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Claudia Schmied: Despotin im Abgang

Je schwächer ein Politiker ist, desto verbalradikaler gibt er sich. Dafür ist Claudia Schmied ein anschauliches Beispiel. Sie führt aber jetzt auch noch die Steigerungs-Stufe des Agierens eines in die Enge getriebenen Parteisoldaten vor: Widerspruch wird mit Amtsenthebung des Aufmüpfigen quittiert.

Claudia Schmied hat mit ihren tatsächlichen Minister-Aufgaben wenig am Hut. Es interessiert sie nur der Griff in die ideologische Mottenkiste namens Gesamtschule, durch den sie die Zukunft des Landes und vor allem unserer jungen Menschen mit einer schweren Hypothek belastet. Wichtige Baustellen in ihrem Ressort sind ihr seit Jahren lästig, weil sie dafür viel Sacharbeit aufwenden und verhandlungstaktisches Geschick zeigen müsste.
Beim neuen Lehrerdienstrecht zum Beispiel.
Da geht nichts weiter. Zugegeben, die Lehrergewerkschaft ist ein harter Verhandlungspartner. Aber schließlich geht es um viel. Da muss die Regierungsseite mehr einbringen als Beharren auf den eigenen Vorstellungen. Darum nennt man die Sache ja Verhandlung.
Und wenn man etwas bewegen will, macht man vor allem eines nicht: Man beschimpft sein Gegenüber nicht öffentlich. Doch dieses kleine Einmaleins des guten Tons beherrscht Frau Schmied nicht. Sie verhöhnt die Lehrer als „Tea Party“, jenen manchmal bis in die Skurrilität agierenden überkonservativen Flügel der US-Republikaner. Und sie fordert „mehr Engagement“ der Lehrergewerkschaft ein, als ob diese nicht genügend verhandelte (was nachweislich nicht stimmt).
Seit Amtsantritt redet Schmied von diesem neuen Dienstrecht. Bisher hat sie nichts geschafft – sie war ja auch mit ihrer Neuen Mittelschule viel zu beschäftigt. Nun geht’s dem Ende zu. Nächstes Jahr wird gewählt.
Da werden die Faulen fleißig?
Nein, aber überlaut. Um das eigene Kompetenz-Vakuum zu übertönen.
Dass ihre Ministertage gezählt sind – auch wenn die SPÖ weiterhin das Unterrichtsministerium besetzt hält -, scheint sogar Frau Schmied selbst klar zu sein. Denn so wird bereits mit ihr verfahren – von den eigenen Genossen.
Gerade erst musste sie sich ihre Kandidatin für den Rektorenposten der Pädagogischen Hochschule Wien vom bildungspolitisch bekanntlich besonders versierten Wiener Stadtrat Oxonitsch abschießen lassen.
Doppelt traurig, geht es doch wieder um die Zukunft unserer Kinder. Die vom Ministerium zur Kandidatur aufgeforderte unterlegene Innsbruckerin wäre eine renommierte Bildungswissenschafterin gewesen.
Claudia Schmied fühlt sich zu Recht in die Ecke gedrängt.
Doch ihre Reaktion setzt sie ins Unrecht.
Sie wird despotisch.
Da wagt es der designierte Rektor der Pädagogischen Hochschule Innsbruck, Elmar Märk, doch glatt, in einem Interview darzulegen, dass er es für sinnvoll halte, dass in zehn bis fünfzehn Jahren die Ausbildung aller Lehrer an den Universitäten angesiedelt wird. Und schon kann er seinen Amtsantritt am 1. Oktober vergessen. Denn Frau Schmied verliert sofort das Vertrauen zu ihm und beruft den noch nicht Angetretenen gleich wieder ab.
Aber auch wirklich! Da denkt jemand anders als die Ministerin? Und sagt das auch noch? Weg mit diesem Dissidenten!
Man möchte der Bildungsministerin zur Urlaubslektüre Schiller empfehlen. Vielleicht stößt sie dort auf einen wichtigen Satz, den wir ihr hier politisch korrekt zitieren dürfen: „SireIn! Geben Sie Gedankenfreiheit!“
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 13:04

    Der Werner hat g`sagt, des macht er nimmer, daß er si eine unverheiratete Kampflesbe ins Kabinett holt. Die san immer nur abg`lenkt von die Probleme, was eigentlich ihre Aufgab` wär`n.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 21:47

    Claudia Schmidt ist als Unterrichtsministerin von Beginn ihrer Amtszeit an eine einzige KATASTROPHE für unser Land--- mit Langzeitfolgen! Das, was diese Frau an unseren Schulkindern bisher verbrochen hat---und ein Ende dieses unseligen Herummurxens an unserem ohnedies schon stark beschädigten Schulwesen ist nicht abzusehen---kann nur mit größten Anstrengungen eines hoffentlich endlich wieder einmal fähigen Nachfolgers Schritt für Schritt repariert werden.

    Der Schaden, den diese Fehlbesetzung angerichtet hat, wird uns noch lange verfolgen. Claudia Schmidt hat vom Unterrichtswesen nicht den leisesten Schimmer; wer sie in dieses Amt gehoben hat, hat große Schuld auf sich geladen.

    Die Schule darf doch kein Experimentierfeld für x-beliebige Leute sein, deren einzige Berührung mit der Schule die eigene Schulzeit war.
    So ruiniert man ein Land, Frau Schmidt! Dieses Amt gehört nicht in die Hände der Linken, dazu ist es viel zu wichtig.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 12:39

    Manches Verhalten mag vielleicht auch dadurch erklärbar sein, dass Kinderlose vorwiegend ihr eigenes ICH und das HEUTE im Sinn haben.
    Hinter mir die Sintflut ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorHarun al Raschid
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 23:19

    Unlängst, als ich wieder einmal unerkannt durch die Strassen ging, traf ich einen Mann, der einen grossen Sack auf dem Rücken trug. Was, lieber Freund, fragte ich ihn, schleppst du so mühsam durch den Abend? Ach, edler Fremdling, antwortete dieser, ich trage hier unsere gesamte Regierung auf meinen Schultern! Eure Regierung, fragte ich: lass sehen! Und der Mann stellte den Sack zu Boden, öffnete ihn und liess mich den Inhalt sehen: Lauter Abfall, den er offenbar aus Glas- und Humana- Containern gestohlen hatte.
    Aber - das kann doch nicht eure Regierung sein, das sind ja nichts als Lumpen und Flaschen, rief ich erstaunt aus. Ja, edler Fremdling, antwortete listig lächelnd der Mann, in Deinem Lande vielleicht -- aber bei uns, in Bagdad?

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 12:11

    Wie ich höre, ist man parteiintern mit Claudia Schmied nicht mehr sehr zufrieden, zumal man derzeit schon langsam erkennt, dass die SPÖ mit ihr keine NR-Wahlen gewinnen kann.
    Eigentlich schade, dass man das Desaster bei der Kommunalkredit nicht gerichtlich aufarbeitet, denn dort hat Claudia doch einiges vermurkst.
    Ihr einziges grosses Ziel ist die Etablierung der Gesamtschule. Warum lässt sich die ÖVP dies alles gefallen, welche als Koalitionspartner überall die Mitverantwortung trägt?

  6. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 12:08

    Es ist wirklich traurig wenn im staatlichen Bereich nicht die besten Kandidatinnen bzw. Kandidaten die qualifizierten Leitungsfunktionen erhalten, sondern:

    Diejenigen die offensichtlich mit dem Wiener Rathaus (Wiener SP) gut vernetzt sind.

    Vor ca. 3 Wochen war es im Bereich des Hundstorfer-Ministeriums (=Sozialministerium) ja ganz ähnlich - da wurde die für einen AMS-Leitungsposten erstgereihte Kandidatin, also fachlich bestqualifizierte (mit viel AMS-Erfahrung) vom Wiener Rathaus verhindert.

    Diese eigenartigen Spitzen-Posten-Besetzungen müssten jeden Staatsbürger nachdenklich stimmen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2012 16:50

    Zu Claudia Schmied ist jedes Wort verloren, die hat sich so gründlich disqualifiziert, daß einem nichts mehr überraschen kann.
    Schlimmer sind diese 'Ausrutscher' aus meiner Sicht für die ÖVP. Die Partei hat ohnehin kaum ein Wahlkampfbudget; jeden Tag bieten Faymann, Darabos und Schmied (...) ein neues Thema, wo die Mehrheit der Bevölkerung mit einer forschen ÖVP mitgehen würde. Sowohl Kernwähler als auch Wechselwähler im Bereich Blau/Orange; und keiner in der Bundes-ÖVP nimmt diese Steilvorlagen um sich zu profilieren. Man muss deshalb nicht die Koalition platzen lassen, aber eine deutliche Sprache würde viel Terrain zurückgewinnen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2012 11:41

    Da arbeitet (?) eine kräftig an der Notverstaatlichung unseres Bildungswesens, ähnlich wie sie nicht unschuldig an der Vergesellschaftung der in den Sand gesetzten Milliarden der Kommunalkredit Austria AG mitgewirkt hat.

    Wer hat da die "culpa in eligendo"?

    Dem Herrn Häupl haben wir den Herrn Faymann als Bundeskanzler zu verdanken, der ihn aus der "Wiener Wohnen" in Richtung Ballhausplatz weggelobt (?) hat.
    Wem aber haben wir die Frau C. Schmied als Ministerin zu verdanken.
    Wer ist besonders daran interessiert, unserem Land kaum reparable Schäden zuzufügen?

    "Gar bedrohlich scheint das Schicksal,
    öffnet man Pandoras Büxerl."

    Merks, Wähler.


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  1. Bethan (kein Partner)
  2. Rizal (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:16

    *lach* Der Architekt seines Vermf6gens, das we4re aber nicht einaml eine winzige Wohnung, die ich mir damit bauen kf6nnte, ffcr den Bauplan, also das Papier daffcr, wfcrde es gerade so noch reichen, aber dann ist Schluss.Die dcbersetzungen sind da wirklich immer wieder sehr schf6n. Aber man erkennt daran, dass man auf menschliche dcbersetzer trotz aller Fortschritte der Technik, nicht verzichten kann

  3. Geraldine (kein Partner)
    19. Januar 2015 06:47

    With all these silly wetsibes, such a great page keeps my internet hope alive.

  4. byrig
    28. Juli 2012 00:07

    in diesem blog nehme ich v.a.eines wahr:abgang von claudia schmied.
    ihr wort in gottes ohr.ein segen wäre es.
    trotzdem möchte ich nicht auf genaue untersuchungen bezüglich dieser frau bezüglich ihrer rolle bei der kommunalkredit verzichten wollen.

  5. Rüdiger Müller (kein Partner)
    24. Juli 2012 22:32

    Ich bezweifle, daß sie Schiller begreifen würde.

  6. Spiegelfechter
    24. Juli 2012 21:04

    @Wertkonservativer

    Werter konservativer Herr, Sie sind offenbar ÖVP-Mitglied, das bin ich auch, haben aber dort nichts zu reden, das habe ich auch nicht. Darüber hinaus sind wir uns über die Sozialisten einig und Ihre Analyse der Alternativen ist zutreffend, insbesondere ist die FPÖ keineswegs das Gelbe vom Ei. Aber zu sagen die ÖVP wäre das Gelbe vom Ei, trauen Sie sich nicht, das würde ich übrigens auch nicht.

    Sie spekulieren vermutlich damit, dass nach der Abqualifikation aller Konkurrenten die ÖVP als einzige für Konservative zur Wahl steht, aber da könnte ich Ihnen nicht folgen. Denn gerade für jene, denen konservative Werte ein Anliegen sind, ist eine Partei, die die Regierungsverantwortung für das Treiben von Darabos und Schmied widerspruchslos mitträgt, und die sich nicht entblödet, nur um den Genderfunzen zu gefallen, nicht nur die bundeshymne zu verhunzen, sondern vor allem damit auch noch die Bundesverfassung lächerlich zu machen, als politische Vertretung enttäuschend, wenn nicht unerträglich.

    Was sollen jene ÖVP-Wähler also tun? Als Alternative zum Wahlverzicht bleibt ihnen dann nur der Versuch, sich die ÖVP "schönzusaufen"! Vielleicht haben sie schon damit begonnen, ich scheitere jedesmal an der dafür nötigen Dosis. Dann denke ich mir, vielleicht wäre es am besten, Strache würde Bundeskanzler, das birgt zwei Chancen:

    Die ÖVP könnte dadurch doch noch zur Besinnung darauf gelangen, wofür sie eigentlich zu stehen hat, und die FPÖ wäre danach wohl für längere Zeit erledigt.

    • Wertkonservativer
      25. Juli 2012 08:50

      Danke, werter @ Spiegelfechter,
      für Ihren mich persönlich ansprechenden Beitrag!

      Nun, ich entnehme daraus, dass wir ja eigentlich Leidensgenossen sind, wenn auch mit divergierenden Meinungen hinsichtlich der sinnvollsten Medikation und Rehabilitation an Körper und Geist unserer Partei.
      Ich kann halt der hier weitverbreiteten, und auch von Ihnen angesprochenen Meinung, nur durch eine Brachial-Reduzierung der ÖVP bei gleichzeitigem Höhenflug der Blauen könne in unserem Lande der Rot-Moloch im Zaum gehalten und redimensioniert werden, nicht wirklich folgen!
      Meine Meinung: auch wenn die Blauen durch Proteststimmen bürgerlicher und - vor allem - auch ganz einfach gestrickter Kreise an die Spitze kommen sollten, hätten sie kaum Chancen, wirklich über längere Zeit bestimmende Kraft zu werden. Dazu fehlt ihnen ein Österreich-Programm, geeignete, dem Volk sympathische und mit Charisma gesegnete Spitzenleute (schauen Sie sich doch die Beliebtheitswerte in den Umfragen an: da liegen die blauen "Kapazunder" jeweils abgeschlagen am untersten Ende der Fahnenstange!) und auch sonst vieles, um beim Volk dauerhaft zu punkten.

      Nochmals: nur in Zusammenarbeit mit einer wiedererstarkten ÖVP könnte die FPÖ eine Abwehrfront gegen Rot/Grün bilden!

      Und wenn es hier auch manche schmerzt: das sogenannte 3. Lager ist viel zu klein und erodiert Jahr für Jahr, um den Blauen entschiedenen Rückhalt zu bieten.

      Und noch kurz zum "ÖVP-Schönsaufen":
      auch jetzt, knapp nach meiner Bypass-OP, hat mir der Onkel Doktor mein abendliches Pflicht-Vierterl Roten abgesegnet! So kann ich wenigstens auf diesem Wege symbolisch und genussvoll dazu beitragen, auf friedliche Weise ein wenig "Rot"
      aus dem Weg zu schaffen (Spaß muss sein)!

      Nochmals Dank, und freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Haider
    24. Juli 2012 18:44

    Was für den damaligen (1964) SPÖ-Verkehrsminister Probst durch das Bestehen auf den Namen "Renner" für ein Bodenseeschiff zur "Fußach-Affaire" wurde, das könnte für die SPÖ-Kampfemanze (@ Laura R.) Schmied das Innsbrucker PH-Besetzungsdiktat werden. Die Parallelen sind frapant. Dies ist eben gelebte sozialistische Personalpolitik a la "DDR". Und manchmal (alle 48 Jahre?) läßt sich das nichteinmal die ÖVP gefallen.

    • Herby
      24. Juli 2012 21:32

      Die Tiroler haben auch heute noch sehr viel Stolz und eigene Identität. Und von ihnen erzählt man sich dass sie kämpfen können .....

      Das Ganze könnte auf einen Konflikt Westösterreich gegen Ostösterreich hinauslaufend, der sich gewaschen hat.

  8. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    24. Juli 2012 17:10

    Frau Berger gehört mit dem nächsten Flugzeug nach Nordkorea deportiert. Mehr ist zur Causa des designierten Rektors der Pädagogischen Hochschule Innsbruck nicht zu sagen. Ab nach Nordkorea ihr! Dass sich die dort fürchten werden, steht auf einem anderen Blatt, aber man kann nicht auf alle Rücksicht nehmen.

  9. socrates
    24. Juli 2012 15:32

    Claudia Schmied, mehrfach unbegabt, hat ein Autoritätsproblem.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juli 2012 15:34

      Das hat jede/r, der/die meint, autoritär sein zu müssen.

    • socrates
      24. Juli 2012 21:00

      Nepomuck
      Das ist zu einfach: Es gibt Menschen mit Autorität, wie der berühmte Bürgermeister von La Rochelle beim Kampf gegen Richelieu, Moses und viele andere. (Ich bin gerade dort). Bei Lehrern wird Autorität eingefordert und er nach der Disziplin seiner Schüler beurteilt und bald auch bezahlt. Auch kann er die Schüler nicht einfach entlassen, wie C.S.. Als Krücke dient Schwachen die Fachautorität, aber die hat C.S. auch nicht.

    • logiker2
      25. Juli 2012 09:49

      ich würde es nicht Autoritätsproblem nennen, denn die Autorität erhält man aufgrund des Amtes. Erforderlich zur Amtsführung wäre jedoch Respekt und Anerkennung der Person. Beides kann man nur durch Leistung, fachliches Können, Carisma udgl. erlangen. Und hier krankt es eben gewaltig. Was kann Fr. Schmied hier vorweisen, außer Quotenfrau und Parteizugehörigkeit. Aber dieses Problem gibt es leider auch bei vielen anderen "Politeliten".

  10. Neppomuck (kein Partner)
    24. Juli 2012 11:41

    Da arbeitet (?) eine kräftig an der Notverstaatlichung unseres Bildungswesens, ähnlich wie sie nicht unschuldig an der Vergesellschaftung der in den Sand gesetzten Milliarden der Kommunalkredit Austria AG mitgewirkt hat.

    Wer hat da die "culpa in eligendo"?

    Dem Herrn Häupl haben wir den Herrn Faymann als Bundeskanzler zu verdanken, der ihn aus der "Wiener Wohnen" in Richtung Ballhausplatz weggelobt (?) hat.
    Wem aber haben wir die Frau C. Schmied als Ministerin zu verdanken.
    Wer ist besonders daran interessiert, unserem Land kaum reparable Schäden zuzufügen?

    "Gar bedrohlich scheint das Schicksal,
    öffnet man Pandoras Büxerl."

    Merks, Wähler.

    • Undine
      24. Juli 2012 16:57

      @Neppomuck

      *****!
      "Notverstaatlichung unseres Bildungswesens" ist eine hervorragende Bezeichnung fuer die " Bemuehungen " der Schmiedin!

  11. Harun al Raschid
    23. Juli 2012 23:19

    Unlängst, als ich wieder einmal unerkannt durch die Strassen ging, traf ich einen Mann, der einen grossen Sack auf dem Rücken trug. Was, lieber Freund, fragte ich ihn, schleppst du so mühsam durch den Abend? Ach, edler Fremdling, antwortete dieser, ich trage hier unsere gesamte Regierung auf meinen Schultern! Eure Regierung, fragte ich: lass sehen! Und der Mann stellte den Sack zu Boden, öffnete ihn und liess mich den Inhalt sehen: Lauter Abfall, den er offenbar aus Glas- und Humana- Containern gestohlen hatte.
    Aber - das kann doch nicht eure Regierung sein, das sind ja nichts als Lumpen und Flaschen, rief ich erstaunt aus. Ja, edler Fremdling, antwortete listig lächelnd der Mann, in Deinem Lande vielleicht -- aber bei uns, in Bagdad?

    • Undine
      24. Juli 2012 00:10

      @Harun al Raschid

      *******!

      Ja, Lumpen und Flaschen, Lumpinnen und Flaschinnen. :-)

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Juli 2012 17:13

      @ Harun al Raschid
      Mein Kompliment, edler Fremder, für diese treffende Erzählung!

  12. Johann Scheiber
    23. Juli 2012 22:21

    Bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele hat BMIn Schmid gesagt, dass nach dem umfänglichen Schuldeingeständnis von Vranitzky gegenüber Israel die Österreicher sich quasi dadurch wieder hin zur Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen befreit hätten.

    Schmid sollte diese Freiheit in Anspruch nehmen und gehen - alleine schon wegen der von ihr mitverschuldeten Verluste der Kommunalkredit!

    • Pumuckl
      24. Juli 2012 00:12

      @ Johann Scheiber 22:21

      " . . . Schuldeingeständnis von Vranitzky . . ."

      Ich bin kein Jurist, doch besitze icch das Strafgesetzbuch - erster Teil von Mayerhofer/Rieder und bin von der klaren Sprache der darin abgedruckten Sprachrechts-Paragraphen begeistert.

      SACHWUCHER

      § 155. (1) Wer außer den Fällen des § 154 gewerbsmäßig die Zwangslage, den Leichtsinn, die Unerfahrenheit oder den Mangel an Urteilsvermögen eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten für eine Ware oder eine andere Leistung eine Vermögensvorteil versprechen oder gewähren läßt, der in auffallendem Mißverhältnis zum Wert der eigenen Leistung steht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wenn er jedoch durch die Tat eine größere Zahl von Menschen schwer geschädigt hat, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

      Lese ich im Zusammenhang mi dem Namen Vranitzky das Wort Schuldeingeständnis, dann denke ich an den strafrechlichen Tatbestand
      des § 155 SACHWUCHER.


      Der promovierte Ökonom Franz Vranitzky nahm aus Mitteln der BAWAG, die mit dem aus Gewerkschafts-Beiträgen * entstandenen Kapital gegründet wurde, ein
      Honorar, dessen Höhe mich an SACHWUCHER denken läßt.

      Knapp eine Million, für einige nicht nachweisbare Telefonate - da liegt doch ein krasses Mißverhältnis zur erbrachten Leistung ! ! !
      Die große Zahl geschädigter Menschen ist wohl bei jenen Menschen zu finden, denen man das BAWAK-Kapital in Form von Gerwerkschafts-Beiträgen * vom Lohn abgezogen hat.

      Beging Vranitzky da nicht Sachwucher?
      Bitte sehr geschätzte Mit-Poster, bitte sehr geehrte Trolle aus den Löwelgasse, KLÄRT MICH AUF !


      * Die Gewekschaftsbeiträge wurden auch vom hart arbeitenden Eisengießer Vranitzky, dem Vater des Ex-Kanzler einbezahlt. Im staatsnahen Bereich der Wirtschaft waren Gewerkschaftsbeiträge durchaus in der Nähe von Zwangs-Abgaben!

    • Torres (kein Partner)
      24. Juli 2012 11:24

      @Pumuckl
      Bei Vranitzky sei noch daran erinnert, dass er, als er 1983 von Sinowatz zum Finanzminister ernannt wurde, sich von der damaligen Länderbank, deren Generaldirektor und "Sanierer" er damals war, die gesamte Abfertigung in Millionenhöhe plus Pensionszusage von 200.000 Schilling monatlich auszahlen ließ, obwohl er seinen 5-Jahres-Vertrag bei weitem nicht erfüllt hatte. Und das noch dazu aus Steuergeldern, da die Länderbank bekanntlich mit 3 Md. aus der Staatskasse vor der Pleite bewahrt werden musste. Daher auch sein Beiname "Abfertigungskanzler".

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Juli 2012 17:18

      Ad Vranitzky, Bawag, Länderbank, Abfertigung etcetc: "Ach, wissen Se, ick kann jarnicht so viell fressen, wie icke kotzen möchte, wenn von diesen ollen und doch stets höchst ärjerlichen Jeschichten die Rede ist!"

    • Pumuckl
      24. Juli 2012 21:44

      @ Torres 24. 07. 11:24

      Danke für diese hoch interessante Ergänzung!

      Da hat also Generaldirektor Vranitzky, als oberster Verantwortlicher für die staatliche Länderbank, mit sich selbst einen goldenen Handschlag ausgehandelt und damit die Republik geschädigt, deren Finanzminister er dann wurde ?

      Vorstand und Aufsichtsrat haben dieses üble Theater abgesegnet ?

      Da darf man wohl als juristischer Laie an den strafrechtlichen Tatbestand der UNTREUE denken !

      Untreue

      § 153. (1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich mißbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

      (2) Wer durch die Tat einen 25 000 S übersteigenden Schaden herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wer einen 500 000 S übersteigenden Schaden herbeiführt, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

      Sehr geschätzte Mitposter, sehr geehrte Damen und Herren aus dem
      Troll-Kommando der Löwelgasse, bitte klären Sie mich auf !

      Aus welchem Grund erfüllten folgende Personen nicht den strafrechtlichen Tatbestand der Untreue ?


      ° Dr. Franz Vranitzky als Generaldirektor der staatlichen Länderbank.
      ° Dr. Franz Vranitzky als Finanzminister.
      ° Der gesamte Vorstand der Länderbank.
      ° Der gesamte Aufsichtsrat der Länderbank.

      Doch selbst wenn dieses Verhalten von Langzeit - Altkanzler Vranitzky wirklich keinen Grund zum Einschreiten der Staatsanwaltschaft ergab, macht er sich in den Augen jedes " Hacklers " dem man diese Vorgänge erklärt, selbst verächtlich!

      Es ist mir völlig unverständlich, daß Dr. Vranitzky vom ORF immer noch mit seinen schwammigen Empfehlungen als Experte vor die Kamera geholt wird!

      P S zu @ Pumuckl 24. 07. 22:21

      Im ersten Absatz soll anstatt Sprachrechts-Paragraphen selbstverständlich Strafrechts-Paragraphen heißen.

  13. Undine
    23. Juli 2012 21:47

    Claudia Schmidt ist als Unterrichtsministerin von Beginn ihrer Amtszeit an eine einzige KATASTROPHE für unser Land--- mit Langzeitfolgen! Das, was diese Frau an unseren Schulkindern bisher verbrochen hat---und ein Ende dieses unseligen Herummurxens an unserem ohnedies schon stark beschädigten Schulwesen ist nicht abzusehen---kann nur mit größten Anstrengungen eines hoffentlich endlich wieder einmal fähigen Nachfolgers Schritt für Schritt repariert werden.

    Der Schaden, den diese Fehlbesetzung angerichtet hat, wird uns noch lange verfolgen. Claudia Schmidt hat vom Unterrichtswesen nicht den leisesten Schimmer; wer sie in dieses Amt gehoben hat, hat große Schuld auf sich geladen.

    Die Schule darf doch kein Experimentierfeld für x-beliebige Leute sein, deren einzige Berührung mit der Schule die eigene Schulzeit war.
    So ruiniert man ein Land, Frau Schmidt! Dieses Amt gehört nicht in die Hände der Linken, dazu ist es viel zu wichtig.

  14. Buntspecht
    23. Juli 2012 21:32

    aber sie ist a Linke und links ist immer gut, nur manchmal verrennen sich auch Linke, das kann passieren, wenn man/frau zu den Guten gehört, regt das die Medien kaum auf. Die anderen färben mutwillig um, Linke besetzen Posten mit willfährigen Linken, die dem GUTEN zum Durchbruch verhelfen. Das regt den Orf und die restliche Medienwelt nicht auf. Oder hat Armin Wolf Schmied schon "befragt" wie er das bei Nichtlinken sooo gut kann?

  15. knieriem
    23. Juli 2012 21:15

    Die Sozialisten gehen allmählich an ihrer eigenen Inkompetenz, Dummheit und Unzulänglichkeit - zu allem Übel gepaart mit immer verderblichen Arroganz der "Mächtigen" - zugrunde.
    Hoffe ich jedenfalls für 2013!

    • Gandalf
      23. Juli 2012 22:45

      Schön wär's jedenfalls.

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2012 08:17

      Ja, werte(r) @ knieriem,

      stimmt alles, was Sie über die Sozialdemokraten sagen!
      Doch auf wen oder was hoffen Sie für die Wahl 2013 ???
      Die Schwarzen werden hier mehrheitlich (teilweise ja berechtigt) durch den Kakao gezogen, die Orangen (mit blauer Personalbasis) werden möglicherweise aus der Konkurrenz fliegen, die Grünen als Rot-Verschnitt für Bürgerliche auch keine Option!

      Bleiben die Blauen! Meinen Sie wirklich, dass diese heterogene, jederzeit spaltungsanfällige und personell wahrlich extrem unterbestückte Truppe "das Gelbe vom Ei" sein könnte?
      Glauben Sie das ehrlich? Ich meine, dass wir da eher "vom Regen in die Traufe" kämen!! Mit "Ausländer raus" und "Raus aus Europa und dem Euro" allein schielen die Blauen nmA. lediglich auf opportunistischen "Wählerfang" ohne Fokus auf staats-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch notwendige Entwicklungen.
      Schlüssige Gegenargumente würde ich ungschauter zur Kenntnis nehmen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      24. Juli 2012 08:50

      Sg. Wertkonservativer
      "...ohne Fokus auf staats-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch notwendige Entwicklungen..."

      Oh, wie schön wäre das, wenn man uns Laborratten mit weiteren, noch übleren und gewagten "Experimenten" in Ruhe läßt...

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Juli 2012 14:59

      @Wertkonservativer

      So sehr mir Ihre Treue zur ÖVP imponiert, so sehr muss ich Ihnen in der Sache widersprechen. Im Gegensatz zum Bildungssprecher der ÖVP, haben die Bildungssprecher von FPÖ und BZÖ doch die Matura im ersten Anlauf geschafft. Herr Dr. Rosenkranz ist Jurist, Frau Haubner ist Absolventin der Pädagogischen Hochschule und war Fachlehrerin und Fachvorständin an einer HBLA.

      Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass dieses ganze Desaster im Bildungswesen von der Frau ÖVP Ministerin Gehrer losgetreten worden ist. Die Gesamtschule ist da nur eine Blüte davon. Die Gesamtschule erfreut sich übrigens auch bei der ÖVP Elite großer Beliebtheit. Der Herr Leitl ist da ja nicht der Einzige.

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2012 17:00

      Zraxl,

      nichts für ungut, doch der Hinweis auf die im ersten Anlauf erfolgreich geschaffte Matura einiger Blau/Oranger ist für mich kein schlagender Beweis für besonders viele Geistesriesen im blau/orangen Haufen!
      Sieben meiner neun Enkel haben die Matura ebenfalls im ersten Anlauf geschafft (zwei sind noch in der Oberstufe auf dem Weg), und ich bilde mir wirklich nicht ein, dass sie dadurch bereits "den Marschalstab im Tournister" haben.
      Die personelle Auszehrung bzw. die mangelnde Intelligenz-Dichte im blauen Lager können Sie mir durch Ihre Hinweise auf Dr. Rosenkranz und Frau Haubner nicht widerlegen. Übrigens haben Sie Herrn Dr. Graf vergessen, den derzeit umstrittensten Blauen mit ziemlich sicherem baldigen Ablaufdatum in seiner Funktion!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  16. M.S.
    23. Juli 2012 20:24

    Schon allein, dass ein bildungspolitischer Nobody aus der Gemeinde Wien bestimmt, wer an einer Hochschule, die dem Bund untersteht Rektor wird, sagt alles über die katastrophale Situation, in der sich die österreichische Bildungslandschaft befindet,aus.

  17. Brigitte Kashofer
    23. Juli 2012 18:45

    Keine Überraschung sondern sozialistische Diktatur altbekannten Musters!
    Leute mit Rückgrat und Courage werden umgehend eliminiert: Chefredakteure wie A. U., Asfinag-Vorstände, ein General und nun ein Rektor.

  18. dssm
    23. Juli 2012 16:50

    Zu Claudia Schmied ist jedes Wort verloren, die hat sich so gründlich disqualifiziert, daß einem nichts mehr überraschen kann.
    Schlimmer sind diese 'Ausrutscher' aus meiner Sicht für die ÖVP. Die Partei hat ohnehin kaum ein Wahlkampfbudget; jeden Tag bieten Faymann, Darabos und Schmied (...) ein neues Thema, wo die Mehrheit der Bevölkerung mit einer forschen ÖVP mitgehen würde. Sowohl Kernwähler als auch Wechselwähler im Bereich Blau/Orange; und keiner in der Bundes-ÖVP nimmt diese Steilvorlagen um sich zu profilieren. Man muss deshalb nicht die Koalition platzen lassen, aber eine deutliche Sprache würde viel Terrain zurückgewinnen.

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Juli 2012 16:04

    reinhard.horner@chello.at

    Sümpfe und saure Wiesen

    Aufgabenverweigerer und Verantwortungsflüchtige gibt es in unserem Staatswesen nicht zu knapp. Verurteilte und noch nicht verurteilte. Allen voran in zügelloser Machtausübung:
    * Darabos, den durch Häupl um 180 Grad gedrehten Zerstörer der Landesverteidigung,
    * Schmied, die Mittäterin an einer wesentlichen Bankpleite und absichtsvolle Zerstörerin des österreichischen Bildungs- und Ausbildungswesens,
    * ORF, den Desinformationskaiser unter den Massenmedien,
    * etc.

    Nunmehr kennt offenbar auch Frau Schmied in ihrer Unkontrolliertheit keine Grenzen mehr. Was steht da noch zu erwarten? Wer hat zu ihr noch „Vertrauen“? Sie droht übrigens sogar, so weitermachen zu wollen.

    Im Ernst: Wer von den in Aufgaben und Verantwortungen getretenen Repräsentanten und wer aus dem „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“ ist willens, diese Sümpfe und sauren Wiesen trockenlegen zu helfen?

    • Cotopaxi
      23. Juli 2012 16:50

      Es wird Zeit, dass die Schwarzen-Mitverantwortlichen "Es reicht!" rufen und die Notbremse ziehen.

  20. Politicus1
    23. Juli 2012 15:54

    wieso denke ich bei Claudia Schmied immer mehr an die DDR-Kulturministerin Margot Honecker??
    Der Tiroler Hochschulrat hat heute die entsprechende Antwort gegeben:
    „Märk wurde zum Rektor bestellt. Wir sehen keinen Handlungsbedarf“, meinte Lintner. Der designierte Rektor bereite sich wie vorgesehen auf die Funktionsübernahme mit 1. Oktober diesen Jahres vor."
    und sogar die rotroten GrünInnen rücken von Claudia ab:
    "Wenn die Bildungsministerin glaube, sie könne „selbstständiges Denken mit Jobverlust bestrafen“, dann sei sie auch bildungspolitisch „auf dem Holzweg“

    • Brockhaus
      23. Juli 2012 17:56

      Nicht jeder der die Bretter der (politischen) Bühne betritt merkt, daß er auf dem Holzweg ist ;-)

  21. Wolfgang Bauer
    23. Juli 2012 15:50

    Schmied, deren Kommunalkreditverantwortung seitens der Staatsanwaltschaft verschleppt wird, die in der Zockerbuden-Zweigniederlassung Zypern Aufsichtsratspräsidentin war, hat ja schon zu Beginn ihrer Tätigkeit als Ministerin die gesamte Lehrerschaft vor den Kopf gestoßen. Mit den Worten: "Jetzt werden 1.500 neue und motivierte LehrerInnen aufgenommen, die Schmiedlehrer", die es den alten Nichtschmiedlehrern zeigen sollten.

    Von Schmied dachte ich zunächst, dass sie auf Grund ihrer Erfahrung als Führungskraft bei der Kommunalkredit so etwas wie privatwirtschaftliches Handeln in die Politik bringen werde. Jetzt muss man umgekehrt fragen: Wie hat diese Unglücksperson in der Bank gewerkelt?

    • terbuan
      23. Juli 2012 18:14

      So etwas geschieht ganz einfach mit einer in der Wolle gefärbten Sozialistin. Als "wirtschaftspolitische Beraterin" des Rapid-Finanzministers Edlinger war sie natürlich "ministrabel" geworden und wurde kurz vor der Pleite der Kommunalkredit aus der Schusslinie genommen und über Nacht zur Unterrichtsministerin gemacht, schließlich versteht sie ja etwas von der Kunst des Reitens ...in allen Sätteln.
      Und die ÖVP? Die hat abgenickt! Saustall verdammter!

  22. plusminus
    23. Juli 2012 13:16

    Und wenn diese unfähigste aller MinisterInnen nicht Gedankenfreiheit geben will, dann muß Hoffmann von Fallersleben auf den Plan treten: "Fort mit Schaden", oder politisch korrekt natürlich: "Fort mit SchadIn"! ;-)

  23. Wertkonservativer
    23. Juli 2012 13:07

    Seit diese Dame in der breiteren Öffentlichkeit präsent ist, verursacht mir allein schon ihr Anblick, nicht weniger ihre gestelzte Wortwahl, vor allem jedoch ihre politischen Aktivitäten und Zielrichtungen richtiggehendes, bis zum stillen Örtchen hinleitendes Unbehagen!
    Wie ich vernehme, stammt sie aus rot-bürgerlichem Nobelhaus, hat im Partei-Dunstkreis Bank-Karriere gemacht und mitgeholfen, ihr Institut zu einem Finanz-Sargnagel unseres Staates zu machen.

    Nun dürfte diese unselige Dame schön langsam auch für ihre eigene Partei peinlich und untragbar werden; wollen wir hoffen, dass Herr Faymann sich ermannt und sie bei nächster passender Gelegenheit ins Polit-Nirwana schickt!!
    Ich freu' mich schon heute darauf!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  24. Laura R.
    23. Juli 2012 13:04

    Der Werner hat g`sagt, des macht er nimmer, daß er si eine unverheiratete Kampflesbe ins Kabinett holt. Die san immer nur abg`lenkt von die Probleme, was eigentlich ihre Aufgab` wär`n.

    • Undine
      23. Juli 2012 16:53

      @Laura R.

      ************! :-)))

    • Undine
      24. Juli 2012 22:18

      Ach ja, liebe Laura, was ich noch fragen wollte: Ist "Kampflesbe" etwa eine neue politisch korrekte Steigerungsform von "Kampfemanze"?
      LG Undi

  25. Politicus1
    23. Juli 2012 12:39

    Manches Verhalten mag vielleicht auch dadurch erklärbar sein, dass Kinderlose vorwiegend ihr eigenes ICH und das HEUTE im Sinn haben.
    Hinter mir die Sintflut ...

  26. Observer
    23. Juli 2012 12:11

    Wie ich höre, ist man parteiintern mit Claudia Schmied nicht mehr sehr zufrieden, zumal man derzeit schon langsam erkennt, dass die SPÖ mit ihr keine NR-Wahlen gewinnen kann.
    Eigentlich schade, dass man das Desaster bei der Kommunalkredit nicht gerichtlich aufarbeitet, denn dort hat Claudia doch einiges vermurkst.
    Ihr einziges grosses Ziel ist die Etablierung der Gesamtschule. Warum lässt sich die ÖVP dies alles gefallen, welche als Koalitionspartner überall die Mitverantwortung trägt?

  27. Freak77
    23. Juli 2012 12:08

    Es ist wirklich traurig wenn im staatlichen Bereich nicht die besten Kandidatinnen bzw. Kandidaten die qualifizierten Leitungsfunktionen erhalten, sondern:

    Diejenigen die offensichtlich mit dem Wiener Rathaus (Wiener SP) gut vernetzt sind.

    Vor ca. 3 Wochen war es im Bereich des Hundstorfer-Ministeriums (=Sozialministerium) ja ganz ähnlich - da wurde die für einen AMS-Leitungsposten erstgereihte Kandidatin, also fachlich bestqualifizierte (mit viel AMS-Erfahrung) vom Wiener Rathaus verhindert.

    Diese eigenartigen Spitzen-Posten-Besetzungen müssten jeden Staatsbürger nachdenklich stimmen.

  28. Josef Maierhofer
    23. Juli 2012 11:46

    Ich könnte mir ein Plakat vorstellen, auf dem die Schandtaten der Frau Schmied angeführt werden und deren Konsequenzen.

    Warum sie sich so auffällig als Zerstörerin Österreichs aufführt, das wird mir offenbar ein Rätsel bleiben, denn auch die Partei muss sie abwerfen, richtet sie doch auch dort Schaden an, Herr Faymann könnte sie auch selbst jederzeit austauschen, doch meines Erachtens steht auch er bald auf der Austauschliste der Unhaltbaren, wenn nämlich die Bevölkerung die Wahrheit über seine 'Österreich-Verkäufe' in allen Varianten wissen will.

  29. Martin Bauer
    23. Juli 2012 11:35

    Sire hätte schon gepasst... :-)

  30. Herby
    23. Juli 2012 11:32

    Ich verstehe nicht, dass die ÖVP nicht schon längst mit Argusaugen die Frau Claudia Schmied beobachtet und nicht mehr "gesundes Misstrauen" walten lässt.

    Ist der erfahrende Parlamentarier Amon (ÖVP-Schulen-Zuständiger) zu gutmütig? Hat der Amon zuwenig Kontakte & Netzwerke ins Ministerium?

    Hat die ÖVP (außer der Gewerkschaft) keine Leute die das schmutzig Spiel von Claudia Schmied durchschauen, kann die ÖVP da nicht dreinfahren?

    Oder umgekehrt gefragt: Ist das Claudia-Schmied-Bildungsministerium wirklich schon eine reine SPÖ-Ideologiemaschine die nicht gestört werden kann? Hat Josef Galley im Büro der Ministerin ( http://www.bmukk.gv.at/ministerium/ministerin/bbm_schmied.xml ) das Bildungsministerium schon zu einer "Ideologie-Festung" ausgebaut?





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