäßig den Magen um.
    Sollte die Zeit wirklich nicht reichen, zu sagen, bzw. zu schreiben: Im JAHR 1956? Oder will man mit dieser Verstümmelung beweisen, daß man die englische Sprache im kleinen Finger hat, ja, sie gar besser beherrscht als die deutsche Muttersprache, deren Regeln man nach Gutdünken ignorieren kann?

    Besonders störend ist in meinen Augen auch die falsche Verwendung des Wortes WEIL statt DENN. Von der durchgehenden Kleinschreibung, den fehlenden Beistrichen, die ein zügiges Lesen eines Textes unmöglich machen, ganz zu schweigen!
    Seit etwa 30 Jahren, wenn ich mich recht erinnere, vernahm man zum ersten Mal das merkwürdige IN ETWA. Einer verwendete diese unsinnige Wortkombination (sie steht auch im Duden), einigen Wichtigtuern imponierte es, und schon hat IN ETWA Einzug gehalten in unserem Sprachgebrauch. Logischerweise müßte man dann auch IN UNGEFÄHR oder IN CIRCA sagen können.

    • Undine
      23. Juni 2011 10:06

      Soll natürlich heißen: VOR etwa 30 Jahren.....

    • LF
      23. Juni 2011 10:09

      Da gibt es noch ein paar andere Beispiele (kein Anspruch auf Vollständigkeit!). Wer verwendet denn folgende Wendungen noch richtig?
      je - desto
      sowohl - als auch
      größer ALS...
      so groß WIE...

    • Undine
      23. Juni 2011 10:21

      Nur der Ordnung halber: Ich hatte zu erwähnen vergessen, daß die unter ganz großem Zeitdruck Stehenden einfach und doch richtig sagen und schreiben können, daß etwas 1956 geschah---ganz ohne fälschliches IN oder das korrekte IM JAHR! :-)

    • HJR
      23. Juni 2011 12:03

      Bei dieser Gelegenheit bitte ich um eine Gedenkminute für einige zwischenzeitlich leider allzu früh - verblichene deutsche Wörter, z.B.:
      ERSCHWINGLICH (-> "leistbar")
      Weitere bitte unter >bedrohte wörter< googeln.

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:30

      Ich sag nur:

      "Kik ist besser als wie man denkt" ;-)

    • Undine
      23. Juni 2011 15:18

      @HDR

      Danke für den Tipp! Unser Wortschatz verarmt zusehends, und das ist sehr, sehr bedauerlich. Ein Glück, daß es wenigstens eine ROTE LISTE der AUSSTERBENDEN WÖRTER gibt!
      Eines frage ich mich immer, wenn ich unsere Politiker und diejenigen, die ständig im ORF den Mund freimütig und ungeniert offen haben, höre, ob ihre fehlerhafte Art zu sprechen die Schuld ihrer Lehrer ist, die möglicherweise auch kein grammatikalisch fehlerfreies Deutsch sprachen? Auf jeden Fall würde ich mich, wäre ICH Deutschlehrerin dieser Leute gewesen, zutiefst schämen und an meinen pädagogischen Fähigkeiten zweifeln und verzweifeln.
      Wenn Leute auf Dauer öffentlich den Mund aufmachen wollen, sollten sie einen Deutschkurs absolvieren; das wäre nicht zu viel verlangt, denn durch das ständige Hören grammatikalischer Fehler sowohl im Radio als auch im Fernsehen wird die Jugend sprachlich verdorben.

    • schreyvogel
      23. Juni 2011 20:45

      Noch eine falsche Verwendung von "denn" :
      Der ORF Moderator fragt einen lokalen Korrespondenten: Weiß man denn schon, ob die Klimaerwärmung an der Überschwemmung schuld ist?

  56. Helmut Oswald
    23. Juni 2011 09:59

    Gender-Hesekiel 25:17
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Frauen und Männer. Gesegnet sei die oder der, die oder der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn sie oder er ist die oder der wahre HüterIn ihrer oder seiner Schwester oder ihres oder seines Bruders und die oder der RetterIn der verlorenen Kinder. Und da steht weiter ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Schwestern oder Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen: Ich sei die Dame oder der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe."

    Nach meiner Erfahrung haben unsere Frauen noch immer gewußt, wie sie uns Männern sagen, daß sie etwas wollen oder nicht wollen. Sie fanden auch stets Wege dies durchzusetzen. Und ich habe noch keine intellligente Frau getroffen, die nicht in der Lage war, zwischen grammatikalischem Geschlecht und biologischem Geschlecht zu unterscheiden. Und noch nie eine, die sich dadurch zurückgesetzt gefühlt hat. Der ganze Blödsinn fällt nur Leuten ein, deren Erlebnisarmut im Wesentlichen daher rührt, daß sie mangels Teilnahme am Produktivitätsprozess für denselben künstliche Probleme schaffen. Die Wichtigtuerei dieser Pseudologen, die damit arbeitenden Menschen und Leistungsträgern auf den Geist gehen, verhunzen damit nicht nur unsere schöne Sprache sondern streuen durch völlig unnötige Regulierungen erneut Sand ins Getriebe für jene, die tatsächliche Sorgen haben.

  57. Markus Theiner
    23. Juni 2011 09:50

    Mir ist gestern erstmalig ein Binnen-N untergekommen (das allerdings nicht "Binnen" ist). Dafür muss man wohl eineN besonders kreativeN AutorIn loben. Und ich dachte, dass mich nach der ÖH-Zensuranweisung mit der Wortschöpfung der AnwältInanwärterInnen nichts mehr schockieren kann.

    Nachdem ich ja recht viel mit Ministerien zu tun habe krieg ich regelmäßig gegenderte Texte vorgelegt. Mir ist aber noch nie einer untergekommen, der konsequent gegendert gewesen wäre. Immer wurden dann doch wieder einzelne Begriffe vergessen. Juristisch würde das eigentlich bedeuten, dass diese Teile dann tatsächlich nur für ein Geschlecht gelten würden. Denn wenn man davon ausgeht, dass der Begriff unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht beide biologischen und alle sozialen Geschlechter umfasst, dann bräuchte es die unleserlichen Gender-Konstruktionen nicht.

    Es geht aber noch weiter.
    "Auftraggeber" ist grammatikalisch männlich. Wenn die Mustermann-GmbH Auftraggeber ist muss man aber "Auftraggeberin" schreiben. Weil die Mustermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung ja (ebenfalls rein grammatikalisch) weiblich ist. Der logische nächste Schritt wäre es, wenn man auf das biologische Geschlecht der Gesellschafter abstellt...

    In der Schule waren Rechtschreibung und Grammatik meine Erzfeinde. Heute sind sie es wieder, allerdings aus anderen Gründen.

    • Celian
      24. Juni 2011 15:16

      In Ihrem Mustermann-Beispiel wird gezeigt, wie sich der Gender-Wahn selber ad absurdum führt. Daß das noch niemandem in der vollen Bedeutung klar geworden ist. Indem man juristische Personen gendert, schließt man die Männer der juristischen Person aus. Konsequent zu Ende gegendert. Der Genderismus sollte damit für tot erklärt werden können. Das kommt davon, wenn man grammatikalisches und biologisches Geschlecht vermischt.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      27. Juni 2011 00:40

      In den Stellenanzeigen liest man manchmal so etwas: "... suchen eineN IngenieurIn"
      Wenn man im Browser das Binnen-I-gone-Plugin installiert hat, liest man folgendes: "... suchen eineN Ingenieur"

      Lange Zeit habe ich mich immer gewundert, warum sich die Damen und Herren immer an der gleichen Stelle vertippen. Ich hatte einfach vergessen, daß das Binnen-I-gone-Filter aktiviert war.

  58. HJR
    23. Juni 2011 09:45

    Auch hier muss ich als (noch) lebendes Fossil der Kyberbetik (heute, nach einigen sprachwandlerischen Kapriolen, als IT bezeichnet) darauf verweisen, dass der Sündenfall lange zurück liegt. Vor Bill Gates unterhielt man sich mit seinem Computer in dessen (formgebundener) Sprache, deren wenige Vokabeln dem Englischen bzw. "Amerikanischen" entlehnt waren, die aber wegen ihrer geringen Zahl für jeden mit schulischen Basiskenntnissen ausgestatteten Normalbürger leicht zu erlernen bzw. zu überblicken waren. Auch herrschte damals noch ein nicht zufälliges Verhältnis zwischen dieser Sprache bzw. einem Wort und der hiervon im Computer ausgelösten Funktion.

    Ohne diesen festen, sprachgebundenen (damals konnte man noch darauf vertrauen, dass jemand, der einen Computer benutzte, nicht nur sinnerfassend Lesen sondern auch richtig Schreiben konnte) Bezug aufzugeben, entwickelten sich dann erste "Menüsysteme", welche ich hier als die Vorläufer der (späteren) "Benutzeroberflächen" sehen möchte. Etwas zu diesem Zeitpunkt kam IBM auf die Idee, einem gewissen Bill Gates sein Betriebssystem abzukaufen, welches sich anfangs auch noch in diesem Rahmen ganz "vernünftig" gebärdete.

    Doch dann kam Gates (wahrscheinlich irritiert durch das amerikanische Unvermögen, Wörter richtig und nicht abgekürzt zu schreiben) auf die Idee, die Sprache durch eine Ikonographie zu ersetzen. Fortan retardierten die damals dem Schulkindalter meist schon entwachsenen Benutzer auf Kindergarten-Niveau, indem sie sich verzweifelt zu merken versuchten, ob "ihr Programm" nun unter dem Kleeblatt oder unter dem Marienkäfer verborgen war - das war der Sündenfall. Seit damals herrscht Bill Gates über ein weltumspannendes Esperanto mit ungefähr so vielen "Icons", wie das Chinesische Schriftzeichen hat und kann mit Recht von sich sagen: "In meinem Reich geht die Sonne nicht unter!"

    Dass die späteren Plagiateure dieser überzeugenden Grundidee des Bill Gates nur mehr Verballhornungen unserer Sprache ("Binnen-Schreibung", "aufwänden" statt aufwenden, "Zentralafrikaner" statt Neger, etc.) zuwege brachten, war nur mehr der untaugliche Versuch, die Gate'sche Erfindung zu toppen.

    • HJR
      23. Juni 2011 13:20

      Nachtrag
      Nach nochmaliger Durchsicht stelle ich fest, dass auch ich schon infiziert bin. Daher möchte ich das Wort "toppen" durch "überbieten" ersetzen.

    • november (kein Partner)
      24. Juni 2011 08:24

      Na ja, nicht Bill Gates hat's erfunden, sondern Apple. Auf den Apfelkisten läuft die graphische Benutzeroberfläche seit Anfang der 1980er Jahre, Klein-Billy hat's nur abgekupfert.

    • phaidros
      24. Juni 2011 08:36

      Also, wenn wir grad biegen, dann aber auch richtig: Apple hat's auch abgekupfert und nicht erfunden, sondern Xerox. Der damalige Leiter des PARC*) war nach einer Demonstration des graphischen Userinterface samt Maus entsetzt, weil er meinte, ein bestimmter Student hätte in zwei Stunden mehr begriffen als der eigene Vorstand in drei Jahren. Der Name des Studenten war Steve Jobs.

      Deswegen konnte Apple auch den Rechtestreit gegen MS nicht gewinnen: hätte das Gericht eine Urheberschaft überhaupt festgestellt, wäre die bei Xerox zugesprochen worden, die aber nie einen entsprechenden Anspruch erhoben haben.

      Xerox, nebenbei, ist überhaupt ungekrönter Weltmeister im Erfinden von guten Dingen, mit denen andere sich goldene Nasen verdienen: Graphisches Userinterface, Ethernet, Laserdrucker, um einige zu nennen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Palo Alto Research Centre - Eine Forschungsinstitution mit kolportiert unbeschränktem! Budget. (früher in den goldenen 80ern wenigstens)

  59. Martin Bauer
    23. Juni 2011 09:34

    Microsoft ist etwas winzig weiches, virenverseuchtes Ungesundes.
    Äpfel jedoch sind unbestritten einfach gesünder!

    Habe beides berufsbedingt probiert und bin seit 1996 Appleuser (ups) aus Überzeugung.

    PS:
    Der Aufbau und das Handling (sorry, ups, ups) sind bei Apple derart selbsterklärend, dass der Umstieg von PC auf Apple bedeutend leichter fällt, als umgekehrt.

    • Observer
      23. Juni 2011 12:30

      Stimmt! Apple-Computer werden seltener von bösen Attacken angegriffen. Der Hauptgrund liegt aber daran, dass die bösen Leute mit ihren Aktivitäten eben in kürzester Zeit möglichst viel Computer beeinträchtigen wollen. Und daher müssen eben die Leute mit einem MS-Betriebssystem - statistisch betrachtet - mit mehr Viren etc. rechnen.
      Übrigens: Nur das Betriebssystem sowie die darauf eingespielten Nutzerprogramme (für Browser, Mails, Textbearbeitung, Fotos usw.) sind für die Bedienung massgebend, das "Kastel" des Herstellers (Hardware) bietet aber andere wertvolle Unterstützungen (schneller Rechner, grosser Speicher, Grafikkarte usw.), welche ebenfalls bei der Neuanschaffung sehr entscheidend sind.

  60. Alexander Renneberg
    • Cotopaxi
      23. Juni 2011 09:37

      Der niederländische Staatsanwalt wirkte, als ob er aus einem stalinistischen Schauprozess entsprungen wäre. Erschreckend!

    • Alexander Renneberg
      23. Juni 2011 09:39

      habe kein foto gesehen. aber denkbar ist es in jedem fall.

    • HJR
      23. Juni 2011 10:06

      OT, aber wichtig genug, um meinen Sommer-Ramadan zu unterbrechen:

      Dem heutigen KURIER entnehme ich, dass der Arzt Ahmet Hamidi, Vizepräsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, sich nicht entblödet, den islamischen Frauen von der "Übertreibung des Sports" abzuraten, weil dies zu kleineren Brüsten, zum Wanken des Hormonhaushalts und zur Zunahme der Körperbehaarung führe.

      Ich dachte immer, wir christlichen Österreicher bzw. demokratieverblendeten Ungläubigen wären nicht mehr ganz "dicht" - besonders, was unsere politische Vernunft anbelangt. Aber der Hamidi schafft es nachzuweisen, dass immer noch eine Stufe nach unten führt.

      Werte Forumsgenossen, seht die Zeichen! Hört die Signale! Wehret den Anfängen! (Wenn's nicht ohnehin schon zu spät ist)

  61. LF
    23. Juni 2011 09:23

    Hat eigentlich schon einmal jemand ausgerechnet, wieviel Lebenszeit man beim Sprechen durch das Gendern verbraucht? "Kontaktbeamten und Kontaktbeamtinnen; Studenten und Studentinnen..."

    • Florin
      23. Juni 2011 10:15

      "Studenten und Studentinnen":

      Nennen Sie sie "Studierende", das ist zeitsparend ;-) Grotesk diese Sprachsaltos!

    • GOP
      23. Juni 2011 10:26

      Und wie ist die genderkorrekte Begrüssung bei einer Vereinsversammlung: "Werte Mitglieder, werte Mitgliederinnen" oder doch "S.g. Mitglieder und ohne ..."? :-)

    • Undine
      23. Juni 2011 13:35

      @LF

      Nun, da das geschriebene, in meinen Augen zutiefst lächerliche große Binnen-I nicht gut ausgesprochen werden kann, hört sich das bei den beinharten Emanzinnen und Feministinnen dann so an, als meinten sie ohnedies ausschließlich die Frauen. Ich frage mich dann immer, was mit den armen unberücksichtigt gebliebenen, sprachlich verleugneten Männern passiert.

    • AGLT (kein Partner)
      24. Juni 2011 10:28

      @Undine: Nicht nur bei den Emanzinnen und Feministinnen, sondern auch bei den grünen Gockeln (zB Öllinger, Kogler), die mich bei jeder Parlamentsübertragung zur Weißglut bringen, da sie nur mehr die weibliche Version sprechen.

      Müßig anzumerken, dass die weibliche Version nur bei positiv (Arbeitnehmerinnen) oder mitleithaschend (Alleinerzieherinnen, Asylantinnen) besetzten Wörtern verwendet wird. Ansonsten bleibt man weiterhin bei Verbrechern, Steuerhinterziehern udgl.

    • Undine
  62. Alexander Renneberg
    23. Juni 2011 08:46

    tja wenn die bei microsoft so kreativ sind....

    http://binnenibegone.awardspace.com/

    ist das hilfreich!

    herr unterberger, gute entscheidung auf apple umzusteigen, erleichtert das leben, schont die nerven und läuft ja auch wunderbar mit windows. (windows for mac). man muss sich also kaum umgewöhnen!

    • Mac (kein Partner)
      24. Juni 2011 05:30

      Windows auf einem Mac ist besonders sinnvoll wenn Unterberger Microsoft aus ideologischen Gründen meiden will...

  63. Grildrig
    23. Juni 2011 08:44

    "Mein kleiner Protest gegen diese M"icrosoft-Idiotie: Bei der nächsten Computer-Anschaffung werde ich auf Apple umsteigen" (A.U.)

    Es gibt auch noch Linux und noch einige. Apple hat ja seit ein paar Jahren unter der Haube auch ein "unixoides" System, nämlich FreeBSD (http://www.heise.de/open/artikel/FreeBSD-der-unbekannte-Riese-935746.html ). Und mit Linux oder diversen BSDs hätten Sie ein wirklich freies/quelloffenes System, auch wenn die Geräte nicht so schick verpackt sind, wie bei Apple.

    • phaidros
      23. Juni 2011 11:07

      Leider ist linux auf dem Desktop wieder unter 1% Marktanteil gefallen. Zu Unrecht. Der Markt verlangt nach Coolem, nicht nach Gutem. BG

  64. Observer
    23. Juni 2011 08:20

    Der aktuelle Genderwahn ist hoffentlich nur vorübergehend. Dauerhaft bleibt aber die Lese- und Schreibschwwäche einer überwiegenden Zahl in der Bevölkerung. Wenn man - z.B. in der U-Bahn bei den vielen lauten Telefonaten - den anderen Leuten zuhört, dann merkt man, dass diese Personen gar nicht mehr in der Lage sind, komplette Sätze grammatikalisch richtig zu sprechen. Da wird vieles abgekürzt, verschluckt bzw. Sätze gar nicht zu Ende gesprochen. Bei Kindern und Jugendlichen ist diese hingeschmissene Schlagwortmethode besonders ausgeprägt, wo auch häufig Modewörter wie urcool, megageil usw. vorkommen. Bei den häufigen Mitteilungen mittels SMS sind dabei ganz neue Methoden unter teilweiser Benützung der englischen Sprache entstanden. Ein Beispiel eines weiblichen Teenagers gefällig?
    "R U OK? C Q @ 2 2 2 @ U3 VT 4 T @ 3s".
    Im Klartext: Ist alles bei Dir in Ordnung? Ich treffe Dich zwei Minuten vor zwei Uhr bei der U3-Station Volkstheater zu einem Tee unter Bäumen.
    Schrecklich wird es, wenn im ablehnenden Antwort-SMS wegen zeitlicher Verhinderung 6 mal hintereinander das Kurzzeichen "2" vorkommt: I've to do two to two too. Dann gleich der Gegenvorschlag: Y not @ 4? (Warum nicht um vier Uhr?)

    • Alexander Renneberg
      23. Juni 2011 08:51

      ähmmm, woher kennen sie die auflösung von solchen kürzeln? ;-)

    • diko
      23. Juni 2011 09:41

      ....sind halt unsere "Beobachter".

      Einmal schreiben sie, - unser allseits geschätzter Herr Dr. Unterberger, verennt sich da ein wenig. . . . Ein andermal wiederum : der Unterberger schreibt schon wieder etwas von dem er nichts versteht.

      Da ist halt auch jemand dabei der die "Kids" beobachtet.

    • Observer
      23. Juni 2011 13:22

      diko:
      die mir unterstellten Zitate habe ich nie geschrieben - aber vielleicht etwas ähnliches. AU kann - wie jeder "Austeiler" - auch "einstecken", wenn Argumente berechtigt sind. Wir sind alle Menschen, welche auch Fehler machen. Daher manchmal auch meine Kritik über nicht wichtige Themen bzw. schlechte Recherche und manchmal viel zu lange Ausführungen. Auch AU erkennt - nach eigener Aussage - oft, dass bei einem Thema erst durch die Diskussion neue Aspekte hinzu kommen, welcher er zuerst nicht bedacht hatte.

  65. Johann Scheiber
    23. Juni 2011 06:17

    Ludwig XIV. hat, um den Höflingen von Versailles den Mut zu kühlen und um sie von allzuvielen Intrigen abzuhalten, angeordnet, dass sie ich täglich bei der farblichen Wahl ihrer Gewänder an der Kacke des Dauphin zu orientieren hätten.

    Die Sekanz des sogenannt "demokratischen" Tugendterrorpackes ist nicht weniger groß, aber humorlos, ironiefrei und unendlich dumm.
    Dass jetzt der Weibersozialismus auch von Microsoft unterstützt wird, beweist nur, dass seit der Befehlsausgabe am Pekinger Weltfrauentag, von der UNO über die Konzernherrschaft bis hinunter zu den executiv PolittrottelInnen alles auf die Zerstörung des Geschlechterverhältnisses eingeschworen wurde.

    Die Zerstörung der Sprache ist nur eine weitere Angriffsfront gegen Volk, Nation und Kultur. Die paar Germanisterln die sich da wichtig gemacht haben sind nur armselige Handlanger.

    Ich, für meinen Teil, konnte nie ordentlich rechtschreiben - bin Kärntner - und kann es daher nun auch nicht verlernen. Durch die unübersichtlichen Änderungen wurden einfach meiner Ignoranz weitere Grenzen gesetzt!

    • diko
      23. Juni 2011 07:27

      J.W. Scheiber,
      sehe das sehr ähnlich und meine Vermutung - bin allerdings Steirer - geht dahin, daß die allgemeine Einblödung - in der Volksschule beginnend über Zeitungen, TV, usw. vielleicht gar nicht so ungewollt ist.
      Anbei der Link zu einem Gedichterl, etwas entfernt, aber doch zum Thema passend.
      http://www.gedichte.co/mor_c24.html

    • HJR
      23. Juni 2011 10:16

      Ich muss zwar gestehen, dass ich bis zur Jahrhundertreform unserer Rechtschreibung (an der unglückseligerweise ein Österreicher namens Blümel maßgeblich beteiligt war) noch recht sattelfest war, was Othographie und Beistrichsetzung anbelangte - obwohl Tiroler. Heute schwimme ich leider oft genug und entscheide mich dann meis"nach Gefühl", weil's mir zu blöd ist, in den maßgebenden und dennoch nicht einheitlichen Standardwerken nach der mir konvenierenden Empfehlung zu suchen.

      Was Ihren Beitrag betrifft: Völlig d'accord und z.T. auch vergnüglich!

    • Johann Scheiber
      23. Juni 2011 11:49

      Diko. danke für den Morgenstern! Und...sehr aufmerksam betreffend J.W.! Bin zwar kein Johann Wolfgang, aber die Initialen sind dieselben.

    • Undine
      23. Juni 2011 14:00

      @HJR

      Mir geht's wie Ihnen! Hin und wieder war die Groß-und Kleinschreibung etwas knifflig, aber da konnte man ja in einer eigenen Ausgabe vom Großen Duden nachschlagen, was ich auch tat, wenn ich unsicher war. Aber ich DENKE nicht daran, mich mit den neuen, für mich nur verwirrenden Änderungen zu beschäftigen oder mir gar ein neues Wörterbuch zuzulegen. Vorhin las ich in Ihrem Beitrag (um 9h45), daß Sie auch die neue Version von "aufwenden", nämlich "aufwänden" für unsinnig halten. Folgerichtig müßte man dann auch schreiben: Ich WÄNDE auf, du wändest auf! Ist doch hirnrissig.

    • Gerhild Baron
      24. Juni 2011 22:47

      Lieber Herr Scheiber, Sie haben völlig recht - die Zerstörung der Sprache ist ein Angriff auf die gesamte Kultur. Ich hatte das Glück, einen wunderbaren Lateiner und Germanisten als Klassenvorstand zu haben, der uns sprachlich sehr forderte und dem meine Kollegen und ich sehr viel verdanken. Umso mehr leiden wir alle unter der heutigen Ignoranz und dem fortschreitenden Verlust jeglicher Sprachkultur. Wir verweigern fast alle die Rechtschreibreform - wohl wissend, daß in wenigen Jahren kaum mehr jemand sprachlich gut ausgebildet sein wird und wir uns daher nur auf einer sinkenden Titanic befinden. Der Fall scheint hoffnungslos.

  66. Wertkonservativer
    23. Juni 2011 06:03

    Die unselige und großteils lächerlich anmutende Rechtschreibreform lehne ich bis heute standhaft ab: für mich sind "Gämsen" immer noch Gemsen!

    Die ebenso unselige Genderei ist für mich ebenfalls ein Grund, an der Menschheit ein wenig zu verzweifeln: allein das viele Papier, das das millionenfache "-/innen" oder (m/w) verschluckt; die viele Zeit, die Vortragende, Sprecher und andere Sprach-Artikulierer brauchen, um diese extrem-dummheitlichen Wortungetüme auszusprechen; das alles unter dem zwingenden p.c.-Mantel!

    Ich fasse es nicht, dass wir "Normale" das alles praktisch unwidersprochen aushalten!
    Weinheber hat den möglichen (aber nie wirkliche erreichten) Widerstands-Wunsch genial ausgedrückt:
    "Wann i, verstehst, was z'reden hätt, i schaffert olles a!"

    Leider haben wir "Normalen" halt nicht viel zu reden; auch unser richtig gesetztes Kreuzerl bei der nächsten Wahl wird uns vor Dummheiten der geschilderten Art kaum wirksam retten können!
    Aber was solls! Regen wir uns lieber über die anstehenden, gröberen Probleme auf!

    Guten Morgen; ich gehe nun in die Küche, um meiner lieben Frau ein Feiertagsmorgen-Frühstück zu bereiten (sie hat gerade die rechte Hand in Gips, das arme Moidele)!

    • mike1
      23. Juni 2011 08:58

      völlig d'accord, verehrter wertkonservativer!

      der frau gemahlin wünsch ich baldigste besserung und ihnen allen einen schönen feiertag !

      herzliche grüße !

    • Markus Theiner
      23. Juni 2011 10:04

      Aber Gendern spart halt doch viel Zeit und vermeidet Mißverständnisse.

      Ich habs zum Beispiel auf der Uni erlebt, als eine Professorin ungefähr in dieser Art mit uns gesprochen hat: "Liebe Kolleginnen, ich darf sie bitten, dass sich die Diplomandinnen in die eine Liste eintragen, die Dissertantinnen in die andere. Ach ja, das ist natürlich jetzt immer als Binnen-I zu verstehen." usw.
      Man stelle sich vor sie hätte das Binnen-I weggelassen. Die Hälfte des Hörsaals hätte sich verzweifelt gefragt welche Liste denn jetzt für weibliche Studenten gedacht sein könnte. Und welchen enormen Zeitaufwand es bedeutet hätte klar zu stellen, dass Frauen auch mit gemeint sind oder gar die weibliche und männliche Form zu verwenden, das will ich mir ja garnicht erst vorstellen.

    • f.m.
      23. Juni 2011 14:33

      Ich hoffe Sie hatten eine schöne Prozession!

  67. Dr. Dieter Zakel MA
    23. Juni 2011 05:41

    RassistInnen, KinderschänderInnen, TerroriistInnen, SchwerverbrecherInnen, MörderInnen, VergewaltigerInnen, …

    Ich kann gar nicht aufhören :-))

    • simplicissimus
      23. Juni 2011 06:57

      aber, aber, herr doktor! das binnen I darf per verordnung des frauenministeriums doch nur für positiv besetzte ausdrücke verwendet werden, das wissen sie! für solche diskriminierungen, wie sie sie hier ungeniert ausdrücken, gibt es bald jahre hinter gittern! :-)

    • Amtsbekannt
      23. Juni 2011 08:40

      unfähige MinisterInnen

      An wenInnen ich da wohl denken mag?

    • Norman Bates
      23. Juni 2011 10:19

      SozialistInnen oder KommunistInnen?

    • Alfred E. Neumann
      23. Juni 2011 13:26

      Verehrter Herr Dr. Zakel!

      Sie haben "VolltrottelInnen" vergessen!

    • Alfred E. Neumann
      23. Juni 2011 13:32

      @ simplicissimus:

      "jahre hinter gittern" und einmal am Tag Besuch von Alfons H. ...

    • simplicissimus
      23. Juni 2011 13:36

      herr neumann, sind sie ein sadist? lieber geh ich steineklopfen!

    • Helmut HGR.
      26. Juni 2011 17:31

      Lieber Herr Doktor Zackel,

      alle diese verabscheuungswürdigen Frauen, die Sie da aufzählen.
      Verwenden Sie doch diese Ausdrücke konsequent in Ihrem täglichen Leben.
      Das I kann man ja doch nur wie i aussprechen.
      Was werden dann die Grünen sagen? Oder die Frauenmisterin?

  68. Robert Boder
    23. Juni 2011 05:17

    Jetzt haben es die FrauenministerInnen und GrünInnen endlich geschafft. Man schreibt SexistInnen und hört nur noch die Frauen heraus.

  69. PostScriptum
    23. Juni 2011 01:55

    sie hapen einen wichtiken factor vergessen (kann das wer lesen? :-D ) . Die Anglizismen. Wenn ich auf Facebook die Kommentare lese, wird mir regelmäßig schlecht. Die Jugendlichen machen dann vor allem Fehler, die nur logisch sind, wenn man halb Deutsch, halb Englisch schreibt. So heißt es dann eben nicht mehr der Nächste, sondern der nexte. Auch in der Grammatik hat sich das schon lange durchgeschlagen. Es fällt schon fast keinem mehr auf. So heißt es (natürlich auch) beim ORF: er hat einen guten Job gemacht (he did a great job). Ein völlig unsinniger Satz. Man macht bei uns eben keine Arbeit, man leistet sie. Für einen Juristen sind solche Feinheiten entscheidend!

    Z.b.: heißt es im ABGB die Verjährung beträgt drei Jahre bei Forderungen für Lieferungen und nicht auf Lieferungen. Sodass die dreijährige Verjährungsfrist nicht für den Anspruch auf Lieferung gilt.

    Genauso kann ein einziger Beistrich eine gesamte Norm so verändern, dass das Ergebnis völlig anders aussieht. Aber das nur zur Veranschaulichung, wie wichtig die Regeln sind.

    Das Internet selbst trägt auch zur Unlesbarkeit von Texten bei. So ist es im Internet Usus, klein zu schreiben. Die Folge: die Texte lesen sich viel schwerer.

    Aber die Linke hat eben viele ihrer Teilziele teilweise erreicht. So ist die Zerstörung des Bürgertums weit vorangeschritten. Die Keimzelle Familie fast vernichtet. Ich glaube trotzdem, dass sich die Menschen wieder eines besseren besinnen werden.

    • Cotopaxi
      23. Juni 2011 08:13

      Leider halten es auch viele Erwachsene für schick und jugendlich, auf die einst gelernten Rechtschreibregeln zu verzichten, auch in diesem Forum.

      Durchgehend klein geschriebene Texte zum Beispiel, die nach einem gnädigerweise nach einem Satzende gesetzten Punkt ohne Leerzeichen weitergeführt werden, sind für mich schwer zu lesen und werden daher überflogen, auch wenn der Inhalt lesenswert ist.

    • LF
      23. Juni 2011 09:20

      Ein weiterer Anglizismus, den man fast nicht mehr als solchen erkennt: Kinder und Jugendliche wollen "Spaß haben" [="have fun!" als frommer(?) Wunsch].

    • Cotopaxi
      23. Juni 2011 09:39

      Oder " das macht Sinn (makes sense)" anstatt "das hat Sinn".

    • Florin
      23. Juni 2011 10:29

      Was ist schlecht an "sinnvoll"? Nicht mehr modern und jugendlich?

    • Observer
      23. Juni 2011 11:41

      Zu der Unart der nun schon überall (auch im ORF und manchen Zeitungen/Zeitschriften) verwendeten Anglizismen:
      Sicher haben sich manche Fremdwörter schon "eingedeutscht" und sind daher auch im Duden bzw. Österr. Wörterbuch gelistet. So muss man sich auch mit der daraus ergebenden Mehrzahlbildung (Babys) abfinden. Wenn aber eine Zeitung von den österreichischen "First Ladys" schreibt, dann frage ich mich, wieviel erste Damen es eigentlich gibt. Oder im Rauthaus trafen sich 30 Topwinzer aus Wien. Abgesehen davon, dass es gar nicht viel mehr Winzer im Bundesland Wien gibt, frage ich mich doch, wie breit muss die Spitze sein, damit dort alle Platz haben.

      Scheinbar geht ohne englische Sprache heute gar nichts mehr. Oder können Sie die folgende erfundene Geschichte ganz verstehen:

      Abends während der ERSTKLASSIGEN ZEIT las ich die UMSCHLAGGESCHICHTE und trank im GUTHEITSZENTRUM meine ALKOHOL-BRAUSE, da klingelte plötzlich mein KALTES HÄNDCHEN. Es hat mir jemand eine KURZBOTSCHAFTSDIENSTLEISTUNG gesandt. Dabei habe ich erfahren, dass ich über eine HEISSE LINIE bei einer ANRUFZENTRALE anrufen soll, damit man eventuell dort meinen SEHR GROSS-GIGANTISCH-BEGIERIGEN WANDERMANN (welch ein SCHLAG!), welcher leider beim NORDISCHEN SPAZIERENGEHEN beschädigt wurde, wieder eine bessere VORSTELLUNG – mit mehr KRAFT – geben kann. Dort hat man mir aber empfohlen, mittels ZWISCHENNETZ auf der HEIMSEITE die EMAILIERTE Adresse zu erfahren. Dann kann ich mittels meiner SCHLÜSSEL-TASTATUR meine Wünsche ELEKTRONISCH POSTEN und werde in Kürze die Antwort in meiner POSTSCHACHTEL vorfinden.

      Hier aber nun die für uns schon „verständlichere“ Version :

      Abends während der PRIME TIME las ich die COVERSTORY und trank im WELLNESSCENTER mein ALCOPOP, da klingelte plötzlich mein COOLES HANDY. Es hat mir jemand geSMSt. Dabei habe ich erfahren, dass ich über eine HOTLINE bei einem CALLCENTER anrufen soll, damit man dort meinen UR-SUPER-MEGA-GEILEN WALKMAN (welch ein HIT!), welcher leider beim NORDIC WALKING beschädigt wurde, wieder eine bessere PERFORMANCE – mit mehr POWER – geben kann. Dort hat man mir aber empfohlen, mittels INTERNET auf der HOMEPAGE die EMAIL-Adresse zu erfahren. Dann kann ich mittels meines KEYBOARDS meine Wünsche EMAILen und werde in Kürze die Antwort in meiner MAILBOX vorfinden.

      P.S.: HANDY und WELLNESS sind eigentlich keine Wörter englischen Ursprungs, diese wurden vielmehr in Deutschland erfunden.

    • GOP
      23. Juni 2011 11:44

      Observer:
      das ist ein HIGHLIGHT am heutigen bedeckten Himmel!

    • simplicissimus
      23. Juni 2011 13:40

      @cotopaxi: soll ich mich bessern? im normalen leben schreibe ich "normal", hab mir die kleinschreibung nur für internetkommentare angewöhnt. und damit vielleicht das falsche zeichen gesetzt?

    • Cotopaxi
      23. Juni 2011 13:56

      @simplicissimus: An Sie habe ich nicht gedacht, denn Sie nehmen sich nach dem Satzende noch die Zeit, die Leertaste zu betätigen und erzeugen keine schwer lesbare Wortwurst. Für mich steht jedoch außer Zweifel, dass die Großschreibung die Lesbarkeit und Verständlichkeit von deutschen Texten fördert.

    • PostScriptum
      23. Juni 2011 14:40

      Ich verwende selbst tagtäglich Anglizismen. Aber nur dort, wo es einfach termini technici sind. Wobei zu sagen ist, dass Handy Deutsch ist. In den USA heißen die Dinger Smartphone, Cell phone, Mobile Phone, etc.

      Man sagt ja auch Internet. Das ist völlig in Ordnung, aber nur dort, wo es eben nie zu einem deutschen Terminus gekommen ist. Vor allem also bei modernen Erfindungen wie Internet, oder Notebook. Aber wenn ich dann höre geile Location, dann stellt es mir die Haare auf. Wir haben zwar keine direkte Übersetzung dieses Wortes, aber bei uns heißt es eben: geiler Club, geile Insel, ein schöner Veranstaltungsort, usw.

    • Observer
      23. Juni 2011 15:53

      PostScriptum:
      Stimmt. Ohne manche Anglizismen geht es heute nicht mehr, sonst müssten manche neueTechnologien mühsam umschrieben werden. Hier wird aber vorwiegend das sog. Denglish kritisiert, wo englische Begriffe verwendet werden, wo durchaus auch deutsche Bezeichnungen vorhanden sind (Coverstory, Highlight, Primetime ...). Auch die Werbeindistrie mussin die Pflicht genommen werden. Betrachten Sie einmal in einem Supermarkt die in den Regalen ausgestellten Waren. Da stehen fast überall auch teilweise Vorteile und Anwendungen auf englisch (also features!).
      Frankreich hat da "von oben" verfügt, dass diese Unart etwas eingedämmt gehört, so wurden z.B. für eine Reihe von Internetbegriffen entsprechende französische Wörter kreiert und müssen in der Verwaltung verwendet werden.
      In den USA wird smart phone nur für die neue Generation der mobile phones verwendet, welche auch Zugang zum Internet etc. ermöglichen. Sonst spricht man vorwiegend vom cell phone oder celluar phone.

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:12

      Arbeiten "macht" man sehr wohl im Deutschen seit Jahrhunderten, "leisten" ist bestenfalls Juristendeutsch. Man sollte nicht immer seine eigene Berufssprache zum Maß aller Dinge erheben und v.a. nicht als junger Mensch schon mieselsüchtig über den Niedergang der Kultur jammern wie ein 80-Jähriger. Aber vielleicht helfen Sie ja dem Staberl demnächst bei seiner Kolumne.

    • Maybach (kein Partner)
      24. Juni 2011 13:14

      Ach ja noch ein PS :-) : In England hat die Linke die kleinschreibung schon vor 5 jahrhunderten durchgesetzt.

  70. libertus
    23. Juni 2011 01:53

    Diese vielgerühmte Rechtschreibreform hat neben zu hohen Kosten sowie Beschäftigungstherapie für die Beteiligten dazu geführt, daß jetzt zur Leseschwächen auch noch eine prägnante Rechtschreibschwäche hinzukommt, weil vieles daran nicht mehr logisch erklärbar ist, obwohl es völlig unbrauchbare Versuche dafür gab/gibt.

    Und was das Genderprogrammvon Microsoft betrifft, würde ich eher auf der Frau HeinischIn/HosekIn (her-)umsteigen als auf Apple, da sie einen "Ulk" sofort in die Realität umgesetzt hat.

    Typisch falsch verstandene Progressivität der Sozis!

    • Cotopaxi
      23. Juni 2011 08:34

      Das Microsoft-Programm ist Sprachpolizei pur, der sich der Gemaßregelte auch noch freiwillig und mit gutem Gefühl unterwirft. Einfach perfid!





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