Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juli 2012 07:27 - Fußnote 320: Verfassungsbrecher aus dem Niemandsland

    Bei den ORF-Nachrichten (inkl. ZIB-Sendungen) frage ich mich immer, ob die Zusammenstellung und Prioritätensetzung immer in völliger Eigenmächtigkeit des jeweiligen Sendungsverantwortlichen liegen oder ob dazu "Empfehlungen von oben" (auch aus der Löwelstrasse) kommen. Wenn Letzteres nicht der Fall ist, dann haben wir es nur mit Journalisten zu tun, welche es als ihre Hauptaufgabe betrachten, für die Linke missionarisch tätig zu sein.
    Bei Live-Interviews wird von den sog. Moderatoren überhaupt sehr präpotent vorgegangen, da werden Fragen gestellt, wo man an erklärenden Antworten gar nicht interessiert ist, daher laufend den Partner unterbricht und nach SS-Verhörmethode eigentlich nur ein Ja oder Nein hören will (siehe auch kürzliches ZIB2-Interview mit Frank Stronach). Der ORF braucht gar nicht mehr in das ehemalige Wiener Schlachthofgelände St. Marx übersiedeln, das Menschenschlachten findet bereits am Küniglberg statt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 06:51 - Fußnote 319: Allen Gerichten zum Trotz: Der linke Kampf gegen Väter geht weiter

    Nach linker Denkweise ist die traditionelle Ehe überholt und daher nicht mehr erstrebenswert. Und die ehemalige christliche Partei ÖVP schaut da zu.
    Im Gegenteil: man toleriert bzw. legalisiert Abtreibungen, erleichert Ehescheidungen, akzeptiert Partnerschaften zur Erhaltung von früheren Witwer-/Witwenpensionen, akzeptiert Mitversicherung von Lebensabschnittpartnern, fördert Partnerschaften unter Gleichgeschlechtlichen, akzeptiert Adoptionen bei Homosexuellen usw. Ich warte nur noch, bis man aus Erbzellen von Lesben auch ein befruchtetes Ei herstellen und anschliessend in die Gebärmutter der Partnerin zum Austragen einpflanzen kann. Und vielleicht findet sich auch eine Lösung, wie sich die warmen Männer vermehren können?
    Als einzigen Vorteil in diesem Zusammenhang sehe ich die rechtliche Gleichstellung von unehelichen Kindern (darf man diese überhaupt noch so nennen?) gegenüber den ehelichen Kindern, denn warum sollen diese Kinder Nachteile haben, weil die Eltern sich nicht richtig verhalten haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 19:29 - Fußnote 315: Warum können die Finnen, was wir nicht können?

    Man muss allen europäischen Ländern (EU-Mitglieder und Euro-Teilnehmer) dankbar sein, dass sie nicht alles von der Achse Paris-Berlin Vorgegebene akzeptieren. Damit kommt dann doch in diese Sache Bewegung, denn nur eine gemeinsame Politik der EU ist sinnvoll. Oder wird man da auch manches "zurechtbiegen"?
    Ich warte schon seit Jahren, dass Faymann gemeinsam mit Spindelegger und Fekter etwas gegen das Diktat der "Großen" sagen - bisher vergeblich. Trauen sich diese Leute nicht? Oder geben Michi und Mitzi schlussendlich immer - dem Koalitionsfrieden zuliebe - dem Geplapper vom Wernerle nach?
    Ich bin schon gespannt, ob UHBP "nach eingehender Prüfung" die eben im Parlament beschlossenen Gesetze zu ESM und Fiskalpakt unterschreiben wird? Dabei könnte er einmal beweisen, dass er sein Amt unabhängig, gewissenhaft und zukunftsorientiert ausübt. Die bisherige Praxis spricht dagegen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2012 05:09 - SN-Kontroverse: Arabischer Frühling

    Frau KKP hat scheinbar nur Zugriff zu einseitigen bzw. zensurierten Nachrichten. Ich empfehgle ihr, jetzt eine Reise in die angesprochenen arabischen Länder zu machen, um sich so einen Überblick vom tatsächlichen Zustand einen zu verschaffen. Dort wird sie leicht feststellen, dass sich vieles geegenüber früher verschlechtert hat. Da wurde z.B. der Islam in der Verfassungen aufgenommen, die Scharia als wichtigste Rechtsgrundlage eingeführt und die Andersgläubigen (z.B. Christen) werden nun stärker unter Druck gesetzt. So ist es auch zu verstehene, dass z.B. die Kopten in Ägypten sagen, unter Mubarak ging es ihnen viel besser. Wer geglaubt hat, dass nach den diversen Revolutionen und Bürgerkriegen Demokratien nach westlichem Muster eingeführt wurden, ist ein Träumer.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2012 08:30 - Familie, Freiheit, Frauen: Die Opfer einer Ideologie

    Danke für den umfassenden Bericht. Zu ergänzen wäre aber noch, dass vor 50 Jahren von Österreich aktiv (mit eigenen Aussenstellen!) Zuwanderer angeworben wurden, wei viele /schmutzige) Arbeiten von der heimischen Bevölkerung nicht mehr gemacht wurden. Auch die Teillegalisierung des Schwangerschaftsabbruches hat zur aktuellen niedrigen Geburtenrate beigetragen.
    Somit ist leicht abzusehen, wann die "Urösterreicher" in der Minderheit sein werden und der Islam hier die stärkste Religion sein wird. Hat daran Frau Heinisch-Hosek auch gedacht, oder meint sie, dass Schwulen- und DINKS*)-Partnerschaften dieses Problem lösen können.

    *) DINKS steht für Double income no kids (Doppeleinkommen, keine Kinder), eine Bezeichnung nicht nur für karrieresüchtige heterosexuelle Partnerschaften sondern auch für schwule und lesbische Paare. Das Wort Ehe wird dabei absichtlich vermieden, denn durch die nunmehr mögliche staatliche Eintragung der homosexuellen Partnerschaften hat es ohnehin schon an Wichtigkeit verloren.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    07. Juli 2012 05:38 - Griechenland ist „entgleist“ – das muss uns schon was wert sein

    Zur griechischen, scheinbar endlosen Fortsetzungsgeschichte:
    beim lügen und betrügen gehören immer zwei Partner dazu: die einen, welche dies gut beherrschen und die anderen, welche dies alles immer akzeptieren. Daher trägt der Rest von Europa eine Mitsschuld an der ganzen Misere.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    23. Juli 2012 12:11 - Claudia Schmied: Despotin im Abgang

    Wie ich höre, ist man parteiintern mit Claudia Schmied nicht mehr sehr zufrieden, zumal man derzeit schon langsam erkennt, dass die SPÖ mit ihr keine NR-Wahlen gewinnen kann.
    Eigentlich schade, dass man das Desaster bei der Kommunalkredit nicht gerichtlich aufarbeitet, denn dort hat Claudia doch einiges vermurkst.
    Ihr einziges grosses Ziel ist die Etablierung der Gesamtschule. Warum lässt sich die ÖVP dies alles gefallen, welche als Koalitionspartner überall die Mitverantwortung trägt?

  8. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2012 06:43 - Können‘s die Freiheitlichen besser?

    Die heutige FPÖ-Analyse des Blogbetreiberrs geht sicher schon in Richtung der kommenden NR-Wahl. Dabei stellt sich für viele Österreicher die Frage: welcher Partei (leider nicht: welcher Person?) soll ich diesmal meine Stiumme geben? Da es kaum ernstzunehmende neue Alternativen gibt, lautet die Zusatzfrage: Welche ist das kleinere Übel?
    Alle Parteien haben eine - um es höflich auszudrücken - "dünne Personaldecke", entweder fehlt es einfach an Fachpersonen oder es ist, wie im Falle der FPÖ, alles mehr oder weniger auf eine Person zugeschnitten. Gerade dieser Einpersonenkult birgt aber grosse Gefahren.
    Wenn ich nun die im derzeitigen Parlament vertretenen Parteien mit Punkten oder Schulnoten bewerte, dann steht derzeit die FPÖ und das BZÖ - relativ betrachtet - am Besten da. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend, d.h. es kann sich auch bei der ÖVP noch einiges positiv verändern. SPÖ und Grüne bekommen von mir wegen der bisherigen performance ein "Nicht genügend".

  9. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    26. Juli 2012 05:47 - Man steckt ein, man steckt ein II

    Wir brauchen charakterfeste, seriöse, gebildete, mutige und entscheidungsfreudige Politiker.

    Bravo Dr. Unterberger, Sie haben die ganze Schweinerei auf den Punkt gebracht. Ein Krebsübel ist es, dass ehemalige Politiker in das sog. Beratungsgeschäft einsteigen, weil sie genau wissen, wo Kohle zu machen ist. Die Finanzamtskontrollore betrachen vielfach einschlägige Honorare als notwendig und werden daher auch als steuermindernd anerkannt.

    Jörg Haider hatte selbst "viel Dreck am Stecken", aber es ist zu einfach, nun einzig und allein ihm alles in die Schuhe zu schieben.

    Ich bewundere Herrn Stronach und seinen Mut, etwas in unserem Land zu verändern. Andererseits hat er mehrmals bewiesen, dass plötzlich abgehalfterte Politiker auf seiner payroll aufgeschienen sind. Dies ist doch auch ein Beweis, dass er das Geschäft mit den Beziehungen gut beherrscht.

    Noch etwas: wie wäre es, wenn es den Ministerien (inkl. Bundeskanzleramt) gesetzlich verboten wird, Geld für Berater und Eigenwerbung zu verwenden? Also dafür keinen Budgetposten mehr gibt?

  10. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    21. Juli 2012 14:13 - Fußnote 322: Der teure Schatten

    Bekanntlich dürfen seit einiger Zeit Bewohner in Mehrfamilienwohnhäusern auch eigene Sat-Schüssel am Dach (leider oft auch an Hausfassaden) anbringen. Der nächste Schritt von Marquis Häupl wäre eine Jahresgebühr für diese Antennen.
    Besonders sind die Fassaden in manchen Gasssen des 10. Bezirkes "verschönert", wobei man schnell erkennen kann: exakt nach dem Süden (= 19 Grad Ost)gerichtete Spiegel gehören zu Österreichern, zirka nach 42 Grad Ost *) zeigende den Ex-Türken - und davon gibt es viele. Sind eigentlich die Wohnhausverwaltungen noch nicht darauf gekommen, dass es dazu verschiedene Gemeinschaftssysteme mit nur einer (bzw. für Leute aus Anatolien einer zweiten) Empfangsschüssel gibt?

    *) für Nichtinformierte: auf 42 Grad Ost ist ein Satellit mit ca. 300 türkischspachigen Radio- und TV-Sendern platziert, damit die Zuseher - besonders die Kinder - bei uns weiterhin türkisch verstehen/lernen/beherrschen und auch reden. Auch dies ist ein Teil der Integration "Made in Austria".

  11. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    17. Juli 2012 07:06 - Die geheimen Tricks der staatlichen Bankräuber

    Bei solchen Gaunereien gehören immer zwei Partner: einer der die "gute Idee" hat und eine Falle stellt und ein anderer, der hineinfällt bzw. sich es gefallen lässt. Daher sind aus meiner Überzeugung auch die Geldgeber (besonders EU-Brüssel) an den Pranger zu stellen.
    Gibt es nicht auch den Strafbestand "Verleitung/Anstiftung zum Diebstahl"?

  12. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    27. Juli 2012 07:27 - SN-Kontroverse: Schwarz-Blaue Korruptionsanfälligkeit

    Frau KKP ist - wie immer - auf dem "linken" Auge blind und sieht nur die leider aufgetretenen unsauberen Machenschaften von Schwarz/Blau/Orange.

  13. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    24. Juli 2012 08:02 - Dummheit, nicht Armut macht krank

    Unser Gesundheitssystem ist krank und wird immer kränker.
    Alle daran Beteiligten tragen zumindest eine Teilschuld. Die Medizinerausbildung, die Ärzte, die Ärztekammer, die Krankenkassen mit dem Hauptverband, die Apotheken und deren Kammer, die Pharmaindustrie, sehr viel die unvernünftigen Patienten mit Vollkaskomentalität und vor allem die machtbesessenen Politik mit den Landesfürsten und dem Gesundheitsminister.
    Ich könnte darüber ein Buch schreiben, soviel Misswirtschaft wird da betrieben. Hier nur ein paar Fragen:
    ? Warum gibt es bei uns so viele Krankenkassen, welche keinen Wettbewerb zulassen? (vermutlich wegen der vielen zu vergebenden Dienststellen)
    ? Warum werden die Spitäler nicht aus einem Topf finanziert? (da würde vieles effizienter ablaufen)
    ? Warum verlangt man nicht für alle Arztkontakte einen Selbstbehalt? (da bei würden die Leute erkennen, dass Gesundheit auch etwas kosten kann/muss!)
    ? Warum gibt es unter den Apotheken keinen Wettbewerb? (im Gegenteil: da werden Gebietsmonopole verteidigt und die noch verbliebenen sog. Hausapotheken bei den niedergelassenen Ärzten bekämpft!).
    ? Warum kann man nicht banale Produkte (sog. OTP-Waren) auch in den Supermärkten kaufen? (das Argument mit der Hemmschwelle ist doch nur eine Scheinausrede)
    ? Warum gibt es bei manchen Arztbesuchen Terminvergaben und trotzdem lange Wartezeiten? Warum muss kann man bei vielen Ärzten, Ambulatorien und Kliniken stundenlang warten? (kostet die Wartezeit des Patienten gar nichts?)
    ? Warum muss man bei Dauermedikation sich mit Kleinpackungen zufrieden geben und immer wieder Arzt und Apotheke aufsuchen und den Medikamentenselbstbehalt bezahlen? (ist dies eine Methode, um Ärzte, Apotheken und vor allem die Pharmaindustrie zu mehr Umsatz zu verhelfen?).
    ? Warum werden oft chirurgische Eingriffe gemacht, welche nicht unbedingt erforderlich sind? (vermutlich zu besseren Auslastung der Abteilung?)
    ? Warum werden viele Patienten von den Medizinern unberechtigter Weise krankgeschrieben bzw. ihnen sogar die Früh-/Invalidenpension ermöglicht?
    usw. (diese haben dann vielfach neben der weiteren Schwarzarbeit ein "garantiertes Mindesteinkommen"!)
    Usw. usw.
    Jede der bisherigen "gut gemeinten" Reformen haben alles nur verschlechtert. Ich wünsche mir keinen verlorenen Krieg bzw. einen Totalzusammenbruch des Gesundheitssystemes, aber gibt es nicht doch eine andere Art, eine Totalreform zu ermöglichen?
    Dies meint ?lichst
    Ihr Observer

  14. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    12. Juli 2012 06:23 - Fußnote 318: Die Geschäfte bleiben geschlossen

    So ganz stimmt die Interpretation des VfGH-Urteils nicht. Denn nicht die Bevorzugung der ÖBB erlaubt eine Sonntagsöffnung, sondern vielmehr ist es für Reisende (auch an den Flughäfen) sowie in Fremdenverkehrsorten (bes. für die Camper) erlaubt.
    Ich bin nicht für eine generelle Freigabe, denn am Sonntag braucht man nicht einkaufen und auch die dortigen Angestellten wollen frei haben. Der Vergleich mit anderen Sonntagsarbeitern (nämlich Dienstleister bei Polizei, Krankenhaus, Gastronomie usw.) wird da gerne verwendet, hinkt aber sehr. Ebenso ist das Argument nach mehr Umsatz und Steuerabgaben falsch, es würde nur das Geschäft auf sieben Tage besser verteilt. Man sieht es ja in den benachbarten Ostländern, wo sich (ausser von den anreisenden Österreichern) kein zusätzlicher Umsatz von den Inländern ergibt.
    Ich habe daher wenig Verständnis mit Lugner, Unterberger u.a., welche immer für die völlige Liberalisierung der Öffnungszeiten im Handel eintreten. Es würden nur die Kosten steigen, welche wiederum in den Preisen untergebracht werden müssen. Ist dies ein Vorteil für die Konsumenten? Man sieht es ja schon jetzt, wo sich verrückte Leute von geöffneten Tankstellen oft nach Mitternacht Lebensmittel zu stark überhöhten Preisen einkaufen.

  15. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    31. Juli 2012 09:54 - Bevor Deutschland zu Griechenland wird

    Fakt ist, dass ...

    ... die griechische Regierung wohl Sparpakete beschliesst, diese aber von den betroffenen Institutionen und Organisationen NICHT umgesetzt werden.

    ... die anderen "maroden" Länder die sog. Griechenlandrettung genau verfolgen, um daraus mögliche eigene Vorteile zu erzielen.

    ... die kleineren EU-Länder sind nicht zusammentun, um gegen Deutschland (und ggfs. Frankreich) gemeinsam aufzutreten. In Summe können diese leicht Deutschland überstimmen.

    ... es in den kleineren EU-Ländern zuwenig wirkliche Persönlichkeiten gibt, welche in den politischen Entscheidungssgremien sitzen und sich gegen die Diktate aus Berlin und Brüssel durchsetzen können.

    ... schliesslich die meisten bisherigen schlechten Entscheidungen von linkem Gedankengut beeinflusst werden (jawohl Frau Merkel, auch sie werden unbewusst "motiviert"!) und daher es weiterhin mit Europa berab geht.

    Warum fahren Faymann und die Minister überhaupt zu den gemeinsamen Treffen, wenn da ohnehin nur das geschieht, was Merkel, Barroso & Co für gut halten? Nur für Gruppenfotos, gemeinsame Essen, small talk und Faymann's immerwährendes Lächeln? Eine (neuerliche) Reform der EU ist dringend erforderlich.

  16. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    25. Juli 2012 08:52 - UVP: Der Megaschaden durch grüne und provinzielle Dummheit

    Wieder ein Sommerlochthema, welches der Blogbetreiber aus der Ferne steuert.
    UVPs sind eigentlich nichts schlechtes, nur die enorm langen Verfahren sind zu kritisieren. Oder wollen wir zurück in die Mitte des 19. Jahrhunderts, wo mittels Eisenbahnenteignungsgesetz ohne Bevölkerungsbefragungen Strecken gebaut wurden. Auch das Militär konnte damals ohne Widerstand machen was es wollte. Dieses genannte Gesetz wird auch für andere Vorhaben (Autobahnen, Stromleitungen usw.) herangezogen, auch die Schotterbarone geniessen so ein Privileg, wo man kaum etwas dagegen machen kann.

    Hauptsache in der Pyrkergassse (Anm.: Wohnort von Herrn Unterberger) wird keine Schnellstrasse oder Windrad gebaut bzw. nicht nach Ölschiefer gesucht. Solche Rundumschläge bringen eigentlich nichts. Den Statistiken kann man z.B. entnehmen, dass der sog. "Sinkflug" der AUA keinen direkten Zusammenhanag mit der Anzahl der Flugbewegungen in Schwechat hat. Die Leute fliegen weiterhin, wenn nicht mit der AUA, dann eben mit anderen Gesellschaften. Und wenn weniger geflogen wird, dann von allen Flughäfen.

  17. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    18. Juli 2012 05:45 - Grüne Abenddämmerung

    Green is Out!
    Ich bin mit den meisten Ausführungen des Autors einverstanden. Aber die Forcierung des Radfahrens sowie die alternative Stromproduktion sind kein Privileg der Grünen, es ist vielmehr ein allgemeiner Trend, auf den die Grünen vor den anderen aufgesprungen sind.
    Aus meiner Sicht sind die Grünen wie ein Blätterwald, welcher zunehmend verwelkt und damit in die Bedeutungslosigkeit fällt. Häupl missbraucht diese Leute derzeit nur mehr, um noch etwas länger an der Macht zu bleiben. Manche Exwähler werden wieder zu Rot zurückkehren, andere es mit neuen Gruppierungen (Piraten?) versuchen. Schade ist eigentlich nur für einige ganz wenige kluge Köpfe dieser ehemaligen Protestpartei, welche woanders besser aufgehoben wären.

  18. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    13. Juli 2012 07:09 - SN-Kontroverse: Politikerrücktritte

    Frau KKP hat die SPÖ-Oppositionsjahre noch immer nicht verkraftet. War sie vielleicht auch bei den damaligen Donnerstagsdemonstrationen am Ballhausplatz dabei? Vor allem aber müsste sie bei der eigenen Partei auch so konsequent die Rücktritte der Spitzenpolitiker einfordern.

  19. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    11. Juli 2012 07:48 - Die Partei der Macht fürchtet das Volk

    Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl ist nur mehr außen schwarz, innen schon ganz rot. Ich zähle ihn daher zur linken Reichhälfte und frage mich nur, wie lange die Wirtschaftstreibenden und die ÖVP ihn noch auf diesem Posten akzeptieren werden.

    Was - besonders kurz vor Wahlen - mögliche Kehrtwendungen und Schönreden von Mißständen betrifft, so gibt es nun eine Vielzahl von Gurus und Beratern, welche ihre Dienste den Parteien anbieten und so geschickt und mit allerlei Tricks alles Negative positiv darstellen. Und die Mehrheit der Wähler ist dumm und leicht zu "motivieren", daher werden Linke und Extreme Parteien wieder gewinnen.

    Der demokratische Grundbegriff "In der Demokratie entscheidet die Mehrheit", wird schon von den Parteien nur mehr als Aiushängeschild verwendet, tatsächlich aber missbraucht. Daher werden alle Wünsche nach mehr bzw. wirklicher Demokratie von den Parteien und Sozialpartnern abgelehnt, um deren eigenen Interessen nicht zu gefährden.

  20. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    22. Juli 2012 13:35 - Was blieb eigentlich vom Jahr 2011?

    Bei Jahresrückblicken und -ausblicken (hier ein Sommerlochthema?) fallen mir immer zwei weise Aussprüche ein. Beim ersten wird auch die Doppeldeutigkeit von "present" sinnvoll verwendet.

    "Yesterday is history, tomorrow is a mystery, today is God's gift, that's why we call it the present." (Joan Rivers),

    "Yesterday is a canceled check; tomorrow is a promissory note; today is the only cash you have - so spend it wisely" (Kay Lyons).

  21. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    19. Juli 2012 07:28 - Die Reichen-Abgabe als neues Modegift

    Unsere Politiker haben leider keine guten Ideen, um den Schuldenabbau zu bewerkstelligen. So wird nach alter "Robin Hood-Methode" das Geld der Erfolgreichen zu den anderen umverteilt.
    Nur naive Leute glauben, dass ab 1.1.2013 auf Grund des Steuerabkommens mit der Schweiz grosse Einnahmen zu erwarten seien. Vielmehr wird das dort geparkte Geld bis dahin schon ausgeflogen sein (die grossen Schweizer Banken haben ja auch Niederlassungen in Singapur, China und anderswo). Ebenso naiv kritisiert die Schweizer Regierung die kürzlich neuerlich angekaufte Steuerflüchtlings-CD durch NRW und meint, dies wiederspreche des (noch nicht unterschriebenen) deutsch-schweizer Steuerabkommens.
    Besser wäre es, die in D und A viel zu hohen Spitzensteuersätze zu verringern, dann kommt auch mehr Geld in die Staatskassen. Klingt für Dumme (auch Rote und Grüne) unlogisch, ist aber so.

  22. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    12. Juli 2012 06:33 - Fußnote 317: Ein Geständnis mit zwei klaren Lehren und vielen Fragezeichen

    Unter Jörg Haider ist einiges unsauber abgewickelt worden, was nun eben publik wird. Birnbaucher hat sicher auf Empfehlung seines Anwaltes nun die Flucht nach vorne angetreten, um das vorhersehbare Strafausmaß zu reduzieren.

    Bei öffentlichen Ausschreibungen kann man schon durch die Textformulierung viel beeinflussen und manche Leistungen "massgeschneidert" für einen oder wenige potentielle Anbieter/Bewerber gestalten. Die Praxis zeigt es immer wieder, dass bei Auftragsvergabe unter dem Vorwand "Billigstbieter muß nicht Bestbieter sein" genug Spielraum für erwünschte Auftragnehmer gegeben ist.

  23. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    09. Juli 2012 09:19 - In Österreich investieren? Nein, danke

    Zitat: "Und der AWS wurde genau zu dem Zweck geschaffen, bei Investoren Vertrauen zu schaffen und sie anzulocken. Was ja politisch korrekte Quoten in hohem Ausmaß tun . . ."

    Achtung! AWS (Austria Wirtschaftsservice) nicht mit ABA (Austrian Business Agency) verwechseln. Während AWS in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe als "Förderbank" unterstützt, ist die ABA ganz auf die Ansiedlung ausländischer Firmen ausgerichtet.

  24. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    06. Juli 2012 12:45 - Fußnote 314: Dreimal Scheuch

    Es heisst zwar "vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich", aber manche eben doch gleicher. Daher wird es bei uns in Bagdad immer wieder solche Gerichtsurteile geben bzw. andere Verfahren bis zum St. Nimmerleinstag verzögert werden.

  25. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    27. Juli 2012 07:11 - Fußnote 323: Ö1 im Koma

    Ich verstehe die Aufregung zum Qualitätsverlust des Radiosenders Ö1 nicht. Es war doch abzusehen, dass nach der Installation von Karl Amon als Hörfunkchef auch der letzte noch nicht ganz auf Linie gebrachte Posten nun ORF-konform ist.
    Es ist tatsächlich nun etwas mühsam, exzellente neutrale Informationssendungen und gute Musik zu empfangen.

    Am Besten sind wohl die stationären Satellitenanlagen (mit 13 und 19 Grad-LNBs!), wo es über ein Dutzend Klassikprogramme und auch viele Nachrichtensender aus dem Ausland gibt. Als Nachfolger für die Kurzwelle wird schon lange eine störungsfreie Alternative gehandelt, aber die praktische Umsetzung ist völlig ungewiss. Für unterwegs (z.B.) muss man sich mit dem UKW bzw. nahe der Westgrenzen zusätzlich mit DAB+ (diesem neuen System verweigert sich der ORF!) zufrieden geben, wo es neben Ö1 auch das eine oder andere gute ausländische Programm gibt. Auch die Kabelanbieter haben u.a. auch das gute Programm Bayern Klassik in der Verteilliste. Schliesslich wäre da noch das Internet zu erwähnen, wo man mobil mittels Datenstick (leider etwas kostspielig!) auf das Internet mit Direktsendungen und durch Podcasting auch individuell Audiodateien verfolgen kann. Zu Hause ist dies besonders einfach, dazu gibt es sogar mehrere Plattformen (z.B. www.reciva.com) bzw. auch preiswerte sog. Internetradiogeräte im Handel, wo man bei eingeschaltetem Modem (WLAN, unbedingt mit flatrate, was die meisten Leute ohnedies schon haben) - der Computer kann dabei ausgeschaltet bleiben - mehrere tausend Stationen empfangen, diese nach Genre, Länder usw. ordnen und sogar eine eigene Favoritenliste über das Internet erstellen kann. Auch das Wiener Programm "Radio Stephansdom" ist dabei.
    Die Frage, warum dafür GIS-Zwangsgebühren zu bezahlen, bleibt leider unbeantwortet.

  26. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    08. Juli 2012 07:12 - Die nächste Katastrophe lässt sogar den ESM als Bagatelle erscheinen

    Die aktuelle Krise in Europa sehe ich als die negativen Auswirkungen einer Solidargemeinschaft. Hatte man bisher jeweils landesintern durch übertriebene Sozialhilfen es den Schmarozern leicht gemacht, auf Kosten der Anderen im Kleinen ein arbeitsloses Einkommen zu ermöglichen, so wird dies künftig im europäischen Verbund im Großen geschehen. So werden die Nord- und Mitteleuropäer nun für die Fehler und Inaktivitäten der Südländer haften und damit auch das eigene Ersparte aufgebraucht. Und was geschieht dann, wenn keine privaten Reserven mehr da sind und neben den Staaten auch die meisten Bürger verschuldet sind? Ist das der wahre Sozialismus, wie ihn Marx und Lenin sich vorstellten?
    Ich wünsche mir, dass Frau Merkel mit ihrem Team schnellstens durch standhafte Personen ausgetauscht und so in Europa eine sich abzuzeichnete Katastrophe vermieden wird. Faymann und Spindelegger haben keine eigene Meinung dazu bzw. können und wollen sich in Brüssel nicht profilieren, sondern heben bei Abstimmungen immer nur ihre Hände gemeinsam mit der jeweils sich abzuzeichneten Mehrheit.

  27. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    05. Juli 2012 08:07 - Süßes Gift Subvention

    Wenn man in Österreich bei einer Behörde von Bund, Land oder Gemeinde irgend ein Thema anspricht, wird von den dortigen Kontaktpersonen sofort geprüft bzw. hinterfragt: gibt es dazu Subventionen/Förderungen? zinsenfreie Darlehen? Annuitätszuschüsse?
    Leider ist diese Art der Vollkaskomentalität im Selbstbedienungsladen Österreich schon so weit verbreitet, dass es sich kaum mehr lohnt, zu arbeiten um etwas selbst zu schaffen.
    Was die finanzschwachen Südländer betrifft, so haben die jahrelangen Geldgeschenke der EU und anderer Organisationen wesentlich dazu beigetragen, dass die Empfängerländer sich auf diesen Geldsegen eingestellt haben und selbst an einer späteren Eigenfinanzierung gar nicht mehr interessiert waren. Die splendablen Geldgeber wurden damit erpressbar und so wird weiter gutes Geld dem Schlechten nachgeworfen.
    Auch bei der Entwicklungshife wurden und werden immer noch gewaltige Fehler gemacht. Manche ausländische Hilfen zerstören sogar die aufkeimende eigene Wirtschaft und die langfristig erhoffte Selbständigkeit. Sogar möglicher Export wird verhindet - z.B. können durch Agrarsubventionen in der EU afrikanische Länder nicht nach Europa exportieren. Im Gegenteil: diese subventionierten Produkte werden sogar nach Afrika exportiert und damit lokale Anbieter verdrängt.
    Daher bitte auch dort: Hilfe nur dort, wo es zur späteren Selbsthilfe dient.
    Immer wenn ich das stark bergige Madeira besuche, wundere ich mich, wie für diese relativ kleine Bevölkerungszahl mit Milliardenaufwand kreuz und quer durch die Insel supermoderne Autobahnen (mit sehr vielen Tunnels!) gebaut wurden. Ist es nicht die Aufgabe unseres EU-Kommissars Hahn, diese EU-Gelder künftig sinnvoller auszugeben?

  28. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2012 07:16 - Das Nein zu Acta schadet Europa schwer – so wie das Ja zum ESM

    Der Autor sieht bei der vorläufigen Ablehnung der Acta-Abkommen für die Zukunft alles schwarz (oder sollte man GELB sagen?). So viel Pessimismus ist ebenso unangebracht, wie die Piraten (siehe: http://piratenpartei.at/ ) schon jubeln: "Die erste Schlacht ist gewonnen".
    Es wird immer kreative Menschen geben, welche besonderes vollbringen und es werden sich auch Wege finden, dass diese Leistungen geschützt und honoriert werden. Ob jetzt die Piraten etwas an Bedeutung gewinnen oder nach einger Zeit wieder in der Versenkung verschwinden, ist nicht so bedeutsam. Wichtig ist vielmehr, dass die europäischen Länder ihre Finanzprobleme wieder in Ordnung bringen, denn sonst geht es den Sozialisten bald so, wie vor 23 Jahren den Staaten des "real existierenden Sozialismus": die Staatspleiten haben damals die Machthaber von der DDR bis in die Mongolei hinweggefegt. Dies alles sollte Hollande & Gleichgesinnten zu denken geben.

  29. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 12:34 - Olympia, Fußball oder Formel 1: Das Verbrechen ist immer nah

    Zur Strom- und Gasmarkt-Liberalisierung:
    es ist seit einiger Zeit zwar möglich, den Lieferanten zu wechseln, aber da gibt es viele Haken. Zum einen wurden nun ca. 50 % der Gesamtkosten den Netzgebühren zugeschlagen, welche mangels eigener Leitung weiterhin dem bisherigen Lieferanten vergütet werden müssen. Und auch der Energiepreis plus diversen Nebengebühren (Öko-, Kleinkraftwerke- und sonstige Zuschläge) ist oft nur im ersten Bezugsjahr günstiger, dann ist es wieder vorbei. Ich habe den Eindruck, dass die Stromversorger ein geheimes Abkommen haben, um sich gegenseitig nur minimale Konkorrenz zu verursachen.

    Spitzensport inkl. div. Meisterschaften und Olympische Spiele:
    Da geht es eigentlich nur mehr um Geld und nochmals um Geld. Der ursprüngliche Amateurgedanke ist schon völlig begraben worden. Auch die Idee, dass Spitzensport den Breitensport und die körperliche Ertüchtigung der Kinder und Jugendlichen fördert, ist hinfällig geworden. Natürlich bezeichnen sich die grölenden Matchbesucher alle weiterhin als Sportler. Vielfach sind aauch sschon die körperlichen Limits erreicht, da entscheiden meist nur mehr Bruchteile von Sekunden, besseres Material und eben etwas Glück zum erhofften Sieg.

    Blatter (FIFA), Platini (UEFA), Ecclestone (Formel 1) und viele andere Leute (im wesentlich kleineren Rahmen auch Schröcksnadel u.a.) haben Organisationen aufgebaut, welche mit Milliardenbeträgen jounglieren und auch viele persönliche Profite einstreichen. Dies beginnt schon bei der Wahl der Austragungsorte, wo ohne Vitamin B (= Bestechung) rein gar nichts mehr läuft. Für die TV-Übertragungsrechte müssen von allen TV-Gesellschaften viele Millionen bezahlt werden und auch das Sponsoring erzeugt viel Unsinn. So muss z.B. in London durch CocaCola als Hauptsponsor alle vom Flughafen bis zu den olymischen Austragungsstätten sichtbaren Reklamen von Pepsi u.a. für die Dauer der Spiele "verhangen" werden.
    Unverständlich ist mir auch, dass die in der Schweiz angesiedelten Zentralen von FIFA, UEFA, FIS, Olymisches Komitee trotz Milliardenumsätze per Gesetz völlige Steuerfreiheit geniessen. Mit Sport hat dies alles wenig zu tun. Warum werden alle diesbezüglichen Berichte eigentlich nicht auf den Wirtschaftseiten der Zeitungen gebracht?

  30. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    25. Juli 2012 08:28 - Radvision 2030

    Herr Dr. Frühwirth, bitte nicht übertreiben. Fahrräder haben als Fortwegungsmittel genauso eine Berechtigung, wie die Autos bzw. die von Ihnen gepriesenen Eisenbahnen. Wenn derzeit etwas mehr Wert auf das Fahrradfahren gelegt wird, dann ist es nur ein Aufholprozess für ein zeitweise zurückgedrängtes Verkehrsmittel.

  31. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    06. Juli 2012 20:20 - SN-Kontroverse: Schulschwänzen

    Wie immer, ist die Argumentation unserer Freitagskommentatorin KKP sehr "lehr"reich. Sie schwafelt zwar vom Rechtsstaat, dem sich alle fügen sollten. Gleichzeitig nimmt sie manche Schulschwänzer in Schutz, denn diese "armen Jugendlichen" kommen aus sozial schlechten Umfeldern und man sollte zuerst diese beseitigen. Tatsache ist, dass - trotz sozialistischer Zerstörung der Familien - die Eltern weiterhin für die Aufsicht und Fürsorge der Kinder hauptverantwortlich sind. Das Schulschwänzen ist meistens den Eltern bekannt und nur durch Geldstrafen kann man dies verändern. Leider sind nur durch starken Druck auf das eigene Geldbösel solche Missstände zu bekämpfen. Dies sieht man auch auf vielen anderen Gebieten (Gurtenpflicht, Handyverbot am Steuer usw.).

    Der genannte Stufenplan der Regierung ist eine typisch österreichische Wischiwaschi-Regelung, wie wir sie schon von vielen anderen "Problemlösungen" kennen.
    So führt man keine Regierung. Schämen sie sich, Herr Faymann!

  32. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    29. Juni 2012 07:53 - SN-Kontroverse: Österreichs EU-Kurs

    Ein klassisches Beispiel, wie Frau KKP uns eine Blamage und Niederlage nun als Sieg verkaufen will.
    Ich erkenne bei unserer Regierung unter dem Möchtegernkanzler Faymann keinen einheitlich Europakurs, vielmehr eine Zickzack- bzw. Slalomfahrt. Faymann scheint wohl mit seinem lächelnden Markenzeichen auf allen EU-Gruppenbildern auf, hat aber sonst in diesem Gremium keine wichtige Stellung. Ich kann aber verstehen, dass er diesen Minderwertigkeitskomplex durch diverse Anbiederungen an Merkel und Hollande wettmachen will. Lassen wir ihn doch weiterhin zu den diversen Treffen jetten, wo er etwas small talk mit seinen Kollegen führen kann - und wenn es auch nur über the beautyful Austria and Vienna ist.


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