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Schottland ist die Freude des Jahres

Wunderbar und hocherfreulich: Die Schotten entscheiden jetzt selbst über ihre Unabhängigkeit. In diesem traurigen Jahr 2014 gab es wohl keine auch nur annähernd so positive Entwicklung. Dabei würde ich selbst als Schotte für den Verbleib bei Großbritannien stimmen. Ich würde mich aber auch ohne große Depressionen einer anders entscheidenden Mehrheit beugen.

Dieses Referendum zeigt, dass man dort im dritten Jahrtausend angekommen ist. In Großbritannien sind die Bürger nun wirklich der entscheidende Souverän. Und nicht mehr Monarchen, Regierungen, Adelige oder einige Parteien, an welche die Menschen im wahrsten Sinn des Wortes ihre Stimme abgegeben haben.

Besonders beeindruckend ist auch, wie intensiv und diszipliniert – natürlich auch scharf und pointiert, witzig und emotional – die Schotten in den letzten Monaten ihre Meinungen ausgetauscht haben. Wie sie die eigene dabei vertieft oder auch aus guten Gründen geändert haben.

Genauso wäre ein faires und freies Referendum auch die einzige gute Lösung für die Ukraine. An Stelle des Zusammenpralls der Nationalismen und des blutigen Eroberungskriegs Russlands.Oder des explosiven Status quo.

Die schottische Abstimmung sollte auch ein gutes Beispiel für Spanien sein. In Katalonien streben ja viele Menschen – nach einer ebenfalls drei Jahrhunderte alten staatlichen Gemeinsamkeit – jetzt ebenfalls Referendum und Unabhängigkeit an. Das wäre dort übrigens viel besser nachvollziehbar. Denn die einst Habsburg-treuen Katalanen sind von den Truppen der (jetzt noch den spanischen König stellenden!) Bourbonen einst militärisch besiegt und auch seither in ihrer Identität immer wieder brutal verfolgt worden. Besonders etwa während der Franco-Zeit. Ähnliches hat es in Schottland nie gegeben.

Die Parallelen zwischen Katalonien und Schottland gehen noch viel weiter. Da wie dort dominieren wirtschaftliche Argumente; beide Regionen glauben, dass sie in ihrem jetzigen Staat Nettozahler sind. Viele meinen daher, dass sie von der Unabhängigkeit gewaltig profitieren würden.

Dieser Glaube ist freilich trügerisch. Denn er übersieht die gewaltigen Kosten jeder Eigenstaatlichkeit. Diese reichen vom Aufbau einer eigenen Administration, Gesetzgebung und Armee bis zur teuren Währungsfrage. Die Mitgliedschaften in EU und Nato sind hingegen nur ein Scheinargument. Sie werden nach einigen Verhandlungsmonaten wohl bestehen bleiben beziehungsweise neu entstehen.

Es gibt noch eine verblüffende Parallele: In Schottland wie Katalonien steht der Nationalismus trotz seines nicht gerade solidarischen Regionalegoismus links. Die Unabhängigkeitsverfechter versprechen massive Wohlfahrtsprogramme und treten für multikulturelle Immigration ein.

Hingegen sind da wie dort in den Zentralregierungen konservative Parteien an der Macht. Diese kämpfen vehement gegen die Sezession. London nur mit Argumenten; das sehr nationalistische Madrid möglicherweise auch mit blutigen Mitteln. Parteipolitisch ist das übrigens nicht ganz logisch: Rein rechnerisch würden ja etwa die Konservativen viel bessere Chancen haben, die Mehrheit in Westminster zu behalten, wenn die Schotten mit ihren Labour-Abgeordneten und Linksnationalisten auszögen.

Überall sonst in Europa sind regionale, sezessionistische, autonomistische, identitäre Bewegungen jedenfalls eher rechts angesiedelt. Siehe etwa Flandern. Siehe Padanien (das von der Lega Nord angestrebte Norditalien). Siehe die Ungarn in der Slowakei und Rumänien. Siehe auch Südtirol. Dort sind sofort rechte Parteien entstanden und haben massiven Zulauf bekommen, als die einst konservative Südtiroler Volkspartei immer linker geworden ist.

In all diesen Gebieten wird aber unabhängig von ideologischen Fragen die schottische Entwicklung genau verfolgt. Und alle betroffenen Zentralregierungen würden im eigenen Interesse und dem des Friedens gut daran tun, sich künftig nicht mehr gegen demokratische Selbstbestimmung zu sträuben.

Sezessionisten sollten umgekehrt endlich aufhören, den Menschen für die Zeit der Unabhängigkeit das Herumfliegen gebratener Tauben zu versprechen. Aber, wo Regionen ethnisch, sprachlich, religiös unterdrückt waren oder sind, wo sie sich zumindest emotional total anders fühlen als der restliche Staat, ist die Unabhängigkeit der weitaus weisere Weg. Trotz seiner Steilheit.

PS: Größe ist übrigens absolut kein Gegenargument gegen Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Wer das bezweifelt, blicke etwa nach Liechtenstein oder Singapur, in zwei der absolut reichsten Länder der Welt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 09:23

    Womit wir im 'finsteren' Mittelalter ankommen. Sehr gut. Denn das Mittelalter war ja nicht so 'finster' wie dies die Sozialisten aller Parteien unser seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) erzählen.
    Die Sozialisten stören die kleinen Einheiten. In einer vernünftig groß gehaltenen Gemeinde (hallo Gemeindefusionierer!!!) kennt der durchschnittliche Bürger den Bürgermeister und die Gemeinderäte persönlich. Trifft also ein Entscheidungsträger eine Entscheidung, so werden die Bürger dies honorieren; im Guten wie im Schlechten.
    Je kleiner ein Staat, desto weniger lukrativ ist das Lobbyring, und umgekehrt – wie man unschwer in Brüssel sehen kann.
    Warum also nicht zurück zum Heiligen Römischen Reich. Eine geradezu winzige Zentralregierung und darunter viele unabhängige Kleinstaaten, welche wiederum in zahlreiche Gebiete mit verschieden ausgeprägter Autonomien zerfallen.

    Im Weg steht die akademische 'Elite', denn je grösser die Einheit, desto weniger bekommt der Bürger all die Korruption, Unfähigkeit, den Nepotismus, das ewige Scheitern usw. mit. Es können also viele Leute, die halt einfach nichts 'Vernünftiges' gelernt haben, in irgendwelche Amtsstuben gesetzt werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 11:13

    A.U. schreibt:

    "Genauso wäre ein faires und freies Referendum auch die einzige gute Lösung für die Ukraine. An Stelle des Zusammenpralls der Nationalismen und des blutigen Eroberungskriegs Russlands."

    Dem 1. Satz stimme ich zu, dem 2. Satz keinesfalls---denn ich sehe weit und breit KEINEN blutigen EROBERUNGSKRIEG Rußlands!

    Wenn man schon vom Urheber und Auslöser der kriegerischen Auseinandersetzung redet, mache ich die von den USA und der EU AUFGESTACHELTEN und finanzierten ukrainischen, durch einen Putsch an die Macht gekommenen, Politiker dafür verantwortlich! SIE waren es, die UNFRIEDEN zwischen den Bevölkerungsgruppen gestiftet haben, als sie die RUSSISCHE SPRACHE VERBOTEN haben, die ein bedeutender Teil der Bewohner in der OSTUKRAINE spricht! Eine unverzeihliche DUMMHEIT und BÖSARTIGKEIT, die natürlich Zorn erzeugt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorElisabeth Mudra
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 04:03

    Endlich, diesem AU-Kommentar vermag ich von ganzem Herzen zuzustimmen. Bloß erheischen Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, "An Stelle … des blutigen Eroberungskriegs Rußlands" zu ersetzen durch "An Stelle … des blutigen Eroberungskriegs des US-Imperialismus, seiner Blackwater-Söldner und CIA-Lügner, getoppt nach Art dressierter Pudel von Merkel und Gauck".

    Um auch wertkonservatives Verständnis zu bewirken: Nein, ich bin kein Putin-Versteher, ich brandmarke nur zehntausendfachen Mord im Irak, in Libyen und Syrien. Und anderswo.
    .

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 06:57

    Guten Morgen und schon wieder ein unpassendes Putin-bashing und natürlich darf der "Russische Eroberungskrieg" nicht fehlen.

    Schottland und die Krim, Äpfel mit Birnen, nein, Whisky mit Wodka!;-)

    Ein Vergleich mit Katalonien ist zweifellos angebracht, da wie dort es um das Geld.
    Die Nettozahler wehren sich gegen die ausbeuterischen Zentralregierungen.
    Das gleiche gilt auch für andere Regionen in Europa, wie in Italien oder Belgien.

    Es wird spannend, ich vermute allerdings, das Ergebnis wird knapp für einen Verbleib bei Großbritannien ausfallen.
    Eine schottische Fußball-Nationalmannschaft gibt es ja ohnedies schon ewig, was keiner versteht, aber die Briten holen sich ja überall ihre Extrawürste!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 11:31

    Was mußten vorhin in den 10h-Nachrichten meine sensiblen Ohren hören!?

    Ö will in unserem Land erzeugte DROHNEN in das Kriegsgebiet entsenden! Wir, das angeblich NEUTRALE Land, das sich verpflichtet hat, niemals an ein KRIEGSFÜHRENDES Land Waffen zu verkaufen---oder wollen wir sie gar verschenken?!
    Der Grund dafür:

    Die REGIERUNG in KIEW sieht RUSSLAND als AGGRESSOR an, der die Separatisten UNTERSTÜTZE. Na und? Wird etwa die UKRAINE NICHT UNTERSTÜTZT von den WESTLICHEN MÄCHTEN? Wo liegt da der MORALISCHE Unterschied? Welche HEUCHELEI!

    Gab es da nicht vor Jahrzehnten einen Riesenwirbel (und sogar Morde!), weil Ö es wagte, seine hervorragenden PANZER ins Ausland zu verkaufen? Diese sollten NICHT an ein kriegsführendes Land verkauft werden, aber irgendwelche vertrottelten linken Friedensengerl "vermuteten", daß diese erstklassigen Kriegsgeräte MENSCHEN TÖTEN könnten! Nun, das ist leider der Sinn von Waffen und anderem Kriegsgerät.
    Österreich blieb damals auf den Panzern sitzen---das GESCHÄFT machten andere Länder.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 10:17

    Durch Wiederholung wird das Putin- bashing nicht wahrer. In Israel wird nicht abgestimmt, sondern 400 ha erobert und enteignet. Voelkerechtlich hatte die Krim das Recht sich von der Ukraine abzuspalten und Russland anzuschliessen. Amerikanische und EU Soeldner sieht A.U. nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2014 14:57

    Ich würde mich sehr freuen, wenn das Abstimmungsergebnis den Schotten die Unabhängigkeit brächte---sie hätten sie verdient!

    Vor den Engländern war Jahrhunderte lang kein noch so entlegenes Land sicher. Die UNTERWORFENEN wurden von den ach so gediegenen, höflichen, stets als fair geltenden Kindern Albions UNTERJOCHT und AUSGEPLÜNDERT---ganz ohne Skrupel!

    "Rule, Britannia, rule the waves,/Britons never will be slaves!"

    .....aber sie machten ihre Untertanen zu Sklaven! So etwa machten sie in ihrer Überheblichkeit aus den Indern ein Volk von DIENERN! Sie selbst wähnten sich immer und überall als HERRENVOLK! Auch am Sklavenhandel Afrika-Amerika verdienten sich die Engländer dumm und krumm.

    Ich finde, daß das Selbstbestimmungsrecht der Völker eingehalten werden muß. Je mehr uns EU- Mitgliedsländern die Selbstbestimmung von Brüssel aus genommen wird, umso mehr werden sie die einzelnen Nationen hochzuhalten lernen.


alle Kommentare

  1. Waone (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:40

    Thanky Thanky for all this good infnimatroo!

  2. Knut (kein Partner)
    18. September 2014 08:08

    Es ist zu begrüßen, dass sich Nationen aus dem Großreich-Größenwahn der EU und hier Schottland aus dem britischen Imperium (samt Geheimpolitik, dem Freimaurer-Hort, Großbanken wie der Royal Bank of Scotland, dem Rothschild-Clan) herauslöst, um den Weg aus der Brüsseler Planwirtschaft und Verschuldungsspirale zu finden.

  3. Reli-Schamane (kein Partner)
    15. September 2014 16:21

    Schottland sollte unabhängig werden. Zudem zieht die Partei AfD im Jahr 2017 in den Bundestag ein. Die Eurokratie wird beseitigt. Die Einwanderung wird nach dem Vorbild der Schweiz stark begrenzt. Es wird ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek geben. Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 4-mal einfacher werden, u. a. durch 1-l-Autos. Krampfadernoperationen können durch das Linserverfahren ersetzt werden. Zudem wird die Kirche abgeschafft. Es genügt für die meisten Menschen, gelegentlich religiöse Kurse (z. B. schamanische Seminare) zu absolvieren, ohne Mitglied in einer religiösen Organisation zu sein.

  4. BHBlog (kein Partner)
    15. September 2014 15:23

    Recht hat Dr.Unterberger das ein JA gut wäre.

    "Genauso wäre ein faires und freies Referendum auch die einzige gute Lösung für die Ukraine. "

    In den letzten Wochen hatte ich as noch anders angehört^^
    Jeder darf klüger werden, danke für ihre Einsicht!

  5. Tik Tak (kein Partner)
    15. September 2014 14:39

    Was der Unterberger den Schotten zugesteht, gesteht er den Russen in der Ukraine nicht zu.
    Das nenne ich dann doch sehr seltsam.

    Andererseits, weß Brot der Unterberger ißt, des Lied er singt.

    Oder ist tatsächlich der letzte, der immer noch seine Gschichtln von einem russischen Angriffskrieg und dem glorreichen Sieg seines ultimo lider Poroschenko glaubt?
    Der ganz allein, über Nacht, 70% der russischen Phanto-, pardon Truppen in die Flucht geschlagen hat?

    • Isabella (kein Partner)
      15. September 2014 18:43

      Tik Tak
      ********************
      .... weß Brot der Unterberger ißt, des Lied er singt.
      Hören sie sich mal dieses uralte Lied von Georg Danzer an - an welche Sorte Mensch denken sie dabei .... (einfach grandios dieser Song)

      Georg Danzer - I bin a Kniera
      https://www.youtube.com/watch?v=9-KiR4eqNKA

  6. cmh (kein Partner)
    15. September 2014 14:33

    Ian Anderson von Jethro Tull ist gegen die Sezession Schottlands. In seiner Familie gibt es das ganze Spektrum von Pro bis Contra.

    Daher habe ich beschlossen, zu diesem Thema ebenso keine Meinung zu haben wie zum Thema OStukraine/Westrussland.

    Aber anstatt die Heiligen Engerln zu spielen, die es vermögen, päpstlicher als der Papst zu sein, sollte die EU die russische Enklave um Konigsberg gegen die Ostukraine eintauschen. Dazu hätte ich eine Meinung. (Dass die EU weder hier noch dort "Interessen" hat, sollte nicht stören: Was ist das schon gegen Gestaltungswillen. Und den würde Putin verstehen.)

  7. oberösi
    14. September 2014 20:33

    Ich hoffe stark, daß sich die Bayern doch einmal trennen von den Piefke. Und einen König Horst I. ausrufen, mit Scharnagl-Wilfried als Heimatminister. Wäre dann eine Option für ein mögliches Asyl...

    • terbuan
      14. September 2014 22:29

      Ich schätze Ihre Kommentare sonst sehr, Oberösi, aber,
      wenn ich bitten darf, so ein diskriminierender Ausdruck wie "Piefke", ist doch selbst im deutschfeindlichsten Winkel wirklich nicht mehr die feine Art, (nur so nebenbei, meine halbe Familie besteht aus "Piefkes"! ;-)

    • oberösi
      15. September 2014 00:21

      @terbuan:
      Anwesende und Angehörige selbstverständlich keine Piefke, sondern nur jenseits des Mains...

  8. Jewgeni Gorowikow
    14. September 2014 19:02

    Die Abstimmung am kommenden Donnerstag, den 18. September 2014 ist eine Sternstunde der Demokratie. So etwas wie die Chance zur Selbstbestimmung für ein Volk mit 5.3 Mio. Ew. kommt kaum jemals vor.

    Das was sich jetzt in der Wahlwerbung und dann am Donnerstag tun wird ist in meinen Augen Das Beste was man aus Demokratie und Bürger-Mitbestimmung machen kann.

    Und es ist ein Zeugnis dafür dass das United Kingdom (Vereinte Königreich von GB & Nordirland) - egal ob man es mag oder nicht - jedenfalls eine reife & fortgeschrittene Demokratie ist, die keinen diesbezüglichen Vergleich mit irgendeinem anderen Land der Welt bzw. irgendeinem anderen politischen System scheuen muss.


    Auch die politischen Kampgagnen für YES: http://www.yesscotland.net/

    Beziehungsweise für NO ("better together): http://bettertogether.net/

    zeugen von einer reifen Demokratie, den Besuchern dieser Webseiten wird wirklich viel an Argumenten und Information geboten und irgendwelche unfaire Untergriffe auf die Gegenseite fehlen.

    Als Nichtbetroffener von der Abstimmung kann man am Donnerstag Abend das prickelnde Gefühl einer spannenden Abstimmung genießen - die einen aber aus der Distanz kaum betrifft - es verspricht ein interessanter Fernsehabend zu werden.

    Es ist durchaus möglich dass es ganz ähnlich knapp wie in Quebec (in Kanada) 1995 wird, beim dortigen entscheidenen Referendum ging es nur um ein paar Zehntelprozent & es gab eine finanzielle Unausgewogenheit beim Wahlkampf:

    Das Québec-Referendum 1995 scheiterte äußerst knapp mit 50,58 % Nein gegen 49,42 % Ja.

    Später wurde publik, dass die Föderalisten neunmal mehr Geld für die Abstimmungskampagne ausgegeben hatten als die Separatisten, darunter auch Staatsgelder. Die Bundesregierung hatte durch eine erhöhte Anzahl an Einbürgerungen vor der Abstimmung ebenfalls Einfluss auf die Wahlen genommen.

    1998 legte der Oberste Gerichtshof Kanadas in seiner Entscheidung Reference re Secession of Quebec fest, dass eine Provinz sich nicht einseitig für unabhängig erklären könne.

    Auf Initiative des konservativen Premierministers Stephen Harper erkannte das kanadische Unterhaus die Quebecer am 27. November 2006 als „Nation innerhalb eines geeinten Kanadas“ an. Allerdings betonte Harper, dass dies Kanadas Einheit nicht in Frage stelle.
    (Quelle: Wikipedia)

    Noch etwas was das Naheverhältnis von Wien mit den Schotten betrifft: Immerhin gibt es in Wien eine U-Bahnstation Schottentor, einen Schottenring, ein Schottenstift, eine Schottengasse, ein Schottengymnasium (Wolfgang Schüssel!) - Was ich gehört habe ist dass alle diese Zuschreibungen auf die "Schotten" in Wien in Wahrheit ein riesiger historischer Irrtum sind:

    Siehe dazu den Artikel über die iro-schottische Mission Mitteleuropas wo man eher den Eindruck bekommt dass die Iren da mehr im Vordergrund standen als die Schotten:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Iro-schottische_Mission

    Vor allem hatte Marianus Scottus zwar einen verwirrenden Namen, dieser Mann war aber ein irischer Mönch und der Gründer der benediktinischen Schottenklöster (exakter: irische Schottenklöster): http://de.wikipedia.org/wiki/Marianus_Scottus

    Ich bin daher schon seit langem für die Umbenennung der Straßennamen in Wien - aus Gründen der Fairness gegenüber den Iren und historischen Authentizität:

    Statt 'Schottenring' auf: 'Irischen Ring', statt 'Schottengasse' auf: 'Irische Gasse' usw.

    • BHBlog (kein Partner)
      15. September 2014 15:27

      Bei Volksabstimmungen oder Volksbefragungen in Österreich hingegen wird ja immer nur einseitig berichtet.
      Die Unterschiede (egal ob positiv oder negativ) werden ausgeblendet.
      Siehe VOlksbefragungen in Wien ,siehe Bundesheer -Volksabstimmung.

      Klar war doch das die Wehrpflicht erhalten bleibt, folglich bin ich nun der Meinung eines "Heute"-Leserbriefschreibers:
      Sollen die Wehrpflichtbefürworter nun auch spenden fürs Heer =).
      Niemand wollte das Bundesheer abschaffen, nur den Wehrdienst.
      Freiwillige und Professionelle Männer und Frauen die zum Heer gingen, gäbs genug.
      Wir haben ja immerhin die höchste Arbeitslosigkeit!

    • BHBlog (kein Partner)
      15. September 2014 15:27

      Korrektur: Bundesheer-Volksbefragung.

  9. Ambra
    14. September 2014 17:59

    Die Ukraine würde ich nicht mit Schottland vergleichen, das ist eine völlig andere Situation - auch wenn ein Referendum wohl sogar die einzige Lösung wäre solange es nicht von beiden Seiten manipuliert wird.
    Aber im allgemeinen finde ich es schon seltsam, daß Europa einerseits die Europäische Union möchte (das möchten ja offensichtlich auch die Schotten), also einen großen Zusammenhang, und andererseits die Separatisten-Bestrebungen mehr und stärker werden. Für mich ist das ein ziemlicher Fleckerlteppich, der da herauskommen kann und kontraproduktiv zu vielem.
    Und was Spanien betrifft, so würde es nicht bei Katalonien bleiben - wievielen von Ihnen ist bekannt, daß es auch in Asturien seit Jahren eine Gruppe gibt, die sich von Spanien abspalten möchte, die eigene Sprache auf Ortstafeln forciert usw usf.
    Diese Bewegung war vor Jahren stärker als jetzt, aber wenn die Katalanen sich durchsetzen, wird sie sicher rasch wieder mobil werden.
    Wenn wir dann in Europa eine Unzahl von Klein- und Kleinststaaten haben, denen nur wenige große Länder gegenüberstehen, bin ich auf die weitere Entwicklung der EU sehr gespannt. Eine gemeinsame wirkliche Außenpolitik oder militärische Einheit wird es dann wohl nie geben.

    • Wertkonservativer
      14. September 2014 19:56

      Vollkommen richtig, werte@ Ambra!
      (siehe auch meinen Beitrag)!
      Ein "Fleckerlteppich-Europa": das wäre wohl ein Rückschritt, keinesfalls ein Fortschritt!

      Grüße,

      Gerhard Michler

  10. Josef Maierhofer
    14. September 2014 17:30

    Drüberfahren.

    Wie weit sich die Politik eines Landes vom Bürger entfernt, wie weit die Politik (meist wegen Geldes, Macht, Ideologie, etc.) unsensibel bis unfähig ist, ideologisch eingestellt, etc., umso eher entsteht der Wunsch nach Abspaltung.

    Je mehr die Politik imstande ist den einzelnen Strömungen, Regionen entgegen zu kommen, bis aus der Seele zu sprechen, umso eher sind solche Tendenzen eher klein.

    Ich sehe das so, wenn jemand glaubt, auf Kosten anderer leben zu können, der hat den Unfrieden schon gesät. Wenn nicht Transparenz und Plausibilität, gepaart mit der Wahrheit und mit Volksnähe vorherrschen, dann kommt Unzufriedenheit auf.

    Bei uns etwa dauert es sehr lange, bis sich was ändert, aber jetzt scheint die Lage gekippt zu sein und es wird bei uns zwar keine Abspaltungen, aber Änderungen geben müssen.

  11. terbuan
    14. September 2014 15:20

    Wahlmanipulation vom Feinsten!
    Sogar der IWF muss jetzt dem panisch erregten Cameron zur Seite springen und warnt vor den Gefahren bei einer Abspaltung Schottlands für das internationale Finanzsystem und fürchtet Turbulenzen!
    Schottland der "schwarze Schwan", wenn ein kleines Volk von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht, dann stürzt gleich die Welt zusammen?
    Einfach nur widerlich!

  12. Undine
    14. September 2014 14:57

    Ich würde mich sehr freuen, wenn das Abstimmungsergebnis den Schotten die Unabhängigkeit brächte---sie hätten sie verdient!

    Vor den Engländern war Jahrhunderte lang kein noch so entlegenes Land sicher. Die UNTERWORFENEN wurden von den ach so gediegenen, höflichen, stets als fair geltenden Kindern Albions UNTERJOCHT und AUSGEPLÜNDERT---ganz ohne Skrupel!

    "Rule, Britannia, rule the waves,/Britons never will be slaves!"

    .....aber sie machten ihre Untertanen zu Sklaven! So etwa machten sie in ihrer Überheblichkeit aus den Indern ein Volk von DIENERN! Sie selbst wähnten sich immer und überall als HERRENVOLK! Auch am Sklavenhandel Afrika-Amerika verdienten sich die Engländer dumm und krumm.

    Ich finde, daß das Selbstbestimmungsrecht der Völker eingehalten werden muß. Je mehr uns EU- Mitgliedsländern die Selbstbestimmung von Brüssel aus genommen wird, umso mehr werden sie die einzelnen Nationen hochzuhalten lernen.

  13. aw70
    14. September 2014 12:47

    "Ähnliches hat es in Schottland nie gegeben." (in Bezug auf die Verfolgung der Einheimischen)

    Ui, das ist peinlich, Herr Unterberger. Bevor Sie so was falsches schreiben, sollten Sie wenigstens ein bisschen in die Wikipedia schauen. Sie wissen schon, dort wo Ihr Enkerl die ganzen schlauen Sachen findet. >:-)

    1745/46, also fast 40 Jahre nach der Union der Kronen die jetzt aufgelöst werden soll, hatte die Unzufriedenheit der Schotten mit dem damals für sie extrem ungünstigen Endresultat ein Maß erreicht, das zu einem offenen Aufstand geführt hat. Der zwar anfangs relativ erfolgreich war, dann aber brutalst niedergeschlagen wurde. Inklusive ethnischer Säuberungen: der Norden Schottlands, der heute ja eine weitgehend unbevölkerte grüne Mondlandschaft mit extensiver Schafzucht ist, war vor 1746 relativ dicht besiedelt. Durch "Ähnliches hat es in Schottland nie gegeben." (in Bezug auf die Verfolgung der Einheimischen)

    Ui, das ist peinlich, Herr Unterberger. Bevor Sie so was extrem Falsches schreiben, sollten Sie wenigstens ein bisschen in die Wikipedia schauen. Sie wissen schon, dort wo Ihr Enkerl die ganzen schlauen Sachen findet. >:-)

    1745/46, also fast 40 Jahre nach der politischen Union, die jetzt durch das Referendum letztlich aufgelöst werden soll, hatte die Unzufriedenheit der Schotten mit dem damals für sie extrem ungünstigen Endresultat ein Maß erreicht, das zu einem offenen Aufstand geführt hat. Der zwar anfangs relativ erfolgreich war, dann aber von England brutalst niedergeschlagen wurde. Inklusive großflächiger ethnischer Säuberungen: der Norden Schottlands, der heute ja eine weitgehend unbevölkerte grüne Mondlandschaft mit extensiver Schafzucht ist, war vor 1746 relativ dicht besiedelt. Durch aufsässige Kleinbauern, die bei diesen ethnischen Säuberungen ausradiert wurden. Einerseits, weil sie als katholische Kelten wenig von der Regierung in London gehalten haben. Aber andererseits auch, weil die teils nicht mehr wirklich schottischen Großgrundbesitzer extensive Schafzucht als profitabler angesehen haben als die Pacht von Kleinbauern. Der Aufstand kam denen gerade recht, um von der Armee die Drecksarbeit der Renditesteigerung erledigen zu lassen.

    Nach 1746 wurde das Sprechen von Gälisch, das Tragen von Schottischer Tracht, und das Spielen von Dudelsäcken für viele Jahrzehnte verboten. Und eine Linie von neuen Garnisonsstädten (die Forts William, Augustus und George) quer durch das trotz Tötung oder Deportation eines Großteils seiner Bewohner nach wie vor latent aufsässige Hochland gezogen.

    Im 19. Jahrhundert hat es dann langsam eine Renaissance der Schottischen Kultur gegeben, aber vorerst mehr in der Art, wie man allgemein die „edlen Wilden“ in der viktorianischen Zeit gut gefunden hat. Als gleichwertige Kultur wurde das Schottische erst im 20. Jahrhundert so halbwegs anerkannt - aber da war bereits so viel an Ressentiments vorhanden, dass der schottische Nationalismus seit den 1920ern stetig zunimmt. Es gibt enden wollend viel gute Erinnerungen an die Zeit zusammen mit England - auch Teil des Empire gewesen zu sein (was Schottland ohne die Union mit England ja nie gewesen wäre), wird ambivalent gesehen. Die Schotten hatten stets Verständnis für Inder und andere Kulturen, die sich im Empire kulturell bevormundet gefühlt haben. Und der schottische Nationalismus hat sowohl Anleihen von den Emanzipationsbewegungen diverser ehemaliger Teile des Empire genommen, als auch selbst manche Nationen ermutigt, sich gegenüber den Briten wieder auf eigene Beine zu stellen. Kleinbauern, die bei diesen ethnischen Säuberungen ausradiert wurden. Einerseits, weil sie als katholische Kelten wenig von der Regierung in London gehalten haben. Aber andererseits auch, weil die Großgrundbesitzer extensive Schafzucht als profitabler angesehen haben als die Pacht von Kleinbauern.

    • aw70
      14. September 2014 12:49

      Ich entschuldige mich dafür, dass mein Beitrag so verdreht im Forum steht. Es wäre hoch an der Zeit, dass es für abgeschickte Beiträge eine Editierfunktion gibt, mit der man wenigstens kurz nach dem Abschicken solche dummen Fehler korrigieren kann.

  14. Undine
    14. September 2014 11:31

    Was mußten vorhin in den 10h-Nachrichten meine sensiblen Ohren hören!?

    Ö will in unserem Land erzeugte DROHNEN in das Kriegsgebiet entsenden! Wir, das angeblich NEUTRALE Land, das sich verpflichtet hat, niemals an ein KRIEGSFÜHRENDES Land Waffen zu verkaufen---oder wollen wir sie gar verschenken?!
    Der Grund dafür:

    Die REGIERUNG in KIEW sieht RUSSLAND als AGGRESSOR an, der die Separatisten UNTERSTÜTZE. Na und? Wird etwa die UKRAINE NICHT UNTERSTÜTZT von den WESTLICHEN MÄCHTEN? Wo liegt da der MORALISCHE Unterschied? Welche HEUCHELEI!

    Gab es da nicht vor Jahrzehnten einen Riesenwirbel (und sogar Morde!), weil Ö es wagte, seine hervorragenden PANZER ins Ausland zu verkaufen? Diese sollten NICHT an ein kriegsführendes Land verkauft werden, aber irgendwelche vertrottelten linken Friedensengerl "vermuteten", daß diese erstklassigen Kriegsgeräte MENSCHEN TÖTEN könnten! Nun, das ist leider der Sinn von Waffen und anderem Kriegsgerät.
    Österreich blieb damals auf den Panzern sitzen---das GESCHÄFT machten andere Länder.

    • Tullius Augustus
      14. September 2014 12:06

      Bitte ganz ruhig Undine und nicht aufregen:

      Diese österr. Drohnen (von der Firma Schiebel) sollen zum Einsatz kommen um die Einhaltung des Waffenstillstands zu überwachen! Und zwar im Dienste der O.S.Z.E. (Organisation für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) wo sowohl Österreich, als auch Ukraine und Russland und sowieso alle anderen europ. Länder auch Mitglied sind.

      Also friedlicher geht es ja kaum.


      Tiroler Tageszeitung: " ... Dazu wurde ein Vertrag mit der österreichischen Firma Schiebel geschlossen, wie die OSZE am Freitag der APA auf Nachfrage mitteilte. „Der Camcopter ist nicht bewaffnet und wird nie bewaffnet werden.... "

      Link: http://www.tt.com/home/8973860-91/ukraine---poroschenko-erlaubt-drohneneinsatz-im-osten.csp

      Wenn Sie mich fragen: Ich bin zu 100% dafür dass hier auch österr. Drohnen zum Einsatz kommen, weil sie ja dem Frieden bzw. der Wiederherstellung des Friedens dienen. Und natürlich gönne ich der österr. Außenpolitik und der Firma Schiebel diesen Erfolg.

      Oder gibt es ein nobleres Ziel für den Einsatz von technischen Geräten?

    • Undine
      14. September 2014 12:30

      @Tullius Augustus

      Danke für die Richtigstellung! Ich habe meinen Kommentar allerdings gar nicht sooo ernst gemeint, was aus dem ersten Satz schon hervorgehen sollte! ;-)

      Ich hatte zwei Gründe für meinen Kommentar:
      1. Hatte ich mich an dem Satz gestoßen, in dem es auf Ö1 hieß, daß
      "die REGIERUNG in KIEW RUSSLAND als AGGRESSOR ansehe, der die Separatisten UNTERSTÜTZE"

      2. Weil ich das Thema "Verhinderter Panzerverkauf" aufs Tapet bringen wollte, der vor Jahrzehnten die Wogen hochgehen hatte lassen! ;-)

    • Isabella (kein Partner)
      15. September 2014 18:59

      Undine
      Noch dazu, wo die Ukraine nicht einmal ein Mitglied der EU ist! Das wird gerne vergessen. Wir finanzieren den Krieg der USA mit unserem Steuergeld (Lebenszeit). Würde den Menschen dies offen gesagt .... uii ....

    • Prpf. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      16. September 2014 08:35

      Grundsätzliches zum Verhalten von neutralen zu kriegführenden Staaten:
      Beliefert ein neutraler Staat lediglich eine kriegführende Partei, bezieht er Parteistellung und gibt so seine Neutralität auf.
      Beliefert er hingegen beide kriegführende Parteien, bleibt er neutral.

      Grundsätzliches zur österreichischen Rüstungswirtschaft:
      Dieser im Ausland ob seiner qualitätsmäßig hochstehenden Produkte überaus angesehene und gewinnbringende Wirtschaftszweig wurde von Rot/Grün, den Gewerkschaften und von friedensbewegten Teilen der ÖVP zum Schaden Österreichs und der Arbeiterschaft ruiniert.

    • Isabella (kein Partner)
      16. September 2014 10:03

      Prpf. Walter A. Schwarz
      Ja, wenn es um Wirtschaft und Profit geht, dann ist Moral und Ethik überhaupt kein Thema mehr. Wohin hat sich der Mensch entwickelt, wenn die Wirtschaft und der Profit über dem Menschen steht. Wie passt das zusammen? Wir werden es lernen (müssen) was im Leben wirklich wichtig ist. Denn heutzutage hat jeder (auch der kleine) nur mehr das Dollarzeichen in den Augen und vergisst dabei, dass wir nur eine Erde haben. Wenn die Erde zur Gänze vergiftet, abgeholzt, zubetoniert etc. ist, dann werden wir merken, dass wir den "so wichtigen" Papierfetzen nicht essen können. Ich freue mich auf den Tag der "Apokalypse" (Offenbarung der Wahrheit)!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      16. September 2014 13:09

      Und was, werte Isabella, hat Ihre geschätzte Antwort mit meinen Bemerkungen zur Neutralität, zu unserer von den eigenen Politikern und friedensbewegten Gutmenschen zerstörten Rüstungesindustrie und insbesondere mit der Abstimmung in Schottland zu tun?
      MfG

    • Isabella (kein Partner)
      16. September 2014 18:03

      Prpf. Walter A. Schwarz

      "Grundsätzliches zum Verhalten von neutralen zu kriegführenden Staaten:
      Beliefert ein neutraler Staat lediglich eine kriegführende Partei, bezieht er Parteistellung und gibt so seine Neutralität auf.
      Beliefert er hingegen beide kriegführende Parteien, bleibt er neutral."
      Es geht um das Menschliche in uns, oder haben wir das vergessen?
      Ohne Kriegsmaterial würde der Krieg von selbst aufhören und die Völker sich selbst helfen können. Aber dann gäbe es keine Profite. Doch wenn es um Profite geht, dann hört die Moral auf. Selbst der kleine Bürger sieht nur mehr den Profit und verdrängt die Moral. Das ist sehr traurig.

  15. Undine
    14. September 2014 11:13

    A.U. schreibt:

    "Genauso wäre ein faires und freies Referendum auch die einzige gute Lösung für die Ukraine. An Stelle des Zusammenpralls der Nationalismen und des blutigen Eroberungskriegs Russlands."

    Dem 1. Satz stimme ich zu, dem 2. Satz keinesfalls---denn ich sehe weit und breit KEINEN blutigen EROBERUNGSKRIEG Rußlands!

    Wenn man schon vom Urheber und Auslöser der kriegerischen Auseinandersetzung redet, mache ich die von den USA und der EU AUFGESTACHELTEN und finanzierten ukrainischen, durch einen Putsch an die Macht gekommenen, Politiker dafür verantwortlich! SIE waren es, die UNFRIEDEN zwischen den Bevölkerungsgruppen gestiftet haben, als sie die RUSSISCHE SPRACHE VERBOTEN haben, die ein bedeutender Teil der Bewohner in der OSTUKRAINE spricht! Eine unverzeihliche DUMMHEIT und BÖSARTIGKEIT, die natürlich Zorn erzeugt.

  16. Brigitte Imb
    14. September 2014 10:44

    Völlig OT, und achten Sie bitte darauf, daß Ihnen beim Lesen nicht das Frühstück wieder hoch kommt.

    Unfassbar!!
    Die Toleranz der dänischen Politiker scheint in einer ziemlichen Schräglage zu liegen.

    http://www.welt.de/vermischtes/article132215526/Daenemark-debattiert-ueber-legale-Sodomie.html

  17. socrates
    14. September 2014 10:17

    Durch Wiederholung wird das Putin- bashing nicht wahrer. In Israel wird nicht abgestimmt, sondern 400 ha erobert und enteignet. Voelkerechtlich hatte die Krim das Recht sich von der Ukraine abzuspalten und Russland anzuschliessen. Amerikanische und EU Soeldner sieht A.U. nicht.

  18. Wertkonservativer
    14. September 2014 09:59

    Zum Freudenjauchzer unseres Dr. Unterberger:

    na, ich weiß nicht recht, ob die Begeisterung anhalten würde, kämen z.B. die Vorarlberger auf die Idee, den Anschluss an die Schweiz "zu probieren"!

    Aber die Vorarlberger haben ja nun ihren neuen pinken "Heroe":
    der wird seinen Landsleuten schon zeigen, was "Sache ist"!

    Ob die aussteigewilligen Schotten es sich wirklich gut überlegt haben, was alles für den Fall ihres "Sieges" auf sie zukäme?
    Dr. Unterberger hat es höherstehend beschrieben!

    Und, meinerseits abschließend auf den Punkt gebracht:
    sollten die Abspaltungs-Bestrebungen Kataloniens und Schottlands weiterhin "Schule" machen, würde Europa (bei den vielen mentalen "Unvereinbarkeiten" in etlichen Ländern) wohl in den kommenden Jahrzehnten zu einem Kleinländer-Fleckerlteppich mutieren.
    Ob das wirklich g'scheit wär'?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wafthrudnir
      14. September 2014 13:20

      Es gibt gute Gründe, warum Kleinstaaten bei sonst gleichen Bedingungen tendenziell erfolgreicher sind als ihre großen Nachbarn: die Hemmschwelle, mit den Füßen abzustimmen, ist um einiges geringer.
      Ein Freund von mir arbeitet in Liechtenstein, wohnt in der Schweiz und kauft in Vorarlberg ein. Wie lange würde es wohl dauern, bis er sich in der Schweiz oder Österreich nach Arbeit umsähe, sollte ihn die Liechtensteinische Regierung mit allzu dummen arbeitsrechtlichen Auflagen nerven? Würde er hingegen in Paris wohnen (und dann dort wahrscheinlich auch arbeiten und einkaufen), so wären die Alternativen Spanien, Italien und Belgien sehr weit weg, und er müßte sein ganzes Leben umstellen, um den gut gemeinten Dummheiten des französischen Staates zu entkommen.
      Deswegen kann sich die Regierung eines Kleinstaates Unfug wie hohe Steuern, überbordenden Sozialstaat, unregulierte Zuwanderung, Multikulti, hochbezahlte Staatskünstler etc. einfach nicht leisten. Liechtenstein ist ein Fürstentum, in dem es rein nach den Buchstaben der Verfassung für den Bürger wahrscheinlich schwieriger ist, eine ungeliebte Regierung loszuwerden, als für Demokratien wie Österreich, Deutschland und Frankreich. Aber da jeder Leistungsträger ohne großen Aufwand über die Grenze verschwinden und seine Steuern anderswo zahlen kann, ist die Regierung gezwungen, das Gemeinwesen bürgergerecht zu gestalten. Ganz egal, wie die Regierung juristisch zustandekommt, macht sie Unsinn, gibt's kein Geld mehr.
      Genau deswegen halte ich Separation in jeglicher Form für unterstützenswert, solange man halbwegs darauf Vertrauen kann, daß nicht umgehend die Barbarei ausbricht. Aber das wäre in Schottland, Norditalien, Katalanien, Südtirol, Wales oder dem Baskenland, aber auch in Bayern, Vorarlberg oder Flandern ja weitestgehend auszuschließen.

    • Wertkonservativer
      14. September 2014 13:57

      Trotzdem, werter @ Wafthrudnir,

      wäre ein Rückfall in die Kleinstaaterei vergangener Jahrhunderte in unserer weltvernetzten Zeit ein Rückschritt der Sonderklasse!!

      Wie wollten Sie für übergeordnete Entscheidungsfindungen allein schon in unserem Europa auch nur irgendeinen Konsens finden, wenn Dutzende "Neustaaten" jeweils ihren Senf dazugeben würden???
      Wir sehen schon allein in der EU, wie schwierig es ist, einvernehmliche Entscheidungen zu finden!
      Das ist doch wirklich eine Schnapsidee, die rund 35 Staaten Gesamteuropas Zug um Zug noch um Dutzende neuer Staatsgebilde aufzupeppeln, womit dann übergeordneten Ordnungsbestrebungen mehr noch schwieriger zu finden wären!

      Da sind die Befürworter des netten Spruches "small is beautiful" gesamteuropäisch aber wirklich am falschen Dampfer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ambra
      14. September 2014 18:05

      Wertkonservativer: ganz Ihrer Meinung ! Ich hatte Ihren Kommentar erst gelesen nachdem ich meinen geschrieben hatte - inkl. des Wortes Fleckerlteppich ...

    • oberösi
      14. September 2014 20:28

      @geehrter Herr Wertkonservativer,

      die Xiberger haben das übrigens schon probiert mit dem Anschluß an die Schweiz, damals, nach dem 1- Weltkrieg. Nur die wollten nicht....

  19. dssm
    14. September 2014 09:23

    Womit wir im 'finsteren' Mittelalter ankommen. Sehr gut. Denn das Mittelalter war ja nicht so 'finster' wie dies die Sozialisten aller Parteien unser seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) erzählen.
    Die Sozialisten stören die kleinen Einheiten. In einer vernünftig groß gehaltenen Gemeinde (hallo Gemeindefusionierer!!!) kennt der durchschnittliche Bürger den Bürgermeister und die Gemeinderäte persönlich. Trifft also ein Entscheidungsträger eine Entscheidung, so werden die Bürger dies honorieren; im Guten wie im Schlechten.
    Je kleiner ein Staat, desto weniger lukrativ ist das Lobbyring, und umgekehrt – wie man unschwer in Brüssel sehen kann.
    Warum also nicht zurück zum Heiligen Römischen Reich. Eine geradezu winzige Zentralregierung und darunter viele unabhängige Kleinstaaten, welche wiederum in zahlreiche Gebiete mit verschieden ausgeprägter Autonomien zerfallen.

    Im Weg steht die akademische 'Elite', denn je grösser die Einheit, desto weniger bekommt der Bürger all die Korruption, Unfähigkeit, den Nepotismus, das ewige Scheitern usw. mit. Es können also viele Leute, die halt einfach nichts 'Vernünftiges' gelernt haben, in irgendwelche Amtsstuben gesetzt werden.

    • Wafthrudnir
      14. September 2014 13:30

      Ich erlaube mir, auf diesen ausgezeichneten Kommentar zum Heiligen Römischen Reich zu verweisen, der m.E. durchaus auf unsere Zeit umgelegt werden kann: http://zettelsraum.blogspot.co.at/2014/08/das-land-ohne-auenpolitik-1.html
      Das Heilige Römische Reich führte nie einen Angriffskrieg, denn es war zwar riesig, aber die Zentralmacht war so schwach, und die Interessen der Mitglieder waren so unterschiedlich, daß man sich kaum je darauf einigen hätte können, welchen Nachbarn man hätte überfallen sollen. Gleichzeitig wurde es selten als Ganzes von außen angegriffen, denn in diesem Falle konnten sich die Mitglieder in der Regel sehr wohl auf gemeinsame Abwehr verständigen, und dann war das Reich jedem Nachbarn unendlich überlegen.
      Wenn das Reich also in Kriege verstrickt wurde, so waren dies in der Regel Konflikte zwischen seinen Mitgliedern, die sich dann mit externen Mächten verbündeten und diese in den Konflikt hineinzogen, am tragischten wohl im Dreissigjährigen Krieg. Was dem Reich eindeutig fehlte, war ein wirksamer Mechanismus, um Konflikte zwischen seinen Mitgliedern einzudämmen, vor allem, seit es nach der Reformation keine gemeinsame Autorität in Form der katholischen Kirche mehr gab. Dennoch scheint mir, daß man sich vom Heiligen Römischen Reich, das immerhin fast 1000 Jahre bestand, und dessen Zentralbehörde im Wesentlichen auf die Wahrung der Reichsverfassung und die Verteidigung im Fall eines äußeren Angriffs beschränkt war, auch heute noch einiges abschauen könnte.

    • Riese35
      14. September 2014 23:12

      @dssm:
      **************************************************************************************!
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    • Normalsterblicher
      15. September 2014 00:59

      Richtig:

      Je größer das Gemeinwesen, umso abgehobener die Machthaber - vielleicht sogar ganz besonders in Staatsordnungen, die demokratischen Prinzipien zu huldigen trachten.

    • J.Scheiber (kein Partner)
      16. September 2014 09:49

      Die Idee mit den Mikrostaaten entspricht genau der NWO- Ideologie Brezinskys.
      Kleine ohnmächtige, unbedeutende Gebilde als Gegenüber der globalen Konzern- und Geldmacht!

      Wir befinden uns nicht mehr im Mittelalter, der okzidentale Rationalismus hat längst Nationen mit Flächenstaaten herausgebildet, wobei die Staaten die organisierten Einheiten der in den Flächenstaaten lebenden Völker sind.
      Der Staat ist nach wie vor der Garant des Rechtsstaates und der individuellen Freiheit.

      Dass aber der Staat im Untergang begriffen ist hat seine Wurzeln schon in den Zeiten des Heiligen Römischen Reiches, als die europäischen Monarchien sich gegenseitig darin übertroffen haben sich den Rothschildern und damit der Geldmacht auszuliefern.

      Diese ganze geistlose Tendenz in Richtung Kleinstaaterei und Privatrecht hat seinen Ursprung bei den Lohnschreibern der Austrians, die ständig die Staaten anklagen und dabei verschleiern, dass die Bank- Konzern- und Geldmacht längst die Macht übernommen haben, wärend die politischen Institutionen nur noch einen Büttelstatus aufweisen.

      Die Unterberger-Gemeinde rebelliert nur gegen die imperialistischen Auswüchse des Kapitalismus, leider nicht gegen den dem Kapitalismus und dem Imperialismus innewohnenden Ungeist.

    • Isabella (kein Partner)
      16. September 2014 10:12

      J.Scheiber
      ************

      Sie haben recht, die Menschen sind nicht mehr fähig (wurden so ge-bildet), dass sie nur mehr die "Wirkung" sehen, aber die "Ursache" nicht sehen wollen. Es ist leichter einen vorgesetzten Feind zu sehen, als der Wahrheit (das Dahinterliegende) auf den Grund zu gehen. Da müsste man sich ja mit den so lächerlich gemachten "Verschwörungstheorien" auseinandersetzen. Und das wäre ja gegen den Mainstream schwimmen und der hat dies ausdrücklich als bähhh schubladiert. Aber hinter jeder Verschwörung steckt auch ein Körnchen Wahrheit. Man muss diese Körnchen finden und zusammensetzen.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      18. September 2014 11:31

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

  20. Das Pingerle
    14. September 2014 09:22

    Liechtenstein und Singapur sind Trittbrettfahrer und existieren in ihrem Wohlstand nur deshalb, weil rund herum normal große Länder liegen. Wie sähe die Welt -wirtschaftlich gesehen - aus, wären alle Länder so klein? Wohl eher traurig...

    • dssm
      14. September 2014 09:28

      Rein historisch betrachtet sind die Kleinstaaten immer die Wirtschafsmotoren. Wobei natürlich Klein'staat' ein schwieriges Wort ist. So hatte die Steiermark über Jahrhunderte eine reale Macht, die über der Macht Österreichs, in der heutigen EU, lag.
      Dabei war die Steiermark gar nicht reichsunabhängig, wie z.B. Salzburg, welches de facto ein unabhängiger Staat war.

  21. Gerhard Pascher
    14. September 2014 08:11

    Sie im heutigen Kommentar genannten verschiedenen "Los von ..."-Bewegungen haben völlig unterschiedliche Hintergründe, welche als Außenstehende oft schwer zu verstehen sind. Da spielen sowohl geschichtliche Zwänge, als auch wirtschaftliche und vor allem sprachliche Unterschiede ein große Bedeutung. Einerseits streben manche Leute die "Vereinigte Staaten von Europa" an, andererseits möchten viele weiterhin ihr nationales Süppchen kochen.

    So wie sich die friedliche Trennung der ehemaligen CSR nicht mit der blutigen Auslösung vom früheren Jugoslawien vergleichen lässt, so haben auch die Unabhängigkeitswünsche der Schotten und Katalanen neben einigen wenigen Gemeinsamkeiten völlig unterschiedliche Hauptgründe. Nicht zu vergessen ist die bei uns 1938 stattgefundene "Heim-ins-Reich"-Aktion, wo es - wie nun in der Ukraine - auch einen Lebensmittelhilfszug aus dem Deutschen Reich gegeben hatte. Es gibt also kein allgemein gültiges Rezept für solche Trennungs- bzw. Anschlußwünsche.

    Jede Zentralregierung - besonders wenn die Hauptstadt etwas weiter entfernt ist - wird alle Wünsche nach Abspaltung bekämpfen. Was wäre, wenn Vorarlberg oder Südtirol abstimmen würden, ob sie weiterhin von Wien bzw. Rom regiert werden und sich lieber der Schweiz bzw. im zweiten Beispiel an Österreich anschließen möchten?

    Die Nennung von Liechtenstein und Singapur als Beispiele von erfolgreicher Existenzberechtigung von Kleinststaaten hat in diesem Zusammenhang keine Berechtigung, denn da handelt es sich um finanziell starke Länder, welche durchaus allein überleben werden.

    • dssm
      14. September 2014 09:30

      Sehen wir es realistisch. Die Südtiroler sind ruhig, weil Österreich nun wirklich keine gute Wahl wäre. Aber den Weg in die Eigenstaatlichkeit wollen die auch nicht gehen, was ich auch verstehen kann.

  22. terbuan
    14. September 2014 06:57

    Guten Morgen und schon wieder ein unpassendes Putin-bashing und natürlich darf der "Russische Eroberungskrieg" nicht fehlen.

    Schottland und die Krim, Äpfel mit Birnen, nein, Whisky mit Wodka!;-)

    Ein Vergleich mit Katalonien ist zweifellos angebracht, da wie dort es um das Geld.
    Die Nettozahler wehren sich gegen die ausbeuterischen Zentralregierungen.
    Das gleiche gilt auch für andere Regionen in Europa, wie in Italien oder Belgien.

    Es wird spannend, ich vermute allerdings, das Ergebnis wird knapp für einen Verbleib bei Großbritannien ausfallen.
    Eine schottische Fußball-Nationalmannschaft gibt es ja ohnedies schon ewig, was keiner versteht, aber die Briten holen sich ja überall ihre Extrawürste!

    • terbuan
      14. September 2014 06:58

      Korr:...da wie dort geht es um das Geld...

    • Meine Meinung
      14. September 2014 08:04

      "...blutigen Eroberungskriegs Russlands ...": Ist das kein Krieg??? Etwa Paintballspiele? Wird da nicht blutig erobert? Wird da nur blutig heimgeholt?

    • Wyatt
      14. September 2014 08:36

      Meine Meinung
      ist nicht die, der dem System gefälligen Meinung, eher der des terbuan.

    • Das Pingerle
      14. September 2014 09:27

      @Meine Meinung
      Begonnen hat Ihrer Meinung nach auch Putin damit? Putin und seine Mannen waren am Maidan und haben die Regierung gewaltsam beseitigt um sich die Ostukraine krallen zu können?

    • dssm
      14. September 2014 09:35

      Das mit den Nettozahlern ist so nicht wahr! Eine erfreuliche Geschichte, es geht nicht immer nur um das schnöde Geld. Denn spätestens bei Sardinien, und da ist eine massive Stimmung in Richtung Unabhängigkeit, kann das Argument 'Nettozahler' wohl nicht gelten.

    • terbuan
      14. September 2014 09:50

      Dssm
      ich habe nicht behauptet für alle aber sehr oft sehen Regionen nicht ein immerf für andere blechen zu müssen!

  23. Elisabeth Mudra
    14. September 2014 04:03

    Endlich, diesem AU-Kommentar vermag ich von ganzem Herzen zuzustimmen. Bloß erheischen Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, "An Stelle … des blutigen Eroberungskriegs Rußlands" zu ersetzen durch "An Stelle … des blutigen Eroberungskriegs des US-Imperialismus, seiner Blackwater-Söldner und CIA-Lügner, getoppt nach Art dressierter Pudel von Merkel und Gauck".

    Um auch wertkonservatives Verständnis zu bewirken: Nein, ich bin kein Putin-Versteher, ich brandmarke nur zehntausendfachen Mord im Irak, in Libyen und Syrien. Und anderswo.
    .

    • Haider
      15. September 2014 01:22

      Ich kann Sie gut verstehen. Aber dennoch sind mit Putin-Versteher lieber als kritiklose Lobhudler eines Vorschuß-Friedensnobelpreisträgers der, egal wo er hinschaut, nur Chaos und Tote hinterläßt!

  24. kritikos
    14. September 2014 01:35

    Das PS ist natürlich reiner Spass. Schottland und Katalanien sind in keinster Weise mit Liechtenstein oder Singapur vergleichbar.
    Als alter Konservativer mit liberalem Einschlag: die beiden "Länder" werden sich sehr täuschen. Die Zerfledderung in Europa hat zwar nationale Emotionen zur Blüte gebracht, verständlich, aber gesamtwirtschaftlich ist vieles im unteren Bereich angesiedelt. Dennoch sollten die jetzigen Zentralregierungen diesen Tendenzen, Staatsbürgern, Meinungen entgegenkommen. Was in der leidigen Ukraine leider überhaupt kein Thema ist. Aber das ist eine andere Geschichte mit sehr vielen, mächtigen Hintergrundspielern.





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