Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 09:46 - Fußnote 131: Zuwanderung auf ORF-Art

    Der ORF macht sich der Verhetzung schuldig.

    Obwohl Strache seit Jahr und Tag von „kontrollierter Einwanderung“ spricht, versucht der ORF ihm weiterhin das Image eines fremdenfeindlichen Fundamentalisten anzuhängen, der er aber nicht ist. Der ORF tut weiterhin so, als wäre Strache gegen jeden Einwanderer, und sei er aus Polen und qualifiziert. Strache wird als böser Bube dargestellt, der es nicht der Mühe wert ist, dass man ihm zuhört. Denn dann käme man ja drauf, dass Strache vielleicht sogar Recht hat. Und Personen, die einem zuhören und in Strache nicht das Ungeheuer sehen, zu dem der ORF ihn machen will, die bilden dann auch keinen Mob, der seinen Aggressionen, die zuvor von gewissen Institutionen geschürt wurden, bei Kerzerl-Demos freien Lauf lässt. Und die wählen dann auch nicht unbedingt grün, um den „Anfängen zu wehren“.

    Strache hat aber bravourös pariert, es ist zu wünschen, dass das nicht unbemerkt vom ORF-Publikum geschah und die ORF-Hetzkampagne unwirksam war.

    Noch eines ist mir aufgefallen: In dem Beitrag wurde Fr. Aleksandra Izdebska als die alleinige Gründerin eines Firmenimperiums dargestellt. Eine Frau als Firmengründerin, noch dazu eine Migrantin und das in einer technischen und damit typisch männer-dominierten Branche, das entspricht doch dem Traumbild der grün-feministischen Medien und damit dem ORF. Ich will jetzt nicht die Leistungen von Fr. Izdebska schmälern, die zweifellos bestehen, aber in Wahrheit verhält es sich so, dass da einmal Anfang der Neunziger ein polnische Familie die Zeichen der Zeit nützte und nach Österreich auswanderte. Der Sprößling interessierte sich für nichts so sehr wie für Computer und da er hochtalentiert und geschickt war, konnte er sich bald vor Aufträgen nicht mehr retten. Damals lernte er auch seine jetzige Frau kennen und gemeinsam gründeten sie die Firma, in der seine Frau die Buchhaltung und später das Personalwesen übernahm. Dieser Mann heißt Damian Izdebski und die Firma heißt DiTech.

    Soviel zum Versuch der Legendenbildung einer feministischen Karriere.
    In einer Automechaniker-Werkstätte sitzt die Frau im Büro und der Mann steht in der Werkstatt. Aus so einer durchaus üblichen Konstellation die eigentliche Wertschöpfung auszublenden und den Verdienst alleine der verwaltungstechnischen Arbeit zuzuschieben, das schafft auch nur der feministische ORF.

    Da wurde man gestern wieder mal bestens bedient, ein Skandal jagte den anderen.

    Und danach der Shakfeh mit seinem Eroberungswunsch nach jedem Bundesland sein eigenes Minarett, Wiener MarktbesucherInnen, die Moscheen mit Minarett mit einer Selbstverständlichkeit einforderten wie einen Kaffee aber mit Zucker.

    Danach war mein Abend gelaufen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 01:54 - Sarrazin: Der Wahrheit eine Bahn

    In der Sendung "Beckmann" auf ARD hat man Thilo Sarrazin zu einem Hütchenspieler der besonderen Art erklärt: er soll sich seine Spielereien mit den Statistiken quasi an den Hut stecken. Etwa die, dass 93 % der Muslime im eigenen Kulturkreis heiraten, woraus er Integrationsunwilligkeit abzuleiten wagt. Ein „Streetworker“, der als Studiogast dazugeschaltet wurde, konnte mit Leichtigkeit nachweisen, daß die Thesen Thilo Sarrazins längst in der Realität überwunden sind: Muslime, so hat er objektiv beobachtet, interessieren sich mittlerweile auch für deutsche Mädchen! Q.e.d., Statistiken sind also wirklich für die Haar.
    Wie schön. Jeder Muslim, der einer schönen Einheimischen nachspechtelt und nicht einem Kopftuchmädchen aus Anatolien, das er als Importbraut zugesendet bekommen hat, gilt also als schlagender Beweis für gelungene Integration. So sieht also die heile Integrationswelt in den feuchten Augen eines Streetworkers aus. Na wenn das kein Anlaß zum Freudentränentrocknen ist. Solche Behauptungen kommen tatsächlich ohne statistischen Unterbau aus: wir glauben sie auch so - geschenkt. Nur als Nachweis für Integrationsvollendung taugt das nicht - auch wenn mit noch so todernster Miene vorgetragen.

    Im Grunde ist sich die Gutmenschenmafia darüber einig, daß es keine wie von Sarrazin beschriebenen Integrationsprobleme gibt, daß das Problem nur von Sarrazin gesehen wird und man sich fragt, warum Sarrazin daraus ein Problem macht, ist etwa Thilo Sarrazin das Problem? Renate Künast von den Grünen mutmaßt gar, daß in Thilo Sarrazin nicht die gleiche Flamme der Gleichheit aller Menschen brennt, wie in jedem anderen guten Menschen, ist er etwa nicht wie die anderen Gleichgeschalteten, ist er etwa ein Abtrünniger vom wahren Glauben? Muß man ihn ausschließen, um sich vor ihm zu schützen?

    Der Ausgang eines anstehenden Parteiausschlussverfahren wird uns darüber in Bälde Auskunft geben, ob tatsächlich Befindlichkeit über Fakt, Verdrängung über Konflikt, Ignoranz über Toleranz in der Partei mit der größten Zustimmung in der Bevölkerung Deutschlands herrscht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    18. August 2010 12:56 - Aus Schaden wird man dumm

    Unser Staat geht vom falschen Ansatz aus. Nicht wenn wir es ihnen durch Gratiswohnen und Gratisverpflegung gemütlich machen und obendrein noch mit Türkisch an den Schulen samt Sharia-Unterricht, so gemütlich wie zu Hause, werden sie etwas tun, sondern nur, wenn ihnen das Leben hier zu ungemütlich wird, werden sie die Anstrengung unternehmen um daran etwas zu verändern.

    Die Menschen sind nun einmal so gestrickt, dass sie das meiste zu erreichen versuchen mit dem geringsten Aufwand. Sie haben es ja schon einmal geschafft, ihr Leben zu ändern, mit dem geringsten Aufwand, der ja gar nicht so gering wart, indem sie sich aus ihrer Heimat den weiten Weg gemacht haben um zu uns herzukommen.
    Diese Menschen sind nicht faul!
    Wenn sie das Paradies vor Augen haben, unternehmen sie auch etwas. Aber wer hätte gedacht, dass es, einmal hier angekommen, so einfach sein wird.

    Diese Menschen sitzen in der Sozialamtsfalle fest, die wir ihnen gestellt haben. Reichen wir ihnen doch die Hand und helfen ihnen, dass sie da wieder rauskommen: Senken wir die Sozialleistungen auf ein Minimum. Und siehe da sie werden Schulen besuchen, eifrig lernen, und die Eltern werden ihren Kindern wieder sagen: lernts was, damit ihr es einmal besser habt als wir.

    Dieser Ansporn fehlt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    25. August 2010 11:48 - Schmerzliche Fragen ans liebe Vaterland

    Dass mir erst durch die lapidare Meldung im ORF bekannt wurde, dass es in Kinderheimen der Gemeinde Wien überhaupt einen Fall von Kindesmißbrauch gibt, ist sicher auch meiner Uninformiertheit zuzuschreiben, die - ich gebe es zu - auf eine innere Abwehrhaltung meinerseits gegenüber jeglichen österreichischen Medien zurückzuführen ist, welche ich durch die Bank der Komplizenschaft mit der P.C. verdächtige.

    Aber dass ich erst von A.U. erfahren muss, dass die Mißbräuche in den Kinderheimen der Gemeinde Wien die der Kirche im Vergleich zu Gesamtösterreich übersteigen, welche mir aber seltsamerweise sehr wohl bis zum Erbrechen zum bekannt sind, kann man ja nur einer groß angelegten, politisch korrekten Anti-Kirchenhaltung der Mediengesellschaft zuschreiben, die jeden Skandal um die Kirche aufblasen und breit treten, daß man glaubt es geht nicht mehr; aber umgekehrt die „kleinen Skandälchen“ aus dem Dunstkreis der Gutmenschen klein schreiben.

    Was mich nur in meiner Ablehnung der hiesigen, schreibenden P.C.-Schleudern weiter bestätigt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    22. August 2010 23:22 - Die Klima-Kassandra ist zurück

    Prinzipiell finde ich auch, dass der einzelne Pakistani nichts dafür kann, dass sein Land für terroristische Zwecke als Aufmarschland dient.

    Aber das ist doch ein muslimisches Land. So viel ich weiß, sammeln die Muslime mit verschiedensten Vereinen in der ganzen Welt viel Geld, so wie die türkische Hilfsorganisation IHH, um sich dann auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg in die Nähe ihres Erzfeindes nach Gaza zu machen, dort eine Seeblockade zu brechen und ihren armen Moslembrüdern und -schwestern zu helfen. Die Hilfe in Pakistan geht da viel einfacher. Einfach nur helfen. Ohne feindliche Israelis die permanent im Weg stehen.

    Ich finde, jetzt hat mal die Islamische Welt Gelegenheit zu zeigen, was Helfen wirklich heißt. Saudi-Arabien hat schon 100 Mio Dollar gespendet, ein Klacks wenn man bedenkt, dass die USA, noch so ein Erzfeind, 150 Mio gespendet hat, und die EU 180 Mio. Und Großbritannien spendete alleine so viel wie ganz Saudi-Arabien. Das liegt wohl daran, wie sehr Großbritannien die Moslems als Bereicherung seiner Sozialeinrichtungen ansieht.

    Wir wollen doch unsere Moslemfreunde nicht durch zu hohe Spendengelder beschämen. Sonst regnets eine Terrorwelle zum Dank.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    04. August 2010 08:22 - Millionen Unschuldsvermutungen

    Zum Auftakt der Wahlsaison profilieren sich die Profillosen auf Kosten eines Verstorbenen.
    Da graust mir schon so, dass ich jetzt schon genug hab von den Wahlen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    11. August 2010 11:55 - Marek wirds wohl nicht sein

    Man erfüllt seine Prophezeiung selbst, wenn man deswegen BZÖ nicht wählt, weil es in Wien zu schwach ist. Dann kanns ja gar nicht stärker werden.

    Von einigen hier war der Wunsch da nach einer neuen Partei, rechts von der ÖVP positioniert – was leicht ist – aber nicht so weit rechts wie die FPÖ.

    Man möge das BZÖ nicht an den Aussagen eines Westenthalers aus der Vergangenheit messen, diese sind auch dem Bucher nicht angenehm, wie er bei Fr. Thurnherr gesagt hat. Sondern man soll das BZÖ am Jetzt und Heute messen und dem BZÖ einen Neustart erlauben. Das BZÖ ist noch sehr jung und hat sich erst durch die weitere Abspaltung der FPK neuerlich gehäutet. Vielleicht ist es ja jetzt so weit, dass es sich als eigenständige bürgerliche Kraft in Österreich positionieren kann. Dieser jungen Kraft sollte man eine Chance geben.

  8. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    04. August 2010 15:56 - Millionen Unschuldsvermutungen

    Eigentlich müßten sich ja einige Journalisten mit Magenkrämpfen am Boden winden, so schlecht müßte es denen jetzt sein, nachdem sich ihre Anschuldigungen allesamt als haltlos herausgestellt haben.

    Prinzipien der Genauigkeit wie „check and re-check“ haben die schon längst über Bord geworfen und auch ansonsten ganz prinzipienuntreu bemühen sie sich nicht etwa um Richtigstellung. Alles nur Ballast im modernen Journalismus. Diese Unprinzipienreiter lassen nun endgültig die Sau raus und vergehen sich erst recht in wilden Spekulationen.

    Ganz nach dem Motto, ist der Ruf erst mal ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert.

  9. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    04. August 2010 21:23 - Millionen Unschuldsvermutungen

    Das Fatale aber ist, daß vielen Menschen – weiß ich aus eigener Anschauung – nicht bewußt ist, daß hier eine Schlammschlacht gegen FPÖ und BZÖ stattfindet. Man entgegnet mir, daß das ja nur mit Haider zu tun hat. Aber diese unbewiesene Anpatzerei der FPÖ/BZÖ sickert ein, die Leute merken nicht einmal, wie sie hirngewaschen werden und wählen aus reinster Überzeugung – rot. Sind ferngesteuert und merkens nicht einmal.

    Dabei ist es doch sonnenklar, dass es sich rein um eine Kampagne zur Desavouierung des stärksten Feindes in der Abwehrschlacht um den Bürgermeister von Wien handelt. Die SPÖ ist mittlerweile schon direkt auf Konfrontationskurs gegen die FPÖ eingeschwenkt: Deutsch zu Causa Haider: Was weiß Strache?

    http://www.wien.spoe.at/allgemein/deutsch-zu-causa-haider-was-weiss-strache

  10. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    01. August 2010 11:43 - Bier, Sex und die SPÖ

    Warum eigentlich finden Feministinnen immer etwas Schlimmes an nackten Frauen?
    Und nie was anstößiges an nackten Männern?
    Warum immer dieses Ungleichgewicht? Darf man denn Männer sexistisch darstellen?

    Männer darf man ungeniert als Volltrotteln darstellen, die immer nur an das Eine denken. Das ist ok.

    Männer darf man auch im Fernsehen erniedrigen und zwar so dass man gleich eine eigene Fernseh-Show daraus macht: „Mein Mann kann“. Da können Frauen 50.000 Euro gewinnen, indem sie am Poker-Tisch auf ihre Männer setzen, die wie Sklaven in Glasstürzen hinter ihnen sitzen und das machen müssen, was die Frau ihnen anschafft. Das ist alles ok. Da hab ich noch nie ein Sterbenswörtchen dagegen gehört. Mit Männern darf man alles machen. Aber wehe man zeigt ein bisschen weibliche nackte Haut auf einem Werbeplakat.

  11. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    25. August 2010 23:35 - Schmerzliche Fragen ans liebe Vaterland

    A propos Verwaltungsreform:

    Nicht, dass ich nicht auch für eine Verschlankung dieses Staates wäre. Ebenso gut kann man aber auch auf die EU-Entscheidungsebene verzichten. Was von dort reinkommt, ist ja nur das, was sich unsere Politiker nicht trauen, von sich aus einzuführen. Wie z.B. Gender Mainstreaming. Da ist es dann immer recht praktisch, eine EU-Richtlinie befolgen zu müssen.

  12. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    19. August 2010 12:40 - Die Löhne als Krisentreiber: Angstsparen statt Konsum

    Wie man bei 1,6 % Wachstum von einem Wirtschaftswunder sprechen kann, ist mir unverständlich. Damit liegen wir gleich auf mit Holland, sind aber abgeschlagen vom wirklichen, exportgetriebenen Wirtschaftswunderland Deutschland mit 2,2 %.Wachstum. Deutschland zieht ganz Europa mit. Aber selbst die Deutschen warnen vor übertriebener Euphorie.

    Denn alle Zeichen sprechen gegen einen nachhaltigen Aufschwung: Die Aktien ziehen nicht an, die Arbeitslosigkeit in den USA ist konstant hoch und die Schuldenpolitik, die das Land betreibt, ist auch nicht gerade beruhigend. Hinzu kommt der Facharbeitermangel in den kommenden Jahren, wegen des Geburtenausfalls, der auch durch Einwanderung nicht gebremst werden kann. Weil die meisten Einwanderer, die zu uns kommen, alles andere als gelernten Fachkräfte sind. Dieses „Wirtschaftswunder“ sieht mir eher so aus wie das harmlose Wetterleuchten vor einem gewaltigen Depressions-Sturm.

    Auf der anderen Seite hat gerade eben die Wirtschaftsmacht China Japan überflügelt, ist damit die Nummer 2 und macht sich auf den Weg die USA einzuholen. Indien ist auch am Weg daran, Europa zu überflügeln.

    Es sprechen also alle Zeichen dafür, Maß zu halten, die Lohnforderungen beiseite zu schieben, auch die Pensionsforderungen, den Sozialstaat zurückzuschrauben und stattdessen den Kampf gegen die Konkurrenz aufzunehmen. Wenn Europa nicht überrollt werden will, dann heißts jetzt Ärmel aufkrempeln.

  13. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    16. August 2010 14:14 - Einig lasst in Brüderchören …

    Im Islamunterricht wird also unsere Gesellschaft unterminiert, dieser naive Staat demontiert sich selbst, indem er die islamische Scharia an seinen Schulen lehrt. Die eigenen, hart erkämpften Werte wie Freiheit und Demokratie werden zugunsten des Islams verleugnet, kampflos ja unterwürfig wird der neuen Kulturmacht der Vortritt gelassen, die westeuropäische Kultur hat abgedankt, ist nur mehr Kulturgeschichte, nur mehr dazu da den neuen Mächtigen in die Steigbügel der Macht zu helfen.

  14. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    16. August 2010 15:21 - Einig lasst in Brüderchören …

    Der kindische Gender-Streit läßt völlig außer acht, wie schön unsere Bundeshymne ist – rein objektiv, im Vergleich zu den Hymnen anderer Länder.

    Es gibt wohl kaum eine andere Hymne, die so harmonisch in Text und Lied ist wie unsere, die die Schönheit von Mensch und Natur so lobt. Unsere Hymne ist für mich jedes Mal, wenn ich sie höre, ein Labsal für Geist und Ohr. Leise und unaufdringlich klingt sie dahin und doch hat sie die Kraft, den Zuhörer für sich zu gewinnen. Ohne großen Tönen und ohne billiger Effekthascherei, so ist unsere Hymne.

    Nicht so, wenn man andere Hymnen hört.

    Penetrant pompös tritt die Marseillaise auf. Kein Wunder – wurde sie doch geschrieben ursprünglich als Kriegslied gegen Österreich.

    Oder Englands „God Save the Queen“ oder noch schlimmer das martialische „Rule Britannia“
    Oder die italienische. Auch so ein Kriegslied – wieder mal gegen Österreich.

    Die Siegerstaaten haben ihre widerlich auftrumpfenden Hymnen schon sehr lange, sie wurden nie ausgetauscht, es gab ja nie einen besonderen Grund dafür – in Österreich schon, da Österreich nicht mehr war, was es einmal war. In Österreich hat man die Chance ergriffen und man hat eine Hymne im wahren Sinne des Wortes als Lobpreisgesang ersonnen. Weniger an den äußeren Feinden, wie so viele andere Hymnen, orientiert sich unsere Hymne an unseren eigenen Werten, inneren und äußeren – und ist deshalb auf lange Sicht viel sinnstiftender für das Gemeinsame eines Volkes als andere Hymnen es je sein können. Diese Kriegshymnen verlangen nach gehorsamen Patrioten, die pflichtgetreu für das Vaterland einstehen. Unsere Hymne dagegen wirbt um Menschen, die gebenedeit sind für das Schöne, die der Schönheit wahres Inneres sehen. Sie preist das Land und seine Leute auf eine ganz unnachahmliche erhabene, aber nie überhebliche Art. Und gewinnt so ganz zwanglos die Sympathien, ohne mit Mord und Totschlag zu drohen.

    Österreich ist nicht nur das schönste Land der Welt. Es hat auch die schönste Hymne.

  15. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    05. August 2010 13:41 - Wenn die ÖBB von der AUA lernen könnte

    Ein weiterer Hauptgrund, warum die AUA so in die Verluste gekommen ist, ist der hohe Kerosinpreis, den sie an die OMV zu zahlen hatte.
    Nachdem die Lufthansa die AUA übernommen hatte, wurde der Kerosinpreis neu verhandelt, und siehe da, plötzlich waren saftige Rabatte möglich.

    Und das ging vorher nicht, als die AUA noch den selben Miteigentümer hatte wie die OMV? Hier hat sich die Verstaatlichte selber ins Knie geschossen. Hätte die OMV nicht den Staatsbürger über Umweg der AUA abgezockt, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen und man hätte "Familiensilber" verkaufen müssen. Aber so ist es nun einmal: wenn die Marktwirtschaft durch staatliche Holdings blockiert wird, kommt es eben nicht zu einer Preisbildung, dem A und O des freien Marktes, sondern zu überhöhten Preisen. Für die der Steuerzahler auch noch bluten darf.

  16. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    04. August 2010 20:59 - Millionen Unschuldsvermutungen

    Friedrich Koenig, Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft: „Konkrete Beweise sind zumindest mir nicht bekannt“.

    Susanne Riess-Passer :“Ich hatte in meiner Zeit bei der FPÖ bis 2002 nie Hinweise auf Gelder aus dem Irak oder aus Libyen“.

    Karl Gasser, Leiter der für die Staatsanwaltschaft Klagenfurt: die angebliche 45-Mio.-Euro-Überweisung nach Liechtenstein weist auf den ersten Blick keine „strafrechtliche Dimension“ auf.

    In der profil-Vernaderungs-Zentrale herrscht noch Schockschwerenot zufolge ungläubige Funkstille.

    An die Geräte, Leute.
    Die Verleumder und Hetzer dürfen nun fleißig zurück rudern.
    Legts euch in die Riemen.
    An den Vorwürfen ist nichts dran.

  17. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    26. August 2010 13:37 - Der Bankrott der Forschungsförderung

    Man komme mir bitte nicht mit der ach so gepriesenen sozialen Kompetenz von Frauen.
    Diese erschoepft sich gern in ei, ei, du wirst es schon schaffen, baba einen schoenen Abend.
    Von einem Mann als Chef erhaelt man zwar keine gutgemeinten Mitleidskundgebungen.
    Dafuer nicht selten kompetenten Ratschlag und einen Alternativplan.

  18. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2010 16:46 - Schmerzliche Fragen ans liebe Vaterland

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht, daß A.U. einmal etwas an Fr. Prammer gut finden könnte, daß ich den Tag noch erleben werde, hätte ich nicht gedacht.

    Prammer fordert die Einsparung einer Verwaltungsebene, Faymann muss noch „in die Tiefe“ gehen. Wie tief will Faymann noch den Kopf in den Sand stecken, die Konzepte für die Verwaltungsreform liegen doch längst am Tisch. Sogar dem Rechnungshofpräsidenten wirds schon zu bunt und er fordert endlich Entscheidungen.
    Jetzt wirds aber langsame Zeit. Und zwar noch vor den Wahlen!

  19. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    13. August 2010 22:02 - SN-Kontroverse: Die Faymann-Bilanz

    KKPs Aussage kann man mit „Lasst Faymann und sein Team arbeiten“ subsumieren.

    Mit diesem Wahlslogan hat die SPÖ damals 1971 die Absolute gewonnen, nur war halt statt Faymann Kreisky der Übeltäter.

    Ja, lasst Kreisky und sein Team arbeiten und alles wird gut. Das Ergebnis ist bekannt. Ein paar tausend gekaufte Arbeitsplätze für den Moment und Schulden bis in alle Zukunft. Vor dieser SPÖ muss man sich seit Jochen Rindts Tod fürchten. Und das ist jetzt schon ziemlich lange her.

  20. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2010 18:29 - Die Schweizer Trauben sind manchen zu sauer

    Hat schon jemand den "Kommentator des Monats" entdeckt?

    Bitte da schauen, ich freu mich wie ein Schneekönig!
    http://www.andreas-unterberger.at/Kommentator-des-Monats

    So jetzt ist es heraußen!

  21. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    26. August 2010 07:44 - Der Bankrott der Forschungsförderung

    Bei uns regieren halt Zahnarztassisteninnen und Sonderschullehrerinnen.

    Was will man sich da anderes erwarten.

  22. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 13:42 - Die Knechtschaft der Politischen Korrektheit und der Rechtsstaat

    In jedem Politischkorrekten steckt ein kleiner Usurpator mit einem Minderwertigkeitskomplex.
    Nicht anders ist die Reglementierungswut zu erklären.

  23. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    17. August 2010 11:08 - Vorschläge gegen Medienkorruption

    Dass keiner diesen seit Installation der Faymann-Regierung existierenden Mediensumpf trockenlegen will, liegt vielleicht daran, dass alle daran – profitieren!
    - Die Politik sowieso, der größte Profiteur, die kriegt ja die guten Zensuren und festigt so den Machterhalt
    - die Medien auch, die Lakaien der Mächtigen profitieren in deren Schatten.
    - die Bevölkerung: diese kriegt es nicht mit, wie man ihr das Goderl krault, auf dass sie komplett verblödet.

    Ein paar standfeste Kritiker, die den Skandal aufzeigen wie A.U. stehen ziemlich allein da. Denn ein Skandal ist nur dann ein Skandal, wenn man ihn als solchen wahrnimmt. Ansonsten laufen die Skandalrufe sehr leicht Gefahr nicht mehr Ernst genommen zu werden, wenn sie immer wieder Skandal rufen, wo ihn aber sonst keiner sieht. Um ihre Glaubhaftigkeit zu bewahren, verhalten sie sich daher nach einiger Zeit still und tragen so zur Vertuschung des Skandals gezwungenerweise bei.

  24. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    11. August 2010 12:42 - Die Saat des Zorns

    Hoffentlich geht dem Fischer nicht bald wieder das Gimpfte auf und wir müssen ihn wieder zurückbringen. Manchmal entwischt er nämlich aus dem Klo, in das er sich früher immer freiwillig eingesperrt hat. Er wird schon gewusst haben, warum. Und dann auch noch das falsche Manuskript erwischen, das für den Liederabend bei den Roten Falken nächste Woche. Solche neo-sozialistischen Töne zu spucken, noch dazu bei einem Festival für „Alte Musik“, ausgerechnet! Sowas kann auch nur dem Fischer passieren.

  25. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    06. August 2010 23:05 - SN-Kontroverse: Das Ende der Zeitungen?

    Ich seh schon, in diesem Punkt stehe ich ziemlich alleine da.

    Ich zähle den 30-bändigen Brockhaus von 1992 zu meinem Eigen – wahrscheinlich der letzte mit der alten Rechtschreibung. Würde ich nie hergeben und bin ich stolz darauf, dass ich mir den damals geleistet habe. Es gibt gewisse Werte, die sind unvergänglich, vor allem aber innere Werte, wie Disziplin, Respekt und Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber.

    Aber was Technik betrifft, bin ich für die neueste Mode. Es ist doch aufgelegt, dass nur der neuesten Technik die Zukunft gehört. Und wenn wir vom iPad sprechen, sprechen wir von Technik. Technik bestimmt unser Wirtschaftswachstum, von dem unser aller Wohlstand. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass eines Tages die Menschheit telefonieren kann wo immer es ihr beliebt? Oder dass man viele wenn nicht alle Information via Internet in jedem Haushalt abrufen kann?

    Der Werbeslogan einer bedeutenden deutschen Autofirma lautet: Vorsprung durch Technik.

    Daran möchte ich mich anschließen.

  26. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    04. August 2010 22:42 - Millionen Unschuldsvermutungen

    Da wirft ihnen der Meischberger ein Hölzl hin. Und die versammelte Medienmeute stürzt sich drauf mit Vehemenz und läßt nicht mehr locker. Doch oweh, das Hölzl löst sich auf und ist verschwunden. Traum und Wirklichkeit vermischen sich in Meischbergers Tagebuch, das zu Notizblättern zerfällt.

    Wahrscheinlich zerfetzt sich grad der Meischberger irgendwo in Kärnten bei einem Bier und schenkt sich dabei ein Hirter ein.

  27. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    03. August 2010 16:45 - Der Tabubruch: Geschlossene Heime

    Wenn man minderjährige Kriminelle in geschlossene Heime steckt, ist zu befürchten - wie schon A.U. darauf hinweist, dass sie dort erst recht den letzten Schliff erhalten. Dort träfen sie sich ja mit den jugendlichen Kriminellen aus allen Herren Länder – vom Staat gesponserter Informationsaustausch in der Gaunerkunst über die Grenzen der Kulturen hinweg, ein Multikulti-Projekt der besonderen Art sozusagen.

    Wärs da nicht besser, wenn man die Hintermänner faßt, also deren Gaunereltern und denen eine ordentliche Strafe aufbrummt, stellvertretend für ihre Kinder. Die Kinder können sie ja dann im Gefängnis besuchen, damit sie sehen, wie es gehen kann, wenn man auf die schiefe Bahn gerät.

    Aber wahrscheinlich ist das zu naiv gedacht.

  28. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    02. August 2010 08:32 - Die Schweizer Trauben sind manchen zu sauer

    Also wirklich, diese Sozialisten. Jetzt rühmen sie sogar schon die Kaufkraft. Ja wissen die denn nicht, dass die maßlose Konsumgesellschaft am Untergang der Menschheit schuld ist? Ist es immer noch nicht genug? Muss es immer noch mehr, mehr, mehr sein?

    Wie vorbildlich ist da dagegen die Schweiz. Sparsam, was heißt karg! fristet sie ihr Dasein. Es gibt doch auch noch andere Freuden, als den schnöden Mammon anzubeten. Haben uns das die Sozialisten nicht immer wieder eingebläut? Und nun sind selbst wir ins Hintertreffen geraten. Und das gegenüber der bösen Schweiz!

  29. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    01. August 2010 11:19 - Urlaubslektüre zum Fürchten

    Für H.F. 1. August 2010 08:51

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    Es gibt eh keine Grenzen des Wachstums, und die Welt steht nicht dem Abgrund nahe, stand sie auch gar nie. Und wenn doch, kann man die Welt durch Einsetzen von ein paar Filtertüten ohne FCKW anstandslos reparieren und sie dreht sich wieder. Es war eh alles nicht so ernst gemeint. Die „Wirtschaftsforscher“ haben halt ein bißl übertrieben. Na und?
    Na wenn das nicht eine frohe Botschaft ist! Der Schönborn kann sich jedenfalls freuen. Jetzt muss er sich nicht mehr so fürchten.

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    Wo sehen Sie „pathologischen Hass“ und die „Notwendigkeit nach neuen Aufregern“ bei Unterberger? Der fordert nur Fakten ein – ganz nüchtern. Der Hass und die „Notwendigkeit nach neuen Aufregern“ ist bei jenen zu finden, die wie Schönborn sich am fehlenden „Ausweg aus dem Wachstumswahn“ oder wie Sie an der „maßlosen Konsumgesellschaft“ erregen. Gegen diesen „pathologischen Hass“ gegen die Wirtschaft, die uns allen Wohlstand bringt und gegen die nostalgische Verklärung der „guten, alten Zeit“ schreibt A.U. an, indem er ganz nüchtern Fakten einfordert. In der „guten, alten Zeit“ wanderten tatsächlich viele aus Österreich aus, weil die Zeiten so schlecht waren. Auch ich habe einen solchen Auswanderer in meiner Familie, der nach Australien gegangen ist. Wahrscheinlich kann fast jeder von einem solchen Fall in der Familie berichten, mit Ausnahme H.F.s natürlich. Seiner Familie ist damals viel besser gegangen als heute, hatten sie doch nicht unter diesem „maßlosen Konsumgesellschaft“ zu leiden.

    -

    Mit dem Uraltschmäh, daß rein definitionsmäßig sich die Sozialwissenschaft mit den Zusammenhängen des Lebens der Menschen beschäftigt und daher auch die Ökonomie im weitesten Sinne dazuzuzählen ist, versucht die faktenfremde Soziologie sich seit jeher mit der Seriosität der Ökonomie zu schmücken. Schönborn nennt den betreffenden Autor sogar einen Wirtschaftsforscher! Na wenn das nicht die Seriosität non plus ultra ist. Trotzdem hat der betreffende Autor nur Soziologie studiert und nicht Ökonomie. Diese Mätzchen zeigen nur, wie verzweifelt man in der Soziologie um Anerkennung ringt. Und wie vergebens diese Müh ist, weil so leicht durchschaubar. Vielleicht liegts einfach daran, daß nachher eh alles nicht so ernst gemeint war. Der „Wirtschaftsforscher“ wird sich weiterhin mit dem Stempel des Soziologen abfinden müssen, dabei wär er so gern ein erstgenommener Wirtschaftsforscher gewesen. Na so arm!

  30. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    24. August 2010 11:12 - Die Chance auf den großen Schul-Deal

    Die Spitäler müssten auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden und Abteilungen oder gänzlich geschlossen werden, wenn sie unrentabel sind.

    Bei der Post geht es ja auch auf einmal. Trotz Gejammers wird ein unrentables Postamt nach dem anderen ganz geschlossen. Aber dort auch erst als die private Konkurrenz hereingelassen wurde.

    Warum geht’s nicht freiwillig?

    Oder muss man auch beim Gesundheitswesen der privaten Konkurrenz durch Abschaffung der Pflichtversicherung Einzug gewähren lassen? Offensichtlich geht es nicht anders.

    Das Spitalsproblem ist ein Klassiker von zuviel Staat, mehr privat.

  31. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    17. August 2010 12:19 - Vorschläge gegen Medienkorruption

    Genauso korrumpiert sind Fachzeit-Schriften für Autos, Fahrräder oder Segelflieger. Sie werden sich hüten, gegen ihre Anzeigenkunden einen negativen Testbericht zu schreiben. Als gelernter Österreicher weiß man das und genießt solche Bewertungen nur mit Vorsicht. Man kauft sich eben kein Autoradio, nur weil es in irgend einer Zeitschrift eine gute Bewertung bekommen hat, sondern probiert es selber aus.

    Und genauso ist es bei den sogenannten Medien. Die gar nicht so blöde Bevölkerung, die eh schon genug politikverdrossen ist, fällt auf Parteien-Werbung nicht herein, die fällt ihr nur gehörig auf den Wecker. Die SPÖ und ihre angeschlossenen Betriebe sollen nur weiter so viel Werbung machen und den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verlieren. Die Politiker erreichen damit genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erreichen wollten.

  32. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    16. August 2010 13:39 - Goethe für Politiker

    Eine Umfrage, in der zwei Drittel der Befragten für die Einführung von Manager-Gehaltslimits sind und gleichzeitig ebenso zwei Drittel, die Bezahlung nach dem Leistungsprinzip fordern, beweist, wie weit die Spaltung der Gesellschaft selbst in die Köpfe fortgeschritten ist. Wer eine solche schizophrene Haltung an den Tag legt, hat brav die Indoktrination vom Klassenfeind geschluckt. Zumindest bei einem Drittel der Bevölkerung muss das Pulverl seine Wirkung voll entfaltet haben, anders ist es nicht zu erklären, dass zwei Drittel der Befragten zwei völlig konträre Meinungen ohne Not und Zwang zustimmen können.

    Die Indoktrination ist abgeschlossen, die Umfrage lässt sich als Test für den Wahlherbst interpretieren. Das Werk ist vollbracht, der Ausgang der Wahlen im Herbst nur mehr eine Formalität. Österreich ist in der festen Hand der Indoktrinierer. Die paar, die noch Widerstand leisten, werden mit Klagsdrohungen mundtot gemacht.

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    13. August 2010 11:41 - SN-Kontroverse: Die Faymann-Bilanz

    Mir gehts eigentlich ähnlich wie KKP: Ich kann mit dieser Frage auch nichts anfangen. Das liegt vielleicht daran, wie wurscht mir Faymann ist.

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    13. August 2010 08:42 - SN-Kontroverse: Die Faymann-Bilanz

    Verstehe, das Amt ist unvergleichbar, der Chef ist unvergleichlich, über jeden Zweifel erhaben, da brauchen wir gar nicht darüber diskutieren, alles andere ist Populismus.

    So kann man sich auch einem Thema entziehen.

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    10. August 2010 11:23 - Die Saat des Zorns

    Von so eine Rede zur Lage der Nation will ich von Fischer nie wieder hören. Die erste Amtsperiode Fischers hat mir wesentlich besser gefallen. Fischer meint wohl, er könne nun die Sau rauslassen, da er nach dieser Amtsperiode sowieso in den Ruhestand treten wird.

    Dafür hört man aus Deutschland eine gute Nachricht. Da ist es der Justiz gelungen, nach mühevoller Kleinarbeit eine Moschee in Hamburg zu schließen. Nach 9 Jahren! Solange haben die Mühlen der Justiz gebraucht, bis genügend Beweise vorhanden waren, um eine offensichtliche Keimzelle des Islamismus zweifelsfrei überführen zu können.

    Soviel Engelsgeduld haben die Staatsfunktionäre aufgebracht und – wehret den Anfängen – jedes Ressentiment gegen den Islam bereits im Keim erstickt.
    Könnte Fischer nur ein kleinwenig von der Engelsgeduld, die man dem Islam zugesteht, auch gegenüber dem politischen Klassenfeind aufbringen und man könnte ihn auch ein kleinwenig als Bundespräsident betrachten.

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    09. August 2010 13:41 - Privilegien und Enteignungen statt Freiheit

    Wie die Durchsetzung persönlicher Interessen vermeintlich Benachteiligter auf Basis von Anti-Diskriminierungsgesetzen in Zukunft funktionieren könnte, wurde in der Anwalts-TV-Serie „Boston Legal“ anschaulich demonstriert.

    Vor einiger Zeit wurde auf VOX eine Folge ausgestrahlt, in der die Mutter eines kleines, schwarzen Mädchens die Hauptrolle in einem Musical einklagte, indem sie behauptete, dass ihr Kind aufgrund seiner Hautfarbe benachteiligt wurde und ein weißes Mädchen die Rolle bekam. Anfänglich entgegnete der Anwalt, der für sie vor Gericht ziehen wird, noch, dass es wohl Sache des Arbeitgebers ist, wen er nimmt und wen nicht. Daraufhin entgegnete die Mutter des schwarzen Kindes, dass sie einige Gutachten eingeholt hat, die ihrem Kind, die beste Singstimme bescheinigten. Das Gericht verurteilte den Produzenten wegen Diskriminierung und dazu, dem schwarzen Kind den Job zu geben.

    Klar, das war eine Fiktion. Aber sie zeigt deutlich, wohin uns der falsch verstandene Anti-Diskriminierungswahn noch führen wird. Heinisch-Hosek bereitet schon das Terrain für derlei Taschenspielertricks vor.

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    07. August 2010 00:40 - SN-Kontroverse: Das Ende der Zeitungen?

    Die SPÖ plakatiert zurzeit, Neue Ideen braucht das Land.
    Stimmt schon, Vorsprung durch Technik heißt Wirtschaftswachstum.
    Der Anspruch ist hehr, allein mir fehlt der Glaube.

    Damals, in den Fünfzigerjahren erfand die VÖEST das LD-Verfahren (LinzDonawitz), welches weltweit kopiert wurde und das erfolgreichste Stahl-Erzeugungsverfahren aller Zeiten wurde! Von diesem Erfolgen können wir in Österreich nach Jahren Braindrain nur zehren. Was da kurz nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs zum 2. WK möglich war, mit Millionen von Heimatvertriebenen, ist heute in der Transfer-Gesellschaft nicht mehr möglich - Millionen von Arbeitsplätzen sind weltweit nicht entstanden, weil der österreichische Erfindungsgeist ausgelassen hat. Wer weiß denn heutzutage schon, dass der Erfinder der Porsche-Silhouette - oder auch Volkswagen: Käfer! - ein Wiener Neustädter war - Synonym deutscher Ingenieurkunst, schlicht der Stil des 20. Jahrhunderts.

    Heutzutage, durch die Einebnung der Gesellschaft durch die Sozialisten, haben wir keinen technologischen Fortschritt zu mehr vermelden, geschweige denn haben wir ein eigenes Telekommunikations-Verfahren, das die Welt kopieren möchte.
    Dafür haben wir 5.000 Hochbegabte, die das Land verlassen, vertrieben von der Linken a la Krawagna-Pfeifer.

    Und Technikfeindlichkeit der übelsten Sorte.

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    06. August 2010 10:58 - SN-Kontroverse: Das Ende der Zeitungen?

    Nicht das iPad hat Hoppalas, die im übrigen weit weniger schlimm sind als die Zeitungen schreiben, sondern das iPhone. Aber Hauptsache man kann in seiner Technikfeindlichkeit auf neue Technologien loshacken. Die Internet-Blase hat dem Internet nicht geschadet, sondern den Markt konsolidiert, ganz normal in einer Marktwirtschaft. Ist das Internet also ein Unsinn; sollen wir es einstampfen?

    Ginge es nach KKP würden wir noch die Brieftaubenpost haben und uns einen Haxn ausgfreun, wenn uns neue Nachrichten aus weit, weit weg mit 3 Tagen Verzögerung ereilen. So wie damals als Reuters seine Nachrichtenagentur aufmachte vor 150 Jahren. Aber damals war eben diese Art der Kommunikationstechnik völlig neuartig und Technologiefeinde haben auf der Postkutsche beharrt. Wahrscheinlich aus hedonistischen Gründen.

    Aber von mir aus kann KKP den Zug der Zeit versäumen. Sie wird halt auch in Zukunft die Hedonistin raushängen lassen und ihre Papierzeitung lesen, während andere sich auf Knopfdruck die aktuellsten Nachrichten aus aller Welt herholen, wurscht ob sie gerade auf dem stillen Örtchen sitzen oder in der lauten U-Bahn. Und wie lustvoll ist es doch, wenn man mühsam durch einen Haufen Zeitungsstapel nach einem alten Artikel sucht oder in einem Papierschnipselberg, wenn man sich vorher die Mühe gemacht hat, interessante Artikel mit der Schere auszuschnipseln. Wie unlustig dagegen, mit dem iPad auf Knopfdruck den Artikel herbeizuholen ohne alten Zeitungsberge. Ist ja viel zu einfach. Nichts für einen Hedonisten.

    Zum Schluss noch der skurrile Vergleich Technik und Politik, dass das alte Gespenst Kommunismus ja auch noch immer noch lebt und daher alles Neue in der Technik sich auch nicht durchsetzen wird. So als ob das eine mit dem anderen was zu tun hat.

    Außer vielleicht insofern, als dass der Kommunismus neue Ideen unterdrückt und sich Innovation und Unternehmergeist schwer durchsetzen können. Über kurz oder lang generiert ein kommunistisches System weniger Wirtschaftswachstum und weniger Wohlstand im Vergleich zu anderen Wirtschaftssystemen, in denen die Marktwirtschaft regiert.

    Dafür sind sie die größeren Hedonisten. Wie uns KKP weis machen will.

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    23. August 2010 19:09 - Die sprachbehinderte Touristenstadt

    Bei den Stationsdurchsagen noch einmal die englische Fassung „Next Stop“ anzuhängen, bringt genau nichts. Ist doch jedem halbwegs intelligenten Menschen klar, dass es sich bei der immer wiederkehrenden Ansage „nächster Halt“ nicht um den Stationsnamen selber handelt sondern dass der erst auf diese Einleitung folgt. Als Städte-Tourist, der nach Wien kommt, hätte ich den Eindruck, dass einen die Wiener für vollkommen bescheuert halten müssen, wenn sie davon ausgehen, dass man sich nicht zusammenreimen könne, was das penetrant wiederholte „nächster Halt“ vor jeder nächsten Station bedeuten würde. Aber die zuvorkommenden Wiener Kommunalpolitiker lassen es sich nicht nehmen und wollen sich halt für die internationalen Gäste im besten internationalen Licht präsentieren.

    Wenn es allerdings nicht um Gäste aus dem fernen Ausland geht, die erst gnädigerweise den Geldbeutel aufmachen müssen sondern um Einwohner aus der nächsten Ortschaft, die in Österreich sowieso gezwungenermaßen Steuern lassen müssen, läßt Wien schnell seine Maske fallen. Da genügt auch ein kleines Schild mit den exotischsten Parkverbotsregeln einer Weltstadt, aufgestellt bei Tempo 80 bei der Westeinfahrt, und wehe man haltet sich nicht dran. Sonst regnet‘s Strafmandate.

    Und das nennt sich dann weltmännische Weltoffenheit: Ausländer hofieren, auf die eigenen Leute wird ...vergessen.

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    20. August 2010 20:59 - Die Knechtschaft der Politischen Korrektheit und der Rechtsstaat

    Wer sind die politisch Korrekten?

    Sind es die Armen zu kurz gekommenen?

    Oder sind es nur die zu kurz geratenen?

    Das Buch möchte ich haben, das fängt ja schon gut an.

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    18. August 2010 20:02 - Aus Schaden wird man dumm

    Ich geb A.U. schon recht, dass es ein schmutziger Wahlkampf wird – angesichts dieses Wahlspruchs aus der ganz rechten Schublade.

    Der Schlachtruf mit dem vielen Blut ist halt etwas martialisch. Aber anders wird die Schlammschlacht nicht zu gewinnen sein. Bei diesen Gegnern, die sich für keinen Griff ins Diffamierungsküberl zu schade sind.

    Die Inkompetenz ist der FPÖ ins Gesicht geschrieben. Eine Heisig ist dort weit und breit nicht zu sehen. Jemand der nicht nur große Reden schwingt, sondern auch etwas tut.

    Warum Fr. Heisig aber den Freitod gewählt haben soll, das kann ich mir beim besten Willen vorstellen. Jemand der soviel Zivilcourage hat, dem fehlt dann die Courage vorm nächsten Morgen? Wo ist das Motiv, Herr Kommissar?

    A propos Heisig: Gibt’s das Buch jetzt endlich auch in Österreich? Ich hab in zwei Buchhandlungen nachgefragt, aber niente. Ist jetzt aber auch schon 14 Tage her.

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    13. August 2010 08:43 - SN-Kontroverse: Die Faymann-Bilanz

    Ja wirklich eine Frechheit dass die Zeitung für das Honorar auch noch eine Gegenleistung verlangt...

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    12. August 2010 11:59 - Master-Wahnsinnsplan

    Ein intelligenter Schaschzug der SPÖ.
    Um der ÖVP bei der Zugangsbeschränkung für das Publizistik-Studium entgegenzukommen, gründet sie einfach eine eigene Medienakademie. Dort können dann alle jene hingehen, die den Uni-Zugang nicht schaffen.
    Ein Nullsummenspiel.
    Oder auch Augenauswischerei genannt.

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    11. August 2010 18:37 - Marek wirds wohl nicht sein

    Die letzten Wiener Wahlen 2005 ergaben:
    SPÖ 49,1% (+2,2% als 2001)
    ÖVP 18,8%
    FPÖ 14,8%
    Grüne 14,6% (+2,2%)
    BZÖ 1,2 % (und damit nicht im Gemeinderat)
    Wenn also trotz gegenteiligem Trend die SPÖ massiv verlieren würde und sie zur Koalition gezwungen wäre, hätte sie die Option diese mit der ÖVP einzugehen oder – was sie viel lieber täte mit den Grünen, ihren liebsten Vordenkern. Die Grünen haben ihre fixen Parteigänger, es werden nicht mehr werden, aber auch nicht weniger. Es müsste also zu einem erdrutschartigen Verlust für die SPÖ kommen, damit es sich nicht mit den Grünen ausginge.
    Mit der FPÖ wird die SPÖ sicher keine Koalition eingehen. Die SPÖ warnt doch seit Jahr und Tag vor der Strache-FPÖ. Und außerdem kann sie es sich aussuchen, mit wem sie eine Koalition bilden möchte. Alle jene, die glauben, sie würden irgend etwas verhindern, wenn sie FPÖ wählen, seien hiermit ausdrücklich gewarnt. Wenn sich die Absolute für die SPÖ nicht mehr ausgeht, wird es Rotgrün und der Ratshausmann kriegt die Ratshausfrau. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

    Das bürgerliche Lager schielt entweder den Linken nach oder übt sich im Populismus. Es wäre also an der Zeit, eine dritte bürgerliche Stimme im Gemeinderat einzuführen, eine Stimme, die Oppositionspolitik auf der Sachebene betreibt und gleichzeitig im Stande ist, die Menschen afzurütteln. Sodass bei den nächsten Wahlen eine Umkehr möglich ist.

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    09. August 2010 19:02 - Die Frau Präsident lässt sprechen

    Wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt der Bundespräsident einher:

    Fischer forderte bei der Eröffnung der Innsbrucker Festspiele "lückenlose Aufklärung" im Fall Haider. "Zornig und und ungehalten über Raffgier" Damit ist die Installation eines Untersuchungsausschußes nur mehr eine Frage der Zeit, mutmaßt "Öst."

    Fischer hat offensichtlich das Amt des Bundespräsidenten völlig falsch verstanden. Er soll sich mehr in die Tagespolitik einmischen, aber nicht um einseitig Partei zu ergreifen für die Hetzer und Verleumder, sondern um mit ehobenem Zeigefinder zur Mäßigung aufrufen. Er sollte sie auf den Boden der Tatsachen, das heißt also der Rechtsstaaatlichkeit, herunter bringen. Stattdessen gießt er höchstpersönlich Öl ins Feuer der Denunzianten.

    Und das will ein Bundespräsident sein? Da ist ja die Prammer Lecherl dagegen. Freilich von der selben Partei.

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    03. August 2010 13:09 - Der Tabubruch: Geschlossene Heime

    Obwohl die steigende Jugendkriminalität ein Auswuchs der von links geförderten Multikulti-Gesellschaft ist und Berlin diesem Phänomen hilflos gegenüber steht, rutscht die Stimmung in der Stadt immer mehr in Richtung linker Rand ab: In einer Umfrage ergab sich nun, dass zum ersten Mal Grün (Renate Künast) vor dem amtierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) die Nase vorne hat. Wowereit ist eben so manchem immer noch zu weit rechts.

    So zeigte er sich angesichts der geförderten Begrünung eines Berliner Innenhofes, in dem nun der Efeu rankt, der Mauersegler flattert und der Klimawandel sich abkühlt, eher gelangweilt und knurrte nur: „Ist das nicht Aufgabe des Eigentümers?“ Eigentümer? Das hätte Wowereit nicht sagen dürfen! Für einen Sozialisten ist Eigentum das Grundübel an dem die Welt zugrunde geht, es gehört abgeschafft! Eigentum gibt’s für einen Sozi nicht. Dafür wird er die Rechnung präsentiert bekommen.

    Berlin kann sich also bald einer noch linkeren BürgermeisterIn erfreuen. Und einer der höchsten Jugendkriminalitätsraten in deutschen Städten.

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    02. August 2010 21:11 - Die Schweizer Trauben sind manchen zu sauer

    Josef Ackermann, Chef der (größten) Deutschen Bank und Schweizer, eine glückliche Fügung für die Deutsche Bank: die Verläßlichkeit und die sprichwörtliche Made-in-Germany-Qualität wird mit der Verläßlichkeit und der Präzision eines Schweizers potenziert, eine einzige Erfolgsgeschichte.

    Jetzt ein Portrait Josef Ackermanns auf der ARD!

  48. Ausgezeichneter KommentatorCelian
     
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    31. Juli 2010 14:59 - Urlaubslektüre zum Fürchten

    Schon in der Bibel steht geschrieben, dass diese Welt dem Untergang geweiht ist. Auch ist immer davon die Rede, dass Gottes Reich nicht von dieser Welt ist, und dass sein Reich kommen wird, um zu rächen die Toten und Lebendigen. Es kann also auf der Welt nicht besser werden, solange der Messias nicht zurückgekehrt ist. Schönborn befindet sich also in seinem Glauben, dass alles immer nur schlechter wird, in Übereinstimmung mit der Bibel.

    Die Bibel ist, wenn man so will, das erste Weltuntergangs-Buch der Geschichte, lange vor „Die Grenzen des Wachstums“ vom Club of Rome. Die hatten das Ende der Welt für das Ende des vorigen Jahrhunderts postuliert, was sie mittlerweile auf das Ende dieses Jahrhunderts revidiert haben, das Ende der Welt ist also nicht mehr so nah. Das läßt ein bißchen Luft, um sich nicht alle paar Jahre neu erklären zu müssen. Der Kardinal liest offenbar sowas wie die Bibel 2.0. Es darf also nicht verwundern, wenn der Kardinal solche Sachen liest. Das ist für ihn erbauliche Lektüre, vielleicht etwas seicht im Vergleich zur Bibel, aber er liest es ja auch im Urlaub.
    P.S..: Ich weiß, was
    der Kardinal im Urlaub liest, werde es aber hier nicht schreiben. Ich mache auch keine Werbung. Nein, es ist nicht der Fortsetzungsroman von den „Grenzen des Wachstums“.


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