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SN-Kontroverse: Das Ende der Zeitungen?

 Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist das iPad der Anfang vom Ende der gedruckten Zeitung?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

 Kein Ende der Geschichten

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Ungezähmte Marktwirtschaft und Prophetie haben sehr viel mehr Gemeinsamkeiten, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Sie sind unberechenbar und in beiden Kategorien zählt Psychologie häufig mehr als gesunder Hausverstand. So preist Apple derzeit seine jüngste Entwicklung, das iPad, als das „beste Gerät für Internet, Mails und Fotos" mit „fantastischen neuen Apps", mit einem „revolutionären 9,7 inch Touchscreen". Das iPad kann laut Eigenwerbung vieles, „was kein Tablet-PC, Net-Book oder E-Reader" kann. Geschenkt, kann man da nur in Richtung Steve Jobs sagen, der bei der Präsentation der Neuentwicklung naturgemäß noch nichts von den weltweiten Hoppalas bei der Einführung des iPad wissen konnte. Dafür reichte  die prophetische Gabe im Hause Apple dann doch nicht.

Keine hellseherischen Fähigkeiten sind nötig, um zu wissen, dass das iPad gedruckte Bücher oder gar Zeitungen nicht ersetzen wird. Trotz Touchscreen und vielen anderen schönen Spielereien. Klar wird es Apple gelingen, sich mittels iPad einen gewissen Anteil vom E-Book-Markt zu holen. Gedruckte Bücher und Zeitungen aber wird es weiter geben, weil sie einfacher, handlicher, haptischer, angenehmer sowie unabhängiger zu benützen sind - also kurzum einen höheren Hedonismusfaktor haben.

Insgesamt erinnert das Getue um das iPad an Francis Fukuyamas zu Beginn der 1990-er Jahre viel diskutierte These vom „Ende der Geschichte", wonach sich nach dem Zusammenbruch der UdSSR bald das Prinzip des Liberalismus in Form von Demokratie und Marktwirtschaft  endgültig und überall durchsetzen würden. Nach dem 11. September 2001, der Internetblase, der Immobilienblase sowie der Finanzindustriekrise vulgo Killerkapitalismus im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist klar, dass das „Ende der Geschichte" vermutlich nie erreicht wird. 


 Zeitung lebt – aber anders

Andreas Unterberger

Schon in den 90er Jahren konnte man in den USA bei Medienkongressen von berühmten Gurus hören, dass es in fünf bis zehn Jahren keine Zeitung mehr geben werde. Diese Prophezeiung wurde inzwischen Dutzende Male wiederholt – immer wenn irgendwo eine neue Technologie von aggressiven Marketing-Kampagnen gepusht wurde.

Dennoch wage ich die gegenteilige Prophezeiung: Die Papierzeitung wird überleben. Sie wird das so wie das noch viel öfter totgesagte Radio tun. Aber nur wenn sie all ihre Funktionen völlig neu überdenkt. Das heißt keineswegs, dass die Zeitung prinzipiell altmodisch oder überflüssig wäre. Im Gegenteil: Papier ist echter, wirklicher, bequemer, übersichtlicher, eleganter als ein flimmernder Bildschirm.

Entscheidend wird auch sein, ob die Zeitung den Leser als einzigen relevanten Partner ansieht, oder ob für sie die Inserenten wichtiger sind. Wenn sich die Hersteller von gedrucktem Papier nach der Werbung orientieren, denn gleiten sie auf das Niveau von Billa-Prospekten, Gratis-Zeitungen oder Partei-Flugblättern ab. Was seit 2007 besonders gefährlich ist, seit Regierung, ÖBB und viele andere staatliche Organisationen gewaltige Summen Steuergeld in die Hand nehmen, um manche Zeitungen via Inseraten zu bestechen.

Wer sich an Inserenten orientiert, verliert das Vertrauen der Leser. Die Leser aber werden sich umgekehrt entscheiden müssen: Wollen sie unabhängige Informationen, die von gebildeten Journalisten nach bestem Wissen und Gewissen (aber natürlich mit menschlicher Fehlerhaftigkeit) zusammengestellt, kommentiert und analysiert werden, dann werden sie künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

Das wird die Auflage der echten Zeitungen senken. Aber sie werden lebensfähig sein und von ihren Lesern geliebt. Und für jene, die auf Zeitungen verzichten, gilt der alte englische Spruch: „If you pay peanuts, you get monkeys.“

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 09:02

    Der Werner meint, daß ihm die Kronen-Zeitung immer noch lieber ist, weil die kann er in die Bad`wann`und aufs Klo mitnehmen und wenn`s ihm ins Wasser fallt, gibt`s keinen Kurzen im ganzen Haus.

    Außerdem hat er g`sagt, daß unsere Krawagna-Pfeiffer ja so viel g`scheit ist und was die für super Sachen dauernd schreibt (nur beim Genitiv nach "mittels" hapert`s noch ein bisserl, find`t er). Und weil der Werner halt auch nicht alles weiß, hab`ich nachschauen müssen, was haptisch heißt, also bitte, jetzt wissen wir das auch:

    "Als haptische Wahrnehmung (griech.: hapt?s „fühlbar“, haptik?s „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten."

  2. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 10:41

    Das war einer der wirrsten und dümmsten Artikel von Frau Krawagna Pfeiffer soweit. Über die Gemeinsamkeiten von Marktwirtschaft und Prophetie? WTF? Es gibt ja viele linke "Intellektuelle" deren politische Landschaft so aussieht: Alles was mir gefällt ist links, was mir nicht gefällt ist rechts. Also: links = Kunst = Freiheit = Gerechtigkeit = Bildung = Gutaussehende Menschen; Rechts = Kleinbürgertum = Klischees = Dummheit = Rohheit = Gewalt = Astrologie = Kronenzeitung. Das ist jetzt zwar auch ein Klischee, aber Leute wie Menasse oder Misik lassen so ein Denken durchblicken. Denen würde man nicht verständlich machen können, dass "Rechte" ebenfalls Musik und Filme und Witze und Kinder und allesmögliche gerne haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorStanislaus Winogradov
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 10:27

    Was ich an dieser Frau bewundere: Sie schafft es tatsächlich von diesem erbärmlcihen und oberflächliche Geschreibsel zu leben.

    Frau KKP schafft es gerade mal - und das stets unoriginell und fade - die Vorurteile ihrer Klientel (Linke, Bobos, Gutmenschen) zu bestätigen. Aber, das muss doch selbst für dies Gruppe auf Dauer ziemlich öde sein.

    Andererseits lebt die heimische Kabarettszene ja auch bereits seit mehreren Jahrzehnten von den stets gleichen öden "Schmähs" a la Konservative, Kronezeitungsleser, Hansi Hintersser-Fans sind absolute Volltrotteln und wir - die linken Gutmenschen - sind ur super und haben den Durchblick.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 11:23

    Frau kkp ist wieder ganz glücklich.

    Sie hat ihre Lieblingsworte "Ungezähmte Marktwirtschaft" (muss unbedingt gezähmt werden) und "Killerkapitalismus" (killen ist ganz schlecht, am besten ganz abschaffen) wieder mit anderen Worthülsen zu Sätzen würgen können, die einen absurden Bogen spannen und letzlich keinen Sinn ergeben.

    Aber das ist ja egal. Hauptsache die Lieblingsworte sind drinnen und werden gelesen ..

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 23:11

    Den Artikel von KK-P verstehe ich nicht. Macht nichts.
    Im Ausland gehe ich täglich in ein Café mit WiFi und schaue nach, was es Neues gibt. Dabei sind Internetzeitungen sehr nützlich. Außerdem kann man die Meldungen vergleichen und nachsehen, was es damit auf sich hat. Wenn man mehrereZeitungen,
    blogs und andere Quellen zurate zieht, erhält man einen guten Überblick was war und wer worüber lügt. (Halbe Wahrheit = ganze Lüge).
    Das Radio habe ich mir abgewöhnt. Die ORF- Kurzwelle berichtete tendenziös und meist nicht über Ö sondern über ein kleines Volk an Asiens Westküste. Die Deutsche Welle ähnlich. Seit einer Sendung über die Geschichte der Minox, bei der behauptet wurde, daß sie eine russische Erfindung sei, die die Deutschen gestohlen hätten, und das zu Lebzeiten vom Erfinder Walter Zapp, meide ich sie. Warum soll ich mir Selbstbeschimpfungen anhören.
    Internetabonnements finde ich gut. Wenn sie entsprechend der geringeren Kosten preiswert sind, werden sie ihren Weg machen. Man kann sie immer und überall abrufen und nachsehen, was daran richtig ist. Wenn sich der Stil der Zeitung ändert, kann man schnell ausweichen. Das erzieht zur Wahrheit.
    Wenn ich heute in der Liberation (linksliberal, gehört aber Rothschild) nachsehe, finde ich vieles was bei uns nicht oder falsch ankommt: Jugend und Rassenkrawalle, Schüsse auf Polizisten, etc. Das hilft mir dann hier zu schreiben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 09:22

    Dem ersten Teil der Ausführungen von KKP ist voll zuzustimmen. Warum sie dann aber eine Brücke zu Liberalisdmus, Marktwirtschaft, Killerkapitalismus findet, kann ich mir nur durch ihren sozialdemokratischen Missionsauftrag erklären.

    AU streicht richtig heraus, dass die meisten Printmedien als Einnahmen - neben dem Verkauf der Auflage - auch an der Schaltung von Werbung und PR-Artikeln interssiert sind. Dabei sollte das eine aber auf das andere überhaupt keinen Einfluss haben. Nur so ist Unabhängigkeit garantiert. Ob das immer so ist?

    Der Tod der Printausgaben (Bücher und periodische Druckwerke) wird schon lange prophezeit. Ich vergleiche dies immer mit den Schlagworten der 80er und 90er Jahre, wo vom "paperless office" bzw. der "paperless society" gesprochen wurde. Tatsächlich werden heutzutage in den Betrieben nicht mehr täglich diese Unmengen von Listen und Formulare mit vielen Kopien mittels Kohle- oder Durchschreibepapier - welche nie gebraucht wurden - produziert, aber andererseits - siehe Verbrauch an Kopierpapier - gibt es noch genug Sachen, wo man eine "hard copy" haben möchte und daher auf die Schaltfläche "print" klickt.
    Zurück zu den Zeitungen: da sind tatsächlich einige Umstellungen zum überleben erforderlich. Die Zeitung ist heute nicht mehr die einzige Informationsquelle, auch die zeitliche Verspätung macht sie gegenüber Radio, TV, Internet bezüglich Aktualität nicht gerade zum schnellsten Medium. Daher sollten sich die dortigen Macher auf Gebiete konzentrieren, welche sie besser können. Schliesslich verlangt das Überangebot an Infos von anderen Druckwerken und elektronischen Geräten auch eine besondere "Verpackung" der zu übermittelnden Botschaften. Mit diesen eye-catcher muss versucht werden, das Intersse des Lesers zu gewinnen, denn heutzutage ist kaum mehr jemand in der Lage, alles angebotene zu verwerten. Da reicht ein 24-Stunden-Tag nicht mehr aus.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2010 23:05

    Ich seh schon, in diesem Punkt stehe ich ziemlich alleine da.

    Ich zähle den 30-bändigen Brockhaus von 1992 zu meinem Eigen – wahrscheinlich der letzte mit der alten Rechtschreibung. Würde ich nie hergeben und bin ich stolz darauf, dass ich mir den damals geleistet habe. Es gibt gewisse Werte, die sind unvergänglich, vor allem aber innere Werte, wie Disziplin, Respekt und Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber.

    Aber was Technik betrifft, bin ich für die neueste Mode. Es ist doch aufgelegt, dass nur der neuesten Technik die Zukunft gehört. Und wenn wir vom iPad sprechen, sprechen wir von Technik. Technik bestimmt unser Wirtschaftswachstum, von dem unser aller Wohlstand. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass eines Tages die Menschheit telefonieren kann wo immer es ihr beliebt? Oder dass man viele wenn nicht alle Information via Internet in jedem Haushalt abrufen kann?

    Der Werbeslogan einer bedeutenden deutschen Autofirma lautet: Vorsprung durch Technik.

    Daran möchte ich mich anschließen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorStanislaus Winogradov
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 10:27

    Was ich an dieser Frau bewundere: Sie schafft es tatsächlich von diesem erbärmlcihen und oberflächliche Geschreibsel zu leben.

    Frau KKP schafft es gerade mal - und das stets unoriginell und fade - die Vorurteile ihrer Klientel (Linke, Bobos, Gutmenschen) zu bestätigen. Aber, das muss doch selbst für dies Gruppe auf Dauer ziemlich öde sein.

    Andererseits lebt die heimische Kabarettszene ja auch bereits seit mehreren Jahrzehnten von den stets gleichen öden "Schmähs" a la Konservative, Kronezeitungsleser, Hansi Hintersser-Fans sind absolute Volltrotteln und wir - die linken Gutmenschen - sind ur super und haben den Durchblick.


alle Kommentare

  1. W. Mandl
    09. August 2010 13:16

    Ich verstehe nicht, warum KKP ihre durchaus vernünftige Meinung zu einem grundsätzlich nicht-politischen Thema, nämlich dass gedruckte Medien überleben werden, nicht ohne ideologische Giftabsonderung ausdrücken kann (Killerkapitalismus, ungezähmte Marktwirtschaft, Fukuyama-Bashing).

  2. Rado (kein Partner)
    09. August 2010 12:40

    Seitdem die Österreichischen Zeitungen beschlossen haben, im Gleichschritt mit dem ORF zu marschieren und Ereignisse und Meinungen selektiv zu verschweigen, informiere ich mich nur mehr über das Internet. Habe jahrzehntelang österreichische Tageszeitungen abonniert gehabt. Damit ist es jetzt vorbei.

  3. Leopold Koller (kein Partner)
    08. August 2010 00:55

    Schaut's Leute. Der Unterberger ist ueber 60 Jahre alt. Er hat eine gute Karriere hinter sich, auf die er stolz zurueckblicken kann, eine erfolgreiche Frau, erwachsene Kinder. Der braucht eure Netsch nicht, kassiert sie aber trotzdem. Dann regt er sich ueber die fruehpensionierten Eisenbahner auf, weil diese Jugendlichen auch noch sporteln. Zumindest haben die jugendlichen Bahnpensionisten kein Einkommen von ihren sportlichen Hobbies. Der Unterberger kassiert aber dafuer. Schoen, wenn man ein bezahltes Hobbie hat, in der Fruehpension. Ich kann mir naemlich kaum vorstellen, dass er sowohl von "Die Presse" als auch von "Die Wiener Zeitung" nicht einen Handschlag irgendwelcher edelmetallener Art erhalten hat. Faymann hin oder her!

    So und jetzt halt ich mein vorlautes Maul, aber es musste einmal gesagt werden!

    • Alexander Renneberg
      08. August 2010 08:42

      aha, und was genau ist jetzt die quintessenz ihres postings, außer, dass sie sich um 00:55 offenbar luft machen mußten?
      nebenbei, meditieren hilft....

    • SuPa
      08. August 2010 12:23

      Renneberg:
      Beim Kolles in Kanada ist es erst Abend.

    • Kurt22
      08. August 2010 13:27

      @Leo Koller: Eisenbahner haben keine Ruhensbestimmungen, ich kenne genug Fälle, die sofort nach Eintritt in die Frühpension sich als Portiere, Fahrer bei Botendiensten oder Sicherheitsunternehmen verdienen, und sich damit eine ASVG-Pension aufbauen, die kassieren sie dann so mit 63 zusätzlich!
      Genug Fälle, die sich medizinisch wegen diverser Wehwechen behandeln lassen, die Behandlung sofort abbrechen, wenn der Pensionsbescheid im Briefkasterl ist.
      Für Sie alles OK???

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 16:36

      @ Renneberg

      Die Quintessenz ist, dass hier von Unterberger und seinen Cronies (pardon: Kronen) argumentiert wird, dass man fuer Online Medien in Zukunft tiefer in die Tasche greifen muss. Das wird's aber nicht spielen! Ich nehme eher an, das ganze Theater ist als Rechtfertigung fuer den Partnerbeitrag gemeint, von den Zahlern und vom Empfaenger.

      @ SuPa

      Genauer gesagt: es war 18:55.

      @ Kurt22

      Ich hoffe, Sie nehmen nicht an, dass ich die Eisenbahner verteidigen will. Aber die Faelle, bei denen sich pensionierte Eisenbahner sofort einen Job zulegen, werden eher die Ausnahme als die Regel sein. Ich kenne auch einige jugendliche Fruehpensionierte aus den Reihen der OeBB, von denen arbeitet keiner was, ausser ein Bisserl pfuschen, aber das haben sie waehrend der aktiven Zeit auch schon getan. Uebrigens, wie soll ich Ihre Schlussfrage angesichts der "???" verstehen?

  4. Vaeinemoeinen
    07. August 2010 23:14

    Ein wenig schmunzeln muss ich bei dieser Kontroverse schon, lese ich sie (und schreibe ich diesen Kommentar dazu) nämlich auf meinem neu erworbenen iPad.

    Dass dieses Gerät den Markt für Zeitschriften einschränkt, kann ich mir nicht vorstellen, auch wenn ich es schon jetzt nicht mehr missen möchte. Dabei dürfte es für einen Verlag doch eh verlockend sein, mehr e-Books zu verkaufen als Druckversionen - vor allem der Kosten wegen, aber z.B. auch des immer wieder angeführten Umweltschutzes wegen.
    Für mich kann ich definitiv sagen, dass mich Zeitungen und Zeitschriften auf elektronischem Weg viel eher erreichen denn als Printmedium, dies aber nicht erst durch das iPad. Bei Büchern hingegen sieht das derzeit noch anders aus.

  5. Norbert Mühlhauser
    07. August 2010 21:27

    Schließe mich Paige's Aussagen (0909) an. Man zahlt nicht einfach nur für eine als Analyse getarnte Meinung, sondern für das Kontextwissen, dass in eine Analyse einfließt, die gewichtete Information, die damit vermittelt wird, und für eine Argumentation, die hoffentlich vereinnahmen kann und sich auch wiederverwerten lässt.

    Im Printbereich zahlt man auch nicht für ein als Reportage getarntes APA-Kopieren, sondern für die gezielte Auswahl aus den Informationen der Nachrichtenagenturen, evtl auch für die Verknüpfung, also das Integrieren mehrerer Nachrichtenströme, gelegentlich auch für Nachrichten aus erster Hand, nämlich von Korrespondenten.

    Nicht zahlt man für einfältigen Aufdecker-Journalismus, der mit dürftiger Substanz unterlegt den Leser merklich dahingehend vereinnahmen möchte, dass es gegen die Bösen zu kämpfen gilt. Man merkt die Absicht und wird verstimmt ...

  6. cicero
    07. August 2010 13:03

    Deutsche Zeitungen sterben sowieso, egal wie!
    Heise.de/tp heute: GI´s dürfen nicht Weakileaks lesen!
    Warnung vor unliebsamen Berichterstattern!
    Dazu noch die üblichen Tabus.
    Lernt Fremdsprachen! Wikipedia hat im englischen 3x mehr Inhalt wie im deutschen.

    • cicero
      07. August 2010 13:19

      Vor mir liegt das FORMAT mit Haiderbild, in Plastik eingeschweißt. Ich werde es nur aufreißen, um Papier von Plastik zu trennen.

  7. cicero
    07. August 2010 12:37

    Die Zukunft gehört der Hörzeitung, ebenso wie dem Hörbuch. Noch eine Bildungsreform unserer Banknichtfachfrau und wir sind soweit.

    • ast (kein Partner)
      08. August 2010 22:41

      das ist kein papier, da ist zu viel baso4 drin, bitte in den restmüll. diese pseudojournale

  8. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    07. August 2010 11:29

    Wo bleibt die Kontroverse???

  9. Stanislaus Winogradov (kein Partner)
    07. August 2010 10:27

    Was ich an dieser Frau bewundere: Sie schafft es tatsächlich von diesem erbärmlcihen und oberflächliche Geschreibsel zu leben.

    Frau KKP schafft es gerade mal - und das stets unoriginell und fade - die Vorurteile ihrer Klientel (Linke, Bobos, Gutmenschen) zu bestätigen. Aber, das muss doch selbst für dies Gruppe auf Dauer ziemlich öde sein.

    Andererseits lebt die heimische Kabarettszene ja auch bereits seit mehreren Jahrzehnten von den stets gleichen öden "Schmähs" a la Konservative, Kronezeitungsleser, Hansi Hintersser-Fans sind absolute Volltrotteln und wir - die linken Gutmenschen - sind ur super und haben den Durchblick.

    • Ladislaus Minogradov (kein Partner)
      07. August 2010 11:56

      Was ich an diesem Mann bewundere: Er schafft es tatsächlich von diesem erbärmlichen und oberflächlichen Geschreibsel zu leben.

      Herr A.U. scahfft es gerade mal - und das stets unoriginell und fade - die Vorurteile seiner Klientel (Pensionisten, Spießbürger, Rechte) zu bestätigen. Aber, das muss doch selbst für diese Gruppe auf Dauer ziemlich öde sein.

      Andererseits lebt der heimische Stammtsich ja auch bereits seit mehreren Jahrzehnten von den stets gleichen öden "Schmähs" al la Linkslinke, Gutmenschen, Umweltschützer sind absolute Volltrotteln und wir die rechten Anständigen - sind ur super und haben den Durchblick.

    • Pawel Sosnowitz (kein Partner)
      07. August 2010 12:43

      Ein bisserl haben's schon recht, aber eben nur ein bisserl. Weil:

      Die Ausführungen von Herrn Unterberger sind schon deshalb originell, weil man ähnliches in keinem einzigen Medium in Österreich lesen kann (lediglich die Schweizer Weltwochem liegt mit UA ziemlich genau auf einer Wellelänge). Was man von Frau KKP nicht behaupten kann, ihre Meinung kann man so oder so ähnlich in geschätzten 13 Tageszeitungen, ca. 200 Magazinen unzähligen Internetportalen und praktisch allen TV und Radiostationen Österreichs rezipieren.

      Die Ausführungen von Herrn Unterberger sind in der Regel schlüssig, nachvollziehbar, nicht sozialistisch und nicht vom linken PC Zeitgeist gesteuert. Genau deshalb wird Herr Unterberger lächerlich gemacht (der Standard veruscht das ca. einmal im Monat), genau deshalb ist Her Unterbegrer aus der linken "Medienelite" (ORF, Standard, Profil, Presse, etc.) ausgeschlossen worden. Im östereichsichen Kastensystem ist er jetzt ein "Unberührbarer"

      Frau KKP betet hingegen stets den aktuelle linken Multi-Kulti Öko Meinungsmainstrem brav herunter, kurz sie ist eine Opportunistin, deshalb kann sie von ihrem erbärmlichen Geschriebsel auch leben, was Herr Unterberger mit diesem Blog sicherlich nicht kann (nur so nebenbei)

    • Undine
      07. August 2010 13:20

      @PavelSosnowitz

      Gut gekontert!

    • Ladislaus Minogradov (kein Partner)
      07. August 2010 13:48

      Tatsächlich gut gekontert - eine Meinung ist also besonders wertvoll weil sie Anti-Mainstream ist.

      Was an den Ausführungen von A.U. schlüssig und nachvollziehbar sein soll wissen wohl nur sie. Ich finde es nicht besonders schlüssig wenn man beispielsweise das Massaker von Srebrenica auf Homosexuelle in der Truppe zurückführt, oder wenn man glaubt, dass Solarzellen vor der Ammortisation verrotten. Weitere Beispiele finden sie, ebenso wie die angeführten im kostenpflichtigen Archiv. Der Unterberger weiss schon warum er das nur seinen Zahlern zugänglich macht.
      Ich meine gegen den linken PC Zeitgeist (warum eigentlich nicht den linkslinken grünen PC Genderinnen Zeitgeist?) ist das schon aber ob das jetzt schon ein Indikator für Qualität ist...
      Den Herrn Unterberger braucht niemand lächerlich zu machen, das erledigt er schon selbst.

      Das mit der Kontroverse dürften sie nicht ganz verstanden haben. Natürlich betet KKP den "aktuelle linken Multi-Kulti Öko Meinungsmainstrem" herunter, genau wie A.U. den gestrigen, rechten Konservativ Mainstream herunterbetet. Das ist wohl der Sinn der Sache sonst würde das wohl nicht unter Kontroverse laufen, sie können aber bei den SN einmal anbringen, dass die beiden einen Rollentausch machen sollten.

    • Andrzej Unterbergov (kein Partner)
      07. August 2010 16:09

      Was ich an diesem Mann bewundere: Er schafft es nicht einmal, von seinem Geschreibsel einen Weblog zu finanzieren. ;)

    • socrates
      07. August 2010 17:29

      Und zum Thema selbst haben Sie gar nichts zu sagen?

    • Andrzej Unterbergov (kein Partner)
      07. August 2010 19:10

      Auf polnisch ja.

    • socrates
      07. August 2010 22:44

      Ausrede! Meine polnische Bedienerin spricht 3 Sprachen, die vielen anderen, die ich kenne, zumindest 2. Und lesen können Sie?

    • Pawel Sosnowitz (kein Partner)
      08. August 2010 11:17

      @Minogradow

      Dass sich ein linker Mitläufer wie sie, ausgrechnet über die angeblich nicht schlüssige Aussagen von UA mokiert ist schon lustig.

      Gerade Leute wie sie, die ihren Vorbetern noch bis vor kurzem geglaubt haben (oder es noch immer tun), dass der wegen der menschgemachten Klimaerwärmung er Meerespegel um 50 Meter steigt, Leute die behaupten, das Geschlecht sei nur ein gesellschaftliches Konstrukt (Gender...), Leute die glauben Sozialismus wäre eine tolle Ideologie (obwohl er bisher immer gescheitert ist und ca. 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat), Menschen die glauben, der massive Import von bildungs- und leistungsfeindliche Ausländern habe einen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder gar moralischen Nutzen, sollten Dissidenten wie Unterberger eher Respekt zollen.

      Leute wie sie, wären in der NS Zeit die ersten gewesen, die der NSDAP beigetreten wären: Das Fähnlein immer in den Wind halten und sich über die wenig verbliebenen Menschen, die gegen den Strom schwimmen, auch noch lustig machen und sich dabie auch noch intelligent und mutig vorkommen, ja sie sind ein toller Hecht.

  10. Martin Bauer
    07. August 2010 09:49

    Segestes

    Quantität (grosse Mengen) ziehen immer nach unten. Nicht nur in der Physik, auch bei der Qualität.

    Das Netz wird nie eine Qualitätssteigerung per se schaffen. Die Qualitätssteigerung liegt einzig und allein beim Nutzer.

    Warum soll ich mich durchs Netz quälen, wenn ich gut recherchierte Kommentare im Print wieder finde? Persönlicher Check und recheck bleibt jedem unbenommen.

    Wer Qualität will, wird Print bevorzugen. Die Auswahl ist einfach leichter!
    Wenn es die Printmedien schaffen, den Spagat zwischen Netz und Print unter Einbeziehung der Interaktivität mit den Lesern herzustellen, haben sie Zukunft. Sonst nicht.

    Wie schreibt FONDEUSE so richtig:
    Die Papierzeitung wird nur überleben, wenn auch was (Lesbares) drinsteht...

  11. SOKs (kein Partner)
    07. August 2010 09:32

    S.g. Hr. Unterberger
    Warum haben Sie keine Zeitung gegründet, sonderen einen Internet-Blog einrichten lassen ?
    Warum geben Sie den werbenden Firmen keinen Platz für Propagierung der Waren hier im Forum ?
    Warum schreiben Sie nicht über Sport hier im Blog ?
    Warum stellen Sie keine Produktneuheiten vor - ausser irgendein unsinniges Hand-Computer-Gerät welch ähnliches ich bereits seit 1992 sowieso verwende?

  12. Frondeuse (kein Partner)
    07. August 2010 07:33

    Die Papierzeitung wird nur überleben, wenn auch was (Lesbares) drinsteht...

  13. Segestes (kein Partner)
    07. August 2010 05:13

    ******
    Zitat: "eleganter als ein flimmernder Bildschirm."
    ******

    Ach du meine Güte, Herr Unterberger!
    Ich gehe mal nach dieser phrasenhaften Aussage davon aus, dass Sie absolut keine Ahnung davon haben, was ePaper oder OLED ist ^^

    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier
    http://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Leuchtdiode

    Also das nächste Mal weniger darüber nachgrübeln, wie Sie wieder einmal über die SPÖ, die ÖBB und die Gewerkschaften sudern können, sondern stattdessen einfach ein wenig recherchieren, bevor Sie sich durch solche unqualifizierten, höchst verräterischen Aussagen, in die Brennnesseln setzen.

    ******
    Zitat: "Wollen sie unabhängige Informationen, die von gebildeten Journalisten nach bestem Wissen und Gewissen (aber natürlich mit menschlicher Fehlerhaftigkeit) zusammengestellt, kommentiert und analysiert werden, dann werden sie künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen."
    ******

    Wunschdenken, Herr Unterberger, reines Wunschdenken.
    Die Gratiskultur des Internets, kann man weder wegbeten, noch rechtlich wegklagen.
    Die Vergangenen 15 Jahre haben das bewiesen.
    Es wird immer Menschen im Netz und in der IT-Branche insgesamt geben, die gratis genauso hervorragende Qualität abliefern, wie Leute die es gegen Bezahlung machen. Teilweise sogar besser.
    Wäre es anders, gäbe es kein WWW, wie wir es kennen. Dieses wurde von Enthusiasten aus reinem Idealismus aus dem Boden gestampft. Der Grundgedanke dessen, ist Ihnen und vielen Ihrer Anhänger wohl zuwider (selbst wenn Sie heute alle massiv davon profitieren), ich weiß. Aber es ist nun einmal Fakt. Nicht jeder dackelt immer und überall, auf Teufel komm raus, dem Geld hinterher. Gott sei Dank. Ihre Blogsoftware, Wordpress, ist gratis. Ihre Seite ist auf einem Linux-Apache-Server gehostet - Apache ist gratis. Usw. usw .usw.
    Open Source Software, sei übrigens explizit als Beispiel für diesen Idealismus genannt. Ja natürlich, davon haben Sie wohl auch noch nie etwas gehört, aber es gibt ja die Wikipedia.... HALT! Die Wikipedia, das beste Beispiel überhaupt, wie durch reinen, unbezahlten Idealismus, etwas großartiges im Netz geschaffen wurde.
    Sicher, als wissenschaftliches Nachschlagewerk ungeeignet, aber mit solchen Blogs wie diesem, kann Sie punkto faktentreue, locker mithalten. Brockhaus und Co, haben ja deshalb auch schon das papierene Zeitliche gesegnet. Für die hat die Qualität der Wikipedia also auch gereicht.
    Und Sie bilden sich nun ernsthaft ein, ausgerechnet Zeitungen blühe kein ähnliches Schicksal wie den Lexika, jetzt wo Blogs und freie Nachrichtenportale wie dieses...
    http://www.kopp-online.com/index.html
    ....so richtig groß rauskommen?
    Sie sind naiv.

    Außerdem sehen Sie die Dinge einfach aufgrund Ihrer speziellen Situation so, wie sie sie nun mal sehen, legen das dann aber auf die Allgemeinheit um, was ein Fehler ist.
    Ihr Publikum hier, ist überdurchschnittlich alt, es hat unterdurchschnittlich wenig Ahnung vom Netz und seinen Gepflogenheiten (das sieht man z.B. am aberwitzigen Gesieze sehr gut, dass man standhaft mit gutem Benehmen verwechselt) und es verdient zweifellos, aufgrund des bereits angeführten hohen Altersdurchschnitts, auch überdurchschnittlich viel. Deshalb sind einige Leute hier bereit, Ihnen einen Obolus dafür zu entrichten, dass Sie Ihnen mit sarkasitschen Sprüchen, regelmäßig den Bauch pinseln :)
    Nur damit sind und bleiben Sie trotzdem eine kuriose Randerscheinung, die ihre Nische gefunden hat.
    Ich habe selbst lange im Metier Internet gearbeitet und kann Ihnen versichern, so etwas funktioniert ansonsten bei den Allerwenigsten. Ich sah zig große Portale , die es probiert haben und fast alle sind daran mittel- oder langfristig gescheitert.

    Die Zeitungen, wie überhaupt die großen Medienhäuser, werden sterben bzw. marginalisiert und durch viele einzelne Blogs und Internetportale ersetzt werden - Sie sind mit Ihrem Projekt hier, selbst ein guter Beweis für diese Entwicklung.

    Überleben werden fast nur Online-Medien, die sich über Werbung gut finanzieren können - das gilt auch für den Printbereich in eingeschränktem Maße (Siehe "Heute"). Wobei es für den reinen Print, auch nur ein Aufschub bis zum endgültigen Tod bedeutet. Ob es noch 5 Jahre dauert, 10 Jahre, oder 15 Jahre, ist da zweitrangig
    Ich werde, so Gott will, noch eine weitestgehend papierfreie Medienwelt erleben.
    So etwas entwickelt sich eben langsam. Verläufe und Veränderungen sind in der Natur ja auch nie sprunghaft. Und sehen Sie sich an, wie viele Zeitungen in den letzten 15 Jahren eingegangen sind. Und der (Sub-)-Standard beispielsweise, hat heute im Netz schon weitaus mehr Leser, als in der Papierausgabe. Bei anderen Zeitungen ist es ähnlich.
    Die Leseranzahl zwischen Online- und Offline-Bereich, wird immer größer und größer - zugunsten der Online-Medien, versteht sich.

    Ja, Papier ist mir persönlich auch angenehmer und lieber.
    Aber ökonomischer, und davon sind doch gerade Sie so ein großer Verfechter, ist langfristig die elektronische Variante.
    Der Wegfall von Druckereien und Vertrieb (Zusteller), bietet einfach ungemein großes Sparpotential. Ein paar Server anmieten, kommt einfach bei weitem billiger und tut den Gewinnmargen gut.

    • jak (kein Partner)
      07. August 2010 08:34

      schön, wenn man absolut nichts dagegen zu sagen hat, es doch tun zu können - somit tu ich es - zu obigem kommentar.

    • Paige
      07. August 2010 09:09

      Man muss zw. reinen Nachrichten und Analysen unterscheiden. Für die Nachrichten wird keiner zahlen - da genügt sogar der Teletext oder man liest sie auf ots.at (APA) - von dort werden sie kopiert und zunächst 1:1 wiedergeben. In der Printausgabe werden die APA-Artikeln zwar etwas anders formuliert, sie bestimmt aber, was hervorgehoben und was unterdrückt wird. Ich vermisse übrigens bei allen kopierten APA-Artikeln die Unterschrift der Autoren. Dies dient dazu, sich das Mäntelchen Objektivität umzuhängen (das hat kein Mensch geschrieben, sondern eine Maschine - die APA). Nichtsdestotrotz hat die APA eine überdeutliche linke Schlagseite.

      Die Analysen sind das Interessante. Sie bedürfen einer gründlichen Recherche und geben erst das richtige Hintergrundwissen bekannt. Natürlich haben wir primär linke Analysten, die eher zur Meinungsbildung als zur Information tendieren, aber ein paar Perlen, die noch wahrhaftig sind, haben wir schon noch.

      1. zahlt man für diese Analysen, das halte ich für realistisch und 2. geht es auch darum, die o.a. Perlen zu unterstützen. Die Publizistik-Uni produziert eine große Menge an links-grüner Absolventen. Die SPÖ will zusätzlich eine rote Journalistenschmiede installieren.
      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/586097/index.do
      Das heißt nun nichts anderes, als dass es nicht besser wird. Sauberer Journalismus ist damit dem Untergang geweiht. Irgendein Blog bewirkt nichts. Denn es kommt immer auf die Person an. Unterberger ist ein Spitzenjournalist. Somit erreicht er auch viel mehr Leser. Seine Stimme hat Gewicht. Damit das so bleibt, unterstütze ich ihn. Ich weiß, dass ich damit das Richtige tue. Und schafft er es, ein neues Magazin herauszugeben, dann dürfen alle seine Unterstützer zu Recht stolz sein, denn sie haben mitgeholfen, den Medienpluralismus zu fördern und damit die Demokratie zu stärken...

    • Undine
      07. August 2010 09:43

      @Paige

      Schade, daß Sie Ihren ausgezeichneten Beitrag nicht als "Kommentar" gesendet haben, sodaß man seine Zustimmung zu JEDEM Wort mit der Vergabe von Sternchen äußern kann!
      3 Sternchen von mir!

    • Jesus (kein Partner)
      07. August 2010 10:23

      Und sie mein lieber Paige wollen mir sagen, dass die Analysen von A.U. qualitativ hochwertig sind?
      Naja sie bezeichnen ihn ja sogar als Spitzenjournalisten was unglaublich lächerlich ist. Unterberger ist kein Journalist, seine Recherche beschränkt sich auf das Internet und ein paar Zeitungen. Sobald er etwas linkes findet gibt er halt seinen "wertkonservativen" Senf dazu.

      Insofern kann ich ihnen nicht im Geringsten zustimmen. Selbst wenn die Meinung nicht auf Tatsachenverdrehungen, und billiger Polemik beruhen würde ist das für mich das journalistisch uninteressanteste. Klar durchdachte und ausformulierte Meinungen (nicht das tägliche billige Gesudere) haben in einer Zeitung Platz, alleine dafür würde ich allerdings auch bei hoher Qualität keinen Cent bezahlen.
      Ich gebe gerne mein Geld für gut recherchierte Geschichten, investigativen Journalismus, hochwertige Fotoreportagen usw. aus. aber sicher nicht für eine Meinung, auch dann nicht wenn sie sich mit meiner decken würde.

      Das ist ja das tragisch-komische an den Menschen hier, sie bezahlen dafür das von ihrem Idol vorverdaut zu bekommen, was sie ohnehin schon meinen. Geistige Masturbation, etwas ungehobelter auch Hirnwichserei könnte man soetwas nennen.

    • Paige
      07. August 2010 11:26

      Undine, vielen Dank!

      Alter Nick in neuem Kleide, nur soviel: Unterbergers Presse galt zu recht als Qualitätszeitung (sie ist das heute leider nicht mehr) und aus der WZ hat er eine ebensolche gemacht. Lesen Sie auch seine Biographie. Dass er einer der besten Journalisten unserer Zeit ist, steht ganz außer Zweifel.

      Blogeinträge sind stilistisch anders zu verfassen. Hier darf man auch persönlich werden. Vielleicht besorgen Sie sich das Bücherl "Der deutsche Aufsatz", um die verschiedenen Stilrichtungen kennenzulernen und hier nicht mehr als völliger Dilettant auftreten zu müssen. Da werden Sie sicher auch fündig, was ein Bericht ist...

    • SuPa
      07. August 2010 11:33

      @ segestes:
      So rosig für alles Neue aus der IT-Branche und so schwarz für alle Verlagshäuser mit gedrucktem Material, wie Sie es beschreiben, sehe ich es nicht.
      Es wurde schon genug neue Technik angepriesen, welche sich später als Flop erwiesen hat (z.B. DVB-H). Andererseits hat die hard copy - um einen neuen IT-Begriff zu verwenden - auch seine Vorteile. Warum werden in den Ämtern, in Büros und auch zu Hause noch immer so viele Ausdrucke gemacht, obwohl alles ohnedies gespeichert und wieder leicht zu finden ist?
      Und das im Netz immer alles gratis sein - also nur durch Werbung finanziert - wird, ist auch nur ein Wunschdenken. Warten Sie ein paar Jahre, Sie werden staunen, wo Sie überall zur Kasse gebeten werden.
      Übrigens: schön ist es immer noch, wenn man bei den diversen Geräten auch einmal die Off-Taste bzw. dessen Schalter betätigt und so ohne Handyklingeln, Hintergrundmusik und ähnlichem entspannen und seine Gedanken neu ordnen kann. Können Sie dies auch noch?
      Ihre SuPa

    • Jesus (kein Partner)
      07. August 2010 11:45

      Mir scheint sie sind ein wenig verliebt in den Dr. Unterberger. Ich gebe sicher nicht einen Cent für die Biografie von A.U. aus. Aus der Wiener Zeitung eine Qualitätszeitung gemacht...klar, bis der furchtbare Faymann ihn aus dem Amt enthoben hat, eine wirklich tragische Heldengeschichte.

      Aber sie haben leider recht, ich habe mir gerade "Der deutsche Aufsatz" durchgelesen. Da steht unter Schreibstil für Blogs: [...]Polemik, permanente Untergriffe, Besserwisserei, Halbwahrheiten, Lügen, undifferenzierte Berichterstattung, Lagerdenken und schlechter Schreibstil sind die wichtigsten Stilemente die ein hervorragender Blogeintrag aufweisen muss[...] empfiehlt es sich eine Stammleserschaft aufzubauen die einem jedes Wort von den Lippen saugt und selbst bei den gröbsten Unsinnigkeiten bedingungslosen Zuspruch leistet[...] Besonders zielführend ist die Taktik sich als Opfer oder auch als letzter Aufrechter der mit einer besonders mutigen Meinung gegen den Strom schwimmt darzustellen.

      Da muss ich mich wohl entschuldigen mein lieber Paige!

    • Undine
      07. August 2010 11:48

      @Paige,

      Ich hoffe, der Tipp mit dem "Deutschen Aufsatz" galt nicht mir, sondern dem Troll! :-)

      Zu A.U.: Ich lebe seit etwa 3 Monaten sehr gut ohne "Die Presse". Das langjährige Abonnement hab' ich nicht mehr verlängert. "Die Presse " ist seit A.Us. Abgang zu weit abgedriftet.

    • Undine
      07. August 2010 11:58

      @Paige

      Wie ich gerade sehe, hat der TROLL schneller getippt als ich!

      Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß sich gespaltene Persönlichkeiten gerne als Napoleon, Kleopatra, Gott, Jesus etc. identifizieren, selten jedoch als einfacher Soldat, Dienerin Kleopatras, etc. ? :-)

    • Paige
      07. August 2010 12:49

      Ja, liebe Undine, ich wollte ihn nicht mit DIESEM Namen ansprechen. Das ist wieder unser Troll. Seine Antwort lese ich darum erst gar nicht. Jetzt bleibt er links liegen.. ;-)

      Mein Gott, der ist wirklich schon ein Fall für den Facharzt...

    • Segestes (kein Partner)
      07. August 2010 19:42

      @Paige:
      Es gibt mittlerweile zig gut gemachte, rechtskonservative Blogs/Portale, die hervorragend pointierte Analysen/Nachrichten gratis liefern, wie die Achse des Guten oder den KOPP-Verlag.
      Unterberger, der weniger analysiert, sondern mehr kommentiert, in den Glorienhimmel zu heben, ist da recht abwegig.
      Er ist, meiner Meinung nach, bestenfalls guter Durchschnitt.

      Du schreibst, dass "Analysen gründlicher Recherche bedürfen", gerade so, als ob du nicht mitbekommen hättest, wie schlecht er selbst für diesen Artikel recherchiert hat. "Flimmernde Bildschirme" - eine falschere Metapher zum Thema, die seine totale Unkenntnis verrät, hätte er kaum bringen können. Flachbildschirme flimmern nämlich nicht.
      Oder bildet sich Unterberger ein, dass Tablett-PCs wie das iPad und eBook-Reader wie der Kindle, würden mit einer "Röhre" betrieben? :D

      Dass du es für realistisch hältst, dass man für "Analysen bezahlt", also dass man für Geld erzählt bekommt, was man von einem bestimmten Sachverhalt halten soll, halte ich wiederum für unrealistisch und es lässt mich vermuten, dass du nicht zur Internet-Generation gehörst.
      Es gibt, ich wiederhole es, mittlerweile zig rechtskonservative Blogs, die solche Analysen gratis liefern. Und es werden täglich mehr.
      Speziell fürs kleine Österreich, gibt es zugegebenermaßen noch wenig (Ortner), aber das wird sich ändern.
      Es wird viele Journalisten geben, die sich Blogs zuwenden werden. Denn die Kosten sind sehr gering, wenn man es richtig anstellt praktisch null, und man erreicht ein vollkommen neues Publikum. Nämlich jenes meist junge, dass sich keine papierene Zeitung mehr leisten kann oder will.

      Dass du Unterberger unterstützt, sei dir unbenommen, das ist legitim.
      Die Frage ist aber, ob er dieser Unterstützung in Wirklichkeit bedarf.
      Setzt er nicht vielmehr auf eine Art Gemeinschaftsgefühl (wir gegen den Rest der linken Medienwelt), mittels dem er sich eine goldene Nase verdient?
      So gesehen, wäre er weniger ein guter Vorkämpfer für mehr Meinungsvielfalt in unseren Medien, sondern eher ein gerissener Geschäftsmann.
      Aber das ist, vor allem in seinen Kreisen, ja auch schon wieder ein gewisses Lob ^^

    • Paige
      07. August 2010 21:24

      Der Bildschirm "flimmert" ist eine Redewendung, genauso wie z.B. "etwas abkupfern" (der Ausdruck hat sich gehalten, die Methode nicht: Der Kupferstich war in der früheren Neuzeit die führende Technik zum Vervielfältigen von Bildern). Mittlerweile spiegelt der Monitor nur noch, die Beleuchtung ist auf Dauer nicht gut für die Augen und die Haltung, die man dabei einnimmt, nicht gut für den Bewegungsapparat - das ist mit "Flimmern" gemeint und das hat auch fast jeder gleich verstanden.

      Internet habe ich übrigens seit 1995. Ich kann dir nur sagen, Österreich war damals Ödland im WWW. Der ORF hatte eine primitive Seite, auf der Schwarz auf Weiß das Programm nachzulesen war, keine Links, keine Bilder. Ich verwendete übrigens den Mosaik-Browser, der in WinCim eingebettet war, falls dir das etwas sagt. Zur "Internet-Generation" gehöre ich aber tatsächlich nicht, weil ich in meiner Kindheit sehr viel gelesen habe. Fernsehen gab es nur zu bestimmten Zeiten, das haben auch die Eltern so verfügt, gewisse Vorabendserien und am SA den Spielfilm. Dazwischen blieb der Flimmerkasten (dieser Ausdruck wird sich auch halten) schwarz. Inzw. habe ich andere Gewohnheiten. Der Fernseher läuft meistens und ich schaue nicht hin, zum Einschlafen habe ich Sky, wo ich mir vor allem irgendwelche alten Filme erzappe, die nicht so hysterisch laut und konfus sind. Besonders hasse ich das abrupte Abzwicken der Schlussszene, wie das auch der ORF wie jeder andere Free TV Sender praktiziert. Zwar habe ich gute Nerven, aber das macht mich wirklich wild...

      Du hast das Wesentliche nicht erfasst, Segestes, obwohl ich es dir schon einmal erklärt habe. Ich kann es gerne noch einmal versuchen. Vielleicht klappt es ja diesmal: Unterberger ist nicht irgendwer. Seine Stimme wird gehört. Deswegen wurde sein Tagebuch innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen Blog Österreichs. Auch die Nachbarn schauen hier herein. Noch etwas ist nicht ganz unerheblich. Er kann nicht ins rechte Eck gestellt werden. Zwar hat man das schon versucht, aber das prallt an ihm ab. Er ist diesbzgl. untadelig. Wer aber im rechten Eck steht, der ist mundtot.

      Weshalb ich Unterberger unterstütze, kann ich nur wiederholen: Es soll ein größeres Projekt daraus werden. Die Gastkommentare gehen schon in diese Richtung und sind ganz hervorragend. Sie sind natürlich etwas ausgefeilter als viele der täglichen Kommentare U.s. Das ist auch eine Zeitfrage. Bisher haben Johannes Sebastian, Rudolf Bretschneider und Frank Walsleben geschrieben. Diese Beiträge sind auf jeden Fall lupenreine Analysen.

      In der Zukunft wird man auch für Online Medien bezahlen müssen; denn der Printbereich wird tatsächlich sehr schrumpfen. Papierenes wird es wohl immer geben, aber die Generation, die ihre Information ausschließlich aus Zeitungen bezieht, stirbt wahrscheinlich weg. Wie ich schon weiter unten gesagt habe, lese ich selbst die Nachrichten nur noch Online, wobei ich bewusst zw. "News" und Analysen und Kommentaren unterscheide. Ich beziehe schon Magazine, z.B. "Zuerst". Dabei geht es aber nicht darum, dass ich mir etwas Vordenken lassen will, sondern um mehr Info.

      Ich stelle mir das eher so vor, wie es beim EF-Magazin funktioniert. Das ist das, was ich mir unter "Internetzeitung" vorstelle. Das Magazin kommt monatlich auch in gedruckter Form auf Papier heraus.
      http://ef-magazin.de/order/

      Ich habe mir anfänglich auch Sorgen um den Blog gemacht, aber jetzt sieht man, dass es prima funktioniert. Es gibt schon sehr viele Krönchen-User und die Diskussion ist lebendig. Als angenehm empfinde ich es, nicht mehr so sehr von den Trollen belästigt zu werden.

      Ein paar User vermisse ich. Wahrscheinlich bezahlen sie keinen Beitrag, weil sie anonym bleiben wollen. Es ist auf jeden Fall spannend, was hier entsteht. Wir sind optimistisch. Unterberger hat das Zeug dazu. Er wird es schaffen, auch wenn es schwer ist.

    • Paige
      07. August 2010 21:41

      http://www.alexa.com/siteinfo/andreas-unterberger.at #

      Ein gewisser Einbruch ist allerdings schon zu verzeichnen. Wenns anders wäre, wärs ja auch ein Wunder.

    • Segestes (kein Partner)
      08. August 2010 06:19

      @Paige:
      Wenn man speziell über eine technische Neuerung wie das iPad berichtet (das
      sowieso nur ein überteuerter Prototyp ist), dann ist gerade die Metapher vom
      flimmernden Bildschirm, mit der man das ungemütliche Lesen von Dokumenten am Röhrenmonitor von vor 10 Jahren assoziert, ziemlicher Bogus.
      Tut mir leid, das ist einfach so.
      Hier dann auch noch mit schlechter Haltung zu argumentieren, kann man
      bestenfalls als müden Gag bezeichnen, mit dem man sich rhetorisch rauswinden möchte.

      Und bei ePaper wie es der Kindle von Amazon verwendet, gibt es keine
      Hintergrundbeleuchtung, deshalb bekommt man eben kein Augenweh davon.
      Und spiegeln tut da auch nichts. Ich habe extra die Links dazu gepostet, für jene
      die davon noch nichts gehört haben. Leider hast du dir die offensichtlich nicht
      angesehen. Es gibt übrigens auch schon die Möglichkeit, extrem biegsame, hauchdünne Bildschirme, die man zusammenrollen kann, herzustellen. Ja sogar solche, die man sich selbst massenhaft zuhause ausdrucken kann, werden bereits getestet.
      Wenn die in ein paar Jahren marktreif sind, dann wird das einer Revolution
      gleichkommen. Solche, und ähnliche Dinge, bedenkt ein Unterberger bei seinen Analysen leider überhaupt nicht. Wie auch, er befasst sich ja nicht regelmäßig mit der Thematik. Ihm fehlt einfach das Fachwissen und der Überblick. Das ist an sich kein Fehler, nur dass er dann trotzdem darüber schreibt, sehr wohl.

      Wenn du seit 95 im Netz unterwegs bist, dann können wir uns ja die Hand geben -
      ich nämlich auch. Ich war damals ein Jugendlicher, weshalb ich mich, gerade
      noch so, zur Internetgeneration dazurechne. Soll heißen, ich habe das
      ganze Programm mitgemacht - von Filesharing, über Dinge von denen ich hier
      nichts erzähle, bis Admin in diversen Foren. Ich identifiziere mich deshalb mit
      dem Netz und ich bilde mir ein, nach all den Jahren die Nutzer gut einschätzen zu
      können.

      Du schreibst:
      ***
      In der Zukunft wird man auch für Online
      Medien bezahlen müssen; denn der
      Printbereich wird tatsächlich sehr
      schrumpfen.
      ***

      Nichts "muss" man.
      Wie ich bereits ausführlich darlegte, wird es im Netz immer hochwertige
      Gratisalternativen geben. Bezahlsysteme für Online-Medien, machen
      reihenweise einen Bauchfleck. Der Glaube diverser Medien-Zaren, wie Murdoch und der Heini vom Springer-Verlag, das iPad würde daran etwas ändern, geht vollkommen an der Realität vorbei.
      Auch am iPad, und auf den besseren Geräten die noch kommen werden, wird man
      hauptsächlich Gratis-Inhalte konsumieren. So wie man auf dem iPad, nach wie vor hauptsächlich Lieder findet, für die nicht bezahlt wurde ^^

      Die beiden größten deutschsprachigen privaten Sendergruppen, RTL und Pro7-Sat1,
      haben vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass sie viele ihrer Inhalte zukünftig auf
      einer gemeinsamen Plattform, ähnlich wie Hulu in den USA, GRATIS ins Netz stellen
      wollen. Finanziert wird die Sache rein über Werbung.
      Und da bilden sich nun ausgerechnet die Printmedien ein, sie könnten gegen den
      Strom schwimmen und statt Werbefinanzierung, auf ein Abbo-System
      setzen?
      Bemitleidenswert.
      Der Internetnutzer ist es gewohnt, seine Inhalte GRATIS aus dem
      NETZ zu beziehen. Und geht das nicht legal, dann eben "anders".
      Die TV-Industrie hat das offensichtlich endlich erkannt, die Zeitungsmacher werden
      das noch erkennen müssen, wenn sie zu dumm sind, aus den Fehlern anderer zu lernen.
      Und ich darf dir versichern, über diese einfältigen Herausgeber und Verleger,
      zerkugelt man sich in den einschlägigen Foren bereits jetzt wie verrückt.
      Zurecht.

      Gibt es etwas das noch dümmer ist, als bei einem Blog, der gerne tagespolitische Themen aufgreift, für nicht Zahlende Nutzer, das Lesen der Artikel um 24h zu verzögern?
      So schafft man es, Stammleser und potentielle Diskutanten, die normalerweise täglich reinschauen würden, mit Nachdruck zu vergraulen. Meldungen von gestern, sind eben kalter Kaffee.
      Also wirklich, wie verzweifelt muss man auf der Suche nach einem Mehrwert für
      potentielle zahlende Kundschaft sein, um sich so etwas auszudenken?
      Je mehr Leser, umso mehr Gehör findet man - auch bei den anderen Medien.
      Aber Unterberger scheint das nicht kappiert zu haben. Anders ist sein patschertes Agieren in der Sache, kaum zu erklären.
      Die Nutzereinbrüche, die er wahrscheinlich auf die Urlaubszeit schieben dürfte,
      werden sich stabilisieren. Aber wo?
      Er schädigt mit seinem Wunsch, unbedingt Geld mit diesem Blog verdienen zu wollen - als ob er das nötig hätte - letztendlich sich selbst.
      Dinge wie Flattr oder Google Adsense, waren ihm wohl nicht sicher genug, was den zu erwartenden Profit betrifft.
      Aber wer die schnelle Marie sucht, der steht am Ende meist ausgesackelt da.

      Und sei mir nicht zwieder, aber Unterberger könnte seinen Blog, wenn er denn wollte, problemlos nahezu zum Nulltarif betreiben.
      Auf finanzielle Unterstützung von dir und deinen Kollegen, ist er sicher nicht angewiesen. Auch wenn er es natürlich so darstellt, als ginge ohne euch nichts.
      Leider besitzt er offensichtlich null Idealismus, obwohl er sich diesen problemlos leisten könnte. Stattdessen will er es "denen" noch einmal so richtig zeigen.

      Naja, das kommt eben dabei raus, wenn ältere Jahrgänge, spät aber doch, ihren Weg ins Netz finden.

    • Paige
      08. August 2010 10:57

      Stimmt, Segestes, ich habe mir die Links nicht angesehen. Ich muss sagen, so verspielt ich immer war, irgendwo gibt es auch bei mir Grenzen. Auf dem Handy z.B. möchte ich nie fernsehen oder surfen. Ein Buch muss nicht ersetzt werden. Wozu? Wie steuert man diese buchgroßen Dinger? Das Mousepad ist öde und von der Maus kriegt man einen Mausarm. Die Tastatur ist für ein 10-Fingersystem zu klein. Die ewige Scrollerei nervt. Besonders unsinnig sind die 16:9-formatigen Notebooks; ich benütze es nicht, um DVDs zu schauen. Touchscreen? Na ja, das wird bei manchen schnell kaputt und klebrig - und mit der Sprachsteuerung wirds vermutlich auch nicht leichter, denn dazu muss man die Befehle auswendig kennen. Ich glaube, da geht es nicht weiter.

      In deinem Link zu E-Papers steht übrigens unter Nachteilen, dass es Licht reflektiert und die Auflösung suboptimal ist, womit wir wieder beim "Flimmern" wären ;-)

      Ich gebe dir in vielen Dingen recht, Segestes. Du argumentierst sehr gut. Ich denke aber, für die erste Generation ist es eben noch ein Heidenspaß, so wie das auch bei anderen techn. Errungenschaften war, z.B. dem Film oder der Tonaufzeichnung. In der Anfangszeit war das sehr inspirierend. Hier wurden auch die großen Meisterwerke geschaffen. Heute wird man überflutet und stumpft ab.

      Die Leute werden sich auch an das Internet, das übrigens wie das Fernsehen gesellschaftsverändernd wirkt, gewöhnen. Die Spielereien fallen weg. Man wird es nur noch dazu nützen, wozu es wirklich praktisch ist: Zum Recherchieren (ich greife keinen Brockhaus mehr an - früher saß ich oft bei 4-5 Büchern wegen der Querverweise), zum Kaufen und Verkaufen, zum Nachrichten lesen, Emails mit Anhängen versenden usw. Jugendliche und Junggebliebene werden es zur Kommunikation und Selbstdarstellung nützen, s. div. Blogs, YouTube, Facebook und andere Chatrooms. Aber auch das wird mit der Zeit langweilig sein.

      In den 80-er-Jahren hat man viel vor den sog. Mindmachines gewarnt. Man sah eine Zukunft, in welcher die Menschen nur noch an Multimediageräten angeschlossen sind, sich nicht mehr bewegen - alle Abenteuer sind im Kopf, praktisch wie in Total Recall o.Ä. Natürlich ist am Anfang immer der Suchtfaktor gegeben, aber schlussendlich, wie auch in den div. Filmen gezeigt, bricht der Mensch aus und geht wieder ins Freie, um sich zu bewegen und mit realen Leuten zu sprechen.

      Dass man alles gratis haben möchte, stimmt schon. Aber das liegt auch am Bezahlsystem. Natürlich ist auch bei mir der Hang dazu da, mir eher Freeware zu laden. Aber wenn es sich nicht vermeiden lässt, zahle ich auch. Die Kreditkarte ist unerlässlich. PayPal hatte ich mal kurzfristig, weil ich unbedingt auf Ebay etwas erstehen wollte, habe mein Account aber sofort wieder gelöscht. Ich halte nichts davon, meine Daten im Netz zu belassen. Ebay habe ich gestrichen.

      Wie wäre es, wenn der Provider über eine Zusatzgebühr gewisse Dienste freischaltet?

      Ich glaube, Bücher sind nicht zu ersetzen. Sie benötigen keine Energie, sind leicht zu handeln - das ist unschlagbar. Selbst lesen ist auch etwas anderes als einen Text vorgelesen zu bekommen.

      APA-News gibts gratis und wer mehr wissen will, wird zahlen. Für mein Antivir zahle ich ja auch ein Abo - das ist kein Problem. Wer Qualität haben möchte, zahlt. Wenn erst einmal alle Zeitungen gemeinsam beschließen, nur gegen Bezahlung voll zur Verfügung zu stehen, dann werden die Leute das auch tun. Im richtigen Leben kauft man sich die Zeitung ja auch ohne Murren. So wie hier beschrieben, wird es auch sinnvoll sein, für einzelne Artikeln Minipreise im Centbereich zu verlangen:
      http://www.focus.de/digital/internet/online-medien-user-sollen-fuer-internetinhalte-bezahlen_aid_424127.html
      Es stimmt aber, dass es daneben von Werbung überflutete Seiten geben wird. An sich hilft Adblock Plus recht gut dagegen. Die Frage ist, wie lange noch? Das spielt sich dann so ab, wie derzeit mit den Fernsehsendern. Da gibt es die Freien mit Werbung und die Bezahlsender ohne. Es wird beides geben. Und je nach Persönlichkeit des Nutzers, werden die einen das Getümmel und Gekreisch ertragen und die anderen eben nicht.

      Gedruckte Exemplare, auch wenn die Auflagenzahl sinkt, werden auch immer gefragt sein. Damit ist man immer noch am meisten frei und unabhängig.

      Mit U. hast du nicht recht bzw. stellt sich die Frage, ob du mit deinen Vorurteilen nicht der Alte bist. Er ist ein Pionier. Das System, das er hier aufgezogen hat, ist bahnbrechend und zukunftsweisend. Ganz bestimmt wird es von seinen Kollegen genauestens beobachtet und zu gegebener Zeit kopiert werden. Ich hoffe, U. kann auch seine Kollegen Ortner, Schellhorn usw. ins Boot holen. Das wär doch was, oder? Kommt halt auch darauf an, ob die sich dann streiten, wer der Boss sein darf... :-)

    • Paige
      08. August 2010 11:53

      Wie man Medien ohne viel Umstände bezahlen könnte: Man wird z.B. auf der Presse gefragt, ob man einverstanden ist, für den Tag der Benützung etwa 20 Cent zu bezahlen. Bestätigt man das mit OK, wird dieser Betrag vom Provider an die Presse weitergeleitet und dem User bei der nächsten Abrechnung abgebucht. So kann man die Zeitung pro Tag so oft anklicken wie man will. Daneben soll es natürlich auch Online-Abos geben, die etwas weniger kosten. Damit wäre man dann für einen längeren Zeitraum einfach freigeschaltet...

    • Paige
      08. August 2010 18:43

      Abarth overtuned in Ferrari Rot mit serienmäßigen roten Sicherheitsgurten und roter Armaturen-Beleuchtung - wenn ich nach Hause gefahren bin, übers Land. Phoenix, Detroit City - Georga on my mind - besorg dir das:
      http://www.amazon.com/Hurtin-Country-Songs-Dean-Martin/dp/B00000K4FZ
      http://www.youtube.com/watch?v=SqhPXVDvHcM
      Das ist die Richtung..

  14. Leopold Koller (kein Partner)
    07. August 2010 03:34

    Wenn man irgendwas als aufgelegten Elfer bezeichnen kann, dann sicher diese Kontroverse. Die KKP hatte einen guten Anlauf, dann aber klaeglich verschossen. Der AU hat souveraen verwandelt.

  15. Norbert Mühlhauser
    07. August 2010 02:05

    Eine gut zusammengestellte, gegliederte und repräsentativ aufbereitete Druckausgabe einer Zeitung ist etwas Besonderes. Es fragt sich aber nur, ob sie etwas wirklich Einzigartiges ist.
    Das Internet bietet Zeitungsmachern Chancen, infolge wegfallender Druck-, Papier- und Satzkosten etwas Vergleichbares günstiger oder auch mächtiger aufzustellen. Schließlich werden ja auch die Computerbildschirme größer, so dass gleichwertige Orientierungsbehelfe und Gliederungsschemata denkbar sind. Ausschneiden und Markieren funktioniert ja schon jetzt gleichwertig, abgesehen von sonstigen Vorteilen elektronischer Ausgaben.
    Freilich wird es die große Bildschirmfläche nicht im Fauteuil oder auf dem Sofa geben können!

    • Segestes (kein Partner)
      07. August 2010 05:26

      Setzen tut im Print schon lange keiner mehr ;)
      Das Layout wird heute am Rechner, mit Programmen wie Adobe InDesign, herbeigezaubert.

    • Norbert Mühlhauser
      07. August 2010 20:56

      @ Segestes:

      Auch der elektronische Satz gilt als Satz und als entsprechende, zu vergütende Leistung.

      Der Setzer muss noch immer Silbentrennung & Satzbild kontrollieren, hier ein weniger dichter setzen (durch Setzen der Parameter Zeichenabstand, Wortabstand, Zeilenabstand, Absatzabstand), dort ein wenig sperriger.

    • Norbert Mühlhauser
      07. August 2010 21:10

      Nachtrag/Korrektur:

      "... hier ein wenig dichter setzen ..."

  16. Celian
    07. August 2010 00:40

    Die SPÖ plakatiert zurzeit, Neue Ideen braucht das Land.
    Stimmt schon, Vorsprung durch Technik heißt Wirtschaftswachstum.
    Der Anspruch ist hehr, allein mir fehlt der Glaube.

    Damals, in den Fünfzigerjahren erfand die VÖEST das LD-Verfahren (LinzDonawitz), welches weltweit kopiert wurde und das erfolgreichste Stahl-Erzeugungsverfahren aller Zeiten wurde! Von diesem Erfolgen können wir in Österreich nach Jahren Braindrain nur zehren. Was da kurz nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs zum 2. WK möglich war, mit Millionen von Heimatvertriebenen, ist heute in der Transfer-Gesellschaft nicht mehr möglich - Millionen von Arbeitsplätzen sind weltweit nicht entstanden, weil der österreichische Erfindungsgeist ausgelassen hat. Wer weiß denn heutzutage schon, dass der Erfinder der Porsche-Silhouette - oder auch Volkswagen: Käfer! - ein Wiener Neustädter war - Synonym deutscher Ingenieurkunst, schlicht der Stil des 20. Jahrhunderts.

    Heutzutage, durch die Einebnung der Gesellschaft durch die Sozialisten, haben wir keinen technologischen Fortschritt zu mehr vermelden, geschweige denn haben wir ein eigenes Telekommunikations-Verfahren, das die Welt kopieren möchte.
    Dafür haben wir 5.000 Hochbegabte, die das Land verlassen, vertrieben von der Linken a la Krawagna-Pfeifer.

    Und Technikfeindlichkeit der übelsten Sorte.

    • Undine
      07. August 2010 10:36

      @Celian

      Weil Sie die Millionen von Heimatvertriebenen angesprochen haben, die sowohl in Ö als auch in D sehr, sehr viel zum Aufbau nach dem 2. WK beigetragen haben:
      Dazu muß auch erwähnt werden, daß es mit diesen Menschen keinerlei Sprachprobleme gegeben hat, sie gehörten auch unserem, genaugenommen dem deutschen Kulturkreis an, und sie waren nicht nur äußerst fleißig und geschickt, sondern sehr RECHTSCHAFFEN. Von Kriminellen unter den Heimatvertriebenen habe ich nie gehört. Das lag ihnen nicht im Blut.

      Dabei wurden sie keineswegs mit offenen Armen empfangen, ganz im Gegenteil, sie wurden als Zigeuner und Schlimmeres beschimpft. Sie hausten z. T. jahrelang in ---heute würde man sagen--- menschenunwürdigen Quartieren. Sie erwarteten aber keineswegs irgendwelche Benefizien und Sozialleistungen.

      Wie gesagt, unseren Wohlstand haben wir zum Großteil den Heimatvertriebenen zu verdanken.

      Leider haben junge Menschen heutzutage keine Ahnung von der damaligen Situation, weil sie davon nie erfahren. Sie hören bestenfalls, daß Ö und D immer schon Flüchtlinge aufgenommen hat. Der gewaltige Unterschied aber, der zwischen den damaligen HEIMATVERTRIEBENEN und den heutigen ASYLANTEN besteht, könnte nicht größer sein!

  17. socrates
    06. August 2010 23:11

    Den Artikel von KK-P verstehe ich nicht. Macht nichts.
    Im Ausland gehe ich täglich in ein Café mit WiFi und schaue nach, was es Neues gibt. Dabei sind Internetzeitungen sehr nützlich. Außerdem kann man die Meldungen vergleichen und nachsehen, was es damit auf sich hat. Wenn man mehrereZeitungen,
    blogs und andere Quellen zurate zieht, erhält man einen guten Überblick was war und wer worüber lügt. (Halbe Wahrheit = ganze Lüge).
    Das Radio habe ich mir abgewöhnt. Die ORF- Kurzwelle berichtete tendenziös und meist nicht über Ö sondern über ein kleines Volk an Asiens Westküste. Die Deutsche Welle ähnlich. Seit einer Sendung über die Geschichte der Minox, bei der behauptet wurde, daß sie eine russische Erfindung sei, die die Deutschen gestohlen hätten, und das zu Lebzeiten vom Erfinder Walter Zapp, meide ich sie. Warum soll ich mir Selbstbeschimpfungen anhören.
    Internetabonnements finde ich gut. Wenn sie entsprechend der geringeren Kosten preiswert sind, werden sie ihren Weg machen. Man kann sie immer und überall abrufen und nachsehen, was daran richtig ist. Wenn sich der Stil der Zeitung ändert, kann man schnell ausweichen. Das erzieht zur Wahrheit.
    Wenn ich heute in der Liberation (linksliberal, gehört aber Rothschild) nachsehe, finde ich vieles was bei uns nicht oder falsch ankommt: Jugend und Rassenkrawalle, Schüsse auf Polizisten, etc. Das hilft mir dann hier zu schreiben.

  18. Celian
    06. August 2010 23:05

    Ich seh schon, in diesem Punkt stehe ich ziemlich alleine da.

    Ich zähle den 30-bändigen Brockhaus von 1992 zu meinem Eigen – wahrscheinlich der letzte mit der alten Rechtschreibung. Würde ich nie hergeben und bin ich stolz darauf, dass ich mir den damals geleistet habe. Es gibt gewisse Werte, die sind unvergänglich, vor allem aber innere Werte, wie Disziplin, Respekt und Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber.

    Aber was Technik betrifft, bin ich für die neueste Mode. Es ist doch aufgelegt, dass nur der neuesten Technik die Zukunft gehört. Und wenn wir vom iPad sprechen, sprechen wir von Technik. Technik bestimmt unser Wirtschaftswachstum, von dem unser aller Wohlstand. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass eines Tages die Menschheit telefonieren kann wo immer es ihr beliebt? Oder dass man viele wenn nicht alle Information via Internet in jedem Haushalt abrufen kann?

    Der Werbeslogan einer bedeutenden deutschen Autofirma lautet: Vorsprung durch Technik.

    Daran möchte ich mich anschließen.

    • Norman Bates
      06. August 2010 23:57

      Das sind Sie gar nicht alleine hier.

      Mein Brockhaus ist schon älter und ich gebe gerne zu, dass ich ihn sehr günstig auf dem Flohmarkt erworben habe. Vielleicht bin ich auch jünger, oder auch nicht.

      Die mobile Kommunikation ist ein Segen und sorgt unter anderem auch für mehr Transparenz und Wirtschaftswachstum in Afrika. Es geht um die Versorgung der letzten 3 Millarden Menschen mit mobiler Kommunikation.

      Erst vor wenigen Monaten war darüber ein sehr guter Artikel im "Economist".

      Willkommen im Club.

    • Celian
      07. August 2010 01:27

      Für Norman Bates

      Leicht möglich dass ich älter bin als Sie, schließlich und endlich habe ich schon vor zwanzig Jahren von mir selber behauptet, dass ich einmal so alt ausschauen möchte wie ich tatsächlich bin. Aber, allein ich hab mir meinen Brockhaus nicht am Flohmarkt erworben, sondern – in einer herkömmlichen Buchhandlung im Abonnementverfahren – sozusagen wie sichs ghört ;-).

      Ich hab jedenfalls schon Buchhandlungen schließen gesehen und neu entstehen. Aber wissenS was? Mir ist es wurscht wie alt ich bin und wenn ich 87 bin, was ich nicht bin, aber es könnte ja sein, betrachten Sie mich ruhig als 87-jährigen!

      Das war sicher ein guter Artikel im „Economist“.

  19. Celian
    06. August 2010 22:41

    Bis jetzt haben immer die Technik-Affinen überlebt.
    Sonst ging es heute noch zu wie im alten Rom.

  20. Graf Berge von Grips
    06. August 2010 20:56

    Bei den meisten Redakteuren, den modernen, hippen,
    würde ich eher auf Ghost-writer tippen.

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    06. August 2010 16:01

    reinhard.horner@chello.at

    Zukunftstaugliches Fortleben: aufgaben- und verantwortungsbewusst

    Ein Mangel an der Menge von Gedrucktem ist weder bei Zeitungen noch bei Zeitschriften und bei Büchern (speziell bei Kochbüchern) feststellbar.

    Es ist doch interessant, wie sehr elektronische Medien in die Printmedien drängen, zum Beispiel bis in die lichten Höhen der „ORF-Nachlese“ und der „Stadlpost“.

    Umgekehrt vermehren just Tageszeitungen ihre Internetauftritte, obendrein mit weiten Möglichkeiten zur Leserbeteiligung, denen gegenüber die gedruckten Leserbriefe zwangsläufig begrenzt bleiben. Mitunter nähern sich die Online-Auftritte den grassierenden Interet-Foren. In diesem Doppelleben wird es darauf ankommen, ob lediglich ergänzende oder auch ersetzende Aktivitäten Platz greifen sollen.

    Das Überleben gedruckter Zeitungen hängt – abgesehen von der Befriedigung von Ramschbedürfnissen, von Bestechungen mit öffentlichen Geldern und von der Verwendung zu Reklamezwecken bzw. als Vehikel für lobbyierte Interessen – zweifelsohne von den inhaltlichen Qualitäten ab. Wie ist das zu bewerkstelligen?

    Jedenfalls anders als der verluderte ORF, wie der in nicht selten geradezu korrupter Art Themen auswählt, Nachrichten mit Kommentierungen, Agitation, Kampagnisierung, Entertainment etc. vermischt.

    Jedenfalls anders als unsere Frau Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, wie sie in einer Politreklame mit Steuergeld aus der Bundeshymne – in konkreter Absicht oder grob fahrlässig – die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne“ eliminieren ließ.

    Jedenfalls in unverkürzter Meinungsvielfalt, ohne journalistische Überhebungen, möglichst unabhängig und dessen eingedenk, wie stark sich die Medien in unserer Gesellschaft und insbesondere im politischen Geschehen als eine der wirksamen Gewalten etabliert haben.

    Wenn laut Herrn AU alle Funktionen neu überdacht werden sollen, stehen Entscheidungen an, was an Bewährtem weitergeführt, was weiterentwickelt und was neu gestaltet gehört. Zu Frau KKPs Bemühung der „ungezähmten Marktwirtschaft“ für die iPad-Prophetie will ich mir nichts einfallen lassen. Ihre diesbezüglichen „Geschichten“ werden „vermutlich nie“ ein Ende erreichen. (Mit oder ohne Hegel, Marx und Fukuyama.)

    Kritisches (die Fakten nachhaltig unterscheidend bewertendes) Lernen und zuversichtlich engagiertes Gestalten bleiben unerlässlich.

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    06. August 2010 15:56

    reinhard.horner@chello.at

    Leben früher, heute und morgen

    Wie war die Lebensführung vor dem Massentourismus, der Fernsehflut, dem Handy und dem Internet?

    * Ärmer?
    * Beschränkter?
    * Mit weniger Chancen und Gefahren?
    * Traditioneller, konservativer?
    * Weniger veränderungsbereit, weniger zukunftsoffen?
    * Langweiliger?
    * Glaubender und weniger wissend?
    * Langsamer?
    * Bescheidener, mit weniger zufrieden?
    * Gelassener, ruhiger, weniger aufgeregt?
    * Konzentrierter, mit weniger Ablenkungen und Verwirrungen?
    * Mit mehr tatsächlichen oder vermeintlichen Sicherheiten?
    * Weniger flüchtig, weniger kurzgriffig, weniger oberflächlich?
    * Mit weniger Müll aller Art belastet?
    * Noch nicht im Bad rasch wechselnder Meinungen?
    * Eigenständiger, weniger fremdgesteuert?
    * Mehr selbstausübend, noch nicht vorwiegend konsumierend?
    * Persönlicher – auch in den Begegnungen und Auseinandersetzungen?
    * Mit weniger Spaß, aber mehr Freude?

    Welchen Weg werden (wollen!) wir in die Zukunft nehmen? Kritisch lernend und gestaltend oder eher fehlerträchtig wiederholend bzw. trendhörig? Wollen wir den „Untergang“, den „Untergang des Abendlandes“ heraufziehen sehen oder vernünftig riskiert an unserer (einer besseren) Zukunft arbeiten?

  23. diko
    06. August 2010 15:49

    Zeitungsinformationen!
    Obgleich mein Abonnement der Wiener Zeitung schon vor einiger Zeit auslief, erhielt ich Gratisgutscheine - und holte mir die heutige vom 6. August 2010. Meiner Gewohnheit folgend begann ich von „hinten“ , - Seite 40, mit der Wettervorschau der ZAMG.
    Aber, in der Tat interessant war das „Kalenderblatt“ - 6. August ! -
    1890 „ Erste Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl. . ..“
    1965 “ U.S. Präsident Lyndon B. Johnson. . . .” … 1970 die USA…“. 1985, und als letzte Jahr 1995 : „ etwa 150.000 Krajina- Serben müssen flüchten……“.
    Welches Katastrophe allerdings damals, in einem bisher noch nie zuvor von Menschen verursachten Ausmaß 1945 über einer Stadt in Japan mit über 500.000 Einwohnern hereinbrach, - findet keine Erwähnung.

  24. Undine
    06. August 2010 14:08

    @Liebe Laura,

    Ich sag's ja, der Werner ist ein Musterbeispiel für lebenslanges Lernen! Sie hab'n letzthin geschrieben, daß er, seit er mit'm Menasse, diesem Genie, in Israel war, ist sein Wissensdurst NOCH gestiegen. Und, hat er tatsächlich alles "haptisch" erfaßt?

    In meinem Duden von 1973 steht leider zwischen "haprig" (vgl. haperig) und "Harakiri" nichts von "haptisch"; also nehme ich an, daß man bis 1973 ohne "Haptik" auskommen ist.

    Und noch ein kleiner Tipp, weil Sie, liebe Laura, sagen, er steht ein bißerl im Clinch mit den "Fällen": Sie könnten ihm ja ganz dezent manchmal ---in kleinen Dosen, versteht sich---aus dem Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" vorlesen.

    • Undine
      06. August 2010 14:14

      Oh weh, falsch konstruierter Satz!

      Richtig wär's so: Sie hab'n letzthin geschrieben, daß, seit er mit'm Menasse, diesem Genie, in Israel war, sein Wissensdurst NOCH gestiegen ist.

    • Undine
      06. August 2010 14:58

      Korrektur: recte: bisserl, nicht bißerl...

    • Laura R.
      06. August 2010 16:43

      @Liebe undine
      Da hab`ich eigentlich die KK-P g`meint mit dem Genitiv. Seit der Werner das Buch mit dem garstig gewalttätigen Dativ gelesen hat, ist er eh schon ein bisserl geübter mit den Fällen. Aber ich find`, die Krawagna-Pfeiffer könnt`ein Jahr in der Gesamtschule nachholen, damit sie nicht immer so Patzer macht, in Deutsch.

    • Undine
      06. August 2010 20:24

      @Liebe Laura,

      ach, du Schande, da hab' ich wohl zu flüchtig gelesen und den Werner und die Krawagna..... durcheinandergebracht! Sowas aber auch...:-)

  25. Celian
    06. August 2010 14:04

    Das IPad läutet den Anfang vom Ende der Zeitung ein?
    Nein, das iPad ersetzt nur das Papier, auf dem die Zeitung erscheint. Zeitung wird’s immer geben. Das iPad ist so leicht handhabbar wie Papier nur ohne dass es dabei raschelt. Wer einmal eines in der Hand gehabt hat, möchte es nicht mehr hergeben. Man kann es überall hin mitnehmen. Die Zeitung ist immer aktuell, ja auch die Sonntagszeitung ist da, was ich sehr vermisse bei ausländischen Zeitungen, am Sonntag hat die Trafik ja leider zu. Und man kann im Online-Archiv kramen, man muss keine alten Zeitungsschnitzel von interessanten Artikeln mehr aufheben, es ist die ganze Information da, right at your finger tips. Zeitunglesen findet in Zukunft auf dem iPad statt.

    Nur Technik-Muffel sprechen von fehlender Haptik. Aber gut, ich tu mir da leicht. Ich hab schon ab 1982 nur CDs gekauft. Fortschritts-Verweigerer haben damals auch gesagt, die Schallplatte wird es immer geben. Stimmt ja auch, nur führt sie ein Mauerblümchen-Dasein.

    • Josef Maierhofer
      06. August 2010 16:40

      Solange es Strom und Internetverbindung gibt ist dagegen nichts einzuwenden.

      Erinnert mich an Menschen, die das Handy verlieren, auf dem sein ganzes Sein gespeichert ist, sein Flugticket und Bahnticket, etc., erinnert mich auch an Wohnungen ohne Kamin, die zur Hölle werden, wenn der Strom ausfällt oder der Sonnenschein, ...

      ... erinnert mich aber auch an meine Schallplattensammlung, die ich nirgends mehr abspielen kann, weil der letzte Plattenspieler seinen Geist aufgegeben hat und ein neuer wohl zu einem Preis erstanden werden kann, wie ein Oldtimer beim Auto.

      ... erinnert mich an die Kommunikation bei Totalstromausfall, da geht nämlich auch kein Handy mehr.

      Wir sind zwar oft modern, aber vergessen dabei das Fundament. Nicht immer kommt der Strom aus der Steckdose, die elektromagnetische Welle durch die Atmosphäre, etc.

    • pc-think
      06. August 2010 18:49

      Das Problem der Printmedien - besonders auch in den USA - ist derzeit weniger der Auflagenschwund als die wegen der Wirtschaftskrise und der elektronischen Konkurrenz (z.B. Google) wegbrechenden Inseratenerlöse. Wenn nun auch noch das Papier durch iPads etc. ersetzt wird, d.h. wenn die Zeitungen online gelesen werden, dann sinken auch die Verkaufserlöse, da Abonnementengebühren im Internet nur sehr schwer zu lukrieren sind.
      Weltweit müssen derzeit die Printmedien gewaltige Sparprogramme durchziehen. Auch die NZZ ist davon betroffen, die haben ihren Redaktionsstab sehr verkleinert und verjüngt, Auslandskorrespondeten eingespart und viele altgediente Redakteure in den vorzeitigen Ruhestand geschickt.
      Fieberhaft werden Möglichkeiten erwogen, Gebühren für den Internetzugang einzuheben, aber den Königsweg hat noch niemand gefunden. Das wird jedenfalls nur Qualitätszeitungen mit sorgfältig recherchierten Berichten und Kommentaren gelingen, die einen echten Mehrwert bieten, wie z.B. der Wirtschaftsteil der NZZ. Aber auch da wird der Kreis der zahlungsbereiten Intreressenten klein bleiben, die breite Masse wird man so nicht erreichen.

      Der Wandel der Technik hat schon ganze Branchen verdrängt oder ist gerade dabei - Foto- und Filmindustrie, Lexika, Festnetztelephonie, Briefpost, Reisebüros usw. - warum soll es den Zeitungen besser ergehen?

    • SuPa
      06. August 2010 21:12

      pc-think:
      Zeitungen unterliegen genauso den täglichen Veränderungen, wie wir diese auch auf anderen Gebieten erleben. Telegramme wurden durch Fernschreiber, vor 30 Jahren durch Faxgeräte und nun (bald) durch E-Mails ersetzt.
      Wenn ich mir z.B. eine heutige Qualitätszeitung ansehe, dann sind Börsenkurse, Kinoprogramme, Fernsehprogramme usw. entweder "Schnee von gestern", oder ich bekam diese Informationen bereits aus anderen Quellen.
      Ich frage mich z.B. immer wieder, warum in Österreich noch Telefonbücher gedruckt und (auf Wunsch) auch zugestellt werden. In vielen Ländern hat man dies schon völlig gestrichen, denn über Internet bekommt man jederzeit die neuesten Informationen mitgeteilt. So hat auch die telefonische Rufnummernauskunft deren Tätigkeit radikal reduziert und dafür muss man sogar extra zahlen.
      Meine Zukunftsprognose für die Zeitungen: die Werbeeinnahmen werden drastisch zurückgehen, ebenso die verkaufte Auflage. Daher werden die Fixkosten auf weniger verkaufte Exemplare umgelegt und in der Folge der Verkaufspreis nur mehr für eine kleine Käuferschicht erschwinglich sein. Aber durch geschickte Massnahmen, wie neue Themen, mehr Kommentare und Hintergrundberichte, bessere Leserwunscherfüllungen, Abdruck von viel mehr Lesermeinungen sowie Fusionierungen kann diese "Endlösung" noch um viele Jahre verzögert werden.

    • Norbert Mühlhauser
      07. August 2010 01:07

      Also meine Ausgaben für Handys und PDAs belaufen sich im langjährigem Schnitt auf ein Minimum, da ich mich jedesmal von den Prospekten mit Grausen abwende, weil kein Unterschied erkennbar ist bzw angeführt wird. Man bräuchte sicherlich zwei Wochen, um die Unterschiede in den Leistungsmerkmalen der gängigsten Handys und PDAs auszukundschaften. Und angesichts dieses gewaltigen Einsatzes wird mir schnell klar, dass dieses "Klumpert" mir gar nicht so viel Zeit bei der Abwicklung alltäglicher Aufgaben ersparen könnte, wie es in Form von Internetrecherchen abverlangt.

      Zeit ist nicht einfach nur Geld, Zeit ist Leben!

  26. schreyvogel
    06. August 2010 13:20

    KKP sagt im Grunde genommen nur sehr wenig. Wie weiland Pythia gibt sie uns einen (abgesehen von "Hedonismus") nicht weiter begründeten Orakelspruch: Sie verheisst darin ein Weiterleben der Printmedien.

    Dagegen geht A.U. in die Tiefe und zeigt den Weg, wie Zeitungen ihren Untergang verhindern können: Sie müssen sich frei machen von Bestechungsinseraten parteinaher Firmen, Ämter und Institutionen, und der damit verküpften willfährigen Wunsch-Berichtserstattung. Sie müssen sich voll auf ihre wirklichen Kunden, also die Leser und Abonnenten, konzentrieren und deren Wünsche und Bedürfnisse (und nicht die der Parteizentralen) in den Mittelpunkt ihrer Bemühung stellen. Und wenn die Kunden stimmen, dann folgen auch die echten Inserate aus der Witschaft nach.

    Eine Sonderstellung hat natürlich der ORF. Auf Grund eines noch immer vorhandenen Monopols, der Zwangsgebühren und der Möglichkeit, sich durch seine starke Verzahnung mit der Politik immer wieder erhebliche Mittel aus dem Budget zu verschaffen, wird sein Untergang noch lange hinausgezögert werden.

    Meine Stimme in den SN ging daher an A.U.

    • Kurt22
      06. August 2010 13:51

      Völlig richtig! Mit Hofberichterstattung ist schon die Arbeiter-Zeitung untergegangen. Für viele Leser ist die Qualität entscheidend, zumindest muß ein Unterschied zwischen einem Bericht und einer Meinung zu erkennen sein, da hat der öst. Journalismus einen großen Aufholbedarf, allerdings fürchte ich, dass es in Zukunft eher schlechter als besser wird, daher wird das Zeitungssterben weitergehen. Egal, ob auf Papier oder anderen Medien.

    • Franz L
      06. August 2010 16:57

      @ Kurt 22
      Ihr Blog sollte ein Kommentar sein, keine Antwort. Würde gerne 3 Sterne
      vergeben!

  27. Samtpfote
    06. August 2010 12:40

    Carlo sociale hat sich wieder gemeldet.

    Obwohl nach wie vor nur 50% der Hauptschule absolviert, hat er wieder etwas sehr G'scheites gesagt.

    Schon seit dem ersten Bereitstellen von kleinen sexuellen Gefälligkeiten in der 1.Klasse HS war ihm klar, dass das auch publizistisch beworben gehört.

    Die Innenseiten der Bubenklos wurden mit entsprechenden Printmedien verschönt, auf welchen neben den Qualitäten der einzelnen weiblichen Willigen und den dafür bereitzustellenden Gegenleistungen auch Erfahrungsberichte und Meinungen der Begünstigten publiziert wurde.

    Die erfolgreiche Expansion auf die Mädchenklos war dann nur eine Frage der Zeit.

    Damit legte er den Grundstein für sein jetziges Imperium.

    Übrigens, den Masseratti hat er in eine wohltätige Stiftung eingebracht.
    Er will halt dem Bill in nichts nachstehen. Den Soros mag er eher nicht.

    • Kurt22
      06. August 2010 13:58

      Schönen Gruß an den Carlo, der scheint ja doch ein kluges Bürscherl zu sein, der hat sicher bei seinen Pferdchen auf Qualität und Vielfalt geachtet (blond, braun, schwarz, verschiedene Fertigkeiten). Das unterscheidet ihn von der öst. Medienlandschaft, in der ein rotgrüner Einheitsbrei die Oberhand hat, warum was G´scheites kaufen, wenn im Gratisblatt der gleiche Mist steht.
      Hätte der Carlo nur gleiche Pferdchen im Stall, würde er statt im Maserati halt mit einem Aixam-Mopedauto herumgurken.

    • Undine
      06. August 2010 23:20

      @Samtpfote

      Schön von Ihnen, daß Sie mit dem Carlo sociale weiterhin in Kontakt sind. Unter uns gesagt: ich halt' ihn ja für einen ziemlich schrägen Typen, aber irgendwie kann man ihm nicht gram sein. Schließlich ist er ja ziemlich herumgeschupft worden schon von frühester Kindheit an. Die Gesellschaft halt.....
      Halten Sie uns halt am Laufenden über ihn und seinen doch sehr ausgeprägten Geschäftssinn! Ich lass' ihn schön grüßen. :-)

  28. Josef Maierhofer
    06. August 2010 12:34

    Qualitätszeitung:
    Gut recherchiert, von Werbung unabhängig, aktuelle und interessante Themenwahl, vollständige Information, interessante Diskussion und Meinung, objektive Informationsdarstellung, Trennung von Information und Meinung, Publikumsfeedback, ... etc.

    BLog Dr. Unterberger:
    Gut recherchiert, von Werbung unabhängig, aktuelle und interessante Themenwahl, interessante Diskussion und Meinung, Publikumsfeedback, ... etc.

    Die Dimension des BLogs liegt in der Diskussion in der Meinung, die Dimension der Qualitätszeitung liegt in der vielfältigen Information.

    Darum wird es wohl beides weiterhin geben.

    Auch ich lese öfter in der NZZ, oder 'Die Presse', in der 'Frankfurter Allgemeine' oder der Süddeutschen, auch in der Kronenzeitung und in der U-Bahn auch manchmal das Heute und am Samstag den Kurier.

    Ich könnte mir eine Bahnfahrt oder einen Flug ohne eine Qualitätszeitung nicht vorstellen.

    Ein Leben ohne Fernsehen, das führe ich schon seit fast 40 Jahren, Radio höre ich schon und zwar in der Früh als Radiowecker.

    Auch den einen Blog lese ich und gebe meine Statements dazu ab.

    Internetzeitung aber ist wohl einer Qualitätszeitung sehr ähnlich im Informationsteil, weicht aber dynamisch davon ab im Diskussionsteil, bei den vielfältigen Meinungen gleich Online.

    Der Informationsteil benötigt, genauso, wie jede Qualitätszeitung, Redaktionen, die die Informationen recheriert und seriös erarbeiten und anbieten. Da käme es dann schon auf lokale Vollständigkeit an.

    Jedenfalls gebe ich den Teilnehmern an der Kontroverse recht, daß es die Zeitung weiterhin geben wird und das sie nicht zu Ende geht, ich gebe insbesondere Dr. Unterberger darin recht, daß die Qualitätszeitung teuerer werden wird und die Auflagen sinken werden.

  29. Wertkonservativer
    06. August 2010 12:33

    Also, zum Krawagna-Artikel fällt mir eigentlich nichts ein; mit A.U. bin ich - wie fast immer - durchaus einer Meinung!
    Insgesamt zum "Zeitungssterben": für meine Frau und für mich - nach dem Morgen-Kaffee - der unverzichtbare Griff zur angelieferten Abo-Zeitung unseres Vertrauens. 30 Minuten intensiver und vertiefender Information über die kleine und die große Welt! Weitere - auch abweichende - Meinungen jederzeit aus dem Internet, Fernsehen und Radio.
    Da unsere vier Töchter und Söhne ebenso denken, handeln und Schriftliches (nicht nur Zeitschriften) lustvoll geniessen, ist uns um die Zukunft der seriös schreibenden Zunft nicht bange!

  30. Kurt22
    06. August 2010 11:25

    Heutiger "Kurier", Seite 31, "Angebot für Mitsche": Ein Satz daraus zitiert: "Neuer Direktor soll, EINEM KOLPORTIERTEN WUNSCH DES ROTEN KANZLERAMTES ZUFOLGE, TV-Chefredakteur Karl Amon werden."
    Die Journalisten des Kuriers widmen täglich Titelseiten, Schlagzeilen, und seitenlange Elaborate dem verstorbenen J. Haider und seinen Freunden, dem Kampf gegen Raucher und ähnlichem Schmarren.
    Einem weiteren Skandal mit politischer Postenbesetzung im angeblich unabhängigen Staatsfunk wird ein kleiner Artikel auf der vorletzten Seite gewidmet. Wenn das als "Qualitätsjournalismus" gelten soll, dann dürfen sich Herausgeber nicht über sinkende Umsätze wundern. Ein ähnlicher Fall hat in Deutschland wenigstens zu einem handfesten öffentlichen Skandal geführt, aber bei uns in Bagdad......

    • sauna-echo
      06. August 2010 12:13

      Ein gutes Beispiel !
      Wenn der Kurier tagelang Latrinengerüchte als Information gross bringt - dann lohnt es sich eben nicht ihn zu abonnieren - weil es belanglosen Unsinn im Internet gratis gibt.

    • Alfred E. Neumann
      06. August 2010 12:30

      Es fällt zunehmend auf, daß immer häufiger bloße Gerüchte kolportiert werden. In den ORF Nachrichten werden laufend nicht Nachrichten, also Geschehenes kolportiert, sondern überwiegend Informationen gebracht, die "vom Hörensagen" her stammen wie zuletzt bei Meischberger und anderen. Lieblingsfloskeln sind "soll haben" und "hat angeblich" oder "wird vorgeworfen".

      Die Informationsquellen sind stets die selben wie Arbeiterkammer, Verein für Konsumenteninformation, der Polizeisprecher von Trippsdrill, der Sprecher der Staatsanwaltschaft und ähliche Wichtigtuer. Zumeist wird Vorgeworfenes kolportiert, nicht aber konkrete Ergebnisse. Der Betroffene steht dann im Zweifelsfalle vor der Aufgabe, sich medial freibeweisen zu müssen, was dann aber niemanden mehr interessiert, weil dann bereits ein neues Gerücht als Sensation aktuell ist.

    • Kurt22
      06. August 2010 12:35

      @Alfred E. Neumann: Vergessen Sie nicht den üblichen Vertreter der Grünen, der mit betretener, sorgenvoller und staatstragender Mine seinen Mist zu den jeweiligen Gerüchten verbreiten darf. Jetzt im Sommer ist da auch der 7. Zwerg aus der 3. Reihe gut genug.

    • Alfred E. Neumann
      06. August 2010 12:42

      @Kurt22

      Richtig, den habe ich gerade vergessen. Den ungenießbaren FliegenPILZ. Der beherrscht das Vernaderertum natürlich perfekt, deswegen nenne ich ihn zärtlich den "Denunziator".

    • Undine
      06. August 2010 20:34

      @Alfred E. Neumann

      Meinen Sie unseren Gift-PILZ, der immer so verzweifelt dreinschaut, als hätten ihm die Hühner das Brot weggefressen? :-)

  31. Norman Bates
    06. August 2010 11:23

    Frau kkp ist wieder ganz glücklich.

    Sie hat ihre Lieblingsworte "Ungezähmte Marktwirtschaft" (muss unbedingt gezähmt werden) und "Killerkapitalismus" (killen ist ganz schlecht, am besten ganz abschaffen) wieder mit anderen Worthülsen zu Sätzen würgen können, die einen absurden Bogen spannen und letzlich keinen Sinn ergeben.

    Aber das ist ja egal. Hauptsache die Lieblingsworte sind drinnen und werden gelesen ..

    • Kurt22
      06. August 2010 11:46

      Das ist wie bei dem Schüler, der nur über Hühner gelernt hat, aber zu Elefanten geprüft wird: "Der Elefant ist ein sehr großes Tier, er ist viel größer als Hühner. Ein legt Eier, es lebt.......

    • Kurt22
      06. August 2010 12:08

      Sollte heißen: Ein Huhn legt Eier....

    • Norman Bates
      06. August 2010 12:14

      Bevor ich auf Ihre Frage über Elefanten und Hühner antworte, ist es wichtig zu verstehen, dass die ungezähmte Marktwirtschaft erst die Grundlage für den Killerkapitalismus geschaffen hat.

      Dieser neoliberalen Fehlentwicklung verdanken wir die soziale Kälte und den Pflegenotstand, die direkt über den von Menschen verursachten Klimawandel und die Ausbeutung der Entwicklungsländer zu jener Armut geführt hat, die wir heute bekämpfen müssen.

    • Samtpfote
      06. August 2010 12:21

      Auf Ihre Frage über Hühner gehe ich gerne ein.
      In unserem Labor haben wir einen Hahn, der heisst Adam.
      Adam und Eva ....

  32. Celian
    06. August 2010 10:58

    Nicht das iPad hat Hoppalas, die im übrigen weit weniger schlimm sind als die Zeitungen schreiben, sondern das iPhone. Aber Hauptsache man kann in seiner Technikfeindlichkeit auf neue Technologien loshacken. Die Internet-Blase hat dem Internet nicht geschadet, sondern den Markt konsolidiert, ganz normal in einer Marktwirtschaft. Ist das Internet also ein Unsinn; sollen wir es einstampfen?

    Ginge es nach KKP würden wir noch die Brieftaubenpost haben und uns einen Haxn ausgfreun, wenn uns neue Nachrichten aus weit, weit weg mit 3 Tagen Verzögerung ereilen. So wie damals als Reuters seine Nachrichtenagentur aufmachte vor 150 Jahren. Aber damals war eben diese Art der Kommunikationstechnik völlig neuartig und Technologiefeinde haben auf der Postkutsche beharrt. Wahrscheinlich aus hedonistischen Gründen.

    Aber von mir aus kann KKP den Zug der Zeit versäumen. Sie wird halt auch in Zukunft die Hedonistin raushängen lassen und ihre Papierzeitung lesen, während andere sich auf Knopfdruck die aktuellsten Nachrichten aus aller Welt herholen, wurscht ob sie gerade auf dem stillen Örtchen sitzen oder in der lauten U-Bahn. Und wie lustvoll ist es doch, wenn man mühsam durch einen Haufen Zeitungsstapel nach einem alten Artikel sucht oder in einem Papierschnipselberg, wenn man sich vorher die Mühe gemacht hat, interessante Artikel mit der Schere auszuschnipseln. Wie unlustig dagegen, mit dem iPad auf Knopfdruck den Artikel herbeizuholen ohne alten Zeitungsberge. Ist ja viel zu einfach. Nichts für einen Hedonisten.

    Zum Schluss noch der skurrile Vergleich Technik und Politik, dass das alte Gespenst Kommunismus ja auch noch immer noch lebt und daher alles Neue in der Technik sich auch nicht durchsetzen wird. So als ob das eine mit dem anderen was zu tun hat.

    Außer vielleicht insofern, als dass der Kommunismus neue Ideen unterdrückt und sich Innovation und Unternehmergeist schwer durchsetzen können. Über kurz oder lang generiert ein kommunistisches System weniger Wirtschaftswachstum und weniger Wohlstand im Vergleich zu anderen Wirtschaftssystemen, in denen die Marktwirtschaft regiert.

    Dafür sind sie die größeren Hedonisten. Wie uns KKP weis machen will.

  33. Richard Mer
    06. August 2010 10:41

    Das war einer der wirrsten und dümmsten Artikel von Frau Krawagna Pfeiffer soweit. Über die Gemeinsamkeiten von Marktwirtschaft und Prophetie? WTF? Es gibt ja viele linke "Intellektuelle" deren politische Landschaft so aussieht: Alles was mir gefällt ist links, was mir nicht gefällt ist rechts. Also: links = Kunst = Freiheit = Gerechtigkeit = Bildung = Gutaussehende Menschen; Rechts = Kleinbürgertum = Klischees = Dummheit = Rohheit = Gewalt = Astrologie = Kronenzeitung. Das ist jetzt zwar auch ein Klischee, aber Leute wie Menasse oder Misik lassen so ein Denken durchblicken. Denen würde man nicht verständlich machen können, dass "Rechte" ebenfalls Musik und Filme und Witze und Kinder und allesmögliche gerne haben.

    • Franz L
      06. August 2010 12:04

      @ Richard Mer
      Genau so ist es!

    • Rainer (kein Partner)
      07. August 2010 07:34

      Eines muss man der guten Frau dennoch lassen: Einen Artikel übers iPad mit: "Ungezähmte Marktwirtschaft" zu beginnen, ist eine respektable Leistung. Auch und vor allem deshalb, weil unser System weiter von einer Marktwirtschaft entfernt ist, als Österreich vom Gewinn der Fußballweltmeisterschaft. Aber wie sollten das unsere intellektuellen Eliten auch begreifen können? Da müsste man ja glatt einmal über den (meist linken) Tellerrand hinwegblicken und sich mit der Realität befassen, die marginal vom gezeichneten Bild menschenverachtenden Neo-Liberalismus, geknechteter Frauen im Westen, amerikanischen Heuschreckenspekulanten, Mordraubbaronen und ähnlichem abweicht.
      Logisch: Da oben im staatlich geschützten Elfenbeintürmchen hat man zwar eine hübsche Aussicht, aber irgendwelche Details kann man nicht erkennen.

    • socrates
      07. August 2010 09:34

      ad Rainer
      Wo ist intellektuelle Elite? Beam me back, Scotty, there is no intelligent live here!

    • socrates
      07. August 2010 17:33

      Rainer
      Sie sind nicht gemeint, sondern die intelligente linke Journalistengemeinde.

  34. Martin Bauer
    06. August 2010 09:58

    Solange bei den (Tages)-Zeitungen 1/40 des Blattumfanges der Meinung und 39/40 den APA-Nachrichten gewidmet ist, wird ein kostendeckender Abo-Preis Illusion bleiben.

    Fehlende Interaktivität mit den Lesern (Leser-Blatt-Bindung) öffnet weiter die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

    Eine konsequente Einbindung der Internet-Leser-Reaktionen/Beiträge in den Printteil der Verlage ist nirgendwo feststellbar. Warum eigentlich?

    Erst wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch einen leistungsgerechten Preis erhalten, welcher zusammen mit den Insertionserlösen eine unabhängige Presse gewährleistet.

    • Gerhard Pascher
      06. August 2010 10:22

      Leserbriefe werden nur dann abgedruckt, wenn diese erstens nicht die Blattlinie zu stark kritisieren und zweitens, wenn noch leerer Platz vorhanden ist.
      Blogbeiträge aus dem Internet gab es früher auch vereinzelt. Solche regelmässigen Hinweise sind aber "geschäftsstörend", da ja treue Leser abwandern könnten. Sicher ist aber auch die Nickname-Verwendung dabei nicht vorteilhaft.
      Was ich immer wieder vermisse, ist die strickte Trennung von Fakten und den Meinungen der Jounalisten. Aber vielleicht sind auch schon die APA-Meldungen durch die dort tätigen Leute mit deren eigenen Kommentaren vermischt?

    • Martin Bauer
      06. August 2010 10:29

      Gerhard Pascher

      Einer Vermischung von Fakten und Meinungen habe ich sicherlich nicht das Wort geredet. Vielmehr dem den Markt nicht entsprechenden Schwerpunktsetzungen.

      Was die Einbeziehung der Internetdaten in den Printbereich betrifft, so ist eher der Inhalt, als die Namensnennung das Kriterium. Nicknames sind nun einmal ein wesentlicher Bestandteil der Internetcommunity. Ich sehe überhaupt keine Veranlassung, deswegen diese Leser-Beteiligungen am Medium zu ignorieren.
      Im Übrigen:
      Einen (Nick)Gegencheck (z.B. Blog-Zeitung) kann ja jeder Mediennutzer sofort anstellen.

    • Kurt22
      06. August 2010 11:08

      Habe gerade die Leserbriefseiten des heutigegn "Kurier" gelesen, man kann nur sagen, Hr. Brandstätter hat offenbar von H. Dichand gelernt. Nur Lobhudeleien, ein bisserl Haider-Bashing, grauenhaft!

  35. SuPa
    06. August 2010 09:22

    Dem ersten Teil der Ausführungen von KKP ist voll zuzustimmen. Warum sie dann aber eine Brücke zu Liberalisdmus, Marktwirtschaft, Killerkapitalismus findet, kann ich mir nur durch ihren sozialdemokratischen Missionsauftrag erklären.

    AU streicht richtig heraus, dass die meisten Printmedien als Einnahmen - neben dem Verkauf der Auflage - auch an der Schaltung von Werbung und PR-Artikeln interssiert sind. Dabei sollte das eine aber auf das andere überhaupt keinen Einfluss haben. Nur so ist Unabhängigkeit garantiert. Ob das immer so ist?

    Der Tod der Printausgaben (Bücher und periodische Druckwerke) wird schon lange prophezeit. Ich vergleiche dies immer mit den Schlagworten der 80er und 90er Jahre, wo vom "paperless office" bzw. der "paperless society" gesprochen wurde. Tatsächlich werden heutzutage in den Betrieben nicht mehr täglich diese Unmengen von Listen und Formulare mit vielen Kopien mittels Kohle- oder Durchschreibepapier - welche nie gebraucht wurden - produziert, aber andererseits - siehe Verbrauch an Kopierpapier - gibt es noch genug Sachen, wo man eine "hard copy" haben möchte und daher auf die Schaltfläche "print" klickt.
    Zurück zu den Zeitungen: da sind tatsächlich einige Umstellungen zum überleben erforderlich. Die Zeitung ist heute nicht mehr die einzige Informationsquelle, auch die zeitliche Verspätung macht sie gegenüber Radio, TV, Internet bezüglich Aktualität nicht gerade zum schnellsten Medium. Daher sollten sich die dortigen Macher auf Gebiete konzentrieren, welche sie besser können. Schliesslich verlangt das Überangebot an Infos von anderen Druckwerken und elektronischen Geräten auch eine besondere "Verpackung" der zu übermittelnden Botschaften. Mit diesen eye-catcher muss versucht werden, das Intersse des Lesers zu gewinnen, denn heutzutage ist kaum mehr jemand in der Lage, alles angebotene zu verwerten. Da reicht ein 24-Stunden-Tag nicht mehr aus.

    • Paige
      06. August 2010 09:52

      KKP meint halt, genauso wie die Printmedien sind auch der Kommunismus und die Diktaturen, die in seinem Namen errichtet werden, nicht tot. Womit sie natürlich völlig recht hat. Störend daran ist ja nur, dass ihr das auch noch taugt...

      Da wir nur ein Medium, nämlich die APA haben, sind besonders die Rubriken "Meinung" von Belang. Hat man Glück, so erfährt man dort mehr. Nachrichten lese ich nur noch im Internet. Als Papierformat beziehe ich bestimmte Magazine, die z.B. monatlich erscheinen, in denen es aber auch im Wesentlichen um die genauere Sicht geht. Für gut recherchierte Kommentare bin ich auch bereit, zu zahlen.

  36. Laura R.
    06. August 2010 09:02

    Der Werner meint, daß ihm die Kronen-Zeitung immer noch lieber ist, weil die kann er in die Bad`wann`und aufs Klo mitnehmen und wenn`s ihm ins Wasser fallt, gibt`s keinen Kurzen im ganzen Haus.

    Außerdem hat er g`sagt, daß unsere Krawagna-Pfeiffer ja so viel g`scheit ist und was die für super Sachen dauernd schreibt (nur beim Genitiv nach "mittels" hapert`s noch ein bisserl, find`t er). Und weil der Werner halt auch nicht alles weiß, hab`ich nachschauen müssen, was haptisch heißt, also bitte, jetzt wissen wir das auch:

    "Als haptische Wahrnehmung (griech.: hapt?s „fühlbar“, haptik?s „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten."

    • Kurt22
      06. August 2010 11:28

      Liebe Laura, ich weiß nicht, ob Du ihm die Erklärung schon weitergereicht hast, wenn ja, hat er´s auch verstanden? (copyright F. Sinowatz: "Es ist alles so kompliziert")





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