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Jörg Haider, Josef Klaus und die Nominierung des neuen Finanzministers

Die ÖVP hat sich für die engstmögliche Lösung entschieden. Was Anlass zu sechs Anmerkungen ist.

Gleich auf mehreren Ebenen zeigen diese Beschlüsse der Volkspartei, wo diese Partei und diese Koalition steht.

  1. Der neue Finanzminister ist als Person durchaus ein guter Griff. Nur wird auch er mit absoluter Sicherheit in einer Regierung Faymann nichts voranbringen. Daher wird er sehr bald vor der Frage stehen: Bleibt er, weil er ja gerade erst ein Ministerium übernommen hat? Oder tritt er wieder zurück, weil er sieht, dass sich absolut nichts Sinnvolles bewegen lässt? Diese zweite Variante wird vielen absurd vorkommen. Aber genau mit so einem Protest-Rücktritt vom Job des Finanzministers hat Josef Klaus einst seinen baldigen eigenen Sprung an die Spitze der Partei und die letzte absolute Mehrheit der Volkspartei geschafft. Hans Jörg Schelling sollte dessen Aufstieg und das erste Ende der (damals noch) großen Koalition nachlesen. Die Parallelen sind verblüffend. Wie sich übrigens sein Parteichef die zweite Endphase dieser Koalition genauer anschauen sollte.
  2. Dass knapp vor den Vorarlberger Landtagswahlen erstmals ein Vorarlberger an wirklich wichtiger Position in die Regierung kommt, lässt schmunzeln. Vor allem angesichts der desaströsen Situation der Vorarlberger Volkspartei. Ich würde mich bei genauer Betrachtung daher jetzt an Stelle des Vorarlberger Landeshauptmannes eher fürchten und nicht sonderlich freuen. Denn die Vorarlberger können wohl mit dem Sachpolitiker Schelling mehr als mit dem Sesselsäger Wallner.
  3. Der Wirtschaftsbund hat in der Volkspartei total das Kommando übernommen. Das kann man positiv sehen, weil es zeigt, dass in der ÖVP der Bündeproporz nicht mehr so wichtig ist. Das kann man auch deshalb positiv sehen, weil erstens der Bauernbund ein viel zu schmales und total subventionsabhängiges Segment der Gesellschaft vertritt. Und weil zweitens der ÖAAB in einer schweren Krise steckt und sich total orientierungslos zeigt. In der Gewerkschaft unterstützt der ÖAAB die Steuereinführungs-Forderung; seine Chefin ist seit dem furchtbaren „Her mit dem Zaster“-Spruch den meisten Menschen sowieso nicht mehr verkäuflich; und vom Rest des ÖAAB hört man nur linkes „Arbeitnehmer und Arbeitnehmer“-Gebrabbel. Dass seine zentrale Aufgabe, seine einzige Lebensberechtigung eine solide konservative Wert-Orientierung wäre, begreift dort niemand mehr. Die SPÖ links überholen zu wollen ist nur absurd; niemand wird deswegen die ÖVP wählen.
  4. Die eigentlichen Weichenstellungen in der ÖVP stehen noch bevor, wurde uns am Sonntagabend versichert. Wenn ein Flachkopf wie der Tiroler Gendarm Günther Platter vom Nachvollziehen „gesellschaftlicher Veränderungen“ spricht, dann ahnt man, in welche Richtung das gehen wird. Herr Platter ist nämlich – wie etliche seiner Äußerungen zeigen – geistig ungefähr in den 70er Jahren angekommen, als die Gesellschaft tatsächlich noch nach links steuerte. Daher werden sich über den neuen ÖVP-Kurs vor allem die Freiheitlichen freuen. Und auch die Stronachs können erstmals ernstlich auf eine Wiederbelebung hoffen. Sie sollten sich das Jahr 2008 anschauen (womit der dritte historische Vergleich gezogen ist): Damals hat Jörg Haider das klinisch schon tote BZÖ zu einem überaus respektablen Wahlergebnis geführt. Damit sind nicht dessen kriminelle Kärntner Aktionen gemeint, sondern der plötzliche Kurs Haiders als bessere ÖVP. Was auch den Stronachs einen Lebensraum öffnen würde.
  5. Dass die SPÖ ihre Staatssekretärin vom Finanzministerium ins Bundeskanzleramt übersiedeln lässt und dass auch die ÖVP keinen Staatssekretär mehr in der Himmelpfortgasse hat, zeigt deutlicher denn viele Worte, wozu diese überhaupt gut sind. Sie sind entweder zur Entlastung des Ministers da; was halbwegs der Verfassung entsprechen würde. Oder Staatssekretäre sind reine Aufpasser; was überhaupt nicht der Bundes-Verfassung entspricht. Aber sehr der österreichischen Real-Verfassung.
  6. Signifikant ist auch, dass der neue ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner nichts an den drei Schwachstellen seiner Partei in der Regierung ändert. Das mag daran liegen, dass Mitterlehner gar nicht diese Schwächen sieht. Das mag aber auch daran liegen, dass sich kaum noch jemand um einen Ministerjob reißt. Diesen wollen fast nur noch Beamte mit sicherer Rückfallposition. Oder Menschen, die im wirklichen Leben nicht gerade Erfolge erzielt haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorInger
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 08:30

    „Damit sind nicht dessen kriminelle Kärntner Aktionen gemeint, sondern der plötzliche Kurs Haiders…“
    Ist so eine Aussage wirklich angebracht? Es gibt meines Wissens nach keine Verurteilung Dr. Haiders und mir gefallen solche Pauschalverurteilungen einfach nicht – ich würde das auch bei einem Kommunisten, Grünen oder sonst wem so feststellen.
    Ich finde es unfair, einen Verstorbenen, wer immer das sein mag, krimineller Aktionen zu bezichtigen, wenn das nicht vom Gericht festgestellt ist.
    Es mag in Kärnten die eine oder andere hinterfragenswerte und vielleicht oder wahrscheinlich auch kriminelle Entscheidung gegeben haben, aber, und das erscheint mir in diesem Zusammenhang wesentlich. Dr. Haider war nie Alleinherrscher, es gab immer eine Koalition, mit den Roten oder mit den Schwarzen.
    Also Haider allein hätte wohl gar nichts ausrichten können, wenn nicht die anderen mitgestimmt hätten. Auch wenn das Erinnerungsvermögen der beteiligten Herrschaften bis heute sehr geschrumpft ist.
    Der derzeitige LH Kaiser kann sich ja so absolut nicht daran erinnern, dass er in der Chiantikoalition stv. Klubobmann war und damals nie gegen Haider sondern mitsamt seiner Fraktion immer nur mitgestimmt hat.
    Bei den Schwarzen ist es ja nicht anders.
    Komisch, immer bleibt einer über, und zwar der, der verstorben ist. Waren die anderen, die mitgestimmt haben, blind, taub, stumm oder geistig nicht imstande ihre Entscheidungen zu verstehen?
    Sie haben allesamt brav das Händchen gehoben - und haben sich damit mitschuldig gemacht.
    Ich kann auch sagen, der Mond ist grün, wenn keiner widerspricht, na ja, dann ist der Mond eben grün.
    Oder nehmen wir das Beispiel mit dem Spinat, jahrzehntelang wurden die Kinder gequält, Spinat ist ja sooo gesund, keiner hat nachgerechnet und ist draufgekommen, dass sich der Herr Gscheit bei der Kommastelle in bezug auf den Eisengehalt vertan hat. Wer ist jetzt schuld, die die nicht dagegen waren oder der, der die Behauptung aufgestellt hat?

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 09:50

    Ich erlaube mir auf einen kleinen Unterschied hinzuweisen: Als Klaus die Regierung übernahm, war Österreich ein paternalistischer Staat. Alles war zwischen den beiden Parteien aufgeteilt. Ohne Parteibuch war man auch als Unternehmer/Angestellter arm dran. Es gab Quoten wer was wann produzieren/importieren/exportieren/verkaufen durfte.
    Die Menschen kamen aber von Krieg und Wiederaufbau und brachten gute Bildung, Fleiß und Sparsamkeit mit; private Schulden waren unbekannt.
    Die neue Generation ist den Sozialstaat gewöhnt und betrachtet daher die obigen Werte als überflüssig, geht daher auch kaum einer sinnvollen Arbeit nach, dafür haben alle Schulden.

    Ein Vergleich von Heute mit den beiden von Klaus geschlagenen Wahlen ist also nur sehr bedingt möglich!

  3. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 10:15

    'Oder Menschen, die im wirklichen Leben nicht gerade Erfolge erzielt haben.'
    Genau. Leute, die mit dem Handy am Ohr oder im Internet oder mit Köpfhörern durch die Welt schleichen, kriegen vom realen Leben eh nichts mit.
    Das paßt dann dazu, daß Leute, die in Vereinen und mit sonstigen "Parteig'schafteln" ihr Brot 'verdient' haben, gegenüber jemand, der sich in Jobs in der Wirtschaft erfolgreich behauptet hat, das Sagen bekommen.
    Willkommen in der virtuellen Welt ... des Internet, der Partei- und Beamtenwelt ... alles leere Luftblasen ... nur bloß nix hackeln, nur sich bloß nicht mit realer Arbeit die Hände dreckig machen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 13:59

    Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben.

    Ob der neue Finanzminister ein guter Griff für Österreich ist, wird sich erst zeigen.

    War er für die Geschäfte Kika/Leiner, Lutz ein Glücksgriff oder waren seine Jobs vor allem für ihn persönlich gewinnbringend?

    Österreichs Finanzen gehören in Ordnung gebracht durch Kürzung von unzähligen Förderungen, Kürzung der Sozialleistungen an Ausländer, durch gleiches, finanzierbares Pensionssystem für alle. Dann braucht man auch keine Erhöhung von Grundsteuern oder Einführung von Vermögenssteuern. Aber das traut sich kein derzeitiger Politiker. Jörg Haider wäre es zuzutrauen gewesen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 19:01

    Einmal ganz grundsätzlich:

    Langsam wird's hinsichtlich des Blog-Zusammenhaltes und der Zustimmung zu unserem Blogmaster richtig peinlich:

    sogar Blog-Urgesteine verhöhnen ihn (in der Ukraine-Frage) als willfährigen Agenten von USA-Geheimdiensten, zeihen ihn - mehr oder weniger - großen Realitätsverlusts, und sind sich darüberhinaus ganz sicher, "am richtigen Dampfer zu sein"!

    Nun, ich bin mir gar nicht so sicher, ob Dr. Unterberger nicht bald genug von der Sache haben wird, und sich dann vielleicht eine andere Kommunikationsfläche suchen wird.
    Finanziell kann es - nimmt man die doch hohen Kosten der Aufrechterhaltung eines Internet-Blogs - für ihn kaum wirklich interessant sein.
    Und sich von überg'scheiten Bloggern laufend anpinkeln zu lassen, wird ihm wohl auf Dauer auch kaum Spaß machen!

    Nochmals: ich rechne es ihm hoch an, dass er seine Linie speziell hinsichtlich der Ukraine-Frage und der Person Putin strikt einhält: das ist - wie ich schon einmal hier ausführte, wahrlich "Mannesmut vor Bloggerthronen"!

    Es wäre schade um das "Tagebuch" und somit um die Medialplattform eines der besten Journalisten unseres Landes!
    Ein wenig mehr Augenmaß und Fairness, Ausgewogenheit und Überprüfung der eigenen, oft auch nicht wirklich historisch stimmigen Meinungen der Blogger-Mehrheit hier, wäre ein Gebot der Fairness gegenüber UNSEREM Dr. Unterberger!

    Das musste raus! Jetzt ist mir leichter!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 10:43

    Der IWF zahlt gerade fuer die Pleitebanken der Ukraine 18,5 Mrd $, warum nicht auch fuer die HAA?
    Haider schimpfen statt aufklaeren ist einfacher und schuetzt die Diebe. In Bayern haben sich gerade 3 davon losgekauft nach dem Vorbild von Ecclestone.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2014 09:15

    Der neue Finanzminister Schelling könnte ein Glücksgriff für die ÖVP sein:

    Der Mann ist schon vor Amtsantritt sehr reich, angeblich Multimillionär.

    Das ist erstens ein Beweis dass er eine Gute Hand für's Geld hat und so etwas wie eine natürliche Begabung für Geldangelegenheiten.

    Zweitens hat er den Vorteil, dass er weniger korruptionsanfällig ist schwieriger unter Druck zu setzen und kann sich insgesamt besser auf die Arbeit im B.M.F. als solche konzentrieren.

    Schelling kann wenn er will auch ohne Politik und ohne Versorgungsposten gut leben - ein riesiger Vorteil für gutes, überlegtes, weitsichtiges & ruhiges Arbeiten!

    Die Fellner-Tageszeitung bringt es:
    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Neuer-Finanzminister-ist-Multi-Millionaer/156184336


alle Kommentare

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  2. Keshawn (kein Partner)
    07. Februar 2015 13:51

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  10. Merlin (kein Partner)
    02. September 2014 20:50

    “Verschwörungstheorien von heute sind Grundwissen von morgen!”
    “Zufällig” in einer alten Umzugskiste gefunden:
    HAARP-Projekt schon 1999 in öffentlichen Medien erklärt
    Anhand der nachfolgenden Bildausschnitte kann man erkennen, daß viele heikle Themen seinerzeit schon angesprochen wurden.
    Wie immer lohnt es sich, selbst weiter zu recherchieren, wenn man sich für das Thema interessiert. Alle Bilder und Textteile stammen aus der oben gezeigten PM-Ausgabe.
    Zeitungsausschnitte hier:
    http://sommers-sonntag.de/?p=15151

  11. IWF (kein Partner)
    02. September 2014 19:16

    Weiß der neokonservative Kriegshetzer schon etwas über die Lage der Nazi-Truppen (die es auch unter Hitler schon gab), die sich im Flughafen von Donezk verschanzt haben? Sind dort schon alle ukrainischen Nazis getötet worden oder leben noch ein paar ukrainische Nazis?

  12. Einspruch! (kein Partner)
    02. September 2014 18:00

    Zitat von oben: " . . . vom Rest des ÖAAB hört man nur linkes „Arbeitnehmer und Arbeitnehmer“-Gebrabbel" - horribile visu, werter Dr. Unterberger! Sowas aber auch!

    Das heißt doch "Arbeitnehmer-inn/Innen und Arbeitnehmerin-er/erer" - Gebrabbel! Soviel Zeit für richtig vertrotteltes Tschendern muß sein! Unsere MinisterIn_in/Innen haben sie ja schließlich auch, und das noch dazu auf unsere Kosten, seufz!

  13. Na gehh (kein Partner)
    02. September 2014 14:48

    Dem Unterberger ins Stammbuch geschrieben:

    Also es ist keine bürgerliche Tugendheit der gerade erst verblichenen ÖVP ins Grab hinterher zu brunzen.

  14. Wertkonservativer
    01. September 2014 19:01

    Einmal ganz grundsätzlich:

    Langsam wird's hinsichtlich des Blog-Zusammenhaltes und der Zustimmung zu unserem Blogmaster richtig peinlich:

    sogar Blog-Urgesteine verhöhnen ihn (in der Ukraine-Frage) als willfährigen Agenten von USA-Geheimdiensten, zeihen ihn - mehr oder weniger - großen Realitätsverlusts, und sind sich darüberhinaus ganz sicher, "am richtigen Dampfer zu sein"!

    Nun, ich bin mir gar nicht so sicher, ob Dr. Unterberger nicht bald genug von der Sache haben wird, und sich dann vielleicht eine andere Kommunikationsfläche suchen wird.
    Finanziell kann es - nimmt man die doch hohen Kosten der Aufrechterhaltung eines Internet-Blogs - für ihn kaum wirklich interessant sein.
    Und sich von überg'scheiten Bloggern laufend anpinkeln zu lassen, wird ihm wohl auf Dauer auch kaum Spaß machen!

    Nochmals: ich rechne es ihm hoch an, dass er seine Linie speziell hinsichtlich der Ukraine-Frage und der Person Putin strikt einhält: das ist - wie ich schon einmal hier ausführte, wahrlich "Mannesmut vor Bloggerthronen"!

    Es wäre schade um das "Tagebuch" und somit um die Medialplattform eines der besten Journalisten unseres Landes!
    Ein wenig mehr Augenmaß und Fairness, Ausgewogenheit und Überprüfung der eigenen, oft auch nicht wirklich historisch stimmigen Meinungen der Blogger-Mehrheit hier, wäre ein Gebot der Fairness gegenüber UNSEREM Dr. Unterberger!

    Das musste raus! Jetzt ist mir leichter!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      01. September 2014 21:44

      Lieber Wertkonservativer,

      » Es wäre schade um das "Tagebuch" und somit um die Medialplattform eines der besten Journalisten unseres Landes! «

      100 % d'accord - aber ich bin überzeugt, daß das Tagebuch diese "Vielfalt" aushalten
      wird - und A.U. wird deswegen auch kein graues Haar kriegen, der hat mit Sicherheit
      schon bei weitem härtere Umstände durchlebt und abgeschüttelt .

      Terbuan's LInk zu einem Beitrag von John J. Mearsheimer (council of foreign relations)
      rückt die Situation noch viel klarer in ein Licht, wie's viele hier in ähnlicher Weise schon
      vermutet hatten (nochmal der Link):

      By John J. Mearsheimer

      » Imagine the American outrage if China built an impressive military alliance and tried to include Canada and Mexico. «

      http://www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault

    • Jewgeni Gorowikow
      01. September 2014 23:06

      @ Wertkonservativer

      Ihre Sorge dass der Wirbel der hier zum Teil herrscht dem Dr. Unterberger zu viel wird und er vor lauter Frust das Tagebuch zusperrt ist irgendwie menschlich verständlich ich denke aber nicht dass er sein Projekt deshalb fallen lässt weil sich hier manche wegen verschiedener Meinungen in den Haaren liegen.

      Wir sind hier bloß Meinungsäußerer und keine Politiker oder Entscheider. Mit dem was wir hier tun können wir nichts ändern - vielleicht ganz indirekt.

      Das Unterberger Tagebuch hat zwei Alleinstellungsmerkmale das es äußerst positiv vom Rest der Medien Österreichs abhebt:

      1) Die vollkommene und glaubhafte Unabhängigkeit des Autors und Blogmasters. Der ist von keinen Chefredakteuren, Zeitungsbesitzern oder sonstigen Einflussnehmern abhängig.

      2) Die strikte Einhaltung von liberalen Prinzipien was den Austausch von Meinungen hier im Forum anbelangt. Wenn Sie irgendwo anders im Internet diskutieren dann haben Sie entweder Niveaulosigkeit - wie ich es vor Jahren im Krone (= Kronenzeitung) - Talksalon erlebte: Dort wurde relativ wenig, bzw. nichts zensuriert - man konnte sich dort gegenseitig nach Herzenslust beschimpfen. Andererseits war das intellektuelle Niveau doch ziemlich mau.

      In anderen Medien wie etwa im Presse-Leserforum wo ich immer wieder aktiv bin wird seitens der dortigen Online-Redaktion ziemlich strikt zensuriert. Ich komme nur mit ca. der Hälfte meiner Beiträge durch. Außerdem ist die Wartezeit oft lang und es gibt eine Zeichenbegrenzung was den quantitativen Textumfang betrifft. Überdies wird dort nicht gerne gesehen wenn man Links dort veröffentlicht - das dürfte oft der Grund sein, dass der eigene Beitrag der Zensur zum Opfer fällt.

      Beim Dr. Unterberger ist es halt so, dass er sich nicht einmischt was die geschätzten Forums-Teilnehmer hier von sich geben. Er zensuriert nicht.

      Diese Praxis schafft riesige Vorteile: Durch die Schreib-Freiheit die hier geboten wird wird die Kreativität, sowie Recherche, Eifer und Ehrgeiz der Teilnehmer besonders herausgefordert. Wenn die Teilnehmer - ihr oft recht ungewöhnlichen und selten anzutreffenden Gedanken & Beobachtungen geäußert haben so tritt der Effekt ein, dass sie sich hier im Tagebuch wiederfinden weil sie hier ihre Fußspuren hinterlassen haben. Das schafft eine Verbindung die fast automatisch dazu führt dem Tagebuch treu zu bleiben und es immer wieder zu besuchen - weil man sich sozusagern selber wiedergespiegelt findet.

      @ machmuss verschiebnix

      So wie ich diesen Foreignrelations-Artikel verstehe ist hier hauptsächlich von Einflussgebieten Amerikas und Russland, von Einflussgebieten der NATO, von traditionellen Einflussgebieten und Denkgewohnheiten sowie nationalen und staatlichen Gewohnheiten die Rede. Etwa davon dass die Ukraine jetzt schon Jahrhunderte lang von Russland beherrscht wurde, warum sollte die Ukraine nicht - den Gewohnheiten folgend - noch weitere Jahrhunderte von Russland beherrscht werden? Also im Großen und Ganzen ist der Artikel im "Denken nach imperialen Mustern" gehalten, im Großmachtdenken - und genau das stört mich.

      Es wird in dem Artikel viel darüber geschrieben wieviel Einfluss welche Großmacht in welchem Volk ausgeübt hat bzw. haben soll bzw. haben könnte.

      Es wird aber nach meinem Geschmack viel zu wenig davon geschrieben: Was wollen eigentlich die Menschen in der Ukraine? Was wollen die Bürger? Unabhängig welche Großmächte rundherum sind: Was wollen die Menschen in der Ukraine: Wie wollen sie leben und wirtschaften, Wie wollen sie welche Religionen ausüben, Wie wollen sie regiert werden bzw. wie wollen sie sich selbst durch gewählte Vertreter regieren: Ist es ihnen wichtig eine souveräne, selbstbestimmte Nation zu sein wie etwa das benachbarte Polen? Oder soll das Schicksal der Ukrainer doch lieber in Moskau bestimmt werden?

      Damit ist natürlich verbunden: Offene Meinungsäußerung eines jeden einzelnen ukrainischen Bürgers und die Entstehung eines politischen Willens direkt aus dem ukrainischen Volk heraus - und eben nicht von irgendeiner Großmacht oder Atommacht.

      Diese Artikulation des ukrainischen Volkes wird irgendwann auch zur Frage führen: Wie soll unser Land verteidigt werden und von welcher Seite fühlen wir, das ukrainische Volk uns eigentlich bedroht? Sind wir der Meinung dass die Völker des Westens , die Moldawieer, die Ungarn, die Slowaken & die Polen eine ernsthafte Bedrohung für unsere Nation sind? Oder sind wir der Meinung dass eher die Völker in unserer Ostflanke, also die Völker der Russischen Föderation mit den Streitkräften der Russischen Föderation die größere Bedrohung ist. Aus der Beantwortung dieser Frage wird sich dann der Wunsch nach dem jeweiligen Verteidigungsbündnis ergeben
      : Ein Verteidigungsbündnis gemeinsam mit Russland oder ein Bündnis gemeinsam mit den westlichen Völkern. Oder eine neutrale Ukraine.

      Das interessante an dem Foreignrelations-Artikel ist dass da die Neutralität der Ukraine empfohlen wird - ein Modell das auf Grund der Geografie, der Demografie und der Armut der Ukraine absolut unrealistisch ist. Dass Sie diesen Foreignrelations-Artikel von John J. Mearsheimer so besondes loben wundert mich nicht, dieser Artikel ist ein Plädoyer für einen Nichtbeitritt zur NATO und für eine neutrale Ukraine - und genau diese Konstellation bedeutet in der Konsequenz dass die Ukraine eben kein souveräner & selbstbestimmter Staat sein kann.

    • Patriot
    • dssm
      02. September 2014 00:04

      @Wertkonservativer
      Herr AU ist selber schuld und wird dies als guter Journalist, welcher er ohne Zweifel ist, auch selber so sehen.
      Er hat geschrieben, daß die Rebellen selber zugeben würden .... (siehe vor einigen Tagen).
      Nun ist aber leider, wie jedes Mal, die Wahrheit an das Licht gekommen und die ist wie üblich ganz anders. Die BBC, als Verbreiter dieser neuen Tatarenmeldung musste, wegen 'Übersetzungsfehlern' zurückrudern.

      Herrn AU ist ein Fehler passiert, der wohl jedem Menschen passieren kann: einfach zu schnell zu reagieren - aber genau dies ist auch ein Qualtitätsmerkmal eines guten Journalisten.

      Und wie Sie völlig richtig feststellen, er soll bei seiner Linie bleiben - das ist journalistischer Adel.

    • Torres (kein Partner)
      02. September 2014 15:26

      Unterberger erwartet und verlangt keineswegs von allen seinen Lesern, dass sie immer seiner Meinung sind - vermute ich zumindest. Daher wird er es sicher locker aushalten, wenn er wegen seiner Einstellung zu Putin/Russland/Ukraine/USA von einem Teil der Leser kritisiert wird.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      02. September 2014 16:33

      Sind alle auf Bloglinie ist es den Trollen nicht recht. Sind viele anderer Meinung, ist es manchem Urgestein hier nicht recht.

      Unterberger hat es nicht leicht. Aber ansonsten wäre er nicht Journalist (im guten Sinne des Wortes) geworden.

    • terbuan
      02. September 2014 16:49

      Meine Kommentare im gegenständlichen Konflikt stehen in keinem Zusammenhang mit einer besonders ausgeprägten Vorliebe für Putin sondern reflektieren lediglich meine Sorge um die Ausweitung dieser Auseinandersetzung zu einem Krieg zwischen der NATO und Russland. Dieser ist vermeidbar wenn die USA die Ängste der Russen zur Kenntnis nehmen würden und kein weiteres Öl ins Feuer gießen würden, was sie leider tun. Ein Krieg ist letzte was wir hier in Europa brauche.

      Auszug aus Wikipedia: NATO-Osterweiterung:

      ..."Die Osterweiterung wurde aus geopolitischer Perspektive von John J. Mearsheimer, Dekan für Politikwissenschaft an der University of Chicago, in einem Artikel in Foreign Affairs auch als eine wesentliche Ursache der Krise in der Ukraine 2014 dargestellt. USA und EU hätten mit voller Absicht und in Kenntnis der - aus dem Sicherheitsinteresse Russlands heraus verständlichen - ablehnenden Haltung Russlands die Ostausdehnung der NATO in Verbindung mit der EU-Erweiterung vorangetrieben, "um die Ukraine für den Westen zu gewinnen". Putins Reaktion gegen dieses Bestreben sei verständlich, die Ukraine sei als Puffer für Russlands Sicherheitsbedürfnis unabdingbar. In Übereinstimmung mit George F. Kennans früherer Einschätzung sieht er hinter der Osterweiterung eine völlig unnötige und gefährliche Provokation Russlands.

      http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung

      Dazu kommt, dass sich Österreich als neutraler Staat und Nicht-NATO-Mitglied sich in diesen Konflikt nicht einmischen sollte, die Auswirkungen der von uns unnötig mitgetragenen Sanktionen bekommen wir jetzt schon leidvoll zu spüren und es dürfte noch viel schlimmer kommen!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      02. September 2014 18:12

      Ich halte Dr. Unterberger für den anständigsten Journalisten, den wir hier in Österreich haben, nicht weniger. Und für den besten Chefredakteur unter allen österreichischen Journalisten. Der Vergleich mit den (Leit-)Artikeln und Blattlinien jeder beliebigen österreichischen Zeitung macht einen da sicher.

      Dass er von der derzeitigen Kaste von Funktionären und Politikern (vom Bundestaxler und seinen Unterläufeln angefangen bis zu den stumpfen Landes- und Kammerkaisern, die nur ihr lächerliches kleines Einflußgebiet im Auge haben und dem stur buchstäblich alles unterordnen und opfern) keinen offiziellen Auftrag erwarten kann, ist klar.

      Und es ehrt ihn in meinen Augen.

    • Francois Villon (kein Partner)
      03. September 2014 13:37

      Mein Gott, wie viele Ergebenheitsadressen für den Groß-Guru Unterberger. Ob ihn das tröstet? Oder seiner Exegese bezüglich der Ukraine-Krise die Wahrheits-Punze verleiht?

      Um sich ein ausgewogenes Bild von einer Sache zu machen bedarf es vor allem auch der „anderen Meinung“, und diese war/ist in dem Fall ausschließlich in Nicht-Mainstream-Medien zu finden. AU lieferte aber nur US-Propaganda (wie diese) – und das haben ihm sogar seine sonst ergebenen Anhänger nicht abgenommen.

      Wenn sich Herr Weko nun zum Verteidiger AU´s aufschwingt, kommt mir das vor als hätte AU, wie einst Karthago, den 3. Punischen Krieg gerade „erlebt“.

  15. Politicus1
    01. September 2014 16:40

    Was ist bloß mit Frau Glawischnig los? Heute bei einem Pressegespräch vor DREI Leuten zum neuen Finanzminister:
    siehe ca. ab 20 Sekunden:
    http://tvthek.orf.at/topic/Inland/6909379/ZIB-13/8378981/Regierung-Gruene-vorsichtig-optimistisch/8379017

    Unfrisiert, zersaust und mit Stöckelschuhen, mit denen sie anscheinend der Wetterfee Christ Kummer Konkurrenz machen möchte ...

    Ist das die neue "Green Line"?

    • Gandalf
      01. September 2014 17:53

      Diese Linie der Grünen ist überhaupt nicht neu, sie entspricht dem wahren Zustand des Haufens von ausschliesslich an arbeitslosen Einkommen interessierten Egomanen. Und bei Pressekonferenzen von Grünen, ob Glawischnig oder Pilz oder noch übler, sind selten mehr als eine Handvoll (wenig) interessierter Zuhörer anwesend. Bloß der ORF tut immer so, als hätte jeweils der Saal wegen Überfüllung gesperrt werden müssen. Im Ernst: Bei den Grünen ist die Luft endgültig heraussen, sie verlieren von Tag zu Tag an Attraktivität - eben genau so wie ihre Führerin - pardon, Bundessprecherin.

    • Freak77
      01. September 2014 18:51

      Danke Politicus1 - ich hätte es glatt übersehen. Es lohnt sich ja wirklich ganz genau hinzusehen.

      Es ist auch interessant wie nach ca. 1 Minute in diesem Fernsehbeitrag der Kugelschreiber von einem dieser drei Personen in Großaufnahme gezeigt wird: Es ist ein grüner Kugelschreiber. Die ORF-Kamera zoomt ganz nahe hin.

      Wer weiß vielleicht waren diese Drei gar keine echten Journalisten sondern Mitarbeiter aus der grünen Bundeszentrale am Rooseveltplatz. Also drei Statisten die Journalisten spielen ;-)

      Was die Frau Glawischnig-Piesczek betrifft: Sie wird wohl in Zeitnot gewesen sein und hat sich vor lauter Zeitnot nicht mehr in den Spiegel schauen können. Sie hat wohl heute einen schlechten Tag gehabt.

      Ja das will ich betonen - korrekt heißt es: Eva Glawischnig-Piesczek ( http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Glawischnig-Piesczek ) also sie hat einen Doppelnamen den man praktisch nie hört.

      Sie hat das Markenzeichen "Eva Glawischnig" eingeführt und will es aus werbetechnischen und werbepsychologischen Gründen nicht mehr ändern - OK soll mir recht sein.

      In Deutschland, wo so vieles andes ist, tragen manche Frauen solche Doppelnamen mit Stolz vor sich her, als feministische Errungenschaft, man denke nur an die Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Ex-Ministerin, FDP).

    • brechstange
      01. September 2014 18:56

      Kommt gerade von Ice Bucket Challenge. :-)

    • fenstergucker
      01. September 2014 19:23

      @brechstange

      ;-))))))))) *********

  16. Dr. Otto Ludwig Ortner
    01. September 2014 15:26

    Es ist unzulässig, Dr. Jörg Haider kriminelle Aktionen vorzuwerfen, denn laut Verlautbarung der Innenministerin Ilse Prokop im ORF 2004 war er geisteskrank, also unzurechnungsfähig. Diese Aussage unterstrich der Vorsitzende der SPÖ Dr. Gusenbauer in "Der Standard" im Jahre 2004 (hier aufliegend), "daß Haider nur deshalb frei herumlaufe, weil in Österreich die offene Psychiatrie betrieben wird". Für sein Leiden waren sowohl größenwahnsinnige Geldgeschäfte als auch der pathologische Unfalltod charakteristisch. Wenn eine Regierung einem notorisch Irrsinnigen ein Bundesland und damit die Republik ausliefert - die so ruiniert wurde (Hypogesetz)- ist wohl diese Regierung kriminell.

    • @Ortner (kein Partner)
      02. September 2014 14:54

      es ist übrigens nach schwer kriminell wenn man, so wie sie, ohne beweise einem anderen eine geisteskrankheit unterstellt. Andererseits habe sie selbst hier schon festgestellt, daß sie selbst geisteskrank sind. Also muss man sie sicherlich auch so verstehen.

      Seit wann hat die geschlossene anstalt in der sie sitzen eigentlich einen internetanschluss für patienten?

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. September 2014 15:13

      Meine Beweise sind die öffentlichen Erklärungen der Innenministerin Prokop und des Vorsitzenden der SPÖ - sowie der Lauf der Ereignisse: Größenwahnsinnige Geldgeschäfte, die mit einem pathologischen Unfalltod endeten. Ich hatte auch psychiatrische Probleme - gleichzeitig mit der Vision unserer unbestatteten Soldaten in Rußland. Die Vision war Realität - und ich bestattete unsere Kriegstoten, gegen den massiven Widerstand der Regierung Schüssel - Haider. Das Ereignis in Wolgograd vom 20.9.1992 war ein Wunder. Doch ich habe in meinem ganzen Leben nie etwas Verrücktes getan oder gesagt. So ein Debakel wie die Hypo-Alpe - Adria kann nur ein Irrsinniger anrichten - im Sklavenstaat Österreich, wo die Bonzen Widerspruch sofort mit Existenzverlust des Widersprechenden bestrafen - ich spreche aus Erfahrung. Näheres in meinem Bericht "Das Totenopfer von Wolgograd..." Frankfurt a.M. 2013, sowie - hör und sichtbar "www.deutsches-literaturfernsehen.de".

    • @Ortner (kein Partner)
      02. September 2014 15:47

      der einzige der hier krank ist sind, wie sie selbst immer wieder dokumentieren, sie und sonst keiner. weder der gusenbauer noch die prokopp hatten/haben die qualifikationen oder berechtigung über den geisteszustand eines anderen menschen rechtskräftig zu urteilen. was sie sich hier anmaßen ist strafbar. aber das ist in ihrem fall ja kein problem, schleßlich sind sie und ihre visionen ja wohl grund genug an ihrer zurechnungsfähigkeit zu zweifeln. sie sollten sich selbst in eine geschlossene anstalt einweisen lassen, zum wohle ihrer umgebung. wer zusammen mit einer krankhaften vision tote jahrzehnte nach deren ableben bestattet gehört aus dem verkehr gezogen. da hilft ihnen auch kein literaturfernsehen mehr. sie brauchen dringend einen sachwalter und einen arzt.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. September 2014 17:04

      Zu Ortner (kein Partner) Ich bin berechtigt, als Tatsache zu betrachten, was die zuständigen Politiker öffentlich verlautbaren, gewiß auf der Grundlage ärztlicher Zeugnisse. Die Ärzte dürfen ja solche Tatsachen nicht verbreiten. Und die gewiß irrsinnige Verschuldung Kärntens und der Republik ist der schlüssige Beweis. Im übrigen müßten sie doch verstehen, daß ich Dr. Haider als Opfer krimineller Politiker in Schutz nehme - denn eine Geisteskrankheit berührt den Ehrenpunkt nicht, wohl aber eine Politik, die so einen armen Menschen und Österreich verheizt. Ohne den grotesken Amtsmißbrauch der Regierung Schüssel wäre Dr. Haider noch am Leben. Sein Unfalltod war auch psychiatrisch zu qualifizieren und ist traurig.

    • @Ortner (kein Partner)
      02. September 2014 19:22

      na wenn eine geistekrankheit die ehre nicht berührt ist es ja ok wenn man sie als das letzte cretin bezeichnet dann ist ja der wahrheit alle ehre erwiesen. wann eigentlich nehmen sie wieder die verordneten medikamente? oder haben die ärzte sie aufgegeben?

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. September 2014 22:01

      Zu Ortner: Als " letzter Cretin" habe ich sehr reussiert -jedenfalls nicht eine Monsterpleite gebaut -und ich bin noch nicht am Ende.

    • @ortner (kein Partner)
      02. September 2014 22:28

      als letzter cretin sind sie nur ein cerebral entkernter alter depp. als mensch sind sie sowieso am ende. pleite müssen sie nicht gehen es reichen ihre lächerliche gestalt und ihre peinlichen verschwörungstheorien.

    • baro palatinus (kein Partner)
      03. September 2014 11:46

      das war noch immer die liese prokop, nicht?

  17. haro
    01. September 2014 13:59

    Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben.

    Ob der neue Finanzminister ein guter Griff für Österreich ist, wird sich erst zeigen.

    War er für die Geschäfte Kika/Leiner, Lutz ein Glücksgriff oder waren seine Jobs vor allem für ihn persönlich gewinnbringend?

    Österreichs Finanzen gehören in Ordnung gebracht durch Kürzung von unzähligen Förderungen, Kürzung der Sozialleistungen an Ausländer, durch gleiches, finanzierbares Pensionssystem für alle. Dann braucht man auch keine Erhöhung von Grundsteuern oder Einführung von Vermögenssteuern. Aber das traut sich kein derzeitiger Politiker. Jörg Haider wäre es zuzutrauen gewesen.

    • Schani
      01. September 2014 19:37

      Jörg Haider wäre das zuzutrauen gewesen? Ich habe noch das Bild vor Augen, wie er publikumswirksam 100 Euroscheine austeilte, als wären es Wohltaten aus seiner Privatschatulle - wofür er öffentliche Gelder scheinbar hielt!

  18. Jewgeni Gorowikow
    01. September 2014 13:03

    OT.: Gute Nachrichten für die Kreml-Aussenstelle die hier so fleißig postet:

    Der Flughafen von Lugansk wurde heute von den Russen erobert.

    Zur gleichen Zeit hat Putin irgendwo im Osten Russlands wieder superschlaue Statements diesmal über den "politischen Dialog in der Ukraine" von sich gegeben.

    • terbuan
      01. September 2014 13:40

      ......"von den Russen erobert"...sagt wer? Die Propagandamaschine aus Kiew!

      Lesen Sie einmal diesen Beitrag aus den USA, vom "Council of Foreign Affairs":

      "Why the Ukraine Crisis Is the West’s Fault"

      http://www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault

      Auch eine Kreml-Außenstelle?

    • sursum corda
      01. September 2014 14:05

      @ Jewgeni Gorowikow

      Ist aber schon köstlich, wenn eine CIA-Residentur Nichtangepaßte als "Kreml-Außenstelle" niederzumachen sucht.
      .

    • machmuss verschiebnix
      01. September 2014 19:33

      Danke Terbuan,

      da drinnen wimmelt es von Volltreffern gegen die Kriegs-Hetzer
      wie z.B das hier:

      » Imagine the American outrage if China built an impressive military alliance and tried to include Canada and Mexico. «

    • Jewgeni Gorowikow
      01. September 2014 20:14

      @ terbuan: Danke für den Link - ja natürlich das was bei "Foreignaffairs" steht sollte ernst genommen werden.

      Die neuesten Entwicklungen in Sachen Ukraine sind vielleicht ein bißchen überraschend für uns alle hier - wir sind ja alle nur Beobachter & Kommentatoren - ändern kann keiner von uns etwas.

      1) Die Süddeutsche berichtet: Merkel (und damit so gut wie ganz Europa) und Obama sind sich zu 100 Prozent einig in der Einschätzung der Lage. Auch die EU-Außenminister scheinen sich überraschenderweise total einig zu sein - wer hätte das gedacht:

      http://www.sueddeutsche.de/politik/kaempfe-in-der-ostukraine-obama-und-merkel-einig-russland-heizt-die-gewalt-an-1.2108408

      2) Die Washington Times: Präsident Obama wird am Dienstag in ESTLAND sein und eine starke Rede halten um den europäischen NATO-Verbündeten Mut zu machen. Klare, deutliche Worte in der W.T.:

      "Having failed to stop Russia’s invasion of Ukraine, President Obama heads to Europe this week to reassure NATO members that he won’t let Russian President Vladimir Putin crash any gates elsewhere in Eastern Europe, even as Mr. Putin continued to do exactly that over the weekend."

      http://www.washingtontimes.com/news/2014/aug/31/obama-seeks-to-reassure-jittery-nato-members-after/

    • dssm
      01. September 2014 23:58

      @terbuan
      Vergessen Sie es, es wird laufen wie bisher immer.
      In einer Woche wird wieder, selbstverständlich ganz, ganz klein, berichtet werden, daß es halt ein paar, im ehemaligen UdSSR-Gebiet herumstehende (wir reden von rd. 50.000 (fünfzigtausend) Stück) Panzer gehandelt hat, gefahren von einigen Veteranen und Reservisten (durchaus auch Russen von östlich der Grenze, nur die sind aus Überzeugung und Verwandschaft dort, die Söldner der anderen Seite wegen Geld).

      Und zu den in der Presse erwähnten 'Profis', weil sonst kann man ja solche Teile nicht bedienen, sei auf die Armee der Schweiz oder Israels verwiesen - das sind alles Reservisten und die können das ganz formidable.

      Und nebenbei, wären es T90 gewesen, so wäre es jetzt zu spät um noch ein Ticket für die Parade in Kiew zu kaufen ...

    • leshandl
      02. September 2014 09:09

      was hier meist ausgeblendet wird, ist der Kampf der Oligarchen in der Ukraine, die mit Privatarmeen auch gegeneinander kämpfen. Eduard Steiner hat dazu einen interessanten Artikel (ich glaube in der "Presse" oder WZ) geschrieben. Im Allgemeinen liest man ja darüber kaum etwas.

  19. terbuan
    01. September 2014 12:38

    Wenn es einem Politiker gelingt, die ÖVP aus ihrem Allzeittief herauszuholen, dann wäre es Hans Jörg Schelling.
    Allerdings, die Hürden sind riesengroß und erscheinen unüberwindlich.
    Vor allem ist er mit dem Erwin Pröll in Streit geraten wegen der hohen Spitalskosten in NÖ und mit dem Erwin ist nicht zu spaßen, der hat immer noch Pfeile im Köcher!

  20. Cotopaxi
    01. September 2014 11:03

    Mahrers bisherige G'schäfterln dürften hinterfragungswürdig sein, damit es nicht demnächst zu einem Rücktritt kommt: ;-)

    http://www.unzensuriert.at/content/0016043-Neo-Staatssekret-r-Harald-Mahrer-als-jahrelanger-Systemg-nstling

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

  21. socrates
    01. September 2014 10:43

    Der IWF zahlt gerade fuer die Pleitebanken der Ukraine 18,5 Mrd $, warum nicht auch fuer die HAA?
    Haider schimpfen statt aufklaeren ist einfacher und schuetzt die Diebe. In Bayern haben sich gerade 3 davon losgekauft nach dem Vorbild von Ecclestone.

  22. Josef Maierhofer
    01. September 2014 10:23

    Tatsächlich werde ich durch diesen Artikel an diese Parallelen erinnert.

    Ich sehe da eine 'Halblösung', nämlich den Versuch mit Schelling und die andere Hälfte die Berufung des Parteipolitruks Mitterlehner.

    Klar, Mitterlehner kennt das 'innenleben' der Partei, das er aber selbst auch lebt.

    Ich traue Schelling auch zu, dass er bei 'Bedarf', also, wenn man ihn politisch bedrängen will, unter Anführung der Fakten auch wieder zurücktritt und damit diese 'Regierung' näher zu Neuwahlen hinbringt, denn inzwischen wissen die Österreicher längst Bescheid über diese 'Koalition' des Verderbens.

    http://www . Staatsschulden.at

  23. Rosi
    01. September 2014 10:15

    'Oder Menschen, die im wirklichen Leben nicht gerade Erfolge erzielt haben.'
    Genau. Leute, die mit dem Handy am Ohr oder im Internet oder mit Köpfhörern durch die Welt schleichen, kriegen vom realen Leben eh nichts mit.
    Das paßt dann dazu, daß Leute, die in Vereinen und mit sonstigen "Parteig'schafteln" ihr Brot 'verdient' haben, gegenüber jemand, der sich in Jobs in der Wirtschaft erfolgreich behauptet hat, das Sagen bekommen.
    Willkommen in der virtuellen Welt ... des Internet, der Partei- und Beamtenwelt ... alles leere Luftblasen ... nur bloß nix hackeln, nur sich bloß nicht mit realer Arbeit die Hände dreckig machen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • dssm
      01. September 2014 12:09

      Da tun Sie diesen Leuten unrecht!
      Wer heute mit den Kopfhörer durch die Welt rennt und nichts mitbekommt oder in virtuellen Computerspielewelten versinkt folgt nur den Anreizen unserer Gesellschaft. Arbeiten (in der verbliebenen freien Wirtschaft) bringt nur Ärger. Das Finanzamt ist lästig, die Gesetze sind so viele und kompliziert, dass wirklich niemand sich dran halten kann, die Steuern sind hoch, die Sozialversicherung ist ein Albtraum, jeder Behördentermin erinnert an den Besuch eines Bettlers bei seinem Gönner, Gerichtsverfahren dauern ewig und die Urteile sind nicht nachvollziehbar, ständig wird man in den Medien als böse dargestellt, nur weil man arbeitet, die Strafen für ‚Verbrechen ohne Opfer’ sind unkalkulierbar aber leider Teil des Arbeitslebens, die Arbeitsgesetze (z.B. Arbeitszeit) sind so arbeitnehmer- und arbeitgeberfeindlich, dass jede vernünftige, sprich menschliche, Gestaltung der Arbeitswelt unmöglich ist, das Drangsal durch völlig inkompetente aber mächtige Arbeitsinspektoren oder andere staatliche Prüfer (wie wäre es mit FMA?) ist erniedrigend und teuer, ständig muss man externe ‚Experten’ bezahlen, da man die Gesetzesflut nicht überschaut, haftet dann aber trotzdem selber - und diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen!

      Ganz ehrlich, die Chinesen und die Menschen der Tigerstaaten produzieren unseren ganzen Wohlstand, im Gegenzug kaufen sie langsam unsere Firmen, Patente, Stromversorger usw. auf. Irgend wann haben die alles aufgekauft, dann wird es neue Anreize geben, einfach weil dann wieder gearbeitet werden muss und zwar für fremde Herrn!

    • Helmut Oswald
      01. September 2014 13:07

      @ dssm
      @ Rosi

      **************************!

    • Rosi
      01. September 2014 14:27

      @dssm

      Ihre Beschreibung ist treffend !

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      02. September 2014 14:53

      Rosi
      01. September 2014 10:15

      Wann wird Rosi endlich begreifen, dass Integration in diesem Zusammenang das Einbauen von Schädlingen bedeutet.
      DAS RICHTIGE WORT HEISST NICHT iNTEGRATION SONDERN ASSIMILATION:

    • Rosi
      02. September 2014 16:53

      @Kaffka

      Ist es nicht schön, daß jeder seine eigene Meinung haben darf?

    • baro palatinus (kein Partner)
      03. September 2014 11:48

      hier kann man dssm zustimmen

  24. dssm
    01. September 2014 09:50

    Ich erlaube mir auf einen kleinen Unterschied hinzuweisen: Als Klaus die Regierung übernahm, war Österreich ein paternalistischer Staat. Alles war zwischen den beiden Parteien aufgeteilt. Ohne Parteibuch war man auch als Unternehmer/Angestellter arm dran. Es gab Quoten wer was wann produzieren/importieren/exportieren/verkaufen durfte.
    Die Menschen kamen aber von Krieg und Wiederaufbau und brachten gute Bildung, Fleiß und Sparsamkeit mit; private Schulden waren unbekannt.
    Die neue Generation ist den Sozialstaat gewöhnt und betrachtet daher die obigen Werte als überflüssig, geht daher auch kaum einer sinnvollen Arbeit nach, dafür haben alle Schulden.

    Ein Vergleich von Heute mit den beiden von Klaus geschlagenen Wahlen ist also nur sehr bedingt möglich!

  25. Freak77
    01. September 2014 09:15

    Der neue Finanzminister Schelling könnte ein Glücksgriff für die ÖVP sein:

    Der Mann ist schon vor Amtsantritt sehr reich, angeblich Multimillionär.

    Das ist erstens ein Beweis dass er eine Gute Hand für's Geld hat und so etwas wie eine natürliche Begabung für Geldangelegenheiten.

    Zweitens hat er den Vorteil, dass er weniger korruptionsanfällig ist schwieriger unter Druck zu setzen und kann sich insgesamt besser auf die Arbeit im B.M.F. als solche konzentrieren.

    Schelling kann wenn er will auch ohne Politik und ohne Versorgungsposten gut leben - ein riesiger Vorteil für gutes, überlegtes, weitsichtiges & ruhiges Arbeiten!

    Die Fellner-Tageszeitung bringt es:
    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Neuer-Finanzminister-ist-Multi-Millionaer/156184336

  26. Inger
    01. September 2014 08:30

    „Damit sind nicht dessen kriminelle Kärntner Aktionen gemeint, sondern der plötzliche Kurs Haiders…“
    Ist so eine Aussage wirklich angebracht? Es gibt meines Wissens nach keine Verurteilung Dr. Haiders und mir gefallen solche Pauschalverurteilungen einfach nicht – ich würde das auch bei einem Kommunisten, Grünen oder sonst wem so feststellen.
    Ich finde es unfair, einen Verstorbenen, wer immer das sein mag, krimineller Aktionen zu bezichtigen, wenn das nicht vom Gericht festgestellt ist.
    Es mag in Kärnten die eine oder andere hinterfragenswerte und vielleicht oder wahrscheinlich auch kriminelle Entscheidung gegeben haben, aber, und das erscheint mir in diesem Zusammenhang wesentlich. Dr. Haider war nie Alleinherrscher, es gab immer eine Koalition, mit den Roten oder mit den Schwarzen.
    Also Haider allein hätte wohl gar nichts ausrichten können, wenn nicht die anderen mitgestimmt hätten. Auch wenn das Erinnerungsvermögen der beteiligten Herrschaften bis heute sehr geschrumpft ist.
    Der derzeitige LH Kaiser kann sich ja so absolut nicht daran erinnern, dass er in der Chiantikoalition stv. Klubobmann war und damals nie gegen Haider sondern mitsamt seiner Fraktion immer nur mitgestimmt hat.
    Bei den Schwarzen ist es ja nicht anders.
    Komisch, immer bleibt einer über, und zwar der, der verstorben ist. Waren die anderen, die mitgestimmt haben, blind, taub, stumm oder geistig nicht imstande ihre Entscheidungen zu verstehen?
    Sie haben allesamt brav das Händchen gehoben - und haben sich damit mitschuldig gemacht.
    Ich kann auch sagen, der Mond ist grün, wenn keiner widerspricht, na ja, dann ist der Mond eben grün.
    Oder nehmen wir das Beispiel mit dem Spinat, jahrzehntelang wurden die Kinder gequält, Spinat ist ja sooo gesund, keiner hat nachgerechnet und ist draufgekommen, dass sich der Herr Gscheit bei der Kommastelle in bezug auf den Eisengehalt vertan hat. Wer ist jetzt schuld, die die nicht dagegen waren oder der, der die Behauptung aufgestellt hat?

    • Undine
      01. September 2014 10:31

      @Inger

      **************!
      "De mortuis nil nisi bene" ---diese altrömische Weisheit darf bei Jörg Haider nicht gelten! ZU viele miese Leute haben daran das größte Interesse und sind sehr froh, daß er für immer und ewig "mundtot" gemacht worden ist und ihnen nicht mehr in die Quere kommen kann. Ein toter Jörg Haider eignet sich fabelhaft für einen alttestamentarischen SÜNDENBOCK!

    • Peter Pan
      01. September 2014 13:04

      @Undine

      ********

    • machmuss verschiebnix
      01. September 2014 19:04

      Inger, ja klar waren bei den Entscheidungen ALLE beteiligt und ALLE haben davon gewußt .

      Das gilt übrigens auch für Grasser - oder gibt's irgend ein Schriftstück, das nicht
      vor UND nach seiner Unterschrift durch Beamtenhände wandert ? !

      Die Linken sind eine unglaublich fiese Bande !

    • Inger
      01. September 2014 23:27

      machmuss verschiebnix meint, die Linken sind eine unglaublich fiese Bande - dagegen gibt es nichts zu sagen.

      Im Gegentei, auf Puls 4 war eben erst in Pro und Contra unser Herr Bundeskanzler zu sehen, was der wieder dahergefaselt hat, unglaublich.

      Kleines Detail- an sich völlig unwichtig, aber irgendwie zeigt's wie genau er es mit dder Wahrheit nimmt: er meinte, er sei mit dem Wiener Bürgermeister bei der Jungen Generation gewesen. Kann sich irgendwie nicht ausgehen, Häupl ist Jahrgang 1949, Faymann 1960, Häupl ist nach seinem Austritt aus der Rugia zu Krems mit 19 zum Verband Sozialistischer Studentinnen, da kann Faymann als Taxler oder was immer wohl nicht gewesen sein, oder?

      SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche? - Österreich - Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum
      http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=4898

      Häupl und Faymann bei der Jungen Generation ?? Und das zur selben Zeit - ist das wieder so ein Gschichtl das der Faymann druckt, weil es sich so gut macht, sich mit Akademikern und gemeinsamer Vergangenheit zu schmücken - man gehört ja dazu??? Obwohl natürlich zu den Akademikern passt wieder die Junge Generation nicht, aber was nimmt Faymann schon genau.

  27. Wertkonservativer
    01. September 2014 07:39

    Zu Pt.1):
    Da sollte man sich nicht täuschen:
    Hans Jörg Schelling ist sicher ein Mann mit Standfestigkeit, Prinzipien und exzellentem Wirtschaftsverstand, der den "Flachköpfen" in Regierung, Länderkammern und anderswo selbstbewusst und mit Fachwissen entgegentreten wird. Um den sollten wir uns keine Sorgen machen!
    (Dass er - nebenberuflich - auch Winzer ist, wird ihm beim Volk auch nicht gerade schaden!

    Zu Pt.3):
    Ist doch gut, dass die ÖVP sich wieder auf ihre frühere Wirtschafts-Themenführerschaft besinnt!
    Seien wir doch froh, wenn wenigstens in einer der beiden Regierungsparteien wirtschaftlich denkende Menschen das Sagen haben!

    Kurz noch zu Pt. 6):
    wie schon kürzlich bemerkt, sehe ich z.B. die Frau Karmasin und Herrn Rupprechter durchaus nicht als Schwachstellen im ÖVP-Regierungsteam an:
    intelligente, liberal denkende Leute, die Farbe in den sonst recht schwach besetzten "Persönlichkeits-Faktor" der Regierung bringen!
    Und der Justiz-Brandstätter ist sowieso auch eine Bereicherung der Truppe!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      01. September 2014 07:51

      Mein Halbsternderl-Freund ist jederzeit und sofort zur Stelle!
      Hochachtung!
      Was machen Sie sonst noch, werter Blogfreund (m/w)???

    • Josef Maierhofer
      01. September 2014 10:16

      @ Wertkonservativer

      Ihr Punkt 6:
      Braucht der Linksjustiz-Brandstätter dann nur noch die Justiz sanieren und auf unabhängig einschwören und auf gesetzeskonform und auf gleiches Recht für alle, dann könnte ich ihn als Bereicherung sehen, oder habe ich das falsch verstanden ?

      Sonst gebe ich Ihnen recht, es ist dies ein Versuch in eine positive Richtung.

      Ihr Wort über Schelling in Gottes Ohr. Mitterlehner wurde ausgeklammert.

    • A.K.
      01. September 2014 12:30

      @Wertkonservativer
      Zu Ihrem Zitat
      "...wie schon kürzlich bemerkt, sehe ich z.B. die Frau Karmasin und Herrn Rupprechter durchaus nicht als Schwachstellen im ÖVP-Regierungsteam an:
      intelligente, liberal denkende Leute, die Farbe in den sonst recht schwach besetzten "Persönlichkeits-Faktor" der Regierung bringen!
      Und der Justiz-Brandstätter ist sowieso auch eine Bereicherung der Truppe!" (Zitatende).
      Ich habe vor längerem - also vor Antritt ihres derzeitigen Amtes - Frau Kramasin in einer Veranstaltung erlebt. Mein Eindruck damals: weiblicher Apparatschik, weit entfernt von meiner Vorstellung einer Frau die meine Idealvorstellung einer Familie vertritt.
      Herr Rupprechter mag guten Willens, sein theologisches Wissen aber ein wenig zu volkstümlich sein und sollte deshalb deutlich erweitert werden.
      Herr Brandstätter hat mich mit seinen bisher bekannt gewordenen Maßnahmen auch nicht gerade überzeugt, daß in Österreich der Zugang zum Recht einfach auch einer zur Gerechtigkeit ist.

  28. Cotopaxi




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