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Der Bankrott der Forschungsförderung

Wenn das kein Fortschritt ist: Jetzt hat Alpbach nun auch einen „Gender-Cocktail“ gehabt. In Österreich war man halt immer schon kreativ, um Gründe zum Alkoholkonsum zu finden, das gilt für Alpbach erst recht. Aber keineswegs eine Alkohol-Laune ist, was Infrastrukturministerin Doris Bures dabei verkündet hat. Denn sie hat offener denn je klargemacht, wie sinnlos und absurd die österreichische Forschungsförderung ist, für die nicht zuletzt sie zuständig ist.

Jeder der glaubt, Forschungsförderung werde nach rationalen Kriterien vergeben, der irrt. Denn die der Frau Bures unterstehende Forschungsförderungsgesellschaft FFG fördert „Basisprogramme“ nur noch dann, wenn – wie es in der gestelzten Bürokratensprache heißt – der Gegenstand der Projekte und ihre Folgewirkung, die Zusammensetzung des Foschungsteams und die Arbeitsbedingungen Gender-Kriterien entspricht.

Also auf Deutsch: Wenn es zumindest einen starken Frauenanteil unter den Forschern gibt, wenn in der Projektbeschreibung zehnmal die Worte „Gender“, „Frauen“ oder „Feminismus“ vorkommen, und wenn bei der Forschungsarbeit keine Überstunden (=frauenfeindliche Arbeitsbedingungen) gemacht werden dürfen, dann gibt es dickes Steuergeld als Förderung. Wenn nicht, dann eben nicht.

Damit wird Österreich ganz gewiss im internationalen Wettbewerb wieder gewaltig vorankommen. Glaubt zumindest Bures.

Es ist nicht mehr wichtig, ob ein Forschungsprojekt spannende Ergebnisse verspricht, sondern ob genug Frauen daran beteiligt sind. Was ja besonders bei technischen und naturwissenschaftlichen Forschungen ganz leicht sein wird, weil Frauen offenbar im Übermaß diese schwierigen, aber im wirtschaftlichen Wettbewerb entscheidenden Studienrichtungen eingeschlagen haben.  Oder hat da Frau Bures etwa eine Statistik falsch gelesen?

Frauen in jeder Menge gibt es nämlich in Wahrheit nur für politologische, psychologische, pädagogische Forschungsanträge. Die daher auch beste Chancen auf Annahme haben, sowenig wir sie auch brauchen. Für pädagogische Gender-Anträge gilt das freilich nur dann, wenn überdies schon im Antrag garantiert wird, dass das Forschungsprojekt endgültig die Überlegenheit von Gesamtschulen beweisen wird.

Diese Gender-Absurditäten sind aber nicht die ersten bekanntgewordenen Deformationen der milliardenschweren staatlichen Forschungsförderungen.

Schon länger waren ja auch andere politisch-manipulative Verzerrungen bei der Förderung von Forschungsprojekten bekannt: So etwa wird alles heftig gefördert, was die globale Erwärmungs-Theorie bestätigt; wer diese hingegen skeptisch hinterfragen will, der hat keine Chance auf Staatsgelder.

Ebenso umsatzträchtig ist es bei Anträgen an die diversen Förderungsfonds, wenn man Faschismus-Forschung ankündigt oder sich die Ausländerfeindlichkeit vorknöpft. Der absolute Hit müsste daher wohl sein: „Die globale Erwärmung wird als Ergebnis einer frauenfeindlichen, faschistischen und xenophoben Verschwörung entlarvt.“ (Copyright Unterberger, also Finger weg – ich will ja auch einmal ans dicke Geld).

Das besonders Ärgerliche: Diese Art von Forschungsförderung wird bei den in Kürze bevorstehenden dramatischen Budgetkürzungen fast als einziger Bereich ungekürzt bleiben. Denn die politisch herrschende Klasse redet uns ja ein, ihre Forschungsförderung sei besonders zukunftsträchtig.

Besonders heftig wird diese Behauptung vom Wirtschaftsforschungsinstitut verbreitet. Könnte das vielleicht gar damit zusammenhängen, dass Forschungs-Institute besonders heftig von Forschungs-Förderung profitieren?

Schon mehrfach habe ich auf das Beispiel der Schweiz hingewiesen. Dort gibt es überhaupt keine Forschungsförderung nach österreichischer Art. Sondern nur extrem gut finanzierte Universitäten, die dann aber wirklich frei von solchen politischen Dummheiten und Opportunismen entscheiden können. Dennoch oder gerade deshalb steht die Schweiz bei den Ergebnissen der Forschung weltweit an erster Stelle.

Forschung ist ja kein Selbstzweck – auch wenn das eine Zahnarztassistentin wie Bures vielleicht nicht begreift. Es geht um wirklich neues Wissen für die Menschheit. Es geht zugleich um Impulse fürs Wirtschaftswachstum, um künftige Arbeitsplätze und die Aufrechterhaltung des Wohlstandes. Dafür sind möglichst viele Patente, naturwissenschaftliche Erkenntnisse ebenso wie technische Erfindungen entscheidend.

Aber nicht das Geschlecht des Forschers.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 10:58

    Ein kleinen Beitrag zum Genderwahnsinn: Als sich die seit Jahren bekannten signifikant schlechteren Ergebnisse von Studentinnen in naturwissenschaftlichen Fächern beim Mediziner-Aufnahmetest zeigten - die zudem oftmals in penetrantem Gegensatz zu deren Benotung in Maturazeugnis stehen - behauptete eine „Sozialforscherin“ allen Ernstes, wenn dies Auswirkungen auf die Berechtigung zum Medizinstudium habe, sei das „eine inakzeptable Diskriminierung von Frauen“: Ein Ergebnis, das trotz höherer Zahl von Bewerberinnen (beim Test) mehr Männer zulässt, sei „zynisch“ und widerspreche „zeitgemäßen Quotenregelungen“, dem „Gleichbehandlungsgrundsatz“, in dem zudem festgeschrieben sei, dass bei gleicher Eignung Frauen vorzuziehen seien, sowie den spezifischen Frauenförderprogrammen an Hochschulen, in der Forschung, , speziell in den TechnikerINNen-Förderprogrammen.

    Daher müssten wesentlich mehr Frauen zum Medizinstudium zugelassen werden als Männer. Mehrere Möglichkeiten, dies zu erreichen, seien zu erwägen: Naturwissenschaftlich/technische Fragen könnten bei weiblichen Studenten entweder zunächst ausgesetzt oder bei Nicht-Beantwortung zunächst nicht ins Gesamtergebnis einbezogen (und allfällig nachgeholt) werden; zusätzlich sollten Frauen von vorne herein aufgrund ihrer „höheren sozialen Kompetenz“, die sich leider im Test nicht messen ließe“, Punkte bekommen.

    Ein klarer Fall von Frauendiskriminierung sei der verpflichtende Militär- bzw. Zivildienst für Männer. So hätten nur Männer die Chance, sich in Jahr lang nach der Matura die Gelegenheit, sich für diesen Test vorzubereiten und in naturwissenschaftlichen Bereichen einzuarbeiten. Frauen müssten dagegen unmittelbar nach der Matura „in das kalte Wasser springen“. Den Dienst verpflichtend auch für Frauen einzuführen, komme „selbstverständlich nicht in Frage“.

    Mir wurde schon vor geraumer Zeit von einer Höheren Schule berichtet, wo sich Eltern einer Schülerin, die in Physik mangels Kenntnissen mit Nicht genügend!“ beurteilt worden war, sich im Zuge einer Notenberufung auch an eine „Gleichbehandlungs-Instanz“ wandte, da „negative Beurteilung einer Schülerin naturwissenschaftlichen Fächern eine Diskriminierung darstellte“, weil Mädchen auf diesen Gebieten „nicht die ihrer speziellen Begabung gemäße pädagogische Förderung erhielten“ und daher auch „keine vergleichbaren Forderungen gestellt werden dürften“.

    Man könnte diese Pervertierungen als Spaß abtun: – wenn die Gesamtsituation nicht so ernst wäre. Der Genderwahnsinn hat enorme gesellschaftlich bedenklich Auswirkungen – etwa auf die Situation der Familien: Durch pekuniäre Maßnahmen lassen sich diese unfassbaren Missentwicklungen nicht kompensieren!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer Partner Homepage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 08:55

    Wenn man Ungebildete über Forschung entscheiden lässt, kann nichts Zufriedenstellendes herauskommen. Wenn man 'P.C.' walten lässt in Beurteilungsgremien, so kann nur 'P.C.' Müll herauskommen.

    Entweder wird das Ergebnis eines quotengerechten Forschungsprojektes das Papier nicht wert sein, auf dem es steht, oder es wird zufolge Doppelbesetzung (einmal Komeptenz und, wenn diese zufällig männlich sein sollte, dann noch zusätzlich Quote) übermäßig teuer sein. Entweder es wird das Projekt, weil es unnötig ist, in der Schublade verschwinden, oder es wird, wiel das Ergebnis gefragt ist, weltweit nachgefragt werden.

    Daß Letztgenanntes weder mit Quote noch mit Durchschnitt, noch mit Normarbeitszeiten, noch ohne Anstrengung, noch mit Fehlentscheidungen, noch mit Dummheit erreicht werden kann, leuchtet ein, es kann nur mit äußerster Anstrengung, Disziplin, Engagement und Qualifikation erreicht werden. Qualifikation steht nicht auf einem Schulzeugnis, Qualität schon gar nicht. Auf einem Schulzeugnis steht, daß der Kandidat an einem bestimmten Datum, eine bestimmte Vorgabe erfüllt hat, was daraus shcließen lässt, daß er dieses Gebiet einmal gekonnt hat, erlernt hat, mehr heißt das nicht. Qualifikation steht in den errecihetn Arbeitsergebnissen, die ein Mensch aus eigenem Wissen und mit eigenen Fähigkeiten allein oder in Gruppen erbracht hat.

    Statt, daß die Einsicht greift, daß wir mit den Forschungsgeldern verantwortungsvoll umgehen müssen, daß wir nur solche Forschungsprojekte durchführen, die uns auch weiterbringen, die uns, wie das noch vor 40 Jahren war, an die Spitze bringen, daß wir mit den Forschungsgeldern effizient und sparsam umgehen, legt die ungebildete Führung im Einklang mit dem 'P.C.'-'Expertenteam' (sicher quotengemäß besetzt, oder oft sogar mit Frauenüberhang) einfach nur solche Forschungsprojekte an, die apparatschikmäßig überschaubar sind für die Ungebildten und vernachlässigt die Spitzenprojekte.

    Die Folge ist, daß sich (wir haben gelesen, daß die Schweiz das korrekt über die Unis macht, ich habe selbst einen Studienkollegen als Professor an der ETH Zürich) private Forschungskreise bilden müssen, die auf die ohnehin bald ausfallenden Fördermittel verzichten können und dies im Umkreis von Konzernen, die Forschungsgeld geben können. Daß das nicht in Österreich passiert, wo solche 'QuotenidiotInnen' und Ungebildte Entscheidungen treffen dürfen, wird wohl jedem klar sein.

    Es sei damit gesagt, daß Dr. Unterberger's Titel in jeder Hinsicht stimmt und Österreich Schaden zufügt.

    Das Traurige ist bei uns die 'Postenmentalität'. Niemand denkt an die Aufgabe und deren Bewältigung, jede(r) 'QuotenmenschIn' denkt nur an die 'Benefits' an den 'Job' an das Gehalt, an die Quote. Dabei vergessen sie auf die Aufgabe, auf die Qualifikation, auf das Ergebnis, auf die Ergebnistreue und auf die Sinnhaftigkeit.

    Die Hauptantriebskräfte für diese schädliche Mentalität liegen in Österreich hauptsächlich in der aktiven Verantwortlichkeit bei Links-Grün und in der passiven Verantwortlichkeit bei Schwarz.

    Man kann natürlich diese Meinung, diese Nehmermentalität solange nicht ändern, solange diese Argumente nicht akzeptiert werden, solange die 'Gier' größer ist als die Vernunft, man kann es aber sagen und apellieren an die Vernunft, apellieren an die Verantwortung, an das Gewissen, man kann versuchen, die Sinnlosigkeit, die Geldverschwendung, die bei schlechten (sinnlosen) Projekten oder bei teuren Projekten (quotenbesetzt) greift. Man kann nur an die Vernunft apellieren und auf die Auswirkungen hinweisen.

    Mit staatlichen Forschungsgeldern umzugehen, wie wir das tun, Entscheidungen durch 'Unwissende' oder 'Verblendete' ausführen zu lassen, ist für Österreich schädlich.

    Trotz des Wissens, daß dieses 'P.C.' bereits enorme Schäden verursacht hat, trotz der sichtbaren und meßbaren Konsequenzen, trotz des bekannten Schuldenstandes, setzen diese Parteien auf diese Ideologie.

    Liebe Österreicher, habt Ihr noch ein bißchen Vernunft, ein bißchen Gewissen, ein bißchen Mumm in den Knochen, dann wählt diese 'Bagage' ab !

    Liebe QuotInnen, es gibt Bereiche, wo mehr Frauen als Männer engagiert sind, und Bereiche, wo mehr Männer als Frauen engagiert sind, das gibt es im Beruf und im Privatleben. Es ist eines jeden Freiheit, über sein Leben zu bestimmen. Es ist aber unmöglich, das Geschlecht des Menschen und seine Fähigkeiten, Eignungen und Neigungen zu verleugnen.

    Denken Sie daran ! Denken Sie an die Freiheit !

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 15:18

    Wir können es drehen und wenden wie wir wollen.

    Das Hauptproblem sind nicht unsere Politiker (wobei, naja), sondern wir Dummvolk. Wir haben es zugelassen und wir (in der Gesamtheit) wählen diese Leute auch noch, die über die Jahre ein Gesamtsystem zu ihrem eigenen Machterhalt konstruiert haben.

    Dazu bedienen sich die Politiker der Sozialpartner und deren Besetzung eigener Leute in die Ministerbüros und in das Parlament, sowie der Kauf der Medien durch die Politik mit unserem Steuergeld.

    Durch den Kauf der Medien wird die eine Hälfte vom Dummvolk eingelullt (eh alles super) und die andere Hälfte resigniert und wählt gar nicht mehr.

    Deshalb wäre ein vordringliches Ziel, die eine Hälfte vom Dummvolk politisch etwas zu bilden und der anderen Hälfte eine Perspektive zu bieten.

    Klingt einfach, ist aber schrecklich schwierig umzusetzen.

    Any ideas?

  4. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 05:59

    Dieser Trend zeigt einmal mehr Ergebnisse, wenn falsche Leute zum falschen Zeitpunkt am falschen Arbeitsplatz sind. Doris Bures, Claudia Schmid, Gabriele Heinisch-Hosek ... man könnte die Liste noch fortsetzen.
    Wie wäre es mit einem privat finanzierten Forschungsauftrag unter dem Titel: "Welche langfristigen Auswirkungen haben schlechte Besetzungen von Ministerposten für Österreich?"

  5. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 09:01

    Die Konsequenz dieses Bures-Unsinns kann nur lauten: Bitte ab sofort keine Parteienförderung mehr für Parteien, denen ein FayMANN vorsitzt - soviel Gender muss sein!

  6. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 17:24

    Unsere Forschungsförderungs-Landschaft ist – wie vieles in diesem Land - ein unübersichtlicher Fleckerlteppich an Förderstellen, denen in Summe genommen gar nicht so wenig Geld zur Verfügung steht (nachzulesen unter http://www.wien.gv.at/forschung/foerderungen/oester.html ). Insgesamt vier Ministerien zeichnen für unterschiedliche Programme, dazu kommen noch zahlreiche Institutionen wie z.B. die Österreichische Nationalbank. Zu den seriösesten Vergabestellen zählt zweifellos der FWF (Fond zur Förderung wissenschaftlicher Forschung). Hier entsprechen die eingereichten Projektanträge internationalen Kriterien und werden ebenfalls nach internationalen Kriterien von externen, renommierten Reviewern beurteilt. Auch z.B. die Christian Doppler Gesellschaft hat ein Kuratorium und einen Beirat, der sich aus hochrangigen Wissenschaftern zusammensetzt. (Natürlich urteilen auch die besten und kompetentesten Wissenschafter nicht immer streng objektiv.)

    Im Gegensatz dazu steht die FFG (Träger bmvit und BMWFJ), die „nationale Förderstelle für anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung in Österreich. ...Für die Basisprogramme der FFG entscheidet der Beirat über die Förderung von Forschungsvorhaben auf Basis der Förderungsvorschläge“. Wenn man sich nun die Zusammensetzung dieses Beirats ansieht, so findet man unter den 22 Mitgliedern (stellvertretende Mitglieder eingeschlossen) 7 Angehörige von Kammern, 4 Angehörige des ÖGB, 11 Vertreter aus der Wirtschaft aber keinen einzigen aktiven Wissenschafter. Unterstützt wird dieses Gremium von einem ausschließlich (zum Teil sehr jungen) Mitarbeiterstab, über 40 % davon Assistenz und Management, 25 % Experten in Wirtschaftsfragen, aber (bisher wissenschaftlich unauffällige) Einzelpersonen in Gebieten aktueller hochkompetitiver Forschung und Entwicklung (wie z.B. Biotechnologie). Wie und nach welchen Kriterien hier geeignete Reviewer ausgewählt werden können, und welche Projekte dann mit welchen Summen gefördert werden, kann man nicht leicht nachvollziehen.

    Frau Bures denkt (?) mit derartigen Vorgaben, stimuliert durch den Dunst des Gender-Cocktails, ihr in Alpbach genanntes Ziel erreichen zu können: "Damit Österreich das Ziel erreicht, unter die Top 3 der innovativsten Länder in der EU zu kommen, müssen wir Menschen für die heimische Forschung, Technologie und Innovation gewinnen und sie auch dort halten. Mit dem neuen Maßnahmenpaket setzen wir wichtige Schritte, um die Neugierde an der Forschung zu wecken, sie im Laufe des Bildungsweges weiter zu schüren, um am Ende motivierte und interessierte ForscherInnen am FTI-Arbeitsmarkt zu haben." Dies scheint mehr als dubios.

    Interesse und Neugierde an der Forschung bereits im Laufe des Bildungswegs zu wecken scheitert an dem schweren Manko, das der aktuelle Lehrplan an den AHS in den naturwissenschaftlichen/technischen Fächern aufweist. Beispiel Chemie AHS: Unterstufe: 2 Stunden in der 4. Klasse; Oberstufe: je 2 Stunden in der 7. und 8. Klasse. Wie kann in den insgesamt 6 Wochenstunden (über die gesamte AHS Schulzeit gesehen) ein derartig großes, sich ständig veränderndes Wissensgebiet aktualisiert gebracht werden? Wie kann ein Biologieunterricht (in der Oberstufe je 2 Stunden in der 5., 6. und 8.Klasse) ohne ausreichende chemische Grundkenntnisse die Biochemie der Zelle, des Signaltransfers, der Endokrinologie, Immunologie, etc. verständlich machen? Wen wundert es, wenn sich das Gros der Maturanten Studienrichtungen zuwendet, die ihnen plausibler erscheinen?

    Das Trium-Mulierat Schmied, Karl, Bures fällt jedensfalls mehr durch unsinnige Genderpolitik auf (für die sie ja selbst als gutes Beispiel dienen) als durch erfolgversprechende Strategien in den Fächern ihrer Zuständigkeit: Bildung, Forschung und Innovation

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2010 11:46

    Es hilft alles nichts. Wenn ein Volk sich bei Wahlen mehrheitlich ausschließlich davon leiten läßt, wer satte Gehaltserhöhungen, Sicherung der Pensionsprivilegien, die Abschaffung von Studiengebühren, die Schröpfung der "Reichen" und jede Menge luxuriöser Sozialleistungen verspricht und für das Bildung, Charakter und Qualifikation von Kandidaten kein Kriterium ist, darf sich nicht wundern, wenn heute mehrheitlich Leute in der Regierung sitzen, die vor nicht allzu langer Zeit nicht einmal als Sachbearbeiter in ein Ministerium aufgenommen worden wären.
    Aber gerade die Wähler, die sich das selbst eingebrockt haben, werden dann, wenn das Werkel bald zusammenbricht am lautesten nach den Schuldigen schreien (siehe Griechenland)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRB
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2010 08:13

    Danke Herr Dr. Unterberger für diesen Artikel.
    Erschreckend, mehr als erschreckend ist diese Entwicklung.....
    Die Ministerinnen bräuchten sich nur in den Spiegel schauen, dann wüssten
    sie wohin der Gender-Wahnsinn führt (ist ironisch gemeint).
    Wer hätte sich das vor 20, 30 Jahren gedacht, dass es so weit kommen würde,
    nur Mittelmaß (wenn überhaupt), ungebildete Emporkömmlinge etc.
    Keine souveränen Persönlichkeiten weit und breit, ein Jammer.
    Es gibt genug dümmliche Männer, muss es auch noch so viel dümmliche Frauen geben?


alle Kommentare

  1. Blondie (kein Partner)
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  6. yrtvdpf (kein Partner)
  7. vayav indras ca (kein Partner)
    28. August 2010 15:23

    So sehr ich auch den Ausführungen von AU zustimme, drei "Rülpser" sind mir doch aufgestoßen.
    1.
    Was soll die ständige Verächtlichmachung von Disziplinen außerhalb von Rechtswissenschaft, Naturwissenschaften und Technik? Politologie, Psychologie und Pädagogik (heißt jetzt übrigens Bildungswissenschaft) haben genauso viel oder wenig Daseinsberechtigung wie die erwähnten. Die Welt beteht nicht nur aus Recht und Technik. Ich dachte immer, Herr AU hat einen humanistischen Anspruch?
    2.
    Dieses ständige Schweiz-Vorbild nervt und entspricht in keiner Weise den Tatsachen. Dass die Schweiz die Forschungsnation Nr.1 weltweit (!) sein soll, ist einfach lächerlich.
    3.
    Ich bin auch alles andere als ein Freund der Frau Bures. Aber dass er nicht studiert hat und früher nur einen Hilfsberuf ausgeübt hat, kann man keinem Menschen zum Vorwurf machen. Das ist unfair, das ist ein argumentum ad hominem. Wo es doch so viele argumenta in rem gibt.

    Also: ein bisschen Demut stünde AU ganz gut an und würde seine Beiträge noch wertvoller und unangreifbarer machen.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. August 2010 17:14

      Zum ersten Punkt möchte ich etwas hinzufügen: die genannten Geisteswissenschaften werden nicht verächtlich gemacht, aber es wird immer wieder angeprangert, dass sie überlaufen sind wie ein Flüchtlingslager und die Quantität der Studenten die Qualität der Ausbildung nachhaltig zerstört. Wenn man sich in Studentenkreisen umschaut, erkennt man auch schnell das Ungleichgewicht der Leistungsbereitschaft - eine Diskussionsrunde mit Pädagogikstudenten ist mnir da in Erinnerung, wo ich innerlich die Zahl 10% schätzte, die wirklich bereit waren, für ihre Bildung etwas zu tun, was sie nicht nachgeschmissen bekamen. Natürlich angegiftet von den restlichen 90%, die bei denen, die sich kümmerten, gleich Privilegien rochen.
      An der Montanuni kann man fast die gleichen Prozentzahlen hernehmen, aber reziprok.
      Wer ins Studium flüchtet, weil das den Arbeitseintritt erfreulich verschiebt (und das tun genug), flüchtet selten zu Maschinenbauern und Elektrotechnikern, weil die auch im Studium arbeiten und ihre Sommer in Praktika verschleißen. Das ist ein Fakt. Dass aber gerade diese Ausbildungen wenig gefördert und wegen ihrer Männerlastigkeit auch noch bestraft werden sollen (als ob die Uni schuld ist, wenn sich weniger Frauen für ihre Fachrichtungen entscheiden) muss angeprangert werden können, ohne von "Verächtlichmachung" zu faseln.

      Bei den anderen beiden Punkten gebe ich Ihnen durchaus Recht, auch wenn Frau Bures durchaus gerne und immer wieder Beweise erbringt, dass sie überfordert ist.

    • Undine
      28. August 2010 17:36

      @Reinhard

      Sie haben auf wohltuende Weise "das Kind beim Namen" genannt!
      Besonders der Hinweis auf die Montanuniversität; nach Leoben geht keiner, der nicht "ernste Absichten" hat.

    • Norbert Mühlhauser
      28. August 2010 21:51

      www.t-y-a.at

      Vielleicht überlegen sie sich mal, was aus Psychologie-, Soziologie-, Politologie-Studenten und dgl geschehen soll, wenn sie absolvieren.

      Um diese Leute unterzubringen, ist der jetzigen "Elite" kein Geld zuschade, wobei eine Verklüngelung der Parteiaristokratie mit der universitären Elite festzustellen ist. Der Bürger kann nicht nur blechen, er wird auch immer mehr "geführt", beaufsichtigt, kontrolliert und "betreut". Ihm wird auch eingeredet, es gebe nichts Schöneres als der alltäglich ausschweifend zelebrierte Austausch von Befindlichkeiten und die sexuelle Erfüllung. Die Abhängigkeit wird gefördert.

      Obwohl ich in meinem Leben sehr viele Rückschläge zu verkraften hatte, käme ich nie auf die Idee, deswegen einen Psychologen aufzusuchen!

    • Undine
      28. August 2010 22:38

      @Norbert Mühlhauser

      Nachdem aus ideologischen Gründen die Familie gezielt zerstört wird, muß ein Ersatz her, der sich der Folgen der Auflösung der Familienstrukturen annimmt: es werden Legionen von Psychologen herangezüchtet, die die einstigen Aufgaben von Eltern übernehmen.

      Wie es in so kurzer Zeit so weit kommen konnte, daß viele Eltern freiwillig drauf verzichten, ihre Kinder selber zu erziehen, ist mir ein Rätsel. Sie "lassen erziehen", und zwar von familienfremden Personen. Daß dies nicht gut gehen kann, beweisen die vielen, vielen "verhaltensgestörten" Kinder. Und auf die werden dann die indoktrinierten Psychologen losgelassen.

    • durga
      28. August 2010 23:12

      Es hat nichts mit Verächtlichmachen zu tun, wenn man jungen Menschen vor Augen führt in welchen Fächern sie voraussichtlich leichter einen Job (außerhalb geschützter Werkstätten) finden werden. Dazu:

      Berufsaussichten für Akademiker/innen in der Wirtschaft in Österreich (1 Q. 2010):
      http://www.wegweiser.ac.at/studium/karriere/

      Ca 50% aller Absolventen werden nach dem Studium in der Wirtschaft erwerbstätig. Für diese 50 % gibt der Karriere-Index:Wirtschaft an, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie eine Stelle innerhalb der Studienqualifikation und des Qualifikationsniveaus innerhalb eines Quartals finden:

      Psychologie: 33 %
      Pädagogik: 25,6 %
      Soziologie 9,8 %
      (Politologie rangiert nicht)

      dagegen Chemie 85 %, Bauingeneurwesen123-154 %

    • Norbert Mühlhauser
      28. August 2010 23:51

      www.t-y-a.at

      @ Undine:

      Die Kinder werden neuerdings schon im Alter von 4 Jahren dem Einfluss der Eltern entzogen (Zwangskindergarten). Auch durch die Indoktrinierung in Schulen werden sie dem Elternhaus entfremdet. Als ein später 68er, der die Welt lange Zeit auch von der anderen Seite betrachtet hat, weiß ich, wovon ich rede.

      Die Frauen werden durch - unter anderem - Psychokonditionierung dazu gebracht, sich zur Arbeitsleistung mobilisieren zu lassen. Zu dieser Psychokonditionierung gehört auch die Verheißung, in der heutigen Staatsgesellschaft "mitreden", soll heißen herrschen zu können. Wir haben bereits längst einen Krypto-Bolschewismus.

      Das Elternhaus wird dadurch auf eine Brutzelle reduziert.

    • Undine
      29. August 2010 09:35

      @Norbert Mühlhauser

      Ja, Sie sagen es. Und die bedauernswertesten Kinder werden bereits im Krabbelalter "fremderzogen", d.h. sie erhalten eine EINHEITSERZIEHUNG.
      Die setzt sich dann fort in der Ganztagsschule.

      Eine individuelle Erziehung wird dadurch unmöglich gemacht, Eltern geben ihr Recht und ihre Pflicht, ihre Werte weiterzugeben, freiwillig ab an familienfremde Personen und lassen es somit zu, daß alle Kinder von staatlich indoktrinierten Personen gleich erzogen werden.
      Der Kommunismus, den wir für längst tot hielten, kommt durch die Hintertür!
      Wer hätte das vor 20 Jahren, als der Kommunismus jämmerlich zerbrach(zum großen Leidwesen von Elfriede Jelinek u. manchen anderen!), und für tot erklärt wurde!

    • Stachel (kein Partner)
      29. August 2010 16:05

      Niemand macht jemandem (bzw. der Frau Bures) die Tatsche, dass er/sie nicht studiert hat "zum Vorwurf". Nur muss so jemand nicht unbedingt Minister (noch dazu mit Forschung befasster) sein. Man beachte am besten das altbewährte Prinzip: "Schuster bleib bei deinen Leisten". Das gilt natürlich nicht nur für die Frau Bures, da gibt es eine ganze Reihe Kandidaten (darunter der Herr Bundeskanzler und der Herr Finanzminister - letzterer hat zwar studiert, aber bestimmt nicht Finanzen/Wirtschaft).

  8. Segestes (kein Partner)
    27. August 2010 19:41

    Der universitäre Lehrplan ist heutzutage voll mit Posten und Pöstchen für Quotenfrauen.

    Ein hervorragendes Beispiel ist das Fach Geschlechtergeschichte, welches man bei einem Geschichtsstudium aufs Auge gedrückt bekommt.
    Wohl gemerkt, es heißt "Geschlechtergeschichte", was wohl bei einem naiven Zeitgenossen die Vermutung aufkommen lassen könnte, beide Geschlechter würden behandelt. In Wirklichkeit wird aber zu 100 Prozent die Benachteiligung der Frau, im Laufe der Menschheitsgeschichte zelebriert.

    Unterrichtet wird dieses Fach, no na, ausschließlich von (seeeehr linken) Frauen.

    Damit auch nur ja niemand bei dieser politisch korrekten Zwangsbeglückung durchfällt, hat man die Anforderungen besonders niedrig angesiedelt. Ich durfte mir z.b. im ersten Semester sechs "Frauen-Filme" auf DVD ansehen, über einen eine Zusammenfassung schreiben und voilà, schon hatte ich es geschafft!

    Dass selbst die anwesenden, meist jungen Frauen im Publikum, regelmäßig die Ohren auf Durchzug schalten, wenn die Professorin versucht die Hörerschaft mit ihren feministischen Botschaften zu indoktrinieren, interessiert offenbar von den Verantwortlichen niemanden.

    Und da wundert sich noch jemand, dass geisteswissenschaftliche Studienrichtungen immer weniger ernst genommen werden ^^

    • RB (kein Partner)
      27. August 2010 22:48

      @Segestes
      Danke für diese Information, ich bekomme dabei einen erhöhten Blutdruck,
      schlecht für eine angenehme Nachtruhe.
      Habe viele Jahre davon geträumt, Geschichte zu studieren. Aber solchen
      Vorlesungen und daraus folgernde Arbeiten könnte ich nicht stillschweigend hinnehmen. Aber zum Glück kann man ja historisches Wissen auch aus tausenden Büchern erfahren, deren Autoren man sich selbst aussucht.
      Viel Glück bei ihrem Studium, wünsche Ihnen Gelassenheit, Ausdauer und einen Schuss Humor.....
      Wenn es passt, berichten Sie bitte von solchen Absurditäten immer wieder. Danke.

    • socrates
      28. August 2010 13:30

      Kommt Berta Karlik, die erste ordentliche Universitätsprofessorin Ös und Leiterin des Radiuminstitutes von1947 bis 1974 als Superfrau vor? Sie hätte einen Nobelpreis verdient! lise.univie.ac.at/physikerinnen/.../berta-karlik.htm

    • Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
      28. August 2010 13:57

      ad Segestes:
      Darf ich fragen an welcher Universität Sie studieren? Ich nehme an, an der KF Uni Graz, da das Fach in Wien nur Wahlmodul ist. In diesem Fall weiß ich genau was Sie meinen, da ich auch dieses Fach besuchen "durfte". Auch Ihre Beschreibung der Anforderungen kann ich untermauern: Ich besuchte das Fach kein einziges Mal (VO; keine Anwesenheitspflicht) lernte 2 Tage mittels der online gestellten Unterlagen für die Klausur und schon hatte ich mein "Sehr Gut". Geärgert hat mich nur, daß die Lernunterlagen mehrere gravierende fachliche Fehler enthielten, welche bei Historikern nur Kopfschütteln auslösen.
      Willkommen in der der Welt der "Geschlechterforschung" ...

  9. M.U. Shrooms (kein Partner)
    27. August 2010 18:29

    Jede abgeschaffte Förderung könnte in eine Steuersenkung umgesetzt werden.

  10. tartaros (kein Partner)
    27. August 2010 15:35

    Unterberger, Sie kommen zu spät. Ihr absoluter Hit wurde schon von Frau Werlhof okkupiert. Die redet immer von der Zerstörung der Welt im Zusammenhang mit dem Patriarchat und solche Sachen. Aber die glaubt ja auch, dass die Amerikaner Erdbeben mit einer Maschine auslösen und neuerdings betet sie eine Göttin an. Ist doch klar. Gott ist tot, es lebe die Göttin.

    • Undine
      27. August 2010 15:44

      Ach, du meine Güte, da hat der GENDERWAHNSINN und der QUOTENTERROR auch schon auf die GÖTTERWELT übergegriffen! :-)

    • Segestes (kein Partner)
      27. August 2010 19:46

      Egal ob bei Germanen, Griechen, Römern, Ägyptern - Göttinnen gab es schon immer ;)

      Das sage ich heute, am Freitag - also dem Tag der nordischen Göttin Freya :)

    • socrates
      27. August 2010 21:07

      Segestes
      Ich bin auch verheiratet.

    • Undine
      27. August 2010 21:14

      @segestes

      Aber das mit HALBE/HALBE haben die nicht so genaugenommen. :-)

  11. Wolfram Schrems (kein Partner)
    27. August 2010 15:31

    Eine der wenigen Stimmen der Vernunft in Österreich.

    Sollte gefördert werden.

  12. Undine
    27. August 2010 14:27

    Bei dem herzigen Kerlchen, das sich des Nicknamens "unseres" Systemfehlers bedient, hat aber der WECKER heute sehr früh geläutet!!!
    Dann hat er ganz flott seine tollen Erkenntnisse gleichmäßig im Blog verstreut, um sich dann schnell wieder ins noch warme Bettchen zu begeben.
    Die Trolle haben es auch nicht leicht im Leben. :-)

    • Kurt22
      27. August 2010 15:38

      @Undine: Na ja, um die Zeit hat halt noch der Restalkohol gewirkt, kann auch sein, dass der Branntweiner seines Vertrauens einen WLAN-Anschluß hat, das sind auch nicht mehr die Spelunken von früher.

    • Undine
      27. August 2010 15:54

      @Kurt22

      Zufällig hab' ich entdeckt: Das arme Kerlchen hat die Nacht "durchgemacht"! Seine Wortmeldungen gestern setzte er nämlich spätabends ab.
      Offenbar trollt er sich nächtens durch die diversen Blogs. Wahrscheinlich wird Nachtarbeit von der Löwelstraße besser bezahlt.

    • Kurt22
      27. August 2010 16:15

      @Undine: Ist aber auch möglich, dass man in der Psychiatrie tagsüber nicht so leicht an den Computer rankommt, wird vielleicht überwacht.

    • socrates
      27. August 2010 17:59

      Man sollte A.U. vorschlagen die Nichtzahler auf 1 Eintrag pro Tag eizuschränken. Da können sie alles hineinschreiben, sie müssen halt nachdenken und zusammenfassen. Wir brauchen nur einen Eintrag zu auslassen, das spart Zeit und Ärger.

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 20:57

      @ Socrates:

      Na ja, ein bißchen streng, nur ein Eintrag/Tag für Nichtzahler.

      Wenn ich an unseren STF denke, von dem hin und wieder auch niveauvollerer Widerspruch kommt, würde ich meinen, drei Einträge/Tag wären angemessen

    • Undine
      27. August 2010 21:20

      @Kurt22

      Ach, der Arme! Ist er wegen des TOURETTE-SYNDROMS schon länger in Behandlung?
      Ist das überhaupt heilbar?

    • socrates
      28. August 2010 10:42

      Norbert Mühlhauser
      Na gut, einigen wir uns auf 2x. Sonst soll STF halt 3 rote Gespritzte p.m. zahlen.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. August 2010 17:25

      Freuen wir uns lieber über solche Leute wie diesen Troll "Systemfehler", er führt uns nämlich in brutaler Deutlichkeit vor Augen, was für geistige Nackerpatzerl so in der Welt herumlaufen. Frei und wahlberechtigt. Wenn er das braucht, um sich als Ritter des Lichtes und Retter der Heilen Welt zu fühlen, hier die Hosen herunterzulassen und seine geistige Gonorrhöe ins Forum zu entleeren, was soll's - vielleicht spart das uns Steuerzahler eine teure Therapie.
      Diskutieren kann und muss man ja nicht mit ihm, da gilt auch wieder diese Aussage, dass es nicht ehrenhaft ist, sich geistig mit jemandem zu duellieren, der offensichtlich komplett unbewaffnet ist.

  13. durga
    27. August 2010 14:00

    @ wahrnix 11:08

    sorry, mein text wurde verstümmelt wiedergegeben - ich hoffe, es funktioniert nun.

    Die Einstellung zu Naturwissenschaften hat sich seit Kaiserszeiten trotz polischer Umgestaltung und zweier Weltkriege nicht geändert, siehe:

    Denkschrift über die gegenwärtige Lage der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, Adolf Holzhausen 1902 (ziziert C.Goschler: Wissenschaft und Öffentlichkeit in Berlin 1870-1930, p201)

    "Sollten unsere naturwissenschaftlichen Institute jemals mit denen Deutschlands jemals in Konkurrenz treten, so wird es nicht genügen hier und dort durch momentane Flickarbeit die ärgsten Mängel zu beheben; es wird einer großen und groß amgelegten Aktion bedürfen um die Schäden, die durch die langjährige Vernachlässigung entstanden sind wieder gutzumachne.... Daß jemand aus dem Ausland nach Wien an eine experimentelle Lehrkanzel kommt, ist so gut wie ausgeschlossen."

    Haben diese Statements nicht auch heute unverminderte Gültigkeit?

    (Haben Sie übrigens schon versucht etwas von dem Modergeruch Ihres Nachbarinstituts zu inhalieren?)

    • wahrnix
      27. August 2010 17:16

      Stimmt weiter! Aber deutsche C-Professoren, die nirgends anders eine Stelle finden und nicht viel verlangen, bekommen wir schon. Das verbessert die Situation nicht.
      Ich habe noch bei Stetter studiert, ein alter Nazi, der den Kernreaktor erfunden und 38 patentiert hat. Fermi hat genau dafür den Nobelpreis bekommen, Stetter angeblich später eine Abschlagszahlung. Karlik hat das Astat entdeckt, hätte Karlikum heißen sollen, aber 45 war ein schlechter Zeitpunkt.

    • wahrnix
      27. August 2010 17:53

      Stetter war einer der besten Experimentalphysiker und wollte nicht an die Front kommen, daher seine politische Einstellung. Aber das kenne ich nur vom Hörensagen. Seine Vorlesungen waren einsame Spitze, viele seiner Demonstrationsexperimente wurden nie wieder gezeigt.

    • durga
      27. August 2010 18:42

      @ wahrnix

      Georg Stetter habe ich auch noch in der Vorlesung (Nebenfach) eindrucksvoll erlebt. Hinsichtlich "alter Nazi" war er damals keine Ausnahme, wir konnten z.B. mit Friedrich Hecht aufwarten.

    • Undine
      27. August 2010 20:41

      @wahrnix

      Sie schreiben, der Experimentalphysiker Stetter, ein alter Nazi, habe 1938 den Kernreaktor erfunden, den Nobelpreis dafür habe Fermi eingesteckt.

      Mit Sicherheit war das nicht der einzige Fall.

      Da sieht man, was von der Auswahl der Kandidaten für den Nobelpreis zu halten hat ist; mein Mißtrauen in dieser Hinsicht sehe ich nun bestätigt.

    • wahrnix
      27. August 2010 21:09

      Undine
      Wieviele Nobelpreise für den Frieden im Nahen Osten gibt es? Ich habe den Überblick verloren.

  14. gnvh (kein Partner)
    27. August 2010 13:54

    Das Problem ist das wenn wir das schweizer Model übernehmen das erst recht wieder Politik-Freundaln und Innnen die Macht über Förderungen bekommen bzw. bekommen werden! In Österreich kann man mal schnell ein Gesetz verabschieden das sagt das ein Rektor und Innen von sonst wem und sost wem Innen (ich hör jetzt auf bin ich halt pol Unk.) gewählt wird. Wir haben ja die schöne wienr Einstellung :Des mach ma schon!

    Ich frage mich ob die türkisch,Serbisch und sonstige wichtige Weltsprachenübersetzungen auf wien.gv.at auch aus dem Fördertopf kommen oder das Marketingspessen der Wiener Spö sind ?!

  15. Neppomuck (kein Partner)
    27. August 2010 12:52

    Ist da und dort Politik vielleicht mit Schach zu vergleichen, in Österreich scheinen unter unserer derzeitigen Regierung die Regeln des "Fress-Schachs" zu gelten.

  16. Axel L.
    27. August 2010 12:01

    Und die wichtigste Frage wird wohl sein wie man Professorin gender mäßig richtig abkürzt. Da könnten gleich viele Uni-Institute mit Forschungsaufträgen versorgen.

  17. Simplicius (kein Partner)
    27. August 2010 09:52

    Naja, man muß schon ein bißchen Verständnis haben - es ist heute nicht mehr so leicht, einen Parteifreund irgendwo unterzubringen, da ist es schon notwendig, kreativ zu sein. Das Zauberwort heißt "Ressourcenallokation".

    Außerdem:
    Wer weiß, ob's wahr ist;
    und wenn's wahr ist, ob's WIRKLICH wahr ist ...

    (alte Weisheit)

  18. Herby (kein Partner)
    27. August 2010 08:55

    In 'Die Presse' (heutiger Leitartikel) wird das Thema Forschungsförderung ganz anders kommentiert.

    Interessant hier:

    " ... die Ausbildung entspricht immer weniger den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes, ..... In Forschungsinstitutionen ... herrscht große Verunsicherung, wie es mit öffentlichen Forschungsmitteln weitergeht...."

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/590303/index.do

    • Herby (kein Partner)
      27. August 2010 09:14

      Ebenfalls heute in d. Presse:

      Keine Strategie: Hickhack um Forschungspolitik, 26.08.2010 | 18:10 | MARTIN KUGLER (Die Presse)

      Die Bundesregierung konnte sich bisher nicht auf eine Forschungsstrategie einigen. Die zuständigen Ministerinnen Karl und Bures, Wissenschaft und Infrastruktur, gehen einander aus dem Weg.

      ALPBACH. Dass die diesjährigen Alpbacher Technologiegespräche kein politischer Erfolg sein würden, war bereits im Vorfeld klar. Aus der im Vorjahr angekündigten Präsentation einer Forschungsstrategie der Bundesregierung wurde nichts, da das Finanzministerium vor Abschluss der Budgetverhandlungen keine konkreten Zahlen festschreiben wollte.

      Es kam aber noch schlimmer: Die beiden hauptbeteiligten Ministerien – Infrastruktur und Wissenschaft – sind auf Konfrontationskurs. Das äußere Zeichen: Erstmals haben die beiden Minister(innen) nicht gemeinsam an der Eröffnungs-Pressekonferenz teilgenommen, sondern jeweils eigene abgehalten.

      Den Anfang machte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP). Sie begründete ihr Fernbleiben vom traditionellen Termin damit, dass es nichts Gemeinsames zu präsentieren gebe. Das war früher auch oft der Fall, doch trotzdem stellten sich beide Minister stets gemeinsam den Fragen der Journalisten. In Wahrheit gibt es also tiefe Gräben. Das wurde deutlich, als Karl ankündigte, beim nächsten Forum Alpbach eigene „Forschungsgespräche“ ausrichten zu wollen. Bei den Technologiegesprächen arbeiten die Ministerien für Infrastruktur, Wissenschaft und Wirtschaft (mit ORF-Ö1 und AIT Seibersdorf) zusammen. Die Forschung komme gegenüber der Technologie aber zu kurz, ihr müsse „der notwendige Stellenwert eingeräumt werden“, so Karl.

      Was Infrastrukturministerin Doris Bures mit Unverständnis kommentierte. „Die Technologiegespräche sind die Forschungsgespräche.“ Karls Ankündigung löste auch in der Forschungs-Community Kopfschütteln aus. „Alpbacher Forschungsgespräche sind so nötig wie ein Kropf“, sagte der per 5.September scheidende Chef des Forschungsrats, Knut Consemüller. Karl schoss auch gegen die SP-Spitze: Sie erwarte sich von Bundeskanzler Werner Faymann ein „klares Bekenntnis“ zur Forschung. Bures verzichtete in ihrem Konter auf parteipolitische Spitzen, sie fühle sich von der gesamten Bundesregierung unterstützt.

      Ohne gemeinsame Strategie führen die Ministerien nun jeweils eigene Reformen bzw. Initiativen durch. Das Bildungsministerium startete die „Mint“-Kampagne, mit der Mathematik, Informatik, naturwissenschaftliche und technische Studien attraktiver gemacht werden sollen. Derzeit vereinigen sich 60 Prozent der Studierenden auf zehn Prozent aller Studien (etwa Publizistik oder BWL), bis 2015 will Karl diese Studierendenzahl in 30 Prozent der Studien.

      Frauenförderung

      Bures hat die Förderprogramme ihres Ressorts auf die vier Schwerpunkte Energie, Mobilität, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie effiziente Produktion gebündelt. Zu einer größeren Änderung kommt es in der Forschungsförderung: Bei der Vergabe wird der Gender-Aspekt wichtiger. „Wer Frauen mehr Chancen gibt, hat mehr Chancen auf Forschungsförderung.“

      Bures nominierte auch ihre vier Kandidaten für den neuen Forschungsrat. An der Spitze der Industrielle Hannes Androsch (siehe links), weiters drei Frauen: die Biotechnologin Gi Eun Kim, Gabriele Ambros und Karin Schaupp. Karl will ihre vier Kandidaten erst nach dem Beschluss der Forschungsstrategie entsenden. Österreich ist demnach nun ein paar Monate „ratlos“.

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/alpbach2010/590314/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

  19. RB (kein Partner)
    27. August 2010 08:13

    Danke Herr Dr. Unterberger für diesen Artikel.
    Erschreckend, mehr als erschreckend ist diese Entwicklung.....
    Die Ministerinnen bräuchten sich nur in den Spiegel schauen, dann wüssten
    sie wohin der Gender-Wahnsinn führt (ist ironisch gemeint).
    Wer hätte sich das vor 20, 30 Jahren gedacht, dass es so weit kommen würde,
    nur Mittelmaß (wenn überhaupt), ungebildete Emporkömmlinge etc.
    Keine souveränen Persönlichkeiten weit und breit, ein Jammer.
    Es gibt genug dümmliche Männer, muss es auch noch so viel dümmliche Frauen geben?

    • Kurt22
      27. August 2010 09:45

      @RB: Dass es jetzt genau so viele weibliche wie männliche Idioten an den Schalthebeln der Macht gibt ist gelebte Gleichberechtigung.

  20. beatrix karl moik (kein Partner)
    27. August 2010 06:12

    „Die globale Erwärmung wird als Ergebnis einer frauenfeindlichen, faschistischen und xenophoben Verschwörung entlarvt.“ (Copyright Unterberger)
    sorry, 2 wörter zuviel:
    förderungswürdig =
    „Die globale Erwärmung (---) als Ergebnis einer frauenfeindlichen, faschistischen und xenophoben Verschwörung (---)". dann passt's!

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:16

      Mich wundert immer wieder, wie man für so einen volksverdummenden polemischen Blödsinn wie ihn Unterberger verzapft auch noch freiwillig zahlen kann ...

  21. inside
    26. August 2010 21:41

    OT

    Das erste Wahlplakat der SPÖ

    http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/590354/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    Alle, die links vom Häupl stehen, erleiden eine Alkoholvergiftung. Wetten?

    • fosca
      26. August 2010 23:18

      @inside

      Ist aber ein Schmeichelfoto vom "Wampo"!

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 00:11

      zu @fosca:

      Toupet oder auftoupiert? Das ist hier die Frage ...

    • fosca
      27. August 2010 00:58

      @Norbert Mühlhauser

      Am ehesten computeroptimiert. Ich bin sprachlos, was so ein Blechkastl alles kann! *lol*

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:17

      Ja hihihihihi, der Häupl trinkt gerne Wein, hihihihihi. Der sauft, hihihihi.
      Dem haben wirs jetzt aber gegeben, hihihihihi.

      -> "Argumentationslinien" auf Sonderschülerniveau

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 10:30

      @ Giftzwerg Systemfehler:

      Sie tun mir echt leid, wenn Sie in Ihrem sozialem Umfeld wirklich nur argumentieren und niemals scherzen oder auch 'verreißen'.

    • Kurt22
      27. August 2010 11:02

      @Norbert Mühlhauser: Don´t feed the troll.
      Jetzt hat er noch Zeit, die Sonderschule hat noch Ferien!

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 11:11

      @ Kurt22:

      Ich werde mich bemühen, meine aber, dass man hin und wieder doch gleichsam "exemplarisch" zurück schlagen muss.

    • Kurt22
      27. August 2010 11:23

      @Norbert Mühlhauser: Habe ja vollstes Verständnis dafür, mir fällt es ja selbst schwer, auf die denkfreien Kommentare nicht zu reagieren, aber bei manchen würden eigentlich nur leicht (oder auch etwas weniger leichte) Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen drastisch erhöhen. Aber Sie wissen, einer Kuh (besser Ochsen) werden Sie nicht das Seiltanzen noch das Klavierspielen beibringen. Viel Vergnügen noch!

    • inside
      27. August 2010 11:41

      kurt

      (Linke) Ochsen kann man nicht melken ...
      Geben einfach nichts her ... :-(

    • Kurt22
      27. August 2010 12:37

      Heute abend genehmige ich mir ein Glaserl auf die trollfreien 24 Stunden!

    • Kurt22
      27. August 2010 13:08

      An manchen Politikern und an einigen Trollen erkennt man, wie wichtig gute Bildung für das Land wäre!

    • inside
      27. August 2010 16:14

      kurt

      und an einigen hier, dass sie manchmal trotzdem funktioniert :-)

    • Kurt22
      27. August 2010 16:19

      @inside: Das ist halt die Gnade der frühen Geburt, in den 50ern und 60ern hat´s noch ein paar gute Schulen gegeben, und vor allem Erziehung.

  22. Paige
    26. August 2010 20:09

    So ein komischer Film, sagt da einer...
    http://www.amazon.de/Wasserloch-Nr-3-James-Coburn/dp/B000BT59LA
    Der beste Western, den ich kenne - komisch ist das schon (the code of the West). Echte Machos mag ich nicht..

  23. Patriot
    26. August 2010 19:02

    http://de.wikiquote.org/wiki/Helmut_Schmidt

    "Wir haben zu viel Soziologen und Politologen. Wir brauchen viel mehr Studenten, die sich für anständige Berufe entscheiden, die der Gesellschaft auch nützen."

    http://derstandard.at/1271375493196/Koalition-streitet-ueber-Uni-Zugangsbeschraenkungen
    Die ÖVP fordert für drei Studienrichtungen Zugangsbeschränkungen: Bei der Publizistik, wo es 2009 3000 Studienanfänger gab, müsste die Plätze auf 1100 beschränkt werden. Bei Architektur (2500 Studienanfänger) müssten die Plätze auf 1500 reduziert werden, und an der Wirtschafts-Uni in Wien müssten die Plätze laut ÖVP-Forderung von 7000 Anfängern auf 4400 gekappt werden.

    Österreich braucht keine 2500 neuen Architekten pro Jahr, sicher nicht 7000 WU-Absolventen, und ganz sicher nicht 3000 studierte "Publizisten" PRO JAHR! (Auch wenn nicht alle das Studium beenden, und viele Ausländer darunter sind).

    Die Kosten für diese überflüssigen Ausbildungen werden allerdings stolz in die "Forschungs- und Bildungsquote" hineingerechnet.

    Wahnsinnsland Österreich! Unsere Politiker würden das Schlaraffenland in die Pleite führen.

    • Norbert Mühlhauser
      26. August 2010 22:16

      www.t-y-a.at

      Wir brauchen auch keine 600 "frische" Rechtsanwälte pro Jahr.

      Laut einer Info-Graphik der WZ v 14. 2. '08 gab es zum Stichtag 1. 1. '07 gezählte 1898 RA-Anwärter: 1045 Männlein und 853 Weiblein.

      Da meines Wissens das Praktikum in drei Jahren zu bewältigen ist, bedeutet das 600+ neue Rechtsanwälte pro Jahr.

      Da die Zahl der zugelassenen RA zu diesem Stichtag 5.229 betrug (4.300 Männlein und 829 Weiblein), bedeutet dies, dass in den 40 Jahren davor nur rd 130 Neuzugänge pro Jahr in diese Gilde zu verzeichnen waren!

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:18

      Die Angst der Rechtsextremen vor zu vielen Rechtsanwälten ... (verständlich irgendwie)

    • Simplicius (kein Partner)
      27. August 2010 09:48

      ad Norbert Mühlhauser:

      Drei Jahre sind korrekt, nur den Begriff "Praktikum" würde ich eher nicht verwenden. Es handelt sich dabei um einen Mindestzeitraum, oft dauert es aber länger. Es müssen - neben der normalen Arbeit des Konzipienten - auch noch div. Fortbildungsveranstaltungen (Seminare) besucht werden, seit einiger Zeit auch noch Seminare für Mediation.

      Keine Angst, daß die österreichische Rechtsordnung nicht in unterbeschäftigten Jung-Anwälten ersaufen wird. Dafür, daß es nicht so weit kommt, sorgt eine hohe Fluktuation in diesem Beruf. Gar nicht wenige "Jung-Anwälte" wechseln nach mehr oder weniger langer Zeit den Beruf, ziehen ein Angestelltenverhältnis in einer Rechtsabteilung dem wunderbaren Dasein eines Selbständigen vor. Lange Arbeitszeiten, Streß und - in manchen Kanzleien - ein wunderbares Betriebsklima sieben die Dünnhäutigen und Minderbelastbaren aus.

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 10:48

      www.t-y-a.at

      @ Erne-Kasperl, neuerdings "Systemfehler":

      Was hat das mit rechtsextremistischer Angst zu tun, wenn seitens des Bürgers kein Interesse besteht, von einem RA, sollte er einmal einen brauchen, ausgenommen zu werden wie ein Weihnachtsgansl, weil dieser gute Mann wegen zu geringer Auslastung gar nicht anders kann als wie vorstehend angeführt?

      Und was hat es mit rechtsextremistischer Angst zu tun, wenn der Bürger kein Interesse hat, sich vor immer mehr Straftatbeständen hüten zu müssen, weil die Rechtsanwälte, im Verein mit dem wahrscheinlich ebenso rasch anwachsenden Richterstand, zwecks eigener besserer Auslastung die Mehrung oder Ausweitung von Straftatbeständen vorantreiben? (- ganz abgesehen von der Wiedereinführung politischer Verbrechen!)

      Logik ist bekanntlich nicht Ihre Stärke.

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 10:54

      @ Simplicius:

      Vielen Dank für Ihre tröstenden Worte. Ich verweise jedoch erstens auf meine Antwort an 'Systemfehler' alias Erne, zweitens denke ich, dass Ihre Beruhigungspillen zwar etwas für sich haben, aber nicht gänzlich greifen, und dass daher die Zahl der praktizierenden Rechtsanwälte im Steigen begriffen ist, obwohl ich dafür derzeit keine Statistik zur Hand habe.

    • Simplicius (kein Partner)
      27. August 2010 11:05

      ad Norbert Mühlhauser:

      Wenn Sie eine Generation zurückgehen und die Zahl der damals praktizierenden Rechtsanwälte mit der heute aktuellen Zahl vergleichen, dann haben Sie recht. Es gibt mehr von der Sorte.

      Was das Interesse an mehr Strafgesetzen betrifft: Ich bin selbst Ex-Konzipient und habe in meiner Dienstzeit kein halbes Dutzend Strafsachen betreut. Es kommt dabei auf das Haupt-Geschäftsfeld an: Es gibt Kanzleien, die auf Strafsachen spezialisiert sind. Zahlreiche Kanzleien betrachten das Strafrecht als ein "Auch-Geschäft" - die Mehrzahl der Causen kommt aus dem Zivilrecht. Und manche Anwälte nehmen aus Prinzip keine Strafsachen an, sondern verweisen die betr. Personen an andere Kanzleien.

      Was die wunderbare Richtervermehrung betrifft: Richter sind Beamte, und die Zahl der Planstellen vermehrt sich nicht so leicht. Heute früh wurde gemeldet, daß das Justizministerium 28 Mio. Euro zusätzlich bekommt - für die nächsten vier Jahre. Großartig. Fragen Sie einmal nach, wie lange das Sozialministerium mit diesem Betrag auskommt; drei Stunden?

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 11:24

      @ Simplicius:

      zum Richterstand: Touché! Gebe aber zu bedenken, dass neuerdings ja auch Mediatoren von der Gesetzesflut leben.

      ad "Straftatbestände": Habe mich als Laie nicht präzis genug ausgedrückt. Hätte besser sagen sollen: "Tatbestände", es war nämlich nicht ausschließlich der strafrechtliche Kontext gemeint.

    • Kurt22
      27. August 2010 12:29

      @Simplicius: Ich hörte einmal, dass Richter keine vorgeschriebene Arbeitszeiten haben, wenn das stimmt, braucht man doch eigentlich nur die 40-Stunden-Woche einführen (oder auch 38,5), oder zumindest einmal untersuchen, wie lange Richter anwesend sind. Natürlich sind Anwesenheit und Arbeitszeit 2 verschiedene Paar Schuhe.

  24. Anton Volpini
    26. August 2010 18:53

    Mit all solchen Dummheiten nähern wir uns mit Riesenschritten der Deindustrialisierung Österreichs/Europas, was enorme Arbeitslosigkeit zur Folge haben wird. Unfriede (in allen Formen ) wird das Ergebnis sein!
    Aber vielleicht folgen die Sozen in allen Parteien den Worten Blechas in den 1970er Jahren, der da sagte: " Erst nach dem totalen Zusammenbruch des wirtschaftlichen Systems, läßt sich die vollkommene sozialistische Gesellschaft aufbauen."
    Es wird Zeit, daß wir massiv entgegensteuern!

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 20:38

      Es gibt zu wenig Vernünftige, die diese Volksschädlinge (Schuldenmacher) abwählen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:12

      Volksschädling = Nazisprech
      Ist Andreas Unterberger auf sein Publikum stolz?

  25. Dr. Harald Rassl
    26. August 2010 18:21

    O.T :
    Alarm! Häupl will nachdenken
    Der (zumindest derzeit noch) Bürgermeister von Wien hat es angedroht: Sollte sich Herr Strache nicht - weswegen, weiss man kaum, es wäre wohl auch zu dumm - unverzüglich entschuldigen, werde er nachdenken - das ist ja fast eine gefährliche Drohung!! Beschämend genug, dass der scheidende Bürgermeister der grössten Stadt Österreichs die Provokation eines Oppositionspolitikers benötigt, um das zu tun - oder tun zu lassen - was seit Jahren seine verdammte Pflicht und Schuldigkeit gewesen wäre, nämlich (z.B. über die Zukunft der von ihm - mehr schlecht als recht - verwalteten Stadt) nachzudenken.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 20:42

      Man muß beim Wiener Blut, das manchmal sehr aufbrausend sein kann, beachten, daß da auch die Promille anzugeben sind, vielleicht hat das gefehlt am Plakat.

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:20

      Selektiv zitieren, um andere zu diffamieren, ist auch nicht grad die neueste Strategie, um Andersdenkende zu diffamieren. Auch das ist von den Nazis bis zur Perfektion entwickelt worden.

    • Josef Maierhofer
      28. August 2010 14:26

      @ Systemfehler

      Wer Alkohol sauft, ist alkoholisiert.

  26. durga
    26. August 2010 17:24

    Unsere Forschungsförderungs-Landschaft ist – wie vieles in diesem Land - ein unübersichtlicher Fleckerlteppich an Förderstellen, denen in Summe genommen gar nicht so wenig Geld zur Verfügung steht (nachzulesen unter http://www.wien.gv.at/forschung/foerderungen/oester.html ). Insgesamt vier Ministerien zeichnen für unterschiedliche Programme, dazu kommen noch zahlreiche Institutionen wie z.B. die Österreichische Nationalbank. Zu den seriösesten Vergabestellen zählt zweifellos der FWF (Fond zur Förderung wissenschaftlicher Forschung). Hier entsprechen die eingereichten Projektanträge internationalen Kriterien und werden ebenfalls nach internationalen Kriterien von externen, renommierten Reviewern beurteilt. Auch z.B. die Christian Doppler Gesellschaft hat ein Kuratorium und einen Beirat, der sich aus hochrangigen Wissenschaftern zusammensetzt. (Natürlich urteilen auch die besten und kompetentesten Wissenschafter nicht immer streng objektiv.)

    Im Gegensatz dazu steht die FFG (Träger bmvit und BMWFJ), die „nationale Förderstelle für anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung in Österreich. ...Für die Basisprogramme der FFG entscheidet der Beirat über die Förderung von Forschungsvorhaben auf Basis der Förderungsvorschläge“. Wenn man sich nun die Zusammensetzung dieses Beirats ansieht, so findet man unter den 22 Mitgliedern (stellvertretende Mitglieder eingeschlossen) 7 Angehörige von Kammern, 4 Angehörige des ÖGB, 11 Vertreter aus der Wirtschaft aber keinen einzigen aktiven Wissenschafter. Unterstützt wird dieses Gremium von einem ausschließlich (zum Teil sehr jungen) Mitarbeiterstab, über 40 % davon Assistenz und Management, 25 % Experten in Wirtschaftsfragen, aber (bisher wissenschaftlich unauffällige) Einzelpersonen in Gebieten aktueller hochkompetitiver Forschung und Entwicklung (wie z.B. Biotechnologie). Wie und nach welchen Kriterien hier geeignete Reviewer ausgewählt werden können, und welche Projekte dann mit welchen Summen gefördert werden, kann man nicht leicht nachvollziehen.

    Frau Bures denkt (?) mit derartigen Vorgaben, stimuliert durch den Dunst des Gender-Cocktails, ihr in Alpbach genanntes Ziel erreichen zu können: "Damit Österreich das Ziel erreicht, unter die Top 3 der innovativsten Länder in der EU zu kommen, müssen wir Menschen für die heimische Forschung, Technologie und Innovation gewinnen und sie auch dort halten. Mit dem neuen Maßnahmenpaket setzen wir wichtige Schritte, um die Neugierde an der Forschung zu wecken, sie im Laufe des Bildungsweges weiter zu schüren, um am Ende motivierte und interessierte ForscherInnen am FTI-Arbeitsmarkt zu haben." Dies scheint mehr als dubios.

    Interesse und Neugierde an der Forschung bereits im Laufe des Bildungswegs zu wecken scheitert an dem schweren Manko, das der aktuelle Lehrplan an den AHS in den naturwissenschaftlichen/technischen Fächern aufweist. Beispiel Chemie AHS: Unterstufe: 2 Stunden in der 4. Klasse; Oberstufe: je 2 Stunden in der 7. und 8. Klasse. Wie kann in den insgesamt 6 Wochenstunden (über die gesamte AHS Schulzeit gesehen) ein derartig großes, sich ständig veränderndes Wissensgebiet aktualisiert gebracht werden? Wie kann ein Biologieunterricht (in der Oberstufe je 2 Stunden in der 5., 6. und 8.Klasse) ohne ausreichende chemische Grundkenntnisse die Biochemie der Zelle, des Signaltransfers, der Endokrinologie, Immunologie, etc. verständlich machen? Wen wundert es, wenn sich das Gros der Maturanten Studienrichtungen zuwendet, die ihnen plausibler erscheinen?

    Das Trium-Mulierat Schmied, Karl, Bures fällt jedensfalls mehr durch unsinnige Genderpolitik auf (für die sie ja selbst als gutes Beispiel dienen) als durch erfolgversprechende Strategien in den Fächern ihrer Zuständigkeit: Bildung, Forschung und Innovation

    • Brigitte Imb
      26. August 2010 18:06

      Bleibt nur übrig zu sagen - "O sancta simplicitas!"

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:21

      Brigitte Imb: Seien Sie nicht ZU selbstkritisch.

    • TCM (kein Partner)
      27. August 2010 08:04

      @durga
      Ausgezeichneter Kommentar. Sie verstehen von der Sache offenbar mehr als Unterberger.

    • wahrnix
      27. August 2010 11:08

      Meine Jungkollegen in Ö holen sich ihre Gelder von der EU, NASA, Max Planck Institut u.ä.. In Ö werden die Gelder der Soziologie und den anderen Pseudowissenschaften gewidmet. Entsprechend sieht das physikalische Institut aus. Da steht nicht nur k&k darauf, es ist auch noch drinnen. Bis 1945 waren wir Weltspitze, bis 1970 gut, jetzt ist es vorbei.
      Patente: Was ist ein ö. Patent wert? Recht ist nur das, was man durchsetzen kann, sagten schon die Römer. Ein US Patent muß man haben! Ob die EU je so gut wird oder werden darf, wird sich zeigen. Und: ein Patent gilt 19 J, wenn man über den Erfinder schreibt, ist es copyright für 75J geschützt. Égalitée !!
      Lebewesen dürfen nicht patentierbar sein! Das ist Neokolonialismus und Ausbeutung! Daher muß die Zuständige ein einfacher, leicht zu beeiflussender Geist sein.

    • durga
      27. August 2010 13:43

      @ wahrnix 11:08

      Die k es wird einer großen und groß angelegten Aktion bedürfen um die Schäden, die durch die langjährige Vernachlässigung entstanden sind wieder gutzumachen.......... Daß jemand aus dem Ausland nach Wien an eine experimentelle Lehrkanzel kommt, ist so gut wie ausgeschlossen.“

      Haben diese Statements nicht auch heute unverminderte Gültigkeit?

      (Haben Sie übrigens schon versucht etwas von dem Modergeruch Ihres Nachbarinstituts zu inhalieren?)

    • Undine
      28. August 2010 13:45

      @wahrnix

      Sie schreiben: "...bis 1945 waren wir Weltspitze, wobei Sie sich auf das physikalische Institut beziehen.
      Vermutlich war es bei den anderen Fakultäten nicht wesentlich anders.

      Normalerweise liest man immer, daß ab 1938 bis 1945 so gut wie keine "Intelligenz" mehr im Lande vorhanden gewesen sein soll.

      Nach 1945 waren viele dieser hervorragenden Professoren--speziell aus der medizinischen Fakultät-- außer Gefecht gesetzt, weil sie in amerikanischen Straflagern festsaßen (zum Wohle der Mithäftlinge; aber das nur nebenbei).

      Ein anderer Teil dieser Kapazitäten befand sich in Kriegsgefangenschaft (Konrad Lorenz etwa).

  27. Brigitte Imb
    26. August 2010 16:12

    Irgendwie ist es auch eine Ungerechtigkeit der "BB" gegenüber, sie nun durch den "Gaugau" zu ziehen, denn in ihrer einfachen Strukturierung versteht sie es eben nicht besser.
    Sie bemüht sich "redlich" ihresgleichen Intelligenzia zu quotieren, denn sie weiß nur zugut, dass andernfalls kaum Chancen bestehen diese Frauen in höhere Sphären zu befördern.

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:23

      D.h. Sie sind Hausfrau und im Nebenerwerb Billa-Kassierin?
      (gut, man sollte Ihre Blödheiten entschuldigen, schliesslich sind Sie eine Frau, also sind Sie eben nicht für Höheres geboren)

  28. Graf Berge von Grips
    26. August 2010 15:42

    Erforscht doch endlich die Forschungsförderung
    durch Beseitigung der Forschungsverbehörderung!

  29. Norman Bates
    26. August 2010 15:18

    Wir können es drehen und wenden wie wir wollen.

    Das Hauptproblem sind nicht unsere Politiker (wobei, naja), sondern wir Dummvolk. Wir haben es zugelassen und wir (in der Gesamtheit) wählen diese Leute auch noch, die über die Jahre ein Gesamtsystem zu ihrem eigenen Machterhalt konstruiert haben.

    Dazu bedienen sich die Politiker der Sozialpartner und deren Besetzung eigener Leute in die Ministerbüros und in das Parlament, sowie der Kauf der Medien durch die Politik mit unserem Steuergeld.

    Durch den Kauf der Medien wird die eine Hälfte vom Dummvolk eingelullt (eh alles super) und die andere Hälfte resigniert und wählt gar nicht mehr.

    Deshalb wäre ein vordringliches Ziel, die eine Hälfte vom Dummvolk politisch etwas zu bilden und der anderen Hälfte eine Perspektive zu bieten.

    Klingt einfach, ist aber schrecklich schwierig umzusetzen.

    Any ideas?

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 15:42

      Ja, abhalftern.

      Entweder die ÖVP zu einer konservativen, sozialen, liberalen Partei erziehen versuchen oder, wenn das nichts hilft, auch die abwählen und FPÖ wählen, bis sie die Regierungsgewalt hat, oder die SPÖ zu einer sozialen, demokratischen und österreichischen Partei zu erziehen versuchen und bei Resistenz die FPÖ wählen.

      Erst dann werden die 'etablierte' Parteien munter werden.

      Da der Österreicher neue Parteien nicht wählt muß man die ihm bekannten verbessern, bzw. erziehen, wenn sie nicht hören wollen.

      Stellen Sie sich in Wien 52% Strache vor ! Das wäre eine Signalwirkung, die vieles verändern und bewirken könnte bei SPÖVP, alles im guten Sinn zum Überleben und zur Zukunft Österreichs.

    • Der kleine Nick
      26. August 2010 21:59

      @ Norman Bates:

      Ihrer Diagnose ist nichts hinzuzufügen. Und die von Ihnen pointiert formulierte Therapie wird aus vielen einzelnen Maßnahmen bestehen müssen: besser ausgebildete und durch leistungsgerechte Gehälter motivierte Kindergärtner und Lehrer (zweckmäßigerweise mit einem Personalwechsel an der Spitze der Bildungspyramide verbunden); Förderung von wertvollen Freizeitgestaltungen (zum Beispiel Redewettbewerbe und Diskussionen statt einlullende oder verrohende Computer-Spiele, gemeinsames Musizieren und Mannschaftssport statt Egoismusförderung); Berufsberatung nicht zur Befriedigung naiv-dümmlicher ideologischer Bedürfnisse, sondern durch engagierte Leute aus der Praxis (Arbeitgeber und Arbeitnehmer); Aus für Korruptionsinserate, damit Stopp der Verdummung, Manipulation und Marktverzerrung; Journalismuspreise für guten und nicht für gut tendenziösen Journalismus; ... - Einziges Problem: Werden unsere Politiker da mitspielen?

    • Norman Bates
      26. August 2010 22:13

      @Der kleine Nick

      Nein, die Politiker würden da nur sehr selektiv allenfalls bei wenigen Einzelmaßnahmen mitspielen.

      Nämlich dann, wenn es dem jeweiligen politischen Gegner schadet, eigenen Nutzen bringt und die eigene Machtbasis nicht erodieren läßt.

    • Norman Bates
      26. August 2010 22:23

      @Der kleine Nick

      PS: Sie haben recht, es wird nur durch unzählige Einzelmaßnahmen gehen und Sie schlagen da bereits einige sehr gute vor.

      Um diese jedoch wirklich zur Umsetzung zu bringen, müssen wir endlich die ideologische Lufthoheit der PC-korrekten Linken beenden.

  30. Celian
    26. August 2010 13:37

    Man komme mir bitte nicht mit der ach so gepriesenen sozialen Kompetenz von Frauen.
    Diese erschoepft sich gern in ei, ei, du wirst es schon schaffen, baba einen schoenen Abend.
    Von einem Mann als Chef erhaelt man zwar keine gutgemeinten Mitleidskundgebungen.
    Dafuer nicht selten kompetenten Ratschlag und einen Alternativplan.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 17:05

      Ich kenne schon auch im Beruf kompetente Frauen.

      Als Beispiel seien die 42% von etwa 250 000 EPUs und KMUs in Österreich genannt, die von Frauen betrieben werden.

      Aber hinter jedem erfolgreichen Menschen steht ein kooperativer Partner. Kindererziehung, Familienleben, etc. lässt sich nur mit massiver Hilfe bewerkstelligen, mit massivem Verständnis durch den Familienpartner, Verwandtschaft oder Personal.

      Alleinstehende Frauen oder durch Partner unterstützte Frauen werden erfolgreich sein, wie es auch bei den Männern ist, die dann erfolgreich sind, wenn sie alleinstehend sind oder durch den Partner unterstützt werden.

      So ist es eben, daß hinter jedem erfolgreichen Menschen ein zweiter steht, der ihn unterstützt.

      Das kann man aber nicht mit Quoten bestimmen, da kann man doch nicht eingreifen wollen, das ergibt sich natürlicher Weise von selbst.

      Wir wollen doch freie Menschen sein !

  31. Brigitte Imb
    26. August 2010 13:19

    OT - Es wird Zeit den Orf kollektiv zu kündigen!! Wrabetz verdient 350 000€/J. Da sind wir doch froh, dass unsere 160mio so gut eingesetzt sind!
    Frechheit!!!!!!

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/590151/index.do?from=suche.intern.portal

    • ProConsul
      26. August 2010 14:51

      ich stimme ihnen 100% zu, es ist eine bodenlose Frechheit für einseitige Berichterstattung, dem Chef des Rotfunks noch 350.000 zu bezahlen.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 15:18

      Dafür hätten wir bitte gerne 2 Programme im TV eines in seiner Links/Grün/etc. Domäne und ein anderes für konservativ/liberal/rechts/etc. und das auch im Radio.

      Es ist ein Staatsfunk und kein einseitiger Rotfunk und ein Mißbrauch von 160 Millionen EURO Steuergeld wird bei uns von der (Anti-)Korruptionsstaatsanwaltschaft zu untersuchen sein.

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:14

      Strache, Scheuch, Dörfler und Dobernig verdienen allerdings um einiges mehr.

  32. HDW
    26. August 2010 13:05

    Man darf sich doch wenigstens vorstellen was passierte wenn die FPÖ, sagen wir in Wien auf >30% heran käme und die RotGrünen abstürzen: Die wie richtig gesagt wurde Clans (Parteikader) würden rotieren, die Internationalisten würden H.C.Strache verhindern, das rote Wien von Brauner bis Kopietz bräuchte Psychopharmaka, aber sonst? Die M48 arbeitet weiter und die Strassenbahn fährt auch brav weiter. Vielleicht aber doch panikartige Umbesetzungen ("wir müssen zurück zu den Wurzeln" und so) in den Führungsbereichen aber auf Dauer auch eine Aufwertung der Argumente gegen den Genderwahnsinn, die bis jetzt eben nur von der FPÖ vertreten werden. (Wie gut oder schlecht ist dann nur eine Frage des Personals das dann automatisch besser wird wenns durch mehr Stimmen mehr Geld und Ansehen gibt!)

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 15:11

      Sehe ich nicht ganz so:
      Die MA48 wird unerfüllbare Forderungen stellen und streiken, die Verkehrsbetriebe werden unerfüllbare Forderungen stellen und streiken, die städtischen Dienste werden trotz Überbezahlung streiken, die Rathausbeamten werden die Arbeit sabotieren und dann streiken, wenn sie entlassen werden. Für so edel wie Sie halte ich die sozialdemokratische Partei Wiens nicht.

      Wenn es aber heißt zurück zu den Wurzeln, das ist der wirkliche Erfolg, weil die 'Wurzeln' sind für diese Kaste die Verfügungsgewalt über das Steuergeld, das sie derzeit korrupterweise mißbrauchen.

      Aufwertung der Argumente für Normalität und gegen Gender & Konsorten wäre es aber allemal.

      Das wäre die Lehre aus der Geschichte mit dem Wählen der FPÖ in Wien. Es könnte auch positive Überraschungen geben, nämlich die, daß die FPÖ imstande ist eine gute Legislaturperide in Wien hinzulegen und wegen 'Subversion' von seiten der SPÖ wieder gewählt werden, oder daß die SPÖ Wien in so einem Fall Demokratieverständnis beweist und kooperartiv wirkt und geläutert wiedergewählt wird nach einer Legislaturperiode.

    • Kurt22
      26. August 2010 16:25

      Ich fürchte, J. Maierhofer hat Recht. Erinnern wir uns an das Jahr 2000, Demos der Linken, um eine Mehrheit aus dem Parlament zu jagen, wütende Gewerkschafter ("da brennt die Republik" c Kaske), passiver Widerstand der Beamten (K.Schnabl: Nach Dienstschluß ziehe ich meine Uniform aus und geh auf die Demo), Aktivierung der roten Freunde aus dem Ausland (Schröder, Fischer usw.), der ÖGB treibt seine Schafe auf die Straße.
      Nein, die Roten würden ein Wahlergebnis, durch das sie in den Keller geschickt werden, nie akzeptieren, dazu sitzen viel zu viele der ihren an den Schaltstellen, da riskiert man lieber, dass dieses Land untergeht.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 16:51

      @ Kurt22

      @
      ' ... da riskiert man lieber, dass dieses Land untergeht.'

      Man arbeitet ständig am Untergang sieses Landes, solange man es verschuldet.

      Die Art der Geldverschwendung würde sich verstärkt zu Streik und Devastierung neigen, Fakt ist es ja seit mehr als 40 Jahren, daß diese Sorte von 'Clan' an der Zerstörung des Landes arbeitet.

      220 000 000 000 EURO Schulden 400 000 000 000 EURO Staatshaftungen und 7 500 000 000 EURO Kreditkosten pro Jahr derzeit sprechen da eine eindeutige Sprache.

    • Kurt22
      26. August 2010 20:28

      Dazu passt der Kommentar von Anton Volpini um 18:53, der zitiert den rechtskräftig verurteilten Charly. Es scheint also volle Absicht der Roten zu sein. Dann gibt´s wieder das 34er Jahr, und sie können Märtyrer spielen. Das Land ist ihnen wurscht.

    • Brigitte Imb
      26. August 2010 21:06

      Strache 30%....ui, da würde DLHBP aber rasch "bei Fuß" stehen. Bestimmt gibt´s am stillen Örtchen bereits einen Notfallsplan.

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 07:02

      Strache stagniert bei 20%. Den anständigen Österreichern ist er eben doch zu rechtsextrem.

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 11:09

      @ Erne-Kasperl, neuerdings Systemfehler:

      Anständige Österreicher sind für Sie wohl Leute, die sich kaufen lassen von Wohlstands- resp Harmonieverheißungen, denen die sozio-ökonomische resp sozio-kulturelle Grundlage abhanden gekommen ist?

  33. simplicissimus
    26. August 2010 12:54

    was erwartet man sich eigentlich noch von dieser gesellschaftlichen pc-gender verirrung ausser kontraproduktive, ineffiziente, geistig verwirrte "neue linke" ideologie, die krampfhaft nach scheitern des staatssozialismus nach neuen zukünftigen flops sucht.
    arme welt.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 20:13

      @ flops

      Die sozialdemokratischen Grundforderungen waren alle um etwa 1970 bereits erfüllt, alles was von dieser Seite seither gefolgt ist, waren übermütige. realitätsferne Zugaben und Einmischungen in die Privatshäre des Menschen.

      Es entstand eine Parallelwelt, weil die anderen dem nicht entgegentraten, und jetzt haben wir den unumkehrbaren Bankrott fast erreicht, wir können entweder ins Verderben rennen oder 100 Jahre lang für 40 Jahre Spaß auf Schulden blechen.

      Bis 1970 etwa war es sozialdemokratischer Erfolg. Die Flops kamen nachher.

    • simplicissimus
      28. August 2010 14:30

      @josef maierhofer: auf ö bezogen ist das´richtig. unter staatssozialismus habe ich eher kommunistische staaten gemeint.

  34. Brigitte Imb
    26. August 2010 12:21

    Meine Vorstellung einer funktionierenden Gesellschaft ist, dass die fähigsten Menschen herangezogen werden um im Bereich von Bildung, Forschung und Politik ihre Talente einzusetzen und so der Um u.- Nachwelt von Nutzen u. Bedeutung sein können.

    Der wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit wird das Bures Modell sicherlich nicht förderlich sein, im Gegenteil, es schmälert die Chancen.

    In Wahrheit geht es den Politikern nicht um herausragende Ergebnisse, sondern um klientelbezogene Wohltaten.

    Die BB (Blonde Bures) und ihre Quotinnen sind der lebende Beweis eines rückschrittlichen Systems, das nicht die besten Köpfe, sondern unter durchschnittliche, an die Oberfläche spült.

    • Norbert Mühlhauser
      26. August 2010 12:44

      Eigentlich Extremismus a la Taliban und - bislang noch - Saudi Arabien & Co.

      Nur eben spiegelbildlich.

    • Norbert Mühlhauser
      26. August 2010 13:01

      Nachtrag:

      Quote ist wohl nur deshalb noch nicht 100:0, weil es zB bei den Medizinern noch einiger Männlein zur Aufrechterhaltung des Betriebes braucht.

      Jedenfalls aber kommt es auf Ziel und Qualität der Forschungsprojekte nicht mehr an: DAS ist die Taliban-Parallele.

    • socrates
      26. August 2010 16:39

      In Ausschreibungen, in denen qualifizierte Leute (Uni Prof, Ärzte, Wissenschaftler, usw. gesucht werden, stehen seitenlang die Anforderungen, die letzte Zeile aber lautet: "...und andere." (seit Firnberg). Bures gehört zu den anderen.

  35. Kurt22
    26. August 2010 12:07

    Schade, den besten Titel für eine förderungswürdige Forschung hat mir A.U. weggeschnappt.
    Wie wärs aber mit einer "Untersuchung der Reduzierung von Xenophobie durch weiblichem Solotanz und gemeinsamen Alkoholkonsum auf die Haushaltsarbeit der Männer"?
    OK, die Erderwärmung kommt nicht vor, aber ich könnte in einer Bar mit ukrainischen Mädels Champagner saufen, statt mit meiner Frau zu Hause zu sitzen, und die Rechnung der Frau Bures schicken!

    • Erich Bauer
      26. August 2010 12:49

      Kurt22,
      "..und die Rechnung der Frau Bures schicken..."

      ... wenn Sie zum "Clan" gehören... kein Problem...

    • Kurt22
      26. August 2010 13:27

      @Erich Bauer: Leider gehöre ich nicht zum Clan! Was rede ich, Gott sei Dank gehöre ich nicht diesen äh...... (mir fällt nix schreibfähiges ein) an!

    • Erich Bauer
      26. August 2010 13:53

      Kurt22,
      "...Gott sei Dank gehöre ich nicht..."

      Ich habe nichts anderes erwartet. Die Zugehörigkeit zu diesem äh... kostet die Seele. Die immer hysterischere Gefräßigkeit der "Trogfressmaschinen" könnte ein unbewußter Hinweis sein, daß sie schon das Herannahen des Schlächters spüren...

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 06:25

      Patrioten"humor"
      *gääääääääääääähn*

  36. W. Mandl
    26. August 2010 11:58

    Und aus der wissenschaftlichen Community, die ja hauptbetroffen von einer unsachlichen Vergabe von Forschungsförderungsmitteln ist, kommt da kein Widerstand?

    Ich kann nicht glauben, dass da nur mehr schweigend und resigniert gelitten wird.

    • Kurt22
      26. August 2010 12:27

      Gute Frage, aber anscheinend ist die "geistige Elite" des Landes entweder korrupt oder so abgestumpft oder sie verdankt ihre Posten nur mehr der Politik statt einer Qualifikation.

  37. zweiblum
    26. August 2010 11:50

    Wenn eine Dentalhilfskraft den Vorsitz bei einer Konferenz, die der Wissenschftsentwicklung gewidmet ist, führt, fällt mir nur "garbage in, garbage out" ein.

    • Kurt22
      26. August 2010 12:09

      Ich kenne einen Zahnarzt, kann ich da auch Minister werden?

    • inside
      26. August 2010 12:29

      Kurt

      einen Zahnarzt?
      Tut leid - überqualifiziert!

    • Kurt22
      26. August 2010 12:49

      @inside: Einspruch, ich kenne auch seine Assistentin, passt es jetzt?

    • inside
      26. August 2010 13:05

      Grüss Gott, Herr Minister!

    • Systemfehler (kein Partner)
      27. August 2010 07:03

      Ich kenn einen Zahntechniker, der Diktator werden will.

    • Norbert Mühlhauser
      27. August 2010 11:39

      @ Erne-Kasperl, neuerdings Systemfehler:

      Ja pfui gaga, Teifel eini! Dieser Zahntechniker stellt sich Wahlen, um Mehreiten hinter sich zu sammeln und regieren zu können ... !

  38. M.S.
    26. August 2010 11:46

    Es hilft alles nichts. Wenn ein Volk sich bei Wahlen mehrheitlich ausschließlich davon leiten läßt, wer satte Gehaltserhöhungen, Sicherung der Pensionsprivilegien, die Abschaffung von Studiengebühren, die Schröpfung der "Reichen" und jede Menge luxuriöser Sozialleistungen verspricht und für das Bildung, Charakter und Qualifikation von Kandidaten kein Kriterium ist, darf sich nicht wundern, wenn heute mehrheitlich Leute in der Regierung sitzen, die vor nicht allzu langer Zeit nicht einmal als Sachbearbeiter in ein Ministerium aufgenommen worden wären.
    Aber gerade die Wähler, die sich das selbst eingebrockt haben, werden dann, wenn das Werkel bald zusammenbricht am lautesten nach den Schuldigen schreien (siehe Griechenland)

    • Florin
      26. August 2010 14:14

      Ihre Analyse, obwohl ein definitves Armutszeugnis, bringt den Status Quo auf den schmerzhaften Punkt!

    • Erich Bauer
      26. August 2010 15:07

      M.S.,
      "...am lautesten nach den Schuldigen schreien (siehe Griechenland)..."

      Und... was ist in Griechenland?

  39. Xymmachos
    26. August 2010 11:15

    Und eine ÖVP zu wählen, die dem allen taten- (weil hilf-) -los zusieht - das muten Sie uns allen Ernstes zu, Herr Dr. Unterberger?

    • Brigitte Imb
      26. August 2010 14:39

      Dazu das neueste Wahlplakat der ÖVP. Unterstützen die Schwarzen den Häupl?

      http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/590183/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 16:36

      @ Brigitte Imb

      Für die Stadtwache wird es kein Geld geben, für die Antitransparenz ist ja jetzt schon gesorgt, werden doch nur mehr Teile der Magistrate der politischen Kontrolle unterstellt und sind offiziell zumindest ausgegliedert, vor allem die Gemeindebetriebe.

      Also sehr viel Bedingung gibt es da nicht.

      Ich lese da nichts von Regierungsbeteiligung, von Wünschen zu amtsführenden Stadträten, ich lese da nichts von Mitgestaltung, etc.

      Der 'frische' Wind wird eher Frau Marek um die Ohren blasen und sie muß sich warm anziehen. Frau Marek hat sich zum Steigbügelhalter definieren lassen und nicht mehr und nicht weniger. Sie wird Vizebürgermeisterin und die Wiener ÖVP den Bach runtergehen.

    • socrates
      26. August 2010 16:47

      Die Stadtwache war doch eine Haider - Götz Erfindung, für Graz, wenn ich mich recht erinnere. Ist die ÖVP jetzt übergelaufen? Ich kann mich dort noch an die Nazikeule erinnern, gilt das nicht mehr?

    • socrates
      26. August 2010 16:49

      Jetzt hab ich´s! Die Stadtwache heißt Gendarmerie und alles ist wieder in Ordnung!

    • Undine
      26. August 2010 21:05

      @Xymmachos

      Ihr Wort in Dr. Unterbergers Ohr!

  40. Karl Rinnhofer
    26. August 2010 10:58

    Ein kleinen Beitrag zum Genderwahnsinn: Als sich die seit Jahren bekannten signifikant schlechteren Ergebnisse von Studentinnen in naturwissenschaftlichen Fächern beim Mediziner-Aufnahmetest zeigten - die zudem oftmals in penetrantem Gegensatz zu deren Benotung in Maturazeugnis stehen - behauptete eine „Sozialforscherin“ allen Ernstes, wenn dies Auswirkungen auf die Berechtigung zum Medizinstudium habe, sei das „eine inakzeptable Diskriminierung von Frauen“: Ein Ergebnis, das trotz höherer Zahl von Bewerberinnen (beim Test) mehr Männer zulässt, sei „zynisch“ und widerspreche „zeitgemäßen Quotenregelungen“, dem „Gleichbehandlungsgrundsatz“, in dem zudem festgeschrieben sei, dass bei gleicher Eignung Frauen vorzuziehen seien, sowie den spezifischen Frauenförderprogrammen an Hochschulen, in der Forschung, , speziell in den TechnikerINNen-Förderprogrammen.

    Daher müssten wesentlich mehr Frauen zum Medizinstudium zugelassen werden als Männer. Mehrere Möglichkeiten, dies zu erreichen, seien zu erwägen: Naturwissenschaftlich/technische Fragen könnten bei weiblichen Studenten entweder zunächst ausgesetzt oder bei Nicht-Beantwortung zunächst nicht ins Gesamtergebnis einbezogen (und allfällig nachgeholt) werden; zusätzlich sollten Frauen von vorne herein aufgrund ihrer „höheren sozialen Kompetenz“, die sich leider im Test nicht messen ließe“, Punkte bekommen.

    Ein klarer Fall von Frauendiskriminierung sei der verpflichtende Militär- bzw. Zivildienst für Männer. So hätten nur Männer die Chance, sich in Jahr lang nach der Matura die Gelegenheit, sich für diesen Test vorzubereiten und in naturwissenschaftlichen Bereichen einzuarbeiten. Frauen müssten dagegen unmittelbar nach der Matura „in das kalte Wasser springen“. Den Dienst verpflichtend auch für Frauen einzuführen, komme „selbstverständlich nicht in Frage“.

    Mir wurde schon vor geraumer Zeit von einer Höheren Schule berichtet, wo sich Eltern einer Schülerin, die in Physik mangels Kenntnissen mit Nicht genügend!“ beurteilt worden war, sich im Zuge einer Notenberufung auch an eine „Gleichbehandlungs-Instanz“ wandte, da „negative Beurteilung einer Schülerin naturwissenschaftlichen Fächern eine Diskriminierung darstellte“, weil Mädchen auf diesen Gebieten „nicht die ihrer speziellen Begabung gemäße pädagogische Förderung erhielten“ und daher auch „keine vergleichbaren Forderungen gestellt werden dürften“.

    Man könnte diese Pervertierungen als Spaß abtun: – wenn die Gesamtsituation nicht so ernst wäre. Der Genderwahnsinn hat enorme gesellschaftlich bedenklich Auswirkungen – etwa auf die Situation der Familien: Durch pekuniäre Maßnahmen lassen sich diese unfassbaren Missentwicklungen nicht kompensieren!

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 11:14

      Danke für den Beitrag !

      Das zeigt, daß die von Ihnen genannten IdeologInnen vor keiner noch so blöden Begehrlichkeit zurückschrecken und vor keiner noch so blöden Aussage.

      Die Testfragen sind für alle gleich.

      Was haben wir von 'sozialkompetenten' Ärztinnen, die uns mit falschen Medikamente, mit falschen Therapien, mit Ignoranz ermorden ?

      Der Ruf der österreichischen Medizin wird damit ruiniert und die Scheichs werden sich ihre Spitzenbehandlungen anderswo holen, wenn Österreich da absackt.

      Was meint denn da die Ärztekammer dazu, zu solchen hirnamputierten Angriffen auf die österreichische Medizin, was meint denn die Universitätsleitung dazu, oder liegen die alle in Agonie und lallen nur nch 'Gender', 'Quote', etc. ?

    • Kurt22
      26. August 2010 12:13

      @Josef Maierhofer: Zusatz zu Ihrer Frage: "Was haben wir von 'sozialkompetenten' Ärztinnen, die uns mit falschen Medikamente, mit falschen Therapien, mit Ignoranz ermorden ?"
      Was haben wir von unfähigen Zahnarztassistentinnen?

    • Erich Bauer
      26. August 2010 12:46

      Karl Rinnhofer,
      "...wenn die Gesamtsituation nicht so ernst wäre..."

      Diie DDR. war verglichen mit den EU-Tugendwächterstaaten von heute ein wahres Paradies der Freiheit. Der rote und braune Sozialismus hat schon frühzeitig die „Waffe“ Demokratie entdeckt. Unter diesem Titel kann man die Massen zum Jauchzen bringen. Heute ist es längst soweit, dass man nur noch zwischen sozialistischen Kartellparteien wählen kann. Die „Genderei“ ist die Gesetzestafel vom Berg Sinai. Diejenigen die das „Goldene Kalb“ der Freiheit des Einzelnen lieber hätten, müssen ausgemerzt werden. P.C. und Gender sind kein „Irrsinn“. „Denn sie wissen was sie tun…“ Bemerkenswert, dass keine Oppositionspartei Anstrengungen und Bemühungen macht auf diese gefährliche Entwicklung massiv hinzuweisen. Da nimmt man lieber das „Wiener Blut“. Fast ist man versucht zu glauben dass die „Oppositionellen“ bloß Anhängsel der sozialistischen Kartellparteien sind. Mit „Ventilfunktion“. Das Gegenteil einer Diktatur ist die Freiheit des Einzelnen… Und diese Freiheit wollen DIE nie!

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 14:40

      @ Kurt22

      @
      'Was haben wir von unfähigen Zahnarztassistentinnen?'

      Den Absaugschlauch an der falschen Stelle ...

  41. Richard Mer
    26. August 2010 10:06

    Das ist ziemlich schlimm. Wirklich ziemlich schlimm. Gerade wo die Forschungsmittel und Forschungsförderung in Österreich ja nicht besonders gut ausgestattet ist.

  42. wahrnix
    26. August 2010 09:58

    In Ö wurden zahlreiche Arbeiten gefördert, ob die spezielle Relativitätstheorie nicht eigentlich von Einsteins Frau stammt. Die "besten" Arbeiten wurden veröffentlicht und prämiert. Das ist Gender - like! Daß sie werder von Einstein noch von seiner Frau stammt, wie ich schon Kollegen TCM mitgeteilt habe, spielt dabei keine Rolle.
    Meine Kollegen an USA.universitäten jammerten immer: eine blinde NegerIN müsste man sein!
    An der TU (dort kenne ich mich noch aus) heißt es nicht: Wer ist der Beste?, sondern Wer ist Frau?! Daß wir im Shanghai Ranking an 452. Stelle stehen, spielt doch für DI.Dr. in nix Bures keine Rolle, Hauptsache sie setzt ihre pubertären Ideen durch. Wen kümmern in dieser Regierung schon Tatsachen!

    • socrates
      26. August 2010 10:19

      Wenn ich sehe, daß nach Kreisky´s Gründung von Alpbach als Wissenschaftsforum nun Nichtmaturanten als zuständige Ministerinnen das große Wort führen, dann frage ich mich, wozu überhaupt in die Schule gehen. Der jüdisch - sudetendeutsche Großbürger Kreisky "rotiert im Grab"!
      Damals war Bildung ein Anliegen, legendär sind Kreisky´s Worte: "Lernen sie Geschichte" oder "von den heutigen Sozialisten hat keiner mehr ´Das Kapital´gelesen, sie kennen es nur vom Hörensagen, Ich habe es im Gefängnis gelesen". Damals wussten wir noch nicht, was Ö mit ihm verloren hat, die Hoffnung lebte noch.

    • Kurt22
      26. August 2010 12:55

      @socrates: Hat aber nicht gerade Kreisky mit der Politik der gleichen Chancen für alle die heutigen Blindgänger produziert oder zumindest begünstigt?
      Er selbst hat doch als wirtschaftlich Ahnungsloser Wirtschaftpolitik betrieben, und ist somit Vorgänger und Vorbild dieser Crash-Test-Dummies (bitte englisch aussprechen!).

    • Undine
      28. August 2010 17:52

      @Wahrnix

      Wenn die Relativitätstheorie weder von Einstein noch von seiner Frau stammt, von wem stammt sie dann tatsächlich?
      Vor einigen Jahren "wählte" Deutschland den berühmtesten Deutschen. Beinahe hätte Einstein das Rennen gewonnen, eben wegen der Relativitätstheorie. Daß er sich in den USA Lorbeeren wegen der heute nicht mehr so ganz populären Atombombe erwarb, wurde diskret verschwiegen.

    • wahrnix
      05. September 2010 11:05

      Undine
      Die spezielle Relativitätatheorie in dieser Form von Henri Poincaré. Er hat 6 Monate vor Einsteins Veröffentlichung diesem sein Konzept darüber geschickt, was dieser (fast) wörtlich übernommen hat, nur `vergaß´er ihn zu erwähnen. Sie hatte aber viele Väter, von J.J.Thompson 1881, der aus Messungen an der Beschleunigung eines Elektrons im Magnetfeld die Formel E=m*c^2*3/4 aufstellte, bis zu Kaufmann et al 1889, die es auf E=m*c^2 korrigirten, die ersten diesbezüglichen Veröffentlichungen erschienen in der italienischen Fachzeitschrift für Elektrotechnik 1902 und 1903, erste mathematische Ableitung von Friedrich Hasenörl (Uni Wien).
      Die allgemeine Relativitätstheorie ist von David Hilbert (deutscher Mathematiker, gest 1943 in Göttingen), E. vergaß ihn ebenfalls zu erwähnen.
      Zu Ihrerm Medienrennen um den besten deutschen Wissenschaftler im 20.Jh: Wo ist Wunder? Der PC- Terror ist immer und überall!
      Ich schlage Max Planck vor als wichtigsten Physiker für das 20. Jh.

  43. Erich Bauer
    26. August 2010 09:30

    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß wir keine Politiker als Vertretung wählen, sondern "Clans". Bures interessiert die Forschung "Nüsse". In ihren Schädel hat sie einzig und allein die "Clan-MitgliederINNEN" und p.c. "Verkehrsregeln" (haben natürlich nur für die Anderen Gültigkeit). Das gilt übrigens auch für alle anderen "Clans" (Wiener Rathaus, ORF etc.). Die heiraten sogar nur noch untereinander. Vielleicht wird man sogar schon innerhalb dieser "Stämme" gezwungen... So ein "Clan" ist seiner Natur nach ein Staat im Staat - mit eigenen Gesetzen! Alle übrigen "Staatsbürger" (vielleicht sollte man diese Herumirrenden sogar schon als "inoffiziell" erklären) werden als notwendige Ausbeutungsobjekte "toleriert". Freilich nur solange sie Wohlverhalten zeigen. Da die österreichische "Clanherrschaft" schon so weit fortgeschritten ist, kann man die Ausbeutungsobjekte punktuell und auch willkürlich mit Meinungsterrorgesetzen zur Räson bringen. Man muß sie also nicht gleich umbringen. Von Clans zu verlangen, daß sie das Gesamtwohl Österreichs (abgesehen von ÖSTERREICH) verfolgen, ist etwas naiv, oder? Was meinen Sie? Erklärlich wird mir bei diesen Gedanken diese durchgehend Islam-affine Haltung. Brother's in Arms eben.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 10:03

      Sie haben völlig recht.

      Wir müssen die einfach nur abwählen und schon kommen sie wieder auf den Teppich zurück mangels Pfründen und Privilegien. Das ist die einzig mögliche Heilung von diesen Unsitten.

      In Wien wähle ich, wenn noch ein paar vernünftige Ansagen aus dieser Ecke kommen, Strache. Ich möchte damit bewirken, daß diese Unsitten mit dem Haberertum, mit der Parteibuchwirtschaft, mit der Privilegienwirtschaft, mit dem Postenschacher zumindest für eine Legislaturperiode abgestellt werden.

      Wenn Strache bessere Politik macht, so kann er auch wiedergewählt werden. Jedenfalls ist eine Abwahl der 'herrschenden Kaste' dringend notwendig.

      Die sind zufolge Geld, Privilegien und ideologischer Verblendung schon zu weit weg von der Realität. So weit, daß unser aller Existenz zufolge Schulden bereits massiv gefährdet ist.

    • Erich Bauer
      26. August 2010 10:42

      Josef Maierhofer,

      Was die Möglichkeit einer „Abwahl“ betrifft bin ich da sehr pessimistisch. Nicht deswegen, weil es mir an Optimismus mangelt, sondern weil ich wahrscheinlich zu realistisch bin. Betrachtet man das System der, in den letzten Jahrzehnten herangebildeten „Demokratieherrschaft“, ist da mit „Wahlen“ nicht mehr viel zu machen. Die Clans versprechen nicht nur ihren Clanmitgliedern Transferleistungen, sondern auch Teilen ihrer „Wähler- und Ausbeutungsobjekte“ (selbstverständlich nie in diesem Ausmaß). Insgesamt ergibt das ein wesentlich größeres Wähler-Clientel für die „Umverteilungsparteien“. Deswegen werden sie gewählt. Und die Parteien übertreffen sich: Ein Herz für Transferempfänger! Naturgemäß haben die großen Sozial(istischen)Parteien den „Heimvorteil“. Solange die paar verbliebenen ECHTEN Nettoleister mitmachen, ist der Umverteilungs-Teufelskreis nicht zu stoppen. Mit „Wahlen“ kann das die Minderheit der Nettotransferleistungszahler nie! Und offensichtlich scheint die Schieflage der Reziprozitätsbalance dieser Minderheit nicht aufzufallen bzw. sie akzeptiert das.

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 10:58

      Es fällt schon vielen auf, aber, wie auch diesmal richtig geschrieben, es wird sich nichts ändern an dem Kurs Richtung Katastrophe.

      Es ist die Wahrnehmung gestört bei der 'herrschenden Kaste'. Die Wahrnehmung richtet sich einzig auf Klientel, Postenschacher und nehmen und Schuldnen machen.

      Die Wahrnehmumg richtet sich nicht auf die Kosten, die Schäden und die Gesamtschuldenstände.

      Damit ist das Bott, das auf die Schuldenschlucht zusteuert manövrierunfähig. Alle Appelle verhallen ungehört, solange die 'herschende Kaste' nach dem letzten Tusch der Kapelle nicht den Zack des 'Eisberges der Titanic' im Po stecken hat.

      Das kann sich vielfältig ausdrücken: Der IWF übernimmt das Kommando, der Bürger übernimmt das Kommando, der Bürger kämpft, weil er uneinig ist, der Bürgerkrieg richtet sich gegen die Richtigen oder gegen die Falschen, etc., etc.

      Die Jagdgesellschaft wird weggespült genauso wie die P.C. Gesellschaft.

      Es ist dies, wie in der Bibel geschrieben, wie im Paradies, als die Begehrlichkeit nach dem verbotenen Apfel obsiegte, dann war der Mensch plötztlich nackt und eigenverantwortlich, das war dann mühsam. Das haben wir versucht 40 Jahre lang zu ignorieren. Wir werden demnach auch uns nicht mehr von unserer Dekadenz befreien können und untergehen mit und ohne Optimismus, mit und ohne Realismus.

    • Florin
      26. August 2010 11:33

      Die Diagnose ist schon lange gestellt, allein es fehlt die Therapie!

    • Erich Bauer
      26. August 2010 12:13

      Florin,
      "...Die Diagnose ist schon lange gestellt, allein es fehlt die Therapie!..."

      ...Und offensichtlich scheint die Schieflage der Reziprozitätsbalance dieser Minderheit nicht aufzufallen bzw. sie akzeptiert das.

      Ergibt schlüssig, im Gegensatz, daß die ECHTEN Nettotransferleistungszahler (KMUs + EPUs) sich der "Erwitschafterei" verweigern und so um die 100.000 Konkursformulare, bzw Liquidierungsformulare ausfüllen und absenden. Konkursgrund: steuerliche, bürokratische und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen.

    • Kurt22
      26. August 2010 12:33

      Mit Wahlen was ändern? Dann holen sich die Roten halt die Schwarzen UND die Grünen ins Koalitionsbett, und wenn´s sein muß auch noch die Orangen, dann reichts schon gegen die bösen Blauen!

    • Florin
      26. August 2010 13:45

      "... daß die ECHTEN Nettotransferleistungszahler (KMUs + EPUs) sich der "Erwitschafterei" verweigern..."

      "... daß die ECHTEN Nettotransferleistungszahler (KMUs + EPUs) sich der "Erwitschafterei" verweigern..."

      Hat irgendwer hier schon erlebt, daß gerade die, die diesen ganzen Wahnsinn bezahlen sich wirklich verweigern? Eben! Sonst stünden wir nicht da wo wir heute sind. Es läuft immer dem selben Schema ab: Man jammert und räsoniert, mehr oder minder wortgewandt und sogar schlüssig, in einem kleinen Kreis von Gleichgesinnten - durch das Internet hat sich der Kreis nur vom Eßtisch und dem Kaffeehaus, um eine weitere Plattform, in der man seinem Verdruß mehr oder minder eloquent Ausdruck verleihen kann, ums "Forum" erweitert.
      Das scheint generell, den meist liberalkonservativen Leistungsbringern, anscheinend zu genügen; man zahlt weiter und macht den Wahsinn dadurch erst möglich!

      Konkurs oder irgend eine ähnlich drastische Methode der Verweigerung ist dem Durchschnittsleistungszahler nicht inhärent und daher nicht machbar...

    • Josef Maierhofer
      26. August 2010 14:28

      @ Florin

      Die nehmen ja mehr als wir zahlen können, die machen das auf Schulden zu unseren Lasten, das ist das Kriminelle an der Sache.

    • Erich Bauer
      26. August 2010 14:37

      Florin,
      "... Hat irgendwer hier schon erlebt, daß gerade die, die diesen ganzen Wahnsinn bezahlen sich wirklich verweigern?..."

      Tja... "Atlas shrugged" nicht... Und wenn der Wille zur Macht fehlt? Ohne gesunden Zug zur Macht und ohne entspannten Blick auf "Gewalt" (muß nicht gleich körperlich sein), wird diese Minderheit eben ins "Hamsterrad" verbracht. Für die roten und braunen Sozen ist die Gewalt jedenfalls systemimmanent in der Ideologie einzementiert. Die Bandbreite der Gewalt reicht vom "Meinungsterrorgesetz", über den Gulag bis zu den "killing Fields". Ich komme wieder zurück auf "Atlas". Atlas shrugged nicht Atlas bricht zusammen. Und zwar leider erst dann, wenn die Freßsucht der "Trogfressmaschinen" die totale Absurdität erreicht hat. Dann, wenn die Gefräßigkeit ein Stadium erreicht hat, daß sie das eigene Überleben sogar hintanstellt. Von "Atlas" ist leider nichts zu erwarten. Atlas ist stupider als Sisyphos. Tatsächlich wäre es das erste Mal in der Geschichte, wenn Liberale und/oder Konservative aus den "Staudn" rauskommen. Aber... schau ma mal...

  44. Der kleine Nick
    26. August 2010 09:01

    Die Konsequenz dieses Bures-Unsinns kann nur lauten: Bitte ab sofort keine Parteienförderung mehr für Parteien, denen ein FayMANN vorsitzt - soviel Gender muss sein!

  45. Josef Maierhofer
    26. August 2010 08:55

    Wenn man Ungebildete über Forschung entscheiden lässt, kann nichts Zufriedenstellendes herauskommen. Wenn man 'P.C.' walten lässt in Beurteilungsgremien, so kann nur 'P.C.' Müll herauskommen.

    Entweder wird das Ergebnis eines quotengerechten Forschungsprojektes das Papier nicht wert sein, auf dem es steht, oder es wird zufolge Doppelbesetzung (einmal Komeptenz und, wenn diese zufällig männlich sein sollte, dann noch zusätzlich Quote) übermäßig teuer sein. Entweder es wird das Projekt, weil es unnötig ist, in der Schublade verschwinden, oder es wird, wiel das Ergebnis gefragt ist, weltweit nachgefragt werden.

    Daß Letztgenanntes weder mit Quote noch mit Durchschnitt, noch mit Normarbeitszeiten, noch ohne Anstrengung, noch mit Fehlentscheidungen, noch mit Dummheit erreicht werden kann, leuchtet ein, es kann nur mit äußerster Anstrengung, Disziplin, Engagement und Qualifikation erreicht werden. Qualifikation steht nicht auf einem Schulzeugnis, Qualität schon gar nicht. Auf einem Schulzeugnis steht, daß der Kandidat an einem bestimmten Datum, eine bestimmte Vorgabe erfüllt hat, was daraus shcließen lässt, daß er dieses Gebiet einmal gekonnt hat, erlernt hat, mehr heißt das nicht. Qualifikation steht in den errecihetn Arbeitsergebnissen, die ein Mensch aus eigenem Wissen und mit eigenen Fähigkeiten allein oder in Gruppen erbracht hat.

    Statt, daß die Einsicht greift, daß wir mit den Forschungsgeldern verantwortungsvoll umgehen müssen, daß wir nur solche Forschungsprojekte durchführen, die uns auch weiterbringen, die uns, wie das noch vor 40 Jahren war, an die Spitze bringen, daß wir mit den Forschungsgeldern effizient und sparsam umgehen, legt die ungebildete Führung im Einklang mit dem 'P.C.'-'Expertenteam' (sicher quotengemäß besetzt, oder oft sogar mit Frauenüberhang) einfach nur solche Forschungsprojekte an, die apparatschikmäßig überschaubar sind für die Ungebildten und vernachlässigt die Spitzenprojekte.

    Die Folge ist, daß sich (wir haben gelesen, daß die Schweiz das korrekt über die Unis macht, ich habe selbst einen Studienkollegen als Professor an der ETH Zürich) private Forschungskreise bilden müssen, die auf die ohnehin bald ausfallenden Fördermittel verzichten können und dies im Umkreis von Konzernen, die Forschungsgeld geben können. Daß das nicht in Österreich passiert, wo solche 'QuotenidiotInnen' und Ungebildte Entscheidungen treffen dürfen, wird wohl jedem klar sein.

    Es sei damit gesagt, daß Dr. Unterberger's Titel in jeder Hinsicht stimmt und Österreich Schaden zufügt.

    Das Traurige ist bei uns die 'Postenmentalität'. Niemand denkt an die Aufgabe und deren Bewältigung, jede(r) 'QuotenmenschIn' denkt nur an die 'Benefits' an den 'Job' an das Gehalt, an die Quote. Dabei vergessen sie auf die Aufgabe, auf die Qualifikation, auf das Ergebnis, auf die Ergebnistreue und auf die Sinnhaftigkeit.

    Die Hauptantriebskräfte für diese schädliche Mentalität liegen in Österreich hauptsächlich in der aktiven Verantwortlichkeit bei Links-Grün und in der passiven Verantwortlichkeit bei Schwarz.

    Man kann natürlich diese Meinung, diese Nehmermentalität solange nicht ändern, solange diese Argumente nicht akzeptiert werden, solange die 'Gier' größer ist als die Vernunft, man kann es aber sagen und apellieren an die Vernunft, apellieren an die Verantwortung, an das Gewissen, man kann versuchen, die Sinnlosigkeit, die Geldverschwendung, die bei schlechten (sinnlosen) Projekten oder bei teuren Projekten (quotenbesetzt) greift. Man kann nur an die Vernunft apellieren und auf die Auswirkungen hinweisen.

    Mit staatlichen Forschungsgeldern umzugehen, wie wir das tun, Entscheidungen durch 'Unwissende' oder 'Verblendete' ausführen zu lassen, ist für Österreich schädlich.

    Trotz des Wissens, daß dieses 'P.C.' bereits enorme Schäden verursacht hat, trotz der sichtbaren und meßbaren Konsequenzen, trotz des bekannten Schuldenstandes, setzen diese Parteien auf diese Ideologie.

    Liebe Österreicher, habt Ihr noch ein bißchen Vernunft, ein bißchen Gewissen, ein bißchen Mumm in den Knochen, dann wählt diese 'Bagage' ab !

    Liebe QuotInnen, es gibt Bereiche, wo mehr Frauen als Männer engagiert sind, und Bereiche, wo mehr Männer als Frauen engagiert sind, das gibt es im Beruf und im Privatleben. Es ist eines jeden Freiheit, über sein Leben zu bestimmen. Es ist aber unmöglich, das Geschlecht des Menschen und seine Fähigkeiten, Eignungen und Neigungen zu verleugnen.

    Denken Sie daran ! Denken Sie an die Freiheit !

    • Franz L
      26. August 2010 15:23

      @ Josef Maierhofer
      Genau so ist es bzw. sollte es sein. Erstklassiger Kommentar!

  46. inside
    26. August 2010 08:04

    Meint man hier d i e Bures,

    Bundesministerin für Verkehrtes,
    Stagnation
    und Phantasie
    im Kabinett Faymann?

    • inside
      26. August 2010 08:55

      Ich suche für Phantasie ein "n".
      Bitte alle suchen!!
      Wer es findet, hinten d'ranhängen.
      Danke

    • Kurt22
      26. August 2010 12:36

      Sie meinen wohl das Lachkabinett Faymann (bzw. Feymann, wie ihn Gewerkschafter schreiben)

    • Brockhaus
      26. August 2010 18:25

      Sollte wohl heißen im Kabarett Faymann!

    • inside
      27. August 2010 08:52

      Kurt

      Einer der genialsten Physiker des 20.Jhdts rotiert gerasde im Grab :-)

      Brockhaus

      Korrekt. Ein Lapsus von mir.
      Bitte um Verzeihung.
      Danke

  47. Celian
    26. August 2010 07:44

    Bei uns regieren halt Zahnarztassisteninnen und Sonderschullehrerinnen.

    Was will man sich da anderes erwarten.

    • Der kleine Nick
      26. August 2010 09:30

      Vor Zahnarztassistentinnen darf einen schon mal ein bisschen schaudern!

  48. SuPa
    26. August 2010 05:59

    Dieser Trend zeigt einmal mehr Ergebnisse, wenn falsche Leute zum falschen Zeitpunkt am falschen Arbeitsplatz sind. Doris Bures, Claudia Schmid, Gabriele Heinisch-Hosek ... man könnte die Liste noch fortsetzen.
    Wie wäre es mit einem privat finanzierten Forschungsauftrag unter dem Titel: "Welche langfristigen Auswirkungen haben schlechte Besetzungen von Ministerposten für Österreich?"

    • phaidros
      26. August 2010 07:08

      MinisterINNENposten, SuPa - ist denn das so schwierig? ;-)

    • wahrnix
      26. August 2010 10:03

      MinistINNEN, das er gehört weg! Nicht Mistinnen!

    • Kurt22
      26. August 2010 12:38

      @SuPa: Sie wollen wohl den Staatsschutz auf sich aufmerksam machen! Wollen Sie allen Ernstes die Arbeit von Frauen beurteilen? Noch dazu von Politikerinnen? Na, Sie trauen sich was.

    • H1Z
      26. August 2010 14:07

      Alles Rote vormals Sozialisten, jetzt Sozialdemokratinen.

    • Brockhaus
      26. August 2010 18:22

      Na also, die von Ihnen aufgezählten Damen wurden doch auch alle gefördert sonst säßen sie nicht da wo sie heute sind.

      Das zeigt doch nur, daß die Förderung und insbesondere die Frauenförderung auch in Österreich bestens funktioniert, oder ist da jemand anderer Meinung ? *lach*

    • fosca
      26. August 2010 23:23

      @Brockhaus

      Und wie ist das jetzt?
      Weiß der ORF schon, daß es eigentlich "NachbarIn in Not" heißt, sonst müssen doch glatt die MinistINNEN einschreiten!
      Frau Bures und KonsortINNen, übernehmen Sie! *lach*





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