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Marek wirds wohl nicht sein

Ich habe zu 95 Prozent meines Lebens ÖVP gewählt, manchmal begeistert, manchmal missmutig, oft als geringstes Übel. Bei der Wiener Gemeinderatswahl werde ich das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mehr schaffen.

Soweit die Antwort auf die Anfrage eines Partners.

Dafür gibt es viele Gründe, die nicht alle Christine Marek heißen. Denn schon unter Johannes Hahn war es im Grund unfassbar, wie nichtexistent die große Wiener Oppositionspartei ist - ja, liebe Leser, die ÖVP ist derzeit in Wien noch immer Nummer zwei, auch wenn man es nicht merkt -, welch schwache Persönlichkeiten sie in ihrem Spitzenteam hat, und wie dümmlich die Partei ständig glaubt, ausgerechnet bei den Grünen Wähler zu finden.

Die Grünen sind nämlich auch in Wien eine zahlenmäßig schwache Partie, sie und ihre Gedanken sind nur in den Kunst-, Beisl-, Feministinnen-, Studenten- und Journalistenszenen präsent, unter den meisten anderen Wienern aber nicht. Ach ja, auch viele Kinder von ÖVP-Politikern haben eine Zeitlang in postpubertärer Proteststimmung grün gewählt.

Der Hauptgrund, warum sich die Wiener ÖVP als unwählbar präsentiert, ist aber doch Christine Marek. Die ja auch personell voll mit dem schwachbrüstigen Wiener Team aus Hahn-Zeiten weitermacht.

Sie biedert sich in unfassbarer Weise (genauso wie die Grünen) an die Wiener SPÖ an, obwohl das korrupte Rathaus-Regime geradezu nach einem Machtwechsel schreit. Obwohl nirgendwo sonst eine Partei die (dank Finanzausgleich reichlichen) Mittel einer Stadt oder eines Landes so sehr im eigenen parteipolitischen und ideologischen Interesse missbraucht.

Und was verkündet da Marek als Wahlziel? Nicht etwa einen Machtwechsel im Rathaus, nicht etwa einen nichtsozialistischen Bürgermeister,sondern den Wunsch, dass sie "keine Pipifax-Ressorts" will. Na toll.

Sie stellt nicht einmal ein paar Bedingungen, die wenigstens einen Hauch einer Wende bringen würden. Sie verlangt nicht als Conditio sine qua non, dass der parteipolitische Missbrauch von hunderten Millionen Steuergeldern für Propaganda, für SPÖ-nahe Vereine, Künstler und Verlage, für Bestechungsinserate eingestellt wird. Sie verlangt keinen Stopp des Missbrauchs öffentlicher Gelder für Sportvereine und Parteifeste. Sie verlangt keinen Personalabbau und kein Ende der Beamtenprivilegien.

Frau Marek hat auch nicht ihren gepolsterten Sitz als Staatssekretärin aufgegeben, um der Stadt zu signalisieren, hier bricht jemand auf, um die Stadt endlich wieder bürgerlich zu machen. Sie lässt sich lieber in den nächsten Wochen täglich für die katastrophalen Kürzungen in ihrem Familienbereich prügeln, als dass sie auf die Staatssekretärs-Bezüge verzichten würde.

Sie wirkt damit auch bei der skandalösen Häupl-Hilfe durch die Bundesregierung mit, die ja im Widerspruch zur Verfassung alle Budgetbeschlüsse erst nach dem Wahltag fällen will.

Frau Marek hat bis heute auch keine Silbe zur mörderischen Attacke der SPÖ auf die Gymnasien und die letzten Reste an Schulqualität über die Lippen gebracht. Obwohl das gerade für die bürgerlichen Wähler ein zentrales Thema ist.

Genauso geht sie angstvoll dem Ausländerthema aus dem Weg, das die Bürger als einziges vielleicht noch mehr bewegt als die Schule. Ein netter 21-jähriger Kroate auf der Kandidatenliste ist da noch keine Antwort. Vor allem sind solche Quereinsteiger erst recht keine Motivation für die paar noch verbliebenen schwarzen Funktionäre, sich für Marek die Sohlen heißzulaufen.

Sie versucht sich nun ausgerechnet mit ein paar Wirtschaftsphrasen bemerkbar zu machen. Die aus dem Munde einer langjährigen Betriebsrätin nicht wirklich überzeugend klingen. Dabei bringt sie aber auch kein Wort von einer Privatisierung der Gemeindebetriebe zustande.

Zugleich ist Christine Marek eine an sich nette Person, wenn auch ziemlich menschenscheu. Nur ein Politiker mit Visionen, mit Zielen, mit politischem Denken, mit einem Zug aufs Tor - auf irgendein Tor - ist sie mit Gewissheit nicht.

Die große Frage ist jetzt nur: Was sonst am Wahltag tun? Das einzige, was nicht in Frage kommt, ist daheim bleiben - wäre das doch die beste Wahlhilfe für das System Häupl.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 08:20

    Sehr richtig Herr Dr. Unterberger und nicht wenige ÖVP-Wähler werden es Ihnen gleichtun, gleichzeitig ist das eine Katastrophe für Wien mit noch nicht absehbaren Folgen. So weit ist diese Partei gesunken, dass es heißen wird: "Wer Marek wählt, wählt Häupl!"

  2. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 10:15

    Die Forderung nach einem ordentlichen Ressort könnte man bei einiger Böswilligkeit auch Prostitution auf hohem Niveau bezeichnen.
    Erst wenn die ÖVP sich erinnert, wen und was sie einst vertreten hat, wird sie Wähler zurückholen. Mit Anbiederung an Linkslink wird´s wohl nix werden, im besten Fall wieder, wie bei Görg, ein Stadtrat ohne Funktion, aber für Fr. Marek dürfte eh nur der Lohnzettel das Wichtigste sein.
    Ich bekenne mich dazu, unter einigen Schmerzen die FPÖ zu wählen, der einzige Weg, in Wien vielleicht etwas zu ändern.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 09:30

    Die politische Qualität der großen Koalition von SPÖ und ÖVP nähert sich in ganz großen Schritten der schon damals nicht vorhandenen Qualität der großen Koaltionen in den 80er und 90er-Jahren.

    Es ist das Konstrukt, dass unsere lieben Großkoalitionäre und Befürworter der ganz toll funktionierenden Sozialpartnerschaft (Mauschelei im Hinterzimmer) bevorzugen, da beide Großparteien an der Macht bleiben.

    Es ist nur das Konstrukt - das schon damals - und auch zunehmend heute, die Mehrzahl der Bevölkerung nicht will.

    Einzige Lösung ist daher abwählen und in Wien nicht ÖVP (=SPÖ und Häupl) wählen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 10:43

    wenn man etwas bewegen will, gibt es nur eine alternative, ob symphatisch oder nicht: blau.

    alles andere, auch bzö, sind verlorene stimmen, die indirekt die roten und diese schauderhafte politische lähmung bzw. fehlentwicklung stärken.

    herumzuprobieren mit mehr oder weniger sympathischen kleinparteien oder in nibelungentreue an der österreichischen verirrten partei zu kleben macht einfach keinen sinn.

    wo gehobelt wird, da fallen späne.
    nicht kleckern, klotzen.
    wer alles defendieren will, defendieret gar nichts.
    den teufel mit dem beelzebub austreiben.

    in diesem sinn: st.rache oder h che, ganz nach belieben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 13:11

    grün - nicht möglich, rot - schon gar nicht, schwarz - nimmermehr.............................also bleibt die fpö.
    als demokrat gibt es ungültig oder w-wählen nicht. in diesem sinne bleibt mir diesmal keine andere wahl.
    nicht umsonst habe ich hier schon desöfteren die hoffnung geäußert, daß sich doch eine neue bewegung finden sollte. mit schüssel an der spitze und deutlicher bürgerlicher handschrift.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 14:03

    Wer möchte, dass es im Rothaus Änderungen gibt, hat keine andere Möglichkeit als FPÖ zu wählen. Nur durch ein "blaues Kreuzerl" kann gewährleistet werden, diesen Sauhaufen aufzumischen.

    Häupl und seine versorgungsbedürftigen Rothäute fürchten Strache, wie der Teufel das Weihwasser. Da geht es aber nicht etwa darum, dass die Wr. Stadtpolitik eine andere werden könnte, nein, da geht es rein um deren Versorgungsposten, die ev. nach dem 10.10. einer Schrumpfung ausgesetzt sein könnten.

    Eine weiter Katastrophe für die Roten droht sich aufzutun, in Falle einer blauen Regierungsbeteiligung müßten sich die sozial Gerechten in die Karten schauen lassen und den Kuchen von z.B. Skylink, Hauptbahnhof, KH. Nord, etc. teilen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Blauen immun gegen Versorgungsposten sind, allerdings könnten in die dunklen Kanäle der Wr. Machenschaften ein paar Lichtstrahlen blinzeln, welche in der Causa Skylink die ÖVP NÖ ebenfalls in ein anderes Licht rücken könnte.

    Strache spielt den "Pagat" in diesem Spiel und ich hoffe er sticht den allmächtig scheinenden "Sküs" aus, der womöglich in dieser Runde seine Trümpfe vorzeitig eingesetzt hat und so dem kl. "Spatz" erliegen kann.

    "Licht ins Dunkel" sozusagen, auch wenn Strache ein zuweilen ungehobelter Bursche ist. Soll er doch zeigen wozu er fähig ist, viel schlimmer kann´s ja für die Bürger nicht werden.

    Josef Bucher pers. ist mir nicht unsympathisch, er wird aber in Wien höchstwahrscheinlich nicht Fuß fassen können, darum sicherheitshalber FPÖ.

    Strache läßt sich schwer mit David vergleichen und ob er den Kopf des Goliath bekommt bleibt abzuwarten, aber über die Leber könnte er ihm schon laufen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorH1Z
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2010 08:38

    Also ich habe es leicht, ich wähle BZÖ. mich schrecken auch Westentaler (der, als er noch in der Regierung sass, der Liebling vom Kohl war) und der Stadler nicht .Beide finden immer wieder klare Worte wenn es notwendig ist. Auserdem hat mir der Bucher bei der Thurnher ganz gut gefallen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRado
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 14:27

    Der verzweifelte Buhlen der ÖVP um die links-grüne Klientel (oder vielleicht auch nur um die grün dominierten Medien) hat für mich die Glaubwürdigkeit dieser Partei demoliert. Die ehemalige Stammwählerschaft darf zwar auch zur Wahl gehen, doch so richtig freut man sich über deren Stimmen bei der ÖVP nicht, sie werden eher toleriert, wie es scheint. Der Bürgerlich-Konservative wird von der ÖVP gewissermaßen als Kollateral-Wähler in Kauf genommen.


alle Kommentare

  1. Jayne (kein Partner)
  2. Rasheed (kein Partner)
  3. Nattapong (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:35

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  5. Ein-Oranger-in-Wien (kein Partner)
    19. August 2010 02:29

    Zu den parteipolitische Missbrauch von hunderten Millionen Steuergeldern für Propaganda, SPÖ-nahe Vereine und Parteifeste der SPÖ ; sowie der möglichen Abschaffung von Gymnasien wegen der künftigen Gesamtschulen welche die Bildung nach unten nivellieren; und sebstverständlich das Integrationsthema werde ich versuchen im BZÖ (weil ich immerhin BZÖ-Wien Mitglied bin)auch diese Kritiken gegen die SPÖ-Stadtregierung einzubringen.
    Ich persönlich hatte ja bislang das Glück nur gute Schulen zu besuchen, wo auch jeder Deutsch konnte, wenn ich mir aber anhöre wie es heute in Wien zugeht, dann war mein Glück ein Einzelfall. Das Problem ist einfach das durch diesen Einheitsbrei die guten Schüler mit unintegrierten gemischt werden ;sprich das Gegenteil wird erreicht,das Schulniveau steigt nicht sondern sinkt wie eine Bleiente ab.

  6. Phimose (kein Partner)
    18. August 2010 15:43

    Was tun? Weiß wählen! Das macht ihr Menschen, der ihr der ÖVP ideologisch nahe seid, in letzter Zeit doch immer.

  7. Dkfm. Mag.Helmut Heinzel (kein Partner)
    15. August 2010 22:04

    Leider stimmt Ihre Analyse zu 100%. Frau Marek präsentiert sich als Teenager verjüngt auf den Plakaten und fabriziert nur hohle Phrasen.
    Wie Sie schreiben ist Frau Marek auch Staassekretär - wofür eigentlich? gibt es auch nur eine einzige positive Maßnahme, die auf ihre Tätigkeit zurückzuführen ist?

    Die ÖVP, der ich ideologisch nahe stehe, ist in Wien wieder in ein Schattendasein gesunken und Schatten möchte auch ich nicht wählen.

  8. Aurelianus (kein Partner)
    13. August 2010 12:12

    Na dass die Gute eine Linksverbinderin ist, wusste man schon bei der Wahl. Nachzulesen bei verschiedenen Aussagen über Familienbild, Frauenbild, Schulpolitik usw. Ihr zur Seite ein Geschäftsführer, der in eine SPÖ-Organisation sozialisiert wurde und ein durch die Kahlschlagpolitik des unsäglichen Herrn Hahn gegen alle Wertbezogenen pervertiertes Kollegialorgan namens Landesparteivorstand. Das frühere Gleichgewicht der Flügel Liberal - Konservativ ist völlig zerschlagen, eine einst wertorientierte Weltanschauungspartei schrumpfte zu einer Pipifaxgruppe, die selber nicht weiß was sie will, außer mitnaschen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass der Herr Vizekanzler maßgeblich und mit heftiger Agitation an der Installierung Frau Mareks mitwirkte, was schlimmes für das neue "Grundsatz"programm erwarten lässt.

  9. SOKs (kein Partner)
    13. August 2010 09:18

    Sg Herr Unterberger,
    dieser Ihr Artikel erinnert mich schlagartig an eine Wanderung im ausgegrabenen Pompej. An ca 200 Hauswänden sind Wahlparolen mit Hand geschrieben. Flächen-deckend. Samt Leserkommentaren. Diese ähneln Ihrem Credo hier. Zum Unterschied, es genügte aber ein Satz. In Internet-Blog-Manier sind die Antworten der weiteren Kritzler. Aber eben auch dort nur ein Satz. Das Gute daran war: die Hausmauern beschränkten die Lesermeinung wegen Mauergröße. Das wäre treffliches Beschränkungs-Beispiel für Internetblogs. Man täte sich gegenseitig weniger Weh, und der Rechthaberei Portal wäre im Etablissement des Volksvertreters. SOKs

    • gast (kein Partner)
      13. August 2010 13:32

      Sind Sie sicher dass das echte Wahlwerbung aus den Zeiten der altrömischen Demokratie war? Und nicht etwa zeitgenössische italienische Sprayer, die diese alten verkommenen Wände nur behübschen wollten?

    • Undine
      13. August 2010 14:30

      @SOKs

      Die an diverse Hauswände gekritzelten, etwa 2000 Jahre alten Wahlkampfparolen kenne ich sehr gut. Ich hab' schon insgesamt mehrere Wochen in der Ruinen von Pompeji verbracht.
      Allerdings wäre wegen des von Ihnen beklagten geringen Platzes für "Lesermeinungen" auch eine Meinung wie die Ihre nicht überliefert worden. :-)
      Dennoch: es hat sich in den vergangenen 2000 Jahren nicht viel geändert.
      Plebs bleibt Plebs.

  10. Paige
    13. August 2010 08:05

    Marek ist ein Deal. Sicher ist, dass Wien weiterhin rot bleiben soll; das wird eindeutig von der ÖVP unterstützt. Aber was kriegt die ÖVP dafür? Die Steiermark ja wohl eher nicht, oder?

    • bart (kein Partner)
      13. August 2010 08:13

      @ Paige: "Marek ist ein Deal ... Aber was kriegt die ÖVP dafür?"

      Die Antwort scheint klar: Die ÖVP hat für ihren unfähigsten Minister ihrer Parteigeschichte einen Versorgungs-Posten in der auf Schulden basierenden EU bekommen.

  11. Anton Aushecker (kein Partner)
    12. August 2010 21:15

    Walter Sonnleitner - wenn er es wie auch immer schafft, einen Herrn Westenthaler zurück in den Simmeringer Gemeindebau zu schicken, hat er meine Stimme.
    Ansonsten wird diese wohl wieder weiß werden.

    • fosca
      13. August 2010 21:54

      @Anton Aushecker

      Wenn Walter Sonnleitner genug Stimmen bekommt, landet der Herr Westenthaler garantiert dort, weil ihm gar nix Anderes überbleibt! ;-)

  12. bart (kein Partner)
    12. August 2010 20:15

    Häupl wird mindestens eine Flasche Sekt geköpft haben, als er damals hörte, dass die Grande Dame der österreichischen Politik (jetzt fällt mir ihr Name nicht ein) diese Pipifax-Partei übernommen hat. Die ÖVP-Wien ist (mit einem Wort und trotzdem vollständig ausgedrückt) eine reine Speichelleckerpartei.
    Diese Sumpftruppe hat ja unter der legenderen Frau Pipifax endlich auch die kommunistische Instrumentalisierung der Nazi-Keule für sich entdeckt (siehe Akademikerbund), während sie jede linke Schandtat von vornherein als gerechtfertigt ansieht. Wozu bedarf es da noch an weiteren Positionen? Wer die ÖVP wählt, kann genauso gut in roten Kampfbünden mitmarschieren.

    • realize (kein Partner)
      12. August 2010 23:52

      so ist es leider, die political correctness und der mainstream hat die partei zu einer allerweltspartei gemacht. mit dem akademikerbund sehe ich das genau so. jede diskussion abwürgen und die meinungsfreiheit streichen ist nicht der richtige weg. die menschen halten das aus, nur gewissen kreisen nimmt man die existenzberechtigung

    • fosca
      13. August 2010 01:48

      @bart

      Wie wahr, wie wahr und nicht zu vergessen, die Internationale mitsingen! :-(

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. August 2010 13:27

      die political correctness und der mainstream hat die partei zu einer allerweltspartei gemacht.


      Und was war sie vor Political Correctness und Mainstream? Eine konservative Bauernpartei etwa?

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      13. August 2010 16:35

      @ Stf
      Ich meine auch, hier idealisiert man etwas, was es in der reinen und politisch ach so ehrlichen Form nie gegeben hat. Nach dem Krieg war die VP voll auf Linie was Verstaatlichung betroffen hat. Danach beteiligte sie sich fröhlich am Proporz. Auf den Tisch gehaut haben immer nur die Bünde, wenn sie nicht kräftig genug beteilt worden sind (bis heute: siehe Lehrergewerkschaft). Eigentlich war doch die VP bis auf die Industriellen und ein paar Nationalkatholen immer eine quasi-sozialistische Partei mit etwas regionalerem Kolorit als die SP.

  13. Rado (kein Partner)
    12. August 2010 14:27

    Der verzweifelte Buhlen der ÖVP um die links-grüne Klientel (oder vielleicht auch nur um die grün dominierten Medien) hat für mich die Glaubwürdigkeit dieser Partei demoliert. Die ehemalige Stammwählerschaft darf zwar auch zur Wahl gehen, doch so richtig freut man sich über deren Stimmen bei der ÖVP nicht, sie werden eher toleriert, wie es scheint. Der Bürgerlich-Konservative wird von der ÖVP gewissermaßen als Kollateral-Wähler in Kauf genommen.

  14. realize (kein Partner)
    12. August 2010 13:49

    seit busek ist die wr. övp leider wirklich unwählbar. ich habe mit ähnlichen argumenten bei ihr angefragt und, positiv, eine antwort bekommen. leider konnte sie mich nicht überzeugen. sich den posten einer staatssekretärin zu sichern, zeigt eigentlich alles. sie haut sich nicht rein und gibt nicht ihr letztes, um das ruder herumzureißen, sie ist eigentlich nicht vorhanden und die övp sollte sich schön langsam gedanken machen, als "führungspartei" die hauptstadt kampflos den roten zu überlassen. in wien müssten die besten leute sein, aber scheinbar gibt es keine. unsere politikerelite (alle farben) sind so am boden, wie es noch nie war. ich weiß ehrlich nicht, was ich am wahltag machen soll.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 14:00

      Think global, vote local.
      Jede Stimme für die FPÖ ist eine gegen die Globalisierungsbetreiber.
      Außerdem werden Bundes-Wahlen in Österreich in Wien entschieden.
      Ein Grund mehr, den "GroKo-Fetischisten" die Ernte zu verhageln.

    • Pretty (kein Partner)
      12. August 2010 19:07

      @neppomuk FPÖ wählen ist die einzige Möglichkeit, Verbesserungen zu erreichen, sonst gehen wir alle multi kulti hurtig den Bach hinunter !

    • realize (kein Partner)
      12. August 2010 19:17

      danke für eure kommentare. und was haltet ihr vom bzö? leider viel zu wenig stimmen. aber von der idee doch gar nicht so abwegig.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 19:28

      "Divide et impera", diesmal von unten nach oben und nicht umgekehrt.
      Es geht ja nicht darum, der FPÖ erdrutschartig die Absolute zu verschaffen, das wäre außerdem jenseits jeder Realität, sondern den beiden Großparteien aufzuzeigen, dass sie im Dienste der Bürger stehen und nicht in dem der "One -world-Fetischisten".
      Stimmenverluste machen auch die selbstherrlichsten Parteigranden nachdenklich und zeigen ihnen ihre meist hemmunglose Pflichtvergessenheit auf.
      Allein die negativen Folgen für die Parteikassen sind geeignet, sie daran zu erinnern, dass sie ihre (üppigen) Dotierungen allen "Mitarbeitern der Firma Österreich" verdanken und nicht nur ihrer unmittelbaren Klientel.
      Was nicht zum ersten Mal eine Revision der eigenen Parteilinie zur Folge haben sollte.

    • numerus clausel (kein Partner)
      12. August 2010 19:35

      Weshalb sollten in Wien unbedingt die besten Leute sein? Sind alle anderen Bundesländer nichts Wert? Um den Roten Filz aus Mundltown loszuwerden bedarf es vieler Jahrzehnte ohne einer SPÖ auch nur in irgendeinem Ressort. Wichtiger sind die Wahlen in der Steiermark, die Dank des Voves in der Bundesländer-Statistik nur mehr einen Platz irgendwo im hinteren Drittel in Eintracht mit dem Burgenland zu finden ist.
      Zudem, einfach mal die Wasserleitungen aus der Steiermark nach Wien abdrehen, dann werden´s dort mal blöd schau´n....

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 19:37

      >>realize:
      Bucher hat sich (m. Meinung nach) am Montag (Sommerbäckerei-Gespräche - Mitten im 8.) kaum als ideenreicher Parteichef erwiesen, als er als Gegenargumente zu seiner ehemaligen Mutterpartei nichts anders hervorgebracht hat, als dass er mit "Keller-Nazis" und "Holocaustleugnern" nichts zu tun haben wolle.
      Das war schon mehr als nur schleimiger "Populismus".
      An sich wäre eine Anzeige fällig, aber bei der Bedeutungslosigkeit der BZÖler nicht einmal das wert.

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 23:32

      @Neppomuck 19:28

      So sehe ich das auch, allerdings die Finanzen betreffend möchte ich an die letzte NR Wahl erinnern. ALLE Parteien haben damals einstimmig eine 15% ige Erhöhung der Parteienfinanzierung beschlossen.
      Begründung der PrammSie:'Es wird ja alles ständig schwieriger...'

      Momentan erscheint mir eine derartige Disziplinierung der beste Weg, langfristig vermute ich, dass erst nach dem Totalkollaps neue Kräfte einen Neuanfang gestalten können.

    • Undine
      13. August 2010 08:50

      @Neppomuck

      "Stimmenverluste machen auch die selbstherrlichsten Parteigranden nachdenklich":

      Nicht so UHBP! Der hat bei der mageren, jämmerlichen Ernte, die er eingefahren hat, gestrahlt, als hätte er einen Lotto-6er gemacht.

    • H. Richter (kein Partner)
      13. August 2010 12:14

      ad Undine
      Sie werden Ihr Trauma betreffs BP wohl nie mehr los, oder?
      Wem nützt das Gejammer heute noch, irgendwie armselig und wenn der BP hundertmal ein Thilo ist.

    • Undine
      13. August 2010 14:35

      @H. Richter

      Sie mögen es Trauma nennen, ich nenne es Alptraum! Aber ich weiß mich nicht alleine.
      In einigen Jahren ist er zum Glück für Österreich ausgestanden.

    • H. Richter (kein Partner)
      13. August 2010 16:30

      Tja, wenn Waldheim und Klestil so viel besser waren, ich weiß nicht, mir sind die beiden auch ziemlich schleimig vorgekommen, der Waldheim leicht vertrottelt und der Klestil mit seinem Frauen- und Eitelkeitstick, nicht so viel appetitlicher als der Heinzi. Aber warten wir den nächsten ab, oder macht es für Sie nur die Farbe aus?

    • Undine
      13. August 2010 17:58

      @H. Richter

      Oh Gott, Klestil war mir genauso zuwider, und seine Margot nicht minder!

    • Undine
      13. August 2010 18:07

      @H.Richter

      Ich vergaß, Ihre 2. Frage zu beantworten, die nach der Farbe.

      Ich sähe gerne einen (humanistisch) gebildeten Herrn mit anständiger Gesinnung als Staatsoberhaupt, keinen eitlen Geck, keinen intriganten Parteisoldaten.
      Vielleicht wäre Horst Köhler jetzt zu haben! :-)

    • H. Richter (kein Partner)
      13. August 2010 19:39

      ad Undine
      Wenn wir schon die Politiker bekommen, die wir verdienen, warujm sollte es bei den Präsidenten anders sein? Aber im Ernst, auch ich glaube, dass Kirchschläger dem ideal noch am ehesten entsprochen hat.

  15. tartaros (kein Partner)
    12. August 2010 13:10

    O.K., heute 12.08.: Unterberger gibt bekannt, dass er Marek wohl nicht wählen wird
    Nun, verständlich. Da fällt mir gerade diese lächerliche Offline-SMS-Kampagne ein. Irgendwie ziemlich peinliche Meldungen, soweit ich das mit bekommen habe.
    Aber wird das jetzt ein zweimonatiger Countdown, wem Sie im roten Balkan-Wien die Stimme geben werden?

  16. siggi (kein Partner)
    12. August 2010 11:06

    Vielleicht ist der nächste Spitzenkandidat der ÖVP der Marcus Rogan:

    http://derstandard.at/1280984305047/Montag-Keine-Chance-auf-Gold

    Seine Einstellung zu Wettkämpfen kommt der ÖVP ja sehr nahe. Aber auch die allgemeine öffentliche MEinung hasst Unsicherheiten wie den Ausgang eines Rennens oder einer Wahl wie die Pest und lässt eher eine Möglichkeit verstreichen als sich auf ein unsicheres ERgebnis einzulassen.

    Hier scheint der Grund zu liegen, dass die Regierungsform tendenziell die Koalition ist und die Spitzenkandidaten langfristig bis zur Unfähigkeit auf veränderte Gegebenheit zu reagieren vorherberechenbar sind.

    Fischer, Faymann, Pröll, Pröll, Häupel und leider auch Marek - da weiß man, was man hat und daher haben sie ihre Positionen inne.

    PS: Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie unser gemütlicher derzeitiger Bürgermeister mit seinen manikürten Fingern (Hindels schau oba!) neben mir in der Straßenbahn (ev. Linie 6) Platz nimmt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 11:39

      Dann darf er aber nicht in Stoßzeiten fahren.
      Da sitzen immer die kleinen Migrationshintergründler.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:13

      Na ja, schwimmen tut die Marek doch selber?

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 14:40

      Der Michi hat seinen Schwimmgürtel sogar eingebaut.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:50

      Das auch, und die Brauner ist ein einziges rosiges, wahrscheinlich aufblasbares Schwimmtier.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. August 2010 16:03

      Aufblasbar oder aufgeblasen, das ist hier die Frage.

  17. Wolfram Schrems (kein Partner)
    12. August 2010 10:54

    Frau Staatssekretärin Marek vertritt in den Fragen der Schulpolitik und der Kindergartenpolitik im Prinzip die Positionen der SPÖ, wie ich aus einer Diskussion im kleineren Kreis weiß. Auch sie ist für den Zwangskindergarten. Ausnahmen für Eltern nur nach Gesprächen mit den zuständigen (und gesinnungsschnüffelnden) Beamten.

    Das soll eine bürgerliche Politikerin sein?

    Warum dann ÖVP wählen, wenn man inhaltlich ohnehin SPÖ bekommt?

    Gibt es vielleicht eine andere bürgerliche Partei, die eine wirkliche Veränderung in Wien herbeiführen will?

    • siggi (kein Partner)
      12. August 2010 12:08

      Das ist gerade das Problem mit der Problem-ÖVP.

      Wie kann man der ÖVP klarmachen, dass es Gründe gibt sie zu wählen, die jenseits ihrer Bünde liegen und die daher auch in ihrer Politik Berücksichtigung finden sollten andernfalls sie eben nicht gewählt wird?

      Wie kann man ihrern versozialisierten Funktionären klarmachen, dass man möglicherweise SPÖ wählt, weil man SPÖ wählt, dass diese Zéiten aber für die ÖVP längst vorbei sind?

      Und wie kann man der ÖVP klarmachen, dass ihr Versprächen für ihre Wähler einzutreten nicht glaubwürdig rüberkommt, wenn die Partei nicht einmal gewillt ist für ihre Obleute einzutreten?

    • H. Richter (kein Partner)
      12. August 2010 12:34

      Sind Sie wenigstens Mitglied der ÖVP, dass Sie da ständig an der Linie mitsudern?
      Weil Nicht-Katholiken dürfen ja auch nicht in Fragen der Kirche mitreden, gell?

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      12. August 2010 13:53

      @ H. Richter

      Die Nicht-Katholiken haben aber auch meistens vom katholischen Selbstverständnis keine Ahnung (viele Katholiken leider auch nicht). Insofern sind die meisten Stellungnahmen hier im Forum zum Thema Kirche auch völlig entbehrlich.

      Wie ich aber in meiner Stellungnahme oben geschrieben habe, habe ich sehr wohl Kenntnis von der ÖVP, ihrer Ideologie (bzw. deren Restbeständen) und ihren Exponenten. Insofern kann ich sehr wohl Beschreibungen und Bewertungen abgeben.

      "Mitsudern" ist daher in diesem Zusammenhang eine deplazierte Formulierung und "gell" ist weder Schriftdeutsch noch auch sonst sehr originell.

    • H. Richter (kein Partner)
      12. August 2010 16:25

      Lieber Wolfram
      Sie haben eine bestimmte Vorstellung, wie die ÖVP sein sollte. Andere Menschen haben bestimmte Vorstellungen davon, wie die Kirche oder der Glaube sein sollte. Manche glauben sogar, nur ihre Vorstellungen seien wahr und gültig.
      Es gibt jedoch viele Wege, ein Leben zu führen oder Probleme zu lösen, wenn man nicht ständig in der Polarität von Seligkeit und Verdammnis gefangen ist. In diesem Sinne wird es auch keine definitive Antwort darauf geben, was denn nun der richtige Weg der ÖVP sein wird, weil sich eine Partei immer in einem dynamischen Prozess des Austausches ihrer Mitglieder und Sympathisanten sowie Gegner befindet. Aber das alles ist Ihnen fremd.

      PS. Und Entschuldigen Sie mein "gell" nochmals, ist mir halt so rausgerutscht.

    • siggi (kein Partner)
      12. August 2010 17:35

      Also unabhängig von jeder Einstellung - aber eine PArtei würde ich nie mit einer Kirche vergleichen. Höchstens vielleicht die weiland KPdSU.

      Und als Agnostiker würde ich zwar mein Recht als Staatsbürger in Anspruch nehmen, über jede wahlwerbende Gruppe so oder so zu reden - nicht jedoch über eine Kirche. Denn diese müssten mir ja alle gleich egal sein.

      Allerdings mäkeln unsere Agnostiker ständig über die Kirche, die ihnen per definitionem eigentlich egal sein sollte. Daraus ist zu schließen, dass die Kirche immer noch das Copyright auf das ethisch/moralische Normensystem hat. Weiters klagen sie auch noch über den Zweck jeden Normensystems, die Scheidung in richtig und falsch. Jede dieser Klagen ist nun eine Anerkennung eben dieses beklagten Normensystems.

      Als Agnostiker sollte ihnen das ganze doch so egal sein, genauso wie ich mir mein Schnitzel schmecken lasse, obwohl dieses ganz sicher weder halal noch koscher ist. Doch das nur nebenbei.

    • H. Richter (kein Partner)
      12. August 2010 17:56

      Aber genau darum ging es doch, dass nämlich Herr Schrems glaubt zu wissen, welche ÖVP denn nun die absolut richtige sei. Darauf gibt es aber keine dogmatische Antwort.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 21:57

      Herr Richter, übertreiben Sie es nicht mit der Rationalität.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      13. August 2010 09:22

      @ H. Richter
      Nun, eine ÖVP, die sich ideologisch ihrem (vormaligen) Gegner angleicht und sich damit selbst irrelevant macht, kann ja wohl nicht die richtige sein.

      Ich würde sogar von Verrat an der Stammwählerschaft bzw. am (angeblich immer noch irgendwie christlich-konservativ-familienfreundlichen) Programm sprechen. Man kann eben nicht alles in jede beliebige Richtung "transformieren" und dann glauben, es handelt sich noch um dasselbe.

    • H. Richter (kein Partner)
      13. August 2010 09:32

      Parteien stehen im Wettbewerb, nicht um die bessere oder ehrenhaftere Ideologie, sondern um die Wählergunst. Wer das nicht sieht, hat die Entwicklung der Demokratie in den letzten 20 Jahren verschlafen.
      Wem das nicht passt, der kann sich an orthodoxe und fundamentalistische Splitterparteien halten, die die 5 Prozent Schwelle freilich nie überschreiten werden. Die laufende Entwicklung muss einem gewiss nicht gefallen, aber sie zu kritisieren, ist so sinnvoll wie die Klage über Fastfood Restaurants, Supermärkte und Internetpornografie.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      13. August 2010 09:54

      @ H. Richter
      Wenn die ÖVP wirklich nach der Wählergunst trachten würde, würde sie ihren Stammwählern inhaltlich mehr bieten als einen Aufguß aus linker Gesellschaftspolitik inkl. ein bißchen IV-Interessenspolitik. Daß Molterer abgestürzt ist, ist ja angesichts seiner Inhaltslosigkeit kein Wunder.

      Ich sehe also nicht, daß die ÖVP wirklich nach der Wählergunst trachtet. Und weil sie die "ehrenhaftere Ideologie" (wie Sie schreiben) verraten hat, wird das Trachten nach der vermeintlichen, "modern-urbanen" Wählergunst eine gewisse Dialektik entfalten, die Leute wählen dann nicht den Schmiedl sondern gleich den Schmied.

      Übrigens, das menschliche Leben spielt sich tatsächlich in der "Polarität von Seligkeit und Verdammnis" ab, wie Sie gut formulieren. Auch Politiker sind hier nicht ausgenommen.

    • H. Richter (kein Partner)
      13. August 2010 10:13

      Sg Schrems
      Zur Klarstellung: Nicht dass ich mit meiner Aussage sagen wollte, dass die (ehemalige) VP-Ideologie erhafter als jene der Sozialisten, Deutschnationalen oder Grünen ist. Alle diese Ziele können ehrenvoll vertreten sein und keine Partei muss sich die rettung des christlichen Abendlandes in ihr Programm schreiben, wenn es die Verbesserung der sozialen Lage, den Erhalt der Umwelt (Schöpfung), der Werte von eigenständiger Kultur und Sprache (ohne übertriebenen Chauvinismus) enthält.

      Und: Ich schrieb: "Es gibt jedoch viele Wege, ein Leben zu führen oder Probleme zu lösen, wenn man nicht ständig in der Polarität von Seligkeit und Verdammnis gefangen ist." Zu dieser Ansicht stehe ich, wobei ich es niemandem absprechen möchte, an Seligkeit, Verdammnis, Himmel, Hölle etc. zu glauben, egal von welcher Glaubensrichtung.
      Die moderne Gesellschaft ist sicher nicht in allen Punkten erfreulich, aber wie ich schon öfter schrieb, Liberalismus und Religionsfreiheit zählen für mich zu den wichtigsten Errungenschaften. Sie wollen doch auch lieber die gläubigen Katholiken um sich wissen und nicht die große Masse der Ritualisten, die nur ein wenig Zauber in ihr Leben bringen wollen, wenn ich Sie recht verstehe.

  18. siggi (kein Partner)
    12. August 2010 10:48

    Natürlich sind Parteien immer große Gruppen von Menschen mit unterschiedlichen Ansichten. Erfolg werden sie aber nur dann haben, wenn sie sich auf definierte Ziele einigen können.

    Wie ehrlich sie es mit diesen Zielen meinen, glaube ich auch darin zu sehen, wie mit dem Sptztenkandidaten umgegangen wird, vor allem dann, wenn er eine Wahl verloren hat. Stehen sie hinter ihm oder haben sie es danach alle besser gewusst?

    Wenn sie hinter ihm stehen, dann bedeutet das, dass die vertretenen Ziele halt dieses Mal nicht die Mehrheit bekommen haben und dass diese Ziele trotzdem weiter verfolgt werden. Wenn man will, kann man auch sagen, dass in dieser Gruppe so etwas wie Disziplin vorhanden ist.

    Setzt nach einer verlorenen Wahl das Sesselsägen ein, kann man sicher sein, dass zumindest Teile der Gruppe das gemeinsame Vorgehen als Vorwand oder Mittel verwendet haben, ihre eigenen Interessen zu betreiben. Wenn also nach einer verlorenen Wahl alles auseinanderstrebt und man plötzlich mit ganz neuen Leuten konfrontiert ist, kann man von Disiplin auf gar keinen Fall reden.

    Die ÖVP ist nun notorisch die Partei der Sesselsäger und Obmannmörder. Einzig unter Gottseibeiuns Schüssel, in der Zeit des Maulhaltns und Händefaltens wurde das ausgesprochene Wahlziel erreicht, einem Schüssel, der unter anderem auch bei den ersten Anläufen Wahlen verlor und dennoch Obmann blieb.

    Raiffeisenbanker und IVler werden das möglicherweise anders sehen.

    Für mich und auf Wien umgebrochen bedeutet das, dass sich die Qualitäten von Frau Marek erst dann zeigen werden, wenn sie die kommende Wahl verloren hat und sie ihren innerparteilichen Kritikern Herr werden konnte. Derzeit ist für mich nicht erkennbar, von welchere Seite sie Leben eingehaucht bekommt.

    Zwar wünsche ich mir Marek als Bürgermeister (etwa Schüssellike vom dritten Platz weg), aber nicht als Vizebürgermeister. Vielleicht schlucken sie unsere Stadtsozen, als Bürgermeister in einer Stracheregierung. Das hätte Musik.

    • siggi (kein Partner)
      12. August 2010 17:37

      Angesitchts des sicheren Wahlausganges möchte ich noch zu einer Wette einladen:

      Wird Frau Marek länger als sechs Monate das Wiener Team leiten?

  19. Neppomuck (kein Partner)
    12. August 2010 10:44

    Man muss die Verhältnisse in Wien als konsequente Umsetzung der AGB (allg. Geschäftsbedingungen) zum „Gro-Ko-deal“ zwischen SPÖVP sehen.
    Man teilt sich brüder-/schwesterlich Österreich, um die gemeinsame Kontrolle über den Staat nicht zu gefährden und Einmischungen Dritter auszuschalten.

    „Die große Koalition ist die formierte Gesellschaft des Parlaments zur Abwehr missgünstiger Wählereinflüsse.“
    Helmar Nahr

    Das kann man relativ leicht steuern, indem man einen „passenden“ Kandidaten auf den Schild hebt, der die zum Teil festgeschriebene regionale Erbfolge aller Voraussicht nach nicht gefährdet.

    Oder wer kennt schon z.B. die LH-Kandidaten der schwächeren Groß(koalitions)partei im Burgenland, in Niederösterreich, in Vorarlberg, in der Steiermark (Schachner oder Blazizek oder doch Schachner-Blazizek, dem Doppelnamen nach müsste es eine Frau sein, … hoppala, das ist ja ein Roter … oder heißt er doch Schützenhofer?) und letztlich in Salzburg oder in Tirol?
    Und, vor allem, wer kennt die persönlichen Ambitionen dieser regionalpolitischen Hinterbänkler?
    Von Frau Marek weiß man, dass sie familienfeindliche Pfeile in ihrem Köcher hat. Mehr aber schon nicht. (was vielleicht – für sie – ganz gut ist)

    Haider (in Kärnten) war sozusagen ein großkoalitionärer Betriebsunfall, weitere Pleiten (Strache in Wien) verspricht man sich, durch den Einsatz willfähriger Medien unter Zuhilfenahme miesester Gerüchteköche (man erinnere sich an Fellners „Basta“ und die erfundene Geschichte über Herbert Fux und seine „3.000 Hasen“, 1983) nicht erst geschehen zu lassen.

    Aber das war vor der „Medienära Internet“.
    Bis Entgegnungen auftauchen können dauerte es damals bei periodisch erscheinenden Druckwerken eben eine gewisse Zeit, um zu dementieren, heute ist das eine Sache von 12 – 24 Stunden.
    Was ein ganz anderes „timing“ erfordert, um die Wähler punktgenau zu verunsichern.
    Und damit kommen die großkoalitionären Usurpatoren der veröffentlichten Meinung nicht zurecht.

    Man wird umdenken müssen.

    O tempora, o mores.
    Da verlangt doch glatt einer von Politikern, dass sie denken sollten. Und sei es vorerst nur, um ihre niederträchtigen Spielereien fortzusetzen.

  20. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    12. August 2010 10:13

    Ob Donald Duck, Biene Maja und Batman bei dieser Wahl, weiter zulegen werden??? Ich denke schon. Jetzt mit den ganzen verärgerten christlich-wertkonservativen holt vielleicht sogar "Jungfrau Maria" oder "Jesus" den ersten Platz, bei den gewählten ohne Parteiapparat! Es bleibt spannend.

    Auch lustig: Dr. Unterberger auf den Wahlzettel schreiben ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:14

      "Bitte Herr Dr. Unterberger, gründen Sie eine Partei! Wir würden Sie alle wählen!"

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      12. August 2010 16:14

      Ich wage zu behaupten, Dr. Unterberger würde auf Anhieb die zweitstärkste Kraft in Wien werden.... Endlich haben die ganzen, von der linksgutgrünen Mediendiktatur angewiederten, wertkonservativen, liberalen, christlichen wieder einen Grund zur Wahl zu gehen.... Meine Stimme hätte der Andi natürlich auch....genauso wie alle anderen Kandidaten bei der Wahl ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 22:09

      Die Wertkonservativen, die Leistungsträger, die Wirtschaftsliberalen, die Klimawandelskeptiker, die Gegner des weltlichen Kindermissbrauchs, die wahren Katholiken, die ORF-Unzufriedenen, die Heterosexuellen, die Männer, die Altchefredakteure, die Unkostenblogger - also quasi die gesamte Bevölkerung - würden endlich eine neue politische Heimat finden.

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 09:31

      @ Schnabeltierfresser

      @ 'Wir würden Sie alle wählen.'

      Dann müssen Sie nur noch einzahlen, Schnabeltier ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. August 2010 13:33

      Ah muss man bei SPÖ und ÖVP jetzt auch schon einzahlen, wenn man sie wählt? Wundern würde mich das nicht.

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 17:18

      @ Schnabeltierfresser

      Nein, nur wenn man wiil, eine freiwillige Spende für eine guten Zweck, für die Caritas z.B., tut's auch ...

  21. Johann Hochstöger (kein Partner)
    12. August 2010 08:49

    Warum überredet Unterberger seinen Pensionisten-Spezi und zu allem fähigen Mentor Schüssel nicht zum Angriff auf das rote Wien? Der Rest der ultrarechten Meute hier wird für ein paar Hasstiraden unter dem Titel "Lipperaal" sicher noch zusätzlich spenden.

    • Gennadi (kein Partner)
      12. August 2010 09:21

      Der Hass auf Andersdenkende muss tief sitzen...

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      12. August 2010 13:22

      @ Gennadi

      Erbärmlichkeiten haben Anspruch auf Erbarmen. Das gibt es von mir. Für Hass sind viele Beiträge hier einfach zu einfältig.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:15

      Das ist wirklich originell, hier von Stammgästen 'Hass auf Andersdenkende' vorgeworfen zu bekommen.

    • Advocatus Diaboli
      13. August 2010 03:25

      Ultrarechte Meute. Wie weit links man wohl sitzen muss, um das so zu sehen? Auf jeden Fall ist Ihnen mein Mitleid sicher. Wie einsam und gelangweilt muss man sein, um sich in einen Blog einzuloggen, bei welchem man ohnehin weiss, dass dort boese Konservative posten, denen man dann aber sowas von politsch korrekt die Leviten lesen kann. Das Wort erbaermlich ist doch schon gefallen?

      Vielleicht sollte ich mich bei den roten Falken einloggen, vielleicht sogar Mitgliedsbeitrag zahlen, und mich dann uber linke Postings erregen? Mhmm. Lieber nicht. Es gibt ja noch ein richtiges Leben da draussen.

    • Undine
      13. August 2010 14:46

      @Advocatus diaboli

      Diese Verhaltensweise scheint ausschließlich den Linken angeboren zu sein.
      Das gilt auch für andere widerliche Aktionen, die immer von LINKS ausgehen.

  22. Gennadi (kein Partner)
    12. August 2010 08:27

    Christine Marek mag redlich sein, als Politikerin ist sie jedenfalls absolut unfähig. Bereits lange vor Beginn des Wahlkampfes war und ist sie nicht ansprechbar, nimmt keine Anregungen wahr, geht völlig am realen Leben in Wien vorüber.

    Beispiel: Sie ist als Staatssekretärin für Jugendangelegenheiten zuständig. Eines der Hauptprobleme in Wien ist die schon fanatisch kinderfeindliche Magistratsabteilung 11. Wäre das ideale Ziel für Marek. Nichts, absolut nichts kommt von ihr in dieser Richtung. Wenn sich ein "Spitzenkandidat" nicht einmal auf dem eigenen "Fachgebiet" profilieren will, sollte sie besser die Wahl sausen lassen.

    Trotzdem aber, nicht wählen hilft niemandem.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      12. August 2010 10:15

      Bitte um Aufklärung, was an der MA 11 so kinderfeindlich sein soll!?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:16

      Wo doch dieses Walfischlogo so süß ist?

    • Gennadi (kein Partner)
      13. August 2010 00:35

      Was? Nun, da könnte ich Ihnen einen langen Vortrag halten, mit vollen Belegen. Würde aber den Rahmen dieses Forums sprengen. Marek erhielt alles von mehreren Seiten serviert, ideal für den Wahlkampf. Sie blieb ignorant, das war das Thema hier.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      13. August 2010 10:15

      Würde mich freuen wenn Sie sich die Mühe machen würden, Gennadi. Als MA11 "Insider" kann ich sicher auch ein paar Informationen zur Diskussion beitragen!

      mfG

  23. Graf Berge von Grips
    12. August 2010 08:22

    Bitte erklärt klärt mich auf, ich weiss es ist schon lange her:
    warum denk ich bei Marek immer an einen SPÖ-Politiker?

  24. Hayek (kein Partner)
    12. August 2010 07:55

    Da läuft es einem ja kalt über. Die ach so liberalen Bürgerlichen zögern mehrheitlich nicht sich mit den Strache ins Bett zu legen, so es denn nur den Sozis schadet. Unterberger deutet es schon einmal an, und die Meute legt nach. Da hat wohl eine liberaler eigenständig denkender Freigeist angefragt "Bitte Herr Unterberger wen soll ich denn jetzt wählen?".

    Na wunderbar, dann wählen wir statt den internationalen Sozis die nationalen Sozis - für mehr Unmverteilung, halt nur für Österreicher.

    Diese Frau Imb sieht den tittensignierenden Strache in ihren dümmlichen Postings sogar als Fegefeuer. Nun Frau Imb, was passiert denn wenn der Strache an die Macht kommt? Dann was? Dann räumt er auf und der ÖVP geht ein Lichtlein auf und sie wird wieder so bürgerlich wie es sich die Miniarmee des A.U. wünscht?

    Abgesehen von seiner Art, seinen Einstellungen, seinen Anhängern usw. ist Strache realpolitisch höchst unfähig. Sehen sie sich das Programm an, lauter Müll, Blendwerk für den Gemeindebaupöbel der keine Ahnung von Politik hat. Dieses "ich wähle Strache weil mir die ÖVP zu links ist" ist wirklich lächerlich. Wenn sie etwas ändern wollen bewegen sie ihren Hintern zu der Partei die sie am ehesten wählen würden und üben sie Einfluss. Das kann von Mails an Politiker über Diskussionsteilnahme bis zur Mitgliedschaft gehen. Aber nein da wählen wir lieber den Strache um den Sozis eins reinzuwürgen und tun dann so als wäre das eine schwierige und taktische Entscheidung gewesen. Es zeigt eigentlich nur wie die angeblich liberalen bürgerlichen hier teilweise wirklich ticken und, dass ihnen offenbar vor gar nichts mehr graust.

    • Undine
      12. August 2010 08:48

      @Hayek

      "......Blendwerk für den Gemeindebaupöbel der keine Ahnung von Politik hat".

      GEMEINDEBAUPÖBEL, damit meinen Sie offensichtlich die Massen jener Wähler, die in gewohnter Weise den SOZIS jahrzehntelang satte Gewinne bei jeder Wahl beschert hatten..

      Ich kann mich nicht erinnern, daß der IQ jener Wähler, des Gemeindebaupöbels also, jemals eine Rolle gespielt hätte, bzw. die SOZIS veranlaßt hätte, auf diese zahllosen sicheren SPÖ-Stimmen zu verzichten.

      Der IQ der ehemaligen braven, verläßlichen SPÖ-Wähler begann erstmals eine Rolle zu spielen, als die Gemeindebaubewohner auf einmal ihre Gunst der FPÖ schenkten.
      Da waren dieselben Leute, die wie das Amen im Gebet, verläßlich (da waren schon die "Blockwarte" dahinter!) immer SPÖ angekreuzt hatten, schlagartig zu BRAUNEM BODENSATZ mutiert.

      Als dann dieser braune Bodensatz, der laut Hayek keine Ahnung von Politik hat, endlich wieder in den Schoß der Mutterpartei zurückgefunden hatte, war die Welt für die SOZIS wieder in Ordnung.

      Was aber war mit dem niedrigen IQ geschehen? Es hat sich offensichtlich herausgestellt, daß man es nur mit einer Art kurzfristiger Bewußtseinstrübung zu tun hatte.Außerdem, wer die SPÖ wählt, KANN doch nur intelligent sein, gell!?!

    • Hayek (kein Partner)
      12. August 2010 09:06

      1.) Spreche ich da von einem Teil der Gemeindebaubewohner - es ist aber nicht ausgeschlossen, dass die mal SPÖ gewählt haben.

      2.) Haben sie irgendwo gelesen, dass ich mich für die SPÖ ausspreche? Ich finde lediglich den Gedanken absurd die internationalen Sozialisten mit den nationalen Sozialisten zu bekämpfen. Gut, klar kann man die FPÖ wählen, das ist eine Demokratie. Aber dann herumeiern und behaupten das wäre Taktik gewesen ist entweder eine Dummheit oder eine Lüge.
      Wenn sie FPÖ wählen stehen sie dazu aber dann beschimpfen sie bitte die Roten auch nicht weil sie Sozialisten sind sondern weil sie einen anderen Sozialismus wollen als sie.

    • Kurt22
      12. August 2010 09:23

      @Hayek: "...so es nur den Sozis schadet"
      Es geht nicht darum, Ihren Freunden zu schaden, sondern darum, dem Staat Schaden zu ersparen. Versuchen Sie, sinnerfassend zu lesen!

    • Josef Maierhofer
      12. August 2010 09:49

      Ich wähle nicht Strache, um den Sozis eins reinzuwürgen.

      Ich wähle Strache in Wien aus folgenden Gründen:
      1 wegen der Mißwirtschaft in Wien, die geändert werden muß
      2 wegen der Packelei der Wiener ÖVP mit den Mißwirtschaftenden

      Ich schätze eine ehrlichen Sozialisten genauso wie mich selbst. Ich verabscheue jedoch die 'Spezialdemokraten' in Wien, die sich auf Kosten der Wiener Bevölkerung und auch der ehrlichen Sozialisten den Wams vollschlagen und ihre Positionen damit absichern wollen, daß sie sogar mit anderen Parteien 'packeln', um da 'nichts anbrennen zu lassen'.

      Da wir aber in der Mehrheit in Wien auch bereits eine große Menge unehrliche Menschen haben, die von Partei und Parteibuch leben und nichts zur Stadt beitragen, ist zumindest eine vorübergehende Änderung erforderlich und zumindest eine ernste Mahnung (oder letzte Mahnung) an die Sodom und Gomorrah betreibende sozialdemokratische (spezialdemokratische) Partei in Wien nötig. Das wird jeder ehrliche Sozialist einsehen, daß mit diesem Privilegienstadl kein Staat mehr zu machen ist.

      Da Frau Marek (die Wiener ÖVP) mit diesen 'Spezialdemokraten' 'mitpackelt', ist sie unwählbar und es bleibt, wenn man eine Veränderung herbeiführen will, Strache übrig, als einzige Partei, die in Wien keine 'Selbstbedienungs- und Korruptionsflecken' hat.

    • Norman Bates
      12. August 2010 10:14

      @Josef Maierhofer

      Das sehe ich sehr ähnlich. Es wäre sehr wünschenswert, wenn es Sozialdemokraten gäbe, die wirklich wahre Sozialdemokraten sind.

      Wenn wir uns die heutige Zeit ansehen, dann hätte eine solche Partei sicherlich eine berechtigte Breite bei Wahlen von ca. 15%, um als eine Art von "watchdog" darauf aufzupassen, dass das böse Kapital, der Neoliberalismus oder welche gepflegten Feindbilder auch immer, den Arbeiter nicht wieder knechten.

      Unseren degenerierten Sozialdemokraten aber klammern sich an die Gestaltungsmacht und verteidigen diese mit allen zur Verfügung stehenden unfairen und unsauberen Tricks.

    • Hayek (kein Partner)
      12. August 2010 10:35

      Kurt, lassen sie diese Unterstellungen ich bin kein Sozifreund egal ob sie sich rot oder blau anmalen.

      An Josef Maierhofer:
      Das was sie unter "Misswirtschaft" zusammenfassen ist kein Alleinstellungsmerkmal der Wiener SPÖ. Wie sie darauf kommen, dass gerade Strache diese Misswirtschaft ändern könnte ist mir höchst schleierhaft. Die Misswirtschaft könnte man mit einer liberalen Politik einstellen dafür steht Strache aber nicht im Geringsten. Da ändert sich nur die Verteilung. Da rasiert man dann eben seine Feindbilder wenn das möglich ist und verteilt das Geld anders.

      Überhaupt ist mir das zu Allgemein, die Wiener SPÖ verteilt die Gelder doch recht gut...wenn man Verteilung mag.
      Wie würden denn im Gegensatz dazu "ehrliche Sozialisten" aussehen?

      Realpolitisch gibt es für mich zwei Möglichkeiten:

      1.) Es wird noch etwas aus einer echten liberalen Partei. Angeblich bemüht sich ja gerade eine um Unterschriften, was von der zu halten ist weiss ich allderdings noch nicht. Wie es um das liberale Forum steht ist mir auch nicht bekannt.

      2.) Man übt entsprechenden Einfluss auf die FPÖ aus.

    • Hayek (kein Partner)
      12. August 2010 10:37

      Ich tausche ein F gegen ein Ö unter Punkt 2.

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 12:23

      @Hayek

      Erst einmal vielen Dank für Ihre Komplimente, würde ich zum Gemeindebaupöbel, wie Sie so eloquent formulieren, gehören, tät´ ich mich auch für diese Wortspende bedanken.

      Apropos Programm: Welche Garantien geben Ihnen SPÖVP ihr Programm umzusetzen? Keine! Ganz abgesehen davon, ob dies nun gut od. schlecht ist.
      Dafür wird sogar die Verfassung gebrochen - ein höchst unseriöses Vorgehen, aber "realpolitisch".

      Blendwerk und Müll von SPÖVP haben uns eine recht unangenehme Situation eingebracht und ich denke solche Glanztaten bringt auch ein Strache hin.

      Zu Ihrer Freude rufe ich hier noch einmal auf am 10.10. FPÖ zu wählen. Ich finde so ist die Bewegung des Hinterns am besten umgesetzt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:18

      Angeblich bemüht sich ja gerade eine um Unterschriften, was von der zu halten ist weiss ich allderdings noch nicht.


      Doch nicht der Starl? 8)

    • Hayek (kein Partner)
      12. August 2010 14:20

      Liebe Frau Imb zuerst sollten sie sinnerfassendes Lesen lernen. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es Garantien von SPÖ/ÖVP gibt noch habe ich für diese Parteien (schon gar nicht für die SPÖ) überbordende Sympathie gezeigt.
      Ich finde sie recht witzig, bei jeder Gelegenheit schimpfen sie über die SPÖ (durchaus berechtigt) und dann wählen sie die Sozialisten im anderen Gewand und finden das noch ganz toll.
      Natürlich bringen die blauen Sozialisten auch solche "Glanztaten" hin nur wo ist dann der große Unterschied bzw. warum sollte man sie dann wählen?

      Sie sehen das offenbar als Protest - denken sie wenn man die blauen Sozialisten wählt besinnt sich die ÖVP durch das Wahlergebnis? Bestimmt nicht wenn sie die Blausozis wählen dann haben sie eben die Blausozis in der Regierung - großartig.

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 16:02

      @Hayek

      Sind Sie ein Parteigünstling der ÖVP, od. wollen Sie einfach deren Anbiederung an die Sozialisten und ihr Fehlverhalten nicht sehen?
      Übersehen Sie auch die Entkoppelung von christl. demokr. Werten? Diese ÖVP ist für mich nicht wählbar.

      Ihre Sorgen, meine Lesefähigkeit betreffend: Ich versichere Ihnen, ob ich es nun verstehe od. nicht, dass ich ´s Kreuzerl dort mache wo ICH es sinnvoll sehe, auch wenn Ihnen das nicht genehm sein sollte. Soweit ich informiert bin, ist das NOCH erlaubt.

    • Hayek (kein Partner)
      12. August 2010 16:20

      Natürlich sehe ich das und ich kritisiere es und ich halte es für notwendig dagegen aufzutreten. Eine Abweichung durch die Wahl des größeren Übels korrigieren zu wollen ist allerdings höchst unsinnig. Davon abgesehen gibt es mehr als SPÖ, ÖVP und FPÖ.

      Das mit dem Lesen wird wohl nichts mehr bei Ihnen...Ich habe mit keinem Wort ihre freie Wahlentscheidung erwähnt. Selbstverständlich können sie ihr Kreuz bei den blauen Sozialisten setzen, und selbstverständlich darf ich das kritisieren.
      Sie dürfen dann als blaue Sozialistin sogar weiter über die bösen bösen SPÖ Sozis schimpfen weil blauer Sozialismus ist schließlich wesentlich besser als roter Sozialismus nicht?

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 09:58

      @ "Misswirtschaft"

      In Wien ist das ein Alleinstellungsmerkmal der SPÖ. Förderdschungel, Verschwendungssucht, Medienkorruption, etc. seien angeführt.

      @ liberale Geldverteilung

      Ist in Wien nicht möglich bei dem Apparatschiktum. Ist nur möglich mit anderen Hoheiten, zu sehr hängt die SPÖ Wien im Geldtopf.

      @ liberale Partei

      Neugründungen von Parteien bringen eventuel innerhalb von Jahrzehnten was, aber ganz sicher nicht für einen notwendigen Wechsel, wenn auch nur eine Legislaturperiode oder maximal wenige.

      @ Schreckgespenst Strache und Geldverteilung

      Da die FPÖ Wien noch nie was zu sagen hatte, kann man sich die 'Vorschusslorbeeren' sparen, wir wissen nicht, ob die nicht so wie die anderen agieren würden oder doch einmal 'Anstand' bewahren könnten.

      Was wir aber wissen, ist die belehrende Wirkung für ÖVP und SPÖ in Wien und auch sonst in Österreich, daß man die Menschen in Wien (und auch sonst in Österreich) nicht beliebig ausnützen, an der Nase herumführen kann und daß man in einer Regierung (Landesregierung) als Diener des Volkes arbeiten muß und nicht als Diener der Partei.

  25. Segestes (kein Partner)
    12. August 2010 07:18

    Na endlich geben sie hier mal klipp und klar zu, dass sie ein ÖVP-Heini sind :-)
    Auch wenns mit der Nibelungentreue offenbar noch ein wenig hapert.

    Mir persönlich, sind diese Marek und der Wiener Wasserkopf ja relativ wurscht.
    Und wenn Sie noch öfter über diesen drittklassigen Klamauk aus der Kaffeehaus-und Fiaker-Metropoloe berichten, dann falle ich womöglich noch ins Koma.

    Es gibt im Herbst nicht bloß Wahlen in Wien, wissen Sie.
    Also blicken Sie doch zur Abwechslung einmal über Ihren
    Tellerrand, wenns nicht allzu viele Umstände bereitet.
    Die Wahlen in der Steiermark sind wesentlich spannender, denn da geht
    es um was, im Gegensatz zu Wien, wo es kaum große Überraschungen geben wird
    und Sie sich damit abfinden müssen, auch weiterhin von Roten regiert zu werden.

    • H. Richter (kein Partner)
      12. August 2010 10:05

      Ach ja in der Steiermark, da wird es Überraschungen geben? Dann haben wir halt einen Schützi statt eines Voves als LH und der Proporz lautet nicht mehr 5:4 sondern 4:5 bei den Landesräten. Großartige Änderung. Der LH-Sessel dient doch nur dem Prestige der Parteien, der Rest ist und bleibt Futtertrograngelei. Wer diese Parteien als großartig unterschiedlich sieht, muss ein ganz treuer Anhänger einer von beiden sein. Aber selbts bei den strammen Kadern der VP machen sich Zweifel breit beim Fußvolk, die roten sind sowieso teilweise non-existent.

  26. meriva (kein Partner)
    12. August 2010 06:51

    Ooooch, der arme Herr Unterberger, da muss er diesmal doch glatt FPÖ wählen, weil ihn die anderen Parteien dazu zwingen ... Bedauernswert

    (statt dass er einfach zugibt, dass er durch seine karrierebedingt Sozihassneurose zum Freund der Braunen mutiert ist)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 07:16

      Irgendwann dämmert es einem jeden, wenn man Zeit seines Lebens 50% des sozialpartnerschaftlich-großkoalitionären Stillstandes und der Verluderung in Österreich mitgewählt hat.

    • Segestes (kein Partner)
      12. August 2010 07:29

      @Schnabeltiervertilger: Ja, nur welche echte, dauerhafte Alternative gibts?
      OK, für ideologisch gefestigte Scheuklappenträger, gibts die Ränder, über die man von Wahl zu Wahl, regelmäßig seinem Protest Ausdruck verleihen kann.
      Nur bitte, das kanns ja wohl nicht gewesen sein. Das Wahlrecht als periodisch wiederkehrende Demo?
      Oder hat Tucholsky am Ende doch recht, wenn er sagt, Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 07:34

      Es gibt eh keine Alternative mehr. Die Grünen werden von Jahr zu Jahr unwählbarer, alles andere läuft eher unter Kasperltheater.

      ICH konzipiere gerade eine neue Partei. Ist aber noch zu früh, darüber zu sprechen. ;)

    • Segestes (kein Partner)
      12. August 2010 08:08

      OK, ich hab die Grünen, ausnahmsweise, mal auf Gemeindeebene gewählt - aber auch bloß, weil ich mit deren Spitzenkandidaten im Kindergarten eng befreundet war :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 08:52

      Und, hat die Spitzenkandidatin den Kindergarten mittlerweile verlassen? 8)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      12. August 2010 09:47

      @segestes: Dass mit der periodisch widerkehrenden Demo find ich gut!!!

      @STF: Können bei Ihrer Partei auch Vegetarier eine höhrere Position innehaben? :p

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 14:51

      Vegetarier? Na ja, wenn Sie medientauglich sind vielleicht schon. Sie sollten mir nur nicht zu nahe kommen. ;)

  27. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    12. August 2010 06:31

    Na geh, jetzt tut die Marek so lieb auf Law and Order und dann das.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      12. August 2010 09:57

      Schon vor einem Monat, als die Wiener Plakate "gegen die bösen Spitalschließungen" rausgekommen sind, war klar, dass unser Blogger ein Problem mit seiner Glaubwürdigkeit bekommen wird, wenn er ÖVP wählt.

      Ich wage zu behaupten, dass er der Partei seines Vertrauens trotzdem wieder sein Vertrauen schenkt. Denn das winzige BZÖ ist wohl auch Unterberger in Wien zu lächerlich.

    • Erich Bauer
      12. August 2010 17:58

      ...der Redaktion bekannt!,
      "...Ich wage zu behaupten, dass er der Partei seines Vertrauens trotzdem wieder sein Vertrauen schenkt..."

      Na und? Net bös sein... Was ginge das Sie oder sonst irgendjemand an?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 22:32

      Na wenn's uns interessieren muss, was der Chefredakteur wählt, dass geht es uns irgendwie auch was an.

  28. Norman Bates
    11. August 2010 23:47

    Trotz Perspektivengruppe ist mir unklar, wofür die ÖVP überhaupt steht. Wirtschaft?

    Bei den Sozialisten ist das ziemlich klar: PC, Gender, Diversity, Umverteilung, Steuererhöhungen, Multi-Kulti, Postenschacher, Packeln und Mauscheln.

    • meriva (kein Partner)
      12. August 2010 06:50

      Für die letzten 3 Dinge steht doch die FPÖ samt ihren Splittergruppen.

    • Gennadi (kein Partner)
      12. August 2010 08:20

      Die Perspektivengruppe war doch das Fiasko des Josef Pröll. Damit nahm er seiner Partei die letzten ideologischen Inhalte.

  29. Axel L.
    11. August 2010 23:18

    Als ideologisch gefestigter Mensch mit einem christlich-bürgerlichen Weltbild fällt die Entscheidung bei der kommenden Wiener Wahl ÖVP zu wählen wahrlich schwer - schwer fällt mir aber auch einer der Alternativen die Stimme zu geben und wenn ich nicht wüßte, daß eine Stimme für Walter Sonnleitner, der meinem Weltbild sicher sehr nahe stehend ist, eine verlorene Stimme ist, die wiederum Häupl nützt ...

    Das größte Problem der ÖVP Wien ist nicht die Spitzenkandidatin - sie ist eine redliche Person, mit einer persönlich verständlichen Linie. Vielmehr ist das Problem, das sich die ÖVP mit ihrem Wischiwaschi-Kurs zwischen Möchtegern-Opposition und Packelei des Wirtschaftsflügels mit der Roten Regierung sich ihre Existenzberechtigung genommen hat. Ich weiß trotz intensiver Beobachtung der unterschiedlichen Aktivitäten nicht, wofür die ÖVP steht. Dazu kommen dann noch dilettantische Versuche (z. B. Absiedelung des Hanappistadiums) in irgendeiner Weise Kreativität zu suggerieren.

    Die Kandidatin ist nur das Sympton eines aufgeblähten Funktionärs und Intregantenapparats, der nicht den Deut eines Versuchs unternimmt, seine Existenzberechtigung wieder zu finden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 06:33

      Sie haben schon recht mit Ihrer Analyse. Nur: dasselben Vorwürfe der Schwachbrüstigkeit und Packelei treffen auf die anderen Oppositionsparteien sinngemäß auch zu. Nicht einmal die FPÖ fällt im Gemeinderat auch nur irgendwie auf. Da muss doch was für die ÖVP zu holen sein?

    • Celian
      12. August 2010 10:51

      Warum eine Stimme für Walter Sonnleitner eine verlorene Stimme ist, die wiederum Häupl nützt, verstehe ich nicht.

      Eine Stimme für Walter Sonnleitner nützt dem Walter Sonnleitner und damit dem BZÖ, wenn es den Einzug in den Gemeinderat schafft. Damit sind wir auch schon bei der einzigen positiven Neuerung angekommen, die diese Wahl bringen kann. Eine dritte bürgerliche Stimme die sich vor allen anderen Parteien mit Wirtschaftskompetenz hervortun kann.

      Das wäre mal etwas Anderes.

    • fosca
      13. August 2010 01:42

      @Celian

      Sehe ich genauso und der Herr Sonnleitner scheint mir, könnte eine solide Kraft im Wiener "Rothaus" werden. Ich bin schwer am taktischen überlegen! ;-)

  30. fosca
    11. August 2010 23:03

    Net aufregen, nur wundern >>> es ist doch längst auf Bundesebene paktiert, daß in Wien - sollte Häupl die Absolute verlieren - eine Koalition mit der ÖVP gebildet wird.
    Deshalb auch Marek als Spitzenkandidatin, die sich nur mehr um die Ämter sorgt und längst nicht mehr um Stimmenmaximierung.
    Wenn es jedoch die Grünen weiter so zerbröselt in Wien, dann bekommt womöglich der "Wampo" wieder seine absolute Mehrheit und die Marek bleibt halt Staatssekretärin - die hat nix zu verlieren.
    So gesehen, haben sich Rot und Schwarz wieder gemeinsam ins "Faulbett" gelegt wie weiland in den vergangenen Jahrzehnten und weit und breit niemand, der diese "Idylle" wirklich stört.
    Besonders widerlich - wie auch Hr. Unterberger betont - ist der Umgang der SPÖ in Wien mit Steuergeldern, wenn man bedenkt, daß sie z. B. derzeit plant, eine "Publizistik"-Akademie um 6,4 Millionen Euro zu gründen, in der Journalisten ausgebildet werden sollen, für die es womöglich gar nicht genug Arbeitsplätze gibt, die jedoch um viele Steuermillionen politisch korrekt sowie gehirngewaschen diese linke "Kaderschmiede" verlassen werden.
    Da bleibt mir nurmehr nochmals daran zu erinnern = Wahltag ist Zahltag!!!!

    • Josef Maierhofer
      12. August 2010 09:59

      Ja, da bleibt nur die Kassa von Strache übrig zum Zahlen, wenn man was ändern will.

  31. Rosi
    11. August 2010 22:54

    Marek ist ein - großes - Teilproblem.
    Das Hauptproblem ist sicher Josef Pröll, und die für alte ÖVP Wähler nicht nachvollziehbare derzeitige Partei-Linie, fast 'linker' zu sein als die SPÖ. Das wird der ÖVP auch mit großer Wahrscheinlichkeit in Wien viele Stimmen kosten.
    Wenn die Partei-Linie auf Bundesebene stimmt, drückt man beim Landespolitiker ein Auge zu, wenn das nicht der beste Mann ist. Wenn beides nicht stimmt, Partei-Linie und Landespolitiker, kann jeder, der 1 + 1 zusammenzählen kann, sich ausrechnen, was dabei herauskommt ...

  32. byrig
    11. August 2010 21:57

    wieder eine excellente analyse von a.u.
    gerade der övp-wien gelingt es seit jahren nicht,einen attraktiven spitzenkandidaten zu finden,genausowenig wie eine für bürgerliche,aber auch alle wähler akzeptable,griffige politische linie.
    wieder einmal gibt es eine linke appeasement-politik,vertreten von einer mehr als farblosen spitzenkandidatin.alle nicht-roten und -linken wollen,dass das rote absolutregime in wien abgewählt wird.leider hat nur strache in wien den mut,wirklich anders zu denken und zu fordern,nur er ist bereit,von der gesamten linken presse und politszene prügel einzustecken.
    das scheut das systemgirl marek,sie will opposition machen und trotzdem beim mächtigen bürgermeister liebkind sein können-ala-"ich habs ja nicht so gemeint"
    das wird und soll ihr keinen erfolg bringen,wien braucht dringend einen systemwechsel,der nur mit mutiger,aggresiver oppositionspolitik möglich ist.
    diese marek ist offenbar dem system auch viel zusehr verhaftet,um dazu in der lage zu sein.und das zu wollen.
    auch ich bin v.a. övp-wähler.aber strategisch,und sicher nicht dann,wenn mir figuren wie eine marek vorgesetzt werden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 06:34

      Busek war Ihnen recht? Der war offenbar attraktiv.

  33. ProConsul
    11. August 2010 21:10

    Ich werde wohl aus Protest die Monarchisten wählen. Die Adeligen sind noch die einzigen, die in diesem Sauhaufen Niveau und Anstand besitzen. Aufgrund der Tatsache, dass sie Jahrhunderte die Geschicke unseres Landes bestimmten, haben sie einen ganz anderen Zugang zum Tragen von Verantwortung für dieses Land. Was kann man denn von den mittelmäßgen Politfunktionären von SPÖ/ÖVP/FPÖ, und der Grünene Chaoten-Truppe erwarten?

    Was ist aus Österreich geworden? Seit 1918 geht es eigentlich nur mehr bergab; einzig der aussergewöhnliche Fleiß der Übriggebliebene hat den Wohlstand gesichert. Aber diese Mittelchicht stirbt auch langsam aus. Von einer Elite kann man seit 1938 eh nicht mehr sprechen, alle tot oder fortgezogen. Wie hat Viktor Fankl das in seinem Buch „...trotzdem Ja zum Leben sagen" geschrieben: "die Besten haben nicht überlebt."

    Deswegen finde ich die Ideen der Monarchisten, wie sie in der u.a. Erklärung dargelegt werden, höchst interessant und überlegenswert:

    http://sga.monarchisten.org/images/stories/files/Artstettener_Manifest.pdf

    • Johann Scheiber
      12. August 2010 09:17

      Die Monarchie ist nicht durch äußere Feinde zu Grunde gegangen, sondern an der Dekadenz des Adels. An dem dauernden Aufbegehren gegen den Monarchen etwa, aber hauptsächlich durch die Beförderung der Freimaurerei, die bis zum heutigen Tag alles hinwegräumt was den Menschen, aber auch guten Monarchen heillig war.

      Wenn ich lese, wie groß das Wort Toleranz im Artstettener Manifest steht, so weiß ich auch schon wieder woher der Wind weht.

      Dier Monarchen in Europa sind von A bis Z Abnicker erster Ordnung. Mir ist noch lieber es sagt ein blaßer BP ja zur Abtreibung als ein Monarch in seiner Farbenpracht.

      Die Monarchie wird wohl wieder kommen, aber wohl anders als es sich Monarchistenclubs vorstellen. Oswald Spengler spricht von einem neuen Cäsarismus, der dier Hochfinanz und ihr politisches Instrument, die Demokratie ,beseitigen wird.

    • ProConsul
      12. August 2010 12:43

      Lieber Herr Scheiber,

      sie haben vollkommen Recht, Die Monarchie wird in einer abgewandelten Form wieder zurückkehren. Das wollte ich in meinem ersten Posting noch nicht so direkt sagen. Es freut mich, dass es zumindest einen hier gibt, der das auch erkannt hat. Die Frage ist nur in welcher konkreten Form, aber um das zu wissen, müsste man wohl ein Prophet sein. Ich werde mir auf jeden Fall den von ihnen erwähnten Oswald Spengler genauer anschauen, und dann können wir vielleicht weiter darüber diskutieren. Der Adel hat die Demokratie immer nur für eine vorübergehende Erscheinung angesehen, und er wird recht behalten.
      ps. ich bin nicht adelig.

  34. Brigitte Imb
    11. August 2010 20:38

    H- ist offensichtlich zwar nicht schw"ü"l´, allerdings ein Förderer des warmen Kulturkreises, was er wohl zu diesem Artikel sagen würde.

    http://sosheimat.wordpress.com/2010/08/11/belgien-mohammedaner-wollen-sozialdemokratischen-politiker-enthaupten/
    (stammt v. "Pretty")

  35. cybercon
    11. August 2010 20:36

    Was fuer miese Zeiten, dass man jetzt sogar einen Strache waehlen muss!

  36. Brigitte Imb
    11. August 2010 18:39

    OT - erscheint mir brisant.

    „Standard“: Staatsanwalt untersagte NÖ-Hypo-Ermittlung

    http://orf.at/#/stories/2008503/

    • fosca
      13. August 2010 01:48

      @Brigitte Imb

      Gerüchten zufolge soll dort der Skandal weit größere Ausmaße haben wie bei der HAA, aber die Protagonisten sind halt sowohl noch am Leben als auch an der Macht, damit können sie offensichtlich eine genaue Aufklärung verhindern.

  37. Celian
    11. August 2010 18:37

    Die letzten Wiener Wahlen 2005 ergaben:
    SPÖ 49,1% (+2,2% als 2001)
    ÖVP 18,8%
    FPÖ 14,8%
    Grüne 14,6% (+2,2%)
    BZÖ 1,2 % (und damit nicht im Gemeinderat)
    Wenn also trotz gegenteiligem Trend die SPÖ massiv verlieren würde und sie zur Koalition gezwungen wäre, hätte sie die Option diese mit der ÖVP einzugehen oder – was sie viel lieber täte mit den Grünen, ihren liebsten Vordenkern. Die Grünen haben ihre fixen Parteigänger, es werden nicht mehr werden, aber auch nicht weniger. Es müsste also zu einem erdrutschartigen Verlust für die SPÖ kommen, damit es sich nicht mit den Grünen ausginge.
    Mit der FPÖ wird die SPÖ sicher keine Koalition eingehen. Die SPÖ warnt doch seit Jahr und Tag vor der Strache-FPÖ. Und außerdem kann sie es sich aussuchen, mit wem sie eine Koalition bilden möchte. Alle jene, die glauben, sie würden irgend etwas verhindern, wenn sie FPÖ wählen, seien hiermit ausdrücklich gewarnt. Wenn sich die Absolute für die SPÖ nicht mehr ausgeht, wird es Rotgrün und der Ratshausmann kriegt die Ratshausfrau. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

    Das bürgerliche Lager schielt entweder den Linken nach oder übt sich im Populismus. Es wäre also an der Zeit, eine dritte bürgerliche Stimme im Gemeinderat einzuführen, eine Stimme, die Oppositionspolitik auf der Sachebene betreibt und gleichzeitig im Stande ist, die Menschen afzurütteln. Sodass bei den nächsten Wahlen eine Umkehr möglich ist.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2010 18:55

      Danke für die Ziffern !

      Meine Prognose:
      SPÖ -10%, neu 38% (war auch bei Busek so)
      ÖVP -5%, neu 15%
      Grün -5%, neu 10%
      BZÖ +1%, neu 2,2%
      Strache +20%, neu 35%

      Da könnte sich unsere 'Packel-Marek' dann noch den 'Vertragsbruch' überlegen, ob sie sich zu Häupl ins Vizebürgermeister-Betterl legen will oder zu Strache.

    • terbuan
      11. August 2010 18:56

      Celian
      Das es so sicher ist, wie das Amen in der Kirche, mit der rotgrünen Koalition, möchte ich entschieden in Abrede stellen. Die SPÖ wird mit der ÖVP koalieren, ihr unbedeutende resp. undankbare Ressorts übergeben und mit ihr Schlitten fahren. Die ÖVP wird dann als Sündenbock herhalten müssen für alles Ungemach, welches von dieser Stadtregierung noch auf uns zukommen wird, genauso wie es sicherlich auch in der großen Koalition im Bund geschehen wird.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2010 19:11

      @ terbuan

      Gibt es von Frau Marek überhaupt Wünsche zur 'Packelei' mit Häupl ? Was wünscht sie sich denn, außer ihr 'Vizebürgermeister-Betterl' ?

      Was sie damit tut, ist sicher das Verscheuchen der Wiener ÖVP Wähler und das nachhaltig. Busek hat sie mobilisiert und stark dazu gewonnen.

      Ich halte jedes deutlich veränderte Ergebnis zur letzten Wien Wahl für einen Fortschritt.

      Marek wähle ich solange nicht, solange sie mit Häupl packelt.

    • terbuan
      11. August 2010 19:11

      Überdies Celian, die Wiener Grünen zerfleischen sich ja gerade selbst, glauben Sie wirklich, dass sich der Häupl eine Koalition mit so einem labilen Partner antun wird, ich glaube es nicht!

    • terbuan
      11. August 2010 19:13

      Josef Maierhofer
      Die Frau Marek ist für mich absolut unwählbar, gar keine Frage!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 06:37

      Schwarz-Rot in Wien im Fall des Falles ist schon längst ausgmachte Sache. Warum sollte Häupl sich mit den grünen Querulanten ins Bett legen wenn er die ÖVP für ein Trinkgeld aus Korruptionsbudget der Stadt haben könnte? War doch schon bei Görg und Nettig so, wird bei Marek und Jank genauso sein.

  38. Viktor
    11. August 2010 18:32

    Für mich ganz einfach ! Bei der Wien Wahl wähle ich Strache.

    • Lisa
      11. August 2010 18:56

      @Viktor

      Wäre ich Wienerin, würde ich auch Strache wählen. Schlechter als es jetzt ist, kann es nicht werden. Man soll ihm eine Chance geben. Man kann ihn ja bei der nächsten Wahl wieder abwählen. Diese rote präpotente Sippschaft braucht dringend einen Dämpfer!

  39. Wertkonservativer
    11. August 2010 17:31

    Als vor Jahrzehnten ins nahe Niederösterreich ausgewanderter Wiener habe ich nicht das Problem, Frau Marek zu wählen oder nicht zu wählen. Wenn ich jedoch in Wien wahlberechtigt wäre, würde ich sie - ÖVP-Wähler seit 1953 - diesmal wohl nicht wählen: zu wenig Persönlichkeit (bestenfalls Mittelmaß!), deklarierte Gesamtschul-Befürworterin, usw. usw.
    Vielleicht fällt den Wiener-ÖVP-Fans ja noch eine nichtlinke Alternative ein!!??

  40. Brigitte Imb
    11. August 2010 14:03

    Wer möchte, dass es im Rothaus Änderungen gibt, hat keine andere Möglichkeit als FPÖ zu wählen. Nur durch ein "blaues Kreuzerl" kann gewährleistet werden, diesen Sauhaufen aufzumischen.

    Häupl und seine versorgungsbedürftigen Rothäute fürchten Strache, wie der Teufel das Weihwasser. Da geht es aber nicht etwa darum, dass die Wr. Stadtpolitik eine andere werden könnte, nein, da geht es rein um deren Versorgungsposten, die ev. nach dem 10.10. einer Schrumpfung ausgesetzt sein könnten.

    Eine weiter Katastrophe für die Roten droht sich aufzutun, in Falle einer blauen Regierungsbeteiligung müßten sich die sozial Gerechten in die Karten schauen lassen und den Kuchen von z.B. Skylink, Hauptbahnhof, KH. Nord, etc. teilen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Blauen immun gegen Versorgungsposten sind, allerdings könnten in die dunklen Kanäle der Wr. Machenschaften ein paar Lichtstrahlen blinzeln, welche in der Causa Skylink die ÖVP NÖ ebenfalls in ein anderes Licht rücken könnte.

    Strache spielt den "Pagat" in diesem Spiel und ich hoffe er sticht den allmächtig scheinenden "Sküs" aus, der womöglich in dieser Runde seine Trümpfe vorzeitig eingesetzt hat und so dem kl. "Spatz" erliegen kann.

    "Licht ins Dunkel" sozusagen, auch wenn Strache ein zuweilen ungehobelter Bursche ist. Soll er doch zeigen wozu er fähig ist, viel schlimmer kann´s ja für die Bürger nicht werden.

    Josef Bucher pers. ist mir nicht unsympathisch, er wird aber in Wien höchstwahrscheinlich nicht Fuß fassen können, darum sicherheitshalber FPÖ.

    Strache läßt sich schwer mit David vergleichen und ob er den Kopf des Goliath bekommt bleibt abzuwarten, aber über die Leber könnte er ihm schon laufen.

    • Schwarzbäck
    • Celian
      11. August 2010 15:01

      Brigitte

      Wenn Sie der FP unterstellen, dass sie den Kuchen mit den Roten nur teilen wird, warum wählen Sie die dann?
      Man kann nicht das kleinere Übel wählen, um das größere Übel zu verhindern.
      Wenn das alle tun, kann es passieren, dass am Ende erst wieder die falschen Leute am Ruder sitzen - nur halt von der anderen Partei.

      Deswegen trete ich lieber für jemanden ein, den ich mir auch als Regierenden vorstellen kann. Das ist sicherer, da brauche ich mir nichts vorwerfen zu lassen, wenn es "schief" gehen sollte und Regierungsverantwortung wahr werden sollte.

      Deshalb tendiere ich zu Josef Buchers BZÖ.

    • Brigitte Imb
      11. August 2010 15:13

      Celian

      Ich gebe hier lediglich meine Meinung ab und da ich NÖerin bin betrifft mich die Wr. Wahl nicht direkt.
      Na das mit dem Teilen dürfen Sie nicht 1:1 umsetzen, so habe ich nicht gedacht, aber dass gesetzten Falles auch die Blauen ein wenig Zuwendung, finanzieller natur), hegen, wird wohl einleuchtend sein und sicher nicht vermeidbar.

      Ich denke mir, Wien ist zu wichtig um diesmal Stimmen an Bucher zu vergeuden, bei aller Sympathie für ihn. Diese Partei ist noch nicht so weit.

      Strache MUSS zur Disziplinierung der ÖVP eingesetzt werden, andernfalls arangiert sich eine Groko in Wien erst wieder gegen die Bürger.

    • Brigitte Imb
      11. August 2010 15:19

      @Schwarzbäck

      Gelegentlich erweist es sich als unvermeidlich in den Dreck zu greifen, wenn man etwas säubern will.

    • Susa
      11. August 2010 19:09

      @Schwarzbäck

      Die Wiener werden doch hoffentlich endlich einmal durchschauen, was für eine korrupte Partei die SOZIS sind, inclusive Michael HÄUPL. Daß er, weil er wegen seiner Korpulenz aussieht wie ein gemütlicher Kerl, alles andere als harmlos ist, müßte mittlerweile schon der verstockteste Sozi überrissen haben.
      Da ich aus der "Provinz" bin, betrifft mich die Wahl nicht persönlich.
      Ich denke, solange man H.C.STRACHE keine Chance gibt, kann man nicht beurteilen, ob er's kann oder nicht. Ich würde Strache wählen.

  41. Gerhard Pascher
    11. August 2010 13:43

    Das Hauptproblem bei der Bundes-ÖVP (aber auch auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene) ist, dass es meist interne Streitereien der Teilorganisationen (vorwiegend die drei Bünde ÖAAB, Bauernbund und Wirtschaftbund) um Zielrichtungen und Postenbesetzungen gibt. Auch die drei anderen Organisationen (ÖVP-Frauen, Junge VP sowie der Seniorenbund) mischen da - meist mit weniger Erfolg - mit. Manche sagen zwar, dass es in der Demokratie gut ist, wenn man verschiedener Meinung ist. Okay, dann aber bitte nach aussen nicht als "zerstrittener Haufen", sondern doch mit einer Stimme auftreten! Interessant ist es auch, dass der Bauernbund (obwohl es immer weniger Landwirte gibt) aufgrund der vielen Mitglieder ein der Bevölkerungsstruktur viel zu starkes Stimmgewicht besitzt.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2010 19:33

      Sprechen Sie da Lebendgewichte an, die auf die Waage gebracht werden ?

      Da wäre wohl Dr. Schüssel die Alternative.

    • byrig
      11. August 2010 23:04

      verglichen mit den heute tätigen politikern war schüssel sowieso eine intellektuelle lichtgestalt.seine reformen waren seit jahrzehnten die einzigen wirklich wirksamen,er konnte effizient verhandeln und hatte die regierung ziemlich im griff.
      so nebenbei hatte er regelmässig treffen mit philosophen,fachleuten etc.
      und er wohnt nach wie vor in einer für politemporkömmlinge bescheidenen wohnung-er war also unbestechlich.nicht korrupt.auch das heisst heutzutage schon etwas.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 06:44

      @ byrig:

      Welche Reformen von Schüssel waren noch mal die wirksamen? Die Hacklerregelung? Die Streichung der untersten Lohnsteuerstufe auf Kosten des Mittelstandes? "Wirtschaftsfreundliche" Prviatisierung von Staatsbetrieben wie Buwog und Austria Tabak? Die höchte Abgabenquote seit Menschengedenken? Seine eigene Frühpension?

    • Josef Maierhofer
      12. August 2010 10:08

      @ Schnabeltierfresser

      Es wird in Zukunft noch höhere Abgabenquoten geben, man will ja die Realität verweigern. Die Realitätsferne kommt vor allem aus dem linken Eck.

      Sparen, was ist das ?
      Cap: Ich schnüffle noch Geld bei Spekulanten und beim 'Großkapital', um das Österreich froh wäre, wenn es das noch gäbe. Das ist jetzt für lange Zeit weg.

      Bleibt übrig beim Föderalismus, bei der Verwaltung, bei den Privilegien Einsparungspotential zu erschnüffeln, für Cap und seinesgleichen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2010 22:37

      Föderalismusabbau? Das spielt der glatzerte Onkel nicht mit. Verwaltungseinsparungen? Da spielt der Neugebauer nicht mit. Privilegien? Was auch immer das genau sein soll, es werden alle anderen Schwarzen nicht mitspielen. Und die Roten auch nicht. Was das schon wieder mit links und rechts zu tun hat, müssen Sie mir erst erklären. Weil Erklärungen à la "Die Realitätsferne kommt vor allem aus dem linken Eck" sind eher etwas eindimensional wenn nicht einfältig.

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 10:08

      @ Schnabeltierfresser

      Die machen da alle nicht mit ist korrekt, freiwillig nicht.

      Aber dann mit dem IWF schon, da müssen sie alle.

      Wie in Griechenland, wo die Katastrophe dann etwa in 1 1/2 Jahren eintrifft, wenn es kein EU Geld mehr geben wird, wird auch bei uns diese Situation eintreten, die man hier nicht wahrhaben will, solange sie nicht eingetreten ist.

      Ich gebe Ihnen völlig recht mit Ihrer Analyse, aber so kann es leider wirklich nicht mehr lange weiter gehen.

      So viel Blindheit bei unseren Parteienist der Ruin von Österreich.

  42. KR Ing. W. Maurer
    11. August 2010 13:19

    Ich sage, gebt Marek eine Chance! Vom Tagebuchautor und den Kommentaren sehe ich ein Bild von Christine Marek gezeichnet das sich deutlich von dem unterscheidet, das ich mir machen durfte. Ich habe Christine Marek persönlich kennengelernt, habe in Gesprächen mit ihr und in verschiedenen Auftritten eine starke, hochmotivierte, hochpolitische Persönlichkeit kennengelernt. Sie geht in- und außerhalb ihrer Wählerschichten sympatisch und offen auf die Menschen zu. Sie zeigt als vormalige AK Funktionärin häufig mehr wirtschaftspolitischen Sachverstand als hohe Funktionäre in WKO und WB. Es wäre schade, würde hier wieder jene bürgerliche Wiener Tragödie eingeläutet, wo die Döblinger und Hietzinger Regimenter in lamentohaftiger Besserwisserei "nur diesmal!" grün, blau, orange, oder gar nicht wählen und damit Häupl als großen Sieger einzementieren. Ich sage nochmals, gebt Christine Marek und der Wiener ÖVP eine Chance! Wien zuliebe!

    • Brigitte Imb
      11. August 2010 14:33

      Da muß ich Ihnen widersprechen. Die ÖVP bedarf, genauso wie Häupl, einer Läuterung. Strache ist geeignet als Fegefeuer und erst dann wird sich die ÖVP besinnen.
      Anders schwimmt sie mit im Sumpf, sicherlich nicht zum Vorteil der Wiener.

      M.M. wäre es diesmal klug über den eigenen Schatten zu springen u. anstatt des kl. Übels taktisch zu wählen.

    • Norman Bates
      11. August 2010 21:09

      Sehr geehrter Herr Kommerzialrat!

      Das glaube ich Ihnen gerne. Wenn man Politiker persönlich bei irgendwelchen Abendveranstaltungen trifft, dann sind diese launig, gut aufgelegt, gehen auf jeden zu reden über dies und das.

      Wenn man die Politiker aber an ihren Taten bewertet (und nicht anderes macht der Tagebuchautor und viele der hier Beiträge schreibenden Personen), dann sieht die Bilanz mitunter weit schlechter aus.

      Im Übrigen glaube ich, dass die alte Kamelle von den Döblinger und Hietzinger Regimentern der ÖVP schon eher der älteren Vergangenheit angehört. Das war einmal.

      Die Herausforderungen der heutigen Zeit sind unterschiedlich zu denen früherer Zeiten.

    • byrig
      11. August 2010 22:42

      das ist schwachbrüstiges blabla,und ihre haltung ist sicher nicht geeignet,um der geballten roten macht und diktatur paroli zu bieten.auch marek biedert sich eher an(siehe den wahnsinn gesamtschule!!),als kraftvolle,mutige oppositionspolitik zu betreiben.
      ja,auch mutig.auch den mut zu haben,gegen die rote absolute diktatur in wien aufzutreten.
      an sich bin ich kein strache-fan-aber er hat mumm,den mut,von all den gekauften medien vom orf bis zur u-bahnzeitung sich nicht unterkriegen zu lassen.
      und die oppositionelle övp bietet uns eine appeaserin ala marek?vorher den in jeder hinsicht farblosen,unfähigen hahn -unglaublich!
      beide haben v.a. eines ausgestrahlt:nur keine wellen,ich will meinen job behalten und meine ruhe dabei haben.
      nicht die roten,nein-die övp in wien müsste endlich kanten zeigen,auch hart formulieren,gegen weitere massenzuwanderung vehement und-ja-drastisch auftreten,auch wenns der amorphen wirtschaftsseite nicht behagt.vertreten durch einen entsprechenden spitzenkandidaten,der eventuell sogar die jugend anspricht!

  43. Amtsbekannt
    11. August 2010 13:11

    grün - nicht möglich, rot - schon gar nicht, schwarz - nimmermehr.............................also bleibt die fpö.
    als demokrat gibt es ungültig oder w-wählen nicht. in diesem sinne bleibt mir diesmal keine andere wahl.
    nicht umsonst habe ich hier schon desöfteren die hoffnung geäußert, daß sich doch eine neue bewegung finden sollte. mit schüssel an der spitze und deutlicher bürgerlicher handschrift.

    • byrig
      11. August 2010 22:55

      schreibe an norman bates-eine mögliche alternative könnte ins auge gefasst werden:
      derwegzurknechtschaft@gmail.com
      ich habs schon getan.

  44. Richard Mer
    11. August 2010 13:08

    Der Linksrutsch der ÖVP auf allen Ebenen ist vielleicht tragisch, auf jeden Fall aber immerhin logisch im Sinne des Medianwählers und ähnlicher Betrachtungsweisen. Die FPÖ ist für viele Wähler zu unsympatisch, und das BZÖ keine ernstzunehmende Kraft, also kann die ÖVP sich nach links bewegen und aus dabei Wähler abgraben ohne viel nach rechts abzugeben.

    • HDW
      11. August 2010 13:26

      Heißen sie Merkel?

    • Richard Mer
      11. August 2010 13:49

      Natürlich möchte ich das nicht gutheißen, aber wenn das die Logik ist, so kann das Land nur wieder in vernünftigere Politik umschwenken, wenn der rechte Rand ernstzunehmender wird, das heißt es geht eigentlich viel mehr um FPÖ/BZÖ vs. Grün als um SPÖ gegen ÖVP.

      Mein Name ist nicht Merkel.

    • W. Mandl
      12. August 2010 09:22

      @ Richard Mer

      Ja, das scheint die derzeitige Logik der ÖVP zu sein.

      Aber leider stimmt sie nicht: Denn die ÖVP verliert sehr wohl am rechten Rand (an BZÖ, FPÖ und Nichtwähler) ohne in der Linken Mitte viele Wähler zu gewinnen, eventuell ein paar bürgerliche Ex-Grüne.

  45. inside
    11. August 2010 13:04

    Celian

    Der Sparbucherklärer als Spitzenkandidat des BZÖ in wien!

    Seine Mitgift: ein paar hundert Stimmen von der Mittelstandsbewegung?

    Wann kapiert auch ein Herr Bucher, dass in Wien die Besten aufgestellt gehören!
    Die offensichtliche Taktik, sich auf Kärnten zurückzuziehen und auf die 5% bei den nächsten NR zu warten, geht mit Sicherheit in die Hose.

    Ein Veith-Schalle in Wien wäre eine Alternative!

    Ein Herr Sonnleitner ist ein garantierter Stimmenzuwachs für HC.

    • Celian
      11. August 2010 13:43

      Ich finde, es ist eine Kunst, Wirtschaft so einfach und plastisch erklären zu können, dass auch eine breite Öffentlichkeit komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge begreifen kann. Und nicht auf einfach gestrickte Leerformeln wie "Die Banken sind schuld" und "Die Reichensteuer muss her" hereinfallen muss.

      Das ist ja gerade die Kompetenz Sonnleitners, die ihn zum Politiker einer Wirtschaftspartei geradezu prädestiniert. Jemanden, der wirtschaftliche Kompetenz und sprachliches Talent so in einer Person vereint wie er, gibt es wohl kaum ein zweites Mal. Außerdem kennt man ihn vom Fernsehen als sympathischen Menschen.

      Na wenn das nicht eine Chance ist.

    • inside
      11. August 2010 13:45

      Celian

      Habe jetzt auf Grund Ihres Postings meine Meinung um 360 Grad geändert.
      Ehre, wem Ehre gebührt!

  46. Patriot
    11. August 2010 12:57

    Am Beispiel Deutschland sieht man wo es hinführt, wenn sogenannte "konservative" Parteien linke Politik machen. In den Umfragen liegt die CDU bei 30% und die FDP bei 4%, wohingegen die Grünen knapp 20% erreichen. In Berlin könnten die Grünen die stärkste Partei werden. Die Berliner CDU rauft mit den Kommunisten um den 3. Platz.

    In Wien wäre es sogar für gut aufgestellte konservative Parteien schwierig gegen eine SPÖ zu kämpfen, die die Stimmen von Moslems, Pensionisten, Studenten, Sozialhilfeempfängern und Abhängigen im öffentlichen und verstaatlichten Dienst großteils sicher hat.

    • Celian
      11. August 2010 13:16

      Naja, die FDP hat keine linke Politik sondern Klientelpolitik gemacht. Wenn man für die Hotelbranche aus unerfindlichen Gründen die Mehrwertsteuer senkt, wo doch gleichzeitig die Debatte über Steuererhöhungen für alle läuft, muss man sich schon fragen, ob das die richtige staatstragende Politik ist.

      Und auch die CPU muss sich nicht nachsagen lassen, "linke" Politik zu betreiben. Ihr Sparpaket hat vor allem mal bei den Hartz-4-Empfängern angesetzt und nicht bei den Leistungsträgern. Wenn die Top 25 % der Leistungsträger bereits 80 % Steuern zahlen, ist keine weitere Solidarität mehr möglich, sagte Christian Wulff, der heutige Bundespräsident - sowas möchte ich mal von unserem Bundespräsidenten hören, nebenbei gesagt.

    • Patriot
      12. August 2010 08:29

      @Celian

      In den 2 Details haben sie Recht.

      Das große Bild schaut aber so aus, daß die CDU und die FDP noch nie so links waren, und gleichzeitig noch nie so wenig Wählerzuspruch hatten. Natürlich geht's der SPD beim Wählerzuspruch genauso, aber die linken Parteien insgesamt (SPD, Grüne, Linke) waren noch nie so stark wie heute!

      Deutschland ist heute gesellschaftspolitisch und wirtschaftspolitisch so links wie nie, und das oft gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung. Die CDU läßt massenhaft Wähler rechts liegen, die gar nicht mehr zur Wahl gehen. Die ganz fanatischen "Rechten" wählen übrigens hauptsächlich die Linken.

      Eine Rechtspartei mit (symbolisch) Merz, Koch, Sarrazin, Eva Hermann sofort auf 10-15%.

  47. M.S.
    11. August 2010 12:39

    Die eigentliche Katastrophe ist nicht so sehr die Selbstaufgabe der ÖVP in Wien, die ist man ja schon lange, wenn auch nicht in diesem desaströsen Ausmaß, gewohnt. Das alarmierendste ist wohl der galoppierend fortschreitende Zerfall der ÖVP auch auf Bundesebene. Letztes Beispiel: Da mischen sich in unerhörter Weise Kräutner und Rudasch durch Kritik an der angeblich laschen Arbeit bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, in der Causa Haidermillionen ein, und außer der parteifreien Justizministerin findet niemand aus der ÖVP es der Mühe wert, gegen diesen skandalösen Angriff auf die unabhängige Justiz zu reagieren.
    Man muss sich langsam wirklich Sorgen machen.

    • Brigitte Imb
      11. August 2010 12:55

      Ist unsere Justiz denn wirklich unabhängig? Ich hege große Zweifel daran!

    • M.S.
      11. August 2010 13:03

      @ Brigitte Imb
      Ihre Zweifel sind völlig berechtigt. Ich hätte schreiben müssen "auf die angeblich unabhängige Justiz".

    • HDW
      11. August 2010 13:34

      Seit den Kryptokommunisten Czermak und Broda gibt es in Österreich, in Nachfolge der belasteten NS Juristen, eine politisierte Justiz. Die Aufhebung der Gewaltentrennung war besonders in Wien wegen der Besetzung der Polizei durch die Kommunisten sogar vollständig. Heutzutage spielt deren Rolle die vierte Gewalt durch Zeitungen und ORF!

  48. Celian
    11. August 2010 11:55

    Man erfüllt seine Prophezeiung selbst, wenn man deswegen BZÖ nicht wählt, weil es in Wien zu schwach ist. Dann kanns ja gar nicht stärker werden.

    Von einigen hier war der Wunsch da nach einer neuen Partei, rechts von der ÖVP positioniert – was leicht ist – aber nicht so weit rechts wie die FPÖ.

    Man möge das BZÖ nicht an den Aussagen eines Westenthalers aus der Vergangenheit messen, diese sind auch dem Bucher nicht angenehm, wie er bei Fr. Thurnherr gesagt hat. Sondern man soll das BZÖ am Jetzt und Heute messen und dem BZÖ einen Neustart erlauben. Das BZÖ ist noch sehr jung und hat sich erst durch die weitere Abspaltung der FPK neuerlich gehäutet. Vielleicht ist es ja jetzt so weit, dass es sich als eigenständige bürgerliche Kraft in Österreich positionieren kann. Dieser jungen Kraft sollte man eine Chance geben.

    • W. Mandl
      11. August 2010 12:05

      Und wie heißt der Spitzenkandidat des BZÖ in Wien?

    • Celian
      11. August 2010 12:12

      Walter Sonnleitner.

      Das istr doch der Sonnyboy, der immer so einfach die Wirtschat im Fernsehen erklärt hat. Wahrscheinlich der letzte Mohikaner konservativer Provenienz, der noch im ORF war.

    • byrig
      11. August 2010 22:51

      celian-das bzö ist leider tot.zumindest in wien.ich fürchte,sogar in kärnten.

    • W. Mandl
      12. August 2010 09:26

      @Celian

      Danke. Ja stimmt, ich kenne W. Sonnleitners wirtschaftsliberale Schriften.

      Nur leider ist mir (so wie wahrscheinlich den meisten Wienern) sein Name als Spitzenkandidat des BZÖ nicht präsent. Und das reduziert die Wahlchancen des BZÖ beträchtlich. Dass Sonnleitner vom linken ORF und den Medien vor der Wahl gepusht wird, ist auch nicht sehr wahrscheinlich.

  49. SuPa
    11. August 2010 11:04

    Im ersten Absatz gibt AU die Meinung eines Blog-Partners wieder, daraus kann nicht automatisch das Wahlverhalten von AU abgeleitet werden.

    • inside
      11. August 2010 11:21

      Ich habe zu 95 Prozent meines Lebens ÖVP gewählt, manchmal begeistert, manchmal missmutig, oft als geringstes Übel. Bei der Wiener Gemeinderatswahl werde ich das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mehr schaffen.

      Soweit die Antwort auf die Anfrage eines Partners.

      Er zitiert seine Antwort!

    • SuPa
      11. August 2010 12:08

      An inside:

      Mein Beitrag war eine Antwort an das erste Posting von "terbuan" um 08:20. Denn genauso wie Sie, habe ich den AU-Absatz als Zitat verstanden.
      Leider wurde mein Beitrag nicht unter den teruban-Text gestellt.

    • terbuan
      11. August 2010 19:50

      SuPa
      Nach dem ersten Absatz schreibt Unterberger: "Soweit die Antwort auf die Anfrage eines Posters."
      Das kann sich doch nur auf seine eigene Meinung beziehen, oder?

  50. simplicissimus
    11. August 2010 10:43

    wenn man etwas bewegen will, gibt es nur eine alternative, ob symphatisch oder nicht: blau.

    alles andere, auch bzö, sind verlorene stimmen, die indirekt die roten und diese schauderhafte politische lähmung bzw. fehlentwicklung stärken.

    herumzuprobieren mit mehr oder weniger sympathischen kleinparteien oder in nibelungentreue an der österreichischen verirrten partei zu kleben macht einfach keinen sinn.

    wo gehobelt wird, da fallen späne.
    nicht kleckern, klotzen.
    wer alles defendieren will, defendieret gar nichts.
    den teufel mit dem beelzebub austreiben.

    in diesem sinn: st.rache oder h che, ganz nach belieben.

    • schreyvogel
      11. August 2010 13:12

      @simplicissimus

      Wenn es nur so einfach wäre!

      Wenn die SPÖ die Absolute verliert, muss sie eine Koalition eingehen. In Frage kommen für sie nur die Schwarzen oder die Grünen, auf keinen Fall die Blauen.

      Das Schlimmste, das Wien passieren könnte, wäre eine Koaltion rot-grün. Ich brauche das wohl nicht weiter zu begründen. Die SPÖ müsste den Grünen einen ordentlichen Preis für ihre Unterstützung bezahlen, und das wäre dann die Umsetzung von vielen grünen Grauslichkeiten ...

      Daraus ergibt sich die zwangsläufige logische Konsequenz, dass man die Schwarzen stärken muss, um die Grünen von der Macht fernzuhalten und damit das Schlimmste für Wien zu verhüten. Eine Stadträtin Marek ist ein viel kleineres Übel als eine Stadträtin Vassilakou! Daher: Wählen wir die Marek, ohne sie zu lieben!

    • simplicissimus
      11. August 2010 13:30

      @schreyvogel:

      verstehe ihre beweggründe, war ja selber lange jahre vp-wähler, aber vp-wählen schiebt die probleme nur hinaus: wenn es tatsächlich dann rot-grün werden sollte, dann wird es langfristig wegbereiter für blau-schwarz sein.

      und glauben wir nicht daran, können wir uns ohnehin aufgeben.

  51. Alfred E. Neumann
    11. August 2010 10:35

    Schweren Herzens, aber doch, werde ich bei der ÖVP das Kreuz machen, weil ich denke, daß man nicht Personen (oder Figuren) wählt, sondern eine Gesinnung. Und da ist mir die Volkspartei mit christlich-sozialer Tradition (die man zugegebener Maßen nicht immer merkt) von allen möglichen Alternativen noch die nächste.

  52. Kurt22
    11. August 2010 10:15

    Die Forderung nach einem ordentlichen Ressort könnte man bei einiger Böswilligkeit auch Prostitution auf hohem Niveau bezeichnen.
    Erst wenn die ÖVP sich erinnert, wen und was sie einst vertreten hat, wird sie Wähler zurückholen. Mit Anbiederung an Linkslink wird´s wohl nix werden, im besten Fall wieder, wie bei Görg, ein Stadtrat ohne Funktion, aber für Fr. Marek dürfte eh nur der Lohnzettel das Wichtigste sein.
    Ich bekenne mich dazu, unter einigen Schmerzen die FPÖ zu wählen, der einzige Weg, in Wien vielleicht etwas zu ändern.

  53. Der kleine Nick
    11. August 2010 09:53

    Die Misswirtschaft der Wiener Sozialisten stinkt zum Himmel,
    aber im Faulbett der Großen Koalition riecht man's nicht.
    Darum, Frau Marek: Auf-ste-hen und raus an die frische Luft!!!
    Vielleicht kann das Ihr Problembewusstsein und Ihren Kampfgeist wecken.

  54. W. Mandl
    11. August 2010 09:41

    Ich verstehe ja A. Unterbergers Frustration über die Profillosigkeit der Wiener ÖVP und der wenig überzeugenden Spitzenkandidatin Marek.

    Allerdings ist das Wählen des geringsten Übels sehr wohl eine politisch vernünftige Handlung. Welche Partei hat denn mehr konservative, bürgerliche oder wirtschaftsliberale Angebote als die ÖVP und ist auch chancenreich für den Gemeinderatseinzug (wichtige Bedingung)?

    • Erich Bauer
      11. August 2010 10:49

      Wenn man sich immer für das geringere Übel entscheidet, wird es immer größer. Leider.

    • byrig
      11. August 2010 23:11

      sehen sie nicht,dass eines der grössten probleme der ungezügelte ausländerzuzug ist,und dass die övp hier eine total linke einstellung hat?bzw.sich dem wirtschaftsflügel völlig unterordnet?und ihr somit das leiden der bevölkerung egal ist?
      bürgerlich heisst auch,dass einem die bevölkerung,deren zusammensetzung und das eigene volk eben nicht egal ist!!!
      und seit geraumer zeit traut sich die övp das nicht mehr auszusprechen.ja,dem wirtschaftsflügel ist das egal.das sind aber nicht die bürgerlichen.

  55. inside
    11. August 2010 09:33

    Man muss in Wien die Krot fressen, als Forelle blau zubereitet, mit heimischen Gewürzen schmackhaft gedünstet. Dazu passt auf keinem Fall ein Rotwein, eher ein helles Blondes!

    Der Rest ist einfach ungeniessbar!

  56. Norman Bates
    11. August 2010 09:30

    Die politische Qualität der großen Koalition von SPÖ und ÖVP nähert sich in ganz großen Schritten der schon damals nicht vorhandenen Qualität der großen Koaltionen in den 80er und 90er-Jahren.

    Es ist das Konstrukt, dass unsere lieben Großkoalitionäre und Befürworter der ganz toll funktionierenden Sozialpartnerschaft (Mauschelei im Hinterzimmer) bevorzugen, da beide Großparteien an der Macht bleiben.

    Es ist nur das Konstrukt - das schon damals - und auch zunehmend heute, die Mehrzahl der Bevölkerung nicht will.

    Einzige Lösung ist daher abwählen und in Wien nicht ÖVP (=SPÖ und Häupl) wählen.

  57. Erich Bauer
    11. August 2010 09:19

    Das Netzwerk der direkten Abhängigkeiten reicht von den Universitäten über die Schulen, unzähligen Ausländer- und Antifa-Vereinen (5. Kolonne mit Schlägertrupps), bis zu den Müll- und Kanalbrigaden, plus Familienmitglieder-Multiplikator. SPÖ-Wien ist so. Das hat mit Politik oder politischer Linie bzw. Gestaltung ohnehin nichts mehr zu tun. Auch die Marek-ÖVP will doch nur anerkanntes Mitglied des "Hofstaates" sein. Die Grünen Suffragetten erhoffen sich, entsprechend ihrer Natur, mit den Roten, den p.c. Überregulierungswahn bis zum Exzess weiter zu spinnen. Und in der FPÖ finden sich die "beleidigten" SPÖler, um dort die Chance auf Polit-Positionen wahrzunehmen, die selbst die SPÖ-Mutter nicht mehr anbieten kann. Mit demokratischem Stimmrecht ist da nichts mehr zu machen - ganz realistisch. Solange die paar Nettozahler weitermachen...

  58. Laura R.
    11. August 2010 08:56

    Gestern hab`ich den Werner beim Grübeln erwischt. Und wie er noch ganz verträumt aufg`schaut hat, hat er mit so einem angenehmen sonoren Tremolo in der Stimme, das ich immer so lieb hab`, g`sagt, daß wir mit der Christine ja unser bestes Pferderl im Stall haben. Vor der brauchen wir uns gar nicht fürchten, hat er g`meint, schon mehr vor dem St. Rache, oder wie der heißt, der mit dem stählernen Hirter-Biertragerl statt einem Bauch, was er sich antrainiert hat in Ibiza.

    Also, dieser Werner sagt immer so lustige Sachen, sogar wenn`s ernst wird.

    • Der kleine Nick
      11. August 2010 11:58

      Na ja, dass der immer so lustige Sachen sagt, ist kein Wunder: Vom Gewicht seines Intellekts wird der Mann nicht niedergeknüppelt. Mit leichtem Gepäck lässt sich gut lächeln und durchs Österreichs Innenpolitik flanieren.

    • siggi (kein Partner)
      12. August 2010 10:19

      Für Pferderln ist doch der Carlo Soziale zuständig.

  59. H1Z
    11. August 2010 08:38

    Also ich habe es leicht, ich wähle BZÖ. mich schrecken auch Westentaler (der, als er noch in der Regierung sass, der Liebling vom Kohl war) und der Stadler nicht .Beide finden immer wieder klare Worte wenn es notwendig ist. Auserdem hat mir der Bucher bei der Thurnher ganz gut gefallen.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2010 09:18

      BZÖ ist mir in Wien zu schwach, ich werde wohl Strache wählen.

      Schade um Frau Marek, die es in der Hand gehabt hätte, ähnlich Busek ein gutes Wahlergebnis einzufahren. Statt dessen packelt sie mit dem Bürgermeister und bekommt halt ein gemachtes Betterl als Frau Vizebürgermeister.

      Die Wiener Bürger sind ihr egal.

      Sie hat sich der SPÖ als würdig erwiesen und ich werde, obwohl ich sie auch schon einmal persönlich getroffen habe, wo sie die Ansage gemacht hat, die ÖVP von den Spinnweben befreien zu wollen. In diesem Wiener Spinnennetz sitzt sie jetzt gefangen in der SPÖ - Packelei, würdelos und bewegungsunfähig.

      Ich hoffe, Herr Strache weiß, was er tun muß, wenn er Wiener Bürgermeister werden will.

    • Alexander Renneberg
      11. August 2010 09:43

      ich seh das in wien auch so. keine stimme an das bzö, obwohl ich bucher schätze.

      aber in wien eine verlorene stimme. das sollten alle die bzö wählen bedenken. die 3-4 % die das bzö bekommen wird sind bei strache besser aufgehoben.

    • Kurt22
      11. August 2010 10:19

      Stimme voll und ganz zu. Hr. Bucher scheint mir ein redlicher Mensch zu sein, aber mit den paar Prozenterln wird sich nicht viel tun. Schmerzhaft, aber mit Blau ist es sicherer.

    • W. Mandl
      11. August 2010 12:08

      Wie heißt denn der Spitzenkandidat des BZÖ in Wien?

    • simplicissimus
      11. August 2010 16:57

      zwar verständlich, aber wirkungslos. jede bzö stimme ist eine verlorene stimme, leider. diese partei wird auch in zukunft nicht genug wähler ansprechen können.

    • Rosi
      11. August 2010 22:39

      Ich glaube trotzdem, meine Stimme ist beim BZÖ besser aufgehoben, als bei Strache, denn ich will konstruktive Politik, mein Ziel ist es nicht, Protestwähler zu sein.

    • byrig
      11. August 2010 23:20

      leider muss man sagen,dass wirklich jede stimme für das bzö verloren ist.die werden kaum die 2%-marke überspringen.
      nur eine stimme für die fpö kann das system ärgern oder sogar gefährden.
      ich bin kein fpö-mitglied,nicht einmal nahe.

    • Rosi
      11. August 2010 23:43

      @byrig

      Vorausgeschickt: Mir ist sicher Strache als Bürgermeister millionenfach lieber als Häupl, denn es ist tatsächlich Zeit, daß der gebildete 'Filz' verschwindet. Daher bin ich über jeden froh, der Strache wählt.
      Das Hauptproblem, das ich persönlich mit der derzeitigen FPÖ habe, ist, daß ich mir nicht vorstellen kann, wie beispielsweise ihre Wirtschaftspolitik aussieht. Ich kenne sie nur als Oppositionspartei.

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 12:31

      @ Rosi

      Wie sieht die Wirtschaftspolitik derzeit aus in Wien ?

      Man mache so viel Schulden wie geht, man subventioniere Unsinnigkeiten (Secessionspuff, etc.), man verschwende Wiener Steuergeld für Parteiaktionen und für Medienkorruption, Hochglanzbroschüren, für teure Firmenarbeiten, etc.

      Schlimmer kann das ein Strache auch nicht bewerkstelligen. Vielleicht wäre er beim Schuldenmachen vernünftiger, beim Subventionieren und bei den Parteigeldern, wer weiß ?

      Vielleicht schafft er auch tatsächliche Experten heran ohne Colorbrille ? Oder sind die derzeitigen Wiener Regierenden solche Experten, die alles überstrahlen ?

      Wien wird sich durch eine solche Finanzhohiet nicht wesentlich verändern, außer die Lichterlprozessionen zu UHBP hinüber, um ihm das Wiener Leid zu klagen, oder ein Wienerlied zu singen. Können wir überhaupt noch Wienerlieder ?

      Alleine die Anstrengungen der Wiener Parteien, wieder 'ins Geschäft zu kommen' könnten nachhaltige Wunder wirken in Wien.

      Es ist dazu noch wichtig anzuführen, daß vieles ja gut funktioniert in Wien, aber zu teuer.

      Es geht wirklich nicht um die Wiener Sozialdemokraten, die die es inzwischen ablehnen, in die Sektion hinunter zu gehen, die all das Gelddesaster auch abchecken, die sich mit den ideologischen Inhalten, sofern solche überhaupt noch von Korruption und Selbstbedienung abweichen, nicht identifizieren können, die aber ihre Arbeit tun und tief im Herzen sozialistisch denken, lieber beim Wirten zusammensitzen und frei sprechen (auch schön sprechen) zum Unterschied vom Mob, dessen Sozialromantik das einzige ist, was bindet, und dem 'Mob' (den Spezialdemokraten) an der Spitze, deren einziges Anliegen auch nichts anderes ist als sich selbst und seinesgleichen zu bedienen.

      Diesen Filz gilt es auszumisten und, wenn nicht anders möglich, eben mit einer Gegenpartei, die das nicht so macht und von der es in Wien noch keine 'Regierungsflecken' gibt, die noch eine 'weiße' Regierungsweste (auf Wien bezogen) zu verteidigen hätten.

  60. terbuan
    11. August 2010 08:20

    Sehr richtig Herr Dr. Unterberger und nicht wenige ÖVP-Wähler werden es Ihnen gleichtun, gleichzeitig ist das eine Katastrophe für Wien mit noch nicht absehbaren Folgen. So weit ist diese Partei gesunken, dass es heißen wird: "Wer Marek wählt, wählt Häupl!"





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