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Fußnote 319: Allen Gerichten zum Trotz: Der linke Kampf gegen Väter geht weiter

Die SPÖ will ehelichen Vätern weniger Rechte geben, als sich jetzt sogar schon die unehelichen erkämpft haben. Geht’s noch idiotischer?

In diesem Fall hatte der Verfassungsgerichtshof  keine andere Chance: Er musste der Beschwerde eines unehelichen Vaters recht geben, der um die Obsorge für sein Kind kämpft. Denn längst hatte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof mit bindender Wirkung judiziert, dass uneheliche Väter gegen den Willen der Mutter die – gemeinsame oder unter Umständen alleinige – Obsorge über die gemeinsamen Kinder beantragen und auch bekommen können. Denn, so das klare Urteil: Es geht um die Interessen der Kinder und nicht jene der Mütter oder Väter. Dennoch wagt es die linke Kampfministerin Heinisch-Hosek auch weiterhin, den geschiedenen Vätern zumindest das gleiche Recht zu verwehren. So wie sie schon bisher das Menschenrechtsurteil ignoriert hat. Sie bekämpft mit fadenscheinigen Argumenten einen Gesetzesvorschlag des Justizministeriums, dass auch ehelichen Vätern gegen den Willen der Mutter vom Richter die gemeinsame Obsorge zuerkannt werden kann. Ist eigentlich die ganze Republik schon in Geiselhaft von ein paar hundert Feministinnen in Bürokratie und Medien, die niemanden außer sich selbst repräsentieren, vor denen sich aber offenbar fast alle Männer und die vernünftigen Frauen in Politik und Medien zu Tode fürchten? Wird der Gesetzgeber wirklich warten, bis ihm auch in diesem Punkt der Menschenrechts-Gerichtshof zuvorkommt?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 07:32

    Der heutige Feminismus ist nichts anderes als Rassismus der übelsten Art!

    Denn was sonst ist die Bevorzugung einer Guppe von Menschen bei gleichzeitiger Diskriminierung einer anderen Gruppe allein aufgrund biogischer Merkmale?

    Daher sollte man diesen Rassismus auch so bezeichnen - bei jeder Gelegenheit.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 06:51

    Nach linker Denkweise ist die traditionelle Ehe überholt und daher nicht mehr erstrebenswert. Und die ehemalige christliche Partei ÖVP schaut da zu.
    Im Gegenteil: man toleriert bzw. legalisiert Abtreibungen, erleichert Ehescheidungen, akzeptiert Partnerschaften zur Erhaltung von früheren Witwer-/Witwenpensionen, akzeptiert Mitversicherung von Lebensabschnittpartnern, fördert Partnerschaften unter Gleichgeschlechtlichen, akzeptiert Adoptionen bei Homosexuellen usw. Ich warte nur noch, bis man aus Erbzellen von Lesben auch ein befruchtetes Ei herstellen und anschliessend in die Gebärmutter der Partnerin zum Austragen einpflanzen kann. Und vielleicht findet sich auch eine Lösung, wie sich die warmen Männer vermehren können?
    Als einzigen Vorteil in diesem Zusammenhang sehe ich die rechtliche Gleichstellung von unehelichen Kindern (darf man diese überhaupt noch so nennen?) gegenüber den ehelichen Kindern, denn warum sollen diese Kinder Nachteile haben, weil die Eltern sich nicht richtig verhalten haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 06:48

    Je verdorbener ein Volk, desto mehr Gesetze hat es.
    Tacitus

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 09:37

    Der Feminismus ist eines der Krebsgeschwüre, das eine hochentwickelte Gesellschaft von innen zersetzt, indem er die kranken Zellen dazu bringt, sich entgegen ihrer natürlichen Interessen zu verhalten:

    * Frauen sollen zu Männern werden
    * Männer sollen zu Frauen werden
    * Dadurch werden immer weniger Kinder geboren, und die wenigen, die doch geboren werden, sind aufgrund des gestörten sozialen Klimas schwer traumatisiert
    * Die Kinderlosigkeit öffnet die Tür für das trojanische Pferd Immigration

    Langfristig verrottet die befallene Gesellschaft von innen.

    Die Lösung kann nur lauten: Feministinnen und deren Erfüllungsgehilfen als Gesellschaftszerstörer erkennen, benennen und bekämpfen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 05:47

    Ein weiterer Beweis, dass diese Partei laengst die Anliegen ihrer urspruenglichen Klientel klein schreibt und nicht mehr fuer Gleichberechtigung sondern fuer Ungleichbehandlung zugunsten ideologisch begruendeter oder dem Machterhalt dienender Ziele steht. Gleichzeitig werden alle Manipulationsmoeglichkeiten ueber gefaellige Medien ausgespielt. Unangenehme Kritiker werden ignoriert und unterdrueckt. Seltsame, manchmal krankhaft, manchmal unbedarft, manchmal uebelwollend anmutende Gestalten werden mit Macht und Befugnissen ausgestattet, um all dies dem fassungslosen Buerger aufs Aug zu druecken.

    Mit anderen Worten, ein zutiefst demokratiefeindliches Verhalten.

    Unglueckseligerweise geniesst diese Partei die Unterstuetzung der juengeren Schwester, die sich in noch "progressiveren" Toenen uebt und tunlichst versucht, das alte Vorbild links zu ueberholen. Und eine weitere vollkommen orientierungslos gewordene Partei hat das Verweilen an den Futtertroegen als politischen Selbstzweck zum Programm erhoben, die Scheuklappen uebergestuelpt und laesst sich stoerrisch wie ein Esel zwar, aber letztlich doch wirkungsvoll als Zugtier fuer diese "Politik" missbrauchen.

    Machen wir damit endlich Schluss.
    In der Wahlzelle.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 05:39

    Wir sind so stolz auf unseren Rechtsstaat, aber die einfache Überlegung, dass eheliche Väter nicht schlechter gestellt sein können als uneheliche ist nicht mit unseren eigenen rechtsstaatlichen Mitteln zu klären, sondern bedarf einer supranationalen Gerichtsentscheidung? Sind wir noch zu retten?

    Im Übrigen ist die Meinung eines einzelnen Ministers kein Hindernis für die Gesetzgebung, denn das Parlament... Aber damit sind wir bei der Frage der Demokratie, und damit bei der gleichen Frage wie beim Rechtsstaat.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2012 15:40

    o.t.:

    der linke kampf wird auch an anderer front geführt - nämlich im örf:

    "Die TIWAG und Platter hätten mit besagtem Inserat als erste in Österreich gegen das neue Medientransparenzgesetz verstoßen, das haben Recherchen des Ö1-Mittagsjournals ergeben."

    also der örf wieder als vorfeldorganisation der linken....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2012 03:04

    Sexismus und Rassismus sind dasselbe.

    Die für den Sexualrassismus manchmal favorisierte Bezeichnung "Femi(fa)schismus" enthält aber Konzessionen an den linken Sprachmißbrauch.

    Die Tarnvokabel "Faschismus" dient den Sozis nämlich allein dazu, sich durch linkskorrekte Begriffsverwirrung von ihren Genossen in der NSDAP abzugrenzen:

    Gute Sozis (alle Globalsozialisten oder International-Sozis)
    Böse Sozis (alle Nationalsozialisten oder "Faschisten").

    Relevante Unterschiede zwischen diesen Sozialismen und ihren
    Helden wie Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Kim etc.
    samt ihren linken Räuber- und Mörderbanden
    sucht man allerdings vergeblich.

    Genauer und politikwissenschaftlich korrekt spricht man daher seit langem von

    Genderwahn, Tittensozialismus, Femirassismus, Feminazismus, Feminazissen.

    Ich bevorzuge Letzteres. :-)

    xRatio


alle Kommentare

  1. Mccade (kein Partner)
  2. Steffi (kein Partner)
    21. Januar 2015 13:59

    You have more useful info than the British had colonies prIWW-Ie. http://edfomouddt.com [url=http://ewwywyjlk.com]ewwywyjlk[/url ] [link=http://acvjayaei.com]acvjayaei[/link ]

  3. Francesca (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:44

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  4. Huresds (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:54

    This is exactly what I was looking for. Thanks for wrtgini!

  5. xRatio (kein Partner)
    14. Juli 2012 03:04

    Sexismus und Rassismus sind dasselbe.

    Die für den Sexualrassismus manchmal favorisierte Bezeichnung "Femi(fa)schismus" enthält aber Konzessionen an den linken Sprachmißbrauch.

    Die Tarnvokabel "Faschismus" dient den Sozis nämlich allein dazu, sich durch linkskorrekte Begriffsverwirrung von ihren Genossen in der NSDAP abzugrenzen:

    Gute Sozis (alle Globalsozialisten oder International-Sozis)
    Böse Sozis (alle Nationalsozialisten oder "Faschisten").

    Relevante Unterschiede zwischen diesen Sozialismen und ihren
    Helden wie Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Kim etc.
    samt ihren linken Räuber- und Mörderbanden
    sucht man allerdings vergeblich.

    Genauer und politikwissenschaftlich korrekt spricht man daher seit langem von

    Genderwahn, Tittensozialismus, Femirassismus, Feminazismus, Feminazissen.

    Ich bevorzuge Letzteres. :-)

    xRatio

  6. HKG
    13. Juli 2012 17:24

    Zu tode fürchten tut sich sicher niemand. Aber andere Darstellungen als von GenossInnen werden vom ORF nicht gebracht. Und meistens auch nicht von anderen Medien. Es käme sofort die Keule keine Inserate etc. mehr zu schalten. Das genügt schon.

  7. Undine
    13. Juli 2012 11:49

    Und was sagt die Kinder-Psychologie zu alledem? Sind alle Erkenntnisse früherer Jahrzehnte über die bestmögliche seelische Entwicklung eines Kindes im Mülleimer der Politik gelandet, weil sich die Psychologie in sträflicher Weise der LINKEN Politik unterordnet---und somit als deren Hure bezeichnet werden kann?

    Kinder sind für die linke Politik, der das Wohl des Kindes nur sehr vordergründig am Herzen liegt, nichts anderes als eine Manövriermasse, ein Mittel zum Zweck, mithilfe Einheitserziehung in staatlichen Abgabestellen das Einheitskind zu schaffen.

    Für diese staatliche Einheitserziehung sind Vater UND Mutter eher im Wege, ein intaktes Familienleben---gar noch mit Geschwistern ---unerwünscht. Man arbeitet gründlich und verbissen an der Zerstörung der Familie im normalen Sinn, um die linken Ziele zu erreichen.

    Es ist ein haushoher Unterschied, ob Kinder ohne Vater aufwachsen müssen, weil der Vater nicht mehr aus einem Krieg heimgekommen ist (fast die Hälfte der Väter meiner Schulkameraden war gefallen oder galt als vermißt oder war in Kriegsgefangenschaft) oder sonstwie ums Leben gekommen ist, ob sich der Vater freiwillig verabschiedet hat oder ob er gar nie "dazugehört" hat, eine "Familie" im klassischen, bewährtem Sinn also gar nie existiert hat.

    Das linke NONPLUSULTRA ist die alleinerziehende, berufstätige Mutter und ein Vater, der monatlich das Geld für das Kind aufs Konto überweist, damit dieses so bald wie möglich wildfremden Leuten anvertraut werden kann.

    Wenn der Vater eines Kindes stirbt und somit eine Restfamilie zurückbleibt, ist dies eine große Katastrophe mit gravierenden Folgen. Aber dennoch sind solche Halbwaisen a la longue wesentlich "besser" dran als Kinder, deren Väter sie freiwillig im Stich gelassen haben.

    Daß aber so ein Zustand, daß Kinder ohne Vater aufwachsen müssen, sich nachteilig auf die Seele eines Kindes auswirkt, liegt, vorausgesetzt, man hat nicht ideologische Scheuklappen, liegt auf der Hand.

    Dann gibt es aber genug Väter, die sich liebend gerne möglichst viel mit ihren Kindern abgeben würden, aber von der Mutter aus rein egoistischen Gründen daran gehindert werden.
    Leider haben viele der alleinerziehenden Mütter nicht die Größe, die immens wichtige Rolle des Vaters in der Entwicklung eines Kindes zu erkennen, sondern machen auch noch gezielt STIMMUNG GEGEN den VATER---vermutlich, um etwaige Schuldgefühle an ihrer Integrität gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    In meinem Bekanntenkreis ist ein Mann Mitte vierzig, der erst jetzt zu der bitteren Erkenntnis gekommen ist, daß sein schwieriges Verhältnis zum Vater allein durch die Schuld der Mutter zustande gekommen ist. Es wird sehr schwer sein, Veräumtes nachzuholen, sowohl für den Sohn, als auch für den (verleumdeten) Vater.

    .

    • DerTurm
      13. Juli 2012 16:30

      ...sofern der Vater noch lebt, kann man hier ja noch aufholen, aber wenn nicht...

    • Gennadi (kein Partner)
      14. Juli 2012 14:36

      Um jeden möglichen elterlichen Einfluss auszuschalten, werden von der Jugendwohlfahrt immer mehr Kinder in Heime und zu (bevorzugt homosexuellen) Pflegern gesteckt. Nur die Unterbringungskosten belaufen sich auf mehr als 900 Millionen Euro pro Jahr. Gewinn: Man erhält blitzsauber gewaschene Gehirne und verläßliche Stammwähler für die Partei. Gefahr der Unterbrechung besteht kaum: Von 1000 untergebrachten Kindern werden maximal 3 vor Erreichung der Volljährigkeit wieder ausgelassen.

      Solange sich Väter und Mütter deshalb um "Besuchsrecht" streiten, statt gemeinsam diese unmenschlichen Praktiken anzugreifen, werden sie beide nichts erreichen.

      Ein Aufruf gefällig?
      In zahlreichen Orten befinden sich versteckte Kleinheime für Kinder. Oftmals mit kaum Kontakt zur Umwelt. Auffinden - Anprangern - Schließung fordern. Jedem Huhn wird käfigfreie Unterbringung zugestanden. Kindern aber nicht.

  8. Undine
    12. Juli 2012 23:22

    OT --Paßt aber, mit einiger Verspätung, zum Schulschwänzer-Thema; Viktor Urban setzt offenbar nicht auf langes Psychologengeschwafel:

    http://www.orf.at/#/stories/2130628/

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Juli 2012 11:06

      Polizeiliche Zwangsmaßnahmen sind schließlich für jeden anständigen, freien Bürger ein Hochgenuss...

      Ein weiterer Beweis, dass Órban im Herzen Kommunist ist.

  9. mike1
    12. Juli 2012 15:40

    o.t.:

    der linke kampf wird auch an anderer front geführt - nämlich im örf:

    "Die TIWAG und Platter hätten mit besagtem Inserat als erste in Österreich gegen das neue Medientransparenzgesetz verstoßen, das haben Recherchen des Ö1-Mittagsjournals ergeben."

    also der örf wieder als vorfeldorganisation der linken....

    • Helmut Graser
      12. Juli 2012 16:22

      Das ist der Preis. Die ÖVP hat die Medienpolitik der letzten Jahrzehnte verschlafen, die SPÖ hat dies hemmungslos und taktisch clever ausgenutzt. Die ÖVP bezahlt jetzt diesen Preis und wird vorgeführt, wo und wann immer es geht und opportun ist.

  10. A.K.
    12. Juli 2012 14:16

    In Fußnote 319: „Allen Gerichten zum Trotz: Der linke Kampf gegen Väter geht weiter“ schreibt Dr. Unterberger: „...Ist eigentlich die ganze Republik schon in Geiselhaft von ein paar hundert Feministinnen in Bürokratie und Medien, die niemanden außer sich selbst repräsentieren, vor denen sich aber offenbar fast alle Männer und die vernünftigen Frauen in Politik und Medien zu Tode fürchten?...“
    Diese und ähnliche Fragen drängen sich mir jedesmal auf, wenn ich Formulierungen mit „Binnen-I“, wie z.B. MitarbeiterInnen, KonsumentInnen, etc. lesen muß. Eine neuere Blödheit besteht darin, daß nur mehr z.B. Mitarbeiterinnen geschrieben wird, wenn beide Geschlechter gemeint sind. Dieser „Political Correctness“-Unsinn wird leider auch bereits in Kirchenblättern, wissenschaftlichen Mitteilungen, Buchbesprechungen und universitätsnahen Bereichen – die keineswegs „links“ angehaucht sind – gedankenlos übernommen. In der Akademie der Wissenschaften hörte ich die Klage, daß man Aussendungen unter dem Gesichtspunkt „Gender“ mühsam und sehr genau lesen müsse, um nicht anzuecken.
    Dieser Trottelei der PC in Form von „gender-gerechter“ Ausdruckweise sollte eine angesehene Persönlichkeit endlich öffentliche entgegentreten, bevor wir solchen Unsinn mit Wissenschaft und Gerechtigkeit zu verwechseln beginnen.

    • Undine
      12. Juli 2012 16:05

      @A.K.

      Da sprechen Sie mir wirklich aus dem Herzen! Wie kommen wir dazu, diesen Schmarren mitzumachen. ***!

    • Harun al Raschid
      12. Juli 2012 16:31

      Nun, das wäre zum Beispiel eine Aufgabe für den Bundesgrosswesir - wenn er Mut hätte. Er könnte etwa sagen: Ich halte die ganze Political Correctness, Genderei und auch die neue Rechtschreibung für einen Unsinn. Ich als Privatperson bleibe bei dem, was ich gelernt habe, weil ich es für richtig halte. Natürlich kann ich meinen Mitbürgern nichts vorschreiben, aber ich versuche halt, ein mutiges Vorbild zu leben. Ja, das könnte ein weiser Bundesgrosswesir tun. In einem fernen Lande, wohlgemerkt: aber bei uns.....in Bagdad?

    • Gandalf
      12. Juli 2012 16:44

      Zur Political Correctness stelle ich mir schon lange die Frage: Wer definiert eigentlich, WAS "correct" ist und was nicht? In meiner Familie sind es die Enkel, die uns auflklären, was ein "böses Wort" ist und wie man richtig sagen muss. Aber Acht- und Zehnjährigen fällt ja solcher Unsinn nicht von selbst ein. Also: Offenbar sind die Lehrer so verblödet, dass sie die Kinder von klein auf in dümmlicher Weise indoktrinieren. Und da schreitet niemand ein, kein Schulinspektor, kein Stadt- oder Landesschulrat, keine Minister(in). Und da gebe ich mir schon selbst die Antwort: Wir haben eben den Bock - oder, political correct und gendergerecht - die Ziege zur Gärtnerin gemacht. Traurig.

    • AGLT (kein Partner)
      13. Juli 2012 08:14

      @A.K.: DANKE DANKE DANKE!!!!
      Mein "Lieblingsthema".

      Aber am allerdümmsten sind diejenigen, die nur mehr in der weiblichen Form SPRECHEN, wenn sie beide Geschlechter meinen - wie bei grünen und teilweise auch roten m/w Parlamentariern in den Parlamentsübertragungen bis zum Erbrechen vorexerziert. :-(((
      Und am allerallerdümmsten ist die Verwendung von "frau" als Pendant zu "man" ....

    • Undine
      13. Juli 2012 13:06

      @AGLT

      Auch Ihnen ein Dankeschön!

    • kaffka (kein Partner)
      13. Juli 2012 18:28

      A.K.
      12. Juli 2012 14:16

      Aber selbstverständlich ist sowohl das Wort MitarbeiterInnen als auch Mitarbeiterinnen nicht p.c.!

      Richtig heisst es Mitarbeit-Innen (oder innen) denn wie kommt eine Femistin dazu durch die Anfügung an das Wort Mitarbeit(er) durch ein Innen vom Mann diskriminiert zu werden?

      Also auf Ihr Tischlinnenn, Schlossinnen, Mitarbeitinnen, Säufinnen, Verbrechinnen
      Tätinnen etc... kämpft fest für Eure Rechte so blöd zu sein wie es die Femistinnen so gerne hätten.

      (Abschliessend auf (!) gegen das Wort GendER es muss GendIn heissen!

  11. dssm
    12. Juli 2012 10:01

    Seltsam.
    Heute ist der Blog sehr lehrreich!
    Normalerweise wird über die böse EU, die Anmaßungen der europäischen Gerichte usw. nur geschimpft, aber kaum passt eine Entscheidung, von ‚ausserhalb’ Österreichs, gut dazu, und schon sind wir wieder gerne dabei.
    Etwas mehr Konsequenz bitte!

    • Erich Bauer
      12. Juli 2012 10:15

      dssm,

      Tja... so ist das mit den "Liberalen" und auch "selbsternannten" Liberalen... :-)

    • HDW
      12. Juli 2012 10:39

      Reden sie auch dem manichäischen Monolog, also einem intellektuellen Faulbett, das Wort?

    • Erich Bauer
      12. Juli 2012 11:06

      Werd' ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen,
      so sei es gleich um mich getan!

    • schreyvogel
      12. Juli 2012 12:39

      dssm,
      das klang jetzt wirklich ein bisserl seltsam (aber nicht unbedingt lehrreich).

      Fordern Sie ernstlich, dass dieser Blog wegen seiner oft kritischen Einstellung zur EU-Gerichtsbarkeit Entscheidungen von EU-Gerichten "konsequent" immer abzulehnen hat, oder gestehen Sie uns vielleicht doch zu, solche Urteile im einzelnen zu bewerten?

    • FranzAnton
      12. Juli 2012 13:21

      @ "Etwas mehr Konsequenz bitte!"

      Grundsätzlich gilt: nichts ist 100%ig richtig oder falsch; auch in der miesesten Ideologie finden sich Positiva, also sogar, ich nenne sie in einem Atemzug, bei den Kummerln und die Nazis.

      In diesem Sinn: Der EU Grundgedanke wäre viel, viel besser als jener der beiden oben genannten Übelideologien; übel sind die Menschen, welche lügen und betrügen, sich an keinerlei Versprechen gebunden fühlen. Wie z.B. Schlitzohrstaaten, die nie in die Eurogruppe hätten aufgenommen werden dürfen, oder unsere Schlitzohrpolitiker, welche unsere Verschuldung in abstruse Höhen getrieben haben.

    • Undine
      12. Juli 2012 16:06

      @FranzAnton

      ***!

    • dssm
      12. Juli 2012 19:01

      Als überzeugter EU-Anhänger ist mir ein solch positives Beispiel der Gerichtsbarkeit recht; und wenn mir etwas europäisches nicht passt (und das ist oft!), kommt kein 'austreten', 'rauswerfen', 'auflösen', das meinte ich damit. Man kann nicht den Kuchen essen und gleichzeitig für später aufheben.

  12. El Barato
    12. Juli 2012 09:37

    Der Feminismus ist eines der Krebsgeschwüre, das eine hochentwickelte Gesellschaft von innen zersetzt, indem er die kranken Zellen dazu bringt, sich entgegen ihrer natürlichen Interessen zu verhalten:

    * Frauen sollen zu Männern werden
    * Männer sollen zu Frauen werden
    * Dadurch werden immer weniger Kinder geboren, und die wenigen, die doch geboren werden, sind aufgrund des gestörten sozialen Klimas schwer traumatisiert
    * Die Kinderlosigkeit öffnet die Tür für das trojanische Pferd Immigration

    Langfristig verrottet die befallene Gesellschaft von innen.

    Die Lösung kann nur lauten: Feministinnen und deren Erfüllungsgehilfen als Gesellschaftszerstörer erkennen, benennen und bekämpfen.

    • Herby
      12. Juli 2012 11:10

      Unmittelbar geistig verwandt mit der linken Feministinnen-Szene sind die Betreiber dieses Webportals: http://www.gottlos.at/

      Im Krieg sagt man 'Feindaufklärung' dazu - es ist sicher nötig sich die Ziele dieser Leute auf dieser Webseite anzusehen ....

      Weil es notwendig ist zu verstehen wie die Gottlosen unsere Gesellschaft und Staat zerstören wollen.

    • Herby
      12. Juli 2012 22:11

      Eben habe ich wieder reingeschaut auf die Seite http://www.gottlos.at/

      und entdeckte dass die staatliche Institution "Östererreichische Hochschülerschaft (ÖH)"

      am 18. Mai, 2012 um 20:00 Uhr einen Vortrag von Colin Goldner in der Universität Wien, Neuem Institutsgebäude, NIG, Universitätsstrasse 7, HS I, gemeinsam mit www.gottlos.at sowie Atheist Bus Campaign Austria und dem österr. Freidenkerbund veranstaltete:

      “Hinter dem Lächeln des Dalai Lama”

      Im Prinzip war dieser Vortrag eine Rechtfertigung des kommunistischen Regimes und seiner brutalen Unterdrückung Tibets.

      Der feine Herr Guntram Colin Goldner ist in Wahrheit ein Propagandist (und schlecht getarnter Kommunist) für den Atheismus und hat es besonders auf Tendzin Gyatsho (= den Dalai Lama) und Bert Hellinger, den Begründer der Familienaufstellung abgesehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Goldner

      Wieder ein Grund mehr der Österr. Hochschülerschaft, ÖH genau auf die Finger zu schauen.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      13. Juli 2012 10:22

      @ Herby: Daß der Atheist Goldner es auf den Eso-Spinner und Quacksalber Bert Hellinger abgesehen hat, halt ich für einen Vorteil. Es sollten alle destruktiven Kräfte sich miteinander bechäftigen, das hindert sie daran, uns zu belästigen.

  13. ProConsul
    12. Juli 2012 09:36

    Der Feminismus hat sogar Parallenen zum Nationalsozialismus, wenn man sich folgende Vergleiche ansieht in denen das Wort Mann/Frau einfach durch Jude/Arier ersetzt wurde.

    (a) “All Jews Must Die”
    (b) “They wish Jews didn’t exist”
    (c) “There’s nothing like the smell of fresh Jewish blood in the morning….”
    (d) “I want to kill Jews”
    (e) “Biological Superiority of Aryans”
    (f) “Jews are biologically inferior to Aryans”
    (g) “One must eliminate the Jewish species/race itself”
    (h) “Jews as a class are moral cretins”
    (i) “Destroy the Jews”
    (j) “A Jew is trapped in a twilight zone halfway between humans and apes”
    (k) “Kill all Jews”
    (l) “Jew as Moral and Logical Absurdity and as Curse of the World”
    (m) “Already in the year 1905 Helene D. described as beautifully as never before and nobody thereafter the inferiority and vileness of the Jews.” (n) “Basically we have only one goal: to destroy (*)Jews! You and all of your inferior species!”
    (o) “I’ve never met a Jew I couldn’t kill
    (p) “Can you imagine a world without Jews?”
    (q) “You can think of Jewishness as a type of birth defect.”
    (r) “So many Jews, so little ammunition.”

    Are these the ranting and ravings of Adolph Hitler in Mein Kampf? Actually, they are the ranting and ravings of women’s libber Femi-Nazis. They are direct quotes from these Femi-Nazis, with only the words “male” and “women” replaced by the words “Jew” and “Aryan” (apologies to my Jewish friends). They would make Hitler proud that his traditions of hate are carried on today by his ideological inheritors. There have also been at least 3 movies or TV productions in the last year depicting a world where all men are gone. Women control everything, and the implied moral of the movie is that it is good that all men are dead, and the world has improved because of it. Certainly Hollywood would never make a movie about all women being dead, and the world is better because of it. This is just more expressions of Femi-Nazi philosophies. Below is a listing of the sources of these Femi-Nazi statements. My thanks to Jan Deichmohle (http://www.gabnet.com/lit/demoh15e.htm ) for compiling most of these statements.

    • Alexander Renneberg
      12. Juli 2012 12:47

      sorry, aber dass geht zu weit.

      und all jene die das auch noch mit sternen adeln sollten sich dringend fragen aus welchem grund sie das tun.

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 12:54

      Bravo.
      Und ich wiederhole: Femischismus

    • Markus Theiner
      12. Juli 2012 14:08

      Ich glaube zwar sofort, dass die Zitate korrekt sind, aber repräsentativ für den Feminismus im Allgemeinen sind die sicher nicht.
      Nichteinmal für den Kampffeminismus unserer Politiker, von den sachlichen Forderungen nach Gleichberechtigung ganz zu schweigen.

    • phaidros
      12. Juli 2012 16:23

      Es ist ja nich soo oft, dass ich mit dem Renneberg einer Meinung bin, aber hier hat er völlig recht.

      Aber selbst, wenn man einmal darüber hinweg sieht, dass es zu weit geht, werter ProConsul, und die Ersetzungen gedanklich vornimmt, dann bleibt mit Verlaub nur Unfug übrig. Keine einzige ergibt einen Sinn (einmal abgesehen von der leicht homosexuellen Aussage aus [p], wie immer man dazu stehen mag). Mein Eindruck ist, da haben Sie sich hinreißen lassen.

    • ProConsul
      12. Juli 2012 17:10

      phaidros

      auf welcher Seite sie stehen wissen wir eh, bloß beim Renneberg verwundert es mich ein wenig.

      Theiner
      welche sachlichen Forderungen der Feministinnen meinen sie denn? Was ist denn in Österreich noch nicht erfüllt?

    • phaidros
      12. Juli 2012 17:26

      Ach, »wissen Sie eh«?!

      Gut, hecheln wir's durch:

      »(a) “All (wo)men Must Die”
      (b) “They wish (wo)men didn’t exist”
      (c) “There’s nothing like the smell of fresh (fe)male blood in the morning….”
      (d) “I want to kill (wo)men”
      (e) “Biological Superiority of (wo)men”
      (f) “(Wo)men are biologically inferior to (wo)men”
      (g) “One must eliminate (wo)men itself”
      (h) “(Wo)men as a class are moral cretins”
      (i) “Destroy the (wo)men”
      (j) “A (wo)man is trapped in a twilight zone halfway between humans and apes”
      (k) “Kill all (wo)men”
      (l) “(Wo)men as Moral and Logical Absurdity and as Curse of the World”
      (m) “Already in the year 1905 Helene D. described as beautifully as never before and nobody thereafter the inferiority and vileness of the (wo)men.”
      (n) “Basically we have only one goal: to destroy (*)(wo)men! You and all of your inferior species!”
      (o) “I’ve never met a (wo)man I couldn’t kill
      (p) “Can you imagine a world without (wo)men?”
      (q) “You can think of (fe)maleness as a type of birth defect.”
      (r) “So many (wo)men, so little ammunition.”«


      Laut und deutlich, und auch für den Allerblödesten zum Mitschreiben: auf dieser Seite stehe ich nicht.

    • Markus Theiner
      12. Juli 2012 18:49

      @ ProConsul:
      Zum Beispiel das Pensionsantrittsalter.
      Glauben Sie es oder auch nicht, aber da gibt's sehr wohl auch Frauen die es als Benachteiligung empfinden früher aus dem Job geworfen zu werden.
      Oder diejenigen, die sich gegen die Unterdrückung durch patriarchalische Traditionen wenden, nicht nur aber auch in islamischen Familien und Gemeinden. Feministinnen sind ja nicht alle rein auf den Staat fixiert.

      Mal ganz abgesehen davon, dass Österreich nicht der einzige Spielplatz der Feministen ist.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      13. Juli 2012 11:06

      Ja, das ist extrem geschmacklos und die verlinkte Website ist selbst in ihrem Erschinungsbild primitiv. Aber sowohl die Stürmer-Propaganda, die Juden als Parasiten und Untermenschen klassifizierte, als auch die Texte von z.B. Valerie Solanas, der Gründerin von SCUM =Society for cutting up men sind Realität. Solche Auffassungen werden von radikalen Lesben tatsächlich vertreten und auf dem Umweg über staatliche Förderungen und staatliches Wohlwollen gegenüber solchen Vereinigungen - ich kenne in Österreich einige von ihnen, z.B. fiber, VBKÖ, auch in den Mainstream eingespeist. Auch die lesbische Tageszeitung dieStandard.at sei hier genannt.

      Daß Phaidros keinen "Sinn" in diesen Aussagen sieht und "nicht auf dieser Seite steht" (das wollen wir doch hoffen), geht völlig an Form und Inhalt vorbei, natürlich will und kann man in einer Gesellschaft, deren Vertreter derartiges über eine Gruppierung - seien es nun Frauen, Männer, Juden, Ausländer oder wen immer äußert, nicht leben. Aber diese Sätze sind in Hinblick auf Männer bereits geäußert worden, was man als ekelhafte Marotte randständiger Extremistinnen abtun könnte, würden die Autorinnen nicht durchaus von höchsten Ebenen gewürdigt und ihr Gedankengut an österreichischen Hochschulen unterrichtet werden. Z.B. ist die Urheberin von Punkt l.) die Österreicherin Helene von Druskowitz, nach der erst jüngst ein Platz in Hietzing benannt worden ist. Auch Valerie Solanas, von der die meisten Zitate stammen dürften, ist keineswegs eine Exotin für jene, die sich mit feministischer Theorie auch nur ein wenig auseinandersetzen.

      Hier geht es keineswegs nur um ein paar geisteskranke Verrückte, sondern um den Versuch, selbst über solche Seitenwege und nur scheinbar abseitige Pfade bestimmte Grundlagen bürgerlichen Zusammenlebens - etwa die heterosexuelle Familie - zu unterminieren und zu vergiften. Die übergeordnete Doktrin ist der Kulturmarxismus, eine Theorie, die den gescheiterten Versuchen, nach dem 1. Weltkrieg mit Hilfe der Arbeiterschaft kommunistische Räteregimes in Mitteleuropa zu errichten, folgte: Da das Proletariat als revolutionäres Subjekt nicht funktioniert hatte, sollte die Revolution von nun an mit Hilfe der Intellektuellen erfolgen, das heißt: von oben, durch Schulen, Hochschulen, Gerichte, Medien, Kultur, Kunst. Nichts anderes geschieht. Schlichte Gemüter wie eine Frau Lehrerin Heinisch-Hosek oder ihre diversen Vorgängerinnen - Prammer, Rauch-Kallat, Helga Konrad sind eher als Werkzeuge denn als Subjekte dieser Vorgänge anzusehen.

    • Undine
      13. Juli 2012 12:00

      @Franziska Malatesta

      ***************!
      Sie sollten sich öfter zu Wort melden!!!

    • phaidros
      13. Juli 2012 12:11

      Liebe Franziska (long time no read! Willkommen zurück!), jede noch so radikale Auffassung wird von irgendwelchen Pfeifen vertreten. Das macht den Schluss auf die Allgemeinheit allerdings nicht zu zulässig.(Und eine Aussage darüber»auf welcher Seite« ich stünde, schon gar nicht, wenn die persönlche bemerkung gestattet ist)

      LG

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      13. Juli 2012 13:25

      @phaidros: Was bedeutet und von wem stammt dann die Aussage "Laut und deutlich, und auch für den Allerblödesten zum Mitschreiben: auf dieser Seite stehe ich nicht."?

      Die "Allgemeinheit" interessiert sich nicht für den Genderismus, aber die "Pfeifen" auf EU-Ebene tun dies, allen voran die lesbische SPD-Abgeordnete Lizzy Gröner, der es mit Hilfe nur weniger Mitstreiterinnen gelungen ist, "Gender mainstreaming" in Form einer "top-down-Strategie" als verpflichtende Richtlinie für eine halbe Milliarde Untertanen zu "implementieren". Die "Allgemeinheit" wird seit Jahrzehnten um das von ihr erarbeitete Geld bevormundet und verarscht und interessiert sich nicht dafür.

      Know thy enemy.

    • phaidros
      14. Juli 2012 00:08

      Antwort: ich stehe nicht auf der Seite, die ohne jegliche Differenzierung befindet: »Der Feminismus hat sogar Parallelen zum Nationalsozialismus,...« (sic)

      Gegenfrage: was bedeutet die Aussage: »phaidros, auf welcher Seite sie stehen wissen wir eh«, auf die ich damit geantwortet habe?

      LG ph.

    • panzerechse (kein Partner)
      14. Juli 2012 00:57

      "...»phaidros, auf welcher Seite sie stehen wissen wir eh«, auf die ich damit geantwortet habe?..."

      Sie stehen auf der A....l..chSeite...

    • xRatio (kein Partner)
      14. Juli 2012 02:38

      Phaidros leidet, wie man auch hier wieder sieht, unter allen Krankheiten eines linksverschraubten Kollektivistenhirns.

      Vom Gender- bis zum Klimawahn findet jeder noch so bekloppte linksgenerierte Irrwitz seine uneingeschränkte Zustimmung.

      Auf seine diversen Krankheits-Symptome angesprochen, gibt es bei ihm wie auch hier oder hier

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/07/die-partei-der-macht-fuerchtet-das-volk/

      immer nur verworrene Antworten, beruhend u.a. auf seiner totalen Unfähigkeit, Argumente auch nur halbwegs verständig zur Kenntnis zu nehmen.

      Ich kann mir nicht helfen, solche Leute mit Psychologen, die das Problem weltweit schon mehrfach mit übereinstimmendem Ergebnis untersucht haben, als Psychopathen anzusehen.

      xRatio

    • phaidros
      14. Juli 2012 09:09

      »Know the enemy«, liebe Franziska, ist übrigens richtig, »but don't give him reason«.

    • phaidros
      14. Juli 2012 12:38

      Liebe Franziska, ich denke viel über Deinen Einwand nach, meine Kritik wäre an Form und Inhalt vorbei gegangen. Einen Zwischengedanken (»don't give him reason«) habe ich ja schon geäußert, aber auch den Rest kann ich jetzt zurückweisen:

      Konstruieren wir im Gedankenexperiment eine Parallelsituation. Würde jemand sagen: »Die Künstler [in Anlehnung an »Die Feministinnen«, Anm.] sind ein linksfaschistoides Gesindel mit gedanklich totalitären Tendenzen«, würdest Du als libertär-konservative Künstlerin wohl - völlig zurecht!! - entgegenhalten, dass man das so allgemein nicht sagen kann! Auf genau diese Differenzierung hat aber jede »Gruppe« (oder eben keine) Anspruch, und zwar in Bringschuld.

      Den Rat »know the enemy« kann ich also als sehr klugen unterschreiben, gebe Dir aber hiermit mit den besten Wünschen die Erweiterung zurück, bei der Identifizierung keine Fehler zu machen. Du erzwingst sonst beinahe auf der Gegenseite Seilschaften, wo keine sein müssten und vergrößerst das Lager der »enemies« ganz unnötig.

      Viel besser ist es, dieses Lager zu teilen schon bevor es eines ist, und einen Teil ins Boot zu holen. Das wird mit solchen Allgemeinplätzen verunmöglicht.

      LG phaidros

      Hr. Erich Bauer (vulgo panzerechse), dass Ihre Verbalentgleisungen keine Antwort wert sind, ist ohnehin selbstevident. Trotzdem hier eine Metainformation: Sie schaffen es nicht, mich aus der Reserve zu locken oder gar dazu zu bringen, zurückzuschimpfen - ungeachtet der Vokabel, die Sie benützen, um mich öffentlich zu desavouieren: »schäbige Null«, »mieser Drecksack«, »geistig zwiespältig« (das war besonders amüsant - was soll das eigentlich heißen? Die anderen haben Sie wenigstens semantisch im Griff) oder nun »Arschloch« (im O-Ton »A....l.ch« - wieder mal die Schneid gefehlt, gell?). Alles, was Sie erreichen, ist Ihre geistige Flughöhe zu dokumentieren und nicht nur sich selbst, sondern auch gleich in einem Ihr Umfeld zu punzieren.

      G phaidros

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      14. Juli 2012 14:17

      @phaidros: 85% der Journalisten bezeichnen sich laut Umfragen als links, unter den Künstlern dürfte der Prozentsatz noch höher liegen. Die Aussage "Alle Künstler sind ein linksfaschistoides Gesindel mit gedanklich totalitären Tendenzen (ich ergänze:) und außerdem Staatsgünstlinge" (das Steuergeld nehmen sie übrigens auch von rechten Landeshauptleuten entgegen, eventuell mit zugehaltener Nase oder mittels eigens für die Entgegennahme konstruierter Apparate) nähert sich daher soweit der Wirklichkeit, daß die paar Ausnahmen getrost vernachlässigt werden können. Meiner Selbstdefinition, ich sei die "einzige nichtlinke, libertäre Künstlerin Österreichs" wurde jedenfalls noch NIE widersprochen.

      Mein 16 Jahre (bis 2007) währender Versuch, ein linkes, feministisches Künstlerinnennetzwerk, als dessen Obfrau und Vize-Obfrau ich sieben Jahre fungierte, von innen her ideologisch zu infiltrieren, muß als gescheitert angesehen werden. So wie ich den Feminismus kenne und wie er auf Universitätsebene unterrichtet wird, ist er eine hundertprozentig weltfremde, abseitige Gehirnwäsche, die aber anders als das Gedankengut anderer Sekten die Eigenheit hat, vom Staat gefördert und finanziert zu werden und als Pflichtgegenstand bzw. "Querschnittsmaterie" in vielen Curricula zu stehen.

      Die google-Recherche "Gender Studies - Universität - Österreich" liefert dazu eindrucksvolle Beispiele. Mit diesem Gedankengut kann es keine Bündnisse geben, und es besteht von meiner Seite aus auch keinerlei Bringschuld - genau so wenig wie ich eine Bringschuld gegenüber anderen dogmatischen Sekten wie Leninisten, Freudianern, Salafisten oder Keynesianern verspüre.

    • phaidros
      14. Juli 2012 14:36

      Gut, insofern habe ich offenbar das Beispiel unglücklich gewählt, weil die Prozentverhältnisse nicht einmal ungefähr entsprechen dürften. Die Missstände, die Du beschreibst, verstehe ich natürlich und will überhaupt nicht kleinreden. Allerdings ging es ursprünglich um etwas Anderes: nämlich Andersdenkenden massiv verbrecherisches Gedankengut zu unterstellen.

      Und dabei auch noch wegzublenden, dass jedermann ein Recht auf seine Meinung hat, und sei sie noch so falsch oder bescheuert. Die einzig mögliche Reaktion auf Unterstellungen aber, wie sie oben zu lesen sind, ist aber eine Radikalisierung bishin zur Unüberwindlichkeit der Differenz. Das ergibt einen Automatismus Marke Eigendynamik (Beweis: sieht man ja bspw. auch an den Trollen und deren Wortwahl hier herinnen).

      Und da habe ich einen Aphorismus beizusteuern :

      Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Deinen Worten.
      Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Deinen Taten.
      Achte auf Deine Taten, denn sie werden zu Deinen Gewohnheiten.
      Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Deinem Charakter.
      Achte auf Deinen Charakter, denn er wird zu Deinem Schicksal.
      (Aus dem Talmud)


      LG

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      14. Juli 2012 18:55

      Phaidros, die Differenz zwischen mir und dem Feminismus ist jetzt schon unüberwindlich, und das Gerede von geringen Prozentsätzen eventuell radikaler Feministinnen ist naiv.

      Laß es mich noch einmal verdeutlichen: Die von proconsul eingestellten Zitate sind keine Erfindungen, viele sind mir seit langen Jahren bekannt. Das Gedankengut ihrer Urheberinnen wird an Universitäten in Europa, USA und Australien gelehrt. Feministinnen sind keine Frauen, die für Gleichberechtigung oder höhere Arbeitslöhne eintreten, es geht vielmehr um die Abschaffung nicht nur der sogenannten Geschlechterrollen, sondern sogar um die Abschaffung des biologischen Geschlechts, das - so der Stand der aktuellen feministischen Theorie - den Kindern bei der Geburt "zugewiesen" werde; gemäß der führenden Theoretikerin dieser Richtung, der in Berkeley lehrenden Judith Butler folge aus der Existenz von Geschlechtsorganen nichts, was Erziehung nicht modifizieren könne (und solle). Dieses Gedankengut, so irre es ist, dürfte perfekt in die pandemisch wütende Gleichheits- bzw. Gerechtigkeitsdoktrin der Sozialisten passen und ihrem ersten Gebot: "Du sollst keine Unterschiede dulden" einige akademisch-theoretische Fundamente liefern. Außerdem unterfüttert es die von der Kritischen Theorie Adornos und Horkheimers postulierte These, der Mann und die heterosexuelle Familie seien die Ursache allen Übels, insbesondere des "Faschismus". In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auf die Tatsache hinzuweisen, daß die Kritische Theorie während der Kriegsjahre ebenfalls eine vorübergehende Heimat in Berkeley gefunden hatte.

      Das Plaste- und Elaste-Menschenbild dieser Lesben ist alles andere als ungefährlich, in Verbindung mit den aktuellen anderen totalitären Bestrebungen (erzwungene "Integration" eines aggressiven Islam, Entwertung der Sparguthaben, Enteignung der Mittelschicht) ist es dazu geeignet, die in jeder Hinsicht jetzt schon geknechteten Untertanen in ihrem Innersten und Privatesten zu manipulieren, zu bevormunden, zu verunsichern und zu terrorisieren. Zwischen dem Feminismus, mögen einzelne Vertreterinnen auch etwas gemäßigter auftreten, und dem Antisemitismus des NS-Regimes sehe ich tatsächlich ebenso wie proconsul Parallelen, und ich hege nicht die geringsten Illusionen über die Rolle des Feminismus/Genderismus als eines Unterdrückungsinstruments in einem totalitären Superstaat. Wer Ohren hat, der höre.
      Übrigens: Auch Joseph Goebbels soll zuweilen ein recht charmanter Mann gewesen sein.

    • phaidros
      14. Juli 2012 20:27

      Liebe Franziska, jetzt wird's kompliziert.

      Der Reihe nach:

      1. darf es in einer öffentlichen Diskussion nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen. Selbst, wenn mein Verhältnis zu einer Gruppe unüberbrückbar ist (jeder, der mich näher kennt, weiß, dass das mit einer bestimmten politischen Richtung der Fall ist), hat das hier in einem öffentlichen Forum nichts verloren. Wir sind hier nicht am Stammtisch unter Gleichgesinnten, sondern in einem öffentlichen Diskussionsforum. Indem nämlich Persönliches in die öffentliche Diskussion eingebracht wird, wird nämlich der Graben dort aufgerissen. In der öffentlichen Wahrnehmung kommt mit Sicherheit nicht mehr an, dass der Ausgangspunkt ein persönlicher war. Polarisierung nennt man das.

      Wie gesagt: jeder hat das Recht auf seine Meinung, und sei sie noch so falsch und schwachsinnig. Voltaires: »Monsieur, ich mag verdammen was Sie sagen, werde aber mit meinem Leben dafür eintreten, dass Sie sie sagen können«, wird hierorts (jedenfalls soweit ich das überblicke) ausschließlich in wehleidigem Zusammenhang beschworen, wenn jemand das Gefühl hat, ihm widerfahre Unrecht.

      2. ist, was ihr (Du und oben im Text proconsul) beschreibt, unfassbar arg!

      Aber es ist in keiner Weise repräsentativ für »den Feminismus«, wie es oben hieß. Diese Verallgemeinerung ist es, die unzulässig ist. Das wäre wie wenn man sagt: »Die Österreicher sperren ihre Töchter für Jahrzehnte in den Keller, zeugen Kinder mit ihnen und lassen denen dann keine mediznische Versorgung angedeihen«, weil es einen Fritzl gab.

      Natürlich gehört dem in aller gebotenen Schärfe entgegen getreten, aber differenziert.

      3. ist das Maß der Kultiviertheit einer Gesellschaft die Art, wie sie mit extremen Strömungen jeder Art umzugehen in der Lage ist. Ich lasse mich gerne naiv nennen, glaube aber, es besser zu wissen: jeder, der sich bspw. mit knallrotem Kopf über irgendwelche arbeitslosen DocMartin-Trotteln mit bunten Schnürsenkeln empört begreift nicht, dass genau er dadurch den blödesten der Blöden überhaupt erst die Bühne baut, die sie in ihrer Minderwertigkeit suchen.

      Man muss solchen Bewegungen den Platz zuweisen, der ihnen inhaltlich zukommt: bestenfalls belächelt in der Kuriositätenvitrine, aber doch den eines Erwachsenenthemas. Durch »Bekämpfen« wird so etwas nur aufgewertet - und gegen australische Vorlesungen kann auch der gesamte AU-Blog nichts ausrichten.

      Der Knackpunkt aber ist die oben angesprochene mangelnde Differenzierung. Die macht, ganz wie Renneberg schreibt, das Posting jenseitig und unappetitlich, und dabei muss ich bleiben.

      LG phaidros

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      14. Juli 2012 22:51

      Ausführlicher als ich es versucht habe, kann ich in einem Forum meine Ansichten nicht erklären. Daß ich von dir indirekt beschuldigt werde, mich falscher, schwachsinniger, wehleidiger und unkultivierter Argumente zu bedienen, lediglich persönliche Befindlichkeiten zu referieren und zu polarisieren, finde ich daher erstaunlich; noch erstaunlicher bzw. ärgerlich ist der herablassende Ton, in dem diese Zurechtweisung erfolgt.

      Anscheinend hast du über den Feminismus und den augenblicklichen Stand der Theorie und der akademischen Lehre ein Wissen, das meines übersteigt. Es wirkte gewiß befeuernd auf mich und die anderen Forumsteilnehmer, uns daran teilhaben zu lassen.

    • phaidros
      15. Juli 2012 09:08

      Eine Meinung klipp und klar zu artikulieren muss in einem Diskussionsforum gestattet sein. Ich will niemandem auf die Zehen treten; dass es offenbar so bei Dir angekommen ist, tut mir ehrlich leid, denn so ist es nicht gemeint.

      Was Du mit Herablassung meinst, weiß ich nicht, aber ich entschuldige mich natürlich auch dafür in aller Form dafür.

      Persönliche Befindlichkeiten bringst Du ins Spiel, indem Du sagst: »die Differenz zwischen mir und dem Feminismus ist jetzt schon unüberwindlich,«, das musst Du bitte einsehen.

      Den Rest verstehe ich nicht, zum Beispiel, woraus Du folgerst, dass ich Dir unterstelle Dich »falscher, schwachsinniger, wehleidiger und unkultivierter Argumente zu bedienen,«. Denn über den Stand der »Feminismustheorie« habe ich - wie vermutlich 99% der Bevölkerung - überhaupt keine Kenntnisse (ich wusste bis eben nicht mal, dass es so etwas überhaupt gibt) - genau daraus kann ja auch eine andere Sicht der Dinge entstehen. Und auch eine gewisse Selbstüberschätzung des »akademischen Feminismus«, wenn ich das einmal so nennen darf: im Alltag geht das Männlein wie Weiblein einfach hinten vorbei.

      LG phaidros

    • phaidros
      15. Juli 2012 10:00

      Liebe Franziska, ich muss da noch etwas hinterherschieben:

      mittlerweile glaube ich, Du sitzt einfach einem Missverständnis auf: Du fühlst Dich offenbar von meinen Aussagen angegriffen, glaubst, dass ich irgendetwas von dem, was Du sagst, in Zweifel ziehen würde. Das erscheint Dir als herablassend, weil Du ja weißt, wovon Du sprichst.

      Sei versichert: nichts von dem ist der Fall.

      Allerdings mache ich darauf aufmerksam, dass der Gültigkeitsbereich dieser - nochmal, ich habe es bereits oben eingeräumt: total argen! - Denkweise ein sehr, sehr eingeschränkter ist. Das ist alles, aber es genügt offenbar, dass Du Dich angegriffen fühlst.

      Das kann aber alles nichts daran ändern, dass Gretl-Normalverbraucherin keine Ahnung haben dürfte (ebenso wie phaidros), dass es eine »Feminismustheorie« überhaupt gibt - sich aber durchaus als Feministin fühlt (und bis zu einem gewissen Grad - ebgesehen von dieser Kampfemanzipation natürlich - dürfte das wohl jeder Frau so gehen. Und das ist auch gut so! So wie jeder Mann sich bis zu einem gewissen Grad gerne als Macho sieht. Das gehört zum ganz normalen Rollenbild dazu). Und diesen Frauen (meiner Vermutung nach 100x mehr als irgendwelche Weiberprofessorinnen und ihre verkorksten Studentinnen, und sei es in Berkeley).

      Zu Butler (ich kenne den Namen nicht mal - so wie vermutlich 999‰ aller anderen): Dass aus der Existenz der Geschlechtsorgane nichts folge, was nicht durch Erziehung zu modifizieren sei, wurde im Experiment in der DDR bereits widerlegt. Sehr zum völlig unnötigen Leid der Vernuchskaninchen beiderlei Geschlechts, natürlich. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen, ich schreibe Butler gerne ein Mail.

      Von Lehrstühlen wurde schon jeder denkbare und undenkbare Blödsinn verbreitet, das muss eine Gesellschaft aushalten. Das ist einfach ein Effekt der Größenordnung.

      Der Punkt aber ist: die Zitate sind sicher richtig, nur die Personengruppe, die sie repräsentieren, ist vermutlich 100x kleiner als behauptet.

      Mein Apell also: bitte einen Gang zurückschalten (ich mache auch keine Stricherlliste, was ich bei Dir jetzt herablassend empfinden hätte können), und andere Meinungen gelten lassen, ohne gleich persönlich zu werden.

      Nochmals lG phaidros

  14. knieriem
    • Undine
      12. Juli 2012 16:01

      @knieriem

      Danke für den Link zu diesem aufschlußreichen Kommentar.

      Zitat aus dem ef-magazin:

      "Die Anfänge der [MUSLIM-] Bruderschaft finden sich im Jahre 1928, als Hassan al-Banna, ein Angestellter der britischen Suez-Kanal-Gesellschaft, die „Gemeinschaft der Muslimbrüder“ gründete, um gegen die Ungerechtigkeiten und für die Wiederherstellung der Würde der Muslime in Zeiten der britischen Kolonialherrschaft zu kämpfen. Es war von Anfang an ein fundamentaler Bestandteil der Ideologie der Muslimbrüder, den westlichen Einfluss in Ägypten zurückdrängen zu wollen und sich auf die islamischen Wurzeln zu besinnen."

      Was für große Schuld haben doch die Briten im Lauf der Jahrhunderte überall dort, wo sie ihre Herrschaftsansprüche ausgeübt haben, auf sich geladen! Mit Kompaß und Lineal sind sie hergegangen und haben in ihrer arroganten Überheblichkeit willkürlich und rücksichtslos Grenzen gezogen. Unter den Nachwehen haben nachfolgende Generationen immer noch heftig zu leiden. Aber werden die Briten deshalb ständig geprügelt und erpreßt?

      Vermutlich wäre eine (gefährliche) Gruppierung wie die "Muslimbrüderschaft" gar nicht erst gegründet worden, wenn nicht Bedarf bestanden hätte, "gegen die Ungerechtigkeiten und für die Wiederherstellung der Würde der Muslime in Zeiten der BRITISCHEN KOLONIALHERRSCHAFT zu kämpfen."

  15. Josef Maierhofer
    12. Juli 2012 08:58

    Der 'Feminismus' um Frau Heinisch-Hosek kommt uns teuer.

    Jeder Gang zu Gericht und jedes Urteil kosten einen Haufen Geld und Nerven, bloß wegen dieser 'Persönlichkeiten' im 'Mysterium'.

    Also in diesem Fall ist es das Ignorieren eines Gesetzes.

    In vielen anderen Fällen kostet es noch mehr, etwa die Quote, was nichts anderes heißt, als dass man auch solche Frauen für bestimmte Posten einstellen muss, die die Qualifikationen dafür gar nicht erworben haben, bloß damit die 'Ziffer', die Quote, stimmt.

    Dabei wäre die gemeinsame Kindesobsorge auch bei Geschiedenen gesetzlich ganz sicher ganz leicht gesetzlich installierbar, wäre nur der Wille da, so schätze ich das ein udn bei besonderen Umständen dann natürlich auch die alleinige Obsorge eines Elternteiles.

    Offenbar ist das gesetzliche Wohl des Kindes in Österreich in die Hände von Feministinnen geraten.

    • Torres (kein Partner)
      13. Juli 2012 11:52

      Teuer kommt uns der staatlich verordnete Feminismus auch noch aus einem anderen Grund: es gibt ja unterdessen schon in fast allen Institutionen des Staates, der Länder und auch sogar schon der Gemeinden sogenannte "Genderbeauftragte", die nur dafür (hoch) bezahlt werden, dass sie auf "political correctness" sowie "Gleichbehandlung" bzw. Quoten achten, nötigenfalls auch sprachlich eingreifen, wo vielleicht ein Binnen-I fehlt oder ähnlich Schlimmes passiert. Immerhin werden damit (zwar unproduktive, aber doch) Arbeitsplätze geschaffen.

  16. Martin Bauer
    • Gandalf
      12. Juli 2012 10:07

      Achtung! Bitte Fleischhauer, nicht -hacker!

    • Martin Bauer
      12. Juli 2012 12:44

      Sorry, wie konnte ich nur..

    • Undine
      12. Juli 2012 16:19

      @Martin Bauer

      Herzlichen Dank für den Link! Ein großartiger Kommentar von Jan FleischHAUER*! :-)

      Ein passender Satz aus den wenigen Kommentaren:

      "Bravo, endlich hat es mal einer begriffen. Bitte als Sonderdruck an jeden Haushalt."

      * Zwischen Fleischhauer und Fleischhacker liegen Welten! :-)

    • M.S.
      12. Juli 2012 18:39

      @Martin Bauer

      "Wenn ich es richtig verstanden habe, setzte man zunächst auf die Einführung von Euro-Bonds, um dann von dieser Idee wieder Abstand zu nehmen, als das Echo unter den eigenen Anhängern zu negativ ausfiel."
      Ich muss gestehen, diesen an und für sich harmlosen Satz habe mit mit großem Erstaunen gelesen. In Deutschland scheint die Bevölkerung auf Ansichten oder Maßnahmen ihrer politischen Parteien tatsächlich noch zu reagieren und zwar so deutlich, dass dies eine Haltungsänderung bei den Politikern bewirken kann.
      Wie glücklich müssen die österreichischen Politiker sein, dass sie solche Behinderungen nicht fürchten müssen.

    • Undine
      12. Juli 2012 22:50

      @M.S.

      Dieser Satz hat mich auch stutzig gemacht. Mit der deutschen Bildungspolitik rechnet er auch sehr treffend ab.

  17. Florin
    12. Juli 2012 08:45

    Zum Wiederlesen zu diesem Thema:

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/07/automatische-obsorge-vor-dem-verfassungsgerichtshof/

    U. a. (für mich neu) : "Diese Kommission erlaubt in weiten Teilen per Gesetz nur Frauen als Gleichbehandlungsanwältinnen..." Unfassbar!

  18. GOP
    12. Juli 2012 07:52

    Mann und Frau sind von Natur aus nicht gleich und haben unterschiedliche Rollen im Leben zugewiesen. Wer dies nicht glaubt, sollte sich einmal nackt vor den Spiegel stellen.
    Langfristig werden sich die Genderei und Gleichstellung der Frauen als Bumerang erweisen und dann können sich die Betroffenen bei den (oft warmen) MinisterInnen und ParteibonzInnen bedanken.
    Oder sollen wir Männer nun wieder für mehr eigene Rechte auf die Straße gehen?

    • Markus Theiner
      12. Juli 2012 08:25

      Bitte differenzieren.
      Männer und Frauen sind von Natur aus nicht gleich, aber auch Männer und Männer oder Frauen und Frauen sind von Natur aus nicht gleich.

      Gleichberechtigung und Entscheidungsfreiheit sind berechtigte Forderungen. Nur muss man eben akzeptieren, dass wenn alle am selben Maßstab gemessen werden bei bestimmten Dingen Männer oder Frauen jeweils tendenziell schlechter oder besser abschneiden können. Wenn es um Körperkraft geht ist nicht automatisch jeder Mann geeignet und jede Frau ungeeignet, aber es werden mehr Männer als Frauen geeignet sein.
      Gleichberechtigung und Gleichheit sind zwei Paar Schuhe. Und - wie immer - geht die ganze Sache den Bach runter, wenn man anfängt die Politik für die Statistik zu machen, statt für die Menschen...

    • DSMVW (kein Partner)
      13. Juli 2012 12:27

      @Markus Theiner

      "Gleichberechtigung" ist läääängst verwirklicht, und die unter ständiger Wegschwurbelung dieser im Grunde erfreulichen Realität anklagend erhobene Forderung danach eine so perfide wie bewährte Privilegiengewinn/erhaltungs-Methode unserer fem. Opferrollengewinnlerinnen.

      Und schuld sind vor allem diese feigen lila (ob grün, rot oder schwarz) Polit-Pudel, die jeden derartigen Schwachsinn pflichtschuldig abnicken bloß um nicht als "Frauenfeind" denunziert zu werden...

  19. ambrosius
    12. Juli 2012 07:36

    Das Parlament diskutiert und beschließt,hoffentlich der Verfassung entsprechende, Gesetze, die von der Regierung, also auch den Kampfdrohnen pseudoweiblicher Natur, zu befolgen sind. Der Verfassungsverichtshof als Teil der dritten Säule der Gewalt, der unabhängigen)?( Justiz überprüft das dann.Soweit das ja auch von Mitdiskutanten angedeutede rechtsstaatliche Verfahren. Die Hammelherde der Wähler hat sich dafür eigentlich nie interessiert, die Regierung schon lange nicht mehr und die Verfassungsrichter werden schon entsprechend gesiebt ausgesucht.

    Ist aber auch egal, denn das Gesetze erfinden und executieren (in einer Person) hat die EU-Kommission arrogiert.Über Possenspiele wie das Europäische Parlament oder Provinzveranstaltungen wie Bundestag etc. wird mit aller Macht und allen Tricks " drübergefahren".

  20. DerTurm
    12. Juli 2012 07:32

    Der heutige Feminismus ist nichts anderes als Rassismus der übelsten Art!

    Denn was sonst ist die Bevorzugung einer Guppe von Menschen bei gleichzeitiger Diskriminierung einer anderen Gruppe allein aufgrund biogischer Merkmale?

    Daher sollte man diesen Rassismus auch so bezeichnen - bei jeder Gelegenheit.

    • Erich Bauer
      12. Juli 2012 07:41

      Ich will Feindschaft säen zwischen Dir und dem Weib... (biblische Erfüllungsgehilfen...? :-) )

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 07:55

      Femischismus.

    • Florin
      12. Juli 2012 08:40

      Erich Bauer u. simplicisssimus: Sehr gut!;)

    • Gerald M. (kein Partner)
      13. Juli 2012 21:24

      Femirassismus.

      Persönlich bin ich für die Einstellung jeglicher finazieller Förderung von Kindern. Warum? Damit würde sofort der um sich greifende Geburtendschihad der Mohammedaner abgestellt, und jede Frau überlegen ob sie ihr Kind "zur Not" auch alleine durchbringt, wenn sie von ihrem Traummann sitzen gelassen wird. Der Staat sollte nur mehr Schulpersonal für ausreichend Deutsch sprechende Kinder finanzieren. Wenn den Zuwanderern, die nicht dafür sorgen, dass ihre Kinder nicht gut genug Deutsch können um ab der Einschulung dem Unterricht folgen zu können, etwas nicht passt, dürfen sie gerne unser Land wieder verlassen.

  21. knieriem
    12. Juli 2012 07:27

    OT - Österreich ist ...
    Österreich ist - wie die EU - ein Gebilde sui generis.
    Österreich hat - wie England - keine codifizierte Verfassung*.
    In Österreich geht - wie in China - alles Recht von der herrschenden Klasse aus**.
    Österreich hat - wie Nordkorea - eine Gewaltenteilung***.
    Österreich ist - wie Deutschland - ein Rechtsstaat****.

    * Zwar gibt es eine Reihe Dokumenten, die verfassungsrechtlichen Inhalt haben, aber die sind dann rechtsverbilndlich, wenn dies dem zuständigen Oberläuftl opportun erscheint.

    ** Der Unterschied zu China besteht nur darin, dass sich unsere "herrschende Klasse" in zwei Parteien gliedert, welche zur Volksbelustigung Meinungsdifferenzen öffentlich austragen und ab und zu Mitglieder der jeweils anderen Partei vor publikumswirksam vor einen Untersuchungsausschuss laden, in dem sich der zu Vernehmende dann - je nach individueller Vereinbarung - seiner Aussage entschlägt oder nicht.

    *** Die "Gewalt" wird jeweils jenem Parteiexponenten übertragen, welcher gerade die heftigsten Publizitätswerte benötigt.

    **** Was den "Roten" recht ist, muss den "Schwarzen" billig sein - und umgekehrt.

    An der Vervollständigung der Liste wird gearbeitet.

  22. Markus Theiner
    12. Juli 2012 07:23

    Das ist das Problem mit den Feministen. Sie treten nicht für Gleichberechtigung ein, wie man es im Sinne einer Emanzipation tun müsste, sondern für Bevorzugung von Frauen ein, im Sinne eines Geschlechterkampfs.
    Weshalb logischer Weise überall dort wo aus tradierten Geschlechterrollen für die Frauen (scheinbare) Vorteile entstehen diese Rollen nicht hinterfragt werden. Von Wehrpflicht über Pensionsantritt bis zum Sorgerecht. Umgekehrt dürfen aber genau die selben Faktoren mit denen diese Vorteile argumentiert werden in keinem Kontext zum Nachteil einer Frau angeführt werden.

    Wenn die Eltern gemeinsam entscheiden, dass die Mutter ein paar Jahre beim Kind zu Hause bleibt, weil sie meinen es wäre für das Kind besser, dann ist das eine ungeheure Unterdrückung der Frau, die aufgrund der gesellschaftlichen Vorurteile nicht einmal kapiert, dass sie das ja garnicht will.
    Wenn aber die Eltern darum streiten wer sich um das Kind kümmern darf, dann bleibt von dieser Haltung nichts mehr übrig.

    • Torres (kein Partner)
      13. Juli 2012 12:05

      Wehrpflicht, Pensionsantritt, Sorgerecht usw. werden immer als (gewisser, aber jedenfalls ungenügender) Ausgleich für die anderen "Nachteile" der Frauen (beruflich, einkommensmäßig, Kindererziehung, Haushalt usw.) angeführt. So beißt sich die Argumentation der Feministinnen immer selbst in den Schwanz.

    • Undine
      13. Juli 2012 13:59

      @Markus Theiner

      In den Augen einer Frau Heinisch-Hosek und ihrer wackeren Kombattatinnen muß mein bisheriges Leben zutiefst unbefriedigend gewesen sein, da ich nicht nur meinen zweifelslos sehr schönen Beruf mit der Geburt unseres ersten Kindes aufgegeben habe, sondern gleich noch zwei weitere Wunschkinder geboren habe und mich mit großer Freude meinem Mann und den Kindern (und Hund und Katzen!) gewidmet habe, mit anderen Worten freiwillig eine "Hausfrau" geworden bin.
      Ich hielt mich immer für ein Glückskind---und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.
      Der Gedanke, etwas im Leben versäumt zu haben, ist mir nie gekommen, denn nichts hätte mir mehr Freude bereiten können, als Ehefrau und Mutter zu sein, und ich würde heute genauso handeln. Sollten doch alle nach ihrer Fasson glücklich werden, aber niemand durch linke Gesellschaftsvorschriften indoktriniert werden, nur um dem Mainstream hinterherzuhecheln.

      Wenn eine Frau wirklich davon überzeugt ist, daß ihr Beruf auch zugleich ihre Berufung ist, ist das natürlich ganz richtig, wenn sie sich für den Beruf entscheidet. Es muß den Frauen diese Freiheit der Entscheidung offen stehen, aber sie sollen sich nicht durch völlig einseitige Indoktrinierung gezwungen fühlen, sich für oder gegen etwas entscheiden zu müssen, was ihnen in ihrem Innersten möglicherweise widerstrebt.

      Das einzige, was in meinem "Familienleben" zu kurz kam, war die Befriedigung meiner unbändigen Reiselust; dieses Defizit hole ich nun mit größtem Vergnügen und leichten Herzens nach so lange es mir möglich ist.

  23. Observer
    12. Juli 2012 06:51

    Nach linker Denkweise ist die traditionelle Ehe überholt und daher nicht mehr erstrebenswert. Und die ehemalige christliche Partei ÖVP schaut da zu.
    Im Gegenteil: man toleriert bzw. legalisiert Abtreibungen, erleichert Ehescheidungen, akzeptiert Partnerschaften zur Erhaltung von früheren Witwer-/Witwenpensionen, akzeptiert Mitversicherung von Lebensabschnittpartnern, fördert Partnerschaften unter Gleichgeschlechtlichen, akzeptiert Adoptionen bei Homosexuellen usw. Ich warte nur noch, bis man aus Erbzellen von Lesben auch ein befruchtetes Ei herstellen und anschliessend in die Gebärmutter der Partnerin zum Austragen einpflanzen kann. Und vielleicht findet sich auch eine Lösung, wie sich die warmen Männer vermehren können?
    Als einzigen Vorteil in diesem Zusammenhang sehe ich die rechtliche Gleichstellung von unehelichen Kindern (darf man diese überhaupt noch so nennen?) gegenüber den ehelichen Kindern, denn warum sollen diese Kinder Nachteile haben, weil die Eltern sich nicht richtig verhalten haben.

  24. Anton Volpini
    12. Juli 2012 06:48

    Je verdorbener ein Volk, desto mehr Gesetze hat es.
    Tacitus

    • DerTurm
      12. Juli 2012 07:23

      Noch besser:

      "Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er." - Annalen III, 27

      (Original lat.: "Corruptissima re publica plurimae leges.")

      (sorry, konnte nicht anders, aber dass Tacitus hier den Staat adressiert, finde ich ähnlich sensationell, wie das, was Platon über die Demokratie geschrieben hat)

  25. simplicissimus
    12. Juli 2012 05:47

    Ein weiterer Beweis, dass diese Partei laengst die Anliegen ihrer urspruenglichen Klientel klein schreibt und nicht mehr fuer Gleichberechtigung sondern fuer Ungleichbehandlung zugunsten ideologisch begruendeter oder dem Machterhalt dienender Ziele steht. Gleichzeitig werden alle Manipulationsmoeglichkeiten ueber gefaellige Medien ausgespielt. Unangenehme Kritiker werden ignoriert und unterdrueckt. Seltsame, manchmal krankhaft, manchmal unbedarft, manchmal uebelwollend anmutende Gestalten werden mit Macht und Befugnissen ausgestattet, um all dies dem fassungslosen Buerger aufs Aug zu druecken.

    Mit anderen Worten, ein zutiefst demokratiefeindliches Verhalten.

    Unglueckseligerweise geniesst diese Partei die Unterstuetzung der juengeren Schwester, die sich in noch "progressiveren" Toenen uebt und tunlichst versucht, das alte Vorbild links zu ueberholen. Und eine weitere vollkommen orientierungslos gewordene Partei hat das Verweilen an den Futtertroegen als politischen Selbstzweck zum Programm erhoben, die Scheuklappen uebergestuelpt und laesst sich stoerrisch wie ein Esel zwar, aber letztlich doch wirkungsvoll als Zugtier fuer diese "Politik" missbrauchen.

    Machen wir damit endlich Schluss.
    In der Wahlzelle.

    • Cotopaxi
      12. Juli 2012 06:28

      Warum das Schwarze Übel nicht beim Namen nennen und bei der nächsten Wahl ausmerzen?

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 07:48

      ausschwärzen!

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2012 08:47

      Und was erwarten Sie sich, werte Herren, nach dem "Ausmerzen" des "Schwarzen Übels"?
      Wer wird dann zumindest einigermaßen wirkungsvoll die "bürgerlichen Tugenden" gegen die rote Machtfülle verteidigen?
      Schauen Sie sich doch die blauen Hoffnungsträger an! Abgesehen davon, dass deren diffuse Grundsätze meist sehr nahe an rotem Gedankengut anstreifen (von einigermaßen verwertbaren Personalreserven möchte ich gar nicht reden); von "bürgerlichem" Approach kann ich bei diesem Haufen kaum was entdecken!

      Also, liebe Leute: was gedenken Sie mit Ihrem Kreuzerl bei der nächsten Wahl zu verändern? Wie soll's wirklich gehen?
      Mit der Schwarz-Vernichtung allein würden Sie nur den Rot/Grünen in die Hände spielen! Die Blauen sind mit Sicherheit nicht mehrheitsfähig!
      Meine Meinung: lieber eine im Spiel bleibende ÖVP mit mühevoller Anpassung an die realen Lebenswirklichkeiten, als rot/grüne Allmacht einzementiert!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      12. Juli 2012 10:03

      NIEMAND muss sich „Sorgen“ um die ÖVP machen. Sie konzentriert sich längst schon auf das lustige „Sesselspiel“ einer EUdSSR… „Hoits die Goschn do unten!“ Die sind auf das „Kreuzerl“ sowieso nicht mehr angewiesen…

      „gms“ (Poster im Ortner-Blog. 11.7.12/ 15 Uhr 46) zu: Hallo, ist da jemand

      Aus einem 168-seitigen Bericht des Finanzministeriums:

      Zitat (Seite 27): “3. Mehr Europa (»Neugründung der EU«): von einer Fiskalunion zur Politischen Union bis zu den »Vereinigten Staaten von Europa«. Dieser Weg ist aber nur gangbar, wenn die Wähler und Wählerinnen
      in den EU-Mitgliedstaaten diesen Weg auch gut heißen. Sonst wäre Europa nur »ein Bundesstaat per Notverordnung« (Christian Ortner, Wiener Zeitung, 9.6.2012).”

      Die „offizielle“ Bezugnahme auf einen Blogger ist hier erwähnenswert. (Anm.)

      (Seite 31, der „Sack“ wird zugeschnürt): “Derzeit sieht es so aus, als seien die Weichen in Richtung Politischer Union gestellt: Fiskalunion, Haftungsunion, Eurobonds, eine Ausweitung der europäischen Kontrolle für zusätzliche Angelegenheiten. Ob eine solche Entwicklung den Abbau des Verschuldungsgrades, aber auch die notwendigen Strukturreformen in vergleichsweise disziplinierte Mitgliedsstaaten fördert, mag ernsthaft bezweifelt werden: die entstehenden Anreize sind andere. Werden hingegen die No-Bail-out-Klausel und eine strikte Einhaltung der Vertragsbestimmungen wieder zu elementaren Bestandteilen der Euro-Union, dann bleibt aus Gründen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit wenig Zeit für die Struktur- und Haushaltsreformen.”

      Die ÖVP (vertreten durch das Finanz- und das Wirtschaftsministerium als die beiden Herausgeber dieses Berichtes vom Juni 2012) sind sich der Perversion des eingeschlagenen Weges bewußt, doch verheimlichen sie weder die Perversion noch das Faktum, diesen Weg konsequent durchzuziehen. (gms)

    • Erich Bauer
      12. Juli 2012 11:35

      Aber, der "österreichische" Außenminister hinterläßt uns noch ein kleines Geschenk: Den lustigen Tummelplatz der Wahabiten.

      http://www.balkanalysis.com/bosnia/2011/11/28/attack-on-us-bosnia-embassy-not-seen-as-a-major-security-concern-despite-precedents-and-international-links/

      Further, after the war, it was determined that some “$2.5 billion in Islamic aid” had been laundered by the TWRA and sent to Bosnia’s leaders for war and proselytizing purposes. The organization, with numerous Austrian bank accounts, was the ultimate controller of massive funds raised in the Muslim world, and graft and corruption among Bosnian officials was legendary.

      Why Austria? The former NSA officer described it succinctly. “Long a spy’s paradise, Vienna offered welcoming banks, strong financial secrecy laws and a police force that rarely asked too many questions,” Schindler wrote. “Austria’s state police (Staatspolizei or STAPO), had a well-deserved reputation as a security service that looked the other way, particularly if the questionable activities were aimed outside Austria.” The TWRA was only shut down in 1995, when its leader relocated it in Istanbul (fleeing Turkey only after 9/11). Yet the background infrastructure the organization created there, and the presence of radical imams and mujahedin among Bosnian émigré populations, would remain.

      Other authorities, such as the US counter-terrorism expert cited above, believe that the basic role of Vienna, though less dramatic in peacetime, is similar today. “Austria gives [the Wahhabis] a nice safe place to recruit and raise money,” thus minimizing the chances that either will Austrian police crack down, and that extremists “are unlikely to hit Austrian interests, as well.” Thus, while some of the most prominent charities, such as TWRA, have long been shut down, it appears that radical Islamist groups and the Austrian authorities have maintained a wary symbiosis.

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 12:46

      Werter Wertkapitulierer (Verzeihung, aber diese Wortspielerei kann ich mir angesichts Ihrer Überangepasstheit an die scheinbar unvermeidliche Situation nicht verkneifen), Sie WOLLEN die Wahlarithmetrik NICHT verstehen, denn ganz sicher fehlt es Ihnen nicht an Intellekt für das Problem:
      Wenn man keine GROKO mit SPÖVP mehr will, dann MUSS man die VP zugunsten der FP schwächen und zwar so, dass sich keine Koalition mit der SP mehr ausgeht.
      Kleines Beispiel, zb:

      SPÖ 30%
      FPÖ 30%
      ÖVP 24%

      Da geht sich die fatale GROKO wieder aus.
      Wechseln aber zb 5% von der ÖVP zur FPÖ:

      SPÖ 30%
      FPÖ 35%
      ÖVP 19%

      dann geht nur mehr FPÖ mit ÖVP.
      Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. So könnten die VP-Wähler selbst ihre Partei disziplinieren.

      Eine Ampelkoalition SP-VP-Grüne ist natürlich nicht zu verhindern. Sollte die VP jedoch diesen Unsinn mitmachen, dann ebnet sie der FPÖ Möglichkeiten bis zur absoluten Mehrheit in der folgenden Legislaturperiode. Unter der hohen Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Ampel entgültig in Ineffizienz und Chaos versumpft. Der Wähler scheint schon ziemlich satt darauf zu reagieren.

      Ich hoffe, Sie nehmen mir das nicht übel.

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2012 13:04

      Nein, simplicissimus, Ihnen nehme ich aber schon gar nichts übel, da Sie immer fair und vornehm agieren und artikulieren!

      Ihre Fallbeispiele haben schon was für sich, doch ob halt die Wähler halt dann auch so mitspielen und die Karten nach Ihren Beispielen verteilen, das ist für mich fraglich.

      Mein Problem ist halt, dass ich der FPÖ nicht zutraue, wirklich staatsmännische Akzente zu setzen, sei es als Erste, oder als Koalitionspartner.
      Für mich sind die Blauen keine wirkliche Österreich-Partei, bestenfalls ein Sammelbecken für National-Nostalgiker, Frustrierte und Enttäuschte. Da ist überhaupt kein Glamour drin, ziemlich viel Sammelsurium überholter "Ideale" und - sagen wir - auch fragwürdiger Persönlichkeiten.

      Die Meinung hier im Blog ist sicher nicht mit der unseres Volkes gleichzusetzen!
      Dies bitte ich auch zu bedenken!

      Beste Grüße von Haus zu Haus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 13:11

      Ihr Misstrauen verstehen ich, Wertkonservativer, aber viele Figuren, die bei anderen Parteien herumtanzen geben leider auch keinen Grund zu Optimismus.

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2012 17:12

      Ja, simplicisssimus,
      in ALLEN Parteien gibt es Flaschen und Flaschinnen, doch von den blauen Flaschen erwartet man sich hier ja richtige Wunderdinge! Warum sollten gerade diese unsäglichen Blau-Flaschen mehr zustandebringen, als die schon bekannten in den Koalitionsparteien????
      Ich wage zu behaupten, dass Ihr FPÖ-Adoranten noch Eure "blauen Wunder" erleben werdet!
      Nichts für ungut, werter simplicissimus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      12. Juli 2012 17:35

      Naja, unsere rotschwarzgruenen Wunder reichen mir langsam.

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      13. Juli 2012 08:53

      der wertko wird immer mehr zum synonym für unerträglich.

  26. Spiegelfechter
    12. Juli 2012 05:39

    Wir sind so stolz auf unseren Rechtsstaat, aber die einfache Überlegung, dass eheliche Väter nicht schlechter gestellt sein können als uneheliche ist nicht mit unseren eigenen rechtsstaatlichen Mitteln zu klären, sondern bedarf einer supranationalen Gerichtsentscheidung? Sind wir noch zu retten?

    Im Übrigen ist die Meinung eines einzelnen Ministers kein Hindernis für die Gesetzgebung, denn das Parlament... Aber damit sind wir bei der Frage der Demokratie, und damit bei der gleichen Frage wie beim Rechtsstaat.

    • knieriem
      12. Juli 2012 06:55

      '... Aber damit sind wir bei der Frage der Demokratie ...'

      Sehr richtig!

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    12. Juli 2012 02:24

    reinhard.horner@chello.at

    Ohne ein übernationales Urteil wird´s nicht gehen. Also rasch dorthin! Denn ob von der ÖVP dazu etwas zu erwarten ist, bleibt fraglich.

    • Cotopaxi
      12. Juli 2012 07:00

      Die Frage, ob von der ÖVP etwas zu erwarten ist, wird doch schon seit Jahren immer auf die selbe enttäuschende Art beantwortet. Worauf wollen Sie noch warten?

    • Gandalf
      12. Juli 2012 08:08

      @Cotopaxi
      Ich warte - leider vergeblich - seit Jahren auf eine Alternative. Haben Sie einen Vorschlag?

    • Cotopaxi
      12. Juli 2012 09:14

      @ Gandalf

      Wer die ÖVP wählt, prolongiert die Missstände und verfestigt sie. Wenn man den schwächsten Teil dieses Systems eliminiert, werden die Karten neu gemischt. Wir müssen mutig sein und die Folgen in Kauf nehmen. Es kann aber letztlich nur besser werden. Es gibt eine Alternative, Sie kennen sie.

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2012 10:07

      @ Cotopaxi:

      Tolle Alternative, muss ich schon sagen!
      Ob Sie da nicht aufs falsche Schifferl steigen?
      Die Performance des Kapitäns und die Tragfähigkeit des blauen Kahns sollte vor dem Ablegen ernstlich hinterfragt und überprüft werden!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)





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