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Das abgeschossene Flugzeug und die Propaganda

Wochenlang verbreiteten die Propagandisten Moskaus die Verschwörungstheorie: Die Niederlande (oder die EU oder die Nato) hätten die Untersuchungs-Ergebnisse zu dem über der Ostukraine abgeschossenen malaysischen Flugzeug unterschlagen oder geheimgehalten. Nun sind diese Ergebnisse – wie immer üblich und von Anfang an angekündigt nach wochenlanger Untersuchung – komplett veröffentlicht worden. Sie sprechen eine klare Sprache. Dennoch kann man wetten, dass der russische Geheimdienst samt seinen links- und rechtsextremen Helfern bald wieder neue Verschwörungstheorien ausstreuen wird. Wie schon Dutzende davor.

Für alle, die sich davon nicht beeinflussen lassen, steht aber fest, dass das Flugzeug durch massiven Beschuss von außen getroffen worden ist. Dass es an Bord keinerlei Ursachen für den tragischen Absturz gegeben hat. Niemand sollte freilich glauben, dass Moskaus (insbesondere auch im Internet aktive) Propagandisten jetzt beschämt schweigen werden.

Natürlich ist aus den Überresten des Flugzeugs nicht beantwortbar, von wem die tödliche Rakete abgeschossen worden ist. Das hatte aber auch niemand Seriöser in den letzten Wochen behauptet. Dafür dass das die sogenannten Separatisten waren, sprechen andere massive Indizien, weit außerhalb der untersuchten Flugzeugreste (die eigene Kommunikation der „Neurussen“ unmittelbar nach dem Abschuss, viele andere Flugzeug-Abschüsse durch sie usw.).

Für manche Menschen sind aber halt alle Fakten gelogen oder erfunden. So ist es immer: Sie glauben ja auch bis heute, dass nie jemand auf dem Mond gewesen ist. Oder dass die Erde eine Scheibe ist. Oder dass die US-Geheimdienste und deren Satelliten alles wissen und sehen. Dabei haben diese in Wahrheit nicht einmal eine Ahnung, wo das andere malaysische Flugzeug ein paar Wochen davor hingeflogen und abgestürzt ist . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 16:11

    Es war keine Rakete, die MH 17 in der Luft zerbersten ließ, sondern 30mm panzerbrechende Projektile, abgefeuert aus einer Maschinenkanone eines Kampfjets der ukrainischen Armee.
    Der niederländische Untersuchungsberich beschreibt, daß die Wrackteile von Hochgeschwindigkeitskörpern regelrecht durchsiebt wurden. Und zwar horizontal.
    Wie das eine Boden-Luftrakete zustande bringt, darüber sollten sich Militärs mit einschlägiger Erfahrung unterhalten, aber nicht Politiker, wie der australische Premier.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 14:09

    Es war so zu erwarten:
    Gar nichts ist "komplett veröffentlicht" worden, die Ergebnisse sprechen auch keine klare Sprache, nichts ist bewiesen.

    Sogar die systemtreue "Welt" schreibt:
    "MH17 wurde definitiv abgeschossen - nur von wem?

    Der erste Bericht zum Absturz von Flug MH17 hat nicht die erhoffte Aufklärung über die Verantwortung für die Katastrophe mit 298 Todesopfern gebracht. In den Untersuchungsergebnissen, die ein niederländisches Ermittlerteam am Dienstagvormittag der Öffentlichkeit präsentierte, heißt es, das Passagierflugzeug von Malaysia Airlines sei "von einer großen Anzahl an energiereichen Objekten" getroffen und so zum Absturz gebracht worden. Von wem und von wo – aus der Luft oder vom Boden – die Geschosse abgegeben wurden, dazu enthält der Bericht des Dutch Safety Board keine Erkenntnisse.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article132041454/MH17-wurde-definitiv-abgeschossen-nur-von-wem.html

    Alles andere ist vorauseilende Propaganda, tut leid!

  3. Ausgezeichneter KommentatorEiserner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 15:30

    An alle, denen die Schuld er Seperatisten jetzt erst recht bewiesen ist: aus welchem Grund werden der Funkverkehr und die Cockpitgespräche mit Hinweis auf Geheimhaltungs-Gründen verheimlicht?

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 21:02

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe: Man konnte zwar nicht genau herausfinden, wodurch das Flugzeug abgeschossen worden ist, aber man weiß dafür ganz genau, daß es die Russen waren und natürlich ihr pöser Putin.
    Was die Blackbox an den Tag bringen könnte, will man lieber gar nicht erst wissen. ;-(

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 17:52

    MH17 hin oder her oder her oder hin...

    Merke zu Russland: Wir wollen jetzt Taten sehen!“

    Was für ein narrischer Hosenanzug. Das Merkel lehnt sich ja jetzt ganz schön weit aus dem Fenster… SPRING! SPRING ENDLICH!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 16:04

    Wer der Mondflug und die flache Erde als Beweis zitiert, hat wohl nichts mit den Wahrheit im Sinn.
    Es kreisten monatelang die Berge und gebaren eine Maus. Warum hat es solange gedauert, bis NIX veröffentlicht wurde? Die Erforschung der Ursache wurde vertagt und die letzten Minuten fehlen im Recorder. Daher sind sich die westlichen Untersucher einig: besser keine Information als schuld sein.
    Die Erkenntnisse A.U´s gehen daraus nicht hervor, obwohl sich die westlichen Untersucher monatelang bemühten den Russenfreunden die Schuld zuzuweisen.

    MH17-Zwischenbericht - Mut zur Lücke?
    Christoph Jehle . . http://www.heise.de/tp/artikel/42/42727/1.html
    Der Preliminary Report dokumentiert die aktuell vorhandenen Informationen als Zusammenfassung
    Heute um 10:00 hat die vom niederländischen Onderzoeksraad (Dutch Safety Board /DSB) geführte Untersuchungskommission den Zwischenbericht ("Preliminary Report") zum Absturz des Fluges MH17 in der Ostukraine vorgestellt.
    Der Zwischenbericht umfasst etwa 30 Seiten und soll den aktuellen Stand der Ermittlungen dokumentieren. Nach Paragraph 3.1 ICAO Annex 13 besteht der einzige Zweck der Untersuchung darin, einen ähnlichen Unfall in der Zukunft zu verhindern. Die Schuldfrage ist nicht Teil des Berichts, das hatte man schon im Vorfeld der Veröffentlichung klar gemacht. Der Zwischenbericht wurde vor der Veröffentlichung zur Durchsicht an Malaysia, die Ukraine, die Russische Föderation, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und Australien gesandt.
    Man behält sich vor, dass sich die Schwerpunkte der Untersuchung im Rahmen der weiteren Ermittlungen verschieben können. Im Einzelnen werden die bekannten Abläufe des Flugs MH17 dokumentiert und die Aktivitäten der Untersuchungen skizziert. Es werden die vorliegenden Dokumentationen und Quellen aufgeführt, wobei auffällt, dass die Aufzeichnung des Funkverkehrs zwischen MH17 und der Air Traffic Control von UkSATSE nur als Transskript vorliegt. Das Transskript ist im Zwischenbericht enthalten.
    Detailliert werden die Flugmanöver von MH17 in den Minuten vor dem Absturz geschildert. Der Flugdatenschreiber und der Digital Cockpit Voice Recorder haben nach den Angaben um 13:20.03 die Aufzeichnung beendet, ohne dass irgendwelche Besonderheiten aufgezeichnet worden wären.

    Neben zahlreichen anderen schon bekannten Details zum Flug, zum Flugzeug und zur Besatzung wird nochmals darauf hingewiesen, dass MH17 oberhalb der für den Flugverkehr gesperrten Bereiche unterwegs war. Außerdem wird betont, dass die Blackboxes nicht von Mitgliedern des Untersuchungsteams, sondern von unbekannten Personen geborgen worden seien. Es habe jedoch keine Hinweise auf eine Manipulation der Flugdatenschreiber gegeben.
    Die Produktdaten beider Recorder stimmen mit den Angaben von Malaysian Airlines überein. Der Cockpit-Voice-Recorder von Honeywell war äußerlich beschädigt, die 30 Minuten der Aufzeichnung konnten jedoch erfolgreich ausgelesen werden. Der Flight-Data-Recorder von Allied Signal weist auch äußerliche Beschädigungen auf, war jedoch vollständig auslesbar. Auch dieser Recorder liefert keine Informationen über einen besonderen Vorfall.
    Die Fundstellen der Wrackteile wurden, soweit möglich, dokumentiert und die Teile anhand der vorliegenden Bilder aus unterschiedlichen Quellen bewertet. Es soll eine größere Zahl von Einschlägen erkennbar sein. Die Tatsache, dass sich die Fundstellen über eine große Fläche verteilten, spricht dafür, dass das Flugzeug in großer Höhe auseinander gebrochen war.
    Als Konsequenz aus dem Absturz wird es im Februar 2015 eine Sicherheitskonferenz mit hochrangigen Vertreter aus allen 191 ICAO-Mitgliederstaaten geben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 20:32

    Brandaktuell: Neueste und wie immer verläßliche Recherchen von CIA/NASA/Colin Powell liefern eindeutigen Beweis, daß der Abschuß der Maschine über der Ukraine durch Putin nur der Probelauf zum Meteoritenangriff auf Nicaragua war!
    Laut vertraulichen Quellen in State Department und Goldman Sachs gibt es auch schon erste Hinweise auf das Motiv hinter diesem neuerlichen eklatanten Verstoß gegen UNO-Menschenrechtsvereinbarungen und sämtliche Gepflogenheiten der zivilisierten Welt: Erprobung neuer Technologien zum Abschmelzen der Polargletscher durch Erhöhung des CO2-Gehaltes und damit Destabilisierung der gesamten freien, demokratischen Staatengemeinschaft, der das Wasser jetzt schon bis Oberkante Unterlippe steht. Das Abschmelzen würde nämlich den Meeresspiegel um genau die notwendigen 2 cm steigen lassen...

    Die gesamte westliche Staatengemeinschaft fordert daher geschlossen umgehend den Einsatz taktischer Atomwaffen gegen den Aggressor, und zwar alternativlos!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2014 08:20

    Unterberger schreit wohl etwas zu früh „Hurra!“ zum Zwischenbericht über die Absturzursache der MH17.

    Wenn er hier den „normalen“ Ablauf lobt, daß nach „wochenlanger Untersuchung“ ein „kompletter“ Bericht vorgelegt worden sei, so unterschlägt er doch die Wahrheit. Es ist ein Zwischenbericht und offenbar ist er nicht „komplett“, weil ja die Trümmer offensichtlich mit Absicht nicht bzw. höchst unvollständig untersucht worden sind. Die vorgebliche Ursache: die Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine wurden ja von Kiew inszeniert, trotz völligem Chaos bei deren Militär und dem Bankrott des Staates, also voraussehbarer Erfolglosigkeit. – Cui bono? Oder besser gefragt: in wessen Namen?


alle Kommentare

  1. Knut (kein Partner)
    12. September 2014 07:58

    Der Autor widerspricht sich ja selber. Massiver Beschuss von außen .... wurde von einer tödlichen Rakete getroffen ... was jetzt?

    Auf gezeigten Fotos hat man zahlreiche Einschusslöcher im Bereich der Pilotenkanzel zu sehen bekommen. So was kann nur durch Beschuss aus unmittelbarer Nähe entstehen. Also ein Kampfflugzeug. Aber sicher keines von Russland. Das wüssten wir schon lange und das Geschrei hätte heute noch kein Ende gefunden, wenn es so gewesen wäre.

    Herr Unterweger: Beenden sie endlich ihre Kriegspropaganda gegen die Russen. Oder wollen die das Niveau vom Spiegel noch unterbieten? Sie sind auf bestem Wege dazu.

    • Knut (kein Partner)
      12. September 2014 08:05

      uuuuuuuuuups .... freud`scher Versprecher. Sollte Unterberger heißen. Hatte wohl den Jack Unterweger im Kopf. Der war ja auch Schriftsteller ... und durch Kriegshetze kann man auch für den Tod von Menschen verantwortlich sein. Tja ...

  2. Mikel Obama (kein Partner)
    11. September 2014 23:48

    09. September 2014
    Heute vor 13 Jahren:
    2 Flugzeuge, 3 Türme (inkl. WTC 7)

    Die Untersuchungsergebnisse: eine Verschwörungstheorie, die in einer feuchten Höhle mit einem alten Mann in Afghanistan gipfelt. Wie bescheuert sind die Menschen und ihre Meinungsmacher?

  3. Aron Sperber (kein Partner)
    11. September 2014 21:44

    Putin ist wohl ein ziemlich ausgekochter Typ – trotzdem würde ihm niemand zutrauen, absichtlich eine Passagiermaschine abzuschießen zu lassen.

    den biederen Ukrainern und ihren biederen Verbündeten wie Mutti-Merkel oder Peace-Obama traut man es hingegen zu:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/09/08/gleichwertige-theorien/

    der Kommunismus ist zwar untergegangen

    die Desinformation hat jedoch überlebt.

    das Urteilsvermögen in der freien Welt nimmt seit JFK kontinuierlich ab.

    und seit 9/11 beschleunigt sich der Vorgang sogar noch

  4. peter789 (kein Partner)
    11. September 2014 20:47

    Sieben ehemalige Regierungs- und Militärmitarbeiter der USA sprechen Klartext:

    "... dass die am 28. August von der Nato veröffentlichten Bilder eine sehr fadenscheinige Grundlage dafür bilden, Russland eine Invasion der Ukraine vorzuwerfen. "

    Angezweifelt wird in dem Schreiben auch ganz direkt die Glaubwürdigkeit des Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen. „Wir haben den Eindruck, dass Rasmussens Reden in Wa­shington entworfen werden.“

    So machen die Ex-Geheimdienstler darauf aufmerksam, dass die Berichte von einer russischen Invasion just dann aufgetaucht sind, als militärische Niederlagen der Regierungstruppen in der Ostukraine nicht mehr zu verbergen waren.

    Quelle: PAZ

  5. Rotes Schild (kein Partner)
    11. September 2014 20:11

    Apropos "Untersuchungs-Ergebnisse":
    Gibt es schon ein Untersuchungs-Ergebnis zum rassistischen Massaker in Odessa?

  6. Genug! (kein Partner)
    11. September 2014 20:03

    Es gibt hier in diesem Forum eine Figur, die zu einem einzigen Thema unter anderem von sich gibt (es folgen einige wenige Zitate von weiter unten):

    "...Unterberger ... ein unseriöser, lügender Propagandist"

    "...Unterberger lügt also wieder einmal..."

    "...Unterberger wieder einmal wider besseren Wissens, seine US Lügenpropaganda vom Stapel läßt"

    "...gescheiterten Existenz wie dem Unterberger..."

    - - - - und ewig so weiter. Hunderte Zeilen. Alles verbaler Kot. Eine beleidigung nach der anderen. Wie wäre es, wenn man diesem Widerling auf wienerisch "die Gas abdrehen" möchte? Können nicht die meisten Leser auf einen derartigen Schas getrost verzichten?

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      11. September 2014 20:08

      Man sollte diesen Unmenschen nach Guantanamo deportieren!

    • Aichman (kein Partner)
      11. September 2014 20:28

      @ Genug "Wie wäre es, wenn man diesem Widerling auf wienerisch "die Gas abdrehen" möchte?"

      Putin sollte den Deutschen das Gas abdrehen.
      Das kann angesichts der deutschen Geschichte nie schaden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      12. September 2014 09:14

      Aber sachlich können Sie mich nicht widerlegen, oder?

    • Genug! (kein Partner)
      12. September 2014 10:49

      @ Tik Tak: "sachlich widerlegen" - will ich denn? An Soziopathen soll man besser nicht anstreifen. Ich wollte nur kurz zitieren und zur Diskussion stellen, ob ihre Postings nicht allgemein als Belästigung empfunden werden. Von ihnen selbst will ich nichts, Gott bewahre.

    • Wolfgang Kugler (kein Partner)
      13. September 2014 08:20

      Überall wimmelt es von "Transen". Das ist in diesem Fall die saloppe Abkürzung von "Transatlantisches Bündnis-Anhänger", also die bizarren Festklammerer an so etwas wie einer deutsch-amerikanischen Freundschaft. Transen sind pentagonpropagandistische USA-Nato-Kriegstreiber-Helfershelfer. Sie sind faktenresistent und blenden aus, dass die Menschheit keinen grösseren Feind als Washington hat! Transen „tänzeln“ als von Globalmedienkonzernen befehligte Auftragsschreiber sowohl in den Medien und sog. Sozialen Netzwerken, wo sie gegen Russland hetzen und Lügen über Präsident Putin verbreiten. Transen sollten sich wie früher auf Christopher-Street-Aufmärsche beschränken. Dort richten sie weniger Flurschaden an.
      Andreas Unterberger und seine Sektenbuberln glauben daran, dass 1.) die MH370 von Putin höchstpersönlich abgeschossen wurde, weil er sich im Blutrausch an toten Holländern aufgeilen wollte, 2. "Michelle" Obama eine richtige Frau ist, und 3. an die Zahnfee. Tja, Ihr Transen werdet es in Kürze, wenn Putins Gesetze auch im Westen gelten, nicht leicht haben, aber unser neuer Präsident ist ja kein Unmensch. Sogar die Gewitterziegen von Pussy Riot hat er begnadigt, was ich ihm als einziges heute noch übelnehme. Dann wird er die gekauften Gesinnungsschlampen in den Medien vielleicht auch nach ein paar Jahren Sibirien wieder begnadigen, obwohl sie es - wie die Pussies - eigentlich nicht verdient haben. Denn sie wissen, was sie tun.

    • Genug! (kein Partner)
      13. September 2014 14:00

      @Wolfgang Kugler: Tik Tak, ick hör dir trappsen.

  7. Fliegende Holländer (kein Partner)
    11. September 2014 19:52

    In Holland ist die aktive Sterbehilfe erlaubt. Deshalb hat das Regime in Holland der Ukraine einige ihrer Bürger in einem Flugzeug für eine “false flag operation” zur Verfügung gestellt.

  8. BHBlog (kein Partner)
    11. September 2014 16:25

    Angesichts Blogs wie dieser habe ich manchmal
    das Gefühl Zuseher der Sendung "Wer will mich?" zu sein.
    Dr.Unterberger ist ein Welpe der um Adoption SPÖ ,Grüner
    und ÖVP -nahestehender Medien buhlt . Nur für die Anti-Faschista
    ist Andreas nur ein Journalist der FPÖ-affin schreibt .Auch wenn man ihm hierbei wirklich unrecht tut , Ö VP -Niveau beherrscht er viel besser(fallen im liegen).

  9. Blackwater-Massenmörder (kein Partner)
    11. September 2014 15:24

    ZDF “heute” zeigt Hakenkreuze und SS-Runen als wäre es ukrainische Folklore:

    http://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/10/ukraine-zdf-heute-hakenkreuze-und-ss-runen-als-folklore/

    Auch dieser gleichgeschaltete Neocon-Blog könnte auf eine optische Aufhübschung vertragen, zumal der internationale Nationalsozialismus (dank der Ukraine) der allerletzte Schrei ist.

  10. MH 17 (kein Partner)
    11. September 2014 15:06

    Wurden die ukrainischen NS-Brigaden vor, nach oder zeitgleich mit IS (Islamischer Staat) vom CIA ausgebildet? Der neokonservative Speichellecker-Blog schweigt so laut zu den Vorgängen im Irak, Syrien usw. usf.

  11. Tik Tak (kein Partner)
    11. September 2014 12:50

    Seriöser Journalismus sieht anders aus.

    Zuerst die Quelle für den Bericht, der Unterberger kann das nicht:
    https://wikispooks.com/w/images/e/ed/MH17_preliminary_report.pdf
    Dann der Englischkurs, der dem Unterberger fehlt:
    http://www.wifiwien.at/eShop/bbDetails.aspx/Englisch--f%C3%BCr--Anf%C3%A4nger--innen-A1/@/bbnr/41114/
    Den braucht er dringend.

    Zitat Unterberger 20. Juli 2014 02:25:
    "Die Täter waren die Rebellen"

    Zitat Unterberger h.o.:
    " ... nicht beantwortbar, von wem die tödliche Rakete abgeschossen worden ist. Das hatte aber auch niemand Seriöser in den letzten Wochen behauptet..."

    Ergo erkennt Unterberger heute, daß er ein unseriöser, lügender Propagandist ist.

    Q.e.d.

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 13:34

      Allerdings braucht es noch ein paar Anmerkungen, um dem Unterberger gänzlich den Spiegel vorzuhalten:

      1.) Der preliminary report war schon für Anfang August zugesagt und seit damals wird auch schon länger aus diesem zitiert.
      Unterberger lügt also wieder einmal, wenn er anderes behauptet.

      2.) Es war immer aus den ersten veröffentlichten Teilen des preliminary report erkennbar, daß die Maschine nicht aus eigenem Versagen oder wegen einer Beschädigung durch eine Bombe an Bord heraus abgestürzt ist und daher höchst wahrscheinlich abgeschossen wurde.

      3.) Es war auch von Anfang an klar, daß die Tatwaffe ein Splittergefechtskopf sein mußte, andere Waffen machen kaum Sinn, wenn es um eine Maschine in dieser Flughöhe geht.
      Diese Sorte Gefechtskopf findet sich sowohl bei der SA 11 als auch bei den Luft-Luft Raketen (Wympel R-3 bzw. Wympel R-60) der SU 25 Maschinen die sich in der Nähe der MH17 befand.
      Beide Luft-Luft Raketen der SU 25 hätten ausreichend Reichweite, um die MH17 aus der jeweiligen Position der SU 25 abzuschießen.
      SA 11 gab es in der Region des Abschusses sowohl bei den Regierungstruppen als auch bei den Separatisten im Einsatz, wobei letzteres nicht vollständig nachgewiesen ist da man nicht mit Sicherheit weiß, ob die Separatisten überhaupt über eine vollständige SA 11 Batterie verfügen bzw. diese auch bedienen können.
      Bei den Regierungstruppen ist sichergestellt, daß die eine vollständige SA 11 Einheit mit voller Einsatzfähigkeit hatten.
      Die SA 11 kann zwar auch durch Aim and Fire bedient werden oder nur über das Abschußfahrzeug bedient werden, dann sinkt aber die Trefferwahrscheinlichkeit immens.
      Es gibt aber die notwendigen Systeme auf beiden Seiten des Konflikts.

      4.) Die SA 11 hat eine Reichweite von rund 35 km.
      Das SA 11 System der ukrainischen war ziemlich genau unter der Stelle platziert, rund 5 km vom Ort des Treffers entfernt, an der die MH17 abgeschossen wurde.
      Das SA 11 System der Separatisten war aber, nach Medienangaben, rund 50 km von der Stelle des Treffers platziert.
      Es wäre also, unter der Annahme der vollen Funktionsfähigkeit der SA 11 System, für die Separatisten um einiges unwahrscheinlicher einen Treffer zu landen als für die ukrainische Stellung.

      5.) Die MH17 Maschine hat eine der russischen Präsidentenmaschine durchaus ähnliche Lackierung, auch wenn die Boeing 777 der IL 76 schon wegen der unterschiedlichen Anzahl von Triebwerken nicht sehr ähnlich sieht.
      Es war aber zum Zeitpunkt des Abschusses auch die IL 76 von Putin in diesem Bereich unterwegs, auf dem Rückweg von einem Staatsbesuch in Südamerika.
      Es wäre nicht das erste Mal, daß in einer solchen Situation eine sehr nervöse kriegsführende Partei, eine Zivilmaschine mit einer Feindmaschine verwechselt. Der Präzedenzfall dazu ist der Abschuß der Iran Air 655 bei dem von einer US Fliegerabwehr eine zivile Maschine als angebliches F14 Kampfflugzeug identifiziert wurde und abgeschossen wurde. Das ist auch der Ukraine schon einmal passiert, der Abschuß von Sibir-Flug 1812, allerdings durch eine S-200.
      Es wäre durchaus nicht unrealistisch, daß im Eifer des Gefechts ein lokaler Kommandant eine Chance gesehen hat, die vermeintliche russische Präsidentenmaschine abzuschießen.

      Bleibt also unter dem Strich, daß Unterberger wieder einmal wider besseren Wissens, seine US Lügenpropaganda vom Stapel läßt, obwohl er sich eigentlich im Klaren darüber sein sollte, daß es aktuell nicht den geringsten Hinweis darauf gibt, wer wirklich MH 17 abgeschossen hat.
      Wenn er schon kein Journalist mehr ist und auch, nach eigenem Dafürhalten, nicht seriöse ist, dann sollte der Wachtmeister der Reserve wenigstens in einer neutrale Analyse der Situation versuchen.
      Oder ist die militärische Kompetenz des Wachtmeisters der Reserve beim Bestellen bei der Ordonanz im UO Kasino schon am Ende?

      Sogar die Herren des Unterberger haben seit längerer Zeit, als man sie darauf hinwies, daß sie bislang nur Geplapper aus sozialen Medien als Anhaltspunkte bieten können, kaum noch die These lauthals vertreten, sie wüßten wer MH17 vom Himmel geholt habe.
      Selbst die USA sind seit einiger Zeit sehr sehr vorsichtg geworden, wenn es um die Schuldzuweisung geht.

      Nur nicht der Unterberger, die Ein-Mann-Kampfausgabe von Fox News Vienna und News of the World, der ist wie ein Fels in der Brandung der Realität.
      Der weiß schon ganz sicher, wer MH17 abgeschossen hat und erlaubt sich alle anderen als Links- Recht Extremisten im Dienste Moskaus zu beschimpfen.

      Kein Wunder, steht er doch selbst im Verdacht seine Propagandalügen im Auftrag der USA zu verbreiten.
      Wie weiland Colin Powell über die Massenvernichtungswaffen im Irak oder Lyndon B. Johnson beim Gulf Tonkin Incident.
      Beide wußten, daß sie eine Lüge vertraten, aber sie wollten unbedingt Krieg.

      Wie der Unterberger?

      Kann der Unterberger mit seiner Pinocchio Nase überhaupt in der engen Pyrkergasse noch navigieren?

      Ich bin jedenfalls durchaus in der Lage damit leben, daß man mich als Links- Rechts Extremisten, also als Extremisten der Mitte bezeichnet, nur die Zahlungen aus Moskau, die fehlen mir.
      Vielleicht kann der Unterberger mir die ersetzen, die russische Botschaft in Wien hat sich nämlich für nicht zuständig erklärt und meine Geschäftspartner in Moskau wollen auch nichts davon wissen.

      PS.: Könnte man den Blog dem Reichel übertragen der Unterberger ist einfach am Ende und kann nur mehr sich selbst beschädigen. Das ist ein unnötiges Trauerspiel.

    • Torres (kein Partner)
      11. September 2014 14:11

      Wenn Sie schon Unterberger alles Mögliche und Unmögliche vorwerfen (manches allerdings tatsächlich zu Recht), darf ich Sie vielleicht auch (kostenlos!) aufklären, dass der von Ihnen verwendete Ausdruck in korrektem Deutsch "wider besseres Wissen" heißt. Haben Sie vielleicht Migrationshintergrund oder gehören Sie gar einer bildungsfernen Schicht an?

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 14:29

      Torres, weder noch, Asche auf mein Haupt,
      Ich tippe mit einem Stylus auf einem Mobiltelephon und verwende T9 zur Beschleunigung.
      Da geht so manches seltsame Wege.
      Wer also Tippfehler findet darf sie behalten.

      Allerdings muß ich mir meine Miete auch nicht durch einen Blog verdienen.

      Wäre ich in meinem Job so daneben wie der Unterberger in seinem, ich wäre längst arbeitslos.

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 14:30

      Torres, als Nachsatz, aber es freut mich, daß Sie wenigstens nichts Inhaltliches an meinen Ausführungen auszusetzen haben.

    • ein Freund der Russen (kein Partner)
      11. September 2014 16:57

      Tik Tak, Sie schreiben oft tolle und interessante Beiträge, aber ihre persönliche Abneigung gegen AU hier auszuleben wird schon richtig peinlich.
      Hat der Blogbetreiber Ihnen einmal einen Parkplatz weggenommen oder was ist sonst los?
      Das Wesen eines Blogs ist seine Meinung kundzutun. Keiner besitzt die alleinige, vollständige Wahrheit. Gerade das Kontroverse ist interessant und es ist AU hoch anzurechnen, dass hier nicht zensiert wird. Deshalb muss man aber nicht übertreiben und soo persönlich zu werden.
      Danke.

    • Freidenker (kein Partner)
      11. September 2014 17:21

      ein Freund er Russen:

      Danke lieber Freund, lag mir auch am Herzen, besonders weil ich die Postings von Tik Tak ansonsten sehr mag!

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 17:31

      ein Freund der Russen, das mag teilweise schon stimmen.
      Bloß der Unterberger nimmt es sich hier auch heraus jene, die nicht an seinen Sermon glauben zu beschimpfen während er sich gleichzeitig als Quelle der einzigen Wahrheit gibt.

      Ich bin vermutlich nicht der einzige, der sich nicht gerne von einer gescheiterten Existenz wie dem Unterberger beschimpfen läßt.
      Auch wenn ich ihn früher für einen guten Journalisten gehalten habe, heute ist er längst sehr tief abgestürzt und offenbar nur mehr glücklich wenn er andere beschimpfen und seine Lügenpropagada verbreiten kann.

      Seine Ausführungen würden in einem Grundlagenkurs Journalismus, so etwas in der Art hat er selbst einmal gehalten, nicht einmal seinen eigenen Kriterien entsprechen.

      Ich bin beruflich und privat mit einigen der Themen in Kontakt die hier behandelt werden und sehe fast täglich, wie weit die Realität von dem entfernt ist, was der Unterberger hier als seiner Weisheit letzten Schluß verkauft.
      Wie weit seine eigenen Aussagen von jener Sorte Journalismus entfernt ist, die er selbst immer wieder gefordert hat.
      Und wie weit seine "Expertise" von jenen Kriterien entfernt sind, die im Allgemeinen von einer Fachkraft in manchen Bereichen gefordert werden, damit diese ihren Job behält.

      Unterberger bricht fast in jedem seiner Beiträge die grundlegensten Kriterien für eine Diskussion, sei es weil er keine Quellen angeben kann oder sei es, weil er sich selbst völlig grundlos über andere erhöht.

      Von dem, was er früher mal war, kann er heute nur mehr träumen.
      Heute schaut eine Brickner auf ihn herab.
      Was ihn aber nicht dazu animiert sich nochmals zu jenen Qualitäten aufzuschwingen, die er einst hatte.
      Nnd nur von früheren Zeiten zu träumen ist nicht genug.

  12. Fliegender Holländer (kein Partner)
    11. September 2014 12:26

    Über den Wolken muss die Feigheit wohl grenzenlos sein!
    Auch Lech Kaczynski wollte sich offenbar nicht am US-imperialistischen Weltkrieg gegen Russland beteiligen.

  13. ein Freund der Russen (kein Partner)
    11. September 2014 11:19

    Der Zwischenbericht hat klar bestätigt, dass das Zivilflugzeug mit einer Rakete zum Absturz gebracht wurde. Diese BUK Raketen sind bestückt mit Sprengsätzen die in der Nähe eines Zielobjektes explodieren, um einen größtmöglichen Schaden anzurichten. Ein Rebellenkommandant hatte zugegeben, dass sie zeitweise eine dieser BUK-Batterien besaßen. Das ist noch immer kein 100% Beweis, aber die Putin-Versteher und von den Amis Verfolgten könnten da schon etwas leiser treten.

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 13:41

      Nein, das ist kein Beweis ud die Frage, wer denn MH17 abgeschossen hat ist weiter offen.
      Beide Seiten haben eine SA11 in der Gegend gehabt, allerdings war die der Regierung in einer weit besseren Position für einen Abschuß der MH 17.
      Die SA 11 der Separatisten war nach Medienberichten tatsächlich zu weit weg, um die MH 17 sicher zu treffen, die war einige Kilometer außerhalb der Reichweite.
      Bei den Separatisten wäre es bestenfalls ein Zufallstreffer gewesen.
      Da gíbt es eine ganz gute Zusammenfassung der verworrenen Lage, ohne Anspruch auf Wahrheit:
      http://consortiumnews.com/2014/08/08/was-putin-targeted-for-mid-air-assassination/
      bzw.:
      https://docs.google.com/file/d/0ByibNV3SiUoobnpCVDduaHVORHM/edit

      Oder in Kurzfassung:

      Nix Genaues weiß man nicht, aber jeder spricht.

      Übrigens gebe ich dem Scholl-Latour recht, der Begriff "Putin Versteher" ist mittlerweile so etwas wie ein Schimpfwort jener geworden, die gerne blindlings den US Propagandisten glauben wollen.
      Das ist so etwas wie Gutmenschen oder Blaunen, wenn es um die österreichische Innenpolitik geht :-)

  14. Reli-Schamane (kein Partner)
    11. September 2014 10:26

    Es ist gut, dass es eine zunehmende Regionalisierung gibt. Nicht nur in Osteuropa. Bald spaltet sich Schottland vom Vereinigten Königreich ab. Die Eurokratie wird zerschlagen. Es wird ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek geben. U. a. durch 1-l-Autos. Zudem wird es eine praxisorientierte Religion gemäß C. G. Jung geben. Die Kirche wird abgeschafft. Es genügt für die meisten Menschen, gelegentlich religiöse Kurse (z. B. schamanische Seminare) zu absolvieren.

  15. cmh (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)
      11. September 2014 09:38

      Ist doch alles egal!

      Das eigentliche PRoblem ist doch unsere (tunnelblickartige, präpotente, moralimperialistische usw) Sicht der Dinge.

      Zunächst einmal:

      Warum fliegt ein ziviles Flugzeug über Kriegsgebiet? Über Kriegsgebiet abgeschossen zu werden ist Ende aller Moral und der Überflieger ist verantwortlich, genauso, wie wenn er in einen Taifun flöge. Alles andere ist reine Propaganda.

      Dann: Wer von den Fluglotsen und Routenschreibern ist dieses Risiko überhaupt eingegangen? Wurde der schon exemplarisch zur Verantwortung gezogen? Danach kann man sich vielleicht mit den Russen beschäftigen.

      Weiters: Die ukrainische Innenpoltik würde es rechtfertigen, zunächst dieses Land unter Quarantäne zu stellen und dann dort demokratische Verhältnisse herzustellen. Oder gibt es jemanden - vielleicht Unterberger - der sich für die moralische Integrität auch nur eines ukrainischen Politikers verbürgen könnte? Man brauch nicht zu suchen: das kann niemand. (NB: die derzeitigen Russenbasher konnten bis vor vergangenes Jahr den Unterschied zwischen Russen und Ukrainer nicht nennen.)

      Und zuletzt: Wer sind die europäischen Leuchten der Demokratie, die jetzt mit Sanktionen herumfuchtelen und Zensuren verteilen? Das sind doch die gleichen Vögel, die seinerzeit auf rotes Geheiß die Sanktionen gegen Österreich angingen. Deren demokratische Legitimation ist doch wohl mehr als fraglich.

      Ehrlicher wäre es, zu sagen, man möchte gerne die Westgrenze Russlands auf der Linie von 1914 (ausgenommen Polen) haben. Darüber kann man verhandeln. Nicht über die willkürlichen postsojetischen Staatsgrenzen entlang innersowjetischer Verwaltungsbezirke.

  16. Francois Villon (kein Partner)
    11. September 2014 08:20

    Unterberger schreit wohl etwas zu früh „Hurra!“ zum Zwischenbericht über die Absturzursache der MH17.

    Wenn er hier den „normalen“ Ablauf lobt, daß nach „wochenlanger Untersuchung“ ein „kompletter“ Bericht vorgelegt worden sei, so unterschlägt er doch die Wahrheit. Es ist ein Zwischenbericht und offenbar ist er nicht „komplett“, weil ja die Trümmer offensichtlich mit Absicht nicht bzw. höchst unvollständig untersucht worden sind. Die vorgebliche Ursache: die Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine wurden ja von Kiew inszeniert, trotz völligem Chaos bei deren Militär und dem Bankrott des Staates, also voraussehbarer Erfolglosigkeit. – Cui bono? Oder besser gefragt: in wessen Namen?

    • F.V. (kein Partner)
      11. September 2014 08:22

      Bedenkt man wie schnell auch der Groß-Guru mit der „eindeutigen“ Schuldzuweisung bei der Hand war, lange vor irgend einer faktischen Information über das Geschehen, allerdings im Nu nach Bekanntgabe der Parole durch die USA und deren Lakaien und Presstituierten: die Separatisten, die Russen, der Putin waren´s, versteht man sein Bemühen einen Strohhalm zu ergreifen.

      Daß die Niederlande – ein NATO-Höriger der USA – sich in der Phraseologie windet, ist verständlich. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Aber immerhin sagten sie: die Boeing sei von außen durchlöchert worden. – Nun, eine Rakete (Boden-Luft oder Luft-Luft) detoniert beim Aufprall und zerfetzt ein Flugzeug, aber es durchlöchert es nicht. Es ist ja auch merkwürdig, wie selbst die USA die absurdesten Stories erfinden – ein übergelaufener ukrainischer Soldat, geschult im Umgang mit den vorgeblichen Raketen, hätte sie abgefeuert – und was man dem tumben Volk an Märchen zumutet.

      Das Interessanteste ist aber, was NICHT in diesem Bericht vorkommt: Die Toten, ihre Identität, ihre Todesursache, etc., etc. Da von einigen Beobachtern der ersten Stunde aber von konservierten Leichen die Rede war, wäre hier doch eine Aufklärung die erste Priorität. – Was ist also von solcher Nicht-Behandlung zu halten?

      Es war ja schon eigenartig, wie die Main-stream-Presse wochenlang in dieser Sache auf Tauchstation gegangen war – und nach dem Wischi-waschi-Bericht dies wohl weiter tun wird – bis man die Sache quasi vergessen hat. Wer die geopolitischen Absichten der USA – obwohl sie sogar seit Jahren gedruckt vorliegen – außer Acht läßt, kapiert entweder nicht was gespielt wird, oder er steht im Sold jener Mächtigen. Heißt es nicht: Wess´ Brot ich ess´, dess´ Lied ich sing!“

      Bedenkt man dies, und auch die weitere Spruchweisheit: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er `mal die Wahrheit spricht!“ – dann folgt daraus nur: Herr Dr. Unterberger, Sie können abfahren.

    • aw70
      11. September 2014 11:06

      @F.V.

      Der Gefechtskopf einer schweren Boden-Luft Rakete in der Art der Buk-M1 durchlöchert sein Ziel sehr wohl - und zwar ganz genau so, wie es auf den Fotos zu sehen ist. Es ist selbst für eine Lenkwaffe sehr schwer, einen exakten Treffer auf einem sich schnell bewegenden Luftfahrzeug zu landen. Weswegen alle derartigen Systeme darauf ausgelegt sind, lediglich in der Nähe des Ziels zu detonieren, und es durch Schrapnellwirkung zu zerstören. Die Druckwelle der Explosion alleine würde da nichts bewirken: Fragmente eines Gefechtskopfes (sprich: Schrapnelle) sind da deutlich wirksamer.

      Wenn Sie mir nicht glauben sollten, dann lesen Sie bitte in militärischer Fachliteratur nach. In solcher mit Drucklegung vor dem Absturz, falls Sie Angst vor nachträglicher Verfälschung haben. ;-)

  17. MH 0817 (kein Partner)
    11. September 2014 08:16

    Aber wo sind die Obduktionsbefunde der Insassen? Wie viele Leichen konnten geborgen werden? Woran sind sie gestorben: An Dekompression? An Erfrierung? An einer direkten Folge eines Raketeneinschlags? Oder erst beim Aufschlag? Weisen die Leichen Einschüsse oder Sprengstoffrückstände auf? Und wenn ja, von welcher Art Sprengstoff oder »Sprengkopf«? Auch die Obduktionsbefunde der Piloten fehlen ? normalerweise ein zentraler Punkt einer Flugunfalluntersuchung.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/mh17-zwischenbericht-bankrotterklaerung-fuer-die-offizielle-version.html

  18. Zraxl (kein Partner)
    11. September 2014 07:27

    Cum grano salis.
    In diesem Blog gibt es weder eine Frau Knecht, noch eine Frau Brickner. Da muss der Herr Dr. Unterberger selbst in die Bresche springen und gelegentlich das Publikum mit angesammeltem Schwachsinn ärgern. Das erhöht jedenfalls kurzfristig die Leseraktivität. Hoffentlich geht das nicht schief, sonst vertschüssen sich irgendwann auch noch die letzten verbleibenden "Partner".

  19. peter789 (kein Partner)
    11. September 2014 06:29

    Ich habe noch nie einen so unkritischen, gutgläubigen und tendenziösen Unterberger erlebt.
    Alles was EU/USA/Nato sagen, ist die reine Wahrheit und alles, was aus Russland kommt, ist verlogenene Propaganda?

  20. Fliegender Holländer (kein Partner)
    11. September 2014 01:20

    Aus den sogenannten Untersuchungsergebnissen geht eindeutig hervor, dass MH-17 von „hochenergetischen Objekten“ getroffen wurde, also einen Hagelschaden erlitten hat. Die Verschwörungstheorien des Westens sind damit widerlegt.

    Russland muss für die ungerechtfertigten Sanktionen von der Hagelversicherung entschädigt werden und die fliegenden Holländer bekommen als Abfertigung eine Tafel Poroschenko-Schokolade (dem inoffiziellen Sponsor des neokonservativen Kriegshetzer-Blogs).

  21. Sensenmann
    10. September 2014 15:41

    Au weh! CIA-Handbuch des Journalismus, Seite 135ff: "Öffentlich gewordene Tatsachen sind stets so umzudeuten, dass sie in jedem Fall den eigenen Behauptungen entsprechen...." - so muss sich das wohl lesen, nicht wahr?

    Der Bericht sagt genau NICHTS aus, woher die "hochenergetischen Objekte" kamen. Typischer Fall von "Wasch mich, aber mach mich nicht nass!"
    Aber:
    Die deutsche Bundesregierung erklärt die Daten des Voicerecorders für geheim (Anfrage im Bundestag), die "Gutachter" waren nichteinmal vor Ort. Bemerkenswerte "expertisen" kommen so zu stande.
    Was im Internet an Wrackteil-Bildern verfügbar ist, zeigt selbst dem Laien, daß offenbar v.a. der Bereich des Cockpits getroffen wurde. Dieses wurde - obgleich es der stabilste Teil der Rumpf-Aussenhaut ist völlig zersiebt, wobei die Löcher eindeutig von innen nach außen entstanden sind. Das deutet eher auf Bordwaffenbeschuss durch ein Jagdflugzeug hin. Der Rest des Rumpfes ist äußerlich weitestgehend frei von Einschlägen. Eine Boden-Luft-Rakete mit Wärmesuchkopf trifft allerdings die Triebwerke, eine solche mit Radarführung die Zielmitte. Jeweils von unten. Niemals abre das Cockpit seitlich.
    Interessant auch Bilder, die einen Streifschuss auf einem Tragflächenteil in Richtung Cockpit zeigen.

    Die Vertuschung, die Weigerung Daten zu veröffentlichen, die fehlenden Beweise dafür, daß die russischen Freischärler jemals eine BUK-Batterie besaßen und diese auch bedienen konnten, das ausbleibende Jubelgeschrei, wenn man den Beweis gefunden hätte, es waren die Separatisten (am Besten auf Befehl Putins): All das zeigt nur, es ist irgendwas oberfaul!

    Das Dümmste dieser EU war aber, sich zu "Sanktionen" hinreißen zu lassen ohne einen handfesten Beweis für die Täterschaft oder wenigstens Mittwisserschaft Russlands in der Hand zu haben.

    Allerding hat der Ami ja schon mit gefälschten Beweisen ganz andere Kriege vom Zaun gebrochen...

    ..stets auf Kosten Anderer.

    Gut ist der BBC-Bericht (russisch mit Untertiteln): http://www.youtube.com/watch?v=KdSH_ajncuA
    der alles offen lässt und wirklich vor Ort gedreht wurde.

    • Undine
      10. September 2014 15:47

      @Sensenmann

      ***************

    • Helmut Oswald
      10. September 2014 16:58

      Nicht immer ist Angriff die beste Verteidigung - aber mit dieser Informationspolitik muß man bei Profis wie AU einer ist schon rechnen. Eines Tages bekommen wir auch auch den geheimen Rest noch nachgeliefert. Freilich, das betreten - dröhnende Schweigen aller anderen amerikaverstehenden Blankoscheckausfüller ist doch mittlerweile deutlich genug. Wir haben verstanden.

      Wird vielleicht doch nix mit dem so sehnlich herbeigewünschten Krieg. Mein Gott, wie schade. Bin gespannt, wie sie uns die US Schulden umhängen werden. Aber keine Sorge, es gibt noch TTIP und da wären ja noch die griechischen und italienischen Freunde ... Goldmann & Sucks wissen sicher schon längst Abhilfe ... da gibt es immer einen Plan B. Bisschen Herumschreien mit Merkel und schon füllt Schäuble die Zahlungsanweisungen aus ...

    • Wyatt
      10. September 2014 17:01

      @Sensenmann

      ***************!

    • Rau
      11. September 2014 09:10

      Doch der gewünschte Krieg kommt schon, nur woanders, in Syrien. Natürlich gehts gegen den Terror dort, aber Russland ist vorerst mit einer anderen Front beschäftigt. Geht da nichts weiter, setzt man seine Agenda woanders fort, wichtig ist nur das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren

  22. Erich Bauer
    10. September 2014 13:42

    (Zitat: A.U.): @ "...Oder dass die US-Geheimdienste und deren Satelliten alles wissen..."

    Ich nehme mal an, dass die US-Geheimdienste davon schon wissen, denn es wird nicht einmal ein "Geheimnis" draus gemacht:

    • Erich Bauer
      10. September 2014 13:43

      WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN SIND EIN ZARTES PFLÄNZCHEN

      Russland ist bei der Umorientierung bereits in voller Fahrt. AKW-Geschäfte mit Argentinien bereits unter Dach und Fach... Die reagieren unglaublich fix. Weltweit. Die EU steht nicht mehr am Zukunftsplan. Niemand soll sich da noch Illusionen machen. Glaubt denn wirklich irgendein naturbelassener "Industriekaufmann"-Lehrling, dass das wieder, so nach "Hoppala... Tschuldigung", rückgängig gemacht werden kann?

      Die EU ist DRAUSSEN. Nicht nur in Russland. Die EU hat sich als total unzuverlässiges "Narrenschiff" geoutet... Weltweit. Selbst, wenn sie innerhalb der nächsten Stunde wieder freundliche Nasenlöcher machen sollte.

      Der angezettelte Wirtschaftskrieg ist für EU-Europa heute schon verloren. Es wird gerade noch reichen den EU-evil-clowns eine bescheidene, fremdgesteuerte Karriere auf einem Schutthaufen zu gewähren.

    • Undine
      10. September 2014 18:56

      @Erich Bauer

      Leider---jedes Wort ist richtig! Und immer noch werden Sanktionen erfunden! Der Schuß geht nach hinten los. *********!

    • Erich Bauer
      10. September 2014 19:14

      Die "Sanktionen" gehen den Russen schon längst hinten vorbei. Die mussten - wahrscheinlich auch leidvoll - erkennen, dass EU-Europa nicht nur ein unzuverlässiger Geschäftspartner ist, sonder auch von geistesgestörten Clowns beherrscht wird... Wer will mit sowas eine Geschäftsbeziehung?

    • Freidenker (kein Partner)
      11. September 2014 09:10

      @Erich Bauer

      ************************!

  23. aw70
    10. September 2014 13:39

    Ja, genau, Herr Unterberger. Das abgeschossene Flugzeug und die Propaganda. Reden wir darüber.

    Haben Sie den vorläufigen Untersuchungsbericht der Holländer selbst gelesen? Ich habe das, und bin in Fragen der Luftfahrt und in militärischen Fragen einigermassen sachkundig (Milizoffizier und Privatpilot).

    Und es bleibt einem nach derzeitigem (!!!) Wissensstand nur eine Schlussfolgerung: es gibt derzeit keine tragfähigen Beweise für die Schuld von irgend einem der Beteiligten. KEINE Beweise. Für die Schuld von irgend jemandem. Im Moment, jedenfalls.

    Es gibt zwar in der Tat eine ganze Reihe von Indizien. Aber die zeigen, wenn man genau und unvoreingenommen hinschaut, blöderweise auch in beide Richtungen. Es gibt Hinweise, dass die Rebellen die Maschine versehentlich abgeschossen haben könnten. Aber auch welche, dass eine gewissenlose Fraktion innerhalb der Ukrainischen Machtstrukturen dahinter gewesen sein könnte: das wäre dann Absicht gewesen. Das müsste übrigens kein Abschuss durch ein Flugzeug gewesen sein, von dem so oft geredet wird: die Ukraine hat an dem Tag ebenfalls exakt die selbe Type von hoch reichender Lenkwaffe wie die Separatisten im fraglichen Gebiet stationiert gehabt (die berühmten Buk). Man weiss als Aussenstehender im Moment schlicht und einfach nicht, welche Version jetzt stimmt.

    Schreiben Sie sich das bitte hinter die Ohren. Was Sie da machen, ist eines professionellen Journalisten unwürdig: Sie lassen sich von Ihrer - im übrigen durchaus nachvollziehbaren! - Aversion gegen Putin und sein System dazu verleiten, tendenziösen Blödsinn zu schreiben. Es gibt aber im Moment keine frei zugänglichen Fakten, die Ihren einseitigen Standpunkt rechtfertigen würden.

    Und bevor mich irgend jemand als pro-Putin-Troll hinstellt: ich habe keine Sympathien für irgend einen der an diesem Konflikt beteiligten. Ich bin aber so erzogen und ausgebildet worden, dass ich mir wo immer möglich eine eigene Meinung bilde. Und mich dabei nur auf Informationen verlasse, deren Wahrheitsgehalt ich wenigstens halbwegs nachprüfen kann. Das sollten Sie in diesem Fall auch einmal probieren. Im Zweifelsfall lassen Sie sich einmal von jemandem beraten, der beim Bundesheer (oder einer anderen Armee, oder einer entsprechenden Behörde) Nachrichtenoffizier o.ä. war bzw. ist, und der das Auswerten von Lagebildern und Informationen tatsächlich gelernt hat. Wirkt Wunder gegen Bretter vor dem Kopf, wenn man Fachleute befragt.

    • Normalsterblicher
      10. September 2014 14:27

      Zum letzten Absatz:

      Bitte nicht solche - letztlich bestärkenden - Ratschläge, denn AU ist ohnedies mit einem qualifizierten (?) militärischen Berater verbandelt, seinem "Spiritus Rector" in solchen Angelegenheiten, gewissermaßen. Der hat aber Schlagseite .... ;-)

    • terbuan
      10. September 2014 14:28

      Danke @aw70,
      genauso sehe ich es auch, gegen Vorurteile ist halt leider kein Kraut gewachsen!

    • Undine
      10. September 2014 15:51

      @aw70

      Sehr eindrucksvoll! Danke für diesen von keinen Ressentiments gefärbten Bericht!***************!

  24. Freak77
    09. September 2014 23:14

    Heute, Dienstag, 9. 9. 2014 im Heute-Journal im ZDF:

    Die Ergebnisse der Untersuchung des Unglücks der MH17 zeigen: menschliches und technisches Versagen kann ausgeschlossen werden, der Funkverkehr war normal.

    Die Absturzursache war Außeneinwirkung, das Flugzeug wurde von von außen kommenden Objekten durchbohrt die viel Schaden anrichteten.

    Es wurde der Anfgangsverdacht erhärtet dass eventuell eine Boden-Luft-Rakete vom russischer Bauart die Ursache ist.

    Raketen vom Typ BUK (Raketensystem BUK-M1) etwa explodieren in der Nähe ihres Ziels und richten Splitterschäden an - ähnlich denen die an den Wrackteilen der Boeing MH17 zu sehen sind.


    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/2235518/ZDF-heute-journal-vom-09-September-2014

    • schreyvogel
      10. September 2014 11:17

      Im Original-Bericht steht kein Wort von BUK-M1 oder überhaupt von Raketen. Lesen Sie ihn selbst!
      http://www.onderzoeksraad.nl/uploads/phase-docs/701/b3923acad0ceprem-rapport-mh-17-en-interactief.pdf

    • aw70
      10. September 2014 13:56

      @schreyvogel

      Im Original-Bericht steht in der Tat nichts von Buk-M1. Aber die im Bericht veröffentlichten Bilder sind mit einem Nahtreffer durch so eine Waffe sehr gut vereinbar. Deutlich schwerer wiegt noch die Tatsache, dass im Bericht das schlagartige Abbrechen der Aufzeichnungen von sowohl Stimmaufzeichnung als auch Flugdatenschreiber erstmals zweifelsfrei dokumentiert wird. Ein derartig schlagartiges Abbrechen ist mit dem Angriff mit den Bordkanonen eines Kampfflugzeuges kaum vereinbar: in dem Fall müsste durch einen echten Glückstreffer ganz zu Beginn des Angriffs bereits die Aufzeichnung ausgeschaltet werden. Dagegen ist ein derartiger Ausfall bei der nahen Detonation des recht großen Gefechtskopfes einer Buk zu erwarten. Die veröffentlichten Fakten sprechen also in der Tat eine relativ klare Sprache für einen Treffer durch eine Buk M-1.

      Was aber halt auch wieder genau nichts beweist. Sowohl Rebellen als auch Ukrainer hatten solche Systeme am fraglichen Tag in Positionen, von denen aus man MH17 hätte treffen können.

    • schreyvogel
      10. September 2014 18:51

      aw70:
      Sie scheinen im Gegensatz zu mir ein Experte für Luftkriegsführung zu sein?
      Und Zugang zu haben zu Geheimdiensterkenntnissen über Art und Positionierung der Raketensysteme beider Seiten am 17.7.2014 um 15:20 MESZ?

      Da kann ich natürlich nicht mithalten.

    • aw70
      10. September 2014 23:59

      @schreyvogel: als ehemals Nachrichtenoffizier des ÖBH verstehe ich zumindest von den Grundlagen der Luftverteidigung etwas. Und was die Positionierung solcher Systeme am 17.7.14 angeht: es gab in den Tagen nach dem Abschuss zur Positionierung von Systemen beider Seiten relativ detaillierte Angaben (inklusive Satellitenbildern von den ukrainischen Stellungen). Die allerdings allesamt praktisch nicht wirklich verifizierbar waren, da die jeweils andere Seite stets beharrlich geschwiegen hat. Also die Meldungen weder bestätigt hat, noch abgestritten hat.

      Für mich ist bei der Lagebeurteilung zum Zeitpunkt des Abschusses relativ naheliegend, dass die ukrainischen Streitkräfte solche Systeme in der Region hatten. Die Ukrainer verfügen bekanntermassen grundsätzlich über derartige Systeme, und aus deren Sicht war zu diesem Zeitpunkt ein Eingreifen der russischen Luftwaffe zur Unterstützung der Aufständischen in der Krisenregion durchaus zu befürchten. Was eine Stationierung solcher Systeme so nahe als möglich am Donbass logisch erscheinen lässt: damit hätte ein Eingreifen russischer Einheiten wirkungsvoll unterbunden werden können.

      Gleichermassen wäre es für die Aufständischen sehr naheliegend gewesen, solche Systeme in ihre Kontrolle bekommen zu wollen - ob als Beute von den ukrainischen Streitkräften, oder als Geschenk von den Russen, sei einmal dahingestellt. Und diverse Fotos legen den Schluss ja auch nahe, dass solche Systeme zumindest im Juni physisch in der Hand der Rebellen waren. Ob diese auch imstande gewesen wären, sie zu verwenden, steht auf einem anderen Blatt: die Abschüsse diverser ukrainischer Maschinen, die die Rebellen getätigt haben, wurden davor nicht zwingend mit solchen Systemen erzielt. Die hätten auch mit leichter verfügbaren und bedienbaren kleineren Systemen geringerer Reichweite erzielt werden können.

  25. Freak77
    09. September 2014 23:00

    Zur These dass die MH17 angeblich von einem ukrainischen Kampfjet abgeschossen wurde:

    1) Welcher militärische, taktische oder strategische Vorteil für die Ukraine würde sich aus dem Abschuss eines malaysischen Zivilflugzeugs das von West nach Ost flog ergeben? - KEINE !

    2) Es müsste also ein ukrainischer Pilot aktiv gewesen sein und im vollen Bewußtsein, willentlich und vorsätzlich eine zivile ausländische Verkehrsmaschine mit ca. 300 Personen an Bord abschossen haben.

    Welcher Pilot eines normalen nichtkommunistischen europäischen Landes ist psychisch & mental fähig eine derartige Barbarei zu begehen und mir nix dir nix 300 Kinder, Frauen und völlig unschuldige Ausländer zu ermorden? Die Einwirkung von Drogen oder Alkohol muss bei einem Piloten ausgeschlossen werden.

    Ich denke dass keiner der üblicherweise sehr gut trainierten, sowie auf psychische Eignung getesteten Militärpiloten der Ukraine fähig und in der Lage war oder ist eine derartige Barbarei vorsätzlich zu begehen!

    Falls die Ukraine aber doch solche Piloten in ihren Reihen hätte, so müssten die dortigen Vorgesetzten auf der Hut sein: Piloten die derartige sinnlose Barbarei begehen könnten danach durch stärkste Gewissensbisse danach eventuell neurotisch oder sogar psychotisch werden und zu einer Gefahr in der eigenen Luftwaffe werden. Im Grunde genommen wären solche Piloten keine Soldaten sondern Massenmörder die völlig unbeteiligte & unschuldige Ausländer massakrieren. Solche Leute können unter keinen Umständen in einer Luftwaffe weiterhin behalten werden.

    Diese Theorie ist an den Haaren herbeigezogen - und ist nur dazu da die Ukraine und ihre Streikräfte in den Schmutz zu ziehen!!!

    • aw70
      10. September 2014 10:47

      1. Die ukrainische Luftwaffe war bereits vor dem Konflikt in einem sehr schlechten Zustand. Von den "sehr gut trainierten und selektierten" Piloten konnte aufgrund eines schon seit vielen Jahren andauernden Geld- und Ressourcenmangels keine Rede sein.

      2. Welcher Vorteil würde sich für die Ukraine aus so einem Abschuss ergeben?

      Nun, solange man der Ukraine den Abschuss nicht nachweisen kann, würde es eine Verwicklung des Westens in den Konflikt mit sich bringen. An der Seite der Ukraine. Was angesichts des sich bereits zum Zeitpunkt des Abschusses (!) abzeichnenden Probleme der Ukraine, den Donbass aus eigener Kraft wieder zu erobern, einen gewissen Sinn gemacht hätte.

      Sofern man ein Psychopath ist. Aber es ist leider halt nicht ganz auszuschliessen, dass in manchen Fraktionen der sehr heterogenen Ukrainischen Machtstrukturen solche Psychopathen am Werken sind.

      Bin ich persönlich der Meinung, dass der Abschuss durch die Ukraine erfolgt ist? Sicher bin ich mir nicht, aber ausschliessen kann man es halt auch absolut nicht.

    • F.V. (kein Partner)
      11. September 2014 09:05

      ... an den Haaren herbeigezogen ...

      Wer mit Artillerie und Bomben zivile Städte losgeht und dabei die eigene Bevölkerung massakriert, dem ist auch die "Kleinigkeit" einer false flag Operation, wie der Abschuß einer Zivilmaschine zuzutrauen. Wäre ja auch nicht das erste Mal.
      Der Grund dafür liegt ja auf der Hand.

      An anderer Stelle wurde nach dem Verbleib der ersten Malaysischen Boeing gefragt.
      Warum hat niemand je auf der US-Pazifik-Insel Diego Garcia gefragt? Seit man weiß, daß Flugzeuge ferngesteuert werden können ...

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 14:14

      Freak77, da gibt es schon einige möglichen Szenarien:

      Der Abschuß kann sowohl von einem Boden Luft System wie die BUK oder SA 11 als auch on einem Luft-Luft System ausgeführt worden sein.
      Sowohl die ukrainische Armee als auch die Separatisten hatten SA11 System in der Region.
      Die ukrainische Luftwaffe hatte eine SU 25, das ist zwar ein Erdkampfflugzeug, kann aber auch Luft-Luft Raketen tragen, in der Region im Einsatz.

      Die haben also alle Raketen mit Splittergefechtsköpfen vor Ort gehabt.

      Wenn man von der Streßsituation bei einem aktiven Gefecht mal absieht, dann hätte die Ukraine ein mögliches Motiv, den Abschuß der russischen Präsidentenmaschine.
      Die war zum dem Zeitpunkt in der Gegend unterwegs und ein mögliches Ziel.
      Das ist zwar eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, was aber, wenn da einfach eine Kriegsfraktion die MH17, das ist eine Boeing 777, mit der russischen Präsidentenmaschine, eine IL76 mit fast der gleichen Lackierung aber vier statt zwei Triebwerken, verwechselt hat und die einfach vom Himmel geholt hat?

      Dann wäre auch ein mögliches Motiv, auch wenn dies reine Spekulation ist, vorhanden.

      Sonst natürlich gibt es keinen sinnvollen Grund eine zivile Maschine vom Himmel zu holen.

      Was es aber gibt, ist einen Grund diese Aktion zu vertuschen.
      Wenn die MH17 aus Versehen vom Himmel geholt wurde, dann gibt es viele Gründe die Urheberschaft dieses Versehens zu vertuschen bzw. dem Gegner in die Schuhe zu schieben.

      Dann reicht es auch, wenn eine der beiden Seiten einen Fehler gemacht hat und diesen gegen den Gegner propagandistisch ausschlachten will.
      Das ist auch nicht neu, dazu gibt es einige Präzedenzfälle wie den Abschuß der Iran Air 655.

      Dass die ukrainische Armee so ihre Probleme mit der Luftabwehr hat ist nicht neu, die haben schon einmal eine russische Zivilmaschine vom Himmel geholt.
      Über den Zustand der ukrainischen Luftwaffe und Armee brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, die sind tiefer am Boden als man sich das vorstellen will.
      Die haben teilweise seit Monaten keinen Sold mehr bekommen.

  26. Patriot
    09. September 2014 21:25

    Für mich ist auch klar, dass die Rebellen das Flugzeug aus Inkompetenz abgeschossen haben. Zu der Zeit im Juli war die ukrainische Armee gerade im Vormarsch, und hätte kaum einen Grund gehabt, so eine Aktion zu starten. Außerdem würde kein vernünftiger Militär so ein Risiko eingehen. Man stelle sich vor der Plan würde vorher verraten, oder sonst irgendwie schief gehen. Die Ukraine hätte wohl sofort alle Sympathien verspielt, wäre der Paria. Die Russen können selbst ein Lied davon singen, man erinnere sich an den ABSICHTLICHEN Abschuß der Korean Airlines in den 80ern. Und dann gibt es noch ein paar technische Details, die einen Abschuss durch die ukrainische Armee für mich unwahrscheinlich machen.

    Außerdem, nach der Theorie "Cui bono?" sind jetzt inzwischen wohl die Russen die Nutznießer. Es ist ein bischen ein logisches Dilemma.

    • Freak77
      09. September 2014 22:41

      Genau, die Korean Airlines KAL 007, die am 1. 9. 1983 westlich d. Insel Sachalin von einem sowjetischen Jagdflugzeug SU-15 vom Himmel geholt wurde. Alle 269 Personen an Bord kamen damals zu Tode. Den Befehl zum Abschuss gab General Anatoly Kornukov der dafür von Präsident Putin im Jahr 2000 ausgezeichnet wurde, siehe:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Korean_Air_Lines_Flight_007

      http://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Air-Lines-Flug_007

      Die Sowjets hatten die irre Erklärung dass diese KAL007 in Wirklichkeit ein Spionageflugzeug sei, was völlig hirnrissig ist.

      Eines muss auch erwähnt werden: Der koreanische Pilot hatte seinen Kurs verlassen und ist aus eigener Schuld in den sowjet. Luftraum eingedrungen.

    • aw70
      10. September 2014 14:09

      @Freak77

      Die sowjetische Erklärung mit dem Spionageflugzeug war nicht so irre, wie Sie das hinstellen. Der Abschuss von KAL007 war ein abscheuliches Verbrechen, das durch nichts zu rechtfertigen war. Aber die USA hatten über Jahrzehnte nachweislich immer wieder Spionageflugzeuge zur elektronischen Aufklärung rund um die gesamte Sowjetunion im Einsatz. Wie gesagt: das rechtfertigt gar nichts, erklärt aber bis zu einem gewissen Grad die damals dort herrschende Paranoia der Sowjets. Dazu noch eine Prise totalitäre Ineffizienz (in der sowjetischen Luftwaffe war man nicht daran gewöhnt, Befehle zu hinterfragen - wer es tat, bekam Probleme), und relativ primitive Technologie (die Sensorik der sowjetischen Abfangjäger und Bodenstationen war nicht eben erste Sahne), und fertig ist der Salat.

      Wie gesagt: das rechtfertigt in Summe gar nichts. Aber nicht hinter jedem abscheulichen Verbrechen steht der ganz große Vorsatz, einen Massenmord zu begehen. Oft ist es einfach eine Kulmination von Blödheit, Inkompetenz und Menschenverachtung, die zu so etwas führt. Nicht, dass es das viel besser macht. Aber die Sache mit dem Spionageflugzeug ist vor diesem Hintergrund anders zu sehen.

  27. Undine
    09. September 2014 21:02

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe: Man konnte zwar nicht genau herausfinden, wodurch das Flugzeug abgeschossen worden ist, aber man weiß dafür ganz genau, daß es die Russen waren und natürlich ihr pöser Putin.
    Was die Blackbox an den Tag bringen könnte, will man lieber gar nicht erst wissen. ;-(

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. September 2014 14:17

      " ... aber man weiß dafür ganz genau ..."

      Wenn Sie da "Unterberger" anstelle von "man" einsetzen kommt es eher hin.
      Der Zwischenbericht weist überhaupt keine Schuld an irgendwem zu.
      Da ist übrigens auch ein Teil der Kommunikation zu finden.
      Die Black Box wird vermutlich auch nicht mehr liefern können, deren Aufzeichnungen enden ein 3-4 Sekunden nach dem letzten Funkspruch.

  28. oberösi
    09. September 2014 20:32

    Brandaktuell: Neueste und wie immer verläßliche Recherchen von CIA/NASA/Colin Powell liefern eindeutigen Beweis, daß der Abschuß der Maschine über der Ukraine durch Putin nur der Probelauf zum Meteoritenangriff auf Nicaragua war!
    Laut vertraulichen Quellen in State Department und Goldman Sachs gibt es auch schon erste Hinweise auf das Motiv hinter diesem neuerlichen eklatanten Verstoß gegen UNO-Menschenrechtsvereinbarungen und sämtliche Gepflogenheiten der zivilisierten Welt: Erprobung neuer Technologien zum Abschmelzen der Polargletscher durch Erhöhung des CO2-Gehaltes und damit Destabilisierung der gesamten freien, demokratischen Staatengemeinschaft, der das Wasser jetzt schon bis Oberkante Unterlippe steht. Das Abschmelzen würde nämlich den Meeresspiegel um genau die notwendigen 2 cm steigen lassen...

    Die gesamte westliche Staatengemeinschaft fordert daher geschlossen umgehend den Einsatz taktischer Atomwaffen gegen den Aggressor, und zwar alternativlos!

  29. Normalsterblicher
    09. September 2014 20:29

    Es hat absolut keinen Grund gegeben, die Daten des Voice Data Recorders _nicht_ spätestens zwei Wochen nach seiner Auffindung zu veröffentlichen.

    Beim Absturz der MD 83 beim Flug AH5017 über der Sahara am 24. Juli 2014 wurde ja auch innerhalb von zwei Wochen das Ergebnis unter anderem über die Auswertung der Flugdatenschreiber präsentiert.

  30. Gerhard Pascher
    09. September 2014 18:46

    Ich habe gelesen, dass die Ermittler noch gar nicht die Wrackteile untersuchen konnten, denn in diesem Gebiet haben weiterhin die prorussischen Seperatisten das Sagen .... und vielleicht auch etwas zu verheimlichen.

    • Elisabeth Mudra
      09. September 2014 19:17

      Lesen bildet meist, doch bei CIA-Lektüre wär ich argwöhnisch. Siehe "Massenvernichtungswaffen" des separaten Saddam Hussein.
      .

    • Gerhard Pascher
      10. September 2014 06:27

      Elisabeth Mudra:
      Es war nicht die CIA-Lektüre, wo ich diese Information entnommen habe. Vielmehr eine Zusammenfassung des Zwischenberichtes der Untersuchungskommission, wo es u.a. heißt:
      Der Sicherheitsrat vermutet, dass an der Absturzstelle noch Reste einer Rakete zu finden sein könnten. Wegen der heftigen Kämpfe konnten die internationalen Experten die Absturzstelle nicht untersuchen. Angesichts der Waffenruhe im Osten der Ukraine hoffen sie, so schnell wie möglich dorthin zu reisen.

      Ganzer ORF-online-Bericht hier:
      http://orf.at/stories/2245026/2245027/

  31. Sandwalk
    09. September 2014 18:35

    "Zum Absturzzeitpunkt waren laut Radaraufzeichnungen drei weitere Zivilmaschinen in der Region, eine davon in nur etwa 30 Kilometern Entfernung."
    (Warum sollten die Ukrainer mit einer Militärmaschine eine Zivilmaschine abschießen? Um es den Russen in die Schuhe zu schieben? Das ist eine sehr simple Verschwörungstheorie).

    "Die Schäden an der Bugsektion sowie am Cockpit deuten darauf hin, dass "das Flugzeug von außen durch eine große Anzahl schnell fliegender Objekte getroffen wurde". Wahrscheinlich hätten diese Einschläge dazu geführt, dass die Maschine instabil wurde und noch in der Luft auseinanderbrach."
    (Wäre die Boeing von hinten per Maschinenkanone attackiert worden, wäre der Bug nicht durchlöchert worden.)

    Der Report selbst nennt keinen möglichen Ursprung für die "schnell fliegenden Objekte". Passen würde die Beobachtung wohl zum Beschuss mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk, die über einen sogenannten Fragmentations-Gefechtskopf verfügt: Dieser wird von einem Radar-Näherungszünder ausgelöst, explodiert in unmittelbarer Nähe des Flugzeugs und durchlöchert es. Theoretisch denkbar wäre auch ein vor allem in den sozialen Medien diskutierter Abschuss durch die Bordkanone eines Kampfjets - diese Option halten die meisten Experten allerdings für unplausibel.
    Die Maschine wurde abgeschossen. Das ist klar. Dass den "Neurussen" ein Fehler unterlaufen ist, als sie die Malaysische Maschine mit einer ukrainischen verwechselten, ist mehr als plausibel.

    • simplicissimus
      10. September 2014 06:51

      Alles ist möglich. Sogar, daß die Neurussen falsch über die Maschine informiert wurden.

  32. Interessierter Leser
    09. September 2014 18:21

    Lieber Herr Unterberger. Geben Sie auf. Sie haben hier in ihrem Tagebuch ca. 20 Schreiberlinge, die Putin als ihren wahren Helden feiern. Meiden Sie dieses Thema. Es schafft nur eine Plattform für Jubel über Putin, den einzig Guten in dieser von der USA verseuchten Welt. Dazu gibt es die absolut freie Presse in Russland, dort können die Putinfans weiter sein Loblied singen.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 18:33

      Diese "Argumente" überzeugen die Obama-Merkel-Steinmeier-nato-Cheer Leader ganz bestimmt. Sowas freut den NATO-Pressedienst (ROFL). Auf Ihresgleichen wartet eine glänzende Karriere auf dem Schutthaufen. Außer, Ihresgleichen sind doch schon sehr fortgeschrittenen Alters...

    • Interessierter Leser
      09. September 2014 19:08

      Herr Bauer, das waren keine Argumente, sondern ein Rat an A.U. Calm down.

    • Rau
      09. September 2014 20:33

      Ich kann diesem Rat nur mein Flehen darum hinzufügen, dieses Thema in diesem Blog zu meiden. Da gibt es berufenere Quellen

    • bécsi megfigyelö
      09. September 2014 20:37

      Danke, jetzt is ma klar. Ich sage nicht zu allen CIA-Lügen JA und AMEN und bin daher einer von "ca. 20 Schreiberlingen". Insofern ein Schicksalsgenosse von Dr. Scholl-Latour zu sein, baut mich auf. Danke!
      .

    • Brigitte Imb
      09. September 2014 22:37

      Meist kann ich mich den Kommentaren des Dottore A.U. uneingeschränkt anschließen, beim Ukraine/Rußlandthema gar nicht. Er bekommt dafür ohnehin von vielen Seiten "Prügel". Deshalb den Blog zu verlassen, bzw. "phöse" zu sein, kommt auch nicht infrage.
      Meinungsfreiheit sollte als hohes Gut betrachtet werden, und daher mißfällt mir auch der Vorschlag einiger Poster, das Thema auszuklammern.

      Soll uns (den Partnern) A.U. nur nach dem Mund schreiben? Das will doch sicher keiner, zumindest möchte ich mir das gar nicht vorstellen.

    • Sandwalk
      09. September 2014 23:36

      Ich wundere mich schon lange, warum dieser ehemalige KGB-Agent in der ehemaligen DDR hier solche Sympathien genießt. Russland ist ein rückständiges Land mit unterdrückten Medien. Was ist daran so sympathisch?

      Nicht dass die USA oder Israel keine Fehler machten oder Länder von Heiligen wären, an deren Wesen die Welt genesen soll.

      Den Rat an Herrn Unterberger, Putin thematisch auszuklammern, kann ich nur begrüßen. Die Hälfte der Kommentatoren hier würden lieber heute als morgen nach Russland reisen um am glorreichen Neurussland mitzubauen.

    • Wyatt
      10. September 2014 07:10

      @ Interessierter Leser:-
      "Interessierter Leser"- wieder ein Nickname der systemgetreuen Schreiberlinge, welche mangels Argumente vom Thema ablenken wollen bzw. müssen. - Mit der Aufforderung an Dr. Unterberger alles zum Thema "Putin" künftig zu meiden , bis zur Feststellung, dass die wenigen, ohnedies nur zwanzig "Putinversteher" von der überwiegenden Mehrheit der Blogger nicht einmal mehr ignoriert werden oder noch besser, sie sollten ihre Partnerschaft - wie vom Wertkonservativen vorgeschlagen, kündigen.

  33. Erich Bauer
    09. September 2014 18:19

    Was ich als am allermeisten bedrückend finde ist, dass da ALTE "Stalingrad-Haudegen" - auch wenn sie alle nicht mehr dabei waren - mit ihren "psychisch bedenklichen" Gewaltphantasien, die JUNGEN auf ihren ideologischen Misthaufen zerren wollen!

    Und es ist DRAUSSEN noch immer die Mehrheit! Also, die Chance, dass auch die BlogMEHRHEIT hierorts... auf diesen Misthaufen landet ist noch immer intakt!

  34. Karl
    09. September 2014 17:59

    Der letzte sachlich-kühle Artikel von AU zum Thema Ukraine stammt leider aus dem Februar ( http://www.andreas-unterberger.at/2014/02/die-ukraine-kann-nur-geteilt-ueberleben/?s=ukraine )
    Die Ankübelung der Russen (hie wie da der Grenze) schon am Tag des Absturzes, schon am Tag der noch rauchenden Trümmer, schon an dem Tag also, wo sämtlichen Schuldzuweisungen (Verschwörungs-?)Theorie sein müssen störte und stört AU überhaupt nicht? Warum nicht? Beschämend.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 18:04

      JA! Und dann ist etwas passiert mit ihm... Waterboarding in der Boltzmanngasse? Oder Einflussnahme durch die "Blogminderheit" (*lach*)

  35. Erich Bauer
    09. September 2014 17:52

    MH17 hin oder her oder her oder hin...

    Merke zu Russland: Wir wollen jetzt Taten sehen!“

    Was für ein narrischer Hosenanzug. Das Merkel lehnt sich ja jetzt ganz schön weit aus dem Fenster… SPRING! SPRING ENDLICH!

    • Erich Bauer
      10. September 2014 09:13

      Man sollte zu dieser Merkel Aussage vielleicht hinzufügen, dass dies in erster Linie lediglich "Futter für die Presse" ist.. um in weiterer Folge die A....L.ch-Massen noch ein bisschen aufzustacheln. Mit absoluter Sicherheit: Die halten uns für A….L…er.

      Ich glaube nämlich nicht, dass sie es wagt dem russischen Botschafter. oder PUTIN, mit einem solche "Auftritt" zu belästigen. Zuerst würde sie sich ein ohrenbetäubendes Gelächter einhandeln... danach um ihre Gesundheit besorgte Blicke.

  36. Anton Volpini
    09. September 2014 16:11

    Es war keine Rakete, die MH 17 in der Luft zerbersten ließ, sondern 30mm panzerbrechende Projektile, abgefeuert aus einer Maschinenkanone eines Kampfjets der ukrainischen Armee.
    Der niederländische Untersuchungsberich beschreibt, daß die Wrackteile von Hochgeschwindigkeitskörpern regelrecht durchsiebt wurden. Und zwar horizontal.
    Wie das eine Boden-Luftrakete zustande bringt, darüber sollten sich Militärs mit einschlägiger Erfahrung unterhalten, aber nicht Politiker, wie der australische Premier.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 16:19

      Also doch. Die Untersuchungsergebnisse... .Sie sprechen eine klare Sprache.

    • dssm
      09. September 2014 16:42

      Wir sollten nicht spekulieren.
      Denn wäre eine F14 in der Luft gewesen, so wäre mir klar was passiert ist: Phöenix.
      Da aber scheinbar eine SU25 dort war, kommt nur eine AA12 (Nato: Adder) in Frage. Dieses Teil hat den CR Kopf, der zerreißt ein Flugzeug, so wie geschehen (die Teile liegen weit verstreut). Ich weiß aber nicht ob die Ukraine überhaupt SU25T hat, denn die älteren SU25 können mit dem Teil nichts anfangen. Es könnte aber auch ein anderer Flieger gewesen sein...
      Eine Buk (also was den Rebellen zugeschrieben wird) gibt es natürlich auch mit dem Sprengkopf, welcher für die SU damals in der Ukraine entwickelt wurde und heute noch ein Exportschlager der Ukraine ist.

      Man sieht, auch eine rein technische Betrachtung löst das Verursacherproblem nicht.
      Aber laden Sie sich einmal die gute alte Simulation Harpoon herunter. Starten Sie Ihre AWACS und dann schießen Sie einmal eines der oben erwähnten System ab. Auf 1000 KM sehen Sie genau was da los ist!

    • Freak77
      09. September 2014 17:33

      Diese Geschichte vom angeblichen Abschuss durch einen ukrainischen Jet ist vom russischen Auslandsgeheimdienst im Internet erfunden und geschickt lanciert worden.

      Das ist mit ein paar einigermaßen geschickten Internetexperten kein Kunststück.

      Ist doch vollkommenk klar & logisch dass bei so viel Eindeutigkeit der Hinweise auf einen Abschuss durch die Rebellen mit einem BUK-M1-System die russische Seite Gegenmaßnahmen ergreift um den Verdacht zu zerstreuen, zu vernebeln und abzulenken.

      Diese Gegenmaßnahmen sind: In den Medien und durch unzählige Pressekonferenzen und Interviews wie ein Mantra immer wieder behaupten dass es die Ukrainer waren. Und parallel dazu mehr oder weniger gefälschte Internetartikel und dazu Google-Suchabfragen absetzen um virtuell ein Ereignis zu produzieren dass es nie gab.

      Solche Sachen nennt man: 'Desinformation'. Das machen die russischen Geheimdienstler mit Routine seit Jahrzehnten am laufenden Band. Etwas Besonderes ist das nicht.

      Man kann sich auch einmal überlegen: Warum sollte ein ukrainischer Militärjet dieses Verkehrsflugzeug abschießen - wo wäre da ein Vorteil in der taktischen Kriegsführung?

      Noch einmal, die Wahrheit ist ganz einfach: Die Rebellen gemeinsam mit ihren russischen Waffenbrüdern dachten dass sie eine Transportmaschine der ukrain. Luftwaffe, wahrscheinlich eine Antonov:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-26

      mit einem BUK-M1-Raketensystem abschießen. Dabei verwechselten sie das vermeintliche ukrainische Luftwaffenflugzeug mit dem malaysischen MH17.

      Das ist ein Verwechslung die in jedem Krieg vorkommt, so tragisch es ist.

      Dafür muss man unter anderem auch die Flugsicherung verantwortlich machen: Auch die europäische EUROCONTOL. Warum ließ die Flugsicherung zivile Flugzeuge dort überfliegen wo dort doch schon etliche Flugzeuge (militärische) abgeschossen wurden?

      Die Eurocontrol: http://de.wikipedia.org/wiki/European_Organisation_for_the_Safety_of_Air_Navigation

    • Erich Bauer
      09. September 2014 18:07

      Jo eh. Hoppala, Tschuldigung... kann ja passieren. Nur will man halt nicht "herausfinden" wem's passiert ist.

    • Rau
      09. September 2014 18:27

      Können die Rebellen eine Maschine umleiten? Diese MH17 sollte doch gar nicht da lang fliegen. Desinformation ist die einzige Information, die man bekommt. Im Prinzip will man die Sache komplett zudecken, wie den Fall der MH370, die halt verschwunden ist.

    • Anton Volpini
      09. September 2014 20:22

      Erich Bauer

      Dantes 9 Höllen beschreiben zwar, was uns erwartet, aber davor sollten wir alles tun, um dort nicht hin zu gelangen. Das fängt damit an, daß wir uns nicht in einen Krieg hineinlügen lassen. Wie sagen wir das dem Unterberger?

    • Normalsterblicher
      09. September 2014 20:41

      Bei einem Beschuss durch Bordkanonen hätten die Flugdatenschreiber in den letzten Sekunden der Aufzeichnungen Anomalien in der Technik des Fliegers und auch diesbezügliche Äußerungen der Crew im Cockpit festgehalten!

    • Anton Volpini
      09. September 2014 20:52

      Ihre Logik in Ehren, Normalsterblicher, aber Propaganda folgt nun einmal nicht dieser Logik!

    • kakadu
      09. September 2014 21:32

      Wenn es ein ukrainischer Kampfjet gewesen wäre, hätte er um die Zeit des Unglücks bei der Flugüberwachung aufscheinen müssen. Die berichtet allerdings aus den Protokollen, daß das nächste Flugzeug zu diesem Zeitpunkt 30 km entfernt war und auf diese Entfernung können nicht einmal ukrainische Maschinenkanonen ein Flugzeug zum Absturz bringen.

      Wie es aussieht, war es sehr wohl ein Mißgeschick der Rebellen und wenn die Boden-Luftrakete unmittelbar vor dem Flugzeug explodiert, dann gibt es auch entsprechende Projektile.

      Jedenfalls erhofft man sich mehr Aufklärung von den Splittern in den Leichen und wenn endlich Experten vor Ort recherchieren könnten, denn da würde man sicher Reste der Geschoße finden, welche das auch immer waren.

      Aber das wird von den Rebellen tunlichst verhindert.

    • Anton Volpini
      09. September 2014 21:41

      Nun, das russische Radar hat am nächsten Tag des Abschusses einen Kampfjet in der Nähe der Unglücksmaschine gemeldet. Das war auch eine kurze Zeit in den Meldungen, bevor es dann unterdrückt wurde.
      Sie sollten die "Schlafwandler" lesen, kakadu!

    • kakadu
      09. September 2014 21:46

      Das russische "Geheimdienstradar"? Eh kloa. ;-)

    • Anton Volpini
      09. September 2014 22:16

      Nocheinmal an Erich Bauer

      Vielleicht sollten wir dem verehrten Dr. Unterberger die gesammelten Werke von Karl Kraus schenken oder die von Walter Rode?

    • Erich Bauer
      10. September 2014 08:37

      Sg. Herr Volpini,

      ich würde meinen, dass Dr. Unterberger die von Ihnen genannten Werke kennt. Bei seinen jüngeren Kollegen setze ich das nicht mehr voraus.

      Bei Dante Alighieri bin ich mir nicht so sicher, ob Dr. Unterberger sich eingehend damit befasst hat. Wer das tut, weiß ja was ihn erwartet. Kann natürlich sein, dass er diese Bilder aus- bzw. wegblendet. Eine sehr menschliche Reaktion.

      Was man heutzutage als Literatur empfehlen könnte... Vielleicht doch dieses "Unbekannte" Buch: Die Bibel. Denn... "Es gibt nichts Neues unter der Sonne".

      Diese "immerwährende" Aktualität ist manchmal sehr verblüffend. Ich denke da nur an das Zitat: "Das Strafgericht beginnt im eigenen Haus."

      Die "Zurcher Bibel" präzisiert das noch:

      "Das Strafgericht beginnt in diesem Innern bei den Ältesten, die also die Hauptverantwortung für die kultischen Abscheulichkeiten und eventuell auch für das Blutvergießen und die Rechtsbeugungen tragen."

    • no na (kein Partner)
      11. September 2014 17:23

      Sehr geehrter Herr Oberg . . . wollte sagen Volpini . . . Sie wissen offenbar mehr als alle anderen Herrschaften hier (siehe mehr als 20 friends) und nehmen den Mund sehr voll (siehe apodiktische Ausdrucksweise "es war") - wollen Sie mir bitte freundlicherweise sagen, wie ein Projektil aus einer Bordkanone sich wundersam in tausende winzige Einzelteile zerlegt, bevor es auf den Flugzeugrumpf auftrifft? Die zahlreichen nur münzgroßen Einschlagslöcher sieht man doch auf manchen Fotos, oder? Das waren hochrasante 30mm-Projektile? Halten zu Gnaden, entschuldigen dass ich frag . . .

  37. socrates
    09. September 2014 16:04

    Wer der Mondflug und die flache Erde als Beweis zitiert, hat wohl nichts mit den Wahrheit im Sinn.
    Es kreisten monatelang die Berge und gebaren eine Maus. Warum hat es solange gedauert, bis NIX veröffentlicht wurde? Die Erforschung der Ursache wurde vertagt und die letzten Minuten fehlen im Recorder. Daher sind sich die westlichen Untersucher einig: besser keine Information als schuld sein.
    Die Erkenntnisse A.U´s gehen daraus nicht hervor, obwohl sich die westlichen Untersucher monatelang bemühten den Russenfreunden die Schuld zuzuweisen.

    MH17-Zwischenbericht - Mut zur Lücke?
    Christoph Jehle . . http://www.heise.de/tp/artikel/42/42727/1.html
    Der Preliminary Report dokumentiert die aktuell vorhandenen Informationen als Zusammenfassung
    Heute um 10:00 hat die vom niederländischen Onderzoeksraad (Dutch Safety Board /DSB) geführte Untersuchungskommission den Zwischenbericht ("Preliminary Report") zum Absturz des Fluges MH17 in der Ostukraine vorgestellt.
    Der Zwischenbericht umfasst etwa 30 Seiten und soll den aktuellen Stand der Ermittlungen dokumentieren. Nach Paragraph 3.1 ICAO Annex 13 besteht der einzige Zweck der Untersuchung darin, einen ähnlichen Unfall in der Zukunft zu verhindern. Die Schuldfrage ist nicht Teil des Berichts, das hatte man schon im Vorfeld der Veröffentlichung klar gemacht. Der Zwischenbericht wurde vor der Veröffentlichung zur Durchsicht an Malaysia, die Ukraine, die Russische Föderation, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und Australien gesandt.
    Man behält sich vor, dass sich die Schwerpunkte der Untersuchung im Rahmen der weiteren Ermittlungen verschieben können. Im Einzelnen werden die bekannten Abläufe des Flugs MH17 dokumentiert und die Aktivitäten der Untersuchungen skizziert. Es werden die vorliegenden Dokumentationen und Quellen aufgeführt, wobei auffällt, dass die Aufzeichnung des Funkverkehrs zwischen MH17 und der Air Traffic Control von UkSATSE nur als Transskript vorliegt. Das Transskript ist im Zwischenbericht enthalten.
    Detailliert werden die Flugmanöver von MH17 in den Minuten vor dem Absturz geschildert. Der Flugdatenschreiber und der Digital Cockpit Voice Recorder haben nach den Angaben um 13:20.03 die Aufzeichnung beendet, ohne dass irgendwelche Besonderheiten aufgezeichnet worden wären.

    Neben zahlreichen anderen schon bekannten Details zum Flug, zum Flugzeug und zur Besatzung wird nochmals darauf hingewiesen, dass MH17 oberhalb der für den Flugverkehr gesperrten Bereiche unterwegs war. Außerdem wird betont, dass die Blackboxes nicht von Mitgliedern des Untersuchungsteams, sondern von unbekannten Personen geborgen worden seien. Es habe jedoch keine Hinweise auf eine Manipulation der Flugdatenschreiber gegeben.
    Die Produktdaten beider Recorder stimmen mit den Angaben von Malaysian Airlines überein. Der Cockpit-Voice-Recorder von Honeywell war äußerlich beschädigt, die 30 Minuten der Aufzeichnung konnten jedoch erfolgreich ausgelesen werden. Der Flight-Data-Recorder von Allied Signal weist auch äußerliche Beschädigungen auf, war jedoch vollständig auslesbar. Auch dieser Recorder liefert keine Informationen über einen besonderen Vorfall.
    Die Fundstellen der Wrackteile wurden, soweit möglich, dokumentiert und die Teile anhand der vorliegenden Bilder aus unterschiedlichen Quellen bewertet. Es soll eine größere Zahl von Einschlägen erkennbar sein. Die Tatsache, dass sich die Fundstellen über eine große Fläche verteilten, spricht dafür, dass das Flugzeug in großer Höhe auseinander gebrochen war.
    Als Konsequenz aus dem Absturz wird es im Februar 2015 eine Sicherheitskonferenz mit hochrangigen Vertreter aus allen 191 ICAO-Mitgliederstaaten geben.

    • socrates
      09. September 2014 17:26

      Den Inhalt des Stimmen Rekorders haben die Niederländer nicht veröffentlicht.

    • Patriot
      09. September 2014 21:49

      Wie sie richtig verlinken, sind da vor allem HOLLÄNDISCHE Ermittler am Werk. Die Holländer haben 200 Landsleute verloren. Ich denke nicht, dass die Holländer in dem Fall irgendwen schonen. Die werden an der Wahrheit interessiert sein, und vielleicht deshalb besonders penibel ermitteln. Die Umstände der Ermittlung in der Ukraine waren ja auch nicht besonders vorteilhaft.

  38. Erich Bauer
    09. September 2014 16:04

    @ "...Sie sprechen eine klare Sprache..."

    DWN Berichte (wurden auch etwas verhaltener auch in Mainstream-Medien gebracht):

    Veröffentlicht: 23.07.14, 00:27
    Die amerikanischen Geheimdienste blasen zum Rückzug: Sie erklärten am Dienstag vor Medienvertretern in Washington, dass es keine direkte Verbindung der russischen Regierung zum Abschuss von MH17 gebe. Die CIA kann nicht ausschließen, dass die Schützen aus der Ukraine gekommen sind.

    Veröffentlicht: 09.09.14, 11:12
    Die Beschreibung “hochenergetische Objekte” wirft neue Fragen über die Absturzursache auf: Sie kann auf Maschinengewehrsalven ebenso zutreffen wie auf sehr moderne Raketen. Solche Raketen bringen zahlreiche Splitter zur Explosion und haben das Ziel, die Besatzung auszuschalten und die Maschine auf diesem Weg zum Absturz zu bringen. Das spekuliert zumindest die FT. Allerdings wirft diese Varianten mehrere Fragen auf – vor allem jene, warum die Maschine dann nicht hunderte Kilometer weiter entfernt abgestürzt ist.

    Die USA und die EU hatten unmittelbar nach dem Abschuss Russland für die Katastrophe verantwortlich gemacht. Schon bald waren jedoch in US-Geheimdienstkreisen Zweifel an dieser Theorie aufgekommen.

    ...

    • dssm
      09. September 2014 16:25

      Das ist jetzt ungerecht, gerade die US-Geheimdienste spielen im Konflikt eine eher beruhigende und der Wahrheitsfindung verbundene Rolle.
      Erinnert sei an den Besuch des CIA Chefs in Kiew oder die mehrfach an Kongress und Präsident (und neulich an Merkel) gerichteten Schreiben von aktiven wie pensionierten Spitzenbeamten.

      Man muss sich von der bisherigen ‚Leistungsbilanz’ der US-Geheimdienste nicht leiten lassen, es gibt neue Koalitionen in den USA.
      Auf der einen Seite die militärisch und geheimdienstlichen Fachleute, die, trotz aller Technik, die Begrenztheit der eigenen Mittel sehen und, aus patriotischer Überzeugung, vor einer ernsthaften Überspannung der Kräfte Angst haben, auf der anderen Seite die Banker und Finanzgewaltigen, deren Vermögen nur Bestand hat, wenn der Dollar hält.

      Daher muss der US-Geheimdienst auch nicht zurückrudern, nur die gekauften Politiker haben Schwachsinn geredet.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 16:36

      Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich den CIA als Gesamtes in Grund und Boden "kritisiert" hätte. Derartige "Ausreisser" hab ich auch hier desöfteren verlinkt. Selbstverständlich bin ich davon überzeugt, dass sich auch im CIA sich sehr viele liederliche "PUTIN-Versteher" rumtreiben. Und es scheinen sogar noch mehr zu werden. Bis jetzt hat sich das leider noch nicht bei den moralinsauren "Golfspielern" durchgesetzt...

    • dssm
      09. September 2014 16:44

      @Erich Bauer
      *****
      Im CIA liederliche Putin -Versteher! Grandiose Beschreibung.

    • Erich Bauer
      10. September 2014 09:57

      Ergänzung zu: ...den moralinsauren "Golfspielern"

      US-Präsident Barack Obama hat zugegeben, es sei keine GUTE IDEE gewesen, einige Minuten nach der Verurteilung der brutalen Hinrichtung des US-Journalisten James Foley durch die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) golfen zu gehen. Am 20. August war der US-Präsident, der sich zu dieser Zeit in seinem Urlaubsort Edgartown im US-Bundesstaat Massachusetts auf der Insel Martha's Vineyard befand, vor die Presse getreten und hatte die Enthauptung des Journalisten mit scharfen Worten angeprangert. Bereits einige Minuten später wurde er auf einem Golfplatz einen Schläger schwingend fotografiert.

      Ein cooler Typ. Muss man schon anerkennen. So wie das Merkel hält der uns auch für vernachlässigbare A....L...er.

  39. Rau
    09. September 2014 16:00

    Sagen wirs mit Reich Ranicki - Und so sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    In dem Artikel hat nur mehr der Hinweis auf den noch lebenden Elvis gefehlt. Tut mir leid, aber die begründete Kritik der Leserschaft hier, derart flapsig abzuhandeln ist unwürdig und respektlos. Journalistische Arbeit sieht anders aus!

    • hamburger zimmermann
      09. September 2014 16:24

      die kluge und sachkundige meinung herrn dr. unterbergers zur innenpolitik hatten wir stets geschätzt und tun dies weiterhin.

      doch jeden, der nachweise anstelle von behauptungen fordert, als links- oder rechtsextremen "putin-versteher" zu denunzieren, hat nicht nur der verewigte peter scholl-latour getadelt.

      "unwürdig und respektlos" stimmt. leider.
      .

  40. Jewgeni Gorowikow
    09. September 2014 15:53

    Es muss jetzt vor Ort in der Ostukraine alles getan werden um den Waffenstillstand aufrecht & stabil zu erhalten.

    Es sollte die jetzt schon Wochen zurückliegende Tragödie der MH17 kein Grund sein um jetzt noch mehr Öl in den Konflikt zu gießen.

    Was jetzt unbedingt notwendig ist, ist es dass die Waffen schweigen und der Konflikt abkühlt.

    Dazu sollte der Waffenstillstand von der OSZE beobachtet werden. Es wurde ja schon in der Wiener OSZE-Zentrale diskutiert die Anzahl der OSZE-Beobachter aufzustocken. Ich denke das sollte getan werden.

    Es sieht so aus dass niemand wirklich Krieg will: Weder Kiew noch Moskau. Es ist jedenfalls ein ein- oder zweijähriger Waffenstillstand mit parallel laufenden Verhandlungen besser als ein Krieg.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 17:11

      Jetzt muss nur noch die Ostküste drauf schauen, dass alles unter der Decke bleibt... (*lach*) Dann sind die Obama Cheer Leader wieder auf der Rolle... (*g*).

      Wird's aber nach dem Ganzen nicht mehr so spielen. Die Putin-Versteher werden den Polit-Hassardeuren und ihren willigen Medien ins Geschirr fahren...

  41. Eiserner
    09. September 2014 15:30

    An alle, denen die Schuld er Seperatisten jetzt erst recht bewiesen ist: aus welchem Grund werden der Funkverkehr und die Cockpitgespräche mit Hinweis auf Geheimhaltungs-Gründen verheimlicht?

    • aw70
      10. September 2014 10:54

      Lesen Sie sich den Unfallbericht der Holländer durch. Da ist beides enthalten. Beides völlig unauffällig.

      Was es umso sonderbarer macht, dass beides so lange unter Verschluss gehalten wurde. Aber immerhin. Beides mittlerweile greifbar.

  42. Herby
  43. Wertkonservativer
    09. September 2014 15:05

    Nochmals:

    es ist unfassbar für mich, wie viele der Besten hier derart krass in hasserfüllter Gegnerschaft zu den wichtigsten westlichen Demokratien gepolt sind!

    Fazit: alle anderen sind schuld, die CIA der blutrünstigen USA-Schergen, die sonstigen Atlantiker inklusive der doofen EU-Vasallen!
    Der einzige Lichtblick in diesem finsteren Szenario: Putin, der strahlende Held!!!!

    Ja gibt's denn so was?
    Halten die vielen Pro-Putinler hier den Dr. Unterberger eigentlich für derart bescheuert, Tag für Tag - sicher mit gutem Grund - gegen den Kreml-Herrscher und seine ostukrainischen Vasallen anzuschreiben, nur um seine außenpolitische Unbedarftheit vor seinen Bloggern auszubreiten?
    Falls das wer echt glaubt, würde ich vorschlagen, einen Blogwechsel vorzunehmen!
    Auf Dauer wäre der Vertrauensverlust bzw. der Frust über eine derart falsche Weltsicht unseres Blogmasters doch sicher untragbar! Oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Peter R Dietl
      09. September 2014 15:35

      Sehr geehrter Herr @ Wertkonservativer,

      schade, Sie irren abermals: "Putin, strahlender Held"? Solches hab zumindest ich weder gesagt, noch je gedacht. Als Realist versuche ich lediglich, grundloser Hetze zu widersprechen.

      PS: Auch Ihre Liebe zu Lyrik hindert mich am empfohlenen Blogwechsel.
      .

    • Gandalf
      09. September 2014 16:02

      Auch ich denke keineswegs an einen Blogwechsel, u.a. auch wegen der Beiträge unseres hochgeschätzten Wertkonservativen (ob lyrisch oder politisch) , dem meine vollste Sympathie gehört, nicht aber immer meine Zustimmung.
      Zu seinem heutigen Beitrag stelle ich lediglich eine Frage: Wo, hoch verehrter Herr WeKo., sehen Sie "wichtige westliche Demokratien"? Frankreich mit seinem lächerlichen Gacki-Gockel, der sich nur mit List und Tücke an der Macht halten kann? Das vereinigte Königreich, das es möglicherweise demnächst zerreissen wird? Spanien, das es ebenfalls in der heutigen Form bald nicht mehr geben wird? Belgien, das Land, in dem die unselige EU - bedauerlicherweise - immer noch ihren Sitz hat, und das ebenso vom baldigen Zerfall gezeichnet ist? Italien, das nur weiter funktionieren kann, wenn es so bald wie möglich in zwei, besser noch drei, Territorien mit äusserst unterschiedlicher Mentalität und Wirtschaftskraft zerteilt wird: Wo - ausser in Deutschland, den Niederlanden und Österreich finden Sie sonst noch hoffnungsvolle Ansätze? Ja, natürlich, in der Schweiz. Aber die ist ja, die Schweizer mögen Gott danken, nie dem europäischen Unionswahnsinn verfallen. Und die USA -die Union der unzivilisierten Staaten Amerikas? Gehen Sie einmal durch die Boltzmanngasse in Wien, an der USA- Botschaft vorbei (wenn man Sie lässt). Und nachher überlegen Sie bitte, was da zwischen Stacheldraht, Kameras, grimmigen Marinesoldaten mit viel Muskeln und sehr wenig Hirn noch demokratisch sein könnte. Nein, da ist mir Putin lieber. Wo auch immer.

    • Rau
      09. September 2014 16:03

      Lassens Sie es gut sein, auf solche Einwände reagiert weder der Hr WK noch der Blogwart.

    • Josef Maierhofer
      09. September 2014 16:16

      @ Wertkonservativer

      Meine Kritik richtet sich nicht an pro oder kontra Putin, den ich für einen knallharten Geheimdienstmann halte, sondern an der medialen Unterlassung.

      Für mich wird es immer klarer, dass der ganze Ukrainekonflikt nur zum Teil hausgemacht ist, dass die Kontrahenten sehr wohl USA gegen Putin heißen und dass die Europäer (die EU Gremien) tatsächlich mit ihren Sanktionen, die die europäischen Völker nicht wollen, wie ich so gefühlsmäßig vermute, einer Kriegshetze sich schuldig machen, vorläufig nur als 'Wirtschaftskrieg', was aber sehr rasch ausarten kann.

      Für mich, und das hat sich seit 1955 ganz und gar nicht verändert, wäre eine österreichische Neutralität, eine gelebte, deutlich passender für Österreich, als die Teilnahme an einem Wirtschaftskrieg oder gar an einem Waffenkrieg; es hat sich seit 1955 die Frontenstellung in diesem Erdteil noch nicht wirklich verändert und die Fronten brechen im Falle des Falles halt immer wieder auf.

      Auch als Neutrale stehen wir nie außerhalb des Geschehens, aber als Neutrale sind wir nie direkte Kriegspartei, weil wir das eben nicht sein wollen.

      In den Medien vermisse ich die klare Faktendarstellung, immerhin kann man ja auch amerikanische Medien als Vergleichsrecherche benutzen, und es hängt mir die einseitige Darstellung zum Hals hinaus.

      Hausgemacht scheint für mich der Volks- und Sprachunterschied der Ukrainer und der russischen Minderheit im Osten, der de facto mit Putins direkter und/oder indirekter Unterstützung bereits den Endzustand hergestellt hat und das ist die Teilung des Landes.

      Hausgemacht scheint mir auch der Gesetzesbruch der Absetzung eines unliebsamen, pro russischen, aber tatsächlich demokratisch gewählten, Präsidenten in Kiew. Ob das alles mit rechten Dingen zuging bei der ersten Wahl und dann bei der zweiten, das kann, so glaube ich, keiner von uns sagen.

      Jedenfalls stehen dort Ukrainer gegen russisch sprechende Ukrainer oder Noch - Ukrainer einander feindlich und mit Waffenunterstützung von außen einander gegenüber.

      Ob da Putin böse ist oder die Kriegshetzer diesseits und jenseits des Atlantiks, das steht mir nicht zu, zu beurteilen, aber das kann ich schon sehen, dass russische Medien, ich habe hier einen Nachbarn der sieht das dortige TV, auch das armenische TV, auch das georgische und diese Berichte lauten anders als bei uns und ich fahre jetzt nach USA und habe daher 'vorausgelesen' und auch dort wird unterschiedlich von Europa berichtet.

      Wer da also böser ist, das @ Wertkonservativer, kann ich bei bestem Willen nicht sagen, zu unterschiedlich sind die Informationen. Jedenfalls leiden und sterben Menschen und die EU macht da keine gute Figur dabei.

    • Undine
      09. September 2014 19:26

      @Wertkonservativer

      "....würde ich vorschlagen, einen Blogwechsel vorzunehmen!"

      Ich glaube nicht, daß Ihr Vorschlag unserem Blogmaster Freude machen würde! Außerdem wär' es doch fad, wenn Sie sich bloß mit @Jewgeni Gorowikow und Freak77 und noch zwei, drei Leuten hier austauschen würden. ;-)

    • Patriot
      09. September 2014 21:26

      Sehr verehrter Wertkonservativer!

      Ich bin ja ihrer Meinung, sicher einer von vielen, vielleicht den etwas Zurückhaltenderen. Es gehen hier ein paar Emotionen hoch. Aber hasserfüllt sind wir glaube ich noch nicht. Putin wurde halt in letzter Zeit in der Conchita-Wurst-Union so was wie ein Hoffnungsträger der Konservativen, eine Rolle, die ihre ÖVP zum Beispiel leider abgelegt hat.

      @Josef Maierhofer

      Ein Lob der Neutralität. Viele haben gesagt, die Neutralität und auch das Bundesheer wären überholt. Jetzt sieht man deutlich, dass dem nicht so ist! Die Neutralität ist ein Konzept der Zukunft! Die Schweiz lebt seit Jahrhunderten neutral und friedlich! Österreich sollte sich ein Beispiel nehmen. Neutral und stark. Wer sich vereinnahmen läßt und schwach ist, der wird im Endeffekt herumgeschubst.

    • Brigitte Imb
      09. September 2014 23:14

      Mein lieber WK, (das "mein" steht dafür, daß ich Sie sehr schätze),

      ad "Blogwechsel" s. mein Posting v. 22:37.

      Meine Kinder sind auch sehr oft anderer Meinung mit mir. Aber deswegen verlassen sie mich nicht, auch wenn ich meine Meinung (meist) beibehalte und ich die ihrige "hinnehmen" muß.

  44. Peter R Dietl
    09. September 2014 14:34

    Unmittelbar nach dem Absturz dröhnend und seitdem immer lautloser verbreiteten die Propagandisten der CIA die Verschwörungstheorie: Der Putin ist schuld!

    Dieses ist zwar - zu dumm! - auch nach Monaten nicht bewiesen, doch wurscht. Nun stellt der NL-Sicherheitsrat fest: "Das Mitte Juli über der Ostukraine abgestürzte malaysische Passagierflugzeug MH17 ist vor dem Auseinanderbrechen in der Luft von zahlreichen Objekten durchlöchert worden und während des Fluges in mehrere Teile zerborsten".

    Wer eine solche Aussage dickköpfig und unbelehrbar als hinreichenden Nachweis für Putins Sündenschuld aufsagt, hätte in der Inquisition zum Ankläger, Richter und Henker getaugt.

    Auch mancher Forist wäre gestern abends mit "Hart aber fair" gut bedient gewesen. Trotz des Titels hätte ich soviel Fairness der ARD gar nicht zugetraut. Etwa über Genschers ausdrückliche Zusage, die NATO nicht weiter Richtung Rußlands Grenzen auszudehnen.

    Gleich vorweg zur dümmlichen Ausrede, jedes Land sei berechtigt, Aufnahme in die NATO verlangen. Richtig, doch ist die NATO nicht verpflichtet, solchem Ansinnen zuzustimmen (siehe etwa 2008 Georgien und Ukraine).

    Na, ich bin bloß neugierig, wann Kerry sich - wie Kollege Colin Powell - wegen der US-Lügen entschuldigen wird.
    .

  45. terbuan
    09. September 2014 14:09

    Es war so zu erwarten:
    Gar nichts ist "komplett veröffentlicht" worden, die Ergebnisse sprechen auch keine klare Sprache, nichts ist bewiesen.

    Sogar die systemtreue "Welt" schreibt:
    "MH17 wurde definitiv abgeschossen - nur von wem?

    Der erste Bericht zum Absturz von Flug MH17 hat nicht die erhoffte Aufklärung über die Verantwortung für die Katastrophe mit 298 Todesopfern gebracht. In den Untersuchungsergebnissen, die ein niederländisches Ermittlerteam am Dienstagvormittag der Öffentlichkeit präsentierte, heißt es, das Passagierflugzeug von Malaysia Airlines sei "von einer großen Anzahl an energiereichen Objekten" getroffen und so zum Absturz gebracht worden. Von wem und von wo – aus der Luft oder vom Boden – die Geschosse abgegeben wurden, dazu enthält der Bericht des Dutch Safety Board keine Erkenntnisse.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article132041454/MH17-wurde-definitiv-abgeschossen-nur-von-wem.html

    Alles andere ist vorauseilende Propaganda, tut leid!

  46. Freak77
    09. September 2014 13:55

    Es sind Funksprüche von den Separatisten dokumentiert wie sie den Abschuss einer ukrainischen Transportmaschine (eine AN-26) bejubeln. Ein paar Minuten später kommen sie drauf dass es eine malaysische Zivilmaschine ist und dass da die Überreste von einem indonesischen Studenten gefunden wurden:

    " .... die Stimmen von Igor Besler zu hören sein – einem der Führer der Donezker Aufständischen, der den Kampfnamen „Bes“ (Dämon) trägt. Nach Mitteilung des SBU berichtet er einem Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU namens Wasilij Geranin von einem Abschuss nahe der Ortschaft Jenakijewe nordöstlich der Stadt Donezk.

    Der Oberst soll Besler fragen, wo die Piloten seien. Besler antwortet laut Mitschnitt, man sei aufgebrochen, um das Flugzeug zu suchen und zu fotografieren, „es raucht“. Der Abschuss sei vor rund 30 Minuten erfolgt.

    Das zweite Gespräch sollen Aufständische mit den Kampfnamen „Major“ und „Grek“ (Grieche) geführt haben, gut eine halbe Stunde später. Kosaken, die in einem Ort in der Nähe stationiert seien, hätten das Flugzeug abgeschossen, das in der Luft auseinandergebrochen sei.

    Man habe die ersten „200“ gefunden; laut SBU steht das für Leichname. Es sei ein Passagierflugzeug gewesen. Die Trümmer seien in Bauernhöfe gefallen. Man habe ein Dokument eines indonesischen Studenten gefunden.

    Im dritten Mitschnitt soll ein Aufständischer mit einem Mann sprechen, offenbar einem ranghohen Kosaken. Das abgeschossene Zivilflugzeug sei in der Gegend von Snischne-Tores zu Boden gegangen, Orten östlich von Donezk.

    Dort lägen viele Leichname von Frauen und Kindern. „Im Fernsehen“ heiße es, es sei ein AN-26-Transportflugzeug gewesen, doch stehe da „Malaysische Fluglinie“ geschrieben, sagt ein Mann. Was mache es auf „ukrainischem Staatsgebiet“? Das bedeute, das es „Spione“ befördert habe, soll die Antwort gewesen sein.


    Link: http://www.faz.net/aktuell/politik/absturz-mh-17-die-suche-nach-den-schuldigen-13052550.html

    Als diese Rebellen bzw. ihre russischen Helfer drauf kamen was ihnen da für ein kapitaler Fehler unterlief haben sie das BUK M1 sofort über dir russische Grenze zurück gebracht - also heraus aus der Ukraine. Auch dies ist dokumentiert.

    Bei den Russen gilt: "Angriff ist die beste Verteidigung". Die Russen haben daher sofort die Ukrainer beschuldig dass angeblich sie schuld seien. Und die Russen bzw. die Separatisten haben sofort scheinheilig zu behaupten angefangen dass sie selber ja keine BUK M1 haben und auch nie gehabt hätten.

    Es gab dann tagelang ein gegenseitiges Medienduell wo die Vorwürfe hin und her gingen - so hofften halt die Separatisten dass sie ihren Fehler vertuschen konnten.

    Ich selber habe mir schon eine Meinung gebildet über den Abschuss der MH-17. Mir braucht die russische Propaganda und ihre westlichen Schaumschläger nicht mehr kommen.

    Was mich wundert: Was ist mit dem betroffenen Staat Niederlande? Die Niederländer werden sicherlich nicht locker lassen bis die Wahrheit am Tisch liegt. Es wird großer Druck von seiten der Angehörigen der Opfer kommen. Druck wie in einem Kochtopf kurz vor der Explosion.

    Beim MH-17-Absturz wird noch einiges auf uns zu kommen.

    • Freak77
      09. September 2014 13:58

      Nur noch zur Erläuterung:

      Ein sogenannter "Zweihunderter" bzw. ein "200er" ist bedeutet im russischen Militärsprech: eine Leiche.

  47. dssm
    09. September 2014 13:46

    Es wäre gut zu wissen ob die Aktion a la Lusitania war, also es wurden die Zivilisten zwecks Propaganda in eine, für sie, tödliche Situation gebracht, damit der Feind ganz, ganz böse ist oder doch eher Tonkin, wo die Geheimdienste offenbar ganz grob falsche Angaben zu einer ganz grob provozierten Aktion abgaben oder doch eher die Geschichte mit den Massenvernichtungswaffen im Irak, welche von den Politikern herbeigelogen wurden.

    Jedenfalls, wie Herr AU schon unmittelbar nach dem Abschuss feststellte, eine eindeutige Beweislage wird sich nicht ergeben. So wie neulich beim Lockerbie-Desaster werden wir vielleicht in 30 Jahren, nachdem es Putin und Obama lange schon nicht mehr gibt, erfahren was wirklich los war. Oder ähnlich wie bei den Gladiountaten, wo es auch Jahrzehnte dauerte und immer noch dauert ...

  48. Josef Maierhofer
    09. September 2014 13:20

    Aber Fakt ist, dass den Terroristen 11 Flugzeuge in die Hände gefallen sind ...





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