Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 323: Ö1 im Koma

Die Österreicher laufen im Eilschritt dem einstigen Qualitätssender Ö1 davon - und kein ORF-Orhrwaschel rührt sich.

Der jüngste Radiotest ist vernichtend: Der Marktanteil des früheren Vorzeigesenders Ö1 ist von 11 auf 9 Prozent gesunken, und bei den 14- bis 49-Jährigen hat er sich gar von 6 auf 4 Prozent um ein volles Drittel reduziert. In einem martkwirtschaftlich geführten Unternehmen würden die Alarmglocken läuten, aber nicht doch beim ORF. Dabei liegt die Erklärung auf der Hand: Bis auf die nach wie vor weitgehend in journalistischer Qualität und mit professionell abgemilderter Schlagseite gestalteten Journale hat sich der Sender zu einer Plattform verwandelt, wo linksradikale Absolventen des Politologie- und Publizistikstudiums Gehirnwäsche zugunsten aller Gesinnungsgenossen betreiben dürfen. Und die wenigen Zuhörer, die nicht schon durch das Occupy/Attac/Befreiungsbewegungen/Armutskonferenz-Geschwätz vertrieben worden sind, werden dann durch einen immer eigenwilliger werdenden Musikgeschmack verjagt. Aber was solls: Die ORF-Menschen leben ja dennoch trotz allem Gejammere ganz gut von den Zwangsgebühren und den Steuergeldern, die ihnen ein nicht ganz zurechnungsfähiges Parlament zuschiebt.

PS.: Was ich selbst an Radiosendungen höre? Im Auto (noch) Ö1-Nachrichten und sonst CD; via Satellit oder Internet läuft nur noch BBC-Worldservice für Weltklasse-Informationen und "Swiss Classic" mit einer für mich idealen und fast textfreien Musikauswahl (beides ohne Werbung). Beides sind übrigens auch öffentlich-rechtliche Produkte, aber eben nicht aus Österreich.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 21:07

    Gäb's nicht die Zwangsgebühren, wäre mir das Ranking von Ö1 relativ gleichgültig. Die Technik gestattet uns ein problemloses Ausweichen auf Niveauvolleres. Wer am Markt vorbeiproduziert, wird eben vom Konsumenten bestraft. Das ist völlig in Ordnung. Nur daß die Politik dafür ungefragt meine Steuern verplempert und dafür von der GIS Beiträge exekutiert werden, das ist die wahre Sauerei.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerhild Baron
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 22:24

    Zusätzlich zu den von Dr. Unterberger genannten Möglichkeiten, Sendungen mit Niveau zu hören, empfehle ich für die Wiener noch sehr Radio Stephansdom, ein hervorragender Sender. Allerdings leider nur in Wien zu hören - vielleicht wäre dies einmal auf Österreich auszuweiten ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 20:40

    Ö 1 wurde ein schwer linkslastiger Manipulationssender. Ist ein Fakt.
    Ich erwarte mir vom ORF unabhängige neutrale Information, ausgewogen unterschiedliche Meinungen und kulturelle Beiträge, die nicht der Gehirnwäsche dienen.
    Eine naive Hoffnung.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorknieriem
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 07:56

    Ich rege ein Volksbegehren zur Liquidation des ORF an.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 22:26

    Bitte nicht vergessen: Gott sei Dank gibt es für frustrierte ex- Ö1 - Hörer im Grossraum Wien "Radio Stephansdom"! Und wenn es dort manchmal (leider) auch zu gutmenschlich oder, hie und da, gar zu heilig wird, bleibt immer noch Bayern Klassik oder das von Dr. Unterberger erwähnte grossartige "Swiss Classic". Aber Ö1 gehört definitiv nicht mehr gehört.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 22:37

    Ich habe auch lange Zeit Ö1 gehört, aber der nunmehrige Linkspolitfunk ist seit 1-2 Jahren unerträglich. Daher tue ich mir auch die Nachrichten nicht mehr an.

    Ich höre meistens Radio Swiss Jazz oder Lounge FM oder Radio Superfly und natürlich CD.

    Nachrichten sind eher ein Grund die CD einzulegen, denn der Informationsgewinn ist gleich Null, an "Sensationen" bin ich nicht interessiert, also bleicht nichts mehr übrig...

  7. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 22:22

    Dr. Unterberger und anderen Interessierten kann ich im Umfeld von Wien (Umkreis rund 50 km) den Klassik-Sender "Radio Stephansdom" auf 107,3 MHz vorbehaltslos empfehlen. 80% der Sendezeit ist dort gute klassische Musik zu hören, wenig Texte, aber diese sind informativ aufgebaut und auch Nachrichten ohne politische Schlagseite. Kirchliche Themen sind deutlich gekennzeichnet und werden auch für daran wenig Interessierte durchaus erträglich gebracht. Wenig Werbung und diese stets mit klassischer Musik Begleitung. Das Team ist mit zwei Händen abzuzählen, das Jahresbudget wohl in der Größenordnung jenes Budget des ORFs für drei bis vier Wochen Ö1. Alles in allem: Meiner Meinung nach vorbildlich. Man sollte Gutes auch loben, deshalb dieser mein Beitrag als begeisterter Hörer.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHarry Hilflos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 20:11

    Aber eines muss ich Ö1 lassen.
    Nirgendwo sonst sagt man so schön "Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen".


alle Kommentare

  1. Blaze (kein Partner)
  2. Happy (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:04

    An ineelligtnt point of view, well expressed! Thanks!

  3. Perkinz (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:30

    I'm not quite sure how to say this; you made it exetemrly easy for me! http://gomdyhik.com [url=http://sigaxnqwqd.com]sigaxnqwqd[/url ] [link=http://oopcgztiz.com]oopcgztiz[/link ]

  4. David (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:58

    Your story was really inamfortive, thanks!

  5. Vancung (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:25

    I was drawn by the honetsy of what you write

  6. Judy (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:00

    What I find so innsteetirg is you could never find this anywhere else.

  7. Nanang (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:39

    It's great to find an expert who can exliapn things so well

  8. jordan (kein Partner)
    02. August 2012 02:30

    Ist ja toll!
    > BBC-Worldservice für Weltklasse-Informationen!!!
    ... hört er sich an im Autoradio und sonst wo an, der Unterberger Andy!

    Man darf sich allerdings schon fragen, was dann in dessen Kopf zwischen Ohrwaschl (äußerem Ohr), Innenohr und dem was man medizinisch Gehirn nennt mit diesen Weltklasse - Informnationen passiert!??

    Nachdem was man hier im Forum aus den Texten dieses Kapazunders? zu lesen bekommt, scheint das dann weniger irgendwelche funktionsfähigen Ganglien und Gehirnrindenzonen zu erreichen, sondern eher schnurstracks in Richtigung Verdauungsendtrakt umgeleitet zu werden. Das muß dann dort ganz ordentliche Blähungen verursachen.

    Anders kann man sich nämlich dann jetzt den ganzen verbalen Scheissdreck, den der Dr. Andeas Unterberger nun schon seit Jahr und Tag verzapft und verbreitet, nicht mehr erklären.

    Welch ein armer Zeitgenosse!

  9. leshandl
    31. Juli 2012 09:42

    Ein Tipp wäre jedenfalls Bayern 2 (über Kabel oder Internet). Immer wieder sehr interessante und gut gestaltete Sendungen.

  10. Alexander Roland (kein Partner)
    31. Juli 2012 07:27

    Ich frage mich, was an dem Sender "linksradikal" sein soll? Wo steht man politisch wirklich, wenn man diesen Begriff wählt? Es gibt wohl ein paar Dinge, die ich persönlich als nicht so geglückt erachte, wie zB die Gedanken zum Tag, aber im Großen und Ganzen eine hervorragende Alternative. Wenn ich die Zeit und das Vergnügen habe, einen Tag lang Ö1 zu hören, bin ich immer wieder über erstaunt, wie sehr mich manche Beiträge fesseln. Ich streame mir mittlerweile auch ganz gezielt die Beiträge auf der Homepage. Als politisch so ziemlich in der Mitte stehender, eher jüngerer Hörer kann ich diese Meinung keineswegs teilen, ebensowenig die Beurteilung der Musikauswahl.

  11. Gasthörer (kein Partner)
    29. Juli 2012 19:15

    AU hört die BBC Nachrichten..das erklärt einiges.
    Wenn man etwas über zb. Syrien erfahren will, dann sollte man doch eher bei Webster Tarpley oder bei den Russen suchen.
    http://rt.com/on-air/

  12. Peter (kein Partner)
    29. Juli 2012 14:14

    Ja ja, der ORF lebt gut von den Zwangsgebühren.
    Vom Musikangebot zu empfehlen ist Radio Stephansdom. Allerdings die Nachrichten aus der kirchlichen Welt ist schwer auszuhalten. Ist aber auf ca 1 Stunde begrenzt.
    Wenn Internet/Satellit verfügbar höre ich NDR-Kultur. Obwohl ebenfalls linkslastig sind die Kultursendungen qualitativ ok. Das Musikangebot beider Sender ist besser als bei Ö1 zu seiner besten Zeit.

  13. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    29. Juli 2012 11:57

    Der ORF-Liebling A.U. kennt und nennt die Gründe für den Hörerschwund bei Ö1.

    Einen hat er aber vergessen:

    Die kranke katholische Religionslastigkeit von Ö1.

    Auch diese Sparte ist nur mehr für eine immer kleiner werdende Minderheit. Die Kathodeln werden halt immer weniger.

    Im Übrigen brauchen den ORF sowieso nur die Politiker und deren Günstlinge.

  14. G. Ebert (kein Partner)
    28. Juli 2012 17:23

    Dann hören Sie halt Radio Orange 94.0, lieber Herr Unterberger :D

    Dort erfährt man z.B., dass 300 Jahre des Mittelalters pure Erfindung sind....
    http://hiltibold.blogspot.co.at/2012/07/etwas-zum-horen-heribert-illig-und-die.html

    • Segestes (kein Partner)
      28. Juli 2012 19:54

      Eine umstrittene These, dieses "erfundene Mittelalter" bzw. die Frage "Hat Karl der Große je gelebt?". Da zuckt der Durchschnitts-Mediävist naturgemäß aus, wenn er von einem Autodidakten seine Unfähigkeit vor Augen geführt bekommt.
      Aber eine durchaus interessante, klug gemachte Sendung zu dem Thema! Und noch dazu ganz ohne Polemik (wie im ORF üblich).
      Ein wenig schmunzeln, musste ich zwischendurch aber schon :-)

  15. socrates
    28. Juli 2012 13:57

    Radio Stephansdom und RT.vom empfehle ich dazu.

  16. cmh (kein Partner)
    28. Juli 2012 09:23

    Unter Stalin sollte einmal ein Variete (so wie im kapitalistischen Paris Les Folies Bergère) in Moskau eröffnet werden, um den paar Westlern Westwährungen abzuknöpfen. Leider leif es nicht gut.

    Austauschen der Bereichsmanager brachte leider nicht die erhoffte Lösung. Deshalb wurde eine ZK-Sitzung einberufen, in der das PRoblem von allen Seiten unter dem Licht von Marx-Lenin-Stalin beleuchtet wurde. Am ende meinte der damals noch junge Jelzin: "Könnte es sein, dass es an den Mädchen liegt?"

    Darauf entrüstet der Verantwortliche:

    "Wo denken Sie hin. Die sind alle Parteimitglieder - zumindest schon seit vierzig Jahren!"

  17. Trollfresser (kein Partner)
    28. Juli 2012 09:11

    Liebe Trolle in Stadt und Löwelstraße - heute bin ich einer der Euren!

    Herr Unterberger!

    Statistik muss man schon auch lesen können. Das gehört zu einer guten Recherche. Und auf die sind Sie ja immer so stolz.

    Im Gegensatz zu Ihrem Geraunze wird Ö1 immer noch vom gleichen Prozentsatz der AUTOCHTHONEN österreichischen Bevölkerung gehört. Auf die kommt es an.

    Die Prozentrechnung ist halt eine Hündin.

    So muss man es dem Herrn Redakteur zeigen oh Ihr Trolle.

    • möp (kein Partner)
      28. Juli 2012 09:21

      Hmm, jetzt ist er wohl völlig durchgeknallt, aber recht hat er - woher hat Unterberger nur diese Zahlen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Juli 2012 09:26

      Hamma heute Dienst möpsel?

      Aber man sieht schon an dem, was sie zu hören vorgeben, dass den Trollen ein linksdrehend-polarisierendes Gehör eigen ist.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    28. Juli 2012 03:33

    reinhard.horner@chello.at

    Der ORF verfügt durchaus über qualitätvolle Mitarbeiter. Er lässt aber auch nicht wenige minder wertige Leute und ausgesprochene Gauner werken. (Siehe das Buch aus 2007 von Ulrich Wickert: „Gauner muss man Gauner nennen.)

    Unterdessen ist es bereits ein Dauerskandal, wie dieses Geschehen mit abgepressten Beitragszahlungen und zusätzlichen Anfütterungen aus Steuermitteln fortdauernd ermöglicht wird.

  19. xRatio (kein Partner)
    28. Juli 2012 02:22

    Radio Swiss Classic kann man in EXZELLENTER Qualität weltweit via Internet empfangen.
    Ich höre diesen Sender der Spitzenklasse ohne Werbung und sonstiges Gequatsche seit Jahren.

    Zur Klangwiedergabe am besten das "Acoustic Wave Music Systems II" der Firma BOSE
    Verbindung Computer/Bose ganz einfach via Funk (USB-Stick) also ohne Kabelsalat.

    Die Klangqualität ist hervorragend, definitiv besser als im Konzertsaal.

    Links:
    http://webplayer.radioswissclassic.ch/?lang=de
    http://www.bose.de/DE/de/home-and-personal-audio/wave-systems/

    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      28. Juli 2012 02:27

      Gerade läuft

      Wolfgang Amadeus Mozart
      Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer Sinfonie"

      Super!! :-)))))

      xRatio

    • möp (kein Partner)
      28. Juli 2012 09:23

      Du hörst einen öffentlich-rechtlichen Sender? Wie kannst du das mit deinem Aufklärungsbewusstsein verbinden? Der wird doch auch zwangsfinanziert mit geraubtem Geld und du unterstützt das auch noch.
      PFUI

  20. natur wie (kein Partner)
    28. Juli 2012 01:05

    hat sie da Hr Unterberger vielleicht verlesen?
    Die offizielle Statistik 1Hj 2012 sagt nämlich etwas ganz anderes:

    Österreich 1 mit konstantem Marktanteil in der Gesamtbevölkerung
    Die Nutzung des anspruchsvollen Informations- und Kulturangebots von Österreich 1 liegt auch im ersten Halbjahr 2012 weiterhin auf hohem Niveau, so erzielt Ö1 einen stabilen Marktanteil von 6 %.

    Tut mir leid, aber der erzkonservative Stephansturm ist keine alleinige Alternative.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Juli 2012 09:28

      Ich sage es ja auch immer wieder:

      Kauft nicht bei Konservativen.

      Der Troll kennt zwar keinen Mozart, würde diesen aber nie bei Radio Stephansturm hören.

      Gehts eigentlich noch bleeder?

  21. Harry Hilflos (kein Partner)
    27. Juli 2012 20:11

    Aber eines muss ich Ö1 lassen.
    Nirgendwo sonst sagt man so schön "Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen".

  22. KR Ing. W. Maurer
    27. Juli 2012 16:56

    Als einziger Österreichscher Klassiksender bietet sich Radio Stephansdom an. Bedauerlicherweise widmet sich der "Katholensender" immer mehr der p.c. Gutmenschendenkweise mit viel Verständnis für die ach so harmlose muslimische Unterwanderung und mit viel mehr Sympathie für das Alte Testament denn für das Neue.

    Dass unsere katholische Kirche einem medialen Dauerbeschuss aus ALLEN Richtungen ausgesetzt ist, scheint für die Sendungsmacher von Radio Stephansdom kein ernsthaftes Thema zu sein.

    Aber als Klassiksender und als Klassikersatz für Ö1 sehr zu empfehlen.

  23. Patriot
    27. Juli 2012 12:14

    Dafür kassieren die ORFler das Doppelte, und zwar nicht nur die Bonzen von oben, sondern ALLE! Kein Wunder, dass die gesamte Belegschaft stramm auf rot-grüner Linie ist.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/528329/ORFGehaelter-fast-doppelt-so-hoch-wie-Branchenschnitt -

    Die insgesamt 16 Direktoren kassieren jährlich je 253.400 Euro brutto. ORF-Angestellte verdienten im Schnitt 74.500 Euro - fast doppelt so viel wie in der Branche üblich.
    ...
    ORF-Angestellte verdienten im Schnitt 74.500 Euro. Das ist fast doppelt so viel wie durchschnittliche Branchenmitarbeiter: Angestellte in "Unternehmungen der Filmwirtschaft und der Nachrichtenübermittlung" verdienten lediglich 39.300 Euro.

  24. Martin Bauer
    27. Juli 2012 08:58

    Radio Stephansdom ist, wie hier schon von Gerhild Baron erwähnt, eine echte Klassik-Alternative.
    Für ausserhalb von Wien Interessierte: In Salzburg ist der Sender auch empfangbar, ausserdem über Internet überall.
    Ich für meinen Teil, höre keinen anderen Sender mehr.

    • Observer
      27. Juli 2012 09:27

      Empfang:
      Terrestrisch (also über UKW) derzeit nur in Wien und Umgebung auf 107,3 Mhz.
      Kabelgesellschaften (so auch in Salzburg) siehe:
      http://www.radiostephansdom.at/live/frequenzen/
      oder Empfang über Internet:
      http://www.radiostephansdom.at/live/stream/
      Bei digitalen Übertragungen - so auch im Internet - wird komprimiert und "paketweise versandt". Obwohl es verschiedene Kompressionsmethoden gibt, beherrschen die Computer und Internetradioempfänger die wichtigsten Systeme. Da es durch diese Übertragungsart eine zeitliche Verzögerung stattfindet (extrem sogar bis zu 20 Sekunden), ist eine sekundengenaue Uhreneinstellung nicht möglich.

    • GOP
      27. Juli 2012 10:04

      Ja, es gibt tatsächlich schon ungeahnte Möglichkeiten zum weltweiten Empfang. Beim Internetportal Reciva werden derzeit 468 Sender mit vorwiegend oder ausschliesslich klassischer Musik aus der ganzen Welt aufgelistet. Für iPhone, iPad oder iPod Touch gibt es sogar eine eigene App, damit der Empfang schnell hergestellt werden kann. Allerdings ist dazu nur eine "wirkliche" unbeschränkte Datenmengenübertragung sinnvoll. Gibt es in Österreich überhaupt Anbieter mit solchen Pauschaltarifen (sog. flat rates ohne Limits, späterer Datenreduktion bzw. dann sauteuren Gebühren) für den mobilen Empfang?

    • Erich Bauer
      27. Juli 2012 12:12

      Martin Bauer,
      "..höre keinen anderen Sender mehr..."

      Lieber Martin, probier doch Radio Maria... :-)))

  25. Josef Maierhofer
    27. Juli 2012 08:52

    @ 'Occupy/Attac/Befreiungsbewegungen/Armutskonferenz-Geschwätz'

    Derzeit retten wir ja gerade den Nord- und den Südpol, indem wir für Greenpeace spenden, wenn es nach den in allen Nachrichten gebrachten und parallel dazu zum gleichen Thema geführten E-Mail-Spam Kampagnen von Avaaz.org geht.

    Ich weiß nicht, kapieren die Menschen nicht, wie klein sie sind gegenüber der Natur. der Südpol wird auftauen und zufrieren, egal, ob es die Menschenbrut noch gibt oder nicht. Der Mensch kann kein Klima machen und kein Klima beeinflussen, er könnte seine Umwelt schonen, seinen Mist wegräumen, etc., aber davon reden wir nicht, wir reden von Spenden, für wen, für den Südpol etwa ????

    Ich wundere mich, dass es derart viele Blöde gibt, die all diese Lügen für den eigenen Sack der NGOs zum Selbstzweck, sprich zur Selbstbedienung, auch noch ernstlich glauben inklusive dieser unterbelichteten und ideologisierten ORF Redakteure und Mitarbeiter, die diesen Unsinn verbreiten.

  26. Maigret
    27. Juli 2012 08:07

    Auch ich habe aus den von Herrn Unterberger erwähnten Gründen aufeghört Ö1 zu hören, es war einfach nur noch unerträglich.

    Vor kurzem haben ich mal wieder reinegschalten udn nach nach ca. 3 Minuten wieder angewidert abgeschalten.

    Da lief gerade ein "Experten"gespräch zum Thema Schuldekrise und warum die Bevölkerung von den Zusammenhängen angeblich nichst versteht.

    Die Morderatorin (Schmidt-Kunz glaube ich) echauffiert sich im Eingangsstatement im übertragenen Sinn wie dumm und ungebildet die Östereicher nicht seien um gleich darauf zu bemerken, dass das ganze ja eigentlich keine Schulden- sondern eine "Spekulationskrise" sei.....

    Wer inm Glashaus sitzt, dachte ich und war wieder bei Radio Stephansdom und angenehmer Musik...

  27. knieriem
    27. Juli 2012 07:56

    Ich rege ein Volksbegehren zur Liquidation des ORF an.

    • Patriot
      27. Juli 2012 12:17

      Es würde eigentlich schon genügen, die nächste fällige 100-Millionen-Spritze zur Augleichung der stets auflaufenden Defizite zu verweigern. Habe nie verstanden, warum die Schwarzen immer bereitwillig Steuergeld an den ORF verschwenden, wo sie doch nur schlecht behandelt werden.

      Eine Pleite hätte zudem den Vorteil, dass viele Bonzen auf große Ansprüche bei Pension und Abfertigung verzichten müssten.

    • cmh (kein Partner)
      28. Juli 2012 09:30

      Wenn die ÖVP auch nur ein Ei übrig hat, würde Sie diese Bedingung dafür stellen, nach der nächsten Wahl nicht mit der FPÖ zu koalieren.

  28. diko
    27. Juli 2012 07:50

    ….heute haben sie aber nicht ganz recht – mit „kein Ohrwaschel rührt sich – denn im heutigen Teletext des ORF’s wird sofort reagiert u. kundgetan:
    ORF- Radios weiter klar Nummer 1……….108
    was immer auch damit gemeint sein mag.
    Übrigens "France Classic" ist auch sehr angenehm anzuhören.

  29. raeter
    27. Juli 2012 07:20

    Ich bin sehr oft autofahrend unterwegs und verzichte mittlerweile auf Ö1, das ich früher regelmäßig hörte.

    Alternativ lade ich mir über I-Tune Sendungen auf meinen USB Stick, die ich im Auto abspiele.

    Das sind Sendungen wie:
    Fragen an den Autor SWR2 - erträglich linkslastig, Das philosophische Radio WDR 5, Aula SWR 2 oder Sternstunde Philosophie SRG.

    In diesen Sendungen werden interessante Themen politisch einigermaßen neutral behandelt. Bezeichnend ist, daß vom ORF es nicht eine einzige Sendung auf mein I-Tune schafft.

  30. Observer
    27. Juli 2012 07:11

    Ich verstehe die Aufregung zum Qualitätsverlust des Radiosenders Ö1 nicht. Es war doch abzusehen, dass nach der Installation von Karl Amon als Hörfunkchef auch der letzte noch nicht ganz auf Linie gebrachte Posten nun ORF-konform ist.
    Es ist tatsächlich nun etwas mühsam, exzellente neutrale Informationssendungen und gute Musik zu empfangen.

    Am Besten sind wohl die stationären Satellitenanlagen (mit 13 und 19 Grad-LNBs!), wo es über ein Dutzend Klassikprogramme und auch viele Nachrichtensender aus dem Ausland gibt. Als Nachfolger für die Kurzwelle wird schon lange eine störungsfreie Alternative gehandelt, aber die praktische Umsetzung ist völlig ungewiss. Für unterwegs (z.B.) muss man sich mit dem UKW bzw. nahe der Westgrenzen zusätzlich mit DAB+ (diesem neuen System verweigert sich der ORF!) zufrieden geben, wo es neben Ö1 auch das eine oder andere gute ausländische Programm gibt. Auch die Kabelanbieter haben u.a. auch das gute Programm Bayern Klassik in der Verteilliste. Schliesslich wäre da noch das Internet zu erwähnen, wo man mobil mittels Datenstick (leider etwas kostspielig!) auf das Internet mit Direktsendungen und durch Podcasting auch individuell Audiodateien verfolgen kann. Zu Hause ist dies besonders einfach, dazu gibt es sogar mehrere Plattformen (z.B. www.reciva.com) bzw. auch preiswerte sog. Internetradiogeräte im Handel, wo man bei eingeschaltetem Modem (WLAN, unbedingt mit flatrate, was die meisten Leute ohnedies schon haben) - der Computer kann dabei ausgeschaltet bleiben - mehrere tausend Stationen empfangen, diese nach Genre, Länder usw. ordnen und sogar eine eigene Favoritenliste über das Internet erstellen kann. Auch das Wiener Programm "Radio Stephansdom" ist dabei.
    Die Frage, warum dafür GIS-Zwangsgebühren zu bezahlen, bleibt leider unbeantwortet.

    • Observer
      27. Juli 2012 07:18

      Ergänzung:
      der erwähnte Datenstick ist natürlich nur für "unterwegs" mittels Smartphone, Laptop u.ä. erforderlich. Daheim kann man mit jedem PC, Laptop und Internetanschluss dabei sein.

  31. DerTurm
    26. Juli 2012 22:37

    Ich habe auch lange Zeit Ö1 gehört, aber der nunmehrige Linkspolitfunk ist seit 1-2 Jahren unerträglich. Daher tue ich mir auch die Nachrichten nicht mehr an.

    Ich höre meistens Radio Swiss Jazz oder Lounge FM oder Radio Superfly und natürlich CD.

    Nachrichten sind eher ein Grund die CD einzulegen, denn der Informationsgewinn ist gleich Null, an "Sensationen" bin ich nicht interessiert, also bleicht nichts mehr übrig...

  32. Gandalf
    26. Juli 2012 22:26

    Bitte nicht vergessen: Gott sei Dank gibt es für frustrierte ex- Ö1 - Hörer im Grossraum Wien "Radio Stephansdom"! Und wenn es dort manchmal (leider) auch zu gutmenschlich oder, hie und da, gar zu heilig wird, bleibt immer noch Bayern Klassik oder das von Dr. Unterberger erwähnte grossartige "Swiss Classic". Aber Ö1 gehört definitiv nicht mehr gehört.

  33. Gerhild Baron
    26. Juli 2012 22:24

    Zusätzlich zu den von Dr. Unterberger genannten Möglichkeiten, Sendungen mit Niveau zu hören, empfehle ich für die Wiener noch sehr Radio Stephansdom, ein hervorragender Sender. Allerdings leider nur in Wien zu hören - vielleicht wäre dies einmal auf Österreich auszuweiten ?

    • Undine
      26. Juli 2012 22:47

      @Gerhild Baron

      Ob der Enns wird man mit Bayern Klassik bestens entschädigt!

  34. A.K.
    26. Juli 2012 22:22

    Dr. Unterberger und anderen Interessierten kann ich im Umfeld von Wien (Umkreis rund 50 km) den Klassik-Sender "Radio Stephansdom" auf 107,3 MHz vorbehaltslos empfehlen. 80% der Sendezeit ist dort gute klassische Musik zu hören, wenig Texte, aber diese sind informativ aufgebaut und auch Nachrichten ohne politische Schlagseite. Kirchliche Themen sind deutlich gekennzeichnet und werden auch für daran wenig Interessierte durchaus erträglich gebracht. Wenig Werbung und diese stets mit klassischer Musik Begleitung. Das Team ist mit zwei Händen abzuzählen, das Jahresbudget wohl in der Größenordnung jenes Budget des ORFs für drei bis vier Wochen Ö1. Alles in allem: Meiner Meinung nach vorbildlich. Man sollte Gutes auch loben, deshalb dieser mein Beitrag als begeisterter Hörer.

  35. Haider
    26. Juli 2012 21:07

    Gäb's nicht die Zwangsgebühren, wäre mir das Ranking von Ö1 relativ gleichgültig. Die Technik gestattet uns ein problemloses Ausweichen auf Niveauvolleres. Wer am Markt vorbeiproduziert, wird eben vom Konsumenten bestraft. Das ist völlig in Ordnung. Nur daß die Politik dafür ungefragt meine Steuern verplempert und dafür von der GIS Beiträge exekutiert werden, das ist die wahre Sauerei.

    • DerTurm
      26. Juli 2012 22:39

      Ja, die Zwangsgebühren gehören endgültig abgeschafft (und jene fürs Fernsehen zu mindestens 75 an servus.tv umgeleitet, denn das ist inzwischen das wahre Bildungsfernsehen in Österreich).

  36. simplicissimus
    26. Juli 2012 20:40

    Ö 1 wurde ein schwer linkslastiger Manipulationssender. Ist ein Fakt.
    Ich erwarte mir vom ORF unabhängige neutrale Information, ausgewogen unterschiedliche Meinungen und kulturelle Beiträge, die nicht der Gehirnwäsche dienen.
    Eine naive Hoffnung.

    • Rainer (kein Partner)
      30. Juli 2012 12:30

      Ja, leider. Früher habe ich den Sender gerne gehört, weil da auch mal interessante Interviews abseits des Mainstream geführt wurden. In Erinnerung blieb mir vor allem Peter Huemer, der sehr kluge Fragen stellte und auch mal nachbohrte. Heute kann man als nicht deklarierter Linker eigentlich nur noch die "Presse" lesen, wo mitunter erstaunlich systemkritische Artikel erscheinen.

  37. contra
    26. Juli 2012 20:17

    Verstehe ich nicht ganz, denn der ORF bringt doch derzeit in allen Nachrichtensendungen die Selbstbeweihräucherung in Form von Jubelmeldungen über die glänzenden Reichweiten seiner Radiosender.
    Werden da Ziffern geschönt, die Realität bewußt ausgeblendet und der Zwangsgebührenzahler gar verblendet?
    Nein, nein, ein Öffentlich-Rechtlicher tut so etwas nicht, oder doch?

  38. Wertkonservativer
    26. Juli 2012 19:49

    Ich gestatte mir, es unserem A.U. nachzumachen und meine Radio- und sonstigen Hörgewohnheiten publik zu machen:

    Im Radio ausnahmslos Ö1, da - neben den Früh-Nachrichten - ausschließlich Kultursendungen wie "Du holde Kunst" und "Ambiente" am Sonntag, die Konzertübertragungen; das ist es aber dann auch schon. Der meist linksangehauchte Polit-Quatsch und Auslassungen linker "Kunstschaffender" sind vor mir sicher.

    Meinen Musikhunger stille ich mit einer umfangreichen CD-Sammlung unter Benützung eines hochqualitativen Kopfhörers (schon, um meine liebe Frau nicht zu sehr zu molestieren!).
    Dieselbige geht mir inzwischen - bereits nach der ersten Rehab-Woche - ganz entsetzlich ab! Verzeihen Sie bitte einem alten Familienmenschen diese sehr persönliche Aussage, doch nach fast sechzigjähriger Ehe kann mir auch die schönste Musik nicht über die mehrwöchige Trennung von meinem lieben Weibe hinweghelfen.

    Nun, der notwendigen Erholung wegen werde ich's auszuhalten haben: ich zähle die Tage!

    Liebe Grüße in alle Richtungen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Schani
      26. Juli 2012 19:52

      Also ich höre im Auto ebenfalls Ö1 - da kann ich nämlich so richtig schönschaurig ärgern!

    • Karl Knaller
      26. Juli 2012 21:50

      Vielen Dank, Herr Michler, für diesen wirklich wichtigen Beitrag!

    • Wertkonservativer
      26. Juli 2012 22:02

      Herr Knaller,

      ich gebe schon zu, hier meinen Gefühlen freien Lauf gelassen zu haben; man möge mir das bitte verzeihen!
      Ihren Spott nehme ich zur Kenntnis; er kränkt mich nicht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Stefan Graf
      27. Juli 2012 08:30

      Sehr geehrter Herr Michler, lieber Wertkonservativer!

      Manche Menschen verstehen einfach nicht die Bedeutung von Werten und Familienmensch - ich nehme aber nicht an, dass solche Leute einen "Knall" haben, vielmehr empfinde ich Mitleid für deren beschränkten Horizont.

      Ich freue mich sehr, dass Sie Ihre Einstellung und Ihre Gefühle auch hier ausdrücken, weil Sie damit jenen, die Sie verstehen, ein Vorbild sein können. Das ist es zumindest für mich und wer das nicht begreift, ist nur neidisch.

      Ich wünsche Ihnen eine gute und vollständige Erholung und dass die Wochen der Rehabilitation für Sie schnell vergeht.

      Herzliche Grüße,
      Stefan Graf

    • Wertkonservativer
      27. Juli 2012 11:13

      Herzlichen Dank für Ihre so freundliche und verständnisvolle Replik samt Genesungswünschen, werter @ Stefan Graf!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Patriot
      27. Juli 2012 12:12

      Gute Besserung, sehr verehrter Herr Wertkonservativer!

  39. Spiegelfechter
    26. Juli 2012 19:12

    Das scheint mir nicht passiert zu sein, das wirkt gewollt! So blöd können sie ja nicht einmal beim ORF sein, um nicht zu wissen, dass sie die bisherige Ö1-Hörerschaft mit dieser Programmerneuerung nicht halten werden können.

    Mich würde interessieren, wie jene regionalen deutschen Kultursender reagieren, die ehedem recht häufig Ö1-Produktionen übernommen haben.

  40. Ritter vom Kapall
    26. Juli 2012 18:54

    Neben der links-linken Propaganda kommt noch die Nivellierung des Bildungsniveaus nach unten, die durch die links-linke integrierte Gesamtschule weiterfortgesetz werden soll - oder anders gesagt. Entweder der Betreffende kann denken - dann hört er nicht Ö1. Oder er ist zu blöd dazu - dann hört er es nicht, weil er gesprochene Texte, die über das Hauptschulniveau hinausgehen, nicht versteht ...

    So bleiben nur mehr die wenigen linsk-linken Fans ... und die werden hoffentlich immer wenigner!

    • Blahowetz
      26. Juli 2012 19:43

      Bitte keine abschätzige Bemerkung über das Hauptschulniveau, denn deren Abgänger, vor allem in den westlichen Bundesländern, brauchen den Vergleich mit Absolventen von Wiener Mittelschulen und Gymnasien nicht zu scheuen.

    • M.S.
      27. Juli 2012 20:38

      @Blahowetz

      **************





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung