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Olympia, Fußball oder Formel 1: Das Verbrechen ist immer nah

Zur großflächigen Korruption, welche die Fundamente unserer Gesellschaft bedrohen, gehören nicht nur die Fälle, wo sich Politiker bestechen lassen. Das ganz große Geld rollt vielmehr in jenen Bereichen, wo Politik und Parteien zu sehr eigennützigen Zwecken in die öffentlichen Kassen greifen. Dabei geht es keineswegs nur um die hierorts schon mehrfach aufgespießten Fälle der Inseratenkorruption. Genauso schlimm sind vielmehr auch die Bereiche Sport und Energieversorger. Wie aktuelle Ereignisse zeigen.

In den Strom- und Gas-Versorgern haben die Parteien der Bundesländer ihre Goldgrube gefunden. Alles, was den dortigen Machthabern nützt oder gefällt, was sie aber doch nicht allzu direkt aus Steuergeldern zu finanzieren wagen, das wird dann von ihren Stromfirmen „unterstützt“. Wie etwa regionale Fußballvereine oder Kulturveranstaltungen. Dort hat dann ganz zufällig jeweils die lokale Politik ihre großen Auftritte, also meist die Landeshauptleute.

Einen besonders tiefen Einblick in die Praktiken dieser Versorgungsunternehmen kann man derzeit im Burgenland nehmen. Das kleine Land ist offensichtlich heftig bemüht, Kärnten in Sachen Schweinereien zu überbieten. Es wird nun offen zugegeben (wenn auch von einigen Parteien dementiert), dass vom Landesversorger Begas alle Parteien mit Spenden bedient worden sind. Zugleich haben die Parteispenden-verteilenden Vorstände der Begas selbst Gas zu Billigstkonditionen bezogen, haben alle nur erdenklichen Privatausgaben über Spesen abgerechnet und dabei offenbar auch massiv Steuern hinterzogen. Und das alles gönnten sie sich neben unfassbaren Jahresgagen von 322.000 bis 482.000 Euro. Diese Einkommen liegen weit über jedem Minister- oder Bundeskanzlerbezug.

Dabei hat ein Vorstand eines solchen Landesversorgers weder besondere ökonomische noch intellektuelle noch arbeitsmäßige Herausforderungen zu bewältigen. Er hat vielmehr nur brav das Vertrauen der entsendenden Parteien zu erfüllen. Die Kunden sind ja anstrengungsfrei vorhanden. Die Kunden sehen auch nicht viele Alternativen zu ihren teuren Verträgen mit den Landesmonopolisten (obwohl sie in Wahrheit seit einigen Jahren durchaus zu anderen Anbietern wechseln könnten, was ihnen auch etliche Euro ersparen würde – nur wird für einen solchen Wechsel kaum Werbung gemacht).

Angesichts der großen Bedeutung der Energieversorger für die Bundesländer-Parteien sind alle Versuche gescheitert, die Unternehmen zu privatisieren. Da hat man noch eher der Bundes-SPÖ ihre verstaatlichten Betriebe entringen können als den Landeshauptleuten ihre Energie-Imperien. Auch die diversen Landesbanken (ob Sparkassen oder Hypo-Anstalten) sind ja jeweils nur dann privatisiert worden, wenn schon der Pleitegeier über der Misswirtschaft gekreist hat. Dieses Schicksal müssen die Gas- und Stromversorger angesichts ihres De-facto-Monopols aber derzeit nicht fürchten.

Mindestens genauso schlimm geht es im Bereich das Sports zu. Dort spielen sich die ganz großen Sauereien vor allem international ab, gehen aber trotzdem auf unser aller Kosten. Dort gibt es halb- oder ganz kriminelle Strukturen, die sowohl Olympia und den internationalen Fußball wie auch die Formel 1 regieren. Dort geht es nicht nur um ein paar Millionen. Dort fließen gleich Milliarden nicht immer sauberer Gewinne.

Auto-Boss Ecclestone muss nun bald vor den Richter treten, nachdem ein Mittäter einen Megabetrug gestanden hat. Noch schwerer sind die gut belegten Vorwürfe gegen Fifa-Chef Blatter, die einem den Atem rauben, auch wenn sie noch nicht gerichtsbewiesen sind. Und die Schiebungen im Internationalen Olympischen Komitee sind schon seit Jahrzehnten bekannt. Dort lassen sich vor allem die Delegierten der Drittweltstaaten die Zustimmung zur Vergabe eines Austragungsortes immer teuer abgelten. Und das zu immer sehr privatem Nutzen. Bei all dem predigen die Haupttäter immer lautstark politisch-korrekten „Respect!“, den sie aber in Wahrheit primär für sich selber verlangen.

All das finanzieren nicht nur die Käufer von Eintrittskarten, die Gebührenzahler von sportübertragenden Fernsehanstalten und die werbenden Markenfirmen. Was legitim wäre. Vielmehr sind es auch immer die Steuerzahler, die gleich auf mehreren Kanälen zahlen müssen, um diese internationale Korruption zu ermöglichen. Insbesondere jene Länder, die große Spiele oder Wettkämpfe veranstalten, müssen für Sportstätten, Organisation und Sicherheit tief in die Tasche greifen. Selbst bleiben ihnen am Schluss solcher Spiele immer gewaltige Verluste über. Und wenn die angereisten Journalisten unzufrieden sind, haben die Veranstalter überdies auch noch eine schlechte Nachrede.

Niemand kann mir erklären, warum nicht etwa auch die Steuerzahler an den Megagewinnen von Fifa oder IOC beteiligt werden, wenn sie schon die Risken und Investitionskosten der Großveranstaltungen tragen. Es gibt jedoch weder rechte Parteien, die nach weniger Staat im Sport rufen, noch linke, die gegen diesen Kriminalkapitalismus wettern würden. Allen sind die Auftritte auf Ehrentribünen und die Fotos an der Seite von Siegern viel wichtiger.

Die Förderung aus öffentlichen Geldern für den Spitzensport ist durch nichts gerechtfertigt, außer durch diese Politikereitelkeit. Während es durchaus legitim ist, Breitensport zu fördern und auch jenseits der von Zuwanderern okkupierten Park-Käfige zu ermöglichen, erfüllt der Spitzensport keinen allgemein vertretbaren Zweck. Er ist nationalistische Show, er ist Entertainment, er ist Ablenkung, er ist gesundheitsschädlich (siehe Doping, siehe lebenslängliche Gelenkschäden) und er ist ein Riesengeschäft mit argen kriminellen Dimensionen. Womit eben keineswegs nur der großangelegte Wettbetrug gemeint ist.

Daher sollte der Spitzensport auch in jeder Hinsicht dementsprechend behandelt werden. Jeder eitle oder an Umwegwerbung interessierte Geschäftsmann kann in ihn investieren, so viel er will. Ob er nun Stronach oder Mateschitz heißt. Aber den Steuerzahler möge man endlich vom Zwang verschonen, Sport-Subventionen zu zahlen. In einem anständigen Staat dürften öffentliche Gelder eigentlich nicht einmal für den Bau von Stadien oder Rennstrecken herangezogen werden. Es sei denn, diese wären auch für ganz normale Jugendliche und Gesundheitssportler offen. Ein genauso ungerechtfertigter Schaden für den Steuerzahler ist es auch, wenn ihm beispielsweise die Einnahmen aus Lotteriemonopolen zugunsten der Förderung des bloßen Spitzensports vorenthalten werden.

Freilich weiß ich, dass dieser Gedanke total unrealistisch ist. Kein Politiker würde es wohl angesichts der herrschenden Mentalität überleben, wenn er die Sportförderung total streichen sollte. Wenn er etwa Nein zur für Österreich teuren (und sportlich blamablen), aber für die UEFA sehr einträglichen Euro 2008 gesagt hätte. Denn er wäre von den Sportjournalisten in der Luft zerrissen worden. Die werden aber gerade von jenen Wählern gehört und gelesen, die niemals auch nur einen Blick in die politischen oder wirtschaftlichen Rubriken der Medien machen. Die also nur via Sport für eine Partei zu gewinnen sind.

All das kann wohl erst dann anders werden, wenn die Schuldenwirtschaft mit einem großen Knall geplatzt ist. Und selbst dann könnte die Show weitergehen: Haben doch schon viele Diktatoren mit Brot und Spielen von allem Elend abzulenken versucht.

Und solche Megainszenierungen, wie es Olympia geworden ist, scheinen das Panem-et-Circenses-Rezept auch durchaus zu bestätigen. Auch wenn dann nach den großartigen Festen regelmäßig der Katzenjammer folgt.

 PS.: Diese Kritik heißt nicht, dass mich der Spitzensport nicht interessiert. Ganz im Gegenteil, er ist sogar eine großartige Unterhaltung und Ablenkung. Und auch die Olympia-Eröffnung war eine tolle Show. Nur sind Shows keine Legitimation anderen Leuten für deren Kosten aufzubürden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 10:23

    Kärnten hin, Burgenland her, bei der Korruptionsralley in Österreich hat noch immer das total vesumpfte Wien die Nase vorn.

    Bei uns in Kärnten werden die Politiker wenigstens irgend wann einmal vor Gericht gestellt, aber in dem verrotteten Wien machen sie ja wirklich jede Schweinerei, ohne Angst haben zu müssen, jemals dafür belangt zu werden. Denn sie wissen, außer motschgern bringen die Wiener nicht wirklich was zusammen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 07:52

    Man muss gar nicht so weit über den Tellerrand schaun. Was Peter Schröcksnadel in Tirol als "Eigentümer" diverser Bergbahnen (billig gekauft, unwillig zu investieren/renovieren) oder als Herrscher über die Ski-WM 2013 in Schladming so treibt, reicht völlig aus.

    (aktuell: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1271416/WM-2013_Frostige-Stimmung-in-Schladming )

  3. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 01:50

    Beim Spitzensport geht es bereits genauso zu wie in den Großbanken:
    Gewinne bei Großereignissen werden von Funktionären, Verbänden und Managern kassiert. Verluste und "verbrannte Erde", die sie allzu oft zurücklassen, werden sozialisiert und stürzen sowohl Steuerzahler als auch Staatshaushalte in ein noch größeres Desaster, wobei die Shows bei den Rahmenprogrammen immer monströser werden. Gigantomanie endet meist in Schutt und Asche - erst dann ist eine Neuordnung möglich. Dasselbe gilt für die als einträgliche Spielwiese der "Landeskaiser" dienenden Energiemonopolisten.
    Wenn man verfolgt, welche unerquicklichen Kunst- und Kulturveranstaltungen alleine von der WIEN-ENERGIE gesponsert werden, müßte man sofort vor Ärger zerplatzen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 12:48

    In unserer Republik existieren keine öffentlichen Bereiche in die sich nicht die Politik hineinreglementiert hat. Wir hätten keinen Sportminister, ginge es dort nicht um bedeutende Geldsummen und das Mitpartizipieren der politischen Parteien an eben diesen. Und auch ein Hr. Edlinger hätte wohl kaum Interesse Präsident eines Fußballclubs zu sein, wären da nicht "Milliönchen" zu holen und zu verteilen ( er und seine Partei schneiden sicher an der "Fußballwurst" mit).
    Sportliche Aktivitäten gehen immer mit der Zurschaustellung diverser Politiker einher, und sei es bloß im Volksschulsport wo sich Bürgermeister u. Gemeinderäte hervorheben. Im größeren Bereich kommen dann schon die Minister u. Landeshaupleute zum Zug - keine Werbemöglichkeit wird ausgelassen, jede politische Wichtigtuerei wird aufgegriffen.

    All diese Vorgänge bezeichne ich als "krank". Krank deshalb, weil z.B. kein Mensch(Sportler) soviel wert ist, dass für ihn (100te!!)Millionen an Ablöse gezahlt werden - wie etwa im Fußball. Dies kann mit gesundem Menschenverstand nicht als normal betrachtet werden, hat mit gesundem Sport rein gar nichts mehr zu tun und artet zu malignen Machenschaften aus, die der Korruption Tür und Tor öffnen.

    Ja, leider, wo Politik draufsteht ist Unehrlichkeit, Raffgier und Vorteilnahme für Parteien drinn, Ethik u. Moral haben ausgedient und sind ganz weit draussen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 07:16

    Von den durchaus berechtigten Kritiken unseres A.U. an unguten Zuständen hier und anderswo will ich mir partout nicht den Sonntag vermiesen lassen!

    Wir wissen inzwischen: Korruption gibt's überall, wo Menschen werken und wirken, in der Politik natürlich ganz besonders! Die lächerlich kleine und unwichige Bewag beweist, dass sogar überschaubare Mini-Organisationen von unangemessenen Bereicherungen gieriger Funktionäre nicht verschont bleiben!

    Und der Sport ist halt auch lange nicht mehr, was er ursprünglich war: Ertüchtigung für Körper und Geist. Gerade jetzt blicken unzählige "Sportbegeisterte" gebannt auf das olympische Spektakel, das - sieht man von den bewundernswerten Leistungen der Sportler ab - auch nur mehr ein großes Geschäft ist, mit dessen Erlös man Millionen hungernder Menschen in aller Welt sättigen könnte!

    Brot und Spiele! Die Menschen wollen seit altersher mit "Events" aller Art "beglückt" werden. Ich gönne es ihnen, lasse mich jedoch in meinem Sonntag-Tageslauf auch durch die vielstündigen Übertragungen nicht beirren:
    8:15 "Du holde Kunst", Mittagskonzert, Waldspaziergang; so werde ich's hier, in meiner Rehab-Klause, angehen; Ihnen allen - wie immer Sie auch ihren Tag verbringen mögen - wünsche ich einen schönen und guten Tag!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranziska Malatesta
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2012 15:12

    Möglicherweise war die Olympia-Eröffnung eine tolle Show. Ich habe sie nicht gesehen. Aber Dr. Sean Gabb, Direktor der Libertarian Alliance, war gar nicht begeistert. Die Queen wurde gezwungen, aus einem Helikopter abzuspringen, die Hymne wurde in Gebärdensprache übersetzt, das NHS (staatliche Gesundheitswesen) wurde gepriesen, dazu kam eine Tanzvorführung von 800 Ärzten, Krankenschwestern und behinderten Kindern, die Viktorianische Ära wurde als Ära von Unterdrückern und Umweltverschmutzern dargestellt, die ganze britische Geschichte als eine Abfolge von Sexismus, Rassismus und Krieg, erst Gewerkschaften und Umverteilungsstaat hätten dies beendet und eine "warme und fürsorgliche" Atmosphäre kreiert; als Kulturschaffende wurden Rowan Atkinson ("an elderly buffoon sneering at the English character") und Paul McCartney (""outlived his vocal cords") aufgeboten; als typische englische Familie ein Untertan aus den Kolonien (N...r) mit einer weißen Frau und ihrem Mulattenkind. Bewacht wurde das Spektakel, in dem es um "Liebe" etc. ging, von 20000 bewaffneten Soldaten.
    Für Sean Gabb bestand die 27-Millionen-Pfund-Veranstaltung ausschließlich aus Propaganda der herrschenden Klasse zum Zweck der Indoktrinierung der Massen und aus einer Machtdemonstration. Die herrschende Klasse - Politiker, Funktionäre, Journalisten, Medien, Erzieher, Lehrer, Künstler, Intellektuelle etc. - hätten damit gezeigt, daß sie diejenigen seien, die das Sagen hätten, und daß sie ihre Position unter allen Umständen und um jeden Preis verteidigen würden.
    Andere englische Kolumnisten nannten die Eröffnung einen kindischen, linken, multikulturellen Mist, bzw. "Maden im Kadaver einer einst großen Nation".
    Das ist,was aus England, nicht anders als aus dem Rest des Abendlands, geworden ist: eine Masse von "liebenden", "fürsorglichen" nicht denk- oder urteilsfähigen Untertanen, gehirngewaschenen Analphabeten, die den Staat, die Unselbständigkeit und die Verantwortungslosigkeit feiern, den Multikulturalismus und alles Fremde unterschiedslos begrüßen, ihren eigenen Sinnen und Erfahrungen nicht trauen, sich auf die Massenmedien verlassen und den Mund nicht aufkriegen. Man ballt die Faust im Hosensack. Noch sind wir zu wenige.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2012 18:01

    Korruption ist bei uns was Selbstverständliches geworden.

    Antikorruptionsgesetze können wir getrost umtiteln in Korruptionsgesetze, die da lauten, machts ein Roter, dann geschieht nichts, machts ein Schwarzer, dann muss er aufpassen, auch in der Koalition, machst ein Blauer, steht er sicher vor Gericht und ganz schnell, machts ein Grüner, dann ist das P.C. gewesen. Ich nenne es 'tango corrupti' oder 'Korruptionsmobbing' ...

    Es ist dem 'Ösi' in Fleisch und Blut übergegangen, egal, wo auch immer und bei was auch immer, es muss immer etwas 'unter der Budel' gehen, geheim gehen, etc.

    Dass wir da nur an 16. Stelle weltweit liegen, das ist wohl von meinem subjektiven Gefühl her nicht so, aber, wenn andere es noch schlimmer treiben, ist das sicher keine Legitimation für mehr Korruption bei uns.

    Sehr schön herausgearbeitet, die Sportkorruption von der Vergabe von olympischen Spielen bis zu deren Ende und politischer Vermarktung, der arbeitende Bürger zahlt.

    Diese Mentalität wird nun auch bald unfinanzierbar werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranziska Malatesta
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2012 15:12

    Möglicherweise war die Olympia-Eröffnung eine tolle Show. Ich habe sie nicht gesehen. Aber Dr. Sean Gabb, Direktor der Libertarian Alliance, war gar nicht begeistert. Die Queen wurde gezwungen, aus einem Helikopter abzuspringen, die Hymne wurde in Gebärdensprache übersetzt, das NHS (staatliche Gesundheitswesen) wurde gepriesen, dazu kam eine Tanzvorführung von 800 Ärzten, Krankenschwestern und behinderten Kindern, die Viktorianische Ära wurde als Ära von Unterdrückern und Umweltverschmutzern dargestellt, die ganze britische Geschichte als eine Abfolge von Sexismus, Rassismus und Krieg, erst Gewerkschaften und Umverteilungsstaat hätten dies beendet und eine "warme und fürsorgliche" Atmosphäre kreiert; als Kulturschaffende wurden Rowan Atkinson ("an elderly buffoon sneering at the English character") und Paul McCartney (""outlived his vocal cords") aufgeboten; als typische englische Familie ein Untertan aus den Kolonien (N...r) mit einer weißen Frau und ihrem Mulattenkind. Bewacht wurde das Spektakel, in dem es um "Liebe" etc. ging, von 20000 bewaffneten Soldaten.
    Für Sean Gabb bestand die 27-Millionen-Pfund-Veranstaltung ausschließlich aus Propaganda der herrschenden Klasse zum Zweck der Indoktrinierung der Massen und aus einer Machtdemonstration. Die herrschende Klasse - Politiker, Funktionäre, Journalisten, Medien, Erzieher, Lehrer, Künstler, Intellektuelle etc. - hätten damit gezeigt, daß sie diejenigen seien, die das Sagen hätten, und daß sie ihre Position unter allen Umständen und um jeden Preis verteidigen würden.
    Andere englische Kolumnisten nannten die Eröffnung einen kindischen, linken, multikulturellen Mist, bzw. "Maden im Kadaver einer einst großen Nation".
    Das ist,was aus England, nicht anders als aus dem Rest des Abendlands, geworden ist: eine Masse von "liebenden", "fürsorglichen" nicht denk- oder urteilsfähigen Untertanen, gehirngewaschenen Analphabeten, die den Staat, die Unselbständigkeit und die Verantwortungslosigkeit feiern, den Multikulturalismus und alles Fremde unterschiedslos begrüßen, ihren eigenen Sinnen und Erfahrungen nicht trauen, sich auf die Massenmedien verlassen und den Mund nicht aufkriegen. Man ballt die Faust im Hosensack. Noch sind wir zu wenige.


alle Kommentare

  1. Rafaela (kein Partner)
  2. Katsuhiro (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:41

    You really saved my skin with this intnamrfioo. Thanks!

  3. Timothy (kein Partner)
  4. Davi (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:35

    I read your pontsig and was jealous

  5. Wallas (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:32

    I'm not wothry to be in the same forum. ROTFL

  6. Dell (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:42

    Thniking like that shows an expert at work

  7. Reinhard (kein Partner)
    31. Juli 2012 12:12

    Der Fehler sitzt im ersten Satz: "Zur großflächigen Korruption, welche die Fundamente unserer Gesellschaft bedrohen..."
    Nein, ich meine nicht die auch in Journalistenkreisen immer weiter um sich greifende Ahnungslosigkeit in puncto Deutsche Sprache, da gönne ich jedem seine Fehlerchen und begehe auch meine eigenen unkommentiert.
    Nein, es ist der große Irrtum, dass Freunderlwirtschaft und Korruption unsere Gesellschaft bedrohen würden - nein, sie bilden die Grundsäulen! Das Streben nach Vorteil, das Streben nach persönlichem Gewinn, der Zwang, auf die Bedürfnisse des Gegenübers einzugehen, ihm etwas "zu Bieten", das Streben nach Versorgung des "Nächsten" - all das macht unsere Gesellschaft aus. Und an all dem sind bisher alle kommunistischen Träumereien gescheitert. Denn am Ende ist der Mensch eben nicht edel und rücksichtsvoll sondern gierig und korrupt.
    Und das hat auch seinen Sinn, denn sonst säßen wir noch auf Bäumen und täten dem anderen die letzte Frucht reichen, immer im Kreis, bis sie verfault ist.
    Schwierig ist nur, festzustellen, welches Maß an Gier und Korruption gesellschaftserhaltend und welches gesellschaftsschädigend ist. Aber an der Diskussion um die Grenze sind auch schon unsere Parlamenteusen gescheitert. Denn irgend einem wird es immer zu viel oder zu wenig sein.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 16:13

      Korruption im juristischen Sinn ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen (zum Beispiel Stiftungen), um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht.

      Korruption bezeichnet Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.

      Ein "liberales"´doppelhäutiges Rhinorzeros kann auch hier noch immer "herumrelativieren"...

    • Reinhard (kein Partner)
      01. August 2012 12:06

      Ach ja, Herr Oberlehrer, Gesetzestexte lesen kann ich gerade noch.
      Da aber hier wie in den Medien gerade wild mit diesem Wort um sich geworfen wird, auch wenn juristisch nichts bewiesen werden kann (oder will) und jede jemals genannte Grenze, wann aus Gefälligkeit Korruption wird, wieder zu endlosen Diskussionen führt, wollte ich einmal darauf hinweisen, dass unsere gesamte Gesellschaft auf dem System der Gefälligkeiten und des Vorteils beruht. Ja, wir wählen sogar nur jene Partei, von der wir uns die üppigsten Gefälligkeiten erwarten.
      Ob diese Gefälligkeiten dann legales Geschäft oder gesellschaftszerstörende Korruption heißen, legen jene fest, die gerade die Macht über die Berichterstattung besitzen.

      Mal ein Beispiel gefällig, Herr Oberlehrer, wie es funktioniert?
      Amtsmissbrauch.
      Als die unsägliche Witzfigur, die gerade unseren Verteidigungsminister spielen darf, einen aufmüpfigen Stabsoffizier abgesägt hat, krachte hier ob des linken Machtrausches und des Missbrauchs der ministeriellen Amtsgewalt ein Sturm der Empörung durch das Forum.
      In unserem sonst so argusäugig bewachten Lieblings-Nachbarland hat der Innenminister gerade die gesamte Polizeiführung geschasst, weil sie seinem Kurs nicht stramm genug folgen wollte. Irgendwelche Stürme, Winde, Lufthauche? Nein, nix, denn Friedrich ist kein Linker.
      Also betreibt ein linker Minister, der in seinem Amt aufräumt, Amtsmissbrauch, ein rechter jedoch nur normale Amtsgeschäfte?

      Es ist wie mit dem Thema Korruption: Man sieht den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen. Nimmt der politische Gegner eine Zigarette gratis, wird seine Amtsenthebung gefordert, auch von denen, die erst gestern bei einem Gratis-Festschmaus saßen. Pilze, Pilze überall.

      Aber natürlich müssen der Herr Oberlehrer von "herumrelativieren" schwadronieren und schelmisch blinzelnd den Rohrstock schwenken, wenn man ihm die Verlogenheit der Welt und die Unsinnigkeit der ganzen gespielten Empörung vor Augen hält.
      Denn es geht nicht darum, die Korruption auszumerzen.
      Es geht darum, den "Anderen" in die Suppe zu spucken.
      Wenn dabei die gierige Übertreibung dessen, was früher Gefälligkeit war und heute Millionendeal heißt, eingedämmt wird, dann ist das absolut begrüßenswert.

      Ansonsten bewundere ich Ihre weiß strahlende Weste, denn um den ersten Stein zu werfen muss man frei sein von jeder Gefälligkeit, jedem Freundschaftsdienst, jeder Vorteilsannahme durch "gute Beziehungen", frei von jeglichem Versuch, beim Klempner einen früheren Termin zu bekommen weil man seine Tocter in der Klasse sitzen hat und da mal dem lernschwachen Käthchen auch ein Einser herausschauen könnte, frei von dem Versuch den eigenen faulen Sprössling auch gegen bessere externe Konkurrenz in der Firma unterzubringen etc.
      Hochachtung!

  8. Segestes (kein Partner)
    31. Juli 2012 00:27

    Solche Diskussionen kenne ich hauptsächlich aus IT-Foren, in denen massenhaft Halbwüchsige mit Testosteronüberschuss die Zeit totschlagen..
    Da überrascht es, dass auch im Forum der schon leicht angegrauten, siezenden Benimmwächter, ähnlich infantile Animositäten gepflegt werden.
    Aber lasst euch von mir nicht stören. Ich finde dieses vor Neid und Missgunst triefende Gezänk, durchaus unterhaltsam :-)

    PS: Die Sternderl hat der Blogger deshalb eingeführt, weil er einen künstlichen Mehrwert für Abonnenten schaffen wollte. Damit ihr euch einbilden könnt, ihr bekommt etwas für euer Geld. Die Betonung liegt auf "einbilden".

  9. blogwatch (kein Partner)
    30. Juli 2012 22:20

    Freibetto & Ch.Seidl
    dies alles klingt schlüssig und ist nachvollziehbar, aber man fragt sich schon, welchen Sinn machen derartige Aktionen?
    Außer dem Blog zu schaden und seinen Ruf zu beschädigen (Löwelstraße-Aktionist)?

    -Übertriebene Eitelkeit, manische Erfolgssucht?
    -Rache an Dr. Unterberger aufgrund früherer Erlebnisse?
    -Hass gegenüber allen intellektuell überlegenenen Partnern?
    -Falscher Ehrgeiz einer im Leben stark benachteiligten Person?

    Er tut mir nur mehr leid, der "libertus" oder wie immer er sich nennt, gewarnt wurde er wegen seiner Machenschaften oft genug, für den Autor ist der Skandal jetzt öffentlich und er muß darauf reagieren! (Hoffentlich)

  10. Rau
    30. Juli 2012 19:31

    der Spitzensport ist nationalistische Show...
    der war gut.
    Die Zeiten sind doch längst vorbei in denen es unseren Spitzensportler darum ging für ihr Land anzutreten. Wen juckt es denn noch, wenn ein Österreicher irgendwas gewinnt. Welche Bedeutung hat es denn noch für den Sportler, wenn er für Österreich startet. Nein die Zeit der "Volkshelden" ist vorbei. Der olympische Gedanke ist sowieso schon lange den Bach runter. Es mag viele Gründe geben, warum es legitim erscheint, dem Spitzensport jede öffentliche Förderung zu entziehen, aber, dass es dabei noch um einen Wettstreit der Nationen geht kann man wirklich nicht mehr behaupten.
    Meiner Meinung verbreitet der Spitzensport eher sowas wie einen totalitären Personenkult, bei dem nur mehr der Sieg zählt ungeachtet der Mittel diesen zu erreichen.

  11. Pete Sahat (kein Partner)
    30. Juli 2012 17:47

    Die Vergabe der Fußball WM 2018 an das Fußball Traditionsland Katar war geschoben? Echt? Hätt ich ja nie für möglich gehalten..

  12. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    30. Juli 2012 16:39

    Wunderweiser Kommentar. Ja, es ist längst an der Zeit, dass diese Spitzensportler anstelle ihre Siege ihrem Land zu widmen einfach die Erlöse der Heimat geben. Denn im Grunde ist es wie bei den Banken. Geht´s schlecht, kommt der Steuerzahler dafür auf, geht´s sehr gut kommen die Steueroasen dran oder Steuerprivilegien.
    Es wird alles anders werden müssen. Deshalb hege ich die Hoffnung, dass wie in einem überfüllten Rettungsboot Vernunft und Überlebenswillen überwiegen werden. Dazu habe ich auch meinen Glauben an Gott.
    Die großartigsten Leistungen vollbringen ohnehin Menschen, die nicht so sehr im Scheinwerferlicht stehen. Herrn Dr. Unterberger würde ich als Journalisten durchaus zu jenen Leistungsträgern zählen.

  13. Franziska Malatesta (kein Partner)
    30. Juli 2012 15:12

    Möglicherweise war die Olympia-Eröffnung eine tolle Show. Ich habe sie nicht gesehen. Aber Dr. Sean Gabb, Direktor der Libertarian Alliance, war gar nicht begeistert. Die Queen wurde gezwungen, aus einem Helikopter abzuspringen, die Hymne wurde in Gebärdensprache übersetzt, das NHS (staatliche Gesundheitswesen) wurde gepriesen, dazu kam eine Tanzvorführung von 800 Ärzten, Krankenschwestern und behinderten Kindern, die Viktorianische Ära wurde als Ära von Unterdrückern und Umweltverschmutzern dargestellt, die ganze britische Geschichte als eine Abfolge von Sexismus, Rassismus und Krieg, erst Gewerkschaften und Umverteilungsstaat hätten dies beendet und eine "warme und fürsorgliche" Atmosphäre kreiert; als Kulturschaffende wurden Rowan Atkinson ("an elderly buffoon sneering at the English character") und Paul McCartney (""outlived his vocal cords") aufgeboten; als typische englische Familie ein Untertan aus den Kolonien (N...r) mit einer weißen Frau und ihrem Mulattenkind. Bewacht wurde das Spektakel, in dem es um "Liebe" etc. ging, von 20000 bewaffneten Soldaten.
    Für Sean Gabb bestand die 27-Millionen-Pfund-Veranstaltung ausschließlich aus Propaganda der herrschenden Klasse zum Zweck der Indoktrinierung der Massen und aus einer Machtdemonstration. Die herrschende Klasse - Politiker, Funktionäre, Journalisten, Medien, Erzieher, Lehrer, Künstler, Intellektuelle etc. - hätten damit gezeigt, daß sie diejenigen seien, die das Sagen hätten, und daß sie ihre Position unter allen Umständen und um jeden Preis verteidigen würden.
    Andere englische Kolumnisten nannten die Eröffnung einen kindischen, linken, multikulturellen Mist, bzw. "Maden im Kadaver einer einst großen Nation".
    Das ist,was aus England, nicht anders als aus dem Rest des Abendlands, geworden ist: eine Masse von "liebenden", "fürsorglichen" nicht denk- oder urteilsfähigen Untertanen, gehirngewaschenen Analphabeten, die den Staat, die Unselbständigkeit und die Verantwortungslosigkeit feiern, den Multikulturalismus und alles Fremde unterschiedslos begrüßen, ihren eigenen Sinnen und Erfahrungen nicht trauen, sich auf die Massenmedien verlassen und den Mund nicht aufkriegen. Man ballt die Faust im Hosensack. Noch sind wir zu wenige.

    • Segestes (kein Partner)
      30. Juli 2012 16:06

      Und auf den Klimawandel, der herrschenden Klasse Lieblingspopanz, hat man bei dieser SM-Show ganz vergessen?

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2012 20:42

      @Franziska Malatesta:

      Sie werden Ihre Gründe haben, warum Sie darauf verzichten, sich ein eigenes Urteil zu bilden, und lieber die Auslassungen anderer nachplappern, selbst wenn diese Leute offensichtlich Unfug daherquatschen (die Queen ist natürlich nicht im Fallschirm abgesprungen; auch Sir Simon Rattle wurde übrigens "aufgeboten"). Und was ist daran auszusetzen, wenn zur Hymne *auch* Gebärdensprache gezeigt wird? Ist das verboten – oder gar unmoralisch?

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      31. Juli 2012 11:48

      @Seidl: Die Queen ist nicht selbst abgesprungen, das ist wohl richtig. Ansonsten habe ich keine Ursache, den von Ihnen sogenannten "Auslassungen" zu mißtrauen, da der Autor der "Auslassungen" mir persönlich bekannt ist. Daß Sie meine und Sean Gabbs Wortmeldungen als Quatsch und Plappern bezeichnen, muß ich wohl nicht unwidersprochen akzeptieren.
      Die Gebärdensprache bei der Hymne ist nicht unmoralisch. Sie ist albern (da selbst Gehörlose den Text der Hymne wohl kennen dürften), genau wie der übrige Firlefanz, mit dem nie das Wesentliche in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern stets die Randerscheinungen, das Absonderliche, das Schwache, das Befremdliche, der Defekt - kurzum, die Umwertung aller Werte. Aber F.W. Nietzsche, der die Politische Korrektheit schon vor rund 130 Jahren konstatiert, kritisiert und ihre weitere Entwicklung vorhergesehen hat, dürfte wohl auch nicht zu den von Ihnen bevorzugten Philosophen zählen. Nietzsche verortete den Ursprung dieser Umwertung im Christentum, und als Sohn eines evangelischen Pfarrers hatte er damit zumindest teilweise recht. Es ist kein Zufall, daß die Saat der Politischen Korrektheit zuerst in den USA unter den Puritanern mit ihrer steten Bereitschaft zur öfffentlichen Buße und ihrem Buchstabenglauben einen so fruchtbaren Boden fand.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. Juli 2012 12:01

      Natürlich sind die olympischen Selbstinszenierungen der Gastgeberländer immer Selbstinszenierungen der Machthaber. Das hat Hitlerdeutschland nicht erfunden. Und das hat sogar schon zu Boykotts olympischer Spiele durch politische Gegner geführt (Moskau).

      Haben sich nicht gerade in der Ukraine bei der Fußball-EM einige, auch selbst mit eigenen Gegnern nicht immer gerade zimperlich verfahrende Politclowns, wichtigtuerisch eine korrupte Gasmillionärin zur Heldin stilisierend, in demontrativer und lautstark empörter Abwesenheit selbst inszeniert?

      Politik ist Show, Blendwerk und Gaukelei (am Schönsten haben das die Schaffer des ostdeutschen "Sandmännchens" dargestellt, die es an der Zensur vorbei schafften, ein Ebenbild des damaligen DDR-Machthabers Ulbricht den Kindern jeden Abend Sand in die Augen streuen zu lassen), und jedes Bühnenstück, das von der Politik mit fremdem Geld großzügig gesponsert wird, wird auch dem Politiker sein Brett zur Selbstdarstellung leihen, ja ihm sogar den Platz in der Souffliersenke überlassen.

      Egal ob die Bürgrmeisterpartei bei der feierlichen Eröffnung der alljährlichen Blasmusikparade am Dorfplatz oder die Machthaber im Gastgeberland - es macht keinen Unterschied.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 12:44

      "...Natürlich sind die olympischen Selbstinszenierungen der Gastgeberländer immer Selbstinszenierungen der Machthaber..."

      Ein "liberales" Gemüt führt naturgemäß zu einer gewissen, fernöstlichen Gelassenheit, allerdings der befremdliche Art, eines doppelhäutigen Rhinozeros... Im Yoga-Sitz kommt es zu einer "Wurschtigkeit" gegenüber aller irdischen Erscheinungen... Heile, heile Mausespeck... in hundert Jahr... :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      31. Juli 2012 14:11

      "Gott gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht verändern kann,
      gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich verändern kann,
      und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

      Nachweislich kein Gebet der Buddhisten.
      Auch keines der Liberalen.

      Dass jegliche Gaukelei von den Machthabern als Bühne benutzt wird, ist nicht änderbar.
      Aber man kann so ehrlich sein und zugeben, dass es darum gar nicht geht, sondern nur darum, dass man lieber andere Machthaber auf dieser Bühne sehen würde. Die sind änderbar.
      Am Wahltag zum Beispiel.
      Natürlich hätten andere Leute die Eröffnungsfeier anders inszeniert. Aber jedesmal in ihrem eigenen Sinne oder im Sinne derer, von denen sie Geld dafür bekommen. Die Kunst ist eine Hure, auch das ist nix neues unter der Sonne und war den alten Pharaonen schon bekannt.

      Hier wird nämlich um den Mausespeck drumherumdiskutiert und sich über menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen alteriert, die zu ändern niemand hier im Forum die Macht besitzt. So lässt es sich trefflich sudern, denn wenn wir auf etwas keinen Einfluss haben, dann auf das Verhalten der Menschen.
      Ein Mensch, das ist ein intelligentes Wesen, mit Niveauunterschieden.
      Aber eine Gruppe von Menschen ist immer ein Mob, auch mit Niveauunterschieden, aber trotzdem ein Mob.

      Die Überheblichkeit, mit der von links und rechts auf jene eingeschossen wird, die aufzeigen, dass es erst einmal wichtig ist, mit Mitteln der Vernunft das einleitende Gebet mit Substanz zu erfüllen, zeigt nur, wie wahr es ist: Menschen sind, wie Menschen sind. Und mehr als alles andere glauben sie, jeder für sich, im Besitz der reinen Wahrheit zu sein. Und Glauben reicht auch, er ersetzt jedes Wissen.

      Übrigens packe ich kein Yoga.
      Nicht mit meinen Knien.
      Aber vielleicht reicht auch Essen mit Stäbchen schon, um als fernöstliches Rhinozeros geoutet zu werden.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 18:02

      Reinhard,
      "... über menschliche Eigenschaften..."

      Das problem des Menschen ist die "Menschlichkeit".. (Wer hat das nur gesagt?)

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      01. August 2012 15:24

      @Franziska Malatesta:

      Ich habe nicht den Eindruck, dass der Wandel Britanniens von einem Agrarland zur Wiege der Industrialisierung unwesentlich ist; im Gegenteil, ich war angenehm überrascht, dass man es eben nicht bei der Schilderung eines präindustriellen Idylls hat bewenden lassen (worin die Alpenländer Meister sind).

      Weiter: Über Rowan Atkinson brauchen wir nicht zu sprechen, aber selbst wenn das offenkundig nicht Ihr Musikstil ist: Paul McCartney ist zur Zeit zweifellos ein bedeutender Musiker. Und einen Kanon von Thomas Tallis hätte man wohl nicht gut aufführen können. Immerhin hat man ja wenigstens "Jerusalem" gesungen, aber das würden Sie bzw. Ihr Souffleur Sean Gabb sicher auch wieder als Placebo kritisieren.

      Und dass es in Großbritannien eine große Zahl von Immigranten gibt, von denen viele (beileibe nicht alle) auch gut integriert sind – warum sollte man das bei einer solchen Gelegenheit nicht sehen dürfen?

      Ich gestatte mir, die erwähnten Dinge, Personen und Gruppen nicht wie Sie als "Randerscheinungen, Absonderliches, Schwaches, Befremdliches, Defekt" zu sehen. Selbst wenn man für Multikulti und pc nichts übrig hat, kann einen die gute Erziehung lehren, dass Menschen mit einer Behinderung oder einer anderen Hautfarbe nicht einfach "absonderlich" oder "defekt", sondern Menschen sind. Solche Leute aus der Öffentlichkeit aus- und im Narrenturm einzuschließen, das ist eine Geisteshaltung, über die wir eigentlich hinaus sein sollten.

      Aber gut: Was ist denn Ihrer Meinung nach das Wesentliche, das man hätte zeigen sollen?

    • Undine
      01. August 2012 20:00

      @Franziska Malatesta

      ************!

  14. Segestes (kein Partner)
    30. Juli 2012 11:45

    In Österreich werden "Spitzensportler" (mehrheitlich Intelligenzzwerge) auf Steuerzahlerkosten bei Polizei und Bundesheer durchgefüttert. Selbst dann noch, wenn sie bereits üppige Preis-und Sponsorgelder kassieren.
    Gerne kritisiert man unsere "Staatskünstler" und vergisst dabei diese "Staatssportler".
    Wie überaus erbärmlich ist ein Land, dass sich über Sportler, oft im Schnellverfahren eingebürgerte Ausländer, internationales Ansehen erkaufen möchte.

  15. Christoph Weber (kein Partner)
    30. Juli 2012 10:39

    In Österreichs Fussballligen spielen bis ganz unten bezahlte Legionäre, und wer öfter beim Training erscheint, also viermal im Monat, bekommt Geld.

    In anderen Sportarten trainiert man viermal die Woche, wird Europameister... und zahlt sich Ausrüstung und Mitgliedbeiträge selber.

    Eine absolute Schande.

  16. numerus clausel (kein Partner)
    30. Juli 2012 10:22

    Wozu Spitzensport?
    Nach der geistigen Einstelllung der linken Brut sollen doch ALLE gleich sein. Also sollen alle gleich schnell laufen, gleich gut Schi fahren, etc.
    Leistungen messen ist doch unmenschlich für diejenigen, die dann doch nicht so schnell sind. Die bekommen doch Depressionen, sowas muß mit Psychologen und Pädagogen aufgearbeitet werden.
    Gleichmacherei für alle!!!!
    Nur seltsam, daß genau die sozialistischen Länder massiv den Sport gefördert haben und fördern und von der Gleichmacherei in diesem Bereich abgehen....

  17. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    30. Juli 2012 10:11

    Was tut man nicht alles auf Kosten der Steuerzahler um auf der Ehrentribüne oder im "VIP"-Bereich blöd in die Kamera grinsen zu können. Da kriecht man auch einmal einem Kartnig hinten rein, da überhäuft man einen Milliadär wie Ecclestone mit Geschenken usw.
    Ein sehr erfolgreicher Sportler hat einmal in sehr privaten Kreis gesagt, " am meisten nerven die Politiker, kommen mit dem Hubschrauber, zahlen keinen Eintritt, fressen und saufen gratis, kennen sich meist nicht aus und grinsen auf der Ehrentribüne deppert in die Kameras".

  18. Torres (kein Partner)
    30. Juli 2012 09:15

    Unterberger hat offenbar noch nie etwas von Umwegrentabilität gehört. Große Sportereignisse ziehen weltweite Aufmerksamkeit auf sich, es kommen (direkt oder indirekt, also später) Millionen Touristen ins Land, die sonst wahrscheilich nicht gekommen wären, die österreichische Schiindustrie (nur als Beispiel) verkauft ihre Produkte großteils weil sie von den Siegern bekannt gemacht werden usw. Der Staat investiert in das Sportereignis selbst (und in die dafür notwendige Infrastruktur), letzlich haben dann (fast) alle Bürger etwas davon.
    Und der letzte Satz ist wieder einmal ein Musterbeispiel Unterbergerischer Sprachkunst: "Nur sind Shows keine Legitimation anderen Leuten für deren Kosten aufzubürden". Damit käme kein Einwanderer durch die Deutschprüfung.

    • Der Realist (kein Partner)
      30. Juli 2012 10:01

      Umwegrentabilität mag fallweise ein wenig Geld abwerfen, nur wo sind die Millionen Touristen nach der EURO 2008 oder nach dem Neubau des Österreichrings?. Geblieben sind viel zu grosse Stadien und sauteure, jahrzehntelange Pachtverträge in und um Spielberg. Die Knebelverträge der UEFA sind bekannt und dienen nur der Geldbeschaffung dieser korrupten Organisation und deren obersten Vertreter. Der kleine Ecclestone ist wahrlich ein Weltwunder, wieviele Politiker und Funktionäre in den hineinkriechen konnten, nur um in Spielberg noch einmal ein F1-Rennen zu sehen, ist schon phänomenal.

    • numerus clausel (kein Partner)
      30. Juli 2012 10:17

      Spielberg wurde damals von Rot und Grün verhindert, damit die Klasnic nicht die Landtagswahlen gewinnt. Dafür nimmt die linke Brut gerne tausende Arbeitslose in Kauf, hauptsache, der Gegner wird noch mehr beschädigt.

  19. Claudius
    29. Juli 2012 23:39

    OT: Die Absetzung des rumänischen Staatspräsidenten Traian B?sescu von der
    Demokratischen Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit (DA) scheint gescheitert zu sein: http://orf.at/stories/2133323/

  20. Herby
    29. Juli 2012 19:37

    Ich habe meinen Stromlieferanten schon gewechselt und dabei gute Erfahrungen gemacht. Die monatliche Stromrechnung wurde erfreulicher.

    Für die Entscheidung verwendete ich den Tarifkalkulator der e-control:

    http://kurier.at/immo/tarifkalkulator/

    bzw:

    http://www.e-control.at/de/konsumenten/service-und-beratung/toolbox/tarifkalkulator/tarifkalkulator-application?sav_ref=http://www.e-control.at/de/marktteilnehmer/infos/tarifkalkulator&js=1&sw=1280

  21. Josef Maierhofer
    29. Juli 2012 18:01

    Korruption ist bei uns was Selbstverständliches geworden.

    Antikorruptionsgesetze können wir getrost umtiteln in Korruptionsgesetze, die da lauten, machts ein Roter, dann geschieht nichts, machts ein Schwarzer, dann muss er aufpassen, auch in der Koalition, machst ein Blauer, steht er sicher vor Gericht und ganz schnell, machts ein Grüner, dann ist das P.C. gewesen. Ich nenne es 'tango corrupti' oder 'Korruptionsmobbing' ...

    Es ist dem 'Ösi' in Fleisch und Blut übergegangen, egal, wo auch immer und bei was auch immer, es muss immer etwas 'unter der Budel' gehen, geheim gehen, etc.

    Dass wir da nur an 16. Stelle weltweit liegen, das ist wohl von meinem subjektiven Gefühl her nicht so, aber, wenn andere es noch schlimmer treiben, ist das sicher keine Legitimation für mehr Korruption bei uns.

    Sehr schön herausgearbeitet, die Sportkorruption von der Vergabe von olympischen Spielen bis zu deren Ende und politischer Vermarktung, der arbeitende Bürger zahlt.

    Diese Mentalität wird nun auch bald unfinanzierbar werden.

  22. Anton Volpini
  23. Brigitte Imb
    29. Juli 2012 16:33

    OT - Für Asylanten gibt's künftig 60€/mon. mehr vom Steuerzahler. Frage: Wieviel bekamen die pensionierten Ureinwohner, die im unteren Einkommenbereich tätig waren und sogar jahrzehntelang einbezahlt haben?

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2012 16:38

      Hoppala..., den Link reiche ich nach.

      http://orf.at/#/stories/2133265/

    • Cotopaxi
      29. Juli 2012 17:19

      Wenn wir für die Griechen und die anderen bluten werden, werden mit Bestimmtheit die alimentierten Kulturbereicherer nichts vom Gürtel-enger-Schnallen bemerken.

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2012 18:09

      "Wir" werden auch aufgefordert mehr zu sparen, damit die Banken mehr ausgeben können. Am besten alles gleichzeitig, sparen, investieren, spenden....usw., noch mehr Leistung von den Österreichern für alles mögliche an mehr für andere.

      http://kurier.at/wirtschaft/anlage/4505386-oesterreicher-sparen-viel-zu-wenig.php

    • Cotopaxi
      29. Juli 2012 19:24

      Es ist unverschämt, dass bei der gegenwärtigen Inflation und den niedrigen Zinsen die Bankmanager beklagen, dass man ihnen kein Geld anvertraut.
      Wir sollten es den listenreichen Griechen nachmachen und unser Geld besser zuhause unter dem Kopfpolster verwahren. Vielleicht ist den Banken dann unser Geld mehr wert?

  24. Brigitte Imb
    29. Juli 2012 12:48

    In unserer Republik existieren keine öffentlichen Bereiche in die sich nicht die Politik hineinreglementiert hat. Wir hätten keinen Sportminister, ginge es dort nicht um bedeutende Geldsummen und das Mitpartizipieren der politischen Parteien an eben diesen. Und auch ein Hr. Edlinger hätte wohl kaum Interesse Präsident eines Fußballclubs zu sein, wären da nicht "Milliönchen" zu holen und zu verteilen ( er und seine Partei schneiden sicher an der "Fußballwurst" mit).
    Sportliche Aktivitäten gehen immer mit der Zurschaustellung diverser Politiker einher, und sei es bloß im Volksschulsport wo sich Bürgermeister u. Gemeinderäte hervorheben. Im größeren Bereich kommen dann schon die Minister u. Landeshaupleute zum Zug - keine Werbemöglichkeit wird ausgelassen, jede politische Wichtigtuerei wird aufgegriffen.

    All diese Vorgänge bezeichne ich als "krank". Krank deshalb, weil z.B. kein Mensch(Sportler) soviel wert ist, dass für ihn (100te!!)Millionen an Ablöse gezahlt werden - wie etwa im Fußball. Dies kann mit gesundem Menschenverstand nicht als normal betrachtet werden, hat mit gesundem Sport rein gar nichts mehr zu tun und artet zu malignen Machenschaften aus, die der Korruption Tür und Tor öffnen.

    Ja, leider, wo Politik draufsteht ist Unehrlichkeit, Raffgier und Vorteilnahme für Parteien drinn, Ethik u. Moral haben ausgedient und sind ganz weit draussen.

  25. Observer
    29. Juli 2012 12:34

    Zur Strom- und Gasmarkt-Liberalisierung:
    es ist seit einiger Zeit zwar möglich, den Lieferanten zu wechseln, aber da gibt es viele Haken. Zum einen wurden nun ca. 50 % der Gesamtkosten den Netzgebühren zugeschlagen, welche mangels eigener Leitung weiterhin dem bisherigen Lieferanten vergütet werden müssen. Und auch der Energiepreis plus diversen Nebengebühren (Öko-, Kleinkraftwerke- und sonstige Zuschläge) ist oft nur im ersten Bezugsjahr günstiger, dann ist es wieder vorbei. Ich habe den Eindruck, dass die Stromversorger ein geheimes Abkommen haben, um sich gegenseitig nur minimale Konkorrenz zu verursachen.

    Spitzensport inkl. div. Meisterschaften und Olympische Spiele:
    Da geht es eigentlich nur mehr um Geld und nochmals um Geld. Der ursprüngliche Amateurgedanke ist schon völlig begraben worden. Auch die Idee, dass Spitzensport den Breitensport und die körperliche Ertüchtigung der Kinder und Jugendlichen fördert, ist hinfällig geworden. Natürlich bezeichnen sich die grölenden Matchbesucher alle weiterhin als Sportler. Vielfach sind aauch sschon die körperlichen Limits erreicht, da entscheiden meist nur mehr Bruchteile von Sekunden, besseres Material und eben etwas Glück zum erhofften Sieg.

    Blatter (FIFA), Platini (UEFA), Ecclestone (Formel 1) und viele andere Leute (im wesentlich kleineren Rahmen auch Schröcksnadel u.a.) haben Organisationen aufgebaut, welche mit Milliardenbeträgen jounglieren und auch viele persönliche Profite einstreichen. Dies beginnt schon bei der Wahl der Austragungsorte, wo ohne Vitamin B (= Bestechung) rein gar nichts mehr läuft. Für die TV-Übertragungsrechte müssen von allen TV-Gesellschaften viele Millionen bezahlt werden und auch das Sponsoring erzeugt viel Unsinn. So muss z.B. in London durch CocaCola als Hauptsponsor alle vom Flughafen bis zu den olymischen Austragungsstätten sichtbaren Reklamen von Pepsi u.a. für die Dauer der Spiele "verhangen" werden.
    Unverständlich ist mir auch, dass die in der Schweiz angesiedelten Zentralen von FIFA, UEFA, FIS, Olymisches Komitee trotz Milliardenumsätze per Gesetz völlige Steuerfreiheit geniessen. Mit Sport hat dies alles wenig zu tun. Warum werden alle diesbezüglichen Berichte eigentlich nicht auf den Wirtschaftseiten der Zeitungen gebracht?

  26. Interessierter Leser
    29. Juli 2012 12:16

    Lieber Herr Dr. Unterberger,
    ich bin jetzt bald 40 Jahre ehrenamtlicher höchstverantwortlicher Sport-/Vereinsfunktionär, aber in diesem Artikel steht leider furchtbar viel Unsinn auf den ich gar nicht eingehen will, jeder der sich um den (Vereins)sport ehrenamtlich bemüht, kennt sich aus und weiß, wo Sie sich hier verrennen. Nicht alles ist falsch, was Sie sagen, aber man merkt, dass Sie Sport eher vom Sitzen vor dem Fernseher kennen.

    • contra
      29. Juli 2012 12:29

      @Interessierter Leser

      Herr Dr. Unterberger betont doch ausdrücklich, daß damit der SPITZENSPORT gemeint ist, bei dem es zum Teil um ungeheuer viel Geld geht!

    • GOP
      29. Juli 2012 12:40

      Interessierter Leser:
      Es stimmt, dass es tausende ehrenamtliche Funktionäre in kleinen Vereinen gibt, welche sich um den Nachwuchs mit viel persönlichem Einsatz und Liebe zur Sache kümmern. Und viele Vereine können auch nur dadurch überleben, dass sie von den (zurecht viel kritisierten) Dachorganisationen etwas Geld bekommen.
      Die Frage stellt sich aber: sind die vielen millionenschweren Grossveranstaltungen unbedingt nötig, um den Breitensport erst zu ermöglichen und die Leute zu motivieren?

    • Interessierter Leser
      29. Juli 2012 12:59

      Nur ein kleines Beispiel: Zur Zeit von Thomas Muster hatte meine Tennissektion 600 Mitglieder, heute sind es 200. Der Schwimmsport hat erst seit Rogan einen Aufschwung und die vielen Läufer gibt es auch erst, seit Laufveranstaltungen als Event aufgezogen werden.

    • GOP
      29. Juli 2012 13:08

      Interessierter Leser:
      Waren diese ehemaligen 400 Tennisclub-Mitglieder nur deshalb dabei, weil es IN war - ähnlich wie damals Thomas Muster - das Racket zun schwingen? Oder hatten sie dabei manche persönlichen Vorteile?
      Ich merke immer wieder, dass es manche Vereinsmitglieder gibt, welche zwar brav die Mitgliedsbeiuträge bezahlen, aber gar nicht sehr intensiv selbst Sport betreiben. Natürlich sind sie dem Klub sehr willkommen, aber dies ist eigentlich nicht das jeweilige Vereinsziel.

    • Interessierter Leser
      29. Juli 2012 16:37

      @GOP
      Muster machte den Tennissport "in", das Interesse am Sport nimmt ab, wenn Vorbilderfehlen. Außerdem wurde Golf populär und der Golfschläger im Autoheck wurde schicker als das Racket. :))

    • zauberlehrling
      29. Juli 2012 17:03

      @Interessierter Leser

      Radsport ist in Österreich populär ohne irgendeinem großen Starzirkus mit Millionensubventionen. Breitensport sollte aus Überzeugung betrieben werden und nicht weil einer "Sternschnuppe" nachgeeifert wird!

    • dssm
      29. Juli 2012 22:33

      @Alle Kommentatoren.
      Ein Mensch sollte frei entscheiden! Die Hauptkritik kann nur lauten: Wer ein Vorbild braucht um etwas zu beginnen, der kann niemals Wähler sein, da er ja bewiesenermaßen ein (entschuldigung) Volltrottel ist.
      Ein Vorbild kann es geben, wenn ich mich für etwas entschieden habe – niemals davor!
      Nochmals: Ohne zu wissen was auf mich zukommt, ein Vorbild zu wählen, dessen Weg ich (noch) nicht nachvollziehen kann, ist dubios.

  27. Markus Theiner
    29. Juli 2012 11:01

    Der freie Markt braucht Transparenz und Vertragstreue. Man muss als selbstverantwortlicher Entscheidungsträger die notwendigen Informationen haben um eine Entscheidung treffen zu können und muss nachher auch daran gebunden sein. Diese Rahmenbedingungen muss der Staat sicherstellen, weswegen Betrug, Untreue usw. kriminalisiert werden.

    Dementsprechend ist es auch nicht legitim, wenn nur Private zur Kassa gebeten werden, so lange die Funktionäre nicht ganz offiziell und öffentlich die Hand aufhalten. Untreue gegenüber dem Verband für den sie jeweils tätig werden, Betrug gegenüber den diversen Zahlern, denen man eine objektive Entscheidung und Organisation vorgaukelt (wenn auch nicht mit viel Engagement).

    Hätte man umgekehrt das System ganz offen und transparenz so aufgestellt wäre auch eine Förderung legitim, so lange sich die entsprechenden Mehrheiten finden. Legitim ist aber nur die halbe Miete, weil sich immer noch die Frage stellt ob die legitime Entscheidung auch sinnvoll ist.
    Und auch da gibts wider zwei Fragen:
    Ist die Maßnahme geeignet das erwünschte Ziel zu erreichen?
    Ist das erwünschte Ziel tatsächlich wünschenswert?

    Wenn es das Ziel ist durch Spitzensport und als Austragungsort den eigenen Nationalstolz zu heben, dann ist das eine reine Wertungsfrage.
    Wenn es dagegen das Ziel ist damit netto Gewinn zu machen - und sei es über den steigenden Tourismus und die höhere Bekanntheit des Standortes - dann kann man ganz nüchtern rechnen, ob es sich rechnet. Genau wie die Privaten es tun (sollten).

    Es gäbe ja auch eine Alternative. Es könnte jederzeit jemand einen Konkurrenzverband aufstellen, und die diversen Sportklubs zu alternativen Ligen einladen. die auch den Teilnehmern viel billiger kommen. Das ist natürlich viel Aufwand und es ist recht schwer sich in diesem Bereich zu behaupten. Aber die Möglichkeit besteht und wird verlockender, je schlimmer die Mißstände in den alten Verbänden werden.
    Leider muss bei de-facto-Monopolen schon verdammt viel schief gehen, bis solche Alternativen wirklich lohnend werden.

  28. Anton Volpini
    29. Juli 2012 10:23

    Kärnten hin, Burgenland her, bei der Korruptionsralley in Österreich hat noch immer das total vesumpfte Wien die Nase vorn.

    Bei uns in Kärnten werden die Politiker wenigstens irgend wann einmal vor Gericht gestellt, aber in dem verrotteten Wien machen sie ja wirklich jede Schweinerei, ohne Angst haben zu müssen, jemals dafür belangt zu werden. Denn sie wissen, außer motschgern bringen die Wiener nicht wirklich was zusammen!

  29. inside
    29. Juli 2012 10:02

    schafft endlich die Sternderln ab!!
    Den Poster des Monats aus den Beiträgen und deren Inhalt küren.
    Schrfeibt's hin, wen ihr als Sieger sehen wollt's.
    Ich bin für "terbuan" zum Beispiel.

  30. dssm
    29. Juli 2012 09:31

    Es hilft nichts: Der Staat muss drastisch verkleinert werden.
    An jedem Ende der Unerfreulichkeiten steht der Staat, welcher für alles und jeden zuständig scheint, in Wahrheit aber nur der Nomenklatura dient.

    • Wertkonservativer
      29. Juli 2012 10:15

      Ketzerische Frage, werter @dssm:

      wie wollen wir die Sache angehen? Brutal (Revolution), oder eher schaumgebremst (mit Strache-Burli als Vorreiter)? Mit Steuer-Boykott, oder lediglich mit Liebesentzug gegenüber den bösen Politikern?

      Ich befürchte halt sehr, dass in unserer Zeit, wo alle immer und immer mehr vom Staat wollen und laufend gezielte Wohltaten erwarten, die erhoffte, gewünschte und sicher notwendige Redimensionierung des Staates wohl ein unerfüllbarer Wunschtraum bleiben wird!
      Sonst bekennender Optimist, bin ich diesbezüglich vom Pessimismus befallen!

      Ein Jammer, nicht wahr?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      29. Juli 2012 10:19

      @dssm

      Der Staat verkleinert sich doch eh schon langsam: Wann haben Sie z.B. zuletzt einen Polizisten auf der Straße gesehen?

    • dssm
      29. Juli 2012 11:22

      @Wertkonservativer
      Um Sie positiv zu stimmen: Ich bin Techniker und habe da so manche gute Idee ...
      (den 'ich hab die schönsten Zähne' Strache kann dabei niemand brauchen)

    • dssm
      29. Juli 2012 11:25

      @cotopaxi
      Zahlen Sie mal Ihre Steuern hartnäckig nicht, dann werden Sie genügend schwer bewaffnete Uniformierte sehen ...
      Zugegeben, für die Verbrechensbekämpfung und -prävention hat unsere Polzei wirklich keine Zeit, wichtiger ist es mittels Strafmandaten Geld in die Kassen zu spülen.

    • Cotopaxi
      29. Juli 2012 11:41

      @ dssm

      Da haben Sie vollkommen recht.

  31. DerTurm
    29. Juli 2012 07:52

    Man muss gar nicht so weit über den Tellerrand schaun. Was Peter Schröcksnadel in Tirol als "Eigentümer" diverser Bergbahnen (billig gekauft, unwillig zu investieren/renovieren) oder als Herrscher über die Ski-WM 2013 in Schladming so treibt, reicht völlig aus.

    (aktuell: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1271416/WM-2013_Frostige-Stimmung-in-Schladming )

    • dssm
      29. Juli 2012 09:27

      Wo viel Staat drauf steht ist viel Staat drinnen. Es kann Typen wie diesen Schröcksnadel nur geben, weil es einen Staat gibt, welcher sich für Repräsentationszwecke u.A. einen Schizirkus hält; auf Steuerzahlerskosten – versteht sich!
      Wer eine Ausschreibung im Tourismus erlebt hat, kennt die Methode Schröcksnadel, man lade die Verantwortlichen in das VIP Zelt ein, direkt neben dem HBP, HBK und einigen Ministern, dort gibt es Catering vom feinsten. Seltsamerweise gewinnt dann ein Betrieb aus dem Umfeld Schröcksnadel die Ausschreibung.
      Passiert ständig - vor aller Augen!

    • Erich Bauer
      30. Juli 2012 07:54

      dssm,
      "... u.A. einen Schizirkus hält; auf Steuerzahlerskosten...

      ... und dann fährt ihnen ein fast 40jähriger "Ski-Opa" regelmäßig auf der Streif um die Ohren... :-)

  32. Wertkonservativer
    29. Juli 2012 07:16

    Von den durchaus berechtigten Kritiken unseres A.U. an unguten Zuständen hier und anderswo will ich mir partout nicht den Sonntag vermiesen lassen!

    Wir wissen inzwischen: Korruption gibt's überall, wo Menschen werken und wirken, in der Politik natürlich ganz besonders! Die lächerlich kleine und unwichige Bewag beweist, dass sogar überschaubare Mini-Organisationen von unangemessenen Bereicherungen gieriger Funktionäre nicht verschont bleiben!

    Und der Sport ist halt auch lange nicht mehr, was er ursprünglich war: Ertüchtigung für Körper und Geist. Gerade jetzt blicken unzählige "Sportbegeisterte" gebannt auf das olympische Spektakel, das - sieht man von den bewundernswerten Leistungen der Sportler ab - auch nur mehr ein großes Geschäft ist, mit dessen Erlös man Millionen hungernder Menschen in aller Welt sättigen könnte!

    Brot und Spiele! Die Menschen wollen seit altersher mit "Events" aller Art "beglückt" werden. Ich gönne es ihnen, lasse mich jedoch in meinem Sonntag-Tageslauf auch durch die vielstündigen Übertragungen nicht beirren:
    8:15 "Du holde Kunst", Mittagskonzert, Waldspaziergang; so werde ich's hier, in meiner Rehab-Klause, angehen; Ihnen allen - wie immer Sie auch ihren Tag verbringen mögen - wünsche ich einen schönen und guten Tag!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  33. plusminus
    29. Juli 2012 01:50

    Beim Spitzensport geht es bereits genauso zu wie in den Großbanken:
    Gewinne bei Großereignissen werden von Funktionären, Verbänden und Managern kassiert. Verluste und "verbrannte Erde", die sie allzu oft zurücklassen, werden sozialisiert und stürzen sowohl Steuerzahler als auch Staatshaushalte in ein noch größeres Desaster, wobei die Shows bei den Rahmenprogrammen immer monströser werden. Gigantomanie endet meist in Schutt und Asche - erst dann ist eine Neuordnung möglich. Dasselbe gilt für die als einträgliche Spielwiese der "Landeskaiser" dienenden Energiemonopolisten.
    Wenn man verfolgt, welche unerquicklichen Kunst- und Kulturveranstaltungen alleine von der WIEN-ENERGIE gesponsert werden, müßte man sofort vor Ärger zerplatzen.

    • Freibetto
      29. Juli 2012 08:57

      Libertus - Plusminus, haben Sie sich gleich mal wieder Ihre Sterne für diesen seichten Text selbst gegeben?

    • inside
      29. Juli 2012 10:02

      schafft endlich die Sternderln ab!!
      Den Poster des Monats aus den Beiträgen und deren Inhalt küren.
      Schrfeibt's hin, wen ihr als Sieger sehen wollt's.
      Ich bin für "terbuan" zum Beispiel.

    • terbuan
      29. Juli 2012 11:10

      @inside
      Vollkommene Übereinstimmung, DIE STERNE GEHÖREN ABGESCHAFFT!
      Aber bitte mich aus dem Spiel lassen, da gibt es andere und würdigere Poster!
      Danke jedenfalls und herzliche Grüße :-)

    • contra
      29. Juli 2012 12:31

      @Freibetto

      Der Exorzist ist schon bestellt, bei dieser Besessenheit hilft nichts Anderes mehr!

    • Gerhard Pascher
      29. Juli 2012 12:59

      inside:
      Die Sternendebatte ist hier - seit Bestehens des Blogs - nun schon fast 3 Jahre alt. Man wollte vermutlich aus der Vielzahl der Postings eine Selektion ermöglichen, damit die täglichen Späteinsteiger mit einer kleinen Auswahl schnell den Überblick bekommen. In der Zwischenzeit hat sich dieses Werkzeug als nicht sehr brauchbar erwiesen und wird auch teilweise missbraucht.

      Die Hauptkritikpunkte sind im wesentlichen:
      Warum 6 Stufen (inkl. Halbsterne)? Hat schon jemand dies alles ausgenützt? (z.B. 1 1/2 Sterne vergeben?) Meistens vergibt man ohnehin immer 3 Sterne (bzw. 2 1/2, wenn der Cursor nicht korrekt betätigt wurde!)
      Warum sind keine Bewertungen der Subkommentare möglich?
      Warum werden Eigenbewertungen nicht unterbunden?
      Frühposter haben grössere Wahrscheinlichkeit, die maximale Punkteanzahl zu erreichen.

      Mir ist schon klar, dass es eine Art der Zusammenfassung geben sollte, da es zeitlich sehr aufwendig ist, z.B. über 100 Kommentare zu lesen. Ich schätze auch die "umgekehrte Chronik", wie sie z.B. bei Ortner verwendet wird, wo manche der genannten Probleme nicht auftreten. Dabei liest man vielfach auch die Texte der Vorposter und baut oft darauf auf.
      Dies ist aber natürlich auch eine finanzielle Angelegenheit, da das Grundprogramm sowie alle Änderungen immer viel Geld verschlingen.
      Anyway, action is required.

    • Brockhaus
      29. Juli 2012 18:04

      @Freibetto

      Ich wollte mich zwar zu Ihren patholigischen Ergüssen zuerst gar nicht äußern, aber Sie gehören wirklich auf die Psychiatrie ;-(

    • Brockhaus
      29. Juli 2012 18:07

      @Freibetto

      Sollte "pathologische Ergüsse" heißen, aber Sie werden's vermutlich ohnehin nicht merken.

    • Freibetto
      29. Juli 2012 18:23

      Brockhaus, daß Sie unredliches Erschleichen von Sternen durch Selbstvergabe für gut befinden wundert mich nicht.
      Ihre Echauffiertheit trägt zu meiner sonntäglichen Belustigung bei.
      Brauchen Sie einen Defibrillator?

    • Herby
      30. Juli 2012 01:31

      @ Gerhard Pascher 12:59

      Sie erwähnten die "Zusammenfassung von Meinungen". Ich denke es gibt für Dr. Unterberger bei seiner Blog-Gestaltung noch andere Gründe warum er sich für das Vergeben von Sternen (durch die Mitglieder) entschieden hatte:

      - Die Blogmitglieder können - ohne selbst etwas zu schreiben - einen Leserkommentar mit einem Mausklick (kürzestmöglich) befürworten & ihr Wohlwollen dazu ausdrücken. Somit wird es unnötig dass man bloß zustimmende bzw. Dankes-Postings macht.

      - Die Blogmitglieder haben die Möglichkeit - dadurch dass sie Sterne vergeben - den Blog und die vorherrschende Publikumsmeinung mitzugestalten. Weil die Blogmitglieder eben nicht bloß kommentieren können sondern sozusagen auch ein Wählerstimme haben.

      - Last but not least: Unter dem A.U.-Text stehen unmittelbar darunter immer die 3 bestbewerteten Publikumskommentare sowie der beste Nichtmitgliederkommentar:

      Das schafft den Vorteil dass das sogenannte "Zupflastern des Blogs" mittels untereinanderstehender gehässiger Kommentare von den Andreas-Unterberger-Gegnern doch sehr erschwert wird.

      Also ich bin jedenfalls für die Beibehaltung des derzeitigen Sterne-Vergeben-Systems. Ich finde nichts dabei wenn jemand täglich mitten in der Nacht sich vor den PC setzt und als erstes gute Kommentare schreibt um dann viele Sterne einzusammeln. Diese Freiheit sollte man anderen zugestehen.

    • Freibetto
      30. Juli 2012 07:26

      Sie meinen, sich durch erschlichene Accounts die Sterne selber gibt.

      Bravo, also der Unredlichkeit das Wort reden!

    • Brockhaus
      30. Juli 2012 08:07

      @Herby

      Genauso ist es, Sie haben meine vollste Zustimmung.

      @Freibetto

      Von Ihnen hab ich noch nie einen konstruktiven Beitrag gelesen, sondern immer nur Querelen und Gehässigkeiten voller Neid und Zwietracht. Eigentlich tun Sie mir leid. Und das war mein letzter Kommentar zu Ihnen.

    • Freibetto
      30. Juli 2012 08:27

      Sie bezeichnen es als Neid wenn man den anderen Postern hier die Fakten erkärt?
      Mit solchen hysterischen Rundumschlägen werden Sie die Wahrheit nicht verdrehen.

      Sie sind tatsächlich noch erbärmlicher als ich gedacht habe.

    • Undine
      30. Juli 2012 09:02

      @Herby

      *******!

    • Bodo
      30. Juli 2012 09:06

      @Freibetto

      Wie der Schelm denkt so ist er.

    • Wertkonservativer
      30. Juli 2012 14:24

      Also wenn das stimmen sollte (ich hoffe nicht!), dass man sich - als Nutzer mehrerer nick-names - von dort aus Sternderl-Bewertungen zum eigenen Sub-Beitrag zuschupfen kann (abgesehen von anderen, mir nicht zugänglichen Beweggründen) dann gehört die mehrfach-nick-Zulassung schon aus diesem Grund schleunigst beseitigt.

      Übrigens: seit ich mich vor Monaten bewusst aus dem Sternderl-Bewerb zurückgezogen habe, kann ich wirklich frei heraus diskutieren, meine Meinung artikulieren, und oft auch wider den Stachel des Blog-Mainstreams löcken!
      Tut mir gut und fördert meine Genesung ganz außerordentlich!
      (Dass ich derzeit täglich poste, ist lediglich meiner vielen Freizeit in der Rehab zuzuschreiben!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      30. Juli 2012 15:35

      Wertkonservativer,
      "...wenn das stimmen sollte (ich hoffe nicht!)..."

      Ich fürchte, das stimmt. Wahrscheinlich haben Sie recht damit, daß die"die mehrfach-nick-Zulassung" abgeschafft gehört! "Korrumpierung" benötigt einen "systemischen" Unterbau...

      Es würde völlig genügen, wenn sich (mit der Zeit) "Lagerbildungen" installieren, die ihre "objektiven" Bewertungen nach "subjektiven" Kriterien vornehmen... Dagegen läßt sich eh nix machen... :-) Dieses Land tickt halt so... (It's Chinatown...)

    • Wertkonservativer
      30. Juli 2012 16:16

      Zu @ Erich Bauer:

      Herr Dr. Unterberger wird sich erinnern, dass ich vor fast zwei Jahren wiederholt angeregt habe, die Möglichkeit der Selbstbewertung organisatorisch abzustellen.
      Dies wurde mit Hinweis auf zu hohe Kosten negativ beschieden.
      Hätte ich damals gewusst, dass diese mehrfach-nick-Unsitte noch "unsittlichere" Möglichkeiten der unkollegialen Sternderl-Maximierung eröffnet, wäre ich wohl weiterhin "auf die Barrikaden gestiegen"!
      Dieser Spuk sollte wirklich umgehend der Vergangenheit angehören, darum bitte ich Herrn Dr. Unterberger im Sinne der Blog-Hygiene eindringlich!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      30. Juli 2012 16:42

      Zu: Wertkonservativer,
      "...darum bitte ich Hern Dr. Unterberger im Sinne der Blog-Hygiene eindringlich!..."

      D'accord... Eh Voila. C'est tout...

    • Freibetto
      30. Juli 2012 19:00

      Es geht nicht nur um mehrfach Nicks, sondern um mehrfache Accounts, mit denen man sich selbst bewerten kann. Und natürlich auch selbst "applaudieren!"

      Man muss sich nur die Abstände zum Zweitplatzierten, mit denen der Poster des Monats "Libertus" im letzen Jahr gewonnen hat, ansehen.

      Das ist mit den seichten, kleinen Absätzen und netten Aufsätzen von Libertus und seinen Aliasnicks nicht möglich.
      Bei Qualität müßte z.B. Maierhofer, Wertkonservativer, Bauer, Volpini, Imb, Inside, Terbuan und so weiter an erster Stelle stehen.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2012 21:00

      @Gerhard Pascher: Wenn sogar hier, in diesem kleinen Kreis von meist Gleichgesinnten, Missbrauch getrieben wird, so legt das für die moralische Integrität der Abonnenten nicht gerade ein sehr zuversichtlich stimmendes Zeugnis ab.

      Und der unbefangene Nicht-Abonnent fragt sich schon, wie regelmäßig das Mirakel zustande kommt, dass "Libertus" selten postet und trotzdem immer auf Platz 1 landet. Und dass man sich selbst Sternderln geben kann, ist nachgerade grotesk.

    • terbuan
      31. Juli 2012 22:38

      @all
      Hallo Leute, diese Diskussion läuft hier völlig aus dem Ruder!
      Wenn es in diesem Forum zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, oder kommen sollte, dann liegt es an dem Herausgeber, diese zu evaluieren und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, Nur er hat die technischen Möglichkeiten, missbräuchliche Verwendung von Gratispatnerschaften zu prüfen, alles andere sind Spekulationen aufgrund teilweise merkwürdiger Auffälligkeiten, sonst nichts!

    • plusminus
      01. August 2012 21:33

      Das ist doch alles Humbug, denn wenn es jemals zu MISSBRÄUCHLICHER Verwendung gekommen wäre, dann hätte der Blogbetreiber ganz sicher eingegriffen.

      Entweder @Freibetto legt EINDEUTIGE Beweise auf den Tisch oder er schweigt für immer, denn diese DIFFUSEN Verleumdungen führen nur zu Verwirrung und Mißtrauen.

      P.S.: 5 Nicks darf sich JEDER Partner zulegen und damit kann man sich sicher nicht mehrfach bewerten, soviel steht fest. Was also soll das Ganze????????????????

    • plusminus
      01. August 2012 21:35

      @Ch. Seidl

      Mitreden und völlig falsch liegen beweist nur MITLÄUFERTUM und nicht mehr!

    • plusminus
      01. August 2012 21:48

      @Freibetto / 19:00 Uhr

      Über Ihre Favoritenliste hinaus darf also niemand anderer Poster des Monats werden, denn sonst läuft er Gefahr verleumdet, diffamiert und mit Schmutz beworfen zu werden. Sie alleine dürfen bestimmen, wer hier exzellente Kommentare abgibt und wer nicht, sehr interessant!

      Jetzt weiß man, woher der Wind weht. Sie haben sich in Ihrer armseligen Hybris selbst entlarvt.





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