die besten Kommentare

  1. Lowe
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    01. Oktober 2011 00:22 - Friedhöfe, Hymnen, Genderismus

    Ich gebe Ihnen zwar Recht, aber samma uns ehrlich: Erfolgreich zu sein hat wenig mit Intelligenz zu tun sondern in erster Linie mit Angepasstheit.
    Viele Chefs fühlen sich durch wirklich intelligente Menschen, die schnell und genau arbeiten und auch noch eine eigene Meinung haben, bedroht.

    Sonst: Ich glaube auch, dass eine Partei, die sich gegen diesen totalitären Feminismus auflehnt und auch Diskriminierung gegen Männer aufzeigt, von vielen gewählt werden wird - wenn auch von der linken Presse zerrissen und lächerlich gemacht.

  2. byrig
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    01. Oktober 2011 02:24 - Fußnote 223: Volksbelustigung Volksbegehren

    observer,man braucht kein pessimist zu sein,um diese lächerliche initiative negativ zu beurteilen.
    die initiatoren wollen nur eines:dass sich alles nach links verändert.
    und in diesem bestreben haben sie ein paar bürgerliche idioten wie busek und neisser an bord holen können.mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.nicht aus mangelnder intellektueller aussagefähigkeit.
    sondern weil es so simpel ist.
    die bürger werden es ähnlich sehen.

  3. byrig
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    01. Oktober 2011 02:35 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    diese altsäcke machen sich doch nur lächerlich,v.a.aber die övp-ler,die da mittun,und offenbar nicht erkannt haben,dass das wie das androsch-begehren eine rein linke initiative ist!
    aber gut,von figuren wie busek und neisser war das durchaus zu erwarten,ebenso von dem linken frischenschlager,ein gruss aus salzburg.

  4. byrig
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    01. Oktober 2011 02:51 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    es ist empörend,dass es eine relativ kleine gruppe von linken und grünen und v.a.feministinnen geschafft hat,unsrere sprache so zu verunstalten.
    das war nur aufgrund eines systematisch aufgebauten psychoterrors möglich,der allmählich die gesamte gesellschaft durchdringen konnte.eine ganz wichtige rolle spielen hier die "grünen",ein oberschurke dabei ist dieser steirer pilz.
    dem ist nämlich nur eines wichtig:die zerstörung der gesellschaft,wie sie heute besteht.wahrscheinlich hat dieser knülch in seiner steirischen kindheit einige negative erfahrungen gehabt.und nutzt die sicherlich zur verteidigung im falle etwaiger vorwürfe.mieser typ jedenfalls.

  5. Schani
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    01. Oktober 2011 04:30 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Exzellentes Fachwissen muß nicht unbedingt mit Intelligenz korrelieren!

  6. Schani
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    01. Oktober 2011 04:33 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Der Knabe kommt ja auch aus der hochschulpolitischen G(ruppe)R(evolutionärer)M(arxisten) - das sagt ja Alles!

  7. Schani
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    01. Oktober 2011 04:37 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Aber,aber - Putin ist doch ein "astreiner Demokrat"! Behauptet zumindest ein gewisser G.Schröder.

  8. libertus
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    01. Oktober 2011 04:57 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Wenn man es genau betrachtet sind diese hier aufgezeigten "Genderismusauswüchse" höchst demokratiegefährdend, denn es zwingt eigentlich eine kleine Minderheit ihre fehlgeleitete Ideologie einer empörten Mehrheit auf!

    Und nachdem diese auch noch Druck auf gewisse Jobvergaben ausübt, fügt sich zusätzlich eine nicht unbeträchtliche Anzahl in diesen unüberbietbaren Wahnsinn.

    Fazit = eine weitere, relativ junge Spielart des Meinungsfaschismus!

  9. libertus
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    01. Oktober 2011 05:12 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    No joa - es stellt sich halt die Frage, ob Rußland nach den äußerst schädlichen Jahrzehnten der kommunistischen Herrschaft überhaupt schon reif für eine Demokratie wäre.

    Putin führt zwar dieses große Land mit harter Faust, aber wer weiß, wo es enden würde, wenn z. B. Typen wie Jelzin dort noch immer das Sagen hätten. Zumindest vertritt der Vielgescholtene in erster Linie russische Interessen und den Zusammenhalt des nicht immer leicht zu regierenden Reiches.

    Und wäre die Mehrheit der Bevölkerung mit dieser Linie unzufrieden, gäbe es durchaus die Möglichkeit einer Revolution nach z. B. nordafrikanischen Vorbildern, die jedoch unterbleibt, weil sich diese eventuell noch immer unter seiner Führung gut aufgehoben fühlt?

    Daher sollte man derzeit jegliche Einwendungen von außen nur sehr differenziert und sorgfältig abgewogen einwerfen!

  10. Doppeladler
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    01. Oktober 2011 05:41 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Diese Entwicklungen sind auch Zeugnis für den eklatanten Verfall des Schulsystem seit Kreiskys Reformen. Denn sonst wäre es allen klar, daß es einen fundamentalen Unterschied zwischen grammatikalem und sexuellem Geschlecht gibt. Kein Mann wird ein Problem haben, als DIE Persönlichkeit genannt zu werden und sowohl Männlein als auch Weiblein werden sich geehrte fühlen als DAS Genie zu sein.

    Und mit der Aushöhlung der AHS durch die linke Claudia Schmid wird es noch schlimmer werden. Denn damit wird die Nivellierung nach unten, denn sonst werden ja die schwachen Schüler diskriminiert, weiter fortgesetzt.

  11. diko
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    01. Oktober 2011 05:54 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    GesellschaftsmitgliederInnen

    …….und die Anrede liebe Gesellschaftsmit – u. Ohneglieder, wäre………?????.

  12. Cotopaxi
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    01. Oktober 2011 06:11 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Wenn man den Schwarzen genau zuhört, ist das Übel des Genderns dort genauso verbreitet, wie in deren roten Mutterpartei. Ein Widerstand war nicht zu erkennen, eher das Gegenteil, denn man wollte auch noch links überholen.
    Welcher Schwarze sagt heutzutage noch Studenten statt Studierende? Selbst der Wissenschaftsminister Töchterle nicht. Aber der ist sowieso ein ehemaliger Grüner.

  13. Cotopaxi
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    01. Oktober 2011 06:45 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Schani

    Aus dieser Gruppe kommt auch so mancher ORF-Redakteur und so mancher Ministerialrat im Bundeskanzleramt.

  14. ambrosius
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    01. Oktober 2011 06:58 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Und bei uns in Wien/Brüssel ist das viel anders ? Sogar das mit dem Gefängnis klappt das schon ganz gut- zumindest, wenn man nicht links ist.

  15. phaidros
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    01. Oktober 2011 07:44 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Das muss man sich grammatikalisch überhaupt auf der Zunge zergehen lassen:

    »Das Mitglied« ist Neutrum. »Die Mitglieder« Mehrzahl. Davon wird eine weibliche Form gebildet: »Die MitgliederIn«. Und in eine weitere Mehrzahl gesetzt: »MitgliederInnen«.

    Das ist nicht Gender, das ist Pornographie: MitgliederInnen und MitgliederAußen.

    ;-)

    (Ist nicht von mir, sondern tatsächlich von einem Kabarettisten - leider habe ich den Namen vergessen)

    BG phaidros.vie@gmail.com

  16. BIÖ
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    01. Oktober 2011 07:47 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Der Aufstand der Altpolitiker ist gerechtfertigt. Bzw. wäre er es, wenn man ihn ersnter nehmen könnte. Was wir davon halten lesen Sie auf http://www.biö.at/?q=node/174

  17. Dr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
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    01. Oktober 2011 08:13 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Putin und Medwedew sind ja z.B. auch nicht einmal Mitglieder der Partei für die sie Kandidieren: Geeintes Russland. Ein Unikum....

  18. Harry
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    01. Oktober 2011 08:47 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    androsch, busek, neisser, frischenschlager:

    Lauter Ordensbrüder des Norwegers Breivik

  19. Helmut Oswald
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    01. Oktober 2011 08:51 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Einmal mehr ein Beweis, daß Demokratie - Repräsentativdemokratie - zwar ein Decisionsystem ist, aber einen Wert an sich nicht darstellt. Anders die Menschen-und Bürgerrechte. Als die Vereinigten Staaten zur Ihrem 'Kreuzzug für die Demokratie' aufbrachen, meinten sie damit auch nicht die Sowjetunion Josef Stalins. Im Übrigen - wer die Realverfassung der Vereinigten Staaten erfährt - und Vox und Spiegel TV stehen wohl nicht im Ruf fundamental-islamistische Anarcho-Nazistalinistenmedien zu sein - fragt sich, wie in einer entwickelten Demokratie der amtliche Bericht der Regierung über die Ereignisse des 11. September noch immer auf wichtige Fragen antwortlos bleiben kann. Russland mag ein autoritäres Herrschaftssystem haben, vielleicht auch eine aufgeklärte Diktatur sein, aber dort weiß man wenigstens, wer die Macht hat. In den Vereinigten Staaten hingegen gewinne ich - Demokratie hin, Wahlen her - zunehmend den Eindruck, daß die gewählten Repräsentanten der Macht nicht die eigentlichen Entscheidungsträger sind. Diese Erkenntnis kann man besitzen und dennoch die Lebensweise Amerikas mehr schätzen, als die russische - die Verteilung von Sympathiewerten trennt sich diesfalls vom Verstand - aber der Verstand sollte sich nicht vom Sentiment beherrschen oder betrügen lassen.
    Ich würde mich hüten eine Formel aufzustellen, die da lautet 'böse Russen' 'gute Amerikaner' - dazu, mit Verlaub, liegen uns genügend historisch-politische Erfahrungen vor, die uns erweislich machen, daß dies nicht ratsam ist.

  20. Observer
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    01. Oktober 2011 08:57 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Da das Wort "Mitglied" männlich ist, wie würde eigentlich die weibliche Form dazu lauten? Müsste es dann bei einer Vereinversammlung am Beginn heissen:
    Liebe MitgliederInnen? Oder: Liebe Mitglieder und Ohnegl.....?
    Dieser Genderwahn ist doch purer Schwachsinn!

  21. Martin Bauer
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    01. Oktober 2011 08:59 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Heute in der PRESSE:
    Alice Schwarzer: „Das Problem der Frauen sind auch die Frauen“

    Und für diese Erkenntnis hat sie 50 Jahre gebraucht????

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/697541/Schwarzer_Problem-der-Frauen-sind-auch-die-Frauen?_vl_backlink=/home/index.do

  22. Samtpfote
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    01. Oktober 2011 09:05 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    .. wenn schon, jeder SteuerEuro!
    Ist ja immerhin das 13,7-fache... :-)

  23. Herby
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    01. Oktober 2011 09:13 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Es gibt die Möglichkeit einen Protest gegen die geplante Novellierung des §283 - das ist die weitere Verschäfung des Tatbestands der "Verhetzung" abzusenden.

    Gleichzeitig ist so ein Protest eine wichtige Vorbeugung für die Aufrechterhaltung der Meinungsfreiheit in Österreich.


    Bitte besuchen u. eventuell mitmachen: http://www.tfp.at/

  24. Wie gehabt
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    01. Oktober 2011 09:15 - Friedhöfe, Hymnen, Genderismus

    Der Hinweis auf das Nazi-Blog durfte nicht fehlen.

  25. Observer
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    01. Oktober 2011 09:16 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Russland ist nur mehr eine "Pseudodemokratie" (wie auch viele andere GUS-Staaten). Lediglich die drei baltischen Länder zeigen wirkliche demokratische Strukturen.
    Putin - politisch im ehem. UdSSR-Geheimdient gross geworden - kann und will sich gar nicht total verändern. Alle diese Wendehälse benützen das Wort "Demokratie" nur als Feigenblatt gegenüber der eigenen Bevölkerung sowie den westlichen Staaten. In Wirklichkeit ist es eine neue Art der Diktatur mit vielen Priviegien für einige elitäre Leute. Der freie Westen schweigt zu allen diesen Entwicklungen, damit die Wirtschaftsbeziehungen nicht gestört werden. So kann uns z.B. Russland jederzeit mit dem Gasabsperrhahn erpressen.

  26. Herby
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    01. Oktober 2011 09:18 - Fußnote 223: Volksbelustigung Volksbegehren

    OFF TOPIC:
    Es gibt die Möglichkeit einen Protest gegen die geplante Novellierung des §283 - das ist die weitere Verschäfung des Tatbestands der "Verhetzung" abzusenden.

    Gleichzeitig ist so ein Protest eine wichtige Vorbeugung für die Aufrechterhaltung der Meinungsfreiheit in Österreich.


    Bitte besuchen u. eventuell mitmachen: http://www.tfp.at/

  27. Celian
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    01. Oktober 2011 09:19 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    KundInnen-WC:

    Der Fall erscheint mir völlig klar. Gender ist ja das soziale Geschlecht, welches durch das Innen angegeben wird, das Piktogramm gibt nur das biologische Geschlecht an. Es gibt also so etwas wie weibliche Männer. Soll heißen, Personen, die biologisch männlich sind, aber sich so verhalten wie Frauen. Daraus folgt, daß es sich um ein stilles Örtchen nur für SitzpinklerInnen handelt. Machos, die meinen, sie könnten hier mal kurz eine Stange in die Ecke stellen, können das vergessen. Hier bitte nur weibliche Männer eintreten. Männliche Männer zsammhalten. 

    Selbst am Klo wird Mann dressiert. In Wien herrrscht eben die totale politische Korrektheit. Wie peinlich für die Feministinnen, die selbst das Klo als Schlachtfeld gegen die Männlichkeit sich auserkoren haben.

  28. numerus clausel
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    01. Oktober 2011 09:21 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Habe leider noch immer nicht sein Buch gelesen, obwohl es schon seit Ewigkeiten dafür bereit liegt.
    Nur zur weiteren seltsamen Darstellung des ORF: Einfach mal in dessen tvthek das gestrige Steiermark Heute ansehen, dort wird von der Moderatöse von den "ausländerfeindlichen Thesen" des Thilo Sarrazin geschwafelt.
    Wie kann man solche Worte dafür finden, wenn lediglich Statistiken anschaulich dargestellt werden, oder darf man heutzutage nicht mehr die Wahrheit sagen?

  29. Notwendig
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    01. Oktober 2011 09:23 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Der Altpolitiker-Stammtisch konnte sich nicht vom Klebstoff der Staatsmisere lösen.
    Österreich ist keine Demokratie, weil Volksvertreter nicht gewählt werden können. Absurd ist es dann, einen Mischmasch zwischen Demokratie und Nichtdemokratie vorzuschlagen, statt das Übel an der Wurzel anzupacken:

    Ohne reines Persönlichkeitswahlrecht kann es keine Demokratie geben.
    Der Weg, Parteien aus öffentlichen Geldern zu finanzieren, damit diese Parteien dann über das Volk herrschen, ist der falsche Weg.

  30. A.K.
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    01. Oktober 2011 09:28 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ich habe nachfolgendes erst kürzlich als Kommentar geschrieben, damit aber die Sammlung "Gender-Deutsch statt Deutsch" in einem Blog vollständig ist, noch einmal:
    Die "Wiener Vorlesungen" laden seit einigen Jahren zu Podiumsdiskussionen mit Nobelpreisträgern ein. So gab es schon solche Veranstaltungen gemeinsam mit der Universität Wien, Fakultät für Physik, der Medizinischen Universität Wien, etc. und konkret auch heuer mit der WKO. Bis zum vergangenen Jahr lautete der Einladungstext, z.B.: "... Wiener Nobelpreisträgerseminar". Ein Gruppenbild mit den Nobelpreisträgern zeigte dazu in der Einladung - mit Ausnahme eines einzigen Jahres - stets eine Anzahl von Männern. Im Vorjahr war nämlich auch eine einzelne Frau - ausnahmsweise - auf einem solchen Gruppenbild zu sehen. Sorgfältig "gegendert" lautet daher die Einladung erstmalig "...Wiener NobelpreisträgerInnenseminar". Heuer ist das Gruppenbild wieder wie früher nur mit Herren bestückt. Trotzdem wird wieder zu einem "...Wiener NobelpreisträgerInnenseminar" eingeladen. Political Correctness ist eben bedeutender als Richtig oder Falsch.

  31. Peter Flor
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    01. Oktober 2011 09:40 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Herzlichen Dank, Observer und phaidros, für die guten Witze! Vielleicht könnte man ja auch der zuständigen Brüsseler Kommissarin klarmachen, daß das ständige -Innen mindestens eine andere räumliche Lage, nämlich das -Außen, diskriminiert!

  32. sosheimat
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    01. Oktober 2011 09:52 - Fußnote 223: Volksbelustigung Volksbegehren

    EFSF: Das Volk zu befragen????

    „Zu so einem wichtigen Thema kann man das Volk nicht abstimmen lassen.“

    http://tinyurl.com/6hfklqu

  33. sosheimat
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    01. Oktober 2011 09:59 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    EFSF: Das Volk zu befragen????

    „Zu so einem wichtigen Thema kann man das Volk nicht abstimmen lassen.“

    http://tinyurl.com/6hfklqu

  34. DerTurm
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    01. Oktober 2011 10:03 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Wenn schon, dann schon GesellschaftsmitgliederInnen und -Aussen

  35. DerTurm
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    01. Oktober 2011 10:10 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Man stelle sich vor, unser Herr Bundespräsident beginnt die Ansprache zum 26. Oktober mit den Grußworten:

    "Liebe ÖsterreicherInnen und -Aussen..."

    was durchaus einen linken Sinn ergibt, denn die -Aussen sind ja blos noch nicht drInnen, also potentielle Neo-ÖsterreicherdrInnen.

    So gesehen ist das alles nicht verwunderlich, sondern hat Methode und verfolgt ein gemeinsames Ziel.

  36. DerTurm
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    01. Oktober 2011 10:12 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    ...und ich dachte bislang immer, Sozial-demokratie wäre das Gegentum von Demokratie...

  37. Josef Maierhofer
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    01. Oktober 2011 10:14 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Lieber Herr Dr. Unterberger !

    Die Frauen, die diesen 'Gtschuss' verzapfen und fordern, die wollen nicht mehr krank werden, die sind es schon ...

  38. Josef Maierhofer
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    01. Oktober 2011 10:26 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Demokratie gab es in Russland eigentlich nie wirklich.

    Immer, wenn in Russland solche demokratischen Versuche gemacht wurden, wurden sie zur Revolution und haben stets fast das Gleiche wie vorher ergeben.

    Derzeit heißt das Zarenduo eben Medjedew - Putin.

    Es ist ja ähnlich wie bei uns in Österreich, auf der Bühne des Kasperltheaters stehen immer die gleichen Figuren, wie in den Urania Puppenspielen, an den Strippen der Partei (SPÖVP) hängend.

    Auch bei uns gibt es offenbar keine wirkliche Demokratie, wie es etwa in der Schweiz noch üblich ist, auch bei uns werden mögliche politische Gegner mit allen möglichen Tricks ausgebootet, und wenn es nur die seit vielen Jahren bereits unwirksame Nazikeule ist oder das hirnlose P.C., was man dazu benutzt, auch bei uns werden integre Leute strategisch und medial 'angepatzt', wir sind um nichts besser in der österreicheischen 'Volksdemokratie'.

    Der Europarat ist ein unnötiges Gremium genauso wie der Bundesrat in Österreich.

  39. Neppomuck
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    01. Oktober 2011 10:39 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Da die "Verschafung“ der Bürger im Land manchen nicht schnell genug gehen kann, braucht es eben neue Maulkorberlässe.
    Oder, wie Gilbert K. Chesterton es so treffend auszudrücken beliebt hat:

    „Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.“

  40. A.K.
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    01. Oktober 2011 10:40 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Auf der Seite des Bundesministerium für Unterricht http://www.bmukk.gv.at/ministerium/rs/2011_09.xml
    findet man z.B. das Dokument
    „Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung. Deutsch als Zweitsprache in Österreich: Ersuchen an die Ämter der Landesregierungen betreffend Nominierung von MultiplikatorInnen“.
    Es beginnt mit:
    "Verteiler: Ämter der Landesregierungen; Landesschulräte/Stadtschulrat für Wien
    Sachgebiet: Pädagogische Angelegenheiten
    Inhalt: Sprachförderkurse
    Geltung: ab sofort
    Rundschreiben Nr. 9/2011
    Um SchülerInnen, für die Deutsch Zweitsprache ist, gezielt fördern zu können, sollen alle Lehrkräfte über die Fähigkeit verfügen, Sprachstand und Sprachzuwächse der Kinder zu beobachten und zu interpretieren, um daraus zielgerichtete Fördermaßnahmen ableiten zu können. ..."
    Hier wird der also der Unsinn „SchülerInnen“ vom Unterrichtsministerium verbreitet!
    Dazu:
    Zitat zum Thema "Binnen - I" aus dem Duden Band 9 (ISBN 3-411-04095-5) aus "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache", Seite 394:
    "2.3 Großes I: Die Schreibung mit dem großen I im Wortinneren (auch: Binnenmajuskel) wie z.B. KollegInnen, MitarbeiterInnen ist seit Anfang der 80-er Jahre belegt. Sie tritt häufig auf, wird aber ebenso häufig auch abgelehnt und ist in bestimmten Behörden und Institutionen ausdrücklich verboten. Diese Kurzformen entsprechen weder den alten noch den neuen Rechtschreibregeln. Großschreibung im Wortinneren ist auch nach dem neuen Regelwerk nicht vorgesehen."

  41. Helmut Oswald
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    01. Oktober 2011 11:02 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es ist die Permissivität (falsch verstandene Liberalität) der sogenannten Bürgerlichen, die zum Beispiel einfach 'Halt' / 'Stopp' oder sonstwas sagen müssten, dafür aber zu bequem sind. Die Feigheit beginnt damit, daß mEn die Meisten ihrer Eigendefinition nach 'Bürgerlichen', 'Wert oder sonstwie Konservativen' - es vergeht kaum ein Tag mit politischen Debatten, die nicht so oder so ähnlich enden - am Empörtesten und am Entrüstensten und am entschiedensten stets nur Eines zurückweisen - sie betonen stets 'mutig' und 'kraftvoll', nein, wir sind auf gar keinen Fall 'rechts'. Das bereits ist der Sieg der Linken. Denn er beginnt in den Köpfen ihrer vermeintlichen Widersacher. Was Links wegräumt ist nicht 'Mitte' - Mitte sind alle, oder niemand, je nach Berachtungsweise. Es gibt nicht 'ein bisschen schwanger'. Wer 'links' nicht will, muß rechts sein wollen. Wer das nicht kann, kann gar nichts, ausser stillschweigend zuschaun, wie andere die Wirklichkeit gestalten.

  42. Maybach
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    01. Oktober 2011 11:04 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Wissen Sie eigentlich wie hoch die reale Inflation in Russland ist? Ich war voriges Jahr dort und die Preise lassen selbst einem Mitteleuropäer die Haare aufstehn, noch mehr jenen Russen , die vielleicht 300 oder 500 Euro im Monat verdienen.
    Reiche Russinnen fliegen nach Berlin zum Einkaufen, aber leider können sich das nicht alle leisten. So sieht die realität in Russland aus, wenn wir uns nicht von den Luxuskarossen einer kleinen Oberschicht blenden lassen.

  43. Karl Knaller
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    01. Oktober 2011 11:14 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    ... was ist denn aus dem Bereich der OberlesbIn Claudia Schmied anderes zu erwarten?

  44. Neppomuck
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    01. Oktober 2011 11:19 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Wenn man diesen Aufstand mit etwas Abstand betrachtet, dann wird der Umstand, dass der Zustand dieses Landes meistenteils der „Denke“ dieser Philister geschuldet ist, mehr als deutlich.

    Androsch setzte als erster Politiker für Seinesgleichen spektakulär die Gesetze außer Kraft, Busek sang im trautem Kreise der Genossen die Internationale, der Voggi samt seinem Wab(b)l(er) macht auf Wiederauferstehung des Absurden, Neisser reimt sich auf sich selbst … und wer ist da noch dabei?

    Ist das Austragsstüberl so eng, dass man wieder an die (längst nicht mehr so) frische Luft will?

  45. socrates
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    01. Oktober 2011 11:26 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Wir haben es notwendig Demokratie zu lehren! Die Nachfolgestaaten der UdSSR haben die westliche Demokratie kennengelernt und kehren gerne in die alte Ordnung zurück.
    z.B. Georgien: Georg Soros – CIA Hampelman: Saakashvili in Georgien zelebriert sein „State Caputure"
    Noch ein faile State, was bei einem kriminellen Pyschopaten, wie Saakashvili nicht verwundern kann. Angela Merkel versprach bekanntlich diesem Berufs Kriminellen auch noch die NATO Mitgliedschaft, obwohl ein Staat, oder eine Funktion eines Staates, in diesen Konstrukten der USA – NATO Banditen nicht existiert. Also CIA ersetzt KGB.
    Bei JEDEM Nachfolgestaat kann man mit Staatsnamen und CIA googeln und wird fündig. Zur Not reichen Agentenfilme um die neue Politik der Freiheit zu beleuchten. Das ist die neue Freiheit, bei der Leute mit bestimmter Zugehörigkeit in kürzester Zeit auf Kosten des Volkes zu den reichsten Menschen der Welt wurden. Anklagen sind nicht zulässig, wie der Ukraine gerade erklärt wurde.
    Hingegen erklärt uns der ORF schon in der früh daß das Parlament dem neuen Rettungsschirm zustimmt, egal wie das Gesetz lautet oder das Volk will. Dafür werden bereits die ASVG-Pensionen gekürzt. Ein langer Weg von Dollfuß, der daie ÖBB-Löhne auf 3mal zahlen wollte und das mit der Blockade des Parlaments bezahlt hat, bis zu den heutigen Machthaberern. Diese "Demokratie" überzeugt das Volk NIRGENDS!
    Politische Morde in RU sind unzulässig, in USA, GB oder Israel normal.

  46. zweiblum
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  47. AppolloniO
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    01. Oktober 2011 11:36 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Shame on you, wenn das Buch wirklich ungelesen bereitliegt. Gelesen lässt es sich doch erst fundiert argumentieren.
    So auch zu den "ausländerfeindlichen Thesen". Das können nämlich nur Nichtleser oder verblendete Ignoranten behaupten. Wird Sarrazin doch nicht müde mit Statistiken über verschiedene Leistungen (die teilweise von Daten des Berliner Senats stammen) zu beweisen, dass Ausländer nicht moslemischer Provenienz gleich gut, teilweise sogar besser als deutsche Inländer abschneiden.

    Aber so sind sie, unsere jugendlich, dynamischen, rotgrün gestrichenen Hoffnungsträger. Man entzieht sich mit Pauschalurteilen - Ausländerfeind - der Mühe sauber, nachvollziehbar - eben wie Sarrazin - zu argumentieren.

  48. Helmut Oswald
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    01. Oktober 2011 11:44 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    DAs wollten alle so, die Josef Stalin nicht bloß zum Sieg in Russland verhalfen, sondern ihm in Jalta und Potsdam auch gleich alles Land bis zu Elbe schenkten. Tut mir leid, aber die ist das Problem jener, die es geschaffen haben. Unseres nicht - wir wollen im Winter geheizte Wohnungen und eine zu vernünften Primärenergiepreisen produzierende Industrie. Nachdem der Westen dafür gesorgt hat, daß deutsche Interessenpolitik grundsätzlich untersagt ist, werden sie mit den Folgen leben. Wir leben auch gut, denn das Gas ist billig und die Spekulanten am Spotmarkt in Rotterdam müssen halt mit Konkurrenzanbietern rechnen. Wir wissen ohnehin, was uns andernfalls blüht - nämlich die Suche nach Massenvernichtungswaffen, die es nie gegeben hat.

  49. AppolloniO
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    01. Oktober 2011 11:50 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Nur immer gegen alles zu sein bringt auch nichts. Also, bei aller berechtigter Kritik zur Initiative der Altspatzen, besser als nichts oder nur, wie in diesem Blog, zu schimpfen. Aufbauen ließe sich darauf allemal.

    Was wirklich fehlt stand in einem Gastkommentar in der Presse. Man muss jetzt etwas u m s e t z e n, am besten mit der Gründung einer neuen Partei. Aber genau das getrauen sich die Politiker a.D. (sprich ade) nicht zu.

  50. Das Pingerle
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    01. Oktober 2011 11:59 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ein Gustostückerl aus der ORF TVthek. In der Themenübersicht zu Wien heute vom 26.9.2011 wird ein Beitrag wie folgt bezeichnet:

    "Alles aussteigen! 300 FahrgästInnen aus U4 evakuiert"

    http://tvthek.orf.at/programs/70018-Wien-heute/episodes/2954139-Wien-heute

    Habe noch am selben Tag ein leicht zynisches Mail an den ORF-Kundendienst geschrieben, dort versprach man in der Antwort es an die zuständige Abteilung weiterzuleiten, die "FahrgästInnen" finden sich aber auch heute noch in der Themenübersicht.

    Das Traurige ist nur: So wird über die Jahre unsere Sprache tatsächlich verändert. Solche Schwachsinnigkeiten fallen den Kindern und Jugendlichen gar nicht mehr auf weil sie selbst nur noch die gegenderten Lehrbücher kennen. Und irgendwann sind die Gästinnen und Mitgliederinnen tatsächlich korrekte deutsche Wörter.

  51. Cotopaxi
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    01. Oktober 2011 12:01 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Früher gab es die Möglichkeit, einen akademischen Grad abzuerkennen, wenn sich deren Träger als unwürdig erwiesen hat.
    Vielleicht sollte man diese Bestimmung wieder einführen und gleich bei diesem seltsamen Professor, vermutlich aus der BRD, beginnen?

  52. schreyvogel
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    01. Oktober 2011 12:12 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Putin allein wäre nichts. Aber durch seine Kooperation mit den nichtchristlichen Oligarchen (mit Ausnahme des sehr unkooperativen Chodorkowsi) hat er die Machtmittel und die nötigen Finanzmittel auf optimale Weise vereinigt, zum besten Vorteil aller Beteiligten. Das dürfte ihm noch sehr lange die Macht sichern.
    Ob das für Russland gut oder schlecht ist, kann niemand seriös beantworten, denn dafür müsste man wissen, was ohne Putin gekommen wäre.
    Ich könnte mir vorstellen, dass es ohne Putin dort viel schlechter ausschauen würde.

  53. Konrad Loräntz
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    01. Oktober 2011 12:19 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Vordergründig erscheint die Aberkennungsmöglichkeit als gute Idee. Sie würde aber wohl nach hinten losgehen und dazu führen, dass die links-narkotisierten Mehrheiten im Bildungssystem die wenigen Mutigen und Aufrichtigen aus ihren Reihen stossen würden. Nichts würden sie lieber tun ! Sie versuchen es ja auch jetzt schon mit Maulkörben und Vorschriften aller Art - nicht zuletzt dem Zwang zum Gendern.
    Gibt es eine Religion, die es ihren Mit-Gliedern verbietet zu gendern ? Ich bitte um Bekanntgabe der Übertrittsmodalitäten. Zur Klarstellung: Ich liebe und schätze Frauen in all Ihren Rollen in einer modernen Gesellschaft, ausser der als Emanze (EmanzIn ?).

  54. Observer
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    01. Oktober 2011 12:19 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Erst jetzt erkenne ich meinen Schreibfehler:
    richtig soll es natürlich lauten:
    ....da das Wort Mitglied sächlich ist ....
    sowie
    ... Liebe MitgliederInnen....
    Das kommt davon, wenn man schnell und noch dem Frühstück postet! :-)

  55. Cotopaxi
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    01. Oktober 2011 12:25 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Konrad Loräntz:

    Zwecks Eintritts fragen Sie bitte den Imam Ihres Vertrauens.

    Der Religion des Friedens gehört unbestreitbar die Zukunft Europas.

  56. Reinhard
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    01. Oktober 2011 12:29 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Die Strukturen der Parteipolitik resultieren aus einem schweren historischen Fehler: Als in Österreich die Feudalgesellschaft abgeschafft wurde, beschränkte man sich auf ein Fortjagen der Protagonisten, behielt aber das komplette Hierarchie- und Verwaltungssystem samt kompletter Beamtenschaft bei. Man ersetzte Adelshäuser durch Parteihäuser, Erbrecht durch Wahlrecht und bestimmte einen Ersatzkaiser. Der Hofstaat unter dem obersten Hofbeamten, dem Kanzler, wurde jetzt von jenem Parteihaus mit der höchsten erkauften Wählergunst gestellt und übernahm die Regierungsgeschäfte, während der Ersatzkaiser den starken Mann für den Notfall im Hintergrund spielen sollte.
    Daraus folgt, dass bis heute in Österreich kein Politiker, egal ob Abgeordneter oder Regierungsmitglied, sich als Angestellter und Diener des Volkes sondern als durch Wählerstimmen legitimierter Herrscher über den tumben Pöbel sieht. Kleine kompetenzfreie Emporkömmlinge und Anusakrobaten greifen nach den Schalthebeln der Macht und haben, was für ein Wunder, nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung, was sie da überhaupt tun.
    Erst in der Pension öffnen sich die von Altersweisheit für die Fehler anderer geschärften und von Alzheimer für das eigene Versagen in der Vergangenheit wieder getrübten Augen der Altherren und sie sondern weise Sprüche ohne jegliche praktische Relevanz ab. Billiger Aktionismus, der gar nichts bringt, so lange die Jungen nicht begreifen, wie sie im Namen der "Gerechtigkeit" und auf Basis der Vorleistung jener heute herumsudernden Altpolitiker verarscht, ausgeraubt, verschuldet, entrechtet und versklavt werden. Das gute alte Glasperlenspiel: Man schenke ihnen eine Matura ohne Leistung, einen 3D-TV auf Raten und einen billigen Handytarif mit erlaubter Werbung und sie lassen alles mit sich machen.

    Das absolute Trauerspiel die gestrige Debatte um den Euro-Rettungsschirm vulgo österreichische Sparbücherverbrennung. Abgesehen von einer stümperhaft-stotternd ablesenden Finanzministerin sowie einem eisern schweigenden Kanzler (sein Speichelleck... äh, Spindelegger hatte es gleich gar nicht nötig, dabei zu sein) waren aus den Reihen der Befürworter nur Worthülsen und persönliche Anpatzereien gegen die Kritiker zu hören. Die Grünen, einst als einzige Partei aus einer basisdemokratischen Bewegung hervorgegangen, verrieten hochmütig ihre eigenen Ideale im Sinne des großen kommunistischen Ziels, nämlich der Zerschlagung der kapitalistischen Geldwirtschaft (und keinen anderen Hintergrund hat deren jubelnde Zustimmung zur Milliardenverbrennung). Die Blauen und Orangen wetterten mutig dagegen, vereinzelt waren sogar Argumente zu hören, aber am Ende kam auch dort nur polemisches Wischiwaschi heraus. Sorry, aber Leute wie Bucher und Strache sind einfach nicht in der Lage, mit harten Fakten zu arbeiten; von Westi rede ich erst gar nicht.
    Niemand hielt es vor laufender TV-Kamera für notwendig, einmal auch nur einzelne Worte aus dem "Rettungsschirm"-Gesetz zu zitieren; weder die Tatsache dass (absolut völkerrechtswidrig) der Beschluss unwiderruflich, auf ewig bindend und international einklagbar, ein Nichteinhalten straf- und sanktionierbar ist. Der 29-Mrd-Euro-Rahmen gilt ausschließlich für den Zeitpunkt des Inkrafttretens und kann danach nach Belieben erhöht werden, ohne Grenze, ohne Verlangen einer Begründung, ohne der Möglichkeit des Entrinnens. Die eurpäische Behörde des "Rettungsschirms" und alle ihre Beschäftigten sind immun, rechtlich unantastbar, können aber jeden, egal ob Einzelperson, Verein, Partei oder Staat national und international verklagen. Ihren Anweisungen zur Geldüberweisung in unbegrenzter Höhe ist sofort und unter Strafandrohung nachzukommen.
    Gestern hat das Parlament Österreichs, ein Haufen satter, vollgefressener Parteigünstlinge und Speichellecker, das österreichische Haushaltsrecht, die Selbstbestimmung Österreichs über sein Volksvermögen, abgeschafft. Unwiderruflich. Endgültig.
    Und die Opposition hat nur lahme Sprüche und ein bisschen Aktionismus gezeigt, neben der scheinbar allen Abngeordneten eigenen Ahnungslosigkeit (hat wirklich niemand, weder Befürworter noch Gegner, dieses Gesetz gelesen???) , denn kein einziger von denen stimmte nach eigenem Wissen und Gewissen ab, sondern hob wieder nur brav das Pfötchen im Namen der Parteiführung. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Auch wenn es der Abgesang auf mich selbst ist.
    Sie schaufeln ihr eigenes Grab.
    Der 30. September 2011 war der letzte Tag der österreichischen Haushaltssouveränität. Das Parlament hat seine eigene Bedeutungslosigkeit beschlossen. Es kann nie wieder zu diesem Thema befragt werden. Niemals. Der kleine Dicke muss das gewusst haben, als er die sowieso schon wertlose Verfassung brach - es lohnt sich nicht mehr, einen Haushalt zu beschließen, denn das Konto verwalten ab heute andere.
    Und niemand hat sie gewählt.

    Man kann nur noch auf eines hoffen; auf den Tag der Abrechnung, an dem ein Volkstribunal jene Hochverräter, die gestern im Widerspruch zur österreichischen Verfassung (die sie bereits als wertlos missachten) das österreichische Volksvermögen einer ausländischen, nicht demokratisch legitimierten Behörde überschrieben haben, zur Rechenschaft zieht. Ein Peitschenhieb für jeden Euro. Zehn für jede Lüge. Hundert für jeden Verfassungsbruch, Gesetzesbruch und jede das Volk schädigende Entscheidung.
    Die nächste Wahl wird interessant. Unsere Aufgabe wird es sein, in den letzten Wochen davor alles zu tun, das mangelnde Gedächtnis des Durchschnittswählers zu briefen, wer genau wann genau wie genau Österreich verraten und das Volksvermögen vernichtet hat. Diesmal sollen sie sich erinnern!

  57. Konrad Loräntz
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    01. Oktober 2011 12:31 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Vielen Dank für dieses Angebot. Ich dachte mehr so an 3-Tage-Bart-Buddhisten oder kryptoapostolischen Mitraskult. Vielleicht auch was afrikanisch-Animistisches. Irgendwas, das sich mit Agnostizismus gut verträgt, aber doch etwas Immunität gegen die PolitkommissärInnen verschafft.

  58. Reinhard
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    01. Oktober 2011 12:46 - Wollt Ihr den totalen Plan?

    Collector, ich gebe Ihnen vollkommen Recht, möchte Sie aber auch daran erinnern, dass es sicher einen Unterschied macht, ob namhafte Experten in Fachpublikationen diskutieren oder Laien in öffentlichen Blogs.

    Mit den Begriffen "Wahrheit" und "Richtigkeit" bin ich aus Erfahrung vorsichtig geworden. Aber das geht aus meinem vorletzten Absatz eh hervor.

    Ich wollte eigentlich auch nur auf eines hinweisen: "Der Ton macht die Musik."
    Danke, dass Sie dies als bedenkenswert erachten; das wünsche ich mir für alle und von allen Beteiligten.

  59. Neppomuck
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    01. Oktober 2011 12:56 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Die Schönwetterkapitäne auf der Brücke unseres ziemlich krängenden Staatsschiffes sollten doch endlich einmal einen Entwurf für die Zukunft Österreichs liefern, inklusive der dazugehörenden Maßnahmen.

    Dann könnte jeder, der noch so ziemlich alle Erbsen in seiner Schote hat, sich selbst ausrechnen, ob es reicht, nichts anderes als eine willenlose Manövriermasse abzugeben und dem Treiben der Offiziere dieses Seeleverkäufers mit eingesackten Händen zuzusehen.

    Vielleicht wird dann der bis zum Erbrechen immer wieder (auch) hier veröffentlichte Satz
    "Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
    (George Bernard Shaw)

    endlich auf fruchtbaren Boden fallen können.

  60. M.S.
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    01. Oktober 2011 12:59 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ein interessanter Fall. Die Einzahl von "FahrgästInnen" ist dann die "Fahrgastin". Logischerweise müßte dementsprechend der männliche Fahrgast "FahrgastEr", mehrere männliche Fahrgäste die "FahrgästEren" heißen.

  61. Reinhard
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    01. Oktober 2011 13:03 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Was unsere Abgehobenen, äh, ich meine Abgeordneten nicht an einer jubelnden Zustimmung abhielt war folgende Meldung von gestern Nachmittag, die sich bereits vorgestern abzeichnete:

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-Portugals-Haushaltsdefizit-hoeher-als-erwartet-1395910

    Zitat: "Das Haushaltsdefizit beim Euro-Sorgenkind Portugal ist im ersten Halbjahr höher ausgefallen als erwartet.... Es lag bei 8,3 Prozent, wie die Statistikbehörde INE am Freitag in Lissabon mitteilte. Der Fehlbetrag betrug rund 7 Milliarden Euro. Um seine Verpflichtungen gegenüber den internationalen Geldgebern, der Europäischen Union (EU) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erfüllen, muss Portugal in diesem Jahr ein Defizit von höchstens 5,9 Prozent erreichen.
    Der seit Juni amtierende Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hatte am Vorabend am Rande eines Besuchs in Warschau eingeräumt, die Halbjahresergebnisse würden "nicht so gut wie erhofft" ausfallen. Der liberal-konservative Regierungschef beteuerte aber, das ärmste Land Westeuropas werde bis Ende 2011 das Defizit-Ziel schaffen.
    Im ersten Quartal hatte sich das portugiesische Defizit noch auf 7,7 Prozent belaufen. Für das zweite Quartal meldete das Statistikamt INE nun 8,9 Prozent. Für den höheren Fehlbetrag seien unter anderem unerwartet hohe Ausgaben im Gesundheits- und Personalbereich verantwortlich, hieß es. Vor allem bei den Vergütungen für Militär und Polizei hatte die Regierung in Lissabon jüngst "Abweichungen" eingeräumt."

    Das muss man wohl nicht mehr kommentieren.

  62. Reinhard
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    01. Oktober 2011 13:04 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Neppomuck, wie gerne würde ich Ihnen widersprechen, doch ach, mir fehlen die Argumente...

  63. Gasthörer
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    01. Oktober 2011 13:04 - Ein Empfang für Türkenbleibenmacher

    Wie sagt Andreas Popp so schön:

    "Wer glaubt, dass unsere Volksvertreter ihr Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenenfalter Zitronen falten."

    PS.: Wer die Kaskade an Verbrechen, die zur Zeit über uns herinbricht, mit seiner Einkommenssteuer unterstützt, macht sich mitschuldig.

    PPS.: Alternative: Transferleistungen beziehen (vor allem ab zwei Kindern ein lukratives Einkommen) oder eine Lohnhöhe aushandeln, der nicht steuerpflichtig ist.

  64. rundertischdgf Partner Homepage
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    01. Oktober 2011 13:25 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Zum Tag der Deutschen Einheit wurde auch bundesweit dauerhaft der Tag der offenen Moschee eingeführt. Daraus schließen wir, die Wiedervereinigung haben wir dem Propheten zu verdanken. Aber ernsthaft, es wird in den Lokalausgaben der Zeitungen fast nur noch der Tag der offenen Moaschee erwähnt.

  65. Gutartiges Geschwulst
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    01. Oktober 2011 14:02 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Erlkönig ©
    Frei nach Johann Wolfgang von Goethe

    Erzähler:
    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
    Es sind Mutti Staat und ihr skeptisches Kind.
    Das Kind möchte kotzen, längst ist ihm zu warm;
    doch es gibt kein Entkommen aus Muttis Arm.

    Mutter Merkel:
    “Mein Kind, warum machst du solch´ kluges Gesicht?”
    Kind (Deutschland):
    “Siehst, Mutti du, denn den Erlkönig nicht?
    Er weist auf akute Probleme hin,
    und bekundet sein Name sei Sarrazin.”

    Erlkönig:
    “Komm´, liebes Kind, komm´, vertraue mir!
    Gar übles Spiel treibt die Mutter mit dir.
    Ihre Märchen, vom Nutzen der Multikultur,
    sind häufig akustische Darmgase nur.”

    Kind (Deutschland):
    “Ich versteh´ ihn nicht, Mutti, doch ich ahne es schon.
    Stimmt irgendwas nicht, mit der Integration?”
    Mutter Merkel:
    “Bleibe ruhig, mein Kind, bald sind wir zu Haus´.
    Diesem Schelm blas´ ich morgen die Lampe aus!”

    Erlkönig:
    “Begleite mich, Kind, bis zum Land des Verstehens.
    Mein Buch informieret dich unversehens.
    Migranten sind wertvoll, doch Probleme kommen vor,
    speziell von einer Gruppe mit geringem Humor.”

    Mutter Merkel:
    “Sein Pamphlet ist nicht hilfreich, nicht jetzt, oder später,
    drum zerreißet ihn flugs, meine Presseköter!
    Zum Kind:
    Und du, kleiner Liebling, hast auch bald verschissen.”
    Kind (Deutschland):
    “Ach, wie werd´ ich den freien Gedanken vermissen!”

    Erlkönig:
    “Mein, liebreiches Kind, niemals solltest du bangen.
    Eh´ dass du verderbest, zisch´ mit den Schlangen.
    Gehorche der Mutter, dieser Schreckensgestalt,
    denn bist du nicht willig, so stellt sie dich kalt.”

    Kind (Deutschland):
    “Oh Mutti, oh Mutti, nun ist´s doch passiert,
    obgleich die Journaille so stramm hat pariert.
    Dein Politbüro putzte mein Hirn, so penibel,
    doch des Erlkönigs Botschaft erscheint mir plausibel.”

    Erzähler:
    Der Mutter grauset, vor des Volkes ... äh, des Kindes Vernunft,
    und sie flieht in den Darm der politischen Zunft.
    Sie verfehlt die Erkenntnis, frei von innerer Not.
    Ihre Macht stinkt auch künftig, die Demokratie ist tot.

  66. HKG Partner Homepage
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    01. Oktober 2011 14:21 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    für eine Demokratie sind die Russen nicht. Können sie auch nicht sein. Sie hatten nie eine Demokratie. Ist ihnen völlig unbekannt. Daher die Zustände, wie übrigens in allen ehemaligen Ostblockstaaten. Sie glauben - Demokratie ist- jeder macht was er will. Naja, das gibt auf Dauer Konflikte, bürgerliche Verhaltensregeln kennen sie nicht, Moral und Anstand ist auch unbekannt, das schnelle Geld + schnellem (persönlichen )Wohlstand ist alles was zählt. Das sind die Rezeptoren für Unruhen und in Folge Mord und Totschlag. Dann wird alles zusammengehaut, ein starker Mann kommt und es gibt wieder Diktatur. Demokratie muss über Generationen gelebt werden. Dann wird es sich festigen. Der Grundstein wird immer in intakten bürgerlichen Familien gelegt. Um das zu vermeiden streben die Linken permanent die Destabilation des Bürgertums an. Mit Zerschlagung aller bürgerlichen Werte in Verbindung mit Bildungsentzug, jetzt in Ösistan gelebt durch die Bestrebungen der gemeinsamen Schule. Nur keine g'scheiteren ausbilden lassen. Denkende Menschen brauchen keine Steuerung durch Funktionäre. Nur so kann Sozialismus funktionieren! Das erklärt auch den massiven Zuzug ungebildeter Muslime. Akademische Asiaten, bzw. Inder sind potentiellen Wähler unserer Sozis. Die sind nicht steuerbar von Häupl und Brauner. Analphabeten aus Anatolien und Arabien sehr wohl.

  67. Gerhild Baron
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    01. Oktober 2011 14:34 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es gibt offensichtlich nur eine einzige Möglichkeit: alle, die mit diesem Irrsinn nicht einverstanden sind, sollten jede Gelegenheit benützen, Mitmenschen auf die Unsinnigkeit aufmerksam zu machen - daß wir selbst das Spiel nicht mitspielen, ist ja wohl selbstverständlich. Man muß besonders der Jugend erklären, was hier an Dummheiten passiert, denn sie wird ja vermutlich von gewissen Lehrerinnen etc.
    dazu gedrängt.

    Ich selbst kenne im privaten und beruflichen Umfeld niemanden, der den Blödsinn mitmacht.

  68. numerus clausel
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    01. Oktober 2011 15:18 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Auweh, hat diese "Schaim on ju!" nicht der OHOHBama verwendet? Der meistüberschätzte und linkeste Präsident der McDonaldsStaaten? Das käme doch dem "Lernen Sie Geschichte" vom verurteilten Kreisky nahe.
    Tut mir leid, aber ich möchte nicht in die Nähe solcher Personen gestellt werden.
    Dass ich das Buch noch nicht gelesen habe, ich weiß, ich sollte es umgehendst mal angehen, sofern es die Zeit zuliese, aber bitte verschonen Sie mich mit diesen Links-Dümmlern.
    Danke.

  69. Alfred E. Neumann
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  70. Marcus Aurelius
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    01. Oktober 2011 17:09 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Die Position der BIÖ ist butterweich und wischi-waschi, wie immer.
    Leider! Denn die temperamentvollen Anfänge waren durchaus versprechend, zogen aber vor der einzig logischen Konsequenz (Parteigründung) den Schwanz ein.
    Schade drum. hätt' was werden können.

  71. socrates
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    01. Oktober 2011 17:17 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Ich gehöre zu den Anhängern vom orthodoxen Christen W.Putin. Hier die Geschichte, wie ich und meine Freunde aus Rußland, die Machtübernahme erlebt haben.
    ALLES WAS SIE ZU WISSEN GLAUBEN IST FALSCH!
    11. Juni 2008
    von stevenblack
    Die Forbes-Liste benannte bis vor kurzem Bill Gates von Microsoft als den reichsten Mann der Welt – hatten Sie das geglaubt? Bill Gates war einfach zu arm, um sich von der Neid-Liste der reichsten Männer der Welt freizukaufen. Außerdem verfügte er als Nichtfreimaurer auch nicht über die notwenigen Beziehungen. Mit über 40 Milliarden ist Gates ARM !
    Freimaurer gibt es seit langer, langer Zeit. Wegen Verwicklung in politische Skandale wurde aus Italien die Loge ‘Propaganda Due’ (P2) bekannt. Sie wurde lange Zeit vom CIA-Mitglied Gelli geleitet, der Michail Gorbatschow in die Logen brachte – was letztendlich zum Ende der Sowjetunion führte. Während der Gorbatschow-Zeit wurden intensiv von Paris aus unter der Förderung von Georges Soros Russen in die Freimaurer-Logen eingeworben. Gorbatschow hatte sogar anläßlich des Besuches des Zionisten und Mitglieds des CFR Avraham Ben Elazar (bekannter unter dem Namen Henry Kissinger) in Moskau die Gründung der Freimaurer-Loge B’nai B’rith erlaubt. Allgemein bekannt ist auch der Name einer anderen Loge: ‘Die Ritter von Malta’ – auch Malteser genannt, in die Gorbatschow wie auch Boris Jelzin aufgenommen wurde, letztgenannter der in vollem Ornat wie ein Pfau vor den Kameras paradierte und dann tatkräftig an der Zerstörung Russlands und der Unterwerfung unter das Internationale Finanz- und Macht-Kartell, das in Logen zusammengefaßt ist, mitwirkte. Jelzin führte in Russland keine "Demokratie" ein, sondern er verschacherte die Reichtümer Russlands an einen Kreis radikaler Zionisten, wie Beresowski, Gussinskij, Wechselberg, Chodorkowski, Fridman, Abramowitsch, u.v.a.m. Sie sind zwar allesamt Juden – aber sie sind vielmehr noch Zionisten. Um dies anhand des Beispiels von Chodorkowski zu erläutern, der im Westen durch die West-Propaganda-Presse einige Berühmtheit erlangte und so fürchterlich bedauert wurde, ob der "Ungerechtigkeit" die ihm unter dem "bösen, bösen" Putin widerfuhr.
    Der mittellose Chodorkowski gründete ebenso mittellos die Menatep-Bank und erhielt vom Logen-Mitglied Jelzin das Recht das Mineralölunternehmen Jukos zu "privatisieren". Den Zuschlag erhielt nicht der Meistbietende, sondern er selbst, Chodorkowski. Bezahlt sollte Jukos über Kredit werden, zahlbar über Lieferungen in Öl. Allerdings laut russischem Gesetz gehören Bodenschätze dem Russischen Volk und damit dem Staat. So sollte also der Staat mit Staatseigentum bezahlt werden? Mit Lug und Betrug und Mord wurde Chodorkovski dann Mehrheitsaktionär und baute mit ebenso rabiaten Methoden das Unternehmen zum größten Mineralölunternehmen Russlands aus – auch indem er vom Logen-Bruder Abramovich durch Sibneft die Förderrechte für das Sibirische Rohöl erhielt. Nun galt es also den von den Logen-Obersten verliehenen Titel durch die Aufnahme in die "Liste der 200 Menschen" zu rechtfertigen [Meine Zwischenfrage – sind die anderen, außer den Zweihundert denn keine Menschen?] Chodorkovski verhandelte mit Rockefeller wegen des Verkaufs der Hälfte von Jukos (insbesondere dem Rohöl fördernden Teil) und wurde sich schließlich handelseinig für die Peanuts-Summe von nur 25 Milliarden Dollar. Vom Deal mit Rockefeller in New York flog Chodorkovski … über London ! zurück – mit einem kleinen Abstecher zu Rothschild. Wo sonst wäre er auch aufgenommen worden in die Liste der 200 Menschen!? Fünfundzwanzig Milliarden Dollar von Rockefeller vom Konto der Chase-Morgan auf das Konto bei der Chase-Morgan hätte nicht wirklich weh getan. 25 Milliarden sind aber wirklich Peanuts – entsprechen sie doch gerade einmal in Rohöl gerechnet 250 Millionen Barrel Öl. Aus Rockefeller-Rothschilds Sicht entsprach dieser erhoffte Erwerb einem einmalig phantastischen ROI (Return on Investment). Nach wieviel Tagen hätte sich diese Investition wieder voll ausgezahlt ? Es wäre ein ‘Rebbach’ sonders gleichen geworden (Rebbach, jidd. Reibach – großer Gewinn mit Übervorteilung). Da aber Chodorkovski den Hals nicht voll genug bekommen konnte und Geld nur noch als sein Privateigentum betrachtete, waren die Steuern für den Staat für ihn nur lästig und wurden schlicht nicht bezahlt. So wie in den USA der Verbrecher Al Capone wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis gebracht werden konnte, so konnte in Russland auch der Verbrecher Chodorkovski wegen Steuerhinterziehung angeklagt und verurteilt werden. Nach ähnlichem Schema liefen sämtliche Verschacherungen durch die Jelzin-Regierung ab, so z.B. der "Verkauf" der Aktienmehrheit am Flugzeug-Motorenwerk in Rybinsk (Alleinlieferant für Flugzeugtriebwerke und Motoren mit 22.000 Ingenieuren und Angestellten) für 300.000 Dollar "verkauft" an General Electric. Jelzin wurde mit Hilfe der CIA an die Macht geputscht.
    Von Jelzin liegt mir der Text seines ‘Dankes-Schreibens’ an Robert Gates vor, der damals Direktor der CIA war, Dank für die Hilfe beim Putsch, der ihn an die Macht brachte. Während der Regierungszeit von Boris Jelzin wurden zwar die Logen-Brüder immer reicher, sie erwarben Milliarden-Vermögen – aber in der gleichen Zeit verhungerten und erfroren Russen zu Zehntausenden in den Straßen. Das Militär verkaufte Waffen auf dem Schwarzmarkt um überhaupt zu Essen zu haben, bei Ärzten waren die Gehälter ein halbes Jahr im Rückstand, männliche Ärzte arbeiteten als Gärtner oder Chauffeure, jüngere Ärztinnen verdingten sich als – na ja, sie werden wohl wissen, als was jüngere Frauen "arbeiten" konnten.
    Also war laut US-Medienpropaganda und Mind-Control der korrupte und versoffene Freimaurer und Logenbruder Jelzin der gute "Demokrat", war er doch nach Logen-Prinzip der absoluten Gehorsamkeit gegenüber dem Obersten Grad, dem 33. Grad nach Schottischem Ritus willig und folgsam – gegen sein eigens Volk!!!
    Und Präsident Vladimir Putin, als Patriot und Orthodoxer Christ, der nun die Aufgabe hatte, das von Jelzin und den USA zerstörte Land wieder aufzubauen – er wurde in den West-Medien der "böse" Präsident, erlaubte er doch den Logen-Brüdern, Zionisten und den Amerikanern nicht mehr sich zu Lasten Russlands zu bereichern. Wenn es mich als Autor nach Freiheit, Sicherheit und besserer Zukunft dürstet – so bleibt mir nur die Alternative dauerhaft in Russland zu leben, denn mir geht es nicht anders, als über 70% der Russen, die ihren Präsidenten lieben. Nicht Worte zählen, sondern Taten! Innerhalb der acht Jahre seiner Präsidentschaft hat Vladimir Putin die Zionisten im Land in ihre Schranken verwiesen und das Land aus bitterster Armut in eines der prosperierendsten Länder der Welt geführt. Putin ist aufgrund seiner Nachbarschaft in St. Petersburg keineswegs Antisemit – aber er vermag sehr wohl den Unterschied zu Zionisten zu machen und sein Land nicht einer zionistischen in Freimaurerlogen vereinigten Fremdherrschaft preiszugeben.
    Natürlich hat Präsident Putin – auch mit Hilfe der ???????? (Silowiki – Machtstrukturen wie FSB) das Land regiert – sonst wäre es NIEMALS möglich gewesen, den Staat ÜBER die Interessen kriminell agierender Oligarchen zu stellen. Alleine der Fall Beresowskij sollte bei jedem schon die Alarmglocken schrillen lassen, denn Beresowskij ist der kriminellen Handlungen überführt – genießt aber aufgrund Logen-Zugehörigkeit in England "politisches" Asyl. Ein sogenanntes "Weichei" hätte niemals Russland wieder zurück in eine für alle Bürger geschätzte Ordnung bringen können. Heute wird Russland wieder von Russland aus regiert – und nicht aus Israel, den USA oder Großbritannien. Daß Präsident Putin angekündigt hat, sich als Premier Minister nicht um die Außen- sondern um die Innenpolitik zu kümmern, zeigt, daß die Gefahr noch nicht gebannt ist. Zu schätzen aber ist, daß er bei all der rigorosen Haltung zur Eingrenzung des Machtstrebens Logenzugehöriger Oligarchen den Bürgern Russlands die Freiheit läßt und diese nicht "vereinheitlichend" allen überstülpt. (Russland wird ebenfalls ein separates Dossier.)
    Überhaupt verträgt sich Glaube nicht mit einer Freimaurer-Zugehörigkeit. In den unteren Graden wird noch von Selbstbefreiung, Erkenntnis (Gnosis) und Mitmenschlichkeit geredet – aber je höher man im Grad steigt, desto zynischere und Menschen verachtendere Haltung wird eingefordert. Ihr "Gott" heißt Satan, Baphomet oder Luzifer (siehe auch Rockefellers Lucy’s Trust) und ihre Verehrung drückt sich in Schwarzer Magie aus. So werden in den USA die Mitglieder der bekannten Loge ‘Skull & Bones’, aus der auch G.W. Bush hervorging, schon automatisch Mitglieder im CFR / Council on Foreign Relations.
    Über Logen zu Geld und Macht
    Später soll noch die UGLE – die United Grand Loge of England – mit ihrem Logenbruder Prinz Charles thematisiert werden. Die Pilgrim Society ist eine der Logen und umfaßt einen Teil des Committee of 300. Darunter befindet sich der CFR / RIIA und darunter wiederum eine Loge nach Hegel, die Skull & Bones. Malta und Templer gehören zu den Logen der zum Ritter Geschlagenen. Ihnen allen gemeinsam ist, daß Magie betrieben wird. In den unteren Graden als eine Art Lehrling – so wie es bei Goethe schon hieß: "… die ich rief die Geister, werd ich nun nicht wieder los." Je höher und informierter jemand im Grad steigt, desto mehr nehmen auch die Fähigkeiten zu – über Beherrschung der Geister – bis hin in die Spitze der Pyramide, zum Sehenden Auge. Dieses abgebildete Zeichen befindet sich sogar auf der Dollar-Banknote – und seit zwei Jahren sogar auch auf der Banknote von 500 ???????, der ukrainischen Banknote, als Zeichen, daß auch dieses Land unter ihrer Herrschaft steht.
    Speziell in Deutschland wird sich nun wohl ein Gezeter und Geschrei erheben: "der spinnt jetzt aber komplett!" Trotzdem war die Freimaurerei, waren die Logen, die Bayerischen Illuminati über lange Zeit verboten. Wenn etwas nicht funktioniert und nur auf Einbildung beruht, dann braucht man es auch nicht zu verbieten. Aber es funktioniert, ist real. In England ist Witchcraft weit verbreitet und von niemandem belächelt. Und in Afrika ist Magie übliche Praxis. Leider jedoch wird dort mehr schwarze Magie praktiziert – als weiße Magie. Durch Belächeln oder durch Leugnen macht man sie jedoch nicht ungeschehen. Diskreditiert wird sie üblicherweise nur durch eine Vielzahl von Scharlatanen. Das Sehende Auge bedeutet nicht nur ein Sehen hinter die Fassade, sondern auch ein Sehen in der Zeit – ein Sehen nicht nur in die Vergangenheit sondern auch in die Zukunft.

    Mir liegen keinerlei Beweise über die Praxis der Magie seitens Amschel Meier Bauer vor, der sich später Rothschild nannte und dessen Nachkommen dann mit der Nachbarsfamilie aus Frankfurt und weiteren Logenmitgliedern dann in New York die Federal Reserve gründete. Bei den Rothschilds läßt sich der Logen-Zugehörigkeitsnachweis zu dieser Zeit jedoch nur durch die Verbindungen führen. Erst in jüngerer Zeit wurde sie offen zur Schau getragen. Ich darf Euch hier nicht die Lektüre der "Protokolle der Weisen von Zion" empfehlen, so etwas wäre in der Demokratie Bundesrepublik verboten. Natürlich kann ich nichts gegen heimliche Neugier unternehmen – aber wer danach sucht und (auch die seitens der CIA als echt bestätigte Version sich ansieht, wird in Deutschland strafrechtlich belangt ) – über die IP-Adresse finden die Leute von Schäuble heraus, wer wissen will, was er nicht wissen darf. Vielleicht gibt es (oder gab es) Meinungsfreiheit – aber bestimmt keine Wissensfreiheit!
    Wesentlich bekannter und offensichtlicher zeigt die Familie Astor die Zugehörigkeit zu den Freimaurern. Die Astors (ebenfalls Juden) sind aus Italien nach Waldorf / Baden gekommen. Vom Vater des in die USA ausgewanderten Astor-Sohnes ist bekannt, daß er Schwarze Magie praktizierte und Schlächter war. Sein fähigster Sohn wurde über England nach Amerika geschickt und hielt sich mit Empfehlungen in den Freimaurerkreis nur wenige Monate in England auf. Einmal eingetroffen in Amerika, wurden dem mittellosen Astor-Sohn sofort die lukrativsten Geschäftsbereiche geöffnet und er erwarb im Pelzhandelsmonopol immense Reichtümer – er bezahlte die Fallensteller mit Zahlungsanweisungen – einzulösen am Kontor in der Stadt – welch ein Unglück aber für die Fallensteller, daß sie die Stadt zwecks Einlösung der Zahlungsanweisungen nie erreichten, sie alle wurden zuvor Opfer von Überfällen durch sogenannte "Indianer", wodurch Astor noch schneller reich wurde. Sein Immobilienhandel war auch nicht gesetzestreuer. Bekannter ist wohl sein Hotel ‘Waldorf Astoria’. Die Astors sind anschließend zurück nach England.
    Hoch lukrative Geschäftsbereiche werden innerhalb der Freimaurerlogen an ihre ‘Brüder’ vergeben. So wie Sie als Leser sich nicht in diesen Monopolstrukturen extrem rentabler Geschäftsbereiche etablieren dürfen – und dazu gehörten und/oder gehören:

    - Pelzhandel (früher)- Opium-, Heroin- und Cocain-Handel (bis heute)
    - Alkohol-Herstellung und Vertrieb inkl. Bier
    - Erdölförderung und Vertrieb / Handel
    - Banken / Finanzwirtschaft
    - Tabak- / Zigarettenindustrie
    - Pharma-Industrie
    - Chemie / Saatgut / Gen modifizierte Nahrung
    Die sich im vergangenen Jahrhundert vollzogen habenden Konzentrationen werden anläßlich eines Dossiers über Wirtschaft – Globalisierung und Mergers & Aquisitions detailliert behandelt.
    Nahezu alle US-Präsidenten waren Freimaurer – im nächsten Kapitel folgte eine Auflistung.
    Es folgt eine kurze Schilderung über die Gründung der Federal Reserve (als private Zentralbank!!) und den monströsesten Betrug der Menschheitsgeschichte: den Dollar. Die Hintermänner. Kurz der Rundumschlag (ich nenne es Einführung in die Thematik) geht weiter. Diesem Geflecht von Beziehungen und Abhängigkeiten Einhalt zu gebieten, ist einzelnen Menschen nicht mehr möglich. Aber es ist nötig! Ein jeder kennt aus dem heutigen Wirtschaftsleben die sogenannten Netzwerke – Netzwerke in den USA könnt ihr euch ansehen über: http://www.theyrule.net/ Einige Namen kennt ihr ja schon, gebt ein, klickt an …
    Der Unterschied zu Netzwerken besteht in den Freimaurerlogen im absoluten Gehorsam in der Hierarchie – die Logen sind Machtstrukturen.

  72. socrates
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    01. Oktober 2011 17:30 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    George Soros ist Freimaurer, Jude, Beteiligter und hochintelligent!

  73. Collector
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    01. Oktober 2011 18:40 - Wollt Ihr den totalen Plan?

    @ Reinhard (nochmals)

    "Der Ton macht die Musik". Im Englischen sagen wir: "We call a spat a spat".
    Nicht auf den Ton kommt es an, sondern auf den Inhalt. Das gilt vor allem, wenn bei Postings auf lange Abhandlungen verzichtet werden muss.

    Zu Ihrer Theorieskepsis: "Einer guten Theorie hält die Wirklichkeit nicht stand" (Hegel). In Theorie steckt "Theos", sie hat also etwas mit "Gottesschau" zu tun.
    Zu der will Platon (Höhlengleichnis) uns führen. Die Problematik wird deutlich im Verhältnis von "Fides et ratio", ausgeführt in der Enzyklika gleichen Namens von Johannes Paul II. und jetzt das große Thema von Benedikt XVI. (in seiner berühmten "Regensburger Rede"). Hegel hat deutlich gemacht, dass alle Philosphie letztlich in Religion - "dem Bewußtsein der absoluten Wahrheit -mündet. Dass haben "falsche Theorien" oder Ideologien" wie Marxismus und Positivismus, nie verstanden. Der simple Hausverstand, da haben Sie recht, hat falsche Theorien oft genung durchschaut - oft genug auf Grund seiner meist religiös und sittlich-kulturell verwurzelten "Vor-Urteile".

  74. Pannonicus
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    01. Oktober 2011 20:59 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Der Europarat als moralische Instanz? Der hatte bis vor ein paar Jahren auf seiner Web-Seite den stolzen Hinweis, daß bisher noch jedes Land, das in die EU aufgenommen wurde, vorher schon Mitglied des Eurorats war. Eine gefährliche Drohung, wenn man sich ansieht, welche Länder da bereits Mitglieder waren.

    Und wer denkt schon daran, daß dieses hehre Gremium die Türkei noch im Gründungsjahr 1949 als neues Mitglied aufgenommen hat? Was den Verdacht erweckt, daß die Hintermänner der Europarat-Gründer schon damals die Mitgliederliste der noch gar nicht existierenden EU im Hinterkopf hatten! Deutschland wurde übrigens erst 1950 aufgenommen, und Österreich 1956.

  75. Carolus Partner Homepage
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  76. socrates
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    01. Oktober 2011 21:09 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Gegoogelt unter "Boris Jelzin CIA", dort steht das, was ich erlebt habe.

  77. Paige
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    01. Oktober 2011 21:13 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Mein-Gott-nein - ist ja zum Genieren. Das ist doch wahnsinnig kontraproduktiv. Diese QuotInnen produzieren neue Machos, aber diesmal sinds solche, die den Damen nicht mehr in den Mantel helfen wie hilflosen Kleinkindern, sich um alles kümmern und die Rechnungen bezahlen. Spott und Hass ist alles, was man für diesen Unsinn erntet.

    Seit Jahrzehnten kann man als Frau wirklich alles erreichen, wenn man es will. Tun muss man es halt einfach. Es ist keine besondere Förderung dazu nötig. Frauen sind doch keine Behinderten! Genauso wie der Sozialismus einst wichtig war, war auch der Feminismus notwendig. Aber diese Probleme sind erledigt. Mittlerweile haben sich diese Bewegungen institutionalisiert und schaffen dauernd neue Probleme, um ihre Existenz zu sichern. Sie tun nichts anderes mehr, als eine Not zu erfinden, um sich als Retter aus dieser Not aufspielen zu können. Emanzen brauchen also für ihren Lebenssinn unterdrückte leidende Frauen und Sozialisten brauchen arme ausgebeutete Arbeitssklaven. Ärzte brauchen übrigens kranke Menschen und Psychologen brauchen Gestörte. Keiner von ihnen hat ein Interesse daran, das zu ändern - im Gegenteil!, weil er sonst seine Kunden verliert...

  78. Carolus Partner Homepage
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    01. Oktober 2011 21:23 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Und so hat man sich Pan-Europa 1925 vorgestellt: „eurasisch-negroide Mischrasse“, beherrscht von einer neuen „Herrenrasse“:
    http://kreidfeuer.wordpress.com/2011/07/10/coudenhove-kalergi-praktischer-idealismus/

  79. Haider
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    01. Oktober 2011 21:40 - Fußnote 223: Volksbelustigung Volksbegehren

    Nach Ende der Legislaturperiode ist der Untersuchungsausschuß automatisch auch zu Ende. Daher ist die Reihenfolge der Fragen so entscheidend. Wenn "Inserator" Faymann erst als Nummer sieben drankäme, wäre die ganze Causa längst gegessen. Daher der verbissene Kampf der Sozis um die Tagesordnung.
    Eine dumme Frage zum Schluß: Bekommt ein NR-Abgeordneter wirklich Überstunden bezahlt oder gibt es eine sonstige Extrahonorierung?

  80. Haider
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    01. Oktober 2011 22:06 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Das Faulbett für den ÖRF sind die Zwangsgebühren.
    Ein Test für die Leidensfähigkeit seiner Gebührenzahler sind die sogenannten Nachrichtensendungen. Wer diese ohne Schaden übersteht ist reif fürs Guiness-Buch der Rekorde.

  81. Haider
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    01. Oktober 2011 22:35 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es wird immer so getan, als ginge es den Genderidioten um Geschlechtergleichstellung und gegen Geschlechterdiskriminierung. Die Wahrheit ist viel einfacher: Denen geht es ausschließlich um Zerstörung unserer Kultur. Wie eben allen Linksextremisten.
    Kubanische Kultur ist vorbildhaft, die Linksguerilla in Nicaragua gehört vorbehaltlos unterstützt, Nordkorea müssen wir gemeinsam mit BP Fischer bewundern etc. nur Deutschland und Österreich sind prinzipiell PFUI. So einfach gestrickt ist linkes Weltbild!

  82. Haider
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    01. Oktober 2011 22:43 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Wer hat anderes erwartet? Europa ist eine politische NULL. Und wehe es muckt auf!
    Wann endlich wachen unsere Traumtänzer und deren Wähler auf?

  83. libertus
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    01. Oktober 2011 22:44 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    @HKG

    Vielen Dank, genauso sehe ich es auch!

  84. contra
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  85. libertus
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  86. Brigitte Kashofer Partner Homepage
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    01. Oktober 2011 23:24 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es ist sicher die Endung -er, die die Mitglieder so verdächtig männlich macht. Für schlichte Geister eben: der Mitglieder - die Mitgliederin

  87. Riese35
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    01. Oktober 2011 23:39 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Nun ja. Das KundInnen-WC wundert mich nicht. Ich kenne keine EmanzIn, die in Kleid oder Rock unterwegs wäre. Das WC-Symbol für diese EmanzInnen muß also eine weibliche Person in Hose darstellen. ;-)

    Den Verlust der Geschlechtsidentität findet man aber nicht nur fallweise bei so manchem bürgerlichen Schwachkopf. Das hat leider auch in sog. "bürgerlichen" Kreisen System: Studentinnencorporationen, die den Corporationen in ÖCV, MKV, KÖL etc. nachempfunden sein wollen, würde ich nämlich nicht unbedingt a priori als "links" bezeichnen.

    Diese Mädel- und Damenverbindungen bezeichnen in Anlehnung an ihre männlichen Vorbilder ihre Vorsitzende nämlich als "Seniora". Ich verstehe den Grund bis heute nicht, warum diese Damen die sächliche Mehrzahlform von ihrem männlichen Vorbild "Senior" gewählt haben, und erklären konnte mir das noch keine dieser Damen, obwohl ich schon viele gefragt habe.

    Erklärungsversuch: Vielleicht weil auch die Begriffe "Mädchen" und "Fräulein" grammatikalisch sächlich sind. Warum dann aber die Pluralform? Weil sie sich dann als "mehr" vorkommen?

    Ich weigere mich, diese Sprachverhunzung mitzumachen, weder bei den linken Kampfemanzen mit den Binnen-Is noch bei den Studentinnencorporationen mit der sächlichen Pluralform. Der Respekt gebietet mir, eine wirkliche Dame, wenn diese Vorsitzende ist, mit der korrekten, weiblichen Form von "Senior", also mit "Senior" anzusprechen.

  88. Brigitte Imb
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    01. Oktober 2011 23:43 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Zeit meines Lebens habe ich mich aufgrund meines biolog. Geschlechtes noch niemals benachteiligt gefühlt, im Gegeteil. Die Generweiber sind für mich kein Indikator zum besseren Wohlfühlen, auch keine Aufwertung, sondern eher ein Rückschritt im demokratischen Gefüge, die versuchen Männer zu diskriminieren.

  89. Riese35
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    02. Oktober 2011 00:03 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Vielleicht hat Rußland damit die Chance, von der Zerstörung der Familien durch Gender- und Homoideoligie verschont zu bleiben. Während sich Glaube und Kirche im Westen im Niedergang befinden, blühen sie in Rußland auf.

  90. Neppomuck
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    02. Oktober 2011 01:24 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ob Mitglied oder ohne, man muss diesen Blödsinn ja (noch) nicht mitmachen.
    Wehret den Anfängern.

  91. libertus
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    02. Oktober 2011 02:02 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Auch wenn die neue Fernsehintendantin vielleicht kein SPÖ-"Baddeibuch" besitzt, ist sie denn doch eine in der Wolle gefärbte Rote, sonst würde sie nicht permanent mit diesen diversen Versorgungsposten betraut. Wrabetz wußte genau, daß sich Kathi Zechner als willige VollstreckerIn anbietet, nur um endlich aus ihrem absolut erfolglosen Intendantenposten bei den Vereinigten Bühnen Wien wegzukommen, die sie in linker Managermanier an den Rand des Ruins getrieben hat. Nur durch ständige Subventionszuwendungen werden diese über die Runden gebracht und natürlich unter Aufbietung höchstmöglicher Vertuschung - wie üblich im Wiener Rothaus!

    "Unspruch" eignet sich tatsächlich bestens als Unwort des Jahres und dahinter sollte gleich "Genderismus" rangieren!!!

    Über das richtige Einordnen der Frühpensionisten bei den Arbeitslosenzahlen hat man bisher nirgends gelesen, aber gäbe es die Sozis nicht in der Regierung, hätten das bereits alle "angefütterten" Medien landauf, landab thematisiert, wetten?

    Vermutlich ist der arme Nikolaus Berlakovic ein Lobbyismusopfer, deshalb kommt er trotz Negativbeispiel in Deutschland um die Einführung dieses unglückseligen "E10" nicht herum! Anders ist dieser Schwachsinn nicht zu erklären.

    Sich über Christoph Leitl noch aufzuregen ist genauso unproduktiv wie über unseren ÖRF!

    Damit ist Mitterlehner lediglich auf Koalitionslinie, denn die Haftungen für den Pleitekandidaten Griechenland haben doch ebenso nichts mit weiteren Schulden zu tun. Das wird uns tagtäglich von den "Regierungsexperten" verklickert, oder?

    Wenn "Häuptling" Erwin Pröll das vorschlägt, dann kommt es auch - "Freund" Häupl wird freudig zustimmen und schon ist die Sache in bewährter Proporzmanier auch auf Regierungsebene geritzt! :-(

    Ja, ein schöner Erfolg, daß die außenpolitischen Bemühungen um diesen Mediziner in Dubai gefruchtet haben. Eine Schwalbe macht halt noch keinen Sommer, wenn man dann weiter in den Iran blickt.
    Jedenfalls ließ der Arzt verlauten, daß er zwecks gerechtem Urteil wieder zurück nach Dubai reisen möchte - schützt ihn vor sich selbst und nehmt ihm bitte den Reisepaß weg, sonst waren womöglich alle Interventionen vergeblich!

  92. Norbert Mühlhauser
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    02. Oktober 2011 03:52 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Schon längere Zeit nicht mehr so befreiend gelacht.

    Herzlichen Dank, Herr Unterberger!

  93. Schani
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    02. Oktober 2011 05:08 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Man sollte österreichischen Ärzten nach diesem Vorfall überhaupt empfehlen,sich aus diesen friedlichen Ländern der Scharia fernzuhalten! Falls sie nicht von selbst auf diese Idee kommen.

  94. Reinhard
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    02. Oktober 2011 06:33 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Für ein Schweigen sprechen zwei Gründe.
    Erstens müssten Kritiker aus Europa Argumente anführen, woran genau sie dieses Abgleiten in eine meist diktatorisch geführte "Volksdemokratie" erkennen. Die Bürger, mit diesen Argumenten konfrontiert, bräuchten dann das Wort "Russland" nur durch "EU" ersetzen und würden schnell erkennen, dass die Analogien sich mehren. Ja, Putin lässt sich sogar noch vom Volk wählen (egal, wie ehrlich), die mächtigen europäischen Institutionen, die den Staaten Gesetzestexte vorschreiben und neuerdings auch die Haushaltsgelder zuteilen, agieren aus einem dunklen Hinterzimmer. Und deren Richtlinien und Gesetze betreffs der Meinungsfreiheit, politischen Aktivität und Niederschlagung von Aufständen stehen den Gesetzen eines Herrn Putin in nichts nach. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
    Zweitens ist die Frage zu stellen, ob Demokratie nach westlicher Prägung wirklich unbedingt die für alle Staaten dieser Welt beste Staatsform darstellt - in sehr vielen Kulturen gilt allein schon die Bettelei um Bestätigung beim Wähler als Schwäche, eine starke Führerfigur jedoch als Respektsperson. Die Amerikaner scheitern seit Jahrzehnten daran, diesen Kulturen eine andere Denkweise einzubomben. Steht es uns zu, unsere Gesellschaftsform (und wir diskutieren hier täglich darüber, wie marode sie ist) immer nur als die Einzig Seligmachende anzusehen und mit politischen Forderungen, Sanktionen bis hin zu Feuer und Schwert anderen aufoktroyieren zu wollen?
    Das einzige Land weit und breit, in dem ich noch gelebte Demokratie sehe, ist die Schweiz. Was sich ansonsten so nennt, ist ein als demokratisches System getarntes Parteifeudalsystem, in dem sich eine als politische Elite fühlende und von den wirtschaftlich Mächtigen geschmierte Möchtegern-Fürstenriege beim Pöbel bedient. Wo liegt da eigentlich der gravierende Unterschied zu Russland?

  95. Röhrbacher
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    02. Oktober 2011 07:02 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ab sofort gehe ich nur mehr auf die Bezirkshauptfrauschaft und meinen
    neuen Dachstuhl errichtet eine Zimmerfrau (bei der ich bisher Untermieter war).
    Die ist nämlich eine Trottelin, so wie alle, die nunmehr in der dritten Strophe Schwesternchöre singen.

  96. Observer
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    02. Oktober 2011 07:17 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Von den genannten acht Ereignissen ist eigentlich nur die Sache mit dem zum Tode verurteilten Mann im Iran wichtig zu kommentieren.
    Der derzeitige iranische Staat hat die Scharia als wichtige Rechtsnorm und da werden leider "Abweichler" vom Islam so bestraft. Vielleicht helfen massenweise Proteste aus der übrigen Welt, die Vollstreckung des Urteils noch zu verhindern? Wichtig ist für uns aber auch zu erkennen, wie es einmal bei weiterer Hofierung und Toleranz gegenüber dem Islan enden kann. Man kann es nicht oft genug wiederholen:
    Der Islam strebt die Weltherrschaft an und kennt keine Toleranz gegenüber Andersgläubigen in seinem Machtberteich.

  97. ambrosius
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    02. Oktober 2011 07:18 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Abgesehen davon, daß es für den interessierten Bürger fast unmöglich ist, zu erfahren was wirklich Sache ist, die herrschende Clique an Beamten, Funktionären und sonstigen Steuergeldfressern sowohl in Wien als auch in Brüssel, Berlin .... das schon längst kapiert hat und ihre Sauereien in Gesetzen listig versteckt und überdies diese Gesetze so blödsinnig formuliert, daß man sie als Normalbürger nicht versteht bzw. nicht die Zeit hat, sich mit ihrem Inhalt zu befassen ist es überdies so, daß man als Politiker alle möglichen Qualifikationen braucht, bloß nicht Sachverstand, Intelligenz und Ethik. Man frage sich bloß einmal, welches unserer Regierungsmitglieder für seine Position welche Qualifikation mitbringt...
    Für den Bürger hat sich nie was geändert, egal ob der Staat von einem Kaiser,einem Führer oder einer Junta geführt wird. Er ist das Nutzvieh der Nation.
    Beispiele gefällig: 1) die völlig hirnrissige Kapitalverkehrssteuer, welche an den Fehlentwicklungen des Kapitalmarktes nichts, aber schon überhaupt nichts ändern wird, sonst aber reichlich Schaden anrichten wird. Die Engländer, die das Problem viel besser verstanden haben und die Bankentrennung durchführen und daher -klugerweise- der Kapitalverkehrssteuer, welcher Art auch immer, niemals zustimmen werden .
    2) eine Einkommenssteuer von fast konfiskatorischem Charakter, allerdings für so hohe Einkommen dass durch ihre Übermacht die Grundsätze der Menschenrechte, des Liberalismus ausgehebelt würden. Die Gründer der USA, zu einem guten Teil der Aufklärung verpflichtete Freimaurer- hatten das sehr richtig erkannt und u.A. eine Antitrustgesetzgebung eingeführt.
    Wenn ich mich richtig erinnere bzw. richtig informiert wurde, hat Spindelegger genau das mit seinem Vorschlag gemeint, aber das hat natürlich niemand, überhaupt niemand kapiert und schon wird eine Steuererhöhungsorgie ohne Hirn und Verstand daraus.

  98. Paige
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    02. Oktober 2011 07:30 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Gesprochen ist das große I vom kleinen i ja nicht zu unterscheiden. So haben wir schlichtweg eine Verweiblichung der personenbezogenen Bezeichnungen. Üblicherweise hat man Kunden nach ihrem Geschlecht persönlich als die Kundin oder der Kunde angesprochen. Im Plural warns die Kunden oder die Kundschaft, womit völlig klar ist, dass es sich um alle handelt. Soll der Plural jetzt Kundinnen sein, so sind eindeutig nur mehr die Frauen gemeint. Vielleicht will man damit endlich verdeutlichen, so meinte mein Mann gestern zu der Sache, dass ausschließlich Frauen entscheiden, was gekauft wird... :-)

    DAS Mitglied auf Mitgliederin zu ändern, ist aber wirklich der Gipfel an Trottolose.

    Also danke, kann man da als Unbeteiligte nur sagen, danke für das böse Blut und den Spott (der ja zurecht erfolgt), dem man neuerdings als Frau durch diese dümmliche "Tschenderei" ausgesetzt ist.

    Natürlich verweigere ich das Binnen-I, wo es geht. Wenn sich eine Frau Magister als Magistra oder abgekürzt Mag.a (hochgestellt) ausgibt, lasse ich das trotzdem sein. Abgesehen davon weiß ich dann, dass sie eine Linkskorrekte ist. Witzig wird die doppelte Ausführung "Frau Magistra". Das bringe ich einfach nicht über die Lippen.

    Die Grünen als die Grüninnen zu spotten, ist übrigens schon weit verbreitet.

    Mir sind schon ab und an auch Machos untergekommen im Leben, mit denen ich sogar - je nach persönlicher Verfassung (einmal wegen Übernachtigkeit) - aneinandergeraten bin. Machos sind das Pendant zu Emanzen. Tussis entsprechen mehr oder weniger absichtlich (das ist oft schon eine Leistung) dem Bild, das Machos von Frauen haben. Es gibt übrigens auch männliche Tussis (Tunten), woraus man schließen kann, dass es auch schwule Machos gibt. Letztenendes sind das verhärtete Vorurteile. Es ist ja niemand frei von Vorurteilen und diese machen wohl auch Sinn bei der oftmals schnell notwendigen Beurteilung einer Gesamtlage - doch ist es wie mit der Statistik: Für Einzelpersonen gilt sie nicht. Wenn Vorurteile so tief sitzen, dass man blind für die Wirklichkeit wird, dann wirds ungut und mühsam.

    Ich muss zugeben, dass mir ein xRatio hier aus dem Blog, der alles Übel den "Weibern" zuschreibt und davon faselt, dass Frauen weniger intelligent sind als Männer, genauso auf den Geist geht wie die Emanzen. Diese beiden Ausprägungen einer fixen Idee - Machos und Emanzen - sollte man einmal eine Zeit lang auf engem Raum zusammensperren. Mal sehen, was geschieht. Entweder tritt eine Spontanheilung ein oder die ganze Art wird rigoros dezimiert, was auch kein Schaden wäre.

    Wenn der Staat den Machismus fördern würde, wäre halt der Aufschrei und die Empörung groß. Der Staat, besonders die Stadt Wien, fördert nun das Pendant, den Feminismus (Feminazismus). Der Aufschrei ist zwar in diesem Fall leiser und ironischer, aber er ist auch da, zurecht.

  99. Hugo Partner Homepage
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    02. Oktober 2011 07:30 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Korrekterweise müssten sich die Grünen in GrünInnen umbenennen.

    Warum mach die das nicht?

  100. ambrosius
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    02. Oktober 2011 07:33 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    An die Weltherrschaft haben die Kommunisten auch einmal geglaubt. Solange der Islam nicht von der Aufklärung ebenso umgestaltet wird, wie vor 2 Jahrhunderten das Christentum ( eine Entwicklung, die schon eingesetzt hat, allerdings von den Fundis überdekct wird) solange also islamische Länder unter allen Formen einer Mullahkratie leiden bleibt ein großteil der Bevölkerung in geistiger Bevormundung und die Länder somit zwangsläufig hinter der Entwicklung der Welt zurück. Öl die Ausbildung von Terroristen auf Spezialgebieten decken das nur zu ( so wie die Raumfahrt oder die Atomtechnologie in der UDSSR ).
    So wie dereinst auf die Herausforderung der UDSSR sollten wir auch jetzt auf das Mullahgesindel mit Hirn und differenziert antworten und uns nicht einem dumpfen Pauschlaressentiment hingeben.

  101. M.S.
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    02. Oktober 2011 08:03 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Für dieses großteils katastrophale politische Personal, das derzeit an den maßgeblichen Schaltstellen der Republik agiert, werden wir noch bitter bezahlen.

  102. lässing
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    02. Oktober 2011 08:06 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Wieder einmal der übliche Schüleraufsatz, ewig die gleiche Leier.
    Man sollte nicht nur die Frühpensionisten, sondern auch arbeitslose Dauerstudenten in die Statistik aufnehmen.

  103. M.S.
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    02. Oktober 2011 08:32 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    @lässing

    Ja natürlich und auch die Arbeitslosen, die in Kursen sitzen und daher nicht in der Statistik aufscheinen.

  104. Alexander Renneberg
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  105. Alfred E. Neumann
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  106. Paige
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    Schon bewertet [/13]
    02. Oktober 2011 09:07 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Dass die Regelung der Grundsteuer auf Landesebene verlagert wird, kommt dem Bauernkaiser sicher zupass. Da kann man die Bauern, die Großindustriellen, Golfplätze und Wohnhausanlagen verschonen und die Einfamilienhäuslbesitzer belasten, denn diese haben keine Lobby und das lobb.., äh, läppert sich auch.
    ----
    Kaum wurde der EU-Rettungsschirm durch das deutsche Parlament abgesegnet, widmet sich die 4. Gewalt der drängenden Frage, wie kann man dem Volk nun einreden, dass es das Geld für die Transferunion gerne hergibt? Urplötzlich bedroht uns jetzt hohe Arbeitslosigkeit und Rezession. Die Experten von Wifo und IHS senken ihre Wachstumsprognosen drastisch. Faymann sieht "dunkle Wolken" am Konjunkturhimmel und die Arbeitslosigkeit steigt im September lt. Presse dramatisch an.

    Da fragt man sich sogleich, was wollen die jetzt wieder? Und so kombiniert Nick Knatterton, jetzt brauchen wir schleunigst eine Konjunkturbelebung und weitere Rettungspakete für Wirtschaft und Banken. Also pressiert es nun, dass endlich neue Steuern eingeführt und bestehende erhöht werden. Aus der einen Tasche ziehen sie dir 200 Euro heraus und in die andere Tasche stecken sie dir 100 zur Kaufkraftstärkung. Man fällt auf die Knie und dankt. Das alles hat aber freilich nichts damit zu tun, dass die EUdSSR für ihren Fortbestand noch weitere Fantastilliareden benötigt. Diese werden ja bloß gedruckt und in Umlauf gebracht, damit die Nachfrage künstlich steigt, was wiederum zu künstlichem Wachstum und künstlicher Inflation führt. Wenn aber alles teurer wird, indes die Kaufkraft nicht in gleichem Maße ansteigt, wollen die Leute bald nichts mehr kaufen und so kommt die nächste Depression. Hinzu kommt, dass die aktuelle Inflation sehr stark auch auf steigende Rohölpreise zurückzuführen ist, was sogar zu einer Stagflation geführt hat, die aber ebenso in Rezession und Deflation umschlagen könnte. Das geht aber nun gar nicht, denn das hieße ja, die Schulden werden wieder mehr wert. Die Devise lautet also: "Sparen und öffentliche Ausgaben kürzen wäre jetzt geradezu fatal. Auf Hochtouren laufende Notenpressen und hohe Schulden sind das Gebot der Stunde, nur so ist das Schlimmste zu verhindern." Wellcome to the Roaring Twenties:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/697609/SuperMarkt_Flotter-Tanz-in-die-Vergangenheit?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do
    ----
    Was den ORF betrifft, so ist das, was sich dort abspielt, derart wild, dass man nur noch resignieren kann. Da glaubst, du spinnst und weißt, es ist in Wirklichlichkeit noch viel ärger. Das ist Machtvollkommenheit in Reinkultur.

  107. Paige
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    02. Oktober 2011 09:14 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ja, Herr Neumann, denn das wäre ja logisch :-)

  108. Paige
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    02. Oktober 2011 09:18 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Ergänzung zur Steuerhohheit der Länder: Es kommt natürlich auch dem Rothäuptling (Gemeindewohnungen usw.) im Land Wien zupass..

  109. dxb
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    02. Oktober 2011 09:39 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Cool,

    das Hohle-Erde Forum ist zum Unterberger übersiedelt.

  110. durga
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    02. Oktober 2011 09:52 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Sehr geehrter Riese,

    darf ich Sie darauf aufmerksam machen, daß zahlreiche Emanzinnen, wie z.B. die Hostekin, die Buresin,.. durchaus auch in Verkleidung (= Rock, Kleid) unterwegs sind? Beim alljährlichen Staatsgehopse taucht sogar die Schmiedin im langen Kleid anstelle des vermutlich zu ihrem Naturell besser passenden Fracks auf.

  111. dxb
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    02. Oktober 2011 10:00 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    S.g. Hr. Dr. Unterberger,

    in Ihrer Analyse des Zustandes Rußlands liegen Sie zwar teilweise durchaus richtig, aber der Großteil ist einfach ein Vorurteil, ein sehr falsches noch dazu.

    Rußland ist keine Demokratie und war es nie, diese Kultur ist dort erst im Aufbau begriffen und hat keinerlei eigene historische oder kulturelle Vorbilder.
    Es gab dort niemals Demokratie nach westlichem Verständnis und die entsteht auch nicht über Nacht.
    Egal wie oft sich das im Westen jemand wünscht.

    Dass ein KGB Offizier dort die Macht hat und auch weiterhin haben wird, ist ebenfalls logisch, da nach dem Zusammenbruch der UdSSR nur der KGB und die Armee in der Lage waren, überhaupt den Überblick zu behalten.
    Neben der Armee und dem KGB gab es noch eine "Firma", die den Überblick über die gesamte Produktion und Infrastruktur hatte, eine Mafiakonstruktion mit dem Namen "Matrix", auch wenn das nach Romanvorlage klingt, die Firma gab es wirklich.

    Die allumfassende Partei war mit der UdSSR fast zeitgleich zerfallen.
    Matrix hat versucht die bestehenden Informationen dazu zu benutzen die Regierung Jelzin zu erpressen und wurde daher von den Truppen des KGB in einem in den Medien weitgehend ignorierten Kleinkrieg mit etlichen hundert Toten mitten in Moskau zerstört.

    Ich habe damals, vor der Zerstörung, für kurze Zeit als Datenbankspezialist für Matrix gearbeitet, daher kenne ich die Geschichte aus eigener Erfahrung.

    Seit damals, das war 1993, hat der KGB als einzige Organisation, die Möglichkeit, das Land auch nur zu überblicken und zu kontrollieren.
    Dass der KGB, der sich halt jetzt FSB nennt, diese Macht nicht gerne aus der Hand gibt, ist wohl nachvollziehbar.
    Allerdings ist die einzige echte Alternative ein unkontroliertes Auseinanderbrechen Rußlands mit entsetzlichen Folgen für die Bevölkerung.

    Es gibt einfach keine funktionierende Alternative zu Putin/Medvedjev.
    Keiner anderer Kandidat, keine andere Partei, hat ausreichend überregionalen Einfluß, um das Land zusammenzuhalten.
    Natürlich hat das auch mit Macht zu tun.
    Das mag nicht nett sein, aber es ist so und wird wohl auch noch zumindest eine Generation lang so bleiben, bis eben ein paar echte Alternativen herangewachsen sind.
    70 Jahre totalitären Kommunismus kann man nicht in einer Generation ablegen.

    Rußland hat einen Weg gewählt, vielmehr wurde der durch den KGB gewählt, der einen Bürgerkrieg und die Folgen daraus, vermeidet.
    Das ist natürlich kein uneigennütziger Weg.
    Das ist auch kein demokratischer Weg, aber er hat der Bevölkerung viele Probleme erspart und die Möglichkeit eröffnet sich langsam an die kapitalistische Realität des Westens heranzuarbeiten.

    Das mag man im Westen nicht gerne sehen, aber es ist eine gangbare Alternative zu diversen Roßkuren.
    So lange Rußland sich über Rohstoffverkäufe finanzieren kann, wird dieser Weg auch funktionieren.
    Menschenrechte und Demokratie hin oder her, die werden die Leute auch noch bekommen.

    Das zu akzeptieren mag dem Westen nicht ins Konzept passen, aber Rußland zeigt einen Weg, der eben mit der eigenen Kultur kompatibel ist und nicht mit den westlichen Vorstellungen.

    Wenn Rußland damit erfolgreich ist, dann ist das vermutlich der bessere Weg.

    Das ist eben Realpolitik in Rußland.

  112. HJR
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    02. Oktober 2011 10:05 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    [... schützt ihn vor sich selbst und nehmt ihm bitte den Reisepaß weg ...]

    Einen bzw. "den" Menschen vor sich selbst schützen zu müssen, ist eine Idee, welche nur in grundsätzlich sozialistischen Bahnen denkenden Kopf entstehen kann. Denn aus dieser Denkfigur resultiert der Anspruch, die Gesellschaft vor sich selbst schützen zu müssen - natürlich durch eine dazu besonders privilegierte Nomenklatura.

  113. Gender-Fan
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    02. Oktober 2011 10:23 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Röhrbacher!

    Falsch!!! Daneben gegendert! Nicht Zimmerfrau, sonder Zimmermannin! (Auch wenn sie eine Trottelin war und vermutlich noch ist) Und Sie waren keiner Untermieter sondern eine UntermieterIn! Ordnung MUSS sein!

  114. Neppomuck
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    02. Oktober 2011 10:48 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Eine zweiteilige “Matrjoschka” (russ. Puppe) namens 'Putin-Medwedew' ist allemal noch besser für die langsam reifende Demokratie in Russland als eine Entwicklung wie in den USA, wo durch die “Carpet-baggers” der ‚Nach-Sezessionskriegs-Zeit’ (nach 1865) und die Fed.Res. der ‚Vorkriegszeit des 1. Weltkrieges’ (in Folge bis 1913) fundamentale Voraussetzungen für einen funktionierenden Parlamentarismus erst gar nicht zur Entwicklung kommen konnten.

    Die Demokratie braucht Zeit für ihre Entwicklung und sollte - das betrifft vor allem Länder, die sich bereits ein Lebensalter mit Verschlimmbesserungen derselben herumschlagen - einer begleitenden Kontrolle und damit einhergehend auch einer ständigen Korrektur des Systems unterzogen werden, um ihren Missbrauch in Grenzen zu halten. Eine Notwendigkeit, die selbst im Mutterland der Demokratie - nein, das ist nicht England, sondern die Schweiz - erforderlich ist, da sie (die Demokratie) durch Versuche der Aushöhlung des direkten Einflusses der Bürger auch dort mehr und mehr hintertrieben wird.

    Dass Machtkampf, insbesondere im Bereich einer Weltmacht, kein Spiel für Klosterschülerinnen ist, sollte man übrigens als bekannt voraussetzen.
    Ob sich jetzt der KGB oder andere, meistenteils „diasporadisch“ auftretende Kräfte Mütterchen Russland unter den Nagel reißen werden ist aber für diese Welt nicht unerheblich.

    Was nämlich alles unter dem „Star-Spangled Banner“ auf diesem Globus so angerichtet wurde und wird, dagegen wirken die Machenschaften der russischen Geheimdienstler eher nur wie ein frühpubertäres Aufbegehren wodkatrunkener Halbstarker. Das gegen die perfekte Organisation der koscher nostra in einer globalisierten Welt keine echte Chance haben dürfte.

    Und die „Globalisierung“ schließt eine weltweite Demokratisierung aus.
    Was wohl mit der Grund für die heute merklich beschleunigte Umsetzung dieses Weltherrschaftskonzeptes sein wird.

    „Divide et impera“ ist dann eine brauchbare demokratische Strategie, wenn sie von unten ausgeht und nach oben umgesetzt wird. Das wäre Aufgabe des Wählers.
    In der anderen Richtung praktiziert bleibt, wie die Geschichte lehrt, der Mensch auf der Strecke.
    Was ja hoffentlich keiner haben will.

  115. durga
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    02. Oktober 2011 10:58 - Menschen in der Weltraumforschung – mehr als bessere Roboter?

    @phaidros

    Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Astronauten ist zweifellos ein komplexes, schwerwiegendes Problem, das eine "ausgedehntere" bemannte Raumfahrt zumindest zur Zeit verbietet. Allerdings gibt es auch intensivste Forschung auf diesem Gebiet, denn NASA bestätigt, daß ihr (leicht reduziertes) Budget: " maintains our strong commitment to human spaceflight and new technologies".

    Positive Ergebnisse werden nicht nur Astronauten sondern auch den „Erdbewohnern“ dienen. Insbesondere der im All festgestellte, rasche Knochenabbau und der Muskelschwund haben Modellcharakter für die viel langsamere Entwicklung von Osteoporose und Muskelatrophie der globalen Bevölkerung. Erkenntnisse zur Vermeidung/Verzögerung derartiger Defekte an Raumfahrern könnten somit auch auf die hunderte Millionen umfassende Population an Patienten übertragen werden.

    Dementsprechend werden Raumflüge auch zur Testung neuer Hypothesen und Wirkstoffe genützt. Der Biotech-Gigant Amgen hat bei der letzten NASA Mission 30 Mäuse ins All geschickt um die Wirksamkeit eines Entwicklungsproduktes zur Verhinderung/Behandlung von Knochenabbau zu testen. 15 Versuchstiere erhalten eine Vakzine mit dem zu unterrsuchenden Antikörper (soll ein Protein - Sclerostin - ausschalten, welches die Knochenbildung hemmt), 15 Tiere mit einem Placebo. Die Ergebnisse sollten in Kürze vorliegen.

  116. Brockhaus
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    02. Oktober 2011 11:09 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß weltweite Proteste den Iran bzw. islamische Staaten von der Exekution der Todesstrafe abhalten würden. Selbst bei den USA ist dies nicht gelungen.

  117. thomas lahnsteirer
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    02. Oktober 2011 11:14 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Es gibt natürlich einen Bodensatz von Dummköpfen, der den Islam schönreden will.
    Im Prinzip sind es aber die grün-roten Zerstörer unserer westlichen Zivilisation und unserer Werte, die völlig bewußt auf die Islamkarte setzen und natürlich genau wissen was unserer demokratischen, liberalen Ordnung blüht.
    Sie erfinden die "Islamophobie", entblöden sich nicht die fanatischen moslemischen Judenfeinde mit den armen verfolgten Juden zu vergleichen und versuchen, alle Islamkritiker zu kriminalisieren. Schnüffelei, Zensur und Denunziation sind in Österreich besonders bei unseren Grünen ausgeprägt.
    Dann kriecht man natürlich vor der größenwahnsinnigen Führung der Türken, läßt sich von der Karrikatur eines Diplomaten maßregeln und befürwortet eifrig den Beitritt der Türkei zur EU.
    Im Prinzip hängt Europa schon jetzt am Nasenring der präpotenten türkischen Führung und nimmt demütig die Beschimpfungen und Belehrungen eines durchgeknallten türkischen Islamisten entgegen, der an allen Ecken und Enden mit Waffengewalt droht und sie teilweise auch schon ausübt (irakische Kurden, Zypern...usw)

  118. Torres
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    02. Oktober 2011 11:15 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Mich wundert ja, dass sich die SprachreformatorInnen noch nicht über die Worte "DAS Mädchen/Mädel" und "DAS Weib" hergemacht haben - es darf ja schließlich nicht sein, dass weibliche Personen sächlichen Geschlechts sind. Dass das grammatikalische Geschlecht nicht unbedingt etwas mit dem natürlichen Geschlecht zu tun hat, ist für diese Genies ja wohl zu hoch. Auch etwa die(!) MANNschaft harrt noch der genderkorrekten "Verbesserung"; es wird sogar (vorläufig noch unwidersprochen) von einer (horribile dictu!) DAMEN-Mannschaft geredet.

  119. http://aron2201sperber.wordpre Partner Homepage
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    02. Oktober 2011 11:23 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Die Islam- und Migrationsdebatte ist endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen – dort, wo fundamentale Themen auch behandelt und gelöst werden sollten.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/10/13/rechtsextremismus-der-mitte/

    Natürlich wehren sich manche gegen den drohenden Verlust ihrer politisch korrekten Meinungshoheit, indem sie die neuen Meinungen der Mitte als „rechtsextrem“ diffamieren.

    Statt Vetreter der Mitte – wie den Sozialdemokraten Sarrazin, den Konservativen Sarkozy oder den Liberalen Wilders – ständig in die rechtsextreme Ecke zu stellen, sollte man lieber froh sein, dass in jenen Ländern im Gegensatz zu Österreich keine (in weiten Teilen) tatsächlich rechtsextreme Partei zu einem wesentlichen politischen Machtfaktor geworden ist.

    Aber manche würden wohl eine 30%-NPD in Kauf nehmen, wenn sich damit die Trennung zwischen Gut und Böse besser aufrecht erhalten ließe.

  120. Neppomuck
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    02. Oktober 2011 11:27 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    In diesen (un)heiligen Hallen kennt man den Strache nicht.
    Oder will ihn nicht zur Kenntnis nehmen.

  121. Aron Sperber Partner Homepage
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  122. Torres
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    02. Oktober 2011 11:33 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es ist jedenfalls bemerkenswert, dass dies nur im deutschsprachigen Raum passiert. In Frankreich, Italien, England usw. ist das überhaupt kein Thema. Man muss sich daher fragen, ob und warum die BetreiberInnen (!) dieses Unsinns bei uns (und auch in Deutschland, von der Schweiz ist mir nichts derartiges bekannt) besonders blöd sind.

  123. Nattl Partner Homepage
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    02. Oktober 2011 11:33 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    @Socrates: wie lebt es sich eigentlich so als Extrem-Verschwörungstheoretiker? Sind da normale Besorgungen, wie z.B. in den Supermarkt gehen eigentlich noch möglich? Oder gehören Supermärkte auch zu der freimaurerischen Weltverschwörung? Haben vielleicht böse Zionisten ihr Butterbrot vergiftet?

    Aufpassen! Der Unterberger tut nur so... in Wirklichkeit ist er bolschewistischer Agent, der unter dem Freimaurer Stalin eingeschmuggelt wurde, um als Schläfer/Blogger unfrieden zu stiften!

  124. Charlesmagne
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    02. Oktober 2011 11:35 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Wie wär's gendergerecht mit Mitgliedern und Ohnegliederinnen?

  125. Torres
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    02. Oktober 2011 11:45 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ich weiß nicht, ob man einer geistig beschränkten (und besonders erfolglosen) Ex-Bankerin erklären kann, dass mit Begriffen wie "die Lehrer" oder "die Schüler" die Gesamtheit einer Berufs- oder Tätigkeitsgruppe beschrieben wird und keineswegs die einzelnen (männlichen der weiblichen) Angehörigen dieser Gruppen. Soviel Sprachgefühl (oder Sprachintelligenz) sollte man normalerweise einer Person (Achtung: weiblich!), die sogar einen Doktortitel hat, zumuten können. Offenbar ist das aber eine Täuschung.

  126. Torres
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    02. Oktober 2011 11:53 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Vielleicht sollte man den ehemaligen deutschen (sozialdemokratischen) Kanzler Schröder dazu befragen, der ja seit langem in den Diensten russischer Konzerne steht und Russland allgemein und Putin im Besonderen immer als "Musterdemokraten"bezeichnet.

  127. Alfred E. Neumann
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    02. Oktober 2011 12:01 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Und die Briten sind auch nicht klüger. Wofür man sich heute alles entschuldigen muß! Haben wir nicht alle einer bösen Hieb?

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/697692/Doch-kein-Macho_Cameron-entschuldigt-sich?_vl_backlink=/home/index.do

  128. Pumuckl
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    02. Oktober 2011 12:13 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Sehr geehrte große Mehrheit der Damen und Herren, welche sich täglich redlich bemühen, durch Kommentare, das Tagebuch zu einem kleinen Gesamtkunstwerk zu gestalten!

    Sehr geehrte Damen und Herren welche sich gar nicht oder nur selten durch eigene Kommentare hervortun, somit meist nur lesende Partner des Tagebuchs sind!

    Ich möchte vor allem die letztbegrüßten Nurleser daran erinnern, daß JEDER PARTNER DES TAGEBUCHS ähnlich dem Linienrichter beim Fußball, ÜBER EINE ROTE FAHNE VERFÜGT, mit welcher er jede Kommentar kennzeichnen kann.
    Jeder Partner kann und soll meiner Ansicht jeden Kommentar, DER IN GROBER ART KOSERVATIVE WERT DER WÜRDE ANDERER VERLETZT mit einer solchen Fahne kennzeichnen und dies kurz begründen.

    Wenn kürzlich Mitpartner und Gastautor Dr. Romig als Irrer bezeichnet wurde, wäre meiner Ansicht ein rotes Fähnchen fällig. Doch dieser Fall gehört nicht zum heutigen Thema. Es geht ja heute um das Gesellschaftsgift Genderismus, und diesem Thema gilt auch mein Beitrag.

    Zahlreiche Kommentare geißeln treffend die Mißhandlung unserer schönen Sprache und die gesellschaftlichen Verwerfungen, welche sich aus diesem scheinbaren Wahn ergeben. Doch es handelt sich jedoch nicht um einen Wahn, sondern um zerstörerische Absicht.
    Doch zurück zu den thematisierten roten Fähnchen:

    Wenn wir hier über die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu Gericht sitzen, sollen wir darauf achten, daß die Waage auch eine andere Schale hat!
    Respektvoller Umgang mit der Würde unserer Mitmenschen, nicht nur jener gegenüber Älteren und Schwächeren, sondern besonders der von Männern gegenüber Frauen, sind hohe Güter wertkonservativen Verhaltens.

    IST DER BLOG NICHT EINÄUGIG WENN ER DULDET, DASS X- RATIO FORTGESETZT, SOWOHL EINZELNE KOMMENTATORINEN, ALS AUCH DIE FRAUEN IM ALLGEMEINEN, FORTGESETZT GRÖBLCHST IN IHRER WÜRDE VERLETZT ?

    Als Beispiele von x-Ratios Ausfällen seien seine Beiträge 25. September 04:23,
    26. September 1:40, 1:34, und 2:19 angeführt. Solche meist zu nächtlicher Stunde abgesetzten Beiträge, bedeuten eine schwere Schädigung der sonst großartigen Außenwirkung des Klubs.

    ICH BITTE ALLE TAGEBUCHPARTNER IHRE SENSIBLTÄT DURCH AKTIVIERUNG
    DER ROTEN FÄHNCHEN VERMEHRT AUSZUDRÜCKEN ! ! !

    ICH BITTE DR. UNTERBERGER UND SEIN TEAM, BEI DER ENTSCHEIDUNG OB
    EIN KOMMENTAR ELIMINIERT WIRD AUCH DIE ANZAHL DER ROTEN FÄHNCHENZU BEACHTEN ! ! !

    Wenn wir einerseits in unseren Reihen der Würde der Frau besondere Bedeutung
    zumessen, stärken wir anderseits unsere Argumente gegen feministische Verirrungen!

  129. Brigitte Imb
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    02. Oktober 2011 12:18 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Zum Islam: In deutschen Städten stellen Migranten die Hälfte der Neugeborenen, was langfristig ein Kippen der deutschen Gesellschaft bedeutet.
    Der Ruf nach "Sharia" wird also zukünftig lauter werden.

    http://www.unzensuriert.at/content/005522-D-Migranten-stellen-die-Haelfte-der-neugeborenen-Grossstadtkinder

  130. Neppomuck
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    02. Oktober 2011 12:58 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Gegen die Umtriebigkeit der "Jäger des verlorenen Mazzes" (Mossad) sind das alles Lercherl-Winde.

  131. RR Prof. Reinhard Horner
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    02. Oktober 2011 13:02 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    reinhard.horner@chello.at

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    diese Aufzählungen sind wichtig und daher sehr dankenswert.

    MfG

  132. Geheimrat
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    02. Oktober 2011 13:03 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    „Politik ist nicht das, was das Volk WILL, sondern das, WAS ES SICH GEFALLEN LÄSST!“

  133. Alfred E. Neumann
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    02. Oktober 2011 13:17 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    X-ratio sondert(e) seine Ergüsse ja meist zu nächtlicher Stunde ab. Analysiert man diese, läßt sich leicht erkennen, daß er offenbar reichlich Drogen jedweder Art, vermutlich Grünen Veltliner oder Scotch zu sich genommen haben muß. Weil solchene Sachen lassen sich ja nicht (ohne chemische Beeinträchtigung) erfinden.

    Überdies hat er ja (gemeinsam mit anderen aus dem Blog, aber vermutlich nicht nur Partnern) unseren lieben Wertkonservativen vertrieben. Um den es mir weiterhin nachhaltig leid tut, weil er an den vertretenen Werten uneingeschränkt kompromißlos festgehalten hat.

    Er entstammte ja auch noch der Generation, die dieses unser Land aufgebaut hat. Anders als der derzeitige mainstream, dessen erkennbares Ziel es zweifellos ist, alles was gut und wertvoll ist - und sich vor allem über Jahrhunderte bewährt hat -, nachhaltig auszulöschen.

    Correctness bedeutet also vermutlich vollkommene geistige, politische und vor allem Anarchie auf allen Ebenen.

  134. Gennadi
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    02. Oktober 2011 14:00 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Das ließe sich leicht ändern.
    Teilnahme an dieser Blog-Diskussion sollte nur mehr für registrierte Partnerinnen möglich sein. Dann wäre es ein geschlossener Zirkel von Leuten, die sich (meist) auch persönlich kennen und ihre (meist bekannten) Meinungen völlig ungestört untereinander austauschen können.
    Man könnte sich damit bequemst Sternchen, Fähnchen und andere Kindergarten-Symbole sparen.

  135. Neppomuck
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    02. Oktober 2011 14:03 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Recht schwierig ist ’s, den Narrensaum
    der Linken, Rechten und der Mitte,
    dingfest zu machen, da der kaum
    mit Namen auftritt, drum die Bitte:
    Um deren Stuss zu kontrollieren,
    sollt’ man sie tunlichst ignorieren.

    nixratio und and’re Schlümpfe,
    die sich hier manchmal wichtig machen,
    sind nur am Grat wandernde Pimpfe;
    man kann sie allenfalls verlachen.
    Und da für Heiterkeit kaum Grund,
    nehmt nicht Notiz - und bleibt gesund.

  136. Gennadi
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  137. Klaus Kastner
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    02. Oktober 2011 14:08 - Noch ist Griechenland nicht verloren

    Hier ist eine Ouzo-Idee. Oder könnte sie vielleicht sogar funktionieren?

    Griechenland und 16 andere europäische Länder haben vor über 10 Jahren beschlossen, ihre Volkswirtschaften nur mehr in einer Fremdwährung zu führen. Der Euro ist für Griechenland eine Fremdwährung genauso wie für Österreich.

    Was ist eine Fremdwährung? Eine Fremdwährung ist eine Währung, die ein souveräner Staat nicht selbst drucken kann. 17 europäische Länder mit dem Euro ihre eigene Währung aufgegeben. Somit haben diese Länder auf das Recht verzichtet, ihre eigene Währung zu drucken.

    Man denke einmal laut nach. Was wäre denn, wenn beispielsweise Griechenland die Drachme als neue Lokalwährung - als Ergänzung zum Euro und nicht als seinen Ersatz - einführen würde? Was wären denn die Konsequenzen daraus?

    Der Euro bleibt in Griechenland aufrecht und jeder, der Euro besitzt oder schuldet wird weder ärmer noch reicher. Jene, die noch Euro haben und auch weiterhin in Euro ihre Geschäfte abwickeln wollen, können dies genauso tun wie vorher. Griechenland hätte einfach 2 Währungen: den bisherigen Euro in unveränderter Form und die neue Drachme. Allerdings würde der Staat in Zukunft alle seine inländischen Verpflichtungen (Gehälter, Pensionen, etc.) mit der neuen Drachme begleichen und zwar zum ursprünglichen Wechselkurs von 341 Drachme für 1 Euro. Die neue Drachme wäre eine Währung, die der griechische Staat selbst drucken kann. Da das Drucken von Geld normalerweise etwas mit der Inflation zu tun hat, kann davon ausgegangen werden, dass die neue Drachme gegenüber dem Euro in jenem Maße abwerten wird, in dem der Staat mehr Drachme druckt als er Euro zum Wechselkurs 341:1 als Gegenwert hat.

    Wenn jetzt der Staat eine Pernsion von beispielsweise 1.000 Euro auszahlen muss, dann zahlt er nicht mit Euro, sondern stattdessen mit 341.000 Drachme. Wenn der Staat die Pensionen erhöhen möchte, dann druckt er Drachme und zahlt mehr davon aus. Wenn der Staat Drachme druckt, ohne einen Gegenwert in Euro zu erhöhen, dann wird die neue Drachme gegenüber dem Euro abwerten.

    Die Empfänger von Staatsausgaben (Beamte, Pensionisten, etc.) werden in Zukunft nur mehr Drachme zur Verfügung haben (es sei denn, sie holen Euros aus ihren Matratzen hervor oder heben sie von der Bank ab). Wenn sie dann in Zukunft ihre Rechnung im Supermarkt mit Drachme bezahlen, dann wird der Supermarkt wohl den Europreis mit 341 multiplizieren und diesen Betrag in Drachme verlangen. Wenn der Staat nicht mehr Geld druckt als er als Gegenwert in Euro hat, wird sich nicht wirklich etwas verändern.

    Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Staat mehr Drachme drucken als er Gegenwert in Euro hat. Deswegen wird die Drachme gegenüber dem Euro abwerten. Selbst wenn der Staat seine Ausgaben in Drachme erhöht, werden die Drachme immer weniger Euros zum Kurs von 341:1 kaufen können. Staatsausgaben werden - in Euro ausgedrückt - sinken; Empänger von Staatsausgaben werden - in Euro ausgedrückt - weniger erhalten; was sie nun ausgeben, wird - in Euro ausgdrückt - weniger sein als vorher; der Supermarkt wird nun - in Euro ausgedrückt - weniger erhalten als vorher. Alle Löhne und Preise in der Volkswirtschaft werden - in Euro ausgedrückt - niedriger sein als vorher.

    Importe werden in Drachme teurer werden und Exporte werden wettbewerbsfähiger werden!

    Ein neuer Devisenmarkt für Euro/Drachme wird von selbst entstehen. Ein Ausländer, der bei einem Wechselkurs von 341:1 nie daran gedacht hätte, sich ein Feriendomizil in Griechenland zu kaufen, wird dies möglicherweise tun, wenn er jetzt bespielsweise doppelt so viel Drachme für seinen Euro bekommt. Ein deutscher Importeur, der aufgehört hat, landwirtschaftliche Produkte aus Griechenland zu kaufen, weil sie in Euro ausgedrückt zu teuer geworden waren, wird jetzt möglicherweise wieder von Griechenland importieren, weil er die Drachme für weniger Euro kaufen kann.

    Grenzüberschreitende Transaktionen (zwischen Griechenland und dem Ausland) werden nach wie vor in Euro abgewickelt. Wenn der Staat keine Einkommen (Steuern) mehr in Euro erhält, von woher wird der Staat die Euros bekommen, die er benötigt, um seinen Euro-Verpflichtungen im Ausland nachzukommen? Er wird diese Euro im neuen Euro/Drachme Devisenmarkt kaufen. Je höher die griechische Inflation sein wird, desto mehr Drachme wird er für 1 Euro benötigen.

    Dies ist natürlich nur ein Gedankenspiel. Der Hausverstand sagt, dass dieser Vorschlag irgendwo einen Haken haben muss. Aber in der jetzigen Krise sollte man sicherlich alle möglichen Gedankenspiele einmal durchspielen.

  138. Paige
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    02. Oktober 2011 14:20 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Neppomuck (btw, was ist das für einen lustige Schreibweise - hat sie irgendeine Bewandtnis? - Nebbich, Depp-ich, der Wunderteppich hat die Motte (ugs. Floderitze --> Mücke = Muck), Depp mit Muckis?), das Gedichterl war mal wieder genial. :-)

  139. tom124
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    02. Oktober 2011 14:22 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Mich wundert bis heute warum es noch immer DER VSSTÖ heißt. Klingt doch ziemlich männlich und brutal.

  140. Neppomuck
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  141. Papalima
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    Schon bewertet [/2]
    02. Oktober 2011 14:46 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Lieber Herr Dr. Unterberger,
    bitte ergänzen Sie den Satz " Er forderte nun auch Steuererhöhungen - aber natürlich nur solche, die die Bauern nicht treffen, sondern lediglich solche Mitbürger, die sich ihr Einkommen erarbeiten." durch ein Wörtchen, nämlich zwischen "Einkommen" und "erarbeiten" das Wort "unselbständig". Der Ausgewogenheit wegen.
    BG

  142. efrinn2
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  143. Paige
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    02. Oktober 2011 15:03 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Aaaahja, da hätt ich aber schon draufkommen können, jetzt, wo Sie es sagen, merde.. ;-)

  144. simplicissimus
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    02. Oktober 2011 15:13 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    ja, und SS ist auch drInnen.

    muss folglich männlIch bleiben.

  145. simplicissimus
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  146. simplicissimus
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    02. Oktober 2011 15:22 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    au, alterieren sie sich nicht so!
    warum sollen frauen nicht auf den pissoir gehen dürfen?
    diese diskriminIerung hat somit sein ende.

    wir sind halt konsequent in wien!

  147. Maybach
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    02. Oktober 2011 16:10 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    xratio ist offensichtlich ein schwer verhaltensgestörter Mensch, der seinen Hass in Internetforen ausleben muss, warum man den nachsichtiger behandeln sollte als die üblichen linekn Trolle ist mir unerfindlich ...

  148. ambrosius
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    02. Oktober 2011 16:46 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    betr.: Brockhaus
    Stimmt..leider!...,war bei den Kommunisten auch nicht anders

  149. socrates
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    02. Oktober 2011 16:52 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb, Nattl
    Ihre Theorien müssen Sie im Internet veröffentlichen, vielleicht bekommen sie Zustimmung. Der originale Text ist mit Fotos und Unterlagrn versehen. ist aber aus den DEUTSCHEN Netz verschwunden (error 404). Beschweren Sie sich dort.
    Wenn Sie ad hominem argumentieren, bestätigen Sie den Inhalt, Argumente fehlen.
    Meinen Sie vielleicht die Hohlwelttheorie oder wissen Sie das auch nicht?

  150. socrates
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    02. Oktober 2011 16:55 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb Nattl
    Wenn Sie ASVG-Pensionisten sind oder kennen, dann fragen Sie was die glauben!

  151. Geheimrat
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    02. Oktober 2011 16:58 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Pforzheim weist hierbei erstaunliche Zahlen auf: Bei den unter Dreijährigen haben 71,1 Prozent einen Migrationshintergrund.

    http://www.politikforen.net/archive/index.php/t-89778.html

    Migrantenanteil an Frankfurter Schulen:

    Resultierend aus einer Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt bezüglich des Migrantenanteils von Schülern an Frankfurter Schulen, erstellt das Hessische Statistische Landesamt eine Übersicht für die jeweiligen Schulen. Eindrucksvoller als dieses offizielle Papier aus der Schulverwaltung kann man den demographisch-ethnischen Wandel in Deutschland nicht darstellen.

    http://www.pi-news.net/2011/06/migrantenanteil-an-frankfurter-schulen/

  152. cmh
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    02. Oktober 2011 17:13 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Ich dachte immer VSSTÖ stehe für

    die VerhaltenSSTÖrung - und die ist feminin.

  153. Blahowetz
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  154. cmh
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    02. Oktober 2011 17:17 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Es ist nur noch blamabile dictu!

    Denn die Damenmannschaft ist doch wenigstens ehrlich. Es wollen ja nicht die Damen eine bessere Behandlung haben, sondern die Damen wollen schlicht und ergreifend Männer sein. Das kann nur in das Höschen gehen.

  155. cmh
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    02. Oktober 2011 17:25 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Ab sofort lautet die Bezeichnung nur noch Österreichischer Links Funk ÖLF.

  156. Segestes
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    02. Oktober 2011 17:27 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    In einem anderen Forum habe
    ich vor Jahren genau dieses
    Szenario, nämlich dass Putin
    lediglich in einer Warteschleife
    parkt, vorausgesagt.
    Jene meist rot-grüne Partie,
    welche die naive These vertritt,
    "der Feind (Russland) meines
    Feindes (USA) ist mein Freund",
    hat daraufhin natürlich sofort
    die Knüppel ausgepackt und
    kräftig drauf los gedroschen.
    Wie belämmert müssen sich
    diese Leute, derer es überaus
    viele gibt, in diesen Tagen wohl
    vorkommen!

    Dabei war eigentlich klar,
    dass es mit Putin so kommen
    würde.
    Russland ist eben ein Staat ohne
    demokratische Traditionen, der
    kulturell und intellektuell seit
    seiner Gründung dem Westen
    hinterher hinkt.
    Dass sich das Volk trotzdem kaum
    rührt, ist auch auf den Alkoholismus
    zurückzuführen, der absolut alles
    schlägt, was wir Österreicher von
    unserer eigenen Saufkultur her
    kennen ^^

    Wäre die Sowjetunion mit
    einem lauten Knall explodiert,
    wie das 3. Reich oder das kaiserliche
    Japan, und hätten dann andere
    Länder einige Jahre lang den nicht
    leichten Demokratisierungsprozess
    überwacht, dann hätte vielleicht
    auch Russland auf den richtigen Weg
    gebracht werden können.
    So aber bildet sich dieses lethargische
    Volk ein, das der Untergang der üblen
    Sowjetunion ein Irrtum der
    Geschichte wäre und früher sowieso
    alles besser gewesen ist.

    Bei solchen Bedingungen, hat ein
    Manipulator wie Putin natürlich
    leichtes Spiel!

  157. Pumuckl
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    02. Oktober 2011 18:15 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @ Neppomuck 14:03
    Danke für den lyrischen und gelungenen Beitrag!

  158. dxb
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    02. Oktober 2011 18:30 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Cool,

    er verteidigt seine Gschichtln auch noch.
    Nein werter Socrates, ich habe keine Verschwörungstheorie aber ein paar Jahre Geschäftserfahrung mit der UdSSR und später Rußland.
    Die Firma Matrix, die ich weiter oben angesprochen habe, war real und keine Theorie.
    Da gab es außer mir zumindest noch einen weiteren Österreicher, ein Typ namens Kerschbaum (Willi?) von der Nationalbank.
    Der hat für die Gelder gewaschen.
    Fragens einfach den, der kann Ihnen das sicher bestätigen.
    Der sollte im Telephonbuch stehen.
    Aber vielleicht sollten Sie, zusammen mit x-Ratio, Starl oder Romig mal Ihre Theorien an der richtigen Adresse abliefern.
    Die sollte irgendwas mit hohle-erde.de oder so sein.
    Da finden Sie sicherlich mehr Fans Ihrer Theorien als im richtigen Leben...

  159. M.S.
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    02. Oktober 2011 18:35 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Alfred E. Neumann

    "Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.
    Friedrich Nietzsche

  160. rundertischdgf Partner Homepage
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    02. Oktober 2011 18:41 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Schnipp, schnapp und ab ist der Mann. Bei solchen Geschichten muß man immer erst an Satire denken, aber leider sind die echt. Wie der Fall in Goslar, wo eine Gleichstellungsbeauftrage ihr Aufgabe ernst nahm und sich auch für Männer einsetzte. Darauf war diese Frau (treues SPD Mitglied) ihren Posten los. Unser niederbayerischer Gesprächskreis hat dazu eine kleine Chronologie erstellt.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/08/30/eine-anstandige-frau-soll-fertig-gemacht-werden/

  161. HJR
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  162. OMalley Partner Homepage
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    02. Oktober 2011 19:11 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Das Einzige was dem Rotfunk zusteht, ist abmelden. Es ist nach ZL 2008 17 0059 VGH Erkenntnis möglich obwohl sich dieser Abmeldegrund am Formular des ORF auch 2011 noch nicht findet .

  163. HJR
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    02. Oktober 2011 19:12 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Dazu noch eine Information über Migranten-Gewalttaten - natürlich aus Deutschland, denn bei uns in Bagdad wird politisch korrekt NICHT zwischen Autochtonen und Migranten unterschieden (geschweige denn zwischen muslimischen und nicht muslimischen Migranten)

  164. HJR
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  165. Observer
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    02. Oktober 2011 19:13 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Die heutige Tiroler Tageszeitung widmet sich auch diesem THema. Obwohl dieser Atikel die "grossen Vorteile" dieses Wahnsinnes beschreibt (zitiert werden dabei div. Frauenbeauftragte stattl. Stellen, das eigene Büro für Gleichstellung und Genderstudies an der Uni Ibk9, werden auch mancvhe übertriebene Auswüchse erwähnt. Z.B.:
    MitgliederInnen, Frauen-Mannschaften, Magistra mit hochgestelltem a, Doktoris.

    Macht sich eigentlich der Gynäkologe strafbar, wenn er über den Lautsprecher im Wartezimmer sagt: "Der Nächste bitte"?

  166. HJR
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  167. HJR
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    02. Oktober 2011 19:18 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Das stört aber das "katastrophale politische Personal" nicht!

  168. contra
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    02. Oktober 2011 19:18 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    @lässing

    Dieses Mal schon am Beginn des Monats, gel!

    Da bleibt noch viel Zeit, jede Woche die übliche Raunzerei anzustimmen. *ihaumio*

  169. contra
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    02. Oktober 2011 19:29 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    @HJR

    Solange es sich um das Schicksal eines einzelnen Menschen handelt und nicht um DIE GESELLSCHAFT schlechthin, hat das herzlich wenig mit "sozialistischen Bahnen" zu tun!
    Würden Sie diesem Arzt ernsthaft raten nach Dubai zurückzukehren?
    Er hat wiederholt betont, daß er dies möchte. Ich denke, seine Familie (der steht es in erster Linie zu) wird da hoffentlich ein gewichtiges Wörtchen mitreden und dies mit allen Mitteln verhindern, egal ob mit oder ohne Reisepaß.

  170. Ch. Seidl
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    02. Oktober 2011 19:59 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Zu einem Detail von Sarrazins Argumentation: Er tritt ja – zuletzt auch in Graz – vehement dafür ein, gewisse Ausländer sehr wohl einwandern zu lassen, und zwar die gut ausgebildeten. Offenbar ist Sarrazin der Annahme, die integrierten sich leichter.

    Und wie steht es in Wirklichkeit? Am 28.9. fand sich in der Neuen Zürcher Zeitung ein entlarvender Artikel (leider nicht im Internet verfügbar) über diese Bevölkerungsschicht in Basel. Dort machen diese hochqualifizierten Ausländer – dank der chemischen Industrie – bereits 10% der Bevölkerung aus. Und Integration? Die Einwanderer sind entrüstet, dass man beim Bäcker nicht Englisch spricht usw. Ein Schweizer, in dessen Haus sonst nur Ausländer (Engländer, Amerikaner usw.) wohnen, stellt fest, dass "keine Bereitschaft vorhanden ist, sich ins schweizerische Umfeld einzufügen" und die Behörden sprechen von "Parallelgesellschaft". Klingt doch irgendwie vertraut, nicht wahr? Natürlich werden die kaum Sozialhilfegelder beziehen, aber sonst kann man da ja auch nicht von Integration sprechen. Liegt's denn hier auch an den Genen?

  171. mischu
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    02. Oktober 2011 20:01 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    @lässing

    Selig sind die Beklopften, denn sie brauchen keinen Hammer!

  172. Josef Maierhofer
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    02. Oktober 2011 20:38 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Herr Brandstätter, Kurier, er hat richtiger weise geschrieben, dass die Medien wieder zu den Menschen zurückkehren sollten und zu ihrer Informationsaufgabe.

    Ich weiß nicht, wie lange das gehen noch soll mit dem Parteigeblödel, der Politblockierung aller notwendigen Regierungsarbeiten, mit der Komplizenschaft und Handlangerschaft der Politik beim Volksverrat, bei Korruption und Lobbyismus, bei der Benachteiligung des Volkes, mit der kurzsichtigen Anlasspolitik und der kommunistischen Unterdrückungspolitik, dem P.C. und Gendergeblödel, mit der unzulässigen Zuwanderung, mit der Medienkorruption, mit der Geldverschwendung, u.s.w.

    Wir warten alle auf Taten, auf Reformen zu Födreralismus, Verwaltung, Verfassung, Budget, Schuldenpolitik, etc.

    Und was tun unsere Kasperl fast ausnahmslos ?

  173. Undine
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  174. Haider
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    02. Oktober 2011 21:39 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Natürlich ist es das oberste Ziel aller Linken, unsere tradierte Kultur zu vernichten. Die internationale Weltherrschaft setzt dies eben voraus. Wenn ich es auch total ablehne, aus deren Sicht ist es wenigstens stringent. Aber daß es vor allem Vertreter christlicher Religionen sind, die vor den Islamisten am Bauch rutschen, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ist der Selbstvernichtungstrieb eine christliche Krankheit? Früher wurde Selbstmördern ein christliches Begräbnis verwehrt, heute schaufeln sie sich selbst ihr Grab!

  175. Undine
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  176. byrig
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    02. Oktober 2011 21:46 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    und bei uns wird es nicht anders sein.allerdings werden die verantwortlichen politiker hier wie auch überall sonst in der sanften(hochbezahlten) versenkung verschwunden sein.

  177. Gerhild Baron
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    02. Oktober 2011 22:01 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Martin Bauer;
    Alice Schwarzer hat nur teilweise recht. Tatsächlich sind das Problem der Frauen nicht "auch", sondern VOR ALLEM die rot-grünen Frauen !

  178. werauchimmer
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    02. Oktober 2011 22:19 - Friedhöfe, Hymnen, Genderismus

    @ "Wie gehabt":

    Konkret etwas strafrechtlich Relevantes gegen jene website vorzuwerfen, in Rechtfertigung der Titulierung "Nazi-Blog"?

    Falls nicht, dann bitte Klappe halten oder andere Foren beehren. Die diesbezügliche Auswahl an websites, in denen das Mitkläffen oder das "aus dem Bauch"-Gerülpse geschätzt wird, ist riesig!

  179. Pumuckl
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    02. Oktober 2011 22:20 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @ Torres
    . . . .in Frankreich, Italien, England usw. ist das überhaupt kein Thema.

    Wenn dieser zersetzende Terror tatsächlich auf Bürger des ehemals Großdeutschen Reiches beschränkt ist, fällt mir das Wort Morgenthauplan ein.
    Er sollte ja nach dem 2. Weltkrieg realisiert werden. Erfolgt das nun zeitversetzt in etwas geänderter Form?

  180. Ch. Seidl
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    02. Oktober 2011 22:20 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Wenn Ihr Gynäkologe so dämlich ist, mit männlichem Publikum zu rechnen, gehört er wirklich bestraft...

  181. socrates
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    02. Oktober 2011 22:21 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb
    Meine Freunde und Informationsquellen sind ein außenpolitischer Redakteur (Jude), 3 Uniprofessoren + Frauen aus Moskau und, da meine Frau an einem Neusprachlichen Gymnasium mit russisch unterrichtet hat, viele Austauschschüler und deren Eltern, alle aus guter Bildungsschicht. Denen haben wir über die schlimmste Zeit hinweggeholfen, mit Essen, Toilettartikeln und Medikamenten. Wenn die alle das nicht mitbekommen haben, dann habe ich mich geirrt. Die Verträgen und Preise, die für Erdöl und Schlüsselindustrie bezahlt wurden, lassen sich jederzeit überprüfen, sind in den Gerichtsakten und Hardware bleibt.
    Der Schreiber dieser Zeilen hat sich sicher zu unnötigen Aussagen hinreißen lassen, aber erklären Sie mir den Verkauf von Staatseigentum ad personam durch Jelzin.
    Die Aussage von Soros: Jetzt haben sie wieder den KGB statt den CIA steht wohl außer Zweifel, oder ist auch er ein Verschwörer?
    Speziell für Sie: Boston Consulting Group erwartet generellen Schuldenerlass
    Sobald sich die aktuellen Maßnahmen gegen die Schuldenkrise als wirkungslos erwiesen haben, werden radikalere Lösungen kommen müssen, etwa eine einmalige Vermögensabgabe und die weltweite Streichung übermäßiger privater und öffentlicher Schulden (heise.de)

  182. Sensenmann
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    Schon bewertet [/0]
    02. Oktober 2011 22:23 - Ein Empfang für Türkenbleibenmacher

    Spindelegger ist kein Naivling! Es ist im Gegenteil naiv zu glauben, ein Österreichischer Vizekanzler, dem alle Informationsquellen offenstehen, wüßte nicht, was er tut!
    Natürlich weiß Spindelegger, was es mit der Umvolkung auf sich hat, natürlich weiß er - er wurde gebrieft - was er zu tun hat, um das weiße, christliche Europa zu zerstören.
    Die These lautet: Ziel der Herrschenden ist die Schaffung des "neuen Menschen", der "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse" wie sie sich der Säulenheilige der EUdSSR, Coudenhove-Calergi erträumt hat (damit bricht ja der ewige Friede in Europa aus, und wer will etwas gegen ewigen Frieden sagen!). Dieses Ziel ist mit allen Mitteln (demokratisch und antidemokratisch, legal oder verbrecherisch) durchzusetzen.
    Nun teste man die konkludenten Handlungen der Regierenden gegen diese These. Bislang hat JEDE einzelne Handlung unserer Volkszertreter diese These gestützt.
    Leute vom Schlage eines Spindelegger sind daher nicht naiv, sie sind antidemokratisch und volkszerstörend.

  183. Eva
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    02. Oktober 2011 22:23 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Hm, ich will mir's ja mit den Herren nicht gerne verscherzen, aber wenn man bei einem Pissoir vorbeigeht, empfiehlt es sich, die Luft vorher kurz anzuhalten, bis man ein paar Meter weiter ist. Hineingehen würde ich freiwillig nicht! :-)

  184. schreyvogel
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    02. Oktober 2011 22:27 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Die wollten sicher nicht plural neutrum wählen. Diese Damen können bloß nicht Latein und wissen nicht, wie das femininum von senior lautet.

  185. Undine
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    02. Oktober 2011 22:38 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Gennadi

    ".....sollte nur mehr für registrierte Partnerinnen möglich sein."

    Nein, bitte nicht!!! Was fällt Ihnen denn ein?? Wir "Partnerinnen" benötigen DRINGEND die männliche Variante--um nicht zu sagen "Spielart"! Da ginge es hier ja zu wie in einem Kloster! Also, nix da mit nur registrierten "Partnerinnen"! :-)

  186. Undine
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    02. Oktober 2011 22:42 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Gennadi

    Oder sollte ich da irgendetwas falsch verstanden haben? Lag ein etwaiges Mißverständnis etwa gar am fehlenden verdammten, saublöden Binnen-I? :-)))

  187. contra
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  188. Undine
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    02. Oktober 2011 22:48 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @M.S.

    Ihnen und Nietzsche *********!
    Dabei hatte dieser nicht die leiseste Ahnung, WIE steigerungsfähig der Irrsinn sein kann!

  189. Undine
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    02. Oktober 2011 22:52 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Torres

    Ist doch ganz einfach: MANNschaft---FRAUENschaft! Oder kriegt das etwa jemand in die falsche Kehle? :-)

  190. contra
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    02. Oktober 2011 23:00 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Nein, ein geschlossener "Zirkel" nur für PartnerInnen wäre der Untergang dieses Forums. Im Gegenteil - mehr Impulse von außen und Andersdenkenden wären wünschenswert, weil es den Diskurs bzw. das Forum belebt.

    Ein echter Qualitätsblog wie dieser hier, hält auch einen durchgeknallten @xRatio mit entsprechender Gegenwehr unsererseits aus, allerdings sollten besonders grobe Verstöße gegen die Netiquette sehr wohl gemeldet und anschließend geahndet werden. Auch das gehört zur Qualitätssicherung!

  191. Undine
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    02. Oktober 2011 23:01 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Paige

    *******! Besonders für diese drei Sätze: "Diese beiden Ausprägungen einer fixen Idee - Machos und Emanzen - sollte man einmal eine Zeit lang auf engem Raum zusammensperren. Mal sehen, was geschieht. Entweder tritt eine Spontanheilung ein oder die ganze Art wird rigoros dezimiert, was auch kein Schaden wäre"

    Dieses Schauspiel würde ich mir nicht entgehen lassen! :-)

  192. Gennadi
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    02. Oktober 2011 23:15 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Undine, selbstverständlich war das "Partnerinnen" dem Thema angepasst. ganz vorsichtig dürfen sich auch Männer betroffen fühlen (aber nicht zu laut, bitte).

    Trotzdem meinte ich es ernst. Die Partner(innen), die sich registrieren wollen, sollen unter sich bleiben. Dann entfällt jede Störung durch andere. Und ganz besonders entfallen dann Meinungen, die abweichen können.

  193. Gennadi
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    02. Oktober 2011 23:16 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Darum sind Kundinnen-Örtchen meist fest verschlossen...

  194. Gennadi
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    02. Oktober 2011 23:19 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Irgendwo war zu lesen, eine Monika Pinterits habe vor Gericht ausgesagt, sie hätte sich bedroht gefühlt, weil "Genitalträger" in ihrem Büro aufgetreten wären. Ein Binneni an der Tür hätte das sicher verhindert.

  195. Riese35
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    03. Oktober 2011 00:03 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @schreyvogel: Bei einem doch recht großen Haufen mit durchaus respektablen Persönlichkeiten keine einzige Dame, der das aufgefallen wäre? Immerhin war sogar I.K.K.H. Erzherzogin Regina von Österreich Mitglied bei einer solchen Damenverbindung. Und ein Mädel (Dame?) hat mir sogar einmal erklärt, daß ihre Mutter, die Lateinlehrerin wäre, gemeint hätte, daß man den Begriff "Seniora" durchaus so korrekt verwenden könnte. In Anbetracht dessen fällt es mir schwer, zu glauben, daß hinter der sächlichen Pluralform keine Absicht stecke.

  196. Peter
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    03. Oktober 2011 01:01 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Wow! In diesem Blog wird Meinungsfreiheit (=auch der groesste Schwachsinn muss geaeusserlt werden duerfen) tatsaechlich praktiziert.

  197. Wolfgang Bauer
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    03. Oktober 2011 01:09 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Was hat das Ganze eigentlich noch mit Terrorismusbekämpfung zu tun? Eventuelle islamistische Hassprediger werden sicher nicht angeklagt, weil sie niemand anzeigen wird. Denn eingeschleuste Agenten würden dort sehr schnell erkannt. Also wird sich die Sache der p.c. widmen: gegen "Islamophobie und sooo". Hat schon jemand von terroristischen Islamophobenzirkeln gehört?

    Auch die Katholiken werden nicht viel zu erwarten haben, denn die Verächtlichmachung dieser heimischen Religion wird vor Gericht als landesübliche Tradition bezeichnet werden. Wetten?

  198. libertus
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    03. Oktober 2011 01:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Der Vergleich mit dem NationalSOZIALISMUS könnte zutreffender nicht sein, denn neben der strafrechtlichen Willkür werden mit diesem unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung verabschiedeten Gesetz auch das DENUNZIANTENTUM in der Bevölkerung gefördert. Das beweist eindeutig einen Rückfall in finstere Zeiten, die wir längst überwunden geglaubt hatten.

    Es drängt sich der Verdacht auf, daß die ÖVP mit ihrer Zustimmung zu solchen Gesetzesplänen sich für eine Koalition mit den Grünen in Position bringt, anders kann ich mir das Abdriften in diese linken Abgründe nicht erklären.

    Angesichts der Tragweite muß man zu den oben angeführten, nützlichen Gegenmaßnahmen noch die allerwichtigste hinzufügen: die handelnden Politiker so rasch wie möglich ABWÄHLEN, koste es was es wolle!

  199. Schani
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    03. Oktober 2011 02:09 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die ÖVP wird nicht nur liberale,sondern auch konservative Wähler verlieren, denn auch diesen gilt die Meinungsfreiheit als fundamentales RECHT!!

  200. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 02:38 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wie bereits oftmals hier erwähnt, die abgeschafften "Sitten" der ehemaligen DDR sollen klammheimlich bei uns eingeführt werden.
    Wir befinden uns in ernster Gefahr!
    Daß angesichts der miserablen Politik und der meinungsmachenden, medialen Berichterstattung, neben der immer schlechter werdenden Bildung, das Interesse der Bevölkerung an Information sinkt, stellt zusätzlich eine Bedrohung dar - aber auch das stand im Blog schon des öfteren zur Diskussion.

    Zum Kuckuck! Ich will Neger sagen dürfen, zumindest möchte ich mich nicht verunsichert fühlen ev. die unrichtige (politisch korrekte) Ausdrucksform für einen Schwarzen, Farbigen, Roten(-häutigen) - komisch, da sagt man Indianer (gleiches gilt für die "Gelben"), verwendet zu haben.
    Dann möcht´ich auch keine Anzeige erhalten, sollte mir statt Sexualarbeiterin Hure herausrutschen, od. ich einen Schwarzarbeiter Pfuscher nennen, od. gar wenn mir der für unsere schwarzlinke Parteienlandschaft der allumfassende Terminus "Xindl" entfleucht.
    Ich möchte gerne "dumm" durch´s Leben gehen dürfen und mich nicht irgendwelchen Regeln einer oktroyierten, künstlichen Ausdrucksweise unterwerfen müssen.

    P.s. Vor einiger Zeit habe ich 2 Mistgabeln gekauft, damit wollte ich unsere Ordi "dekorieren". Natürlich nett arrangiert und mit politisch unkorreken Sprüchen...., naja, letztendlich hab´ich mich doch nicht getraut. Nun denke ich wird es höchste Zeit dies nachzuholen und weitere Mistgabeln zu kaufen, schließlich will ich ja die Deko nicht abnehmen müssen, sollte es zu einer plötzlichen, öffentlichen Ausmistungsaktion kommen.

  201. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 02:49 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Schwarz/Grün?? Das kann sich nie und nimmer ausgehen, also halte ich das für wenig plausibel, od. meinen Sie eine Dreierkoalition, und den puren Kampf ums Futtertrögerl.
    ABWÄHLEN! - Klar, aber man müßte all diesen Kerlen auch rasch den Geldtropf abdrehen, damit sie sich den wesentlichen Angelegenheiten widmen können und für derlei "Späßchen" keine Resourcen übrig hätten. Leider ist das Volk uneins, sonst gelänge es diese "Unregierung" und UnGrünInnen vor sich herzutreiben. --> Artikel 1 der Ö Verfassung!!!

  202. HDW
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    03. Oktober 2011 04:39 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Ihr Kommentar ist vollinhaltlich zu bestätigen! Hinzufügen könnte man noch, dass in Russland die Todesstrafe nicht nur ausgesetzt sondern seit 1996 definitiv abgeschafft wurde. Während so "demokratische Gesellschaften" wie die USA sie weiterhin ausführen und nicht in Frage stellen. Was die Vorurteile A.U.s betrifft so stammen sie wahrscheinlich aus der monarchistischen Schwundstufe des historischen Ressentiments. Auch ist zu fragen: Wo waren denn die Proteste des Westens in den 90er Jahren als die "demokratischen" Oligarchen Beresovskij, Rabinowitsch, Soros und Konsorten wie Chodorkovskij die russische Bevölkerung ausplünderten?

  203. Observer
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    03. Oktober 2011 04:55 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Für mich stellen sich dabei die nachstehenden Fragen:
    Fallen kritische Bemerkungen in diesem Diskussionsforum zu aktuellen Ereignisen in Politik und Gesellschaft auch unter den neuen § 283 StGB?
    Soll ich mich schon für einen absehbaren Gefängnisaufenthalt vorbereiten und Zahnbürste, Rasierapparat usw. einpacken?
    Besteht die Möglichkeit, dass ich anläslich der jährlich stattfindenden Weihnachtsamnestie von UHBP das Fest wieder zuhause verbringen darf?

  204. socrates
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    03. Oktober 2011 06:06 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb
    Wikipedia: Inflation 1993 (Jelzin) über 1000%. Jeder Ösi kann sich ausrechnen, ob er das überlebt hätte: Statt 1000€/m nur 1€/m. Alte, Kranke, Schwache starben.
    Wirtschaft: BIP 1989 war 103,1% und fiel bis 1996 auf 59,9%. Das war die angebliche Wirtschaftsblase unter Jelzin und die Zeit und die in der reichsten Oligarchen entstanden.
    Wir halfen den Menschen zu überleben. Alles ist nur Verschwörung?

  205. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 06:21 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ist es in Zukunft wegen Verhetzung strafbar mutzumassen, dass die ÖVP eine failed party und Satellitenparei der Roten ist und dass ein nervlich nicht belastbares Fräulein aus der Provinz kein Ministeramt bzw. Ministerinamt bekleiden sollte?

    Wir dieses Forum in Zukunft auch noch bestehen und werden die Teilnehmer es sich zweimal überlegen, ob und was sie sich hier von der Seele schreiben?

  206. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 06:26 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ja, und darf man in Zukunft unverheiratete junge Frauen noch als Fräulein titulieren?

  207. dieba
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    03. Oktober 2011 06:30 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Mit holpriger Sprache kennt sich Herr Unterberger ja gut aus. Er befleißigt sich dieser selbst zur Genüge.

    *thihihi*

  208. Celian
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    03. Oktober 2011 07:48 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Na wenn die nüchterne Forderung „Raus aus der EU“ bereits als „hetzerisch“ bezeichnet wird, dann darf man sich auf einiges gefaßt machen. Wie siehts denn erst aus, wenn man die Abkürzung EFSF als „Europa füttert seine Fersager“ übersetzt? Da kommt noch der Tatbestand der Verächtlichmachung dazu. Oder wenn man fordert, die Fahnen der Euro-Schuldenländer sollen auf Halbmast gesetzt werden? Damit jeder ganz genau weiß, wer mit diesen „Fersagern“ gemeint ist. Der Denunziant Faymann sollte sich allerdings nicht zu früh freuen, auch die Staatsanwälte nicht, die sich in freudiger Erwartung der vielen Prozesse zwecks Einkerkerung der betreffenden „Terroristen“ die Hände reiben. Denn der eine war die FAZ, die den Witz über die Abkürzung der EFSF gebracht hat. Und der andere der deutsche EU-Kommissar Oettinger, der seinen Vorschlag sogar ernst gemeint hat…

    Sollen wir nun FAZ und Oettinger einsperren?

    Falls das Gesetz gegen Verhetzung durch geht, wird man wohl über kurz oder lang alle EU-kritischen Medien, Politiker und Bürger einsperren. Dann ist endlich Ruhe im real existierenden Europäismus.

  209. diko
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    03. Oktober 2011 07:49 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Mark Twain (1835 – 1910 )
    aus Querkopf Wilsons Kalender:
    Wir besitzen in unserem Land DREI unschätzbare Güter, . . . .
    REDEFREIHEIT, GEWISSENSFREIHEIT, und die Klugheit uns weder der ersteren noch der letzteren jemals zu bedienen

  210. sosheimat
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  211. Celian
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    03. Oktober 2011 08:16 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Heute morgen, ca. 6:00, stieg ein randalierender, einen Irren simulierender (wie witzig!) Mann in die Straßenbahn, der sich dann lautstark, sodaß es im ganzen Waggon zu hören war, während der ganzen Fahrt darüber ausgelassen hat, wie gut „purer Stoff“ ist, daß man sich davon wie „im siebten Himmel“ vorkomme u.s.w.

    Dieses Gesindel hat offenbar nicht nur die Straßenbahn sondern auch die Medien gekapert. Und Musiker wie W. Ambros, die Drogen salonfähig gemacht haben, waren und sind deren Wegbereiter.

  212. ambrosius
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    03. Oktober 2011 08:23 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    1) Wie oben gesagt, sollte man, den Politikern gegenüber, beim Schreiben von Protestbriefen, keine historischen Reminiszezen ansprechen. Dennoch seien die folgenden- unter Schmerzen- erlaubt: Es war die ( katholische) Zentrumspartei, die die Sondergesetze der Nazis zur Ausschaltung des Reichstages erst ermöglicht hat
    und es waren die Christilichen, die sich sogleich den Stalinisten in Mitteleuropa angedient haben um ihr eigenes " Überleben" zu sichern.
    Der ÖVP muß man allerdings zugute halten, dass sie schon derart viele Jahrzehnte so völlig bedeutungslos ist, dass, wer in dieser Partei überhaupt noch arbeitet entweder ein Masochist oder ein besonders schlauer Sozialschmarotzer sein muß.
    2) Wir hatten- auf Basis des Rationalismus, der Aufklärung eine hervorragende Gesetzgebung, ursprünglich vom ( politisch motivierten Gewaltmenschen) Bonaparte herausgegeben der Code Civil, der schn 1806 zu unserem abGB geführt hat ( das man heute kaum noch wiedererkennt) und dann zu den anderen Gestzen wie dem StGB etc. Alles Gesetze die, wie auch unsere Verfassung, wenn man sie nicht laufend herhuntzt hätte, mit wenigen Ausnahmen und vorsichtig modifiziert auch heute noch völlig ausreichen würden und der interessierte Bürger hätte eine Chance, zu wissen, was Recht ist.
    Tatsächlich hat aber Kreisky mit seinem Broda sofort und konsequent die Gesetzgebungskultur ruiniert und die Anlaßgesetzgebung eingeführt ( ebenso rasch wie undurchdacht). Schon zu Anfang der 90erJahre hat unser Parlament Jahr für Jahr 16.000 Seiten (!) Gesetzestexte promulgiert mit dem Erfolg, daß bald auch Rechtsanwälte und Richter aufgegeben haben, die Gesetze überhaupt zu studieren.Die quasi viralen Attacken an Gesetzgebung durch EU und sonstige internationale Körperschaften im Verbund mit entsprechenden Erfüllungsgehilfen im Inland haben die Situation vollends hoffnungslos gemacht.
    3) Diese Situation hat sich die Beamtenkamarilla, sowohl auf nationaler Ebene als auch auf EU-Ebene zunutze gemacht und macht heute längst, was sie will.
    4) Der Bürger- diesem Bombardement an Schwachsinnigkeiten und verbrecherischer Blödheit ( oder aber auch: Absicht) hilflos ausgesetzt- resigniert und zieht sich in den privaten Bereich zurück . Heute nennt man das Cocooning, früher war`s das Biedermeier.

  213. mike1
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    03. Oktober 2011 08:26 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    verehrte frau imb: sie nehmen mir die worte aus dem munde !

    auch mir fiel sofort der begriff "neger" ein, der bei gott kein schimpfwort ist ! im übrigen werd ich natürlich die chinesen klagen, wenn sie mich "langnase" nennen !

  214. dxb
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    03. Oktober 2011 08:26 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Socrates,

    nett, aber noch immer nichts.
    Sie kennen wen der wen kennt, der was gehört haben soll und dann haben Sie auch noch im Wikipedia nachgesehen.
    Außerdem haben Sie irgendwo einen Juden.
    Warum eigentlich heben Sie in diesem Fall die Glaubenszugehörigkeit hervor?
    Glauben Sie and die große jüdische Weltverschwörung?

    Vielleicht sollten Sie die Alutüte absetzen und die Augen aufmachen.
    Lächerlicher als Ihre Verschwörungstherien ist nur mehr die Annahme, der Faymann sei ein Staatsmann ;-)

  215. mike1
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    03. Oktober 2011 08:32 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    ich gehe davon aus, dass die masse der abgeordneten - aller parteien - überfordert sind. und zwar geistig und wissensmäßig.

    sie erkennen vermutlich gar nicht, was sie hier beschliessen werden.

    das ist das traurige in der heutigen zeit, dass uns abgeordnete vertreten, die offensichtlich nicht einmal den hausverstand haben und daher diesen auch nicht nützen können. deren haltung wird auch von "österreich", "heute" und der unsäglichen "krone" geprägt.

    bin neugierig, wann hier die blog-teilnehmer geschlossen in den "häfn" gehen !

  216. mike1
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    03. Oktober 2011 08:35 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    und irgendwie habe ich in erinnerung, dass die justizministerin eine schwarze ist ?!

  217. mike1
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  218. Martin Bauer
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    03. Oktober 2011 08:57 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    ..Wer – lobenswerterweise – den Mut hatte, Thilo Sarrazin und Jan Fleischhauer einzuladen, ist spätestens dann der nächste auf der Liste, wenn die neue Diktatur einmal mit den einen fertig ist...

    Na, da bin ich ja als Mitorganisator der Veranstaltung am 8.10. wohl mit auf der Liste.
    Ich rechne aber mit der Unterstützung der hier zahlreich postenden Juristen.

    Oder sollten wir hier eine Gemeinschafts-Rechtsschutzversicherung abschliessen (müssen)? Inkludiert im Jahresbeitrag der Zahler?

    Und ich Naivling dachte, die Sache wäre seit Monaten gestorben und vom Tisch......

  219. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 08:57 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Warum sollte es, ähnlich einer Sturzgeburt, die für Gynäkologen zum "Tagesgeschäft" gehören, nicht auch zu einem überfallsartigen "Coming-out" im Wartezimmer kommen?

    Wenn es nach unseren Genderwahnsinnigen geht, kann das doch gar nicht schnell genug gehen, Herr oder Frau oder weiß der Teufel was Seidl.

  220. socrates
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    03. Oktober 2011 09:02 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb
    Einen Kerschbaum kenne ich auch. Was beweist er? Wollen Sie mit den Beteiligten reden? Was ist mit Soros? Wikipedia und amtliche Statistiken zählen nicht? Sind Sie sicher wer von und beiden an Verschwörung glaubt?

  221. Josef Maierhofer
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    03. Oktober 2011 09:03 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Es gäbe bloß noch die ÖVP, denen ich vielleicht Hirn zutraue.

    Wenn die ÖVP da mitmacht, dann glaube ich, ist sie mich endgültig an Strache los geworden.

    Ich hoffe, die kratzen noch die Kurve vor so einer Ungeheuerlichkeit.

    Was tut SPÖVP, wenn sie dann abgewählt sein werden, nämlich zusammen ? Dann können sie 'Diktatur' schreien, die sie selber machen wollten.

    Ich weiß nicht, jeder normale Mensch versteht, was da dahinter steht, bloß unsere ÖVP Politiker nicht. Woran das wohl liegt ? Die hören wohl nur mehr auf linke Stimmen, statt selber eine ordentliche Meinung zu haben.

    Jedenfalls herzlichen Dank für diesen klaren, sachlichen Artikel, Herr Dr. Unterberger !

  222. dxb
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    03. Oktober 2011 09:05 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Werter HDW,

    ich sehe das auch so.
    Meine Vermutung ist, daß es in den 1960er Jahren auch unter westlichen Bürgerlichen eine verklärtes Bild und eine gewisse Begeisterung für die UdSSR gab, die dann später schwer enttäuscht wurde.
    Ich sehe immer noch das Portisch Buch "So sah ich die Sovjetunion" (und auch "So sah ich China") vor mir, in dem ein erstaunliches Bild der UdSSR gezeichnet wurde.
    Leider fast zur Gänze ein potemkinsches Dorf.
    Das hat damals viele begeistert und ich würde mich nicht wundern, wenn die dann später schwer enttäuscht wurden und daher, bis heute, eine ziemliche Abneigung gegen das Land und alles, das aus den Institutionen der UdSSR hervorgegangen ist, hegen.
    Wobei der Ausverkauf sicherlich schlimm war aber gleichzeitig auch logisch.
    Wenn man die Situation in den letzten Jahren der UdSSR kennt und den Wunsch der Leute endlich einmal so zu leben wie der Westen das im Werbefernsehen suggeriert hat, dann war dieser Goldrausch leider eine logische Erscheinung.

    Das Land hat einen weiten Weg vor sich und da kann Kritik von Außen helfen aber auch schaden.
    Negative Kritiken haben Russen aber immer schon dazu veranlaßt, sie nicht nur als persönliche Beleidigung zu nehmen, sondern auch das Gegenteil dessen zu tun, was man ihnen vorschlägt.

  223. Markus Theiner
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    03. Oktober 2011 09:16 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Auch wenn die Kritik weitgehend zutreffend ist: Das wenigste davon ist neu.
    Den Verhetzungsparagraphen gibt es schon recht lange, er hat auch bisher nur bestimmte Gruppen geschützt und war schon bisher ein Gummiparagraph.
    Die aktuelle Änderung ist zwar ein weiterer Schritt in die falsche Richtung, aber nicht der große Umbruch als der er hier dargestellt wird.

    Es ist auch falsch, dass die Liste der priviligierten Gruppen mit dem grünen Parteiprogramm übereinstimmt. Denn privilegiert werden nicht bestimmte Gruppen, sondern Typen von Gruppen. Jede ethnische Gruppe ist geschützt.
    Wer gegen "sexuell normal Veranlagte", Österreicher oder Katholiken "hetzt" verstößt genauso gegen das Gesetz wie jemand der Schwule, Ausländer oder Moslems aufs Korn nimmt.

    Bei der Anwendung des Gesetzes sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Dass auch die Mehrheit eine durch die im Gesetz erwähnten Parameter definierte Gruppe sein kann bzw. dass man auch gegen die Mehrheit "hetzen" kann hat sich noch nicht zu allen Rechtsanwendern herumgesprochen. So wie ja auch manche davon ausgehen, man könne die Mehrheit nicht diskriminieren.
    Womit dann im Ergebnis eben doch wieder bestimmte Gruppen privilegiert werden. Was aber eben keine gesetzliche Deckung hat und daher wohl auch der Fall wäre, wenn das Gesetz undifferenziert auf jede "Hetze" anwendbar wäre. Diese Privilegierung von Minderheiten steckt für die einschlägigen Einäugigen schon in der Definition des Wortes "Hetze".

    Und am Rande: 1 point godwin.

  224. Johann Scheiber
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  225. Helmut Oswald
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    03. Oktober 2011 09:35 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Österreich - eine Softporno Variante der DDR ? Ich schlage vor, alle Beteiligten an diesem Gesetz auf die Anklageliste jener zu setzen, über die im Hauptverfahren wegen sozialistischer Verbrechen als Beschuldigte verhandelt werden muß.

    Die Freiheit in diesem Lande ist nicht an einem Tag gestorben - sondern über die letzten Jahrzehnte hinweg Stück für Stück - Jahr für Jahr - je länger diese linksblöde Verhetzungsmaschinerie, gefüttert von unserem Geld, das Denken der Menschen vergiftet. Weg mit dem Sozialistendreck ! Ich bestehe auf dem Privileg als Erster nach diesem Gesetz angeklagt zu werden !

  226. AGLT
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    03. Oktober 2011 09:42 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    "Der Islam strebt die Weltherrschaft an und kennt keine Toleranz gegenüber Andersgläubigen in seinem Machtberteich"

    Nicht nur der Islam. Der ist zwar gewaltig im Vorteil, aufgrund der besseren Krieger, besser gesagt -innen.

  227. november
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  228. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 09:46 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Herr Berlakowich, aus Nebersdorf/Bgld., Fremdsprache Englisch und Kroatisch, scheint wie sein kongenialer Bundeslandsmann N. Darabos ein willfähriger Vollzugsbeamtenminister zu sein.

    Da die Biospritherstellung der Agrana (Anlaufkosten kolportierte 150 Millionen €) vorerst keinen kaufmännischen Hintergrund hat, muss den Giebelkreuzlern doch unter die Arme gegriffen werden.
    Was liegt somit näher, als um Herrn Raiffeisens Erben willen den Dieselmotoren vor der Zeit zum Recycling zu verhelfen?

    Und die „kastrierte Kathi“, in der heutigen Form weniger ein Produkt der Genderei denn seit langem eines linker Gehirnwäsche, muss halt unter Kontrolle gehalten werden. Sie könnte die zumutbare Dosis „sinistrer Berieselung“ übertreiben und so eine Hyposensibilisierung in der Zielgruppe der „noch-nicht-roten Socken“ bewirken, was im Hinblick auf den gewünschten Machterhalt der linken Reichshälfte desaströse Auswirkungen nach sich ziehen wird.

    Noch ein „Format“ a la Spiras Reflexionen über die rapide Gehirnerweichung des typischen Österreichers würde selbst in sehr tumben Wählerkreisen eine allergische Reaktion der Seele auslösen. Wenn das noch zur Wirkung des „Antibiotikums Strache“ (gegen die Infektion mit der "scabies sinistra") dazu kommt, finden sich die Roten in einem Tief wieder, das sie in den nächsten zwei Legislaturperioden kaum verlassen können.

  229. LF
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    03. Oktober 2011 09:46 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "ich gehe davon aus, dass die masse der abgeordneten - aller parteien - überfordert sind. und zwar geistig und wissensmäßig."
    Es beginnt vermutlich an dem Punkt, an dem sie "sinnerfassend lesen" können müssten!

  230. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 09:47 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Und ich möchte nicht als Ösi oder Mundl bezeichnet werden.

  231. Norbert Mühlhauser Partner Homepage
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    03. Oktober 2011 09:54 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Sehe ich auch so:

    Eine Gesinnungsdiktatur ist in Europa im Aufbau. Deren eigentliche Triebfeder ist das Bestreben, die Pfründe der PC-Nomenklatura gegen Unterminierung abzusichern. Geäußerte Meinungen als Bedrohungsdelikte!

    Erinnert an den Bolschewismus, nur dass damals noch so etwas altmodisches wie ein Parteibuch - jenes der KPdSU - den Privilegiertenstatus vermittelte.

    Eine logische Konsequenz wären dann Arbeitslager in zehn oder zwanzig Jahren.

  232. Josef Maierhofer
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    03. Oktober 2011 09:54 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Mein E-Mail an Dr. Spindelegger:

    Betreff: Bitte überdenken Sie diesen Terrorparagraphen §283

    Sehr geehrter Herr Dr. Spindelegger !

    Für mich ist die ÖVP noch die einzige Partei, die einen solchen unumkehrbaren Schritt in Richtung Rechtsunsicherheit, Diktatur und Freiheitsberaubung verhindern kann, nämlich der wieder einmal anliegende Parlamentsbeschluss zu §283.

    Seien Sie sich bitte im Klaren, dass diese Gesetzesvorlage den Terrorismus nicht bekämpft, sondern ganz im Gegenteil, Terrorismus, Rechtsunsicherheit und Freiheitsraub als Focus hat.

    Machen Sie das bitte Ihren Parlamentsclubmitgliedern und den zuständigen Fachministern klar, dass diese Gesetzesvorlage für Österreich nicht annehmbar ist und keine einzige genannte Empfehlung dazu bindenden Charakter hat.

    Denken Sie bitte an Ihre Verantwortung für Österreich und setzen Sie sich mit aller Kraft für die Veränderung dieses Paragraphen 283 zu dem, wofür er in seinem Titel stehen soll und nicht zu dem, was da unterschoben werden soll, nämlich die Förderung von Terrorismus, die Einschränkung des Grundrechtes auf Freiheit der Menschen in Österreich.

    Ich erweise dazu auf den heute erschienenen Fachartikel in Dr. Unterbergers Blog, http://www.andreas-unterberger.at .

    Mit dem vertrauensvollen Ausdruck der vorzüglichen Hochachtung

    Josef Maierhofer

  233. Paige
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    03. Oktober 2011 09:55 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Womit die Politische Korrektheit zur Vorschrift und ein Zuwiderhandeln strafbar wird. Da werden wir aber mit der jetzigen Anzahl an Richtern und Anwälten nicht auskommen...

  234. Paige
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  235. Norbert Mühlhauser Partner Homepage
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    03. Oktober 2011 10:05 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    A propos "erpressen":

    Vor wenigen Stunden ereilte mich die Nachricht (Quelle: n-tv), dass Russland seine Ölförderung auf einen absoluten Höchststand hochgefahren hat. Davon kann man bei der OPEC nur träumen!

  236. Collector
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    03. Oktober 2011 10:14 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Unbedingt den Aufruf von TFP Österreich anklicken und auch "Lesen Sie mehr"
    aus dem Text klicken: http://www.tfp.at/

    Man findet eine sehr genaue Analyse der geplanten Änderungen von § 283.

    Nach dem Gesetz müssten 80 % der österreichischen Eltern als "Rassisten" weggesperrt werden, weil sie, wie Umfragen ergeben haben, nicht wünschen, dass ihre Töchter sich mit Negern einlassen.

  237. Brockhaus
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    03. Oktober 2011 10:14 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Erinnert mich auch an die schrecklich ernüchternde Feststellung von Goebbels, der da seinerzeit sarkastisch meinte: "Wir haben die Demokratie mit Hilfe der Demokratie besiegt"

  238. ProConsul
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    03. Oktober 2011 10:20 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Sg. Frau Hutter,

    danke für den Gastbeitrag, an ihrer Stelle würde ich eine eMail oder einen Brief an die Geschäftsleitung der Krone schicken, und mich über diese Sauerei beschweren.

  239. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 10:26 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Hört, hört...

    Strache beantragt Sondersitzung zu direkter Demokratie - super - und als Erstes soll über diesen unsinnigen Paragrahen abgestimmt werden müssen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/697849/FPOe-beantragt-Sondersitzung-zu-direkter-Demokratie?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  240. durga
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    03. Oktober 2011 10:48 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Eine Vorreiterrolle in Bezug auf Diskriminierungen jeder Art hat wohl ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) inne. Im Jahresbericht 2010 (free download) nimmt ZARA ausführlich zu „cyber hate“ (= dem Verbreiten beleidigender, verhetzender und bedrohender Inhalte im Internet) Stellung. Was ZARA darunter versteht, kann unter anderem aus folgender Meldung entnommen werden (JB 2010, p.31 Vorfall 45: rassistische Vorfälle – Internet).

    „Eine Vielzahl an Meldungen erhält ZARA wie schon in den Jahren zuvor über eine Website, die sich als unabhängiges Wiener Info- und Nachrichtenportal versteht. Unter anderem findet sich auf dieser Website eine Liste der Wiener Bäder, die vom Betreiber der Seite genau beschrieben werden. In jeder Beschreibung findet sich die Rubrik „Publikum“, in der sich z.B. folgende Aussagen finden:
    - „es gibt auch Österreicher, allerdings nicht sehr viele“
    – „Jugendliche, Familien, Inländer zu Ausländer ca Halbe : Halbe“
    – „Inländer dürften noch in der Überzahl sein / multikulturell“
    – „hoher Ausländeranteil / mulikulturell“.
    Trotz einer Intervention im Jahr 2009 und weiterer Beschwerden im Jahr 2010, die ZARA von KlientInnen gemeldet wurden, ist der Betreiber der Seite nicht bereit, diese Kommentare zu entfernen.“

    Natürlich sind an diesem Umstand die mangelnde behördliche Bespitzelung und das Fehlen effektiver Gesetze schuld:

    „Das Innenministerium lässt auch präzise Beobachtungen vermissen, wenn es um die Verbreitung rassistischer Inhalte und Verhetzung im Internet geht. Da die Rechtslage in Österreich sich nicht explizit dem Thema cyber hate annimmt, nutzen die VerbreiterInnen verhetzender und rassistischer Inhalte zunehmend das Internet, rekrutieren unverblümt ihren Nachwuchs über soziale Netzwerke und verbreiten ihre Botschaften über youtube und Blog (JB 2010, editorial p.11)“

    „Unsere Erfahrungen mit diesen Fällen haben dazu geführt, dass wir drei Lücken innerhalb der Verantwortlichkeit des Staates zur Bekämpfung von Verhetzung und Rassismus im Netz ausfindig gemacht haben: Strukturen um die Aufmerksamkeit gegenüber rassistischen Inhalten speziell in sozialen Netzwerken zu erhöhen, Beobachtungsstellen zur Bekämpfung von cyber hate und effektive Gesetze. (JB 2010, p.65 – cyber hate)“

    Dieser schrecklichen Art der Verhetzung soll ja nun ein Riegel vorgeschoben werden! Wie schön: Dazu melde ich gleich ein ganzseitiges Bild von KH Grasser (Titelblatt von Profil ) auf der viertletzten Seite des ZARA Jahresberichts 2010 mit dem Titel: „Können diese Augen lügen oder Dich sogar betrügen?“ Ich bin kein Sympathisant von Grasser, empfinde dennoch die Inschrift als herabwürdigend und verhetzend!

  241. ProConsul
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    03. Oktober 2011 10:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ich erlaube mir aus dem Dokument, welches der geschätzte Mitposter Collector angesprochen hat zu zitieren, wobei ich vorausschicken möchte: es ist unglaublich, wie weit wir in der Diktatur der politischen Korrektheit schon fortgeschritten sind! Das alles haben wir einer kleinen, radikalen Gruppe von Gutmenschen (hauptsächlich unverständigen Frauen) sowie der Tatsache, dass wir mit einer Million Ausländer beglückt wurden zu verdanken.

    • Die Homosexuellenorganisation SoHo der SPÖ will die Bezeichnung von
    gleichgeschlechtlicher Liebe als anormal mittels einer Reform des § 283 unter Strafe stellen2.
    • Die Basler Zeitung bezeichnet die Aussage, Homosexualität sei eine Sünde, die der Natur widerspreche, als Hetze3.
    • Die Homosexuellenvereinigung HOSI bezeichnet die auf eine Studie gestützte Behauptung, Homosexuelle neigten eher zur Pädophilie als Heterosexuelle und Homosexualität sei heilbar, als Hetze und fordert eine Novellierung des § 283. Der Obmann der Vereinigung bestritt zwar die Richtigkeit der Behauptungen, ließ aber durchklingen, dass er diese auch im gegenteiligen Fall – also bei Richtigkeit – als Hetze bezeichnen würde4. Dies weist für uns darauf hin, dass mit der vorgeschlagenen Fassung des Verhetzungsparagraphen die Wahrheit sowie die Suche und Forschung danach unter die Räder käme. Die Wahrheit muss immer verkraftbar sein!
    • Der Selige Papst Johannes Paul II. sah in den Bemühungen um die gleichgeschlechtliche Ehe eine Ideologie des Bösen am Werk. Für den deutschen Grünen-Politiker Volker Beck war dies Volksverhetzung (das deutsche Pendant zu unserem Verhetzungsparagraphen)5.
    • In Schweden wurde der Verhetzungsschutz von Homosexuellen bereits vor etwa acht Jahren eingeführt. In der Diskussion darüber tätigte eine Strafrechtsprofessorin die Aussage, dass man die Bibel weiterhin zitieren dürfe, nur deren Gültigkeit für heute beanspruchen sei schon an der Grenze zum Vergehen. Ein deutsches evangelikales Institut sprach daraufhin von einer Wertediktatur6.
    • Im Jahr 2008 führten Christen eine Unterschriftenaktion gegen die Einführung einer eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle in Österreich durch. Die Aktion wurde von den Grünen als Verhetzung bezeichnet und zum Anlass genommen, einen gesetzlichen Schutz Homosexueller vor Verhetzung zu fordern7.
    • Die deutsche „Zeit“ bezeichnet die Therapieangebote evangelikaler Christen für Hilfe suchende Homosexuelle als „Schwulenhetze“ und lehnt eine Berufung auf die
    Wissenschaftsfreiheit ab8.
    • Die Österreichische Hochschülerschaft der Uni Linz sieht in der Aussage, dass
    Homosexualität ein erhöhtes Krankheitsrisiko berge, und im Angebot von Therapien
    „Diskriminierung und Hetze“. Derartige Therapien seien „religiöse Pseudowissenschaft“9.
    • Die Philosophin Edith Düsing wurde vom Lesben- und Schwulenreferat der Uni Köln der homophoben Hetze bezichtigt, weil sie es gewagt hatte, eine Erklärung zu unterzeichnen, die sich für die Rede- und Wissenschaftsfreiheit gegenüber geforderten Redeverboten einsetzte10.
    • Die ÖVP Niederösterreich sah sich aufgrund der wachsenden Abmeldungen vom
    schulischen Religionsunterricht veranlasst, über einen Ethikunterricht als Ersatz für die abgemeldeten Schüler nachzudenken. Dies bezeichneten Atheisten als „massive
    diskriminierende Hetze“11.
    • Eine schweizerische Zeitung sieht in der Bezeichnung von gleichgeschlechtlicher
    Lebensweise als abnormalem Verhalten und der Aufforderung, Homosexualität an den Schulen nicht länger zu banalisieren, Hetze gegen Homosexuelle12.
    • Die deutsche „Welt“ bezeichnet den Hinweis auf die Demonstration der Sündhaftigkeit durch Homosexuelle und die Warnung vor dem Teufel bei Verwischung der Grenze zwischen Homo- und Heterosexualität als Hetze seitens der Kirche13.
    • Der Kölner Kardinal Joachim Meisner nannte gleichgeschlechtliche Partnerschaften unwahr und im Kern verderblich. Der Grünen-Politiker Volker Beck interpretierte diese Äußerung als Hass gegen Homosexuelle und bezeichnete Meisner als Hassprediger14. Damit verwechselt er die Kritik an einer Ideologie mit dem Hass auf Personen, was eine Befürchtung ist, die wir in Bezug auf die Anwendung des neuen Verhetzungsparagraphen hegen.
    • Der Besitzer eines Kaffeehauses in Großbritannien wurde von der Polizei besucht und durch Drohung mit der Verhaftung gezwungen, das Abspielen von Bibelzitaten auf einem Bildschirm einzustellen. Der Grund: Eine Kundin hatte sich über eine Stelle aus dem Römerbrief (1, 26) beschwert, wo es heißt: „Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;“. Der Public Order Act verbietet zwar in Großbritannien das Aufstacheln zu Hass gegen Homosexuelle durch Bilder, sagt aber gleichzeitig, dass nicht jede Kritik am Sexualverhalten bereits diesen Tatbestand erfüllt 15.

    1 http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_00674/fname_184140.pdf
    2 http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080205_OTS0212/soho-verhetzung-und-diffamierunghomosexueller-gehoert-gestoppt
    3 http://bazonline.ch/kultur/fernsehen/Hetze-gegen-Homosexuelle-am-Staatsfernsehen/story/15103484
    4http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/NRSITZ/NRSITZ_00041/fname_106917.pdf ; http://derstandard.at/3140046 ; http://www.hosiwien.at/hosi-wien-fordert-rasche-novelle-des-verhetzungsverbots/
    5 http://www.kath.net/detail.php?id=9768 .
    6 http://www.kath.net/detail.php?id=2598 .
    7 http://ooe.gruene.at/lesben_schwule_transgender/artikel/lesen/31587/ .
    8 http://www.zeit.de/online/2009/33/homosexuelle-hetze/seite-1 .
    9 http://oeh.jku.at/artikel/diskriminierung-und-hetze-rein-wissenschaftlich .
    10 http://www.medrum.de/content/wir-unternehmen-nichts-gegen-die-vorlesung-von-edith-duesing .
    11 http://www.atheisten-info.at/infos/info00336.html .
    12 http://www.20min.ch/news/schweiz/story/17513112
    13http://www.welt.de/politik/article901461/Orthodoxe_Kirche_hetzt_gegen_Homosexuelle.html .
    14 http://www.queer.de/detail.php?article_id=7939 .
    15 http://www.dailymail.co.uk/news/article-2041504/Police-tell-cafe-owner-Stop-showing-Bible-DVDs-arrestyou.html?ITO=1490

    http://www.tfp.at/Anhang_Freunde_der_TFP.pdf

  242. Undine
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  243. A.K.
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    03. Oktober 2011 10:57 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Der vatikanische Außenminister Erzbischof Mamberti ließ kürzlich mit einer wichtigen Aussage aufhrochen:
    „Durch einen Relativismus, der es verbiete, etwas als wahr oder falsch zu bezeichnen, sei das Christentum in eine schwache Position gelangt.“
    Dies ist wohl die kürzeste - aber sehr treffende - Darlegung der gegenwärtig gefährlichsten Irrlehre. Dieser ethische Relativismus nutzt die „Political Correctness“ – statt wahr oder falsch - als Entscheidungsgrundlage und somit letztlich als Kampfmittel.
    Dieses Gedankengut findet sich verstecktauch im „Terrorismuspräventionsgesetz“, das Dr. Unterberger hier dankenswerter Weise thematisiert.
    Wehret den Anfängen!

  244. socrates
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    03. Oktober 2011 10:58 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    dxb
    Ihr Zeuge, der Geldverschieber, hat beste Beziehungen zu Israel. Meiner ist schlecht.
    Membership of professional bodies:
    Federal Chamber of Commerce:
    Department for Professional Management Consultants and
    Department for International Trading (Export – Import)
    Member of the Expert group “Islamic Finance”, Austrian Standards Institute, Vienna
    Skills - Balance of payments - Austrian National Bank
    - Foreign exchange control - Austrian National Bank
    - Involvement in most Austrian turn-key-projects outside Austria with a minimum value of ATS 100 Mio (controlling & auditing) until 1990. – Austrian National Bank
    - Strong economic and political connections to South African countries
    - Human resources development
    Specialist in labour and social law
    Other personal involvements:
    President (of Honour) “Austrian –South African Society”, Austria (I received from the South African Government the “Order of Good Hope”)
    Member of the Advisory Board of “Austrian – Israeli Society”, Vienna
    Board member of the “Old Order of St. George”
    Charter President of Lions Club, Vienna-Classic
    Chairman of the “Hilfswerk Atzenbrugg”
    Member of “The Country Club”, Atzenbrugg (Golf-Club)

  245. Ch. Seidl
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    03. Oktober 2011 11:08 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Neppomuck: "Fräulein" haben Sie in Ihrer Aufzählung vergessen. Es ist diese Ansprache an nicht verheiratete, aber mannbare Weibspersonen doch ein probates Mittel, um herauszufinden, ob das betreffende Mensch seiner weiblichen Verpflichtung schon nachgekommen ist.

  246. Johann Scheiber
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    03. Oktober 2011 11:10 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wenn man sich die Besetzungsliste von Volkspartei und SPÖ anschaut, kann man unschwer erkennen dass die VP mit unbedarften und die SP mit extremen und skrupellosen Charaktären ausgestattet wird. Konsequenterweise wird so mit Staat, Nation und Volk auch die Volkspartei abgeschafft. Eine materialistische und technokratische Sozialdemokratie ist die ideale Organisationsform für die Beherrschung"glücklicher Sklaven".

    Die internationalen Feme-Komitees sind nicht nur der Anlass, sondern auch die Versicherung solcher Schand-Gesetze. Auch bei Gender-Mainstreaming sehen wir den Ursprung und die Verankerung bei UN, EU, und Europarat und den herumwimmelnden NGO's, die sich als neue planetare Sklavenaufsicht und Blockwarte etablieren. Wenn sich dann ihrgendwelche Rest-Krüppel-Staaten gegen solche Sklavengesetze auflehnen, hat man schon EUGENDFOR, oder eine europäische Profiarmee, oder im äußersten Fall die NATO zur Hand. Die Zeit ist nahe, da die Globalisten mit Hilfe ihrer "nationalen" Büttel-Politiker die Politik durch Polizei ersetzt haben werden.

    Zur teuflisch raffinierten dialektischen Strategie der Globalisten gehört es, die Opposition gegen die diversen Versklavungsgesetze mit Parteien und Akteuren zu besetzen die das ganze Szenario noch wahrscheinlicher machen.

    Das Problem ist, dass die Feinde der Freiheit präzise Kenntnis hinsichtlich Massenpsychologie und Dialektik besitzen und mit diesen, über Massenkommunikations- und Finanzwaffen eingesetzten Techniken in der Lage sind die Freiheit restlos zu zerstören.
    Die an den Mammon glauben und über ihn verfügen zielen letztlich auf Herrschaft im Sinne von Knechtschaft und auf Perversion. Die Geldherrschaft ist der Gegenentwurf zu Freiheit, Menschenrechten und wahrer Humanität. Oswald Spengler meinte, gegen die Finanzmacht gäbe es keine Gegenmacht.
    Immerhin wissen wir, dass hinter der ganzen Finanzblase sich nichts anderes verbirgt, als die bis ins letzte Detail durchdachte Abschaffung der Freiheit und, wie es Pabst Benedikt ausdrückt, die Abschaffung des Menschen.

  247. Geheimrat
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    03. Oktober 2011 11:19 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wir werden viele neue Gefängnisse brauchen.
    Die Arbeitskräfte werden uns ausgehen................ wir brauchen neue Migranten, hossa, ein Festtag für die Grünen!

  248. Florin
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    03. Oktober 2011 11:23 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Das schlägt sich bereits in der Sprache nieder, wie z. B. des inflationären Gebrauchs des vagen "nicht wirklich".

    "Dein Wort soll aber sein: Ja, ja; nein, nein“ hat anscheinend nicht einmal mehr lit. Bedeutung? Hmmm...

  249. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 11:31 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Mit welcher Berechtigung trägt die ÖVP das Wort "Volk" in ihrem Parteinamen? Wäre es nicht zutreffender, von der sogenannten Volkspartei zu sprechen?

  250. Martin Klein
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    03. Oktober 2011 11:34 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Das Gendern ist an sich ja wohl legitim. Wer das Gendern ablehnt, muss wohl ein afghanisches Frauenbild haben.
    Aber das Binnen-I und das Verweiblichen von Wörtern mit grammatikalischem Geschlecht "männlich" (haben wir doch in der Schule im Deutschunterricht gelernt, wie sich die beiden Geschlechtsbegriffe "natürlich" und "grammatikalisch" [besser vielleicht "grammatisch"]unterscheiden) ist ein ganz besonderer Unsinn.
    Es muss doch soviel Zeit und Raum (bei Publikationen von Autorinnen und Autoren guten Willens) sein, dass man beide Formen ausschreibt. Beispiel: statt "SchülerInnen" schreibe man "Schülerinnen und Schüler". Und das Unwort "Vorständin" - ja ohne Binnen-I - kann man wohl zu der altbekannten Form "Vorsteherin" gendern. Man schreibt dann "Vorsteherin oder Vorsteher" statt "VorständIn". Da fällt mir auch die Unart ein, aus Vorstandsmitgliedern gleich Vorstände zu machen, also aus mehreren Personen mehrere Kollegialorgane. Ausser jemand ist ein Einpersonenvorstand. Gibts aber eher selten. Bei der ÖIAG halt,aber sonst ?
    Aber zurück zum Gendern: Also MIR tuts weniger weh als das, was man in diesem zusammenhang mit unserer Grammatik aufgeführt hat. Und wenn wir schon beim Thema sind: Den Bundeshymnentext von Paula Preradovic umzudichten - das kanns ja nicht sein. Soll man gefälligst was gendergerechtes neu dichten lassen und bei dieser Gelegenheit gleich eine schönere Melodie komponieren.

  251. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 11:35 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Super, seit der Früh bereits 40 neue Unterschriften für die Verwaltungsreform.

  252. Richard Mer
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    03. Oktober 2011 11:40 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wir müssen aufpassen, dass Peter Pilz und Freunde kein Monopol auf diesen Paragraphen erheben können, und sollten sicherheitshalber Beispiele von linker Hetze sammeln.

  253. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 11:54 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Im Sinne von Margarethe (Faust I.) dacht ich, mir das sparen zu können.

  254. Florin
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  255. Reinhard
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    03. Oktober 2011 12:05 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Es ist das Rangeln um die letzten Pfründen; der große Ansturm auf das kalte Buffet mit den bereits großteils geleerten Tellern. Eisberg voraus schmettert die Kapelle noch schnell einen motivierenden Marsch, auch wenn einzelne Altmusiker schon ins Moll abgleiten, und alle Teilnehmer am Captains Diner versuchen noch schnell ein paar Leckerbissen mit in die Rettungsboote zu schmuggeln, bevor der Kahn untergeht. Die Deppen aus der zweiten und dritten Klasse schlafen sowieso, vom informationsfreien Alleswirdgutprogramm des ORF sediert, brav in ihren Kajüten und wollen nur kan Stress, Oida! Vereinzelt schleichen Crewmitglieder durch die Kajüten und klauen den Pennern die Vorräte aus der Minibar, am Besten 99% Steuern, Leute, ihr braucht es eh nicht mehr!
    Wenn die Erkenntnis kommt, dass man vom Kaviar nur Durst bekommt, aber Meerwasser nicht trinken kann, wird es zu spät sein. Die Schadenfreude bleibt einem auch im Hals stecken, wenn man die verzweifelten Gestalten der verräterischen Crew samt dem von der schweren Last der Kompetenz unbeleckten Kapitän und seinen speichelleckenden Hofschranzen und -schränzinnen in den maroden Rettungsbooten sieht und einem klar wird: Mist, wir sind noch an Bord! Da hilft es nichts, dass man mit der Masse untergeht und vielleicht noch das Glück hatte, ein paar Schwimmringe und Trillerpfeifen sicherzustellen.
    Das Leck ist bereits geschlagen, (ein griechischer Eisberg, wer hätte so etwas gedacht?) unsere Volksverräter haben beschlossen, alle Schotten weit zu öffnen um das eindringende Wasser gleichmäßig durchfluten zu lassen; so kommt der Eurodampfer nicht ins Krängen sondern säuft schön gleichmäßig ab. Das mach doch ein viel besseres Bild und lässt die Deppen unter Deck schön weiterschlafen.
    Wer jetzt keine Taucherausrüstung hat sollte tiiief Luft holen...

  256. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 12:10 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Die „Humano-Hybriden“ sind ein temporäres Problem und außerdem sollte man wegen ein paar „SpinnerInnen“ nicht die "PferdInnen" scheu machen.

    Oder will man uns derart verwirren, dass keiner mehr weiß, ob er Manderl oder Weiberl ist?
    Sozus. die Umsetzung einer obskuren Ambition verkrachter Hinterbänkler der Weltpolitik, was für mich die höchste Wahrscheinlichkeitsstufe dieser Orgie der Unvernunft einnimmt.
    Was Babylon für die antike Menschheit war, ist der „Genderismus“ für die Gegenwart.

    Wer aber maßt sich hier Gottes Gewalt an?

  257. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 12:19 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Übergetitelt: "Das Phlegma der Wohlstandverwahrlosten".

    Hysterisches Geschrei am Schiff: „Wir sinken, wir sinken!“

    Alles hektelt kreuz und quer, nur einer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und trinkt langsam seinen Tee.
    „Herr, das Schiff sinkt. Wie kann man da so ruhig bleiben?“

    „Ist es mein Schiff?“

  258. simplicissimus
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    03. Oktober 2011 12:30 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    ich kann nicht nachvollziehen, warum die övp zur linksüberholerpartei geworden ist.
    der sich anbahnende massive meinungsumschwung in europa nährt sich aus solch bürgerfeindlicher vergewaltigung durch die herrschende politklasse.

    ich fordere alle övp-mitglieder auf, aus protest auszutreten.
    ich fordere alle övp-wähler auf, aus protest die opposition zu wählen.

    es wird zeit zu handeln. die zeit der vergeblichen hoffnung ist vorbei.

  259. simplicissimus
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    Schon bewertet [/13]
    03. Oktober 2011 12:33 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    freunde, wir sollten alle gleich präventiv selbstanzeige machen und freiwillig in den häfen gehen. als beispiel angepasster, sich ob der erbsünde selbst geisselnder eingeborener.
    wir sind alle viel zu kritisch und halten nicht das maul, wie vorgeschrieben.
    kritik ist verhetzung, wenn sie in die ungewünschte richtung geht.
    das wird nun bald gesetz.

    also, wer packt zahnbürschtel und pyjama?

  260. cmh
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    03. Oktober 2011 12:36 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Danke Herr Unterberger, Sie haben mir jetzt Magen und Tag verdorben. Schreiben Sie doch endlich so links wie weiland der Vranz in seinem Pensionistenbrief. Das hören die Leut viel lieber.

    Oder wie der Studiengebührenabschaffer Gusi (Trolle in Stadt und Land aufgepasst: das war eine Patzenlüge - aber wie kann nur eine Lüge sein, worauf man selber reingefallen ist?), der jetzt glatt sein Herz für die Eliteuniversität entdeckt.

    Und was den Altpröll betrifft: dessen Verhäupelung (dazu analog lesenswert: Seneca: DIVI CLAVDII ?????????????I? Apocolocyntosis Die Verkürbissung des göttlichen Claudius) ist schon so weit fortgeschritten, dass ich zwischen den beiden nur schwerlich Unterschiede ausmachen kann.

    Non semper Saturnalia erunt! (aao 12/2)

  261. Pannonicus
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    03. Oktober 2011 12:36 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Tja, dann werde ich wohl nur noch Gedichte machen dürfen, wie sie bei Stalin, Mao, Ceau?escu und Kim-Il-Sung üblich waren!

  262. brechstange
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  263. cmh
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    03. Oktober 2011 12:42 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Dass ich mir vor dem Islam fürchten würde ist eine glatte Unterstellung. Ich finde ihn lediglich abgrundtief langweilig und überflüssig - die Huris des Paradieses können mir gestohlen bleiben, die sind mir auch wenn es nur 20 statt 40 wären viel zu viel Mühen.

    Fürchten tue ich mich nur von denjenigen, die nicht begreifen können, dass sie an ihrem eigenen Ast sägen, auf dem ich leider ebenfalls das leidliche Vergnügen haben darf, mich ebenfalls zu befinden.

  264. inside
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  265. A.K.
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    03. Oktober 2011 12:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    In der Ansprache von Benedikt XVI vom Besuch des Deutschen Bundestags (22. Sept. 2011, Berlin) heißt es:
    Zitat:
    "...Wie wäre es, wenn uns, den Gesetzgebern von heute, eine Bitte freigestellt würde? Was würden wir erbitten? Ich denke, auch heute könnten wir letztlich nichts anderes wünschen als ein hörendes Herz – die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden und so wahres Recht zu setzen, der Gerechtigkeit zu dienen und dem Frieden...."
    Diese Rede ist meiner Meinung zum Thema "Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit" sehr gut passend. Ich wage es daher sie nachfolgend ungekürzt hierher zu stellen:
    ------------------------------------------------------------------------------
    BESUCH DES DEUTSCHEN BUNDESTAGS
    ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.

    Berliner Reichstagsgebäude
    Donnerstag, 22. September 2011

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
    Herr Bundestagspräsident!
    Frau Bundeskanzlerin!
    Frau Bundesratspräsidentin!
    Meine Damen und Herren Abgeordnete!
    Es ist mir Ehre und Freude, vor diesem Hohen Haus zu sprechen – vor dem Parlament meines deutschen Vaterlandes, das als demokratisch gewählte Volksvertretung hier zusammenkommt, um zum Wohl der Bundesrepublik Deutschland zu arbeiten. Dem Herrn Bundestagspräsidenten möchte ich für seine Einladung zu dieser Rede ebenso danken wie für die freundlichen Worte der Begrüßung und Wertschätzung, mit denen er mich empfangen hat. In dieser Stunde wende ich mich an Sie, verehrte Damen und Herren – gewiß auch als Landsmann, der sich lebenslang seiner Herkunft verbunden weiß und die Geschicke der deutschen Heimat mit Anteilnahme verfolgt. Aber die Einladung zu dieser Rede gilt mir als Papst, als Bischof von Rom, der die oberste Verantwortung für die katholische Christenheit trägt. Sie anerkennen damit die Rolle, die dem Heiligen Stuhl als Partner innerhalb der Völker- und Staatengemeinschaft zukommt. Von dieser meiner internationalen Verantwortung her möchte ich Ihnen einige Gedanken über die Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaats vorlegen.
    Lassen Sie mich meine Überlegungen über die Grundlagen des Rechts mit einer kleinen Geschichte aus der Heiligen Schrift beginnen. Im ersten Buch der Könige wird erzählt, daß Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde? Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9). Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muß. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muß Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen. Natürlich wird ein Politiker den Erfolg suchen, ohne den er überhaupt nicht die Möglichkeit politischer Gestaltung hätte. Aber der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet. Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt[1]. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, daß diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, daß Macht von Recht getrennt wurde, daß Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte. Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers. In einer historischen Stunde, in der dem Menschen Macht zugefallen ist, die bisher nicht vorstellbar war, wird diese Aufgabe besonders dringlich. Der Mensch kann die Welt zerstören. Er kann sich selbst manipulieren. Er kann sozusagen Menschen machen und Menschen vom Menschsein ausschließen. Wie erkennen wir, was recht ist? Wie können wir zwischen Gut und Böse, zwischen wahrem Recht und Scheinrecht unterscheiden? Die salomonische Bitte bleibt die entscheidende Frage, vor der der Politiker und die Politik auch heute stehen.
    In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber daß in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig: Jeder Verantwortliche muß sich bei der Rechtsbildung die Kriterien seiner Orientierung suchen. Im 3. Jahrhundert hat der große Theologe Origenes den Widerstand der Christen gegen bestimmte geltende Rechtsordnungen so begründet: „Wenn jemand sich bei den Skythen befände, die gottlose Gesetze haben, und gezwungen wäre, bei ihnen zu leben …, dann würde er wohl sehr vernünftig handeln, wenn er im Namen des Gesetzes der Wahrheit, das bei den Skythen ja Gesetzwidrigkeit ist, zusammen mit Gleichgesinnten auch entgegen der bei jenen bestehenden Ordnung Vereinigungen bilden würde …“[2]
    Von dieser Überzeugung her haben die Widerstandskämpfer gegen das Naziregime und gegen andere totalitäre Regime gehandelt und so dem Recht und der Menschheit als ganzer einen Dienst erwiesen. Für diese Menschen war es unbestreitbar evident, daß geltendes Recht in Wirklichkeit Unrecht war. Aber bei den Entscheidungen eines demokratischen Politikers ist die Frage, was nun dem Gesetz der Wahrheit entspreche, was wahrhaft recht sei und Gesetz werden könne, nicht ebenso evident. Was in bezug auf die grundlegenden anthropologischen Fragen das Rechte ist und geltendes Recht werden kann, liegt heute keineswegs einfach zutage. Die Frage, wie man das wahrhaft Rechte erkennen und so der Gerechtigkeit in der Gesetzgebung dienen kann, war nie einfach zu beantworten, und sie ist heute in der Fülle unseres Wissens und unseres Könnens noch sehr viel schwieriger geworden.
    Wie erkennt man, was recht ist? In der Geschichte sind Rechtsordnungen fast durchgehend religiös begründet worden: Vom Blick auf die Gottheit her wird entschieden, was unter Menschen rechtens ist. Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft nie ein Offenbarungsrecht, nie eine Rechtsordnung aus Offenbarung vorgegeben. Es hat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen – auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegründetsein beider Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes voraussetzt. Die christlichen Theologen haben sich damit einer philosophischen und juristischen Bewegung angeschlossen, die sich seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gebildet hatte. In der ersten Hälfte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts kam es zu einer Begegnung zwischen dem von stoischen Philosophen entwickelten sozialen Naturrecht und verantwortlichen Lehrern des römischen Rechts.[3] In dieser Berührung ist die abendländische Rechtskultur geboren worden, die für die Rechtskultur der Menschheit von entscheidender Bedeutung war und ist. Von dieser vorchristlichen Verbindung von Recht und Philosophie geht der Weg über das christliche Mittelalter in die Rechtsentfaltung der Aufklärungszeit bis hin zur Erklärung der Menschenrechte und bis zu unserem deutschen Grundgesetz, mit dem sich unser Volk 1949 zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekannt hat.
    Für die Entwicklung des Rechts und für die Entwicklung der Humanität war es entscheidend, daß sich die christlichen Theologen gegen das vom Götterglauben geforderte religiöse Recht auf die Seite der Philosophie gestellt, Vernunft und Natur in ihrem Zueinander als die für alle gültige Rechtsquelle anerkannt haben. Diesen Entscheid hatte schon Paulus im Brief an die Römer vollzogen, wenn er sagt: „Wenn Heiden, die das Gesetz (die Tora Israels) nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie… sich selbst Gesetz. Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab…“ (Röm 2,14f). Hier erscheinen die beiden Grundbegriffe Natur und Gewissen, wobei Gewissen nichts anderes ist als das hörende Herz Salomons, als die der Sprache des Seins geöffnete Vernunft. Wenn damit bis in die Zeit der Aufklärung, der Menschenrechtserklärung nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gestaltung unseres Grundgesetzes die Frage nach den Grundlagen der Gesetzgebung geklärt schien, so hat sich im letzten halben Jahrhundert eine dramatische Veränderung der Situation zugetragen. Der Gedanke des Naturrechts gilt heute als eine katholische Sonderlehre, über die außerhalb des katholischen Raums zu diskutieren nicht lohnen würde, so daß man sich schon beinahe schämt, das Wort überhaupt zu erwähnen. Ich möchte kurz andeuten, wieso diese Situation entstanden ist. Grundlegend ist zunächst die These, daß zwischen Sein und Sollen ein unüberbrückbarer Graben bestehe. Aus Sein könne kein Sollen folgen, weil es sich da um zwei völlig verschiedene Bereiche handle. Der Grund dafür ist das inzwischen fast allgemein angenommene positivistische Verständnis von Natur. Wenn man die Natur – mit den Worten von H. Kelsen – als „ein Aggregat von als Ursache und Wirkung miteinander verbundenen Seinstatsachen“ ansieht, dann kann aus ihr in der Tat keine irgendwie geartete ethische Weisung hervorgehen.[4] Ein positivistischer Naturbegriff, der die Natur rein funktional versteht, so wie die Naturwissenschaft sie erkennt, kann keine Brücke zu Ethos und Recht herstellen, sondern wiederum nur funktionale Antworten hervorrufen. Das gleiche gilt aber auch für die Vernunft in einem positivistischen, weithin als allein wissenschaftlich angesehenen Verständnis. Was nicht verifizierbar oder falsifizierbar ist, gehört danach nicht in den Bereich der Vernunft im strengen Sinn. Deshalb müssen Ethos und Religion dem Raum des Subjektiven zugewiesen werden und fallen aus dem Bereich der Vernunft im strengen Sinn des Wortes heraus. Wo die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernunft gilt – und das ist in unserem öffentlichen Bewußtsein weithin der Fall –, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt. Dies ist eine dramatische Situation, die alle angeht und über die eine öffentliche Diskussion notwendig ist, zu der dringend einzuladen eine wesentliche Absicht dieser Rede bildet.
    Das positivistische Konzept von Natur und Vernunft, die positivistische Weltsicht als Ganze ist ein großartiger Teil menschlichen Erkennens und menschlichen Könnens, auf die wir keinesfalls verzichten dürfen. Aber es ist nicht selbst als Ganzes eine dem Menschsein in seiner Weite entsprechende und genügende Kultur. Wo die positivistische Vernunft sich allein als die genügende Kultur ansieht und alle anderen kulturellen Realitäten in den Status der Subkultur verbannt, da verkleinert sie den Menschen, ja sie bedroht seine Menschlichkeit. Ich sage das gerade im Hinblick auf Europa, in dem weite Kreise versuchen, nur den Positivismus als gemeinsame Kultur und als gemeinsame Grundlage für die Rechtsbildung anzuerkennen, alle übrigen Einsichten und Werte unserer Kultur in den Status einer Subkultur verweisen und damit Europa gegenüber den anderen Kulturen der Welt in einen Status der Kulturlosigkeit gerückt und zugleich extremistische und radikale Strömungen herausgefordert werden. Die sich exklusiv gebende positivistische Vernunft, die über das Funktionieren hinaus nichts wahrnehmen kann, gleicht den Betonbauten ohne Fenster, in denen wir uns Klima und Licht selber geben, beides nicht mehr aus der weiten Welt Gottes beziehen wollen. Und dabei können wir uns doch nicht verbergen, daß wir in dieser selbstgemachten Welt im stillen doch aus den Vorräten Gottes schöpfen, die wir zu unseren Produkten umgestalten. Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen.
    Aber wie geht das? Wie finden wir in die Weite, ins Ganze? Wie kann die Vernunft wieder ihre Größe finden, ohne ins Irrationale abzugleiten? Wie kann die Natur wieder in ihrer wahren Tiefe, in ihrem Anspruch und mit ihrer Weisung erscheinen? Ich erinnere an einen Vorgang in der jüngeren politischen Geschichte, in der Hoffnung, nicht allzusehr mißverstanden zu werden und nicht zu viele einseitige Polemiken hervorzurufen. Ich würde sagen, daß das Auftreten der ökologischen Bewegung in der deutschen Politik seit den 70er Jahren zwar wohl nicht Fenster aufgerissen hat, aber ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf und nicht beiseite schieben kann, weil man zu viel Irrationales darin findet. Jungen Menschen war bewußt geworden, daß irgend etwas in unserem Umgang mit der Natur nicht stimmt. Daß Materie nicht nur Material für unser Machen ist, sondern daß die Erde selbst ihre Würde in sich trägt und wir ihrer Weisung folgen müssen. Es ist wohl klar, daß ich hier nicht Propaganda für eine bestimmte politische Partei mache – nichts liegt mir ferner als dies. Wenn in unserem Umgang mit der Wirklichkeit etwas nicht stimmt, dann müssen wir alle ernstlich über das Ganze nachdenken und sind alle auf die Frage nach den Grundlagen unserer Kultur überhaupt verwiesen. Erlauben Sie mir, bitte, daß ich noch einen Augenblick bei diesem Punkt bleibe. Die Bedeutung der Ökologie ist inzwischen unbestritten. Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und entsprechend antworten. Ich möchte aber nachdrücklich einen Punkt ansprechen, der nach wie vor – wie mir scheint –ausgeklammert wird: Es gibt auch eine Ökologie des Menschen. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muß und die er nicht beliebig manipulieren kann. Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur achtet, sie hört und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.
    Kehren wir zurück zu den Grundbegriffen Natur und Vernunft, von denen wir ausgegangen waren. Der große Theoretiker des Rechtspositivismus, Kelsen, hat im Alter von 84 Jahren – 1965 – den Dualismus von Sein und Sollen aufgegeben. (Es tröstet mich, daß man mit 84 Jahren offenbar noch etwas Vernünftiges denken kann.) Er hatte früher gesagt, daß Normen nur aus dem Willen kommen können. Die Natur könnte folglich Normen nur enthalten – so fügt er hinzu –, wenn ein Wille diese Normen in sie hineingelegt hätte. Dies wiederum – sagt er – würde einen Schöpfergott voraussetzen, dessen Wille in die Natur miteingegangen ist. „Über die Wahrheit dieses Glaubens zu diskutieren, ist völlig aussichtslos“, bemerkt er dazu.[5] Wirklich? – möchte ich fragen. Ist es wirklich sinnlos zu bedenken, ob die objektive Vernunft, die sich in der Natur zeigt, nicht eine schöpferische Vernunft, einen Creator Spiritus voraussetzt?
    An dieser Stelle müßte uns das kulturelle Erbe Europas zu Hilfe kommen. Von der Überzeugung eines Schöpfergottes her ist die Idee der Menschenrechte, die Idee der Gleichheit aller Menschen vor dem Recht, die Erkenntnis der Unantastbarkeit der Menschenwürde in jedem einzelnen Menschen und das Wissen um die Verantwortung der Menschen für ihr Handeln entwickelt worden. Diese Erkenntnisse der Vernunft bilden unser kulturelles Gedächtnis. Es zu ignorieren oder als bloße Vergangenheit zu betrachten, wäre eine Amputation unserer Kultur insgesamt und würde sie ihrer Ganzheit berauben. Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas. Sie hat im Bewußtsein der Verantwortung des Menschen vor Gott und in der Anerkenntnis der unantastbaren Würde des Menschen, eines jeden Menschen, Maßstäbe des Rechts gesetzt, die zu verteidigen uns in unserer historischen Stunde aufgegeben ist.
    Dem jungen König Salomon ist in der Stunde seiner Amtsübernahme eine Bitte freigestellt worden. Wie wäre es, wenn uns, den Gesetzgebern von heute, eine Bitte freigestellt würde? Was würden wir erbitten? Ich denke, auch heute könnten wir letztlich nichts anderes wünschen als ein hörendes Herz – die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden und so wahres Recht zu setzen, der Gerechtigkeit zu dienen und dem Frieden. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

    [1] De civitate Dei, IV, 4, 1.
    [2] Contra Celsum GCS Orig. 428 (Koetschau); vgl. A. Fürst, Monotheismus und Monarchie. Zum Zusammenhang von Heil und Herrschaft in der Antike. In: Theol.Phil. 81 (2006) 321-338; Zitat S. 336; vgl. auch J. Ratzinger, Die Einheit der Nationen. Eine Vision der Kirchenväter (Salzburg – München 1971) 60.
    [3] Vgl. W. Waldstein, Ins Herz geschrieben. Das Naturrecht als Fundament einer menschlichen Gesellschaft (Augsburg 2010) 11ff; 31-61.
    [4] Waldstein, a.a.O., 15-21.
    [5] Zitiert nach Waldstein, a.a.O., 19.
    ---------------------
    Qelle:
    http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_reichstag-berlin_ge.html

  266. zweiblum
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    03. Oktober 2011 12:53 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die ÖVP erfährt dann nicht einmal mehr, warum sie nicht gewählt wird.

  267. Neppomuck
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    03. Oktober 2011 12:55 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Zur "Achse Häupl - Pröll".
    Mitschrift aus dem „report“ vom 13.1.09 (ORF):

    Waldner, Häupl, E. Pröll.:
    W. Ich würd sie gern unseren Publikum ein bisserl tiefere Einblick in die wunderbare Freundschaft, die ja seit 1995 besteht, bieten. Ich hab da ein paar Sätze vorbereitet, wenn sie die bitte vervollständigen, in aller Kürze:
    Eine Staatsreform würde E. Pröll niemals blockieren, es sei denn…
    H: das ist völlig falsch, er würde sie selbstverständlich niemals blockieren.
    W: Sag ich ja … es sei denn …?
    H. Es sei denn, sie dient uns.
    W: Der NÖ LH möchte unter keinen Umständen BP werden, weil …
    H: die Frage kann ich nicht beantworten das weiß ich nicht.
    W: … so gut kennen sie ihren Freund auch wieder nicht
    H. So gut kenn ich ihn wieder nicht.
    W: Drohgebärden sind E. Pröll völlig fremd, weil ..
    H: weil das seinem Grundwesen vollkommen widersprechen würde.
    W: E. Pröll schätzt eine starke Opposition besonders dann wenn …
    H: sie ihm nutzt.
    W: ..oder möglicherweise in einem anderen Bundesland ist … was meinen sie?
    H: des waß i net, na.
    W: Der NÖ LH tut stets, was sein Neffe will außer…
    H: Es würde den Interessen NÖ widersprechen, aber des kann ich mir nicht vorstellen.
    ff.
    W: Herr Pröll, jetzt sie. Zugunsten des Bundes würde M. Häupl jederzeit auf Macht verzichten, außer ..
    P: Es würde Wien schaden.
    W: H.C. Strache ist nicht das geringste Problem für Häupl, weil …
    P: weil M. Häupl ein professioneller Bürgermeister und Politiker ist, der mit jeder und jedem auch auf dem politischen Parkett locker fertig wird.
    W: der Wr. Bürgermeister ist nie grantig, es sei denn …
    P: Es macht ihn jemand grantig (Daumen hoch von Michi)
    W: Immer wenn Häupl seinen Bundesparteivorsitzenden ganz besonders lobt, dann…
    P: ..macht sein BP-V. exzellente Arbeit für die Republik.
    W: M. Häupl nennt ÖVP-Politiker nur dann „mieselsüchtige Koffer, wenn
    P: sie wirklich mieselsüchtig sind.
    W: Wären alle Roten wie Häupl, dann …
    P: ja, wäre wahrscheinlich die SPÖ ein viel schwieriger Gegner, als er derzeit ist.
    W: wären alle Schwarzen wie Pröll, dann …
    H: wären wahrscheinlich die Schwarzen ein schwierigerer Gegner als sie jetzt sind.
    --

    Wer solche (politischen) Gegner hat, braucht keine Freunde mehr.

  268. Norbert Mühlhauser Partner Homepage
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    03. Oktober 2011 13:04 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wenn etwas von denjenigen, die die Macht haben, Dingen und Ereignissen Namen zu geben, kraft Gesetzes als Hetze geahndet werden kann, ohne dass es auf einen Wahrheitsbeweis ankäme, dann haben in einem stillen Putsch die Verhetzer die Macht im Gemeinwesen übernommen.

    Gleiches gilt auch insofern, als eine Abneigung gegen selektive Kulturordnung, gegen selektive Lebensstile, oder gegen selektive politische Strömung nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden kann.

    Dann haben diejenigen das Sagen, die zwar die Demokratie und damit auch den Volkswillen, von dem die Macht ausgeht, im Munde führen, die aber tatsächlich diejenigen Elemente, deren Seinsentfaltung ihren Gestaltungswünschen aus elitärer Perspektive nicht entspricht, durch Sonderbehandlung eliminieren. - Um eben keinen unerwünschten Willen vom Volk ausgehen zu lassen!

    Eine Gesinnungsdiktatur ist in Europa im Aufbau. Deren eigentliche Triebfeder ist das Bestreben, die Pfründe der PC-Nomenklatura gegen Unterminierung abzusichern. - Ein Albtraum: Geäußerte Meinungen als Bedrohungsdelikte, faschistische Gesinnungsdiktatur als vermeintliche Demokratieverteidigung!

    Erinnert an den Bolschewismus, nur dass damals noch so etwas altmodisches wie ein Parteibuch - jenes der KPdSU - den Privilegiertenstatus vermittelte.

  269. Florin
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    03. Oktober 2011 13:09 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    So sehr ich Ihre Initiative bewundere und mit Ihnen übereinstimme, so wenig glaube ich daran, daß irgend eine Privatinitiative die österr. Phäaken aufrütteln wird von der Regierung ganz zu schweigen (die wären ja schön blöd!;) So muß ich mich halt mit Lichtblicken der Zivilcourage wie Ihrem Interview begnügen und mich über Bemerkungen wie u.A. "der Gipfel des Niedergangs ist Herr Faymann" freuen.

    Herr Faymann ist sicherlich keine "Minderheit" und ich habe mich also noch nicht strafbar gemacht? ;)

  270. cmh
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    03. Oktober 2011 13:12 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    natürlich mich und nicht mir - bin ich doch immer gegen den Anschluss.

  271. Ch. Seidl
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    03. Oktober 2011 13:18 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    "Fräulein" wird heute aber nicht mehr in dem Sinne "junge Adlige" verwendet wie bei Goethe.

  272. M.S.
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    03. Oktober 2011 13:18 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Es gibt ja auch schon immer mehr Menschen, die nicht so schreiben können, dass man den Sinn auch verstehen kann.

  273. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 13:22 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Zahnbüerschtl, Negliges u. andere Reizwäsche - schließlich will man auch im Häfn gepflegt aussehen....

  274. cmh
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    03. Oktober 2011 13:25 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Wenn der Islam eine Aufklärung über sich ergehen ließe, dann würde er zunächst seiner Überflüssigkeit gewahr werden.

    Wenn es im arabischen Raum bereits jetzt zu Änderungen im Sinne einer Aufklärung käme, dann müsste man diese in Europa bemerken - etwa durch verstärkten Zuzug von Europäern nach Bahrein oder Saudiarabien.

    Wobei unter "Aufklärung im arabischen Raum" etwas zu verstehen wäre, was ähnliche positive Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Menschen in allen denkbaren Richtungen hätte wie die christlich fundierte Aufklärung bei uns, die aber doch in gewisser Weise anders wäre, als die bei uns. Es genügt also nicht, unsere Ergebnisse abzuschreiben, sondern die im Islam fundierte "Aufklärung" müsste zusätzliche weitere Möglichkeiten bieten. Alle unsere Intellektuellen müssten sich denken: "Wow, dass müssen wir auch haben!" oder "Dort kann ich mich besser verwirklichen als in Europa!"

    Tut sie aber nicht!

  275. Ch. Seidl
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    03. Oktober 2011 13:25 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @steinibeini:

    Finden Sie nicht, Sie seien mit Ihrer – gelinde gesagt: abenteuerlichen – Orthographie und Interpunktion denkbar schlecht qualifiziert, den "Bildungsstand" anderer zu bekritteln?

    Wieso hat Ihre – an sich verdienstvolle – Dudenlektüre noch keine Früchte getragen?

    Wie war das nochmal mit dem "Balken im Auge"? Aber das kennt man ja von den Sprachkritikastern: Schuld, dumm und ungebildet sind immer die anderen.

  276. cmh
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    03. Oktober 2011 13:27 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Wem das Beispiel der rumänischen Krankenschwestern in Libyen nicht genügt hat, dem ist nicht zu helfen.

    Ich frage mich nur, ob der Herr Doktor für die Kosten seiner Rettung auch entsprechend seines Verdienstes beitragen wird.

  277. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 13:27 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Faymann an und für sich entspricht dem politischen Minimum - er ist Parteimitglied.

  278. Ch. Seidl
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    03. Oktober 2011 13:35 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @simplicissimus:

    Das "Pissoir" ist immer noch sächlich.

    Und die "Diskriminierung" ist weiblich, also hat sie *ihr* Ende.

    Ich weiß, es gehört sich im Allgemeinen nicht, den anderen ihre Rechtschreibfehler vorzuhalten. Aber erstens handelt es sich hier nicht um Probleme der Rechtschreibung, sondern solche der deutschen Grammatik, und zweitens handelt es sich hier um einen Kommentar zu einem Blogeintrag, der den angeblichen Sprachverfall der anderen thematisiert.

  279. RR Prof. Reinhard Horner
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    03. Oktober 2011 13:44 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    reinhard.horner@chello.at

    Wenige, gute (klare) Gesetze ...

    Eine Flut an Gesetzen ist an sich schon ein Übel. Schlechte Gesetze sind es umso mehr. Ganz grauslich wird es, wenn die Gesetzgebung an die Grundlagen des demokratischen Rechtsstaates greift, wie das hier der Fall ist.

    Was hat der staatsformende Grundsatz der Demokratie zu bewerkstelligen?
    * Eine von Menschenwürde in Freiheit und Gleichheit getragene
    * mit zeitbeschränkten und kontrolliert machtbegrenzenden Bevollmächtigungen repräsentative und hinzu direkte Selbstbeherrschung des Volkes
    * mittels Mehrheitsentscheidungen ohne Unterdrückung von Minderheiten.

    Wo ist hierbei Platz für eine derartig absichtsvolle oder zumindest fahrlässige Unterdrückungs-Gesetzgebung gegen die Rechtsstaatlichkeit, die obendrein die Justiz zur Farce machen lässt?

    Schon lange nicht sind so sehr der österreichische Verfassungsgerichtshof und sind europäische Instanzen gefordert!

    Dr. Unterberger sei Dank!

    Videant consules, ne quid detrimenti res publica capiat!

  280. Brigitte Imb
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    03. Oktober 2011 13:56 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    OT - Sausgruber unterstützt Pröll bei neuen Steuern. Also, wenn die ÖVP noch lange in diesem Stil weitermacht, dann ersparen sie sich bald das Antreten zur Wahl. Den schwarzen Steuererhöhungsbefürwortern wird ein "itaienisches" Schicksal drohen.

    http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2504045/

  281. Norman Bates
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    03. Oktober 2011 14:06 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die grundlegende Motivation der ÖVP verstehe ich schon.

    Man will modern, urban, zeitgeistig, trendy und progressiv sein und nicht dauernd von Links als stockkonservativ und reaktionär geprügelt werden.

    Eine Linie, ursprünglich von Merkel aus Deutschland abgekupfert, als diese den Kurt Beck und die SPD damit an die Wand drückte.

    Österreich ist aber nicht Deutschland und das sollte man der ÖVP durchaus einmal sagen. Aber wie auch immer, spätestens nach der nächsten Wahl werden sie es lernen und erfahren ...

  282. RR Prof. Reinhard Horner
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    03. Oktober 2011 14:09 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    reinhard.horner@chello.at

    Sehr geehrte Frau Hutter, großen Respekt für Ihren Gastkommentar!

    Indes, bedarf es hierzu neuer gesetzlicher Bestimmungen oder der Durchsetzung dessen, was bereits geltendes Recht ist und was sich obendrein aufgabenbewusst und unverkürzt verantwortlich wirksam umsetzen lässt?

    Was sich von der aktuellen Politik diesbezüglich (noch) nicht erwarten lässt, muss die Zivilcourage beibringen.

  283. HJR
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    03. Oktober 2011 14:11 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ganz schön weit haben wir es gebracht!

    Eigentlich denke ich, dass unser Staat nur mehr durch einen revolutionären Akt zu retten wäre. Den Konjunktiv verwende ich deswegen, weil ich weiß, dass das revolutionäre Potential hierzulande eine quantite negligeable darstellt (und das auch in intellektueller Hinsicht) und dass "revolutionäre Akte" eine wichtige Eigenschaft mit den Prognosen teilen: ihr Ausgang ist ungewiss.

    Ich habe daher Herrn Spindelegger soeben folgende EMail zugesandt:

    Sehr geehrter Herr Spindelegger,

    es klingt wahrscheinlich etwas altmodisch, wenn ich an Sie als Juristen appelliere, weil ich noch immer einen kleinen Rest Hoffnung hege, dass Juristen in ihrer Sozialisierung (von der akademischen Ausbildung nehme ich das weniger an) ein Gefühl dafür entwickelt haben, was "recht" ist und wann das nicht der Fall ist.

    Nun ist mir schon klar, dass es Ihre Verantwortung als Parteiobmann nicht zulässt, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen als solchen, welche gesamtgesellschaftliche Bedeutung haben. Aber eben deshalb fordere ich Sie dringend auf, die beiden Initiatoren/Innen dieses Gesetzentwurfes möglichst umgehend (wegen erwiesener Unfähigkeit, nachweislichem Mangel an grundlegendem Demokratieverständnis und allem, was Ihnen dazu noch einfällt) aus deren Ämtern abzuberufen und sie auch nicht mehr mit höheren öffentlichen Aufgaben zu betrauen - die beiden haben schon genug Schaden angerichtet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Rathbauer

    P.S.: Ich erlaube mir, diese EMail im Forum des Herr Unterberger (http://www.andreas-unterberger.at/2011/10/das-parlament-beschliest-das-ende-der-meinungsfreiheit/ ) als meinen Subkommentar zum hier verlinkten Tagebuch-Eintrag einzustellen.


    Da ich jedoch mit keiner Reaktion Herrn Spindeleggers rechne, möchte ich noch rasch vor Inkraftsetzung des neuen Verhetzungsparagraphen festhalten bzw. gestehen, dass ich mich geirrt habe: Man sollte nicht nur daran denken auszuwandern, sondern (so man dazu jung genug ist) dieses selbstvergessene Nachfolge-Land der DDR (hier noch Übleres zu erwähnen, unterlasse ich lieber) und deren angebliche "bürgerliche Volkspartei" möglichst rasch hinter sich lassen!
    ===========================
    ceterum censeo ORF delendum esse
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  284. HJR
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  285. Celian
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    03. Oktober 2011 14:35 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Abgesehen davon, daß es nicht so klar ist, nach welchen Kriterien eine Aussage als „verhetzend“ zu bewerten ist, fragt man sich, wer hier eigentlich der Verhetzung angeklagt werden müßte. Ist es nicht viel mehr der, der den anderen der Verhetzung bezichtigt? Denn ist es klar verhetzend, eine Aussage als „verhetzend“ zu bezeichnen.

    Ebenso ist das so ein Problem mit dem „Verächtlich machen“. Was ist das eigentlich? Ich kann jemanden verachten, soweit so klar. Aber kann ich durch meine Verachtung jemand verächtlich machen? Das würde bedeuten, daß meine Verachtung jemanden automatisch für andere verächtlich macht. Das ist aber keineswegs so, da es keine zwingende Handhabe meinerseits für andere gibt, jemanden für das zu halten, was ich von ihm halte. Die Verurteilung nach diesem Paragraphen macht jemanden dagegen sehr wohl verächtlich für andere, da er durch die Verurteilung an den Pranger gestellt wird

    Ein Gesetz gegen Verhetzung und Verächtlichmachung, das aber dazu benutzt wird, um gegen andere zu hetzen und verächtlich zu machen, hat wohl seinen Sinn verfehlt.

  286. Reinhard
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    03. Oktober 2011 14:42 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    November, ich gratuliere Ihnen, Sie haben die einzige Randnotiz in den österreichischen Medien zu diesem Thema gefunden (mir sind sonst nur *.de-Seiten untergekommen...)! In deutschen Medien gibt es da etwas mehr, aber Deutschland ist eben nicht Österreich (und hat großflächige evangelische Gebiete, was vll. auch eine Rolle spielt).
    Bemerkenswert ist, dass Kommentare zu diesem Presse-Artikel ausnahmslos von der Zensurmaschine gefressen werden...

  287. Rosi
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    03. Oktober 2011 14:57 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Cotopaxi 06:26

    Das darf man schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
    Die Verwendung sei Ihnen nur wegen der Frühe Ihres Beitrags verziehen.
    Das 'Fräulein' gibt es nur im Kaffeehaus, zum Unterschied vom 'Ober'.

  288. Pumuckl
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    03. Oktober 2011 15:03 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Danke Dr. Unterberger für Information über den geplanten legistischen Anschlag, und dessen Analyse!
    Einspruch Dr. Unterberger zu " Österreichs einzige echte Revolution, nämlich jene
    des Jahres 1948 . . . . "

    DIE GESELLSCHAFTSVERÄNDERNDE WIRKUNG DER 1948er - REVOLUTION WAR
    EIN MAILÜFTERL GEGENÜBER DEM ZUMANI WELCHEN DIE FRANKFURTERSCHULE DES KRITISCHEN SOZIALISMUS BEWIRKTE ! ! !

    Metternich floh zwar im März 1948 nach London, kehrte aber bereits 1951 nach Wien zurück, und war bis zu seinem Tode 1859 Berater von Franz Josef.

    Die 1948 gewonnene Pressefreiheit wurde bis Ende des ersten Weltkriegs, nach meiner Kenntnis, nicht wirklich gravierend gesellschaftsverändernd wirksam.

    Nach dem 2. Weltkrieg und dem Ende der Diktatur, konnte die Presse als vierte Gewalt, auch von kritischen Bürgern als wertvolles Element der wiedergewonnenen Freiheit wahrgenommen werden. Umso mehr, als es im benachbarten Ostblock um die Pressefreiheit kaum besser bestellt war, als unter der NS - Diktatur.

    DOCH LANGE VOR 1968 WURDEN VOR VIELEN UNIVERSITÄTEN STUDENTEN SCHON HÄUFIG, MANCHMAL AUCH AGRESSIV, AM EINGANG VON ELOQUENTEN AGITATOREN ANGEGWATSCHT. Diese Agitatoren waren Doktoranden, Diplomanden und Studenten in den letzten Semester der Sozialwissenschaften.
    Ich selbst war damals neugierig und suchte in München mehrmals vor verschiedenen Universitäten das Gespräch dieser offensichtlich rhetorisch gut geschulten "Prediger". Namen wie Horkheimer, Marcuse, Habermas, Adorno und Fromm hörte ich dort zum ersten mal. In jedem dieser Gespräche waren jedoch folgende Ausagen oder Worte enthalten:

    ° Namen von einem, oder mehreren Professoren, welche angeblich den Prüfungserfolg von Krawatte oder gar schwarzem Anzug abhängig machen.
    ° Notwendiges Mißtrauen gegenüber der Zwischenkriegsgeneration, weil diese den Ausbruch des 2. Weltkrieges und die Ermordung von 6 Mio. Juden und weiterer Mio. Toter zu verantworten hätte.
    ° Die Forderung zur Gesellschaftsveränderung mit Bereitschaft zu Revolution und Gewalt.
    ° Bekenntnis zu Familie, Religion, Körperertüchtigung, Vaterland, Heimat, Treue,
    Ehre, Verantwortung für das Staatswohl wurden lächerlich gemacht oder gar als faschistoid eingestuft.

    Ich nahm die Botschaften dieser fanatischen Damen und Herren eher verwundert zur Kenntnis, nahm sie jedoch keinesfalls ernst.
    Mitte der 60er Jahre fingen sie an, intellektuell geschickt verpackt, in den sogenannten Qualitätsmedien aufzutauchen.

    VON 1968 BIS ZUM ZUSAMMENBRUCH DER SOWIETUNION SICKERTEN DIE BOTSCHAFTEN DER PROPAGANDISTEN VOR DEN MÜNCHNERUNIVERSITÄTEN EHER BEHUTSAM IN DAS SITTENIDEAL DER MEDIEN EIN.
    WAREN DIE MEDIEN NACH 1945 NOCH EIN FANAL WIEDERGEWONNENER FREIHEIT, SIND SIE HEUTE ZU EINEM PROPAGANDAINSTRUMENT FÜR DAMALIGE REVOLUTIONSIDEALE VERKOMMEN ! ! !

    Wie sagte doch APO - Aktivist Daniel Kohn Bendit* in einer KLUB ZWEI -Sendung,
    als Gast von Dr. Dr. Dr. Günther Nenning, auf die Frage, wie es den nun, nach der revolutionären Zeit der Bewegung, weitergeht: " WIR ZIEHEN IN DEN BUNDESTAG EIN, UND ZWAR ALS GRÜNBEWEGUNG! "

    SCHWULENKULT, ALT GEGEN JUNG, MIGRANTEN GEGEN AUTOCHTHONE, VERACHTUNG DER GROSSELTERNGENERATION, UMVOLKUNG, SITTENVERFALL, NATIONALE SELBSTAUFGABE USW.

    Dr. Unterberger, glauben sie noch immer, daß 1848 Österreichs einzige wirkliche Revolution war?
    Ich behaupte nochmal: " GEGEN DEN GESELLSCHAFTSVERÄNDERNDEN STURM, WELCHEN DIE FRANKFURTER SCHULE BEWIRKTE, WAR DIE REVOLUTION 1948 EIN MAILÜFTERL ! ! "

    Gerne erwarte ich Ihren fundierten Wiederspruch!

    * Daniel Kohn - Bendit war damals mit Joscka Fischer Straßenkämpfer und Führer einer AUSSERPARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN ( APO )

  289. Undine
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    03. Oktober 2011 15:05 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Vor unser aller Augen spielt sich in der Politik ein sich ständig beschleunigender Wandel in Richtung linker Diktatur mit unabsehbaren Folgen ab---und es regt sich kein nennenswerter, spürbarer Widerstand!

    Schritt für Schritt werden mir mit neuen, immer noch konfuseren Einschränkungen der freien Meinungsäußerung konfrontiert und niemand wagt dagegen offen dieser Knebelung Einhalt zu gebieten.

    Es ist erschreckend, wenn man sich die Gesichter der sich so harmlos gebenden Politiker ansieht, weil man das Teuflische ihrer Absichten einfach nicht für möglich hält. Auch sie sind nur "Nützliche Idioten":

  290. inside
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    03. Oktober 2011 15:07 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Sehr geehrte Frau Hutter!

    Respekt vor Ihrem Gastkommentar.
    Alleine, die Partei, die für die grenzenlose Freiheit im Internet auftritt - von der Anleitung "wie rauche ich richtig eine Canabispfeife" bis zur Anleitung "wie baue ich eine Atombombe" - und darüber hinaus keinerlei Programm vorzuweisen hat - erzielte vor Kurzem in Berlin über 8% der Wählerstimmen dieser Millionenstadt.

    Ich fürchte, es bleibt nur mehr die Familie, um die nächste Generation halbwegs vernünftig auf die Zukunft vorzubereiten.

    Im übrigen halte ich den Ambros (das Herr verkneife ich mir wohlweislich) für ein verkokstes, versoffenes Relikt. Wäre er mir nicht so vollkommen egal, Mitleid wäre angebracht.

  291. Amadeus
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    03. Oktober 2011 15:08 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Off Topic:
    Ein Poster in den Gastkommentaren: Herr Mag. Wolfgang Bauer im Interview in 'Die Presse':
    Staatsreform: "Fekter wäre von Gott dafür vorgesehen“
    03.10.2011, Maria Kronbichler (DiePresse.com)

    Wolfgang Bauer, Gründer der Bürgerinitiative "Verwaltungsreform jetzt“ [ http://www.verwaltungsreform-jetzt.at/ ], im Interview mit DiePresse.com über "bornierte“ Landeshauptleute und sein Vertrauen in die Finanzministerin.


    Die Presse.com: Seit Jahren fordern Experten eine Verwaltungsreform, bisher verhallt der Ruf aber ungehört. Warum glauben Sie, dass Ihre Initiative das bewirken kann, was Rechnungshof und Co nicht geschafft haben?

    Wolfgang Bauer: Durch eine möglichst große Summe von Unterstützern soll die Politik merken, dass eine große Zahl von Wählern endlich eine seriöse Haushaltspolitik sehen will. Wir verschicken auch Massenmails an Regierungsmitglieder, damit sie sehen, dass viele Wähler das wollen. Denn derzeit geht ja die Politik davon aus, dass alle deppert sind.

    Was war der Auslöser für Sie, die Initiative ins Leben zu rufen?

    Schon seit mehreren Regierungen sehe ich einen Abstieg. Der Gipfel des Niedergangs ist Herr Faymann. Der endgültige Auslöser war dann, dass ich gesehen habe, dass die Bundesregierung vor zwei Jahren den Auftrag gegeben hat, einen Arbeitskreis Konsolidierung zu elf zentralen Punkten zu bilden. Ende vorigen Jahres hat Rechnungshofpräsident Moser gesagt, dass der Arbeitskreis schon sechs Punkte abgearbeitet hat, und die Politik endlich die entsprechenden Beschlüsse fassen müsse. Ich möchte mit der Initiative die Regierung dazu bringen, dass sie ihr eigenes Projekt ernst nimmt. Das einzige, was bei diesem Projekt noch fehlt, ist ein Termin und ein Betrag, der einzusparen ist. Den haben wir eingesetzt: 5 Milliarden Euro. Das ergibt sich praktisch zwangsläufig aus den Einsparungsvorschlägen von WIFO und Co. Im Jahr 2015 müssten diese 5 Milliarden Jahresersparnis erreicht sein, und im Jahr 2016 dürften keine neuen Schulden mehr gemacht werden. Es müsste dann sogar ein Überschuss von mindestens 1 Prozent gemacht werden, um die Schulden zurückzuzahlen.

    Was sind inhaltlich Ihre Forderungen für die Reform?

    Inhaltlich haben das die zuständigen Institutionen wie Rechnungshof und WIFO auszuarbeiten. Ich und meine Mitstreiter können sich nicht einbilden, ohne wirkliche Informationszugänge und ohne die Manpower, die diese Institutionen haben, bessere Vorschläge zu machen. Und die haben ja auch bereits Vorschläge geliefert, etwa den Bundesrat abzuschaffen, die Föderalismusfrage, die Frage der Frühpensionen, Spitalsreform etc. Von dem Klein-Klein-Sparen, das derzeit von der Regierung praktiziert wird, wird die notwendige Konsolidierung sicher nicht kommen.

    Es muss verfassungsmäßig vorgeschrieben werden, dass es keine Defizite mehr geben darf, sondern immer einen kleinen Überschuss von mindestens 1 Prozent des BIP. Es muss fix sein, dass keine neuen Schulden mehr entstehen können, weil sich die Kinder und Ungeborenen nicht dagegen wehren können. Wenn man Steuern einführt, können die Belasteten sich wehren und auf die Straße gehen. Aber Schulden sind der gemeinste und hinterhältigste Weg, zu Geld zu kommen.

    Der Föderalismus wird von Kritikern als Blockadeinstrument gesehen. Teilen Sie die Einschätzung?

    Ich sehe den Föderalismus nicht als Blockadeinstrument, sondern er ist nur nicht gut organisiert. Man sieht ja an der Schweiz, die hoch föderalistisch ist und viel geringere Kosten hat, dass in Summe ein System, das auf zentral und dezentral optimierend ausgelegt ist, ausgezeichnet funktionieren kann. Ich kann mir z.B. auch nicht vorstellen, dass ein Bundesministerium für Unterricht wirklich kompetenter ist, die Dinge für Vorarlberg oder Tirol von Wien aus zu steuern. Man muss das im Einzelfall analysieren. Natürlich wird im Wesentlichen die Grundkompetenz für die Gesetzgebung beim Bund sein sollen. So etwas wie im Bauwesen, wo es neun verschiedene Bauordnungen gibt, halte ich für unsinnig.
    In Wien ist die „mir-san mir-Mentalität" zu Hause

    Wie sehen Sie die Rolle der Landeshauptleute - sind sie Blockierer einer Staatsreform?
    Dass die Landeshauptleute in ihren Parteien eine so wichtige Rolle spielen, und sich kein Bundespolitiker traut, gegen sie aufzutreten, weil er sonst "gekillt" wird, ist sicher eine tödliche Sache für die Demokratie. Da kann man nur appellieren. Nach 40 Jahren Schuldenaufbau muss eigentlich der bornierteste Landeshauptmann darauf kommen, dass es so nicht weitergeht.

    Wer ist denn der „bornierteste Landeshauptmann"?

    Die zwei borniertesten sind in Wien und Niederösterreich. Wobei ich Wien bornierter sehen würde, denn in Niederösterreich hat man besseres Verständnis für die Standort- und Arbeitsplatzfrage und jetzt auch eine vernünftige Reform der Landesbediensteten-Entlohnung gemacht. So etwas sieht man in Wien nicht, da ist die „mir-san mir-Mentalität" vollkommen zu Hause. Aber in punkto innerparteiliche Machtausübung zur Einzementierung der eigenen Macht sind beide gleichauf.

    Ich erwarte mir von Fekter, dass sie diesen Schritt setzt. ……

    Volständ. Interview: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/697824/Staatsreform_Fekter-waere-von-Gott-dafuer-vorgesehen?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/696302/index.do&direct=696302

  292. Pumuckl
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    03. Oktober 2011 15:10 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Pumuckl 15:03 10. Zeile:

    Es müßte natürlich heißen: " Die 1848 gewonnene Pressefreiheit . . . . "

  293. Samtpfote
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    03. Oktober 2011 15:11 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    tauschen'S bitte 19 gegen 18 xmal. :-)

    Stellen sie sich doch nur eine Frage:
    Wäre ohne 1848 1968 möglich gewesen?

  294. Josef Maierhofer
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    03. Oktober 2011 15:11 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Cotopaxi

    Sie haben wohl recht, mit dem Volk hat diese angepeilte SPÖVP-Einheitsdiktatur schon lange nichts mehr zu tun, weder auf dem Sektor der Freiheit noch auf dem Sektor der Schulden, noch auf dem Sektor der Selbstbedienung noch auf dem Sektor der Gesetzgebung.

  295. november
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    03. Oktober 2011 15:17 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Ich habe nicht wirklich danach gesucht. Ich habe die Nachricht am Samstag in der Papierausgabe der Zeitung gelesen. Es haben sicher auch genug andere den Vorfall registriert, und irgendwo muss es Unterberger auch erfahren haben.

  296. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 15:18 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Rosi

    Vielen Dank, diese Entwicklung habe ich offensichtlich verschlafen. Gut, dann werde ich Frau Rudas nicht mehr als Fräulein bezeichnen.

  297. Undine
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    03. Oktober 2011 15:18 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @simplicissimus

    Ich sitze sozusagen bereits auf einem gepackten Köfferchen!

  298. Norbert Mühlhauser
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    03. Oktober 2011 15:19 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Kann ich mir als Geschäftsführer erst nach Pensionierung resp Betriebsstilllegung leisten.

    Leider!

  299. Rosi
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    03. Oktober 2011 15:28 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Cotopaxi

    Ist sicher nicht so schlimm.
    Beim Reden merkt man ja, wie's gemeint ist.
    Schriftlich ist es schwerer zu erkennen, da könnt' es als sarkastisch 'rüberkommen. Das ist aber in den meisten Fällen auch nicht so tragisch ;-)

  300. Undine
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    03. Oktober 2011 15:29 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @A.K.

    Über die Anfänge sind wir leider schon hinaus! Genauso, wie es angeraten ist, bei beginnenden Kopfschmerzen die Schmerztablette zu schlucken und nicht erst, wenn der Schädel so brummt, daß man's fast nicht mehr aushält. Wir befinden uns leider bereits in dem Stadium, wo's bald nicht mehr auszuhalten ist!

  301. Pumuckl
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    03. Oktober 2011 15:30 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Pumuckl 15:03 Verzeihung noch 4 x derselbe Tipfehler.

    In den Zeilen 4, 5, 8 soll selbstverständlich auch die Jahreszahl 1848 stehen!
    Ebenso am Ende . . . FRANKFURTERSCHULE BEWIRKTE, WAR DIE REVOLUTION
    1848 EIN MAILÜFTERL ! ! "

  302. Rosi
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    03. Oktober 2011 15:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Man ist versucht, die Aussage zu gebrauchen:
    'Österreich schafft sich ab' - oder besser: 'Die Österreicher schaffen sich ab.'
    (Selbst wenn die Bedeutung dieses Satzes heute schon etwas anders 'besetzt' ist.)
    Es ist ein Wahnsinn, was da passiert - und jeder schaut zu!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  303. Undine
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    03. Oktober 2011 15:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wurde dem "Fräulein" nur in D und Ö der Garaus gemacht, oder wurde auch "Mademoiselle" zu Grabe getragen?

  304. Johann Scheiber
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    03. Oktober 2011 15:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Grandios diese Breitseite des Pabstes gegen Kelsen. Kelsen war doch jener Gelehrte, der aus Deutschland vertrieben, am Flughafen von New York immer noch erklärte, der Nationalsozialismus in Deutschland wäre legitim, weil er eben positivistisch korrekt an die Macht gekommen sei.
    Das ist eben das Problem der Positivisten, wie Kelsen und Popper dass unter ihren Konstruktionen jeder beliebige Inhalt, auch der Totalitarismus subsummierbar ist.
    Weil diese Leute ihren intoleranten Rabbis entkommen wollten, sollen wir auch gleich die ganze abendländische Tradition mit über Bord werfen!?

    Was ich am Pabst, den ich wirklich verehre, nie und nimmer verstehe, ist, dass er die in der metapysischen Tradition übliche Unterscheidung von Verstand und Vernunft nicht mitvollzieht. Die Naturwissenschaft ist zwar auch Vernunft, aber, und das ist wichtig, sie ist im engeren Sinne Verstand. Die Vernunft ist der Maßstab des Verstandes, aber nie kann der Verstand ein Maßstab der Vernunft sein, auch nicht der Wissenschaftlichkeit. Dass nur das vernünftig, oder wissenschaftlich ist, was sich mit dem naturwissenschaftlichen Methoden beweisen läßt, ist das ,tragischerweise auf Kant zurückzuführende, Kerndogma des Szientismus.
    Wenn wir zwischen Verstand und Vernunft nicht unterscheiden, gibt es nämlich kein Remedium den außer Rand und Band geratenen Zauberlehrling, den cartesischen Verstand, diesen, wie Hölderlin sagte, tödlichen Schergen , zur Vernunft zu bringen.
    Die Vernunft ist die Wissensgestalt, die alleine in der Lage ist, die scheinbar übermächtig und unkontrollierbar gewordene Wissensgestalt des Verstandes, die neuzeitliche Wissenschaft vernünftig zu begrenzen und einzuhegen.

    Hegel hat die fatalen Konsequenzen der später mit Sozialismus und Kapitalismus zur totalen Herrschaft über die menschliche Lebenswelt gekommenen Verstandeswissenschaft vorausgesehen und hat, dem entgegendenkend, über sein System der Wissenschaften die abendländische Metaphysik neu begründet und - um mit Kant zu sprechen - in eine beharrliche Form gebracht. Damit hat er Philosophie und Theologie aus der drohenden - mittlerweile von den Philosophen und den Theologen allerdings selbst vollzogenen - Marginalisierung herausgeholt.
    Thomas von Aquin meinte, dass der Glaube nicht gegen die Vernufnt , sondern über die Vernuft sei. Hegel als der finale katholische Philosoph geht über Thomas hinaus, indem er konstatiert, dass der Glaube, im Kern der Glaube an den trinitarischen Gott weder wider die Vernunft noch nur über sie hinaus sei, sondern geradezu das Wasserzeichen derselben ist.
    Das Christentum wird ohne Hegel natürlich auch überleben, aber ob es dies in der europäischen Form mit der Errungenschaften einer mehrtausendjährigen Freiheitsgeschichte tut, das läßt sich bezweifeln. Momentan sieht es so aus, als ob die Christen eher wieder in Richtung von Katakomben gedrängt werden.

    Im Streit von Christentum und Aufklärung geht es um einen Streit um wahre Erkenntnis. Dabei sollte man die besten Karten nicht unter den Tisch fallen lassen.

  305. Pumuckl
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    03. Oktober 2011 15:41 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Samtpfote 15:11
    meine Flüchtigkeit bei den Jahreszahlen tut mir leid!

    Ich verstehe schon Ihre Frage. Ohne 1848er - Revolution wär möglicherweise so etwas wie die russische Oktoberrevolution 1917 in Wien geschehen.

  306. Norbert Mühlhauser
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    03. Oktober 2011 15:42 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wer Hetze so definiert, dass es auf Sachlichkeit nicht ankommt, sondern nur auf die zeitgeistig vorgegebene Opportunität der Aussage, der macht sich selber der schlimmsten Verhetzung schuldig.

    Nach einer solchen Definition bestimmt der faktisch Herrschende kraft seines Gewaltpotentials an Stelle eines ordnenden Geistes, was Hetze ist.

    Um wieviel zivilisierter wirken da die altvorderen Umschreibungen der Hetze wie "Aufruf zur Gewalt" und (propagierte) "Ehrabschneidung".

    Wir gehen einer neuen Barbarei entgegen! Den politisch Unbequemen soll die Menschlichkeit abgesprochen werden.

  307. Norbert Mühlhauser
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    03. Oktober 2011 15:49 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Celian,

    Ihre bekundete Verachtung kann verächtlich machen, wenn sie wohl begründet ist. Genau das fürchten manche Weltanschauungs-Apostel offenbar wie der Teufel das Weihwasser.

  308. Tertullian
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    03. Oktober 2011 15:57 - Wollt Ihr den totalen Plan?

    EU quotes
    "The EU is the old Soviet Union dressed in Western clothes"
    (President Gorbachev)

    “I have lived in your future ….and it doesn’t work”
    (Russian dissident Vladimir Bukovsky on the EU)

    "Determined to lay the foundations of an ever closer union among the peoples of Europe"
    (Treaty of Rome 1957)

    "This Treaty marks a new stage in the process of creating an ever closer union..."
    (Maastricht Treaty 1992)

    "Now we've signed it - we had better read it"
    (Douglas Hurd, former Foreign Secretary on the Maastricht Treaty)

    "The Tories have been indulging in their usual double talk. When they go to Brussels they show the greatest enthusiasm for political union. When they speak in the House of Commons they are most anxious to aver that there is no commitment whatever to any political union."
    (Labour MP Hugh Gaitskell, October 1962)

    "The Constitution is the capstone of a European Federal State."
    (Guy Verhofstadt, Belgian Prime Minister)

    'If it's a Yes we will say "on we go", and if it's a No we will say "we continue".'
    (Jean-Claude Juncker, President of the European Council)

    “The substance of the Constitution is preserved. That is a fact.”
    (German Chancellor Angela Merkel on the Lisbon Treaty)

    "I have read some of [the Lisbon Treaty] but not all of it."
    (Caroline Flint, former Minister for Europe)

    “They must go on voting until they get it right.”
    (Jose Manuel Barroso, President of the European Commission)

    "If you go through all the structures and features of this emerging European monster you will notice that it more and more resembles the Soviet Union."
    (Russian dissident Vladimir Bukovsky)

    "The European Union is a state under construction."
    (Elmar Brok, Chairman of the European Parliament’s Committee on Foreign Affairs)

    “I believe neither the French nor the Dutch really rejected the constitutional treaty.”
    (Jean-Claude Juncker, Prime Minister of Luxembourg)

    “Let’s be clear about this. The rejection of the constitution was a mistake that will have to be corrected.”
    (Valéry Giscard d’Estaing)

    “The 'no' votes were a demand for more Europe, not less.”
    (Romano Prodi, former President of the European Commission)

    "I don’t want an ‘in or out’ referendum because I don’t think out is in Britain’s interests.”
    (David Cameron, who won't hold a referendum because he knows he'll lose)

    "[Bailouts are] expressly forbidden in the treaties by the famous no-bailout clause. De facto, we have changed the treaty."
    (French Europe minister Pierre Lelouche)

    "[The EU Constitution represents] a visible move in only one direction...from intergovernmentalism to supranationalism...and this should be explained to the people of Europe"
    (Czech Republic President Vaclav Klaus)

    "European integration is fortunately a train moving too fast for anyone to stop it."
    (Vaclav Havel, Czech Politician)

    "It is an illusion to think that [EU] states can hold on to their autonomy."
    (Hans Tietmeyer, head of the Bundesbank 1991)

    "...within ten years 80% of our economic legislation, perhaps even fiscal and social as well’ would come from the EU."
    (Jacques Delors, President of EU Commission 1988)

    "...we must now face the difficult task of moving towards a single economy, a single political unity."
    (Romano Prodi, President of EU Commission 1999)

    "The day of the nation state is over."
    (Roman Herzog, German president, 1996)

    "The European system of supranationality comes at the cost of democracy."
    (Lord Leach of Fairford)

    "A European currency will lead to member nations transferring their sovereignty over financial and wage policy as well as monetary affairs."
    (Hans Tietmeyer, head of the Bundesbank, 1991)

    "The [EU] Council of Ministers will have far more power over the budgets of member states than the federal government in the United States has over the budget of Texas."
    (Jean-Claude Trichet, current head of the European Central Bank)

    "I like the English style of life. I feel more at home here in London"
    (Tintin creator, Belgian born Herge)

    “There is no question of Britain losing essential national sovereignty”
    (Ted Heath)

  309. Norbert Mühlhauser
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    03. Oktober 2011 16:04 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Der berüchtigte Herr Strudel würde wohl motschgern:

    Jetzt werden die Kabarettisten auch noch zu Sozialhilfeempfängern, machen sie sich doch öfters der Untat schuldig, Vertreter einer Weltanschauung verächtlich zu machen.

    Heil - wos eigentlich? ah ja: - Heil Arbeitsmarkt-Service!

    p.s. Für Grissemann & Co braucht's keine Ausnahmeregelung, die werden ohnedies mit Kukident bzw ORF-Krabbelstube konnotiert.

    -----------------------------

    p. p. s. Wer nicht lachen muss, ist ausnahmsweise entschuldigt!

  310. werauchimmer
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    03. Oktober 2011 16:08 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Scheiber:

    Wenn Sie jetzt auch noch "Papst" richtig schreiben, kommt alles gleich viel besser an :-)

  311. Rosi
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    03. Oktober 2011 16:08 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Undine

    Der Zeitpunkt, danach zu fragen, ist interessant, denn es ist aktuell folgendermaßen:
    Bis jetzt war Mademoiselle üblich, auch bei älteren Damen, auch schriftlich. Frauen mußten sich als verheiratet - oder nicht - outen, also Madame oder Mademoiselle. Das wird jetzt bekämpft und soll geändert werden.

  312. Paige
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  313. Trollfresser
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    03. Oktober 2011 16:32 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Gender-Fan

    Bischt jetzt a Mandl oder a Weibl?

    Und richtig: Gendern kann man nur daneben.

  314. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 16:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    In Lateinamerika legen die unverheirateten jungen Damen noch Wert auf das Señorita. Die sind im übrigen auch in allen Bereichen unverkrampfter als unsere durchgeknallten Geburtenverweigerinnen.

  315. Segestes
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    Schon bewertet [/2]
    03. Oktober 2011 16:35 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Blogger Unterberger, Sie ärgern sich bereits
    über etwas so triviales wie das
    "Unwort des Jahres"?
    Dann müsste Sie doch bei Prölls jüngstem
    Vorschlag zur Besteuerung von "Bestverdienern",
    der Schlag gestreift haben ;)

    Apropos: Man merkt wie die Journaille bei
    dieser Forderung eines Schwarzen plötzlich
    ganz schmähstad wird. Offenbar fürchten die
    ganzen Leitartikler, dass sie von dieser
    Besteuerung, die sie bisher als unrealistisches
    Lippenbekenntnis der Roten nicht ernt genommen
    haben (und die Sache demnach auch gerne mal
    gut heißen konnten!), nun ebenfalls betroffen
    wären....

  316. Johann Scheiber
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    03. Oktober 2011 16:48 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Danke für den Hinweis, werauchimmer!
    Ich habe allerdings schon mehrmals präventiv für meine schlechte Orthographie, weil ich mit dieser als Kärntner fast naturgemäß auf Kriegsfuß stehe, um Nachsicht gebeten. :-)
    Aber darüber hinaus gebe ich auch noch zu, dass gerade dieser Papst für so eine Erweichung nicht der richtige Adressat ist.

  317. Rosi
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    03. Oktober 2011 16:51 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Cotopaxi

    Normalerweise empfinde ich diese Dinge auch als Haarspalterei, aber es gibt hierbei einige Aspekte, die - bei dieser Frage - mir doch nicht so einfach scheinen*.
    Die Anrede 'Frau' ist daher einge gute Lösung, finde ich.
    *Oder wie redet man beispielsweise eine 50 jährige unverheiratete Frau an - mit Fräulein?
    Aber es stimmt schon, es gibt andere Probleme, wo es wesentlich wichtiger wäre, wenn es eine Lösung gäbe. Zum Beispiel, wie man bewirkt, daß die Abgeordneten vor der Abstimmung, die hier angesprochen ist, plötzlich den Durchblick haben und Rückgrat zeigen...

  318. Segestes
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    03. Oktober 2011 16:54 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    CMH,
    "Altpröll" hat eben, zumindest teilweise, erkannt,
    was zu tun notwendig ist, damit die ÖVP sich
    politisch nicht endgültig ins Nirvana
    vertschüssen muss. Nämlich die Besteuerung
    von Bestverdienern. Die meist urban und somit
    oft sowieso den Grünen zugetan ^^
    Und sollten sich Christen unter den zur Kasse
    gebetenen Herrschaften befinden,
    dann erhöht man für diese sogar noch die
    Wahrscheinlichkeit, dass sie ins Himmelreich
    einziehen, denn:
    „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
    als dass ein Reicher in das Reich Gottes
    gelangt.“ Mk 10,25

    Das nenne ich christlich-sozial!
    :)

  319. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 16:59 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Rosi

    In der Praxis spreche ich niemanden mit Fräulein an. Dieser Zug ist hierzulande schon abgefahren, worauf Sie auch hinwiesen.
    Ob die jungen unverheirateten Frau sich jetzt besser fühlen, wenn man sie mit Frau statt mit Fräulein anspricht, ist fraglich. Vermutlich nicht.
    Aber die Rudas ist für mich das Fräulein Rudas und die Ministerin Karl vermittelt auch mehr den Eindruck eines Fräuleins, denn einer Frau, die ihren Mann stellt.

  320. Rosi
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  321. Jacky
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    03. Oktober 2011 17:55 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Das ist ausnahmsweise einmal ein Beitrag von Herrn Unterberger, dem ich zumindest zum Teil zustimmen kann. Wenn auch mit dem Schönheitsfehler, dass es a) wieder einmal nicht ohne Islamophobie abgeht, und b) es immer wieder erheiternd ist, wenn ein rechtskonservativer Journalist, der von einer rechtskonservativen Regierung zum Chef der Wiener Zeitung ernannt wurde, jetzt die Postenvergabe im ORF kritisiert...

    Ach ja, und was Herr Unterberger damit meint, dass Pröll einen Anschlag auf "unsere" Brieftaschen plant, ist mir auch nicht ganz klar. Er verrät damit immerhin, dass er selbst offenbar genug verdient, um den Spitzensteuersatz zu zahlen. Dennoch ist es kein Anschlag auf UNSERE Geldbörsen; Die große Mehrheit der ÖsterreicherInnen (ja, bewusst mit Binnen-I) zahlt diesen Spitzensteuersatz nämlich eben nicht und wäre folglich auch von seiner Anhebung nicht betroffen.

    Dafür aber von meiner Seite volle Zustimmung zu den Themen Arbeitslosigkeit und E10, insbesondere in Hinsicht auf die Frage, wie ethisch es ist, wenn Treibstoffe anstelle von Lebensmitteln produziert werden.

  322. simplicissimus
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    03. Oktober 2011 17:59 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    die russische oktoberrevolution hat bei uns seit 1918 in schleichenden schüben stattgefunden und sie nimmt seit einigen jahren gewaltig an fahrt auf!

  323. simplicissimus
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    03. Oktober 2011 18:00 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    übe schon das händezusammenhalten für schmerzloses handschellenanlegen.

  324. inside
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    03. Oktober 2011 18:04 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Bei uns wird die U-Haft locker 3 Jahre dauern...
    Es stellt sich nur die Frage: An wen verkaufen wir unsere Interviews?

  325. simplicissimus
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    03. Oktober 2011 18:06 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    ja, nach den nächsten wahlen wird aus der vp die vvpcö, eine linksbürgerliche unterorganisation der spö:
    voreilig voreingenommene politisch correcte österreichs

  326. simplicissimus
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    03. Oktober 2011 18:15 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "wie ich von au verführt wurde.
    selbsterkenntnis eines geläuterten realisten"

    könnte ein besteller werden und wird kronzeugenbeweis für rechtfertigung der exekutierung von au auf dem reinigenden scheiterhaufen der pc.

  327. Pumuckl
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    03. Oktober 2011 18:24 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Simplicissimus 17:59
    manchmal kommts mir auch so vor!

  328. brechstange
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    03. Oktober 2011 18:38 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Müssen wir in Hinkunft diese Meinung vertreten oder schweigen?

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/697770/Austrofaschismus-sagen-wir-es-nur-ganz-offen-und-ehrlich?parentid=0&act=2&isanonym=1

    So viel Kraut und Rüben ist wahrlich entbehrlich und dieser Herr Walser ist auch noch Schuldirektor, der möglicherweise eine Instrumentalisierung der Schüler unterstützt.

  329. Cotopaxi
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    03. Oktober 2011 18:54 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ein interessantes Detail zu dieser Person: sie ist ein Schwager vom Schwarzen Klubobmann Kopf.

    Walser ist zwar heute ein Grüner, aber vermutlich war er seinerzeit ein Schwarzer -wie wäre es sonst zu erklären, dass er Schuldirektor im Ländle werden konnte.

  330. Gerhild Baron
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    03. Oktober 2011 19:26 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Lieber Herr Doktor Unterberger:
    Dieser Artikel ist erschreckend, macht wirklich Angst und die ÖVP, wenn sie mitmacht, definitiv unwählbar.

    Aber Sie schreiben auch: " Auch Spitzenjuristen sind empört"und nennen Beispiele.
    Läge es aber nicht eben an den Spitzenjuristen (und es wird ja hoffentlich in diesem Land noch mehr davon geben), einen öffentlichen gemeinsamen Aufschrei zu machen ? Es kann doch kein ernst zu nehmender Jurist sich mit Inhalt und schwammigen Formulierungen wie sie hier vorgesehen sind, einverstanden erklären. Austria quo vadis ?

  331. Ein Frustrierter
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    03. Oktober 2011 19:36 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Klein

    Das in diesem Land zumindest ab 1945 und bisher- Narrenfreiheit herrschte, wird ja wohl niemand bestreiten. Eindrucksvolles Bespiel: Unsere Politiker! Wenn also ein paar geistesgestörte Trampeln ihr neues "Weltbild" verkünden wollen sollen sie es tun. Die Problematik dabei: Diese Närrinnen wollen es uns mit Zwang verkünden. Und ich wiederhole mich: Früher wusste man sich hier zu helfen. Heute agieren aber "Männer" nur mehr als A.......

  332. werauchimmer
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    03. Oktober 2011 19:40 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Weiters habe ich den Eindruck, dass Vernunft eine subjektive Komponente hat, es sich also über Vernunft streiten lässt, wohingegen gerade der Verstand unter ähnlich Verstandesmächtigen außer Streit stehen sollte.

    Ob die Ausübung verstandesgemäßer Gaben vernünftig ist, hängt nämlich davon ab, was der also Handelnde für erstrebenswert erachtet!

  333. Undine
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    03. Oktober 2011 20:05 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @brechstange

    Bei einem Historiker und Germanisten, der nochdazu ein Grüner ist, der also die Geschichte nur von seinem extremlinken Gesichtspunkt aus kennt, ist mehr als nur Skepsis angebracht. Und wenn der Mann dann auch noch Schuldirektor ist, kann man verstehen, wie Schüler und Schülerinnen animiert werden, FPÖ-Wahlplakate zu zerstören. Vom Austro-Marxismus will der Gute bestimmt noch nie etwas gehört haben!

  334. Alexander Renneberg
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  335. Paige
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    03. Oktober 2011 20:14 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Schon lange überlege ich, was mache ich in der Not? Man sollte ja auf alle Eventualitäten im Leben vorbereitet sein. In den kalten Wintermonaten könnte ich gratis Kost und Logis im Gefängnis erhalten. Das ist gewiss eine vernünftige Strategie, aber mir fiel bisher kein geeignetes Delikt ein. Die ganz wilden Sachen kann ich nicht tun, weil ich keine Verbrechernatur bin und auch niemandem etwas Gemeines antun kann. Bank- und Raubüberfälle erschienen mir zu gefährlich, weil dabei geschossen wird und was hätte ich dann vom warmen Platzerl im Häfen, wenn ich es nicht mehr erlebe, nicht wahr? Bisher wollte mir eben nichts und nichts einfallen für diesen worst case und das hat mich schon ein wenig bekümmert.

    Aber jetzt!! mit diesem Gesetz wird das alles ein Kinderspiel. Möglichst unverblümt Tacheles reden oder das Kind beim Namen nennen, das schaffe ich mit Leichtigkeit! Man muss es nur insoferne geschickt angehen, dass man nicht auch noch die schönen Sommermonate, in denen man schließlich unter netten Brücken schlafen oder ein Bett im Kornfeld beziehen könnte, im Kittchen verbringen muss. Nun, das sind aber nur Details - ev. genügt meine schon oft begangene Straftat: Der Sozialismus ist die Ideologie der Bettler und der Diebe (ich drücke damit meine ganze Verachtung aus) für ein paar Monate, falls nicht, wird man halt noch ein paar andere Delikte anhängen müssen - jedenfalls habe ich jetzt gar keine Zukunftsängste mehr. Man muss doch auch immer das Positive sehen.. ;-)

  336. Reinhard
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    03. Oktober 2011 20:42 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Jacky, Ihr populistisches Schlagwort von der "Islamophobie" geht ins Leere, denn Unterberger malt keine utopischen Schreckensvisionen an die Wand sondern zitiert einen Tatsachenbericht aus einem islamistischen Gottesstaat. Der Unterschied dürfte Ihnen bekannt sein. Aber das Phänomen kennen wir schon von der Verniedlichung kommunistischer Verbrechen - heute werden eben islamistische Verbrechen verniedlicht und jene, die diese aufzuzeigen wagen, angepatzt. Bekannt und billig.

  337. Paige
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    03. Oktober 2011 20:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die Medien schreiben schon lange an der Mehrheitsmeinung der Bevölkurung vorbei. Viel mehr als in den Artikeln erfährt man immer im Leser-Bereich und auf div. Blogs. Das soll nun unterbunden werden, da dies die Volksverblödung massiv beeinträchtigt. Da die p.c. Zensoren in den Online-Medien mit dem Löschen nicht mehr nachkommen, dient ihnen das „Terrorismuspräventionsgesetz“ zur Unterstützung ihrer schäbigen Arbeit. Als zweite Maßnahme wird nun außerdem die Aufhebung der Anonymität für Leserkommentare überlegt. Damit hätte man dann auch gleich den Namen desjenigen, dessen Meinung man gleich mitsamt seiner Person wegsperren kann. Da würde sicher keiner mehr sagen, was er denkt bzw. würden nur mehr angepasste gehirnlose Meinungen à la Sprechpuppentexte veröffentlicht. Im Privatbereich ist es ohnehin auch schon immer mehr so, dass man sehr aufpassen sollte, zu wem man was sagt. Mit modernen Handys kann alles aufgezeichnet werden. So wird jeder zum Spion und potentiellen Denunzianten. Womit das Ziel der totalen Diktatur, die sich nicht einmal ein Orwell in seinen schlimmsten Paranoia-Schüben ausmalen konnte, erreicht ist...

  338. Undine
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    03. Oktober 2011 21:00 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Rosi

    @Cotopaxi

    Ab welchem Alter wird man denn heute als "Frau" bezeichnet? Und ab wann gilt dann ein Bub als "Mann" oder Herr?

    Ich finde es ja reichlich lächerlich, wenn von einer 15-Jährigen als "Frau" gesprochen wird. Also, mir wäre das saublöd vorgekommen, wenn ich damals so bezeichnet worden wäre!

    Auf der anderen Seite wird so hinten herum die allgemeine DUZEREI eingeführt! Mein Enkel in der 4. Kl. VS nennt nach wie vor die Lehrerin Susi und DU. Alle Lehrer und Eltern der Schule duzen einander kreuzweise, auch im Gymnasiums des größeren Enkels. In Skandinavien hat diese Distanzlosigkeit vor etwa vier Jahrzehnten begonnen; dort (auch in Island) sagen alle DU zueinander. Mir liegt das überhaupt nicht; ich finde das gräßlich!

  339. Undine
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    03. Oktober 2011 21:17 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Paige

    Für diese nützlichen Anregungen kann ich Ihnen gar nicht genug danken! Da meine etwas luxuriöse Wohnung entsprechend teuer ist, könnte ich sie vorsorglich für die bewußte Zeit zu einem guten Preis untervermieten, während ich Vollpension im Häfen genieße. Welche Sprüche mir ein paar Monate einbringen werden, weiß ich schon, aber ich feile noch an guten Formulierungen herum, weil ich ja auch meine Freude dran haben möchte, wenn diese GRÜNEN PC-Affen und PC-Äffinnen gepeinigt (ach, alleine der gequälte Blick des Peter Pilz wird eine Wonne sein!) zusammenzucken. :-)

  340. hal
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    03. Oktober 2011 21:25 - Wenn man einmal so viel Lobenswertes erfährt

    zu Gemeindebaukameras

    bezahlt wurden sie aus allgemeinen Steuermitteln und nicht von den Mietern
    oder aus der Mietzinsreserve des " Hausherren"

  341. Haider
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    03. Oktober 2011 21:29 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Könnte es sein, daß durch zwei verlorene Kriege und die dadurch folgenden Repressionen bei sehr vielen Mitbürgern über Generationen das Selbstwertgefühl total geschwunden ist (der aufrechte Gang wich einem Duckmäusertum)? Unserer Jugend wird unkritische Angepaßtheit gegenüber der PC als höchste Tugend eingehämmert. Pausenlos werden Denk- und Sprechverbote erlassen und exekutiert. Vor lauter -inInnen und GenderInnen und HomoInnen schwindet das klare Wort. Freiheit könnte nur mehr unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden, dies ist jedoch per definitionem nicht möglich.
    Wenn man nicht mehr denken darf, ist die Zivilisation endgültig gescheitert!

  342. contra
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    03. Oktober 2011 21:34 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die gesamte Hoffnung, daß nicht ein ganzes Land kriminalisiert wird, ruht jetzt auf dem VfGH, der diesen pc-motivierten Wahnsinn noch verhindern kann.

    Dort müßten doch qualifizierte Juristen sitzen, welche erkennen wohin das in letzter Konsequenz führt - nämlich in eine klare Meinungsdiktatur!

  343. Undine
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    03. Oktober 2011 21:36 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Johann Scheiber

    Darf ich Ihnen vielleicht eine kleine Eselsbrücke--etwas feiner ausgedrückt: Mnemotechnik--anbieten? Stellen Sie sich einfach künftig den Papst in seinem "PaPamobil" vor! :-)

  344. contra
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  345. Florin
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  346. Paige
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    03. Oktober 2011 21:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Liebe Undine! Auch ich werde von heute an fleißig geeignete Verhetzungen und Verächtlichmachungen sammeln, damit ich notfalls sofort etwas in petto habe und nicht mit einer spontanen Entgleisung, die in der Regel zu ungeschliffen ist, vorlieb nehmen muss. Ich mag wirklich nicht gerne improvisieren, zumal man doch den Ehrgeiz haben sollte, es bis in die Schlagzeilen zu bringen. Ev. werden wir ja sogar noch berühmt als Arsène LupInen des Wortterrorismus. :-)

  347. Undine
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    03. Oktober 2011 21:59 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Haider

    Die Siegermächte haben die Erkenntnisse der Psychologie weidlich genützt, um speziell nach dem WKII das Volk, das darniederlag, nach allen Regeln der Kunst zu NEUROTISIEREN. Das GEWISSEN der besiegten Menschen wurde schamlos benutzt, wesentlich weitreichender, als dies der Kirche jemals gelungen ist. Den Umgang mit dieser "Waffe" verstehen die LINKEN hervorragend. Und in der Dialektik sind einander Jesuiten und Kommunisten fast ebenbürtig.

  348. Gerhild Baron
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    03. Oktober 2011 22:00 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Contra: der VfGH ist sicher eine große, wenn nicht die einzige Hoffnung - Sie haben völlig recht!

  349. Rosi
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    03. Oktober 2011 22:02 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Undine

    Ich glaube, es scheint einem gut so, wie man es gewohnt ist. Ich war etwa in diesem von Ihnen erwähnten Alter, als die Sache gerade 'umgestellt' wurde, und habe so beides erlebt. Aber ich gebe eindeutig 'Frau' für alle den Vorzug.
    Aber machen wir es anders: Wie ist/war die Definition von 'Fräulein' im Unterschied zu 'Frau' ?
    Und bitte berücksichtigen Sie dabei auch die beiden Beispiele '15 jährige Mutter' und '50 jährige Unverheiratete'.
    Duzen ist respektlos, und empfinde ich als Frechheit. Ich dachte immer, das kam ursprünglich von einer falschen Übersetzung des englischen 'you' ???

  350. Dr. Otto Ortner Partner Homepage
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    03. Oktober 2011 22:06 - Putin zu Medwedew, Medwedew zu Putin

    Rußland schmachtete 300 Jahre unter dem Joch der Tataren, bis die Großfürsten von Moskau sie vertrieben, doch sie übernahmen deren System der despotischen Alleinherrschaft, die auch die Regime nach der Oktoberrevolution 1917 nicht überwanden, sondern ins Satanische steigerten. Den Wehrmachtsangehörigen (ich war Schüler ihres Divisionspfarrers Dr. Beck) konnte man daher den Angriffskrieg auf Rußland als - völkerrechlich legitime - "Intervention aus Gründen der Menschlichkeit" erklären. Tatsächlich rettete dieser Einmarsch die russisch-orthodoxe Kirche vor der Vernichtung durch die damals in Gang befindliche, grausamste aller Christenverfolgungen. Diese Kirche - und nicht die sowjetische Regierung - rief daher schon am ersten Tag des d. Angriffs, dem 21.6.1941, "den großen vaterländischen Krieg" aus, den die Russen zu aller Überraschung gewannen und Österreich als souveränen Staat restaurierten und mit einem Friedensvertrag ohne Kriegsschuldklausel - dem "Staatsvertrag vom 15.5.1955" - auszeichneten. Die wüsten Aggressionen der N.A.T.O gegen Österreich ("Watchlist-Entscheidung" 1986, Sanktionen 2000) wären gewiß nicht rein verbal geblieben, hätte Rußland nicht seine Hand über Österreich gehalten, sondern dieses wäre -wie 1938 - mit Waffengewalt zur deutschen Kolonie erniedrigt worden. Daher ist die politische Entwicklung Rußlands für Österreich von vordringlichem staatspolitisdchen Interesse.
    Eine positive Entwicklung in Rußland, von der ich in der Zeitung las, ist die Renaissance der Orthodoxie, die ein Problem hat, genügend Kirchen für den Andrang der Gläubigen bereitzustellen - genau die inverse Situation des Westens. In diesem Zusammenhang sei auf das staatsphilosophische Werk des Marquis de Custine "Lettres de Russie" zu verweisen, der im Vormärz, 1839, Rußland bereiste und dabei vom katholischen Legitimisten zum begeisterten Liberalen wurde. Er führt die Unfreiheit in Rußland auf die Unterjochung der orthodoxen Kirche durch die Zaren zurück und vertritt die heute gewiß provokante These, daß die Freiheit des Westens im Pflichtzölibat des r.k.Klerus und der dadurch möglichen Emanzipation der Kirche von der staatlichen Autorität ihren Grund hat. Es sei den Kritikern des Papsttums zur Kenntnis gebracht, daß nur die Souveränität des Papsttums die Trennung von Kirche und Staat erst möglich macht - und alle christlichen Kirchen mit verheiratetem Klerus Staatskirchen sind. Paradoxerweise hat erst Lenin wieder die Wahl eines russisch-orthdoxsen Patriarchen gestattet, desssen Amt Peter d.Gr. nach dem Vorbild der deutschen protestantischen Landeskirchen abgeschafft hatte. Deren Zustände beschreibt Friedrich v. Schiller in "Kabale und Liebe". Rußland hat prinzipiell die westlichen Werte übernommen und es sollte unser Interesse sein, ihre praktische Unsetzung zu fordern und zu fördern. Vergangene Woche besuchte ich das von 1712-1918 russische Tallin - ich sah dort aus dieser Zeit orthodoxe, katholische und evangelische Kirchen und eine Synagoge. Die Führerin informiert uns, daß damals dort mehrere Ethnien lebten, darunter als Bauern und Dienstleute die Esten und als sehr breite Oberschicht die "Baltendeutschen", die den Zaren in Treue und Sachkenntnis in Verwaltung und Militär dienten, von diesen sehr geschätzt. Auch hier zeigte sich die friedensstiftende Macht des Kaisertums. Die Schutzfunktion Rußland für Österreich zeigte sich im Krieg gegen Preußen 1756-63, im Kampf gegen Napoleon und wohl auch nach Königrätz 1866, da Bismarck's auffallende Mäßigung kontrastiert wird von seiner wütenden - und für Deutschland schließlich tödlichen -Demütigung Frankreichs
    1871. Eine gute Entwicklung Rußlands ist für Österreich lebenswichtig!

  351. Undine
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    03. Oktober 2011 22:08 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Paige

    Vielleicht können wir --und einige andere geeigneten Häfen-Kandidatinnen--zusammengelegt werden; am besten sollte der A.U.-Blog geschlossen (Männlein und Weiblein natürlich fein säuberlich getrennt, aber doch in Reichweite) in EINER Haftanstalt unterkommen. :-)

  352. Rosi
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    03. Oktober 2011 22:09 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Undine

    Nachsatz:
    Beim Mann müßte es anstatt dem 'Fräulein' ein 'Männlein' geben. Gab es aber nie.
    Für mich sind die Begriffe 'Mann' und 'Frau' auf einer Ebene, genauso wie 'Herr' und 'Dame'.
    Jeder Herr ist ein Mann, aber nicht jeder Mann ist ein Herr - auch, wenn es so tituliert wird. (Die Anrede ist so genommen falsch.)
    Bei Frau und Dame ist es entsprechend ;-)
    Das Konzept von Dame und Herr ist aber heutzutage sicher unmodern, oder wie auch immer man das bezeichnet.

  353. Undine
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    03. Oktober 2011 22:24 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @A.K.

    Alleine schon das Motto seiner Rede hätte Papst Benedikt nicht besser wählen können:

    "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht"

    Er wird seinem selbstgewählten Namen "Benedictus" in jeder Weise gerecht. Leider wird er zu wenig Gehör finden.

  354. Undine
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    03. Oktober 2011 22:42 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Rosi

    Ja, liebe Rosi, Sie sind im Alter meiner Kinder; da sieht man das schon anders. Mein Vater, das jüngste Kind seiner Eltern (1899 geb.) durfte als erstes Kind DU zu den Eltern sagen und im Gymnasium wurden die kleinen Buben GESIEZT! Da kann ich nur sagen: "Tempora mutantur et nos mutamur in illis" :-)

  355. SIMO
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    03. Oktober 2011 22:44 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Zum KundInnen-WC fällt mir auch ein:

    Nachdem Homosexualität auch zur Norm gemacht werden soll, müsste man auch in Kasernen zukünftig schwule Männer wohl in die Damen-Duschen lassen, oder lesbische Frauen in die Herren-Nassräume.
    Oder man teilt es in 4 Zonen, jeweils für heterosexuelle Frauen / Männer und homosexuelle Frauen / Männer.
    Das gilt natürlich auch für Badestätten, Saunen und anderen öffentlichen Einrichtungen.
    Problematisch wird es für Transvestiten und Transsexuelle. Ist ein Transvestit nun eine heterosexuelle Frau oder eine homosexueller Mann?

    Auf jeden Fall sind es lauter KundInnen.

  356. Rosi
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  357. M.S.
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    04. Oktober 2011 00:00 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "In des Lebens Frühlingstagen
    Ist das Glück von mir geflohn!
    Wahrheit wagt ich kühn zu sagen,
    Und die Ketten sind mein Lohn."

  358. Gandalf
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  359. werauchimmer
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    04. Oktober 2011 01:29 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ich muss mich korrigieren:

    "... was der also Handelnde als erstrebenswert erachtet!"

  360. libertus
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    04. Oktober 2011 01:35 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Was Griechenland betrifft entwickelt es sich genau zu jenem Faß ohne Boden, welches prophezeit wurde und je länger der Staatsbankrott mit vielen, vielen Milliarden hinausgezögert wird, umso höher wird der Schadensfall sein.

    Wenn allerdings die Slowakei tatsächlich bei ihrem "Nein" bleibt, dann gibt es erstens einen Schuldigen für Brüssel sowie zweitens ein rasches Ende für dieses EU-Hasard- bzw. Verwirrspiel und das ist gut so!

    Nun zu Kärnten und der HAA-Bank: Man könnte den Eindruck gewinnen, daß diese Verstaatlichung einer im Besitz der Bayern befindlichen Bank (erstmals wurde eine ausländische Bank in Österreich verstaatlicht!) in erster Linie der Regierungskoalition dient, um erstens von anderen INLÄNDISCHEN Bankenpleiten wie z. B. der Kommunalkredit AG abzulenken, zweitens Stimmung gegen Blau-Orange zu machen und drittens einer sog. "Leichenfledderei", indem sich andere Banken (hier die Erste-Bank-Immobilien!) bestimmter "Filetstücke" GÜNSTIG bemächtigen, damit ihre Bilanzen aufbessern und die Verluste daraus dem Steuerzahler anlasten = drei Fliegen mit einem Schlag, jedoch ein übles Spiel auf dem Rücken der Bevölkerung.

    Siehe:

    http://kaernten.orf.at/news/stories/2504114/

    letzter Absatz!

    Und wenn dann noch Androsch die Moderation übernimmt, dann ist höchste Vorsicht geboten. Er weiß wie man mit solchen Deals am besten umgeht! :-(

  361. libertus
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    05. Oktober 2011 02:01 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Die siebente Todsünde der ÖVP muß unbedingt noch hinzugefügt werden:
    Eine ehemals christliche Partei, von der man Schutz für Familie und Ehe erwarten darf, stimmt in bester linkslinker Manier der Homo-Ehe zu!!!

    Es würde mich nicht wundern, wenn sich demnächst auch noch die Zustimmung zur Kinderadoption für gleichgeschlechtliche Partner hinzufügt?

    Unvergessen auch, wie uns immer wieder, sogar von ÖVP-Seite, versichert wurde, daß Zuwanderung unser Pensionssystem sichert, weil der demografische Wandel in der autochtonen Bevölkerung nicht mehr ausreicht!

    Und wie sieht die Realität jetzt tatsächlich aus?
    In Wien hat jeder 3. Arbeitslose unter 25 Jahren Migrationshintergrund und bei den Erwachsenen gar jeder zweite.

    Siehe auch:
    http://kurier.at/wirtschaft/4272148.php
    letzter Absatz!

    Von daher ist jedenfalls keine Pensionssicherung zu erwarten, sondern im Gegenteil - man wird den Pensionisten noch den 13. und 14. streichen, um die Sozialhilfe für diese Migranten finanzieren zu können und damit noch zusätzlich Alt gegen Jung aufhetzen.

    Vielen Dank werte ÖVP für die Weichenstellung in diese rosarote Zukunft - im wahrsten Sinne des Wortes!

  362. Reinhard
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    04. Oktober 2011 06:06 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Nach der Verabschiedung der österreichischen Souveränität über Gesetzgebung (Europäische Richtlinien sind unabhängig von der Meinung des Souverän oder seiner Vertreter in nationalen Gesetzen umzusetzen!), des Haushaltsrechts (Österreich hat auf Verlangen jeden geforderten Betrag zum EFSF sofort und ohne Befragung des Souverän oder seiner Vertreter zu überweisen!) folgt nun also die Beschneidung der Presse- und Meinungsfreiheit (Sind Parteien auch nicht auch geschützt? Na, der nächste Wahlkampf wird wohl eher ein Wahlkuscheln...). Neben den bereits existierenden Gesetzen über die Niederschlagung von Aufständen mit Waffengewalt schreitet der Wahnsinn immer weiter fort.
    Wie bereits vor ein paar Tagen geschrieben: Unsere Politiker haben bis auf sehr wenige Ausnahmen niemals begriffen, dass sie Angestellte des Volkes und Delegierte des Souverän sind; sie fühlen sich als von den edlen Parteifamilien und durch Gottes Gnade in ihre Ämter erhoben um über den tumben Pöbel zu herrschen und sich an ihm zu bedienen. Sie übergeben die Entscheidungsmacht jubelnd an Brüssel, um in leichter Verantwortungslosigkeit weiterkassieren zu können, und fühlen sich durch Knebel- und Gewaltgesetze auch noch besonders vor dem Pöbel geschützt.
    Solange dieser Satz noch nicht mit Haft belegt ist, muss ich ihn loswerden: Es wird Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, ob man für Laternen auch tagsüber eine nützliche Verwendung finden kann....

  363. A.J.Q.
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    04. Oktober 2011 06:07 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Tja, als mit einem Gummiparagraphen gegen Tierrechtler vorgegangen wurde hat Unterberger noch einen harten Prozess gefordert, jetzt wo plötzlich seine eigenen Freiheiten gefährdet sind heult er herum. Dem Artikel kann ich weitgehend zustimmen, wenn man denkt welcher Opportunist ihn geschrieben hat kommt einem das Kotzen.

  364. Dr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
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    04. Oktober 2011 06:15 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Diese Länder brauchen ein Protektorat. Und das in Österreich nicht diskutiert wird ist gut so. Sonst würde einem ja noch mehr schlecht.
    Der SChilling war die Mark und die Mark ist er Euro.
    Und so wird’s auch bleiben.
    Empfehlung: http://cloud.zakel.at/3B1Z0W0o0J1a2E2Z1o00

  365. A.J.Q.
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    04. Oktober 2011 06:18 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Die armen Kinder. Schreckliche Versuchungen wie Internet, Freunde, Extremsport und Rockfestivals...
    In solchen Elternhäusern hat schon so manche Drogenkarriere begonnen, die sich nicht im Konsum von relativ harmlosem Cannabis erschöpft hat. Was ist eigentlich mit Legal Highs gemeint? Alkohol? Ok, rethorische Frage.
    Zu dem Kroneschmarrn: Pressefreiheit - schon mal was davon gehört? Sie können ja einen Leserbrief schreiben und so sogar den Gefahren des Internet trotzen. ;)

  366. Reinhard
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    04. Oktober 2011 06:38 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Bei den "Tierrechtlern" ging es um persönliche Bedrohung und Sachbeschädigung - es macht einen Unterschied, ob ich gegen eine Gruppe vorgehen muss, deren Einzelmitglieder sich in der Anonymität der Gruppe zu verstecken versuchen während sie für Einzelpersonen bereits strafbare Handlungen wie Sachbeschädigung oder gefährliche Drohung begehen oder ob ich Menschen dafür zwei Jahre ins Gefängnis werfe, weil sie es wagen, solche Tierrechtler als Kriminelle zu bezeichnen, nachdem sie Straftaten gesetzt haben.
    Gruppen, die Handlungen gegen die Gesundheit und das Eigentum anderer Menschen setzen, müssen vor dem Gericht ebenso behandelt werden wie Einzelpersonen, die das tun. Menschen, die andere Menschen oder Gruppen in ihrer Ehre beleidigen oder gefährliche Drohungen gegen sie ausstoßen, können auch bisher deswegen angezeigt und verurteilt werden.
    Wenn es also genug gesetzliche Handhabe gibt, um Menschen und Gruppen zu schützen bzw. zur Verantwortung zu ziehen - welchen Sinn haben dann solche Gummiparagrafen wie diese Anti-Mafia- und Anti-Terror-Gesetze (die zwar weder mit Mafia noch mit Terrorismus wirklich was zu tun haben, aber herrlich als Knebelgesetze gegen Missliebige und Dissidenten eingesetzt werden können...)
    Nichts spricht gegen ein Verbot krimineller Organisationen oder gegen ein Verbot des Aufrufs zu Gewalt, wenn es da nicht die Intention der Machthaber gäbe, selbst zu bestimmen, wer als kriminell anzusehen und wer besonders zu schützen sei.

    Das für linke Gutmenschen empörende am Prozess gegen die "Tierrechtler" war aber nicht etwa der Gummiparagraf, sondern dass es eine StA wagte, diesen gegen eine gutmenschliche und damit doch ihrer Meinung nach zu allen Mitteln legitimierte Organisation traf, denn - und hier liegt der Hase im Pfeffer - sie bejubeln zwar solche Gesetze, aber nur dann, wenn sie politisch korrekt eingesetzt und gegen vorher definierte Gruppen gerichtet werden.
    DAS ist Opportunismus zum Kotzen...

  367. mike1
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    04. Oktober 2011 07:25 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    zur griechischen tragödie: hoffentlich demnächst eine ending-story. wer hier an der pleite zweifelt, ist selbst schuld.
    interessant wäre die darstellung einer echten berechnung, was - uns, die griechen, europa - die pleite denn nun wirklich kostet.

    ich gestehe, ich kenn mich nicht mehr aus, was alles passieren kann und wird; zu vielfältig sind hier die meinungen und vor allem vermutungen. vermutlich treten die experten wie üblich erst nach der katastrophe auf.

    ähnliches zu kärnten, mit welchen wählern und politikern sind wir gesegnet, dass es soweit kommen kann ??!!

    und dann zu den gewerkschaften: diese sind die profis in sachen arbeitsplatzvernichtung und "wie bring ich den staat oder die industrie in die bredouille".

    dazu ein bericht zum airbus-tarifkonflikt in hamburg:

    "Die Gewerkschaft zwingt uns, über alternative Standorte beim Produktionshochlauf, wie zum Beispiel in Frankreich, nachzudenken", sagte Sauer. Es gehe um die Glaubwürdigkeit und die Zuverlässigkeit des Standorts Hamburg.

    Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main hatte am Freitag grünes Licht für Warnstreiks bei Airbus gegeben. Die IG Metall fordert eine erweiterte Mitbestimmung bei Leiharbeit sowie bei Arbeitsorganisation und Optimierungsprozessen."

    wenn man keine arbeitsplätze haben will, na bitte, tut doch !

  368. Kaffeehäferl
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    04. Oktober 2011 08:19 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Wollen wir hoffen, daß die Slowakei standhaft bleibt.

  369. socrates
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    04. Oktober 2011 08:24 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ich habe hier schon oft für das Naturrecht und gegen sein ersätzen durch das dauernd undemokartisch geänderte und unkontrollierte Menschenrecht.

  370. Kapuzerer
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    04. Oktober 2011 08:46 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    Leider ist auch der Duden nicht vor zeitgeistigen Unsinnigkeiten geschützt! Man denke nur an das Unwort "Homophobie"! In der 21. Aufl. jedenfalls wars noch nicht drinnen, dem Vernehmen nach dürfte es jetzt auch schon den Weg in den Duden "gefunden" haben!
    Über dieses Unwort brauch ich mich hier wohl nicht zu äußern; es ist jedem mit Verstand ausgestatteten Menschen sowieso klar um welchen Unsinn es sich dabei handelt und den anderen kann mans leider in Ermangelung jeglicher Auffassungsgabe nicht beibringen!

  371. ambrosius
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    04. Oktober 2011 08:53 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Der Europäische Wähler hat sein Gehirn vollgebrunzt mit Sozialismus.
    Auch die Merkelei funktioniert nur, weil man die SPD von ihrer Position nach links drängt und deren Position einnimmt(= Kniefall vor dem Großkapital, Ausrauben des Mittelstandes, Opium für`s Proletariat).
    Eine an die Intelligenz des Bürgers appellierende, halbwegs liberale Partei wie
    die FDP stürzt gleichzeitig auf " das Niveau der Berliner Tierschutzpartei" ab, wie der dicke Gabriel hämisch festgestellt hat.
    Bei uns gibt es seit der Übernahme der FPÖ durch den Haider schon garkeine liberale, intelligente Partei mehr.
    Die Dänen haben ihre Mitte-Rechtskoalition auch schon abgewählt und freuen sich über eine " Fettsteuer " und eine Extraquote an " Neubürgern", die (die übliche Zwangsbeglückung der Sozis) den gesünderen Dänenmenschen bringen soll.

    Wie die FDP-Vertreter vor ein paar Tagen vorhergesagt haben wird die Tinte unter dem Eurorettungsschirm noch nicht trocken sein, da wird schon über Tricks nachgedacht, wie man den Rettungsschirm vergrößern kann, und zwar mit eben den Tricks, mit denen das ganze Finanzsystem gerade eben zum Zusammenbruch geführt wurde !!!! (Und es gibt nichteinmal einen Aufschrei !)

    Es ist hoffnungslos.

  372. Observer
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    04. Oktober 2011 08:54 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Diesmal kein Kommentar von mir aus dem Ötztal. Denn einerseits wurde zu diesem Thema schon alles gesagt und zweitens kann ich mich für die von uns gewählten politischen Vertreter - wie es neudeutsch so schon heisst - nur "fremdschämen".

  373. Johann Scheiber
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    04. Oktober 2011 08:54 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "Emmerich Tálos, Doyen der Austrofaschismus-Forschung, schreibt in einer von uns Grünen vorgeschlagenen Präambel für das Gesetz: „Die Regierung (...) brach mit der demokratischen Verfassung und rechtsstaatlichen Regeln, etablierte ein System des Unrechts. Grund- und Freiheitsrechte wurden realiter massiv eingeschränkt, Anhaltelager, Standrecht und Todesstrafe eingeführt. Die Unterdrückung oppositioneller Medien stellte einen wichtigen Bereich staatlicher Repression dar. Die Unabhängigkeit der Justiz wurde beseitigt, die Strafkompetenzen der Polizei ausgeweitet. Polizei und Justiz bildeten zentrale Instrumente der Absicherung der Diktatur.“"

    Oh Gott, der Herr Talos! Wenn einer sich jahrzehntelang ideologisch betätigt, dann ist er scho ein Doyen.
    Aber mit seiner Aussage hat er doch auch unsere Gegenwart ziemlich genau getroffen.
    Der Antifaschismus als Hilfsinstrument der Total-Globalisierung ist längst selbst ein Moment des Faschismus.

    Lustig ist natürlich auch, dass dieser grüne Narr just zu der Zeit den Austrofaschismus beklagt, in der bei uns, aber ohne Not, ähnliches passiert.

  374. socrates
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    04. Oktober 2011 09:00 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ich kenne keinen Konkursfall, in dem eine Übernahme durch Banken funktioniert hat.
    Das Zusammenbrechen der Wirtschaft in GR durch die EU-Maßnahmen habe ich schon vor 1 Jahr vorausgesagt. Wenn die Anleger jetzt Monopoly mit GR spielen wollen wird es mit einer Revolution enden.
    Die EU-Politiker sind Sklaven des Kapitals. Merkl als EU-Vorsitzende setzte sich für europaweite Tabus ein, unsere Ministerinnen folgen ebenso dem Ruf der Macht.
    Jeder Trottel kann sich ausrechnen, was die Kapitalgeber, die bis zu 33% Zinsen verlangten, als absolute Herrscher aufführen werden, wenn sie Nackerten in die Taschen greifen wollen. Geld wird es keines geben.

  375. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 09:00 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Hoffnung in den VfGH zu setzen, halte ich für verfehlt. Der VfGH verficht seit 1985 regelmäßig die Judikatur, § 3 VerbotsG weit über dessen Wortlaut hinaus als Gebot einer "kompromißlosen Ablehnung des Nationalsozialismus als grundlegendes Merkmal der wiedererstandenen Republik" zu interpretieren. Mit dem Verbotsgesetz fing alles an, und es ist eine gehörige Mitschuld der Schwarzen, das mittlerweile bestehende Totaltabu um dieses Gesetz mitzutragen, ja einzufordern. Jede Zurückweisung jeder tatsächlichen oder vermeintlichen Diskriminierung beruft sich auf den Holocaust. Solange über diesen Umgang (wohlgemerkt: UMGANG, nicht die historischen Fakten!) nicht gesprochen werden darf, sind die Schleusentore für § 283 & Co. auch bürgerlicherseits weit offen. Auch der Initiator dieses Blogs wendet sich zwar gegen § 3h, hat aber an § 3g wenig auszusetzen, obwohl nicht einmal die BRD einen derartigen Gummiparagraphen kennt.

  376. socrates
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    04. Oktober 2011 09:02 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Boston Consulting Group erwartet generellen Schuldenerlass
    Sobald sich die aktuellen Maßnahmen gegen die Schuldenkrise als wirkungslos erwiesen haben, werden radikalere Lösungen kommen müssen, etwa eine einmalige Vermögensabgabe und die weltweite Streichung übermäßiger privater und öffentlicher Schulden
    Die weltweit führende Wirtschaftsberatung Boston Consulting Group (BCG) hat sich Gedanken gemacht, was aus den Schulden Europas und der USA werden könnte, sollten die aktuellen Lösungsversuche ihr absehbares Scheitern erleben.
    In einer vom Finanzblog Zerohedge online gestellten Analyse versuchen sich die BCG-Experten an einer "realistischen Analyse". Demnach würden die Politiker derzeit beim Versuchen, das Problem übermäßiger Schulden zu lösen, auf Zeit spielen, was scheitern müsse. Denn entweder müssten für die westliche Welt nun schnell hohe Inflationsraten erreicht werden oder es würde ein systematischer und umfassender Schuldenschnitt organisiert, wobei sich die Problematik bei weitem nicht nur auf die Staatsschulden beschränke. Die BCG-Experten sorgen sich ebenso um die Schulden von Haushalten und Unternehmen, die allesamt drastisch reduziert werden müssten, damit die westliche Welt wieder auf Wachstumskurs gehen könne.
    Die Politik würde zwar generell die Inflationsvariante bevorzugen und einige Politiker insgeheim bereits darauf hinarbeiten, nur sei es "so gut wie unmöglich, in einer Bilanz-Rezession (in der ein oder mehrere Wirtschaftssektoren Konsum und Investitionen zurückfahren um ihre Verschuldung zu senken, Anm.) steigende Preise durchzusetzen". Absehbar sei weiteres "Durchwursteln" und eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse, so dass letztendlich derart radikale Maßnahmen salonfähig werden könnten, wie sie die BCG nun diskutiert.
    Die Experten erinnern also an die Sitte im antiken Mesopotamien, wo jeder neue Herrscher seine Regierung mit einem allgemeinen Schuldenerlass begann. Auch im alten Testament ist dies alle 50 Jahre vorgeschrieben.
    Schließlich gehe es darum, 25 Jahre an kreditfinanzierter Expansion zu korrigieren, die häufig auch von Immobilienblasen begleitet waren. Ein "normaler" Schuldenabbau könnte hingegen mehr als zehn Jahre dauern und werde zudem durch die Überalterung der Bevölkerung erschwert. Allerdings sehe es ohnehin mehr danach aus, dass in Europa die Gesamtverschuldung weiterhin schneller ansteigt als das Sozialprodukt.
    In ihrer Analyse gehen die BCG-Experten in Anlehnung an BIZ-Analysen davon aus, dass die Schulden der Haushalte, Unternehmen und des Staates jeweils maximal 60 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen dürften, um nachhaltig zu sein, bzw. insgesamt 180 Prozent des BIP nicht übersteigen sollten (unter den Annahme von nominell drei Prozent BIP-Wachstum und fünf Prozent Marktzinssatz). Daraus errechnet sich für die Eurozone ein Schuldenüberhang von 6,1 Billionen, für Großbritannien von 1,25 Billionen und für die USA von 8,24 Billionen Euro, der auch nicht durch künftig höhere Wachstumsraten abgebaut werden könne, weil die Schulden inzwischen so hoch sind, dass sie die Wachstumsraten reduzieren.
    Folglich bleibe am Ende nur ein kontrollierter Schuldenschnitt, der jeweils auf die am stärksten verschuldeten Sektoren konzentriert sein sollte. Recht einfach ginge das etwa in Italien, wo vor allem der Staat verschuldet ist und allein mit einem "Haircut" von 47 Prozent auf die Staatsschulden die 180-Prozent-Schwelle unterschritten würde. Bei den Privatschulden wäre indes der Hypothekarbereich der erste Kandidat für eine Schuldenstreichung, ebenso könnten Konsumkredite um einen fixen Prozentsatz reduziert werden. Im Unternehmensbereich fände sich die höchste Überschuldung bei den Immobilienentwicklern, wo eine "geordnete Restrukturierung" erforderlich sei.
    Unter der Annahme, je die Hälfte der Schulden würden von Banken und Versicherungen gehalten, müssten die europäischen Banken insgesamt rund zehn Prozent ihrer Bilanzsummen abschreiben, wodurch freilich der europäische Bankensektor in Summe pleite wäre. Dabei müssten Banken, die beispielsweise Kredite an Deutschland vergeben haben, 18 Prozent davon in ihrem Wert berichtigen; bei an portugiesische Unternehmen vergebenen Krediten würden sich die Abschreibungen hingegen auf 57 Prozent belaufen. Das würde das Aktienkapital der meisten Banken auslöschen, die (laut BCG vom EFSF) rekapitalisiert und verstaatlicht werden müssten und erst nach einer umfassenden Restrukturierung wieder privatisiert werden könnten. Bei den Versicherungen wären hingegen vor allem die Kunden betroffen, für die die Schulden gehalten werden, wobei wiederum der EFSF mit Kapitalhilfen einspringen müsste.
    Zur Finanzierung des Schuldenabbaus stellen sich die BCG-Experten eine einmalige Steuer auf Finanzanlagen vor, die etwa alle Vermögen über 100.000 Euro betreffen können. Das wäre auch insofern nicht ganz unfair, weil damit der Tatsache Rechnung getragen würde, dass die meisten Finanzanlagen nicht das wert sind, was ihre Eigentümer annehmen, weil die Schuldner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können.
    Für die meisten Staaten würde eine einmalige Steuer von elf (Deutschland) bis dreißig Prozent auf die vom Privatsektor gehaltenen Finanzanlagen ausreichen, um die Gesamtschulden unter 180 Prozent des BIP zu drücken. In Portugal, Spanien und Griechenland wären hingegen substantiell höhere Steuersätze erforderlich, während Irland selbst dann noch 13 Prozentpunkte über dem Limit läge, würde das gesamte Finanzvermögen des Haushaltssektors konfisziert. Aufgrund dieser Ausreißer liegt für die Eurozone dieser Bedarf mit 34 Prozent auch deutlich höher als in Großbritannien (27%) oder den USA (26%). An weiteren Steuern halten die Autoren vor allem eine Immobiliensteuer für sinnvoll, die allerdings weniger die Substanz als die Erträge der Immobilien abschöpfen sollte.
    Laut BCG wäre es zudem sinnvoll, wenn die weniger stark verschuldeten Länder wie Deutschland, Frankreich oder Holland einen überproportionalen Anteil an den Lasten tragen würden. Das wäre politisch zwar schwer durchsetzbar, würde aber den Banken und Versicherungen dieser Länder helfen. Nach dieser einmaligen Vermögenskonfiskation sollten laut BCG dann allerdings die laufenden Vermögenssteuern abgeschafft werden, es bestünde für die entschuldeten Staaten zudem wieder Spielraum für die Senkung von Einkommenssteuern, um das Wachstum zu stimulieren.
    Rainer Sommer (heise.de)

  377. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 09:12 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Was wird passieren? § 283 StGB wird jenen "sozialen Störwert", der vor einem Jahr betreffs "Homophobie" noch gar nicht gegeben war, erst schaffen. Kappt man alle sprachlichen Ventile, um gerade moderate und differenzierte Stimmen einzuschüchtern, wird irgendwann jemand mit einer Schußwaffe in eine Gleichgeschlechtlich-Liebenden-Bar (= auf den Verdacht hin, daß "Schwulenbar" diskriminierend ist) stürmen und zehn Leute niederschießen. Und was wird man dann machen? Nach Anzeichen einer solchen Tat suchen, um z.B. das Internetverhalten zu kriminalisieren. Also weiter an der Spirale der Repression schrauben - im Dienste der neuen (am Ende gar nicht so neuen) Heilslehre, endlich das Böse aus der Welt auszurrrrotten und zu vernichten.

    Warum begreift denn niemand mehr, daß eine freie Gesellschaft ihre Freiheit gerade dadurch absichert, daß sie sie NICHT (über Gebühr) absichert? Sind heute wirklich schon alle zu blöd oder auch zu feig, um einfachste dialektische Gedanken denken zu können und absehen zu können, zu welcher Spirale der Eskalation derartige Gesetze beitragen?

  378. ProConsul
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  379. Undine
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    04. Oktober 2011 09:19 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Reinhard zu @A.J.Q.

    Es ist immer spannend und sehr erhellend zu erfahren, wie die Linken ticken! Auf jeden Fall ist es erfreulich, daß sie hier fleißig mitlesen. Kapieren tun sie leider nichts.

  380. Civil Qurage
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    04. Oktober 2011 09:19 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Bereitet da die Geschichte ihren nächsten Treppenwitz vor? Indem sie Strache als denjenigen erscheinen lassen möchte, der uns einmal mehr Demokratie zurückbringt? Ich hoffe nicht, in jeder nur erdenklichen Hinsicht hoffe ich das nicht.
    Ich glaube, die ÖVP ist geprägt von zu viel Angst. Von allen Treibstoffen ist Angst der tödlichste. Mehr Courage, bitte. Sich und den Prinzipien treu bleiben müsste das Motto lauten, auch um den Preis, dass die Pandis und Krawagnas dieser Welt einen draußen stehen lassen.
    Die Plassnik (kenne sie nicht persönlich) hat das kapiert. Sicher, bis heute zahlt sie den Preis dafür. Aber bis heute könnte sie als Beispiel und Vorbild dienen und irgendwann einmal wird ein Politikwissenschaftler in seiner Diss darüber schreiben. Und nicht zu ihrem Nachteil. Klar, das nützt jetzt nichts, außer vielleicht, dass es Mut macht, denn je mehr sich wie sie verhalten würden, desto eher würde das mafiose linke Machtsystem brüchig werden. Man müsste dieser Frau Preise verleihen und ihr Leitartikel widmen. Und das jeden Tag, damit auch die Krone-Leute (Schreiber und Leserinnen) anfangen zu kapieren. Die meisten Journalistinnen kapieren es ja auch nicht. Das ist ja das Dilemma. Die kommen in der Regel dümmer aus den Seminaren, als sie hineingegangen sind. Aber das checken sie auch nicht. Mir tun die eigentlich leid, solche benützten, indoktrinierten, verdummten Menschen. Arm.
    Vielleicht wird Frau Plassnik wenigstens unser nächster Bundespräsident. Hoffen würde ich es. Ich denke jemand wie sie kann allen ÖVP-Sympathisanten Mut machen. Es gibt sie noch, solche wie sie.

  381. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 09:25 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Werter Paige! Schon bisher war das ganz einfach: Sie brauchen nur eine rechte obere Extremität besitzen, dazu eine Stimme und sich auf den Stephansplatz stellen. Dann drohen nicht "nur" zwei, sondern zehn Jahre, und sie sind ein Schwerverbrecher. Spätestens im Wiederholungsfall erhalten Sie eine Teilbedingte, die Sie bei Verhetzung nicht so bald erhalten.

    Das der Ausweitung des § 283 zugrundeliegende Skandalon ist, daß es die Republik 70 Jahre nach Kriegsende nicht schafft, das Verbotsgesetz zu überdenken. Mit dessen Totaltabu gehen alle anderen Einschränkungen der Meinungsfreiheit letztendlich widerstandslos durch, zumal sich die ganze "Antidiskriminierung" auf Auschwitz beruft.

  382. Civil Qurage
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    04. Oktober 2011 09:27 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Nur damit das ganz klar ist: ich kenne auch niemanden aus dem Umfeld von Frau Plassnik persönlich oder m.W. auch nur indirekt und dank Faymann muss man heutzutage auch hinzufügen, dass ich keine Käufliche bin und sie mich auch nicht kennt, weder direkt noch indirekt.
    Für mich ist sie einfach nur ein kleiner Hoffnungsschimmer und sollte eine Anregung sein, wie man sich verhalten könnte. Spindelegger macht sich auch gar nicht soo schlecht und Kurz auch nicht. Und Mandl sowieso nicht. Also - da ist schon Potential, Leute. Sie brauchen vor allem eines von uns: Ermutigung, mehr brauchen sie gar nicht.

  383. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 09:27 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Praktisch sämtliche Spitzenjuristen schweigen seit Jahr und Tag zur mitunter grotesken und exzessiven Anwendung von § 3g VerbG bzw. heißen diese sogar gut. Auf Einsicht von "oben" zu hoffen, ist schal, es bedarf öffentlich bemerkbarer Aktionen von "unten".

  384. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 09:31 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ergänzt werden kann, daß man solche Gesetze, einmal beschlossen, nicht mehr so ohne weiters wegbekommt. Denn rasch ist es Auffordern zu einer "feindseligen Handlung", einer geschützten Gruppe diesen Schutz wieder entziehen zu wollen. Der Rosenkranz-Wahlkampf hat es vorgemacht: Es gab KEINERLEI öffentliche Widerrede, als ein Rechtsanwalt in der Kritik (nicht einmal Forderung der gänzlichen Abschaffung!) am Verbotsgesetz "Wiederbetätigung" ersah.

  385. HJR
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    04. Oktober 2011 09:39 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Andreas Unterberger wagt in seinem heutigen Tagebuch-Eintrag einen Therapievorschlag für ein Phänomen, das zwar einen Namen hat - "die Krise" - dessen Wesen aber noch völlig ungeklärt und in seiner Dimension unermessen ist. Die vorgeschlagene "Rosskur" - eine Entmündigung der Regierungen und Parlamente von Schuldenstaaten, verbunden mit dem oktroyierten Abbau von Beamten, der oktroyierten Kürzung von Gehältern und der Eliminierung von (nationalen) Gesetzen - erinnert eher an die Schilderung eines Nightmares als an einen aus vernünftigen Überlegungen entstandenen Lösungsvorschlag; ganz abgesehen davon, dass einige der gestern (in "Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit") als gefährdet gemeldeten demokratischen Grundrechte durch diesen Vorschlag noch viel grundlegender und umfassender geschädigt werden.

    Dennoch teile ich AUs (verbalen) Radikalvorschlag in gewisser Weise, da ich in diesem jenen Subtext erkenne, der auch mich schon länger umtreibt: Ich meine ein "Multiorganversagen" unserer politischen und ökonomischen Ordnung zu erkennen; einer Ordnung, welche sich im vorigen Jahrhundert genau so extrem wie schleichend geändert hat, wie dies vorher in der Zeit des Überganges ins Zeitalter der (mechanischen) Maschinen der Fall war. Damals riefen die sich potenzierenden Möglichkeiten der Produktion Disproportionalitäten auf verschiedensten Gebieten hervor: Es entstand eine "Arbeiterklasse", die "Wirtschaftskörper" wurden selbstbewusster und forderten - auch politischen - Einfluss; bald tauchte das "Gespenst des Kapitals" auf; die Monarchien sahen sich zum Wandel gezwungen.

    In der Rückschau lässt sich das relativ einfach und klar formulieren. Aber wir sind weit davon entfernt, das heutzutage erscheinende "Gespenst" beim Namen nennen zu können. Gewiss scheint mir nur: Wir leben in einer Zeit des beginnenden Umbruchs: Eines Umbruchs vom mechanischen ins elektronische, vom "realwirtschaftlichen" ins "virtuellwirtschaftliche", vom nationalstaatlichen ins "globale Zeitalter" (was immer das auch letzlich sein wird). Gleichzeitig wird (zumindest einigen Leuten) immer klarer, dass der in der Aufklärung betretene Weg der "(wissenschaftlichen) Vernunft" sich als zunehmend unzureichend herausstellt, um unsere immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Phänomene[1] einschätzen zu können und unsere Organisationsstrukturen (in Architektur und Abläufen) den sich immer schneller wandelnden Erfordernissen anzupassen.

    Worauf ich mit dieser Anamnese bzw. Diagnose hinaus will, ist nicht mehr und nicht weniger als die Förderung der Erkenntnis, dass unsere politischen und ökonomischen "Rahmenbedingungen" im Wandel der Zeit ihre Existenzberechtigung verlieren oder z.T. schon verloren haben. Das bedeutet, dass wir (die Menschen auf diesem Planeten) keine Zeit damit vergeuden sollten uns um solche Nichtigkeiten wie Eurokrise, Griechenland oder gar Kärnten Gedanken zu machen, sondern dass es höchste Eisenbahn wäre zu überlegen, mit welchen politischen und ökonomischen Strukturen bzw. "Rahmenbedingungen" wir demnächst das ins Zeitalter der Globalisierung eintreten wollen. Denn dass die Demokratien (von anderen Staatsformen ganz zu schweigen) und Nationalstaaten aufgrund ihrer mühsamen (um nicht zu sagen "end- und z.T. ergebnislosen") Entscheidungsprozesse nicht länger in der Lage sind, Antworten zumindest auf die drängendsten - meist regional nicht beschränkbaren - Probleme zu geben, dürfte sogar einigen Leuten aus dem Volk der Weltmeister der Verängung (ich denke, Sie wissen was ich meine) inzwischen klar geworden sein.

    Die Lage ist zur Zeit ungefähr so, wie zu Beginn der "Krise" (Lehmann-Pleite), als man frischfröhlich daran ging, systemrelevante Banken zu stützen und jene wenigen warnenden Stimmen, welche eine Ausweitung der Krise bis hin zu einer Weltwirtschaftskrise für möglich hielten, geflissentlich ignorierte. Diese Einsicht gewinnt erst heute, drei Jahre später allmählich an Boden aber noch immer sind die Rettungsparachutisten und die Eurobondisten, die Nationalisten und "Zentralstaatisten" fröhlich am Diskutieren und Basteln.

    Ob uns ein "Alexander" erwachsen wird, der im Schnittpunkt all dieser Vektoren sein Schwert ergreifen und den Knoten durchschlagen kann, weiß man nicht. Da ich "Gesellschaft" bzw. deren Geschichte als einen geradezu "quantentheoretischen" Prozess begreife, der es unmöglich macht, seinen Verlauf oder auch nur seinen nächsten Systemzustand vorher zu sagen, ziehe ich mich auf die Rolle eines "grillparzer'schen Helden" - dessen Schuld im Nichthandeln besteht - zurück und auf das Schweigen darüber, worüber man nicht reden kann (Wittgenstein).

    [1] Ich beziehe mich dabei u.a. auf die Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag (gestern ins Forum gestellt von A.K. und http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_reichstag-berlin_ge.html ) und auf den Essay Märchenstunden von Hans Magnus Enzesbergers (SPIEGEL Nr. 40/1.10.2011).
    ===========================
    ceterum censeo ORF delendum esse
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  386. cmh
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    04. Oktober 2011 09:41 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Eigentlich finde ich dieses Gesetz für sehr vorteilhaft und günstig.

    Warum?

    ERinnern wir uns an den Versuch der letzten ÖVP-Regierung, dem ORF und der ÖBB durch strukturelle Maßnahmen die Zügel anzulegen - oder besser gesagt, diese beiden Pferde an das zügellose Gehen neu zu gewöhnen.

    Zumindest beim ORF ist dieser Schuss, nach dem in tiefer Weishiet gefassten Wählerentscheid, gehörig nach hinten losgegangen.

    Warum nicht auch hier. Ein solches Gesetz in Hand eines FPÖ-Jusitzministers unter einem FPÖ-Kanzler bei einer kleinen Beteiligung der Rest-ÖVP würde Rot+Grün=Braun gehörig Mores lehren.

    Ob das allerdings zum Vorteil der Allgemeinheit bzw. der res publica beiträgt ist schon sehr zu bezweifeln. Aber das hat ja irgendwas mit Demokratie und demokratischen Entscheidungen zu tun - und alle haben vergessen was das ist.

    NS Der Hindels hätte es vielleicht gewusst.

  387. Paige
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    04. Oktober 2011 09:41 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Also irgendwie erkenne ich da einen bestimmten Rhythmus. Vor jeder Milliardenüberweisung an Griechenland wird kolportiert, sie sind hoffnungslos pleite. Da rasseln die Börsenkurse nach unten. So reist die Troika wieder an, um alles gewissenhaft zu prüfen, sonst gibts bestimmt kein Geld, heißt es. Dazu kommen dann die Minz&Maunz-Stimmen der Politiker, die sogar die ganze Welt bedroht sehen, wenn Griechenland pleite ginge. Obama etwa warnt vor der weltweiten Rezession, Fekter und Merkel wiederum sehen den Euro und damit ganz Europa dem Untergang geweiht, man spricht von Alternativlosigkeit.

    Die Börsenkurse fallen, der Goldpreis steigt. Jeder weiß natürlich, dass - egal, was auch immer geschieht - Griechenland wieder eine Geldspritze erhalten wird. Dennoch sind dann viele überrascht, zum einen wegen des Ausmaßes der Verschuldung und zum anderen, dass es wieder heißt, sie sind doch auf gutem Wege und werden sicher alles zurückzahlen können. Für Fekter ist das auch noch ein gutes Geschäft. Danach steigen die Kurse und das Gold wird billiger.

    An den Börsen spielt es sich jedenfalls ab. Dort werden im Minutentakt unvorstellbare Gewinne erspielt durch dieses Hin- und Hergetue. In den Aktientälern kauft man Papiere für etwas Gold und in den Goldtälern kauft man Gold für etwas Papiere. Spinn ich jetzt? Natürlich ist das schon wieder eine Verschwörungstheorie, aber ich meine, das ist ja schon eine Gesetzmäßigkeit.

  388. cmh
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    04. Oktober 2011 09:45 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Lassen Sie mich bitte noch einmal kurz hetzen:

    Bei der von Ihnen erwähnten "Gleichgeschlechtlich-Liebenden-Bar" kann es sich doch nur um eine "Gleichgeschlechtlich-sich-Befriedigenden-Bar" Handeln.

  389. ambrosius
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    04. Oktober 2011 09:49 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Auch meinerseits ein herzliches Dankeschön. Es ist schwer genug, halbwegs tangibles Zahlenmaterial zu all diesen Themen zu bekommen.

  390. Josef Maierhofer
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    04. Oktober 2011 09:58 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Europa irrt.

    Gewaltig im Irrtum sind die Europäer, wenn sie glauben, mit noch mehr Schulden, Schulden zurückzahlen zu können.

    Dieser sozialistische Weg ist ungangbar und führt in den Abgrund und in die Schuldenschlucht.

    Europa wird aufhören in der gegenwärtigen Form zu bestehen, je früher, desto geringer der Schaden. Ich habe eines der 3 Volksbegehren für den Austritt Österreichs aus dieser EU bereits unterstützt.

    Seit Jahrzehnten sagt man diesen sozialistischen Wirrköpfen, dass man Geld nur mit ordentlicher Arbeit erzeugen kann, dass man nur ausgeben kann, was man hat oder mit Arbeit abdecken kann, u.s.w.

    Die Sozialisten reden vom gedeckten Tisch, von Brot und Spielen und vergessen darauf, dass man Brot verdienen muss, sie reden von Ansprüchen, ohne darauf zu verweisen, dass man die stets aufs neue erwerben muss, sie reden von Rechten und vergessen auf die Pflichten.

    Sie haben uns unumkehrbar alle ins Verderben geführt und werden sich reihenweise verdrücken und den Fleißigen die Schuld für die von den Sozialisten inszenierte Massenfaulheit und Untätigkeit geben.

    Je früher wir umkehren und durch Arbeit und Fleiß unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und den Staat ablegen und reduzieren, desto kleiner kann der bereits entstandene immense Schaden gehalten werden.

    Politiker, die gegen das Volk handeln und gehandelt haben, gehören auf die Anklagebank und bestraft für diese enorme Volkstäuschung und diesen enormen Volksverrat. Der 30-jährige Krieg war ein Lercherl dagegen im Vergleich zu dem, was uns demnächst bevorsteht.

  391. Martin Bauer
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    04. Oktober 2011 10:00 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ich wage einmal eine ganz andere Herangehensweise an das Problem.
    Ich meine, dass kein Steuerzahler einen Euro wird zahlen müssen. Der Grossteil der zur Diskussion stehenden Staatsschulden wird beim EFSF landen.

    Unlängst habe ich in einem Gespräch nämlich diese Argumentationsschiene vernommen, und damit eine andere als die üblichen Totschlagargumente.

    Der EFSF ist zum Eurodrucken ermächtigt. Er kauft die bestehenden Staatsanleihen zum Börsenkurs jederzeit in unbeschränktem Ausmass zurück.

    Das bedeutet (momentan) de facto einen Haircut für alle jene Anleihegläubiger, die dieses Angebot annehmen. Möglicherweise werden sich mittelfristig aber auch die Abschläge verringern. Auf diese Chance werden all jene Institute spekulieren, die derzeit nicht das Kaufangebot des EFSF wahrnehmen. Hier wird der Markt entscheiden.

    Solange die Schuldnerstaaten die Zinsen bedienen, besteht keine Notwendigkeit, den Steuerzahler zur Kasse zu bitten.

    Denn dieses Spiel ist unendlich fortsetzbar. Voraussetzung ist, dass der ESFS über unbeschränkte Mittel verfügt. Eine Tilgung dieser Schulden ist - fürchte ich - nicht einmal im Ansatz in Sicht. Möglicherweise auch langfristig gar nicht geplant!

    Monetär ist dies eine Lösung. Politisch jedoch ist es eine gefährliches Hintertür, den derzeit bestehenden Schlendrian in den Schuldnerstaaten fortzusetzen.

    Ich meine, die derzeitige Situation ist vor allem eine

    - des fehlenden Vertrauens zwischen den Finanzinstituten, die seit Jahrzehnten bona fide die Staaten finanziert haben und von der Politik immer die Rückzahlung garantiert bekommen haben ja sogar expressis verbis aufgefordert wurden, die Anleihen zu zeichnen und jetzt vor dem Scherbenhaufen stehen. (das sollte man auch einmal erwähnen)

    - des fehlenden echten politischen Drucks auf die Schuldnerstaaten.

    Der ESFS kann monitär eine Lösung bringen.
    Aber wer übernimmt den politischen Druck?

  392. CHP
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    04. Oktober 2011 10:01 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Kaum zu glauben, daß die SPÖ diesen Fidelio als ihre bevorzugte Oper sehen.

  393. cmh
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    04. Oktober 2011 10:03 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    segestes

    Welch barbarisches Denken Sie doch immer wieder an den Tag legen.

    Hinsichtlich der "Reichen" (sind Altpröll oder sein Model Häupel) eigentlich reich - oder nur schlicht mächtig. Bin ich "reich" wenn ich selbst zwar nichts besitze, aber über einen mittlerweile wieder aus entzogenen Steuergeldern wohlgefüllten Streikfonds verfügen darf?

    Es ist doch ein Unterschied, ob jemand sein Vermögen in verantwortungsvoller Weise nutzt und daraus ein höheres Einkommen erzielt, oder ob er ein erzocktes Vermögen steuerschonend ins Ausland verbringt; ob jemand die Gewinne seines Unternehmens selbst behält und die Verluste sozialisiert.

    Eat-the-Rich-Laura konnte ich mehrmals in Innenstadtnobellokalen beobachten. Ich im vorbeigehen und sie in entspannter Atmosphäre. Die meint das was sie sagt genauso ernst wie sie das ergoogelte Bibelzitat. Wenn sie/Sie es überhaupt verstanden hat/haben.

    Aber sie haben schon recht. Die schönen Dinge des Lebens können einen schon vom rechten Weg abbringen, aber Sie haben es wenigstens bereits durch das Nadelohr geschafft. Oder?

  394. mike1
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    04. Oktober 2011 10:15 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @ paige:

    die geschichte, dass die welt untergehen soll, nur weil das kleine griechenland pleite geht, ist wohl ein ziemlicher unsinn. auch ist europa oder auch der euro sicher nicht so in gefahr, wie man uns weismachen will.

    bis jetzt ist der euro im vergleich zum dollar (und darum gehts die ganze zeit) ein bissl weniger wert geworden, aber immer noch um häuser besser als bei der seinerzeitigen einführung.

    auch argentinien ging vor gar nicht langer zeit pleite (die hatten nie irgendwelche hilfen bekommen und hatten keine "gemeinschaftswährung"), aber "lebt" noch immer. also es geht und die welt dreht sich weiter. weder schneller noch langsamer.

    auch in island geht's weiter, trotz enormer schulden....

    die aktienkurse taumeln - zum teil abgehoben von der realwirtschaft - nach unten und oben, kein experte weiß wirklich, was los ist bzw. was die zukunft bringt.

    mir geht die sache jedenfalls schön langsam echt auf die nerven, daher hoffe ich egoistischerweise, dass dieses kapitel demnächst ein ende findet.

  395. Celian
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    04. Oktober 2011 10:17 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Eine Schuldenkommission, unter deren Kuratel Griechenland gestellt wird, hat etwas Verlockendes. Auch wenn man beiseite läßt, daß die temporäre Machtübertragung und damit Entmündigung des Volkes nicht durchsetzbar ist - das war sie vielleicht zur Zeit der Kaiserlichen Schuldenkommissionen, als das Volk noch entrechtet war und keine demokratischen Machtansprüche stellen konnte - stellt sich die Frage, aus welchen Personen sich diese Schuldenkommission zusammensetzen soll. Aus den abgehalfterten EU-Politikern vielleicht, die sich in IWF, EZB und EU-Kommission tummeln? Denen fällt ja auch nicht mehr ein, als noch mehr Bürokratie, noch mehr Frühpensionen und ansonsten wie man die Subventionstöpfe der EU am effizientesten ausschlürft. Der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft aber braucht das genaue Gegenteil. Was bleibt ist daher die Radikallösung, die am meisten weh tut: Schuldenschnitt, Griechenland muß raus aus dem Euro und bleibt ansonsten sich selbst überlassen. Die Folge aber wäre, daß die europäischen Banken zusammenbrechen und der Euro hinweggefegt würde und sogar die EU als solche gefährdet wäre.

    Also spielen die Politiker auf Zeit nach dem Motto, schlimmer kanns nicht werden. Schöner Schaden.

  396. Paige
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    04. Oktober 2011 10:17 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ja, durchaus realistisch. Danke für den Beitrag!
    Wobei ich mir auch schon gedacht habe, weils eh schon wurscht ist und alles Geld ohnehin nur auf dem Papier existiert - warum nicht gleich einen Erlass sämtlicher Schulden und Einführung neuer Währungen? Die Vermögen aller Unbeteiligten (alle außer Banker und Politiker) sollen erhalten bleiben. Jeder erhält ein Startkapital von € 100.000,- (außer Politiker und Banken) und parallel dazu müssen neue Gesetze gemacht werden. Z.B. gehört in Verfassungsrang, dass ein Staat nie wieder mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Die Verwaltung ist zu durchforst, alle verstaatlichten und staatsnahe Betriebe sollen privatisiert werden, überhaupt sollten die Aufgaben des Staates stark zurückgefahren werden und am Ende kommt eine Flattax.

  397. Paige
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    04. Oktober 2011 10:20 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ich auch, lieber mike. Ich muss sagen, dass mich das sehr beunruhigt - vor allem deshalb, weil unsere Politiker sowas von daneben sind und so viel gelogen wird.

  398. Ch. Seidl
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    04. Oktober 2011 10:20 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    @Kapuzerer:

    Sie stellen die falschen Ansprüche an das Dudenwörterbuch: Es ist nicht dazu da, das zu notieren, was *Sie* für würdig halten, sondern völlig wertungsfrei den gegenwärtigen Wortschatz. Dass da Ausdrücke verzeichnet werden, die es früher nicht gab, ist ganz natürlich.

    Außerdem müssen Sie uns erklären, weshalb "Homophobie" ein Unwort sein soll. Es ist nach den üblichen Regeln der deutschen Sprache gebildet und bezeichnet eine Geisteshaltung, die es gibt, wovon man sich in diesem Forum leicht überzeugen kann.

  399. Ch. Seidl
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    04. Oktober 2011 10:29 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Haider:

    Ein Selbstwertgefühl hatte der Österreicher nie. Er war immer Untertan und froh, wenn ihm die Last der Verantwortung – auch für das eigene Leben – genommen war. Diese Geisteshaltung hat sich nicht wesentlich geändert.

    @Undine:
    Von den moralischen Verheerungen, die der Nationalsozialismus im Volk angerichtet hat, sprechen Sie nicht. Ist das Absicht?

  400. Samtpfote
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    04. Oktober 2011 10:33 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ein Haircut über den Umweg von Steuern tötet jedes Wirtschaftswachstum.
    Es wird über eine gesteuerte Inflation laufen (müssen) ...

  401. Susanna
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    04. Oktober 2011 10:33 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ich bin dabei! In der Schwarzau gibt es ein idyllisch gelegenes Frauengefängnis; unsere Familien werden es zu schätzen wissen, wenn sie die Besuche dort mit netten Spaziergängen an der frischen Luft verbinden...
    Paige, Undine und ich können dann ungestört über den kategorischen Imperativ diskutieren, für alles andere sorgt der Steuerzahler.

  402. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 10:41 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Flucht ist unsolidarisch gegenüber denen, die in Ö leben wollen. Man wird schlicht und einfach die FPÖ wählen (müssen) und erkennen wie anerkennen müssen, daß Deutschland nicht "Preußen" ist, sondern Ö in Wahrheit - vermittelt durch den Deutschen Idealismus - Recht und Freiheit gebracht hat.

  403. Hegelianer
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  404. brechstange
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    04. Oktober 2011 10:44 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Der EFSF, wie sie ihn hier beschreiben, wäre dann Madoff exponentiell. Ein überstaatlich organisiertes Betrugssystem, das Fehlallokationen en masse produziert.

    Es gibt keinen Weg, außer den einer harten Konsolidierung mit ungewissem Ausgang.

  405. brechstange
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  406. brechstange
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    04. Oktober 2011 10:51 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @samtpfote

    Es gibt keine gesteuerte Inflation. Davon träumen zwar manche Politiker, damit sie ihren Platz retten können, doch dies wird nicht gelingen, es reicht nicht Geld zu drucken und damit das Fiat Money System retten zu wollen, das kommt nicht dort an, wo Inflation entsteht.

  407. Neppomuck
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    04. Oktober 2011 10:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Na, hoffentlich hat das "Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung" einen großen Briefkasten.

  408. Torres
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    04. Oktober 2011 10:58 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Erschreckend auch die (von Unterberger bereits kurz angesprochene) Perspektive, dass auch Kabarettisten und Karikaturisten von diesem Paragraphen betroffen sein könnten. In diesem Fall nähern wir uns tatsächlich Zuständen, wie sie im Dritten Reich oder unter Stalin, Ceausescu & Co. geherrscht haben. Ich bin nicht sicher, ob etwa auch in Deutschland derartige Gesetze in Planung sind. Da könnte man leicht einem Sarrazin, aber euch einem Harald Schmidt die Feder bzw. den Mund verbieten. Es wäre wohl das Ende jeglicher Satire und jeglichen Humors. Fast jeder, auch noch so harmlose Witz macht eine Gruppe oder deren Angehörige irgendwie "verächtlich".

  409. Paneuropa
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    04. Oktober 2011 10:59 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Das ist dann aber nichts anderes als ein Pyramidenspiel. Wobei Staatsanleihen im Grunde genommen immer ein Pyramidenspiel sind. Der Staat zahlt ja nicht wirklich zurück, sondern begibt immer wieder neue Anleihen. Theoretisch kann man das, um den Preis einer steigenden Inflation (Inflation ist die Ausdehnung der ungedeckten Geldmenge) sehr sehr lange fortsetzen. Das war ja auch der Vorschlag des früheren griechischen Ministerpräsidenten (und gelernten Ökonomen) Simitis: Griechenland ist pleite? Kein Problem. Es gibt die EU. Die hat noch keine Schulden, also kann sich die EU so lange verschulden bis sie pleite ist. Dann wird man sicher schon so etwas wie eine Weltverschuldensunion haben. Und wenn die einmal pleite ist wird die ganze Geschichte mit den Marsmenschen weitergespielt.

  410. Paneuropa
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    04. Oktober 2011 11:01 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Mit dem Sparkommissar gibt es allerdings ein ganz gewichtiges Problem. Wir leben in einer Demokratie. Da kann man nicht so einfach gewählte Regierungen durch einen Sparkommissar entmündigen. Das alte Rom kannte einen solchen Eingriff mit dem Diktator (auf Zeit).

  411. Collector
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    04. Oktober 2011 11:05 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @ Dr. Dieter Zakel MA

    Vielen Dank für die hervorragende Quelle, http://cloud.zakel.at/3B1Z0W0o0J1a2E2Z1o00 , in welcher der Parlamentspräsident der Slowakei die beste Analyse zum EFSF/ESM-Wahnsinn liefert. Sie sollte von jedem heruntergeladen werden, der hier mitreden will. Außerdem jedem Politker, Abgeordneten, Parlamentsklub schicken, zu dem Zugang besteht. Auch unhter Bekannten weiterverbreiten!
    Nichts ist wichtiger als die Verbrechen, die jetzt an Österreich und seiner Bevölkerung durch ÖVPSPÖ und das grün-kommunistische Politgesindel begangen werden, zu benennen und aufzuzeigen!

  412. schreyvogel
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    04. Oktober 2011 11:07 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    "Unfallselbstmord" - genau so habe ich das schon immer gesehen. Das erklärt auch die starke Alkoholisierung: Zur Betäubung des Selbsterhaltungstriebes.
    Über die Gründe kann man endlos diskutieren. Sicherlich hat er erkannt, dass er seinen Zenith überschritten hat, besonders nach dem Gespräch mit H.C. kurz vorher.
    Ich habe ihn sehr geschätzt. R.I.P.

  413. M.S.
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    04. Oktober 2011 11:14 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @CHP

    Es war kein Zufall, dass gerade diese Oper bei der denkwürdigen Wiedereröffnung der Staatsoper zum Ende der Besetzung Österreichs durch die Siegermächte symbolträchtig aufgeführt wurde.
    Damals wußte man eben noch was es heißt, in seiner Freiheit eingeschränkt zu sein.

  414. Neppomuck
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    04. Oktober 2011 11:14 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat wird."

    Erich Kästner

  415. schreyvogel
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    04. Oktober 2011 11:19 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Die ÖVP hat ein großes Problem mit ihren SpitzenpolitikerInnen. Selbst schon angekränkelt von der P.C. und in einem Umfeld, das voll der P.C. ergeben ist, traut sich keine PolitikerIn mehr, ein eigenes Format und eine eigene, von der P.C. abweichende Meinung zu haben. Eine Beamten-Kamarilla, die darauf lauert, ihre Agenda endlich bei irgendeiner der ständig wechselnden MinisterInnen durch und ins Parlament zu bringen, hat endlich reüssiert.

    Da die Vorlage von einer ÖVP-MinisterIn eingebracht wurde, kann die ÖVP nicht mehr dagegen stimmen, und die SPÖ ist ja ohnehin dafür.
    Die Sache ist gegessen!

  416. Neppomuck
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    04. Oktober 2011 11:20 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    In Deutschland hieße das, dass Künstler (die sind das wirklich) wie z.B. Georg Schramm oder Volker Pispers einen Stammplatz im "Kleinen (oder ist es ein größeres?) Bezirksgericht" hätten.

    "Dirty Harry" wird da nicht besonders betroffen sein.
    Jedenfalls, seit er wieder bei Sat1 seine Zoten reißt.

  417. Undine
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  418. Politicus1
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    04. Oktober 2011 11:49 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Immer unbestimmt bleiben!
    Alte Geschichte:
    Einer wurde verurteilt, weil er einen bestimmten NR-Abgeordneten einen Trottel hieß...
    Hätte er geschrien, alle NR-Abg. sind Trotteln, wäre er - zumindest seinerzeit - straffrei geblieben...
    Morgen ist wohl auch die bestimmte Gruppe der Politiker durch das Antiterrorgesetz besonders geschützt...

  419. HDW
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    04. Oktober 2011 12:05 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Das Zusammengehen des Großkapitals mit den Linken ist für diese konstituierend, weil meist aus derselben genetischen Quelle! Der Reiche bereitet dem Habenichts den gedeckten Tisch und stopft sich mit ruhigem Gewissen weiter die Taschen voll. Was aber im Alten Testament ein tüchtiger Reicher war der Geld machte oder Jakob Schiff oder Rockefeller-Rothschild, ist jetzt leider unsere 68erEU-Nomenklatura die ihre neomarxistische Selbstverwirklichung (Transferunion oder Umverteilung) untüchtig mit horrenden Schulden auf unserem Rücken betreibt!

  420. Peter Brauneis
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    04. Oktober 2011 12:07 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Sehr geehrter Herr Unterberger, Ihre Warnung an die ÖVP, „der Nächste auf der Liste“ roten Meinungsterrors sein zu können, ist begründet. So beschimpfen etwa im deutschen TV linke „Comedians“ Wähler rechter Parteien menschenverachtend als „Primaten“ und verhöhnen Andersdenkende gnadenlos. Vielleicht lernens CDU/CSU/FDP doch noch: Sich kriminellen Linksextremisten-Demos „gegen Rechts“ beflissen anzudienen, nutzt gar nix.

    Die Zeitgeist-Anpassung von Politikern ehemals bürgerlicher Parteien wird stets erstaunlicher. Ähnliches gilt für das erbärmliche Euro-Tohuwabohu, das – von Reichseinheitsmedien bejubelt - nur mehr Verlierer hervorbringt: Die Zahler verlieren ihr Geld und die Empfänger ihre nationale Unabhängigkeit und Würde. Der Staat kapituliert vor den Interessen der Hochfinanz und Europas politische Linke und Rechte sagen dazu Ja. Die österreichische Finanzministerin freut sich im Parlament gar über „gute Geschäfte“ für unser Land.

    Angesichts dessen gleicht die Bewertung heutiger Politik einer Wahl zwischen Hunger und Durst: Entweder die Handelnden wissen, daß sie lügen, oder sie sind von ihrem Geschwätz selbst überzeugt. Einfacher formuliert: Entweder unredlich oder dümmlich. Sich in ORF-TV-Doppelconferencen im Habitus von Waschmaschinenvertreter und Loriot-Manderl zu präsentieren, hilft dann auch nix mehr.

  421. november
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    04. Oktober 2011 12:16 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "Die Zahler verlieren ihr Geld und die Empfänger ihre nationale Unabhängigkeit und Würde"

    Genau. Deswegen ergibt sich zwangsläufig aus einer Währungsunion eine politische Union, wie Finanzminister Schäuble (CDU) richtig erkannt hat. Aber in der heutigen Zeit darf man keine europäischen Visionen mehr haben, die von der Massenmeinung abweichen.

  422. Nashwin
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    04. Oktober 2011 12:20 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "Machen Sie diese Ungeheuerlichkeit überall deutlich, wo Sie hinkommen. Wer schweigt, wird mitschuldig."

    Und wo waren Sie, Herr Unterberger, als Justiz und Polizei die linken Tierschützer mit einem anderen Gummiparagrafen verfolgte, Beweismittel unterdrückte und Falschaussagen organisierte?

    Nein, Sie haben nicht geschwiegen, Sie haben das sogar noch unterstützt.
    Nur weil Sie in Ihrem Groll gegen alles Linke, den Angriff gegen den liberalen Rechtsstaat dahinter nicht erkennen konnten.

  423. Rosi
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  424. einfacheinnick
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    04. Oktober 2011 12:33 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ich nehme an, das oberdenunziante Schwammerl befindet sich schon im Dauerorgasmus.

  425. Segestes
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    04. Oktober 2011 12:45 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wenn man bedenkt, dass die Polizei
    bzw. das Innenministerium nicht einmal
    in der Lage sind die Datensätze
    der eigenen Belegschaft sicher zu
    verwahren, sondern man diese einfach an
    Dritte weiterreicht, dann bricht einem im
    Angesicht der von der Politik vorangetriebenen
    Vorratsdatenspeicherung, von der jeder
    Österreicher betroffen ist, regelrecht der
    Angstschweiß aus!

    Meine Erfahrungen in Sachen Datenschutz sind
    absolut niederschmetternd.
    Bereits wer weiß was ein einfacher Netbios-Scan
    ist und sich eines der unzähligen LEGALEN Programme
    herunterlädt, die so einen Scan durchführen
    können, dem wird drastisch vor Augen geführt
    wie unsere Daten ungeschützt im Netz herumkugeln.
    Kundendatenbanken, Bankverbindungen,
    Uni-Diplome, Polizeiinterna wie Formulare für
    "Durchsuchungsbefehle" usw. usw. usw
    Es gibt nichts das es nicht zu finden gibt!

    Und dann schwadronieren unsere Politiker
    von Gefahr durch "Hacker"!
    Absurd!
    Jeder halbwegs versierte Windoof-Anwender
    kann mit einem Minimum an Wissen,
    das er sich innerhalb von wenigen Stunden
    ergooglen kann, die obigen Ergebnisse erzielen.
    Bei Youtube gibt es für die besonders Faulen
    sogar Videoanleitungen....

    Jetzt stelle man sich vor, was für Fundgruben
    enstehen, wenn man erst die
    Vorratsdatenspeicherung voll durchdrückt!
    Eine Vorratsdatenspeicherung, die zuerst
    nur wegen dem "internationalen
    Terrorismus" eingeführt wurde.
    Dann kam KiPo dazu, da man genau wusste,
    dass sich dagegen garantiert auch kein
    Widerstand regen würde.
    Nun steht im betreffenden Gummiparagraphen etwas
    von "schweren Straftaten".
    Und hier, davon kann man ausgehen,
    werden unter Garantie auch Gesinnungsdelikte,
    wie von Unterberger aufgelistet, hinzuzuzählen
    sein! Wen nicht kurz-, dann mittelfristig!
    Anders formuliert. Wer allzu laut brandgefährliche
    Ideologien wie den Islam klar kritisiert,
    der läuft Gefahr, dass er der Totalüberwachung
    und der Strafverfolgung anheim fällt.

    Der nächste Schritt ist ebenfalls bereits
    in Planung: Unterhaltungs- u. Medienkonzerne
    (also private Firmen!) wollen, unter Umgehung von
    Staatsanwalt und Richter(!), automatisch Zugriff auf
    diese gesammelten Verbindungsdaten!
    Wehe dem, der da zukünftig unwissend ein funzeliges
    Bild in seinen Blog einbindet, das beispielsweise einer
    Zeitung oder einem Fernsehsender gehört!
    In Deutschland gibt es bereits einige solcher
    Fälle (z.B. "Marions Kochbuch") wo deshalb absurd
    hohe finanzielle Forderungen seitens der
    Rechteinhaber gestellt wurden!

  426. Gasthörer
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    04. Oktober 2011 12:46 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Was ich vom wirklich geschätzen A.U. wohl nicht mehr lesen werde:

    "Ich schäme mich heute zutiefst in meiner Zeit als Chefredakteur der "Presse" mitgeholfen zu haben, mein Vaterland in die EG hineinzulügen. Ich hätte damals ahnen sollen/können, dass sich dieses Konstrukt zur diktatorischen EU entwickeln würde, die nun, die ehemals zumindest teil-souveräne Rep. Österreich abwickelt und zur Provinz degradiert.

    Die meisten unsere Heimat negativ betreffenden Themen ergeben sich direkt oder indirekt aufgrund des Handelns der nicht gewählten Brüssler Politkommissare. Dieses von mir hier kritisierte Gesetz wird eine notwendige Waffe zur Kontrolle all jener, die nicht als Zucker im braunen EU-Kaffee aufgelöst werden wollen. Dies wurde auch bereits in den 1920er Jahren von Graf. Coudenhove-Kalergi als Plan grob entworfen. Wissen tu ich das alles, nur macht mir hier die kognitive Dissonanz ein wenig zu schaffen.

    Leider fließen mir immer noch Sätze aus der Feder wie: "...der damalige ÖVP-Verfassungssprecher Willi Molterer, der aber inzwischen nach Europa ausgewandert ist...". Das Gleichsetzen von EU-Despotie und dem Kontinent Europa ist Gedankenkontrolle a la "1984" - manchmal mach' ich das bewusst, aber es passiert mir zuweilen auch schon ungewollt. Und ob diese Bank, bei der Molterer nun Gehalt und Pension auffettet, wirklich im Sinne Österreichs handelt, hätte ich einmal behandeln können. Hätte!

    Sei's wie sei. Ich werde weiter der ÖVP und der EU treu bleiben; werde kontrollierte Kritik und Opposition betreiben und somit das System stützen. Dies ist - und ich bin mir nicht sicher, ob ich das vollends begreife - die mir zugewiesene Aufgabe. Egal, Hauptsache es funktioniert. Schalom - Salam - Peace"

  427. Torres
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    04. Oktober 2011 12:48 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Neppomuck
    Na ja, gerade "Dirty Harry" bezieht ja seinen Witz großteils aus "politisch unkorrekten" Aussagen - daher auch möglicherweise die Gefahr. Ich weiß, wie gesagt, allerdings nicht genau, ob und wann in Deutschland ähnliche Gesetze beschlossen werden wie bei uns.

  428. freidenker
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    04. Oktober 2011 12:53 - Gendern statt Deutsch: neue WahnsinnigkeitInnen

    damals an der uni(ich musste nochmal hin, um mir den bescheid abzuholen) habe ich auf der hörsaaltür bei den protesten "Kein Rauchen im HS wegen den RauchmelderInnen" gelesen...
    mehr brauche ich wohl nicht mehr hinzuzufügen :-D

  429. Markus Theiner
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    04. Oktober 2011 12:58 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Der EFSF hat keine Lizenz zum Gelddrucken. Er hat nur eine Lizenz Geld auszugeben. Das muss er sich entweder selber leihen oder von den Mitgliedsstaaten zugeschoben bekommen, die es sich leihen müssen. Unbegrenzt sind diese Mittel nur so lange, als zumindest ein Mitgliedsstaat sich noch woanders Geld leihen kann (Reserven hat ja niemand) oder eben die EZB die Geldpresse laufen lässt.

    Im ersten Fall ist das Spiel recht schnell vorbei.
    Im Zweiten kann man das zwar ewig spielen, hat aber dank der angeworfenen Notenpresse die Hyperinflation am Hals, die nichts anderes darstellt als eine Massenenteignung die natürlich Europas Steuerzahler trifft - wenn auch nicht über die Zahlung von Steuern, was sicher ein großer Trost ist.

    Wobei zu beachten ist, dass Inflation durchaus eine Art Steuer ist. Zumindest so lange Staat und Notenbank zusammen hängen fließt ja das frisch gedruckte Geld in die Staatskasse, während der entsprechende Wert den Bürgern verloren geht.
    Allerdings ist es eine der Steuern die das Volk weniger aufregt, weil sie nicht so leicht als Steuer erkennbar ist. Und der moderne Vollkasko-Taschenspielerstaat baut darauf, dass möglichst große Teile der Bevölkerung glauben, dass der Staat ihnen etwas gibt was er ihnen nicht vorher weggenommen hat.
    Darum wird ja auch bei uns nicht alles was der Staat aufgrund eines Arbeitsverhältnisses kassiert als ein Betrag abgebucht. Es gibt Lohnsteuer, Kommunalsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Dienstgeberbeiträge usw.

    Im Prinzip hätten die Südstaaten auf den Wegfall dieser Einnahmenquelle bei der Euroeinführung reagieren müssen. Entweder durch die Einführung neuer (versteckter) Steuern, oder durch Einsparungen auf der Ausgabenseite. Aber so gut verstecken kann man sonst kaum eine Steuer und die Gewerkschaften streiken ja schon wenn man die Ausgaben nur schief anschaut. Also warten und hoffen, dass man nicht mehr im Amt (und am besten nichtmal mehr im Land) ist, wenn das ganze hochgeht.

    Der ESFS kann das Problem also in keiner Weise lösen. Auch nicht monetär.
    Er verteilt das Problem nur gleichmäßig auf Europa, damit nicht einzelne Staaten explodieren sondern alle hübsch solidarisch gemeinsam.

  430. Segestes
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    04. Oktober 2011 12:59 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    War das nicht ein Stadtrat?
    Aber egal, der Kern der Aussage stimmt zweifellos.

    Geschmacksfragen, also ob man z.B. Frauen mit
    Kopftuch als Geschmacklosigkeit empfindet,
    werden zukünftig ein Fall für den Staatsanwalt.
    Und warum?
    Einfach um gewisse, kräftig anwachsende Gruppen,
    nur ja nicht mit der Wahrheit zu reizen.

  431. Markus Theiner
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    04. Oktober 2011 13:05 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Was haben wir vom Austritt aus der EU? Wir haben davor auch nie ausgeglichen budgetiert. Und aufgrund unserer internationalen Wirtschaftsbeziehungen und unserem Schwerpunkt im Bankensektor hätten wir uns vermutlich trotzdem an solchen Rettungsaktionen beteiligt.
    Das Problem ist nicht Brüssel. Das Problem findet sich auf so ziemlich jeder Ebene, weil einfach die Wähler sich viel zu sehr an die Idee des transzendenten Staates gewöhnt haben, der aus dem Nirvana seinen Segen spendet für den man nichts tun muss.
    Hätten wir in Wien, Berlin, Paris, Athen usw. nicht (verkappte) Sozialisten sitzen die immer und immer wieder gewählt werden, dann würde auch der EU-Kurs deutlich anders aussehen. Solange wir die aber haben wird unser Kurs sich auch ohne EU nicht groß ändern.

    Ohne EU und EFSF hätten wir vielleicht mehr Zeit in unserer schönen Seifenblase gehabt, aber das Ziel unseres Höhenfluges wäre das selbe geblieben.

  432. Segestes
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    04. Oktober 2011 13:08 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Treffend formuliert!

    Ein Andreas Unterberger ist eben kein
    Hans Dichand.
    Letzerer hat seinen "EU-Fehler" nicht nur erkannt,
    sondern auch mehrmals eingestanden. Das zeugt
    von charakterlicher Größe.
    Vor allem hat Dichand versucht Wiedergutmachung
    zu leisten.
    Ich bezweifle, dass ein Unterberger,
    wäre er noch bei der Presse, dies geschafft
    oder gar gewollt hätte.
    Ich fürchte, ihm wäre sein Pöstchen wichtiger
    gewesen als Kritik an der EU.
    Jetzt als Blogger tut er sich natürlich leicht,
    auf den Putz zu hauen.
    Es geht ja um nix mehr...

  433. mike1
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  434. brechstange
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    04. Oktober 2011 13:22 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Herr Theiner, Ihre Sicht teile ich insofern nicht, weil durch die Zugehörigkeit zum EWR und nicht zur EU hätten wir uns ordentlich anstrengen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Fahren Sie durch das Land und schauen Sie, welche Kostenträger durch EU-Subventionierung entstanden sind. Das alles hätten wir heute nicht, wir müssten einfach produktiver sein und wären es ohne EU. Profitiert haben von der EU höchstens die Großunternehmen, der Mittelstand kam und kommt in Hinkunft kräftigst zum Handkuss.

  435. Paige
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    04. Oktober 2011 13:22 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Es ist natürlich klar, dass wir immer wieder Tunnels graben werden und einmal pro Monat eine Revolte veranstalten. Selbstverständlich brauchen wir aufgrund des hohen Verschleißes jede Woche frische Wärter.

    Die Unterbergisianischen Männer sind natürlich mit der Untergrabung des Gefängnisgebäudes befasst (wir werden bei jeder Mahlzeit Löffeln auf die Seite bringen - das Aushubmaterial kann in allerdings nur sehr kleinen Mengen im Klo runtergespült werden - vielleicht hat jemand eine bessere Idee?, denn dieses Detail ist nicht unwichtig!). Knapp vor dem Einsturz werden wir alle auf den Hof rauslaufen und einen stampfenden Ringelreiha hinlegen verbunden mit Beschwörungformeln, dass es einem Erdbeben gleichkommt - dies regt nämlich zusätzlich die Eigenresonanz an.

    Das ist sicher interessant, auch für die Kronenzeitung ... :-)

  436. Pumuckl
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    04. Oktober 2011 13:23 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    DR. UNTERBERGER BEGEHT IN DIESEM TAGEBUCHEINTRAG VERHETZUNG UND VERÄCHTLICHMACHUNG AN VIELEN BLOGPARTNERN! ! !
    Wie ich selbst, und meine ganze Familie, wird auch die Mehrheit der Tagebuchpartner blauäugig und als Kind blond gewesen sein.
    Dieses Thema eignet sich gut, um auf verbreitet verlorene Sensiblität hinzuweisen, wenn wir uns selber verächtlich machen.

    Dr. A.U. schreibt im Absatz " internationale Feme - Komitees " . . . . Wiener Justizministerium das sich nun BLAUÄUGIG auf diese . . . .

    WÜRDE MAN KÖRPERLICHE MERKMALE ODER KLEIDUNG , WELCHE MAN DEN JUDEN NACHSAGT, WIE KRAUSES HAAR, NASENFORM, BESCHNEIDUNG, KIPA ODER KAFTAN ALS SYNONYM FÜR NEGATIVE EIGENSCHAFTEN GEBRAUCHEN, WÜRDE SCHON NACH GELTENDEM RECHT DER STAATSANWALT AKTIV ! ! !

    Unleugbar ist, nicht zuletzt auch in akademischen deutschnationalen Kreisen früher ein primitiver Antijudaismus geduldet worden, der letztlich in schrecklichen
    Folgen gemündet ist.

    Folgende in SUBTILER RAFINESSE in unsere Muttersprache eigeschleuste Formulierungen sind jedoch in Wahrheit perfider ANTIGERMANISMUS ! ! :

    ° blauäugig Dieses Prädikat wird heute auch von Blauägigen auschließlich in verächtlichmachender, also diskriminierender Weise angewendet. Dr. A. U. gebrauchte es heute vermutlich für naiv. Der Duden erwähnt diesen verächtliche Anwendung nicht.
    ° Blondinenwitze bedeuten eine Verächtlichmachung, also Diskriminierug nicht nur der blonden Frauen. Der blonde Trottel der solche Witze erzählt kapiert nicht, daß damit alle Blonden also auch die blonden Männer verarscht werden!
    ° Tussi steht laut Duden ugs. abwertend für Mädchen, Frau, Freundin.
    Thusnelda war der Name der Ehefrau des Cheruskerfürsten Arminius. Wenn der Duden auch keinen Zusammenhang von Tussi und Thusnelda erwähnt, ist eine beabsichtigte Verächtlichmachung aller deutschen Frauen mit dem Wort Tussi
    anzunehmen.
    Diese blöde Tussi hört man oft auch aus dem Munde blonder, blauäugiger Frauen
    und Männer.

    DENKEN WIR DARAN, WIR UNS MIT DER AKZEPTANZ DIESER SPRACHVERHUNZUNG SELBST ABWERTEN UND DISKRIMINIEREN ! ! !

  437. mike1
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    04. Oktober 2011 13:25 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    und nochmals zu den gewerkschaften: diese maßnahmen werden den griechen sicher sehr behilflich sein:

    "ATHEN - Der griechische Luftverkehr steht vor einem 24-Stunden-Stillstand. Wegen eines Fluglotsenstreiks werde es an diesem Mittwoch keine kommerziellen Flüge von und nach Griechenland geben.

    Dies teilten die wichtigsten Fluglinien am Dienstag mit. Der Streik solle am Dienstag um 23.00 Uhr beginnen und am Mittwoch 23.00 Uhr enden. Hunderte Flüge müssen demnach ausfallen.

    Die Fluglinien erklärten, sie wollten möglichst viele Passagiere auf Flüge nach dem Streik umbuchen. Flüge über Griechenland ohne Zwischenlandung sollten normal stattfinden, erklärte die Gewerkschaft der Fluglotsen. Am Dienstag blockierten Beamte und andere Staatsbedienstete die Eingänge von sieben Ministerien in Athen.

    Die Proteste sind Teil einer massiven Streikwelle, mit der sich vor allem Staatsbedienstete gegen geplante Entlassungen im Staatssektor wenden. Am Mittwoch sollen alle Behörden, Ministerien, Schulen und Kommunalverwaltungen geschlossen bleiben. Auch im Nahverkehr in Athen werde es zu erheblichen Problemen kommen, sagte ein Sprecher der Staatsbedienstetengewerkschaft (ADEDY) am Dienstagmorgen.

    Empört sind auch die Angestellten des privaten Bereichs: Die Experten der sogenannten "Troika" aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) sollen nach Informationen aus dem Arbeitsministerium jetzt fordern, dass der griechische Mindestlohn von netto 548 Euro abgeschafft wird. Einzelne Betriebsräte sollen nach diesen Vorstellungen mit dem jeweiligen Arbeitgeber neue Tarifverträge unterhalb des geltenden Mindestlohns aushandeln können."

  438. sosheimat
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  439. Undine
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  440. Undine
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  441. Martin Bauer
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    04. Oktober 2011 13:48 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Markus Theiner

    Das von mir dargestellte Szenario ist lediglich ein Instrument, welches die derzeitigen PIGS-Gefahren hintanhalten würde.
    Eine Pleite Griechenlands und/oder ein Austritt GR aus dem EURO wäre mit noch viel grösseren ja katastrophalen Verlusten verbunden.

  442. HJR
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    04. Oktober 2011 13:49 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Sandkastenspiele, welche lediglich belegen, dass auch die BCG keine Ahnung hat, was eigentlich los ist und wie's weiter gehen sollte (oder auch nur könnte).

  443. Undine
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  444. Reinhard
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    04. Oktober 2011 13:56 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Im letztens ausgestrahlten und ansonsten eher unseligen "Bürgerforum" des ORF hat ein Zuschauer sehr bewegt reagiert: Als auf die österreichische Verfassung und zum Schutze des österreichischen Volkes und seines Volksvermögens vereidigter Milizionär stelle sich ihm die Frage, ab wann der Zeitpunkt gekommen ist, um gegen die herrschende, die Verfassung verhöhnende und das Volk belügende, bestehlende und entrechtende Kaste aus Verrätern mit Waffengewalt aufzustehen. Wenn die Miliz und das (warum wohl?) abzuschaffende Bundesheer ihren Schwur ernst nehmen würden, müssten morgen bereits Panzer über den Ring rollen und eine erkleckliche Anzahl Regierungsmitglieder und Parlamentsabgeordnete, Parteisekretäre und Beamte wegen Hochverrats unter Arrest gestellt werden...
    Müssen wir erst ägyptische Zustände bekommen?

    "Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!"
    (Im Gegensatz zu Ihnen, Neppomuck, entfallen mir immer wieder die Quellen meiner Zitate, aber als Nichtdoktor und Nichtminister kann mir das egal sein.)

  445. HJR
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    04. Oktober 2011 13:57 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Wir könnten anstelle der Politiker oder der Finanz- bzw. Wirtschaftsexperten mal den Chef jener Religion bzw. Sekte fragen, die alle paar Jahre den Weltuntergang für einen bestimmten Tag prophezeit und deren Gläubige sich dann unter einer Eiche versammeln - warum weiß ich nicht, ist aber auch egal.

  446. Martin Bauer
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    04. Oktober 2011 14:12 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    brechstange

    Der ESFR sammelt ja nur Anleihen ein, die bereits platziert wurden und nicht neue Staatsschulden.
    Das Geld - zum Börsenkurs - fliesst wieder an die Banken retour.
    Damit entsteht kein neues Geld. Ich sehe daher (fast muss man sagen leider) keine Inflationsgefahr.

  447. Paige
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    04. Oktober 2011 14:14 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    HJR, das ist ein THING. Viele Orte enden deswegen auf -ing.
    Die Eiche ist Odins Baum. Man konnte sie bitten.
    Eichbaum ich klage dir,
    die Gicht, die plaget mir;
    Ich wünsche, dass sie mir vergeht
    und in dir besteht.

    Oder bei Zahnschmerzen:

    Mundfäul geh hin und wieder
    geh aus allen meinen Gliedern
    und kimm nie wieder.

  448. Johann Scheiber
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    04. Oktober 2011 14:20 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Der Unterschied zwischen Kärnten und Griechenland liegt darin, dass dort die autochtone antike Bevölkerung von fremden Slawen überflutet wurde, während in Kärnten die fremden Slawen von autochtonen Bajuwaren zurückgedrängt wurden! :-)

  449. Josef Maierhofer
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    04. Oktober 2011 14:34 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @ Markus Theiner

    Österreich hat sich mit den Sozialisten verschuldet und singt (noch) fröhlich zwitschernd und multiulti oder Alkohol lallend die Internationale und macht bei allem mit, was wir nicht brauchen.

    Was wir gebraucht hätten - und mit dem Trick und den zugehörigen Lügen hat man die österreichischen Wähler damals in die EU gelockt - war ein Handelsvertrag. Den hatten wir damals noch nicht, sondern lediglich Vorstufen davon.

    Verkappte Sozialisten hin und her, wer zur Faulheit aufruft, wer lügt, wer nicht für sein tägliches Brot selbst arbeitet, wird untergehen. Wer das zulässt auch, also auch die Fleißigen unter uns. Das gilt für Österreich und für Europa.

    Der Kurs wird sich mit dem Zusammenbruch, der Megainflation, oder was auch immer dann den Auslöser darstellen wird, drastisch ändern.

    Ich wünsche mir die Volksverräter und Volksverkäufer auf den Anklagebänken.

  450. DSMVW
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    04. Oktober 2011 14:46 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Dazu passend der Aufruf eines Deutschen an seine Landsleute: "Mannheimers Aufruf zum allgemeinen Widerstand" - http://michael-mannheimer.info/2011/04/09/mein-aufruf-zum-widerstand-gegen-das-politische-establishment-gemas-art-20-abs-4-gg/

    Aber auch andere Deutsche sind nicht faul: http://wiki.artikel20.com/index.php?n=Verantwortliche.Verantwortliche - "NÜRNBERG 2.0
    NETZWERK DEMOKRATISCHER WIDERSTAND"

  451. Brigitte Imb
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    04. Oktober 2011 14:56 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Jooo, Pandi u. Fellner berichten von der rechten ReckInnen, die aufgrund ihres terroristischen Potentials sogar Gefängnismauerern zum Einsturz bringen......

    Das könnt´der Anfang von was ganz Großem sein.....also Vorsicht ihr LinxGrünInnen, die 'Unterberger Häfn Truppe' steht bereit,.... rechts um! *lol*

  452. Segestes
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    04. Oktober 2011 15:07 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Von wegen "ergooglet"...
    Und selbst wenn, ernst meinen
    kann ich das kaum, da ich längst
    nur mehr auf dem Papier Christ
    bin und die Kirchensteuer
    eher als eine der Tradition und
    Geschichte geschuldete Kulturabgabe
    begreife -oder besser gesagt, begreifen
    muss. Denn anderenfalls hätte
    ich mich konsequenterweise von
    diesem Verein schon längst verabschieden
    müssen...

    Das Zitat war demnach für jene
    "Oberchristen" hier bestimmt,
    die zwar Sonntags in die Kirche
    laufen, von der Botschaft
    des Evangeliums aber nur das zur
    Kenntnis nehmen, was Ihnen
    ins eigene egozentrische Weltbild passt
    - und somit die wichtige soziale Komponente
    des Christentums ausblenden!

    Laura R. ist übrigens eine Witzfigur.
    Bei jeder Parlamentsübertragung
    sehe ich dieser halbgare Tante dabei
    zu, wie sie geistesabwesend an ihrem
    iPhone oder ihrem iPad herumfummelt.
    Selbst der vielzitierte "nasse Fetzen"
    wäre für dieses typische Produkt
    roten Politadels noch zu gut.

    Die Besteuerung von besonders hohen
    Einkommen (wobei das natürlich
    eine Frage der Definition ist), ist
    für mich eine Frage der Gerechtigkeit.
    Warum, das habe ich hier schon
    mehrmals ausgeführt: Es geht um
    jene himmelschreiende Ungerechtigkeit,
    wonach körperliche Arbeit (die statistisch
    gesehen mehr Krankheit und eine kürzere
    Lebenserwartung beschert) meist
    schlechter bezahlt wird als geistige.

    Besteuere ich nun hohe Einkommen mehr,
    ist dies de facto eine stärkere
    Besteuerung von Arbeitnehmern die geistige
    Arbeit verrichten.
    Verwende ich das so eingenommene Geld
    um damit niederen Einkommen zu
    bezuschussen, also Leute die körperliche
    Arbeit verrichten, dann schaffe ich nicht
    nur mehr Gerechtigkeit, sondern kann auch
    noch, durch Entlastung der
    Lohnnebenkosten, den industriellen
    Wirtschaftsstandort stärken.
    Ich bin nämlich auch der Meinung,
    dass wir mit einer totalen
    Dienstleistungsgesellschaft, wie besonders
    gerne von den Grünen erträumt, langfristig
    gesehen massiv auf die Nase fallen
    werden.

  453. brechstange
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    04. Oktober 2011 15:12 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Danke für den Link. Der Kommentar ist zynisch gut.

  454. brechstange
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    04. Oktober 2011 15:18 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @maierhofer
    Den EWR gab es bereits, er wurde 1992 unterzeichnet und war seit 1.1.94 voll im Gang. Einen EU-Beitritt hätten wir nicht benötigt, Norwegen ist ja nur beim EWR und fährt damit nicht schlecht.

  455. Segestes
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    Schon bewertet [/2]
    04. Oktober 2011 15:31 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Apropos Abbau der Demokratie durch EU:
    In Deutschland werden manche Politiker,
    im Umfeld der verrückten Physikerin aus der Zone,
    offenbar schon leicht hysterisch und lassen sich
    zu höchst unfeinen Wortspenden gegenüber
    Andersdenkenden verleiten.
    Stichwort "Fresse-Erklärung"....

    http://www.kopp-online.com/hintergruende/deutschland/carlos-a-gebauer/ronald-pofalla-die-fresse-erklaerung-aus-dem-kanzleramt.html;jsessionid=77ADE6595B60A7DA2486603F1A605444

  456. ambrosius
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    04. Oktober 2011 15:57 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Völlig falsch!!! Die Bajuwaren sind im 8. Jahrhundert eingewandert und haben die autochtonen Slawen verdrängt.
    (Dem Irrtum ist schon der Dr. Haider mit seinem Sager von der Aufenthaltsbewilligung für die Slowenen aufgessen, wenn`s denn wirklich ein Irrtum war!)

  457. Reinhard
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    04. Oktober 2011 15:58 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    November, man braucht nur die richtige Reihenfolge einhalten: Erst die politische Union, die aber nicht durch Zwang wie in den alten Sowjetrepubliken sondern nur durch gemeinsames Zusammenwachsen der Völker entstehen kann - ein langer und steiniger, aber am ende nachhaltiger Weg - und dann, und wirklich erst dann, wäre auch eine Währungsunion möglich bzw. sogar die logische Fortsetzung. Andersherum kann niemals funktionieren, da muss man Schäuble widersprechen - da ist wohl der Finanzminister mit ihm durchgegangen.
    Europäische Visionen darf man sehr wohl haben, aber wie das mit Visionären so ist, müssen sie sich der Realität stellen und dürfen diese nicht einfach Niederbügeln.
    Hätte man die EU sich langsam entwickeln und natürlich Zusammenwachsen lassen, wären wir heute noch lange nicht in einer Währungsunion dieses Ausmaßes, höchstens in einer Kern-Union ín Mitteleuropa; wir könnten ein europaweites demokratisches Wahl- und Volksentscheidungssystem haben, das zu einer demokratisch legitimierten Vertretung führt - aber nein, eine hochmütige Elite musste die Völker mit Gewalt zu ihrem Glück zwingen, unter eine demokratisch nicht legitimierte und im Volk abgelehnte Diktatur stellen und den Völkern immer mehr ihrer Eigenheiten zwangsexorzieren. Das hat in der Sowjetunion nicht funktioniert, in Jugoslawien zu Hass und Krieg geführt - logischerweise, denn der Drang nach Freiheit ist der stärkste Drang des Menschen und das Gefühl, unterdrückt zu werden, egal ob der Unterdrücker jetzt seinen eigenen Vorteil im Blick hat oder als gütiger Mäzen und gnädiger Herrscher auftritt, genau jenes Gefühl, dass uns zum stärksten Widerstand führt.
    Europäische Visionen darf man haben, aber für lange Zeit zerstört haben sie jene, die versuchten, sie dem tumben Pöbel mit Gewalt einzupeitschen. Wieder einmal war gut gemeint das Gegenteil von gut...

  458. numerus clausel
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    04. Oktober 2011 16:12 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Dafür hätte dann ein Cindy aus Marzahn, ein Michael Mittermeyer narrenfreiheit. Gut, dann sollen sie auch wie Narren behandelt werden.

  459. Reinhard
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    04. Oktober 2011 16:22 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Oh, auf einmal wird die Pressefreiheit hochgehalten...
    Sorry, aber der Besitz und Konsum illegaler Drogen ist - wie das Wort "illegal" bereits vermuten lässt - in Österreich verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Ob die detaillierte Anleitung zu einer Straftat auch noch unter "Pressefreiheit" fällt, wenn es sich um eine "politisch unkeorrekte" Straftat handelt, bleibt zu bezweifeln.
    Ach ja, Kinder haben Sie wahrscheinlich keine; ich vermute fast, Sie sind eher selbst noch eines. Aber das ändert sich.

  460. november
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    04. Oktober 2011 16:39 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Reinhard, ichwürde nicht so weit gehen, die EU mit der Sowjetunion, Jugoslawien oder anderen Diktaturen zu vergleichen, aber im Prinzip haben Sie recht. Die Politiker haben versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen und jetzt haben wir den Salat. Die Lösung wäre für mich aber nicht, aus EU oder Eurozone auszutreten, sondern das Versäumte nachzuholen. Bei all den wirtschaftlichen Verflechtungen ist ein Austritt ohne massive Kollateralschäden nicht mehr gut möglich.

  461. Brigitte Imb
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    04. Oktober 2011 16:39 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @AR,

    schon zu alt und was mach ma mit unserem "Schloß"? Viel zu groß, kauft keiner, zumindest nicht um das was es wert ist.

  462. Johann Glaser Partner Homepage
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    04. Oktober 2011 16:40 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Was können wir dagegen tun?

    Das System mit seinen eigenen Mitteln bekämpfen!

    Neulich wurde hier im Forum gepostet, dass der Überhang an Anzeigen wegen rechtsextremer Delikte gegenüber linksextremen daher kommt, dass es viel mehr Denunzianten auf der linken Reichshälfte gibt. Wir müssen ein Gleichgewicht herstellen!

    Sobald dieser neue Paragraph wirksam ist, muss jeder bürgerliche, konservative und liberale Mensch aktiv werden, und jeglichen "Verstoß" gegen dieses Knebel-Gesetz zur Anzeige bringen!

    Besonders viel dürfte es bei Kabarettisten und Karikaturisten, aber auch der ÖH geben. Fast jeder dieser Proponenten lässt keine Gelegenheit aus, Seitenhiebe auf Religion und Kirche auszuteilen. All das ist eine Handlung, die geeignet ist, die Ziele verächtlich zu machen.

    Hier muss konsequent und ohne Sparsamkeit Anzeige erstattet werden. Jedes Plakat (z.B. "Dein Boss ist Piefke?", die Kreuze im Mistkübel, ...) und sämtliche Aussagen müssen beim leisesten Anklang von Verächtlichmachung angezeigt und mit voller Härte verfolgt werden. Zur Not als Anzeige gegen Unbekannt.

    Ein Gesetz, das gegen die Meinungsfreiheit gewendet ist, muss umgedreht werden, gegen jene, die die Meinungsfreiheit einzuschränken versuchen.

    Mögliche Folgen:
    - die Anzeige wird abgelehnt oder nicht weiter verfolgt
    - es etablieren sich gewisse Ausnahmen
    - es wird nur einseitig bestraft
    Auf jeden Fall müssen sämtliche Verfahrensausgänge mit den konkreten Fakten dokumentiert werden. Durch eine statistische Analyse kann dann die Einseitigkeit demonstriert werden.

    Und zweitens: Als nicht-Jurist kann ich über die Verfassungswidrigkeit nichts sagen, aber ich finde A.U.s Begründung sehr plausibel. Sobald möglich muss dieses Gesetz beim VfGH mit guter Begründung angefochten werden. Evtl. stehen dann schon etliche (anzunehmenderweise einseitige) daraus abgeleitete Urteile fest. Die müssen gleich als Beispiele verwendet werden.

    Das Gesetz zu verhindern wäre natürlich besser. Aber es sieht düster aus. Und darum: Die Meinungs-Diktatur mit ihren eigenen Mitteln bekämpfen!

  463. rundertischdgf Partner Homepage
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    04. Oktober 2011 16:53 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Das ist ein interessanter Vorgang in Österreich, der hier beschrieben wird. Aber auch in Deutschland muß man sich jede Kommentierung dreimal überlegen. Wenn man anhand der Vorführung einer Migrantin unter den Bundestagsabgeordneten zum Thema EFSF durch das Fernsehmagazin Panorama dann noch die Frage stellt, was will denn eigentlich diese Dame ohne Wissen im Deutschen Bundestag, bedient sie nur eine Quote? Dann ist das schon eher "grenzwertig".
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/10/02/mdb-aydan-ozuguz-spd-kennt-sich-nicht-aus-und-stimmt-dennoch-fur-efsf/

  464. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 16:55 - Hier Berlakovich, Wrabetz und Leitl, dort Spindelegger

    Fremdsprache ist Kroatisch bei Berlakowich glaube ich keine. Und Englisch kann er doch auch nicht?

  465. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 17:03 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Das Diskriminierungsverbot, das Unterberger als "Verletzung des eigentlich verfassungsrechtlich garantierten Gleichheitsgrundsatzes" bezeichnet, ist im Prinzip seit 1958 durch Ratifizierung der EMRK im Verfassungsrang in Österreich. Ist das nicht ein bisschen zu viel der Hysterie, und auch ein bisschen spät?

    § 14 hier nachzulesen
    http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1958_210_0/1958_210_0.pdf

  466. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 17:09 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Frei nach Andreas Khol kann ich da nur sagen, "Klarinette statt Internet, Freunden, Extremsport und Rockfestivals"! Wehret den Anfängen.

  467. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 17:10 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Ist Daniela Hutter eigentlich diese Esoterik-Tant.. ähh -Unternehmerin, zu der man gerät, wenn man sie googlet?

  468. socrates
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  469. DSMVW
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    04. Oktober 2011 17:32 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Richtig! Den linken Kampfbegriff "Verhetzung" den pc-Deppen als eigene Medizin verabreichen.
    So hilft man den ideologischen Rädelsführern mitsamt ihren mitlaufenden stets so hochempört betroffenen Einfaltspinseln am Besten weiter.

    Ha, das wird ein Spaß werden...

  470. DSMVW
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    04. Oktober 2011 17:38 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Und als Erstes sind gleich die Gendertrullas inkl. lila-Pudel-Anhang fällig: lupenreinerer Sexismus als Geschlechterquoten läßt sich ja kaum finden.

    Frau Heinisch-Hosek, schauen Sie sich schon mal um eine ehrliche Arbeit um...aus der Nummer kommen Sie nicht mehr raus. Viel Glück am Arbeitsmarkt - Sie werden es sicher brauchen. :-)

  471. socrates
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    04. Oktober 2011 17:49 - Welche Tageszeitung schaltet wieviele Politikinserate?

    Heute telephonierte ich mit einem ÖVP (Wirtschaftsbund) Funktionär. Er bestritt die mangelnde Öffentlichkeitsarbeit seiner Partei, da die ÖVP eine Seite im Bezirksblatt hätte. Mein Einwand, der Kurier gehöre Raiffeisen, wies er zurück: Der Kurier bekommt in Wahlzeiten 100.000€ pro Tag von Häupl, da gehe das verdienen vor.
    Er verträgt nichts weniger als "Wohlerworbene Rechte". Das gilt offen bar nur für die Anderen, und da für bestimmte. Die Copyrightgesetze wurden erst neu geschaffen, bringen keinerlei Leistung, behindern den Fortschritt und machen Terror.
    Ich bekomme keine Bootssteuerung aus den USA, da eine Lieferung in die EU verboten ist. Den Gebietsschutz der Rauchfangkehrer, Apotheken, u.v.a.m. ist OK.
    Die schwarzen Landesbeamten in N.Ö. werden eingespart und ihre Rechte beseitigt, die der roten Beamten und der Arbeiterkammer in Wien nicht.
    Insgesamt ein schreckliches Bild unserer Demokratie.
    Die ÖVP weiß nicht, warum die Leute H.C.Strache wählen. Arm!

  472. Philipp Starl
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    04. Oktober 2011 17:54 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Eigenlob stinkt...trotzdem. Ich habe schon Ende letzten Jahres darauf hingewiesen, dass dieses Gesetz beschlossen werden wird. Auch habe ich in meinem Gastkommentar "Der neue Faschismus" darauf hingewiesen, dass wir bald in einem faschistischen Staat leben werden. Nun haben wir den Salat.

  473. Brigitte Imb
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    04. Oktober 2011 17:56 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    OT - Und nicht dass jemand, nachdem er den nachstehenden Artikel gelesen hat, glaubt, bei den Faymanns gäbe es Freunderlwirtschaft.
    Die Fayfrau, angeblich Maturantin, ist bei der Sozial. Jugend zur großen Politikerin herangewachsen - also durchaus kompetent für das Parteiblattl "Heute".

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/698331/KanzlerGattin-arbeitete-fuer-HeuteEigentuemer?_vl_backlink=/home/index.do

  474. Philipp Starl
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    04. Oktober 2011 18:06 - Wollt Ihr den totalen Plan?

    "Nationalstaates und die Ausbildung selbstbewußter Korporationen (wie z.B. der Kammern und Genossenschaften) als Hüter von Ordnung und Freiheit. "

    Institutionen, die die Freiheit beschneiden, sollen für eben jene sorgen? Heute sind Sie aber witzig.

  475. Anton Volpini
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    04. Oktober 2011 18:11 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    ......Johann, und später kamen die Italiener. Ich kenne einen der heißt jetzt Platzer, sein Großvater hieß noch Di Piazza. :-))

  476. Reinhard
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    04. Oktober 2011 18:23 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Schnabel, Sie konnten auch schon mal besser lesen.

    Erstens bezeichnet der von Ihnen angeführte Artikel14 der EMRK die Gültigkeit der vorhergehenden 13 Artikel. Das ist kein "Diskriminierungsverbot" sondern die Erklärung, dass alle Menschen vor diesem Gesetz gleich zu behandeln sind. Sonst steht da gar nix.
    Was bitte hat das jetzt mit den Maulkorbgesetzen ala "Verhetzungsverbot" zu tun? Eigentlich ebenso gar nix, vor allem, da ein Diskriminierungsverbot von niemandem in Frage gestellt wird, ein Verbot der freien Meinungsäußerung allerdings schon. Den Unterschied zwischen Diskriminierung und Verhetzung muss ich Ihnen waohl nicht erklären.

    Und zweitens, lesen Sie mal Artikel 10 Absatz 1 und danach Artikel 17 - wenn irgend jemand aus der Opposition so ein elender Vernaderer wäre wie die Linken, die Sanktionen gegen den eigenen Staat heraufbeschworen haben, dann würde er sofort den Staat Österreich wegen Verletzung des Artikels 10 Absatz 1 vor den EGMR zerren. Dass das nicht geschieht, liegt auch daran, dass die rechte Opposition sofort mit medialem Terror und massiver Verächtlichmachung rechnen muss (in dieser Richtung ist das nämlich nach Ansicht der linken Weltherrschaftsträumer absolut in Ordnung) und die linke Opposition auf dem linken Auge stockblind ist (und als Marxisten/Trotzkisten mit Werten wie Freier Meinungsäußerung sowieso nichts am Hut haben). Außerdem müsste man in logischer Folge die gesamte EU vorladen, denn von dort gehen die Initiativen zur Volksknebelung aus.

  477. Reinhard
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    04. Oktober 2011 18:37 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    November, einen Austritt sehe ich auch nicht als Lösung; höchstens als Reaktion auf falsche Aktionen (ich bin eigentlich Anhänger eines vereinigten Europas und finde die Idee der EU grandios; nur was daraus gemacht wurde und weiter gemacht wird hat nichts mehr mit der Idee der Gründerväter zu tun). Der EU würde es anstehen, Irrtümer einzugestehen und ganz schnell ein oder zwei Schritte zurückzugehen, um einen besseren Neustart, gestärkt durch Erfahrung, zu ermöglichen. Daran teilzunehmen, mitzuarbeiten, wäre ein positives Ziel und würde für einen Verbleib in einer demokratischen Staatenunion sprechen. Das würde aber bedeuten, dass selbstherrliche Kleinkaiser von ihren hohen Rössern absteigen, Fehler eingestehen, sich entschuldigen und Lösungsvorschläge einbringen anstatt den Völkern das Maul zu verbieten und es notfalls auch zu stopfen, ihnen die Souveränität zu entreißen und ihr Vermögen zu enteignen. Hören diese präpotenten Völkerverwalter und ihre jeglichem demokratischen Grundverständnis entglittenen selbsternannten Eliten nicht damit auf, im Namen irgendwelcher aus dem Hinterzimmer agierender Interessengruppen die Völker dieser Union in die Knechtschaft zu treiben, und das auf Generationen, dann kann die letzte Rettung vom sinkenden Schiff durchaus darin bestehen, seine Schwimmringe zusammenzuraffen und sich in einem Rettungsboot in Sicherheit zu bringen.

    Nein, ich gehe auch nicht so weit, die jetzige EU bereits mit der SU oder Jugoslawien zu vergleichen, aber ich gebe ihr bei dem jetzt eingeschlagenen Weg nicht mehr viel Zeit bis zu diesen Zuständen. Die Ähnlichkeiten werden fast schon im Tagesabstand immer mehr...

  478. Reinhard
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    04. Oktober 2011 18:46 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Komisch, das eine Mal wird der materielle Gewinn als böse Geißel des Kapitalismus verdammt und eine neue Form der Zufriedenheit gefordert, und dann, wenn jemand mit diesem Lebensinhalt sich zu Wort zu melden wagt (falls es dieselbe Person sein sollte), ist es eine Esoterik-Tante.
    Fällt das nicht eigentlich auch schon unter die "Verächtlichmachung", deren Verbot von den Linken gerade so bejubelt wird??

  479. Markus Theiner
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    04. Oktober 2011 18:48 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @ Martin Bauer:
    Das läuft über den EFSF nicht anders als beim Schuldendienst der einzelnen Staaten, nur dass der eben die Bonitätsunterschiede zwischen der Slowakei und Griechenland ausgleicht. Um die Anleihen zu kaufen braucht es genauso Geld wie für die Tilgung am Ende der Laufzeit. Und dieses Geld muss irgendwo her kommen, egal ob der Schuldendienst über die autonomen Staaten läuft oder den EFSF.
    Und da gibts halt nur drei Möglichkeiten:

    1. Neue Schulden. Was auf Dauer nicht funktioniert, wie Griechenland gezeigt hat. Auch über den EFSF nicht funktionieren kann.
    2. Neues Geld. Was eben nur mit der Lizenz zum Geld drucken möglich ist und die Inflation anheizt.
    3. Deckung aus dem Budget - zumindest für die Zinsen. Was aber eben dessen Konsolidierung voraussetzen würde.

    Wie Ihr Szenario daran vorbei kommen soll ist mir schleierhaft. Die "unbegrenzten Mittel" die Sie für das langfristige Funktionieren des EFSF-Systems voraussetzen werden ohne Druckerpresse gerade nicht möglich sein.
    Wenn die Anleger anfangen ihre Anleihen unter dem Nominalwert an den EFSF zu verkaufen ist das System sowieso tot, weil die dann auch aufhören neue Anleihen zu zeichnen. Sonst könnten sie ja gleich ihr Geld verschenken.

  480. werauchimmer
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    04. Oktober 2011 18:56 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Das wäre auch insofern nicht ganz unfair, weil damit der Tatsache Rechnung getragen würde, dass die meisten Finanzanlagen nicht das wert sind, was ihre Eigentümer annehmen, weil die Schuldner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können.

    Was, bitte, soll daran fair sein, den Anlegern Erspartes fiskalisch mit der Begründung zu rauben, ihre Finanzanlagen wären ohnehin nicht das wert, was sie sich erhoffen? Werden die Anlagen dadurch vielleicht werthaltiger, oder wird nicht doch der ohnehin schon reduzierte Wert weiter entwertet?

    Würden Sie auch Bestohlenen oder sonstigen Kreditgeschädigten eine Steuer aufschnalzen wollen, weil sie ja ohnehin nicht so wohlhabend sind, wie diese dachten?

  481. Markus Theiner
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    04. Oktober 2011 19:02 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @brechstange:
    Ordentlich anstrengen müssen hätten wir uns so oder so. Das heißt aber noch lange nicht, dass man es tatsächlich tut. Genau darin liegt ja das Problem.
    Wobei ich Ihre Argumentation auch nicht ganz kapiert habe. Einerseits sagen Sie, dass die EU uns nicht wirklich was gebracht hat, andererseits wären wir unter größerem Druck gestanden, wenn wir nicht beigetreten wären? Wie passt das zusammen?
    Es kann schon sein, dass wir in einem Was-Wäre-Wenn-Szenario produktiver und besser wären. Aber wo ist da der ursächliche Zusammenhang mit der EU?
    Die EU-Subventionen unterscheiden sich in ihrer Sinnlosigkeit und ihren dämlichen Folgen höchstens graduell von unseren. Wie ich schon gesagt habe: Dadurch haben wir vielleicht beschleunigt, aber nicht den Kurs geändert.

    Vor allem glaube ich nicht, dass zusätzliche Produktivität uns viel gebracht hätte, so lange wir die politische Unkultur nicht los werden. Man hat es ja zu Genüge gesehen: Wenn konjunkturbedingt mal ein Defizit kleiner ausfällt als gedacht freut man sich nicht etwa, dass man ohne große Einschnitte der Konsolidierung näher gerückt ist, sondern streitet was man mit dem "zusätzlichen Geld" alles anfangen kann. So produktiv kann die Wirtschaft garnicht sein, dass sie so eine Politik ausgleicht. Genausogut kann man versuchen seinem Schatten davon zu laufen.

  482. HJR
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  483. Udo
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  484. mike1
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    04. Oktober 2011 19:44 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    danke für den link: es ist ja unglaublich, was hier passiert. offensichtlich ist eine steigerung noch immer möglich. wer weiß, was da noch ans tageslicht kommt.

    aber diese faymanns gehören endlich weg aus der regierung ! samt dem osterhasen ! sogar das dieswöchige (?) profil hat einen artikel über diese korrupte sozibande, dass man mit den ohren schnackelt...

  485. Martin Bauer
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    04. Oktober 2011 19:51 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Markus Theiner

    Ich schrieb für die derzeit offenen Obligi.
    Und ja, der EFSF wird die Lizenz zum Drucken bekommen.
    Neuverschuldung: siehe meine Anmerkungen bezüglich "politischen Druck"

    Ich neige sehr stark der Ansicht zu, dass diese Lösung in Wirklichkeit diskutiert wird (mit Druck der Franzosen). Verlangen Sie aber nicht, dass ich darauf wette :-)

  486. inside
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    04. Oktober 2011 19:58 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Die Löwelstrassler oder Muthgassler waren auch schon einmal besser.

  487. Undine
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  488. Undine
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    04. Oktober 2011 20:09 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Johann Glaser

    Die Linken, speziell die GRÜNEN haben ein VERNADERUNGSGEN und keinerlei Skrupel, die Existenz Andersdenkender zu vernichten.

  489. Vayav Indrasca
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    04. Oktober 2011 20:18 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Bitte, wo sind oder waren jemals in Griechenland Slawen? Lernen Sie Geschichte, Herr Scheiber!

  490. bor
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    04. Oktober 2011 20:31 - Wollt Ihr den totalen Plan?

    Und was man dann mit diesen Schurken? In einer Demokratie?

  491. Ch. Seidl
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    04. Oktober 2011 20:47 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Gasthörer:

    Sie irren: A.U. hat nicht als Chefredakteur mitgeholfen, unser Vaterland, wie Sie es sagen, in die EU "hineinzulügen".

    Wie erinnerlich, fand die EU-Abstimmung im Juni 1994 statt. Damals war aber A.U. noch nicht Chefredakteur. Er bekleidete diesen Posten erst seit 1995. Zur Zeit der Abstimmung war noch Thomas Chorherr CR.

  492. Gasthörer
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    04. Oktober 2011 21:24 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Ch. Seidl, Danke für den Hinweis.
    Er war leitender Redakteur und Ressorleiter Außenpolitik. Mir geht es auch gar nicht darum, den von mir geschätzen A.U. schlecht zu machen. Es gibt da bei ihm aber gewisse Widersprüche und ich will aus meinem Herzen auch keine Mördergrube machen.

    Berufstätigkeit von A.U.:

    1973-2004 Redaktionsmitglied der Zeitung “Die Presse”: ein Jahr Lokalressort,
    1974-1995 außenpolitischer Redakteur (daneben: Vier Jahre verantwortlich für Seite 3, fünf Jahre “Chef vom Dienst”),
    1984-1995 Ressortleiter Außenpolitik und Leitender Redakteur,
    1995-2004 Chefredakteur.

  493. Undine
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    04. Oktober 2011 21:38 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Reinhard

    *****************!

    Und was ich angesichts dieser ausgewachsenen EU-Krise ( noch schlimmer und unübersichtlicher kann's ja fast nicht mehr werden!) überhaupt nicht verstehen kann:

    Man redet völlig ungerührt von einer ganzen Reihe von Ländern, die auch noch Aufnahme finden sollen in diesem chaotischen Verein! Das KANN ja nicht gut gehen, vor allem, weil die "Nettozahler" ja nicht MEHR werden, sondern nur weitere Hungerleiderländer auf unsere Kosten aufgepäppelt werden wollen. Wenn dann immer noch jemand die Türkei =Islam ins Boot holen will, zweifelt man schon am Verstand und am guten Willen der Machthaber und kann sie nur als unfähig bezeichnen. Was im Zusammenhang mit der EU schon gelogen worden ist, geht ja auf keine Kuhhaut!

  494. Undine
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  495. black
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    04. Oktober 2011 21:53 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    "sexuellen Ausrichtung definierte Gruppen"

    Dazu sagen die Tora und die Bibel:

    "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Greueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen."

    Unsere debilen Polit-Kretins können schon mal ihre Lakaien ausschicken und Gott für zwei Jahre einlochen.

  496. Haider
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    04. Oktober 2011 22:20 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @ Ch. Seidl:
    Nicht pauschal, aber großteils muß ich Ihnen recht geben. Selbstbewußt sind und waren beispielsweise die Tiroler - und diese sind immerhin auch Österreicher. Sie haben sich z.B. gegen Napoleon selbst verteidigt (wie wir wissen allerdings leider erfolglos) und nicht auf den Kaiser vertraut, der sie ohnehin betrog. Die Tiroler Bauern haben auch nicht, so wie fast alle anderen im Mittelalter , ihre Verteidigung an Ritter delegiert. Sie haben diese immer selbst wahrgenommen. Sogar Wien hat sich zweimal in der Geschichte gegen brutale Agression gewehrt, 1529 und 1683 (heute erscheint uns dies total unwirklich!). Auch oberösterreichische Bauern rebellierten im 16. Jahrhundert gegen obrigkeitliche Unterdrückung und sogar in Niederösterreich wehrten sich Protestanten gegen ihre Auslöschung (diese selbstbewußten Niederösterreicher gibt jedoch längst nicht mehr, er ist wirklich froh Untertan zu sein).

  497. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 22:52 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Reinhard, es ging eher darum, wie diese bevorzugten Gruppen, die offenbar vom Gesetzgeber einen besonderen Schutz zugestanden bekommen, mit dem Gleicheitsgrundsatz vereinbar sind. Ob Schutz vor Diskriminierung oder Hetze ist auch ein Thema, aber doch nur zweitrangig gegenüber der Gleicheit, imho.

  498. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 22:55 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Ich kann Sie beruhigen, ich bin pro-Materialismus und anti-Esoterik.

  499. Haider
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    04. Oktober 2011 22:57 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Mit allem da core! Aber dennoch bin ich überzeugt, daß das Krebsübel in der Steuerverweigerung liegt, d.h. in der Unfähigkeit des griechischen Staates, von seinen Bürgérn - so wie in anderen zivilisierten Ländern - die fälligen Steuern einzutreiben. Griechenlandurlauber sehen die zahllosen Luxusjachten in den Marinas und die Hellenen brüsten sich, diese am Fiskus vorbei erworben zu haben. Kaum irgendwo in Europa parken mehr Luxusautos (Lamborghinies, Ferraris, Porsches, Bantleys usw. etc.) wie vor diesen griechischen Jachten.
    Aber auch im Kleinen: Kein Rechnungsbeleg bei einem Einkauf oder einer Konsumation (und damit keine Steuer), kein Beleg bei einer Dienstleistung - alles geht am Fiskus vorbei. Wenn bei einem PKW das linke Seitenfenster eine Handbreit offen ist, dann weiß jeder Grieche, daß es sich um einen illegalen Taxler handelt.
    Warum aber soll ich die hinterzogenen Steuern der Griechen bezahlen?
    Hoffentlich halten die Slowaken den Erpressungen der EU-Nomenklatura stand!!! Österreich ist ja längst umgefallen. Wer hätte auch anderes von dieser Regierung erwartet?

  500. Schnabeltierfresser
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    04. Oktober 2011 22:57 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Und dem Gegenwind an "Gefahren“ und „Verführung", dem die Kinder zu widerstehen lernen müssen, nämlich Konsum, Fastfood, Internet, Freunde, Rockfestivals, Extremsport und, ahem, Kapitalismus, - der ist schon zielmlich esoterisch.

  501. byrig
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    04. Oktober 2011 23:21 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    und es gilt doch die einfache milchmädchenrechnung,gerade und trotz der deletären klugscheisserei von leuten wie stephan schulmeister,den linken allgemein und den tollen ökonomen,etwas,das jede hausfrau weiss:
    a la long kannst du nicht mehr ausgeben als einnehmen.betonung auf "kannst",und nicht etwa "darfst".
    europa hat sich unter der führung verantwortungsloser politiker jahrzehntelang masslos verschuldet,jahrzehntelang auf pump gelebt.es gab zwar immer schon einsichtige politiker(taus,im kreisky-duell),die das ansprachen,der erfolg blieb natürlich aus.
    warum?da die bevölkerung,zumindest 2 generationen,davon enorm profitierten,allerdings auf kosten der nachfolgenden generationen.
    keinpolitiker konnte es sich leisten,das füllhorn zu verstopfen,wollte er gewählt werden.
    wir sind nicht so reich,wie wir heute leben,wir werden in nicht allzulanger zeit für die exzesse der vergangenheit und jetzt zahlen müssen.dann wird es aber keinen faymann mehr geben,kreisky eh schon lange nicht mehr.
    und warum murrt die bevölkerung angesichts der unvorstellbaren,astronomischen summen für griechenland nur dumpf?
    weil sie es nicht spürt,das leben geht weiter wie gewohnt.
    noch!
    der wirkliche eklat ist ausständig,und dann brechen die wirklich harten zeiten an.
    und die heute jungen und ihre nachfahren werden uns und die generation seit den 60-er zu recht verdammen.
    diese krise ist wirklich eine krise der unmässigen verschuldung,eine folge davon,dass wir alle weit über unsere verhältnisse gelebt haben.
    wie gut es uns noch geht und wie uneinsichtig die bevölkerung noch ist zeigen die jüngsten wahlergebnisse in dänemark.

  502. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 23:25 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Schon vor drei Wochen, als die "Presse" über die Einigung berichtete (und in diesem Blog kein Wort darüber zu lesen war - womit wertvolle Zeit verstrichen ist, etwaigen Widerstand bündeln zu können!), hatte ich das folgende Mail an Spindelegger verfaßt:

    Sehr geehrter Herr Bundesparteiobmann!

    Wenn Ihre Partei den Verhetzungsparagraphen tatsächlich um die Merkmale "Homosexualität" (die eigentlich schon "draußen" war!) und "Weltanschauung" erweitert, trete ich aus der ÖVP aus und der FPÖ bei. Mit dieser ÖVP ist NICHTS mehr anzufangen; es behirnt scheinbar niemand mehr, daß derartige Paragraphen das öffentliche Klima nicht sichern, sondern die Gangart verschärfen und vor allem die Intelligenz zum Schweigen bringen. Wer sagt, daß es nicht wider die Menschenwürde verächtlich mache, Homosexualität für eine inferiore Form der Sexualität zu halten? Ich sage NEIN DANKE und kann der ÖVP für 2013 nur eine Wahlniederlage wünschen, die sich gewaschen hat!

    Heute kam die folgende völlig nichtssagende und jedes Problembewußtsein vermissen lassende Antwort:

    Sehr geehrter Herr Dr. xxx,

    wir haben Ihre E-Mail an ÖVP-Chef Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger erhalten und ich möchte dazu Folgendes antworten.

    Es wurde ein umfangreiches juristisches Paket im Parlament beschlossen, das unter anderem auch Änderungen beim Tatbestand der Verhetzung vorsieht. Verhetzung ist im Strafgesetzbuch klar definiert, im wesentlichen wird darunter verstanden, dass man zu einer feindseligen Handlung gegenüber definierten Gruppierungen auffordert. Derzeit ist die Hetze gegen Kirchen, Religionsgemeinschaften sowie Ethnische Gruppierungen oder auch Staaten unter Strafe gestellt. Künftig ist auch die Hetze aufgrund des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung ein Strafbestand.

    Mit freundlichen Grüßen
    xxx
    Abteilung Politik
    ____________________________________
    ÖVP-Bundespartei, Lichtenfelsgasse 7
    1010 Wien
    www.oevp.at
    -----------------------------------------

  503. Hegelianer
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    04. Oktober 2011 23:28 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Und ihr seid auch ein Stück weit selbst dran schuld, denn ALLE Bürgerlichen haben geschwiegen, als im Raum stand, daß schon Kritik am Verbotsgesetz "Wiederbetätigung" sein könne. (Und, nebenbei, in Verurteilungen nach § 3g auch schon war.) Wer zu feig ist, über § 3g zu reden, braucht sich über § 283 nicht wundern!

  504. libertus
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    05. Oktober 2011 02:15 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Journaille kennt zwar sehr genau ihre Rechte (siehe ÖRF >>> Redationsgeheimnis etc.), aber ihre Pflichten bzw. eine Verantwortung natürlich nicht.

    Und dem abgehausten Ambros geht es doch nurmehr um die Kohle, damit er Scheidung sowie junge Zweitfrau mitsamt Zwillingen statusgemäß finanzieren kann, denn alleine von seinen müden Auftritten wäre das nicht mehr möglich.

    Manchmal hat man den Eindruck, daß linke Politik bewußt Süchtige produzieren möchte, um sie dann mit sozialistischer Zwangsbeglückung retten zu können und gleichzeitig zu beweisen, wo die wahren Gutmenschen beheimatet sind.

    Fast scheint es, daß die Rechnung aufgeht!

  505. Anton Volpini
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    05. Oktober 2011 05:41 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Der letzte, der der ÖVP ein Profil gab, das sie zu einer wählbaren Partei machte, war Dr. Wolfgang Schüssel! Seit seinem Abgang ging es stetig bergab. Heute halte ich diese Partei für unrettbar verloren.
    Wir müssen eine neue bürgerliche Partei gründen!

  506. Dr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
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  507. Observer
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    05. Oktober 2011 06:35 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Die ÖVP, welcher ich bisher (fast) immer mein Vertrauen gegeben hatte, ist nun nicht mehr wählbar. Aber scheinbar hat sie den absoluten Tiefpunkt noch nicht erreicht, um mit einen völligen Neustart zu beginnen. Daher sollte man sich mit dieser Partei derzeit gar nicht mehr beschäftigen.
    Vielmehr stellt sich für mich und viele andere frustrierte ehemalige ÖVP-Wähler die Frage, was sind die Alternativen?
    SPÖ? Nein danke!
    Grüne: detto
    BZÖ: da gibt es zwar einige vernünftige Leute und auch Ideen, aber vermutlich muss sie überhaupt um den Einzug ins Parlament kämpfen und wird beim Überspringen dieses Hindernisses daher auch künftig nur eine Oppositionsrolle spielen.
    FPÖ: da ist noch vieles offen und auch manche abzulehnenden Extrempositionen stören viele Leute.
    Eine neue Partei ist nicht in Sicht. Zu einem Achtungserfolg bei den nächsten NR-Wahlen - welche vermutlich vorgezogen werden - müsste sie sich schon jetzt etablieren. Denn kurz vor einer Wahl ist es zu spät!
    Also kommen eigentlich nur FPÖ und ev. auch BZÖ in die engere Auswahl.

  508. Patriot
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    05. Oktober 2011 06:36 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Falsch zitiert. Es ist nicht jeder Dritte, sondern es sind 2 Drittel!

    http://kurier.at/wirtschaft/4272148.php

    Zwei Drittel aller Arbeitslosen unter 25 Jahren in Wien haben Migrationshintergrund, bei den Erwachsenen ist es fast jeder Zweite.

    Die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik dürfte den österreichischen Staat pro Jahr 5-10 Milliarden Euro kosten. Bei Gesamtausgaben des Staates von 150 Milliarden Euro (was einer Staatsausgabenquote von 53% entspricht) ist das realistisch.

    Reichensteuern usw, die vielleicht 500 Millionen Euro brächten, wären nur ein Tropfen auf das explodierende Pulverfass.

  509. sosheimat
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    05. Oktober 2011 06:49 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Für viele Millionen eröffnet Spindelegger (ÖVP) ein schönes saudisches Zentrum inmitten von Wien!!!

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/10/04/saudisches-wahabismus-zentrum-in-wien/

  510. Cotopaxi
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    05. Oktober 2011 06:52 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Fr. Fekter und Herr Töchterle sind anscheinend ihren Aufgaben gewachsen?

    Wir haben hier einen Wissenschaftsminister, der statt Studenten linkspolitisch-korrekt Studierende sagt und wahrscheinlich immer noch ein Parteibuch der Grünen hat.

    Frau Fekter fällt durch beisserische Rhetorik auf, die Durchsetzungsvermögen signalisieren soll, aber die unter'm Strich nichts weitergebracht hat. Man denke an die ausufernde Kriminalität, den unbeschränkten Asylmissbrauch, die Zogajs und Kumanis,......Diese Frau hat ihre Grenze als Volksanwältin erreicht

  511. Cotopaxi
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    05. Oktober 2011 07:00 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Ich glaube nicht, dass es zu vorgezogenen Neuwahlen kommen wird. Die Systemparteien werden sich in ihrer Angst noch weiter aneinanderklammern, um sich an den Futtertrögen bedienen und zum Nachteil des österreichischen Steuerzahlers mauscheln zu können. Wozu hat man denn sonst die Legislaturperiode um ein Viertel von 4 auf 5 Jahre verlängert? Doch nur, um länger parasitieren zu können.
    Auch wird das Direktorium in Brüssel oder wo auch immer, etwas dagegen habe, da man einen zuverlässigen und willfährigen Domestiken nicht verlieren möchte.

  512. Cotopaxi
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    05. Oktober 2011 07:12 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    In Wien ist ein Schwarzer Gemeinderat aus der ÖVP ausgetreten.

    Nun, dieser Gemeinderat war nicht irgendjemand, er war sogar der Vorsitzende einer Bezirkspartei.

    Dieser nicht unbedeutende Umstand wird in den Medien verschwiegen.

  513. Christoph
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    05. Oktober 2011 07:15 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Man sollte sich überlegen eine Hube zu erwerben und Landwirt zu werden. Wenn es so weitergeht, verkaufe ich mein Unternehmen und werde Bauer. Warum?
    Die Landwirte haben eine im Gegensatz zu den Unternehmern noch sehr stark funktionierende Lobby.
    Ich würdemein Einkommens auch ohne Leistung und für brachliegende Felder bekommen. Wieso sollte denn nur das arbeitsscheue Gesindel aus den Städten gefördert werden?
    Die Unabhängigkeit und Selbstversorgung wird in Zukunft immer wichtiger werden. Wir entwickeln uns zu einer sozialistischen (sowjet) Republik. Die Russen haben zum Überleben schließlich auch ihre Datscha.
    ……….. Mir vielen noch viele Punkte ein, aber am meisten träume ich von der mich zu erwartenden Einkommenssteuer und dem Einheitswert.

    PS: Die ÖVP ist nicht mehr zu retten.

  514. ambrosius
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    05. Oktober 2011 07:19 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Wofür steht diese ÖVP eigentlich (noch) ?
    Wofür sollte diese Partei eigentlich stehen ?
    In den ersten Jahren der 2. Republik war die Akzeptanz der ÖVP durch einen großen Teil der Bevölkerung ( nie: der Mehrheit !) so selbstverständlich, daß die ÖVP Granden sich über Ihre Mission nie den Kopf zerbrechen mussten. Seit den 70er Jahren schwindet diese Akzeptanz kontinuierlich und die Parteigranden ( ist der Plural überhaupt noch gerechtfertigt?) zerbrechen sich weiterhin behaarlich nicht den Kopf. Es ist ja auch noch kaum jemand da, der einen Kopf hätte, den er sich zerbrechen könnte!
    Auch den säkularen Liberalen ist es nicht gelungen, ihre- eigentlich sehr viel einfachere- Grundlinie der Bevölkerung deutlich zu machen.In Österreich sind sie mit Heider verschwunden, in Deutschland verschwinden sie jetzt eben gerade.

    Die Christlich-Sozialen, deren Grundlinie viel komplexer, viel differenzierter ist und somit im Falle des Falles viel weniger leicht neuerlich unter`s Volk zu bringen ist, ( das Volk will ja heute auch nicht mehr seinen Kopf zerbrechen) werden einen " relaunch" somit noch sehr viel mühsamer schaffen.

    Einzig die Linken haben ihre Botschaft bei der Bevölkerung aufrechterhalten
    können, obwohl sie auch bei den Linken nur aus Sonntagsreden und schwachsinnigem Aktionismus besteht, wie das grünlich schimmernde rote Wien gerade jetzt besonders schmerzhaft zeigt.

    Wie immer : wer in der ÖVP arbeitet ( für die ÖVP arbeitet ohnehin niemand) muß ein Masochist sein oder aber ein besonders abgefeimter Sozialschmarotzer.

  515. ambrosius
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    05. Oktober 2011 07:25 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Das mit der eigenen Versorgungsbasis im Schrebergarten hat viel für sich.
    Allein: es waren gerade die Bauern, die aus Freien Herrenbauern mit Sklaven durch die Aristokraten für ein Jahrtausend versklavt worden sind. Die heutigen Sozikraten haben dasselbe vor, allerdings für die ganze Bevölkerung, die nicht Nomenklatura -und als Wirtstier- Großkapitalismus ist.
    Dennoch, in den 1.000 Jahren Canaillisierung und Versklavung der Bauern hat das Bürgertum doch Perioden des Wohlstandes bzw. ein besseres Leben gehabt.

  516. HJR
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    05. Oktober 2011 07:37 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Immerhin: Besser ein besonders abgefeimter Sozialschmarotzer als ein hofflungsloser Suppenküchenkunde.

  517. Florin
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  518. MJM
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    05. Oktober 2011 07:57 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Was will man von einer Partei, deren Obmann nicht einmal den Tisch trifft, wenn er draufhauen will?

  519. Ariel
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    05. Oktober 2011 07:58 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Wo Schatten ist, ist auch Licht:

    Meine erste Anzeige nach Gesetzwerdung würde sich gegen den Herrn Musikanten wegen dessen Netzseite "Kellernazis" richten (Verächtlichmachen aus Gründen der politischen Gesinnung).

    Meine zweite Anzeige gegen jeden Buchhändler, der zur Gewalt gegen Ungläubige aufreizende Büchl aus dem Orient anbietet.

    Wegen Gutheißung von Terrorismus (ein weiteres Thema des Gesetzesentwurfes) kann man Leute anzeigen, die zB den Völkermord an den Sudetendeutschen loben. Das wird eine Gaudee! Endlich auch Meinungsdelikte auf Seiten der Linken!

  520. brechstange
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    05. Oktober 2011 08:00 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Sie haben keine Ahnung, besser Sie werden kein Landwirt. Oder vielleicht doch, damit Sie dann ernüchtert aufwachen aus dem Traum von arbeitsfreiem Subventionseinkommen, steuerfreiem Einkommen und steuerfreiem Vermögen.

  521. Der Durchleuchter
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  522. brechstange
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  523. ambrosius
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  524. brechstange
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  525. HJR
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    05. Oktober 2011 08:16 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @Dr. Dieter Zakel MA
    @Anton Volpini

    Betrifft: Parteigründung

    1) Nach den persönlichen Erfahrungen eines nicht mehr kurzen Lebens und nach Würdigung der einschlägigen dokumentierten Geschichte der politischen Parteien komme ich zu der Überzeugung, dass Parteien am besten abgeschafft, nicht aber neu geründet werden sollten.
    2) Ich kann mir nicht vorstellen, einer Partei anzugehören, welche bereit wäre, mich als Mitglied zu akzeptieren.
    3) Nach sorgfältiger Abwägung jenes Teiles der österreichischen Bevölkerung, für den ich gerne etwas tun würde, komme ich zu dem Schluss, dass der Anteil jener Staatsbürger (Politisch Korrekte, Genderisten, Intellektuell Herausgeforderte, Korrupte, Migrationsfanatiker, Religionsfanatiker, etc.), für die man besser nichts tun sollte, so hoch ist, dass ich mich auch bei Hintanstellung von 1) und 2) nicht dazu verstehen kann, für eine hoffnungslose Minderheit den Politclown zu spielen und mich dafür von den Medien mit Dreck bewerfen zu lassen.
    Aber Danke für die freundliche Einladung

  526. Helmut Oswald
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    05. Oktober 2011 08:18 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Kommen Sie zum Freien Bündnis Zukunft - auf der Homepage können Sie das Programm nachlesen und die Funktionsträger identifizieren. www.freies-buendnis-zukunft.at. Obmann und Stellvertreter können Sie kommenden Samstag bei der Veranstaltung des Blog-Autors treffen. Der Vorstand und die meisten Entscheidungsträger informieren sich regelmäßig hier im Blog. Sie sind herzlich willkommen !

  527. Helmut Graser
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  528. brechstange
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    05. Oktober 2011 08:25 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Der Spindelegger bringt doch was voran, er hat es doch tatsächlich geschafft, den Madridern, Londonern, Genfern das Dialogzentrum für Religionen wegzunehmen, dass der saudische König Abdulah finanzieren wird. Vorerst trägt er auch die laufenden Kosten.

    Was darf der österreichische Steuerzahler dazu beitragen, Herr Spindelegger?
    Warum bekam dieses Zentrum gleich einen offiziellen internationalen Status?
    Warum werden eigentlich Warnungen nicht gehört?
    Warum eigentlich verschleudert man Gebäude in der Wr. Innenstadt?

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/698385/Dialogzentrum-der-Saudis-in-Wien-loest-hitzige-Debatte-aus?_vl_backlink=/home/index.do

  529. Helmut Oswald
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    05. Oktober 2011 08:29 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Strache braucht keinen Wahlkampf - den besorgen Faymann, Spindlegger und der türkische Botschafter. Leider ist die F nicht nur zu einer sozialistischen Partei geworden, sondern auch zu einer Allerweltspartei. Die VP liegt auf dem Sterbebett, aber die Freiheitlichen haben keinen Mumm mehr in den Knochen - sie versäumen die zentrale Aufgabe jeder für unsere Zukunft entscheidenden Frage: 1) Zerschlagung einer unnützen, gefrässigen und nur die Sozialisten alimentierenden Sozialbürokratie 2) Zerschlagung der Macht der Kammern und deren Zwangsbeitragssystems 3) Zerschlagung des aufgeblähten Staatsapparates und seiner Gier nach dem Geld der Leistungsträger dieses Landes. Sie sind im Irrtum, wenn sie das Proletariat anwählen - eine absterbende Schichte die nur noch 17 % der Bevölkerung ausmacht. DAs Prekariat ist das Potential der Zukunft - das bekommen Sie nur in eine Aufwärtsentwicklung, wenn Sie in vollem Umfang und radikal die Produktivkräfte der Wirtschaft freisetzen und damit den Arbeitsmarkt ankurbeln. Wer die Denkweise der meisten Freiheitlichen Funktionäre kennt, wird verstehn,d aß es sich dabei um Leute handelt, denen es mindestens so sehr daran liegt, anderen Vorschriften zu machen, wie dies Sozialisten und Grüne seit Jahzehnten praktizieren. Sie wollen in die Ämter dieses Staats und Gesellschaftssystems einrücken, anstatt diese abzuschaffen. Sie wollen zum Trog - und nicht zur Freiheit. Die Reform der F ist die Aufgabe die sich lohnt, denn sie wird, so oder so, der Sieger der kommendne Wahlbewegung sein. Die VP gibt nur noch 'a schöne Leich', wie die Wiener zu sagen pflegen. Und nicht einmal das ist ihr sicher.

  530. Undine
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    05. Oktober 2011 08:30 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    @Ariel

    ***!

    Vor wenigen Tagen war ich in Marburg an der Drau. Die Straße, an der die Familie meines Mannes bis zur Vetreibung gelebt hat, wurde in "Partizanska cesta" umbenannt. Eine Straße nach Titos Mörderbande zu benennen finde ich auch unakzeptabel. Dagegen kann man dann sicher auch eine Klage einbringen, denke ich.

  531. Segestes
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    05. Oktober 2011 08:38 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Er schreibt:
    ***In Deutschland wird über all diese Fragen auf politischer, juristischer wie auch wirtschaftswissenschaftlicher Ebene wenigstens auf höchstem Niveau diskutiert. In Österreich hingegen nirgendwo.***

    In Deutschland, lieber Blogger, wussten
    Parlamentsabgeordnete des Bundestages im Vorfeld
    der Abstimmung nicht einmal wie hoch
    der deutsche Anteil des "Rettungsschirms"
    ist, den man beschließt!

    http://www.youtube.com/watch?v=xpOXjQa6NmY
    (ab 3:25)

  532. mike1
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    05. Oktober 2011 08:42 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    mein gott, was soll man da noch hinzufügen ?

    soeben habe ich - ohne das tagebuch von heute schon gelesen zu haben - mit einem kollegen diese problematik diskutiert und bin zu ähnlichen schlüssen gekommen.

    die övp wird von schwächlingen geführt, von selbstdarstellern wie pröll sen. , der laufend schwachsinn absondert, ruiniert.

    die övp wien existiert nicht mehr wirklich.

    ich habe den eindruck, dass die ratten das sinkende schiff verlassen - nach mir die sintflut (rauch-kallat-bredouille).

    schüssel war der letzte große politiker der övp und bundesweit sowieso, leider kein nachfolger in sicht. spindelegger bemüht sich zwar, er kann es aber nicht. in der övp ist man schon soweit, den mitterlehner als nachfolger zu präsentieren - der nächste überhebliche schwächling...

    aber eines ist natürlich schon klar: auch wenn sich die övp selbstmörderisch verhält, die roten sind um keinen deut besser - siehe faymann, bures, stöger, rudas, osterhase, hundstorfer.....

    und erst die blauorange truppe, von der gar nicht zu reden ! oder gar die grünen exkummerln ?

    schöne aussichten für die nächsten wahlen, die leider erst 2013 stattfinden sollen. wo sind die alternativen ??

  533. Paige
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    05. Oktober 2011 08:42 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Egal, wer als nächster das Ruder übernehmen wird, der hat ordentlich was auszuhalten und zu sanieren. Es wäre vielleicht sinnvoller, sich bei der FPÖ zu engagieren, damit man ihr den Sozialismus etwas austreibt. Andererseits muss diese Partei sich ja so geben, sonst würde sie von den Sozis nicht gewählt werden. Und das hat vorerst höchste Priorität: SPÖVP ABWÄHLEN. Das geht nur mit einer Stimme für die FPÖ.

  534. brechstange
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  535. mike1
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    05. Oktober 2011 08:46 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    der spindelegger ist ja noch schwächer als ich dachte !

    wirklich absurd.

    anstatt dass man sich mit problemen beschäftigt, die uns die nächsten jahrzehnte begleiten werden, müssen wir uns das auch noch gefallen lassen ??

    bitte neuwahlen !!!

  536. socrates
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    05. Oktober 2011 08:51 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    In China, Honkong, islamischen Staaten geht es mit der Drogenbekämpfung ganz gut. "Red Heat" spricht es aus. Wir wissen,warum es nicht geht (bei uns).

  537. Doppeladler
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    05. Oktober 2011 08:51 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Leider ist die Liste noch leicht verlängerbar: Ich nenne nur die Stichworte ORF, Ernst Strasser. Und bei der Liste der Parteiobleute fehlt auch der Name Molterer, der mit Missethon, Kdolsky u. a. geniale personelle Fehlentscheidungen leistete.

    Umgekehrt gibt es nur wenig auf der Habenseite.

    Der Zustand der ÖVP ist vor allem auch Umstand zu verdanken, daß jegliches strategisches Bewußtsein fehlt und somit auch ein Kopf, der die langfristige Perspektive im Auge hat. Hier muß ich leider Wolfgang Schüssel in die Pflicht nehmen, der als Politiker ein genialer Verhandler und Taktiker war, der aber beim langfristigen strategischen Denken große Schwächen zeigte.

    Michael Spindelegger kommte jene undankbare Aufgabe zu, die nun Marcel Koller für den ÖFB übernommen hat. Und es ist zu hoffen, daß die Bundespartei nicht das Schicksal der Wiener ÖVP erleidet, wo es schlußendlich nur mehr um die Frage geht, wer als letzter das Licht abdrehen muß.

  538. Helmut Graser
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    05. Oktober 2011 08:55 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    HJR, das ist einfach zu lösen: Sie werden das erste offiziell aufgenommene Nichtmitglied mit Nichtmitgliedsnummer N0000001. ;-)

  539. Paige
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    05. Oktober 2011 08:56 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Dem ist in allem zuzustimmen. Ich frage mich schon auch, ob sich wohl einmal ein ÖVP-Heini in dieses Forum verirrt und was er sich eigentlich dabei denkt.

    Wenn ich etwas hinzufügen darf: Mit Kurz in Wien geht man deutlich in die Richtung, türkische Stimmen zu ergattern. Das macht ja auch Häupl groß (noch) - sie fördern damit allerdings nur die völlige Anpassung der Wiener an die Migranten (Migrantisierung + Islamisierung). So wird es bald eine Islam.-Türk.-Migrat.-Partei geben und dann haben sie alle ausgesch*...

    Wien ist längst verloren und die ÖVP auch.

  540. socrates
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    05. Oktober 2011 08:58 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    "panem et circenses" stellen das Plebs ruhig. Rauschgift ist einfach und billig. Medienkontrolle, Wissensverbot, Meinungsverbot, Organisationsverbot, Bildungsverbot sind die Echpfeiler der neuen Politik. In Rußland sind nur 0,6% Analphabeten.

  541. brechstange
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    05. Oktober 2011 09:03 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Herr Graser, Ihre Idee ist genial. Mitglieder, Vielleicht-Mitglieder, Nicht-Mitglieder.

  542. Gandalf
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    05. Oktober 2011 09:14 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @Cotopaxi
    Wahrscheinlich haben Sie recht. Aber wenn Frau Fekter andererseits im Sinne der angewandten Relativitätstheorie als "einziger Mann" in der ÖVP bezeichnet und sogar als Bundesparteiobmännin in spe gehandelt wird....was ist das dann noch für eine Partei?

  543. Paige
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    05. Oktober 2011 09:18 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Bitte Leuchterl, benimm dich. Erkläre uns, weshalb die Seite eine "Nazi-Page" sein soll. Wennst das nicht kannst, dann schleich dich selbst. Klar soweit?

  544. lässing
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    05. Oktober 2011 09:19 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Was ist das wieder einmal für ein aufgelegter Schwachsinn und Wortmüll !
    Typisch für den nächtlichen Vielschreiber !

  545. Paige
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    05. Oktober 2011 09:25 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Vielleicht ist sie/er eine Nachtschwester oder -ärztin/wächter etc. oder aber, er hat eine Klingel, die ihn bei jedem neuen U-Kommentar aufweckt. Ich finde das auch sehr mysteriös und ich wäre Ihnen sehr dankbar, lässing, wenn Sie am Ball blieben und dieses Geheimnis endlich aufklären könnten. Es ist ja nicht mehr auszuhalten... :-)

  546. cmh
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    05. Oktober 2011 09:28 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Ein alter Wirtschaftstreuhänder sagte einmal, "Wer nur vom cashflow redet, ist meistens nicht liquide."

    Seitdem bin ich vorsichtig und nehme solange das schlimmste an, solange diese abgehobenen Bürokraten Insolvenz und Forderungsverlust mit immer neuen, zumeist mit launig-lustigen englischen Wortern benamsen.

    Und solange ich in den Medien auf das hirnlose Nachgackern dieser leeren, sich beim näheren Betrachten in stinkenden Nebel verflüchtigenden Worthülsen stoße ist für mich auch das Urteil über diese Schreiberlinge gesprochen.

    PS und OT

    In der schweizer Weltwoche wurde von einer Bachelorarbeit zum (linken) Wahlverhalten der schweizer Journalisten berichtet.

  547. Segestes
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    05. Oktober 2011 09:29 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    @Durchleuchter:
    Vom Niveau und der Qualität der
    Argumentation her, befindest du dich
    näher am Durchschnittsposter der von
    dir so verhassten Seite, als dir offensichtlich
    bewusst ist...

  548. Torres
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    05. Oktober 2011 09:35 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Meiner Meinung nach ist Unterberger auch jetzt keineswegs ein EU-Gegner, er kritisiert nur die - damals noch nicht absehbaren - negativen Auswüchse dieser Union. Ich glaube, er findet die EU an sich nach wie vor eine gute Sache. So sehe ich selbst das auch.

  549. cmh
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  550. Josef Maierhofer
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    05. Oktober 2011 09:39 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @
    'Nur was folgt daraus für Österreich? Unregierbarkeit? Ein Selbstdarsteller wie Berlusconi? Eine Machtübernahme durch eine zwar in vielem konservativ und damit erfolgreich gewordene, aber wirtschaftspolitisch nach wie vor sozialistische FPÖ?'

    Zuerst einmal folgt für Österreich der gesellschaftliche Zusammenbruch, er ist weitgehend bereits erfolgt und wir können ruhig von einer unfähigen und sozialistischen Einheits-'Spaßgesellschaft' bei uns reden, die nicht mehr ernst zu nehmen ist, 'Transgender und Hinüber'.

    Unregierbarkeit haben wir seit einigen Legislaturperioden und es gilt die koalitionäre 'Blockadepolitik'. Es wäre eine Erlösung, würden midestens 70% Strache wählen. Wir müssten uns mehr um diese Partei kümmern und dafür sorgen, dass dort gute Leute hinkommen, die Österreich weiterhelfen können, die jetzigen Blockierer und Einflüsterer können das seit zu langer Zeit nicht mehr. Das ist auch auf das Blockieren der direkten Demokratie zurückzuführen, bzw. auf das gezielte Ausschalten der direkten Demokratie durch die österreichische Einheitspartei SPÖVP zum Selbstzweck und zur Unterdrückung des Volkswillens.

    Strache versteht sich sicher nicht als Selbstdarsteller, dafür halte ich ihn für zu ernstlich um Österreich bemüht, wenn ihm die Mittel gegeben werden, ganz sicher besser als die Koalition es je getan hat.

    Wirtschaftspolitisch sozialistisch, das ist der Punkt, der uns zum Nachdenken anregen sollte. Denn genau das wollen wir eigentlich endlich beenden, wir wollen ja die Eigenverantwortlichkeit, die Freiheit, den Liberalismus, die konservativen Grundsätze und das Wiedererstehen von Fleiss, Moral und Anstand.

    'Zwar in vielem konservativ', trauriger weise in Österreich eigentlich die einzigen konservativen Ansätze, die einzigen Ansätze, die Hoffnung für ein weiteres Österreich geben könnten, zumindest gesellschaftspolitisch.

    So sehe ich die Folgen nach 40 Jahren des Largierens, des Zusehens, des Einzementieren der Spaßgesellschaft auf Schulden, die uns nun bald das Genick brechen werden.

    Wird Strache gewählt, wird man sagen, er sei an allem Schuld, er wird das österreichische Kreuz auf Golgotha tragen müssen, wird er nicht gewählt, sind die 'Spekulanten und die Reichen' an allem Schuld, was unsere gewöhnklichen 'Politiker', eigentlich nur Selbstbediener und Klientelbediener und längst mehr keine Österreicher, in 40 Jahren verbrochen haben an unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Das Schulden machen, war die schwerste Sünde und dafür gehören all die Schuldenmacher auf die Anklagebänke.

  551. socrates
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    05. Oktober 2011 09:42 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Behring Breivik, free macon, war doch "high", also ist das harmlos und wir sind Opfer der Esoterik. In Afghanistan blüht wieder der Mohn, unter dem Schutz der NATO. Pfui Taliban!

  552. cmh
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    05. Oktober 2011 09:45 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Und adesso parla il Landeshauptmann von Südtirol Silvius Magnago.

    So wurde Magnago einmal in einer strammen Italienergemeinde angekündigt. Der Verfechter für die Freiheit Südtirols Reut-Nicolussi trug auch nicht einen unbedingt altdeutschen Namen.

    Solange zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten das Commertium und das Connubium besteht, sind sie eigentich nicht mehr zwei Nationalitäten.

    Wo aber - vor allem das Connubium nicht besteht, wie z.B. im nahen Osten ist der Karren hoffnungslos verfahren.

    Merk's Wien!

  553. cmh
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    05. Oktober 2011 09:48 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Entlassungen bei Geldknappheit sind nicht per se Ok.

    Es wäre verwunderlich, wenn in einem von Vetternwirtschaft geprägten Biotop nicht auch Entlassungen korrupt erfolgten. Die man schon längst loswerden wollte müssen gehen, dafür darf die Nichte des Saunakollegens bleiben.

  554. mike1
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    05. Oktober 2011 09:50 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    bzö: westenthaler und co ? nein danke!
    fpö: strache und co ? wirklich nicht !

    für mich sind beide parteien keine altrnativen. spö und grüne sowieso nicht.

    die övp hätte jetzt noch 2 jahre zeit, sich neu aufzurüsten - zumindest theoretisch. aber unter welcher führung ?

    es ist zum weinen....

  555. cmh
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    05. Oktober 2011 09:53 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Leben wir in einer Demokratie, wenn ja in einer sehr flüchtigen und merkwürdigen.

    Das Rom der Dictatoren war keine Demokratie sondern eine Adelsrepublik. Und wir sind keine Demokratie mehr, weil uns die res publica abhanden gekommen ist.

  556. Wolfgang Bauer
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    05. Oktober 2011 09:54 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Ein weiterer Punkt, eher etwas längerfristig Versäumtes: Alle strategisch wichtigen Positionen überlässt die ÖVP den Rotgrünen: So z.B. offensichtlich auch den Chef der Statistik Austria, Pesendorfer. Der traut sich mit den windelweichen Daten der Frauengehaltsfrage an die Öffentlichkeit und gibt politisierende Startements ab wie "Hier sind die Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen". Es geht um den "Equal pay day" der Frau Minister HH, dessen Grunddaten ohnehin enorm angreifbar sind.

    In der Sache stelle man sich vor, dass die Arbeitnehmerinnen einer grenznahen Handtuchfabrik - wie dies die von wirtschaftlichen Belangen unbeleckte Frau HH vorschlägt - zum Betriebsrat gehen, um die vom GEHALTSRECHNER@BKA.GV.AT ermittelten Löhne einzufordern. "Na gut" wird der Niederlassungsleiter sagen, "wir wollen ohnehin schon lange über die Grenze nach Ungarn. Die Fabrik wird verlegt."

    Wird Frau HH dann die Arbeitslosenunterstützung aus ihrer Tasche zahlen? Oder aus der Parteikasse? Oder ein neues Inserat mit Konterfei auf unsere Kosten schalten: "Wir haben 100 Frauen aus der Knechtschaft niederer Löhne und von ihrem Arbeitsleid befreit!"

  557. Torres
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    05. Oktober 2011 09:55 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Die von Unterberger vorgeschlagene "Rosskur" wäre ja schon richtig und notwendig. Allerdings wäre sie mit einer - zumindest teilweisen - Abschaffung oder Aussetzung der Demokratie verbunden, d.h. wenn die (parlamentarische) Mehrheit des betreffenden Landes sich dagegen stellt, wäre nichts zu machen. Daher ist so eine Rosskur auch illusorisch. Genauso wie - in anderem Zusammenhang aber irgendwie schon dazu passend - eine budgetsanierende Verwaltungs- und Gesundheitsreform bei uns: der Großteil der Abgeordneten wird ja von den Landesparteiorgnisationen ins Parlament entsandt, daher gibt es nie und nimmer eine Mehrheit für Reformen, die den Ländern etwas wegnehmen - sogar wenn die Regierungspolitiker das tatsächlich wollten oder vorhätten (was ja wohl bekannterweise gar nicht der Fall ist).

  558. cmh
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    05. Oktober 2011 09:55 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Wenn du nicht mehr weiterweisst, gründe einen Arbeitskreis.

    Kennst Du das Ergebnis schon, dann mach eine Kommission.

    ==>

    Alle kennen das Ergebnis schon, wollen es aber nicht wahrhaben.

  559. Philipp Starl
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    05. Oktober 2011 09:57 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Werter Hegelianer,

    Ich habe das VG seit je her scharf kritisiert und bin schon immer für eine Aufhebung desselbigen eingetreten.

  560. cmh
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    05. Oktober 2011 09:58 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Das Ende der EU in der Form der jetzigen Selbstbedienungstransfer-EU kann ja ruhig kommen. Das wäre ein Vorteil.

    Die echte EU, an der nicht nur die Bürokratenherzen hängen, könnte dann vielleicht leichter erreicht werden.

  561. Riese35
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    05. Oktober 2011 10:04 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    ************!

    Wir haben seit Jahren eine Situation, in der ÖVP und SPÖ fast ständig Wahlwerbung für die FPÖ machen. Die FPÖ braucht gar nicht viel tun und wird bald bei Wahlen an erster Stelle in der Wählergunst liegen. Die Methode, alle guten Vorschläge, die von der FPÖ kommen, nur deswegen abzulehnen, weil sie von der FPÖ kommen, wird ÖVP und SPÖ marginalisieren und die FPÖ ohne viel eigenes Zutun in ungeahnte Höhen kommen lassen. Oder wird bereits "aus der Not" eine SÖPV-Diktatur vorbereitet?

  562. Norbert Mühlhauser
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    05. Oktober 2011 10:09 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Halten wir fest, dass Griechenland deshalb zum Problem wurde, weil sein Beitritt zum Euro-Verbund genauso wirkte, als hätte dieses Land die Drachme aufgewertet. - Eine Aufwertung aber belastet die nationale Wirtschaftsgebarung durch verteuerten Leistungsexport (inkl. Tourismus), im Gegenzug für billigere Importe von Konsum- und Investitionsgütern.

    Halten wir weiters fest, dass durch die Gewährung verbilligter, also beihilfenartiger Kredite an Griechenland durch EU-Machinationen eine Umverteilung insoferne stattfindet, als Griechenland dadurch in den Genuss von mehr Leistungen kommt, als es erwirtschaftet, und die besser wirtschaftenden Volkswirtschaften aber von weniger!

    Dies deshalb, weil der Euro den EU-Bonzen kein Wirtschaftsinstrument ist , sondern ein möglichst alles einverleibendes Prestigeprojekt, und Ausdruck einer Wirtschaftsphilosophie, die - wie schon einst im Bolschewismus - scheinhumanitär vertritt, dass es besser wäre, wenn jeder sich auf den anderen - das "Kollektiv" - verlässt und keiner sich eigenverantwortlich zu fühlen braucht.

    Halten wir ferner fest, dass Griechenland durch den Beitritt zum Euro-Verbund Vorteile des billigen Konsums lukrierte, indem es die Überwälzung des Risikos auf die Gemeinschaft in Kauf nahm - Stwt "Moral Hazard".

    Bedenken wir außerdem, dass die angedachte Konkursverwaltung von Staaten ein Treibsatz für die Transormation der EU von der passiven zur aktiven Diktatur ist.

    Vergessen wir nicht, dass im Rahmen der Haftungnahme des Euro-Verbundes für den "Moral Hazard" Griechenlands bereits zig Milliarden berappt worden sind, für die latenten Haftungen der Kärntner HAA hingegen aber noch kein einziger Euro!

    Streben wir daher das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Verbund an!

  563. Norbert Mühlhauser
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  564. Norbert Mühlhauser
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    05. Oktober 2011 10:11 - Die Bürger als Bürgen und die Kärntner als Griechen

    Halten wir fest, dass Griechenland deshalb zum Problem wurde, weil sein Beitritt zum Euro-Verbund genauso wirkte, als hätte dieses Land die Drachme aufgewertet. - Eine Aufwertung aber belastet die nationale Wirtschaftsgebarung durch verteuerten Leistungsexport (inkl. Tourismus), im Gegenzug für billigere Importe von Konsum- und Investitionsgütern.

    Halten wir weiters fest, dass durch die Gewährung verbilligter, also beihilfenartiger Kredite an Griechenland durch EU-Machinationen eine Umverteilung insoferne stattfindet, als Griechenland dadurch in den Genuss von mehr Leistungen kommt, als es erwirtschaftet, und die besser wirtschaftenden Volkswirtschaften aber von weniger!

    Dies deshalb, weil der Euro den EU-Bonzen kein Wirtschaftsinstrument ist , sondern ein möglichst alles einverleibendes Prestigeprojekt, und Ausdruck einer Wirtschaftsphilosophie, die - wie schon einst im Bolschewismus - scheinhumanitär vertritt, dass es besser wäre, wenn jeder sich auf den anderen - das "Kollektiv" - verlässt und keiner sich eigenverantwortlich zu fühlen braucht.

    Halten wir ferner fest, dass Griechenland durch den Beitritt zum Euro-Verbund Vorteile des billigen Konsums lukrierte, indem es die Überwälzung des Risikos auf die Gemeinschaft in Kauf nahm - Stwt "Moral Hazard".

    Bedenken wir außerdem, dass die angedachte Konkursverwaltung von Staaten ein Treibsatz für die Transormation der EU von der passiven zur aktiven Diktatur ist.

    Vergessen wir nicht, dass im Rahmen der Haftungnahme des Euro-Verbundes für den "Moral Hazard" Griechenlands bereits zig Milliarden berappt worden sind, für die latenten Haftungen der Kärntner HAA hingegen aber noch kein einziger Euro!

    Streben wir daher das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Verbund an!

  565. Riese35
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    05. Oktober 2011 10:16 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @mike1:
    >> bzö: westenthaler und co ? nein danke!
    >> fpö: strache und co ? wirklich nicht !

    ÖVP:
    - Einführung der Home-"Ehe"
    - Schleichende Einführung der Gesamtschule
    - Desaster bei der neuen Zentralmatura (bis jetzt gibt es keine Durchführungsverordnung, die Schüler der Oberstufe müssen aber bereits jetzt wesentliche Entscheidungen bei der Auswahl der Wahlpflichtgegenstände treffen)
    - Umsetzung totalitären Gedankenguts bei der Gender-Ideologie (Quoten, Bundeshymne, Schulbücher ...)
    - Verhetzungsparagraph (Homos, alle Glaubensgemeinschaften mit Ausnahme der kath. Kirche)
    - Geldverschwendungspolitik (beim Gendern werden keine Kosten gescheut)
    - Unfähige Nomenklatura-Politiker (bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Maria Fekter)
    etc.

    nein danke! wirklich nicht!

  566. Johann Scheiber
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  567. Johann Scheiber
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    05. Oktober 2011 10:32 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    So wie diese Hasspolitikerin gestrickt ist, wäre es für sie sicher ein Triumpf hundert Frauen zu befreien und ein Ausbeuterunternehmen zu vertreiben. Über ökonomische Konsequenzen denkt eine marxistische Feministin keine Sekunde nach.

  568. Undine
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    05. Oktober 2011 10:32 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @Wolfgang Bauer

    Meine (sicher sehr) naive Frage: Wenn die Frauen --wie H.H. nicht müde wird zu trommeln -- für die gleiche Arbeit realiter weniger Lohn ausbezahlt bekommen als "gleichwertige" Männer, wären Arbeitgeber doch sicherlich gut beraten, um die "teuren" Männer einen weiten Bogen zu machen. Oder übersehe ich da irgendeinen gravierenden Aspekt bei meiner Milchmädchenrechnung?

  569. inside
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    05. Oktober 2011 10:34 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    Das kommt heraus,
    wenn der Lagerhausportier Konrad die Politik vorgibt!

  570. Riese35
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    05. Oktober 2011 10:37 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @Paige: *******! Erst die Haltung vieler "Schwarzer", die ÖVP wäre das kleinste Übel, hat dazu geführt, daß die ÖVP immer weiter nach links abdriften konnte, denn sie hatte ja bis jetzt keine das gesamte Blatt wendenden Einschnitte zu befürchten. So konnte sich eine linke, obere Funktionärs- und Führungsschicht (Gehrer, Rauch-Kallat, Pröll etc.) alles erlauben, denn die braven, teils noch konservativen Parteisoldaten, die in der Partei überhaupt nichts zu sagen haben, haben ja immer wieder brav ÖVP gewählt, weil sie von dieser Partei mit Pöstchen in den untersten und unbedeutendsten Ebenen und Freiwilligenaufgaben (zur Hebung ihres Selbstwertgefühls) versorgt wurden.

    Umgekehrt wird der FPÖ vorgeworfen, kaum fähige Personen für eine Regierungsarbeit aufstellen zu können, andererseits gilt es aber auch als verpönt, wenn jemand aus politischen oder christlich-weltanschaulichen Gründen in die FPÖ übertreten möchte. So jemand könnte dort ja auch (vielleicht sogar besser) zum Wohle Österreichs wirken und z.B. weltanschaulich konservatives, wirtschaftpolitisch liberales Gedankengut einbringen.

  571. Collector
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    05. Oktober 2011 10:41 - Sechsfach hält besser: Der Selbstmord der Volkspartei

    @ mike1, volpini, Paige

    Schüssel war die Katastrophe, Fekter ist die Katastrophe für Österreich.
    Schüssel stand mit an der Spitze jener, die Österreich in die EU und die EWU getrieben haben. Das ist nur vergleichbar mit dem Hochverrat der Nazis in den 30er Jahren.
    Fekter hat bis jetzt nicht begriffen, dass der EURO gescheitert ist (Vaclav Klaus, Sulik, Hague usw.). Sie hat der Aufstockung und den Vertragsänderungen des EFSF zugestimmt, statt die Gelegenheit zum notwendigen Austritt aus der Währungsunion und der Rückkehr zur eigenen nationalen Währung zu ergreifen und damit dem "kollektiven EURO-Wahnsinn" (Hague) ein Ende zu setzen.

    Seit 1. 01.08 sind die Währungen kleiner Länder wie Schweiz, Neuseeland, Australien, Norwegen, Schweden um 30-40% im Wert gegenüber dem Euro gestiegen. In praktisch allen Indizes und auch im Außenhandel stehen sie besser da, als wir.

    Österreich kann nur gesunden, wenn es wieder zu einer nationalen, am Gemeinwohl orientierten Politik zurückfindet. Und in Wahrheit gilt das für ganz Europa, einem "Europa der Vaterländer", den "l´Europe, c´est la diversité" (Salvador de Madriaga), die Vielfalt, nicht die Einheits-EUdSSR!

    Neue Parteigründungen führen nur zu noch größerer Zersplitterung des bürgerlichen Lagers. Jetzt ist nur zu hoffen, dass die FPÖ ihre Halbheiten (z.B. Nord/Südeuro, Spekulations- und Bankenbashing) überwindet und begreift dass auch "die EU (in ihrer jetzigen Form!) tot ist". Ebenso muss sie sich von ihrer noch immer in Teilen vertretenen liberal-freimaurerischen Tradition (1848!) ver-abschieden und zur Synthese von national und sozial zurückfinden.

  572. Neppomuck
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    05. Oktober 2011 10:48 - Was hat man als Staatsbürger zu ertragen?

    Halten zu Gnaden, Frau Autor und Unternehmerin, aber sie dürften hier den falschen Baum anbellen.
    Erstens werden bei näherer Betrachtung aus den „sieben Regeln“ nur drei, was ja der Wolferl gleich in Regel Nr. 1 ausdrückt (siehe auch Nr. 6), zweitens wird jedes Kind, das Zugang zum Internet hat, über den Umgang mit Suchmaschinen Bescheid wissen (geben sie etwa den Suchbegriff „Joint“ ein und sie werden ihr rauchiges Wunder erleben) und letztlich, wenn der „sittliche Entrüstungsstau“ den medialen Damm schon brechen muss, sollte ihre moralische Faust jene zu treffen versuchen, die sich seit Jahrzehnten für die Freigabe („legalize it“) von diversen „bewusstseinsverändernden Kräutern“ stark machen.

    Ob die Grünen bereits ein „Hanfbuch“ dafür herausgegeben haben, ist mir nicht bekannt, unübersehbar ist jedoch, dass sie sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit für die Freigabe von Cannabiskonsum (THC) stark machen.

    Da muss man kein versoffenes Bänkelsängertalent, das in seinem unaufhaltsamen Drange zum endgültigen Abstieg hier wieder Woodstockatmosphäre ins Spiel zu bringen versucht, an den Pranger stellen.

    Es genügte, den Grünen „an den Ofen“ zu fahren.
    Die gefährden die Zukunft unserer Nachkommen wesentlich nachhaltiger.

  573. Wolfram Schrems
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    05. Oktober 2011 10:59 - Das Parlament beschließt das Ende der Meinungsfreiheit

    Was kann man gegen diesen Wahn tun?

    Die Wahrheit zu sagen.

    "Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien." (Joh 8,32)

  574. Wolfgang Bauer
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