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Herbergssuche und gewaltsame Besetzung drucken

Ein paar Dutzend zuwanderungswilliger, aber chancenloser Ausländer besetzen seit ein paar Wochen unter Anführung eines linksradikalen Deutschen und mit Unterstützung der Grünen den Votivpark und jetzt die Votivkirche. Das Interesse und die Begeisterung der Bevölkerung für ihre Aktionen hielten sich in engen Grenzen – selbst aus der nahen Universität beschränkten sich die Sympathiesignale auf ein paar Aussendungen der grünroten ÖH. Jetzt aber hat ein Caritas-Sprecher einen innerkirchlichen Eklat gesetzt.

Lediglich der Kabarettist Josef Hader hat in den letzten Wochen den Besetzern einen demonstrativen Besuch abgestattet. Sonst hielt sich sogar die linke „Kultur“-Szene erstaunlich fern. Ihre Angehörigen scheinen langsam doch zu spüren, dass Solche Aktionen nicht sehr gut fürs Geschäft sind (also das einzige, was die Künstler interessiert).

Natürlich war die Besetzung nicht spontan. Sie ist vorprogrammiert, um in den nächste Woche schlagartig nachrichtenarm werdenden Weihnachtstagen doch noch Stimmung zu erzielen. Was wohl auch funktionieren wird: Man kann ja fast wetten, dass die allerlinkesten Medien, also insbesondere „Österreich“, „News“, „Falter“ und ORF am Ende doch noch die erwünschte Propaganda machen werden.

Die Forderungen der Besetzer laufen freilich darauf hinaus, dass künftig jeder Zuwanderungswillige aus der Dritten Welt in Österreich Aufnahme und Beschäftigung finden soll. Was uns alljährlich ein paar Hunderttausende Menschen vor allem aus islamischen und afrikanischen Ländern bescheren würde.

Besonders skurril ist die Forderung der Typen für den Fall, dass Österreich ihnen endgültig die Bleibe verwehrt: Dann löscht halt unsere Fingerabdrücke. Diese Forderung hat natürlich nur den Zweck, dass die abgewiesenen Asylwerber dann ein EU-Land weiter ihre Schmähs erzählen können, ohne dass dort entdeckt werden könnte, dass die Betreffenden schon in Österreich einen Antrag gestellt hatten. Erstaunlicherweise haben sie in diesem Zusammenhang bisher noch nicht das Wort „Datenschutz“ fallen gelassen, dass ja bei den hiesigen Medien und Politikern immer ein besonders beliebter Türöffner ist, um für Rechtsbrecher Sympathien zu erobern. Aber auch das wird noch werden.

Immerhin ist lobend festzuhalten, dass die Innenministerin – bisher – standhaft geblieben ist, obwohl ihr ja viele jederzeit ein opportunes Umfallen zutrauen. Dieses Misstrauen ist nicht ganz grundlos: Johanna Mikl-Leitner hat im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin jedenfalls bisher meist einen weiten Bogen um das Thema Asyl gemacht. Härte zeigte sie lieber gegenüber Menschen, bei denen sie „Zaster“ vermutet.

Jetzt ist es kalt und unfreundlich geworden – worauf nun nach dem Desinteresse der Öffentlichkeit die Kirche das Problem am Hals hat. Denn die Herrschaften haben entdeckt, dass es sich in der Votivkirche viel gemütlicher campieren lässt als in der Wiese der Gemeinde Wien. Was nun den dortigen Pfarrer verständlicherweise empört.

Er sprach von Besetzung, wollte die Campierer dort nicht übernachten lassen und wandte sich hilfesuchend an den Kardinal. Christoph Schönborn ging freilich sofort auf Tauchstation, wie immer, wenn es heikel wird. In seiner Vertretung versetzte ein offizieller, aber bisher unbekannter Caritas-Sprecher dem Hausherrn der Votivkirche gleich eine schallende öffentliche Ohrfeige: Der Pfarrer zeige mit seiner Forderung „Zeichen von Überforderung“. Jetzt wissen wir wenigstens, wer in der Kirche das Sagen hat. Denn der Bischof stellte sich keineswegs vor seinen Pfarrer. Und die Caritas begann im Gegenzug sofort die Kirchenbesetzer mit Lebensmitteln zu versorgen.

Wohlgemerkt: Alle Besetzer würden diese Lebensmittel auch im Traiskirchner Lager bekommen. Es geht also keineswegs um Hungerhilfe oder ähnliches. Es ist vielmehr eine demonstrative Solidarisierung einer kirchlichen Organisation mit einem Rechtsbruch.

Diese bei manchen Katholiken und Protestanten üblichen Soldarisierungen haben freilich nichts mit dem Evangelium zu tun. Nirgendwo findet sich dort eine Unterstützung für die von den Besetzern nur kaum getarnt erhobene Forderung, dass sich Menschen in jedem Land dauerhaft niederlassen können, das sie sich aussuchen. Selbst wenn sie daheim nicht politisch verfolgt werden, sondern nur mit den Lebensumständen unzufrieden sind.

Die dabei vielzitierte weihnachtliche Herbergssuche hat jedenfalls nichts mit dieser Forderung zu tun: Bei der biblischen Herbergssuche ging es um das Quartier für einige Tage, das einst einer hochschwangeren Frau für einen vorübergehenden Aufenthalt zum Zwecke einer Volkszählung verweigert worden ist. Die heilige Familie hat jedoch nie den Anspruch auf dauerhaftes Zuwanderungsrecht in eine andere Stadt erhoben. Dieses biblische Exempel stellt einen Appell dar, Reisenden Gastfreundschaft zu gewähren, aber nicht dafür, jeden auf Dauer aufnehmen zu müssen, der das will.

Mit anderen Worten: Niemand ist deshalb ein schlechter Christ, wenn er den Betroffenen anstelle einer Caritas-Versorgung einen Abschiebebescheid wünscht. Samt Rückfahrticket – notfalls erster Klasse . . .

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2012 02:11

    Ich lobe mir den Pfarrer Faruggia von der Votivkirche. Er stammt aus Malta und ist mit der "Problematik" der sogenannten Asylanten vertraut. Dass ihm der Kardinal keine Stütze ist, zeigt die medien- und innerkirchliche Potenz der Caritas dar, die eben seit langem auf political correctness setzt und sich damit in der heutigen Madienwelt großer Zustimmung erfeut. Schade, denn das fördert die Zustimmung zur Kirche offensichtlich in keiner Weise.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2012 02:23

    Danke für diese klaren Worte über Schönborn und Caritas - als Katholikin ist mir der Zustand unserer lokalen Amtskirche (aber eben nicht der "kleinen" Pfarrer) seit geraumer Zeit ein schmerzender Stachel im Seelen-Fleisch.
    Der einfache Protestweg, nämlich ein Kirchenaustritt, ist mir persönlich, weniger aus Glaubensgründen als vielmehr aus Gründen der Lehenstreue gegenüber der katholischen Kirche, verwehrt (nicht zuletzt, weil ich eine zahlenmässige Schwächung der Kirche in der Aussenwirkung für kontraproduktiv halte). Der etwas kompliziertere Protestweg, nämlich das wiederholte Schreiben von Leserbriefen bzw. emails an die Diözese, wird von ebendort bestenfalls mit Wischiwaschi-Schimmelbriefen abgeschmettert, meistens aber "nicht einmal ignoriert".
    Ich bin dankbar für jeden erfolgversprechenden und gangbaren Weg, den mir hier Tagebuch-Partner vorschlagen können.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2012 07:39

    Ganz banale Fragen: wo verrichten die "Flüchtlinge" die Notdurft? Etwa an der Kirchenmauer bzw. in den dortigen Büschen oder hat ihnen das Grüne Wien oder die fehlgeleitete Wiener Caritas ein Mobilklo zur Verfügung gestellt?

    Ist das von der Caritas herangekarrte Essen für die muselmanischen "Flüchtlinge" halal-gemäß, damit es keine Beschwerden gibt?

    Wie kann man verhindern, dass vom einbezahlten Kirchenbeitrag kein Cent an die Caritas geht?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2012 08:10

    Was wundert ist, dass die ansonsten vielgeschmähte Kirche in der Asylfrage als Feigenblatt für gesetzwidriges Verhalten herhalten darf. Gesetzte werden ignoriert, außer KRaft gesetzt, und das unter dem medialen Trommelfeuer des ORF und "freier", aber ansonsten mit Steuergeld hoch subventionierter Medien sowie von dem Gott-sei-bei-uns-Sender namens "oe1". Wenn schon linker Aktionismus in der Frage sein soll, dann lagert doch im ORF-Zentrum, dort ist es noch viel wärmer als in kalten Kirchen, die RedakteurInnen könnten den Herbergssuchenenden ihre Herzen und Geldtaschen vor Ort öffnen und der ORF live übertragen. Der Bundespräsident könnte bei seiner "Licht ins Dunkel"-Aktion vermelden, die Gesetze gelten - allerdings nicht für alle. Und Ute Bock würde Ehrengast sein und fragen, "Rechtsstaat, was ist das? Ein rechtes Staatskonzept?". Und Josef Hader würde ein Kabarett daraus machen und die Einnahmen spenden.....

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  1. Gefunden (kein Partner)
    27. Dezember 2012 22:10

    https://xlargeblogger.wordpress.com/2012/12/24/randalierer-verwusten-kirche/

    Nachtrag: Schönborn hatte den Pfarrer ausdrücklich angewiesen, nichts gegen die Besetzer zu unternehmen.

  2. Gertrud Oberbauer (kein Partner)
    26. Dezember 2012 09:10

    Warum besetzen diese Leute nicht eine Moschee? Ihre in Österreich gut versorgten Glaubensbrüder müssten sie doch gerne unterstützen?

    Spaß beiseite.
    Die Votivkirche als Lager ist ganz in Ordnung, das sieht auch Herr Schönborn so, anstatt die armen Asylsuchenden ins bischöfliche Palais zu bitten. Ernst wird es erst, wenn die den Stephansdom besetzen wollen, dann wird, pfui, sogar die Polizei gerufen. Darf der Faber denn das? Schimpft dann nicht der Landau mit ihm?

    Nur so als Gedankenexperiment: eine Gruppe Reisender ist mit den Unterkünften in der Türkei nicht zufrieden und besetzt deshalb die Sultanahmet Camii (Sultan-Ahmed-Moschee) ...

  3. rundertischdgf (kein Partner)
    23. Dezember 2012 21:27

    Warum suchen eigentlich so viele Bedrängte der Welt ausgerechnet die "Hölle" in Österreich und Deutschland als Fluchtziel aus? Diese bösen Zustände in Deutschland wollen FDP Politiker in paradiesische Verwandeln.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/12/22/fdp-politiker-wollen-aus-der-holle-deutschland-ein-paradies-fur-asylbewerber-machen/

  4. Walhall (kein Partner)
    23. Dezember 2012 18:42

    Man sollte sich nicht so anstellen, sind alles extrem gebildete Fachkräfte und dienen lediglich der Bereicherung.

  5. Johann Glaser (kein Partner)
    23. Dezember 2012 12:53

    Off-Topic aber nicht weit her geholt: http://noe.orf.at/news/stories/2564381/

    Brände in drei Kirchen in Amstetten

    In Amstetten ist es einen Tag vor dem Heiligen Abend offensichtlich zu Brandanschlägen auf drei Kirchen gekommen. In einer dürfte während der Messe versucht worden sein einen Brand im Eingangsbereich zu legen.


    Da frage ich mich: Zuerst Nigeria, jetzt Niederösterreich?

    Aber eine noch wichtigere Frage ist jene nach den Tätern. Katholiken, und damit ein Großteil der österreichischen Bevölkerung, scheiden aus. Evangelische auch, wir leben ja nicht in Belfast. Juden glaube ich auch kaum, dass einen Zorn auf Katholiken haben.

    Bleiben noch zwei relevante Gruppen: fundamentalistische Moslems und fundamentalistische Atheisten. Ach ja, und wie im Wiener Neustädter Dom: "leichtsinnige Jugendlich" (ausländischer Abstammung).

    Ich wäre hoch interessiert an den polizelichen Ermittlungsergebnissen. Und an den nicht angestellten Ermittlungen. Z.B. ob der Verfassungsschutz seine Kanäle abklopft, ob VSStÖ, AKS (die ja vor ein paar Jahren am Karfreitag schon mal zu Anschlägen auf katholische Kirchen aufgerufen haben), SJ, Nico Alm, Martin Balluch, ... und ähnliche Kreise etwas wissen könnten.

    Betrübte weihnachtliche Grüße!

  6. Johann Glaser (kein Partner)
    23. Dezember 2012 12:45

    Oha, der Landau, jetzt kritisiert er die Aktivisten, die die Asylanten für ihre Propaganda missbrauchen. Und sogar der ORF berichtet drüber:
    - http://www.orf.at/stories/2157919/
    - http://wien.orf.at/news/stories/2564392/
    - http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1326872/CaritasDirektor_Die-Not-wird-instrumentalisiert?_vl_backlink=/home/index.do

    Wenn ich mich richtig erinnere, war eine ähnliche Meldung aber schon am Freitag oder gestern auf Radio Stephansdom zu hören. Isr der ORF nur langsam, oder hast Landau nochmal nachgelegt?

  7. Gertrud Oberbauer (kein Partner)
    22. Dezember 2012 12:54

    Wer in Österreich ankommt, hat entweder bereits "sichere Drittländer" bereist, oder aber er ist zu Hause ganz offiziell in ein Flugzeug gestiegen. Beides sind Gründe, aus denen diese zum Zweck der Zerstörung unseres Staatswesens von links herbeigesehnten Schmarotzer sofort abgeschoben werden sollten.

    Ich habe nichts gegen Einwanderer, die sich legal um die Möglichkeit der Ansiedlung in Österreich bemühen und etwas dazu beitragen wollen. Momentan füttern wir aber auf unser aller Kosten Unmengen von integrationsunwilligen Muslimen durch, die sich rasant vermehren und nur darauf warten, bis sie Österreich "übernehmen" können.

    Gibt es immer noch gehirngewaschene Einfaltspinsel, die den Unsinn von "zukünftigen Pflegern für unsere überalterte Gesellschaft" glauben?

  8. heartofstone (kein Partner)
    21. Dezember 2012 20:09

    Sogenannte Flüchtlinge die durch sichere Staaten reisen, gehören postwendend an eines unserer Nachbarländer überstellt. Ein besseres Leben als in ihren versifften Herkunftsländern haben die "armen Flüchtlinge" nämlich auch in Ungarn, Slowenien, Italien, Tschechien, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein. Was die dann mit ihnen machen kümmert mich nicht im Geringsten.

    Asylstop jetzt!
    Austritt aus der Genfer Flüchtlingskonvention jetzt!
    Raus mit allen Illegalen, Asylwerbern und Asylanten ... sollen sich unsere Nachbarn darum kümmern ...

    Zusätzlich gehören sämtlche Aufenthaltsgenehmigungen nur befristet ausgestellt ...

    • Gertrud Oberbauer (kein Partner)
      22. Dezember 2012 12:51

      Ja, genau darauf wollte ich auch hinweisen!

    • Undine
      22. Dezember 2012 15:15

      Man kann eine bestimmte Menge von Personen in einen PKW, in einen Bus, auf ein Boot, auf einen Dampfer, in einen Waggon, in eine Wohnung, in ein Haus, in ein Klassenzimmer, in einen Saal stopfen---aber irgendwann wird diese Vorgangsweise GESETZWIDRIG, und zwar dann, wenn die gesetzlich zugelassene Zahl an Passagieren / Bewohnern ÜBERSCHRITTEN wird.

      Die behördlich festgesetzten Obergrenzen haben, zumindest in Ö und im zivilisierten Großteil Europas einen Sinn, und werden auch beachtet; wenn nicht, droht berechtigte Strafe. Und das ist gut so.

      WARUM gibt es keine behördlich festgesetzte Zahl für Menschen aus anderen Ländern, die unbedingt und ausgerechnet nach Österreich zuwandern wollen? Auch ein Land kann nicht mehr Personen aufnehmen, ohne daß ein ZUVIEL der autochthonen Bevölkerung zum Schaden wird?

      Durchaus längst berechtigte Ängste der Bevölkerung vor dem Zuviel an Zuwanderern werden als verdammenswerte Eigenschaft abgetan, als lächerliche Phobie angeprangert, als Intoleranz, als Herzlosigkeit, als Kleinkariertheit und Verzopftheit. All diese Vorwürfe sind falsch. Vielmehr sind es Vernunftgründe, die vor einem Zuviel an Zuwanderern warnen. Die Angst der autochthonen Bevölkerung vor ÜBERFREMDUNG und finanziellen Ausbeutung ist zu 100% berechtigt.

  9. exlinker (kein Partner)
    21. Dezember 2012 13:51

    eines muss aber auch klar sein:

    jeder flüchtling, egal wie fanatisch oder heruntergekommen, ist mir lieber als ein grüner oder roter Volksverräter.

    Weil: die Flüchtlinge suchen nach einem besseren Leben,
    die Linke will mit allen Mitteln den Niedergang.

    Deswegen geben sie sich auch so große Mühe, alle, vorallem ihre eigene Klientel, die Arbeiter, auf das Niveau der Flüchtlinge herabzudrücken.

  10. exlinker (kein Partner)
    21. Dezember 2012 13:30

    ich bin für eine sofortige Grundversorgung aller Flüchtlinge....
    ....aber durch alle Politiker, NGOs, usw. die von der Öffentlichkeit, also von den SteurzahlerInnen, oder wie in diesem Fall von Dritten (dem Pfarrer der Votivkirche) verlangen, dass sie dafür sorgen sollen.

    Man sollte den Flüchtlingen endlich sagen, dass sie die roten und grünen Parteizentralen besetzen sollen.

    Wer Gutmensch sein will, muss sich auch wie einer Verhalten.

  11. Wilhelm Conrad - immer noch (kein Partner)
    21. Dezember 2012 12:44

    Wann wird dieses unverschämte Gesindel endlich aus der Votivkirche entfernt?

    Wann ringt sich Seine Eminenz zu einem unmißverständlichen Wort an die Okkupanten durch? Und entschuldigt sich beim Pfarrer der Votivkirche in aller Form für seine Nichtunterstützung?

    Wann bekommt die sogenannte Caritas wieder Kontakt mit nüchternem Menschenverstand, der ihr sagen würde, dass sie hier von Leuten ausgenützt wird, die sie nur verachten?

    Wann wird endlich die Polizei tätig, die sonst jede harmlose nicht angemeldete Demonstration auflöst?

    Wann wird diesem widerlichen, verlogenen Schauspiel endlich das verdiente Ende bereitet?

    • Undine
      21. Dezember 2012 13:21

      @Wilhelm Conrad

      *******!

      "Wann wird endlich die Polizei tätig, die sonst jede harmlose nicht angemeldete Demonstration auflöst?"

      Die Polizei will sich doch nicht gegen die Linken stellen; was würde denn da der ORF sagen!! Die Polizei muß ihre Kräfte sammeln, um beim nächsten WKR-Ball ihre Muskeln spielen lassen zu können, wenn es gilt, die wahren Feinde der Republik in Schach zu halten.

    • schnee (kein Partner)
      21. Dezember 2012 16:21

      @ Udine

      Wie wahr ! Ich habe vor 2 Jahren eine unangemeldete (wohlgemerkt !) Demonstration gegen den WKR-Ball als Passant erlebt. Für mich Bürgerkriegsatmosphäre pur. Grauslich !Finster war es, aggressives Skandieren irgendwelcher Parolen, herabgefetzte Mistkübel (in den Jahren davor lt. Anrainer auch eingeschlagene Auslagenscheiben und kaputte Autos, wovon in den Medien natrürlich nix zu lesen war). Eine dermaßen hasserfüllte Atmosphäre, dass man sich nicht ausmalen mochte, wie sich die verhalten würden, wenn sie an der Macht wären. Allen voran - als Anführer - die Grünen - und das gegen Menschen, die einfach einen Ball besuchen wollten und aus einem politischen Lager kommen, das den Herrschaften nicht gefällt. Die Polizei war schon fast zu höflich und nett (wir Passanten haben das eine schöne Weile beobachtet). Am nächsten Tag stand in den Medien - natürlich wieder lanciert von den Grünen - wie böse die Polizei doch gewesen wäre.

    • Undine
      21. Dezember 2012 21:17

      @schnee

      Ja, es ist wirklich seltsam; ausgerechnet die Linxlinken, diejenigen also, für die die Polizisten einst nur die "Scheißbullen" waren, diejenigen, die einst skandierten "Nieder mit den Bullen!", diejenigen, für die Polizisten einst der "lange Arm des Unterdrückerstaates" waren, die sind es jetzt, vor denen die Polizei in die Knie geht und kuscht und um wohlfeile Berichterstattung buhlt! Umso stärker hingegen zeigen sich die Polizisten heldenhaft im Einsatz gegen die "Rechten", gegen Ballbesucher, denn die haben den ORF gegen sich---und wer den ORF gegen sich hat, der muß selber auf sich schauen und hat von der Polizei keinerlei Schutz zu erwarten, siehe WKR-BALL.

  12. Tullius Augustus
    21. Dezember 2012 12:43

    Derzeit schaut es gut aus für die Votivkirchenbesetzer:

    "Runder Tisch: Erfolg für Besetzer der Votivkirche" und:

    "... Die Kirchenbesetzer fordern:

    - Grundversorgung für alle Asylwerber, unabhängig vom Rechtsstatus,

    - freie Wahl des Aufenthaltsortes, Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt

    - sowie die Einrichtung einer Instanz zur Überprüfung aller negativ beschiedenen Asylverfahren."


    Link: http://kurier.at/chronik/wien/runder-tisch-erfolg-fuer-besetzer-der-votivkirche/2.013.242

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. Dezember 2012 13:05

      "Forderungen zu fördern, um dann Förderungen zu fordern" ...
      das ewige Spiel der Gutmenschen.

      Wer sich nicht an die geltenden Gesetze halten will, kommt hoffentlich mit der Justiz in Konflikt.
      Mal sehen, ob die werten Damen und Herren dort sich an Karl Valentin orientieren:
      "Mögen hätten sie schon wollen, aber dürfen haben sie sich nicht getraut."

      Aber wenn der Pontius weit lieber in den Pilatus will denn ins Credo ...?

      Wer weiß, was da noch alles auf uns zukommt.

  13. Wunschträumer (kein Partner)
    21. Dezember 2012 12:07

    Zur "Besetzung"

    Ein einziger unwiderlegbarer Beweis für die unfassbare Degeneration dieses Staates, der erbärmlichen "Führung" der Kirche, wie Verhöhnung des uralten Schreies von wirklich Bedrängten: "Asyl"...
    Was die "Caritas" betrifft: JEDER, der dieser Organisation auch nur einen Cent spendet, macht sich mitschuldig am (noch beschleunigten) Verfall dieser verkommenen "Republik"

  14. Segestes, noch immer (kein Partner)
    21. Dezember 2012 10:06

    Besonders geschmackvoll auch das ZDF, dass offenbar genau am WEIHNACHTSABEND(sic!) eine Dokumentation sendet, die die Geburt von Jesus "kritisch" unter die Lupe nimmt. Ein Schelm ist, wer dahinter eine eher niederträchtige Absicht vermutet ^^
    http://hiltibold.blogspot.com

    • Segestes (kein Partner)
      21. Dezember 2012 11:07

      "dass" minus einem s.

    • Undine
      21. Dezember 2012 11:46

      @Segestes

      Vielen Dank für den Hinweis auf diesen sehr spannenden Blog; ich hab' beim Vertiefen in diese Lektüre doch glatt aufs Kochen vergessen! :-)

      Ja, Sie haben 100%ig Recht, wenn Sie bei der Programmplatzierung dieser "DOKU" eine niederträchtige Absicht wittern!

    • Segestes (kein Partner)
      21. Dezember 2012 13:07

      @Undine:
      Bitte, gern geschehen :)

  15. peter789 (kein Partner)
    21. Dezember 2012 09:51

    ...vielzitierte weihnachtliche Herbergssuche hat nichts mit dieser Forderung zu tun...
    DANKE Hr. Unterberger für diese genial Argumentationshilfe!
    Das ist doch immer der Standardschmäh, den wir nun ENTKRÄFTEN können.

    Bitte weitersagen!

  16. Susanna (kein Partner)
    21. Dezember 2012 09:47

    Interessant finde ich, dass wieder (sowie bei der Besetzung des Auditorium Maximum) ein altehrwürdiges Gebäude der Ringstraßenzeit ausgewählt wurde. Vielleicht nächstes Mal das Kunsthistorische Museum? Oder die Staatsoper?

    Dass es sich hier nicht nur um ein erhabens Bauwerk, sondern immerhin um eine geweihte Kirche handelt, kann man den ungebildeten Eindringlingen nicht vorwerfen, insbesondere nicht, wenn sie Heiden sind. Aber die Caritasleute könnten eigentlich schon Respekt vor einem Gotteshaus haben.

    • Segestes (kein Partner)
      21. Dezember 2012 10:13

      Die Besetzer sehen mir, zumindest von der Optik her, schwer danach aus, als ob sie sich schon einmal nach geeigneten Räumlichkeiten für ihre eigene Religion umsehen, denn der Zeitpunkt der Machtübernahme rückt, Demographie sei Dank, unaufhaltsam näher.

      http://derstandard.at/1355460129986/Fluechtlinge-in-der-Votivkirche?_lexikaGroup=1

    • Susanna (kein Partner)
      21. Dezember 2012 10:38

      ad Segestes: brrrr! Ich mag gar nicht an die Zukunft denken.

      Aber noch ist die wunderschöne Wiener Moschee groß genug; es wundert mich, dass die Mohammedaner unter ihnen sich nicht einfach dort einquartieren.

  17. Neppomuck (kein Partner)
    21. Dezember 2012 09:22

    Na, wie wäre es mit einem Geburtstagsgeschenk für Gottes Sohn?

    "Matthäus 21.
    12Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler
    13und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus."

  18. bürgerIn (kein Partner)
    21. Dezember 2012 08:10

    Was wundert ist, dass die ansonsten vielgeschmähte Kirche in der Asylfrage als Feigenblatt für gesetzwidriges Verhalten herhalten darf. Gesetzte werden ignoriert, außer KRaft gesetzt, und das unter dem medialen Trommelfeuer des ORF und "freier", aber ansonsten mit Steuergeld hoch subventionierter Medien sowie von dem Gott-sei-bei-uns-Sender namens "oe1". Wenn schon linker Aktionismus in der Frage sein soll, dann lagert doch im ORF-Zentrum, dort ist es noch viel wärmer als in kalten Kirchen, die RedakteurInnen könnten den Herbergssuchenenden ihre Herzen und Geldtaschen vor Ort öffnen und der ORF live übertragen. Der Bundespräsident könnte bei seiner "Licht ins Dunkel"-Aktion vermelden, die Gesetze gelten - allerdings nicht für alle. Und Ute Bock würde Ehrengast sein und fragen, "Rechtsstaat, was ist das? Ein rechtes Staatskonzept?". Und Josef Hader würde ein Kabarett daraus machen und die Einnahmen spenden.....

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      21. Dezember 2012 08:46

      Bittebittebittebitte - keiiiiiiin Binnen-I. Es macht mich krank.

    • Undine
      21. Dezember 2012 21:27

      @dickbrettbohrer

      Es kann sich bei der Trägerin des Binnen-I durchaus auch um einen Mann drehen; die ganz PC- Treuen verwenden nämlich, wenn's um Männlein UND Weiblein geht nur noch DIESE Form. Es gibt aber noch eine Steigerung, die Jan Fleischhauer anläßlich eines Interviews kennengelernt hat: Die "Bürger_in", wobei man beim Sprechen eine kleine Atempause einlegen muß! Es hemmt zwar den Redefluß etwas, ist aber zu 110% PC! :-)

  19. byrig
    20. Dezember 2012 22:52

    wie lange werden sich die österreicher wirklich noch von der gutmenschenpartie,den linkslinken und grünen auf den kopf scheissen lassen?ist die geduld nicht enden wollend?
    sogar ein abgehalfteter kommunistischer lehrer kann bei uns erfolgreich einen aufruhr veranstalten,und vertrottelte staatskünstler wie dieser hader machen mit.

  20. Haider
    20. Dezember 2012 22:39

    Das Ganze hat doch mit Asyl/Flüchtling/Armut überhaupt nichts zu tun. Ein paar bundesdeutsche linksrabiate Anarchisten spielen in Österreich Rambazamba. Und unsere Politiker/Würdenträger starren paralysiert wie ein Karnickel auf die Schlange. In Traiskirchen fehlte beim Durchzählen kein einziger (Schein)Asylant/Sozialsystem-Zuwanderer oder von der Schleppermafia Vergessener. D.h. Betrüger nützen die Zeit vor Weihnachten, um ihre politischen Phantasien auszuleben. Angestrebt werden Anarchie, Zerstörung, Verunsicherung und Plünderung des Sozialbudgets. Und wie immer stehen sie alle hab acht, unsere Gutmenschen, Multi-Kulti-Träumer und Politschleimer. Selbst jetzt vor Weihnachten habe ich für diese Gesellschaftszerstörer nicht das geringste Verständnis.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2012 23:40

      Kein redlicher Mensch würde sich derartige Frechheiten fordern trauen und schon gar kein redlicher, wirklich Asylsuchender. In meinen Augen sind das ganz einfach freche Bettler ohne Anstand und Moral, die wiederum freche NGOs und Aktivisten unterstützen - auf Steuerzahlers Kosten versteht sich.

      Aber paßt eh; wenn es vielen anderen so geht wie mir, daß sie bei den penetranten Spendenaufrufen nur noch Ekel empfinden, dann reduzieren sich die Spenden langfristig.

      Plakativ ausgedrückt: Von mir kann jeder Hungernde zu essen haben, den Flachbildfernseher nicht mehr.

  21. HDW
    20. Dezember 2012 20:35

    rächDa meine Mutter leider ein Pflegefall ist, habe ich viel mit diesbezüglichen Institutionen zu tun. Mit Abstand den negativsten Eindruck haben wir von der sogenannten Caritas dabei gewonnen. Das Erstgespräch für eine 24h Betreuung wurde meine 90 jährige Mutter von drei (!) ganz in weiß (Medizinerlokk) erscheinenden Frauen mit nebstbei erwähnt lackierten Zehennägeln, einer Art Verhör unterzogen das diese sehr in Aufregung versetzte. Die Pflege wurde "wegen der Urlaube" erst für in vier Wochen in Aussicht gestellt aber meiner Mutter dafür eine Rechnung von € 210.- präsentiert und auch schamlos kassiert. Bei den meist slowakischen Vereinen für dir 24h Pflege ist das meistens ein einfacher Fragebogen aus dem Internet natürlich kostenlos! Und was die dabei oft erwähnte "qualifiziertere Pflege durch die österreichische Kontrolle" betrifft, kann ich bezeugen, dass das ganz einfach gelogen iist! Gott sei Dank gibt es diese Frauen aus den meist slawischen post-sozialistischen Ländern die uns helfen.Allerdings stimmt es mich nachdenklich, denn wer pflegt denn dann deren alte Eltern?
    Jedenfalls sind wir uns sicher, dass wir sicher nie mehr an diese verküberlte und landauisierte Caritas die sich meist noch politisch links Mittelstands feindlich äußert nie mehr irgend etwas spenden werden!

    • Haider
      20. Dezember 2012 22:43

      Und wieder einer, dem die tatsächlich erlebte Praxis die Augen öffnete.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2012 23:59

      Jahrelang war ich auf einer chir. Pflegestation tätig, Intensivpatienten eingeschlossen, Fieberkurve am Bett, aus der Küche wurden Eier etc. angefordert um im Einzefall für Pat. etwas zubereiten zu können - umsichtig halt - und an KEINEM Patienten wurde Datenmißbrauch (Fieberkurve) betrieben, KEINER erlitt Infektionen weil wir ihm das Ei auf der Station zubereitet haben und KEINER hat sich wegen schlechter Pflege beschwert. All das und viele weitere Annehmlichkeiten für die Patienten wurden - ohne Dokumentation - gemacht.

      Bürokratie macht das Leben nicht besser, aber sie schafft auf allen Ebenen teure Verwaltungskosten zulaten der Qualität.

      @ HDW,
      pfeifen Sie auf das System und suchen Sie sich geeignetes Personal, das es zuhauf gibt.

  22. Brigitte Imb
    20. Dezember 2012 16:26

    Ausschaffen!!!

    Was hier abläuft hat mit Asyl absolut gar nichts zu tun. Wirtschaftsflüchtlinge aller Muslimischen Länder versuchen bei uns mit falschen Tatsachen das Sozialsystem zu stürmen und sich auf unser aller Kosten und ohne eigene Arbeit durchfüttern zu lassen.

    • Cotopaxi
      20. Dezember 2012 17:13

      Aufhebung des Asylgesetzes!

      Diese Maßnahme erscheint erforderlich, um unsere Nation und Europa vor dem biologischen Untergang zu retten.

    • dssm
      20. Dezember 2012 19:24

      Asyl ist eine hochpolitische Sache und sollte nicht mit dem niederen Treiben der Sozialindustrie vermengt werden!
      Echtes Asyl, als klare politische Ansage, sollte es weiterhin geben!
      Unser Problem heißt ja Caritas (und sonstiges Gesindel), für diese Organisation ist jeder Zuwanderer zuerst einmal bares Geld. Hier müsste man ansetzen.

    • Haider
      20. Dezember 2012 22:57

      Mein griechischer Schwager fragte mich bei einem seiner letzten Besuche, was eigentlich mit Österreichs Gesundheitssystem los sei, daß so viele Behinderte auf den Straßen anzutreffen seinen. Ob bei uns die Krankenversorgung derart darniederliege? Er konnte sich einfach nicht vorstellen, daß ein kleiner Staat wie Österreich so blöd sein kann zu glauben, die Gesundheitsprobleme der ganzen Welt auf Kosten der eigenen Staatsbürger zu lösen.
      Unsere Kassen pfeifen aus dem letzten Loch. Kuren oder Rehab-Maßnahmen werden für unsere Versicherten radikal zurückgefahren, aber durch Familienzusammenführung wachsen uns laufend Schwerbehinderte zu.
      Gerade jene, die für ihren ganzen Familienclan noch nie einen Cent in unser Sozialsystem einzahlten, sind in den Spitalsambulanzen die Aufdringlichsten. Ich weiß leider, wovon ich rede.

    • Undine
      21. Dezember 2012 21:36

      @Haider

      *********!
      Wir haben es verstärkt auch mit den Resultaten der im Islam so weitverbreiteten Verwandtenehen zu tun; auch diese "Folgen" der arrangierten Ehen zwischen Cousins und Cousinen, nämlich schwer bis schwerst behinderte Kinder, müssen wir finanziell tragen; das summiert sich!

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    20. Dezember 2012 15:37

    reinhard.horner@chello.at

    Asyl und/oder Zuwanderung

    Beide Vorgänge bedürfen verbesserter Regelungen und Abwicklungen.

    Dass sich Österreich nicht erpressen lassen darf, steht außer Frage.

    Ob und wie Herr Landau u. Co. als Schlepperkoordinatoren fungieren möchten, bleibt zu prüfen.

    • Francois Villon (kein Partner)
      21. Dezember 2012 17:53

      Ach, seht doch, was hier für ein Gerechter spricht.

      Herr, ich danke Dir, daß Du mich so gut und gerecht gemacht hast.

      So ein Kotzbrocken.

  24. Politicus1
    20. Dezember 2012 15:26

    Nach dem Lesen dieses Blogs darf man ausnahmsweise auch einmal "fremdgehen" und den Parallelartikel in der PRESSE, v.a. aber auch die vielen dazu geschriebenen postings lesen:
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1325735/Votivkirche_Caritas-und-Dioezese-unterstuetzen-Fluechtlinge?parentid=3101870&act=2&isanonym=null#kommentar3101870

    Endlich lässt sich die stets schweigende Mehrheit von den linken Anarchisten nicht nur aufs Haupt sch...en, sondern reagiert zumindest schriftlich.

    • dssm
      20. Dezember 2012 16:21

      Verzeihung, aber es kann keine 'schweigende Mehrheit', in Ihrem Sinn, geben!
      Entweder man ist ernsthaft für oder gegen etwas und artikuliert sich entsprechend ODER es ist nicht so wichtig und man nimmt es desinteressiert hin ODER man ist voll einverstanden und braucht daher keinen weiteren Kommentar abgeben!

      Daher ist es umgekehrt!
      Wenn es also kaum Widerspruch zu den zitierten Aktionen gibt, so muß(!) davon ausgegangen werden, dass die überwältigende Mehrheit entweder zustimmt oder zumindest die Sache als nicht wichtig betrachtet.

    • Politicus1
      20. Dezember 2012 21:26

      dssm:
      o.k. - es handelt sich um eine sich VERschweigende Mehrheit.
      Nicht weil es den Leuten wurscht ist, oder weil sie desinteressiert sind, sondern weil sie glauben, eh nichts ändern zu können, weil sie sich nicht auf das miese Niveau begeben wollen, weil sie noch immer glauben, dass die von ihnen gewählten Politiker das schon richten werden.
      Und gerade mit Letzterem ist jetzt auffallend Schluss! Immer mehr Menschen erkennen, dass es so nicht weiter geht und melden sich als MUT- und WUTbürger immer öfter zu Wort. Mit derselben Sprache, die ihnen zu lange von den ROT-GRÜN-LINKEN um die Ohren gedröhnt wurde.

    • dssm
      20. Dezember 2012 22:15

      Die Sache ist wohl ein bisschen komplizierter.
      Nur der kleine Teil aus der freien Wirtschaft kann überhaupt erkennen wohin die Reise geht, nur die sind frei UND haben Durckblick.
      Es gibt bekanntlich eine Studie zum Leben unter dem Damm. Je näher man am Damm wohnt, desto weniger zerbricht man sich den Kopf über eine Katastrophe, obwohl diese mit zunehmender Nähe immer tödlicher wird und die Reaktionszeit kürzer.
      So ist es auch mit all den AHS-Absolventen und Akademikern der Orchideenfächer. Perverser Weise ist die politische Bildung und Klarsicht eines (männlichen!) Lehrlings vom Land weit über dem Niveau der 'Gebildeten' aus dem städtischen Milieu.
      Daher wird sich keine 'Mehrheit' finden, denn würde die 'Mehrheit' tabulos denken, müsste jeder Einzelne sofort sein Leben verändern.
      Wir haben einfach zu viele Akademiker (nichts gegen die wenigen Techniker und Naturwissenschaftler!) und Maturanten, welche eigentlich nur zu impotenten Drohnen ausgebildet wurden.

  25. Tullius Augustus
    20. Dezember 2012 11:00

    Ich habe ein bißchen nach Hans-Georg Eberl, diesen Bayer (Deutschen), einen der Hauptanführer der Votivparkaktion gegoogelt. Er ist ein typischer Berufsdemonstrant, der einen eigenen Demo-PKW mit Megafonen einsetzt:

    Dieser Überzeugungstäter Eberl hat in seiner bayerischen Heimat genau gleich auf der linken Seite protestiert wie er es jetzt in Wien tut. Der Mann sollte sich doch bitte ein anderes Land, eine andere Stadt zur Aufwiegeln suchen:

    Nur zwei Beispiele:

    August 2012: "...'Ebs', wie der Angeklagte in der Szene genannt wird, wuchs in Pfarrkirchen auf und wirkt mit seinem Bauchansatz und seiner langsamen und leicht umständlichen Sprechweise eher gemütlich als impulsiv, wäre da nicht das kurzgeschorene Haar. Mehr niederbayerischer Anarchist als linker Aktivist. ..."

    Link: http://www.mediendenk.de/index.php?AID=0000023429

    Und vom Dez. 2010:
    " .... 'Christine (Haderthauer), nimm Deinen rassistischen Müll zurück', ruft Hans-Georg Eberl von der Karawane München ins Mikrofon. Er übersetzt Wort für Wort ins Englische, damit ihn auch die verstehen, die kein Deutsch können. ..."

    Link: http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/fluechtlinge-protestieren-nimm-deinen-muell-zurueck-1056805.html

  26. Claudius
    • Cotopaxi
      20. Dezember 2012 10:48

      Danke für den Link, diese Kirche ist krank.

    • Buntspecht
      20. Dezember 2012 11:56

      Cotopaxi, die Kirche ist - aus diesem Grund - nicht krank, aber aus ihrer christlichen Haltung heraus in solchen Fällen schwer überfordert! Dass hier kirchliche Einrichtungen von durchsichtigen Aktivisten politisch schwer missbraucht werden, spielt dabei keine Rolle. Aber wie wirkt das nach außen, wenn die Kirche "Herbergsuchende" gerade in der Weihnachtszeit, in der aller Orts fromm "Wer klopfet an" gesungen und gespielt wird, diese Leute aus der Kirche wirft??

    • Cotopaxi
      20. Dezember 2012 13:01

      @ Buntspecht
      Ich glaube die Öffentlichkeit erkennt klar, dass die muselmanischen und ausländischen Aktivisten keine bemitleidenswerten Herbergssuchenden sind, sondern nur Ausnutzer der Schwäche aller möglichen Institutionen.
      Alles, was sie in der kalten Jahreszeit brauchen, würden sie in dem nunmehr entvölkerten Lager Traiskirchen bekommen. Es hat niemand Anspruch auf ein Ringstraßen-Palais.
      Wer Schwäche zeigt, verliert an Respekt, und das gilt auch für die Kirche in Wien.

    • Undine
      20. Dezember 2012 13:06

      Was da vor und in der Votivkirche vor sich geht ist schlicht und einfach ERPRESSUNG! Wie lange lassen wir uns noch von jedem Dahergelaufenen erpressen?

    • Undine
      20. Dezember 2012 13:50

      @Cotopaxi. 13:01

      *********!

  27. dssm
    20. Dezember 2012 10:13

    Die Caritas ist ein millionenschwerer Konzern. Mit der Mitleidsmasche lässt sich viel staatliches Geld hamstern. Es soll ein paar Idioten (im griechischen Wortsinn) geben, welche der Caritas auch noch Spenden überlassen.
    Entsprechend sind die Machtverhältnisse in der katholischen Kirche – ob die Oberen der Caritas einmal das Neue Testament gelesen haben, darf bezweifelt werden.

  28. Buntspecht
    20. Dezember 2012 09:34

    Bei der christliche Kirche (bei der islamischen würde man sich das ja ohnehin nicht trauen) steht der Christ - bei solchen Aktionen - immer vor einem Dilemma. Deshalb empfinde ich auch die immer mehr werdenden Bettler vor den christlichen Kirchentüren vor und nach der Messe ziemlich erpresserisch und würde dies dem verbotenen „aggressiven Betteln“ zuordnen. Dennoch fällt es schwer, an ihnen ungerührt vorbeizugehen. Wie schwer erst hat es da ein betroffener Pfarrer und eine caritative christliche Hilfsorganisation. Ich möchte hier keinesfalls die Caritas, die mich mit manchen Aktionen schon so verärgert hat, dass ich dorthin nichts mehr spende, verteidigen, jedoch das Dilemma aufzeigen, in dem sich Christen, wenn sie das Christentum ernst nehmen, befinden.

    • Der Zweifler
      20. Dezember 2012 12:16

      Leider haben organisierte Bettlerbanden die Stadt Wien fest im Griff. Nicht nur vor Kirchen, vor jeder Supermarktfiliale findet man diese armen, ausgenützten Menschen, die man nur mehr lästig findet!

  29. Josef Maierhofer
    20. Dezember 2012 09:12

    Ich bin neugierig, wie lange wir uns so was noch gefallen lassen (können).

    Eine direkt demokratische Volksabstimmung würde sofort ergeben, dass man die Kirche räumt und die Illegalen gleich abschiebt, woher sie gekommen sind.

    Aber unsere 'BOLIDIG' die tickt anders, fernab der Realität.

    Ich betrachte das nicht als Herbergsuche, sondern als Provokation und wundere mich, warum der Pfarrer die illegal besetzte Kirche nicht gleich polizeilich räumen lässt, die 'Küberl'Caritas kann sie ja auch auf der Wiese versorgen, dieses Provokationsgesindel, vermutlich sogar ferngesteuert von irgendwelchen Parteiheinis.

    Der Wähler möge bitte die Sozialisten und Grünen endlich abwählen, die gehören 'in die Würscht', sie richten nur Schaden an und sehr großen, wie auch der BAWAG Prozess gezeigt hat.

    Das müssen wir uns wirklich nicht gefallen lassen, wir können sie abwählen.

  30. HJR
    20. Dezember 2012 08:09

    Kein Mensch, der sich (zurecht) als Österreicher bezeichnet und auch bei Sinnen ist, erwartet von unseren "Altparteien", dass sie sich ohne unmittelbare für Leib und Leben auch nur einen Millimeter in irgendeine Richtung bewegen. Bewegung bedeutet Veränderung und die ist schlecht, denn sie geschieht in der Zukunft und letztere kann man nicht vorhersehen. Also ist Beharrung das Gebot der Stunde.

    Ebenso gefährlich wie Bewegung sind u.U. eindeutige und daher unmissverständliche Aussagen (siehe "her mit dem Zaster!"). Im Laufe des "politischen Prozesses" lernen Politiker diese Lektion und werden - wenn sie klug (ich vermeide hier bewusst das Wort 'weise') sind - solche Fehler zu vermeiden. Da ist ein ähnlicher Reflex, wie ihn jeder Angestellte oder Selbständige sich 'antainiert', der durch Unbedachtes nicht seine Einkommensbasis gefährden möchte.

    In einer Welt, in welcher es nicht nur möglich sondern sogar die Regel ist, dass Fehler vorkommen, ja sogar, dass Fehler (und deren nachträgliche Sanktionierung durch negative Auslese - vgl. Darwins Erkenntnisse) eine der Grundlagen der Entwicklung (zumindest des Lebens) darstellt, ist fehlervermeidendes Verhalten jenseits von Vernunft, Fairness oder Moralität der Preis, den 'intelligentes' Leben dafür zahlt, überhaupt existieren zu dürfen.

    Und so erklärt es sich, dass die einen - die sich einen Erfolg von ihrer Agitation zugunsten der Besetzer erhoffen - den Mund aufmachen und die anderen eben "die Gosch'n halten". C'est la vie! Wer das ändern will, muss auch sagen, wie das gehen soll!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  31. Politicus1
    20. Dezember 2012 07:50

    1) Nirgends in der Bibel steht geschrieben, dass Christen naiv und dumm sein müssen. Auch Jesus hat die Pharisäer stets erkannt und öffentlich als Heuchler und Lügner bloß gestellt.
    2) Die CARITAS Ges.m.b.H. mit ihren Direktoren wird immer mehr und immer deutlicher Teil der Asylindustrie. Eine Mitgliedschaft bei der Industriellenvereinigung wäre allmählich angebracht.
    3) Der Herr Kardinal und Diözesanchef sieht nicht, wie sehr die scheinheilig auf Urchristentum tuende, aber in Wahrheit sich als fünfte Kolonne der Kommunisten und rotgrünen Spitzpaprikas gerierende CARITAS seiner und meiner katholischen Kirche schadet. Nicht wenige Gläubige wenden sich wegen der am linken Rand agierenden und Politik machenden Herren Küberl und Landau von der Kirche ab - bis hin zum Austritt.
    4) Ein paar von einem in Deutschland sattsam bekannten Linksanarchisten geführte sogenannte Asylwerber öffentlich und TV-wirksam zu unterstützen, aber für die hunderttausenden echt verfolgten und ermordeten Christen in aller Welt höchstens ein paar schöne Worte zu finden, zeugt nicht von wahrer christlicher Führungsqualität.

    • Cotopaxi
      20. Dezember 2012 07:55

      Während wir 30.000 Tscheschenen im Land haben, die vom Steuerzahler aufwändig erhalten werden, man bedenke etwa die Krankheitskosten für eine 8-köpfige Familie, stellte unsere Bundesregierung seinerzeit kategorisch fest, dass keine christlichen Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen werden. Beschämend.

    • Politicus1
      20. Dezember 2012 08:22

      Freunde schließen bereits Wetten ab, dass zur Perfektionierung dieses Medienspektakels am Heiligen Abend eine muslimische schwangere Frau zur Niederkunft in die Votivkirche gebracht werden wird ....

    • Undine
      20. Dezember 2012 09:33

      Unter den Kirchenbesetzern sind vermutlich auch eine Reihe von Muslimen.

      Was würde, vergleichsweise, mit christlichen Moschee- oder Synagogenbesetzern geschehen---hier in Österreich oder in jedem x-beliebigen anderen Land?

      Gut, Synagogen scheiden als Asylort aus, denn die sind alle bewacht, nehme ich an, und die bewaffneten Bewacher würden kurzen Prozeß machen.

      Bleiben also die Moscheen. Ob christliche* Asylsuchende dort auch mit Kleidung, Speise und Trank und guten Worten und erpreßten Versprechungen versorgt würden, weil sie sich verfolgt fühlen oder, wie im vorliegenden Fall, bloß finden, daß sie an ihrem eigentlichen Zufluchtsort zu wenig Komfort geboten bekommen?

      *Christliche Asylwerber müssen ja vor Islamisten flüchten, also wäre eine Moschee als Asylort denkbar ungeeignet. Sollten sie dennoch in ein moslemisches Gotteshaus überhaupt unbeschadet hineinkommen, würden sie es wohl kaum lebendig verlassen können. So schaut's nämlich aus.
      Aber wir dummen Österreicher lassen uns von ein paar aufgehetzten "Asylwerbern" ERPRESSEN!

    • ProConsul
      20. Dezember 2012 21:42

      zumindest sind selbst im Standard-Forum die Kommentare überwiegend negativ, dh. selbst die naivsten linken Chaoten verstehen, was hier gespielt wird. Bei der nächsten Wahl werde ich halt FPÖ wählen damit solche Leute alle rausgeschmissen werden. Weiters bekommt von mir keine linke Sozialeinrichtung auch nur einen Cent. Im Übrigen möchte ich vor dem "Augustin" warnen, ich habe mir ein Exemplar bei einem Kolporateur gekauft und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass dieses Obdachlosenblatt kommunistische Ideologie verbreitet.

  32. Cotopaxi
    20. Dezember 2012 07:39

    Ganz banale Fragen: wo verrichten die "Flüchtlinge" die Notdurft? Etwa an der Kirchenmauer bzw. in den dortigen Büschen oder hat ihnen das Grüne Wien oder die fehlgeleitete Wiener Caritas ein Mobilklo zur Verfügung gestellt?

    Ist das von der Caritas herangekarrte Essen für die muselmanischen "Flüchtlinge" halal-gemäß, damit es keine Beschwerden gibt?

    Wie kann man verhindern, dass vom einbezahlten Kirchenbeitrag kein Cent an die Caritas geht?

    • schreyvogel
      20. Dezember 2012 17:46

      Vermutlich hinter dem Hochaltar - Gott sei Dank ist dieser ja seit dem II. Vaticanum ohnehin funktionslos!

  33. Wertkonservativer
    20. Dezember 2012 06:34

    Da kann man nur den anderweitig als Waffe verwendeten Spruch zitieren:
    "Wehret den Anfängen"!
    Wenn ein von Linksgrünen unterstützter Haufen eine christliche Kirche und deren Pfarrer in Geiselhaft nimmt (obwohl sie ja ihre "offizielle" Herberge zumindest zeitweilig im armen Traiskirchen haben), dann ist das mit der vorweihnachtlichen Herbergsuche der Gottesfamilie wahrlich nicht zu vergleichen!

    Noch kurz zu unseren r.k. Kirchenmännern bzw. -Institutionen:

    Der Herr Kardinal:
    ein kontemplativer, fast heiligmäßiger Zauderer, wo ein kraftvoller Kirchenfürst vonnöten wäre!

    Die Caritas und ihre gar nicht heiligmäßigen Oberkleifeln: tut manch bis viel Gutes, wird aber durch die vielen recht fragwürdigen Aktionen ebendieser Oberkleifel im Kirchenvolk und auch sonst in der Öffentlichkeit zunehmend kritisch gesehen!
    In den Hirnen dieser Leute hat der p.c.-Virus inzwischen sein unheilvolles Werk getan!

    Pfarrer Faruggia:
    ein aufrechter Diener im Weingarten des Herren! Er hat es sicher nicht verdient, von seinen Oberen gescholten zu werden!

    Also raus mit den frechen und fehlgeleiteten Okkupanten: nach Möglichkeit sanft und friedlich, und wenn das nicht geht, unter Einsatz aller demokratisch legitimierten Gewaltmaßnahmen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
    • Cotopaxi
    • Erich Bauer
      20. Dezember 2012 11:04

      Oh! (muß man sich als das legendäre "Oh" von Louis de Funes vorstellen... :-)

    • H1Z
    • Haider
      20. Dezember 2012 23:03

      Und genau dieser Pfarrer Faruggia ist natürlich sofort eingeknickt. Das ist das Problem. Er mag zwar ein aufrechter Diener im Weingarten des Herrn sein, ein aufrechter Schützer der Österreicher ist er offensichtlich nicht.

    • aw70 (kein Partner)
      21. Dezember 2012 10:40

      @Wertkonservativer:

      Anzumerken wäre, dass Sie unseren Kardinal in Ihrer Analyse sehr gut wegkommen lassen. Seine typischen Verhaltensweisen können einerseits als Zaudern ausgelegt werden, oder... nun, es hat schon einen Grund, dass manche bösartige Zeitgenossen ihn hinter vorgehaltener Hand als "Eminenz Schleimborn" titulieren. Es gibt nämlich sehr wohl einen Unterschied zwischen blossem Zaudern, und tatsächlicher destruktiver Wühlarbeit, die man hinter einer unverbindlich-profillosen Fassade versteckt.

      Ich darf in diesem Zusammenhang in Erinnerung rufen, dass Seine Eminenz keineswegs so zögerlich war und ist, wenn es darum geht, konservativeren Kreisen in der Kirche nichts als Schwierigkeiten zu machen. Und da reden wir nicht von tatsächlich nicht im Einklang mit der Kirche stehenden Außenseitern, wie z.B. den Lefebristen. Nein, alles was man tun muss, um die durchaus vorhandene Tatkraft der Herrn Kardinals, und des versammelten Stephansplatzes, zu spüren zu bekommen ist, dass man gerne eine Messe im alten (=tridentinischen) Ritus feiern möchte. Was kirchenrechtlich völlig legal ist, und von Rom auch keineswegs kritisch gesehen wird - im Gegenteil. Und was angesichts dessen, was sonst so für liturgische Experimente gemacht werden (progressive, halt), eigentlich als völlig bedenkenlos durchzuwinkendes Nischenprogramm gelten müsste.

      Aber nein, doch nicht in Wien. Die entsprechende Gemeinde (zu der ich nicht gehöre - aber ich kenne einige Mitglieder) hat eine vieljährige Odyssee durch Wien hinter sich, weil "der Stephansplatz" großen Wert darauf gelegt hat, sie aus jeder Kirche hinauswerfen zu lassen, in denen sie die Sonntagsmesse gefeiert haben. Der Grund, warum diese Messen jetzt schon seit vielen Jahren bei den Kapuzinern gefeiert werden ist, dass (dem Vernehmen nach - ich war nicht dabei) das Kapuzinerkloster als eigenständige und ihm nicht unterstehende Ordensgemeinschaft dem Herrn Kardinal gesagt haben soll, dass er ihnen den Buckel hinunterrutschen kann. Damals, wie er ihnen auch verbieten wollte, die tridentinische Messe in ihrer Kirche zu gestatten.

      Vielleicht müsste man Seiner Eminenz nur zustecken, dass die Asylanten eine tridentinische Messe feiern wollen. Ui, da wären sie dann vermutlich rasch aus der Votivkirche draussen... :-)

    • exlinker (kein Partner)
      21. Dezember 2012 13:28

      ich bin für eine sofortige Grundversorgung aller Flüchtlinge....
      ....aber durch alle Politiker, NGOs, usw. die von der Öffentlichkeit, also von den SteurzahlerInnen, oder wie in diesem Fall von Dritten (dem Pfarrer der Votivkirche) verlangen, dass sie dafür sorgen sollen.

      Man sollte den Flüchtlingen endlich sagen, dass sie die roten und grünen Parteizentralen besetzen sollen.

      Wer Gutmensch sein will, muss sich auch wie einer Verhalten.

  34. Gandalf
    20. Dezember 2012 04:00

    Sämtliche Beteiligte, allen voran der Polit-Agitator aus Deutschland und seine inländischen Komplizen, haben doch jede Menge strafbarer Handlungen gesetzt. Warum werden sie nicht einfach festgenommen und der gerechten Strafe zugeführt? Und was die Herbergssuche betrifft: Im Polizeigefängnis würden die nicht nur etwas zu essen bekommen, sondern es wäre sogar behaglicher als im Zelt oder in der kalten Votivkirche.
    Hier könnte die Frau Innenminister ihr politisches Talent unter Beweis stellen, so sie eines hat.

    • Blahowetz
      20. Dezember 2012 07:43

      Die genannte Politfunktionärin kommt aus dem Stall Prölls. Beantwortet das Ihre Frage?

    • Konrad Loräntz
      20. Dezember 2012 09:05

      @ Blahowetz:
      Dann kann ich also beruhigt darauf vertrauen, das Mikl-Leitner die Sache mit gerechter Strenge zu einem für Ihr Land und seine Menschen guten Ende bringen wird. So haben Sie es ja gemeint, oder ?

    • Blahowetz
      20. Dezember 2012 10:45

      @Konrad Loräntz

      Ja, genau so meinte ich es. Sie kann sich ein Beispiel an ihrer Vorgängerin nehmen, die ebenfalls die Sache mit den Zogajs souverän im Sinne der Achtung vor dem Rechtsstaat löste.

    • Undine
      20. Dezember 2012 14:06

      @Gandalf

      In jedem vernuenftig tickenden Staat wuerden diese Leute auch selbstverstaendlich festgenommen. Aber bei uns in Bagdad..... Dass diese logische Handlung bei uns nicht vollzzogen wird, wissen diese Fruechtchen.

  35. Maria Kiel
    20. Dezember 2012 02:23

    Danke für diese klaren Worte über Schönborn und Caritas - als Katholikin ist mir der Zustand unserer lokalen Amtskirche (aber eben nicht der "kleinen" Pfarrer) seit geraumer Zeit ein schmerzender Stachel im Seelen-Fleisch.
    Der einfache Protestweg, nämlich ein Kirchenaustritt, ist mir persönlich, weniger aus Glaubensgründen als vielmehr aus Gründen der Lehenstreue gegenüber der katholischen Kirche, verwehrt (nicht zuletzt, weil ich eine zahlenmässige Schwächung der Kirche in der Aussenwirkung für kontraproduktiv halte). Der etwas kompliziertere Protestweg, nämlich das wiederholte Schreiben von Leserbriefen bzw. emails an die Diözese, wird von ebendort bestenfalls mit Wischiwaschi-Schimmelbriefen abgeschmettert, meistens aber "nicht einmal ignoriert".
    Ich bin dankbar für jeden erfolgversprechenden und gangbaren Weg, den mir hier Tagebuch-Partner vorschlagen können.

    • Politicus1
      20. Dezember 2012 08:53

      1) Zustimmung: Katholiken sind auf Jesus CXhristus getauft - und nicht auf Kardinäle oder CARITAS-Direktoren
      2) Nur Mut! Nicht aufgeben! Schreiben Sie weiter e-mails an die Erzdiöse Wien (an das Ordinariat, die Medienstelle..), aber auch an Ihren Dechant, der die Meinung der Katholiken in seinem Dekanat in diözesanen Besprechungen einbringen kann.
      Steter Tropfen höhlt den Stein; und auch die Sintflut hat mit einzelnen Regentropfen begonnen ...

    • Nada te turbe
      20. Dezember 2012 12:04

      @Maria Kiel
      Sie schreiben "...Danke für diese klaren Worte über Schönborn und Caritas - als Katholikin ist mir der Zustand unserer lokalen Amtskirche (aber eben nicht der "kleinen" Pfarrer) seit geraumer Zeit ein schmerzender Stachel im Seelen-Fleisch. ...Kirchenaustritt, ist mir persönlich,...gegenüber der katholischen Kirche, verwehrt .
      Für diese Worte ist Ihnen ebenfalls zu danken!
      Das erzbischöfliche Sekretariat ist die Ansprechstelle, wenn jemand zum Kardinal kommen möchte. Sie erreichen es über:
      h.weber@edw.or.at

    • Maria Kiel
      20. Dezember 2012 22:51

      Danke Politicus für Zuspruch und Ermunterung; danke Nadateturbe für den mail-link ins erzb. Sekretariat - ich werde also nicht aufgeben und weiter versuchen, meine Stimme durchdringen zu lassen. A Dio.

    • Undine
      21. Dezember 2012 09:16

      @Maria Kiel

      *******!

      "Ich bin dankbar für jeden erfolgversprechenden und gangbaren Weg, den mir hier Tagebuch-Partner vorschlagen können."

      Leider kann ich mit keinem Rat aufwarten; nur so viel: Sollten sehr viele kath. Christen, angewidert durch den Linksruck, den die kath.Kirche und die Caritas "dank" profilierungssüchtiger linksgestrickter G'schaft'lhuber durchmacht, nämlich den "einfachen Protestweg, einen Kirchenaustritt", aus von Ihnen genannten Gründen in Erwägung ziehen, würde der ORF ganz bestimmt nicht permanent so davon lustvoll berichten wie seinerzeit, als man sich entschlossen hatte, Bischof Krenn zum Abschuß freizugeben.
      Damals wurde ja von Seiten des ORF nahezu Propaganda für den Kirchenaustritt gemacht mit dem Ziel, Bischof Krenn ins Mark zu treffen.

      Den Unmut sämtlicher Medien hatte sich, soweit ich mich erinnere, Bischof Krenn knapp nach seiner Ernennung zum Bischof mit einem Satz in einem Interview zugezogen. Er meinte sinngemäß, im 3. Reich sei nicht alles schlecht gewesen. Nach DIESEM Satz war er zum Abschuß freigegeben, und der ORF ruhte in seiner Jagdleidenschaft nicht eher, bis Bischof Krenn vernichtet, bzw mundtot war.

      Also, wie gesagt, sollten die Machenschaften der Caritas der Grund für Kirchenaustritte sein, würde dieser im ORF garantiert NICHT genannt werden.

    • Observer
      21. Dezember 2012 16:54

      Wie @Politicus1 richtig erwähnt hat, ist man als Christ (ob katholisch, evangelisch oder frei-evangelikal) in erster Linie der Botschaft von Jesus Christus (Neues Testament und grosstseils dem AT) verpflichtet, nicht aber dem Pfarrer x, dem Bischof y oder dem Papst z.

      Natürlich wäre es schön und ist auch Teil des Glaubens, wenn man neben der weltweiten Gemeinschaft der Christen auch mit einer lokalen Gemeinde (möglichst aktiv) verbunden wäre. So gesehen betrachte ich Kirchenaustritte als Protest für nicht konsequent. Ob da nicht vielfach andere Gründe verdeckt werden? Nur von unten nach oben lassen sich Veränderungen herbeiführen, auch wenn es - wie in der katholischen Kirche - nur sehr langsam und mühsam geschieht. Ich gehöre zwar nicht der katholischen Kirche an, bin aber froh, dass es auch dort (noch) wirklich gläubige Christen gibt, welche etwas verändern wollen. Natürlich höre ich auch von Austritten, welche nach reiflicher persönlicher Überlegung sich dann in einer anderen christlichen Gemeinschaft "wohlfühlen". Dies ist auch ein Grund, warum in den letzten Jahrzehnten die Anzahl der unabhängigen "frei-evangelikalen" Kirchen mit deren Gliedern (keine Mitglieder, da es dort keine Pflichtbeiträge gibt!) so gewaltig angestiegen ist. Aber Achtung: die Grenze zu Sekten kann manchmal etwas verschwommen sein, daher gilt auch hier: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet".

      Übrigens: Kardinal Schönborn hat seit vergangenem Jahr den ehem. Chefredakteur der PRESSE, Dr. Micheael Prüller als Medienmann, welcher dort gewiß keine leichte Aufgabe übernommen hatte. Vielmehr will er in dieser behäbigen Organisation seinen Beitrag leisten, damit sich doch etwas zum besseren verändert. Daher bleiben auch Protestmails nicht unbeantwortet. Auch da gilt: "Steter Tropfen höhlt den Stein".

  36. S.B.
    20. Dezember 2012 02:17

    Kardinal Schönborns Konfliktbewältigung erinnert an unseren HBP in seiner besten Zeit: vermutlich hat er sich auf ein "stilles Örtchen" zurückgezogen und wartet dort, bis die anderen die Asylantenbesetzung der Votivkirche ausgebadet haben.

    Wenn die Forderungen der Kirchenbesetzer durchgehen sollten, was bei den heimischen "Gutmenschen"-NGOs und Linkskatholen gar nicht mehr so abwegig ist, dann bedeutet dies für unser Land das endgültige Zuwandererchaos.
    Sie fordern unter aanderem:

    *Mitbestimmung bzw. freie Wahl des Aufenthaltsortes
    *Anerkennung auch von sozioökonomischen Fluchtgründe (!!!!)
    *Grundversorgung für alle Asylwerber (!) und
    *bessere Verköstigung.

    Mein Appell an alle Caritas- und sonstigen Helfer: entweder Behandlung dieser dreisten Kirchenbesetzer nach gesetzlichen Vorschriften, oder jeder nimmt sich einen mit nach Hause und bietet ihm wunschgemäß den Aufenthalt, den sie sich vorstellen! Aber selbst zu Weihnachten hört man von ähnlichen Absichten der Aktionsfürsprecher wenig bis gar nix! Das Florianiprinzip feiert fröhliche Urständ'.

  37. kritikos
    20. Dezember 2012 02:11

    Ich lobe mir den Pfarrer Faruggia von der Votivkirche. Er stammt aus Malta und ist mit der "Problematik" der sogenannten Asylanten vertraut. Dass ihm der Kardinal keine Stütze ist, zeigt die medien- und innerkirchliche Potenz der Caritas dar, die eben seit langem auf political correctness setzt und sich damit in der heutigen Madienwelt großer Zustimmung erfeut. Schade, denn das fördert die Zustimmung zur Kirche offensichtlich in keiner Weise.

  38. kritikos
    20. Dezember 2012 02:11

    Ich lobe mir den Pfarrer Faruggia von der Votivkirche. Er stammt aus Malta und ist mit der "Problematik" der sogenannten Asylanten vertraut. Dass ihm der Kardinal keine Stütze ist, zeigt die medien- und innerkirchliche Potenz der Caritas dar, die eben seit langem auf political correctness setzt und sich damit in der heutigen Madienwelt großer Zustimmung erfeut. Schade, denn das fördert die Zustimmung zur Kirche offensichtlich in keiner Weise.






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