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SN-Kontroverse: Schwarz-Blaue Korruptionsanfälligkeit

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Beweist die Causa Martinz die Korruptionsanfälligkeit von Schwarz-Blau?

 

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Abzocke, Verbrechen, Betrug

 

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Das Geständnis des zurückgetreten Kärntner ÖVP-Chefs Josef Martinz ist nur ein kleiner Ausschnitt einer unübersehbaren Korruptionslandschaft. Allein in Kärnten (!) gibt es daneben die Fälle "Part of the game": FPK-Obmann Uwe Scheuch soll einem russischen Investor die Staatsbürgerschaft gegen Parteispenden zugesagt haben. Dann wird wegen dubioser Wahlkampfbroschüren um 500.000 Euro gegen die Kärntner Freiheitlichen und gegen Stefan Petzner (BZÖ) wegen des Verdachts der illegalen Parteienfinanzierung ermittelt. Es gibt die Affäre rund um die FPK-Werbeagentur "Connect", die Scheinrechungen an Firmen ausgestellt haben soll, die von Regierungsaufträgen profitiert haben. Es gibt die undurchsichtigen Vorgänge beim Bau des Klagenfurter Stadions sowie die Affäre Russen-Sponsoring, bei der zwei einbürgerungswillige russische Geschäftsleute auf ein Hypo-Konto gezahlt haben und im Gegenzug über Intervention die Staatsbürgerschaft bekamen. Auf Bundesebene sind die Skandale während der Regierungszeit von Wolfgang Schüssel, Haider & Co. ebenso zahlreich und bezeichnend, wenngleich sehr viel mehr Geld im Spiel war. An erster Stelle zu nennen ist der Kauf der sündteuren Eurofighter, bei dem sich ein ganzes Rudel schwarz-blauer Lobbyisten bereichert haben dürfte. Dann gibt es die millionenschweren Machenschaften bei der Privatisierung der Bundeswohnungen, bei denen Ex-Minister Karl Heinz Grasser als Beschuldigter geführt wird, die Telekom-Affäre mit dubiosen Geldspenden, die Ungereimtheiten beim Kauf des digitalen Behördenfunks. Und sehr, sehr viel mehr. Abzocke, Verbrechen, Betrug. Das ist die Bilanz von sechs Jahren Schwarz-Blau unter Führung von Schüssel, Haider & Co. Die Rechung zahlen alle. Diese Korruptionskonstellation ist wahrlich historisch und wird hoffentlich von den Wählern nicht vergessen.


Erfolgreich und blind zugleich

 

Andreas Unterberger

Es wird einem ob der Kärntner Korruptionsberichte nur noch übel. Dank der Zähigkeit eines Richters ist da ein Teil einer grauslichen Wahrheit ans Tageslicht gekommen. Mit einem weiteren Teil wird das wohl nie passieren, weil der offensichtliche Hauptakteur, Jörg Haider, nicht mehr am Leben ist. Haider war nämlich wohl auch dort Regisseur, wo seit Jahr und Tag vergeblich versucht wird, Karl-Heinz Grasser in dieser Rolle zu entlarven.

Genauso übel wie die Causa Haider-Martinz-Birnbacher (& Co!) ist jedoch, wie die dort so aktive Staatsanwaltschaft bei allen Skandalen, die die SPÖ betreffen, zu Untätigkeit neigt und viele im ideologischen Gleichschritt marschierende Medien ein Bild malen, in dem die SPÖ zur Verkörperung des politischen Reinheitsgebots wird. So interessierte sich die Justiz nie für die wundersame Über-Nacht-Sanierung der desolaten SPÖ-Parteifinanzen nach Antritt von Alfred Gusenbauer. So wurden absurderweise zwar viele Komparsen, aber niemals Fritz Verzetnitsch wegen des Bawag-Debakels angeklagt. So mussten die Wiener Staats- und Oberstaatsanwälte erst vom Ministerium gezwungen werden, den schweren Indizien gegen die Herrn Faymann und Ostermayer wenigstens durch Befragen der Tatzeugen nachzugehen. So ignoriert die Staatsanwaltschaft beharrlich die vier Mill. Euro, welche die Eurofighter-Firma EADS dem von einem roten Exminister geleiteten Fußballklub Rapid zugeschoben hat: obwohl die Grün-Weißen keinerlei Gegenleistung erbrachten; obwohl sie nicht einmal auf den Unterhosen Werbung für die Flieger machten (was zumindest dem Wert des Gutachten des Herrn Birnbacher entsprechen würde); obwohl jedem juristischen Anfänger aufstoßen müsste, dass der SPÖ-Verteidigungsminister danach einen neuen Eurofighter-Vertrag mit weit schlechteren Konditionen für Österreich abgeschlossen hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 07:44

    KKP ist des selben Geistes Kind wie die Politikerkaste: Die anderen sind die Gauner!
    AU hingegen wägt kritisch ab
    Das ist geradezu ein Schulbeispiel des Unterschiedes von Manipulation und Information - und der Verluderung des Journalismus

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 03:40

    Bis zum Ende der Regierung Josef Klaus im März 1970 konnte man den Österreichern noch einen KOLLEKTIVEN STOLZ zubilligen.

    Nach den jüngsten Enthüllungen über Gaunereien unserer Repräsentanten, müssen wir Österreicher leider eine KOLLEKTIVE SCHANDE ertragen ! ! !

    Wer da glaubt, da wären doch noch die " sauberen Grünen " ein Feigenblatt, mit dem wir unsere Scham verstecken könnten, sei daran erinnert, daß schon alleine die TARNFARBE GRÜN DIESER PARTEI EINE INFAME LÜGE DARSTELLT ! ! !

    Europäische Spitzenpolitiker wie Daniel Cohn Bendit und Joschka Fischer waren gewalttätige linksextreme Straßenkämpfer. Daniel Cohn Bendit muß sich gefallen lassen, daß ihm im Internet Nähe zu pädophilen Verhaltensweisen nachgesagt wird.

    Die deutsche Vorbildpartei unserer Grünen geht aus der APO - einer so genannten AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKS-SOZIALISTEN hervor. Vaterlandslose Postmarxisten sind sie noch heute!

    Alleine die Platzierung rechts der SPÖ, welche man diesen SO GENANNTEN GRÜNEN im Parlament zubilligt, bedeutet eine WÄHLERTÄUSCHUNG ! ! !
    Am äußersten linken Rand wäre auch in der Sitzordnung des Parlaments ihr richtiger Platz.

    Diese so genannten Grünen sind eine Art " Reinkarnation " kommunistischer Regime, deren verbrecherische Spuren in der Geschichte unübersehbar sind!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 11:24

    Es ist wieder mal Zeit den Verlauf des öffentlichen Schuldenstandes hervorzuholen. Sämtliche roten Bundeskanzler haben die Staatsverschuldung massiv ausgeweitet. Die einzige Regierung, die den Marsch in den Schuldenturm teilweise umgekehrt hat, war die Schwarz-Blaue von 2000-2007!

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/019895.html

    Jahr__Schulden in Mrd___Schulden in % vom BIP
    1980____27.002_____35,3
    1981_____30.157_____37,0
    1982_____34.410_____39,3
    1983_____40.575_____43,5
    1984_____44.936_____45,8
    1985_____49.579_____47,9
    1986_____57.105_____52,4
    1987_____63.957_____56,6
    1988_____68.264_____57,6
    1989_____71.705_____56,5
    1990_____76.518_____56,2
    1991_____82.331_____56,4
    1992_____86.814_____56,3
    1993_____97.042_____61,0
    1994_____107.078_____64,1
    1995_____119.208_____68,2
    1996_____123.024_____68,1
    1997_____118.179_____64,1
    1998_____123.641_____64,4
    1999_____133.146_____66,8
    2000_____137.995_____66,2
    2001_____143.114_____66,8
    2002_____146.020_____66,2
    2003_____146.859_____65,3
    2004_____151.870_____64,7
    2005_____157.429_____64,2
    2006_____161.393_____62,3
    2007_____165.024_____60,2
    2008_____180.475_____63,8
    2009_____191.069_____69,5
    2010_____205.741_____71,9
    2011_____217.399_____72,4

    Schwarz-Blau heißt Korruption.
    Rot-Schwarz heißt Korruption plus Staatsbankrott.
    Rot-Grün heißt Korruption plus Staatsbankrott plus Vernichtung aller anderen nicht materiellen Werte.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorgoldmarie
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 01:09

    Solange sich unsere Korruptionsstaatsanwaltschaft am linken Auge blind stellt, bleiben die großangelegten (Medien-)Kampagnen gegen politisch Rechtsstehende in höchstem Maße unglaubwürdig. Ohne irgendwelche Mißstände kleinreden zu wollen, aber Gerechtigkeit sieht anders aus und geht in unserem Staate nicht immer mit dem Recht einher.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 09:32

    Frau Pfeifer:

    7 Millionen "für den Werner"?

    32 Millionen für den Wiener Pratervorplatz (inkl. dutzendweise in Konkurs gegangener Firmen, die nicht einmal bezahlt wurden)?

    5 Milliarden jährlich für die ÖBB (die erst heuer einen "Gewinn" macht)?

    Übersiedlung des ORF nach St. Marx (oh, the irony), um ihn noch weiter ans politische Gängelband nehmen zu können?

    Unzählige Förderungen bestenfalls zweifelhafter Natur in Wien?

    Horrende Gebührenerhöhungen und explodierende Verschuldung in Wien, damit die eigene Klientel auf Kosten der Allgemeinheit um 10 Jahre früher in Pension gehen kann?

    Konsum? Lucona? AKH? BAWAG?

    Ja, ja. Alles gar nichts, Hauptsache, die "Anderen" sind korrupt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 07:27

    Frau KKP ist - wie immer - auf dem "linken" Auge blind und sieht nur die leider aufgetretenen unsauberen Machenschaften von Schwarz/Blau/Orange.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2012 09:16

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Die einen werden angeklagt, die anderen, die roten Barone, nicht, das ist der einzige Unterschied zwischen den Skandalen.

    @ Dr. Unterberger

    Es ist halt ein Jammer, dass man im Zusammenhang mit Politik fast nur noch über solche Figuren stolpert, die das negative Bild der Politik bestärken, vor allem meines.

    @ Maierhofer

    Es wäre meines Erachtens trotzdem wichtig für den Wähler, die dunkelrote Brille, die ihm durch die Medien vermittelt wird, abzulegen und sich an die gegenwärtigen Personen zu halten, die dann noch zur Verfügung stehen für eine Wahl.

    Es wäre meines Erachtens zu erwägen, diese unselige Koalition abzuwählen und ein deutliches Zeichen zu setzen, dass man aus dieser Maschinerie der Skandale austreten will und, trotzdem die Linke, und damit alle Medien, aufheulen und verbissen versuchen, alle Nichtlinken anzupatzen und die Schandtaten der linken Gauner zu verschweigen und der Veröffentlichung niederzuhalten, jene Regierung zu wählen, die das beste Programm für die Periode anzubieten hat. Das sollte nicht ein 'Sozialprogramm' auf Schulden sein, sondern ein Konsolidierungs- und Gesundungsprogramm. Das wäre mein Rat an die Bevölkerung und der, sich von den Medien nicht beeinflussen zu lassen. Ich selbst habe schon seit 35 Jahren keinen Fernseher mehr und erfahre trotzdem alles und noch dazu aus verschiedenen, oft nicht inländischen, Quellen. Da kann ich mir mein Bild schon selbst machen.

    Die viel schwereren Gaunereien aber, das werde ich immer wieder sagen, sind allerdings, die Entscheidungen, die die Politik trifft und getroffen hat, nämlich Gesetzesumgehung, Volksumgehung, Volksverrat, schwerste Landesverschuldung, Staatshaftungen für fremde Länder, Zahlungen und Kreditaufnahmen zugunsten fremder Länder und diese Beträge lassen diese schweren Gaunereien ehr klein erscheinen, zu dem, was unds diese Politiker eingebrockt haben.

    Darum, liebe Mitbürger, sollten wir jene wählen, die diesen schweren Untaten abschwören und für uns und unsere Heimat da sind und nicht gegen uns und unsere Heimat.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2012 20:55

    Alle machen das Gleiche - und einen Schwarzen drückt das Gewissen, er hat noch einen Rest von Anstand und tritt zurück.

    Und was sagen unsere Poltitrucks dazu:

    Die Schwarzen sind die Verbrecher.

    Dieser Satz mag schon stimmen - abgesehen von der Verwendung des bestimmten Artikels. Denn es sind nicht die Schwarzen die alleinigen Verbrecher, sondern sie sind nur die einzigen, die das Gewissen drückt.

    In meiner bescheidenen Sicht der Dinge und in unserem derzeitigen Umfeld wiegt das schlechte Gewissen eigentlich alle Fehler auf. Denn ein Gewissen zu haben ist ein Luxus, der beim Poltiker nicht mitgeliefert wird. Schon gar nicht bei den Linken!


alle Kommentare

  1. Asuka (kein Partner)
    21. Januar 2015 13:33

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  3. quaxi (kein Partner)
    02. August 2012 02:37

    Sie haben eindeutig das Thema verfehlt , Herr Dr. Andreas Unterberger!
    Das Thema lautete:
    "Beweist die Causa Martinz die Korruptionsanfälligkeit von Schwarz-Blau?"

    Und davon, von dieser Korruptionsanfälligkeit ihrer Geistesbrüder mit dem die Zeilen deutlich überwiegendenden "Hinweis" auf die "Linke" ablenken zu wollen, das ist schon mehr als stümperhaft!
    Das ist ein echter "Unterberger"!
    Und man weiß ja was das heisst: Nichts als Schmarren!!

  4. Reinhard (kein Partner)
    29. Juli 2012 07:04

    KKP, die Welt einäugig zu betrachten macht sie unnötig kompliziert.
    "Abzocke, Verbrechen, Betrug. Das ist die Bilanz von sechs Jahren Schwarz-Blau unter Führung von Schüssel, Haider & Co."
    Ach was.
    Abzocke, Verbechen, Betrug - das ist die Bilanz eines parterifeudalistischen pseudodemokratischen Selbstbedienungssystems, das auch von ihren roten Geldgebern (schon mal darüber nachgedacht, woher die dieses geld haben?) seit dem Ende der unseligen Hitlerei als einzig funktionierendes Gesellschaftssystem zur Bedienung ihrer eigenen Bedürfnisse verteidigt wird.

  5. Leopold Koller (kein Partner)
    28. Juli 2012 23:51

    Einer wirft Dreck auf Schwarz-Blau-Orange, ein Anderer auf Rot-Gruen. Es ist doch vollkommen wurscht, welche Farbe diese Typen haben, neger sind sie alle.

  6. cmh (kein Partner)
    28. Juli 2012 20:55

    Alle machen das Gleiche - und einen Schwarzen drückt das Gewissen, er hat noch einen Rest von Anstand und tritt zurück.

    Und was sagen unsere Poltitrucks dazu:

    Die Schwarzen sind die Verbrecher.

    Dieser Satz mag schon stimmen - abgesehen von der Verwendung des bestimmten Artikels. Denn es sind nicht die Schwarzen die alleinigen Verbrecher, sondern sie sind nur die einzigen, die das Gewissen drückt.

    In meiner bescheidenen Sicht der Dinge und in unserem derzeitigen Umfeld wiegt das schlechte Gewissen eigentlich alle Fehler auf. Denn ein Gewissen zu haben ist ein Luxus, der beim Poltiker nicht mitgeliefert wird. Schon gar nicht bei den Linken!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      28. Juli 2012 21:19

      So einfach kann man sich's natürlich auch machen...

      Wenn der saubere Herr Martinz so viel Gewissen hat, warum hat er dann ein schlechtes erst gekriegt, als der Birni ausgepackt hat? Und warum hat er zuvor kalten Arsches seine Parteifreunde bis hinauf zum Bundesparteiobmann angelogen?

      Es ist bedrückend, dass man in diesem Forum, also im wesentlichen unter bürgerlichen (oder bürgerlich sich wähnenden) Postern so viel Verständnis für diese himmelschreiende Immoralität findet (Ausnahmen wie der Wertkonservative bestätigen die Regel), weil man sich damit zu trösten scheint, dass die anderen ja noch schlimmer seien. Ich frage mich nur, wie das mit den hohen Moralansprüchen zu vereinbaren ist, die man als Bürgerlicher sonst hat – oder haben möchte.

      Viele der Reaktionen hier zeigen letzten Endes nur das gewaltige Ausmaß an Korruption oder, sagen wir's drastischer: moralischer Verworfenheit, die offensichtlich die gesamte österreichischer Gesellschaft durchdrungen hat. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn Politiker ein Abbild ihrer Wähler sind.

      Und wenn jetzt einer meint, mich deswegen als Kryptokummerl bezeichnen zu müssen, nur der guten Ordnung halber: Leute wie der gegenwärtige Bundeskanzler hätten gar nie an diese Stelle kommen dürfen; schon als Hundeäußerlwegebeauftragter von Wien XXIII. (Ost) wäre er eine Zumutung gewesen.

  7. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    28. Juli 2012 18:49

    Jene, die beim Stehlen und bei Gaunereien jahrzehntelange Erfahrung haben, sind eben auch geschickter dabei.

  8. Der Realist (kein Partner)
    28. Juli 2012 15:15

    Vielleicht interessiert sich auch einmal ein Staatsanwalt für die diversen Tricksereien der Sozialisten. Die Genossen haben sich in vielen Bereichen genauso bedient und mit geschickten Geschäften tun sie es meiner Meinung nach noch immer. Alle lebenden Sozis die für die enormen Staatsschulden infolge grober Fahrlässigkeit (Blödheit ist ja nicht strafbar) verantwortlich sind,gehören ebenfalls zur Verantwortung gezogen.

  9. Diogenes von Sinope (kein Partner)
    28. Juli 2012 14:11

    Irgendwie wirkt die Aufregung und die Empörung künstlich.
    Da wurden öffentliche Gelder für Parteispenden abgezweigt.
    Na und..... das passiert seit Jahrzehnten, vor allem auch im Dunstkreis der Wiener SPÖ.
    Die Gelder, die die FPK gefordert haben soll, fließen den SPÖ Betrieben und ihren gekauften Meinungsmachern im Monatsrhythmus zu...Häupl und Co können über so etwas nur milde lächeln.
    In Kärnten sind kleinkriminelle. patscherte Amateure am Werk die von einer parteiischen Justiz gejagt werden, während sich die Profis der Korruption mit ihren mafiösen Strukturen im Osten Österreichs im Wohlwollen ihrer bestochenen Medien suhlen und die Chuzpe besitzen, mit Fingern auf die Kärntner zu zeigen

  10. eso-policier (kein Partner)
    28. Juli 2012 12:51

    Die ganze Erde erlebt bald einen ähnlichen Zusammenbruch, wie die ehemalige UdSSR. Z. B. nehmen in China die Demos gegen das verbrecherische System immer mehr zu. Auch in Österreich werden die Lobbyisten bald entmachtet. Und die verächtliche Einwanderung wird stark begrenzt. Siehe dazu
    www.esopolice.wordpress.com

  11. schreyvogel
    28. Juli 2012 12:13

    Der Krieg, den der Lahnsteiner u.s.w. gegen den Libertus u.s.w. führt, hat epische Ausmaße angenommen (auch die Kriegslist des Lahnsteiners u.s.w. verträgt jeden Vergleich mit dem Trojanischen Gaul). Dieser Krieg scheint nur mehr durch einen vollständigen Rückzug des Libertus u.s.w aus diesem Tagebuch beendbar zu sein, denn anders scheint der Zorn des Lahnsteiners u.s.w. nicht zu besänftigen zu sein. Wie konnte sich auch der Libertus u.s.w. so viele Sterne aneignen, die von Rechts wegen dem Lahnsteiner u.s.w. gehört hätten?

    Denkt man an den "Krieg der Sternderl", den der Edle vom Tulbingerkogel unlängst in diesem Tagebuch geführt hat, war dieser vergleichsweise ein Lercherlschas, allerdings ein sehr amüsanter.

    Allerdings lockert auch der jetzt wütende Sternekrieg das sehr ernste Tagebuch nicht unangenehm auf!

    • schreyvogel
      28. Juli 2012 12:15

      sorry - gehört ganz unten hin!

    • Wertkonservativer
      28. Juli 2012 13:27

      Danke für den "Edlen"!
      Ich bin mir allerdings nicht bewusst, in letzter Zeit einen Sternderlkrieg angezettelt zu haben, außer auf die vielen Halbsternderln hinzuweisen, die ich vorlauter Knabe so manchmal auf mein Haupt sammle!

      Bei allen meinen Forums-Sünden und vom Blog-Mainstream abweichenden, oft aufmüpfigen Meinungen kann ich jedoch eines für mich in Anspruch nehmen:
      ich "kämpfe" immer mit offenem Visier, ausschließlich als "Wertkonservativer", womit ich mir immerhin eine unverwechselbare "trade-mark" verschafft habe und somit auch ganz klar zuordenbar bin.
      Die hier beliebte Technik mit mehreren nick-names und neckischen Verkleidungen ist allen Diskutanten unbenommen; ich kann nur den Sinn dieser Versteckenspielchen nicht wirklich erkennen. Nur um andere hin und wieder aus einem anderen als dem gewohnten Blasrohr anzupatzen, scheint mir diese Technik doch ein wenig eigenartig, und, wenn sie zu diesem Zweck benützt wird , auch einigermaßen unseriös und unfair!

      Aber bitte: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen!"

      (mail to: gerhard@michler.at)

  12. Wunschträumer (kein Partner)
    28. Juli 2012 10:32

    Wie schön wäre es, Rot, Schwarz, Blau, Grün, Gelb, die "Landesregierungen", in einen Sack zu stecken UND...............
    Das Schönste daran: Man hätte keinerlei Gewissensbisse!

    • Wunschträumer (kein Partner)
      28. Juli 2012 10:36

      Ergänzend: Ich habe leider die grundehrlichen Medien und ihre objektive Berichterstatter vergessen!

  13. byrig
    27. Juli 2012 23:22

    unterberger hat völlig recht,die verhältnisse in wien anzuprangern.denn im vergleich zu den institutionalisierten,mafiaähnlichen verhältnissen in wien war das sogenannte haider-system eine laienveranstaltung.
    die spö in wien macht das als alleinherrscherin in der stadt unverblümt,eben institutionalisiert und mit viel mehr geld.
    auffallen tut das nur,wenn ein wohnbaustadtrat und späterer verkehrsminister das aus gewohnheit gleich auf die bundesebene überträgt.
    wobei die lokale justiz über denselbigen eine wohlwollend-schützende hand über selbigen hält.
    gegen die mafiösen verhältnisse im umkreis der wiener spö ist der tölpelhafte versuch der kärntner provinzler ein zu belächelnder lercherlschas.
    und kärnten wird auch nicht die republik erschüttern.
    ein erfolgreiches nachgraben in wien würde es.

  14. schreyvogel
    27. Juli 2012 21:30

    Das einzige, was man Josef Martinz noch zugute halten kann: Er hat sich nicht selbst bereichert, er hat es für die ÖVP getan.
    Dass das natürlich keine Entschuldigung sein kann, beweist die Tatsache, dass sich ein überaus edler Forums-Nestor bereits nachdrücklich für ihn und die ganze ÖVP fremdgeschämt hat!

  15. Brigitte Imb
    27. Juli 2012 18:31

    Welcher Gehirnwäsche bedarf es - in den Genen ist der Sozialismus ja noch nicht nachgewiesen -, um so einseitig denken, bzw. schreiben zu können wie die guteste KKP? 100te(!) Mio €, die Rote - gepaart aus Dummheit u. Eigennutz - verschleudern u. verspekulieren, spielen offensichtlich keine Rolle. Die rote Devise lautet anscheinend Schüssel (samt seinem damaligen Koalitionspartner) zu vernadern wo es nur ein Fünkchen Zusammenhang geben könnte, und wenn´s auch nur die Parteizugehörigkeit ist.

    Die Tatsache, dass die amtierenden Schwarzen Schüssel kein einziges mal gegen rote Angriffe verteidigen, wird ihnen noch gewaltig auf den Kopf fallen.

  16. Wertkonservativer
    27. Juli 2012 18:28

    Ein kleiner Schlenker in die Geschichte Europas des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts:

    ich lese gerade das Standardwerk von Robert K. Massie über "Peter den Großen - sein Leben und seine Zeit".
    In diesem faszinierenden historischen Gemälde wird - von Russland ausgehend - das Europa der Großmächte Habsburg, Frankreich, Schweden, des aufkommenden Preussen und der damaligen Großmacht Türkei, mit ihren gegenseitigen Kriegen, Landverschiebungen, Intrigen und menschlichn Schicksalen historisch getreu geschildert.
    Russland war damals eine reine Adelsherrschaft unter oft ziemlich brutal herrschenden Zaren. Peter der Große machte Russland - durch Pushen seines Hobbys "Schiffsbau" innerhalb von dreißig, vierzig Jahren zu einem "big player" im europäischen Raum, und führte in seinem Land gewisse europäische Standards in Politik und Gesellschaft ein.

    Das hinderte ihn jedoch nicht, der Korruption an Staatsvermögen überführte Fürsten, sonstige Adelige, Großgrundbesitzer und hohe Militärs zum Auspeitschen, Foltern und oft auch anschließendem Köpfen bzw. Hängen zu verurteilen!

    So weit wollen wir's mit unseren diversen Polit-Korruptionisten ja nicht treiben, das wäre wohl nicht zeitgemäß! Aber ihr Schmalz, und das nicht zu gering, sollen sie schon abbekommen! Aber bitte überall nachfassen, nicht nur im schwarz/blauen Teich!

    Noch eine Facette zur damaligen Zeit:
    aufgrund der damaligen hygienischen Zustände haben sogar in der Zaren- und anderen Fürstenfamilien oft von zehn Kindern acht das dritte Lebensjahr nicht erreicht; bei den Müttern war die "Ausfallsrate" demgemäß auch außergewöhnlich hoch!

    Seien wir doch wirklich froh, in der Jetztzeit zu leben, mit allen Fortschritten unserer Zivilisation, vorzugsweise auch der Medizin!

    Nur zum Nachdenken!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      27. Juli 2012 20:02

      Von den hiesigen hygienischen Errungenschaften profitieren überproportional die zugewanderten außereuropäischen Völkerschaften, dafür dürfen wir mit ihnen Krankheiten teilen, die bei uns schon als ausgerottet galten.

    • Gasthörer (kein Partner)
      28. Juli 2012 11:00

      Gut erkannt, Cotopaxi

      Der Wertkonservative wie fast immer wortreich am Thema vorbei. Thematisch wäre dies eine lässliche Sünde - seine Konklusio gibt der Sache gewöhnlich den subversiven Spin. Aber Respekt, er macht das geschickt. Und konsequent.

  17. Cotopaxi
    27. Juli 2012 16:50

    o.T.
    Programmhinweis: Ö1, 18.20 Uhr, Barbara Coudenhove-Kalergi

    Programmausschnitt lässt ratsam erscheinen, Beruhigungsmittel bereit zu halten.

    • Gastghörer (kein Partner)
      28. Juli 2012 11:17

      Der fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Ihr Onkel war bekanntlich...
      von Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi.

      Dessen krude Geisteshaltung, die der Paneuropa-Union zugrundeliegt, zeigen die folgenden Zitate aus dem Buch „Praktischer Idealismus“ — Wien 1925.

      "S. 22f: Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen."

      "Was die Juden von den Durchschnitts-Städtern hauptsächlich scheidet, ist, dass sie Inzuchtmenschen sind. Charakterstärke verbunden mit Geistesschärfe prädestiniert den Juden in seinen hervorragendsten Exemplaren zum Führer urbaner Menschheit, zum falschen wie zum echten Geistesaristokraten, zum Protagonisten des Kapitalismus wie der Revolution."

      "Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum."

      "Von der europäischen Quantitätsmenschheit, die nur an die Zahl, die Masse glaubt, heben sich zwei Qualitätsrassen ab: Blutadel und Judentum. Voneinander geschieden, halten sie beide fest am Glauben an ihre höhere Mission, an ihr besseres Blut, an menschliche Rangunterschiede. In diesen beiden heterogenen Vorzugsrassen liegt der Kern des europäischen Zukunftsadels..."

      "So leidet das Judentum an einer Hypertrophie des Hirnes und stellt sich so in Gegensatz zur adeligen Forderung harmonischer Persönlichkeitsentfaltung."

      So geht das endlos weiter. Und die Linken reagiern geschickt - wir könnten draus lernen. Sie schreiben schlichtweg: Diese Zitate seien eine Fälschungen. Orwell sei dank, ist das Buch dann auch aus den Uni-Biblitheken weitgehend verschwunden. Man wird es an österreichischen Unis nicht mehr finden. Wohl aber in Kanada.

  18. phaidros
    27. Juli 2012 16:03

    Diese ganze Aufregung verstehe ich nicht.

    Dass Macht korrumpiert, wussten bereits die Römer - kein Erkenntnisgewinn möglich.

    Dass es Ä.sche auf beiden Seiten gibt, dürfte auch nicht viel Neuigkeitswert haben: Mist zieht Fliegen an. Ebenfalls keine Neuigkeit. Was beim gegenseitigen Aufrechnen und Vorzählen allerdings herauskommen soll, erschließt sich mir nicht.

    Die Fragestellung als solche ist natürlich unverhohlen eine einseitige Frechheit; die SN deklarieren sich damit glasklar als zu einer Seite des Systems gehörig und nicht als objektiv berichterstattende Instanz. (Was anderes wäre es, wenn nächste Woche rote Korruption thematisiert würde - aber das wird wohl nicht passieren). Andererseits: so what? Gut, dass sie sich deklarieren, so weiß man, woran man ist.

    In Summe also: Peking, Reissack, umfallen und so.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

    BG phaidros.vie@gmail.com

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    27. Juli 2012 15:31

    reinhard.horner@chello.at

    Arbeit an der Überwindung oder Verwendung im Konkurrenzkampf

    Die Behandlung der Konkurrenzanfälligkeit auf „die Causa Martinz“ und „Schwarz-Blau“ einzuschränken, entzieht sich der Aufgabe und Verantwortung der Überwindung und funktioniert zu einem Werkzeug im Konkurrenzkampf um. Frau KKP kommt das sehr gelegen; es passt in ihr gewohntes Schema.

    Damit ist Frau KKP die Rutsch´n gelegt für ihre wohlfeile Agitation, die sie wie schon so oft für die Verfälschung und Verkürzung der umfassenden Tatsachen einsetzt. Mit der ihr so sehr angelegenen Schuldzuweisung an Dr. Schüssel.

    Dr. Unterberger versucht immerhin, den Blick zu weiten.

    Was liegt tatsächlich an?

    „Der bedeutendere Teil der Bürgerschaft“, darf sich in seinem unsere Demokratie tragenden „Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten“ durch Missbräuche der „Aufarbeitung“ nicht daran hindern lassen, mit aller Energie an der Überwindung der Korruption in ihrem gesamten Umfang zu arbeiten. Die zur unabdingbaren Reform befähigten und willigen Kräfte unter den Repräsentanten und im Volk dürfen kein Überschweigen oder Weglügen von „Sümpfen und sauren Wiesen“ dulden.

    Hierzu muss auch im Journalismus grundlegende Redlichkeit angewendet werden.

  20. Martin Bauer
    27. Juli 2012 15:09

    OT
    Bei allen kontroversiellen Ansichten, die über V.Orban kursieren; ich wünsche mir eigentlich für Österreich auch einen Politiker der ausgetretene Pfade verlässt.
    Orban dürfte nicht der schlechteste sein:

    http://www.krone.at/Welt/Ungarn_Premier_Orban_verbluefft_mit_Demokratie-Sager-Gott_helfe_uns...-Story-329198

  21. Rosi
    27. Juli 2012 14:08

    'Genauso übel wie die Causa Haider-Martinz-Birnbacher (& Co!) ist jedoch, wie die dort so aktive Staatsanwaltschaft bei allen Skandalen, die die SPÖ betreffen, zu Untätigkeit neigt und viele im ideologischen Gleichschritt marschierende Medien ein Bild malen, in dem die SPÖ zur Verkörperung des politischen Reinheitsgebots wird.'
    Und genau das ist der Grund, weshalb ein großer Teil der Menschen bei den Meldungen um Blau oder Schwarze 'Skandale' - tatsächliche, eingebildete oder meist erfundene - gar nicht mehr hinhört oder liest. Da braucht nur ein Reizwort kommen, und schon schaltet man geistig ab - die Leut' sollen kräftig manipuliert werden, so denken die Linken, es sind ja bald Wahlen, aber die Leut' sind auch nicht 'blöd' ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  22. socrates
    27. Juli 2012 13:58

    KKP lenkt von den wirklichen Problemen ab: (http://www.welt.de/ )
    EU droht Zins-Saboteuren mit Gefängnis
    Brüssel knöpft sich betrügerische Banker vor. Mit drakonischen Geld- und Haftstrafen sollen Zinsmanipulationen geahndet werden. EU-Kommissarin Reding geißelt Banker als korrupte "Bankster". Von Marc Kalpidis
    Ex-Barclays-Manager: Liborzins wurde auf Weisung manipuliert
    HSBC-Bankenskandal: Wenn Moralapostel zu Geldwäschern werden
    Libor-Manipulationen: Deutsche Bank setzt 100 Mann an Zinsskandal
    Libor-Skandal: Pikante E-Mails erhöhen Druck auf Ex-Barclays-Chef
    Brüssel zieht Lehren aus dem jüngsten Barclays-Skandal und knöpft sich betrügerische Banker vor: Mit drakonischen Geld- und Haftstrafen will die EU-Kommission der tatsächlichen oder versuchten Manipulation wichtiger Zinssätze im Interbankengeschäft vorbeugen.
    Alle Mitgliedstaaten seien angehalten, entsprechende Regeln in ihr nationales Recht aufzunehmen, sagte Justizkommissarin Viviane Reding in Brüssel und fügte hinzu: "Wir werden keine Schlupflöcher mehr erlauben." Auch das für Betrugsversuche anfällige System der Zinssatz-Berechnung soll auf den Prüfstand.
    Manche Länder haben nicht einmal Ermittlungsbefugnisse
    Bislang gibt es keine europaweit einheitlichen Regeln zur Ahndung derartigen Finanzgebarens. So verfügen die Kontrollbehörden in einigen Ländern nicht über alle erforderlichen Ermittlungs- und Sanktionsbefugnisse.
    In anderen sind für manche Spielarten von Insidergeschäften und Marktmanipulationen gar keine strafrechtlichen Konsequenzen vorgesehen. Da Finanzgeschäfte heutzutage aber grenzüberschreitend ablaufen und sich so Lücken auftun, verlangt die EU Nachbesserungen.
    In den erst vergangenen Oktober vorgestellten Gesetzesvorschlägen gegen Marktmissbrauch sollen Zins-Saboteure nun explizit und unmissverständlich mit aufgenommen werden.
    Auslöser dieses Schrittes war die aufgeflogene Beeinflussung des wichtigen Interbankenzinssatzes Libor durch Mitarbeiter der britischen Barclays-Bank und weiterer europäischer Geldhäuser.
    Nach Aussage von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia laufen zudem kartellrechtliche Ermittlungen wegen einer möglichen Manipulation des europäischen Pendants Euribor und des japanischen Tibor-Richtwerts durch brancheninterne Absprachen. Nach jetzigem Stand sehe es so aus, dass "ein Verstoß möglich ist", sagte Almunia.
    Reding geißelt abzockerische "Kasino-Mentalität"
    Die Bedeutung der Richtzahlen, die den durchschnittlichen Zinssatz der Banken für Geldverleih-Geschäfte untereinander auf Schätzungsbasis beziffern, ist immens: Von ihnen hängen Finanzprodukte im Umfang von mehr als 500 Billionen Euro ab. "Praktisch jedes Finanzgeschäft auf der Welt wird von ihnen beeinflusst", sagte Reding.
    Weil dazu auch Hypotheken, Immobilien-Darlehen oder Kreditkarten-Zinsen gehörten, zahle bei Manipulationen am Ende auch der einfache Häuslebauer und Student mit Bildungskrediten drauf.
    Finanzexperten gleichen korrupten "Gangstern"
    Mit Blick auf den publik gewordenen E-Mail-Verkehr betrügerischer Banker, die sich für ihre gemeinsamen Absprachen gegenseitig auf die Schulter klopften, geriet Rading in Rage. "Diese E-Mails sollten uns innehalten lassen. Ploppende Champagnerflaschen wegen künstlich manipulierter Zinssätze zeigen schon ein sehr dreistes Verhalten." Einige Banker ähnelten mit ihrer abzockerischen "Kasino-Mentalität" eher korrupten "Gangstern" als kundenorientierten Finanzexperten.
    In den Augen der EU hat die private Selbstregelung der Finanzmärkte versagt, nun soll eine öffentliche Aufsicht her. "Die totale Abwesenheit jeglicher Moral und das skandalöse Verhalten" hätten das Vertrauen in die Marktakteure erschüttert, schimpfte der für Binnenmarktfragen zuständige Kommissar Michel Barnier und brachte eine neue staatliche Kontrollinstanz ins Spiel.
    Wie genau diese aussehen könnte, werde derzeit unter Beteiligung von Experten der Europäischen Zentralbank (EZB) geprüft. Dasselbe gelte für die bisherige Berechnungsmethode von Libor, Euribor und Co.
    Zinssatz-Berechnung anfällig für Betrug
    Tatsächlich beruhen die Zinssätze nämlich nicht auf echten Transaktionen, sondern werden aus Schätzungen der wichtigsten Banken ermittelt – beim Libor sind das gerade einmal 18 weltweite Institute, beim Euribor immerhin 43 Geldhäuser aus dem Euro-Raum.
    Weil anstatt echter Zinsen lediglich Einschätzungen der Banken über ihre Finanzierungskonditionen zugrunde liegen, sind frisierte Werte verlockend. Mit dem Thema der Richtwert-Berechnung und künftigen Kontrolle befassen sich deshalb auch Europas Notenbanker bei einem Treffen Anfang September in Frankfurt.
    Über den neu gefassten Gesetzesvorschlag aus Brüssel müssen nun die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament beraten. Er soll Barnier zufolge noch vor Jahresende beschlossen werden und sicherstellen, dass bei Zins-Manipulation unmissverständlich der Gang ins Gefängnis, ein Eintrag ins Vorstrafenregister und drastischen Geldbußen drohen.
    Wie hoch das Strafmaß im Einzelnen ausfällt, dürfen die Länder zwar selbst festlegen. Sollte die EU nach einer Übergangszeit von vier Jahren aber unzufrieden mit der nationalen Umsetzung sein, behält sie sich Pflichtvorgaben vor.

  23. zweiblum
    27. Juli 2012 13:38

    Schon die Frage ist parteiisch: Haben die Roten keine Korruption?
    Antwort daher: nicht mehr wie die Roten!

  24. M.S.
    27. Juli 2012 12:57

    "Beweist die Causa Martinz die Korruptionsanfälligkeit von Schwarz-Blau?"

    Mitnichten! Da die Justiz ausschließlich kriminelle Skandale der rechten Reichshälfte verfolgt und den zahllosen bekannten und versteckten Skandalen und Verdachtsmomenten der Linken nicht nachgeht, beweist dies nur, dass dieses Land den Namen "Rechtsstaat" nicht mehr verdient. Auch die einseitige Berichterstattung der meisten Medien läßt tief blicken. Alle im Parlament vetretenen Parteien weisen ganz offenbar eine beachtliche Zahl von verantwortungslosen, korrupten, ja kriminellen Funktionären auf, was Österreich zur Schande gereicht.
    Ja, diese sogenannte "Insel der Seligen" ist im Lauf der letzten Jahre schleichend durch unfähige, unmoralische, verantwortungslose und korrupte Elemente zu einer ochlokratischen Parteiendiktatur verkommen.

  25. Patriot
    27. Juli 2012 11:24

    Es ist wieder mal Zeit den Verlauf des öffentlichen Schuldenstandes hervorzuholen. Sämtliche roten Bundeskanzler haben die Staatsverschuldung massiv ausgeweitet. Die einzige Regierung, die den Marsch in den Schuldenturm teilweise umgekehrt hat, war die Schwarz-Blaue von 2000-2007!

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/019895.html

    Jahr__Schulden in Mrd___Schulden in % vom BIP
    1980____27.002_____35,3
    1981_____30.157_____37,0
    1982_____34.410_____39,3
    1983_____40.575_____43,5
    1984_____44.936_____45,8
    1985_____49.579_____47,9
    1986_____57.105_____52,4
    1987_____63.957_____56,6
    1988_____68.264_____57,6
    1989_____71.705_____56,5
    1990_____76.518_____56,2
    1991_____82.331_____56,4
    1992_____86.814_____56,3
    1993_____97.042_____61,0
    1994_____107.078_____64,1
    1995_____119.208_____68,2
    1996_____123.024_____68,1
    1997_____118.179_____64,1
    1998_____123.641_____64,4
    1999_____133.146_____66,8
    2000_____137.995_____66,2
    2001_____143.114_____66,8
    2002_____146.020_____66,2
    2003_____146.859_____65,3
    2004_____151.870_____64,7
    2005_____157.429_____64,2
    2006_____161.393_____62,3
    2007_____165.024_____60,2
    2008_____180.475_____63,8
    2009_____191.069_____69,5
    2010_____205.741_____71,9
    2011_____217.399_____72,4

    Schwarz-Blau heißt Korruption.
    Rot-Schwarz heißt Korruption plus Staatsbankrott.
    Rot-Grün heißt Korruption plus Staatsbankrott plus Vernichtung aller anderen nicht materiellen Werte.

    • Freak77
      27. Juli 2012 11:46

      Im letzten Schüssel-Jahr 2007: 60,2% (niedriger als 1993).

      Und jetzt 72,4% - das sagt alles.

      Patriot - danke für diese anschauliche Darstellung!

  26. Erich Bauer
    27. Juli 2012 10:54

    „…die SPÖ zur Verkörperung des politischen Reinheitsgebots wird…“

    Ja. Und dieses Gesöff ist ein widerwärtiges Brechreizmittel.

    Trotzdem, der Schaden für die ÖVP ist wahrscheinlich nahezu ruinös. Warum? Für die ÖVP galten einfach höhere Maßstäbe. Wenn man sich als „Wertepartei“, getragen von christlicher Ethik versteht und auch so verstanden werden will, ist es ja geradezu lachhaft, wenn sich deren Parteisekretäre mit „neuen“ Ethiknormen herumschlagen… (müssen?)

    Den Parteiführern ist möglicherweise gar nicht bewusst, dass sie den sich selbst auferlegten „christlichen Auftrag“ mit ihrem Gesamtverhalten „verleumdet“ haben. Der „Strafrahmen“ ist dafür festgesetzt. Es ist wie bei einem Priester, der gegenüber seinen Schäfchen das Christentum „verleumdet“. Er fährt in eine schlimmere „Hölle“ als seine irregeleitete Gemeinde… (das steht sogar irgendwo in der Bibel) Das klingt jetzt sehr „pathetisch“. Ist aber auf jede „Wertegemeinschaft“ übertragbar, deren Verhalten eine kolossale Diskrepanz zu ihren selbstauferlegten Regeln einnimmt…

    Das „Schwarze Lager“ muss sich überlegen, ob es weiterhin die „christliche Ethik“ zu seiner Grundlage macht, oder sich doch besser mit dem „britischen Konservativismus“ auseinandersetzt und diesen umzusetzen versucht. Die „christliche Ethik“ als Grundlage ist sicher sehr schwer zu „liefern“. Bei der „christlichen Ethik“ ist die Chance, dass das sehr bald als „Monstranz“ vor sich hergetragen wird, höchst intakt…

    Warum ist das „Rote Lager“ so immunisiert gegen allfällige Fingerzeige? Das ist gar nicht so schwer zu erklären. Von diesem „Lager“ erwartet man sich ja geradezu ausbeuterische Tendenzen. Es überrascht kaum. Dass diese Tendenzen auch Korruption als „Kampfmittel“ beinhalten ist nur folgerichtig. Solange sich dieses „Kampfmittel“ auf ein „feindliches Ziel“ richtet… Die „Ausbeutung“ des Klassenfeindes ist eine Tugend!

    Wen wundert’s…

    • Interessierter Leser
      27. Juli 2012 11:39

      Völlig richtig!

    • Anton Volpini
      27. Juli 2012 12:36

      Als Wolfgang Schüssel die ÖVP übernahm, war die Partei auf einem Tiefpunkt angelangt.
      Bei einer der ersten Clausuren der Führungsriege, ließ er die Truppe im Kreis Aufstellung nehmen, und sie beteten das Vater Unser.
      Von dort weg ging es bergauf.

      Das wäre mit dieser Mannschaft heute undenkbar, Erich Bauer!

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2012 13:58

      herr volpini, jetzt würde es nicht mal helfen, beteten sie den ganzen rosenkranz.

    • Pumuckl
      27. Juli 2012 21:19

      @ Erich Bauer 10:54

      " Warum ist das "Rote Lager" so immunisiert gegen allfällige Fingerzeige? "

      1.) Weil alle für die Beeinflussung der Massen relevanten Medien ebenfalls diesem roten Lager angehören. Dazu ist bemerkenswert, daß das auch für jene
      Print -Medien gilt welche sich im Besitz des Finanz-Kapitals befinden. Ich denke da besonders an die Raiffeisen-Gruppe und ihre Zeitungen.
      Ob es zwischen dem internationalen Sozialismus und dem internationalen Finanzkapital wirkliche Gegensätze gibt, frage ich mich immer wieder.

      2.) Wir müssen die Lufthoheit über den Stammtischen zurück gewinnen "
      Mit diesem "Schlachtruf" forderte einst Dr. Michael Häupl seine Genossen auf, das wichtige Medium BEGEISTERTER ANHÄNGER DER BOTSCHAFT zu aktivieren.
      Damals, lange vor der FPÖ-Spaltung, sah Häupel diese angestammte Domäne
      der SPÖ durch die aufstrebende FPÖ Jörg Haiders bedroht.

      Wir Blog-Partner werden durch den Gedanken-Austausch im Tagebuch sicher erheblichen Erkenntnis-Gewinn erzielen.
      Wenn wir politische Wirkung erzielen wollten, müssten wir in den Kampf um die " Lufthoheit über den Stammtischen eingreifen ! Und zwar in einer Sprache, welche die Leute welche dort sitzen, auch verstehen.

  27. El Barato
    27. Juli 2012 09:32

    Frau Pfeifer:

    7 Millionen "für den Werner"?

    32 Millionen für den Wiener Pratervorplatz (inkl. dutzendweise in Konkurs gegangener Firmen, die nicht einmal bezahlt wurden)?

    5 Milliarden jährlich für die ÖBB (die erst heuer einen "Gewinn" macht)?

    Übersiedlung des ORF nach St. Marx (oh, the irony), um ihn noch weiter ans politische Gängelband nehmen zu können?

    Unzählige Förderungen bestenfalls zweifelhafter Natur in Wien?

    Horrende Gebührenerhöhungen und explodierende Verschuldung in Wien, damit die eigene Klientel auf Kosten der Allgemeinheit um 10 Jahre früher in Pension gehen kann?

    Konsum? Lucona? AKH? BAWAG?

    Ja, ja. Alles gar nichts, Hauptsache, die "Anderen" sind korrupt.

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2012 11:37

      arbö, st magdalenen, noricum.....

    • El Barato
      27. Juli 2012 11:46

      Gratz, Blecha, Sinowatz, Androsch, Verzetnitsch, Vranitzky, Faymann, Ostermayer...

    • inside
      27. Juli 2012 14:19

      AMS, Sky-link, Rinter-Zelt, Länderbank, Z-Privatstiftung...
      Siemens, Siemens und ja wieder Siemens mit der Ederer, dass da nix g'laufen ist, glaubt wohl niemand...

  28. Josef Maierhofer
    27. Juli 2012 09:16

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Die einen werden angeklagt, die anderen, die roten Barone, nicht, das ist der einzige Unterschied zwischen den Skandalen.

    @ Dr. Unterberger

    Es ist halt ein Jammer, dass man im Zusammenhang mit Politik fast nur noch über solche Figuren stolpert, die das negative Bild der Politik bestärken, vor allem meines.

    @ Maierhofer

    Es wäre meines Erachtens trotzdem wichtig für den Wähler, die dunkelrote Brille, die ihm durch die Medien vermittelt wird, abzulegen und sich an die gegenwärtigen Personen zu halten, die dann noch zur Verfügung stehen für eine Wahl.

    Es wäre meines Erachtens zu erwägen, diese unselige Koalition abzuwählen und ein deutliches Zeichen zu setzen, dass man aus dieser Maschinerie der Skandale austreten will und, trotzdem die Linke, und damit alle Medien, aufheulen und verbissen versuchen, alle Nichtlinken anzupatzen und die Schandtaten der linken Gauner zu verschweigen und der Veröffentlichung niederzuhalten, jene Regierung zu wählen, die das beste Programm für die Periode anzubieten hat. Das sollte nicht ein 'Sozialprogramm' auf Schulden sein, sondern ein Konsolidierungs- und Gesundungsprogramm. Das wäre mein Rat an die Bevölkerung und der, sich von den Medien nicht beeinflussen zu lassen. Ich selbst habe schon seit 35 Jahren keinen Fernseher mehr und erfahre trotzdem alles und noch dazu aus verschiedenen, oft nicht inländischen, Quellen. Da kann ich mir mein Bild schon selbst machen.

    Die viel schwereren Gaunereien aber, das werde ich immer wieder sagen, sind allerdings, die Entscheidungen, die die Politik trifft und getroffen hat, nämlich Gesetzesumgehung, Volksumgehung, Volksverrat, schwerste Landesverschuldung, Staatshaftungen für fremde Länder, Zahlungen und Kreditaufnahmen zugunsten fremder Länder und diese Beträge lassen diese schweren Gaunereien ehr klein erscheinen, zu dem, was unds diese Politiker eingebrockt haben.

    Darum, liebe Mitbürger, sollten wir jene wählen, die diesen schweren Untaten abschwören und für uns und unsere Heimat da sind und nicht gegen uns und unsere Heimat.

  29. Claudius
    27. Juli 2012 09:12

    Ist Linz in Blau-Orange-Schwarzer Hand?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1271058/Linzer-FrankenAffaere_Bawag-zeigt-Buergermeister-an?_vl_backlink=/home/index.do

    Es ist traurig und deprimierend über Steuergeld-Schwund im Graubereich von Banken&Politikern zu lesen.

    Die Bawag war früher eindeutig SP-nahe und ist jetzt in amerikanischen Privatbesitz, momentan fliegen die Fetzen zwischen Bawag und Stadt Linz.

    Ob im Fall Linz nur Blauäugigkeit seitens der verantwortlichen Politiker oder auch Korruption im Spiel war ist unbekannt, es ist in Linz aber eine andere Partei betroffen.

  30. Markus Theiner
    27. Juli 2012 08:08

    Wenn man mal für einen Moment davon ausgeht, dass tatsächlich die blau-schwarze Bundesregierung und die Kärntner wesentlich korrupter waren als der Rest der Politik und nicht nur blöd genug bzw. so schlecht vernetzt, dass sie häufiger erwischt wurden als z.B. die politischen Monopolisten in Wien oder Niederösterreich.

    Dann stellt sich die Frage ob das nur an den handelnden Personen lag oder an der Ideologie bzw. Organisation der Partei, die solche Personen bzw. Aktionen speziell begünstigt.
    Wenn es einzig und allein an den handelnden Personen liegt muss man die Sache zwar aufarbeiten und die zur Rechenschaft ziehen, auf zukünftige Wahlen dürfte das dann aber relativ wenig Einfluss haben, weil - zumindest auf Bundesebene - weder bei Schwarz noch bei Blau viel von den inkriminierten Kreisen übrig ist.
    Anders sähe die Sache aus, wenn es ein parteiimanentes Problem wäre. Das müsste man aber erst einmal argumentieren, was aber natürlich keiner macht. Von Beweisen ganz zu schweigen.

  31. Johann Scheiber
    27. Juli 2012 07:44

    KKP ist des selben Geistes Kind wie die Politikerkaste: Die anderen sind die Gauner!
    AU hingegen wägt kritisch ab
    Das ist geradezu ein Schulbeispiel des Unterschiedes von Manipulation und Information - und der Verluderung des Journalismus

  32. Observer
    27. Juli 2012 07:27

    Frau KKP ist - wie immer - auf dem "linken" Auge blind und sieht nur die leider aufgetretenen unsauberen Machenschaften von Schwarz/Blau/Orange.

  33. Wertkonservativer
    27. Juli 2012 06:38

    Unsere Justiz ist bekanntlich auf dem linken Auge blind, daher die absolute Einseitigkeit in der Aufarbeitung und Bewertung der diversen Anlassfälle!

    Frau K.K.P. ist in ihrer präpotenten Linkslastigkeit schon fast wieder herzig!!?
    Schwarz/Blau ist nunmal ihr Steckenpferd, auf dem sie unentwegt und Bosheiten schwitzend herumreitet!

    Keine Ausrede für die diversen unentschuldbaren Verfehlungen auf schwarzer Seite!
    Jedoch auch klare Zuordnungen und Klarstellungen hinsichtlich gleichartiger bzw. ähnlicher Malversationen in den anderen Partien!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Der Rathausmann (kein Partner)
      28. Juli 2012 19:07

      schauen sie sich doch all die ehemaligen Mitstreiter von k.k.p. an, einen Kommentar zu diesen linkslinken Schreiberlingen und Meinungsterroristen gebe ich hier nicht ab. Herzig kann ich das aber nicht finden, es tut nämlich schon echt weh, diese Frau ist mit ihrem harmlosen Gemüt wahrscheinlich rundum glücklich, mit ihrem Geschreibsel soll sie aber die Öffentlichkeit nicht belästigen.
      Vielleicht setzt sich einmal ein nicht linker Staatsanwalt an meine Stelle und schaut sich all die Ungereimtheiten an.

  34. Pumuckl
    27. Juli 2012 03:40

    Bis zum Ende der Regierung Josef Klaus im März 1970 konnte man den Österreichern noch einen KOLLEKTIVEN STOLZ zubilligen.

    Nach den jüngsten Enthüllungen über Gaunereien unserer Repräsentanten, müssen wir Österreicher leider eine KOLLEKTIVE SCHANDE ertragen ! ! !

    Wer da glaubt, da wären doch noch die " sauberen Grünen " ein Feigenblatt, mit dem wir unsere Scham verstecken könnten, sei daran erinnert, daß schon alleine die TARNFARBE GRÜN DIESER PARTEI EINE INFAME LÜGE DARSTELLT ! ! !

    Europäische Spitzenpolitiker wie Daniel Cohn Bendit und Joschka Fischer waren gewalttätige linksextreme Straßenkämpfer. Daniel Cohn Bendit muß sich gefallen lassen, daß ihm im Internet Nähe zu pädophilen Verhaltensweisen nachgesagt wird.

    Die deutsche Vorbildpartei unserer Grünen geht aus der APO - einer so genannten AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKS-SOZIALISTEN hervor. Vaterlandslose Postmarxisten sind sie noch heute!

    Alleine die Platzierung rechts der SPÖ, welche man diesen SO GENANNTEN GRÜNEN im Parlament zubilligt, bedeutet eine WÄHLERTÄUSCHUNG ! ! !
    Am äußersten linken Rand wäre auch in der Sitzordnung des Parlaments ihr richtiger Platz.

    Diese so genannten Grünen sind eine Art " Reinkarnation " kommunistischer Regime, deren verbrecherische Spuren in der Geschichte unübersehbar sind!

  35. goldmarie
    27. Juli 2012 01:09

    Solange sich unsere Korruptionsstaatsanwaltschaft am linken Auge blind stellt, bleiben die großangelegten (Medien-)Kampagnen gegen politisch Rechtsstehende in höchstem Maße unglaubwürdig. Ohne irgendwelche Mißstände kleinreden zu wollen, aber Gerechtigkeit sieht anders aus und geht in unserem Staate nicht immer mit dem Recht einher.

    • Freibetto
      27. Juli 2012 22:59

      blogwatch

      23. Juli 2012 18:50
      Freibetto
      So nennen Sie doch die Nicks des Libertus mit denen er den scheinheiligen Moralapostel spielt und den Blog zumüllt!
      Mir fällt da nur auf die schnelle ein: plusminus, komma, contra, zauberlehrling, fenstergucker, goldmarie, etc.

      Mehr ist zu diesem seichten, peinlichen Beitrag nicht zu sagen.

    • panzerechse (kein Partner)
      28. Juli 2012 07:39

      Freibetto,

      Bei soviel Nicks ist es allerdings nicht gut möglich in die "Monatsränge" zu kommen... Wenn doch...? Lustig wär's schon, wenn drei der "inkriminierten" Nicks... Rang eins bis drei. (ggg)





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