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Feige Räuber: Gewerkschaftsgriff in unsere Taschen

Der Berg kreißte jahrelang, aber es kam nur ein lauer Wind heraus. Denn das nun mit Trompeten verkündete Steuerkonzept von ÖGB und Arbeiterkammer enthält – nach zwei Jahren der Herumredens! – noch immer keine genauen Details, wie denn das Geld hereinkommen soll. Die Dimensionen des Verteilungs-Kuchens sind aber so groß, dass am Ende alle heftig dafür zahlen werden müssen. Was die – roten und schwarzen – Gewerkschaftsgenossen in ihrer Feigheit aber verschweigen. Ihnen fallen nur die Uralt-Konzepte ein, mit denen Sozialismus noch jedes Land ruiniert hat: Der Griff in die Taschen der anderen.

Es ist absolut frustrierend für den Steuerzahler, dass die hochbezahlten Arbeiterkämmerer und Gewerkschafter nach so langem Brüten keinen einzigen relevanten Einsparungsvorschlag vorgelegt haben. Ihre Phrasen über „Effizienzsteigerungen“ oder „Kompetenzbereinigungen“ sind so flach, dass man sich genieren müsste, sie vorzulegen. Denn diese Phrasen werden ja seit vielen Jahren von allen Parteien, Initiativen und Wutbürgern ausgestoßen.

Nach so langen Debatten hätte man sich erwarten dürfen, dass da endlich Klartext geredet würde. Freilich: Würden diese Feiglinge endlich genaue Details nennen, wäre die Freude über niedrigere Einkommensteuern sofort durch allgemeinen Bürgerzorn über einen neuen Raubzug ersetzt.

Denn das Geld will sich die Gewerkschaft „natürlich“ beim Steuerzahler holen: Vermögens- und Einkommenssteuern, Beseitigung von Ausnahmen (also wieder: höhere Steuern), strengere Kontrollen (also wieder: höhere Steuern). Aber nichts ist konkret. Niemand erfährt, welcher Besitz plötzlich als "Vermögen" besteuert werden soll, ab welcher Höhe und wie hoch der Steuersatz sein soll. Es wird angesichts des Volumens nur eines klar, dass eine Konkretisierung sehr vielen sehr weh tun wird und dass es noch mehr von Investitionen in Österreich abhalten wird. Denn aus Rücksicht auf die Gemeinde Wien mit ihren vielen Gemeindebauten will man die Grundsteuer nicht erhöhen.

Natürlich redet sie viel lieber von der Verteilung des so geraubten Geldes. Aber auch da hat man es nicht einmal irgendwie geschafft, hat es wohl gar nicht gewollt, die Stille Progression zu beseitigen. Diese soll zwar wie bei allen früheren Steuerreformen wieder erst bei etwas (wirklich nur „etwas“) höheren Einkommen zuschlagen. Aber dann wie bisher voll. Ohne Reduktion des Höchststeuersatzes ist jedoch eine Beseitigung der Stillen Progression unmöglich. Sie wird nicht einmal in ihrer Steilheit reduziert.

PS: Auch der ÖAAB hat ein Steuerkonzept vorgestellt. Auch das nennt keine konkreten Einsparungen. Erfreulich ist aber, dass wenigstens der ÖAAB auf Berücksichtigung der Kinder beim Steuertarif pocht.

PPS: Jetzt bin ich gespannt: wie reagiert die ÖVP, die einst versprochen hat: Keine neuen Steuern?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 21:27

    Vorschläge für EINSPARUNGEN wüßte ich genug! Unsere Politiker kennen ja keine Grenzen, wenn's um das SINNLOSE Verteilen unserer Steuergelder geht.

    Als erste Tat würde ich die Liste der Subventionsbezieher (größtenteils zwielichtige Vereine!) auf ein absolutes Minimum beschränken. Das brächte schon ein schönes Sümmchen an Einsparungen.

    Nichts einzusparen hingegen darf es für Familien mit Kindern geben---diese müßten BELOHNT werden DAFÜR, daß sie künftige Steuerzahler großziehen (von der Freude an Kindern will ich hier nicht sprechen!). Der STEUERFREIBETRAG für Kinder kann gar nicht groß genug sein. Von SACHLEISTUNGEN halte ich nicht viel. Es sollte den (hoffentlich gewissenhaften) Eltern überlassen bleiben, ob und wie lange sie ihre Kinder in öffentliche Einrichtungen geben oder sie lieber selber erziehen!

    Bei AUSLÄNDERN könnte man viel Geld einsparen. Wer in Ö keine Beschäftigung und somit kein sicheres Einkommen hat, aber dennoch munter drauf los ein Kind nach dem anderen zeugt, gehört in die Heimat zurückgeschickt. Was gehen uns diese fremden Kinder an? Die Familien kommen großteils aus sicheren Ländern: Türkei , etc.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 17:34

    Von SPÖ/ÖGB/AK ist einmal nichts anderes zu erwarten als ein weiterer Anschlag auf den Mittelstand. Weil da eben noch Substantielles zu holen ist.

    Die Volte, die demnächst die ÖVP schlägt, wird viel mehr Bewunderung verdienen:
    Sie wird zuerst die ökosoziale Marktwirtschaft exhumieren.

    Daher wird es heißen: Ökologisierung des Steuersystems. Weil das Weltklima gerettet werden muß. Weil die Klimakatastrophe auch Ursache für Terrorismus und Migrationswellen nach Europa ist, was denn sonst. Und um dem vorzubeugen, muß das Steuersystem eben ökologisiert werden, aus Verantwortung für die künftigen Generationen und alles und jedes.
    Entsprechend wir der mediale Mainstream das Thema Klimaschwindel und seine angeblichen Folgen künftig noch intensiver spielen.

    Heißt weiters: Die ÖVP wird der sozialistischen Politik von SP/Grünen/Neos/FP selbstverständlich zustimmen. Hat wer was anderes erwartet? Es stehen schließlich immer irgendwo Wahlen an, und gegen die Propagandatrommeln von ORF/AK/ÖGB ist nun einmal kein Kraut gewachsen.
    Und die "Ökologisierung" des Steuersystems wird so ausschauen, daß neben einer Grundsteuer wegen der sozialen Gerechtigkeit und der nur minimalen Absenkung der bisherigen Steuern eine kräftige Steuererhöhung auf Energie kommt. Wegen der ökologischen Gerechtigkeit.

    In Summe: ein sattes Plus an Steuern, ein sattes Minus im Börsel des Mittelstands.
    Und die zwei Millionen, die jetzt schon keine Steuern zahlen, werden mit einer Erhöhung der Negativsteuer ruhiggestellt.
    Und die Abwanderung der Industrie aus Österreich wird sich beschleunigen. Macht aber auch nix, denn die Armee von Arbeitslosen wird dann spielend alimentiert durch das Potential, das durchs Energiesparen gehoben wird. Genial, nicht wahr...?

    Was uns helfen könnte? Vielleicht so was wie eine österreichische AfD, eine AfÖ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 16:32

    Ich wiederhole hier meinen Beitrag von vorhin:

    Sämtliche Finanzierungsmilliarden kommen nur in den feuchten Träumen der Genossen vor. Aus dem Schweizer Abkommen hatte man sich ebenfalls
    1 Milliarde Euro von den Steuerhinterziehern erhofft.
    Davon ist man nach wie vor weit entfernt, aber offensichtlich kann man der eigenen Klientel weiterhin viel Sand in die Augen streuen, wenn es um das Geld der anderen geht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 22:07

    Apropos "kreißen": Schade daß die Übeltäter nicht wenigstens ordentlich Wehen verspüren, wenn sie an irgendwelche neuen Steuern denken.
    Die Arbeiterkämmerer sollten zudem auch gefälligst ihre Zwangsabgaben auf den Lohnzetteln der Enteigneten anführen lassen und ihre eigenen Bezüge offenlegen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 21:06

    der ÖGB schielt eindeutig nach einer kräftigen, sogar einer sehr kräftigen Anhebung der Einheitswerte.
    Um damit die angesagten zwei Milliarden an mehr zu lukrieren, heißt das eine Erhöhung um ds Sechsfache!!

    Die rote Katze ist aus dem Sack!
    Aus einer Steuerreform wird eine gewaltige Ummverteilungsaktion!
    Dazu passt auch die - sonst den GrünInnen vorbehaltene - Forderung nach einer kräftigen "Negativsteuer".
    Eine "Negativsteuer" für Nichtsteuerzahler bedeutet nicht anders als noch mehr Steuern für Steuerzahler!

    Da lasse ich noch lieber den berühmten Edlingerschen Hund auf die Knackwurst aufpassen, als diesen xxx eine Steuerreform machen lassen ...

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 17:27

    So gesehen bringt auch einsparen nichts, denn auch damit nimmt man irgend jemandem etwas weg. Es geht immer darum wie viel man umverteilt und wem nimmt man und wem gibt man.

    Zwei Fragen sind entscheidend. Was wird von der Mehrheit als ‚gerecht’ empfunden und was sorgt für eine gesunde Wirtschaft. Im Idealfall treffen sich diese beiden Antworten.

    Empfindet die Mehrheit die Art und Menge der Umverteilung als grob ungerecht, so stehen soziale Unruhen ins Haus.
    Geht die Wirtschaft den Bach hinunter, so kommt Armut für Alle, also auch soziale Unruhen.

    Tödlich ist daher die wirtschaftliche Unbildung der Menschen, welche die einfache Verführung der Menschen ermöglicht, denn es werden Erwartungshaltungen geweckt die, so oder so, direkt in das wirtschaftliche Desaster führen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2014 16:47

    Ich erlaube mir ebenfalls meinen Kommentar von 14:15 im vorherigen Kommentar zu wiederholen;

    O.T. Zwei Brüder im Geiste.. ...

    oder besser in geistiger Umnachtung, der ÖGB und die AK

    Obwohl sogar der IWF die hohen Staatsschulden und den hohe Anteil des Faktors Arbeit am Steueraufkommen kritisiert, legen die Genossen ein haarsträubendes Konzept für eine Steuerreform im Ausmaß von 6 Mrd. vor:

    "Die Gewerkschaft will zwei Milliarden Euro über Vermögenssteuern hereinbringen. Eine weitere Milliarde soll aus dem Kampf gegen Steuerbetrug kommen, zwei Milliarden aus dem Abbau steuerlicher Doppelgleisigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie der Streichung steuerlicher Begünstigungen für Betriebe. Die sechste Milliarde soll sich quasi selbst finanzieren - durch steigende Einnahmen aufgrund vermehrten Konsums." http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3870374/Steuern_Gewerkschaft-will-Entlastung-um-sechs-Mrd-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    2 Mrd. aus Vermögenssteuern, sprich Grundsteuer, ach ja "Wohnen soll wieder leistbar sein"!

    1 Mrd. aus dem Kampf gegen den Steuerbetrug - eine Hausnummer, warum erst jetzt?

    2 Mrd. aus dem....keine Ahnung, was das sein soll, von Verwaltungsreform ist jedenfalls keine Rede,

    1 Mrd. aus Streichung von Steuerbegünstigungen für Unternehmen, na klar es geht gegen die bösen Unternehmer die unsere Wirtschaft in Gang halten,

    und die restliche Mrd.? Eine Lachnummer ohne Kommentar!

    Resümee: Es soll keine Ausgabenkürzungen geben, belastet wird vor allem der Mittelstand, das sind keine Zukunftsperspektiven sondern ist ein Untergangsszenario!


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  9. liebstock (kein Partner)
    19. September 2014 22:05

    das wissen doch alle und trotzt dem werden die Abzocker immer wieder gewählt.
    man müsste nach dem IQ der Wähler fragen.

  10. Rosi
    17. September 2014 13:32

    Wenn jemand nicht willens oder nicht fähig ist, Steuern - egal in welcher Höhe - zu bezahlen, dann ist es aus meiner Sicht verantwortungslos, so jemand zu den Wahlen gehen zu lassen.
    Er trägt nur nichts zur Gemeinschaft bei, sondern läßt sich in vielen Fällen sogar erhalten. Wenn dem so ist, darf man einer solchen Person sicher nicht die Mitbestimmung über die Geschicke des Staates und der Staatsbürger überlassen - ist meine Meinung.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      17. September 2014 15:14

      @Rosi

      Dem kann man nur beipflichten!***!

    • Freidenker (kein Partner)
      18. September 2014 07:31

      Rosi:
      Ich glaube sie widersprechen sich hier ein wenig mit ihrer drastischen Forderung:

      Auf der einen Seite zu verlangen, dass Integrationsunwillige Österreich zu verlassen hätten, um auf der anderen Seite Personen, die nicht willens wären, Steuern, egal in welcher Höhe (sic!) zu bezahlen, kurzerhand von ihrem Wahlrecht auszuschließen, ist meiner Meinung ein gewaltiger Widerspruch.

      Denn sie wissen doch ganz genau, dass die von ihnen so vehement geforderten Steuergelder unter anderem auch für ihre Integrationsunwilligen-unfähigen, für Scheinasylanten, Subventionsbezieher usw. verwendet werden.
      Wie passt das zusammen?

    • Rosi
      18. September 2014 10:11

      @Freidenker

      Ich habe nicht gesagt, daß ich mit allem, was mit dem Steuergeld geschieht, einverstanden bin - ganz im Gegenteil.
      Das heißt aber nun nicht, daß ein Staat ohne Steuern auskommen kann.
      Ich finde, es hat jeder Recht und Pflichten - und die Pflichten fordere ich in beiden Fällen ein.

    • Rosi
      18. September 2014 10:13

      Nachsatz:
      E wird nachgereicht - Rechte und Pflichten.

  11. Erich Bauer
    17. September 2014 11:02

    Wenn man sternhagelvoll ist kommen oft die "besten" Ideen... Der kratzende, tobende Kater am nächsten Morgen lässt die "Umsetzung" sowieso dann nicht mehr zu. Nebelschwanger taucht dann die wirtschaftliche bzw. weltwirtschaftliche Situation auf. Das bereitet Kopfweh. Nach der "Übergabe" kommt es dann meist zur ersten schmerzhaften "Klarheit"... nicht ganz, aber immerhin. Um den weiteren "Klärungs-Prozess" - aus politisch, solidarischer Verbundenheit zur Truppe - tunlichst zu vermeiden... hilft wiederum nur der Griff zur Flasche. (Erzählungen eines trinkfesten Gewerkschafters)

    Allerdings... in DIESER Klarheit wollen es sicher auch fundamentalistische Veganer und militante Abstinenzler aus GRÜN nicht erschauen...

    EUSA haben sich selbst von der Welt abgekoppelt. Der Imageverlust, insbesondere der VERTRAUENSVERLUST, den das Ukraine Debakel beim "Rest" der Welt hervorgerufen hat, scheint irreparabel. Dem "Rest" der Welt wurde klar vor Augen geführt, was die ALTE Welt unter "Geschäftsbeziehungen" versteht...

    Die Tiger- und Bärenstaaten fahren bereits jetzt schon mit voller Wucht in dieses Vertrauens-Vakuum. Weltweit. Der einzige vage "Lichtblick" ist, dass diese ALTE Welt vielleicht doch nur mit einem Winseln von der Hauptbühne abtritt...

    • Undine
      17. September 2014 15:19

      @Erich Bauer

      ***!
      "(Erzählungen eines trinkfesten Gewerkschafters)"

      ..........daß diese gewählte Ausdrucksweise aus dem Munde eines Gewerkschafters stammen soll, wundert mich allerdings sehr! ;-)

  12. hellusier
    17. September 2014 10:40

    Wir sind alle gleich - mit und ohne Leistung gebührt uns eine Mindest -

    sicherung in Höhe der politisch ausgerichteten Posten ,einzig abhängig von der

    individuellen Insuffizienz des Anspruchberechtigten mit und ohne Parteibuch!

    Woher den "Zaster" -einfach noch mehr Zuwanderung,weil wir ja laut

    Sozialminister Hundsdorfer daran verdienen! -

    Rot-Grün braucht endlich die 2/3 Mehrheit im Parlament,dann wird es uns

    endlich besser gehen und die Probleme die da die Opposition ständig

    kalmiert werden gelöst sein.

    Glück auf

  13. Ambra
    16. September 2014 23:01

    Der Auftritt des Herrn Gewerkschaftsbosses in der heutigen ZIB 2 war mehr als entlarvend - neben dem unverschämten Griff in die Tasche der Österreicher völlige Ahnungslosigkeit in wirtschaftlichen Dingen und beängstigende Gleichgültigkeit gegenüber der Konsequenz weiterer Schuldenmacherei, wenn nicht endlich Reformen erfolgen.
    Die Reaktion unseres neuen Finanzministers auf die Vorschläge läßt allerdings hoffen, daß die ÖVP diesmal nicht umfällt. Dies ist wohl auch ihre einzige Chance, ihre Wähler zurück zu gewinnen.

  14. Brigitte Imb
    16. September 2014 22:07

    Apropos "kreißen": Schade daß die Übeltäter nicht wenigstens ordentlich Wehen verspüren, wenn sie an irgendwelche neuen Steuern denken.
    Die Arbeiterkämmerer sollten zudem auch gefälligst ihre Zwangsabgaben auf den Lohnzetteln der Enteigneten anführen lassen und ihre eigenen Bezüge offenlegen.

  15. Undine
    16. September 2014 21:27

    Vorschläge für EINSPARUNGEN wüßte ich genug! Unsere Politiker kennen ja keine Grenzen, wenn's um das SINNLOSE Verteilen unserer Steuergelder geht.

    Als erste Tat würde ich die Liste der Subventionsbezieher (größtenteils zwielichtige Vereine!) auf ein absolutes Minimum beschränken. Das brächte schon ein schönes Sümmchen an Einsparungen.

    Nichts einzusparen hingegen darf es für Familien mit Kindern geben---diese müßten BELOHNT werden DAFÜR, daß sie künftige Steuerzahler großziehen (von der Freude an Kindern will ich hier nicht sprechen!). Der STEUERFREIBETRAG für Kinder kann gar nicht groß genug sein. Von SACHLEISTUNGEN halte ich nicht viel. Es sollte den (hoffentlich gewissenhaften) Eltern überlassen bleiben, ob und wie lange sie ihre Kinder in öffentliche Einrichtungen geben oder sie lieber selber erziehen!

    Bei AUSLÄNDERN könnte man viel Geld einsparen. Wer in Ö keine Beschäftigung und somit kein sicheres Einkommen hat, aber dennoch munter drauf los ein Kind nach dem anderen zeugt, gehört in die Heimat zurückgeschickt. Was gehen uns diese fremden Kinder an? Die Familien kommen großteils aus sicheren Ländern: Türkei , etc.

    • Undine
      16. September 2014 21:48

      Diesen Hinweis hat @Brigitte Imb gestern gegeben:

      Ein kleines Beispiel aus der Flüchtlingsindustrie (in der CH), die den Steuerzahlern das Geld aus der Tasche zieht und warum daher ev. sog. "Rechtsparteien" punkten.

      "Sozialirrsinn" - ohne Nutzen für die "Asylanten" und die Zahler, lediglich für die Flüchtlingsindustrie, und noch dazu mit der Frechheit sich nicht für die Zahlungen rechtfertigen zu müssen - Titel "Verschwiegenheit".

      http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/sozial-irrsinn-familie-kostet-60000-franken-im-monat-id3126847.html -

    • Politicus1
      16. September 2014 22:15

      die Förderungen - auch die von Ländern, Städten und Gemeinden - gehören endlich vom Wildwuchs geschlägert.

      Wieso braucht Österreich rund 40 NGOs auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe?
      Jede mit Chefs und Büros ...
      Ebenso viele, wenn nicht sogar noch mehr betätigen sich mit Migra- und Integration!

      Muss man alles Produzierte durch eine Förderung zur Kunst machen??

      Wann findet sich endlich eine Zeitung, die monatlich alle Förderungen aus Steuermitteln auflistet? - wäre das nicht eine Funktion des Amtsblatts der Wiener Zeitung?!

    • Brigitte Imb
      16. September 2014 22:22

      @Politicus1,

      dazu wäre ein Heer an Rechercheuren (sicher würde "Recherchierende" neusprechlich richtiger sein) nötig. Außerdem würden niemand die wahren Zahlen erfahren, denn die Geheimhaltungs- und Verschwiegenheitspflicht ist immer und überall.

  16. Politicus1
    16. September 2014 21:06

    der ÖGB schielt eindeutig nach einer kräftigen, sogar einer sehr kräftigen Anhebung der Einheitswerte.
    Um damit die angesagten zwei Milliarden an mehr zu lukrieren, heißt das eine Erhöhung um ds Sechsfache!!

    Die rote Katze ist aus dem Sack!
    Aus einer Steuerreform wird eine gewaltige Ummverteilungsaktion!
    Dazu passt auch die - sonst den GrünInnen vorbehaltene - Forderung nach einer kräftigen "Negativsteuer".
    Eine "Negativsteuer" für Nichtsteuerzahler bedeutet nicht anders als noch mehr Steuern für Steuerzahler!

    Da lasse ich noch lieber den berühmten Edlingerschen Hund auf die Knackwurst aufpassen, als diesen xxx eine Steuerreform machen lassen ...

  17. Maigret
  18. Anton Volpini
    16. September 2014 20:33

    Endlich wiedereinmal ein Artikel unseres verehrten Dr. Unterbergers, mit dem ich mich vollinhaltlich einverstanden erkläre.

    Aber es fehlt die Schlußfolgerung!
    Die Schlußfolgerung liefert Andreas Tögel heute in Eigentümlich Frei.
    In seiner Expertise über Ludwig von Mises hat er sich wiedereinmal selbst übertroffen. Zumindest zu diesem Thema.

    http://ef-magazin.de/2014/09/16/5753-sozialismus-der-neue-destruktionismus

  19. Cotopaxi
  20. OMalley
    16. September 2014 17:58

    WARUM kommt keiner der Genossen auf die Idee , die Ideologie des Sozialismus an den eigenen Leuten oder gar sich selber auszuprobieren. Das grosse sozialistische Vaterland , die verstaatliche Industrie etc etc wären doch Vorbild genug.
    Einzige Bedingung kein Schmarotzen an der Leistung anderer Personen, Institutionen .
    Wäre doch ein schönes und P.R.trächtiges Experiment aber nach Jahrzehnten des realen Sozialismus ist die Idee schon absurd.

  21. oberösi
    16. September 2014 17:34

    Von SPÖ/ÖGB/AK ist einmal nichts anderes zu erwarten als ein weiterer Anschlag auf den Mittelstand. Weil da eben noch Substantielles zu holen ist.

    Die Volte, die demnächst die ÖVP schlägt, wird viel mehr Bewunderung verdienen:
    Sie wird zuerst die ökosoziale Marktwirtschaft exhumieren.

    Daher wird es heißen: Ökologisierung des Steuersystems. Weil das Weltklima gerettet werden muß. Weil die Klimakatastrophe auch Ursache für Terrorismus und Migrationswellen nach Europa ist, was denn sonst. Und um dem vorzubeugen, muß das Steuersystem eben ökologisiert werden, aus Verantwortung für die künftigen Generationen und alles und jedes.
    Entsprechend wir der mediale Mainstream das Thema Klimaschwindel und seine angeblichen Folgen künftig noch intensiver spielen.

    Heißt weiters: Die ÖVP wird der sozialistischen Politik von SP/Grünen/Neos/FP selbstverständlich zustimmen. Hat wer was anderes erwartet? Es stehen schließlich immer irgendwo Wahlen an, und gegen die Propagandatrommeln von ORF/AK/ÖGB ist nun einmal kein Kraut gewachsen.
    Und die "Ökologisierung" des Steuersystems wird so ausschauen, daß neben einer Grundsteuer wegen der sozialen Gerechtigkeit und der nur minimalen Absenkung der bisherigen Steuern eine kräftige Steuererhöhung auf Energie kommt. Wegen der ökologischen Gerechtigkeit.

    In Summe: ein sattes Plus an Steuern, ein sattes Minus im Börsel des Mittelstands.
    Und die zwei Millionen, die jetzt schon keine Steuern zahlen, werden mit einer Erhöhung der Negativsteuer ruhiggestellt.
    Und die Abwanderung der Industrie aus Österreich wird sich beschleunigen. Macht aber auch nix, denn die Armee von Arbeitslosen wird dann spielend alimentiert durch das Potential, das durchs Energiesparen gehoben wird. Genial, nicht wahr...?

    Was uns helfen könnte? Vielleicht so was wie eine österreichische AfD, eine AfÖ?

    • Erich Bauer
      16. September 2014 17:45

      Oder... Das Steuersystem in Russland ist unternehmerfreundlich. Nach gewaltsamer Deindustrialisierung braucht es hier auch kein Gewerbe mehr.

      Massenauswanderungen gab es im deutschsprachigen Raum immer wieder. Ich erinnere ans Schwabenland. Dort wurden Hausschlüssel gleich ans Ulmer Finanzamt geschickt. Mit dem Ersuchen sich ab jetzt darum zu kümmern. Und ab gings nach Osten.

      Die Zeiten ändern sich. Amoi da Gigl amoi da Gogl...

  22. dssm
    16. September 2014 17:27

    So gesehen bringt auch einsparen nichts, denn auch damit nimmt man irgend jemandem etwas weg. Es geht immer darum wie viel man umverteilt und wem nimmt man und wem gibt man.

    Zwei Fragen sind entscheidend. Was wird von der Mehrheit als ‚gerecht’ empfunden und was sorgt für eine gesunde Wirtschaft. Im Idealfall treffen sich diese beiden Antworten.

    Empfindet die Mehrheit die Art und Menge der Umverteilung als grob ungerecht, so stehen soziale Unruhen ins Haus.
    Geht die Wirtschaft den Bach hinunter, so kommt Armut für Alle, also auch soziale Unruhen.

    Tödlich ist daher die wirtschaftliche Unbildung der Menschen, welche die einfache Verführung der Menschen ermöglicht, denn es werden Erwartungshaltungen geweckt die, so oder so, direkt in das wirtschaftliche Desaster führen.

  23. Gerhard Pascher
    16. September 2014 17:15

    Ich verfüge derzeit zu diesem Thema nur über die Informationen aus ORF-online (http://orf.at/stories/2245950/ mit diversen Unterseiten). Dort sieht die Sache nicht so negativ aus, wie sie der Blogbetreiber AU schildert.

    Es ist doch immer besser, wenn sich etwas bewegt, als das alles unverändert bleibt.
    Alle drei heute vorgestellten Vorschläge sind nur Diskussionspapiere und müssen erst von Regierung inkl. Finanzminister zu einem Projekt vereint und dann umgesetzt werden. Da wird noch viel Wasser die Donau hinunterfließen und auch manches geändert werden.

    Ich weiß schon, eine alte Journalistenweisheit lautet: Only bad news is/are good news. Und dazu gehören auch reißerische Überschriften/Headlines und Aufmacher. Trotzdem: lieber Herr Dr. Unterberger und liebe Poster, welche alles negativ verurteilen, bitte mehr Optimismus an den Tag legen.

    • Gerhard Pascher
      16. September 2014 17:26

      Scheinbar gibt es ÖVP-intern Auffassungsunterschiede zu den verschidenen Vorschlägen, denn sonst hätte der ÖABB nicht beabsichtigt, den schon länger angekündigten gemeinsamen Präsentationstermin AK/ÖGB von heute Nachmittag durch eine ÖAAB-Blitzaktion am heutigen Vormittag zu begegnen. Da hört man auch von besonderen Misstönen aus Tirol - siehe: http://tirol.orf.at/news/stories/2668872/

  24. Brigitte Imb
    16. September 2014 16:54

    Wo befindet sich unsere Regierung?

    Was? Auf Tauchstation. Die Nebenregierung vertritt sie ohnehin "würdig", die will nämlich auch nicht sparen.

    • Observer
      16. September 2014 17:32

      Brigitte Imb: "Wo befindet sich unsere Regierung?"

      Unser Möchtegernkanzler Wernerle liegt derzeit mit Angina (dies ist kein Mädchenname!) im Bett. Wenn ich ganz böse wäre, würde ich die Frage so beantworten: Sie steht am (untern befindlichen) Rande des Abgrunds.

    • Brigitte Imb
      16. September 2014 22:14

      Der Arme.
      Der mögliche Vorteil einer Angina tonsillaris besteht für das Wernerle darin, daß er seine Stimme nicht extra tieferlegen muß. ;-)

  25. terbuan
    16. September 2014 16:47

    Ich erlaube mir ebenfalls meinen Kommentar von 14:15 im vorherigen Kommentar zu wiederholen;

    O.T. Zwei Brüder im Geiste.. ...

    oder besser in geistiger Umnachtung, der ÖGB und die AK

    Obwohl sogar der IWF die hohen Staatsschulden und den hohe Anteil des Faktors Arbeit am Steueraufkommen kritisiert, legen die Genossen ein haarsträubendes Konzept für eine Steuerreform im Ausmaß von 6 Mrd. vor:

    "Die Gewerkschaft will zwei Milliarden Euro über Vermögenssteuern hereinbringen. Eine weitere Milliarde soll aus dem Kampf gegen Steuerbetrug kommen, zwei Milliarden aus dem Abbau steuerlicher Doppelgleisigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie der Streichung steuerlicher Begünstigungen für Betriebe. Die sechste Milliarde soll sich quasi selbst finanzieren - durch steigende Einnahmen aufgrund vermehrten Konsums." http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3870374/Steuern_Gewerkschaft-will-Entlastung-um-sechs-Mrd-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    2 Mrd. aus Vermögenssteuern, sprich Grundsteuer, ach ja "Wohnen soll wieder leistbar sein"!

    1 Mrd. aus dem Kampf gegen den Steuerbetrug - eine Hausnummer, warum erst jetzt?

    2 Mrd. aus dem....keine Ahnung, was das sein soll, von Verwaltungsreform ist jedenfalls keine Rede,

    1 Mrd. aus Streichung von Steuerbegünstigungen für Unternehmen, na klar es geht gegen die bösen Unternehmer die unsere Wirtschaft in Gang halten,

    und die restliche Mrd.? Eine Lachnummer ohne Kommentar!

    Resümee: Es soll keine Ausgabenkürzungen geben, belastet wird vor allem der Mittelstand, das sind keine Zukunftsperspektiven sondern ist ein Untergangsszenario!

  26. zauberlehrling
    16. September 2014 16:32

    Ich wiederhole hier meinen Beitrag von vorhin:

    Sämtliche Finanzierungsmilliarden kommen nur in den feuchten Träumen der Genossen vor. Aus dem Schweizer Abkommen hatte man sich ebenfalls
    1 Milliarde Euro von den Steuerhinterziehern erhofft.
    Davon ist man nach wie vor weit entfernt, aber offensichtlich kann man der eigenen Klientel weiterhin viel Sand in die Augen streuen, wenn es um das Geld der anderen geht.





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