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Die sprachbehinderte Touristenstadt

Wien lebt in spürbarem Umfang vom Tourismus. Die Schätze und das Ambiente der Kaiserstadt üben einen unwiderstehlichen Reiz aus. Wie Krähwinklerisch mit diesem Reiz umgegangen wird, das zeigen die Vergleiche, die viele Österreicher im Sommer wieder mit anderen europäischen Städten anstellen konnten.

In fast jeder bedeutenderen Stadt Europas muss man fürs Parken zahlen. Das ist längst eine notwendige Sache. Nur in Wien scheinbar nicht - denn die Wiener Kurzparkregeln sind für einen Ausländer ein unverständliches und geheimes Buch, dessen Inhalte und Geltungsbereiche ja auch schon für viele Besucher aus den Bundesländern rätselhaft sind. Den Juristen mögen die irgendwo am Rand einer Kurzparkzone stehenden Tafeln genügen, obwohl sie Kilometer vom Ort der Parkplatzsuche entfernt sind; den Regeln einer effizienten Kommunikation - noch dazu gegenüber den vielen nicht Deutsch sprechenden Fahrern - widersprechen sie hingegen diametral.

In anderen Städten sind die Zahlvorschriften viel transparenter, zumindest Parkometer an jeder Kreuzung machen sie präzise deutlich, und das meist mehrsprachig. In Wien hingegen bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Touristen werden durch Strafmandate verärgert; oder die Wiener ärgern sich, weil ausländische Autos straffrei davonkommen.

Es ist auch schlicht absurd, dass im Unterschied zu vielen anderen Städten die mündlichen wie schriftlichen Informationen für Fahrgäste der Wiener Linien (sofern die U-Bahn nicht wieder einmal kollabiert) nur auf Deutsch und nicht zur Gänze auch auf Englisch kommuniziert werden. Gewiss eine schwierige Sprache (die man offenbar nur dann in geheimen Nachhilfestunden wenigstens bruchstückhaft zu lernen bereit ist, wenn man aus dem Rathaus plötzlich ins Bundeskanzleramt übersiedelt).

Aber dennoch ist Englisch die wichtigste Weltsprache. Türkisch reicht halt nur für den Wiener Wahlkampf, aber nicht für Touristen.

Begreift das die alleinherrschende SPÖ nicht, ist sie zu proviniziell? Oder fürchtet sie sich vor ein paar Uralt-Wählern, die beim Erklingen englischer Töne wienerisch granteln könnten: "Wos brauch ma des?"

Freilich haben die U-Bahn-Genossen auch für die deutsche Sprache kein Gefühl. So sind Lautsprecherdurchsagen "Bitte zurückbleiben" ob ihrer Doppeldeutigkeit geradezu kabarettreif. Oder sind sie zu zurückgeblieben, um das zu begreifen?

Noch ärger treiben es freilich die Österreichischen Bundesbahnen. Dort wird eine Preisermäßigung für Jugendliche mit Stammel-Sprüchen wie "Sommer Oida, Party Oida" beworben.

Noch peinlicher gehts wohl nicht mehr. Oder soll jetzt ganz bewusst allen Reisenden signalisiert werden, dass eine sehr spezifische Jugendschicht, die bisher eher durch Herumlungern in Parks gekennzeichnet war, jetzt gleichsam amtlich das Recht bekommen hat, mit dem ÖBB-Sommerticket die Züge "zu deiner Party" zu verwandeln? Ganz abgesehen davon, dass mir Experten für Unterschicht-Jugendsprache versichern, dass die "Oida"-Sprache schon wieder mega-out wäre . . .

Aber solche Werbekampagnen sind wohl das Produkt neuer "Marketing-Experten", die nun bei der ÖBB versorgt wurden, nachdem sie zuvor etwa im Unterrichtsministerium die Bundeshymne verunstaltet haben. Dabei hatte ich geglaubt, die neue Bahn-Führung hat nur deshalb solche Typen übernommen, damit die Bestechung SPÖ-freundlicher Zeitungen durch ÖBB-Inserate in noch brutalerer Form über die Bühne gehen kann. Welch Täuschung, die neue Bahnführung schaltet zwar weiterhin eifrig Inserate, ist aber nun auch sprachschöpferisch unterwegs.

Mit Sprüchen wie "Volle Fahrt statt volle fad" könnten sich die Eisenbahner ja glatt als Reserve-Verseschmiede bei der FPÖ bewerben, wenn in einem haben Jahr schon wieder eine neue Garnitur an der ÖBB-Spitze versorgt werden muss.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 10:14

    Es gäbe viele Mängel, die nirgendwo, außer in Wien auftreten.

    Die Sprache ist wohl eines der Probleme, man 'nuschelt' was ins Mikrophon, was einem Niederösterreicher bereits schwer fällt zu verstehen, Englisch zu verlangen wäre da nicht mehr möglich, können manche doch nicht einmal Deutsch, außer in der 'Oida'-Sprache.

    Aufschriften, Hinweise, öffentliche WCs, ... etc. Wien ist anders.

    Vieles liegt an der Unterforderung, am fehlenden Wettbewerb, an der Pragmatisierung und 'Quasipragmatisierung'. Wozu anstrengen, mein Gehalt bekomme ich so auch.

    Auch Verantwortung, Umsicht, Aufmerksamkeit, Menschlichkeit im öffentlichen Wiener Verkehr ist eine Seltenheit, eine Rarität.

    Das Schlimmste aber sind die Überheblichkeit, Selbstüberschätzung, was kann denn mir schon passieren, ich kann mir wohl alles erlauben und die Dummheit zu glauben, Wien wäre der Nabel der Welt.

    Als noch die Habsburger regierten, deren Bauten wir vermarkten, da gab es noch die Welthauptstadt Wien, das heute noch davon noch lebt.

    Es ist aus dieser Zeit geblieben, die Gebäude, die mühsam nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden, das Beamtentum und die Überheblichkeit derjenigen, die meinen was Besseres zu sein, weil sie Wiener sind, oder weil sie ein Parteibuch besitzen.

    Was neu ist, sind die vielen Muslime, denen das Wiener Leben völlig egal ist, aber bereits zum Stadtbild gehören seit 2 Generationen und die man über Wien nichts fragen kann.

    Wird wohl statt Englisch Türkisch werden mit der Zeit.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 10:13

    Es ist ganz anders!

    Die Wiener SPÖ würde ja unheimlich gerne die Informationen für Touristen in englischer Sprache anbieten und auch die Qualität und Textierung von Werbekampagnen deutlich verbessern.

    Nur, sie findet keine passenden Leute. Händeringend werden Nachwuchskräfte gesucht, aber nichts, gar nichts. Auch nicht in den eigenen Firmennetzwerken.

    Sogar der Herr im Ballhausplatz war ja mächtig gefordert und nimmt heimlich (ja was denn zu sich?).

    Die Lösung also: Wir gründen unsere eigenen Journalisten-Partei-Schule mit Steuergeld. Hurra.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 12:46

    Zur Wiener Kurzparkzone:
    Die sog. Parksheriffs sind angewiesen, auch allen Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen bei fehlendem gültigen Parkschein eine Zahlungsaufforderung auszustellen. Diese wird aber meistens ignoriert.
    Besonders krass ist es aber, wenn hier arbeitende Leute mittels solcher Kennzeichen (vorwiegend aus H, SK, CS) fast täglich gegen die Vorschriften der Kurzparkzonen verstossen. So kenne ich jemanden, welcher jeden Abend mit seinem PKW in der Nähe seines Arbeitsplatzes (Staatsoper) parkt und den Strafzettel dann vernichtet. Denn eine weitere Zahlungsaufforderung per Post an die Adresse des Zulassungsbesitzers im Ausland hat er nicht zu befürchten, denn alle diese Fälle werden von der Stadt Wien nicht weiter verfolgt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlex
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 15:01

    OFF TOPIC

    das letzte Aufgebot der Grünen: die grünalternativen Hausbesetzerinnnen!

    http://derstandard.at/1282273222452/80000-Wohnungen-stehen-leer-das-ist-unfassbar

    'Hausbesetzungen sollen legal werden, fordert die Grünen-Kandidatin Martina Wurzer.'

    Mir kommt vor diese Damen werden immer extremer; der Kommunismus läßt grüßen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 22:05

    Die Wiener Verkehrspolitik wäre sicher eine eigene Fußnote wert. Kurzparkzonen, die praktisch um jedes Eck andere Gültigkeiten haben, die Stadt verkauft Parkplätze, die es nicht gibt (Pickerl), derzeit werden wie wild Fahrradwege mittels Pinsel "geschaffen", meist zwischen Parkstreifen und Fahrbahn, in Grünbezirken wird mittels Baumscheiben drastisch die Zahl der Parkplätze reduziert. Straßenbahnen müssen seit neuestem auf erhöhten Gleiskörpern fahren, wodurch schon Zweiradfahrer zu Sturz gekommen sind.
    Es scheint, als hätte die Stadtplanung Argus und der VCÖ übernommen, und dem jetzigen Verkehrsstadtrat scheint alles egal zu sein. Grüne Wellen verspricht er seit Jahren, wo gibt es einmal Maßnahmen FÜR Autofahrer??

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 10:40

    Der Hr. Bundeskanzler ist schon ein mords Intelligenzbolzen, wenn er nun seine nächste Rede zur Nation, aus Übungszwecken, in Englisch liest, dann werd´ma ja noch richtig international. Und der H. referiert in türkInnisch - "Wötklasse".

    Ja und zur Bahn gibt es auch wieder neue Meldungen, die Dorli fordert die Mio. nicht auf Englisch, kann´s ja glaub ich auch nicht, sondern zähneknirschend auf
    Deutsch.
    http://derstandard.at/1282273334973/Schulden-wachsen-rasant-OeBB-in-Finanznot-SPOe-draengt-auf-Millionenhilfe

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2010 10:14

    Auch in Ausnahmesituationen werden bei der U-Bahn Anweisungen nur in deutscher Sprache gegeben, was bei der 'vielsprachigen' Fahrgästen zu einem Chaos und Verletzten oder sogar Toten führen kann, wenn keiner versteht, und Leute in Panik in die falsche Richtung rennen.
    Dafür ist aber die Hauptbücherei mehrsprachig:
    http://www.buechereien.wien.at/de/standorteoeffnungszeiten/hauptbuecherei
    Vielleicht könnten sich die Wiener Linien dort Tipps holen?!

    Wahr ist auch die unbefriedigende Parksituation von auslänsichen PKWs und Bussen. Einzig die Stadt Wien in Mißachtung der Interessen ihrer Bürger läßt zu, daß Touristenbusse in Wohnbezirken die Luft verpesten, und für Fußgänger, oder Leute, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, tatsächliche Verkehrshindernisse darstellen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 11:30

    "Bitte zurückbleiben" könnte noch als Aufforderung zur Solidarität mit unseren Rothaus-Granden verstanden werden, "Bitte zurücktreten" ließe allerdings kaum Interpretationsspielraum zu.

    Schließlich will man den "Leu nicht wecken".


alle Kommentare

  1. Kailan (kein Partner)
    18. Februar 2015 18:50

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  2. Timothy (kein Partner)
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  5. hoffmann (kein Partner)
    31. August 2010 14:36

    Diese Art der "Parkraumbewirtschaftung" mit den Parkscheinen, die man nur in Trafiken (seit einiger Zeit auch an manchen Tankstellen) kaufen kann, ist tatsächlich ein ärgerliches Wiener Unikum. Überall sonst in ganz Europa sind Parkscheinautomaten selbstverständlich. Was aber die engl. Sprache anlangt, tut Hr. Unterberger der Stadt unrecht. In U - Bahnstationen sind die meisten Infos sehr wohl auch in engl. Sprache.

  6. Österreiches Fremdenverkehrsam (kein Partner)
    29. August 2010 23:18

    ???
    Aufgrund vermehrter Beschwerden über unsere Tourismusbranche, hat der Bundeskanzler den Kundendienst jetzt zur Chefsache gemacht.

    Faymann geht mit der Zeit. Er hat nicht nur eine Facebookgruppe! Mit mündlichen Beschwerden können sich die vereehrten Gäste ab sofort direkt an das Kanzleramt wenden. Die Webadresse dieses Dienstes lautet http://audioboo.fm/beschwerden .

    Melden Sie sich als Benutzer "wappler" an, Das Passwort ist der Name der obersten österreichischen BundesBeschwerdeBehörde, die wie wir ja alle wissen das "salzamt " ist.

    Zuvor müssen Sie nur Ihr Mikrofon und Ihren Kopfhörer an Ihren Computer anschließen. WIchtiger Sicherheitshinweis für Wappler. Stecken Sie Ihr Audioequipment nicht in die Löcher der ungeerdeten Steckdose in der Wand sondern in die grüne und rote 3.5 mm Buchsen direkt an Ihrem Computer.

    Wenn Sie sich diese technischen Massnahmen an Ihrem Arbeitsplatz nicht zutrauen, rufen Sie einfach den CIA 001 (713) 574-9075 und verwenden SIe den geheimen Zugangscode 5850799.
    Ihre Beschwerden werden ernst genommen, und hier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht:
    http://audioboo.fm/beschwerden für berechtigte Beschwerden
    http://audioboo.fm/wappler für erledigte
    http://schimpfmi.wordpress.com für Sonderwünsche
    Wenn Sie sich aber lieber, so wie ich, über ein anderes Land aufregen, wie zum Beispiel Italien und das dortige Rauchverbot unter freien Himmel, können Sie Ihre Beschwerde weiterhin, auch in Deutsch aber nur schriftlich hier vorbringen http://kuerzer.de/BozenStinkt

  7. zweiblum
    24. August 2010 17:54

    In meiner Jugend waren alle Verbotsschilder in 4 Sprachen, englisch, französisch, russisch,deutsch, auch die I-karte. Das funktionierte! Auch das Schild "Nichts hinausstrecken" war in der Bim (nur in deutsch), mir fiel es erst auf als Mädchen darüber lachten!
    Die Bäderkarte meine Sohnes hat sein Foto. Auf der e-card ist das unmöglich. Sperren wir lieber Spitäler zu!

    • RB (kein Partner)
      24. August 2010 20:14

      @zweiblum
      Sie sprechen von der Besatzungszeit oder?
      Ich kann mich noch an Polizisten in der Innenstadt erinnern, an deren Jacke
      ersichtlich war, welche Sprachen sie sprechen. Das war ein weltstädtischer Service für Touristen. Einer konnte sogar 4 Sprachen, dementsprechend elegant und souverän war auch sein Auftreten.

    • zweiblum
      24. August 2010 20:49

      Stimmt! Die Polizisten waren so eingeteilt, daß einer den anderen sehen und helfen konnte. Man konnte sie bie Bedarf fragen und sein Herz ausschütten. Weg.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. August 2010 07:59

      Weil auf der E-Card keine Fotos sind sperren wir Spitäler zu?

  8. honolulu (kein Partner)
    24. August 2010 17:26

    peinlich ist doch eher der hier mit seinen plakaten. das nenn ich touristenschreck:

    http://www.youtube.com/watch?v=t5O3nwg9gXk

  9. socrates
    24. August 2010 16:50

    In den öffentlichen Verkehrsmitteln der basisdemokratischen Channel Islands (Dort wo Schieber und Spekulanten das Geld anlegen, weil man dort sicher ist) steht geschrieben: Wer einen Sitzplatz nimmt,muß eine Erwachsenenkart lösen.
    Nachmachen!

    • RB (kein Partner)
      24. August 2010 20:20

      @socrates
      Die Idee ist nicht schlecht. Aber viel einfacher uns sinnvoller wäre Erziehung zu
      anständigem Verhalten alten, gebrechlichen Menschen gegenüber und
      Personen mit Kleinkindern, was ist so schwer daran, das den Kindern und Jugendlichen beizubringen?

    • socrates
      25. August 2010 10:58

      Erziehung überfordert Eltern und Schulen, Geld bringts!

  10. zweiblum
    24. August 2010 16:36

    Taxi Wien: "Du sagen, ich fahren"

    • RB (kein Partner)
      24. August 2010 20:07

      @zweiblum
      Wenn Sie bei einem Taxistandplatz ein Taxi nehmen, suchen Sie sich doch ein solches mit keinem Schwarzafrikaner als Lenker aus. Drei schlechte Erfahrungen genügen mir. Mit Ägyptern, Iranern und natürlich Österreichern habe ich fast nie
      schlechte Erfahrungen gemacht, im Gegenteil, manchmal haben sich sogar sehr
      nette und interessante Gespräche entwickelt und der Zielort war auch kein Problem.

    • zweiblum
      24. August 2010 23:41

      Das Problem sind Funktaxis. Sagen Sie einmal "Keinen Neger"! Soviel Heldentum habe ich nicht und bald gibt es dafür 2 Jahre.

  11. Ich (kein Partner)
    24. August 2010 16:07

    Ich stelle mir gerade das andere Szenario vor:

    SPÖ gibt Unmengen für sinnlose englische Hinweise aus. [blabla, suder suder...]

    Ich weiss nicht wo der Unterberger Urlaub macht aber ich bin doch schon etwas herumgekommen und eine bessere Beschilderung auf Englisch ist mir noch nicht aufgefallen. In manchen Ländern ist es um die Englischkenntnisse noch wesentlich schlechter bestellt, da kann man sich in Wien noch vergleichsweise leicht durchfragen. Gut Ausnahmen sind England, Irland und Schottland, da ist gar alles in englischer Sprache verfasst - arg irgendwie...
    Die Parkregelungen in Wien sind sicher nicht die Einfachsten aber sie haben schon ihren Sinn und funktionieren von lokalen Problemen (Pendlerparkgrätzel u.ä.) recht gut. Wer vernünftig reist informiert sich über die Gepflogenheiten im entsprechenden Land. Wer mit dem Auto unterwegs ist und in einer größeren Stadt parken möchte setzt sich mit dem Regelungen auseinander oder sucht sich eine Parkgarage.

    Ich weiss auch nicht wo Unterberger "bitte zurückbleiben" gehört hat, ich kenne nur "bitte zurücktreten". Selbst wenn es so wäre - was ist daran schlimm ausser, dass der Unterberger das scheinbar irgendwie dümmlich- witzig findet? Und wer sagt, dass die Fahrer Genossen sind? Aber unser überheblicher Autor mit dem Riesenego schreckt natürlich nicht davor zurück danach zu fragen ob die Sprecher vielleicht zurückgeblieben sind nur weil sie einen harmlosen Ausdruck verwenden der ihm nicht passt.

  12. vayav indras ca (kein Partner)
    24. August 2010 12:11

    Glauben Sie nicht, Herr Unterberger, dass wir schon genügend anglisiert sind?

    Und teutonisiert leider auch: "bitte zurückbleiben ist aus Deutschland übernommen.
    Es kommt einem wieder einmal das Grausen, wie blauäugig doch manche Politiker mitsamt ihren leitenden Beamten sind.

  13. Neppomuck (kein Partner)
    24. August 2010 11:30

    "Bitte zurückbleiben" könnte noch als Aufforderung zur Solidarität mit unseren Rothaus-Granden verstanden werden, "Bitte zurücktreten" ließe allerdings kaum Interpretationsspielraum zu.

    Schließlich will man den "Leu nicht wecken".

  14. M.U. Shrooms (kein Partner)
    24. August 2010 09:20

    1988 habe ich mit dem Motorrad einen Kulturtrip durch Oberitalien gemacht. Ich fand keine einzige Stadt, in der ich als Tourist in die Innenstadt fahren durfte. Der Anziehungskraft hat es nicht geschadet, offensichtlich.

    • Segestes (kein Partner)
      24. August 2010 15:39

      1988 ging ich noch in die Volksschule und durfte meine Eltern in den Ferien zum Gardasee begleiten. Damals wie heute, können die Italiener so gut wie kein Englisch, wie ich aus Erfahrung weiß. Trotzdem kann man sich vor lauter Touristen nicht retten.
      Die Logik des Herrn Unterberger hinkt deshalb ein wenig, wenn er meint in Wien müsse man sogar alles englisch ausschildern.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      25. August 2010 01:03

      Segestes, damals schon sprach der Italiener an der Autobahnausfahrt beim Gardasee mit mir deutsch, während der Südi in Vipiteno mich Italienisch ansprach.

  15. ... (kein Partner)
    24. August 2010 08:58

    Überheblich, unlustig, unsinnig - Unterberger.
    Experten der Unterschichtensprache - was soll man da noch sagen?

    • SOKs (kein Partner)
      24. August 2010 11:18

      An ...,also an Niemand
      Ich bin dankbar, daß sich Hr. Unterberger solche Experten leistet, und uns weiterhilft. Ich komme an solche Übersetzer der Unterschichtssprache einfach nicht ran. Ich kann mich in Wien deshalb nicht verständigen mit den Einheimischen. Als Wiener.

    • ... (kein Partner)
      24. August 2010 12:16

      Sie können auch nicht viel mehr als Müll labern.
      Tut mir sehr leid, dass sie sich in Wien nicht verständigen können. Da kommen wohl zwei Probleme zusammen, mangelnde kognitive Leistungsfähigkeit und schlechter Umgang.

      Ich spreche nicht unbedingt oft mit Menschen die sich dauernd mit oida und Co. artikulieren, wenn es doch vorkommt bin ich allerdings doch fähig das zu verstehen - ganz ohne Experten in "Unterschichtensprache". Wie Segestes schon geschrieben hat - die Landbevölkerung wird sich für solch überhebliche Etikettierungen bedanken. Aber wie ihm seine Experten flüstern ist das oida eh schon mega-out...

      Beim obligatorischen Faymann Seitenhieb würde mich doch interessieren wie es um die Englischkenntnisse von A.U. bestellt ist.

  16. Segestes (kein Partner)
    24. August 2010 08:47

    ************
    ....dass eine sehr spezifische Jugendschicht, die bisher eher durch Herumlungern in Parks gekennzeichnet war
    *************

    NA, NA, NA - jetzt halten Sie aber mal schön den Ball flach, Herr Unterberger.
    Bei Ihnen ist wohl jeder junge Mensch, der nicht bei der Landjugend ist
    und sich einer, zugegebenermaßen seltsamen, Jugendsprache bedient, automatisch
    ein saufender, herumlungernder Prolo, gell?
    Als ich ein Jugendlicher war, drückte man seine Überraschung übrigens gerne mit "Oida Fuchs!" aus.
    Und aus mir ist trotzdem halbwegs was geworden ^^

    Zum Englischen: Das Sprechen in Europa, von Engländern und Iren abgesehen, fast nur Skandinavier ausreichend gut.
    In den meisten Ländern Europas, beherrscht man es noch erbärmlicher als bei uns. Und das will etwas heißen!
    Ob da englische Tafeln viel bringen, ist mehr als nur fraglich.
    Letztendlich ist es doch so: Wer hier Urlaub macht, oder sonst wie zu tun hat, der soll sich gefälligst im Vorhinein über Gesetze und Regelungen informieren.
    Wir leben schließlich im Internetzeitalter, wo das kein Problem darstellt.

    • Segestes (kein Partner)
      24. August 2010 08:49

      "s" - sprechen
      :)

    • SOKs (kein Partner)
      24. August 2010 11:29

      Mich würden nähere Details interessieren, was aus Ihnen halbwegs geworden ist.
      Also ich weiß ganz genau was aus mir geworden ist, ich versteh mich u.a. mit dem Englisch aus der Schule und Nachbildung zu verständigen. Deshalb bin ich damals zur Schule gegangen. Am Land. Unterberger beschreibt ja klar, daß die Wiener ihre Probleme damit haben, mit dem Lernen, dem Englsich lernen.
      Um nach Wien zu fahren soll man googeln, um sich da auszukennen? 100.000de Gesetze, Erlässe studieren. Damit nicht genug. Es gilt zu berücksichtigen die mehr als 100.000 Erlässe der EU. Da fahr ich lieber nach Baden, da kann ich mich verständigen, die Leut verstehen englisch und verschiedene Mundarten.
      Und mit einem Badener Taxi lasse ich mich durch Wien fahren. Da ich nicht genügend türkisch oder arabisch kann um mich mit einem Taxifahrer oder Einheimischen unterhalten kann. Und Parks vermeide ich aus Gesundheits- und Überlebensgründen sowieso. Wie auch die Ubahn.

    • ... (kein Partner)
      24. August 2010 12:11

      Oh na wenn Unterberger beschreibt, dass die Wiener Probleme mit Englisch haben muss das wohl stimmen.

      Fahren sie halt nach Baden, offenbar sind Sie ein ziemlich ängstliches Kerlchen. Wer in Wiener Parks Angst hat sollte besser überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen. Die Taxifahrer mit denen ich bis jetzt unterwegs war haben auch noch alle Deutsch verstanden.

    • Segestes (kein Partner)
      24. August 2010 12:58

      Zu meinen Englischkenntnissen: Ich habe 4 Jahre meiner frühen Kindheit in Südafrika verbracht, 1 Jahr in San Diego, USA gearbeitet und meine Ex-Freundin ist gebürtige US-Amerikanerin. Deshalb meine ich gut einschätzen zu können, wie es um die Englischkenntnisse meiner Landsleute bestellt ist.

      Ansonsten erwartest du sicher nicht, dass ich hier meinen Lebenslauf ausbreite, oder?

      Niemand erwartet übrigens, dass man als Ausländer/Urlauber/Geschäftsreisender sämtliche Erlässe kennt, wenn man nach Wien kommt.
      Willst du aber im Gegenzug, dass sämtliche Erlässe öffentlich in englischer Sprache angeschlagen werden?
      Tja, du siehst, deine Argumentation hinkt "ein wenig".
      Hier geht es um simple Dinge wie Parkordnung - und sich im Vorhinein darüber zu erkundigen, gebietet eigentlich der vielzitierte Hausverstand.

  17. Christian Daubal (kein Partner)
    24. August 2010 08:34

    Jetzt bin ich mir sicher: Staberl ist wieder da!

  18. fosca
    24. August 2010 00:12

    Tja, vor den Wahlen will man sich halt besonders bürgernah geben und was die SPÖ darunter versteht, beweisen die aufgezeigten Beispiele, denen ich noch ein nettes hinzufügen möchte:
    Am Heldenplatz soll jetzt - offensichtlich ein neuer Wahlschlager - eine TAUSEND QUADRATMETER große Hundezone entstehen, damit unsere Touristen eine der Hauptattraktionen Wiens sehen können >>>>> Hundekot.
    Daran erkennt man, welche Sumpfblüten das "Rothaus" hervorbringen kann, wenn es um jede Wählerstimme geht! ;-)

    • Celian
      24. August 2010 10:14

      Na da werdens bei der nächsten Kerzerl-Demo ins Glück steigen, dass nur so eine Freude ist!
      Recht so.

    • fosca
      24. August 2010 22:20

      @Celian

      Einverstanden und ich hoffe nur, daß sie sehr bald Gelegenheit dazu haben! :-)

  19. Kurt22
    23. August 2010 22:05

    Die Wiener Verkehrspolitik wäre sicher eine eigene Fußnote wert. Kurzparkzonen, die praktisch um jedes Eck andere Gültigkeiten haben, die Stadt verkauft Parkplätze, die es nicht gibt (Pickerl), derzeit werden wie wild Fahrradwege mittels Pinsel "geschaffen", meist zwischen Parkstreifen und Fahrbahn, in Grünbezirken wird mittels Baumscheiben drastisch die Zahl der Parkplätze reduziert. Straßenbahnen müssen seit neuestem auf erhöhten Gleiskörpern fahren, wodurch schon Zweiradfahrer zu Sturz gekommen sind.
    Es scheint, als hätte die Stadtplanung Argus und der VCÖ übernommen, und dem jetzigen Verkehrsstadtrat scheint alles egal zu sein. Grüne Wellen verspricht er seit Jahren, wo gibt es einmal Maßnahmen FÜR Autofahrer??

    • Celian
      24. August 2010 10:20

      Die Stadt Wien hätte halt am liebsten dass wir alle mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Dummerweise kann man auf einen Packelträger kein Einkaufswagerl drauftun. No dann wird halt gespart. Aber dann bitte nicht jammern, wenn der Konsum nicht anzieht und Arbeitsplätze verloren gehen.

  20. Celian
    23. August 2010 19:09

    Bei den Stationsdurchsagen noch einmal die englische Fassung „Next Stop“ anzuhängen, bringt genau nichts. Ist doch jedem halbwegs intelligenten Menschen klar, dass es sich bei der immer wiederkehrenden Ansage „nächster Halt“ nicht um den Stationsnamen selber handelt sondern dass der erst auf diese Einleitung folgt. Als Städte-Tourist, der nach Wien kommt, hätte ich den Eindruck, dass einen die Wiener für vollkommen bescheuert halten müssen, wenn sie davon ausgehen, dass man sich nicht zusammenreimen könne, was das penetrant wiederholte „nächster Halt“ vor jeder nächsten Station bedeuten würde. Aber die zuvorkommenden Wiener Kommunalpolitiker lassen es sich nicht nehmen und wollen sich halt für die internationalen Gäste im besten internationalen Licht präsentieren.

    Wenn es allerdings nicht um Gäste aus dem fernen Ausland geht, die erst gnädigerweise den Geldbeutel aufmachen müssen sondern um Einwohner aus der nächsten Ortschaft, die in Österreich sowieso gezwungenermaßen Steuern lassen müssen, läßt Wien schnell seine Maske fallen. Da genügt auch ein kleines Schild mit den exotischsten Parkverbotsregeln einer Weltstadt, aufgestellt bei Tempo 80 bei der Westeinfahrt, und wehe man haltet sich nicht dran. Sonst regnet‘s Strafmandate.

    Und das nennt sich dann weltmännische Weltoffenheit: Ausländer hofieren, auf die eigenen Leute wird ...vergessen.

    • terbuan
      23. August 2010 19:22

      Die Ansage "nächster Halt" kommt in der S-Bahn von den ÖBB, bei den Wiener Linien wird die Station kommentarlos angekündigt.
      Aber etwas anderes gibt es als besondere Verwirrung für Touristen: Die Buslinie 38A (von Touristen sehr stark frequentiert) fährt 6 Stationen lang durch die Grinzinger Straße, bei der Kreuzung mit der Heiligenstädter Straße heißt die Station nicht etwa so wie diese, nein sie heißt "Grinzinger Straße"!

    • SOKs (kein Partner)
      24. August 2010 11:38

      to terbuan: machen Sie es doch wie andere es hier beschreiben. Entweder sie verwenden bei der Benutzung öffentlicher Transporteinrichtung den Laptop mit Google-Karte oder kaufen sich ein handliches Gerät, ich glaube man nennt es Navigationsgerät, kurz Navi. Leider sind die Dönner-Läden/chinesischen Sushi-Shops dort nicht alle erfasst. Nehmen Sie sicherheitshalber eigenen Proviant bei der Benutzung solcher Transporteinrichtungen mit.

  21. Brigitte Imb
    23. August 2010 17:48

    OT - Wasserabgabe, vielleicht dass der Soberl neues Spekulationsgeld bekommt.
    Es ist bald nur noch zum Speiben!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/589409/index.do?parentid=1187720&act=2&isanonym=null

    • socrates
      24. August 2010 20:54

      Der Sozialismus wollte doch immer schon Monopole, besonders in der EU. Da können sie das Volkseigentum verkaufen. Wie die Wasserrechtaufkäufer im Exostblock gearbeitet haben, lernte ich noch von der Arbeiterkammer. Heute schweigen sie.

  22. terbuan
    23. August 2010 15:40

    Wenn man sich die Ansagen des Herrn Ehrenberger von den Wiener Linien in englischer Sprache vorstellt, dann kommt einem das Grausen, es reicht auf deutsch: "Werte Fahrgäste, wir ersuchen Sie Ihren Sitzplatz jenen Personen zu überlassen, die ihn notwendiger brauchen als Sie!" Klingt irgendwie nach Notdurft!
    Aber für eine Fahrt mit der U-Bahn, vornehmlich in der U 6, könnte man sich einen sehr sinnigen Spruch von den ÖBB ausleihen: "Die S-Bahn wünscht Ihnen eine bessere Fahrt!" Vielleicht 2-sprachig, gesprochen von der Chris Lohner, die kann wenigstens englisch!

    • Brigitte Imb
      23. August 2010 17:10

      Dann nehmen wir doch DLHBK(denlachenden...., nicht lieben..) mit seiner erotischen Stimme. Mahh, das würd´der Laura g´fallen.

    • terbuan
      23. August 2010 17:41

      Na ich weiß nicht, das würde sich etwa so anhören:
      "Dier pässenschas, plies let häf jua siet assa pärsns hu nied it nässeserilie!"

    • Brigitte Imb
      23. August 2010 17:54

      Nau jo, das is ja schon was - viele seiner Wähler können das nicht einmal auf Deutsch sagen.

    • Celian
      23. August 2010 19:41

      Terbuan!

      Da haben S jetzt etwas ganz Unangenehmes angesprochen, das mir als des Deutschen halbwegs mächtigen, jedes mal wenn ich das höre, so weh tut, dass es mich innerlich zusammenkrampft.

      Bei der Durchsage zwecks Aufforderung zur Sitzplatzüberlassung wird nämlich auf die letzten beiden Worte – „als Sie“ – verzichtet, das heißt man läßt einen ganz einfach grammatikalisch verhungern. Jedes Mal, nachdem ich diesen Sprachschmerz verwunden habe, überlege ich mir, warum diese beiden Worte vermieden werden. Ich komm nicht drauf. Die ganze Fahrt läßt mich das nicht in Ruhe. Sehr unangenehm.

      Die Wiener Linien stehen also ihren Englisch-Schwächen in der Muttersprache um nichts nach.

    • terbuan
      23. August 2010 19:48

      Ja Celian,
      es ist grauenhaft, allein das Wort "notwendiger" assoziiert mit "na des hab i wieder notwendig ghabt, dass i ma den bledsinn anhörn muaß"!

    • terbuan
      23. August 2010 19:54

      Weil es schön ist, soll ich noch eine französische Version nachreichen, die muß aber der Bürgermeister persönlich aufs Band sprechen und da muß das schöne Wort "sauf" vorkommen, vielleicht etwas mit "sauf turc". Bon soir! ;-)

    • Reflecting
      23. August 2010 20:37

      Die Ansage ist politically correct, wie es sich eben gehört! Die Formulierung ist purer Relativismus. In einem normalen Sprachgebrauch sollte genügen: Seien Sie freundlich, überlassen Sie Ihren Sitzplatz behinderten und älteren Menschen sowie Müttern mit Kleinkindern. Danke für Ihre Mitwirkung bei der Gestaltung eines freundlichen und guten Umganges.

    • Celian
      23. August 2010 21:44

      Für Reflecting:
      Stimmt, aber gant politisch korrekt wäre so:

      Werte FahrgästInnen,
      gerne weisen wir Sie daraufhin, Ihren Sitzplatz Elter2 oder 1 mit Kleinkindern oder Angehörige, die wegen ihres Alters, Geschlechts, Hautfarbe oder Weltanschauung diskriminiert werden, zu überlassen.

      An einer genauen Formulierung wird im Rathaus noch gearbeitet.

    • inside
      24. August 2010 08:02

      Celian

      schlage vor, Kleinkinder (klein = Herabwürdigung!) in Elter1+2produkt umzubenennen.
      Schreibe schon an den Honorarnoten an das Rathaus/Parlament.

    • Celian
      24. August 2010 10:22

      Inside:

      elter1+2produkt?
      Wie diskriminierend!
      Was machen wir bei Alleinerziehenden? Und bei Patchworkfamilien? Da fühlt sich doch der neue Papa diskriminiert.
      ;-)

    • SOKs (kein Partner)
      24. August 2010 11:44

      Celian, die Lösung wäre "vermutliche" Elter1 + 2, beziehungsweise die GroßElter1 und GroßElter2. Vergessen Sie nicht die Alten.

    • W. Mandl
      24. August 2010 11:47

      Ich habe auch den Verdacht, dass die Ansagen "... die ihn notwendiger brauchen als Sie" viele nicht verstehen.

      In Vor-pc Zeiten, als man noch Klartext sprechen durfte, hieß es "... Alten oder gebrächlichen Personen oder Personen mit Kleinkindern". Da hat man sich wenigstens ausgekannt.....

    • inside
      24. August 2010 12:05

      Celian

      Na ja, ein paar Diskriminierte brauchen's ja, die Gutmenschen.
      Nur net alles auf einmal!

  23. Graf Berge von Grips
    23. August 2010 15:01

    Oida, geh' kann i a Bier
    Ja Du kannst mich - durchaus auch hier.

  24. Alex
    23. August 2010 15:01

    OFF TOPIC

    das letzte Aufgebot der Grünen: die grünalternativen Hausbesetzerinnnen!

    http://derstandard.at/1282273222452/80000-Wohnungen-stehen-leer-das-ist-unfassbar

    'Hausbesetzungen sollen legal werden, fordert die Grünen-Kandidatin Martina Wurzer.'

    Mir kommt vor diese Damen werden immer extremer; der Kommunismus läßt grüßen.

    • Brigitte Imb
      23. August 2010 17:06

      Für mich erscheint die krank, schwer krank in der Birne!

    • Norman Bates
      23. August 2010 18:38

      @Alex

      Herzliche Gratulation! Sie haben endlich "SYSTEMFEHLER" entdeckt!

      Auszug aus dem Interview mit Frau Wurzer:

      "In der Schulzeit in Tirol habe sie sich als "Systemfehler" gefühlt."

    • Alex
      23. August 2010 19:25

      Norman Bates

      Naja, vielleicht schicke ich mir mal eine E-Mail und frage sie, ob sie das ist, die in dem Unterberger Blog unter 'Systemfehler' postet :-)

    • Josef Maierhofer
      23. August 2010 19:58

      Solche 'Hascherln' werden nie imstande sein, ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen, außer eines zu besetzen oder geschenkt zu bekommen.

      Armselig ist das.

    • Celian
      23. August 2010 20:15

      Martina Wurzer, eine bekennende Hausfriedensbrecherin, ist am überraschenden fünften Listenplatz der Grünen gereiht.

      Seit wann dürfen sich Kriminelle frei bewegen und auch noch mit ihrer Tat brüsten? Und auch noch um ein politisches Amt bewerben?

      Ist das noch die Demokratie, an die wir alle glauben?

    • W. Mandl
      24. August 2010 11:49

      Die GrünInnen fahren weiter strikt ihr Minderheitsprogramm. Motto: Einen hausbesetzenden Wähler dazugewonnen, 20 bürgerliche Grünwähler verloren. Sehr erfolgversprechende Strategie.

    • SOKs (kein Partner)
      24. August 2010 11:50

      Dazu passt das Inserat der Stadt Wien im heutigen Kurier auf Seite 17. Araber sagt zu älterem Mann: "Für deine riesen Wäsch`möcht ich nicht zahlen".
      Meine Frage: tät er es überhaupt wenn ers möcht? Ausserdem was wascht er da pausenlos?

  25. Observer
    23. August 2010 12:46

    Zur Wiener Kurzparkzone:
    Die sog. Parksheriffs sind angewiesen, auch allen Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen bei fehlendem gültigen Parkschein eine Zahlungsaufforderung auszustellen. Diese wird aber meistens ignoriert.
    Besonders krass ist es aber, wenn hier arbeitende Leute mittels solcher Kennzeichen (vorwiegend aus H, SK, CS) fast täglich gegen die Vorschriften der Kurzparkzonen verstossen. So kenne ich jemanden, welcher jeden Abend mit seinem PKW in der Nähe seines Arbeitsplatzes (Staatsoper) parkt und den Strafzettel dann vernichtet. Denn eine weitere Zahlungsaufforderung per Post an die Adresse des Zulassungsbesitzers im Ausland hat er nicht zu befürchten, denn alle diese Fälle werden von der Stadt Wien nicht weiter verfolgt.

    • Kurt22
      23. August 2010 14:52

      Die Parkvergehen werden bei Ausländern nicht verfolgt, weil das erst ab 70 Euro gemacht wird.
      Der wahre Skandal liegt bei diesen Verfahren darin, dass viele Länder die Daten ihrer Bürger nicht hergeben, umgekehrt die österreichischen Behörden aber sehr wohl die Daten weitergibt! Wie muß dieses Land seine Einwohner hassen!

    • inside
      23. August 2010 15:03

      Vielleicht sollten wir den Wascheln einmal das Wort "Radzangen" buchstabieren!

    • Josef Maierhofer
      23. August 2010 17:14

      In Deutschland wurden die Strafen auf 70,- € angehoben, in Italien auch und sind somit grenzüberschreitend einzutreiben.

      So was geht bei uns natürlich nicht.

    • Observer
      23. August 2010 18:53

      Kurt22:
      Die € 70-Grenze bezieht sich nur auf Polizeistrafen und auch da gibt es lt. ÖAMTC nur wenige Länder, welche die EU-Verordnung auch akzeptieren.
      Die Strafen in den Kurzparkzonen - welche nur den ruhenden Verkehr betreffen - fallen da nicht darunter und lt. der zuständigen Stelle (im Praterstadion untergebracht) sendet man keine Bescheide in das Ausland. So gibt es auch da eine Zweiklassengesellschaft.

    • Kurt22
      23. August 2010 21:48

      @Observer: Das habe ich im ersten Satz gesagt, OK, war zu verkürzt. Wie Sie richtig sagen, Parkvergehen fallen unter die 70-Euro-Grenze.
      Was ich mit dem Skandal meinte, dass z. B. Italien, Rumänien, Bulgarien usw. sich weigert, die Daten seiner Bürger heraus zu geben, Österreich aber sehr wohl darauf schaut, dass seine Bürger ordentlich brennen! Fahren Sie einmal die A 2, und schauen Sie, wie die Rumänen und Bulgaren unbehelligt dahinglühen! Die Radarfotos werden gleich weggeschmissen.

  26. zweiblum
    23. August 2010 11:19

    Gibts "Nichts hinausstrecken" noch?

  27. Norman Bates
    23. August 2010 11:16

    @Brockhaus

    Da tun sich wahre Abgründe auf ..

    - "schön brav die rechte Hand geben"

  28. Brigitte Imb
    23. August 2010 10:40

    Der Hr. Bundeskanzler ist schon ein mords Intelligenzbolzen, wenn er nun seine nächste Rede zur Nation, aus Übungszwecken, in Englisch liest, dann werd´ma ja noch richtig international. Und der H. referiert in türkInnisch - "Wötklasse".

    Ja und zur Bahn gibt es auch wieder neue Meldungen, die Dorli fordert die Mio. nicht auf Englisch, kann´s ja glaub ich auch nicht, sondern zähneknirschend auf
    Deutsch.
    http://derstandard.at/1282273334973/Schulden-wachsen-rasant-OeBB-in-Finanznot-SPOe-draengt-auf-Millionenhilfe

    • Celian
      23. August 2010 20:26

      Die ewige Finanznot der ÖBB nervt.
      Warum legens nicht einfach eine Unternehmensanleihe auf. Machen andere Firmen ja auch.
      Die kann sich dann kaufen wer will...

    • fosca
      24. August 2010 23:50

      @Celian

      Weil sie sich die Blamage nicht antun wollen: Stell Dir vor die ÖBB legt eine Anleihe auf und keiner kauft sie! *fg*

  29. Josef Maierhofer
    23. August 2010 10:14

    Es gäbe viele Mängel, die nirgendwo, außer in Wien auftreten.

    Die Sprache ist wohl eines der Probleme, man 'nuschelt' was ins Mikrophon, was einem Niederösterreicher bereits schwer fällt zu verstehen, Englisch zu verlangen wäre da nicht mehr möglich, können manche doch nicht einmal Deutsch, außer in der 'Oida'-Sprache.

    Aufschriften, Hinweise, öffentliche WCs, ... etc. Wien ist anders.

    Vieles liegt an der Unterforderung, am fehlenden Wettbewerb, an der Pragmatisierung und 'Quasipragmatisierung'. Wozu anstrengen, mein Gehalt bekomme ich so auch.

    Auch Verantwortung, Umsicht, Aufmerksamkeit, Menschlichkeit im öffentlichen Wiener Verkehr ist eine Seltenheit, eine Rarität.

    Das Schlimmste aber sind die Überheblichkeit, Selbstüberschätzung, was kann denn mir schon passieren, ich kann mir wohl alles erlauben und die Dummheit zu glauben, Wien wäre der Nabel der Welt.

    Als noch die Habsburger regierten, deren Bauten wir vermarkten, da gab es noch die Welthauptstadt Wien, das heute noch davon noch lebt.

    Es ist aus dieser Zeit geblieben, die Gebäude, die mühsam nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden, das Beamtentum und die Überheblichkeit derjenigen, die meinen was Besseres zu sein, weil sie Wiener sind, oder weil sie ein Parteibuch besitzen.

    Was neu ist, sind die vielen Muslime, denen das Wiener Leben völlig egal ist, aber bereits zum Stadtbild gehören seit 2 Generationen und die man über Wien nichts fragen kann.

    Wird wohl statt Englisch Türkisch werden mit der Zeit.

  30. Rosi
    23. August 2010 10:14

    Auch in Ausnahmesituationen werden bei der U-Bahn Anweisungen nur in deutscher Sprache gegeben, was bei der 'vielsprachigen' Fahrgästen zu einem Chaos und Verletzten oder sogar Toten führen kann, wenn keiner versteht, und Leute in Panik in die falsche Richtung rennen.
    Dafür ist aber die Hauptbücherei mehrsprachig:
    http://www.buechereien.wien.at/de/standorteoeffnungszeiten/hauptbuecherei
    Vielleicht könnten sich die Wiener Linien dort Tipps holen?!

    Wahr ist auch die unbefriedigende Parksituation von auslänsichen PKWs und Bussen. Einzig die Stadt Wien in Mißachtung der Interessen ihrer Bürger läßt zu, daß Touristenbusse in Wohnbezirken die Luft verpesten, und für Fußgänger, oder Leute, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, tatsächliche Verkehrshindernisse darstellen.

  31. Norman Bates
    23. August 2010 10:13

    Es ist ganz anders!

    Die Wiener SPÖ würde ja unheimlich gerne die Informationen für Touristen in englischer Sprache anbieten und auch die Qualität und Textierung von Werbekampagnen deutlich verbessern.

    Nur, sie findet keine passenden Leute. Händeringend werden Nachwuchskräfte gesucht, aber nichts, gar nichts. Auch nicht in den eigenen Firmennetzwerken.

    Sogar der Herr im Ballhausplatz war ja mächtig gefordert und nimmt heimlich (ja was denn zu sich?).

    Die Lösung also: Wir gründen unsere eigenen Journalisten-Partei-Schule mit Steuergeld. Hurra.

    • Josef Maierhofer
      27. August 2010 17:15

      Möglicher weise haben die Parteibuchinhaber nur eine Sprache gelernt, sonst wären sie nicht bei der Partei.

      Das ist mir auch schon 'hinausgerutscht', als ein Student überhaupt nichts gewußt hat, 'möglicher weise wird das eine Parteibuchkarriere für Sie werden.'
      Bei den Parteien ist nämlich tatsächlich die Parteizugehörigkeit der einzige Befähigungsnachweis und der genügt (bisher) für ein Leben ohne Sorgen, 'quasipragmatisiert'. Wir nennen das 'Versorgungsposten' und zahlen das, auch wenn uns selbst wesentlich weniger übrig bleibt von der produktiven Arbeit als einem solcherart Versorgtem.

      Das reicht in die Firmen hinein und kostet uns allen Unsummen, statt daß es uns was bringt, wenn viele arbeiten. Unser Beschäftigungsstand ist teilweise ein künstlicher.

  32. terbuan
    23. August 2010 10:09

    Die Wiener Kurzparkregelung hat sicher ihre Tücken, aber ein wenig Deutsch sollte man auch als sprachchauvinistischer Tourist erlernen, sonst kommt man nirgends zurecht.
    Wer versteht z.B. in Frankreich die Zusatztafel "sauf" ohne an die Aufforderung zum übermäßigen Trinken zu denken!
    Die ÖBB schießen teilweise auch übers Ziel hinaus, wenn die Chris Lohner z.B. in der S 45 verkündet "Nächster Halt Krottenbachstraße, next stopp Krottenbachstraße", dann fühle ich mich irgendwie verar...t.
    Aber wie heißt es demnächst nicht mehr in der U-Bahn "Zug fährt ab!", vielleicht wäre dann besser lautstark "Bitte zurücktreten!" Aber leider fährt der Bürgermeister ja nicht mit der U-Bahn!

  33. Alfred E. Neumann
    23. August 2010 10:03

    Es amüsiert auch immer wieder, wenn an der Rolltreppe der U-Bahnen von den roten Wiener Linien unmißvertsändlich aufgefordert wird: "bitte rechts stehen!"

    Der H.C. wird seine Freud`damit haben.

    • Brockhaus
      23. August 2010 10:18

      Mein Gott, wenn man alles gleich politisch auslegt und interpretiert, werden wir nie damit fertig.

    • Brigitte Imb
      23. August 2010 10:25

      Ja, so ist das wenn man pc sein will. *g*

    • Norman Bates
      23. August 2010 11:25

      @Brockhaus

      Da tun sich wahre Abgründe auf ..

      - "schön brav die rechte Hand geben"





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