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Vorwärts, rückwärts seitwärts: Schulpolitik 2011

Hurra, schon wieder gibt es eine „Einigung“ der beiden Koalitionsparteien in Sachen Durchfallen. Also jetzt soll es doch „nur" mit zwei Fünfern ein Aufsteigen geben oder vielleicht trotz allem in manchen Fällen auch mit drei. So genau wissen sie es wohl selber nicht mehr  . . .

Das Gezänk, wer sich jetzt bei dieser unklaren Klarheit wieder durchgesetzt hat, geht an den Ohren der Österreicher längst vorbei. Weniger vorbeigehen sollte aber die erstaunliche Unprofessionalität des Vorgehens.

Da wird behauptet, einzelne Module des Unterrichts seien nicht aufbauend, sodass man ruhig ein Modul erst drei Module später nachholen kann, während man schon die späteren absolviert hat. Was ziemlich eigenartig ist. Wie soll man sich das vorstellen? In Mathematik dürfen dann offenbar bei komplizierten Rechnungen bestimmte Fehler nicht gewertet werden, weil der arme Schüler ja das frühere Modul „Wie addiert man zwei Zahlen?“ noch nicht absolviert hat. Und in einer Sprache darf nicht bewertet werden, wenn ein Schüler das Passiv nicht kann, weil ihm da ja halt auch das entsprechende Modul fehlt?

Es wird immer heiterer, was sich die Herrschaften da ausdenken. Das gilt etwa auch für das Schwadronieren von gezieltem Förderunterricht, das die Medien auch alle brav nachschreiben. Dabei hat das Schulsystem jetzt schon kein Geld, um die seit Jahren gesetzlich limitierte Höchstanzahl von Schülern in einer Klasse endlich einzuhalten. Oder genauer gesagt: Es gäbe zwar das Geld, aber es wird von der Ministerin einseitig für die von ihr ideologisch erwünschten Gesamtschulexperimente ausgegeben, um deren Megaflop ein wenig abzumildern; und es wird für Lehrer ausgegeben, die statt zu unterrichten, in irgendwelchen unglaublich wichtigen Büros sitzen.

Jeder Logik entbehrt es auch, wenn nun längere Krankheiten oder Entwicklungskrisen eines Schülers als Gründe genannt werden, deretwegen man halt dann doch trotz zu vieler Fünfer aufsteigen kann. Gerade solchen Kindern täte ja ein Jahr des ruhigen Neustarts gut an Stelle von Doppelstress beim Nachholen fehlender Module parallel zum Aufsteigen in eine neue, noch anstrengendere Klasse. Das Wiederholen eines Schuljahres sollte ja niemals als Strafe gesehen werden, sondern die Chance, aus welchen Gründen immer Versäumtes nachzuholen.

Unklar bleibt auch, wie man die vielen parallelen Module stundenplantechnisch organisieren will. Oder was mit den Schülern passiert, die dann auch die letzte Chance, ein Modul nachzuholen versäumt haben. Müssen die dann mitten im Schuljahr absteigen – vielleicht gar um zwei Jahre? Oder ist das mit dem Modul-Nachholen nur ohnedies wieder der große Schmäh? So wie es ja die angebliche innere Differenzierung in den Gesamtschulen ist.

Soll man nun das Modulsystem ganz abschreiben? Das ist keineswegs gesagt. Eine sinnvolle Reform könnte etwa so aussehen: Erstens wird das Modulsystem jahrelang in unterschiedlichen Schulen erprobt; zweitens werden die Ergebnisse dann ehrlich vorgestellt und bewertet (also nicht durch das geheimpolitische Manipulationsinstitut bifie); und drittens sollte das Modulsystem in einem idealen Schulsystem auch dauerhaft parallel zu anderen Formen stattfinden können. Falls es – ohne gewaltige Zusatzkosten – wirklich besser ist, dann wird es sich von ganz alleine durchsetzen, dann wird also eine Schule nach der anderen in das Modell wechseln. Ganz freiwillig.

Aber kein Menschen vertraut mehr auf Schullösungen, die eine Frau Schmied und ein Herr Amon nach ein, zwei Stunden Beratungen im Wochenrhythmus aus dem Ärmel zaubern. Nur damit nicht drei Journalisten schreiben, die Regierung mache keine Reformen. Und damit nicht der unvermeidliche Androsch irgendetwas Stänkerisches murmeln kann. Und damit irgendwelche Politiker sich den Orden "Ich habe reformiert" umhängen können.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 12:14

    Erstaunlich. Dass die ÖBB und die AUA in staatlicher Hand katastrophale Ergebnisse erzielen, scheint hier Konsens zu sein. Aber dass das "Unternehmen" Schule immer schlechter, immer propagandistischer wird und immer mehr zur Katastrophe ausartet, scheint dann doch jeden hier immer wieder ins Staunen versetzen zu können.

    Werte Mitkommentatoren, ned böse sein, aber wenn Sie weiterhin staatliche Schulen fordern, dann hören Sie sich bitte wenigstens zu wundern auf, dass diese katastrophale Ergebnisse zeitigen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 06:53

    Die seit einigen Wochen vieldiskutierte "Oberstufe" (unter peinlicher Vermeidung des Wortes "Gymnasium") ist nun durch die diversen Bildungsfunktionäre so richtig auf die Reihe gebracht worden:
    Zwei Fünfer (welch Erfolg für die ÖVP!!??) bringen die hoffnungsvollen Unterdurchschnittler in die nächste Klasse, das Modularsystem wird Lernunwillige und Hirnvernachlässigte schon auf Vordermann und zur Matura schleifen!

    Und das Wichtigste zum Schluss: die PISA-Werte unseres Landes werden durch diese epochalen und fortschrittlichen Maßnahmen explosionsartig in die oberen Ränge katapultiert! Nix Korea, Neuseeland, Australien, Hongkong und umliegende Ortschaften (wie jetzt wieder beim lächerlichen Internet-Lesevergleich):

    Austria ( gesegnet noch dazu mit überdurchschnittlich vielen Fremdabkömmlingen) wird zukünftig ganz vorne mitmatchen!
    (Wer's glaubt, wird selig)!!!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 05:20

    Wie schon einmal hier erwähnt, die Bildungs- bzw. Schulreform wird das gleiche Schicksal ereilen wie die Rechtschreibreform.

    Eine Menge selbsternannter Experten wird einen "Brei" auskochen, an dessen Ende das Verderben unseres hoffnungsvollen Nachwuchses steht, oder wie es schon bei Nestroy heißt: "Am End' weiß keiner nix"!

    Und weit und breit niemand, der dieser Entwicklung Einhalt gebietet, weder ÖVP noch die Oppositionsparteien. Sie alle verharren wie das Kaninchen vor der Schlange, entweder aus Unwissen oder aus Bequemlichkeit = das Ergebnis bleibt gleich.

    Wer will sich da noch Kindererziehung antun?

  4. Ausgezeichneter KommentatorArturo Merzario
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2011 12:53

    All diese "Reformen" dienen einzig und alleine dem Zweck, das rasante Absinken des Bildungsniveaus, welches wir dank der orientalischen Masseneinwanderung und Ferilität haben, noch ein paar Jährchen zu verschleiern.

    Mann schraubt die Anfordeungen mit allerlei pseudowissenshcatflichen Erklärungen (Sozialwissenshcaften sind seit den 68ern ohnehin nurt noch Pseudowissenschaften) immer weiter zurück, damit auch der leistungsunwilligste Orientale noch durchs System bis zur Matura durchrutscht.

    Maturanten, die funktionale Analphabeten sind, werden bald keine Seltenheit mehr sein. Wie es um die Qualität unserer Uni-Absolventen bestllt ist, dem empfehle ich mal aktuelle Diplomarbeiten durchzulesen - das ist einfach nur peinlich.

    Und während Schmied, Androsch und Co. Scheinreformen durchführen, die den Niedergang des Bildungsystem nun noch beschleunigen, bilden die Chinesen pro Jahr über 300.000 Elektro- und Maschinebauingenieure mit Hochschulabschluss aus.

    Den globalen Wettbewerb mit unseren leseschwachen Maturanten und ideologische verschulten GenderforscherInnen mit Masterabschluss werden wir gegen die Asiaten sicher gewinnen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 11:00

    Und, wem verdanken wir diese täglichen Scharmützel?
    Den abertausenden Migranten, die sich oftmals weigern unsere Sprache zu erlernen und ein gewisses Analphabetentum pflegen kann nicht die alleinige Schuld gegeben werden, vielmehr sind die politischen Vertreter an dieser Misere schuld, die dafür die Pforten geöffnet haben und unkontrolliert Bildungsunwillige u. -unfähige in unser Land gelassen haben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2011 07:31

    Die Politiker machen jetzt doch bald drei Monate Sommerferien. Es ist jedes Jahr so, dass sie zunächst die ganze Zeit nichts tun und dann knapp vor Urlaubsbeginn noch schnell ein paar Hudriwusch-Gesetze beschließen.

    Diese totale Wurschtigkeit, besonders der ÖVP, deutet darauf hin, dass Strache bald der Schuldige sein soll. Die nächste Regierung wird bittere Einsparmaßnahmen und Steuererhöhungen umzusetzen haben, ähnlich wie zurzeit in Griechenland. Die SPÖ geht in Opposition und betreibt, wie schon gehabt, von dort aus eine "Politik der Straße", womit sie dem Land erst recht den letzten Fußtritt verpassen kann.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoralfons adam Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2011 13:09

    Das schlimmste, was Österreich an dummen und verlogenen Politikern zu bieten hat, findet sich in der steirischen ÖVP, wobei man sich zur Verbreitung linkslinker Ideen die Tatsache zunutze macht, daß manche noch immer glauben, die ÖVP sei eine christliche und konservative Partei. Jetzt unterstützen diese politisch besonders erfolglosen steirischen VP-ler auch noch das Androsch-Volksbegehren. Das erinnert daran, daß in der Steiermark die ersten gesetzlichen Homo-Privilegien geschaffen wurden. Und war es nicht der "Steirische Herbst", wo der "Künstler" Hermann Nitsch erstmals groß herauskam, ebenfalls unter ÖVP-Ägide?
    Hoffentlich geht die ÖVP den Weg in die politische Bedeutungslosigkeit weiter. Eine Änderung des Kurses ist nämlich mit Sicherheit nicht zu erwarten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorArturo Merzario
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2011 12:53

    All diese "Reformen" dienen einzig und alleine dem Zweck, das rasante Absinken des Bildungsniveaus, welches wir dank der orientalischen Masseneinwanderung und Ferilität haben, noch ein paar Jährchen zu verschleiern.

    Mann schraubt die Anfordeungen mit allerlei pseudowissenshcatflichen Erklärungen (Sozialwissenshcaften sind seit den 68ern ohnehin nurt noch Pseudowissenschaften) immer weiter zurück, damit auch der leistungsunwilligste Orientale noch durchs System bis zur Matura durchrutscht.

    Maturanten, die funktionale Analphabeten sind, werden bald keine Seltenheit mehr sein. Wie es um die Qualität unserer Uni-Absolventen bestllt ist, dem empfehle ich mal aktuelle Diplomarbeiten durchzulesen - das ist einfach nur peinlich.

    Und während Schmied, Androsch und Co. Scheinreformen durchführen, die den Niedergang des Bildungsystem nun noch beschleunigen, bilden die Chinesen pro Jahr über 300.000 Elektro- und Maschinebauingenieure mit Hochschulabschluss aus.

    Den globalen Wettbewerb mit unseren leseschwachen Maturanten und ideologische verschulten GenderforscherInnen mit Masterabschluss werden wir gegen die Asiaten sicher gewinnen.


alle Kommentare

  1. Gatsy (kein Partner)
  2. Lnm (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:08

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  3. Mariam (kein Partner)
  4. Kenji (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:56

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    21. Januar 2015 00:05

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    19. Januar 2015 16:50

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    19. Januar 2015 11:56

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  8. xRatio (kein Partner)
    30. Juni 2011 21:55

    Große Geschäfte

    ... hat der neue ÖVP-Obmann Spindelegger mit dem Koalitionspartner getätigt. Nein, nicht etwa ein Veto gegen die Griechensanierung auf Kosten der Nettozahler der EU, auch nicht ein Konsens in der Beschneidung der wildwuchernden Bürokratie (oder dergleichen Quisquilien) sind in Sicht — nein: »Ein Fleck ist weg«, wie eine charmante Blog-Kollegin es ausdrückt! Und in ihre kurze Kommentierung ein paar ebenso spitzzüngige wie treffende Bemerkungen einfließen läßt, die LePenseur seinen Lesern nicht vorenthalten möchte:

    Die ÖVP hat sich wieder einmal ausgezeichnet, indem sie sich wie Löwen kämpfend gegen das Vorhaben der Sozialisten aufgelehnt und in letzter Sekunde verhindert haben, dass schlechte Schüler mit drei Fünfern (umgangssprachlich Fleck) aufsteigen können. Nein, in nächtelangen Verhandlungen konnte man den Koalitionspartner davon überzeugen, dass das gar keine gute Idee ist. Anstelle dessen ist der Aufstieg mit maximal zwei Nicht Genügend möglich, in Ausnahmefällen aber auch weiterhin mit drei.

    Diesen großartigen Verhandlungserfolg hat der Herr Vizekanzler Spindelegger gestern stolz verkündet und wurde dabei heftigst vom Herrn Bundeskanzler Faymann beklatscht. Spindelegger kommt einem beim Verkünden solcher Verhandlungserfolge wie ein Kleinkind vor, dass zum ersten Mal sein großes Geschäft ganz allein ins Töpfchen verrichtet hat und nun auf den Jubel und die Belobigungen der versammelten Verwandschaft wartet. Jedoch können Behältnis und Umstände nicht über das Ergebnis hinwegtäuschen ...

    Bei solch großen Geschäften unserer derzeitigen »großen« Koalition können wir bei der nächsten Wahl ja getrost die Spülung betätigen ...

    VERÖFFENTLICHT VON LE PENSEUR AM MITTWOCH, 29. JUNI 2011, UM 10:26
    http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2011/06/groe-geschafte.html

  9. cmh (kein Partner)
    30. Juni 2011 17:46

    Nichts anderes habe ich gesagt:

    WEr nur für einen Beruf lernen will, hat auf der AHS nichts zu suchen. Wer nichts anderes kann, als er für den Beruf gelernt hat ist ein Banause. Jemand also, mit dem man über nichts anderes reden kann als über seine Hacken.

    Aber machen Sie doch nicht der Schule den Vorwurf, dass die dort erhaltene Bildung nur halbgar ist. Ich hatte einen guten Mathematiklehrer, es hat mich interessiert und wir haben über die simple HTLermathematik nur gelacht. Die haben mit Differenzialquotienten und komplexen Zahlen bei elektrotechnischen Aufgaben nur so herumgeschmissen. Es war anfangs ehrfurchtgebietetend. Bis man auf die Eigenheiten der elektrotechnischen Aufgabenstellung draufgekommen ist. Dann stellte sich nämlich heraus, dass die nur kopflos herumrechenen und keine Ahnung haben, was sie eigentlich da machen. Blamabel. Dafür habe ich nie einen Ziegelstein grad auf den anderen setzen können.

    Es muss also schon auch ein persönliches Interesse und eine gewisse Befähigung dazukommen, dass die Saat auch aufgeht.

    Dann gibt es auch gewisse Tätigkeiten, die man nciht auf einer HTL lernen kann. Alles was mit Chirurgie zu tun hat beispielsweise. Das ist zwar auch ein Handwerk mit starkem Hang zum Banausentum, es ist aber sinnvoll, das erst von reiferen Persönlichkeiten lernen zu lassen. Bis zu dieser "Lehre" kann man nicht einfach nichtstuend warten, sondern es müssen die Menschen bis dahin in Ihrer Persönlichkeit gebildetet werden und reifen. Haben die eine Elektrotechnik HTL gemacht, sind sie für chirurgisch-medizinische Tätigkeiten fast immer verloren.

    Wenn also jemand diese Richtung einschlägt, dann ist eine Schule, auf der man nichts Brauchbares und zum Geldverdienen lernt, sondern "nur" Gelegenheit hat, seine Persönlichkeit zu formen, eigentlich die richtige Schulform. Und so leid es mir tut, diese Schulform ist auch für alle zukünftigen Inhaber von LEitungsfunktionen die am besten geeignete (oder wo lernt man das Kommandantenhandwerk ohne schon früh zum Leuteschinder zu werden?).

    Genau aus diesem Grund wird die AHS auch hauptsächlich den Angriffen ausgesetzt. Denn sie ist die wesentliche Schulform.

    Der Angriff lauft über die Aufnahme von Personen, die sich über ihre eigenen Ziele nicht im klaren sind und die nicht für diese Art Unterricht reif sind. Denn wenn jemand nach der AHS nicht in wichtige Positionen aufrücken kann, sondern gezwungen ist, gemeinsam mit den vielen anderen untrgeordnete Tätigkeiten zu verrichten, dann ist diese Schulform für ihn reines Gift. Er wird sich ein Leben lang vorwerfen, ncihts gelernt zu haben. Und durch diese Unzufriedenenkohorten wird die gesamte Schulform AHS miesgemacht.

    Derzeit stehen wir an dieser Stelle. Und jeder der freien AHS-zugang für alle fordert ist meiner Meinung nach ein Seelenverkäufer, der Jugendlichen und deren Eltern etwas vorgaukelt.

    ps STS kusch!

  10. Peter H. (kein Partner)
    30. Juni 2011 14:46

    “Zerstöre alles, was dich zerstört!”

    Das war doch ein beliebter Ausspruch dieser 68er Bewegung.
    Und offenbar ist es genau das, was mit dieser Reform erreicht werden soll. Die Zerstörung unseres gewachsenen differenzierten Schulsystems.

    Ihr Motto war schon damals: “Was nicht jeder lernen kann, soll keiner lernen!!” Wenn nicht alle gleich intelligent sind, müssen alle gleich unwissend bleiben!!
    Passend auch dazu Olof Palme, ehemaliger schwedischer Ministerpräsident und Ikone aller Linken:
    ”Ihr besucht nicht die Schule, um etwas Fachliches zu lernen, sondern um zu lernen wie man in einer Gruppe lebt.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    30. Juni 2011 14:24

    Ob die zuständigen oder sich ungefragt eine Zuständigkeit anmaßenden Leute wie der „Ex-Leider-nein-Millionär“ mit dieser Faustformel vernünftigen Verhaltens etwas anfangen können?

    „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem. »

    Wobei „fines, -ei“ auch ‚Grenze’ bedeutet.
    Wobei das Wort „Grenze“ hier durchaus mit der endlichen geistigen Kapazität ministrabler Figuren gleichzusetzen wäre.
    Was allerdings auch das Ende der Möglichkeiten (Mittel), die zur Verfügung stehen, gemeint ist.

    Wenn die Herr- und Damenschaften die Energie, welche sie in die fadenscheinige Deckung des Erklärungsbedarfs für diese sachlich nicht vertretbare "Schulreform" stecken, in zielorientierte Lösungen des Defizits an den Kulturtechniken, der bereits in der "Gesamt-Volks-Schule" vorbereitet wird und damit in Folge in den weiteren Schulstufen voll zur Wirkung kommt, investierten, wäre allen längst geholfen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Juni 2011 14:27

      Soll heißen "Wobei allerdings auch das Ende ..."

  12. alfons adam
    30. Juni 2011 13:09

    Das schlimmste, was Österreich an dummen und verlogenen Politikern zu bieten hat, findet sich in der steirischen ÖVP, wobei man sich zur Verbreitung linkslinker Ideen die Tatsache zunutze macht, daß manche noch immer glauben, die ÖVP sei eine christliche und konservative Partei. Jetzt unterstützen diese politisch besonders erfolglosen steirischen VP-ler auch noch das Androsch-Volksbegehren. Das erinnert daran, daß in der Steiermark die ersten gesetzlichen Homo-Privilegien geschaffen wurden. Und war es nicht der "Steirische Herbst", wo der "Künstler" Hermann Nitsch erstmals groß herauskam, ebenfalls unter ÖVP-Ägide?
    Hoffentlich geht die ÖVP den Weg in die politische Bedeutungslosigkeit weiter. Eine Änderung des Kurses ist nämlich mit Sicherheit nicht zu erwarten.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      30. Juni 2011 15:36

      "ER" wird über Sie kommen!!! :-))

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Juni 2011 16:14

      Es ist zu hoffen, dass das Endprodukt der Vinifizierung der „Blauen Wildbacher-Traube“ keinen Imageschaden erleidet, wenn die Verifizierung des gleichnamigen, seine Frau gerne blau schlagenden traurigen „Bildungsexperten“ als Kollaborateur der roten Bildungsverhinderer nicht mehr zu übersehen sein wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Juni 2011 16:36

      Na zum Glück gibt's ja jetzt diese besonders erfolgreiche Christenpartei als Altenative zur besonders erfolglosen VP.

  13. Arturo Merzario (kein Partner)
    30. Juni 2011 12:53

    All diese "Reformen" dienen einzig und alleine dem Zweck, das rasante Absinken des Bildungsniveaus, welches wir dank der orientalischen Masseneinwanderung und Ferilität haben, noch ein paar Jährchen zu verschleiern.

    Mann schraubt die Anfordeungen mit allerlei pseudowissenshcatflichen Erklärungen (Sozialwissenshcaften sind seit den 68ern ohnehin nurt noch Pseudowissenschaften) immer weiter zurück, damit auch der leistungsunwilligste Orientale noch durchs System bis zur Matura durchrutscht.

    Maturanten, die funktionale Analphabeten sind, werden bald keine Seltenheit mehr sein. Wie es um die Qualität unserer Uni-Absolventen bestllt ist, dem empfehle ich mal aktuelle Diplomarbeiten durchzulesen - das ist einfach nur peinlich.

    Und während Schmied, Androsch und Co. Scheinreformen durchführen, die den Niedergang des Bildungsystem nun noch beschleunigen, bilden die Chinesen pro Jahr über 300.000 Elektro- und Maschinebauingenieure mit Hochschulabschluss aus.

    Den globalen Wettbewerb mit unseren leseschwachen Maturanten und ideologische verschulten GenderforscherInnen mit Masterabschluss werden wir gegen die Asiaten sicher gewinnen.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 13:08

      Meine Meinung zu den Anatoliern ist hinreichend bekannt.

      Trotzdem sollten die nicht immer den Sündenbock hergeben müssen. Denn es liegt in unserer Hand, etwas zu lernen und gut zu werden.

      Schuld an unserer Misere sind unser Führer (sic) in den Jahren seit 68. Denn die haben uns geführt und die haben die Konzepte entworfen und/oder zugelassen, an denen wir heute leiden.

      Wer hämmert denn seit 1968 immer das gleiche? War es anfangs durchaus noch ok, die muffigen Talare zu entstauben, so wurde in den folgenden Jahren immer mehr Unsinniges in die Köpfe der Schüler geblasen. Und dabei wurden immer so fies Scheinargumente verwendet. Die Bauernleger des Mittelalters hätten es nicht besser machen können. Und am Ende tragen wir alle den Schaden.

      >Du hast eigentlich einen Anspruch auf die Matura,nachdem du 8 Jahre in de Schule gesessen bist.
      >Alte Sprachen sind überflüssig, denn die spricht ja niemand mehr.
      >Mathematik ist ein Schikanierfach.
      >Aufsteigen mit 1,2 oder 3 Fleck
      >Modulsystem a la Torres damit die Dummis nicht gemobbt werden
      >Der Lehrer ist schuld, nicht du
      > usw

      Auf diese schiefe Ebene haben uns die sozialisten in allen unseren Parteien geführt. Nicht die Anatolier.

    • Arturo Merzario (kein Partner)
      30. Juni 2011 14:16

      das ist ohnehin klar. wenn man das licht aufdreht kommen motten. die 68iger und ihre epigonen, die gutmenschen, haben in europa das licht aufgedreht (sozialleistungen ohne jede forderung) und alle fenster geöffnet.

      natürlich ist es die schwäche der euopäer, die zu diesen zuständen geführt haben (unter einem karl martell hätts des net geben...) , was aber nichts an der tatsache ändert, dass das bildungsniveau aufgrund der demographischen verschiebungen in den keller rasselt.

      österreich entwickelt sich zu einem vorderasiatischen entwicklungsland mit allem was dazugehört: sinkendes bildungsniveau, steigende kriminalität, abwanderung der (echten) bildungselite, korruption, gewalt, verslumung ganzer stadtteile.....

      (was igrendwie logsich ist, wenn man sich die bevölkerungsstrutkur betrachtet)

    • ProConsul
      30. Juni 2011 22:52

      so schauen die grün-sozalistischen Studentenvertreter im Jahr 2011 aus:

      http://archiv.gras.at/oehwahl/2011/pressemappe_gras_oehwahl2011.pdf

      S.2

    • byrig
      30. Juni 2011 23:21

      ohne unsere lieben zuwanderer wäre österreich in jeder pisa-statistik ganz weit vorne!
      warum scheut man wie der teufel das weihwasser eine genauere auswertung der ergebnisse dieser studie bezüglich der zusammensetzung der herkunft und prozentzahlen der teilnehmer?
      weils politisch unerwünscht ist!denn es müssten sehr viele leute zugeben,sich zum schaden österreichs geirrt zu haben.manche haben das sogar wissentlich in kauf genommen.

  14. Susanna (kein Partner)
    30. Juni 2011 11:16

    Als ob es nicht genug andere Baustellen im Schulwesen gäbe!
    Ist Ihnen etwa bewusst, wie viele Wahlpflichtfächer nicht zustande kommen, weil sich zu wenige Schüler dafür melden?
    Wieviele Schüler jedes Jahr bangen, ob der von ihnen angestrebte Altgriechisch-Unterricht stattfinden wird?
    Wie wenig Wert auf ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen gelegt wird, das in Ruhe eingenommen werden kann?
    Dafür fehlt erstaunlicherweise das Geld.
    Oder mangelt es an der Förderwürdigkeit? Wer weiß...

    Klar ist jedenfalls, dass man die Bildung (nicht Ausbildung) seiner Kinder selbst in die Hand nehmen muss, wenn man gute Ergebnisse erzielen will.

  15. cmh (kein Partner)
    30. Juni 2011 10:01

    Wer sind denn die Adressaten der Noten in erster Linie?

    Richtig: Schüler und Eltern. Und erst in 18ter Linie sind irgendwelche bösen Headhunter oder andere Personlaisten.

    Wenn einem Schüler und seinen Eltern verbal (sic!) von einem Lehrer gesagt wird, dass er in einem bestimmten Schultyp nicht gut aufgehoben ist, was passiert dann? In der REgel nichts. Auch zwei und drei sind noch Einzelmeinungen böswilliger Unterdrücker. Und jetzt soll auch eine kollektive Meinungsäußerung wirkungslos bleiben.

    Das sind doch alles ungedecke Wechsel.

  16. Segestes (kein Partner)
    30. Juni 2011 09:48

    Zwei Artikel über diesem steht "Von Schweden lernen".

    Aber bitte nur dann, wenns dem Blogger zufälligerweise in den Kram passt - also nicht in Sachen Schulpolitik, da soll das gegenwärtige Gewurschtel gefälligst weitestgehend prolongiert werden.
    Denn Unterberger träumt ja weiter von der AHS als urbaner Elitenschmiede, wo er und seine Haberer dem Nachwuchs, fernab des Pöbels, eine nette Ausbildung angedeihen lassen können.
    Was er dabei ignoriert, ist der überdurchschnittliche hohe Anteil an teurer Nachhilfe, die hier nötig ist um die Absolventenzahlen nicht total einbrechen zu lassen. In der AHS-Oberstufe betrifft das bereits ein Drittel der Schüler!
    Demnach ist die AHS immer häufiger ein Platzerl für jene, deren Eltern es sich leisten können - und nicht eines für naturgegebene Intelligenzler ^^

    Im Übrigen, man sollte die AHS zugunsten der BHS abschaffen.
    Eine AHS-Matura ist nicht viel mehr als eine sauteure, über die Maßen aufwendige Studienberechtigungsprüfung.
    Volkswirtschaftlicher Dünnpfiff also.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 10:26

      Sicher klinge ich in Segestes Ohren wieder hochtrabend. Aber was solls.

      Die AHS zugunsten der BHS abzuschaffen wäre der Sieg des Banausentums. Und wer das will ist auch nur ein Banause. So sorry!

      Wer das will, der könnte auch mit einer Lehre das Auslangen finden. Wer lernen will als Rädchen zu funktionieren, der mache eine Lehre oder besuche eine BHS - vulgo Knödelakademie oder lerne an einer solchen das Handwerkszeug des Buchhaltung. Auch Zahnarzt besser Dentist war fürher nur ein gehobenes Handwerk.

      (Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden und ist natürlich nicht zu verachten.)

      Aber über einen Acker fahre ich auch nicht mit einem Porsche, aber deswegen alle Porschefahrer zu zwingen über den 'Acker zu fahren ist doch Blödsinn.

      Und zur Nachhilfe. Wenn jemand mit einem anderen etwas lernt, ist das gut. Wenn dafür Geld gezahlt wird, ist auch nichts dagegen einzuwenden. Doch jetzt so zu tun, dass Geld gezahlt werden muss, dass einer mit einem anderen etwas tut, was der ohne diesen nicht machen würde, ist auch Blödsinn. Auch wenn ich mit Engelszungen sprechen würde, wenn jemand nicht lernen will oder kann, dann ist Hopfen und Malz verloren.

      Die in der Mittelschule gebotenen Lehrinhalten sind doch nicht so extrem schwierig, dass sich ein durchschnittlich intelligenter Schüler das geforderte Maß an Kenntnissen nicht allein durch den Schulbesuch und Lernen daheim aneignen könnte.

      Nachhilfe ist daher keine Notwendigkeit, sondern Ausdruck einer Massenpsychose.

      Oder aber es werden Elternfunktionen delegiert. Nein nicht das Beibringen von Inhalten, sondern das Vermitteln einer leistungsorientierten Haltung. Deshalb brauchen manchmal Kinder aus dem Proletariat (alter Prägung) keine Nachhilfe, sondern steigen aus eigenem auf. Wegen der Arbeitshaltung nämlich.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 10:49

      Und zur Studienberechtigungsprüfung wäre noch nachzutragen.

      Von wegen volkswirtschaftlicher Dünnpfiff. Doch de Reihe nach:

      Einerseits hat Segestes recht. Die Matura ist einen Schaas wert, um in Segestes Sprache zu bleiben. Überall werden noch zusätzliche Eingangstests in welcher Form auch immer verlangt und niemand schaut auf das Maturazeugnis.

      Aber genau das ist es. Die Matura wird immer aussageloser, da immer mehr diese nachgeschmissen bekommen, damit sie die Schule endlich auf Nimmerwiedersehen verlassen können und sie die Lehrer los werden (doppelte Bedeutung!).

      Da hat man doch lange Jahre die Matura immer billiger gemacht, damit der Zugang zur Universität möglichst allen möglich wird. Und jetzt genügt den Universtäten die Matura nicht mehr. Teufel doch auch - wer hätte das gedacht?

      Nein Segestes, der volkswirtschaftliche Dünnpfiff ist nicht die Matura, sondern die Schulpolitik, aus parteipolititschen Gründen ein Kriterium solange verwässern, bis man es durch ein anderes ersetzten muss. Wenn der Zugang zum Studium nur bei einer Matura ohne 3er möglich wäre, hätte sie die Aussagekraft, die sie früher hatte. Dann wären die Eingangsphasen überflüssig und der Stuhl wäre wieder normal.

      Anm:

      Schauen wir uns die Vorgänge beim Übergang von der Volksschule ins Gymansium an.

      Nach WEgfall der Aufnahmeprüfung, musste ein guter Lernerfolg in de Volksschule vorhanden sein. Aber die verdienten Noten waren nciht beachtlich, es setzte ein ständiges Pressen auf die Volksschullehrer ein, gute Noten zu geben. Da es bestraft wurde, diesem Druck nicht nachzugeben, haben die Volksschüler formal gute Noten bekommen und saßen dann im Gymnasium. Und das gleiche Spiel setzte eine Stufe höher wieder ein.

      Das Gesudere um die frühe Selektion bedeutet eigentlich nur, dass die Kapazunder von Pädagogen auf den Universitäten und dem Bildungsministerium, die uns das Schlamassel eingebrockt haben, auch nicht ansatzweise in der Lage sind, die Fähigkeiten von Kindern zu erkennen. Und wenn sie diese erkennten, dann sagen sie diesen nicht. Und wenn sie diese sagten, dann würden ihnen die Eltern nicht zuhören.

      Also ist das ganze nur Voodoo.

    • Segestes (kein Partner)
      30. Juni 2011 14:12

      Nein, cmh, du klingst nicht hochtrabend.
      Allerdings geht deine Sicht der Dinge teilweise an den Erfordernissen einer modernen Gesellschaft vorbei.

      Wer eine AHS abgeschlossen hat, kann was vorweisen?
      Richtig, nix.
      Mit einer (halbgaren) humanistischen Bildung alleine, kann man sich am Arbeitsmarkt nämlich brausen gehen.
      Da endet man bestenfalls als Sekräterin, oder als ähnlich subalternes, menschliches Bürofüllmaterial.
      In einer BHS erhält man hingegen eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung.
      Soll heißen, z.B: ein HTL-Absolvent kann umgehend als Techniker ins Berufsleben einsteigen, um höher qualifizierte Tätigkeiten zu verrichten.

      Bricht ein BHS-Absolvent ein Studium ab, Gründe dafür kann es unzählige geben, hat er immer noch seine vorherige Ausbildung in der Hinterhand.
      Ein AHS-Maturant bleibt hingegen ein Pseudohochdeutsch sprechendes Nichts.
      Ein Dampfplauderer der von vielen Dingen wenig, aber von nichts viel versteht.
      Und das kostet uns jährlich zig Millionen an Umschulungskosten.

      Die AHS bzw. die Oberstufe, ist ein anachronistischer Luxus, da sie in keiner Weise praxisorientiert funktioniert und lediglich als Vorstufe für ein Hochschulstudium taugt.

      PS: Und nicht jeder AHS-Maturant wird gleich Bundeskanzler oder Staatssekretär :)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Juni 2011 16:38

      Daumen hoch, Segestes. Die AHS produziert in erster Linie Beamte und Dampfplauderer wie Unterberger, und von denen haben wir schon zu Genüge.

    • cmh (kein Partner)
  17. cmh (kein Partner)
    30. Juni 2011 09:37

    Arbeit ist Leid. Arbeiten bringt Arbeitsleid und ist daher ein notwendiges Übel. Daher ist nur das Geld notwendig.

    Daher auch:

    Schule ist Leid. Lernen bringt daher Lernleid. Für LEid kann durch Geld entschädigt werden.

    Und deswegen muss den armen unterdrückten benachteiligten ungleichbehandelten ungeförderten SchülerInnInnen von Staats wegen mit Geld und Geld geholfen werden.

    Mathematik ist ein "Schikanierfach". Denn es bringt lernleid mit sich. Gell byrig. Bitte keifen Sie jetzt! Aber übersehen Sie nicht, dass die - wie pflegten Sie sich auszudrücken ? - holprige Gedankenkette, die des Wählervolkes ist.

  18. Torres (kein Partner)
    30. Juni 2011 08:49

    Sitzenbleiben kann sehr wohl für die weitere Entwicklung des betroffenen Schülers schädlich sein. Ich erinnere mich gut daran, als wir in der 8. Klasse einen "Sitzengebliebenen" bekamen (soviel ich mich erinnere, wegen zweier 5er in Englisch und darstellender Geometrie), der dann vom Rest der Klasse sozusagen als "Dummi" gemobbt wurde, was ihn derart fertig gemacht hat, dass er dann schließlich wiederum die Klasse nicht schaffte, diesmal aber in 6 oder 7 Gegenständen - er verlor offenbar völlig die Motivation. Daher sollte man jede Möglichkeit ergreifen, die Klassenwiederholung zu vermeiden.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 09:48

      Torres

      Wenn ich Ihrer Argumentation folge, dann wurde der arme Bursch gemobbt, weil er schlechter war als Sie. Waren Sie damals nicht auch schon so edel wie jetzt, und haben Sie nicht erkannt, welche Folgen das für den armen Mann haben wird?

      Sie (denn Sie hätten es ja eingesehen), die Elter I &/v II, die LehrerInnen oder die Psychologen aus dem Stadtschulrat, hätten das doch sehen müssen und ihm raten können, doch eine Berufsreifeprüfung zu machen. Da wäre er die "Freunde" wie Sie offensichtlich einer gewesen sind, rasch los geworden.

      Natürlich wäre das ganze Problem nicht aufgetaucht, wenn man es durch grundloses Aufsteigen (denn nicht der Fleck ist Grund für das Sitzenbleiben, sondern die positive LEistung ist Grund für das Aufsteigen) hinwegdefiniert hätte. Fehlerverzeihend wie PL/2 kann man dazu nur sagen. (kleiner Hieb auf die Programmiererlobby)

      Warum haben Sie dem Manne denn eigentlich nicht geholfen. Als Mitschüler wäre das doch von Ihnen in der Neuen Nixlernschule erwartet worden, wenn ich ClauClauClaudias Worten Glauben schenken darf. Sie hätten es - Ihren hier gezeigten, verbalen Edelmut vorausgesetzt - doch damals schon machen können. Aber - Sie haben versagt! Ja Sie ganz persönlich und nicht das Schulsystem.

      NB Es würde mich freuen, wenn Sie widerspächen.

  19. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    30. Juni 2011 07:26

    Wieso die innere Differenzierung in den Gesamtschulen eine angebliche sein? Die schafft man ja sogar bei der Hauptschule.

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 09:51

      Ja das tut man.

      Aber die innere Differenzierung in höheren Schulen sollte die Begabten, durch Zusatzinhalte fördern. Was die Hauptschule schlechter Art macht ist das WEgstreichen von Inhalten, solange bis es der letzte kapiert.

  20. socrates
    29. Juni 2011 16:36

    sudouest.fr : Auf der Titelseite heute werden die Ergebnisse der diversen zentralen Prüfungen angekündigt. Das fürchten unsere Bildungspolitiker wie der Teufel das Weihwasser. Viele Ressourcen, die bei uns verschwendet werden, könnte man einsparen.

  21. Brigitte Imb
    29. Juni 2011 15:15

    OT - die griechischen Abgeordneten haben dem Sparpaket zugestimmt - wir dürfen zahlen! Ob deshalb die Krawalle u. Streiks zurückgehen wage ich zu bezweifeln.

    http://www.faz.net/artikel/C30638/schuldenkrise-griechisches-parlament-stimmt-sparpaket-zu-30450807.html

    • PostScriptum
      29. Juni 2011 15:20

      Ist völlig egal, Euroland hätte sowieso gezahlt, das war schon beschlossene Sache.

    • Brigitte Imb
      29. Juni 2011 15:23

      Ja, das vermute ich auch. Nun dreht sich das Karussell bis zum nächsten Monat, od. werden vorher die nötigen 120 Mrd. - die ohnehin keiner hat - ausgeschüttet?

    • PostScriptum
      29. Juni 2011 15:54

      Das aktuelle Paket (zu dem die Tranche von 12 MRD gehört) ist bald ausgelaufen. Im Juli werden die Finanzminister der EU wahrscheinlich ein neues Paket beschließen, das Griechenland bis 2013 (bis zum Inkrafttreten des Dauerrettungsschirms v/o der Transferunion) über die Runden bringt.

    • socrates
      29. Juni 2011 16:43

      Eine Medizin, die noch nie geholfen hat, wie die Privatisierung des Wassers, würde ich nicht nehmen. Beim Konkurs ist das verkaufen der Substanz des Betriebes verboten. Womit sollem die GR das Geld + Zinsen zurückzahlen? Haircut sofort!

  22. mike1
    29. Juni 2011 13:51

    und hier noch was wichtiges für die studenten: kopie aus der "die presse":

    Grüne Studentin ist neue ÖH-Chefin
    29.06.2011 | 12:28 | (DiePresse.com)

    Die ÖH-Mandatare wählen derzeit ihren Vorsitz. Die neue Chefin des Studentenparlaments ist schon fix: Janine Wulz von der Gras. Ihre Stellvertreterin wird Angelika Gruber vom VSStÖ.

    Die 25-jährige Wulz studiert Politik- und Bildungswissenschaften.

    Die 24-jährige Gruber studiert an der Wiener Wirtschaftsuni und rückte erstmals während der Audimax-Besetzung im Jahr 2009 ins hochschulpolitische Rampenlicht.

    super. das gibt wieder zukunftsaussichten - das brauchen die modulerpobten hirnederln....

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2011 12:53

      Die Siggi Maurer war denen wohl zu süß und lieb. Da musste eine echte Emanze her, soeine angesichts derer jeder halbwegs begabte Macho zum Homo wird. (Als persönliches Parfume für sie könnte ich mir eine exquisite Mischung aus Patchuli und Gras mit leichtem Lachsrauchgeruch vorstellen. Vielleicht kreirt das einmal wer für sie, damit sie nicht immer im Bipa einkaufen muss.)

      Eigentlich wollte ich es OT posten, es gehört aber vielleicht ganz gut hierher - wenn man an die Interesselosigkeit der Studentenschaft, vor allem der nicht ganz linken denkt:

      Im klassischen Athen wurde ja für alles Mögliche die Todesstrafe angedroht. Eines dieser Kapitalverbrechen war aber die Apragmosine, ein Wort, das ursprünglich Muße bedeutete, bei Demostenes aber für die politische Untätigkeit (eines ganzen Staates) und bei Thucidides im schlimmen Sinne für Müßiggang und Trägheit verwendet wird.

      Ich glaube, dass es uns auch heute gut täte, wenn es diesen Tatbestand gäbe.

  23. HDW
    29. Juni 2011 13:39

    Die Absicht wird ins Gegenteil verkehrt: Manch einem ist durch die Verlängerung der Schulzeit "der Knopf" eben erst später aufgegangen und er hatte dann doch noch die Chance die soziale Sperre der Matura zu durchstossen. Durch die sozialistische Illusion der Gleichmacherei werden gerade die Schichten betrogen die sie vorgeben zu vertreten!

  24. Brigitte Imb
  25. PostScriptum
    29. Juni 2011 12:14

    Erstaunlich. Dass die ÖBB und die AUA in staatlicher Hand katastrophale Ergebnisse erzielen, scheint hier Konsens zu sein. Aber dass das "Unternehmen" Schule immer schlechter, immer propagandistischer wird und immer mehr zur Katastrophe ausartet, scheint dann doch jeden hier immer wieder ins Staunen versetzen zu können.

    Werte Mitkommentatoren, ned böse sein, aber wenn Sie weiterhin staatliche Schulen fordern, dann hören Sie sich bitte wenigstens zu wundern auf, dass diese katastrophale Ergebnisse zeitigen.

    • PostScriptum
      29. Juni 2011 12:17

      Und falls jetzt ein Einwand kommt: natürlich ist die Schule ein Unternehmen wie jedes andere. Es "produziert" nur die wichtigsten Waren einer Nation (um das jetzt hart auszudrücken). Wenn Sie tatsächlich glauben, dass die Schule in staatlichen Händen wieder besser werden kann, glauben Sie wohl auch, dass die ÖBB saniert werden.

    • Erich Bauer
      29. Juni 2011 12:26

      Ausgesprochen wohltuend Ihre Zeilen. Schon allein das Wort SchulPOLITIK sollte schon zu denken geben...

    • Johann Scheiber
      29. Juni 2011 13:17

      100% d'accord!

  26. Brigitte Imb
    29. Juni 2011 11:00

    Und, wem verdanken wir diese täglichen Scharmützel?
    Den abertausenden Migranten, die sich oftmals weigern unsere Sprache zu erlernen und ein gewisses Analphabetentum pflegen kann nicht die alleinige Schuld gegeben werden, vielmehr sind die politischen Vertreter an dieser Misere schuld, die dafür die Pforten geöffnet haben und unkontrolliert Bildungsunwillige u. -unfähige in unser Land gelassen haben.

    • byrig
      30. Juni 2011 00:38

      genau das ist es,brigitte imb!ohne diese migranten wäre österreich in dieser pisa-studie weit oben.aber statt das einzusehen und die haupt-und auch sonderschulen massiv zu fördern,wittern die linken morgenluft und fordern statt dessen als heilmittel ihre seit 50 jahren aus ideologischen gründen egalisierende gesamtschule.
      die gesamte steirer-övp macht wie lenins nützlicher bürgerlicher idiot geschlossen mit.
      und über die oberstufe der gymnasien gibts -praktisch für die linken-keine pisa-studie.denn da würden wir die finnen locker schlagen!
      der beste beitrag,b.imb!

  27. Karl Rinnhofer
    29. Juni 2011 10:42

    Diesmal nehme ich nur ausgewählte Aspekte heraus – äußerte mich zu Schule schon (allzu) oft ausführlich.

    1. „Aufsteigen mit zusätzlichem Nicht genügend nach Konferenzbeschluss“: Diese Möglichkeit sollte –derzeit bei EINEM Nicht genügend möglich – eben erst – durchaus nachvollziehbar - dem Konferenzbeschluss entziehen, da Ungerechtigkeit und hohes Konfliktpotenzial (mit erfahrungsgemäß hoher „Berufungswahrscheinlichkeit“) gegeben sei. Neben dem nicht wirklich gesetzeskonformen „automatischem“ Aufsteigen für jeden mit einem Nicht genügend, formalistischem, planbarem Vorgehen – z.B.: jeder mit weniger als 2 Genügend darf aufsteigen – bis zu situationsbeurteilendem Verhalten („Aufsteigen bei „Härten“) reicht die Palette praktische Umsetzung.; Vergleichbarkeit ist nicht annähernd gegeben. Ursprünglich war Aufsteigen mit einem Nichtgenügend – so wie im aktuellen Entwurf beim dritten Fünfer - vorgeblich als situationsbedingte Ausnahme vorgesehen - und als solche möglicherweise sinnvoll. Doch sie degenerierte weitgehend zum berechenbaren Normalfall, indem einfach ein (anspruchsvolles) Fach weggelassen wird. Es muss nicht einmal der Stoff des „erfolglosen“ Unterrichtsjahres aufgeholt werden, nur im nächsten Schuljahr muss die Leistung im Fach wieder positiv beurteilt sein; wenn nicht, gibt es wieder §5-Prüfung; wenn diese negativ, die Möglichkeit der Wiederholungsprüfungen im Herbst.

    Zu „Förderkurse“: Diese werden mangels Motivation bereits derzeit oft nicht besucht, wenn ohnedies Aufsteigen mit Nicht genügend zu erwarten ist. Somit erweisen sie sich oft sinnlos vergeudetes Steuergeld.

    „Zu wenig Geld“: Für die Neuen Mittelschulen sind – zumindest während der Einführungsphase – überraschend hohe, im Verhältnis zu den Gymnasium unverhältnismäßig großzügige finanzielle Mittel vorhanden: Bis zu drei Lehrer pro (kleiner) Klasse etc. In den Gymnasien dagegen fehlt selbst für das Einhalten der gesetzlich vorgesehenen Klassen- und Gruppengrößen angeblich das Geld für EINEN Lehrer; denn „es muss gespart werden!“. Übergroße Klassen, nicht durchgeführte Teilungen in Sprach- und Informatikgruppen sind häufig; die neue, plakativ verkündete Klassenschülerhöchstzahl (25) bleibt weitgehend Utopie. Diese Unsymmetrie ergibt eine erzwungene „Attraktivierung“ zugunsen der Neuen Mittelschule, die mit diesem „Werbeakspekt“ die formal aufrechtzuerhaltenden Gymnasialen Langformen aushöhlen und damit in die angestrebet Gesamtschule „auf manipulierten Elternwunsch hin“ führen soll.

    Zum finanziellen Aspekt eine Zusatzbemerkung: Man sehe sich die „Unterrichtseffizienz“ in den Wochen nach der Konferenz zur Beurteilung des Aufsteigen-Dürfens an, aber auch zuvor in den Zeiten der Unterrichts-lahm-legenden §5-Prüfungen als „Aufholmöglichkeit“ für sonst negativ zu beurteilende Schüler: Vielerorts ein einziger Leerlauf auf Kosten des Steuerzahlers, verbrämt durch plakative Verweise auf „Projekte“ in dieser Zeit. Dazu kommt die unangetastete überbordende Bürokratie mit den vielen Parallelstrukturen, sodass von zwei Steuer-Euros nur einer in der Schule „ankommt“ ... und wie dieser „genutzt“ wird – siehe oben.

  28. Brigitte Imb
  29. Martin Bauer
    29. Juni 2011 09:09

    Erst wenn es den Griechen gelingt, von deren Politikern die durch Korruption ins Ausland geschafften Milliarden erfolgreich zurückzufordern, werde ich an eine vernünftige Schulpolitik glauben.

    cc: an den Herrn Nimmerlein

  30. HJR
    29. Juni 2011 07:37

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    Leider - so stelle ich gerade fest - kann ich nicht so viel Fressen wie ich Kotzen möchte!

    Gibt es irgendeine Instanz, die einem alten Esel, dessen Welt gerade aus allen Fugen gerät, noch Asyl gewährt?

    • Cotopaxi
      29. Juni 2011 08:54

      Ich habe bereits das Ausseer-Land ins Auge gefasst. Aber ich fürchte, der aus Wien ausgehende Eiterherd wird sich bald auch bis dorthin ausgebreitet haben. Die Vorreiter des Niedergangs, die Systemmedien wie der ORF, dringen auch dort ein.

    • Erich Bauer
      29. Juni 2011 09:35

      "...die Systemmedien wie der ORF, dringen auch dort ein..."

      Aber den WEIHNACHTSMANN haben die Ausser schon verjagt!

    • terbuan
      29. Juni 2011 20:02

      Cotopaxi
      Wir nehmen Sie gerne auf im Ausseerland, so schlimm ist es nun wieder nicht, wir haben noch ein lokales Fernsehen (ARF), die lokale "Alpenpost" und der Androsch zeigt sich mittlerweile nur sehr selten :-)

  31. Paige
    29. Juni 2011 07:31

    Die Politiker machen jetzt doch bald drei Monate Sommerferien. Es ist jedes Jahr so, dass sie zunächst die ganze Zeit nichts tun und dann knapp vor Urlaubsbeginn noch schnell ein paar Hudriwusch-Gesetze beschließen.

    Diese totale Wurschtigkeit, besonders der ÖVP, deutet darauf hin, dass Strache bald der Schuldige sein soll. Die nächste Regierung wird bittere Einsparmaßnahmen und Steuererhöhungen umzusetzen haben, ähnlich wie zurzeit in Griechenland. Die SPÖ geht in Opposition und betreibt, wie schon gehabt, von dort aus eine "Politik der Straße", womit sie dem Land erst recht den letzten Fußtritt verpassen kann.

    • Undine
      30. Juni 2011 21:50

      @Paige

      "Diese totale Wurschtigkeit, besonders der ÖVP, deutet darauf hin, dass Strache bald der Schuldige sein soll"

      Diesen Verdacht habe ich auch schon geraume Zeit! Und die SPÖ beeilt sich wohl auch aus diesem Grund, "vorher" noch so viel Geld wie möglich sinnlos zu verpulvern, weil eh schon alles wurscht ist.

  32. mike1
    29. Juni 2011 07:29

    meint man wirklich, hier gute reformen auf den weg gebracht zu haben ? aufsteigen mit mehreren fünfern (egal wie viel), umbenennung der hauptschulen in neue mittelschulen ?

    in wirklichkeit wird sich solang nichts zum positiven ändern, bis man wieder draufkommt, dass sich die eltern mehr um die kinder kümmern sollten. es kann ja nicht sein, dass die kinder einfach in die schule abgeschoben werden und dort jegliche erziehung den überforderten lehrern überlassen werden soll.

    was ist denn so schlecht daran, wenn sich eltern mit den kindern hinsetzen und aufgaben machen - so wie es vor vielen jahren einmal der fall war. die kinder wären anzuhalten, bücher zu lesen. weniger computerspielen wär auch nicht schlecht. aber es ist ja so einfach, letzterem und dem großartigen fernsehen die erziehung zu überlassen.

    was wäre denn so schlecht daran, wenn man wieder aufnahmsprüfungen fürs gymnasium durchführte, die von vornherein die spreu vom weizen trennt. zumindest grob.

    aber es ist ja alles schlecht, was früher war. man muss was neues erfinden, koste es was es wolle, auch wenn es in die falsche richtung geht. wobei ich nicht behaupte, dass ein modulsystem nicht funktioniert, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein schüler mit zwei fünfern gleichzeitig den stoff der nächsten klasse und in zwei modulen den stoff des vorjahres lernt. einer mit zwei nicht genügend ist ja eh schon zu schwach. muss man den wirklich mitschleppen ?

    unser neuer minister töchterle hat doch auch schon richtiges gesagt: es muss nicht jeder studieren, die leut sollen einen guten handwerklichen beruf lernen und dort glücklich werden. die verdienstmöglichkeiten eines guten facharbeiters sind sicher nicht schlecht.

    in wirklichkeit wird auch die jetzige "reform" an der situation nichts zum positiven ändern.

    • HJR
      29. Juni 2011 08:07

      Dem Töchterle wird dieser Sager noch tüchtig auf den Kopf fallen! Auszugehen ist vielmehr von dem Grundsatz, dass jeder, der ein Internet-Icon anklicken kann, auch die Chance haben soll, einen Nobelpreis zu gewinnen!

      Erst dann wird die "Stampede der Blöden" (C: Helmut Oswald) zum Stehen kommen.

    • Wertkonservativer
      29. Juni 2011 12:08

      Sehr gut, lieber mike1;

      ich freue mich auf unser Treffen!

    • Undine
      30. Juni 2011 22:03

      @mike1

      Sie scheinen gar nichts zu verstehen! :-)
      Was glauben Sie, welch grandiose Wirkung es haben wird, wenn in Zukunft alle unsere kleinen Nachkommen bereits im Kleinstkindalter von AKADEMISCH AUSGEBILDETEN KINDERGARTENTANTEN erzogen werden??? Das wird die erste Generation sein, die diese Chance hat! Alle Kinder werden GLEICH ERZOGEN, daher werden alle Kinder endlich GLEICH GESCHEIT sein! Aus ist es dann mit dem gemeinen, ungerechten Vorsprung, den bisher Kinder aus "bildungsnahen" Familien hatten. Ein goldenes Zeitalter bricht an! :-) Warten Sie's nur ab!

  33. Anton Volpini
    29. Juni 2011 06:59

    Mein Gott, hätt ich mich gefreut, wenns das zu meiner Zeit schon gegeben hätt! Mit 2 Fünfern aufsteigen. Aber selbst das hätte in einigen Jahren nicht gereicht!
    Und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich zwischen Pfingsten und Schulende auf den Hosenboden zu setzen, und all das nachzuholen, was meine Faulheit während des Jahres verabsäumt hatte.

    • brechstange
      29. Juni 2011 07:29

      Hat Ihnen das Nachholen des Lernstoffs geschadet, Herr Volpini? Ich nehme an, nicht.

    • Anton Volpini
      29. Juni 2011 08:30

      Nein verehrte brechstange, kein Aufwand schadet. Aber ich kann mich sehr gut hineinfühlen, wie die heutige Jugend diesen Polemikern auf den Leim geht.

    • Cotopaxi
      29. Juni 2011 08:55

      Und das alles nur, um die Jungwähler von den Blauen abzubringen. Dafür wird die Zukunft unseres Landes aufs Spiel gesetzt.

    • Undine
      30. Juni 2011 22:18

      @Anton Volpini

      Ich hatte eine ähnliche Erfahrung zu machen: Meine erste Lateinschularbeit wies so viele Fehler auf, daß ein Fünfer mehr als berechtigt war. Den mußte ich bitter büßen. In den ersehnten Weihnachtsferien (für eine Internatsschülerin vor mehr als 50 Jahren doppelt und dreifach kostbar!), die ich mir vor allem auf dem Eislaufplatz vorgestellt hatte, mußte ich jeden Tag Nachhilfestunden nehmen, jeweils einen ganzen Nachmittag lang! Ich wurde richtiggehend geschliffen. Es waren meine einzigen Nachhilfestunden. Der Erfolg war hervorragend. Den versäumten Stoff hatte ich im kleinen Finger und von da an machte mir Latein Freude. Und besonders wichtig: Ich hatte gelernt "zu lernen".

    • Undine
      30. Juni 2011 22:22

      Vor weit mehr als 50 Jahren war das; wie doch die Zeit vergeht! :-)

  34. Wertkonservativer
    29. Juni 2011 06:53

    Die seit einigen Wochen vieldiskutierte "Oberstufe" (unter peinlicher Vermeidung des Wortes "Gymnasium") ist nun durch die diversen Bildungsfunktionäre so richtig auf die Reihe gebracht worden:
    Zwei Fünfer (welch Erfolg für die ÖVP!!??) bringen die hoffnungsvollen Unterdurchschnittler in die nächste Klasse, das Modularsystem wird Lernunwillige und Hirnvernachlässigte schon auf Vordermann und zur Matura schleifen!

    Und das Wichtigste zum Schluss: die PISA-Werte unseres Landes werden durch diese epochalen und fortschrittlichen Maßnahmen explosionsartig in die oberen Ränge katapultiert! Nix Korea, Neuseeland, Australien, Hongkong und umliegende Ortschaften (wie jetzt wieder beim lächerlichen Internet-Lesevergleich):

    Austria ( gesegnet noch dazu mit überdurchschnittlich vielen Fremdabkömmlingen) wird zukünftig ganz vorne mitmatchen!
    (Wer's glaubt, wird selig)!!!

    • HJR
      29. Juni 2011 08:00

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

      Zustimmung! Uneingeschränkt!

    • terbuan
      29. Juni 2011 08:50

      Auch von mir, volle Zustimmung!
      lG/terbuan

    • mike1
      29. Juni 2011 13:36

      lieber wertkonservativer !

      stimmt leider alles !!
      freue mich auch schon auf unser treffen !

      liebe grüße !

  35. libertus
    29. Juni 2011 05:20

    Wie schon einmal hier erwähnt, die Bildungs- bzw. Schulreform wird das gleiche Schicksal ereilen wie die Rechtschreibreform.

    Eine Menge selbsternannter Experten wird einen "Brei" auskochen, an dessen Ende das Verderben unseres hoffnungsvollen Nachwuchses steht, oder wie es schon bei Nestroy heißt: "Am End' weiß keiner nix"!

    Und weit und breit niemand, der dieser Entwicklung Einhalt gebietet, weder ÖVP noch die Oppositionsparteien. Sie alle verharren wie das Kaninchen vor der Schlange, entweder aus Unwissen oder aus Bequemlichkeit = das Ergebnis bleibt gleich.

    Wer will sich da noch Kindererziehung antun?

    • HJR
      29. Juni 2011 07:57

      Seit Kindererziegung (und Bildung) von den "68ern" in die Hand genommen wurde ging's kontinuierlich bergab.

      Inzwischen sitzen die "Kinder der Revolution" - deren einzige Sozialisierungserfahrung die De(kon)struktion war - nicht nur in der Politik, sondern in allen Funktionsbereichen und - da habe ich mich mit einem meiner zuletzt geäußerten Gedanken fundemental geirrt - die "Aufklärung" bedarf nicht der Aufklärung von der Aufklärung, sondern der revolutionären Restauration!

      Unsere Kinder, spätestens jedoch unsere Enkel, werden über unsere Generation ein vernichtendes Urteil fällen. Nicht weil wir das Falsche taten, sondern weil wir NICHTS getan haben (werden).

      Mein Gott, bin ich müde!

    • HJR
      29. Juni 2011 08:46

      "KindererZIEGung" war sebstverständlich ein Freudscher!

    • libertus
      29. Juni 2011 18:25

      @HJR

      Absolut d'accord!





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