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Bevor Deutschland zu Griechenland wird

In stürmischen Zeiten wie diesen zeigt sich das wahre Gewicht der Souveränität von Kleinstaaten. Es ist gleich Null. Sämtliche Entscheidungen in der europäischen Schuldenkrise laufen völlig an Österreich vorbei. Nicht einmal in den Diskussionen über ein zweifellos gewaltiges Problem ist das Land durch relevante Beiträge präsent gewesen. Dabei stimmt das verbreitete Vorurteil keineswegs, dass die EU-Institutionen ohnedies über die Mitgliedsstaaten drüberfahren würden. Denn in Wahrheit sind in den letzten zweieinhalb Jahren alle wichtigen Entscheidungen nicht in Brüssel, sondern in einem Mitgliedsland, nämlich Deutschland gefallen.

Lediglich in der Sarkozy-Periode hat noch ein zweites Land den Eindruck einer Mitsprache erwecken können. Der Rest war Deutschland. Dort hat 2010 Finanzminister Wolfgang Schäuble als erster die – problematische, aber wirksame – Parole ausgegeben, dass Griechenland nicht fallengelassen werde. Und nur dort werden im Herbst auch die nächsten Entscheidungen fallen.

Die werden in jedem Fall wieder gravierend sein. Nachdem sich die Hilfspolitik gegenüber Griechenland als reine Geldverbrennung erwiesen hat, werden nun die Stimmen immer lauter, das Land an der Ägäis doch fallenzulassen. Wobei es fast gleichgültig ist, ob das nun als Staatsbankrott im Euro oder als Ausscheiden aus dem Euro dargestellt wird.

Während etwa in Österreich selbst die kleinsten Andeutungen einer solchen Möglichkeit durch die Finanzministerin dieser sofort breiten Tadel in Politik und Medien einbringen, wird in Deutschland das Aus für Griechenland in aller Breite und Offenheit diskutiert. Schon an dieser Debatte – von der Politik bis zur Wirtschaftswissenschaft – sieht man das Selbstbewusstsein eines Landes, auf das es eben ankommt.

Warum hat Deutschland eine viel fundiertere Debatte?

Dahinter stehen zweifellos auch Qualitätsunterschiede im politisch-medial-wissenschaftlichen Personal. In Deutschland findet – und hört – man Hunderte Ökonomen, die tiefer analysieren als alle heimischen Experten. In der österreichischen Politik hat außer der Finanzministerin eigentlich niemand auch nur eine Ahnung über alle Aspekte und Zusammenhänge der Finanzkrise. Auch auf Beamtenebene finden in Wien einzig im Finanzministerium (zum Teil halböffentlich) spannende und substanzielle Diskussionen statt. Im Parlament, in Talkshows oder auf Professorenebene gibt es nur billige EU-Apologetik oder ebenso billige Anti-Aggression.

In Deutschland sind es vor allem CSU und FDP, die sich derzeit mutig in Richtung auf ein Aus für Griechenland positionieren. Dabei sind das in der Koalition jene Parteien, die sich bisher häufig duelliert haben, was wiederum Angela Merkel lange ermöglicht hat, den ruhenden und souveränen Pol zu spielen. Aber beide Parteien spüren jetzt offenbar stärker als Merkel oder Schäuble, wie unpopulär die Rettungspolitik ist. Und sie sehen daher angesichts schlechter Umfragen eine Profilierungschance.

Verdrängung ist ein Wert aus Österreich

Die deutsche Eskalation in Sachen Mut ist aber zweifellos auch durch die – erste – Verschlechterung des deutschen Ratings ausgelöst worden. Die Ratingagentur hat dabei im Grund jedoch nur logisch gehandelt: Wenn all die Haftungen schlagend werden, die Deutschland schon eingegangen ist beziehungsweise noch eingehen wird (sofern das deutsche Verfassungsgericht den „Rettungsschirm“ ESM erlaubt), und wenn der Großteil des verliehenen Geldes nie zurückgezahlt wird, dann ist auch Deutschland de facto pleite. Es gibt wenig Zweifel, dass diese Wenns von Monat zu Monat an Wahrscheinlichkeit zunehmen.

Dagegen verliert der Merkel-Spruch, dass die Hilfspolitik alternativlos wäre, rasch an Überzeugungskraft. Wenn das Ergebnis ihrer alternativlosen Politik ist, dass aus Deutschland Griechenland wird – und nicht wie versprochen umgekehrt –, dann wäre jede andere Alternative besser.

Das gilt natürlich genauso auch für Österreich. Nur wird das hier von keinem großen Medium, von keinem Minister, von keinem staatstragenden Ökonomen so artikuliert und analysiert. Die Österreicher feiern offenbar lieber so wie 1914 den wenn auch verregneten Sommer, während ringsum alles ins Zusammenbrechen kommt. Verdrängung ist ein Wert aus Österreich.

In Deutschland hingegen ist die Debatte so hart, dass auch schon manche von vorzeitigen Neuwahlen reden. Was natürlich der absolut falsche Weg wäre. Denn Neuwahlen lösen die Krise nicht, sondern machen nur jede Entscheidung noch schwieriger, wie Griechenland gezeigt hat.

Die anderen Schuldenstaaten schauen genau auf Griechenland

Eigentlich braucht es längst keine Debatte und kein Nachdenken mehr, ob man weiteres Geld nach Griechenland schicken oder ob man diesmal Nein sagen sollte. Denn: Auch wenn der Bericht der sogenannten Troika (EU, EZB, IWF) über die Hellenen noch aussteht, ist inhaltlich das Ergebnis völlig klar. Griechenland hat wieder nicht die versprochenen Reformen umgesetzt. Um das zu erkennen, muss man nur die Beschlüsse von Regierung und Parlament in Athen beobachten. Wenn die Troika keine Halluzinationen hat, kann auch sie nur zu einem negativen Urteil kommen.

Mit anderen Worten: Wenn Deutschland, wenn Europa wenigstens halbwegs glaubwürdig bleiben wollen, dann müssen sie jetzt einfach ihre Ankündigungen einhalten. Die haben Hunderte Male klar gelautet: Keine Reformen, kein Geld.

Bei dieser Glaubwürdigkeit geht es keineswegs nur um einen abstrakten Wert, um eine wählerwirksame Tugendbolderei. Es geht vor allem um die Beispielswirkung. Denn wenn Griechenland noch einmal mit seinen Schmähs durchkommen sollte, dann hat das verheerende Konsequenzen in vielen anderen Ländern. In Italien und Spanien werden die Gewerkschaften noch viel heftiger gegen die Sparversuche der jeweiligen Regierungen kämpfen. Und auch Portugal wie Irland werden ihre Sparanstrengungen einstellen, wenn aus Berlin und Brüssel das Signal kommt, der – scheinbar – reiche Onkel zahle ohnedies weiterhin alle ungedeckten Schecks. Dabei haben diese beiden Krisenländer zumindest bisher recht ordentlich ihre zugesagte Sanierungspolitik umgesetzt, sind aber noch lange nicht am rettenden Ufer.

Das Dilemma der Angela Merkel

Der Kein-Geld-mehr-für-Griechenland-Mut von CSU und FDP wird aber auch in Deutschland keineswegs von allen geteilt. Rot und Grün treten mit Ausnahme von Exminister Steinbrück ständig für weitere Hilfen ein; die beiden Parteien haben sogar große Sympathien für Eurobonds und andere Formen einer fortgesetzten Schuldenübernahme.

Und Angela Merkel ist völlig verunsichert. Sie weiß: Wenn sie diesmal konsequent bleibt, werden von Helmut Kohl bis zu den vielen linken Medien, von der Brüsseler Kommission bis zu einer Vielzahl ausländischer Regierungen alle über sie herfallen und sie als Mörderin Europas geißeln, samt den üblichen Anspielungen auf die deutsche Kriegsschuld. Diese Rolle ist halt so gar nicht nach Merkels Charakter. Sie weiß aber auch, dass die gegenwärtige Stabilität selbst in Deutschland durch heftige ökonomische Turbulenzen bedroht ist, wenn wirklich ein erster EU-Staat fallengelassen wird. Das wird einen unberechenbaren Tsunami auslösen. Einen sanften Krisenausklang kann es nämlich gar nicht mehr geben.

Merkel ist vor allem in Hinblick auf die deutsche Volksseele unsicher: Werden ihre Landsleute begreifen, dass die bei einem Nein zu weiteren Griechenland-Geldern ausbrechenden Turbulenzen harmlos sind gegen das, was droht, wenn man noch einmal nachgegeben hätte? Wähler denken oft nicht über die Alternativen zu einer unangenehmen Entscheidung nach. Sie reagieren einfach empört, wenn ihnen die in jedem Fall unvermeidliche Rechnung präsentiert wird. Auch wenn sie ein paar Wochen davor noch ganz anders gedacht und nach einem Aus für die Griechenland-Hilfe gerufen haben.

Schmerzfreie Alternativen wird aber auch Merkel keine mehr finden. Dazu ist in Europa und in fast jedem einzelnen Land schon viel zu viel schief gelaufen.

Die Wagenknecht-Illusion

Eine schmerzfreie Alternative stellen auch die jüngsten Ideen der linken Sahra Wagenknecht nicht dar, auch wenn diese derzeit in Deutschland weithin als eine liberale Wende der Salonkommunistin gefeiert werden. Wagenknecht verlangt nämlich eine Ende der ständigen Rettung von Staaten und Banken. Das ist sicher richtig und ein klares liberales Prinzip. Alle anderen linken Politiker haben in den letzten Jahren hingegen ständig nach immer noch mehr „Solidarität“, also teuren Rettungsaktionen gerufen.

Wagenknecht schlägt aber zugleich vieles sehr Problematische vor. Sie will, dass den Staaten sofort alle 60 Prozent des BIP übersteigenden Schulden gestrichen werden. Und sie will auch, dass sich die Staaten künftig gleich direkt bei der Europäischen Zentralbank finanzieren können. Das wäre eine endgültige Katastrophe. Dann wäre jede Bremse für die Geldverbrennung durch die Regierungen beendet. Dann könnte niemand mehr darüber entscheiden, welches Land noch kreditwürdig scheint und welches nicht. Dann hätten die Staaten zugleich die Kontrolle über praktisch alle Banken.

Denn die wären alle bankrott, wenn kein Staat mehr Anleihen zurückzahlen würde (Sind doch fast alle Euro-Staaten mit mehr als 60 Prozent verschuldet). Mit einem Bankencrash wären natürlich auch die dort liegenden privaten Vermögen kaputt, die über eine Mindestsicherung hinausgehen. Nach einer Verstaatlichung der Banken würden Politiker bei der privaten Kreditvergabe heftig mitentscheiden. So wie sie es jahrzehntelang in Kärnten und bei fast allen anderen Landesbanken oder bei den einstigen Staatsbanken getan haben. Mit katastrophalen Folgen.

Aber dennoch zeigt die Wagenknecht-Diskussion eines: In Deutschland wird von allen Seiten wenigstens heftig diskutiert und nachgedacht. Worauf Österreich konsequent verzichtet.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorgoldmarie
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 01:19

    In Österreich kann leichten Herzens auf eine breite Diskussion verzichtet werden, weil dieses Land seine Souveränität unter dem roten Marionettenkanzler mehr eingebüßt hat als je zuvor. Hier wird korrumpiert, auf Machterhalt spekuliert und im Endeffekt das gemacht, was entweder der ungeliebte große Bruder Deutschland oder gar die EU-Granden in Brüssel vorgeben. Wozu dann noch regieren und/oder diskutieren?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 06:16

    Daß Kleinstaaten in der EU ein Gewicht haben könnten, das hat die Slowakei unter Sulik gezeigt. Oder die Tschechei mit Vaclav Klaus. Oder jetzt Finnland zum ESM.

    Durchsetzungsvermögen hängt nicht so sehr von der Größe eines Landes ab, sondern von der Charakterstärke der handelnden Politiker. Freilich müssen sich solche "Querköpfe" dann die Häme der übrigen "Europäer" gefallen lassen, vornehmlich der von Frankreich gesteuerten Intriegen. Was ja Deutschland als einzig würdige Führungsmacht täglich zu spüren bekommt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 09:31

    Die Österreich-Schafe drängen zur Schur: Laut Eurobarometer-Umfrage sind 48% der Österreicher für das Auflegen gemeinsamer Schuldtitel, nur 36% dagegen. In Deutschland sind nur 25% dafür, 57% dagegen.

    Dabei würden wir pro Kopf genausoviel wie die Deutschen ins System einzahlen - und tun das jetzt schon beim ESFS etc.

    Ob das nicht weniger die individuelle Opferbereitschaft der Leute und die Überzeugung, dass das der vernünftigere Weg für Österreich und Europa ist, ausdrückt als vielmehr das große Unwissen und das Nachbeten des Politiker- und ORF-Gewäschs?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 03:11

    nachdem alle milliardenspritzen nicht geholfen haben,also sinnlos verpufft sind,griechenland keinen wirklichen reformwillen zeigt,vielleicht auch nicht zeigen kann,sollte dieser wahnsinn endlich gestoppt werden und griechenland entlassen werden in die neue drachme.
    dass österreich hier eher "schmähstad" ist,ist aber auch verständlich im angesicht der deutschen übermacht.
    jetzt wäre der ideale zeitpunkt für die gründung einer union der eigentlichen eurostaaten deutschland,niederlande,finnland österreich und eventuell frankreich.
    die eu könnte auch dann weiterbestehen,ein südeuro wäre eine option.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 08:20

    Die Diskussion.

    Sie ist enorm wichtig und, solange sie sachlich geführt wird, fruchtbar, auch wenn die Dinge, über die man heute diskutieren muss, furchtbar sind.

    Den Irrweg erkennen zu müssen fällt nicht leicht, nirgendwo.

    Ja, bei uns wird niedergeschwiegen, abgelenkt, FPK, Grasser, etc., Faymann wird auch verschwiegen samt seinem Ostermayer, es wird die Realität verweigert. 'Wir können ja 'eh' nichts machen, wird sind zu klein für die EU.

    Also was soll denn 'unsere' Politik noch diskutieren lassen, haben wir doch alles getan, um die Brüsseler Bürokratie zu befriedigen, waren wir doch Musterknaben, standen wir stets in der ersten Reihen bei der Lizitation der Schuldenforderungen, haben wir doch die 'besten' Politiker nach Brüssel entsandt, haben wir doch alles getan, was in unserer Macht steht. Wir sind sogar in der großen Koalition, die alle Macht in Österreich in der Hand hat. Wirklich ? Hat sie die Macht in der Hand ? Hat sie alles Notwendige und Wichtige getan ?

    Ich meine diese schlechteste Regierung, die Österreich je hatte und die unser Land verschenkt hat und noch versenken wird, nicht ein einziges Veto zugunsten Österreichs gab es von Österreichs Politikern in Brüssel, hat weder irgendeine Macht, außer die Macht der Parteikrake, noch irgendeine Kompetenz, noch irgendein Ergebnis. Sie hat Unnötiges beschlossen und Österreich verraten und verkauft und den höchsten Schuldenzuwachs der österreichischen Politgeschichte dem österreichischen Volk aufgebürdet.

    Nicht einmal eine Diskussion ließ man aufkommen, genau, wie damals beim Hitler, damals waren die Österreicher sicher die 'besseren' Nazis und heute, heute sind sie die 'besseren' P.C.-Sozialisten. Nur nicht darüber diskutieren, nur alles, was nicht gegen die 'SPÖVP' sein könnte darf zugelassen werden.

    Diese Marionettenfiguren müssen abgewählt werden, es kann nichts Schlimmeres mehr geben als diese organisierte Unfreiheit und Diskussionsunterbindung.

    Es muss dem österreichischen Volk, und vor allem dem Wahlvolk klar sein, dass die goldenen Zeiten vorbei sind und Schuldscheine immer weniger werden und dass sie darüber entscheiden müssen, ob sie den sicheren Untergang oder den Neubeginn wählen.

    Neubeginn heißt aber Abschied von den 'Etablierten', von den 'geliebten' (ich hasse sie) Privilegien, von der Parteibuchwirtschaft, vom Staat (immer mehr zumindest), von den fetten Pfründen und vom Sparguthaben.

    Das Wählen des Abgrundes heißt noch einige Monate, Jahre wage ich nicht mehr zu sagen, Milch und Honig und dann alle Freiheitsentzüge der Welt und alle Ausreden der Welt und die bereits genannten Konsequenzen. Lang kann es so nicht mehr gehen.

    Darüber zu diskutieren, wäre das eigentliche Wahlkampfthema.

    Aber Diskussion, gar öffentliche, in Österreich pfui ! Bei uns ist halt das Parteibuch wichtiger als die Geburtsurkunde und der Bürger unwichtiger als die Partei und die Partei unvernünftiger als alle zusammen.

    Statt für Österreich zu arbeiten, haben die Parteien in den letzten Jahrzehnten, mit wenigen kurzen Lichtblicken, stets gegen Österreich gearbeitet.

    Also müssen wir als Wähler uns auch entscheiden, ob wir für Österreich sind oder gegen die etablierten Parteien und deren Privilegienklientel.

    Die Freiheit, die öffentliche Diskussion, sie wird hier mit Partei- und koalitionärer Regierungsgewalt niedergehalten mit Hilfe der korrumpierten und kurrupten Manipulationsmedien.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 01:20

    Verfolgt man in deutschen Medien die sog. Krise u. die div. Rettungsmaßnahmen, so bekommt man den Eindruck, daß die Stimmung in D am Kippen ist - und das ist gut so.
    Der "deutsche Michel" reagiert wnigstens im letzten Moment - s. ESM -, während der gelernte Österreicher immer noch bequem im Fauteuil sitzt, ÖRF und andere Beschwichtigungsmedien konsumiert.
    Ein Kommentar wie z. B. dieser http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-retten-ohne-ende-11832561.html aus der FAZ, fände in keinem österreichischem Medium Einzug, denn da geht's um Aufklärung des Volkes und dies ist schließlich von unseren Politikern eher nicht gerne gesehen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2012 18:50

    Manchmal frage ich mich: "Warum versuchen die EUdioten mit allen Mitteln Europa zu ruinieren?" Und zwar ganz Europa und nicht die EU allein! Welche Strategie steht dahinter? Wer profitiert wirklich von dem ganzen angerichteten Chaos? Zuerst ging es sicher darum, die deutsche Wirtschaft und damit Deutschland an sich zu schwächen. Eine Strategie, die frapant an Englands Bestrebungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert. Aber dem Zauberlehrling ist offensichtlich alles entglitten.
    Ceterum censeo: "Europa ist für die EU viel zu schade!"

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWF
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2012 07:01

    „Die Väter des Euro haben ein größeres ökonomisches Desaster angerichtet als alle Investmentbanker der Welt in den letzten Jahren.“ (Bernhard Görg)

    http://derstandard.at/1342139043589/Daniel-Gros-Europas-fehlgeleitete-Suche-nach-Wachstum


alle Kommentare

  1. Edison Fidelis (kein Partner)
    31. März 2015 16:50

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  2. Jayden (kein Partner)
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  4. Mateus (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:49

    ????????? Harry, ? ???????? ??? ????? ???? ???? ?? ??? ?? ?? ?????? ?????? ?????? ?? ?????????? ?? ????????? ??? ?????? ?? ?????? ?? ?????.. "Lieber Faschistische Schweine, Sie haben wieder noch eiamnl bewiesen, dass in Deutschland der Nationalsozialismus immer noch lebendig ist "

  5. office@notar.at (kein Partner)
    04. August 2012 09:35

    Im aktuellen Format wird eine Diskussion zwischen Woltron und Voggenhuber abgedruckt. Während sich Voggenhuber an den eigenen EU/Euro und Europa Utopien besäuft, bleibt Woltron nüchtern und realistisch. Politiker des Typs Voggenhuber haben das Glück der Menschen schon seit langer, langer Zeit mit ihren Utopien zerstört - Umerziehung im besten Fall, Massengrab im schlechtesten Fall inklusive. Woltron schließt nach einer langen Voggenhuber Suada im übrigen mit dem Wort AMEN!

  6. dickbrettbohrer (kein Partner)
    03. August 2012 08:59

    Frau Wagenknecht gehört zum links-linken Flügel und arbeitet geschickt, konsequent und mit großer Geduld an der Verwirklichung des Internationalen Kommunismus. Um dieses Ziel zu erreichen, spricht sie mit gespaltener Zunge. Hinterlist ist eine Waffe, die äußerst scharf ist. Trotz "1984" und Veröffentlichungen wie zum Beispiel das "Schwarzbuch des Kommunismus" oder "Kreide für den Wolf" (Roland Baader) scheint die Leichtgläubigkeit und Infantilität im Volk und bei Gebildeten nicht ab-, sondern eher zuzunehmen.
    Es ist zum Grausen.

  7. machmuss verschiebnix
    02. August 2012 22:49

    Die mit Abstand größte Frechheit an den "Rettungsversuchen", ist das Geschwafel
    von der Solidarität mit den Schulden-Junkies.

    Das ist grade so, als würde ein Arzt sich weigern, ein Antibiotikum einzusetzen,
    aus Solidarität mit den Bakterien, die grade drauf und dran sind, dem gesamten
    Körper die letzten Kräfte zu rauben.

    Auch wenn ich die Politiker nicht mit Bakterien verglichen wissen möchte, so ist
    doch unbestreitbar, daß deren Verhalten genau darauf hinausläuft, dem jeweiligen
    Gesamt-Staat unweigerlich die (finanzielle) Lebenskraft zu rauben (!)


    Mich würde nur brennend interessieren, ob dies aus mafioser Gewissenlosigkeit,
    oder aus armseligem Unverständnis geschieht .


    Die Unterstützungs-Zahlungen in bisheriger Form, sind gemäß obigem Vergleich so,
    als würde der Arzt die krankmachenden Herde mit Nährlösung beträufeln, statt mit
    Penizilin !

    Aber was will man von einer "Elite" erwarten, deren einzige Antwort auf "dieserart
    Vergleiche", das rausziehen der NAZI-Schublade ist .

    .

  8. Pumuckl
    02. August 2012 12:28

    An die glückliche " Sternderl-Fladerer-Jagdgesellschaft " !

    Ich wünsche Ihnen allen, daß Ihr beneidenswerter Glückszustand noch sehr lange anhält!
    Glücklich und frei von Sorgen müssen Sie unzweifelhaft sein, wenn Sie sich über solchen Schmarren offensichtlich erregen können.

    Bitte bedenken Sie doch daß solche Diskussionen Besuchern als pubertärer Unfug erscheinen und somit die Außenwirkung des Blogs schädigen.

    WIRKLICHE ÄNDERUNG KANN NUR DR. UNTERBERGER ALS BLOG-BETREIBER HERSTELLEN ! ! !
    Ob es uns zusteht, von ihm die entstehenden Programmierkosten zu verlangen,
    ist eine andere Frage.

    • Undine
      02. August 2012 13:39

      @Pumuckl

      *******!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      03. August 2012 18:46

      @Pumuckl:

      Interessant. Dass hier mit einer – durchaus gut gemeinten – Einrichtung Schindluder getrieben wird, indem man sich finanzielle Vorteile verschafft, ist für Sie kein Problem, die Kritik daran aber sehr wohl. Jedenfalls darf der Missbrauch nicht thematisiert werden, da das ja, um Himmels willen, die Außenwirkung des Blogs beschädigen könnte. Mit anderen Worten: Wer auf Missstände im eigenen Haus hinweist, ist ein Nestbeschmutzer. Es ist doch immer dasselbe in Österreich. Und da wundert sich wer, dass in Österreich überall Korruption und Veruntreuung herrschen?

      Und zum Schluss der Hinweis darauf, dass solche Änderungen ohnehin in die alleinige Kompetenz des Blogbetreibers fielen (no na), verbunden mit der raunenden Frage, ob den Teilnehmern solche finanziell aufwendigen Änderungswünsche überhaupt zustünden. Also auch hier wieder typisch österreichisch: Ja dürfens denn des?

      Und nochwas: Sie schreiben, angesichts aller sonstigen Probleme solle man sich über so einen Schmarrn nicht erregen. Ich weiß schon: "quod licet Iovi, non licet bovi." Denn sonst müsste man den Blogger fragen, weshalb er sich angesichts der Schuldenkrise über Verkehrsbeschränkungen in Italiens Städten und möglicherweise umstürzende Windräder alteriert.

      Und zum Drüberstreuen führt Undine eine der Hauptbegründungen für die Vergabe der Sternderln (man kann sich Beifallkundgebungen ohne weiter führende Bemerkungen ersparen) ad absurdum und öffnet ihr Füllhorn wie der Regengott das seine überm Salzkammergut.

    • Pumuckl
      11. August 2012 20:36

      @ Ch.Seidl 03.08. 18:46

      " . . . Ja dürfens denn das ? "

      Wenn ich zimperlich wäre, könnte wehleidig unterstellen, Sie wollen mich mit diesem legendären Zitat, des bekanntlich geistesschwachen Kaisers Ferdinand I, in dessen Nähe stellen.

      Wenn ich bedenke, daß mein Kommentar eine an Sie und Ihre Mitkämpfer gerichtete gezielte Provokation war, bedanke ich mich gerne für Ihre niveauvolle Antwort.

      UNSERE STANDPUNKTE LIEGEN VERMUTLICH GARNICHT SOWEIT AUSEINANDER.
      SORGE UM DIE AUSSENWIRKUNG DES BLOGS KÖNNEN SIE UND IHRE MITKÄMPFER JA MIT GLEICHEM RECHT WIE ICH, ALS MOTIV BEANSPRUCHEN WEIL:

      Für eilige Leser, wie z.B. Berufstätige, welchen einfach die Zeit fehlt, sich durch 100 Kommentare zu lesen, ist die Sternderl-Bewertung eine recht brauchbare Vorselektion der wertvollsten Beiträge.

      DIESE VORSELEKTION WIRD VERFÄLSCHT, WENN MANCHE MITPOSTER WEGE FINDEN, DURCH MEHRFACHBEWERTUNG IHR STIMMGEWICHT ZU VERVIELFACHEN. DAMIT WIRD NATÜRLICH EBENFALLS DIE AUSSENWIRKUNG DES BLOGS GESCHWÄCHT !

      Dr. Unterberger garantiert allen Partnern des Tagebuchs, daß, auf an ihn gerichtete Mails entweder mittels Tagebucheintrag oder durch ein Antwortmail reagiert wird.
      Ein Mail an Dr. Unterberger ist somit der richtige Weg, die gegenständlichen Mißstände zu ändern.
      Empörte Kommentar-Wechsel überlagern hingegen störend die Tagesthemen und werden dadurch ihrerseits zu einem Mißstand.

  9. phaidros
    02. August 2012 08:10

    Plusminus, gerne! Ich weiß, wie es sich anfühlen kann, von dieser »feinen Gesellschaft« ins Visier genommen zu werden, bevor ich begriffen hatte, dass diese Leute keinen einzigen erhöhten Pulsschlag wert sind.

    Freibetto, terbuan, charlemagne, (und natürlich auch unser eifriger blogwatch) - nix? Keine Deklaration? Es wäre halt so wichtig im Sinne von »Sauberkeit«, »Anstand«, »Ethik« und »Moral« (alles Eure Worte), wenn ihr "4" es meinem Beispiel nachtätet, und die Liste Eurer Nicks veröffentlicht...

    • phaidros
      02. August 2012 08:17

      Sorry - gehört nach unten.

    • panzerechse (kein Partner)
      02. August 2012 21:57

      Sie an sieh an... Da tun sich doch "Verhältnisse" auf... heute nennt man das "Netzwerke"... Ich komme immer mehr zu der Ansicht, daß "Libertus&"Co Mißbrauchsopfer sind... Was diese aber nicht von der Verantwortung ihrer "Rolle" entbindet...

      (PS: das Ganze gehört natürlich ganz runter!)

  10. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    02. August 2012 02:28

    Ich war immer ein überzeugter Europäer und bedanke mich bei all jenen, die an die Idee eines geeinten Europa geglaubt und es angestrebt haben.
    Eine gemeinsame Währung, der Euro, war ein richtiger Weg in diese Richtung.
    Durch nationalistische Eigenbrötelei aber wurde mit der Einführung des Euro aber nicht zugleich auch eine europäische Wirtschaftszentralregierung miteingeführt, wodurch wir in der heutigen Krise landen mussten.
    Deutschland hat immer den größten Beitrag von allen geleistet, aber Profiteure sind seit langem nur andere.
    Deutschland kann beim besten Willen nicht ewig für das Versagen von Pleitestaaten finanziell aufkommen; dafür reicht das Geld einfach nicht.

    Und daher muss jetzt die Notbremse gezogen werden.
    Bei aller Schwerzhaftigkeit, Scheitern einzugestehen müssen: der Euro ist gescheitert. Leider.

    Will man nicht, dass Deutschland crasht, und damit ganz Europa, muss man das Projekt Euro jetzt beeenden: zur Rettung Deutschlands, zur Rettung Europas und vor allem, um auch den Pleitestaaten die Chance einzuräumen, mit einer neuen Währung neu zu beginnen: Bei allem Bedauern: es gibt keine Alternative: http://www.redakteur.cc/euro-schluss-damit/

  11. Gasthörer (kein Partner)
    01. August 2012 22:01

    "Am Montag trifft US-Finanzminister Geithner zuerst den deutschen Finanzminister Schäuble, dann den italienischen EZB-Chef Draghi, und am folgenden Tag taucht aus Italien und Frankreich die Forderung auf, den ESM mit einer Banklizenz auszustatten, d.h. die Kreditaufnahme ohne Beschränkung zu ermöglichen: Wer glaubt an die Zufälligkeit der Abfolge der Ereignisse?

    Es wird ein Schema sichtbar, daß die Bewältigung einer Schuldenkrise dadurch zu bewerkstelligen sucht, daß man die Lasten vor allem auf Deutschland abwälzt. Dieses Schema wird seit dem Ende des 1. Weltkriegs ..."

  12. Gasthörer (kein Partner)
    01. August 2012 21:22

    Joschka Fischer (er hält die EU ähnlich alternativlos wie unser geschätzter AU )hat es doch vorausgesagt:

    »Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ›Ungleichgewichten‹ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.«

    Fundstück:

    Ein Sonnenschirm schützt vor Sonne,
    ein Regenschirm schützt vor Regen und
    ein Rettungsschirm schützt vor Rettung.

    • Undine
      02. August 2012 08:56

      @Gasthörer

      Einem Volksfeind wie Joschka Fischer, über dessen Lippen solch Ungeheuerlichkeit kommt, gehört eine Tafel mit der Aufschrift "Ich bin ein Deutschenhasser" um den Hals gehängt und jeden Tag in allen FS-Sendern an den Pranger gestellt. Claudia Roth, sein weibliches Pendent, gehört an seine Seite---und selbstverständlich lebenslang hinter Gitter, und zwar strafverschärfend in ein Doppelzimmer!

      Da wird---PC-bedingt---jemand verurteilt, der das Wort "Neger" gebraucht, aber jemand, noch dazu ein Politiker, der den Wunsch nach dem Untergang des eigenen Volkes öffentlich ausspricht, läuft frei umher?

    • de Voltaire (kein Partner)
      02. August 2012 11:20

      Ohne Hrn. Fischer auch nur irgendwie unterstützen zu wollen: Gibt es eine Quelle zu diesem Zitat? Ich finde zwar jede Menge Ergebnisse bei Google, aber keine Quellenangabe.
      Danke im voraus

    • Erich Bauer
      02. August 2012 14:50

      „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi
      verdünnt werden.” (Joschka Fischer Bündnis90/Die Grünen in seinem Buch "Risiko Deutschland")

      Und noch etwas zu Drüberstreuen:

      www.der-runde-tisch-berlin.info%2Fdokumente%2Fzitate_angelich_deutscher_politikern.pdf&ei=_XYaUNaDCo2Vswarw4DYDA&usg=AFQjCNGT553gtJ-YQbvS7L3nNy5dBDSKSw" rel='nofollow' target='blank'>http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=zitate%20die%20jeder%20deutsche%20kennen%20sollte&source=web&cd=1&sqi=2&ved=0CE8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.der-runde-tisch-berlin.info%2Fdokumente%2Fzitate_angelich_deutscher_politikern.pdf&ei=_XYaUNaDCo2Vswarw4DYDA&usg=AFQjCNGT553gtJ-YQbvS7L3nNy5dBDSKSw>

    • Erich Bauer
      02. August 2012 14:52

      Link funktioniert nicht. Man tippe einfach nur: Zitate, die jeder Deutsche kennen sollte

    • Pumuckl
      02. August 2012 16:22

      @ Erich Bauer 02.08. 14:52

      Danke! DAS IST WIRKLICH HOCHBRISANTES MATERIAL FÜR GESPRÄCHE MIT ELEMENTEN DIESER GESELLSCHAFTLICHEN PEST.
      " GRÜNE SPITZEN-POLITIKER HABEN DOCH IM SOMMER VOR, EINE IMAGE-TOURNE DURCH ÖSTERREICH ZU MACHEN. BEI JEDER IHRER STATIONEN SOLLTEN IHNEN DIESE ZITATE UM DIE OHREN FLIEGEN ! ! !

      Ich für meine Person werde immer Kopien dieser Zitatensammlung bei mir tragen und bei jeder Gelegenheit überreichen.

    • Undine
      03. August 2012 08:31

      3 "Leckerbissen" aus dem Mund "deutscher" Politiker:

      COHN-BENDIT:
      "Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in D sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern."

      CLAUDIA ROTH:
      "Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt!:

      CEM ÖZDEMIR:
      "Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali."

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      03. August 2012 19:11

      Bis dato fehlt immer noch die von de Voltaire angemahnte seriöse Quelle für dieses (angebliche?) Zitat. Merkwürdigerweise vermag auch die rechte "Metapedia" diese Aussage im Gegensatz zu anderen nicht mit einer unabhängigen Quelle zu versehen, sondern nur mit dem Verweis auf einen Blog.

      Sollte nicht doch noch eine Quelle aufzutreiben sein, würde es sich bei diesem "Zitat" um eine Fälschung handeln. Und Desinformation sollte man doch der Linken überlassen, nicht?

  13. Freibetto
    01. August 2012 18:08

    Und nur falls jemand meint, nur ein Herr Charlemagne und ich seien an Sauberkeit interessiert, lese bitte die Einträge am:

    29. Juli 2012 um 01:50

  14. cmh (kein Partner)
    01. August 2012 16:47

    Immer wieder wird Österreich mit Tschechien verglichen. Wegen der ähnlichen Größe und der gemeinsamen Vergangenheit und so.

    Das ist alles mti großer Vorsicht zu genießen.

    Man frage sich nur, ob es unter gleichen Umständen auch in Österreich 1968 einen Prager Fühling hätte geben können? Ehrlicherweise wird man nur leider gottseidank nein sagen müssen. Dies liegt aber nicht an der Größe oder wirtschaftlichen Potenz der beiden Länder.

    Nein, es liegt an der hirnfaulen und einfallslosen Unterwürfigkeit der hiesigen Bevölkerung, die dabei meint, sie wäre "bauernschlau". Aus seiner Geschichte hat diese Bevölkerung noch nie etwas lernen wollen, sie ist vielmehr stolz darauf sich ihre schlechten Chraktereigenschaften über die Zeiten hinweg bewahrt zu haben.

    Der immer beklagte Zuzug aus Anatolien, diese wie Mölzer meneteklend meint "Umvolkung", ist für diese Art von Leuten geradezu ein Segen. Denn wenn sie schon nicht katholisch werden wollen, so werden sie sich dann doch gerne im Islam dreinfinden.

    (NB: Ich glaube ich habe mir nunmehr die Linzenz erworben, den nächsten Neger als Dealer zu titulieren.)

  15. Brockhaus
    01. August 2012 16:45

    ad@plusminus 15.05 Uhr
    @bodo 16.03 Uhr
    @terbuan 16.30 Uhr

    Ich bin vollkommen bei Ihnen und werde es künftig genauso halten, denn das ist sicher nicht im Sinne von Herrn Dr.Unterberger.

    LG Brockhaus

  16. wahrnix
    01. August 2012 15:47

    O.T.: R.W. Douglas, Orderly and Humane: The Expulsion of Germans after Second World War", Yale Press. Zu beziehen ueber amazon.uk.com.

  17. kaffka (kein Partner)
    01. August 2012 15:06

    " Mit einem Bankencrash wären natürlich auch die dort liegenden privaten Vermögen kaputt, die über eine Mindestsicherung hinausgehen."

    Natürlich aber nur dann, wenn der Versicherer der Mindestsicherung (= Staat) nicht auch zahlungsfähig, bzw willig ist. Der braucht aber nur den Betrag per Gesetz aud eine hundertjährige Zwangsanleihe ändern (hundertjährig heisst aber nicht in 100 Jahresraten zu bezahlend, snder Nach hundert Jahreh (nicht!) zu bezahlen.

  18. Erwin Tripes (kein Partner)
    01. August 2012 12:06

    „In der österreichischen Politik hat außer der Finanzministerin eigentlich niemand auch nur eine Ahnung über alle Aspekte und Zusammenhänge der Finanzkrise“
    „Das (die Erkenntnis bisheriger immer unglaubwürdigerer Augenauswischerei ( Anm. des Kommentators)) gilt natürlich genauso auch für Österreich. Nur wird das hier von keinem großen Medium, von keinem Minister, von keinem staatstragenden Ökonomen so artikuliert und analysiert“

    Die Logik des Zusammenhanges dieser beiden Aussagen bleibt mir ebenso verborgen, wie das angebliche Fachwissen der das EU-Desaster angeblich durchschauenden Ministerin:
    Weshalb tritt denn dann diese ahnungsvolle Frau Fekter nicht zurück, wenn sie ihrer Verantwortung und ihres Eides nicht würdig zu handeln in der Lage ist?
    Oder möchte der Autor nur diskret auf den fehlenden charakterlichen Mut für einen Rücktritt einer klugen Ministerin hinweisen?

  19. eso-policier (kein Partner)
    01. August 2012 11:23

    Die Nato ist dabei, die Kriege in Vorderasien und Afrika zu verlieren. Die USA und Frankreich werden geschwächt. Dann werden sie sich weniger in deutsche Angelegenheiten einmischen. Zudem tritt die nicht-grüne Ökopartei FW im Jahr 2013 zur Bundestagswahl an. Und die patriotische Partei BIW tritt 2015 in Hamburg an.

    • goosenpower (kein Partner)
      01. August 2012 13:43

      Ganz ruhig, die Pfleger sind schon unterwegs mit aufgezogener Spritze !

    • eso-policier (kein Partner)
      02. August 2012 18:52

      @ goosenpower
      Ich habe jetzt einen eigenen Blog, der ziemlich erfolgreich ist. So kann ich mich endgültig vom Unterberger verabschieden. Und ich bin froh, dass ich Sie, goosenpower, endlich los bin.

  20. Freibetto
    01. August 2012 07:43

    Plusminus - Libertus!

    Kümmerte es den Mond nicht, schriebe er nicht darüber.
    So demaskiert sich Plusminus - Libertus - Goldmarie - Contra immer mehr. Vorallem mit der herzigen Frage, wie man als Poster des Monats zu einem Gratisaccount kommt.

  21. WF (kein Partner)
    01. August 2012 07:01

    „Die Väter des Euro haben ein größeres ökonomisches Desaster angerichtet als alle Investmentbanker der Welt in den letzten Jahren.“ (Bernhard Görg)

    http://derstandard.at/1342139043589/Daniel-Gros-Europas-fehlgeleitete-Suche-nach-Wachstum

  22. Freibetto
    31. Juli 2012 23:00

    Plusminus!
    Das wurde schon mehrmals dargelegt. Sinnerfassend lesen scheint Ihre Stärke nicht zu sein.
    Viel besser können Sie schon Sterne vergeben. Am liebsten an sich selbst. Von einem Ihrer Accounts. Und Ihr halblustiges *g* verrät sie wie immer Libertus - Sie Pechmarie.

    • plusminus
      31. Juli 2012 23:21

      @Freibetto

      Bitte, um den Link, wo ich das nachlesen kann. Es scheint mir doch tatsächlich entgangen zu sein. *g*

  23. plusminus
    31. Juli 2012 22:46

    So funktioniert das also. Die noch nicht bankrotten EU-Staaten müssen die spanischen Banken retten und diese schaffen das Geld sofort ins sichere Ausland - das nennt man "know how":

    http://orf.at/stories/2133594/2133599/

  24. Freak77
    31. Juli 2012 19:29

    DIE JETZIGEN HAFTUNGEN ÖSTERREICHS FÜR GRIECHENLAND & CO.:

    Im Internet gefunden bei: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/1273845/Der-legalisierte-Rechtsbruch

    Im Leserforum von "roger" (31.7.2012, 19:11 Uhr):

    80 Mrd EUR Haftungssumme für Österreich
    Haftungssumme bei Zahlungsausfall der GIPS-Länder, Italiens und Zyperns:

    TARGET-Verbindlichkeiten (GIPS-Länder, Italien und Zypern): 41,8 Mrd EUR
    EZB-Staatsanleihenkäufe (Stand 20.07.2012): 5,9 Mrd EUR
    EU-Hilfe für Griechenland (1. Rettungspaket): 1,6 Mrd EUR
    IWF-Hilfe für Griechenland (1. Rettungspaket): 0,3 Mrd EUR
    ESM-Kapitaleinlage: 2,2 Mrd EUR
    ESM-Garantien: 17,3 Mrd EUR
    EFSM (zugesagt an IE, PT): 1,1 Mrd EUR
    EFSF (zugesagt an IE, PT, GR): 8,3 Mrd EUR
    IWF-Hilfsmittel parallel zu EFSF/EFSM bzw. ESM: 2,2 Mrd EUR
    unterproportionale Banknotenausgabe der Krisenländer: -0,7 Mrd EUR

    Summe: 79,8 Mrd EUR

    Quelle: ifo-Spezialthemen, Target-Salden, Haftungssummen für die Euro-Länder

    • Normalsterblicher
      31. Juli 2012 22:26

      Haftung im weiteren Sinne von "Risken", könnte man hierzu noch anmerken.

    • dssm
      31. Juli 2012 23:16

      Da fehlt ELA.
      Das ist nur teilweise und indirekt im Target II.
      Da es zuerst einmal lokal 'verbraten' wird, kommt es spätestens über die Inflation zu uns.
      Ist aber ein nettes Sümmchen - nicht herauszubekommen wie groß das wirklich ist...
      Auch unbekannt: ELA und externe Währungen - damit wieder direkt bei uns.
      Der Finanzmarkt lebt eigentlich von Transparenz.

    • Normalsterblicher
      01. August 2012 02:23

      ELA, die Notfallsfaszilität für EU-Kreditinstitute.

      ELA = Emergency Liquidity Assistance,

      siehe dazu

      http://de.wikipedia.org/wiki/Emergency_Liquidity_Assistance

  25. Wertkonservativer
    31. Juli 2012 19:19

    Antwort an @ terbuan 18:19
    und @ knieriem17:25 :

    Ihr wisst, werte Herren, dass ich in etlichen hier laufend diskutierten Fragen eine etwas positivere Meinung habe (und diese auch - trotz mancher auf mich niederprasselnder Häme - auch mannhaft vertrete).

    Ganz klar, dass es saumäßig viel Probleme gibt, die Anlass zu Sorge und Zukunftsangst geben können!

    Und doch hoffe ich recht zuversichtlich, dass Ihre Befürchtungen hinsichtlich dramatischer Folgewirkungen auf Deutschland und auch auf unser Österreich schlussendlich nicht so unheilvoll ausfallen werden, wie von Ihnen (und auch vielen anderen hier) in düsteren Lettern an die Wand gemalt.

    Deutschland ist - gottseidank - so stark und gefestigt (und auch wir Österreicher stehen ja im Endeffekt recht gut da), dass bei einigermaßen kluger Regie (ich vertraue weiter auf die tapfere Frau Merkel) und mit dem nötigen Selbstvertrauen die Interessen unserer Länder bestmöglich durch die nächsten Problemphasen gebracht werden können.

    Lassen wir uns das Leben durch tägliche Hiobsbotschaften doch nicht so nachhaltig verdrießen; in unserer Zeit gibt es ja auch derart viel Positives, dass wir dem Schicksal ruhig Danke sagen sollten!

    Liebe Grüße

    Gerhard Michler

    • terbuan
      31. Juli 2012 19:33

      Lieber Gerhard,
      wenn ich mir nicht meinen Optimismus bewahrt hätte, dann könnte ich auch den Schluß meines Kommentars nicht so formulieren mit "oder aus eigenen Kräften wieder auferstehen, wie in vielen Jahrhunderten zuvor".
      Die Lage ist sehr ernst aber wenn es die "Jünger der Hoffnung" nicht gegeben hätte, dann wäre Europa vielleicht heute ein unfruchtbares Niemandsland!
      Römerzeit, Hunnen, Kelten, Germanen, Völkerwanderung, Religionskriege, Napoleon, Weltkriege etc... dies alles hält nur ein Volk aus, welches noch im Kern gesund ist, vielleicht werde ich es nicht mehr erleben, aber hoffen wird man ja noch können!

    • dssm
      31. Juli 2012 19:35

      Richtig, wir brauchen uns nicht allzu sehr fürchten.
      Ich glaube zwar eher, daß Frau Merkel den Karren gegen die Wand fährt, aber ab da beginnt das Positive Europas!
      Es werden ein paar Papierschnippsel und einige Bits und Bytes in den Computern der Banken an 'Wert' verlieren – na und?
      Es wir im Welthandel einige massive Probleme geben – na und?
      Es sind die Ersparnisse weg – na und?
      In Realität leben wir in der bestmöglichen Zone.
      Wir zahlen unseren Bauern viel Geld, damit diese Felder brach liegen lassen.
      Wir exportieren Lebensmittel zum Nulltarif.
      Selbst wenn es eine zu geringe Produktion im Nahrungssegment gibt, wir haben riesige Tierherden, bis die aufgegessen sind, haben wir längst die Brachen wieder zu Äckern gemacht.
      Wir werden sicherlich gar manches ernste Ärgernis erleben, aber die Hungersnot bleibt uns Europäern erspart.
      Das Leben wird auch ohne Urlaub in der DomRep und ohne Smartphone und ohne Luxuskarosse schön sein, man wird alles gewohnt – nur den Tod nicht!

    • knieriem
      31. Juli 2012 20:49

      @Wertkonservativer

      Ich möchte Ihnen ja Ihren manchmal schwer zu ertragenden Optimismus und Ihre unverdrossene Zuversicht nicht madig machen, aber wenn ich mir vor Augen halte, dass mein Vater (gefallen im August 1945 an der rumänisch-ukrainischen Grenze) in seinen Feldpostbriefen noch 1943 - Stalingrad war vor einem Jahr gefallen - zuversichtlich an seinen nahen Heimaturlaub glaubte (weil der Sieg ja nicht mehr fern sein könne), dann habe ich angesichts der unglaublichen Heilsversprechen aus Richtung Merkel, ESM, EZB und Brüssel und angesichts der eben weggebrochenen französischen Flanke allen (argumentierbaren) Grund, hier keinen Optimismus mehr zu entfalten.

      Außerdem möchte ich nicht, dass meine Enkelin eines Tages berechtigterweise von mir sagen muss: "Mein Großvater muss ja ein schöner Trottel gewesen sein - er hat sich noch nicht einmal zu sagen getraut, was er sieht!". Und so lange wir hierzulande zwar nicht alles aber wenigstens noch einiges, was wir uns denken, sagen können, so lange werde ich das tun. (Die "Schwammerln" interessiert das ja ohnehin einen feuchten Kehricht).

      Und drittens muss ich schon bitten, mir keine "Verdießlichkeit" zu unterstellen, wo ich versuche, Mißstände, Inkompetenz und Fehlentscheidungen zu benennen. Das eine hat mit meinem privaten "Lebensgefühl" aber auch nicht das geringste zu tun, sondern hängt mit meinen intellektuellen Bedürfnissen zusammen!

    • knieriem
      31. Juli 2012 20:56

      @dssm
      Auch wenn mich der Wertkonservative offensichtlich für Mephisto oder etwas in der Richtung hält, möchte ich Ihnen insoferne zustimmen, als Europa selbstverständlich bei jeglichem Ausgang der momentanen Krise nicht "untergehen" wird - was ich nirgends behauptet habe oder behaupte.

      Aber nur mit der rosaroten Brille und mit Nibelungentreue in die Welt zu blicken, wie unser geschätzter Wertkonservativer badet halt manchmal (wie in meinem Fall) die nochfolgende Generation aus.

    • Haider
      31. Juli 2012 21:22

      @Wertkonservativer
      Es braucht nach der nächsten Wahl in Deutschland nur eine rot-grüne Koalition zu geben und das ach "so starke und gefestigte" Deutschland ist Geschichte. Und damit die so verzweifelt gesundgebetete EU.
      Wir hatten den WK II. 1945 verloren. Die letzten Lebensmittelmarken gab es in Österreich 1953. England hatte den WK II. gewonnen, 1956 gab es noch immer Lebensmittelmarken für z.B. Zucker. Also im Überlebenskampf sind wir sicher gestählt! Sollte unsere Jugend inzwischen nicht völlig verdorben worden sein, so wird sie sicher - dank Einsatz und Arbeitseinstellung - wie Phönix aus der EU-Asche erstehen. Dies ist mein Optimismus!!!

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2012 21:27

      @ Knieriem

      Ihre Replik habe ich inhaltlich und atmosphärisch zur Kenntnis genommen; wir sind eben in manchen Dingen verschiedener Meinung!
      Auch ich kenne meine Verantwortung gegenüber meiner großen Familie!
      Als Großvater von neun Enkeln zwischen vierunddreißig und vierzehn Jahren diskutiere ich bereits seit längerem mit ihnen über politische Themen: Trottel hat mich noch keiner geschimpft!

      Abschließend: mein letzter Absatz war keinesfalls auf Sie persönlich abgestimmt, sondern ganz harmlos ohne Personenbezug in den Raum gestellt.
      Sollten Sie sich dadurch tatsächlich beleidigt fühlen, stehe ich nicht an, Sie um Entschuldigung zu bitten.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      31. Juli 2012 22:03

      @knieriem
      Ich kann unseren verehrten Wertkonservativen gut verstehen. Denn wenn wir Konservative beginnen nur mehr schwarz zu sehen, dann ist das Ende erreicht und zwar nicht nur eines geisteskranken Finanzwahnsinns, sonder unserer Existenz.
      Ich kann daher den Wertkonservativen gut nachvollziehen. Zuerst sah man in den 70ern die Katastrophe aufziehen (Bretton Woods, Kreisky bei uns) und dachte, auch das geht vorbei.
      Dann kamen die 80er, es ging frisch fröhlich weiter, inzwischen waren Warnungen Bestseller, man dachte vernünftigerweise, jetzt kommt ein Ende des Schreckens.
      Aber in den 90ern wurde es noch schlimmer, immer noch konnte man richtig vorhersehen, welches unmittelbare Problem kommen würde, aber uns Konservativen ist einfach die Unmoral nicht gegeben um an so viel Schlechtes auch nur denken zu können, ich wollte einfach nicht sehen wie es weitergeht, soviel Dreck hat in meiner Moral keinen Platz.
      In den Jahren nach 2000 gewann der Wahnsinn an Fahrt, exponentiell! Niemand bremste - man dachte: es muß doch einen anständigen Menschen in der grossen Politik geben - Fehlanzeige.
      Furchtbarerweise verstehe ich heute oftmals schon wie es weitergeht, sehr zu meinem persönlichen Vorteil, das heißt aber auch, meine moralische Grenze muß sich inzwischen weit verschoben haben, das bisher Denkunmögliche ist nun normal, daher sollten wir Menschen welche sich weigern hier mitzumachen in höchsten Tönen loben, genaugenommen beneide ich den Wertkonservativen.

    • knieriem
      01. August 2012 07:49

      @dssm, 31.7., 22:03
      Die Entwicklung, die Sie hier schildern, sehe auch ich so und sie ist eigentlich die Grundlage meiner Kritik. Auch ich erwische mich manchmal dabei, wie ich gewisse Dinge heute näher am Zeitgeist beurteile als noch vor 20 oder 30 Jahren - und erschrecke darüber manchmal.

      Ich glaube nur, es kann nicht die Lösung sein, alles was "schwarz" ist, bedingungslos als das "Gute" und "Richtige" zu betrachten und sich biedermeier auf (die eigene) Familie - die in Wahrheit als gesellschaftliche Institution schon nicht mehr existiert - zurückzuziehen und daraus ein stets aufs Neue gepredigtes Evangelium (nach dem Muster: "Gibt der Herr das Häslein, so sorgt er auch für das Gräslein") zu machen.

      Wenn man gesellschaftliche Mißstände sieht oder zu sehen glaubt - so meine ich - dann muss man diese zumindest im Klartext "ansprechen", weil man sonst an der zunehmenden Dynamik der Fehlentwicklungen mitverantwortlich wird und - wie ich schon weiter oben sagte - die mühevolle Aufarbeitung der wachsenden Probleme auf die nachfolgenden Generationen verschiebt; und das riecht mir ein wenig zu sehr nach"hinter mir die Sintflut".

      Daher werde ich es auch weiterhin nicht hinnehmen, dass man in diesem Forum, wo sich die meisten Poster bemühen, sauber argumentierend ihre Problemsicht darzulegen, von hosianna-singenden Biedermeiern als verdrießlich apostrophiert zu werden, nur weil solche Leute nicht in der Lage sind, auch mal das andere Argument als solches zu würdigen sondern es ausschließlich als Angriff auf ihre heile Welt betrachten.

    • Wertkonservativer
      01. August 2012 08:32

      @ Knieriem:

      Sie erinnern mich in Ihrer Unerbittlichkeit an einen hier vor kurzem Entfleuchten, der auch sendungsbewusst vom Blog-Mainstream abweichende Meinungen ziemlich kalt "abschoss" und immer wieder einmal abfällig beurteilte.

      Ich habe mich redlich bemüht, um Ihr Verständnis zu bitten, und habe für den ganz allgemein gemeinten Ausdruck "lassen wir uns das Leben ... doch nicht so nachhaltig verdrießen;" sogar um Entschuldigung durch Sie ersucht!

      Nun, Ihre Antwort an @ dssm ist auch eine Antwort, die ich mit Gleichmut zur Kenntnis nehme!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      01. August 2012 08:47

      @Haider 21h 22

      *******!

    • phaidros
      01. August 2012 10:37

      @knieriem: Daher werde ich es auch weiterhin nicht hinnehmen, dass man in diesem Forum, wo sich die meisten Poster bemühen, sauber argumentierend ihre Problemsicht darzulegen,...

      Werter knieriem, von »sauber argumentiert« kann in diesem Forum immer weniger die Rede sein. Es wird einfach apodiktisch postuliert, im Wesentlichen wer nicht aller »arg« oder »korrupt«, »völlig unfähig«, »kriminell« oder was auch immer ist. Stellt man sich auch nur ansatzweise dagegen oder versucht, den Blick auch auf positive Aspekte zu lenken, wird man niedergemacht.

      Insbesondere ist es ein Trugschluss, dass andauerndes Feststellen irgendwelcher vermeintlichen oder echten Mängel lediglich untereinander auch nur irgendeinen Wert haben könnte - oder einen gar von Verantwortung befreien würde, wie Sie schreiben! (Die gute Nachricht für Sie: es gibt diese Verantwortung nicht. Verantwortlich ist, wer Gestaltungsmöglichkeit hat). Es geht hier überspitzt gesagt einzig und allein ums noch scharfsinnigere Herausziselieren, warum etwas oder jemand schon wieder daneben gehauen hat, und wie entsetzlich die FOlgen für uns Leistungsträger sein werden. Jaques Tati sagt dazu: »Die Seele der Diskussion ist die Eitelkeit«

      Was nämlich nicht vergessen werden sollte, hat wiederum Woody Allen am schönsten in Worte gegossen: »Confidence is what you have, before you understand the problem.«

      Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

      In der zweiten Reihe sitzen und es besser wissen ist leider gleichermaßen nutzlos wie entbehrlich: wenn Sie es besser können, stellen Sie sich zur Wahl - und Sie werden überrascht sein, wie schnell Ihnen - wortgleich! - dieselben Vorwürfe gemacht werden. Aber die wären selbstverständlich alle substanzlos ... fält Ihnen da etwas auf?

      Doch hinzufügen möchte ich, dass ich aus den genannten Gründen finde, dass man die in ihrer Grundausrichtung positiven Beiträge eines Wertkonservativen, Observers, dssm, Reinhard (und natürlich auch vieler anderer, bei denen ich mich entschuldige, sie nicht alle namentlich nennen zu können) gar nicht hoch genung einschätzen kann!

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Punzen Marke »hosianna-singende Biedermeier« kann man sich gänzlich sparen. Selbst, um den Einwand vorwegzunehmen, wenn es »doch stimmen« sollte (was es im konkreten Fall nicht tut, wie ich Ihnen versichern kann). D.O.

    • Florin
      01. August 2012 13:26

      @phaidros

      Dixi!

  26. Haider
    31. Juli 2012 18:50

    Manchmal frage ich mich: "Warum versuchen die EUdioten mit allen Mitteln Europa zu ruinieren?" Und zwar ganz Europa und nicht die EU allein! Welche Strategie steht dahinter? Wer profitiert wirklich von dem ganzen angerichteten Chaos? Zuerst ging es sicher darum, die deutsche Wirtschaft und damit Deutschland an sich zu schwächen. Eine Strategie, die frapant an Englands Bestrebungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert. Aber dem Zauberlehrling ist offensichtlich alles entglitten.
    Ceterum censeo: "Europa ist für die EU viel zu schade!"

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2012 19:03

      Die selbsternannten Eliten benötigen dieses Konstrukt um ihre abartigen Phantasien ausleben zu können und natürlich zu ihrem eigenen Vorteil.
      Als Premier hätte der größenwahnsinnige Junker wohl kaum Gelegenheit sich derartig aufzupudeln, wie er es z. Z. tut, indem er D auf's ärgste maßregelt und sein Rettungsspiel weiterspielt - ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Leute leben fern aller Realitäten, und sind obendrein von uns nicht gewählt.

    • dssm
      31. Juli 2012 19:43

      @Brigitte Imb
      Herr Junker spielt sich nicht auf, der kämpft um sein Leben und zwar physisch.
      Kein Land hat, bezogen auf den Einwohner ,dermaßen hohe Bankkredite laufen wie Luxenburg, wenn da etwas schief geht, verarmt das Land über Nacht! Die utopischen Gehälter der Banker sind inzwischen ein wohlerworbenes Recht, die weite Mehrheit der Luxenburger lebt von den Banken/Fonds/Versicherungen, wehe dem, der hier etwas ändert!
      Wenn ein Land der Eurozone ernsthaft pleite geht, dann gehen in Luxenburg noch in der gleichen Nacht die Lichter aus und Herr Junker an der nächsten Laterne hinauf.

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2012 20:16

      dssm,

      um JCJ persönlich brauchen wir uns sicher nicht sorgen, er wird wohl bestimmt auch außerhalb Luxenburgs Domizile errichtet haben in denen es sich gut leben läßt - jedoch ohne Macht. Mit diesem scheinbar pschychischem Problem wird er zurechtkommen müssen.

    • dssm
      31. Juli 2012 20:38

      @Brigitte Imb
      Sie haben natürlich Recht, um der physischen Bedrohung zu entkommen, wird das ganze Gesindel längst Domizile im fernen Ausland haben und nur mehr den Umzugsschmerz als psychisches Leiden haben. Dazu einen zweiten Pass, mit einem ganz anderen Namen und via Triest geht's dann, unter zu Hilfenahme der Peronisten (auch so Kommis), nach Argentinien - das hatten wir doch schon einmal.

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2012 21:02

      dssm,

      JCJ ist im Vergleich zu den restlichen EU Despoten aufgrund seiner Nähe zur Hochfinanz gefährdeter - beim Geld hört sich ja bekanntlich die Freundschaft auf...
      Aber sonst werden "die" ja nicht von den "Eliten" verfolgt - da müßten sie tatsächlich Angst haben - es will sie ja nur das normale Volk nicht weiter aufgehalst haben, und damit gestaltet sich deren Restleben sicher halbwegs angenehm.

    • Undine
      01. August 2012 08:48

      @Haider

      *******!

  27. Brigitte Imb
    31. Juli 2012 18:44

    Daß Private ihr Geld zur Seite schaffen ist verständlich, aber, daß die spanischen Banken, die sich von der EU - sprich von den Nettozahlern - stützen lassen, dies ebenso tun (dürfen), ist eine Sauerei ersten Ranges!

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kapitalflucht-spanische-anleger-ziehen-ihr-geld-ab-11838750.html

    • Haider
      31. Juli 2012 18:53

      Die Ersten, die in Griechenland ihr Vermögen ins Ausland brachten, waren die steuerbefreiten Reederclans. Es verlassen immer die Ratten als erstes ein sinkendes Schiff!

    • dssm
      31. Juli 2012 19:49

      @Haider
      Die Ratten (hier die Reeder) verlassen als erste das sinkende Schiff?!?!
      Ich bin mir sicher, daß auch Sie inzwischen eher Edelmetall, Aktien oder Immobilien haben, dafür kaum mehr etwas am Sparbuch und schon gar keine Staatsanleihen.
      Ich nehme also an, daß Sie persönlich, wie die meisten Leser dieses Blogs, längst das sinkende Schiff verlassen haben; ich erlaube mir aber, Sie keinesfalls mit einer Ratte zu vergleichen, sonder diese Handlungen als intelligent und positiv darzustellen.

    • Haider
      31. Juli 2012 22:46

      @dssm
      Danke!
      Leider ist mein frei verfügbares Vermögen nicht relevant genug, um mir einen schweren Kopf zu machen.
      Aber mein Sohn z.B. denkt schon nach. Ist ja auch verantwortungsbewußt.

  28. Schani
    31. Juli 2012 18:25

    Vakaufts mei Gwand, i foa in Himmel!

  29. terbuan
    31. Juli 2012 18:19

    Deutschland und Österreich, der größere Teil blieb über vom Heiligen römischen Reich, aber macht er es wirklich besser?
    Seit 1806, seit Franz I/II. die römisch-deutsche Kaiserkrone auf Druck Napoleons zurücklegen musste gab es nur einen Lichtblick 1848, als Erzherzog Johann zum Reichsverweser und damit zum ersten gesamtdeutschen Staatsoberhaupt gewählt wurde.

    Seither ging es nur mehr bergab mit dem "la reste c'est l'Autriche" , wie Clemenceau es formulierte, verloren gegen Preussen, verloren gegen die Entente, verloren gegen die Anschlussgegner an Deutschland und dann wieder einen verlorenen Krieg gegen das "preussische" Deutschland.

    Deutschland ist längst kein Thema mehr für die meisten Menschen in Österreich, obwohl es Jahrhunderte von unseren Habsburgern beherrscht wurde, aber was soll's wir begannen etwas Neues, mit viel Widerstand (vor allem den der SPÖ) versuchten wir etwas Neues um der Klein- und Unbedeutenheit herauszukommen. Wir gingen in die EU!

    Heute stehen wir vor einem neuerlichen Scherbenhaufen und drohen gemeinsam mit Deutschland wieder einmal unterzugehen. Unsere Freunde im Norden haben es nur insoferne besser, als sie
    -mehr Menschen mit deutscher Zunge zur Verfügung haben,
    -ein größeres Reservoir an intelligenten Politikern und Wissenschaftern (wir haben bei Ersteren eine Reserve gleich oder unter Null), haben,
    -eine mächtige Industrie und Forschung mit auch gesamtweltlich betrachtet erheblichen Ressourcen zur Verfügung haben.

    Auf der anderen Seite jedoch stehen sié erheblich mehr unter Druck der Neidgenossen aus den Siegerstaaten, welche nichts anderes möchten, als das erfolgreiche Deutschland auszusaugen und auszumelken bis es neuerlich untergeht wie anno 1945.

    Wir Österreicher sind leider nur armselige Trittbrettfahrer und unsere armseligen Politiker können nur zwei Dinge, ihre Pfründe in Sicherheit zu bringen und andere für ihr Versagen zu beschuldigen, vor allem die Banken.

    Eines können sie jedenfalls nicht mehr (wie in Zeiten der großen Koalition in den 50er, 60er und auch noch 70er Jahren, die Deutschen für alles Ungemach verantwortlich zu machen. Neutralität und Anschlußverbot wahren jahrzehntelang eine wohlige Hängematte zum Selbstbetrug.)

    Heute sitzen wir mit Deutschland in einem Boot und ob es den Politrucks gefällt oder nicht, wir werden gemeinsam fallen oder aus eigenen Kräften wieder auferstehen, so wie in vielen anderen Jahrhunderten zuvor!

  30. knieriem
    31. Juli 2012 17:25

    "Wir müssen dazu", haben sie gesagt. Damit wir auch mitreden können, mitgestalten können.

    Dass die gar nicht die Absicht hatten, mitzureden und mitzugestalten, haben sie natürlich nicht gesagt. "Schmeckstad" waren sie - von Anfang an. Und weil das so gut funktioniert hat (bis auf den Ederer-Tausender, den viele bis heute nicht vergessen haben), haben sie dann immer weniger "mitgeredet und mitgestaltet". Und jetzt, wo wir gar niemanden mehr haben, der dort mitreden oder gar mitgestalten kann - alles nur mehr "Schwammerln" - fällt uns auf, dass es bei uns keine Diskussion gibt, z.B. über den ESM.

    In Deutschland kämpft schon das Parlament darum, dass dessen Gesetzgebungshoheit nicht beschnitten werden darf. Man ist zum Verfassungsgerichtshof gegangen. Der Bundespräsident unterschreibt das Gesetz nicht, bis der VfGH darüber entschieden hat. Jedes Provinzblatt schreibt sich "die Finger wund" über pro und kontra der ESM- und EFSF-Problematik. Und bei gehen die Damen und Herren Politiker und Parlamentarier auf Urlaub und überlassen das Feld der politischen Debatte einer gewissen Vasilakuh und den Bezirksvorstehern des 5. und 6. Wiener Gemeindebezirks, Thema: Die Mariahilferstraße als Fußgängerzone! (Oder wollen die immer noch den "shared space", der uns die segensreichen Verkehrszustände des Mittelalters wiederbeschert).

    Egal, wodurch dieser "deutsche Mut" ausgelöst wurde, er war schon da, als die den Krieg verloren haben. (Wir ja nicht, wir waren die Opfer!).

    Und so wurschteln wir halt weiter in unserem Schwammerlparadies und die Oberschwammerln können sich beruhigt zurücklehnen, weil die Wählerschwammerln jetzt - wo es wieder billige Urlaubsquartiere in Griechenland gibt - auch dort herumliegen; (jedenfalls die, die nicht "all inclusive" nach Antalya geflohen sind, um die islamische Kultur kennenzulernen, die wir ja bald haben werden - die orientalische Korruption beherrschen wir ja schon mal perfekt).

    Das ist nicht "Verdrängung", das ist Realitätsverweigerung!

    [Sorry, das ist heute schon die zweite, aber die war meinem Blutdruck geschuldet!]

  31. Paneuropa
    31. Juli 2012 15:39

    Wenn man über die Bedeutung von Kleinstaaten in der EU spricht, darf man Luxemburg nicht vergessen. Übrigens spielen auch Österreicher eine wichtige Rolle. Hannes Svoboda ist im Europäischen Parlament immerhin Chef der zweitgrößten Fraktion. Othmar Karas ist Vizepräsident des EP und gehört zu den Leuten auf EVP-Seite, die maßgeblich die Rettungspakete etc. mitgestalten. Dummerweise verfolgen die beiden Herren eine falsche Politik.

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:56

      Sie sagen es, unsere Kapazunder verfolgen die falsche Politik.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 16:01

      brechstange,
      "...unsere Kapazunder verfolgen die falsche Politik..."

      Das tun sie keinesweges... Sie verfolgen die Politik der eigenen Interessen! Sie sind korrupt bis zum Knochenffraß... Es ist genauso, wie hierorts bei den "Sternderln"...

  32. dssm
    31. Juli 2012 15:09

    Alle Diskussion ist vergebens, der Punkt wo selbst Deutschland nicht mehr kann, ist bald erreicht. Ob man nun den Griechen noch mehr oder weniger gibt, streckt oder kürzt nur die Zeitspanne bis zum grossen Finale.
    Alle Rettungspakete sind nichts gegen die TARGET II Salden (plus ELA, plus Anleihenkäufe der EZB), bisher gab es noch nicht einmal einen Denkansatz wie dieses Problem gelöst werden könnte. Der klassische Staatshaushalt und unsere Bankbilanzen können mit sparen, sparen und nochmals sparen (und dabei die Banken pleite gehen lassen) saniert werden, aber der TARGET II Saldo wird dabei nicht besser.
    Wie im Kleinen so im Grossen: Wer auch nur über Zwangsanleihen für ‚Reiche’ nachdenkt, sagt sehr deutlich, dass derjenige welcher sein Geld mit Wein, Weib und Gesang durchbringt, gut ist und jener welcher spart schlecht ist und bestraft werden muss.

  33. Cotopaxi
    31. Juli 2012 14:39

    o.T.

    Balkanische Sitten in Österreichs Krankenhäuser, man kommt und geht, wie es einem passt, ohne jemanden Bescheid zu sagen?

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1273638/Verwirrte-Linzerin-entband-Kind-allein-auf-der-Strasse-?_vl_backlink=/home/index.do

    Kann man eine Albanerin wirklich als Linzerin bezeichnen?

    • Gandalf
      31. Juli 2012 16:26

      @Cotopaxi:
      Radio Eriwan würde antworten: Grundsätzlich nicht, aber in Österreich schon.

  34. Undine
    31. Juli 2012 14:38

    @Gasthörer

    OT, aber dennoch nicht nur für mich hochinteressant: Ein Link von Ihnen, der zu einem sehr gut und objektiv gemachten Video führt, das leider mittlerweile nicht mehr zu sehen ist. Sie schrieben zum Thema: "Die Gegenwart aufarbeiten!" vom 21. 7. 2012:

    22. Juli 2012 16:35

    Dieser Film eines jungen Isrealis passt nicht ganz zum Thema. Aber auf seine Art doch wieder haargenau. Es waren für mich 90 lehrreiche und kurzweilige Minuten. Besonders gut ist der Part mit Finkelstein, der in der zweiten Hälfte interviewt wird.

    http://www.youtube.com/watch?v=pwunp9pU5Uc

    Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, das Video zu sehen.

  35. Gerhard Pascher
    31. Juli 2012 14:25

    Genau betrachtet, müsste man Frau Merkel dankbar sein, dass Sie bisher vielen Wünschen der begeisterten europäischern Schuldenmacher (= vorwiegend linken Gruppierungen) Widerstand geleistet hatte. Leider hat sie es verabsäumt, für diese energische Politik in Europa Gesinnungsgenossen zu gewinnen und so wird sie früher oder später dem Druck der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten nachgeben müssen. Und was macht unser Faymännchen? Mangels eigener Sachkenntnis hebt er bei Abstimmungen immer dort sein Handerl, wo die Mehrheit zu finden ist.

    Die Formel "Too big to fail" hat sich als nicht nachhaltig herausgestellt. Hoffentlich setzt sich bald die Erkenntnis durch, dass auch grosse Banken und ganze Länder eine geordnete Insolvenzabwicklung und damit einen Neuanfang machen können. Langfristig führt daran ohnehin kein Weg vorbei.

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:35

      für Famann gilt: Too silly to have success

      Schade für Österreich.

    • Freak77
      31. Juli 2012 20:09

      @ brechstange

      Um die Zukunft von Faymann braucht sich niemand Sorgen zu machen. Der war heuer schon zum dritten Mal beim jährlichen Bilderbergertreffen. Da sind Strippenzieher die auf Weltebene agieren versammelt.

      Ich schätze wenn es in Ö. für Faymann mit der Politik nicht mehr klappt ist ein schönes Versorgungsposterl irgendwo in Europa oder Amerika für ihn reserviert.

    • socrates
      01. August 2012 15:32

      "To big to fail" ist keine demokratische Formel, sondern schlicht gelogen.
      "cui bono", so findet man die Täter!

  36. Brigitte Imb
    31. Juli 2012 13:51

    OT - Jungwirth faßt 5 Jahre unbedingt aus - er wird wohl wie Zwettler et al. auf Haftunfähigkeit machen, denn einsitzen geht nur der Hendldieb.

    http://diepresse.com/home/sport/mehrsport/1273659/OeOCProzess_Fuenf-Jahre-Haft-fuer-Jungwirth?_vl_backlink=/home/index.do

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 14:06

      Oder er setzt sich kurz vor Weihnachten in den Häf'n und wird dann vom Herrn Bundespräsidenten um Zuge der Weihnachtsamnestie begnadigt.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 14:26

      "... Jungwirth faßt 5 Jahre unbedingt aus..."

      So geht das halt mit "Künetten-Geschäftsführern". Er muß nur seine Unterschrift... (selbst wenn's nur für drei Kreuzeln reicht). Wer SCHREIBT der BLEIBT! Dafür wird er bezahlt und NUR dafür... Sebstverständlich muß er für andere sitzen! (Wenn's dráuf ankommt) "Das war sei' Leistung..."

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2012 14:34

      Erich Bauer,

      so gesehen müßte auch unser Sozialminister einsitzen gehen...und viele andere. Wieviele Jahre würde Faymann theoretisch erreichen?

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 14:49

      Brigitte Imb,
      "...Wieviele Jahre würde Faymann..."

      Faymann würde gar nicht... (der unterschreibt nix, jedenfalls nix verfängliches) Bestenfalls seine "Künetten-Geschäftsführer"... :-)

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 15:08

      Nachtrag:
      "Wallner war für die Sonnenseiten des Lebens zuständig, ich für den Regen und Mist. Jetzt muss ich dafür büßen."

      Jungwirths "Erkenntnisgewinn"... Aus der "!Künette" hervorgeholte "Geschäftsführer" sind halt um Einiges... blöder... :-)

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:36

      Es wär halt schön, wär der Jungwirth ein "Birnbacher".

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 15:48

      brechstange,
      "... Birnbacher..."

      Brinbacher hat immerhin noch die "nicht abgeholten" Euronen... :-)))

  37. schreyvogel
    31. Juli 2012 12:58

    Unterberger hat völlig recht.

    Aber das liegt an Österreich, weniger an Deutschland.

    Im Verkehr mit ihren europäischen Peers scheuen die österreichischen Politikern jeden Konflikt und geben lieber nach.

  38. HDW
    31. Juli 2012 11:14

    Seien wir froh, dass es in(m) "Österreich" zu keiner Diskussion sagen wir mal zwischen Laura Rudas und "Dr."Hahn in Brüssel kommt, es wäre ja doch nur peinlich!
    Unter dem Druck der Besatzungsmächte nach dem Krieg war zwar eine relativ mutige und kämpferische Nomenklatura mit Diskussionsniveau entstanden, die aber leider auch die proporzionalen Voraussetzungen für die heutige populistische Selbstbefriedigung geschaffen hatte! Gesponsert durch das BIP der tüchtigen unpolitischen Unternehmer (entrepreneurs im Sinne Schumpeters) die letztlich den "Anschluss" an Deutschland in Kontinuität der kriegswirtschaftlich aufgebauten Autoindustrien, geschafft haben. Wobei das "Deutsche Eigentum" daran sowieso schon wieder zurückgestellt wurde (Andritz-Thyssen-Krupp etc.)
    Die österr. kademiker Elite ist am politischen Debattieren nicht interessiert und überlässt dies lieber parteilichen (und daher gut bezahlten Kabarettisten oder sogenannten Staatsschauspielern, also der evasiven Scheinwelt)
    Fragt sich nur was ist wenn das deutsche Wesen an dem angeblich die Welt genesen sollte (diesmal vielleicht in der Variation des Wagenknechtischen R.Luxemburg-Liebknecht - Marxismus) wieder einmal parallel agierend uns in die Katastrophe führt?
    Ein(e) Mann/Frau ohne Eigenschaften ist letztlich doch Teil der Katastrophe und eine Schande, also diskutieren wir im von A.U. geforderten Sinne tapfer weiter!

  39. Undine
    31. Juli 2012 11:11

    Schäuble und Merkel--wessen Marionetten sind die beiden? Ist es bei Schäuble ein Überkompensieren seiner körperlichen Schwäche, seit er durch die Schüsse einer Attentäterin an den Rollstuhl gefesselt ist? Will er sich selber und allen Europäern beweisen, daß sein Gehirn nicht gelähmt ist, oder ist es doch nur die menschliche "Schwäche" der Machtbesessenheit? Oder steckt doch mehr dahinter? Hat er sich verkauft, verkaufen müssen? Wer sind seine Einflüsterer?

    Angela Merkels Politik hat eine Eigendynamik entwickelt, die sie daran hindert, das Begonnene, das sich als furchtbarer Irrweg entpuppt hat, auf das Wesentliche zurückzuschrauben?

    Und flugs---es klingt wie ein schlechter Witz!--- springen jetzt plötzlich "Die LINKEN" auf den entgleisten Zug und versprechen Rettung! Das ist so absurd, daß man sich verwundert die Augen reibt, weil man nicht glauben kann, was man da zu sehen kriegt: Eine Sarah WAGENKNECHT als "Retterin in der Not", eine in der Wolle gefärbte Kommunistin! Da paßt ja dann plötzlich wieder alles zusammen.......

    Wieder einmal ist Prof. Taschners "Gastkommentar in der "Presse" vom DO sehr empfehlenswert, eine (leider zu leise!) Stimme der Vernunft, wenn er schreibt:

    "Oft wird viel zu spät erkannt, dass man vom eingeschlagenen Weg viel früher hätte abweichen sollen, weil er schlicht in die Irre führt. Da hilft nur, dem bereits Investierten nicht mehr nachzutrauern.*
    Es gilt die schlichte Regel: Trauere getätigten Investitionen nicht nach! Auch, wenn sie ein Fehler waren."

    * Ganz leicht fällt der Ratschlag nicht, denn mir persönlich tut's entsetzlich leid um die hinausgeschmissenen Milliarden. Besser wäre es gewesen, vorher Besonnenheit an den Tag zu legen. Aber solange die Politiker keinerlei (finanzielle) Konsequenzen für ihre leichtsinnigen Fehlentscheidungen fürchten müssen, wird sich kaum etwas zum Besseren wenden.

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 11:33

      War nicht erst gestern wieder Befehlsausgabe durch den amerikanischen Finanzminister an Schäuble in seinem Urlaubsort?

    • Undine
      31. Juli 2012 15:33

      @Cotopaxi

      Genau das war auch mein Eindruck, als ich die beiden Männer auf Sylt zusammen sah:
      Befehlsausgabe der amerikanischen Chefs, wie D zu handeln hat, um noch schneller noch gründlicher zu verbluten. Ob es auch schon konkrete Pläne gibt, was DANACH auf Europa zukommt?

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 15:38

      @Undine

      Hatten die amerikanischen Kriegstreiber und deren Hintermänner und Helfer Pläne für die Zeit danach für Libyen, Irak, Afghanistan oder Syrien?

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:40

      Undine, ich vermisse die direkte Sprache bei vielen Intellektuellen, Professoren, usw. Die eiern lange herum und warten ab, wohin sich das Fähnchen dreht, dann sind sie oft zuvorderst dabei. Mutige Menschen muss man suchen wie eine Stecknadel im Heuhaufen.

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 18:32

      brechstange,
      "...die direkte Sprache bei vielen Intellektuellen..."

      Naja... Wenn bei den Amazonen der "richtige" Odysseus erscheint... der wickkelt Euch schnutstracks um den Finger... :-)

  40. socrates
    31. Juli 2012 09:54

    Damit die EU nicht Chikago bleibt:
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/ezb-chef-draghi-unter-lobbyismus-verdacht/6941502.html
    Straßburg/FrankfurtDer Europäische Bürgerbeauftragte, der Beschwerden über Missständen bei EU-Institutionen nachgeht, hat eine Untersuchung gegen EZB-Chef Mario Draghi eingeleitet. Es geht um die Frage, ob der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) als Mitglied der sogenannten „Group of 30“ („Gruppe der 30“) vor einem möglichen Interessenkonflikt steht. Das bestätigte die Sprecherin des Ombudsmanns Nikiforos Diamandouros der Nachrichtenagentur dpa am Montagabend. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet. In der „Group of 30“ kommen hochkarätige Vertreter von öffentlichen und privaten Banken sowie Akademiker regelmäßig zusammen.

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:41

      Das sind doch genau diese Organisationen, die Menschen heben oder fallen lassen. Sehr hinterfragenswürdig.

    • socrates
      01. August 2012 09:43

      brechstange
      Mir geht es darum, daß die Bankster zur Verantwortung gezogen werden. Mit LIBOR-Krediten wurden Millionen Menschen betrogen und es gibt bei uns niemand, der sich darüber aufregt und Rechenschaft fordert.

  41. Observer
    31. Juli 2012 09:54

    Fakt ist, dass ...

    ... die griechische Regierung wohl Sparpakete beschliesst, diese aber von den betroffenen Institutionen und Organisationen NICHT umgesetzt werden.

    ... die anderen "maroden" Länder die sog. Griechenlandrettung genau verfolgen, um daraus mögliche eigene Vorteile zu erzielen.

    ... die kleineren EU-Länder sind nicht zusammentun, um gegen Deutschland (und ggfs. Frankreich) gemeinsam aufzutreten. In Summe können diese leicht Deutschland überstimmen.

    ... es in den kleineren EU-Ländern zuwenig wirkliche Persönlichkeiten gibt, welche in den politischen Entscheidungssgremien sitzen und sich gegen die Diktate aus Berlin und Brüssel durchsetzen können.

    ... schliesslich die meisten bisherigen schlechten Entscheidungen von linkem Gedankengut beeinflusst werden (jawohl Frau Merkel, auch sie werden unbewusst "motiviert"!) und daher es weiterhin mit Europa berab geht.

    Warum fahren Faymann und die Minister überhaupt zu den gemeinsamen Treffen, wenn da ohnehin nur das geschieht, was Merkel, Barroso & Co für gut halten? Nur für Gruppenfotos, gemeinsame Essen, small talk und Faymann's immerwährendes Lächeln? Eine (neuerliche) Reform der EU ist dringend erforderlich.

  42. Wolfgang Bauer
    31. Juli 2012 09:31

    Die Österreich-Schafe drängen zur Schur: Laut Eurobarometer-Umfrage sind 48% der Österreicher für das Auflegen gemeinsamer Schuldtitel, nur 36% dagegen. In Deutschland sind nur 25% dafür, 57% dagegen.

    Dabei würden wir pro Kopf genausoviel wie die Deutschen ins System einzahlen - und tun das jetzt schon beim ESFS etc.

    Ob das nicht weniger die individuelle Opferbereitschaft der Leute und die Überzeugung, dass das der vernünftigere Weg für Österreich und Europa ist, ausdrückt als vielmehr das große Unwissen und das Nachbeten des Politiker- und ORF-Gewäschs?

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:45

      Der Österreicher ist auf weiten Strecken die absolute wirtschaftliche Niete. Dazu kommen Feigheit und Bequemlichkeit. Und richtig gespürt haben sie auch noch nicht, was diese Entscheidungen bedeuten, vorausschauend denken ist zu anstrengend oder man könnte doch glatt benachteiligt werden.

    • estate (kein Partner)
      01. August 2012 15:16

      Wolfgang Bauer,

      Sie schreiben u.a. "Laut Eurobarometer-Umfrage sind 48% der Österreicher für das Auflegen gemeinsamer Schuldtitel"

      Dieses propagandistische Ergebnis ist weitgehend einer manipulativen Änderung der Fragestellung geschuldet!

      Die bislang übliche QA13 (="Würden Sie auf Grundlage Ihres Wissens über Eurobonds sagen, dass Sie für oder gegen die Schaffung von Eurobonds sind?"), die nur jenen gestellt wurde, die bereits von Eurobonds behört hatten [1], wurde im Vorjahr von den Österreichern nur zu 45% bejaht.

      Dann wurde die Frage in den nachfolgenden Umfrage geändert auf: "QC7.4 Bitte sagen Sie mir in Bezug auf die Reform der weltweiten Finanzmärkte, ob Sie dafür oder dagegen sind, dass die EU die folgenden Maßnahmen ergreift. Einführung von Eurobonds (europäische Anleihen)"

      Das ist ein anderer und unsinniger Kontext ("Reform der Finanzmärkte"?!) mit zugleich einer Befragung auch derjenigen, die noch niemals von Eurobonds gehört hatten. So und nur so kann man verkaufen, der Zuspruch der Österreicher zu diesen Bonds wäre gestiegen und hätte nun sogar 48% erreicht.

      [1] http://www.europarl.europa.eu/pdf/eurobarometre/2011/decembre/crise_financiere_sa_en.pdf

      [2] http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb77/eb77_anx_en.pdf

    • knieriem
      01. August 2012 17:43

      @estate
      Wir Österreicher sind im Umgang mit Umfragen eben besonders gewieft; Schließlich haben wir ja auch herausgefunden, dass es besser ist, die Parkpickerln erst einzuführen und dann eine Umfrage zu machen!
      :-)

  43. knieriem
    31. Juli 2012 09:13

    Warum hat Deutschland eine viel fundiertere Debatte?
    Weil in diesem Land ...
    ... eine "Gesellschaft" zuhause ist, die sich zu einem Großteil noch für ihre "Angelgeneheiten" interessiert. Und das gilt auch für die neuen Bundesländer, deren in der DDR unterdrückte Bevölkerung nicht nur in Scharen und Einsatz ihres Lebens über die Mauern und Zäune in die "Freiheit" geflüchtet ist, sondern auch eine bewundernswerte, friedliche Revolution zuwege brachte, die zur Wiedervereinigung führte;
    ... eine Linkslinke Partei - wenn auch mit Vorbehalt - in die öffentliche Debatte einbezogen wird und weil dort keine Faymänner, Lauras, heinisch-Hoseks, Mikl-Leitners und andere Intelligenzbestien sich in behübschenden bis gar nichts sagenden Floskeln ergießen, damit man ihnen möglichst wenig ans Bein pinkeln kann;
    ... weil dort - eigenartigerweise - Migranten zuhauf herumlaufen, die ein besseres Deutsch sprechen als UHBK (von noch minderen Beispielen ganz zu schweigen) und vor allem offensichtlich auch in der Lage sind, in dieser Sprache zu DENKEN.
    ... die Parteien keine Pfründe- und Besitzstandswahrer sind, sondern in der Regel das tun, was man von Parteien erwartet, nämlich Wählerstimmen werben und Wählerinteressen vertreten;
    ... die Menschen hin und wieder dazu neigen, die Regierungen abzuwählen und neue Leute an die Führungspositionen zu rufen;
    ... noch eine Presse existiert, die sich - nicht immer zu jedermanns Freude - ab zu zu Spitzenleistungen aufzuschwingen vermag und die anscheinend noch so viel Anstand und Rückgrat hat, dass sie nicht nur von Schweigegeldern der Regierungspartei(en) lebt;
    ... die gutmenschliche Alimentations-Geneigtheit deutlich mehr "vernunftgebremst" scheint, als bei uns in Bagdad;
    ... zu einer Zeit, als es noch weitsichtige und vernünftige Menschen gab, der Keim zur EU gesät und in jahrelanger Hege und Pflege zur Blüte gebracht wurde.
    ... nicht nur eine große Stadt existiert, in der wirklich urbanes Leben herrscht, sondern auch ein großes, weites Land, dessen Menschen sich dessen Bebauung und Bewirtschaftung annehmen und daraus auch ihr Weltbild speisen.

    Um nicht Gefahr zu laufen, wegen Beleidigung oder Schlimmerem einem unserer neuen Meinungsfreiheits-Förderungsgesetze zum Opfer zu fallen, schließe ich an dieser Stelle meine Philippika ohne den Vergleich mit anderen EU-Ländern (wie z.B. Österreich) explizit anzusprechen.

    • Undine
      31. Juli 2012 11:49

      @knieriem

      *********!
      Kleine Einschränkung: In D siedeln sich unglaublich weitverzweigte ausländische, meist türkische und sonstige levantinische Familienclans mit z. T. weit über 100 Mitgliedern an, die durch ihr mafioses Verhalten nicht nur den Staat herzhaft ausbeuten (unverdiente Sozialleistungen), sondern aufgrund ihres kriminellen Verhaltens die dort lebende einheimische Bevölkerung das Fürchten lehren. Es gibt nicht nur in Berlin Gegenden, in die sich nicht einmal die Polizei zu gehen traut. Die Deutschen sind mit dieser ausländischen Familienmafia-Plage sehr gepeinigt. Auch hier ist der Maßstab 1: 10 (Ö:D) anzuwenden.

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:48

      Deutschland hat durch Rot-Grün extrem viel Nachteile erfahren, doch die intellektuellen Erfahrungsträger (auch wenn sie als alt beschimpft werden, Schmidt ist ausgenommen) leben noch und wehren sich. Dank sei Gott.

    • Schani
      31. Juli 2012 18:34

      Österreich, ein Volk von Idioten im ursprünglichen Sinne des griechischen Wortes "Idiotes"( der Privatmann, der sich nur für sich selbst und nicht für öffentliche Angelegenheiten interessiert)? So schließt sich ein Kreis.

    • knieriem
      01. August 2012 17:46

      @brechstange
      Leider ist der Helmut Schmidt ist alt geworden; sonst wäre ihm der peinliche Auftritt mit Peer Steinbrück bei Günther Jauch nicht passiert.
      Trotzdem gilt: Schmidt war einer jener wenigen Sozialdemokraten, die man auch Konservativer getrost hat wählen können.

  44. Josef Maierhofer
    31. Juli 2012 08:20

    Die Diskussion.

    Sie ist enorm wichtig und, solange sie sachlich geführt wird, fruchtbar, auch wenn die Dinge, über die man heute diskutieren muss, furchtbar sind.

    Den Irrweg erkennen zu müssen fällt nicht leicht, nirgendwo.

    Ja, bei uns wird niedergeschwiegen, abgelenkt, FPK, Grasser, etc., Faymann wird auch verschwiegen samt seinem Ostermayer, es wird die Realität verweigert. 'Wir können ja 'eh' nichts machen, wird sind zu klein für die EU.

    Also was soll denn 'unsere' Politik noch diskutieren lassen, haben wir doch alles getan, um die Brüsseler Bürokratie zu befriedigen, waren wir doch Musterknaben, standen wir stets in der ersten Reihen bei der Lizitation der Schuldenforderungen, haben wir doch die 'besten' Politiker nach Brüssel entsandt, haben wir doch alles getan, was in unserer Macht steht. Wir sind sogar in der großen Koalition, die alle Macht in Österreich in der Hand hat. Wirklich ? Hat sie die Macht in der Hand ? Hat sie alles Notwendige und Wichtige getan ?

    Ich meine diese schlechteste Regierung, die Österreich je hatte und die unser Land verschenkt hat und noch versenken wird, nicht ein einziges Veto zugunsten Österreichs gab es von Österreichs Politikern in Brüssel, hat weder irgendeine Macht, außer die Macht der Parteikrake, noch irgendeine Kompetenz, noch irgendein Ergebnis. Sie hat Unnötiges beschlossen und Österreich verraten und verkauft und den höchsten Schuldenzuwachs der österreichischen Politgeschichte dem österreichischen Volk aufgebürdet.

    Nicht einmal eine Diskussion ließ man aufkommen, genau, wie damals beim Hitler, damals waren die Österreicher sicher die 'besseren' Nazis und heute, heute sind sie die 'besseren' P.C.-Sozialisten. Nur nicht darüber diskutieren, nur alles, was nicht gegen die 'SPÖVP' sein könnte darf zugelassen werden.

    Diese Marionettenfiguren müssen abgewählt werden, es kann nichts Schlimmeres mehr geben als diese organisierte Unfreiheit und Diskussionsunterbindung.

    Es muss dem österreichischen Volk, und vor allem dem Wahlvolk klar sein, dass die goldenen Zeiten vorbei sind und Schuldscheine immer weniger werden und dass sie darüber entscheiden müssen, ob sie den sicheren Untergang oder den Neubeginn wählen.

    Neubeginn heißt aber Abschied von den 'Etablierten', von den 'geliebten' (ich hasse sie) Privilegien, von der Parteibuchwirtschaft, vom Staat (immer mehr zumindest), von den fetten Pfründen und vom Sparguthaben.

    Das Wählen des Abgrundes heißt noch einige Monate, Jahre wage ich nicht mehr zu sagen, Milch und Honig und dann alle Freiheitsentzüge der Welt und alle Ausreden der Welt und die bereits genannten Konsequenzen. Lang kann es so nicht mehr gehen.

    Darüber zu diskutieren, wäre das eigentliche Wahlkampfthema.

    Aber Diskussion, gar öffentliche, in Österreich pfui ! Bei uns ist halt das Parteibuch wichtiger als die Geburtsurkunde und der Bürger unwichtiger als die Partei und die Partei unvernünftiger als alle zusammen.

    Statt für Österreich zu arbeiten, haben die Parteien in den letzten Jahrzehnten, mit wenigen kurzen Lichtblicken, stets gegen Österreich gearbeitet.

    Also müssen wir als Wähler uns auch entscheiden, ob wir für Österreich sind oder gegen die etablierten Parteien und deren Privilegienklientel.

    Die Freiheit, die öffentliche Diskussion, sie wird hier mit Partei- und koalitionärer Regierungsgewalt niedergehalten mit Hilfe der korrumpierten und kurrupten Manipulationsmedien.

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2012 09:45

      Korrektur:
      'Also müssen wir als Wähler uns auch entscheiden, ob wir für Österreich sind oder gegen die etablierten Parteien und deren Privilegienklientel.'

      sollte natürlich heißen:

      Also müssen wir als Wähler uns auch entscheiden, ob wir für Österreich sind oder für die etablierten Parteien und deren Privilegienklientel.

  45. Wertkonservativer
    31. Juli 2012 06:56

    Stimmt ja alles, was unser Dr. Unterberger da schreibt!

    Frau Merkel tut mir echt leid, die hat wahrlich nichts zu lachen! Dieser Berg an Verantwortung für ganz Europa: da wären wohl Titanenkräfte vonnöten!

    Wie die die Dinge auch ausgehen werden, an Deutschland wird einiges hängenbleiben.

    Da passt wohl das alte Heine-Wort:
    "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 07:03

      Denke ich an Österreich und seine Schwammerln in der Nacht (Copyright Wertkonservativer), bin ich auch um meinen Schlaf gebracht.

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2012 07:41

      Hätte mich gewundert, wenn @ Cotopaxi an meinem bescheidenen und doch wirklich harmlosen Sub-Beitrag nicht postwendend was auszusetzen hätte!
      Wenn's Ihnen Spaß macht!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  46. Cotopaxi
    31. Juli 2012 06:53

    "In der österreichischen Politik hat außer der Finanzministerin eigentlich niemand auch nur eine Ahnung über alle Aspekte und Zusammenhänge der Finanzkrise."

    Diesen Eindruck vermittelt mir Fr. Fekter nicht, aber ich bin auch nur ein Laie.

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:49

      Den Eindruck habe ich von Frau Fekter leider inzwischen auch nicht mehr.

  47. DerTurm
    31. Juli 2012 06:48

    Passend zum Thema ist ein Artikel von Dr. Wolfram Weimer auf AchGut:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_staat_als_beute_der_parteien/
    Es ist wirklich unglaublich, wie viele Milliarden für welche Stützungen und Förderungen in der EU verbrannt werden.

  48. Anton Volpini
    31. Juli 2012 06:16

    Daß Kleinstaaten in der EU ein Gewicht haben könnten, das hat die Slowakei unter Sulik gezeigt. Oder die Tschechei mit Vaclav Klaus. Oder jetzt Finnland zum ESM.

    Durchsetzungsvermögen hängt nicht so sehr von der Größe eines Landes ab, sondern von der Charakterstärke der handelnden Politiker. Freilich müssen sich solche "Querköpfe" dann die Häme der übrigen "Europäer" gefallen lassen, vornehmlich der von Frankreich gesteuerten Intriegen. Was ja Deutschland als einzig würdige Führungsmacht täglich zu spüren bekommt.

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 06:50

      Frankreich macht das, was es immer machte und wovon und wofür es lebt: es führt Krieg gegen die Deutschen Staaten.

    • HDW
      31. Juli 2012 12:34

      @Cotopaxi
      31. Juli 2012 06:50

      Richtig! Allerdings möchte ich ergänzen: ... und auch gegen das nicht-deutsche also ehemals habsburgische Mitteleuropa. Das sollte uns nämlich noch mehr zu Denken geben! Auch in der polemischen Diskussion gegen Griechenland, welches keineswegs ein Monolith ist und gerade dadurch und durch schlimmeres auch in der Vergangenheit auf die "alliierte Seite" gebracht wurde. Und Ungarn und Rumänien und Serbien und Bulgarien und die halbe Ukraine und sogar die halbe Tschechoslowakei und so weiter und so fort!

    • dssm
      31. Juli 2012 14:57

      Bitte unsere lieben Angelsachsen nicht vergessen. Die spielen auch sehr undurchsichtig.

    • Anton Volpini
      31. Juli 2012 18:12

      Unsere lieben Angelsachsen spielen sehr undurchsichtig, dssm, seit dem sie nicht mehr DIE Weltmacht sind. Vor dem ersten Weltkrieg haben sie allerdings sehr durchsichtig gespielt!

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 18:40

      Die Angelsachsen sind die Statthalter der Amerikaner in der EU bzw. ein trojanischen Pferd. Und nach wessen Pfeife die Amerikaner tanzen, kann man nur vermuten.

    • Anton Volpini
      31. Juli 2012 18:49

      Nach wessen Pfeife die Amerikaner tanzen?

      Müssen sie doch gar nicht, cotopaxi, die sind doch Weltmacht Nummer 1! :-))
      Oder gibt es da noch eine Macht, bitte klären Sie mich auf? ;-))))

    • Cotopaxi
      31. Juli 2012 19:25

      Vorrangig denke ich an die Finanzindustrie und den militärisch-industriellen Bereich.

  49. byrig
    31. Juli 2012 03:11

    nachdem alle milliardenspritzen nicht geholfen haben,also sinnlos verpufft sind,griechenland keinen wirklichen reformwillen zeigt,vielleicht auch nicht zeigen kann,sollte dieser wahnsinn endlich gestoppt werden und griechenland entlassen werden in die neue drachme.
    dass österreich hier eher "schmähstad" ist,ist aber auch verständlich im angesicht der deutschen übermacht.
    jetzt wäre der ideale zeitpunkt für die gründung einer union der eigentlichen eurostaaten deutschland,niederlande,finnland österreich und eventuell frankreich.
    die eu könnte auch dann weiterbestehen,ein südeuro wäre eine option.

    • Pumuckl
      31. Juli 2012 09:07

      " . . .Union der eigentlichen Eurostaaten Deutschland, Niederlande, Finnland, Österreich und eventuell Frankreich. "

      Schöne Illusion ! Das paßt überhaupt nicht in die immer noch* aktuelle, seit Jahrhunderten in Europa Unheil stiftende, " Gleichgewichtspolitik " der Briten.

      Ein Deutschland welches nicht unten positioniert ist, bedeutet für die dort bestimmenden " Eliten " auch heute eine Störung ihrer Vorstellungen von Gleichgewicht!

      * Diese ursprünglich nur britische Position ist Bestandteil der Weltordnungs-Vorstellungen des unbestrittenen Welt-Leviatans USA

    • brechstange
      31. Juli 2012 15:55

      byrig

      Frankreich passt nicht dazu, allein die zentralistische etatistische Wirtschaftsform Frankreichs ist mehr als kontraproduktiv für eine gemeinsame Währung.

      pumuckl

      Die Briten waren aber doch immer bewährte Partner bei der Durchsetzung marktwirtschaftlicher Prinzipen in Verbund mit Deutschland gegen Frankreich. Auf dieses gemeinsame Denken könnte Deutschland sehr wohl bauen.

    • Gandalf
      31. Juli 2012 16:46

      @byrig, brechstange:
      Frankreich passt nicht zu den eigentlichen Eurostaaten; es würde es sich als (Haupt-) Komponente des allfälligen Süd- Euros zu positionieren haben.
      Weil auch die Rede von den Möglichkeiten kleinerer EU-Mitglieder die Rede war: Hätte Österreich eine Regierung, die diesem Namen gerecht würde, wie etwa in der Zeit zwischen 2000 und 2006, könnte doch von hier eine entsprechende Initiative ausgehen. Aber bei einem Bundeskanzler, der froh sein muss, wenn er verstanden hat, was seine Kollegen gerade beschlossen haben (und wozu er brav genickt hat, bevor er es verstanden hatte) und einem Aussenminister, der in seiner Funktion als Parteifeuerwehrobmann schon nicht mehr weiss, wo er zuerst löschen soll, kann man wirklich nichts erwarten, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes.

    • Pumuckl
      01. August 2012 00:40

      @ brechstange 31. 07. 15:55

      " . . . Briten waren aber doch immer bewährte Partner . . . im Verbund mit Deutschland gegen Frankreich. "

      Erst gestern ging mir ein Dokument zu, in welches auch Sie unter:

      http://hausderheimat.npago.de/ Einsicht nehmen können.

      Wenn Sie dort dann Haus der Heimat Sudetendeutsche anklicken und dort nochmal Vertreibungspläne britischen Ursprungs?
      finden Sie Auszüge aus einem Buch des britischen Historikers Martin David Brown, in dem er berichtet, daß die britische Regierung bereits Sept. 1939 eine Denkschrift über Bevölkerungs-Transfers in Auftrag gab.

      Der völkerrechtswidrige Einmarsch Hitlers Sept. 1939 in Polen wird weltweit zurecht verurteilt.

      Englands ebenfalls im Sept. 1939 erfolgte völkerrechtswidrige Planung der Vertreibung von vielen Millionen Deutschen, welcher ab 1945 realisiert wurde, war bis jetzt überhaupt nicht bekannt ! ! !

      Von durchtriebener Geheim-Diplomatie, sehr oft zum Nachteil Deutschlands, ist die britische Politik seit Jahrhunderten gekennzeichnet.

      Die angebliche " Erbfeindschaft " zwischen Deutschland und Frankreich wurde von England durch Jahrhunderte sorgsam " gepflegt ".

      De Gaulle und Adenauer erkannten das und begründeten die deutsch-französische Freundschaft. Sie hatten gute Gründe sich eine EG ohne Briten zu wünschen. Ein gesundes Mißtrauen gegen England wäre deutschen und französischen Politikern auch heute noch zu empfehlen.

    • Pumuckl
      01. August 2012 00:49

      @ Pumuckl

      nochmal der Link hoffenlich richtig!

      http://hausderheimat.npage.de/

  50. socrates
    31. Juli 2012 02:12

    Wichtig wäre eine konzertierte Vorgangsweise gegen die Banken:
    Strafrechtliche Ermittlungen gegen Banker
    Wegen Betrug beim Interbankenzinssatz Libor ermittelt das US-Justizministerium, auf Banker könnten Gefängnisstrafen warten
    Kürzlich stellte sich heraus, dass Banken oder vielmehr Banker tatsächlich Bankster sind (siehe das Special: Unter Bankstern) und Daten zu ihren Gunsten manipulieren, was ihnen zwar Vorteile bringt, aber vielen wirklich viel Geld kostet - nicht zuletzt auch Staaten (Libor-Gate). Wie die britische Barclays Bank nach Untersuchungen des britischen und US-amerikanischen Finanzamts zugegeben hat, wurde der Interbankenzins Libor manipuliert - angeblich von vielen Banken, auch die Deutsche Bank scheint mitgespielt zu haben. Dabei geht es nicht um Peanuts, sondern um Billionen.
    Barclays hat sich auf eine Strafzahlung von 360 Millionen geeinigt. Wie die Süddeutsche berichtet, will die Deutsche Bank die Strafzahlung mindern, in dem sie als Kronzeugin auftritt. Aber es dürfte bei Strafzahlungen nicht bleiben. Wie die New York Times berichtet, will das US-Justizministerium auch strafrechtlich gegen Banker von Barclays und anderen Finanzinstituten vorgehen. Angeblich stehen zehn Großbanken im Visier der Ermittler, in erster Linie die Schweizer UBS. Informanten hätten der Zeitung gesagt, dass zumindest gegen eine Bank noch in diesem Jahr eine Klage in Gang gebracht werden soll.
    Die Strafzahlung, die Barclays leistet, wird die Banker nicht vor strafrechtlicher Verfolgung schützen können. Nun geht also die Angst bei den Bankern um, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Werden sie wegen Betrug verurteilt, können Gefängnisstrafen auf sie warten. Während die US-amerikanischen Ermittler drängen, zögern die Briten nach der NYT die schon seit Jahren laufenden Untersuchungen hinaus und lehnten von der Fed stammende Änderungen ab. Für die Banken und die Banker könnte es nun wirklich ungemütlich werden.
    Florian Rötzer
    Es genügt nicht die Zahlungen einzustellen, das Geld muß zurückgeholt werden. Daß Anleger verlieren, ist ihr Risiko, für das sie sehr viel kassierten. In der Schweiz sind die Hypothekarkredite unter 0,5% ,aber unsere Banken weigern sich Kredite an Ösis zu geben. Wofür brauchen wir sie dann? Sie sollen zum Teufel gehen, auch in den 20-30er Jahren mussten die Banken krachen gehen um dieWirtschaft wieder in Gang zu bringen.
    Bis jetzt hatten wir ein Wirtschaftswachstum und alle Medienlügner sprachen von Rezession und Krise, die Rohstoffpreise stiegen, ebenso die Gewinne, und die Gehälter und kleinen Einkommen wurden gekürzt. Die Finanztransferabgabe wurde hintertrieben oder zumindest ihre Einführung in diversen Ländern verschwiegen. An der fehlenden Diskussion in Ö sind die Medien und ihre Besitzer schuld.

  51. Brigitte Imb
    31. Juli 2012 01:20

    Verfolgt man in deutschen Medien die sog. Krise u. die div. Rettungsmaßnahmen, so bekommt man den Eindruck, daß die Stimmung in D am Kippen ist - und das ist gut so.
    Der "deutsche Michel" reagiert wnigstens im letzten Moment - s. ESM -, während der gelernte Österreicher immer noch bequem im Fauteuil sitzt, ÖRF und andere Beschwichtigungsmedien konsumiert.
    Ein Kommentar wie z. B. dieser http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-retten-ohne-ende-11832561.html aus der FAZ, fände in keinem österreichischem Medium Einzug, denn da geht's um Aufklärung des Volkes und dies ist schließlich von unseren Politikern eher nicht gerne gesehen.

    • Normalsterblicher
      31. Juli 2012 02:24

      Nun ja, Frau Imb:

      Gemäß Art 5 Abs 6 lit b ESM-Vertrag bedarf es der Einstimmigkeit zum Abruf weiterer Tranchen des genehmigten, aber noch nicht eingezahlten Kapitals gegen ein Agio.

      Der Gouverneursrat setzt sich aus den Finanzministern zusammen. Er handelt außerparlamentarisch in hoheitlicher Immunität, es bedarf dazu keines Bundestag-Beschlusses. Nur in Zusammenhang mit Hilfsmaßnahmen greift die Dringlichkeitsklausel gem Art 4 Abs 4, die freilich immer noch eine qualifizierte Mehrheit von 85 % erfordert. Der Abruf weiteren Kapitals ist aber keine Hilfsmaßnahme.

      Aber interessant ist der FAZ-Artikel allemal! Es stimmt immerhin, dass der ESM als juristische Person bei Einstimmigkeit die Gesamtheit der Vertragsstaaten - theoretisch - gegen deren Willen um ein Vielfaches per Agio (=Aufgeld) erleichtern kann. Praktisch ist ein solches Ereignis aber nicht vorstellbar.

  52. goldmarie
    31. Juli 2012 01:19

    In Österreich kann leichten Herzens auf eine breite Diskussion verzichtet werden, weil dieses Land seine Souveränität unter dem roten Marionettenkanzler mehr eingebüßt hat als je zuvor. Hier wird korrumpiert, auf Machterhalt spekuliert und im Endeffekt das gemacht, was entweder der ungeliebte große Bruder Deutschland oder gar die EU-Granden in Brüssel vorgeben. Wozu dann noch regieren und/oder diskutieren?

    • Erich Bauer
      31. Juli 2012 18:25

      Schämst du dich nicht... du mieses Stück...

    • Freibetto
      31. Juli 2012 19:44

      Pechmarie Libertus, vulgo Contra, vulgo Plusminus, etc. vergibt wie immer Sterne an sich selbst. Soweit, so schlecht.
      Offenbar ist das eine Manie, also eine affektive Störung. Aber keine Sorge Libertus, vulgo Goldmarie, vulgo Contra, vulgo Plusminus, vulgo.....die Manie ist, wenn auch langwierig, heilbar.

    • charlemagne
      31. Juli 2012 20:42

      es ist wie in der großen politik, wenn die schamlosigkeit einmal zur gewohnheit wird, dann bleiben ethik und moral gnadenlos auf der strecke...
      (sehr traurig für den blog!)
      am besten wäre es libertus, sie suchen einfach das weite und gehen ganz weit weg, egal welchen nick sie sich nehmen, es erkennt sie doch jeder und sie ernten nur mehr spott und häme! haben sie das wirklich nötig?

    • Matthias Wolf
      31. Juli 2012 21:06

      Den Herren Privatdetektiven von eigenen Gnaden entgeht das kleine Detail, dass man sich nicht 17x selbst drei Sterne geben kann.

      Was sie freilich nicht hindert, von »miesem Stück« zu sprechen, von »Scham«, von »Ethik und Moral«, die auf der Strecke blieben. Und dabei zu feig sind, ihre »wahren« Nicks zu benützen (bis auf Hrn. Erich Bauer, den sein offenes Visier ja verhältnismäßig noch ehrt).

      MfG Matthias Wolf
      (vulgo phaidros)

    • Brockhaus
      31. Juli 2012 21:34

      @Erich Bauer

      Herr Bauer, Herr Bauer. Von Ihnen hätte ich mir nicht gedacht, daß Sie sich auf das Niveau von Freibetto herablassen.

    • Freibetto
      31. Juli 2012 21:34

      Sehr geehrter Herr Wolf!

      Ihnen entgeht das kleine Detail, daß niemand hier über die 17 mal drei Sterne geschrieben hat.
      Daher Themenverfehlung.

    • Freibetto
      31. Juli 2012 21:36

      Herr Brockhaus, Herr Brockhaus! Brauchen Sie schon wieder einen Defibrillator?

    • plusminus
      31. Juli 2012 22:36

      Interessant wieviele Moderatoren der Blogbetreiber bereits ernannt hat. Hoch 3 dürfen schon bestimmen, wer sich hier wie äußern darf, wer"das weite suchen" muß und wer bleiben darf.

      @Erich Bauer
      *lol* - der war echt gut!

      @Freibetto -))

      @goldmarie

      Bitte, erklären Sie mir, wie man sich 18 x 3 Sterne selber geben kann.
      Ich will das auch. *g*

    • terbuan
      31. Juli 2012 22:53

      Ich wiederhole hier meinen Kommentar zur Diskussion von vorgestern, dem nichts mehr hinzuzufügen ist, Herr Dr. Unterberger ist jetzt gefragt, diesen Diskussionen oder Unregelmäßigkeiten ein Ende zu setzen:
      @all
      Hallo Leute, diese Diskussion läuft hier völlig aus dem Ruder!
      Wenn es in diesem Forum zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, oder kommen sollte, dann liegt es an dem Herausgeber, diese zu evaluieren und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, Nur er hat die technischen Möglichkeiten, missbräuchliche Verwendung von Gratispartnerschaften zu prüfen, alles andere sind Spekulationen aufgrund teilweise merkwürdiger Auffälligkeiten, sonst gar nichts!

      Noch zu Matthias Wolf:
      Solange der in der Diskussion stehende "libertus" vulgo plusminus etc. etc..... nicht seine wahre Identität preisgibt (wie Du) kannst Du es auch nicht von anderen Postern erwarten das Gleiche zu tun.
      Im übrigen nervt mich diese Diskussion angesichts der wirklichen Probleme schon wieder derart, dass das Vergnügen, im Blog zu lesen und zu schreiben sich enden wollend entwickelt.
      Das hat aber nichts mit Dir persönlich zu tun lieber Matthias und auch nicht mit Dir lieber Erich!

    • plusminus
      31. Juli 2012 23:15

      Da kam in meinem Kommentar leider etwas verstümmelt an und ich wiederhole für die, die es betrifft:

      @Freibetto und @ charlemagne

      Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Wölfe anheulen! *g*

    • plusminus
      31. Juli 2012 23:19

      @terbuan

      Darf ich in Ihnen den 4. Moderator von des Blogbetreibers Gnaden begrüßen?
      Dann erklären Sie mir bitte gleich einmal, wie man zu einer Gratispartnerschaft kommt. Ich wäre sehr daran interessiert und für die entsprechende "Gebrauchsanweisung" überaus dankbar.

    • phaidros
      31. Juli 2012 23:34

      @alle, insbesondere jene, die die Sternderln nerven: gerne wiederhole ich das Angebot zu erklären, wie man sie bei Firefox wegblenden kann. Das müsste, soweit ich weiß, auch mit diesem Internet Explodierer funktionieren.

      BG phaidros

    • phaidros
      01. August 2012 00:06

      terbuan, ich verlange von Postern generell kicht, ihren Nick zu lüften. Wer aber anderen Moral und Ethik vorhält und nichts dabei merkt, wenn er das (wohlweislich) als "jemand anderes" tut, der disqualifiziert sich ja völlig selbst.

      bg ph. (v.htc)

    • plusminus
      01. August 2012 15:05

      @terbuan

      Ergänzend zu dieser immer wieder aufflammenden, unsinnigen Debatte sowie Ihrer befremdenden Ansicht:

      Warum muß sich der "Gejagte" (@libertus), der niemanden etwas in den Weg gelegt hat, nie einen Mitdiskutanten diskreditiert bzw. öffentlich in den Schmutz gezogen hat, seine identität noch vor den hinterhältigen, verleumderischen "Jägern" (@Freibetto, @charlemagne) preisgeben?

      Das verstehe ich nicht unter Gerechtigkeitssinn, aber bitte!

      P.S.: Mit seiner vulgären Ausdrucksweise hat sich @Erich Bauer trotz Namensnennung sowieso selbst disqualifiziert. LETZTKLASSIG!

    • Bodo
      01. August 2012 16:03

      @Freibetto/Charlemagne

      Jetzt machen Sie endlich einen Punkt! Ausser Ihnen ist niemand an dieser Jagd interessiert.

    • terbuan
      01. August 2012 16:30

      plusminus
      Mein Posting war eine Replik auf phaidros und beide waren falsch,
      So wie es keine "wahren Nicks" gibt, sondern nur Nicks und echte Identitäten,
      muß natürlich die Anonymität gewahrt bleiben und niemand kann daher von anderen etwas in dieser Richtung verlangen.
      Im übrigen halte ich es mit Bodo: Schluß und Punkt, ich werde mich ab sofort in keinerlei Sternderldiskussionen mehr einmischen, was von meiner Seite zu sagen ist, habe ich gestern deponiert, es betrifft vor allem den Autor!
      bG/terbuan

    • phaidros
      01. August 2012 17:49

      So wie es keine "wahren Nicks" gibt, sondern nur Nicks und echte Identitäten,

      Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. So kann man etwa mit einem Nick immer den Verständigen geben, der bspw. die Anonymität als Selbstverständlchkeit verteidigt und sich allseits beliebt macht, mit dem anderen ständig zündeln und Mitposter bedrohen, sie aufzudecken - und diese Drohung dann auch noch umsetzen - um nur ein Beispiel zu nennen.

      Unter diesem Licht waren meine Postings selbstredend mitnichten falsch.

    • Freibetto
      01. August 2012 17:59

      Bodo!

      Wir jagen nicht. Wir sind nur wie alle anderen, denkenden Poster gegen Manipulation und gegen unlautere, unfaire Selbstvergabe von Sternen durch die Accounts die man problemlos bekommen kann wenn man Poster des Monats ist.

      Ist man Poster des Monats, lieber Bodo, so bekommt man drei Monate gratis. Diese drei Monate kann man auch verschenken. Auch an sich selbst. Um zu manipulieren. ganz mies zu manipulieren.

      Das zeigt uns Liebertus mit seinem ganzen hysterischen geposte unter verschiedenen Nicks nur zu gut.
      Libertus wurde ertappt, er wurde der Manipulation überführt und versucht sich jetzt herauszureden.
      Gelingt nur nicht.
      Bodo, wenn sie der Ansicht sind, daß Manipulation eine Sache ist die dem Blog dient, würde mich das sehr befremden.

    • phaidros
      01. August 2012 18:21

      Verlangen kann man natürlich nichts, terbuan - tut auch niemand, aber sich selbst deklarieren. Im Sinne von Anstand und Transparenz - »Ethik und Moral«, um es mit Deinen Worten zu sagen, wohl ein sehr geringer Anspruch.

      Um mit gutem Beispiel voranzugehen, meine Nicks lauten:

      Matthias Wolf, phaidros, brauchtKeinSternderl und BIÖ. Das fünfte ist unbesetzt.

      Wer nichts zu verbergen hat, wird wohl kein Problem haben, es mir gleichzutun...

    • plusminus
      01. August 2012 21:19

      @Freibetto

      Sie sind ein ELENDER VERLEUMDER! Bitte, wenden Sie sich an den Tagebuchbetreiber und fragen Sie dort nach, ob @libertus irgendwo oder irgendwann eine "Gratisparnterschaft" für irgendein gewonnenes Monat beantragt hat. Ich kann hier angesichts des Blogbetreibers sowie des hier öffentlich von Ihnen ständig verleumdeten und in den Schmutz gezogenen Mitdiskutanten beschwören, daß diese "Gratispartnerschaft" nicht existiert und daher Ihr ganzes, selbstgestricktes Lügengebäude in sich zusammenbricht. Sie behaupten etwas ganz Abscheuliches ohne schlüssigen Beweis, noch dazu anonym und WIDER BESSEREN WISSENS. Pfui, Deibel! Herr A. U. ist mein Zeuge, daß ich hier die Wahrheit schreibe!!!!!!!!!!!

    • plusminus
      01. August 2012 21:54

      Nachtrag:

      Es wurde nicht einmal ein einziges GRATISMONAT in Anspruch genommen.
      Das sind Fakten, Fakten, Fakten und keine dummen Verleumdungen!!!!!

    • blogwatch (kein Partner)
      01. August 2012 22:07

      diese diskussion ist an peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, libertus und alle seine nicks geben sich nur mehr der lächerlichkeit preis....

    • plusminus
      01. August 2012 22:16

      Jawohlllll, Herr @blogw(art)atch! :-(

    • phaidros
      01. August 2012 22:18

      @Plusminus, bitte lassen Sie sich nicht aus der Reserve locken. Seien Sie versichert, Ihre Reputation ist völlig intakt. Insbesondere, wenn aus dem Nichts die Kläffhündchen auftauchen, die erklären, wer der Verlierer ist, wissen Sie, dass Sie es nicht sind.

      Herzliche Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • plusminus
      01. August 2012 23:12

      @phaidros

      Vielen Dank für Ihre versöhnlichen und vernünftigen Worte, Ihren ehrlich gemeinten Rat werde ich gerne beherzigen.

      LG @plusminus

    • phaidros
      02. August 2012 08:14

      Plusminus, gerne! Ich weiß, wie es sich anfühlen kann, von dieser »feinen Gesellschaft« ins Visier genommen zu werden, bevor ich begriffen hatte, dass diese Leute keinen einzigen erhöhten Pulsschlag wert sind.

      Freibetto, terbuan, charlemagne, (und natürlich auch unser eifriger blogwatch) - nix? Keine Deklaration? Es wäre halt so wichtig im Sinne von »Sauberkeit«, »Anstand«, »Ethik« und »Moral« (alles Eure Worte), wenn ihr "4" es meinem Beispiel nachtätet, und die Liste Eurer Nicks veröffentlicht...

    • blogwatch (kein Partner)
      02. August 2012 20:29

      fällt mir doch nicht im traum ein phaidros,
      das wichtigste war, dass endlich wirklich gute poster im juli in die ränge kamen:
      Josef Maierhofer
      Anton Volpini
      Observer
      und dass der libertus sie als anwalt benötigt ist eher ein armutszeugnis für beide!

    • plusminus
      03. August 2012 00:14

      @blogwatch

      Na, bitte - nun liegen die Karten offen auf dem Tisch. Es war also eindeutig zielgerichtetes Mobbing gegen @libertus, damit endlich die angeführten "Traumkandidaten" zum Zug kommen. Hier geht es ja schlimmer zu, als bei den "Altparteien"!

      Ich wünsche mir als nächste Spitzenposter in den Rängen:

      @brechstange
      @Undine
      @durga

      Ich ersuche um zahlreiche Unterstützung meines in diesem Fall ernst gemeinten Wunschkonzertes, denn diese Teilnehmer hätten sich das längst verdient!!!!





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