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Wie recht Schäuble hat – auch wenn er nicht die volle Wahrheit sagt

Der deutsche Finanzminister nennt Argentinien ein „Muster an Unsolidität“. In der Tat: Argentinien ist in den letzten Jahrzehnten von einem sehr reichen Land – reicher als das ganze Nachkriegs-Europa! – zu einem sehr armen abgestiegen. Die Frage ist nur: Warum handelt Wolfgang Schäuble nicht auch seinen Worten entsprechend?

Dass der argentinische Papst das katastrophale argentinische Finanzmodell nie kritisiert, ja es offenbar für richtig hält und nur die fleißigen Länder tadelt, haben inzwischen die Katholiken mit Staunen vernommen. Aber gut: Ein Papst muss ja nichts von Wirtschaft begreifen. Er hat andere Aufgaben. Und Franziskus ist durch seine Herkunft geprägt.

Weniger Anlass zum Staunen ist es, dass die linken Mainstream-Medien Argentiniens Sprachregelung sofort übernommen haben. Sie bezeichnen jene als „Geier“, die von Argentinien Skandalöses verlangen: Das Land soll Geld, das es sich ausgeborgt hat, auch einmal zurückzahlen! Zumindest jenes, das es sich unter Zuhilfenahme fremder Rechtsordnungen geliehen hat (weil es unter argentinischem Recht schon damals nichts mehr bekommen hätte).

Umso erstaunlicher ist, dass der deutsche Finanzminister nun plötzlich Klartext spricht: Argentinien lebe über seine Verhältnisse. Das Problem des Landes seien nicht die Fonds, die von Argentinien die Schuldenrückzahlung verlangen, und auch nicht der Internationale Währungsfonds, der dem Land kein neues Geld gibt. Das Problem sei Argentinien selber. Das Land bediene seine Schulden nicht und habe sich dadurch vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend abgeschnitten. „Wenn man auf Dauer mehr Geld ausgibt, als man erwirtschaftet, hat man Probleme.“

Mit jedem Satz, mit jedem Wort hat Schäuble Recht. Es ist dennoch absolut ungewöhnlich, dass ein maßgebender EU-Politiker die Wahrheit auch so offen ausspricht. Das wirft die große Frage auf: Warum spricht Schäuble so nur über das ferne Argentinien und nicht auch über das europäische Griechenland und andere Verschwender-Nationen?

Derselbe Schäuble war sogar der erste relevante Politiker, der ab 2010 die Deutschen und noch ein paar andere für Griechenland zahlen ließ. Das sei angeblich alternativlos. Dabei haben schon damals fast alle Finanzexperten gesagt, dass Griechenland seine Schulden niemals zurückzahlen wird. Weder die alten, mit deren Hilfe das Land lange über seine Verhältnisse gelebt hat. Noch die neuen von Schäuble ermöglichten. Für diese müssen nun Steuerzahler, Sparer und die nächsten Generationen aufkommen.

Schäubles nunmehrige Worte klingen daher sehr rätselhaft. Hat er vielleicht ohnedies Griechenland & Co gemeint? Hat er dieses Land, diese Länder nur aus europäischer Höflichkeit nicht genannt? Oder wollte er seinen damaligen Fehler halt nicht zugeben?

Die jetzige Erkenntnis kommt jedenfalls zu spät. Und sie hängt jedenfalls mit dem kometenhaften Aufstieg der „Alternative für Deutschland“ zusammen. Diese Partei ist ja genau wegen der Behauptungen Schäubles (und seiner Chefin Merkel) über die angebliche Alternativlosigkeit der gigantischen Hilfen entstanden.

Damit hat die „Alternative“ einen Erfolg erzielt – wenngleich indirekt. Aber es ist ja öfter in der Politik so, dass erst eine neue Partei die anderen zu einer Kursänderung veranlasst.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 08:48

    ad W.K. Warum ich A.U. widerspreche:

    I) .Council on Foreign Relations sieht Hauptschuld an Ukraine-Krise beim Westen
    Roman Baudzus 26.08.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/42/42618/1.html
    So unglaublich diese Überschrift auch klingen mag, sie ist doch wahr
    Als ich einen in der vergangenen Woche publizierten Bericht in Foreign Affairs, dem medialen Sprachrohr des Council on Foreign Relations (CFR) überflog, musste ich mir erst einmal kräftig die Augen reiben, um mir bewusst zu werden, ob ich auch wirklich richtig gelesen hatte. Der CFR ist einer der weltweit vier wichtigsten privaten Think Tanks und unter anderem eng mit Chatham House verwoben.

    Immerhin steht Chatham House unter der Schirmherrschaft der britischen Queen Elizabeth II. Einzelne Schlüsselprojekte werden laut wikipedia.de durch die Rockefeller-Stiftung, die Konrad Adenauer Stiftung, die NATO und die Europäische Union finanziert. Dem Gros der westlichen Mainstreammedien war dieser Bericht bisher keine Silbe wert. Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen?
    Wer sich an den zu Beginn dieses Jahres erfolgten Putsch in der Ukraine erinnert, wird sich darüber gewahr sein, dass das amerikanische Außenministerium in den letzten Jahren nach eigener Aussage mehr als $5 Milliarden in Maßnahmen investierte, die dazu beitragen sollten, die Ukraine politisch und wirtschaftlich in die Arme des Westens zu treiben. In diesem Zuge bleibt das abgehörte und auf Youtube veröffentlichte Telefongespräch zwischen Geoffrey Pyatt, dem US-Botschafter in Kiew, und der stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland unvergessen. Darin fiel auch der inzwischen berühmt gewordene Satz "Fuck the EU".
    Wir wollen in diesem Kontext auch nicht vergessen, dass Victoria Nuland ehedem Beraterin von US-Vizepräsident Dick Cheney und zwischen 2005 und 2008 US-Botschafterin bei der NATO gewesen ist. Der Kreis schließt sich, wenn man bedenkt, dass Victoria Nuland mit Robert Kagan, Politikberater in Washington und einer der bekanntesten Neokonservativen (Neocons) in den Vereinigten Staaten, verheiratet ist. Kommen wir nun zurück auf Foreign Affairs, den medialen Arm des Council on Foreign Relations - dem amerikanischen Gegenstück zu Chatham House -, eine Publikation, die in einem Turnus von allen zwei Monaten veröffentlicht wird.
    Dort heißt es in der Ausgabe September/Oktober 2014 in einem Bericht von John Mearsheimer in der Überschrift wie folgt:

    Dieser Bericht liest sich - so unglaublich es auch anmuten mag - wie eine lange Litanei der kritischen Auseinandersetzung mit der Vorgehensweise des Westens, der die Schuld an der stetig eskalierenden Lage in der Ukraine allein Russland in die Schuhe zu schieben gedenkt. Da werde in den offiziellen Regierungsstäben, dem Vorsitz der NATO und westlichen Medien der Eindruck einer Annexion der Halbinsel Krim durch Russland das Wort geredet.
    Diese Annexion sei laut offiziellen Verlautbarungen des Westens lediglich als Auftakt zur eigentlichen Zielerreichung des Moskauer Kremls zu interpretieren. Und diese Ziele setzten sich allein aus weiteren Gebiets- und Territorialexpansionen in der Ukraine und anderen osteuropäischen Staaten zusammen, ganz im Sinne einer anvisierten Revitalisierung der einstigen Sowjetunion.
    Foreign Affairs Autor John Maersheimer kommt in seiner Analyse hingegen zu ganz anderen Ergebnissen: nämlich, dass Washington und dessen europäische Verbündete die Hauptschuld an der Ukraine-Krise trügen. Wer es nicht glaubt, hier sei ein Zitat aus seinem Originalbericht eingestellt. Dort heißt es:

    Was eindeutig hinter den Aktivitäten des Westens stecke, sei "das Ziel einer Erweiterung der NATO, die Ukraine vom Einfluss Russlands zu befreien und das Land in die westliche Sphäre zu integrieren".
    Dass die Einkreisungspolitik der NATO gegenüber Russland dabei genauso aggressiv wirken muss, wie dies jeweils auch im Hinblick auf China und den Iran der Fall ist, will westlichen Regierungsoffiziellen vielleicht nicht einleuchten oder es kümmert sie ganz einfach nicht.
    Im Herzen Europas wird auf diese Weise der Weg für einen neuen Krieg geebnet. Wir alle müssen uns hinterfragen, ob wir ein solches Resultat nach den historischen Ereignissen des Ersten und Zweiten Weltkriegs tatsächlich noch einmal auf europäischem Boden erleben wollen. Die Antwort auf diese Frage muss, kann und darf nur NEIN lauten!
    Und dieses NEIN sollten wir Washington, das ganz offensichtlich seine eigenen und selbstsüchtigen Ziele im Vorhof des russischen Bären verfolgt (Stichwort: Gasexploration -> siehe Hunter Bidens Berufung ins Board des größten ukrainischen Gasproduzenten Burisma Holdings, Ausverkauf von ukrainischem Agrarland an ausländische Investoren, auf dessen Basis Lebensmittelprodukte für die ukrainische Bevölkerung demnächst unerschwinglich werden dürften, sowie Sicherung und angestrebte Kontrolle der durch die Ukraine führenden Pipelinerouten nach Europa) entgegen rufen.
    Der Krieg in der Ostukraine und der IWF
    Einige Leser werden sich vielleicht die Frage stellen, warum es im Angesicht der humanitären Lage in der Ukraine nicht endlich zu Gesprächen um einen Waffenstillstand zwischen dem durch den Westen hofierten Putschregime in Kiew und den ostukrainischen Separatisten kommt?
    Die Antwort auf diese Frage könnte sich aus einem jüngst publizierten Strategiepapier des Internationalen Währungsfonds (IWF) ableiten, in dem es heißt, dass Kiew zur Sicherung und zum Erhalt seiner mit dem IWF vereinbarten Bailout-Tranchen in einer Gesamthöhe von $17 Milliarden unbedingt die gegen Kiew aufbegehrenden Regionen im Osten und Süden des Landes wieder unter seine politische und militärische Kontrolle bekommen müsse.
    Andernfalls dürfte diese Bailout-Zusage im Angesicht einer immer stärker abstürzenden Hrywna sowie einer explodierenden Auslandsverschuldung, die zuletzt die Marke von $140 Milliarden erreichte, auf der Kippe stehen. Berechtigte Frage ist und bleibt, auf welche Weise diese immense Staatsverschuldung im Angesicht einer gegenüber dem US-Dollar seit 2007 um mehr als 65% abwertenden Hrywna jemals zurückgezahlt werden soll?
    Die Provokation durch das Raketenabwehrsystem
    Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen anderen Faktor eingehen, den insbesondere Dr. Paul Craig Roberts, ehedem stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten in der Regierung von Ronald Reagan und einst Mitherausgeber des Wall Street Journal, in letzter Zeit immer wieder in den Vordergrund seiner Analysen rückte.
    Unter dem Vorwand, Europa gegen nicht existente Atomraketen aus dem Iran zu schützen, werde sowohl in Washington als auch in der NATO der Plan verfolgt, einen Teil eines neuen Raketenabwehrsystems (anti-ballistic missile bases oder kurz ABMs) in der Ukraine zu installieren, das selbstverständlich nur gegen Russland gerichtet sein könne.
    Die auch durch Foreign-Affairs-Autor Maersheimer angesprochene Einkreisungspolitik Russlands durch die NATO könne eigentlich nur dem strategischen Langfristziel dienen, um sich mit Hinblick auf einen potenziellen Atomkrieg einen Vorteil gegenüber Russland durch die Installation eines derartigen Raketenschirms zu verschaffen.
    Dr. Paul Craig Roberts bezieht sich in seiner Analyse nicht nur auf seine eigenen Erfahrungen und Quellen, über die er im politischen Washington nach wie vor in Hülle und Fülle verfügt, sondern bezog sich in einem seinereigenen Berichte vom 30. Mai 2014 ebenfalls auf einen Report in Foreign Affairs, der seiner Ansicht nach Grund zur Skepsis und vor allem Besorgnis sei.
    Danach sei die Tatsache beängstigend, dass die Neocons, welche die US-Außenpolitik bestimmten, fest davon überzeugt seien, dass die Vereinigten Staaten das Recht auf einen "präventiven Nuklearschlag" gegenüber Russland hätten. Die diesem haarsträubenden Gedanken zugrundeliegende Theorie namens "The Rise of U.S. Nuclear Primacy" wurde im Jahr 2006 formuliert, um - wie weiter oben angesprochen - ebenfalls in Foreign Affairs des Council on Foreign Relations veröffentlicht zu werden.
    Dieser Theorie liegt der gefährliche Gedanke zugrunde, dass die USA einen erfolgreichen Atomarerstschlag gegenüber Russland (und vielleicht auch China) durchzuführen imstande seien, um in diesem Zuge die Atomarsenale beider Staaten zu zerstören. Wie gefährlich allein nur der feste Glaube an ein solches Szenario unter führenden Köpfen in Washington ist, zeigt auf, wie groß die Risiken sind, die sich aus einer nahezu unfassbaren Selbstüberschätzung dieser Neocon-Strategen ableiten.
    Man stelle sich vor, was im Westen los wäre, wenn Russland - wie seinerzeit die Regierung der Sowjetunion - den Versuch unternehmen würde, ein ähnliches Raketenabwehrsystem oder gar eigene Atomraketen in Venezuela, auf Kuba oder in Nicaragua zu installieren. Eine Reihe von Lesern wird sich an die damalige Kuba-Krise gewiss noch gut erinnern können, welche die Welt an den Rand des Ausbruchs eines Dritten Weltkriegs brachte.
    Gerade mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es mehr als nur verwunderlich, wenn mit Foreign Affairs ein führendes mediales Sprachrohr der amerikanischen Neocons nun plötzlich dem Westen - und somit in erster Linie Washington - die Hauptschuld am Entstehen der Ukraine-Krise anlastet. Autor Maersheimer erteilt Russlands Staatspräsident Putin fast schon Absolution, wenn es in seinem Bericht heißt, dass eine demokratisch legitimierte Regierung in Kiew aus dem Amt geputscht wurde, worauf Putin die Halbinsel Krim besetzt habe, in der Furcht, dass die NATO dort ansonsten eine eigene Marinebasis eingerichtet hätte.
    Russlands Staatspräsident Wladimir Putin sei kaum etwas anderes übrig geblieben, als sich den andauernden Destabilisierungsbemühungen des Westens im russischen Vorhof mit Verve entgegen zu stellen. Mit Blick auf China kommt Foreign Affairs Autor Maersheimer ebenfalls zu einem von dieser Seite gänzlich unerwarteten Analyseergebnis. Es heißt in seinem Bericht wörtlich:

    Nun, was lässt sich dazu noch sagen? Leser, die des Englischen mächtig sind, sollten den Bericht von John Maersheimer definitiv in Gänze durchlesen. Es lohnt sich! Welche Beweggründe dahinterstecken mögen, dass sich die aktuelle Ausgabe von Foreign Affairs des Council on Foreign Relations derart kritisch mit den geopolitischen Strategien Washingtons und des Westens auseinandersetzt, vermag ich nicht zu sagen.
    Ich halte diese Entwicklung ehrlich gesagt für ein kleines Wunder. Und damit möchte ich abschließend auf die eingangs gestellte Frage zu diesem Bericht zurückkommen, die da lautete: Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen? Die Crux im Hinblick auf meine Frage ist, dass ich den Protagonisten, die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs maßgeblich die Geschicke in der Welt und die Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten mit bestimmen, derart viel Selbstkritik einfach nicht zutraue.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 08:23

    Schulden machen abhängig. Inflationäre Geldpolitik befördert das.

    Nebenbei: TS steht für stabile Geldpolitik. Das ist meines Erachtens der Hauptgrund, dass wir medial ignoriert werden.

    Argentinien band seine Währung an den Dollar, weil ausländische Geld sonst nicht nach Argentinien geflossen wäre. Der Drogenjunkie war längst geboren. Hier hilft nur ein Schuldenschnitt mit anschließendem schwimmen lassen. Doch wie immer wird aus dem Selbstschwimmen nichts, läuft doch zu viel Geld auf der Welt herum. Der Westen fürchtet, dass China und Russland einspringen. Mit Russland hat Argentinien ja schon verhandelt. Der Junkie sucht den nächsten Drogenspender. Man ist bereit, Geld um jeden Preis zu nehmen. Die Würde ist verloren.

    Auch die europäische Geldpolitik ist darauf ausgelegt, Schuldenjunkies zu bedienen. Sie ist darauf ausgelegt, auf Kosten der noch Habenden, auf die Schuldner umzuverteilen. Das nennt man GELDSOZIALISMUS.

    Aus Geldsozialismus ergibt sich der FEUDALKOMMUNISMUS. Es ist erschreckend, wie wenig die Menschen das begreifen. Wir haben eben kaum unabhängige Medien. Diese wenigen werden von zu wenigen konsumiert. Das Bild entsteht am TV-Bildschirm. SELBST DENKEN ist angesagt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 15:12

    Deutschland lebt halt (noch) von seinem Ruf. Aber sonst ist es - wenn man die Länder und Städte genau analysiert - um Deutschland sehr schlecht bestellt. Städte, wo bereits die Sozialleistungen über 50 Prozent des Budgets ausmachen und Schwimmbäder geschlossen werden mussten, weil einfach kein Geld mehr da ist. Ähnlich ergeht es Schulen und Kindergärten. Beamtengehälter mussten eingefroren und das Weihnachtsgeld für Gemeindebeamte drastisch reduziert werden.

    Allein in Duisburg kommen monatlich über 100 Asylwerber in die Stadt, daher will die Stadt jetzt auch Zeltstädte errichten. Gleichzeitig drängen 10.000 Zuwanderer aus dem Balkan auf dem Wohnungsmarkt Duisburgs!

    Die Bundeshauptstadt Berlin ist nach dem Abgang Wowereits mit seinem rot-grünen Haufen komplett erledigt. Gibt es zwar in den Schulen extra freie Tage für islamische Feiertage, sprengt aber das Sozialbudget alle Rekorde. Allein in Neukölln - nach einem Bericht in RTL - lebt jeder dritte Muslim mit mehr als vier Frauen. Alle natürlich von den Hartz IV Sätzen! Der Schuldenstand der Stadt betrug nach Amtsübernahme Wowereits 2000: 38,1 Milliarden und steigerte sich bis 2014 auf sage und schreibe: 61,44 Milliarden!

    Mehr ist über Deutschland auch nicht mehr zu sagen, denn von 18 Bundesländern, sind nur mehr drei im internen Finanausgleich Nettozahler! Und in Österreich werden spätestens in 10 Jahren griechische Verhältnisse herrschen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 12:10

    Die Österreicher wissen ganz genau, dass sie über ihre Verhältnisse leben, die Politiker wissen es, die Beamten, die Gewerkschafter, die Kämmerer, alle wissen es und trotzdem haben sie die österreichischen Staatsschulden bereits in unerreichbare und nur mehr in 3 bis 6 Generationen rückzahlbare Höhen getrieben.

    Der Grund ist Egoismus und Ideologie bei den 'Machern' wie bei 'Empfängern' (ist ja legal ..., haben wir ja 'erkämpft' ... u.s.w.)

    Wir müssen wieder imstande sein Menschen zu sein und damit aufhören Ideologien nachzurennen, die das Verderben bringen. Der '(Un)Wohlstand' auf Kredit hat alle verdorben, die Politiker (der Fisch stinkt vom Kopf), die sich in frequenten Abständen bis zu 22% (!!) Lohn- und Pensionserhöhungen genehmigen, sich Privilegien herausnehmen, sich selbst bedienen, Klientel, die dazu auffordert und nimmt, was geht, Verwaltunsbeamte, die 'kreativ' (grob fahrlässig bis betrügerisch) Jobs für sich und die (geistige) 'Verwandtschaft' 'machen' und immer neue Verwaltungsaufgaben 'erfinden', Häuslbauer, die Förderungen, die sie nie zurückzahlen können, beanspruchen, Sozialschmarotzer, die statt zu arbeiten, die eindeutig höhere 'Mindestsicherung' (ist ja gesetzlich ...) beanspruchen, 'Unternehmer', die GMBHs gründen, sich vollstopfen mit Förderungen jedweder Art und dann 'leider' (ist ja alles gesetzlich geregelt) in Konkurs gehen, der dann mangels Vermögen abgewiesen wird, Pendler, die ohne 'Pauschale' nicht 'leben' können, hirnverbrannte Grüne, die eine Marihuana Kampagne durch Österreich reiten und Jugendliche verderben, Rauschgift ist schädlich, Rauchen ist schädlich, sie reden auch von Haschisch Freigabe, die bei jedweder Regelung querlegen und unendliche Kosten verursachen, sozialistische Gewerkschafter, die gegen alles Gewissen Lohntreiber spielen und bei den ÖBB Privilegien 'voran' treiben, obwohl sie wissen, dass das nicht mehr am Markt untergebracht werden kann und damit die Arbeit aus dem Land vertrieben wird, unzählige Klientel- und Privilegienritter, die sich halb- und ganz- betrügerischer Weise selbst bedienen, hirnverbrannte Linkspolitiker samt ihren Linksgutmenschen, die fremde 'Flüchtlinge', statt sie persönlich selbst zu beherbergen massenhaft und staatsgefährdend dem Steuerzahler, den sie als 'Reichen' beschimpfen, umhängen und damit alle Investoren aus dem Land flüchten lassen, etc., etc.

    Sagt mir den Unterschied zu Griechenland !

    Landesverräter, die zusätzlich den österreichischen Steuerzahler, es handelt sich dabei um anständige Menschen, an einen unlimitierten ESM gegen seinen Willen unter Ausschluss des Volkes verkaufen, Volksverräter, die das eigene österreichische Volk benachteiligen zu Gunsten von Zugewanderten, die bloß in die Sozialhilfe hierher geflüchtet sind, Landesverräter, die in der EU dafür sorgen, dass Österreich, wenn sie solche Schmarotzer abweisen will, geklagt wird, und das noch dazu um viel Geld, wie überhaupt die pompöse Geldverschwendung in allen dingen anzumerken wäre, Festhalten am 'Unwohlstand', obwohl der Schuldenberg explosionsartig wächst, mediale Lüge und zugehörige Korruption, das unselige P.C., etc., etc.

    Ja, sagt mir wohin soll das führen !

    Und die Österreicher wählen die sogar in die Mehrheit.

    Ich staune tief bestürzt, besorgt, und betroffen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 12:32

    OT: Eine IS-Kämpfer (= Dschihadist) ist in NÖ (Heidenreichstein) verhaftet worden: Ein Asylwerber aus Tschetschenien. Er hat schon in Syrien für die IS gekämpft, hat sich in Österreich medizinisch behandeln lassen, jetzt war er wieder dabei zu den IS-Kämpfern nach Syrien zurück zu fahren:

    http://www.vienna.at/junger-mann-als-mutmasslicher-jihadist-in-niederoesterreich-festgenommen/4072283

    http://oe1.orf.at/artikel/386696

    Mit Audiobericht vom heutigen Mittagsjournal: http://oe1.orf.at/konsole_small?audio_title=&url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F000234D1.MP3

  6. Ausgezeichneter Kommentatorleshandl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 08:37

    Trotzdem halte ich das Vorgehen der "Geier-Fonds" für ganz mies. Die Richter sollten ihnen nur das zusprechen, was sie für die Anleihen bezahlt haben (und das war ein Pappenstiel). Dazu noch die für ihren Kapitaleinsatz übliche Verzinsung - und basta. Denn sie wussten ja zum Kaufzeitpunkt längst, dass Argentinien pleite ist, kannten auch die seinerzeitigen Vereinbarungen. Das ist eine klare Gaunerei!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2014 09:18

    ad W.K. II:
    http://www.heise.de/tp/news/Argentinien-gibt-sich-gegen-Hedgefonds-nicht-geschlagen-2285609.html
    Regierung in Buenos Aires will internationale Gremien einschalten

    Hat der zuständige New Yorker Richter Insiderhandel begünstigt? Im Streit zwischen der argentinischen Regierung und US-amerikanischen Hedgefonds will die Führung in Buenos Aires nun internationale Instanzen einschalten.

    Der Generalsekretär der Regierung von Präsidentin Cristiana Fernández, Óscar Parrilli, kündigte entsprechende Initiativen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, gegenüber der G20 und den Vereinten Nationen an, ohne Details zu den Initiativen zu geben. Man werde "alle juristischen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen dieses irrationale und unlogische Urteil, das jedweder Rechtsbasis entbehrt, vorzugehen", so Parrilli.

    Gemeint ist der Urteilsspruch eines New Yorker Bezirksgerichtes über die Forderungen von US-amerikanischen Spekulanten. Dem Urteil zufolge müsste Argentinien kurzfristig 1,33 Milliarden US-Dollar an eine kleine Gruppe von Hedgefonds überweisen. Der Rechtsstreit (Argentinien im Abwehrkampfgegen Hedgefonds und US-Justiz ) ist ein spätes Erbe der argentinischen Staatspleite vor gut zehn Jahren. In einem Umschuldungsprogramm konnte damals erreicht werden, dass ein Großteil der Gläubiger auf rund zwei Drittel ihrer Forderungen verzichtete. So gelang es, zwischen 2005 und 2010 immerhin 93 Prozent der ursprünglichen Ausstände umzuschulden.

    Das Problem sind die übrigen sieben Prozent. In der Minderheitengruppe gibt es Gläubiger, die den ursprünglichen Nominalwert der Anleihen verlangen. Auf dem Höhepunkt der Krise hatten einige Hedgefonds um den US-Milliardär Paul Singer argentinische Staatsanleihen zum extrem niedrigen Marktpreis aufgekauft. Die Spekulanten setzten darauf, nach der Gesundung der Wirtschaft den Nominalwert erhalten zu können, was enorme Renditen bedeuten würde. Richter Thomas P. Griesa gab ihnen Recht und blockierte zugleich die über die Bank of New York laufenden Zahlungen an die Gläubigermehrheit, die auf den Umschuldungsdeal eingegangen war.

    Doch auch Argentinien bleibt hart. Vor allem setzt sich die Regierung gegen die These einer Staatspleite zur Wehr. Zwar steht es um die argentinische Wirtschaft nicht gerade gut, im Vergleich zur Staatspleite vor gut zehn Jahren aber ist sie einigermaßen stabil. Präsidentin Fernández und Finanzminister Axel Kicillof werden daher nicht müde zu betonen, dass alle Raten an die Gläubiger bedient wurden. Tatsächlich hatte Argentinien die jüngste Zahlung von 539 Millionen US-Dollar überwiesen. Das Geld wird nach dem Richterspruch in New York festgehalten.

    Allerdings steht auch Griesa in den USA unter Druck. Politiker und Banken befürchten, dass die Vereinigten Staaten als Finanzstandort Schaden davontragen könnten. Über 100 Ökonomen forderten den US-Kongress unlängst zum Handeln auf. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass der Richter nun Teilzahlungen – vor allem an europäische Gläubiger – freigab. Entsprechende Mitteilungen gingen bei den Kreditinstituten JP Morgan und Citibank ein.

    Dass es zu einer Einigung mit dem greisen New Yorker Bezirksrichter kommt, der 1972 noch von Präsident Richard Nixon benannt worden war, ist mehr als unwahrscheinlich. Die Situation ist festgefahren, der Ton vergiftet. Einer der obersten Richter Argentiniens, Eugenio Zaffaroni, bezeichnete Griesa als "Provinzrichter mit äußerst beschränktem Einfluss". Der so Gescholtene revanchierte sich mit harscher Kritik an der argentinischen Regierung, die "Halbwahrheiten" verbreite. Einen Antrag aus Buenos Aires auf Abberufung des Mediators Daniel Pollack wies Griesa erwartungsgemäß zurück. Die argentinische Seite hatte dem Vermittler Parteinahme zugunsten der Hedgefonds vorgeworfen.

    Die argentinische Regierung will das New Yorker Urteil nun weiter anfechten. Ein Argument ist, dass Griesa den Hedgefonds Zugang zu internen Informationen ermöglicht habe. So hätten die Spekulanten die Finanzmärkte weiterhin zu ihren eigenen Gunsten manipulieren können. Die argentinische Finanzaufsichtsbehörde CNV forderte nun die US-Börsenaufsicht (SEC) auf, ihr Informationen über bestimmte Abläufe zur Verfügung zu stellen, um den Verdacht des vom New Yorker Bezirksgericht unterstützen Insiderhandels auszuschließen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. September 2014 15:41

    Auch bei uns hat eine neuen Partei (die NEOS) eine andere (nämlich die ÖVP, die ihren Stimmenschwund großteils den Neos zu verdanken hat) zu einem Kurswechsel gezwungen; nur hat die ÖVP die falsche Richtung erwischt: sie will die SPÖ (und teilweise die Grünen) links überholen. Das wird unter Mitterlehner wohl keineswegs besser, eher noch schlechter: er gilt als sturer "Großkoalitionär" (wobei das immer SPÖ/ÖVP bedeutet, unabhängig davon, ob etwa die FPÖ erwartungsgemäß bei der nächsten Wahl zumindest zweitstärkste wird), mit allerbestem Draht zu Hundstorfer. Da ist wohl nichts Gutes zu erwarten.


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  1. Sebastian (kein Partner)
    08. März 2015 10:42

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  2. Fast richtig (kein Partner)
    04. September 2014 15:43

    Fast richtig, der gute Text. Nur gehen und gingen die Milliarden nicht an die griechischen Bürgern. Sie waren und sind eine einzige gigantische Bankenstützungsaktion, und das nicht gerade für die griechischen, sondern v.a. für die französischen und deutschen Banken.

    Griechenland würde es nach einem z.B. vor fünf Jahren durchgezogenen Staatsbankrott heute wesentlich besser gehen, als es dem Land derzeit geht. Aber die Banken wären wie die Dominosteine gekippt, und deshalb wurden diese Mittel "nach Griechenland" gekippt: Sämtlich Marktgesetze wurden zu Lasten der Bürger und zugunsten der Banken ausgesetzt von der Politik.

    Darum geht es bei der "Griechenlandhilfe" ...

  3. IWF (kein Partner)
    03. September 2014 20:38

    Ist den Partnern des neokonservativen Kriegshetzer-Blogs bekannt, wie viele Nazis aus den ukrainischen Bataillonen Donbass, Asow etc., denen AU zu einer gewissen Popularität verhelfen wollte, geweint haben, bevor sie den Heldentod starben?

  4. simplicissimus
    03. September 2014 16:19

    Schaeuble sollte wegen seiner traumatisch erfahrenen Behinderung nicht in solchen verantwortungsvollen Aemtern sitzen.
    Politisch uncorrect aber leider wahr.

    • Undine
      04. September 2014 13:17

      @simplicissimus

      *****!
      Das habe ich auch schon x-mal gedacht! SO ein hohes politisches Amt darf nicht als THERAPIE für Leib und Seele des Traumatisierten MISSBRAUCHT werden.

  5. Torres (kein Partner)
    03. September 2014 15:41

    Auch bei uns hat eine neuen Partei (die NEOS) eine andere (nämlich die ÖVP, die ihren Stimmenschwund großteils den Neos zu verdanken hat) zu einem Kurswechsel gezwungen; nur hat die ÖVP die falsche Richtung erwischt: sie will die SPÖ (und teilweise die Grünen) links überholen. Das wird unter Mitterlehner wohl keineswegs besser, eher noch schlechter: er gilt als sturer "Großkoalitionär" (wobei das immer SPÖ/ÖVP bedeutet, unabhängig davon, ob etwa die FPÖ erwartungsgemäß bei der nächsten Wahl zumindest zweitstärkste wird), mit allerbestem Draht zu Hundstorfer. Da ist wohl nichts Gutes zu erwarten.

  6. machmuss verschiebnix
    02. September 2014 21:51

    Die meisten Argentinier wissen, daß es immer wieder an deren korruptem
    Herrschafts-System scheitert - der Tenor geht: "que resultado puedes esperar
    con esta gente" (welches Ergebnis willst Du mit solchen Leute erwarten ).

    Vor vielen Jahren konnte ich am Rande einer Wein-Verkostung auf dem
    Weingut "Concha y Torro" in Uruguay ein Gespräch mitverfolgen, bei dem
    es um die auch damals grade wieder akute Krise in Argentinien ging und um die
    Korruptionäre an den Schalthebeln der Macht.
    Da meldete sich ein pensionierter argentinischer Vieh-Händler zu Wort mit:

    »... die (=Korruptionäre) haben schon soviel aus Argentinien raus geschleppt
    (an Geld u. Wohlstand) und trotzdem wird das Land nicht leer - sie können
    es einfach nicht leer bekommen - Argentinien ist riesengroß und reich, weil
    unser Reichtum immer wieder nachwächst (=Rinder) - niemals werden diese
    Geier (=Korruptionäre) es leer bekommen ...«

    Tja, leider ist Argentinien aber auch reich an korrupten Politiker, die
    offenbar auch immer wieder nachwachsen !

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2014 22:06

      wollte noch erwähen, daß ich damals auch in Bezug auf den Haider-Wahlerfolg in
      Österreich folgendes vernehmen konnte:

      » ...aber man weiß ja, daß die Voten nicht für den einen (=Haider),
      sondern gegen die anderen abgeworfen wurden ... «

      Wenn man Zeugnisse von so klarem Verständnis hört, dann wundert man sich,
      war die Argentinier immer wieder "solche Leute" in die Regierung wählen - aber
      Momentchen mal - könnte es nicht sein, daß die Argentinos dasselbe über uns
      denken :))

  7. Le Monde
    02. September 2014 15:12

    Deutschland lebt halt (noch) von seinem Ruf. Aber sonst ist es - wenn man die Länder und Städte genau analysiert - um Deutschland sehr schlecht bestellt. Städte, wo bereits die Sozialleistungen über 50 Prozent des Budgets ausmachen und Schwimmbäder geschlossen werden mussten, weil einfach kein Geld mehr da ist. Ähnlich ergeht es Schulen und Kindergärten. Beamtengehälter mussten eingefroren und das Weihnachtsgeld für Gemeindebeamte drastisch reduziert werden.

    Allein in Duisburg kommen monatlich über 100 Asylwerber in die Stadt, daher will die Stadt jetzt auch Zeltstädte errichten. Gleichzeitig drängen 10.000 Zuwanderer aus dem Balkan auf dem Wohnungsmarkt Duisburgs!

    Die Bundeshauptstadt Berlin ist nach dem Abgang Wowereits mit seinem rot-grünen Haufen komplett erledigt. Gibt es zwar in den Schulen extra freie Tage für islamische Feiertage, sprengt aber das Sozialbudget alle Rekorde. Allein in Neukölln - nach einem Bericht in RTL - lebt jeder dritte Muslim mit mehr als vier Frauen. Alle natürlich von den Hartz IV Sätzen! Der Schuldenstand der Stadt betrug nach Amtsübernahme Wowereits 2000: 38,1 Milliarden und steigerte sich bis 2014 auf sage und schreibe: 61,44 Milliarden!

    Mehr ist über Deutschland auch nicht mehr zu sagen, denn von 18 Bundesländern, sind nur mehr drei im internen Finanausgleich Nettozahler! Und in Österreich werden spätestens in 10 Jahren griechische Verhältnisse herrschen!

    • heartofstone (kein Partner)
      03. September 2014 20:51

      Eine Besserung wird genau wann eintreten? Wenn Sozialleistungen für jene gestrichen werden die nie in das System einbezahlt haben? Für im Ausland lebende Kinder nur mehr der Satz bezahlt wird der im Aufenthaltsland bezahlt wird? Streichung der kostenlosen Krankenversicherung von im Herkunftsland lebenden Angehörigen? Strikte Anwendung von Dublin II (Asylwerber haben im ersten sicheren Land welches sie erreichen den Asylantrag zu stellen)? Abschiebung von ausländischen Straftätern in ihre Heimatländer? Ausweisung von Ausländern die nach Verbrauch ihrer eingezahlten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung keinen Lohnsteuerpflichtigen Job ergattert haben? Kostendeckende Studiengebühren für Ausländer?

  8. Freak77
    02. September 2014 12:32

    OT: Eine IS-Kämpfer (= Dschihadist) ist in NÖ (Heidenreichstein) verhaftet worden: Ein Asylwerber aus Tschetschenien. Er hat schon in Syrien für die IS gekämpft, hat sich in Österreich medizinisch behandeln lassen, jetzt war er wieder dabei zu den IS-Kämpfern nach Syrien zurück zu fahren:

    http://www.vienna.at/junger-mann-als-mutmasslicher-jihadist-in-niederoesterreich-festgenommen/4072283

    http://oe1.orf.at/artikel/386696

    Mit Audiobericht vom heutigen Mittagsjournal: http://oe1.orf.at/konsole_small?audio_title=&url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F000234D1.MP3

    • ProConsul
      02. September 2014 14:27

      orf.at:

      "Zuvor hatte das Landesamt für Verfassungsschutz Niederösterreich gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung gegen den Mann wegen des Verdachts der Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung ermittelt. Laut Landespolizeidirektion Niederösterreich gab es eindeutige Hinweise darauf, dass sich der 29-Jährige in naher Zukunft wieder an Kampfhandlungen in Syrien beteiligen werde. Bereits im Jahr 2013 soll er als Dschihadist an Kämpfen in Syrien beteiligt gewesen sein.
      U-Haft verhängt
      Im Dezember 2013 reiste der Mann zu einer medizinischen Behandlung nach Österreich und stellte einen Asylantrag, welcher zwischenzeitlich in erster Instanz negativ beschieden wurde und wogegen er Berufung einlegte."

      WAS SAGEN EIGENTLICH DIE DRECKSSOZIALISTEN UND GRÜNINNEN DAZU? Wann werden die ersten Österreicher mit ihrem Leben dafür bezahlen, dass wir solche Personen aufgenommen haben?!

    • Cotopaxi
      02. September 2014 15:05

      ProConsul

      Wie den Nachrichten zu entnehmen ist, werden schon seit Jahren Österreicher von Tschetschenen wegen Nichtigkeiten vom Leben zum Tode gebracht.

      Unsere Systemregierung scheint es nicht zu jucken.

    • bécsi megfigyelö
      02. September 2014 15:46

      "...hat sich in Österreich medizinisch behandeln lassen...". Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers, wie Frau VP-Mikl wertkonservativ jubelt.

      Doch was mir noch nicht klar ist: Wenn die Rechtgläubigen alle kuffars liquidiert haben, wird dann endlich nach Medizinstandards des 7. Jahrhunderts behandelt?
      .

    • ProConsul
      02. September 2014 16:35

      gerade im Spiegel gelesen:

      SOMALISCHER PIRAT BEANTRAGT ASYL IN DEUTSCHLAND

      zum Verhängnis wurde ihm ein Finderabdruck. Man sich leicht denken, wieviele kriminelle Ausländer und Sozialschmarotzer aus der ganzen Welt nach Europa durchkommen und sich hier aushalten laßen.

      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/piraten-aus-somalia-verdaechtiger-in-eisleben-festgenommen-a-989421.html

  9. Josef Maierhofer
    02. September 2014 12:10

    Die Österreicher wissen ganz genau, dass sie über ihre Verhältnisse leben, die Politiker wissen es, die Beamten, die Gewerkschafter, die Kämmerer, alle wissen es und trotzdem haben sie die österreichischen Staatsschulden bereits in unerreichbare und nur mehr in 3 bis 6 Generationen rückzahlbare Höhen getrieben.

    Der Grund ist Egoismus und Ideologie bei den 'Machern' wie bei 'Empfängern' (ist ja legal ..., haben wir ja 'erkämpft' ... u.s.w.)

    Wir müssen wieder imstande sein Menschen zu sein und damit aufhören Ideologien nachzurennen, die das Verderben bringen. Der '(Un)Wohlstand' auf Kredit hat alle verdorben, die Politiker (der Fisch stinkt vom Kopf), die sich in frequenten Abständen bis zu 22% (!!) Lohn- und Pensionserhöhungen genehmigen, sich Privilegien herausnehmen, sich selbst bedienen, Klientel, die dazu auffordert und nimmt, was geht, Verwaltunsbeamte, die 'kreativ' (grob fahrlässig bis betrügerisch) Jobs für sich und die (geistige) 'Verwandtschaft' 'machen' und immer neue Verwaltungsaufgaben 'erfinden', Häuslbauer, die Förderungen, die sie nie zurückzahlen können, beanspruchen, Sozialschmarotzer, die statt zu arbeiten, die eindeutig höhere 'Mindestsicherung' (ist ja gesetzlich ...) beanspruchen, 'Unternehmer', die GMBHs gründen, sich vollstopfen mit Förderungen jedweder Art und dann 'leider' (ist ja alles gesetzlich geregelt) in Konkurs gehen, der dann mangels Vermögen abgewiesen wird, Pendler, die ohne 'Pauschale' nicht 'leben' können, hirnverbrannte Grüne, die eine Marihuana Kampagne durch Österreich reiten und Jugendliche verderben, Rauschgift ist schädlich, Rauchen ist schädlich, sie reden auch von Haschisch Freigabe, die bei jedweder Regelung querlegen und unendliche Kosten verursachen, sozialistische Gewerkschafter, die gegen alles Gewissen Lohntreiber spielen und bei den ÖBB Privilegien 'voran' treiben, obwohl sie wissen, dass das nicht mehr am Markt untergebracht werden kann und damit die Arbeit aus dem Land vertrieben wird, unzählige Klientel- und Privilegienritter, die sich halb- und ganz- betrügerischer Weise selbst bedienen, hirnverbrannte Linkspolitiker samt ihren Linksgutmenschen, die fremde 'Flüchtlinge', statt sie persönlich selbst zu beherbergen massenhaft und staatsgefährdend dem Steuerzahler, den sie als 'Reichen' beschimpfen, umhängen und damit alle Investoren aus dem Land flüchten lassen, etc., etc.

    Sagt mir den Unterschied zu Griechenland !

    Landesverräter, die zusätzlich den österreichischen Steuerzahler, es handelt sich dabei um anständige Menschen, an einen unlimitierten ESM gegen seinen Willen unter Ausschluss des Volkes verkaufen, Volksverräter, die das eigene österreichische Volk benachteiligen zu Gunsten von Zugewanderten, die bloß in die Sozialhilfe hierher geflüchtet sind, Landesverräter, die in der EU dafür sorgen, dass Österreich, wenn sie solche Schmarotzer abweisen will, geklagt wird, und das noch dazu um viel Geld, wie überhaupt die pompöse Geldverschwendung in allen dingen anzumerken wäre, Festhalten am 'Unwohlstand', obwohl der Schuldenberg explosionsartig wächst, mediale Lüge und zugehörige Korruption, das unselige P.C., etc., etc.

    Ja, sagt mir wohin soll das führen !

    Und die Österreicher wählen die sogar in die Mehrheit.

    Ich staune tief bestürzt, besorgt, und betroffen.

  10. Undine
    02. September 2014 11:32

    In früheren Jahrhunderten kassierten Geldverleiher, wenn das Geld nicht einzutreiben war, den Besitz, also meist Immobilien (oder sonstige Wertgegenstände), auch dann, wenn der Wert der Immobilie wesentlich größer war als die entliehene Geldsumme. Auf diese Weise wechselten Immobilien ---vom kleinen Haus bis zum Schloß ---den Besitzer.

    Manche Geldverleiher früherer Jahrhunderte machten es sich besonders einfach: Sie forderten den um Kredit Bittenden auf, sich das Geld persönlich beim Herrn X oder Y zu holen, der ihm, dem Geldverleiher, eine ähnlich große Menge Geldes schuldete.

    • Isabella (kein Partner)
      03. September 2014 16:23

      Undine
      Frage: und was ist heute anders?
      Die Privatbänkster dürfen Luftgeld (Geld welches gar nicht existiert) - Computergeld erfinden und erhalten echtes Geld samt Zinsen für wertloses Luftgeld (Fiat-Money)
      Fragen sie mal nach, welche Seriennummern dieses Luftgeld (Buchungszeile) haben? Oder woher das Geld stammt. Sie werden keine befriedigende Antwort bekommen. Warum bekommen nur gewisse (auserwählte) Personen eine Banklizenz? Es wird nicht das Geld der Sparer verliehen. Diese Banker dürfen Geld aus dem Nichts erschaffen!!!
      Henry Ford: "Würden die Menschen dieses Geldsystem verstehen, so hätten wir schon vor morgen früh eine Revolution" Warum hat er das wohl gesagt?

  11. Sandwalk
    02. September 2014 09:45

    Dass die Linken die Freigabe (noch) verbotener Drogen fordern, hängt direkt mit dem Hang zusammen, Schulden nicht zurückzuzahlen. Motto: Ich muss kein Geld erwirtschaften, das Geld liegt auf der Bank und die Droge kommt vom Dealer.

    Wenn ich kein Bett habe, schlafe ich so lange auf dem Boden bis der Zimmernachbar eins hat. Das gehört dann mir.

    Das blöde ist nur, dass das Spiel zu Ende ist, wenn alle Drogen konsumieren und alle sich Geld borgen wollen. Aber auch das geht bekanntlich. Geld ist papier, man kann es drucken.

    Manchmal denke ich, dass auch die Linken ihre Wirtschaftsfachleute haben. Das mag ja sein, aber sie haben leider nichts zu sagen. Das Sagen haben die Junkies und die Gelddrucker.

  12. dssm
    02. September 2014 09:29

    Es gibt die wohl wahre Geschichte vom Ende des WKI. Da sperrte sich der oberste Heeresführer, Ludendorff, in ein Zimmer ein und tobte die ganze Nacht. Am Morgen hatte er das Unvermeidliche akzeptiert und die Waffenstillstandsverhandlungen konnten beginnen.
    Vielleicht hat der deutsche Finanzminister nun auch so eine Nacht gehabt und die von ihm mitangerichteten Katastrophen endlich gesehen.
    Wenn ja, dann wird es gleich ganz lustig werden. Die Verschwender und Blender müssen sich dann ganz warm anziehen; das 'Kaputtsparen', wo jedes Monat ein paar Phantastillionen an Schulden dazukommen, könnte bald ein Ende haben.
    Auch die vertragswidrigen 'Eingriffe' der EZB, um die maroden Staatshaushalte am Leben zu lassen, könnten dann schnell Geschichte sein. (Über den Wahnsinn des 'Assetkaufs' um Kurse hoch zu halten rede ich erst gar nicht)

    Ob der aktuelle österreichische Finanzminister sich dieser Entwicklung bewusst ist?
    Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaft schrumpft – also Ausgaben rauf, Einnahmen runter; man darf auf das neue Budget gespannt warten.

  13. socrates
    02. September 2014 09:18

    ad W.K. II:
    http://www.heise.de/tp/news/Argentinien-gibt-sich-gegen-Hedgefonds-nicht-geschlagen-2285609.html
    Regierung in Buenos Aires will internationale Gremien einschalten

    Hat der zuständige New Yorker Richter Insiderhandel begünstigt? Im Streit zwischen der argentinischen Regierung und US-amerikanischen Hedgefonds will die Führung in Buenos Aires nun internationale Instanzen einschalten.

    Der Generalsekretär der Regierung von Präsidentin Cristiana Fernández, Óscar Parrilli, kündigte entsprechende Initiativen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, gegenüber der G20 und den Vereinten Nationen an, ohne Details zu den Initiativen zu geben. Man werde "alle juristischen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen dieses irrationale und unlogische Urteil, das jedweder Rechtsbasis entbehrt, vorzugehen", so Parrilli.

    Gemeint ist der Urteilsspruch eines New Yorker Bezirksgerichtes über die Forderungen von US-amerikanischen Spekulanten. Dem Urteil zufolge müsste Argentinien kurzfristig 1,33 Milliarden US-Dollar an eine kleine Gruppe von Hedgefonds überweisen. Der Rechtsstreit (Argentinien im Abwehrkampfgegen Hedgefonds und US-Justiz ) ist ein spätes Erbe der argentinischen Staatspleite vor gut zehn Jahren. In einem Umschuldungsprogramm konnte damals erreicht werden, dass ein Großteil der Gläubiger auf rund zwei Drittel ihrer Forderungen verzichtete. So gelang es, zwischen 2005 und 2010 immerhin 93 Prozent der ursprünglichen Ausstände umzuschulden.

    Das Problem sind die übrigen sieben Prozent. In der Minderheitengruppe gibt es Gläubiger, die den ursprünglichen Nominalwert der Anleihen verlangen. Auf dem Höhepunkt der Krise hatten einige Hedgefonds um den US-Milliardär Paul Singer argentinische Staatsanleihen zum extrem niedrigen Marktpreis aufgekauft. Die Spekulanten setzten darauf, nach der Gesundung der Wirtschaft den Nominalwert erhalten zu können, was enorme Renditen bedeuten würde. Richter Thomas P. Griesa gab ihnen Recht und blockierte zugleich die über die Bank of New York laufenden Zahlungen an die Gläubigermehrheit, die auf den Umschuldungsdeal eingegangen war.

    Doch auch Argentinien bleibt hart. Vor allem setzt sich die Regierung gegen die These einer Staatspleite zur Wehr. Zwar steht es um die argentinische Wirtschaft nicht gerade gut, im Vergleich zur Staatspleite vor gut zehn Jahren aber ist sie einigermaßen stabil. Präsidentin Fernández und Finanzminister Axel Kicillof werden daher nicht müde zu betonen, dass alle Raten an die Gläubiger bedient wurden. Tatsächlich hatte Argentinien die jüngste Zahlung von 539 Millionen US-Dollar überwiesen. Das Geld wird nach dem Richterspruch in New York festgehalten.

    Allerdings steht auch Griesa in den USA unter Druck. Politiker und Banken befürchten, dass die Vereinigten Staaten als Finanzstandort Schaden davontragen könnten. Über 100 Ökonomen forderten den US-Kongress unlängst zum Handeln auf. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass der Richter nun Teilzahlungen – vor allem an europäische Gläubiger – freigab. Entsprechende Mitteilungen gingen bei den Kreditinstituten JP Morgan und Citibank ein.

    Dass es zu einer Einigung mit dem greisen New Yorker Bezirksrichter kommt, der 1972 noch von Präsident Richard Nixon benannt worden war, ist mehr als unwahrscheinlich. Die Situation ist festgefahren, der Ton vergiftet. Einer der obersten Richter Argentiniens, Eugenio Zaffaroni, bezeichnete Griesa als "Provinzrichter mit äußerst beschränktem Einfluss". Der so Gescholtene revanchierte sich mit harscher Kritik an der argentinischen Regierung, die "Halbwahrheiten" verbreite. Einen Antrag aus Buenos Aires auf Abberufung des Mediators Daniel Pollack wies Griesa erwartungsgemäß zurück. Die argentinische Seite hatte dem Vermittler Parteinahme zugunsten der Hedgefonds vorgeworfen.

    Die argentinische Regierung will das New Yorker Urteil nun weiter anfechten. Ein Argument ist, dass Griesa den Hedgefonds Zugang zu internen Informationen ermöglicht habe. So hätten die Spekulanten die Finanzmärkte weiterhin zu ihren eigenen Gunsten manipulieren können. Die argentinische Finanzaufsichtsbehörde CNV forderte nun die US-Börsenaufsicht (SEC) auf, ihr Informationen über bestimmte Abläufe zur Verfügung zu stellen, um den Verdacht des vom New Yorker Bezirksgericht unterstützen Insiderhandels auszuschließen.

    • Normalsterblicher
      02. September 2014 12:07

      Ein noch von Nixon ernannter Bezirksrichter? - Kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Bezirksrichter von Präsidenten ernannt werden ... !

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2014 20:11

      socrates, haben Sie schon die Rede von BP Gauck ( bei der Polen-Visite ) gehört ?
      Ob sich Gauck dessen bewußt war, daß dasselbe auch gegen die US-Regierung
      sagen könnte (ohne Lügen zu müssen) ?

    • Rau
      05. September 2014 14:01

      Hat der Richter Insiderhandel begünstigt, fragt der Autor des Artikels gleich zu Beginn. Aber klar, meine Antwort darauf. Wer kauft schon Ramschpapiere zusammen, ohne Absicherung! Renditen, wie sie hier im Spiel sind bzw eingeklagt werden, können nur durch linke Tricksereien zustande kommen.

      Wie man es dreht und wendet, auf irgend eine Art landet man immer bei den Linken.
      Abgesehen von der charakterlichen Verfassung eines Menschen der für ein Investment von 48 Mio Dollar einen Pay Check über 800 Mio einklagt. Kennt die Welt überhaupt noch Verhältnisse? Frag ich!

  14. Tullius Augustus
    02. September 2014 09:12

    Ich möchte beim Stichwort "AfD" anknüpfen und verdeutlichen:

    Die AfD mit Spitzenkandidatin Frauke Petry hat am Sonntag bei den Landtagswahlen in Sachsen einen großen Erfolg gelandet, das Ergebnis:

    http://www.mdr.de/sachsen/wahlen-politik/landtagswahl/wahldaten100.html

    In der ZEIT ist ein recht differenzierter Artikel & Analyse über die AfD den ich empfehle:

    Sachsen-Wahl: Diese AfD geht nicht mehr weg

    Die Alternative für Deutschland erobert die Parlamente und wird sich nicht, wie die CDU hofft, nach Piraten-Art selbst zerstören. Vier Gründe, warum die AfD stabiler ist.
    (von Lenz Jacobsen)

    1. Seite:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-08/afd-piraten-vergleich-sachsen

    2. Seite:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-08/afd-piraten-vergleich-sachsen/seite-2


    Schäuble hat mit seiner Argentinien-Wortmeldung wirklich überrascht. Die CDU, Frau Merkel, Schäuble - sie werden sich etwas einfallen lassen müssen und die AfD jedenfalls nicht länger ignorieren können.

    Das Interessante bei unseren deutschen Nachbarn ist ja auch etwas was sich bei den dortigen Südstaatlern tut, den Bayern:

    Die CSU scheint immer mehr abzusaufen:

    - Zuerst, 2013, hat die CSU noch mit Ach und Krach den Justizskandal rund um den "Fall Mollath" abwehren und von sich weisen können, sodass die Landtagswahl kein Desaster wurde.

    - Die Europawahl im Mai 2014 war dann aber ein Desaster für CSU-Verhälnisse, die Gesichter in der Münchner CSU-Zentrale waren lang.

    - Alexander Dobrindt der Herold der "Nur-Ausländer-belasten-Maut" hat sich hoffnungslos verheddert und das Thema "Maut" ist Herrn Dobrindt offenbar von Schäuble aus der Hand genommen worden damit jede weitere Blamage der CDU/CSU bei der Maut verhindert wird. Damit wird natürlich auch Seehofer angepatzt.

    - Gestern ist die Chefin der Bayerischen Staatskanzlei Christine Haderthauer (CSU) nach langem und vergeblichen Abwehrkampf zurückgetreten. Sie war bisher eine Vertrauensperson des Chefs Seehofer.

    Sehen wir die Abenddämmerung bei der CSU? Wie wird sich in Bayern & bei der CSU der Einfluss der AfD auswirken?

    • oberösi
      02. September 2014 10:18

      Wie weit Linkspresse & System-TV den politischen Diskurs dominieren, wird nicht zuletzt darin sichtbar, daß die ZEIT-Analyse, die von perfiden Unterstellungen und Verzerrungen nur so strotzt, schon als differenziert gelten muß im Vergleich zur üblichen Schmutzkübelkampagne bis hin zu physischer Bedrohung durch engagierte vermummnte Saalstürmer linker Provenienz, der die Partei im politischen Alltag in Deutschland bisher ausgesetzt war. Nur weil sie die AfD nicht von vornherein als verfassungswidrig und radikal denunziert.
      Daß ein Kauder sich mit der AfD nicht in eine Talkshow setzen will, ist klar: würde er doch ung´schaut absaufen gegen eine Lücke, in rhetorischer wie intellektueller Hinsicht, auch wenn die üblichen System-TalkmasterInnen einen AfD-Repräsentanten in unseren fortgeschrittenen sozialistischen Demokraturen alles andere als fair behandeln würden (siehe Causa Eva Herman).

    • Undine
      02. September 2014 21:15

      @Tullius Augustus

      Das Wahlergebnis der AfD kann sich sehen lassen und läßt Hoffnung aufkommen für D!

    • Rau
      05. September 2014 14:07

      Die AfD hat wahrscheinlich auch wenig Zukunft. Parteichef Bernd Lucke hat auf EU - Ebene für Sanktionen gegen Russland und damit auch gegen die eigene beschlossenen Parteilinie votiert.

      Wie weit kanns eine Partei schon bringen, die sich eigentlich schon von ihrer Führung getrennt haben müsste?

  15. socrates
    02. September 2014 08:48

    ad W.K. Warum ich A.U. widerspreche:

    I) .Council on Foreign Relations sieht Hauptschuld an Ukraine-Krise beim Westen
    Roman Baudzus 26.08.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/42/42618/1.html
    So unglaublich diese Überschrift auch klingen mag, sie ist doch wahr
    Als ich einen in der vergangenen Woche publizierten Bericht in Foreign Affairs, dem medialen Sprachrohr des Council on Foreign Relations (CFR) überflog, musste ich mir erst einmal kräftig die Augen reiben, um mir bewusst zu werden, ob ich auch wirklich richtig gelesen hatte. Der CFR ist einer der weltweit vier wichtigsten privaten Think Tanks und unter anderem eng mit Chatham House verwoben.

    Immerhin steht Chatham House unter der Schirmherrschaft der britischen Queen Elizabeth II. Einzelne Schlüsselprojekte werden laut wikipedia.de durch die Rockefeller-Stiftung, die Konrad Adenauer Stiftung, die NATO und die Europäische Union finanziert. Dem Gros der westlichen Mainstreammedien war dieser Bericht bisher keine Silbe wert. Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen?
    Wer sich an den zu Beginn dieses Jahres erfolgten Putsch in der Ukraine erinnert, wird sich darüber gewahr sein, dass das amerikanische Außenministerium in den letzten Jahren nach eigener Aussage mehr als $5 Milliarden in Maßnahmen investierte, die dazu beitragen sollten, die Ukraine politisch und wirtschaftlich in die Arme des Westens zu treiben. In diesem Zuge bleibt das abgehörte und auf Youtube veröffentlichte Telefongespräch zwischen Geoffrey Pyatt, dem US-Botschafter in Kiew, und der stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland unvergessen. Darin fiel auch der inzwischen berühmt gewordene Satz "Fuck the EU".
    Wir wollen in diesem Kontext auch nicht vergessen, dass Victoria Nuland ehedem Beraterin von US-Vizepräsident Dick Cheney und zwischen 2005 und 2008 US-Botschafterin bei der NATO gewesen ist. Der Kreis schließt sich, wenn man bedenkt, dass Victoria Nuland mit Robert Kagan, Politikberater in Washington und einer der bekanntesten Neokonservativen (Neocons) in den Vereinigten Staaten, verheiratet ist. Kommen wir nun zurück auf Foreign Affairs, den medialen Arm des Council on Foreign Relations - dem amerikanischen Gegenstück zu Chatham House -, eine Publikation, die in einem Turnus von allen zwei Monaten veröffentlicht wird.
    Dort heißt es in der Ausgabe September/Oktober 2014 in einem Bericht von John Mearsheimer in der Überschrift wie folgt:

    Dieser Bericht liest sich - so unglaublich es auch anmuten mag - wie eine lange Litanei der kritischen Auseinandersetzung mit der Vorgehensweise des Westens, der die Schuld an der stetig eskalierenden Lage in der Ukraine allein Russland in die Schuhe zu schieben gedenkt. Da werde in den offiziellen Regierungsstäben, dem Vorsitz der NATO und westlichen Medien der Eindruck einer Annexion der Halbinsel Krim durch Russland das Wort geredet.
    Diese Annexion sei laut offiziellen Verlautbarungen des Westens lediglich als Auftakt zur eigentlichen Zielerreichung des Moskauer Kremls zu interpretieren. Und diese Ziele setzten sich allein aus weiteren Gebiets- und Territorialexpansionen in der Ukraine und anderen osteuropäischen Staaten zusammen, ganz im Sinne einer anvisierten Revitalisierung der einstigen Sowjetunion.
    Foreign Affairs Autor John Maersheimer kommt in seiner Analyse hingegen zu ganz anderen Ergebnissen: nämlich, dass Washington und dessen europäische Verbündete die Hauptschuld an der Ukraine-Krise trügen. Wer es nicht glaubt, hier sei ein Zitat aus seinem Originalbericht eingestellt. Dort heißt es:

    Was eindeutig hinter den Aktivitäten des Westens stecke, sei "das Ziel einer Erweiterung der NATO, die Ukraine vom Einfluss Russlands zu befreien und das Land in die westliche Sphäre zu integrieren".
    Dass die Einkreisungspolitik der NATO gegenüber Russland dabei genauso aggressiv wirken muss, wie dies jeweils auch im Hinblick auf China und den Iran der Fall ist, will westlichen Regierungsoffiziellen vielleicht nicht einleuchten oder es kümmert sie ganz einfach nicht.
    Im Herzen Europas wird auf diese Weise der Weg für einen neuen Krieg geebnet. Wir alle müssen uns hinterfragen, ob wir ein solches Resultat nach den historischen Ereignissen des Ersten und Zweiten Weltkriegs tatsächlich noch einmal auf europäischem Boden erleben wollen. Die Antwort auf diese Frage muss, kann und darf nur NEIN lauten!
    Und dieses NEIN sollten wir Washington, das ganz offensichtlich seine eigenen und selbstsüchtigen Ziele im Vorhof des russischen Bären verfolgt (Stichwort: Gasexploration -> siehe Hunter Bidens Berufung ins Board des größten ukrainischen Gasproduzenten Burisma Holdings, Ausverkauf von ukrainischem Agrarland an ausländische Investoren, auf dessen Basis Lebensmittelprodukte für die ukrainische Bevölkerung demnächst unerschwinglich werden dürften, sowie Sicherung und angestrebte Kontrolle der durch die Ukraine führenden Pipelinerouten nach Europa) entgegen rufen.
    Der Krieg in der Ostukraine und der IWF
    Einige Leser werden sich vielleicht die Frage stellen, warum es im Angesicht der humanitären Lage in der Ukraine nicht endlich zu Gesprächen um einen Waffenstillstand zwischen dem durch den Westen hofierten Putschregime in Kiew und den ostukrainischen Separatisten kommt?
    Die Antwort auf diese Frage könnte sich aus einem jüngst publizierten Strategiepapier des Internationalen Währungsfonds (IWF) ableiten, in dem es heißt, dass Kiew zur Sicherung und zum Erhalt seiner mit dem IWF vereinbarten Bailout-Tranchen in einer Gesamthöhe von $17 Milliarden unbedingt die gegen Kiew aufbegehrenden Regionen im Osten und Süden des Landes wieder unter seine politische und militärische Kontrolle bekommen müsse.
    Andernfalls dürfte diese Bailout-Zusage im Angesicht einer immer stärker abstürzenden Hrywna sowie einer explodierenden Auslandsverschuldung, die zuletzt die Marke von $140 Milliarden erreichte, auf der Kippe stehen. Berechtigte Frage ist und bleibt, auf welche Weise diese immense Staatsverschuldung im Angesicht einer gegenüber dem US-Dollar seit 2007 um mehr als 65% abwertenden Hrywna jemals zurückgezahlt werden soll?
    Die Provokation durch das Raketenabwehrsystem
    Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen anderen Faktor eingehen, den insbesondere Dr. Paul Craig Roberts, ehedem stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten in der Regierung von Ronald Reagan und einst Mitherausgeber des Wall Street Journal, in letzter Zeit immer wieder in den Vordergrund seiner Analysen rückte.
    Unter dem Vorwand, Europa gegen nicht existente Atomraketen aus dem Iran zu schützen, werde sowohl in Washington als auch in der NATO der Plan verfolgt, einen Teil eines neuen Raketenabwehrsystems (anti-ballistic missile bases oder kurz ABMs) in der Ukraine zu installieren, das selbstverständlich nur gegen Russland gerichtet sein könne.
    Die auch durch Foreign-Affairs-Autor Maersheimer angesprochene Einkreisungspolitik Russlands durch die NATO könne eigentlich nur dem strategischen Langfristziel dienen, um sich mit Hinblick auf einen potenziellen Atomkrieg einen Vorteil gegenüber Russland durch die Installation eines derartigen Raketenschirms zu verschaffen.
    Dr. Paul Craig Roberts bezieht sich in seiner Analyse nicht nur auf seine eigenen Erfahrungen und Quellen, über die er im politischen Washington nach wie vor in Hülle und Fülle verfügt, sondern bezog sich in einem seinereigenen Berichte vom 30. Mai 2014 ebenfalls auf einen Report in Foreign Affairs, der seiner Ansicht nach Grund zur Skepsis und vor allem Besorgnis sei.
    Danach sei die Tatsache beängstigend, dass die Neocons, welche die US-Außenpolitik bestimmten, fest davon überzeugt seien, dass die Vereinigten Staaten das Recht auf einen "präventiven Nuklearschlag" gegenüber Russland hätten. Die diesem haarsträubenden Gedanken zugrundeliegende Theorie namens "The Rise of U.S. Nuclear Primacy" wurde im Jahr 2006 formuliert, um - wie weiter oben angesprochen - ebenfalls in Foreign Affairs des Council on Foreign Relations veröffentlicht zu werden.
    Dieser Theorie liegt der gefährliche Gedanke zugrunde, dass die USA einen erfolgreichen Atomarerstschlag gegenüber Russland (und vielleicht auch China) durchzuführen imstande seien, um in diesem Zuge die Atomarsenale beider Staaten zu zerstören. Wie gefährlich allein nur der feste Glaube an ein solches Szenario unter führenden Köpfen in Washington ist, zeigt auf, wie groß die Risiken sind, die sich aus einer nahezu unfassbaren Selbstüberschätzung dieser Neocon-Strategen ableiten.
    Man stelle sich vor, was im Westen los wäre, wenn Russland - wie seinerzeit die Regierung der Sowjetunion - den Versuch unternehmen würde, ein ähnliches Raketenabwehrsystem oder gar eigene Atomraketen in Venezuela, auf Kuba oder in Nicaragua zu installieren. Eine Reihe von Lesern wird sich an die damalige Kuba-Krise gewiss noch gut erinnern können, welche die Welt an den Rand des Ausbruchs eines Dritten Weltkriegs brachte.
    Gerade mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es mehr als nur verwunderlich, wenn mit Foreign Affairs ein führendes mediales Sprachrohr der amerikanischen Neocons nun plötzlich dem Westen - und somit in erster Linie Washington - die Hauptschuld am Entstehen der Ukraine-Krise anlastet. Autor Maersheimer erteilt Russlands Staatspräsident Putin fast schon Absolution, wenn es in seinem Bericht heißt, dass eine demokratisch legitimierte Regierung in Kiew aus dem Amt geputscht wurde, worauf Putin die Halbinsel Krim besetzt habe, in der Furcht, dass die NATO dort ansonsten eine eigene Marinebasis eingerichtet hätte.
    Russlands Staatspräsident Wladimir Putin sei kaum etwas anderes übrig geblieben, als sich den andauernden Destabilisierungsbemühungen des Westens im russischen Vorhof mit Verve entgegen zu stellen. Mit Blick auf China kommt Foreign Affairs Autor Maersheimer ebenfalls zu einem von dieser Seite gänzlich unerwarteten Analyseergebnis. Es heißt in seinem Bericht wörtlich:

    Nun, was lässt sich dazu noch sagen? Leser, die des Englischen mächtig sind, sollten den Bericht von John Maersheimer definitiv in Gänze durchlesen. Es lohnt sich! Welche Beweggründe dahinterstecken mögen, dass sich die aktuelle Ausgabe von Foreign Affairs des Council on Foreign Relations derart kritisch mit den geopolitischen Strategien Washingtons und des Westens auseinandersetzt, vermag ich nicht zu sagen.
    Ich halte diese Entwicklung ehrlich gesagt für ein kleines Wunder. Und damit möchte ich abschließend auf die eingangs gestellte Frage zu diesem Bericht zurückkommen, die da lautete: Wie passt das im Angesicht der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine alles noch zusammen? Die Crux im Hinblick auf meine Frage ist, dass ich den Protagonisten, die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs maßgeblich die Geschicke in der Welt und die Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten mit bestimmen, derart viel Selbstkritik einfach nicht zutraue.

  16. leshandl
    02. September 2014 08:37

    Trotzdem halte ich das Vorgehen der "Geier-Fonds" für ganz mies. Die Richter sollten ihnen nur das zusprechen, was sie für die Anleihen bezahlt haben (und das war ein Pappenstiel). Dazu noch die für ihren Kapitaleinsatz übliche Verzinsung - und basta. Denn sie wussten ja zum Kaufzeitpunkt längst, dass Argentinien pleite ist, kannten auch die seinerzeitigen Vereinbarungen. Das ist eine klare Gaunerei!

    • brechstange
      02. September 2014 08:40

      Sie sprechen es an, es ist Wucher. Es ist das Los der Schuldner. Daher kann die Lösung nur sein: Hände weg von Schulden.

    • dssm
      02. September 2014 10:43

      Oh je, ein Kommunist!
      Lieber @leshandl, Sie wissen also ganz genau wie hoch ein Preis sein darf, egal was vorher, freiwillig vertraglich vereinbart wurde?
      Passen Sie nur auf, morgen wird die Regierung auch Sie erwischen. Vermieten Sie eine Wohnung? Haben Sie ein Unternehmen? Verkaufen Sie privat irgendetwas?

      Ja selbst wenn Ihre Kinder einen Flohmarkt vor dem Haus machen, muss nach Ihrer Meinung der Staat eingreifen. Denn die Kinder haben die Dinge billig abgegriffen und verkaufen diese nun mit einer unverschämten Gewinnspanne!

    • ProConsul
      02. September 2014 14:21

      dssm

      lesen sie sich doch einmal die Details von dieser Abzocke durch. Zum Beispiel im Spiegel von Jakob Augstein..

      "Was für ein Geschäft! 1608 Prozent Gewinn! In sechs Jahren! Ein solcher Profit dürfte auch Paul Singer nicht oft gelingen. Vor einigen Jahren kaufte der Chef des Hedgefonds Elliott Management für 48,7 Millionen Dollar einen Haufen argentinischer Staatsanleihen. Die Papiere hatten Schrottwert. Das Land war am Ende. Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas steckte in ihrer tiefsten Krise. Ein paar Jahre später die Wende: die Regierung einigte sich mit den meisten ihrer Gläubiger auf Schuldenschnitt und Zahlungsplan - aber nicht mit allen. Eine kleine, hartnäckige Minderheit bestand auf dem ganzen Geld. Darunter Paul Singer. Er verklagte den Staat Argentinien. Weil die Staatsanleihen auf Dollar lauteten und nach US-amerikanischem Recht begeben wurden, landete der Fall vor einem Gericht in New York. Singer bekam recht. Bis in die oberste Instanz. Jetzt schuldet Argentinien ihm 832 Millionen Dollar."

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hedgefonds-paul-singer-zwingt-argentinien-zur-zahlung-a-978916.html

    • dssm
      02. September 2014 20:36

      @ProConsul
      Wenn selbst hier die Sozialisten dominieren, dann Gnade Gott Österreich unsere sozialistische Elite wird keine Gnade mit uns kennen.

      Denn, diese Herrschaften (oder Geier), haben ein hohes Risiko eingegangen, bis heute wissen sie nicht was und wieviel sie kassieren werden - es kann auch mit einem dicken Minus enden!!! Die Verkäufer der Papiere waren jedenfalls zum Zeitpunkt des Verkaufs an die 'Geier' offensichtlich recht glücklich.

      Aber irgend wie haben Sie ja doch 'recht', in Deutschland ging neulich einer ins Gefängnis für Steuern auf nicht realisierte Gewinne, also für ein "es hätte sein können".

      Ich ängstige mich auch schon wenn ihr werten Sozialisten den Herrn Mateschitz enteignet. Der kapitalistische Untermensch hat die Frechheit gehabt das eingesetzte Kapital zu vermehrfachen, so eine Gemeinheit - Einsprerren, Enteigenen, Aufhängen.

      Wer Risiko eingeht, spart, anständig arbeitet, ja am Ende gar noch ein wenig Glück hat, der gehört bekämpft.
      Nebenbei, wovon wollt ihr Sozialisten eigentlich leben? Nur die eben zitierten Werte bringen Wohlstand - Schulden nicht zurückzahlen nimmt Wohlstand.

      Denn @ProConsul, mal ganz ehrlich, hätten Sie, als Argentinien gerade den Bach runter ging (wie schon so oft), A) die Nerven gehabt und die Papiere behalten oder hätten Sie B) das Geld der heute 'Geier' genannten genommen um wenigstens etwas gleich auf der Hand zu haben oder C) hätten Sie der ungewissen 'Umschuldung' zugestimmt?

      Es wäre freundlich wenn Sie das wahrheitsgemäß beantworten könnten.

    • Isabella (kein Partner)
      03. September 2014 16:37

      dssm
      Sie übersehen aber ein kleines Detail!
      Diese Herrschaften sind in der Lage alle Kurse zu manipulieren, da ihnen, also dieser kleinen Mischpoke auch die Rating-Agenturen, Medien, Hollywood, Banken etc. gehören. Wer ein 9/11 inszenieren kann, einen Kennedy ermorden lassen kann, Kriege anzetteln kann - wer so eine Macht hat, der hat sein Geld niemals "ehrlich" verdient. Sie fühlen sich scheinbar angegriffen. Es geht nicht um die ehrlich arbeitenden Menschen wie sie, die ihren kleinen Wohlstand mit ihrer Lebenszeit (Arbeitseinsatz) erschaffen haben. Diese kleine Elite (alle Religionen vertreten) hat ihren Besitz nur durch Krieg, Völkermord, Kollonialherrschaft, Bestechung etc. angehäuft

    • Marcel Elsener (kein Partner)
      03. September 2014 16:52

      Ihr Vorschlag ist völlig unlogisch. Argentinien hat seinerzeit 100 Prozent des Anleihengelds bekommen. Weshalb sollte es nun auf einmal nur noch einen Bruchteil davon zurückzahlen, nachdem es selbst mit seiner notorischen Misswirtschaft den Kurs der Anleihe in den Keller drückte? Wenn es hier einen Gauner gibt, dann ist es der argentinische Staat.

      Die Hedgefunds haben die Anleihen den früheren Gläubigern für ein Butterbrot abgekauft - inkl. des Risikos eines Totalverlusts. Dieses Geschäft hat aber mit der Anleihensrückzahlung nichts zu tun.

      Die Leidtragenden sind vor allem die früheren Gläubiger, die die Anleihen zu Nennwertpreisen gekauft und dann mit grossem Verlust wieder verkauften.

    • Isabella (kein Partner)
      03. September 2014 19:21

      Es ist erschreckend wie entmenschlicht manche schon sind. So weit ich weiß, ist Wucher verboten (in den Gesetzen verankert)! Was ebenfalls übersehen wird ist, dass nicht die Politiker leiden werden, sondern diese Gelder von den einfachen Menschen also mit ihrer Lebenszeit erbracht werden müssen. Wer es gerecht findet, dass Zocker, weil sie ein "vermeintliches" (eben nicht, weil sie die Börse, Konzerne, Banken, Medien, Politiker etc. kontrollieren) Risiko hatten, wird erst wieder menschlich denken können, wenn er selbst einmal betroffen ist. Wer nur mehr das Dollarzeichen in den Augen hat, kann kein Mitgefühl mehr für andere empfinden. Er wird es lernen müssen ... das Schicksal wird dafür sor

    • de Voltaire
      04. September 2014 08:30

      dssm ist hier absolut beizupflichten:

      "Wenn selbst hier die Sozialisten dominieren, dann Gnade Gott Österreich unsere sozialistische Elite wird keine Gnade mit uns kennen."

      Das kann man gar nicht oft genug sagen und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen - außer dem Blick auf die Lebensrealität in den Ländern, in denen eben die Sozialisten ausreichend lange dominiert haben ...

    • Marcel Elsener (kein Partner)
      04. September 2014 14:14

      @Isabella
      Es ist erschreckend, wie schnell Sie Menschen als entmenschlicht hinstellen. Was Sie anderen vorwerfen, tun Sie selbst.

      Die Argentinier (bzw. eine Minderheit von Staatsgünstlingen) haben von den Anleihen profitiert. Die argentinischen Bürger wiederum haben ihre Regierungen gewählt; sie tragen somit auch die Verantwortung für die jahrelange Misswirtschaft.

      Ja, jetzt müssen sie für ihre Wahl bluten. Das ist nichts weniger als gerecht. Bei den nächsten Wahlen werden sie wahrscheinlich wieder dieselben Gauner wählen und somit die Dummheit wiederholen. Sorry, hier habe ich absolut kein Mitleid. Wer nichts aus seinen Fehlentscheidungen lernt, der ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

    • Rau
      04. September 2014 18:55

      Das Mateschitz Beispiel hinkt gewaltig. Man darf Finanztricksereien und Realwirtschaft nicht in einen Topf werfen. Gerade bei der Bankenkrise sehen wir, dass von diesen Investmentbanken keiner ein grosses Risiko eingeht. Enteignet wird der Bürger, die Geier, und ich nenne sie so werter dssm, ohne ein Kommunist zu sein, tragen eben kein Risiko, das wird eben sozialisiert!

      Gewinne von über 1000% während Sparer demnächst mit Strafzinsen rechnen müssen, weil die Banken anscheinend vorhaben auf ein Modell Silvio Gesell umzusteigen, dafür fehlt mir das Verständnis. Diese Herren sollten gar nichts bekommen, und endlich lernen, wie jeder redliche Unternehmer ( und jetzt bin ich wieder bei Mateschitz) ihr Risiko selbst zu tragen. Niemand neidet jemanden seinen Reichtum wenn er durch ehrliche Leistung erworben wurde

    • Rau
      04. September 2014 19:16

      @Marcel Elsener
      Es ist anzunehmen, dass die Argentinier bei Wahlen genauso über den Tisch gezogen wird, wie wir alle. Das ist ja ein ganz neues Demokratieverständnis, dass jemand für seine Wahl bluten muss?!

    • Marcel Elsener (kein Partner)
      05. September 2014 10:07

      @Rau
      Ach Gottchen, nun nehmen Sie doch nicht alles so wörtlich. Mit 'bluten' ist natürlich gemeint, dass die Wähler die finanzielle Verantwortung für ihre Wahl der Obertanen übernehmen müssen. Das ist nicht neu sondern eigentlich der Grundgedanke der Demokratie, die ja auf der Doktrin des verantwortungsbewussten Wählers aufbaut. Dass manche der Kommentatoren das vollkommen anders sehen, lässt einen interessanten Einblick in deren Demokratieverständnis zu.

      Ja, wahrscheinlich wurden die Argentinier von ihren Politikern über den Tisch gezogen - sie werden es wieder und wieder und lernen trotzdem nix daraus. Aber diese offensichtliche Ignoranz ist nicht das Problem ausländischer Investoren.

    • de Voltaire
      05. September 2014 13:06

      Eine Frage an die Diskutanten hier:

      - Argentinien nimmt einen Kredit auf bzw. legt eine Anleihe auf
      - Argentinien kann oder will diesen Kredit bzw. diese Anleihe nicht zurückzahlen
      - Argentinien wird zur Rückzahlung verurteilt

      Ob der Kreditgeber oder der Anleihenkäufer seine Rechte weiterverkauft oder weiterverschenkt - hat aus der Sicht Argentienien keinen Einfluss und hat aus der hier so strapazierten ethischen Betrachtungsweise keinen Einfluss. Es sei denn, der Schuldner (=Argentinien) hatte gar nicht im Sinn, den Kredit zurückzuzahlen und steht jetzt einem potenteren Verhandlungspartner gegenüber.

      Was also wird den Hedgefonds hier vorgeworfen?

    • Rau
      05. September 2014 14:27

      Argentinien MUSS einen Kredit aufnehmen, da Statten sich ja anders nicht finanzieren können. Es wird dazu unter Bedingungen genötigt, die es wie es den Anschein hat gar nicht erfüllen kann, ohne sich gleich neuerlich in die Pleite zu begeben. Argentinien hat alle Raten pünktlich beglichen, wie im Artikel den Sokrates hier eingestellt hat zu lesen ist. Wessen hat sich Argentinien schuldig gemacht.

      Im übrigen, wenn Banken too big to fail sein können, dann ganze Staaten erst recht, weil da wesentlich mehr dranhängt.

    • Rau
      05. September 2014 14:28

      Staaten sollte das natürlich heissen!

    • Marcel Elsener (kein Partner)
      05. September 2014 17:39

      @Rau
      Wie kommen Sie denn darauf, dass Staaten sich nur über Kredite finanzieren könnten. Die klassische Staatsfinanzierung geschieht über Steuern und andere Abgaben. Eine Verschuldung des Staates ist nicht notwendig, wenn man langfristig ausgeglichene Staatshaushalte hat, in denen sich die Einnahmen und Ausgaben die Waage halten.

      Wenn Argentinien sämtliche Ansprüche der Kläger als Eigentümer der strittigen Staatsanleihen bedient hätte, dann wäre der Fall erledigt. In socrates Artikel steht etwas von überwiesenen 539 Mio. USD, die aber die Schuldsumme von 1,33 Mia. USD nicht einmal zur Hälfte abdecken. Es steht noch nicht einmal, wofür die 539 Mio. vorgesehen sind.

    • de Voltaire
      05. September 2014 17:58

      @Rau:

      Wenn Argentinien ohnehin alle Raten begleicht, was ist dann das Problem daran, dass Argentinien wegen den bösen Fonds jetzt die Raten begleichen muss?

    • Rau
      05. September 2014 19:47

      Über Steuern und Abgaben geht das auch? Sagen Sie das um Himmels willen nicht unserem Bundestaxler ;)

  17. brechstange
    02. September 2014 08:23

    Schulden machen abhängig. Inflationäre Geldpolitik befördert das.

    Nebenbei: TS steht für stabile Geldpolitik. Das ist meines Erachtens der Hauptgrund, dass wir medial ignoriert werden.

    Argentinien band seine Währung an den Dollar, weil ausländische Geld sonst nicht nach Argentinien geflossen wäre. Der Drogenjunkie war längst geboren. Hier hilft nur ein Schuldenschnitt mit anschließendem schwimmen lassen. Doch wie immer wird aus dem Selbstschwimmen nichts, läuft doch zu viel Geld auf der Welt herum. Der Westen fürchtet, dass China und Russland einspringen. Mit Russland hat Argentinien ja schon verhandelt. Der Junkie sucht den nächsten Drogenspender. Man ist bereit, Geld um jeden Preis zu nehmen. Die Würde ist verloren.

    Auch die europäische Geldpolitik ist darauf ausgelegt, Schuldenjunkies zu bedienen. Sie ist darauf ausgelegt, auf Kosten der noch Habenden, auf die Schuldner umzuverteilen. Das nennt man GELDSOZIALISMUS.

    Aus Geldsozialismus ergibt sich der FEUDALKOMMUNISMUS. Es ist erschreckend, wie wenig die Menschen das begreifen. Wir haben eben kaum unabhängige Medien. Diese wenigen werden von zu wenigen konsumiert. Das Bild entsteht am TV-Bildschirm. SELBST DENKEN ist angesagt.

    • fewe (kein Partner)
      03. September 2014 19:25

      Die "noch Habenden" sind aber nicht jene, die was haben, sondern die noch Kredit bekommen. Die Verschulden sich also zusätzlich um die Retter zu spielen.

      Schäuble spielt sich also sehr sonderbar auf. Auch Deutschland ist schwer verschuldet, genauso wie Österreich. Wir machen sozusagen auf Dicke Hose mit neu aufgenommenen Darlehen.

    • brechstange
      04. September 2014 01:06

      fewe

      Ja, auf den Staat bezogen ist es richtig, mit den noch Habenden meinte ich den Durchgriff auf Sparer, Steuerzahler, Bürger in den Nettozahlerländern. In den Südländern ist die Steuermoral schlecht ausgeprägt.

  18. Gerhard Pascher
    02. September 2014 07:34

    Argentinien sollte als "warnendes Beispiel" für die europäischen Schuldenstaaten gesehen werden. Nicht nur Griechenland, auch Österreich und andere Länder kommen einmal in diese Situation, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.
    Warum werden die geldgebenden Fonds als "Geier" bezeichnet, sie haben doch nur das gewünschte Geld mit einem Risikoaufschlag hergegeben? Auch Österreich holt sich laufend (derzeit noch billiges!) Geld, wobei der Schuldenberg wächst.

    Zum aktuellen Erfolg der der neuen deutschen Partei "AfD":
    Untersuchungen zeigen, dass diese Wähler nicht unbedingt mit allen AfD-Zielen einverstanden sind, aber der Frust über die Regierenden ist eben doch so groß, dass man ihnen gerne einen "Denkzettel" verpasst.

    • brechstange
      02. September 2014 08:37

      Ja, Herr Pascher, Argentinien sollte man als Beispiel sehen. Was Schäuble aber nicht sagte, dass wir durch den Rechtsbruch in Europa (NO-Bailout, Verbot der Staatsanleihenkäufe) nicht mehr Herr sein werden über einen nicht unerheblichen Teil der Schulden. Wir geben bereitwilig das Zepter aus der Hand. Wenige zeigen auf. Am lautesten zeigen aber die auf, die als Büttel gebraucht werden, die werden dann ja auch gehört.

      Zur AfD: Kleine, neue, junge Parteien haben es schon schwer, werden sie denn doch vom Wähler nach ihrer Ansicht nur als Büttel gesehen. Der Wähler sollte mal nachdenken, ob er nicht auch mutig wäre und sich engagieren sollte, anstatt engagierte Menschen zu benutzen. Wenn diese ihren Dienst getan, wieder zurückzulaufen in den Schoß der Mutterpartei. Erscheint mir opportunistisch dieses Verhalten und ist für einen gesunden Staat, der eben die Wähler repräsentiert, nachteilig. Genau das aber wollen die "Sesselkleber", die den Karren an die Wand gefahren, ja erreichen. Sollten wir dem auf den Leim gehen?

    • Nestor 1937
      02. September 2014 08:56

      Brechstange,

      Sie gefallen mir!

    • dssm
      02. September 2014 10:49

      Wir sind genau genommen genau wie die Süd-Amerikaner.
      Denn wir haben im nachhinein bei den Hypopapieren die Garantien einfach aufgehoben, also wurde ein Papier mit klar ausformulierten Bedingungen ausgeben, das Geld kassiert und jetzt wird einfach das Recht geändert - super.

      Wie Herr AU einmal bemerkte: Bananenrepublik ist böse, daher Heidelbeerrepublik.
      Jemanden der das geltende Recht bricht, nennt man gemeinhin einen Verbrecher - also könnte man auch vom Verbrecherstaat reden.

    • Rau
      05. September 2014 17:33

      Und wie nennt man dann jene Subjekte, die sich das Recht an ihr kriminelles Tun anpassen lassen?





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