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In Österreich investieren? Nein, danke

Manche Medien können aus jeder Katastrophenmeldung einen Jubel produzieren. Da las man doch dieser Tage in mehreren Zeitungen ein Hurra: Österreich war 2010 erstmals Nettodirektinvestor. Dieses kompliziert klingende Wort heißt nichts anderes als: Österreicher haben erstmals viel mehr im Ausland investiert als Ausländer in Österreich.

Schlimm? Ja, das ist schlimm. Denn das heißt nichts anders: Österreich verliert rapid an Attraktivität als Platz, Geld anzulegen, egal ob in der Real- oder der Finanzwelt. Dabei wäre durch das Gelddrucken der EZB durchaus genug Geld da. Die Investitionen von Österreichern im Ausland haben dementsprechend um nicht weniger als um 17 Prozent zugenommen. Doch die ausländischen in Österreich sind gleichzeitig zurückgegangen, nominell und erst recht real.

Die Nationalbank, von der diese Statistik stammt, fügt trocken hinzu: 2011 (für das die Zahlen noch nicht endgültig vorliegen) haben sich all diese Trends noch verstärkt. Es gab also noch mehr Investitionen im Ausland und noch weniger im Inland.

Die Ursachen werden von der ideologiebraven Nationalbank zwar nicht genannt, sind aber eindeutig: Investoren zweifeln an der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs; Österreicher bringen lieber ihr Geld ins Ausland; und immer mehr Menschen mit Geld zweifeln, ob Geld in Österreich sicher angelegt ist. Sie lesen fast täglich irgendeinen rotgrünen und bisweilen auch blau-orangen oder schwarzen Dummkopf, der nach höheren Steuern auf Vermögen oder Einkommen ruft, der die Stiftungen abschaffen will, der nicht begreift, dass nur Kapital Arbeitsplätze schaffen kann.

Geld ist eben wie ein scheues Reh. Es flieht, noch bevor eine Bedrohung ganz konkret geworden ist.

Der einzige Vorteil dieser Malaise: Jetzt können die Linken nicht mehr schreien: „Skandal, das Land werde ausverkauft“, wenn sich ein ausländischer Investor, eine Stiftung oder sonst jemand hier niederlässt. Was diese zwischen 1995 und 2006 in für Österreich sehr nützlichem Ausmaß getan haben.

PS: Aber Rettung Trost ist nahe: Ministerin Bures hat die Geschäftsführung der AWS mit einer Frau besetzt, die vor allem im Wiener Rathaus Erfahrungen gesammelt hat. Na, dann wird ja alles wieder gut. Wir wissen, ja, was für Investoren das Wichtigste ist, nämlich Frauenquoten mit parteipolitischem Hintergrund. Und der AWS wurde genau zu dem Zweck geschaffen, bei Investoren Vertrauen zu schaffen und sie anzulocken. Was ja politisch korrekte Quoten in hohem Ausmaß tun . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 07:18

    Wen wunderts?

    Die Industriellenvereinigung warnt seit 2 Jahrzehnten vor dieser Entwicklung. Aber niemand hat das ernst genommen.
    Die Summe aller staatlichen Eingriffe in das wirtschaftliche Geschehen hat das Produzieren in Österreich unrentabel gemacht. Daher schaut sich das bewegliche Kapital nach anderen Häfen um.
    Die mittelständischen Unternehemen aber, die noch da sind, können nicht weglaufen, und werden daher vom Staat jetzt stärker drangsaliert. An die internationalen Konzerne kommt der Staat nicht ran, und das ganze Geschrei wegen Reichensteuer und Bankenkontrolle dient nur mehr der Ablenkung.
    Tatsächlich ist es bereits der Abgesang, der von der europäischen sozialistischen Internationale angestimmt wurde.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 08:08

    Ja, die österreichische Misere.

    Es ist tatsächlich so, dass das Geld davonläuft, nicht nur auf den Finzmärkten und bei den Investitionen, leider ziehen auch die hier ansässigen internationalen Firmen immer mehr Aufgaben aus Österreich ab, weil die Löhne zu hoch sind hier und die besten Österreicher wander auch schon ab.

    Es hat sich da bei der linke Kahlfrassvirus eingeschlichen und alle Linksdenker glauben (wie eine Sektenreligion), dass das ewig so weitergeht mit der Selbstverleugnung und dem Schuldenmachen, wie in der DDR.

    Das dicke Ende naht und all die linken Sprüche werden dann umgewandelt in linke Hetze gegen die verblieben 'Reichen' (mit Ausnahme der Linksbonzen natürlich, wie in der DDR, deren Geld dann beim Globusverlag in Wien wiedergefunden wurde). Wie die Texte der Linksmedien für Ausreden und Jubelmeldungen dann aussehen, wurde hier vorgeführt. Es wird sozusagen bejubelt, dass Österreicher mehr im Ausland investieren als Ausländer bei uns.

    Und die 'Billionenbonzen', Faymann, Swoboda & Co, liefern allmonatlich höhere Billionenzahlen an Haftungen für die Österreicher. Bis halt nichts mehr geht, dann hört sich die Haftung auf und die Billionen hören sich auch auf.

    Ich glaube, wenn man nun jede österreichische Familie bisher mit Staatsschulden von 160 000,- Euro derzeit ca. und zusätzlich noch mit Staatshaftungen in der Höhe von etwa 80 000,- Euro belaststet hat von seiten unserer 'Kahlfrass- Volksvernichter- und Volksverräterbande' solidarisch und koalitionär, sollte dem Wähler wohl klar sein, dass das beendet werden muss.

    Es sollte dem Wähler aber auch klar sein, dass schwere Zeiten anbrechen, wie zahlt man denn 160 000,- Euro mit Zinsen, die zufolge Bonitätsverlust auch steigen werden, zurück bitte ? Wohl in mehreren Generationen derzeit.

    Die Linken werden sagen, wir sind ja ohnehin alle in der Grundsicherung. Die wird aber dann unbezahlbar, wenn nichts mehr da sein wird. Die Arbeit wurde in den letzten 4 Jahrzehnten konsequent verjagt, das Kapital wird verjagt, die Menschen werden verjagt, bzw. es wird ihnen unmöglich gemacht hier zu leben unter den Hochsteuer- und sonstigen gesellschaftlichen Umständen, wer soll denn da denn noch was einzahlen.

    Das Rad wurde überdreht, die Todesspirale dreht sich. Für mich sind diese großsprecherischen und alles kahlfressenden Linksdenker (aus allen österreichischen politischen Parteien) die wahren Schuldigen und die Klientel, die Privilegierten, von ÖBB über Beamte bis Politik.

    Von Reform will man ja solidarisch und koalitionär bei uns nichts hören und von Verantwortung, von persönlcher und politischer schon gar nicht.

    Kann denn keiner das sehen, etwa unser Herr 'Koalitionär-Vize' samt seinem 'Chef', der wahrscheinlich noch immer nicht eine Billion abschätzen kann, obwohl er immer davon redet.

    Ist doch ein Wahnsinn bei uns, oder ? Wissen die überhaupt noch, was sie da tun ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 10:01

    Ein konkretes Beispiel:

    Die Firma Ergee schlitterte 2008 in die Insolvenz. Das Unternehmen mit Sitz in Schrems im Waldviertel hatte 18,5 Mio € Schulden. 175 Mitarbeiter waren davon betroffen.
    Ursache: die viel zu hohen Lohnnebenkosten in Österreich.
    Das Unternehmen wurde mit Mitteln des Landes Niederösterreich zu Tode gefördert.
    Die Marke existiert weiter. Die Textilien werden in China erzeugt und in Europa verkauft.

    Aufgrund der aberwitzigen Sozialstandards in Österreich, die nicht mehr aufrecht zu erhalten sind, werden diese Fälle weiter zunehmen: die Arbeitsplätze wandern ins Ausland, die Marken bestehen weiter.

    Schade!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 10:48

    Ach, es gibt doch Investitionen in Ö, die Saudiarabischen Wahhibiten machen sich breit. Allerdings -so meine ich - ist das der Wirtschaft nur bedingt förderlich, schafft aber immerhin Versorgungsposten.
    Dieser Verrat geht auf das Konto der Schwarzen, denen - wie den Roten - kein Projekt zuwider ist, das ihre eigenen Pfründe absichern hilft.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120707_OTS0038/die-presse-leitartikel-heuchelhilfe-fuer-koenig-abdullah-von-christian-ultsch

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 10:52

    Auch bei den Eliten und Schlüsselarbeitskräften wandern bereits mehr ins Ausland ab, als zu uns einwandern.
    Wenn beides flüchtet, sowohl Kapital als auch "Humankapital", dann ist der Untergang programmiert.
    Auf ein solches "Aas" setzen sich nurmehr die politischen und sozial schmarotzenden Geier.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 09:19

    Zitat: "Und der AWS wurde genau zu dem Zweck geschaffen, bei Investoren Vertrauen zu schaffen und sie anzulocken. Was ja politisch korrekte Quoten in hohem Ausmaß tun . . ."

    Achtung! AWS (Austria Wirtschaftsservice) nicht mit ABA (Austrian Business Agency) verwechseln. Während AWS in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe als "Förderbank" unterstützt, ist die ABA ganz auf die Ansiedlung ausländischer Firmen ausgerichtet.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 17:51

    OT
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263578/Neue-EuroBankenaufsicht-soll-EZB-unterstehen?_vl_backlink=/home/index.do

    Man beachte das Schlitzohr Draghi, als würde eine räumliche Trennung für die Unabhängigkeit ausreichen.

    Die EZB ist laut Statuten rein der Preisstabilität verpflichtet. Wahnsinn, wie man den Bock zum Gärtner machen will, erst den Draghi, dann die Mehrheit der Iflationisten des ClubMed in der EZB und nun wollen sie auch noch die europäische Bankenaufsicht.

    Ich glaube, ich bin in einem falschen Film.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2012 10:26

    Zum Thema "Frauenquoten mit parteipolitischem Hintergrund" gibt es ja neuerdings noch eine Steigerung: Die skandalöse Nichtbestellung der bestgereihten Ingeborg Friehs zur Chefin des AMS durch Hundstorfer zeigt, dass "Frau" und "Rot" allein nicht genügen, wenn es die Möglichkeit "Frau" und "noch Röter" gibt, d.h. man muss auch im Idealfall "Frau-Rot" vollständig angepasst und darf ja nicht aufmüpfig sein, um den betreffenden Posten zu bekommen - sonst wird eher schon die Drittgereihte genommen. Kompetenz und Fähigkeiten sind offenbar nebensächlich.


alle Kommentare

  1. Bardo (kein Partner)
    12. Februar 2015 19:48

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  8. socrates
    11. Juli 2012 22:05

    Die Günstler, die einige Worte in einem Theaterstück ändern, kassieren die Tantiemen zu 100% für weniger als 0,1% Änderung. Dort haben die Chinesen gelernt wie das copyright gemeint ist. Wenn die Nordkoreaner die nachträgliche Gesetzesänderung zum Schutz der Mickey Mouse nicht anerkennen, ist das demokratischen wie rückwirkende Gesetze von egal wem.
    Solange wir in Wissen und Technologie führend waren,konnte man uns nichts anhaben. Heute noch gibt es Firmen, die das können. Aber Wissen und Bildung ist die Grundlage für Innovation. In einen Staat, wo eine Schmied für Bildung als Ministerin schlecht agiert und nicht für ihre Bankmacheloikes bestraft wird, ein Darabos für das Heer zuständig ist, weibliche Quotenhyänen das Sagen haben und die Knaben benachteiligt werden, würde ich auch nicht investieren.

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    10. Juli 2012 18:46

    Huiwui. Jetzt raten wir mal, seit der Einführung welcher Unternehmensbesteuerungsnovelle durch die Herren Grasser und Schüssel 2005 die österreichischen Direktinvestitionen im Ausland gaaanz steil nach oben gingen?

    Zusatzfrage 1: Welche beiden Branchen betrifft das mit Abstand am meisten?
    Zusatzfrage 2: Was haben die maßgeblich betroffenen Bank.. ähh Unternehmen (tw. nicht sooo ÖVP-fern) heute noch davon?

  10. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Juli 2012 13:44

    reinhard.horner@chello.at

    Investieren: Was? Wofür? Wer? Wie? Wo?

    Sind österreichische Investitionen im Ausland jedenfalls etwas Schlechtes? Sind ausländische Investitionen in Österreich in allen Fällen etwas Gutes? Etwa BAWAG + PSK (Hausbank der Republik) im Eigentum von CERBERUS? Und BANK AUSTRIA (der Geniestreich von Zentralsparkasse + Länderbank + Creditanstalt) bei Unicredit?

    Wollen wir mehr Gewinne in und nach Österreich oder solche ins Ausland verbracht sehen?

    Geld flieht wie ein scheues Reh.
    Stimmt! Insbesondere seitdem sich eine Finanzwirtschaft in gigantischem Ausmaß und in atemberaubenden Geschwindigkeiten in geilem Geiz über die Realwirtschaft hinwegsetzt! Seitdem sie mit abenteuerlichen „Produkten“ Investmentbanking betreibt! Seitdem sie in institutionellen Größen operiert, die (weil too big to fail) die Politik erpressbar machen!

    Müssen wir die Rehe füttern oder ihnen privilegierte Futtergründe zur Verfügung stellen? Welche Rehe grasen im Übrigen lediglich in der österreichischen Finanzwirtschaft? Diesbezüglich wird uns ja einiges vorgeworfen.

    Nur Kapital kann Arbeitsplätze schaffen.
    Das Kapital allein sicher nicht! Was hierzu darüber hinaus erforderlich ist, braucht dem alltäglichen Menschenverstand nicht aufgezählt zu werden: Kreativität, Unternehmergeist, Qualitätsarbeit, Kultur mit ihren Wertgrundlagen, tragende Rahmenbedingungen, Stabilität und zukunftsoffene Flexibilität, Bildung persönlicher Qualitäten mit eingebundener Ausbildung nachgefragter Qualifikationen etc.

    Hinzu kommt heute in krasser Art und Weise, wie vor allem große Kapitalien fernab von der Wertschöpfung der Realwirtschaft und somit von der Schaffung von Arbeitsplätzen ihre Vermehrung erfolgreich zu lukrieren trachten.

    Drücken wir uns nicht darum herum, – speziell in Krisen mit ihren Chancen und Risken – gute und schlechte Investitionen zu unterscheiden und leistungsgerecht – nicht bloß irgendwie finanziell erfolgreich – zu handhaben!

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2012 14:39

      Die Aufnahme von (Fremd-) Kapital schafft vorerst einmal Schulden, sonst gar nix.

      Wenn es dem Unternehmer gelingt, über die fremdfinanzierten Investitionen eine Rendite zu erwirtschaften, die ihn in die Lage versetzt, diese Schulden nicht nur zu bedienen, sondern sogar zurückzuzahlen, dann meinen Glückwunsch.
      Das geht aber nur mittels "Kapitalbildung" = Zugewinn überschüssiger Produktionsmittel, die entweder zur Erhöhung des Eigenkapitalanteils herangezogen werden können oder zu weiterem Wachstum.
      Was den "Fetisch Wachstum" zu einem Teil erklärt.

      Problematisch dabei ist, dass Wachstum Fehler zudeckt.
      Das wäre der andere Teil.
      Was seinerseits wieder erklärt, warum da oft von den Banken den Unternehmern Kredite aufgedrängt werden.
      (Die durchaus auch die Eigenkapitalrendite erhöhen können.
      Wenn diese höher als die Fremdkapitalzinsen sind.)


      Wenn!
      Was einem Unternehmer im Zustand des mitunter sogar progressiven Wachstums oft verborgen bleibt.
      Dann schlagen die Banken zu - siehe Rohrmoser/Atomic.

      Ähnlich verhält es sich auch mit der Fremdfinanzierung von Staatsschulden.
      Aber da gibt es keinen Unternehmer mehr (mit persönlicher Haftung), sondern besondere "Bürgen".
      Die - etymologisch falsch interpretiert - "Bürger" genannt werden.
      (Bürger kommt von "Burg", nicht von "bürgen")

      Jedenfalls können sich die nicht aus der Haftung herauswinden, da die Staatsschulden zwar von nicht haftenden Politikern (siehe "politische Verantwortung", wie "politische Eliten" oder "politische Korrektheit" hat auch das alles nichts mit dem wahren Bedeutungsinhalt des folgenden Substantivums zu tun), aber zu Lasten der Bürger eingegangen werden.
      Die ihrerseits wieder hoffen (dürfen), zur Abstattung dieser Schulden nicht herangezogen zu werden.
      Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.
      Die Realität wird diese Träumer schon irgendwann eines Besseren belehren.


      Was wiederum die "Leichtigkeit des Geldausgebens" seitens Wahlzuckerln verteilender Staatsmänner/-frauen erklärt.
      Die naturgemäß kein besonderes Interesse haben, mit intelligenten und gebildeten Bürgern (siehe "mündiger B...") konfrontiert zu sein.
      Man (!) scheut schließlich bereits den "gesunden Hausverstand".

      Was das Fiasko von Bildung (Schulen) und öffentlicher Meinungsbildung (Medien) mit begründet hat.

      Ein Teufelskreis ...

    • RR Prof. Reinhard Horner
      11. Juli 2012 15:21

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr Neppomuck!

      Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellungnahme gelesen.

      Sie schreiben u. a. „Bürger kommt von Burg, nicht von bürgen.“´Und Sie heben zutreffend hervor, wie sich die politischen Repräsentanten stets erfolgreich aus den Bürgschaften exkulpieren und diese auf die Bürger abladen.

      Tatsächlich hat das Bürgen – nicht nur, aber auch etymologisch – mit dem Bürger zu tun. Auf der Burg (der befestigten Höhe) war es daran, sich und das Seine in Sicherheit zu bringen. So stand jeder Bürger in seiner ursprünglichsten Bedeutung in der wechselseitigen Bürgschaft als Mitgeschützter berechtigt und als Miterhalter und Burgverteidiger verpflichtet.

      Als Orts-, als Landes-, als Staatsbürger treten wir heutzutage in ein Geflecht entsprechender Rechte und Verpflichtungen. Wie weit wir einsichtig und bereit sind, in den rasanten Entwicklungen einer neuen Welt darüber hinaus bereits europäische und weltumspannende Anforderungen mit zu bewältigen, steht verhältnismäßig neu zur Aufgabe und Verantwortung. Damit haben wir noch große Schwierigkeiten, weil es allzu wenige zukunftsweisende Vorbilder, aber allzu starke hemmende Gewohnheiten und Rückgriffe gibt.

      So bleibt dies unablässig zu betonen: „Der bedeutendere Teil der Bürgerschaft“ ist es, der sowohl das repräsentative als auch das direkt zugreifende politische Geschehen im „Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten“ zu tragen und Anteile mangelhafter Repräsentanten zeitweilig sowie Kohorten von mangelhaften Mitbürgern auch länger zu verkraften vermag. Im bedeutenderen Teil der Bürgerschaft ist mit großem Einsatz an einer qualitativen Weiterentfaltung und einer quantitativen Zunahme zu arbeiten. Die höhere Qualität soll schließlich große Mehrheiten finden. Nur so ist der „Teufelskreis“ zu durchbrechen.

      MfG

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juli 2012 15:47

      Man kann alles zerreden:

      „Bürgschaft“ geht auf das mittelhochdeutsche „bürgeschaft“ zurück.

      „Burg“ hingegen( althochdeutsch: burg, burc) hat andere sprachliche „Vorfahren“ und bedeutet „die bergende Umgebung“.

      Ein Sachverhalt (siehe Wiktionary) der, wollte man jetzt hier zwischen „bürgeschaft“ und „burg“ im Hinblick auf die etymologischen Wurzeln nicht differenzieren, angesichts der Verpflichtungen als „Bürge“ wohl nur als blanker Hohn zu empfinden wäre.

  11. Torres (kein Partner)
    10. Juli 2012 10:26

    Zum Thema "Frauenquoten mit parteipolitischem Hintergrund" gibt es ja neuerdings noch eine Steigerung: Die skandalöse Nichtbestellung der bestgereihten Ingeborg Friehs zur Chefin des AMS durch Hundstorfer zeigt, dass "Frau" und "Rot" allein nicht genügen, wenn es die Möglichkeit "Frau" und "noch Röter" gibt, d.h. man muss auch im Idealfall "Frau-Rot" vollständig angepasst und darf ja nicht aufmüpfig sein, um den betreffenden Posten zu bekommen - sonst wird eher schon die Drittgereihte genommen. Kompetenz und Fähigkeiten sind offenbar nebensächlich.

  12. Leopold Koller (kein Partner)
    10. Juli 2012 05:01

    In Oesterreich investieren? Das schminken sich jetzt auch die Dummen ab. Die Halbhirnigen haben damit schon eine Weile nix mehr zu tun. Die G'scheiten seit'm Kreisky nimmer. Inklusive die Sozis. Bloed waeren's. Sogar diese Deppen wissen, dass ihnen der Nadelstreif naeher wie der Rock ist.

    Ich komm' Euch auch nimmer. Naja, vielleicht in Urlaub nexts Jahr.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:03

      Gott beschütze uns vor "besonderen" Investoren.
      Die wollen immer viel mehr zurück, als sie einfließen lassen.

      Und wenn dann noch das Risiko von einem ESM und wie die "umbrellones" der Finanzmafia alle so heißen aufgefangen wird, dann hat man leicht (aus*)lachen.

      *Die Deppen nämlich, die für alles haften, aber keine Prämie sehen.

      Außerdem erklärt sich die Bereitschaft, im Ausland zu investieren auch durch die "segensreiche" Gruppenbesteuerung.

  13. brechstange
    09. Juli 2012 17:51

    OT
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263578/Neue-EuroBankenaufsicht-soll-EZB-unterstehen?_vl_backlink=/home/index.do

    Man beachte das Schlitzohr Draghi, als würde eine räumliche Trennung für die Unabhängigkeit ausreichen.

    Die EZB ist laut Statuten rein der Preisstabilität verpflichtet. Wahnsinn, wie man den Bock zum Gärtner machen will, erst den Draghi, dann die Mehrheit der Iflationisten des ClubMed in der EZB und nun wollen sie auch noch die europäische Bankenaufsicht.

    Ich glaube, ich bin in einem falschen Film.

    • Claudius
      09. Juli 2012 18:35

      Die Vertreter der Schuldenstaaten: Italien + Spanien + Portugal + Griechenland + Irland + Frankreich + Zypern (also der erweiterte Club-Med)

      haben überall in den EU und Euro-Gremien die Mehrheit! Die können herumfuhrwerken wie sie wollen, sie haben die Gestaltungsmacht.


      Das einzige was sie tun müssen ist sich rechtzeitig vor den Abstimmungen zu koordinieren und vorher schon untereinander die jeweiligen Kandidaten für Postenbesetzungen abzusprechen sowie das Stimmverhalten absprechen.

      Dass Draghi so überhaupt keine "italienischen" Interessen vertritt ist illusorisch. Schließlich muss er auch vorausdenken, er will einmal mit seiner Familie einen geruhsamen Lebensabend in seiner Heimat verbringen. Da ist es am besten jetzt nicht die Freundschaften in Italien aufs Spiel zu setzen.

    • Claudius
      09. Juli 2012 18:41

      Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die neuen Vorschläge bezüglich der Euro-Rettung fliegen uns nur so um die Ohren:
      Da heißt es Augen und Ohren offen halten und auf der Hut sein! Deshalb Danke, brechstange, dass Sie diese wahnwitzigen Vorschläge aufzeigen. Ich hätt's wahrscheinlich glatt übersehen.

  14. Erich Bauer
    09. Juli 2012 17:40

    Was soll ich in einem Umfeld, indem "wirtschaftswissenschaftlicher Zessionsbetrug" wie in einer "Meßfeier" zelebriert wird, "investieren"?! Außer ich bin entweder selbst der "Pfarrer" oder zumindest der "Oberministrant"...

  15. Martin Bauer
    09. Juli 2012 12:13

    BEI DER INVESTITION WÜRDE ICH SOFORT MITMACHEN!!!!!!

  16. contra
    09. Juli 2012 10:52

    Auch bei den Eliten und Schlüsselarbeitskräften wandern bereits mehr ins Ausland ab, als zu uns einwandern.
    Wenn beides flüchtet, sowohl Kapital als auch "Humankapital", dann ist der Untergang programmiert.
    Auf ein solches "Aas" setzen sich nurmehr die politischen und sozial schmarotzenden Geier.

    • Herby
      09. Juli 2012 11:16

      @ contra

      Da hat sich ein politisch unkorrektes Wort bei Ihnen eingeschlichen: "einwandern".

      Politisch korrekt müsste es heißen "zuwandern".

    • contra
      09. Juli 2012 22:32

      @Herby

      Gott sei Dank, ich dachte schon "Humankapital" sei politisch inkorrekt! ;-)))

  17. Brigitte Imb
    09. Juli 2012 10:48

    Ach, es gibt doch Investitionen in Ö, die Saudiarabischen Wahhibiten machen sich breit. Allerdings -so meine ich - ist das der Wirtschaft nur bedingt förderlich, schafft aber immerhin Versorgungsposten.
    Dieser Verrat geht auf das Konto der Schwarzen, denen - wie den Roten - kein Projekt zuwider ist, das ihre eigenen Pfründe absichern hilft.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120707_OTS0038/die-presse-leitartikel-heuchelhilfe-fuer-koenig-abdullah-von-christian-ultsch

  18. perseus
    09. Juli 2012 10:01

    Ein konkretes Beispiel:

    Die Firma Ergee schlitterte 2008 in die Insolvenz. Das Unternehmen mit Sitz in Schrems im Waldviertel hatte 18,5 Mio € Schulden. 175 Mitarbeiter waren davon betroffen.
    Ursache: die viel zu hohen Lohnnebenkosten in Österreich.
    Das Unternehmen wurde mit Mitteln des Landes Niederösterreich zu Tode gefördert.
    Die Marke existiert weiter. Die Textilien werden in China erzeugt und in Europa verkauft.

    Aufgrund der aberwitzigen Sozialstandards in Österreich, die nicht mehr aufrecht zu erhalten sind, werden diese Fälle weiter zunehmen: die Arbeitsplätze wandern ins Ausland, die Marken bestehen weiter.

    Schade!!!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      10. Juli 2012 04:30

      Ergee auch?! Schon wieder einer. Die ganze Textil- (und Glas-) industrie im oberen Waldviertel wurde in den letzten 30 Jahren (fast) ruiniert. Naja, nicht alles kann man den Chinesen oder der Landesregierung in die Schuhe schieben, wie man am Beispiel Baumann sehen kann.

    • cmh (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:38

      Dabei ist es nur scheinbar, dass aus unserem Überfluss in marode Unternehmen gefördert wird.

      Tatsächlich ist es so, dass wir mit jeder Produktion, die nicht aus welchen Gründen auch immer (Lohnnebenkosten, Umweltschutzauflagen etc. pp.) in das Ausland verlagert werden, wir immer auch ein klein wenig mehr von unserem Kapital verzehren.

      Das soll jetzt nicht heißen, dass wir in hochschädliche Produktionen wie die Abwrackung von Öltransportern investieren müssen, aber neben dem Gastgewerbe (pardon dem Tourismus) sollten wir schon auch produzieren.

      Dazu ist es freilich erforderlich, dass Produktion gewünscht und als notwendig und als befriedigend gesehen wird. Das hat aber mit dem geistigen Horizont zu tun. Dass es klass ist, im Wirtshaus zu sitzen und Schmäh zu führen, schnallt jeder, Daher bleibt der Tourismus auch unhinterfragt. Überall halt, wo er in Arbeit ausartet, holen wir uns Gastarbeiter und können so den Kontakt mit dem Gast vermeiden.

      Aber warum sollten wir irgendwelche Fetzerln produzieren, die aus China viel billiger zu haben sind? Das ist viel schwerer zu verstehen.

      Der Grund ist einfach, dass man - auch wenn man zur Zeit in der Lage sein sollte - zwar Schnitte und Entwürfe für die Fetzerln in China herstellen lassen kann, letzendlich aber die Herrschaft über die und die kreative Verbindung mit der Produktion verloren geht. In der nächsten Generation wird man dann mit noch weniger Anstrengung und noch billiger einfach die Entwürfe und Schnitte von anderern Bestellern übernehmen und schließlich sich ganz auf chinesisch einhleiden. Wobei sich die Chinesen dann auch weniger Mühe geben müssen, ihren Schrott bei uns zu dumpen.

      Also: Wir leben bereits von unserm Kapital - und das wird immer weniger.

  19. Observer
    09. Juli 2012 09:19

    Zitat: "Und der AWS wurde genau zu dem Zweck geschaffen, bei Investoren Vertrauen zu schaffen und sie anzulocken. Was ja politisch korrekte Quoten in hohem Ausmaß tun . . ."

    Achtung! AWS (Austria Wirtschaftsservice) nicht mit ABA (Austrian Business Agency) verwechseln. Während AWS in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe als "Förderbank" unterstützt, ist die ABA ganz auf die Ansiedlung ausländischer Firmen ausgerichtet.

    • dssm
      09. Juli 2012 12:12

      Und während das AWS ein korrupter, unfähiger dafür umso bürokratischerer Haufen ist, macht die ABA recht gute Arbeit, insbesondere bei den wenig erfreulichen Rahmenbedingungen in Österreich.

  20. Freak77
    09. Juli 2012 08:48

    OT: Eine Informationskampagne wir kommen:
    Der Regierung dämmert es jetzt dass die Bevölkerung viel zu wenig über die wahren Hintergründe der EU und vor allem der schon zweieinhalbjährigen Euro-Rettungsversuche weiß. Sehr lobenswert hört es sich an dass im Herbst 2012 das Volk intensiv informiert werden soll:

    Daniela Kittner im Kurier: http://kurier.at/nachrichten/4502786-experten-rechnen-euro-ausstieg-durch.php

    Bei mir erhebt sich sofort Skepsis:
    Wird das seriöse Information sein oder Volksverdummung?
    Welche Institute werden da Informationen vorlegen?
    Welche Leute, welche Experten werden da reden?
    Wird es neue Wortschöpfungen (neue Code-Worte) geben?
    Von irgendwelchen Spin-Doctoren um die Bevölkerung einzulullen und in falscher Sicherheit zu wiegen?
    Wird vielleicht national oder auf EU-Ebene ein ganz neuer Star auftreten, ein echter oder vermeintlicher Wunderwuzzi, ein neuer Super-Experte der weiß wie's langgeht?

    • brechstange
      09. Juli 2012 09:00

      Wir müssen uns wappnen. Die Zahlen prüfen und Gegendarstellungen aufbauen. Nochmals sollten wir uns nicht anlügen lassen.

    • GOP
      09. Juli 2012 09:25

      Heutzutage kann man den grössten Unsinn verzapfen und gleichzeitig posistiv darstellen. Dazu gibt es genug Beratungsfirmen, welche gegen entsprechendes Honorar so eine Kampagne starten und mit üblen psychologischen Tricks uns "vertrottelte Bürger" einlullen (wollen). Und unsere Regierung wird dies sicherr tun.
      Daher: Holzauge sei wachsam!

    • Johann Scheiber
      09. Juli 2012 10:45

      Eine Wahrheit bringt die Frau Kittner aber jedenfalls: Stronach bezahlt den Boulevard mit SEINEM Geld.
      Kann man ja von Dr. Faymann & Co nicht gerade behaupten.

    • Haider
      09. Juli 2012 19:52

      @Johann Scheiber
      Ihre Meinung sehe ich genauso. Habe dies gerade im Kurier gepostet. Allerdings: "Dr." Faymann tut weh; Faymann ist wohl Berufsapparatschik aber niemals Akademiker. Da hätte er die 7jährige Lücke in seinem Lebenslauf anders nützen müssen. Vielleicht könnte man für ihn einen "Dr. h.c. murx" beantragen?

      @brechstange
      Also vieles kann ich mir vorstellen, aber daß sich die Österreicher nochmals so wie 1994 belügen und hinters Licht führen lassen - dazu reicht mein Pessimus nicht.

    • kaffka (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:23

      Haider
      09. Juli 2012 19:52

      Ob sich die Österreicher nochmals belügen lassen, wie 1994 ist völlig irrelevant.

      Denn wer fragt sie denn?

      Die regierende Kammarilla wird es nicht tun und die die es tun wollten werden nicht in die Regierung kommen weil sie von der Kamarilla blockiert werden.

      Die Einzigen die etwas tun wollen (wer wohl? Sie wissen es ! aber wählen eine andere)>müssten daher 51 % der Stimmen haben, was nicht nur durch die Gründung immer neuer Piraten und EU-Austrittparteien (wie seinerzeit durch die Gründung der LIF durch die SPÖ) notwendige Stimmen abzieht.

      Haider
      09. Juli 2012 19:52

      Ihr Pessimismus ist gegenüber den Tatsachen bereits ein unüberbietbarer Optimismus!!!

    • cmh (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:48

      Wie Sozen mit Milch umgehen:

      Die Vertreter der Wirtschaft haben zwar gemeint, dass man aus der Milch Käse machen könnte, aber die Sozen haben die Milch schon verteilt und bei dem Gerangel darum ist die Milchflasche in Scherben gegangen.

      Die Sozen meinen sofort, dass die Wirtschaft daran schuld wäre, denn zu wenig und überhaupt war die Flasche nicht EU-normgerecht hygienisch um sich dann an die Verteilung der Kuh zu machen.

      Auf den Gedanken, dass sie schuld an der Misere sein könnten kommen sie natürlich nicht, denn an das marxsche PAradies der Werktätigen (erg. lenin) glauben sie und daher sind sie gegen Irrtümer immun.

      Also:

      Was soll den im Nachhinein Gegenstand einer Informationskampagne der Bundesregierung sein? Dass Faymann der größte (hier bitte ein geeignetes Substantiv einsetzen) ist? Und dass alles nur Zum Vorteil der Wähler wäre?

      Davor hätten sie es machen müssen!

      Wie ging doch gleich der Kinderreim?

      War das jetzt "Nach dem Klo und vor dem Esssen, Händewaschen nicht vergessen!" oder "Vor dem Klo und nach dem Essen, Händewaschen nciht vergessen!" ? Es ist doch zublöde, dass in beiden Sätzen haargenau die gleichen Wörter vorkommen. Wer soll sich denn da noch auskennen?

  21. Josef Maierhofer
    09. Juli 2012 08:08

    Ja, die österreichische Misere.

    Es ist tatsächlich so, dass das Geld davonläuft, nicht nur auf den Finzmärkten und bei den Investitionen, leider ziehen auch die hier ansässigen internationalen Firmen immer mehr Aufgaben aus Österreich ab, weil die Löhne zu hoch sind hier und die besten Österreicher wander auch schon ab.

    Es hat sich da bei der linke Kahlfrassvirus eingeschlichen und alle Linksdenker glauben (wie eine Sektenreligion), dass das ewig so weitergeht mit der Selbstverleugnung und dem Schuldenmachen, wie in der DDR.

    Das dicke Ende naht und all die linken Sprüche werden dann umgewandelt in linke Hetze gegen die verblieben 'Reichen' (mit Ausnahme der Linksbonzen natürlich, wie in der DDR, deren Geld dann beim Globusverlag in Wien wiedergefunden wurde). Wie die Texte der Linksmedien für Ausreden und Jubelmeldungen dann aussehen, wurde hier vorgeführt. Es wird sozusagen bejubelt, dass Österreicher mehr im Ausland investieren als Ausländer bei uns.

    Und die 'Billionenbonzen', Faymann, Swoboda & Co, liefern allmonatlich höhere Billionenzahlen an Haftungen für die Österreicher. Bis halt nichts mehr geht, dann hört sich die Haftung auf und die Billionen hören sich auch auf.

    Ich glaube, wenn man nun jede österreichische Familie bisher mit Staatsschulden von 160 000,- Euro derzeit ca. und zusätzlich noch mit Staatshaftungen in der Höhe von etwa 80 000,- Euro belaststet hat von seiten unserer 'Kahlfrass- Volksvernichter- und Volksverräterbande' solidarisch und koalitionär, sollte dem Wähler wohl klar sein, dass das beendet werden muss.

    Es sollte dem Wähler aber auch klar sein, dass schwere Zeiten anbrechen, wie zahlt man denn 160 000,- Euro mit Zinsen, die zufolge Bonitätsverlust auch steigen werden, zurück bitte ? Wohl in mehreren Generationen derzeit.

    Die Linken werden sagen, wir sind ja ohnehin alle in der Grundsicherung. Die wird aber dann unbezahlbar, wenn nichts mehr da sein wird. Die Arbeit wurde in den letzten 4 Jahrzehnten konsequent verjagt, das Kapital wird verjagt, die Menschen werden verjagt, bzw. es wird ihnen unmöglich gemacht hier zu leben unter den Hochsteuer- und sonstigen gesellschaftlichen Umständen, wer soll denn da denn noch was einzahlen.

    Das Rad wurde überdreht, die Todesspirale dreht sich. Für mich sind diese großsprecherischen und alles kahlfressenden Linksdenker (aus allen österreichischen politischen Parteien) die wahren Schuldigen und die Klientel, die Privilegierten, von ÖBB über Beamte bis Politik.

    Von Reform will man ja solidarisch und koalitionär bei uns nichts hören und von Verantwortung, von persönlcher und politischer schon gar nicht.

    Kann denn keiner das sehen, etwa unser Herr 'Koalitionär-Vize' samt seinem 'Chef', der wahrscheinlich noch immer nicht eine Billion abschätzen kann, obwohl er immer davon redet.

    Ist doch ein Wahnsinn bei uns, oder ? Wissen die überhaupt noch, was sie da tun ?

    • Haider
      09. Juli 2012 19:23

      Klingt apokalyptisch. Aber je länger ich nachdenke umso mehr fürchte ich, daß es stimmt. Ach wie gerne hätte ich einmal unrecht!

    • kaffka (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:40

      wie zahlt man denn 160 000,- Euro mit Zinsen, die zufolge Bonitätsverlust auch steigen werden, zurück bitte ?

      Diese Frage ist blanker Unsinn!

      Österreich hat noch NIE! Schulden ZURÜCKGEZAHLT sondern immer nur durch Anleihen(=Wechsel) -Betrug UMGESCHULDET! (Loch auf...Lochzu -Methode gemeiner Verbrecher!!)

  22. Anton Volpini
    09. Juli 2012 07:18

    Wen wunderts?

    Die Industriellenvereinigung warnt seit 2 Jahrzehnten vor dieser Entwicklung. Aber niemand hat das ernst genommen.
    Die Summe aller staatlichen Eingriffe in das wirtschaftliche Geschehen hat das Produzieren in Österreich unrentabel gemacht. Daher schaut sich das bewegliche Kapital nach anderen Häfen um.
    Die mittelständischen Unternehemen aber, die noch da sind, können nicht weglaufen, und werden daher vom Staat jetzt stärker drangsaliert. An die internationalen Konzerne kommt der Staat nicht ran, und das ganze Geschrei wegen Reichensteuer und Bankenkontrolle dient nur mehr der Ablenkung.
    Tatsächlich ist es bereits der Abgesang, der von der europäischen sozialistischen Internationale angestimmt wurde.

    • dssm
      09. Juli 2012 12:03

      Wir Mittelständler bleiben als Person, auch die Firma bleibt - nur ist halt die inländische Wertschöpfung nur ein Bruchteil des Möglichen, dank Outsourcing.
      Die Landschaft ist schön, das Essen ist gut, ebenso Bier und Wein, die Leute sind freundlich, was will man mehr – arbeiten kann man auch im Ausland lassen.

    • Anton Volpini
      09. Juli 2012 20:59

      So ist es, dssm!
      Ich hab schon das Drangsalieren zu spüren bekommen, die anderen Mittelständler werden jetzt auch sehr schnell drankommen. Da gibt es bereits eine Liste von Investitionsgütern, nach der ab sofort bei jeder Betriebsprüfung die Abschreibdauer hinauf zu setzen ist. Da werden aus dem Nix Gewinne in der Vergangenheit generiert, nach denen dann Steuer fällig wird.
      Dagegen helfen zwei Argumente......hoffentlich: Die deutsche Abschreibtabelle und Treu und Glauben!

    • dssm
      10. Juli 2012 00:03

      @Anton Volpini
      Argument Nummer eins: Dann lass ich es halt. Hab ja keine Schulden! Nehmt was ihr wollt, es wird nie wieder von mir etwas geben.
      Natürlich, das zieht nicht wirklich, man tut es einfach, das wirkt.
      Ich habe keine Anlagen mehr in der Bilanz, wäre ja Investition, nur mehr Lager...

    • kaffka (kein Partner)
      10. Juli 2012 09:28

      Anton Volpini
      09. Juli 2012 20:59

      Wieder Nix!

      Der Begriff TREUE ist zu einem Nazischimpfwort gemacht worden und "Glaube" gilt den meisten als Synonym für dumm!

  23. Claudius
    • knieriem
      09. Juli 2012 07:27

      Was, zum Teufel, tut das "Wirtschaftsservice? Sollte es sich da um das "rote Pendant" der "schwarzen" Wirtschaftskammer handeln? Letzteres vermute ich stark, da die Bestellung von Frau Stiftinger durch die BM Bures erfolgte; und von der kann doch niemand behaupten, dass die keine "Rothaut" wäre.

    • Cotopaxi
      09. Juli 2012 07:34

      Gut, dass es Photoshop gibt.

    • Claudius
      09. Juli 2012 07:50

      @ knieriem

      http://www.awsg.at/Content.Node/dieaws/48549.php

      Ich denke da geht es - wenn man das ganze Bla-bla liest - vor allem darum, EU-Fördergelder nach Österreich zu lotsen.

      Und weiters (unausgesprochen) darum dass Betriebe z.B. in Bayern und anderswo davon überzeugt werden (durch Vergünstigungen & Förderangebote) nach Österreich zu übersiedeln bzw. Unternehmenssparten nach Ö. auszulagern. (wie es ja zur Zeit der Schüssel-Regierungen massiv der Fall war). Sowie auch aus dem Außer-EU-Raum (also die restliche Welt) nach Ö. zu locken.





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