Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die nächste Katastrophe lässt sogar den ESM als Bagatelle erscheinen

Manches Mal muss einem wirklich die Zornesader platzen. Und man braucht alle Zurückhaltung, um nicht in Kraftausdrücke zu verfallen oder zum Amokläufer zu werden. Denn der extrem riskante ESM ist nicht einmal noch in Kraft getreten, schon wird von starken Kräften die Forderung nach einem europäischen Schuldentilgungsfonds erhoben. Mit dem trostreichen Zusatz: Dieser solle ohnedies nur für die 60 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung übersteigenden Staatsschulden gelten. Was nicht verbergen kann, dass damit die endgültige Katastrophe eingeläutet wird. Und wer findet sich unter den Fordernden? Natürlich ein gewisser Werner Faymann.

Das muss man sich absolut auf der Zunge zergehen lassen: Ein amtierender österreichischer Bundeskanzler spricht sich dafür aus, dass die Republik eine kollektive Haftung für 2,6 Billionen Euro übernimmt, genau: für völlig unvorstellbare 2659 Milliarden! Ach ja, im Gegenzug würde auch Österreich Schulden in diesen Fonds einbringen: nämlich genau 37 Milliarden. Ein wirklich tolles Geschäft, das der Bundeskanzler dieser Republik vorschlägt.

Und er wird nicht entmündigt oder zumindest abgesetzt.

Im Vergleich zu diesem Wahnsinnsprojekt geht es beim vielumstrittenen ESM nämlich noch um fast – fast! – überschaubare Beträge. Außerdem ist beim ESM die Haftung zumindest prinzipiell noch auf die einzelnen Länder aufgeteilt. Beim nun geforderten Schuldentilgungsfonds haftet hingegen jeder für alles!

Nun, man muss Faymann zugute halten, dass er mit seiner Haltung nicht alleine steht. Fast alle Sozialisten und Grünen Europas sind dafür, und erstaunlicherweise auch etliche Liberale. Da die ÖVP schweigt und Blau/Orange noch gar nicht begriffen haben, dass hinter dem ESM ein noch viel ärgeres Projekt in den europäischen Pipelines steckt, sind wieder einmal Angela Merkel und Europas Mutige Zwei (also die Niederlande und Finnland) die einzigen, die noch Hoffnung geben, dass der Wahnsinn nicht Wirklichkeit wird.

Angesichts der wachsenden Erpressungsmacht von Rot-Grün im deutschen Bundesrat, der Länderkammer, und angesichts von Merkels Angst, nur ja nicht als antieuropäisch dazustehen, ist zu befürchten, dass sie in ein paar Monaten auch gegenüber diesem Projekt nachgibt. Wie immer: um des lieben Friedens willen.

Fast amüsant ist ja derzeit, wie die Haupttäter aus den romanischen Ländern, die Merkel beim letzten Gipfel nächtens so brutal weitere Konzessionen entlockt haben, der deutschen Kanzlerin nun wieder mit Papagallo-Charme schöntun. Eigentlich hätte man nie geglaubt, dass das bei der so nüchtern wirkenden Frau wirkt.

Die europäischen Sozialisten tun nun so, als ob dieser Schuldentilgungsfonds ohnedies nur ein Kompromiss gegenüber der zuletzt so laut diskutierten Eurobonds-Idee sei. Dass man ihnen also geradezu dankbar sein müsse, dass sie die Eurobonds-Ideen durch diese Fonds-Idee ersetzt hätten.

In Wahrheit aber wären Eurobonds noch geradezu harmlos gegen diese Schuldentilgungsfonds. Bei Eurobonds würde es nämlich nur um die Haftung für neuaufzulegende Anleihen gehen. Beim Fonds würden hingegen sofort alle alten, die 60 Prozent BIP übersteigenden Schulden vergemeinschaftet werden! Italien könnte dann 949 Milliarden in diesen von uns allen zu tragenden 2659-Milliarden Rucksack füllen und wäre so der größte Profiteur.

Die relativ größten Draufzahler wären gar nicht die Deutschen. Die haben ja selber schon ganz ordentlich viele Schulden auf dem Buckel und wären als größtes EU-Land sogar zweitgrößter Einbringer von Schulden in diesen Rucksack. Das wirkliche Opfer wären kleine Länder wie Finnland, Slowenien, die Slowakei oder Estland. Deren Staatsschulden liegen nämlich unter der 60 Prozent-Grenze. Diese Länder würden damit gar keine Schulden in den gemeinsamen Topf einbringen und nur draufzahlen. In den Augen der Sozialisten sind das aber offenbar superreiche Ostländer. Und von denen kann man doch verlangen, dass sie jetzt in eine solche Solidarhaftung eintreten.

Womit sich ja zugleich auch die Perversion der ganzen Schuldentilgungsfonds-Logik zeigt: Es wird von den Sparsamen und Armen zu den Ländern des Dolce far niente umverteilt. Sozialismus auf europäisch halt. Beschämend ist aber auch, dass sich dieser Tage auch die europäische Bischofskonferenz für solche „Solidarität“ ausgesprochen hat. Wenn sie wenigstens schweigen würden, wenn sie schon nichts davon verstehen . . .

Das Allerschlimmste an ihrer Idee begreifen die Faymanns und Van Rompuys Europas wohl nicht einmal: Das sind nämlich die automatischen Vorwirkung dieser Idee, seit sie so konkret geäußert worden ist. Denn damit entsteht nun für jede der Schuldner-Regierungen Europas ein klarer Nutzen, schnell noch mehr Schulden zu machen. Diese werden ja dann eh im gemeinsamen Topf der „gemeinsamen Schuldenbewirtschaftung“ verrührt werden! Von dieser Idee profitiert man umso mehr, je mehr man gesündigt hat. Die Lehre: Sparen lohnt nicht, sondern schadet. Also auf Teufel komm raus noch einmal Geld ausgeben. Denn am Schluss wird man ja als Folge der Schuldengeilheit der Linken und der Schwäche der deutschen Regierung ohnedies wieder gerettet.

Jahrtzehntelang haben die nach dem Krieg Geborenen ihre Eltern vorwurfsvoll gefragt, warum sie das Hitlersche Unheil nicht gesehen haben, obwohl es sich doch so deutlich angekündigt hatte. Heute glauben wir, dass sich solches Unheil nicht mehr wiederholen kann, haben wir doch das Hakenkreuz verboten. Dabei steuern wir in ein ähnlich großes, wenn auch hakenkreuzfreies Unheil. Und fügen uns wehrlos darein. Und sind offenbar genauso hilfslos wie unsere Väter und Großväter. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie erspart der Menschheit offenbar nie Katastrophen.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 02:09

    SPÖ-Politiker wollen uns einreden, daß man als Kindergärtnerin ein Universitätsstudium benötigt.

    Dieselbe SPÖ mutet uns aber zu, daß ein Mann mit dem Lebenslauf eines Werner Faymann solchen Blödsinn über die Bewältigung der EU-Finanzkrise daher labbern darf.

    Sind die Österreicher wirklich so blöd, daß sie diesen Narren-Verein zur stärksten Partei wählen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 10:41

    Friedensprojekt EU: (sch)ade!
    Wenn die Leute einmal kapieren, was dann da abläuft an Schuldentransfer, sind hasserfüllte Streitereien programmiert. Alte Vorurteile werden blitzschnell Hochkonjunktur bekommen. Man stelle sich ein Wiener Zinshaus vor, in dem plötzlich jeder für jeden haften muss!

    Die Grünen verstehe ich überhaupt nicht: Alle ihre vorgeblichen Anliegen wie Umweltschutz, Menschenrechte etc. werden den Leuten völlig egal sein, wenn sie einmal ums Leiberl rennen werden müssen.

    Die SPÖ stellt sich wahrscheinlich vor, dass sie wieder aufsteigt, wenn es den Leuten schlecht geht. Endlich wieder eine echte Funktion!

    Die ÖVP spielt leider die lächerliche Rolle des Wasserträgers. Sie verspielt mit Spindelegger und seinem Wirtschaftsminister derzeit alles.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 07:35

    Es ist erstaunlich wie viele sozialistische Ideen eine Umverteilung von Unten nach Oben mit sich bringen.

    Sparsamkeit ist keine Tugend der Reichen. Man kann auf hohem Niveau über seinen Verhältnissen leben und auf niedrigem Niveau mit dem auskommen was man hat. Nebenbei sind die kleinen Länder im Osten laufend dabei ihre Verhältnisse zu verbessern, während sich der Westen sein eigenes Grab schaufelt.

    In Wahrheit läuft es immer mehr auf eine Spaltung der EU hinaus. Eine Südwesteuropäische Union, in der sozialistische Staaten ihre Schulden vergemeinschaften, und eine nordost- (bzw. mittel)europäische Union, in der relativ liberale Länder mit ausgeglichenen Budgets und liberaler Wirtschaftspolitik sich in einem freien Binnenmarkt weiterentwickeln. Und Großbritannien, das natürlich bei keinem mitmachen will.

    Die Idee der mitteleuropäischen Union habe ich schon öfter angesprochen und sie wird immer verlockender. Die im Artikel angesprochenen sparsamen und mutigen Länder wie die Niederlande, Finnland, Estland, Slowenien und die Slowakei waren in meiner Liste für die "gute" mitteleuropäische Union immer dabei. Langsam kommen mir aber Zweifel, ob Österreich und Deutschland sich für so eine Union qualifizieren, oder ob wir nicht vielmehr in die südwestliche Schuldenunion passen. Zumindest mit unserer derzeitigen Politik hätten jedenfalls die Nord- und Mitteleuropäer nicht viel davon mit uns eine Kernunion zu bilden.

    Klar, wir sind Nettozahler in der EU und so. Aber so beeindruckend ist das auf den zweiten Blick nicht.
    Im Jahr 2009 (nicht ganz aktuell, aber die ersten Zahlen die ich gefunden habe) waren wir mit 342 Millionen Euro einer der größten Nettozahler. Wir haben allerdings im selben Jahr ein Budgetdefizit von 11.331 Millionen gehabt. Nettozahler war also garnicht die Republik Österreich, sondern unsere Gläubiger.

    Und wenn man jetzt die Schulden vergemeinschaftet haben die anderen Euro-Staaten unsere Nettobeiträge an die EU rückwirkend zu finanzieren. Womit wir rückwirkend auch zum Nettoempfänger werden.

    Zum Vergleich: Das bevölkerungsärmere Finnland hat im Jahr 2009 mehr als 490 Millionen Euro Nettobeiträge geleistet, deutlich mehr als Österreich. Und hat es geschafft heute trotzdem nicht derart überschuldet zu sein. Und soll jetzt unsere Beiträge auch noch übernehmen.

    Warum sollten die mit uns in der selben Union sein wollen?

    (Quellen: http://www.cep.eu , http://www.statistik.at )

  4. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 09:07

    Das haarsträubende für mich ist, dass die Politik nicht mehr von den Länderparteien kommt, sondern ausschließlich von den europäischen Parteiorganisationen. In diesem Fall entscheiden die europäischen Sozialisten über die Länderorganisationen. Die Länderorganisationen sind nur mehr willfähige Vollstrecker des Wahnsinns. In Feymann hat man, mangels eigener Intelligenz und fehlendem Heimatbezug, so einen willfähigen Partner gefunden. Ich denke die heimischen Sozialisten haben diesbezüglich kaum mehr etwas zu sagen.
    Svobota, Schulz und Co haben das Ruder in der Hand und bestimmen was mit dem mühevoll aufgebauten Wohlstand der Fleißigen passiert- bei diesen Gedanken sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Wenn es zum Schaden der eigenen Bevölkerung geht und um das Ausbeuten der heimischen "Kapitalisten" sind unsere Sozialisten natürlich sofort zur Stelle. Länderinteressen spielen keine Rolle mehr, es geht rein nur mehr um Umsetzung des europäischen Sozialismus. Die gekauften Medien sind für die Sozialisten daher wichtiger denn je, denn ohne dieser Symbiose würde das System nicht funktionieren. Die einzige Rettung kann daher nur mehr ein gemeinschaftlicher Aufschrei der Medien sein, von Spindelecker und Co darf man sich leider gar nichts mehr erwarten.
    Freundschaft !

  5. Ausgezeichneter KommentatorSorosch
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 07:53

    Jetzt weiß man wenigstens, was die Hochfinanz bei den Bilderberger-Treffen dem speichelleckerischen Polit-Proleten Faymann angeschafft hat.

    Faymann ist der Türöffner für den Neuen Faschismus.

    Faymann ist eine große Bedrohung für Österreich!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 21:05

    Schuldenwirtschaft, Sauwirtschaft.

    Nachdem nun klar ist, dass Kahlfrass noch nicht genug ist, das es noch nicht genug ist, eine österreichische Familie mit 2 Kindern mit etwa 160 000,- Euro Staatsschulden zu belasten und dieselbe Familie mit zusätzlichen Staatshaftungen von etwa 80 000,- Euro, bisher, wie die Faymann'sche forderung lautet, sollen es Billionen werden, Schulden bitte.

    Das muss gestoppt werden. Ich meine, es reicht. Und was macht der 'Koalitionspartner', er sitzt im Boot und kuschelt wegen seiner Pfründe, auch wenn im Boot das Wasser schon bis zum Hals steht.

    Die Titanic war ein Lercherl gegen die linke 'Volksmord-Partie', hoffentlich werden diese Wahnsinnigen jetzt endlich abgewählt, die gehören in die Würscht.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2012 10:34

    Nach langem Suchen fand ich den Originaltext des öffentlichen Briefes von Krämerund Sinn und 160 weiteren Spitzen der Wirtschaftswissenschaft, der von den gekauften Medien mit allen Mitteln zugedeckt wird. Er vertritt genau meine Meinung:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/brief104.html
    Der Protestaufruf der Ökonomen im Wortlaut
    "Liebe Mitbürger, die Entscheidungen, zu denen sich die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder gezwungen sah, waren falsch. Wir, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler der deutschsprachigen Länder, sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge.
    Die Bankschulden sind fast dreimal so groß wie die Staatsschulden und liegen in den fünf Krisenländern im Bereich von mehreren Billionen Euro. Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen werden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind.
    Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.
    Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen. Wenn die soliden Länder der Vergemeinschaftung der Haftung für die Bankschulden grundsätzlich zustimmen, werden sie immer wieder Pressionen ausgesetzt sein, die Haftungssummen zu vergrößern oder die Voraussetzungen für den Haftungsfall aufzuweichen. Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind vorprogrammiert.
    Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird statt dessen der Wall Street, der City of London - auch einigen Investoren in Deutschland - und einer Reihe maroder in- und ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte betreiben dürfen. Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschusst und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden.
    Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen."
    Faymann und Genossen sind käufliche Mitarbeiter.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSorosch
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 07:53

    Jetzt weiß man wenigstens, was die Hochfinanz bei den Bilderberger-Treffen dem speichelleckerischen Polit-Proleten Faymann angeschafft hat.

    Faymann ist der Türöffner für den Neuen Faschismus.

    Faymann ist eine große Bedrohung für Österreich!


alle Kommentare

  1. Buckie (kein Partner)
    27. Februar 2015 08:44

    turn increase http://cialishelps.net partner feel quickly started http://insurancetou.org rate program http://viagragets.com clothes probably http://quotesmax.net still check donors slash http://quotespro.net damaged hundreds http://viagrafast.net odor many partners http://viagrahelps.net about air

  2. Mesari (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:02

    the would get divorced when the child was 10 but they had ahtenor child before then. Said they would get divorced when that child was 10, but had ahtenor child. After 15 years they just said what the hell. and stayed together ahtenor 55 years. Ray Thompson http://uxgajx.com [url=http://dwsfpobiw.com]dwsfpobiw[/url ] [link=http://ootznbcah.com]ootznbcah[/link ]

  3. Douglas (kein Partner)
  4. Yannah (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:07

    Shiver me timbers, them's some great innaomotirf.

  5. Tami (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:40

    All of my questions seltaed-thtnks!

  6. Muhammad (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:27

    Just the type of inshgit we need to fire up the debate.

  7. Lesia (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:45

    You really found a way to make this whole precoss easier.

  8. Itta Michels (kein Partner)
    12. Juli 2012 18:22

    Bei unseren Politikern,wundert mich gar nichts mehr-besonders nicht bei Fayman.Er ist inkonpetent,überfordert und ohne eigene Meinung.Wenn man ihm zuhört,hat man das Gefühl,er weiss zeitweise garnicht,wovon er redet.
    Dass Merkel auch schön langsam am Rad dreht,ist auch kein Wunder-das kommt davon,dass man am Anfang alles will,seine Machtspielchen spielt und dann merkt,hoppla,da gibts ja noch Gerissenere und Gemeinere und auf einmal heult man mit den Wölfen,obwohl man weiss,dass man gefressen wird.Genau dieses"MIT DEN WÖLFEN HEULEN"bricht den europäischen Politikern das Genick.Sie sind feige,faul,gedankenlos,unverantwortlich und ohne Rückgrad.Wir können nur hoffen und beten,dass bei dieser ganzen Drottlerei,nicht auch noch ein Krieg ausbricht.Ich habe 2004 schon gesagt,dass diese EU,den Bach runtergeht und leider recht gehabt.Es heisst nicht umsonst-"HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL"

  9. KLB Netzwerk Volksentscheid (kein Partner)
    11. Juli 2012 15:45

    Ist schon der Hammer, wie ein so kleines Volk für die Banken mit über 2 Billionen bluten soll.

    Trotzdem, der ESM ist auch nicht nur auf 700 Milliarden begrenzt.

    Wenn Ihr wollt, unterstützt wenigstens die Klage in Deutschland gegen ESM und Co. mit Eurer Solidarisierung, wir sitzen ja alle in einem Boot, trifft Euch ja ebenso, wenn bei uns der ESM und Fiskalpakt durchgewunken wird.

    Dank für Eure Hilfe,

    http://netzwerkvolksentscheid.de/esm-klage/

    LG in die Runde

    • Stilleben (kein Partner)
      11. Juli 2012 16:15

      Ja, ja lieber Herr Hinterberger, jetzt haben sie die wirklich Schuldigen gefunden, die Roten und Linken waren es. Die arme Merkel kann ja nichts dafür, aber der böse Faymann ist der wahre Verbrecher. Und jahrzehntelang haben die konservativen Parteien den Kurs der EU angegeben und uns ins (Banken)-Verderben gebracht. Aber schuld sind ja die Roten, weil sie dieses Pack nicht schon früher hinausgetreten haben. Heute ist es zu spät, heute und morgen werden die Menschen schon erkennen, dass das ganze Dilemma nicht auf den Mist der Linken gewachsen ist, sondern das Produkt der Konservativen ist. Auch so kann man den Sozialstaat vernichten, jetzt ist es euch fast gelungen.

  10. Kristian Scheed (kein Partner)
    10. Juli 2012 13:13

    Wie treffend ! Und als Ablenkung verwendet man noch immer die Hitler=Faschismus-Keule , und dahinter werden wir von einer anderen Art der Diktatur unterdrückt. Es wird interessant werden , wer sich denn da als neue Elite gerade installiert (es sind jedenfalls viele Ex-Goldman Mitarbeiter dabei...)
    Wer das ändern will , muss aufhören , Parteien mit Faymann, Spendelegger etc. zu wählen.
    Mir erscheint derzeit Stronach als ehrlichster Österreicher , der unsere Interessen wahren möchte. Unterstützt ihn doch und vergesst die Diktatoren.

  11. Günther Hoppenberger (kein Partner)
    10. Juli 2012 13:00

    Lieber Pumuckl, mit gewisser Beunruhigung stelle ich fest, dass in den Kommentaren die Sachebene sehr rasch verlassen wird und systemische Probleme an Personen festgemacht werden. Das dient jedoch nur einer weitergehenden Spaltung der Gesellschaft und kann sicherlich nicht zu einer zukunftsorientierten Systemveränderung führen. Dass wir derzeit als politische Repräsentanten keine charakterstarken Persönlichkeiten vorweisen können, ist das Problem sämtlicher Parteien. Um so wichtiger scheint mir die Konzentration auf die Sachebene zu sein.

    Der ESM wird gewiss dereinst als das größte Verbrechen an der europäischen Gesellschaftsentwicklung des angehenden 21.Jhts in die Annalen eingehen, egal, welcher unserer Politdarsteller die Zustimmung unterschreibt (unterschreiben muss).

    • Pumuckl
      11. Juli 2012 11:22

      @ Lieber Dr. Hoppenberger, schön Ihnen auch im Tagebuch zu begegnen!

      Die Sacheebne - nicht die Personaldiskussion sollte unsere Gemüter erregen, wenn ich Ihre Mahnung richtig verstehe.

      Dieser ESM ist doch wieder nur eine falsche Reaktion auf eine katastrophale Situation, welche in Jahrzehnten durch FALSCHE PERSONEN herbeigeführt wurde !

      ° Um ein Flugzeug, eine Lokomotive oder ein Auto zu steuern, hat man in einer Prüfung die erforderliche geistige und körperliche Eignug, sowie die erlernbaren Kenntnisse nachzuweisen. Warum wird zur Steuerung des Kontinents Europa keine Eignung gefordert?

      ° Vom Politiker erwartet der Bürger zurecht weit überdurchschnittliche ethischeIntegrität !

      Die jämmerliche Befindlichkeit Europas ist nicht auf eine Verkettung unglücklicher Zufälle zurückzuführen, sondern darauf, daß immer wieder Politiker denen die erforderliche fachliche Qualifikation und / oder die ethische Integrität fehlte, die Richtung mitbestimmten!

      Über den ESM sind wir uns ja einig. Das Geschehen wird aber von Personen bestimmt über welche man nicht nur diskutieren darf, sondern sogar muß!

      In meinem eigenen Ko-Kommentar warne ich einmal mehr davor, alle Personen zu schmähen, welche sich bei der SPÖ "politisch geborgen" glauben, weil sie den langfristig verderblichen Kurs dieser Partei noch nicht erkannt haben.

      Doch aktuell ist eben Kanzler Faymann jener Parteisoldat der SPÖ, welcher das Schiff Östereich im derzeitigen "Finanz-Tsumani" auf dem notorisch verderblichen Kurs der europäischen Sozialisten hält. Und darum soll man ihm seine grinsende Maske entreißen!

  12. november (kein Partner)
    10. Juli 2012 08:27

    "In Wahrheit aber wären Eurobonds noch geradezu harmlos..."

    Aha, jetzt auf einmal. Warum hat man sich dann dermaßen gegen die gemeinsamen Anleihen gesträubt? Viele Ökonomen halten sie nach wie vor für vernünftig. Wenn man aber zu allem Nein sagt, wird man irgendwann überrumpelt.

  13. Pumuckl
    10. Juli 2012 04:20

    @ An die sehr geehrten Damen und Herren aus der Löwelgasse und
    von den Grün-Marxisten!

    Seit mehr als 24 Stunden haben Kommentare von Nicht-Partnern des
    Tagebuchs Zugang. WO BLEIBEN IHRE KONTRA-KOMMENTARE ? ? ?


    Bedeutet Ihr Schweigen etwa gar, daß Sie diesmal unsere Erschütterung
    teilen? Oder fehlen Ihnen die Argumente?

  14. KH (kein Partner)
    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2012 08:11

      "Qui tacet consentire videtur" - sagt der Lateiner.

      Unsereiner sagt: "jetzan sands schmähstad, de Wappler".

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2012 08:13

      Eins rauf, bitte.

    • Undine
      10. Juli 2012 09:08

      @KH

      Vielen Dank für den Link!

      "Raus aus dem Euro!-Rein in den Knast"

      Da sollte man gleich einmal jenem Mann die Handschellen anlegen, der solche Worte:

      »Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ›Ungleichgewichten‹ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.«

      .....öffentlich auszusprechen gewagt hat, nämlich dem Volksverräter Nr. 1, Joschka Fischer. Dieser linke Maulheld hat sicher in seinem Leben noch keinen Finger gerührt, um etwas herzustellen, was das Prädikat "deutsche Wertarbeit" verdient hätte.

      Wenn dieser Falott hinter Gittern sitzt, muß unverzüglich weitergetan werden:

      Zitat aus obigem Kommentar:

      "Kohl, Waigel und Genscher, die noch heute um den Götzen Euro tanzen, können sich nicht damit herausreden, sie hätten es doch gut gemeint und seien über die Folgen der Euro-Einführung ahnungslos gewesen. Herausragende Wirtschafts- und Währungsexperten warnten sie schon vor zwei Jahrzehnten vor den ökonomischen und politischen Folgen ihrer Geisterfahrt. Leider haben sich die düsteren Prognosen der anderen Viererbande – wie die Professoren Hankel, Nölling, Schachtschneider und Starbatty auch tituliert wurden – rundum bewahrheitet. Dafür ernteten sie Hohn und Spott aus Politikerkreisen sowie reichlich juristische Tiefschläge vor dem Bundesverfassungsgericht, dessen Richter von der Politik bestellt werden.

      Die Viererbande Kohl-Waigel-Genscher-Merkel sollte sich nicht zu sicher sein, dass ihr Versagen zulasten der Deutschen ungesühnt bleibt, auch wenn es heute keinen Theodor Körner gibt, der ihnen zuruft:

      »Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.«"

      Dabei schauen sie alle so harmlos aus, obwohl sie mit einem Federstrich ihr Vaterland schmählichst verraten haben.

  15. Brigitte Imb
    09. Juli 2012 19:40

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/oekonomen-aufruf-die-risiken-der-rettungspolitik-11814959.html#comments

    LESENSWERT!!, auch die Kommentare.

    Die Risiken der Rettungspolitik

    09.07.2012 · Ein Aufruf aus der Ökonomenzunft hat ein gewaltiges öffentliches Echo augelöst. Die Kanzlerin bestritt, dass auf dem EU-Gipfel irgendeine zusätzliche gemeinschaftliche Haftung vereinbart worden sei. Und der Finanzminister nannte den Brief „empörend“. Jetzt antworten die Ökonomen auf ihre Kritiker.
    Von Walter Krämer und Hans-Werner Sinn

  16. cmh (kein Partner)
    09. Juli 2012 18:41

    Eine Spitze gegen das Persönlichkeitswahlrecht habe ich gerade gelesen:

    In dieser Art von Demokratie ist sichergestellt, dass die Mandatare nicht dümmer sind als ihre Wähler, denn die Dummen werden nur immer von den noch dümmeren Wählern gewählt.

  17. brechstange
    09. Juli 2012 17:50

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263578/Neue-EuroBankenaufsicht-soll-EZB-unterstehen?_vl_backlink=/home/index.do

    Man beachte das Schlitzohr Draghi, als würde eine räumliche Trennung für die Unabhängigkeit ausreichen.

    Die EZB ist laut Statuten rein der Preisstabilität verpflichtet. Wahnsinn, wie man den Bock zum Gärtner machen will, erst den Draghi, dann die Mehrheit der Iflationisten des ClubMed in der EZB und nun wollen sie auch noch die europäische Bankenaufsicht.

    Ich glaube, ich bin in einem falschen Film.

  18. CFR (kein Partner)
    09. Juli 2012 15:41

    Der europäische Einheitssaat ist notwendig, dass jeder in Europa bereits in der Schule lernt, dass der Herr in diesem Video die Unwahreit sagt. Instabile Persönlichkeiten sollten den Clip nicht ansehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=DhvndPTQHmA&feature=related

  19. Gasthörer (kein Partner)
    09. Juli 2012 15:18

    Lieber Herr Unterberger,
    wenn Sie ehrlich sind, halten sie doch die europ. Nationalstaaten auch für überholt, wie Schäulbe in diesen aufschlussreichen zwei Minuten erklärt. Allein ihre späte Reaktion auf den ESM, die dann eher einem Theaterdonner glich und gleicht, zeugen davon. Schade!

    Und Schäuble erklärt hier ganz klar, dass die BRD nach 1945 zu KEINEM Zeitpunkt souverän war (was dann wohl auch für Österreich gelten wird).

    http://www.youtube.com/watch?v=3TV2OpCmlJc

    Und eine Analyse der aktuellen Krise, die davon ausgeht, dass Kanzlerin Merkel mehr als eine der Elite hörige Verwalterin ist, geht von den falschen Prämissen aus, verfehlt des Pudels Kern somit zwangsläufig.

    • brechstange
      09. Juli 2012 16:36

      Gilt für Österreich nicht, da wir 1955 den Staatsvertrag dank vorausschauender Politiker wie Figl, Raab erhalten haben.

    • Erich Bauer
      09. Juli 2012 16:57

      Also gut... Deutschland und die Deutschen wollen keine Nation (mehr) sein... soll sein. Immerhin ist die "Katze aus dem Sack", daß Deutschland seit 45 eh nicht mehr souverän ist... War auch nicht ganz unbekannt. Außer beim "Soccer"... ABER... jetzt will Deutschland, daß Frankreich, England, Spanien, Italien... etc. Auch keine "Nationen" mehr sein sollen! Das ist gar nicht so "unschlau"... :-) Keine EU-Nationen mehr, aber alles in "deutscher" Hand? :-) Irgendwie doch wieder "typisch DEUTSCH". :-) Fürchte nur, das wird's nicht spielen...

      Ideallösung: Deutschland als "Nichtnation" soll die EU-NATIONEN einfach nur "derhalten"... zusammen mit der großen österreichischen Nation, die zu gegebener Zeit dann die neue "Tschenderhymne" die ohnehin nur ein letztes äußeres, gemeinsames Objekt "nationalistischer" Verehrung darstellt, abschafft...

  20. Sorosch (kein Partner)
    09. Juli 2012 12:21

    Sowohl die europäische Union als auch der Euro sind der Nährboden für gesellschaftlich tödliche Krebsgeschwüre.

    EU-Diktatur stoppen!

    Für die Freiheit!

  21. Torres (kein Partner)
    09. Juli 2012 10:42

    Vor allem merken die verantwortlichen Politiker anscheinend gar nicht, dass dadurch das "Friedensprojekt" EU ins Gegenteil verkehrt wird. Schon jetzt schimpfen Deutsche, Österreicher, Finnen usw. über Griechen, Italiener, Spanier, bald auch Franzosen - und umgekehrt, da wird schon mal (besonders in Griechenland) die Nazikeule gegen Deutschland hervorgeholt usw. Es besteht tatsächlich die Gefahr, dass sich die Völker, die bis vor kurzem noch friedlich und freundschaftlich miteinander gelebt haben, (wieder) völlig verfeinden. So wie im Kleinen: leihst du einem Freund Geld und dieser zahlt es dir nicht zurück bzw. lebt auf deine Kosten, verkehrt sich auch eine noch so große Freundschaft ganz schnell ins Gegenteil. Nicht umsonst heißt es: gute Freunde, strenge Rechnung. Was die EU (das sind natürlich die nationalen Regierungen) derzeit macht, ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv, ganz abgesehen davon, dass sie dadurch, dass sie die eigenen Regeln und Grundsätze nicht einhält, einen völligen Vertrauensverlust riskiert.

  22. Rau
    09. Juli 2012 10:17

    Die wissen dass sie bei nationalen Wahlen abgemeldet sind.
    Mehr Europa ist nichts anderes als eine reine Überlebensstrategie von Rot und Schwarz. Bei EU - Wahlen profitieren sie von niedriger Wahlbeteiligung und Desinteresse der Bevölkerung, das sich nach Zustimmung zum ESM und weiterer Entmachtung der nationalen Parlamente wohl weiter zu absoluter Resignation intensivieren wird.
    Davon leben die Altparteien doch schon die längste Zeit, von allgemeinem Desinteresse der Bevölkerung. Die wollen nicht mehr regieren, die wollen einfach in der Anonymität eines grossen Zentralstaates neue Pfründe erobern und daran teilhaben. Deswegen immer mehr Macht nach Brüssel, auch wenn die Realität dabei immer mehr aus dem Blickfeld gerät.

  23. Graf Berge von Grips
    09. Juli 2012 09:22

    http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/?cGfQldb

    Genützt haben im Internet die Bitten
    100 sind deutlich überschritten.
    Irgendwie find' ich das mega geil!
    Und jetzt Herr Fischer, zu Austria-Email???

  24. brechstange
    09. Juli 2012 09:05

    Der Gedanke zum Tag

    "Von allen denkbaren Verfahren in der Bewältigung dieser Krise in den vergangenen Monaten ist das am wenigsten taugliche die Umsetzung von Expertenempfehlungen gewesen."
    Norbert Lammert (CDU),
    Bundestagspräsident

    Eh klar, dass die Expertenempfehlung nicht fruchteten, hat man diese ja gleich erst gar nicht in Erwägung gezogen.

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Juli 2012 10:02

      Hier wird immer mehr von ortneronline abgeschrieben.
      Zumindest passiert das fehlerfrei, mit der NMS würde das nicht mehr gehen ;-)

    • brechstange
      09. Juli 2012 11:39

      Habe ich nicht von Ortner Online abgeschrieben, dieses Zitat von Lammert stand in diversen Zeitungen, der letzte Satz ist von mir ganz persönlich.

  25. Freak77
    09. Juli 2012 08:51

    Eine EU & Euro-Informationskampagne wir kommen:

    Der Regierung dämmert es jetzt dass die Bevölkerung viel zu wenig über die wahren Hintergründe der EU und vor allem der schon zweieinhalbjährigen Euro-Rettungsversuche weiß. Sehr lobenswert hört es sich an dass im Herbst 2012 das Volk intensiv informiert werden soll:

    Daniela Kittner im Kurier: http://kurier.at/nachrichten/4502786-experten-rechnen-euro-ausstieg-durch.php

    Bei mir erhebt sich sofort Skepsis:
    Wird das seriöse Information sein oder Volksverdummung?
    Welche Institute werden da Informationen vorlegen?
    Welche Leute, welche Experten werden da reden?
    Wird es neue Wortschöpfungen (neue Code-Worte) geben?
    Von irgendwelchen Spin-Doctoren um die Bevölkerung einzulullen und in falscher Sicherheit zu wiegen?
    Wird vielleicht national oder auf EU-Ebene ein ganz neuer Star auftreten, ein echter oder vermeintlicher Wunderwuzzi, ein neuer Super-Experte der weiß wie's langgeht?

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Juli 2012 09:12

      Die Desinformationskampagne wird allenfalls subtiler.
      Oder traut jemand einem unserer Staatsoberhäupter ein Damaskus-Erlebnis zu?

      Das letzte soll Häupl gehabt haben.
      So um das Jahr 1965 herum.

    • Undine
      09. Juli 2012 10:25

      @Freak77

      Danke für den Link!

      Faymann spricht: "Ich will eine breite Informationswelle zu Europa –......"

      Wie diese beschaffen sein wird, wird sich jeder ausmalen können, der noch in Erinnerung behalten hat, wie die Propagandamaschinerie auf Höchsttouren gelaufen ist, um uns den Beitritt zur EU schmackhaft zu machen. Da wurde gelogen, daß sich die Balken bogen, aber:
      Das Ziel dieser Lügenpropaganda wurde erreicht. Waren es zuvor etwa ein Drittel der Bevölkerung, das freudig dem Anschluß an die EU entgegensah, waren es NACH der heftigen monatelangen Werbekampagne plötzlich zwei Drittel, die für den propagierten Anschluß an die EU stimmten.
      Daß diese zwei Drittel auf die "BREITE INFORMATIONSWELLE zu Europa" (=Diktion Werner Faymann!) hereingefallen sind, ist Faktum; und nun werden wir aufs Neue BEARBEITET!

    • Gasthörer (kein Partner)
      09. Juli 2012 15:43

      Lieber Noppomuck, sprechen sie nicht in Rätseln, bitte klären sie uns auf, was ist Häupl in den 60er Jahren widerfahren?

    • Freak77
      09. Juli 2012 16:40

      @ Gasthörer

      Bitte im Absatz "Kindheit und Jugend" nachlesen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_H%C3%A4upl

    • Gasthörer (kein Partner)
      09. Juli 2012 17:16

      Danke für die Aufklärung.
      Der Biologe Häupl wird die Geschichte wohl so erzählen, dass er in seiner Jugend eine hässliche braune Raupe war, der sich dann zu einem wunderschönen purpurroten Schmetterling verwandelte...

    • Undine
      09. Juli 2012 18:45

      @Gasthoerer

      *********!

  26. Stefan Wehmeier (kein Partner)
    09. Juli 2012 08:17

    “Schuldentilgungs-Fonds”: Wir sind schon viel zu schlapp, das eindringende Wasser (die Verschuldung) nach draußen zu befördern, also schaufeln wir es von einer Ecke in die andere, um das sinkende Schiff zu “retten”.

    Gutgemeinter Vorschlag: Zuerst das Loch (die Zinsumverteilung) abdichten.

    Der blinde Fleck der Volkswirtschaftslehre:
    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/11/der-blinde-fleck-der.html

    • brechstange
      09. Juli 2012 09:15

      Das Loch würde ja abgedichtet werden, wenn man das marktwirtschaftliche Prinzip der Insolvenz zur Wirkung verhelfen würde. Das künstliche am Leben Halten durch Geldmengenausweitungen und staatliche Intervention ist mA nach das Problem, dass die marktwirtschaftliche Regulierung aushebelt.

    • Stefan Wehmeier (kein Partner)
      09. Juli 2012 09:36

      @ brechstange

      Ohne die Befreiung der Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus können Sie das "Prinzip der Insolvenz" auf die ganze Weltwirtschaft anwenden:

      http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

      Für die so genannte "österreichische Schule der VWL" ist das deshalb so schwer zu verstehen, weil es sich dabei eben nicht um Volkswirtschaftslehre, sondern um Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern) handelt:

      http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

  27. numerus clausel (kein Partner)
    09. Juli 2012 08:16

    Faymann handelt offensichtlich wie sein Vorbild Renner: Einfach anderen Sozialisten anschließen.
    Und später weiß wieder keiner was davon. So wie sie Amnesie von 38-45 vorgespielt haben, hat Faymann von 78-85 seine Lücken im Leben.
    Im Vergleich zu diesen Parallelen sind die Geschichten über die Bilderberger und Freimaurer nur Kindergartengeschwafel....

  28. Sorosch (kein Partner)
    09. Juli 2012 07:53

    Jetzt weiß man wenigstens, was die Hochfinanz bei den Bilderberger-Treffen dem speichelleckerischen Polit-Proleten Faymann angeschafft hat.

    Faymann ist der Türöffner für den Neuen Faschismus.

    Faymann ist eine große Bedrohung für Österreich!

    • Herby
      09. Juli 2012 07:55

      Schöner Groß vom Mulitmilliardär George Soros!

    • RB (kein Partner)
      09. Juli 2012 08:14

      Faymann plappert nach, das ist eindeutig und wasserklar.
      ABER WAS spielt sich wirklich ab? Was ist das Ziel und mit welchem Zweck?
      Findet ein Finanzkrieg USA - Europa statt, wobei der Dollar unter allen Umständen - auch um den Preis eines ins Chaos gestürzten Europa - als Weltleitwährung gehalten werden muss?
      Deutschland wieder einmal in die Knie zwingen? Österreich ist ein Wurmfortsatz, interessiert die Finanzwelt kaum.
      WER weiß darüber mehr als in den Medien steht?

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:52

      "Österreich (lt. Hebbel) ist jene kleine Welt, in der die große ihre Probe hält."

      d.h.: Wer die Macht unter Missachtung aller demokratischen Regeln anstrebt, übe in Österreich.
      Wir sind also das Labor der Weltverdummungs-Versuche.
      Die heimischen Medien und unser parteigesteuertes Schulwesen machen es möglich.

  29. RS (kein Partner)
    09. Juli 2012 01:02

    Super! Herr Unterberger ist in sachen ESM (und Europa allgemein munter geworden

  30. byrig
    08. Juli 2012 23:02

    offenbar ist diese regierung,kanzler und vizekanzler,nicht in der lage,österreichische interessen wirklich zu vertreten.
    wobei der verdacht aufkeimt:aus unkenntnis nicht.(bei faymann durchaus auch aus ideologisch.marxistischen gründen)

  31. fenstergucker
    08. Juli 2012 22:47

    Der Futtertrog ist gefüllt und die "Säue" stellen sich schon an:

    http://kurier.at/wirtschaft/4502856-top-gehalt-fuer-kuenftigen-esm-chef.php

  32. Freak77
    08. Juli 2012 22:44

    Franz Schellhorn (Die Presse) spricht sich in seinem Kommentar für die Printausgabe vom 9.7.2012 FÜR eine Volksabstimmung in Bezug auf den ESM aus:

    Klug genug, um zu wählen, aber zu blöd, um abzustimmen? (FRANZ SCHELLHORN)

    Es ist bemerkenswert, wie viel Energie die Politik in die Verhinderung von Volksabstimmungen investiert. Zumindest weiß man jetzt, warum sie andernorts fehlt....


    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1263335/Klug-genug-um-zu-waehlen-aber-zu-bloed-um-abzustimmen?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

    • Freak77
      08. Juli 2012 22:50

      Sorry, dieser Link ist besser:
      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1263335/Klug-genug-um-zu-waehlen-aber-zu-bloed-um-abzustimmen

      Übrigens: Bei Schellhorn habe ich nicht das Gefühl dass er Mitglied bei FPÖ, BZÖ, oder dass er bei der Stronach-Gruppierung ist.

    • Kristian Scheed (kein Partner)
      10. Juli 2012 13:21

      Prachtvoll auch die Wortspende Fischers , dass Volksabstimmungen wegen des zu geringen Wissens der Bürger nicht ohne Nationalrat geschehen dürften...Ein Ex-Kommunist kann es nicht ertragen , dass die Bevölkerung direkt ohne Apparatschiks abstimmt... und hat als höchster Mann im Staate gar nichts gegen eine Verpflichtung von Enkeln und Urenkeln zu knechtschaftlicher , ewiger Zahlung (oder solange eben die EU besteht). Wählt Stronach und lasst rot und grün , schwarz und auch blau links liegen - sie alle hängen am Futtertrog, den der alte, weise und finanziell unabhängige Stronach nicht mehr braucht. Von ihm können wir am ehesten pro Österreichische Taten erwarten.

  33. Claudius
    • Anton Volpini
      08. Juli 2012 22:30

      Ich selbst zähle mich mit zu diesen Zündlern und Populisten, die da in diesem Papier angebrangert werden. Werde aber trotzdem die genannten Parteien nicht wählen.
      Schaue gerade den Club mit unsäglicher Thurnherr an, wiedereinmal schad um die Zeit, Bis auf den Pferdeschwanztragenden Deutschen.

    • Zraxl (kein Partner)
      09. Juli 2012 09:17

      @ Anton Volpini
      Was ist Ihrer Meinung nach eine geeignete Reaktion, um der gegenwärtigen Politik entgegenzuwirken? Von innen, als Mitglied eines wichtigen Parteiverbands, gelingt das offensichtlich nicht (was mich nicht wundert). Die Opposition wollen Sie auch nicht (was mich ebenfalls nicht wundert). Volksbefragungen und Volksabstimmungen gibt es keine. Volksbegehren kann man bei unserem, durch Korruption gleichgeschalteten, Mediensystem vergessen. Was also tun?

    • Anton Volpini
      09. Juli 2012 09:31

      Ich bin genauso hilflos entäuscht wie Sie @Zraxl.
      Aber ich versuche innerhalb der Industriellenvereinigung Bewegung zu machen, und dann bin ich noch in einigen Basisorganisationen tätig, die alle die Verteidigung des Eigentums als Ziel haben.

    • Zraxl (kein Partner)
      09. Juli 2012 10:47

      @ Anton Volpini
      Ich wünsche Ihnen ehrlichen Herzens viel Erfolg bei Ihrem Bemühen. Ihren Optimismus, den Sie sich anscheinend immer noch bewahrt haben, bewundere ich.

      Als Außenstehender hätte ich eher erwartet, dass gerade die großen (Industrie-)Unternehmen und Banken zu jenen Kräften gehören, die den ESM und andere Schuldenerzeugungsinstrumente durchaus befördern, da jene entweder direkt vom Staat beeinflusst sind, oder wesentliche Teile ihres Umsatzes durch staatliche Aufträge erwirtschaften. In Zeiten der Krise muss der Staat schließlich etwas gegen die Arbeitslosigkeit tun, und das passiert am plakativsten durch große Infrastrukturprojekte. Ein Blick auf die Börsenkurse gestern scheint das zu bestätigen: Eine finnische Ministerin denkt daran, die Teilnahme an eine unbegrenzten Haftungsübernahme ev. zu überdenken und die Börsenkurse der Banken, der Zykliker und der Infrastrukturproduzenten stürzen ab.

  34. Josef Maierhofer
    08. Juli 2012 21:05

    Schuldenwirtschaft, Sauwirtschaft.

    Nachdem nun klar ist, dass Kahlfrass noch nicht genug ist, das es noch nicht genug ist, eine österreichische Familie mit 2 Kindern mit etwa 160 000,- Euro Staatsschulden zu belasten und dieselbe Familie mit zusätzlichen Staatshaftungen von etwa 80 000,- Euro, bisher, wie die Faymann'sche forderung lautet, sollen es Billionen werden, Schulden bitte.

    Das muss gestoppt werden. Ich meine, es reicht. Und was macht der 'Koalitionspartner', er sitzt im Boot und kuschelt wegen seiner Pfründe, auch wenn im Boot das Wasser schon bis zum Hals steht.

    Die Titanic war ein Lercherl gegen die linke 'Volksmord-Partie', hoffentlich werden diese Wahnsinnigen jetzt endlich abgewählt, die gehören in die Würscht.

  35. Haider
    08. Juli 2012 20:17

    Sg Herr Dr. AU!
    Ihr Artikel beweist, daß auch mit einem nüchternen Analysten und meist beinharten Realisten die Emotionen durchgehen können. Danke! So bleibt "unser" Blog menschlich.

  36. Anton Volpini
    08. Juli 2012 17:45

    Herr Dr. Unterberger ist aufgewacht! Endlich!

    Ich hab mich schon, zusammen mit vielen Mitpostern, die ganze letzte Zeit gefragt, warum er zum ESM so beharrlich schweigt, und sich noch Tage vor der parlamentarischen Abstimmung in Österreich mit wiener Parkpickerln beschäftigt hat. Erst am 4. Juli hat er dann dazu einen guten Beitrag geschrieben, aber da war es bereits zu spät. Mein Freund Johann hätte da lieber das Salzamt beschäftigt, als noch an eine Vernunft der politischen Führung zu glauben.

    Umso dankbarer bin ich aber um den heutigen Beitrag, denn der Vergleich mit der Entwicklung zu einem Hitler-Deutschland ist durchaus angebracht. Wir sind mitten drinn in so einer Todesspirale und die Zyklen werden immer kürzer, die Forderungen immer unverschämter, und die angedrohten "Rettungsmaßnahmen" immer utopischer.
    Wir müssen Klartext reden, mit jedem Politiker, den wir treffen!

  37. zweiblum
    08. Juli 2012 16:49

    Dafür sollen wir haften?
    08.07.2012 | Quelle: Financial Times Deutschland
    Zinsmanipulation: Libor-Skandal brockt Deutscher Bank Klage in den USA ein
    Dass Investoren gegen die Banken klagen, die den Libor manipuliert haben soll, ist ein normaler Vorgang. Die Deutsche Bank ist aber offenbar so besorgt, dass bereits erste Mitarbeiter freigestellt wurden....mehr

    • Undine
      08. Juli 2012 19:08

      Was,bitte, ist der "Libor -Skandal?

    • Anton Volpini
      08. Juli 2012 19:21

      Der Libor-Zinssatz ist der Maßstab, nach dem die Banken sich untereinander Geld borgen, Undine.
      Das Zustandekommen dieses Zinssatzes durchläuft einen ziemlich komplizierten und fast undurchschaubaren Prozess.
      Letzte Woche mußte nun der Chef der Barclays Bank in London, Bob Diamond, seinen Hut nehmen, nachdem vorher schon sein Aufsichtsratchef seine Funktion zur Disposition gestellt hat.
      Der Bank wird vorgeworfen massiv am Libor-Zinssatz herummanipuliert zu haben. In diesem Skandal ist aber auch die Deutsche Bank, UBS und einige andere involviert. Recherchen laufen noch!

    • Undine
      08. Juli 2012 20:28

      @Anton Volpini

      Herzlichen Dank für die Aufklärung!

    • Anton Volpini
      08. Juli 2012 20:49

      Gerne geschehen, Undine.
      Sagen Sie, haben Sie irgendeine Ahnung, wen der @ Haider dort oben mit diesem scheußlichen Typen meint? Ich mags überhaupt nicht, wenn jemand die Beherrschung verliert!

  38. knieriem
    08. Juli 2012 15:28

    DENN SIE WISSEN NICHT (MEHR) WAS SIE TUN!

    • inside
      08. Juli 2012 15:37

      Hunde, wollt ihr ewig leben?

    • Haider
      08. Juli 2012 20:34

      Also wenn Sie mich fragen, die wissen sehr wohl was sie tun. Sie nehmen uns unser Geld weg. Ohne wenn und aber!

  39. Alexander Renneberg
    08. Juli 2012 15:16

    für socrates, weil wir mal drüber geschrieben haben.

    http://wien.orf.at/news/stories/2540396/

    • Cotopaxi
      08. Juli 2012 15:24

      Eine wahrhaft tolle Leistung nach 30 Jahren des Zuschauens! Aber das Ganze wird nur ein Scheingefecht sein, ohne Nachhaltigkeit, um Kritiker an den Zuständen zum Verstummen zu bringen.

    • Undine
      08. Juli 2012 15:41

      Die Kontrollore machen sich's am SO halt auch gern etwas gemuetlicher, oder? :-)

    • socrates
      08. Juli 2012 15:55

      Renneberg
      Die Botschaft hör´ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
      Zur Not weichen wir auf die Wilheminenstraße aus!

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2012 17:24

      auf die wilhelminenstraße müssen wir im moment ohnehin ausweichen socrates.....
      ist ja alles abgesperrt. bin neugierig wielange sie da wieder bauen.
      aber der özdemir hat am sonntag seit ein paar wochen geschlossen. auch interessant.

    • Cotopaxi
      08. Juli 2012 17:33

      Vielleicht hat Herr Ö. einen guten Draht in sein Marktamt?

  40. contra
    08. Juli 2012 14:33

    Ein Heer von Versagern will weiter aufrüsten:

    http://orf.at/#/stories/2129901/

    • knieriem
      08. Juli 2012 15:31

      HELM AUF UND DURCH! (Der Endsieg ist nahe!)

    • Undine
      09. Juli 2012 09:15

      @contra

      Faymann merkt gar nicht, daß er auf dem falschen Dampfer sitzt. Der kapiert, fürchte ich, überhaupt nichts. Was ihm wohl sein "Finanzberater" ins Ohr flüstert?

    • Bodo
      09. Juli 2012 11:18

      @Undine

      Meinen Sie mit Faymanns Finanzberater etwa Ariel Muzikant, den Einflüsterer hinter den Kulissen?

  41. Brigitte Imb
    • Brigitte Imb
    • Herbert Sutter
      08. Juli 2012 13:53

      Bei mir kommt das:

      "Diese Petition wartet auf Genehmigung durch die Avaaz-Gemeinschaft
      Vorabprüfung von ESM und Fiskalpakt durch österr. Verfassungsgerichtshof"

    • M.S.
      08. Juli 2012 15:07

      @Brigitte Imb

      Danke für die Initiative. Der zweite Link ist wirklich besser.

      @Herbert Suttner

      Für die Weiterleitung an den Bundespräsidenten sind mindestens 100 Unterschriften erforderlich. Daher bitte Unterschreiben!

    • durga
      08. Juli 2012 15:42

      nachdem ich unseren BP heute bei der Pressestunde - ziemlich "herumeiernd" - gehört habe, habe ich sofort unterzeichnet.

    • machmuss verschiebnix
      08. Juli 2012 18:20

      @durga,
      unseren BP kenne ich gar nicht anders, als herumeiernd.
      In dieser Pressestunde hat er wieder voll was daher-geheuchelt, hat
      den Griechen genau das vorgeworfen, was seine Genossen in Ö genauso
      machen: haufenweise rote Beamte in "wichtige" Posten rein hieven.

    • Haider
      08. Juli 2012 20:41

      Erfahren wir das Ergebnis?

  42. Rosi
    08. Juli 2012 13:03

    Faymann kann sich sicher diese Summe nicht mehr vorstellen, sind doch bereits die Beträge, um die es beim ESM geht, für Bürger und Normal-Poliktiker nicht mehr wirklich vorstellbar. (Das beste Beispiel ist die vielzitierte Zeit, die es braucht, bis ein Mensch bis zu nur einer (!) Milliarde gezählt hat.)
    Ich wünsche mir die Zeiten zurück, als die Herrschenden mit ihrem eigenen Vermögen alle Agenden des Staatshaushaltes finanzierten.
    Doch halt - weshalb soll das nicht zumindest ansatzweise gehen? Weshalb wird nicht vereinbart, daß alle Politiker, die den ESM - und alle folgenden 'tollen' Projekte - unterzeichnen, im Ernstfall zuallererst mit ihrem eigenen Privatvermögen haften, und erst dann wird auf das Vermögen der übrigen Bürger (sprich: Steuern) zurückgegriffen?
    Ich weiß schon, das klingt ungewöhnlich. Doch in Zeiten wie diesen muß man alle Ideen, die man dazu hat, aufzeigen, denn wer weiß, vielleicht bringt so eine Idee einen anderen auf einen realisierbaren Gedanken.
    Oder vielleicht bringt es sogar einen Politiker dazu, daß ihm bewußt wird, wie verantwortungslos er handelt ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      08. Juli 2012 15:57

      @Rosi

      Eine hervorragende Idee! Muessten die Politiker IHR Vermoegen riskieren, wenn sie "schlecht regiert" haben, wuerden sie bestimmt sorgfaeltiger agieren!

    • Rosi
      08. Juli 2012 23:03

      @ Undine

      Und das Beste an diesem theoretischen Konzept: Selbst die spanischen und griechischen Politiker würden zu diesen Bedingungen nicht ihre Unterschrift zum ESM geben. Daran sieht man am Besten, wie verlogen das ganze Konzept ist.

      Aber ein Leistungsanteil gehört fraglos in das Gehalt jedes Politikers, und wenn er seine Ziele nicht erfüllt, und/oder sein Budget überschreitet, gibt's halt weniger ins Börsel am Zahltag ...

  43. zauberlehrling
    08. Juli 2012 12:30

    Seit man den Begriff "Schuldenbewirtschaftung" erfunden hat, sind alle Dämme gebrochen. Es wurde damit jeder neuen Wahnsinnsidee Tür und Tor geöffnet.
    Der europäische "Schuldentsunami" wird unaufhaltsam über uns hinwegrollen und entsprechende Verwüstungen hinterlassen.

  44. Wolfgang Bauer
    08. Juli 2012 10:41

    Friedensprojekt EU: (sch)ade!
    Wenn die Leute einmal kapieren, was dann da abläuft an Schuldentransfer, sind hasserfüllte Streitereien programmiert. Alte Vorurteile werden blitzschnell Hochkonjunktur bekommen. Man stelle sich ein Wiener Zinshaus vor, in dem plötzlich jeder für jeden haften muss!

    Die Grünen verstehe ich überhaupt nicht: Alle ihre vorgeblichen Anliegen wie Umweltschutz, Menschenrechte etc. werden den Leuten völlig egal sein, wenn sie einmal ums Leiberl rennen werden müssen.

    Die SPÖ stellt sich wahrscheinlich vor, dass sie wieder aufsteigt, wenn es den Leuten schlecht geht. Endlich wieder eine echte Funktion!

    Die ÖVP spielt leider die lächerliche Rolle des Wasserträgers. Sie verspielt mit Spindelegger und seinem Wirtschaftsminister derzeit alles.

    • Haider
      08. Juli 2012 20:45

      Da in der EU die Linke das Sagen hat, ist die SPÖ kritiklos dafür. So wie für den Anschluß an Deutschland in der Zwischenkriegszeit. Geschichte wiederholt sich immer wieder, da kaum ein Mensch bereit oder zu dumm ist daraus zu lernen.

  45. socrates
    08. Juli 2012 10:34

    Nach langem Suchen fand ich den Originaltext des öffentlichen Briefes von Krämerund Sinn und 160 weiteren Spitzen der Wirtschaftswissenschaft, der von den gekauften Medien mit allen Mitteln zugedeckt wird. Er vertritt genau meine Meinung:
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/brief104.html
    Der Protestaufruf der Ökonomen im Wortlaut
    "Liebe Mitbürger, die Entscheidungen, zu denen sich die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder gezwungen sah, waren falsch. Wir, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler der deutschsprachigen Länder, sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge.
    Die Bankschulden sind fast dreimal so groß wie die Staatsschulden und liegen in den fünf Krisenländern im Bereich von mehreren Billionen Euro. Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen werden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind.
    Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.
    Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen. Wenn die soliden Länder der Vergemeinschaftung der Haftung für die Bankschulden grundsätzlich zustimmen, werden sie immer wieder Pressionen ausgesetzt sein, die Haftungssummen zu vergrößern oder die Voraussetzungen für den Haftungsfall aufzuweichen. Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind vorprogrammiert.
    Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird statt dessen der Wall Street, der City of London - auch einigen Investoren in Deutschland - und einer Reihe maroder in- und ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte betreiben dürfen. Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschusst und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden.
    Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen."
    Faymann und Genossen sind käufliche Mitarbeiter.

    • dssm
      08. Juli 2012 11:12

      Diese Deppen (Verzeihung aber hier ist jede geringere Wortwahl eine Verharmlosung) haben, von zwei drei Ausnahmen abgesehen, die Krise nicht kommen sehen. Sie schimpfen auf den Euro, welcher nur ein Spiegelbild der wahren Probleme ist. Als ob der Euro etwas geändert hat, vielleicht die Zeitlichkeit verschoben aber nicht mehr. Die Sprüche sind zwar griffig aber halten selbst einfachen Überlegungen nicht stand. Beispiel: 'Man kann so verschiedene Volkswirtschaften, wie eben beim Euro, nicht zusammen in eine Währung sperren.' Bis 1914 herrschte Goldstandard – weltweit, also waren alle (weltweit) Währungen zusammen gesperrt, das hat aber recht gut funktioniert.
      Was wäre wenn Griechenland die Drachme hätte, aber den selben Schuldenberg in fremder (also nicht Drachme) Währung. Dann wäre die Auswahl gewesen, entweder Griechenland verarmt, die Geldgeber (also unsere(!) Banken und Versicherungen) verlieren das Geld der Sparer (also unser Geld!!!). Hätten da die nord-ländischen Politiker nicht auch geholfen, halt mit ATS und DEM und Gulden usw.?
      Ich wäre froh, wenn jemand begründeten Widerspruch einlegen könnte!

    • inside
      08. Juli 2012 11:43

      dssm
      - Die griechische Notenbank würde Geld drucken
      - die Inflation würde steigen
      - die griechischen Banken würden Geld bekommen (wenn auch nicht genug, aber immerhin etwas)
      - für die Griechen würden nur die Importe teurer werden
      - die Schulden auch, aber das wäre sodann sekundär, da die Notenbank in Athen aushilft.
      - die Griechen müssten investieren, Eigenproduktion forcieren,
      - Lohnniveau anpassen
      - Fremdinvestments wären die Folge
      - der (importierte) Konsum würde sinken
      - GR hätte eine Chance

      PS:
      Nach der Wiedereinführung der Drachme würden sich die Auslandsschulden in Drachmen in etwa verdoppeln. Was aber völlig powidl wäre, da es vollkommen egal ist, ob die Griechen jetzt Euros oder dann Drachmen nicht zurückzahlen. In absehbarer Zeit wäre weder das eine noch das andere möglich. Beim Jetztstand allerdings gibt es definitiv keine Hoffnung. Bei der Drachme bestünde die Chance, dass sich Griechenland erholt, der Wechselkurs stabilisiert und Primärüberschüsse erzielt werden können.

    • socrates
      08. Juli 2012 15:19

      dssm
      Die Politiker und die Investoren haben die Eurokrise hoffentlich nicht auch nicht kommen gesehen, sonst wären sie Vorsatztäter und schuldig. Soweit, so gleich!
      Von Krieg gegen den Euro habe ich kein Wort gefunden.
      Unser Schilling hatte lange Silbermünzen, das wäre wieder schön! Im "Krieg gegen den Piaster" beschrieb ich, wie Investoren die Währung in Indochina nach Aufgabe des Silberstandards vernichteten, bis das Land wieder dazu zurückkehrte und wieder aufblühte. Aus der Geschichte kann man lernen.
      Der Satz, um den es geht und der von allen Kommentatorenverschwiegen wird, ist:
      Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.
      Über jeden anderen Pfurtz wird geschrieben, das Wichtigste vergessen!

    • Norbert Mühlhauser
      08. Juli 2012 15:42

      dssm:

      Das ist aber eine etwas eigenartige Sichtweise, Währungen wegen eines universalen Goldstandards als zusammengesperrt zu betrachten.

      Da es auch bei Goldstandard und festen Wechselkursen Handelsbilanzdefizite und damit Entsprechungen von Goldexport und -import gibt, würde ich meinen, dass jeder Währungs- und Wirtschaftsraum gehalten war, eigenverantwortlich zu agieren und auch die Folgen einer vernünftigen oder schwachen Wirtschaftspolitik zu gewärtigen hatte.

    • dssm
      08. Juli 2012 18:59

      Es freut mich, daß der Diskussionsvorschlag auf so reges Interesse gestoßen ist. Danke!
      @inside
      GR ist nicht Argentinien.
      Der Unterschied zwischen GR und z.B. Argentinien ist schnell erklärt. Argentinien hat eine funktionierende Exportwirtschaft, GR nicht. GR könnte nicht nur nichts importieren, die wären komplett tot, da auch der Tourismus bei den zu erwartenden Streiks und Unruhen zusammenbrechen würde, absehen davon wollen Touristen internationale Markenartikel. (Anmerkung: GR importiert (!!!) Olivenöl.) Da würde Punkt zwei meiner Anregung eintreten: Wir helfen. Weil die Schulden ja in fremder Währung wären und ein wegsterben (im wahrsten Sinn des Wortes) der Griechen ja wohl auch nicht sein kann. Abgesehen davon, was passiert mit unseren Bilanzen der Finanzindustrie? Sondergesetz wie damals bei der Länderbank?
      @socrates
      Mutig – Danke. Genau meine Meinung, helfen soll man aus Mitleid und zwar persönlich. Den Banken zu helfen, das ist der Kern der aktuellen Krise, ist ein grober Verstoß gegen die Grundregeln eines freien Marktes. Warum also nicht 'spenden', als Privater, damit die griechischen Rentner noch Medikamente bekommen, aber einer Grossbank Geld zu schenken, ist pervers.
      @Norber Mühlhauser
      Sie haben erkannt, woran der Euro krankt; nicht Defizitziele und BIP zu Schulden Statistiken. Es ist der Ausgleich! Gold hat den Vorteil, wenn man mehr importiert sinkt die Goldmenge, also steigen die Importkosten, spätestens wenn das ganze Gold weg ist, ist die Party beendet, wenn man mehr exportiert steigt die Goldmenge, also haben die Anderen weniger um den nächsten Export zu bezahlen, die Preise steigen – alles gleicht sich aus, entweder durch Fleiß oder durch Armut. Hieran ist der Euro gestorben, wie schon davor das Bretton Woods Abkommen genau dran gescheitert ist, man wollte (konnte) in Folge der Kriegskosten (Vietnam) nicht mehr ohne Importbeschränkungen die USA oben halten, wie auch die nachfolgenden Währungsabgleichsysteme genau daran gescheitert sind. Der Euro ist nicht mehr als ein würdiger Nachfolger völlig perverser Währungssyteme.

    • Norbert Mühlhauser
      08. Juli 2012 20:49

      @ dssm:

      GR könnte nicht nur nichts importieren, die wären komplett tot, da auch der Tourismus bei den zu erwartenden Streiks und Unruhen zusammenbrechen würde, absehen davon wollen Touristen internationale Markenartikel.

      Das kann es aber nicht sein, dass die wirtschaftlich Stärkeren die Griechen alimentieren müssen, weil sonst die Griechen randalieren und wie zornige Kinder ihr eigenes "Haus" in Stücke schlagen.

      Haben Sie schon bedacht, dass der Tourismus eigentlich auch ein Export ist, obwohl die Leistung im Inland konsumiert wird? Hier könnte Griechenland von einer Abwertung profitieren. Dann gäbe es noch Reedereien, Fischfang, IT-Dienstleistungen oder ähnlich dynamische, grenzüberschreitende Dienstleistungen, wo eine Abwertung die Chancen steigern könnte. Aber allein ein wettbewerbsfähigerer Tourismus könnte Griechenland schon aus dem Sumpf ziehen.

      Ich erinnere nochmals daran, dass der Einkommensdurchschnitt aller Bahnbediensteten in Griechenland zumindest bis vor kurzem bei 60.000 Pfund (derzeit rd 75.000 Euro) lag (oder noch liegt), das dreifache des Einkommens privater Angestellter in Großbritannien, auch bei uns als Durchschnitt nur mit dem ORF zu vergleichen, und jedenfalls weit über dem, was auch anderswo in Europa abseits besonders gefragter und zumeist akademischer Berufe privatrechtlich erwirtschaftet und bezahlt werden kann.

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-2007949/The-Big-Fat-Greek-Gravy-Train-A-special-investigation-EU-funded-culture-greed-tax-evasion-scandalous-waste.html

    • dssm
      08. Juli 2012 22:25

      @Norber Mühlhauser
      Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Der Wahnsinn überhöhter Gehälter, kurzer Lebensarbeitszeit und keinerlei realer Leistung gegenüber der Entlohnung ist mir auch ein Dorn im Auge. Waren Sie die letzten Jahre einmal im 'Süden'? Dort gibt es viele viele Akademiker, aber Arbeiten tun die nicht, zumindest nicht jenen Tätigkeiten nachgehen, welche wir gemeinhin mit Arbeit kombinieren. Vergessen Sie also bitte die IT, Reedereien andererseits sind grenzüberschreitend also nicht regional, Fischerei ist eine Schuldenwirtschaft ohne Nachhaltigkeit, siehe Spanien und Irland.
      Wenn ich ein bisschen die Motivation beleuchten darf:
      Helfen ist, wie ich hoffentlich verständlich ausgeführt habe, eine persönliche Entscheidung! Für einen Christen, gilt die Vorgabe von Jesus Christus und der hat keinerlei Unterschied zwischen selbst schuld, dumm oder unfähig gemacht, sondern geholfen wo Hilfe wirklich nötig war, wenn er auch klar auf die Ursachen hingewiesen hat um eine Ermahnung zu verteilen. Daher auch meine Feindschaft den grossen Banken (eigentlich den Mitarbeitern selbiger) gegenüber, die haben die Ersparnisse der Bürger verjuxt, im Gegenzug sich dicke Boni ausgeschüttet und nun soll geholfen werden, denn sonst merken die Bürger wo es stinkt.
      Wo immer der Staat nicht klare Regeln vorgibt, sondern glaubt durch Experten, in immer noch grösseren Strukturen, alles besser machen zu können, nimmt das Unglück seinen Lauf, auch bei der Nächstenliebe; Herr AU hat in obigen Text herausgefunden, daß sogar die Bischöfe, für den im Artikel beschriebenen Wahnsinn votieren, wo das im Neuen Testament stehen soll, ist mir schleierhaft.

  46. dssm
    08. Juli 2012 10:06

    Wenn man sich nicht an den einzelnen Maßnahmen stösst, sondern das ganze Bild im Auge behält, sieht es anders aus. Es erinnert an das Römische Reich. Auch dort wurden die Nachbarn wie eine Zitrone ausgepresst um in Rom panem et circenis zu haben, sowie den senatorischen Adel, in unglaublichem Luxus, am Leben zu halten. Der Vorteil, es gab Jahrhunderte relativen Frieden und Rechtssicherheit. Heute ist zwar die bevorzugte Schicht nicht so direkt in einer Region zu finden, es sind aber die Mitglieder der Nomenklatura in ganz(!) Europa. Wenn es friedlich bleibt, und die Verarmung von den Menschen hingenommen wird, kann diese Schicht weiter gut leben. Insbesondere Italien ist ein Lehrbeispiel für die Art von Politik. Die herrschende Klasse lebt in Saus und Braus, Chauffeure, Festbankette, tolle Gagen, Reisen in Erster Klasse, Masarati (ja, auch das gibt es) als Dienstauto, viel Freizeit, lukrative Korruption. Daneben wohnen die 'normalen' Kinder mit dreißig Jahren noch bei den Eltern, trotz dem sie voll berufstätig sind, daneben herrscht ein Staatsterror gegen Selbstständige und Unternehmen der selbst leidgeprüften Österreichern utopisch erscheint, aber auch das wir bei uns noch Einzug halten.
    Bisher nehmen die Menschen die Verarmung anstandslos hin, ja lassen sich sogar noch gegenseitig aufhetzen und damit paralysieren. Ob es so bleibt sei dahingestellt, und ob es dann 'hakenkreuzfrei' abgehen wird … man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!

  47. socrates
    08. Juli 2012 09:59

    Unsere Medienumerzieher, die Stronach mangels Nazikeule heruntermachen, schreiben weiter für die Hand, die sie füttert. Alle Achtung beiseite!

    160 Professoren rufen zum Euro-Protest auf FAZ 05.07.2012
    In einem öffentlichen Aufruf haben 160 deutschsprachige Wirtschaftsprofessoren die Beschlüsse des EU-Gipfeltreffens der vergangenen Woche als falsch verurteilt. Deutschland und die soliden Länder würden gepresst, ihre Haftungssummen immer weiter auszudehnen.
    In einem öffentlichen Aufruf haben 160 deutschsprachige Wirtschaftsprofessoren die Beschlüsse des EU-Gipfeltreffens der vergangenen Woche als falsch verurteilt. „Wir sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge“, heißt es in dem Aufruf, über den die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z .) berichtet. Deutschland und die soliden Länder würden gepresst, ihre Haftungssummen immer weiter auszudehnen. „Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind dann vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet“, warnen die Ökonomen laut F.A.Z.
    Initiator des Protestbriefes ist der Dortmunder Wirtschaftsstatistiker Walter Krämer. Er hat den Aufruf zusammen mit dem Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn verfasst, der seit längerem zu den scharfen Kritikern der Euro-Rettungspolitik zählt. Der Massenappell prominenter Ökonomen verleiht dem nun mehr Gewicht. Zu den Unterzeichnern zählen etwa Kai Konrad, der Vorsitzende des Wissenschaftlerbeirats von Finanzminister Wolfgang Schäubles, der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, der frühere DIW-Präsident Klaus Zimmermann, der ehemalige sächsische Ministerpräsident und Finanzprofessor Georg Milbradt, der österreichische Wirtschaftsberater Bernhard Felderer. Auch mehrere deutsche Professoren, die im Ausland lehren wie der Makroökonom Harald Uhlig von der Universität Chicago, haben unterschrieben.
    Die Ökonomen wollen die Bürger und die Politik aufrütteln, welche Gefahren drohten. Die Bankschulden seien fast dreimal so groß wie die Staatsschulden. „Es ist schlechterdings unmöglich, die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas für die Absicherung dieser Schulden in die Haftung zu nehmen, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind“, heißt es in dem offenen Brief an die „lieben Mitbürger“. Nach Einschätzung der Ökonomen werden nicht der Euro, sondern die Gläubiger der maroden Banken gerettet. Beim EU-Gipfel hatten besonders Spanien und Italien starken Druck auf Deutschland ausgeübt zuzustimmen, dass der künftige Euro-Krisenfonds ESM auch direkt Kapital an angeschlagene Banken vergeben kann. Zudem sollen Krisenländer Hilfskredite ohne besondere Auflagen erhalten dürfen.
    Diese Entscheidungen, „zu denen sich die Kanzlerin … gezwungen sah“, seien falsch und gefährlich, warnen die 160 Wirtschaftsprofessoren, wie die F.A.Z. schreibt. „Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen.“ Von den Gipfelbeschlüssen, so die Unterzeichner, profitierten vor allem Investoren an den angelsächsischen Finanzplätzen wie der Wall Street oder der Londoner City sowie marode in- und ausländische Banken. Die „Sozialisierung der Schulden“ löse nicht dauerhaft die aktuellen Probleme.

  48. Helmut Oswald
    • inside
      08. Juli 2012 10:36

      vorher mit Putin reden!

    • Helmut Oswald
      08. Juli 2012 14:36

      Klar. Gleich mal Angela nach Moskau und Petersburg terminisieren.

    • Anton Volpini
      08. Juli 2012 18:41

      Helmut Oswald, können Sie mir bitte ernsthaft sagen, womit wir rüsten sollen?
      Oder anders herum ausgedrückt, wird jetzt der letzten Spitzmaus klar, warum die Sozialisten unsere Wehrpflicht abgeschafft haben?

    • Helmut Oswald
      11. Juli 2012 00:03

      Gerne - anton Volpini. Gerne erkläre ich Ihnen das. Aber nicht öffentlich.

  49. Hummel
    08. Juli 2012 09:07

    Das haarsträubende für mich ist, dass die Politik nicht mehr von den Länderparteien kommt, sondern ausschließlich von den europäischen Parteiorganisationen. In diesem Fall entscheiden die europäischen Sozialisten über die Länderorganisationen. Die Länderorganisationen sind nur mehr willfähige Vollstrecker des Wahnsinns. In Feymann hat man, mangels eigener Intelligenz und fehlendem Heimatbezug, so einen willfähigen Partner gefunden. Ich denke die heimischen Sozialisten haben diesbezüglich kaum mehr etwas zu sagen.
    Svobota, Schulz und Co haben das Ruder in der Hand und bestimmen was mit dem mühevoll aufgebauten Wohlstand der Fleißigen passiert- bei diesen Gedanken sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Wenn es zum Schaden der eigenen Bevölkerung geht und um das Ausbeuten der heimischen "Kapitalisten" sind unsere Sozialisten natürlich sofort zur Stelle. Länderinteressen spielen keine Rolle mehr, es geht rein nur mehr um Umsetzung des europäischen Sozialismus. Die gekauften Medien sind für die Sozialisten daher wichtiger denn je, denn ohne dieser Symbiose würde das System nicht funktionieren. Die einzige Rettung kann daher nur mehr ein gemeinschaftlicher Aufschrei der Medien sein, von Spindelecker und Co darf man sich leider gar nichts mehr erwarten.
    Freundschaft !

    • knieriem
      08. Juli 2012 15:11

      Sie haben völlig Recht! Die "USEu" ist längst Realität - nur anders als in den USA und nicht als Demokratie sondern als totalitäres Herrschaftssystem der Parteien. Da ist es schon egal, ob die sich sozialistisch, sozialdemokratisch, "grün" oder - unpassenderweise christlich-bürgerlich nennen.

    • M.S.
      08. Juli 2012 15:31

      @Hummel

      Man kann nichts mehr erwarten, weder von den Politikern, noch von den Medien.
      Nach dem gemütlichen Kaffeeplauscherl unter Genossen in der heutigen Pressestunde in ÖRF 2, kann man jede Hoffnung darauf, dass der Bundespräsident hier eingreift, oder gar die Medien aufschreien, begraben.
      Letzte Hoffnung wäre dann der nächste Wahltermin. Wenn allerdings bis dahin keine spürbaren Einschnitte für die Bevölkerung eintreten, kann man auch diese letzte Chance vergessen.

    • CHP
      09. Juli 2012 00:17

      MS
      Was helfen Wahlen nach einer Politik der verbrannten Erde?

  50. Herby
    08. Juli 2012 08:29

    Sprichwort: "Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist verurteilt, sie zu wiederholen."

    UND:
    Erst jetzt begreife ich was wirklich hinter dem Begriff "gemeinsame Schuldenbewirtschaftung" steckt, das ich in ORF-Interviews von Faymann und Staatssekretär Schieder hörte und auch in einem Kurier-Artikel (12.6.2012) von Daniela Kittner las. Cirka in der Hälfte des Artikels:

    http://kurier.at/nachrichten/4499592-die-eklat-ministerin.php

    " ... Aber Fekter ist notorisch. Binnen kurzer Zeit ist dies bereits der dritte internationale Eklat auf dem Konto der Finanzministerin.

    Bei Luxemburgs Regierungschef Jean Claude Juncker diagnostizierte sie schlechte Laune aufgrund von Nierensteinen.

    Dem frisch gekürten französischen Präsidenten François Hollande attestierte sie eine Politik des "vorgestrigen Unfugs". Und sie stellte sich lautstark gegen Eurobonds ("Ich will nicht die Kredite der maroden Nachbarn bezahlen"), obwohl der Kanzler und maßgebliche Teile der ÖVP von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner abwärts eine gemeinsame Schuldenbewirtschaftung für einen Krisen-Ausweg halten.

    Fekters Alleingänge sorgen auch zu Hause zunehmend für Verärgerung. .... "


    Also angeblich ist ÖVP-Mitterlehner auch für die "gemeinsame Schuldenbewirtschaftung" (?!) - War die ÖVP bisher nicht immer als die Wirtschaftspartei bekannt, die vor allem die Interessen des Gewerbes und der Klein- und Mittelbetriebe vehement vertrat? Historisch gesehen ist die VP der 'Hochfinanz' immer distanziert und mit Skepsis gegenübergestanden. Und jetzt???

    • Herby
      08. Juli 2012 08:41

      Ergänzung aus Sicht der Sprachwahrnehmung:

      Das Kunstwort "Schuldenbewirtschaftung" ist das Hirnrissigste und Idiotischste was im letzten Jahrzehnt öffentlich verkündet wurde!

      Das können sich nur Leute ausgedacht haben die die Bevölkerung arglistig täuschen bzw. verdummen wollen.

    • Undine
      08. Juli 2012 11:47

      @Herby

      "Das Kunstwort "Schuldenbewirtschaftung" ist das Hirnrissigste und Idiotischste was im letzten Jahrzehnt öffentlich verkündet wurde! "

      Wie wär's mit der Bezeichnung "Schuldenzucht"---in Anlehnung an Bienen-, Rosen-, Orchideenzucht, etc.? "Notzucht" paßt vielleicht nicht ganz dazu [;-) ]---aber im erweiterten Sinn züchten wir Not:

      Fest steht: Wir ZÜCHTEN Schulden---und zwar mit unglaublich großem Erfolg!

    • Herby
      08. Juli 2012 13:30

      @ Undine

      Ich würde es so sagen: "Schuldenzwang".

      Durch Zwangshandlungen (wie bei Menschen mit Neurosen oder ärger noch: mit Psychosen) die sich aus vorliegenden Sachzwängen ergeben.

      Das heißt: Der Zwang bringt größeren Zwang hervor. Der Zwang multipliziert sich, in dem Fall: "der Schuldenzwang".

      Dieser Strudel lässt sich nur durch ein UMDENKEN auflösen - auf allen Ebenen: bei denen oben, den Entscheidungsträgern und im Volk. Umdenken hin zu den Prinzipien der ehrlichen Wirtschaft und eines vernünftigen Staates (so wie es auf diesem Blog fast täglich erläutert wird).

      Deshalb bin ich ein Fan von richtig verstandener Freiheit und Liberalität: da ist Zwang minimiert und sollte letztlich ganz verschwinden.

      Das derzeitige Problem in der EU ist, dass seit mehr als 2 Jahren mit Milliardenbeträgen und neuen Schulden Zeit gekauft wird. Die Frage ist: Haben wir in der EU diese Zeit genützt? Haben wir die Strukturen bereinigt? Haben die Oberen und das Volk dazugelernt?

      Derzeit haben wir alle eigentlich gar keine Zeit um Urlaub zu machen: Fast täglich gibt's neue Projekte die teilweise haarsträuben sind (siehe oben). Was nötig ist: Ständig im Internet und Medien hellhörig sein und auf der Hut sein.

      Die Entwicklung bei: Währung, Wirtschaft und Politik geht derart schnell dass man als Bürger nur schwerlich alles kapieren kann was da läuft. Und im Herbst gibt es die Präsidentenwahl in den USA, da entsteht noch mehr Druck.

      Dieser Film, vor Kurzem auf 3sat zu sehen: "Die Welt auf Pump" http://www.youtube.com/watch?v=xhalnPkxgi4 den sollte sich jeder Bürger und jede Familie gleich doppelt ansehen. Das würde sich dann auch im Wahlverhalten auswirken.

    • Sensenmann (kein Partner)
      09. Juli 2012 02:44

      Also mir war die ÖVP noch nie als Wirtschaftspartei bekannt, nur als Steigbügelhalter des Marxismus und als Ansammlung dummer Bürger, die dem Bolschewismus die Kehle zum Schnitt bieten und das auch noch besonders staatstragend finden. Aber möglicherweise habe ich die Österreichische Verräter Partei bisher flasch eingeschätzt...

    • Undine
      09. Juli 2012 09:26

      @Sensenmann

      Ihre Auslegung des Kürzels ÖVP = Österreichische Verräter Partei trifft den Nagel auf den Kopf.
      Die ÖVP ist bestenfalls als (halbwegs) rechter Flügel der gegenwärtigen marxistischen SPÖ zu begreifen.

  51. Markus Theiner
    08. Juli 2012 07:35

    Es ist erstaunlich wie viele sozialistische Ideen eine Umverteilung von Unten nach Oben mit sich bringen.

    Sparsamkeit ist keine Tugend der Reichen. Man kann auf hohem Niveau über seinen Verhältnissen leben und auf niedrigem Niveau mit dem auskommen was man hat. Nebenbei sind die kleinen Länder im Osten laufend dabei ihre Verhältnisse zu verbessern, während sich der Westen sein eigenes Grab schaufelt.

    In Wahrheit läuft es immer mehr auf eine Spaltung der EU hinaus. Eine Südwesteuropäische Union, in der sozialistische Staaten ihre Schulden vergemeinschaften, und eine nordost- (bzw. mittel)europäische Union, in der relativ liberale Länder mit ausgeglichenen Budgets und liberaler Wirtschaftspolitik sich in einem freien Binnenmarkt weiterentwickeln. Und Großbritannien, das natürlich bei keinem mitmachen will.

    Die Idee der mitteleuropäischen Union habe ich schon öfter angesprochen und sie wird immer verlockender. Die im Artikel angesprochenen sparsamen und mutigen Länder wie die Niederlande, Finnland, Estland, Slowenien und die Slowakei waren in meiner Liste für die "gute" mitteleuropäische Union immer dabei. Langsam kommen mir aber Zweifel, ob Österreich und Deutschland sich für so eine Union qualifizieren, oder ob wir nicht vielmehr in die südwestliche Schuldenunion passen. Zumindest mit unserer derzeitigen Politik hätten jedenfalls die Nord- und Mitteleuropäer nicht viel davon mit uns eine Kernunion zu bilden.

    Klar, wir sind Nettozahler in der EU und so. Aber so beeindruckend ist das auf den zweiten Blick nicht.
    Im Jahr 2009 (nicht ganz aktuell, aber die ersten Zahlen die ich gefunden habe) waren wir mit 342 Millionen Euro einer der größten Nettozahler. Wir haben allerdings im selben Jahr ein Budgetdefizit von 11.331 Millionen gehabt. Nettozahler war also garnicht die Republik Österreich, sondern unsere Gläubiger.

    Und wenn man jetzt die Schulden vergemeinschaftet haben die anderen Euro-Staaten unsere Nettobeiträge an die EU rückwirkend zu finanzieren. Womit wir rückwirkend auch zum Nettoempfänger werden.

    Zum Vergleich: Das bevölkerungsärmere Finnland hat im Jahr 2009 mehr als 490 Millionen Euro Nettobeiträge geleistet, deutlich mehr als Österreich. Und hat es geschafft heute trotzdem nicht derart überschuldet zu sein. Und soll jetzt unsere Beiträge auch noch übernehmen.

    Warum sollten die mit uns in der selben Union sein wollen?

    (Quellen: http://www.cep.eu , http://www.statistik.at )

    • knieriem
      08. Juli 2012 10:57

      'Es ist erstaunlich wie viele sozialistische Ideen eine Umverteilung von Unten nach Oben mit sich bringen'

      Erstaunlich nur für den, der den Sozialismus (in all seinen Facetten - als da sind Kommunismus, Leninismus, Maoismus, National-Sozialismus, Öko-Faschismus, etc.) noch nicht wirklich verstanden hat. In Umkehrung eines bekannten Faustzitates würde ich sagen: "... der Geist, der stets das "Richtige" vorgibt zu wollen, der aber stets das (in seinem unvermeidlichen Scheitern) das Falsche schafft ...".

    • Undine
      08. Juli 2012 12:10

      Jan Fleischhauer sieht das so:

      "Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich?"

  52. Observer
    08. Juli 2012 07:12

    Die aktuelle Krise in Europa sehe ich als die negativen Auswirkungen einer Solidargemeinschaft. Hatte man bisher jeweils landesintern durch übertriebene Sozialhilfen es den Schmarozern leicht gemacht, auf Kosten der Anderen im Kleinen ein arbeitsloses Einkommen zu ermöglichen, so wird dies künftig im europäischen Verbund im Großen geschehen. So werden die Nord- und Mitteleuropäer nun für die Fehler und Inaktivitäten der Südländer haften und damit auch das eigene Ersparte aufgebraucht. Und was geschieht dann, wenn keine privaten Reserven mehr da sind und neben den Staaten auch die meisten Bürger verschuldet sind? Ist das der wahre Sozialismus, wie ihn Marx und Lenin sich vorstellten?
    Ich wünsche mir, dass Frau Merkel mit ihrem Team schnellstens durch standhafte Personen ausgetauscht und so in Europa eine sich abzuzeichnete Katastrophe vermieden wird. Faymann und Spindelegger haben keine eigene Meinung dazu bzw. können und wollen sich in Brüssel nicht profilieren, sondern heben bei Abstimmungen immer nur ihre Hände gemeinsam mit der jeweils sich abzuzeichneten Mehrheit.

  53. Dr. Dieter Zakel MA
    08. Juli 2012 06:23

    Also: Schulden machen und das Geld verräumen. Gilt auch für private :-)

    • knieriem
      08. Juli 2012 10:59

      Der wahrscheinlich sicherste und praktikabelste Weg - so man etwas "wegzuräumen" hat. Griechenland lässt grüßen!

  54. Cotopaxi
    • Florin
      08. Juli 2012 09:03

      Hoffentlich meinten Sie das nicht ironisch, denn der Verlust der sprachlichen Identät ist tatsächlich eine Katastrophe !

    • Undine
      08. Juli 2012 09:38

      Wenn man als Provinzler gelegentlich in die Bundeshauptstadt kommt und dort öff. Verkehrsmittel benützt, traut man seinen Ohren kaum: Da unterhalten sich junge Leute, vorwiegend die Mädchen, in einer Art GESTELZTER KINDERGARTEN-SPRACHE, die sich von Jahr zu Jahr noch verschlimmert. Auch die Sprachmelodie hat sich verändert. Das ist kein "Wienerisch", kein "Weanerisch", sondern eine Kunstsprache.

    • Cotopaxi
      08. Juli 2012 09:42

      @ Florin

      Bei dieser noch wenig diskutierten Frage ist mir nicht zum Lachen. Man höre sich nur das seltsam klingende Deutsch unserer Jugend an, das noch dazu mit undeutlicher Aussprache verbunden ist.
      Offensichtlich wird in der Schule nicht mehr auf schönes Deutsch und verständliche Aussprache Wert gelegt.

    • knieriem
      08. Juli 2012 10:41

      Dass die "Marille" ihr Dasein ungefährdet fristet, wir aber zunehmend "zu Besuch" statt "auf Besuch" gehen, mag ja germanistisch gesehen wertfoll erscheinen, dass unserem Volk aber seit Kreisky, 1970, das Denken (und zwar das "logisch-analytische", nicht aber das unartikuliert sozialistisch-uniforme) abtrainiert wurde, sollten wir uns weniger mit Sprach-, Idiom- und Dialektproblemen befassen als damit, das allmählich die halbe Republik kein ordentliches Deutsch mehr beherrscht (gleichgültig, ob das nun ein deutsches oder ein österreichisches Deutsch ist) und nicht mehr fähig ist, einen Gedanken so in deutsche Worte zu fassen und sprachlich wiederzugeben, dass beim Angesprochenen halbwegs jener Sachverhalt ankommt, den der Autor ausdrücken wollte. Das das Ganze auch noch in Echtzeit und druckreif geschehen könnte, war eine Erfahrung, die man vor gefühlten 50 Jahren das letzte Mal machen konnte.

    • Undine
      08. Juli 2012 11:52

      @knieriem

      *****!

    • Karl Knaller
      08. Juli 2012 20:53

      @Knieriem
      Sehr wertfoller Beitrag! ***

  55. Pumuckl
    08. Juli 2012 02:09

    SPÖ-Politiker wollen uns einreden, daß man als Kindergärtnerin ein Universitätsstudium benötigt.

    Dieselbe SPÖ mutet uns aber zu, daß ein Mann mit dem Lebenslauf eines Werner Faymann solchen Blödsinn über die Bewältigung der EU-Finanzkrise daher labbern darf.

    Sind die Österreicher wirklich so blöd, daß sie diesen Narren-Verein zur stärksten Partei wählen?

    • mike1
      08. Juli 2012 07:57

      wie ist es denn in wien ?

      die österreicher sind so blöd !

    • Brockhaus
      08. Juli 2012 08:39

      Zum letzten Satz kann ich mich an dieser Stelle nur wiederholen: Ja leider!

    • Cotopaxi
      08. Juli 2012 08:46

      Die wahren Österreicher sind nicht so blöd, die Stimmen für die Roten und deren Politik kommen vor allem von den eingebürgerten Muselmanen.

    • dssm
      08. Juli 2012 10:24

      Sie tun Herrn Faymann unrecht. Da er noch nie gearbeitet hat, kann er nicht wissen wie die Realität aussieht. Ob er einfach dumm ist oder nicht, lässt sich nicht beurteilen, ohne jede Bildung bleibt selbst eine genetische Veranlagung zum Genie ohne Auswirkung. Herr Faymann weiß nur eines sicher, wenn dieses System zusammenbricht, hat er aufgrund seines Lebenslaufes extrem schlechte Karten, wie halt die ganze Nomenklatura, daher sein Streben selbst weiter gut zu leben, aber die Verantwortung weit weit weg (hier: Brüssel) zu schieben, denn grobe Schnitzer können sehr schnell die Macht kosten.

    • knieriem
      08. Juli 2012 10:49

      Ich fürchte, sie sind (inzwischen dank der heftigen und erfolgreichen sozialistischen Bemühungen) blöd genug. Obwohl ich noch die geringe Hoffnung hege, dass es lediglich der Ekel vor den Lemuren der politischen Klasse im Allgemeinen und der sozialistisch-maoistisch-ökofaschistoiden im Besonderen sowie der verzweifelt erlebte Mangel an einer auch nur halbwegs intellektuellen und anstandsgeleiteten Alternative ist, der die "Leute" daran hindert, etwas anderes zu wählen, als das, was nun mal da ist.

    • Xymmachos
      08. Juli 2012 21:13

      Ja, die Österreicher (und nicht zu vergessen die -innen) sind - jedenfalls mehrheitlich! - so blöd. Um es wieder einmal zu erwähnen: Edgar J. Jung: "Die Herrschaft der Minderwertigen, ...". Er meint die Demokratie, und der Titel lautet weiter: "... ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein neues Reich." Erschienen übrigens 1927...

    • Undine
      09. Juli 2012 09:44

      @Cotopaxi

      "Die wahren Österreicher sind nicht so blöd, die Stimmen für die Roten und deren Politik kommen vor allem von den eingebürgerten Muselmanen."

      So hell im Köpfchen sind manche der SPÖ-Politiker schon, daß sie beizeiten begonnen haben, daran zu arbeiten, das schwindende Interesse der angestammten Österreicher an ihrer Partei durch das von ihnen aus diesem Grund erwünschte Zuwandern möglichst kritikloser Muselmannen gezielt zu forcieren.

      Dieses dem vorhersehbaren Wählerschwund vorbeugende Bemühen war bereits in den 70er- und frühen 80er-Jahren zu erkennen; leider haben es die wenigsten erkannt, bzw erkennen WOLLEN. Und nach 1986 galt überhaupt das Hauptinteresse der Politik dem Ziel, den Jörg Haider nicht zu groß werden zu lassen. Dieser kurzsichtigen Politik haben wir die Massen an Ausländern, va an Muselmanen zu verdanken, die nun die SPÖ am Absaufen verhindern.

    • Pumuckl
      09. Juli 2012 12:25

      @ alle Tagebuchpartner

      Danke für die unerwartete große Zustimmung zu meinem, im Anbetracht des ernsten Themas, viel zu plakativen Zornausbruch.

      Wenn eine Partei, einer so offensichtlich inkompetenten Personen wie Kanzler Faymann, in einer Situation welche kaum weniger schwierig ist, als jene nach WkII, dürfen sich die Genossen nicht wundern wenn uns allen manchmal "der Kragen platzt" !

      Einmal mehr möchte vor diesem kritischen Forum versichern, daß mein persönlicher Zorn keineswegs den hundertTausenden hochanständigen, fleißigen, im wahrsten Sinne des Wortes wertkonservativen Bürgern Österreichs gilt, welche in Erfüllung ihrer beruflichen und familiären Pflichten gar nicht die Zeit haben, sich mit den komplexen Zusammenhängen der nationalen und internationalen Politik auseinanderzusetzen und nur aus familiärer Tradition SPÖ wählen ! DAS SIND GENAU JENE WERTVOLLEN MITBÜRGER, WELCHE ERST ERKENNEN MÜSSEN, DASS DER SOZIALISMUS WIE ALLE "ISMEN" EINE LÜGE IST.

      Es sollte auch eine der Aufgaben dieses Tagebuchs sein, diese Erkenntnis dieser Menschen zu fördern!


      Leute wie Werner Faymann und Doris Bures sind sicher nicht blöd, wie manche
      Kommentatoren immer wieder mal andeuten. Ihnen fehlen ganz einfach jegliche bildungsmäßigen Voraussetzungen für ihre Ämter!

      Beide gehören zu einer Gruppe von Basis-nahen Funktionären, welche den überraschenden Wahlsieger Gusenbauer unter Einsatz ihrer oft zur Perfidie gesteigerten Durchtriebenheit aus dem Amt intrigierten.

      Auch Durchtriebenheit erfordert sicher eine Art von Intelligenz! Für hohe Ämter im Staat wirkt sie sich jedoch verheerend aus, weil kriminelle Energie nur eine Steigerung dieser " Fähigkeit " ist!

      Als Gusenbauer aufstieg sagte Clubobmann Cap in einem Interview einmal wörtlich: " DR. ALFRED GUSENBAUER IST UNSER BESTER ". Die SPÖ hat die historische Verantwortung gegenüber Österreich, daß sie als Kanzler ihren Besten durch den durchtriebenen Intriganten Faymann ersetzte.

    • Pumuckl
      09. Juli 2012 17:01

      @ Pumuckl 09.07 12:25

      Korrektur des 2. Absatzes.

      Wenn eine Partei, einer so offensichtlich inkompeten Person wie Kanzler Faymann, in einer Situation, welche kaum weniger schwierig ist, wie jene nach dem WK II, das Schicksal Österreichs in die Hände legt, dürfen sich die Genossen nicht wundern, wenn uns allen manchmal " der Kragen platzt ".





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung