Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Grüne Abenddämmerung

Was für eine Partei sind eigentlich die Grünen des Jahres 2012? Sie versuchen ja derzeit alles, um endlich einmal in eine Regierung zu kommen. Ein solches Bestreben ist in einer Demokratie nicht nur durchaus legitim, sondern auch normal. Aber was bedeutet eine grüne Regierungsbeteiligung eigentlich für dieses Land? Und was für eine Partei sind diese Grünen?

Auf Grund ihrer inhaltlichen Nähe zu vielen Journalisten sind die Grünen medial sehr präsent und werden dennoch kaum jemals kritisch durchleuchtet. Sie werden dort höchstens mit der immer gleichen Frage konfrontiert: Warum seid ihr Grünen denn nicht erfolgreicher, damit ihr endlich (unsere gemeinsamen) linken Inhalte durchsetzen könnt?

Auf der Seite der Pluspunkte steht gewiss, dass sie als Partei mit sehr geringer Regierungserfahrung in Sachen Korruption am relativ saubersten dastehen. Das wird aber seit zwei Jahren dadurch massiv konterkariert, dass sie in einem der Brennpunkte der Korruption, dem Wiener Rathaus, als billige Mehrheitsbeschaffer für die dortigen Netzwerke fungieren, ohne da irgendwie als Saubermacher aufzutreten. Obwohl von der Inseratenbestechung über die Postenvergaben in Rathaus, Gemeindebetrieben und Spitälern bis zu den extrem bestechungsanfälligen Baubehörden ein weites Tätigkeitsfeld vorzufinden wäre.

Soziologisch sind die Grünen im letzten Jahrzehnt rasch gealtert. Sie haben weitgehend den frischen Mythos als Jugendpartei verloren. Sie sind zur Gruppierung der altgewordenen, dogmatischen und verbitterten Oberlehrer der Intoleranz geworden, die lediglich für Zuwanderer, Schwule und Feministinnen ein offenes Herz haben. Die im Zeichen einer Diktatur der Political correctness jede Meinungsfreiheit bekämpfen.

Das aber nimmt ihnen automatisch jede Wachstumsperspektive. Für die Jungen sind die Piraten als jugendlich-anarchistische Spassgruppierung viel attraktiver. Die Grünen haben mit der Piraten-Klientel als Interessenpartei der etablierten Künstler eigentlich Interessengegensätze in Sachen Urheberrecht und Online-Diebstahl. Da sie aber andererseits nicht als Law-and-Order-Partei erscheinen wollen, fehlt ihnen überhaupt eine erkennbare Linie.

Selbst bei den von ihnen so geförderten Moslem-Zuwanderern können die Grünen nicht wirklich punkten, sind doch für diese sowohl Feminismus wie auch Schwulenfreundlichkeit absolut rote Tücher. Da hilft selbst der Zufall nichts, dass Grün auch die Farbe des Islams ist. Bei den inländischen Jugendlichen wiederum stellt die Zuwanderungsfreundlichkeit der Grünen eine weitgehende Unberührbarkeit her. Und bei den Schülern verscherzen sie sich wiederum mit ihrem Gesamtschul-Fanatismus fast jede Sympathie.

Gewiss können die Grünen als Interessenvertreter der Radfahrer bei all jenen punkten, bei denen das Radfahren die zentrale politische Kategorie ist. Diese Positionierung schafft aber wiederum bei einer wachsenden Anzahl von Fußgängern und Autofahrern große Aversionen, haben doch die Grünen den Radfahrern de facto das Privileg eines gesetzfreien Raumes erkämpft. Kein Polizist, keine Stadtverwaltung wagt etwas Wirksames gegen nächtens lichtlose oder Ampeln ignorierende Radfahrer zu unternehmen oder gegen die vielen rücksichtlos „Jetzt komm ich“-Radler am Wiener Ring oder auf anderen von Fußgängern genutzten Flächen. Sie alle fürchten die Grünen und ihre Journalisten als die Paten dieser Rad-Rowdys.

Aber der Umweltschutz! So werden nun manche einwerfen. Gewiss ist das bei den Grünen ein ganz wichtiges Thema. Aber auch das nutzt nichts mehr.

Erstens hat das Thema bei allen Umfragen sehr stark an Wertigkeit verloren; zweitens ist der Umweltschutz mehr oder weniger auch von allen anderen Parteien besetzt worden; das führt drittens zu einer hohen und in Zukunft noch stark wachsenden Stromkostenbelastung für jeden Haushalt und Arbeitsplatz, was in Zukunft zweifellos die Anti-Grün-Aversionen steigern wird.

Ebenso tut das die Verschandelung der Landschaft durch die hässlichen und ineffizienten Windräder. Die Grünen, die sich einst fast als Aufsummierung aller Bürgerinitiativen dieses Landes verstanden haben, sind nun zunehmend hilflos. Denn immer mehr Initiativen wenden sich genau gegen grüne Projekte wie diese Windräder oder die Ausdehnung der Wiener Parkpickerl-Pflicht (was unabhängig davon gilt, dass ich selbst Letztere für gut halte).

In Zeiten wie diesen ist aber ein ganz anderes Thema noch viel wichtiger als Gesellschafts- oder Umweltpolitik: Das ist die Sorge um die Stabilität von Wirtschaft und Finanzen. Und das ist der allergrößte Schwachpunkt der Grünen.

Ihr Abstimmungsverhalten in den letzten Jahren hat eine zwar klare, aber katastrophale Linie gezeigt: Sie kämpfen als unliberale Staatsfetischisten für fast alles, was das Defizit vergrößert oder die Steuern erhöht (wobei bekanntlich auch Steuererhöhungen auf Grund des Laffer-Effekts nur noch scheinbar eine Defizitreduktion bewirken, sondern oft zu einer Einnahmenreduktion führen). Nur in einem einzigen Punkt haben sie sich als Vertreter der Sparsamkeit und Vernunft etabliert: Sie sind gegen den Bau dreier gigantischer Bahntunnel. Dafür wollen sie beispielsweise Gratisunis für alle ohne jede Zugangsbeschränkung und glauben ernsthaft, dass dort Qualität produziert werden kann..

Die Grünwähler sind zwar die reichsten aller Parteien, sie malen aber dennoch zusammen mit der Arbeiterkammer und naiven Kirchenfunktionären ständig das linksradikale Grotesk-Bild von der immer größer werdenden Armut an die Wand. Was national wie global einfach nicht stimmt. Aber mit dieser Projektion begründen die Grünen ihre Forderung nach ständig noch mehr Sozialausgaben, bedingungslosem Grundeinkommen und dergleichen.

Am absurdesten aber ist das Verhalten der Grünen in der Währungskrise. Sie haben zwar für den neuen 700-Milliarden-(oder-mehr)-Fonds des ESM gestimmt, nicht aber für den Stabilitätspakt. Dabei sind beide Pakte von der europäischen wie ökonomischen Logik her engst verbunden. Mit diesem Ja-Nein sind die Grünen nur noch skurril.

Denn man kann mit guten Gründen gegen beide Pakte sein, wie es Blau und Orange tun. Man kann, wie die Regierungsparteien, auch mit einem ernsthaften Grund für die beiden Pakte sein (der etwa so lautet: „Es bleibt uns ja nichts anderes über, solange die Deutschen dafür sind.“) Man kann notfalls auch nur für den Stabilitätspakt sein, der die Defizite der einzelnen Staaten stark reduzieren soll, und den ESM ablehnen, der Österreich und Deutschland zu extrem hohen Haftungen für noch stärker verschuldete andere Länder zwingt. Denn Zwang zum Sparen (also der ohnedies viel zu sanfte Stabilitätspakt) ist jedenfalls gut; die EFSF- und EZB- und ESM-Haftungen würden hingegen  für die Nordländer den Staatsbankrott bedeuten, sollten sie schlagend werden.

Aber die grüne Linie ist verantwortungsloser Schwachsinn: Sie sind gegen eine Schuldenbremse, jedoch für die österreichische Mega-Haftung zugunsten der Schuldnerländer! Damit haben die Grünen jenseits aller vorgeschobenen juristischen Formalargumente gezeigt, dass der alte linksextremistische Kern in ihnen nach wie vor bestimmend ist: Man ist für alles, was diese Gesellschaft, dieses Land ruiniert und gegen alles, was sie noch stabilisieren könnte.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 07:02

    Wie die Grünen auch ticken und vor allem mit wem sie sich vernetzen. Also wegen mangelnder Korruption kann bei den Grünen mA nach nicht sprechen. Sie ließen sich ja eine Zeitschrift finanzieren vom grünen Führer in Libyen.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/erinnerungen-an-das-jahr-1982-wie-gruene-einst-gaddafi-besuchten/4036596.html

    Da haben die Konservativen einiges verschlafen bzw. gehen diesen wirren Strategien auf den Leim. Und rufen im Chor nach immer mehr Zentralisierung und Vergrößerung und bemerken nicht den Vorschub für linke Großmachtphantasien, den man hier leistet.

    Übrigens Schily und sein Bruder haben ja auch ausgezeichnete Kontakte zu dem griech. Reeder Latsis, der wiederum von Barroso und Juncker sehr hofiert wird, der im Herbst 2009 sein griech. Anleihenpaket mal schnell von der Schweiz nach Luxemburg verfrachtete. Warum wohl?

    Also ich denke, die Korruption und OK sind in den Spitzen Europas angekommen und installiert. Das tägliche Chuzpe dieser Granden ist ja zu beobachten. Immer stärker wird das Geschrei nach allen möglichen Unionen, Fiskal-,Banken-, Wirtschafts- und Politische Unionen.

    Ich meine, wir sollten für Eigenverantwortung, Subsidiarität, Dezentralisierung, Marktwirtschaft und wirksame Brandmauern wie Grenzen zB kämpfen. Es ist Fünf vor Zwölf.

    P.S.: Erst kürzlich gelesen in der Wirtschaftswoche gelesen - glaube ich -, dass ein Unicredito-Mensch mit seinen Worten zeigte, wie so mancher Schuldner tickt. Sinngemäß sagte er, die Deutschen haben nach Abzug der Schulden ein Vermögen von 8,5 Billionen, das zur Schuldenabdeckung in Europa herangezogen werden solle, weil die Deutschen vom Euro ganz stark profitierten. Versailles III, usw. sind mehr als nur Verschwörungstheorien.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 07:52

    Dr. Unterberger hat da eine erschöpfende finale Analyse der Grünen gebracht. Die haben fertig!

    Typologisch scheinen mir die Grünen - von Pilz, Lunacec, Glawischnig über Roth, Özdemir, Trittin, bis hin zum grünen spiritus rector Kohl-Bendit - ins boshafte abgeglittene, groteske menschliche Karikaturen zu sein.
    Das grüne ESM-Abstimmungsverhalten offenbart endgültig den Ursprung dieser Bewegung im Kalkül des Finanzkapitals.

    Ab auf den Misthaufen der Geschichte!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 06:14

    Zur grünen Partei gab es vor einiger Zeit einen sehr guten Gastkommentar hier im Blog.

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/ij-denen-die-spo-zu-rechts-war/

    Ich habe dem nichts hinzu zu fügen, außer vielleicht, daß Peter Pilz Ende der siebziger Jahre auf der Liste der zu observierenden Personen des Heeresnachrichtendienstes, als ordnungszerstörende Person, ganz oben stand!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 06:55

    Die Grüne Politik lässt sich recht einfach zusammenfassen:

    Ein Grüner ist erst dann richtig glücklich, wenn er anderen etwas verbieten kann.

    Inhalte und Positionen sind dabei nebensächlich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWFL
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 09:41

    Sie haben es leider auf den Punkt gebracht:
    Die Grünen sind "für alles, was dieses Land, diese (christlich basierte) Kultur ruiniert".
    Deshalb kämpfen auch die alten Linksradikalen und Kommunistengrüppler so vehement für die türkische (=islamische) Zuwanderung, obwohl der Islam ihren alten Befreiuungsideologien - siehe z.B. Frauenrechte - diametral widerspricht:
    Die islamischen Bevölkerungsgruppen werden, so ihr Wunschdenken, das schaffen, was der Kommunismus nicht schaffte:
    Nämlich die christlich basierten alten europäischen Kulturen gezielt zu unterwandern und mittelfristig zu ruinieren.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorknieriem
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 06:45

    Grün = Marx + Metternich + Mutter Theresa + Graf Bobby im grünen Lodenjanker.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDiogenes von Sinope
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2012 07:21

    Die österreichische Medienlandschaft ist durch und durch von Grünen und GrünInnen verseucht.
    Diese Verseuchung beginnt leider bei der Presse und endet bei den grün-roten Zentralorganen ORF und Standard.
    Dabei gilt der Grundsatz: je ahnungsloser und je dümmer der Journalist, desto stärker sein Eintreten für den grünen Schwachsinn. Und da nirgends so viele ignorante, extrem linke, aber äußerst niederträchtige Dummköpfe konzentriert auftreten wie im österreichischen Medienwesen, beeinflussen diese Kohorten der politischen correctness die sogenannte öffentliche Meinung.
    Dass darunter auch besonders dubiose Figuren wie Fälscher der Auflagenzahlen, Inseratenerpresser, korrupte Stimmenkäufer, Postenschacherer etc agieren, rundet das triste Bild nur ab.
    Wie recht hatte doch Karl Kraus, als er schon vor fast hundert Jahren das käufliche Journalistenpack als Tintenstrolche und Preßköter titulierte.
    Zur grünen Spitze: die grünen Flintenweiber Glawischnigg und die Wiener Griechin stellen eine gelungene Mischung aus absoluter Ignoranz, Präpotenz, Machtgier , gewürzt mit absolutem Intrigantentum und einer gehörigen Portion Geschwätzigkeit dar.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDiogenes von Sinope
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2012 07:21

    Die österreichische Medienlandschaft ist durch und durch von Grünen und GrünInnen verseucht.
    Diese Verseuchung beginnt leider bei der Presse und endet bei den grün-roten Zentralorganen ORF und Standard.
    Dabei gilt der Grundsatz: je ahnungsloser und je dümmer der Journalist, desto stärker sein Eintreten für den grünen Schwachsinn. Und da nirgends so viele ignorante, extrem linke, aber äußerst niederträchtige Dummköpfe konzentriert auftreten wie im österreichischen Medienwesen, beeinflussen diese Kohorten der politischen correctness die sogenannte öffentliche Meinung.
    Dass darunter auch besonders dubiose Figuren wie Fälscher der Auflagenzahlen, Inseratenerpresser, korrupte Stimmenkäufer, Postenschacherer etc agieren, rundet das triste Bild nur ab.
    Wie recht hatte doch Karl Kraus, als er schon vor fast hundert Jahren das käufliche Journalistenpack als Tintenstrolche und Preßköter titulierte.
    Zur grünen Spitze: die grünen Flintenweiber Glawischnigg und die Wiener Griechin stellen eine gelungene Mischung aus absoluter Ignoranz, Präpotenz, Machtgier , gewürzt mit absolutem Intrigantentum und einer gehörigen Portion Geschwätzigkeit dar.


alle Kommentare

  1. Afri (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:01

    This forum needed shnaikg up and you've just done that. Great post! http://jilrgxfmq.com [url=http://wkevzjt.com]wkevzjt[/url ] [link=http://townqcxiaac.com]townqcxiaac[/link ]

  2. Xin (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:34

    What a joy to find such clear thgknini. Thanks for posting!

  3. Losena (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:05

    That saves me. Thanks for being so seeilbsn!

  4. Clemens Taferner (kein Partner)
    20. Juli 2012 06:02

    Denken Sie zum Beispiel nur an die Grünen in Graz: der Wahlkampf mit Plakaten wie "Ich bin schwul und das ist gut" hat sich Frau Rücker in den Sessel des Vizebürgermeisters geturnt. Ressortzuständig für Verkehr hat sie genau zwei herausragende Leistungen zu verzeichnen: irgendeine Kiesbestreuung für ein paar Wegerln im Stadtpark, wenn ich mich erinnere, und einen fragwürdigen Deal mit der Stadt-ÖVP, der ihr 700.000 Euro bescherte, die sie für die Zerstörung eines funktionierenden Kreisverkehrs (Sonnenfelsplatz) ausgeben durfte. Kein Mensch in Graz hat bisher ernsthaft die Frage gestellt, was am Beseitigen von ein paar Verkehrsschildern und am Aufbringen eines neuen Belages auf einer winzig kleinen Straßenkreuzung so viel Geld kostet. Die Grünen beherrschen jenes Spiel, das sie andernorts so vehement angreifen, perfekt.

  5. Diogenes von Sinope (kein Partner)
    19. Juli 2012 07:21

    Die österreichische Medienlandschaft ist durch und durch von Grünen und GrünInnen verseucht.
    Diese Verseuchung beginnt leider bei der Presse und endet bei den grün-roten Zentralorganen ORF und Standard.
    Dabei gilt der Grundsatz: je ahnungsloser und je dümmer der Journalist, desto stärker sein Eintreten für den grünen Schwachsinn. Und da nirgends so viele ignorante, extrem linke, aber äußerst niederträchtige Dummköpfe konzentriert auftreten wie im österreichischen Medienwesen, beeinflussen diese Kohorten der politischen correctness die sogenannte öffentliche Meinung.
    Dass darunter auch besonders dubiose Figuren wie Fälscher der Auflagenzahlen, Inseratenerpresser, korrupte Stimmenkäufer, Postenschacherer etc agieren, rundet das triste Bild nur ab.
    Wie recht hatte doch Karl Kraus, als er schon vor fast hundert Jahren das käufliche Journalistenpack als Tintenstrolche und Preßköter titulierte.
    Zur grünen Spitze: die grünen Flintenweiber Glawischnigg und die Wiener Griechin stellen eine gelungene Mischung aus absoluter Ignoranz, Präpotenz, Machtgier , gewürzt mit absolutem Intrigantentum und einer gehörigen Portion Geschwätzigkeit dar.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      19. Juli 2012 09:23

      Was die Zeitung "Die Presse" betrifft bin ich schwerst enttäuscht. Wenn sie denen einen Leserbrief gegen linke Gesellschaftspolitik schicken wird der sicher nicht veröffentlicht!
      Was ist das für eine Zeitung geworden? Warum ist die so verkommen?

    • Xymmachos
      19. Juli 2012 09:46

      @Kapuzerer
      Ihre letzte Frage kann ich beantworten: weil der Chefredakteur Fleischhacker und nicht Unterberger heißt.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      19. Juli 2012 10:07

      Ja, Chorherr, Unterberger - das waren Namen, das waren Männer!

  6. möp (kein Partner)
    19. Juli 2012 06:27

    Kein Polizist, keine Stadtverwaltung wagt etwas Wirksames gegen nächtens lichtlose oder Ampeln ignorierende Radfahrer zu unternehmen oder gegen die vielen rücksichtlos „Jetzt komm ich“-Radler am Wiener Ring oder auf anderen von Fußgängern genutzten Flächen.

    Was für ein Unsinn. Inzwischen gibt es regelmäßig Schwerpunktkontrollen wo Radfahrer wegen jedem Schmarrn abgestraft werden. Ist ja auch durchaus ok, schließlich gilt die STVO ja auch für Radler. Das Geraune über die bösen Radfahrer ist allerdings lächerlich - wie viele schwere oder gar tödliche Unfälle haben Radfahrer in Wien verursacht? Einem Autofahrer kann ein Radler höchstens lästig werden und selbst bei einer Fußgängerkollision zahlt ein Radfahrer auch kräftig drauf.

    • Hollandrad (kein Partner)
      19. Juli 2012 07:58

      Danke für die längst fällige Klarstellung! Falls Polizisten bei Radfahrern tatsächlich "wegschauen", dann wohl deshalb, weil sie persönlich im Unfalleinsatz oft genug erlebt haben, wo die wirkliche Gefährdung im Straßenverkehr herkommt. Ich darf hinzufügen, dass ich durch die Fahrweise vieler Radfahrer selbst genervt bin. Allerdings muss ich zugestehen, dass durch hirnamputierte Radwege eine ebensolche Fahrweise nahezu erzwungen wird.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Juli 2012 11:17

      Natürlich - dass jetzt wieder ein Pratzerl für den Unterberger dabei ist. Wie leicht zu erwarten war.

      Für mich stellt sich angesichts von Lichtgestalten wie dem Fahrradflüsterer möp allerdings schon die Frage, warum immer alle so böse mit den Radlern sind und immer falsche Anschuldigungen tun? Denn der Radler, der mich gestern am Gehsteig forsch geschnitten hat, war sicher zu einer Entbindung unterwegs und hatte zudem Migrationshintergrund. Auch die beiden Radler, die ich gestern nächtens ohne Beleuchtung unterwegs waren, sind sicher das Opfer des Turbokapitalismus gewesen, der es ihnen unmöglich gemacht hat, in ihre Lebensplanung den Kauf von Lampenbatterien vorzusehen.

      Und für die von Hollandrad richtigerweise monierten hirnamputierten Radwegeist natürlich die schwarzblaue Unglücksregierung unter Grasser schuld, an der wir nach 10 Jahren immer noch so intensiv leiden wie unter dem Nationalsozialismus von vor gefühlten 1000.

    • jump (kein Partner)
      19. Juli 2012 12:17

      @TF

      Ein Posting, wie ein Psychogramm, bitte weiter so;-)

    • möp (kein Partner)
      19. Juli 2012 12:22

      Natürlich ist ein "Pratzerl" für den Unterberger dabei, weil er bei seiner Klientel wie so oft mit Unwahrheiten Stimmung macht. Natürlich wird es gewagt gegen rücksichtslose Radfahrer vorzugehen.

      http://derstandard.at/1308680908062/Wien-Aktion-scharf-Polizei-schuetzt-Touristen-vor-Radfahrern
      http://derstandard.at/1319182264510/Bilanz-nach-drei-Monaten-60-Strafen-wegen-Alko-Radelns-in-Wien

      Bitteschön, zwar vom bösen linkslinken Lachsrosablatt, mit Google findest du aber sicher noch andere Quellen. Es gibt Kontrollen, es gibt Verwarnungen, es gibt Strafen. Ok, ich gebe zu - ich weiss nicht was der Unterberger unter "etwas Wirksames" versteht, vermutlich müsste man eine 200 Mann starke Antiterroreinheit gegen Radfahrer gründen um seinen Empfindungen genüge zu tun.

      So, nun zu deinem wie so oft ziemlich sinnfreien Posting. Habe ich jemals behauptet, dass Radfahrer immer rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer wären? Ich beantworte dir die Frage - Nein, das habe ich nicht. Radfahrer sind in vielen Fällen ziemliche Deppen, sie radeln am Gehsteig, ignorieren Verkehrsregeln usw. Genau so wie du es erlebt hast. Tatsache ist aber auch, dass das meist glimpflich verläuft und der Radfahrer im Ernstfall anständig draufzahlt (besonders wenn der Unfallgegner ein PKW ist), das kannst du in der Unfallstatistik nachlesen. Insofern finde ich Schwerpunktkontrollen an problematischen Punkten (wie sie ja im Gegensatz zu den Behauptungen von A.U. gemacht werden) völlig in Ordnung, wogegen ich die Hysterie bezüglich der bösen Fahrradterroristen für völlig übertrieben halte.

      So, war wohl wieder nichts, jetzt darfst du weiter nach Trollen suchen, aber nicht erschrecken, der größte Troll dürfte auftauchen wenn du in den Spiegel schaust. Beiß dir nicht die Zähne daran aus.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Juli 2012 15:35

      Du bist a Wooohnsinn, möp!

      Also wenn ich dein salbungsvolles Gelabere richtig verstanden habe, dann brauchen die armen vom Unterberginator verbledeten Leser dieses Blogs, deine lichtvollen Erläuterungen darüber, wie die Welt wirklich ist um zu verstehen, dass eh alles Super ist. Abgesehen davon dass es tatsächlich schwarz auf lachsrosa geschrieben steht und daher einfach stimmen muss.

      Während die Fahrradfahrer vernünftig auf die Bitte der anderen Verkehrsteilnehmer am gleichen Gehsteig reagieren und ansonsten von der Polizei gestraft werden.

      Möglicherweise ist das so in deinen lachsrosanen Träumen. Vielleicht warst du auch noch nie in einer Stadt, in der das Fahrrad Forbewegungsmittel und nicht Ausdruck der richtigen Gesinnung ist.

      Deine Argumentation ist allerdings qualtingerlike:

      "... drauf sog i, is eh net vül passiert, mei Radl is scho repariert, nur leider is mir a Passant, trotz meim Klingeln einegrannt..." Oder erwartest du wirklich, dass ich mich für deine Art von heiler Welt von einem Radler zamführen lasse? Wobei es mir herzlich egal ist, wenn drei Straßen weiter eine Schwerpunktkontrolle im Gange ist.

      Möglicheweise aber fällt es dir trolligerweise gar nicht auf, dass du für ein anarchistisches Verkehrskonzept argumentierst, bei dem die Einhaltung von Regeln im Belieben einer Gruppe steht.

      Du bist mir nicht böse, wenn ich keine anderen Trolle suche?

    • möp (kein Partner)
      19. Juli 2012 16:42

      Wie immer wirres Zeug in dem man die Argumente mit der Lupe suchen muss.
      Ich habe hier keineswegs etwas von einer heilen Welt geschrieben und ausdrücklich auf teilweise mieses Verhalten auf der Seite der Radfahrer hingewiesen, offenbar klappt das bei dir mit dem Lesen nicht so ganz.

      Oder erwartest du wirklich, dass ich mich für deine Art von heiler Welt von einem Radler zamführen lasse? Wobei es mir herzlich egal ist, wenn drei Straßen weiter eine Schwerpunktkontrolle im Gange ist.

      Ich erwarte es mir selbstverständlich nicht, kann auch nicht erkennen wo ich soetwas angedeutet hätte. Aber vielleicht stellen sie dir ja ein Anti-Radfahrer Securityteam zur Seite. Was stellst du dir vor? Natürlich kann man nur punktuell kontrollieren und natürlich wirds immer irgendwen geben (ist nicht nur bei Radfahrern so) der auf die Regeln pfeift.

      Möglicheweise aber fällt es dir trolligerweise gar nicht auf, dass du für ein anarchistisches Verkehrskonzept argumentierst, bei dem die Einhaltung von Regeln im Belieben einer Gruppe steht.

      Wo habe ich denn trolligerweise für ein anarchistisches Verkehrskonzept argumentiert? Ich habe mich für(!) Kontrollen (die ja durchgeführt werden) ausgesprochen - nicht besonders anarchistisch aber vielleicht erklärst du mir das ja. Muss eine ziemlich eigentümliche Definition von Anarchie sein die du im Kopf hast, aber da ist ja offenbar so manches etwas seltsam, um das mal gelinde auszurücken.

    • H&M (kein Partner)
      19. Juli 2012 16:42

      Bitte nicht den Trollfresser füttern!

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Juli 2012 17:00

      @möp

      Also bist du für die Kontrollen, die Unterberger vermisst? Warum wirfst du ihm dann dein Pratzerl nach?

      Stimmig bist du in deinen Aussagen nicht.

      @H&M

      Das Posting von der Stange vom Fetzentandler.

    • möp (kein Partner)
      19. Juli 2012 17:49

      Unterberger vermisst Kontrollen die es ohnehin gibt, er vermisst also etwas was vorhanden ist. Die vorhandenen Kontrollen (und auch zukünftige) sind aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Mein "Pratzerl" (was für eine seltsame Phrase) hab ich Unterberger nachgeworfen weil er behauptet, dass die Radfahrer rechtlich nicht angetastet werden - das ist faktisch ganz einfach falsch.

      Man kann der Meinung sein, dass es zu wenige Kontrollen gibt, oder zu viele aber es gibt welche und bei denen wird auch gestraft. Also braucht man nicht so zu tun, als wären die schrecklichen Wiener Radterroristen unantastbar - genau das suggeriert aber Unterbergers Gequatsche. Billige Stimmungsmache und Polemik wie man sie von ihm andauernd vernimmt. Eine sachliche Argumentation tuts eben hier nicht, da muss gleich alles übersteigert werden, das Empörungslevel der Patienten soll schließlich nicht abflachen.

      Es ist irgendwie erbärmlich, dass du andauernd versuchst, deine massiven Verständnisschwierigkeiten mit Trollanwürfen zu kaschieren - glücklicherweise ist das sehr leicht durchschaubar. Während die von dir definierten Trolle in den meisten Fällen Argumente vorbringen, kommen von dir nur debile Repliken die noch dazu völlig ohne Argumentation auskommen müssen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Juli 2012 20:56

      Beleidigungen höre ich immer gerne, denn sie zeigen, dass der Troll ein solcher ist.

      Auf Argumente warte ich hingegen.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. Juli 2012 06:07

      In Graz lauern mittlerweile Polizisten in uniformfarbenen Rennradlerdressen (was für ein Wort!) in den Fußgängerzonen und provozieren durch eigenes Umherrasen Leute, die per Rad in die Arbeit oder auf die Uni fahren, nur um die maroden Stadtkassen zu füllen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      20. Juli 2012 10:24

      @CT

      Genau das meine ich. Diese Rennradleruniformen gibt es auch in Wien. Damit bringt man nur zum Ausdruck, dass man die Radler auch am Kieker hat. Von einer tatsächlichen Hebung der Radlermoral kann dabei natürlich nicht gesprochen werden. Es sind eben nur "Bullen am Schleifstein".

      Aber Trolle meinen eben, dass sie die Linzenz zm Missverstehen haben.

    • möp (kein Partner)
      20. Juli 2012 11:24

      Tja lieber Trollfresser, leider mangelt es bei dir erheblich an der Lesekompetenz, sonst hättest du bemerkt, dass die Schwerpunkunktaktionen über die bloße Präsenz von Radpolizisten hinausgehen. Aber bitte - was würdest du vorschlagen um die Moral zu heben?

    • Trollfresser (kein Partner)
      21. Juli 2012 10:05

      Tja möp - wobei mein Inhaltlches über das "Tja" von dir bei weitem hinausgeht.

      Da mache ich doch tatsächlich eine SChwerpunktaktion "möp", die bei weitem über meine Linie hinausgeht, und was geschieht? Gar nichts. Der möp fühlt sich einfach nicht angesprochen, nicht inhaltlich berührt.

      Genau das ist es, was ich an diesen Schwerpunktaktionen bemängle: sie sind erforderlich und solange sie erforderlich sind haben sie ihr Ziel nicht erreicht.

      Aber das ist unser heutiges LEiden, dass man Regelen nur dann befolgt, wenn sie mit schweren Sanktionen - Überwachen und STrafen - belegt. Dieses Menschenbild unterscheidet sich nicht vom Bild, das man so landläufig vom lieben Vieh hat: eine auf die gut gepolsterte Kehrseite und schon geht es in die gewünschte Richtung. Und den darüber Jubelnden fällt gar nicht auf, dass der Mitmensch, die Person, damit selber immer mehr zum Vieh wird.

      Aber solche Argumente sind dir vielleicht zu hoch, darum lass es mich für dich zusammenfassen: du bist ein geistiger Flachwurzler.

      Ende der Durchsage und jetzt darfst du ausgiebig Keifen.

  7. Helmut Oswald
    18. Juli 2012 17:59

    Um 8,5 Billionen lässt sich Einiges herbeirüsten. Wenn schon zahlen, dann vorher doch noch ein wenig Spass haben, oder ... ?
    Die Zahl derer, die diesen elenden Erpessern bereit ist, Saures zu geben, steigt von Tag zu Tag. Containment und ein Umbau der Sicherheitsarchitektur sind für uns angesagt. Darabosnische Diversanten, Grüne und kommunistische Gewaltverbrecher laufen angesichts des Gesamtvorhabens da als nicht mehr wahrnehmbare Größenordnung, die man getrost unter den Bodensatz einordnen kann ...

  8. Schani
    18. Juli 2012 12:12

    Er war (?) Mitglied der G(ruppe) R(evolutionärer) M(arxisten)!

    • cmh (kein Partner)
      19. Juli 2012 11:19

      Ich dachte immer, das bedeutete GRÜNE R(evolutionärer) M(arxisten)

  9. Paneuropa
    18. Juli 2012 11:14

    Ich bin ja immer noch ganz begeistert von den Wortspenden der Frau Vassilakou, wonach man über Gebühren nicht die Leute in Volksbefragungen abstimmen lassen kann. Begründung: weil dann die Leute nach ihren eigenen Interessen abstimmen würden. Und deshalb, so die Frau Stadträtin, müssen das die gewählten Mandatare machen.
    In der Theorie der repräsentativen Demokratie sollten die zwar im Interesse ihrer Wähler abstimmen, in Wirklichkeit stimmen sie im Interesse ihrer Partei und der dahinter stehenden Bürokratie ab.

    • Helmut HGR.
      19. Juli 2012 17:49

      "in Wirklichkeit stimmen sie im Interesse ihrer Partei und der dahinter stehenden Bürokratie ab."
      Vor Allem auch in Sinne ihrer Ideologie.
      Sie wollen die Welt "verbessern".
      Weltverbesserer, egal welche, sind was Übles, sind intolerant und ich - milde ausgedrückt - mag sie nicht.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. Juli 2012 06:11

      Irgendwo las ich einmal das (von einer Romanfigur stammende) Zitat: "Wir leben in einer Demokratie, wir sagen den Leuten nicht mehr, was sie zu tun haben, sondern wir erwarten, daß sie es von selbst tun." Das ist es, was Leute wie Vassilakou unter Demokratie verstehen.

  10. terbuan
    18. Juli 2012 10:33

    Jetzt wird Italien sturmreif geschossen!

    Die Region Sizilien steht vor der Pleite und Moody's stuft 13 italienische Banken herab, darunter auch die Mutter der Bank Austria, die Unicredit:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1268509/Sizilien-droht-eine-Zukunft-wie-Griechenland?_vl_backlink=/home/index.do

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1268509/Sizilien-droht-eine-Zukunft-wie-Griechenland?_vl_backlink=/home/index.do

    War das etwa nur die self-fulfilling prophecy der Schotter-Mitzi?

    • brechstange
      18. Juli 2012 12:33

      Klar, dass die Fekter schuld ist. Der Monti wird es schon richten.

  11. HDW
    18. Juli 2012 10:07

    Abenddämmerung für die etablierte Linke insgesamt weil sie die Inkonsistenz ihrer Politik nach 1990 nicht aufgelöst hat sondern diese zwecks Machterhalt den "modernen Prinzen" des Machiavellismus der Neomarxisten (68er) überlassen musste. Das Bett des Prokrustes wird offenbar, der Machterhalt (in Österreich auch für die ÖVP) durch die grünen Neomarxisten ist zu dünnem Eis geworden, das Vakuum ist spürbar und bedrohlich. In Italien, dem Land der politischen Kreativität, erreichen diese neuen Bewegunge des "Nichts" fast schon 30% Zustimmung durch die Massen! Die Mauer bröckelt nun auch im ehemaligen Westen!

  12. El Barato
    18. Juli 2012 10:05

    Das einzige, was Dr. Unterberger vergessen hat:

    Das bereits pathologisch anmutende missionarische Sendungsbewusstsein, das den/die/das Grüne(n) (das Geschlecht ist ja laut denen lediglich ein soziales Konstrukt und kann frei gewählt und geändert werden) dazu verleitet, sich im Besitz der allumfassenden Wahrheit UND Moral UND Güte zu wähnen und diese dem Rest der Menschheit notfalls (sprich, permanent) auch gegen deren Willen aufs Auge zu drücken.

    Das erklärt auch wunderbar die schizophrene Einstellung der Grünen zur Demokratie, die ja scheinbar nur dann gut ist, wenn sie grüne Positionen vertritt. Da dies allerdings immer seltener der Fall ist, werden die abstrusesten Rechtfertigungen hervorgezaubert, warum denn der Souverän lieber bevormundet werden sollte als seine eigene Meinung kundzutun.

    Ansonsten: spot on.

    • cmh (kein Partner)
      19. Juli 2012 11:24

      Diese nun bei den Grüninnen deutlich gewordene Geisteshaltung kennt man schon aus Bewegungen wie dem Faschismus, dem Nationalsozialismus, dem Kommunismus, dem realen Sozialismus, dem österreichischen Sozialismus und nicht zu vergessen aus zahllosen pervertierten Kleinvereinen.

      Aus Recht wird Unrecht, aus Wohltat Plage. steht irgendwo.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. Juli 2012 06:14

      Ich frage mich folgendes: Wie kann man Eingriffe in die Natur von Pflanzen und Lebensmitteln vehement verteufeln und zugleich Eingriffe in das Geschlecht von Menschen gutheißen? So jemand kann ich nicht ernst nehmen.

    • cmh (kein Partner)
      20. Juli 2012 10:28

      Die herrschende Lehre scheint zu sein, dass man den Menschen besser und schöner machen kann durch

      Tätowieren, Schönheitsoperationen, Zuschütten mit Regelungen und Umerziehen.

      Teufel auch, wer an anderer Leute Körper herumfummeln möchte, der muss sich zuerst den Schein geben, eine Autorität zu sein.

  13. WFL
    18. Juli 2012 09:41

    Sie haben es leider auf den Punkt gebracht:
    Die Grünen sind "für alles, was dieses Land, diese (christlich basierte) Kultur ruiniert".
    Deshalb kämpfen auch die alten Linksradikalen und Kommunistengrüppler so vehement für die türkische (=islamische) Zuwanderung, obwohl der Islam ihren alten Befreiuungsideologien - siehe z.B. Frauenrechte - diametral widerspricht:
    Die islamischen Bevölkerungsgruppen werden, so ihr Wunschdenken, das schaffen, was der Kommunismus nicht schaffte:
    Nämlich die christlich basierten alten europäischen Kulturen gezielt zu unterwandern und mittelfristig zu ruinieren.

  14. Undine
    18. Juli 2012 09:20

    @Ritter vom Kapall

    "Und natürlich sind das alle "aufrechte Antifaschisten"!"

    Die Bezeichnung "Antifaschisten" kommt einer Heiligsprechung gleich und befugt die so Apostrophierten zum ständigen Tragen eines Heiligenscheins.

  15. Brockhaus
    18. Juli 2012 09:18

    Das Motto der Grünen: Ich bin auch dafür, daß wir dagegen sind.

  16. Graf Berge von Grips
    18. Juli 2012 09:13

    Nr.431
    Beim Lesen habe ich mir gedacht ....
    hoffentlich kommt bald die Nacht!

  17. Ritter vom Kapall
    18. Juli 2012 08:52

    Apropos Grüne Journalistenkontakte: Aus dieser Sicht ist die unterschiedliche Berichterstattung in den beiden sogenannten Qualitätszeitungen "Die Presse" und der "Der Standard" sehr interessant.

    In der Presse ist die Sache die Titelgeschichte und es gibt ausführliche Analysen und Kommentare. Grundtenor: Große Blamage der Rot-Grünen-Stadtregierung.

    Im ROsa-Papier gekleideten Standard hingegen ist erst auf Seite 2 f etwas ausführliches über das Parkpickerl zu finden. Und der Grundtenor ist ein ganz anderer: Mutige Entscheidung, wie auch im Kommentar von Petra Stuiber auf der letzten Seite, die Feigheit vor dem Wähler thematisiert wird. Paßt doch irgendwie klar in die "demokratische" Linie der in Wien regierenden.

    P.S.: Und natürlich sind das alle "aufrechte Antifaschisten"!

    • Claudius
      18. Juli 2012 09:01

      Danke für Ihre Analyse der beiden Qualitätszeitungen.
      In den gedruckten Zeitungen lässt es sich besser beurteilen als in den Online-Ausgaben.

    • DerTurm
      18. Juli 2012 09:41

      Nun, das rosa Ich-sag-dir-was deine-Meinung-zu-sein-hat Blatt wird ja nicht umsonst "Propagandaorgan der Grünen" genannt.

      Wobei die Presse ja eifrig beim Aufholen ist. Insbesondere die Sonntagsausgabe ist ja gewaltig bobo-grün gespült.

  18. Wertkonservativer
    18. Juli 2012 08:45

    "Denk' ich an die Grünen in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht"!

    Es ist leicht, die "Anständigkeit" präpotent heraushängen zu lassen, solange man die Tore der Macht noch nicht durchschritten hat!

    Da passt der Spruch vom Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen!

    Warten wir einmal ab, bis die Grünen sich doch einmal bis zum Futtertrog durchgearbeitet haben: da wird dann der Lack bald ab sein!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      18. Juli 2012 09:11

      Die Grünen sind schon lange am Futtertrog, man denke nur an die undurchsichtigen Förderungen bestimmter Vereine durch die Gemeinde Wien (z.B. ZARA) und an den Versorgungsposten für van der Bellen als Uni-Beauftragter, wo doch das Land Wien keinerlei Kompetenzen in dieser Frage hat.

    • Wertkonservativer
      18. Juli 2012 10:03

      Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken:
      der Spruch ist nicht von mir, sondern (abgewandelt) von Heine!

  19. Pumuckl
    18. Juli 2012 08:28

    Zur Erinnerung:

    DANIEL COHN-BENDIT, DAMALS NOCH APO-SPRECHER * IM ORF-CLUB 2 ZU GAST BEI DR. DR. DR. GÜNTHER NENNING.

    Als Dr. Günther Nenning den heute führenden grünen EU-Parlamentarier fragte
    fragte, wie er sich die politische Zukunft der APO vorstelle, antwortete
    Cohn-Bendit: " Wir werden in der nächsten Legislaturperiode im Parlament vertreten sein, und zwar als Grünbewegung! So kam es auch.

    Bis heute sind die "Grünen" ihrer linksextremen Geschichte treu. Sie vertreten in den Parlamenten Positionen, welche sozialistische Parteien ihrer, doch recht bürgerlich gewordenen, Stammwählerschaft nicht mehr zumuten können.
    Ich fürchte, sie werden uns in dieser Rolle noch lange viel zu erfolgreich erhalten bleiben!

    * Kommunisten und Linkssozialisten waren in den 60er-Jahren mit Vertretern der
    " Frankfurter-Schule " in Deutschland in der AUSSERPARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN - APO relativ lose zusammengeschlossen.

    • Freak77
      18. Juli 2012 09:11

      Karl Marx lehrte dass das Proletariat die historisch auserwählte Gruppe sei um durch Revolution den Sozialismus zu errichten der dann in den Kommunismus übergehen wird.

      Mao Zedong lehrte dass die Bauern die historisch auserwählte Gruppe sei um durch Revolution den Sozialismus zu errichten der dann in den Kommunismus übergehen wird.

      Die Frankfurter Schule lehrte dass die Jugend die historisch auserwählte Gruppe sei um durch Revolution den Sozialismus zu errichten der dann in den Kommunismus übergehen wird.

    • DerTurm
      18. Juli 2012 09:45

      Ach, der Kinder-Schänder Cohn-Bendit.

      Der ist wohl einer der allerletzten! Dass der bei seiner vergangenheit noch immer eine politische Position innehat, ist mir unbegriflich.

      Aber inzwischen wissen wir ja: Sexueller Missbrauch von Kindern ist nur dann böse, wenn es unter dem Kreuz stattfindet. Rot-grüner sexueller Missbrauch von Kindern ist lediglich eine moderne Form der Erziehung...

    • Eva
      18. Juli 2012 11:56

      @Der Turm

      Daß der Kinderschänder Cohn-Bendit, der Stammvater der 68er, bei seiner Vergangenheit noch immer eine politische Position innehat, ist mir schon begreiflich, aber ich will mich nicht in die Nesseln setzen; mag sich jeder sein Teil denken.

  20. Doppeladler
    18. Juli 2012 08:09

    Besonders interessant zeigt sich in diesen Tagen das grüne Demokratieverständnis. Die Verfechter der Basisdemokratie, bei denen jeder Furz, den ein Funktionär von sich gibt, von der GRÜNEN Basis abgesegnet werden muß, zeigen, daß es eben nur diese Basis ist, die das Sagen haben darf. Irgendwie erinnert das an die bolschewikische Basis des Jahres 1917.

  21. terbuan
  22. Josef Maierhofer
    18. Juli 2012 07:56

    Also wählbar war diese Partei für mich noch nie.

    Ich werde mich auch hüten, jemals diese Partei zu wählen, sie gehören für mich neben den Roten zu den Österreich-Vernichtern, die tatsächlich im Einklang mit den Roten den größtmöglichen Schaden suchen und den größtmöglichen Freiheitsraub.

    Sonst fallen mir bei den Grünen derzeit nur noch der legendäre 'Aufdecker'-Pilz, der versorgte 'Dr. Bello' und die Frau Vasillakou, die den Roten gerade hilft, das Wiener Volk wegen der Parkpickerlabzocke von einer Volksabstimmung fernzuhalten, sehr 'basisdemokratisch', muss ich schon sagen.

  23. Johann Scheiber
    18. Juli 2012 07:52

    Dr. Unterberger hat da eine erschöpfende finale Analyse der Grünen gebracht. Die haben fertig!

    Typologisch scheinen mir die Grünen - von Pilz, Lunacec, Glawischnig über Roth, Özdemir, Trittin, bis hin zum grünen spiritus rector Kohl-Bendit - ins boshafte abgeglittene, groteske menschliche Karikaturen zu sein.
    Das grüne ESM-Abstimmungsverhalten offenbart endgültig den Ursprung dieser Bewegung im Kalkül des Finanzkapitals.

    Ab auf den Misthaufen der Geschichte!

  24. knieriem
    18. Juli 2012 07:39

    OT - Politische Union um der Schulden willen?

    http://www.welt.de/wirtschaft/article108316692/Politische-Union-in-Europa-nicht-durchsetzbar.html
    und
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1268339/Bundespraesident-unterschreibt-ESM-und-Fiskalpakt?direct=1268567&_vl_backlink=/home/politik/index.do
    Der Zauberer Luxus schaut blendend hervur,
    Die böse Fee Krida sperrt nacher ’s G’wölb’ zur.
    Da wird einem halt angst und bang,
    Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang.

  25. knieriem
    18. Juli 2012 07:03

    OT - Der Kern des Demokratie-Verständnisses

    So wie sich UHBP bzw. die SPÖ derzeit im Slalom durch den Parcours der direkten Demokratie herumschlängelt, so läuft auch das Parkpickerldrama ab. Das Ei des Kolumbus scheint nun dadurch gefunden, dass zuerst die "Baddei" ein (möglichst unintelligentes) Machtwort spricht und anschließend die erregten Bürgerseelen durch eine "Befragung" zu kalmieren sucht.

    Der entscheidende Punkt wird dabei die gestellte Frage sein. Ich vermute ja, die wird ungefähr so lauten: Sind Sie für die Ausweitung der Parkmöglichkeiten in allen Bezirken Wiens (gewesen)?

  26. brechstange
    18. Juli 2012 07:02

    Wie die Grünen auch ticken und vor allem mit wem sie sich vernetzen. Also wegen mangelnder Korruption kann bei den Grünen mA nach nicht sprechen. Sie ließen sich ja eine Zeitschrift finanzieren vom grünen Führer in Libyen.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/erinnerungen-an-das-jahr-1982-wie-gruene-einst-gaddafi-besuchten/4036596.html

    Da haben die Konservativen einiges verschlafen bzw. gehen diesen wirren Strategien auf den Leim. Und rufen im Chor nach immer mehr Zentralisierung und Vergrößerung und bemerken nicht den Vorschub für linke Großmachtphantasien, den man hier leistet.

    Übrigens Schily und sein Bruder haben ja auch ausgezeichnete Kontakte zu dem griech. Reeder Latsis, der wiederum von Barroso und Juncker sehr hofiert wird, der im Herbst 2009 sein griech. Anleihenpaket mal schnell von der Schweiz nach Luxemburg verfrachtete. Warum wohl?

    Also ich denke, die Korruption und OK sind in den Spitzen Europas angekommen und installiert. Das tägliche Chuzpe dieser Granden ist ja zu beobachten. Immer stärker wird das Geschrei nach allen möglichen Unionen, Fiskal-,Banken-, Wirtschafts- und Politische Unionen.

    Ich meine, wir sollten für Eigenverantwortung, Subsidiarität, Dezentralisierung, Marktwirtschaft und wirksame Brandmauern wie Grenzen zB kämpfen. Es ist Fünf vor Zwölf.

    P.S.: Erst kürzlich gelesen in der Wirtschaftswoche gelesen - glaube ich -, dass ein Unicredito-Mensch mit seinen Worten zeigte, wie so mancher Schuldner tickt. Sinngemäß sagte er, die Deutschen haben nach Abzug der Schulden ein Vermögen von 8,5 Billionen, das zur Schuldenabdeckung in Europa herangezogen werden solle, weil die Deutschen vom Euro ganz stark profitierten. Versailles III, usw. sind mehr als nur Verschwörungstheorien.

  27. DerTurm
    18. Juli 2012 06:55

    Die Grüne Politik lässt sich recht einfach zusammenfassen:

    Ein Grüner ist erst dann richtig glücklich, wenn er anderen etwas verbieten kann.

    Inhalte und Positionen sind dabei nebensächlich.

    • Undine
      18. Juli 2012 11:48

      @Der Turm

      Bei den 10 Geboten heißt es: Du SOLLST...
      Bei den Geboten der Grünen heißt es: Du MUSST...

      Die Verbreitung der Gebote ihrer Religion besorgen die Grünen mit missionarischem Eifer;
      Und die Einhaltung ihrer Gebote ahnden sie inquisitorisch.

      Peter Pilz könnte in einem Film über die Inquisition ungeschminkt und ohne die Rolle lernen zu müssen, den Hauptdarsteller mimen; diese Rolle scheint diesem Eiferer auf den Leib geschnitten zu sein.

  28. knieriem
    18. Juli 2012 06:45

    Grün = Marx + Metternich + Mutter Theresa + Graf Bobby im grünen Lodenjanker.

    • knieriem
      18. Juli 2012 06:53

      + Ludwig Ganghofer habe ich vergessen.

    • Johann Scheiber
      18. Juli 2012 09:14

      So harmlos sind die Typen leider nicht, knieriem! Selbst Herzmanovsky-Orlando konnte sich diese Figuren noch nicht ausmalen!

  29. Anton Volpini
    18. Juli 2012 06:14

    Zur grünen Partei gab es vor einiger Zeit einen sehr guten Gastkommentar hier im Blog.

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/ij-denen-die-spo-zu-rechts-war/

    Ich habe dem nichts hinzu zu fügen, außer vielleicht, daß Peter Pilz Ende der siebziger Jahre auf der Liste der zu observierenden Personen des Heeresnachrichtendienstes, als ordnungszerstörende Person, ganz oben stand!

  30. Observer
    18. Juli 2012 05:45

    Green is Out!
    Ich bin mit den meisten Ausführungen des Autors einverstanden. Aber die Forcierung des Radfahrens sowie die alternative Stromproduktion sind kein Privileg der Grünen, es ist vielmehr ein allgemeiner Trend, auf den die Grünen vor den anderen aufgesprungen sind.
    Aus meiner Sicht sind die Grünen wie ein Blätterwald, welcher zunehmend verwelkt und damit in die Bedeutungslosigkeit fällt. Häupl missbraucht diese Leute derzeit nur mehr, um noch etwas länger an der Macht zu bleiben. Manche Exwähler werden wieder zu Rot zurückkehren, andere es mit neuen Gruppierungen (Piraten?) versuchen. Schade ist eigentlich nur für einige ganz wenige kluge Köpfe dieser ehemaligen Protestpartei, welche woanders besser aufgehoben wären.

    • brechstange
      18. Juli 2012 07:06

      Deswegen sind die Grünen nun ja so stark für die EU und noch mehr Zentralisierung, die hängen sich an die internationalen Grünen an. Wenn man obigen Link in meinen Kommentar liest, erfährt man einiges über die Absichten. Ich würde meinen, wir sollten das nicht verharmlosen.

  31. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Juli 2012 01:08

    reinhard.horner@chello.at

    So sehr die Große (und nicht mehr so große) Koalition auf Bundesebene ihre großen Mängel hatte und hat, so sehr zeigte die Beteiligung der FPÖ - zunächst (mehrmals) mit der SPÖ und schließlich als FPÖ/BZÖ mit der ÖVP nicht geringere Mängel.

    Nunmehr erweisen die Grünen für die Bundesebene und in der Praxis in Wien ihre geringe Regierungsfähigkeit, ihre geringe Aufgaben- und Verantwortungswilligkeit. Was daran reparabel ist, bleibt äußerst fraglich.

  32. goldmarie
    18. Juli 2012 00:58

    Bestens zusammengefaßt!
    Das kommt davon, wenn man unter "falscher Flagge segelt", nämlich außen grün und innen dunkelrot, was auf Dauer nicht gutgehen kann!

  33. Maria Kiel
    18. Juli 2012 00:49

    captains letzter Satz erspart mir selber die "Tinte" eines eigenen Kommentars......





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung