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Bier, Sex und die SPÖ

Endlich hat die Wiener SPÖ wieder ihre Existenzberechtigung entdeckt. Sie ruft zum Kampf gegen sexistische Werbung. Man fragt sich nur, warum sie diese ausgerechnet bei Brauereien so problematisch findet.

Die SPÖ-Stadträtin Sandra Frauenberger lässt neuerdings Protest-Musterbriefe verteilen, in der die Erregung der Brief-Abschreiberinnen gegen Hirter Bier ausgedrückt werden soll, weil auf einem Plakat drei attraktive Frauen ihren Oberkörper nur mit einer Hand verdecken und Bier trinken.

Die Kärntner Brauerei darf sich für die Gratis-Werbung bedanken. Die Frauen über die konkludente Unterstellung, dass sie ohne Schummelzettel nicht imstande wären, selbst Briefe zu formulieren (wenn sie wirklich spontan über jenes Plakat erzürnt sein sollten).

Und der Rest der Menschheit darf sich fragen, ob es nicht die Vorurteile über Frauen mehr befördert, wenn aus Steuermitteln bezahlte Politikerinnen solcherart demonstrieren, wofür sie ihre Zeit verwenden.

Und die Frau Frauenberger selbst sollte uns einmal erklären, warum sie nackte Haut nur bei Bierwerbung so schlimm findet. Und warum sie dieselbe beispielsweise beim Life-Ball nicht inkriminiert. Nur weil da für Bier und dort konkludent für Homosexualität und Promiskuität geworben wird? Oder weil das eine aus Wiener Steuermitteln unterstützt wird, das andere hingegen aus dem Budget einer Bierfirma?

Wenn die Gute aber glaubt, damit den SPÖ-Wahlkampf zu unterstützen, dann dürfte sie doppelt irren: erstens in Hinblick auf die Zahl der Biertrinker jedes Geschlechts, und zweitens in Hinblick auf die Intelligenz der Wiener Frauen außerhalb des Rathauses.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSuPa Partner Homepage
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 07:41

    S.g. Frau Stadträtin Frauenberger,
    Erst aufgrund der Zeitungsinformation habe ich mir das kritisierte Plakat näher angesehen. Als Frau kann ich da nichts anstössiges entdecken. Ausser, dass ich beim "verbergen" von weiblichen Reizen und Ihrem Familiennamen an "Nomen est omen" gedacht habe.
    Dies alles sagt eine noch normale und konservative
    SuPa

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 22:25

    "Fakt ist aber, dass die gleiche SPÖ das peinliche Dauerschnackseln in der Sezession über Wochen mit Steuergeld subventioniert hat. Dass die gleiche SPÖ, die sich jetzt über drei dümmlich grinsende Plakat-Models echauffiert, nackte Porno-Clowns im WUK tanzen ließ – und natürlich auch mächtig stolz auf Keszlers Life-Ball ist, der bekanntlich ebenfalls relativ textilbefreit abläuft."

    Aktueller Kommentar von heute und wer da noch diese - wie ich einmal mehr feststellen muß - dümmlichen Heuchler wählt, ist selber schuld! :-(

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 17:14

    Wir können das recht einfach lösen:

    Mehr Hirter drinken und viel weniger SPÖ wählen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 11:29

    Die rot-grünen PC-Terroristen scheinen die Lächerlichkeit, mit der sie die einstige(!) PRÜDERIE der röm. kath. Kirche zu übertreffen versuchen, nicht im geringsten zu merken!
    Allen Vorpostern Dank für ihre treffenden Kommentare!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 10:29

    den pc-terroristen ist es vollkommen egal, ob wir uns darüber beklagen, dass hier mit doppeltem masstab gemessen wird: halbnackte schwule sind gut, weil sie eine so bedauernswerte minderheit öffentlich "befreien", halbnackte mäderln sind bös, weil den gelüsten heterosexueller männer als sexobjekt ausgesetzt.
    heiliger marx, da könnten ja faschistoide österreichische kinder herauskommen, engels bewahre uns vor dem übel!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIntellekto
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 11:06

    BRAVO Herr Dr Unterberger! Die Linke,einst groß bei der 68-er Bewegung und Kampf für die freie Liebe und"make love,not war" dabei hat sich in die Prüderie des viktorianischen England zurückgeschossen. Nichts ist SO intolerant wie rot-grün,gerade die die immer Toleranz und Verständnis für wirklich alles fordern.Der Vergleich mit dem live ball ist perfekt!
    Die Unsicherheit bezüglich Frauen hat nicht nur die Adoleszenten sondern längst auch erwachsene Männer erreicht:Ein Satz wie"Na,Frau Bunzl,gemma auf an Kaffee"kan einen heute schon den Arbeitsplatz kosten.
    BRAVO,Herr Dr Unterberger.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2010 09:27

    Dabei ist alles so einfach: Es gibt gute nackte Haut und böse nackte Haut. Und wer sich bei der Zuordnung schwer tut, der möge doch bitte einfach im Wiener Rathaus nachfragen. Dort gibt es hauptberufliche Nacktheitsjuroren, die den nach obrigkeitlicher Orientierung lechzenden Untertanen mit Rat und Musterbrief zur Seite stehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2010 16:42

    Existenzängste.

    Bist du sittlich echauffiert,
    trinke Bier, denn das sediert.
    Reicht es dir ’ne nackte Frau,
    na, dann schau halt nicht genau,
    oder schließ der Augen Stern,
    nimm das Glas und lob’ den Herrn,
    der den Hopfen wachsen ließ,
    selbst für die, wo Sandra hieß.

    Dass die Arme von den Socken
    heißt nicht gleich, dass sie stets trocken,
    weist doch ihr Verhalten schon
    auf Entziehungs-Depression.
    Nebstbei hat man den Verdacht,
    dass sie gern Furore macht,
    schließlich ist schon Wahlkampfzeit,
    und der „show-down“ nicht mehr weit.

    Denn die Integration
    spottet der Bescheibung Hohn,
    und sie, nicht mit Ruhm bekleckert,
    lenkt jetzt ab, indem sie meckert.
    Schließlich, zwar nicht lange her,
    ist „frau“ Multifunktionär.

    Neben Personalagenden
    und dem Schutz der Konsumenten,
    zuständig für Frauenfragen,
    hat sie nämlich noch das Sagen,
    geht der „Ethno-Pot“ kapores;
    also rundum nix wie Zores.
    Multikulti ist zwar tot,
    was sie selbst als „Neuheit“ bot
    vor zwei Jahren und so wird
    jetzt mit Verve integriert.

    Da gilt’s Hürden wegzuräumen,
    also darf kein Bier mehr schäumen
    und wer keinen Schleier trägt,
    hat ein Ärgernis erregt.
    Dass jetzt Muselmänner, -frauen,
    sie jetzt wählen, auf sie bauen,
    kommt dem „frommen Wunsch“ mir gleich.
    Noch liegt Wien in Österreich.


alle Kommentare

  1. Chriss (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:09

    It is great hello!,I really like your wrintig so a lot! share we keep in touch more about your article on AOL? I need an expert in this area to unravel my problem. May be that's you! Having a look forward to peer you .

  2. Simplicius (kein Partner)
    06. August 2010 09:38

    Die Debatte scheint ja inzwischen beendet.

    Jetzt ist eigentlich nur noch eine Frage offen: Wie wird sich die Hirter Brauerei beim Wiener Rathaus für die Gratis-Werbung revanchieren?

  3. haro
    05. August 2010 08:09

    Replik auf den üblichen (peinlichen) linkspropagandistischen Kommentar der Sibylle Hamann in der Presse v.4.8.

    Es war wohl heiß und langweilig in einer linken Parteizentrale in Wien.

    Dort wo man abgeschieden von Umwelt und vorhandenen aktuellen Frauenproblemen alte Ideologien pflegt und vergangene Kränkungen wie die Ablösung durch eine schwarz-blaue Regierung noch immer nicht verkraftet.

    Viele GenossInnen urlauben und man kann daher auch keine Innenstadt-Do-Demo organisieren gegen Diskriminierung von SchwulInnen oder Diskriminierung von BurkaträgerInnen durch pöse RechtInnen.

    Da kommt einer der dafür engagierten BeraterInnen (man läßt denken in Politbüros) eine Idee anhand eines der vielen für die Langeweile Abhilfe dienenden Regenpressejournale in der man eine Bierwerbung erblickt.

    Man könnte doch Feminismus vordergründig für eine neue mediale Diffamierungswelle benützen. Zum Beispiel mit einer Anzeige und Kampagne gegen eine Kärntner Bierfirma. Da lenkt man ab von den BurkaträgerInnen (die wirklichen Feministinnen Sorgen bereiten) und sonstigen Wien-Wahl-Sorgen. Und unser Feindbild Kärnten (dort wo keiner links wählen mag und unsere Werbekampagne mit der Umbenennung der Dörfer klappt auch nicht) und auch unser Klischee der bierbestellenden Rechten (wo doch nur Rotwein political-correct ist) können wir mittels unserer gesamten linken Medienkraft und Parteischreiberlingen auch gleich wieder an die Öffentlichkeit und an die dummen Leut bringen.

    "Genial" denken unsere Linkslinken ...

  4. Brigitte Imb
    04. August 2010 21:58

    Die "Brauerei" hat geantwortet.

    Hier die Mail.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Sehr geehrte Frau Imb,

    vielen Dank für Ihre mail.

    Es freut uns ganz besonders, daß wir
    - trotz momentan starkem Gegenwind -
    auf die laufende Kampagne
    weitaus mehr positive Rückmeldungen erhalten.

    Auf Wiedersehen beim nächsten Schluck Hirter Bier
    und liebe Grüße aus Kärnten!

    Caroline Kröpfl
    Marketingleitung

    *****************************************

    Brauerei Hirt GesmbH
    Hirt 9
    A-9322 Micheldorf

    Tel.: 04268-2050-48
    Fax.: 04268-2050-41

    e-mail. caroline.kroepfl@hirterbier.at
    marketing@hirterbier.at

  5. tartaros (kein Partner)
    03. August 2010 17:21

    Worüber sich diese roten Dummemanzen aufregen, interessiert doch keine Sau.
    Das ist einfach an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Nächstes Thema.

  6. Viktor
    03. August 2010 15:05

    Arme SPÖ :

    Gesamtschule
    Hausbesorgergesetz
    Kampfhundegesetz
    Umschreiben der Bundeshymne für Frau Stürmer
    Multi Kulti
    Gender Mainstreaming
    Überschwemmung mit Moslems
    die Reichen müssen zahlen
    Verteilungsgerechtigkeit
    Hetze gegen Haider Millionen (purer Neid)
    Hirter Bier

    Wie weit driftet die SPÖ noch von der gesunden Volksmeinung ab ?
    Die Stammtische haben Gott sei Dank viel zu lachen,über eine Partei,die mit den
    sonderlichsten skurilsten Einfällen und Programmen,Wählerstimmen fangen will.

    Da wird sich der von "Häupl" engagierte USA Werbefachmann "Greenberg" sehr
    plagen müssen,wenn er diese SPÖ vor der Wien Wahl wieder hochbringen will.

    • Samtpfote
      03. August 2010 15:09

      Da wird sich aber die Laura freuen, dass sie nicht vorkommt :-)

    • numerus clausel (kein Partner)
      03. August 2010 15:26

      Und nicht zu vergessen, das aktuelle Urteil des OGH gegen den Voves Franzi, der jetzt offiziell wegen "Trickserei" und "möglicher Steuerhinterziehung" bezichtigt werden kann. Freundschaft ;-)

    • Laura R.
      03. August 2010 15:33

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/584795/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

      Wie hier leicht nachzulesen ist, bin ich nicht nur schön und intellegent, sondern auch wortgewandt und mit einem Überblick auf die aktuelle politische Situation versehen, den ich mir bei meinen Genossen am Donaukanal hole.

      Wenngleich der Werner gerade auf Urlaub ist, aus dem er alle in diesem Blog mit einem herzlichen "Freundschaft" grüßen läßt, ist er alleine durch meine umfassenden Berichte stets à jour. Seit er mit dem Menasse in Israel war, ist er überhaupt sowas von wissbegierig und hat dauernd was zum Lesen in der Hand. Neuerdings liest er am Strand Asterix und Obelix im Morgenland, was ihm immer so ein verschmitztes Lächeln um die Lippen zaubert, diesem Werner. Jetzt ist er schon auf Seite 12. Für den nächsten Urlaub soll ich ihm Winnetu I. besorgen, damit er mit dem Erwin was zu diskutieren hat, hat er g`sagt.

      Und wenn sich der Karl Knaller Sorgen um meine Karriere in der Partei macht, macht das auch nix, dann geh`ich halt zu den Grünen in den achten Bezirk, weil die brauchen, glaub`ich, jetzt wirklich einen g`scheiten Nachwuchs.

    • Undine
      03. August 2010 18:24

      @Laura R.

      Wenn ich korrigieren darf: Wenn's ums Diskutieren mit dem Erwin geht, sollten Sie besser den "SCHATZ im SILBERSEE" für den Werner besorgen. DEN hat der Erwin gelesen. Beim " Winnetou" wär' ich mir nicht mehr so sicher.Außerdem gibt's da ja gleich 3 Bände. Und wenn der Erwin nur 1 Buch gelesen hat...

      Liebe Laura, der Karl Knaller meint's nur gut mit Ihnen, der kennt den Betrieb!

  7. meriva (kein Partner)
    03. August 2010 07:33

    Oha. Ein "Wertkonservativer", der sichs auch Tuttln und Titten steht. Dummerweise wird das in dem Fall von der bööööösen SPÖ thematisiert, sodass sich Unterberger diesmal ordentlich verbiegen muss, um doch noch sein ewiggleiches und langweiliges Sozi-Bashing anzubringen.

    P.S. Wann werden hier eigentlich die 45 Millionen des Übervaters Jörg Haiders thematisiert? Immerhin waren ja auch die 60.000 Gusenbauers eine dumme Polemik wert ...

    • hubihubsi (kein Partner)
      03. August 2010 08:07

      ...sie haben recht. jörg haider war ein Übervater, das können sie an seinen Wahlerfolgen sehen! Ich kann nur sagen, Jörg, danke für alles!!!

    • r (kein Partner)
      03. August 2010 09:56

      @meriva
      Immer noch nicht gelernt, sinnerfassend zu lesen? Unbterberger verteidigt die dümmliche Werbung nirgends.
      Und ein Schwenk mit Fingerzeig auf ein vollkommen anders Thema ist ein Ablenkungsmanöver, das schon lange nicht mehr funktioniert. Hier ist nicht Haider Thema, nicht einmal Hirter, sondern Frauenberger, der es nicht zu blöd ist, mit billigen populistischen Aktionen Wahlwerbung zu machen. Und die selbst Frauen diskriminiert, denn vorformulierte Musterbriefe an Frauen zu verteilen und ihnen damit zu unterstellen, zu dämlich zu sein, sich mit eigenen Worten ausdrücken zu können - das sollte sich mal ein Mann wagen!

    • haro
      03. August 2010 10:43

      aber, aber meriva

      passens auf dass für ihre frauenverächtlichen ausdrücke keine anzeige von genossin integrationsstadträtin frauenberger kassieren, die ist nämlich katholischer als der papst aber vielleicht eh nur wenns um um kärntner bier werbung geht

      übrigens nur aus reiner voyeuristischer neugier: wo habens die "tuttln" und "tittn" gesehen? verwechselns da nicht was mit weaner-rathaus- life-ball werbungen? allerdings ist dort der focus mehr auf nackerte unterteile gerichtet denn auf die oberteile . na, reden wir vom anderen haider wie gewünscht.

      habens neue spannende gerüchte, vermutungen in der causa jörg haider gehört und gelesen?

      gehören aber nicht hier her, sondern zum verordneten bassena klatsch der verpflichtend einzuführenden hausmeister in wien und die üblichen partei-postillen samt unserem grünem rotfunk sind eh voll damit beschäftigt

    • haro
      03. August 2010 10:52

      berichtigung

      "katholischer als der papst" passt für die frau integrationsstadträtin doch nicht, aber vielleicht "islamischer als so mancher islamischer stadtrats- genosse"

    • fosca
      03. August 2010 13:15

      @meriva

      zu P.S.: Wenn man endgültig sieht, was an all den Chaosgerüchten wirklich dran ist, denn bis jetzt erinnern "Meischis Tagebücher und der Falter" eher an "Hitlers Tagebücher und der Stern"! *lol*

    • fosca
      03. August 2010 13:17

      @hubihubsi

      Zustimmung und das wird die linke Jagdgesellschaft fürchterlich ärgern.
      Der Pawlowsche Beißreflex ist uns sicher! *g*

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    03. August 2010 05:50

    Was ist los mit den linkslinksgrünen Medien und den ebenso linkslinksgrünen Grünen los? Thematisieren doch glatt den "wohl größten Korruptionsskandal der zweiten Republik" ( (c) Tagebuch) statt das Thema dem wohl größten wertkonservativen Aufdecker der Nation und gleichzeitig einzigen unbestechlichen und retrokatholischen Medium des Landes zu überlassen.

    http://www.profil.at/articles/1030/560/274406/wien-wahl-rund-15-millionen-gemeinde-wien-zeitungen

    Sowas aber auch.

    • hubihubsi (kein Partner)
      03. August 2010 08:15

      ...und was wollens uns mit der Schlagzeile zeigen, was für ein dreckiger Haufen das Profil ist.

      ...die zib 24 gestern war wirklich grandios...selbst armin wolf war noch nie so peinlich wie gestern die zwei damen dort...tolle werbung für das profil...einfach nur letztklassig...wenn es nicht um so einen großen mann gehen würde...wärs ja wirklich zum lachen...

    • tartaros (kein Partner)
      03. August 2010 17:18

      Ach, und ich hab schon gehofft, Sie verschonen dieses Forum nun von Ihren "tollen" Beiträgen.
      Was soll also dieser absolut lächerliche Hinweis? Es wird ja Tag und Nacht darüber berichtet, obwohl man in Wirklichkeit gar nichts weiß.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. August 2010 07:55

      Ich dachte, darüber berichtet niemand außer Unterberger? Weil ja alle anderen Medien von der sPÖ gekauft sind.

      Aber habe ich wahrscheinlich wieder einmal nichts verstanden.

  9. Rainer (kein Partner)
    02. August 2010 18:21

    Liebe Frau SuPa,
    dann lesen Sie doch bitte einmal, was die "unabhängige" Frauenbeauftragte der Stadt Graz laut dem ebenso unabhängigen Fachblatt "Standard" zum Thema zu sagen hat:

    "Viele Firmen argumentieren laut Jansenberger, die auch die Watchgroup Sexismus leitet, aber auch damit, dass immerhin auch weibliche Mitarbeiterinnen an der Entwicklung einer Kampagne beteiligt waren. "Das ist aber für sich eine biologistische Sichtweise", so die Frauenbeauftragte. Eine Frau sei eben nicht automatisch Sexismus-Expertin. "
    http://diestandard.at/1277339319751/Graz-Sexismus-in-der-Werbung-wird-schlimmer

    Persönlich finde ich derlei Plakate übrigens ärgerlich. Nicht, weil ich sie obszön oder frauenverachtend fände, sondern weil ich sie unglaublich billig finde. Ein paar Dutteln ins Bild gerückt, irgendwo noch das Produkt versteckt, vielleicht noch ein blöder Spruch dazu, fertig ist das Werbesujet!
    Ja, das ist ein ästhetischer Zugang, der natürlich subjektiv ist. Aber ich gebe es wenigstens zu und leite daraus keinen Anspruch auf Wahrheit ab.

    • numerus clausel (kein Partner)
      02. August 2010 21:28

      Ein in die Ferne blickender Voves in der Hoffnung, dass ihm irgendwo ein Licht aufgeht ist natürlich viel anspruchsvoller. Das meinten Sie doch, oder?

    • karl murx (kein Partner)
      02. August 2010 23:57

      Nackte Frauen und Hitler bringen Auflagen (>profil ,SPIEGEL&Co).

    • liberta (kein Partner)
      03. August 2010 00:08

      @karl murx

      Und natürlich Haider nicht zu vergessen, egal ob tot oder lebend! :-(

    • Norbert Mühlhauser
      03. August 2010 01:27

      @ Rainer:

      Man braucht aber nicht alles Abgeschmackte, Vulgäre, oder aus Sicht des Staatsapparates Unzweckmäßige bzw gesellschaftsplanerisch Unerwünschte regulieren. Dies führte eine Diktatur der Wertungen herbei, die nicht mehr in Frage gestellt werden dürften. Dadurch würden ja die Bürger zu Automaten und die politisch-administrative Klasse zu Gefängniswärtern.

    • Rainer (kein Partner)
      03. August 2010 07:25

      @ Norbert Mühlhauser

      "Dadurch würden ja die Bürger zu Automaten und die politisch-administrative Klasse zu Gefängniswärtern."

      Nicht direkt Gefängniswärter - eher Erziehungsbeauftrage, als die sie sich trotz aller Sonntagsreden vom "verantwortungsbewussten Bürger" sehen. Dank der Kindergarten-Pflicht werden die Kinder bald bereits vor der Schule entsprechend indoktriniert. In ein paar Jahren werden wir wohl die Krippen-Pflicht in Angriff nehmen und später das Baby gleich nach der Geburt der völlig verantwortungslosen Mutter wegnehmen und Papa Staat überantworten.

    • Norbert Mühlhauser
      03. August 2010 15:40

      @ Rainer:

      Gleichviel! Erziehung bezog sich in unserer Hemisphäre bisher stets nur auf nicht Volljährige oder Delinquenten.

      Im Übrigen sehe ich Eltern dank des - zumindest tendenziell - faktischen Entzuges der Heranbildungsbefugnisse als Aufzuchtsfaktoren missbraucht. Auch die Ehe ist dank der gesellschaftsplanerischeren Supervision der eigenen Lebensgestaltung entzogen. Ein Mann muss überhaupt von Blindheit geschlagen sein, um sich angesichts des fehlenden Rechtsschutzes noch auf eine Beziehung mit einer Frau einzulassen.

      Die Anmaßung geht sogar soweit, dass die Gesellschaftsarchitekten vermeinen, vor Gericht Grenzziehungen vollführen zu können, ob der Mann nur zudringlich war und die Frau schwach wurde, oder ob Brachialgewalt zum Einsatz kam. Wohl dank Kristallkugel, Pendel, und Lügendetektoren, oder was? - Wozu sind Frauenhäuser da?

  10. Segestes (kein Partner)
    02. August 2010 18:03

    Was sagt Niki Lauda dazu?

  11. Neppomuck (kein Partner)
    02. August 2010 16:42

    Existenzängste.

    Bist du sittlich echauffiert,
    trinke Bier, denn das sediert.
    Reicht es dir ’ne nackte Frau,
    na, dann schau halt nicht genau,
    oder schließ der Augen Stern,
    nimm das Glas und lob’ den Herrn,
    der den Hopfen wachsen ließ,
    selbst für die, wo Sandra hieß.

    Dass die Arme von den Socken
    heißt nicht gleich, dass sie stets trocken,
    weist doch ihr Verhalten schon
    auf Entziehungs-Depression.
    Nebstbei hat man den Verdacht,
    dass sie gern Furore macht,
    schließlich ist schon Wahlkampfzeit,
    und der „show-down“ nicht mehr weit.

    Denn die Integration
    spottet der Bescheibung Hohn,
    und sie, nicht mit Ruhm bekleckert,
    lenkt jetzt ab, indem sie meckert.
    Schließlich, zwar nicht lange her,
    ist „frau“ Multifunktionär.

    Neben Personalagenden
    und dem Schutz der Konsumenten,
    zuständig für Frauenfragen,
    hat sie nämlich noch das Sagen,
    geht der „Ethno-Pot“ kapores;
    also rundum nix wie Zores.
    Multikulti ist zwar tot,
    was sie selbst als „Neuheit“ bot
    vor zwei Jahren und so wird
    jetzt mit Verve integriert.

    Da gilt’s Hürden wegzuräumen,
    also darf kein Bier mehr schäumen
    und wer keinen Schleier trägt,
    hat ein Ärgernis erregt.
    Dass jetzt Muselmänner, -frauen,
    sie jetzt wählen, auf sie bauen,
    kommt dem „frommen Wunsch“ mir gleich.
    Noch liegt Wien in Österreich.

  12. DSMVW (kein Partner)
    02. August 2010 14:25

    Unverschämt, wie diese Clique um ihre
    bequemen Nullthemen-Jobs rudert.
    Hoffe der Spuk hat bald ein Ende - dann stehen diese Trullas als unvermittelbar beim AMS Schlange.

  13. RB (kein Partner)
    02. August 2010 14:16

    Ich vermisse in Ö gscheite, gebildete, erfahrene Politikerinnen, ich sehe keine
    einzige! Bei den Politikern ist es ähnlich.
    Frau Frauenberger muss schrecklich fad sein, aber schlimmer noch, sie nimmt ihre
    Aktion sicherlich tierisch ernst und ausgesprochen wichtig.
    Gute Frau, kümmern Sie sich um Wichtiges!

    • Reinhard (kein Partner)
      03. August 2010 09:44

      Sie wird sich hüten!
      Würde sie sich um die ja angeblich so massive Diskriminierung der armen Frauen am Arbeitsplatz kümmern, also all jene angeblichen Heerscharen von Frauen, die für exakt die gleiche Leistung wie ein Mann kaum die Hälfte des Geldes verdienen, dann könnte sie diesen Missstand abschaffen - und somit nie mehr durch dubiose Statistikvergewaltigungen empört und kämpferisch anprangern.
      So schießt sie sich lieber auf sexistisch-billige Werbekampagnen ein - das ist reißerisch, man bzw. frau kann sich lustvoll im Diskriminierungssumpf suhlen und kämpferische Parolen skandierend medienwirksame Scheinaktionen für teures Steuergeld durchziehen. Zumindest bis zur Wahl, danach interessiert es eh kein Schwein mehr.
      Und sollte sie Erfolg haben - auch zweckdienlich. Dann können die Agenturen ihre Models nach Hause schicken und die Frauenkämpferin sich über die Steigerung der Arbeitslosigkeit bei jungen Fauen echauffieren. Denn dass solch dümmliche Plakate (die trotz allem durchaus ihre Wirkung haben dürften - "sex sells", inzwischen übrigens auch mit halbnackten Männern, was die gute Frau Antidiskriminioerungskämpferin aber wenig stört, sieht sie einen solchen dadurch auch einmal...) auch Arbeit und Geld für professionelle Models, die sich zum Teil ihr Studium damit finanzieren, bedeutet, wird die gute Frau wohl noch wissen, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass sie selbst jemals auch nur die Chance dazu hatte - aber die eine oder andere Kommilitonin vielleicht?
      Ach nein, in ihrem Lebenslauf findet sich ja keine einzige Angabe zu einer Ausbildung, sie wurde als Schulabgängerin direkt "Bankangestellte" und zeitgleich Gewerkschafterin. Das muss reichen.

  14. Alfred E. Neumann
  15. pc-think
    02. August 2010 09:42

    Dabei wäre das Problem so einfach zu lösen: Hirter bildet einfach g`standene anständig angezogene Weibsbilder beim Biertrinken ab, z.B. die Frauenberger mit der Lunacek und der Schmied.
    Die Emanzen wären`s zufrieden, nur der Bierumsatz würde ein bisschen leiden.

    • karl murx (kein Partner)
      02. August 2010 17:45

      Der würde nicht ein BISSCHEN leiden, der Umsatz würde Richtung Südpol rasen.

  16. rado (kein Partner)
    02. August 2010 09:31

    Bier ud nackte Frauen im Hochsommer?
    Das müsste doch so ziemlich das letzte für eine fromme Kopftuchschwitzerin sein!

  17. numerus clausel (kein Partner)
    02. August 2010 09:19

    Die Frauenberger will doch nur, dass anstatt der hübschen Mädels welche im Vollschleier auf dem Plakat abgebildet werden. Womöglich hat sie einen Minderwertigkeitskomplex, weil sie mit diesen optischen Freuden einfach nicht mithalten kann.
    Eine weitere Möglichkeit: Eine bewusste Beeinflussung einiger Brauereien in Wien, deren Gesöff kein normaler Mensch trinken kann und Angst vor Umsatzeinbußen haben, wenn die Leut mal richtiges Bier trinken.

    • SuPa
      02. August 2010 10:04

      Die Wiener Bierproduktion besteht neben dem Ottakringer nur mehr aus kleinen Gasthausbrauereien. Aber es gibt doch noch vereinzelt auch gute Produkte von kleineren Provinz-Brauereien in Wien zu kaufen, welche sich in österreichischem Besitz befinden.

      Darf ich in der Sommerhitze dazu einen kleinen Witz anbringen?
      Nach einem Braumeistertreffen gingen drei Teilnehmer in eine Kneipe und deren Bestellungen lauteten wie folgt: während der Mann aus Göss sowie der Kollege aus Zipf jeweils ein Produkt aus ihrem eigenen Haus bestellten, verlangte der Mann von Stiegl nur eine Limonade. Daraufhin waren die beiden anderen überrascht und fragten nach dem Grund seiner Abstinenz. Der Kollege aus Salzburg antwortete kühl: da ihr beide doch kein gscheit's Bier bestellt habt, entschied auch ich mich nur für so ein Wasserl.

    • haro
      02. August 2010 20:03

      Bier trinkende Mädels im Vollschleier?

      Und das bei Alkoholverbot...

      Darüber erlaubt sich niemand auch nur eine Karikatur ...

      Wetten?

    • Brigitte Imb
      02. August 2010 20:41

      Es gibt auch einen Verein der die Biervielfalt schätzt.

      http://www.bierig.org/

    • numerus clausel (kein Partner)
      02. August 2010 21:36

      Eine SPÖ-Stadträtin aus Klagenfurt hat sich in einem Leserbrief am Sonntag in der Krone auch schon über diesen Sittenverfall echauffiert. Wahrscheinlich von der "Schleppe"-Brauerei gesponsort, oder eben auch potthässlich und auf "DieStandard" Kampfposterin.
      Wobei, habe mir am Abend ein gutes Trumer Bier gegönnt, die Kellnerin war ausgesprochen hübsch anzusehen, sowas gibt´s eben noch in der Steiermark, da muss sich noch niemand verhüllen...

    • Undine
      02. August 2010 21:59

      @Haro

      DIE Wette würden Sie mit Sicherheit gewinnen!
      An Karikaturen, den Islam betreffend, traut sich nach den blutigen Erfahrungen keiner mehr heran; umso mehr allerdings gefällt man sich mit Karikaturen , die die kath. Kirche herabsetzen.
      An Karikaturen über die jüdische Religion hat sich---so vermute ich---noch kein Nichtjude versucht.

  18. Rosi
    01. August 2010 23:23

    Seltsam ist unter anderem auch, weshalb sich die ehrenwerte Frau Frauenberger nicht über die Bikinibilderaktion in der Gratiszeitung 'heute' aufgeregt hat.

    Aber die gute Dame ist ca.30 Jahre hinten nach, denn ungefähr zu diesem Zeitpunkt war diese Thematik auch - vermutlich wieder - in aller Munde, tatsächlich, sodaß Palmers geschickt die Idee nutzte, und erstmals ein Plakat herausbrachte, wo durchtrainierte Männer für Palmersartikel warben. Als Antwort auf die Kritik, sozusagen.

    Die Moral von der Geschicht: Die Sache trieft vor Scheinmoral, und ist außerdem ein uralter Hut!

  19. byrig
    01. August 2010 23:20

    super,supa !!!!!

  20. fosca
    01. August 2010 22:25

    "Fakt ist aber, dass die gleiche SPÖ das peinliche Dauerschnackseln in der Sezession über Wochen mit Steuergeld subventioniert hat. Dass die gleiche SPÖ, die sich jetzt über drei dümmlich grinsende Plakat-Models echauffiert, nackte Porno-Clowns im WUK tanzen ließ – und natürlich auch mächtig stolz auf Keszlers Life-Ball ist, der bekanntlich ebenfalls relativ textilbefreit abläuft."

    Aktueller Kommentar von heute und wer da noch diese - wie ich einmal mehr feststellen muß - dümmlichen Heuchler wählt, ist selber schuld! :-(

    • rubel (kein Partner)
      02. August 2010 11:18

      @fosca

      na gut, dass sie beurteilen können, was kunst ist, sie experte. knallchargen überall, sagenhaft...

      übrigens, ein "fakt ist" in postings ist ein ziemlich sicherer indikator für hirnrissigen inhalt.

    • Simplicius (kein Partner)
      02. August 2010 14:05

      ad rubel

      Danke vielmals, dann wissen wir ja auch gleich, wie Ihre Meldung zu bewerten ist.

    • fosca
      03. August 2010 00:05

      @rubel

      SCHACH >>>>> MATT! *hehehe*

    • liberta (kein Partner)
      03. August 2010 00:07

      @rubel

      Hier hat niemand auch nur irgendetwas von Kunst erwähnt, Sie Knalltüten-Experte!

  21. ProConsul
    01. August 2010 20:44

    Wenn ich mir die beiden unten angeführten Berichte durchlese, denke ich, dass wir in Ö. und D. dringendere Probleme haben, als um uns Bier-Werbungen zu kümmern.

    90 Prozent Moslems in Berliner Gefägnissen:

    http://www.islamischereligionsgemeinschaft.org/index.php/IRG/IRG-Pressemitteilung-2010-02-07

    Ö. Gefängnisse sind randvoll (offiziell liegt der Ausländeranteil bei 44% - wenn man aber die Insassen mit Migrationshintergrund dazu zählen würde, käme man wohl auf 70%).

    http://www.orf.at/stories/2006663/2006658/

    • byrig
      01. August 2010 23:24

      du hast voll recht,proconsul.es ist aber leider nicht das thema.

    • Gennadi (kein Partner)
      02. August 2010 08:21

      In gewisser Weise schon, denn es zeigt genau das Problem auf, das auch A.U. erwähnt.
      Frauenberger findet es anstößig, wenn Frauen (bei denen man weniger Haut sieht, als in jedem Bad) auf Werbeplakaten posieren, die Gemeinde Wien zahlt aber kräftig für halb und ganz Nackte beim Homosexuellen-Ball.

      Auf der zitierten Webseite (einer Islamischen Religionsgemeinschaft, die es in Deutschland nicht gibt), findet sich:
      "Wir werden uns dafür engagieren, dass auch muslimische Geistliche bereit gestellt werden."
      Sehr laut verschweigend, dass der Islam weder Geistlichen noch Seelsorge kennt. Wir brauchen übrigens nicht so weit gehen. In Österreichs Gefängnissen wird diese nicht religiöse Seelsorge von radikalen Islamisten ausgeübt, die dafür hunderttausende Euro vom Justizministerium kassieren.

      Vortäuschung falscher Tatsachen ist eben in, um von echten Falschheiten abzulenken.

    • Kurt22
      02. August 2010 08:48

      @byrig: Ist natürlich auch das Thema, weil Frauenberger auch Integrationsstadträtin ist, da hätte sie genug sinnvolles zu tun.

    • Alfred E. Neumann
      02. August 2010 09:39

      Hierzu paßt auch der Skandal, daß unsere Bildungsministerin Schmid, die ja auch für Kultusangelegenheiten zuständig ist, als einzige in ihrer Rede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele den anwesenden Erzbischof nicht begrüßt hat. Vergeßlichkeit kann das ja wohl nicht gewesen sein. Vermutlich pure Absicht.

    • gms (kein Partner)
      02. August 2010 14:26

      @Kurt22, >weil Frauenberger auch Integrationsstadträtin ist, da hätte sie genug Sinnvolles zu tun.

      Wollen S' etwa behaupten, die SP sei in Wien schlecht integriert?!

  22. Brigitte Imb
    01. August 2010 17:43

    Ihrer Verbiestertheit, der Frau F., sollte man schon antworten.
    Etwa so:
    Wir nehmen freundlichst zur Kenntnis, dass Sie der Meinung sind, dass Frauen im allgemeinern zu "unhübsch" sind einen Werberträger darstellen zu können - dashalb verschleiern.
    Desweiteren verstehen wir Ihren Groll gegen 3 Bier, s(S)ie sind ja blond.

    Weiß jemand wann das Anitdiskriminierungsministerium und das GleichmachInnenministerium eingerichtet werden?

    Vielleicht krieg ich dort sogar einen Job, ich bewerb´mich gleich als GleichIn.

    • Brigitte Imb
      01. August 2010 18:01

      Ach ja, an http://www.hirterbier.at/hirterbier/kontakt.php , habe ich die Blogseite bereits weitergeleitet.

      Vielleicht spendieren die Hirter Brauväter dem Dr. Unterberger ein paar Fasserln, für ein Blogfestl . *g* Selbstverständlich kämen alle in voller AdjustierungIn.

    • Josef Maierhofer
      01. August 2010 18:10

      Die Gleichbehandlungskommission hätten wir ja schon.

      Für die hätte ich gleich eine Hausaufgabe: Die privilegien bei Politik, Verwaltung und ÖBB.

    • fosca
      01. August 2010 22:28

      Da keimt der leise Verdacht auf, daß sich die SPÖ nur deshalb so stark macht, weil die Bierwerbung von Kärnten kommt und auf diesem Bundesland - seit die SPÖ dort nix mehr zu melden hat - von den Linken kein gutes Haar mehr gelassen wird = mit einem Wort TENDENZIÖS! :-(

    • Der kleine Nick
      01. August 2010 23:30

      @fosca:
      Nicht unplausibel. Käme die Werbung aus dem (Bier-)Dunstkreis der SPÖ, wäre sie vielleicht nicht nur unbedenklich, sondern auch gleich förderungswürdig. (Allerdings scheint manche Sozialistenkehle auch ohne Alkoholwerbung ganz gut geölt zu sein.)

    • byrig
      01. August 2010 23:34

      und ich würd mich dort als "gleicher" bewerben.mich sogar als halbnacktmodel zur verfügung stellen.
      und diese gurkn von einer frauenberger?was hat die in ihrem leben je geleistet ausser der sozi-partei anzugehören?

  23. Norman Bates
    01. August 2010 17:14

    Wir können das recht einfach lösen:

    Mehr Hirter drinken und viel weniger SPÖ wählen.

    • Norbert Mühlhauser
      01. August 2010 19:37

      Wenn es so einfach wäre!

      Ein solches Votum würden unsere Wächter sofort mit einem Gesetz gegen den zügellosen Bierkonsum vergelten.

    • Rosi
      01. August 2010 22:49

      @Norman Bates
      Kein Problem, das Hirter schmeckt sogar einem Anti-Biertrinker wie mir.
      Und die SPÖ wähle ich ganz sicher nicht, das ist mir nur einmal in meinem Leben passiert!
      @Norbert Mühlhauser
      Sie treffen leider genau den Punkt - jetzt, wo die Raucher praktisch eliminiert sind, wird man sicher als nächster Gruppe den Alkoholtrinkern an den Kragen wollen.
      Das hätte auch den 'angenehmen' Nebeneffekt, daß sich Leute einer anderen von den 5 Welt-Religionen in Österreich wohler fühlen...

    • Brigitte Imb
      02. August 2010 00:01

      Vielleicht müssen unsere Sozerln auch bald am Oppositionsbankerl Platz nehmen.

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/584920/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      02. August 2010 08:28

      Werte Hirter-Bier-Trinker und Raucher, steigt doch auf DROGEN um, dann werdet Ihr von ROT und GRÜN gehätschelt!

      Gelegentlich ein Bier ist gestattet, allerdings unter einer Klausel: es darf kein Bier aus KÄRNTEN sein!

  24. inside
    01. August 2010 16:13

    http://www.krone.at/

    Bitte hinunterscrollen bis:

    Video zeigt, wie Frauen ihre Brüste hochp...

    lol

  25. RR Prof. Reinhard Horner
    01. August 2010 15:24

    reinhard.horner@chello.at

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

    Nach der jüngsten Wiener Volksbefragung kann derlei Politaktionismus doch nicht überraschen. Und das Messen mit zweierlei Maß schon gar nicht. Denn da werden, wie von Andreas Unterberger aufgezeigt, konkrete politische Ziele verfolgt und eine verdummende Vereinnahmung der Bevölkerung obendrein.
    So ist das eben, leider.

    • SuPa
      01. August 2010 20:46

      Sehr geehrter Herr RR Prof. Horner,
      über die Wiener Volksbefragung im Frühjahr 2010 wurde schon ausführlich diskutiert. Das Ganze wurde von einer rgentur organisiert und Sie wissen sicher, dass diese "Fachleute" die Fragen so formulieren können, damit grossteils die vom Auftraggeber gewünschten Antworten herauskommen. Daher sind solche Volksbefragungen - wie der Wiener zu sagen pflegt - "für die Fisch".
      Beste Grüße
      SuPa

    • byrig
      01. August 2010 23:45

      lieber horner,als a-beamter weiss ich ,dass du halt nur b.beamter bist-immerhin mit professorentitel.und auch ein wenig schrullig-kompliziert,aber offensichtlich liebenswert.jedenfalls scheint schnelligkeit und effizienz in deinem ressort nicht die hauptpriorität gehabt zu haben.
      auch präzise aussagen dürften dort nicht irgendwelche prioritäten dargestellt haben.
      anyway,von der richtung her mag ich dich.

  26. Laura R.
    01. August 2010 14:12

    "Frauenberger", da schüttelt der Werner den Kopf, wie woll`n wir bei der Wiener Wahl was reißen, wenn die so blöd sich wichtig macht (wenn`s nicht da ist, sagen wir im Vorstand immer die VenushüglerIn über sie). Nur wegen der paar retouchierten Dutteln sich so aufregen!

    Aber ganz stolz war der Werner, hat er g`sagt, wie ich am Freitag der Tante vom Mittagsjournal die Welt erklärt hab`. Nur das mit dem Gewerkschaftsbund und der Arbeiterkammer, hat er g`sagt, hat ihn ein bisserl bös g`macht, weil das braucht ja keiner wissen, daß wir immer den Rudi fragen müssen, wenn wir in der Zuwandererfrage was entscheiden müssen.

    Und dann hat er richtig listig g`lacht, weil das macht er immer, wenn ihm was einfallt und g`sagt, wenn dann alle intrigiert sind, oder so, und dann auch Österreicher sind, dann können`s ja bei uns auf dem Stimmzettel ja einen Halbmond hinmachen, wenn`s ein Kreuzerl nicht machen können (oder dürfen).

    Schon ein Held, der Werner, wenn der sich was ausdenkt, oder?

    • Brigitte Imb
      01. August 2010 18:56

      Laura,

      hinmachen is´lustig, hoffentlich sch....´s euch nix.

      Aber jetzt im Ernst, ohne Semantik, ich hab´gar net g´wußt, dass der Werner sich beim Zeichnen so gut auskennt, also so kunstbeflissen ist.

    • Laura R.
      01. August 2010 19:24

      Hinmachen hab' ich gar nicht so g'meint, eigentlich.

    • Brigitte Imb
      01. August 2010 20:04

      I hab´mirs eh ´dacht Laura, das war halt so spontan.

    • Undine
      01. August 2010 20:27

      @Laura R.

      Besonders bedankt seien Sie für den letzten Absatz! Da reichen 3 Sternderl gar nicht aus! :-)

    • Karl Knaller
      01. August 2010 22:17

      Achtung Laura! Also dem Werner ist es ja, wie er mir sagt, mehr oder weniger wurscht, was Du den rechten Wapplern da erzählst, die begeilen sich halt an den Interna aus unserer Partei, soll'n 's halt... Aber der Michi hat mir jetzt aus der Toscana, wo er sich für den Wahlkampf eintrinkt, ein mail g'schickt, daß Du Dich ein bisserl zurückhalten sollst, da in dem Scheiß-Blog! Denn der Michi verfolgt jetzt das alles ganz genau! Wer weiß, sagt er, der Michi, wer da noch aller mitliest, vielleicht sogar (außer den abgestellten Pflicht-Postern aus der Löwelstraße) ein paar irregeleitete GenossInnen, und wir brauchen im Herbst JEDE Stimme! Also sein g'scheit, Mäderl, und verdirb' Dir nicht die Karriere!

    • Lisa
      02. August 2010 09:59

      @Laura R.

      Der Tipp mit dem Halbmond ist einfach großartig! :-)

      Und wenn die dann alle "intrigiert sind, oder so, erspart man sich eine Volkszählung.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      02. August 2010 16:22

      Einfach koestlich, Laura.

    • numerus clausel (kein Partner)
      02. August 2010 21:39

      Ein genialer Beitrag, wenn er nicht so nah bei der Wahrheit liegen würde, könnte man ungehindert darüber lachen, nur, der Werner und die anderen Genossen sind echt so, oder so.
      "Intrigiert" find ich absolut köstlich und auch, dass der Karl Knaller mal wieder tiefe Einblicke aus der Löwelstraßer kundtut ;-)

  27. simplicissimus
    01. August 2010 14:09

    wo kann man hirter bier bestellen?

  28. Graf Berge von Grips
    01. August 2010 13:55

    Es ist schlimm, einen schönen Busen vor sich herzutragen.
    Schafft nur Neid und ruft die Komplexlerinnen auf den Plan
    Nach dem Motto, Ihre Sorgen muss ich haben,
    wenn schon niemand, so stösst sie sich halt daran.

  29. Samtpfote
    01. August 2010 13:45

    Viel zu schade, um weiter unten zu verstaubven!

    Sehr geehrter Herr Renneberg,

    ich kann Sie beruhigen, die Geschichten sind wahr und in den meisten Fällen sogar belegbar.

    Aber sie heute zu skandalisieren wird nichts bringen, dazu sind die schon zu alt.

    Warum?

    Ganz einfach, weil es dem Aufdecker nichts mehr bringt.

    Wenn Sie sich die "Mechanik eines Skandals" ansehen, dann bringt der Skandal nur dann etwas, wenn er einem aktuellen Gegner schadet.
    Der Andreas ist seit zumindest 15 Jahren nicht mehr in der Politik.
    An den kann sich so gut wie niemand mehr erinnern.
    Manche Österreicher können sich vielleicht an den "Happy Pepi" Staribacher erinnern, das war der Vater, aber nicht an den Sohn.
    Um den zu finden müßten die meisten "Wikipedia" verwenden und auch dann könnten die nichts mit ihm anfangen.
    Also wird ein Skandal nicht an der SPÖ hängen bleiben und daher niemanden nutzen.
    Der Andreas ist heute außerdem ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und Manager, der heute seine Verbindungen viel diskreter nutzt als früher.
    Das hat er, u.a. als CEO einer der größten österreichischen, und hochprofitablen, Bedarfsfluggesellschaften auch nicht mehr nötig.
    Fliegen war schon immer seine eigentliche Leidenschaft, darum war er ja lange Zeit der Hauslieferant für Flugleistungen bei Magna - vermittelt von Dr. Vranitzky übrigens.

    Also wird der Skandal ausbleiben, schließlich kann man damit nichts gewinnen.

    Da gäbe es noch viele andere potentielle und aktuellere Skandale wie z.B. den Mag. Erich Holnsteiner aus der SPÖ.
    Den Namen haben Sie vermutlich noch nie gehört, stimmts?
    Der ist einer der Mitarbeiter aus der dritten Reihe der SPÖ, genauer ein langjähriger Mitarbeiter des Parlamentsclubs der SPÖ.
    Sein "prominentester" Auftritt war der als Kanzleileiters des Dr.phil. Matznetter in seiner Zeit als Staatssekretär im Finanzministerium.

    Also bestenfalls dritte, eher vierte Reihe.

    Allerdings, wenn man seine Vergangenheit aufdeckt kommen erstaunliche Dinge zu Tage.
    Der ist in einer Unmenge von Aufsichtsräten, Beiräten, Vorständen und Ausschüssen, immer auf einem Ticket der SPÖ, gesessen.

    Nicht weil er fachlich gut wäre, das wäre stark übertrieben.

    Nein, er hat für Hrn. Blecha, genauer nach dessen Verurteilung, die Drecksarbeit erledigt und die Kommissionen kassiert und weitergeleitet, für die die SPÖ und speziell Hr. Blecha "Dienstleistungen" erbracht haben.
    Wann immer Hr. Blecha, und später Dr. phil. Matznetter, sich für einen Klienten eingesetzt hat, und dafür eine Kommission zu bekommen hatte, ist Mag. Holnsteiner am Rande des Geschäfts aufgetaucht und hat die Abwicklung der Kommission, oft genug als Beraterhonorar oder als Tagsatz für eine "Ratstätigkeit", kassiert und so an die Partei weitergeleitet.
    Oder er hat die Organisation für, steuerfinanzierte, Publicitytrips von SPÖ Politikern gemacht und dafür auch ziemlich gute Provisionen kassiert.
    Wenn Sie sehen wollen, wie das funktioniert, dann sollten Sie einen Blick in die Abrechnung von Flugbuchungen über Ruefa werfen.
    (Tolle Sache, da werden viel zu viele und völlig überteuerte Tickets gebucht, z.B. eine ganze DC-9 voller Business Class und First Class Buchungen obwohl es in diesen Maschinen nur Economy Class gibt, und lange im Voraus bezahlt, später storniert und die Anzahlung an eine dritte Stelle "rücküberwiesen". Die eigentliche Abrechnung auf Kosten des Steuerzahlers erfolgt aber im Anschluß über eine Pauschalsumme damit diese Hin- und Herbuchungen nicht auffallen.)

    Oder die Förderungen an den Verein des Fritz Edlinger.

    Auch ein Unbekannter?

    Das ist der jüngere Bruder von Rudolf Edlinger und Betreiber der "österreichisch - arabischen Gesellschaft".
    Unglaublich was die bisweilen über einen einen Freund der Familie, einen Mr. Adnan Turki, an Geschäften in den arabischen Raum, speziell in den Irak und die Heimat des Mr. Turki - Katar, vermitteln.
    Das macht niemand ohne Kommission.
    Nur braucht der Verein dennoch immer wieder steuerfinanzierte Förderungen um nicht pleite zu gehen.
    Also fängt der Steuerzahler diesen Verein immer wieder auf.
    Der Fritz Edlinger war sogar ein paar Mal knapp davor doch aufzufliegen weil er im Verdacht stand, mit einigen arabischen Judenhassern gemeinsame Sache zu machen.
    Das wurde aber rasch durch entsprechende Berichte in den Medien, speziell dem ORF, planiert.
    Dabei ist der Fritz Edlinger selbst gar nicht politisch oder ideologisch einzuordnen, der ist nur eine Marionette.

    So etwas hat natürlich nicht nur die SPÖ gemacht, das machen auch andere Parteien.

    Es gibt z.B. im Bereich der ÖVP viele, sehr ähnlich gelagerte, Fälle.
    Dazu braucht man nur die Tätigkeiten von Ing. Maderthaner, der ist allerdings nicht mehr am Leben, zu durchleuchten.

    Der war in vielen "Freundschaftsgesellschaften", wie z.B. der "österreichisch - iranischen Gesellschaft" beratend oder aktiv tätig.
    Und da ging es nicht nur um Kulturaustausch, da ging es natürlich um, politisch, vermittelte Geschäfte mit dem Iran oder seiner Regierung und daraus entspringende Kommissionen.
    Nicht alle Geschäfte wurden dabei von österreichischen Firmen gemacht nur die Kommissionen gingen immer, über Umwege, nach Österreich.

    Oder die FPÖ.

    An manchen Abenden ist im CIP Bereich auf dem Tehraner Flughafen beinahe ein FPÖ Parteivorstandstreffen möglich.

    Wenn man den Zahntechniker nicht gerade braucht.

    Hinflug am späten Nachmittag aus Wien, Meeting in der CIP Lounge ab Mitternacht und Rückflug, ohne das Land betreten zu haben, mit Ankunft in Wien um 6 Uhr morgens.
    Hinterfragen Sie doch ein paar der Anwaltskanzleihen im Opernring 10 ob ihrer Verbindungen zur FPÖ (da gibt es einen FPÖ Abgeordneten zum Nationalrat, seine Gattin und einen Mann fürs sehr Grobe), Justiz und einigen der Staaten im Nahen Osten.
    Sie würden staunen welche Geschäfte die vermitteln und welche tollen Kommissionen die dann in Zypern oder in der UBS Filiale 83 (Zürich Kloten - übrigens auch die kontoführende Stelle von Dr. Zilk und seiner Gattin sowie vielen anderen österreichischen Politikern. Diese Filiale hat den Vorteil, daß man sie auch vom Transitbereich aus erreichen kann und so keinen Verstoß gegen schweizer Gesetze machen muß.) empfangen.

    Auch da ist die zweite und dritte Reihe sehr aktiv.

    Die Kasperln der ersten Reihe dienen nur dem Beschallen der Öffentlichkeit und der Beschaffung der Kontakte.
    Für das Verwerten ist dann die zweite und dritte Reihe zuständig.
    Denn der ersten Reihe siehen die Journalisten seit Noricum und Lucona zu sehr auf die Finger.

    Aber auch in einiger Entfernung zu den Main Playern der Parteien spielt sich bisweilen Unterhaltsames ab.

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, was eigentlich aus den alten Skandalen der SPÖ geworden ist?

    Da gab es einen Dr. Heinz Talirz der den Phyrnautobahn Skandal mit einigen Millionen Schilling Schaden zu verantworten hat.
    Oder den Dipl. Adolf Winter der den AKH Skandal mit ebenfalls einigen Millionen Schilling Schaden.
    Beide SPÖ nahe bzw. Mitglieder.
    In beiden Fällen ist viel Geld nicht mehr aufgetaucht.

    Wenn Sie diese Leute heute sehen könnten, Sie würden staunen was aus denen, Dank der Hilfe der Genossen, wieder geworden ist.

    Und die Leute glauben, daß der Grasser der Böse ist, der ist nur ein Abziehbild eines Feindbildes.

    Bienvenidos en la Republica de las Bananas di Austria ;-)

    Wenn Sie übrigens wissen wollen, warum diese Skandale nicht platzen, auch das ist auch dieses rasch erklärt.

    Wenn es ums Geld geht, dann gilt, auch wenn der Dr. phil. Matznetter diesen Spruch immer falsch zitiert, "pecunia non olet".
    Also gibt es natürlich auch parteiübergreifende Kooperationen in diesem Bereich.
    Sollte einer der oben genannten Herren oder die dazugehörigen Praktiken auffliegen, dann besteht große Gefahr, daß auch die anderen mit auffliegen.
    Und das ist dann, auch und speziell für die "political embedded", Journalisten Österreichs, doch zu gefährlich, um die Skandale an die Öffentlichkeit zu bringen.

    Mag. Grasser, wie übrigens auch Dr. Schüssel und Dr. Bartenstein, hat daher den "Vorteil", daß er selbst "nur" für angebliche, aber nicht wirklich beweisbare, Schweinereien in Österreich angegriffen werden kann.
    Egal ob die Vorwürfe gegen die drei stimmen oder nicht, die Genannten haben nichts mit den Auslandsgeschäften zu tun.
    Die wirklich einigermaßen lukrativen Geschäfte werden somit, auch bei einem echten Skandal rund um Mag. Grasser, woran ich übrigens wirklich glauben kann, da ist schon zuviel der Vorwürfe nicht nachgewiesen worden, weiterhin ungestört laufen können.
    Wobei lukrativ in Wahrheit ein sehr relativer Begriff ist.
    Sogar im Bereich dieser Art von Geschäften ist in Österreich das Mittelmaß unerreichbar hoch angesiedelt.
    Die Deppen riskieren Kopf und Kragen für ein paar hunderttausend bis bestenfalls ein paar wenige USD Millionen.

    Ach ja, hoffen Sie dabei auch nicht auf den Dr. Pilz, der ist zu dämlich um die Punkte miteinander zu verbinden und ein Bild zu zeichnen.
    Dr. Pilz hat keinen der Skandale, die er sich so gerne auf die Fahnen heften würde, selbst aufgedeckt, der war immer nur Trittbrettfahrer eines oder mehrerer Journalisten.
    Dr. Pilz kann nicht einmal selbst recherchieren.
    Sonst wäre er einem ÖVP nahen, mittlerweile pensionierten, Nationalbankmitarbeiter auf die Spur gekommen.
    Der hat, nicht für die ÖVP sondern für die Apartheidregierung in Südafrika, viel Geld aus illegalen Waffengeschäften gewaschen.
    Dazu hat er, während seiner Dienstzeit bei der Nationalbank, in halb Afrika und Europa, Scheinfirmen gegründet und kofferweise Geld transferiert.
    Auch für den mußte die Partei ein paar Mal einen Schirm aufspannen, damit es keinen Skandal gibt.
    Dr. Pilz wurden sogar einmal Dokumente zu diesem Herren vorgelegt, nur leider ohne seinen Namen anzuführen.
    Außer einer großen Ankündigung in einem Fernsehinterview hat Dr. Pilz aber wieder nichts zzusammengebracht und die Sache ist, wie alle anderen angekündigten Skandale, im Sand verlaufen.
    Abgesehen davon dürfte der Dr. Pilz seine eigenen Interessen an diesem und anderen Spielen haben und daher auch nicht an einer restlosen Aufdeckung interessiert sein.
    Mehr als seine bewußt(?) zahnlosen Angriffe auf angebliche Iran Verbindungen diverser Innenminister wegen seiner kurdischen Freunde wird der nicht mehr machen.
    Der will sich nur im Gespräch halten und wiedergewählt werden.
    Schließlich sind die vielen großen kubanischen Zigarren und der hochprozentige, lange Jahre gereifte, Alkohol auch für einen Abgeordneten zum Nationalrat nicht gerade billig und wollen daher auch weiterhin finanziert werden ;-).

    Und so bleibt alles beim alten in der oben genannten "Republica".

    Genug der kurzweiligen Informationen, sonst bleibt mir nichts mehr für meine Memoiren:mrgreen.
    Allerdings sind viele der hier angeführten Punkte längst nicht so geheim wie man vermuten würde.
    Die sind fast schon mehr Common Knowledge bei diversen Veranstaltungen im Management Club oder beim Rosam im Zigarren Club.
    Bisweilen auch im K47, aber das ist eine Geschichte, die hebe ich mir für später auf.

    So, und jetzt geht es zurück nach Hause, ich habe nächste Woche eine Bilanzprüfung im Haus und werde daher kaum dazu kommen, weitere Meldungen zu schreiben.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

    • socrates
      01. August 2010 16:29

      Aber Dr. Pilz hat doch seiner Dr. beim Van der Bellen gemacht, da muß er doch was können!

    • Josef Maierhofer
      01. August 2010 17:12

      Danke für die große Mühe !

      'pecunia not olet', 'Bienvenidos en la Republica de las Bananas di Austria ;-)'

      Wäre das Ganze nur nicht so kriminell !

      Ich nenne es immer das Gleichgewicht des Schreckens.

    • Alexander Renneberg
      01. August 2010 19:44

      samtpfote, danke, habe diese spannende lektüre an meinem urlaubsort bereits genossen.

    • Undine
      01. August 2010 20:10

      @Samtpfote............oder .........DDr. Alexander V. Neumaier.........?????

      "Aber sie heute zu skandalisieren wird nichts bringen, dazu sind sie schon zu alt".

      Nicht nur das! Weder der ORF würde sich dazu "hergeben", alte SPÖ-Gaunereien aufzuwärmen (das wurde ja immer erfolgreich vermieden!), noch eine einzige Zeitung.

      Unsere Medien interessieren sich ausschließlich für Nachteiliges aus dem 3. Lager; das allerdings wird ausgewalzt und immer neu aufgewärmt und das kann WOCHEN dauern.

      P.S.: Ich bin etwas irritiert: Wer hat nun den Kommentar verfaßt?

      Samtpfote oder Dr. Neumaier? Ich hab' 4mal den Text rauf und runter gelassen: es ist immer dasselbe: Samtpfote beginnt, Neumaier läßt grüßen???

    • SuPa
      01. August 2010 20:19

      Hochinteressant, diese Nachrichten, wenn auch meist schon verjährt.
      Jedenfalls danke dafür, Herr DDr.Neumaier alias Samptpfote.

    • Samtpfote
      01. August 2010 20:20

      Ich habe des Text nur für so gut befunden, dass ich ihn hierher kopiert habe.
      Er stammt von DDr.AvN, welcher mit mir leider nicht identisch ist.
      Allemal es wär' so :-)

    • Samtpfote
    • Undine
      01. August 2010 20:24

      @Samtpfote

      War's Absicht oder Versehen? :-)

    • Samtpfote
      01. August 2010 21:15

      Das Hierherkopieren war Absicht, weil der Thread, wo dieses Posting geschrieben wurde, wahrscheinlich kaum mehr gelesen wird. Was ja wirklich schade wäre.

    • byrig
      02. August 2010 00:03

      wir sollten eine neue,bürgerliche,anständige partei gründen.
      wer ist dabei?dr.andreas unterberger könnte ein promoter sein.vielleicht ist er es schon mit seinem blog.

    • Norbert Mühlhauser
      02. August 2010 01:24

      Berichtigung zu Talirz!

      Talirz hat gar nichts zu verantworten, da er in einem Monsterprozess Ende der 90er Jahre von allen Anklagen freigesprochen wurde. Dabei haben sich die Grünen, insbesonders Anschober, gehörig die Zähne ausgebissen.

      Der Skandal wurde übrigens der ÖVP angelastet. Ich habe daher Zweifel, ob Talirz tatsächlich der SPÖ zuzurechnen ist.

      Siehe dazu:

      http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=7352

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. August 2010 09:53

      Sehr geehrter Herr Mühlhauser,

      der Dr. Talirz war Sekretär beim Bautenminister Sekanina, der ist viel und kriecht in auch in viele Gedärme für seine Aufträge, aber als SPÖ Mitglied dürfte er nicht der ÖVP zuzurechnen sein.

      Der Phyrnautobahn Skandal wurde durch den Dr. Heinz Talirz verursacht, der noch eine viel bessere Geschichte an den Tag gelegt hat.
      Im ersten Prozeß Mitte der 1990er Jahre ganz klar verurteilt und in Haft genommen, schwinden gleich zu Beginn seiner Haftzeit bei einigen Zeugen die Erinnerungen wegen derer Dr. Talirz verurteilt wurde.
      Selbstverständlich gibt es eine Revision.
      Also wird der Prozeß 1998 oder 1999 nochmals aufgerollt und die Zeugen, mittlerweile wesentlich besser situiert und ein paar kleinere Ferienhäuser reicher, zeigen ein bemerkenswertes Problem sich an gerade noch detailliert angeführten Aussagen aus dem ersten Prozeß zu erinnern oder haben überhaupt keine Zeit mehr, um als Zeugen aufzutreten.
      Das kann man auch in den Prozeßakten nachlesen, ist aber ziemlich langweilig.
      Schön für Dr. Talirz, teuer für den Steuerzahler, denn der kommt ja nun für dieses Theaterspiel auf.
      Teuer in weiterer Folge auch für die SPÖ, denn die hat wohl viele Zuwendungen an die Zeugen gemacht um den Gedächtnisverlust zu bewirken.
      Wäre der nicht aufgetreten, hätte Dr. Talirz wohl auch längerfristig eine Anstaltsbibliothek betreut.
      Auch er hat, im ersten und zweiten Prozeß sowie während der Haft, seine Genossen vor Unheil bewahrt indem er eisern zu den Fragen zu seinen Komplizen und den Empfängern der Gelder, auch er hat kaum etwas von den unterschlagenen Geldern für sich behalten, geschwiegen hat.
      In dubio pro reo wird Dr. Talirz in der zweiten Auflage also freigesprochen und erhält sogar eine Haftentschädigung.
      Kaum aus der Haft entlassen, gründet er, welch Zufall, mit Hilfe seiner Genossen, eine Firma namens ELVAG, die angeblich für die Vermittlung und Handel von Energie und Kraftwerksbau gedacht ist.
      Der dazu notwendige Kredit wird ebenfalls von seinen sorgsamen Genossen vermittelt.
      Seine verlotterte Mietwohnung im Belvedere, zu Friedenszinskonditionen, kann jedenfalls nicht als Besicherung gedient haben.
      Die ELVAG macht allerdings nie wirklich etwas mit Energie, sondern versucht sich im Autobahnbau.
      Diesmal in Ningbo in China.
      ELVAG wird, mit Hilfe einiger SPÖ Genossen, allen voran ein gewisser Dr. Fischer, der ausländische Joint Venture Partner für einige Abschnitte einer Autobahn in der Nähe von Ningbo.

      Dr. Talirz ist plötzlich wieder der "erfolgreiche Autobahnmanager" aus Österreich.

      Ein Experte ohne Fehl und Tadel, dafür aber mit einer makellosen Erfolgsgeschichte als Lebenslauf.
      Sogar ein sauberer Strafregisterauszug findet sich in China ein.
      Allerdings scheitert die ELVAG daran, ihren Teil der Finanzierung aufzubringen.
      Auch hier sollten einige Gelder über Verbindungen der SPÖ nach Rußland aufgebracht werden, aber diese Verbindungen erweisen sich als ziemlich unzuverlässig, schließlich ist die SPÖ zu dieser Zeit nicht mehr in der Bundesregierung vertreten.

      Da hat man es ein wenig schwerer sich um die eigenen Genossen zu kümmern.

      Doch dann kommt es zu einigen Szenen, die nachträglich das Zeug zum Filmdrehbuch haben.
      Eigentlich müßte die ELVAG wegen der nicht erbrachten Finanzierung aus dem Projekt ausscheiden.
      Doch es gibt Interventionen aus Österreich.
      Da gehen zwischen 2004 und 2005 Briefe von SPÖ Ministern auf dem offiziellen Briefpapier diverser Ministerien an die Ningbo Communications, dem chinesischen Partner.
      In diesen Briefen wird, seitens der Republik, Dr. Talirz und die ELVAG unterstützt, bis hin zu einer Garantie, daß ELVAG die Gelder schon aufbringen würde, nur eben ein wenig später als vorgesehen.
      Der kleine Schönheitsmakel an diesen Briefen, sie wurden von "Ministern" auf offiziellem Briefpapier der Republik geschrieben, nachdem diese schon ein paar Jahre nicht mehr im Amt waren.
      Nachdem aber in China das Schreiben eines Ministers nicht rasch hinterfragt wird, wenn überhaupt, verschafft dies Zeit.
      Zeit genug, mittlerweile war Dr. Fischer Bundespräsident und die SPÖ wieder in der Bundesregierung, um die Finanzierung doch noch zustande zu bringen.
      Mit der üblichen Hilfe der Genossen.

      Woher ich diese Sache kenne?

      Die Ningbo Communications ist auch der Betreiber einer der größten Tiefwasser Öl- und Frachthäfen in China und damit auch einer meiner Geschäftspartner.
      Zwar bin ich für die eine Firma aus Singapore und auch selbst ein "halber Chinese" - schließlich spreche ich Mandarin, aber eben immer noch ein CEO aus "Aodi li", wie Österreich auf Mandarin heißt.
      Der CEO der Ningbo Communications, das ist eigentlich ein riesiger Investmentfonds der Kommune, wie etwa eine Shanghai Industrial oder eine CITIC, hat mich zu einem sehr peinlichen Problem mit einer anderen Langnase aus eben diesem Aodi li gefragt.
      Die haben, nach einiger Zeit, festgestellt, daß die Schreiben der Minister aus Österreich gefälscht sind.
      Zwar waren die Minister und deren Unterschriften echt, aber das Datum der Schreiben ist nicht während deren Amtszeit.
      Nachdem Ningbo Communications aber die Schreiben, als offizielle Schreiben der Republik, dazu verwendet haben, die Freigabe der Finanzierung von der Zentralregierung in Beijing zu erhalten, konnten sie numehr kaum einen Rückzieher machen.
      Das hätte nicht nur den Job gekostet, das hätte dem CEO auch Haft eingebracht.
      Also war guter Rat teuer.
      Ich habe zwar selbst nichts tun können und wollen, aber dafür ist dann Dr. Fischer, mittlerweile Bundespräsident der Republik, eingesprungen und hat eine Haftung seitens der Republik als offizielles Schreiben an die Ningbo Communications übermittelt.

      Das Schreiben kenne ich sogar im Original.

      Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, daß dieses Schreiben, zu dem der Bundespräsident gar nicht befugt wäre, jemals in einem Archiv der Kanzlei des Bundespräsidenten aufscheinen wird.
      Für chinesische Verhältnisse war das aber gut genug, um die Sache auszustehen und die ELVAG, mit massiven finanziellen Verlusten für die ELVAG, auszuzahlen und als Partner großteils loszuwerden.
      Auch hier haben die Genossen ziemlich gut an der späteren Einigung verdient.

      Der in meinem vorhergehenden Post angeführte Ex-Nationalbankmitarbeiter ist oder war übrigens sogar lange Zeit im Aufsichtsrat der ELVAG.
      Der ist jedoch wirklich der ÖVP nahestehend.

      Es gab zu dem Thema übrigens irgendwann einen Artikel im Wirtschaftsblatt für welchen mich ein Hr. Mayer, einer der damaligen Redakteure, als "Insider" zitiert weil er mich, als mein leidiger Sitznachbar, auf einem Flug ausgequetscht hat.
      Das muß so 2004 oder 2005 gewesen sein.

      Dr. Talirz hat dann später noch versucht einen Riesendeal in Bosnien an Land zu ziehen ist aber wieder spektakulär an der Finanzierung gescheitert.
      Der lernt nichts mehr dazu.

      Ahh, nein ich bin nicht der/die Samtpfote, ich werde hier nur zitiert.
      Aber wenn er will, dann kann er diese Woche, zumindest bis Mittwoch, gegen Kost, Logis und Reisespesen, mich vertreten, wir haben den jährlichen Audit im Haus und drehen daher ein paar Tage lang Däumchen.
      Das ist die langweiligste Woche des Jahres weil ich nur auf ein paar Fragen warte die dann doch nicht kommen.
      Ich gehe in der Zwischenzeit wieder Surfen :-)

      Was den Dr. Pilz anbelangt, der hat seine Dissertation bei Dr. van der Bellen geschrieben und ihn dann später in die Politik (zurück-) gebracht.
      Alledings dürfte Dr. Pilz in erster Linie daran interessiert sein sein weitgehend leistungsfreies Einkommen als Abgeordneter zu erhalten.Wäre ja schlimm wenn der nach mehr als 20 Jahren in der Politik tatsächlich etwas arbeiten müßte ;-)

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. August 2010 10:16

      Sehr geehrter Herr Mühlhauser,

      Ich habe noch ein wenig in meinen Erinnerungen gekramt.
      An den Geschäften des Dr. Talirz waren noch ein Dr. Vrana, Vana oder Wrana, ein Dr. Ipatov und ein Mr. Paul Ma beteiligt.

      Ersterer als angeblicher Vermittler für die Geschäfte.

      Allerdings ist dieser Dr. Vrana meines Wissens nach auch so eine Art Strohmann für manche politisch vermittelten Geschäfte.
      Der hat sich dann, wenn das Verfahren nicht noch immer läuft, mit dem Dr. Talirz wegen irgendwelcher Kommissionen zerstritten.
      Der Dr. Ipatov ist oder war CEO einer russischen Investmentfirma mit Niederlassung in Wien, irgendwo hinter dem Juridicum.
      Der hat Dr. Talirz, auf Wunsch und Anregung der wiener Genossen, eine ziemliche Summe vorfinanziert und streitet seither ebenfalls um Rückzahlung bzw. Vertragserfüllung.
      Und der Mr. Ma, ein Sohn eines ranghohen chinesischen Parteifunktionärs mit Österreichbezug ist bzw. war lange Zeit die rechte Hand von Dr. Talirz.
      Der Vater von Mr. Ma ist in der SPÖ Wien aus den vielen Kulturaustauschaktionen recht gut bekannt.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Norbert Mühlhauser
      02. August 2010 10:28

      Sg Hr DDr Neumaier!

      Es gab zu dem Thema übrigens irgendwann einen Artikel im Wirtschaftsblatt für welchen mich ein Hr. Mayer, einer der damaligen Redakteure, als "Insider" zitiert weil er mich, als mein leidiger Sitznachbar, auf einem Flug ausgequetscht hat.
      Das muß so 2004 oder 2005 gewesen sein.


      Mit Verlaub, Sie scheinen aber auch wirklich sehr kommunikationsfreudig zu sein. ;-)

      Wie auch immer, vielen Dank für die Einblicke!

    • Samtpfote
      02. August 2010 10:37

      DDr. Alexander V. Neumaier

      Mutig, mutig Ihre für mich schon fast unverzichtbaren Beiträge.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. August 2010 13:12

      Sehr geehrter Herr Mühlhauser,

      halb so wild, das war eigentlich ganz witzig.
      Ich wußte nicht, daß der ein Journalist ist.
      Er hat mir die eine Hälfte der Geschichte erzählt, ich ihm die andere.
      Ich habe erst ein paar Monate später bei einer Einladung in Salzburg davon erfahren, daß der Journalist ist.
      Dabei sind die meisten dieser Dinge sowieso nicht wirklich geheim, die sind Tagesgespräch bei Veranstaltungen im Management Club oder anderen solchen "Buffetanbietern".

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Martin Bauer
      02. August 2010 14:00

      DDr. Alexander V. Neumaier

      Mir ist schon klar, dass man den einschlägigen Buffets auch solche "Schmankerla" kredenzt bekommt.
      Aber in solcher Fülle? Und all die missing links. Beachtenswert.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      03. August 2010 09:01

      Sehr geehrter Herr Bauer,

      wenn man lange Jahre mit diesem Zirkus zu tun hatte ist es auch nicht so schwer diese Informationen zu bekommen.

      Das ist also keine große Leistung.

      Die Geschichte mit der Shanjieling Expressway Corp. habe ich ja, über meinen Geschäftspartner in Ningbo, hautnah mitbekommen.
      Das war für den CEO der Ningbo Communications eine ziemlich bedrohliche Sache.
      Einige der anderen Beteiligten, speziell Dr. Ipatov kenne ich, dank meiner Geschäfte mit russichen Firmen, persönlich.
      Der Rest, das sind eigentlich nur ein paar kleine missing links, ergibt sich dann am Buffet diverser Veranstaltungen.
      Die Veranstaltungen sind zumeist ziemlich öde, aber der Gossip am Buffet hat schon einen ziemlichen Unterhaltungs- und teilweisen Nutzwert.
      Ich habe es sogar ziemlich leicht weil ich für manche eine Art Geschäftshoffnungsträger bin, schließlich vermittle ich immer wieder österreichische Firmen in den Nahen Osten oder nach China.
      Nicht jedoch so "Kaliber" wie die ELVAG oder die Firma VADO von Dipl. Ing. Winter.
      Der ist auch so ein Thema.

      Das ist Teil des rüden Charmes von Wien.

      Als ich, und wir alle, noch viel jünger waren gab es, frei nach dem Spruch "Die Karriere so manchen jungen Mannes in Wien fing mit der Wahl des richtigen Kaffeehauses an", eben ein paar nette Lokale in denen man nicht nur guten Kaffee und gutes Essen bekommt, sondern auch einen faszinierenden, teilweise auch abstoßenden, Einblick und Zugang zur lokalen Politszene und den politiknahen Wirtschaftsbereichen.
      Da waren das Domicil für die geschiedenen und/oder notgeilen Manager und ihre (extrem-) Kurzzeitlebensabschnittspartnerinnen (heute würde man sie KLAPS nennen) aus der Kosmetik- und Einzelhandelsbranche, das Kameel und Lady Godiva für den Samstag Vormittag mit der Familie, das Do&Co in der Akademiestraße bzw. das Steirereck für das Mittagessen oder eben der Schübl-Auer für den Schönwetternachmittag, das Landtmann bzw. dem Sluka, wie immer das heißt, das Haas & Haas im Innenhof bei Schönwetter oder das Thelonius Monk bzw. Castillio für die After Happy Hour mit den oben genannten KLAPS.

      Wir nannten das damals die Ochsentour.

      Da wurde Teures und Nobles gesoffen, teure Zigarren geraucht, gekokst, gut gegessen, gebraten - das hat nichts mit Speisenzubereitung zu tun, und eben auch aus der Schule geplaudert.

      Nebenbei wurden Geschäfte gemacht und Jobs vermittelt.

      So manche Karriere und Kontakt hat damals begonnen und besteht heute noch.

      Vermutlich hat sich diese Ochsentour heute in andere Lokale verlegt, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, daß es sie nicht mehr gibt.

      Mein Vorteil ist heute, daß ich nicht mehr aus geschäftlichen Gründen nach Wien komme und somit diese Dinge ziemlich entspannt sehe.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

  30. schreyvogel
    01. August 2010 13:11

    Typisch für eine linksintellektuelle androphobe Klemmf***, würde ich sagen.

  31. Josef Maierhofer
    01. August 2010 13:06

    Sehr geehrte Frau Stadtrat !

    Sie haben wohl noch nie Hirter Bier getrunken, oder ?

    Sie bestimmen auch, ob die Schönen mit dem Bier auch sexistisch genug sind, um nach dem Sexismus-Paragraphen Ihrer Wenigkeit als solches beurteilt zu werden.

    Gäbe es für Sie nicht Wichtigeres zu tun ?

    Gehört das auch zur Ablenkung des Volkes vor den wahren Problemen der Stadt ?

    Waren Sie schon einmal in der Sezession bei der von der Frau Bundesminister geförderten Puff-Kunst ?

    Der Bürgermeister hat es gesagt, glücklich ist er damit nicht. Da wird er wohl auch Sie gemeint haben, wenn er wieder vom Urlaub zurück gekommen sein wird.

    • brechstange
      02. August 2010 15:53

      Sg Herr Maierhofer,

      Hirter Bier! Nein, das trink ich nicht, das kommt doch aus Kärnten.

      Lg

      Ihre Stadträtin

  32. GOP
    01. August 2010 11:55

    Naja, über Geschmack bei der Werbung kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich finde, dass dieses Sujet "hart an der Grenze" ist, aber wenn es dem Bierumsatz (nun vermehrt durch die Aktivitäten der SP-Stadträtin!) und damit den Gewinn steigert, soll es akzeptiert werden.
    Wäre Sandra Frauenberger mit einem Plakat zufrieden, welches 3 verschleierte Moslemfrauen zeigt?

  33. Celian
    01. August 2010 11:43

    Warum eigentlich finden Feministinnen immer etwas Schlimmes an nackten Frauen?
    Und nie was anstößiges an nackten Männern?
    Warum immer dieses Ungleichgewicht? Darf man denn Männer sexistisch darstellen?

    Männer darf man ungeniert als Volltrotteln darstellen, die immer nur an das Eine denken. Das ist ok.

    Männer darf man auch im Fernsehen erniedrigen und zwar so dass man gleich eine eigene Fernseh-Show daraus macht: „Mein Mann kann“. Da können Frauen 50.000 Euro gewinnen, indem sie am Poker-Tisch auf ihre Männer setzen, die wie Sklaven in Glasstürzen hinter ihnen sitzen und das machen müssen, was die Frau ihnen anschafft. Das ist alles ok. Da hab ich noch nie ein Sterbenswörtchen dagegen gehört. Mit Männern darf man alles machen. Aber wehe man zeigt ein bisschen weibliche nackte Haut auf einem Werbeplakat.

    • simplicissimus
      01. August 2010 11:53

      ausser es handelt sich um lesben, dafür gewinnen sie den multimedia-preis.

    • Gerhard Pascher
      01. August 2010 12:58

      Celian, heute 11:43 MESZ:
      "Warum eigentlich finden Feministinnen immer etwas Schlimmes an nackten Frauen?"

      Meine Antwort ist schlicht: es ist nur Neid, weil der eigene Körper nicht so schön gebaut ist!

    • Gennadi (kein Partner)
      02. August 2010 08:24

      ...was besonders bei Frauenberger auffällt.

  34. Undine
    01. August 2010 11:29

    Die rot-grünen PC-Terroristen scheinen die Lächerlichkeit, mit der sie die einstige(!) PRÜDERIE der röm. kath. Kirche zu übertreffen versuchen, nicht im geringsten zu merken!
    Allen Vorpostern Dank für ihre treffenden Kommentare!

    • simplicissimus
      01. August 2010 12:35

      es handelt sich dabei um den doppelten masstab, nämlich gleichmachung durch ungleichbehandlung:

      toleranz den guten gegenüber - intoleranz gegen die bösen
      definitionshoheit über gut und böse haben die pc-ler (zb nationalisten sind grundsätzlich bös, bei kommunisten gelten zig-differenzierungen von verständlicherweise bös bis zu heilig in guter absicht handelnd)
      schwächung der starken - stärkung der schwachen
      zerstörung des natürlich-biologischen zusammenlebens und beweihräucherung des unnatürlichen
      delitäres wird gefördert - elitäres schlecht gemacht

      etc, etc, die liste ist endlos.

    • Franz L
      01. August 2010 15:12

      @simplicissimus
      Erstklassige Analyse

    • Undine
      01. August 2010 20:36

      @simplicissimus

      Sie haben's auf den Punkt gebracht!

  35. Intellekto
    01. August 2010 11:06

    BRAVO Herr Dr Unterberger! Die Linke,einst groß bei der 68-er Bewegung und Kampf für die freie Liebe und"make love,not war" dabei hat sich in die Prüderie des viktorianischen England zurückgeschossen. Nichts ist SO intolerant wie rot-grün,gerade die die immer Toleranz und Verständnis für wirklich alles fordern.Der Vergleich mit dem live ball ist perfekt!
    Die Unsicherheit bezüglich Frauen hat nicht nur die Adoleszenten sondern längst auch erwachsene Männer erreicht:Ein Satz wie"Na,Frau Bunzl,gemma auf an Kaffee"kan einen heute schon den Arbeitsplatz kosten.
    BRAVO,Herr Dr Unterberger.

    • simplicissimus
      01. August 2010 11:52

      "intellekto, gemma auf an kaffee" sag ich zu ihnen, in der annahme, dass wir beide männer sind und reich ihnen das warme handerl.

      sehen sie: würden wir das tun, bekämen wir eine schwulen-arbeitsplatzförderung und endloses lob der presse für unseren mut und unser gutes vorbild.

      wehe aber wenn wir macho-schweine es wagen mit frau bunzl anbandeln zu wollen und dabei in unserer plumpen männlichkeit die falschen worte wählen, dann stehen wir mit einem fuss im kriminal oder doch zumindest auf der empörungs-abschussliste.

      so viel schöner und einfacher ist es heute, ein schwuler zu sein, je gestörter, diskriminierender und unnatürlicher die mann-frau beziehung gemacht wird.

    • Gerhard Pascher
      01. August 2010 13:19

      Zu Intellektos "Make love, not war":
      Frau Bunzl wird nur dann die Einladung zum kaffeetrinken akzeptieren, wenn sie auch über die möglichen Folgen Bescheid weiss.
      Nach dem "Coffee to go" gibt es oft auch den "Touch and go" (oder doch "Grapsch and go"?). Ist aber nur eine ähnliche Bezeichnung für "Quickie", "One-Night-Stand" oder "Blind date".

    • Undine
      01. August 2010 20:20

      @simplicissimus

      Drei Sternderl für Sie! :-)

    • Kurt22
      02. August 2010 09:03

      Und wenn man uns für die Einladung zum Kaffee schon nicht einsperrt, dann müssen wir uns zumindest dafür offiziell entschuldigen, zumindest wenn wir mit Fr. Prammer verheiratet wären ("Egal ob etwas war oder nicht, er soll sich entschuldigen!"), aber dieses Schicksal traf ja GsD nur einen!

    • Laura R.
      02. August 2010 09:48

      Und ich lad`Sie ein zum "Roten Hiasl" auf Stelze und Bier.

  36. brechstange
    01. August 2010 10:58

    Sg Frau Stadträtin Frauenberger,
    Wo bleibt Ihr Protest gegen das B-Win-Plakat, auf dem ein Fußballer mit seinem Kopf einen Polizisten anrempelt? Kürzlich wurde erst ein Jugendlicher deswegen verurteilt, wo bleiben die Vorbilder für unsere Jugend?

  37. simplicissimus
    01. August 2010 10:29

    den pc-terroristen ist es vollkommen egal, ob wir uns darüber beklagen, dass hier mit doppeltem masstab gemessen wird: halbnackte schwule sind gut, weil sie eine so bedauernswerte minderheit öffentlich "befreien", halbnackte mäderln sind bös, weil den gelüsten heterosexueller männer als sexobjekt ausgesetzt.
    heiliger marx, da könnten ja faschistoide österreichische kinder herauskommen, engels bewahre uns vor dem übel!

  38. Der kleine Nick
    01. August 2010 09:27

    Dabei ist alles so einfach: Es gibt gute nackte Haut und böse nackte Haut. Und wer sich bei der Zuordnung schwer tut, der möge doch bitte einfach im Wiener Rathaus nachfragen. Dort gibt es hauptberufliche Nacktheitsjuroren, die den nach obrigkeitlicher Orientierung lechzenden Untertanen mit Rat und Musterbrief zur Seite stehen.

  39. SuPa
    01. August 2010 07:41

    S.g. Frau Stadträtin Frauenberger,
    Erst aufgrund der Zeitungsinformation habe ich mir das kritisierte Plakat näher angesehen. Als Frau kann ich da nichts anstössiges entdecken. Ausser, dass ich beim "verbergen" von weiblichen Reizen und Ihrem Familiennamen an "Nomen est omen" gedacht habe.
    Dies alles sagt eine noch normale und konservative
    SuPa

    • Intellekto
      01. August 2010 11:09

      Herrlich! Ich danke Ihnen f Ihren nomen est omen-Vergleich,ist mir gar nicht aufgefallen.
      Schade dass die Frau Stadtrat-rätin die Kommentare hier nie lesen wird.





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