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Man steckt ein, man steckt ein II

Selten noch ist die Unverfrorenheit der parteipolitischen Selbstbedienung so offenkundig geworden wie in den letzten Stunden in Kärnten. Die dortigen Enthüllungen und Geständnisse haben den Verdacht der Bürger rapide anwachsen lassen, dass Politiker jedes Mal mitschneiden, sobald sie bei irgendwelchen Vorgängen etwas zu entscheiden haben. Aus diesem Generalverdacht schöpfen überdies auch immer mehr Beamte ein persönliches „Vorbild“. Die Kärntner Untaten der Herrn Martinz, Haider und Birnbacher, in die zweifellos noch etliche andere involviert sind, schaden nicht nur den Tätern, nicht nur ihren Parteien, sondern auch der Demokratie insgesamt.

Viele Menschen haben nur noch Verachtung für die regierende Klasse über. Und diese Verachtung erreicht ausgerechnet in jenem Zeitpunkt den Gipfel, da quer durch Europa die unfassbaren und niemals bezahlbaren Rechnungen für die jahrzehntelange Schuldenvermehrung auf den Tisch donnern, die einzig zum Zweck einer sich ununterbrochen eskalierenden Wählerbestechung durch die Politik entstanden sind.

Wem sollen die Bürger da noch glauben? Es macht sich lähmender Nihilismus breit. Das einzige Glück dabei: Die Menschen dürften auch keinem starken Mann mehr glauben, der in den nächsten Jahren vorgeben sollte, den Saustall ausmisten zu können. Denn sie haben begriffen: Allzu viele Ausmister haben sich im Nachhinein selbst als die ärgsten Schweine entpuppt.

Was uns wieder nach Kärnten zurückführt. Jörg Haider hatte einen Teil seines Erfolgs dem ständigen Anprangern von politischen Schiebereien und Bereicherungen zu verdanken. Und jetzt wird klar, dass er in unglaublicher Kühnheit sich beziehungsweise seine Partei und den Koalitionspartner selbst zu bedienen versucht hat.

Offenbar bestätigt das die alte Erfahrung: Wer am lautesten „Dieb!“ schreit, wird selbst oft zum Langfinger. Wenn jemand wirklich alle für Verbrecher hält, käme er sich ja am Ende selbst dumm vor, wenn er selbst anständig bliebe. Oder er zeigt von Anfang an überhaupt nur zum Zweck der Ablenkung von den eigenen Untaten auf andere Täter.

Gesellschaften, in denen sich jeder selbst bis zum Maximum bedient – legal oder illegal –, sind zum Untergang verurteilt. Ohne eine moralische Wertebasis in der Mehrheit der Bürger kann keine Gemeinschaft mehr funktionieren. Sind wir schon soweit? Das weitgehende Aussterben von Religiosität in den westlichen Gesellschaften hat jedenfalls ein traditionell wirksames Fundament einer solchen Wertebasis verschwinden lassen. Auch die Nation oder irgendeine Ideologie als moralschaffende Motoren haben ausgedient.

Man kann aber als Individuum nur dann ohne größere psychische Defekte überleben, wenn man trotz allem nicht alle anderen und insbesondere nicht jeden Verantwortungsträger für einen Gauner hält.

Was aber tun? Es hilft wenig, ständig noch mehr Kontrollen zu installieren. Eine Kontrollinflation ist sogar meist kontraproduktiv. Sie führt ja nur zu immer noch mehr Bürokratie – und die ist automatisch der beste Dünger für weitere beamtete und politische Korruption. Jeder Kontrollor ist genauso ein potentieller Inkassant von Schmiergeld wie die Kontrollierten und damit eine zusätzliche Korruptionsgefahr.

Der viel effizientere Weg ist der einer Entmachtung von Politik und Verwaltung. Je weniger Politiker in einer Bank (wie im konkreten Fall bei der Hypo Alpen-Adria) oder einem Unternehmen zu reden haben, umso weniger können sie die Hand aufhalten. Je weniger Genehmigungen und Bescheide für normale wirtschaftliche Tätigkeiten notwendig sind, umso weniger kann dabei Schmiergeld verlangt werden. Je weniger Budget in der Verfügung eines Ministers steht, umso weniger kann er sich die Zustimmung von Zeitungen kaufen.

Freilich geht der Trend genau in die gegenteilige Richtung. Siehe etwa die Schuldenkrise: Die Politik schreit „Dieb!“ (vulgo: „Die Bankenspekulationen haben uns ins Unglück gestürzt!“); sie bekommt dafür den Jubel der ahnungslosen Bevölkerung; sie lenkt damit nicht nur vom eigenen Diebstahl (also der Schuldenexplosion der letzten Jahrzehnte) ab, sondern ermöglicht sich damit auch gleich den nächsten, noch viel größeren Diebstahl: Sie „reguliert“ die Banken, wofür wieder auf den Rängen Jubel aufbraust, und zwingt damit in Wahrheit die Banken und Versicherungen, mit weiteren Hunderten Milliarden die nächsten Schuldenaufnahmen der Staaten zu finanzieren.

Ebenso sinnvoll wäre die zumindest teilweise Entmachtung der Politik durch die direkte Demokratie. Wenn wichtige Entscheidungen nicht im Hinterzimmer gefällt werden können, kann auch viel weniger bestochen werden. Und es ist geradezu lächerlich, wenn ausgerechnet diese politische Klasse nun darüber zu urteilen versucht, in welchen Fragen die Bürger reif zur Entscheidung sind und in welchen nicht.

Noch einmal nach Kärnten: Die am Rande der Selbstauflösung stehende Kärntner ÖVP ist sicher noch nicht am Ende des Weges einer Aufarbeitung. Wenn Herr Martinz sagt, er habe 100.000 Euro für die Partei genommen, dann muss das Geld irgendwo hingekommen sein und muss daher auch zurückkommen können. Findet sich hingegen keine Spur des Geldes, dann hat Herr Martinz selbst noch ein viel größeres Problem, nämlich eines der persönlichen Bereicherung.

Und die Kärntner Freiheitlichen – ob Blau, ob Orange, ob Gestreift – haben überhaupt das allergrößte Problem: Sie müssen den Österreichern nun mit Erfolg weismachen, dass sie aus Großzügigkeit oder später Ehrlichkeit oder plötzlicher Vergesslichkeit auf die Abholung von sogar 500.000 Euro verzichtet haben, obwohl sie diese zuerst verlangt haben. So blau kann man gar nicht sein, um solche Geschichten zu glauben. Allerdings sind die Freiheitlichen ja beim Geschichtenerzählen total begabt: Einer ihrer früheren Mandatare ist sogar imstande, Menschen bis hin nach Taiwan mit Erfolg einzureden, für bei Vollmond abgefülltes Wasser dreimal so viel Geld auf den Tisch zu legen…

PS: Oder gibt es doch nichts Neues in der Nacht der Korruption? Die Überschrift dieser Betrachtung hat jedenfalls schon ein gewisser Johann Strauß vertont. Und ich selbst habe sie schon vor ziemlich genau einem Jahr verwendet.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 07:56

    Nun ja, ist es in Wien etwa anders?

    In Wien wird noch viel mehr und unverschämter eingesackt. Der Unterschied zu Kärnten ist, dass die Regierenden auch gleich die Medien und die Staatsanwalt eingesackt haben, weswegen sie ihr Treiben völlig ungeniert und unbehelligt fortführen können (dürfen).

    Würde ernsthaft einmal beispielsweise das Thema Kommunalkredit angepackt werden, kämen noch ganz andere Dinge zu Tage (andere Pleiten wurden ja auch niemals ernsthaft untersucht - vom Konsum bis zur BAWAG).

    Das soll jetzt die Geschehnisse in Kärnten nicht verniedlichen, aber - seien wir uns ehrlich - das ist in Österreich doch "Politics as usual".

    In Wien sind doch die Grünen eben dabei, ganz dick in dieses Geschäft einzusteigen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 11:54

    Ich fordere ab sofort eine

    * SOKO Kommunalkredit, BAWAG, Volksbanken AG
    * Untersuchung des System Häupls sowie des System Wiens
    * SOKO Skylink
    * Untersuchung des System Prölls sowie des System NÖs
    * SOKO BEGAS, Bank Burgenland
    * Untersuchung des System Niessls sowie des System Burgenlands
    usw.
    usw.
    usw. ......................

    P.S.: Leider gab es auch zu Zeiten vermehrter Religiosität Bereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft, nur die Folgen und Bestrafungen waren damals abschreckender!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 06:19

    "Charakterfeste, seriöse, gebildete, mutige und entscheidungsfreudige Politiker" wurden und werden nicht wirklich gebraucht, die sortiert man rechtzeitig aus, indem man sie rausmobbt. Dazu gibt es ein Palette an Möglichkeiten. Ministrabel ist man wie es den Anschein macht erst, wenn man "belastbar" ist. Wettbewerb der Personen ist unerwünscht, geschlossene Kreise hilfreich. Da helfen auch hohe Gehälter und abgesicherte Pensionen nicht.

    Solange Menschen nicht erkennen, dass die Ursache der Wirtschaftskrise zum Gutteil aus Korruption und die damit einhergehende Bestechlichkeit der Menschen selbst erwächst, solange werden sie sich in die Irre führen lassen und glauben, was ihnen die Interessensträger auf die Nase binden, nämlich dass Liberalismus, Marktwirtschaft, etc. schlecht sind und dass die Lösung des Problems in Zentralisierung und Vergrößerung zu suchen wäre.

    Doch genau das Gegenteil ist der Fall:
    Zur Eindämmung von Korruption helfen Eigenverantwortung, Subsidiarität, Direkte Demokratie, eine einfache, saubere Gesetzgebung, Judikative und Exekutive, Engagement und Motivation der Bürger, unbestechliche Medien, Transparenz, fairer Wettbewerb und gelebte Werte. Wertekodices brauchen sich nicht die Parteien selbst schreiben, nein, diese gibt es bereits, die wären eben ganz einfach nur einzuhalten.

    Nicht "The show must go on.", "The show must be finished.", Ehrlichkeit und nicht Blendung muss sich den Weg bahnen. Der Bürger ist gefordert, sich mutig einzubringen und auch uneigennützig, der Gemeinschaft, der Nachkommenschaft demütig dienend, in der Gewissheit sein Lebenswerk an Nachkommen übergeben zu können, den letzten Weg ohne Material antreten zu müssen.

    Dazu ein interessanter Link zu Kollektiver Korruption und Einbettung dieser in die Niedergangstheorie machtvoller Einzelinteressen. Wir sollten uns dranmachen, Auswege zu suchen. Es kann doch nicht sein, dass alles crashen muss, wir wie gelähmt zuschauen, zumindest sollten wir die Folgen unseres Verhaltens durchdenken und das Danach planen.

    http://www.rottmeyer.de/kollektive-korruption-warum-es-kein-freiwilliges-aussteigen-aus-dem-fiatgeld-standard-geben-wird/

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 08:23

    Ich stehe nicht an, mich - als glühendster ÖVP-Verteidiger hier im Blog - für die charakterlichen und politischen Fehlleistungen des Herrn Martinz und der Kärntner ÖVP zu genieren, ja zu schämen!

    Dass allerdings der spiritus rector aller dieser Kärntner Sauereien, der gefallene Held Haider, hier imer noch von etlichen Herrschaften so quasi als Robin Hood uner den Politikern verehrt wird, wundert mich ein wenig: der gute Mann und Volksfreund hatte anscheinend mehr kriminelle Energie und(sympathische??) Unverfrorenheit in sich vereint, als es einer sauberen demokratischen Einstellung guttut!

    Die Blauen (+ ihr oranger Ableger) sollten den Mund halten und sich ins letzte Eck verkriechen. Die haben in den vergangenen zehn, zwölf Jahren bekanntermaßen mehr Defraudanten, Korruptionisten und sonstige Ungustln hervorgebracht, als wir im Durchschnitt gewöhnt sind!
    Das alles ändert nichts an meinem Unmut über die Verfehlungen des Herrn Martinz: der ist wohl - als schwächeres Beiwagerl des Herrn Haider - über seinen eigenen Ehrgeiz gestolpert, und war dann nicht Manns genug, sein Fehlverhalten (obwohl vom Richter dazu richtiggehend eingeladen) rechtzeitig offenzulegen. Shame on him!

    (mail to:gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 05:47

    Wir brauchen charakterfeste, seriöse, gebildete, mutige und entscheidungsfreudige Politiker.

    Bravo Dr. Unterberger, Sie haben die ganze Schweinerei auf den Punkt gebracht. Ein Krebsübel ist es, dass ehemalige Politiker in das sog. Beratungsgeschäft einsteigen, weil sie genau wissen, wo Kohle zu machen ist. Die Finanzamtskontrollore betrachen vielfach einschlägige Honorare als notwendig und werden daher auch als steuermindernd anerkannt.

    Jörg Haider hatte selbst "viel Dreck am Stecken", aber es ist zu einfach, nun einzig und allein ihm alles in die Schuhe zu schieben.

    Ich bewundere Herrn Stronach und seinen Mut, etwas in unserem Land zu verändern. Andererseits hat er mehrmals bewiesen, dass plötzlich abgehalfterte Politiker auf seiner payroll aufgeschienen sind. Dies ist doch auch ein Beweis, dass er das Geschäft mit den Beziehungen gut beherrscht.

    Noch etwas: wie wäre es, wenn es den Ministerien (inkl. Bundeskanzleramt) gesetzlich verboten wird, Geld für Berater und Eigenwerbung zu verwenden? Also dafür keinen Budgetposten mehr gibt?

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 08:22

    Solange ein Politiker nicht einer der 'unsrigen' ist, also allen anderen Bürgern rechtlich gleichgestellt, solange wird er in diesen kriminalschwangeren Atmospären tanzen uns sich bedienen.

    Es kann nur ein Gestz für alle geben ohne Ausnahmen und ohne 'Sonderbestimmungen', etc.

    Solange es Leute gibt, die um die politischen Entscheidungsträger herumschwirren, wie die Mistfliegen am Misthufen oder die Bienen am Honig, um Vorteile, sprich Privilegien, herauszuschinden, Entscheidungen zu beeinflussen, etc., solange kann man nicht von einer sauberen Gesellschaft reden und auch nicht von einer sauberen Politik, sondern eben von Klientelpolitik, die sich abseits der Realität in der Privilegiensphäre abspielt. Das kostet aber alles dem Volk Geld.

    Solange ein Politiker glaubt, Ideologien umsetzen oder durchsetzen zu müssen, ist er auf dem Holzweg, Ideologie hat noch nie wirklichen Nutzen gebracht, immer nur geschadet.

    Solange es Politiker gibt, die aus Versorgungsgründen sich in der Politik befinden, die große Masse der Politiker ist das, solange wird auch demokratisch nichts weitergehen, die sind nämlich alle Sesselkleber und Steigbügelhalter, praktisch Lohn- und Privilegienempfänger.

    Solange ein Politiker ein Amt zufolge Parteijahren erhält, solange es keine strenge Auslesequalifikation für Ämter und politische Mandatare gibt, solange werden wir einen mehrheitlich oder anteilig ignoranten und oft stupiden Dodelhaufen in den Entscheidungs- und Gesetzgebungsgremien herumsitzen haben.

    Solange es möglich ist, Verfahren für Verfehlungen von Politikern parteilich und justizmäßig zu beeinflussen bis einzustellen, solange werden wir mit 'Verbrechern im Amt' leben müssen.

    Solange Politiker oft weitreichende Entscheidungen treffen können, die nicht volkskonform sind und oft auch nicht gesetzeskonform, solange können wir von Demokratie nicht sprechen.

    Meine persönliche Meinung ist es, dass unsere Politiker sowohl überbezahlt, wie auch überprivilegiert sind und dass die Gesetzeslage zwar eindeutig wäre, doch die Gesetzestreue zu wünschen übrig lässt. Das geht so weit, dass zum Beispiel ein ESM ohne Volk beschlossen wird und 'vorläufig einmal' gleich 20 Milliarden Euro, für eine Familie mit 2 Kindern also 8 000,- Euro als 'Staatshaftung' verschleudert werden und das nach oben ohne Limit. Bei dieser wietreichenden und schweren Entscheidung wird offenbar, dass der österreichischen Polititkaste, die abgehoben hat. der Bürger völlig egal ist. Das Verfassungsgestz wurde gebrochen und der Bürger übergangen. Das geht soweit, dass die Politik eigenmächtig und mit Wahllügen das Volk verschuldet hat und für eine Familie mit 2 Kindern einen Schuldenberg von 160 000,- Euro bereits angehäuft hat.

    Diese Verbrechen sind noch schwerer als die 'kleinen Selbstbedienungen'.

    Würde ich diese 'kleinen' Taten begehen, ich hätte mein Domizil schon längst in der Landesgerichtsstrasse 11, zu den großen käme ich gar nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2012 12:47

    In dieser Kausa liegt noch einiges an Sprengstoff:

    Denn, falls Martinz tatsächlich, wie Biernbacher behauptet, sich von Strasser beraten hat lassen, wie er am besten das Verbrechen begehen solle, stellen sich die Fragen:
    1) ist Strasser Mittäter
    2) und was wusste die Bundes-ÖVP?


alle Kommentare

  1. Melissa (kein Partner)
  2. Ryne (kein Partner)
    15. Februar 2015 16:49

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  9. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    28. Juli 2012 09:41

    Was nützen uns all die zum Teil so klugen Analysen wie hier von Brechstange und Anmerkungen, wenn wir uns nicht aufmachen und zur Evolution des neuen politischen Systems beitragen. Von mir bewusst mit einem R davor gesetzt. Denn bei all dem, was sich hier angesammelt hat, werden die Gefängnisplätze nicht ausreichen, um die Entzauberten und Allmachtverblendeten in Obhut zu nehmen.
    Es bedarf einer neuen Ordnung. Wir sollten die Gelder von Cern abziehen und in die Forschung für die Entwicklung von Lügendetektoren stecken, die wir dann in großer Stückzahl in den Parlamenten dieses leidgeprüften Landes betreiben werden.
    Ich habe ein Plattform gestartet: http://revolution21at.bimashofer.eu/REvolution21AT/Die_Burgerbewegung.html
    Dort bin ich einsam geblieben. Wie es der Zufall so will, so bin ich vor acht Wochen nach Kärnten übersiedelt. Ein Wink des Himmels? Hier sollten sich ja rasch Verbündete finden.

  10. xRatio (kein Partner)
    28. Juli 2012 01:50

    "Der viel effizientere Weg ist der einer Entmachtung von Politik und Verwaltung."

    Herr Dr. Unterberger schreitet, wenngleich langsam, voran auf dem Weg der Erkenntnis. :-)

    Hoffentlich wird er nicht wieder rückfällig. :-)

    xRatio

  11. machmuss verschiebnix
    27. Juli 2012 22:39


    "... sind zum Untergang verurteilt." - darauf wird's wohl hinauslaufen.


    Unsere Regierung hat derzeit (noch) das Glück, daß die große Mehrheit der
    Österreicher einfach zu gut "funktioniert". Wir lassen uns alle aussackeln,
    weil wir (noch) zuviel zu verlieren haben, wenn wir uns dagegen erheben würden.


    "... auch keinem starken Mann mehr glauben" - auch so ein zweifelhaftes Glück.


    Das führt letztlich dazu, daß nötige Reformen noch viel länger und weiter
    verschleppt werden können - ein Glück für die herrschende Mischpoche, aber
    der sichere Untergang für Österreich.


    "... Kontrollor ist genauso ein potentieller Inkassant" - zweifellos.


    Während sich an den Schaltstellen der Macht jene zusammenrotten, deren eigenes
    Gewissen jeder Belastung standhält (weil sie keines haben), wird die gesamte
    Gesellschaft fortschreitend durchwachsen von diversen Organisationen, welche
    auf irgendeine Art von der Politik gegängelt werden.

    Jedoch, an deren Basis arbeiten mitunter sogar Unentgeltliche in Überzeugung
    dessen, daß sie einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft erledigen (was ja
    meist auch stimmt).
    Haben die Partei-Bonzen das von der Kirche abgekupfert (?!)

    Wie schaffen's die Bonzen immer wieder - und sogar jetzt noch - willige Opfer zu
    finden, welche sich quasi selbst versklaven obwohl sie dabei obendrein noch
    der Misswirtschaft ihrer "Halter" zusehen müssen ?? (ehem. Muster-Beispiel: Konsum).

    Gewiss ist jedenfalls, daß wir dieses System nicht los werden, solange aus
    uns was rauszupressen ist. Zu befürchten ist, daß dieses System auch beim
    durchwaten der Tränen-vollen Pleiten-Talsole es abermals schaffen wird,
    durch erfolgreiche Massen-Manipulation das Netzwerk ihrer Macht aufrecht
    zu erhalten.

    Stimmt es, daß rund 1/3 der Österreicher immer noch dran glauben, daß in der
    SPÖ "die Guten" zuhause sind (?) - lauter Bewohner der Animal Farm, oder was ?

    .

  12. Segestes (kein Partner)
    27. Juli 2012 14:55

    "Das weitgehende Aussterben von Religiosität in den westlichen Gesellschaften hat jedenfalls ein traditionell wirksames Fundament einer solchen Wertebasis verschwinden lassen."

    Sagt ausgerechnet der, der für die Ladenöffnung am Sonntag eintritt, damit man der Ersatzreligion des Konsums bis zum Exzess frönen kann.

    -----

    "Auch die Nation oder irgendeine Ideologie als moralschaffende Motoren haben ausgedient."

    Dazu hat der ehemalige Chefredakteur der Presse, der massiv mitgeholfen hat Österreich in die EU, Schengen und den Euro hinein zu lügen, also diesen Staat scheibchenweise zu demontieren, einen maßgeblichen Beitrag geleistet.

    -----

    Aber Unterberger ist zumindest nicht komplett unfähig aus Fehlern zu lernen, wie seine plötzliche Begeisterung für mehr direkte Demokratie zeigt.

    • Gasthörer (kein Partner)
      27. Juli 2012 16:53

      Voll und ganz zustimme!!!
      Wollte grad' das Gleiche schreiben, was ich mir nun sparen kann. So sehr ich AU schätze, manchmal liegt er daneben und manchmal wird das Ganze so widersprüchlich, dass man gar nicht stillhalten kann.

      Für Feinspitze lege ich dieses Video bei. Finde es recht genial. Irgendwie sind da auch deutsche Untertitel aktivierbar.

      http://www.youtube.com/watch?v=7w-BU6aNUMc

      "How the Whites took over America - Wie die Weißen Amerika eroberten"

    • phaidros
      27. Juli 2012 17:14

      Da gibt's doch diesen schönen Ausspruch eines Häuptlings (Sitting Bull?):

      »Als die Weißen kamen, hatten wir das Land und sie die Bibel.
      Dann lehrten sie uns, mit geschlossenen Augen zu beten.
      Als wir die Augen wieder öffneten, hatten sie das Land und wir die Bibel.«

  13. eso-policier (kein Partner)
    27. Juli 2012 11:34

    Es gibt noch Hoffnung. In Deutschland wird das BVG am 12. September vermutlich gegen die €uro-Verträge entscheiden. Und bald zieht eine nicht-grüne Ökopartei in den Bundestag ein. Es wird eine patriotische, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Siehe dazu
    www.esopolice.wordpress.com

  14. Ambra
    26. Juli 2012 22:38

    Da es sich in Kärnten um Haider, FPÖ und ÖVP handelt, werden wir noch viele Stunden Berichterstattung im ORF erleben. Im Gegensatz zu Kommunalkredit,
    BAWAG, Konsum etc , grün-rotes Abzocken in Wien und das so demokratische Verhalten gegenüber 150.000 Unterschriften gegen die Parkzonen-Erweiterung - oder die Inseraten-Affaire, in der gegen den Bundeskanzler ermittelt wird. Auch hier handelt es sich um nicht geringe Beträge aus dem Steuertopf.
    Aber es wird"vornehm" geschwiegen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juli 2012 07:01

      Nix Neues auf diesem Planeten:

      "Der schärfste Kritiker des Schweins war feierabends selber eins."
      Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel über Ex-FBI-Chef J. E. Hoover

    • möp (kein Partner)
      27. Juli 2012 09:59

      Da haben wir es wieder einmal mit extrem selektiver Wahrnehmung zu tun.
      Die BAWAG-Affäre war lange Zeit ein Top-Thema in allen Medien (inklusive ORF) auch beim Konsum konnte man sich über mangelnde Berichterstattung nicht beklagen.
      Die Gebührenerhöhung in Wien wurde ebenso thematisiert wie die Unterschriften gegen die Parkzonen-Erweiterung.
      Das sowas Gegnern nie genügen wird ist irgendwie klar, grundsätzlich sind die Anhebungen von Gebühren in Zeiten finanzieller Knappheit (wodurch man die auch verschuldet sehen mag) jetzt aber nicht unbedingt das wahnsinnig spannende Thema. Das Parkpickerlthema läuft ohnehin in der Dauerschleife.

      Geschwiegen wird hier also keineswegs, eine kleine Google Suche bringt diverse Artikel hervor, auch in TV und Radio wurde berichtet.

      Aber es ist halt die alte Geschichte, mir passt was nicht in den Kram und deshalb ist alles was unter 24/7 Dauerberichterstattung bleibt eine böse Verschwörung der Medien um das Thema zu vertuschen.

  15. Johann Scheiber
    26. Juli 2012 16:33

    Bei all der Brisanz des Themas sollte man aber die Megakriminellen der Gegenwart nicht aus dem Auge verlieren.

    "Ratingagenturen sind ein Teil der Finanzindustrie. Und sie sind natürlich erschrocken, als sich die Welt auf der Höhe der Finanzkrise einig war, dass man die Finanzmärkte zurückstutzen muss. Und das können sie nicht wollen, denn sie verdienen dort ihre Brötchen. Und deswegen haben sie meiner Meinung nach einen neuen Sündenbock aufgebaut, auf den sie fast täglich mit neuen Horrormeldungen eindreschen. Die Finanzmärkte sind aus der Schusslinie und das Problem sind jetzt die angeblich über ihre Verhältnisse lebenden Staaten." Das gehe in Richtung Rufschädigung für Staaten, die noch dazu sehr teuer sei, sagt Gärtner. "Privat können wir auch nicht Meinungen in die Welt setzen, ohne für die Konsequenzen gerade zu stehen. Und die Ratingagenturen sagen genau das: Das sind nur Meinungen und der Markt muss wissen, was er daraus macht."

    So Prof. Gärtner von der Hochschule St. Gallen.
    http://oe1.orf.at/artikel/311159

    Auch das haben viele gewußt, dass Ratingagenturen nichts mit Objektivität zu tun haben, aber alles mit Money Power, das den vielgepriesenen Free Market nach Belieben manipuliert und zu allem Überdruß für das selbst gestaltete Marktversagen auch noch mittels Auftragsökonomen den längst ohnmächtigen Staatsgebilden den Schwarzen Peter umhängt.

    • Erich Bauer
      26. Juli 2012 16:55

      Johann Scheiber,
      "...die Megakriminellen der Gegenwart..."

      Selbstverständlich sind die "Staaten" schuld! Sie haben eine Verschuldungsorgie sondergleichen, mittels "Wechselbetrug" am Steuerzahler, betrieben. Die politischen „Repräsentanten“ haben den „Bezogenen“ durch „Unterschriftenfälschung“ diese „Urkunde“ ausgestellt! Die Finanzindustrie (samt Ratingagenturen) waren bei dieser Wechselreiterei die „Begünstigten“…

      Jetzt scheint, dass dieser „Wechsel“ platzt! Schau’ ma mal. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich…

      Die „Wechselklage“ wird wohl der „Bezogene“… fressen…

    • Martin Bauer
      26. Juli 2012 18:20

      Erich
      Der Bezogene zahlt nicht ...
      Und schliesslich landet man wieder beim Aussteller ....
      .. dabei ist das Wechselrecht schon uralt!
      Und der Steuerzahler landet wegen Wechselreiterei vor dem Kadi ... :-)

    • Erich Bauer
      27. Juli 2012 07:39

      Martin
      Du hast das "WechselBild" trefflichst fertiggestellt. Köstlich.

      Wenn ich unser "Gemälde" so betrachte... Eine Erkenntnis steigt in mir auf... Das steuerzahlende Kollektiv wird zurecht wegen "Wechselreiterei" angeklagt, verurteilt und ins "Gefängnis" gesteckt!

      Persönlich bin ich allerdings sehr uneinsichtig... Daher werde ich alles versuchen in unsere Zelle eine Feile reinzuschmuggeln. Wenn du willst, kannst du mit mir "abhauen"... :-)

  16. Cotopaxi
    26. Juli 2012 12:47

    In dieser Kausa liegt noch einiges an Sprengstoff:

    Denn, falls Martinz tatsächlich, wie Biernbacher behauptet, sich von Strasser beraten hat lassen, wie er am besten das Verbrechen begehen solle, stellen sich die Fragen:
    1) ist Strasser Mittäter
    2) und was wusste die Bundes-ÖVP?

    • Alexander Renneberg
      26. Juli 2012 12:57

      martinz hat das allerdings dementiert. und sollte es tatsächlich ein gespräch zwischen beiden gegegen haben, was soll daran jetzt sprengstoff beinhalten?

      kann hier keine probleme erkennen. sorry, aber ein gespräch, worüber auch immer, stellt keinen strafrechtlichen tatbestand dar.

      allerdings hat die övp wieder 3-4 prozentpunkte verloren. das ist tatsächlich sprengstoff.

      denn eine övp auf dem dritten platz kann sich niemand wünschen. auch nicht, und vorallem nicht die sozis.

    • Anton Volpini
      26. Juli 2012 13:41

      Wenn was Sprengstoff hat, dann sind das diese > 839 Kommentare, die im Blog der Kleinen Zeitung seit gestern gepostet werden. Interessant sind die Aüßerungen zu Noch-LH Dörfler!

      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/politskandal/3076458/ermittlungen-gegen-fpk-regierungsmitglieder-neuwahlen-gefordert.story#forummain

    • Erich Bauer
      26. Juli 2012 13:54

      Alexander Renneberg,
      "...denn eine övp auf dem dritten platz kann sich niemand wünschen. auch nicht, und vorallem nicht die sozis..."

      Die ÖVP in die Ecke gedrängt könnte unkontrollierbar werden. Nicht, weil sie sich selber "wehrt", aber sie könnte den FPÖlern Akten, Unterlagen und sonstige interessante Infos "zuspielen"... Wer weiß, was für Minen da herumliegen! Die "Aufteilung" seit den 50ern... Das gemütliche Lagerleben... Das will man schon beibehalten. Auf keinen Fall wil man alles in Trümmern sehen und wehmütig feststellen...

      "Was vom 'Lager' übrig blieb..."

    • Alexander Renneberg
      26. Juli 2012 14:05

      leider kann ich den link nicht öffnen herr volpini. aber ich kann mir unschwer vorstellen in welche richtung das geht...

      nicht gut das alles.

    • plusminus
      26. Juli 2012 14:29

      @A. Volpini

      Was erwarten Sie von einer Zeitung, deren designierte Chefredakteurin Eva Weissenberger Karriere beim "Falter" gemacht hat und zu den ORF-Lieblingen zählt?
      Ich erwarte mir zumindest kaum mehr die notwendige Glaubwürdigkeit.

    • Anton Volpini
      26. Juli 2012 14:31

      Eigenartig..... auf zwei meiner Maschinen geht der Link, und auf einer nicht.
      Hab ihn auf der Verweigerungsmaschine nocheinmal geholt.....mittlerweile sind es
      > 866 Kommentare. Die schlagen ja noch den Unterbergerblog. :-)

      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/politskandal/3076458/ermittlungen-gegen-fpk-regierungsmitglieder-neuwahlen-gefordert.story#forummain

    • Alexander Renneberg
      26. Juli 2012 14:50

      jetzt funktioniert der link. danke.

      naja, wie ich erwartet habe. ich glaube allerdings, dass sich das in zwei, drei wochen gelegt hat und alles zur tagesordnung übergeht.

    • Alexander Renneberg
      26. Juli 2012 16:20

      plusminus,

      ich kann ihr extremes lagerdenken nicht verstehen. nicht alles in der welt ist schwarzweiss.

      ist jemand nur dann glaubwürdig wenn er in einer övp nahen zeitung geschrieben hat?

      sehr simples weltbild welches sie da durch ihr posting zeigen.

    • plusminus
      26. Juli 2012 21:44

      @A. Renneberg

      Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst?
      Erst auf Grund ihrer Kommentare im ORF sah ich mir den Werdegang dieser Dame an und dann war mir alles klar, da muß man keine Vorurteile mehr pflegen. Bitte, überzeugen Sie sich selbst von ihren einseitigen Aussagen und Sie werden nicht mehr von "Lagerdenken" schreiben, das mir ebenso fernliegt.

  17. Brigitte Imb
    26. Juli 2012 12:07

    Wie viele solcher "Birnbacher-Affären" spielen sich täglich ab in unserer korrupten Republik, wo fingierte Beratungstätigkeiten, unter Schröpfung der Steuerzahler, zur Parteienfinanzierung herangezogen werden?

    Diesen Saustall, den die österreichischen Politiker angerichtet haben - und ich nehme KEINE Partei aus, kann nicht einmal ein Herakles ausmisten, der muß zusammenbrechen um Reinigung zu erzielen - sprich, der Geldtropf gehört diesen Banden entzogen. Direkte Demokratie, und das bitte rasch.

  18. Schani
    26. Juli 2012 11:55

    Die Roten sind so verdächtig ruhig!

  19. fenstergucker
    26. Juli 2012 11:54

    Ich fordere ab sofort eine

    * SOKO Kommunalkredit, BAWAG, Volksbanken AG
    * Untersuchung des System Häupls sowie des System Wiens
    * SOKO Skylink
    * Untersuchung des System Prölls sowie des System NÖs
    * SOKO BEGAS, Bank Burgenland
    * Untersuchung des System Niessls sowie des System Burgenlands
    usw.
    usw.
    usw. ......................

    P.S.: Leider gab es auch zu Zeiten vermehrter Religiosität Bereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft, nur die Folgen und Bestrafungen waren damals abschreckender!

    • charlemagne
      26. Juli 2012 18:12

      Ich verlange ab sofort
      eine Untersuchung des Systems "libertus" und seine betrügerische Vorteilsannahme im Forum Unterberger!

    • Anton Volpini
      26. Juli 2012 18:17

      @charlemagne

      Ihre Sorgen möchte ich haben! :-))

    • phaidros
      26. Juli 2012 18:24

      Wenn hier der eine dem anderen Sternderln (!!) neidet, die günstigstenfalls zu einer »betrügerischen Vorteilsannahme« im Gegenwert von 10 Euro pro Monat führen, wenn er mit »Aufdeckung von Nicks« droht (ein absolutes nono in der Webgemeinde), und diese Drohung auch noch umsetzt, wenn dieser jemand dazu selbst nicht einmal seinen »richtigen« Nick benützt, aus Angst, der strahlende, selbstgefühlte Lack könnte blättern - ja, dann brauchen wir uns über die linke Neidgesellschaft keine weiteren Gedanken zu machen, würde ich sagen.

      Geben Sie mir bitte Ihre Kontonummer bekannt, Charlemagne, es ist mir ein Anliegen, Ihren Schaden zu begrenzen und möchte Ihnen daher 10 Euro überweisen. Im übrigen tun Sie mir leid.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      27. Juli 2012 08:25

      charlemagne,

      Geben Sie "phaidros" keineswegs Ihre Kontonummer bekannt! Nehmen Sie die Kohle bar in die Hand! Derartige Zahlungen dürfen nicht rückverfolgbar sein! In unserem korrupten Land muß man sehr vorsichtig sein... :-)))

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Juli 2012 09:31

      @Phaidros,
      ich würde mein Geld aber nicht so leicht aus dem Fenster werfen.
      Wer weiß, wer die Rechung von @charlemagne wirklich zahlt?
      Immerhin hat er vorbildlich trolligund ganz im Sinne linker Störpropaganda den Hinweis des @fensterguckers auf mutmaßlich kriminelle rote Machenschaften ausgehebelt und die Diskussion auf ein unbedeutendes Nebenfeld gelenkt. Wen außer selbstverliebte Gockel interessiert denn, wer wofür welche Sternderln kassiert? Gibt es irgend ein Thema, das eigentlich noch uninteressanter ist? Die Assimilation der Pflastersteine? Das Geschlechtsleben minderjähriger Eintagsfliegen?
      So lange dümmliche Einwürfe irgendwelcher Westentaschen-Sarkozys oder bezahlter Störenfriede die Diskussion zu lenken vermögen, ist jedes weitere Wort überflüssig.

    • Erich Bauer
      27. Juli 2012 11:05

      Reinhard,
      „…Wen außer selbstverliebte Gockel…“

      Das war jetzt sehr aufschlussreich… :-)

  20. Dr. Otto Ludwig Ortner
    26. Juli 2012 10:59

    Eigentlich wollte ich auf den Beitrag von Dr.v. Neumaier antworten, doch scheint dieser zwischenzeitig der Zensur zum Opfer gefallen sein. Als 40 Jahre im staatsnahen Bereich tätiger Wirtschaftjurist weiß ich, daß die Parteien, deren geistige Vorläufer sich 1918 an die Macht putschten - allerdings in ein politisches Vakuum, denn das von ihnen gefürchtete Kaiserhaus war politisch tot - außerhalb der Gesetze stehen. Zum Fall des verstorbenen LH. Dr. Jörg Haider postete ich zum Tagebuch vom 12.dM. "Fußnote 317: Ein Geständnis mit zwei klaren Lehren und vielen Fragezeichen" am gleichen Tag um 20:45, daß jedenfalls die Innenministerin Prokop wußte, daß Dr. Haider psychisch krank sei und - amtsmißbräuchlich - die gesetzlich gebotene amtsärztliche Untersuchung verhinderte - zum Ruin Kärntens und dem krankheitsbedingten frühen Tod Dr. Haiders. Auch weiß ich aus Erfahrung, daß politisch wichtige Rechtsfälle über Intervention der jeweiligen Regierungsparteien entweder unter den Tisch gekehrt oder vom Gericht im Sinne der Parteienweisung judiziert werden. Die Putschisten von 1918 wollten auch den Staat Österreich durch den "Anschluß" seines Terrtoriums an die "Deutsche Republik" zerstören. Doch der ö. Staat überlebte, wenn auch um den Preis eines Ozeans von Blut und unvorstellbarem menschlichen Leid, dieses Attentat. Von 1958 bis 1998 im Juristenberuf tätig, davon von 1970-1998 als selbständiger Rechtsanwalt, habe ich nie Schmiergeld bezahlt, um den Preis, nie in der Zeitung gestanden zu sein. Auch lehnte ich stets - auch gegen den Wunsch von Klienten - die Berfassung von Medien mit meinen Causen ab. Mit dem Resultat bin ich zufrieden, denn als ich mich 1998 zurückzog, war ich finanziell abgesichert. Im Mai dieses Jahres überquerte ich auf der "Queen Mary 2" den Nordatlantik nach New York. Unter den Passagieren war auch der vormalige Präsident der U.S.A. George Bush senior mit seiner Gattin Laura. Beide nahmen an den Veranstaltungen an Bord teil, in meiner nächsten Nähe, stets in Gesellschaft von 4 hochgewachsenen jungen Herren - wohl unter ihren Anzügen schwer bewaffnet. Vergangene Woche war ich Gast eines Benefizkonzertes im Mühlviertel mit anschließendem Empfang, wo auch der ö. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit seiner Gemahlin teilnahmen. Sowohl beim Konzert als auch beim Empfang - für geladene Gäste - sah man keine Bewacher. Wohl kaum bekannt ist, daß schon das "Privilegium Majus" Rudolf IV., gültiges Reichsgesetz seit 1434, Österreich als "res publica romana" konstituiert. Die Proklamation des "Kaisertums Österreich" 1804 war daher zum Scheitern verurteilt und die Ausrufung der Republik 1918 ein Schritt in die richtige Richtung. Um der Rechtstaalichkeit gegenüber der Parteienwillkür zum Sieg zu verhelfen, mag ein Rückblick auf das römische Staatsrecht nützlich sein:
    1) Das Staatamt der Republik ist ein Ehrenamt (munus) und kein Privatrechtstitel zum Vermögenserwerb. Es ist daher gegen Aufwandersatz auszuüben - der Ersatz schließt natürlich auch das entgehende Berufeinkommen ein -der Amtsträger ist auch gegen berufsrechtliche Nachteile der Ausübung seines Mandats zu schützen. Nach diesem System könnte man rüstige Pensionisten noch für Staatsämter gewinnen, die ja kein Berufseinkommen mehr erzielen - Spitzenkräfte, die über die derzeitigen "Politikergehälter" mitleidig lächeln. Nach dem angesprochenen römischen Staatsrecht war Bedingung für einen Sitz im Senat die Vollendung des 60. Lebensjahres (senex). Denn eine gute Politik macht man für die Enkel.
    2.) Die repräsentative Demokratie wurde in England 50 Jahre nach der ersten Verfassung der "Magna Charta" von 1215 erfunden, 1265 mit der Einrichtung des "House of Commons" erfunden, dessen erstes Gesetz die päpstliche "Inquisition" aus England vertrieb "No foreigner has jurisdiction over a british subject". Die Absicht war, daß die "burghs and boroughs of the realm" ihre Vertrauensleute ins' Parlament nach London senden, damit der König erfährt, was Not tut.
    Das entspräche der Direktwahl in den Bezirken und Gemeinden von Mitbürgern durch die dortige Bürgerschaft, die deren persönliches Vertrauen genießen. Damit ersparte die monströsen Aufwendungen für Wahlkämpfe für "Volksvertreter", die das "Volk" gar nicht kennt. Die Grundlage des geltenden Verhältniswahlrechts ist die "Rousseau'sche Theorie der "volonté gènerale', die ich als typisch nationalsozialistisches Gedankengut verurteile. Sie hat - ein Beispiel für viele - meine böhmische Heimat zerstört (Siehe Otto Ludwig Ortner, "Böhmisches Manifest", Weimarer Schillerpresse 2011; "Das Königreich Davids in Deutschland", AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG Frankfurt 2012.)
    A.E.I.O.U =Austria erit in orbe ultima= Österreich wird das letzte zivilisierte Land der Welt sein.

    • knieriem
      26. Juli 2012 11:45

      [... Österreich wird das letzte zivilisierte Land der Welt sein ...]

      Das würde voraussetzen, dass man Österreich dzt. noch zu den zivilisierten Ländern zählen darf. Was seine "geistige Verfassung" anbelangt, verneine ich das!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      26. Juli 2012 12:38

      zu Knieriem:
      Dann geh'n sie doch in die Oper oder den Musikverein.

    • Karl Knaller
      26. Juli 2012 21:36

      Aber gehn's, Herr Rechtsanwalt. Der Helmut H. Haschek (dem Sie es ja zu verdanken haben, daß Sie "mit Ihren Causen zufrieden" sein können) dreht sich doch im Grab um, wenn er Ihr Manifest zu Gesicht bekommt! Und da beim AEIOU von einem "zivilisierten Land" bekanntlich keine Rede ist, bleiben wir doch lieber bei der wörtlichen Übersetzung: "Österreich wird das Letzte (auf der Welt) sein". Paßt gar nicht so schlecht...

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Juli 2012 21:11

      Zu Knaller: Dr. Haschek war ein treuer Klient unter vielen. Erbeschäftigte mich nicht als Protektionskind. Als ich auf die "Watchlist-Entscheidung" gegen BP. Dr. Kurt Waldheim seitens der US:-Regierung mit meinem Werk "Sonnenaufgang über Österreich" antwortete, da ich ja vielfach als Anwalt der Wallstreet- und Cityfirmen tätig war und daher den Ruf Österreichs verteidigte - mit welthistorischem Erfolg, wie Sie meiner Homepage "www.ortnerprinceton58.at" entnehmen können - hielt entgegen politischen Interventionen Dr. Haschek+2004, an mir fest. Das war nicht unbedingt in meinem Interesse, denn in den folgenden Jahren wurde ich durch die erlittenen Anfeindungen krank und mußte daher 1998 - mehr als vie Jahre nach Dr. Hascheks Tod - aufhören. Sie mögen sich darin gefallen, auf Österreich zu spucken. Meine Ahnen gaben dafür Gut und Blut - so bin ich verpflichtet.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Juli 2012 21:23

      Corrigendum:
      Dr. Helmuth H. Haschek starb nach meiner Erinnerung am 1.4.1994

  21. reconquista
    26. Juli 2012 10:45

    cotopaxi ist ein echter spaßvogel. der besoffene schwuli mit dem arisierten Tal ist schuld an allem -- sinnlose tunnelbauten, bestechung der wähler (tausender für kids und omis), hypo alpe adria, parteispaltungen, erziehung von ganoven wie scheuch, maischberger, grasser etc.
    der mann war lh, und nicht der martinetz. der war ein korrupter mitschwimmer, aber SCHULD trägt der haider allein
    alleine dem koffer mit steuergeldern reliqueien abzukaufen (nein, nicht der mossad hat ihn getöet, sonder er war blunzenfellt nach verlassen einen gay lokals) sollte verboten werden, anstelle ihn kirchen und plätze zu widmen, sollte die untaten dieses verbrechers aufgedeckt werden
    man darf in zeitungen ja nicht mal mehr über seine sexuellen vorlieben schreiben, ohne verklagt zu werden.
    und der h.c strache ist genau die gleiche brut

    • mischu
      26. Juli 2012 11:38

      Derart haßerfüllt, unappetitlich und mit Lügen gespickt (= "geklautes Bärental") auf einem Toten herumzutrampeln, ist dieses Blogs unwürdig.
      @reconquista: Sie sollten sich rasch in klinische Behandlung begeben, denn ihr "Totentanz" zeigt pathologische Züge.
      Sie sind um nichts besser als die, die Sie vorgeben zu bekämpfen und besonders als jene, welche ihre schmutzigen Westen an einem Toten reinwaschen möchten = ebenfalls ein typisches Zeichen unserer verkommenen Politikerkaste und ihrer Mitläufer!

    • Alexander Renneberg
      26. Juli 2012 12:29

      wie kommt dieses retardierte subjekt zu einem krönchen? zahlt die löwelstraße tatsächlich beiträge?

      die linken bübchen müssen richtig angst haben. fein. leider reißen sie immer nur das maul auf wenn sie sich in der anonymität eines blogs sicher fühlen.

      schade eigentlich.

  22. reconquista
    26. Juli 2012 10:40

    @cotopaxi: ha, ha, hier noch den besoffenen schwuli zu verteidigen, ist lächerlich. haider (spaltungen, bestechnung, sinnlose prunkbauten) IST das System kärnten. er ist an allem schuld, martinetz war vielleicht ein korrupter helfer, aber der haider hat sogar sein bärental geklaut (bzw. sein onkel)

    • reconquista
      26. Juli 2012 11:58

      na, was ist arisiert anders als geklaut vom wahlonkel?
      wie würden sie das nennen
      ich bin nicht hasserfüllt, aber diese kärntner bagage geht mri einfach auf den senkel

    • Undine
      27. Juli 2012 14:14

      @reconquista

      Ergoogeltes:

      "...der Vater von Christine Vranitzky, der 1939 ein jüdisches Geschäft - die Normalia Orthopädische Fußbehelfe GmbH - übernommen hat"

      Unser Ex-Bundeskanzler Franz VRANITZKY konnte offenbar ganz gut damit leben, daß der Herr SCHWIEGERPAPA seine Brötchen mit einem "arisierten" Betrieb verdiente. Nach Ihrer Diktion heißt das, der Schwiegervater von Vranitzky hat den Betrieb GEKLAUT, oder?

    • Eva
      27. Juli 2012 15:03

      @reconquista

      Jetzt bin ich aber sehr neugierig, wie Sie sich da aus der Schlinge ziehen:

      "na, was ist arisiert anders als geklaut vom wahlonkel?"

      Bei Vranitzky ist es kein "Wahlonkel", sondern der Vater seiner Frau Christine. Wiegt das "Klauen" oder "Arisieren" unterschiedlich schwer? Wenn sich der "Dieb" oder der Ariseur in ROTEN Kreisen bewegt, müßten Sie doch auch aufjaulen?

      Ihre Antwort wird sicher interessant ausfallen.

  23. knieriem
    26. Juli 2012 10:37

    Wenn alle Menschen ihre ehrlichen Bedürfnisse in ein globales Informationsnetz einspeisen, die Menschheit offen und ehrlich global kooperiert und jeder Mensch seine besten Fähigkeiten selbst wieder der gesamten Gemeinschaft zur Verfügung stellt… dann wäre irgendwann tatsächlich auch auf diesem Planeten eine Zivilisation vorstellbar, in der Tauschgeschäfte auf der Grundlage von Leistung und vergleichbarer Gegenleistung gar nicht mehr notwendig wären.

    So oder so ähnlich kann man die Utopie vom "Ende des Geldes" resumieren. Leider - so fürchte ich - werden wir bis dahin noch eine Weile brauchen und die menschlichen Unzulänglichkeiten (in Abweichung vom - wenn man so will - göttlich empfohlenen Verhalten) werden die alten Unzulänglichkeiten zu den bekannten und zuweilen auch zu neuen "Abberationen" vom erwarteten oder erwünschten "Pfad" führen.

    Dieses Unvermögen der Realisierung einer (denkbaren) ideal konstruierten Gesellschaft markiert über alle historisch bekannten diesbezüglichen Versuche hinweg ein in unregelmäßigen Intervallen sich wiederholendes Versagen solcher Versuche und dabei wird es auch weiterhin bleiben. Was jedoch niemanden daran hindern sollte, eine "bessere Welt" zu denken und vorzuschlagen.

    Denn immerhin verzeichnen wir in der Menschheitsgeschichte ja auch schon das Wunder, dass weite Teile der menschlichen Gesellschaft die "Menschenrechte" (zumindest formal) akzeptiert haben. Das weist vielleicht darauf hin, dass wir uns einem Ideal - allerdings nur asymptotisch - in kleinen Schritten nähern können. Das schließt die Möglichkeit ein, dass wir eines Tages lernen die verderbenbringende Seite des Geldes zu überwinden.

    • phaidros
      26. Juli 2012 10:49

      Für mich sind das ebenfalls Star Trek-Utopien.

      Wer sich dafür interessiert, was passiert, wenn der Mensch versucht, Gesellschaften zu errichten, die diesem Ideal nahe kommen, der möge sich die Entwicklungsgeschichte der diversen real existierenden Arbeiter- und Bauerparadiese bis zu ihrem jeweiligen Totalzusammenbruch zu Gemüte führen: Erdäpfel, die in den Boden gestampft statt geerntet wurden, die dann unter laufendem Heißwasser (war gratis) statt am Herd gekocht wurden...

      Das Problem ist bereits mit dem allerersten Wort Ihrer Zusammenfassung vollständig definiert: »wenn«.

    • phaidros
      26. Juli 2012 11:01

      (Fast schon obligater) Nachsatz: Warum dieses »wenn« niemals aus der Welt geräumt werden wird, und wir immer darüber stolpern werden, hat Dr. Peter Schuster im Science-Blog-Artikel »Die Tragödie des Gemeinguts« beschrieben.

      http://www.science-blog.at/2012/05/die-tragoedie-des-gemeinguts/

    • reha
      26. Juli 2012 14:28

      Gerade die von Ihnen zitierten "Menschenrechte" sind das Problem im Hinblick auf die "ideal konstruierte Gesellschaft". Denn des Einen Recht ist des Anderen Pflicht. Die ideale Gesellschaft müsste also basierend auf "Menschenpflichten" konstruiert werden. So, dass jeder die Pflicht hat zuerst dem Anderen zu helfen bzw. Gutes zu tun und dann erst sich selbst.

  24. reconquista
    26. Juli 2012 10:36

    haider hat die politische kultur in österreich zerstört.
    keine haider ankäufe mehr mit öffentlchen geldern, statt totenkult aufarbeitung aller seiner verfehlungen (besoffen autogefahren, verschwendung öffentlicher gelder, sinnlose tunnelbauten etc.)

    • Schani
      26. Juli 2012 13:06

      Und Kreisky und Genossen waren, bzw. sind die reinsten Ehrenmänner (Noricum, Bawag, Konsum, Lucona, Steuerhinterziehung, Wiesenthal-Affaire, Bestechungsinserate, Verstaatlichte, besoffen Autofahren in KÄRNTEN vor Jahrzehnten.............)!

  25. Erich Bauer
    26. Juli 2012 08:52

    brechstange,
    "...Die Angriffe auf die Kath. Kirche sehe ich unter anderem darin begründet..."

    Dazu ein etwas unpassender "Höllenwitz":

    Ein Atheist stirbt. Nach einiger Zeit findet er sich in einen prächtigen Saal wieder. Er sitzt vor einer fein gedeckten und voll besetzten Tafel. Vor ihm ein Begrüßungs-Champagner. Fröhliches Treiben rundum. Mit Silberbesteck werden die köstlichsten Speisen aufgetischt. Der Atheist ist hungrig und langt kräftig zu, während sich weibliche Schönheiten bereits für den "Table Dance" vorbereiten...

    Schließlich ist er satt und beginnt sich langsam zu "akklimatisieren". Er wendet sich seinem Sitznachbar zu und fragt ihn, wo er denn sei. Der Angesprochene antwortet ihm mit schallendem Lachen: "Wir sind hier in der Hölle!" Der verdatterte Blick des Atheisten veranlaßt seinen Sitznachbarn aufzustehen und mit einer fordernden Handbewegung weist er ihm zu folgen: "Komm mit."

    Der Atheist wird in eine kleine Nische geführt. Dort befindet sich ein Sichtfenster. Er blickt durch und sieht Flammen, Rauch und hört Geschrei. Er fährt erschrocken zurück. "Also... das ist sicher die Hölle... aber doch nicht wo wir..." Sein Unterweiser lächelt schelmisch: "Beides ist die Hölle. Aber was du hinter diesem Sichtfenster erblickst... das ist für die Katholiken!" Und auf den verblüfften, fragenden Gesichtsausdruck des Atheisten: "Die wollen das so!"... :-)

    • brechstange
      26. Juli 2012 10:02

      :-)

      Nein, die Katholiken hoffen auf die Tafel, kann natürlich sein, dass der liebe Gott unser Verhalten im Endeffekt anders gesehen hat, als wir das zu glauben vermögen. Hat doch der Papst in seiner Predigt in Deutschland gesagt, dass manch Mensch außerhalb der Katholischen Kirche die christlichen Werte stärker lebt als mancher innerhalb.

    • Florin
      26. Juli 2012 10:24

      Ein Atheist stirbt. Nach einiger Zeit findet er sich in einen prächtigen Saal wieder. Er sitzt vor einer fein gedeckten und voll besetzten Tafel. Vor ihm ein Begrüßungs-Champagner. Fröhliches Treiben rundum. Mit Silberbesteck werden die köstlichsten Speisen aufgetischt. Der Atheist ist hungrig und langt kräftig zu, während sich weibliche Schönheiten bereits für den "Table Dance" vorbereiten..

      War das nicht die Demo-Version?;)

    • Erich Bauer
      26. Juli 2012 10:28

      "...War das nicht die Demo-Version?;)..."

      Keine Ahnung...

  26. Doppeladler
    26. Juli 2012 08:39

    Im alten Rom bekamen die Konsulen nach ihrer Amtszeit Provinzen als Statthalter. Dort konnten sie sich finanziell sanieren. Was ist das heute anders?

  27. Wertkonservativer
    26. Juli 2012 08:23

    Ich stehe nicht an, mich - als glühendster ÖVP-Verteidiger hier im Blog - für die charakterlichen und politischen Fehlleistungen des Herrn Martinz und der Kärntner ÖVP zu genieren, ja zu schämen!

    Dass allerdings der spiritus rector aller dieser Kärntner Sauereien, der gefallene Held Haider, hier imer noch von etlichen Herrschaften so quasi als Robin Hood uner den Politikern verehrt wird, wundert mich ein wenig: der gute Mann und Volksfreund hatte anscheinend mehr kriminelle Energie und(sympathische??) Unverfrorenheit in sich vereint, als es einer sauberen demokratischen Einstellung guttut!

    Die Blauen (+ ihr oranger Ableger) sollten den Mund halten und sich ins letzte Eck verkriechen. Die haben in den vergangenen zehn, zwölf Jahren bekanntermaßen mehr Defraudanten, Korruptionisten und sonstige Ungustln hervorgebracht, als wir im Durchschnitt gewöhnt sind!
    Das alles ändert nichts an meinem Unmut über die Verfehlungen des Herrn Martinz: der ist wohl - als schwächeres Beiwagerl des Herrn Haider - über seinen eigenen Ehrgeiz gestolpert, und war dann nicht Manns genug, sein Fehlverhalten (obwohl vom Richter dazu richtiggehend eingeladen) rechtzeitig offenzulegen. Shame on him!

    (mail to:gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      26. Juli 2012 09:38

      @ WK

      Der feine Herr Martinz entblödet sich nicht, sich auf den Verstorbenen Haider auszureden und Sie übernehmen natürlich gerne diese Strategie.
      Ist Ihnen vollkommen entgangen, dass Martinz angeblich empfohlen wurde, sich in Wien, genauer gesagt bei Strasser, Ratschläge zu holen, wie er das Ding am besten dreht?
      Dieses Verbrechen ist und bleibt Schwarzer Eigenbau, ob es Ihnen passt oder nicht!

    • Wertkonservativer
      26. Juli 2012 09:53

      Ist schon recht, @ Cotopaxi!

      Sie sind und bleiben Nr. 1 im Schwarzen-Abschiessen, das nimmt Ihnen niemand weg.
      Ehrlich würde mich interessieren, ob Sie ein frustrierter Schwarzer, ein kampffreudiger Roter oder ein sich nicht deklarierender Blauer sind.
      Aber eigentlich ist es wurscht; man kennt ja inzwischen seinen "Pappenheimer"!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      26. Juli 2012 10:13

      Man lasse den armen Herrn Michler in Ruh', der ist rekonvaleszent! Und weder der Herr Martinz noch der Herr Strasser sind ÖVP-Mitglieder. So what?

    • Nathan
      26. Juli 2012 10:37

      Glühende Verteidigung der ÖVP hin oder her, es ist Zeit für einen Neubeginn dieser staatstragenden Partei. Offensichtlich hat die jahrzehntelange Arbeit den Funktionären im einzelnen und der Partei letztlich insgesamt das Rückgrat gebrochen.

      Meine persönliche Horrorvision für die nächste Regierung ist SPÖ-FPÖ-BZÖ und nicht etwas SPÖ-GRÜNE-BZÖ. Ich hoffe und empfehle Spindelegger eine ähnliche Aussage vor der nächsten NR-Wahl wie Schüssel 1999: Entweder die ÖVP bleibt zweite Kraft im Nationalrat oder sie nimmt den Wählerwillen ernst und geht in Opposition und lässt andere Parteien, die an Zustimmung gewinnen regieren. Die Österreicher haben bereits einmal bewiesen, dass sie die FPÖ aus der Regierung wählen und zwar in Massen! Soll doch Faymann versuchen mit den Grünen und allenfalls zusätzlich mit dem BZÖ eine Regierung zustande zu bringen. Österreich kann es nur gut tun, wenn die ÖVP als Oppositionspartei zeigen kann, wie richtiges Regieren geht.

      Demokratie bedeutet auch Wechsel der Regierungen. Das hat Schüssel bewiesen, denn der Wechsel hat Österreich gut getan. Der Wechsel zur Regierung Gusenbauer aus meiner Sicht hat Österreich geschadet, aber Konservative sollten Demokraten sein, die zur Kenntnis nehmen, dass mehr Österreicher die SPÖ gewählt haben als die ÖVP und damit einen Kanzler der SPÖ bevorzugen. Nur kann das nicht bedeuten, dass die ÖVP bedingungslos den Vizekanzler stellt, und dabei zugrunde geht.

      Wenn in den nächsten Monaten Wahlen wären, würde ich die ÖVP NICHT wählen, um sie in Opposition zu zwingen. Alternativen zu finden ist zwar schwer, aber es wird mir gelingen (für eine Wahl). Sollten Spindelegger jedoch in den nächsten Monaten Rückgrat gewinnen, steht meine Stimme wieder für die ÖVP, die einzige Partei für Freiheit zum Wohle aller, Gerechtigkeit für alle statt ungerechte Gleichheit und soziale Marktwirtschaft statt korrupte Misswirtschaft.

    • knieriem
      26. Juli 2012 10:48

      Ich denke, die ÖVP täte gut daran, sich ein paar Jahre lang in der Opposition zu regenerieren und - wenn das nicht klappt - sich dann, wenn der ganze links-grün-faschistische Quatsch eines Tages zu Ende sein wird - neu zu formieren und zu gründen.

    • Wertkonservativer
      26. Juli 2012 11:01

      Da kann ich nur anerkennend sagen:

      "Nathan, der Weise!"

    • AGLT (kein Partner)
      27. Juli 2012 08:47

      @WK:

      Warum bezeichnen Sie jemanden als "ÖVP-Abschießer", wenn der jedesmal eigentlich nur nachweisbare Fakten erwähnt?

      Btw: Ungusteln, Defraudanten und Korruptionisten gab und gibt es in Ihrer geliebten ÖVP um nichts weniger. Um dies zu sehen, dafür müsste man aber endlich die pechschwarze Brille abnehmen.

      Und dann gab es da doch noch euren Hero, W. Schüssel, der von all den "blauen" Sauereien nichts mitbekommen haben will ... und das, wo er doch angeblich einer der intelligentesten Politiker war und ist ....

  28. Josef Maierhofer
    26. Juli 2012 08:22

    Solange ein Politiker nicht einer der 'unsrigen' ist, also allen anderen Bürgern rechtlich gleichgestellt, solange wird er in diesen kriminalschwangeren Atmospären tanzen uns sich bedienen.

    Es kann nur ein Gestz für alle geben ohne Ausnahmen und ohne 'Sonderbestimmungen', etc.

    Solange es Leute gibt, die um die politischen Entscheidungsträger herumschwirren, wie die Mistfliegen am Misthufen oder die Bienen am Honig, um Vorteile, sprich Privilegien, herauszuschinden, Entscheidungen zu beeinflussen, etc., solange kann man nicht von einer sauberen Gesellschaft reden und auch nicht von einer sauberen Politik, sondern eben von Klientelpolitik, die sich abseits der Realität in der Privilegiensphäre abspielt. Das kostet aber alles dem Volk Geld.

    Solange ein Politiker glaubt, Ideologien umsetzen oder durchsetzen zu müssen, ist er auf dem Holzweg, Ideologie hat noch nie wirklichen Nutzen gebracht, immer nur geschadet.

    Solange es Politiker gibt, die aus Versorgungsgründen sich in der Politik befinden, die große Masse der Politiker ist das, solange wird auch demokratisch nichts weitergehen, die sind nämlich alle Sesselkleber und Steigbügelhalter, praktisch Lohn- und Privilegienempfänger.

    Solange ein Politiker ein Amt zufolge Parteijahren erhält, solange es keine strenge Auslesequalifikation für Ämter und politische Mandatare gibt, solange werden wir einen mehrheitlich oder anteilig ignoranten und oft stupiden Dodelhaufen in den Entscheidungs- und Gesetzgebungsgremien herumsitzen haben.

    Solange es möglich ist, Verfahren für Verfehlungen von Politikern parteilich und justizmäßig zu beeinflussen bis einzustellen, solange werden wir mit 'Verbrechern im Amt' leben müssen.

    Solange Politiker oft weitreichende Entscheidungen treffen können, die nicht volkskonform sind und oft auch nicht gesetzeskonform, solange können wir von Demokratie nicht sprechen.

    Meine persönliche Meinung ist es, dass unsere Politiker sowohl überbezahlt, wie auch überprivilegiert sind und dass die Gesetzeslage zwar eindeutig wäre, doch die Gesetzestreue zu wünschen übrig lässt. Das geht so weit, dass zum Beispiel ein ESM ohne Volk beschlossen wird und 'vorläufig einmal' gleich 20 Milliarden Euro, für eine Familie mit 2 Kindern also 8 000,- Euro als 'Staatshaftung' verschleudert werden und das nach oben ohne Limit. Bei dieser wietreichenden und schweren Entscheidung wird offenbar, dass der österreichischen Polititkaste, die abgehoben hat. der Bürger völlig egal ist. Das Verfassungsgestz wurde gebrochen und der Bürger übergangen. Das geht soweit, dass die Politik eigenmächtig und mit Wahllügen das Volk verschuldet hat und für eine Familie mit 2 Kindern einen Schuldenberg von 160 000,- Euro bereits angehäuft hat.

    Diese Verbrechen sind noch schwerer als die 'kleinen Selbstbedienungen'.

    Würde ich diese 'kleinen' Taten begehen, ich hätte mein Domizil schon längst in der Landesgerichtsstrasse 11, zu den großen käme ich gar nicht.

  29. DerTurm
    26. Juli 2012 07:56

    Nun ja, ist es in Wien etwa anders?

    In Wien wird noch viel mehr und unverschämter eingesackt. Der Unterschied zu Kärnten ist, dass die Regierenden auch gleich die Medien und die Staatsanwalt eingesackt haben, weswegen sie ihr Treiben völlig ungeniert und unbehelligt fortführen können (dürfen).

    Würde ernsthaft einmal beispielsweise das Thema Kommunalkredit angepackt werden, kämen noch ganz andere Dinge zu Tage (andere Pleiten wurden ja auch niemals ernsthaft untersucht - vom Konsum bis zur BAWAG).

    Das soll jetzt die Geschehnisse in Kärnten nicht verniedlichen, aber - seien wir uns ehrlich - das ist in Österreich doch "Politics as usual".

    In Wien sind doch die Grünen eben dabei, ganz dick in dieses Geschäft einzusteigen.

    • Josef Maierhofer
      26. Juli 2012 08:33

      @ 'In Wien sind doch die Grünen eben dabei, ganz dick in dieses Geschäft einzusteigen.'

      Ergänzung: ... 'in dieses miese Geschäft einzusteigen' ...

    • Undine
      26. Juli 2012 09:19

      @Der Turm

      *******!

    • WFL
      26. Juli 2012 13:37

      @DerTurm:
      Sie haben es perfekt auf den Punkt gebracht.
      Die hilflose und korrupte ÖVP sieht sich heute einer rotgrün-lastigen, systematisch vorgehenden Enthüllungsmedienindustrie gegenüber, die nur ein Ziel hat:
      Rotgrün herbeizuschreiben.
      Die SPÖ und vor allem die SPÖ Wien brauchen sich vor keinen Enthüllungen zu fürchten, denn sie haben die Medien, allen voran den ORF, voll im Griff.
      Die ÖVP hat es verabsäumt, "Waffengleichheit" bei den Medien beizubehalten:
      Bürgerliche, SPÖ-kritische Medien gibt es heute nicht mehr.
      Und dazu noch die sprichwörtliche ÖVP-Tollpatschigkeit....

    • Haider
      26. Juli 2012 20:51

      Den Spitzenplatz im Ranking haben Sie ehrlich verdient. Herzliche Gratulation!

    • Undine
      26. Juli 2012 21:34

      @Der Turm

      "Würde ernsthaft einmal beispielsweise das Thema Kommunalkredit angepackt werden, kämen noch ganz andere Dinge zu Tage (andere Pleiten wurden ja auch niemals ernsthaft untersucht - vom Konsum bis zur BAWAG)."

      Das ist nämlich der springende Punkt: Bei den SOZIS will man's gar nicht so genau wissen; dabei ist das Sündenregister sehr lang und sehr aufklärungswürdig. Aber da wird gemauert. Warum die mit ihren Machenschaften immer so leicht davonkommen, ist mir schleierhaft.

    • AGLT (kein Partner)
      27. Juli 2012 08:52

      @DerTurm:

      ***********

      besonders für:

      "In Wien wird noch viel mehr und unverschämter eingesackt. Der Unterschied zu Kärnten ist,

      dass die Regierenden auch gleich die Medien und die Staatsanwalt eingesackt haben,

      weswegen sie ihr Treiben völlig ungeniert und unbehelligt fortführen können dürfen)."

  30. brechstange
    26. Juli 2012 06:19

    "Charakterfeste, seriöse, gebildete, mutige und entscheidungsfreudige Politiker" wurden und werden nicht wirklich gebraucht, die sortiert man rechtzeitig aus, indem man sie rausmobbt. Dazu gibt es ein Palette an Möglichkeiten. Ministrabel ist man wie es den Anschein macht erst, wenn man "belastbar" ist. Wettbewerb der Personen ist unerwünscht, geschlossene Kreise hilfreich. Da helfen auch hohe Gehälter und abgesicherte Pensionen nicht.

    Solange Menschen nicht erkennen, dass die Ursache der Wirtschaftskrise zum Gutteil aus Korruption und die damit einhergehende Bestechlichkeit der Menschen selbst erwächst, solange werden sie sich in die Irre führen lassen und glauben, was ihnen die Interessensträger auf die Nase binden, nämlich dass Liberalismus, Marktwirtschaft, etc. schlecht sind und dass die Lösung des Problems in Zentralisierung und Vergrößerung zu suchen wäre.

    Doch genau das Gegenteil ist der Fall:
    Zur Eindämmung von Korruption helfen Eigenverantwortung, Subsidiarität, Direkte Demokratie, eine einfache, saubere Gesetzgebung, Judikative und Exekutive, Engagement und Motivation der Bürger, unbestechliche Medien, Transparenz, fairer Wettbewerb und gelebte Werte. Wertekodices brauchen sich nicht die Parteien selbst schreiben, nein, diese gibt es bereits, die wären eben ganz einfach nur einzuhalten.

    Nicht "The show must go on.", "The show must be finished.", Ehrlichkeit und nicht Blendung muss sich den Weg bahnen. Der Bürger ist gefordert, sich mutig einzubringen und auch uneigennützig, der Gemeinschaft, der Nachkommenschaft demütig dienend, in der Gewissheit sein Lebenswerk an Nachkommen übergeben zu können, den letzten Weg ohne Material antreten zu müssen.

    Dazu ein interessanter Link zu Kollektiver Korruption und Einbettung dieser in die Niedergangstheorie machtvoller Einzelinteressen. Wir sollten uns dranmachen, Auswege zu suchen. Es kann doch nicht sein, dass alles crashen muss, wir wie gelähmt zuschauen, zumindest sollten wir die Folgen unseres Verhaltens durchdenken und das Danach planen.

    http://www.rottmeyer.de/kollektive-korruption-warum-es-kein-freiwilliges-aussteigen-aus-dem-fiatgeld-standard-geben-wird/

    • Anton Volpini
      26. Juli 2012 06:45

      Genau brechstange, wir sind in diesem Teufelskreis drinnen, den das Buch "Das Ende des Geldes" sehr schön beschreibt.
      Die Ausweitung der Geldmenge ist die eine Ursache, und die Gottlosigkeit die andere. Oder geht das eine mit dem anderen einher?

    • brechstange
      26. Juli 2012 06:58

      Ich würde sagen, das eine ergibt das andere.
      Die Angriffe auf die Kath. Kirche sehe ich unter anderem darin begründet, Schwachstellen sind hilfreich.
      Wir sollten denn doch erkennen, dass sich der Kampf mit den Versuchungen, in der Sprache der Religion der "Teufel", hier auf Erden abspielt.

    • Anton Volpini
      26. Juli 2012 07:01

      Ja, es ist der lebendige Antichrist!

    • diko
      26. Juli 2012 07:41

      brechstange, anton volpini,

      …..sehe ich genauso, nur dass Ministerposten – im Sinne keinerlei Störungen in ihren Machenschaften aufkommen zu lassen, - vorsätzlich - auch in Zukunft, nur noch mit von Ahnungslosigkeit u. Unkenntnis geprägten Leuten, besetzt werden.

    • socrates
      26. Juli 2012 08:18

      Sie haben Recht! Leider beginnt die von Ihnen beschriebene Auslese schon bei kleineren Posten: Schuldirektoren, LSI, Sektionschefs,..., alle müssen nachweislich "belastbar" sein. Daher kommt das Kriechen und Packeln schon von Grund auf, das heißt ein Lehrer, der Karriere machen will, muß sich darin üben.
      Die internationale Bankenkriminalität ist hier in F ein Dauerthema. Die Medienkriminalität sollte es auch sein: Lügen durch informationsweglassen.

    • Freak77
      26. Juli 2012 08:58

      @ brechstange

      Danke für Ihre Analyse & Link. Ich leite das auch an Freunde von mir weiter. Das was Sie hier schreiben ist es wert weitergegeben (an Interessierte und an die Öffentlichkeit) zu werden.

      Vielleicht auch weiterleiten an Christian Ortner? : http://www.ortneronline.at/

    • Johann Scheiber
      26. Juli 2012 09:19

      Werte brechstange, da bin ich nur sehr eingeschränkt ihrer Meinung. Die Analyse von Prof. Polleit ist wieder einmal so ein Versuch einer universellen und abstrakten Aussage, dass die Dinge sich immer und überall so verhalten.
      Deutschland hat mit seinem historischen Ansatz einer NATIONALökonomie immer über eine eigenstängige Alternative zu den, im Prinzip identischen liberalen und sozialistischen Ansätzen einer GLOBALökonomie verfügt.
      Friedrich List hat zu Beginn des 19.Jhdts erkannt, dass die angelsächsiche free market - Idee nichts anderes ist, als imperialer und globaler Wirtschaftskolonialismus, den sie im Endeffekt im 1, Weltkrieg mit Waffengewalt abgesichert haben. Heute ist der free market-Schrei das Motto der Konzerne, wie sie im Sinne vom MoneyPower und im Endeffekt über die Absicherung durch die US-Army die freiheitsgarantierenden Staaten und Nationen eliminieren wollen.

      Die europäische Wirklichkeit heute zeigt das grandiose Scheitern der sozialistischen planwirtschaftlichen, wie der liberalen freemarket - Abstraktionen, denn die EU ist eine seltsame Kombination aus beiden Ideologien. Wir erleben so viele Varianten des Scheiterns, wie es Staaten in Europa gibt.

      Die Alternative lautet starker Staat, konkrete nationalökonomische, den eigenen Entwicklungsstand und die eigenen Möglichkeiten reflektierende Perspektiven und eigene nationalstaatliche Währungen, die als Indikator und Korrektiv des jeweils eingeschlagenen Weges fungieren.

      Dieses Modell hat es gegeben, als es noch nationale Währungen mit dem ECU als gemeinsamen Orientierungsrahmen gab. Dieses Modell hat den Wohlstand in Europa garantiert und zwar für alle Staaten. Prof. Hankel schlägt vernünftigerweise vor, dorthin zurückzukehren.

      Mit abstrakten Konjunkturtheorien der österreichischen Schule kann man keine konkreten Krisen erklären und schon gar nicht meistern.
      Die Lösung die Polleit und Co. immer wieder vorschlagen, eine totale Privatisierung des Geldes, wäre ein weiterer fataler Schritt in die falsche Richtung indem der einzige Freiheitsgarant dieser Welt, der Nationalstaat, durch diese Depotenzierung endgültig zerstört wird. Da hätten die Konzerne und Money Power eine große Freude damit, für unsere Freiheit wäre das aber die "Endlösung".
      Ich verstehe natürlich, dass Polleit als Chefökonom von Barclay Deutschland in diese Richtung argumentiert, denke aber, dass wir uns im Freiheitsinteresse eher eher an Hankel und Sarazzin orientieren sollen.

    • Erich Bauer
      26. Juli 2012 09:28

      "..Polleit als Chefökonom..."

      Selten so wirres Zeug gelesen...

    • Johann Scheiber
    • brechstange
      26. Juli 2012 09:58

      Herr Scheiber, ich sehe da nun nicht wirklich Widerspruch des Prof. Polleit mit an Wirtschaftsräumen angepassten Währungen, das einen entsprechenden Wettbewerb sicherstellen würde. Doch der Euro insgesamt führt, was sehr anschaulich im Artikel von Prof. Polleit dargestellt, zu Geldsozialismus mit allen Auswirkungen, die Hankel und Sarrazin auch sehr klar aufzeigen. Auch hier sehe ich keinen Widerspruch zu Polleit.
      Vielfalt mit fairem Wettbewerb in einem Europa der Vaterländer, wo jedes Land für seine Scherben selbst zuständig ist, sollte unser Ziel sein.

    • Johann Scheiber
      26. Juli 2012 11:10

      "Vielfalt mit fairem Wettbewerb in einem Europa der Vaterländer, wo jedes Land für seine Scherben selbst zuständig ist, sollte unser Ziel sein."

      brechstange, ich bin überzeugt, das wir beide weitgehend übereinstimmen, glaube nur nicht, dass Polleit, Mises und Rothbart da mitgehen würden.
      Auf Real Currencies gibt es zahlreiche gute Analysen zu den hinsichtlich Staatsversagen tatsächlich sehr hellsichtigen, aber hinsichtlich Money Power völlig blinden "Österreicher".
      http://realcurrencies.wordpress.com/category/austrian-economics/

    • phaidros
      26. Juli 2012 17:31

      So etwas wie eine Mischung aus einem liberalen Markt mit etwas anderem kann es nicht geben.

      Ich glaube auch nicht, dass die Österreicher blind für so dramatische Schlagwörter wie »Money Power« sind. Vielmehr ist es so, dass sie zuerst fehlinterpretiert werden, und dann die Fehlinterpratation attackiert wird, aber nicht das »österreichische« Wirtschaftsbild. Typisch dafür bspw.: das Fehlverständnis von Polleit.

      Wir sind hier alle weitgehend einig, dass die Vermehrung der Geldmenge unterbunden gehört. Dazu gibt es im wesentlichen nur zwei Wege: per Bestimmung/Gesetz/Erlass oder was auch immer, durch zentrale Steuerung. Gescheitert, wie wir uns überzeugen konnten, und wie uns durch Extrapolation klar ist, wird das auch nie zum Funktionieren gebracht werden können.

      Oder durch Marktgeld, wie Polleit es fordert. Eine Fehlentwicklung wie die, die wir derzeit beobachten, ist darin prinzipiell undenkbar, weil Sie und ich uns jederzeit auf ein anderes Geld einigen können, wenn ein Anbieter seine »Money Power« in einer Weise einsetzt, die uns missfällt. Jede Art Money Power geht so völlig ins Leere, aber nur, wenn man den Gedanken konsequent zuende denkt. Money Power gibt es nur, solange sie in das jeweilige System hineingezwungen werden.

      Dazu gibt es viele Parallelbeispiele wie etwa Gesundheit oder Altersvorsorge um zwei zu nennen, die in den letzten Tagen Thema waren. Dort ist es völlig offensichtlich, dass es das Monopol ist, das den Schaden des »Endanwenders« begründet. Nur, dass uns der Gedanke an Liberalisierung beim Geld zu fremd ist, als dass es uns leicht fiele, ihn zu akzeptieren, das ist meines Erachtens alles.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  31. Observer
    26. Juli 2012 05:47

    Wir brauchen charakterfeste, seriöse, gebildete, mutige und entscheidungsfreudige Politiker.

    Bravo Dr. Unterberger, Sie haben die ganze Schweinerei auf den Punkt gebracht. Ein Krebsübel ist es, dass ehemalige Politiker in das sog. Beratungsgeschäft einsteigen, weil sie genau wissen, wo Kohle zu machen ist. Die Finanzamtskontrollore betrachen vielfach einschlägige Honorare als notwendig und werden daher auch als steuermindernd anerkannt.

    Jörg Haider hatte selbst "viel Dreck am Stecken", aber es ist zu einfach, nun einzig und allein ihm alles in die Schuhe zu schieben.

    Ich bewundere Herrn Stronach und seinen Mut, etwas in unserem Land zu verändern. Andererseits hat er mehrmals bewiesen, dass plötzlich abgehalfterte Politiker auf seiner payroll aufgeschienen sind. Dies ist doch auch ein Beweis, dass er das Geschäft mit den Beziehungen gut beherrscht.

    Noch etwas: wie wäre es, wenn es den Ministerien (inkl. Bundeskanzleramt) gesetzlich verboten wird, Geld für Berater und Eigenwerbung zu verwenden? Also dafür keinen Budgetposten mehr gibt?

    • brechstange
      26. Juli 2012 06:27

      Guten Morgen!

      Wie wäre es mit Transparenz für Berateraufträge? Eigenwerbung sollte nicht erlaubt sein, dazu gibt es sicher bereits Regeln, die missbräuchlich umgangen werden.





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