Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Vorschläge gegen Medienkorruption

Österreich wird vom wahrscheinlich größten Korruptionsskandal seiner Geschichte geplagt. Das ist hier  schon mehrfach aufgezeigt worden. Das hindert aber Politik und Medien nicht, die Bestechung auf Kosten der Steuerzahler ungeniert fortzusetzen. Da auch dem Rechnungshof nichts einfällt, wie man den Sumpf wirkungsvoll trockenlegen kann (vielleicht will auch er sich nicht ernsthaft mit den Medien anlegen), seien hier einige konkrete Vorschläge gemacht.

Die traditionelle Korruption besteht in der Annahme eines Vorteils durch Beamte oder Politiker, und zwar in Hinblick auf ihr Amt. Korruption ist aber auch in umgekehrter Form möglich: Nämlich als Missbrauch von staatlichen Mitteln, um sich selbst oder der eigenen Partei zu nutzen. Das ist also das, was im normalen Wirtschaftsleben als Untreue bezeichnet und bestraft wird.

Ohne irgend etwas an den klassischen Korruptionsformen schmälern oder gar beschönigen zu wollen, scheint diese Form noch schlimmer. Denn dabei wird den Steuerzahlern durch missbräuchliche Verwendung öffentlicher Mittel sogar ein direkter Vermögensschaden zugefügt. Und diese Form der Korruption findet zum Teil in aller Öffentlichkeit statt, ohne dass jemand einschritte. Weil der geschädigte Steuerzahler kein Einspruchsrecht hat.

Da diese Korruption an der Schnittstelle zwischen Politik und Medien passiert, berichten die Medien nur ungern darüber. Weil sie die Nutznießer, die Bestochenen sind. Und wenn sie das Thema einmal thematisieren, dann immer mit dem Unterton der Eifersucht anderer Zeitungen, warum "Österreich", "Heute" oder die "Krone" so viel Inserate, Kooperationen, Beilagen, gesponserte Seiten (die dem Leser als redaktionelle Inhalte entgegentreten) von Gemeinde Wien und all ihren Töchtern, von Bundesbahn und Asfinag, von allen SPÖ- und etlichen ÖVP-Ministerien bekommen, man selber aber so wenig. Warum also etwa die SPÖ-Ministerien in einer Ausgabe der "Krone" 20 Seiten lang inserieren. Heiter und demaskierend sind auch die entsprechenden Vorwurfsduelle zwischen "Krone" und "Österreich". Auffallend war aber auch, dass sogar viele so genannte Qualitätsmedien am Wochenende vor den burgenländischen Wahlen in großer Aufmachung nach Korruption riechende Lobesartikel auf das kleine Bundesland veröffentlicht haben.

Ein scheinbares Randthema sei dazwischengeschoben: Die Republik hat in den letzten Jahren den Einkauf einer Vielzahl von Produkten in eine gemeinsame Einkaufsgesellschaft zusammengelegt. Was  von der Hotelbuchung bis hin zum Bleistiftkauf deutlich günstigere Konditionen und überdies größere Transparenz verschafft. Was also das Defizit ein wenig verringert. In einigen Bereichen wird jedoch nicht gemeinsam eingekauft - von vielen Spitälern, Ländern und Gemeinden, die lieber alleine einkaufen. Was die Dinge für sie und damit den Steuerzahler teurer macht. Der Vorwand ist meistens, dass man lokal einkaufen will. Das widerspricht dem Prinzip der sparsamen Verwendung von Steuermitteln. Das schafft große Intransparenz, an wen letztlich die Aufträge gehen, also wie nahe der Auftragnehmer den Regierenden steht. Das ermöglicht Korruption der jeweils zuständigen Einkaufs-Verantwortlichen. Und das widerspricht auch dem Prinzip eines gemeinsamen Binnenmarktes.

Es gibt aber auch Dienstleistungen, wo die Bundesministerien selbst keine gemeinsame Ausschreibung durchführen. Das trifft beispielsweise die so genannten Media- oder Schaltagenturen. Eine solche Agentur stellt die Schnittstelle zwischen dem werbenden Auftraggeber und den Medien her. Sie platziert die Inserate und Spots möglichst kostengünstig, zielgruppenadäquat und breitenwirksam. Das ist eine hochspezialisierte Dienstleistung, welche selbst die größten Markenartikel-Konzerne in Anspruch nehmen.

Könnte die Nicht-Ausschreibung dieser Leistung durch die Regierung vielleicht damit zusammenhängen, dass einzelne Ministerien sehr gerne zu viel bezahlen? Könnte es sein, dass die gleichen Schaltagenturen dann anderen Kunden Sonderrabatte gewähren? Etwa solchen, die dann einige Monate oder Jahre später einen Wahlkampf führen müssen? Oder weiß jemand einen anderen Grund, warum der Einkauf der Dienstleistungen von  Schaltagenturen nicht gemeinsam ausgeschrieben wird? Die Vermutung ist jedenfalls stark, dass hier vorsichtig ausgedrückt, ein gewaltiges Einsparungs- und Transparenz-Potential zu finden ist.

Noch viel dramatischer ist aber eine andere Tatsache im Schnittfeld zwischen Politik und Medien: In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der geschalteten Inserate in ganz bestimmten Zeitungen auf Bundesebene und - schon viel früher - auf Wiener Ebene nachgerade explodiert. Diese Inserate haben nur noch in zweiter Linie den Zweck, Propaganda für einen bestimmten Politiker, eine bestimmte Partei zu machen. Was schon bedenklich genug ist. In erster Linie geht es aber ganz eindeutig darum, bestimmte Medien gefügig zu machen, sie in ihrer Berichterstattung zu bestechen. Was erstaunlich oft  zum Erfolg führt. Der Grund ist klar: Medien sind käuflich. Mindestens zwei Zeitungen hätten ohne diese Inserate längst den Konkurs anmelden müssen. Angesichts einer gewaltigen weltweiten Medienkrise – ausgelöst durch die Konjunkturflaute und den Leser- wie Inserentenschwund Richtung Internet – ging es in den letzten beiden Jahren praktisch allen Medien sehr schlecht, auch wenn sie es dementieren. Was man auch an vielen internationalen Zahlen ablesen kann.

Die Konsequenzen sind jedoch unterschiedlich: Im Ausland wurden Zeitungen zugesperrt, in Österreich bestochen. Die einst unter Kreisky geschaffene und dann unter Schüssel erneuerte offizielle Presseförderung stagniert hingegen auf einem unbedeutend gewordenen Niveau. Obwohl sie einst gleich hoch mit der Parteienförderung gewesen ist, macht sie heute höchstens noch ein Zehntel jener neuen unsauberen Pressebestechung aus. Obwohl – oder weil??? – die Kreisky-Schüssel-Presseförderung auf Grund ihrer genauen und detaillierten Regelungen keinerlei Handhabe für Willkür oder eine politische Beeinflussung bietet.

Allein die Werbung der Bundesregierung hat sich 2009 auf mehr als 29 Millionen vervierfacht, davon ging der größte Teil an die drei Boulevardzeitungen. Das ist aber nur ein Bruchteil dessen, was darüber hinaus ÖBB, Asfinag, Gemeinde Wien, deren zahlreichen Tochterbetriebe, aber auch die meisten anderen Bundesländer - wenn auch in etwas kleinerer Dimension - für eindeutig parteipolitisch motivierte Werbung ausgeben. Ich habe bei zwei Zeitungen, deren Chefredakteur ich war, erlebt, dass die Anzeigenleiter zu mir gekommen sind und geklagt haben, sie bekommen keine Werbung von Gemeinde Wien-Betrieben, weil wir so kritisch schreiben.

Geradezu grotesk zahnlos sind die so genannten Richtlinien, mit denen die Regierung seit heuer vorgibt, – als Antwort auf eine sieben(!) Jahre alte Forderung des Rechnungshofs – diesen Missbrauch einzudämmen. Die Zahnlosigkeit dieser Richtlinien ist geradezu ein Beweis dafür, dass diese Korruption weitergehen soll.

Besonders grotesk ist, dass der Politik und ihren ausführenden Organen oft schon gar keine Inhalte mehr einfallen, wie sie den durch Bestechung entstandenen Inseratenplatz füllen können. Die ÖBB-Werbetexter bewerben in ihrer Verzweiflung schon ein Einkaufszentrum am künftigen Wiener Hauptbahnhof, das frühestens in fünf Jahren in Betrieb sein wird. Absurder geht’s nicht mehr. Oder glaubt jemand, Billa oder Spar oder Kika würden eine in fünf Jahren zu eröffnende Verkaufsfläche bewerben?

Richtlinien gegen Korruption und für die Beschränkung der Regierung auf saubere Information (die möglich sein muss) wären erst ernstzunehmen, gälte folgendes:

  1. Jede Regierungswerbung muss über eine gemeinsam ausgeschriebene Mediaagentur vergeben werden.
  2. Diese Schaltagenturen erhalten jeweils veröffentlichte Vorgaben über die zu bedienende Zielgruppe (z.B.: Alle, Jugendliche, Senioren, Unternehmer, Arbeitslose), die dann durch die Agentur möglichst effizient und billig zu informieren ist.
  3. Zehn Prozent des Werbewertes wird als Förderung der Vielfalt darüber hinaus aliquot auf jene Tages- und Wochenmedien aufgeteilt, die wegen ihrer zu kleinen Auflage von den Schaltagenturen nicht berücksichtigt werden.
  4. Diese Schaltagenturen müssen auch von allen Bundesländern und Gemeinden benutzt werden.
  5. Die Regelungen gelten auch für alle Kammern mit Pflichtmitgliedschaften sowie für alle zu hundert Prozent im öffentlichen Eigentum befindlichen Wirtschaftsunternehmen (kleinere Beteiligungen können, müssen aber nicht erfasst werden, weil da Minderheitseigentümer ohnedies rechtliche Instrumente bei Untreue-Verdacht gegen die Geschäftsführung haben).
  6. Diese Regelung umfasst nicht nur klassische Inserate, sondern jede Form von Gegengeschäften, Kooperationen, Verlagsbeilagen -  und wie die Tarnbezeichnungen für Mediensubventionen bzw. Parteiwerbung auf Steuerkosten sonst noch heißen mögen.
  7. Die Inhalte solcher Inserate müssen zuvor vom Rechnungshof oder einer unabhängigen Kommission (wie Presserat oder PR-Rat) daraufhin geprüft werden, dass es ausschließlich um für die Bürger relevante Sachinformationen geht, die auch keinerlei Assoziation zu einer parallelen Kampagne einer Partei erwecken. Sie dürfen nur der sachlichen und relevanten Information über Gesetze, Verordnungen oder Sachthemen (wie etwa Impfungen) dienen, aber nicht der Agitation über politische Anliegen, die noch auf keinem Parlamentsbeschluss aufbauen können, wie etwa Pro oder Kontra Gesamtschule oder die Darstellung der Staatsverschuldung.

Unsaubere Formen der Parteifinanzierung oder Politikerbestechung gibt es leider in fast allen Ländern. Wobei Österreich nach meinen jahrzehntelangen Beobachtungen als außenpolitischer Redakteur hier nicht überproportionale Probleme hat. Hingegen ist die österreichische Form der Bestechung scheinbar unabhängiger Medien durch Politiker mit Steuermitteln absolut einmalig unter den westlichen Demokratien. Und sie ist doppelt problematisch, weil hier die vierte Gewalt selbst als Kontrollor ausfällt. Solange  nur jedes Medium irgendwie bedient wird.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 10:16

    Warum, bitte, muss die Regierung überhaupt im Stil von Supermarktketten und Möbelhäusern (und um der Steuerzahler teures Geld) Anzeigen schalten? Sollte sie denn nicht DURCH ihre LEISTUNGEN WERBEN? (Keine Angst, meine Damen und Herren Volksvertreter: Gute Politik findet schon ihren Weg in die Medien, übrigens vor allem in die nicht von Ihnen korrumpierten.)

  2. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 10:29

    Das Biotop des österreichischen Journalismus ist links-grün. Die Breite Masse sieht sich durch diese Art von veröffentlichter Meinung (natürlich) nicht vertreten. Trotzdem kommt es - aus wirtschaftlicher Sicht - unerklärlicherweise zu keinem Umdenken in der Presselandschaft (schwarze Gibelkreuzler finanzieren rot-grüne Medien).

    Logisch wäre doch eine Richtungsänderung unter Berücksichtigung der Wünsche (und vor allem der Ängste) der breiten Bevölkerung. Der Grund mag vielleicht darin liegen, dass die "meisten Leser der Kronenzeitung diese von hinten nach vorne lesen und bei Seite 6 aufhören".

    Das bezahlte Veröffentlichen von, durch Steuergeld finanzierten, No-Na-Informationen, stellt mit Sicherheit keine Richtungsänderung dar.

    Politik interessiert nur mehr die, die sie machen.

    Das Volk hat geistig bereits gekündigt.
    Eine Kündigung als Zahlfaktor ist ihm leider nicht möglich.

    Das Biotop erschafft, erklärt und verinnerlicht den vom ihm gewünschten Zustand.
    Ein Rückkopplungsprozess der, ähnlich dem gordischen Knoten, zerschlagen gehört.

    Hier im Blog von AU zieht man an einem kleinen, dünnen Seitenfaden dieses Knotens.
    Ich sehe nur weit und breit keinen Alexander, derzeit nur einen kleinen Lichtblick und der heisst Andreas.

    14cmartinbauer@aon.at

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 10:48

    Das ist mit Sicherheit einer der am längsten andauernden und größten Korruptionsskandal unserer Geschichte.

    Die Medien werden mit unserem Steuergeld für eine genehme Berichterstattung bestochen.

    Besonders perfide ist, dass es alle wissen, aber keiner (außer hier) thematisiert es.

    Wenn man unseren Politikern dies vorwerfen würde, wäre die Rechtfertigung, dass "wir ja nur das Volk informieren müssen" sofort zur Hand.

    So bleibt nur die Hoffnung, dass dieses "gallische Dorf" hier und mehrere andere Seiten und Blogs im Internet eine stets zunehmende Personenanzahl erreichen, damit diese Fehlentwicklung vielleicht in Zukunft abstellen können ..

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 23:54

    Die größten Korruptionsskandale gibt es meistens bei jenen, die gerade nicht am Futtertrog der Macht sitzen, weil diese zum Zwecke der Ablenkung meist schamlos instrumentalisiert werden.
    Dazu ein kleines Beispiel: die Mißstände in der Hypo Niederösterreich sollen nicht weniger "versumpft" sein, als jene in der HAA, jedoch wurden dort die Erhebungen zwecks Aufklärung vorige Woche ohne viel Aufhebens vorerst eingestellt. Warum?
    Natürlich weil in Wien und in der Steiermark Wahlen anstehen und danach wird man vermutlich gar nichts mehr davon hören.
    Und weil es womöglich alle treffen könnte, hackt auch eine Krähe der anderen kein Auge aus, besonders solange man gemeinsam an der Macht ist. Deshalb will sich auch niemand von den Machtpositionen verdrängen lassen und sicher nicht, um zum Wohl des Landes irgendetwas zu verbessern.
    So schaut's aus!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 20:34

    Ich bin sehr froh, daß es diesen Blog von A.U. hier gibt. Auch wenn ich selbst nicht viel dazu schreibe, ist es doch sehr interessant und aufschlußreich, die vielen Kommentare und Meinungen dazu zu lesen und mich mit sehr vielen davon zu identifizieren.
    M.f.G. an alle

  6. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 11:50

    Ich fürchte, Herr Faymann und seine Kumpane haben einfach die Arbeitsplatzbeschreibung "SCHALTEN und walten" missverstanden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2010 10:57

    Wozu Regierungswerbung?
    Das gehört schlicht und einfach verboten, weil erstens kein Geld dafür übrig ist und zweitens es nicht nötig ist, dass das Volk mit unnötigen Konterfeis div. Regierungsmitglieder beglückt wird, deren Aussagekraft ohnehin gegen Null läuft.
    Ich kenne einige Reporter, die unabhängig voneinander berichten, dass nur wohlwollende Artikel über Politiker geschrieben werden dürfen, anderenfalls die Förderungen, sprich Bestechungsgelder, zurückgenommen, bzw. eingestellt werden.
    In Zeiten hoher Verschuldung den chron. Geldmangel noch weiter voranzutreiben, indem 100 Mio € einfach über gedruckten Unsinn zum Fenster hinausgeworfen werden ist eine Ungehörigkeit ersten Ranges und gibt Aufschluß über die tatsächlichen Anliegen der Politiker, nämlich ihr eigenes Fortkommen zum Nachteil der Bevölkerung zu bewerben.
    Man sollte doch meinen, dass die Summe v. 172 Mio(!)€/J, welche sich die Parteien ungeniert aus dem Steuertopf nehmen, genügen müssten um die Menschen zu drangsalieren.

    Verantwortungsvolle Politiker würden versuchen jeden möglichen Cent einzusparen, aber diese Spezies scheint ja mittlerweile ausgestorben zu sein.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMag. Manuel Leitgeb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2010 22:40

    Ein kleiner Kommentar zu den Medienagenturen, da ich gerade im Ausland für eine Firma eine Marktforschung im Bereich Medienagenturen Österreich (in erster Linier zwar Online-Agenturen aber dennoch) durchführe.
    Wenn man ein wenig Einblick bekommt, wer da welche Aufträge bekommt, zu ungenannten Konditionen auch bei öffentlichen Firmen, oft ohne groß erkennbaren Pitch (=Ausschreibungsbewerb), ist man bestenfalls verwundert. Vor allem wird es auffällig, daß sehr oft die gleichen Agenturen (ohne Namen zu nennen) (halb-) öffentliche Firmen betreuen und unter ihren Klienten auch die Parteien für Kampagnen haben. Ein Schelm, wer ...
    Lustig war's nur wie ich meinem Chef dies zu erklären versuchte (Stichwort: Wer die richtigen Leute kennt), denn auch ihm ist das bei kurzem Drüberschauen aufgefallen.


alle Kommentare

  1. Mustafa (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:58

    I think you hit a buyllese there fellas!

  2. Joanna (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:58

    You keep it up now, untdsrdane? Really good to know.

  3. RR Prof. Reinhard Horner
    19. August 2010 14:27

    reinhard.horner@chello.at

    Äußere Richtlinien und innere Revision

    Dr. Unterbergers „Vorschläge gegen Medienkorruption“ sind samt ihren Begründungen aus dermaßen kenntnisreicher Position verfasst, dass sie uneingeschränkt zu unterstützen sind.

    In den anwachsenden Vermehrungen der staatlich wirksamen Gewalten sind die Medien dabei, ihren vierten Platz einzubüßen. Dass „die vierte Gewalt selbst als Kontrollor ausfällt“, trifft leider weitgehend zu.

    Bei aller Zustimmung darf jedoch nicht darauf vergessen werden, dass die „Medienkorruption“ nicht nur von außen durch Bestechungen verursacht wird, sondern auch durch innere Verderbnisse. Die betreffen die verkürzende Auswahl der Themen in projektiver Wahrnehmung, die grob fahrlässige oder absichtsvolle Vermischung der Nachrichten mit Kommentaren, mit Agitationen, mit Kampagnisierungen und mit Entertainment. Die oftmalige vorauseilende Dienlichkeit liegt wohl im Bereich innerer und äußerer Ursachen.

    Hinzu kommt der notorische Hang zu Negativdarstellungen bis zu Untergangsszenarien. Die nicht selten maßlose Diskreditierung von allem, was hierzu greifbar erscheint, ist auf dem Weg zur Usance. Dies selbst in der Manier, den zumeist vielschichtigen Realitäten pauschale Fiktionen überzustülpen.

    Damit wird Haltungen der Mutlosigkeit, der Rückgewandtheit, der Trendhörigkeit, der Arbeitsscheu und der Hoffnungslosigkeit Vorschub geleistet.

    Nicht nur in dem in seiner Informations- und Meinungsmache schier heillos verluderten ORF haben um objektive Kritik bemühte und positiv zukunftsorientierte Darbietungen Seltenheitswert.

    Zu den „Richtlinien gegen Korruption und für die Beschränkung der Regierung auf saubere Information“ wären Leitsätze für die innere Revision der Medienarbeit hinzuzufügen. Ihr Motto könnten sie durchaus aus der österreichischen Bundeshymne gewinnen: „Mutig in die neuen Zeiten, frei und gläubig sieh uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich“. Dann wird auch die so wichtige Kontrollfunktion der Medien und insgesamt ein höherer Rang in den staatlich wirksamen Gewalten wiederzuerlangen sein und das zukunftstauglich engagierte demokratische Eingreifen im Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes fördern helfen.

  4. clon (kein Partner)
    19. August 2010 01:09

    Warum gründen Sie nicht eine Art Blog-Spiegel: Jeder Redakteur ist selbstständiger Partner und Miteigentümer nach dem Motto "Alle für Einen - Einer für Alle". Das erzeugt eine sehr dynamische Konkurrenz, bzw. Selbstkontrolle der Qualität. Hat heute wirklich niemand mehr den Mut sich jounalistisch aus dem Fenster zu lehnen und Verantwotung zu übernehmen? Ist dieses Egotrip-geblogge wiklich alles was die Kiste für Sie an Formaten hergibt?
    Mit den Gefahren einer von Propaganda domierten Medienlandschaft hat doch der deutsche Sprachraum reichlich Erfahrung - was soll also dieses polemische Gejammer. Es gibt kein Dogma, das selbstkritische Reflektion verbietet. Ich habe nicht den Eindruck Österreich wäre dazu nicht fähig. Es gibt genug Humor und Hausverstand in diesem Land um eine Leserschaft zu finden, die es Ihnen dankt. Glauben Sie wirklich ein Augstein hat es sich so leicht gemacht?

  5. Leopold Koller (kein Partner)
    19. August 2010 00:12

    Eigentlich hatte ich fuer den Sommer 2012 meine langersehnte, endgueltige Rueckkehr nach Oesterreich geplant. Naja, ich glaub schoen bald, dass dieser Termin ins Wasser fallen wird. Was sich da drueben so abspielt, ist ja gar nicht mehr lustig. Und die Neuigkeiten werden nicht besser. Im Gegenteil.

    • Systemfehler (kein Partner)
      19. August 2010 07:09

      Bleiben Sie wo Sie sind. Wir brauchen nicht noch mehr Nestbeschmutzer.

    • Paige
      19. August 2010 07:34

      Leo, besuche Österreich, solange es noch steht, aber lass dir einen Fluchtweg offen...

      Unser giftiger Forumstroll hat sich jetzt aufs Nickfaken verlegt. Beachte diese Ausgeburt des Bösen am besten gar nicht.

    • Martin Bauer
      19. August 2010 08:58

      Leo
      Eine Rückkehr hätte für uns den Vorteil, dass zumindest die Riege der Denkenden Zuwachs erhielte.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      19. August 2010 12:05

      Sehr geehrter Herr Koller,

      wenn ich Ihnen, aus der Sicht eines Expats zum anderen, einen Tip geben darf.
      Österreich ist ein wunderschönes Land aber es hat so seine Eigenheiten.
      Ich komme immer wieder gerne zurück aber so lange der Zustand der Politk und der Medien so ist wie es ist, lieber als Besucher denn als dauerhafter Bewohner.
      Halten Sie sich einen Platz dort warm, am besten in Form einer Wohnung oder eines Hauses, und bleiben Sie dort wo das Einkommen gut, die Steuern niedrig, die Politiker (halbwegs) vernünftig sind und die Wirtschaft läuft.
      Dann haben Sie "the best of two worlds".
      Näheres bei einem Sundowner im One 15 bei mir ;-)

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. August 2010 18:13

      @ Paige

      Schaut aus, als gaeb's eh keine andere Alternative, als den Notausgang offen zu halten. Uebrigens, die Trolle ignoriere ich schon lange. Die scheissen alle ins Nest und beschuldigen dann den, der sagt es stinkt, als Nestbeschmutzer.

      @ Bauer

      Das wird halt leider ein Bisserl zu wenig sein.

      @ Neumaier

      Drinks auf der Terasse des One 15, da bin ich gerne dabei. Wir koennten bei der Gelegenheit auch die Radltour nach China planen.

      leokoller3@aol.com

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      20. August 2010 10:40

      Sehr geehrter Herr Koller,

      gute Idee, ich melde mich bei Ihnen, wenn ich ein wenig Zeit habe, im Moment ist mein Job ein wenig stressig, wir haben year on year Zuwachsratenvon über 25%.
      Aber dann machen wir einen Sundowner oder einen Tiefschneehang in Banff Springs.
      Wobei ich denke, wir werden nur eine theoretische Übung zu einer China Tour für die hiesigen Poster veranstalten.
      Aber egal, der Weg ist das Ziel ...

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

  6. byrig
    19. August 2010 00:08

    offenbar hat doch alles auch seine guten seiten.
    wie zum beispiel der unerhörte rausschmiss vom konservativen chefredakteur der wienerzeitung,dr.andreas unterberger,durch den neuen sozi-bundeskanzler faymann,noch vor vertragsende.grund:unterberger war und ist kein sozialist.der quäkstimmige,ewig lächelnde faymann ist brutaler und gefährlicher als man glaubt.

    die gute seite:a.u. ist journalist und insider seit jeher,kennt die medienszene wie seine westentasche-und:ist frei,niemandem verpflichtet seit seiner politisch motivierten absetzung.

    was er in diesem-einem seiner bedeutensten beiträge überhaupt-enthüllt,hat fast sensationswert.denn so,wie a.u. es hier beschreibt,war es aus naheliegenden gründen noch nie zu lesen.

    conclusio:es dürfte sich um einen der grössten politskandale handeln,wie politiker sich mit steuergeldern massenmedien gefügig gemacht haben,faymann hat hier grössten erklärungsbedarf,sollte die sache jemals näher verfolgt werden.was allerdings mehr als unwahrscheinlich ist,da auch die 4.macht im staate ,die freie presse,nicht mitspielen dürfte,da gekauft.(zumindest die grössten blätter,wie unterberger erwähnt).
    wieso die gesamte opposition nicht aufschreit und zumindest jetzt,nach unterbergers artikel mitmacht,bleibt vorerst rätselhaft.aber sicher nicht unerklärlich,zumal die politszene hier klein und verhabert ist.
    dr.unterberger hat für seine bloguser mit diesem beitrag wichtiges geleistet-vielleicht für ganz österreich.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. August 2010 00:16

      Wie schon einmal woanders angemerkt: In Oesterreich ist die 4. Saeule im Staat die Muellabfuhr. Diese raeumt den Dreck weg, den die ersten 3 Saeulen verzapfen.

  7. Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
    18. August 2010 22:40

    Ein kleiner Kommentar zu den Medienagenturen, da ich gerade im Ausland für eine Firma eine Marktforschung im Bereich Medienagenturen Österreich (in erster Linier zwar Online-Agenturen aber dennoch) durchführe.
    Wenn man ein wenig Einblick bekommt, wer da welche Aufträge bekommt, zu ungenannten Konditionen auch bei öffentlichen Firmen, oft ohne groß erkennbaren Pitch (=Ausschreibungsbewerb), ist man bestenfalls verwundert. Vor allem wird es auffällig, daß sehr oft die gleichen Agenturen (ohne Namen zu nennen) (halb-) öffentliche Firmen betreuen und unter ihren Klienten auch die Parteien für Kampagnen haben. Ein Schelm, wer ...
    Lustig war's nur wie ich meinem Chef dies zu erklären versuchte (Stichwort: Wer die richtigen Leute kennt), denn auch ihm ist das bei kurzem Drüberschauen aufgefallen.

    • jak (kein Partner)
      18. August 2010 23:12

      so wie bei allem, was mit politik/staat zu tun hat.
      wieso werden die (sinnlosen) ams-kurse so teuer von steuergeld bezahlt ? weil diese "le(e)hr"-firmen den parteien nahestehen - und so die wahlen finanziert werden - usw, usw...

    • Martin Bauer
      19. August 2010 09:02

      Mag. Manuel Leitgeb

      Wir diese Studie öffentlich zugänglich sein?
      Würde mich sehr interessieren.

      14cmartinbauer@aon.at

    • Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
      19. August 2010 10:50

      ad. Martin Bauer:
      Leider nein, das es sich ja nicht um eine Studie (z.B. im wissenschaftlichen Sinn) handelt, sondern ich dies im Rahmen meiner Firmentätigkeit durchführe, ob und wie man Chancen hat, sich am Markt zu etablieren.
      Tut mir leid.

      Doch wenn Sie googeln nach "new media agentur" bzw. " online agentur" und dem jeweiligen Klienten, finden Sie schon mal die grundlegenden Infos, da die Agenturen bei den Referenzen ihre Kunden angeben.

      MfG,
      Manuel Leitgeb

    • Martin Bauer
      19. August 2010 11:22

      Mag. Manuel Leitgeb

      Schade!
      Aber besten Dank für die Hinweise.

  8. M.U. Shrooms (kein Partner)
    18. August 2010 22:16

    ...dass ich, nach einer schnellen strengen Resolution, alles Zeitunglesen abgeschafft habe.
    Goethe an Zelter

    Über den Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts wird man sagen: Er hurte und las Zeitungen.
    Albert Camus in "Der Fall"

    • jak (kein Partner)
      18. August 2010 23:16

      sooo hättest den spiegel jetzt auch wieder net putzen müssen ...

  9. jak (kein Partner)
    18. August 2010 22:03

    http://futurezone.orf.at/stories/1657662/
    hier schätze ich mal von 2000 auf 200
    aber : überraschung ist das keine !

  10. ast (kein Partner)
    18. August 2010 21:35

    eine solche agentur wäre ruck zuck parteipolitisch eingefärbt oder zumindest paritätisch besetzt oder...

    sorry

    denke ein werbeverbot wäre richtig.
    grund: wo ist der unterschied zu jubelartikel a la prawda,......

  11. cicero
    18. August 2010 17:05

    Krone heute: 50,000.000 US-Bürger vom verhungern bedroht (NY Post). Wenn nur 2% verhungern, so sind das 1,000.000 Menschen, also Stalin-Dimensionen. Die QZ schweigen. Die Krone kann auch ohne APA.
    Wo RAU draufsteht ist keine Qualität drinnen.
    Wer die Stockwerke bei einem Musikantenstadl zählt, riskiert seine Existenz.
    Zahlreiche Dissertationen in Nichtpublizistik sind über die "Wende" zu vergeben:
    LEUNA chem Werke und ihre Patente,
    Charitée unter der SED-Keule,
    Vertreibung aller Spitzenleute und deren Ersatz aus SPD, usw.

  12. sosheimat (kein Partner)
    18. August 2010 16:13

    Auch der ORF wäre wohl schon längst pleite, wenn er sich an die Werbegesetze halten würde!!!
    http://sosheimat.wordpress.com

  13. socrates
    18. August 2010 10:57

    Ich habe in diesem Blog viel gelernt, auch daß es besser ist manchmal den Mund zu halten. Auf Grund der Antwort eines guten Bloggers googelte ich nach größten Geldscheinen, 5Mrd kannte ich von einer Börse in F. Dabei fand ich 500Mrd Mark um 20 €. Allerdings las ich auch das Kleingedruckte: Reklamegeld der Nazis, die auf den Zusammenhang Auslandsschulden - Inflation - Verarmung -Lohn -Rente hinwiesen. In dieser Ecke will ich nicht sein! Also wiederrufe ich all meine Aussagen über Auslandsschulden und Pension:
    1. Auslandsschulden sind gut, je mehr umso besser,
    2. Pensionsantrittsalter 80, Ausnahmen sind die Regel, wer früher stirbt ist selbst schuld.
    Ich hoffe, daß mir das den Schierlingsbecher erspart.
    P.S. !00 S Verwendeten die Kommunisten 1949 als "Volksopposition" um auf die Inflation und die Volksverarmung hinzuweisen.

    • socrates
      18. August 2010 20:40

      Für 100 S hast du bekommen:
      Herbst 49 Winter 52/53
      Brot 52,5 kg 28,5 kg
      Semmeln 588 St 250 St
      Kristallzucker 23,5 kg 15,0 kg
      Milch 71,5 l 52,0 l
      Kohle 278 kg 125 kg
      Straba Fahrschein 125 St 77 St
      Haben Löhne, Gehälter und Renten mit den Preisen mitgehalten? Nein!
      Gebt dafür den Regierungsparteien einen Denzettel!

  14. Wahrheit (kein Partner)
    18. August 2010 10:47

    Wie weit diese Systemmediendiktatur schon fortgeschritten ist, lässt sich sehr gut an der ORF-Skinhead-Affäre festmachen:
    Seit 3 Wochen sitzt der "Strache-Skin" namens Kevin in Haft, außer einem verstecktem "Österreich"-Artikel wurde nirgends über diese Verurteilung berichtet!!! Und warum sitzt dieser Kevin ein?
    Richtig - für einen Hitlergruß!!!
    Das heißt Strache hat exakt eine Person eines Hitlergrusses bezichtigt, welcher bereits genau deswegen ein Verfahren laufen hatte!
    Bei jetzt mal frei angenommenen 80 Hitlergruß-Verurteilungen pro Jahr in Österreich, wäre die Chance also 1 zu 100.000, dass ich zufällig eine Person dieser Straftat bezichtige, welche bereits genau deswegen ein Verfahren laufen hat - ich glaube an keine Wunder!

    Noch dazu hat Kevin seine Anschuldigungen gegenüber Moschitz vor 3 Wochen erneuert:

    "Auf die ORF-Doku angesprochen, sagt M.: „Der Redakteur hat uns bestochen, damit wir ,Sieg heil‘ rufen.“ Was er nicht gemacht habe. Für seinen Kumpel habe der ORF-Redakteur sogar Skin-Kleidung gekauft, er selbst habe ein Häferl mit einer Reichsfahne bekommen. Das er weggeworfen habe: „Es war echt schiach.“"

    Dass er die Ausführung jetzt abstreitet, wo er weiß, dass die Chance besteht, dass der ORF die Bänder nie rausgeben muss, ist nachvollziehbar, schließlich droht ihm im Wiederholungsfall die volle Härte des Gesetzes.

    Bezeichnend ist aber eben trotzdem, dass die Medien diese wichtigen Details zur Affäre geschlossen unter dem Tisch fallen haben lassen, nur das Österreich hat wie gesagt diesen Artikel gebracht:
    http://www.oe24.at/oesterreich/Haftstrafe-fuer-Strache-Skin-wiederbetaetigung-wr-neustadt-0750134.ece

    • Erich Bauer
      18. August 2010 12:48

      Danke für den erhellenden Hinweis. Unverständlich für mich die "Verfahrensmethoden" der Justiz. Anstatt die primäre Causa des ORF-Nazi zu untersuchen, will man VORHER klären, ob H.C. nicht doch eine "Falschaussage" gemacht hat!!! Da sich ein Einbrecher nicht findet, wird das Einbruchsopfer der Falschaussage bezichtigt. Auf den gegenständlichen Fall bezogen: wenn man einen Einbrecher nicht finden will, ist es klar, daß das Opfer gelogen haben muß! Das ist so, als ob ein Inquisitor unbedingt einen bestimmten Ketzer auf den Scheiterhaufen brennen sehen möchte. Könnte es sein, daß dieser Inquisitor einen Befehl aus "Rom" erhalten hat?

    • meriva (kein Partner)
      18. August 2010 19:08

      Das ist auch klar. Wenn sich herausstellt, dass der Einbruch gar keiner war, wird ja auch wegen Versicherungsbetrug ermittelt.

    • liberta (kein Partner)
      18. August 2010 23:48

      Wo bleibt die Reportage vom ORF zu diesen jüngsten Entwicklungen?

  15. cmh (kein Partner)
    18. August 2010 10:18

    Die schlimmste Folge dieser arbeitslosen Dotierung der Medien ist nicht, dass die dann schreiben was genehm ist, sondern dass die Journalisten überhaupt verlernen mit sinngehalt zu schreiben:

    oder wie soll ich einen Artikel von Jutta Sommerbauer in der heutigen Presse über Steinigungen verstehen?

    Da werden Dinge durcheinander gebracht, die rein gar nichts miteinander zu tun haben und eine ordenliche Portion Publikumsbeschimpfung und ein bisserl Erotik ist auch dabei. Natürlcih ist die Lösung mit gutmenschlicher Stärkung der Zivilgesellschaft zu erreichen aber die Kirche hat zu kuschen, weil die Staaten mit Sharia eh nur spielen wollen und eh nichts tun.

    Wenn jemand solche Kommentare verfasst, ist er ohne Anzeigengestützte Hilfe nicht als Journalist lebensfähig.

    Und werden bei den Zeitungen Artikel vor der Veröffentlichung überhaupt von einer Qualitätskontrolle gelesen?

  16. Segestes (kein Partner)
    18. August 2010 09:39

    Herr Unterberger, was mich jetzt noch interessieren würde:
    Haben Sie als Chefredakteur der "Presse" dafür gekämpft, dass diese Zeitung, im Sinne einer gewissen Hygiene, auf die staatliche Presseförderung verzichtet?
    Haben Sie dafür gekämpft, dass die Auftraggeber von Inseraten und die Eigentümer der Zeitung, nicht offen oder versteckt Druck auf Journalisten ausüben?
    Können Sie beschwören, dass Journalisten nie Ihre Artikel den Ansichten der Eigentümer angepasst haben, nachdem diese gegengelesen und für nicht opportun befunden wurden?

    Ich meine, was Sie da über eine unabhängige Presse schreiben ist alles schön und gut, aber haben Sie einst selbst nach diesen Grundsätzen gehandelt?
    Oder war Ihnen das eigene berufliche Fortkommen im Zweifelsfall wichtiger?

    • Norbert Mühlhauser
      18. August 2010 09:57

      www.t-y-a.at

      @ Segestes:

      Auf die Presseförderung verzichten kann nur was mit Selbstmord, aber nichts mit Hygiene zu tun haben. Immerhin wird diese nach objektiven Kriterien vergeben und kann daher nicht als Bestechung ausgelegt werden. Weshalb hätte Unterberger den finanziellen Spielraum der "Presse" zugunsten der Konkurrenz eineingen, und auf einen aliquoten Anteil etwa von Korrespondentenberichten aus erster Hand verzichten sollen? Da hätte er ja umso mehr um Inserate buhlen müssen!

      Und dass Unterberger die rote Kommune Wien trotz geringen Inseratenengangs mit kritischer Gemeindeberichterstattung gequält hat, das lässt er ja in seinem blog anklingen.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2010 10:01

      Segestes:

      AU schreibt bereits, dass er das in Grenzen getan hat. Bitte lesen Sie seinen Eintrag.

      Und wenn er der größte Anzeigengeier der österreichischne Pressegeschichte gewesen wäre: Jetzt hat er diesen Eintrag geschrieben und dieser Eintrag ist unabhängig davon einfach und offensichtlich richtig.

      Was soll also der Versuch, AU jetzt am Zeug zu flicken? Ach ja: pc ist es, dass Fehler nie verjähren und bei Gelegenheit immer einem um die Ohren gehaut werden können. Und am besten natürlich eignen sich dazu, die nie begangenen Fehler. Denn es ist einfacher zu behaupten, dass etwas war als zu wiederlegen, dass etwas nicht war.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2010 11:41

      @Norbert Mühlhauser:
      ************
      "Da hätte er ja umso mehr um Inserate buhlen müssen!"
      *************

      Nein, er hätte bloß eine Zeitung machen müssen, die genügend Leser besitzt, um profitabel zu sein. Also das Kerngeschäft einer Zeitung - zumindest war das einst so...
      Anderenfalls hätte er "die Presse" konsequenterweise pleite gehen lassen (oder den Hut nehmen) sollen - so wie er diese Option ja auch in seinem Artikel für andere Blätter angepriesen hat!
      Eine Zeitung die sich in erster Linie mit massenhaft Inseraten und staatlicher Hilfe über Wasser hält, hat eben nur eine sehr bedingte Existenzberechtigung.

      @cmh:
      Ich habe nicht behauptet, sondern gefragt.
      Und was Unterberger angeblich als seine "Grenzen des Möglichen"
      darstellt, muss ich ja nicht für ausreichend oder glaubwürdig befinden,
      wenn du gestattest.

      Herr Unterberger ist nicht der erste Mensch,
      der seinen eigenen Maßstäben nicht gerecht wird.
      Das tut natürlich kaum einer.
      Dies zuzugeben, also schonungslose Selbstreflexion, liegt aber eben vielen nicht.
      So gesehen muss ich ihm nicht "ans Zeug flicken".
      Er flickt sich da schon selbst ^^

      Nicht dass ich seinem Artikel inhaltlich nicht zustimme,
      aber im Nachhinein den Oberlehrer zu mimen, ist
      immer einfach und ein wenig billig.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2010 13:50

      Es kommt immer wieder vor, dass Leute nach der sooderso-Pensionierung das sagen, was sie sich im aktiven LEben nciht getraut hätten. Das ist schon richtig. Aber das ist no-na.

      Außerdem hat sich das Anzeigengeschäft in den letzten Jahren erst in diese Richtung besorgniserregend entwickelt.

      Wesentlich unangenehmer ist es, dass durch derartige Argumente die Glaubwürdigkeit untergraben wird und sonst gar nichts. Denn ob AU jetzt Anzeigen in mehr als üblichem Maße gekeilt hat oder nicht, und ob er deswegen ein schlechter Kerl ist oder nicht und ob er so und nicht anders konnte oder nicht ist für das Aufzeigen des Problemes - und dass das Problem in der wirklichen Welt tatsächlich existiert oder nicht, ist durch einfaches U-Bahnfahren zu verifizieren - doch wohl irrelevant.

      Ganz abgesehen davon ist das Problem ja auch von einem Insider gemacht worden. Und dass Insider Dinge tun, die für Außenstehende möglicherweise unappetitlich wirken ist bei objektiver Betrachtungsweise auch auf der Hand liegend.

      Man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass sich dieses Problem durch einfaches Aufzeigen löst. Das wäre romantisch bis an die Grenze.

      Denn :

      schlecht ausgebildete und einäugige Journalisten haben Subventionen nötig.
      Journalisten sind schlecht ausgebildet, wenn die Studiendauer nicht ausreicht, die Deffizite an Allgemeinbildung und Sprachkompetenz nach der Mittelschule zu beheben.
      Gute Jopurnalisten schreiben schlecht, wenn die Leser nur den Quatsch verstehen.
      Journalisten schreiben schlecht, wenn keine Wettbewerb um die besten Artikel unter ihnen besteht.

      usw.

    • Norbert Mühlhauser
      18. August 2010 15:00

      www.t-y-a.at

      @ Segestes:

      ************
      "Da hätte er ja umso mehr um Inserate buhlen müssen!"
      *************

      Nein, er hätte bloß eine Zeitung machen müssen, die genügend Leser besitzt, um profitabel zu sein.


      Genügend Leser bekommt man nur, wenn das eigenen Produkt um einen Preis angeboten werden kann, das dem Leser angemessen erscheint - was natürlich auch vom durch die Konkurrenz geschaffenen Umfeld abhängt.

      Auch wenn AU eine auf seine Leserschaft zugeschnittene Zeitung gestaltet, müsste er sie ohne Presseförderung um einen Preis deutlich über jenen seiner Konkurrenz anbieten (infolge Qualitätskosten + Wegfall der Presseförderung).

      Abschließend noch Belege zur Quälerei der Gemeinde Wien durch AU (nur bspw):

      "Stadt Wien: 200 Millionen Euro Verlust bei Aktien-Veranlagung" (WZ-Artikel v 30. Juli 2009)

      "Pensionen verspielt? Eklat im Gemeinderat" (WZ v 10. Juni 2009 über Betriebspensionen der Wiener Stadtwerke)

    • Norbert Mühlhauser
      18. August 2010 15:02

      Nachtrag:

      Verschenke ein "n" beim "eigenen Produkt".

  17. cmh (kein Partner)
    18. August 2010 09:19

    Wen jemand wissen will, was in einer Zeitung so alles steht, dann ist der link gerade richtig:

    http://www.youtube.com/watch?v=FsP4rFrnvhM

  18. Johann Scheiber
    18. August 2010 08:28

    Welche Chance hat die Opposition wenn die Regierung ihre Programme mit Steuermitteln propagiert? Regierungspropaganda und Demokratie sind unvereinbar, weil sie die Chance der Abwahl untauglicher Regierungen drastisch vermindert.
    Regierungsropaganda ist ein Systemelement von Diktaturen und totalitären Staaten und gehört daher nicht reglementiert, sondern verboten.

    Der Zustand, dass die gleichgeschalteten Medien mit den gleichgeschalteten Parteien gegen die Bürger und gegen die Demokratie paktieren ist angesichts der in Zerstörung begriffenen Nationalstaaten und der Existenzkrise der EU nur als verantwortungslos und unhaltbar zu bezeichnen.

    Seit der Antike ist noch jede Demokratie nicht durch den Ruf der Bürger nach einer starken Hand sondern am Versagen der politischen Kräfte zu Grunde gegangen.

    Am Ende sind alle Parteien und Akteure so diskreditiert, dass keine demokratische Autorität mehr vorhanden ist, die das Steuer noch herumreißen könnte. Weimar läßt grüßen.

    • schreyvogel
      18. August 2010 17:58

      Darum war es ja so wichtig, eine große Koalition zu bilden, denn in der Opposition wäre die SPÖ verhungert!

    • Der kleine Nick
      19. August 2010 09:39

      Die Wiener SPÖ hat vor allem Angst ums Verdursten.

  19. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    18. August 2010 07:46

    Ich mag Unterberger, wenn er konstruktiv und sachlich ist. Also leider selten.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. August 2010 08:14

      Ich mag Unterberger, wenn er nicht sich nicht ständig wiederholt. Also leider selten.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2010 09:27

      Ja, das ist seit längerer Zeit wieder einmal ein wirklich ausgezeichneter Artikel.
      Wäre schön, wenn Unterberger dieses Niveau länger durchhalten würde.
      Nix gegen Polemik, aber bei ihm geht die ja grundsätzlich leider immer nur in eine Richtung.

  20. HDW
    17. August 2010 23:54

    Die jahrzehntelange Existenz der Kaderparteidiktatur Wien ist der Beweis, dass für die formalen Eliten Geld nicht stinkt. Vom Primar über den Studienabbrecher als Journalist bis zum Lehrer und Bauunternehmer. (Nicht zu vergessen die IKG und die verschiedenen Logenbrüder!). Ausser, dass hin und wieder ein Karl Kraus oder ein Andreas Unterberger das satirisch anprangert wird sich also wohl nicht ändern. Wenn es einmal einen Koren als Finanzminister gab, dann gibts dort auch eben nur mehr zwei Prölls, pardon einen Konrad und Leitl. Also Schwamm drüber, so schlimm wie damals zur Zeit der "braunen Flecken in der SPÖ" als dieselbe feine Elite sich dem Brauleiter Gürkel angeschleimt hat um eine arisierte Wohnung zu bekommen, ist es ja doch (noch) nicht!

  21. fosca
    17. August 2010 23:54

    Die größten Korruptionsskandale gibt es meistens bei jenen, die gerade nicht am Futtertrog der Macht sitzen, weil diese zum Zwecke der Ablenkung meist schamlos instrumentalisiert werden.
    Dazu ein kleines Beispiel: die Mißstände in der Hypo Niederösterreich sollen nicht weniger "versumpft" sein, als jene in der HAA, jedoch wurden dort die Erhebungen zwecks Aufklärung vorige Woche ohne viel Aufhebens vorerst eingestellt. Warum?
    Natürlich weil in Wien und in der Steiermark Wahlen anstehen und danach wird man vermutlich gar nichts mehr davon hören.
    Und weil es womöglich alle treffen könnte, hackt auch eine Krähe der anderen kein Auge aus, besonders solange man gemeinsam an der Macht ist. Deshalb will sich auch niemand von den Machtpositionen verdrängen lassen und sicher nicht, um zum Wohl des Landes irgendetwas zu verbessern.
    So schaut's aus!

  22. Brockhaus
    17. August 2010 20:34

    Ich bin sehr froh, daß es diesen Blog von A.U. hier gibt. Auch wenn ich selbst nicht viel dazu schreibe, ist es doch sehr interessant und aufschlußreich, die vielen Kommentare und Meinungen dazu zu lesen und mich mit sehr vielen davon zu identifizieren.
    M.f.G. an alle

    • Brigitte Imb
      17. August 2010 20:50

      Wenn Sie gelegentlich ein Solidaritätssignal ausschicken tut das der Gemeinschaft sicher gut, man fühlt sich nicht so "alleine".
      Danke u. LG

  23. socrates
    17. August 2010 20:23

    Heute in den Medien: Obama beim Baden mit nacktem Oberkörper: gut und schön.
    Vor einigen Wochen Putin mit nacktem Oberkörper: böse und häßlich.
    Wer braucht solche Medien, wofür werden sie gefördert, für wie dumm halten sie uns!

  24. Dr. Harald Rassl
    17. August 2010 19:02

    Wie Kommentator Martin Bauer richtig diagnostiziert, ist das Biotop des derzeitigen Journalismus in Österreich (jämmerlich) links - grün infiziert und durchsetzt - vom Falter (no na) bis (leider) zur "Presse". Jammern allein genügt allerdings nicht: Wir alle sollten uns ernsthaft fragen, was wir gegen diesen, unbefriedigenden und demokratiegefährdenden Zustand tun können. Bloss Abonnements abbestellen ist eine stumpfe Waffe. Bitte um Ideen, was zu tun wäre, um wieder eine seriöse Medienlandschaft in Österreich aufzubauen!

    • Norman Bates
      17. August 2010 21:48

      Ich würde gerne eine österreichische F.A.Z. gründen.

      Alternativ auch ein bürgerlich-konservativ-liberales-rechts-der-Mitte Sudelblatt für die Gratisverteilung in der U-Bahn.

    • W. Mandl
      18. August 2010 08:56

      @Norman Bates

      Beides würde in Österreich dringend gebraucht.

    • Martin Bauer
      18. August 2010 10:12

      Sehr geehrter Herr Dr.Rassl!

      Kontaktieren Sie mich bitte unter

      14cmartinbauer@aon.at

  25. Der kleine Nick
    17. August 2010 18:13

    Thomas Bernhards leider nie geschriebenes Dramolett über "Österreichs manischen Medienmacher" ((C) Harald Fidler) Wolfgang Fellner:

    "Claus Faymann kauft sich eine Schlagzeile und geht mit mir essen."

    • Dr. Harald Rassl
      17. August 2010 19:55

      Vorschlag für eine Paraphrase: "Claus Faymann kauft sich eine Schlagzeile und geht mit Ostermayer essen"

    • Norman Bates
      17. August 2010 21:10

      "Claus Faypröll kaufen sich Wählerstimmen und gehen mit sich selbst essen."

    • Der kleine Nick
      18. August 2010 00:32

      Danke für Ihre gelungenen Weiterentwicklungen - da wird Surkamp bald anbeissen!

    • inside
      18. August 2010 08:38

      Der Steuerzahler kann sich nichts mehr kaufen, und geht kotzen.

  26. Graf Berge von Grips
    17. August 2010 16:29

    Die Politik kauft Einfluss, um die Medien auf ihren Kurs zu trimmen.
    Wär' ich Millionär, ich drehte um den Spiess - und kaufte Stimmen.

  27. terbuan
    17. August 2010 16:01

    Es ist nicht nur eine unglaubliche Verschwendung unserer Steuergelder zur Korrumpierung der Medien hier in dieser verrotteten Pseudorepublik sondern auch eine beispiellose Ansammlung von Platitüden die uns hier alltäglich vorgesetzt werden:
    "Ihr S-Bahn wünscht Ihnen eine bessere Fahrt!" (Tja, nur mit wem?)
    "Die ÖBB investieren mit Zentralbahnhof, Koralm- und Semmeringtunnel in die Zukunft Österreichs!" (mit welchem Geld in welche Zukunft?)
    "Die ASFINAG gibt Tipps, damit Sie entspannt und sicher in den Urlaub fahren können!" (10 Gebote gegen Müdigkeit am Steuer: u.a. Achten Sie auf Komfort im Auto!)
    Und solchen Schwachsinn ganzseitig, bunt und fast jeden Tag, reiben Sie sich die Augen, es ist kein schlechter Traum, es ist die Realität!

    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 17:32

      Die Tunnel werden nicht fertig sein, die Bahnhöfe in 10 Jahren nicht und die Autobahnen werden ziemlich leer werden nach dem Eintreffen der Krise etwa 2012/2013, nachdem auch Griechenland kein Geld mehr erhalten wird.

      Es wird eben schlicht für alles das Geld ausgehen, zuletzt sogar dann für Beamte und Politiker.

  28. thomas lahnsteiner
    17. August 2010 14:57

    Neben der alltäglichen korruption, bestechung und erpressung bei den führenden printmedien in österreich hat sich eine besonders widerwärtige form des medien-zirkus etabliert, nämlich die der gratiszeitungen...kann man um lügen- und sudelblätter a la profil und standard noch einen bogen machen, komt man als U-Bahnbenützer zB in Wien den gratiszeitungen überhaupt nicht aus.
    pars pro toto:
    Erbauen wir uns an "heute" , dem Blatt des U-Bahn-Intellektuellen.
    Auf Seite 3 können wir den appetitlichen, nackten hintern der hübschen "Studentin" Mandy bewundern, geknipst in einem deutschen (!!!) Kloster. Mandy, so wird uns treuherzig versichert, ist natürlich "heute"-Leserin...sogar in deutschen klöstern ist man also wild auf "heute"

    Nun zum Unerfreulichen: Der Chefredakteur himself spricht zu uns und beschimpft die rechten parteien in Österreich
    ..woher der wind weht, wird bald klar...man versucht strache die vermeintlichen korruptionsfälle im Irak, in Liechtenstein, in Libyen usw umzuhängen.....
    die vorgaben des amerikanischen fachmannes der SPÖ für untergriffe und lügen
    wirken.
    Dass ihm die FPÖ bei seiner sudelkampagne mit ihrem unsäglichen "Wiener Blut" noch unter die arme greift, ist ein anderes kapitel......
    Wenn man dann den ganzen tag die unmengen von gratiszeitungsmüll in u-Bahnen, in den bahnhöfen und in den zugängen sieht, hofft man nur, dass die verursacher auch für die beseitigung dieses mülls aufkommen......
    ob das wirklich so ist ????

    • thomas lahnsteiner
    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 15:49

      Nein, die mit Steuergeld teilweise korrupt (es gilt die Unschuldsvermutung) finanzierten Gratisblätter werden auch mit Steuergeld, in Wien von der MA 48 mittels Extradiensten, entsorgt.

      Wenn wir also in den U-Bahnen und in den Stationen die zerrissenen Blätter wiederfinden, so wissen wir genau, daß die 'Leser' die Zeitung 'inhaliert' haben, und eigentlich, sofern sie nicht ohnehin drauf oder daneben liegen, gleich mit entsorgt werden sollten.

      Ab September ist in Wien das nicht mehr nötig, da fährt die U-Bahn die ganze Nacht, und die 'Leser' liegen in der 2. Nachthälfte ziemlich sicher bereits im Koma.

    • Norman Bates
      17. August 2010 15:58

      Zur "Wiener Blut" Kampagne von Strache denke ich mir, dass ihm wohl gar nichts anderes übrig geblieben ist.

      Er kann nicht nur mit hübschen jungen Menschen von den Plakaten herunter lächeln, während Häupl mit Greenberg den grauslichsten Wahlkampf aller Zeiten führen.

      Also bedient er damit auch ein wenig sein klassisches Wählerpublikum, sonst verliert er die alle wieder ganz schnell.

      Über die Verbreitung dieser Sudelblätter in der Wiener U-Bahn bin ich selbst entsetzt. Zu manchen Tageszeiten lesen dort 2/3 der Leute diesen Schmarren.

    • Dr. Harald Rassl
      17. August 2010 20:14

      @ Norman Bates
      Es läge am Betreiber, das Auflegen und/oder Verteilen der von Ihnen völlig richtig als Sudelblätter bezeichneten Pamphlete zumindest im Bereich der U - Bahn zu unterbinden - schliesslich herrscht dort ja z. B. auch ein Rauchverbot- warum also kein Verblödungsverbot? Aber: Die "Wiener Linien" sind nun einmal eine bewährte Vorfeldorganisation der sozialistischen Partei - wer könnte von denen eine politisch ordentliche (nicht: "politisch korrekte!") Handlungsweise erwarten? Ich kenne Wien lange genug, um sagen zu können: schön wär's, aber spiel'n tun sie's nicht!

    • ProConsul
      17. August 2010 20:19

      Naja, wenn man der FPÖ ihr Plakat vorwirft, dann sollte man sich auch das Plakat der grünalternativen Jugend ansehen, dass den Unfallwagen Haiders zeigt, darunter steht: Follow your Leader. Dazu prangen die Namen von Heinz-Christian Strache und Gerhard Dörfler mit einem fiktiven Sterbedatum darauf.

      http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/588143/index.do?gal=588143&index=2&direct=588139&_vl_backlink=/home/politik/wienwahl/588139/index.do&popup =

    • Norman Bates
      17. August 2010 21:27

      @Dr. Harald Rassl

      Gott bewahre, das machen die als Vorfeldorganisation ja nie. Häupl wäre böse und es war ja Sinn und Zweck dieser Sudelblätter die Leute hübsch blöd zu halten.

      @ProConsul

      Wenn es "um die Wurscht" geht, dann kennen unsere lieben Linkslinken überhaupt "keinen Genierer".

    • fosca
      18. August 2010 00:03

      @Proconsul

      In unserem Land ist den politisch Korrekten wohl keinerlei Grenze gesetzt!
      *mirwirdspeiübel*

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2010 09:30

      Um unsere Studenten mache ich mir keine Sorgen. Die U-Bahnintellektuellen lesen statt "Studentin" eh alle nur "Stute". Das ist kürzer und leichter eingängig.

      Das fiese dabei sind aber die unterschwelligen Botschaften:

      Das Kloster wird zum Bordell. Frauen sind willig. Wichtig ist, ob man die Politik im Irak (welche) für (natürlich) schlecht hält.

      Und vor allem: Nach dem leichten Konsum darf man alles einfach fallen lassen, die Putztrupps bringen alles wieder in Ordnung.

      Dass die FPÖ eine geschmacklose Kampagne fährt ist da nicht verwunderlich. Sind wir doch froh, dass die sich schmutzig machen beim Versuch, im Dreck herumzutauchen.

    • SOKs (kein Partner)
      18. August 2010 09:36

      re: Gratiszeitungen : vor einiger Zeit hat jemand Wissender ausgerechnet, wieviele Bäume täglich für die Produktion der Bild-Zeitung gefällt werden. die Zahl: 1.350 Bäume täglich. Mit Kenntnis der Auflage d. Zeitung lässt sich leicht nun die Zahl der Bäume für jede Zeitung errechnen.

  29. Erich Bauer
    17. August 2010 13:59

    „...Da diese Korruption an der Schnittstelle zwischen Politik und Medien passiert, berichten die Medien nur ungern darüber..."

    Daher berichten sie lieber von J.H. (108). Der Aktualitätswert von A.H. (18) ist halt nur noch mit brachialer "Inszenierung" zu vermitteln. Man beachte allerdings die Zahlenmystik! Die allein schon rechtfertigt eine profilierungs-Serie.

    Ich schlage daher vor, damit der druckschwarze Schaum vorm Mund der betulichen Schüler- und Maturanten Postillen-Journalisten nie versiege, J.H. wieder zu materialisieren. Sei es durch transportable Marmorbüsten oder als aufblasbare Puppe, oder auch als Hologramm. Seine alten Reden könnten wie in ORF-Programmen die Formel 1 Rennen mit Jacky Stewart, mit dem „Live“ Hinweis versehen werden. Diese virtuelle, gefährlichste Partei der Welt, könnte von „Ed“ inszeniert werden. Die nötigen Komparsen findet er sicher. Beim „Hypoventilierenden“ Konrad macht das sicher gute Stimmung. Der „schaltet“ dann ganz bestimmt „Hyper-Hypo-Inserate“.

  30. socrates
    17. August 2010 13:52

    "Qualitätszeitungen" sollen sich von dem erhalten lassen, dem sie dienen. Ich mache es wie beim ORF: ignorieren. Wer hat Angst,daß es ohne ORF kein Fernsehen gibt? Sie sollen eingehen, es werden neue und bessere nachkommen. Ich wende eine Menge Zeit und Geld auf für "begleitende Literatur" wie A.U..Über Rabl und seinen So-Kommentar habe ich schon geschrieben, wie stehts mit der Presse? In dem Artikel über den Börsenkrach 1873 ergreift die Presse die Gelegenheit die "Ostküste" zu exculpieren. Was war los mit GM und mit Lehmann oder Goldmann& Sachs?
    Besser woanders nachsehen, denn das sind Lügen auf hohem Niveau.

  31. Brigitte Imb
    17. August 2010 13:39

    Die Österreicher scheinen sehr modebewußt zu sein, nicht nur die Konfektion betreffend, sondern auch die Medien.
    Sie kaufen all diesen Müll, anstatt rasch die Notbremse zu ziehen und durch nicht erwerben dieser Medien ein Zeichen gegen die unverschämte Geldvernichtung zu setzen.
    Es ist in den letzten Jahren, genauer gesagt seit Faymann/Pröll, extrem "modern" geworden mit Steuergeld sämtliche Medien zu bestechen, die uns dann einen Brei aus Lügen auftischen anstatt die Wahrheit in Lettern zu fassen.

    Die Krux dabei ist, dass die Bürger für Belogenwerden selbst zahlen dürfen und noch viel schlimmer, viele deuten den EinheitsAPAbrei kritiklos als reelle Information.

    Wir haben alle Zeitungsabos gekündigt, lesen nur online und solange die Inseratenwelle bestehen bleibt, werden wir keinen Cent unseres sauer verdienten Geldes dafür vergeuden. Ich denke wir "spenden" mit unseren Steuergeldern mehr als genug und daher nehme ich mir das Recht keine weiteren Zahlungen für Medien zu leisten.

    • socrates
      17. August 2010 15:24

      Sie haben vollkommen Recht! Wozu soll ich mich anfliegen lassen, das schadet nur dem Blutdruck. Sex&crime gibts in der Krone genug und das demokratischte Forum im deutschen Sprachraum ist der Leserbriefteil. Wenn man angeschmettert wird kann man gleich replizieren, manchmal schlecht aber auch mit sehr hohem Niveau.
      Wenn ich in F Zeitungen lese, fühle ich, wie mir eine geistige Zwangsjacke abgenommen wurde.

    • Brigitte Imb
      17. August 2010 16:02

      Ich werde ja richtig zornig, wenn ich z.B. beim Friseur Zeitungen durchblättere und dümmliche Selbstbeweihräucherungen div. Politiker ertragen muß, die mit dem Wort "Anzeige" versehen sind.
      Einfach ekelhaft und störend, als ob es nicht genügen müßte die Taten dieser Fratzen zu ertragen.
      Einen "Genuß" der besonderen Art ist die NÖN.

    • Norbert Mühlhauser
      17. August 2010 23:19

      www.t-y-a.at

      @ Brigitte:

      Man könnte aber auch Alternativzeitungen, die in Kleinauflagen gegen den Strom schwimmen, durch Abo-Beiträge fördern. Underground sozusagen.

      Die haben natürlich ihre spezielle Perspektive und einen besonderen Fokus, die man beide nicht teilen muss. Man kommt aber damit an Spezialinformationen heran.

      Ich nenne da nur die oö "Zeitbühne", die "Fakten" des Herrn Rosenkranz, die "Wegwarte", oder auch vom extrem linken Spektrum die "Guernica", welche letztere mit besonderen Detailangaben etwa zur EU aufwartet, ohne dass man die Lesart des Vermittelten teilen muss.

  32. SuPa
    17. August 2010 13:31

    Wenn man Werbung als einen Bestandteil der menschlichen Kommunikation betrachtet, dann will man Informationen an andere Leute weitergeben, damit diese entweder neue Erkenntnisse bekommen bzw. zu neuen Handlungen angeregt werden.
    Eine Behörde kann diese Methoden zur Information (z.B. amtliche Mitteilungen – denn Unwissenheit schützt nicht vor dem Gesetz) oder neuerdings auch aber zur Rechtfertigung („schaut doch Leute, wie gut wir sind“) benützen. Was man früher als Propaganda bezeichnete, wird heute gerne mit Öffentlichkeitsarbeit oder Public relation umschrieben.
    Was sich nun leider eingebürgert hat, ist eigentlich nur eine Art Selbstdarstellung der Ministerien und wird brutal zur „Gefügigmachung“ der Medien ausgenützt. Dies nicht nur in Wahlkampfzeiten, sondern laufend, denn nach einer Wahl ist auch immer wieder „vor einer Wahl“.
    In Zeiten erhöhter Sparsamkeit sollten solche unsinnigen Aufwendungen ersatzlos gestrichen werden. Natürlich wird da gleich wieder der Einwand kommen, dass alle diese Gelder in den Wirtschaftskreislauf fließen und so viele Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten werden.
    Bei der ÖBB ist dies etwas anders, denn dieser Betrieb hat tatsächlich Wettbewerb durch andere Transportmöglichkeiten und soll daher um Kunden buhlen. Aber auch da sollte in solchen finanziell angespannten Zeiten das Geld für wichtigere Dinge (z.B. Verbesserung im Service) verwendet werden. Denn es gibt noch eine kostenlose Werbung (früher als Mundpropaganda bezeichnet): wenn jemand zufrieden ist, dann sagt er dies anderen Leuten weiter.

  33. Samtpfote
    17. August 2010 13:19

    Kein Kommentar zu den ORF-Sommergesprächen?
    ?
    ?
    ?

    Gut so!!!

    • socrates
      17. August 2010 15:04

      ORF, was ist das ?

    • Alfred E. Neumann
      17. August 2010 15:39

      Der ÖRF berichtet nur mehr über Grünes oder Katastrophen. Die Nachrichten im Radio heute früh:
      1. Überschwemmung in Pakistan,
      2. Erdrutsche in China,
      3. Hagelschäden in NÖ mindestens Euro 1 Million,
      4. Glawischnig in den Sommergesprächen (gibt Schüssel Mitschuld ab BUWOG etc.), ach Gott, wie aktuell, diese Grüne!

      Haben wir eigentlich keine anderen Probleme als das Wetter, das immer Wetter bleiben wird?

  34. Wolfgang Bauer
    17. August 2010 12:52

    Ein weiterer Vorschlag für eine Reform des Gesetzes: Informationsarbeit der Regierung, der Länder etc, die aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, darf nur im ORF gebracht werden. Dann bleibt das Geld im öffentlichrechtlichen Bereich.

    Ob der ORF andere Sendungen durch diese Infosendungen ersetzt, fällt nicht ins Gewicht. Die Infosendungen müssten zu festgesetzten Terminen und journalistisch professionell und somit sachorientiert gemacht sein.

    Das wäre Erfüllung des öffentlichrechtlichen Aufrages ohne Mehrkosten.

    Reine Regierungswerbung wäre natürlich verboten.

  35. Celian
    17. August 2010 12:19

    Genauso korrumpiert sind Fachzeit-Schriften für Autos, Fahrräder oder Segelflieger. Sie werden sich hüten, gegen ihre Anzeigenkunden einen negativen Testbericht zu schreiben. Als gelernter Österreicher weiß man das und genießt solche Bewertungen nur mit Vorsicht. Man kauft sich eben kein Autoradio, nur weil es in irgend einer Zeitschrift eine gute Bewertung bekommen hat, sondern probiert es selber aus.

    Und genauso ist es bei den sogenannten Medien. Die gar nicht so blöde Bevölkerung, die eh schon genug politikverdrossen ist, fällt auf Parteien-Werbung nicht herein, die fällt ihr nur gehörig auf den Wecker. Die SPÖ und ihre angeschlossenen Betriebe sollen nur weiter so viel Werbung machen und den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verlieren. Die Politiker erreichen damit genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erreichen wollten.

    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 17:53

      Zu einem gewissen Grad stimmt das, daß noch mehr Prospekte noch mehr Abwehr verursachen.

      Bei mir im Haus steht der Papierkübel neben den Postkästen.

      Es gibt in meinem Haus keine einzige Hauspartei, die nicht diese Prospekte alle ungeschaut in den Papiercontainer wirft. Die Ausländer sowieso, die 2 Wiener, die es gibt, auch, und die anderen 'Wiener' (eingebürgerte Türken) die können das nach 38 Jahren in Wien auch noch nicht lesen. Die hören nur türkisches Radio, türkisches TV und kennen sich nur beim Sozialhilfeformular, bei der Gebührenbefreiung und beim Heizkostenzuschuß, beim Mieterschutz, etc. aus, da wissen sie, wie man die Formulare ausfüllt. Sie wissen auch, wo der Sohn eine Gemeindewohnung bekommt samt Mietzinsbeihilfe und Studienbeihilfe für das Studium der Theaterwissenschaft.

      Sinnlose Geldverschwendung.

      Der Bürger weiß ja, wie Häupl und Oxonitsch aussehen, der Bürger weiß ja, was sie auf dem Kerbholz haben, diese Prospekte helfen nichts.

      Der Iman, der predigt, daß man 'Mustapha' (c Rosenkranz) wählen muß, der wirkt.

    • Undine
      17. August 2010 22:51

      Ich kaufe so gut wie NIE etwas WEGEN der Werbung, weil sie meistens nur schlecht und ärgerlich ist.
      Manches kaufe ich TROTZ der Werbung; ich würde es auch OHNE Werbung kaufen, weil ich es brauche, bzw. für gut befinde.
      Einmal habe ich etwas gekauft WEGEN der Werbung; die war einfach hervorragend.

      Im Grunde ärgere ich mich über die Tatsache, daß die psychologische Strategie mich beeinflussen sollte. Ich lasse mich einfach nicht gerne MANIPULIEREN; nichts Anderes hat ja die Verkaufspsychologie im Sinn.

      Der Rubel muß rollen, den Leuten muß auf irgendeine Art und Weise das Geld aus der Tasche gezogen werden.

      Zu diesem Zweck sind eine ganze Reihe von Menschen damit beschäftigt, Dinge zu kreiren, die im Grunde genommen kein Mensch braucht.

      Der nächste Schritt, nachdem diese Dinge hergestellt werden, bzw. worden sind:

      Wiederum eine ganze Reihe von Menschen ist damit beschäftigt, den Leuten einzureden, daß sie diese Dinge UNBEDINGT BRAUCHEN, ja, ohne diese Dinge gar nicht leben können.
      Dies ist nun der Part, den die PSYCHOLOGIE übernimmt.
      Und diese Manipulation lasse ich für mich nicht zu.

    • Undine
      17. August 2010 23:01

      Eine Folgeerscheinung dieses Überflusses an Unnötigem sind dann die Müllberge, die uns noch über den Kopf wachsen werden.

    • Norbert Mühlhauser
      17. August 2010 23:28

      @ Celian:

      Es geht ja nicht um den erhofften Zugewinn an Attraktivität bei den Umworbenen, sondern um den Schaden, der durch streichelweiche Berichterstattung konditionierter Medien nicht oder kaum wahrnehmbar verursacht wird.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2010 09:53

      Beworben müssen nur die Produkte werden, die ohne Werbung gleich wären. WEnn also etwas beworben wird, kann man davon ausgehen, dass es das gleiche bietet wie das in der anderen Packung.

      Was sagt uns das über Politikwerbung?

  36. Der kleine Nick
    17. August 2010 11:50

    Ich fürchte, Herr Faymann und seine Kumpane haben einfach die Arbeitsplatzbeschreibung "SCHALTEN und walten" missverstanden.

  37. zweiblum
    17. August 2010 11:46

    Krauland war gar nix? Kurz ist das Gedächtnis der Medien!

    • Brigitte Imb
      17. August 2010 12:12

      Kurzum, die Politik hat sich seit eh und je am Volksvermögen vergangen, die Dimensionen der Korrumpeure war allerdings um einige Zehnerpotenzen weniger denn heute.

    • zweiblum
      17. August 2010 13:01

      Damals waren 100S ein Spitzengehalt!

  38. FranzAnton
    17. August 2010 11:42

    Wie nahezu schon täglich auch hier wiederum die Gretchenfrage:

    Auf welche Weise setzt man durch, daß dieser ganze Skandal, und alle anderen, tagtäglich benannten dazu, abgestellt werden?

    Mir fällt hiezu nichts Anderes als die Ausweitung der direkten Demokratie ein; mutmaßlich ist dies auch die einzige Möglichkeit, weil die "tragenden" Parlamentsparteien sich von der Bevölkerung abgehoben haben, und die Wählerinnen es handelt sich um eine Plattform verschiedener direktdemokratischer Initiatven). Will jemand sich über die hier gebotene, meist sehr fundierte und intelligente, tägliche, öffentlich nicht übermäßig auffallende, Verbalkritik hinaus engagieren?

    • ER22
      17. August 2010 12:12

      Bitte keine direkte Demokratie. Haben wir sie einmal, kriegen wir sie nicht mehr los.
      Funktionieren wird sie nicht. Lieber zuerst Legislaturperiode wieder verkürzen (danke Gusenbauer), dann Verhältniswahlrecht probieren.

    • Xymmachos
      17. August 2010 16:45

      @ER22: Verhältniswahlrecht haben wir derzeit, meinen Sie Mehrheitswahlrecht?

    • Rupert Wenger
      17. August 2010 17:52

      Sie haben recht, die direkte Demokratie wäre eines der wichtigsten Mittel, unser Gemeinwesen wieder in die richtige Richtung zu bewegen. Natürlich hat die sie erhebliche Nachteile: Sachfragen werden von Personen entschieden, die keine Voraussetzungen für eine Entscheidungsfindung haben, dem Populismus ist bei der Fragestellung Tür und Tor geöffnet. Auch die antike griechische Demokratie hat sich mit der Entscheidung durch das Volk erhebliche Nachteile eingehandelt. Man hat sie in Kauf genommen als Preis für die Überwindung der Tyrannis. "Herrschaft des Volkes" erfordert einfach so viel wie möglich direkte Demokratie, auch wenn Nachteile in Kauf genommen werden müssen. Repräsentative Demokratie darf nur dort Platz greifen, wo es nicht anders geht. Schlechter als unsere derzeitigen Politiker kann es das Volk gar nicht machen.

    • FranzAnton
      18. August 2010 10:33

      @ Rupert Wenger:

      Hinsichtlich Direktdemokratie entstehen sichtlich weltweit Initiativen; erst gestern ging mir per mail folgende Info zu:

      "San Francisco Declaration on Modern Direct Democracy
      Greetings from San Francisco and the 2010 Global Forum on Modern Direct Democracy".

      Die Hoffnung wächst, daß die Menschen allüberall miese Auswüchse repräsemtativer Demokratie durchschauen, sich von den eigenen Politikexponenten nicht mehr am Nasenring vorführen lassen und direktdemokratische Methoden entwickeln. Kontraproduktiver als die jetzige Politpraxis kann solches, trotz zu erwartender Anlaufschwierigkeiten, schwerlich sein. Direkte Demokratie wäre sicherlich ein ständig weiterzuentwickelndes, quasi evolutionäres Projekt.

  39. Josef Maierhofer
    17. August 2010 11:41

    Regierung und Regierungsorgane, auch Landesregierungen und deren Organe brauchen keinerlei Werbung, die müssen den Volksauftrag ausführen und den Regierungsauftrag. Ankündigungen über Beschlüsse und Gesetzesänderungen können aber so publiziert werden.

    Da bin ich für eine unabhängige und korruptionsfreie Mediaagentur, die von der Regierung ausgesucht und bedient wird.

    Es war schon in den 1970-er Jahren üblich, daß Organisationen, die Werbeeinschaltungen in Medien bezahlt haben, auch im redaktionellen Teil einen Artikel veröffentlichen durften, quasi als Zugabe.

    Ich stehe aber auf dem Standpunkt, daß man das auch im redaktionellen Teil unter 'bezahlte Anzeige' deklarieren muß.

    So betrachtet würden manche Medien nur noch aus solchen bezahlten Anzeigen bestehen und es stellt sich die Frage, ob das Medium noch eine eigene Lebensfähigkeit nachweisen kann, wenn die bezahlte Anzeige ausfällt. So könnte man das Einheitsbrei-Medium, etwa ORF, oder 'Österreich' als 'bezahlte Anzeige' deklarieren, so wie die 'Unschuldsvermutung'.

    Der sorgsame und gesetzeskonforme Umgang mit Steuergeld ist zu kontrollieren und sicherzustellen.

    Wo ist eigentlich die Pressepolizei ? Schauen die nur, ob es ein Impressum gibt ?

    Im Land des 'Schmattes' geht offenbar alles.

    Ich glaube, Brüssel hatte damals schon fundierte Unterlagen, Österreich als 3. korruptestes Land der Welt zu bezeichnen, wenn wir unsere heutigen Bemühungen betrachten, die Korruption wenigstens ein klein wenig zu reduzieren.

  40. Celian
    17. August 2010 11:08

    Dass keiner diesen seit Installation der Faymann-Regierung existierenden Mediensumpf trockenlegen will, liegt vielleicht daran, dass alle daran – profitieren!
    - Die Politik sowieso, der größte Profiteur, die kriegt ja die guten Zensuren und festigt so den Machterhalt
    - die Medien auch, die Lakaien der Mächtigen profitieren in deren Schatten.
    - die Bevölkerung: diese kriegt es nicht mit, wie man ihr das Goderl krault, auf dass sie komplett verblödet.

    Ein paar standfeste Kritiker, die den Skandal aufzeigen wie A.U. stehen ziemlich allein da. Denn ein Skandal ist nur dann ein Skandal, wenn man ihn als solchen wahrnimmt. Ansonsten laufen die Skandalrufe sehr leicht Gefahr nicht mehr Ernst genommen zu werden, wenn sie immer wieder Skandal rufen, wo ihn aber sonst keiner sieht. Um ihre Glaubhaftigkeit zu bewahren, verhalten sie sich daher nach einiger Zeit still und tragen so zur Vertuschung des Skandals gezwungenerweise bei.

  41. Brigitte Imb
    17. August 2010 10:57

    Wozu Regierungswerbung?
    Das gehört schlicht und einfach verboten, weil erstens kein Geld dafür übrig ist und zweitens es nicht nötig ist, dass das Volk mit unnötigen Konterfeis div. Regierungsmitglieder beglückt wird, deren Aussagekraft ohnehin gegen Null läuft.
    Ich kenne einige Reporter, die unabhängig voneinander berichten, dass nur wohlwollende Artikel über Politiker geschrieben werden dürfen, anderenfalls die Förderungen, sprich Bestechungsgelder, zurückgenommen, bzw. eingestellt werden.
    In Zeiten hoher Verschuldung den chron. Geldmangel noch weiter voranzutreiben, indem 100 Mio € einfach über gedruckten Unsinn zum Fenster hinausgeworfen werden ist eine Ungehörigkeit ersten Ranges und gibt Aufschluß über die tatsächlichen Anliegen der Politiker, nämlich ihr eigenes Fortkommen zum Nachteil der Bevölkerung zu bewerben.
    Man sollte doch meinen, dass die Summe v. 172 Mio(!)€/J, welche sich die Parteien ungeniert aus dem Steuertopf nehmen, genügen müssten um die Menschen zu drangsalieren.

    Verantwortungsvolle Politiker würden versuchen jeden möglichen Cent einzusparen, aber diese Spezies scheint ja mittlerweile ausgestorben zu sein.

  42. Norman Bates
    17. August 2010 10:48

    Das ist mit Sicherheit einer der am längsten andauernden und größten Korruptionsskandal unserer Geschichte.

    Die Medien werden mit unserem Steuergeld für eine genehme Berichterstattung bestochen.

    Besonders perfide ist, dass es alle wissen, aber keiner (außer hier) thematisiert es.

    Wenn man unseren Politikern dies vorwerfen würde, wäre die Rechtfertigung, dass "wir ja nur das Volk informieren müssen" sofort zur Hand.

    So bleibt nur die Hoffnung, dass dieses "gallische Dorf" hier und mehrere andere Seiten und Blogs im Internet eine stets zunehmende Personenanzahl erreichen, damit diese Fehlentwicklung vielleicht in Zukunft abstellen können ..

    • Martin Bauer
      17. August 2010 12:52

      Norman

      Fairerweise muss man anmerken, dass bei einem Runden Tisch im ORF Fleischi vehement gegen diese skandalöse Vorgehensweise der Politkaste gewettert hat. Der Fellner samt Konsorten haben ihn nicht einmal ausreden lassen.
      Ich frag' mich nur:
      War das Fleischis innerste Überzeugung, oder bekommt er nur sehr wenig (siehe aktuelle Presse am Sonntag, Wien wie es leibt und lebt...)

      14cmartinbauer@aon.at

    • Norman Bates
      17. August 2010 12:58

      Fellner, das ist doch der, der sich in einem einzigen Satz in einem Leitartikel selbst widersprechen kann, oder?

    • Norman Bates
      17. August 2010 13:00

      ad Fleischhacker)

      Das glaube ich gerne, aber auch sein Anzeigenleiter wird zu ihm kommen und ..

    • Martin Bauer
      17. August 2010 13:48

      Norman

      Fellners Widersprüche in einem Artikel haben Sinn.
      Es spart sich Fremdhonorare.

      Man sollte daher Kontroversen grundsätzlich von Schizophrenen schreiben lassen. :-)

    • SOKs (kein Partner)
      18. August 2010 09:52

      Mit Medien kenne ich mich nicht so aus. Was mich jedoch persönlich stört und veranlasst nur mehr quer zu lesen und mich nicht lange damit aufzuhalten: 90 % der Beiträge von Frauen, die als Journalist aufscheinen schreiben so was von kindisch bar jeder Grammatik und Logik, und mit linkslinkem modernen Denken, daß ich darin die Korumptiertheit am häufigsten sehe.

  43. Hiefler
    17. August 2010 10:42

    Dass es so nicht weitergehen kann, ist klar.
    Wer hier aber initiativ werden kann und wer hier konkret eine Regelung entwirft, abstimmt, umsetzt und sanktioniert, ist mir noch ein Rätsel.
    Der vorliegende Entwurf ist für mich daher eine neue Dimension.

  44. Martin Bauer
    17. August 2010 10:29

    Das Biotop des österreichischen Journalismus ist links-grün. Die Breite Masse sieht sich durch diese Art von veröffentlichter Meinung (natürlich) nicht vertreten. Trotzdem kommt es - aus wirtschaftlicher Sicht - unerklärlicherweise zu keinem Umdenken in der Presselandschaft (schwarze Gibelkreuzler finanzieren rot-grüne Medien).

    Logisch wäre doch eine Richtungsänderung unter Berücksichtigung der Wünsche (und vor allem der Ängste) der breiten Bevölkerung. Der Grund mag vielleicht darin liegen, dass die "meisten Leser der Kronenzeitung diese von hinten nach vorne lesen und bei Seite 6 aufhören".

    Das bezahlte Veröffentlichen von, durch Steuergeld finanzierten, No-Na-Informationen, stellt mit Sicherheit keine Richtungsänderung dar.

    Politik interessiert nur mehr die, die sie machen.

    Das Volk hat geistig bereits gekündigt.
    Eine Kündigung als Zahlfaktor ist ihm leider nicht möglich.

    Das Biotop erschafft, erklärt und verinnerlicht den vom ihm gewünschten Zustand.
    Ein Rückkopplungsprozess der, ähnlich dem gordischen Knoten, zerschlagen gehört.

    Hier im Blog von AU zieht man an einem kleinen, dünnen Seitenfaden dieses Knotens.
    Ich sehe nur weit und breit keinen Alexander, derzeit nur einen kleinen Lichtblick und der heisst Andreas.

    14cmartinbauer@aon.at

    • Rosi
      17. August 2010 11:49

      Das (manchmal einzig) Interessante an der 'Krone' sind meiner Meinung nach die Leserbriefe.

    • Xymmachos
      17. August 2010 16:49

      @Rosi
      Auch jetzt noch, wo der Schreiber der interessantesten in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist?

    • Rosi
      17. August 2010 17:16

      @ Xymmachos

      Ich bin kein regelmäßiger Leser der 'Krone', daher weiß ich leider nicht, wer 'in die ewigen Jagdgründe' entschwunden ist, aber ich habe den Eindruck, daß die Leserbriefe recht gut durchgemischt sind, und es ist eine Wohltat, auch ab und zu das, was man selbst denkt, abgedruckt als Leserbrief zu finden ...

    • Undine
      17. August 2010 18:23

      @Rosi

      Xymmachos hat, so nehme ich an, den kürzlich verstorbenen Kronenchef Hans Dichand gemeint, der nicht nur als "Cato" unverblümt seine Meinung gesagt hat, sondern möglicherweise auch bei Leserbriefen ein wenig "mitgemischt" haben soll.

      Außerdem hat Hans Dichand es auch vor vielen Jahren möglich gemacht, daß in seinem Blatt nicht nur über die Greueltaten der Deutschen, bzw. Österreicher, sondern auch die nicht weniger schlimmen Greueltaten, die die Deutschen, bzw. Österreicher durch die Hand der TITO-Partisanen, der Tschechen, der Russen usw. erleiden mußten, berichtet werden konnte.

      Ebenso gab er in seinem Blatt einer Generation, die sonst nie zu Wort gekommen ist, die Möglichkeit, in Leserbriefen ihre Sicht der Dinge zu Papier zu bringen, WIE es beispielsweise in den 30er Jahren dazu kam, als in Ö größte Not herrschte, unzählige Menschen AUSGESTEUERT waren, daß es in D bereits mit großen Schritten bergauf ging, was den Österreichern nicht verborgen geblieben war.
      Daß ein Krieg vorbereitet wurde, steht auf einem anderen Blatt.

    • Rosi
      17. August 2010 19:36

      Danke, liebe @Undine, für die interessanten Hintergrundinformationen!

  45. Der kleine Nick
    17. August 2010 10:16

    Warum, bitte, muss die Regierung überhaupt im Stil von Supermarktketten und Möbelhäusern (und um der Steuerzahler teures Geld) Anzeigen schalten? Sollte sie denn nicht DURCH ihre LEISTUNGEN WERBEN? (Keine Angst, meine Damen und Herren Volksvertreter: Gute Politik findet schon ihren Weg in die Medien, übrigens vor allem in die nicht von Ihnen korrumpierten.)

    • Undine
      17. August 2010 18:29

      @Der kleine Nick:

      Eine sehr überzeugende Ansicht, die ich zur Gänze mit Ihnen teile!

    • Norman Bates
      17. August 2010 21:04

      Absolut korrekt.

      Die Ausrede unserer lieben Politiker ist ja jene, dass man sich eben der neuen Medien und Technologien und er bürgernahen Kommunikation (siehe Web 2.0) nicht verschliessen kann.

      Natürlich muss man dann auch Inserate schalten, da man (leider) mit Web 2.0 nicht alle Bürger erreichen kann.

      Geht es noch fadenscheiniger? Nein. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

  46. ABertl
    17. August 2010 09:54

    Verzeihen Sie, ich glaube, ich befinde mich im falschen Blog. Dies sind Ihre Vorschläge gegen Medienkorruption? Meiner Ansicht nach geht dies völlig am Thema vorbei und deckt sich auch nicht mit Ihrem sonstigen wirtschaftlichen Generalthema.

    Die erste und wichtigste Fragestellung für mich ist: wieso bitte benötigen öffentliche Stellen, Gebietskörperschaften und Ähnliches überhaupt Werbe/Inseratenplatz? Es gibt Werbung und es gibt amtliche Verlautbarungen. Kein Bürger benötigt eine Vermischung von beidem.

    Soll Wahlwerbung gemacht werden: bitte gerne, mittels der Gelder aus der Parteienförderung oder ähnlicher legitimer Quellen. Steuergelder hierfür? Keineswegs.

    Die Lösung für mich liegt auf der Hand:
    - amtliche Verlautbarungen: in den hierfür vorgesehenen Organen

    - Werbung etc: seitens öffentlicher Stellen nicht zulässig, seitens staatsnaher Betriebe der Rechnungshofkontrolle unterliegend; dem Vorschlag einer zentralen Einkaufsstelle stehe ich eher kritisch gegenüber, da hierdurch alleine durch die Größe eine Machtkonzentration erreicht wird, an der dann erst recht kein Medienbetrieb mehr vorbei kommt

    - Einschaltungen im öffentlichen Interesse: soweit Einschaltungen im öffentliche Interesse erfolgen sollen, wäre die Lösung, dass mit einer (gegebenenfalls erhöhten) Presseförderung die öffentliche Hand auch Anzeigenplatz "gekauft" hat und diesen Platz auch im Anlassfall nutzen kann. Wie sie selbst schreiben, ist mit dem Instrument der gesetzlichen Presseförderung kaum Mißbrauchgefahr gegeben.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es keinesfalls eine Katastrophe wäre, wenn ein guter Anteil - vielleicht auch ein Großteil - der Presse, und nicht nur der heimischen, den Weg aller schlechten Unternehmen ginge und vom Markt verschwindet. Die vielbeschworenen Qualitätszeitungen sind in Wahrheit ohnehin Mangelware, es gibt weltweit nur eine Handvoll echter Qualitätsmedien und diese wären langfristig wohl deutlich besser dran, wenn die staatlich geförderte minderqualitative Konkurrenz verschwände. Ich gebe aber zu, dass es für einen Journalisten natürlich sehr schwer ist, diesen Standpunkt zu vertreten.

    • Josef Maierhofer
      17. August 2010 18:04

      @ 'Steuergelder hierfür? Keineswegs.'

      Müsste man korrigieren: 'Ein zweites Mal Steuergelder hiefür ? Keineswegs.'

      Es gibt ja die Parteienförderung und darüber hinaus sollte es nichts geben.

      Ich wäre sogar dafür, auch die Parteienförderung einzustellen aus Einsparungsgründen. Die sind ja an der Staatsverschuldung die Hauptverursacher.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung