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Einig lasst in Brüderchören …

„Einig lasst in Brüderchören Vaterland dir Treue schwören.“ Die von einem Partner des Tagebuchs ergangene Aufforderung, über diese Zeile der Bundeshymne nachzudenken, ist so ungewöhnlich wie schwierig. Klingt doch fast jedes Wort hoffnungslos altmodisch.

Das beginnt mit der gleich doppelten Verletzung des Diktats der Political Correctness, die ja unsere Sprache im Zuge eines staatlich verordneten Gender Mainstreaming auf den Kopf zu stellen versucht. „Brüder“, „Vater“: Damit, so behaupten die linksfeministischen Sprach- und Gesellschaftsmanipulatoren, würde ja das halbe Land ignoriert. Was natürlich lächerlich ist – nicht nur deshalb, weil die Autorin der Bundeshymne eine Frau gewesen ist. Die das sicher nicht im Sinne hatte. Sondern auch weil bis vor wenigen Jahren für alle ganz klar gewesen ist, dass das grammatikalische Geschlecht nichts mit dem biologischen zu tun hat. So wie noch immer für den Duden. Was aber die Intelligenz der Sozialtechnokraten an unseren Universitäten und Schulen übersteigt.

Dieser Anschlag auf die Sprache ändert nämlich nichts daran, dass auch weiterhin „das“ Mädchen keine Sache ist, sondern weiblich, „der“ Mensch weiblich wie männlich, „das Opfer“ eines Mordes entweder männlich oder weiblich, aber sicher nicht sächlich. Und so weiter. Daher gibt es eben ein Vaterland (selbst wenn es nur das der Mutter ist) und eine Muttersprache (selbst wenn es nur die des Vaters ist).

Nächstes Problem mit der Hymnenzeile: der Treueschwur. Es gibt durchaus Situationen, in denen man keineswegs dem Vaterland treu sein muss. Etwa eben dann, wenn sprachbehinderte Funktionäre des Vaterlandes, wie soeben beschrieben, die Muttersprache zu vergewaltigen suchen. Allgemeiner formuliert: Wenn das Vaterland sich in die Rede- und Meinungsfreiheit oder andere über dem Vaterland stehende Menschenrechte einzumischen versucht.

Spätestens seit den großen Totalitarismen wissen wir, dass Treueschwüre ohne Wenn und Aber nicht mit dem Gewissen vereinbar sind. Ob nun dieses Gewissen von christlichen Grundlagen genährt wird oder vom Naturrecht oder einem atheistischen Humanismus. Die mystische Idealisierung des Staates, dem man unbedingte Treue zu halten hat, durch die Hegelsche Philosophie führt direkt zu Marx, Stalin und Hitler.

Christen wissen hingegen, dass wir Menschenwerk – also auch den Staat – nie kritiklos verabsolutieren dürfen. Auch wenn uns der Staat mit Gewalt zu etwas zwingen kann, hat das nichts mit der inneren Bindung durch die altgermanische Institution des Eides zu tun. Der aufgeklärte Staatsbürger – und der Christ sogar doppelt – entgeht nie der moralischen Pflicht, die Legitimität eines Staates zu hinterfragen.

Das heißt aber nicht, dass sich jeder selbst seine Privatgesetze machen kann. Menschliche Gemeinschaft braucht immer ein gemeinsames und von allen akzeptiertes Regelwerk. Sonst endet sie in Anomie. Das, was jedenfalls Aufgabe des Staates ist, reicht von der Festlegung der Straßenseite, auf der man tunlichst sein Fahrzeug bewegen sollte, bis hin zum Recht des Staates, für die Erledigung der nur durch ihn erledigbaren Aufgaben Steuern einzuheben.

Und das reicht auch bis zur Pflicht des Einzelnen, zur Sicherung der Gemeinschaft sein Leben und seine Gesundheit zu riskieren. Als Soldat, als Polizist, als Feuerwehrmann. Der Schutz gegen Angriffe von außen, gegen die Ausbreitung von gefährlichem Chaos in benachbarten Regionen, gegen Verbrecher und Naturkatastrophen im Inneren gehört sogar zur fundamentalsten Aufgabe eines Staates, auch wenn gerade davon heute nur noch sehr ungern geredet wird.

Eine kernweich gewordene Gesellschaft glaubt nämlich, alles Böse ließe sich durch gutes Zureden oder durch immer mehr schuldenfinanzierte Sozialprogramme wieder beseitigen. Ob nun die Sicherheit nach außen nur durch ein österreichisches Heer oder auch durch gemeinschaftliches Agieren aller Europäer gewährleistet werden soll, ist da schon wieder sekundär. Das gemeinschaftliche Agieren ist zweifellos wirkungsvoller – wird aber nur funktionieren, wenn Lasten und Risiken gleichmäßig verteilt sind. Dem aber widerspricht die von Österreich einst formal "aus freien Stücken", aber de facto etwas unfreiwillig ausgerufene Neutralität.

Woraus kann aber nun überhaupt die Legitimität eines Staates abgeleitet werden, wenn angeordnete Treueschwüre nicht mehr funktionieren? Die wichtigste Basis dafür ist die ständige freie Zustimmung der Bürger zu diesem Staat – woraus wieder zwingend das Selbstbestimmungsrecht und auch Sezessionsrecht folgt. Oder glaubt jemand, ein Südtiroler wird beim italienischen Heer im Ernstfall mit der gleichen inneren Begeisterung kämpfen wie – möglicherweise – ein Piemontese?

Zur Legitimität gehört spätestens seit 1848 aber auch der Respekt des Staates gegenüber den fundamentalen individuellen Grundrechten. Und dazu gehört ebenso, dass der Staat schlicht und einfach funktioniert. Was zwar trivial klingt, aber alles andere als selbstverständlich ist. Leben wir doch in einer Welt, in der es immer mehr „Failed states“ gibt. Staaten, in denen die innere Ordnung zusammenbricht, in denen die Staatsfinanzen kollabiert sind, in deren Straßen das Faustrecht herrscht.

Österreich ist vom Status eines Failed state gewiss weit entfernt. Aber ebenso gewiss ist, dass das Land in den letzten Jahrzehnten an innerer Kohäsion verloren hat. Dessen sollte man sich sehr genau bewusst sein - aus Liebe zu seiner Heimat, nicht wegen formaler Treueschwüre.

Österreich ist heute ein Staat mit einer rasch wachsenden Staatsverschuldung, mit wachsender Korruption, mit rapid abnehmender intellektueller Qualität des regierenden Personals, mit einem wegen weitgehender Abschaffung des Leistungsprinzips ins Mittelmaß abrutschenden Bildungssystem, mit einer von niemandem mehr ernst genommenen Landesverteidigung, mit einer katastrophalen Überproduktion an überflüssigen Gesetzen,  mit einer unfinanzierbar gewordenen Verwaltung auf zahllosen Ebenen und mit Exzessen an Sozialmissbrauch.

Aus Liebe zu seiner Heimat statt wegen formaler Treueschwüre: Damit sind wir beim wichtigsten Punkt angekommen. Dieser diffuse aber ungemein starke Begriff Liebe ist in einer skeptisch und bindungsscheu gewordenen Welt viel wichtiger als Brüderchöre  und Treueschwüre.

Diese Liebe lässt sich aber nicht anordnen. Sie entsteht in jeder Generation neu. Jene Umgebung, jene Menschen, jene Kultur, jene Sprache, die uns vor allem in unseren ersten Lebensjahren umgeben, haben eine gewaltige emotionale Bindungswirkung. Man denke nur an die Sehnsucht nach der österreichischen Heimat, die auch noch im hohen Alter bei den 1938 vertriebenen Landsleuten zu finden ist – trotz all der Gemeinheiten, die viele von ihnen rund um ihre Vertreibung erleben mussten.

Nun erleben wir aber seit ein, zwei Jahrzehnten ein ganz neues Phänomen: Mitten in Österreich wachsen Hunderttausende Menschen auf, denen dieses Land nicht primär eine geliebte Heimat ist. Sie leben primär in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur, die noch dazu meist von einer totalitären Religion geprägt ist. Von Prinz Eugen bis zu den Türkenbelagerungen, vom Schweinsbraten bis zur Volksmusik ist ihnen die österreichische Kultur fremd, ja zum Teil verhasst.

Diese wachsende Spaltung der Gesellschaft ist explosiv und gefährlich – woran auch kein formaler Treueeid (etwa beim Bundesheer) etwas ändern kann. Wenn sich dieses vielgeliebte Österreich noch selbst ernst nimmt, müsste das zu zwei Konsequenzen führen: erstens zu einem radikalen Bremsen der anhaltenden Zuwanderung. Diese erfolgt heute kaum mehr in den Arbeitsmarkt oder über Asylgewährung, sondern primär über die sogenannte Familienzusammenführung ins Schlaraffenland des Wohlfahrtsstaates.

Genauso wichtig ist ein deutlich verstärkter Druck auf die schon im Lande befindlichen Zuwanderer, sich hier wirklich zu integrieren. Das bedeutet finanzielle Konsequenzen, wenn hier geborene Kinder mit fünf Jahren noch kaum ein Wort Deutsch können. Das bedeutet umgekehrt das Angebot von Karrierechancen für besonders Bildungswillige (Stipendien, Freiplätze in Eliteschulen usw.). Das bedeutet scharfe Kontrollen von Predigern und (staatlich bezahlten) Religionslehrern, ob sie gegen unseren freiheitlichen Rechtsstaat Stimmung machen. Das bedeutet scharfe Konsequenzen, wenn jemand junge Menschen zum Besuch von Terrorcamps verleitet. Das bedeutet aber auch Respekt, Hilfe und offene Zuwendung für alle, die bereit sind, sich in die österreichische Gesellschaft zu integrieren.

Was durchaus damit vereinbar ist, dass man auch weiter seinen islamischen Glauben lebt. Aber eben als Glauben und nicht als totalitäre Staats- und Rechtsdoktrin. Dennoch steht offiziell auf dem staatlichen österreichischen Lehrplan für den Islamunterricht: Islamisches Zivil- und strafrecht, also die Sharia.

Wird all das gelingen? Die Zweifel sind groß. Haben doch allzu viele Österreicher schon die eigene Zukunft aufgegeben, zumindest deren wichtigstes Element, nämlich die Aufzucht von Kindern. Aus Bequemlichkeit, weil in den 60 reichsten und sichersten Jahren unserer Geschichte die kollektive Erinnerung an die Lehre aus den schlechten Zeiten verloren gegangen ist. Und weil die Menschen auf die Lüge des Wohlfahrtsstaates hineingefallen sind, dass das Vaterland alles für sie tun könne und werde, und dass sie selbst nichts mehr für das Vaterland zu tun brauchen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2010 14:34

    Vor einigen Jahren hat in Deutschland Friedrich Merz die "deutsche Leitkultur" ins Gespräch gebracht, sofort hat man ihm mit der Nazi- und sonstigen Keulen mundtot gemacht. Langsam sollten wir erkennen, dass das die einzige Möglichkeit ist, Einwanderer haben die Kultur des Landes zu achten, und die Linken sollten endlich einsehen, dass "Multikulti" nicht funktioniert!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2010 12:38

    1. Land der Berge, Land am Strome,
    Land der Äcker, Land der Dome,
    Land der Hämmer, zukunftsreich!
    Heimat bist du großer Söhne,
    Volk, begnadet für das Schöne,
    |: vielgerühmtes Österreich, :|

    2. Heiß umfehdet, wild umstritten
    liegst dem Erdteil du inmitten,
    einem starken Herzen gleich.
    Hast seit frühen Ahnentagen
    hoher Sendung Last getragen,
    |: vielgeprüftes Österreich, :|

    3. Mutig in die neuen Zeiten,
    frei und gläubig sieh uns schreiten,
    arbeitsfroh und hoffnungsreich.
    Einig laß in Brüderchören,
    Vaterland, dir Treue schwören,
    |: vielgeliebtes Österreich, :|

    Österreichische Bundeshymne: Die Geschichte
    Die Österreichische Bundeshymne entstand durch einen Wettbewerb im Jahre 1946, bei dem 1800 Vorschläge eingebracht wurden. Der Text der heutigen offiziellen Bundeshymne stammt von Paula von Preradovic. Die Melodie der Bundeshymne wurde dem Freimaurer-Bundeslied "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" entnommen. Die Melodie wurde lange Zeit dem Freimaurer W. A. Mozart zugeschrieben wurde, neuere Forschungen gehen von Johann Baptist Holzer aus. Der Dirigent und Musikexperte Anton Gabmayer behauptet jedenfalls, die österreichische Bundeshymne sei von Johann Baptist Holzer aus Korneuburg und nicht von Wolfgang Amadeus Mozart. Von Holzer gibt es ein ähnliches Lied - "Im Namen der Armen" -, das eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten zur Bundeshymne aufweist. Holzer soll das Lied 1784 geschrieben haben. Jedenfalls waren Mozart und Holzer Freimaurer in derselben Freimaurerloge. Der Streit der Wissenschaft bleibt weiter anhängig.

    Die Bundeshymne wurde mit 25. 2. 1947 offiziell eingeführt. Vor genau 50 Jahren, am 22. Oktober 1956, wurde dann die Melodie zum Hymnentext "Land der Berge, Land am Strome …" durch einen Ministerratsbeschluss zur Bundeshymne erhoben.

    Danke Herr Dr. Unterberger !

    Sie haben in eindrucksvollen Worten den Niedergang, die Spaltung unserer Gesellschaft und Heimat aufgezeigt.

    Die fetten, lustigen Jahre gehen dem Ende zu und, wenn wir genau hinsehen, hat sich tatsächlich an der Aktualität des Textes nichts geändert, außer die Vergeßlichkeit der hier Geborenen und nicht mehr Verwurzelten, außer die Tatsache der Anwesenheit einer fremden Kultur, die sich mit unserer nicht vermischen läßt, außer eben die Folgen der Spaßgesellschaft.

    Wie oft wir auch die Bundeshymne wiederholen mögen, bei den Worten
    'Einig laß in Brüderchören,
    Vaterland, dir Treue schwören,
    |: vielgeliebtes Österreich, :|'
    da haben wir eine große und schwere Aufgabe vor uns. Die Umkehr.

    Wer sind wir und wer wollen wir sein ?

    Wehret den Anfängen ! Das können wir nicht mehr sagen, 40 Jahre Fehlverhalten, das waren 2 Generationen.

    Lasst uns neu beginnen, geht auch nicht mehr.

    Wir haben entweder Krieg und schwerste Verluste oder eine fremde nicht mischfähige Kultur über uns (sehr bald, noch 1 bis 2 Gnerationen), die uns endgültig ausradiert.

    Der Lohn für das Weglegen des Schwertes und der Verhöhnung der Treue zu Österreich.

    Als Katholik habe ich beten gelernt und bitte daher unseren Herrgott um die Kraft und die Eingebung, das Richtige zu tun und den Kampf aufnehmen. Lieben doch viele dieses Österreich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAlex
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2010 13:34

    Dr. Unterberger schreibt völlig richtig: Nun erleben wir aber seit ein, zwei Jahrzehnten ein ganz neues Phänomen: Mitten in Österreich wachsen Hunderttausende Menschen auf, denen dieses Land nicht primär eine geliebte Heimat ist. Sie leben primär in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur, die noch dazu meist von einer totalitären Religion geprägt ist. Von Prinz Eugen bis zu den Türkenbelagerungen, vom Schweinsbraten bis zur Volksmusik ist ihnen die österreichische Kultur fremd, ja zum Teil verhasst.

    Nun spricht sogar schon der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky Klartext.
    ***
    Herr Buschkowsky, es ist schon viel über Sie gesagt worden. Was war denn das Netteste ?

    BUSCHKOWSKY: In der Laudatio zum Gustav-Heinemann-Preis nannte mich mein Parteivorsitzender einen sozial-demokratischen Schatz.

    Und, hat er recht?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin vom alten Schlag einer lebensweltorientierten SPD und mache Politik für die Menschen und ihre Probleme im Alltag. Ich versuche, ihre Interessen in Neukölln zu vertreten und formuliere so, dass es jeder versteht. Die Leute haben ein feines Gespür dafür, ob ihre Sorgen verstanden und aufgenommen werden oder ob ihnen jemand etwas vom Pferd erzählt.

    Sie reden schonungslos?

    BUSCHKOWSKY: Ja, über die Anhäufung des sozialen Sprengstoffs. Im Jobcenter Neukölln sind 90 Prozent der Kunden unter 25 Jahren ohne weitere Qualifikation objektiv nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig haben wir hier in Berlin 1000 freie Ausbildungsplätze. Viele junge Menschen bringen aber einfach die Grund lagen für eine Ausbildung nicht mit. Es geht um soziale Kompetenzen. Morgens zu einer bestimmten Zeit aufstehen, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, die Grundrechenarten und die deutsche Sprache. In Nord Neukölln beziehen 2 / 3 bis 3 / 4 der Kinder unter 14 Jahren Hartz IV und in den Schulen sind bis zu 90% der Eltern von der Zuzahlung für die Schulbücher befreit. Viele Kinder kennen niemanden mehr, der regelmäßig zur Arbeit geht. Das Geld kommt vom Amt. Da steht bei vielen zuhause außer den Schülern morgens keiner auf, sagen die Lehrer.

    Viele palästinensische Familien in Berlin zum Beispiel hatten aber doch über Jahrzehnte nur Duldung. Da durften die Kinder gar keine Ausbildung machen.

    BUSCHKOWSKY: Wir haben die Menschen 20 bis 25 Jahre an das Sozialsystem gewöhnt. Jetzt beherrschen sie das professionell. Da muss man sich doch nicht wundern. Spätestens als die Geduldeten Familien gründeten und Kinder bekamen, hätte man sich um die Zukunft und den Werdegang der Kinder Gedanken machen müssen. Ich werde Hartzer, ist heute ihre trotzige Antwort auf die Frage nach ihrem Lebensziel.

    Die wollen nicht arbeiten?

    BUSCHKOWSKY: Von den 100 Auszubildenden hier im Rathaus sind nur ganz wenige Jungs. Bürojob? Ich bin doch nicht schwul. Bücherlesen, Lernen alles Weiberkram. Das sind junge Männer, die haben zu Hause gelernt, dass der Mann ein Kämpfer ist, er muss tapfer und mutig sein. Mädchen sind rein, züchtig und gehorsam.

    Wieso setzt sich das heute noch fort?

    BUSCHKOWSKY: Für die Menschen, die vor 200 Jahren auswanderten, war die Heimat an schließend weit weg. Es blieben die Geschichten aus Opas Erinnerungen. Heute fliegen sie zwei mal im Jahr für 39 Euro zurück und laden den Traditionsakku auf. Deshalb bleiben die Erziehungsbilder lebendig.

    Auch mehr und mehr deutsche Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, auch die sind nicht ausbildungsfähig.

    BUSCHKOWSKY: Ja, natürlich. Aber in den Migrantenmilieus ist die Bildungsferne noch ausgeprägter.

    So pauschal gesagt, stößt das viele vor den Kopf.

    BUSCHKOWSKY: Unser Bekanntenkreis und das öffentliche Le ben verfügen über zahlreiche Beispiele von gelungenen Integrationskarrieren. Es hilft aber nicht weiter, sich damit zufrieden zu geben. Man darf die bestehen den Probleme nicht ignorieren. Häusliche Gewalt zum Beispiel kommt bei Migranten vier Mal häufiger vor als in deutschen Familien.

    Wie weit sind Sie von den umstrittenen Äußerungen Thilo Sarrazins entfernt?

    BUSCHKOWSKY: Sarrazin hat bei seinen Analysen in einigen Din gen recht und in anderen nicht. Seine Aussagen zur Wirkung von Bildungspolitik und zur Intelligenzvererbung in bestimmten Ethnien halte ich für quatsch. Seine Formulierungen bewegen sich am Rande des Rassismus.

    Aber sie übertreiben doch auch gerne?

    BUSCHKOWSKY: Aber nicht so. Ich provoziere in der Tat auch gern, um Sachen auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel, als ich gesagt habe, dass die deutsche Unterschicht das neue Betreuungsgeld versaufen und die mi grantische die Oma zur Kindererziehung holen würde. Wenn Sie sich Gehör verschaffen wollen, ist eine laute Tröte ein zulässiges politisches Mittel.

    Gibt es Leute, die Sie gerne nach Hause schicken würden?

    BUSCHKOWSKY: Wo ist das Zuhause eines prügelnden Sergios oder Mohammeds? Das sind Söhne von Vätern, die selbst schon Söhne eines Gastarbeiters sind. Ich bürgere hier persönlich alle 14 Tage Menschen ein. In Einzelfällen zucke ich schon manchmal innerlich zusammen. Aber glauben Sie mir, wenn ich die Bilder vom Ballermann sehe, wünsche ich mir bei einigen guten Deutschen auch, dass sie den Flieger zurück verpassen. Entscheidend ist doch vielmehr, wie verhindere ich, dass der Sohn von Intensivtäter Mohammed wieder ein Schläger wird.

    Den Mohammed haben Sie aufgegeben?

    BUSCHKOWSKY: Ja, der ist durch. Ein Fall für den Sozialtransfer oder die Justiz. Ich habe keine Hoffnung für Intensivtäter. Ich bin kein Enkel von Mutter Teresa. Intensivtäter sind verwahrlost im Kopf, aber nicht impotent. Deshalb muss die gesellschaftliche Aufgabe bei den Kindern an setzen.

    Sie wollen so früh wie möglich eingreifen?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin für eine verbindliche Vorschulerziehung und Ganztagsschulen wie in ganz Europa. In zehn Jahren wird in Deutschland kein Mensch mehr über eine Kindergartenpflicht diskutieren. Die Kompetenz für das Bildungswesen muss weg von den Sandkastenspielen in den Ländern und auf den Bund übertragen werden. Die Realität in unserer Gesellschaft können Sie am Ergebnis des Bürgerentscheids in Hamburg über die Einführung der sechsjährigen Grundschule ablesen. Gemeinsame Sozialisation, Bildungstransfer, Chancengerechtigkeit, alles prima, nur nicht mit meinem Kind, in meinem Viertel.

    Sie wollen mehr staatlichen Einfluss in den Familien?

    BUSCHKOWSKY: Schauen Sie in die Kitas. Die Kinder, die den Kindergarten am nötigsten bräuchten, sind mit dem niedrigsten Anteil vertreten. Deshalb brauchen wir eine intervenierende Gesellschaft. Ich bin durchaus dafür, Geld als Erziehungsfaktor bei den Eltern einzusetzen. Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto. Und schon hat die Schwänzerei ein Ende. Demokratie ist nicht die Anleitung zur Beliebigkeit. Auf das Integrationsgen zu warten, ist müßig. Integration muss man einfordern, aber auch fördern.

    Trauen Sie sich noch auf die Straße?

    BUSCHKOWSKY: Den Bürger meister verhaut man nicht. Mit dem macht man ein Foto.

    Aber für den Regierender Bürgermeister kommen Sie nicht in Frage?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin mit der Flunderperspektive eines Dorfschulzen rund um das Neuköllner Rathaus zufrieden. Ich strebe keine weiteren Ämter an.

    Was regt Sie auf?

    BUSCHKOWSKY: Die Ignoranz. Es gibt viele Neuköllns in Deutschland. Die Zahl derjenigen, die nicht in der Lage sind, ein selbst bestimmtes Leben zu führen, nimmt von Jahr zu Jahr zu. Wenn die Demographie so weitergeht, werden wir von der eigentlich notwendigen Million noch etwa 600.000 Geburten pro Jahr haben. Ein Viertel bleibt ohne Ausbildung, ein Viertel verlässt als auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildeter Akademiker das Land und die restlichen 300 000 sollen für sich selbst und ihre Familie sorgen und im Übrigen das Bruttoinlandsprodukt eines dreifachen Jahrgangs erwirtschaften. Wie soll das gehen? Wenn es so bleibt, wird in 15 bis 30 Jahren das Sozialsystem zusammenbrechen.

    Was haben die Probleme mit dem Islam zu tun?

    BUSCHKOWSKY: Der Islam ist in seiner orthodoxen und traditionell ursprünglichen Form mit einer modernen Verfassung nicht in Einklang zu bringen, weil er die Trennung von Staat und Religion nicht akzeptiert. Die alevitische Lesart und Lebensweise des Islam setzt da schon andere Maßstäbe. Im Übrigen bin ich völlig leidenschaftslos, wer in welchem Gott seinen Frieden findet.

    Gibt es etwas, was Sie in diesem Zusammenhang geärgert hat?

    BUSCHKOWSKY: Mädchen, die in der Kita schon Kopftuch tragen, Grundschulkinder, die im Ramadan fasten müssen.

    Suchen Sie Kontakt auch zu diesen religiösen Gruppen?

    BUSCHKOWSKY: Das ist keine Einbahnstraße. Der Annäherungsbedarf aus den über 20 Moscheen in Neukölln ist gering. Uns als Gesellschaft bleibt nur eine Chance. Wir müssen die jungen Menschen in den Schulen durch Wissen so emanzipieren, dass sie keinen Bock mehr auf tradierte Parallelgesellschaft haben.

    Haben Sie schon mal daran gedacht, alles hinzuschmeißen? BUSCHKOWSKY: Ja. Die Signale des Körpers waren eindeutig. Für meine Altersversorgung brauche ich das nicht mehr. Für mein Ego auch nicht. Aber meine Aufgabe hier ist noch nicht beendet.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1278663542563.shtml

  4. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2010 14:14

    Im Islamunterricht wird also unsere Gesellschaft unterminiert, dieser naive Staat demontiert sich selbst, indem er die islamische Scharia an seinen Schulen lehrt. Die eigenen, hart erkämpften Werte wie Freiheit und Demokratie werden zugunsten des Islams verleugnet, kampflos ja unterwürfig wird der neuen Kulturmacht der Vortritt gelassen, die westeuropäische Kultur hat abgedankt, ist nur mehr Kulturgeschichte, nur mehr dazu da den neuen Mächtigen in die Steigbügel der Macht zu helfen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2010 15:21

    Der kindische Gender-Streit läßt völlig außer acht, wie schön unsere Bundeshymne ist – rein objektiv, im Vergleich zu den Hymnen anderer Länder.

    Es gibt wohl kaum eine andere Hymne, die so harmonisch in Text und Lied ist wie unsere, die die Schönheit von Mensch und Natur so lobt. Unsere Hymne ist für mich jedes Mal, wenn ich sie höre, ein Labsal für Geist und Ohr. Leise und unaufdringlich klingt sie dahin und doch hat sie die Kraft, den Zuhörer für sich zu gewinnen. Ohne großen Tönen und ohne billiger Effekthascherei, so ist unsere Hymne.

    Nicht so, wenn man andere Hymnen hört.

    Penetrant pompös tritt die Marseillaise auf. Kein Wunder – wurde sie doch geschrieben ursprünglich als Kriegslied gegen Österreich.

    Oder Englands „God Save the Queen“ oder noch schlimmer das martialische „Rule Britannia“
    Oder die italienische. Auch so ein Kriegslied – wieder mal gegen Österreich.

    Die Siegerstaaten haben ihre widerlich auftrumpfenden Hymnen schon sehr lange, sie wurden nie ausgetauscht, es gab ja nie einen besonderen Grund dafür – in Österreich schon, da Österreich nicht mehr war, was es einmal war. In Österreich hat man die Chance ergriffen und man hat eine Hymne im wahren Sinne des Wortes als Lobpreisgesang ersonnen. Weniger an den äußeren Feinden, wie so viele andere Hymnen, orientiert sich unsere Hymne an unseren eigenen Werten, inneren und äußeren – und ist deshalb auf lange Sicht viel sinnstiftender für das Gemeinsame eines Volkes als andere Hymnen es je sein können. Diese Kriegshymnen verlangen nach gehorsamen Patrioten, die pflichtgetreu für das Vaterland einstehen. Unsere Hymne dagegen wirbt um Menschen, die gebenedeit sind für das Schöne, die der Schönheit wahres Inneres sehen. Sie preist das Land und seine Leute auf eine ganz unnachahmliche erhabene, aber nie überhebliche Art. Und gewinnt so ganz zwanglos die Sympathien, ohne mit Mord und Totschlag zu drohen.

    Österreich ist nicht nur das schönste Land der Welt. Es hat auch die schönste Hymne.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2010 23:09

    Keine Sorge, es kommt sowieso noch soweit, daß der gesamte Text der Bundeshymne geändert wird, denn was erwartet man von österreichischen Gutmenschen, die posaunen: "Patrioten sind Idioten", oder noch besser "Nimm Dein Flaggerl für Dein Gaggerl"!
    Und hier beginnt doch schon die Krux: wie soll man von Zuwanderer Integration verlangen in ein Land, welches von der eigenen Bevölkerung diffamiert wird und somit dem Migranten keinerlei Werte vermitteln kann, die ihm erstrebenswert erscheinen?
    Ergo: wer ins eigene Nest "gaggerlt", kann vom Anderen nicht das Gegenteil verlangen, oder?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2010 07:29

    Na ja, würde man die Leute fragen, welche Hymne sie haben möchten, wäre das "I am from Austria" von Rainhard Fendrich.

    Weshalb sich Einwanderer nicht als Österreicher fühlen wollen? Nun, Amerikaner zu werden, ist immer noch toll, aber es ist mit schweren Hürden verbunden. Sich dort zu etablierten, bedeutet, man muss auf Zack sein. Wenn du fällst, fängt dich kein soziales Netz auf. Amerika ist einfach großartig, eine Weltmacht - die können sich schon gut vorkommen. Letztenendes haben sie ja auch den Krieg gewonnen. Und Österreich? Dei hohe Zeit is laung vorrüba und a die Höll host hinta dir. Vom Ruhm und Glanz ist wenig über, sag mir, wer zieht noch den Hut vor dir, außer mir.

    Auswanderer überlegen natürlich, wo es ihnen am besten gehen wird. Dabei spielt auch der Wohlstand und das soziale Netz eine Rolle. Viele der Einwanderer, die nach Österreich gekommen sind, kamen nur deswegen, weil es 1. bei uns gut zu leben ist und weil wir 2. keine Ansprüche gestellt haben. Diesen Zuwanderern war das Land und die Sprache völlig egal. Viele wissen tatsächlich nichts über Österreich, außer dass wir Nazis waren und darum an einem gewissen Schuldkomplex leiden. So ist es auch möglich, dass gewisse Ausländer völlig ungehindert Parallelwelten schaffen. Im Gegenteil - es gibt bestimmte Parteien in Österreich, die das auch noch fördern. Wer sich daran stößt, ist schnell ein Rassist. Das ist sehr praktisch.

    Der erträgliche Prozentsatz ist immer 10. Eine Gesellschaft verträgt 10 Prozent Idioten, 10 % Tachinierer, 10 % Schwule usw. In vielen Städten ist dieser Prozentsatz aber längst überschritten. Dort gibt es weit mehr als 10 % "Ausländer". Als "Ausländer" wird nur der empfunden, der sich nicht integrieren will.

    Wir haben den point of no return längst überschritten. Wir Österreicher sind zwar schon mit vielen Problemen fertig geworden, aber das ist jetzt eine harte Nuss. Wie das wohl ausgehen wird? Am ehesten so, dass wir islamische Stadtstaaten dulden (die einheimische Bevölkerung wird diese Gegenden verlassen oder konvertieren); denn die Österreicher neigen nicht zu Aufständen und Revolutionen. Blutige Straßenschlachten sind uns ein Gräuel. Wir waren immer diplomatisch...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorrado
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2010 14:13

    Änderungsvorschlag:
    "Horcht wie sie mit Weiberkreischen rücksichtslos nach Quoten heischen!"


alle Kommentare

  1. RR Prof. Reinhard Horner
    22. August 2010 14:36

    reinhard.horner@chello.at

    Blühe österreichisches Heimatland!

    Gibt es einen eigentlichen Skandal unserer österreichischen Bundeshymne?

    Der Änderungsdrang nimmt bei uns kein Ende. Allerdings greift er viel zu kurz. Einzig mit der Ausnahme von Frau BM Dr. Schmied, die nicht nur die großen Töchter einfügen, sondern aus ihren politischen Absichten vor allem die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne“ entfernen ließ.

    In der ersten Strophe gibt es zur ausschließlich rühmenden Charakteristik des heutigen Österreich etliche gemäß p. c. anzugreifende Begriffe, zum Beispiel: Land der Äcker, der Dome, der Hämmer, Heimat, Volk, begnadet für das Schöne. Bezüglich der „großen Söhne“ liegt der Skandal nicht so sehr im Fehlen der Töchter, sondern in der völlig undemokratischen Beschränkung auf die „großen“ Menschen, womit die mittleren und die kleinen völlig außer Acht bleiben. Daran ändert auch die Hinzufügung der Töchter nichts, die kürzlich ein Gericht „als kleine Textänderung“ „bei geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen“ für zulässig erklärt hat.

    In der zweiten Strophe wird schier in nachklingender Großmannssucht eine Bedeutung und eine ausschließlich positive Geschichte mit Österreich als Opfer von Prüfungen dargelegt. Was Österreich als Land von Tätern an Schuld auf sich geladen hat, findet keine Erwähnung.

    Laut p. c. völlig änderungsbedürftig erweist sich die zukunftsweisend entscheidende dritte Strophe. Gemäß dem Österreichbild, das sowohl extrem rechte als auch korrekt linke Protagonisten verbreiten möchten, wäre sie etwa folgendermaßen umzuschreiben:

    Mutlos aus den alten Zeiten
    Kritisierend sieh uns schreiten,
    Arbeitsarm und schuldenreich.
    Streitend mit verfilzten Chören
    Nie mehr lass dir Treue schwören,
    Vielbenütztes Österreich!

    Interessant ist, dass in unserem größten Nachbarland zur Melodie unserer ehemaligen Haydn-Hymne eigentlich ein fürchterlich änderungsbedürftiger Text gesungen wird, was wir den Deutschen jedoch offenbar noch nicht zum Bewusstsein bringen konnten.

    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland;
    Danach lasst uns alle streben,
    Brüderlich mit Herz und Hand.
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sei des Glückes Unterpfand.
    Blüh’ im Glanze dieses Glückes;
    Blühe deutsches Vaterland!

    Da hätten wir Ösis also noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Nicht bloß feministisch.

    Oder wir beginnen uns für die fortdauernden einschlägigen Stumpfsinnigkeiten in unserem Land zu genieren und konkretes Engagement in eine aussichtsreiche Zukunft wiederzugewinnen.

  2. iKnow (kein Partner)
    18. August 2010 17:38

    na ja, das Problem ist wohl eher der sektiererische Ursprung und Bezug dieser Strophe, die "freemasons"

    • Simplicius (kein Partner)
      19. August 2010 09:32

      Wenn Sie mir bitte erklären könnten, in welcher Loge die Dichterin des Textes, Paula v. Preradovic (verehelichte Molden), Mitglied war?

      Oder meinen Sie den ursprünglichen Titel der (früher Mozart zugeschriebenen) Melodie, "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" ?

  3. zonta (kein Partner)
    17. August 2010 22:19

    "Haben doch allzu viele Österreicher schon die eigene Zukunft aufgegeben, zumindest deren wichtigstes Element, >>>> nämlich die Aufzucht von Kindern."

    Bevor ich mir in diesem Land bald vorkommen muss wie im Ferkelstall eines Mastbetriebes , siehe : > "Aufzucht"!...

    ...ist es mir eher lieber, wenn keine Kinder mehr in die Krallen geistig total abgefuckter Erwachsener geraten, welche ganz offensichtlcih nicht im Primitivsten in der Lage sind, die wahre Aussage ihre eigenen Worte richtig einzuschätzen und abzuwägen.
    ... Auch wenn es sich dabei nur um bis zur Verblödung selbstgerechte, präsenile Journalisten handeln sollte!

    • Simplicius (kein Partner)
      19. August 2010 09:33

      Schweine zählen zu den intelligentesten Säugetieren. Wir sollten sie daher nicht dadurch beleidigen, daß wir sie mit den Menschen auf eine Stufe stellen.

  4. inside
    17. August 2010 12:43

    Siggi aoa

    Geh, der Rief ist ja auch so ein linker Schleimer. Der Schreibtisch der Presse Chefredaktion hat schon ordentliche Schieflage.
    Etwas unter das linke Schreibtischbein zu schieben (z.B. Proffessionalität, Recherche und Intellekt) um das ganze wieder gerade zu stellen, wollen die gar nicht.
    Vielleicht erwarten die sich vom Konrad auch a Marie, wenn's nur genug nach links gedriftet sind.

    Der Fleischi traut sich schon gar nicht mehr seinen Blog zu befüllen, weil's ihm dann sofort die Missstände um die Ohren hauen, diese Poster, diese schlimmen!

  5. Pretty (kein Partner)
    17. August 2010 10:29

    Warum warten bis 2012, wenn lt. Trend-Institute die Umkehr einsetzen soll ?
    Kampf dem Kalergi-Plan zur Umvolkung Europas !

    http://bertjensen.info/die-vereinigten-staaten-von-europa-ii/

    Auszug: .....Im Jahre 1925 – nach Anlauf der paneuropäischen Bewegung – verfasst Coudenhoven-Kalergi ein Buch mit dem Titel „Praktischer Idealismus“ (Download http://ia311206.us.archive.org/2/items/PraktischerIdealismus1925/PraktischerIdealismus.pdf ). Dieses ist heute weltweit in, und über, keinen einzigen Buchladen mehr zu bekommen, obwohl es nie offiziell indiziert wurde. Nach dessen Lektüre dürfte auch klar sein, weshalb dessen Inhalt nie an die Öffentlichkeit gelangen sollte. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Coudenhoven-Kalergi propagiert die Herrschaft einer „jüdischen Führerrasse“ über eine „eurasisch-negroide Zukunftsrasse“, die die europäischen Völker ablösen soll.

    Er entblößt sich mit diesem Werk als Eugeniker erster Klasse. Diese Geisteshaltung, die die Menschen als nutzlose „Biomasse“, „Fußvolk“ oder „Pöbel“ betrachtet, ist charakteristisch für die Blutlinie, die sich selbst aufgrund ihrer genetischen Abstammung (und vor allen ihrer „Genlieferanten“) als überlegen, ja sogar über Jahrhunderte hinweg als gottesgegebene Herrscher der Erde betrachtete..... usw. usw.
    Finanziert von Rothschild, Rockefeller, Warburg etc. im Text noch viele weiterführende Links, strategisch überaus clever über Generationen laufender perfider Plan !

    Drucken Weiterleiten

    .
    ..

  6. siggi (oao!) (kein Partner)
    17. August 2010 09:56

    Soeben musste ich in der heutigen "Presse" den folgenden Artikel lesen:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/588016/index.do

    Der passt bei näherem Hinsehen zum letzten Thread und auch hierher und ich darf dazu anmerken:

    Wenn meine Kinder irgendwo einen Blödsinn gemacht haben, dann warte ich längere Zeit bis Gras über die Sache gewachsen ist. Aber warten ist offensichtlich nicht halal. Doch das nur nebenbei zum ferne liegenden Anlass des "Leitartikels".

    Bewundernswert ist nun die Volte mit der der verehrte Autor, die Nachwehen eins Ereignisses, das sich im fernen Amerika ereignet hat und dort einen Stadtteil von der Größe des 1. Wiener Bezirks ausradiert hat nun mit erhobenem Zeigefinger auf österreichische Gegebenheiten transformiert. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    Ganz besonders gut gefällt mir die Stelle, wo ein ökumenisches (?) Verständnis (?) für den Islam eingefordert wird. Wenn man sich schon geistig-kulturell entleiben will, sollte man schon darauf achten, dass Dritte nicht beeinträchtigt werden.

    Auch wird sich unser lieber Herr Strache sehr geschmeichelt fühlen müssen, mit dem ihm doch eher schon intelektuell überlegenen Theologieprofessor Ratzinger verglichen werden. Die Rede eines Papstes als Zwischenruf zu bezeichen, halte ich persönlich auch bei einem Journalisten für ein Zeichen mangelnder Kinderstube und nicht für ein Quaitätskriterium schreiberischer Qualität. Inhaltlich habe ich die Aussage dieser Rede (bitte nachlesen) für sehr bedeutend. Das Zitat von Kaiser Manuel II Palaiologos, fasst die Regensburger REder in keiner Weise zusammen. Außerdem sei darauf hingewiesen, dass eine Antwort auf diese Frage (nicht Feststellung) seit mehreren Jahrhunderten immer noch aussteht.

    Nachdem ich diesen "Leitartikel" gelesen habe, verstehe ich die Entscheidung der Redaktion, die Leitartikel auf der vorletzten Seite, knapp vor den vermischten Meldungen zu plazieren. Gibt es eigentlich bei Qualtiätsblättern noch eine interne Qualitätskontrolle, oder liest der Chefredakteur das auch erst beim Frühstück?

    • siggi (oao!) (kein Partner)
      17. August 2010 09:59

      Etwas wesentliches muss ich noch nachliefern: Kann bei einer geistigen Elite (das sind Journalisten doch) die sowas abliefert überhaupt ein Gefühl der Einigkeit entstehen. Oder ist es gerazu unerwünscht, dass Einigkeit über ein Thema zustandekommt? Womit allerdings die Textzeile der Bundeshymne endgültig obsolet geworden wäre.

    • Paige
      17. August 2010 11:01

      Der Oberqualle von der Presse, ein Wendehals und Opportunist der Sonderklasse, gefallen solche Beiträge doch. Der ehem. Standardschreiberling liefert doch selbst immer wieder derartigen Mist ab...

  7. Erich Bauer
    17. August 2010 09:32

    "...Haben doch allzu viele Österreicher schon die eigene Zukunft aufgegeben, zumindest deren wichtigstes Element, nämlich die Aufzucht von Kindern..."

    Auch dieses Verhalten hat ursächlich mit der kleinsten gemeinsamen Nenner innerhalb einer Gesellschaft zu tun: der Reziprozität. Nicht nur die schleichende, klammheimliche Verweigerung einer absurd hohen Steuer- und Abgabenquote. Wer soll es der heutigen Nettozahler-Generation (diejenigen, die keine „Netzwerke“ innerhalb von Sozialisten-Adel-Familien flechten können) verdenken, daß sie keine Kinder mehr in diese Welt setzt? Sollen sie einer, in den letzten 3 Jahrzehnten herangebildeten, außer Rand und Band geratenen „Ausbeuterelite" (pragmatisiert und selbstbedienend) deren „Reproduktion“ fördern und sichern? Und sich dafür selbst aufopfern? DIESES Österreich interessiert niemand mehr (außer den nutznießenden „FAMILIEN“). Die „Reziprozitätsbalance“ scheint nicht mehr gegeben. Es dauert seine Zeit. Aber der „Mauerfall“ kommt immer über Nacht.

    • Celian
      17. August 2010 12:52

      Sehr guter Beitrag!

      Es ist statistisch nachgewiesen, dass Spitzenverdiener weniger Kinder in die Welt setzen, als jene, die vom Staat versorgt werden.

      Ein zweites Argument ist die Verweigerung der Männer. Welcher Mann will schon Kinder zeugen, wenn er sich damit dem Risiko ausgesetzt, jederzeit zum Zahlmeister abgesetzt zu werden, ohne jemals die Chance zu kriegen seine Kinder je zu sehenm, auch wenn er seinen Job verliert oder einen schlechter bezahlten nur mehr bekommt, denn es gilt die "Anspanung". Jeder vernünftige Mann sagt sich: Ich bin ja nicht blöd.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. August 2010 07:08

      Spitzenverdiener? Sie meinen Leistungsträger? Immer dieses wechselnde Vokabular.

  8. Gennadi (kein Partner)
    16. August 2010 23:49

    "Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen; ich gelobe, den Gesetzen und den gesetzmäßigen Behörden Treue und Gehorsam zu leisten, alle Befehle meiner Vorgesetzten pünktlich und genau zu befolgen und mit allen meinen Kräften der Republik und dem österreichischen Volke zu dienen."

    Darüber diskutieren können nur Unwissende.

    • siggi (oao!) (kein Partner)
      17. August 2010 10:20

      Ein Gelöbnis, in dem man sich noch dazu zu etwas verpflichtet, das ist doch pc-mäßig pfui! Darüber wird selbstverständlich nicht diskutiert.

      Korrekt ist dass Zusagen nur vorläufig zu gelten haben. Aus dem lebenslangen Ehepartner wird so der LAP (Lebensabschnittspartner). Das hat auch Auswirkungen auf die Sprache. So bilden Mann und Frau bereits seit geraumer Zeit kein Paar mehr, sondern werden durchwegs nur noch als Pärchen bezeichnet. Der Schritt zur Bezeichnung als Männchen und Weibchen mit der ausschließlichen Bedeutungt als Paarungsgenossen liegt dann nicht mehr ferne.

      Bei der ersten Schwierigkeit geht das ganze natürlich auseinander. Das muss man doch verstehen, hat man sich doch im Laufe der Zeit auseinander gelebt. Doch genau darin lag der Sinn des gegenseitigen Gelöbnisses, der Beziehung eine über die Nacht hinausgehende Dauer zu geben und damit sein Leben nachhaltig zu gestalten. Heutzutage werden die Ehen nicht mehr durch den Tod geschieden, sondern " der kleine Tod ist schon das Happy End" wie es in einem Lied heißt. Und wer erreicht den schon angesichts der permanentnen Dauererregung.

      Und wenn nicht einmal in den höchstpersönlichen Angelegenheiten eine Zusage gilt: was ist dann vom Staat noch zu wollen.

      PS: Wählen ist kein Recht, sondern eine Pflicht und sollte wohlüberlegt erfolgen.

    • socrates
      17. August 2010 16:55

      2x ausgebombt, 14 Tage an der Front, die Mutter "befreit", beim Bombenalarm im Keller gezittert, im Flakturm gehofft herauszukommen, dem Nowotny aus Mistelbach und der "schrägen Musik" für das Überleben gedankt, das war meine Jugend. Dann habe ich erlebt wie die Soldaten beschimpft und entehrt wurden, Nowotny aus dem Ehrengrab exhumiert wurde, etc. Mein Vater erklärte mir: Nirgends dabei sein, nirgends mitmachen, wenn du etwas von einer Demonstration hörst, in die andere Richtung gehen, Militär vermeiden, alles so wie er es gemacht hat. Was ist in unserer Zeit ein Fahneneid Wert (jetzt Gelöbnis, denn Gott und Moral ist schon beseitigt) und wie lange hält er? Schützt er vor politischer Verfolgung wenn man kein Sieger ist?

    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 19:47

      @ socrates

      Es gibt wirklich keinen Schutz, weder im Krieg noch im Frieden.

      Demnächst werden wir schon entsorgt werden, wenn wir unsere Meinung sagen werden. Das ist der 'Friede', der 'Wohlstandsfriede'.

      Demnächst werden wir auch entsorgt, wenn wir auf den Marktplatz gehen, um Essen zu kaufen, wenn einer zur gleichen Zeit zu den 75 Jungfrauen 'aufsteigt', oder wenn das Messer oder die Kugel gerade in unserem Körper stecken bleibt.

      Oder wir verhungern mitten auf der Straße, weil unsere Gläubiger alles essbare abgekarrt haben. 40 Jahre werden wir nie zurückzahlen können. Vielleicht schreiben wir vorher noch die Liste jener Personen, die uns über 40 Jahre hinweg verschuldet haben, die Liste jener Abgeordneten, die für die Schulden gestimmt haben und uns zu fragen.

    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 19:49

      Korrektur
      ... ohne uns zu fragen.

    • socrates
      17. August 2010 21:36

      Meine Gläubiger sind es nicht, ich gehe mit den Isländern und Griechen konform!

  9. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    16. August 2010 17:47

    Hochgeschätzter Herr Unterberger

    Noch selten habe ich einen Kommentar gelesen, der mich -trotz seiner Vielschichtigkeit- in beinahe allen Aussagen nicht nur anspricht, sondern der auch grossteils meinem eigenen Wahrnehmen und Denken entspricht.
    Und dafür danke ich Ihnen herzlich.

    Aber eines stört mich persönlich doch ganz gewaltig:
    Wenn ich auch inhaltlich mit dem übereinstimme, was Sie diesbezüglich schreiben, das Wort "Aufzucht" im Zusammenhang mit Zeugung, Erziehung und Begleitung vn Kindern zu verwenden, führt zwangsläufig zu Missverständnissen.

    Es handelt sich hier nicht nur um (rein materialistische) Verantwortung der (künftigen) Gesellschaft gegenüber, sondern auch und vor allem um das, was Sie in Ihrem Kommentar -vollkommen zu Recht- "Liebe" nennen: auf diese kommt es letztlich an: in jeder Hinsicht.

    Mit besten Wünschen und freundlichen Grüssen

    Elmar Leimgruber

    P.S.: Die steuergeldfinanzierte Verunstaltung der österreichischen Bundeshymne durch ungute Gender-Zeitströmungen habe ich übrigens letzthin auch kommentiert:
    http://www.redakteur.cc/seid-mir-gegrusst-und-geehrt-grosse-weibliche-und-mannliche-sohne-der-heimat/

  10. Hausfrau (kein Partner)
    16. August 2010 17:30

    Ich hatte einmal die Ehre Otto von Habsburg persönlich kennenzulernen und habe daraufhin seine äußerst beeindruckende Biographie gelesen. Dadurch wurde mir (Jahrgang 1980) vieles der Geschichte Österreichs, Europas, aber auch der Weltgeschichte erstmals erschlossen. Erst seit dieser Begegnung habe ich eine Ahnung, was es bedeutet, die Heimat zu lieben, was Österreich ist oder sein könnte, wenn es an seiner Spitze Menschen gäbe, zu denen man aufblicken könnte.
    Hoffentlich zeigen sie sich bald wieder, die großen Söhne, die frei, gläubig, arbeitsfroh und hoffnungsreich in die neuen Zeiten schreiten, damit diese auch zukunftsreich werden.

  11. Alexander Huss (kein Partner)
    16. August 2010 15:50

    Eine treffsichere Bestandsaufnahme der Lage in Österreich, endlich jemand, der das geistige Elend dieses Landes auf den Punkt bringt.

  12. Celian
    16. August 2010 15:21

    Der kindische Gender-Streit läßt völlig außer acht, wie schön unsere Bundeshymne ist – rein objektiv, im Vergleich zu den Hymnen anderer Länder.

    Es gibt wohl kaum eine andere Hymne, die so harmonisch in Text und Lied ist wie unsere, die die Schönheit von Mensch und Natur so lobt. Unsere Hymne ist für mich jedes Mal, wenn ich sie höre, ein Labsal für Geist und Ohr. Leise und unaufdringlich klingt sie dahin und doch hat sie die Kraft, den Zuhörer für sich zu gewinnen. Ohne großen Tönen und ohne billiger Effekthascherei, so ist unsere Hymne.

    Nicht so, wenn man andere Hymnen hört.

    Penetrant pompös tritt die Marseillaise auf. Kein Wunder – wurde sie doch geschrieben ursprünglich als Kriegslied gegen Österreich.

    Oder Englands „God Save the Queen“ oder noch schlimmer das martialische „Rule Britannia“
    Oder die italienische. Auch so ein Kriegslied – wieder mal gegen Österreich.

    Die Siegerstaaten haben ihre widerlich auftrumpfenden Hymnen schon sehr lange, sie wurden nie ausgetauscht, es gab ja nie einen besonderen Grund dafür – in Österreich schon, da Österreich nicht mehr war, was es einmal war. In Österreich hat man die Chance ergriffen und man hat eine Hymne im wahren Sinne des Wortes als Lobpreisgesang ersonnen. Weniger an den äußeren Feinden, wie so viele andere Hymnen, orientiert sich unsere Hymne an unseren eigenen Werten, inneren und äußeren – und ist deshalb auf lange Sicht viel sinnstiftender für das Gemeinsame eines Volkes als andere Hymnen es je sein können. Diese Kriegshymnen verlangen nach gehorsamen Patrioten, die pflichtgetreu für das Vaterland einstehen. Unsere Hymne dagegen wirbt um Menschen, die gebenedeit sind für das Schöne, die der Schönheit wahres Inneres sehen. Sie preist das Land und seine Leute auf eine ganz unnachahmliche erhabene, aber nie überhebliche Art. Und gewinnt so ganz zwanglos die Sympathien, ohne mit Mord und Totschlag zu drohen.

    Österreich ist nicht nur das schönste Land der Welt. Es hat auch die schönste Hymne.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      16. August 2010 19:24

      Ich teile Ihre Meinung zur österreichischen Bundehymne, Celian; sie ist wunderschön. Ich trage nach, daß ihr Text (an dem keine Silbe, kein Komma einer Änderung bedarf) von Paula von Preradovi? stammt, der Mutter von Fritz und Otto Molden. (An den Fritz, hoffentlich geht's ihm gut — auch wenn er seinen Buchverlag leider gegen die Wand gefahren hat —, habe ich gute und lustige Erinnerungen, da ich als Gymnasiast und Student für ihn etliche Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Französischen übersetzt habe.)

      Zu der offiziellen und der inoffiziellen Hymne des UK:

      "God S(h)ave the Queen" oder King, je nachdem: Melodie von Georg Friedrich Händel, einem Deutschen und späteren Briten. Text keineswegs martialisch, sondern der damaligen Tradition entsprechend, den imperialen Regenten Gottes Segen zu wünschen. Inhaltlich durchaus vergleichbar mit "Gott erhalte", der österreichischen Kaiserhymne, deren Melodie (von Haydn) später zur deutschen Nationalhymne wurde.

      "Rule, Britannia" (Musik: Thomas Augustine Arne, Beethoven) muß, wie so vieles, vor dem Hintergrund der Zeit betrachtet werden: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Napoleon im Begriff, ganz Europa zu unterjochen. Sein Niedergang, bei Waterloo (Belle Alliance) besiegelt, wurde durch den Kampf zwischen Briten und Franzosen um die Vorherrschaft auf den Weltmeeren eingeleitet, den die Briten unter gewaltigen Opfern gewannen. (Empfehle Lektüre einiger "Hornblower"-Romane oder Anschauen des Films "Master and Commander".)
      Diese Hymne, deren urprüngliche Melodie und deren Text schon kurz nach dem teuer erkauften Sieg über die spanische Armada — der eine frühere Existenzbedrohung des UK beendete — entstanden, hat ebenfalls nix Blutrüstiges, wenn Sie verzeihen. Die Kernsätze lauten auf deutsch ja schlicht:
      "Britannien, beherrsche die Wogen,
      Briten werden niemals Sklaven sein."
      (Wobei im die erste Zeile im Englischen sowohl als Imperativ wie als coniunctivus hortativus verstanden werden kann; im letzteren Fall müßte, aber nur im Deutschen, das Komma nach "Britannia" entfallen.)

      Bitte betrachten Sie das nicht als Klugscheißerei; aber ich bin als Ösi (schlimmer noch: Kärntner) bis zum 12. Lebendsjahr in GB augewachsen, zweisprachig.

      Mit herzlichen Grüßen an einen g'scheiten Poster, den ich schätze!
      P.S.: Wann kommt Dr. Unterberger mit den Blog-Badehosen für Gerald18 und mich rüber? Wir bezahlen sie ja auch — zusammen mit unserem Blog-Obolus.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      16. August 2010 19:32

      Ich bedaure das fehlende s in "Bundeshymne" und daß der zutiefst österreichische Hatschek im c von "Preradovic" hier typographisch als Fragezeichen interpretiert wird. Aber dafür kann der Chef nix.

  13. Celian
    16. August 2010 14:14

    Im Islamunterricht wird also unsere Gesellschaft unterminiert, dieser naive Staat demontiert sich selbst, indem er die islamische Scharia an seinen Schulen lehrt. Die eigenen, hart erkämpften Werte wie Freiheit und Demokratie werden zugunsten des Islams verleugnet, kampflos ja unterwürfig wird der neuen Kulturmacht der Vortritt gelassen, die westeuropäische Kultur hat abgedankt, ist nur mehr Kulturgeschichte, nur mehr dazu da den neuen Mächtigen in die Steigbügel der Macht zu helfen.

    • Josef Maierhofer
      16. August 2010 15:14

      Ich fordere das Unterrichtsministerium auf, sofort zu den österreichischen Inhalten zurückzukehren, ohne Wenn und Aber.

    • Celian
      16. August 2010 15:25

      Gute Idee, Herr Maierhofer, allein mir fehlt der Glaube, dass man Sie oder mich dort Ernst nimmt...

    • J€sus (kein Partner)
      16. August 2010 16:09

      Gibt es Quellen dafür, dass die Scharia im Islamunterricht vermittelt wird oder müssen wir uns wieder einmal auf das Wort von A.U. verlassen?

    • Gerald M. (kein Partner)
      16. August 2010 16:41

      http://home.schule.at/lehrer/info/islam/lehrplan.htm

      Scharia = "Rechtsordnung" des Islam

      9. und 10. Schulstufe (15- und 16jährige):

      In diesen Schulstufen wird den Schülern über die Sitten- und Morallehre sowie über die Familienordnung und das islamische Verhalten in der Gesellschaft Unterricht erteilt. Die Schüler sollen darüber hinaus in die Grundsätze der islamischen Rechts- und Gesellschaftsordnung eingeführt werden.

    • J€sus (kein Partner)
      16. August 2010 18:08

      Nun das klingt tatsächlich nicht besonders gut.

      Natürlich sollte über die Scharia gelehrt werden aber aus einer kritischen Perspektive und davon lese ich hier nicht das geringste...
      Gefällt mir gar nicht.

    • Simplicius (kein Partner)
      19. August 2010 09:40

      ad J€sus:

      Lehrpläne für die öffentlichen Schulen werden vom zuständigen Bundesmyst... ähm, -ministerium als Verordnung erlassen. Diese Verordnungen können im Bundesgesetzblatt (BGBl.) Teil II nachgelesen werden.

  14. rado (kein Partner)
    16. August 2010 14:13

    Änderungsvorschlag:
    "Horcht wie sie mit Weiberkreischen rücksichtslos nach Quoten heischen!"

  15. Celian
    16. August 2010 11:31

    Für den, der glaubt, dass Heimatliebe durch einen Treueschwur entsteht, weil er sich nicht vorstellen kann, dass es so etwas wie Heimatliebe gibt, ist der Text der Bundeshymne veraltet.

    In Wahrheit wird durch einen Treueschwur nur öffentlich gemacht, was längst schon in einem selbst wohnt. Oder wohnen sollte. Der Treueschwur bekundet nur öffentlich, was man im Herzen fühlt.

    Die starke Bindung zu einem Land ist heutzutage für viele schwer begreifbar. Für viele ist Österreich nur ein Vehikel, das für die Bereitstellung von Geld und Sachgüter des eigenen Wohlbefinden zuständig ist, wie eben ein kleines Kind, das von den Eltern nur fordert, aber noch zu klein ist, um Elternliebe entwicklen zu können. Diese Unmündigen haben noch nicht gelernt Gefühle für andere zu entwickeln.

    Wie sollten sie das für ein Land können? Für eine Gemeinschaft? Für jene ist der Text der Bundeshymne rettungslos veraltet, unverständliches Geplappere.

    • Josef Maierhofer
      16. August 2010 15:18

      Mehr als 40 Jahre lang haben wir den Text ignoriert und verhöhnt und tun es vielfach auch heute noch.

      Genauso, wie wir alles in vielen Jahrhunderten mühsam Erworbene, wie Menschenwürde, Ordnung, Gesetz, etc. in Frage stellen, in den Dreck zerren, verachten und durch sinnlose Dummheiten zu ersetzen versuchen.

  16. Neppomuck (kein Partner)
    16. August 2010 11:24

    Hymnen sind Teil des (an sich irrationalen) Selbstbewusstseins eines Volkes. Aber was ist schon immer "rational"?

    Halt! Habe ich „Volk“ gesagt?
    Klingt nach Wiederbetätigung, also statt dessen „ … einer abgegrenzten, staatsrechtlich strukturierten und politisch gesteuerten Verwaltungseinheit.“
    Hier bekommt jeder Reimeschmied sofort schweren Schluckauf.

    Aber auch Liedertexte haben den engen Regeln von Vermaß und Reim zu gehorchen, mag auch die Melodie helfen, über die Gesetzmäßigkeiten der (meist vierfüßigen) Verslehre zu springen.
    Dennoch braucht es Metaphern und damit verbundene, bzw. provozierte Assoziationen, auch unter Inkaufnahme un- oder inkorrekter, oft oktroyierter persönlicher Vorstellungen.

    Womit wir beim Individuum wären.
    Individualismus, konsequent gelebt, heißt Chaos. Die persönliche Freiheit im Kollektiv kann nur funktionieren, wenn sich alle an einsehbare und/oder wenigstens mehrheitlich festgesetzte Regeln halten.
    Somit hat jedes Staatswesen den Erfordernissen „Übersichtlichkeit“ (Transparenz) und „konsistente Rechtsprechung“ Genüge zu leisten.
    Da gehören Selbstverständnis und Perspektive dazu.

    Das alles scheint mir in der (derzeit gültigen) Form der Bundeshymne ganz gut repräsentiert. "Neuzugänge" haben das zu respektieren oder sich ein neues Nest zu suchen. Man kann nicht alles haben.

    „Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zuteil.“ (Schiller, Ring des Polykrates)
    Auch wenn der systemimmanente Neid der "Brüsseler Götter" diese das anders sehen lässt.
    Freiheit und Demokratie müssen jeden Tag neu erstritten werden.
    Dabei können uns die 3 Strophen unserer Bundeshymne nur dienlich sein.

  17. Pevau
    16. August 2010 10:24

    Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen,ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger
    ein Volksvertreter ?????

  18. SOKs (kein Partner)
    16. August 2010 10:17

    Gut geschrieben Herr Unterberger - aber.
    Hundertmal bereits gesagt. In einer schwachen Stunde drängt sich die Frage auf, wie sich diese Besinnung und Identität auf Österreich für junge Menschen konstruieren lässt. Seit der, zumeist unreflektierten, primitiven EU-Ordnung. Vollkommen unbekannte namenslose Wesen (keine Väter, keine Mütter, keine Brüder oder Schwestern) dirigieren doch das Denken. Ebensolche primitiven namenslosen Wesen herrschen in Österreich. Wer steht hinter Feymann, Strache, Pröll? Hinter der Wiener, Salzburger, etc. Stadtregierung? Hinter dem kommunistisch angehauchten Bundespräsidenten?
    Aufwen lohnt es sich, den Eid abzulegen? Für wen das Schwert in die Hand zu nehmen?

    • Josef Maierhofer
      16. August 2010 11:11

      Es liegt darin sehr viel Wahrheit, wenn Sie diese Frage stellen.

      Besinnung für die jungen Leute können wir nicht konstruieren. Die erleben vielfach leider das, was wir ihnen angetan haben: Besinnungslosigkeit, Orientierungslosigkeit, EU, Gender, Mainstream, unnötiger Überfluß, Materialismus, etc.

      Was geblieben ist, daß viele die österreichische Fußballmannschaft anfeuern, daß viele junge Menschen die Schwimmer ihrer Generation anfeuern, daß da noch ein Funken Österreich drinnen zu sein scheint.

      Auf wen soll ich als junger einen Eid schwören, auf die Träger unserer Korruption ? Auf völlig materialistische 'Gierals' an der Spitze ? Nein, es gehören schon alle Österreicher zu Österreich, also schwören wir auf den Reisepaß ? Möge es uns gut gehen, also schwören wir auf das 'Prösterchen' ? Auf den Großvater ? (weil der Vater ist meistens auch bereits entworzelt) (da fällt mir das Lied von STS ein, Großvater), auf das Schnitzel und Bier ? auf 'Multikulti' ? ...

      Die jungen Menschen, die sich dazu durchringen, daß sie erkennen, wo sie zu Hause sind oder waren (die fühlen meist stärker die Heimat, weil sie nicht mehr da ist), wo sie geboren wurden, wessen Haus sie erben (wenn überhaupt), wessen Sprache sie zu allererst gelernt haben, wer ihnen geholfen hat, die ersten Schritte zu tun, wer ihnen das ABC beigebracht hat und die Grundrechnungsarten, wer ihre wirklichen Freunde sind, nach welcher Ordnung sie leben, was ihnen lieb ist und was nicht, ... ... diese jungen Menschen werden auch erkennen, daß sie in einer Gemeinschaft leben, daß sie nur gemeinsam das heute schon komplexe Leben bewältigen können, daß man nur mit guten und sinnvollen Gesetzen, Disziplin und Ordnung überhaupt Ziele erreichen kann, ... ... diese jungen Menschen werden auch eine Heimat erkennen, die heißt Österreich und die werden auch erkennen, daß sie selbst es sind, auf den sie schwören. Sie werden sich auch darauf verlassen können und zur Not das Schwert ergreifen und die Heimat Österreich verteidigen.

    • Logiker
      16. August 2010 12:58

      aber wenn ihnen das kleinste und wichtigste Gemeinsame, nähmlich die Familie als Hort des Bösen dargestellt wird, als etwas, was zur Selbstverwirklichung nur hinderlich ist, was ev. Rücksichtnahme, Pflicht und Verzicht bedeutet und damit die Verbundenheit in der kleinsten aber wichtigsten gesellschaftlichen Einheit nicht mehr gelernt und gelebt wird, dann wird die Verbundenheit mit größeren Einheiten auch nicht funktionieren.

    • Josef Maierhofer
      16. August 2010 15:12

      @ Logiker

      Ja das haben wir den jungen angetan.

  19. Paige
    16. August 2010 10:15

    In der Fremde, wenn man sich fremd fühlt, da denkt man oft an Zuhaus. So werden Sitten und Bräuche der Heimat in der Fremde sogar oft mehr gepflegt als daheim. Das muss man verstehen. Das Wir-Gefühl ist noch das alte. Es bezieht sich auf die Heimat, die man verlassen hat. Die anderen kommen sich oft gut vor, kennen sich mit allem aus, wissen Bescheid in ihrem Land und sie reden mit einem, als wäre man ein Depp, aber WIR sind auch gut. WIR sind ja auch nicht irgendwer. Unsere Heimat hat auch große Söhne usw. Das ist ganz normal. So zeigen sich Fremde von ihrer sympathischsten Seite. Dies sollte auch von den Einheimischen goutiert werden. So hört man sich die Musik mit an oder geht zum Italiener oder Chinesen essen. Das Zusammenleben kann nur durch gegenseitigen Respekt funktionieren. So kann auch ein Völkergemisch sehr befruchtend für eine Gesellschaft sein, s. USA.

    Werden Zuwanderer zu sehr gedemütigt, wird es problematisch, denn aus der Opposition heraus verstärkt sich dann ihre Identität derart, dass sich die aufgestaute Wut irgendwann entlädt. So ist ein gewisses Entgegenkommen schon richtig. Allerdings ist das Erlernen der Landessprache eine Bringschuld; denn gerade das Nichtbeherrschen der Sprache führt ja dazu, dass man den, der nicht reden kann, von vorn herein als Trottel betrachtet.

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 10:40

      Ihr Satz: ""So hört man sich die Musik mit an oder geht zum Italiener oder Chinesen essen. Das Zusammenleben kann nur durch gegenseitigen Respekt funktionieren. So kann auch ein Völkergemisch sehr befruchtend für eine Gesellschaft sein, s. USA.""
      Sehr biedere Ansicht. 1. Ist das Musik?; will ich sie hören?; wenn ja fahr ich dorthin, wo sie diese praktizieren. Oder auch nicht. Meine freie Entscheidung. Hier in Ö "muß" ich sie hören.
      2. Ich will nicht zum Italiener - Sie vergessen bewußt den Türken - oder Chinesen. Ich kann mich auch ganz gut anders ernähren. Schon gar nicht auf der Straße muß ich mich ernähren. Und amerikanischen Schnellfraß essen. Oder türkisch undefinierbares, unkontrollierte Nicht-Speisen. Eigentlich Essen für Hilfsarbeiter - hauptsache billig.
      3. Kennen Sie nicht die USA: kaum hat ein Amerikaner dauerhaften Kontakt zu einem Chinesen, Neger, Türken, Italiener - ausser natürlich in deren Lokalen.
      4. Brauuche ich nicht das Vorbild aus den USA, ich lebe in Österreich und kann mir meine Freunde aussuchen wie es mir passt. Und Ziet für Italiener, Chinesen und Türken hab ich sowie so nicht.

    • Paige
      16. August 2010 11:06

      Na, Sie müssen ja nicht, SOKs - ich dachte halt nur nach, wie das so ist, um auch draufzukommen, was man da machen kann. Leider, mit den Türken bzw. Muslimen gibt es halt überall Probleme. Es würde mich schon stören, wenn in Wien die Muezzins 5 x am Tag herumplärren. Jetzt wollten sie ja ganz in der Nähe vom "ground zero" eine Moschee errichten. Das ging auch den ansonsten sehr toleranten New Yorkern zu weit. Wieviel Islam verträgt eine freie Zivilisation?

      http://zoelibat.blogspot.com/2009/06/wieviel-islam-vertragt-eine-freie.html

  20. H. Richter (kein Partner)
    16. August 2010 09:46

    "Christen wissen hingegen, dass wir Menschenwerk – also auch den Staat – nie kritiklos verabsolutieren dürfen."

    Nun ja: Ich meine, dazu muss man nicht ein Christ sein. Umgekehrt haben genug Christen sich zu allen Zeiten Forderungen des Staates kritiklos unterworfen, noch dazu angestiftet von ihren Religionsoberen, die Jesus zitierten: "Dem Kaiser was des Kaisers ist ...."

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 10:42

      Würden Sie mehr darüber wissen, würden Sie das so nicht schreiben. Also:? Lernen oder weiter nachplappern.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. August 2010 12:28

      Ja, Christen sind gut und weise ... oder was wollen Sie mir sagen?? Und was stimmt an meiner Bemerkung genau nicht? Genug Christen gab es, die ihre angeblichen Prinzipien des Interessen des Staates geopfert haben.

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 13:38

      Hr./Fr. H. Richter, Selbstverständlich haben sich auch Christen zu allen Zeiten Forderungen des Staates kritiklos unterworfen. Auch dem Kaiser den Respekt erwiesen. Mit lernen meine ich, daß aus Ihrer Aussage hervorgeht, daß Sie die Geschichte Österreichs, Europas nicht besonders würdigen. Von den Aufständen gegen die Regentschaften hatten wir in den letzten 400 Jahren doch einige Systemänderungen erfahren. Bauernaufstände, Protestantismus oder zu Beginn des 19. Jahrhunderts Revolutionen. Wenn Sie die Rolle des "Kaisers" und Entscheidungen von dem Sie schreiben jedoch kennen und welche Änderungen möglich waren, dann waren es nicht die Religionsoberen. Nehmen Sie auch die Lösung des ungarischen Aufstandes und mit welchen Mitteln sie von F.J. II zur Einigung erreicht wurden. Nicht lernen, einfach mal darüber lesen.

    • CMH (kein Partner)
      16. August 2010 13:49

      Mit dem gleichen Recht kann ich sagen, dass die Atheisten in der Sowjetunion sicher jedr für sich ein guter Menschen war, aber die Menschenverachtende Politik ihrer Führer haben sie sogar aktiv unterstützt. "Es findet sich für diese Stelle hier sicher auch ein Lenin oder Stalin Zitat, das man mit drei Punkten enden lassen könnte....."

      Christen hingegen sind nicht gut und weise und machen sicher auch genügend Quatsch. Aber immerhin haben sie die moralischen Standards geprägt und sie wissen, dass sie sich für ihre Handlungen nicht nur vor ihren Vorgesetzten verantworten müssen.

      Wenn ich mir aussuchen müsste, ob ich als Christ oder Atheist lebe und die haargenau gleichen Probleme und Aufgaben zu meistern hätte. ich würde es vorziehen und micht sicherer fühlen, wenn ich das als Christ dürfte.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. August 2010 13:50

      Sg. SOKs
      Es geht mir nicht um die gesamte Geschichte von Auflehnungen gegen den Staat mit oft fragwürdigen Zuschreibungen (Bauernaufstände und Ungar. Revolution= gut vs. Frz. Revolution und Russ. Revol. = böse), sondern einfach um die Tatsache, dass man kein dezidiert christliches Weltbild haben oder gar gläubig sein muss, um den Staat und seine Mittel und Zwecke kritisch zu sehen.
      Hier im Forum kommt es immer wieder gern zur unterschwelligen Polarisierung zwischen aufrechten Abendländern christlicher Gesinnung und destruktiven liberalen Freigeistern, die meist flink in die linke Schublade abgelegt werden. Bei all dem werden mir persönlich oft allzuenge Kategorisierungen eingesetzt, die dazu dienen, ein Feelgood "Us vs. them" zu erzeugen.

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 16:06

      Sg. Hr./Fr. H. Richter, feelgood - dazu gehört doch die Identifikation for what. Sicher auch Einigkeit. Das Thema hier soll Lodern behandeln und erzeugen, brennende Herzen. Gute Erfahrungen wurden mit der Gläubigkeit gesammelt. Wir und sie - "wir" wissen, daß wir "sie" nicht voll begreifen können. Und versuchen dieses zu respektieren. Auch, oder besonders die Liberalen Freigeister. Wir sind selber doch alle Freigeister, und kämpfen gegen Verschlechterung und unbekanntes Terrain . Ausgenommen die sturen Beamten, Die können die Bundeshymne im Schlaf singen. Die pochen besonders auf ihren "christlichen Glauben". So wie sie ihn verstehen. Und wenn 10 Leute zusammen kommen, gibt es einen Beamten, der die anderen 9 "organisiert". Auch hier. In unfreien Gesellschaften gibt es vielleicht 6 Beamte für 10 Leute. Sicher waren die Veränderer in unseren Breitengraden nicht die Beamten. Also nicht jeder der die Bundeshymne singt ist ein "Christ". Oft soll es so sein, daß gerade Beamte nicht wissen was Wir oder sie sind. (Beamte: mehr als in staatlichen Organisation haben wir sie heute in den großen Wirtschaftsorganisation; erkennbar am Mao-Anzug m/w).

  21. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    16. August 2010 09:20

    "Nun erleben wir aber seit ein, zwei Jahrzehnten ein ganz neues Phänomen: Mitten in Österreich wachsen Hunderttausende Menschen auf, denen dieses Land nicht primär eine geliebte Heimat ist. Sie leben primär in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur, die noch dazu meist von einer totalitären Religion geprägt ist. Von Prinz Eugen bis zu den Türkenbelagerungen, vom Schweinsbraten bis zur Volksmusik ist ihnen die österreichische Kultur fremd, ja zum Teil verhasst."

    Auch für mich ist österreich nicht die "geliebte Heimat", ganz ohne Sprachschwierigkeiten und Religion. Weiters ist mir Volksmusik und Schweinebraten zuwieder!

    Fehlende Nationalstolz als Teil des österreichischen Problems zu sehen, halte ich für falsch.

    • Paige
      16. August 2010 09:41

      Na-ja, österr. Volksmusik habe ich auch nie sehr gemocht. Als Kind bekam ich davon sogar Juckböckchen (mit nervösen Zuckungen). Man muss aber unterscheiden zw. volkstümlicher Musik und echter Volksmusik. Da gibt es schon ein paar wirklich nette Lieder. Kein schöner Land, Lorelei usw. - diese Richtung. Schön sind auch die Lieder von Schubert gesungen von Wunderlich. Das ist schon was Feines. Ansonsten gefällt mir eher Country oder besonders die irische Volksmusik.

      Schweinsbraten mag ich. Ich gehöre zu den völlig unverkrampften, nicht an Essstörungen leidenden, Carnivoren, müssen Sie wissen. Den Schweinsbraten setze ich aber selten ein, damit er was Besonderes bleibt. Er ist gut bekömmlich. Vielleicht liegt das ja an den Antibiotika, am vielen Knoblauch oder etwa nur daran, dass damit ein gewisses Glücksgefühl verbunden ist. Was weiß man? Ich kann es durchaus aushalten, nicht alles zu wissen. Aber das ist eine andere Geschichte..

      Beim Nationalstolz ist es halt so, er fehlt aber den Zuwanderern nicht, wenn Sie verstehen, was ich meine...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 11:06

      Tja dRb, wenn Ihnen Volksmusik auch verhasst ist, müssen wir uns wohl etwas überlegen... ;)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      16. August 2010 11:48

      "Schweinsbraten mag ich. Ich gehöre zu den völlig unverkrampften, nicht an Essstörungen leidenden, Carnivoren, müssen Sie wissen."

      Hier lese ich eine Beleibtheit ihrerseits herraus ;)

    • Paige
      16. August 2010 12:09

      Redaktion, ich muss auf meine Figur nicht aufpassen - ich esse alles, aber selten mehr, als ich Hunger habe. Das Problem dürften wohl eher Sie haben, sonst müssten Sie nicht Diät halten und auf das wohl unbestritten leckere Schweinsbraterl verzichten. Ich bin sicher, Sie sind Vegetarier - nun, das ist eine Essstörung..:-)

    • J€sus (kein Partner)
      16. August 2010 12:30

      Warum ist Vegetarismus eine Essstörung?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      16. August 2010 15:52

      Nur weil ich STF einmal gefragt habe, ob bei seiner Partei auch Vegetarier Spitzenfunktionen ausfüllen können, heißt das nicht, dass ich selber einer bin! Ich esse regelmäßig Fleisch und Fisch...falls es jemanden interessiert. Dabei halte ich nicht DIÄT im Sinne von Kontertaktick gegen das Zunehmen, sondern ich achte darauf, dass ich meinem zu 80 % gesunde Sachen zuführe, weil ich meinen Körper gernhab und ich auch mit gesunden Sachen nicht auf den "Genuss" verzichten muss.

      Auf Schweinebraten und Stelzen verzichte ich allerdings ganz einfach, weil mir fettiges Fleisch nicht sonderlich schmeckt. Am liebsten ess ich da noch Ripperln..............
      sonst noch Fragen?

    • Paige
      16. August 2010 18:08

      Hm, was könnte man den Red noch fragen? Haben Sie eine Glatze oder/und einen Bart, ev. gar einen Vollbart? Ich muss das wissen, dann kann ich Ihnen nämlich sagen, was für ein Typ Sie sind.. ;-)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      17. August 2010 11:24

      Hmmm, da schicke ich Ihnen doch am besten ein Bild von meiner rechten Handfläche. Damit können Sie sicher alles herrauslesen was sie benötigen.

      mfG

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. August 2010 07:10

      Schicken Sie die Knoche von den Ripperln auch noch mit, aus denen kann Paige das BIP-Wachstum 2011 prognostizieren!

  22. Anonymous (kein Partner)
    16. August 2010 08:53

    Dr. Unterberger bespielt die Konservativklaviatur wieder mit großer Brillianz.
    Leider schleichen sich einige Disharmonien ein. Da rückt unser brillianter Vordenker doch glatt von seiner Linie ab - der Islam ist scheinbar doch nicht grundsätzlich böse, dafür haben jetzt sogar Atheisten eine Moral. Natürlich nur eine halb so gute wie die des Christenmenschen.
    Offenbar ist jetzt sogar bei A.U. schon ein bisschen "anything goes". Was soll ich denn jetzt denken? :(

    Mit den Kindern hat er natürlich völlig recht, wie könnte es auch eine Zukunft geben ohne permanentes Wachstum? Habt keine Furcht das geht problemlos und sollte es tatsächlich so linken Blödsinn wie endliche Ressourcen, Klimawandel o.ä. geben wird Gott uns erlösen - irgendwann kommt er.
    Amen

    • Paige
      16. August 2010 09:10

      Nun, ich glaube, es liegt nicht daran, dass Sie nicht wissen, was Sie denken sollen, sondern daran, dass Ihre Gedanken sehr durcheinander sind...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 09:18

      Paige, Ihre Antwort ist aber auch nicht eben von sachlicher Klarheit geprägt...

    • Paige
      16. August 2010 09:21

      Schnabel, sie passt schon. Machen Sie sich bloß keine Sorgen...

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 10:49

      Nie was von dieser Klaviatur gehört, kenne nur die Wiener, etc.
      Jedenfalls unterscheiden sich die Klaviaturen in der Ausdrucksweise. Warum greifen Sie Hrn. Unterberger an? Der schreibt nur, denken müssen Sie selber.

  23. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    16. August 2010 08:50

    Super, ich lieg' in der Sonne und schreib' einen Kommentar! Die durchaus originellen Anfragen der Partner werden einfach jedesmal mit denselben Textbausteinen beantwortet: Political Correctness, unchristliche Ausländer, Staatsverschuldung. Wie praktisch, alles schon in der Schublade. Kommentare schreiben nach der Naturmethode von Kommerzialrat Walter Nettig.

    Um Marx mit Stalin und Hitler in einem Atemzug zu nennen, gehört schon einiges an Chuzpe dazu, auch wenn natürlich Hegel der intellektuelle Ursprung aller drei war.

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2010 09:40

      @Schnabeltierfresser:
      Jo mei, die Partner wollen das halt hören/lesen - zugegeben, teilweise ich auch.

      Das Nennen von Marx un Hitler in einem Atemzug, ist so falsch übrigens auch wieder nicht.
      Der Nationalsozialismus trägt nicht umsonst das Wort Sozialismus in sich ^^

    • karl murx (kein Partner)
      16. August 2010 11:07

      Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Lenin - in EINEM Atemzuge.
      Klar, einem linken Scheuklappler passt dies natürlich nicht, der will ja nur EINEN sozialistischen Verbrecher in in seinem Weltbild dulden, ist ja auch bequemer so.
      STF, der Hohlraum zwischen deinen beiden Ohren wird halt auch nicht mehr kleiner.....

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 11:12

      Natürlich trägt der Nationalsozialismus nicht umsonst das Wort Sozialismus in sich, trotzdem ist es ein bisschen gewagt, einen durchaus redlichen Philiosophen und Wissenschaftler (einige Aspekte seiner Arbeiten werden auch von nicht Nicht-sozialistischen Kreisen respektiert) in eine Reihe mit diktatorischen Massenmördern zu stellen, finden Sie nicht?

      Mit der gleichen Berechtigung könnten Sie Hitler und Stalin als Schreibtischtäter bezeichnen.

    • karl murx (kein Partner)
      16. August 2010 12:55

      Hochmoralische,philosophische, salbungsvolle Worte sind billig, letzten Endes zählen die Taten.
      Einem Massakrierten ist es schnurzegal, ob er als Angehöriger einer Rasse oder Klasse gefoltert und ermordet wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 18:39

      murx, was reden Sie da für wirres Zeug?

  24. Martin Bauer
    16. August 2010 08:46

    Bitte unbedingt den Gastkommentar von Andreas Kirschhofer-Bozenhardt lesen.
    Eine Pflichtlektüre. Finde ich.

  25. Segestes (kein Partner)
    16. August 2010 07:37

    In das Netz gereimt....

    Wenn man's mal genauer nimmt:
    Bei unsrer Bundeshymne stimmt
    es hint und vorn nicht. Ihre Töne
    pflegte einem ihrer größten Söhne
    man nur durch Irrtum zuzuschreiben.
    Die meisten Lippen tonlos bleiben,
    wenn jene anzustimmen Pflicht.
    Die meisten auch beherrschen nicht
    den zweifellos verschrobnen Text.
    Und also ist es wie verhext:
    Also ob's des Schicksals Rache wär,
    dass nach dem Kriege nimmermehr
    die Obrigkeiten wollten leiden
    das schöne alte Lied vom Haydn.

    • SOKs (kein Partner)
      16. August 2010 10:51

      die Ziet möcht ich haben für sowas. Mit dem Alter wird das Zeitkonto immer knapper.

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2010 12:45

      Ist ja nicht von mir
      und das Abtippen hat nur eine gute Minute gedauert ;)

  26. Paige
    16. August 2010 07:29

    Na ja, würde man die Leute fragen, welche Hymne sie haben möchten, wäre das "I am from Austria" von Rainhard Fendrich.

    Weshalb sich Einwanderer nicht als Österreicher fühlen wollen? Nun, Amerikaner zu werden, ist immer noch toll, aber es ist mit schweren Hürden verbunden. Sich dort zu etablierten, bedeutet, man muss auf Zack sein. Wenn du fällst, fängt dich kein soziales Netz auf. Amerika ist einfach großartig, eine Weltmacht - die können sich schon gut vorkommen. Letztenendes haben sie ja auch den Krieg gewonnen. Und Österreich? Dei hohe Zeit is laung vorrüba und a die Höll host hinta dir. Vom Ruhm und Glanz ist wenig über, sag mir, wer zieht noch den Hut vor dir, außer mir.

    Auswanderer überlegen natürlich, wo es ihnen am besten gehen wird. Dabei spielt auch der Wohlstand und das soziale Netz eine Rolle. Viele der Einwanderer, die nach Österreich gekommen sind, kamen nur deswegen, weil es 1. bei uns gut zu leben ist und weil wir 2. keine Ansprüche gestellt haben. Diesen Zuwanderern war das Land und die Sprache völlig egal. Viele wissen tatsächlich nichts über Österreich, außer dass wir Nazis waren und darum an einem gewissen Schuldkomplex leiden. So ist es auch möglich, dass gewisse Ausländer völlig ungehindert Parallelwelten schaffen. Im Gegenteil - es gibt bestimmte Parteien in Österreich, die das auch noch fördern. Wer sich daran stößt, ist schnell ein Rassist. Das ist sehr praktisch.

    Der erträgliche Prozentsatz ist immer 10. Eine Gesellschaft verträgt 10 Prozent Idioten, 10 % Tachinierer, 10 % Schwule usw. In vielen Städten ist dieser Prozentsatz aber längst überschritten. Dort gibt es weit mehr als 10 % "Ausländer". Als "Ausländer" wird nur der empfunden, der sich nicht integrieren will.

    Wir haben den point of no return längst überschritten. Wir Österreicher sind zwar schon mit vielen Problemen fertig geworden, aber das ist jetzt eine harte Nuss. Wie das wohl ausgehen wird? Am ehesten so, dass wir islamische Stadtstaaten dulden (die einheimische Bevölkerung wird diese Gegenden verlassen oder konvertieren); denn die Österreicher neigen nicht zu Aufständen und Revolutionen. Blutige Straßenschlachten sind uns ein Gräuel. Wir waren immer diplomatisch...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 09:10

      Und was sagt uns das, dass es mit schweren Hürden verbunden ist, Amerikaner werden?

      Amerika ist eine einzige ethnische Parallelwelt, ethnische Segregation ist in den Großstädten überall der Standard. Auch Familien, die vor 150 Jahren zugewandert sind, sehen sich häufig noch in ihrer ethnischen Tradition.

      Der Zuwanderprozentsatz in den USA kann je nach Definition gegen 100% gehen. Die erteilten permanenten Aufenthaltserlaubnisse sind durchwegs im Steigen.

      So what?

    • Paige
      16. August 2010 09:19

      Daneben fühlen sie sich aber auch als Amerikaner. Das ist der Unterschied. Privat kann jeder tun, was er will - das betrifft sowohl die Traditionen als auch die Religion. Auf diese Weise kann ein "meltingpot of nationes" durchaus befruchtend wirken. Zu uns kommt leider primär nur Russ - das ist der nächste große Unterschied.

      Ich glaube, wenn die Österreicher keinen Nationalstolz haben - der wurde uns ja ausgetrieben, beinahe ist es so, dass Patriotismus unters Verbotsgesetz fällt - so darf es auch nicht wundern, wenn Zuwanderer sich nicht als Österreicher fühlen wollen. Genau das ist aber der Punkt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2010 11:16

      Natürlich ist das nationale Selbstverständnis in den USA ein ganz anderes. Dass das bei uns nicht so ist, kann man aber sicher nicht den Zuwanderen vorwerfen, wie Sie richtig anmerken. Vor allem nicht dem Russ, denn von dem gibt es in den USA mehr als genug.

      Das Ganze ist hochkomplex, und wenn wir uns ehrlich sind, in keinster Wesie vergleichbar.

    • Paige
      16. August 2010 12:17

      Da haben Sie schon recht, Schnabl, man vergleicht halt mit Gegenden, wo das funktioniert, um daraus zu lernen, weshalb es hier nicht so gut funktioniert. Natürlich haben die USA eine ganz andere Geschichte und Entwicklung. Es gab dort zunächst keine Nation, an die man sich anzupassen hatte. Aber ein bisschen kann man schon lernen daraus, auch wenn aus Österreich nun keine zweite USA werden kann..

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      17. August 2010 07:18

      Die einzigen Dinge, die unsere Politik retten können - egal ob Zuwanderungs- oder andere - sind Objektivität und Transparenz.

    • Paige
      17. August 2010 07:42

      Ja, da haben Sie vollkommen recht.

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    16. August 2010 02:46

    reinhard.horner@chello.at

    Amputierte Bundeshymne – amputiertes Österreich

    Frau BM Dr. Schmied verdanken wir die in einer Politpropaganda vorgenommene Eliminierung der Zeile: „Volk, begnadet für das Schöne“ aus unserer Bundeshymne. Gleichwohl wurde die Ministerin jüngst in Medien mehrmals als besonders „kunstsinnig“ bezeichnet.

    Hier nun überschweigen Herr Dr. Unterberger und sein auffordernder Partner den wesentlichen Teil der dritten Strophe: „Mutig in die neuen Zeiten, frei und gläubig sieh uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich“.

    Das würde in die pauschale Verleumdung unseres heutigen Österreich auch gar nicht passen: „Österreich ist heute ein Staat mit einer rasch wachsenden Staatsverschuldung, mit wachsender Korruption, mit rapid abnehmender intellektueller Qualität des regierenden Personals, mit einem wegen weitgehender Abschaffung des Leistungsprinzips ins Mittelmaß abrutschenden Bildungssystem, mit einer von niemandem mehr ernst genommenen Landesverteidigung, mit einer katastrophalen Überproduktion an überflüssigen Gesetzen, mit einer unfinanzierbar gewordenen Verwaltung auf zahllosen Ebenen und mit Exzessen an Sozialmissbrauch.“

    Wozu brauchen diejenigen, die ein solches Österreichbild verbreiten und faktisch in so günstigen Verhältnissen leben, von denen ihre Vorfahren nicht einmal träumen konnten, ein solches Vorgehen? Das lässt sich unschwer beantworten. Ohne derartige Untergangsbezichtigungen müssten sie den positiven Kräften folgen und selbst etwas tun. Sie könnten es nicht bei Schimpfereien und beim Schwätzen bewenden lassen.

    Alle, die nicht in Untergangshaltungen flüchten möchten, können und sollen insbesondere unserer Jugend die wichtigste in unserer Bundeshymne angesprochene Herausforderung vorleben: „Mutig in die neuen Zeiten etc.“! Für Erwachsene, die sich ernst nehmen und die ernst genommen werden wollen, führt kein Weg daran vorbei. Oder wir bleiben mutlos, in alten Zeiten verhaftet, unfrei, ungläubig, arbeitsfaul und hoffnungslos.

  28. fosca
    15. August 2010 23:09

    Keine Sorge, es kommt sowieso noch soweit, daß der gesamte Text der Bundeshymne geändert wird, denn was erwartet man von österreichischen Gutmenschen, die posaunen: "Patrioten sind Idioten", oder noch besser "Nimm Dein Flaggerl für Dein Gaggerl"!
    Und hier beginnt doch schon die Krux: wie soll man von Zuwanderer Integration verlangen in ein Land, welches von der eigenen Bevölkerung diffamiert wird und somit dem Migranten keinerlei Werte vermitteln kann, die ihm erstrebenswert erscheinen?
    Ergo: wer ins eigene Nest "gaggerlt", kann vom Anderen nicht das Gegenteil verlangen, oder?

  29. Norman Bates
    15. August 2010 22:06

    Im Grunde geht es bei all dem um die eigene Komfortzone und um die Anreize (externe oder interne), um in dieser zu verharren oder aus dieser auszutreten.

    Es ist komfortabel, wenn sich jemand anderer um das eigene Wohlbefinden kümmert und man sich nicht selbst anstrengen muss.

    Geld kommt aus der Steckdose. Wohlstand kommt aus der Steckdose. Glück kommt aus der Steckdose. Warum habe ich keinen Ferrari, warum hat der XY einen Ferrari. Ich will auch einen!

    Es ist mühsam und mit Arbeit und Anstrengung verbunden, wenn man sich aus seiner "Komfortzone" herausbewegt.

    Das "Gesamtsystem" sollte deshalb so gestrickt sein, dass beides möglich ist. Versorgung im Notfall und Anreize genug, um aus der eigenen Komfortzone auszubrechen ..

  30. SuPa
    15. August 2010 14:54

    Lassen wir doch die Bundeshymne mit ihrem Text so wie sie ist! Und lassen wir vor allem diese armseligen Leute, welche uns alles - auch die Bibel - geschlechtsneutral verordnen wollen, bei ihren Blödheiten. Für mich sind dies alles unwichtige Kleinigkeiten, welche nur von den grossen Herausforderungen im heutigen Leben ablenken (wollen).

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 15:02

      Es wird nicht mehr allzu lange dauern und dieses Gender - Problem wird von untergeordneter Bedeutung sein angesichts von den kommenden realen Probleme, die sich auftun werden.

      Über die Sinnlosigkeit solcher Absichten haben wir in diesem Blog schon seitenweise diskutiert.

      Es fehlt halt noch daran, daß die Betreiber die wahren Probleme zu erkennen noch nicht imstande sind.

    • SuPa
      15. August 2010 15:42

      Josef Maierhofer:
      für mich ist spielen bzw. singen der Bundeshymne nur eine symbolische und aufgezwungene Handlung, welche meistens nicht "vom Herzen kommt". Daher bleibe ich auch immer sitzen. Wird demnächst auch die Europahymne und wieder der Beflaggungszwang zur Pflicht? Oder sogar der Gruß mit der erhobenen rechten Hand (Sie wissen schon, was ich meine!)?
      Irgendwie fallen mir beim hören der Bundeshymne immer die beim Wiener Opernball gezeigten Frackhemden mit den Ordensschleifen ein, wo die Männerbrüste (manchmal werden auch schon Damen - natürlich ohne Frack - gesichtet) stolz mit unseren Landesfarben und Orden verziert sind. Dies sind in meinen Augen arme Teufel, welche so ihre angeblichen Verdienste für das Volk zur Schau stellen.

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 15:54

      @ SuPa

      Irgendwie haben Sie schon recht mit dem Bild der Fracks und Orden, denn die 'Mütter Theresas' eines Landes kommen meist zu solchen Veranstaltungen nicht.

      Auch ich bin gegen jeden Zwang zu Flagge, Teilnahme, etc. Ich finde aber sehr wohl in meiner Persönlichkeit den Drang zu dem 'Anstand', z.B. bei der Bundeshymne aufzustehen und damit meine Zugehörigkeit und Identität zu zeigen. Ich bemühe mich seit dem Militär (1967/68) auch Verantwortung für Österreich zu übernehmen, auch klare Aussagen zu meiner Meinung zu machen.

      Mir ist aber schon klar, daß man nur sich selbst verändern kann und nicht andere, solange die nicht auch das Gleiche denken oder das Beispiel gut finden. Verantwortung übernimmt letztlich jeder, der zu Österreich einen positiven Beitrag leistet, sei es durch Arbeit, sei es durch ehrliches und richtiges Engagement, und auch durch Mahnung und Infragestellen von Traditionen, etc.

    • SuPa
      15. August 2010 18:47

      Josef Maierhofer:
      Sie haben schon recht, ein gewissen Stolz auf die eigene Nation sollte schon sein. Wenn man aber das Abspielen der Hymnen vor den Fußballländerspielen (besonders bei der kürzlich stattgefundenen WM) betrachtet, wie manche Sportler sich da benehmen, dann hat man oft manche böse Gedanken.

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 19:17

      @ SuPa

      Auch die bösen Gedanken kommen bei manchen Fusballspielern auf, meistens sind es aber die reichen Fußballspieler, die sich danebenbenehmen, die den Wert ihres Lebens, ihrer Nation, etc. zufolge Geld verdrängt haben.

      Es ist so wie am österreichischen Futtertrog, je mehr Geld sie haben, desto weniger haben sie für Österreich übrig, egal wer, die Politiker, die Mächtigen, die Gierigen, die Reichen und die Superreichen und ganz selten (meist sind es die Suoerreichen) gibt es solche, die sich mit Karft für Österreich einsetzen (etwa Stronach als Beispiel, der das einige Zeit getan hat für Österreich).

    • nescio
      15. August 2010 20:44

      Die armen Fussballspieler, die sich nicht zu benehmen wissen, möchte ich da noch entschuldigen. Man hat es ihnen im Rahmen der verordneten Umerziehung nicht anders beigebracht.
      In Deutschland hat vor Jahren der damals noch amtierende Bundespräsident Rau im Fernsehen einbekannt, dass er sich schäme ein Deutscher zu sein. Was soll man da vom kleinen Mann erwarten? (gendergerecht muss es heißen: vom kleinen Menschen)

  31. Kurt22
    15. August 2010 14:34

    Vor einigen Jahren hat in Deutschland Friedrich Merz die "deutsche Leitkultur" ins Gespräch gebracht, sofort hat man ihm mit der Nazi- und sonstigen Keulen mundtot gemacht. Langsam sollten wir erkennen, dass das die einzige Möglichkeit ist, Einwanderer haben die Kultur des Landes zu achten, und die Linken sollten endlich einsehen, dass "Multikulti" nicht funktioniert!

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 14:58

      Dazu müßten die 'Linken' aber erst erkennen, daß es bei Multikulti eben eine Sorte gibt, die nicht funktioniert.

      Sie können den Nachweis eines ernsten Dialoges, einer Anerkennung der österreichischen Gesetze durch die Islamisten nicht erbringen und sollten daher auf diesen Zug aufspringen, 'Leitkultur', der Name als Strohhalm.

      Die Ausführung 'Leitkultur' (ich würde sagen Gesetz) aber bedeutet bei den Islamisten sofort Krieg. Mit den Muslimen haben wir die (in österreichischem Sinn) 'Gesetzlosen' importiert. Die halten weder unsere Verfassung ein, noch unsere Gesetze. Wie denn auch, wenn selbst unsere politischen 'Leitfiguren' ähnlich korrupt und gewalttätig unterwegs sind.

      Ohne Arbeit dürfte niemand hier sein. Familiennachzug kann es nur für qualifizierte Leute geben, doch nicht für 'Sozialabstauber'.

  32. Graf Berge von Grips
    15. August 2010 13:44

    Wenn die Fussballnationalmannschaft
    es bis zur Bundeshymne schafft,
    dann beschleicht mich bei dieser sanften Weise
    die Gewissheit, das Spiel wird sch.....

  33. Alex
    15. August 2010 13:34

    Dr. Unterberger schreibt völlig richtig: Nun erleben wir aber seit ein, zwei Jahrzehnten ein ganz neues Phänomen: Mitten in Österreich wachsen Hunderttausende Menschen auf, denen dieses Land nicht primär eine geliebte Heimat ist. Sie leben primär in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur, die noch dazu meist von einer totalitären Religion geprägt ist. Von Prinz Eugen bis zu den Türkenbelagerungen, vom Schweinsbraten bis zur Volksmusik ist ihnen die österreichische Kultur fremd, ja zum Teil verhasst.

    Nun spricht sogar schon der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky Klartext.
    ***
    Herr Buschkowsky, es ist schon viel über Sie gesagt worden. Was war denn das Netteste ?

    BUSCHKOWSKY: In der Laudatio zum Gustav-Heinemann-Preis nannte mich mein Parteivorsitzender einen sozial-demokratischen Schatz.

    Und, hat er recht?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin vom alten Schlag einer lebensweltorientierten SPD und mache Politik für die Menschen und ihre Probleme im Alltag. Ich versuche, ihre Interessen in Neukölln zu vertreten und formuliere so, dass es jeder versteht. Die Leute haben ein feines Gespür dafür, ob ihre Sorgen verstanden und aufgenommen werden oder ob ihnen jemand etwas vom Pferd erzählt.

    Sie reden schonungslos?

    BUSCHKOWSKY: Ja, über die Anhäufung des sozialen Sprengstoffs. Im Jobcenter Neukölln sind 90 Prozent der Kunden unter 25 Jahren ohne weitere Qualifikation objektiv nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig haben wir hier in Berlin 1000 freie Ausbildungsplätze. Viele junge Menschen bringen aber einfach die Grund lagen für eine Ausbildung nicht mit. Es geht um soziale Kompetenzen. Morgens zu einer bestimmten Zeit aufstehen, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, die Grundrechenarten und die deutsche Sprache. In Nord Neukölln beziehen 2 / 3 bis 3 / 4 der Kinder unter 14 Jahren Hartz IV und in den Schulen sind bis zu 90% der Eltern von der Zuzahlung für die Schulbücher befreit. Viele Kinder kennen niemanden mehr, der regelmäßig zur Arbeit geht. Das Geld kommt vom Amt. Da steht bei vielen zuhause außer den Schülern morgens keiner auf, sagen die Lehrer.

    Viele palästinensische Familien in Berlin zum Beispiel hatten aber doch über Jahrzehnte nur Duldung. Da durften die Kinder gar keine Ausbildung machen.

    BUSCHKOWSKY: Wir haben die Menschen 20 bis 25 Jahre an das Sozialsystem gewöhnt. Jetzt beherrschen sie das professionell. Da muss man sich doch nicht wundern. Spätestens als die Geduldeten Familien gründeten und Kinder bekamen, hätte man sich um die Zukunft und den Werdegang der Kinder Gedanken machen müssen. Ich werde Hartzer, ist heute ihre trotzige Antwort auf die Frage nach ihrem Lebensziel.

    Die wollen nicht arbeiten?

    BUSCHKOWSKY: Von den 100 Auszubildenden hier im Rathaus sind nur ganz wenige Jungs. Bürojob? Ich bin doch nicht schwul. Bücherlesen, Lernen alles Weiberkram. Das sind junge Männer, die haben zu Hause gelernt, dass der Mann ein Kämpfer ist, er muss tapfer und mutig sein. Mädchen sind rein, züchtig und gehorsam.

    Wieso setzt sich das heute noch fort?

    BUSCHKOWSKY: Für die Menschen, die vor 200 Jahren auswanderten, war die Heimat an schließend weit weg. Es blieben die Geschichten aus Opas Erinnerungen. Heute fliegen sie zwei mal im Jahr für 39 Euro zurück und laden den Traditionsakku auf. Deshalb bleiben die Erziehungsbilder lebendig.

    Auch mehr und mehr deutsche Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, auch die sind nicht ausbildungsfähig.

    BUSCHKOWSKY: Ja, natürlich. Aber in den Migrantenmilieus ist die Bildungsferne noch ausgeprägter.

    So pauschal gesagt, stößt das viele vor den Kopf.

    BUSCHKOWSKY: Unser Bekanntenkreis und das öffentliche Le ben verfügen über zahlreiche Beispiele von gelungenen Integrationskarrieren. Es hilft aber nicht weiter, sich damit zufrieden zu geben. Man darf die bestehen den Probleme nicht ignorieren. Häusliche Gewalt zum Beispiel kommt bei Migranten vier Mal häufiger vor als in deutschen Familien.

    Wie weit sind Sie von den umstrittenen Äußerungen Thilo Sarrazins entfernt?

    BUSCHKOWSKY: Sarrazin hat bei seinen Analysen in einigen Din gen recht und in anderen nicht. Seine Aussagen zur Wirkung von Bildungspolitik und zur Intelligenzvererbung in bestimmten Ethnien halte ich für quatsch. Seine Formulierungen bewegen sich am Rande des Rassismus.

    Aber sie übertreiben doch auch gerne?

    BUSCHKOWSKY: Aber nicht so. Ich provoziere in der Tat auch gern, um Sachen auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel, als ich gesagt habe, dass die deutsche Unterschicht das neue Betreuungsgeld versaufen und die mi grantische die Oma zur Kindererziehung holen würde. Wenn Sie sich Gehör verschaffen wollen, ist eine laute Tröte ein zulässiges politisches Mittel.

    Gibt es Leute, die Sie gerne nach Hause schicken würden?

    BUSCHKOWSKY: Wo ist das Zuhause eines prügelnden Sergios oder Mohammeds? Das sind Söhne von Vätern, die selbst schon Söhne eines Gastarbeiters sind. Ich bürgere hier persönlich alle 14 Tage Menschen ein. In Einzelfällen zucke ich schon manchmal innerlich zusammen. Aber glauben Sie mir, wenn ich die Bilder vom Ballermann sehe, wünsche ich mir bei einigen guten Deutschen auch, dass sie den Flieger zurück verpassen. Entscheidend ist doch vielmehr, wie verhindere ich, dass der Sohn von Intensivtäter Mohammed wieder ein Schläger wird.

    Den Mohammed haben Sie aufgegeben?

    BUSCHKOWSKY: Ja, der ist durch. Ein Fall für den Sozialtransfer oder die Justiz. Ich habe keine Hoffnung für Intensivtäter. Ich bin kein Enkel von Mutter Teresa. Intensivtäter sind verwahrlost im Kopf, aber nicht impotent. Deshalb muss die gesellschaftliche Aufgabe bei den Kindern an setzen.

    Sie wollen so früh wie möglich eingreifen?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin für eine verbindliche Vorschulerziehung und Ganztagsschulen wie in ganz Europa. In zehn Jahren wird in Deutschland kein Mensch mehr über eine Kindergartenpflicht diskutieren. Die Kompetenz für das Bildungswesen muss weg von den Sandkastenspielen in den Ländern und auf den Bund übertragen werden. Die Realität in unserer Gesellschaft können Sie am Ergebnis des Bürgerentscheids in Hamburg über die Einführung der sechsjährigen Grundschule ablesen. Gemeinsame Sozialisation, Bildungstransfer, Chancengerechtigkeit, alles prima, nur nicht mit meinem Kind, in meinem Viertel.

    Sie wollen mehr staatlichen Einfluss in den Familien?

    BUSCHKOWSKY: Schauen Sie in die Kitas. Die Kinder, die den Kindergarten am nötigsten bräuchten, sind mit dem niedrigsten Anteil vertreten. Deshalb brauchen wir eine intervenierende Gesellschaft. Ich bin durchaus dafür, Geld als Erziehungsfaktor bei den Eltern einzusetzen. Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto. Und schon hat die Schwänzerei ein Ende. Demokratie ist nicht die Anleitung zur Beliebigkeit. Auf das Integrationsgen zu warten, ist müßig. Integration muss man einfordern, aber auch fördern.

    Trauen Sie sich noch auf die Straße?

    BUSCHKOWSKY: Den Bürger meister verhaut man nicht. Mit dem macht man ein Foto.

    Aber für den Regierender Bürgermeister kommen Sie nicht in Frage?

    BUSCHKOWSKY: Ich bin mit der Flunderperspektive eines Dorfschulzen rund um das Neuköllner Rathaus zufrieden. Ich strebe keine weiteren Ämter an.

    Was regt Sie auf?

    BUSCHKOWSKY: Die Ignoranz. Es gibt viele Neuköllns in Deutschland. Die Zahl derjenigen, die nicht in der Lage sind, ein selbst bestimmtes Leben zu führen, nimmt von Jahr zu Jahr zu. Wenn die Demographie so weitergeht, werden wir von der eigentlich notwendigen Million noch etwa 600.000 Geburten pro Jahr haben. Ein Viertel bleibt ohne Ausbildung, ein Viertel verlässt als auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildeter Akademiker das Land und die restlichen 300 000 sollen für sich selbst und ihre Familie sorgen und im Übrigen das Bruttoinlandsprodukt eines dreifachen Jahrgangs erwirtschaften. Wie soll das gehen? Wenn es so bleibt, wird in 15 bis 30 Jahren das Sozialsystem zusammenbrechen.

    Was haben die Probleme mit dem Islam zu tun?

    BUSCHKOWSKY: Der Islam ist in seiner orthodoxen und traditionell ursprünglichen Form mit einer modernen Verfassung nicht in Einklang zu bringen, weil er die Trennung von Staat und Religion nicht akzeptiert. Die alevitische Lesart und Lebensweise des Islam setzt da schon andere Maßstäbe. Im Übrigen bin ich völlig leidenschaftslos, wer in welchem Gott seinen Frieden findet.

    Gibt es etwas, was Sie in diesem Zusammenhang geärgert hat?

    BUSCHKOWSKY: Mädchen, die in der Kita schon Kopftuch tragen, Grundschulkinder, die im Ramadan fasten müssen.

    Suchen Sie Kontakt auch zu diesen religiösen Gruppen?

    BUSCHKOWSKY: Das ist keine Einbahnstraße. Der Annäherungsbedarf aus den über 20 Moscheen in Neukölln ist gering. Uns als Gesellschaft bleibt nur eine Chance. Wir müssen die jungen Menschen in den Schulen durch Wissen so emanzipieren, dass sie keinen Bock mehr auf tradierte Parallelgesellschaft haben.

    Haben Sie schon mal daran gedacht, alles hinzuschmeißen? BUSCHKOWSKY: Ja. Die Signale des Körpers waren eindeutig. Für meine Altersversorgung brauche ich das nicht mehr. Für mein Ego auch nicht. Aber meine Aufgabe hier ist noch nicht beendet.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1278663542563.shtml

    • Kurt22
      15. August 2010 14:09

      Danke Alex für die Mühe. Ich erinnere mich an eine Aussage des Bezirksvorstehers von Hernals (oder Währing) im Jahr ´99, war sinngemäß etwa: Wenn ich im Rathaus über Probleme mit den Neoösterreichern im Gemeindebau berichte, organisieren die mir ein "Intergrationsfestl" mit Lammgrillen und so, statt dass sie denen die Hausordnung in ihrer Muttersprache in die Hand drücken, und sagen, wenn ihr das nicht beachtet, fliegt ihr raus.
      Und was hat sich seither im Rathaus geändert??

    • Alexander Renneberg
      15. August 2010 14:15

      sensationelles interview! so jemanden brächten wir auch in wien.
      danke für´s reinstellen.

    • Kurt22
      15. August 2010 14:26

      @Alexander Renneberg: So einer ist in Wien aber leider weit und breit nicht auszumachen, aber vielleicht lernt der Strache das auswendig, dann kriegt er wahrscheinlich 60 %. Wenn einer unserer Sozis so etwas sagen würde, darf er am nächsten Tag grade noch die Kurzparkzone überwachen (die Parkwächter mögen mir verzeihen), und dann dem Shakfeh sein Auto waschen. Von den Schwarzen red´ ich gar nicht!

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 15:42

      @
      'Wir müssen die jungen Menschen in den Schulen durch Wissen so emanzipieren, dass sie keinen Bock mehr auf tradierte Parallelgesellschaft haben'.

      Dazu würde ich vereinfacht sagen, für die Einhaltung unserer Gesetze sorgen.

      Die jungen Menschen nehmen die Schule bei uns nicht ernst und gestalten sie nach dem Willen ihrer Familien, Eltern und der Sittenwächter und Haßprediger.

      Die Gewalt in der Familie, die bei uns verfolgt wird, muß auch bei den Muslimen verfolgt werden.

      Das bedeutet Krieg bei den Muslimen und zwar Krieg gegen uns.

      Hut ab, Herr BUSCHKOWSKY, aber die Realität liegt in der offen ausgedrückten Gewalt (der Munitionsgürtel ist nicht mehr weit) der muslimischen Clans und vermutlich nicht in ihrem Verständnis und Einsehen, in ihrer eigenen Zersetzung, so wie wir das in 40 Jahren Spaßgesellschaft bei unserer Gesellschaft getan haben.

      Ich wünsche uns allen, daß so was gelingen könnte, aber ich glaube daran nicht, daß die Muslime je unsere Gesetze einhalten werden.

    • SuPa
      15. August 2010 19:08

      Obwohl das Interview mit dem Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky zwar nur bezüglich der dort bei vielen "Neu-Berlinern" fehlenden Integrationswürdigkeit einen Zusammenhang mit den Blogthema "Bundeshymne" ergibt, ist es immer interessant, von diesem mutigen SPD-Mann solchw Worte zu vernehmen. Er ist einer der wenigen Leute, welche - wie der stark kritisierte Thilo Sarazin - zu diesen aktuellen Problemen Klartext spricht.
      Wenn wir zwar in Österreich (noch!) nicht solche Verhältnisse im großen Ausmaß wie im Berliner Stadtteil Neukölln haben, so sollten uns die dortigen Entwicklungen sehr zu denken geben. Auf keinen Fall sollte man solchen Eltern Bargeld für deren Kinder, sondern entsprechende Sachleistungen für Kindergarten, Schule usw. geben. Anderenfalls fördert man eine neue Generation, welche - ebenso wie deren Eltern - wieder nur Schmarotzer werden.

    • nescio
      16. August 2010 09:54

      „Der Islam ist in seiner orthodoxen und traditionell ursprünglichen Form mit einer modernen Verfassung nicht in Einklang zu bringen, weil er die Trennung von Staat und Religion nicht akzeptiert. Die alevitische Lesart und Lebensweise des Islam setzt da schon andere Maßstäbe.“
      Was ich nicht verstehe, ist, dass man die weite Palette islamischer Ausdrucksformen immer in einen Topf wirft. Man macht sich bei uns Gedanken, ob Scientology in seiner Totalität mit unserer Verfassung in Einklang zu bringen ist, bezüglich der Vereinbarkeit der fundamentalistischen Versionen des Islam mit unserer Verfassung, z.B. den Wahabiten, oder gar den Islamisten wagt man keine Diskussion.

    • Undine
      17. August 2010 19:29

      Wir sind schon längst NICHT mehr die HERREN in unserem HAUS ÖSTERREICH!

  34. durga
    15. August 2010 12:43

    Eine Umdichtung, die schon in den 90ern kursierte ist absolut zeitlos:

    Land der Nehmer, Land der Geber,
    Land der Kriecher, Land der Streber,
    Land der Schieber, schmiergeldreich.
    Heimat , Land der Pharisäer, der justizbekannten Steher,
    vielgeplagtes Österreich.

    Zahlungsschwach und wild zerstritten,
    gilt Parteimacht statt der Sitten,
    welche Farbe ist ganz gleich.
    Es wird stets mehr Leute geben, die vom Fleiß der andern leben, Wirtschaftswunder Österreich.

    Zaghaft in die schlechten Zeiten,
    die wir selber uns bereiten,
    arbeitsscheu und freizeitreich.
    Laßt uns hinterzieh'n und pfuschen, die Skandale dann vertuschen -
    das geht nur in Österreich.

    • Observer
      15. August 2010 15:22

      Da gab es nach dem 2. Weltkrieg auch einen oft zitierten Spottvers, welcher dem Zeitungsmann Fritz Molden zugeschrieben wurde. Er durfte dies scheinbar ohne negative Konsequenzen, war er doch der Sohn der Textdichterin Paula von Preradovic.

      Land der Erbsen *), Land der Bohnen,
      Land der vier alliierten Zonen,
      Wir verkaufen dich im Schleich,
      Vielgeliebes Österreich!
      Und droben überm Hermannskogel,
      Flattert froh der Bundesvogel.

      *) mit größeren Erbsenlieferungen hatte die UdSSR den Österreichern in der Hungerzeit 1945/46 ausgeholfen (die USA mit den viel bekömmlicheren CARE-Lebensmittelpaketen). Den Wert für diese Erbsenhilfe musste Österreich angeblich anlässlich des Staatsvertrages 1955 - so vieles andere auch - an die UdSSR durch diverse (Rohöl?)Lieferungen wieder "zurückzahlen".

    • SuPa
      16. August 2010 11:51

      Hat nicht Dr.Peter Roland (von der gleichnamigen Maturaschule) einmal eine lateinische Fassung unserer aktuellen Hymne geschrieben? Diese müsste wohl auch gendergerecht verändert werden.

  35. Josef Maierhofer
    15. August 2010 12:38

    1. Land der Berge, Land am Strome,
    Land der Äcker, Land der Dome,
    Land der Hämmer, zukunftsreich!
    Heimat bist du großer Söhne,
    Volk, begnadet für das Schöne,
    |: vielgerühmtes Österreich, :|

    2. Heiß umfehdet, wild umstritten
    liegst dem Erdteil du inmitten,
    einem starken Herzen gleich.
    Hast seit frühen Ahnentagen
    hoher Sendung Last getragen,
    |: vielgeprüftes Österreich, :|

    3. Mutig in die neuen Zeiten,
    frei und gläubig sieh uns schreiten,
    arbeitsfroh und hoffnungsreich.
    Einig laß in Brüderchören,
    Vaterland, dir Treue schwören,
    |: vielgeliebtes Österreich, :|

    Österreichische Bundeshymne: Die Geschichte
    Die Österreichische Bundeshymne entstand durch einen Wettbewerb im Jahre 1946, bei dem 1800 Vorschläge eingebracht wurden. Der Text der heutigen offiziellen Bundeshymne stammt von Paula von Preradovic. Die Melodie der Bundeshymne wurde dem Freimaurer-Bundeslied "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" entnommen. Die Melodie wurde lange Zeit dem Freimaurer W. A. Mozart zugeschrieben wurde, neuere Forschungen gehen von Johann Baptist Holzer aus. Der Dirigent und Musikexperte Anton Gabmayer behauptet jedenfalls, die österreichische Bundeshymne sei von Johann Baptist Holzer aus Korneuburg und nicht von Wolfgang Amadeus Mozart. Von Holzer gibt es ein ähnliches Lied - "Im Namen der Armen" -, das eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten zur Bundeshymne aufweist. Holzer soll das Lied 1784 geschrieben haben. Jedenfalls waren Mozart und Holzer Freimaurer in derselben Freimaurerloge. Der Streit der Wissenschaft bleibt weiter anhängig.

    Die Bundeshymne wurde mit 25. 2. 1947 offiziell eingeführt. Vor genau 50 Jahren, am 22. Oktober 1956, wurde dann die Melodie zum Hymnentext "Land der Berge, Land am Strome …" durch einen Ministerratsbeschluss zur Bundeshymne erhoben.

    Danke Herr Dr. Unterberger !

    Sie haben in eindrucksvollen Worten den Niedergang, die Spaltung unserer Gesellschaft und Heimat aufgezeigt.

    Die fetten, lustigen Jahre gehen dem Ende zu und, wenn wir genau hinsehen, hat sich tatsächlich an der Aktualität des Textes nichts geändert, außer die Vergeßlichkeit der hier Geborenen und nicht mehr Verwurzelten, außer die Tatsache der Anwesenheit einer fremden Kultur, die sich mit unserer nicht vermischen läßt, außer eben die Folgen der Spaßgesellschaft.

    Wie oft wir auch die Bundeshymne wiederholen mögen, bei den Worten
    'Einig laß in Brüderchören,
    Vaterland, dir Treue schwören,
    |: vielgeliebtes Österreich, :|'
    da haben wir eine große und schwere Aufgabe vor uns. Die Umkehr.

    Wer sind wir und wer wollen wir sein ?

    Wehret den Anfängen ! Das können wir nicht mehr sagen, 40 Jahre Fehlverhalten, das waren 2 Generationen.

    Lasst uns neu beginnen, geht auch nicht mehr.

    Wir haben entweder Krieg und schwerste Verluste oder eine fremde nicht mischfähige Kultur über uns (sehr bald, noch 1 bis 2 Gnerationen), die uns endgültig ausradiert.

    Der Lohn für das Weglegen des Schwertes und der Verhöhnung der Treue zu Österreich.

    Als Katholik habe ich beten gelernt und bitte daher unseren Herrgott um die Kraft und die Eingebung, das Richtige zu tun und den Kampf aufnehmen. Lieben doch viele dieses Österreich.

    • Kurt22
      15. August 2010 14:37

      Leider hat man bei vielen unserer "Volksvertreter" nicht den Eindruck, das Land zu lieben, sondern ihre Partei und ihr Bankkonto.

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 14:49

      @ Kurt22

      Darum habe ich auch geschrieben viele, leider nicht alle, leider.

      Sie schreiben auch Volksvertreter unter Anführungszeichen, richtig, sie tun es im wahrsten Sinn des Wortes mit den Füßen.

    • Kurt22
      15. August 2010 16:35

      @Josef Maierhofer: Volksvertreter ohne Anführungszeichen könnte ich nur mehr bei sehr wenigen Politikern ruhigen Gewissens schreiben. Und "Bundespräsident" ohne selbige ginge schon gar nicht.

    • Alexander Renneberg
      15. August 2010 19:42

      s.g. herr maierhofer,

      wer hindert uns, das "schwert" in die hand zu nehmen und unsere werte, unsere leitkultur zu verteidigen?
      niemand.
      außer die furcht vor den pc terroristen.

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 20:26

      @ Alexander Renneberg

      Es wird schlimmer sein. Wir werden es in die Hand nehmen müssen um uns zu verteidigen.

      Wir haben uns selbst verraten und müssen uns dann freikämpfen, wenn wir zu Hause angegriffen werden.

      Es hat nichts mit Hetzen zu tun, es hat mit unserer Dummheit zu tun, diese Situation herbeigeführt zu haben und zuzulassen.

      Notwehr ist erlaubt, so meine ich, und es ist zu erwarten, daß wir dazu gezwungen werden. In 10 Jahren, in 20 Jahren, viel später, so glaube ich, nicht.

    • Josefa Maurer (kein Partner)
      22. August 2010 22:14

      DANKE für dieses Thema und für alle Bekenntnisse zu Glauben und Liebe.
      1.: Ich freue mich z. B. riesig drüber, dass ein Flüchtling aus Afghanistan - sein Vater und eine Schwester wurden ermordet - seine Mutter und 3 Geschwister aus einem Flüchtlingslager in Parkistan nachkommen lassen darf!
      2.: Meine ganz große Hoffnung wäre, dass die Hauptwurzel so vielen weltweiten Unrechts enttabuisiert und überwunden werden könnte. Nur wenige Menschen verlassen ihre Heimat freiwillig auf Dauer.
      Interdisziplinäre Diskussionsforen an allen Universitäten zur Geldfrage, Infos für Stammtisch- und Hausfrauenrunden über Ursachen und Auswege so vieler, im Grunde zusammenhängender Krisen, könnten die Verdrängung unersetzbarer Werte stoppen. Zum Wohle ALLER wären bei genügend Wissen sicherlich sehr viele Menschen bereit gemeinsam an neuen Geleisen für neue politische Weichenstellungen zu bauen. Wir könnten dazu berufen sein uns und andere zu informieren, um "Wirtschaftlicher Mechanik, die zum Exekutvorgan der Moral wurde" (so beschreibt es der Volkswirtschaftsprof. Dr. Karl - Heinz Brodbeck in "Die Herrschaft des Geldes") mit der Freude an Hoffnungen auf einen Systemwandel die Stirn zu bieten. "Strukturen der Sünde" rauben vielen Menschen den Sinn des Lebens, Moslems verachten u. a. unsere aggressive Werbung - eine Notwendigkeit des Wachstumszwanges (damit derzeitiges Geld funktionsfähig bleiben kann, was auf Dauer ohnehin unmöglich ist). Siehe www.geldreform.de
      Politiker sind, auf Grund von Systemfehlern in der Geldordnung, in unseren alternden Volkswirtschaften enormen Sachzwängen ausgesetzt, da sie in allen Entscheidungen auf Grund (wiederum strukturbedingter) hoher Staatsverschuldung, die Reaktionen der Finanzmärkte zu berücksichtigen haben. Menschen verdummen, weil ebenso strukturbedingt Gier und Genusssucht nicht nur gefördert sondern gefordert werden.
      "Herr, mach uns zu einem Werkzeug Deines Friedens und DANKE für dieses unser so wunderschöne Österreich!" Amen.

  36. ProConsul
    15. August 2010 12:26

    was die drohende Islamisierung anbelangt, kann ich nur die folgende Seite empfehlen, das öffnet die Augen.

    http://www.akte-islam.de/3.html

  37. zweiblum
    15. August 2010 12:09

    Der Dienstbote und die Schildwache hatten ein Verhältnis. Er wurde Mutter und sie wurde Vater!

  38. Samtpfote
    15. August 2010 11:25

    Der Donauwalzer böte sich an.
    Ho, ho, ho, ho ...
    Textzeilen, die - auf den Punkt gebracht - die Intelligenz unserer Opinionleader manifestiert.
    Ein Problem ergibt sich aber:
    heisst das dann Der Donauwalzer, oder die Donauwalze?
    Frau Brauner wäre gefordert!

  39. CHP
    15. August 2010 10:48

    Das ist der Inhalt, der in die Rede eines HBP einfließen sollte! Zu Brüderchören- wann zuletzt hat man im Orf ein echtes Volkslied gehört? Das gilt auch für Radio Stephansdom. Dafür gibt es "Türkisch für Anfänger".

    • Josef Maierhofer
      15. August 2010 13:57

      Eigentlich hat UHBP als Repräsentatnt Österreichs versagt und sollte, nach alter Medienmanier der 'Einheitsmedien' die Bundeshymne so oft wiederholen, bis er selbst wieder daran glaubt und danach handelt.

  40. donnerlütchen
    15. August 2010 10:35

    Seit die Töchter in unserer Bundeshymne aufgetaucht sind , ist sie mir total unsympatisch. Ich bin daher dafür , dieses Musikstück und den dazugehörenden Text abzuschaffen. Als Ersatz würde sich die Symphonie Nr.48 - Maria Theresia , insbesonders deren 3. Satz von Joseph Haydn, natürlich auf Hymne umgearbeitet, anbieten. Für die türkischen Eindringlinge wäre der Prinz Eugen-Marsch ein Ansatzpunkt. Übrigens wer sich nicht anpassen und integrieren will, ebenso kriminelle Ausländer, sollten aus unserem Staat entfernt werden. Die Aberkennung der Staatsbürgerschaft für eingebürgerte ausländische Verbrecher wäre ebenso oppertun. Wünsche schönen Sonntag.

    • phaidros
      15. August 2010 11:08

      Mal gnädig über den Anlass ihrer Komposition hinweg sehend, ist die heimliche Hymne, der Radetzkymasch, doch sowieso textlos, oder?

    • schreyvogel
      15. August 2010 11:20

      Als wirklich passend zur heutigen Situation würde ich das schöne Wienerlied "O du lieber Augustin" finden (natürlich gendergerecht "AugustIn" geschrieben).

    • donnerlütchen
      15. August 2010 11:34

      @phaidros- Allah ( AllahIn ?) sei Dank textlos ! Sonst würde unter Umständen der/die ElterIn 1 und 2 auftauchen.





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