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Master-Wahnsinnsplan

Der Wahnsinn hat hierzulande wirklich Methode. Da kündigt die Wissenschaftsministerin einen Stopp des Fachhochschulausbaus an. Es ist kein Geld dafür vorhanden. So ist es in ganz Austro-Gallien. In einem kleinen gallischen Hauptstadtdorf, wo immer alles anders ist, ist es aber noch viel ärger. Denn in Wien ist ja kein Wahnsinn auf Steuergeld zu teuer.

6,4 Millionen Steuer-Euro genehmigte die SP-Mehrheit im Gemeinderat der Wiener Holding, um in St. Marx eine „Medienakademie“ einzurichten. Da werden dann noch mehr Publizisten in Master-Lehrgängen ausgebildet. Und sie werden richtig ausgebildet. Richtig im Sinn der splendablen Stadtregierung, die offensichtlich auf die Wirksamkeit ihrer täglichen Steuergeld-Investionen in Jubelinserate in bunten und weniger bunten Krawallblättern nicht mehr traut. Da müssen schon eigene Journalisten her, die gelernt haben, was sie zu schreiben haben.

Für unser Geld ist Herrn Häupl & Co nichts zu teuer. Auch nicht die Ausbildung von Parteijournalisten mit Master-Titel.

Es ist besonders schade, dass damit die Fachhochschulen in Verruf kommen.

Ausgerechnet diese Einrichtungen, die sich wohltuend von den alteingesessenen Universitäten unterscheiden: Schon allein deshalb, weil es ein Auswahlverfahren unter den Studenten für die limitierten Studienplätze gibt. Und die Studierenden einen finanziellen Beitrag zu ihrer Ausbildung leisten müssen.  Das ist nicht nur international normal, sondern auch bei uns wünschenswert:

  • im Sinne des Steuerzahlers, weil ja an den Gratis-Universitäten durch die obsessive Sturheit der Gerechtigskeits-Versprecher in der SPÖ eine ständige Umverteilung von Unten nach Oben stattfindet – schließlich studieren dort die Kinder der Wohlbetuchten - so lang sie wollen – gratis auf Kosten auch der kleinsten Steuerzahler;
  • und vor allem im Sinne der Studenten selbst, denn es ist nicht nur unangenehm, sondern auch für die Ausbildung schlecht, wenn man sich mit Hunderten und manchmal sogar Tausenden in die Vorlesungen, geschweige denn in Übungen und Seminare quetschen muss. Zugangsbeschränkungen mit einem Wettbewerb um die Studienplätze würden das entschärfen und die Qualität der Betreuung heben.

Außerdem bieten die Fachhochschulen ihre Lehrgänge auch berufsbegleitend an, was in einer Gesellschaft, die angeblich auf lebenslanges Lernen Wert legt, ein besonderer Vorteil ist. Und ihr Studienangebot ist in den meisten Fällen am Bedarf des Landes orientiert.

Hier wird also all das gemacht, was in der Universitätslandschaft schlichtweg abgelehnt wird. Bei Studiengebühr und Studienplatzbewirtschaftung kann man – solange diese Koalition am Werk ist – ohnehin nur resignieren. Aber nicht einmal über die Mehrgleisigkeiten im Angebot, die teuer und für das Niveau kontraproduktiv sind, darf nachgedacht werden.

Die Studien sind Legion, dass es zu viele parallel geführte Studien in unserem kleinen Land gibt. Jede Uni will alles anbieten, um  eine „Volluniversität“ zu sein. Dabei ist nicht einzusehen, warum nicht eine Universität die Lehrerausbildung übernimmt, eine andere dafür die Ausbildung der in die Forschung strebenden Jungwissenschafter. Warum muss Betriebswirtschaft allein in Wien an drei Unis angeboten werden? Es ist auch nicht zu erreichen, dass sich die Medizinuniversitäten Wien, Graz und Innsbruck auf unterschiedliche Schwerpunkte konzentrieren und bei diesen dann Weltniveau erreichen. Die Studenten könnten ja einmal ein innerösterreichisches Gastsemester einlegen, um davon zu profitieren, für die medizinische Forschung und die Versorgung bei schweren Krankheiten wäre das ebenfalls von Vorteil. Aber das darf man schon nicht mehr verlangen.

Es bleibt bei der Devise: Überall alles – dafür nicht in exzellenter Qualität. Ein österreichisches Schicksal.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 03:43

    Was kommt nach dem Einrichten der "Medienakademie" zwecks massenhafter Produktion willfähriger Jubeljournalisten?

    Vielleicht könnte die SPÖ Wien als nächstes ein paar Steuermillionen in die Stammzellenforschung stecken, um langsam mit der Züchtung eingefleischter SPÖ-Wähler zu beginnen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 07:32

    Die SPÖ hat richtig erkannt, dass die Mehrheit der Bevölkerung nur Dudelradio, Seichtfernsehen und Schmierzeitungen konsumiert. Daher ist es ihr grosses Anliegen, dass (noch mehr) linksorientierte Medienmacher produziert werden, um diese leicht manipulierbaren Massen mit Materiel zu befriedigen. Die Entscheidung der St.Marxer Medienakademie fiel beim Häuptling im Rathaus, die Organisation wurde der stadteigenen Wiener Holding nur 'aufs Aug' gedrückt'. Ob der nächste Schritt vielleicht ein günstiges Raumangebot und somit eine Übersiedlung des ORF vom Küniglberg nach St. Marx sein wird?

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 10:34

    Die Saturiertheit und Unverfrorenheit der Wiener SPÖ ist weit fortgeschritten und man fragt sich, ob sie das überhaupt noch wahrnehmen oder bereits automatisch so handeln.

    Jede Frechheit - wie beispielsweise die hier zitierte Ausbildung von Parteijournalisten - wird ungeniert in einzelne Teile, die medial wirksam verkauft werden können, zerlegt. "Wir sorgen für die Ausbildung unseres Nachwuchses. Die Master-Initiative der SPÖ!"

    Die Jungs und Mädels bei der SPÖ Wien rund um den Michel fahren knallharte Machtpolitik unter bewußter Einschätzung und Ausnutzung von Stärken und Schwächen von Bevölkerung und Opposition.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 12:38

    Eine Akademie für (Be)vordenker tut nicht Not
    denn bevor die denken - wählen sie rot.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 12:08

    Die Absicht der Austrokryptomarxisten ist klar: möglichst viele Studienabbrecher in rote Abhängigkeit und Gleichschaltung für ihre Vorfeldorganisationen, VHS, VKI etc. Nicht mehr nur Portiere und Hausmeister, sondern Politologen, Psychologen, Theaterwissenschaftler und Kommunikationswissenschaftler für Streitschlichtung im Gemeindebau als Blockwarte. Alles schon dagewesen bei Lenin & Co. Siehe den Roman "Wir" von 1920 oder "Hundeherz" von Bulgakov. Aber die Amtskirche hat ja ihren Frieden mit der Freimaurerei gemacht, lieber den Himmel auf Erden geniessen aufs Jenseits warten, warum soll dann Prölls Raiffeisen auf die Zinsen verzichten?

  6. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 09:41

    Am Beispiel Physiotherapie: In Wien werden jährlich knapp 400 Leute in die Schulen aufgenommen (bei gut 2.000 Bewerbern), das ist auch in etwa der Bedarf an Arbeitskräften. Daher ist es für die Absolventen nicht nötig, Taxi zu fahren oder sonstige artfremde Beschäftigungen solange anzunehmen, bis sie zu weit von der Ausbildung entfernt sind, und sich entgültig anders orientieren müssen.
    Allerdings können die im Beruf stehenden ihre Patienten nicht politisch manipulieren, das ist halt bei Journalisten doch etwas anderes, und für die Roten offenbar zukunftsträchtiger als die Behandlung von Kranken.

  7. Ausgezeichneter KommentatorReflecting
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 17:35

    Die „think tanks“ im Rathaus sind eben weitsichtig und, wozu sie ja da sind, vorausblickend und errechnen auf Grund der rapiden Zerfledderung der Gesellschaft mit einem wachsenden Bedarf an schreibwilligen und kommunikativen, wenn schon nicht arbeits- und leistungsbegeisterten „neuen Menschen“. Neben den bekannten Printmedien gibt es bereits zahlreiche mehr oder weniger lokale Publikationen wie Bezirkszeitungen, Bezirksblätter, geförderte Vereinsbroschüren und viele andere. Im Rahmen bzw. als Folge der erwähnten Zerfledderung wird es einen wachsenden Bedarf an kleinsträumigen „Basisblättern“ zur „guided information“ der „Basis“ geben, die einer „journalistischen“ Betreuung bedürfen und dafür wird man die neuen „Masters“ der Schreibkunst brauchen. Zum Niveau und den Konsumenten siehe posting von SUPA um 07:32.
    Nun zur berechtigten Kritik von Dr. Unterberger an der organisatorischen Ausrichtung und Abstimmung untereinander der Universitäten in Österreich: Der aufgezeigte Mangel ist typisch für den menschlichen Faktor in allen Belangen und überall. Säumig und müßig ist aber primär der Gesetzgeber, der bei der Entwicklung auf dem tertiären Sektor schmählich versagt hat. Ansonsten wird er Gesetzgeber für die unnützesten Dinge legislativ tätig, aber bei den Universitäten hat er seit Jahren nur gepfuscht; für Österreich trifft auch zu, dass der Drang für alle Bereiche des menschlichen Daseins legislativ tätig sein zu müssen oder zu wollen, in die Einbahnstraße des Wahnsinns führt. So konnte und musste der menschliche Faktor auch auf den Universitäten wirksam werden; zum Tragen kommen der Drang nach Ruhm, Einfluss, Geld und dem Ego allgemein. Für die Steuerung werden generell überall Kommissionen und wieder Kommissionen eingerichtet, die nicht nur Zeit, sondern vor allem viel Geld kosten. Es gibt z. B. auch eine Kommission zur Wahrung des Lokalradiogesetzes oder eine Presseförderungskommission. Ob es auch eine Parteienförderungskommission gibt, weiß ich nicht. Es gibt auch einen Bundeskommunikationssenat und viele andere, teils unglaubliche Einrichtungen. In der Regel besteht ein Anspruch auf Ersatz von Barauslagen und Sitzungsgeldern. Alles hat natürlich seine gute Ordnung, denn die Sitzungsgelder werden, wie es das Gesetz verlangt, mit Verordnung festgesetzt. Alles sauber, alles legitim!
    Honi soit qui mal y pense!


alle Kommentare

  1. Thomas H (kein Partner)
    14. August 2010 09:04

    Ich möchte hier kurz das Thema der berufsbegleitenden Studienmöglichkeit aufgreifen:

    der "Erfolg" der FH´s ist im wesentlichen darauf begründet, dass es für viele Studienrichtungen die Möglichkeit gibt, das ganze neben dem Job zu machen. Wenn ich mich nicht irre studieren etwa die Hälfte an der FH berufsbegleitend.
    Hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt und bietet etwas an, was heute (sogenannte moderne Zeiten) normal sein sollte.

    Am Beispiel der Uni Wien fallen mir ad hoc 2 Studien ein, die ansatzweise neben einem klass. Bürojob zu machen sind. Das war es aber auch schon.

    Hätte man im Ministerium und auf Führungsebene der Universitäten etwas mehr Weitblick und Engagement, würde man mehr Möglichkeiten schaffen. Das Anrechnungsthema von LVAs an unterschiedlichen Unis ist schon angesprochen worden, auslagern der VOs ins Web ist eine Möglichkeit, die eher spärlich genutzt wird usw usf.

    Zusammengefasst gesagt:
    auf der einen Seite nach mehr Akademikern schreien und diesbezüglich wenig Möglichkeiten zu bieten macht keinen Sinn. Der FH Sektor braucht eine (inhaltliche) Überarbeitung der Studienzweige, zumindest die Universitäten eine Basis an Inhalten in Standardstudiengängen (bwl z.B.). Studienplätze müssen an den 'Bedarf der Wirtschaft gekoppelt werden...

    Tjo, btw:
    ich würde sogar freiwillig Studiengebühr bezahlen, könnte ich mein(e) Studie(n) neben dem Job machen.

  2. Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
    13. August 2010 18:43

    Eine Schwerpunktkonzentration bei den Universitäten in Österreich auch nur andenken? "Ja wo kommen wir da hin? Nein, nein sowas wollen wir nicht."
    Es ist sowieso eine rein theoretisch-akademische Frage, da wir ja hierzulande noch nicht einmal fähig sind, Vorlesungen von verschiedenen Standorten gegenseitig anrechnen zu lassen, nicht einmal in den Anfangssemestern, wo also eher noch Grundsätzliches gelehrt wird.
    BWL aus Wien in Graz anrechnen? Sprachwissenschaft aus Graz in Wien? Netter Versuch. Da kommen leider immer die "zu verschiedenen Lehrinhalte" dazwischen, und das in Zeiten von Bologna-Prozeß und Erasmus! Unfaßbar eigentlich, aber für dieses Land (leider) symptomatisch ...

  3. Neppomuck (kein Partner)
    13. August 2010 15:40

    Frau Schmied, die den Habitus einer „Jung-Matrone“ mit der Halsstarrigkeit eines Alt-Gewerkschaftsfunktionärs perfekt kombiniert, erschöpft sich in konsequenter Einhaltung der Linie des Orientierungslosen.
    Hin- und hergerissen zwischen Ministerverantwortlichkeit und dogmatischer Linientreue setzt sie den alten „Wahlspruch“ bzw „Fluch“ der Hauses Österreich - Auf halben Wegen und zu halber Tat
    mit halben Mitteln zauderhaft zu streben (Grillparzer) – um.
    Waren die Habichtsburger eigentlich Sozis?

    Man ist geneigt, dies zu glauben. Was sich auch hinsichtlich der sozialdemokratischen Bereitschaft, feudale Erbstrukturen aufrecht zu erhalten, bestätigen würde.

    Wie auch immer, intelligent ist das alles nicht. Ob jetzt die verbissene Bereitschaft, die „Neue Mittelschule“ ohne „wenn und aber“, jedoch gegen jegliche praxisnahe Erfahrung (siehe Deutschland) 'ex cathedra' zu realisieren, oder eben zu hintertreiben, dass den (seinerzeitig so genannten) „Schmalspur-Ingenieuren“ (HTL) ein (den Wunsch nach zusätzlichen Akademiker-Quoten gerecht werdendes) „Semi-Studium“ Konkurrenz macht, die Ex-Bankerin versucht den Spagat zwischen volkswirtschaftlicher Notwendigkeit und (mitbestimmter?) Parteilinie.
    Wobei es bei Hampelmännern und -frauen nie ein Problem war, Spagate aller Art locker zu schaffen.

    Fazit. Die Dame ist überreif. Man sollte ihr eine Grundausstattung für wollewirkende AnfängerInnen (die sog. Strickliesel) in die Hände drücken und sie auf den Weg aller gescheiterten* Bundesminister schicken.

    * Wobei hier nicht das Superlativ von „gescheit“ gemeint ist.

    • Der kleine Nick
      13. August 2010 22:03

      Ein ernüchterndes Psychogramm eines armen Würstchens. Und ein kräftiges Plädoyer für mehr Fisch!!!

  4. siggi (kein Partner)
    13. August 2010 12:07

    Ein Grund dafür, dass keine österreichische Universität wirklich versucht an die Weltspitze zu kommen könnte sein, dass deren Absoventen dann für den Rest der Welt und nicht für Österreich ausgebildet wurden.

    Das Potential war in der Vergangenheit da (Wr. Medizinische Unversität, Österr. Schule der Nationökonomie, Wr. Kreis usw.) und ist sicher immer noch vorhanden. Aber was ist uns von der großen Vergangenheit geblieben außer dem Ruhm?

    • RB (kein Partner)
      13. August 2010 15:30

      @siggi
      Würde gerne wissen, wieviele Studenten heute noch von diesem weltweit
      hohen Niveau der Wr. Universität wissen?? Wr. Kreis, ja vielleicht Absolventen
      des akadem. Gymnasiums. Feuerbach, Schlick etc., wer kennt die schon, wenige.
      Der Ruhm ist, glaube ich, auch schon sehr in die Ferne gerückt.

    • siggi (kein Partner)
      13. August 2010 16:50

      Unsere Studenten (ich rede schon wie die Kronenzeitung) sind sicher nicht dümmer als von vor 100 Jahren. Die könnten genauso wieder an der Spitze zu stehen kommen.

      Man sollte ihnen nur klarmachen, dass sie das können.

  5. Johann Hochstöger (kein Partner)
    13. August 2010 10:09

    "....... Es ist besonders schade, dass damit die Fachhochschulen in Verruf kommen."

    Unterberger hört wieder einmal das Gras wachsen und schreit Alarm. Ganz tief neigte er seinen Kopf der sauren Wiese entgegen und entdeckte wahrlich bahnbrechendes: Obwohl er die Gräser täglich streichelte und ordentlich nach rechts ausrichtete, widersetzten die sich beharrlich und waren jeden Morgen nach links gerichtet. Das dies mit der Sonne zu tun hatte merkte er im Eifer ideologicher Verblendung und fortschreitender Blutleere im Hirn leider nicht.

    Die Länder drängen, neuesten Meldungen zu Folge, nach der alleinigen Hoheit über die Lehrer. Gelten, nach Unterbergers labiler Analyse, zukünftig bereits jede Volksschule und deren Absolventen als ausgemachte und minderwertige Handlanger der Partei des jeweiligen Landefürsten - zumindest jene die ein rotes Tupferl tragen? Dem Rest steht ja, Gott sei Dank, eine Karriere als (r)echte Leistungsträger und Verbreiter edlen arischen Blutes bevor. Falls sie noch im finstersten Tunnel einen kräftigen Schatten werfen.

    Pikantes Detail zum System FH am Rande: Vor wenigen Wochen wurde publik, dass etwa die FH Wr. Neustadt Graduationen offenbar sehr großzügig verlieh - vorzugsweise an Polizeioffiziere die sich angenehmerweise bereits nach mehrmonatigem Studium ihren "kunstfertigen" Bachelor abholen durften. Angenehmer Nebeneffekt: eine deutlich bessere Besoldung. Nach graduierten Künstlern herrscht in der Polizei offenbar rege Nachfrage. Ein Schelm der mutmasst dieses Entgegenkommen geschah nicht ganz uneigennützig. Der Rest muss dafür mehrere Semester absitzen.

    • siggi (kein Partner)
      13. August 2010 11:57

      In welche Richtung halten Sie ihre Karte verehrter Herr Hochstöger?

      Meine Gräser wachsen der morgendlichen Sonne entgegen nach rechts. Trotzdem vielen Dank für das poesievolle Posting.

      Ganz besonders hat es mich gefreut, die alte poetische Bezeichnung für Adler nämlich Ar in Ihrem Posting wieder einmal verwendet zu sehen. Dies auch wenn mir der Grund für die Ableitung Ar --> arisch nicht ganz klar ist. Und warum der Adler sein Blut lassen muss? Aber ich harre hoffnungsfroh IHrer Erklärung.

      Aber Spass beiseite. Sie legen Ihrern Finger auf die von mir weiter unten offengelegte Wunde unseres Bildungssystems.

      Es kommt nicht so sehr darauf an, was einer gelernt hat und kann sondern die Faszination geht von den bunten Titeln aus. Wenn einer dann blöd genug ist, den bunten Titel und nicht die Fähigkeit zu entlohnen, dann ist er nicht ganz zu unrecht gestraft.

      Und in Bildungsangelegenheiten gilt wie bekannt das inverse Sättigungsprinzip. Die Leistungen der Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, werden umso mehr entlohnt, je geringer die gelieferte LEistung ist. Alle Schüler freuen sich, wenn eine Stunde ausfällt, weil sie diese Stunde für Belustigungen nutzen können. (Als ERwachesen freuen sie sich dann wenn sie eine Lohnsteuerrückvergütung bekommen, denn das Zwangsgesparte kann dann auf einmal verwendet werden.)

      In alten Lateinbüchern sieht man noch den Hinweis, dass eine Aufgabe oder ein Text dem Privatfleiß der Schüler als Beschäftigung für die Freizeit anheimgestellt und empfohlen wird. Aber das ist genauso ausgestorben wie das LAtein.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      13. August 2010 13:22

      @ siggi

      Natürlich geht auch bei mir die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Zur kurzen Persiflage eignete sich links und rechts aber besser.

      Mit ihrer Deutung des Ar liegen sie leider Falsch. Der schreibt sich zudem Aar. Polemisierte in Richtung hier regelmäßig geäußerten Bedauerns und Ängsten über den fortschreitenden Verlust rein arisch-germanischer Bevölkerung.

      Gehöre nicht zu jenen die glauben ein edler Arier sei besser, intelligenter oder gar moralisch gefestigter als irgendein anderer Mensch.

      Zu Latein, dass ich selbst nicht erlernte, darf ich ihnen das Statement unseres ältesten auch sprachenbegeisterten Sohnes zur Kenntnis bringen: Die Fähig- und Leichtigkeit andere (indogermanische bzw. romanische) Sprachen zu erlernen verdanke ich hochgradig dem Lateinunterricht.

  6. siggi (kein Partner)
    13. August 2010 10:03

    Bei der Vermittlung von Bildung kommt folgendes Rezept zur Anwendung:

    Man nehme Studentenmaterial apliziere darauf Bildung und erhält dann im Rahmen einer geeigneten Produktionsfunktion Absolventen. Weiters gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Abschluss. Wird ein Abschluss nicht erreicht, muss die Gabe von Bildung solange erhöht werden, bis der Abschluss erreicht ist.

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    13. August 2010 07:46

    Tja, wer 5 Tage später informiert werden will, liest nach bei Unterberger.

    Dass man gratis studieren kann "solange mal will" ist übrigens wieder einmal ein ausgesprochener Holler.

    • Segestes (kein Partner)
      13. August 2010 08:14

      Aus der Sicht eines Sohns reicher Eltern, also der typischen ÖVP-Klientel, hat er aber natürlich Recht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      13. August 2010 10:21

      @STF: Haben Sie schon den einen Tag des Unwissens, aufgrund fehlender Beitragszahlung, abgezogen?

  8. Segestes (kein Partner)
    13. August 2010 03:12

    Auch auf Fachhochschulen gibt es Studienabbrecher.
    Von den 30 in meinem Jahrgang, sind am Ende 22 übrig geblieben.
    Von jenen die abgebrochen haben, waren es bei zumindest 3, Geldprobleme, die dazu führten.
    Auch nicht gerade toll.

  9. Celian
    12. August 2010 22:34

    Um der Umverteilung von Unten nach Oben entgegenzuwirken, hat die neue konservativ-liberale Regierung in Britannien ein bahnbrechendes Rezept gefunden:
    Die werdenden Akademiker sollen nicht während dem Studium Studiengebühren löhnen, dafür aber nach dem Abschluss – aber gleich 5 % ihres Gehaltes und das ein Leben lang. Für ein abgebrochenes muss man ein Leben lang bezahlen – zehn Mal das Studium abbrechen kostet dagegen nix.
    Das sollte man in Österreich auch einführen, es wäre der endgültige Ruin des universitären Bildungssystems. Wir hätten nur mehr ewige Studenten, die ein Studium nach dem anderen anfingen – welche Wonne für unsere arbeitswilligen StudentInnen.

    Die spinnen, die Briten.

    • Celian
      12. August 2010 22:35

      Für ein abgeschlossenes Studium muss man ein Leben lang bezahlen.... (nicht abgebrochenes)

  10. Brigitte Imb
    12. August 2010 19:38

    OT - Man schaue sich diesen Sauhaufen an! Die Farbe ist egal, wenn die "Kohle" stimmt.

    http://orf.at/#/stories/2008711/

  11. Reflecting
    12. August 2010 17:35

    Die „think tanks“ im Rathaus sind eben weitsichtig und, wozu sie ja da sind, vorausblickend und errechnen auf Grund der rapiden Zerfledderung der Gesellschaft mit einem wachsenden Bedarf an schreibwilligen und kommunikativen, wenn schon nicht arbeits- und leistungsbegeisterten „neuen Menschen“. Neben den bekannten Printmedien gibt es bereits zahlreiche mehr oder weniger lokale Publikationen wie Bezirkszeitungen, Bezirksblätter, geförderte Vereinsbroschüren und viele andere. Im Rahmen bzw. als Folge der erwähnten Zerfledderung wird es einen wachsenden Bedarf an kleinsträumigen „Basisblättern“ zur „guided information“ der „Basis“ geben, die einer „journalistischen“ Betreuung bedürfen und dafür wird man die neuen „Masters“ der Schreibkunst brauchen. Zum Niveau und den Konsumenten siehe posting von SUPA um 07:32.
    Nun zur berechtigten Kritik von Dr. Unterberger an der organisatorischen Ausrichtung und Abstimmung untereinander der Universitäten in Österreich: Der aufgezeigte Mangel ist typisch für den menschlichen Faktor in allen Belangen und überall. Säumig und müßig ist aber primär der Gesetzgeber, der bei der Entwicklung auf dem tertiären Sektor schmählich versagt hat. Ansonsten wird er Gesetzgeber für die unnützesten Dinge legislativ tätig, aber bei den Universitäten hat er seit Jahren nur gepfuscht; für Österreich trifft auch zu, dass der Drang für alle Bereiche des menschlichen Daseins legislativ tätig sein zu müssen oder zu wollen, in die Einbahnstraße des Wahnsinns führt. So konnte und musste der menschliche Faktor auch auf den Universitäten wirksam werden; zum Tragen kommen der Drang nach Ruhm, Einfluss, Geld und dem Ego allgemein. Für die Steuerung werden generell überall Kommissionen und wieder Kommissionen eingerichtet, die nicht nur Zeit, sondern vor allem viel Geld kosten. Es gibt z. B. auch eine Kommission zur Wahrung des Lokalradiogesetzes oder eine Presseförderungskommission. Ob es auch eine Parteienförderungskommission gibt, weiß ich nicht. Es gibt auch einen Bundeskommunikationssenat und viele andere, teils unglaubliche Einrichtungen. In der Regel besteht ein Anspruch auf Ersatz von Barauslagen und Sitzungsgeldern. Alles hat natürlich seine gute Ordnung, denn die Sitzungsgelder werden, wie es das Gesetz verlangt, mit Verordnung festgesetzt. Alles sauber, alles legitim!
    Honi soit qui mal y pense!

  12. Graf Berge von Grips
    12. August 2010 12:38

    Eine Akademie für (Be)vordenker tut nicht Not
    denn bevor die denken - wählen sie rot.

  13. HDW
    12. August 2010 12:08

    Die Absicht der Austrokryptomarxisten ist klar: möglichst viele Studienabbrecher in rote Abhängigkeit und Gleichschaltung für ihre Vorfeldorganisationen, VHS, VKI etc. Nicht mehr nur Portiere und Hausmeister, sondern Politologen, Psychologen, Theaterwissenschaftler und Kommunikationswissenschaftler für Streitschlichtung im Gemeindebau als Blockwarte. Alles schon dagewesen bei Lenin & Co. Siehe den Roman "Wir" von 1920 oder "Hundeherz" von Bulgakov. Aber die Amtskirche hat ja ihren Frieden mit der Freimaurerei gemacht, lieber den Himmel auf Erden geniessen aufs Jenseits warten, warum soll dann Prölls Raiffeisen auf die Zinsen verzichten?

  14. Celian
    12. August 2010 11:59

    Ein intelligenter Schaschzug der SPÖ.
    Um der ÖVP bei der Zugangsbeschränkung für das Publizistik-Studium entgegenzukommen, gründet sie einfach eine eigene Medienakademie. Dort können dann alle jene hingehen, die den Uni-Zugang nicht schaffen.
    Ein Nullsummenspiel.
    Oder auch Augenauswischerei genannt.

    • Der kleine Nick
      12. August 2010 13:45

      Eine Medienakademie für jene, die es nicht ins Publizistik-Studium schaffen, das wär dann so eine Art Akademie für Numerus-clausus-Flüchtlinge. Hat etwas. Dann fehlt nur mehr das Grundrecht auf journalistische Arbeit in einem korrupten Käseblatt.

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 17:32

      Darf ich korrigieren? Seit Faymann heißt das "numerus Klausel".

    • Der kleine Nick
      12. August 2010 18:20

      Hat der Bundeskanzler seinen Lateinunterricht am Ende gar in Klauselburg genossen? Das würde mich an einen Juristen und Sohn erinnern, der mit einer dortigen (und vermutlich falschen) Professur hausieren geht ...

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 18:31

      Da ist Ihnen etwas entgangen.Leider weiß ich nicht mehr welche Sendung, aber sicherlich bin ich nicht die einzige die das gesehen u. gehört hat.
      Faymann zu den Med.Unizugängen + BRD...."um der numerus klausel zu entkommen".

    • Undine
      12. August 2010 18:49

      @Brigitte Imb

      Ich war "Ohrenzeugin"!
      Zunächst dachte ich, als er "Numerus Clausel" sagte, der Werner, ich müßte mich verhört haben.

    • inside
      12. August 2010 20:55

      Celian

      "ein intelligenter Schaszug der SPÖ" wäre gut - echt! LoL

  15. Josef Maierhofer
    12. August 2010 10:41

    Etwa 1/3 aller Wiener hat SPÖ gewählt.

    Diese verwendet das Steuergeld aller Wiener für Parteiprojekte.

    Halten Sie das für korrekt ?

  16. Norman Bates
    12. August 2010 10:34

    Die Saturiertheit und Unverfrorenheit der Wiener SPÖ ist weit fortgeschritten und man fragt sich, ob sie das überhaupt noch wahrnehmen oder bereits automatisch so handeln.

    Jede Frechheit - wie beispielsweise die hier zitierte Ausbildung von Parteijournalisten - wird ungeniert in einzelne Teile, die medial wirksam verkauft werden können, zerlegt. "Wir sorgen für die Ausbildung unseres Nachwuchses. Die Master-Initiative der SPÖ!"

    Die Jungs und Mädels bei der SPÖ Wien rund um den Michel fahren knallharte Machtpolitik unter bewußter Einschätzung und Ausnutzung von Stärken und Schwächen von Bevölkerung und Opposition.

  17. Sprachpolizist
    12. August 2010 10:14

    Ich stimme vielen Punkten ihrer Analyse zu, aber bei den FHen muss ich ein bisschen widersprechen. Wenn in einer Klasse zu wenig Studenten sitzen, wird sie unfinanzierbar und dann ist der Anreiz, die betreffenden Damen und Herren durchfallen zu lassen für die FH-Lektoren eher gering. Das ist auch kein Effekt, den ich mir wünsche.

  18. Kurt22
    12. August 2010 09:41

    Am Beispiel Physiotherapie: In Wien werden jährlich knapp 400 Leute in die Schulen aufgenommen (bei gut 2.000 Bewerbern), das ist auch in etwa der Bedarf an Arbeitskräften. Daher ist es für die Absolventen nicht nötig, Taxi zu fahren oder sonstige artfremde Beschäftigungen solange anzunehmen, bis sie zu weit von der Ausbildung entfernt sind, und sich entgültig anders orientieren müssen.
    Allerdings können die im Beruf stehenden ihre Patienten nicht politisch manipulieren, das ist halt bei Journalisten doch etwas anderes, und für die Roten offenbar zukunftsträchtiger als die Behandlung von Kranken.

  19. Patriot
    12. August 2010 08:55

    Die 3000 Anfänger eines "Publizistik-Studiums" sind der SPÖ offenbar zu wenig:

    http://derstandard.at/1271375493196/Koalition-streitet-ueber-Uni-Zugangsbeschraenkungen

    Die ÖVP fordert für drei Studienrichtungen Zugangsbeschränkungen: Bei der Publizistik, wo es 2009 3000 Studienanfänger gab, müsste die Plätze auf 1100 beschränkt werden. Bei Architektur (2500 Studienanfänger) müssten die Plätze auf 1500 reduziert werden, und an der Wirtschafts-Uni in Wien müssten die Plätze laut ÖVP-Forderung von 7000 Anfängern auf 4400 gekappt werden.

    Die SPÖ will China zumindest bei der Anzahl der "Publizisten" und Medienexperten einholen.

  20. SuPa
    12. August 2010 07:32

    Die SPÖ hat richtig erkannt, dass die Mehrheit der Bevölkerung nur Dudelradio, Seichtfernsehen und Schmierzeitungen konsumiert. Daher ist es ihr grosses Anliegen, dass (noch mehr) linksorientierte Medienmacher produziert werden, um diese leicht manipulierbaren Massen mit Materiel zu befriedigen. Die Entscheidung der St.Marxer Medienakademie fiel beim Häuptling im Rathaus, die Organisation wurde der stadteigenen Wiener Holding nur 'aufs Aug' gedrückt'. Ob der nächste Schritt vielleicht ein günstiges Raumangebot und somit eine Übersiedlung des ORF vom Küniglberg nach St. Marx sein wird?

    • M.S.
      12. August 2010 10:54

      Mhhh, den Schlachthof gibt es in St. Marx gaub ich nicht mehr?

    • fosca
      13. August 2010 01:54

      @SuPa

      Irgendwie haben sie sich nur in der Örtlichkeit geirrt, denn diese "Medienakademie" mitsamt dem ORF würde eigentlich in den Karl Marx-Hof gehören, aber Marx bleibt Marx und dann paßt es auch in den ehemaligen (?!) Schlachthof. *bbbrrr*

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      13. August 2010 11:31

      Wer auf hohem und tiefgründigem Niveau beglückt werden möchte informiert sich hier, betätigt sich als Claquer und zahlt für Unterbergers Räubergeschichten?

    • fosca
      13. August 2010 22:20

      @Johann Hochstöger

      Und wo ist IHR Problem? *lach*

  21. Dr. Dieter Zakel MA
    12. August 2010 06:05

    Die SPÖ ist ja ein selbstlimitierendes Problem für die Gesellschaft…

  22. Der kleine Nick
    12. August 2010 03:43

    Was kommt nach dem Einrichten der "Medienakademie" zwecks massenhafter Produktion willfähriger Jubeljournalisten?

    Vielleicht könnte die SPÖ Wien als nächstes ein paar Steuermillionen in die Stammzellenforschung stecken, um langsam mit der Züchtung eingefleischter SPÖ-Wähler zu beginnen?

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 17:29

      Hams eh schon versucht, aber durch einige Fehler sind ihnen leider viele blau angelaufen.

    • fosca
      13. August 2010 22:21

      @Brigitte Imb

      *lol* - der war gut, bitte noch so einen! ;-)

  23. fosca
    12. August 2010 01:03

    No joa - Herr Unterberger - das ist ja eine Investition in die Zukunft der SPÖ um unsere Steuergelder, damit die vereinigte linke Medienlandschaft nur ja keine Nachwuchsprobleme kriegen kann.
    Das nennt man Machtbewußtsein, ob die Idee im "War Room" geboren wurde? *g*

    • Kurt22
      12. August 2010 10:06

      Die SPÖ betreibt seit Kreisky Selbsterhaltung auf allgemeine Steuerkosten, wir zahlen bitter an den verteilten Steuerzuckerln. Schändlich ist allerdings, dass auch die ÖVP seit einiger Zeit an dem miesen Spiel teilnimmt.

    • Der kleine Nick
      12. August 2010 11:15

      @Kurt22:
      So wie sich die SPÖ mit aller Gewalt auf der Kommandobrücke der Republik festklammert, so klammert sich Herr Pröll mit aller Gewalt auf der Kommandobrücke der ÖVP fest. Und da es ihm (wie seinem roten Kumpanen) an staatsmännischen Qualitäten mangelt, bleibt ihm nur die Klammertechnik all jener, denen ihr Amt eine (?) Nummer zu groß ist: Er meidet beherzte Worte und erst recht beherzte Taten und übt sich stattdessen in den beliebtesten Disziplinen unserer Zeit: Mitlaufen und Durchtauchen.

    • Kurt22
      12. August 2010 14:44

      Kommt daher der Begriff "Klammeraffe"????

    • donnerlütchen
      12. August 2010 16:08

      Mich deucht , daß die Kommandobrücke samt Pröll , Klammeraffen und rote Kompaneros bald auf Grund läuft. Warten wir die beiden Landtagswahlen ab.

    • Der kleine Nick
      12. August 2010 16:13

      Ja, genau! Da sich die Internet-Gemeinde damals in der Endabstimmung über einen volkstümlichen Namen für das @-Symbol nicht zwischen "Grinsekatze" und "Feistling" entscheiden konnte, ist man einem Aufruf des besorrrgten UHBP gefolgt und hat das Gemeinsame gesucht. So ward "Klammeraffe" geboren.





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