Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2014 09:22 - FN 684: Die Sharia-Wächter, die „Flüchtlinge“ und die Politik

    Ich glaube es war Hayek der einmal feststellte: Nicht die Höhe der Steuern, sondern ihre Verwendung, erzeugt Unzufriedenheit.

    Liebes regierendes Gesindel: Diese beispielhaften 1600 Euro machen mich unzufrieden.
    Liebes Wählergesindel: Ihr wählt das regierende Gesindel.
    Folglich ist man entweder ein moralisch verkommener Demokrat oder eben Nettozahler.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2014 13:59 - Das Verbotsgesetz und der Genozid, der Pass und die Kirche

    Da wird um des Kaisers Bart herum geschrieben. Das Problem heißt: NATO!
    Die NATO und die guten Verbündeten Saudi Arabien und Quatar finanzieren diese Bewegungen, statten sie mit modernen Waffen aus und schulen sie dann noch gut.
    Dann erzeugt man noch so genannte ‚failed states’ um den nötigen Nährboden für die Radikalen zu haben.
    Zweifelsohne gäbe es ein paar ‚Islamisten’ (was immer das sein soll) auch ohne NATO, aber die meisten wurden erst durch die mutwillige und völkerrechtswidrige Zerstörung des Irak, Libyens, Malis, Syriens und von Afghanistan ermöglicht.
    Und wer finanziert denn die ‚Anwerbezentren’ in Europa? Jede Moschee, jeder islamische Kulturverein, jede Koranschule ist doch mit Geldern aus Saudi Arabien, der Türkei und Quatar finanziert, also von den guten Verbündeten.

    Was reden wir also über Asyl und Staatsbürgerschaft. Das Thema wird uns so oder so bleiben, denn die NATO und die guten Verbündeten werden weiterhin Staaten zerstören und die verzweifelten Menschen den ‚Islamisten’ zutreiben. Und wir werden jedes Mal wenn Chinesen, Inder und Russen effizient gegen Islamisten vorgehen ganz laut den Ruf ‚Menschenrechte’ von den westlichen Demokraturen hören.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2014 01:12 - Heuchelei von der SPÖ bis zur UNO

    Die IS soll uns also von unschönen Dingen ablenken.

    Die Ukraine hat mehr als 50% des militärischen Materials verloren. Die NATO wird liefern, das soll aber nur im hinteren Teil der Medien landen. Die Ukraine wird wohl in den nächsten Wochen den 'default' bekanntgeben, auch dies passt nicht zur offiziellen Linie. Und Gas zum Heizen haben die auch nicht mehr; ein bitterer Winter, mit massiven Unruhen, steht bevor.

    Die Gelddruckerei ist inzwischen bei den Futures angekommen. Es gibt keinen einzigen Preis mehr in der Finanzwirtschaft der noch gemäß Angebot und Nachfrage gebildet wird. (Wer es nicht weiß, damit sind Anleihen und Aktien, sowie Rohstoffpreise oder CDS usw. schon lange künstlichen Kursentwicklungen unterworfen). Mag heißen, allen Pensions- und Lebensversicherungen steht zwar ein Geld- aber kein Warenvermögen gegenüber.
    Es gibt kaum mehr 'private' Investoren. Es gibt also auch keine 'Markt'teilnehmer mehr.
    Die grossen US-Internetkonzerne habe eine massive Strategie gegen den staatlichen Datenklau angekündigt, einfach weil die Kunden sonst davonlaufen, es wird also massiver 'Argumente' bedürfen um diese Firmen zum Einlenken zu bringen, bzw. neue Firmen zu sabotieren.
    Frankreich und Italien sind komplett pleite und völlig reformresistent. Selbst der Dümmste würde normalerweise die Schrift an der Wand sehen.
    Die Zuwanderung in dieser Form ist finanziell weit jenseits des Machbaren; was die Menschen denken sei dabei noch aussen vor gelassen. Eine Explosion steht unmittelbar bevor.
    Alle Instrumente, inklusive der 'Dicken Bertha', konnten keine real-wirtschaftliche Belebung hervorbringen, zu tief sitzt der Sozialismus im Fleisch, zu weit wurde der Rechtsstaat zugunsten der 'Gerechtigkeit' aufgegeben. Niemand will mehr investieren, nicht einmal bei Negativzinsen.

    Seltsam! Denn die IS hat vor allem NATO Material. Die Kämpfer sind von Ausbildern aus NATO-Staaten ausgebildet worden – nachweislich! Das Geld kommt von Ölverkäufen an EU-Staaten oder den, mit der NATO verbündeten, Golf-Staaten.

    Könnte es sein, daß so viele unschuldige Menschen flüchten und sterben mussten um ein paar unschöne sozialistische 'Patzer' des Westens zu verdecken? Dies wäre die Heuchelei des Jahrtausends.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2014 08:59 - Kindergärten: Karmasin hat mehrfach recht – bis auf die Kernfrage

    Ja, Herr AU, da sind Sie in die eigene Falle gegangen!
    Weil eine Kindergartenpflicht, wegen der Sprache, eingeführt wurde, sollte nur zwingend Deutsch dort gesprochen werden!??!?!

    Erstens sollte es erst gar keine Kindergartenpflicht geben, über den Besuch sollten die Eltern entscheiden, nicht der Staat!

    Zweitens gibt es Privatkindergärten wo gezielt mit Fremdsprachen gearbeitet wird. Hier haben Eltern die Möglichkeit ihre Kinder von 'native-speakers' an eine zweite Sprache heranführen zu lassen.

    Drittens ist nicht einzusehen warum ausländische Diplomaten, Techniker und leitende Mitarbeiter, welche oft nur für einen begrenzten Zeitraum hier sind, die Kinder nicht in einen Kindergarten mit der jeweiligen Muttersprache entsenden sollten – auch diese Leute zahlen ja schließlich privat dafür!

    Und viertens, wer nur hierher kommt um die wohlige Wärme unseres Sozialsystems zu genießen, der soll wieder dahin gehen wo er hergekommen ist und nicht die wenigen Nettozahler auch noch für den Kindergartenbesuch seines Nachwuchses zahlen lassen!

    Denn fünftens, wenn der Staat einmal interveniert hat, so ist die Erfolgschance denkbar gering, daher folgt die nächste Intervention, welche wieder schief geht und damit dreht sich die Spirale immer schneller.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2014 08:43 - Warum Ökonomen immer scheitern

    Der typische Ökonom hat nicht die leiseste Ahnung von Wirtschaft, sonst wären sie ja nicht an Instituten tätig, würden jahrelang als extrem schlecht bezahlter wissenschaftlicher Mitarbeiter das Leben fristen und schön brav dem Geldgeber, sprich Staat, passende Lehrmeinungen vertreten, sondern wären Unternehmer – so einfach.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    12. September 2014 09:06 - Amerika hat Recht, die falschen Verbündeten und keine Strategie

    Krieg ist also gemäß Herrn AU nun auch ohne UN-Mandat erlaubt. Gut.

    Erinnern wir uns an den Südtirol-Konflikt. Da warf uns Italien vor, die 'Seperatisten' und 'Terroristen' zu unterstützen, denen die Angriffe vom sicheren Österreich aus zu erlauben und bei 'bewiesenen' Verbrechen die Täter frei in Österreich herumlaufen zu lassen.
    Folglich hätte Italien das Recht gehabt ein paar Bömbchen auf Österreich abzuwerfen.

    Heute wissen wir von vielen Ungereimtheiten rund um die Südtirol-Bombennächte. Es gibt italienische Staatsanwälte die inzwischen manchen wackeren Gladio-Veteranen, in diesem Zusammenhang, eingesperrt haben. Es war auch Italien, welches die Unruhe in der Bevölkerung durch ständigen Bruch von Abkommen und internationalen Verträgen erst erzeugt hat.

    Man sollte sich der eigenen Geschichte erinnern, bevor man zügellosen Mord und Totschlag beginnt. Oder glaubt jemand allen Ernstes die NATO-Bomben würden nur die 'Terroristen' treffen. Oder glaubt jemand allen Ernstes, daß die arabischen Bodentruppen irgend wie besser als die IS-Leute sind? Bisher hat die irakische Armee eines gut gekonnt, die sunnitischen, christlichen und sonstigen Minderheiten zu dransalieren.

    Wenn eines im Nahen Osten zu viel ist, dann bis an die Zähne Bewaffnete. Ich brauche nicht einen Sieg wo dann die nächste IS von der Nato erzeugt wird!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    25. September 2014 00:41 - FN 692: Warum die Unis immer schlechter werden

    Die Unis sind besser als der schlechte Ruf.
    Wir haben Mathematiker mit Weltruf in Österreich! Auch die Montanuni hat eine guten Ruf. In Innsbruck wüsste ich auch gleich das eine oder andere Institut mit Weltruf.

    Leider lernt der moderne Jurist nicht einmal mehr Rechtsphilosophie oder -geschichte, ist also per Definition völlig unbrauchbar.
    Leider kann der Wirtschaftsakademiker nicht einmal eine einfach Buchführung, von BÜB/BAB reden wir erst gar nicht, mit anderen Worten, er hat keine Ahnung von den Grundlagen; womit aus jeder 'Präsentation' ein sinnloses Geschwafel wird.
    Dazu dann noch die Pseudowissenschaften, wo jede Falsifizierung unmöglich ist.

    Zu unser aller Unglück sind die Studenten im international teilweise sehr geachteten MINT Segment mit der Lupe zu suchen.
    Es bleibt die Frage: Was tun wir mit diesen fehlgeleiteten (oder faulen) jungen Leuten? In der Real-Wirtschaft braucht die keiner.

  8. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    17. September 2014 09:11 - Die „Verhetzung“: Aus der Welt einer Diktatur

    Ein 'moderner' Staat sollte stets eine Reserve gegen unangenehme politische Gegner haben. Man stelle sich vor, eine neue oder bestehende Partei würde gefährlich viele Anhänger gewinnen, das ganze System der Pfründe und Korruption würde zusammenbrechen, zahlreiche Menschen (die Partei ist alles!) würden vor dem Nichts stehen.

    Also gibt es solche Gummiparagraphen. Diese dubiosen Gesetze gibt es auch im Steuerrecht, Arbeitsrecht, Bankwesengesetz, Geldwäschegesetz und zahlreichen weiteren Vorschriften. Sinn und Zweck ist es, einen potentiellen Gegner als Kriminellen brandmarken zu können, bzw. finanziell zu ruinieren oder gar wegzusperren.

    Dabei ist der Verhetzungsparagraph ja noch harmlos, besser ist es, wie im Steuerrecht oder im Tierschutzgesetz, sich widersprechende Bestimmungen zu haben; zum 'Täter' wird man immer, egal ob man sich nun an Bestimmung A oder die widersprechende Bestimmung B gehalten hat.

  9. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    14. September 2014 09:23 - Schottland ist die Freude des Jahres

    Womit wir im 'finsteren' Mittelalter ankommen. Sehr gut. Denn das Mittelalter war ja nicht so 'finster' wie dies die Sozialisten aller Parteien unser seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) erzählen.
    Die Sozialisten stören die kleinen Einheiten. In einer vernünftig groß gehaltenen Gemeinde (hallo Gemeindefusionierer!!!) kennt der durchschnittliche Bürger den Bürgermeister und die Gemeinderäte persönlich. Trifft also ein Entscheidungsträger eine Entscheidung, so werden die Bürger dies honorieren; im Guten wie im Schlechten.
    Je kleiner ein Staat, desto weniger lukrativ ist das Lobbyring, und umgekehrt – wie man unschwer in Brüssel sehen kann.
    Warum also nicht zurück zum Heiligen Römischen Reich. Eine geradezu winzige Zentralregierung und darunter viele unabhängige Kleinstaaten, welche wiederum in zahlreiche Gebiete mit verschieden ausgeprägter Autonomien zerfallen.

    Im Weg steht die akademische 'Elite', denn je grösser die Einheit, desto weniger bekommt der Bürger all die Korruption, Unfähigkeit, den Nepotismus, das ewige Scheitern usw. mit. Es können also viele Leute, die halt einfach nichts 'Vernünftiges' gelernt haben, in irgendwelche Amtsstuben gesetzt werden.

  10. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    09. September 2014 08:13 - Das Jammern der Bauern

    Wirtschaftliche Sanktionen sind immer dumm!
    Jeder liberale Mensch muss so einen Unfug ablehnen und wenn die Bauern (und ein paar andere Branchen) jetzt jammern, dann mit guten Recht!
    Was glaubt dieser Verbrecherstaat eigentlich, einfach von Heute auf Morgen vielen Menschen ihre Arbeit zu verbieten und eingesetztes Kapital zu entwerten.

    Man sieht wieder einmal sehr gut, gegenüber dem Verbrecherstaat ist das Individuum vollkommen rechtlos. Der Verbrecherstaat darf enteignen, plündern und rauben. Die Eliten haften nicht für den Schaden, sondern der unschuldige Steuerzahler.

    Wer geglaubt hat der Faschismus wäre besiegt, wacht wohl mit argen Kopfschmerzen auf.
    Gemeinwohl geht vor Eigenwohl – wer hat das gesagt?
    Brechung der Zinsknechtschaft – wo habe ich das schon einmal gelesen?

  11. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    08. September 2014 09:01 - ÖVP neu: Vor der Wahl versprochen, nachher eiskalt gebrochen

    Was soll die künstliche Aufregung? Oder glaubt Herr AU ernsthaft auch an das Christkind und den Osterhasen? Seit wann hält die SPÖVP jemals ein Wahlversprechen?

    Lustig ist in diesem Zusammenhang die Suche der ÖVP nach neuen 'Zielen'. Wenn man sich ohnehin, zwecks Machterhalt und Pfründesicherung, an keinerlei Vorgaben hält, warum dann diese Show? Warum nicht einfach das Programm von SPÖ oder Grünen übernehmen? Oder noch besser mit einer (oder beiden!) dieser Parteien fusionieren!

  12. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    18. September 2014 07:57 - Piloten, Lokführer und die Alternativen

    Wenn man lediglich im Urlaub ein Flugzeug betritt mag man ja Alternativen haben, wer aber beruflich die Flugverbindungen braucht, der wird in das Mark getroffen.

    Streikrecht ist etwas perverses! Ein normaler Mensch schließt einen Vertrag und den hat er dann auch gefälligst zu erfüllen. Wenn ihm etwas nicht passt, so kann er kündigen oder den Vertrag neu verhandeln. Man stelle sich vor ein Unternehmer würde von versprochenen Leistungen zurücktreten, einfach weil er jetzt anderer Meinung ist als bei Vertragsabschluß. Da wären die Konsumenten schnell beim Gericht, auch die streiklustigen AUA-Leute – schon irgend wie seltsam, oder sind doch nicht alle Menschen vor dem Staat gleich?

  13. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    15. September 2014 09:05 - Im Beraterjargon

    Viel zu viele Akademiker, jeden Tag wird man an dieses Makel unserer Gesellschaft erinnert.
    Überall diese 'Experten' die zertifizieren und natürlich selber zertifiziert sind, die Probleme entdecken welche bisher niemanden aufgefallen sind, welche 'Gut'achten erstellen die das Papier nicht wert sind, dafür voll von neudeutschen Plattitüden.

    Andererseits, wie sollen diese ganzen Heerscharen an Akademikern denn sonst adäquat beschäftigt werden?
    Inzwischen ist ja jede einfache kaufmännische Tätigkeit, welche früher vom Handelsschüler besetzt wurde, fest in Händen der Betriebswirte. Rein volkswirtschaftliche kann ich diesen Wahn nicht verstehen, denn die Bezahlung ist ja tätigkeitsbezogen, also hat da jemand fünf Jahre studiert = verlorene Zeit.

  14. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    10. September 2014 22:05 - FN 685: Femen in Russland und Frankreich

    Metternich fragte: Wollt ihr Demokratie ODER Rechtsstaat?

    Da ich gerade die sinnlosen Besprechungen um den Bilanzabschluss hinter mir habe, erscheint mir dieser Spruch wieder einmal sehr passend. Jeder dritte Satz des Steuerberaters drehte sich um 'schwierige' Rechtssituationen. Da würde noch zum EuGH prozessiert, dort hoffe man auf Einlenken und Klarstellung seitens des Ministeriums, dieses Gesetz sei selbst für Fachleute nicht lesbar, ob jene Interpretation in zwei Jahren noch gelte sei fraglich, dieses Gesetz könnte in Konflikt mit EU-Recht kommen, es sei dann ungewiss wie ein Prüfer dies nachträglich dann sieht usw. usf.

    Lustig daran ist, am Ende werde ich da mit meiner Unterschrift bestätigen, daß alles 'korrekt' sei, ohne auch nur eine Ahnung zu haben ob diese oder jene Buchung, welche vom Steuerfachmann so vorgeschlagen wurde, auch legal ist oder vielleicht sogar heute legal, aber morgen hat halt die Behörde eine andere Ansicht zum Thema oder vielleicht meint auch ein Gericht hier Rechtsstandpunkte setzten zu müssen, wer weiß?

    Und da erwarten die Beamtentrotteln, daß wir Unternehmer hierzulande investieren? Keine Förderung der Welt und kein noch so billiges Geld wird mich davon überzeugen, noch tiefer in diesen Wahnsinn einzutauchen.

    Warum sollte es um die Femen herum anders sein? Oder wie Augustinus so richtig feststellte: Nimmt man vom Staat das Recht – was bleibt dann ausser einer Räuberbande?

  15. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    30. September 2014 09:11 - Die Völkerwanderung und Christoph Schönborn

    Danke, Herr Bischof für die klaren Worte. Es ist also nicht nur der Papst ein elender Kommunist und Vertreter von 'gerechter' Gewalt, welcher das Wort Jesu offensichtlich noch nicht gelesen hat, sondern auch unser 'Oberhirte'.

    Wenn ich also bestohlen werde, so bin ich selber schuld, wäre ich faul und würde nichts sparen, so wäre mir dies nicht passiert.
    Damit müssen die Migranten in Zukunft arbeitsscheu sein, sonst haben sie ja ein ehrlich verdientes Geld und sind nicht mehr arm, also haben die nächsten Migranten das Recht sich bei ihnen zu bedienen.

    Denkt man aber diesen Gedanken zu Ende, wird es furchtbar:
    Arm sind in Zukunft auch Vergewaltigungsopfer, die sind nämlich auch selber schuld, warum haben sie auch gut ausgesehen. Dabei eine Warnung an die Eltern, man möge die Kinder in Lumpen hüllen und auch ansonsten unschön aussehen lassen, es gibt ja auch Kinderschänder und die haben ja jetzt auch einen kirchlichen Freibrief.

  16. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    12. September 2014 19:47 - Der begabte Lehrer und sein Feind

    Eigentlich schade, ich hatte stellenweise im Beitrag den Eindruck: Der weiß wovon er schreibt!

    Leider zeigt der Autor jenes unschöne Phänomen welches ich bei vielen Lehrern (alles Akademiker) feststellen konnte: Unbildung, insbesondere wenn es um Wirtschaft geht.
    An dieser Stelle sei an Bill Clintons: It is the economy, stupid, erinnert.

    Ein Beispiel. Der Autor mokiert sich über die hohe Abbrecherquote aus Spanien, da sei ja Österreich ein Musterland. Die Gründe liegen aber nicht im Schulbereich, sondern im Euro. Denn als die Spanier zu billigen Krediten kamen, da boomte die Bauwirtschaft. Da man schnell bauen musste und wollte, wurden unqualifizierte Kräfte eingestellt; die Ausbildung von Spezialisten hätte zu lange gedauert. Also wurden die jungen Leute mit Geld geködert und viele sind dem Ruf erlegen.

    Auch die Jungendarbeitslosigkeit ist nicht aufgrund der Schulen so niedrig, es ist einerseits die Lehre, in welcher die Defizite der Schuldbildung ausgemerzt werden, andererseits das Gratisstudium, ohne echte Leistungsanforderung, welches die jungen Leute von der Arbeitswelt fern hält.

    Ähnlich ist es mit den Zahlen im Verhältnis zum BIP. Der Autor hat keine Ahnung von den Problemen mit dieser Zahl. Dazu wäre es gut zu wissen, was nun im jeweiligen Land einer bestimmen Ausgabenkategorie zugerechnet wird. Vergleichbar wären Lehrergehälter, Quote von Lehrern am Schüler und sonstigen Personen im Bildungsbereich, jährliche Stundenanzahl pro Lehrer am Schüler, Jahresstunden pro Fach und Schüler, Anzahl der Schüler mit fremder Muttersprache usw.

    Was soll ich also von einem 'Experten' halten, der keinerlei Wirtschaftswissen hat und daher zahlreiche falsche Argument vorbringt?

  17. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    04. September 2014 17:24 - FN 682: Die Milliarde und der Uni-Test

    Zum Glück sind da viele Deutsche dabei und die gehen nach dem Studium hoffentlich wieder heim! Oder wollen wir mehr solche 'Gutachter', welche eine Trefferquote von 60% haben (Eigendefinition der Branche, ich glaube eher an 20%). Für das ganze Gesindel kann ich nacher noch viel mehr Steuergeld aufwenden, damit diese dann alle möglichen Postition besetzen und vielleicht sogar erkennen, daß ich nicht zurechnungsfähig bin und in die geschlossene Anstalt komme (da kann man dann mein Eigentum abverkaufen und davon eine Weile gut leben).

    Also, wenn wir solche Nonsense-Studien schon nicht verhindern können, dann hoffen wir doch wenigstens, daß möglichst viele Ausländer, die danach wieder heim gehen, dabei sind!

  18. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    01. September 2014 09:50 - Jörg Haider, Josef Klaus und die Nominierung des neuen Finanzministers

    Ich erlaube mir auf einen kleinen Unterschied hinzuweisen: Als Klaus die Regierung übernahm, war Österreich ein paternalistischer Staat. Alles war zwischen den beiden Parteien aufgeteilt. Ohne Parteibuch war man auch als Unternehmer/Angestellter arm dran. Es gab Quoten wer was wann produzieren/importieren/exportieren/verkaufen durfte.
    Die Menschen kamen aber von Krieg und Wiederaufbau und brachten gute Bildung, Fleiß und Sparsamkeit mit; private Schulden waren unbekannt.
    Die neue Generation ist den Sozialstaat gewöhnt und betrachtet daher die obigen Werte als überflüssig, geht daher auch kaum einer sinnvollen Arbeit nach, dafür haben alle Schulden.

    Ein Vergleich von Heute mit den beiden von Klaus geschlagenen Wahlen ist also nur sehr bedingt möglich!

  19. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    11. September 2014 10:04 - FN 687: Die heutigen "Flüchtlinge" aus Ex-Jugoslawien

    Man muss die Realität sehen, die deutschen Städte können nicht mehr, sind einfach pleite!
    Es wird also nichts helfen, man muss einen Gang zurückschalten und fängt bei denen an die noch am ehestens als Zuwanderer arbeiten.

    Wir sollten also eine extrem rassistische Liste aufstellen.
    Juden, Armenier, Ibos, Chinesen und die Südost-Asiaten, Leute aus dem westlichen Kleinasien, Inder und Perser erhalten ein strenges Einreiseverbot! Diese Völkerschaften fallen regelmäßig durch Arbeitsleistung auf!

  20. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    10. September 2014 08:57 - Warum traut sich niemand, Italien zu kritisieren?

    Das ist halt die aktuelle EU. Es gibt Verträge und Abkommen, leider halten sich die Südländer nicht daran.
    Was ist aber die EU noch wert, wenn ohnehin die Abkommen und Grundwerte jeden Tag mit Füssen getreten werden?
    Und bei Italien ist die Liste lang!
    Da erscheinen die 'Zuwanderer' noch als kleiner Fisch. Insbesondere die nicht bezahlten Rechnungen für bezogene Leistungen sind klar gegen EU-Recht. Das Defizit ist klar gegen EU-Recht. Die Bankenrettung ist klar gegen EU-Recht. Die Korruption ist klar gegen EU-Recht. Die Gerichtsdauer (und wohl auch die Urteile) sind klar gegen EU-Recht. Das Vorgehen der Finanz ist klar gegen die Menschenrechtscharter, die ist aber Teil des Wertekatalogs der EU.

  21. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    01. September 2014 09:38 - Die Gesamtschule produziert arbeitslose Jugendliche

    Dann ist ja die Gesamtschule sehr vernünftig auf das Europäische System ausgerichtet! Kommt erst die gesamteuropäische Arbeitslosenversicherung so greift jenes Land am meisten ab, welches die meisten Arbeitslosen hat – man kann sicher sein, die regierenden Politiker und Beamten werden über den grünen Klee gelobt werden. Hingegen wird in jenen Ländern, wo die Bildung gut ist langfristig viele weiter in Lohn und Brot sein, da diese dann zahlen, zahlen und nochmals zahlen, bleibt nichts Netto übrig – die Regierenden sind ständig von der Abwahl bedroht!

    Also ganz dringend: Flächendeckende Gesamtschule. Verbot von technisch/kaufmännischen Schulen. Verbot der Lehre. Zwangsstudium von Psychologie, Volkswirtschaftslehre, Soziologie oder sonstiger Orchideenfächer!

    Also ÖVP, frisch an's Werk! Zerstört die Schulbildung und werdet stärkste Partei, weil jeder gutes Geld herhält und keiner mehr arbeiten muss.

  22. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    20. September 2014 07:21 - FN 690: Die Schulden- und Wortbruch-Koalition

    Am einfachsten kann man die fleißigen Leute enteignen über staatliche Schulden. Denn wer fleißig, innovativ und sparsam ist wird trotz utopischer Steuern noch einiges auf der hohen Kante haben.
    Da nur in der Wolle gefärbte Sozialisten es sich wagen öffentlich diesen Leuten mit der Enteignung zu drohen, weil halt die Mehrheit zwar gerne stehlen tut, aber eben heimlich. Welches faule Gesindel will sich als moralisch vollkommen verkommen darstellen?

    Also mehr Schulden, denn die Schulden sind auf der anderen Seite die Guthaben der Fleißigen. Also Gelder die für schlechte Zeiten, die Pension oder besondere Kosten für die Ausbildung der Kinder zurückgelegt wurden.

    Es soll doch allen Ernstes ein paar Wahnsinnige in diesem Land geben, die noch Fleißig und Sparsam sind. Andererseits soll es auch Blinde geben, die jammern, daß die Wirtschaft nur mehr lahm dahinkriecht.

  23. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    19. September 2014 11:22 - Bravo Schottland, noch mehr Bravo Großbritannien

    Mir fällt da eine unschöne Staatsgläubigkeit des Herrn AU auf.
    Nur wenn der Staat, in guter sozialistischer Manier, der Haupteigentümer und damit Nutznießer der Bodenschätze eines Landes ist, kann es um die Erträge dieser Rohstoffe Streitereien geben!

    In einer freien Gesellschaft würden eine Reihe von Unternehmern diese Rohstoffe ausbeuten, der Staat würde klare Regeln schaffen, insbesondere um die Umwelt und die Anwohner zu schützen, die Grundeigentümer würden wahrscheinlich überraschend gutes Geld machen, viele Anwohner bekämen gute Arbeit, fleißige und einschlägig gebildete Bergbauingenieure würden zuziehen, aber(!!!) es gäbe keinesfalls einen Streit zwischen Judenburg und Wien.

    Der Streit kommt von den Steuern! Der Streit kommt davon, dass sich eine weit entfernt sitzende Regierung hier bedient! So gesehen war in Schottland ein Streit zwischen zwei sozialistischen Gemeinwesen um die 'gerechte' Verteilung der zufällig anfallenden Rohstofferträge.

    Schrauben wir also den Staat zurück und es kommt zu einem subsidiär organisiertem Gemeinwesen - so braucht man keine Sezessionen, man könnte die Ebene ‚Nationalstaat’ sogar auflösen!

    Und genau deshalb war Schottland ein Sonderfall, denn lukrative Rohstoffvorkommen sind in Europa extrem selten. In den anderen Regionen Europas geht es darum, dass der Staat den Regionen wo fleißig gearbeitet wird etwas wegnimmt, um es den Regionen zu geben, wo Arbeit ein Schimpfwort ist. Das Thema wird uns noch lange verfolgen, nicht zuletzt aufgrund der unverschämten Umverteilung von EU und EZB.

  24. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    21. September 2014 08:38 - Der neueste Schultrick der SPÖ

    Rein empirisch betrachtet, fällt mir immer ein Schema auf. Je mehr Geld staatlich in ein System gepumpt wird, desto schlechter läuft es. Also nimmt man noch mehr Geld und wirft es dem bereits sinnlos verplemperten Geld hinterher. Das Spiel geht so lange, bis das System komplett ineffektiv ist, hat man dies endlich erreicht, so ist man am Ziel.

    Mit anderen Worten, die Frau Minister will also Schulen wo viele Lehrer beschäftigt sind, dazu noch eine nette Anzahl an Verwaltungskräften, dafür aber die Kinder am Ende ihrer Schulzeit weder Lesen noch Schreiben können und Rechnen schon gar nicht.

    Der sozialen 'Gerechtigkeit' ist damit auch Genüge getan, die gut Verdienenden, sprich Beamte, Partei- und Gewerkschaftsbonzen, staatsnahe Banker, schicken ihre Kinder in die teure Privatschule und garantieren damit, daß auch ihre Kinder die zukünftige Elite stellen, mangels Konkurrenz durch die anderen Kinder.

  25. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    20. September 2014 07:13 - Die Republik als Defraudant

    Die herrschende Klasse macht die Gesetze, folglich muss sich die Staatsmacht nicht an Gesetze halten, denn wenn ein Gesetz 'versehentlich' den Eliten Probleme bereitet, so hatten diese nur im Vorfeld vergessen, dieses Gesetz richtig zu formulieren.

    Oder wie Augustinus so richtig sagte: Nimmt man vom Staat das Recht, was bleibt dann ausser einer Räuberbande?

  26. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    11. September 2014 19:02 - Die Pferdeeisenbahn AUA

    Sehr gut, die AUA wird dies auf Dauer nicht überleben und damit wird wieder so ein kapitalistisches Teufelsunternehmen aufgeben müssen!
    Fast jeden Tag gelingt es den Regierenden ein paar miese Kapitalisten abzuschießen, die Mehrheit der Bevölkerung steht geeint hinter diesen Maßnahmen und gibt den Antikapitalisten entsprechende parlamentarische Mehrheiten.
    Die stoische Ruhe des Herrn Mitterlehner, als ihm berichtet wurde, daß die Mutter einer Wirtin wegen Schwarzarbeit angezeigt und verurteilt wurde, weil sie in der Küche, ohne Entgelt zu verlangen, mitgeholfen hat, zeigt wie es weitergeht, alle Unternehmer müssen weg! Arbeiten nur mehr auf staatlichen Befehl! Privatinitiative verboten! Familienbanden auflösen! Nachbarschaftshilfe verbieten!
    Daher ist die AUA auch sinnlos geworden, denn Export brauchen wir ja nicht, wir zahlen mit frisch gedrucktem Geld für die Importe und Urlaube sind innerhalb des sozialistischen Paradieses zu verbringen, konkret in Balkonien, sonst buchst noch einer aus!

  27. Ausgezeichneter Kommentatordssm
     
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    07. September 2014 09:38 - Frankreich und Österreich: Die Korruption und die einäugige Justiz

    Da muss ich jetzt Frankreich verteidigen, die sind einfach viel länger schon eine demokratische Volksrepublik als wir! Pech gehabt.

    Bei uns war der Richter ein kaiserlicher Beamter, Ehre war kein leeres Wort, die Besetzung der Posten erfolgte nach Qualifikation. Natürlich gab es immer dubiose Gestalten in den Reihen der Justiz und viel zu viele folgten dem Ruf der völkischen Gemeinschaft. Trotzdem war Ehre und Moral ein wesentlicher Teil der Gerichtsbarkeit. Erst die Besetzung von Posten mittels Parteibuch (speziell wenn es ROT war) zerstörte diese Werte und brachte neue Werte, nämlich die der sozialistischen Partei, sprich die Partei ist alles, die individuellen Menschen sind gar nichts.

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    04. September 2014 17:09 - FN 681: Facebook und Mitterlehners Berechnung

    Lustig. Die völlige Entkopplung der politischen 'Elite' von den Realitäten des täglichen Lebens der Regierten.

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    04. September 2014 09:05 - FN 680: Der Selbstmord der Ö-Norm

    Als regelmäßig Betroffener ist dies die gute Nachricht des Tages!
    Wir sind nun einmal Teil der EU, ob man dies mag noch nicht. Die EU kümmert sich um die sogenannten EN-Normen. Im Zweifelsfalle gelten diese und sonst gar nichts.
    Bereits davor war alles Wichtige hierzulande ohnehin gemäß DIN, also deutscher Norm. Früher bemühte sich das Normungsinstitut in manchen Bereichen den Marktzugang für Importwaren zu erschweren indem man eine Tick anders als die DIN war, eine tolle Aufgabe.

    Abgesehen davon gibt es die ISO Normen, die macht sich die Wirtschaft selber. Die wohl beste Lösung.

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    21. September 2014 21:26 - Die Ursachen des Vorarlberger Linksschwenks

    Eine gewagte These: Keine Gesamtschul- und Russlandfreunde.

    Eher haben die Wähler des Ländle gegen mehr Steuern gestimmt, die Effekte der Schulpolitik kommen erst in Jahren zum Vorschein, die Steuern morgen.
    Die Neos zu wählen ist ein verzweifelter Versuch eine liberale, auf Eigenverantwortung setzende, Politik zu finden; ein Versuch der scheitern wird – vielleicht zur Freude des TS? Totgesagte leben ja bekanntlich besonders lange.
    Auch die Grünen haben überraschende Positionen zu den Ich-AGs entwickelt, haben also nicht nur 'linke' Positionen, gerade dieses Thema kann bei den fleißigen Vorarlbergern gut ankommen, speziell bei manchem ÖVP-Wähler.

    Auch die FPÖ wird einmal über den omnipotenten Spitzenkandidaten nachdenken müssen; gutes Aussehen ist auf Dauer zu wenig, womit aber wieder die lokalen FPÖler als Stellvertreter der Bundespartei geprügelt wurden, erinnert irgendwie an die ÖVP.

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    20. September 2014 07:25 - Wiederbetätigung eines Progressiven?

    Entweder hat man eine Demokratie, wozu bedingungslose Meinungsfreiheit gehört oder wir haben keine Demokratie.
    Sobald es auch nur ein Thema gibt, wo friedliches (!) diskutieren oder demonstrieren verboten ist, findet sich auch schon der Erste Stein im Fundament der nächsten Diktatur.

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    17. September 2014 08:57 - FN 689: Terrorfinanzierung

    Die Lösegelder sind kleinere Beträge und fördern eher eine Grauzone zwischen Terror und normaler Wegelagerei.
    Entscheidend im Heranzüchten von Terroristen sind aber die Waffenlieferungen der Großmächte, die Ausbildung durch deren Geheimdienste und im Fall der Islamisten das Geld der Golfstaaten.
    Auch der Ankauf von Öl, aus dem Umfeld der IS, ist sicher keine gute Idee, passiert aber leider, da damit die Türkei und ein paar EU-Staaten ganz gut Geld machen können, wieder geht es um ganz andere Beträge als bei einer Entführung.
    Nicht für Entführte zu zahlen und andererseits in der Heimat radikale islamische Geistliche, oftmals staatliche bezahlt(!!!), auf die Kinder loszulassen ist dann vollends moralisch verwerflich! Genau damit werden die ganz radikalen Kämpfer erst herangebildet.

    Wenn also die USA oder GB bei einer Entführung nicht zahlen, so ist dies kindisch. Denn auf der anderen Seite haben genau diese Beiden und ihre Verbündetem am Golf, doch die Entführer durch Zerstören von Staaten gezüchtet, dann ausgebildet, bewaffnet und unterstützt.

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    16. September 2014 17:27 - Feige Räuber: Gewerkschaftsgriff in unsere Taschen

    So gesehen bringt auch einsparen nichts, denn auch damit nimmt man irgend jemandem etwas weg. Es geht immer darum wie viel man umverteilt und wem nimmt man und wem gibt man.

    Zwei Fragen sind entscheidend. Was wird von der Mehrheit als ‚gerecht’ empfunden und was sorgt für eine gesunde Wirtschaft. Im Idealfall treffen sich diese beiden Antworten.

    Empfindet die Mehrheit die Art und Menge der Umverteilung als grob ungerecht, so stehen soziale Unruhen ins Haus.
    Geht die Wirtschaft den Bach hinunter, so kommt Armut für Alle, also auch soziale Unruhen.

    Tödlich ist daher die wirtschaftliche Unbildung der Menschen, welche die einfache Verführung der Menschen ermöglicht, denn es werden Erwartungshaltungen geweckt die, so oder so, direkt in das wirtschaftliche Desaster führen.

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    06. September 2014 08:07 - Ukraine: Freude, Depression, Hoffnung

    Ein toller Erfolg der NATO.
    Putin dürft daheim ziemlich viel Macht verloren haben.
    Da kann ein General ganz offen eine Erstschlagdoktrin für die Atomwaffen fordern, ganz klar eine Spitze gegen eine, diesem General, wohl zu friedliche Regierung.
    Da kann ein scheinbar mächtiger Duma-Abgeorgneter (ja Russland hat ein Parlament), einfach die friedlichen Bündnispläne der Regierung in Kasachestan gegen die Wand fahren.

    Die Atommacht Russland als 'failed state' oder unter einem offensiven Diktator, ja, das ist genau was ich mir so für die Zukunft vorgestellt habe. Natürlich die GoldmanSachs und Blackwaters werden sich ein paar Rechte auf die Öl- und Gasfelder schon sichern … und wir Europäertrotteln werden für die Schulden der Ukrainischen Oligarchen dann noch gerade stehen müssen.

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    05. September 2014 08:55 - Die Regierung ändert die Reihenfolge

    Was wäre die Alternative zum Programm Faymann? Erfahrungsgemäß keines.
    Neuwahlen wurden versucht, die ÖVP hat verloren.
    Hart bleiben wurde versucht, die ÖVP-Granden der Bundesländer sind den Standhaften in den Rücken gefallen.
    Verhandeln wurde versucht, Faymann lässt sich auf einen Kompromiss ein, der für die ÖVP (und damit die arbeitenden Leute hierzulande) unangenehme Teil kommt gleich, der SPÖ Part wird auf den St. Nimmerleinstag verschoben.
    Eine Informationskampagne wurde versucht, leider ist die Presse von der SPÖ gekauft.

    Die ÖVP hätte bereits unter Molterer in die Opposition gehört! Oder man hätte mit FPÖ, TS und Neos ernstlich über eine Koalition verhandelt.
    Der Gang in die Opposition ist aber an der menschlichen Schwäche gescheitert, sprich die schönen Pfründe wollte man nicht hergeben.
    Die alternative Regierung ist, noch bevor überhaupt verhandelt wurde, an krankem Gutmenschentum gescheitert.

    Es gibt keine Lösung mit der SPÖ! Die Steuern werden für die Leistungsträger erhöht werden, dafür werden ein paar zusätzliche Geringverdiener aus dem Steuernzahlen ganz herausfallen. Und nicht eine ernstliche Sparmaßnahme wird durchgezogen werden.

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    02. September 2014 20:54 - FN 679: Was macht Haselsteiner mit 7000 Bildern?

    Könnte es sein, daß Herr AU eine gewisse Endzeitstimmung erreicht hat?

    Was sollen diese Untergriffe? Ich kenne Herrn Haselsteiner nicht persönlich, ich kenne seine Firma nicht im Detail, aber offensichtlich arbeitet die positiv – was soll daran schlecht sein.
    Staatliche Aufträge?!? Bei unserer Staatsquote ist nahezu jeder Unternehmer irgend wo/wie/wann bei öffentlichen Aufträgen dabei. Und die leise Unterstellung von Korruption und Lobbyismus ist zynisch! Solange keine gerichtliche Verurteilung da ist, gilt nicht nur die Unschuldsvermutung, solange ist der ein Ehrenmann! Ich brauche keine zweiten KHG, auch wenn mir die politischen Abwege des Herrn Haselsteiner nicht gefallen!
    Und wenn Herr Haselsteiner die (mir unsympathischen) Neos unterstützt, na und, es ist sein Geld, wie auch bei einem Herrn Stronach und zahlreichen weiteren.
    Dann noch ein Freund von Raiffeisen?!?! Das bin ich auch, ich gehe auf die Hauptversammlung unserer(!!!) Kassa, ich stimme mit ab und trinke ein Bierchen mit den, von mir hoch geachteten, Funktionären und helfe gegen das Gesindel von der FMA wo immer ich kann. Bin ich nun ein schlechter Mensch?

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    16. September 2014 08:40 - Sind Rapid-Hooligans andere Gewalttäter als Linksextremisten?

    Wenn bei ein paar Fussballfans die Emotionen hoch gehen, vielleicht nach einem unglücklich verlorenen Spiel, dazu noch unter Alkoholeinfluss, so muss die Polizei da sicherlich durchgreifen und Leib und Leben, sowie Eigentum, der friedlichen Bewohner dieses Landes schützen, aber das Delikt ist doch wesentlich geringer als wenn man gezielt zusammenkommt um zu randalieren.

    Diesen Umstand sollten die Urteile bei Gericht widerspiegeln!

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    15. September 2014 14:14 - Wahlen: Vier Erdrutsche führen auf den österreichischen Weg ins Nirgendwo

    Rechtsruck?!? Die Schwedendemokraten sind eine klassisch sozialistische Partei, mehr noch als die hiesigen Sozialdemokraten, welche ja eher Faschisten sind.
    Immer wieder macht man den Fehler und klassifiziert nach eher nebensächlichen Themen, hier die Zuwandererfrage. Früher oder später wird jede Partei, also auch die Faschisten und Sozialisten, da die Richtung wechseln. Einfach weil die Auswirkungen so drastisch sind, eine absehbare Entwicklung; welche ja schon läuft. Ein Besuch bei den Regionalpolitikern in A und D liefert quer durch die Parteien ein deutliches Bild.

    Anders die Wirtschaftspolitik.
    Ein Faschist diktiert die Zinsen, druckt Geld und versucht die Wirtschaft durch Vorgaben und Bürokratie zu gängeln und den Eigentümer zum Befehlsempfänger staatlicher Stellen zu machen.
    Ein Sozialist will die Betriebe in staatlichen Besitz überführen, in der Sozialdemokratischen Variante mittels Umverteilung, welche die Kapitalbasis der Fleißigen nimmt um die Faulen zu füttern.
    Gemeinsam sind beiden Geldrucken und Schuldenwirtschaft, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.

    Beide Varianten wurden schon oft versucht und sind jedes Mal schief gegangen.
    Also nicht von Rechtsruck sprechen, wenn in Wahrheit nur eine linke Ideologie durch eine andere linke Denkweise ersetzt wird.

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    10. September 2014 10:32 - Buchrezension: Und wir verrosten im Hafen

    Ich habe es schon gelesen und kann es nicht empfehlen.
    Der Autor ist so ideologisch verblendet, da wird in der Einleitung geschrieben bis zum Tag X hätte es keine Deutschen weltweiten Marineambitionen gegeben. Zwei Seiten später übernimmt der ehemalige Chef der Station im Pazifik (liegt ja bekanntlich bei Helgoland ums Eck) die Marineleitung und es wird eine international ausgerichtete Flottendoktrin eingeführt. Daneben das übliche Gebrabbel von den bösen Deutschen …

    Der Autor hat auch keine, und zwar absolut keine Ahnung von der Materie. Er verwechselt die Schiffstypen.

    Die Ansichten des Autors sind zutiefst vom heutigen sozialdemokratischen Geist geprägt. Wer hofft etwas über die Welt von 1914 zu erfahren, wird bitter enttäuscht. Der Autor wertet die Dinge stets aus dem aktuellen Blickwinkel.

    Wer hofft etwas zur Finanzierung und dem Grund für den, im Vergleich mit England, ‚kostengünstigen’ Stahl zu erhalten wird auch nicht fündig werden.

    Wer hofft einen Leistungsvergleich der Schiffe zu bekommen, insbesondere der Kanonen und Granaten sowie der Panzerungen wird bitter enttäuscht werden.

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    05. September 2014 12:13 - Die internationale Wettbewerbsfähigkeit

    Ich erlaube mir ein generelles Problem aufzuwerfen. Gerade deshalb, weil diese Studie den ‚Österreichern’ und den Liberalen gut passt (ein Danke an Herrn Tögel für die gute Zusammenstellung).

    Solche Studien werden von Systemlingen gemacht. Heute, eine uns gut ins Bild passende, morgen, eine die uns nicht passt und die ignorieren wir dann (oder bekämpfen sie); das ergibt eine unschöne Bilanz. Wir sollten alles was diese, von unserem Steuergeld lebenden, Parasiten so von sich geben, einfach ignorieren!

    Es sind genau jene ‚Volkswirte’, die uns permanent mit neuen Fragebögen drangsalieren (stets mit dem liebevollen Hinweis, daß bei Falschangaben oder Verspätung Strafe droht!), die jede Zahl und Statistik kennen bzw. ausarbeiten und dann von der Lehman-Krise überrascht wurden – zu gut Deutsch: Blinde unter Blinden.

    Wer die Vorgaben von FMA und ÖNB für Banken (auch für die kleinste Raika oder Stadtsparkasse) kennt, der weiß, diese Prüfer (alles einschlägige Akademiker) haben ein volkswirtschaftlich relevantes Zahlenwerk von unüberbietbarer Tiefe und Vielfalt. Gebracht hat das bei BAWAG, HAA, Kommunalkredit und ÖVAG rein gar nichts. Es hat nur gekostet und, nochmals, nachweislich absolut nichts verhindert.

    Also nochmals, so gut uns diese Zahlen ins Bild passen, wir sollten sie ignorieren, weil diese Pharisäer keine Ahnung von Wirtschaft haben und wir ihnen nicht das Privileg der Anerkennung verleihen sollten. Und weil diese Pharisäer morgen etwas ganz anderes sagen würden, wenn die Mächtigen etwas anderes hören wollen und, bei Nichterfüllung, mit dem Ende der staatlichen Geldflüsse drohen würden.

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    02. September 2014 09:29 - Wie recht Schäuble hat – auch wenn er nicht die volle Wahrheit sagt

    Es gibt die wohl wahre Geschichte vom Ende des WKI. Da sperrte sich der oberste Heeresführer, Ludendorff, in ein Zimmer ein und tobte die ganze Nacht. Am Morgen hatte er das Unvermeidliche akzeptiert und die Waffenstillstandsverhandlungen konnten beginnen.
    Vielleicht hat der deutsche Finanzminister nun auch so eine Nacht gehabt und die von ihm mitangerichteten Katastrophen endlich gesehen.
    Wenn ja, dann wird es gleich ganz lustig werden. Die Verschwender und Blender müssen sich dann ganz warm anziehen; das 'Kaputtsparen', wo jedes Monat ein paar Phantastillionen an Schulden dazukommen, könnte bald ein Ende haben.
    Auch die vertragswidrigen 'Eingriffe' der EZB, um die maroden Staatshaushalte am Leben zu lassen, könnten dann schnell Geschichte sein. (Über den Wahnsinn des 'Assetkaufs' um Kurse hoch zu halten rede ich erst gar nicht)

    Ob der aktuelle österreichische Finanzminister sich dieser Entwicklung bewusst ist?
    Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaft schrumpft – also Ausgaben rauf, Einnahmen runter; man darf auf das neue Budget gespannt warten.

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    24. September 2014 08:36 - Eine Provokation namens Negativsteuer

    Schon wieder das alte Thema: Wenn der Staat etwas unternimmt, so geht dies schief, also muss der Staat noch mehr intervenieren, da dies nur zu weiteren Problemen führt, muss noch mehr …

    Es gibt leider zwischen Staat und Privat einen Unterschied: Wenn Privat etwas unternimmt und es geht schief, so haftet der Private, geht im Zweifelsfalle sogar in Konkurs, der Staat macht im Negativfall einfach weiter und wenn er dazu den Bürgern das letzte Hemd ausziehen muss.

    Nebenbei. In Taiwan gibt es Negativsteuern für Unternehmen. Wer also Verluste macht, bekommt die 'Gewinn'-Steuer ausbezahlt. Dies soll Unternehmensgründungen erleichtern. Einzige Voraussetzung für so eine Maßnahme ist eine hohe moralische Integrität der Bürger, daher wird so eine Idee in Österreich auch geradewegs in das Desaster führen.

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    10. September 2014 17:50 - Die EU geht erstmals offen auf Regulierungskurs

    Ich habe heute schon an anderer Stelle die Entwicklung der EU kritisiert. Sehen wir einmal das Positive!

    In Wahrheit liegt die grösste Macht beim Ministerrat der EU. Auch der Botschafterrat hat eine gewaltige Durchschlagskraft. In allen Gremien sitzt auch ein österreichischer Vertreter, dieser hat ein Vetorecht! Wenn also der demokratisch gewählten Regierung Österreichs etwas nicht in den Kram passt, so hat diese gehörige Druckmittel! Kein Kommissar, keine EU-Behörde kann also viel Schaden anrichten, wenn dies nicht der erklärte Wille des jeweiligen österreichischen Vertreters ist.

    Wo soll also das Problem sein? Wir haben demokratisch unsere Repräsentanten gewählt und diese vertreten uns nun im Rahmen ihrer vorher bekannten Standpunkte und Möglichkeiten.

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    09. September 2014 13:46 - Das abgeschossene Flugzeug und die Propaganda

    Es wäre gut zu wissen ob die Aktion a la Lusitania war, also es wurden die Zivilisten zwecks Propaganda in eine, für sie, tödliche Situation gebracht, damit der Feind ganz, ganz böse ist oder doch eher Tonkin, wo die Geheimdienste offenbar ganz grob falsche Angaben zu einer ganz grob provozierten Aktion abgaben oder doch eher die Geschichte mit den Massenvernichtungswaffen im Irak, welche von den Politikern herbeigelogen wurden.

    Jedenfalls, wie Herr AU schon unmittelbar nach dem Abschuss feststellte, eine eindeutige Beweislage wird sich nicht ergeben. So wie neulich beim Lockerbie-Desaster werden wir vielleicht in 30 Jahren, nachdem es Putin und Obama lange schon nicht mehr gibt, erfahren was wirklich los war. Oder ähnlich wie bei den Gladiountaten, wo es auch Jahrzehnte dauerte und immer noch dauert ...

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    09. September 2014 08:23 - Wozu zahlen wir neunmal einen Vizepräsidenten?

    Ein anderer Aspekt ist schade. Die FPÖ hätte hier die Chance gehabt sich ganz anders zu präsentieren, in dem dieser Posten einfach unbesetzt bleibt und man auf die Abschaffung drängt. So aber wissen wir wieder einmal, auch die FPÖler wollen noch an die Futtertröge, wollen nur sicher und gut von Steuergeld leben – selber arbeiten = Fehlanzeige.

    Womit die FPÖ nur ein Spiegelbild von SPÖVP ist. Wie gesagt: Schade! Aber Danke liebe FPÖ für diese Wahlempfehlung und Danke liebe FPÖ für diese Lehrstunde in Sachen repräsentativer Demokratie.

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    29. September 2014 21:05 - Die Jux-Demos, das Recht und die Freiheit

    Demokratie würde eine vollkommene Demonstrationsfreiheit erfordern, alles andere bringt nur die Paragraphen hervor, die dann den politischen Gegner blockieren.
    Entweder man akzeptiert dies als Bürger oder man ist eben kein Demokrat.

    Eine Demokratie kann es nur geben, wenn jeder für jeden Zweck und für jede Teilnehmerzahl eine Demonstration anmelden und dann auch durchführen kann. Alles andere führt früher oder später in undemokratische Fahrwasser.

    Man sollte hierbei den Effekt der Verkehrsbehinderung durchaus positiv sehen (wenn man Demokrat ist). Ein paar hundert Demonstranten können zehn-tausende Verkehrsteilnehmer behindern. Damit wird aber von den Wenigen, den Vielen zumindest die Botschaft überbracht. Ob der Einzelne der Vielen damit dann zum Fundamentalopponenten oder zum neuen Jünger wird, stellt sich erst im Nachhinein heraus.

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    29. September 2014 08:50 - Klarnamenpflicht? Finger weg von der Anonymität!

    Anonym gegenüber den Mitbloggern ist eine Sache, anonym gegenüber Behörden, Telekomfirmen und dem technischen Blogbetreiber eine andere.

    Technisch ist es gar nicht so einfach anonym zu bleiben. Ich nehme einmal an, nur die wenigsten Mitblogger können sich da etwas passendes zusammenstellen, dabei ist das Bildungsniveau in diesem Blog sicherlich überdurchschnittlich.
    Spätestens mit der IPv6 ist Anonymität dann sowieso nur mehr von den echten Fachleuten machbar.

    An dieser Stelle sei noch einmal auf das sehr umfangreiche Werk zu ehemaligen OÖ Landesausstellung verwiesen: „Schande, Folter, Hinrichtung“.
    Im Buch werden uA zahlreiche Fälle von anonymen Pamphleten behandelt, die behördlichen Ermittlungen, die Gerichtserfahren, die Strafen, die Texte und natürlich die winzige Aufklärungsrate. Wir reden hier von keinem neuen Phänomen, auch unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen kannten dies schon.

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    19. September 2014 11:05 - Terror, Ausflüchte und das gute Klima – Forderungen an das neue Islamgesetz

    Der Autor hat eine offensichtlich kritische Sicht des Islam und doch kommt er nicht auf die Idee sich zuerst ein Bild der aktuellen Forschung zu verschaffen. Schade!

    Eine gute Koranübersetzung gibt es, und zwar von Rudi Paret. Die ist zwar schon in die Jahre gekommen aber gut gemacht, gut lesbar und mit Kommentaren zu den ‚dunklen’ Stellen. Warum also eine neue Übersetzung anstreben?

    Daneben gibt es dann die Forscher des Inarah-Instituts. Da wurden diese dunklen Stellen einmal (u.A.) von Sprachforschern durchleuchtet und es gelang an vielen Stellen eine Übersetzung, wozu ja die islamischen Geistlichen selber nicht in der Lage sind. Oder es wurden ältere Textfragmente des Koran untersucht und dabei deutliche Unterschiede zur aktuellen Version festgestellt. Unglücklicherweise sind auch zahlreiche bisher übliche Interpretationen von Textstellen damit klar lesbar, mag heißen die gängigen Meinungen werden durch eine klar Aussage ersetzt. Verständlich, dass dies den Geistlichen, welche ja eine Deutungshoheit reklamieren, nicht passt.

    Dringend wäre es wenn eine Diskussion um den historischen Wert und die wissenschaftliche Prüfung, von historischen Angaben in islamischer Literatur, stattfinden würde. Wenn Kinder in der Schule erfahren würden wie weit die Lücke zwischen konkreten Angaben in den heiligen Schriften und dem Stand der Forschung wirklich ist. Beim Christentum ist es ja auch möglich manche Reliquie oder Heiligenvita wissenschaftliche zu betrachten, womit sehr oft Fälschungen an das Tageslicht kommen.

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    02. September 2014 09:19 - Ebola und die neuen Behandlungsmethoden

    Wir leben ja leider in verzerrten Märkten, durch das Papier jeder Vorschrift lugt die Handschrift der Lobbyisten durch. So auch bei Medikamenten.
    Nur wenn die Genehmigungsverfahren kompliziert und teuer sind, kann man neue, aufstrebende Konkurrenten fernhalten.
    Im liberalen Sinne wäre eine Anzahl von zertifizierten Stellen, welche die Prüfung vornehmen, keinesfalls der 'Erfinder' oder Produzent.
    Diese Stellen sind gewinnorientiert und haften (persönlich) für ihre Freigaben!

    Nur bei den Kosten müsste man von der klassisch liberalen Methode abweichen. Jedes genehmigte Medikament wird mit einem Aufschlag für Prüfung und Freigabe verkauft, damit werden die Prüfer entlohnt.
    Wer also ein Medikament bis zum erfolgreichen Zellversuch gebracht hat, der kann ohne Zusatzkosten die Freigabe erlangen und zwar schnellst möglich – womit Herrn AUs berechtigte Forderung weitestgehend erfüllt wäre.

    Die Menge an Korruption und gefälschten Studien die damit eingespart würde, ist alleine schon ein Grund so vorzugehen.

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    30. August 2014 20:54 - FN 678: Der neue Minister und die Millionärssteuer

    Die neuen Steuern werden kommen! Was soll den den bankrotte Staat denn sonst noch tun?
    Die ganzen Asyl-, Sozial-, Gender-, Antifa(...)industrien wollen bezahlt werden. In Wien (und natürlich auch anderswo) hält man die Leute mit utopischen Gehältern, bei Minimalleistung, bei der Stange. Die ganzen Versorgungsposten (und folgenden Luxuspensionen) beim 'sozialen' Wohnbau (usw...) wollen finanziert werden. Den arbeitsscheuen Jugendlichen muss nach wie vor ein Gratisstudium, auch bei mangelnder Begabung, ermöglicht werden – sprich selbst Orchideenfächer sind gratis.

    Gleichzeitig geht die Wirtschaft ob der hohen Steuern und der feindlichen, überbordenden Bürokratie, schleichend auf Tauchstation.

    So wie die Schuldenaufnahme stockt oder die permanente Ausdehnung des Steuervolumens misslingt, passiert bei der nächsten Wahl, für die heute Regierenden (also SPÖVP), eine Katastrophe.


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