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ÖVP neu: Vor der Wahl versprochen, nachher eiskalt gebrochen

Der Kurs des neuen ÖVP-Obmannes ist nun auch aus seinem eigenen Mund zu hören - und macht fassungslos. Denn Reinhold Mitterlehner geht zu beiden zentralen Wahlkampf-Versprechen der Volkspartei öffentlich total auf Distanz. Er glaubt offenbar, dass mit dem Rücktritt eines Obmanns jede Festlegung einer Partei den Bürgern gegenüber entsorgbar ist.

Soll man, kann man dieser ÖVP künftig auch nur irgendetwas noch glauben? Wie sollen sich die ÖVP-Wähler nun vorkommen außer betrogen und verhöhnt, wenn es unter Mitterlehner nun eine völlig andere ÖVP gibt als jene, die sie gewählt haben? Mit welchem Recht werden Wähler eigentlich wie Sklaven verkauft und verschaukelt?

Der Wahlkampf ist nicht so lange her, als dass die Österreicher die beiden einzigen Festlegungen der Volkspartei vergessen hätten. Mit diesen Festlegungen hat die ÖVP ja wider viele Prognosen und gegen fast die gesamte Medienwelt ein recht respektables Wahlergebnis erzielt. Das war erstens: „Keine neuen Steuern“. Das war zweitens: „Das Gymnasium muss bleiben.“ Beide Sätze haben viele Österreicher doch noch einmal ÖVP wählen lassen.

Diesen glasklaren Festlegungen seien die nunmehrigen Aussagen Mitterlehners (in einem „Kurier“-Interview) gegenübergestellt.

Zuerst zum Stichwort neue beziehungsweise höhere Steuern: Zu solchen sagt Mitterlehner zwar „Nein“. Er fügt aber dann ungefragt den – dieses „Nein“ völlig ins Gegenteil verkehrenden – Satz hinzu: „Am Ende wird es aber einen Kompromiss geben müssen.“ Warum bitte? Warum hat die ÖVP dann ihren Wählern nicht vor der Wahl schon gesagt, dass für sie über allen Festlegungen der Kompromiss steht? Warum finden sich Steuererhöhungen nicht einmal im Regierungsprogramm dieser Koalition? Sind all die vielen Analysen von Ökonomen falsch, dass Österreich ein reines Ausgaben-, kein Einnahmenproblem hat?

Und zum Gymnasium wird Mitterlehner gefragt: „Gilt der strikte Satz Ihres Vorgängers weiterhin ,Nein zur Gesamtschule: Das Gymnasium muss bleiben‘?“ Die Antwort des nunmehrigen VP-Obmanns ist wiederum das Gegenteil der bisherigen ÖVP-Linie: „Ich möchte ihn nicht kommentieren. Ich möchte auch in der Bildung etwas gemeinsam weiterbringen. Wir brauchen auch hier den weiterführenden Kompromiss.“

Danke. Alles klar. Ach ja, noch etwas: Der Letzte möge bitte in der ÖVP-Zentrale das Licht abdrehen.

PS: Wenn Mitterlehner so innig mit Werner Faymann ist, wie (nicht nur) in diesem Interview, dann hätte er von diesem auch etwas lernen können (selbst ein Faymann hat ja bisweilen recht): Man darf seinen Wählern niemals vor der Wahl etwas versprechen, was man nachher nicht hält. Genau deswegen ist Faymanns Vorgänger Alfred Gusenbauer gestürzt. Und auch ein US-Präsident hat Wahlen schwer verloren, als er ein Versprechen gebrochen hat. Es hat gelautet: „No new taxes!“

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 11:40

    Gestern brach ich meinen "Boykott" und sah mir, weil in der Vorschau die Teilnehmer genannt worden waren, die Sendung "Im Zentrum" an---es hat sich gelohnt!!!

    Ingrid Thurnherr "vergaß" ganz und gar darauf, ihr nicht genehme Diskutanten zu unterbrechen---naja, es war ja auch kein FPÖ-Politiker anwesend ;-)))

    Auch die militante, verbissene Ukrainerin (eine typische ORF-Auswahl!!!) konnte die Stimmung nicht wenden. Den Brigadier konnte man vergessen; Ursula Plassnik quatschte endlos lang nur Theoretisches (nach Diplomatenmanier), der russ. Botschafter ist kein "Sympathieträger", wenn man das so sagen kann, aber Siegfried WOLF und vor allem Christian WEHRSCHÜTZ waren großartig. Diese beiden Männer sprachen nämlich nicht von Theorien, sondern aus der Praxis und waren deshalb wirklich AUTHENTISCH.

    Es war spannend bis zuletzt! Der ORF hatte wohl keine echte Freude daran, hörte man doch gerade von Christian WEHRSCHÜTZ so ganz andere Töne als die, die man uns so penetrant vermitteln will. Ich fürchte nur, Ch. W. könnte bald in Pension geschickt werden.....

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 10:00

    Die SPÖ wird schon dafür sorgen, dass die ÖVP überlebt, denn einen so bequemen Steigbügelhalter findet man nicht so leicht.
    Die Harmonie der beiden Systempartei basiert auf dem gemeinsamen Interesse, an den vom ausgequetschten Steuerzahler gefüllten Fleischtöpfen weiterhin zu bleiben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 00:58

    Ceterum censeo: Die ÖVP schaufelt sich ihr Grab unverdrossen weiter. Und man kann nicht einmal die vielen Schaufler nennen, denn es sind sehr viele Schaufeln im Lauf der Jahre verteilt worden. Der Tiroler Gendarm ist ein besonders prominenter Schaufler.
    Sicher: Die Frage der Zukunft der Gymnasien ist nicht die wichtigste. Aber abgesehen vom Wahlversprechen: Das Thema ist ja derzeit gar nicht besonders aktuell, nicht einmal bei den Sozialisten. Also wozu? Nur um sich wichtig zu machen, sich dem Feymann anzubiedern, in die Medien zu kommen?
    In welcher Partei sind die früheren ÖVP-Werte vorhanden?
    Ade ÖVP!

  4. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 10:00

    OT - AUSLÄNDERKRIMINALITÄT

    http://ooe.orf.at/news/stories/2667241/

    DANKE AN ÖVP UND SPÖ FÜR DIE BEREICHERUNG UND PENSIONSICHERER!

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 09:01

    Was soll die künstliche Aufregung? Oder glaubt Herr AU ernsthaft auch an das Christkind und den Osterhasen? Seit wann hält die SPÖVP jemals ein Wahlversprechen?

    Lustig ist in diesem Zusammenhang die Suche der ÖVP nach neuen 'Zielen'. Wenn man sich ohnehin, zwecks Machterhalt und Pfründesicherung, an keinerlei Vorgaben hält, warum dann diese Show? Warum nicht einfach das Programm von SPÖ oder Grünen übernehmen? Oder noch besser mit einer (oder beiden!) dieser Parteien fusionieren!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 07:32

    Wie oft und seit wie vielen Jahren wurde eigentlich das Thema wiedergekäut, daß die VP eine Verliererpartei ist?
    Eine hoffnungslose Verliererpartei, um nicht schlimmere Ausdrücke wie Verräter zu benutzen. Welche sich leider einfach aufdrängen.
    Nur die totale Abwendung der Wähler von dieser Partei ist die einzige Antwort auf eine solch jämmerliche Verschaukelung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2014 10:00

    Zum allerwichtigsten Punkt wurde er wohl gar nicht gefragt: Was ist seine Vorstellung über das Schicksal der autochtonen Bevölkerung dieses Landes. Dagegen sind Steuerfragen Kinkerlitzchen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2014 15:56

    Die Einstellung von Mitterlehner kann wohl niemanden überraschen (außer offenbar Unterberger), der die Aussagen und Aktivitäten während seiner Ministertätigkeit verfolgt hat: immer ein Herz und eine Seele mit Hundstorfer, auf jeden Mucks des ÖGB sofort untertänigste Folgsamkeit, strenge und sorgfältige Beachtung der p.c. und des Gender-Unsinns. Man kann ja Spindelegger alles mögliche nachsagen - Mitterlehner bestätigt wieder einmal das Sprichwort, wonach selten etwas Besseres nachkommt.


alle Kommentare

  1. Malinda (kein Partner)
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  2. Knut (kein Partner)
    10. September 2014 08:44

    Der Mitterlehner wird ein "Doppelpolitiker" (im Sinne von Doppelagent) sein und in Wahrheit der SPÖ nahe stehen. Es gilt wohl das Motto: "Gemeinsam sind wir stark".

    Natürlich zeigt sich wieder einmal klar und deutlich, dass unser Parteiensystem nichts mit Demokratie am Hut hat, sondern eine lupenreine Klubzwangdiktatur ist, deren "Führer" jederzeit bestech ... korrigiere ... bezahl- und austauschbar sind.

  3. Torres (kein Partner)
    09. September 2014 15:56

    Die Einstellung von Mitterlehner kann wohl niemanden überraschen (außer offenbar Unterberger), der die Aussagen und Aktivitäten während seiner Ministertätigkeit verfolgt hat: immer ein Herz und eine Seele mit Hundstorfer, auf jeden Mucks des ÖGB sofort untertänigste Folgsamkeit, strenge und sorgfältige Beachtung der p.c. und des Gender-Unsinns. Man kann ja Spindelegger alles mögliche nachsagen - Mitterlehner bestätigt wieder einmal das Sprichwort, wonach selten etwas Besseres nachkommt.

  4. Hr. Strudl (kein Partner)
    09. September 2014 15:22

    So ein eierloses Wesen wie der neue Parteiobmann kann wirklich nicht in der (Privat-)Wirtschaft arbeiten. Die Firma kann gleich zusperren. Man stelle sich einen Angestellten vor, der beim Mitbewerber schon von vornherein die Hosen runterlässt.
    In welche Geschlechtskategorie hat sich der bei FB unter den 60 verschiedenen eingetragen?
    Ich wusste gleich, wenn einer medial gut rüberkommt, dann wird das meist nichts (Obama).
    Aber egal welches Thema behandelt wird, manche Poster sind so auf Putin fixiert, dass man meinen könnte, der neue Führer ist da, auf den sie schon so lange warten mussten.

  5. Einspruch! (kein Partner)
    09. September 2014 14:46

    Das nächste Mal wird FPÖ gewählt, nicht mehr ÖVP, selbst dann, wenn die FPÖ einen dressierten Papagei aufstellt.

    Die ÖVP hat ihre Chance gehabt, sie ist zu blöd, um zu begreifen, dass ihre Wähler zwei Dinge halt so garnicht vertragen:

    sie wollen 1. nicht belogen werden (leider werden sie von allen Parteien fortwähred belogen, am meisten von den Sozis, leiderleider) und ganz wichtig 2. sie wollen, dass VERSPRECHEN EINGEHALTEN WERDEN! Eingehalten, und nicht bei ersten Mailüfterl vergessen!

    Das muß furchtbar schwer zu begreifen sein!

  6. Solon II (kein Partner)
    09. September 2014 14:18

    Danke Herr Unterberger, richtig diagnostiziert .
    Man sollte hinzufügen, dass keine ÖVP Aussagen kommen, die NACH der nächsten Wahl nicht gehalten werden!
    PS: Das Original von Bush se. "Read my lips, no more taxes"
    (Ich war zufällig in dieser Zeit in den USA und habe mir auch gedacht, wenn er das nur durchhält).

  7. Tik Tak (kein Partner)
    09. September 2014 13:33

    Wer einem ÖVP Politiker im Speziellen und einem Politiker im Allgemeinen glaubt, hält auch Obama und Poroschenko für Ehrenmänner.

    Ohh wait :-)

    Im Ernst, die ÖVP ist spätestens seit der Demontage von Schüssel 2004/5 tot.
    Die Leiche stinkt schon so sehr, daß man das Umfeld der Lichtenfelsgasse mit Duftbäumen ausstatten müßte, wäre da nicht die Fahne vom Häupl zur Desinfektion vorhanden.

    • DB (kein Partner)
      10. September 2014 11:13

      Absolut treffend! :o)
      "Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

  8. Onkel Hans (kein Partner)
    09. September 2014 13:21

    Was geht das mich an? Das ist das Problem der Leute, die der ÖVP geglaubt und sie gewählt haben.

    • Torres (kein Partner)
      09. September 2014 16:00

      Leider nicht: die neuen Belastungen werden alle (be)treffen, keineswegs nur die ÖVP-Wähler.

  9. Erich Bauer
    09. September 2014 09:47

    Wer nicht wutschnaubend, von Gewaltphantasien begleitet, GEGEN putin ist... ist bekanntlich - nach der NAZI-Theorie - Rechtsextremist. Zumindest Linksextremer Aufrührer.

    Wer nicht wortreich GEGEN Mitterlehner ist... ja was, was ist der? Vielleicht ein Rot/Grüner Maulwurf?! Sollte dieser Vorwurf kommen... dann... ja dann wäre ich wirklich zutiefst beleidigt! Dann krachts! (*g*)

  10. Josef Maierhofer
    08. September 2014 20:45

    Genau, wie die FPÖ die Lage eingeschätzt hat.

    Jetzt fehlt nur noch der Schelling Umfaller, dann allerdings sollten die Österreicher, Stronach und FPÖ wählen. Das hätten sie beim letzten Mal auch schon können, es wären uns viele Milliarden erspart geblieben, es hätte viel mehr Zukunft für unsere jungen Leute gegeben.

    Mit dieser 'Todeskoalition' werden wir tatsächlich umkommen.

    • machmuss verschiebnix
      08. September 2014 21:52

      Josef Maierhofer,

      wir alle kennen doch die einzige Expertise der Linken - die intrigante Hinterhältigkeit ihrer
      Propagandawalze, genau die wird über eine allfällige Nachfolgeregierung - egal wer
      es sein mag - gnadenlos drüber rollen.

      Dann werden die Linken der zukünftigen Regierung genau das vorwerfen, was sie
      selber verursacht hatten - den Schuldenberg. Wie immer werden sie die Bevölkerung
      nach Strich und Faden belügen und alle Schuld auf die Neuen abwälzen UND sie
      werden danach abermals eine "gewählte" (= erschlichene) Regierung zustandebringen ! ! !

      Vergessen wir nicht das allerwichtigste Kriterium - es gibt weit und breit keinen
      Steher wie Schüssel, der beinhart die richtigen Pläne umsetzten würde und für
      all die geistlosen Anschuldigungen gegen ihn nichtmal einen Rülpser übrig hätte.


      Unser Österreich taumelt führungslos, kopflos und unter dümmlichem medialen Gezeter
      in eine absolut ungewisse Zukunft - keiner da, der gegensteuern könnte, selbst wenn
      doch, dann würde man ihn nicht ran lassen - DAS ist unser UNLÖSBARES Problem ! ! !


      Zwar haben die Apparatschiks der Politmafia vordergründig das Zepter in der Hand,
      aber in Wahrheit kommen diese "Giganten aus einer fernen Vergangenheit" mit
      den heutigen Anforderungen hint und vorne nicht zurande und verbeißen sich dauernd
      in irgendwelche Scheinthemen, um von ihrer eigenen Orientierungslosigkeit abzulenken ! ! !

    • Josef Maierhofer
      09. September 2014 13:11

      @ machmuss verschiebnix

      Schon gut, aber ich halte dennoch die FPÖ für die besseren Linken und die lieben Österreich, wie auf Stronach, der Unsummen dafür ausgibt.

  11. Haider
    08. September 2014 19:33

    Das größte Lob zur Wahl Mitterlehners als ÖVP-Häuptling kam von den Roten. Offensichtlich nicht grundlos!

  12. machmuss verschiebnix
    08. September 2014 19:33

    Jah - starke Ansage - "der Letzte möge die Lichter abdrehen" - in 4 Jahren könnte es
    soweit sein.

    Off Topic

    Auch die EU fummelt grade am "Dimmer" und fäng an auf duster zu drehen, aber
    wieviel Schwachsinn wird europas Wirtschaft verkraften ? ? ?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/3866948/MAN-Steyr-verliert-RusslandAuftrag_2000-Arbeiter-in-Kurzarbeit?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  13. Erich Bauer
    08. September 2014 17:57

    Ich weiß wirklich nicht was Ihr wollts... Ihr ÖVPler.

    Mit Mitterlehner kommt ein Polit-PROFI auf die Bühne... zu den ÖVP-Komparsen. Er ist telegen, geschliffen, schaut gut aus... Ich bin mir sicher, dass ihm auch manches rote Weibchen die "Kreuzerlgunst" schenkt. Und für die Homophilen wäre er sicher auch eine Sünde wert.

    Latürnich wird er manche Dinge ansprechen... und auch ver-sprechen... die er nach erfolgreicher Wahl nicht halten wird (z.B. die "Gesamtschule). Who cares! Die "Umfragen" - naja, wurscht - zeigen doch, dass er auf gutem Wege ist.

    Also! ÖVPler! Was wollts IHR??? MAOAM oder PUTIN (zumindest ein kleiner)?

    Was mich etwas verwirrt, ist der Umstand, dass und Gastgeber auf die ÖVP und Mitterlehner losgeht... wie auf PUTIN ("lach"). Aber vielleicht weiß er auch wie Mitterlehner "tickt" (ROFL).

    • Igo
      08. September 2014 19:50

      Lieber Herr Bauer...eigentlich haben Sie sowas von Recht..ich hab mir meinen Post von heute morgen angeschaut..ja wirklich..warum im letzten Jahrhundert herumkämpfen..wir sind im Hier und Jetzt, Zeiten haben sich geändert, Darwin lässt grüssen!! Ich bin hiermit zur Einsicht gekommen, dass man wirklich mit den alten Waffen nicht mehr eine Schlacht gewinnen kann..das oben Bezug nehmende lässt Machiavelli und selbst Carl von Clausewitz verstaubt ausschauen..(und nein, ich bin kein Militarist..lol)

    • Erich Bauer
      09. September 2014 09:35

      Sg. Igo,

      Eines sollte man in einer Parteiendemokratie ganz illusionslos betrachten:

      "Wer seine Stimme abgibt, hat später nichts mehr zu sagen..."

  14. Das Pingerle
    08. September 2014 13:54

    Lieber A.U.,
    ich schätze Sie wirklich sehr. Aber darüber überrascht zu sein, dass die ÖVP seit Jahren kein Rückrat und keine Werte mehr hat für die sie auch eintreten würde, ist Ihrer unwürdig!

  15. Rosi
    08. September 2014 13:24

    Von welcher Partei ist hier die Rede - ÖV... was? Nie gehört!

    (Jeder selber schuld, der diese Partei nochmals gewählt hat !
    Im Prinzip sind die - zwar extrem unzufriedenen aber doch wieder diese Partei wählenden, daher - unbelehrbaren Stammwähler von ÖVP und SPÖ nämlich schuld, daß in Österreich nix weitergeht.)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  16. terbuan
    08. September 2014 12:45

    Der Liedermacher Konstantin Wecker auf seiner Facebook-Seite:

    "Ja, ich bin ein Putin-Versteher"

    Konstantin Wecker hat sich in einem zornigen Statement gegen die zunehmende Kriegs-Hysterie im Westen zu Wort gemeldet. Er kritisiert, dass man nichts über die Gründe des Abschusses von Flug MH17 erfahre. Wecker wirft Politik und Medien vor, mit Erfindungen und Propaganda „ein friedliebendes Volk kriegslüstern“ machen zu wollen:

    https://de-de.facebook.com/pages/Konstantin-Wecker/111564412194266

    • Rau
      08. September 2014 14:52

      eine Einschränkung; ein friedliebendes Volk kriegslüstern zu machen wird leider wieder gelingen, wage ich zu behaupten. Die Friedliebigkeit kann sich schnell verflüchtigen, wenn die Wirtschaftskrise voll ausbricht und die Mehrheit vor dem Nichts steht. Derzeit wird noch darauf geachtet, dass es nicht zu viele auf einmal trifft.

    • Ernst
      08. September 2014 16:12

      Konstantin Wecker vom SED Unterstützer, über Drogendealer und Taschendieb, zum Putin-Versteher.

    • terbuan
      08. September 2014 17:49

      Ich kenne seinen umstrittenen Lebenslauf, dennoch gebe ich ihm zu seinem Aufruf Recht!

    • Wyatt
      08. September 2014 19:33

      terbuan
      *************!

    • Freak77
      08. September 2014 19:37

      @ Ernst: **********

      Konstantin Wecker soll doch froh sein wenn er immer noch ein paar CD's verkauft und ansonsten die Bürger mit seinen politischen Botschaften - mit denen er fast immer treu am linken Rand war - in Ruhe lassen!

    • Haider
      08. September 2014 19:43

      Die USA waren 1914 praktisch pleite. Nach 1918 waren sie die führende Weltwirtschaftsgroßmacht. Warum sollte der "Wohlstandsvermehrer Krieg" für die Yankees diesmal nicht funktionieren? What cares europe?

    • dssm
      08. September 2014 20:38

      Wenn wir schon wieder beim Katastrophenthema sind. Irgend wer wehrt sich in der EU momentan. Laut Zerohedge ist es entweder Österreich oder die Slowakei.
      Wenn jedenfalls die Russen beim Thema ausländische Banken auch nur husten, dann ist die RI Geschichte und damit das Budget der Republik Österreich auch. Der neue Finanzminister wird jedenfalls ordentlich schwitzen.

    • Gandalf
      08. September 2014 22:38

      @ Haider:
      Ts, ts, die Amerikaner sind doch aussschliesslich aus philanthropischen Gründen und zur Rettung der westlichen Kultur in die Weltkriege eingetreten: sowohl in den ersten als auch, warum hätten sie sich das denn sonst auch nur im Entferntesten antun sollen, 1941/42 in den zweiten - die amerikanische Industrie blühte doch durch die Herstellung von friedlichen Donuts und Mickimäusen usw. und musste erst unter grössten Opfern auf Waffenproduktion umgestellt werden - oder? Und dass die Amis dann 1945 plötzlich die einzigen wirklichen Sieger waren (oder sich zumindest so aufführten), ist doch nur Zufall und/oder propagandistisches Gerede... ;-)). Und genau so wird es im dritten Weltkrieg sein; wir armen europäischen Würstchen, von noch armseligeren Würstchen in Brüssel "geführt (LOL)", können nur hoffen, dass keiner von den echten Playern auf die Idee kommt, den Atomauslöser zu drücken...

  17. Undine
    08. September 2014 11:40

    Gestern brach ich meinen "Boykott" und sah mir, weil in der Vorschau die Teilnehmer genannt worden waren, die Sendung "Im Zentrum" an---es hat sich gelohnt!!!

    Ingrid Thurnherr "vergaß" ganz und gar darauf, ihr nicht genehme Diskutanten zu unterbrechen---naja, es war ja auch kein FPÖ-Politiker anwesend ;-)))

    Auch die militante, verbissene Ukrainerin (eine typische ORF-Auswahl!!!) konnte die Stimmung nicht wenden. Den Brigadier konnte man vergessen; Ursula Plassnik quatschte endlos lang nur Theoretisches (nach Diplomatenmanier), der russ. Botschafter ist kein "Sympathieträger", wenn man das so sagen kann, aber Siegfried WOLF und vor allem Christian WEHRSCHÜTZ waren großartig. Diese beiden Männer sprachen nämlich nicht von Theorien, sondern aus der Praxis und waren deshalb wirklich AUTHENTISCH.

    Es war spannend bis zuletzt! Der ORF hatte wohl keine echte Freude daran, hörte man doch gerade von Christian WEHRSCHÜTZ so ganz andere Töne als die, die man uns so penetrant vermitteln will. Ich fürchte nur, Ch. W. könnte bald in Pension geschickt werden.....

    • Riese35
      08. September 2014 13:24

      Ja, mich hat es gestern ehrlich gesagt sehr verwundert und positiv überrascht, daß die Phrasendrescher gefehlt haben. Wobei ich mir schwer tue, den ORF in dieser Sache wirklich einzuschätzen. USA-Anbeter haben ja auch sonst beim ORF nur einen Platz, um den Advocatus Diaboli zu spielen.

      Christian Wehrschütz ist nicht nur aus der Praxis heraus authentisch, sondern auch wegen seines umfassenden Wissens, seiner ausgewogenen und unbestechlichen Herangehensweise, und seiner Fähigkeiten, Sicherheitspolitik nüchtern und sachlich zu beurteilen, wie es sonst nur Militärakademien, nicht aber voreingenommene, friedensbewegte Friedensforscher in Studienzentren für Friedens- und Konfliktlösung tun.

      Viel interessanter als die Fragen, die jemand stellt, und die Antworten, die jemand gibt, ist immmer, welche Fragen jemand NICHT stellt und welche Inhalte ausgeblendet werden. Und gestern ist nichts übriggeblieben. Wehrschütz hat gleich zu Beginn all die zentralen Fragen gestellt, die sonst meist unter den Tisch fallen gelassen werden, und die Sache auf den Punkt gebracht, sodaß den sonst üblichen Phrasendreschern der Boden für ihre Elaborate entzogen war. Während Thurnher anfangs alles nur auf Rußland und die Frage, was Putin wolle, zu lenken versucht hatte, konterte Wehrschütz sofort und treffend mit der Gegenfrage, was der Westen und die NATO in der Ukraine wolle. Und damit war die Richtung klar. Ich hatte den Eindruck, daß dies Thurnher gar nicht so unsympathisch war, und möglicherweise hatte sie Wehrschütz damit sogar versucht, das Hölzerl zu werfen.

      Widersprechen muß ich zum russischen Botschafter: ich habe ihn sympathisch empfunden.

    • Gandalf
      08. September 2014 13:35

      @ Undine:
      Grundsätzlich völlig Ihrer Meinung, sowohl über die konkrete Sendung als auch über die Diskutanten - mit einer kleinen Ergänzung: Der russische Botschafter ist vielleicht wirklich nicht gerade ein Sympathieträger (obwohl allein seine Deutschkenntnisse und seine Diskussionskultur Respekt verdienen); er hat allerdings den zutreffendsten Ausspruch des Abends getan: An der derzeitigen verfahrenen Situation in der Ukraine ist weder Putin schuld noch ist es die Nato, sondern einzig und allein die EU, die mit ihrer abgrundtief naiven und/oder ebenso tief dummen Verhandlungstaktik den damaligen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch in eine ausweglose Situation gebracht hat. Und diese Schuld nimmt den, inzwischen in die unverdiente, aber dafür reichlich vergoldete Penion geflüchteten Dilettanten von damals keiner ab.

    • Norbert Mühlhauser
      08. September 2014 13:36

      Nicht zu vergessen die Leistung Sigfried Wolfs, der gekonnt vermittelte, was es koste, eine Volkswirtschaft wie die ukrainische, die zu 78 (oder 75?) Prozent mit der russichen verwoben ist, in den EU-VErbund einzubetten und damit - durch EU-Binnenmarktzölle - die Lebensader zum russischen Markt zu durchschneiden.

      Außerdem hat Herr Wolf gekonnt darauf fokusiert, dass für den Winter eine humanitäre Krise droht, sollte man sich weiter darauf beschränken, nur propagandistisch und militärisch die Muskeln spielen zu lassen.

    • schreyvogel
      08. September 2014 13:39

      Normalerweise steht der ORF doch, genau so wie A.U., zu 100% auf der Seite der ukrainischen Oligarchen. Hoffentlich wird der Wehrschütz jetzt nicht ausgewechselt!

      Oder war es ein Versagen der Regie bei der Auswahl der Gäste?
      Hätte man statt Wehrschütz den Dr. Unterberger eingeladen, wäre diese Diskussion ganz anders verlaufen!

    • Undine
      08. September 2014 13:50

      @Gandalf

      Natürlich, der russ. Botschafter war sehr gut, auch sein fabelhaftes Deutsch war beeindruckend---nur war es keine Überraschung, daß er sein Land verteidigte; das erwartete man auch von ihm.

    • Gandalf
      08. September 2014 14:22

      @ Undine:
      Dass der russische Botschafter natürlich in erster Linie sein Land verteidigt (und sogar verteidigen muss), ist klar und verständlich. Beeindruckt hat mich, dass er als Einziger den bösen, nein, offenbar den dummen, Buben in dieser ganzen schrecklichen Geschichte beim Namen nannte; und das war nicht (nur), um seinen Präsidenten gut dastehen zu lassen: Aber ausser dem russischen Botschafter traut sich offenbar immer noch keiner, die unselige Rolle, die die EU in der ganzen Sache gespielt hat (und auch jetzt erst recht keinen konkreten Beitrag zu einer Lösung findet), beim Namen zu nennen; ich wiederhole es gerne: Ohne die dumme Verhandlungsführung durch die EU könnte heute noch in der Ukraine Friede herrschen; inklusive der Krim, die noch zu ihr gehörte. Aber, da haben sich eben ein Paar Dummköpfe in Brüssel wichtig gemacht - was dabei herauskommt, müssen wir jetzt jeden Tag in der Zeitung lesen. Die EU versucht seit ein paar Jahren völlig zu Unrecht, sich als "Friedensprojekt" oder gar "-Garant" zu verkaufen. Nun, für ein Friedensprojekt ist es natürlich schon eine stolze Leistung, den ersten Landkrieg des einundzwanzigsten Jahrhunderts mit tausenden Todesopfern ausgelöst zu haben...

    • Undine
      08. September 2014 16:52

      Danke, meine Herren für die wirklich interessanten, korrigierenden Beiträge! Ich nehme mein allzu schnelles Urteil den russ. Botschafter betreffend, gerne zurück!! ;-)

      Ganz so nebenbei beschäftigt mich aber immer wieder die Frage, wann und wie der konzertierte Versuch, PUTIN plötzlich negativ darzustellen und ihm ständig NADELSTICHE zu versetzen, eigentlich begonnen hat---aus heiterem Himmel, wie mir scheint.

      Waren es diese offensichtlich von den USA gesteuerten jungen, törichten, ordinären Weibsen, die nicht nur Putin verhöhnten, sondern auch ein orthodoxes Gotteshaus mit ihrem Auftritt schändeten:
      Wikipedia:

      "Pussy Riot ['p?s? 'ra??t] (engl. „Muschi-Krawall“) ist eine 2011 gegründete feministische, regierungs- und kirchenkritische Punkrock-Band aus Moskau."

      Danach folgte ein "Nadelstich" nach dem anderen, um Putin irgendwie anzupatzen.
      Lange nachher dann die MAIDAN-Aufstände, an denen die Amerikaner nicht ganz schuldlos zu sein scheinen.....

      Dann ging es Schlag auf Schlag---und wir fanden uns plötzlich mit einer Krise zw. Ukraine und Rußland konfrontiert, die, wenn es blöd hergeht, in einen veritablen Krieg ausarten kann. WER, so fragen sich viele, WILL unbedingt einen KRIEG mit RUSSLAND?????
      Bis jetzt hat Putin besonnen reagiert......

    • leshandl
      08. September 2014 18:39

      Apropos Nadelstiche: Doe WZ berichtete über US-Kriegsschiffe mit Raketen-Ausrüstung, die im Schwarzen meer patroullieren. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/657525_An-Bord-der-USS-Vella-Gulf.html
      Wie würden die Amerkaner reagieren, wenn im Golf von Mexiko ähnliche russische Schiffe herumgondeln?

    • Rau
      08. September 2014 18:53

      Frau Plasser auf die Frage, was der Westen von der Ukraine will. So kann man das natürlich nicht sehen. Der EU geht es natürlich nur um die Stabilisierung der Wirtschaft. Zusammen mit dem IWF soll über Kredite verhandelt werden, da geht es natürlich um reinen Altruismus.

      Die Ukrainer sollten schon mal mit Griechenland Kontakt aufnehmen, was es für die jeweilige Bevölkerung bedeutet von der EU stabilisiert zu werden.

    • Rau
      08. September 2014 18:54

      Frau Plassnik natürlich - wie komm ich auf Plasser??

    • Haider
      08. September 2014 19:31

      Mit dem ausgezeichneten Journalisten Christian Wehrschütz hat der ORF einfach kein Glück. Zuerst wollten sie ihn am Balkan verstecken. Da schlug den Küniglbergern die europäische Politik ein Schnippchen; der Balkan war plötzlich in den Brennpunkt gerückt. Und jetzt in der Ukraine ist zum besonderen Glück der ORF-Seher, aber sehr zum Leidwesen der ORF-Gewaltigen, ein Unbestechlicher vor Ort.

    • Gandalf
      08. September 2014 20:24

      Ad "pussy riot": Es war vielleicht wirklich ein (verzeihlicher) Fehler von Putin, dass er die vor Gericht stellen ließ. Man hätte die blöden Trampeln nach einer ordentlichen Tracht Prügel auf ihre unreifen Är...e vielleicht noch ein bisschen durch die Strassen Moskaus treiben sollen - und dann kein Wort mehr über sie berichten. Sie verdienen es wirklich nicht, die sind nur saudumm; wie der Name schon sagt: Der Aufstand der, pardon l'expression, Fotzen: wo der Intellekt der Emanzen eben offenbar wohnt - und das nicht nur in Russland.

    • Undine
      08. September 2014 20:24

      @Haider

      Wikipedia:

      "Wehrschütz spricht Englisch, Russisch, Ukrainisch, Serbisch, Französisch, Slowenisch, Mazedonisch und Albanisch."

      Biografie:

      Mag. Christian Wehrschütz, geboren 1961 in Graz, Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, ist seit Anfang 2000 Leiter des ORF-Büros in Belgrad mit Zuständigkeit für das ehemalige Jugoslawien und Albanien. Neben Englisch, Russisch und Ukrainisch spricht Wehrschütz auch alle anderen Sprachen der Länder in seinem Zuständigkeitsbereich."

      Das soll ihm einer nachmachen!

      In meinen Augen ist er mit Abstand der beste Journalist unseres Landes, va auch deshalb, weil er sich der Wahrheit verpflichtet fühlt und nicht dem ORF!

    • Rau
      08. September 2014 20:32

      Warum sitzt Hr Wehrschütz eigentlich nicht dort wo Ursula Plassnik sitzt

    • Undine
      08. September 2014 21:59

      @Rau

      .....weil er FPÖ-nahe ist.......

    • Erich Bauer
      09. September 2014 10:14

      @ Undine: "...weil er sich der Wahrheit verpflichtet fühlt..."

      Peter Scholl-Latour ist verstorben... und Wehrschütz kommt, um seinen Platz einzunehmen. Da werden so einige frustriert sein...

    • Brigitte Imb
    • Brigitte Imb
      09. September 2014 12:48

      Nun habe ich mir die Sendung angesehen. GRANDIOS!!

      Warum nur können wir nicht Leute wie z. B. einen Wehrschütz od. einen Wolf zum Kanzler haben, die Sachverstand, Intelligenz, Vernunft und gutes Auftreten vorzuzeigen haben.

      Allen Mitpostern ist dringend das Ansehen dieses "Im Zentrum" nahe gelegt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. September 2014 18:30

      Zum Lebenslauf des Mag. Christian Wehrschütz sei noch angemerkt, dass er Major des Milizstandes (oder der Reserve) des Österreichischen Bundesheeres ist.

    • Ambra
      09. September 2014 22:09

      Liebe Undine, wieder einmal voll und ganz Ihrer Meinung ! Wehrschütz ist mit Abstand der beste Auslandskorrespondent des ORF. Er kommt übrigens ursprünglich aus der TV Kultur, dann wollte man ihn offensichtlich abschieben (es wurde ihm ja FPÖ Nähe zugeschrieben, warum weiß ich nicht) und schickte ihn nach Belgrad.
      Pech für den ORF, daß dies ein sehr interessanter Posten wurde und Wehrschütz hervorragende Berichte ablieferte. Übrigens schrieb er inzwischen auch zwei hervorragende Bücher über den Balkan.
      Nach der Zentrum Sendung dachte ich, daß wir ihn gut in der österreichischen Politik brauchen könnten : sachlich, hoch intelligent, ein hervorragender Analytiker und nicht manipulierend.

  18. Sandwalk
    08. September 2014 10:23

    Die Sache mit der Gesamtschule ist leicht lösbar. Man benenennt einfach ein paar Haupt- und Mittelschulen in Neue Gesamtschulen um und das Langform Gymnasium bleibt. Merkt doch eh keiner von den Journalisten und Politwapplern.
    Was die neuen Steuern betrifft, so müssen wir auf den Winzer aus dem wilden Westen hoffen.
    Ansonsten Gute Nacht ÖVP.

  19. Cotopaxi
    08. September 2014 10:00

    Die SPÖ wird schon dafür sorgen, dass die ÖVP überlebt, denn einen so bequemen Steigbügelhalter findet man nicht so leicht.
    Die Harmonie der beiden Systempartei basiert auf dem gemeinsamen Interesse, an den vom ausgequetschten Steuerzahler gefüllten Fleischtöpfen weiterhin zu bleiben.

    • Rau
      08. September 2014 16:51

      Nur muss sich die SPÖ schon im Klaren sein: Wenn Strache einen Autounfall hat, wird sich das nicht so verheerend auswirken, wie beim BZÖ

  20. Konrad Loräntz
    08. September 2014 10:00

    Zum allerwichtigsten Punkt wurde er wohl gar nicht gefragt: Was ist seine Vorstellung über das Schicksal der autochtonen Bevölkerung dieses Landes. Dagegen sind Steuerfragen Kinkerlitzchen.

    • dssm
      08. September 2014 11:46

      Eben nicht! Weil wir so viel Geld an den Staat geben, kann die gigantische Sozialindustrie leben. Damit die Sozialindustrie auch Arbeit hat, braucht es Zuwanderer und zwar solche die extrem faul und nichtsnutzig sind. Weil die Steuern so hoch sind, kommen keine qualifizierten und fleißigen Leute. Weil die Steuern so hoch sind, muss die typische Frau arbeiten um ein angemessenes Familieneinkommen zu haben. Weil die Frau arbeitet, gibt es wenig Kinder und wenn Kinder da sind, kommt wieder der Staat und kümmert sich um die Kinder, womit der Staat noch mehr Geld braucht.

      In jedem Satz ist das Wort 'Steuern'!
      Viel weniger Geld an den Staat und die anderen Probleme lösen sich von alleine!

    • Riese35
      08. September 2014 13:40

      @dssm: ****************************!

    • logiker2
      08. September 2014 20:03

      @dssm " Damit die Parasiten und Schmarotzer der Sozialindustrie auch Arbeit haben, braucht es Zuwanderer und zwar solche die extrem faul und nichtsnutzig sind."

  21. ProConsul
    08. September 2014 10:00

    OT - AUSLÄNDERKRIMINALITÄT

    http://ooe.orf.at/news/stories/2667241/

    DANKE AN ÖVP UND SPÖ FÜR DIE BEREICHERUNG UND PENSIONSICHERER!

  22. terbuan
    08. September 2014 09:32

    Gar nicht O.T. Sendung verpasst?

    Gestern auf ORF 2 "Im Brennpunkt"
    Putin gegen den Rest der Welt
    Was will der russische Präsident Vladimir Putin mit der Ukraine?

    http://tvthek.orf.at/program/Im-Zentrum/6907623/IM-ZENTRUM/8413429

    (mit dem russischen Botschafter, Toto Wolf, Christian Wehrschütz, Ursula Plassnik u.a.)

    Unser Blogmaster dürfte keine rechte Freude mit dieser Diskussion gehabt haben!

    • Undine
      08. September 2014 11:44

      @terbuan

      Verzeihung, aber ich hatte, bevor ich meinen Kommentar loswerden wollte, gar nicht geschaut, ob jemand sich dieses Themas schon angenommen hatte! Aber---doppelt hält besser! ;-)

    • terbuan
      08. September 2014 13:42

      Kein Problem, Du hast damit gekonnt die Diskussion eröffnet!

  23. Anonymer Feigling
    08. September 2014 09:05

    Themenfremd:

    Liebe Kommentatoren,
    seit einigen Tagen beobachte ich, dass ich in der Früh, ca. 6:20, keinen Zugriff auf das Tagebuch habe. (Mein Netzzugang funktioniert natürlich und auf andere Server kann ich zugreifen.).
    Später am Vormittag, von der Firma aus, klappt's wieder.

    Hat jemand in der Früh ebenfalls Zugriffsprobleme aufs Tagebuch?

    • terbuan
      08. September 2014 09:23

      Ja, hatte ich, zuletzt ein paar Mal, auch am Abend!

    • Normalsterblicher
      08. September 2014 09:38

      Gleichfalls bei mir, auch erst seit ca einer Woche! Dazwischen funktioniert es aber wieder klaglos. Evtl DDoS-Angriffe ... ?

    • de Voltaire
      08. September 2014 09:44

      Auch meine Beobachtung. Serverprobleme? Hackerangriffe?
      Vielleicht gibt es dazu einmal eine Stellungnahme des Betreibers?

    • terbuan
      08. September 2014 09:45

      Es gab aber auch einen oder zwei Totalausfälle auf dem A1 Mobilnetz (Telefon und Internet).

    • Gandalf
      08. September 2014 13:15

      Ja, auch ich erlebte in den letzten Tagen bzw. Nächten mehrfach das Phänomen, dass der Kontakt zum Tagebuch nicht oder nur mit endlos langer Wartezeit gelang - und zwar nicht nur in den frühen Morgenstunden, sondern auch so zwischen drei und vier Uhr nachts. Am Vormittag geht's dann auf einmal wieder klaglos. Steckt da vielleicht wirklich eine absichtliche Behinderung von aussen dahinter - was skandalös wäre - oder sind es lediglich Wartungspausen, die ja auch irgendeinmal vorkommen müssen? Ein klärendes Wort des Blogbetreibers wäre jedenfalls interessant.

    • Undine
      08. September 2014 17:00

      Mir ging's vorige Woche ähnlich: Während ich eine Tagebuch-Seite aufgeschlagen hatte und zum nächsten Thema wechseln wollte, hieß es plötzlich, diese Seite sei nicht abrufbar---oder so ähnlich. Diese Situation dauerte viele Stunden an.

    • terbuan
      08. September 2014 18:22

      Also doch, eine russische Cyber-Attacke, es gilt die Unschuldsvermutung! ;-)))

    • Cotopaxi
      08. September 2014 19:43

      Das beschriebene Problem kenne ich auch, aber auch mit der Website von

      http://www.pi-news.net/ (Politically incorrect)

      Das dürfte System dahinter sein.

  24. dssm
    08. September 2014 09:01

    Was soll die künstliche Aufregung? Oder glaubt Herr AU ernsthaft auch an das Christkind und den Osterhasen? Seit wann hält die SPÖVP jemals ein Wahlversprechen?

    Lustig ist in diesem Zusammenhang die Suche der ÖVP nach neuen 'Zielen'. Wenn man sich ohnehin, zwecks Machterhalt und Pfründesicherung, an keinerlei Vorgaben hält, warum dann diese Show? Warum nicht einfach das Programm von SPÖ oder Grünen übernehmen? Oder noch besser mit einer (oder beiden!) dieser Parteien fusionieren!

  25. Gerhard Pascher
    08. September 2014 08:48

    Alle Versprechungen während eines Wahlkampfes können nur dann erfüllt werden, wenn die dann gewonnene Partei das alleinige Sagen hat. Da bei der letzten NR-Wahl - und der kommenden erst recht - es jede Partei schon wusste, nicht mehr als 50 % der Abgeordneten zu entsenden, sind alle Aussagen glatte Lügen.
    Koalitionen sind immer Kompromisse, daher eigentlich nur eine faule Lösung. Dabei kommt es entweder zum Stillstand oder ein Partner drückt seine Ideen trotzdem durch, was die SPÖ derzeit teilweise erfolgreich mit der ÖVP macht.

    Alternativ gibt es aber sog. Minderheitsregierungen, wie sie manchmal in Skandinavien gebildet werden - Österreich ist dazu aber nicht reif genug. Denn da schrecken die "Unterlegenen" vor neuerlichen Wahlen (und damit verbundenen Kosten) zurück, außerdem will auch die regierende Partei beim nächsten Wahlgang wieder gewählt werden.

  26. Politicus1
    08. September 2014 08:33

    Ganz einfach, wenn man genau gelesen und zugehört hat:
    1) Keine NEUEN Steuern!
    Eine Anhebung der Einheitswerte ist keine neue Steuer ...
    2) Das Gymnasium muss bleiben!
    Das Gymnasium bleibt - außen auf dem Türschild! Drinnen ist halt in er Unterstufe die NMS ... (und Latein gibt's halt erst ab der fünften und als Wahlpflichtfach)

    Schlusssatz:
    Was wäre so schlecht an einer Urabstimmung unter allen ÖVP-Migliedern, ob die Baddei ihre Energien weiter in dieser Umarmung mit Faymann verschwenden, oder Neuwahlen mit einem Gang in die Opposition wählen soll?

    • dssm
      08. September 2014 12:03

      Eine Urabstimmung bringt nichts. Das typische ÖVP Mitglied ist ja kein Überzeugungstäter mit einer Mission, sondern, gleich wie das typische SPÖ-Mitglied, nur wegen eines Jobs, einer besseren Karriere oder um Pfründe zu ergattern beigetreten. Diese Art von Mensch hat nur ein Programm: Egoismus.

      Würden morgen die Chinesen die Macht übernehmen, so hätten die Parteimitglieder der beiden ‚Großparteien’ morgen Schlitzaugen.

    • Buntspecht
      08. September 2014 12:23

      Glücklich der, der glauben kann,dass es keine Linkspolitik mehr gibt, wenn die ÖVP in Opposition ist. Ohne Övp regiert ROT-Grün + irgend eine Kleinstpartei.

  27. Wertkonservativer
    08. September 2014 08:22

    Auf die Gefahr hin, auch heute wieder eine "auf den Deckel zu bekommen", kurz folgendes:

    Eine Koalition von Parteien mit divergierenden Auffassungen in wichtigen Sachfragen kann nur durch Kompromisse aufrechterhalten werden.
    Ohne zumindest teilweises Eingehen auf die jeweils "unverzichtbaren" Forderungen des Regierungspartners geht das nicht!
    Wichtig ist, dass die eigenen Vorstellungen und Forderungen in den Ergebnissen zumindest im Kern erhalten bleiben!
    Aber eines muss doch klar sein: Koalitionsregierungen leben vom Kompromisse schließen (überall auf der Welt)!
    Keine Partei kann alles durchbringen, was sie sich auf die Fahnen geschrieben hat, außer sie hätte eine absolute Mehrheit (und wo gibt's die schon, außer in Semi- und Total-Diktaturen??)
    Es ist meine feste Meinung, dass das Gymnasium in Österreich weiterbestehen wird!
    Und auch bei neuen Steuern wird es sicher weiterhin Widerstand seitens der Volkspartei geben!

    Also bitte: gemach, gemach!
    Das Anläuten der Totenglöckerln für die ÖVP sollte man doch vielleicht bleiben lassen!
    Lassen wir die schwarze Riege einmal arbeiten; nach einiger Zeit können wir uns ja dann wieder über Wert und Unwert der Durchsetzungskraft von Mitterlehner, Schelling & Co. unterhalten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Freak77
      08. September 2014 09:08

      Ein jeder ÖVP-Sympathisant braucht eine ordentliche Portion von unerschütterlichen Optimismus und postiven Denken.

      Wertkonservativer, sie sprechen da etwas an:

      "Keine Partei kann alles durchbringen, was sie sich auf die Fahnen geschrieben hat, außer sie hätte eine absolute Mehrheit"

      Sie vergessen halt dass die SPÖ-Forderungen von Millionärssteuern und flächendeckener Einführung der Gesamtschule mit Abschaffung des Gymnasiums

      auch von den Grünen und vor allem von sehr vielen Mainstreammedien: ORF sowie die Gratiszeitungen Heute und das Fellner-Blatt intensivst getrommelt werden.

      Es geht gar nicht nur um die VP-SP-Koalition sondern in Wahrheit geht es für die VP auch darum dem Trommelfeuer der gleichgeschalteten Medien zu widerstehen.

      Spindi hatte das Rückgrat dem Trommelfeuer zu widerstehen (deshalb wurde er ja abgeschossen) - wieviel Rückgrat wird Mitterlehner haben?

    • Normalsterblicher
      08. September 2014 09:41

      Also meines Wissens wird eine Koalition auf der Grundlage eines Koalitionsvertrages gelebt. Was in selbigem nicht drinnen steht, kann von jeder Koalitionspartei ohne Harmonisierungszwang verfochten oder auch bekämpft werden.

    • dssm
      08. September 2014 11:55

      @Wertkonservativer
      Sie erinnern mich inzwischen an Hagen von Tronje, stehen Sie doch als letzter edler Recke allein der Übermacht gegenüber, ohne auch nur einen Schritt zurückzuweichen – Hut ab, da gehört Mut und Selbstbewusstsein dazu, daher wären fünf Sterne angemessen!

      Inhaltlich bin ich inzwischen von der Bundes-ÖVP so angewidert, da mag ich nicht einmal mehr die berühmten 100 Tage Schonfrist gewähren, bin also, bei wahrscheinlich gleicher Grundeinstellung wie Sie, vollkommen anderer Meinung.

    • Wertkonservativer
      08. September 2014 12:30

      Danke, werter @ dssm,

      für Ihre freundlichen Worte!

      Nun, ich bin halt so: weder will, noch kann ich mich auf meine alten Tage ändern!
      Inzwischen hoffe ich, dass Sie in den kommenden 9o bis 95 Tagen doch einiges Positive von den Volkspartei-Leutln hören werden!
      Allein bin ich allerdings nur hier im Blog: am Land und speziell im Westen steht die ÖVP schon noch ziemlich massiv auf der politischen Matte! Und die hier teilweise so verteufelte, in gesellschaftspolitischen Fragen teilweise versuchte Öffnung ist für eine weltoffene bürgerliche Partei sicher sinnvoll und auch notwendig!

      Wie ich wiederholt hier ausführte: mit den Grundsätzen und Rezepten der Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts kann eine bürgerliche Partei heute nicht mehrheitsfähig sein: die Menschen denken heute ganz anders als damals
      (ich war auch schon damals erwachsen und Familienvater!). Denken sie nur an der unaufhaltsamen Verfall der Gläubigkeit
      Nochmals: die Volkspartei muss sich (natürlich unter Wahrung fundamentaler sittlicher Werte) an die heutige Zeit anpassen.
      Gelingt ihr das nicht, wird sie die Überfuhr mit Sicherheit versäumen, und in absehbarer Zeit bestenfalls - fern aller politischen Entscheidungsgremien - Heimat weniger Strukturkonservativer sein können!
      Die behutsame Öffnung, wie sie die jetzigen Parteiverantwortlichen derzeit angehen, ist nmA. die einzige Chance, auch in Zukunft ein starker Widerpart der roten Übermacht zu sein!
      (Wer sollte das sonst schaffen? Der blaue Ritter vielleicht? Hahaha!)

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler
      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      08. September 2014 13:33

      Werter Wertkonservativer und werte Mitdiskutanten:
      Es ist einfach viel zu früh, schon jetzt ein Urteil über den neuen Führungsstil von Mitterlehner als Parteiobmann und vom neuen Finanzminister abzugeben. Dazu fehlen einfach noch zu wenig Entscheidungen dieser Personen. Es kann durchaus sein, dass beide Personen einen völlig neuen Wind in die Regierung bringen. Hopefully! Auch wenn gegen den konsensbewussten Mitterlehner einiges dagegen spricht, ist es besser, vorerst mit der Kritik zurückhaltend zu sein.
      Noch etwas: allen Unkenrufen zum Trotz wird es die ÖVP auch in den kommenden Jahren geben, damit müssen sich die Miesmacher abfinden, auch wenn sie weiterhin ÖVP-Bashing betreiben.

      P.S.: Danke im Voraus für die halben Sterne. Ach ja, bei Subkommentaren gibt es ja gar keine Sternebewertung.

    • dssm
      08. September 2014 13:53

      @Wertkonservativer.
      Ja, mit dem Westen haben Sie recht!
      Am Land ist die ÖVP die Partei Nummer Eins, deshalb kritisiere ich auch nicht die ÖVP sondern immer die Bundes-ÖVP - dort treiben dunkle Mächte ihr Spiel.

      Vielleicht würde der ÖVP eine strenge Ämterfolge helfen, wie sie in der römischen Republik vorherrschte. Erst Gemeinderat, dann Landtag und erst dann Parlament in Wien und alternativ, Bürgermeister, Landesrat und erst dann Minister in Wien.
      Dazu noch, dem römischen Beispiel folgend, ein zeitliches Limit für ein Amt.

    • Wertkonservativer
      08. September 2014 14:47

      Lieber Herr Pascher,

      DANKE ! Sie sind der Einzige in diesem vielhundertköpfigen Bloggerkreis, der - neben mir "Haupttäter" - hin und wieder richtige und wertschätzende Worte für die Volkspartei findet!
      Sonst nämlich überhaupt niemand!!!!
      Sicher kann man manchmal bis oft personelle Fehlgriffe und potschertes Verhalten mancher ÖVP-Politiker feststellen und beurteilen, doch diese abgrundtiefe Verteufelung der Partei und ihrer Aktivitäten zeugt nach meiner Meinung von einer weitverbreiteten bürgerlichen "Un"tugend, die eigenen Leute (oft ungerecht) zu bemäkeln und herunterzumachen!.
      Da werden eher windige Burschen wie Strache & Co. als potentielle Heilsbringer gehandelt, als den eigenen Leuten den Rücken zu stärken!
      Am meisten ärgert mich der ewige Spruch, die ÖVP würde aus reinem Mitnasch-Kalkül an den Rockzipfenl der SPÖ hängen und ihre eigenen Werte vergessen.

      Wie verträgt sich das alles mit dem Unmut vieler SPÖler, Faymann würde zuviel vom ÖVP-Gedankengut in der Tagespolitik zulassen?

      Nun, die Koalition SPÖ/ÖVP ist eine Vernunftehe, für deren positives Standing beiderseitiges Entgegenkommen notwendig ist.
      Das müsste ja auch Herr Strache so halten, falls er einmal in die Nähe einer Regierungsbeteiligung käme! Die Gefahr scheint mir jedoch gering, da die FPÖ ja eine der beiden derzeit regierenden Gruppen als Partner benötigte: da würde er sich jedoch echt schwer tun, der H.C.!

      Nun nochmals vielen Dank!
      Abschließend kann ich Ihnen als seit langem Geeichter mitteilen, dass mich die vielen Halbsternderln nicht wirklich kratzen: ich nehme sie eher als Beweis, dass ich richtig liege!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      08. September 2014 17:39

      "Nun, die Koalition SPÖ/ÖVP ist eine Vernunftehe,...."

      Steckt nicht hinter jeder Vernunftehe der Versorgungsgedanke? ;-)

      Die Koalitionen der Systemparteien ist eher ein Vertrag zu Lasten Dritter.

    • Anonymus
      08. September 2014 19:23

      Cotopaxi:
      Jede Regierungskoalition ist ein Kompromiß und daher sind alle Entscheidungen immer der kleinste gemeinsame Nenner. Schuld ist unser Wahlsystem, welches die meisten im Parlament vertretenen Parteien daran nichts ändern wollen.
      Es gab schon sehr viele vernünftige Vorschläge, wie man es besser machen könnte. Aber da sehen (fast) alle nur die möglichen eigenen Verschlechterungen, nicht aber die Vorteile für die Bürger.

    • Wyatt
      08. September 2014 19:50

      Lieber Wertkonservativer,
      nein - nicht nur der Herr Pascher u. Anonymus auch der keinVPsuderant, finden hin und wieder richtige und wertschätzende Worte für die Volkspartei.

  28. Igo
    08. September 2014 08:16

    Hat die ÖVP nicht ein Parteiprogramm woraus und worauf sie sich definiert und bestimmt? Oder wird der Kurs je nach Parteiobmanns Lust und Laune gemacht?
    Es muss doch etwas Beständiges in dieser Partei zu finden sein! Alle anderen Parteien, bis auf die Neos, scheinen ein Ziel zu haben.

  29. keinVPsuderant
    08. September 2014 07:59

    Bitte einmal abwarten und nicht schon vorher den Teufel in jede Aussage hineininterpretieren. Journalisten fragen bekanntlich gerne Fragen, von denen sie wissen, dass es zwischen den Parteien Konfliktstoff gibt. Da ist es gut, zuerst einmal Luft herauszunehmen. Auf das Verhandlungsergebnis kommt es schließlich an und da bin ich bei Mitterlehner nach wie vor zuversichtlich dass er nicht zum "Verräter" wird. Es muss in allen kontroversiellen Fragen eine Lösung geben, mit der beide Konfliktparteien ohne Gesichtverlust leben können. Stillstand hatten wir schon zur Genüge!

  30. simplicissimus
    08. September 2014 07:32

    Wie oft und seit wie vielen Jahren wurde eigentlich das Thema wiedergekäut, daß die VP eine Verliererpartei ist?
    Eine hoffnungslose Verliererpartei, um nicht schlimmere Ausdrücke wie Verräter zu benutzen. Welche sich leider einfach aufdrängen.
    Nur die totale Abwendung der Wähler von dieser Partei ist die einzige Antwort auf eine solch jämmerliche Verschaukelung.

  31. Arundo.donax
    08. September 2014 01:40

    Eigener Machterhalt, auch um den Preis der Selbstverleugnung, das ist alles, worum es dieser Sorte von Politikern geht, sonst nichts. Wobei ... So genau scheint die ÖVP ohnehin nicht mehr zu wissen, was ihr "Selbst" ist, hat sie sich in permanentem Opportunismus und in Anbiederung an potentielle neue Wählergruppen doch weit von dem entfernt, wofür sie früher zu stehen vorgab. Ich schlage den Regenwurm als Wappentier bzw. Maskottchen vor ... Damit ist alles gesagt.

  32. kritikos
    08. September 2014 00:58

    Ceterum censeo: Die ÖVP schaufelt sich ihr Grab unverdrossen weiter. Und man kann nicht einmal die vielen Schaufler nennen, denn es sind sehr viele Schaufeln im Lauf der Jahre verteilt worden. Der Tiroler Gendarm ist ein besonders prominenter Schaufler.
    Sicher: Die Frage der Zukunft der Gymnasien ist nicht die wichtigste. Aber abgesehen vom Wahlversprechen: Das Thema ist ja derzeit gar nicht besonders aktuell, nicht einmal bei den Sozialisten. Also wozu? Nur um sich wichtig zu machen, sich dem Feymann anzubiedern, in die Medien zu kommen?
    In welcher Partei sind die früheren ÖVP-Werte vorhanden?
    Ade ÖVP!

    • DB (kein Partner)
      10. September 2014 11:08

      Ich denke im Team Stronach sind diese Werte vorhanden. Die wären mit Sicherheit die bessere ÖVP. Diese bürgerliche Partei hätte das Zeug, Österreich wieder voran zu bringen, dazu benötigt es aber enorme Anstrengungen und etwas mehr (bekanntes und va. wirklich fähiges) Politpersonal so wie eben eine Fr. Dr. Nachbaur. Wenn sie den Wehrschütz beim ORF 'mal loswerden wollen, wäre dessen Zugang beim TS ein toller Gewinn. Eigentlich sollten möglichst viele ÖVPler geschlossen zum TS wechseln, denn die FPÖ kriegt ohnehin reichlich Stimmen bei der nächsten Wahl und die ÖVP ist längst tot - das wird nix mehr.

  33. J.H.
    08. September 2014 00:55

    ÖVP = Österreichische VolksVerräter Partei!





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