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SN-Kontroverse: Schulschwänzen

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll das Schulschwänzen strenger bestraft werden?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

 

Augenmaß und Angemessenheit

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

In einem Rechtsstaat gelten Regeln. Wer gegen sie verstößt, hat mit abgestuften Sanktionen zu rechnen. Das ist gut so, da ohne angemessene Sanktionen von der Verwarnung bis zur saftigen Geldstrafe kein Staat zu machen ist. Österreich ist ein Rechtsstaat und es gilt für alle Kinder, die sich dauernd im Staatsgebiet aufhalten, Unterrichtspflicht. Die Unterrichtspflicht muss von den Erziehungsberechtigten umgesetzt werden. Wird sie verletzt, ist mit Sanktionen rechnen. Im Fall der derzeit so heiß diskutierten Schulschwänzerei galt schon bisher, dass mit einer Strafe von 220 Euro zu rechnen ist - wenn alle anderen Maßnahmen nicht greifen, um Schulschwänzen abzustellen. Mit Strafen wird vorsichtig umgegangen. Sie werden nur in zwei Prozent der Fälle verhängt. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) - offenkundig aufgrund seiner Tätigkeit mit zahlreichen Fällen "schweren Schulschwänzens" konfrontiert - hat vorgeschlagen, die Strafe auf 1500 Euro zu erhöhen. Eine drakonische Maßnahme, die eher auf ein Versagen in seinem Zuständigkeitsbereich schließen lässt, als auf eine angemessene Problemlösung. Die beschlossene Verdoppelung der Geldstrafe auf 440 Euro ist schon eher von Augenmaß geprägt, obwohl die Frage erlaubt ist, ob Geldstrafen der Weisheit letzter Schluss sind. Oft sind es Kinder, die in sozial und finanziell nicht gefestigten Familien leben, die der Schule fern bleiben. Aber eben nicht nur - Stichwort Wohlstandsverwahrlosung. Völlig daneben ist der Vorschlag Gabi Burgstallers, die Familienbeihilfe für eine bestimmte Zeit befristet einzubehalten. Die Familienbeihilfe hat eine völlig andere Funktion. Sie ist dazu da, Kosten, die Eltern auf Grund ihrer Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern entstehen, auszugleichen. Diese den Familien wegen Schulschwänzerei zeitweilig vorzuenthalten, ist völlig überzogen und es ist beschämend, dass die Idee ausgerechnet von der ersten sozialdemokratischen Landeshauptfrau Österreichs kommt.


 

Bürokratische Missgeburt

Andreas Unterberger

 Schwänzen kann ganze Lebensperspektiven zerstören. Deswegen sollte es mit Energie, sofort und wirksam bekämpft werden. Was aber die Politik nicht tut. Statt dessen diskutiert sie die Nebenfrage, ob Beihilfen-Entzug, 440 oder 1500 statt bisher 220 Euro Strafe angemessen sind. Musste doch dieser Betrag ohnedies nur in 30 Fällen gezahlt werden, obwohl es eigentlich 1500 Verfahren gab. Von den vielen Fällen nicht gemeldeten, nicht entdeckten oder von Eltern gedeckten Schulschwänzens ganz zu schweigen.

Unabhängig von der Höhe wird es künftig jedenfalls noch seltener Schwänz-Strafen geben. Denn die regulierungswütige Regierung schaltet nun jeder Strafe ein so kompliziertes vielstufiges Verfahren vor, dass es mindestens fünf Monate bis zu deren - eventuellen - Verhängung dauert. Was für einen 14-Jährigen unendlich weit weg ist. Was Null abschreckende Wirkung hat.

An was die Politik - aus Lehrerhass? - überhaupt nicht denkt: Statt über Strafhöhen zu debattieren, sollte sie Lehrer und Direktoren massiv aufwerten. Deren Instrumentarium gegen aufsässige Schüler ist in den letzten Jahrzehnten zertrümmert worden. Sie sollte man wieder zu sofortigen Konsequenzen berechtigten. Sie kennen jeden Schüler am besten. Sie sollen Schwänzer schon beim ersten Mal zum Nachsitzen verdonnern oder ihnen Goodies entziehen können; sie sollen sofort Eltern vorladen, Berater einschalten, Jugendämter alarmieren, Anzeige erstatten können. Immer das, was ihnen im Einzelfall sinnvoll erscheint.

Der Stufenplan der Regierung ist hingegen absurd und bürokratisch: Fünf mal schwänzen, dann erst gibt’s ein Gespräch mit den Eltern; vier Wochen später kommen Psychologen und Sozialarbeiter ins Geschäft; weitere vier Wochen später die Schulaufsicht; nach weiteren zwei Wochen die Jugendwohlfahrt; und nach nochmals vier Wochen die Bezirksbehörde. Komplizierter und dümmer, juristischer und ineffektiver geht’s mit Sicherheit nicht mehr.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 09:40

    Wie hoch ist der Anteil der Schwänzer und v. a. welche Kinder (u. Eltern) verweigern den Schulbesuch? Ich mutmaße einmal, dass in erster Linie die anatolischen, bereicherungsbringenden Zuwanderer gemeint sind, die lt. Politikern in Zukunft unser aller Sozialsystem retten sollen.
    Da glaubt die Schmied_In doch tatsächlich, dass es hilft ein bisserl Psychologengequatsche - um teures Steuergeld - abhalten zu müssen, um dieser Gruppe Bildung näher zu bringen. Was für eine Farce, noch dazu, wo es nun auf Steuerzahlerskosten ohnehin möglich ist einen Pflichtschulabschluß nachzuholen, der so nebenbei ev. auch den Aufenthalt, bzw. die Alimentierung ganz automatisch verlängert.

    Die einzige Sprache, die die Bildungsverweigerer verstehen, ist wohl der Entzug von Zuwendungen (derenthalber sie eigentlich zu uns strömen), darum wäre der Vorschlag v. G. Burgstaller durchaus sinnvoll und sicherlich fruchtender als alle teuren Verhätschelungen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 07:03

    Mein Gott, was haben wir für Probleme!

    Zuerst nimmt man mir das Geld weg, um es mir dann für unsere Kinder wieder zurück zu geben. Dann beschimpft man meine Frau, weil sie zu Hause sich um unsere Kinder kümmert.
    Dann reitet man eine Kampagne gegen die bessergebildeten Eltern, weil sie dafür sorgen, daß ihre Kinder in der Schule auch wirklich lernen, was einen ungeheuren Gerechtigkeitsvorteil gegenüber Kindern aus sogenannten "bildungsfernen" Familien darstellt, eigentlich eine Sauerei, so wird es dargestellt.
    Und schließlich tut man so, als ob wir alle unsere Kinder schulschwänzen lassen, und der sich in alles einmischende Staat das noch nicht genug bestraft hat.

    Oder meinen die die Kinder aus Muslimenfamilien, weil der Sebastian Kurz in dieser Kommission auch mit dabei ist?
    Wenn dem so ist, dann muß ich fragen, welches Einkommen erwirtschaften dort die Männer, daß man ihnen wegnehmen kann, um es ihnen später für ihre Kinder wieder zurückzugeben?

  3. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 07:59

    "In einem Rechtsstaat gelten Regeln. Wer gegen sie verstößt, hat mit abgestuften Sanktionen zu rechnen."

    Ha! Ha! Ha!

    Selten so gut gelacht!

    Diesen Satz müssten KKP und ihre Genoss-Innen und -Aussen 1000 Mal schreiben, und jeden Morgen 10 Mal aufsagen (zusätzlich 25 Mal vor Parlaments- und anderen politischen Entscheidungen)...

    Und als erstes schicken wir den Kanzlerdarsteller zu ihr zur Nachhilfe (und am besten die rote Staatsanwaltschaft gleich mit)!

  4. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 07:32

    KKP schreibt: "In einem Rechtsstaat gelten Regeln. Wer gegen sie verstößt, hat mit abgestuften Sanktionen zu rechnen." Dem ist grundsätzlich zuzustimmen. Allerdings sollte dieser Grundsatz nicht nur in besonderen Fällen (wie dem Schulschwänzen) zur Anwendung kommen, sondern z.B. auch dann wenn höherwertige Rechtsvorschriften betroffen sind wie z.B. der Maastricht-Vetrag bzw. die darin enthaltene Bailout-Klausel.

    In unserer verkehrten Welt werden jedoch nicht nur jene, die gegen diese Bestimmung verstoßen haben, NICHT mit "abgestuften Sanktionen" belegt, sondern mit den negativen Auswirkungen (nicht endenwollende "Durchfütterung" der Schuldenstaaten) werden genau jene konfrontiert, die das - an Rettungsfonds, Staaten und Banken - abfließende Geld erst mal verdienen müssen.

    Da pfeift man doch auf die USA und auf die Schweiz - EU, EFSF, ESM, das sind die wahren Rechtsstaaten - in denen einige - durch wen eigentlich? - herausgehobene Figuren mit meist unklarer Reputation in sogenannten Parlamenten, Kommissionen und Räten freihändig entscheiden, was wann getan wird.

    Und übrigens: Neuerdings wird das auch noch heftig als "Demokratie" reklamiert.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 12:24

    Schuleschwänzen ist ein vielschichtiges Problem, das es auch früher schon gegeben hat, wenn auch nicht im heutigen Ausmaß. Leider sind es auch nicht nur die Kinder unserer Kulturbereicherer, die schlußendlich als Schulversager und Schulabbrecher und damit praktisch ohne Chancen auf einen seriösen Berufsweg dastehen.

    Zweifellos spielt das Versagen des Elternhauses eine gravierende Rolle. Wenn man hier den Weg des geringsten Widerstands geht, wenn Pflichtgefühl, Leistungswillen und Verläßlichkeit eine untergeordnete Rolle spielen, darf man sich nicht wundern, daß der Nachwuchs sich eben auch gehen läßt, wenn er ganz allgemein „Null Bock“ auf den „Zwang“ zum Lernen hat. Dazu kommt der niedrige Stellenwert, den Bildung für viele Jugendliche und auch deren Eltern hat: Models, Rapper, Schnulzensänger,... haben ja ebenfalls nichts gelernt und sind reich und berühmt geworden!

    Zweifellos versagen auch die Lehrer, besser gesagt, sie stehen dem ganzen recht hilflos gegenüber. Sie können Mahnungen schreiben, sie können versuchen die Eltern vorzuladen, vielleicht auch das Jugendamt verständigen, scheitern aber, wenn diese – aus welchen Gründen immer - die Schreiben ignorieren. Mit mehreren derartigen Problemfällen in der Klasse und nach vielen vergeblichen Versuchen wird ein engagierter Lehrer vermutlich versuchen sich an eine andere Schule versetzen zu lassen. Oder er wird, weil er nicht als sozial-inkompetenter Dauer-Querulant abgestempelt werden möchte, das Handtuch werfen und sich frustriert in das Heer der bereits „Angepaßten“ einordnen.

    Der Niedergang des Schulsystems ist nur eines der Symptome des Niedergangs unserer Gesellschaft.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 08:34

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Unrichtig ist, Österreich ist ein Rechtsstaat, viel mehr ist richtig, Österreich ist ein Linkssstaat.

    Unrichtig ist, die Unterrichtspflicht muss von den Erziehungsberechtigten umgesetzt werden (was sicher auch in vielen nötig wäre), richtig ist vielmehr, die Unterrichtspflicht ist von den Schülern umzusetzen.

    Unrichtig ist, dass der Integrationspolitiker Sebastian Kurz an allem schuld ist und er versagt hat, richtig ist viel mehr, dass das ganze Schulsystem im Argen liegt, seit es von der SPÖ systematisch zerstört wurde und weder Lehrer noch Schüler mehr die ganze Schule mögen, weil jeder Trottel dort protegiert wird und jeder Fleißige desavouiert und hinuntergemacht, so will es die 'Baddei'.

    Unrichtig ist, dass Strafen, egal wie hoch oder niedrig, irgendetwas an der Situation verbessern.

    @ Dr. Unterberger

    Richtig ist, dass die Lehrer ihre Lehrpflicht ausüben können müssen und auch die Disziplin herstellen können müssen, sie müssen auch den Unteerricht individuell und frei gestalten und der Unterricht muss entbürokratisiert werden, die Bürokratie in den Schulen ist sagenhaft. Müssen wohl auch lauter Unterbelichtete geschaffen haben. Ich meine dazu, dass die überdimensionale Bürokratie zu nichts von Nutzen ist und alles behindert.

    Ich meine dazu, dass es zumindest formal eine Strafe geben soll für Schulschwänzen, wenn das schon so überhand nimmt.

    Aber des Pudels Kern ist wohl der, dass in der Schule, ich höre das auch immer wieder von meinen Studenten, so viel unnötiger und nicht interessierender Ballast eingeschleppt wurde, der die Befassung mit dem Stoff fürs Leben zudeckt und hintanhält, angefangen von Gender, Parteiethik, PC, bis zur Ausbildung zum 'Homo, Trans und Hinüber'.

    Die Ausbildung zum 'Parteidodel' ist halt nicht interessant.

    Für schlimmer erachte ich schon die Gesetzesübertretung, das Schulschwänzen der Kinder zu decken, statt die Sache mit Kindern, Lehrern zu bereinigen und den Dingen (meist individuell) auf den Grund zu gehen. Meist sind es Lernprobleme, Faulheit, schlechtes Gewissen, wenn es sich um ehrliche Kinder handelt, oft aber auch kriminelle und abgründige Hintergründe, leider.

    Das erinnert mich auch an den Sexualmörder vom Laaerberg, den der ganze Familienclan gedeckt hat und mit Alibi versehen hat, er wurde trotzdem verurteilt. Es ist auch den Migranten der Ernst der Lage aufzuzeigen und klar zu machen, dann werden sie vielleicht kapieren, sonst müssen sie halt wieder zurück nach Anatolien, dort können sie offenbar Schule schwänzen.

    Als das Krebsübel aber betrachte ich die mimosenhafte Geisteshaltung und die Dummheit zu glauben, Recht, Schulrecht würde Befreiung vom Lernen bedeuten. Das Schulrecht muss geändert werden, der Lehrer muss mehr Rechte bekommen, vor allem zu Disziplin. Aber sagen sie das einmal der Frau Bundesminister, die braucht das Recht für die 'Baddei'-Funktionäre und die Bürokratieübertreibung. Trotzdem fliegt sie bei PISA immer tiefer in den Graben mit ihrer Schulzerstörung für die 'Baddei'.

    Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das eigene Leben.

    Wer nicht in die Schule geht, der übertritt ein Gesetz, das muss klar sein und exekutiert werden, das Strafausmass ist, wie bei allen richtig geschrieben, nicht so wichtig.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2012 10:47

    @KKP schreibt:

    "Diese [Kinderbeihilfe] den Familien wegen Schulschwänzerei zeitweilig vorzuenthalten, ist völlig überzogen und es ist beschämend, dass die Idee ausgerechnet von der ersten sozialdemokratischen Landeshauptfrau Österreichs kommt."

    Das sehe ich genau umgekehrt; das Vorenthalten der FB ist wahrscheinlich der einzige Weg, Eltern an ihre Erziehungspflicht zu erinnern. Dazu sei gesagt, daß für viele Zuwanderer va aus der Türkei die reichlich sprudelnden finanziellen Zuwendungen, mit denen sie in Ö verwöhnt werden, häufig der Grund ihres Hierseins ist.

    Wer nicht als Kind lernt, Verpflichtungen einzuhalten, wird dies nie lernen. Die selbstverständliche Folge von Schulschwänzen ist---abgesehen vom unwiederbringlichen Versäumen des Schulstoffs--- die gestörte Auffassung von späterer Berufsausübung.

    Wenn ein Schüler, eine Schülerin nicht gelernt hat, seiner Schulpflicht nachzukommen, wie soll er/sie es plötzlich im Berufsleben können?
    Wenn der Ernst des Lebens wirklich beginnt, werden solche jungen Leute nicht von heute auf morgen "erleuchtet" sein und ihre üblen Gewohnheiten ablegen.

    Von dem üblichen verständnisvollen psychologischen Getue, das Frau KKP vorschwebt, ist nicht viel zu erwarten; das bleibt vermutlich ziemlich ergebnislos und kostet nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel von Steuerzahlers Geld!

    Der Weg zum Aus des Schulschwänzens muß drastisch verkürzt werden, d. h. es muß wirksam sanktioniert werden, auch wenn's weh tut; die "Sprache" des "Geldentzugs" ist international.

    "Oft sind es Kinder, die in sozial und finanziell nicht gefestigten Familien leben, die der Schule fern bleiben...... Die Familienbeihilfe hat eine völlig andere Funktion. Sie ist dazu da, Kosten, die Eltern auf Grund ihrer Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern entstehen, auszugleichen."

    Was glaubt wohl die weltfremde gutmenschliche, aber realitätsblinde KKP, wofür SEHR viele (va Ausländer-) Familien das ZWECKGEBUNDENE Geld verwenden???

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHarry Hilflos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2012 12:42

    Wer wird denn so kleinlich sein. Handyklau-Ali und Omaberauber-Mohammed schwänzen nicht. Sie helfen dem Papi zuhause in der Levante beim Hausbau. Denn irgendwie muss Mindestsicherung, Wohnbeihilfe, Kinderbeihilfe und der Zuschuss von der Caritas inverstiert werden.

    Solange die enthnozentrischen Buberln und verhüllten Mäderln ab ihrem 16 Lebensjahr bei den Wahlen ihre Wahlkarte bei der SP-Sektion abgeben, ist ihre Schuldigkeit getan.

    Angenehmer Nebeneffekt alldem für die beschnittenen und unbeschnittenen Weltenlenker ist der Umstand, dass diese Schulschwänzer wohl selbst viele kleine Schulschwänzerchen produzieren werden und somit die Homogenität der einheimischen Zahldrohen zwangsläufig beenden.


alle Kommentare

  1. Jannika (kein Partner)
    05. Februar 2015 13:46

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  2. Faidahtul (kein Partner)
  3. Buda (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:48

    You make thigns so clear. Thanks for taking the time!

  4. 3.Tenorhorn (kein Partner)
    09. Juli 2012 22:04

    Aus diesem Ministerium kommend:
    Sehr sozial, megabürokratisch und ineffizient! Wie immer! Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass!

    Jeder Pädagoge weiß: eine Maßnahme muss sofort erfolgen, sonst ist sie wirkungslos. Prinzip: Liebevolle Härte!
    Besser in der Wirkung wäre, zuerst ist das Geld weg und wird bei Wohlverhalten rückerstattet.

    Erfragen Sie die Meinung der Mitarbeiter in der Jugendstrafanstalt in Gerasdorf!

  5. Susanna (kein Partner)
    08. Juli 2012 17:33

    Löst sich das Problem nicht ohnehin selbst? Wer schwänzt, bekommt in den betroffenen Fächern keine Noten.

  6. Harry Hilflos (kein Partner)
    07. Juli 2012 12:42

    Wer wird denn so kleinlich sein. Handyklau-Ali und Omaberauber-Mohammed schwänzen nicht. Sie helfen dem Papi zuhause in der Levante beim Hausbau. Denn irgendwie muss Mindestsicherung, Wohnbeihilfe, Kinderbeihilfe und der Zuschuss von der Caritas inverstiert werden.

    Solange die enthnozentrischen Buberln und verhüllten Mäderln ab ihrem 16 Lebensjahr bei den Wahlen ihre Wahlkarte bei der SP-Sektion abgeben, ist ihre Schuldigkeit getan.

    Angenehmer Nebeneffekt alldem für die beschnittenen und unbeschnittenen Weltenlenker ist der Umstand, dass diese Schulschwänzer wohl selbst viele kleine Schulschwänzerchen produzieren werden und somit die Homogenität der einheimischen Zahldrohen zwangsläufig beenden.

  7. Torres (kein Partner)
    07. Juli 2012 11:55

    Gerade der Vorschlag von Gabi Burgstaller betreffend Streichung der Familienbeihilfe wäre tatsächlich effizient und hätte wohl eine sofortige Wirkung. Aber die offenbar extrem linksgrüne KKP akzeptiert nicht einmal die Ideen von prominenten SPÖ-Mitgliedern, noch dazu aus ihrer unmittelbaren Umgebung.

  8. RR Prof. Reinhard Horner
    07. Juli 2012 11:50

    reinhard.horner@chello.at

    Verschiedene Situationen – unterschiedliche Maßnahmen

    Rechtlich verschieden stehen zur Aufgabe und Verantwortung:
    1. die Erfüllung der neunjährigen allgemeinen Schulpflicht,
    2. die Erfüllung der Berufsschulpflicht der Lehrlinge und
    3. die Erfüllung von Pflichten im freiwilligen weiterführenden Schulbesuch bis einschließlich der Studien an den hohen Schulen.

    Sich nur auf den Punkt 1. zu beschränken, ist/wäre töricht.

    Mit Geldstrafen – egal in welcher Höhe – vorzugehen, eröffnet köstliche Perspektiven. Damit könnten sich vermögendere Eltern wohlfeil freikaufen. Zum Beispiel solche, die ihre einschlägigen Erziehungspflichten verabsäumen, sich mit falschen Entschuldigungen aus der Affäre ziehen. Auch Eltern, die ihre Familienurlaube gerne während der Schulzeit konsumieren. Könnte man hierfür vielleicht Gutscheine im Abonnement erwerben?

    Die Pflichtverletzung des Schulschwänzens betrifft die Verweigerung der Teilnahme an den gemeinschaftlichen Lernprozessen, die im zukunftstauglichen Schulgeschehen noch zunehmend an Bedeutung gewinnen. Daraus erwächst eine unabdingbare Konsequenz in der Leistungsbeurteilung in dem Ausmaß fehlender Mitarbeitsleistungen. Dies mit den Folgen einer negativen Beurteilung oder einer Nichtbeurteilung. Die Möglichkeiten, solche Ausfälle durch individuelle Prüfungen zu ersetzen, wären ernstlich in Frage zu stellen. Das Nachholen versäumter Pflichten soll jedenfalls obenan stehen.

    Die Ursachen des Schulschwänzens, die unterschiedliche Maßnahmen erfordern, können liegen:
    a) in Defiziten des Schülers,
    b) in Defiziten der Familie bzw. des Lebensumfelds des Schülers,
    c) in der Schule, wenn sie unter- oder überfordert sowie wenn sich der Schüler in der Schule fürchtet, sich fürchten muss.

    Wenn heute zur Unterstützung der Lehrkräfte über zusätzliches Schulpersonal diskutiert wird, hat das durchaus auch mit angemessenen Maßnahmen zur Überwindung des Schulschwänzens zu tun. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit den befassten außerschulischen Instanzen bleibt gleichwohl auf der Tagesordnung. Vor allem aber ist die dreigliedrige Schulgemeinschaft (in den Berufsschulen die Erweiterte Schulgemeinschaft) zu mobilisieren, um die Unterrichts- und Erziehungsarbeit und die Gestaltung des Schullebens zu optimieren.

    Im Übrigen sind die gemäß Schulunterrichtsrecht vorgesehenen Handlungsmöglichkeiten gar nicht so gering, wie manchmal behauptet wird. Man muss sie nur entsprechend anwenden, sie ausschöpfen. Zum Beispiel das unterrichtliche Frühwarnsystem und das erziehliche Frühinformationssystem! Ferner geht es um konkrete Verhaltensvereinbarungen in einer „Verhaltenspyramide“ mit außerordentlichen Belobungen und Bestärkungen, Ermunterungen sowie abgestuftem Tadel, Zurechtweisungen, Wiedergutmachungen, Tatausgleich und Bestrafungen.

    Wäre es denkbar, dass seitens einer Schule arge Schwänzer zum Unterricht abgeholt werden? In der Tat, die gibt es schon länger.

    In den hohen Schulen dürfte, was die Pflichterfüllung betrifft, insbesondere in den Massenfächern, besonders hoher Handlungsbedarf bestehen.

  9. ViennaCodePoet (kein Partner)
    07. Juli 2012 10:33

    Mit Verlaub das Thema ist ein Wimmerl... und ein weiteres Indiz dafür wie schwach -und wenig selbstbewusst das politische Personal derzeit ist.

    Ein minimal kompetenter Minister delegiert das an die Schuldirektion, und aus...

    Schlimm... jetzt poste ich schon zu Wimmerln, Hitzeschaden...

  10. dickbrettbohrer (kein Partner)
    07. Juli 2012 06:35

    Ist doch komisch. Auf der einen Seite werden Kinder und Jugendliche quasi drangsaliert, ja nur alle „ihre Rechte“ wahrzunehmen. Mach dies, mach das, darauf hast du einen Anspruch, nimm deine Rechte wahr, dann bist du mündig! Laut wird über die Herabsenkung der Volljährigkeitsgrenze nachgedacht, mit 16 wählen oder noch jünger, was? Die Heranwachsenden werden üppig mit Konsumgütern, Geld und Vergnügen versorgt, alles ohne überhaupt je einen Beitrag zur Familienkasse geleistet zu haben. Im Notfall springt die Allgemeinheit ein, damit die Kleinen so leben können wie die Großen.
    Und jetzt, oh Wunder, gibt es eine Pflicht, und plötzlich merken das alle! Die Pflicht lautet auf körperliches Anwesendsein in der Massenschule. Zumindest das ist gesellschaftlich unumgänglich, bevor man an der Maturatombola teilnimmt, bei der kaum noch jemand leer ausgeht.

    Da geraten die Heranwachsenden aber in einen gewaltigen Zwiespalt. Die fragen sich, wozu soll ich überhaupt in diese Pipi-Veranstaltung gehen, die sich Schule nennt! Ich habe doch alles, und ich kriege noch mehr! Und ich kriege es sowieso! Was also soll das. Einerseits führen die Heranwachsenden ein (Konsum)Leben wie die Großen, andererseits sind sie durch die Schulpflicht bzw. Anwesenheitspflicht in der Schule gänzlich entmündigt. Das paßt nicht zusammen, habt ihr euch das schon einmal überlegt, ihr superschlauen Hochglanzpssychologen und Kaffeesatzdeuter?

    Schule hat heute Unterhaltungscharakter; aber nie kann sie es aufnehmen mit der realen Welt hier draußen. Eine Schule mit dem herkömmlichen Leistungsprinzip hätte andere Möglichkeiten: allein das Leistungsprinzip verleiht der Schule und dem dortigen Personal seine Autorität, deren Fehlen heute so betrauert wird. Die Gesellschaft muß mit einem hausgemachten Problem fertigwerden. Und was fällt den Verantwortlichen ein? Nichts viel besseres als auch früher schon den vereinzelt hilflosen Erziehern eingefallen ist: Hausarrest, Fernsehverbot, Kürzung des Taschengeldes. Allenfalls körperliche Züchtigungen sind tabu.

    So ein Narrenzirkus! Die Pädagogik ist ohnehin verrückt geworden. Man läßt Kinder jahrelang Lautschrift mit Anlauttabellen kritzeln und erwartet dann, daß sie plötzlich richtig schreiben lernen. Man läßt sie „selbstbestimmt“ und ohne Unterweisung herumwursteln und wundert sich, daß dabei keine neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten herauskommen. Kurz: das ganze Schulwesen ist schizophren.
    Eigentlich find ich es prima, daß die Kinder einer solchen Schule davonlaufen.

  11. Haider
    06. Juli 2012 21:35

    Mich wundert es etwas, daß bisher kein einziger Debattenbeitrag erwähnt, daß heute viele Eltern gar nicht wissen (können), was ihre lieben Sprößlinge so den ganzen Tag treiben. Beide Eltern berufstätig, die Großeltern weit vom Schuß, Nachbarn völlig desinteressiert ... wir haben eben nur mehr eine schwache gesellschaftliche Bindung.

    • Undine
      06. Juli 2012 22:50

      @Haider

      *****!
      Wie recht Sie haben! Wenn ein Schulkind heutzutage müde und hungrig von der Schule heimkommt, kann es nicht mehr wie früher damit rechnen, daß ihm die Mutter eine Mahlzeit auf den Tisch stellt und sich erzählen läßt, wie's in der Schule so war...
      Wann und wie erfahren Eltern heutzutage überhaupt, was das Kind in der Schule erlebt?

    • dssm
      07. Juli 2012 00:13

      Auf die Gefahr hin mich zu Wiederholen:
      Sie kratzen am Kern der Umverteilung, an jenem Kern, den niemand gerne zitiert.
      Leben tun wir alle von dem was produziert wird oder als Dienstleistung erbracht wird und, wichtig(!), für das jemand anders freiwillig(!) breit ist zu zahlen.
      Leider ist die Masse der Menschen mit Tätigkeiten beschäftigt, welche als bürokratische Schikane bezeichnet werden können. Ohne volkswirtschaftlichen Schaden könnten wir schlagartig Steuerberater, viele Beamten, Juristen, Sozialarbeiter, Investment- und Notenbanker, Integrationshelfer, Psychologen, … und ihre Gegenüber in der verbliebenen freien Wirtschaft abbauen. Da Frauen selten einen wichtigen Beruf erlernt haben (z.B. Techniker, Metallarbeiter ...), wären diese in der Lage, ohne jeden Verlust der Produktivität, zu Hause zu bleiben.

  12. Observer
    06. Juli 2012 20:20

    Wie immer, ist die Argumentation unserer Freitagskommentatorin KKP sehr "lehr"reich. Sie schwafelt zwar vom Rechtsstaat, dem sich alle fügen sollten. Gleichzeitig nimmt sie manche Schulschwänzer in Schutz, denn diese "armen Jugendlichen" kommen aus sozial schlechten Umfeldern und man sollte zuerst diese beseitigen. Tatsache ist, dass - trotz sozialistischer Zerstörung der Familien - die Eltern weiterhin für die Aufsicht und Fürsorge der Kinder hauptverantwortlich sind. Das Schulschwänzen ist meistens den Eltern bekannt und nur durch Geldstrafen kann man dies verändern. Leider sind nur durch starken Druck auf das eigene Geldbösel solche Missstände zu bekämpfen. Dies sieht man auch auf vielen anderen Gebieten (Gurtenpflicht, Handyverbot am Steuer usw.).

    Der genannte Stufenplan der Regierung ist eine typisch österreichische Wischiwaschi-Regelung, wie wir sie schon von vielen anderen "Problemlösungen" kennen.
    So führt man keine Regierung. Schämen sie sich, Herr Faymann!

  13. durga
    06. Juli 2012 12:24

    Schuleschwänzen ist ein vielschichtiges Problem, das es auch früher schon gegeben hat, wenn auch nicht im heutigen Ausmaß. Leider sind es auch nicht nur die Kinder unserer Kulturbereicherer, die schlußendlich als Schulversager und Schulabbrecher und damit praktisch ohne Chancen auf einen seriösen Berufsweg dastehen.

    Zweifellos spielt das Versagen des Elternhauses eine gravierende Rolle. Wenn man hier den Weg des geringsten Widerstands geht, wenn Pflichtgefühl, Leistungswillen und Verläßlichkeit eine untergeordnete Rolle spielen, darf man sich nicht wundern, daß der Nachwuchs sich eben auch gehen läßt, wenn er ganz allgemein „Null Bock“ auf den „Zwang“ zum Lernen hat. Dazu kommt der niedrige Stellenwert, den Bildung für viele Jugendliche und auch deren Eltern hat: Models, Rapper, Schnulzensänger,... haben ja ebenfalls nichts gelernt und sind reich und berühmt geworden!

    Zweifellos versagen auch die Lehrer, besser gesagt, sie stehen dem ganzen recht hilflos gegenüber. Sie können Mahnungen schreiben, sie können versuchen die Eltern vorzuladen, vielleicht auch das Jugendamt verständigen, scheitern aber, wenn diese – aus welchen Gründen immer - die Schreiben ignorieren. Mit mehreren derartigen Problemfällen in der Klasse und nach vielen vergeblichen Versuchen wird ein engagierter Lehrer vermutlich versuchen sich an eine andere Schule versetzen zu lassen. Oder er wird, weil er nicht als sozial-inkompetenter Dauer-Querulant abgestempelt werden möchte, das Handtuch werfen und sich frustriert in das Heer der bereits „Angepaßten“ einordnen.

    Der Niedergang des Schulsystems ist nur eines der Symptome des Niedergangs unserer Gesellschaft.

    • Undine
      06. Juli 2012 13:37

      @durga

      *******!

      "Zweifellos spielt das Versagen des Elternhauses eine gravierende Rolle. Wenn man hier den Weg des geringsten Widerstands geht, wenn Pflichtgefühl, Leistungswillen und Verläßlichkeit eine untergeordnete Rolle spielen, darf man sich nicht wundern, daß der Nachwuchs sich eben auch gehen läßt, wenn er ganz allgemein „Null Bock“ auf den „Zwang“ zum Lernen hat"

      Genau das ist aber das logische Ergebnis der mehr als 40-jährigen linken Erziehungs- und Schul-Politik, des Laisser-faire:
      Ein elterliches (vernünftiges) NEIN könnte ja nachhaltig die Kinderseele traumatisieren (wie bequem für die Eltern!); ein Lehrer, eine Lehrerin, die es wagen, vom Schulkind zu fordern, daß es in der Schule "mittut", werden als verständnislose Monster hingestellt. Und dann gar noch die unmenschliche Forderung, Schulkinder müssen am Unterricht teilnehmen, statt zu tun, was ihnen mehr Spaß macht: die Kinderbeihilfe in Form von großzügigem Taschengeld zu verjuxen, den Rest verplempern die "Erziehungsberechtigten".

    • durga
      06. Juli 2012 14:21

      @Undine

      Vollkommen d' accord!

      Nur, wie kann man ein derart unheilvolles, bereits in vielen Ländern eingefahrenes System zur Umkehr bringen? Mit friedlichen Mitteln und ohne Zusammenbruch unserer gesamten Gesellschaftsordnung?

  14. dssm
    06. Juli 2012 11:55

    Ein Klassiker! Weil es eine Regulierung gibt, wird immer mehr Regulierung erforderlich.
    Der Fehler liegt im Pensionssystem, nicht bei den Eltern oder gar Kindern. Wenn die Alterversorgung mit den eigenen Kindern zu tun hat, ist eine mangelhafte Ausbildung gar nicht so lustig, da würden sich die Kinderverweigerer und die Kinderverwahrloser unter den Erwachsenen bald fürchten. Dann braucht man keine Kinderbeihilfe, keine Schulregelungen, keinen Kindergartenzwang noch sonst etwas – Resultat weniger Bürokratie, weniger Steuern.
    Und der kleine Anteil an völlig inkompetenten Eltern kann statistisch vernachlässigt werden.

  15. LF
    06. Juli 2012 11:46

    Die Mehrzahl der Schwänzenden tut dies vermutlich, weil es eben lustiger ist, sich die Zeit mit "Shoppen", "Freunde treffen" und "PC-Spiele spielen" zu vertreiben als sich den Kopf über mathematische Formeln, Vokabel, Grammatikregeln u.Ä. zu zerbrechen. Außerdem kann man, wenn man nicht in die Schule geht, nicht von den "bösen" Lehrern über Dinge befragt werden, die "uncool" sind. Nur wenige schwänzen, weil sie daheim schwierige Familienverhältnisse haben - diese Kinder flüchten sich ja oft geradezu in eine andere, einigermaßen sichere Umgebung! Wenn die Lehrer sich mit den Eltern (die oft gar nicht wissen, dass ihre Kinder nicht in der Schule sind) quasi verbünden und sie nicht erst nach den vorgesehenen drei "unentschuldigten" Tagen, sondern gleich am ersten Fehltag verständigen, kann sehr viel abgefangen werden.
    Dabei will ich gar nicht leugnen, dass es sehr wohl auch Extremfälle gibt, die Hilfe brauchen. Dafür sollte es ja in den Schulen verstärkt Fachkräfte (psychologisch geschultes Personal) geben, damit bereits auf die ersten Auffälligkeiten reagiert werden kann.
    Und die restlichen Fälle sind wohl wirklich am leichtesten durch Streichung finanzieller Zuwendungen zu kurieren. Dabei erscheint mir auch die Zurückhaltung der Familienbeihilfe als wesentlich sinnvoller als eine erst nach Monaten zu leistende Strafzahlung.
    Auf jeden Fall erscheint es mir aber notwendig, herauszufinden, WARUM immer mehr geschwänzt wird. Das können aber weder Eltern noch Lehrer tun, denn denen wird kaum ein Schwänzer die Wahrheit sagen.

  16. Undine
    06. Juli 2012 10:47

    @KKP schreibt:

    "Diese [Kinderbeihilfe] den Familien wegen Schulschwänzerei zeitweilig vorzuenthalten, ist völlig überzogen und es ist beschämend, dass die Idee ausgerechnet von der ersten sozialdemokratischen Landeshauptfrau Österreichs kommt."

    Das sehe ich genau umgekehrt; das Vorenthalten der FB ist wahrscheinlich der einzige Weg, Eltern an ihre Erziehungspflicht zu erinnern. Dazu sei gesagt, daß für viele Zuwanderer va aus der Türkei die reichlich sprudelnden finanziellen Zuwendungen, mit denen sie in Ö verwöhnt werden, häufig der Grund ihres Hierseins ist.

    Wer nicht als Kind lernt, Verpflichtungen einzuhalten, wird dies nie lernen. Die selbstverständliche Folge von Schulschwänzen ist---abgesehen vom unwiederbringlichen Versäumen des Schulstoffs--- die gestörte Auffassung von späterer Berufsausübung.

    Wenn ein Schüler, eine Schülerin nicht gelernt hat, seiner Schulpflicht nachzukommen, wie soll er/sie es plötzlich im Berufsleben können?
    Wenn der Ernst des Lebens wirklich beginnt, werden solche jungen Leute nicht von heute auf morgen "erleuchtet" sein und ihre üblen Gewohnheiten ablegen.

    Von dem üblichen verständnisvollen psychologischen Getue, das Frau KKP vorschwebt, ist nicht viel zu erwarten; das bleibt vermutlich ziemlich ergebnislos und kostet nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel von Steuerzahlers Geld!

    Der Weg zum Aus des Schulschwänzens muß drastisch verkürzt werden, d. h. es muß wirksam sanktioniert werden, auch wenn's weh tut; die "Sprache" des "Geldentzugs" ist international.

    "Oft sind es Kinder, die in sozial und finanziell nicht gefestigten Familien leben, die der Schule fern bleiben...... Die Familienbeihilfe hat eine völlig andere Funktion. Sie ist dazu da, Kosten, die Eltern auf Grund ihrer Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern entstehen, auszugleichen."

    Was glaubt wohl die weltfremde gutmenschliche, aber realitätsblinde KKP, wofür SEHR viele (va Ausländer-) Familien das ZWECKGEBUNDENE Geld verwenden???

    • Undine
      06. Juli 2012 10:51

      Gerade entdecke ich, daß @Brigitte Imb bereits all das vorweggenommen hat, was in meinem Kommentar angesprochen wird! Tut mir leid!

  17. Brigitte Imb
    06. Juli 2012 09:40

    Wie hoch ist der Anteil der Schwänzer und v. a. welche Kinder (u. Eltern) verweigern den Schulbesuch? Ich mutmaße einmal, dass in erster Linie die anatolischen, bereicherungsbringenden Zuwanderer gemeint sind, die lt. Politikern in Zukunft unser aller Sozialsystem retten sollen.
    Da glaubt die Schmied_In doch tatsächlich, dass es hilft ein bisserl Psychologengequatsche - um teures Steuergeld - abhalten zu müssen, um dieser Gruppe Bildung näher zu bringen. Was für eine Farce, noch dazu, wo es nun auf Steuerzahlerskosten ohnehin möglich ist einen Pflichtschulabschluß nachzuholen, der so nebenbei ev. auch den Aufenthalt, bzw. die Alimentierung ganz automatisch verlängert.

    Die einzige Sprache, die die Bildungsverweigerer verstehen, ist wohl der Entzug von Zuwendungen (derenthalber sie eigentlich zu uns strömen), darum wäre der Vorschlag v. G. Burgstaller durchaus sinnvoll und sicherlich fruchtender als alle teuren Verhätschelungen.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      07. Juli 2012 11:13

      Bei einigen wäre das sicher die wirkungsvollste Strafe. Allerdings sollte man zuerst das Psychologiegequatsche (auf Steuerzahlerkosten) abstellen und - wie Unterberger richtig sagt - den Lehrern und Direktoren mehr Kompetenzen einräumen.

      Frau KKP beweist mit ihrem linksliberalen Ausführungen, dass sie schon lange nicht mehr weiß, wie es in Schulen zugeht..

  18. Josef Maierhofer
    06. Juli 2012 08:34

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Unrichtig ist, Österreich ist ein Rechtsstaat, viel mehr ist richtig, Österreich ist ein Linkssstaat.

    Unrichtig ist, die Unterrichtspflicht muss von den Erziehungsberechtigten umgesetzt werden (was sicher auch in vielen nötig wäre), richtig ist vielmehr, die Unterrichtspflicht ist von den Schülern umzusetzen.

    Unrichtig ist, dass der Integrationspolitiker Sebastian Kurz an allem schuld ist und er versagt hat, richtig ist viel mehr, dass das ganze Schulsystem im Argen liegt, seit es von der SPÖ systematisch zerstört wurde und weder Lehrer noch Schüler mehr die ganze Schule mögen, weil jeder Trottel dort protegiert wird und jeder Fleißige desavouiert und hinuntergemacht, so will es die 'Baddei'.

    Unrichtig ist, dass Strafen, egal wie hoch oder niedrig, irgendetwas an der Situation verbessern.

    @ Dr. Unterberger

    Richtig ist, dass die Lehrer ihre Lehrpflicht ausüben können müssen und auch die Disziplin herstellen können müssen, sie müssen auch den Unteerricht individuell und frei gestalten und der Unterricht muss entbürokratisiert werden, die Bürokratie in den Schulen ist sagenhaft. Müssen wohl auch lauter Unterbelichtete geschaffen haben. Ich meine dazu, dass die überdimensionale Bürokratie zu nichts von Nutzen ist und alles behindert.

    Ich meine dazu, dass es zumindest formal eine Strafe geben soll für Schulschwänzen, wenn das schon so überhand nimmt.

    Aber des Pudels Kern ist wohl der, dass in der Schule, ich höre das auch immer wieder von meinen Studenten, so viel unnötiger und nicht interessierender Ballast eingeschleppt wurde, der die Befassung mit dem Stoff fürs Leben zudeckt und hintanhält, angefangen von Gender, Parteiethik, PC, bis zur Ausbildung zum 'Homo, Trans und Hinüber'.

    Die Ausbildung zum 'Parteidodel' ist halt nicht interessant.

    Für schlimmer erachte ich schon die Gesetzesübertretung, das Schulschwänzen der Kinder zu decken, statt die Sache mit Kindern, Lehrern zu bereinigen und den Dingen (meist individuell) auf den Grund zu gehen. Meist sind es Lernprobleme, Faulheit, schlechtes Gewissen, wenn es sich um ehrliche Kinder handelt, oft aber auch kriminelle und abgründige Hintergründe, leider.

    Das erinnert mich auch an den Sexualmörder vom Laaerberg, den der ganze Familienclan gedeckt hat und mit Alibi versehen hat, er wurde trotzdem verurteilt. Es ist auch den Migranten der Ernst der Lage aufzuzeigen und klar zu machen, dann werden sie vielleicht kapieren, sonst müssen sie halt wieder zurück nach Anatolien, dort können sie offenbar Schule schwänzen.

    Als das Krebsübel aber betrachte ich die mimosenhafte Geisteshaltung und die Dummheit zu glauben, Recht, Schulrecht würde Befreiung vom Lernen bedeuten. Das Schulrecht muss geändert werden, der Lehrer muss mehr Rechte bekommen, vor allem zu Disziplin. Aber sagen sie das einmal der Frau Bundesminister, die braucht das Recht für die 'Baddei'-Funktionäre und die Bürokratieübertreibung. Trotzdem fliegt sie bei PISA immer tiefer in den Graben mit ihrer Schulzerstörung für die 'Baddei'.

    Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das eigene Leben.

    Wer nicht in die Schule geht, der übertritt ein Gesetz, das muss klar sein und exekutiert werden, das Strafausmass ist, wie bei allen richtig geschrieben, nicht so wichtig.

  19. DerTurm
    06. Juli 2012 07:59

    "In einem Rechtsstaat gelten Regeln. Wer gegen sie verstößt, hat mit abgestuften Sanktionen zu rechnen."

    Ha! Ha! Ha!

    Selten so gut gelacht!

    Diesen Satz müssten KKP und ihre Genoss-Innen und -Aussen 1000 Mal schreiben, und jeden Morgen 10 Mal aufsagen (zusätzlich 25 Mal vor Parlaments- und anderen politischen Entscheidungen)...

    Und als erstes schicken wir den Kanzlerdarsteller zu ihr zur Nachhilfe (und am besten die rote Staatsanwaltschaft gleich mit)!

  20. HJR
    06. Juli 2012 07:32

    KKP schreibt: "In einem Rechtsstaat gelten Regeln. Wer gegen sie verstößt, hat mit abgestuften Sanktionen zu rechnen." Dem ist grundsätzlich zuzustimmen. Allerdings sollte dieser Grundsatz nicht nur in besonderen Fällen (wie dem Schulschwänzen) zur Anwendung kommen, sondern z.B. auch dann wenn höherwertige Rechtsvorschriften betroffen sind wie z.B. der Maastricht-Vetrag bzw. die darin enthaltene Bailout-Klausel.

    In unserer verkehrten Welt werden jedoch nicht nur jene, die gegen diese Bestimmung verstoßen haben, NICHT mit "abgestuften Sanktionen" belegt, sondern mit den negativen Auswirkungen (nicht endenwollende "Durchfütterung" der Schuldenstaaten) werden genau jene konfrontiert, die das - an Rettungsfonds, Staaten und Banken - abfließende Geld erst mal verdienen müssen.

    Da pfeift man doch auf die USA und auf die Schweiz - EU, EFSF, ESM, das sind die wahren Rechtsstaaten - in denen einige - durch wen eigentlich? - herausgehobene Figuren mit meist unklarer Reputation in sogenannten Parlamenten, Kommissionen und Räten freihändig entscheiden, was wann getan wird.

    Und übrigens: Neuerdings wird das auch noch heftig als "Demokratie" reklamiert.

    • phaidros
      06. Juli 2012 20:16

      Nanu?! Ja, was sehe ich denn da!

      Wieder zurück von den Erwachsenen? Haben die Sie nicht mitmachen lassen, dass Sie wieder zu uns in den Kindergarten kommen? ;-)

      Aber ernsthaft: fein, dass Sie sich's überlegt haben!

      BG phaidros.vie@gmail.com

  21. Anton Volpini
    06. Juli 2012 07:03

    Mein Gott, was haben wir für Probleme!

    Zuerst nimmt man mir das Geld weg, um es mir dann für unsere Kinder wieder zurück zu geben. Dann beschimpft man meine Frau, weil sie zu Hause sich um unsere Kinder kümmert.
    Dann reitet man eine Kampagne gegen die bessergebildeten Eltern, weil sie dafür sorgen, daß ihre Kinder in der Schule auch wirklich lernen, was einen ungeheuren Gerechtigkeitsvorteil gegenüber Kindern aus sogenannten "bildungsfernen" Familien darstellt, eigentlich eine Sauerei, so wird es dargestellt.
    Und schließlich tut man so, als ob wir alle unsere Kinder schulschwänzen lassen, und der sich in alles einmischende Staat das noch nicht genug bestraft hat.

    Oder meinen die die Kinder aus Muslimenfamilien, weil der Sebastian Kurz in dieser Kommission auch mit dabei ist?
    Wenn dem so ist, dann muß ich fragen, welches Einkommen erwirtschaften dort die Männer, daß man ihnen wegnehmen kann, um es ihnen später für ihre Kinder wieder zurückzugeben?





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