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Wozu zahlen wir neunmal einen Vizepräsidenten?

Natürlich war es eine Provokation, als die FPÖ einen blutjungen Studenten als Stadtschulrats-Vizepräsidenten aufgestellt hat. Aber gesetzlich steht das Nominierungsrecht für diesen Posten der FPÖ eindeutig zu. Was die Wiener SPÖ jedoch ignoriert. Womit sie zeigt, wieviel brutaler es in Wien zugeht als auf Bundesebene. Denn in der Bundesregierung durfte ja einst ein ebenfalls blutjunger Student sehr wohl als Staatssekretär einziehen. Hinter diesem stand anfangs einzig sein Parteichef Michael Spindelegger, der sich dem (heute längst vergessenen) Widerstand fast aller Medien entgegengestellt hat.

Dieses Njet durch die Wiener SPÖ ist erfolgt, obwohl Staatssekretäre zweifellos wichtiger als solche Vizepräsidenten sind. Das lässt ahnen, wie hasserfüllt der aufziehende Wiener Wahlkampf wird. Das Rathaus war für die Sozialdemokraten immer die weitaus wichtigste – weil korruptionsfreudigste – Festung ihres Machtsystems. Daher wurde es von ihnen immer am hemmungslosesten verteidigt. Ohne Rücksicht auf demokratische Usancen.

Das ohne rechtlich relevante Begründung erfolgte Nein des Wiener SPÖ-Chefs zum FPÖ-Kandidaten zeigt auch, dass junge Menschen für die heutige SPÖ in ihrem Rückzugsgefecht nur noch vernachlässigenswerte Randschichten sind.

Die Wiener Machtpartei baut ihre Wagenburg heute mit anderen Bollwerken auf, drei großen und drei kleinen: Stimmenstark sind dabei die Pensionisten, die Gemeinde-Beamten und die im Expresstempo eingebürgerten Zuwanderer. Dazu kommen die winzigen, aber lautstarken Grüppchen der Feministen, der Schwulenaktivisten und der Linksradikalen.

Dass die Sozialdemokraten ihren einstigen Jugendkult fallengelassen haben, ist rein numerisch gar nicht falsch: Der Prozentanteil der Jungen wird rasch geringer, daher unwichtiger. (In der skizzierten Wagenburg kann es die SPÖ offenbar auch hinnehmen, dass Industriearbeiter und Gemeindebaumieter seit Jahren an sozialdemokratischer Affinität verlieren; der Bevölkerungsanteil dieser einstigen zentralen Machtblöcke der Partei nimmt ja ebenfalls ab.)

Das Gekläffe der Parteien um den Stadtschulrats-Vizepräsidenten macht den Bürgern diesen Posten überhaupt erst bewusst. Damit wird ihnen auch das Faktum klar, dass sie – in allen neun Bundesländern! – die Gehälter und alle Aufwendungen für Landesschulrats-Vizepräsidenten zahlen.

Weder in Wien noch in den anderen Ländern braucht man diese. Die Vizepräsidenten haben keinerlei Kompetenzen, sind reine parteipolitische Versorgungsposten, belasten die Bildungsbudgets und gehören daher dringend abgeschafft. Aber bitte nicht nur in Wien! Und bitte nicht nur, wenn der Posten einer Oppositionspartei zusteht!

Handeln müsste der Nationalrat. Warum tut er es nicht? Die Koalition lechzt ohnedies danach, endlich Gemeinsamkeiten und Einsparungsmöglichkeiten zu finden. Die Abschaffung der Landesschulrats-Vizes wäre ein kleiner, aber jedenfalls konkreter Anfang des behaupteten „Neustarts“.

Oder lehnt Werner Faymann diese Abschaffung mit dem Argument ab, mit dem er auch andere Beamtenreduktionen abgelehnt hat? Er könne diese nicht machen, weil es dann ja mehr Arbeitslose gäbe . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 08:30

    Häupl wirft dem jungen FPÖler vor, menschenverachtende Forderungen aufzustellen, weil dieser vorgeschlagen hatte, Sexualtäter chemisch zu kastrieren.
    Mir fiel einmal ein "Profil" aus der Mitte der 70er Jahre in die Hände. Dort gab es einen Bericht über die Diskussion, ob man nicht eben diese Straftäter chemisch kastrieren sollte, als Alternative zum Gefängnis.
    Damals wurde diese Maßnahme von "fortschrittlicher", sprich, linker Seite, als humane Alternative auf dem Weg zur gefängnislosen Gesellschaft propagiert.
    Ja, so ändern sich die Zeiten! ;-)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 10:35

    Beim verbissenen Ausgrenzen der FPÖ merkt die SPÖ offensichtlich gar nicht, dass sie selbst vom Wähler immer mehr ausgegrenzt wird!

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 12:30

    Da ich übermorgen eine Fußwallfahrt nach Mariazell antrete und dann 4 Tage im "Funkschatten" bin, möchte ich mir hier vorher noch dem "Hauptthema" widmen.

    http://www.focus.de/politik/ausland/werk-erscheint-nach-dem-tod-des-autors-scholl-latour-rechnet-mit-putin-gegnern-ab_id_4118233.html

    (Auszug aus seinem letzten Buch):

    „Der dümmste Ausdruck ist ‚Putin-Versteher‘“
    Den „perfekte organisierten Institutionen“ der USA, Großbritanniens und Israels wirft Scholl-Latour eine „umfassende Desinformation“ vor. Mit den Medien geht er laut „Bild“-Auszügen ebenso hart ins Gericht: „Der dümmste Ausdruck, der den deutschen Kommentatoren in den vergangenen Monaten eingefallen ist, um jene Stimmen zu diffamieren, die ein Minimum an Objektivität bei der Beurteilung der russischen Diplomatie anforderten, lautet ‚Putin-Versteher‘.“

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 11:28

    Warum soll ein 21 Jähriger eine Provokation sein? Mein Verständnis dafür ist insofern gegeben, weil ich denke, daß der junge Mensch die Schulsituation besser kennt als jeder alte, der bereits weit, weit davon entfernt ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 09:08

    Die "Jugend" spielte keimerlei Rolle, wäre der junge Mann von der SPÖ nominiert worden!

    Und zu @dssm: Diesen an sich unnötigen Posten NICHT zu besetzen, brächte der FPÖ keinerlei PLUS. Dieser hehre Verzicht wäre schnell vergessen und die SPÖ lachte sich ins Fäustchen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 15:30

    wer sich zum Thema passend noch zusätzlich ärgern möchte, kann hier weiter lesen:
    http://orf.at/stories/2244984/2244983/

    Ich kann das Gefasel von der sozialen Bildungshürde schon nicht mehr hören!
    In meiner Maturaklasse hatten etwa 90% der Eltern nur einen Pflichtschul- oder maximal Handelsschulabschluss, bzw. eine Lehre absolviert.
    Die zwei Kinder von Akademikereltern schafften es nicht bis zur Matura.
    Hingegen wurden zwei Kinder kleiner Angestellter Univ.Professoren, andere AHS-Prof., und weitere glänzten später als Arzt, Naturwissenschafter oder Leitende Angestellte in Industrieunternehmen.

    Allerdings hatten unsere Eltern den eisernen Willen, dass es ihren Kindern besser gehen sollte und für dieses Ziel hatte Bildung den höchsten Stellenwert im Familienleben. Da wurde auf so manches verzichtet, um gelegentlich auch einmal ein paar Nachhilfestunden zu bezahlen.
    Und noch etwas: die Eltern zahlten Schulgeld und für Schulbücher ..

  7. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 04:28

    Ich denke dass diese Schulrats-Vizepräsidentenjobs noch aus den 1950er Jahren stammen als die Republik noch schwarz-rot zweigeteilt war und für jeden Posten der einen Partei es einen Aufpasser der anderen Partei gab.

    Es war damals die Zeit des schwarz-roten Proporzes. Es waren komplett unnötige Posten, damals schon - höchstens dazu gut dem Vertreter der feindlichen Partei auf die Finger zu schauen.


alle Kommentare

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    SBG. hat den Vize jüngst abgeschafft.

  10. cmh (kein Partner)
    10. September 2014 19:00

    Defenestrieren und/oder Laternisieren.

    Beides im Zuge revolutionärer Tumulte nicht immer ganz zu vermeiden. Aber eine Partei, in der die Revolutionären Sozialisten aufgegangen sind wird sich in Revolutionen usw sicher auskennen.

  11. Solon II (kein Partner)
    10. September 2014 15:59

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    Wien ist nicht Österreich!
    Die Bundesländer Vorarlberg,Tirol,Salzburg haben die LSR-Vizepräsidenten schon lange abgeschafft. (Salzburg zuletzt).
    Wobei Vorarlberg ein Sonderfall ist. Dort gibt oder gab es keinen eigenen Präsidenten oder Präsidentin, sondern, diese Funktion wird von jenem LReg.Mitglied mit betreut, welches die Schulagenden ressortmäßig hat. (Immer schon).
    Auch gibt es keinen gesonderten Aufwand oder Extrabezahlung, und Vizepräsidenten gab es daher auch nie!
    Bitte das zu vermerken!

  12. Inger
    09. September 2014 20:01

    Wozu zahlen wir was? Und was bezahlt Faymann offenbar besonders gern? Schaut man auf www.dossier.at, scheint es so zu sein, dass es nichts gibt, wofür Faymann beim Gratisblattl "heute" keine Inserate schaltet. Warten wir darauf, was jetzt wohl kommt, wenn man den jungen Mann nicht Vize werden lässt. Wobei in den SN heute Nachmittag schon zu lesen war, dass der Ex-Burschenschafter Häupl nun doch den derzeitigen Vize abberufen will und wird, was er bis jetzt ja auch verweigert hat.

  13. Politicus1
    09. September 2014 15:30

    wer sich zum Thema passend noch zusätzlich ärgern möchte, kann hier weiter lesen:
    http://orf.at/stories/2244984/2244983/

    Ich kann das Gefasel von der sozialen Bildungshürde schon nicht mehr hören!
    In meiner Maturaklasse hatten etwa 90% der Eltern nur einen Pflichtschul- oder maximal Handelsschulabschluss, bzw. eine Lehre absolviert.
    Die zwei Kinder von Akademikereltern schafften es nicht bis zur Matura.
    Hingegen wurden zwei Kinder kleiner Angestellter Univ.Professoren, andere AHS-Prof., und weitere glänzten später als Arzt, Naturwissenschafter oder Leitende Angestellte in Industrieunternehmen.

    Allerdings hatten unsere Eltern den eisernen Willen, dass es ihren Kindern besser gehen sollte und für dieses Ziel hatte Bildung den höchsten Stellenwert im Familienleben. Da wurde auf so manches verzichtet, um gelegentlich auch einmal ein paar Nachhilfestunden zu bezahlen.
    Und noch etwas: die Eltern zahlten Schulgeld und für Schulbücher ..

  14. Josef Maierhofer
    09. September 2014 13:29

    Warum nicht schon längst die unnötig werdenden Beamten in Umschulungskursen sitzen ist ein schweres Versäumnis dieser 'Blockadekoalition'.

  15. brechstange
    09. September 2014 12:52

    Abschaffen die Vizepräsidenten und Kontrolle von unten zulassen, damit der Präsident seine Verantwortung nicht ausnutzen kann.

    • Erich Bauer
      09. September 2014 12:57

      WOW! Genau das mach'ma!

    • dssm
      09. September 2014 13:36

      Wie wäre es mit staatliche Schulen abschaffen? Ein privater Unternehmer (oder sonstige Trägerorganisation) lebt nicht lange, wenn die Leistung für die Eltern nicht zum bezahlten Geld passt.
      Und es gibt keine Posten und Pöstchen, keine Korruption, keine Parteibuchwirtschaft, kein hineinregieren der Parteien ...

    • Politicus1
      09. September 2014 15:20

      dssm:
      Ihr Wort in Gottes Ohr!
      Aber - sind z.B. die katholischen Privatschulen frei von Machtspielchen, von Intrigen bei Leiterbesetzungen?
      Und das Motto, wer zahlt, schafft an, sollte in der Schule nicht zum Prinzip werden.
      Gerade mit diesem Vorwurf müssen sich die Privatschulen zu Unrecht ständig auseinander setzen (Eltern spenden - Kinder kommen durch ...)

    • abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (kein Partner)
      10. September 2014 16:53

      @Politicus1:

      Nein nicht zu Unrecht!
      Manche "notleidenden" (im Sinne von Mangel an Schülern leidenden) Privatschulen geben die guten oder zumindest positiven Noten sehr sehr billig her. Mit entsprechendem von der Direktion ausgeübten Druck auf Lehrer, die dabei nicht mitmachen wollen. (Selbst erlebt.)
      Das betrifft auch Privatschulen mit sehr gut klingendem Namen.

    • abcdefghijklmnopqrstuvwxyz (kein Partner)
      10. September 2014 17:08

      Ergänzung zu meinem vorigen Posting:

      Mit "billig" meine ich eher weniger einen finanziellen Aspekt als mitunter sehr geringe Leistungsanforderungen, die für eine positive Note gestellt werden, um überhaupt eine einigermaßen ausreichende Schüleranzahl am Schulstandort zu haben.
      So könne ein Schüler, der sich bemüht hat ja keinesfalls ein Nicht Genügend bekommen. (Wo kämen wir denn da hin, schließlich hat er sogar einige Hausübungen gemacht.)

  16. Erich Bauer
    09. September 2014 12:30

    Da ich übermorgen eine Fußwallfahrt nach Mariazell antrete und dann 4 Tage im "Funkschatten" bin, möchte ich mir hier vorher noch dem "Hauptthema" widmen.

    http://www.focus.de/politik/ausland/werk-erscheint-nach-dem-tod-des-autors-scholl-latour-rechnet-mit-putin-gegnern-ab_id_4118233.html

    (Auszug aus seinem letzten Buch):

    „Der dümmste Ausdruck ist ‚Putin-Versteher‘“
    Den „perfekte organisierten Institutionen“ der USA, Großbritanniens und Israels wirft Scholl-Latour eine „umfassende Desinformation“ vor. Mit den Medien geht er laut „Bild“-Auszügen ebenso hart ins Gericht: „Der dümmste Ausdruck, der den deutschen Kommentatoren in den vergangenen Monaten eingefallen ist, um jene Stimmen zu diffamieren, die ein Minimum an Objektivität bei der Beurteilung der russischen Diplomatie anforderten, lautet ‚Putin-Versteher‘.“

    • Undine
      09. September 2014 13:34

      @Erich Bauer

      Das verdient ************!

    • Undine
      09. September 2014 13:34

      @Erich Bauer

      Das verdient ************!

    • terbuan
      09. September 2014 14:17

      Danke Erich,
      sehr richtig, ich bin kein Putin-Bewunderer, auch kein Putin-Fan und auch kein Putin-Agent, ich kann seine Handlungsweise einfach nur verstehen und das passt dem "umfassenden Desinfomationssystem der ´"perfekt organisierten Institutionen" überhaupt nicht!

  17. Brigitte Imb
    09. September 2014 11:28

    Warum soll ein 21 Jähriger eine Provokation sein? Mein Verständnis dafür ist insofern gegeben, weil ich denke, daß der junge Mensch die Schulsituation besser kennt als jeder alte, der bereits weit, weit davon entfernt ist.

    • Inger
      09. September 2014 11:49

      Da bin ich vollkommen derselben Meinung!! Was die verknöcherten alten Bürokraten der Schulbürokratie schon alles verhindert haben, ist uns ja sattsam bekannt.
      Je näher man am Geschehen ist, umsomehr kann man sich auch hineindenken.
      Schüler und ein junger Präsident, das geht zusammen, aber Schüler und so ein alter ...., das passt ja gar nicht, der Meinung bin ich schon lange, wiewohl ich selber schon in die Jahre gekommen bin, bin ich sehr dafür, dass man die jungen Menschen zeigen lassen soll, was sie können. Es kann schiefgehen, das Risiko muss man eingehen, es kann aber auch gut gehen, sieht man an Kurz, dem fressen bildlich gesprochen alle - sogar die deutschen Medien (obwohl die sonst eher über die Ösis spötteln) - aus der Hand.

    • Brigitte Imb
      10. September 2014 00:44

      @Inger,

      umgekehrt, auf die Beurteilung des Nationalsozialismus bezogen, lehne ich jeden Kommentar der belehrenden Jugend ab, die oftmals nicht einmal lebende Ahnen dieser Zeit vorweisen kann.

    • Inger
      10. September 2014 09:06

      @ Brigitte Imb,
      und was können die Jungen dafür, dass die Altvorderen nicht mehr leben? Und muss man nicht auch einmal anfangen, nicht mehr alles auf die Zeit des Nationalsozialismus zu beziehen???

    • Brigitte Imb
      10. September 2014 11:09

      Inger,

      exakt! 70 Jahre danach muß die Suppe nicht tgl. aufgekocht werden. Wir haben andere Probleme.

  18. terbuan
    09. September 2014 10:35

    Beim verbissenen Ausgrenzen der FPÖ merkt die SPÖ offensichtlich gar nicht, dass sie selbst vom Wähler immer mehr ausgegrenzt wird!

    • Erich Bauer
      09. September 2014 11:04

      Erinnert etwas an die verbissene "Ausgrenzung" der Atommacht Russland durch weitere EU-Sanktionen.

      http://de.ria.ru/images/26950/15/269501539.jpg

      „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“, so der „Vernunftpopulist“ Albert Einstein.

    • kritikos
      10. September 2014 00:57

      Ich hoffe sehr und wünsche noch viel mehr, dass Ihr Satz bei der anstehenden Wahl in Wien realisiert wird. Als Niederösterreicher kann ich keinen "Einfluss" nehmen, aber die Politik des Herrn Häupl wirkt sich auf NÖ (nicht nur wegen der "Kumpanei" mit Herrn Pröll!) und die anderen Bundesländer aus.

  19. HDW
    09. September 2014 09:53

    Wenn man schon von einer Provokation ausgeht, sollte man diskutieren welche Zwecke sie im Auge hat. Sonst versandelt es halt im pekuniären Argument der Krukenkreuzler und passionierten FPÖ Hasser!

  20. Politicus1
    09. September 2014 09:14

    In den Chor der Rufer nach Abschaffung der LS-Vizepräsidenten möchte ich nicht einstimmen.
    Diese Funktion garantiert einer politischen Kraft außerhalb der regierenden Macht wenigstens ein gewisses Kontrollrecht:
    "es steht ihm das Recht der Akteneinsicht und der Beratung in allen Angelegenheiten des Landesschulrates zu"
    "Der Vizepräsident ist berechtigt, sofern er nicht ohnehin Mitglied des Kollegiums des Landesschulrates gemäß Abs. 2 ist, an den Sitzungen des Kollegiums des Stadtschulrats als Mitglied mit beratender Stimme teilzunehmen."

    Überlegenswert wäre jedoch dem Vizepräsidenten lediglich eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Sitzungen zu gewähren und das garantierte Monatsgehalt zu streichen.

    Und noch eines - weil der allseits beleibte Bürgermeister, sich als Sachverständiger für die Vizepräsidentenqualifikation geriert:
    Die gesetzliche Bestimmung lautet:
    "daß der Präsident des Landesschulrates auf Vorschlag der zweitstärksten Fraktion des Kollegiums des Landesschulrates einen Vizepräsidenten zu bestellen hat"
    Ich sehe da eine klare Regelung. Die zweitstärkste Fraktion schlägt vor und der Präsident HAT den Vorgeschlagenen zu bestellen.
    Jede andere Interpretation ist absurd, weil sonst der Präsidenten auch jeden gemachten Vorschlag ad perpetuum ablehnen könnte.

    Auch die (sehr zahlreichen) Mitglieder des Stadtschulratskollegiums werden von den Parteien, den Kirchen, der Interessenvertretungen ... bestellt - und zwar ohne irgendeine "Eignungsprüfung" ...

    • Gandalf
      09. September 2014 12:09

      Nun, ich hoffe, dass ich den Tag noch erleben kann, an dem man dem präpotenten Herrn Häupl sagen wird: "Dass Sie wieder/weiter Bürgermeister von Wien werden, ist unmöglich" - und dann sein blödes Gesicht sehen. Aber - da müßten halt sehr viele über ihre Schatten springen; allerdings: allein das blöde Gesicht wäre es wert. Wer springt mit?

  21. Undine
    09. September 2014 09:08

    Die "Jugend" spielte keimerlei Rolle, wäre der junge Mann von der SPÖ nominiert worden!

    Und zu @dssm: Diesen an sich unnötigen Posten NICHT zu besetzen, brächte der FPÖ keinerlei PLUS. Dieser hehre Verzicht wäre schnell vergessen und die SPÖ lachte sich ins Fäustchen!

  22. Cotopaxi
    09. September 2014 08:30

    Häupl wirft dem jungen FPÖler vor, menschenverachtende Forderungen aufzustellen, weil dieser vorgeschlagen hatte, Sexualtäter chemisch zu kastrieren.
    Mir fiel einmal ein "Profil" aus der Mitte der 70er Jahre in die Hände. Dort gab es einen Bericht über die Diskussion, ob man nicht eben diese Straftäter chemisch kastrieren sollte, als Alternative zum Gefängnis.
    Damals wurde diese Maßnahme von "fortschrittlicher", sprich, linker Seite, als humane Alternative auf dem Weg zur gefängnislosen Gesellschaft propagiert.
    Ja, so ändern sich die Zeiten! ;-)

    • Inger
      09. September 2014 12:00

      Ja, so ändern sich die Zeiten.

      Mir stösst auch ziemlich sauer auf, dass bei Hr. Krauss immer steht, der Burschenschafter K...
      Ich frage mich, warum steht bei Häupl nie: der Ex-Burschenschafter H...
      Burschenschafter sind doch nicht von vorneherein Aussätzige, oder???l
      Manches ist wichtig, manches nicht ! Die Freizeitbeschäftigung eines Menschen interessiert mich persönlich überhaupt nicht. Und wenn der junge Mann seine Freizeit bei und mit den Burschenschaftern verbringt, ist das seine Sache.
      Es wird uns ja auch nicht dauernd : der junge Falke XYZ, wobei ich gar nicht weiss, ob es die überhaupt noch gibt, hahaha.

    • Brigitte Imb
      09. September 2014 12:56

      Burschenschafter haben zumindest eine Ausbildung auf Maturaniveau, sind also nicht die Allerdümmsten. Was man unserem Kanzleroid leider nicht nachsagen kann.

    • Inger
      09. September 2014 16:16

      Da hab ich doch glatt ein Wort vergessen: Es heisst natürlich "Rote Falken" ...

  23. dssm
    09. September 2014 08:23

    Ein anderer Aspekt ist schade. Die FPÖ hätte hier die Chance gehabt sich ganz anders zu präsentieren, in dem dieser Posten einfach unbesetzt bleibt und man auf die Abschaffung drängt. So aber wissen wir wieder einmal, auch die FPÖler wollen noch an die Futtertröge, wollen nur sicher und gut von Steuergeld leben – selber arbeiten = Fehlanzeige.

    Womit die FPÖ nur ein Spiegelbild von SPÖVP ist. Wie gesagt: Schade! Aber Danke liebe FPÖ für diese Wahlempfehlung und Danke liebe FPÖ für diese Lehrstunde in Sachen repräsentativer Demokratie.

    • Cotopaxi
      09. September 2014 08:36

      Und beim Abschaffen in Wien bitte nicht das Relikt "nichtamtsführender Stadtrat" vergessen, die sind genauso erforderlich wie ein Kropf. Die bekommen die Hälfte eines amtsführenden Stadtrates (Mitglied der Landesregierung) bezahlt mit null Aufgabenbereich.
      Und natürlich auch den Universitätsbeauftragten der Stadt Wien (van der Bellen) bitte nicht vergessen, denn Universitätsangelegenheiten sind Bundessache.

    • Wertkonservativer
      09. September 2014 08:46

      Da bin ich - wie des Öfteren - ganz Ihrer Meinung, werter @ dssm!

      Die FPÖ ist halt, wie man immer wieder sieht, auch nur eine ganz NORMALE Partei (mit einem charisma-limitierten Krakeeler an der Spitze).

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • ludus
      09. September 2014 09:50

      @WK

      Ganz schön gehässig!

    • Wertkonservativer
      09. September 2014 09:55

      @ ludus:

      maximal halb so gehässig, wie man hier laufend auf die wichtigsten ÖVPler losgeht!

    • Inger
      09. September 2014 11:54

      Also das halte ich jetzt für unfair! Warum sollte die FPÖ verzichten, nur um der SPÖ die Alleinherrschaft auf allen Gebieten zu versüssen??
      Die FPÖ wäre sicher nicht dagegen, dass man österreichweit diesen Posten abschafft, aber warum sollten sie dafür sein, nur wenn es auf ihre Kosten geht??
      Also das würde ich absolut nicht verstehen.
      Gleiches Recht und gleiche Pflichten für ALLE! Dass gewisse Positionen zu hinterfragen sind, ist klar und warum werden derartige Anträge der FPÖ so oft abgelehnt und jetzt sollen sie gerade in Wien verzichten?? Dass Häupl noch
      selbstherrlicher wird???

    • dssm
      09. September 2014 13:33

      @Inger
      Einer muss anfangen, so einfach.
      Gleiches Recht und gleiche Pflichten. Genau im pervertieren Recht liegt doch das Problem.

    • Undine
      09. September 2014 17:16

      @Inger

      Absolute Zustimmung!********************!

  24. Tullius Augustus
    09. September 2014 04:28

    Ich denke dass diese Schulrats-Vizepräsidentenjobs noch aus den 1950er Jahren stammen als die Republik noch schwarz-rot zweigeteilt war und für jeden Posten der einen Partei es einen Aufpasser der anderen Partei gab.

    Es war damals die Zeit des schwarz-roten Proporzes. Es waren komplett unnötige Posten, damals schon - höchstens dazu gut dem Vertreter der feindlichen Partei auf die Finger zu schauen.





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