Das neue Ende der liberalen Demokratie in Europa

Autor: Leo Dorner

Im Gesundheitsmuseum

Autor: Silvio Pötschner

Eigentum, Notwehrrecht und Täterschutz

Autor: Andreas Tögel

Wöginger-Urteil: Geschenk an faule Politiker

Autor: Willi Sauberer

Elektrostahlerzeugung in Österreich

Autor: Gerhard Kirchner

Benebelte Erben

Autor: Silvio Pötschner

Freiheitsbeschränkung: Ein Anlass findet sich immer

Autor: Andreas Tögel

Kapitalismus: Leistungen, Herausforderungen, Perspektiven

Autor: Martin Rhonheimer

Im Labyrinth der Genderwissenschaften

Autor: Silvio Pötschner

Den ORF kann nur noch eine Neugründung retten

Autor: Christian Klepej

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Die Republik als Defraudant

Nicht nur in der Causa Hypo erweist sich der Staat als lausiger Bürge.

Die Republik hat ja schon bei der Hypo Alpen-Adria die Kärntner Haftungen für deren Schulden außer Kraft gesetzt. Was einen Rattenschwanz an Prozessen ausgelöst hat.

Aber auch bei der Pleite der Baugesellschaft Alpine zeigt sich nun dasselbe ungute Verhalten: Die Republik will 71 Millionen Schilling an Haftungen für Kredite der Alpine nicht einlösen. Sie argumentiert, dass die Alpine schon bei der Übernahme dieser Haftungen im Schleudern, eigentlich gar nicht mehr kreditwürdig war.

Das könnte stimmen. Es ist aber eine der absurdesten Argumentationen der Wirtschaftsgeschichte, deswegen eingegangene Bürgschaften ignorieren zu wollen: Denn die Alpine hat ja gerade, weil sie schon im Schleudern war, von den Banken nur noch unter der Bedingung einer ausdrücklichen Staatshaftung neue Kredite bekommen. Und die Politik hat damals die Banken auch noch heftig bedrängt, doch neues Geld herauszurücken.

Wir lernen: Wer noch auf das Wort und eine Bürgschaft dieser Republik vertraut, ist ziemlich leichtfertig. Es ist wie bei den Monarchen der Geschichte: Sie haben sich heftig Geld ausgeborgt, aber sich dann später mit allen miesen Tricks samt Machtmissbrauch um eine Rückzahlung gedrückt.

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung