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Privilegien und Enteignungen statt Freiheit

Sie können es einfach nicht lassen. Während im Parlament die massive Attacke auf die Meinungsfreiheit durch Haftandrohungen für jedes Verächtlichmachen bestimmter privilegierter Gruppen noch anhängig ist, bereitet die Frauenministerin schon den nächsten Anschlag auf die Freiheit der Bürger vor.

Sie hat mit offensichtlicher Zustimmung des von allen liberalen Geistern verlassenen Koalitionspartners ein „Gleichbehandlungsgesetz“ eingebracht, das eine ganze Fülle von Einschränkungen im normalen Rechtsverkehr bringt. Und zwar neuerlich nur zugunsten der neuen Privilegienklasse und -kaste dieser Republik. Niemand darf mehr auf Grund seiner Religion, Weltanschauung, sexuellen Orientierung (= Codewort für Schwule) oder seines Alters im Alltagsleben diskriminiert werden. Alle anderen Diskriminierungen sind damit offenbar erlaubt.

Das klingt auch abgesehen von der seltsamen Unterscheidung zwischen den geschützten und nicht geschützten Gruppen höchstens drei Sekunden lang harmlos – bis man dann auf die Ungeheuerlichkeit des Vorschlags kommt. Damit geraten Hauseigentümer unter massiven Rechtfertigungsdruck, wenn sie unter fünf Bewerbern für eine freie Wohnung nicht die Türkenfamilie mit Kopftuch oder das demonstrativ schwule Paar nehmen.

Das kann unter Umständen eine De-facto-Enteignung bedeuten. Denn aus Gründen, die eine Gabriele Heinisch-Hosek nicht begreift, aber auch die einstige Wirtschaftspartei ÖVP nicht, ziehen – in Österreich genauso wie in anderen Ländern des Westens – sehr rasch andere Mieter aus, wenn einmal zwei türkische (oder afrikanische) Familien eingezogen sind. Dann bekommt man auch kaum noch zahlungsbereite andere Mieter ins Haus, wie man etwa rund um den Wiener Gürtel sehen kann. Auch die von der Frauenministerin so geschützten schwulen Paare werden dort erst recht nicht hinziehen (schon aus Selbstschutz). Und dann ist das schönste und bestrenovierte Haus plötzlich nichts mehr wert.

Noch widerlicher ist der selektive Charakter des Gesetzesvorschlags. Ein Kellner, der ein schwules Paar nicht ordentlich bedient, macht sich strafbar, wie uns die Ministerin ausdrücklich angekündigt hat. Eine Familie mit zwei oder drei kleinen Kindern kann hingegen sehr wohl diskriminiert, schlecht behandelt oder gar weggewiesen werden. Weil sie ja nicht "sexuell orientiert" ist. Die Diskriminierung von Familien passiert jedoch viel häufiger als die Diskriminierung von zwei dinierenden Männern, wenn sie nicht gerade in einem seriösen Lokal intensiv zu schmusen anfangen. Weswegen man künftig wohl auch nur noch heterosexuelle Schmusepaare tadeln oder hinauswerfen darf.

Diese Familiendiskriminierung wird alle Mütter sehr freuen, vor allem wenn sie ausgerechnet von einer Frauenministerin vorgeschlagen wird. Sie wird alle wertkonservativen und christlichen Wähler sehr freuen, wenn das von der einst christlichen, konservativen und familienfreundlichen Volkspartei mitgetragen wird. Samt Familienminister und seiner freundlich lächelnden Staatssekretärin, die gerade die Familienförderungen kürzt.

Wenn man das alles nicht nur noch als Symptome einer kranken Gesellschaft einstufen will, dann kann man es bestenfalls als irregeleiteten Regulierungswahn einordnen. Als ob man jedes unerwünschte Verhalten per Gesetz verbieten könnte. Auch ich bin schon in Lokalen schlecht behandelt worden – etwa weil das Personal eine Hochzeitsgesellschaft bediente und nicht normale Gäste. Aber ein normaler Mensch geht dann halt und sucht sich ein anderes Lokal. Freilich: Ein normaler Mensch wird das auch künftig tun. Weil er ja nicht geschützt ist und deswegen gleich die Polizei rufen kann.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 14:13

    Terezija Stoisits hat vor vielen Jahren sinngemäß gesagt: Erst wenn die Minderheit mehr Rechte als die Mehrheit hat, ist sie gleichberechtigt.
    Damals dacht ich an ein gedankenloses Gewäsch aus dem denkfreien Grünraum, heute sehe ich, dass das Lobbying der Grünen vollen Erfolg hat, dass keine Partei mehr eine Linie für Österreicher vertritt, die von uns gewählten "Voksvertreter" sich nur mehr um ungebildete Ausländer, drogenhandelnde Asylanten, Homosexuelle und sonstige Randgruppen kümmert!
    Der "normale" Österreicher ist dumm genug, sich seinen Strick per Wahlzettel sebst zu drehen und den Gesinnungsterroristen seine Stimme zu geben.
    Die österreichische Familie? Interessiert uns doch nicht. Wir basteln aus diesem Staat ein Mulitkulti- und Randgruppenmodell, ähnlich Jugoslawien, irgendwann geht dieser Staat den gleichen Weg, irgendwann hat die einheimische Bevölkerung genug, und wird sich gegen die Randgruppen auflehnen, dann sind wir wieder die bösen Nazis, die die armen Neger, Zigeuner und Kopftuchträgerinnen vertreiben, weil wir ach so böse Menschen sind. Und die wahren Schuldigen werden dann irgendwo abgesichert ihre Pension konsumieren und die Schuld dem bösen Volk zuschieben.
    Eines ist sicher: Unsere Politiker haben aus der Geschichte nichts gelernt, ob aus Unfähigkeit oder Unwillen ist offen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 08:23

    Wenn Josef Pröll und die ÖVP noch einen Funken an Vernunft und Verantwortung besitzen, dann sollte es bald wieder heissen: "Es reicht" (Copyright: Willi Molterer).
    Schämen Sie sich Herr Pröll, mit Leuten wie Gabriele Heinisch-Hosek kann man doch nicht in einer Regierung sitzen. Wir haben derzeit sehr wichtige Herausforderungen zum kommenden Budget, den Bereichen Bildung, Soziales, Landesverteidigung usw. zu bewältigen und da kommt diese Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst mit solchen unnötigen Gesetzesvorlagen daher.
    Frau GHH sollte wieder an Ihre frühere Wirkungsstätte (Wiener Schwerhörigenschule) zurückkehren, wo sie schon von 1985 bis 2002 als Lehrkraft tätig war. Dort kann sie solchen Unsinn verzapfen, welcher dann m.E. gar nicht verstanden wird.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 09:14

    die gesellschaft ist krank bzw im begriff es zu werden.

    das für mich schlimmste symptom ist die völlige gleichgültigkeit eigenen familien gegenüber, die völlig unwirksame familienförderung, die besonders für leistungsunwillige attraktiv ist und das parallele lobhudeln von biologischen sackgassen. homosexuelle sind mehr als befreit, der schrei nach völliger rechtlicher gleichstellung mit biologischen familien ist so als würde ein vater für sich nach mutterschutz nach der entbindung schreien. nichts hält homos ab, privatrechtliche verträge untereinander abzuschliessen, die ihnen ähnlichen komfort wie familien geben können.
    die biologische familie erfüllt jedoch den zweck des erhalts unserer gesellschaft und kultur und hat daher vor allen anderen partnerschaftsformen den anspruch auf staatlichen schutz und förderung.
    die ignoranz der familien und deren zunehmender probleme vor allem auch des feminismus zerstört unsere gesellschaft.
    wer so etwas kritisiert wird bald nicht nur dem meinungsterror ausgesetzt sein, sondern auch kriminalisiert werden.

    der eingriff in die unternehmerische entscheidungsfreiheit ist das zweite hauptproblem.
    der massive versuch der linken, die schwächsten mitglieder der gesellschaft mit positivem diskriminierungszwang nun auch privatwirtschaftliche jobs zu verschaffen, wird unsere wirtschaft schwächen und schwächt sie bereits.
    wer in internationalem wettbewerb soziale aufgaben immer mehr auf unternehmen abwälzt und zu delitärem verhalten zwingt wird seine industrie an die elitärer handelnder gesellschaften verlieren, china, indien? geschieht ja bereits, natürlich langfristig und schleichend, also nicht unmittelbar spürbar.

    leisten wir entschlossenen widerstand gegen diese art der gesellschaftsveränderung. protestieren wir laut und setzen wir uns dafür ein, selber entscheidungen in unserem privatrechtlichen umfeld treffen zu dürfen, wen wir einstellen, mit wem wir geschäfte machen, ohne jedweden rechtsfertigungszwang.
    und födern wir unsere familien durch ein scharfes einkommenssteuermodell, um kinder auch für leistungsträger und karrierefrauen attraktiv zu machen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 08:28

    Sag ich ja schon lange: Die Volkspartei unter Pröll (der Gusenbauer der VP) ist von allen G.G. verlassen.
    Orientierungslos, Wertelos ohne geeignete Führung.
    Dieser Mensch hat absolut kein Gefühl für Land und Leute und politische Entscheidungen zu treffen (richtige) oder einen Fettnapf zu erkennen, scheint so gar nicht seine Sache zu sein.
    Selbst als Parteimitglied der VP erscheint es mir fast unmöglich ebendiese noch weiterhin zu wählen.
    Aber als Alternative bleibt nur die Partei des dauergrinsenden Katers -nö, unmöglich oder jener Partei, die so massiv für die Rechte der Frauen eintritt als würde es keine Männer mehr geben, aber nur dann, wenn es Inländer sind, denn, handelt es sich bei den "Diskriminatoren" um Ausländer, so ist natürlich auch eine Bruka mit "Ausguck" noch immer in Ordnung, weil die Frau es ja so will; also auch diese Partei geht gar nicht.
    Hm, ???
    Ich wäre für eine neue "BÜRGERLICHE" Partei, angesiedelt zw. VP und FP; mit Herz und Hirn, so wie es eine mal unter einem gew. Schüssel gab.
    Also, wer traut sich?

  5. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 08:04

    Die frei erfundenen Diskriminierungen werden überhand nehmen. Mit dieser Tabuisierung bestimmter Gruppen liefert man ihnen ein Machtinstrument, das besonders gestörte Menschen weidlich ausnützen werden. Das ist positive Diskriminierung². D.h.: Personen, die von der PC als Opfergruppen anerkannt sind, haben immer mit Vorzug behandelt zu werden. Das gilt in allen Lebenslagen - besonders bei der Vergabe von Jobs, Ämtern und Zimmern. Ein Freund hat sich nach Kalifornien aufgemacht. Bei der Zimmersuche hatte er auszufüllen, ob es ihn stört, dass der Mitbewohner "gay" ist oder nicht. Wem das stört, der hat kaum Chancen auf ein Zimmer. Wenn er aber angibt, es stört ihn nicht, dann könnte das auch bedeuten, dass er selbst schwul ist. Nimmt er dann womöglich Reißaus, wird man ihm vorhalten, er habe seinen Mitbewohner diskriminiert oder gar sexuell belästigt.

    Wie immer in sozialistischen Diktaturen gilt also: Manche sind gleicher. Weiterhin darf jeder Mensch, der keine linken Standpunkte vertritt - also in der Lage ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken - als "braune Brut" oder gar unumwunden als "Nazi" bezeichnet werden.

    Was kommt als Nächstes? Elter1 und Elter2 hatten wir schon. Einheitszigaretten, Verbot der Marken? Zeit wäre es, die hartnäckige Leugnung des durch Autos verursachten Klimawandels zu verbieten. Lt. einer neuen Studie sind diese nämlich auch für die momentane Abkühlung verantwortlich...
    http://diepresse.com/home/science/585837/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do

    Keine Frage, unsere Gesellschaft zerfällt gerade. Wer ihr nachfolgt, das ist allerdings ungewiss. Der Islam kann uns höchstens ablösen, er wird aber selbst keine Hochkultur hervorbringen. Die Afrikaner auch nicht. Die Chinesen? Oder am Ende gar die Affen?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2010 10:50

    simplizissimus, brechstange

    ja, widerstand leisten gegen dieses vorgehen der linken ist eine gute sache.
    vergessen sie dabei aber eines nicht:
    die bürgerlichen gingen noch nie auf die straße, zeigten nie offen flagge, nur in den bürgerlichen salons wird gewettert, hernach jedoch geglaubt, uns wird schon nix passieren....

    auf der straße war der linke pöbel, widerstand, widerstand schüssel haider an die wand skandierend, die draußen auf ringstraße und heldenplatz, wärend drinnen in den ministerien von den kellersozis die steckdosen aus den wänden gerissen wurden, die festplatten der computer gelöscht oder unbrauchbar gemacht, akten vernichtet, glühbirnen herausgeswchraubt, die heizungen demoliert wurden, damit es auch schön kalt ist wenn die wendeminister ihre arbeit aufzunehmen gedachten....
    aber das war ja alles wunderbar ok, kam es doch von links. man stelle sich vor, die fpö hätte das gleiche getan.

    kalt ist es in diesem land, ebenso in deutschland allerdings schon lange zuvor geworden.
    als von den sozialisten die leistung abgeschafft, das prinzip der subsidiarität mit füßen getreten und der vollkaskostaat für ihre bildungsbefreiten wähler eingeführt wurde.

    seit letztem jahr diskutiert die övp über ein neues grundsatzprogramm. das ist gut. es soll vereinfacht, die werte hervorgehoben werden.

    die einzige frage die sich in diesem zusammenhang zu stellen lohnt: werden es konservative werte werden, die sich klar an den grundsätzen der övp orientieren, oder kommt etwas verwaschenes heraus.

    meine befürchtung ist: eine partei der mitte, wie sich die övp immer bezeichnet, wird am ende auch verwaschene werte haben.
    so werte mit hintertürln......hätt i, war i werte sozusagen.

    das wäre ein grund aus der vp auszutreten, denn eines ist sicher, schüssel hätte soetwas niemals zugelassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorblack
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2010 10:28

    Heinisch-Hosek hat einen Mangel: Sie verkennt das Gefahrenpotential ihres Bildungsdefizits. Die aktuellen Politiker haben eine Gemeinsamkeit: Sie agieren blind aus der PC-Ideologie heraus - ohne Kenntnis der Geistnatur des Menschen. Unsere Politiker sind staatsschädigend; der Todfeind des Gemeinwohls ist der moderne Politiker.


alle Kommentare

  1. Coralie (kein Partner)
  2. Marcela (kein Partner)
  3. Calder (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:54

    Shoot, so that's that one suespsop.

  4. Seemon (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:17

    I see, I supsope that would have to be the case.

  5. vmzfphnzj (kein Partner)
  6. Stachel (kein Partner)
    14. August 2010 12:02

    Und da muss man sich wohl fragen, warum Unterberger ausgerechnet den Rücktritt der Ministerin Schmied verlangt, nicht aber jenen von Heinisch-Hosek (die ja auch noch jede Menge anderen Unsinn von sich gibt oder gar durchzuführen plant). Ganz logisch ist das wohl nicht.

  7. Wolfram Schrems (kein Partner)
    10. August 2010 12:05

    Ja, natürlich läuft ein Kulturkampf.
    Aber wenige haben es begriffen. Leider auch diejenigen nicht, gegen die dieser Kampf am meisten gerichtet ist.

  8. siggi (kein Partner)
    09. August 2010 18:05

    zu ÖVP:

    Die ÖVP hat vor nicht allzu langer Zeit von den Wählern zweimal mitgeteilt bekommen, dass eine nichtsozialistische Politik nicht gewünscht ist. Zählt man den Wahlverlust nach dem Vranitzkypensionistenbrief mit sogar dreimal.

    Werte zu vertreten ist derzeit uncool - das zeigt besonders schön das Beispiel der Kirche. Wichtig ist die gefühlte Sicherheit wehleidiger Proleten, zu denen leider auch ÖVP-klientel zählt. Also ist eine Möglichkeit, ebenfalls eine sozialistische "Politik" zu fahren und damit die SPÖ mit den eigenen Waffen zu schlagen. Das bedeutet vor allem, zu lügen was das Zeug hält. Nach dem Endsieg kann dann wieder eine vernünftige Politik gemacht werden.

    Dabei stellen sich folgende Fragen:
    Kann man die SPÖ links überholen?
    Machen die Eigenen Wähler (die man dazu auch belügen müsste) dabei mit, oder zerreissts die Partei?
    Wird durch eine derartige Vorgangsweise nicht mehr und längerfristiger Schaden angerichtet als durch eine Opositionspolitik?

    Ich zähle nunmehr gottseidank nicht zum Führungskreis der ÖVP und muss mir daher von außen eine Meinung bilden. Wenn aber eine Partei, die personelle und organisatorische Führungskraft besitzt, die Probleme der obigen Fragen auch nur ansatzweise anzugehen, hätte sie die letzten Wahlen nicht verloren. Der Wiener Wahlkampf, der schon begonnen hat würde bereits jetzt anders verlaufen.

    Man kann daher das Vorhandensein eines Masteplanes getrost ausschließen und davon ausgehen, dass die ÖVP nur durch Anbiederung wieder in eine Regierung kommen will.

    Für den einfachen Wähler ist daher insbesondere in Wien ein vorläufiges Wählen der Blauen eine Alternative. Der Grund dafür ist die Wahlregel, so zu wählen, dass eine linke Regierung unmöglich wird, gleich was es koste. Die Frage ist nur, ob das nicht ein Versuch ist, schlauer als man selbst zu sein ist und man sich damit nicht einen Reichskanzler wählt.

  9. DankWart (kein Partner)
    09. August 2010 15:31

    Und wieder ein Grund, weshalb uns die moslemischen Freunde (teilweise zurecht) so verachten.
    Manchmal freut man sich fast auf die unabwendbar bald auch hierzulande geltende Scharia.
    Dass gerade die linken und grünen Zerstörer der Gesellschaftsordnung die ersten Opfer dieser Entwicklung sein werden wird als Treppenwitz der Geschichte nachzulesen sein.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. August 2010 15:46

      Da "scharmützle" ich lieber mit ein paar gestörten Linken, grün oder rot, herum, davon ist die Mehrheit, vor allem, wenn sie sich nicht sicher sein können, eine aufs Dach zu kriegen, wesentlich einsichtiger als die Muselmänner.

      Für wen sich die Letzteren entscheiden werden, auch wenn sie gemäßigt zu sein glauben, falls es einmal "Spitz auf Knopf" gehen sollte, sollte klar sein.
      Dagegen ist die "globalsozialdemokratische Solidarität" ein Hungerhaken, der sofort kirre wird, wenn die Brotkörbe steigen.

    • siggi (kein Partner)
      09. August 2010 18:07

      Rot und Grün sind keine Parteien sondern Autoimmunerkrankungen.

  10. Celian
    09. August 2010 13:41

    Wie die Durchsetzung persönlicher Interessen vermeintlich Benachteiligter auf Basis von Anti-Diskriminierungsgesetzen in Zukunft funktionieren könnte, wurde in der Anwalts-TV-Serie „Boston Legal“ anschaulich demonstriert.

    Vor einiger Zeit wurde auf VOX eine Folge ausgestrahlt, in der die Mutter eines kleines, schwarzen Mädchens die Hauptrolle in einem Musical einklagte, indem sie behauptete, dass ihr Kind aufgrund seiner Hautfarbe benachteiligt wurde und ein weißes Mädchen die Rolle bekam. Anfänglich entgegnete der Anwalt, der für sie vor Gericht ziehen wird, noch, dass es wohl Sache des Arbeitgebers ist, wen er nimmt und wen nicht. Daraufhin entgegnete die Mutter des schwarzen Kindes, dass sie einige Gutachten eingeholt hat, die ihrem Kind, die beste Singstimme bescheinigten. Das Gericht verurteilte den Produzenten wegen Diskriminierung und dazu, dem schwarzen Kind den Job zu geben.

    Klar, das war eine Fiktion. Aber sie zeigt deutlich, wohin uns der falsch verstandene Anti-Diskriminierungswahn noch führen wird. Heinisch-Hosek bereitet schon das Terrain für derlei Taschenspielertricks vor.

  11. W. Mandl
    09. August 2010 13:08

    Zur Einschränkung der persönlichen Freiheit durch den wuchernden Staat:

    Sehr lesenswert: Paul Kirchhof, Das Gesetz der Hydra

  12. Gasthörer (kein Partner)
    08. August 2010 22:12

    Ich weiß eh, dass man sich als Denunziant des perversen Österreichischen Sozialsystems keine Freunde macht, kein Problem. Es heißt nicht umsonst:

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"

    Das klügste Zitat, das ich zu diesem Thema kenne:

    "Unser Sozialsystem ist heute in politisches Instrument zur planmäßigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Jeder Einzahler finanziert damit seinen eigenen Untergang mit"

    • Walther Vogelweide (kein Partner)
      09. August 2010 11:59

      Da fällt mir der deutsch Autor Michael Klonovsky ein, der in seinem Aphorismenband "Jede Seite ist die falsche" schrieb:

      "Der Sozialstaat ist am beliebtesten bei den Asozialen"

      oder auch irgendwie zum Thema hier passend:

      "Wenn sich ein Deutscher und ein Immigrant prügeln und der Immigrant gewinnt, handelt es sich um ein Integrationsproblem. Gewinnt der Deutsche, ist es Rechtsextremsimus"

    • fosca
      09. August 2010 22:50

      @Walther Vogelweide

      *prachtvoll* ;-)))

  13. Rado (kein Partner)
    08. August 2010 22:03

    Naja, ÖVP, was ist man von diesem Selbsterhaltungsclub anderes gewohnt.
    Reinschleimen in alle linken und linksextremen Winkel.

    Sehr treffend für die ÖVP ist der für deutsche Zustände verfasste Kommentar auf www.achgut.de "Urbane Eliten allein zu"haus"
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/urbane_elite_allein_zuhause/

  14. fosca
    08. August 2010 21:00

    Großartige Zeiten kommen da auf uns zu. Ich kann nur allen jungen Menschen raten, rasch Rechtswissenschaften zu studieren, denn man wird mit diesem Paragrafen in Zukunft jede Menge Richter und Staatsanwälte brauchen.
    Denn ich hoffe, daß sich die Bürger diesem Meinungsterrorismus nicht beugen werden und dann geht es erst richtig los. Jeder gegen jeden, wenn einer einen politisch nicht korrekten Satz von sich gibt. Schon kann man die "Verhetzung" konstruieren und klagen! Wir werden zu einem Volk von lauter Vorbestraften und das wird dann "a richtige Hetz"! Langsam vergeht mir das Lachen! :-(

  15. Gasthörer (kein Partner)
    08. August 2010 20:18

    "Dahinter verbirgt sich ein verdrängtes Riesenproblem: Sobald die Grenzen Richtung Slowakei und Rumänien nach Ablauf aller Übergangsfristen offen sind, wird wohl unweigerlich ein Sog für Millionen Roma und Sinti entstehen, die im Westen ihr Glück versuchen"

    Dieser Satz brachte Unterberger vor wenigen Tagen die Kritik ein, er wäre so dämlich, nicht zu wissen, dass die Grenzbalken nach Ungarn und der Slowakei längst weg sind.

    So weit so wahr, nur konnte im entsprenden Blog keiner die Angriffe der Linken Fehlersucher auf diese ungenaue Formulierung Unterbergers parieren.

    Ziemlich sicher meinte Unterberger hier die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die für die Ostländer ab Mai 2011 fallen soll. Er hat recht, dass mit dem Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt jeder Ost-EU-Bürger vom Plattensee bis zum Schwarzen Meer sich in Österreich anmelden kann (Meldeamt & AMS) und somit einen Rechtsanspruch auf die hochgelobte Mindestsicherung hat.

    In den Jubelmeldungen, die kürzlich ganzseitig in der Fellnerei und in Heute zur Mindestsicherung erschienen, wurde dieser Umstand selbstverständlich nicht thematisiert.

    Was man Unterberger allerdings vorwerfen könnte, ist der Umstand, dass er die wahrscheinliche Völkerwanderung von osteuropäischen Zigeunern (und anderen) in die österr. Mindestsicherung (welche für diese Leute einen dreifachen Monats-Arbeiterlohn darstellt), dass er dieser wahrscheinlichen Plünderung österreichischer Steuergelder lediglich einen Satz widmet.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 20:24

      Ab wann gibt's denn eigentlich die Mindestsicherung und wie hoch ist diese?

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. August 2010 20:37

      Hier zumindest die Eigenwerbung des zuständigen roten Ministeriums:

      http://www.bmsk.gv.at/cms/site/liste.html?channel=CH1019

      P.S.: Ein bis vor kurzem arbeitsloser Bekannter (Maturant) erzählte mir, dass allein die Stadt Wien im Juni ca. 50 "Referenten für die Mindestsicherung" frisch aus dem Pool der Arbeitslosen (darunter auch ihn) vom AMS anheuerte.

      Einstiegsgehalt ca. 1350 brutto.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 21:03

      Na bumm! EUR 744.- im Monat. Da muss ich mir schon ueberlegen, ob ich nicht das Haus hier verkaufe, das Geld meiner Tochter schenke und wieder nach Hause komme. Meine Eltern sind eh schon recht alt und koennten die Hilfe brauchen. Nebenbei ein bisserl pfuschen und schon lebt es sich in Saus und Braus.

    • SuPa
      08. August 2010 21:07

      So stellt sich das "nur der kleine Maxi" vor: als Ausländer nach Österreich kommen, zu AMS gehen und Mindestsicherung kassieren.
      Diese Mindestsicherung ist an viele Auflagen gebunden. In der Praxis ersetzt diese die bisherigen diversen anderen Unterstützungen, hat halt einen neuen Namen und man bekommt meistens etwas mehr als bisher.
      Beispiele: 1 Erwachsener: € 744,
      1 Erwachsener plus 2 Kinder: € 1012,
      2 Erwachsene plus 2 Kinder: € 1384.
      Wenn ein Erwachsener etwas verdient oder Alimente bekommt, dann nur die Differenz. Ausserdem muss jede zumutbare Arbeit vom AMS angenommen werden.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      08. August 2010 21:08

      Lieber Leopold Koller
      Nach österr. Versteuerung und SozVers. sind das immerhin 1080 Euro im Monat +13./14. a 1100. Quelle: http://akbruttonetto.akwien.at/steuer-rechner-result.php
      So schlecht ist das für einen Maturanten nicht. Bis 1400 brutto zahlt man ja nur minimal Lohnsteuer in Ö. Erst danach schlägt die Progression zu. Liebe Grüße nach Kanada.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 21:26

      @ SuPa

      Weil ich im Ausland lebe, heisst das ja nicht, dass ich Auslaender bin, oder? Ich hab' naemlich immer noch (und nur) die oesterreichische Staatsbuergerschaft. Da werden der Werner und der Pepi ja wohl was locker machen muessen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. August 2010 21:39

      Liebe gekrönte Frau SuPa,

      ich ungekrönter kleiner Maxi möchte ihnen sagen, dass EU-Bürger keine Ausländer sind, sie sind bei ALLEN Sozialleistungen gleichgestellt, und ab Mai 2011 trifft das auch auf ALLE EU-Bürger zu.

      Ausländer gibt es in Neusprech ohnehin keine mehr, denn wer nicht EU-Bürger, ist Drittstaatler.

      Wer meint, dass man in Wien 744 Euro Mindestsicherung bekommt, irrt. Nicht umsonst heißt es "Mindest"Sicherung. Da Wien 2010 784 Euro Sozialhilfe zahlt, DARF die Mindestsicherung auch nicht nicht niedrider sein --> Verschlechterungsverbot.

      Wer nun meint, mit 784 Euro hätte man das Auslangen zu finden, irrt zuweilen.
      Da man den Mobilpass automatisch erhält, bekommt man auch die Monatskarte der Wiener Linien statt um 50 Euro für 15 Euro. Außerdem bezahlt die MA50 auch Mietbeihilfen für Mieten über ca. 300 Euro. Also um zwischen 850-900 hat man schon raus.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 21:41

      @ Schiffer

      Naja, als "Referenten" werden sie mich wahrscheinlich nicht anheuern. Aber mit EUR 744.- plus pfuschen im Elternhaus komme ich aber locker aus. Die Werkstatt ist eh noch immer da und halbwegs ausgestattet. Die Lebensgefaehrtin koennte ich noch davor heiraten, dann gibt's EUR 1.116,- miteinander. Sie kann sich dann um den Haushalt kuemmern und statt der Putzfrau und der Pflegerin was (schwarz) dazuverdienen. Sie koennte natuerlich auch gleich ueber der Grenze in Velenice was arbeiten, Tschechisch ist eh ihre Muttersprache.

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. August 2010 21:54

      Mensch, ganz vergessen:

      Im Winter bekommt man zusätzlich 200 Euro Heizkostenzuschuss und zweimal im Jahr gibt es 100 Euro Bekleidungsgeld. 26 Euro Telefonkostenzuschuss im Monat kann man auch beantragen. Auch kann man sich beim Stromnetzanbieter von der Zählpunktpauschale befreien lassen. Gibts noch was?

      http://www.e-control.at/de/konsumenten/news/monats-archiv/jaenner-2010/befreiung-zaehlpunktpauschale

      Ja, es gibt noch was: Wenn man umzieht, bekommt man in Wien die Kosten für Provision und Kaution einer neuen Wohnung bar ausgehändigt. Und natürlich 700 Euro für Einrichtungsgegenstände als Pauschale - man will es ja auch gemütlich haben.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 21:57

      @ Schiffer

      Was red ich denn fuer einen Bloedsinn. Nix heiraten. Sie ist eh tschechische Staatsbuergerin. Da gibt's dann 2 x 744,- plus 2 x pfuschen.

    • SuPa
      08. August 2010 22:01

      Geehrter Herr Koller,
      ich habe Sie nicht als Ausländer bezeichnet, denn ich weiss ja, dass Sie als ehem. Waldviertler weiterhin sehr an alles in Österreich interessiert sind und sicher wieder einmal hier wohnen werden. Ich habe nur Ihre Frage nach den monatlichen Beträgen beantwortet.
      Eigentlich war das Ganze an "Gasthörer" adressiert, welcher meint, man kann als EU- oder EWR-Bürger sofort diese Unterstützungen in Anspruch nehmen. Da muss die entsprechende Person vorher hier in einem Arbeitsverhältnis gewesen sein, kein Vermögen (über dem Freibetrag von € 3720) usw. haben. Da wird künftig stark kontrolliert, daher auch die genannten neuen Mitarbeiter bei der Stadt Wien. Aber sicher wird es - so wie auch bisher - genügend Schlupflöcher geben, um an das Geld zu kommen. Ein grosser Vorteil der neuen Regelung ist sicher die automatische Sozialversicherung. Man rechnet, dass ca. 300.000 Leute unter diese Regelung fallen werden. Wie ich aber Sie einschätze, werden Sie sicher nicht dazu gehören. Dazu sind Sie viel zu intelligent, fleissig und ehrlich, um als Schmarotzer da mitzumachen. Und von leben in "Saus und Braus" kann bei € 744 sicher nicht gesprochen werden.
      Ihre SuPa

    • SuPa
      08. August 2010 22:05

      @ Gasthörer:
      Gibts noch was?
      Man könnte Ihre Aufzählung noch um die Befreiung von Telefongrundgebühr und GIS-Radio/TV-Steuer erweitern.

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. August 2010 22:14

      Ja, Frau SuPa,

      Sie haben recht..das hatte ich vergessen.
      Leider habe ich meinen letzten Beitrag zu diesem Thema nun in den Hauptstrang einige Kommentare über diesem eingefügt, ich Depp.

    • M.S.
      08. August 2010 22:19

      Nach alldem was da auf uns zukommt ist damit zu rechnen, dass uns spätestens
      2012 das griechische Schicksal ereilt.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 22:20

      Liebe SuPa

      Entschuldigung, aber ich habe faelschlicherweise angenommen, das war an mich gerichtet.

      Mit 744,- und ein wenig pfuschen als jugendlicher Mindestsicherungspensionierter laesst sich sicher ein Auskommen finden. Fuer die Lebensgefaehrtin koennte ich bei einem meiner selbststaendigen Freunde fuer 3 Monate ein Arbeitsverhaeltnis besorgen und voila! Vermoegen laesst sich auch sehr leicht verstecken, besonders wenn man es nicht in Oesterreich hat.

      Ueberlegenswert ist es schon! Leider bin ich aber nicht so gestrickt.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      08. August 2010 23:02

      @ Koller
      Pardon war ein Missverständnis meinerseits. Dachte Sie wollten Referent sein, aber fänden das Gehalt zu niedrig :-)
      Übrigens zur Mindestsicherung: Solange man halbwegs arbeitsfähig ist, wird einen das AMS aber nicht in Ruhe lassen. Weiters wird natürlich auch alles eventuelle Vermögen, Immobilien, und sonstiges greifbares verwertet, bevor man in den Genuss der Mindestsicherung kommt. Für eine arme Frau mit Häuschen also keine echte Option, schon eher für landlose Gesellen ohne alles, die nichts mehr zu verlieren haben.

    • Gasthörer (kein Partner)
      09. August 2010 00:53

      @SuPa

      Sie schreiben: "... EWR-Bürger sofort diese Unterstützungen in Anspruch nehmen. Da muss die entsprechende Person vorher hier in einem Arbeitsverhältnis gewesen sein.."

      Hier geben sie die Propaganda der Roten wieder, können Sie das auch belegen?
      Wie lange muss das Arbeitsverhälnis hier denn gewesen sein? Mindestsicherung/Sozialhilfe ist doch gerade für Menschen gedacht, die keine Leistungen vom AMS wegen des fehlenden Arbeitsverhältnisses bekommen. Sie argumentieren hier gegen die Logik.

      @ Josef Schiffer:

      "Übrigens zur Mindestsicherung: Solange man halbwegs arbeitsfähig ist, wird einen das AMS aber nicht in Ruhe lassen"

      Was das AMS macht, kann ich Ihnen sagen:
      Es zitiert einen alle 4-8 Wochen für 10 Minuten ins Amt, gibt einem 1-2 Stellen mit, auf die man sich zu bewerben hat. Zusätzlich muss man 1 bis 2 mal pro Jahr an einem 6-wöchigen Bewerbungs-Kurs teilnehmen (4 Stunden-Tag), fast die Hälfte der Teilnehmer dieser Kurse ist vom zweiten Kurstag an krankgeschrieben. Dass diese Kurse aufgrund ihres extrem hohen Ausländeranteils (teils agressive Jungtürken) für Österreicher kein Honigschlecken sind, ist selbstredend - aber man sich doch gut durchlavieren.

      Alles in allem lässt einem das AMS in Ruhe. Dass man in Österreich zu Arbeit gezwungen werden kann, ist eine Mär. Dass die lieben Ausländer, die länger als fünf Jahre im Lande sind, und daher bei Sozialleistungen den Inländern gleichgestellt sind, noch irgendeine schlecht bezahlte Drecksarbeit machen, ebenso. Sonst würde die Industrie doch nicht ständig nach neuen Arbeitskräften schreien - und die Landwirschaft/Gastgewerbe nach Saisoniers.

      Kinder, was seids ihr auch für naive Sozialromantiker...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      09. August 2010 07:27

      Ziemlich sicher meinte Unterberger hier die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die für die Ostländer ab Mai 2011 fallen soll. Er hat recht, dass mit dem Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt jeder Ost-EU-Bürger vom Plattensee bis zum Schwarzen Meer sich in Österreich anmelden kann (Meldeamt & AMS) und somit einen Rechtsanspruch auf die hochgelobte Mindestsicherung hat.


      Ah ja. Gut, dass Sie so gut ins Hirn Unterbergers hineinsehen können und seine "ungenauen" Formulierungen so genau interpretieren wissen.

      Aber sehen Sie statt dessen mal in die Rechtslage, und damit meine ich nicht die in "das freie Wort": Ohne Arbeit (Sie erinnern sich - "ARBEITNEHMERfreizügigkeit") bzw. ausreichende Existenzmittel und einen umfassenden Krankenversicherungsschutz keine dauerhafte Niederlassung. Das gilt schon heute für alle EU-Bürger.
      http://www.help.gv.at/Content.Node/12/Seite.120810.html

      Im Übrigen ist mir noch nichts von Zigeunerinvasionen in die Länder, die keine bilateralen Übergangsfristen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit haben, zu Ohren gekommen. Aber Sie lesen die Krone wahrscheinlich genauer.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. August 2010 09:57

      Uns wurden vom seligen Jörg auch schon beim EU-Beitritt Horden von Polen und Portugiesen angedroht, die den fleißigen Österreichern die Arbeitsplätze wegnehmen.
      Heute wären wir froh, hätte es diese Invasion von Arbeitswilligen wirklich gegeben, denn Arbeitswillige sind genau jene, die uns fehlen. Arbeitsunwillige haben wir selbst genug.

      Ich kann die Aussagen vom STF nur bestätigen - das Erste, was ein EU-Bürger beim Zuzug nach Österreich bekommt, ist ein schreiben seiner BH, in dem aufgelistet wird, welche Bedingungen er/sie zu erfüllen hat, um ein über 3 Monate hinausgehendes Aufenthaltsrecht zu erlangen, da ansonsten "mit fremdenpolizeilichen Maßnahmen bis zur Ausweisung" zu rechnen sei.
      Diese Bedingungen beziehen sich auf Nachweis eines Arbeitseinkommens oder Vermögens sowie die meldeamtliche Erfassung eines dauerhaften Wohnsitzes.
      Also, ohne Job und ohne Bleibe hat man erstmal Anrecht auf gar nix, nicht mal auf Aufenthaltsrecht. Und als EU-ler kann man auch nicht "Asül" stammeln und schon regnet es gutmenschliches Manna hernieder. Das gilt nur für "Drittstaatler", die mehr Rechte als EU-Bürger besitzen, weil sie ja besonders geschützt werden müssen - im Gegensatz zu uns.

      Die Invasionen Richtung EU finden an ganz anderer Stelle statt, siehe die Boat People, die aus Afrikas Norden in Europas Süden übersetzen. Sie sind die Speerspitze der völkerwanderungsgleichen Flucht vor Wassermangel, Hungersnöten, Seuchen, Kriegen und Elend in Richtung des vermeintlich unbegrenzt reichen Westens. Leider meist Menschen, deren Beweggründe zwar verständlich sind, die aber auch glauben, bei uns herrsche Reichtum weil Milch und Honig schlaraffenhaft fließen ohne etwas dafür tun zu müssen. Wobei wir wieder bei den Arbeitsunwilligen sind. Dazu kommt das Einschleusen krimineller Elemente durch die internationalen Drogenkartelle, die alle Tricks und Kniffe kennen, um blauäugige Weltverbesserer hinters Licht zu führen und Gutmenschlichkeit brutal auszunutzen.

      Wären die Zigeuner so sesshaft und versorgungsversessen, wie es dargestellt wird, täten sie schon seit Jahren in Deutschland Hartz-IV beziehen. Da müssen sie nicht erst warten, bis Österreich nachzieht - wir denken uns die Dummheiten ja nicht selbst aus, sondern warten, bis sie in Deutschland genug Schaden angerichtet haben, bis wir sie nachahmen können.

    • Gasthörer (kein Partner)
      09. August 2010 12:04

      Lieber untergriffiger Herr Schnabeltierfresser,

      ihr Quelle spricht von Aufenthaltsgenehmigungen für "EWR-Bürgerin/EWR-Bürger bzw. als Schweizerin/Schweizer" und nicht von EU-Bürgern. Sie haben hier schlicht Äpfel mit Birnen verwechselt.

      Zu den Zigeunerinvasionen habe ich sehrwohl in allen Meden kürzlich gelesen, dass Frankreich , Italien und sogar das liberale Schweden diese Roma ausweisen wird. Das ist doch gerade das hochbrisate Politikum. Das wird sehr spannend, da diese Menschen ja quasi "Inländer" sind, die man ja nicht so mir nichts dir nichts ausweisen kann.

      @Reinhard,

      bei Ihnen vermischt sich Dichtung und Wahrheit mit einer solchen Schlagseite zur Dichtung, dass ich ihr Elaborat nur Sozial-Märchen nennen kann.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      09. August 2010 20:28

      @ gasthörer
      Ihre Darstellung mit dem AMS stimmt nur zum Teil. Während in großstädtischen Ämtern der Ablauf teilweise so wie von Ihnen geschildert sein mag, ist im ländlichen Raum der Druck auf Arbeitsunwillige ungleich höher, wie ich aus meinem Bekanntenkreis erfahren durfte. Aber auch im urbanen Raum läuft es nicht immer nach dem einen Muster, während sich der eine jahrelang "spielen" kann, sind beim anderen die Bezüge schnell mal weg.
      Also sehen Sie auf das ganze Bild, bevor Sie jemanden als Sozialromantiker bezeichnen, bitte.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      09. August 2010 22:31

      Lieber untergriffiger Herr Schnabeltierfresser,

      ihr Quelle spricht von Aufenthaltsgenehmigungen für "EWR-Bürgerin/EWR-Bürger bzw. als Schweizerin/Schweizer" und nicht von EU-Bürgern. Sie haben hier schlicht Äpfel mit Birnen verwechselt.


      Lieber Herr Gasthörer,

      ich weiß zwar nicht, wo der Untergriff vorhin gewesen sein soll, aber bei solchen Meldungen kommen die Untergriffe fast automatisch. Schlagen Sie einfach mal bei Wikipedia oder einem analogen Nachschlagwerk Ihres Vertrauens nach, was "EWR" bedeutet. Dann kommen Sie wieder oder auch nicht.

      Danke Reinhard für die BEstätigung, aber irgendwie erschreckend, wie sehr die Propaganda von Krone und FPÖ schon allgemeine Meinung geworden ist. Da kann sich ja der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien noch eine Scheibe abschneiden. Leute wie der Gasthörer glauben ja wirklich alles was sie "in allen Medien" lesen.

  16. Reinhard (kein Partner)
    08. August 2010 19:57

    Diese ganze schwammige Politgesetzgebung wird den Gutmenschen irgendwann mörderisch auf den Schädel fallen.
    Was ist Weltanschauung? Wenn ich mir zum Beispiel den witzigen "systemfehler" anschaue, der hier ab und zu vorbeischaut um seine Verschwörungstheorien abzusondern, dann ist es seine Weltanschauung, dass die Juden erstmal generell an allem Schuld sind. Antisemitismus ist seine Weltanschauung.
    Einerseits macht er sich strafbar, da Wiederbetätigung und Verächtlichmachung ja gesetzlich verboten sind, andererseits wird ihm damit seine Weltanschauung verboten, was eine eindeutige Diskriminierung darstellt.
    Ich reibe mir schon schadenfroh die Hände im Angesicht der Klagen, die (hoffentlich) findige Advokaten vom politisch unkorrekten Ende der Parteienlandschaft einbringen werden, denn sowie klargestellt ist, was man unter so schwammigen Begriffen wie "Weltanschauung" zu verstehen hat, wird es ein lustiges Ringelspiel geben, wo sich die juristische Katze öfter in den eigenen Schwanz beißen wird als Richter und Innen ihr Gewissen und die komplett verwurstelten Gesetze durchwühlen können um irgend eine schlüssige Antwort auf diesen Schwachsinn zu finden.
    Wenn jemandes feste Weltanschauung ist, dass Schwulsein die Perversion der Sexualität darstellt und gesellschaftsschädigend und somit zu verbieten ist, dann verstößt er gegen das Gesetz - ebenso wie das Gesetz selbst, das ihn jetzt wegen seiner Weltanschauung inkriminiert und damit diskriminiert.
    Ein Gesetz dass sich selbst negiert - sowas muss man erstmal gebacken bekommen! Hut ab vor den Geistesgrößen unserer abgehobenen Parteifeudalhäuser, die vor lauter PC-Schleimerei gar nicht mehr wissen, wie dieses komische Ding namens "Realität" überhaupt noch aussieht...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 20:20

      Bei unseren Kasperln ist alles moeglich. Gesetze, die sich selbst negieren, sind da nur das kleinere Uebel. Das viel groessere ist die Fuelle der verfassungswidrigen Gesetze, die man mit 2/3 Mehrheiten am VfGH vorbeigeschleust hat.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. August 2010 10:04

      Da gebe ich Ihnen gerne Recht.
      Mit der Verfassung haben es unsere Regierigen nicht so. Siehe das wahlkampftaktische Budgetgebaren. Klarer Bruch der Verfassung durch jene, die auf genau diese Verfassung vereidigt wurden.
      Früher nannte man so etwas Hochverrat.
      Heute interessiert das nicht einmal mehr die Opposition, die eigentlich alle Hebel in Bewegung setzen müsste um diesen aufgelegten Ball trittsicher ins Tor zu hebeln.
      Früher hätten sie die Guillotine geputzt.
      Heute saufens einen Schampus zusammen, gehen Spargel essen und verarschen ihr Volk.

      Wir brauchen keine EU, um verraten zu werden. Das kriegen unsere eigenen Politiker locker gebacken.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      09. August 2010 22:42

      Reinhard, das wäre natürlich genial. Wir brauchen wirklich ein Gesetz, mit dem sich die Parteien selbst strafbar machen. :)

  17. Segestes (kein Partner)
    08. August 2010 19:55

    Nochmal OT:
    Eben wurden die Gesprächspartner für die Parteichefs, bei den Sommergesprächen des ORF bekanntgegeben:

    Josef Bucher trifft Doris Felber - Wen??? Nun ja, eine Wiener Bäckereibesitzerin...

    Eva Glawischnig trifft Claus Raidl - den wortgewaltigen Böhler-Chef, kennt natürlich jeder.

    Heinz-Christian Strache trifft Aleksandra Izdebska -
    Bitte??? Tja, die gebürtige, vollkommen unbekannte Polin, ist "Gesellschafterin" einer kleinen PC-Handelskette namens DiTech. Zweifellos war ihr Nachnahme für die Wahl ausschlaggebend, um mit der Strachelbeere diskutieren zu dürfen. Erste Wahl des ORF wäre zweifellos eine halbwegs erfolgreiche türkische Geschäftsfrau gewesen, also z.B. die Ehefrau eines Gemüsehändlers oder Kebab-Kochs ....

    Josef Pröll trifft Hannes Androsch - zu Androsch muss man nichts sagen.

    Werner Faymann trifft Siegfried Wolf -
    den Magna-Zampano, kennen wohl auch die meisten.

    Fazit: Dem 3. Lager hat man offensichtlich, extra ein paar unbekannte, vollkommen unwichtige, uninteressante Hanseln aus dem Mittelstand vor die Nase gesetzt, um die Quote künstlich zu drücken, während man bei den Großparteien UND den Grünen, medial bekannte Industriekapitäne wählte.
    Fadenscheiniger gehts wirklich nicht....
    http://img535.imageshack.us/img535/7933/wolffail2low.jpg

    • CHP
      08. August 2010 20:10

      Freu mich schon auf alle Sommergespräche. Da wird man wieder etwas lernen können. Übrigends ist DiTech gar nicht so unbekannt. Falls Sie einen PC (Computer)
      benötigen, sind Sie dort an einer der besten Adressen.

    • Martin Bauer
      08. August 2010 20:12

      DiTech ist mittlerweile eine der grössten Comnputerketten ...

    • Segestes (kein Partner)
      08. August 2010 20:13

      @CHP: DiTech kenne ich als IT-Heini natürlich bestens ;)
      Nur ansonsten ist die Firma vergleichsweise unbekannt bzw. unwichtig.
      Von einer ihrer "Gesellschafterinnen", ganz zu schweigen.

    • Segestes (kein Partner)
      08. August 2010 20:22

      @Martin Bauer: DiTech hält ca. 8 Prozent Marktanteil bei Desktop PCs in Österreich.
      Das ist nicht gerade berühmt. Wenn man dann auch noch bedenkt, dass hier der Internethandel, inklusive solchen Giganten wie Amazon, außen vorgelassen wurde und bereits jeder zweite verkaufte Rechner ein Notebook ist, dann schrumpft der Marktanteil noch mehr.
      Nein, mein Lieber, DiTech mag zwar ein paar Läden in Österreich besitzen, aber wichtig, sind andere, wie z.B: Mediamarkt-Saturn und die vielen Online-Händler.
      DiTech ist, mit seinen 240 Mitarbeitern, astreiner Mittelstand. Und genau deshalb, wurde eine bloße Gesellschafterin dieser Firma, dem Strache vor die Nase gesetzt.
      Unwichtig eben, und absolut kein Vergleich mit Raidl, Androsch und Wolf.

    • numerus clausel (kein Partner)
      08. August 2010 21:44

      Ich hoff, der Pepi weiß, wie er mit´m Hannes Schlittenfahren muss. Dessen Karriere hat wohl einige Malversationen....
      Und der Werner wird wohl von der Ingrid die Fragen und vorformulierte Antworten schon ein paar Wochen vorher bekommen, damit er sich beim Auswendiglernen nicht zu schwer tut.

  18. Segestes (kein Partner)
    08. August 2010 19:15

    OT: Rom will seine Legionen in Richtung Südtirol in Marsch setzen, falls die Bergbewohner nicht spuren:

    http://www.kopp-online.com/hintergruende/europa/udo-schulze/rom-droht-mit-einmarsch-in-suedtirol.html;jsessionid=0B2226BCC555293C292738EACC2A076A

    Und da stellt sich die Frage: Wo bleibt die Empörung der GrünInnen und all den anderen Tafel-Fetischisten aus Österreich?
    Besonders amüsiert hat mich im obigen Artikel dann aber der Schluss, wo von der "Schutzmacht Österreich" die Rede ist.
    Hah, um Schutzmacht zu sein, benötigt man, wie das Wort schon sagt, "Macht".
    Oder zumindest Rückgrat.
    Doch von einem Staat, der selbst, einer Salamitakti gleich, seine Souveränität zu Grabe trägt, kann man kaum erwarten, dass er sich Wirkungsvoll für die Bürgerrechte seiner Nachbarn einsetzt.

  19. Gennadi (kein Partner)
    08. August 2010 18:05

    "Die Ehemann der Festgenommenen..."

    Vorauseilender Gehorsam der Kronenzeitung?

  20. Norbert Mühlhauser
    08. August 2010 15:31

    Pardon, OT ( - wenn auch nicht ganz):

    Wie dem link

    http://unzensuriert.at/001683-ein-rauchfangkehrer-am-opferaltar-der-antifa-scharia

    zu entnehmen ist, wurde der NS-Begriff der "politischen Unzuverlässigkeit" in der BRD wieder eingeführt. Jedenfalls wird er praktiziert:
    So wird dort einem Rauchfangkehrer die Rauchfangkehrerkonzession entzogen, weil er NDP-Mitglied ist (also Mitglied einer nicht vebotenen Partei!).

    Begründet wird dies damit, der böse Mann könnte auf seinem Rundgang politische Gespräche initiieren, gegen die politische unbedarfte Bürger, denen nur staatlich genehmigte Wahrheit zuzutrauen ist, nicht geimpft worden seien!

    Der Bürger hat zwar mit seinem Einspruch in erster Instanz Recht zugesprochen bekommen, das Land Sachsen-Anhalt probiert es allerdings mit der nächsten Instanz. Wohl in der Hoffnung, diese erweise sich politisch einsichtiger !?

    • Norbert Mühlhauser
      08. August 2010 15:35

      Mit meinem "Hauserl" (website) dürfte es nicht geklappt haben. Dieser link lautet auf:

      www.t-y-a.at

    • Gennadi (kein Partner)
      08. August 2010 16:55

      Unter dem Begriff der politischen Unzuverlässigkeit wurden etwas weiter östlich aber schon lange vor den Nazis Menschen eingekerkert und hingerichtet. Man sollte nicht immer so tun, als hätten die Nazis alles erst erfunden.

    • Norbert Mühlhauser
      09. August 2010 13:43

      @ Gennadi:

      Ja, schon. Aber ich sprach vom Begriff, der von den NS als socher geprägt wurde.

  21. Gennadi (kein Partner)
    08. August 2010 12:17

    Wozu ein Gleichbehandlungsgesetz? In der Bundesverfassung steht doch schon alles.

    Soll jetzt ein Gesetz die Verfassung aushebeln? Oder nur ins Lächerliche ziehen?

  22. zweiblum
    08. August 2010 11:22

    Darf ich dann noch meine Naziwitze und meine jiddischen Witze erzählen? Ich will nicht wie Grünbaum sterben!

    • simplicissimus
      08. August 2010 17:54

      ein bisschen mehr ernst bitte.
      witze haben bei vorurteilsfreien pc-menschen nichts verloren, sie sexist, rassist, faschist und antisemit!

    • zweiblum
      09. August 2010 11:36

      Oh weh, der arme Grünbaum!

  23. Neppomuck (kein Partner)
    08. August 2010 11:04

    Über all diese Unglaublichkeiten hinweg sollte man nie vergessen, wo sie herkommen.

    Es regnet nicht „dumme Einfälle“ sondern jemand hat sie. Und setzt diese dann letztlich auch in den zuständigen Quoren durch. Womit automatisch eine Verantwortung an den, bzw. für die Folgen entsteht.
    Selbst wenn die Freiheiten der Demokratie 'peu a peu' reduziert werden, die Freiheit in der Wahlzelle seine Wahl zu treffen wird wohl noch einige Zeit erhalten bleiben. Also „carpe diem“.

    Wie meinte doch einst Erich Kästner: „Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat wird.“
    Darüber hinaus, nachzulesen bei Ignazio Silone:
    Der neue Faschismus wird nicht sagen: "Ich bin der Faschismus." Er wird sagen:
    "Ich bin der Antifaschismus!"
    Womit eigentlich klar sein sollte, dass „Anti-Antifaschismus“ nur als Wunsch nach und Kampf um Freiheit verstanden werden kann.

    Ob das „Antidiskriminierungsgesetz“ ebenso wie das "Terrorismuspräventionsgesetz“ (wie zynisch, diese Namensgebung, präferiert dieses Gesetz [?] doch den Staatsterror) auch für politische Entscheidungen wie etwa den Liebesentzug bei Wahlen gegenüber den Systemparteien gilt, wurde in Brüssel noch nicht entschieden.
    Was aber, in konsequenter Fortführung aller bereits gelieferten Steuerungsmaßnahmen aus dieser Ecke, nicht mehr lange auf sich warten lässt.

    Und damit die typisch österreichische Bereitschaft zu vorauseilendem Gehorsam seitens der „Großen Koalition“ zu neuen Kraftanstrengungen führen wird. Schließlich ist die EU-Administration der neue, ungewählte Machthaber, der lukrative Ämter verteilt und diese wohl auch bald als Erbrecht installieren wird. (EU-Feudalismus)

    Gegenmittel – das alte Machtprinzip: „Divide et impera.“
    Allerdings von unten nach oben umgesetzt.

    Die drei unverzichtbaren, weil tragenden Elemente einer Demokratie sind (in alphabetischer Reihenfolge) „Kapital, National und Sozial“.
    Wobei es Sache des mündigen Bürgers ist (oder „wäre), diese drei Säulen auf Augenhöhe zu bringen und dann dort, je nach persönlicher Zufriedenheit, eine gewisse Balance herzustellen, bzw. bei gegebener Notwendigkeit nachzujustieren.

    Was nämlich die Dominanz einer dieser drei Komponenten „anzustellen“ vermag, sollte jedem, der ein wenig „Geschichte gelernt hat“ (© B. Kreisky) klar sein.

    • Gennadi (kein Partner)
      08. August 2010 16:57

      Sie meinen sicher, das weitgehend in parteigestützten öffentlichen Händen befindliche Kapital?

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. August 2010 17:52

      Ich meine das für jede Wirtschaft nötige freie Kapital zum Zwecke der Erzielung wirtschaftlicher Erfolge.
      Die öffentliche Hand hat nichts als Schulden, und das nicht zu knapp.

    • Paige
      08. August 2010 19:43

      Sie sind ein Ursozialist...

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. August 2010 19:56

      Meine jeweilige Grundhaltung orientiert sich an der Sachlage.
      Ich nenne das "Denken" statt Dogmen zu folgen.

  24. Harry (kein Partner)
    08. August 2010 10:54

    Frage an das Polit-Früchtchen Heinisch-Hosek (wegen ihres sexuellen-Orientierungs-Gesetzchens und der damit verbundenen Pervertierung des Gesetzes-Begriffs):

    Seit wann ist der Enddarm ein Geschlechtsorgan?

    • Gennadi (kein Partner)
      08. August 2010 16:58

      Seit Legalisierung sexueller Andersartigkeit.

    • black (kein Partner)
      08. August 2010 20:48

      Warum legalisiert der Gesetzgeber dann nicht auch den GV mit Kindern, die dieser Variante "sexueller Andersartigkeit" ausdrücklich zustimmen und Interesse bekunden? Warum diskriminiert der Gesetzgeber die Kleinen beim Sammeln entsprechender Erfahrungen? Hier sind die 68er wohl noch nicht durch alle Instanzen durchmarschiert.

  25. dieba (kein Partner)
    08. August 2010 10:44

    Ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

    Klar, dass es Herrn Unterberger sauer aufstößt, wenn er gegen seine Lieblingsfeinde - Schwule, Türken und Afrikaner - nicht diskriminierend zu Felde ziehen darf.

    Da bleiben ihm wohl nur mehr die Linken, Grünen, Sozis und Gutmenschen.

    • socrates
      08. August 2010 11:25

      Argumente habn´s gar keine?

    • Alexander Renneberg
      08. August 2010 11:47

      keine argumente, keine antworten.....
      socrates, trolle wie erne, dieba, h.f. etc. etc. nicht füttern. auch wenn es schwer fällt!

    • Wertkonservativer
      08. August 2010 14:27

      Unglaublicher Blösdsinn, den Sie da verzapfen, diba! Alles, was normal ist, ist Ihnen wohl zuwider?

  26. Pretty (kein Partner)
    08. August 2010 10:37

    HINAUS JAGEN ! Nicht warten, bis alle überlebensfähigen Werte zerstört sind, der Volkszorn muß die Zerstörer zerstören !

  27. black (kein Partner)
    08. August 2010 10:28

    Heinisch-Hosek hat einen Mangel: Sie verkennt das Gefahrenpotential ihres Bildungsdefizits. Die aktuellen Politiker haben eine Gemeinsamkeit: Sie agieren blind aus der PC-Ideologie heraus - ohne Kenntnis der Geistnatur des Menschen. Unsere Politiker sind staatsschädigend; der Todfeind des Gemeinwohls ist der moderne Politiker.

  28. Segestes (kein Partner)
    08. August 2010 06:35

    Ein sehr guter Artikel, Herr Unterberger.
    Endlich wieder einmal einer, dem ich vom Anfang bis zum Ende vorbehaltlos zustimmen kann.

    Vielleicht hätten Sie noch erwähnen können, dass uns dieser Humbug, mit geringer Verzögerung, teilweise auch von der EU übergestülpt wird.
    Doppelt hält eben besser ^^

    Und weder gegen die Umtriebe der EU, noch gegen jene des eigenen Parlaments, kann man de facto als denkender Staatsbürger etwas unternehmen.
    Denn wie heißt es doch so schön:
    Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.

  29. Undine
    07. August 2010 21:14

    @Andreas Unterberger

    "Niemand darf mehr auf Grund seiner Religion, Weltanschauung, sexuellen Orientierung(=Codewort für Schwule) oder seines Alters im Alltagsleben diskriminiert werden."

    Damit ich mich nicht einmal unvermutet in die Nesseln setze oder gar ins Gefängnis wandere:
    Muß sich, wer nicht schwul (unschwul?) ist, dann als "sexuell unorientiert", bzw. "sexuell nicht orientiert" oder gar als "sexuell falsch orientiert" bezeichnen???
    Fragen über Fragen.....:-)

    • Paige
      07. August 2010 22:08

      Na ja, die sexuelle Orientierung ist eigentlich neutral. Sie gibt nur an, in welche Richtung man tendiert. In diesem Sinne sind auch Heteros sexuell orientiert, nämlich zum anderen Geschlecht hin. Da aber im Wort Orientierung das Wort Orient drinnen steckt, könnte man auch sagen, ein Orientierter ist immer nach Osten ausgerichtet. Somit gibt es nur eine richtige Orientierung. Alles andere ist falsch. Die nicht Orientierten sind jedenfalls orientierungslos...

      Nach dieser reiflichen Überlegung komme ich zu dem Schluss, es kann nur "sexuell falsch orientiert" heißen. ;-)

    • Undine
      07. August 2010 23:05

      @Paige

      1000 Dank für die wirklich sehr plausible, wohlfundierte Auslegung meiner nicht ganz einfachen Frage! :-)

    • socrates
      08. August 2010 01:36

      Bitte Kommentar bei Unschuldsvermutungen lesen!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      08. August 2010 02:03

      Liebe Paige,

      diese Antwort war, wie man hier so schoen sagt, priceless! Du bist momentan in Hochform!

  30. HDW
    07. August 2010 18:32

    In einer Stadt die immer noch den Ablösen Schwarzmarkt bei Wohnungs-Vermietungen, nach der Enteignung durch den Austromarxismus nach dem WKII durch das MRG kennt sollte eigentlich klar sein was die die derzeitige Beweihräucherung der sozialistischen Gemeindebauten durch Häupl & Co. bedeutet, nämlich Wiederaufleben des obigen. Diesmal als Nichtdiskriminierungs Pharisäertum!

    • Alexander Renneberg
      07. August 2010 18:59

      sie haben recht, das mrg ist eine enteignung der zinshausbesitzer. ebenfalls die völlig willkürliche setzung von schutzzonen.
      aber was kümmert die sozialisten schon das eigentum.

      wenn man bedenkt, dass gemeindewohnungenteilweise teurer vermietet werden als wohnungen die dem mrg unterliegen paßt in dieser stadt nichts mehr.

  31. Wertkonservativer
    07. August 2010 17:50

    ,,Die gar nicht mehr nur schleichende Einengnung der Meinungs- und Entscheidungsfreiheit samt rigorosen Strafandrohungen ärgert mich in zunehmendem Maße!
    Als unbescholtener Staatsbürger und Unternehmer muss ich die Freiheit haben, mir einen Mitarbeiter meiner Wahl nach Eignung und Sympathie aussuchen zu können. Daran kann mich weder der Staat, noch die "gutmenschliche Allgemeinheit" hindern! Ich lasse mir auch nicht die Floskel "Mitarbeiter/in" in meine Stellenanzeige hineinreklamieren!
    Und schon gar nicht lasse ich mir vorschreiben, welchen Leuten ich eine freie Wohnung in meinem Haus vermiete. Geht schon wirklich Niemand etwas an!

    Dass hier meine ÖVP mitspielt bzw. sich nicht einmal wehrt, ärgert mich sehr!
    Seit mehr als 55 Jahren braver Wähler dieser Partei, bin ich drauf und dran, ihr die Treue zu entziehen. Der Vorschlag von @nescio, eine neue Partei der Bürgerlichen zu gründen, hätte meine volle Zustimmung!

    • Josef Maierhofer
      07. August 2010 21:37

      Nachdem die jetzigen Koalitionsparteien ohnehin bei jeder Wahl gegen Strache verlieren, wird es am Ende doch einmal Strache sein, der diesem Haufen vorsteht.

      Er täte gut daran, aus all den Fehlern der anderen zu lernen und diese dann nicht zu begehen.

      Ja, lieber 'Wertkonservativer', die ÖVP hat sich auch zu einer 'modernen' Partei entwickelt, wie auch die katholische Kirche sich zu einer 'modernen' Kirche entwickelt hat und es gibt daher heutzutage weder christlich noch sozial noch konservativ, nur fortschrittlich (in Richtung Abgrund).

      Bleibt uns tatsächlich nur die Heimatpartei des Herrn Strache, wenn bei den anderen kein Licht aufgeht, auch keine EU-Energiesparlampe. Vielleicht erlöst der uns auch noch von der EU, jener irsinnigen und fehlgeleiteten Blödheitsblase, die ganz Europa ruiniert hat und das Werk zu Ende bringen wird, wenn man sich davon nicht bald absentiert.

  32. zweiblum
    07. August 2010 17:36

    Darf ich dann noch meine Blondinen- und Burgenländerwitze erzählen?

  33. Kurt22
    07. August 2010 16:44

    Einige Anregungen für unsere Gleichmacher:
    Lachverbot in der Öffentlichkeit (Diskriminiert Traurige).
    Rauchverbot auch auf allen öffentlich einsehbaren Gärten, Sieg der Nikotintaliban.
    Es dürfen nur mehr grau lackierte Autos gekauft werden (Vorschlag: Dacia oder Lada), und jeder Käufer muß einem Ärmeren ein Auto mitkaufen, sonst Diskriminierungsgefahr.
    Graue Jacken und Hosen (für Damen knöchellange Röcke), OK die Idee habe ich bei Mao gestohlen.
    Herausgabe einer Einheitszeitung (c Kottan), Einheitsfernsehen haben wir schon, sofortige Demontage aller Sat-Antennen, kappen der Kabelanschlüsse und des Internets.
    Höchstbegrenzung des Lohnes etwa bei 1.200 Euro, alles darüber wird für Asylanten, Arbeitsunwillige, Bildungsferne, Ausländerfamilien und deren Clans benötigt.
    Schließung von Kinos, Theatern, sowie von Restaurants und Gasthäusern (irgeneines davon beleidigt eine der mittlerweile ansässigen Religionen.
    Verbot von Rind- Schweine- Hühner- und sonstigem Fleisch, da ungesund, und für Veganer diskriminierend.
    Höchstbegrenzung der Körpergröße (kein Mann darf größer als die "Durchschnittsfrau" sein!
    Abschaffung von Wahlen, da meist für die Grünen zu schlechte Ergebnisse.
    Ausnahmen von diesen Verboten gibt es einzig und allein für langgediente Politiker, da diese mit all ihrer Kraft sich für das Wohl des Volkes einsetzen!

    • Undine
      07. August 2010 17:22

      @Kurt22

      Vielleicht ein bißchen gewöhnungsbedürftig, aber sinnvoll:

      Alle, Männer, Frauen, Kinder tragen Ganzkörperverschleierung, also eine BURKA.
      Dann haben wir die hundertprozentige GLEICHSTELLUNG.
      Wer daraus besondere Vorteile ziehen könnte, will ich nicht näher ausführen.....

      Natürlich muß es eine Sommer-, Winter-und Regenburka geben.
      Einheitsfarbe GRAU.

    • simplicissimus
      07. August 2010 18:15

      und sprechverbot: eine wohl klingende stimme mit möglicherweise gutem deutsch wirkt enorm diskriminierend. solcherart ist man auch gleich vor meinungsparagraphen geschützt.
      wer nicht schreiben und lesen und daher nun gar nicht kommunizieren kann zählt automatisch zur geschützten minderheit mit allen sozialen unterstützungen.

      dann braucht man das maul nur mehr zum fressen aufmachen.
      zum wählen reicht ein kreuzerl, dort wo mir der sozialhelfer die hand hinführt.
      praktisch und politisch effizient, die pc, warum sind wir rechten würschteln nicht schon lange drauf gekommen?

    • Undine
      07. August 2010 18:34

      @simplicissimus

      Laura hat vor einigen Tagen den sehr einleuchtenden Vorschlag gemacht, unsere muslimischen Neo-Österreicher sollen bei der Wahl das Kreuzerl durch einen Halbmond ersetzen. Diese Ausnahme würde ich gesetzlich verankern, meinen Sie nicht auch. :-)

    • Undine
      07. August 2010 19:21

      @Kurt22

      Wenn das mit der BURKA für ALLE geklappt hat, kann man noch einen weiteren Schritt tun. Damit sich die Ungerechtigkeit mit den unterschiedlichen Körpergrößen aufhört, kann man bei PROCRUSTES Anleihe machen. Patentschutz gibt's praktisch nicht mehr, so viel ich weiß.

      Das wird dann aussehen wie in einer Dokumentation aus der Antarktis.Schön.....
      Und endlich sind alle, alle gleich.

    • Kurt22
      07. August 2010 19:34

      Tja, liebe Undine, Sie haben es kapiert, wie die schöne neue Welt funktionieren soll. Und in 20 Jahren fragen uns dann unsere Kinder und Enkeln, warum wir das nicht verhindert haben! Wie hieß es so schön von den Korrekten: Wehret den Anfängen!

    • Paige
      07. August 2010 20:01

      Ruckedigu, Blut ist im Schuh.
      http://il.youtube.com/watch?v=jF1j8nyA4pg

      Zur Gleichmacherei fallen mir immer die Mäderln der bösen Stiefmutter von Aschenputtel ein (und dann gleich Trude, die Teufelstaube), die ihren Töchtern die Fersen abgehackt hat, damit sie in den gläsernen Schuh von Cinderella passen.

      Zur Begrenzung der Körpergröße gibt es auch div. Methoden. Von oben auf den Kopf klopfen (hierbei muss der Boden sehr fest sein, sonst gibt er nach), Kopf abschlagen und natürlich die Streckbank für die Kleinen.

      Die Gleichmacherei tut einfach weh.

    • simplicissimus
      07. August 2010 20:46

      @paige
      seien sie nicht so zimperlich. gleiche ungerechtigkeiten für alle muss ihnen das doch wert sein, oder?

    • Undine
      07. August 2010 20:48

      @Paige

      Naja, das Bett des PROCRUSTES hat sich doch seinerzeit sehr gut bewährt. Alle, die die zugegeben nicht sehr sanfte Behandlung überlebt haben, waren gleich groß.
      In dem Fall bin ich für Althergebrachtes. Einmal gut, immer gut. :-)

    • Paige
      07. August 2010 21:32

      Ah, Undine, das BETT - jetzt klingelts. Tja, wie sollte das auch SONST gehen? Wir Realisten denken eben immer gleich an die Durchführbarkeit :-)

    • Undine
      07. August 2010 23:29

      Übrigens, Kurt22, bezüglich meines Hinweises auf eine Dokumentation von der Antarktis: Wenn nämlich einmal flächendeckend, natürlich europaweit, die BURKA für ALLE eingeführt worden ist, und wenn dann, zur weiteren Gleichmachung, mithilfe des Bettes des PROCRUSTES alle gleich groß sind, werden wir den Pinguinen in der Antarktis nicht unähnlich sein. :-)

  34. Graf Berge von Grips
    07. August 2010 16:19

    Wann stehen endlich die Konservativen auf?
    Gründe gäbe es bei Gott zu Hauf!
    Verlassen wir den Zustand der Agonie
    Es leben die Revolution und Anarchie?

  35. inside
    07. August 2010 16:06

    Gabriele Heinisch-Hosek, stramme Verfechterin der Rechte von Lesben, Schwulen, Burkaträgerinnen, anatolischen Sodomisten, aller Links-Gerechten und Grün-Rot-Rosagefärbten, Bannerträgerin der sinnentleerten PC, politischer Torpedo gegen die Familien, wahrhafte Verteidigerin gegen Intellekt jeglicher Art

    ich geben Ihnen ein Rat, ganz gratis:

    Gehn's wieder zurück, von wo's hergekommen sind - in die Spielzeugschachtel und reden's mit dem Ken, aber verschwinden's endlich aus unserem Gehör- und Blickfeld.

    Danke.

  36. Norman Bates
    07. August 2010 15:57

    Die PC-korrekten Linken würden diese Regulierungs- und Vorgabenspirale bis ins Unendliche drehen und nicht einmal merken, dass sie sich letztlich auch - über den Umweg der daraus entstehenden neuen Gesellschaftsstrukturen - selbst damit schaden.

    Es geschieht aus einer mitunter sogar diskussionswürdigen Melange aus dem Wunsch nach einer besseren und gerechteren Gesellschaft, aus purem Aktionismus, aus stümperhaftem Verhalten und dem Egoismus, in der eigenen Partei noch etwas werden zu wollen.

    Heinisch-Hosek ist dafür sicherlich ein ganz gutes Beispiel.

    Die Leidtragenden sind wir alle, aber die bürgerlichen stehen leider niemals auf oder wehren sich dagegen. Deshalb stimmt auch die ÖVP zu. Wir sind (leider) zu schwach.

    • Undine
      07. August 2010 17:48

      @Norman Bates

      Das lautstarke Demonstrieren beispielsweise gegen demokratisch gewählte Parteien, das Zerstören fremden Eigentums, Hausbesetzungen, Wandschmierereien, Verleumden, massives Stören von Wahlveranstaltungen einer gegnerischen Partei, das mediale Hinrichten von mißliebigen Personen (eine moderne Version des ma. Prangers), und und und scheint alles eine DOMÄNE des LINKEN PÖBELS zu sein.

      Wenn ich denke, wie viele Regierungen mir, und nicht nur mir, nicht zugesagt haben!
      Und trotzdem mußte man sie zähneknirschend akzeptiern.

    • Josef Maierhofer
      07. August 2010 18:07

      @ Undine

      Leider ist das richtig, was Sie da schreiben.

      Das wird auch in der Krise sehr bald passieren, die Verursacher der Krise werden auf den Barrikaden stehen und Schaden anrichten.

    • Kurt22
      07. August 2010 19:37

      In der Umgebung der "Pankahytn" in Wien 15 haben die Anrainer auch zu kuschen, weil das sind Leute, die den Fehler machten, sich um sauer verdientes Geld dort Eigentumswohnungen zu kaufen, also die Fleißigen und Anständigen (ui, darf man so was noch sagen???)

    • Norman Bates
      07. August 2010 20:13

      @Undine

      Da haben Sie durchaus recht. Ich habe erst gestern mit sehr lieben Freunden darüber diskutiert, was passieren würde, wenn Strache - rein hypotetisch, da faktisch unmöglich - Wiener Bürgermeister werden würde.

      Wir hätten ca. 500.000 Linke und Ahnungslose auf dem Heldenplatz mit Kerzen in der Hand.

      Das Mobilisierungspotential der Linken wegen jedem Blödsinn ist beachtlich. Das bringen die Bürgerlichen (leider) nicht auf die Waage.

      Und wir zahlen dafür (Steuern).

    • Undine
      07. August 2010 20:42

      @Norman Bates

      Ad Mobilisierungspotential der Linken:
      Das ist auch eine Frage des "Zeithabens"! Wer hat denn schon so viel Zeit zum Demonstrieren!? Größtenteils doch die, die fleißig von der "sozialen Hängematte" Gebrauch machen, dann das große Heer der Ausländer; nicht zu vergessen: die herangekarrten BERUFSDEMONSTRIERER, die bereitwillig länderübergreifend wirken, mal dort, mal da.

    • Undine
      07. August 2010 20:53

      Pst, Kurt22, nicht so laut! Das hat doch der Jörg g'sagt!

    • Norman Bates
      07. August 2010 22:33

      @Undine

      .. stimmt, und falls von den Linken keiner Zeit hat oder keinen Parkplatz findet, bezahlt die Gewerkschaft notfalls auch selbst die Protestierenden zum kollektivvertraglich vereinbarten Mindestlohn, sogar in den U.S.: http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704288204575362763101099660.html

    • Undine
      07. August 2010 23:17

      @Norman Bates

      Jetzt wundert mich gar nichts mehr! Danke für den sehr aufschlußreichen Link!

    • karl murx (kein Partner)
      08. August 2010 11:37

      Der "harte Kern " der Linken ist nicht groß, das Problem sind die wie Hunde abgerichtete Wohlstandsbürger(kindische Viecherlschützer, halbgebildete Lehrerinnen, endlich einmal progressiv sein wollende Pfarrer, trottelige 68er- Harley-Fahrer,....)!!! Politisch korrekte Idioten halt......

    • Norman Bates
      08. August 2010 15:38

      @karl murx

      Das dürfte stimmen. Das Problem - und hier war der harte Kern der Linken rund um Heinz Fischer et al sehr erfolgreich - sind die unzähligen linken Vorfeldorganisationen und Gutmenschenvereine und die vielen unbedarften, nicht nachdenkenden Nachläufer ..

  37. Franz L
    07. August 2010 15:54

    Bei "Amtsbekannt" sind die Klicksternchen verschwunden!

  38. FranzAnton
    07. August 2010 15:15

    Liebe Interessierte!

    Die von radikaler Politik induzierten Gefahren nehmen sichtlich überhand, der Durchschnittsmensch sieht's mit ungläubigem Staunen. Aus diesem mundoffenen Staunen sollten wir aber ganz, ganz schnell aufwachen, und uns den Möglichkeiten der Direkten Demokratie zuwenden, namentlich diese ausbauen. Dermaßen im verantwortungslosen Wolkenkuckucksheim schwebend wie unsere sogenannten Volksvertreter kann die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung nicht sein.

    Mir ist bereits eine Homepage bekannt (http://mehr-demokratie.at ), welche auch gegen die hier inkriminierte Gesetzesmaterie zur Unterschriftsleistung aufgerufen hat; sie stammt allerdings sichtlich aus dem linken Umfeld; notgedrungen, da in Unkenntnis einer Alternativmöglichkeit, stimmte ich eben dort mit.
    Unterberger's Tagebuch zeigt wohl in hervorragender Weise Unzukömmlichkeiten auf; m.E. bräuchten wir aber ein Mittel, um gegen die angeprangerten Fehlentwicklungen ankämpfen zu können.
    Gibt es jemanden, der sich für den Ausbau der direkten Demokratie interessiert, und nicht den Linken das diesbezügliche Feld überlassen möchte?

  39. simplicissimus
    07. August 2010 14:45

    AEIOU
    AM ENDE IST ORDENTLICHE UNORDNUNG.

  40. Kurt22
    07. August 2010 14:13

    Terezija Stoisits hat vor vielen Jahren sinngemäß gesagt: Erst wenn die Minderheit mehr Rechte als die Mehrheit hat, ist sie gleichberechtigt.
    Damals dacht ich an ein gedankenloses Gewäsch aus dem denkfreien Grünraum, heute sehe ich, dass das Lobbying der Grünen vollen Erfolg hat, dass keine Partei mehr eine Linie für Österreicher vertritt, die von uns gewählten "Voksvertreter" sich nur mehr um ungebildete Ausländer, drogenhandelnde Asylanten, Homosexuelle und sonstige Randgruppen kümmert!
    Der "normale" Österreicher ist dumm genug, sich seinen Strick per Wahlzettel sebst zu drehen und den Gesinnungsterroristen seine Stimme zu geben.
    Die österreichische Familie? Interessiert uns doch nicht. Wir basteln aus diesem Staat ein Mulitkulti- und Randgruppenmodell, ähnlich Jugoslawien, irgendwann geht dieser Staat den gleichen Weg, irgendwann hat die einheimische Bevölkerung genug, und wird sich gegen die Randgruppen auflehnen, dann sind wir wieder die bösen Nazis, die die armen Neger, Zigeuner und Kopftuchträgerinnen vertreiben, weil wir ach so böse Menschen sind. Und die wahren Schuldigen werden dann irgendwo abgesichert ihre Pension konsumieren und die Schuld dem bösen Volk zuschieben.
    Eines ist sicher: Unsere Politiker haben aus der Geschichte nichts gelernt, ob aus Unfähigkeit oder Unwillen ist offen.

    • simplicissimus
      07. August 2010 14:55

      PC:

      ungleich muss ungleich behandelt werden um gleichheit der resultate zu erzeugen
      starkes muss autoritär schwach, schwaches zwangshaft stark gemacht werden
      gleiches recht für alle wird durch diskriminierung und privilegierung ersetzt
      minderheitenrechte werden gestärkt, mehrheitenrechte geschwächt

      nachdem der klassenkampf gezeigt hat, dass über das mehrheitsproletariat für linke weltverbesserer auch nix zu holen ist, wird es im 21.j h nun mit der minderheitenmasche versucht. um nix weniger gefährlich und sehr erfolgreich, da im nahmen der menschlichkeit. ausserdem sind nun keine mehrheiten zur machtausübung mehr notwendig, minderheiten werden dank dieses prinzips des doppelten masstabs genügen.

    • simplicissimus
      07. August 2010 15:37

      korrektur:

      ungleiches muss ungleich behandelt werden ...
      ... im namen ...

    • Undine
      07. August 2010 18:16

      @Kurt22

      ".....dann sind wir wieder die bösen Nazis, die die armen Neger, Zigeuner und Kopftuchträgerinnen vertreiben, weil wir ach so böse Menschen sind":

      Da hat doch glatt vor einigen Jahren der "renommierte" Autor Daniel Goldhagen in seinem Machwerk "Hitlers willige Vollstrecker" den Deutschen pauschal attestiert, sie seien GENUIN KRIMINELL.
      Und die Deutschen, natürlich die Linken, haben dies "Urteil" akzeptiert und dazu applaudiert.

      Diese genuin kriminelle Ader haben natürlich in den Augen der Linken (sie selber natürlich ausgenommen!) auch wir Österreicher.

    • Kurt22
      07. August 2010 19:38

      @Undine: Natürlich, fragen Sie nur einmal die Herren Menasse oder Rabinovici!

    • Undine
      07. August 2010 20:56

      Ja, Kurt22, das sind die drei Brüder im Geiste.

  41. Josef Maierhofer
    07. August 2010 13:32

    Die Frauenministerin.

    Alleine die Berechtigung eines Frauenministeriums spreche ich unserer Gesellschaft ab, wenn, dann benötigen wir ein Familienministerium.

    Ein Frauenministerium, das dann auch noch für gleichgeschlechtliche Paare männlicher Natur zuständig ist und das Fehlen des Männerministeriums (Gleichbehandlungskommission schau oba !), das eigentlich für diese Belange der 'sexuellen Orientierung' zuständig wäre, brauchen wir ganz sicher nicht.

    Das mit dem Enteignen würde ich darauf ankommen lassen, auf einen Musterprozess. Als Hauseigentümer darf ich mit meinem Eigentum tun, was ich will, auch der Hauseigentümer Gemeinde Wien darf tun, was er will und tut es auch. Kein Österreicher wird dort mehr Wohnung finden, egal, wie schwierig seine Lage gerade ist, Anatolier sind die zukünftigen Wähler von 'Mustapha' (c Rosenkranz), dann geben sie halt auch noch die Unmengen von Schwulen (sind ja in Wirklichkeit ganz wenige) dazu, die Türken werden eine helle Freude haben mit denen und 'Multikulti' kann lustig fortgesetzt werden. Wiener Wohnen als Eigentümerverwalter hat ja ohnehin Massen von kompetenten Mediatoren im Einsatz zur Friedenserhaltung.

    • simplicissimus
      07. August 2010 15:42

      richtig, ein familienministerium muss her.

      ist aber nicht pc-programm, da gerechtigkeit höchstens mit pc von unbedarften mitbürgern verwechselt wird, aber nichts mit ihr zu tun hat.

    • ProConsul
      07. August 2010 16:35

      komisch, dass diese (peinlichen) Mediatoren vor ein paar Jahre noch nicht gebraucht wurden.

    • Undine
      07. August 2010 19:09

      @ProConsul

      Ja, die Mediatoren, Sozialarbeiter, Streetworker und wie sie sich alle nennen, nicht zu vergessen: die Psychologen, sie alle wachsen wie die Schwammerl aus dem Boden.

      Erstaunlich, daß die Menschheiit bis vor wenigen Jahren ohne diese Leute zurechtgekommen ist, ja, daß sie sich überhaupt so lange halten konnte! Welch ein Wunder.....:-)

  42. donnerlütchen
    07. August 2010 13:26

    Diese Politikerbagage, samt der männlichen Frauenminister Heinrich Hosek Gabriel ?! gehören als REISENDE nach Afganistan geschickt um dort vor einem Taliban-Erschießungskommando ihre Sünden zu bekennen. Die sollen endlich zur Hölle fahren, diese Höllenfahrt läßt sich aber nur mit entsprechendem Wahlverhalten bewerkstelligen. Daher FPÖ, BZÖ bzw FPK wählen, das andere Gesindel ist zum schmeißen. Buh !

  43. Der kleine Nick
    07. August 2010 13:09

    Wäre Josef Pröll Architekt, Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater oder Werbefachmann, wer würde seine Dienste freiwillig in Anspruch nehmen? Ich für meinen Teil würd mir jemanden suchen, der einen klügeren und vertrauenswürdigeren Eindruck macht. Aber für die vergleichsweise mickrigen Aufgaben eines Vizekanzlers, Finanzministers und Parteiobmanns ist uns jemand gut genug, der ziemlich hilflos vor sich hin wurschtelt und den starken Mann höchstens markiert. --- Wie ticken unsere Parteien, wenn sie geradezu panisch vermeiden, in ihren Reihen (oder außerhalb) den Besten (m/w) zu suchen und auf den Schild zu heben? Faymann und Pröll, das kann doch nicht ein ernst gemeintes Personalangebot der ehemaligen Großparteien an die Bürger dieses Landes sein?

    • Josef Maierhofer
      07. August 2010 14:05

      Nehmen wir einmal politisch korrekt DAS PRÖLL.

      Das PRÖLL ist Vizekanzler und Finanzminister und als solcher auch Mitmischer bei den Bestellungen für die Gesetzesmacherpartie.

      Da es nicht nötig ist, die Gesetze und deren Auswirkungen vor einer Gesetzesabstimmung zu kennen, wird sich DAS PRÖLL auch daran halten.

      Nehmen wir dann politisch korrekt DAS FAYMANN.

      Das Faymann ist Bundeskanzler für alle Österreicher, insbesondere der Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei und macht bei allem ganz lustig mit.

      Die Gesetze als solche tangieren ihn höchstens am Rande und, wenn die Partei sagt, es ist gut so, dann genügt das dann auch schon, sind ja alles Parteiexperten.

      Gute Nacht Österreich !

      Nehmen wir dann politisch korrekt DAS STRACHE.

      Das Strache ist das Krokodil im Kasperltheater und hat sicher schon genug 'Wiederbetätiger' im Magen liegen, die ihm zwar nicht das Gesetz aber seine Gegner ins 'Essen' mischen.

      Das Strache ist wohl der, der von der ganzen Sippe wohl die Gesetze am meisten spürt, dessen 'Kellerkinder' sofort 'aufgeblattelt' werden, wenn nur das Geringste passiert, die Gesetze werden wohl exekutiert an ihm aber machen konnte er/es sie bis jetzt nicht.

      Nehmen wir politisch korrekt DAS GLAWISCHNIG.

      Das GLAWISCHNIG ist die 'grüne' Seele Österreichs und von enormer Gesetzesbedeutung, wenn schon nicht von enormer Wahlbedeutung. Das GLAWISCHNIG bestellt die Gesetze und sie werden gemacht, weil das FAYMANN das Geschluder um PC, 'Menschenrechte', 'Diskriminierung' auch gut findet, weil das das Volk so herrlich von der Wahrheit ablenkt.

      Das GLAWISCHNIG hat den Fuß stets im Biotop, in dem Pilzgeflecht, und ist somit sehr naturverbunden und somit enorm gut.

      Sehr geehrtes (PC !!) 'Der kleine Nick' !

      Das ist im großen und Ganzen die Auswahl, die Sie haben, ganz seriös, als von den Parteien zur Verfügung gestellt.

      Was Sie nicht wählen können sind die 'Hintermänner', das 'Reservoir', das diese 'Aushängeschilder' mitbringen, wenn sie eine Stimmenmehrheit bekommen.

      Ich stehe ganz bei Ihnen, ich finde auch keine Auswahl.

      Dr. Schüssel kann ich nicht wählen, der steht am letzten Listenplatz auf der Hinterbank, obwohl er, meiner Meinung nach, der Einzige wäre, der das Format und die Begabung hätte, der Mann der Stunde zu sein und nachhaltig Verbesserungen anzubringen, wenn man ihn darin unterstützen würde.

    • Gerhard Pascher
      07. August 2010 14:34

      3 Fragen an unseren Pepi Pröll:
      War es nicht 2007, als Sie die "Perspektivengruppe 2010" für die Partei leiteten und gemeinsam mit vielen anderen Personen Ziele für die ÖVP ausarbeiteten?
      War es nicht auch Sie, welcher 2009 das "Projekt Österreich" vorstellte?
      War da schon etwas von neuen Privilegien, Freiheitseinschränkungen und Enteignungen zu lesen?

      Ich würde Ihnen dringend empfehlen, bei Verhandlungen mit dem politischen vis-á-vis öfters von dem Wort "NEIN" Gebrauch zu machen. Eine Koalitionsregierung ist keine Vernunftehe mit kuscheln, auch keine Zwangsehe, sondern im Rahmen unseres Wahlrechtes eine Partnerschaft, wo man seine Ziele trotzdem nicht im Rahmen von Tauschgeschäften bzw. Erpressungen opfern sollte. Und wenn es nicht mehr weiter geht, dann sollte man nach dem Motto handeln:
      Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    • Kurt22
      07. August 2010 14:34

      Josef Maierhofer: Sie haben die wahre Crux dieses Landes aufgezeigt: eine Partei, die so um die 10 bis 12 % herumeiert, bestimmt die Politik des ganzen Landes. In jeder der ehemaligen Großparteien finden sich genug Leute rustikalen Gemütes, die jeden Genderblödsinn und jeden Pc-Dreck begeistert mitmachen, ohne viel Nachdenkens (womit auch).
      Stellt man sich unsere Parteien auf einer Autobahn vor, müßte man die Mittelleitschiene entfernen, weil alle linker als links fahren wollen, und nicht merken, dass sie bereits auf der Gegenfahrbahn als Geisterfahrer unterwegs sind.

    • simplicissimus
      07. August 2010 14:41

      @josef maierhofer: DAS stimmvieh wählt halt gern seinesgleichen.
      aber ich hätt nix dagegen DEM schüssel die schlüssel zurückzugeben.
      im moment bleibt nur das wieder-magenverstimmte krokodil über, wegen der fortschreitenden polarisierung werden sich vernünftige politiker immer schwerer tun.
      herrlicher beitrag, ich gratuliere für DAS posting.

  44. simplicissimus
    07. August 2010 12:41

    spövp abwählen!

  45. Alexander Renneberg
    07. August 2010 10:50

    simplizissimus, brechstange

    ja, widerstand leisten gegen dieses vorgehen der linken ist eine gute sache.
    vergessen sie dabei aber eines nicht:
    die bürgerlichen gingen noch nie auf die straße, zeigten nie offen flagge, nur in den bürgerlichen salons wird gewettert, hernach jedoch geglaubt, uns wird schon nix passieren....

    auf der straße war der linke pöbel, widerstand, widerstand schüssel haider an die wand skandierend, die draußen auf ringstraße und heldenplatz, wärend drinnen in den ministerien von den kellersozis die steckdosen aus den wänden gerissen wurden, die festplatten der computer gelöscht oder unbrauchbar gemacht, akten vernichtet, glühbirnen herausgeswchraubt, die heizungen demoliert wurden, damit es auch schön kalt ist wenn die wendeminister ihre arbeit aufzunehmen gedachten....
    aber das war ja alles wunderbar ok, kam es doch von links. man stelle sich vor, die fpö hätte das gleiche getan.

    kalt ist es in diesem land, ebenso in deutschland allerdings schon lange zuvor geworden.
    als von den sozialisten die leistung abgeschafft, das prinzip der subsidiarität mit füßen getreten und der vollkaskostaat für ihre bildungsbefreiten wähler eingeführt wurde.

    seit letztem jahr diskutiert die övp über ein neues grundsatzprogramm. das ist gut. es soll vereinfacht, die werte hervorgehoben werden.

    die einzige frage die sich in diesem zusammenhang zu stellen lohnt: werden es konservative werte werden, die sich klar an den grundsätzen der övp orientieren, oder kommt etwas verwaschenes heraus.

    meine befürchtung ist: eine partei der mitte, wie sich die övp immer bezeichnet, wird am ende auch verwaschene werte haben.
    so werte mit hintertürln......hätt i, war i werte sozusagen.

    das wäre ein grund aus der vp auszutreten, denn eines ist sicher, schüssel hätte soetwas niemals zugelassen.

    • simplicissimus
      07. August 2010 11:16

      ich kann ihnen da nicht widersprechen.

      die hauptprotestmöglichkeit des im vollen wirtschaftsleben steckenden staatsbürgers ist der stimmzettel und natürlich neuerdings postings und wie früher mundpropaganda zu allen möglichen kontakten.

      das ist das minimum was ein einzelner tun kann.

      und zu den leider sehr wenigen protestmärschen zu gehen, die in unserem sinn organisiert werden.

      leider wird sich die gesellschaft ausgelöst durch den zerstörerischen wahnsinn der linken immer mehr polarisieren - jede solche aktion löst entsprechende reaktion aus und in diesem szenario hat eine wischi-waschi mitte partei keine besonders guten karten mehr, wenn sie nicht von starken charismatischen persönlichkeiten mit einem klar verständlichen vernunftprogramm geführt wird.

    • M.S.
      07. August 2010 11:33

      Starke, charismatische Persönlichkeiten sind leider den eigenen Parteigenossen zu unbequem, deshalb schaffen es solche Menschen selten an die Spitze zu kommen.

  46. socrates
    07. August 2010 10:27

    "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergeblich!"
    Uns bleibt die NZZ, Bratislava, Paris, Island, Wikileaks, amerikanische blogs und Verwandte, Witze, etc als Nachrichtenquelle. Eine Förderung der anderen Art.
    Wie gehabt, ist halt schon 70 Jahre her.

  47. M.S.
    07. August 2010 10:19

    Man glaubt es nicht, dass die ÖVP so einem Schwachsinn zustimmt. Diskriminierung wäre somit im Umkehrschluß nach den Gesetzen der Logik in allen anderen Fällen als den aufgezählten erlaubt. So ein Gesetz müsste sofort vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden, da es gegen die Menschenrechte verstößt.
    ÖVP quo vadis?

    • Alexander Renneberg
      07. August 2010 11:19

      doch leider stimmt die övp zu. leider.
      erhebt sich die frage: was hat sie dafür bekommen. was wurde eingetauscht?

    • Kurt22
      07. August 2010 14:36

      @A.R.: Ich habe viele Jahre lang die ÖVP als politische Heimat betrachtet und gewählt, das ist jetzt entgültig vorbei!

    • Alexander Renneberg
      07. August 2010 17:33

      ich bin noch am überlegen, denn ich finde keine andere heimat....sie verstehen.
      wiewohl in wien, naja, da kann man sich ja was überlegen, und das ist nicht grün oder rot......

    • Kurt22
      07. August 2010 19:41

      @A.R.: Offen gesagt, die FPÖ kann ich auch nicht als politische Heimat sehen, es ist aber der einzige Weg, um (vielleicht) Änderungen herbei zu führen. Das BZÖ läßt in letzter Zeit mit guten Ideen aufhorchen, wird aber in Wien zu klein sein.

  48. simplicissimus
    07. August 2010 09:14

    die gesellschaft ist krank bzw im begriff es zu werden.

    das für mich schlimmste symptom ist die völlige gleichgültigkeit eigenen familien gegenüber, die völlig unwirksame familienförderung, die besonders für leistungsunwillige attraktiv ist und das parallele lobhudeln von biologischen sackgassen. homosexuelle sind mehr als befreit, der schrei nach völliger rechtlicher gleichstellung mit biologischen familien ist so als würde ein vater für sich nach mutterschutz nach der entbindung schreien. nichts hält homos ab, privatrechtliche verträge untereinander abzuschliessen, die ihnen ähnlichen komfort wie familien geben können.
    die biologische familie erfüllt jedoch den zweck des erhalts unserer gesellschaft und kultur und hat daher vor allen anderen partnerschaftsformen den anspruch auf staatlichen schutz und förderung.
    die ignoranz der familien und deren zunehmender probleme vor allem auch des feminismus zerstört unsere gesellschaft.
    wer so etwas kritisiert wird bald nicht nur dem meinungsterror ausgesetzt sein, sondern auch kriminalisiert werden.

    der eingriff in die unternehmerische entscheidungsfreiheit ist das zweite hauptproblem.
    der massive versuch der linken, die schwächsten mitglieder der gesellschaft mit positivem diskriminierungszwang nun auch privatwirtschaftliche jobs zu verschaffen, wird unsere wirtschaft schwächen und schwächt sie bereits.
    wer in internationalem wettbewerb soziale aufgaben immer mehr auf unternehmen abwälzt und zu delitärem verhalten zwingt wird seine industrie an die elitärer handelnder gesellschaften verlieren, china, indien? geschieht ja bereits, natürlich langfristig und schleichend, also nicht unmittelbar spürbar.

    leisten wir entschlossenen widerstand gegen diese art der gesellschaftsveränderung. protestieren wir laut und setzen wir uns dafür ein, selber entscheidungen in unserem privatrechtlichen umfeld treffen zu dürfen, wen wir einstellen, mit wem wir geschäfte machen, ohne jedweden rechtsfertigungszwang.
    und födern wir unsere familien durch ein scharfes einkommenssteuermodell, um kinder auch für leistungsträger und karrierefrauen attraktiv zu machen.

    • brechstange
      07. August 2010 10:01

      Ich bin dabei.

    • socrates
      08. August 2010 11:39

      J.M. und n.
      Wir haben halt den WW II mitverloren, mitgefangen, mitgehangen, und der Plan von Churchill´s Finanzminister wird mit anderen Mitteln durchgezogen.

  49. Amtsbekannt
    07. August 2010 08:28

    Sag ich ja schon lange: Die Volkspartei unter Pröll (der Gusenbauer der VP) ist von allen G.G. verlassen.
    Orientierungslos, Wertelos ohne geeignete Führung.
    Dieser Mensch hat absolut kein Gefühl für Land und Leute und politische Entscheidungen zu treffen (richtige) oder einen Fettnapf zu erkennen, scheint so gar nicht seine Sache zu sein.
    Selbst als Parteimitglied der VP erscheint es mir fast unmöglich ebendiese noch weiterhin zu wählen.
    Aber als Alternative bleibt nur die Partei des dauergrinsenden Katers -nö, unmöglich oder jener Partei, die so massiv für die Rechte der Frauen eintritt als würde es keine Männer mehr geben, aber nur dann, wenn es Inländer sind, denn, handelt es sich bei den "Diskriminatoren" um Ausländer, so ist natürlich auch eine Bruka mit "Ausguck" noch immer in Ordnung, weil die Frau es ja so will; also auch diese Partei geht gar nicht.
    Hm, ???
    Ich wäre für eine neue "BÜRGERLICHE" Partei, angesiedelt zw. VP und FP; mit Herz und Hirn, so wie es eine mal unter einem gew. Schüssel gab.
    Also, wer traut sich?

    • simplicissimus
      07. August 2010 08:39

      wenn sie was bewirken wollen wählen sie lieber die fpö, auch wenn diese alternative in manchen dingen nicht besonders symphatisch erscheint. um diesen auswüchsen endlich paroli bieten zu können, brauchen wir massierte stimmen, keine zersplitterung. die fpö ist die einzige alternative. auch das bzö ist nichts mehr als eine splitterpartei und wird das mit sicherheit auch bleiben.

      sorry, realpolitik ...

      ps: bin kein freiheitlicher und habe bisher meist vp gewählt. aber die wollen es offenbar nicht anders.

    • simplicissimus
      07. August 2010 08:44

      amtsbekannt: sonst stimme ich in in allen punkten zu.

    • Alexander Renneberg
      07. August 2010 09:28

      lieber amtsbekannt, trauen ist die eine seite, die ca 25-30 mio euro die sie für eine parteigründung brauchen, sowie die notwendigen kontakte zu den medien, weiters eine wahl in bälde um waahlkamkosten rückerstattet zu bekommen, einen clubstatus zu erreichen und dann seine leute unterzubringen ist die andere seite.
      und wenn sie das tatsächlich schaffen sollten brächten sie noch 51% oder bei vielen dingen eine 2/3 mehrheit.
      das köntte leider schwierig sein.
      an mut fehlt es meiner ansicht nach nicht.

    • socrates
      07. August 2010 09:50

      Wenn sich die Parlamentsvorsitzende zur Beweisumkehr bekennt, ist das das Ende der Demokratie. Zensur seit 1938 haben wir genug erlebt, zuerst Hilti, dann die Alliierten (habe noch viele Briefe mit braunen Klebstreifen an der Seite oder Postkarten mit Stempel), die 2. Bücherverbrennung, die gekaufte Presse, Vorhang der Staatsoper,etc.
      Aber jetzt machen wir uns die Zensur ganz offiziell selbst. Wir brauchen niemand Anderen ! Dafür dürfen wir über den Platz des himmlischen Friedens sprechen.
      65 Jahre Umerziehung zeigen Wirkung.

    • Josef Maierhofer
      07. August 2010 14:33

      @ socrates

      Jawohl !

      Wir machen uns das alles selbst und niemand anderer ist so blöd, wie wir.

      Ich verlange ein bisschen Patriotismus, ein bisschen realen Instinkt, ein bisschen Vernunft, ein bisschen Gewissen, ein bisschen Disziplin, ... von den Entscheidungsträgern, von den Parteien und von den Menschen hier.

      Wir hätten es die letzten 40 Jahre lang besser machen können und haben es nicht getan.

      Wir werden es in Zukunft besser machen müssen und wir werden darüber streiten und es nicht tun.

      Wir werden an die Kandare des IWF genommen werden und dann schimpfen, daß die anderen schuld sind.

      Sind wir noch bei Trost ?

    • nescio
      07. August 2010 15:15

      Ich will ein wenig träumen: Schüssel und Bucher finden zueinander und gründen eine neue Partei bürgerlicher Vernunft. Wegen der zu erwartenden finanziellen Schwierigkeiten machen sie das auf Basis des BZÖ, dem man wegen der haiderschen Vorbelastung einen neuen Namen gibt.
      Leider gibt es realiter ein tristes Erwachen.

  50. SuPa
    07. August 2010 08:23

    Wenn Josef Pröll und die ÖVP noch einen Funken an Vernunft und Verantwortung besitzen, dann sollte es bald wieder heissen: "Es reicht" (Copyright: Willi Molterer).
    Schämen Sie sich Herr Pröll, mit Leuten wie Gabriele Heinisch-Hosek kann man doch nicht in einer Regierung sitzen. Wir haben derzeit sehr wichtige Herausforderungen zum kommenden Budget, den Bereichen Bildung, Soziales, Landesverteidigung usw. zu bewältigen und da kommt diese Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst mit solchen unnötigen Gesetzesvorlagen daher.
    Frau GHH sollte wieder an Ihre frühere Wirkungsstätte (Wiener Schwerhörigenschule) zurückkehren, wo sie schon von 1985 bis 2002 als Lehrkraft tätig war. Dort kann sie solchen Unsinn verzapfen, welcher dann m.E. gar nicht verstanden wird.

  51. Paige
    07. August 2010 08:04

    Die frei erfundenen Diskriminierungen werden überhand nehmen. Mit dieser Tabuisierung bestimmter Gruppen liefert man ihnen ein Machtinstrument, das besonders gestörte Menschen weidlich ausnützen werden. Das ist positive Diskriminierung². D.h.: Personen, die von der PC als Opfergruppen anerkannt sind, haben immer mit Vorzug behandelt zu werden. Das gilt in allen Lebenslagen - besonders bei der Vergabe von Jobs, Ämtern und Zimmern. Ein Freund hat sich nach Kalifornien aufgemacht. Bei der Zimmersuche hatte er auszufüllen, ob es ihn stört, dass der Mitbewohner "gay" ist oder nicht. Wem das stört, der hat kaum Chancen auf ein Zimmer. Wenn er aber angibt, es stört ihn nicht, dann könnte das auch bedeuten, dass er selbst schwul ist. Nimmt er dann womöglich Reißaus, wird man ihm vorhalten, er habe seinen Mitbewohner diskriminiert oder gar sexuell belästigt.

    Wie immer in sozialistischen Diktaturen gilt also: Manche sind gleicher. Weiterhin darf jeder Mensch, der keine linken Standpunkte vertritt - also in der Lage ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken - als "braune Brut" oder gar unumwunden als "Nazi" bezeichnet werden.

    Was kommt als Nächstes? Elter1 und Elter2 hatten wir schon. Einheitszigaretten, Verbot der Marken? Zeit wäre es, die hartnäckige Leugnung des durch Autos verursachten Klimawandels zu verbieten. Lt. einer neuen Studie sind diese nämlich auch für die momentane Abkühlung verantwortlich...
    http://diepresse.com/home/science/585837/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do

    Keine Frage, unsere Gesellschaft zerfällt gerade. Wer ihr nachfolgt, das ist allerdings ungewiss. Der Islam kann uns höchstens ablösen, er wird aber selbst keine Hochkultur hervorbringen. Die Afrikaner auch nicht. Die Chinesen? Oder am Ende gar die Affen?

    • simplicissimus
      07. August 2010 09:42

      völlig richtig.
      und unsere familien sind ungleicher.
      sich durch fröhliche kinder belästigt zu fühlen ist jederzeit ein akzeptierter grund.

      bin selber öfter wegen lebhafter kinder kritisiert worden und habe nicht den menschenrechtsgerichtshof angerufen, sondern bin den beschwerdeführern in massvoller weise übers maul gefahren bzw. habe mein geld dann eben woanders ausgegeben.

    • Kurt22
      07. August 2010 16:56

      @Paige: Jetzt wird´s aber ganz lustig: Also, daß mein Gras letztes Jahr verdorrt ist, war Schuld der Autos, OK! Daß heuer mein Garten davonschwimmt, daran sind also auch die Autos Schuld. Ich wage folgende Prophezeiung: Wenn kommenden Winter zu viel/zu wenig/gar kein Schnee fällt, werden sicher die Autos daran Schuld sein, da muß man doch steuerlich etwas unternehmen, nicht?





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