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Die Republik als Defraudant

Nicht nur in der Causa Hypo erweist sich der Staat als lausiger Bürge.

Die Republik hat ja schon bei der Hypo Alpen-Adria die Kärntner Haftungen für deren Schulden außer Kraft gesetzt. Was einen Rattenschwanz an Prozessen ausgelöst hat.

Aber auch bei der Pleite der Baugesellschaft Alpine zeigt sich nun dasselbe ungute Verhalten: Die Republik will 71 Millionen Schilling an Haftungen für Kredite der Alpine nicht einlösen. Sie argumentiert, dass die Alpine schon bei der Übernahme dieser Haftungen im Schleudern, eigentlich gar nicht mehr kreditwürdig war.

Das könnte stimmen. Es ist aber eine der absurdesten Argumentationen der Wirtschaftsgeschichte, deswegen eingegangene Bürgschaften ignorieren zu wollen: Denn die Alpine hat ja gerade, weil sie schon im Schleudern war, von den Banken nur noch unter der Bedingung einer ausdrücklichen Staatshaftung neue Kredite bekommen. Und die Politik hat damals die Banken auch noch heftig bedrängt, doch neues Geld herauszurücken.

Wir lernen: Wer noch auf das Wort und eine Bürgschaft dieser Republik vertraut, ist ziemlich leichtfertig. Es ist wie bei den Monarchen der Geschichte: Sie haben sich heftig Geld ausgeborgt, aber sich dann später mit allen miesen Tricks samt Machtmissbrauch um eine Rückzahlung gedrückt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 06:16

    Wo bleibt da der Rechtsstaat? Wenn ich als Privater eine Bürgschaft eingehe und der Schuldner nicht zahlen kann, dann werde ich "bis auf die Unterhose" (= Existenzminimum) gepfändet und muss an Stelle den Kreditnehmers zahlen.
    Da nun eine Haftung der Republik nichts mehr wert ist, dann sind auch alle deren anderen Versprechungen nur schöne Worte, welche - wie Wahlversprechen von Parteien - nicht eingehalten werden müssen. Folgedessen muss ich jedes Mal dankbar sein, wenn ich am Ende des Monats auch noch meine ASVG-Pension bekomme.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 07:13

    Die herrschende Klasse macht die Gesetze, folglich muss sich die Staatsmacht nicht an Gesetze halten, denn wenn ein Gesetz 'versehentlich' den Eliten Probleme bereitet, so hatten diese nur im Vorfeld vergessen, dieses Gesetz richtig zu formulieren.

    Oder wie Augustinus so richtig sagte: Nimmt man vom Staat das Recht, was bleibt dann ausser einer Räuberbande?

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 17:19

    Defraudantentum ist das Wesen unserer europäischen Demokratien. Österreich bildet hier keine Ausnahme. Was anderes als Betrug ist es, wenn sich wohlgenährte wie selbstgefällige Politiker vom Schlag eines Hundstorfers vor die Kameras stellen und mit dem Brustton der Überzeugung behaupten, das Pensionssystem sei sicher. Weil wegen der Reformen, die greifen etc.
    Das einzige, was wirklich gesichert ist, sind die Pfründe der Politiker, die sie sich zuschanzen und ihre unverschämt hohen Pensionsprivilegien.

    Schamlos werden künftige Generationen belastet, um kurzfristig Wählerbestechung zu betreiben. Unser politisches System, einst doch zumindest teilweise getragen von Persönlichkeiten mit Verantwortung, Engagement und Gestaltungswillen ist seit den 70igern und der Kreisky´schen Schuldenmmacherei verkommen zu einem unverfrorenen Selbstbedienungsladen für meist nur mediokre, auf jeden Fall aber privilegierte Apparatschiks.

    Und wenns noch so was gibt wie eine politisch tragende Idee, dann die: Hinter uns die Sintflut...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 15:29

    Ich habe kein Mitleid mit Sparern die dem Staat Geld borgen und noch weniger mit Zockern, die Spielregeln des Marktes ausnutzen um Staaten und damit Steuerzahler über den Tisch zu ziehen, egal ob in Argentinien oder bei der Hypo-Alpe-Adria!

  5. Ausgezeichneter KommentatorENIGMA
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 01:44

    Ein Defraudant gegen den anderen und über bleibt wie immer der Steuerzahler.
    Bei diesem Vorgehen wäre längst eine Klage fällig, aber man hört und liest nichts, daß der Staat etwas unternimmt, um diese kriminellen Schachzüge anzufechten:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1421717/AlpinePleite_Mutterkonzern-sichert-sich-Alpine-Energie

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 20:33

    Der "Vater Staat" hatte noch nie Hemmungen, seine "Kinder" um ihr "Erbe" zu prellen! Etwas weniger poetisch: Der Staat hat sich schon mehrmals am Vermögen seiner Bürger schadlos gehalten. Unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern konnten "ein garstig' Lied" davon singen; sie sind gleich mehrmals um ihre Ersparnisse betrogen worden. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2014 13:26

    Der Überlieferung nach soll ja ein schlechter Staat besser sein, als gar keiner.
    Doch gar keiner von den guten Bürgern sehnt sich nach "gar keinem" Staat.

    Wie weit muß sich eigentlich ein Staat von seinem Schutz-Auftrag, von seiner
    eigentlichen Daseinsbestimmung entfernen, bevor sich sein Volk das Recht nehmen
    darf (od. soll), KEINERLEI TRIBUT mehr an den verluderten Staat abzuführen ?

    In Zeiten, wo sich immer mehr organisierte Pfründner (bzw. gesetzlich legitimierte
    Defraudanten) Vorteile aus dem Steuertopf heraus pressen, während auf der anderen
    Seite fleißige Bürger der steuerlichen Ausbeutung unterworfen sind, da vermisse
    ich ein Grundrecht in der Verfassung:

    Es muß den Bürgern erlaubt sein, ab einer gesamten Abgabenlast von mehr als 25%
    die Zahlung KOMPLETT zu verweigern !

    Derzeit stehen wir aber schon bei annähernd 50% ...
    UND der gefräßige staatliche Moloch wird immer noch mehr verschlingen !
    Da hilft kein "anders Wählen und auch keine Demo, da hilft nur ein beinharter
    österreichweiter Steuerstreik ! ! !

    Seltsam, warum kommt mir jetzt der neue Verhetzungs-Paragraph in den Sinn ?
    Ach wißt Ihr, unser Staat ist ja doch der beste ............


alle Kommentare

  1. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  2. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  3. Philip (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:39

    Martin Lahaie dit :Yen a marre de cette histoire, je suis tnaner de les entendre dire que ca mort doit servir a quelque chose . combien de personne meurt a chaque jour et personne ne re9clame que leur mort serve a quelque chose !! Quand tu joues aux de9s et que tu tinterpose dans quelque chose qui ne te regarde pas, les probabilite9s que ca tourne mal sont e9leve9s.[]

  4. Popoy (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:47

    MapDark dit :Ce commentaire a t cach auaetmtiquoment suite la forte d saprobation des lecteurs.AH BON DIEU!C est beau le mental collectif au Que9bec , VRAIMENT fort![]

  5. Suresh (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:27

    Hugo dit :Relaxe, c est juste le porte-parole[]Clown r pond: 12 aofbt 2009 e0 6:51 Le porte parole c est pas celui qui raptrope la pense9e du groupe qu il repre9sente?[]

  6. oberösi
    21. September 2014 17:19

    Defraudantentum ist das Wesen unserer europäischen Demokratien. Österreich bildet hier keine Ausnahme. Was anderes als Betrug ist es, wenn sich wohlgenährte wie selbstgefällige Politiker vom Schlag eines Hundstorfers vor die Kameras stellen und mit dem Brustton der Überzeugung behaupten, das Pensionssystem sei sicher. Weil wegen der Reformen, die greifen etc.
    Das einzige, was wirklich gesichert ist, sind die Pfründe der Politiker, die sie sich zuschanzen und ihre unverschämt hohen Pensionsprivilegien.

    Schamlos werden künftige Generationen belastet, um kurzfristig Wählerbestechung zu betreiben. Unser politisches System, einst doch zumindest teilweise getragen von Persönlichkeiten mit Verantwortung, Engagement und Gestaltungswillen ist seit den 70igern und der Kreisky´schen Schuldenmmacherei verkommen zu einem unverfrorenen Selbstbedienungsladen für meist nur mediokre, auf jeden Fall aber privilegierte Apparatschiks.

    Und wenns noch so was gibt wie eine politisch tragende Idee, dann die: Hinter uns die Sintflut...

  7. Hää? (kein Partner)
    21. September 2014 13:29

    Als es noch Schlling gab, war die Alpine ein gesundes Unternehmen.
    Oder lebt der Unterberger in einer Zeitblase?

    Vielleicht sollte er beginnen, seine Quellen zu nennen, wenn er schon nicht abschreiben kann:

    http://www.salzburg.com/nachrichten/dossier/alpineinsolvenz/sn/artikel/alpine-pleite-staatsgarantien-unter-investment-grade-121482/

  8. Rau
    21. September 2014 09:38

    Heben Sie sich schon mal überlegt, dass mit dem Staat eigentlich auch Sie bis auf ihre Unterhose gepfändet werden? Im Fall von Staatshaftungen bleibt Ihnen möglicherweise nichteinmal die!

  9. Rau
    21. September 2014 09:36

    Ich hab eigentlich nie eingesehen, warum Staaten überhaupt für diese Bankenmisere angefangen haben zu bürgen - Ach ja too big to fail war das Zauberwort, mit dem sich einige Verrückte immer noch in Sicherheit wiegen.

    Landeshaftungen für kriminelle Zockereien irgendwelcher Privatleute im Verbund mit zweifelhaften Politikern. Ich seh nicht ein, warum soetwas die Allgemeinheit schultern soll.

    • Undine
      21. September 2014 11:21

      @Rau

      *****!
      Wenn schon MEIN Erspartes verzockt wird, möchte ich dies wenigstens SELBER tun im Casino---da hab' wenigstens ICH höchstpersönlich den Spass! Wenn das Geld dabei futsch ist, trage ich selber die Schuld. Und muss selber die Verantwortung tragen, dass ich meinen Kindern nichts vererben kann. Aber die Politiker, die mit meinem Eigentum so sorglos umgehen, sind KRIMINELL!

  10. brechstange
    20. September 2014 22:25

    Alpine ist ein eigener Fall. Auf jeden Fall ist es richtig, dass der Steuerzahler hier nicht zum Handkuss kommt.

  11. Undine
    20. September 2014 20:33

    Der "Vater Staat" hatte noch nie Hemmungen, seine "Kinder" um ihr "Erbe" zu prellen! Etwas weniger poetisch: Der Staat hat sich schon mehrmals am Vermögen seiner Bürger schadlos gehalten. Unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern konnten "ein garstig' Lied" davon singen; sie sind gleich mehrmals um ihre Ersparnisse betrogen worden. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

  12. Dr. Otto Ludwig Ortner
    20. September 2014 20:28

    Gegen das "Hypo-Gesetz", das gültige Landeshaftungen per Gesetz außer
    Kraft setzt, habe ich mich, auch in diesem Tagebuch gewehrt, weil es mein Lebenswerk, die Erringung der Respektabilität der Republik Österreich auf den internationalen Finanzmärkten, zerstörte. Denn 1978 erwirkte ich mit meinen New Yorker Anwaltskollegen von Davis Polk gegen den Widerstand von ö. Emigranten die Zulassung der Republik Österreich an der New Yorker Börse (NYSY). Zur Wirtschaftsethik, die zum Wohlstand führt, durfte ich im Oktogon der Creditanstalt Bankverein 1984 einen Vortrag halten, dem ich den Titel gab: Devisenrecht in Theorie und Praxis - oder wie man glücklich liebt und reich wird ("Sonnenaufgang über Österreich", S. 203 ff.).
    Wegen meiner Kritik, daß katholisch geprägte Länder schlechte Schuldner seien, handelte ich mir viele Anfeindungen ein, doch auch die Heimat des Papstes ist ja nicht gerade eine Propaganda für katholische Wirtschaftsethik. Die Creditanstalt Bankverein, die sich als die Visitenkarte des österreichischen Bankwesens dünkte, aber auch Länderbank und Bawag wurden Opfer von Notverkäufen an's Ausland. Das Wahnsinnsdebakel der "Hypo" konnte - und das wird verschwiegen - nur ein Wahnsinniger anrichten. Da ich in meinem Berufsleben mit all diesen in mehr oder weniger engem Kontakt war, hat mich das natürlich alarmiert - denn ein Land, dessen Bevölkerung keine Banken führen kann, wird nicht frei bleiben. Da ich ohnedies gewaltsam aus meinem Beruf vertrieben wurde, kann ich mir die Bemerkung erlauben, daß die einzigen Wiener Banken, von denen man nichts hört -also von gutem Ruf- die zwei verbliebenen jüdischen Banken sind.
    Die Dummheit der verantwortlichen Finanzpolitiker Spindelegger & Co. ist, zu glauben, daß sie sich etwas ersparen, wenn sie die Gläubiger der Republik Österreich um's Ohr zu hauen versuchen: Ein unzuverlässiger Schuldner zahlt halt doppelt so hohe Zinsen, und leihen werden ihm nicht die ersten Adressen, sondern ebenso zweifelhafte Adressen wie - dank Spindelegger & Co. - die Republik Österreich.

    • Ahaa (kein Partner)
      21. September 2014 13:32

      Dann sind Sie wohl der "Wahnsinnige" der die Hypo zu verantworten hat?
      Sie wurden nicht aus Ihrem Beruf vertrieben, Sie wurden als geisteskrank eingestuft und daher zum Risiko für Ihre Clienten.
      Ihr Abgang hatte gute, gesundheitliche und rechtliche, Gründe.
      Und er war zum Schutz Ihrer Clienten notwendig.

    • Justus
    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      21. September 2014 15:16

      Zu ahaa: Zum Unterschied zum Wahnsinnigen (laut Innenministerin Prokop und SPÖ-Chef Gusenbauer) Dr. Jörg Haider, verheizt von einer kriminellen Bundesregierung, hat der "wahnsinnige" Dr. Otto Ludwig Ortner keine staatsruinierende Monsterpleite verursacht, sondern - ohne Protektion und Schwindel - ein solides Vermögen geschaffen. Und ich hoffe, daß ich nicht das Ende erreichte.
      (An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen). Meine Klienten haben von meiner Arbeit stets Gewinn erfahren -und gegangen bin ich selbst - von einem Spindelegger -Komplizen öffentlich beleidigt. Die verdienen allerdings erfahrungsgemäß nichts.

    • Langzeitbeamter (kein Partner)
      21. September 2014 15:35

      Die Ausführungen des Dr. Otto Ludwig Ortner erscheinen aus heutiger Sicht durchaus plausibel und glaubwürdig.

      Wieso in diesem Forum Beleidigungen und Verleumdungen, wie von @Ahaa und unterstützt von @Justus erscheinen können, und das ohne jede Begründung, wäre dringend zu hinterfragen.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      21. September 2014 16:12

      Zu Langzeitbeamter:
      Danke! Doch der Skandal, wissentlich einem Geisteskranken - das ist ja keine Schande - die Leitung einer Landesregierung zu überlassen, zwingt zu einem Überdenken des politischen Systems. Dazu hoffe ich, demnächst in den Buchläden zu stehen. Denn ich habe eine doppelte Qualifikation, nämlich als Rechtsanwalt, und auch, als Staatswissenschaftler (Bester des Jahrgangs 1957 der "Woodrow Wilson School" der Universität Princeton. Deswegen bin ich beim Parteienregime angeeckt, doch will ich meinen Kindern ein florierendes Österreich. Der materielle Erfolg meiner immerhin 40 Anwaltsjahre, davon 28 selbständig, ermöglicht mir, ach meinem Gewissen zu schreiben - das fehlt sichtlich den beamteten Gelehrten.

    • @Langzeitbeamter (kein Partner)
      21. September 2014 22:25

      Der Ortner ist seit langer Zeit als Geisteskranker bekannt, da hat der @Ahaa definitiv recht.
      Da gab es auch einige Ansätze, ihn nicht nur, wie es tatsächlich geschah, psychiatrisch zu behandeln, dazu gab und gibt es gute und medizinisch diagnostizierte Gründe, sondern auch unter Sachwalterschaft zu stellen.
      Das zum Schutz seiner Klienten.
      Der andere Teil sind seine Unterstellungen, Beschimpfungen, Verleumdungen und Beleidigungen zu denen er sich seit langer Zeit immer wieder hinreissen hat lassen.
      Wohl aus persönlichen Minderwertigkeitsgefühlen oder eben wegen seiner Krankheit.
      Seine Suada gegen Haider, den er wegen einer unqualifizierten Aussage von Gusenbauer bzw. Prokopp, beide weder sachlich noch fachlich qualifiziert eine Aussage über den Geisteszustand eines anderen Politikers zu machen, als Geisteskrank bezeichnet hat, zeigt nur, welchen eigenen kranken Geist dieser gescheiterte Ex-Jurist und Möchtegernschriftsteller besitzt.

      Den muß man nicht verteidigen, es reicht ihn in eine Anstalt einzuweisen.
      Der ist in vielen Kreisen als armer Irrer bekannt.
      Nicht zuletzt bei seinen ehemaligen Kollegen und Klienten.

      Das bischen Erfolg, welches er sich auf die Fahnen heftet ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      22. September 2014 08:54

      Zu Ahaa (kein Partner): "Kinder und Narren sagen die Wahrheit!"

  13. terbuan
    20. September 2014 15:29

    Ich habe kein Mitleid mit Sparern die dem Staat Geld borgen und noch weniger mit Zockern, die Spielregeln des Marktes ausnutzen um Staaten und damit Steuerzahler über den Tisch zu ziehen, egal ob in Argentinien oder bei der Hypo-Alpe-Adria!

  14. Brigitte Imb
    20. September 2014 14:42

    Pacta sunt servanda!

    KEINER, aber wirklich KEINER, soll sich jemals wieder aufregen, falls ein Poster über Österreich von einem "Drecksstaat" spricht, bzw. schreibt. Richtiger zu sagen wäre natürlich "Dreckspolitiker", denn der Staat sind wir ja alle.

    Hat nicht auch einmal E. Pröll gemeint, daß Haftungen (z. B. der Länder) nicht schlagend werden DÜRFEN?

  15. machmuss verschiebnix
    20. September 2014 13:26

    Der Überlieferung nach soll ja ein schlechter Staat besser sein, als gar keiner.
    Doch gar keiner von den guten Bürgern sehnt sich nach "gar keinem" Staat.

    Wie weit muß sich eigentlich ein Staat von seinem Schutz-Auftrag, von seiner
    eigentlichen Daseinsbestimmung entfernen, bevor sich sein Volk das Recht nehmen
    darf (od. soll), KEINERLEI TRIBUT mehr an den verluderten Staat abzuführen ?

    In Zeiten, wo sich immer mehr organisierte Pfründner (bzw. gesetzlich legitimierte
    Defraudanten) Vorteile aus dem Steuertopf heraus pressen, während auf der anderen
    Seite fleißige Bürger der steuerlichen Ausbeutung unterworfen sind, da vermisse
    ich ein Grundrecht in der Verfassung:

    Es muß den Bürgern erlaubt sein, ab einer gesamten Abgabenlast von mehr als 25%
    die Zahlung KOMPLETT zu verweigern !

    Derzeit stehen wir aber schon bei annähernd 50% ...
    UND der gefräßige staatliche Moloch wird immer noch mehr verschlingen !
    Da hilft kein "anders Wählen und auch keine Demo, da hilft nur ein beinharter
    österreichweiter Steuerstreik ! ! !

    Seltsam, warum kommt mir jetzt der neue Verhetzungs-Paragraph in den Sinn ?
    Ach wißt Ihr, unser Staat ist ja doch der beste ............

  16. schreyvogel
    20. September 2014 10:17

    Es haftet letztlich nie der "Staat" (oder früher der "Monarch"). Es haftet letztlich immer der Steuerzahler, der immer höhere Abgaben zu zahlen hat und auf dem immer höhere Schuldengebirge lasten.

    So gesehen ist es ganz gut, wenn jene, denen es gelungen ist, eine Staatshaftung für ihre Kreditforderungen zu erreichen(erschleichen), auch einmal draufzahlen.
    Für die Banken und Schattenbanken (Fonds) ist das eine gute Lehre, schlechtem Geld kein gutes nachzuwerfen. Und wenn schlechte Unternehmen dadurch früher insolvent werden, mindert das den Schaden, und das ist gut so.

    Bail-in heißt das heute.

  17. dssm
    20. September 2014 07:13

    Die herrschende Klasse macht die Gesetze, folglich muss sich die Staatsmacht nicht an Gesetze halten, denn wenn ein Gesetz 'versehentlich' den Eliten Probleme bereitet, so hatten diese nur im Vorfeld vergessen, dieses Gesetz richtig zu formulieren.

    Oder wie Augustinus so richtig sagte: Nimmt man vom Staat das Recht, was bleibt dann ausser einer Räuberbande?

    • Anton Volpini
      20. September 2014 10:31

      Wir gedenken heute und morgen in Seckau des Hl. Augustinus.
      850 Jahre Basilika in Seckau, gegründet von den Augustiner Chorherren, und wiederbegründet von den Benediktinern. Beide Heilige und beide Orden sind eine der tragenden Säulen des Abendlandes und Seckau daher ein genius locii.

  18. Gerhard Pascher
    20. September 2014 06:16

    Wo bleibt da der Rechtsstaat? Wenn ich als Privater eine Bürgschaft eingehe und der Schuldner nicht zahlen kann, dann werde ich "bis auf die Unterhose" (= Existenzminimum) gepfändet und muss an Stelle den Kreditnehmers zahlen.
    Da nun eine Haftung der Republik nichts mehr wert ist, dann sind auch alle deren anderen Versprechungen nur schöne Worte, welche - wie Wahlversprechen von Parteien - nicht eingehalten werden müssen. Folgedessen muss ich jedes Mal dankbar sein, wenn ich am Ende des Monats auch noch meine ASVG-Pension bekomme.

    • Sensenmann
      21. September 2014 17:26

      Sie sprechen en große wahrheit gelassen aus: KEINE Bürgschaft, KEINE Grantie, KEINE Urkunder dieses jämmerlichen Zerrbildes eines Pleitestaates ist auch nur IRGENDWAS wert.
      Das erkannte ich als damals noch braver Bürger, als mir eben diese Republik - die mit der Waffe zu verteidigen ich geschworen hatte - per Rundsiegel die Ausbildung an der Pistole 80 bescheinigte, aber beim späteren Privatbesitz einer solchen von mir einen "Waffenführerschein" verlangte, wie von jedem elenden Zivi auch.
      Die Bestätigung der Republik war also wertlos. Dieser Bogen geht weiter bis zu rückwirkenden Gesetzen aller Art (die rechtmäßig erworbenes Eigentum entwerten), bis zu einem während einer Investition - schwupps - geändertem Steuerrrecht, das diese Investition unmöglich macht und nachträglich Steuerlasten entstehen lässt. So geht es in Permanenz.

      Ich habe all diese Lektionen gelernt. Mich wundert daher gar nichts mehr. Diese zweite Republik ist ehrlos, defraudantisch, korrupt, betrügerisch und ausbeuterisch bis in's Mark. Da Treue aber keine Einbahnstraße ist, diese Treue gebrochen wurde und wird, fühle ich mich von o.g. genanntem Eid in Bezug auf die Republik entbunden. Und ich bin sicher nicht der Einzige.

      Es wird Zeit, daß wir uns eine dritte Republik schaffen und dieses Machwerk auf den Mülhaufen der Geschichte werfen.
      Die Geschichte wird es nämlich ansonsten selbst tun und dabei pflegen immer Späne zu fallen. Ich hätte es lieber demokratisch.

  19. ENIGMA
    20. September 2014 01:44

    Ein Defraudant gegen den anderen und über bleibt wie immer der Steuerzahler.
    Bei diesem Vorgehen wäre längst eine Klage fällig, aber man hört und liest nichts, daß der Staat etwas unternimmt, um diese kriminellen Schachzüge anzufechten:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1421717/AlpinePleite_Mutterkonzern-sichert-sich-Alpine-Energie

  20. kritikos
    20. September 2014 01:20

    Was haben wir für Politiker und hohe Beamte, die von ihrem "Geschäft" offensichtlich nicht viel verstehen. Die Argumentation gegen die Haftung der Republik kann anscheinend nur diese Kaste von Menschen als richtig, logisch, wirtschaftlich erachten. Nur: Sie sind nicht die Geschädigten, sondern, wie immer wieder, wir.





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