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SN-Kontroverse: Weiter mit drei Fünfern

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Aufsteigen mit drei Nicht genügend?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Schluss mit der Zeitvernichtung!

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Ist die Schule des 21. Jahrhunderts eine Strafanstalt oder eine moderne Institution, die ihre Aufgabe der Wissensvermittlung erfüllen kann? Diese Frage steht hinter der mit viel Emotion geführten Debatte um „Aufsteigen mit drei Nicht genügend". Die Abschaffung des sinnlosen und teuren Sitzenbleibens ist überfällig. Sitzenbleiben ist in erster Linie Lebenszeitvernichtung und bringt wenig. Eine Erhebung der Statistik Austria zeigt, dass nur 60 Prozent der Repetenten an der AHS-Oberstufe die wiederholte Klasse erfolgreich abschließen; an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen erreichen 65 bzw. 72 Prozent beim zweiten Mal das Klassenziel.

Sitzenbleiben ist außerdem stupide. Denn welchen Sinn bitte hat es, den gesamten Lehrplan eines Jahres noch einmal durchzumachen, wenn es darum geht, die Schwächen in bestimmten Bereichen auszumerzen? Auf diese keineswegs neuen Erkenntnisse reagiert nun endlich die Politik. Sitzenbleiben soll durch ein Modulsystem an den Oberstufen weitgehend ausgeschaltet werden. Dabei wird der Unterrichtsstoff  eines Schuljahres in jedem Fach in vier Module unterteilt. Wer in einem Modul negativ ist, muss dieses bis zum Ende des Folgesemesters mit einer Prüfung nachholen - dafür kann man mit bis zu drei Fünfern vorläufig aufsteigen. Zur Unterstützung bekommen Schüler mit negativen Modulen Förderunterricht im jeweiligen Fach - und einen „Lernbegleiter", der als Coach und Mentor fungieren soll.
 
Das Modulsystem wurde bereits an 27 Schulen erprobt. Die Erfahrungen sind durchaus positiv. Vor allem Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler werden durch das Modulsystem erhöht. Daher Schluss mit ideologischen Scheingefechten, Steinzeitpädagogik und Zeitvernichtungsprogrammen! 


Bitte nicht anstrengen

Andreas Unterberger

Fast jede Reform der letzten Jahrzehnte hat unsere Schulen verschlechtert. Können und Wissen der Absolventen haben abgenommen. Dasselbe gilt für das nun geplante Aufsteigen auch mit drei Nicht genügend oder gar den ähnlich gepolten Schwachsinn des „Österreich darf nicht sitzenbleiben", also die Phrasen des Hannes Androsch. Das Signal, das die Unterrichtsministerin, unterstützt von einem ÖVP-Abgeordneten, sendet, ist eindeutig: Ihr müsst euch künftig weniger anstrengen (samt heimlichem Zusatz: damit ihr uns nur endlich wieder wählt). Diese Botschaft ist so katastrophal, dass das an sich spannende modulare Schulsystem auf Dauer diffamiert ist.

Dabei wäre es durchaus diskutabel: Warum soll man eine ganze Klasse wiederholen, nur weil man in ein oder zwei oder drei Fächern hängt? Man könnte ja durchaus schon etliche Fächer ordentlich abschließen, während man noch immer - beispielsweise - bei der Mathematik-Stufe 3 hängt und sich an dieser neuerlich versuchen muss. Nur muss man auch wissen, dass dieses System einen zwingenden Preis hat: das Ende der Klassengemeinschaft. Man sitzt halt wie auf der Uni stündlich mit anderen Kollegen zusammen.

Absurd ist es hingegen, jemanden gleichzeitig in die Mathematik-Stufe 4 oder 5 zu setzen, der Mathematik 3 noch nicht versteht und das parallel nachholen soll. Aber genau diese Absurdität ist von Schmied & Co. geplant. Widerlich ist aber auch, dass schon wieder die totalitäre Machtgier von Politik und Bürokratie den Schulen strenge Regeln vorgeben will. Statt dass man diesen endlich volle Freiheit gibt - und nur die Ergebnisse etwa bei der Matura streng überprüft. Dann sehen Eltern ja, welche Schule, welches System besser ist. Aber Freiheit, Wettbewerb, Vielfalt sind unseren totalitären Schulpolitikern ja völlig fremd und verhasst.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 07:47

    Die gegenwärtigen Sozialisten wie Frau Krawagna-Pfeifer oder der Herr Androsch sind geistig so verelendet, dass man sie mit ihrem Stammvater Marx gar nicht mehr in einem Atemzug nennen möchte.

    Marx meinte ja noch, dass die Freisetzung der Genialität jedes einzelnen Menschen verbunden wäre mit der historisch notwendigen Überwindung der Klassengesellschaft, die im Begriffe ist, an ihren inneren Gegensätzen zu scheitern. Marx meinte mit seinem Historischen Materialismus, dass die klassenlose Gesellschaft und die Freiheit des Menschen in hochkapitalistischen Ländern der Menschheit als Frucht der finalen Dialektik zufallen würde.

    Auf Grund der Säumigkeit des Weltgeistes, wegen der ständigen Parusieverschiebung haben dann die kommunistischen Parteien diesem die Diktatur des Proletariats als aktivistische Geschäftsführung an die Seite gestellt. Der Sozialismus ist aber geistiger Schund in all seinen Spielformen, und ist daher auch in all seinen Varianten gescheitert.

    Die letzte Metamorphose des sozialistischen Monsters besteht darin, dass man die Institutionen der Freiheit nicht mehr bekämpft, sondern infiltriert und kapert - der neomarxistische Marsch durch die Institutionen - um dann aus diesen heraus, über die ehemals freie Presse die sozialistischen Parolen zu verkünden, um den Staat der Freiheit und das Gemeinwesen zu vergiften.
    So wird heute zwar nicht mehr verkündet, dass der Sozialismus in jedem Menschen eine Art Goethe oder Shakespeare freisetzt, aber immerhin, dass der Doktortitel eine Art Geburtsrecht jedes Menschen sei. Aber was können sich die Drei-Fünfer-Doktoren im Ernstfall von ihrem Titel abbeißen?

    Die Utopie einer befreiten Gesellschaft ist mit Marx gestorben, die Lüge verführerischer und falscher Verheißungen ist uns erhalten geblieben.
    Es ist an der Zeit, dass wir uns vom sozialistischen Schrott emanzipieren. Das alleine wäre wahre Emanzipation - für Kinder, Frauen und für Männer.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 02:50

    Mit der Möglichkeit, in der Oberstufe maturaführender Schulen mit drei Nicht genügend aufsteigen zu können, wird die Frage nach der Eignung eines Schülers für den theoretisch anspruchsvollsten aller Schultypen, der Studierfähigkeit attestieren sollte - gar nicht mehr gestellt.

    Alle bisherigen Reformen wurden mit blauäugig vorgetragenen No-Na-Plausibilitätsargumenten eingeführt, führten zu Relativierung des Anforderungsniveaus nach unten.

    Auf den (argumentierbaren) Wegfall von Eingangsvoraussetzungen (Aufnahmsprüfungen) hätte verschärfte, nicht relativierbare „Schülerleistungs- -Kontrolle“ durch längerfristige Beobachtung – und durch Inkauf-Nehmen von – horriblie dictu – „Auslese“ durch begründetes Zuweisen in adäquate Ausbildunswege ohne „Gesichtsverlust“ folgen sollen - doch statt dessen kamen Aufsteigen mit Nicht-Genügend auf Konferenzbeschluss - der immer mehr zum berechenbaren Regelfall und in die „Strategien“ von Berechtigungsmaximierung bei Leistungsinputminimierung einbezogen wurde - , eine Kuschel-Pädagogik des Schiebens und Ziehens, Unverbindlichkeit des Besuchs von Unterrichtsveranstaltungen, unendlich viele Leerläufe, Abwählbarkeit anspruchsvoller Fächer, Lahmlegen des Unterrichts in Semester - und Unterrichtsjahres-Enden durch zusätzliche §5-Prüfungen für Ungeeignete, de-facto-wochenlanges Vorverlegen des Unterrichtsjahres-Schlusses mit Totschlagen potentziell wertvoller und dringend benötigter Unterrichtszeit nach den Konferenzen, um Raum für Berufungen zu geben, Druck auf gesetzeskonform fordernde Lehrer (über denen stets das Damoklesschwert der Berufungen und Dienstaufsichtsbeschwerden hängt), bürokratische Hypertrophien (wie ineffiziente „Vorwarnsysteme“ und Rechtfertigungszwang für Lehrende, die Berechtigungen mangels Leistungen verweigern müssen), Anforderungsdumping, Berechtigungsinflation fernab von den Erfordernissen des Arbeitsmarkts und unter Missachtung der katastrophalen P.I.S.A-Ergebnisse sowie der Erfahrungen von Arbeitgebern und nachfolgenden Ausbildungsinstanzen; nicht transparentes Zuweisen von Sozialchancen durch Zugehörigkeit zu diversen „fördernden“ Institutionen, „Vitamin P“ und Gesinnungsprostitution statt Können und Leistungsbereitschaft - angesichts des Wissens um verlorene Lebenszeit-und Finanzinvestments durch lange Ausbildungszeit bei inflationärem Abschlussattest.
    Die Inflationierung der Studienberechtigungen erfolgt weit ab von den Erfordernissen des Arbeitsmarktes: Vielerorts werden händeringend tüchtige inländische Lehrlinge, Facharbeiter, Pflegekräfte vergeblich gesucht – man importiert sie - mit den sattsam bekannten „Kolateralschäden“ zum Schaden beider Länder.

    Tendenziell müssen schon bei einem Nicht genügend, das im nächsten Jahr positiv abgeschlossen werden soll, andere Fachvertreter „Verständnis üben“ und ihre Anforderungsniveau reduzieren, um einem bereits im Normalangebot überforderten Schüler zusätzliches Nachholen zu ermöglichen; Schulen und Fächergruppen werden im Kampf um Schüler erpressbar – zum Dumping nach unten.

    Folgerichtig werden an Unis notgedrungen punktuelle Prüfungen und Ähnliche Zugangsbeschränkungen erwogen, deren manchmal unangemessen schicksalhafte prognostische Auswirkung dann erst recht in einer nach oben verschobenen unangemessenen Alterphase erfolgt. – Man führt solches ein, weil man der Matura nicht mehr trauen kann.
    Mi der Möglichkeit, mit drei Nicht genügend aufsteigen zu können, wird in selektiver Wahrnehmung vieles Verhängnisvolle suggeriert: Dass es kein Sitzenbleiben mehr gibt und jeder für alles geeignet ist, dass de facto dem Lehrenden die Alleinverantwortung für schulisches Scheitern zukommt, dass jeder zur „höheren Bildung“ geeignet sei. Vielfach wird - wie schon derzeit bei „Aufsteigen mit einem Nicht genügend“, diese Möglichkeit bereis in die Strategie einbezogen, Anspruchsvolles einfach wegzulassen, wenn die Abwahl nicht möglich war. Viele – steuergeldfinanzierte – Stützmaßnahmen werden schon jetzt nicht genutzt (z.B. Förderkurse); - Wozu auch: Man kann ohnedies mit Nicht-genügend aufsteigen ... !

    Das ständig strapazierte Argument „Durchfallen kostet zu viel“ ist geradezu zynisch; vielmehr ist dessen Bösartigkeit zu entlarven: Die Möglichkeit, ein Schuljahr zu wiederholen, ist im Grunde eine großzügig gewährte Chance für diejenigen, deren Reifeentwicklung dem derzeitigen Anforderungsniveau noch nicht entspricht. Wie viel kostet es erst, „Absolventen“ auf den Arbeitsmarkt zu schicken, die über arbeitsweltkonforme Kriterien – vor allem Belastbarkeit – nicht verfügen? Wie kommt der Steuerzahler dazu, Unwilligen, Ungeeigneten zusätzliche Angebote zu finanzieren? Denn Bildung hat – wie die Arbeitswelt mit Askese und Anstrengungsbereitschaft – und nicht mit Abwählen oder Vor-Sich-Herschieben von Unangenehmem, Anspruchsvollen zu tun.

    Reiner ideologiehöriger Populismus ohne Lösungskompetenz, Vor-sich-Herschieben des Nicht Bewältigten mit eigendynamischer Auswirkung – – wie Staatsreform und Staatsfinanzen -sanierung: so also sieht die Reform eines der teuersten und ineffizientesten Schulsysteme der Welt aus!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 01:36

    Da fällt mir nurmehr dazu ein:
    Früher hatte man fünf Dreier und war unzufrieden, obwohl man aufgestiegen ist.
    Heute bekommt man 3 Fünfer, ist zufrieden und steigt trotzdem auf.

    So ändern sich die Zeiten und damit setzt die Nivellierung nach unten ein, welche insoferne in Zukunft dringend notwendig wird, weil bei steigendem Migrantenanteil die Zahl der Schulabbrecher sonst zu hoch würde.

    Endlich machen die Linken einmal vorausschauende Bildungspolitik und schon ist es auch wieder nicht recht! (Achtung, Ironie)

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 07:02

    Als (selbsternannter) Mensch von gestern sind mir alle "Verhätschelungen", die unsere Kinder und jungen heute "geniessen", ein Greuel (bewusst alte Schreibweise - siehe gestrige Diskussion).

    Konnten wir unsere vier Kinder (heute zwischen 45 und 56) noch einigermaßen "normal" ins Erwachsenenleben begleiten, so sehen wir an unseren zahlreichen Enkeln die jugendverbiegenden Auswüchse der p.c.Krankheit ziemlich deutlich. Es ist ein rechter Jammer!

    Staatswesen, die nicht mehr bereit waren, ihre Jugend zu einer sicher manchmal anstrengenden, jedoch werthaltigen und dadurch befriedigenden Lebenseinstellung anzuhalten, wurden jeweils von jüngeren und tatkräftigeren Völkern überrannt und schlussendlich im Wortsinn "inhaliert".

    So wird es wohl auch uns verwöhnten Abendländlern ergehen, alle Anzeichen sprechen dafür. Die von vielen hier prophezeite Katharsis durch Platzen weltumspannender Finanzblasen und dadurch bedingter Verwerfungen, könnte allerdings bald ein Ende des allseits betriebenen "Kuschelkurses" einleiten!

    Aufsteigen mit drei oder mehr Fünfern?
    Wer das als gut und sinnvoll ansieht, ist in meinen Augen ein Jugendverderber und Volksschädling.
    Basta!

  5. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 10:38

    Nr.392
    Ich habe ein paar Fünfer - so 3 an der Zahl..
    Da ergibt sich jetzt die Qual der Wahl!
    Mathe, Sprachen - das schaff ich nie!
    So studier' ich halt gegenderde Politologie.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 05:16

    Es geht um die Produktion stupider Wähler die stupide Politik gut heißen. Deswegen setzen sich Politiker auch der "Partei der Leistungsträger" (ÖVP) ironischerweise dafür ein :-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2011 08:35

    Unlängst wurde im ORF-Landesstudio Wien eine SPÖ-Politikerin zu einer Studie befragt, die besagt, daß es innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem signifikanten Leistungsverfall an den Volksschulen kam. Ein Viertel der Schulabgänger kann weder Schreiben noch Lesen. Die Dame mit der zittrigen Stimme geriet immer mehr in Verzweiflung, je sanfter sie Paul Tesarek um eine Erklärung fragte. Was hat sich nun in den letzten zehn Jahren so stark geändert? Sie wußte keine Antwort. Trotzdem schloß sie von vornherein aus, daß irgendein Zusammenhang mit den MigrantInnen (beim Lautlesen beim I zwecks Betonung kurz vom Sessel aufhüpfen!) bestehen könnte.

    Wenn Ideologie der Problemanalyse dermaßen den Weg verstellt, daß dort, wo der Finger weh tut, gleich gar nicht zu suchen begonnen wird, darf auch der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse mit drei Fünfern nicht verwundern. Wenn Leistung nicht mehr zählt, um zu diskriminieren, sondern die Zugehörigkeit zur Volksgruppe oder zum Geschlecht – Mädchen werden generell um eine Note besser beurteilt als Buben bei gleicher Leistung –sind wir endgültig im Zeitalter der verquoteten Ergebnis-Gleichheit angelangt.

    Gleichberechtigung war gestern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2011 01:11

    Anweisung für linke Kanzlerkandidaten.

    Demnächst kommt es zum Beschluss,
    dass der Mensch nichts lernen muss.
    Dies morbide Exposee
    kommt von der polit’schen Höh’,
    wo die Lernunfäh’gen sitzen
    und die Nehmer-Händchen schwitzen.
    Selbst von Uneinsichtigkeit
    schwer gezeichnet, nicht bereit,
    sich der eignen Pflicht zu weihen,
    wollen alles sie verzeihen.
    „Lernst du nichts? – na kein Malör,
    mach’ das Leben dir nicht schwer,
    kannst, auch ohne schwer zu ringen,
    es zum Bundeskanzler bringen.
    Musst nur brav die Roten wählen,
    Stimmen bei den Wahlen zählen,
    Wahlkampf liefern, Fahnen schwenken,
    bloß nicht an die Zukunft denken,
    demonstrieren, bald die Blauen
    Schwarz verliebt ins Auge schauen,
    linke Leserbriefe schreiben,
    sich an HC Strache reiben,
    dann, ja dann steht jedem frei
    ne Funktion in der Partei.
    Qualifikation? Na bitte,
    kommst du erst aus unsrer Mitte
    und hast einen süßen Nabel,
    bist du sehr schnell ministrabel.
    Gibt dir Gott ein Amt, kriegst du
    (heißt es) den Verstand dazu,
    hat ’s dir die Partei verpasst,
    gib ihn ab, so du ihn hast.
    Denn gedacht, wenn überhaupt,
    wird nur dort, wo es erlaubt.
    Drum vergiss die Zucht der Schule,
    reüssieren werden Schwule,
    Anverwandte, in der Wolle
    eingefärbte linke Trolle,
    Botmäßige, Antifanten,
    Autonome, Obskuranten,
    Trinker, Kiffer usw.;
    jeder kriegt die Räuberleiter.
    Also macht auf „gimme five“,
    denn sonst steht ihr auf der Seif’.
    Jedenfalls in uns’ren Reihen;
    Charly Marx wird es verzeihen.


alle Kommentare

  1. Symona (kein Partner)
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  5. Layla (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:00

    Yeah, that's the tikect, sir or ma'am

  6. socrates
    27. Juni 2011 12:05

    Die arbeitslose Bankerin C.S. (Gottseidank!) die jetzt, ohne entsprechende Qualifikation beim Staat beschäftigt ist,versucht es mit Populismus. Sie will eine Reform, bei der die Leistungsfähigkeit reduziert wird und die "nichts kostet". Die Betreuung der Delinquenten mit Wunschlehrern, die Kurse und die Räume kosten also nichts. Daher braucht man ein neues Dienstrecht. Was sich der Schüler erspart, kommt dem Steuerzahler teuer: 1 Jahr mehr AMS, da selbst gute Absolventen schwer Arbeit finden, schlechte sicher nicht. Am Bau als Anlernling könnte er hingegen viel verdienen, zum Neid seiner ehemaligen Kollegen.
    Dier Wiederholung kostet hingegen nichts, er hätte auch Gelegenheit, sich in einer neuen Klasse zu sozialisieren. Allerdings könnte man die Unterrichtsflüchtlinge aus der Verwaltung an die Front holen und umsonst Praxis erwerben lassen.
    Die arbeitslose sozialistische Redakteurin KKP, die genau weiß, was keine Leistung dem Schüler kostet und der die Steuerzahler egal sind, soll ihre Theorien auf alle Prüfungen anwenden, speziell Führerschein, UVP, Gesellen- und Meidterprüfung, etc.
    Das erspart den Prüflingen viele Millionen,

    • socrates
      29. Juni 2011 11:46

      Freundschaft Genossin Chefin (Susi?)
      "I, the jury" ist Ihre Devise. Nix wissen, andere beurteilen, also mindesten SSR.
      Der schlechte Stiel (Besenstiel) kommt von der genauen Übernahme Ihrer Texte, die wirklich grauenhaft sind. Auf Argumente:
      Eine der schlechtesten AHS
      Demokratische Gesetze gelten für Rotfront nicht
      Weisel für Altdirektorin und Bussi-Bussi-Freundin
      Zentralprüfungen, veröffentlicht um den Eltern die Schulwahl zu erleichtern
      Profiteurin des Systems
      Undemokratische Diskussionsverweigerung
      Stil des 3. Reiches
      etc. reagieren Sie nur mit argumentatio ad hominen und Nazikeule, obwohl Sie selbst eine braune Bremsspur hinterlassen.
      Den Linken bin ich zuweit rechts, den Rechten zuweit links, beide haben die Wahreit mit dem Löffel gegessen, hinten kommt dieselbe Farbe heraus.

    • sonne (kein Partner)
      29. Juni 2011 14:57

      socrates, geht's Ihnen noch gut?

  7. sonne (kein Partner)
    27. Juni 2011 10:49

    Wenn Herr Unterberger schreibt: "Absurd ist es hingegen, jemanden gleichzeitig in die Mathematik-Stufe 4 oder 5 zu setzen, der Mathematik 3 noch nicht versteht und das parallel nachholen soll. Aber genau diese Absurdität ist von Schmied & Co. geplant", scheint er wohl zu vergessen, dass jenes Modell, nach dem das Aufsteigen mit drei Fünfern organisiert sein soll, nicht erst geplant ist, sondern bereits in der Praxis existiert, z.B. in der AHS Rahlgasse in Wien. Dort hat man mit diesem Modell angeblich sehr gute Erfahrungen gemacht (das sagen dortige Schüler und Lehrer). Herr Unterberger soll, bevor er über ein Vorhaben herzieht, so fair sein, sich wenn möglich zu informieren, wie dieses Vorhaben genau aussieht. Und in diesem Fall gibt es die Möglichkeit der Information. Die Tel.-Nummer der AHS Rahlgasse steht im Telefonbuch. Die dortige Direktion gibt sicher bereitwillig Auskunft.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juni 2011 10:58

      Ohne Fundament und Mauern errichtet zu haben hat der Bau eines Dachs wenig Sinn.

    • sonne (kein Partner)
      27. Juni 2011 11:39

      Herr/Frau neppomuck, Sie scheinen offenbar zu jenen Leuten zu gehören, die sich nicht informieren WOLLEN. Ihnen genügt wohl die reine Schlagzeile. Solche Leute sollten bei Bildung aber eher nicht mitreden.

    • socrates
      27. Juni 2011 11:43

      Eine LINKE Sonne in Frauenhand wurde extra für solche Auskünfte geschaffen. Berüchtigt unter Kollegen.

    • sonne (kein Partner)
      27. Juni 2011 11:49

      Und das war der heutige Beitrag zum Thema "Meinungsvielfalt unter Rechten". Danke für die Offenbarung. Auf Wiedersehen.

    • socrates
      27. Juni 2011 13:02

      sonne
      Nein, das war der Beitrag zurm Meinungsterror der linken Garde, oder bestreiten Sie, daß die Direktorin links ist und die Schule in Wien als eine der schlechtesten AHS gilt?
      Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!

    • sonne (kein Partner)
      27. Juni 2011 15:41

      Seit wann ist es Meinungsterror, wenn man auf Tatsachen hinweist? Das System gibt es bereits, und es ist nach Meinung der daran Beteiligten erfolgreich. Das ist Fakt, und nur darum geht es. Nachdem Sie dieses System nicht kennen bzw. in es nicht involviert sind, steht Ihnen ein Urteil darüber nicht zu. Und ob die Schuldirektorin links ist oder nicht, ist völlig scheißegal bzw. hat Ihnen scheißegal zu sein. Es gibt dieses System übrigens noch in ungefähr 30 anderen Gymnasien österreichweit, die AHS Rahlgasse muss also nicht unbedingt das alleinige Beispiel für dieses Modulsystem sein; außerdem ist es im Ausland die Regel.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juni 2011 18:23

      Was für "sonnige Gemüter":

      http://tinyurl.com/5uy76a6

    • socrates
      27. Juni 2011 20:41

      Freudschaft sonnige Genossin Direktorin!
      "Seit wann ist es Meinungsterror, wenn man auf Tatsachen hinweist? "
      Seit es Verbotsgesetze gibt, die die Mitschuld der Sozis und anderer vertuschen.
      "Das System gibt es bereits, und es ist nach Meinung der daran Beteiligten erfolgreich."
      Für die Profiteure ist das System, an dem sie verdienen, immer erfolgreich, auch wenn es eingeht, wie die Westlb, die Claudia Schmied mit der Kommunalkredit und Vranitzky mit der Länderbank (Mit dem Staatszuschuß hätten auch mein kroatischer Chauffeur die LB retten können). Claudia Schmied reitet wieder, nachdem sie Genossinnen in Führungspositionen gebracht hat, um Geld zu vernichten.
      "Das ist Fakt, und nur darum geht es."
      Eine typische Aussage einer Direktorin an Junglehrerinnen ohne Dauervertrag, um ihnen klar zu machen, daß die Demokratie in der Schule aufgehört hat. Sie schreiben an der falschen Stelle, hier wiederspricht man und Ihre Methode die Diskussion zu beenden "und tschüß" ist ein abschreckendes Beispiel.
      "Nachdem Sie dieses System nicht kennen bzw. in es nicht involviert sind, steht Ihnen ein Urteil darüber nicht zu." (deutsch ist schwer)
      Woher wissen Sie das? Mit Etzes bin ich versehen! Keine Ahnung und stark reden! Genau das ist es, was unsere Schulen zerstört. Hier sitze ich in einer Runde von altgedienten Schulaufsichtspersonen.
      "Und ob die Schuldirektorin links ist oder nicht, ist völlig scheißegal bzw. hat Ihnen scheißegal zu sein."
      Wenn Sie sich schon Ihrer vornehmen Erziehung entledigen und zu einer Fäkalsprache übergehen, deutet das zumindest an, daß Ihnen die Argumente ausgegangen sind. Solchen Sprüche müssen sich nur Junglehrerinnen ohne festen Dienstvertrag gefallen lassen, typisch Karrieresozin.
      "Es gibt dieses System übrigens noch in ungefähr 30 anderen Gymnasien österreichweit, die AHS Rahlgasse muss also nicht unbedingt das alleinige Beispiel für dieses Modulsystem sein;"
      Hat nie jemand behauptet, C.S. hat schon einige Vasallinnen eingesetzt. Daß sie eine der schlechtesten Schulen von wien ist, bestreiten Sie nicht einmal.
      " außerdem ist es im Ausland die Regel."
      Da ich im Ausland viel unterwegs bin: Das ist Falsch und gelogen.
      Da ich in gerade F bin, das ein sehr gutes Schulsystem mit Zentralmatura und einer Zentralprüfung nach der Unterstufe hat, ist diese dumme Behauptung besonders leicht zu widerlegen.
      Freundschaft Genossin Direktorin.

    • socrates
      27. Juni 2011 20:55

      Neppomuck
      Danke für die Unterstützung!

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juni 2011 22:10

      Keine Ursache.
      Die Linken linken eben, was anderes haben sie nicht gelernt.
      Sieht man schon bei Herrn Androsch.
      "Es wurde schlecht kommuniziert."
      Als ob man Unfug "gut" kommunizieren könnte.

      Mist bleibt Mist.
      Man sollte ihn aber, so man bei Trost ist, rechtzeitig als solchen erkennen und davon Abstand nehmen.
      Oder man wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, mit Absicht den gemeinsamen Wagen an die Wand fahren zu wollen.

      Es wäre nicht das erste Mal.
      Wer es nicht erkennt, dem muss man es eben erklären.
      Die bösartige Strategie der Internationalsozialisten ist überdies nicht immer gleich zu erkennen.
      Also aufzeigen, wo es opportun ist.

      Sonst geht unser Land vollends den Bach hinunter.

    • sonne (kein Partner)
      28. Juni 2011 08:50

      socrates
      Ich bin nicht die Direktorin der AHS Rahlgasse, aber ich weiß jetzt, warum "rechte" Kreise so sehr auf diese Schule schimpfen. Es geht um das Bekenntnis der Schule zur umfassenden Gleichberechtigung, zur individuellen Förderung, zur Multikulturalität und anderen Dingen, die jedem "Rechten" ein Dorn im Auge sind. Da ist jemand wie Sie mit Verunglimpfungen sehr schnell. Das ist daher auch nicht ernst zu nehmen.
      Interessant ist, dass Sie den Franzosen ein sehr gutes Schulsystem bescheinigen. Sie wissen aber schon, dass es dort seit Jahrzehnten die sonst von "rechten" Kreisen so verteufelte Gesamtschule gibt. Da Sie aber wohl kein Gesamtschulbefürworter sind, nehme ich an, dass Sie ausländische Schulsysteme eben doch nicht so gut kennen wie Sie hier tun.
      Was fast alles, was von rechter Hand oder aus rechtem Munde kommt, sind also auch Ihre Zeilen nichts weiter als lächerlich und - ich wiederhole mich - nicht ernst zu nehmen.

    • socrates
      28. Juni 2011 11:46

      sonne
      Freudschaft Genossin!
      Danke für die Punzierung. Sie ist leider falsch. Nur weil jemand gegen Ihre Ansichten ist, ist er noch lange kein Rechter. Ihr Diskussionsstiel war im 3. Reich üblich, Ihr Demokratieverhältnis ebenfalls. Sie packen halt die übliche Keule aus.
      Eine französische LSI zählt für sie nicht. Sie wissen alles besser, wie im 3. Reich üblich und erwarten in diesem Blog die Antwort "Wie bemerkten sie soeben ganz richtig " der damals üblich war. Da ist jemand wie Sie mit Verunglimpfungen sehr schnell. Das ist daher auch nicht ernst zu nehmen. Daß Sie in die Fäkalsprache abrutschen wenn über die Direktorinnenwerdung in der Rahlgasse gesprochen wird, wo eine Bussi-Bussi-Freundin den Weisel bekam, läßt tief blicken. War das 2006 ein Skandal! Sie haben nichts damit zu tun?Die Gleichberechtigung leigt Ihnen am Herzen? Eigenartig, wo Sie kontra legem Mädchenklassen führen. Aber für ROTFRONT gilt kein demokratisches Gesetz, wie damals üblich.
      Ich bin Leistungsbefürworter und in F gibt es immer den concours, der ein Ausleseverfahren darstellt, dafür bin ich. Die Privatschulen sind die Mehrheit und jeder rote Versuch, das zu ändern, scheitert an Massendemos der Eltern.
      Da Sie aber wohl Gesamtschulbefürworter sind, nehme ich an, dass Sie ausländische Schulsysteme eben doch nicht so gut kennen wie Sie hier tun.
      Was fast alles, was von linker Hand oder aus linkem Munde kommt, sind also auch Ihre Zeilen nichts weiter als lächerlich und - ich wiederhole mich - nicht ernst zu nehmen. Eine Abschlußprüfung nach der 4. Klasse bringt die Wahrheit ans Licht!
      "Andere Dinge, die jedem Rechten ein Dorn im Auge sind". Sicherheitshalber legen Sie sich nicht fest, wie in Diktaturen üblich. Die Auslegung kommt je nach Notwendigleit und Belieben.
      Freundschaft Genossin Chefin! (Die Fäkalsprache und das schlechte Deutsch läßt auf eine hohe Position schließen)

    • sonne (kein Partner)
      28. Juni 2011 12:15

      socrates

      Wissen Sie, was allen sog. "Leistungsbefürwortern" gemeinsam ist? Sie verhindern Leistung, und zwar dadurch, dass Sie gewisse Menschen von vornherein gerne als für etwas "zu blöd" hinstellen und sie dadurch von Möglichkeiten ausschließen, Leistung zu erbringen. Das ist z.B. in unserem Schulsystem der Fall.
      Und wenn Sie schon so sehr auf gutes Deutsch Wert legen, sollten Sie 1. nicht den Stil mit dem Besenstiel verwechseln und 2. die Anrede "Sie" auch wirklich groß schreiben.
      Und die Nazikeule können Sie eingepackt lassen. Oder wollen Sie dazu beitragen, dass die "Rechten" (und ein solcher sind Sie) den Ruf "genießen", diese gerne herauszuholen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Juni 2011 14:09

      Den Beweis, für etwas zu blöd zu sein, liefert in unserem Schulwesen einzig und allein der zu Beurteilende, "Häuptlink sinkende Sonne", indem er deutlich macht, nicht "mitzukommen".
      Ob aus Faulheit oder mangelnden kognitiven Fähigkeiten, das ist dann eine andere Frage.
      Das Wesen des Schulwesens ist der Erwerb von Bildung, um nach einer Ausbildung (man nehme den Unterschied endlich zur Kenntnis) über ausreichend Horizont zu verfügen, der seine spezifischen Kenntnisse auch nachfragenswert macht.
      Fachidioten hat es genug.

      Schließlich geht es doch darum, seine Arbeitskraft unter einer umgebungskonformen Leistungsbereitschaft in entsprechende Wertschöpfung umzusetzen.

      Sonst ist "Essig" mit einem einigermaßen sicheren Arbeitsplatz, der ja schließlich aus dieser Wertschöpfung bezahlt werden will, inklusive aller Lohnnebenkosten.
      Kein Unternehmer, der dieser Bezeichnung Genüge leisten will, kann sich den Status einer "karitativen Organisation" leisten.
      Unternehmen haben auf Dauer Gewinne zu machen, sonst landen sie vor dem Konkursrichter, bzw. - schlimm genug, müssen für Investitionen das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital verschlechtern.

      Wo das letztlich hinführt, wird derzeit besonders drastisch anhand des Beispieles Griechenland gezeigt, obwohl auch (fast) alle anderen Staaten dieser Welt auf ähnliche Weise in der Bredouille stecken.

    • mahler (kein Partner)
      28. Juni 2011 14:22

      @neppomuck

      Herrlich, diese Phrasendrescherei! Wie in alten Zeiten! Einmal kurz hereingeschaut und was sehe ich? Nichts Neues in Absurdistan! Übrigens: das Problem unseres Schulsystems ist nicht nur, dass man manche 10jährige Kinder als zu blöd abstempelt, sondern dass man nach dem Prinzip vorgeht: einmal zu blöd = immer zu blöd. Als ob die Entwicklung eines Menschen mit 10 zu Ende wäre. Freundschaft!

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Juni 2011 14:37

      Ich differenziere da.
      "Blöd" – mangelnde Erkenntnisfähigkeit
      "Dumm" – mangelnde Erkenntnisbereitschaft

      Letztere kann (!) temporär auftreten, dann heilt die Zeit. (Ehrenrunde)
      Es sei denn, man gerät in die Fänge von Dogmatikern, die diese „Dummheit“ ideologisch stabilisieren.
      Soll ja vorkommen.

      Beispiele will ich mir vorerst verkneifen.

    • mahler (kein Partner)
      28. Juni 2011 15:03

      @neppomuck

      Manche Leute werden einfach nicht klüger. Das betrifft im Besonderen jene Menschen, die dieses Forum regelmäßig bevölkern bzw. die Klientel, die sie repräsentieren. Ob das so gewollt ist oder nicht, ob das nur aus Sturheit passiert oder nicht, sei dahingestellt.

    • socrates
      29. Juni 2011 11:48

      mahler

      Manche Leute werden einfach nicht klüger. Das betrifft im Besonderen linke Trolle und Sie, die dieses Forum regelmäßig bevölkern bzw. die Klientel, die sie repräsentieren. Ob das so gewollt ist oder nicht, ob das nur aus Sturheit passiert oder nicht, sei dahingestellt.

    • socrates
      29. Juni 2011 11:50

      Freundschaft Genossin Chefin (Susi?)
      "I, the jury" ist Ihre Devise. Nix wissen, andere beurteilen, also mindesten SSR.
      Der schlechte Stiel (Besenstiel) kommt von der genauen Übernahme Ihrer Texte, die wirklich grauenhaft sind. Auf Argumente:
      Eine der schlechtesten AHS
      Demokratische Gesetze gelten für Rotfront nicht
      Weisel für Altdirektorin und Bussi-Bussi-Freundin
      Zentralprüfungen, veröffentlicht um den Eltern die Schulwahl zu erleichtern
      Profiteurin des Systems
      Undemokratische Diskussionsverweigerung
      Stil des 3. Reiches
      etc. reagieren Sie nur mit argumentatio ad hominen und Nazikeule, obwohl Sie selbst eine braune Bremsspur hinterlassen.
      Den Linken bin ich zuweit rechts, den Rechten zuweit links, beide haben die Wahreit mit dem Löffel gegessen, hinten kommt dieselbe Farbe heraus.

  8. Helmut HGR.
    27. Juni 2011 10:01

    Habe in den SN einen kitischen Beitrag zu diesem Thema abgegeben. Der wurde wegzensuriert. Meine Meinung war unerwünscht.

    • kaffka (kein Partner)
      27. Juni 2011 10:54

      @HGR 17/6/11 10:01

      Es ist zwar angenehm auch als Nichtpartner in der SN den hier gesperrten Text zu lesen, doch wo Zensur herrscht muss man auch damit rechnen.

      Also wenn der Artikel so war, dass ihn die SN hat verschwinden lassen, wäre ich sehr daran interessiert, ihn hier zu lesen.

      Nicht nur meckern, handeln!

  9. Rado (kein Partner)
    27. Juni 2011 09:27

    Irgendwann wird man vermutlich an den ersten Arzt geraten, der sein Studium mit lauter Fünfern abgeschlossen hat.
    Das Problem ist aber vorübergehender Art. Spätestens wenn auch bei den Professoren sich die Analphabeten durchsetzen, wir der Notenschnitt bei der Uni sich einpendeln.

  10. Gasthörer (kein Partner)
    26. Juni 2011 23:48

    Kurier.at: Töchterle: "Es muss nicht jeder studieren" am 26. Juni 2011

    Nun sprach ich heute -passend zum Thema - mit einem freundlichen jungen Mann aus Armenien. Er ist seit Jänner im Lande und besucht einen Deutschkurs im 15. Bezirk, welcher ihn innerhalb eines Jahres für das Studium der BWL an der WU vorbereiten soll. Bislang spricht der sympathische junge Mann leider erst wenige Brocken deutsch. Es war trotzdem möglich, ein paar interessante Infos aus ihm herauzuholen:

    Es gibt in Armenien sog. "Information-Firmen", welche behiflich sind, für junge Armenier Studienmöglichkeiten weltweit zu organisieren. Österreich ist das Land, wo man am leichtesten reinkommt. Sonst sei in Europa auch Deutschland eine Option, dort wäre der Zugang aber bereits viel schwieriger. Für 2000 Euro organisiert diese Firma Visum, Gänge zum Magstrat in Wien (wegen legalem Aufenthalt) und für die ersten zwei Monate eine Unterkunft im 16. Bezirk.

    Der vorbereitende Deutschkurs der Uni Wien koste 400 Euro. Das Studium an der WU 700 Euro pro Jahr. Unschlagbar billig im weltweiten Vergleich.

    Dem jungen Mann waren im 16. Bezirk zu viele Ausländer, weshalb er in den 4. Bezirk zog, wo er nun mit einem Italiener und einem Türken in einer WG wohnt. 250 Euro im Monat mit Klo am Gang - wohlfeil. Auf Türken ist er nicht allzu gut zu sprechen. Türkei - Armenien, war das nicht was?

    In seinem Deutschkurs sei die Mehrheit aus der Türkei, also nicht Türken aus Favoriten, sondern direkt aus der Türkei. Diese kämen allein wegen des billigen Studiums nach Österreich. Auch Frauen mit Kopftuch täten sich hier leichter als in ihrer Heimat. In der Türkei wären diese Auslandsstudien organisierenden Firmen größer und besser, als in Armenien, bedauert er.

    Dieser Bericht deckt sich mit kürzlich vernommenen Gerüchten, dass vor allem Tausende Studenten - direkt aus der Türkei - die Möglichkeit wahrnehmen, sich ihr Studium vom österreichischen Steuerzahler finanzieren zu lassen.

    Dies deckt sich auch mit meinen Beobachtungen an der UNI Wien, wo überhaupt nur noch gut die Häflte der Studenten Österreicher (solche mit Migrationshintergrund eingeschlossen) sind.

    Fazit: Nicht nur die Schuldebatte, sondern auch die Uni-Debatte wird von den "Verantwortlichen" primär mit Nebelgranaten geführt. Die ursächlichen "Details" werden bewusst ausgeklammert.

    P.S.: Foucaults Machtdiskurs lässt grüßen - Konservative bzw. Juristen haben i. d. R. hier leider Bildungslücken, weshalb sie auch weiterhin überrollt werden.

  11. Charlotte
    26. Juni 2011 14:10

    Wo bleibt unsere Forums-Laura?

    Ich vermisse sie, daher ein kleiner Abklatsch ihrer Worte.

    Heute hat der Werner in seinem Funk gsagt ( dank dem Rhetorikkurs auf der Paddei-Akademie beherrscht er das Phrasen-Dreschen immer besser), dass wir das alles falsch verstehen. Überhaupt muss man "den Leuten" besser erklären, hat er gmeint mit seinem putzigen Dauerlächeln (ist das angeboren armer Werner?). Diese Leut (Untertanen oder gemeines Volk oder so) sind ja anscheinend alle sehr begriffstutzig.

    Es gibt kein Aufsteigen mit 3 Fleck sondern es muss der Lehrstoff nachgeholt werden, hat er deklamiert. Wie hat er nicht gsagt. Er ist auch gar nicht auf die Idee kommen, dass "die Leut" schon verstehen und sich bloß fragen wie man denn jemandem einen Salto beibringt wenn er nach einem Jahr nicht einmal den Purzelbaum beherrscht. Naja die werten fragenden Herren Journalisten haben da auch nicht weiter nachgefragt sondern ihn reden lassen und andächtig zugehört wie es sich gehört im Staatsfunk.

    Der Werner hat gsagt dass man doch nur den Eltern die Nachhilfe ersparen will. Wie und wer dann für das Nachlernen aufkommen soll hat er nicht gsagt und ist auch nicht gfragt worden, also wer dann die Mentors, Psychos, Dolmetsches und Kotsches -oder wie sie alle genannt werden- bezahlen wird...
    Vielleicht eine Schulsteuer oder Elternvereinssteuer?
    Im Steuererfinden ist die Paddei ja sehr kreativ. Das sollten "die Leut" schon anerkennen. Wien machen die Linken auch zum grünen Paradies, zuerst versprechen sie kostenloses Bimfahren, dann versprechen sie billigere Jahreskarten und zu guter Letzt erhöhen sie die Bim-Fahrscheine ganz kräftig. Da werden gaaanz bestimmt viele Autofahrer ihr Auto stehen lassen.

    Dank dem Werner müssen nun auch die pösen Banken Steuer zahlen (nicht von dem Geld der Bankkunden! Die Banken haben irgendwo Geldscheisser und von denen wird Steuer verlangt. So wirds sein! ) und die pösen Reichen sollen blechen aber auf gaaar keinen Fall die Häuslbauer. Nein, sicher werden auch nur die Häusln besteuert .

    PS : Und er ist nie sitzen geblieben (in der Schul), hat er versichert (wegen dem Gerücht). Er war nur "kein guter Schüler".

    Hätt er gar nicht sagen braucht. "Die Leut" vermuten eh dass es (vor allem) bei den Roten so ist, dass man gar nicht gut, sondern auch grottenschlecht sein kann und trotzdem oder gar grad deswegen aufsteigt...

    Freundschaft

  12. sid (kein Partner)
    26. Juni 2011 10:50

    zeitverschwendung

    in der weiteren folge kann man, frau krawagna folgend, auch jeden schulbesuch als zeitverschwendung betrachten. warum sollte man sich mit erwerb von bildung und wissen anstrengen, wenn man auch mit mehreren fuenfern aufsteigen kann ?

  13. cmh (kein Partner)
    26. Juni 2011 10:47

    Eine Caesaranektote deren Sinn ich erst jetzt verstanden habe.

    Anlässlich eines Veteranentreffens sprach ein Veteran Caesar an und beklagte sich, dass es ihm so schlecht ginge und wenn er kein Geld erhielte müsste er sicher sterben. Worauf er Caesar um selbiges bat.

    Caesar antwortete: "Schau dich doch an. Du bist ja schon tot!"

    Woher hatte Caesar diese Einsicht in unsere LAge?

  14. Carlo Soziale (kein Partner)
    26. Juni 2011 09:04

    Ein kurz vor der Pensionierung stehender AHS-Lehrer, der seit dem Ableben seiner Frau regelmäßig die Annehmlichkeiten meines Reitstalles in Anspruch nimmt, klagt mir regelmäßig sein schulisches Leid:
    Seit Unterrichtsminister Sinowatz geht es mit dem österreichischen Schulsystem bergab. Mit dem Abschaffen der Aufnahmsprüfungen ins Gymnasium fing es an. Durch die vermehrt an die AHS strömenden Schüler wurden auch mehr Lehrer gebraucht. Um diese auszubilden, wurden die Lehramtsabschlüsse für Höhere Schulen vereinfacht, indem man statt zweier wissenschaftlicher Abschlussarbeiten nur noch eine schreiben musste. Jetzt überlegt man, ob man AHS- und BHS-Lehrer überhaupt noch akademisch ausbilden muss, ob nicht eine FH-Ausbildung an einer Pädagogischen Hochschule billiger käme.
    Die ohne Aufnahmeprüfung eingeschriebenen Schüler waren natürlich nicht mehr so leistungsstark wie ihre Vorgängergeneration, also musste das Sitzenbleiben erschwert werden. Statt Wiederholungsprüfung mit einem Nicht Genügend, durfte man jetzt auch bei zwei Nicht Genügend im Herbst zur Wiederholungsprüfung antreten. Mit "nur einem Fleck" durfte man in vielen Fällen ohne WH in die nächste Klasse aufsteigen. Wiederholen musste man erst mit drei oder mehr Nicht Genügend, statt bis zu jener Zeit ab zwei Nicht Genügend.
    Wie sich mit den Jahren herausstellte, war das viele Schwänzen der Schüler ein Grund für das schlechte Abschneiden der neuen Schülergeneration. Die Reaktion der Politik war, dass der Vermerk über die Fehlstunden, insbesondere auch der unentschuldigten, von den Zeugnisformularen entfernt wurde. Das Signal, dass Anwesenheit im Unterricht nicht mehr wichtig ist, kam nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei den jungen Lehrern gut an, die Absenzen und deren Entschuldigung jetzt nur noch oberflächlich überprüften.
    Diese lässige Umgang mit Schülerpflichten reduzierte die Leistungen immer mehr und jetzt zieht die Politik Konsequenzen, in dem sie das Sitzenbleiben de facto überhaupt abschaffen will.
    Zu allem Überdruss stammt die jetzige Generation von Junglehrern und Lehramtsstudenten bereits aus dieser schlecht erzogenen Schülergeneration und Österreich steckt bildungsmäßig in einem Teufelskreis.

    • cmh (kein Partner)
      26. Juni 2011 10:40

      Aber für Deinen Pferdchennachwuchs war das doch gut. Die sind doch auch jetzt alles A(l)kademikerInnen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Juni 2011 11:37

      Der international anerkannte und durch den Besuch der „Steiner’schen Privatschule für unkomplizierte Geldvermehrung“ zu höchstem innerparteilichen Ansehen gelangte Bildungsexperte und „Ex-leider-nein-Millionär“ Dkfm. DDr. honoraris causa Hannes A. bereitet bereits mit grüner Unterstützung eine bahnbrechende Initiative vor, die den Endsieg des sozial(istisch)en bildungspolitischen Modells einleiten wird.

      Nach der Absolvierung der notenbefreiten Gesamtschule darf man als Schüler oder Schülerin nur mehr aufsteigen, wenn man in nicht mehr als drei Fächern eine Note ‚kleiner gleich 5’ aufweist.
      An einer Änderung des Formulars "Geburtsnachweis", das den bedingungslosen Rechtsanpruch auf Hochschulbesuch (derzeit atavistisch "Studienberechtigungsprüfungszeugnis" genannt) mit der Vollendung des 19. Lebensjahres festschreibt, wird gearbeitet.

      Bis es soweit ist, wird die Hochschulreife vorerst durch ein Zeugnis des Instituts für Arbeitslosenverwaltung „IAV“ (vormals AMS) bestätigt, auf das jeder Rechtsanspruch hat, der für die Dauer eines Jahres durchgehende Arbeitslosigkeit nachweisen kann.

      Danach gilt die, selbstverständlich kostenlose, Teilnahme an Vorlesungen, die durch eine unverbindliche Erklärung der Studierenden (!) als bestätigt anerkannt wird, als Voraussetzung für die Herausnahme aus der Arbeitslosenstatistik. Dieses Privileg wird durch ein in der Höhe noch näher festzulegendes „Studierendengehalt“ abgegolten.

      Die Immatrikulation am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Theaterwissenschaften, an der Universität für angewandte Kunst und der Status des „studiosus scientiae orchidaceae vulgaris“ wird überdies durch Zuschüsse aus den Mitteln des IAV besonders gefördert.

      Nur so können die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um dem Beispiel erfolgreicher mediterraner Hochleistungsvolkswirtschaften einigermaßen folgen zu können.

    • cmh (kein Partner)
      26. Juni 2011 20:19

      Kleine Korrrrrrektuur:

      Das ist das Institut für heterodoxe Arbeitslosenverwaltung.

  15. xRatio (kein Partner)
    25. Juni 2011 21:40

    ALARM!! ALARM!! ALARM!! ALARM!!

    "ESM" plant vollständige Entmachtung der nationalen Parlamente!!

    http://www.freiewelt.net/nachricht-7521/%22esm%22-plant-vollst%E4ndige-entmachtung-der-nationalen-parlamente.html

    Deutsche Übersetzung des Vetragsentwurfs:
    http://www.peter-bleser.de/upload/PDF-Listen/E-Mail-Info_Eurostabilisierung/Entwurf_Vertrag_ESM.pdf

    Das Vorhaben kommt selbst bei nüchterner juristischer Betrachtung einem sozialistischen Staatsstreich gleich.

    Das jeder, auch jeder strafrechtlichen Kontrolle enthobene Zentralkomitee, nennt sich sinnigerweise "Gouverneursrat". :-(

    Wenn das durchgeht, ist das ein klarer Fall für das Widerstandsrecht nach Art. 20 IV GG.

    Jagt das totalitäre linke Verbrechergesindel der EUdSSR endlich zum Teufel!!!!

  16. Segestes (kein Partner)
    25. Juni 2011 06:20

    http://www.mediathek.at/oe1_journale/

    Einfach "Schule" oder "Schulreform" als Suchbegriffe eingeben.
    Man glaubt nicht richtig zu hören, was da in den letzten Jahrzehnten verzapft wurde.

  17. Segestes (kein Partner)
    25. Juni 2011 06:00

    Zitat Pfeife:"Sitzenbleiben ist außerdem stupide. Denn welchen Sinn bitte hat es, den gesamten Lehrplan eines Jahres noch einmal durchzumachen, wenn es darum geht, die Schwächen in bestimmten Bereichen auszumerzen? "

    Da liegt die Tante ausnahmsweise richtig.
    Allerdings gleich drei "Fleck" auszumerzen, bedarf eines gehörigen Aufwandes.
    Und man darf ja nicht vergessen, dass im neuen Schuljahr zusätzlicher Stoff dazu kommt.
    So gesehen schlägt man hier seitens des Gesetzgebers (SPÖ) über die Stränge.
    Aufsteigen mit einem Fünfer wäre durchaus in Ordnung (bei gleichzeitiger Förderung) - auch wenn den selbsternannten Leistungsträgern hier, die größtenteils noch nie in ihrem Leben richtig hackeln mussten und Leistung in erster Linie am Einkommen bzw der Lohnsteuer festmachen, auch das schon zu viel sein dürfte.
    Aber mit vollen Hosen ist bekanntlich leicht stinken.

    Dass der Blogger selbst nicht grundsätzlich nein sagt, werte ich als massiven Fortschritt!

    • Norman Bates
      25. Juni 2011 09:02

      "... auch wenn den selbsternannten Leistungsträgern hier, die größtenteils noch nie in ihrem Leben richtig hackeln mussten ..."

      Toller Rundumschlag, der noch dazu völlig falsch ist ...

    • Segestes (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:51

      Ich schrieb "größtenteils", nicht "alle".
      Und ein bisserl zuspitzen, wird man wohl noch dürfen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juni 2011 11:09

      Leistung ist „Kraft mal Weg“ (Arbeit) pro Zeiteinheit.
      Die stets von der Politik eingeforderten und auch immer wieder neu zu überdenkenden und einzumahnenden Rahmenbedingungen sind (eben in einem entsprechenden Rahmen) materielle und immaterielle Motivation, das Hochhalten bewährter christlicher Werte und die Förderung von persönlichen Tugenden, deren positive Inhalte und Auswirkungen allen Unwertem und Untugenden gegenüber in die Öffentlichkeit „transportiert“ gehören.

      Erziehung zu Verantwortung und Anleitungen zu intelligentem Verhalten (auch wiederum im Rahmen der Möglichkeiten) sind die Grundlagen jeder positiven Entwicklung, die vom „Staat“ zumindest nicht behindert werden sollte, wenn die Protagonisten der Staatsgewalt schon nicht in der Lage sind, diesbezüglich passable Leitbilder abzugeben.

      Doch was davon geschieht, u.a. auch in der Schulorganisation, wo doch die Weichen für unsere Zukunft gestellt werden (sollten)?

      Es dürfte nicht schwer sein, dazu eine (harte) Antwort zu geben.

    • kpax (kein Partner)
      25. Juni 2011 15:21

      @ Segestes

      Das modulare System hat sicherlich seine Vorzüge und kann, wenn sinnvoll eingesetzt, meiner Meinung nach zur Besserung des Bestehenden beitragen. Ich bin jetzt am Ende meines Studiums, also ist die Schule auch noch nicht allzu lange her, deshalb nehme ich mir heraus, mitreden zu können.
      Vor allem finde ich, dass die starre Fächer-Zeit-Einteilung aufgebrochen gehört. Man könnte etwa Natur-oder Geisteswissenschaften blocken, fächerübergreifend abhandeln, etc. Was ich besonders schlimm fand, waren die 5-Stunden-Tage, wo 5 vollkommen verschiedene Fächer hintereinander folgten, vielleicht noch dazu eine Stunden Turnen eingestreut, wo 3/4 der Stunde mit dem Gang zum Turnsaal, Sportkleideing anziehen, sowie das ganze rückwärts vertan wurde.

      Dennoch ist das System, so wie es die Schmied jetzt vorhat, wieder mal ein Stuss.
      Zunächst möchte ich erwähnen, dass an den meisten AHS eh kaum mehr Fünfer in den Nebenfächern hergegeben werden, wenn der Schüler ein Minimum leistet, also dreht es sich hauptsächlich um die Hauptfächer (wenn wer in mehreren Nebenfächern negativ ist, dann brauchen wir über die Hauptfächer gar nicht zu sprechen)
      Auch hier spreche ich von Erfahrung in einer AHS, dass jene, die einen Fünfer wo haben, auch in ähnlichen Disziplinen nicht gut sind. Bei 3 Nicht Genügend aber muss man sich schon die Frage stellen, ob man den Anspruch einer allgemein bildenden (!) Schule gerecht werden will, wenn man die Leute mit so vielen nicht genügend aufsteigen lässt. Und es wurde schon so oft gesagt und es stimmt: Wenn wer drei Fleck hat, dann kann es um die übrige Leistung auch nicht gut stehen.

      An dieser Stelle möchte ich einen poster aus dem - Überraschung! -
      standard-Forum zitieren, der da schreibt:

      "sitzenbleiben ist super

      Hallo bin selber in der 7. sitzengeblieben. War eine super Erfahrung. Neue Leute kennengelernt, den gleichen Stoff von anderen Lehrern zum Teil ganz anders serviert bekommen. Kann ich nur jedem empfehlen.

      Zum Hackeln und Steuerzahlen hat man später immer noch genügend Zeit."

    • Norman Bates
      26. Juni 2011 17:13

      @Segestes

      Gestattet, ich mache das auch manchmal sehr gerne ;-)

  18. xRatio (kein Partner)
    25. Juni 2011 02:35

    @HJR 24. Juni 2011 16:00

    Statt uns hier immer wieder mit denselben, längst ausdiskutierten Themen wie "Schule" zu langweilen, täte Herr Dr. Unterberger wahrlich gut daran,
    die mit Abstand wichtigeren Themen deutlicher ins Zentrum zu stellen.

    Der bei unseren Rotnazis aufgrund seiner Richtigkeit und Wahrheit besonders verhaßte und diffamierte,
    von mir aber gerade auch deswegen gern empfohlene, hochverdiente islamkritische Blog

    SOS-Österreich

    feierte gerade einen neuen Besucherrekord!!!

    Über 22.000 Zugriffe am Tag!!

    http://sosheimat.wordpress.com/

    Dr. Unterberger hätte sicher noch mehr Erfolg, wenn seine Website nicht nur inhaltlich die Akzente richtig setzen würde, sondern auch technisch, vor allem in dem vollkommen unzumutbaren Kommentarteil, halbwegs professionell gestaltet wäre.

    Fertige Programme wie die von Wordpress.com gibt es dafür zuhauf - und zwar kostenlos.

    Außerdem sollten ältere Einträge auch später noch oder zumindest nach einiger Zeit wieder öffentlich sichtbar sein.

    Dann könnten darauf Links gesetzt werden und seinem Blog noch mehr Aufmerksamkeit sichern.

    • SOKs (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:00

      Also ich liebe diese Vielfalt auf der Erde. Dadurch kann ich immer entscheiden, besonders in Bezug auf Quantiät und Qualität.

    • HJR
      25. Juni 2011 10:06

      @xRatio
      Sehr geehrter "xRatio"!
      Danke für Ihren Hinweis auf "sosheimat.at". Leider kann ich Ihrer freundlichen Empfehlung jedoch nicht weiter folgen, denn ...
      ... ich rezipiere keine Internetseiten, unter deren "Impressum" keinerlei Hinweis auf Herausgeber bzw. Verantwortliche finde, statt dessen aber mit Hinweis auf stete "Politische Korrektheit" (in diesem Forum ein höchst fragwürdiger Terminus) zu einer Anerkennungszahlung aufgefordert werde.

      Auch möchte ich es nicht unterlassen, Sie darauf hinzuweisen, dass für mich 22.000 Besucher kein Kriterium sind (was soll das angesichts der Besucherzahlen, welche viele Einträge in Facebook täglich verzeichnen dürfen), denn mir genügen die 3 oder Leute, mit denen ich hier ernsthaft diskutieren kann, ohne dass die mir ihre Bezahlseite verkaufen wollen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:53

      "Politische Korrektheit" ist eine "contradictio in adjecto".

      Was wäre an Politik korrekt?

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:07

      Neppomuk

      Das war eines mit dem Florett!

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:14

      Hat aber weitläufigere Bedeutung:

      “Politische Verantwortung”
      “Politische Eliten”
      „Politischer Prozess“
      “Politische Bildung”
      „Politische Korrektheit“ ….

      Immer wenn “politisch” davor steht, kehrt sich die Bedeutung des nachfolgenden Begriffes ins Gegenteil.

      Merkwürdig oder bemerkenswert, das ist die Frage.

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 13:40

      War es animal farm, 1984 oder brave new world?

      Negative Worte wie z.B. "Schlecht" durften nicht mehr verwendet werden und man behalf sich mit der Vorsilbe un-.

      Aus "schlecht" wurde dann "ungut" und aus "sehr schlecht" wurde "doppelplusungut". Kein Witz. Genauso findet es statt, wenn auch nicht genaugleich wie im Roman.

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Juni 2011 02:17

    reinhard.horner@chello.at

    Bitte keine schulpolitischen Halbheiten und keine Suche nach einem Alibi!

    Diese SN-Fragestellung betrifft die Haltung zur gesamten Schulreform. Sie ist deswegen eingehender zu behandeln.

    1. In den letzten Jahrzehnten haben die Entwicklungen unserer Schulen nicht nur Fehler, sondern vor allem große Fortschritte gemacht. Daran haben viele mitgewirkt.

    2. Von dem, was heute als Reform ernstlich verfochten oder auch nur dahingeschwätzt wird, ist vieles im Verhältnis von Fortschrittlichem zu Hinderlichem sehr überprüfungswürdig. Sehr zu bedenken ist außerdem, was davon mit entsprechend seriöser Vorbereitung eingeführt wird bzw. werden soll.

    Das Aufsteigen mit bis 3 Nicht genügend ist ein Detail von einem Detail, nämlich von der „Oberstufe neu“ – mit großen Voraussetzungen und Auswirkungen.

    Das Sitzenbleiben einzuschränken, ist ein wichtiges Anliegen. Die Möglichkeit zum Teilaufsteigen bzw. zum Teilrepetieren ist keine gar so neue Idee, aber eine umfassend bedenkenswerte.

    Für das Aufsteigen mit 1 Nicht genügend besteht schon lange eine durchaus nicht unvernünftige Regelung. Die Lehrkräfte haben dafür zu entscheiden, wenn in den übrigen Pflichtgegenständen ausreichende Leistungsreserven vorhanden sind. Voraus ist das Frühwarnsystem durchzuführen. Letztlich bleibt es allerdings dem Schüler überlassen, ob er trotzdem zu einer Wiederholungsprüfung antritt oder wie er das Aufholen im folgenden Schuljahr schafft.*)

    Ob pädagogische Maßnahmen für das Nachholen in bis 3 Unterrichtsgegenständen – vor allem bei schwergewichtigen Gegenständen – tatsächlich greifen, ist intensiv zu prüfen. Überdies ist realistisch zu klären, welche Investitionen dafür erforderlich sind und tatsächlich eingesetzt werden. Wie die – nicht selten exorbitanten – Absenzen in den Griff zu bekommen sind, das bedarf einer zusätzlichen Lösung.

    Ein Skandal der Sonderklasse ist, dass in der Oberstufe die Berufsschulen von den neuen Regelungen und Investitionen ausgeschlossen bleiben! Dass und warum im Übrigen für 8 oder für alle 9 Jahre der allgemeinen Schulpflicht nichts für ein Teilaufsteigen/Teilrepetieren vorgesehen ist, ist ungeklärt.

    Für das Schulreformdetail der „Oberstufe neu“ mit dem Aufsteigen bis 3 Nicht genügend ist das laufende Begutachtungsverfahren etwas völlig Normales. Es führt kein Weg daran vorbei, es konkret zu nutzen. Bei dem Entwurf handelt es sich um ein diskussionsbedürftiges Stückwerk.

    Zukunftstaugliche Schulreform für Bildung mit eingebundener Ausbildung

    Zuvörderst geht es um eine Reform, die persönliche Bildung (wenigstens) zulässt und nicht auf die Nutzfunktionen von Ausbildungen einschränkt.

    Dass die mit einigen organisatorischen Änderungen nicht getan ist, steht wohl außer Zweifel. Die Reformer aller Art und aller ideologischen Färbungen sind in die unverkürzte Aufgabe und Verantwortung zu rufen. Und die Kundschaften sind aufgrund zulänglicher Information einzubinden. Die inhaltlichen und methodischen Erneuerungen stehen obenan. Entscheidende Hebungen der personellen und der materiellen Ressourcen dürfen nicht hintangestellt werden.

    Die (in der Sache unzulässige) einlinige Wertung „nach der Bildungshöhe“ ist ebenso wenig ein guter Ratgeber für Reformen wie eine zwanghafte Absicht, bloß statistische Vermehrungen nach oben zu erreichen, wobei diese dann oft nur auf den frei wählbaren Besuch höherer Einrichtungen und gar nicht so sehr auf Abschlüsse gerichtet sind. Wie sehr damit Gering- oder Missachtungen „unterer“ Lebenspositionen und Lebensführungen einhergehen, darf nicht überschwiegen werden.

    Wo soziale und/oder wirtschaftliche Hindernisse vorliegen, sind diese als solche zu überwinden. Gewiss nicht einfach durch pädagogische Vereinheitlichungen.

    (Nicht zuletzt ist es unerlässlich, den Lehrkräften aus der „Käfighaltung“ in den Lehrerzimmern zu arbeitstauglichen und menschenwürdigen Plätzen der Arbeit und des Zusammenlebens zu verhelfen.)

    Stärken erkennen und entwickeln

    Es lohnt sich sehr, einen Landespolitiker zu beachten, wenn er einen wesentlichen Beitrag zu einem zukunftstauglichen Schulbild einbringt. Hoch LH Pühringer! Sein Eintreten für das pädagogische Arbeiten an den persönlichen Stärken erweist ihn als vielen „Bildungsexperten“ weit überlegenen Menschen und Politiker aus.

    Pädagogische Forderungen mit entsprechenden Förderungen haben gewiss nach beiden Seiten zu wirken: zur Behebung (besonderer) Lernschwächen und zur Entfaltung (besonderer) Stärken. Dabei ist jedoch ein – nicht selten fruchtloses und bisweilen zerstörerisches – Herumdoktern an Schwächen tunlichst zu vermeiden. Ziel soll ja nicht „die Halbheit im Hundertfältigen“ (© Goethe) sein. Viel mehr ist es angebracht, die Stärken kräftig zu entwickeln. Dies oft auch zum Ausgleichen von Schwächen.

    Dazu bedarf es eines grundlegenden Kanons an Lerninhalten mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten als Schwergewichtssetzungen. Einem völligen Ausklammern wesentlicher und wichtiger Lernbereiche ist damit nicht das Wort geredet. In der Oberstufe ergeben sich unterschiedliche Angebote bereits durch die Konkurrenz der eher geringfügig differenzierten AHS mit den BHS, den BMS und der Dual-kooperativen Berufsbildung der Lehrlinge mit deren großen fachlichen Ausrichtungen. Darüber hinaus gibt es noch sinnvolle Profilbildungen einzelner Schulen.

    Ein großer Mangel in der herkömmlichen Schulpädagogik besteht darin, dass sie sich viel damit beschäftigt, Fehler aufzuweisen. So spielt in der „Leistungs“-Beurteilung das Fehlersuchsystem oft noch eine große Rolle. Nicht selten obendrein mit einer strafenden Attitüde. Dem so wichtigen, ja unerlässlichen Lernen aus Fehlern wird allerdings nicht so großes Augenmerk zugewendet.

    Ein gekonnter darbietender Unterricht hat seinen Wert; auch gute Vorträge können bewegen, können begeistern. Unterrichtsgebräuche, deren Zuschnitt jedoch vor der Erfindung des Buchdrucks und jedenfalls vor den neuen Medien angesiedelt ist und die die Lernenden zur passiven Aufnahme konditionieren, sind längst überholt. Die Wendeschritte vom gängelnden Lehren zum selbsttätigen Lernen, vom prüfungsschwangeren, lehrstoffgebundenen Pauken zu lernzielorientierten Lernprozessen sind längst erforderlich und trotz gegenteiliger Organisationsformen der Art „Im Gleichschritt, marsch!“ bereits vielfach unterwegs, wenn auch noch nicht raumgreifend.

    (In der Lehrerbildung haben wir zur Unterstützung regelmäßig das Lehrer- und das Schülerverhalten hinsichtlich der Beteiligung am Unterrichtsgeschehen analysiert.)

    Die Lehrerdominanz mit dem Privileg der Lehrstoffvermittlung hat einer Mehrzahl von Funktionen in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit Platz zu machen. Dies auf professionellen Wegen zum individuellen und zum gemeinschaftlichen Lernen. Derlei darf nicht gewissermaßen auf „Hausübungen“ und auf „Nachhilfeunterricht“ beschränkt bleiben.

    Für einen umfassenden Leitbegriff

    Insgesamt besteht die zukunftsweisende Herausforderung darin, in den neuen gesellschaftlichen Umständen mit ihren Möglichkeiten und ihren Behinderungen für das Lernen die natürliche Lernbereitschaft, die Neugier nicht verkümmern zu lassen, sondern sie kräftig zu entfalten und sie in das schulische Geschehen professionell einzubinden. Dem mag ein erweiterter und vertiefter Leitbegriff für das Lerngeschehen dienlich sein, wie ich ihn auf der Grundlage der seinerzeit klassischen Definition von Richard Meister (1881-1964) anbiete: Erziehung (im umfassenden Sinn) ist die planmäßige Führung, die die erwachsene Generation der heranwachsenden bei ihrer Auseinandersetzung mit der begegnenden Kultur angedeihen lässt,
    * die sie für den Erwerb von Wissen, Erkenntnissen, Wertgehalten, Willensgehalten und Fertigkeiten zu persönlichen Qualitäten und nutzbringenden Qualifikationen sowie zu den wünschenswerten Mobilitäten leistet,
    * die sie zur Entfaltung der Veranlagungen und der Interessen unternimmt,
    * die sie zur Stärkung der Selbstgestaltungskräfte beiträgt,
    * die sie an Hilfestellungen in den kritischen Entwicklungsphasen einbringt,
    * die sie in der gemeinsamen Befassung mit zukunftsweisenden Herausforderungen einsetzt
    * und mit der sie zu einer Lebensführung mit permanent lebensdurchdringendem Weiterlernen und Weiterstreben in den zeitläufigen Anforderungen und Möglichkeiten zu verhelfen trachtet.

    Das kann und soll alle Lernarten betreffen – vom schulisch systematisierten, vorwiegend deduktiven bis zum induzierenden ausübenden Erfahrungslernen. Während der Schuljahre soll es in der Unterrichts-, in der Erziehungsarbeit (im engeren Sinn) sowie in der betont freudvollen (nicht spaßreichen) Gestaltung des Schullebens geschehen, aber nicht minder in das gesamte Jugendleben, insbesondere in die Familien ausgreifen.

    Das Schulwesen einer zukunftstauglichen Bildungsreform zuführen heißt: die Absichten veredeln, die Inhalte erneuern, die Methoden und Ausstattungen verbessern, die personellen Ressourcen heben und auf solcher Basis die Strukturen konkret wirksam organisieren. Bei allen Neuerungen darf nicht vergessen werden, dass sie jedweder Erstarrung abhelfen sollen, dass das Schulgeschehen aber viel an entlastender Ordnung und an Muße zur Konzentration auf ergiebiges Lernen zur bestmöglichen persönlichen Entfaltung braucht.

    Keinesfalls dürfte das Schulgeschehen in ein neues (modulares) Pauken für schulmäßige Prüfungen geleitet werden. Die Lebensbewährung und das Engagement in das permanent lebensdurchdringende Lernen vollziehen sich anders. Der menschlichen Vielfalt mit ihren individuellen Chancen ist jedwede Uniformierung abträglich.

    *) An einer Wiener AHS hat sich die Direktorin gemeinsam mit ihren aktiven Lehrkräften über etliche Jahre mit den Schülerinnen und Schülern mit Aufstiegsberechtigung und deren Eltern erfolgreich in Verbindung gesetzt, um die Ablegung und das Bestehen einer Wiederholungsprüfung zu fördern. Auch darüber hinaus gab es regelmäßig einen lernbetonten Feriengruß.

    Endlich wieder Ferien: Erholung und Freude (nicht bloß „Spaß“) – auch am Lernen

    Die betont soziale Gesinnung, die schon bei der Gründung unserer Schule 1897 Pate gestanden hat, bedeutet für unsere Schulgemeinschaft heute und in Zukunft: Wir freuen uns über alle Erfolge – über die vielen ausgezeichneten und guten ebenso wie über diejenigen, wo Schwierigkeiten zu überwinden waren oder noch zu bereinigen sind.

    Ein kleiner Service für Aufholer und besonders Interessierte:
    Lernen in den Ferien selbst erfolgreich organisieren
    - für erfolgreiche Wiederholungs- und/oder Nachtragsprüfungen*)
    - zur Verbesserung in Gegenständen mit schwachem Genügend
    - einfach zur Vorbereitung auf 2008/09 und aus Lernfreude
    1. Noch vor den Ferien beginnen:
    1.1 Die Lehrkräfte um die Anleitung ersuchen, was bei der
    Prüfung verlangt wird, was ich daher können muss und
    wo meine Defizite liegen.
    1.2 Die eigenen Unterlagen aus dem Schuljahr ordnen und
    komplettieren, allenfalls mit Hilfe von Mitschüler/inne/n.
    2. Überlegen, ob ich mein Lernen selbst durchführen will und
    kann oder ob ich dazu Nachhilfe brauche.
    3. Mir einen zeitlich geordneten Lernplan aufstellen und
    (schriftlich) festhalten: was ich (in zweckmäßigen Portionen)
    wann (wie lange) lernen werde und womit.
    4. Selbst überlegen bzw. Anleitung suchen, wie ich mir das,
    was ich zu lernen habe, nach den allgemeinen Lernregeln
    und meinem Lerntyp entsprechend am besten sicher
    einpräge.
    5. Womöglich eine Lerngemeinschaft mit Mitschüler/inne/n
    bilden.
    6. Das alles mit meinen Eltern besprechen.
    7. Die Umsetzung nicht bis zuletzt hinausschieben, sondern
    rechtzeitig damit anfangen.
    8. Ich werde rasch draufkommen, was ich alles schaffen kann,
    wenn ich es konsequent in Angriff nehme, so dass ich keine
    Angst haben muss.
    *) Wenn die Berechtigung zum Aufsteigen vorliegt, soll die freiwillige Ablegung einer Wiederholungsprüfung keinesfalls versäumt werden.

    Freude am Aufholen, am Verbessern bzw. am Vorbereiten mit bestmöglichen Lernerfolgen und damit wesentliche Vorteile im kommenden Schuljahr und trotzdem ausreichend gute Erholung in den Ferien, die gewiss nicht zu kurz kommen soll, wünscht im Namen der Schulgemeinschaft sehr herzlich
    Dir. ……..........

    • SOKs (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:08

      Da lob ich mir den Steiner.
      Eine wertlose Ausstellung in Wien wird von der PRESSE gestern gebracht auf 150 Jahre Steiner. Heut am Samstag ist die Eröffnung einer Sonderausstellung in Brunn/Geb, das wurd nicht erwähnt. (Vor einem Monat kam eine Extrazug aus Deutschland mit 250 Leuten aus D.)
      In den Steiner Schulen wird der Lehrer zur Verantwortung gezogen, falls ein Schüler sein Pensum nicht schafft. Bis zum Rausschmiss.

      Stelle mich frontal gegen jede Diskussion auf akademischem Niveau über diese satte Verblödung des Schulsystems. WasserKübelTrägerei, für mich.
      Zurück zum Anfang - wie es in jedem fehlgeleiteten, maroden System sonst auch üblich ist.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juni 2011 15:48

      Erinnert mich an Goethe:

      "Liebe ... (Mutter oder Schwester, das herauszufinden war mir bisher noch nicht vergönnt), ich schreibe Dir einen langen Brief.
      Für einen kurzen fehlt mir leider die Zeit."

  20. Neppomuck (kein Partner)
    25. Juni 2011 01:11

    Anweisung für linke Kanzlerkandidaten.

    Demnächst kommt es zum Beschluss,
    dass der Mensch nichts lernen muss.
    Dies morbide Exposee
    kommt von der polit’schen Höh’,
    wo die Lernunfäh’gen sitzen
    und die Nehmer-Händchen schwitzen.
    Selbst von Uneinsichtigkeit
    schwer gezeichnet, nicht bereit,
    sich der eignen Pflicht zu weihen,
    wollen alles sie verzeihen.
    „Lernst du nichts? – na kein Malör,
    mach’ das Leben dir nicht schwer,
    kannst, auch ohne schwer zu ringen,
    es zum Bundeskanzler bringen.
    Musst nur brav die Roten wählen,
    Stimmen bei den Wahlen zählen,
    Wahlkampf liefern, Fahnen schwenken,
    bloß nicht an die Zukunft denken,
    demonstrieren, bald die Blauen
    Schwarz verliebt ins Auge schauen,
    linke Leserbriefe schreiben,
    sich an HC Strache reiben,
    dann, ja dann steht jedem frei
    ne Funktion in der Partei.
    Qualifikation? Na bitte,
    kommst du erst aus unsrer Mitte
    und hast einen süßen Nabel,
    bist du sehr schnell ministrabel.
    Gibt dir Gott ein Amt, kriegst du
    (heißt es) den Verstand dazu,
    hat ’s dir die Partei verpasst,
    gib ihn ab, so du ihn hast.
    Denn gedacht, wenn überhaupt,
    wird nur dort, wo es erlaubt.
    Drum vergiss die Zucht der Schule,
    reüssieren werden Schwule,
    Anverwandte, in der Wolle
    eingefärbte linke Trolle,
    Botmäßige, Antifanten,
    Autonome, Obskuranten,
    Trinker, Kiffer usw.;
    jeder kriegt die Räuberleiter.
    Also macht auf „gimme five“,
    denn sonst steht ihr auf der Seif’.
    Jedenfalls in uns’ren Reihen;
    Charly Marx wird es verzeihen.

    • Undine
      25. Juni 2011 08:29

      @Neppomuck

      Dafür würde Ihnen sogar Wilhelm Busch Sternchen verleihen, drum*********! :-)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:25

      Köstlich, wenn's nicht so traurig wäre!

    • libertus
      25. Juni 2011 21:44

      *bravissimo*

      Wem solche Worte aus der Feder rinnen,
      der sollte einen Preis gewinnen!

      P.S.: Entschuldigung, aber ich übe noch! .

  21. byrig
    24. Juni 2011 22:23

    man sollte eines klarstellen:die 3-fünfer-diskussion hat mit PISA null zu tun.sie dient nur als ablenkungsmanöver beim wirklichen ziel der sozis,dzt in gestalt von der unfähigen "bankerin" claudia schmidt und dem altsozi androsch:
    der einführung der gesamtschule.
    und die hat mit den fünfern in der oberstufe genau nichts zu tun.
    und:die sozis sollten eine PISA-studie nur der oberstufen in europa,oder auch weltweit veranlassen.
    was käme heraus?dass österreich zur spitze zählt!
    diese komische PISA-studie lief für uns ja nur wegen der massenhaft vorhandenen migrantenschüler so schlecht.hier sind eben die hauptschulen in den ballungszentren mit hohem migrantenanteil zu evaluieren,fördern etc.
    die gymnasien,die toll,nach wie vor,funktionieren,sollten diese linkspolitiker wie schmidt und androsch in ruhe lassen.
    es ist eh bekannt,dass androsch seinen nachkommen in einer privatschule unterrichten lässt.
    gottseidank haben die österreicher diesen linken kerl durchschaut.aber dafür beschimpft androsch die österreicher auch noch,weil sie sein ominöses volksbegehren nicht unterstützen.

    • Undine
      25. Juni 2011 08:54

      @byrig

      lieber byrig,bitte,bitte,machen sie doch wenigstens nach jedem punkt und beistrich einen abstand.es wäre viel,viel einfacher,ihre beiträge zu lesen.der druck auf die leertaste kann doch nicht so schwer sein.sie bedienen sie ja auch sonst nach jedem wort.vielleicht können sie sich schneller dran gewöhnen als sie glauben.wegen der groß-und kleinschreibung will ich ja nicht mehr in sie dringen,nur so viel,dass sie vor allem in linken sog."fortschrittlichen"kreisen gerne benützt wird.und links scheinen sie mir nicht zu sein!ich lese ihre beiträge immer sehr gerne und meist mit zustimmung.ich werde meinen text jetzt nicht abschließend lesen,um etwaige fehler zu entdecken.das wäre mir bei dieser ungegliederten wortwurst viel zu mühsam.nur noch so viel:sie würden nicht ihr"gesicht verlieren",wenn sie sich in zukunft der leertaste nach jeder art von interpunktion bedienten!alle blogteilnehmer wären ihnen dankbar.ich hoffe,sie mußten sich jetzt auch ziemlich plagen,meine zeilen zu lesen!oder haben sie bereits nach den ersten drei zeilen kapituliert? :-)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:36

      @byrig

      Die Claudia Schmied, den Bildungsminister, schreibt man mit langem I.
      Letztens hab ich's auch falsch geschrieben, drum hier meine Eselsbrücke (vielleicht
      hilft's Ihnen auch):

      Langes I wie bei Iiiiiigit, das man ausruft, wenn man ekeliges angreift.

      PS: Google findet viele Claudia Schmidts, die alle hübscher ausschauen und weniger
      verkrampft lachen wie unser Bildungsminister.

    • DSMVW (kein Partner)
      25. Juni 2011 15:04

      @Undine

      Ich schließe mich Ihrer Bitte an. byrigs - lesenswerte - Texte sind durch diese seltsame wie lästige Manier eine Zumutung - schlimmer noch als Binnen-I und Co.

      Ich habe schon vor Längerem aufgegeben und scrolle da nur noch drüber...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. Juni 2011 17:43

      Undine, das ist doch dem byrig vollkommen Wurscht. Einfach nicht mehr lesen!

    • byrig
      26. Juni 2011 20:39

      werte undine!
      ich bin ja total links,deswegen die kleinschreibung. no,aber,ich halte es für unnötig,dauernd die leertaste zu drücken,zumal ich keine sekretärin bin.
      und was dieser herr koller liest,ist mir ziemlich egal.

  22. Rosi
    24. Juni 2011 22:09

    In drei Gegenständen ein Nichtgenügend - früher hätte man gesagt, daß der Schüler in der falschen Schule sitzt, und schlicht für diesen Schultyp nicht geeignet ist.
    Drei Nichtgenügend! Welchen Beweis braucht man noch, daß der Schüler diesen Stoff nicht 'packt'?
    Aber logisches Denken ist ja heute nicht modern - weder für manche Schüler, noch offensichtlich für jene, die die Vorgaben für das Schulsystem schaffen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  23. Undine
    24. Juni 2011 20:56

    KKP ist felsenfest davon überzeugt, daß DIESE Reform aus allen "lernschwachen" Schülern gute Schüler macht, denn:

    "Zur Unterstützung bekommen Schüler mit negativen Modulen Förderunterricht im jeweiligen Fach - und einen „Lernbegleiter", der als Coach und Mentor fungieren soll."

    Wie stellt sich denn die gute Frau das in der Praxis vor? Das klingt ja in der Theorie recht gut, aber wie soll das ZEITLICH funktionieren? Da die Fünfer vermutlich nicht in Zeichnen, Turnen und Singen sondern höchstwahrscheinlich generell in Mathematik, Deutsch, Englisch, Physik oder Chemie anfallen, gibt's da zusätzlich zum normalen Schulstoff, den diese Schüler ja nicht bewältigt haben, eine Menge zu tun.

    Wenn aber die Schüler in drei Fächern gescheitert sind, kann man doch nicht erwarten, daß sie plötzlich ein Vielfaches an Pensum leisten werden.
    Da können noch so viele Coaches und Mentoren aufgeboten werden: LERNEN, also eine LEISTUNG erbringen, müssen die Kinder schon selber. Und da wären wir schon wieder beim Hauptproblem: Viele der guten Kinderchen heutzutage haben nie gelernt, etwas zu LEISTEN, etwas zu tun, WAS KEINEN SPASS MACHT! Und dann soll das plötzlich so problemlos, wie sich das alle von Claudia Schmied abwärts so vorstellen, funktionieren??? Es wird nicht klappen.

    KKP: " Vor allem Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler werden durch das Modulsystem erhöht"

    Das ist leicht gesagt, denn Papier war schon immer geduldig! Woher sollen plötzlich die alten, verlachten und verachteten "Tugenden" Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft kommen? Die erwirbt man in der Familie durch Erziehung und gutes Vorbild durch die Eltern, aber schwerlich von Coaches und Mentoren, es sei denn, die wären excellente Menschen.....

    • M.S.
      24. Juni 2011 21:39

      @Undine

      **********!

    • libertus
      24. Juni 2011 23:22

      @Undine

      Hervorragend analysiert!

    • Karl Rinnhofer
      25. Juni 2011 00:19

      @Undine
      Ein wichtiger und ausgezeichnet formulierter Gedanke: temporäre "Mentoren" und "Coaches" werden kaum "ein Identifikationsangebot"sein machen, um anchhaltig persönlichkeitswirksam wirken zu können und die so weichtigen Werte wie Verantwortung für sich und die Einfaltung eigener Anlagen - damit auch Relevanz für die Gesellschaft - zu entwickeln.

    • gms (kein Partner)
      25. Juni 2011 15:02

      "Lernbegleiter .. Coach und Mentor" - beredtes Pfeifen am Keyboard, doch wollen wir bei aller berechtigen Kritik auch verstehen, was damit gemeint wurde:

      "Vorbild, Animateur, Freud & Beistand, Pädagoge, inhaltlich Sattelfester, Begleiter, Abholer, Reflexionspartner, .." - sprich jene omnipotenten Wunderwuzzis an unseren Schulen, von denen vorgebliche Experten jetzt schon behaupten, sie würden von ihren Schülern mindestens genausoviel lernen wie umgekehrt (und vermutlich wohl deshalb den Schulstoff nicht innerhalb des Jahres vollständig an alle Adressaten in der Klasse vermitteln können).

      "Neue Menschen" braucht der Sozialismus -- neue Schüler, neue Lehrer, neue Coaches, neue ...

      Was bleibt? - Beredtes und dabei ganz und gar nicht neues Pfeifen als untrügliches Zeichen dafür, den eigenen verzapften Bockmist um keinen Deut ernster nehmen zu können, als ein noch nicht vollständig seines Verstandes beraubtes Gegenüber.

  24. Charlotte
    24. Juni 2011 19:28

    Die weltfremden Ideen unserer Regierung werden immer unerträglicher. Diese Bildungsministerin (oder diese Regierung) ist eine Katastrophe (man gestatte mir die Anmerkung:auch vom Aussehen her aber dafür kann sie nichts). Wie kann man bloß so unbedarft in so hohe Regierungsämter kommen?

    Schüler mit 3 Nicht genügend (diese oft auch in Hauptgegenständen) sind meistens allgemein schlechte Schüler (aus welchen Gründen immer) und auf dem falschen Bildungsweg. Sie weiter ins gleiche Schulsystem zu pressen (um ihnen einen Maturazeugnis zu schenken?) ist für alle Beteiligten -betroffene Schüler/Mitschüler/Lehrer- negativ und erst recht für die Berufswelt, für die ganze Gesellschaft.

    Aber das ist wohl der Vorgeschmack der Gesamtschule und der Zerschlagung eines differenzierten Schulsystems . Noten gleich abschaffen und sich eines Tages wundern wieso Qualität und Leistungsbereitschaft nicht mehr vorhanden sind.

    Und das Versprechen von Frau Krawagna der braven Parteisoldatin bezüglich Förderunterricht, persönlichen Coach und Mentor für Schüler (und für jedes Einwandererkind einen persönlichen Sprachlehrer ab Kindergarten?) soll wohl ein Scherz sein oder wie bitte soll das finanziert werden?

    Warum gibt es keine geringere Schüleranzahl in den Klassen (was für Lehrer und Schüler positiv wäre)?

    Weil das zu teuer wäre, aber für jeden Schüler mit Nicht genügend soll es einen Coach und Mentor geben? Wie wunderbar. Soviel Lügenpropaganda oder Dummheit fasst man nicht. Und wozu Modulsystem? Gab/gibt es denn nicht ähnliches : Leistungsgruppen in der guten alten Hauptschule?

    Wenn man schon das Sitzenbleiben abschaffen will so soll man Regelungen schaffen dass ein Schüler mit 3 Nicht genügend die Schule wechseln bzw. verlassen muss, aber das geht natürlich nicht, wenn es nur mehr Volksschule pardon Gesamtschule gibt...

    Unsere Politikerinnen haben oft eh keinen Nachwuchs und jene die welchen haben schicken ihn in teure Privatschulen (linke nehmen zu diesem Zweck auch gerne die katholischen in Anspruch um gleichzeitig kein gutes Haar an der katholischen Kirche zu lassen...) und ganz sicher nicht in Gesamtschulen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass man selbst auch seine Kinder und Enkelkinder vor Gesamtschulen bewahren und ihnen die Aufnahme in gute katholische Privatschulen sichern kann.

  25. Undine
    24. Juni 2011 17:06

    Wenn Claudia Schmied und die Vereinigten Linken nach wie vor der festen Überzeugung sind, mit ihren sündhaft teuren, aber völlig sinnlosen Schulreformen zu erreichen, daß alle Schülerinnen und Schüler über das gleiche Wissen, bzw über die gleiche Intelligenz verfügen würden, wenn man sie nur gleich behandelte, ist ihnen einfach nicht zu helfen. Schade um den ganzen sinnlosen und kostspieligen Aufwand!

    Wirklich gute Schulleistungen müssen auf andere Weise erworben werden, aber davon wollen die Vereinigten Linken ja nichts wissen. Daß wirklich gute Schulleistungen durchaus mit geringem finanziellem Aufwand möglich sind, beweisen Diejenigen, die die Schulen besucht haben, BEVOR das Schulwesen in linke Hände geriet!

  26. HJR
    24. Juni 2011 16:00

    OT. Islam, die Zweite

    Gestern nahm ich Hamidis Äußerungen (Sport ist für Frauen schädlich) zum Anlass, meinen Sommer-Ramadan zu brechen. Heute darf ich Folgendes nachschieben:
    Fuat Sanac, sein Chef, gibt heute (ebenfalls im KURIER) zu Protokoll, dass Hamidi nicht die offizielle Meinung der IG wiedergegeben hätte, sondern eine "fachliche Meinung geäußert" habe. (Welche angeblich der "Disziplinar-Anwalt" der Ärztekammer überprüfen werde?!)

    Weiters gibt Sanac (auf Nachfrage) vor, erstmals von Problemen mit islamischen Mädchen im Turnunterricht zu hören. Er sei nicht gegen den gemeinsamen Schwimmunterricht von Buben und Mädchen unterhalb des Pubertätsalters, ihm seien sogar zwei Fälle aus Niederösterreich bekannt, wo Mädchen mit Vollkleidung am Schwimmunterricht teilnehmen.

    Wenn den Damen und Herren Muslimen nicht nur unsere scharia-fremde Rechtssprechung sondern auch unsere kulturellen Usancen so viel Ungemach bereiten, wäre es dann nicht vernünftiger, die werten Damen und Herren Muslimen blieben zu hause - ich meine dort, wo der "Pfeffer wächst" oder wosonst auch immer das ist? Und wenn nicht, sollten wir sie nicht besser gar nicht mehr hereinlassen? Und könnten wir vielleicht überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, den noch nicht eingebürgerten Muslimen den Erwerb unserer demokratisch-christlich-abendländischen Staatsbürgerschaft zu verweigern?

    Und warum machen unsere (bürgerlich-konservativen) EU-Abgeordneten nicht klar, dass es mit uns keinen EU-Beitritt der Türkei geben wird? Und dass wir uns darum bemühen werden, die Sonderregelungen zwischen der EU und der Türkei zu sistieren oder wieder abzuschaffen, wenn z.B. die Zypernfrage (die seit Jahren ohne Bewegung vor sich hindämmert) nicht bis, sagen wir 30.9.2011, im Sinne der EU geregelt ist?

    Übrigens entnahm ich soeben dem Teletext, dass Hamidi von seinen IG-Funktionen zurückgetreten sei. Na, also, geht doch!

    • Brigitte Imb
      24. Juni 2011 16:47

      Der "genialste" Sager Hamidis (der Arzt ist) war, dass die Knochendichte sich bei sportlicher Betätigung verringert!!!!! Dabei ist bewiesen, dass Bewegungsarmut zu Knochenabbau führt. Wollen die "gläubigen" Muslime nun auch der medizinischen Wissenschaft ihr Dogma aufprägen?

    • Undine
      24. Juni 2011 17:18

      @HJR

      ".....wo Mädchen mit Vollkleidung am Schwimmunterricht teilnehmen"

      Na, den Aufstand möchte ich sehen, den ein Badewaschl aufführen würde, wenn ein einheimisches Mädchen in Vollkleidung ins Wasser hüpfen würde! Gab's nicht erst vor gar nicht so langer Zeit Überlegungen, Männern im Schwimmbad aus hygienischen Gründen die Badeshorts zu verbieten?
      Und überhaupt: Wie soll das funktionieren, wenn die Moslemmädchen in Vollkleidung aus dem Schwimmbecken steigen und mit tropfnasser Kleidung die Toilette aufsuchen wollen? Das kann gar nicht so einfach sein! Oder "müssen" die nie...?

    • phaidros
      24. Juni 2011 21:18

      »Der "genialste" Sager Hamidis (der Arzt ist) war, dass die Knochendichte sich bei sportlicher Betätigung verringert!!!!! «

      Neinein, das stimmt schon: gemeint ist die Knochendichte der Couchpotatoes, die von Fußball über Schifahren und Formel 1 bis zu den Highlights wie Olympische Spiele oder Stadtmarathons vom Wohnzimmer aus jede sportliche Betätigung genauestens verfolgen.

      Mit eigener sportlicher Betätigung hat es natürlich nichts zu tun, aber das wurde auch nicht gesagt. ;-)

      BG

    • byrig
      24. Juni 2011 22:07

      es ist auch nicht ganz auszuschliessen,dass die ganze aktion durchaus abgestimmt war.und zwar im sinne "1 schritt vor,2 schritte zurück".
      gerade jetzt,wo ein wechsel in der islamistenführung österreichs stattfindet.
      hamidi provoziert wissentlich,sanac steuert etwas-betonung auf etwas-zurück.
      und schon wieder hätten die moslems ein bisschen an boden für die durchsetzung ihrer forderungen und vorstellungen im feindesgebiet gewonnen.
      denn eines sollte uns allen klar sein:auch dieser türke sanac ist keineswegs an wirklicher integration interessiert(wie man an seinem auch nach 30 jahren aufenthalt in deutschsprachigen ländern mangelhaften deutsch vermuten kann),sondern nur an der durchsetzung der islamischen ideologie.
      es wäre auch hierzulande hoch an der zeit,ähnliche massnahmen zu ergreifen wie es dänemark und holland im begriff sind,durchzusetzen.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2011 02:40

      @HJR 24. Juni 2011 16:00

      Statt uns hier immer wieder mit denselben, längst ausdiskutierten Themen wie "Schule" zu langweilen, täte Herr Dr. Unterberger wahrlich gut daran,
      die mit Abstand wichtigeren Themen deutlicher ins Zentrum zu stellen.

      Der bei unseren Rotnazis aufgrund seiner Richtigkeit und Wahrheit besonders verhaßte und diffamierte,
      von mir aber gerade auch deswegen gern empfohlene, hochverdiente islamkritische Blog

      SOS-Österreich

      feiert einen neuen Besucherrekord!!!

      Über 22.000 Zugriffe am Tag!!

      http://sosheimat.wordpress.com/

      Dr. Unterberger hätte sicher noch mehr Erfolg, wenn seine Website nicht nur inhaltlich die Akzente richtig setzen würde, sondern auch technisch, vor allem in dem vollkommen unzumutbaren Kommentarteil, halbwegs professionell gestaltet wäre.

      Fertige Programme wie die von Wordpress.com gibt es dafür zuhauf - und zwar kostenlos.

      Außerdem sollten ältere Einträge auch später noch oder zumindest nach einiger Zeit wieder öffentlich sichtbar sein.

      Dann könnten darauf Links gesetzt werden und dem Blog noch mehr Aufmerksamkeit sichern.

    • Undine
      25. Juni 2011 09:08

      @byrig

      *******! Ganz genauso läuft der Hase! Immer einen kleinen Happen dem Volk zum Aufregen hinwerfen und ---während fest geschimpft wird---heimlich, still und leise alle möglichen Forderungen stellen, die von unseren politischen Armleuchtern gerne erfüllt werden; und schon sind die Moslems ohne große Anstrengung wieder ein paar Schritte weiter in ihrem Bestreben, hier in Ö 1000x besser zu leben als in ihrer Heimat, aber ihre altgewohnte Lebensweise, die der unsrigen so entgegengesetzt ist, beibehalten zu können.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juni 2011 11:02

      @ Undine

      > Oder "müssen" die nie...?

      Angeblich müssen auch Moslemfrauen, sonst hätten sie nicht für die Erdbeerfelder, wo man selbst pflücken kann, Hosenvorschrift bzw. Rockverbot eingeführt.

      ;-)

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:16

      Die Moslems sind nicht der Feind. Die sind genau vorausberechenbar. Sie tun was sie immer schon tun.

      Auf die Moslems einzuhauen, kann höchstens über die Bande gespielt sein.

      Das eigentliche Ziel sollten die sein, die ....

      Jetzt stockt mir der Redefluss. Denn alles was jetzt kommen sollte, kam auch schon in der jüngeren VErgangeheit vor und ist seitdem verpönt.

      Daher anders:

      Die Minen sind gelegt. Der Vortrieb erfolgte von eigener (traurig aber wahr!) Seite. Es kann jetzt nicht mehr lange dauern, und die Minen springen.

      Ich glaube das ist schön politsch korrekt formuliert.

  27. Brigitte Imb
    24. Juni 2011 16:00

    Es stellt sich die Frage, ob in Zukunft unsere Schüler etwas können sollen, oder ob es nur darum geht, dass die Schüler durch ein System geschleust werden, dem (gute) Leistung fremd ist.

    Ein mir bekannter Schuldirektor einer Privatschule überlegt ernsthaft, falls dieser Schwachsinn, den Schmied präsentiert, tatsächlich Realität wird, den Schulvertrag so zu ändern, dass diese Aufstiegsmöglichkeit in der besagten Schule nicht zum Tragen kommt.

    • Undine
      24. Juni 2011 16:49

      @Brigitte Imb

      Dem Schuldirektor schon alleine für die gute Absicht**********!

    • Brigitte Imb
      24. Juni 2011 16:53

      Ja! Die lassen sich ihre, sei Jahrzehnten elitäre Schule nicht demolieren. GsD!

    • M.S.
      24. Juni 2011 19:28

      Kurz gesagt geht es nur darum die Statistik zu verbessern, die da lautet: " Nach Einführung der Möglichkeit des Aufsteigens mit drei Nicht genügend ist die Zahl der Repetenten um .....% zurückgegangen."
      Da ein gleichzeitiges Erlernen von neuem Unterrichtsstoff aus DREI verschiedenen Fachgebieten, und dem nicht genügend erlernten Stoff der vorigen Schulstufe nur sehr schwer möglich ist werden halt die Anforderungen entsprechend herabgesetzt.
      So einfach kann eine Bildungsreform sein. Mein Gott, warum ist das nicht jemanden schon vor zwanzig Jahren eingefallen ?

  28. Reflecting
    24. Juni 2011 15:30

    Das Getue rund um die Schule und viele andere wunderliche Erscheinungen zeigen mit unübersehbarer Deutlichkeit, dass es im Lande viele Gründe gibt, die einen nachdenklich stimmen.
    Ich habe versucht, in Form von Gesprächen, Beobachtungen und Hinweisen eine Art von Ursachenforschung zu betreiben. Ein Résumé sieht so aus:
    Überraschend ist, dass die Menschen in der einen oder anderen Form aus sehr unterschiedlichen Gründen ÜBERFORDERT sind. Die Überforderung besteht aus vielen Komponenten: Im Schulsystem steht man vor einem Scherbenhaufen mit unabsehbaren Folgen; schon jetzt bewirkt das wund geschundene System eine gigantische Überforderung bei Eltern und Schülern – daraus ergibt sich eine neue Qualität der Desorientierung der jungen Generation. Man hat Bewährtes meist voreilig zu entsorgen versucht, ohne eine wohl durchdachtes Nachfolgemodell zu haben. Siehe auch den Aufwand für Nachhilfe.
    Der Stress in der Familie und weitverbreitete Unzufriedenheit im Berufsleben zeigen allenthalben ihre zerstörerische Wirkung. Dazu kommt, dass Arbeit als ein besonderes Übel angesehen wird.
    Der Durchschnitt stumpft auf Grund des Massenangebotes an sogenannten Informationen aller Art so ab, dass er sich aus Überforderung bereits gegen jede Form von Information stemmt. Die Folgen liegen auf der Hand.
    Optische und akustische Pollution tragen zu Gereiztheit und Unruhe bei. Beide werden wieder durch andere Arten von optischer und akustischer Pollution zu kompensieren versucht – ein vicious circle. Dazu muss man noch jung, schön, sexy und cool sein. Und da soll sich manche(er) nicht überfordert fühlen?
    Besonders wirksam sind Zukunftsangst, Verliererimage, Neigung zu Extremen aller Art, Flucht in Esoterik und Irrlehren, Rastlosigkeit, „Entheimatung“, Bruch mit Tradition und Religion.
    Das Ergebnis dieser Überforderung sind eine zerfledderte Gesellschaft, die Entsolidarisierung und das Fehlen von Gemeinschaftssinn. Das sind keine Förderprogramme für die Stabilisierung und solide Verankerung des Einzelnen.

    Trotz allem gibt es noch immer erfreuliche Zeitgenossen! Das soll nicht verschwiegen, sondern besonders betont werden.

  29. Gerhard Pascher
    24. Juni 2011 14:26

    Vielleicht hat Frau KKP zu lange im Ausland gelebt und verwechselt manches? In der Schweiz ist eine 6 die beste Note und in Ungarn die 5.
    :-)

  30. Markus Theiner
    24. Juni 2011 10:55

    Schule ist keine Strafanstalt. Sitzenbleiben ist aber auch keine Strafe. Wer es nicht geschafft hat sich das Wissen vermitteln zu lassen soll mit der "Ehrenrunde" nicht gedemütigt werden, sondern eine neue Chance bekommen.
    Jemandem der mit dem Arbeitspensum nicht zurecht gekommen ist das Pensum nochmal zu erhöhen kommt mir viel eher wie eine Strafe vor.
    Dass man versucht die Wiederholung der kompletten Schulstufe zu vermeiden ist kein neues Ziel. Dafür gibt es ja die Nachprüfung und auch die Aufstiegsklausel - die beide durchaus vernünftig sind. Nur stoßen die halt auch irgendwann an ihre Grenzen bzw. an die Grenzen der Schüler.

    Ein Modulsystem fände ich da - wie ja auch AU - durchaus eine überlegenswerte Erweiterung. Man legt fest welche Modulstufe man pro Fach für den Schulabschluss erreichen muss, darüber hinaus sind Wahlfächer (Spezialisierungen) möglich, wenn man im Lauf der Schulzeit drauf kommt, dass man sich in eine Richtung spezialisieren will die auf der eigenen Schule nicht angeboten wird kann man dann auch relativ leicht den Schultyp wechseln (berühmt berüchtigte Durchlässigkeit eines differenzierten Systems), wenn man sich die Module anrechnen lassen kann. Für die Zulassung zum Studium kann man ebenfalls auf bestimmte Module abstellen usw.
    Aber natürlich bringt das auch einige Probleme mit sich. Von der Vorgabe der Abfolge (Eigenverantwortung der Schüler allein kann hier wohl nicht ausschlaggebend sein) über die Kapazitätsprobleme bei der Stundenplangestaltung bis - in meiner Variante - zur Sicherung der Gleichwertigkeit von Modulen.
    Der Ansatz in dem die nachgeholten neben den darauf aufbauenden Modulen gelernt werden müssen halte ich aber für völlig sinnlos. Das Schlagwort "Förderung" ist deutlich zu wenig, um einem Schüler der schon am vorigen Schuljahr und der Nachprüfung gescheitert ist eine solche Mehrbelastung zumuten zu können. Vor allem weil nicht davon auszugehen ist, dass sich an Lernschwächen oder Faulheit dadurch irgendwas ändert.

    Jemand der unter der Mehrbelastung zusammenbricht, und die Schule dann ganz bleiben lässt oder im Endeffekt noch mehr ins Schleudern kommt, verliert im Ergebnis mehr "Lebenszeit" als jemand der eine Schulstufe komplett wiederholt und diese Chance auch nützt. Wer freilich Chancen garnicht nutzen will wird so oder so seine Zeit in der Schule eher sinnlos vergeuden. Außer vielleicht man setzt ihn zu seinem eigenen Besten unter Druck was zu leisten.
    Lehnt man solchen Druck ab (Stichwort "Strafanstalten" vs. "Eigenverantwortung der Schüler") dann bleibt eigentlich nur eine logische Konsequenz: Abschaffung der Schulpflicht und wenn wir schon dabei sind der Rechte der Eltern über die Erziehung zu bestimmen. Wenn ein Kind nichts lernen will, dann tut es dann eben nicht. Die Akademikerstatistik können wir sicher auch irgendwie anders schönen.

  31. Graf Berge von Grips
    24. Juni 2011 10:38

    Nr.392
    Ich habe ein paar Fünfer - so 3 an der Zahl..
    Da ergibt sich jetzt die Qual der Wahl!
    Mathe, Sprachen - das schaff ich nie!
    So studier' ich halt gegenderde Politologie.

  32. mike1
    24. Juni 2011 09:33

    kurzer hinweis: interview im kurier :

    "Wie sinnvoll ist das Sitzenbleiben?
    Streitgespräch: Ein Ex-Direktor warnt davor, Schüler mit drei Fleck aufsteigen zu lassen. Eine Schüleraktivistin will "Ehrenrunden" abschaffen."

    sagt fast alles zum thema....vor allem zeigt es, wie naiv und dumm die jungsozis sind und bleiben !

    • mike1
    • phaidros
      24. Juni 2011 10:19

      Werter Mike, das ist Dr. Günter Schmid, der Vorsitzende der unten erwähnten Bildungsplattform! Danke für den Link.

    • Undine
      24. Juni 2011 17:36

      @mike1

      Zum Streitgespräch: Welche Wohltat zu lesen, was der ehem. Direktor der "Sir Karl Popper-Schule" zum Thema zu sagen hat! Der Schwachsinn, den hingegen diese linke Tussi verzapft hat, ist sehr schwer auszuhalten!

    • M.S.
      24. Juni 2011 22:47

      @Undine
      Sie studiert ohnedies das für sie richtige Studium. Wir werden sie bald in einer Diskussionsrunde im ORF bewundern können.

    • Undine
      25. Juni 2011 10:40

      @M.S.

      Und sollte sie ihr Studium abbrechen wollen--Anstrengung liebt sie ja nicht unbedingt--kann sie immer noch Bundeskanzlerin (siehe Faymann!) werden. Dies wäre eine logische Folge der gegenwärtigen Bestrebungen, daß "Spaßhaben" zur Maxime erhoben wird ---siehe Gerhard Schröder! Er fand nach eigenen Worten "SPASS" daran, ein 80-Millionenvolk zu regieren; das merkten die Deutschen auch in kürzester Zeit! :-(((

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:28

      Warum tragt diese Tussi keine Burkha?

  33. phaidros
    24. Juni 2011 08:48

    Passend zum Thema (es gab auch bereits entsprechende Gastkommentare): bitte http://www.bildungsplattform.or.at zur Kenntnis nehmen, oder vielleicht sogar - noch viel besser - unterzeichnen!

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Karl Rinnhofer
      26. Juni 2011 02:14

      @Phaidros
      Die dankenswerte Veröffentlichung dieses Links zur Bildungsplattforjm ist wichtig. Bitte weiter verbreiten; wichtig wäre ein größerer Bekanntheitsgrad durch Schneeballprinzip.

      Es handelt sich um einen bemerkenswerter Vorstoß, mit dem sich an einer leistungsorientierten Schule Interessierte weitgehend identifizieren werden. Ich bekenne mich dazu, bereits unterscheiben und "akiviert" zu haen; die Initiatoren machten bereits eine Vorstellung in Wien; mit einzelnen gab es seit Längerem fruchtbare Vorgespräche.

  34. LF
    24. Juni 2011 08:44

    Ich versuche mich kurz zu fassen:
    Wenn ein Schüler drei Fünfer hat, sieht es meist auch mit den anderen Noten nicht so gut aus - die Wahrscheinlichkeit, im darauffolgenden Jahr alles aufzuholen, ist gering. Und mit "nur" einem Fünfer gibt es doch schon jetzt in den allermeisten Fällen die sog. "Aufstiegsklausel"; erst wenn auch das nächste Schuljahr in diesem Fach mit einem "Nicht genügend" abgeschlossen wird, muss man die Wiederholungsprüfung bestehen, um weiter aufsteigen zu können.
    Jemand mit drei Fünfern ist entweder faul, oder für die Schulart völlig ungeeignet! Man darf ja nicht vergessen, dass dieses System erst für die letzten drei Gymnasialklassen vorgesehen ist. Da ist die Schulpflicht absolviert und es steht desinteressierten bzw. anderweitig begabten Menschen frei, sich ausbildungsmäßig anders zu orientieren. Aber das ist ja unbequem, da müsste man nachdenken, was man wirklich will. In der Schule zu bleiben, so lange es eben geht, ist einfacher - und Familienbeihilfe gibt es auch.
    Meiner (unmaßgeblichen) Meinung nach will man mit dieser Maßnahme nur die Stimmen der - mittlerweile ab 16 Jahren Wahlberechtigten, und genau da beginnt das System zu greifen! - für die nächsten Wahlen gewinnen. Dafür sollte aber die österreichische Bildungspolitik nicht stehen, denn es geht um die Zukunft Österreichs!

  35. Erich Bauer
    24. Juni 2011 08:35

    Wenn jemand 3Fünfer "leistet", folgen im Normalfall eine ganze Reihe "wackeliger" Vierer nach.. (Aussage einer mir bekannten Frau Professor einer Eliteschule). Da geht es gar nicht mehr so sehr um die Frage "Aufsteigen" oder "Sitzenbleiben", sondern nur noch um den Schulwechsel (ev. auch "Hilfsschule").

    Daß jemand nur in einem Fach sehr schlechte Leistungen bietet und in den anderen aber durchaus gute bis sehr gute, kommt zwar vor, ist aber eher die Seltenheit. Um diese seltenen Fälle haben sich Lehrer und Professoren auch früher schon immer bemüht.

  36. Celian
    24. Juni 2011 08:35

    Unlängst wurde im ORF-Landesstudio Wien eine SPÖ-Politikerin zu einer Studie befragt, die besagt, daß es innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem signifikanten Leistungsverfall an den Volksschulen kam. Ein Viertel der Schulabgänger kann weder Schreiben noch Lesen. Die Dame mit der zittrigen Stimme geriet immer mehr in Verzweiflung, je sanfter sie Paul Tesarek um eine Erklärung fragte. Was hat sich nun in den letzten zehn Jahren so stark geändert? Sie wußte keine Antwort. Trotzdem schloß sie von vornherein aus, daß irgendein Zusammenhang mit den MigrantInnen (beim Lautlesen beim I zwecks Betonung kurz vom Sessel aufhüpfen!) bestehen könnte.

    Wenn Ideologie der Problemanalyse dermaßen den Weg verstellt, daß dort, wo der Finger weh tut, gleich gar nicht zu suchen begonnen wird, darf auch der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse mit drei Fünfern nicht verwundern. Wenn Leistung nicht mehr zählt, um zu diskriminieren, sondern die Zugehörigkeit zur Volksgruppe oder zum Geschlecht – Mädchen werden generell um eine Note besser beurteilt als Buben bei gleicher Leistung –sind wir endgültig im Zeitalter der verquoteten Ergebnis-Gleichheit angelangt.

    Gleichberechtigung war gestern.

  37. thomas lahnsteirer
    24. Juni 2011 08:32

    Eigentlich habe ich dem SED-Staat unrecht getan, als ich Claudia Schmied als Claudia-Schmied-Honnecker apostrophierte. Denn die Schüler in der DDR mußten trotz ideologischer Totalausrichtung sehr viel lernen. Das Allgemeinwissen der in DDR-Schulen ausgebildeten Bürger ist- wie man in jeder deutschen Quizz-Sendung sehen kann- dem der Westbürger meist meilenweit überlegen.
    Und die heutige "Navi-Generation" hat ja nicht einmal mehr eine Ahnung , wohin zB die Donau fließt. Aber sie finden sich auf den Straßen Europas gut zurecht: So nach dem Motto:
    "Ich weiß zwar nicht wo ich bin, aber ich habe mein Ziel sofort und schnell gefunden"
    Das Schmied' sche System aber nähert sich immer mehr dem öffentlichen US-Schulsystem an, das ebenfalls, wie uns Freunde aus New-York neulich versicherten, immer noch schlechter und schlechter wird.
    Die Privatschulen lassen freundlich grüßen........

    • HJR
      24. Juni 2011 12:14

      Das bestätigt die seherischen Fähigkeiten von weiland Helmut Qualtinger: "I hob zwoa keine Ahnung, wo i hinfoa, oba dafür bin i schnölla durt."

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:35

      In schulpolitischer Hinsicht erwarte ich mit großer Hoffnung den Eintritt in die klassenlose Gesellschaft unter der segensreichen Führung der sozialistischen Parteien.

      WEnn dann zusammen mit dem Staat auch unser verknorpeltes Bildungssystem abgestorben ist, dann wir wieder neues Leben blühen aus den Ruinen.

      Wir werden dann zugleich eine mächtige Partei haben, die uns nährt und Parteiakademien, auf die nur die besten der besten des roten Adels geschickt werden dürfen. Der Rest wird nach seinen jeweiligen Fähigkeiten verwendet werden. Teils kürzer, teils länger.

      Ich persönlich freue mich schon darauf, dann den ganzen gscheiden Tussen und TussInnen, die sich selber verkauft haben zu sagen: I höbs eich eh gsogt!

    • Undine
      25. Juni 2011 21:09

      @cmh

      Das wäre aber schon boshaft! :-)

  38. Johann Scheiber
    24. Juni 2011 07:47

    Die gegenwärtigen Sozialisten wie Frau Krawagna-Pfeifer oder der Herr Androsch sind geistig so verelendet, dass man sie mit ihrem Stammvater Marx gar nicht mehr in einem Atemzug nennen möchte.

    Marx meinte ja noch, dass die Freisetzung der Genialität jedes einzelnen Menschen verbunden wäre mit der historisch notwendigen Überwindung der Klassengesellschaft, die im Begriffe ist, an ihren inneren Gegensätzen zu scheitern. Marx meinte mit seinem Historischen Materialismus, dass die klassenlose Gesellschaft und die Freiheit des Menschen in hochkapitalistischen Ländern der Menschheit als Frucht der finalen Dialektik zufallen würde.

    Auf Grund der Säumigkeit des Weltgeistes, wegen der ständigen Parusieverschiebung haben dann die kommunistischen Parteien diesem die Diktatur des Proletariats als aktivistische Geschäftsführung an die Seite gestellt. Der Sozialismus ist aber geistiger Schund in all seinen Spielformen, und ist daher auch in all seinen Varianten gescheitert.

    Die letzte Metamorphose des sozialistischen Monsters besteht darin, dass man die Institutionen der Freiheit nicht mehr bekämpft, sondern infiltriert und kapert - der neomarxistische Marsch durch die Institutionen - um dann aus diesen heraus, über die ehemals freie Presse die sozialistischen Parolen zu verkünden, um den Staat der Freiheit und das Gemeinwesen zu vergiften.
    So wird heute zwar nicht mehr verkündet, dass der Sozialismus in jedem Menschen eine Art Goethe oder Shakespeare freisetzt, aber immerhin, dass der Doktortitel eine Art Geburtsrecht jedes Menschen sei. Aber was können sich die Drei-Fünfer-Doktoren im Ernstfall von ihrem Titel abbeißen?

    Die Utopie einer befreiten Gesellschaft ist mit Marx gestorben, die Lüge verführerischer und falscher Verheißungen ist uns erhalten geblieben.
    Es ist an der Zeit, dass wir uns vom sozialistischen Schrott emanzipieren. Das alleine wäre wahre Emanzipation - für Kinder, Frauen und für Männer.

    • HJR
      24. Juni 2011 12:18

      Danke für die Wortspende "geistig verelendet". Marx hat die ökonomische Verelendung der Arbeiterklasse beklagt und damit offenbar die "geistige Verelendung" der damals noch "denkenden - wenn auch verpönten - Klasse" initiiert. Ein Gedanke, der mir gefällt, weil er so recht veranschaulicht, wie ein dialektischer Prozess auch enden kann.

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2011 12:37

      Zu ergänzen ist dazu noch:

      moralisch verkommen

    • ProConsul
      25. Juni 2011 20:48

      Johann Scheiber
      ausgezeichneten Kommentar.
      Nachdem wir uns, glaube ich einig sind, dass die 'Sozialdemokratie' gescheitert ist, stellt sie für mich natürlich die Frage was als nächtes kommt. Da würde es mich interessieren, was ein auf diesem Gebiet so gebildeter Mann wie Sie dazu sagt. Ich persönlich glaube, dass Nationalstaaten zukünftig nur mehr de jure aber nicht mehr de facto existieren werden dh. dass es immer mehr kleine, weitgehend autonome Regionen/Distrikte/Stadtstaaten geben wird, ähnlich dem Deutschland der Fürstentümer. Bis es soweit ist, wird der Sozialismus noch einmal mit aller Macht versuchen seine Vorstellungen (weltweit) durchzusetzen. Das erleben wir gerade. Es gibt einfach noch zu viele naive, unverständige Leute, die daran glauben wollen!

      Man darf dieses 'kollektive Unterbewußtsein' nicht unterschätzen, denn "letztlich wird der Verlauf der Geschichte der Menschheit durch Ideen bestimmt, ob sie falsch oder richtig sind. Genauso wie Könige ihre Herrschaft nicht ausübe konnten, wenn ihre Herrschaft von der öffentlichen Meiung nicht als legitim anerkannt wurde, sind auch demokratische Herrscher von der öffentlichen Meinung abhängig, wenn es um den Erhalt ihrer politischen Macht geht. Es ist also die öffentliche Meinung, die sich verändern muß, wenn wir verhindern wollen, dass der Prozeß der Entzivilisierung seinen vollen Lauf nimmt. Und genauso wie die Monarchie einst als legitim akzeptiert wurde, aber heute als Lösung der gegenwärtigen sozialen Krise undenkbar erscheint, so ist es keineswegs unvorstellbar, dass auch die Idee der demokratischen Herrschaft eines Tages als moralisch illegitim und politisch undenkbar erachtet wird. Eine derartige Entlegitimisierung ist eine notwendige Vorraussetzung, um schließlich eine soziale Katastrophe zu vermeiden. Nicht die Regierung (monarchisch oder demokratisch) ist die Quelle menschlicher Zivilisation und soziale Friedens, sondern das Privateigentum und die Anerkennung und Verteidigung der Privateigentumsrechte, das Vertragsprinzip und die individuelle Verantwortung." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.117)

  39. Observer
    24. Juni 2011 07:20

    Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut!

    Viele Lerngegenstände bauen immer auf dem vorher erworbenem Wissen auf. Wenn nun z.B. ein durchgefallener Schüler im Herbst des folgenden Schuljahres (zusammen mit seinen anderen Mitschülern etwas vermittelt wird, er aber (noch) nicht den vorangegangenen Stoff kapiert hat, dann wird das nicht funktionieren. Darunter leiden dann auch seine "guten" Mitsschüler. Ein genereller Qualitätsverlust der ganzen Klasse ist die Folge.

    Wenn die Regierung so weiter macht, dann werden auch alle Maturazeugnisse bzw. überhaupt ersatzlos gestrichen und alle akademischen Abschlüsse "geschenkt". Somit wird schlussendlich von den Arbeitgebern genau unterschieden werden, wer wo eine Schule besucht hatte. Private oder im Ausland studierte Schulabgänger werden dann bevorzugt.
    Ich bin schon gespannt, wie sich Spindelegger & Co sich da endgültig entscheiden werden.

  40. Wertkonservativer
    24. Juni 2011 07:02

    Als (selbsternannter) Mensch von gestern sind mir alle "Verhätschelungen", die unsere Kinder und jungen heute "geniessen", ein Greuel (bewusst alte Schreibweise - siehe gestrige Diskussion).

    Konnten wir unsere vier Kinder (heute zwischen 45 und 56) noch einigermaßen "normal" ins Erwachsenenleben begleiten, so sehen wir an unseren zahlreichen Enkeln die jugendverbiegenden Auswüchse der p.c.Krankheit ziemlich deutlich. Es ist ein rechter Jammer!

    Staatswesen, die nicht mehr bereit waren, ihre Jugend zu einer sicher manchmal anstrengenden, jedoch werthaltigen und dadurch befriedigenden Lebenseinstellung anzuhalten, wurden jeweils von jüngeren und tatkräftigeren Völkern überrannt und schlussendlich im Wortsinn "inhaliert".

    So wird es wohl auch uns verwöhnten Abendländlern ergehen, alle Anzeichen sprechen dafür. Die von vielen hier prophezeite Katharsis durch Platzen weltumspannender Finanzblasen und dadurch bedingter Verwerfungen, könnte allerdings bald ein Ende des allseits betriebenen "Kuschelkurses" einleiten!

    Aufsteigen mit drei oder mehr Fünfern?
    Wer das als gut und sinnvoll ansieht, ist in meinen Augen ein Jugendverderber und Volksschädling.
    Basta!

    • Cotopaxi
      24. Juni 2011 07:13

      Dieser Kommentar hat meine ungeteilte Zustimmung. Ich hoffe, der Autor hat keine Repressalien zu erwarten, denn der parteiinterne Geheimdienst der Schwarzen wird sicher diesen Blog beobachten und auswerten.
      Ich möchte dem Herrn Amon, der das Sitzenbleiben mit drei Fünfern für die Schwarzen ausgehandelt hat, nicht im Dunkeln begegnen.
      Dass die Schwarzen jetzt zurückrudern wirft kein gutes Bild auf deren Handschlagqualität.

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 08:03

      Da haben Sie schon recht, cotopaxi!
      Für manche Schwarze geniere ich mich ja wirklich!
      Meine "Parteifreunde" torkeln halt oft zwischen früher gültigen Grundsätzen und Zeitgeist-Nachlaufen herum, und das tut ihnen oft nicht gut.
      Doch - im ´Großen und Ganzen - ist die Volkspartei (und da bleibe ich dabei) immer noch die einzige politische Bewegung, die unsere bürgerlichen Interessen - wenn auch manchmal halbherzig - am ehesten vertritt!
      Sturer Hund, der Wertkonservative, nicht wahr?

    • Undine
      24. Juni 2011 09:28

      @Cotopaxi

      "Dass die Schwarzen jetzt zurückrudern wirft kein gutes Bild auf deren Handschlagqualität."

      Mit diesem knieweichen Verhalten kann man keine ACHTUNG und kein VERTRAUEN erwarten, dafür aber VERachtung und MISStrauen.

    • Cotopaxi
      24. Juni 2011 10:39

      @Undine: Und so eine INTERESSENSGEMEINSCHAFT, wie es die Schwärzlinge sind, will als staatstragend angesehen werden?

      Die Schwarzen sind genauso wie die Linken und Grünen staatsabtragend.

    • Cotopaxi
      24. Juni 2011 10:40

      Ich meinte natürlich die Roten und die Grünen, denn link/links/linkisch sind beide Gruppen.

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 11:35

      L:iebe Undine, werter cotopaxi!

      Ich verstehe schon Euren Grant auf die Schwarzen, und auch ich bin über deren derzeitige Linie nicht glücklich; doch man sollte vielleicht wegen irgendwelcher Äußerungen irgendwelcher (meist zweitrangiger) Funktionäre nicht gleich die ganze Partei in Geiselhaft nehmen!
      Wieviel echten Blödsinn verzapft nicht der vielgelobte H.C.?
      Außen-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch fast nur Doofheiten der speziellen Art!

      Lest doch heute im Kurier (jetzt verlange ich bald ein Gratis-Abonnement) den Leitartikel der heimlichen Chefredakteurin, Frau Salomon:
      "Eine blaue Illusion - Strache wird nicht Kanzler, auch wenn es derzeit noch so oft wiederholt wird".
      Die hier im Forum oft (indirekt) geäußerte Politeinstellung: "Meine Rache heisst Strache!", wird nicht aufgehen, liebe Freunde!

    • CHP
      24. Juni 2011 12:34

      @Wertkonservativer 11:35
      Ihre "Nazikeule" heißt Strache.
      Aber auch die wird langsam stumpf.

    • HJR
      24. Juni 2011 12:42

      Werter Wertkonservativer,

      ich kann mein Glück kaum fassen! Das klingt ja beinahe so "grantig" und unromantisch, wie ich das formuliert hätte. Daher meine volle Zustimmung und 10 *!

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 14:19

      Zuviel der Ehre, werter HJR!

      Auch ich alter Optimisten-Dodel kann natürlich manchmal grantig werden!

      Doch - wie ich sehe - hat meine partielle Grantigkeit ja auch eine positive Auswirkung: ich habe den Skeptiker HJR kurzzeitig glücklich gemacht!!

      Liebe Grüße!

    • lässing
      24. Juni 2011 15:21

      na, da hat wieder einmal der Starl-Klüngel die Bremse gezogen. Man versucht, Sie durch Halbsternderl-Wertung aus den ersten Drei zu bringen, damit der Schwachsinn des Starl=Libertus auch noch einen gebührenden Platz erhält.
      Aber dafür schlägt sich der Starl immer um halb zwei oder drei noch die Nacht um die Ohren, der lebt schon im Blog, irgendwie auch pervers, oder ?

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 15:21

      @ CHP:

      hat mit "Nazikeule" überhaupt nichst zu tun; ich bin - schon von der Familie und auch vom persönlichen Standing her - ein deutsch-österreichisch-national denkender Mensch. Vater und zwei Brüder im letzten Krieg verloren, zwangsausgesiedelt, und hier die alte Heimat wiedergefunden!

      Und mir wollen Sie die "Nazikeule" anhängen? Lassen Sie das - bitte - schön bleiben!

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 15:32

      @ lässing:

      Nett, dass Sie sich um mich sorgen!
      Was die Halbsternderl-Vergabe bewirkt oder verwirkt, weiss ich bis heute nicht.
      Natürlich verringert sie den Durchschnittswert (wofür ist der eigentlich gut?); entwertet bzw. minimiert dieser dann aber auch die anscheinend für die "besten Kommentare" und für die "Besten des Monats" erteilten Dreistern-Bewertungen?
      ich habe wiederholt kluge Leute befragt, bin aber dadurch auch nicht viel klüger geworden. Wer gibt mir eine klare Auskunft?
      Aber was solls: ich tu, was ich kann, und mehr bedarf's nicht!

    • terbuan
      24. Juni 2011 19:20

      Lieber Wertkonservativer,
      lasse Dich bitte nicht beunruhigen, Du gehörst zu den Besten hier im Forum und das zeigt sich auch bei den Bewertungen, da spielen doch ein paar Halbsterne überhaupt keine Rolle!
      Zu den Spitzenbewertungen pro Kommentar und dem Monatsranking zählen immer nur die Anzahl der 3Sterne-Bewertungen. Die 3 Besten stehen dann ganz oben. Ansonsten wird nur ein arithmetischer Durchschnitt aller Bewertungen angezeigt.
      liebe Grüße
      terbuan

    • Wertkonservativer
      24. Juni 2011 19:27

      Danke, terbuan, für die diesmal wirklich fundierte und klarstellende Auskunft!

    • FranzAnton
      24. Juni 2011 21:03

      @"ist in meinen Augen ein Jugendverderber und Volksschädling".

      Korrekt; man könnte auch sagen: Man müßte an seinem Verstand zweifeln.

      Sicherlich ließe sich an der Unterrichtsmethodik allerhand verbessern, das Modulsystem etwa, untersützt mit gutem Schrifttum, gefiele mir recht gut.

    • Undine
      24. Juni 2011 21:13

      @lässing

      Wie man sich doch täuschen kann! Ich kenne nämlich sowohl den Starl als auch den Libertus persönlich. Abgesehen davon, daß sie beide ziemlich dunkle Haare haben, kann ich keinerlei Ähnlichkeit zwischen den beiden erkennen. Außerdem ist der Starl etwas kompakter, wenn ich das so ausdrücken darf (nicht böse sein, Starl!), und er HAT außerdem längst sein Studium erfolgreich abgeschlossen, was manchen Postern nicht in den Kram paßt.

    • byrig
      24. Juni 2011 22:36

      ich stimme ihnen völlig zu,und auch die attribute jugendverderber und volksschädling treffen den punkt.oder gerade die.
      es dürfte sich um einen linken(sozi-und grün)masterplan handeln,der endgültig mit einer geheimnisvollen elitebildung(in den augen dieser linken) aufräumen soll.
      und auch minderbegabten ausländern alle wege hier bei uns öffnen soll,egal,ob sie dafür geeignet sind oder nicht.
      diese intentionen sind aber gegen das einheimische volk gerichtet,und das spürt das auch.sogar ehemals treue sozialisten,die jetzt verärgert strache wählen.
      die grünen bestehen ja sowieso aus einem gleichbleibenden anteil von pseudointellektuellen idioten,die konstant 10% der bevölkerung ausmachen.
      diese koffer sind praktisch nicht zu beeinflussen.

    • Maybach (kein Partner)
      25. Juni 2011 10:37

      @Undine
      Wo hat denn der Starl dann seine Diplomarbeit geschrieben, komisch ich finde nichts, oder ist sie noch nicht erfasst?? Welche Uni etc. Wenn ich will kann ich das auch abfragen lassen, also erzählen Sie besser keine Geschichten.

  41. Wertkonservativer
    24. Juni 2011 06:40

    Das ist wirklich trrefflich formuliert, liebe(r) libertus!
    (Denke ähnlich, siehe meinen Beitrag).

  42. Dr. Dieter Zakel MA
    24. Juni 2011 05:16

    Es geht um die Produktion stupider Wähler die stupide Politik gut heißen. Deswegen setzen sich Politiker auch der "Partei der Leistungsträger" (ÖVP) ironischerweise dafür ein :-)

  43. Karl Rinnhofer
    24. Juni 2011 02:50

    Mit der Möglichkeit, in der Oberstufe maturaführender Schulen mit drei Nicht genügend aufsteigen zu können, wird die Frage nach der Eignung eines Schülers für den theoretisch anspruchsvollsten aller Schultypen, der Studierfähigkeit attestieren sollte - gar nicht mehr gestellt.

    Alle bisherigen Reformen wurden mit blauäugig vorgetragenen No-Na-Plausibilitätsargumenten eingeführt, führten zu Relativierung des Anforderungsniveaus nach unten.

    Auf den (argumentierbaren) Wegfall von Eingangsvoraussetzungen (Aufnahmsprüfungen) hätte verschärfte, nicht relativierbare „Schülerleistungs- -Kontrolle“ durch längerfristige Beobachtung – und durch Inkauf-Nehmen von – horriblie dictu – „Auslese“ durch begründetes Zuweisen in adäquate Ausbildunswege ohne „Gesichtsverlust“ folgen sollen - doch statt dessen kamen Aufsteigen mit Nicht-Genügend auf Konferenzbeschluss - der immer mehr zum berechenbaren Regelfall und in die „Strategien“ von Berechtigungsmaximierung bei Leistungsinputminimierung einbezogen wurde - , eine Kuschel-Pädagogik des Schiebens und Ziehens, Unverbindlichkeit des Besuchs von Unterrichtsveranstaltungen, unendlich viele Leerläufe, Abwählbarkeit anspruchsvoller Fächer, Lahmlegen des Unterrichts in Semester - und Unterrichtsjahres-Enden durch zusätzliche §5-Prüfungen für Ungeeignete, de-facto-wochenlanges Vorverlegen des Unterrichtsjahres-Schlusses mit Totschlagen potentziell wertvoller und dringend benötigter Unterrichtszeit nach den Konferenzen, um Raum für Berufungen zu geben, Druck auf gesetzeskonform fordernde Lehrer (über denen stets das Damoklesschwert der Berufungen und Dienstaufsichtsbeschwerden hängt), bürokratische Hypertrophien (wie ineffiziente „Vorwarnsysteme“ und Rechtfertigungszwang für Lehrende, die Berechtigungen mangels Leistungen verweigern müssen), Anforderungsdumping, Berechtigungsinflation fernab von den Erfordernissen des Arbeitsmarkts und unter Missachtung der katastrophalen P.I.S.A-Ergebnisse sowie der Erfahrungen von Arbeitgebern und nachfolgenden Ausbildungsinstanzen; nicht transparentes Zuweisen von Sozialchancen durch Zugehörigkeit zu diversen „fördernden“ Institutionen, „Vitamin P“ und Gesinnungsprostitution statt Können und Leistungsbereitschaft - angesichts des Wissens um verlorene Lebenszeit-und Finanzinvestments durch lange Ausbildungszeit bei inflationärem Abschlussattest.
    Die Inflationierung der Studienberechtigungen erfolgt weit ab von den Erfordernissen des Arbeitsmarktes: Vielerorts werden händeringend tüchtige inländische Lehrlinge, Facharbeiter, Pflegekräfte vergeblich gesucht – man importiert sie - mit den sattsam bekannten „Kolateralschäden“ zum Schaden beider Länder.

    Tendenziell müssen schon bei einem Nicht genügend, das im nächsten Jahr positiv abgeschlossen werden soll, andere Fachvertreter „Verständnis üben“ und ihre Anforderungsniveau reduzieren, um einem bereits im Normalangebot überforderten Schüler zusätzliches Nachholen zu ermöglichen; Schulen und Fächergruppen werden im Kampf um Schüler erpressbar – zum Dumping nach unten.

    Folgerichtig werden an Unis notgedrungen punktuelle Prüfungen und Ähnliche Zugangsbeschränkungen erwogen, deren manchmal unangemessen schicksalhafte prognostische Auswirkung dann erst recht in einer nach oben verschobenen unangemessenen Alterphase erfolgt. – Man führt solches ein, weil man der Matura nicht mehr trauen kann.
    Mi der Möglichkeit, mit drei Nicht genügend aufsteigen zu können, wird in selektiver Wahrnehmung vieles Verhängnisvolle suggeriert: Dass es kein Sitzenbleiben mehr gibt und jeder für alles geeignet ist, dass de facto dem Lehrenden die Alleinverantwortung für schulisches Scheitern zukommt, dass jeder zur „höheren Bildung“ geeignet sei. Vielfach wird - wie schon derzeit bei „Aufsteigen mit einem Nicht genügend“, diese Möglichkeit bereis in die Strategie einbezogen, Anspruchsvolles einfach wegzulassen, wenn die Abwahl nicht möglich war. Viele – steuergeldfinanzierte – Stützmaßnahmen werden schon jetzt nicht genutzt (z.B. Förderkurse); - Wozu auch: Man kann ohnedies mit Nicht-genügend aufsteigen ... !

    Das ständig strapazierte Argument „Durchfallen kostet zu viel“ ist geradezu zynisch; vielmehr ist dessen Bösartigkeit zu entlarven: Die Möglichkeit, ein Schuljahr zu wiederholen, ist im Grunde eine großzügig gewährte Chance für diejenigen, deren Reifeentwicklung dem derzeitigen Anforderungsniveau noch nicht entspricht. Wie viel kostet es erst, „Absolventen“ auf den Arbeitsmarkt zu schicken, die über arbeitsweltkonforme Kriterien – vor allem Belastbarkeit – nicht verfügen? Wie kommt der Steuerzahler dazu, Unwilligen, Ungeeigneten zusätzliche Angebote zu finanzieren? Denn Bildung hat – wie die Arbeitswelt mit Askese und Anstrengungsbereitschaft – und nicht mit Abwählen oder Vor-Sich-Herschieben von Unangenehmem, Anspruchsvollen zu tun.

    Reiner ideologiehöriger Populismus ohne Lösungskompetenz, Vor-sich-Herschieben des Nicht Bewältigten mit eigendynamischer Auswirkung – – wie Staatsreform und Staatsfinanzen -sanierung: so also sieht die Reform eines der teuersten und ineffizientesten Schulsysteme der Welt aus!

    • Undine
      24. Juni 2011 09:34

      @Karl Rinnhofer

      *********!!!
      Weit haben wir's gebracht, seit die Linken das Schul- und Bildungssystem beherrschen! :-(((

    • terbuan
      24. Juni 2011 11:59

      Karl,
      unglaublich guter und treffender Kommentar (und um diese Uhrzeit!)*****!

    • HJR
      24. Juni 2011 14:11

      Jeder weitere Kommentar erübrigt sich! *********!!!

    • Alex
      25. Juni 2011 20:59

      3 Sterne
      ich bin immer wieder begeistert und erstaunt, wie Sie es um eine solche Uhrzeit noch schaffen, derartig gehaltvolle Beiträge zu schreiben. Respekt!

  44. libertus
    24. Juni 2011 01:36

    Da fällt mir nurmehr dazu ein:
    Früher hatte man fünf Dreier und war unzufrieden, obwohl man aufgestiegen ist.
    Heute bekommt man 3 Fünfer, ist zufrieden und steigt trotzdem auf.

    So ändern sich die Zeiten und damit setzt die Nivellierung nach unten ein, welche insoferne in Zukunft dringend notwendig wird, weil bei steigendem Migrantenanteil die Zahl der Schulabbrecher sonst zu hoch würde.

    Endlich machen die Linken einmal vorausschauende Bildungspolitik und schon ist es auch wieder nicht recht! (Achtung, Ironie)

  45. Richard Mer
    24. Juni 2011 00:34

    Unterberger hat auf wenig Platz angedeutet, worauf es vor allem ankommt. Dezentrale Schulautonomie. Der ganze Rest müsste sich ja dann von alleine lösen.





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