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Die Chance auf den großen Schul-Deal

Die Debatte ist ja nicht gerade neu. Trotzdem sollte man sie ernst nehmen: Sollen die Schulen bis hin zur Matura ganz zur Bundes- oder ganz zur Landessache werden? Die Debatte ist aber nicht nur alt, sondern auch gut und könnte in diesem Land vieles zum Besseren wenden.

Denn eines scheint nun Konsens geworden zu sein: So wie es bisher gelaufen ist, darf es nicht mehr weitergehen. Dabei ist es fast schon egal, ob sich letztlich das zentralistische Unterrichtsministerium durchsetzt oder die föderalistischen Bundesländer. Denn fast jeder klare Sieg einer der beiden Seiten ist besser als der schmierige Kompromiss des Ist-Zustandes, in dem die Länder bestimmen und der Bund zahlt.

Freilich sollte man es weder dem Unterrichtsministerium noch den Ländern allzu einfach machen: Jede Seite müsste – zumindest wenn es um eine seriöse Debatte ginge – nun ganz genau vorrechnen, welche Variante die billigere wäre. Denn müsste die Regierungsführung – zumindest wenn wir eine solche hätten – dann nur noch zwei Einsparungsziffern vergleichen. Und schon könnte die Entscheidung klar sein. Ob einem eine Claudia Schmied oder ein Erwin Pröll sympathischer sind, sollte dabei völlig außer Acht bleiben – zumindest wenn es rational zuginge.

Und was ist, wenn beide Varianten ungefähr gleich viele Einsparungen für den einzigen vorhandenen Steuertopf einbrächten (schließlich zahlen ja auch wir Steuerzahler ja „nur“ in einen einzigen Topf ein)? Dann ist tendenziell die Länderkompetenz vorzuziehen.

Denn je näher eine Kompetenz beim Bürger ist, umso besser, umso flexibler, umso menschennäher wird sie realisiert. Ein Lehrer wird nicht besser, wenn er in einer Großstruktur arbeitet, meist gilt sogar das Gegenteil. Außerdem würde eine solche Länderkompetenz (natürlich im Rahmen einheitlich vom Bund vorgegebener Kompetenzen!) einen gesunden Wettbewerb schaffen: In welchen Ländern werden die vorgegebenen Bildungsziele besser erreicht? Wo werden die Zuwandererkinder besser gefördert? Wo entsteht eine leistungskräftigere Elite?

Dieser Wettbewerb müsste in aller Transparenz dann auch sehr rasch auf die Schulebene hinunter fortgesetzt werden. Auch wenn das die Gewerkschaft nicht gerne sieht. Denn nur dort wird wirklich Erziehungsleistung geleistet. Dort müssten dann vor allem die Direktoren Kompetenzen bekommen, etwa auch jene, unfähige Lehrer rasch wieder in passendere Berufe zu verabschieden. Dort sollten dann auch die Eltern als die eigentlichen Auftraggeber mehr Rechte bekommen.

Dass eine Verländerung einen gesunden Wettbewerb auslöst, sieht man ja etwa in Deutschland, wo sogar Universitäten Landessache sind. Und wo alle Länder mit Gesamtschulen bei Vergleichstests wie Pisa viel schlechter abschneiden als die leistungsorientierten Länder.

Zum gesunden Wettbewerb gehören auch unbedingt die Privatschulen als das unverzichtbare Salz in der Suppe. Dort sollen bei annähernd gleichen Rahmenbedingungen religiöse und private Träger den Landes-Schulen zeigen können, wie man es besser macht. Und umgekehrt.

Können die Länder aber überhaupt billiger sein als der Bund? Nun, wenn sie, wie bei den Verwaltungsbeamten der Gemeinde Wien, weit über dem Bundesniveau liegende Luxusgehälter zahlen, wird das gewiss nicht funktionieren. Aber genau diese Fragen müssten präzise und verbindlich geklärt werden, bevor man über eine Verländerung der Schulen entscheidet.

Ist das nicht alles recht utopisch? Warum soll der Bund auf Schulkompetenzen verzichten?

Auf den ersten Blick ist diese Skepsis durchaus logisch. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ganz klare Bereiche, wo die Länder Aufgaben abtreten könnten und sollten.

So ist die Aufrechterhaltung einer eigenen Landesgesetzgebung mit dem ganzen daranhängenden Apparat durch nichts mehr zu rechtfertigen – außer durch das Interesse der Parteien, Hunderte Funktionäre als Landtagsabgeordnete auf Kosten der Allgemeinheit zu finanzieren. In Wien sieht man es seit vielen Jahren am besten: Der Gemeinderat ist wichtig, hingegen sind die Entscheidungen der selben hundert Menschen, wenn sie plötzlich zum Landtag mutieren, ebenso selten wie irrelevant.

Auch im Spitalsbereich ist wohl nur noch eine bundesweite Organisation sinnvoll – oder aber ein pluralistische Struktur, die von unter Wettbewerb stehenden Krankenkassen und Versicherungen (samt Zuschüssen für Sozialfälle) getragen wird. Wobei letzteres zwar die beste Variante wäre, der SPÖ aber sicher nicht abgerungen werden kann.

Aber schon eine bundesweite Vereinheitlichung des Spitalswesens brächte Vorteile. Denn während bei Schulen Größe kein Qualitätsvorteil ist, ist das bei Krankenhäusern sehr wohl der Fall. Viele Ärzte bestätigen, dass eine ganze Reihe der heimischen Provinzspitäler ein echtes Gesundheitsrisiko darstellt. Etwa wenn dort bestimmte Operationen nur fünf Mal im Jahr durchgeführt werden.

Die Aufrechterhaltung vieler Spitäler erfolgt nur aus Prestigegründen, weil es für Bürgermeister und Landeshauptleute einen Machtfaktor bedeutet, an (Partei-)Freunde Ordinariate zu vergeben, weil bei regionalen Wahlkämpfen sofort die Kirchturmspolitiker die Oberhand behalten, die auf „unser“ Spital pochen. Bei Unfällen und Notfällen ist nicht die Nähe des anzufahrenden Spitals lebensentscheidend, sondern die Qualität des Notarztes an unmittelbarer Ort und Stelle. Ob dann die Fahrt oder der Flug ins Spital über 20 oder 80 Kilometer geht, ist für die Heilungschancen hingegen irrelevant.

Zeichnet sich da ein großes Design ab, das Österreich endlich voranbringen würde? Die Indizien mehren sich und die Sachlogik spricht eine klare Sprache.

Dennoch deuten die zwei allerwichtigsten Indizien in eine andere Richtung: Zum ersten haben die Krise und ihre langwierigen Folgen noch lange nicht in allen Köpfen den nötigen Bewusstseinswandel ausgelöst. Zum zweiten wäre es mehr als überraschend, wenn ausgerechnet diese Regierung, die bisher außer einem Verfassungsbruch, einer Explosion der Korruption (via Bestechungsinserate), der Verschwendung von Milliarden für eine pleitegegangene Regionalbank und einer absurden Grundsicherung nichts zustandegebracht hat, plötzlich zu solch historischen Kraftanstrengungen imstande wäre.

Aber warten wirs ab. Existenzialisten würden sagen: Trotz allem hoffen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 21:48

    Es ist eigentlich überhaupt nicht einzusehen, daß sich die Politik in Schule oder Medizin einmischt.

    Welchen plausiblen Grund gibt es für die Politik, wenn ein Primarius, bzw. ein Schuldirektor neu bestellt wird, mitzureden?

    Sowohl bei Ärzten als auch bei Lehrern sollte doch einzig und alleine die Qualität zählen und nicht das Parteibuch, vorzugsweise rot, bzw. schwarz, neuerdings vermutlich grün.

    Ein freiheitlicher Arzt oder Lehrer ist von vornherein chancenlos! Dem nützt die beste Qualifikation nichts.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 16:58

    O.T.
    aus dem ortnerblog:

    Wissenschaftsministerin Beatrix Karl lädt zu einer gewiss interessanten Diskussionsrunde “Summa Summarum” ins schöne Kitzeck ein. In der Einladung zur Veranstaltung schreibt sie: “Nach Nationalismus und Kommunismus ist zuletzt die Blase des Kapitalismus geplatzt.” - Könnte vom linken attac-Flügel stammen, ist aber von einer ÖVP-Wissenschaftsministerin. Die SPÖ sollte sich ernsthafte Sorgen machen: der Wettbewerb mit der anderen sozialdemokratischen Partei, der ÖVP, wird hart werden.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

    bitte, das kann ja jetzt wohl nicht sein. oder?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 12:09

    Was ist besser ein kleines oder ein großes Spital?
    In meinem Bekanntenkreis wurden in den letzten beiden Jahren 5 Personen in einer großen Universitätsklinik behandelt und wären alle aufgrund von Fehlern fast verstorben. Ein Fall war besonders krass, die wollten den "verhauten" Patienten gleich wieder abschieben wegen einer Magenblutung in ein kleines Bezirksspital, dabei hat der behandelnde Arzt ein Gefäß verletzt, sodass besagter Patient bald innerlich verblutet wäre. Der Patient weigerte sich, zum Glück ansonsten er mit seinem Leben bezahlen hätte müssen. Ich finde Fehler können passieren, doch vertuschen ist nicht angesagt.
    Doch inzwischen weiß ich warum, besagter Arzt ist nämlich zum Primar befördert worden, ein Kunstfehler hätte sicher nicht ins Karriereprogramm gepasst.

    Bekannte, die sich in kleinen Spitälern behandeln ließen, ist bis jetzt noch nichts passiert. Daher denke ich, dass die Betriebsgröße eines Spitals auch für die Qualität ausschlaggebend ist und auch im Spitalsbereich gilt, dass Konkurrenz die Qualität verbessert.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 11:45

    Der Fisch beginnt am Kopf zu Stinken: Die politisch ausgesuchten Direktoren, Landesschulinspektoren und Sekionschefs gehören recyclt! In der US - Armee müssen die Offiziere alle paar Jahre in der Grundausbildung ihre Fitness beweisen, nachmachen! Die Direktoren, wie in der Schweiz, von Lehrern und Eltern wählen lassen. Landesschulinspektoren nur auf Zeit bestellen, damit sie nicht jeden Kontakt zur Arbeit verlieren.
    Einsparung: Ministerium + Stadtschulrat in Stirnreihe antreten lassen, jeder 2. einen Schritt vor, eine Münze aufwerfen (d.i. unparteiisch), die Verlierer gehen in den Schuldienst arbeiten. Das löst das Lehrerproblem. Die Ministerin ausgenommen, sie ist ja nicht qualifiziert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2010 21:32

    Lt. Kronenzeitung von heute (D.Vettermann) sollen in unserem kleinen Land vierttausend (in Worten – 4.000) Schulversuche laufen, etliche seit vielen Jahren und sogar mehrere, sozusagen „simultan“ an nur einer Schule.
    Schluck!

    Was natürlich Wasser auf die Mühlen der „Normierer“ bedeutete, wenn, ja wenn da nicht das ekelhafte Detail zu erkennen wäre, dass dennoch passable Ergebnisse zu verzeichnen sind, wenn man die von Günther Haider so sorgfältig unterdrückte Differenzierung der Pisa-Testergebnisse berücksichtigt.
    So wird wohl die „Neue Mittelschule“, die schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt sein dürfte, wohl doch zum alleinseligmachenden System erhoben werden.

    Etwa nach dem Motto: Dieses Chaos muss ein anderes werden.
    Dabei dürfte es doch nicht allzu schwer sein, auch hier das Prinzip des „best practice“, das jedem Unternehmer, egal wie „gut“ er ist, weiterhilft, zu implementieren.

    Aber man kann eines dabei sicher nicht tun: Nämlich die „Parameter des Misserfolges“ nicht beim (differenzierten) Namen zu nennen und konsequent alles über einen Leisten zu scheren.
    Womit diese Problem, aus weltanschaulichen und nicht als sachorientierten Gründen, perpetuierend weiter unsere Wettbewerbsfähigkeit „downgraden“ wird, bis wir uns kaum mehr noch von Entwicklungsländern unterscheiden.

    Wobei eines auffällt: Die Weltbank, die unser Land freundlicherweise (und schon vor vielen Jahren, als Pisa einzig und allein mit einem schiefen Bauwerk assoziiert wurde) als eines der wohlhabendsten auf dieser Welt einstuft – sie begründet das damit, dass dieser Reichtum zu 1 % auf Bodenschätzen, zu 15 % auf der heimischen Wirtschaftleistung und (damit zwangsweise) zu 84 % auf Bildung, Ausbildung und Leistungs- bzw. Arbeitsbereitschaft besteht, also einem „future“ ähnlich ist, d.h. einer Art von Terminkontrakt, dem doch einigermaßen der Boden zu fehlen scheint.
    Nicht zu bemerken war, dass diese freundliche Einstufung nach Bekanntwerden der PISA-Ergebnisse ab 2003 in irgend einer Form einer Revision unterzogen worden wäre.

    Was natürlich die Attraktivität unseres Landes für „Mietnomaden im Sozialwesen“ weiterhin in unverdienter Höhe stabilisierte.

    Ein schlechter Kerl, der sich dabei das Richtige denkt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 09:39

    Die besten Reformvorschläge werden leer laufen, einfach weil die verantwortlichen Politiker sich lieber mit Lächeln und Inserieren über Wasser halten statt das zu tun, wofür sie anständig bezahlt werden und was andere Leute übrigens auch tun: zu arbeiten.

    Vielleicht sollten die Wähler dazu übergehen, lauthals nach einem Politpersonal zu verlangen, in dem es weniger Ohne-die-Partei-bin-ich-nichts-Existenzen und mehr Leute gibt, die sich irgendwo außerhalb des Parteifilzes bewährt haben? Ein Lichtermeer für mehr Lichter in der Politik, das ist doch eine reizvolle Vorstellung!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2010 08:18

    Wenn man unfähige Lehrer feuern könnte, hätten wir mehr Taxifahrer als Radfahrer.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2010 21:32

    Lt. Kronenzeitung von heute (D.Vettermann) sollen in unserem kleinen Land vierttausend (in Worten – 4.000) Schulversuche laufen, etliche seit vielen Jahren und sogar mehrere, sozusagen „simultan“ an nur einer Schule.
    Schluck!

    Was natürlich Wasser auf die Mühlen der „Normierer“ bedeutete, wenn, ja wenn da nicht das ekelhafte Detail zu erkennen wäre, dass dennoch passable Ergebnisse zu verzeichnen sind, wenn man die von Günther Haider so sorgfältig unterdrückte Differenzierung der Pisa-Testergebnisse berücksichtigt.
    So wird wohl die „Neue Mittelschule“, die schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt sein dürfte, wohl doch zum alleinseligmachenden System erhoben werden.

    Etwa nach dem Motto: Dieses Chaos muss ein anderes werden.
    Dabei dürfte es doch nicht allzu schwer sein, auch hier das Prinzip des „best practice“, das jedem Unternehmer, egal wie „gut“ er ist, weiterhilft, zu implementieren.

    Aber man kann eines dabei sicher nicht tun: Nämlich die „Parameter des Misserfolges“ nicht beim (differenzierten) Namen zu nennen und konsequent alles über einen Leisten zu scheren.
    Womit diese Problem, aus weltanschaulichen und nicht als sachorientierten Gründen, perpetuierend weiter unsere Wettbewerbsfähigkeit „downgraden“ wird, bis wir uns kaum mehr noch von Entwicklungsländern unterscheiden.

    Wobei eines auffällt: Die Weltbank, die unser Land freundlicherweise (und schon vor vielen Jahren, als Pisa einzig und allein mit einem schiefen Bauwerk assoziiert wurde) als eines der wohlhabendsten auf dieser Welt einstuft – sie begründet das damit, dass dieser Reichtum zu 1 % auf Bodenschätzen, zu 15 % auf der heimischen Wirtschaftleistung und (damit zwangsweise) zu 84 % auf Bildung, Ausbildung und Leistungs- bzw. Arbeitsbereitschaft besteht, also einem „future“ ähnlich ist, d.h. einer Art von Terminkontrakt, dem doch einigermaßen der Boden zu fehlen scheint.
    Nicht zu bemerken war, dass diese freundliche Einstufung nach Bekanntwerden der PISA-Ergebnisse ab 2003 in irgend einer Form einer Revision unterzogen worden wäre.

    Was natürlich die Attraktivität unseres Landes für „Mietnomaden im Sozialwesen“ weiterhin in unverdienter Höhe stabilisierte.

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alle Kommentare

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    25. Februar 2015 15:55

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  13. socrates
    27. August 2010 12:04

    Schule - Zuständigkeit
    Mir fällt auf, daß hier alle von oben, ganz wie Manager urteilen und keiner recherchiert. In Wien wird viel politische Umfärbung beschlossen und per Erlaß in die Schulen transferiert. Einige Beispiele:
    Religion nur in Randstunden, am besten am späten Nachmittag, damit sich alle Schüler abmelden.
    Fehlstunden dürfen nicht ausgewiesen werden um ev. Arbeitsgeber zu täuschen.
    Verhalten im Unterricht und Äussere Form schriftlicher Arbeiten ebenso.
    Schlechte Noten müssen dem Lehrer angelastet werden ("alles wunderbar"hilft).
    So leicht kann die Schule verbessert werden! Aber Wien macht Terror.
    Vergleichen sie die wiener Berufsschule an der linken Wienzeile mit der in Kuchl! Aber hingehen und mit Lehrern und Schüler reden! Am Institut für Arbeitsoptimierung lernte ich: Nicht den Chef und die Overheads fragen, der faulste intelligente Arbeiter ist die idale Quelle. Auf in die Bundesländer um zu fragen, wenn sie nur das Höhrensagen aus Wien verwenden sind sie auf dem Stand von Schmied. Nur hat die ein politisches Konzept: umfärben!

  14. karli (kein Partner)
    25. August 2010 21:48

    Also ich glaube am ehesten kommt ein Tausch: umfassend Landeskompetenz für die Schulen an die Länder im Gegenzug alleine zuständigkeit für Gesundheit (inkl Spitäler) an den Bund.

    Am wahrscheinlichsten ist jedoch, das alles so bleibt wie es ist wegen gegenseitiger Blockade der parteinahen Interessenvertreter. Bis wir halt vollkommen pleite sind (vielleicht sind wir dann aber kulturell/religiös schon so weit, dass uns Saudi Arabien Geld überweißt ).

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 13:53

      Ja, aber ganz sicher üeberweisen sie nicht Leuten wie Ihnen und und mir, sondern nur echten Muslimen.

      Dann haben wir Ramadan das ganze Jahr über, und das Lied 'Es wird ein Wein sein und mir wer'n nimmer sein ...' wird verstummen. Statt Wein brauen wir dann Opium, da geht es schneller mit uns ins Jenseits.

  15. Neppomuck (kein Partner)
    25. August 2010 21:32

    Lt. Kronenzeitung von heute (D.Vettermann) sollen in unserem kleinen Land vierttausend (in Worten – 4.000) Schulversuche laufen, etliche seit vielen Jahren und sogar mehrere, sozusagen „simultan“ an nur einer Schule.
    Schluck!

    Was natürlich Wasser auf die Mühlen der „Normierer“ bedeutete, wenn, ja wenn da nicht das ekelhafte Detail zu erkennen wäre, dass dennoch passable Ergebnisse zu verzeichnen sind, wenn man die von Günther Haider so sorgfältig unterdrückte Differenzierung der Pisa-Testergebnisse berücksichtigt.
    So wird wohl die „Neue Mittelschule“, die schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt sein dürfte, wohl doch zum alleinseligmachenden System erhoben werden.

    Etwa nach dem Motto: Dieses Chaos muss ein anderes werden.
    Dabei dürfte es doch nicht allzu schwer sein, auch hier das Prinzip des „best practice“, das jedem Unternehmer, egal wie „gut“ er ist, weiterhilft, zu implementieren.

    Aber man kann eines dabei sicher nicht tun: Nämlich die „Parameter des Misserfolges“ nicht beim (differenzierten) Namen zu nennen und konsequent alles über einen Leisten zu scheren.
    Womit diese Problem, aus weltanschaulichen und nicht als sachorientierten Gründen, perpetuierend weiter unsere Wettbewerbsfähigkeit „downgraden“ wird, bis wir uns kaum mehr noch von Entwicklungsländern unterscheiden.

    Wobei eines auffällt: Die Weltbank, die unser Land freundlicherweise (und schon vor vielen Jahren, als Pisa einzig und allein mit einem schiefen Bauwerk assoziiert wurde) als eines der wohlhabendsten auf dieser Welt einstuft – sie begründet das damit, dass dieser Reichtum zu 1 % auf Bodenschätzen, zu 15 % auf der heimischen Wirtschaftleistung und (damit zwangsweise) zu 84 % auf Bildung, Ausbildung und Leistungs- bzw. Arbeitsbereitschaft besteht, also einem „future“ ähnlich ist, d.h. einer Art von Terminkontrakt, dem doch einigermaßen der Boden zu fehlen scheint.
    Nicht zu bemerken war, dass diese freundliche Einstufung nach Bekanntwerden der PISA-Ergebnisse ab 2003 in irgend einer Form einer Revision unterzogen worden wäre.

    Was natürlich die Attraktivität unseres Landes für „Mietnomaden im Sozialwesen“ weiterhin in unverdienter Höhe stabilisierte.

    Ein schlechter Kerl, der sich dabei das Richtige denkt.

    • Martin Bauer
      26. August 2010 08:59

      Das ist einer jener Beiträge, weswegen ich den AU-Blog so schätze!
      Pefrekt!

  16. Robert Bond (kein Partner)
    25. August 2010 10:26

    Bundesländer abschaffen. Damit löst sich auch dieses Problem. Spart jede Menge Geld, das man dann direkt ins Bildungssystem investieren könnte.

  17. HDW
    25. August 2010 09:34

    Obwohl mit Kärnten jetzt immer FPÖ assoziiert wird, muss man sagen ,dass zu Wagner und Gallobs Zeiten sowohl Schulen wie Spitäler nur extrem parteilich und zwar rot besetzt wurden! Das erklärt ja auch den LH Wechsel zu Haider!

    • socrates
      25. August 2010 13:06

      Gegen die Nazis unter Wagner war und blieb Haider ein Armutschkerl! Da gab es so ein Theaterstück über den Nachlaß vom Pepionkel, führender Sozialist und ÖBB´ler, ich sah es im Rabenhoftheater. Darin kommt fast alles, was zu sagen ist, vor. Weiß noch jemand den Titel? Auch als DVD erhältlich.

    • Undine
      25. August 2010 14:51

      @HDW

      Dann war wohl die seinerzeitige Bestellung des "UNGEHEUERS" in Gestalt des Kinderfacharztes Dr. Franz WURST zum Primarius im KRH KLAGENFURT auch eine ROTE Parteiangelegenheit!?!

      Wie viele Kinder unter diesem üblen Schwein gelitten haben! Ausgerechnet ein Kinderfacharzt als KINDERSCHRECK und ein Mörder obendrein, auch wenn er sich in diesem Fall die Hände nicht selber schmutzig gemacht hat, sondern einen von ihm in jeder Hinsicht abhängigen jungen Mann gedungen hat, seine Frau zu ermorden, weil diese ihm den Geldhahn zugedreht hatte.

      Offensichtlich wußte jeder in ganz Kärnten über viele Jahre lang Bescheid über diese Bestie in Menschengestalt. Ich hab's schon einmal erwähnt, man kann es aber durchaus wiederholen: Ein unfolgsames Kind wurde mit folgenden Worten geschreckt:

      "Wenn du nicht brav bist, kommst du zum DOKTOR WURST!"

      Wer hatte seinerzeit die Entscheidung bei der Bestellung von DR. WURST zum Primarius getroffen? Auf jeden Fall war es eine POLITISCHE Entscheidung.

  18. Josef Maierhofer
    25. August 2010 01:55

    Wenn Deal eine Verbesserung des Schulwesens, eine Verbesserung der Lehrinhalte, ein Verbesserung der Angebotsvielfalt, eine Verbesserung der Vorbereitung von Migrantenkindern auf die Schule bedeutet, eine Heranführung an das Leistungsprinzip, so ist der Deal ein Gewinn.

    Wenn Deal nur eine Verpolitisierung, eine Postenschacherei, eine 'Amterlwirtschaft' bedeutet, so ist kein Deal eine Verbesserung, sondern einen Fortführung des schlechten IST - Zustandes, sowohl bei Land, wie auch bei Bund.

  19. Undine
    24. August 2010 21:48

    Es ist eigentlich überhaupt nicht einzusehen, daß sich die Politik in Schule oder Medizin einmischt.

    Welchen plausiblen Grund gibt es für die Politik, wenn ein Primarius, bzw. ein Schuldirektor neu bestellt wird, mitzureden?

    Sowohl bei Ärzten als auch bei Lehrern sollte doch einzig und alleine die Qualität zählen und nicht das Parteibuch, vorzugsweise rot, bzw. schwarz, neuerdings vermutlich grün.

    Ein freiheitlicher Arzt oder Lehrer ist von vornherein chancenlos! Dem nützt die beste Qualifikation nichts.

    • Undine
      24. August 2010 21:55

      Ich weiß nicht, welcher politischen Partei der berühmt-berüchtigte Kinderarzt Primarius Franz Wurst seine hohe Stellung zu verdanken hatte. Auf jeden Fall war er---gelinde ausgedrückt--- eine Fehlbesetzung.
      In Kärnten, so wurde mir erzählt, hieß es, wenn ein Kind schlimm war: Sei brav, sonst kommst du zum Doktor Wurst! Das Kind kannte sich aus...

    • socrates
      24. August 2010 22:33

      Leider habe ich davon gehört!

  20. SuPa
    24. August 2010 18:06

    Auch bei den Schulen sollte gelten: wer zahlt, schafft an.
    Wenn die Länder über Personal- und Sachfragen entscheiden wollen, dann sollen sie sich auch kümmern, wie das Geld aufgetrieben wird.
    In der Schweiz werden die Steuern (auch Lohnsteuern) von allen drei Gebietskörperschaften - Bund, Land (dort: Kanton) und Gemeinde - eingehoben und auch wieder lokal ausgegeben.
    Nur in Österreich gibt es diesen Unsinn, dass die Länder nur das ausgeben und verteilen beherrschen, das Geld muss dann der Bund im Zuge des Finanzausgleiches bereitstellen. So kann es in Zukunft nicht mehr weitergehen!

  21. Alexander Renneberg
    24. August 2010 16:58

    O.T.
    aus dem ortnerblog:

    Wissenschaftsministerin Beatrix Karl lädt zu einer gewiss interessanten Diskussionsrunde “Summa Summarum” ins schöne Kitzeck ein. In der Einladung zur Veranstaltung schreibt sie: “Nach Nationalismus und Kommunismus ist zuletzt die Blase des Kapitalismus geplatzt.” - Könnte vom linken attac-Flügel stammen, ist aber von einer ÖVP-Wissenschaftsministerin. Die SPÖ sollte sich ernsthafte Sorgen machen: der Wettbewerb mit der anderen sozialdemokratischen Partei, der ÖVP, wird hart werden.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

    bitte, das kann ja jetzt wohl nicht sein. oder?

    • Johann Scheiber
      24. August 2010 17:25

      Eine kommunistische Blase? Wird in der VP wahrscheinlich im Zusammenhang mit Prostata-Leiden gesehen: Funktioniert nicht!

    • Norman Bates
      24. August 2010 19:09

      Die SPÖ macht sich diesbezüglich überhaupt keine Sorgen, sondern sie bedankt sich kalt lächelnd für die gesellschaftspolitische Gratiswerbung durch die ÖVP.

      Die Sozialisten verlieren Wahlen, aber die sozialistische Weltanschauung ha schon längst viel zu viele gesellschaftliche Bereiche infiltriert.

      Über diesen "Umweg" gewinnen letzten Endes wieder die sozialistischen Parteien die Wahlen.

      Die ÖVP ist nur so ungeschickt und merkt das nicht.

    • GOP
      25. August 2010 13:40

      Auch Frau Karl gibt Wahlkampfhilfe für ihr Heimat-Bundesland. Hoffentlich denkt sie bei "Summa summarum" nicht an das Gedicht von Wilhelm Busch, denn da könnte was nach hinten los gehen:

      Sag, wie wär es, alter Schragen,
      Wenn du mal die Brille putztest,
      Um ein wenig nachzuschlagen,
      Wie du deine Zeit benutztest.

      Oft wohl hätten dich so gerne
      Weiche Arme weich gebettet;
      Doch du standest kühl von ferne,
      Unbewegt, wie angekettet.

      Oft wohl kam's, daß du die schöne
      Zeit vergrimmtest und vergrolltest,
      Nur weil diese oder jene
      Nicht gewollt, so wie du wolltest.

      Demnach hast du dich vergebens
      Meistenteils herumgetrieben;
      Denn die Summe unsres Lebens
      Sind die Stunden, wo wir lieben.

    • Undine
      25. August 2010 14:55

      @GOP

      Danke für das Gedicht von Wilhelm Busch! :-)

    • Kurt22
      25. August 2010 16:57

      Ich suche nach einer politischen Heimat, kann mir wer helfen?? Suche eine Partei, die Leistungsbereitschaft honoriert, die auf eine intakte Familie setzt, die nicht lauter -Innen braucht, um zu wissen, dass alle gemeint sind, die gewillt ist, die Gesetze und die Verfassung einzuhalten, die sich um die Anliegen der "Eingeborenen" kümmert, die mit Steuergeld verantwortungsvoll umgeht, die Mandatare hat, die einige Jahre in der privaten Wirtschaft tätig waren.
      Weiß jemand was? Sollte in Österreich sein!

    • Martin Bauer
      25. August 2010 17:12

      Kurt!

      Schreib an den Schwarzenberg
      Radschin Prag
      Vielleicht gründet er eine Filiale
      Alles andere zu hoffen ist vergebens. Leider

      Dein Mitsuchender

    • Undine
      25. August 2010 17:41

      @Kurt22

      @Martin Bauer

      Würde mich gerne Ihrer Suche anschließen, aber den Karli Schwarzenberg halte ich nicht aus! :-)

    • Kurt22
      25. August 2010 18:12

      Ich überlege mir schon die Slowakei, die nehmen auch nach Brüssel ihr Rückgrat mit (Stichwort "Griechenlandhilfe")!

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    24. August 2010 16:51

    reinhard.horner@chello.at

    Bildungsreform oder bloß Organisations- und Finanzierungsgerangel

    Warum es ein „Deal“ sein soll und nicht ein „Vertrag“, damit werden offensichtlich „Dealer“ angesprochen, deren es ja verschiedene gibt. Und was an der Schulreform durch organisatorische Veränderungen und durch Einsparungen „groß“ wirken soll, bleibt äußerst fragwürdig.

    Dass eine zukunftstaugliche Bildungsreform im Schulwesen – beginnend von inhaltlichen Entscheidungen – eine ganze Reihe konkreter pädagogischer Erneuerungen und Verbesserungen der Ressourcen vorzunehmen hätte, kann doch nicht außer Acht gelassen werden.

    Was soll den Schulen an zusätzlichen Aufgaben und Verantwortungen aufgeladen werden?

    „Die Eltern als die eigentlichen Auftraggeber“? Warum nicht? Eltern, die 1. ihre Elternpflichten hinreichend erfüllen und die 2. am Schulgeschehen engagiert miterlebend, mitgestaltend und unverkürzt mitverantwortend tätig sind!

    Dass auch „eigentliche“ Aufträge seitens der Schülerinnen und Schüler und seitens der Gesellschaft – im zweifachen Sinn – zu erfüllen sind, ist hinzuzufügen.

    Dass die Lehrkräfte in ihrer Pflichterfüllung für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit und die Mitgestaltung des Schullebens auch Widerstand gegen mancherlei Einflussnahmen zu leisten haben und nicht heillos in Abhängigkeit gebracht werden dürfen, darf keinesfalls unberücksichtigt bleiben.

    Das allzu machtlastige Organisations- und Finanzierungsgerangel droht die mit vielfältigen Herausforderungen anstehende Schulreform als zukunftstaugliche Bildungsreform auf Seitenwege, auf Abwege zu führen.

  23. socrates
    24. August 2010 15:42

    Spitäler: Kleine Spitäler gehören aufgelassen!
    Ich wurde in den letzten Jahren mehrmals zu meiner vollsten Zufriedenheit operiert. Aber das orthopädische Spital in Gersthof gehört und ist aufgelassen. Bei den Grundstückspreisen dort (bis 2000€) kann man so viele Bonzen ein günstiges Quatier bauen, da hilft der excellente Ruf gar nichts.
    Die barmherzigen Schwestern in Speising, das beste und modernste orthopädische Spital von Europa, in dem soger unter Röntgenbeobachtung direkt operiert werden kann, gehört weg. Wenn man nicht besser sein kann, verbieten! Außerdem ist es gemeinerweise positiv, das macht ein schlechtes Beispiel.
    Das Herz Jesu Spital, in dem alle Kapazunder aus der Rudolfsstiftung operieren, gehört aus Konkurrenzgründen weg! Pfui!
    Das Hartmannspital, das wegen seiner Qualität, seiner Schwestern und seiner Hygiene geschätzt wird, gehört weg!
    Die Barmherzigen Brüder, eines der modernsten und besten Spitäler gehört gesperrt! Dort wird jeder, ohne Frage nach der Herkunft behandelt. Es war für mich eindrucksvoll, wie ich beim Jugoslawienkrieg geflüchtete Schachspieler ohne jede Versicherung zur Zahnbehandlung brachte und sie sofort behandelt wurden.
    Im Wilheminenspital braucht man als Ö Geduld. Da drängen sich die Ausländerinnen ohne Krankenversicherung lautstark mit Pass in der Hand vor. Da konnte ich Integration studieren.
    Im AKH, wo mein Sohn kam, weil ein Ö-Zahnarzt einen Gaumeneinbruch verschuldete (beim 2. Weisheitszahn wurde dieser geviertelt und es gab keine Probleme), mußte ich nach 3. Tagen einen Skandal machen, da sich keiner zuständig fühlte und er nur herumlag. Es leben dort die Überstunden!
    In der .................. haben sie ein Hygieneproblem, aber sie ist groß und bleibt!

    • socrates
      24. August 2010 18:02

      Ich vergaß das evangelische Spital in Währing, excellent. Aber Gott sei Dank kenne ich nicht alle Spitäler.

  24. Graf Berge von Grips
    24. August 2010 14:49

    Am derzeitigen Lehramtswesen
    wird unsere Jugend nicht genesen!
    Denn Veränderungen schliesst es aus.
    Tauscht man in Bälde die Schüler aus?

  25. Samtpfote
    24. August 2010 14:39

    'Denn während bei Schulen Größe kein Qualitätsvorteil ist, ist das bei Krankenhäusern sehr wohl der Fall. '

    Das unterschreibe ich sofort.
    Vor allem im Hinblick auf Schmiergeld, Korruption, Konsulenten, Sachverständige, Budgetüberschreitungen.
    Unter 100 Mio geht da gar nichts mehr. Ein popeliges 90 Mio-Krankenhaus. Geh bitte!
    Grösse ist das ein Hauptkriteriuzm.
    Finde ich.

  26. Rosi
    24. August 2010 14:21

    'Denn während bei Schulen Größe kein Qualitätsvorteil ist, ist das bei Krankenhäusern sehr wohl der Fall. '

    Mag sein, daß gewisse Spitäler zu klein sind, doch auch eine sinnvolle Obergrenze scheint es zu geben, die beispielsweise das AKH weit übersteigen dürfte.
    Wie sonst kann es beispielsweise sein, daß jeder, der meines wissens dort behandelt wurde, über verlorengegangene Untersuchungsergebnisse klagt. Sprich, diese Untersuchungen mußten - natürlich - wiederholt werden, was wieder Mehrkosten verursachte. Von Effizienz kann da keine Rede mehr sein!

  27. brechstange
    24. August 2010 12:09

    Was ist besser ein kleines oder ein großes Spital?
    In meinem Bekanntenkreis wurden in den letzten beiden Jahren 5 Personen in einer großen Universitätsklinik behandelt und wären alle aufgrund von Fehlern fast verstorben. Ein Fall war besonders krass, die wollten den "verhauten" Patienten gleich wieder abschieben wegen einer Magenblutung in ein kleines Bezirksspital, dabei hat der behandelnde Arzt ein Gefäß verletzt, sodass besagter Patient bald innerlich verblutet wäre. Der Patient weigerte sich, zum Glück ansonsten er mit seinem Leben bezahlen hätte müssen. Ich finde Fehler können passieren, doch vertuschen ist nicht angesagt.
    Doch inzwischen weiß ich warum, besagter Arzt ist nämlich zum Primar befördert worden, ein Kunstfehler hätte sicher nicht ins Karriereprogramm gepasst.

    Bekannte, die sich in kleinen Spitälern behandeln ließen, ist bis jetzt noch nichts passiert. Daher denke ich, dass die Betriebsgröße eines Spitals auch für die Qualität ausschlaggebend ist und auch im Spitalsbereich gilt, dass Konkurrenz die Qualität verbessert.

    • Brigitte Imb
      24. August 2010 16:05

      Zu den Spitälern:
      Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass kl. Spitäler in ländl. Regionen keine Existenzberechtigung hätten und schlechte Qualität liefern. Ich habe in gr. u. kl. KH gearbeitet und kann den Schluß ziehen, dass kl. und fein mindestens genauso gut war als die Uniklinik. Da rede ich nicht v. Spezialbehandlungen, die sollen klarerweise an dafür zuständigen Spezialabteilungen durchgeführt werden.
      Es kann doch nicht sein, dass die ländliche Bevölkerung Spitalsbehandlungen nur an zentral errichteten Stellen erhält, dass z.B. für eine simple Blinddarmop. 100km angereist werden muß, od. f. eine Geburt.
      Eine gewisse Grundversorgung muß gewährleistet sein.

      Das Grundübel besteht darin, dass die Med. zunehmend verbürokratisiert u. ökonomisiert wird. Med. Behandlung nach rein ökonom. Richtlinien ist einfach nicht möglich, denn auch ein terminaler Krebspatient benötigt Therapie. Wirtschaftlich betrachtet bringen moribunde Pat. natürlich keinen Nutzen, die ethische Komponente in der Med. sollte also nicht unterbewertet werden.

      Behandlungspfade, wie sie das Ministerium vorzugeben versucht, sind in der Realität einfach nicht praktikabel und bedeuten eine Verschlechterung für die Patienten.

      In NÖ gut zu beobachten ist das Rettungswesen. Seit der Zentralisierung laufen die Zahlen aus dem Ufer, die freiwilligen Helfer haben sich abgewendet. Hubschraubertransporte wegen jeder "bösen Fingerkrankheit", die niedergelassenen Ä. werden, selbst wenn sie in unmittelbarer Nähe des ac. Geschehens ansässig sind, bewußt nicht gerufen. Es ist einfach alles verpolitisiert und das ist grottenschlecht!

      Sehr delikat ist natürlich, dass in NÖ 2 neue KH in unmittelbarer Nähe errichtet werden sollen Das ist reine Verschwendung v. Ressourcen, die sich die NÖLaReg., spez. Sobotka, nicht ausreden hat lassen.

  28. Norman Bates
    24. August 2010 12:02

    Politik ist leider nicht die Suche nach Problemlösungen, sondern vielmehr die Suche nach der tragfähigsten und kompromißfähigsten Lösung zur Problemminderung.

    • Der kleine Nick
      24. August 2010 15:45

      Stimmt. Wozu sich die Arbeit des Problemlösens antun, wenn man als Politiker mit bloßer Problembehübschung viel unbeschwerter lebt? Der Wahltag liegt meistens in weiter Ferne, und darüber hinaus zu denken ist ohnehin bei Strafe verboten. Währenddessen sorgen die durch reichen Geldsegen willfährig gemachten Medien (Boulevard und ORF) durch lustige Hofberichterstattung dafür, dass alle glücklich und zufrieden sind. Wenn da vorne nicht der Eisberg wäre ...

    • Norman Bates
      24. August 2010 19:12

      @Der kleine Nick

      Zum Thema Eisberg haben wir uns schon einmal hier unterhalten:

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/08/die-schweizer-trauben-sind-manchen-zu-sauer/#comment-70126

    • Der kleine Nick
      24. August 2010 21:10

      Danke für den Hinweis! Besonders gut gefällt mir das Sauschädlrestlessen. Und irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass dieses Mahl kannibalische Züge hat.

  29. socrates
    24. August 2010 11:45

    Der Fisch beginnt am Kopf zu Stinken: Die politisch ausgesuchten Direktoren, Landesschulinspektoren und Sekionschefs gehören recyclt! In der US - Armee müssen die Offiziere alle paar Jahre in der Grundausbildung ihre Fitness beweisen, nachmachen! Die Direktoren, wie in der Schweiz, von Lehrern und Eltern wählen lassen. Landesschulinspektoren nur auf Zeit bestellen, damit sie nicht jeden Kontakt zur Arbeit verlieren.
    Einsparung: Ministerium + Stadtschulrat in Stirnreihe antreten lassen, jeder 2. einen Schritt vor, eine Münze aufwerfen (d.i. unparteiisch), die Verlierer gehen in den Schuldienst arbeiten. Das löst das Lehrerproblem. Die Ministerin ausgenommen, sie ist ja nicht qualifiziert.

    • Der kleine Nick
      24. August 2010 16:06

      Landesschulinspektor - ein guter Kabarettist kann das Wort so aussprechen, dass der gelernte Österreicher in schallendes Gelächter ausbricht und sich prustend auf die Schenkel klopft. Jedenfalls stell ich mir Schulverwaltung im Jahr 2010 anders vor.

  30. Celian
    24. August 2010 11:12

    Die Spitäler müssten auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden und Abteilungen oder gänzlich geschlossen werden, wenn sie unrentabel sind.

    Bei der Post geht es ja auch auf einmal. Trotz Gejammers wird ein unrentables Postamt nach dem anderen ganz geschlossen. Aber dort auch erst als die private Konkurrenz hereingelassen wurde.

    Warum geht’s nicht freiwillig?

    Oder muss man auch beim Gesundheitswesen der privaten Konkurrenz durch Abschaffung der Pflichtversicherung Einzug gewähren lassen? Offensichtlich geht es nicht anders.

    Das Spitalsproblem ist ein Klassiker von zuviel Staat, mehr privat.

    • Brigitte Imb
      24. August 2010 16:08

      Medizin unter rein ökonomischen Richtrlinien zu betreiben ist nicht möglich!

    • Celian
      24. August 2010 17:44

      Wollen Sie lieber Medizin nach willkürlichen Gesichtspunkten? Nach dem Gutdünken eines Landeshauptmanns, der es sich einbildet, dass ein Landeskrankenhaus justament dort zu stehen hat, wo ihm das gerade passt?

      Oder wollen Sie ein Krankenhaus dort haben wo es benötigt wird, nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Und wo schlecht gehende Krankenhäuser, sprich solche mit minderer Qualität, zu sperren müssen, weil die Leut in ein anderes Krankenhaus gebracht werden wollen.

    • Brigitte Imb
      25. August 2010 13:40

      Celian

      Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich bin dafür die bestehenden KH zu belassen, wenn sie nicht gerade 10 km nebeneinander liegen ( Steyr - Sierning, 2. wurde in ein Pflegeheim umgewandelt).

      Gutdünken ist in NÖ wieder einmal der Fall, Wr. Neustadt/ Baden, und das ist wirklich eine bersondere Schweinerei der Landespolitiker.

      Bei den ökonom. Richtlinien habe ich eher an die Th. der Pat. gedacht , als an die Verwaltung des KH. Ein moribunder Pat. bringt volkswirtsch. keinen Nutzen, benötigt dennoch eine sehr teure Behandlung.

  31. Xymmachos
    24. August 2010 10:04

    Anstatt den Bundesländern die Schulkompetenzen zu übertragen sollte man sie lieber abschaffen. Die Länder nämlich, und nicht die Bezirkshauptmannschaften, wie die unsägliche PramSie meint. Die hat zwar insofern recht, als wir in Ö tatsächlich eine Verwaltungsebene zu viel haben, aber sie hat halt - wieder einmal - das Falsche bzw. im konkreten Fall die falsche erwischt.

    • socrates
      24. August 2010 11:55

      Besser Prammer abschaffen! Die Bundesländer sind leider ein unerläßlicher Filter gegen die wiener Zentralgewalt. In Vorallberg sind die Schulen besser, weil viele Erlässe aus Wien nicht ankommen. Vergleichen Sie die Hauptschule in Retz mit einer Gesamtschule in Wien! Zuviel Verwaltung schafft die Schweiz mühelos ab.

    • brechstange
      24. August 2010 11:55

      Mehr Verantwortlichkeit für den Bürger bedeutet Föderalismus, nicht Zentralismus. Also ich möchte ersteres.

  32. Der kleine Nick
    24. August 2010 09:39

    Die besten Reformvorschläge werden leer laufen, einfach weil die verantwortlichen Politiker sich lieber mit Lächeln und Inserieren über Wasser halten statt das zu tun, wofür sie anständig bezahlt werden und was andere Leute übrigens auch tun: zu arbeiten.

    Vielleicht sollten die Wähler dazu übergehen, lauthals nach einem Politpersonal zu verlangen, in dem es weniger Ohne-die-Partei-bin-ich-nichts-Existenzen und mehr Leute gibt, die sich irgendwo außerhalb des Parteifilzes bewährt haben? Ein Lichtermeer für mehr Lichter in der Politik, das ist doch eine reizvolle Vorstellung!

    • Kurt22
      24. August 2010 10:30

      Wer ohne Partei nichts ist, der ist auch mit Partei nix, nur besser bezahlt!

    • Celian
      24. August 2010 10:47

      Da wäre ich sofort dafür, dass Politiker in ihrer Laufbahn mindestens 3 Jahre Praxis in einem privaten Unternehmen vorweisen müssen, wenn uns das wirklich die schlimmsten Fälle vom Hals schaffen würde. Ich erinnere, sogar ein Faymann war mal Konsulent, was auch immer das ist, zwar bei der Zentralsparkasse, aber wo ist die Grenze ziehen zwischen Staat/Privat?

    • Undine
      24. August 2010 15:12

      @Der kleine Nick

      "Ein Lichtermeer für mehr Lichter in der Politik, das ist doch eine reizvolle Vorstellung".

      Im Moment werden wir jedenfalls eher von ARMLEUCHTERN regiert.

    • Der kleine Nick
      24. August 2010 15:57

      Kann jemand im Halbdunkel ausmachen, wie viele Arme der Bundeskanzler hat?

      Und der Vizekanzler?

      Statt dem saudummen "Ranking der faulsten Abgeordneten" zur Abwechslung mal ein "Extremitäten-Report", das wär doch was!

  33. LF
    24. August 2010 09:09

    Soll ein relativ kleiner Staat wie Österreich tatsächlich neun unterschiedliche Zugänge zum Unterrichtswesen haben? Keine Frage, das Schulwesen gehört reformiert, aber ob stärkerer Föderalismus zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Dadurch würde wohl auch die häufig geforderte größere Mobilität von Arbeitskräften nicht gefördert - wenn es für Kinder schwieriger wird, die Schule zu wechseln, werden Eltern sich diesen Schritt sehr gut überlegen.
    Wichtig wäre, das Leistungsdenken stärker zu betonen und die Kuschelpädagogik, die sich teilweise bis weit über die Zeit der Schulpflicht hinauf ausgebreitet hat, einzudämmen. So lange es Schülern genügt, "irgendwie durchzukommen", werden sie sich nicht anstrengen.

    • W. Mandl
      24. August 2010 12:09

      @LF

      Zustimmung. Leistungsdenken und Wettbewerb im Schulwesen halte ich auch für wichtig, ob allerdings die Kompetenzübertragung auf die Länder der dazu richtige Weg ist, bezweifle ich sehr.

      Der Vergleich mit Deutschland hinkt wegen der Größe der Länder (Bayern hat 40% mehr Einwohner als ganz Österreich).

    • socrates
      25. August 2010 23:27

      Als die unentschuldigten und entschuldigten Fehlstunden nicht mehr im Zeugnis stehen durften - man fürchtete Nachteile bei der Arbeitssuche - kam dieser Erlaß in Vbg nicht an. Über heute weiß ich nichts. Aber so einfach wäre die Schule zu verbessern. Aber das darf nie wieder passieren, alles unter demokratische Zentralkontrolle!

  34. inside
    24. August 2010 08:18

    Wenn man unfähige Lehrer feuern könnte, hätten wir mehr Taxifahrer als Radfahrer.

    • Franz L
      24. August 2010 10:26

      @ inside

      Wie wollen Sie einen Lehrer gerecht beurteilen?

    • Kurt22
      24. August 2010 10:32

      @Franz L: Ich kenne Fälle, da weiß die ganze Schule, das ein Lehrer absolut nichts taugt, nur wird man den nicht los, da pragmatisiert.

    • inside
      24. August 2010 10:48

      Franz L

      Wenn man das nicht erkennt, dann gehört auch gleich der Direktor gefeuert!

    • socrates
      26. August 2010 19:44

      Ich kenne ganze Inspektionsbereiche, in denen die LSI nichts taugt. Feuern? Nein, unterrichten schicken! Da sei die Politik davor!





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